>M»»W>»>>»i t-^ ,» I » »M»»«» >>« I » >^»»»1 i,,M<»li i «ÄrifkleiwtiG, A»y»watw«G»" B«thdr««k«ei, Vtaritzor, Zj^i^sieeva ulica 4. Telephon 2». «lbholen monatlich , » K. Zustellen ......W'-^ Durch Post . »' » » -Durch Pol! vterleß.^ » « » 60'-.-. Einzelnummer . . . » . 1'^ Ä^z'tsUunq »er ^«tunfs de? Vblm-nzmkntek>rtro>i ur Glo cn»»n sür mind«» i'env ein nBionat, avverhalbtür lnmtenenl l/4 Jahr ein/'.uiettden. beantworterid» -vzte^e ol)ne'lkar!eweri)e:i nmitbevi.ltsta ttzt Inl«ral«nannahm« in .Vtaritisr bei den .s«» l.->::.'. Ii iiri) .Iavran", ..Her'«»", tx ^lublillna bn >»«» jelia? u' ^atelic. in tjas^rrb b»?i und Ätoije, IN «Sraz ^aflnger, ../Antrag", m Site« »e ^llen ,Anam>ahm»' Rt. t7S Der «oiaps gegen dle Feinde de< Gtaatt«. Bis zur Ailnchme der Bersosiun.) k?S . i^er Kamps Aegen die «cparatlst.etl, der fast gan^ ÄrbcitsenerssL d-^r herrschenden polltischeit Parteien absorbierle. Nun ist da-z io heiß erschn-te M crr.'M nnd sthon ist öm »kues Schlagwort fte^prägt, Sas in drr nächsten Zulustst unseren! polir ichen Lcbeu den Charakter ansprägen und in ähnUchcr Weis^ Pie früher das Um und Nus jclnes werdezj d-itrs'?. . Der Zranups gegeU'SU' 5-1aattü! Den A,üaß zu dies^tn politischen Motto gu--v«n dpsulldenen Be-dürsnisse/ ... - . Pie ko-mntun'ijtbsche Bcävegulrg ist ei-l^e so-Mle Erschewunlg, die heute gar nicht auffällt, Beweis dafür, daß viel goordn-eterc nnd festere StavtAvesen als das unserlge nUt ihr rechnen und Schutzmaßnal>lnen gegen ihre Aevstürende Wirkung getrosjen haben, ohne daß sie deshalb lygerrdeinen Schladen erlitten KÄtten. Bei uns scheint dies nichl^ der Fall AU se^n und als System dvsiir darf d'^s lon-ijsquiente Linien unserer Valuta angenom» inen wevden. Die Entwertu^ng unserer Valuta ist schon so auffallend^ daß sie s^r schon in maß^benden Ävoi'jen Besorgnisse erregt ul^d t»?e Beraylassung zu Beratungen gab, wie Vem Uebvt alkg^ho-Üen werden könnte. Man braucht nii^ gcvü«de Finan^olitiiker AU sein, um ns? Wohl haben wir vor weni» gen Wochen d?m Staate endlich eine Bersas-fung gegeben, allerdings nicht unter schr er-frelUichen Begleituinständen. doch das wäre ja am Ende kein Unglück, denn allen Menschen kann num eS boch nicht recht machen — aber der Konrmitnistenrummel gab uns den Anlaß, nicht nur d^e Kommunisten zu Feinden Staates zu erklären, sonvern auch alle anderen polrt^schen Parteien, die mit dem E^bnis der Berfaffungspolitik nicht zufrieden s^. Ja, noch me^! Das ge-gen die Kommlmisten gerichtete Verfassungs-gesetz hat auch Spitzen, die den anderen und nicht nur den Kommunisten gelten. Sie alle sinid Feinde des Staates imd^ge^M diese muß der Staat geschützt werden! Wird mm in Rücksicht ae^ogen, daß all die Parteien, die schr deutlich ihre ablehnende Haltung in der VerfassMgssrage kundgetan haben, nicht viel wenHer als di? tzSilfte der ganzen BolkSver-tretung ausmachen, dann müßte der Staat allerdings seil nicht in deul^ erhofften Maße entsprachen konnte, und nur Ci^e als lAegner der k»errschendeir goselsschnftMen Ordnimg. Von den .i'tttn'ren o.pl>ositioneilen Pdcn i>e'^ fuu'.ti-schen^ Staatsrechtes -stehen, näisoivt-n rl)re Steuern zahlen unv sonkisgen PilichtLN. die ihnen der Staat auferlegt, iut entsprechen, auch d^v können .hl^Hsten5 .c ls Rechthaber, aber nicht alö Feinde de."! 5ka.i-tes erklärt werden. Es scheint soinit, daß. der '.>^^^ri'f Stuat mit jenlnn der Berfnfsmlg n,it ii>- nein der Regierung idetttifi!i''t?n .uird und diese irrige Auffassung dürft? der Grund sein, ^or aller Welt dte Feinde der Rtj,itri'ng F-cmden des Staatec« ^vn.Stempel.-, und AüsnalMsgeietzen zu oech'lgen. Das alic^r ist die Aktion, die weder in lder Heimat, noch lveniger im Auslände Pertr^tt.'n erivrcken oder gar eine ruhige imd 'orl'chrittlich^- Ent-Wicklung uerbun^n'7ann. In ZlMeb ein Hochverrulsproizes;, in 'Veo^ grad ein Prozeß gegen die.^lo'.nntnnist::nver-schworer, dabei sollen di? Faden b^'der Pro, zesse in das Aw>land fiiliren, ini Parl'inente e^ne Gesetze.^vorlage gegen F^^inde deZ Staates, zu denen nach den i^egbl^nen '-üer-haltnifscn s'a'st die.'^äl^te )er 'Ä)lt werden darf, dazu die '^^er!)ä!tnii'se in sudserbien unid der crlu,g.>^..^. nnd .mS Au^'. land soll Vertrauen ^n di-^s-'ns Staate f'nden UN seine Valuta schlitzen! Bild iit sch.vnr, und traurig, zuin Glück hcit es zui.'i Seilen. niiM l'raucht^es nur ^n wenden, nu? y>cl' reustditchere Mbkn zu seden, nur dle Mär. ner sind nötig, die da? llkn!'e'?r!'i? 'eiUl^rkste^-ligen könnten. - ^ Die «flfe unserer Sifen-lnduftrie. Unsere (tisen'n^dustrke befind.'^ sich ui >chwe-rer Krise. Anlas; gaben HIezu die deutsche Konkurrenz fmvie die Furcht der eigenen Regie-vor Eisenindustrien nächst der Greu.,e. Ww wollen n.)chstehend kurz die Arundlagen dieser beeiden Krisemnotive besprechen. Bctannttich erschienen vor kurz.'Nl die (?i. jen ndus^ellen in Beograd bei den kompe»^ tenten Behörden mit der Bitte, g>egen die deutsche wie deutschösterre'-b sch.' Eisenware einen liohen Stbupoll einMsühi^tn. da wnn UTtsere e^ene Industn!) zn'grund'.^ze^hen miisse, denn bei normalem A..a sei die AnslandS-ware noch immer billig.r. die im InlanSe erzeugte, nachdem d'> Gestehungskosten bei UN? abnorm doch sind. Der Teil der Zt riie ist internet ?«a-trr und betrifft ledig^i i, die Ek'enindustric i-Imvenien6. Die Jnt-.-.'ssvn der Land^'iver-^d^t;un-g erfordern cS et na. daf^ die drei Ellen-Hütt:nr,itrke i-"ns. und zirar nnc von^.^'nice. ? rel.eben und Store, da !le zi; na^e he,; Kfst'.ze li '^^ uu!^ ers-r. d.'rli'hen lLl^s/'ierze .^h'>'snn » beziehen, -'i ^ces^.? ^'''^iier^lager'Terri^e» I rium von ^i^rised.':»-''^"')-'^ in )t!'rdl">5nieu veilegt w'V5s.n, damit stc '. ichr bei ein'.'^ felndlich^?' -wllkati.iii .iiii.!b ank ^^el^.tt werden in seiudlich.' Hände geraten^ ?iach i'i.i iv'ürden ^«'.''^1? Papi^.:^ papvefuln'!s'.'.-' oder ü^i '.ii.iupt V ev-rücktet wer'"?. !^le Vie L.'ude:nei!.".i.'ie!!'.:'.i wini-gee >)>'r -'ür nich'.- ''e,'l!ttiiich!i>ieli^ Niiä'^S.'^n wuil senwouve k.'üii.'n, ist weit'^r n.'t'.vendig, iu nög'iug zu '" s.en, ob li'Ii hteiilv feiir .<>eis.-n.itti.l siu).''^ läsjt. Tie ? ?!!iöl.ind-'frn-knrs'en) hat sich dvth niir dur^; unsere eigens Sck'-l!'! M^orgearbe^tet. '^^oe-?s^alb iind bei uns )ie Gl'stehungöt^ist..'n i.' hoch? Weil uie t5rnähruug ein's iiiiS vielleickt uni ^<1 Prozent hiihei.' lmnuit, >.s^ in -Denrichlaud ni?d Dents''^', )sl.'N'.'ich. ^,''t cS denn not-wendig. dasz iui rl.'ich''l.'n alien-lunde'd^') ^chäslige er sich auch eininal nnt der ^'^rage ^.'s Pf?i5-Li'öauev» dnlnit '.veiden d'e fre'nd? .'iculkur-renz. aber aiich t^er eigeile .isoniiiiunismus ungenchrlichl'r geuiacht. Äer ein Ziel ei.?-e!-chen wisf, mnß auch den Weg dahin lennen! Die riegung k^er drei .^likteni.nerke nach Nordboonieil trägt gleichfall.5 nur d^u 'S stün der Notwend'Feit. Doch wirst sich hi.r erst die Frage aus, weohald he.'i^'!)en di.se Werke ihren '^^edarf an Eisenerz '.n? d.^'m Auslände nnd nicht i^us Prisedor'^ ' N.N!« iich dc'.^^alii. weil die'es auch teuerer ste-heik foulult, als jenes des Auötaillde>>. Prijedor liegen nun (siiener^ze in Mass '.ur 5>c?nd, .liSer w!e stebt es init dem Tie-«er loird doch wieder ans dem Ausland'.' filtut. Wie stellt e^? uiit Der Belieferung des^ selben bei einnn l'riegcrischen .^onslitte mit den kofslicrernden SteatenV Was geschieht in den paar ^^ahren. u welchen dies.? Uebersi.'d-lung^n erfolgen solleuV Wir haben weder d.i noch dort eine Eisenint^nstrie! Sind alle diele ,klagen schon brautinc'rt>>t?! Gleichsalls e>n -cheingrund is, die f^-renz-uähe dieser Industrien. Man strebt eine Zen-ir^ilisierung der ganM Eisenindustiie in der »N!iefäihr<:n geograwhischen Mitte de»' Sta.a-teS an. Welche Vorterle b etet d'et^? iÄt,? k^ . ne. denn wird dieses Zentrum im i'triegs« falle stillegell^^t oder vernichtet, so steht alles still nnd wir sind in dieser Richtung wieder von einem befreundeten Ano-landsstaate ab-hänigig. Oder öat u,au in diesein drei Iahren o-ner lei.dlick>en Frieden.Z'eit. bereits nerges-'en, daj^ ein paar gi'tgeivorfene Bmnben eines Fliegers die ganz^' Zentrale vernichten und den gmizen Vetried dauernd lahnileaen tonnen? Macht es den italienischen Flieaern! ^no^e ^chwierzKiten. den etiwa 1'.0 .^filome- ^ ter der Adr!ass.^e l'-. Priseder betragenden Weg ^',uriickzulu,i'^'n ultd dort alles mit Vomben zu zerstören? Oder ist es auSqe-'kblossen, daß niemals wieder feindliche beere in brelter Front den ga»izen Balkan kämpfend durchziehen, wie im )ahre l9i5? Man möchte glauben, daß e» da gerade tm Gegenteile weit vorteilhafter ist, wenn eine solche Kriegsindustrie nicht ausschließlich an Vvuktt wird. l^eht die Furcht vor der ch^rei^znah? iv dich'.n Sinne weiter, so wenden wir mit der Zeit elncn indnstnelosen Gren^glirtel van 5l) biA j^»ll>m'^ern nm alle unsere Grenzen haben, in-^znit das lnilbe?lreal de« Slaate? zn einer Art.^nltnrwiiste gemacht wild, wobei wir aber Nlchis weiter erreicht yaben. c^ls eine al^gem?!ne knllnrclle wie w'.rtschasllkche Schwächung des Staates. einem gutg-ml^run Stzate geiährden Vit l^renzen nlcbt v?e Industrie, sonder?^ eins nnverläßliche. auS nnzuriiedznen Elc-nlkntcn bestehende Armee und eine schlecht' geleitete Außenpolitik. Versagen dicse. so d^nl Gegner Beograd. Sarajevo oder Skodlf« -er^de io s-lcht errekchbi^r. wie Ljnbkjana. Subvtiea. csijc?. SvUt ooec Bilzls! Ha!^ en wir uns liebex wuter an da? Nezevt. das in, bekannten '>-dicht^ .'daMurq? Nanern" gegeben ist: ein tapfere?, nerläx-lichc'Z Heer, nnd halten wir KriegSmÜglich. k'Ntkn dnrck eine gute, meitkilickende ft^olitt' seine von unseren Gr nzen! Machen wi, eS einfach dem klugen Reisenden nach, de? »ich in jede Tasche etwa^ b^cld stktkt, dahe' uemals in jene??öttn k^:nmkn kann. aU ^'ersenige, der seine ganze Narschaft in e!n;r TäschöWgt nnd d^.nn nlleS verliert! Xelephonische Nachrichten Tschechoslowakei. WRZ?. Miihrisch.vft?««, Zwguß. Tschechvslovakisci'-» Preßbüro.) Äei don l^entigen vt^rbandlnngen .-iwisch^n dm v,r. t'Stern d««? ^^i'raarbeilerverl'-ind«', im (Ystrau. Uarn'iner Z^.cvier »nid Vertretern der Gerrerke wurde keins ^.lnigung erzielt, ws-rauf di« Vertreter der ^ewerke erklärten, unter dissen Nn,ständen HeZwuntIsn zu sein, nach Ablniif d<'r dreiwöchentlichen Frist, die in der .Zuschrift vc>m l l. .'^uli l'^^Zt fesig«, legt wurde, den Kollektivvertrag mit alle»H ocrsinbarten Grundsä^en dreimonatig zu li-sen. Die ^(ündigung vurds bereite dlttck eine Zuschrift yeg-ben. in neue Verhandlungen über einen Kollektivvertrag einzutre. ten. WIvB. praa. Augus^. Vor ,,pravs (idn* zufolge beschlossen die deutschen un» tschechischen sozialdemokratischen Parteien« ^Gewerkschaften n?id <^enossens^nsten ein»' liilföaktion zu Gunsien ^?ußland5. Konferenz per alliierten Sinanzminlstei'. W^V. Paris, Augult. Die ant i?. Augnst in Paris zusamnienttetendk Konferenz der alliierten Finan^winister wird,' wie die Blätter melden, eine :^?xihe von technischen Fragen, die von örr RevarkitionS«« kowMission nicht erledigt werden konntet^ und im Juni den 'Sachvelsiändigen vorge^^ legt worden waren. durch:asühren haben.' So dte .l^oiten der mil.tälis.ien Besatzung und dte Aufteilung das den k'<.>fn Staaten ^ukomWenden Änie'le, an den deutschen Withnßtttmachit««««. Don der Mraftungsfonstmi». ^WKV. Lsubo«, 5. August. Der dtplomati-che Berichterstatter deS „E^wng Standart" lt^ibt: Jnlsolge der ablehnenden Haltung ^er amerito-nilschen Regierung sei i>er Plan iwer Borlonseren^ der Washingtoner Ab-ftu-nZStonftrenz f.Lllen gelassen Warden. An t^r Washinytoner Abrüstungslonserenz sollen teiln^men: England, dessen Delegiette vuch die Dominions vertreten werden, dann Y^rankreich, Italien, Japan, China und d^e Bereinigten Staaten. Sowohl Lloyd George als auch Brinnd werden der Zton-sereng öei-VShnen. England und Irland. ^ Kerlin, 3. August. Ei-ner Meldung der „Est 5^urope" aus Dublin izufolge tönne die iri-. sche Frage bereits ,cils gelöst betrachtet werden, Ida die Sinn feiner das Anigebot der eng-Usc^n Regierung «angenommen hätten. Dtyu bamerkt die „Neue Fre'e Presse": Nach Me'ldunlgen mls London ist zwar ein Hünstiger Stand der irischen Frage sest^u-stcllen, jedoch ivirid «allgemein angenommen, daß die Verhl?ndlttngen sich noch liwgcre Zeit hlnjziehen werden. Die Vertagung des Parlaments bis M den Zpällherbst wurde damit inotiviert, daß im besten Fall im Oktober ein desinitweS Resultat in der irischen Frage erzielt werden 7önne. Sln oemelnfamer Schritt der V Alllterttn ln »erlin. WKB. Berlin, August. (Wolss.) Hcute mittags erschien beim Reichsminister des Auswärtigen der sran^öMche Voltschafter, der englische B^^tschoster, sowie der italienische Geschäftsträger und überreichten ihm eine von den genannten drei Vertretern unte-heichnete Note, worin die deutsche Regierung ersucht wird, die nötigen Vorkehrungen zu treffen, um durch olle lnöglichen Mittel den Transport alliierter Truppen in Deutschland zu erleichtern, den die La^ge in Obcr-^chieisien in jeden! Au-genblicke nötig machen lömlte. Es wurde noch milndlich hinzugefügt, daß es sich hiebei nicht um ein Erju-^chen handle, schon jetzt Truppen zu befördern, sondern um «die grundsätzliche Vereit-erklärung Deutschlands dies aus die spe^^ielle Aiussorderulvg der 'drei Akächte zu tun. Der Reickisminister des Ausnvätigen antwotete, daß dieses Verlan-gen dem seitens der deut-j'chen Regierung in dieser Anistelegenheit eingenommenen Standpuntkt eivtlprech uird erklärte sich bereit, in diosem Sinne mit dem ^ie^chsver^cjhrsmiwister in Verbindung reten. ?t»lchslanzler Dr. Wlrtd Über die polMfche Loge. Vremen, 3. August. In einer von etsva bdasj a?us dem Mun'de fremder Staats nlänner der t^edanke von Glück und Wohlführt der Völker wieder einmal öffentlich Ausdruck kommt. ES wäre Sabotage des gicßen dcmokr-atischen Weltideales, wenn n cht das Recht, sondern die Diktatur Korfan-tyZ in Oberschlasicn zur Geltung käme. Alle Mächte moralischer Natur rufen mit eherner Stimme in die Welt hinuaS: „Achtet 1>en Gedanken der SelbstbHimmung Völker, der Tenia>?ratie und der Freiheit, wenn ihr das unglückliche Europa nicht endMt'ig dem Un:^".'gange weihen wollt." Sieben Ial^re sind dciihin'geya'ngen, seit de^ Unglüclsstunde des ersten Ulti-matums. Soll das neue Ultimatum neue Zerstörungen über Europa bringen? Euro,pa kann nicht noch einmal durch neue Wirren hind^rckMsührt werden. Todesschatten lagern über dem Keil"-tinenit, der der Bringer des Lichtes und der Freiheit für de gan^ Welt sein müßte. Leider regen isich i:i Warschau Politische Leidenschaften und grenzenloser Hochinut, der die Welt nicht znr Ruhe kommen lassen will. Oberschlesien hat unter der deutsc^n demokratischen Freiheit an^dere Tage gehabt als unter der Herrschtest polnischer Nationalisten. Die grossen und einheitlichen Richtlinien der ReichMlitik sind die Godan'ken der Er-süllunig 'der Verpsl'chtungen gegenüber deni Auslände, der ?srbeit, des Rechtes und der so^'tialen Wohlfahrt. Das Vertrauen Deutschlands, daß ein faires Sipie? -getrieben wird, das Vertrl'uen in die europäische Solidarität, das gemeinisame Interesse aller Völker an der Freiheit und Demokratie dürsen -nicht ent-tällscht werden. Ungarische Nattonalverfamm-lung. Budapest, 3. August, (llngarisches Korr.-Büro.) Nationalversammlun'g: Naäi ku^Sler Debatte 'ivuc?>e der G'setzen:wurf t'tber dl? LermAgensrechbli5.'' Vcr.'!n:D)r..»ntg d'r ö)vchverrä:.'r .auch in den :en ange- nuntmen mit der .R^disikition der die Half, t.: der Fideikomisse, die in d'zZ ^'g-'ntum dls Staates übergehen, im Lans? eines Jahi'es unter die Kriegsinvaliden aufgeteilt werden müsse. Der Vizepräsident teilt dfm.ha^se mit, daß der Ininlunitätsattsschuf; sich gegn.n-wäitig init der Immunitätsverlct'.ung d^c! eh.M!'ligen Präsidenten des H.vu'es 5!a?orö-kt, ulld das des Mg. Bem^ky befassen wird, ^^ierauf geht die Nationalversaminlung zu i>en Jnterpellatio-nen über. Srkalser Karl. MiB. Wien, 4. August. Gegenüber der Meldung der „B. z. a. M.", wonach Exkaiser Alarl trotz ^ller geigenteiligen Versicherung nicht mchr in der Sci^eij^ weile, sondern sich in Ungarn verborgen aufhalte, stellen die Blätter nach Erkundigungen an hiesigen informierten Stellen, fest, daß Er?a?ser Karl isich nach wie vor auf Schloß ^ertenstein befindet. Die Äadlung der vsterr. Dor krlegsschulden. WKB. Wie«, 4. August. Wie die „Neue Freie Presse" erfährt, sind die Verhandlungen, welche die österreichischen Delegierten in Paris über die Vorkri<'gsschii!Z)en geführt haben, zum Abschlüsse gelangt und es sollte ein Ausgleich auf der Baisis getroffen, daß für eine Krone Borkriegssc^ldKn 30 franzö« fische Centimes Ku bezahlen stnö. Auch bezüglich 'der aufgelaufenen Zinsen sollen Verein-barun'gen getroffen worlden sein. Dormorfch aus Angora. WKB. Rom,A. August. (Funkspruch. Nach einer Melduny ans At^n wurde bei einem in .K>utai« abgehaltenen Kriegsr-at der Bor« inarschi aus Angora befck)Iessen. Nusslsch deutsche Transportgesellschaft. WKE. Moskau, 3. Auguist. (Funkspruch.) Die russilsche .dandelstfommission in Deutschland hat mit der detschen Hamburz-Ameri^a-Linie einen Vertrag abgeschlossen, auf Grund dessen eine russisch-deutsche Tvansportgesell-schoft gebildet wird, die den ganzen Verkehr Wischen den beiden Staaten üb-".nehmen soll. Ruvlond. WKW. Moskau, 3. August. (Funkspr.) Die auf slmilentel.egrclphischem Wege an alle Re-gieruntgeu gerichtete Zirkularnoäe besagt: Die großMgige Unterst'ützungHbewegun'g zu Gunsten der hungernden Bevölkerung !^r i^stli-chen Provinzen Nußlands, iverden voii dem russischen Volke wie von seiner Arbeiter- uiid Bauernregierung warm bcigvüßt. Gleiichzei.tig sind Volk und Regierung Rußlands genötigt, festzustellen, daß die Organisation der Presseorgane und sogar die Regierungen leider fast ausnahmsweise eine ungenü>gende .ür Slowenien in seinem Berichte «mführte. Wie der Berichterstatter des geni.mnten Blattes erfährt, werden in Ljubljania. in kürzester Zeit neue Bürgerineisterwahlen ausgeschrieben. An dieser Wahl werten sich die kommunistischen Gemeinderäte nicht mehr bete'iligen, weil ihr- Mandute im Sinne des soeben angenommenen Gesetzes Mer de« Schutz des Staates Anigiültig werden. Dom smmunuattausschuv Ljubljana, 3 August. Der „Iutro" meldet ^us Beoigrad, daß der Jmmunitätsausschu^ erst heute nachmittags -über die Mandate der komin UN istischen Abgeordnoten debattieren konnte, weil die Verlautbarung des Gesetzes über den Schutz ldes Staates in den „Äus-s bene Novine" sich um einen Tag verzögerte.' Der JnrmunitÄtsauSschuß beschloß mit großer Mahriheit, der Niatioilallvet^ammluing vor-? izufchlaigen, daß im Sinne des soeben MM-nommenen Gesetzes alle Mandate der tom-nmnistischen Abgeordneten mit AnSmhme von dreien annulliert werden. Es hamdeilt sich hiebet UM die Abgeordneten Blada Mlir^ Vi6, Maduuiü und Dulbuloviö, die schon vor Annah^ne ideS anti!kommunisti.schen Gesetzes den Austritt aus ihrer Partei erVlävteni und sich zu den iSozialdemokratsn meldeten.' Der JmmunitÄtsaiisschuß war der Meinung,' daß man diese Wgeordneten auch mit Rücksicht auf ihre Tätigkeit für So>zialdcimolraq ten halten müsse. Der Bericht deS tätsausschiisses giing heute in Druck und wirdi im Lause des 9lbends fertig, so daß er schon? morgen vormittags unter 'den Aebgooi^n«^ ten verteilt wird. > ^ Der Leichnam «karuso«. > WSB. »«m, 3. Ai'gliist. (Wolsf^) W« «« Blätter melden, wird der Leichnam Carusos einbalsamiert werden und eine besonder« Trauerfeier stattfinden. Der Nachl.aß Coru«» sos wird auf 30 Mllionen Lire g^chätzt, Srddeben in Staiien^ M WKB. Rom, 8. Aulgust. (Funkspruch.) Aus ganz Jt^alien werden Erdstöße gemeldet. In Bari ist daS Haulptpostamt eingestürzt. Durch herabsallende Dachzieigel wurden in Ntthvo? ren Orten zahlreiche Personen getötet. Marburger- und M Tages NachrtWn: Zur WohnungKv«ordn«»g. Ans mehrere Ansraigen bezüglich der zulliissigen Steigt^ runig der Mietzzinse teilen wir mit, daß i,n der neuen Woihn-ungsiverordnung, erschieneltz im „Uradni lis^^ Nr. 77 vonl 6. Juli 1921^' ^m Paragraph 5 bestimmt wirid, daß bei Sko- _________________________ __ Varkers Rud. Kriminalroman von Friedrich Jaeobsen. Copyright 1014 by Greiner u. Comp., Berlin il W. bO. (Nachdr. verb.) / „Ach jo!" sagte Joseph lackiend. „Nun riecie ich den Braten, Sie haben d e Grele schon längst für Ihr Büfett !m Aug.'. und es är-zevt Sie, daß die nun die Aufiv rtunz bei .?^rrn Parker hat. Aber wo ich bin, da ist das Mädel auch, darauf können Sie G'st nehmen, und übrigens gehen di.' Gespenster niemals am Tage um. Dann könnt«» ich noch icher die Gänsehaut kuegen." . „Also doch, Joseph?" „Na ja, wie mank nimmt. Mit dem Spuk ist das nat^ürlich Uni^nn, :^ber irgend etwa? mag s6)on nich: ^u Ordnung sein — so oder so, wie man di.' Such.' befummelt." Tr sah sich vocsichug in der le^re'u Gaststube um und dämp^c die Stimme. „Wir sind ja alte Bekannte, Herr ttühn, Ihnen sann ich eS schon :ierr:i,en. Alio das mit dem beyu!.'men Dienst hat seine Rtchtiq-ike't, aber ob eS mit meinem Herrn ebenso richtig ist, das steht aus einem andern Blatt. Bor ein paar Woclien kriegte er den Einfall, uln Mitternacht mit dem Auto loszugehen, und weil eS ein schöner Abend war, so will nichts we'iter davon sagen, nur meine ich, da lo'n Ding sich nicht ^u oft wiederholen darf, sonst wird ein Spleen dariius, wie die Engländer sagen, oder auf gut deutsch eine Vcrrücktjheit." „Also das tut er, Joseph?" „In der leh!en Zeit beinahe Nacht fi'tr Nacht, obs hell ist oder dunkel, ob Regen oder trocken." „Er arbe tet woilil viel den Tag i'lber?" „Nein, sein Buch ist ja fertig, dt.s liegt in den Buchhandlungen aus. Es soll verrücktes Zeug darin stehen." „Von Opiunl, wie ich gehört habe." „Davon wird er wol>l etwas verst^chen. Wenn man in sein Zimmer konlmt, dann r'echt cS nicht sil?lecht." Der Wirt kratzte sich den kahlen Sächdel. „Deubel noch nial, kann einer davon auch verrückt werden? Ich dachte, daö käme nur von dem verfluchten Saufen." „Eins zum andern, .h<'rr wühn. Wenn Sie mich nickt verraten wollen: die t^rete sagt, daß jeden Morgen ein paar leere Buddeln hinter dein Schreibtisch ständen. Und donn schläft er den Tag Über." „Das ist der rickit^ge Weg! Da wäre^es ja i' n gutes Werk, Insepb, wenn Sie ihm das Zeug wegisaufen täten. Ihnen schadet eS nicht, ich kenne Ihre ai,?-geplchte Gnrige^l" Der andere lachte. „Scsilaumeinr, der Sie sind! An den Keller ?<'lnin!^n wedl'r Gn'te noch ich hinein_er hat sich !'iis Kuni^ticliloß an die Tür machen lassen ttud trägt den Schlüssel Ti-g uud Nacht ^'i sich. Es ist nmhrha.ftig Zeit, daß eine Frau ins .^)aus kommt, sonst geht der ganze Krempel in die Biilsen." „Redete nnul nicht von der Tochter des Iusti'^rats Claudius? Die beiden ^chren doch eine Ze'tlang zusammen iui Auto —" „Das hat mis'stc'hört. Übrigens wäre das eine Passende für nreinen h'.nrn, die ficht nicht aus, als ob sie sich Ulnterkriegen ließe, und f^eld ist auch da, der Alte mich sich eine Menge zusamnieulpro^zessiert haben." Damit war diese Unterhaltung zu Ende; aber als Joseph eiir^e Ta.^' später aberm<,ls im „Wilden Mann" erschien, brachte er eine große Neuigkeit niit. „Wir kriegen Belnch". sagte er. „Die Grete hat heute das Gastzinimer instand setzen müssen, und .^'»err Parker hat selbst einen mächtigen Korb Wein in deil .^Vller geschafft. Nun werden wohl jeden Morgen vier leere Naschen hinter dem Schireibtisch stk^)en." ' „AlisÄ keine Erbtante?" warf der erfahrene .Herbergsvater ein. „Nee, ein richtiger Mannskerl — der Bruder vo mgnädigen .^"^rn ans New ?)ors oder da herirm. Lange wird er wohl nicht bleiben, denn er ist l^uif e-'ner Geschäftsreise in Europa, aber ich freue mich doch darauf, denn die Amt'nlkaner sollen verdammt nobel mit den Trinkgeldern sein; ich glaube, ein Dollar gilt da so viel, wie bei uns L?. mann eignen." Fortsetzung folg^ Nr. 17 S— S. Auguit ^lMlisch schlechter ^'stellten M ewrn, zu denen mich jene zu zählen sind, die vorwiegend von einem f'xen Einikommen leben, der Grund-miekzins des Jahres 1914 höchstens mit 3 multipliziert werden dcn.'f. Eine Ausnahme hievon bilden lediglich Mieter, die ein Einkommen von 60—1l)0.(XX) Kronen jährlich haben und di»^ a^rs das sechssaics^e fl^stcigert iverden di'irfen. Dieser Tag? versendet dor Staadt- cils der Bozirksschulvc^t den Partelen, die schulpflichtige Kin'dcr haben, Ausweisbögen (Popiöne Pole). Die Eltern schulpflichtiger Kin-der schulpflichtig isind jene Kinder, die zwischen dem Ib. September M7 und dem 15. Seip-' tomber 1615 qeboren silld) werden alifgefor-dert, die 'ihnen dnrch die Schullinder ansge-l)Sndigten AnsweiÄböqä !flenau und richtig crusizufüllen un'd sie 8 Tcige nach (Erhalt dem Hausherrn, bezw. den .^ansmci'stc'rn achn-geben, von wo sie die Schulleiter einsammc'ln lassen werden. Zur Angabe der Ncitionalität st leidlsslich die Mstammimas-, nicht aber die llmglingsspracho masMbend. Erforderlichenfalls sind die Parteien verpflichitet, den ?üls-iveisorgianen Taus- und .^ieimatsscheiue zur ^erfülgunig zu stellen. ServO-kroMttZcher GyrMchwrA. Allen Teilnehmern de» serbokroatischen Sprachkurse» wird bekanntgegeben, daK derselbe in den Räumen der 3. Unabenvolksschule RuZka cesta nicht mehr stattfinden wird, weil der VezirtAschulrat diese nicht zur Verfügung stellt. Jene Teilnehmer, welche diesen Rurs weiter besuchen wollen in den Räumen der 2. Artillerie - Unteroffiziersschule (Kaserne Vojvoda ^utnik, Stritarjeva ulica) werden ersucht, am Freitag den b. d.M. um 13.30 Uhr nachmittag dort zu erscheinen, woselbst ihnen die Rasernwache das Schullokal zeigen wird. Wie der „Naprej" berichtet, ist der Redai-^nr und Abgeo?Mwidl. Da» polnische «everalkonsttlat in Zagreb berichtet, das; «» allen, die nach Polen zur .Gstmesse" fahren, vom 25. September bis 5. Oktober unentgeltliche vifen liir NeisepAsse ausstellt. Ab Samstag im Easee ^.igcrt ^ton^zert ei-»er erjttlajsisen Zagre^x Ä^lle.. - Die Dürre und da^ Pettauerfeld. Die Hitze der letzten Tage richtete aus dem Pettauer--felde viel Cch'den an. Haiden, Mais und Kartoffeln können nicht yedsihen und die Blätter der Obstbäume färben wie sonst «im Herbste. Auch die Brunnen trocknen ein. — Futtermittel gi^bt e? j':berhan!p^ keine. VolkswirMaft. Ktirze Nachrichten, entnommen aus der a^eichnamiclM Rubrik deT „SÜdslaw. Llohd^: Im Einvernehmen mit der Arbeiterschaft wurden die Löhne der Arbeiter in den ungarischen Maschinenfabriken um 18 Prozent herabgesetzt. In Bieliy ist ein allqemeiner Ausstand der Textilarbeitör auL-qcbrochen, die eine 5l)proMtlae Lohnerhöhung und einen 50prozent!qen Nachlas^ beim Tucheinkauf iordern. In der Gegend von Mistek und??relstadt (Mähren) wurden eryiebige Naphtaquellen entdeckt. DaS Schurfgebiet ist Staatseigentum. »- „Da'-lv Expreß" ersährt cius Tokio: 20 Wl) streikende Arbeiter der Schiffsdocks drangen in die Fabriken ein und vertrieben die lei-tenden Beamten und das qanze Personal. Alle Abteilungen fük)rten Arl^eitervollzuqs-komltees ein. Auf einen Appell der Ne-qierunff bat der,allrussische GewerkschastSrat ein Drittel der TranZportarbeiter unter die Fal)n?n gerufen, um die Zufuhr der Ls-benSmittel^tn die vom Hunger bedrohten Bezirke zu beschleunigen. — In England wurden im letzten Vierteljahr 840 Konkurse angemeldet. In der gleichen Zeit des'Vor-jcihrcs betrug deren Zal'.l nur 324.. — ^^^om 13. bis 16. Septtmbcr wird in ^m-sterdom ein internationaler FreihandelSkon» gres; abc^chalten. — Wie der Korrespondent des „Ost-Exprck'^ ersährt, hat die SowjetS-reg.icrunfl beschlossen, den PltrrSburaer Hofen zu verpachten. Zu diesem Zwecke wird eine Aktiengesellschaft gegründet; die Hälfte der Aktien übernimmt ein englischer Konzern, während die andere Hälfte der Sow-jetsreaierung gehören wird. — Die polnische TranSportgesklischaft „Palatino" hat räch dem „D,^. GdonSki" vl-m Danzigcr Senat die Erlaubnis zum Transport von Waren erhalten. — In Nijck.i wurde unter ,Führung der Vanca Commerciale Jtali^un eine große Kaffeehandelögesellschaft mit 4 Millionen Li^e Älkcienkapital gegründet. In derselben vereinen sich die Mailänder Firmen E. Malaguti, S. Caminadcl und die Societa vnonima Jtalo-Cvnunelciale. Der heilige Baum der Slawen. Von Fridolin KauLiL. U)as dem Deutschen die Giche, dem Araber die Z)alme, dem Griechen der tor-beerbaum, ist dem Slawen die Linde, lvie der Gernmne im tzaine schattiger Lichen seine Götter verehrte, seine versamn^lungen abhielt, tat es der 5^lawe unter den lDipfeln von mächtigen tinden. ^Lin deutscher Dichter schreibt von der !tiuds: „Die tinde ist ein Bild der Schönlieit, Einfachheit, Güte, ernster Schwermut — weil der Vauni mit seinen sich weit verbreitenden Zweigen oft auch die Achlummerhngel der Toten beschattet — Md der liäuslichkeit, der le« benden Nnhe, der (glücklichen '-licyen Treue; dar'lm wurde Äaueis — das Weiche, ^Nilde — in einer tinde und philemon -7-- das Starke, Strenge in eine Liche, mit ihren tvurzeln in naher, ewiger Umschlinguna verwandelt, als f1^eich?li ewigen Glliekes. Wie die Giche dem Cl)aru?!er deö Deutschen entspricht, so ist die kinde denl weichen «Aemüte des Slawen angepaßt. In der Aeit, wo die «Z^ermanen i?^ gigantischen Urwäldern ihren Göttern Gpfer verrichteten, verel^rte der Slawe die tinde als heiligen Vanm; dies bezeugen nocks heute unter anderen die Anzahl von Städte- und Dorf namen, denen die Linde den Namen verliehen. Der große Gelehrte Rolar verzeichnet deren über 200; Steierumrk hat sein teib-nitz, tipsch und tind bei teibnitz, tipa bei Store, tipa bei vojnik, tipovec bei ^cnikva, cipisch bei Anssee, (ipje bei Schönflein usw.' Rrain hat sein tipnica, tiplj», tipnik usw., 1<»c>atien hat bei 40 solcher Dorfliamen, ebenso Serbien, Z.^osnien, die ^ercegovina; Abckrbaupt alle von Nord- und Südslawen befiedelten tänder. Auch der deutschen Stadt Leipzig hat die Linde den Namen verliehen, wie dies ein deutscher Ltlzymolog und alte Urkunden beweisen. Die tinde war bei den Slawen ein den GKttern geweihter Baum, Beweis dessen die vielen Sagen und Märchen, die von der tinde sprechen. ier unter dieser tinde sind unsere Rechte vergraben, hier wollen wir verhandeln l" Der nnver.^ ntmftiae Rommandant dilligte dies niht und ließ den tindenbaum fällen, welches ller-fahren das Volk nur noch mehr aufreizte Alle die Grte auszuzählen, in denen sich historische tinden befinden, wülde den Nah-men dieses Aufsatzes überschreiten, deshalb will ich nur noch einiger tinden gedenken. Uuter den tschechischen tinden erwähne ich die!!(apuzenlinde zu Goldenkron. Die Blätter dieser tinde find zusammengerollt, es ist diese tinde also ein seltsmnes Naturspiel. Die tschechische Sage erzählt uns, daß diese tinde kapuzenförmi^e Blätter bekanl, als die k^uffiten im Jahre 1420 eini.ie Aapu-ziner auf ihren Aesten aufknüpften. Schle-sien hat zu Gorko eine historische tinde. Auch in !?nßland und ^olen gibt es eine Anzahl historischer Linden. A>n erwähnens wertesten von alle»?, erscheint nlir die Gtto-linde zu j)yritz in j^ommern. Bekinnili.^' l^^^bön von allen Sla'ven d!c poulmerischen l?eutigen ^reuß?n das ^sinff'^ntnm am spätesten angenommen. Als in» Jahre l lS^ das heidnische Slawenvolk zu Tyritz l'ei einer Festlichkeit'versammelt war, befand sich der ?5ischof Gtto von Bamberg dortselbst. ^^5 war dies an^ 15. Juni, plötzlich erscyleu 'l^'.to unter den Versammelten und begann zu predigen, worauf sich viele Tan-lende taufen ließen, .^um danernden An. denken wurden unl die er zu Diakono angebaut ur»d sind die aus denl Samen der Gttolindc entprossenen tinden zu recht stattlichen Bäumest heran" gewachsen. Vörsenoericht. Ztigret», Auigllsi. Devisi^n: B^'rlii» l'i? 2l7, Itaicn London bis Pni-> hi.5 z."/...;, bis bis Äic',? 17.1^ di'0 i l 'lil >.'!? i.'«. — ci< lnti'n: '^oll^u' dj> ö'tc'N >tr!.'>it' li'S ,jtilru!.>.l -l> lii'5 2^', IN stlin^. ,vrc:nlen. l?."<> bi'> l.'i.''»). b V Mtul -i.''' bi'o rmuäuii'cj/' 717, iürlisch^' !.l utis), t'chl'chij^,.' .^tron' Ll?icn, Augi'si. D>.'t.':scu: bis ^>1 lÄ. i,:.''. giud 22.'sl bi^ ^^^lÄnpcst:?.''>1^7i) b!>? l 7'i, Vuku lvst Ii?'''.7..'»0 l'is London di, '.üiailond bi»^ ??or' um 77l7 .''<> 77<,7.s.(' !?.'>7 bis l^'M. W^^rsch.Nl b!'> 7)^'.5.'». '»lU'icl) l()7A>. — P l ll t n: DolilN' bi'!^ 1W7, lnilg. Lev') s'i.? 7s'0 >c".!t'che Mar'' !2l2 bis>NS. engl. Pfund b:-- 'VU', franz. Fn'.nk^n 77(X> bis 77l.!)ü0 bis di. -cbweizer Fri^ilkcn dis l'^>>7i'i, tsch?^ äjojlownkischl' .7 bis unl)ari' jch(! ^trvn<' bi»? Zürich, August Denii^'n: .<;>ollunc) l8l;. ?1orf sl'.N, ^^'ondon !?l i^"). Pari? Mli l^'ud ^^vi'issel 11.80, Äocl'U'lin 12!, (5l>risj:nniu 7^, drid 7i.l)l^, '^>il^'Nl.'v ''.'lirev' 17!, Prü>g 7..'^, 1 17."'. Vitk.nest 7.M' Wien l^.^75, Merr. jtrone F » WelW Anzelger. »»««»«»» wr T»l»e Adk. ^ ^ Vtr-VEUung. «?7 «uhta« . lür ttm« Jett, delchetd«. such» »nträ«« VN!« .Zm Vach«?* an Dn«. «« Sebr tüchN« WWW. »auiwas-fSbta. wM autes Hachaus od« arvdm Äikftauraiwn ^ Äßchnunß. G«Mig« ^träge ^Stndjam 4S^ an Veno. SS7Z «SA««« Kau» und V-rtauf von lSe!^1^n len. SeschS^ls-. Z^inSHSuKr. vil .>n^ Gast-. Kasfeeb/Wser zu den kulantesten V-dwaunoen «wer. Ne«li«>üm^rO j«»s. M«W«. Ewoen»ka ul Kr. I. ?. Klein« VMO oder SiNfümillen davA tn Maribor ^u l»«wfen^ sucht. :An»rSfle unter.Svfv^e «ttakluna' an Derw. v67S «zn» od« neue» Cinfamtlten« h«uß zu kaufen gewcht. Wohnuna Dletch de»,ehdar. Antrw ^ter .Sviorttaer Kaut* an Dw. 668! Äockbohe, ««» «u '»«»austn. Zaile«da^va u'.tea LS. e»i8? Kletn« «afttz zu verRaufen. «Nl fkUße Der» liv« SchSn« «asitz. 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Klaub-KokS vorzüglich geeignek für Schmiß und Schloster hat abzugebm: WMLiov. Maribor, Koinenskego i«?s gegenü^r der ehem. Kolonieschul ' «u» prima Xernlader in allen vimanfionen, Vind- und Näh» riemen am Lager bei Lva« Kravos AleqMßchrOvO «st« U S4V8 Vaehre mich ham K. C. pa-blitvm anz»z»igen. daß ich meine LokalitSten vollständig r»no,»iert habe, mainen staub» iresen Garten hergerichtet u. eine gifiklasiigO M«UV«pe>e »«A A«Dr«O engagiert Hab«, welche ab Gch«»WU t»G' tich ohne sammeln spielen wird. Ansang 80 (8) Uhr. 6S9A Sos. Aigart KMvMr««r. SmW Btlla schSnst« Laq« !„ d Umgebung Martdors, mU schSnem obslgarl«! sosort»« verkausen. Sesl. AntrSg« unter,Ba Zahlung" an di« Verw. d. Blattes. WZ « inteni. r»»n»po?t«. iiol»- umt Kokiengkvakeml«!. ^otlsgentur«««« ss. Sl Uksi', ^üiüle l!/!Midoi' SI«v«n«k« ulle» o übernimmt »il« Spv6itioii»»uAr»ze »ii? nuiekel» uv6 ku^«l»ten Lr» lellißllllss. öesvrglt Vedertziecksuvsssiz iv« ^oilknck vot-voaäigsO Vollllmente r»«ekest. Lrteilt ttaite ti» 2o!i» uoä vedergieä-wiiVi8»sse!v?«ndeit«» kostevlvI. Import lmä L»r>ortvel«oUuv?en koatun^vzloe. »«unvoisi« mittuma Wir «mptÄita« UN» »ur »i«k»t«liun» von Vocknn. lÄvÄ»tN«n. »ssv«dv?o«, ?«iaurv«.?»t>el>«n. Marren. Keredlrnet«. PI«k«»«n. pssvspelrl««. ie«U!lo»«n. bvdxl»«» Klakten»«» u»«.. a«n«NWtr mN Z«I»tKm«t«l«> »wi» «o«t« ^^tnuung ««den kdnnen. /U>tm«ir»»m ««den »on»-«. ?«iv«»eeu«k. U««r«l«i Z«i«»v« «>» 4 klltnl«: Svvdmnieklevn uN» 5 iung« solider Iiicht schdnes u. reikks Preis Vedensache. Zu- t zentiger Der.lM'unAdesAopllals. p« iosorl gesucht. rnNe Anträge Ankunft* an d,e unt« .Bald' an unt« »Si Verwalwng. Gchn«»««« ». «»«« »«« «>» <. ^