^8- Donnerstag, 7. April 1904. 123. Jahrgang. ^ l>°IbU, '..^' Postverstnbiln«: ganzjährig 30 «. Halbjahr!« 15 li. Im Kontor: °anz° ^^ '",tt b» . ^. ^ "ür dir Zustellung ins Haus ««nMhrig 2 li. - Inslrti°nSgtl,ül,r: Für llfine ^^^^°^' ^ Willi, ü<» K, größssf psr Zeüf lL t»: bei üftern, Wildeiholu»üc» per Zeile « l». Die «Laibacher Zeitung» erscheint iäalich, mit Nusnabmc der 2onn< »nd Feiertage. Die Administration befindet sich Konaithplah Nr. L, die «edaltian Dalmatingasse «r. «. Sprechstunden der Redaltion von U bi« lo Uhr vormittags. Unfrankierte Briesr wrrde» nicht angenommen. Manuskripte nicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Teil. "Mn des russisch-japanischen Krieges und seine Folgen. ^ ^l(itt.^^^3^gc beschäftigen sich zwei rllssi-^ort^,,,': Die „N^w. Vr." knüpft an eine im "'"its l-"l" erschienene Berechnung an — °?lch 'Udft der Pfeffer, den die russischen Sol-'^icinin,^^ ihrer Speise brauchen werden ^ 45 '" Pfeffer x 5lX).000 Mann x 180 Tage '^Ti^vie die Pelzsandalcn für die japani-^eti ^^" "i Rechnung gezogen — und nieint: I"? nber ^'^i? ^nd der 'Unterhalt der Flotte, ^ der ^^ Personen- und Frachtenbeförderung ,"' ^!n,^ V^lchen Bahn am nieistcn kosten, und ><, ^'"U"! sich in den ersten sechs Kriegs-^u^,>,'^'^"ben Japans auf 250, diejeni-. Ti^. "^'l '^0 Mill. Nubel stellen." ^ l°I^, "^' welche Schlüsse sich aus diesen Zif-^' Mil . "^"' beantluortet das Blatt wie I'^tt f,^/ genommen, wird der Krieg Japan >dc>/c!"' als Nußland; anders gestaltet sich Me>! ,,/ """äielle Bild, wenn wir die relativen 3 5"p, """, I" bloß sechs Kriegsmonaten ^ b, >" ^u verausgaben, als sein Jahres-!^ens,)"?^ ^llßland'aber in derselben Zeit ° beid 3.^"l Teil seines Iahresbudgets. Wenn ^ Vct -n ^" ^'"^ ^)ier Bevölkerung den dop-1i,^d^ cv ^ der Staatseinnahmen zahlen lichen, Hand ^ ^"" "'it dieser Summe fünf Monate, Mere ^c " drei Jahre ausko,nmen. Noch schla-t "l n^ ^" "'geben sich, wenn man die Kriegs-Hlcicht 5> Kreditfähigkeit der beiden Gegner >l?^lt. s. ^.?un Japan seine Staatsschuld vcr-.?5^,' wzn-de es mit dem Gelde 14 Monate !' -^ncn >! l " können. Nußland jedoch — an-v^te ^ ' ^ß es einer solchen Operation bc-Zle. tt^l mehr und nicht weniger als «'/2 ? ietzi ^ Wunder daher, daß die Engländer ^ '^' ^'^^ingungen bestimmten, welche die ü^^llne i c^"^^ drei- ^dcr viermonatlichcn 'o^^el^ "" würden akzeptieren nnifsen, alle ihre Eisenbahn- und ^^^ wurden sie verpfänden müssen, um 1000 Millionen Rubel zu erhalten. Die Lage, die sich in einem solchen Falle für Japan ergäbe, wäre schlimmer als die Ägyptens. Ein anderes Blatt, die „Novosti", schreibt: „Japan setzt alles aufs Spiel, und von dem Aus-gange des Krieges wird feine ganze künftige Nolle im fernen Osten abhängen. Für Nußland aber hat dieser Kampf nur die Bedeutung eines Kolonial-kricgcs, einer wichtigen Erpedition, die, ohne auf sein staatliches Leben besonders empfindlich einzuwirken, nur für die weitere Kolonisation des fernen Ostens Folgen haben kann. In dieser Be-ziehuug lassen fich auch die Folgen, die der Fcldzug für uns haben wird, mit einiger Sicherheit voraussehen. Die Kolonisation Ostsibiriens und der benachbarten Länder, die bisher ziemlich langsam vorgeschritten ist, wird sich mit einem Schlage entwickeln, wenn es nicht bereits geschehen ist. Unseren Truppen werden unbedingt auch die pro« duktive Industrie und die Arbeitskräfte in den Osten folgen ^- anfangs als Hilfsmittel zur Befriedigung der Armee, dann als selbständige, für das lokale Leben bedeutungsvolle Faktoren. Das ferne Grenzland wird sich dem Zentrum nähern, reges Leben wird in ihm erblühen, lind die enge Verbindung mit dem Zentrum, die zur Kriegszeit angeknüpft worden ist. wird auch in der nachfol-genden Fricdcnsperiode nicht aufhören. Hunderttausend«: von Kolonisatoren sind nichts Kleines und wie viele auch nach diesem Kolonialkriege wieder zurückströmen mögen, es wird doch ein bedeutender Nest bleiben. Die ungeheure kulturelle und fortschrittliche Bedeutung, die der Krieg für unseren fernen Osten besitzt, steht also außer Zweifel, und unsere ganze Aufgabe läuft auf das Streben hinaus, dicfen kolonialen Erfolg möglichst wohlfeil zu erkaufen." Das Blatt schließt, die materiellen Opfer Nußlands werden sich durch die Vorteile, die es im fernen Osten erlange, wahrscheinlich bald bezahlt machen, und es handle sich daher nur darum, das Heer und die Flotte möglichst zu erhalten und zu schonen. Hierauf müssen einerseits alle militärischen Operationen, anderseits alle Bemühungen der russischen Gesellschaft hinzielen. Die Heeresergänzung in Frankreich. Ein militärischer Berichterstatter schreibt: Anfangs März d. I. hat der französische Kriegsminister die Bestimmungen für die Heeresergänzung im Jahre 1904 erlassen. Im Gegensatze zu anderen Ländern, wo das Ersatzgcschäft in die Musterung und Aushebuug zerfällt und wo infolgedessen zwei Kommissionen, die Ersatz- und die Oberersatzkommission, tätig sind, gibt es in Frank« reich nur eine Ersatzkommission («aunoi! ä« i'6vi-"ic»n) in jedem Departement. Anf Grund der in den einzelnen Gemeinden aufgestellten Nckrutie-rungsstammrollen und der daraufhin angefertig-tenLosungslisten mustert dieseErsatzkommission die Militärpflichtigen und trifft zugleich die endgültigen Entscheidungen. Es leuchtet ein, daß dieseS Verfahren viel summarischer ist, als in anderen Ländern, wo die Ersatzkommission bei der Musterung bereits eine vorläufige Sichtung vornimmt und durch die aufzustellenden Vorstellungslisten die Arbeit der Oberersatzkommission erheblich vorbereitet nnd erleichtert. Eo wird daher in Frankreich auch vielfach darüber geklagt, daß insbcfon-' dcre die ärztliche Untersuchung aus Mangel an Zeit viel zu oberflächlich stattfinden müsse. Bestimmungsgemäß sollen in denjenigen Kantons, in denen weniger als 100 Militärpflichtige zu untersuchen sind. nur ein Militärarzt, bei 101 bis W0 Militärpflichtigen zwei uud bei mehr als 200 Militärpflichtigen dreiMilitärärzte zugezogen werden. Die Aushebung findet nämlich in Frankreich kantonweise statt. In einer Verfügung vom Olsten Jänner 1!>0^ hat sich der Kriegsminister dahin ausgesprochen, daß nicht nur Militärpflichtige aus' gehoben werden sollen, die allen Anforderungen an die Brauchbarkeit entsprechen, sondern bis zu einer gewissen Zahl auch solche, die bei einer vortrefflichen Gesundheit solche leichtere Fehler aufweisen, die mit dem Waffendienste vereinbar sind. Besonders handelt es sich um solche Nekrutcn, die zwar nicht für alle Waffen, wohl aber für eine bestimmte Waffe tauglich sind. Augenscheinlich hat diese Verfügung des Kriegsministers beim Ersatzgeschäfte des Jahres 1l)03 eine weitgehende Anwendung erhalten lind zu einer beträchtlichen Vor- Feuilleton. Flagge in Schau. Britin»« Eludi« von M. ch >n> ^ "ner der letzten, die an Bord der ^!'^re 'A'" wurdeu. Um mich herum sah 'l>t ^°gen ^ Mannschaft mit den weißkämmi-V''^r r>"?^"' ""s' ""d niedertauchen und ^Ii. !^ich ^Mr>inden . . . Todcsvcrzweiflung ''5 'ch den? 'ch rang um mein Leben, als ''^, sond rn !'^ "^'" ... Ich wollte nicht ^"ckli^s. "den. meine Käthe wiedersehen ^'llt'.' 3. s" ' ' - Schon schien mir das stark «, dur "Ulngsboot in erreichbarer Nähe, da ^dl>tnen. Knut Fröhses Gesicht aus Sten-l>„^!'cht h'""° Segelfetzen auf, bleich aber voll Mlt." Butter entgegenfchauend, der auf c^ star?"'" ""d Erzählen griff Wilm Gil- ^ .lschor.f> ""' H""sen bemerkte es uud rieb 'kly "Mi hie Stirn mit bercitstehendem ^»! ^'Lrünf' und sprich nicht mehr, Wilm!" "lo nahm jedoch den Faden wieber „Also Knut war vor mir, und eine rasende Furcht kam über mich. Wie, wenn für mich kein Platz mehr im Schiffe war, uud ich warten mußte, bis cm anderes Scitcnboot der Königin' den Kurs auf mich zu nahm? Ich fühlte eine Abnahme meiner Leistungen, daß ich sicher war. die uächste Viertelstunde nicht mehr zu erleben. Wenn schon einer sterben mußte, dann sollte Knut Fröhsc es sein, nicht ich ... Mit dem letzten Kräfteauf-wandc fange ich die Negenböe ab, schieße über die Wellen und pralle mit solcher Gewalt gegen Knut, daß er betäubt zurücksinkt und die Schwimmbewegung vergißt. Hinter mir vorschwand er ... nun war ich erster . . . Als ich den Bug des Kutters ergreifen will, stößt ein Wrackstück aus der Flut mit voller Gewalt gegen meine Brust. Von da ab weiß ich nichts mehr ... Ich sah mich erst wieder, warm und trocken und sauber hier in der Hängematte und unbeschreiblich von Schmerzen gequält. Aber schlimmer als die sind meine Gewissensqualen, daß ich Knut schwimmunfähig gemacht — gemordet habe . . ." „>Nun laß mich auch mal reden, Gildo-meister!" „Ich weiß schon, was du sagen willst. Du möchtest mich damit entschuldigen, daß mich die Todesangst selbstsüchtig gemacht hat und daß es um Kuut Fröhse nicht schade ,st. Ihm war sein Leben jedoch so lieb wie mir das meine." „So höre doch endlich, Wilm! zlnut Fröhsc ist ja gar nicht ertrunken!" Gerührt sah Gildemeister seinen Freund Hansen an. „Du guter Kerl! Willst mich trösten mit einem Märchen, damit ich gesunden soll ... Es ist umsonst, ich sah ja, wie die Wellen gierig über ihn herfielen." „Glaube mir nnr, Wilm, Knut lebt. Er wurde mit drei anderen: Leutnant Hahnewitz, Steuer mann Brüll und Bootsmann Ahlkc herausgefischt. Das waren die letzten, dann braßte die .Königin' voll und nahm ihren Kurs wieder auf." Ganz still lag Wilm Gildemeister und fragte nach langer Pause: „Kann ich Knut sehen?" „O ja. Ich schicke ihn dir, er soll dir selbst seine wunderbare Rettung erzählen, die er uns oft zum besten geben mußte. Von dir sagt er übri< gens kein Sterbenswörtchen. Vielleicht hast du die ganze Sache nur geträumt. Du wirst Knut verändert finden, der Schiffbruch hat ihn gänzlich umgewandelt und aus dem faulen, unverschämten Schlingel einen brauchbaren Menschen gemacht, der sich auf Deck und in der Batterie nützlich er- „Er lebt! Dem Himmel sei Dank! Nun kann ^"^rben^Ne^ mit Käthe Hochzeit machen und auf c.nem anderen kaiseN die ,(5oburg-Gotlia' verfchmer- ^" ^Ein'"fteudiges Aufleuchte,, huschte über des ^"'^GlN't'dll, daß ich die Heimat wiedersehet ,/Und ob! Der Schiffsarzt ist sehr zufrieden mit der Heilung deiner Wunden. Aber heute hast du zuviel "gesprochen, das hindert deine Genesung." Laibacher Zeitung Nr. 78. 658________________ 7. April ^ mehrung des Nekrutenkontingentes geführt. Da in Frankreich die Friedenspräsenzstärke nicht gesetzlich ein für allemal festgelegt ist, so hat anch das lährliche Nekrntentontingent teine bestimmtfl Stärke, sondern richtet sich lediglich nach den (5r-gebnissen des Heeresergänznngsgeschäftes. Da die Zahl der Geburten seit vielen Jahren abnimmt, so reicht das sich jährlich ergebende Nekrntenkon-lingent nicht mehr hin, um den einzelnen Einheiten ihre völlige ctatsmäßige stärke zn geben. Dies war wohl anch der l^rnnd für die Anshebnngs-bestimmnngen des Jahres 1W2 nnd für deren mißbräuchliche Anwendung. Das infolgedessen beträchtlich in. die Höhe geschnellte Ret'rnteutontin-gent uinfaßte, lr>ie sich bei der Einstellung im Herbste 1!)02 herausstellte, eine große Anzahl von beuten, die den Anstrengungen des Dienstes nicht gewachsen waren, nnr die Lazarette füllten uud wieder entlassen werden mußten. DerKrieaFmini-stcr wnrde deshalb heftig angegriffen nnd er sah sich im Jahre WM genötigt, eine größere Schärfe be! der ärztlichen Nntersnchuna, anwenden gn> lassen. Die Folge war ein schnelles Sinken des Nekrutenkontingentes im Jahre 19W. Auch in den diesjährigen Aushebnngsbestimmuna.cn verwahrt sich der Kriegsminister gegen eine nüs'.versiändliche Auffassung seiner Bestimmungen vom Jahre 1902. Er habe mit diesen keineswegs eine Einstellung von Rekruten beabsichtigt, die nach ihrer gangen Konstitution oder infolge allgemeiner Schwäche den Anstrengungen des Dienstes nicht gewachsen seien und in Frankreich als „nan viiwui-«" be-zeichnet zu werden Pflegen. Vielmehr wünsche er, daß, abgesehen von den in jeder Vezichung Tauglichen, nnr Lente mit solchen kleinen Fehlern eingestellt würden, die auf das Allgemeinbefinden ohne jeden Einflns; seien. Die Militärärzte haben bei der Untersuchung anzngeben, inwieweit dik Ansgehobcnen sich für eine bestimmte Waffe, einen bestimmten Dienst besonders eignen. Anf Grnnd dieser Eintragungen in die Listen sind die Vezirks-tommandos dann später instand geseht, die Verteilung der Ansgehobenen auf die einzelnen Waffen vorzunehmen. Diese Verteilnng geschieht nämlich nicht beim Ersatzgeschäfte, sondern später dnrch die Vezirkskommandos anf (^rnnd einer ministeriellen Ersatzverteilnng. Zum Schlüsse sei bemerkt, dasj mau bei der bevorstehenden Einführung der zweijährigen Dienstzeit vorwiegend mit der Schwierigkeit zn kämpfen haben wird, wie sich einem stärkeren Sinken der Friedenspräsenzstärke entgegenwirken ließe. Politische Uebersicht. Laibach, 6. April. Die Verständigungsaltion soll nach einer Meldung der «Bohemia» nach dem Wiederzusammeiv tritt des Reichsrates fortgesetzt werden. «Es ist nicht beabsichtigt,» schreibt das Blatt, «den ganzen Komplex der böhmischen Frage in Beratung zu ziehen; man will auch vorläufig die beiden Hauptforderungen der Czechen, die Gewähruug der czechischcu inuercu Amtssprache und die Errichtung eiuer czechischen Universität in Mähren, ausschalten uud sich einzig uud allein mit der Frage der Kreiseiuteiluug Böhmens befasseu. Gegen diesen Plan wcrdeu voraussichtlich weder die Führer der Deutscheu noch die der Czecheu Eiuweuduugeu erheben. Die Idee der Kreiseiutciluug ist uicht neu. Sie wurde bereits vou dem ehemaligen Führer der deutschen Fortschrittspartei in Böhmeu, Dr. Ludwig Schlesiuger, mit Eifer vertreten. Man denkt bekanntlich au die Errichtung deutscher, ezechi-schcr uud gemischtsprachiger Kreise derart, wie sie bei deu letzten Ausgleichsverhandluugcn vom Mimstcr-fträ'sideuteu Dr. v. Kocrber vorgeschlagen wurdcu. Erst wcuu die Kreiseiuteiluug, welcher die Errichtung von autonomeu Kreisvcrtrctuugeu solgeu soll, durchgeführt ist, foll der Frage der Eiuführuug der czechi-scheu iuuereu Amtssprache nahergetreten werdcu. Die deutsch-böhmische» Abgeorducteu des Reichsrats werden gleich nach Wiederzusammeutritt desselben eiue Vesvrcchuug abhalten, au welcher sich auch die beiden deutschen Laudesausschußbeisitzcr Dr. Eppiugcr uud Dr. Werunsky beteiligen dürften.» Allem Auscheiue nach wollen sich die Frauzoseu mit dem maro ltaui sch eu Präteud cuten au-freunden. Der «Matiu» veröffentlicht vou eiuem iu Orau lebeudeu Arzte, der vor kurzem uach Tazza zu dem marolkanischcu Präteudeuteu Mulley Mohammed berufeu wordeu war, eiueu Brief, woriu es heißt, daß der Prätcudeut tatsächlich als der älteste Bruder des Sultaus Abdul Asis augeseheu werde, der Haupt-ratgebcr des Prätcudcutcu sei der französische For-schuugsrciscude Delbr^c uud der Fcldzug gegcu die Truppcu des Sultaus werde demuächst lviedcr auf-geuommeu werdeu. Wcuu mau uicht auuehuieu will, daß hiutcr dem Präteudcuteu schon jetzt die frauzösi-schcu Diplomatcu gesteckt haben, so ist jedenfalls die vorsteheudc Melduug geeignet, für die Zukuuft solche Mutmaßuugcu auzuregcu. Iu Loudou eiugegangeueu Nachrichteu zufolge hat die kürzlich gebildete Expedition zur Bestrafung der Okpotos, welche im vergaugcueu Jahre zwei englische Beamte getötet hattcu, im Distrikte Vassa iu Norduigeria eiuen heftigeu Zusammeustoß mit den Okpotos gebracht. Diesen wäre beiuahe eiu Versuch, iu das englische Carru einzudringen, geluugeu. Hiebei wurdeu viele Persoueu getötet. Uuter deu Ge falleucu beftudet sich teiu Europäer. Tagesneuigleiten. (Ein sonderbares Testameut.) Aus Egaeubura. wird geschriebci, i Der vor kurzem hier verstorbeile Forstadillutt Vdlmrd Hilger vermachte testanieutarisch sein Vermögen im Vetrage vou eiuigeu tausend Kronen seinen Geschwistern uuter der Bedingung, daß sein«.' Leiche im Walde be^ graben lviirde, widrilienfallo die Sunime zur Crrich-tuua von Ttiftlingsplätzen für Forstzoaliuqe ver-wendet werden sollte. Das diesbezügliche Ansuchen des Stiefvaters, des pensionierten Oberlehrers Leopold Wagiicr, nm Überlassung eines Begräbnis Platzes im städtischen Walde, wurde seiteus der «He-meiudevertretuua V^aeuburg vorlälisig dahiu er --------------------------------------------------------- ^ lediat, sich vorerst die Bewillianna del " und politischeli Behörden zu verschaffen. ^l - (D e r „r n ss i sche He rkule s" "" ^i^ Japaner.) Eiu lustiger Vorfall wird a« ^ berichtet, wo ein Niugtainpf zwischen. ^ dem „russischen Herkules", und eiuem M > Japaner namens Suma°Sari allabendl^ >. Mengen anlockte. Vei dieseui Ringen ^" ^i „russische Herkules" immer, wenn auch ^,^! schrecklichem 5kanlpfe. Am Tage der lchl"' ^ >!:!>-! r<>lai'.litc er eiue Erhöhung seines . ^.' als ihm diese nicht gewährt wurde, ging ^ ^' erklärte, daß diese Weigerung der Din'M" ^ zu stehen touinieii sollte. Au jeuem ^^'^W^ das zahlreiche Publikum in uicht geriuaes ^ ^l versetzt. In dem Augenblicke, als der "'>" ' pF kulcs zum Griffe kam, wurde er vou ^»' ^,h!' ergriffen, der ihn hochhob und in das P" .,!^c ^ ei „schleuderte. Tie Versauimluua prott!"^ ^ Zorn dagegen, da kein japanisches Icbeno ^^ mit rechtlichen Mitteln einen Nusseu ""'!"' e'' Da trat aber Suma-Sari vor und schrie, "^, ^ besserer Nüsse sei, als sein Gegner, uB ' ^ Worte zu bekräftigen - riß er seine P" seinen Zopf ab uud deckte deu Betrug am. ^, - (Mundlose Karpfen.) ^ '' l'i ganz seltene Erscheinung, daß bei ""^M, Mliudspaltc durch eiuc VcrUiachsung der ^ci ,^.i verschlossen wird. Wie Professor Vruuo H" ^ „Allaem. Fischerei Zeitung" ausführt, ist ^^ uustaltuug gewöhnlich die Folge einer _^ ^M^ und wird daun uieistcus wohl durch eine " ^ herbeigeführt, bei der Teile der 5^^ M gehen. Das Merkwürdigste dabei ist, ^^.^hnc^' fen auch ganz ohne Mund oder wenigst^ ^ l^ Möglichkeit, ihren Mund zu öffneu u'^,,^,^ ualnue von Nahrung zu benutzen, leben ^ ^s z" ist das nur dadurch erklärlich, daß "ichl.""^,, c^ Atmung nötige Wasser, sondern auch ^.^che»^ halteueu Nährstoffe au mikroskopischen T'^ ^ Pflanzen durch die Kiemcuoffuuua.eu.iu ' des Tieres gclaugcu. .«h>e - - (Ki uocrm oroc i il Phila^^t^ Die Polizei iu Philadelphia kau, einem ^l)'^-' die Spur, das den Kiudermord iu arob^' ^>'^ betrieb. Um jcdcu Verdacht abzuwenden, lv^ß-fälschte Totenscheine ausgegeben, die auf ^ ^c !,' gestellt waren, das denselben Kopf ^H^ Scheine des Gesundheitsamtes vou ^ ^ns^ Das Syndikat besaß sogar eiue Vcrbrc" ^ stalt. Bei ciuer Leichenschau erklärte der ^ ^^ .Wir haben einen Zeugen, der die EM"^, ^ breunuugsaustalt bcschluören wird und c ^h^ lebende Kinder geuan so wie tote in dc> s^ lnlugsofen geworfen wurdcu. Es llina! ^M glaublul). aber es ist wahr. daß diese ">"' ^,, ^ Teufel neugeborene Kinder in die Glut ^„, ^ U'ürde eiue derartige Erklärung uicht "^ ^ K^, ich uicht Newcife hätte." Die Mitglieder ^^F. derfyudikats begauuen daunt, daß si^' ., ^l ^ Operationen vornahmen, uud endeten nl„i^ brcuuuug Lcbeudcr uud Toter, um die ^" > Verbrechens zu verdecken. „Von jetzt ab werde ich ganz still liegen nnd nuch wieder schlafen können. Wo sind wir denn?" „Der Ausguck hat heute früh ,Land vorans' gemeldet, in fünf Tagen sind wir zu Hause." „Sieht man den Leuchtturm schon?" „Ich weiß nicht. Ich werde mal auf Deck nehen und dir dann Knut schicken." Damit verließ er den kranken, dem sich ein ruhiger, wohltätiger Schlaf auf die Augen senkte, und stieg cinpor. Mit frendigem Erslannen sah er den Heimatswimpel von der Gaffelspitze wehen, nnd sein Nlick schweifte wohlgefällig über die kräftige Takelung der für große Seereisen so besonders geeigneten „Königin", die hanptsächlich dein Friedenswerke gewidmet war nnd ihre leichte Artillerie mehr Zinn Schmuck als zum Gefechte trug. Wehe Erinnerung erfüllte des braven Matrosen Her,',, und er hob andächtig die Aligen zum Himmel, der jeden Tag in wechselvoller Schönheit feine Bogen um die Erde spannt. Die Abendsonne, die sich in mildem Frieden ubcr die leicht bewegte See ergoß, würde jetzt anch in das Massengrab der toten .Kameraden spiegeln, die unvergessen in den (Geretteten weiterlebten. Und wenn er in Jahr und Tag anf einein kaiserlichen Schiffe die unheilvolle Stätte kreuzte, würde eiue Wracktonnc als Erinneruugs.zeichen an den Untergang der „Colinra-Gotha" dort schwim men. Dann lantete das Kommando: „Maschine langsam! Alle Mann anf da5 Achlyrdeck! Mayssc halbstocks! Mützen ab zum Gebet!" Wilde Wogen. Roman von Otval'd August Aönig. (22. Fortsetzung.) (Nachdruck v«l>v!.„.) «Nein, er weiß uichts vou diesem Schritte, deu er schwer gebilligt habeu würde,» autwortete sie, iudem sie sich uiederlicß uud die blaueu Augeu mit flehendem Alicke zu ihm aufschlug. «Sie hasseu ihu und wolleu ihu verdcrbeu, ich habe gesteru Ihre Uuterreduug mit ihm augehört.» «Dauu lcuucn Sie auch die Grüude meines Haffes?» fragte er. «Gewiß, aber ich fiude sie uicht berechtigt. Meiu Vater behauptet, er habe die Ariefe seiner Schwester uicht auders beantworten dürfen, uud ich glaube ihm.» «Das lonute ihu uicht abhalten, seiuc uuglück--lichc Schwester zu uutcrstützcu und ihr eiucu, weuu auch nur geriugeu Teil der Erbschaft zufließe» zu lasseu, er wußt?, daß sie arm uud iu Not uud Sorge war.» «Ich will zugebeu, daß er dies gelouut hätte,, erwiderte sie, ohue deu Vlick von ihm abzuweudeu, «aber siud Sie berechtigt, ihu dafür, was er uuter ließ, so schwer zu strafeu? Ihre Mutter hat ihm vergeben, uud Sie siud reich geworden, weshalb uuu »och eiue so niedrige Rache uehmen, die Sie selbst eutehreu muß.» «Weun Sie au meiuer Stelle wären —» «So würde ich Böses mit Gutem vergclteu uud feurige Kohleu auf dem Haupte meiues Oukels saiu melu. Ich wiirde auf meiue Nache verzichte», imch» dem ich ihm bewiesen, daß sie iu meiner h^ das wäre edel gehaudelt. Was haben " hie^ weuu Sie Ihre Nachcpläuc ausführen 5 ^ ^s' uugtuuug, Ihreu uächsteu Verwandten, v ^, glück verfolgt, ruiuiert zu habeu?» . mei^ «Er ist es auch dauu, weuu ich ans j, verzichte,» sagte Martiu achselzuckcud. jiiige»'., «Nei», weuu Sie ihm Ausstand ve" ^zc wird das Schlimmste verhütet werden. ^" sche^i uuser Buchhalter, dem ich volle» Ola""' ^je », darf; das amerikauische Haus, von ^hclj's Forderung kaufteu, würde da uicht so ^ .,, wesen sein.. el. ^ «Sie siud ciu guter Anwalt,» '"^^1^ weuu Sie gerecht seiu wollen, müssen ^.^ ^ luugsweise Ihres Vaters schärfer vernrte» ^, meiuige.» » el ^/ «Meiu Urteil wurde au dem, ';H jetz^ uichts mehr ä'nderu, Sie aber lann V^ell^!' warueu vor einer Handlung, b^^^n lvll^^ reueu würdeu. Wisfeu Sie, was gescheF,^ lv>" ^ Sie jeue »iedrige Rache üben? Mem^^^ls!^ Verlust sciuer Ehre uicht überleben, Ui ^ ^,i spart Ihueu deu Vorwurf nicht, daß ^. ai» der seieu, uud dieser Vorwurs heftet 1'^ ,), Ferseu, so lauge Sie leben.» ,ul^ «Glaubcu Sie, mich damit erschrecken s ,, spottete er. ^igeH «Das ist uicht meiue Absicht, !") ?,M> uur die Folgeu Ihrer Nachsucht, d,e '" sl^.^ uicht vou edler Gesiuuuug zengt,' >cHne>> /' erust uud voll aublickeud. «Ich würde^As lueiu Lebeuseude daukbar sei», w"»' ^" Zeitung Nr. 78._____________________________ 659_____________________________ 7. ^5 1904. !'s«ila) ^ lvlgende köstliche Verich ^niitc s/,'^ ^n^'l Twain znm Verfasser haben ^l chr "' ^''^ 'u "U"n Now Aorter Blatte '''Lbi,l ^"'te Mitbürger A. Wagener von Lan-^'Nri ^ ^^ Kapitol in Albany öfter dnrch ^ die s ^."freute, hat feine Freunde verständigt, ^'!e Üb ! ^"" loineni Ableben in sensationeller ^it ^ ^^en worden sei. Er hatte vor einiger ^!» Vms ^"" Lake einen Zusannnenstoß mit !>"" 'eine, .^ ^'^ ^"ell flog daraufhin die Knndc ?"^M ^ bm'chs Land. Es liegt jedoch eine ^c» «„.'^ vor. Nicht Herr Wagencr ist unis ^ "'unien. sondern der Nulle!" >ct^! ^s^usterkinder.) Er: „Zum Don-/ ^ c»,': s boch eininal, wenn ich ein frisches ^bri„,9V' ^" ^uopf daran sein wird!" ^ Sie °>e,,e d "'k" kiln's Ronians unterbrechend): „Ich ^'b'äcr H '"^t, dn bist doch ein erwachsener ver-^" ein » '"^' U"d inachst solch ein Aufheben, ?"' ^ isl ^' ^''öpfe fehlen. — Sieh die Kinder '" Nort,'< ^""^' Hemd zerrissen und sie sagen ^llll- und Provinzial-Nachrichten." Te s> Laibacher Gcmeiuderat. ""lcr dem m^" Gemcindcrat hielt gestern abends ?°"de,m^ '^ des Bürgermeisters Hribar . teil». '^ E'hling ab, an welcher 22 Gemeinde-, °to^>5 .""'. ^" Verifikatorcil des Sitzuugs-^5^ wurden die Gemeinderätc Gro^clj , Nach ^„"ominiert. '"ster di^. m!!''una der Sitzung machte der Vürger-^c>t!»^ ^ Zuteilung, daß am gestrigen Tage der « dins? ,^ H"'l' Josef Gorup Edler von ^'" hab» '->!" ^'""^ leinen 70. Geburtstag be-^ 'lodeni,vs ^"'dienfte. die sich der Jubilar um 5 ' ">vorb, "^ ""d wezioll uni die Stadt Lai-K ^erat ^ / ^^" allgeniein bekannt und der Ge° '^"^urm ' ""l Rücksicht auf diese Verdienste ü/ ^adt 9 ! '"l u" Jahre 1586 zum Ehrenbürger a'^>2 der ^,^' ""annt. Der Bürgerlneister habe ",^a^ ..^adtgemeinde den Jubilar zum gestri-?lllch de,, ^^"""lcht und sei überzeugt, dah er /."he,, 1, / Intentionen des Gemeinderates cnt-"sM s> ^^' Mitteilung wurde mit Bravo-, Ter m^untnis genommen. ^'N. dah^^^rmcistcr uiachte weiters die Mittci-w"" ^obnn "«"lW in Laibach verstorbene Handels-!° «Uch f' ^°^6 uebst zahlreichen anderen Le-i,/' l50 i^ /". die städtischen Armen den Betrag h?>ltluy ^ "'^ ^l)^ Die Mitteilung wurde zur '°n du -^?^" ""b das Andenken an den Ver-h '^or j.^' ^rh(.'bi>l, von den Sitzen geehrt, ein "berat L""6 ^ur Tagesordnung erbat sich >^Tri^//- Ku«ar das Wort und brachte »e? einer /?^"^antrag "n. betreffend die Errich-,/'lche Volk's'<"^'" l" Laibach. Seitdem das slo-^ Tti.,,' U") seiner Rechte bewuszt sei. erhebe es '», s, tlvendi'/"" ^' 'naf;gcbenden Faktoren anf «5., bnch cmf? ^" Errichtung einer Hochschule 'I?' an do. " ^" 2u machel,. Tie jüngsten Vor^ ^"^n sn ^'"u>r Uinversität machen es dem < ^rrich... "te zur Pflicht, auf der Forderung ^'^chor'^ "ner Universität in Laibach mit! ^^2u bestehen. Auch habe die Regie rung dem Neichsrate jüngst einen Gesetzentlourf, betreffend die Errichtung einer italienischen Rechts-alademie in Novereto, eingebracht; wenn die Negierung den Italienern Brot reiche, tonne sie auch den Slovenen nicht einen Stein reichen, Redner beantragte die Annahme folgender Resolution: Ter Gemeinderat wolle beschließen, e<5 sei an die t. t. Zentralregierung zu Handeu des Herrn Ministerpräsidenten v. Ko erber ein Memorandum zu richten und die Forderung zu stellen, die Regierung solle in der Universitätosrage mit Rücksicht anf die jüngsten Vorgänge an der Wietier Universität dem sloveni-schen Volle mit jenem Wohlwollen entgegentommen, wie sie dies gegenüber deu Italienern getan, und in Laibach ehestens eine slovenische Universität oder doch eine Rechtsfat'ultät errichten. Tem reichsrät-lichen „('esty Xlnb" sei für dess^ü aufopfernde Tätig-leit zur Erreichung der berechtigten Forderungen der Slovencn in der Universitätsfragc der Dank ansznsprechen. Mit der Ausführung dicfer Beschlüsse sei der Stadtmagistrat zu beauftragen und ein gleichlautendes Memorandum auch den flovenischcn Rcichsratsabgeordneten zu übermitteln. — Die beantragte Resolution wurde einstimmig angenommen. Nach libergang zur Tagesordnnng berichtete Gcmeinderat >iubic namens der Schnlsettion über die beantragte Erhöhung der Remnneration für die an der städtischen höheren Mädchenschule für die sprachlichen Fächer bestellten Hilfslehrer von IM auf 120 l< jährlich für jede wöchentliche Unterrichtsstunde. Gemcinderat Prosenc betonte, daß die höhere städtische Mädchenschule ihrer Aufgabe voll-tommen entspreche und eine von Jahr zu Jahr sich steigernde Frequenz ausweise; er anerkenne die Berechtigung der Erhöhnng der Remunerationen, doch tonnte er heute für dieselbe nicht stimmen. Das Erfordernis für diese Schule sei bereits auf 1K.00U X jährlich gestiegen uud es wäre daher nur recht und billig, daß auch der Staat und das Land ihre Beiträge für die Erhaltuug dieser Schule entsprechend erhöhe»,. Redner stellte den Antrag, daß die Unter richtsvcrwaltnng sowohl wie anch der Laudesaus schuß um Erhöhung ihrer Beiträge angegangen werden; dann erst sei zur Erhöhung der Remunerationen zu schrciteu. Gemcindcrat Senekovic-betonte, daß die Erhöhnng der Remunerationen um» somehr gerechtfertigt sei, als sich die Frequenz der städtischen höheren Mädchenschule bedeutend gehoben habe. Das Erfordernis für diese Schule habe sich allerdings erhöht, doch dürfe nicht außer acht gelassen werden, daß an dieser Schule ein Handelskurs und heuer auch ein pädagogischer itnry aktiviert wurden, welche Kurse durch Einhebung eines ent sprechenden Schulgeldes eine nicht unbedeutende Einnahme abwarfen. Das itnratorium habe bereits die Statuteu für die Erweiterung dieser Schule zu einem sechstlassigcn Lyzeum entworfen: wenn diese Statuten die Genehmigung erhalten, dann werde auch der Zeitpuutt gekommen sein, um Erhöhung der Beiträge der Unterrichtsverwaltung und des Landes 5irain einzuschreiten und dann werde ein solches Ansuchen hoffentlich auch nicht shne Erfolg bleiben. Nachdem noch Bürgermeister Hribar erklärt, daß der Gcmeinderat demnächst in die Lage kommen werde, sich mit der Errichtuug eines Mäd-chenlyzenm5 in Laibach zn beschäftigen und Referent ^ubic hervorgehoben hatte, daß die beabsichtigte, Renmneration^erhöhung nur einen Aufwand von etwa 200 lv jährlich erheischen würde, wurde zur Ab-stimmuug geschritten. Ter Antrag des Gemeinde-rates Proseur wnrde abgelehnt, der Antrag des Referenten hingegen mit großer Majorität angenommen. Gemeinderat «ubic berichtete weiters namens des Tirektorinms des städtischen Wasserwerkes über das Gesnch der „Glasbena Matim" um Abschreibung des Betrages von 170 K, welcher derselben für den Wassermehrverbranch vorgeschrieben wurde. Iu dem Gesuche wird angeführt, daß der relativ bedeutende Wasserverbrauch auf die Beschädigung eines Lei-tnngsrohres zurückzuführen sei, welche Beschädigung nicht rechtzeitig bemerkt wurde. Ter Referent stellte den Antrag, daß -- wie in solchen Fällen üblich — die Hälfte des Betrages in Abschreibung gebracht werde. Gemeinderat Dr. Kukar hingegen beantragte die Abschreibung des ganzen Betrages, welcher Antrag bei der Abstimmung auch angenommen wurde. Über Antrag des Referenten Dr. .ft u 8 ar wurde der Rekurs des Knechtes Johann K i m 0 vcc gegen die magistratliche Entscheidung, womit dessen Ent-lassnng seitens seines Tienstherrn des Tischlers Simon Praprotnik als gerechtfertigt erkannt wnrdc, abgewiesen uud sodann den vorgelegten neuen Statnten des freiwilligen Feuerwehr- und Rettungsvereines in Laibach die Zustimmung erteilt. Ter Rechnungsabschluß der städtischen Sparkasse pro 1l>0!!, auf welchen wir noch zurückkommen, wurde ohne Tebatte genehmigt und dem Verwaltnngsrate sowohl wie auch der Beamtenschaft der Anstalt der Tank ausgesprochen. Der Reingewinn pro lM3 be° länst sich anf 01.771 X N l>. Für die Anschaffung eines Stioptikons für die städtische höhere Mädchen-schnlc wurde ein Kredit von 200 K und für die Anlage eines Kabels zu den^ anzuschaffenden Skiopti ton ein Kredit von 100 l< bewilligt. Desgleichen wnrde znr Anfchafsnng des nötigen Materials für die Schnlwerkstätte an der Volksschule aus dein Karolinengrunde ein Kredit von l0 l< bewilligt. Gcmeinderat Gr 0 5 eIi berichtete über deu Nutrag der Verwaltnng des städtischen Elektrizitäts-Werkes aus Anschaffung und Anfstellnng von zwei nencn Kesseln sowie Errichtung einer besonderen Werkstätte. Der Betrieb in der Zentrale des Elektri-zitätswerkes war schon im vergangenen Wintcv auf das höchste gespannt und ist daher für den kommenden Winter die Aufstellung voll zwei weiteren kom-pleteu Kesseln unbedingt erforderlich. Die Kosten sind niit 00.200 X präliminiert nnd sollen ans dem Nein-erträgnisse pro 1903 sowie aus den Reserven des Elektlizitätswerles gedeckt werden. Der Antrag des Referenten, beziehungsweise der Verwaltnng des Elektrizitätswcrkes wurde ohue Tebatte angenom-men. Vizebürgermeifter Dr. Ritter von Vleiweis referierte über den Verkehr im städtischen Schlachthause im Jahre 190!i. Die Anzahl des geschlachteten Viehes ist gegen das Vorjahr um fast 10 "ls 3,"5 würde stets mit Dank Ihrer ge-M weil l7 kowi. Gegners, der an Hochherzig- tdik'"gte Mir ^ V ^"Ude am Grabe meiner Mutter , er iH^"V ich ein schlechter Sohu sei.» cr- l!c>bÜ ^""d?« ^H' luenn Ihre Mutter eiue edle "über d, c^"'^ s^e noch im Himmel Freude V^ luar n>?°chlMzigkeit -^^ Hahnes.. ivi>< s' ""her getreten, er stand vor ihr. der <>a!l'5^lickes sagte ihr, daß in diesem lvar. Kerlen aus seiner Seele geschwuu- 'ich 1 la, ^""er war eiue edle Frau,, sagte er, '< k ^'Ukr d ^^' ''^» "' Gcdn?/, ^'^" Verhältnissen darf ich mich , '.^?"ider' !! "" "'"ue Zukunft uicht beschäf- , ^ Eie k '"N- diese Sorge anvertrauen, ""tie "a erb ?""" bäte?. '^lt ^ 9ef^"b stch^ i^.^ W^,^„ ^tten sich noch ^, "Nd ^ >'e hielt den Blick noch immer ge> lag eiu herber Zug um ihre Mund «Ich hatte nicht geahnt, daß meine Bitte Sie zu dieser Frage bewegen könne,» sagte sie vorwurfsvoll. «Weuu Sie diese Frage verletzt hat, so bitte ich um Verzeihung,» entgcguete er, und seine Stimme klang jetzt li'chl und teilnahmslos, «es war nur eine Frage, weiter nichts. Es ist Ihre Schuld nicht, wenn Ihr Anblick mich an die Frau erinnert, an der ich mit inniger Liebe hing; Sie hätten diese Frau mir ersetzen können, und alles würde ein gutes Ende genommen haben.» «So täusche ich mich nicht,» erwiderte Herta unwillig, «Ihre Frage war also doch eine Bedingung? Und wenn ich mich weigere, diese Bedingung zu erfüllen, dann —» «Halten Sie ein,» unterbrach Martin seine Cousine rasch, «das sind falsche Voraussetzungen, die ich mit aller Entschiedenheit bestreite. Ich verlauge kein Opfer von Ihnen, ich würde es nicht annehmen, wenn Sie es iu dieser Form auböteu.» «Wenn Sie so denken, wie Sie reden, dann erwarte ich, daß Sie es beweiseu werden,» sagte Herta und wieder traf ihn der ernste, ruhige Blick aus ihren Augen. «Ich bitte ja nur darum, daß Sie Gcdnld mit meinem Vater haben mögen, ich verlange auch von Ihnen kein Opfer; vielleicht schon bald wird mein Vater in der Lage sem, die Schuld tilgeu zu können.» «Es handelt sich noch mn andere Dinge als nur n,n eine Schuldforderuug,' erwiderte er rauh. (ffortsetzunci folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 78. _______________ 660 7 April 1^ — (Besichtigung.) Seine Exzellenz der Herr Eiscnbahnminister Dr. Ritter von Wittek hat gesteril die Tuunelarbeiten an der Südseite des Wocheiner Tunnels besichtigt und unternimmt heute eine Fahrt längs der Baustrecke nach Tt. Lueia. — (Ernennung.) Der Hilfsämter-Direk-tions ° Adjunkt des k. k. Obersten Nechnnngsratvs, Herr Karl D 0 lenc, wurde zum Hilfsümter-Direktor ernannt. — (Personalnachricht.) Wie un5 aus Graz gemeldet wird, hat sich Seine Exzellenz der Herr Oberlaudesgerichts-Präsidcnt Graf Gleis» pach am 5. 0. M. abends nach der Schweiz begeben. — (Neueinteilung der Konservatoren bezirke II. Sektion in Krain uud Ernennung von Konservatoren.) Der Herr Minister für Kultus und Unterricht hat die von der k. l. Zentral-Kommission für Knust- und historische Denkmale beantragte Neueinteiluug und Vermehrung der Konservatorenbezirke II. Sektion in Kraiu geuehmigt. Demzufolge ist aus dem Konservatorenbezirke, welcher dnrch oatz Ableben des Konservators Professors Johann Vrhovec vakant geworden ist, der politische Bezirk Tscheruembl auszuscheiden und dem Bezirke des Konservators <' r n 0 -l ogar zuzuteilen, hingegen sind aus dem Bezirke des letztgenannten Konservators die Bezirkshanpt Mannschaft Littai, aus dem Bezirke des Konservators Professors Franke die Vezirkshauvtmannschaft Nadmannsdorf und aus dem Bezirke des Konservators Dir. kubic die Vezirkshauptmannschaften Adelsberg uud Loitsch auszuscheiden. Aus den eben genannten, aus den bestehenden .^ionservatorenbezir-len II. Sektion auszuscheidenden politischen Bezirken und ans den bisher zu dem vakant gewordenen Kow servatorcnbezirke gehörenden politischen Bezirken Gottschee. Gurkfeld und Nndolfswert sind drei nene Konservatorenbezirke II. Sektion zu bilden, deren erster die Vezirkshauptmannschaft Nadmannsdorf. deren zweiter die Vezirkshanptmannschaften Gott-jchee, Loitsch nnd Adelsberg und deren dritter die Bezirtshauptmannschaften Gurkfcld, Nudolfswcrt und Littai zu umfassen hat. Zugleich wurde der Bildhauer Johann Vuruik iu Nadmannsdorf zum Kollservator für den politischen Bezirk Nadmanns-dorf, der Professor am Staatsgymnasinm in Gottschee Josef Obcrgföll zum Konservator für die politischen Bezirke Gottschec, Loitsch und Adelsberg und der Pfarrer Franz Avscc in Sankt! Georgen unter dem Kumbcrge zum Konservator für die politischeil Bezirke Gurkseld, Nudolfswert und Littai, und zwar sämtliche Genannte für Angelegenheiten II. Sektion nnd mit fünfjähriger Funktions' dauer ernannt. — (Das Ste u er er tr äg n i s.) Im Jahre 1903 ist sowohl der Ertrag der direkten als der in-direkten Steuern erheblich gestiegen. Der Gesamtbetrag der direkten Steuern belief sich im Jahre 1i>03 auf 2li? Millionen Kronen und ist gegenüber den tatsächlichen Eingängen im Jahre 1902 um 7^1 Millionen Kronen gewachsen. Der Ertrag der indirekten Steuern stellte sich ohne die Ergebnisse mit Berücksichtigung der Monopole anf zirka 'l50 Millionen Kronen und dürfte um etwa 12 Millionen Kronen höher sein als im Jahre 1902, so das; der Ertrag der direkten und der indirekten Steuern im Jahre 190>i um rund 19-4 Millionen Kronen höher ist als im Vorjahre. — Die Pcrsonaleinkommensteuer hat im Jahre 1908 ein Mehrcrträgnis von 3-2 Millionen Kronen geliefert. Die Hauszinsstcuer hat, teilweise durch den Znwachs an neuen Bauteu, um drei Millionen Kronen mehr ergeben. Der befürchtete Ausfall im Ertrage der Steuer der Aktiengesellschaften ist nicht eingetreten. Die Eingänge waren in den letzten Monaten des Jahres reichlicher, und so ist, trotzdem die der Bemessuug zugrunde gelegten Bilanzen des Jahres 1902 wesentlich schwächer waren, doch der Ertrag des Vorjahres bis auf die Summe von 400.000 Kronen erreicht worden. Zum Teile haben hiezu auch einzelne nachträgliche Eingänge sowie die Umwandlnng einzelner Privat-unternehmungcn in Aktiengesellschaften beigetragen. Die Steigerung des Ertrages der indirekten Steuern erNärt sich namentlich dnrch die mehrere Millionen Kronen betragende Steigcrnng des Ergebnisses der Zuckersteucr, ferner durch die Erhöhung der Eingänge aus den Gebühren, wobei namentlich die Übertragungsgebühren ein günstiges Nesnltat geliefert haben. Die Eingänge der meisten direkten Stenern hielten sich im heurigen Jahre bisher im ganzen auf der Höhe des Jahres 1908. — (Aus der „Slovenska Matica".) Der Ausschuh der „Slovenska Matica" l>at in seiner jüngsten Sihuug beschlossen, eine Aktion, betreffend die Hernnsgabe eines slovenischen technischen Wo'r tcrbuchcv, einzuleiten. In das vorbereitende Ko-fniter wurdou die Herren Direktoren Kubic (Ob mann) und Senekoviö sowie die Herren Professoren Vartel, .Dr. Ilekiö und Pleter«uik gewählt. — (Das Opfer eines Betrügers.) Kürzlich wurde iu Warschau der Wiener Advokat Dr. Orlowski verhaftet, der verschiedene Betrügereien verübt uud Gelder seiuer Klienten veruntreut hatte. Wie nun die „Neichswchr" meldet, be-findet fich nnter seinen Opfern anch die Tochter einer Beamtenowitwe in Laiba ch, der er unter der Vor-fpiegelung, fie zn ehelichen, den Betrag von 12,000 itronen entlockte. " (V erl 0 rene Gege n st ä n d e.) Die Kaufmannsgattin Hermiue Haman», wohnhaft Süd bahnstraße Nr. 7, verlor uubekanut wo in der Stadt eil, Geldtäschchen mit 1 l X Inhalt. - Die Vesitzers-tochter A''ua Iavornik aus ^alna verlor vorgestern am Südbahnhofe oder in der Stadt eine goldene Damenuhr famt goldener Uhrkctte. — In der Lat-termannsallee wnrde ein Geldtäschchen mit 4 I< In-halt verloren. — (Die nächste öffentliche Weinkost) im hiesigen Landeswcinkeller findet Samstag, den 9. d. M., von 7 bis 10 Uhr abends statt. Diesmal gelangen mehrere neue Wcimimster zur Kost, so zum Beispiel der weiße Sylvaner und Rnländer von F. Do« lenc, der neue Nheinricsling vom Grafen Lanthieri, Dereberger Ausbruch und Kognak der Frau E. Wutscher in Bresowitz bei St. Barthclmä, 20« und Ljähriger Pikolit (Strohwcin) von Habe in Goee sowie über dreißig andere Untertramer und Wipftacher Wciusorten. —m— — (Sanitäts-Wocheubcricht). In der Zeit vom 27. März bis 2. April kamen in Laibach 20 Kinder zur Welt (27 "71 «/<,), darunter eine Totgeburt, dagegen starben 29 Personen (40'20 «/<>), und zwar an Tuber-tulose li, Entzündung der Atmnngsorgane 8, infolge Schlagstusses 3, an sonstigen Krankheiten 12 Personen. Unter den Verstorbeneil befanden sich 7 Ortsfremde (24-1 °/„) und 13 Personen ans Anstalten (44-8«/«). Infektionserkranknngen wurden gemeldet: Masern 7, Scharlach 2. — (Achtzigster Geburtstag.) Die bekannte Wohltäterin Frau Iosefine Hotschewar in Gnrkfeld feierte gestern ihren 80. Geburtstag. Der greisen Iubi» larin wurden anläßlich dieses Iubeltagcs gestern in Gnrkfeld zahlreiche Ehrungen znteil. Unter anderen, fand ein Festgottcsdienst statt, woran der Gemeinderat, die Beamtenschaft, die Schuljugend, die Aürgcrgarde, der Fenerwchrverein nnd zahlreiche Andächtige teilnahmen. Die Stadt war beflaggt. * (Das Ende eines Alkoholisten.) Am 3. d. M. vormittags kam der 33jährige bei der Berg« direltion in Idria als Schmied bedienstcte Ioh. Tratnik aus Idria, ein notorischer Trunkenbold, in das Gast-haus des Matthäus Moravec in Idria und bestellte einen halben Liter Wein. Von dem vorgesetzten Weine trank er ein Glas ans nnd begann dann, in sich zu° sammengekanert, zn schlafen. Als sich die Kellnerin bemühte, ihn aufzuwecken, bemerkte sie, daß Tratnik kein Lebenszeichen uon sich gab nnd schon tot war. Der herbeigeholte Distriktsarzt Herr Johann Snntar konnte auch nnr noch den eingetretenen Tod konstatieren nnd gab als Todesursache übermäßigen Genuß von geistigen Getränken an. —r. — (Ein Messerheld.) In Wocheiner-Feistritz kam es am Ostersonntag im Gasthanse Makes zwischen der Kellnerin nnd einein italienischen Tuunelarbeiter zu einem Streite, weil der Arbeiter von der Kellnerin un> berechtigt Geld zurückforderte. Da die Kellnerin das Geld nicht rückerstatten wollte, schlng ihr der Arbeiter mit der Fanst anf den Nacken, so daß sie sofort zn Boden stürzte. Nnn eilte der Wirt mit seiner Fran her» bei, worauf der Italiener ans dem Stiefclschafte ein langes, scharf geschliffenes Mefscr zog und es dem Wirt Makes dreimal in die Arnst stieß. Darauf ergriff er gegen die italienische Grenze die Flncht, wurde jedoch von Gendarmen eingeholt und verhaftet. Es ist wenig Hoffnung vorhanden, den schwer verletzten Makes am Leben zu erhalten. — (Mord in der Triestiner Irrenanstalt.) Ans Trieft, Vorgestern "bc"^ ^ Suobahuhofc aus 25 Persouen nach Triest^vg—, Theater, ßunft und Literatur- , "(Konzert Tr. Ferry Leou!^^ Unter Mitwirkung der treffliche» Pianist'" "^ Margarete Wolawy und des feinfühligen "^ Herrn Inlins S ch n ch aus Graz veranstaltete ^^. abends der Konzert uudOratoricnsängcr He"',"v ^F im Saale der Tonhalle ein Konzert, das "'" ^' künstlerischen Erfolg hatte. Leider ließ der ^ Erfolg alles zu wünschen übrig, denn ls hau ^ eilte sehr bescheideile Zahl von Kunstfreunden ^ ^. den, die allerdings die größte Empfänglich'«" . ^ Tag legte. Das Konzert beehrten Seine ^e" ,^ Landespräfideut Aarou Hcin und Baronin V ) ihrem Besuche. — Ein näherer Bericht folgt- ,^s — (Ueber das Berliner 3N'!„F theater» Ensemble,) das im Laufe de^, Tage in der hiesigen Tonhalle Sonntag ^ und Montag, den 11. d. M., zwei Gastspwe ^s ren wird, lesen wir in der «Silesia» untcr ^ «Der Theaterabend im städtischen Nathanssa" .^ uns eine eigenartige und, wie wir 3^^.,^te^ wollen, sehr amüsante Darbietung auf dem ^" ^F darstelleudeu Kunst. Eine Schar vorzüglich u ^ s Kräfte wußte durch vortreffliches ZnsaM""^ mehreren glücklich gewählten, originellen ^ ^ Interesse der Zuhörer zu wecken nnd bis ö"' ,^ rege zn erhalten. Der Abend wurde mit der.^^ !Bluette «Empfehlung» von Manrcy eröffn",'' ^ Aeudiner als Minel, Herr Airner-Bornhans °^F tor und Herr Kaiser als Viktor vortreffliche ^ boten. Die hierauf erfolgte Aufführuug der ^ komödie «Kollegen» von Annie Nenmannch^ ^sl^ ill fcharfen satirischen Zügen ein Bild aus °e ^ welt, in der bekanntlich die moderne KraM'^^ vosität, am meisten grassiert. Die Darstellnng . ^ Humor gewürzten Stückes war geradezu br' ^ ^ Biruer spielte den hypcrnervösen Klaviervwu , ,,^ ^ mann mit drastischer Natürlichkeit, dassM ,^ ^ Frau Bauer als Stella Balakow. Herr ^"^F^ mit dem Impresario Schwarz in Spiel ""'' D^ köstliche Figur uud Herr Kaiser war ein uc ^ ger van Bront. Nun folgte der Clou ve« ^ ^ Durchlaucht «Sereuissimus» erschien ^ ^„ s'?^ treuen «Kindermann» im Theater, um sich " ^sl^ «Eine Hochzeitsnacht» oder «Aberglaube' ^ Voil dem Regisseur feierlichst einpfangen, "°^hl^, einer Loge Platz und nun entrollte sich e«ne ^ ,^ überaus ergötzlichen Szenen, die das Pubu . ^be»^, mischer Heiterkeit hinrissen. — Der OaM, ^5 brachte den Beweis, daß der vorzügliche ^'^.. , selben vorausging, vollkommen gerechtfertigt ^ ^ -(Klassische K u n st.) Vteistergc^^^, und neuer Zeit nennt sich ein neues Wen, ^., wenig Geld jedermann eine Allswahl ^"^ec'^! ten Gemälden der Welt iu originaltreuer farv^.^M, gäbe bringt. Das Unternehmen soll eine" ^ klassischer Kuust bedeuten nnd die lünstle"' ^ 5^ liegt in den bewährten Häuoen des ^,,2^ Schestag vom k. t. österreichischen Musen"» ^^ ^. zlvölf Lieferungen von je zwei geboten uud die Bilder steheu in ^'^g ' ji Farveuwiedergabe, in Wirkung und ^"! zHt ^'^ in derartig niedriger Preislage wohl u"^",, c^ . ,, haudlnllg sowie der Verlag Ed. VcY"^h" Schottcngasse 7, nehmen Abonnements entg^^sjA^ sendell auf Wnnsch die erste Lieferung M^s^ Telegramme ,- des k. k. Telegraphen-Korresponoeni» .,., Wien, <>. April. Seine Maiestat ^" ,,,/ ist vormittags i/M Uhr aus Abbaz" w ^ , fell ulid hat sich nach Schönbrnnn bcge Der russisch-japanische B"^ ^ Petersburg, 0. April, lOM ^^' Telegranuu des Geuerals Kuropatk"' ^ st^" l^ kolaus vom gestriaen besagt: ^'^,,lill1''> meldet vom 4. d., dns; aiu Ialu "'^'^t^ i«' .^'niiber Turinitschen auf der InN'l,^ „ijche'' 5 FreiU'illilie eiu Geplänkel mit den 1" lF/ posten bei Widschn. Wir hatten ke"'c ^ ^ Japaner hatten sechs Tote. Die Zahl ' ssM'^ ten ist nnbekmmt. Die Depots in der ^^ n'',^ siedlunf, in ^onliampdo wurden 3^"'' jin' ^^ brainit. Iu Aoilgalllpho standeu nur^^^Fl Al'teilungeli Ü00 Mann japanischer ^ ^> ac,'ni,ber, ,^ d^/ Petersburg, " telegraphiert, das; er dort er- ^ tt h/," ''^' «eioouiu'n habe. Die Truppen, ächten ^"^'!' ^"^ Begierde, zi, läinpfc». Alle ^ t>cr ^ "ngeborenen Bevölterung, nnt Ein-°^Ucn 5""^lsllossen, ^,h rilssenfreuiidlich und -^ iz, !^uMwi Waffen. Ter zu Beginn des "' lvicd^ s ^llNwnke» geratene rnjfische Geldknrs ^ttti? ^-^ ""^ der chinefifchen Pevolternng 'ü fi^^ ^^'"ren sehen vortrefflich ans. Nuernll " Cl,i,'!,- '^udel ,nit Pferden getrieben. Unter ^blMe f s ^'^^ '""' "n Mandarin eine sehr ^dcl H^ltmig, ^^. ^m ist oorziiglich bewacht > und ! " ^'^"'^ geregelt. Die Witternng ist "> bcgi,^ °^'". so ^s; ^> Flüsse eisfrei zu wer- ^^.^'''bul g, il. Der Negiernngsbote über infolge de^ >fri. ^e» )^»? ist '"'cln'änlnnge» i)er ^taat^an^gaben. ^ ^s ,?' "ltnehinen. daß es fiir zweckentsprc ^' f^i^.^ ""' N'urde. vorläufig für Nriegszwecko '">oh^ , "''bestand der Ttaatsrentei zu ver>l'e!? !^,,^'' "Nieren Quellen Zuflucht zn nelnne,,. ,"'!. k'su". ^ ^urch Streichlingen in, Vnoget pro .'^ruf^ '' ^''' 3'Uilressorts, die Staatsrentei ' 3t>^^ "' ^^ Gesauttsnunne der vorgenommn > ^'Ut ^'^'" ^"l"at 13^77.1W Nnbel. )>'l^^ "'U'nng, lj. April. General >inropat ^'^>!1t lV " "„getroffen lind hat die Trnppen "" i^b! »iigesiilir ll»0l) Manl, betragt. H, Unsere Kriegsfiotte. ^der^' "-April. Wie die .Pol. Korr.. meldet, ?kiche ,,,^"'chlag der Kriegsmarine pro 1905 im Budget keine nennenswerte Kilten fahren, '.'ienfordernngen fiir Schlacht- ^^lm^"^""lcht eingestellt. Die nach Tilgung ssl, ^"Uui f„r di^> j^ ^,^ befindlichen Neu- ?^^isie. .'^"^" Vndgetmittel sullen zunächst zur ?Mt/ "a und Verstärkung der vom technischen 3" >ve^ " Teile überholten Torpedoflottille ver- ^en^/" Nach der in fachmännischen Kreisen ,? ^n s/ch^schmtt die geplante nächste Van- ^ ^l )s,,^"^ Torpedobooten nicht länger ver- V°' las ^s^' Ergebnisse des rnsstsch-japauischen "3«fä i V°" letzt erkennen, welchen Wert eine ^' Torpedoflottille hat. 3l ---------------- ^'^l^^lonta, N.April. (Meldung des :^lcsi^,"°"^Vur., Der Direktor der Dampfmnhle wurde heute in seinenl Zimmer i? ^eillu^'' ^'^ Untersuchung ergab Vrmurduug ^^^^7'^ Wie festgestellt wurde, haben die ^ngetoillmeue Fremde. ^"l«,yl ., '^"" ^^°" ^""- ^!>«>^N'l ^^'' ^eruiuelli. Indlistrieller, Cervignano. - <^^ Trich"""'l's: Mühlhofcr, Marti», Puchar, t. u. t, ^->»»^^^ ^-oschnig, Reis,. Iägerudorf. — Haw- lucel. Buml', kflte,, Linz. Schnaberger, Profefforsgattiu, Leoben. - Scholze. Iuweliei! Macrl, Veauller, Sarajevo, — Denk, Franteubusch. iilllig, Neumth, Ruseulial, Keller. Wellal, Rausch. Kassoviz, Mr.; Slcgg, Herliug. Klauh s. Frau, Wien. — Kersic, t. k. Oberbergmt s. Familie, Idria. — Alt, Vieh° hnudler. Luudeuburg. — Graf Aichelburg, Privatier, Veldes. ^ vun Ollsseru, Privai, Cilli. — Aal, Fehl. Kfltc, Niirnlierg. ^ Neumann, Ingenieur der Südlmhn, Mardnrss. - - Reichmaun, itfm,, Prag. - Pistocky, Insseuieur, Schniilof. — itönig, Privat, Mageufun. - Thonmnn, Sftediteursgattin s. Kind, Villach. — Dr. Treo, Advotat, Görz, - Dauner, Reis.. Oedenburss. -Micheuh, >tful., Innsbruck. Hotel Elefant. Am ?. April. Larcher, l. l. hofrat, Görz. — Lokar, Vesitzerin, s. Tochter, Misen. — Dr, Schmid, Philosoph; Na» chalich, Agent; Pantcovich, Maler. Fiume. - Pichler, Ingenieur, Vorarlberg. — Dittrich, Oberingenieur, Feldtirch. — Harrison. Künstler, Heß. Gwß, Venedikt, Fuchs, Reimann, Reisende i Neher, s. Frau, Reich, Iatobljevich, Kflte.; Wolawy, Sängerin, Wien. — Golli, Lapajne, Private, Idria. - Dr. Ma» kovitz, Gerichtssekretäi, Innsbruck. - Schädtlcr, Privat, s. Sohn, Hamburg. Hock, Ingenieur, Tuln. — Hermann, Reisender; CelM, Ingenieur, Prag, Plau, Reisender, Graz. — Pecile, Kfm., Udine. - Lustig, ttalder, Mankoi', Hormanstorfer, Kslte., Trieft. — Nuzicka, itfm,, Marburg, Romanelli, Reisender, Leoben. — Vrajec, Pfarrer, Trnovo, — Turnau. Landwirt, s. Frau. Urzejovice. Verstorbene. Am t>. April. Anton Mepec, Nuchbinderssohn, 14M., Reitschulgasse 7, Uiuuolntil, L»pill., Lungenlähmnug, Im Siechenhanse: Am 6. April. Klara Gorjanc. Schuhmacherswitwe, 83 I., ^lllra»m»», 1'iirlllv»>» ociicli«. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 30« 2 m. Mittl. Luftdruck 7.W 0m,n. ^ '^'U. N. " 736^3"1^5 "SSW. mähig leilw. heiter ' 9. Ab. l 735'8! 8 6^ SW, miißig , dewültt 7> 7'U. ss.' j'?36-1 i 6 bs"NÖ.'mäßig ^teilw. bewölkt 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 8 7", Normale: 7 9°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. „.Bei Gicht, harn-saurcr Diathese, Rheumatismus, Nieren- u. Blasenleiden, Harn-Gries u. -Sand,Magen-u. Darm - Katarrh, Diabetes etc. wird die Franzensbader jKatatie-Quelle von ärztlichen Autoritäten mit ausgezeichnetem Erfolge angewendet. Hervorragender Wohlgeschmack! Überall erhältlich, auch direkt durch die Franzensbader Mineralwasser - Versendung. ______________;_________^ ^^^^ Sirolin ^^^^\ | erhältlich in don Apotheken a K 4'—, auf ärztl. Ver- I Schreibung. Von den hervorragendsten Aerzten empfohlen ^ hei: Lungenkrankheiten, Bronchialkatarrhen, Keuchhusten, SkrophulO8e, Influenza. Nur echt in Original-tlakons. (167) 15—4 ¦Mb. MW /OX* ßrf fiste^ flüssige yj)'y^^^^^maaki die nd^aub 4*r weiss u. yzart. überall zu haben. 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Christopl) in der Familiengruft zur letzten Ruhe > l beigeschl, > l Die heilige Seelenmesse wird Samstag, den > l !>. April, um 10 Uhr vorimttags in der Pfarrkirche > ! zu Maria Verkündigung gelesen. ! Laibach, am l Töchter, - Raimund Andretto, Schwiegersohn, « s Iosefine Achtschin, geb. Undreito, OM > l Achischiu, geb. Hedbavny, Schwiegertöchter. > Kurse an der Wiener Börse vom 6. April 1904. «°ch dem oMenen «mM««« Du' no»ll>itcil Nilrlc verstehe» sich in ,hrm!f»wührung, Die Notier»»« sämüichrr Allie» »»d der »Diverse» Luje» versteht sich per Ttllcl. ^ , ^" sl f<," ,?-" ^ l!" ' ^!° ' 100 n ^,/» ,1"l !w 1ü!^>w , >»h^. ' ^ ^"« ..1.^ »1«5. ,§Hs^^"euer,re<. Gelb Ware !l«o», Ttaate zur Zahlung ilbcrnommene «lsenb.'Prlor. Obligationen. Elijaliethdali» «UN u, 3U00 M. 4".„ ab iU"/<,...... »17'— 1l»'^ ltlijllliellibal»». 4(w u, 20W M, 4"/u......... N!» — NU-HU Franz Josef,>«.. Vm, 1884 (div. St,) SUb.. 4°/«..... l«0 40 1U1-4N Oalizische Narl Ludwig-Vahn (biv, St.) Silb. 4"/u , . . IVO'25 1!)l L5 Porarllieraer Äal)», ». 18»4 (div. Et.) Silu. 4"/>, . . . 100 50 —'— Stantüschuld der Länder der ungarischen Krune, 4"/„ ,l»a, Goldreiite per Kasse . 118-45 118-05 dto. dto. per Nttinw .... 118 »5 118 55 4"/„dto, Äe»!e in Kroneiiwiihr,, steuerfrei, per Kasse . , , 9805 98>25 4"/„ dto, dlo. dlo, per Ultimo , 98 — U8-2U Ull«, 2t,°Eis.-«»l, Gold iW fl. — — —'- dto. dto. Silber iuu fl. . . . —-— — — dto. Staats-Obli«, (U»a., Ostb,) v. I. 187«....... —— —-^ dto. Echaiilrenal Ablüs, Oblia. —'— — — dto, Präm.Ä, ll iu« fl. — 2W l( lia»'— 21li - dto, dto, u 5Nfl — 100X 20'/—20U-— Thcih°Mea.°i.'°se 4"/« , . , , -'— - — 4"/„ lmnar, Oru»de»tl, Obliss, 9810 99W 4"/„ lroat, »ud slavon, detto 98— !>8 75 Andere össenll. Aulehen. 5"/„Do»a» «cg, Anleihe 1878 , l07 —lU8 — Aülelie» der Stadt Oörz . . — — —-— Auleye» der Sladt Wie» . . , 10UUU 1N400 dto, dto, (SUber od, Gold) l23--.!i24- dlu, dto, (I«'.»4) , , , . 98 5b> Ü9-55 dto. dto, (l»9»), . , . 99-75,100-75 Vürsebau-Ulllcheil, uerlosb. 5°/« !)9!i5 l00 — — Geld Ware Pfandbriefe elc. «obtr,al>n.üst,m5»I.verl.4"/„ ioy-10 10,- ^i.-üstcrr,Uü!!be3.Hyv.-«ils<4"/„ 100— !0i-— Oest.-uug. «a»l 40>/Ml. verl. 4»/^ , . ..... 100 «0 1U1- 10070 101 «5 Sparlasse, l.üst,. !«I., verl.4"/« 10! 45 IU245 EisenllnliN'VnoriliitS' Gbligalionrn, sserdiiiailds-Rurdbal,» (!», 1888 100-8010^90 Oesterr. ^iordwcslbal»! , , 108-^0 10!» - Staatsbah»....... 424-- ^. — Südbali» il»"/«uerz. Iänn.-Inli 29!»!i0 301 20 bto. il5"/„...... 124-30125-30 Uilg.'galiz. Vahn..... 110-75 ill 75 4"/„ Unterlrai»er Nahne» , , —'— —-— Diverse Lose (per Ttücl), Verzinsliche '.ose. 3"/„ Vodeulredit'Luse Em, 188N 292-- 3N2-- 3°/" „ ,, Vm, 188« 290 —2U4 — 4"/I Do»a» Daiüpfsch, ino sl, , —— — — b«/u DoliauMegul.'Lofe . , 27N--28N50 Unverzinsliche Lose. Biidap. Basilica (Dombau) 5 sl. 21- 82- Kreditlose K'N ,l. KM, , , '«» " ^ " Note» Kreuz, Oest, Ges., u, 1^» l>- ^ - bb-- Nudols-LÜie io fl, .", ' ^ - ^'" " ^ Salm Lose 40 fl...... 22?-—2»?-- Sl, <'!e»ois Lose 40 fl, , - ^ ^ -- — Wieuer Lomni, Lose v. I, 1874 502--512--Orwiüstjch. d. 3"/« Pr,.Sch>'ldv. 0, Vlide»lredita»st,, E>'l, 188» 90- 95- Laibacher Lose...... -^'-" ^ ^ Geld Ware «Men. traneport-Mter nehmungen. AussiN-Tcpl,(tisrnb, 50"0fl.KM, 2iLN 248N- dto, dto, , KM, , . , »40-853- Diix.Wudellbachel lt.'U. 400 Ii 4<»0 — 500 - sfer'di!ia!ld§«ordb.i0N0fl,lkM, 542"- 5440-Lemb,-C,zer»ow, Iassy-Visenb.- Gescllschllft 200 sl. S, , . - 577 50 5805!» Llol,d, Oest., Trieft, 500 fl. KM. ?!'- 718- - Ocsterr. Nordwestbah» 200 sl, S, 4t4- - 4l«-— dto, dto. (lit. U) 200 sl. S. 403-40450 Pran Duxer Eisenb. 100 sl. abgst. 2,»- - 202 — Ttaatseisc»l>ali» 200 sl, S, , . L»3-25 N34-25 Slidbal!» 200 fl, S..... 80-50 »1 50 Siidl-ordd, Verb,-«, 200 fl. KM. 40750 40950 Tramwa» Oes., !)te»eWr,, Priu- rillitu Altieu 100 fl, . . . 17- 19 — Una.,„ali,,, Eifenb. 2N0fl, Silber 40450 406 — Uu^WcstbMallb-Erazilinofl^, 40450 — — Wieuer Lotalbahne» AltGes, . 95— — — Danken. «»alo-Oest. Aa»l !20 sl. . . 282 5« 28» 5» Nll»lverei». Wiener, 200 fl. . 520-75 52175 Noblr. Aufl., Oest , 200 fl, S, . 94« - »50 - Krdt.-Anst. f, Hanb.»,W, I60fl, — - — dto, dto. per Ultimo , l. Oest., 200 sl. , . 42250 4»4-5ll Ocstcrl.'»!ia.ar. Va»l. «ua fl. . ISOL 1UNl- Uuionba»! 200 fl..... 523 — »25 — Verlelirsbanl, Mg. 140 fs, . 85N-—«51-— Industrie^nter» nehmungen. Vauges., Vlllg, osl., 100 fl, . . i»ö — 189- -(tssybirr Eise»- und Stahl-Ind. <» Wie» 100 fl..... —-- —-— Eiseubahnw. Leihq,,Erste, inofl. :«9>— 173 — ,,Elbemichl". Papiers. ,1. V,M. 1!iU — 125-— Licsi»„er Nranerci 100 fl, . . 328 — 320- — Montan Gesellsch,, Ocsl, alpine, 408-50 409 50 Prasser Eile» I»b, Gcs, li<»0 sl, 1900 I9UH- Ealno'Tarj, Steinlohlc» <00 fl. 543 — 547 — ..SchlüglmUhl", Papiers. 200 fl. 245'— »5K-— ..Steyrrrm.", Papierf, u. U.-G. 398— 400 — Trifailer Kolileuw,Gesell. 70 fl. 348— «52 — Wafse»s. G> Oest,i» Wien,1U0fl. 457- - 4»S— WaWU» Leihaust.. Ällg. i»Pest, 400 li........ 695 — 711- — Wiener Vanaefellschast 100 fl. . lb0-50 ,51«, Wie»erbera.erZ>ea,el'Mtie!i'Oei'. 772 — 778 — ßlMstN. Kurze Sichte», Amsterdam....... A'" "?'A Ni« ,^ , , ^ - - «^^^ ^!"« St Petersbura...... Wluten. Delate»........ ll-25 11'«» A»Franle»-3t.'!cle..... ,80? 190« Ne»tsche Neich»ba»l»oten , ll? 15 «1?-3k» Italienische Äanl»oten , , , 95 2i>! 9540 Nnvel-Note»...... 2ü2'>, 2!»8« ^W '"•»'n ,.j*IMlbr'«'IVli, l'rloi'llüK'li, Akllcii, ^k^^ '¦•'•. l><>ViN«.|| IUMl Vltllll«MI. ^^^ II..... 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