's p^i»» V Iotoviol. Zum tSo. Todestag "^avid Humes Marlbor, Freltao den 27. August 1926. . » ScheiMeiwus, VÄÄnü^ vuchdkuckske^. a>«?tdor. Miiieva uilca 4. 24 Ve-ug«prel!»:,^v^^^^ l^ddolen, monatlich ' Zullellen , , , Zl'-. vurch Pos« . ... 20-^ i^usland, monatlich « . , ZO^ cinzelnummer 0m 1 0!» Z-.^ V«l v«n«>l>«g de» 5«i»v«s i» de» Nlk n» »inö» ««M» «ine»cnona».a>»dekl>ai» »rmikdett«», »r«l Mo»ai« «ii>,us«»d«n.?» dea»«»»?»«»», 0r<«f« ol>n«Marke»«rde» »«ch« »«?S»fIch«W j«s«?a»«nannahm, t» Marld«, v«I tz« d«? Z««»n« >Uc> 4. t» cjudllai»« de« M««» l» S«g?«» d»> i» ^r«»ia» ». t> vr,» w VN«» d«> all« »«hm» Rr. 1SZ — SS. sadrg. Zweiter Kongreß der natlo-nalen Minderheiten Europas GM Am August 177() starb in Edinburgh der bedeutendste englische Philosoph der Aufklärung, T^vid Hume, ein scharfsinniger Skep tiker, der die Möglichkeit metaphysischer Erkenntnis bestritt, und !>er, da er nach Kants Ausspruch „sein Schaff anf den Strand gefetzt" hatte, Kants kritischen Jdealisinus vorbereitete. Prag, 26. August. Ungarischen Blättcrn zufolge soll der slowakische Abgeoidnete ilnd Parteiführer Hlinka auf fein!?r Rückkehr ans Chicago in Rom Aufenihalt genommen haben, um mit dm Fascisten in nähere Beziehungen zu treten. BSrfenbericvte Zürich fAvala). 26. August, ^chluszkurse: Beograd 9.125, Paris 14.8^5, Londlin ^.'>.15, Newyork 518 ein Achtel,. Mailand Prag W.Z425, Wien 73.1625, Budapest 0.00724375, Berlin 123.55, Brüssel 14.20, Amsterdam 207.5225, Warschau 57, Bukarest 2.5025. Zagreb (Avala), 26. August. (Devisen.) Wien 7.OV25 bis 8.0325, Berlin 1350.90 bis 1354.00, Mailand 186.13 bis 187.33. Lon-don 275.23 bis 276.43, Newyork 56.48 bis 56.87, Paris 161.45 bis 163.45, Prag 1si7.75 bis 168.75, Zürich 1094.80 bis 1098.80, Bu-dopest 0.0793 bis 0.l)797. 2»? aueli 5c«u»K. ß vin SS'^ l)in ilixoei»»«»«»» ^in 49'— Genf, 26. Augnst. Gestern ist hier der zweite Kongreß der europäischen nationalen Minderheiten im Beisein des Vorsitzenden der Mtnoritätenkommission beim Völkerbund M. C 0 l b a n und des deutschen sozialistischen Abgeordneten B r e i t s ch e l d, in feierlichster Weise durch den Präsidenten Dr. Josef Wilson, Führer der liistenländi. schen Sloivenen und Deputierten der italienischen Kammer, eriLjsnet worden. Am Kongreg sind 31 Vertreter aus 13 Staaten versammelt, die insgesamt 14 Millionen Wähler repräsentieren. Dr. Wilfan begriihte namentlich die nc^u hinzugekommenen Vertreter der katatonischen Minderheit in Spanien, gleichzeitig aber auch die russische Gruppe aus Estland und Polen sowie die tschechische Minderheit aus Oesterreich, die Heuer zum Radikal-demokratisOe Berljandlungen Beograd, 26. August. ,^n der legten ^^^eit ist beobachtet »worden, du^ der demukratifche Fraktionssührer Dr. Voja a r i n l 0 0 i ^ Beziehungen zum Innenminister M a k s i-m 0 v iv angeknilvit hat. dusem Zu-fammenhange wird auch eine lln^errednug zwischen dem demakrc^nschen Abgeordnet« n .V? i j 0 v i ü und dem Ministerpräsidi'ntrn in politischen Kreisen lelitiajt kommentiert. Tr. Awrinkovi?^; :ft bestrebt, den Eintritt der Demokraten in die ^Negierung dulchzusühren, da er der Ansicht ist. das; die politische Situation schon demnächst eine Ae.-derunq er-sauren würde. SoUten die Demokraten in die Regierung nicht eintraten und sollte die ge-genwärtige ttomb'naiion zerschellen, so mül-dc die rc^dikale mit der Bildung e'»:lcs homogenen W-ili'I^nbinett^ betraut wer deu. -Hl- Die Lage in Griechen-land Beograd, 26. August. General P l a st i-r a s ist iibcr Beograd und Skoplje nach Bi-tolj abgereist, um von dort aus griechisches Territorium zu erreichen. Plastiras wütrde jedoch von den lokalen Behörden ansgek^al-ten, da man Informationen beim Außenmi-nisterium einholen wollte. Das Auskenministerium hat die Konfinierung des Generals bis auf weiteres angeordnet. Athen, 26. August. General K 0 ndylis beries heute unter Porsitz des Staatspräsidenten Admiral K 0 n d u r i 0 t i s die Füh rer der politischen Parteien zu einem außerordentlichen Rat, der die Berljandlungen zwecks Bildung einer Koalitionsregierung ab schrieben soll. Wie verlautet, sollen die Ber-handliungen günstig verlausen. Athen, 26. Anglist. Im Kabinett des Staatspräsidenten Konduriotis liaben sich nachstehende Parteifiiiirer eingesunden: Kasrindaris, Mi6>«ilakopulos, Papannltasiu, ttoplodaris, DcmerdLis und Sosu- ersten Male vertreten ist. Die weikrussisch, ukrainische und lettländische Gruppe haben an den Kongreß ein Schreiben gerichtet, In dem zur Kenntnis gebracht wird, dah sie an den Arbeiten aus dem einfachen Grunde nicht teilnehmen können, weil sie das Recht auf vollkommene llnabhängigkeit besitzen und sich dal)er mit der kulturellen Autonomie nicht begnügen können. Im Namen der Ungarn aus der Tsche«hoslowakei sprach Dr. Szyllo, Moszkin fiir die jüdische Gruppe, Dr. K a e z m a r e k für die Polen aus Deutschland, Dr. F i m m e n sür die Deutschen in Estland. Nach den einleitenden Ansprachen wurde an die Wahl einer kulturpolitischen, juridischen und ökonomischen Sektion geschritten. lis. Die Parteiführer anerkannten den Ad miral Konduriotis als Staatspräsidenten, woraus im Amtsblatt das nachstehende Ma nifest des Staatspräsidenten an die Nation erging: „Nachdem die Diktut<^r gestiirzt ist, übernehme ich mit l)eutigem Tage die Agenden als Staalsprösident, die mir von der 4. Nationalversammlung iiberteugen worden sind." -O- Noch keine Antwort aus Sofia! Beogrcid, 26. August. In politischen und diplomatischen Kreisen herrscht noch immer grosje Erregung, weil die bulgarische Regie-rung die Kollektivnote der Balkanmächte noch immer nicht beantwortet hat. Einige Blätter berichten von privater Seite aus Ca-ribrod, daß die Antwort gestern nachmittags in Sosia den Gesandten Jugoslawiens, Rumäniens und Griechenlands eingehändigt worden sei. Auf eine diesbezügliche Anfrage der Journalisten dementiert der Minister des Aenßeren Dr. N i n e i diese Version auf das entschiedenste. Man behauptet in informierten Kreisen, daß die Regierung im Verein mit den beiden übrigen Demarchemächten eine neue Note an Sofia richten werde, worin die genau befristete Autwort der bulgarischen Regierung gefordett werden wird, da die Regierung sich nicht ausspielen lasse. -lD- Kurze Nachrichten Beograd, 26. August, (^^estcrn ncich:?nttasi^? v<'rlas der Abg. D r a g 0 v i '.n d?r radl« kalen ^raktionssihunfl iin>.»n Bri^'f '»es «'hi-maligeu Ministerpräsi)ent>'n V a ii i in von der agitatorischen Tätigkeit die Nede ist, die er nach seiner A^Uunkt in Iugi-sla-Wien zn entfalten ged.'nke. diirite crlt am 5. ^eptenibcr in B<0grad rintte^fcn, dn die Politische iei. Frankreichs Mittelmeer-Politik und der itaUenl-sche Zmverialismus Von (Z ^ ^ V ^ l poUtlsebem Virelttor äes »^ouro»! V6d»t»« itualwn gegenivä.'tiz nerul^il ^urvpean-preö. ^act^äruck verboten. Wir veröffentlichen nachstehend di« hochinteressanten Ausführungen G a »« v a i n s, eines der anerkanntesten Publizisten auf dem Gebiete de? Ortentpolitik, um gleichzeitig das Verhältnis zwische« den beiden „romanischen Schwestern'' näher zu beleuchten. (Die Red.) Frankreichs Mi t t e l m e e r P 0 l i t i k ist von Löbensinteressen diktiert, die keine Negicrung — von welcher Porte! sie auch sei, vernachlässigen könnte, ohne gestürzt zu 'werden. Gewisj gilbt es verschiedene Arten, diese Interessen zu wahren und sie mit de« nen anderer Lander in Einklang zu bringen« Aber keine politische Kombination darf die 'Freiheit 'tx'r Vcrbi?rdungen zwischen dem Mutterland mit ihren Besitzungen in Nordafrika, sowie deren Slcherlheit gefährden. Vor 1914 waren das Bündnis mit Eng« land und das Tripolis-Abkommen mit Italien auf Grund dieser beiden Prinzipien geschlossen woroen. Äilrz nach der Agadir-^trise von 1911. unmittell>ar vorAbschkm des ^deuts.ch-smnMschen Ab'komniens ergriff Italien von Tripolis Besitz, um die Parallelität der inarokanischen und der triipolitani-schen Angelegenheit deutlich zu betonen. ES evholb jedoch keinerlei Einspruch gegen Frankreich auf Mitreqierung in der Zone von Tanger. Von Tunis war nicht die Rede. Nun haben kürzlich mehrere flammende Rooen Mussolinis und die ultraim-verialistische Sprache der fascistischen Presse Fur?l>t in der franMichen Oeffmtlichlkeit hervorgeru'fen. Besonders in den letzten sechs ))couaten haben die italienischang seines t^^eistes und seiner AMitionen, wenn er das italienische Volk in beständiger Anspannung bält. Cr muß ein anf Prestige gegründetes Regime uin feden Preis eriml-ten. Ta er anf der ganzen .?>^ilbinsel eine Ti'^iplin vol, C'isen einfülirt, da er schwere Opfer von den Ctenerpflichtigen fordert, ist er verpflichtet, feinen Schwar^emden grosse und weitgehende Genugtuung in ihrer L'igenliebe zu genMren. Er entfacht ihren Ebrgeiz 'tadnrch, dast er bei jeder Geleqen-lieit seinen ?)islen knndtnt, das römische Weltreich wie^erlierznstellen. Aber er trügt ^orge, anf vertranli.-liem Wege die ^a^i-nette zu bernbigen, wcl<5)e derartige Ansprüche berechtigterweise aufregen könnten, so besonders ^is Kabinett t'on Paris, dem er auf verschiedenen Wegen die frcnndscliaft-lichtsten Bersiclierniigen übermitteln läf^t. Er wünscht anch den dnrch die lloberfülle der »GumttßC t0S Vvl« ?7. August 192a rtm ' geschaffenen ' kolonisaivrischen »Strom gegen Lydien zu lenken. Dagegen lhtt^n seme^tm AuÄvan^rungsalter stehenden LQndsliNite es bisnun vorgezogen, das KYlück m'den schon organtsierten Ländern zu ßuchen, wo sie vorteilhafte Verwendung sinken, Ri.si7o und ohne Investitionen von Ävpitul mUf lsich nchmen zu müssen. Der u c echat sich mit großem Pomp in wirf-^ichem Kmiglichem Aufzug nach Tripolis be-^o^n in ^ Hoffnung, einen Teil der über-ischiussigen'Bevölkerung lder HiaNiinsel dorthin zikchen. Er Hot bei vieser (Gelegenheit ei-^-nigen sewer''Lvc)llten sie 8c!iut? erklel^en vor 6er sinn-lnsen VerzierrunL idrer (Zesickter. 6er traulichen .alten I'a8sa6en . . » i i i, 5le Imponiert In ldrer aus Oranit unä !^r? i;ebil6eten Stsrrdeit. Lin Itabsdurirer var xuKekcn, als 6as festseil In 6er /^itte 6urck-sclmitten un6 6er Verkelir eröffnet vur6e. ^ln XaraLeorelevlä detrat über sie klnvee 6en kZ()6en ^ardurjrs, um 6Ie Scdlüssel 6er Stadt in k^mpianx 2U nelimen. Sie atmet scimn lliescliicltte. 6le I^eiclisdrücke. l^nä xveil sie niclit 6ie Scliiesertasel eines ?c!iüt?en ist. von 6er man 6ie Historie vie ein ialsckes I?eclienexempel lelcdt kinvee-^iscden kann, ist eines unver8tän6Ilc1i: ^'arum Sln6 6ie in Zrvn^e ansetertieten lii-storisclien lnsciirilten entfernt v()r6en? Qe-vilZ. sie sollen nickt 6g?u deitraeen. 6ie einst Kerrsclien6e vvnastie. 6ie sclivn länsst auf-eetiört dat. 6le ^olle eines europälscl^en »Staatensckrecks« ?u spielen, mit Qlorlen-sctiein umxeden. Die bronzenen öucksta-den sollten, meiner bescdei6enen ^elnunx nacli, 6em veltfrem6en Wan6erer Selxen, in velcker k'erlc)6e 6er Iol»tt6er unterscke<6en. 8le spazieren» xeken^ lsxen un6 rennen lln6 vollen nur eines: ktnüber, ans jenseltixe ^fer. vo 6az Ilel Il^res stens Hext . .. 8Ie Ist Iceine Lenizerbrüclce, vie ilire Sekvester In Vene6is. aber man-cke 1'rAne vlr6 vergossen, venn lrlsen6Ie-msn6 6ies8elt8 erliscbt un6 6Ie letzte fskrt über 6ie vrücke vor siel, xelit. 8Ie Ist eütle, 6le stolze Lrücke: sie ermüelicllt es ^llen, 638 lenseitixe zu errelcken: 6en I-eden6el» un6 6en — loten,.» Se»rad»Ou». Nachrichten vom Tage Staat und Hygiene Die „P 0 l i t i k a" schreibt: „Unsere sämtlichen Staatskanzleien stehen vom Eingang bis zur Türe des Sektionschefs im Zeichen des Schmutzes, der Vernachlässigung und der Verwahrlosung. Die hygienischen Bedingungen, unter denen die bürokratischen Bleichgesichter zu arbeiten gezwungen sind, erinnern nicht selten an die klassische Atmosphäre der Kasematten, in denen die Knochen tuberkulöse Haust. Ich habe aber trotzdem,* so schreibt der Mitarbeiter der „Politika*, „nicht erwortet, in einem der wichtigsten und besuchtesten Aemter in Beograd, im Steueramt am Z e l e n i v e n a c, auf nahezu mittelalterliche Zustände zu stoßen. Man enchfindet bereits am Eingang die Vorherrschaft seltsamer Gcrüchc: Kombinationen von Feuchtigkeit und Fäkaliengeruch. Die Beamten sind in Zimmerchen gedrängt, in denen beim hellichten Tage die elektrischen Mühbirnen ein trauriges Armenseelenlicht verbreiten. Man glaubt, in der stinkenden Atmosphäre jeden M^ement vom Veitstmiz Äbermannt zu werden. Wie erst müssen die Steuerbeamten darin leben, die hüstelnd und tränend, jährlich S50 Millionen Dinar an Steuergeldern prompt in die Staatstasse abzuführen haben. Ich dachte mir, es wäre wünschenswert, diese Misere irgendeinem Maßgebenden im Ministerium für Volksgesundheit mitzuteilen. Ich begab mich also in das in der Prizrenska ulica befindliche Ministerium. Im ersten Stocklverk angelangt, siel ich beinahe in Ohnmacht und lief wie wahnsinnig die Treppe wieder hinunter. Was konnte ich auch von einer Intervention in diesem Hause erwarten, dessen Eingangstüre und Stiegenhaus an dunkelsten Balkan erinnert. VerMeiselt bog ich in die staubige Prizrenska ulica ein und raiso-nierte noch lange darü'ber, welche Umstände wohl geeignet sind, die staatliche Autorität zn befestigen, ^ t. Das neue Kataftergesetz. Das neue ikv-tastergesetz dürfte, wie aus Beograd berichtet wird, schon dieser Tage dem Ministerrat zur Durchberatung vorgelegt werden/ Für Serbien und Montenegro gelten nun- >die gleichen Bestimmungen, wie sür die Provinzen diesseits der Sa vorgelegt z u werden. . >! t. Udbau der Demokratie in Walken. Rom, 25. Auguist. Im nächsten Ministerrat wird der Innenminister ^derzoni eine Vorlage einbringen, wonach ausnah-msloS alle Gemeinden ^aliens in Zulkunst statt vpn Gemeinderäten. von einem von der Rsgierung ernannten Podesta «geleitet werden. Die Verwalter der großen StSdte echalten wckhr-sck)ein!lich den Titel Gouverneur. Das Gemeindewahlrecht und das Stimmrocht der Frauen entfallen damit in Italien auf unabsehbare Zeit. t. Genfer Kogreß der nationalen Minderheiten. G e n f, 2b. August. Heute wurde der zweite Kongreß der in den euWpäischen Staaten organisierten nationalen Gruppen (Kongreß der nationalen Minlt>eÄ^eiten) . eröffnet. Es sind 38 nationale Gruppen auS 13 Staaten, vertreten von l4 Millionen Wählern, anwesend. Der Kongreß bestätigte Dr. Wilson in seinem Amte als Vorsitzenden und ernannte zum BiAepvälsÜdenten Doiwr Schiemann. t. Eine Mnglinie «utapa-JSlanb>>U. merk?a? Nach Kvpenhagener Meldungen hoben Professor Dannmeher vom Eppendorfer Luftfahrtinstitut und der Meteorologe Dr. G e 0 r g i von der Deutschen Seewarte Hamburg aus ihrer Studienreis« ^ nach Island festgestellt, daß die Möglichfeiten für einen ständigen Lustverkehrs>oienst zwi-! schen Euroipta und Amerika auf dem Wege l ü^r Island schr günstig sind. Der Verkehr I soll 1)^ bis 2 Tage in Anspruch nehmen. EinDennächtniS . Roman Von Th. L. Gottlieb. i ZK (Unberechtigter Nachdruck verboten.) Es wurde Verlobung geseiert, und man ftieß wiederholt mit den Gläsern an. Der alte Wildnng hatte es sich nicht nehmen lassen, aus dem verstecktesten Winkel des jkel-lers ei^ne „(5xtrafeinc", die dick mit Staub belegt war, zur Feier des Tages heraufzuholen. ' Kurt hielt ^ben eine Rode eine schwache Seite von ihm, das Reden. Er hatte es von seiner guten Mutter geerbt. 'i.„Also, Heinrich, ich gratuliere nochmals zu deiner Wahl. Wie ich schon sagte, nimmst du mir sehr viel, nimmst mir etwas, was ich leider nur kurze Zeit besessen: mein Schwesterchen Etly. Aber ich gebe sie dir gerne, weil ich weis;, daß du sie glücklich machen «ivirst. Ich bringe dem Brautpaar mein Glas^' Die Gläser klirrten aneinander, llnd als Heilirichs (^las an das EllYS sties;, barst die« ses plötzlich mit schrillem Misjttang, und der Wein ergoß sich auf den Tisch. „Herr des Himmels!" Frau Wildring einen Echreckensruj austz Auf Ellys Antlitz wechselte brennende Röte mit tiefer Blässe. Doch Heinrich lächelte nur und ließ ein neues Glas zur Stelle schaffen. Indem er eS vollfüllte, sagte er lächelnd: „Las sollte wohl ein böses Omen sein für abergläubische Menschen! Wir aber wollen auf Gott vertrauen und stoßen ein zweites Mal an! Scherben bringen doch Glück!" Nun ging's ohne Unfall. Die Zeit verstrich im zwanglosen Beisammensein. Es kam die Swnde der Trennung. Im Fo!'sthaus „Iagdlust" suchte man die Ruhe. Und der Wald hüllte sich wieder in Schweigen .. . Elly Kohlhauser saß in ihrem Zimmer bei dem schlvackjen Licht der Lampe und studierte eifrig einen Brief, dessen Jnlialt ihr Kopfzerbrechen zu verursachen schien. Sie stand natürlich mit ihrer mütterlichen Freundin Mirsky in regem Briefwechsel und ^tte solchermaßen nach NiederwöMg auch von der^ bevorstehenden Veränderung in ihrem Leben — von ihrer Verlobilng mit Heiiirich Goll-niann — berichtet. Nach einigen Tagen schon bekam sie die Antivort der Frau Mirsky. Hatte schon seinerzeit der kurze Brief ihrer Mutter ihr schivere Gedit allem, was dr-um und dran hing, den MSen kehren. Und wenn ihr das herz dabei brechen sollte... ' Stöhnend sank sie ins Bett und vergrub den schmerzenden Kopf in dm Kissen. — Es mochte gegen Mitternacht sein. Der Himmel hatte sich bewölkt. Ein loiser Wind hatte sich erhoben, der bald stärker und stärker wurde und schließlich zum Orkan anwuchs. Die Bäume ächzten und schwankten und ihre Kronen sanken oft bis Kur Erde, als wollten sie sich dem Willen eines Stärkeren beugen. Blitze zuckten auf und tauchten alles in fahles Licht! ^ War's die wilde Jagd? .. Wojl eine Swnde schon mochte der'Ausruhr i^er Elemente gebeert haben, als plötzlich, wie aiuf ein gegebenes Kommando, ein Regen herniederströmte» der binnen wenigen Minuten alles unter Waisser setzte. ' Alle Schleusen des Himmels öffneten sich. Ein Wolkenbruch — ja, einer, der an die Tage der Sintflut heranreichte. linter dem dröhnenden Geheul des Sturmes wurde alles ^bewesen aus dem Schlafe geschreckt. Waldmann verkroch sich winselnd in seiner Hütte, die, weil in einer Vertiefung des Hofes gelegen, schon halb unter Masse,; Sin Monument als XavaNrafi» gmtg der Wirbeltiere «ms dom Wasser auf das Land entstanden ist. Während die Eier der Waffertiere eine solche nährende Htulle nicht benötigen, da sie i>hre ersten Er-nShrunMtoffe aus dem Wasser direkt erhalten, muhten die Landtiere dem Eikern eine Fliüsfigjkeit mitgelben, Idie ihm während der ersten Wochen vie Ncchningsaufnnh'me er- In denl Sockel eines Monuments auf dem Prager Brückenkopf befindet sich merkwürdi gerweise eine Tabakverkaufsstelle verbundizn nut Zoitungsverkauf. Daß dadurch die Wir luUg der schönen, vom Bildhauer Stursa geschäffenen Gruppe erhöht wird, kann man allerdings Ächt gerade behaupten. mSyIichte. Das Ei»yelß besteh.t zum größten Teil aus Wasser, und Dr. Gray nmcht auf die interessant. Parallele aufmerksmn, das; noch einer schweren Operation der Patient in den ersten Taqcm ebenfalls nilr Ä^ss^'r und anschließend Wasser mit eMaS Erweis erhält. ÄNentl)ci!'Gedächtn»s-feier M WM! MW W leitet 8ewe besonäere orprodte Neil virkunx äavon ad. 6s«8 es in 6en er-IciÄnkten varmväncken eine intensive ötut?!rlculativelelie einen rasekon. natürlieken tjeiiuni?8prc)2eT8 ÄU8lS8t. va« Littel ist naeii einem de-»onäeren Veria-Kren au8 äen tri^eden '^vr^ela koed^lrlesam« ttelllKklan^en kvr^estellt. Ls ist in k'orm von Zalde ispra^Ictisek Ä!e l'ude mit ^N8at?rvkr) oäer Ähkeden in 6en erS88eren ^po-tkelcen erkältliek. _ 6Z42 woibei ein Aufenthalt in Reykjavik vorgesehen ist. Auf einer Aveiten Expedition im isSchsten Sommer soll das Studium der Vcr-Mtnisfe sotveit beendet werden, daß die Errichtung der Linke mü^ich ist. t/ Idyllischer JournÄiSmvS. Inl Wochenblatt ,Mtina" („Die Mchreheit") — das Vbatt erscheint in Taschentuchformat in Ba-njlÄuka — finden wir in ldcr Rubrik „Aus »VtPdt und Land" die naHstchende urgemütliche Notiz: „Aus der Reaktion. Unser Re-diafteur hat sich im Hinblick auf die Hoch-^it seiner Atveitälteften! Tochter große mia-teri^e Ausgaben «aufgebürdet. Das Blatt kaml inlfolgedessen!c>ieSmal nur auf zwei Seiten erffc^inen. Der übliche Sensations-artikel fällt alft» weg." t. Rmhe des Schicksals. Bor einem Londoner Gerichte hotte sich dieser Tage ein Chauffeur zu veranVvorten, der in einem Vorort an einer Straßenbiegung eine Frau überfahren und getötet haitte. 'dem vom Gericht anberaumten Lokaltermin versuchte der GhMfffeur klarzulegen, daß nicht er, son-t^rn die Ueberfahrene an dem Unglücksfa^ll schuld gewesen fei. Als er den gleichen Wog ging, den i)amals die Frau gemac!^ hatte, kam ein Auto um die Ecke und überfuhr den Ehauffeur. Er war auf der Stelle wt. t. Ein eintriiglicher Berus. In der New Vorker Chwatown wurde kürzlich der 66 Jahre alte Bettler Jacob Frank scistigen-om-men, weil er die Piassanten auf der Straße durch Bettelei bel^tigt hatte. Die Leibes? Visiltation im Pol?zeikvmmissariat ergab jedoch, daß der jammernde Bettler die Klei-nigkei't von IS.Z85 Dollar in Banknoten in das Flltter seines abgerissenen Gewändes oingeniAht hatte. Man feierte ihn als den „.reichsten Betiler, den die Amlalen der Po-lizeistation jemals verzeichnet hatten". Frank erltüävte, das GoVd stelle seine „Einnahmen" aus den letzten vierzig Jahren dar. . a. Der Ursprung des Siwetß. Auf der iNchresversa!mmlung der britischen Gesell-sch^t für experimentelle Biologie machte der englische Mokige Gray interessant Mittei-aus seinen Studie^ i^r die Ent-Mmm^schichte dds Eiweiß. 6r ist d^ v-lbnAMgimg, dotz dM.Kweiji beim jl«V«r- Nachrichten aus Maribor Äügoflawische Ävuma-listen in Graz und Wien Die Mitglieder des hiesigen Il)uu!alisten-klltbS, Sektion Ljublijana, Redakteure der hiesigen Blätter und Korrespondenten ^der Beograder, Aagrober und Ljubljanaer Blätter, veranstalten am S a m s t a g, den M. d. M. eine offizielle Exkursion auf die iG r a z e r Messe un^am 4. September zur Wiener Messe. Der Besuch gilt vor allem der Vertiefung der gogenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen, wobei den Vertretern unserer öffentlichen Meinung Gelegenheit geboten werden soll, >den Fortschritt der nachbarlichen österreichischen Industrie kennen zu lernen. Journalistische Exkursionen sind geeignet, so mallches Vorurteil einer nmngoLhaft oder gar tendenziös unterrichteten Presse aus dem Wege zu räunlen. Wir lsben schon tief im Frieden und Missen, wenn ein wirklich neues Euwpa entstehen soll, das gegenseitige Sichkennenlernen mit einem Fanatismus betreiben, der die Doktrinäre der nationalen unic» staatlichen Gegensatze zum Schlveigen bringen wird. Es ist zu hoffen, daß die begrüßenswerte Initiative einiger Kollogen auch in Oe>sterreich die nötige Erwiderung ifindet. ,^ontrollverfamm!una" Es scheint, daß für unsere Heeresleitung die unabänioerlichen Normen der Massen-Psychologie nicht existieren. Sonst würde sie den untergeort»neten Militärkreiskommandos den Rat gegciben haben, womöstlichst viel Tinte zu verspritzen (Tinte ist unvergleichlich billiger als Blut . . .)^ und die Kriegsdienstpflichtigen der Reserve und Ersatzreserve in Ruhe zu lassen. Eine Kontrollversammlung, wie die vom hiesigen Mili-tävkreiskommanldo vorgedachte, ist eben nicht geeignet, den militärischen Geist der Reservisten zu heben. Man kann von Menschen, die sich ihre chronischen Leiden in den Schüt-zengrÄen geholt haben, nicht verlangen, daß sie auif der Thesen eine eintägige Jn-ternierungshaft bei lieblich duftenden Latrinen und Notziisternemvasfer verbringen, weil ein unfähiger militärischer Bürokratismus die Mobeinteilung nicht beim grünen Tische, sondern justan?ent am grünen, bajonettumsäumten Rasen vornehmen will. Man möge sich lo.ie Wirkung dieser Äon-trolUversaimmlung, die mehrere Tausende von Männ-ern ohne Rüch'icht des Alters und der Beschäftigung auf der Thesen vereinigen soll, vorstellen: sie bedeutet vollständige Lahmlegung des Geschäftsverkehrs. Die M a r L b o r, 2«. Augnst. Geistlichkeit ist, wie ein slowenisch-liberales Blatt schreibt, au^fgebracht, weil an diesem Slonntaq säintliche BormitagsgotkeAdienste entfallen wevd».'n. Unls die Stadtgemeinde hat das dunlme Ansinnen, Wasserleitungs- l röhren für einen eintägigen Zweck auf so weite Distanz zu le^qen, berechtigterwcise all'- ^ gelehnt, weil man die Hanptröhren do.h I nicht fi'ir einen solchen Zweck anbohren kön ne. Außerdem sollte aus die Tonnt'igsruhl? d.! arbeitenden Bevölkerung Rücksicht genonl-men werden. Und einer der triftigsten Grün-! de, die geczen diese Jnternierilng nnter freiem Hlmniel sprechen, ist die gegenwärtig so abwechslungsreiche Witterung. Wer garantiert, daß an diesem Tage kein Regen ^ niedergehen und die Leute bi'Z auf die Haut durchnässen wird? Wer soll i^inen die ange-' grif'fene oder vernichtete Gesundheit ersetzen? ^ Etiva lter militärische Amtsschiminel? Nein, ^ mit solchen Mitteln lvird die aus dem Weltkrieg herri'chrende Aversion gegen den Geist der Kiaserne niemals ausgetilgt werden. Mit Methoden ,die sich im si'idöstlichen Winkel Jugoslawiens unbedenklich anwenden lassen, ist bei uns einer Wangsläusigen Sache verflucht wenig gedient. m. Herr GroßZupan Dr. Pirkmayer ist von .ve-gnng in den Reihen unserer Arbeiterscl>aft ist jedenfalls zu begrüszen, weil sie angetan ist, den Bildungsgrad des nianuellen Arbeiters zu heben. Dies aber ist das probateste Mittel zur Ertüchtigung unserer Pollswirtschaft und gleichzeitig znr eteippeuwcisen Niederringung der baltanischen Nec^ktion. W Z Anläszlich des Mährigen Todestages Otto Lilienthals fand auf dein Lilienthal-Flnghügel in Lichterfelde bk'i Berlin emq Gedenkfeier niit Kranzniederlegung statt. Der Präsident des Aero-Klubs von Deutsch» land Atajor Kehler hielt die Ansprache« GeGS-Taye-Fahrt de? Motorräder Seitenwagen in einer Kurve. Bei Buxton in England findet gegnwärtig eine große internationale ^-Tage-^^-ahrt für Motorr«kr statt, an der aatch 3 deutsche Fahrer teilnehmen. Das Rennen ist äußerst iKwieyij^ da das Msndc b^gigmnd. ^ciu^ige,^ ReZen auMveiKt ist. m. Wielange noch? Eine hiesige ziemlich^ l>ermögettde Kausmannsfran läszt ihre in bereits höhend Alter stehende Mutter außer« halb des Hauses buchstäblich verhungern. Da sie uach dem Gesetze verpflichtet ist, für ihre erwerbsunfähige Mutte-r standesgemäß zu sorgen, erregt dieses herzlose Vorgehen i« hiesigen Kreisen umso größeres Aufsehen. Wie verlautet, soll das arme, kranke und schon ganz gebrochene Weib monatlich mrr einige .^hundret Dinar erhalten, wonrit es natürlich bei bestein WiN<'n nicht ausko:nmen kann. Es ist dalzer gezwungen, in der Stadt bei verschiedenen Bekannten zu betteln. Daß dies sener Familie, die sich ihrer erhabensten Pflichten ganz und gar nicht bewus^t zu sein scheint, nicht zur Ehre gereichen kann, sondern eine grosze Schande darstellt, braucht wohl nicht betont zu werden. '^9ir fordern sie daher auf, unverzüglich die nötigen schritte zur Linderung der der armen 7vran einzuleiten, nndrigcniaüS nian sich gezwungen sehen wi'irde, i^iese slandalöse An-gelegenbeit näber zu belenckien. 7n. O Zw^t'chkcuknüdil! Das „(^eske Slo« v?" verösfentlicht folgenden zeitgen'.äs',en HtnnnuS: O Znieisrhkenknödel, nnr öe^^rünen dich nacl) den Serien, sei es dar, dn aus böl):, nlischeni oder nnaans.be.n Mc'^l her^^eltellt bist, gegeren oder nicht ge^wren, l'>.'ireut init P'es'fevknclien o^der nnt >lern oder ohne ibu, nnt einer M^'luiker oder nischen oder simvaki'chen Zivetschle. Älles egal. Tu bist eine aug.'neh'ne Abn^eZ^slnng nach den sleischi'V.'n ^erienlierich^en iin Wirl>HaN'5. Dn bist die böhuii^che Nationalspeise. Unl d^ch entsiniinen nch "^'^^'uii^uipse, nier an? nieisten von dir lnid deinen l^)enos-sen verschli^n'-^en "^Ille deine ^iollegeu, die >!irscl)en-, '^^eineelnii^eu-, ^lpri^osen-, Apfel-, '-Zwirnen- un>d Orangen!,!ödel. sie alle sind nichts gegen dich, o ,^,n'elschlenluo-del! Scha'l'^'. d^is; dich Ln''nsl'is nicht gekani^t «hat, U1U dich unter seine s^'önge ein Anreihen. Wer hat dich enldecst? Welche H^iud, die einer oder eine-ö tinistinäs^eii Wiechs. Ein ^^ufall? Cntstaininst deni Mangel oder lbiit dn eine Ti-rncht ongestreiwlen Nach-deilken'^? ^(ichts N'issen wir von dir. Wir werden eine Enquete iiber die (^'»eschiclite und den Ur'sprnna des ^n'etschleittn^idels an'^i'ch'-ei'ben. nni dir bc'iveisen, wie sebr wir dich sci'ähen. Dn säüigst ^c>en ''^lrbei.^ dn ermlnzest dns Ä'ittagiuahl dec! Bonr^ geois. Tn bist nil>'' in, Herbst unenlbehrllch. Du bist das erste ,^eiclien des Herbite^^. eben« so ivie die ersteu Drachen alif den '3tl>ppel' feldern und die ersten Tage der Einschrei-bnng. Wir heis;en ^c>ich willkonnnen, o Zwetschken knödel! in. Jmkerensslna nach Nrestcrnifa. Sonn-i lOj^. den ^9. August l. A. veranstalte^ die. NumMS lS3 Löm 27. Au^sk !SA> Mebadrs iso. Se- dmtstag di «ruf der Mittclstan'kze des Fiahrrades spa-ziervn zu sühLrn. Er fuh? so durch die Tat-tenbnch-, Alexander- u«d Blilmengnfse und brachte de ömnen glimpflich davon, werden sich jet>och wegen Fahrlässigkeit zu verantworten haben. IN. Wetterbericht. Muribor, 26. AuFust 3 Uhr früh. Luftdruck: 741; Barometerstand: >74S; Dherinoh^rofkop: -f- S; Maximaltom-peratur: 3l.5; MnmmÜtempevatur: -i- 31; Kunstdruck: ?! MMmeter; Windrichtung: 0; Bewölkung: 0; Nie^>erschlag: 0. m. Freitag Abschjedskonzert des kleinen Ernesto und Elite-Äonzert in der V e l i-ia kaoarna. 8763 Vercy Mlls — Golf-melfter -B. M'' Nackrichtkn aus Eelft Am 27. August 17?<) wurde in UDpeuhagen Barthold Geo?g Niebuhr geboren, der Begrüni>er der neiieven deiltschen GefchichHs'-wissenschast mrd der historisch-kritischen Methode. In soinem Hauptwerk, der „Römischen Geschichte^, hat er als erster die nn^e-gklubigte Ueberlieferung von den aus den Quctten nachweisbaren Tatsachen streng geschieden. Als BerwalwngSorbciter und Mitarbeiter des FreiheiTrn v»n Ztein hatte Nie» tmhr auch hervorra-gendeu Alüeil m? der Erneilerung Pre-uf^ns nach 1806 lkrle des Nienenzuchwercines für Morilbor u»d UniigÄnin^ einen AuMug zum Bienen-ßtzlmde ^ Hnnen V i d ? v i ö in Brester-ni«a. Da wegen unbeständiger Mtterung die Juni- unv IuliMomi.tS'^'ersammlunHen entfielen, unid da schr wichtige Fraigen (Ein-wi.nterung, GesundiheitSLustand ioer Bienen-i?ölwr) zur Di^tliiston gelangen, erwartet der AuSschuf; diesmwl vvfl!.zä>hlige Beteili-flnng. Genvcinsamer Ak»,na?^ch von der Knv-berwollsschille 4 mn halb 14 IHr. Im Falle ungünstigen Wetters findet der Ausflu-g «m fvtgeniden Sonntafi, «d. i. mn 5. Skiptember stvtt. Der Ausschusj. 1N. Schulbeginn an der Mädchendilrger» jch»le l in der MkloStö'va ulica. M o n- t a q, !den .W. d. M. a'b 8 Uhr finden die MederlkvlungHprslfnngen statt, D i e n s-« a g, den 31. d. M. werden 'd^e Privatprü-vorgenommen. Mittwoch den 1. Hcptember erfolgt die Ernschrekbung der HchUer^ien in die 2.—4. Kler Ei'Aifnungsgottes-dienst statt, «iiUiI^ven'd der ordentliche Unterricht mn F r e i t g, den K. Eeptmniber beginnt. m. Razzia. Die Polizei hat gcstern ge« mcinsoni inilt der tt^ndarmerie eine Razzia im Burgn-atd, ferner in sümsrich^'n frequentierten Lokalen und in den Stadt^«rkanla-gen vorgl'nommen. Bei dieser Gelegenheit wllvden in verschiedene:: SchluMnnkeln Tnehrerc Prost-i^tnierte und die Mtglieder einer kleinen Eilvbrecherbmrde erulert worden. Vier Dilnien find der spitalsärztlichen Untersuchung? an heim gestellt wordei?. m. Wo^enschmnggel in Maribsr. Ein in Lsub24 bis l;l. September 193k. Es handelt sich hiebei um eine Summe von 2I4.«M) Dinar, während der Restbetrag durch Ä-eon-to-Zahlungen begl-ichen wurde .Das Gesuch wurde abschlägig beschieden. Die Firma Westen beantragt ferner in einer ziveite^i Eingabe im Verein nnt anderen Interessenten aus Gaberije die Errichtung eines neuen D a m ni e s an der .Hudinja zwischen der Majdie-Mtthle und der chemischen Fa'brik. Die Kosten würden sich auf 136.0lX1 Dinar belaufen. Die Industrieunternchinen erklärten sich bereit, mindeste-ns die.Hälfte der Kosten AU b<'nrmungen in Hinkunft hintanzuhalten, wurde die B e r l e g u n g d e s V o g l a j-nabettes beschlossen, wobei auch die Stadt gesichert werden sollte. Diese Siche-rnngsarbeiten hätte die Sladtgemeinde aus-zuftihrsn. Jnl weiterm Verlause der Sitzung wur^n u. a. 4 Vaubewilligungen erteilt nnd 7 Personen in den .^<'.inlatsverband aufgenommen. Schlies».lich kam es während der ZiHung zu eine»! heftigen Wovtstreite. Mehrere Gemeinderäte verließen daraufhin den Saal und machten dadurch die Sitzung beschlußunfähig. c. Finanzminister Dr. Peri^ langte Montag in Eelje an, von wo al>s er sich ^nach kurzem Aufenthalt mit dem Grosj^upan Doktor Pirkmayer nach Dobrna seiner Fa-NlU-ie begab. c. Aus dem Magistratsdienst?. Dieser Tage trat der neue ^'eiter des städtischen Bauamtes, Herr Jng. Blasius P r i st o v ö e k, sein Amt an. c. Die Eisenbahnverwaltung und die Fluß« regulierung. Wie berichtet, sollen in absehbarer Zeit die Regulierungsarbciten an den Bächen in der Umgebluig. in erster Linie aber an der Voglasna in Angrisf genommen werden. Es wäre unbedingt notwendig, dasi die BahnverwaUung die beiden zu engen Ersenbahnbrücken ük^r die Voglasna bei Celje erweitern und die Eisenbahnstrecke zwi scheu Store und St. Iuris, die bei jeder Ue-berschwemmung untergraben wird, sichern lvttrde. tziedurch wäre ein regelmäßiger Abfluß der Vogla:jna ennöglicht, sowie a-uch weiteren Uebcrschwemmungsschäden an der strecke vorgebengt. Das Eiseirbahnministe-rium erklärte nun, cm diesen Regulierungsarbeilen kein Interesse zu haben! Es ist allerdings interessant, wre sich die Staatsverwaltung die Verhinderung der Ueberschwem-mungsschäden angelegen sein läßt. c. Keine Tokwut. Wie gemeldet, wurde vor einigen Tagen der 7öjährige Besitzer Gros aus RoKpoh bei Maribor, der vor 3 Monaten von einem Hunde gebissen miirde, unter Anzeichen von Tollwut in das Pa-steurinstitut nach Celje überführt. Hier vermochte man jedoch keine Anzeichen von Tollwut zu konstatieren. Gros wurde als geistig abnormal erkannt und wird in die Beobachtungsanstalt für Geisteskranke nach Ljause in der Nähe der Voglajnamündung in die Sann vom Hochwasser tveggeschwenimt. Der Kredit für den Bau eines neuen Steges ist bereits bewilligt, jedoch wurde nlit den Arl>eiten bisher nicht begon«nen. Der Personenverkehr an der Stelle, wo der Steg stand, wird notdürftig mittels eines Kahnes bewerkstelligt. ES wäre wohl zu wünschen, daß man nun nach Verlauf eines Jahres diesen Mißstand beheben würde. Die 1. offene deutsche Golfmeisterschaft wurde am Sonntvg in Wannsee bei Berlin ausgespielt. Golfmeister wurde der Engländer Pevcy Allismit 284 Schlägen vor Aubrey Boomer-PariÄ mi-t 393 Schlägen. In d^m Revanchekampf war Allis ebenfalls siegreich. e. Gtreckenausbesserung. Der Heuer schon zweimal vom Hochwasser zerstörte Streckenabschnitt zwischen Store und St. Jurij wird schon längere Zeit ausgiibessert. Um aber weitere Streckenbeschädigungen an dieser Stelle zü imterbinden, müßte ein SchuH-damm mn nächstMlegenen Boglajnaufer auf geworfen werden. V!it Streckenausbesserungen alleiin wird dem Uebel wohl herzlich wenig abgeholfen werden. c. Im städtischen Schlachthaitse wurden i« der vergangenen Woche 19 Ochsen, 19 Kühe^ 6 Kalbinnen, 46 .Kälber And 53 Schweine geschlachtet. Eingeführt wurden 137 Kilo Nind-, 1(X10 .Kilo Kalb- und 74 Mlo Schwei-llefleisch. c. Tödlicher Unsall. Sonntag um N Uhr 20 Minuten wurde die 75jährise Bettlerin Maria C m a j l aus Zibika bei Smarje auf der Strecke zwischen Store und St. Jurij von einem Personenzuge überfahren und ge-tötet. e. Fußballwettspiel. Solnutag den 39. dis « indet in Celje ein Freund>schaftswettspiel zwischen dem Staasmeister „Gradjanski" cM ^greb und dem hiesigen Athletiffportklub statt. Das Spiel hätte schon vor zwei Wochen stattfinden sollen, mußte aber damal» wegen äußerst ungünstiger Witterung abgesagt werden. Für dieses Wettspiel herrscht i« den hiesigen Sportkreisen lebhaftes Ant^lÄ- ^ ! i > " Vor d^'ln Gasthos znin Lannn, dem Stammsitz der EderleS in Bissin^cn (.i^üntemberg). Mit MuflclaMc uud LatlU)ious wurde die zianalbeKviugerin l)ier von der Jugend ge- NaOMlenausWul p. Trauung. Vergangenen Sonntag wurde in Ptuj Herr Wilhelm S e m l i t s ch» Verwalter, mit Frl. Mizz: M u n d a, Wirtschafterin, beide im Dienste der Gutsver-wi^^l-tung H i n tz e, getraut. Als Trauzeugen fungierten Herr Alfred Filchereder für den Bräutigam und Herr Alois K a »-w o r s k Y, Steueramts?)irektor m Gra^ für die Braut. — Unsere herzlichsten Glücke wünsche! p. UebnngSschieben der hiesigen Filiale de! Jagdvereines. Wie wir erfahren, soll die hie^ stge Filiale des Jagdvereines demnach'.t 7^ dem Zinlmerschießen beginnen, um dann ter zu größeren sportlichen Verain'talt»»^gt überzugehen. p. Der Tod in der Deeichinaschin». Dte Unglücksfälle beim Maschinenorusch wollen kein Ende nehmen. Erst unlängst berichteten wir über das tragische Ende eines ßjährigeu 5l1?abcn. Nun wird «us Ruem.'^nci bei S,. Thomas gemeldet, daß?ine gewlsi<: Elisabci^^ Petek beim .Haferdrusch der Dreschmaschi.^ ne zu nahe kam und dcrbei so schwer verlebt wurde, daß sie bereits wclnlge Stunden später im KrMkenHanse in Ormo! verschied. . p. Unterrichtserweiterung i« der „Glas-dena Mattca^^. Die „Glasbena Matica" ge-den'tt in diesem Jahre khren WrknngSkreiS ^ erwntcm. bocBMtigt ^«»O»iGei Es^ 5»M5las «I»n 2S. August 1926 um S vkr krllk dsglnnt cks5 sikali-schen Erzichung werden soll. Zu diesem Zwecke wur>oe bereits ein Kammerstreichquartett zusl^m'men'gesetzt, Hc^w. erneuert. Das Quartett ist aus folgenden Herren zu-jiammengesetzt: 1. Bioline Herr K. P a h o r; 2. Violine ^rr B. O r o i e n; Viola Herr D. Kv e 'd e r; Violoncello Herr A. S t r i-t a r. Das Quartett begann bereits mit seinen regelmäßigen Proben und wird beson-i>ers klassisch« Kammermusik betreiben. p. von der Anabenbürgerschule. Schüler, die eine Wiederholungsprüfung abzulegen haben, mögen die dioöbe^üglichen Anmeldungen bis Z8. d. an die Direktion richten. Die Anmeldungen müssen mit einem 5-Di-narstempel versehen sein, während für die Bewilligung der Prüfung außerdem noch ein Stempel von 10 Vnar für jeden Gegenstand beigelegt werden muß. Die Wiederholungsprüfungen für alle Klaffen finden am Sl. August um 6 Uhr statt. Auch Private- sten, die ihre Klassenprüsungen abzulegen gedenken^ mögen ihre Anmeldungen bis 28. August an die Direktion senden. Die diesbezüglichen Gesuche' sind mit 5 Dinar zu stempeln; für die Bewilligung zur Prüfung über eine Klasse sind 40, über 2 blassen 80 Dinar zu erlegen. Die Privatistenprüfu-ngen finden am l. September stiatt. Die (Einschreibungen für das Jahr 1926/27 erfolgen: Für die 1. Klasse am 28. und 29. August sowie am 1. Septenrber ab 8 Uhr in der DirektionSkanz-lei; für die übrigen Klassen' am 2. September ab 8 Uhr ebendort. Die Schulmesse wird am 4. September um 8 Uhr gelesen, der ordentliche Unterricht beginnt am 6. September um 8 Uhr. p. Reiche Obsternte. Aus den meisten Gebieten unserer Umgebung, insbesondere aber aus den Windischen Bicheln treffen Nachrichten üÄer eine außerordentlich reiche Obsternte ein. In den Windischen Büheln soll es hauptsächlich Zwetschken in rissigen Mengen gelten, für !die sich vorderhand noch j fast keine Käufer meldeten. Aus der Sportwelt Äum bevorstekenden Kampf um den Tennis-Meiftertitel des Kreises Martdor und um den Vokal der „Marburger Leitung" Ein gewaltiges Interesse, wie cS nicht erwartet wurde, her^cht in hiesigen und auswärtigen Sportkreisen für das bevorstehende Lawn-Tcnnisturnier (Beginn am «Älmstag den 28. d.), bei welcher Gelegenheit der Kampf um den Meistertitel des Kreises Ma-ribor für beide Geschlechter entschieden wird. Für den Meister stiftete die „Marburger Zeitung" bekanntlich einen schönen silbernen Wanderpokal, während die Misterin von der „Mavburger Zeitung" ein nettes Ehrengeschenk erhält. Bisher haben sich nicht weniger als 50 Konkurrenten aus Maribor, Celje und Ptuj für den großen Wettbewerb angemeldet. Täglich aber folgen noch «neue Nennungen. Außer den Geschenken der „Marburger Zeitung" wurden noch zahlreiche andere Ehrengaben gestiftet, die dem Tore. Einige gutplacierte und scharfgeschossene Bälle wurden vom Torinann der Alshletiker glänzend ge-halten. S P i e l v e r l a u f: In '^r 11. Minute 'kam „ber-sah eine einfache Ronrischance. R o Z i ö gewann und ist hiemit schon heute Erster der lB-<^ruppe. Der Stand nach der 10. Runde iit fol- gender: A-G r u P p e: Tot 6, Riesl 5)^, Kalaibar unid Rupnik je 5 (1), Agapjejev 5, Tekav^öiö 4^ (1), Iero^ov und Piro je 4)^, GrenLarfki und Acimovie je 2>^, Mr.^i-kar 2. — B-G r u p p e: Ro?io 8^, Fur-lani 7>H. Drnov^ek und Singer je 6^, Kul-Zinski und Didzinski je 5, Poljakov 4'/^, Vo-gelnik unld Vidmar je 4 (1), Dumi6 4, Jonke und Marjanovi<« je 3. Heute werden die Hängepartien zwischen Rupnik, TekavLiä, Kalabar und GrenTar-ski, Vidmar und Vogelnik zu Ende gespielt. Vor Entscheidung sind noch die Partien der 11. Runde: Tot-Riesl, Kalatbar-Gren-Larski, Furlani-Dumi6, RoSiö-Vogelmk. I.F. Nadio Freitag, den 27. August. W i e n 20 Uhr: Orchestvalkonzert der Wiener Philharmoniker (Uebertragung der SalMrger Festlichkeiten). Berlin 19.30 Uhr: „Hoffnmnns Tr-zäihlunigen", Oper in drei Aufzügen der Sta-atsoper). Leipzig 19.4Ä Uhr: „Kater^Lampe^, akustisches Dratum. Frankfurt20 Ulhr: Orcheistvaükonzert der Wiener Philharmoniker sauS Sal.zburg)5 20 Uhr: Orchestrakkonzert des K'urihmlsor-chesters aus Wiesbaden. München 19.15 Uhr: Lieder; 20 Ueibertragung der Salzjburger Festlichkeiten. R o m 21.25 Uhr: Orchestralkonzert unter Mitwirkung von Solisten. Zürich 20..W Uhr: Dramatischer Orchestralkonzert. Aus dem Mießtolt k. Beginn der Hopfenlese im ZM?ß- mÄi Drautale. Eegen Ende dieser Woche wiritß im Mieß- und Drautale die heurige Hopsenlese beginnen. Die bisherigen Stichpiiz-ben -haben ergeben, daß die Oualiiät dcS Hopfens trotz der zeitweise äußerst unc^ün« stigen Witterung nicht besonders gelitteir hat. Die heurige.Hopfenernte ist als mittelmäßig gut anzusprechen. i. Die langsame Monopolverwal.unff. Schon vor 2 Monaten hat die Landwirtschaft liche Gcnossenschaftssiliale Guktanj bei der Slzfa>brik in Kre^ka je einen Waggon Vieb-un'o Speisesalz bestellt. Das Geld für die'e Bestellung im Betrage von 21.000 Dinar wurde auch 'der Salz-VÄonopolverwalwng schon mn 1. Juli iwerwiesen. Doch bi's heute ist trotz der vielfachen Urgenzen die bestellte Menge Salz nicht eingetroffen. Weim das Sal,z in kürzester Zeit nicht einlangt, dürfte ein empfindlicher Salzmangel ein-treten. Kunst und Literatur Eine neue Oper von Mascagni. Nach langer Pause hat Pietro Mascagni jetzt eine neue Oper „Piccolo Marat" fertiggestellt. Das Werk foll seine Uraufführung Mitte Seplciuber in Newyork unl^"! p^jön-licher Leitung des Komponisten erleben. Pirandellos neue Arbeiten. Ein Vertreter der „N. Fr. Pr." hatte ein Gespräch uiit Luigi Pirandello. Der Dichter sagte u. a.: „Ich habe mehrere Komödien vollendet: „Neue !>WIonie", „Die erste Gat-tin", „Jemand oder Nienia^ld" und „Dna-na". Ich bin auch mit der Ausarbeitnng einer großen Novelle lx'schäftigt; sie wird wahrscheinlich „Einer von Tausend" heißen. Ich habe kein festes Progrnnnn; ich arbeite niemals nach einem genau vorgezeichneten Plan. Ich bin ftets lvstrebt, die Impression meines Lebens in nieinen Sckiriften nieder-zulegotl. Ich will iulmer anders und ei^A- NuMM? ?«M 27. August artig sein. Ich kvn?lte Ihnen wirklich nicht sagen, welche von meinen Arbeiten mir di« liebst« ist. Sie find mir alle gleich nahe; fle sind alle Schöpfungen metner Nnven und meines Willens. An jede von ihnen knüpft sich irgenl>etne Erinnerung. Eriimervngen. die noch jetzt einen großen Eini>ruc? auf mich machen; sie erfüllen mich mit fieberhaftem Eifer kurz, sie inspirieren mich." Wietzererftehttng de? Srazer Vpet. Die Grazer Oper, 'sie wegen fiTmnzieller Schwierigkeiten gezßvungen gewesen war, ihre Tätigkeit einzustellen, wird wie die Wiener VlStter melden, wie^r erstehen. Die Operngemeinde ar^e'.tet zurzeit intensiv und es ist anzunehmen, daß die Opernouffichrungen im Dezember bereits wieder aufgenommen werden können. -i- Lenau-Urmiffiihmng i« Wie«. Die Wiener Schriftsteller Friedrich S ch r e y-Vogel und Robert Lohan hat«n Nikolaus LenauS dramatische Dichtung »Faust" einer Mhnenbearbeitung unterzogen, die anfangs Ac'ptember in den Wiener Kammer-spielen zur Uraufführung kommen wird. Vovswlilschast Zentrale der Geld-infiitute Nunmehr »ird aus Veograd die henitS früher gebrachte Nschricht, daß im Hand-^lS-minifieriu« der Entwarf eines Gefeft^'s über die Gründung einer Zentrale aller Geldinstitute im Lande auSgearbtttet vird, destii-tißt. Als Hauptgrund dieser Neuerung wird die Notwendigkeit eiuee störkecen Kontrolle liber die Geldinstitute und eines möglichst großen SchuM der Einleger attge.^cben. Im Zusammenhang «tt dieser Nachricht sei auch eine Meldung deS Beograder ^Priored-ui pregled^ ermShnt, derzufolge im gauzen Lande bisher ungesShe bv Vauteu uud Spar kajfeu t» AsukurS und Ausgleich geraten sind, der?» Verlufte «ge^ 400 Miliouen Dinar betragen. ArachtermSßigung für den Derfand von Auchtviel^! Die Vie''^ttchter werden darauf aufmerksam gemacht, daß für den Versand von Zuchtvieh ans den Staatsbahuen in GHG eine Ermäßigung nach der Tarisklasfe 2, Gatz l, die ungesiihr 30?S bettägt, gemShrt »urde. WS Mindestgewicht werden bei der Frachtgebiihr sfllr Auchwieh) 1g00 Kilo« gramm angenommen, während bei anderem Vieh bei der Verrechnung der Frachtgedllhr als Mindestgemicht 1200 Kilogramm gilt. Wer diese Begünstigung genießen will, muß eiuen besondere« BeglaubigungSfchein nach vOrgefchriebenem Normular vsrweifen. Für alle hiesigen landwirtschöstlichen Kor» poratianen gilt dies« letztere Vestimmung nicht. Nähere Informationen erteilt der Viehzuchtreferent (staatl. Oekonom bezw. Vezirkstierarzt) der zustäudigen BezirkS-hauPtmannschast. Stand bek National-dank Di« Nationalbank tveist am 15. d. folgenden Stand aus: Aktiva: Metallunterlage in gemünztem Gold uTch Silber, in fremden Geldern 4»nd in Auslandsdepots in verschiedenen Währungen 39l.5 Millionen Dinar. Anleihen auf Wechsel mld Wertpapiere 1423.1 Millionen Dinar (um.^2.7 Millionen mehr als im Vorberichte). Saldo verschiedener Rechnungen 1k^2 Millionen Dinar (um 24.9 Millionen weniger als im Vorberichte). Andere Aktivposten unverändert. Aktiva zusammen: 8603.8 Millionen Dinar. P a s f i v a : In gemünztem Gold eingezahltes Aktienkapital SV Millionen Dinar. Notenumlaus S44H.7 Mllionen Dinar (um 18.4 Millionen Dinar weniger als im Borberichte). (^Gutschriften des Staates auf verschiedenen Rechnungen 59.2 Millionen Din. (27.5 Millionen Dinar mehr als im Borberichte). Verschiedene Verbindlichkeiten der Bank auf Giro und anderen Rechnungen 388.1 Millionen Dinar (um 1.7 Millionen Dinar weniger als im Vorberichte). Andere Passivposten unverändert. Passiva zusammen: 86^.8 Millionen Dinor. X Möglichkeit der Fusion der ESkempte-bank und der Kroatischen Kreditbank. Wie „Iugoslovenfki Lloyd" erfährt, stehe als Folge der Uebernabme 'oer Wiener Filiale der Anglobank durch die Kreditanstalt w Wien auch 'olS Fusion der Kroatischen ESkomptebank und der Kroatischen Allgemeinen Kreditbank in Zagreb bevor. X Frachttarlsreform in Jngoflawien. Die gepbante Tarifresorm ist beengt und die neuen Tarife sollen am 1. September d. I. in Kraft treten. X Lizenzleruug der lIder i« Prekmurje. Zur heurigen Lizenzierung der (^r in Prekmurje, die nach dem dort geltenden ungarischen Gesetz obligat ist, wurden 209 (?ber aufgetrieben, von denen 149 fähig und 60 zeugungsunfähig waren. Die Besitzer der besten Zuchteber erhielten eine staatliche Belohnung. Im allgemeinen bemerkt man, daß die Schweinezucht in Prekmurje noch nicht auf einer fo hohen Stufe steht wie die Rinderzucht. Sehr gut bewährten sich die Su-b-ventionseber, die der Großiupan während der letzten JaHre zu bedeutend ermäßigten Preisen albgegeben hat. Es ist notwendig, daß!i>ie begonnene Arbeit fortgesetzt wird und auch in den folgenden Jahren Lizenzierungen stattfinden, wobei alle schlechten männlichen Tiere ausgeschieden werden. X Mustermesse in Osijek. In der Zeit vom 11. bis 26. September wird in Osvjek eine Mustermesse, verbunden mit einer Ausstellung von Erzeugnissen aus dem Grotziupa-nate Osijek, stattfinden. Die Besucher dieser wirtschaftlich wichtigen Veranstaltung genießen eine f,0prozentige Fahrpreisermäßigung auf den Staatsbahnen, ferner auch noch bedeutende Begi'mstigungen bei den Dampfschiffahrtsgesellschaften. Interessenten erhalten die Legitimationen und alle näheren Informationen in der Verwaltung unseres Blattes. Kleiner Anzeiger. SeschmaSvole PhotoS-Karte« verfertig» bi>^ M. Japelj, Photo-Atelier, Aleksandrova ee» sta 2b, Trgovski dom. 809z glavierunreericht für Anfänaer und Vorgeschrittene erteilt sefine Gruber. Anfragen ab ^ August Aoroika eesta 26/1, son 10—12 und 14—1« Uhr. «705 Ein einfacher KostPlatz per 1. September für einen Njährigen Schüler vom Lande bet netter ssamilie gesucht. Antrag« Übernimmt aus Gefäll^eit Ivan Hajny. Maribor, AleyLlndrova cest» 43 im Geschäfte._87KV biS^IM.«» Dinar Stadt, nächste Umgebung, große Auswahl zahlungsfähiger Käufer. Anträge .Marstan", RotovS-k! trg 4.__87S8 S Fräulein werden auf Mittags« und Abendtisch genommen. Cvet liLna nl. 21/2, links. 8751 Drei geeße Vilenbeßße, darun-ter einer geeignet für Engrvs-Handel, einer für AnSflugSrestau rant, einer als Ruhesik mit großem Part, dabei auch kleinere Villa, schön gelegen, unter günstigen BedtnMngen verkäuflich. Inftagen: .Machan-, RotovSki trg 4. 8757 IN Nute Zither preiswert zu ver. /aufen. Anfr. 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