I >»!?!>! >'!!>» 'I ' "'s 7 I ^---^ -^- ^ Nr 75 Mittwoch, den 4 Aprii 1H23 63. ÄlZhrg. An unsere Leser! Die stetig steigen» l den Preise aller Materialien, Papier usw.! zwingen uns, mit heutigem Tage die Bezugspreise um ein geringes zu erhöhen, und zwar j solzenderma^en: Abholen monatlich 12.5V Dinar, Zustellen monatlich 14 Din.. durch Post monatlich 12.50 Din.„ Einzelnummer z Din., Sonntagsnummer 1LV Din. Wir haben uns erst verhältnismäßig spät zu dieser Erhöhung entschlossen, natPen andere Blätter schon vor Monatsfrist ihre Bezugspreise um ein Bedeutendes erhöhen muhten. Wir hassen hierin aus das volle Verständnis unserer Leser. — Verwaltung der „Marbur-ger Zeitung". Die Laoe in Rumänien. > . Das Land der Reaktion. ^^ vis. Maribor, 3. April. D?m MinifterprSsiÄenten Bratianu ist es nach hartnäckigen Bemühungen gelungen,^ die' parlamentarische Genehmigung für sein reaktionäres Berfassungsprojekt zu erkäin-pfen. Das erste Resultat dieser eigensinnigen Politik des Herrn Bratianu, von deui im Lande gesprochen wird, er habe mit feinen^ beiden Brüdern die Verwaltung Rumäniens^ »venigstens 60 Jahre für sich ausbedingt, ist Äer Exodus de'r berechtigt erbitterten Opposition. Der Chef der rumänischen Opposition, der General AvareSeu, gab im „Adeverul" ein, inbcressuntcs Bild der Lage. Der populäre Politiker" schreibt: „Die Lage iu Rumänen, ist äußerst schwierig und man weih nicht, wie es zur Klärung kommen werde. Es gibt nur' zwei Auswege aus dieser Situation: Sieg der Opposition nnd Verfasfnngsrevi.'sion. Sollte die Regierung ihren ablehnenden Standpunkt in der RMsionsfrage beibehalten, dann z wären üble Folgen nicht ausgeschlossen. Auf' Grund dieser Verfassung ist ein Regieren un-, niöglrch. Zur Versassungsre^ision wird es ^ kommen müssen. Wir brauchen eine neue Ne-z qierung, die unverzüglick) zu Neuwahlen, schreiten müßte. Diese Regierung wäre gleichzeitig ein Kabinett des Burgsriedens, der Rekonstruktion und Konsolidation. Kommt es so weit nicht, dann ist die Berfaffungskrise im Verein mit 'der dynastischen Krise Tatsache ' geworden. s Die unter ungarischem Regime einst nnzu-; friedenen Rumänen Siebenbürgens stehen heute im leidenschaftlichen parlamentarischen' Kampf gegen die WillVürherrschaft der Dynastie Bratianu. Bukarest ging über die Wün-säie, Beschwerden und Gebräuche sowie auch über die lokale Eigenart der stebenbürgischen Verwaltung mit zynischer Miene hinweg. Das machte böses Blut. Siebenbürgen wollte sich die Balkan?fferung nicht gefallen Lassen, es hatte triftige Gründe für eine Abniehrpo-bitik. Eine Zeitlemg schien es, alb ob Bratianu die Führung der kleinen Entente übernehmen werde. Es gab schon vorübergehende außenpolitische Erfolge. Der Initiator der Aleinen Entente, Dr. BeneS. rückte m jenen Tayen tatsächlich ein ivenig beiseite. Bratianu schuf im HanduindrelMl eine Militärkonven-tion mit Jugoslawien. Schon damals war es klar, daß es sich um ein Offensivbündnis rn der bessarabischen Frage gehandelt hat, aber es läßt sich die Behauptung nicht mit Sicherheit aufstellen, daß Dr. Beneö für diesen Fall auch seine Republik engagiert hätte. Inzwischen verschärften sich die innerpoli-tischen Gegensähe in einer Weise, die das schlimmste befürchten ließ. Bratianu, ein Intimus des Honigs Ferdinand, glaubte in Verfolgung seiner z-entralistifchen Raubpolitik sich jedes Mittels bedienen zu dürfen. Die Unzu- Die SrtmtfraM. (Telegramm der „Marburzer Leitung".) Fo:t'^!:::g Xr Äcn^renz von Lcusarnc. WK'V. Kou.ftautinoj?t, S. April. (Hoves). Nach Meldungen ausAngora werden die tür-lisaien Delegierten für die Friedenskou'erenz Ende der Woche nach Lausanne abreisen. WR'B. Landen, 2. April. (Reuter). „Daily News" melden aus Athen: Veni'elos und .ilatlamanos werden Griechin lau) aus der neuen Orieutkonferenz vertreten. WK'B. Lenden, 2. April. „Taily News" meldet aus Athen: in ister des äußeren Alexamdria. der nach Monte Carlo abgreift ist, um mit Veniselos zn konferieren, wird sich sodann nach Rom, Paris und Longen begeben. Die Antwortnote der Alliierten. WKA. London, 2. April. (Reuter). In d^r 'identischen Antwortnote der Regierung Frankreichs, Englands, Italiens und Japans auf die No!ze Ismed Paschas vom 8. März wird erelärt, daft die Regierungen gegenwärtig nicht wünschen, die Einzelhei^n der verschiedenen angeregten Vorschläge zu erörtern, von denen einige als geregelt au-genonruren worden seien, nichts>estowenig>7r bekräftigen sie in dem Wunsche, denAbschluß des Friedens zu beschleunigen ihren Willen, verschiedene Punkte zn erörten, ohne jedoch ihre FreilM M beeinträchtigen, hinsichtlich der Entscheidungen, die nach den Abschluß der Besprechungen würden geiaht werden, wobei jeder Vorschlag ausgeschlossen wird, der geeignet wäre, die geregelten territorial.'n Bestimmungen mertlich zu ändern. Die einladenden Mächte stimmen zu, das Abkommen betreffend 'die Grichtskompetenz, sowie die Bedingungen bezüglich der Niederlassung von Ausländern in der Türkei umzuarbeiten, um der Türkei die Gegenseitigkeit in seiner vrak-tischen Fornl zu verbürgen; sie lehnen es jedoch ab, die wirtschaftlichen Bestimmungen abzutrennen, deren Besprechung sie fordern, j Die alliierten Mächte fordern ihre Sleatsan-. gehörigen, die Kapitalien in der Türkei be-l sitzen, auf, selbst mit der türkischen Regierung ! zu verhandeln. Für den Fall des Mißerfolges werden die dächte auf der Anfitahnie von Bestürmungen, die die Lebcnsinleressen ihrer Staatsangehei iaen wahren, in den ^'ertragi 52 Merd-anschlag's hält, sind i'eg-m den Hauptmann Vusie.sn ?lg^, sowile andere Haftbefehle er-lasseu werden. Die Mitglieder der Opposition te>de.m die Regierung heftig und fordern die Aburteilung der B'.i?tvrstatter des „Petit Partien" in Constantiuepel meldet, nahm die gestrige Äit'.ung der?-Iatiouelversamml.nng in Angora einen bewegten Verlans. Es wurde eine von Abgeordneten unterzeichnete Petition eingebracht, in der sofortige Aenwe.hlen verlangt werden. Ein bwsilztr EhorsorNSwy. (Telegramm der , Marburger Zeitung".) Paris, 2. April. Die Agenee .havas meldet: Samstag wollte in Essen eine mililariiche Abteilung von elf Mann mit einem Oberleutnant an der Spitze in dO- Garage der ttrnppn>er?e einige Automobile requirieren. Die Arbeiter eilten ans den Werlstätten, eröffneten auf die Franzosen ein Steinbombar-dement und drohten ihnen mit Revoloeru. Das Militär gab eiue Salve in die Luft eb. als diiüs aber nichts hal?, gab es nach uach-nmliger Warnnng auf eine Gruppe von Arbeitern Feuer, wobei 5 oder 6 Arbeiter abtötet und 30 uerwund<'l wurden. ^:ir^ f?e!t imch diesem Vorfalle hieUeit die Deutschen ein Mi>'itärautomobil aus und verprügelten dessen Insassen, zwei französische Ingnienre. All diese In-ideute gehen von den Ahnten der Schupo-Organisation aus. Es hat den Anschein, daß dieser Ueberfall schon von langer Hand vorbereitet war. Die Opfer: 11 Tote, 13 Schwerverletzte. WKV. Ssfen, 2. Avril. (Wolff.^ Trotz der grof^n Erregung, in die die Bevölkerung durch das von den Franzosen angerichtete Blntba>d versetzt worden ist, ist der Ostersonn-tiag und auch kr Osterniontag bis zur Stun- de ruhig verlaufen. Außer den bereits gemeldeten N Toten und l9 Schwerverletzte, darunter mehrere in Lebensgefahr, sowie 1 t ^ Leichtverletzte zn beklagen. VtileidsielLzzrannne der deutschen Nsaierung! MiV. Berlin, 2. April. lWoln.) Anläßlich' der Vor^ünae in Essen hat der Reichskanzler' an ^rnpv v. Voh/en nnd an den Betriebsrat' der .^ruppner!.' ^in Tiegramm gerichtet, worin er sein Entsetzen über das nngeheuer-, l'ch-e Blutbad ausdrückt, da.' der n anzöfische, Militarismus unier sriedüchen i?u^ wei riei.'U Arbeitern ^ingerichr t hat. nud ''ein - uerzliche T-eilnahine für die .^interbtielienen eer Op'er' des Massenmordes nud für die oin lassen, ,',ur Ansammlung der Arbeiter Anlaß gegeben da-ben. Verschlppyuyg von Bulgaren aus WesWrazien. (Telegramm der „MarHurger Zeitung".) Sofia, 2. April. Aus Westthrazien ' wird berichtet, daß die Griechen dort 13^ Bulgaren. Männer. Fronen und Kinder, ve' -, schleppt und aus Ärela interniert haben, wo letztere ohne Dach nnd genügende Vervile ; gung eine unmensck)liche Bel'indlung durchs die Griechen zu erdulden babcn. " ---I ftieden)>.it st inerte sich ins Iin^rträgliche. So laui es, das; de gaihendsten Verfecyrer de^> groijrui'.'.äuijchen Geden!ens in den „annotierten" Ge/ie n ihre Teilnahme an der Kenias:rmmng in Alco Julia eonstadt) verweigerten . . . Die Außenpclil.l Bratianu.-' war in der letzten Zeil von InKressen datiert worden, die dem Prestige unseres Staates wesentliä) zuwiderlau'eu. r peinlicl>e Zwischenfall in Beograd dürste nocl) in Erinnernng sein. Die rnmenischen Deleaicrten in der jngoslaiviich-rumänischen DelimiiationSlonlUlission entfernten sich aus Beograd, ^hne den Grund des Abbruche der Konserenz plannt zn geben. Gelegentlich der Türlensiege in Tlirazien betrieb Bratianu e'me Politik, die mit den j Inleressen de^ verbündeten Aachbarn nicht in - ^-.uclang zu bringen waren. Dann kamen die 'Alarmnachrichten über ungarische Grenzüber- iälle in Siebenbürgen, die d-rn inneren Zw est bemäntein sollten. Auf die Annäherungspoli--- tit des bulgarischen Ministerpräsidenten Slau'Allisli sa!) Bratianu mit scheelen Btik-ten, deun eiu slawisches Einoeruel.men auf . dem Balkan schien dem reaktionären PoZnti-^ k.'r aeiährlich. Dieser Tage erschien im halb-amtlichen Organ der Regiernng ein offenbar ! von Bratianu inspirierter Ardieel, in dein auf die Gefahren des Panslawieanns li in gewiesen wird. Das Blatt behauptet. Swmbulieli . träume deu Tranm von der Hegemonie Bulgariens nb.r den Baltan. Nachdem sich Bul-!gerien weder in Athen noch in Angora die .'notwendige Unti'rüüi'.nng holen tonnte, habe ? es sich auf d».' V'rsa^nunasvouti! mit Iugo-! slaw^en verlegt. Im nbr'avn hege ein Groß-^ il der B Gesnbr deo Panstawisnins, der , noch nicht tot sei. Die Wiege dieser Idee sei ! in der Tschechoslowakei, die den Gedanken mr ^ die Vereinigung aller Slawen nieinc-ls anf-^ aeben werde. s Klarer könnte wob! niemand die „Bünd^ ^ nispol-'tik" der rnmänischen Regierung vräzi-li sieren. Uinere Regierung aber möge nndeirrt i^ an den Richtlinien jener Baltanvolitik N'sf-» -> balten, die in Ni^ das erste Resultat gezei-rigt hatte. Zwischen Butar^'t nnd Sona ist ein Unterschied, der aar leicht herauszufinden ist. Aerr Dr. Ninö-i^- könnte sich damit erfolgreich bl'iebästigen. . De? Kampf um SZe öfter-! rekchiWe Wehrmacht. Vcn unserem Vorrespondenten. ^ W ien. 27. März. ' Der Generatkommissar des Volkerbundas ist in seinetn eewiß ungemein dankenswerten ^ strelen, iu Oe'.erreich reinen ^anierun^s-eiscU zn maehen, angeubiicklic?) ?>i eii^'M binIK ,^s6>oierigei und doruenreick en Ilnt^rn^imen angelangt. Ee will di. ^inn'l>ldateil, die wir > uach deu» lluisri'r, alv '.'lrureersatz aiisgcstellt . j he.deu, mil eiirer eiler^ischen Hanebewegung . hinnuderstreifeii. Das i't eine 5lamvfansage gegen die So^ialdenwiratle, die notgedrungen »Farbe beleuueu muß uud nicht länger mit 't dem o'senhee'.igen Einbclenntnis hinter dem »Berge halten tann, daß eS sich hier um eine "! Parteiin'tiumon bandelt, die für sie auch da-li.' dnrch nicht allen Wert eingebüßt hat. daß an-b ^erhalb Wiene ein Teil der Wehrmänner in li einen? enderu Le.>r stebt. daß zunial das Of-r sizierstorps eher reaktionärem, wenn nicht - gar monar bistischeu Tendenzen zuneiat. Die österreichischen Sozialdemokraten inüsien not-gc'drnngen auch manche' andere Abweichung vom mannst!'chen Ideal mehr oder nerischen Elemente einer strammen Organi-, sation entbehren, stellt die Wehrmacht so etwas wie eine sozialdemokratische Schutztruppe dar, geeignet, bei Straßendemonstrationen das Rückgrat der aufmarschierenden Massen! abzugeben. Der Generalkommissär und seine österrei-' chischen Berater haben jedenfalls die taktische Vorsicht geübt, dem Ziele, aus der Wehr- j macht eine bescheidene Polizeitruppe zu for-j men, auf anderem Wege näher zu rücken.! Zunächst soll das Bundesmimsterium für Heerwesen daran glauben und gelegentlich der Reduzierung der Ministerien von N auf 8, der Zusammenlegung der obersten Verwaltungsstellen, hat man versucht, der Nationalversammlung die Binsenwahrheit mundgerecht zu machen, daß ein eigenes Ministerium für eine Soldnerarmee von 25.lM Mann ein Ding der Ueberslüssigkeit darstelle. Daraus ergab sich die Pikante Situation, daß kie Sozialdemokraten gezwungen wurden, für das Portefeuille des gegenwärtigen Hee-resministers einzutreten, der ein strammer Parteigänger der Christlichsozialen ist und in Alvöhnlichen Zeitläuften eine der beliebte-' strn Zielscheiben für die gegnerischen Angriffe? darstellt. Es fiel ihnen nicht allzuschwer, innerhalb der Regierungspartei, in welcher der Einfluß des regierenden Bundeskanzlers seit geraumer Zeit bereits gewisse Einbußen erlitten hat, Bundesgenossen anzuwerben, uud so sah sich Herr Seipel eines schönen Morgens einer durch ein beträchtliches Fähnlein des eioenen Anhangs verstärkten Opposition-gegenüber. Vielleicht wäre es dem Reineke Fuchs im Prälatentalar sogar gelungen, beim Generalkommissär das Haupt des Iochanan, den die holländische Salome forderte, zu ret-> ten, wenn es ihm nicht wider den Strich ^e-! gangen wäre, daß natürlich auch die Einrich- Protestaote der bulgarischen Regierung. WKV. Sofia, 2. April. Nach den Schritten der bulgarischen Vertreter in Paris, London, Rom und Washington hat die bulgarische Regierung gestern den bevollmächtigten Mi-nistern Frankreichs, Englands, Italiens und der Vereinigten Staaten in Sofia eine Note überreicht, worin das Gewaltregime geschildert wird, dem die Bulgaren in Ostthrazien seitens der griechischen Behörden, die eine Politik der systematischen Ausrottung der bulgarischen Bevölkerung betreiben, unterworfen sind. Griechenland dementiert. ?M«B. Athen, 1. ?lpril. (Havas.) Eine! Mitteilung des Hauptquartiers stellt in Ab-Z rede, daß in Thrazien Türken und Bulgaren getötet oder vertrieben worden seien. Sine mltieleurvpälsche Wlrtschastskonferenz. (Telegramm der »Marburger Zeitung".) WK'B. Prag, 2. April. Die hiesigen politischen Kreise schreiben Rem bevorstehenden Vesuch Dr. Seipels und Dr. Zimmermanns in Prag große Bedeutung zu. Eine Version geht dahin, daß das Ziel dieser Reise eine Annäherung Oesterreichs an die Kleine Entente sei. Angeblich beabsichtigt Dr. BeneS, bei dieser Gelegenheit die Initiative zur Gründung einer Kommassation der kleinen mitteleuropäischen Staaten zum Zivecke der Errichtung einer mitteleuropäischen Wirt--^ schastsentente zu geben. Die Mitglieder die-^ ser Entente würden große Erleichterungen in der Zollbehandlnng und in den Vcrkehrs-tarifen genießen. Angeblich beabsichtigt auch Ungarn, in diesen Bund einzutreten. tung der sogenannten ZiMkommissariate im ^ Heeresministerium konserviert werden soll. Das ist nämlich eine neu österreichische Spezialität. die den End,?weck verfolgt, daran festzuhalten, daß das Heeresministerium gleich dem Heer zur sozialdemokratischen Domäne gehört, gleichviel wer immer Mnister ist. Der Zivilkommissär ist ein sozialdemokratischer Parteimann, ein lieber min ister, der über den Kopf des glücklichen Portefeuilleinhabers hinweg, unterstützt von den Soldatenräten, die gleichfalls eine Amtsstelle im Ministerium bilden, die Geschicke der Heermacht lenkt. Der Versuch des Blmdeskanzlers, den christlich-sozialen Minister zu tonservieren, dafür aber Zivilkommissäie und Soldatenräte über die Klinge springen zu lassen, hat naturgemäß die Opposition in Harnisch versetzt. Das Zollgesetz, dessen maßsLbende Bedeutung für die gesamte Volk'Hvirtichaft nicht erst hervorgehoben zu werden braucht, wird obstruiert und Herr Seipel tritt '""e Osterreise nach Rom mit dem peinlich Bewußtsein an, daß die Scljwiergileiten s^iuvr Regierung eine unvor-hergesehcne Steigerung erfahren habn. Es handelt sich um die WiedereinMrung der suspendierten Zölle »--uf gewisse Lebensmittel. Dazu veranlaßt die Regierung nicht allein die Notwendigkeit gesteigerter Zolleinnahmen, sondern auch die Verhandlungen mit Italien baben daran emen gewichtigen Anteil. Diese Zollverordnung wird böchstlvabrscheinlich nicht vor Ostern erledigt werden. Sogar angenommen, daß es gelänge, die Sache im Nationalrat durchzupeitschen, bleibt es mcbr als fraglich, ob der Bundesrat gewillt ünn wird, auf sein Einspruchsrecht zu verzichten. Unter solchen Umständen ist es einigermaßen schwer, dem Auslug des Dr. Seipel über die Alpen mehr an praktischen Konsequenzen vorauszusagen, als die pWijche Erholung, die dem vielgeplagten Mann sicherlich von Herzen zu wünschen ist. Wer A gesagt hat, muß auch B, sogar C fax?en. Die Reise nach Budapest hatte die nach Beograd im Gefolge und ihr schließt sich konsequenterweise jene ! nach Rom an. Aber so gnädig der päpstliche Protonotar im Vatikan aufgenommen werden dürfte, im Quirinal und auf der Eon« ^ sulta wird man für den Besucher aus Oesterreich höchstwahrscheinlich geringeres Interesse übrig haben, als er vor Jahresfrist der Fall var, da der Kanzler nach Verona ging und >>ie Erweiterung der italienischenEinflußsphä-e über Oesterreich so gut wie eine fertige Tatsache schien. Seitdem wurden jene österreichischen Politzer, die noch immer daraus licht verzichten wollen. Wien gegenüber den ! lufstrebenden Nationalstaaten auszuspielen/ darüber gründlich belehrt, daß es nicht an-, xeht, ihre dünne Bettelsuppe an dem Feuer >tal ienisch«jugoslawrscher Interessengegensätze ju wärmen. Der Bundeskanzler wird sich vohl bescheiden müssen, sei es aus dem Gebiet s >er Zollvertragsverhandlungen oder aber in >er noch immer ungelösten Südbahnfrage, kleinere oder kleinste Vorteile herauszuschinden. Ob diese jedoch bedeutend genug sein sverden, eine Prestigeverstärkung Dr. Seipels, ;u bewirken und ihn jener Elemente innerhalb der eigenen Partei Herr werden All lassen, die sich bereits dem sozialdemokratischen Gegner an den Hals werfen und der Koalitionspolitik das Wort reden, muß dahingestellt bleiben. Benagt Herr Seipel. wie es den Anschein hat, in der H^eresfrage, dann läuft! ?r ernstlich Gefahr, des Beistandes des „gro-^ ßen Bruders" verlusti? All werden, des Herrn Generalkommissärs, der sich ohnehin in sei-nell zweiten Tätigkeitsbericht über die Regierung dirrchaus nicht allznfreundlich ausgesprochen hat. Herr Zilermann verlangt nicht mehr und nicht nvniger, als daß die Regierung vor der Einbringung jeder Vorlage, aber auch bevor sie einem einzelnen bei einer parlamentarischen Verhandlung gestellten Abänderungsantrag zustimmt, seine Genehmigung einholt. Dazu hat sich aber auch Herr Seipel bisher nicht zu entschließen vermocht, nnd man wird zusehen, ob eine Koalitionsregierung in ihrem Machthunger sich gefügig genug erweisen wird, den Rücken selbst lmter ein solches kaudinisckies Joch zu beugen. Telephonische Nachrichten. Da» »nsttsch-fra»zöstlcheS»se«batz«- WKB. London. 2. April. (Reuter.) General Godley, der Kommandant der britischen Rheinarmee, gab bekannt, daß das englisch-französische Abkommen betreffend die Eisenbahnen praktisch am 4. d. in Kraft treten wird. Ver«rke!l«»g Her SUnifier de» Aadolla«o«kablue»le». WKB. Sofia, 2. April. Gestern abends wurde das Urteil über die Minister des gewesenen Radoslawow-Kabinettes gefällt. Zu le-benslänglichem Kerker wurden verurteilt: Radoslmvow, Sontschew, Petschew, Popow, Dilcew uud Petkow, die übrigen erhielten KerkerstrvM von 5 bis 1b Jahren. Außerdem wurden den Verurteilten alle bürgerlichen Rechte abgesprochen. Z»Iu>s1«rr«lssty»»g. ZM. Beograd, 2. April. Gestern hielt der Sonderausschuß des Ministerrates eine Sitzung ab, an der die Minister Markoviö, Trif-kovi^, Vuji^i^ und Srdiv teilnahmen. Es wurde über verschiedene Punkte des Gesetzes über die Kreisverwaltung diskutiert, da der Wortlaut dieses Gesetzes nicht ganz klar ist, welche Agenden nämlich in die Kompetenz der Großgespane fallen und welche auch weiterhin von den Ministern selbst durchgeführt werden. ZM Beograd, 3. ?lpril. Der Justizminister äußerte sich einem Journalisten gegenüber, ^ daß am Samstag und Sonntag in der Siz-> zung des Ministerrates über die allgemeine Situation gesprochen wurde, sowie über die ' Frage, die sich aus das Referat des Ministers des Innern bezüglich der praktischen Inkraftsetzung des Gesetzes über die Selbst-! Verwaltungen und über die allgemeine Verwaltung bezieht. Es wird an der Praktischen Lösung der Frage gearbeitet, auf welche Weise die Obergefpane einerseits jene Geschäfte die bis dahin die Kreisvorsteher (insofern« diese abgeschafft iverden) oder Obergespane ' in den Komitaten, den Gebieten außerhalb Serbiens und Montenegros geführt haben» zu ubnnehinen hätten, und andererseits wie die Angelegenheiten aus dem Wirkungskreis der Provmzverwaltungen in die Koinpetenz der neuen Obergcspane übertragen werden. . Gleichzeitig werden verschiedene Agenden der ! Provinziverwaltungen an die Ministerien ! übertragen werden, die der Natur gewisser Angelegenheiten entsprechend nicht an die Obergspane übertragen werden können. Bei dieser Frage gibt es so viele strittige und undeutliche Punkte, und es ist die Pflicht der j Regierung, anläßlich der Inkraftsetzung ge-! naue Richtlinien zn geben, damit sich die Be-! Hörden danach richten können. Alle diese An«, gelegenheiten, insofern« hier die Liquidierung der Provmßverwaltungen in Betracht kommt, soll jedes Ministerium in seinen Ressorts über Ermächtigung ties Ministerrates und nach Anhörung der Provmzstatthalter durchführen. AM. Beograd, 3. April. In der Frage der Durchführung des Gesetzes über die Kreis«, Verwaltungen wurde gestern vormittags im Ministerium des Innern eine Sitzung des , Ministerlomitees abgehalten, in der über alle ; diese Fragen diskutiert wurde. ^ Gerüchte »der ewe r«dtkel-demV-Z krattsche AO»MW«. ZM. Beograd, 3. ?lpril. „Politika" meldet? In unterrichteten Kreisen wurde vorgestern abends behauptet, daß der König den Wunsch geäußert habe, daß man die heutige schwere DerSclMlelzurMaekl. Kriminalroman von Georg Fröichel. (Nachdruck verboten.) „Hören Sie meine Erzählung zu Ende", fuhr Willossky sort. „Ihr Vater konnte also das System, besaß die Formel, die einen un>-geheuren Wert darstellte. Er war fest entschlossen, seinen Vertrag mit der Bank treu Ml halten und niemandem das Geheimnis zu verraten. Er schrieb die Formel nirgends auf, damit sie nicht durch einen Zufall in fremde Hände fallen konnte, sie war in seinem Gehirn vergraben, als wäre sie niemals gefunden worden. Nun gab es aber doch einige Personen, die außer dem ersten Direktor der Bank von dem ungeheuren Geheimnis wußten, das Professor Lung besaß. Es war dies ein Kreis alter, ruinierter Bevufsspieler, denen Ihr Vater aufgefallen war durch die Art seines Spiele? und dir absolute Gcwißheit, mit der er gewann, dann durch den Umstand, daß ein so erfolgreicher Spieler plötzlich aus dem Spielsaal verschwand und nicht mehr zurückkehrte. Ich »veiß nicht, auf welche Weise sie schließlich die Erklärung für diese seltsamen Umstände fanden, ob durch Bestechung oder durch Diebstahl von Geheimatten, aber es ist sicher, daß es einigen Personen bekannt wurde, daß die große Formel, das System, das sie alle d.irch Ias?r^n!" mit rieff-xn Opfern -ekucht hatten gesunden daß aber die Bank dieses Geheimnis für eine riesige Summe dem genialen Entdecker abgekauft hatte, unter der Bedingung, daß dieser das System nicht mehr anwenden und niemandem verraten würde. Die Mehrzahl dieser Gruppe, fast durchwegs Menscl?en mit durch die Aufregung verwüsteten Nerven, beugte sich auch diesmal wieder, wie schon so oft, zähneknirschend vor der Uebermacht der Bank und unternahm nichts, um das System dennoch zu gewinnen und so die Bank, die große Räuberin, für immer unschädlich zu machen. Nur einer von ihnen faßte den unerschütterlichen Entschluß, den Mann, der die Formel gefunden und sie wieder der Bank verkauft hatte, diese zu entreißen, und wenn er viele Jahre seines Lebens daraus verwenden mußte. Dieser — ich will ihn, seiner späteren Tat wegen, den Mörder nennen — stand vor einer schweren, fast unlösbaren Aufgabe. Denn wenn es vielleicht auch leicht war, Ihren Vater, den geheimnisvollen Spieler und sicheren Gewinner im Spiel, aufzuspüren, da er ja für den Wissenden schon durch seinen plötzlichen Reichtum genug gezeichnet war. so bansten sich für den M^der die Schwierig-^ keiten fast zn unübersteiglicher Höhe, als es i sich erwiesen hatte, daß gerade Ihr Vater das Geheimnis besaß. Welche Möglichkeit gab es, einem Mann, l dessen Eharakter untadelhaft, dem aus dem tWeg eines verbrecherischen Kompromisses beizukommen unmöglich war, dem sein Familienleben und seine Stellung in der Welt jede Befriedigung gewährte, zu veranlassen, etwas zu verraten, was für ewig begraben sein zu lassen ihm ebenso Pflicht als Ehrensache war, und der sich durch diesen Verrat der Rache einer übermächtigen Gewalt ausgesetzt hätö?? Wie konnte man ihm dieses Geheimnis entreißen, das nirgends aufgezeichnet war uud das nur in seiner Brust existierte? ! Eine Gewalt gegen seine Person selbst war nahezu unmöglich und hätte den Täter verraten müssen, gegen die Lockung, die Geld oder Frauen bveten mochten, war Professor Lung gefeit, wo konnte der Hebel angesetzt werdcn, welches Mittel gab es, Professor Lung zum Verrat zu Mingen? Viele Jahre vergingen, ehe der Mörder' dieses Mittel fand, und ein widriges Geschick wollte es, daß gerade Sie ihm dieses Mittel? in die Hand gaben. Als sie damals in Ostende dem Schauspieler Morhall Ihre erste und letzte Rolle vorspielten, haben Sie, ohne es zu ahnen, dem Mörder Ihres Vaters die mächtigste Unterstützung zuteil werden lassen. Als ich dieses Heft zum ersten Male durchblätterte, da blieb mein Auge durch Zufall an einer Stelle Ihrer Nolle haften und im selben Augenblick stand die Lösung dieses ganzen, grausamen Dramas vor meinen Augeil. Dieses Heft enthält ein kleines, sehr kräf. tiges Theaterstück in der Art der italienischen > Dramoktts, wie man sie einige Zeit auch bei uns auf Varieteebühnen häufig darstellte und die mit ihren gewaltsamen Effekten die Nerven der Zuhörer aufpeitschen sollen. Ihre Rolle war die einer gewissen Anitta, die zu einem Stelldichein mit ihrem Geliebten in den Wald kommt, aber von Räubern angefallen wird. In ihrer Angst und Ver-Meiflung ruft sie ihren Vater zu Hilfe, der den Räuberhauptmann erschießt, welcher sich später als der eigene Sohn des Alten entpuppt. Aber das ganze ist vollkommen gleichgültig, es kommt nur auf die Worte alt, die Änitta zu sprechen oder vielmehr zu schreien hat, wie sie ihren Vater zu Hilfe ruft." Wil-lofö'ky schlug das Heft aus und deutete auf die Stelle: „Diese Worte lauten: » I ,Um Gotteswillen, Vater, hilf mir! Sie wollen mich morden, sie wollen mich töten! Hilf mir, Vater!' ! Diese Worte ri^en Sie damals, Ihrer Rolle folgend, mit dem Ausdruck höchster Leidenschaft aus, als Sie in dem kleinen Gartenpavillon Ihre Talentprobe vor Adolf Morhall ablegten. Ich weiß nicht, in welcher Beziehung Morhall, der ja ertrunken ist, zu dem Mörder Ihres Vaters stand, ich weiß bloß, daß dieser Mörder im Nebeirzimmer verborgen war, in dem jedes Wort, das Sie sprachen, deutlich vernehinbar war. Dort stand er neben einem phouographuchen Anfnahme-apparat." (Fortsetzung k°lgh Situation noch vor der Zusammenkunft dos? 1 Parlamentes bereinigen möge. Aus diesem ih Anlasse wurde in den unterrichtete^ Krisen di wiederholt über eine radikal-demokratische Koalition gesprochen. T Sie Derh««dlu»gE» «N ZtAöie. ^ IM. Beograd, 3. ?lpril. „Novosti" melden: y Wie wir unterrichtet sind, hat das Referat ^ dos Herrn Supilo über das Gespräch mit den g Radi6ianern einen günstigen Eindruck in Re- v gvernngskreisen gemacht. Herr Supilo hat den Eindruck gewonnen, daß Herr Nadie nur deshalb so viel verlange, um im Laufe der Verhandlungen die Revision der Verfassung er-wirken zu können, wonach er einzig und allein 5 strebe. 5 Die Entscheidung in dieser Woche. IM. Beograd, 3. April. Diese Woche wird für di.? Politische Situation entscheidend sein. Die Zusammenkunft des Parlamentes näh»rt < sich und die Regierung muß ihre Beschlüsse -beschleunigen. l>5estern bestaunen die Schluß- ^ beratungen, die jedenfalls beendet werden, < sobald Herr Supilo mit dem Referate über seine in Zagreb gewomvenen Eindrücke zu- ^ rückkehrt. JnMiscl>en wird bis zu den arie- ^ chisch-orientialischen Osterfeier tagen in keiner > Gruppe ein definitiver Beschluß gefaßt werden. Die Beschlüsse werden erst nach den Fei- ^ ertagen gefaßt werden, wenn alle gewählten < Abgeordneten nach Beogra>d kommen. Aufruf zum Vusbaue ver Studlen-Dibttowek In Maribor. Wissen ist Macht! , Die viel klagte Tatsack>e, daß unsere Ne-gierungskreise die „Studien-Bibliothel" in Maribor nicht als eine Kulturstätte des Staates ansehen wollten und ihr lediglich eine lokale Bedeutung zubilligten, um sich auf diese Art die Ausbau- und Erhaltungskosten zu ersparen, verdient durchaus nicht tragisch ge-nommen zu werden. Im Gegenteil: die weitere Zurücksehung dieses BibdungsinstituteS 'durch die Einstellung jeder Subvention seitens des Staates für das Jahr 19?3 führte lediglich zur Erkenntnis, daß einerseits hie-mit für alle Zeiten die Gefahr beseitigt ist. 'die Bibliothek könnte eines Tages anderswohin abgezogen werden, andererseits bringen wir den Ausfall der ohmhin äußersten Bagatelle der letzten Jahressubvention (MX) Din. pro 1922) vielleicht hundertfach durch das ' Schreiten zur Selbsthilfe ein, und können uns dann nmsomehr eines Besitzes erfreuen, an Ken niemand mehr Hand anlegen kann, solange wir ein Rechtsstaat bleiben. Die „Studien-Bibliothek" ist hie mit automatisch versität an. Die vc Grundlage des jetzigen Bücl>crlchatzes legte S der erste Präsident des GeschichtSvereines, der geistliche Rat und Pfarrer Matthias Sleko- d, vec. der seine ganKe, vorwiegend historische vc Bibliothek dem Verein testierte. Im Jahre n, 1915 kam im Wege des Vermächtnisses aber- H mals eine größere Sammlung von wissen- vc chastlickien Werken vom Generalmajor Viktor w Kranjc in den Besitz der Bibliothek, und im Jahre 1918 widmete der gewesenie Seelsorger te >)er Grazer Strafanstalt Matthias LjnboSa n) sofort nach der Nebersiedlnng nach Maribor eine schöne, vorwiegend historische Werke enthaltende Büchersammlnng der „Studien- n Bibliothek". Ueberdies fielen weitere kleinere ^ Sammlungen wiederholt unserer Bibliothek fj zu. d Die „Studien-Bibliothek" wird nun katha- -n logisiert und systematisch geordnet; die erfor- r derlichen bibliothekstechnischen Arbeiten dürf- b ten bis zum Beginn des nächsten Schuljahres d in allen Teilen beendigt sein, so daß mit ? September die Bibliothek Kar Öffentlichkeit „ zur Verfügung stehen wird. v Unt aber diese öffentliche Bildungsstätte t gleich mit würdiger Vornehmheit und prak- c tischer Gebrauchsmögl-ichkeit einzurichten, k daher ständige Flickarbeiten zu vermeiden, j das erfordert eine Unmenge von Bedürfnissen verschiedenster Art. Wir erwähnen hier nur l folgendes: Die Bibliothek benötigt vor allem l eine Unzahl von Bücherschränken und Bn- z ^aregalen; sollten diese einheitlich sein, so 1 müssen sie auch einheitlich nen er-eugt wer- 1 den. Hiezu ist viel und verschiedenes Hol,', nö- 1 tig, namentlich Bretter verschiedener Stärke. 1 Nötig sind Schreibtische mit allen Behelfen 1 der EvjdenzMrnna. Linoleumläuier sind er- j forderlich, um die Verstaubung zu bekämpfen. ! Etwa ein Drittel des Bücherschatzes ist beute ^ noch nicht eingebunden; d^a mir aber dermalen nicht an die Einrichtung einer eigenen Buch- ! bindere, schreiten können, umso mehr, als eS , hber gemm Buchbindereien gibt, bitten wir . alle ene. die uns mit Einrichtnngsqeqenstän- -den nicht beibringen Gnnen, uns Geldmittel ^ zu widmen usw. Weites bitten wir auch um Zuwendung von Büchern, namentlich von solchen wissenschaftlicher Richtimg, um verschiedene Lucken des vorhandenen Bücherschat'.es aus-usüllen, bezw. zu ergänzen. Fast in eder Familie gibt es Werke von Wert, die niiemand benötigt, die daher kulturell brachliegen; in der „Stu-dien-B'ibliotbe?" hingegen sind sie der ge'am-ten Oe^entlichkelt. wie auch dem Spender jederzeit sür die Benützung verfi'mbar und er-^ füllen aus diese Art erst ihren Selbst,'Deck. Einzelne Mitglieder des Kuratoriums w.'r-, den in nächster Zeit dort vorsprechen, wo man ^ , einen bestimmten Gegenstand erbitten wisi' ansonst bitten wir Gel^'^'nden, dann son'tige Widmungen direkt der Lotung der „Studien-Brbliotbek" f.^tndissfa knsi/nica) zukommen zu lassen. Schwere Objekte, wie Holzspeuden, ^ mögen früher avisiert werden, damit wir sie an Ort und Stelle übernehmen nnd gleich an ^ den bestimmten Platz schassen können. Die Namen aller Wohltäte und Gönner werden in einem eigenen Gedenkbuche de? . Institutes eingetragen, sowie übrdies wochen-^ Werse in den hiesigen Zeitschriften veröffentlicht, was zugleich als eine Cmpfanaskontrol-^ le angesehen werden inöge. ! Marburger und - Tagesnachrichten. -l Ordensüberreichung. Vöittwoch dcm 4. d. n um halb 12 Uhr vormittags findet in den - Amtsräumen der Kreisbehörde Maribor die h feierliche Ueberreichung der Allerhöchsten - Auszeichnungen an die Herren Dr. Paul Tur-k ner, Notar Otto Ploj und Primarius Doktor r Dernovöek statt. Den feierlichen Akt wird Mi-n nister für Slowenien, Dr. KupaniL, vorneh-i. men. e Ledigenheime in Maribor. Für die durch l- daS neue Wohnungsgesetz am Härtesterl b'tros- i- senen Aftern,ieter, sowie für alle jene Bcsu- - cher Maribors, welche öfters hier aus längere n Zeit beruflich Venneilen nnd an tmere Holl telzimmer angewiesen find, bietet sich die st'x'-r legenheit zur Erlangung von selbständig,! e und gesunden Wohnungen im sogenannten e Ledigenheim. Die Gründung von Ledigenhei-i- n,en, getrennt für beiderlei Geschlecht, wo- möglich anch verbunden mit Verpflegung im n Heim selbst, ivar schon bc'i Beginn der Tätig- > keit der Mariborska Grndbena Akcija beab- . fichtrgt. Mit oer Gründiw" ^er Kredit-Bwl- <-nossenschaft (Kreditua stavbena zadruga) Mojmir" kann der Bau des ersten Leoigen- ein >eimes in Angriff genommen werden, sobald ans lch die entsprechende Anzahl von Reflektan- u.ü en meldet. Diec5ezn.siiche Anmeldungen ^on rnch answärtiger Reflettanten sine, an die ( »orerwähn^e Genossenschaft (der^lt in Mar- Kii 5tan) zu richten. kau Die Statuten der 5!red:tna slavbcna ^ »ruga „Mojmir". Der Grnndungcan. ichuß De« >er neuen .^redit-Baugenossen>ch^ft Ulc nir" hat den Cntwnrs der Statuten im len !>auptteile be,vits redigiert nnd genehmigt, nu! >er übrrge administrative Teil gelangt Mitt-noch zur ^nehnngung. Zutritt zn der Ge- höj nassenichaft haben alle am Bansach beteiligten Unternehuinn^m. worauf unser Bein Selverde besonders ansmerliam gemacht wird, weil die Ansschreibung von Neubauten nnd Adaptierungen nnr an die Mitglieder der V nossenschast erfolgen wird. Fi>r die ersten de Bauten werdeu nnch nur jene Vungeniert-firmen berücksichtigt, welche schon während te> der C'iründungsdauer bis 15. April den l^e-nossenschast beigetreten sind. Unter vielen be- s^ reits aneeineldeteit Reflektanten für Neu- T> banten befinden uch auch einige solcl)e, inr die T' der Bau von Einsamilb.mbämeru und der Ausbau al,f schon bestehende .Häuser sofort hi nach Erledigung der Formalitäten begonnen sp werden wird, ivas auch den minderbemittel- E ten Mitgliedern, die nur aus kleine Wolmnn« gen in Neubauten reflektieren können, zugute P kommen wird. Diese Genossenschast ist auch 2l jenen großen Un^rnehmungen willkommen, S, welche mangels an Baukrediten am Eigen- z bau von Wohnungen sür ihre Angestellten behindert sind. Die Ein'chreibegebuhr beträgt ^ 25 Dinar, Anteile ?'>i) Tin., die von ärmeren ^ Mitgliedern auch in Monatsraten aezablt werden sännen. Der l^enoss.nschci'!- sicht nnter ^ anderen Bauplätzen anch ein a' ^'-.e'', znr l5r- ^ richtung einer großen SiedUina iol'it'.ie gee'i!^ ^ neier Bauplatz, sowie A'nm-ldi.'.'g.'n veu^. Krediteinlagen solcher Interessenten, welche! ^ die Banaktion in Maribor nute' M .'n wo!'-! len. zur Verfügung. s, Di» Wunder der ?ls1eonom'.e. Iu uus.'rem ^ verhältnismäßig kleinen Sonnen>st.'M ailn ^ es 4 sehr große, 4 gros^ nnd mehr a^> ^7 kleinere Planeten. 2l» Monde und r'.inde'ceus^ . Kometen, also zusannnen ?'eltför-! s prr. Nun haben wir wenigsten"' 1tX)<) ^ ^ lionen ^onutm im B'eltasl, nnd iede ist dl'Si Zenrralaestirn eines Plan^/nsystems. IXir-I nach hätten wir Milliarden V'ltlörper^ u.nd kämen anr jeden ^lern, den mau mit! freiem '.tu/e sieht, tausend Miuinnen Mltcu, > ^ die das uiw^wassnete Auae u'.cat selien kann.!" Tatsächlich ist diese Zahl hundertmal su^zer,! s well die First^-ne dlirchsuniittsics? ln5^-'. mal größere Svst.'me bilden. Ueberdies cr-! c löscht das Sterulicht. >neuu es eine gemiües l Entfernung n der ich reitet. Endlich milden die^i erloschenen Sonnen viel zahlreicher »ein. nls!! die le'nclüen>.n, da dieie nur das Iug.nd- ! ^ alter der der^enen. Somit kann man annehmen, daß auf ieer Vortrag Dounerstag den 5>. Avril ^ um halb 9 Uhr abends in, Kasino. SiehplM ! 2 Dinar. Sitze zu 4 uud Dinar. Philatelisten versaninieln sich Donnerstag ' den 5. d. um halb 8 Uhr abends in, weißen - Saale der Bahnhosrestauratien. Taus'5'ware mitbringen! Das Empfangsbiiro der bekannten Annon-cen-Exep!tion Fran VorZi-Z befindet sich nunmehr Slomkkov trg 16. Jene Damen, die sich .'um Verkaufe von ' Bloäs sür die Autoturbineuspritze bei der am >. Sonntag stattfindeudeu großen Uebung de'.' 1 Freiwilligen Feuerwehr an, Trg svobode ge- ^ e ureldet haben, mögen sich Freitag den 6. d. 1 um 17 Uhr bei:u kassier Herrn Jeglitsch in - der l>'»osvoska uiiea dehnss Uebernahmc der r Blocks melden. - Diebstahl. ^>or einigen Monaten wurde - aus dem Gemüsegarten des Allgemeinen Krankenhauses in Maribor aus den Mistbee- h ten große Menden von Endivisalat gestohlen, - der sich dort in Aufbewahrung besnnden hat. - Die gros-.e Menge spricht dafür, daß der Dieb e den Salat nicht snr sich verwendet, sondern daß er Aluehmer gefunden hat, die damit >- Handel treil>en. Die Polizei hat den Täter u nicht eruieren können. In der Nacht von, 2?. n ans den 39. März lmt der Dieb (wahrschein-i- lich ist es derselbe) in demselben Gart.m alle >- Gartenroseu ausgegerabc'u und davonaetra-n gi.nl. Da dc'r Dieb die Gartenden versaufen dürfte, wird ersucht, jedes verdächtige Aulw! >- sogleich zur Auzeige zu bringen. Der S'.n-1- talsHarten befindet sich knapp neben der Tr- iZla c.sta un) ist von der Itce.He nur .urch uen lebenden Zaun getrennt, so da^ man uf die Strafe es eigentlich wohl hören m'^te, nxmn dort g.'graben wird. Trot^em mnte der Dieb ru)iz 'eine 'ettbei! v-.er'. hten. zwischen dem Varatdiner i!,b nnd ^em unier^r ^tadt. Dieser 'Wett-nnps sind>.t am <)onne^'tag den 5. und am Freitag cx'n 5. d. statt. ^ ie erite ^enn.e wird )onneretag den t. d. ne.chunttag^ in der Vc-^la kavari'.a begann.,,. — ^nr i-^ariaor sp.e-m die Heeren E. Gramer, S'upau, Oilane' ud Hoeevar, snr Vara^din !>Utlal)ar, Juhn, m.-navek nnd ktraus. Alle Schachl^unde sind öjichst eingeladen. -^0- Theüte? uuö Kunst. Aricn- und Liederabend stischer-Niemann. Nie schon angezeigt, gibt der Hetdentenoc >er Wuner Staatsoper am ll). April iur zros'.'n d!ötziaale ein on^ert. Uebcr den letzen Eonrordin-Abend schreibt die „(Ära^er ?aees^'ost": „Filcher-Niemann übertras sich ,e!bst. Mußte selbst schmunsen, wenn er den Ton wie einen 5" ie'endogen von nnendlicher ^ragkrast sich wölben ließ, daß die verblümten, gebannten Inhorer die Hände kaum ruhig halteu konnten, um nicht schon iu, Nachspiel den vehementesten Beisatt zn spenden. Es war ein Nasen, wie manes an den üppigsten Slezak-Abeudeu nicht gehört hat." — Vormerkungen auf Sitze zn 40, 55, Au und 2V Din. in der 5.^usilali.nha>,olnng Höser, Solsia ulica 2. Konzert Syim'.'Ski-R cm'-cz. Der Helden ten er der Ljubljaneer O?'er Marcel Sowil^ki, der bei seineu, letzten Konzert in ^n,bliana einen sensationellen Enolg erhielt bat, veranlagtet am l>. d. in' lM'/ae/e gemeinsam mit der Altistin der Ljnelmnaer Oper Janina Rewiez eneen nro^eu. wieder- und Arien^Abend. Die Zusan,mnst-.ll'i?:g de> Programm^s wir> .'.weise-les d.n höchsten künsl'.-"ischen k''enns; der Saison bieten. Außer Liedern heiniischer Komp5N'.''!en. n>'^ Seje^ie. ^"'na bringen die beiden ^nn'tler die sch"n'>n Derlen der Weltliterat"'', w'.' B''ab"^. Schu« l .et, Schum'nn, "'uf'. Sain^?"än^. T5ch.ii'owekv, Wa.irer ""d Wolf. — Karten ^5. 20. 15 uud'w Din. in der Musikalien-l.andlnng H''fer und Pa/rerhandlnng nik. ! Msio. 1. Mönber»!! v'«-'wp. Dienstag Mittwoch, ! Donnerstag und Freitag gelangt der erste , Teil des ?en:aiione'^legere ..-ia^iu'n ', eer ! übrall init groß! -m Erwlg ae^ig» wurde, zur j Vorsü''rnua. ..R^dii'in" nt ein ?^chs-"'v^-! chen''tncs. w're e!»er in d.'!» Teilen j'n je Ä ! Evaen.en l>ei einer Vorstellung voraesüh^t - werden. In eee'em S'üc'e sv'"lt E'len ^ed-! wi.k. eine der größten amerikanischen Kino-dar'-.^er'anen, die .Hauptrolle. Di" .Handlung i't änß'rl«' snann"nd. ^eaie nud Sp^el graß« artia und se^r reich an spannendsten Sensationen. '-no. Die ? Epoche >^es großartigen ^v!l'.ne5 .Da? Pvinve", und ^war ,D-i'r ('''«'"gen" in 6 Atten. iu dc'r >"auvtrosle Polo, wird D' nstag, Mittwoch uud Denn-"' tag vorgemhrt. — 0-— TMst. , Zürich, I. April. fEigenl'ericht.) Vorbörse: Paris Aü.W. Beograd 5.4l», London ^ Berlin l).<»257, Prag Italien W.s»5. Newyork 541.ü?5. ^'.'!en 9.lX^7575, gelte,npelte Krone Budapest 0.115, Warschau So'ia 4. Seit? 4 N um»"? 75 <. ?"ri, ,5", Aus dem Gerichtsfaale. De« Mann mit der Hacke bearbeitet. Die Keuschlerm Thcran'e kam. Tie Frau s>akk ihrm Mann, auf den auch die eic^ne Mutter nicht gut zu sprechen war. Am 27. Feber kam es wieder zn einem Streite wegen de? Verkaufes einer Aich. Bc i die'er wurde Josef Hari au6w>-"^er Natur waren. Theresia Hari michte sich de^alb am Z8. Mär', vor d-em biefiaen Krci^^richte verantworten und wurd^ u fünf Monden schweren Kerkers verurteilt. -LZ- Dom Büchermartt. Z Fünsd«.^unali»?e logcrithmlsche und gonlo- z metrische Tabellen. Im Verlag der „Jugoslo- 5 venska tiskarna" in Ljublsana ersck)icn dieser < Tage obiges, von Alois Sodnik herausgebe- j bene Buch, das einem empfindlichen Man^l auf dem (Gebiete der Mathematik abhelfen wird. Blondere Beachtung verdient das ' praktische Handbuch infolge der ausholmden, verständlichen Einleitung, die jedem Liebha- ! k^?r der Mat^'cmatil das Begreifen der Logarithmen beibringt und ihn in ihre Handhabung einführt. Für die studierende Jugend wird das formgcfällige Handbuch, dem ein Anhang mit praktischen Tabellen aus der Mathematik und Plwi'ik beigeschlossen ist, noch besonders wertvoll. Das B'.?ch kann jedem In-t^rei'enten ains beste empso'ülon werden. Der 5?eg nach Ost«?n. Dr. (5olm Rost, Brodau?, Leipzig. Der Osten ist für viele ein Schlagwort geworden, Sttmbol, ssofmung nud Verheißung. Aber lo ssrof; das Interesse, so gering ist die Kenntnis von den Zuständen jener wciten Gebiete, in denen Krieg und Revolution das Unterste zu oberft gekehrt haben. Es war daher zu barüßeu. da st ein M^nn wie Tr. Colin Nost. der auf seinen vielen Reisen durch die Welt den Blick gesurft nnd geklärt hat, das Waanis unternahm, nicht . nur das europäische Rußland zu durchstreifen, sondern anch in die islamitische Welt > Zentralasiens einzudringen. Die Früchte die- ser Reise liegen in dem soeben bei Vvockhaus erschienenen Werk „Der Weg nach Osten. Reise durch Rußland, Ukraine, Traskauka-sien, Persien, Buchara und Turk^stan" vc.r. In dem ssleichen glänzenden Stil ge'chr^-en wie das im vorigen Jabre erschienene V.'rk „Südamerika, die aufsteigende Welt", übertrifft es dieses noch an aktuellem Interesse. Durch die Städte nnd Darier eines aus dem Ehaos überraick'end s^nel sich ausbauenden R'.chland geht es d'irch die ukrainissbe .Hun-gerstevpe, durch das moderne Vernen und durcb die selt'ame Welt e^ntralasiens. in der sich jüngste J^een mit älMer Lieferung auc-emander'et'en. Es ist ein lebendiges, unmittelbares Buch. Man liest nickt. man erlebt, "nd unmerklich nimmt man gb'ickneitig eine Füs".' werwolssl-cn Wisiens m sich aus. Aus dem lebendigen Leben erwnM das Bild der politischen, wirlscknftlichen ,md sozialen Ver-bältnisse, die heu^ in den ruls^ch«"n und i'la-litiscben Staaten berrschen. Der Politiker, der sich üb?^ di>: Machwerteilung im Bol'che-wistenreich infe-'mie7?n will, wie der Kaufmann, der etwas über die wirtschaftlichen Mi^lichkeiten, über den Absatz der Verhältnisse und B^ar^edarf zu erfahren sucht, sic kommen ebenso anf ihre Rechnung, wie der Leser, der nur Spannung und Unterhaltung sucht. Dast es an dreien nickt keblt. dakür sor^ gen die Hindernisse nnd Gefabren. die sich dem Verfasser in übergroßer Sohl in den W?a stellten. Seine Kamera ermöalickite e^ ihm. eine Fülle interessanter Bilder aufzunehmen, von denen ein halbes Hundert dem Buch beigegeben ist. ..Der Weg nach O'?en" ist eine bedeutsame Erscheinung, ein Buch, das jeder leien muß. der sich po^i'ch oder wirtschaftlich für den Osten interessiert. Sllte Vücher. gut erhalten und geeianet für mentliche Leikbibliotbek. werden zu ^^ch> sten Preisen gekauft. Anträge an die Verwaltung. Schmerzen? Im Besicht? In den ^lied^-n? Versuchen Sie das echte Fellns Eliafluid! Sie werden staunen! Wobltuend bei Einr-n-^ bungen des aan^en Barvers und als Kosm"-i tikum zur Hmit-. ^abn- und Mundv^cre! i Weitaus stärker und be''er als Fran'.br^n^t« > wein und seit ?5 Jabren beliebt! Samt . ^a^ung und Postvorto 3 Dovvel^ascben od. , 1 Spezia^lascbe -4 Dinar? 3^ DanpeNasch^n oder K Spezialflaschen Dmor und ! Zuschlag versendet: A^otbeker Euaen v. ??el-, ler in Stubica Donja, Elsaplatz Nr. 185, 1 Kroatien. 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