Sötristleiwng Wka»hdb«u»gaffe Nr. 5 iQunmnniael »»> ■ ••) II—II Itf »•»*. mltl »Ich, «■Ugcncbni. auBtaUU «t» (cm»*njjrn mchl » »iiMnmi •Mt BimltMj jta<» n— ■•4t" I •«••Ml Ulfe tuHI«lt| ?«st1P»rrc,fik» »,»» W4-*oo z»er»an«ug. Watbr aiiCflal llr.l 4>imcr'««H V»»«> Bn* Mt (tt tawi BUttcl|««rit . • IN Mliilni . I. MI ••mjäbno . « «'4u »ui ( illi m» A»j>»I»», ,» » t II. —'6t Stett*(Mft| 1*50 . . . « , •■miHtlj . ..««•-M*1! flnllml utMca «» Ml (I««aglartl4lli,ele»el« >I>o»»n»«,i» gelle» bil tut Udd«»»»»»«. Br. 16. HiM. Sonntag. 24 Aevruar 1901 26 )avrfttln^. jUsifesich des ZK«»ats»echseks ersuchen »tr J*»t Abnehmer der,,5e»tsche» Nacht", di« »it der ZSezngsgevnr i« AückKaude find, «m tzie recht baldige Hiujeuduug derselbe», damit Keine Störung in der regelmäßige» Zusendung »er Aeituug eiutrete. Die Verwaltung. Per heutigen Nummer der „veutschen Wacht" liegt Ar. 8 »er Aeilage,^>ie Sudmar»" »tt dem Ztomane: Ähre Hpfer, Sei. Aus dem Abgeordnetenhaus?. Das Abgeordnetenhaus hat in den zwei vor-letzten Sitzungen zu zwei hochwichtigen Fragen Stellung genommen. Die eine betrifft das Censurrecht des Präsi» deuten gegenüber eingebrachten Interpellationen. Präsi »nl Better stellte sich im Einvernehmen mit dem B>c»präsioenltn P r a d e aus den Stand» punk». dass «hm ein solches Censurrecht zusi»he u. zw. in der Weise, dals der das Recht habe „in lideialer Weis'" zu verfugen, dass er nach Durch-ficht der Interpellationen einige (anstößige oder uniittliche?) Eiellen. welche in öffentlicher Sitzung nicht vorgetragen werden können, in offemlich.r Sitzung nicht ve>lesen lasse. Er werde »ine solche Inlt>pellaiion zuiückhalt.n und über die Verlesung der deannändeien Eiellen das Hau« in geheimer Sitzung besragen. Nach unj.rer Ansicht ist diesiS sogenannte Censurrecht in der Geschäsi«ordnung nicht legründe» »no steht Mit den W sen eines immunen, auf moderner Eult rhöhe stehenden Parlamentes nicht im Einklänge. Es darf aber nia.t vergessen bl iben, da s unter Parlament, welche» Element» wie Kloiac und Fr»ßl besitzt, nicht au» der Culturhöhe eines modernen Parlamentes steh«. Wenn die Frühen des ParlamkN ari«mu« auch solchen parlamenta» Aalienzrit. Sin (Kater) Stimmungsbild. Der Fasching, der d-n Magen für die lange Fastenzeit voraus rnlichädig»» soll, >st vorbei, d>«> halb bin ich schon »m halber Legeiananer ge-worden und bereite mich ordentlich vor, um beim nächsten Preisweitgraskauen als Sieger »inen Spinat« kränz daoo>>zuirau»n. Ich will auch einen psanz« lichen Berein strengster R>ch>u»g, keinen bloßen Pfl-nzverem gründen, wobei alles, was mit dem Thierreilche verwandt oder ve schwägeri ist, ver» mieden werden soll. Mein Familienleben ist bereits nach dem neuesten Muster eingerichtet. Wir verschmähen Nicht nur Fleiiich, sondern auch Milch, Buiter, Käse, vocksho ridl, gebacken» Mäuse, hagen keine Sch f» woll- umd Eeidenklttder, kein» Lederschuhe, keinen Schmuck von Peilen, Elfenbein. Schildkrot und Tt^erausge, schlafen nicht auf Rvsshaarmatl atzen uro Fed'ertuchenirn und leuchten nicht einmal mit .Gas", ja. wir geben noch w»n»r und essen kein Temü'e, zu dessen Anbau thierischer Dünger ver-wendet morden ist, auch kein Sauerkraut, weil etwas von der Sau daranhangt, keine Fisolen, die bei schlechter Rechischrndung mit Bi hsohl»n verwechselt w»rd»n Nonnen, sowie kein wurmiges Ooft. Waisser trinken wir gar nicht, weil zuviel kleine Biecherln> dann herumschwimmen, wir wasch»n uns «ich« »tnanal damit. Unseren d,»chtld«n,n A>.spiüchen verdanken» wir es auch, dass wir keine armen Leute sinlid. daher nicht m« Wasser kochen müssen. Bierr ist auch nicht ganz oerlässlich. es soll zwar auus Hopfen bereitet w'rden, aber meistens sind jene! die Hopsen, die so «was glauben: oa» gegen trinnken wir W73 gegen 98 Summen abgelehnt. Daiür hatten die Tschechen, Socialdemvcrat n. Deutschravicalen und Sivvenen und von der D'Utjchen Bolkspanei die Abgeordneten Kinderman, Malik, Wal; u«d Dr. Sylvester gestimm. Nach der Abstimmung inicenienen die Klosa« zianer einen furchidaren Scanbal. bei d.m sie dr-an in Thätlichkeiten aus.irieten, dass der Präst-dent die Aschermitiwoch-Sitzung schließen muiste. Kurz vorher halte Abg. Wol» den Schluss der Sitzung beantragt, was mit 219 gegen 54 -ummen — abgelehnt wurde. In der gleichen Sitzung traf der Präsident wegen der Verlesung der ni ch t n»u,»ch»n Interpellationen ein« p'voifolische Enischei-dung. Weil »s Abgeordnete uen», die der deuijchen Sprache übeihaupi nicht machtig seien, w.'de »r nichideuische Ji»rpellanon»n annehmen Diese w rde er übersetzen lassen und in deutscher Spruche be> kannigebrii. Außerdem sollen sie auch im Uriex« dem Proiokolle «eigejchlossen weroen. In der Donnersiagl'itzung folgte über diese Erklärung eine große Debatte, in welcher die Tschechen da« Steck.np'erd des unsligen 'Ieict.be» rechiigungsparagriphen ritten. Dr. D-rschaua hielt namen« der D'Uischen Polk pari»« eine hoch bedeutsame Rede, ix be auene. da>« ner Präsi em »ich wieder aus da« Gebiet de« fiul?" Compiomisses begeben habe. Er trai der E klaru g Beiiers ent» schieden entgeaen. welche zum gemischtipruchi. en Protokoll führen müsse. Da« wäre der erste Schritt zur Achisprachigkeil de« Pnl'mente«, v>.« dann zu »inrr stummen Äbsrimmung«maichine herabsinken werd». Er und sein» Panei st»hen aus dem Stand-punkte, oa>« a"der«'peachi^e Interpellationen weder in da« P oiokrll »langen noch im Haus» ver- WcingaiUii, wo leine Meoiau»» »aus I,. UN». t>»igi aber keinen Nierneiner keine Liebsrauenmilch keinen Adler«de>ge> Einen Kovl oder Schwimmer kann sich jeder holen. nich> aber einen Äff n und Kaier; unseie Mahlzriirn müssen so gut r»>g»>icht»! sein, das« niem >nd »inen Wols«hung»r oder V!»ch«durst zu leiden braucht. Weil wir auch da« Pierd. fleisch in jeder Zu» bereiiung verschmähen, so tenuyen wir da«selde auch nicht zum Reuen oder Wagenziehen. Wir haben zwar keine Ros«n^»ur, gehen ade, jeoer Rvi«» cur au« d»m Wege, lassen un« auch nicht von Blutegeln b»hans»ln ooer von ltr»b«, Wolf und E>»l«husten inuririn. SeldftoerNändlich hal«>n wir un« lein» Tyiere, aber auv in unserem Galten darf kem Löwenmaul, Bärenklau, Wol»««ilch oder Vogeltirsche wachsen. Schon bei der Geburt unserer Kinder denkt» wir an ihr» Zukunst und »ntn»bm»n ihre Namen nicht dem Tuierreiche. wie Aaron, Floorian, Wenze«lau« Wolsgang, weil un« so wa« nicht Wurst sein dar». Meinen Sobn, der den schönen pflanzlichen Namen Hyacinih sünt, erz'ehe ich ganz nach der neuen Heil«l»hre. Er dais kein S>ockfi»ch bleiben, soll aucv k-in Gimpel sein, darf aber ooq nicht in der Schule Sache», die für d>, ftjtz' sind, ochsen und büffeln, soll kein Duckmäuser »ein, keine Maul-äffen stildalten, aber auch keine Bockiprüng» m.ichen, und w»nn ihn d»r Lebrer auf «»», k in Hasenfuß sem. der gleich die GanSbam bekommt und sich krümmt w>» ein geireirner Wurm. In s»in»n Büchern bürstn kein» Es»l«ohr»n. in seinen Schrifien keine Gäns-süßchen und Säue vorkomme». Wenn sich unier seinen Mi fchülern «in Karpf oder Rhinoceros befindet, so darf er m«t denselben nicht verkehren. lesen w rdea dürfen. Dr. v. Derschaita legte so» wohl gegen die Berminlung von Uederieyungen, a>« auch ge^en die Auflegung von tschechischen Texien aus die Pultdeckel feierlich Berwadrung »in. U»d»r diese R'de, die auf da« ganz< Haus ^ einen tief n Eindruck machte, telegrapvierte Jofua Münzelle« Penischek an den Narod: .Dr. Der»chaiia sprach mu echter deutscher Impertinenz.- Eine solche Bünerei >>chi« sich s»lbn. Aog. Schönerer legte s.br treffend Dar, das» da« Do>gehen de« Pcäsid'nikn dei Geichäs>«ordnung nicht entsprecht uno »tellie folgenden Antrag: Mi« dem Hinweise darauf, das« »eit vem Be» stehen de« Reichsraihe« die Geschäsis». Piotokoll«» unv Lerhandlun .»spräche »nisprechknd d»r Ge»cha»>«-or nu g. die deunche Sprache war und i»>, welche Einrich ung abzuändern ke n Präsident durch eigen» mächtige BersUgun.« i a« Recht hat. ferner in Er» wagung, dass da« semeizkit g»g»n diese Gepflo .en» he>« gerichtete Bo,gehen d.« Pfänden en Fuch« in keiner Weise ger.ch>»eriigt und niemal« al« Präjudiz eingeführt wer en kann, weil v- Auch« al« gkwohn» b»iiemäßit.er G »etzeSv r!»tz»r b tracht», w>r0»n kann (oöonisch « G lachirr der Tichechen), da er auch an dem aewal»am»n Ä uch» d»r Ge>a.ä»>«ordnung durch die io..»nannit lei ^altenhuyn m» b»,heilt,,« und Mtiulitd j ne« Präsidium« war, "urch da« die Polizei hereiiigerusen und Miigliedkr d»« R ich«-rothe« mu «ewuliunwtndung au» dem S tzung«-saal» g'schuffi wuidrn, wodurch doch zweisillo« eine beispiellose Getetze«» uno Rechi«oerl»tzun^ uner-hörtenei A t begangen wurde, uno >n oer schließ» lichen Eewaaung. das« durch Bersügung de« jetzigen Herrn P äst«en-»n die Mehrlpiachigkei« ring, fuhrt >r»ch in«, eine D -rch rechnn^, welch» di» bi«h»rl>,e dtu«»che Einiprach» kell naiu gemäß im öiterreichi» fchen Parlamente zur ^ielipiachi».tett un »chließlich zur p >rl.m»->iantchrn Lä^erlichke» »omn aljo zur Berhinderung jedweoe> Ti.äiigteil de« Reich«rathes führen muss, wirb b aniragi: „Das hohe Haus wolle beichließen. dem H rrn P andenten werde wegen E nsü >run^ d r M- r prachi keil d>e eni» Ich »chaue, das» tt nicht ua"4 au> 0en Hund tommi, er bekommt daher sein Ta,chen»,elo, »Ue,-ding« keinen yunoeri r, aber doch so viel, o»ss er nicht stier >»t. W»n« er gioß wird, darf er nicht Karten spielen, denn er wär. al« echter Beuetarianer immer die Wvizen weil er kein Saugluck haben und aus ein Conna kein Reh g»d»n darf Auch darf er in G» neugierig sein w»» »in. Elster oder gar st ul n wie ein Rabe; in seiner Handlungsweise mu>« er sre, sein und soll nich« den allen Lchimmrl r ue». Die Liebe zur Musik wird iym s« auf „Rallen" kauten und mit Kanonen aus Spatz n schießen. Will er schon von einem Berge berunierstürzen, so soll er nich« den Saudeig oder Ochsenbooen dazu au«» suchen, keine Schlangenwege od-r Schn«ckung dem Gewerbeau«schufse zuzu-weisen, erhoben die Tschechen Einspruch. Ueber Aniraa de« Abg. Dr. Pommer wurde sein An-trag betreffend die Stellung und die Bezüge d.r Calculanten und Diurnisten dem BudgetauSjchusse zugewiesen. Der blamierte Jeremias. Wenn die Welipolitik der Peroaken von irgend einer Briefgeschichte durchkreuzt wird, so horcht man unwillkürlich aus; denn in solchen Fällen pflegt selbst die kindliche Dummheit — pikant zu werden. Wir sind in der angenehmen Laze, das Interesse unserer Leser von dem Ernst? de« polnischen Kamps.« aus eine neue, heitere Brufgefchichte abzulenken, welche auch den großen Politiker Dr. D e i k o in ihren Strudel hineinzieht. In seiner Montag-Nummer brachte .Narod" «ine .sensationelle Enthüllung' au« der Feder .eine« der verdientesten unitisteirtschen Slovenen, dem der vollste Glaube grbürt". Dieser wirklich leiten« Menich behauptet, das« Abgeordneter Dr. Schuftetschitz „anläßlich seiner Schleicher« um Koerber" diesem gesagt habe, „das« unter den Slovenen über die Ernen-nung Koncnik« keine Erbitterung herrsche". Diese Mittheilung habe »ein hervor» rasender Mann au« dem Munde Dr. Koerber« selbst' erfahren. Die ganze slovenische Presse da« bei jener Er-nennung vor Wuth getobt — nun ist der jammernde Jeremia« blamier». Noch ärger wird er blamiert bezüglich der herzzerreißenden Jammer'öne über die Ernen-uung Prost« zum Eillier Gymnasialoirrcior. Der Gewähr«mann de« .Narod" erzählt nämlich weiter: .Minister Harte! hat die Ernennung ProitS damit gerechtfertigt, das« Prost gerade von flovenischer Seite al« „bewährter Schulmann, der sich in Laidach allge-meinerBeltebtheit erfreut, empfohlen wurde." Der Einsender meint nun, das« diese .slov«» nische Seite' nur jene (clericale) Partei sein könne, welche bei den letzten W tvlen von der Regierung überall so kräfng unterstützt wurde. Und er fragt dann: .Und wer ist zu jener Zeit fleißig bei der Regierung herumgeschlichen? Was glaube» Sie, Herr Dr. Schusterschitz?' uno schon gar »ich> eine Schlange an seine Brutt drücken, die ihm später Hörner aussetzen und al« Hausdrache auftreten würbe. Auch vor dem Storch soll er sich macht nehmen. Lebt er auf diese Weise, so wird ihn nicht der Kuckuck holen, sondern er wird glücklich sortvege» tieren, bi« er al« echter Vegetarianer — in« Gra« beißt. »u! xxx Dewets Neffe über den Surentirieg. In einer großen Versammlung in Frankfurt am Main sprach Dewel. der Neffe de« kübnen Burensührer«. über den Burenkrieg. Er schildert» zunächst in einem kurzen geschichtlichen Rückblick», wie die Buren, abstanimenb von holländischen, deutschen und französischen Elementen, da« Capland bestedelteu und culturfähig machten, so das« den Engländern erst die Möglichkeit berettet wurde, dort zu leben. Und nun kommen dieselben En»länver und wollen un« ihre Cultur mit Waffengewalt aus-drängen. Wir at-er wollen diese Cultur nicht und werden sie niemals wollen. (L,bhaft»r wiederholter Beifall.) Die Engländer kamen zu un« unter dem Borgeben, sie müseien uns gegen die kaffernstämm» und die wilven Thiere schützen. (Zurus: .Die Heuchler!") Nach der Annexion von Transvaal schloffen sich die Bürger unter Krüger unv Joubert zusammen. Wa« über Joubert« .Vmäiherei" gesagt und geschrieben worden ist, war durchweg« häßliche Erfindung. Joubert hat den Schwur von Peerdekral wahr gemacht in den Schlachten bei Lang«nek und Majuda. Ader unser schlimmster Feind saß im eigenen Lande: die Schätze im Erd-reich. Wären sie nicht gesunden. Tran«oaal wäre noch frei, und seine Verträge mit England wären ^Deutsch» Wacht" Man mus« sich diese Anspielungen, die ja recht deutlich sind, so auslegen, das« Dr. Schusterschitz, um die Unterstützung der Regierung sür den Wahl» kämpf gegen die Krainer Liberalen zu erbetteln, als Gegenleistung die obenerwävnte .verrätherifche" Erklärung über H,rrn Pros. Proit abgab. DaS ist aber noch nicht alle«, sondern nur «ine ganz kleine Specialität der bekannten win» bischen Klinkendrückerti. DaS Beste kommt erst. Dr. Schu'ierschitz holte den Brustion der Ueberzrugung au» s«tn>m Janern und trat in der DienStag-Nummer de« „Sovenec" dem .Narod' mit einem großariigen Dementi entgegen. Er htbe über Koncnik mit Koerber über» Haupt nie auch nur ein Wort gesprochen. Den .verdient-sten untersteirischen slovenen" nenn« er für den Fall seiner Existenz einen „ganz gewöhn-lichen verlogenen Liberalen'. Die «slovenische Seite" bezieht Dr. Schusterschitz aus sich, bemerkt aber diesbezüglich Folgendes: „ES ist mir bekannt, dass fich Minister Hartel wirklich auf diese Weise gerechiferligt (oho! Anm d. „D. ©.") hat u. za>. in etnem Briefe, welchen er dem Abg. R. v. BerkS schrieb, der diesen Brief hervorragenden (die!) Ctlliern, wenn ich nicht irre, dem Dr. D t k o und dem Dr. Sernec, aushändigte. Ich habe aber auch erfahren, dass jene .slovensche Seile" ein fteitischer Herr ist, den ich persönlich nicht kenne, der aber, wie mir erzählt wird, in sreundichasl» lichen Beziehungen zum Abgeordneten R o b i i steht'. Dr. Schusterschitz meint auch, das« di« liberalen Slovenen in Sieiermark .um kein Haar besser" sind, al« die Krainer Liberalen. „Narod' replicierte einfach, das« mit diesen Ausführung«» di« Anwürs« seines Artikels „bestätigt und bekräftig" werden. In der nun folgenden Duplik des „Slovenec" wird di« gegenseitige Aufdrennung von Schand» malen auf die Stirnen windischer Ehrabschneider verlangt. Weiter» wendet sich aber da» clericale Blatt an unseren lieben Dr. Deiko: „Wir fordern den Dr. Decko in Cilli aus. öffentlich zu sagen, wer ihm jene Lügen ausge» bunden bat, welche er bei der Zusammen» tunft in Marburg erzählte und die dann in den „Narod' kamen. Hinter dem Malourh (Redacteur de» „Narod') dürfen sich jene denn doch nicht verstecken, welche von Steiermark au» den Dr. Schusterschitz mit Koth beweisen. Das» Dr. Decko die erwähnte unwahre Uni«rschiebung tdaisächlich ausgesprochen ha«, dafür haben wir in der Redaction als Beweis einen Brief, den wir leicht vorweisen." So ist also Dr. Decko, der Kandidat der vereinigten slovenischen Parteien, glücklich auf die clericale ProscriptionSliste geletzt, in d r Reibe der- den E,Flandern noch gut genug. Ich oejlreue auch, dass die Buren reactionär sind oder der englische» Civilisation bedürfen, nachdem wir eben erst aus der Pariser Weltausstellung für daS Unterrichts-wesen von Transvaal zwei erste Preise erdalten haben, höhere Preise als England. (Großer Bei-lall.) Cecil RhodeS — (eS zuckt um die Mund-winkel de« Redners, so oft er den Namen nennt) — ist ein schlechter Apostel der Cultur. (Heiterkeit.) Jameson war zwar sehr tapser, alS er mit 800 Leuten auSzog, Transvaal zu erobern. Aber er wählte einen salfchen Tag. den NeujahiStag von 1896. und wir Buren haben doch die Gewohnheit, zu Neujahr zu schießen. (Heiterkeit.) RhodeS wühlte weiter, er wars die SummrechiSsrage aus. Sie ist heikel; denn wir musSien sürchten. dass uns di« Ausländer «inen Präsidenten nach ihrem Herzen durch da» allgemeine Stimmrecht aufdrängten, etwa den Cecil RvodeS selbst. Dann hätten wir unser Land an die Engländer oerloren, ohne dass sie eS wenigstens mit Blut hätten erkaufen müssen. Trotz-dem war Krüger bereit, daS Stimmrecht nach einer Frist von sieben Jahren zu vewilligen. Da for-berte Milner statt der sieben Jahre sünf, und hätte Krüger süns bewilligt, so hätte Milner drei gefor-dert. Der Krieg sollt» un« absolut ausgedrängt werden. England warf mehr Soldaten an unsere Grenze, als wir Bürger haben. Da mussten wir den Krieg erklären. Und wie sühren ihn die Eng-länder? Nicht wie einen Kneg. sondern wie eine Au»roitung der Buren. ES ist nach diesen Erfahrungen bedauerlich, das» wir Buren den Krieg nicht grausam geführt haben. Wir wollten die Sympathien von Europa nicht verlieren, aber wenn wir soundsoviel Tausende von Engländern mehr erschossen hätten. — da» Nummer 16 jenigen, die den Herrn von krain, Dr. Schufte» schitz „mit Koih dewersen." „Slooenec' fap« ibm die« ziemlich deutlich: „Gewisse Leute, die sehr beleidigt thun würd,» wenn man an ibrer politischen Ehrlichkeit zweifelt^ reden in Steiermark sehr süß von der .Einigkeit', um unsere Herren cki, so lagen sie. die« s«i nur die — kramifche F-Hde. die sie verurtdeile» Diese verbreit«» sie ab?r erfolgreich in St-iermait Da« ist die steirifche Einigkeit. E« «Hut noth, toi wir erwachen." Uns da« alle« deshalb, metl Decko sich dar üb« zu sedr ärger«», das« er die Ernennung Proft und di« Klmkendrückerti de« Herrn von Kr» (au«navm«w'tse «inmal) — verschlafen ha«. So il er obendrein der — blamiert« J«r««iaS. Freilich! sucht ihn „Narod" in seiner Freitagnummer i» trösten: .Dr. D«c'ko ist «in loyaler und vorw dächiigrr Mann und so eingenommen für die Eli»»» fett unter den steirischen Slovenen, das« jeder w i wie viel e» geschlafen da», wenn er hört, dait eben dieier Dr. Deöko diese Angelegenheil in!» Maibtrner Versammlung zur Erörterung g» bracht hat.' Hoff nllich können wir unsere Leser mil ei« recht heueren Forisetzung dieser windisch-schmutz^a Geschichte erfreuen. von der veutschösterreichischen Gewerbepartei. Der P irietra«h der Deutschösterreichischen 0* werbeparlet dielt Sonnabend den 16. und Sonntaz den 17. d. M. in LederS Restaurant in Wien ri« Tagung ad, welche außerordentlich zahlreich besucht war. Sämmtliche größeren Genossenichasttoerbäi» waren durch ihre Führer vertreten. Die Berathung währten am 16. d. M. von 8 Uhr abend« ei 1 Uvr mitternachts und am 17. d. M. von '/,9 II# vormittag» biS l/t2 Uhr nachmtliag». Da» VerhanvlungSprogramm bot eine «ich« Fülle von hochwichttgen BerathungSpunkten. Zunächst gelangten die umfangreichen A!» »Heilungen und Berichte über innere Angelegenheit» sowie über die ReichSrachtwahlen zur Vorlage. & ergab sich ein getreues Bild des stetigen Anwachsen! der Deutschösterreichtschen Gewerbepartei. Betreffend dte Anregungen zur Gründung ei«t .Oesterreichischen Gewerdedank' wurde die auf da CongresSbeschlüss n süßende grundsätzliche Zum» mung gegeben, in der Erwartung, dass vorher d» Einsichtnahme in die S »tzungen dieser, von pnwut Seile unternommenen G'ünvuna ermöglicht werd» B>S dahin ist eine zuwartende Siellung einz ihal>«t. wäre für un« hru-e noch meor wert. (Scham Btisall.) Man hat bei ElandSlaagi« unsere H«r> mundeten erstochen. Eine .Schweinestechrret' naiv« da« dte englischen Soldaten. (Pfuirufe.) Briefe tut englischen Oificieren gestanden «in. das« sie un« vornherein durch Grausamkeit einschüchtern rooHta. Bei Dunde und am Modder-Rioer vergriffe» 5ch die Engländer an den Amdulanzen. aber sie sch» deten sich bei MagerSfoniein selber, da sie ntfc Verwundete hatten, die der Aerzte bedurft bötte* alS die Buren. Mit Verwüsten und Brern» brachen die Engländer in unser Land, zerstör« die Häuser der Buren und «rieben Frauen nt Kmder in daS Veld. (Pn«i!) Der englische &> neral Bruce Hamtlton hat sich der Zerstörung o» VenderSderg m einem amilichen Erlasse geruh» ES rührt« di« Engländer nicht, dass manch« » ditfen Burensrautn vorher viel« verwundete (hf länder gepflegt und mit Nahrung versehen hauet Kilchener» eigene Hand konnte zwar wete: Chrch» Dewe« fangen, noch die Buren abhalten, tu 0 Capcolonie einzusallen, ab r sie versteht e« rcraj' ftenS. einen harten Druck aus Frauen und Shala au«zuüb:n. Die Correspvndenz zwischen Rodat und Botha bestätigt ebensall«. das« Roben« n> klärt«, «r werde Frauen und Kinder auSlreid«^ wenn die Buren weitersechten. Botha erwidert», «r bedauert, das« ein hoher General so tief geiun!« sei. um di« Lied» der TranSoaaler zu ihrem lanv» auf ein« solch» barbarisch» Prob» zu stellet. Ader Robert« solle tbun. wa« er möge, die ©ur« würden nie die Waffen niederlegen. Da nutzt der wilde Robert« setne Drohung wahr. ($f*i!) AI« Augenzeuge kann ich bekräftigen, das« die länder die Besitzungen unserer Commandanten iuch gräßlicher verwüstet haben al« die der anbetn Nummer 16 K-«tfch- W«cht" Seite 3 Zur Autgestaliung der Parteiorganisation wurde einstimmig beschlossen: 1. Die einzelnen Verbände haben im Lause deS Jahre« möglichst viele Wanderverfammlungen unter Beiziehung von Abgeordneten au» der gewerblichen Berinigung im Parlamente abzuhalten, um für die weiteste Verbreitung der Grundsätze der Deutsch-österreichischen Gewerbepartei zu wirk n. Weiter« ist auch sür Errichtung von Fachcurfen die größt» möglichste Fürsorge zu tragen. Die nunmehr vor-gelegten Satzungen der Deuischösterreichischen Ge-werbepartei wurden neuerding« eingehend berathen wiD mit mehrfachen Ergänzungen endgiltig ange» nommen. 2. Ueber da» Schmerzenskind der Gewerbe-treibenden, die „gewerbliche Presse", einigte man sich dabin, e» sei ein einheitliches Cemralorgan unter gemnnfchafilicher Betheiligung der Verbände als jeweiliges VerbandSorgan der einzelnen Kronländer zu schassen. Die erste Aufgabe erfolgt am I. März, mit d«m jährlichen Bezugspreis von 4K. Für die Behandlung der feststehenden Rubriken dieses Eentral-organeS sind hervorragende Kräfte gewonnen. 3. Im Laufe dief.S Jahre« wird ein Deutsch-österreichischer Gewerbecongr.s« einberufen und bleibt die Wahl de« OrieS (Graz oder Innsbruck) dem Parteipräsidium überlassen. 4. Ueber mehrfache Anregung feiten« echt deutsch-gesinnter Gewerd«genosseo in Wien wurden die von devfelb'N vorliegenden Entwürfe zur Schaffung eine« Verbände« deutscher Gew-rbetreibender in Wien allseil« und lebhaft begrüß« und demselben die weit» gehkndsie Unterstützung zugesichert. Weiter« wurden noch verschiedene Beschlüsse in Bezug aus di» Verbindung und Fühlungnahme mit den Vertretern der Gewrrblich»n Vereinigung im Adueordneienhause gefasst. Alle« zusanmiengefasSt, hat diese Parteirath»-sitzung den f.sten ZusammenichluIS aller deutsch und gewerblich gesinni.n Verbände Oesterreich« bekundet. Diese in stet m Wachtihum begriffene Organisation kann in keiner Weife mehr gehemmt werden, ge-schweige denn durch von unberufener Seil« nachge-ahmie Congresse auch nur die geringste Einbuße er» leiden! politische Rundschau. Z>ie Deutsche Aolkspartei. Wie gemeldet wird, wiid dte Deutsche VoUSp nei ein gemein-same Action aller deutschen Par» t e i e n anstreben, deren Zweck e» sein soll, di« Streichung der Budgetposten für di« flavifchenGymnasien inCilli, Teschen und T-oppau durchzusetzen. j>er Kampf gegen Motf. Im Parlamente war Freitag die Nachricht verbreitet, Abg. Wolf fei vom tfch.ch sch.n Abg. Udrzal gefordert worden. Anlat« zum Zweikampfe soll ein Au«k>ruck gewesen Buig.r. E n englischer Ossicier eniris» einer Buren» fca^ da« Bild ihre» einzigen, bei Ladysmith ge» fallenen 14jäbripen Sohne» und warf» in die Flam» wen. die da» HauS der Mutter zerstörten. Vor Ladyjmiih würfe einem Bur»n, der sich schon er» geben hatte, die Hand abgehackt. (Pfui!) Der Bruder d,S Buren schoß den Engländer nieder. (Bravo!) Daraufhin ward er wegen .HochverraibS' füsiliert. (Pfui!) Ein Brief deS Pfarrers Brook» huyzen au« Pretoria liegt hier vor mir: der dritte Tverl oller Bure, stauen, fo schreibt er, ist entehrt! (Heftige P'uiruse. auch von weiblichen Stimmen) Auf die bloße Beschuldigung von Koffern hin baden die Engländer manchen unschuldigen Buren stand» rechtlich erschossen. (Äuf den Farmen deS Generals Dewe« hat man die Schutzdämme zerstört. und di» Frau deS Generals wollte man durch Hunger zwin» gen. eine Ehrenerklärung für daS Verhalten der englischen Soldaten zu geben. Da« lehnte sie aber staniddatt ab. Diese Einschaltung gab der Ueber» fetzer. weil Dewt« nicht gerne davon spreche.) Wollen die üLölter Europa« diese« Greuel länger dulden? (Zurrute: »Nein! Die Völker nicht!') Wenn wir Bur,n auch sonst wenig Rechte hab«?u, wir haben doch da« Völkerrecht und wissen, das« e« «ine Genfer Convention gibt. Darf Eng» land' die Ambulonz-n fangen und nach Ceylon fchickken? Könnte Europa nicht wenigsten« in dief.m Punlkte einschreiten? Auch die Haager Frieden«» conseerenz verstehen wir Buren nicht ganz. War denn, da« Ganze nur ein Scherz, «in Zeitvertreib? Darff England jede einzelne Bestimmung diesrr Con» sereivz übertrete»? Gibt e« da nicht eine Gelegen» hei»,, um zu Hilse zu kommen? Die Noth der Buren ist motz der augenblicklichen besseren Nachrichten auf dem Höhepunkte. Ei« haben beschlossen, auSzu« sein, den Abg. Wolf im Verlaufe der Mittwoch» sitzung gebraucht habe. Nachdem die beiderseiiigen Zeugen zusammengeireten waren, wurde festgestellt, das« der zur Forderung Veranlassung gebende Au«druck vom Abg. Wolf gar nicht gefallen sei. womit der Zwischenfall erledigt erscheint. Schönerer über die Lage. In der letzten Nummer von Schönerer'« .Unverfälschten deutschen Worten" ist im Briefkasten folgende Nachricht ent-halten: „Der fortwährende Appell an den heutigen Centrali«mu« ist schon zu dumm. Auf den Centra» li«muS pfeifen wir und die Slaven. Eniweder — oder ! Der beste Weg sür eine schneidige österreichische Regierung ist, 215 entschiedene Abgeordnete sür einen Dringlichkeitsantrag zu gewinnen, der die deuische Staatssprache beantragt. Dann ist die Sprachen-frage gelöst, oder die Bude wird gesprengt. Mit der heutigen Regierung geht der Staat langsam, aber sicher zugrunde." An Sache« der politischen Ketzereien von der Ka»jel herab. Der Unterzeichnete und Genossin hauen seinerzeit im Abgeordnetenhaus« »inen Antrag, b»hufS gesetzlicher Abstellung d»S Miss» brauch»« d»r Kanzel zu politischen Zwecken und der Httzagitation der Geistlichkeit eingebracht. — An alle D»u,schkn der Ostmark »rg«ht nun da« freund» lich» Ersuchen, zur Ergänzung de« bereit« vorhandenen BegründungSmaterial«, an den Gefertigten weiter» wahrh»i«agttr»u» Angaben über den MisS-brauch dtr Kanzel und die politische Agitation der römisch-katholischen Geistlichkeit einzusenden. Deutsch» nationale Blätter werden um gest. Nachdruck diese« Ausrufe« ersucht. M. u. d. Gruße: Georg Schönerer, dz. Krem« a. Donau. Hraz. (Verein der Deutsch völkischen.) Moniag. den 18. d. M. hatte der Verein der Deuifchvölkischen in Steiermark seine Jahre»ver-sammiung im Gasthofe «um „goldenen Engel.' Der Schrisisührer. Herr Wolfgang Schmidt, hob in dem TyäligkeilSberichle namentlich die Märzver» lammlung in den Stemfeldersälen hervor, der mit Au«nahme de» am Erscheinen verhinderten Abg. Wolf alle Abg. ordneten der damaligen Schönerer-Gruppe beiwohnten, und die Wahl der drei Ver» ein«mi«glieder Beyer, Einspinne« und Felle in den Gemeinderath. Sein Bericht sowie der de» Zahlmeister» wurde genehmigend zur Kenntni» ge» nommen. D>e Versammelten wählten sodann die Herr.n Gustav Adolf Brückn«, Franz Krendl, Oskar Lenhar», Karl Niet hau«, Dr. Alexander Pefendorfer, Aureliu« Pvlzer, Wolfgang Schmidt, Franz Stärk, Walter Wenderich in die Verein«» leitung, u. zw. Polzer zum Odmanne, und die Herren Viktor Berka. Josef Schober und Franz Schweighoter zu Ersatzmännern? al« Rechnung«» Prüfer wurden die Herren Dr. Zheodor Jäger und O«kar Kawmermayer bestimmt. Herr Nierhau» beantragt«, das» dem Abg. Schönerer die Zu« stimmung de» Vereine» durch die nachstehende Ent» hallen uno trotz ihrer Noip zu kämpen, fo lang» noch ein Mann im F'lde steht. (Bravo l) Wir richten aber bei diesem Verzweiflungskamps unser A»t,e hoffend auf Europa. Mögen Sie hier Jdren Regierenden nicht zuwiderhandeln wollen, aber Eng» land, wa» mit 30.000 Buren nicht fertig wird, kann doch nicht so dumm sein, einen Krieg mit Deutschland an ,usangen. Ich sehe an den Taufen-den, die überall zu unseien Gunsten zusammen-strömen, das» un« da« deutsche Volk gern helfen möchte. (Stürmischer Beifall.) Wo so ein kräs» tiger Wille ist, da wird sich auch ein Weg finden. E» kommt Ihnen vielleicht befremdend vor, da!« ich hier Reden Halle, statt in Afrika zu fechten. Ich bin freilich nicht ganz frisch. (Dewet ist im Feldzuge nierenkrank geworden. So schaltet der Uebersetzer ein.) Aber ich möchte doch lieber, statt zu reden, in Afrika hinler einer Klippe hegen und mein Gewehr bedi nen. Die Engländer fiengen mich be, Pretoria al» Kundschafter; sie meinten, der Krieg fei au« und schickten mich nach Durban. den nächsten Hasen. Dort bin ich aus ein sranzösische» Schiff entwichen und nach Europa gelangt. Eine Mög-lichkeit heimzuknmmen. sehe ich nicht. So will ich hier beim deutschen Volke, da ich nicht in Afrika fechten darf, Liede werden sür mein Volk, damit mei>e schwache Kraft durch Jh>e starke Sympathie meinem Volke Freiheit und Unabhängigkeit zurück-gewinnen helfe. Minutenlanger, tosender Beifall erhob sich, und ein mit roth-wißer Schleife ge» zierler Lorberzweig wurde dem Redner al« Zeichen de» Danke» überreicht. Er musste nochmal« vor-treten und erklärt? unter erneutem Beifalle, er dank« herzlich für all« Ehre, di» man sein»m Volk» »rweis». schli»ßung kundgethan werde: „Der Berein der Deutschvölkischen in Steiermatk spricht zu der Förde» rung Schönerer», dass sämmtliche Mitglieder der Alldeutschen Vereinigung sich loS von Rom er-klären sollen, seine vollste Zustimmung aus, weil et glaubt, das« mit halben Maßregeln nicht« ge-than ist und »S al« nothwendig erachtet, dass zur Verwirklichung der von der Vereinigung geplanten nationalen Reformen der Gedanke Lo« von Rom nickt bloß Wort bleibe, sondern That werde.' Dies« Entschließung wurde einstimmig angenommen. Nach der eingehenden E'örterung einiger anderen Gegen-stände, deren endgiltig« Erledigung dem Au«schuss« anheimgestellt wurde, schloss der Vorsitzende die Versammlung. In der daraus folgenden AuSschuiS-sitzung wurden d>e AemtersüHrer gewählt, u. zw. zum Obmann-Stellvertreter Herr Karl Nierhau», zum Zadlmeister Herr Gustav Adolf Bruckner, zu Schrififührern die Herren Wolfgang Schmidt und Walter Wenderich. Aus Stadt und Land. Am Wiener StSdtetage, welcher heute be-gann, ist die Stadt Cilli durch die Herren Bürger» meister Gustav Stiger und Vicedürgermeister Julius R a k u s ch vertreten. »,Si«e lustige Almfayrt.« Da« Interesse für dieses am 2. März in den Casinosälen stattfindende alpine Fest ist in den weitesten Kreisen der Bevöl-kerung ein ungewöhnlich regeS. Die wunde, hübschen Anschlagzettel verrathen schon so viel de« Herr-lichen, das« wohl niemand daran zweifeln kann, das« ihm am 2. März wirklich schöne Stunden herzerquickenden Hun or« werden geboten werd,«. Der Großtbeil der Darbietungen ist selbstverständlich al« Überraschung gedacht. Der rührige Festau«schus», an dessen Spitze die bewährte Kraft de« Herrn Fritz Wehrhan steht, ist unermüdlich bedacht, immer neue Programmpunkte zu ersinnen, und wir können ruhig behaupten, da!« der Cillier Humor die«mal ganz Außergewöhnliche«, Niebaxew fene« zutage fördern wird. Dazu kommt, das« auch unsere Frauen ihre au«aeze>chnete Kraft der guien Sache mit bekanntem Feuereifer zur Verfügung stellen, wodurch daS glänzende Gelingen im vorhinein verbürgt ist. Eine massenhafte Betheiligung ist schon dadurch gesichert, das« ein solche« Fest mit seiner zwanglosen Gemüthlichkeit an den Säckel d<« Ein-zelnen nur geringe Arnorderungen stellt. Die alpine Trachl ist übrigen« heule schon so allgemein ver-breitet, dass auch in dieser Richtung das Fest ein seinem Charakter entsprechende» Gepräge ohne Schwierigeren gewinnen kann. Kvangetische Gemeinde. Heute Sonntag den 24. F»l»rua>, oormiiiag« 10 Uhr, findet in der evangelischen Andrea»kirche (Ganengasse) ein öffent-licher evangelischer Golteß^tenst statt. Evangelischer Kamilienavend. Am Mittwoch den 27. Kevruar, avend« 8 Um, findet im Sonder zimmer deS Gasthofe« „zur Kione" ein für jeder» mann zugänglicher Familienadend der hiesigen evangelischen G meinde statt, an de« Herr Vicar Fritz May seine Vorträge über die R formanon und Gegenreformation in Frankreich fortsetzen wird. Damen und Herren sind hiezu höflichst eingeladen. Todesfall. Am DonnerSiag, den 2l. d. M. abend« 7 Uhr ist hier die BürgerSfrau Anna Dostal, geb. Steinmetz im 75. Led'nSjavre an Lungenentzündung gestorben. Sie war »ine Cousine der Baldina Steinmetz, oerehelicht/n Gräfin von Starhemderg. Mutter des am 3. Februar 1900 verstorbenen Majora Sherrn Camillo Rü>ig-r Grafen von Starb'«dem. Leichenbegängnis des verunglückte» Ingenieur» ^ollandt Im .Wiener Ta^evlaite" lkien wir hierüber folgenden Bericht: Samstag den 16. d. fand unter zahlreicher Beteiligung da« Leichenbegängni« de« auf so traurige Art verun-glückten Ingenieur« Jos.f Pollandt statt, welcher dieser Tage vom Käriner Schnellzuge im Wein-zenelfeldtunnel üve> fahren worden war. Die Leiche, welche im Sia>ion«gedäude Br.i enftein aufgebahrt wa>, wuide mittels Bavnwagen unter Führung der Bahnmeister di« zur Siraß,nü"erf tz»ng zwischen Breitennein und klamm g. führt, hier von der Ge st ichkeit erwartet, eingefegnei uno sodann bi» zur Kirche nach klamm getragen und aus dem klammer Friedhofe beerdigt. Zu beiden Seilen der Bahre begleiteten F ckelträger den Zug. In der Küche hauen sich ungesunden: der Chef der Betonbau-Uniernedmung G. A. Wayh 6 Co., Architekt Rudolf Schuster, der Dtr oor der ge-nannien Unternehmung Ingenieur Jvf. Ant. Spitzer sammt Frau, die Ingenieur Janefch, Leiser und Neumann, ferner waren von Seile der Südbahn Seite 4 die Herren Oberinspecioren Hölzer und Frank, die Oberingenitur« ^umann und KöckeiS sowie sämmtliche Bahnmeister der Semmeringstreck« in Gala er« schienen. Außerdem wohnten dem Leichenbegäng-niffe viele Freunde und Bekannte de« Verunglückten au« SchoUwien und Umgebung sowie sämmtliche am Bau am Semmering beschäftigten Arbeiter der Firma Wayß & Co. sowie jene der Südbahn« geseUschafi bei. Kauptstellung. Die diesjährige Stellung er« solgt am 6., 7., 8., 9. Mai in Marburg (Um« gebung), 11. und 12. Mai in Windisch-Feistritz, am 18. März in Pettau (Stadt), 20., 21., 22., 23. und 26. März in Pettau (Umgebung), 27. und 28. März in Rohitfch. 29. uno 30. März in St. Marein, 1.. 2. und 3. April in Drachenburg, 9. und 10. April in Rann, 11. und 12. April in Lichtenwald, 13. April in Cilli (Siavi). 15., 16., 17., 18.. 19. und 20. April in Cilli (Umgebuna), 22. und 23. April in Mahrenberg, 24. und 2t>. April in Windischgraz. 26. und 27. April in Schön» fiein, 29. und 30. April in Friedau, 1. u. 2. Mai in Lutienberg. 3. und 4. Mai in Ober-RabkerSburg, 6. und 7. Mai in Gonobiy, 8. und 9. Mai in Franz, 10. und 11. Mai in Praßberg. Deutscher Kastnoverein. Die heurigen Fasching«-unteryaltungen fanden durch den am Dien«iag den 19. d. M. abgehaltenen Maskenball einen hübschen Abschluss. Nach vieljähriger P^use gab es nun wieder einmal in den Casino-Räumlichkeiten bei vor« täglichster Stimmung ein sehr gut besuchtes Costüm» ränzchen. Zum vollen Gelingen der Veranstaltung trug in erster Linie die auserlesene und unermsid-liche Tänzerschar bei, welche di« btidtn Grazer Hochschulen im BeivusStseia nationaler Pflichterfüllung in unsere Stadt entsendet hatten. Mit wenigen Worten sei hier den ehrenfesten Burschenschaften »Allemannia", »Germania", .Marcho-Teuioma", »Olympia" (Wien) und »Rhätogermania", sowie der Ferialverbindung »Carniola" für ihre Betheiligung gedankt und gleichzeitig die Bitte au«ge> sprechen, auch in Zukunft dem Ruse unserer deutschen Sannstadt Folge zu leisten. Herrn cand. med. Victor Wogg sagen wir brsttn Dank sür feine untrmüdlicht Thätigkeit. Die Damenwelt war sast durchweg« in Trachte« und Costümen erschienen und auch die Herren hatten zu Ansang de« Feste« den Frack mit rothen Domino« vertauscht, so das« sich «in recht bunte« Bild darbot. Eine Füllt von Jugendfrische und Schönheit in den besten Geschmack«-richtunt?en verherrlicht« den Saal. Aus dem duf-tigen Reigen der anmuthigen Masken wollen wir, soweit eS unS der Raum gestattet, doch einige her-vorheben. Da feien vor allem di» 20 rothen Do-minoS gtnannt. deren lebensfrohes Spiel mit jung und alt in bester Weise für Kurzweil sorgte. Weiter» möchten wir noch erwähnen: ein reizende« Pirol« pärchen, einen herrlichtn Trompeter(-in) von Säk-fingen, »inen schneidigen Ungar mit seinem Liebchen, welche« sich später zu aller Verwunderung in einen strammen Tänzer verwandelte, eine vortreffliche Gigerl-Carricamr, ein feurige« Zigeunermäochen, eine schmucke Schwäbin, einen blühenden Mohn, «ine hübsch« Schwalb«, «in« «ntzücktnde Harlekin«, ein« litblicht Roccocodamt, eine fesch« Fischerin, eine int«r«ffantk Jncroyabl«, «in« schmucke Empir« u. s. w. So gab «« unier den tanzfröhlichen Klärn gen unserer bravin MusikvereinSkapelle «in sehr siotttS Leben, da« bi« zum späten Morgen in un-geschwächter Stimmung fortdauert«. ßillier ZLäunergesangverein. Gestern den 22. d. M. nach der Prove fand «in kleinerHäring«-schmaus statt. Prächtige Darbietungen de« HauS-orchester«, Gesammtchöre und Couplet« (g«s. von Gang««bruder Rauscher) lösten einander in bunter Folg« ab. Di« Stimmung war «in« ausgezeichnet«, zumal sür K«hl« und Gaumen reichlichst gesorgt war. Der Verein hat wiederum einen höchst ge« lungenen Abend zu verzeichnen. Die nächste Herren« probe fällt auf Montag, der G«mischt« Chor versammelt sich Kreitag. ßillier Hladfahrnverein. Der AuSschus« deS steirischrn Rasahrergauoerdand«« hat in seiner letzten Sitzung anläs«lich der Zuerkennung d«r für da« Jahr 1900 au«geschrirbn>«n Preis« H«rrn Albin Scheligo, Mitglied de« C. R.-V, den ersten Prei« für den Sechsstunden-Record von ganz Steiermark (156 1cm) zuerkannt. Theateruachricht. Heut« Sonntag mit dem Beginne um 6 Uyr gelangt di« köstlich« Posse »Der Heiratsschwindler" zur Aufjührung. Dien«, tag solgt die verschobene Benefizaussührung «Der dumme August" zugunsten de« tüchtigen Schau-spieler« Herrn Schiller. Weiter« find für die nächst« Z«it in Aussicht genommen: »Di« Puppe", »Der Landstreicher" und „Rosenmontag". „Deutsche Wacht" Ketze gegen de« ßillier WuMverei«. Da« Maß der Hetze gegen eine deutiche Einrichtung ist zu einem Prüfstein, ja zur Gewähr sür öffentliche Bevtuiung und Hochanständigkkit Derselben geworden. Wie e« jeder deutsche Beamte und jeder Mann der Oeffentlichkeit al« ein Belobung«dec»t und Zeugni« seiner Pflichttreue und Ehrenhaftigkeit ansieht, wenn die windnche Sudelpresse ihre .Latrinenpipe" über ihm eröffne», so gilt die« auch bezüglich unserer deutlchen Vereine und Institute. In dem Augen-bl'cke, in dem die windischen Z«itung«sudler den Geiste ihrer Lügenpolitik über einen deutschen Ver«in ausschütten, haben wir auch schon die volle und ganze Gewis«heit, das« wir etwa« Gute«, Eslt« und wahrhaft Gemeinnütziges geschaffen haben und dass die Unternehmung ihrer hohen Ausgabe vollauf g-recht wird. Wir haben in der letzten Nummer die nitdrigtn Angriffe der windischen Hetzer gegen di« Cillier Freiwillige Feuerwehr an der Hand all-gemein bekannter Thatsachen gebürend abgefertigt. Neben d«r wackeren Cillier Feu«rw«hr ist inSbeson-verrauch der Cillier Musikverein den Interessenten der narodna godba «in Dorn im Auge. Da« Warum dtaniwortrt sich sehr einfach: Der Cillier Musikverein ist eine« der hervorragendsten Kunstinstuutt nicht nur von Steiermark, sondern auch der Nachbarländer und dit Cillier Musikverein«« kapelle genießt einen au«gezeichneten Ruf, der weit über ihren engeren Wirkung«krei« hinau«reicht. Die Musikschule de« Vereine« ist zudem zu tin«r Bedeutung gelangt, dir sogar vo« Staat« durch di« wohlv«rdi«ntt Gewährung «in«r Subvention anerkannt wird. DaS stnd der Gründe genug, um die windischen Pcessdenuncianien zu mobilisieren. Di« Angtberei soll in di« erfreuliche Entwicklung d«S Vereines Bresche schlagen und so haben sich diesmal die beiden Antipoden .SlovenSki Narod" und »Süd-fteirifche Presse" auf dem gemeinsamen Bod«n der Denunciation gesunden, um di« . Aufmerksam?'it der Regierung" aus die Cillier Musikverein«kupelle zu ltnken. Diefe hat nämlich mehrer« Mitglitder, welch« al« Diurnisten bei den hiesigen Gerichten be-dienstet sind und welche kürzlich ein furchtbare« Ler-brechen begangen haben. Sie sind am 1. Februar al« Musiker zu einer Festlichkeit de« Laibacher deutschen Turnvereine« nach Laibach gefahren unv haben dort am Abende zum Tanze aufgespielt. E« wird nun behauptet, das« diese Jünger der heiligen Cäcilia .gleich zwei Tage in Laibach geblieben sind' und die« bei einer Festlichkeit, »an welcher sich nach höherem Austrage die Osficier« nicht betheiligen durst«« und bei w-lcher di« Militärkapelle nicht mitwirken durste." »Narod" sagt' „Der Staat zahlt also dazu sein« Diener, damit sie zu turnerischen Festlichkeiten musizieren und Heil rüstn gehen. Haben sie so wenig Arbeit, das« sie sich leicht gleich auf zwe, Tagt ohne Urlaub tnt* fernen?" Hiezu ist nur kurz zu bemerken, das« die Musiker und Dmruisten am Freitag nachmittag« mit dem Eilzuge nach Laibach fuhren, nachdem sie die eine dadurch au«sallende Arbeitsstunde schon vorher eingebracht hatten, und das« sie am Samt-tage (dem LichimesStage. al,o einem Feiertage, an welchem sie ein Anrecht aus SonniagSruh« haben), morgenS wieder hier einlangten. Man kann sich bei diesen niederträchtigen Ausfällen de« Ekel« darüber nicht erwehren, das« di« kindischen Hetzer tintm armen Diurnisten einen Nebenverdienst nicht gönnen, der ihm bei voller Erfüllung seiner am«« lichen Verpflichtungen und in Bethätigung einer edlen Kunst zutheil wird. E« sieht fast so au«, al« ob die armen Diurnisten bezüglich ihrer Z«it-«inihtllung nur d«m — Dr. Kailausch«? und nicht ihren al« Beam>«n beeideten Vorgesetzten verantwortlich wären. D«r Has« der windischen Hetzer gegen die Diurnisten dürst« üdrigrn« wohl auf dte freundliche Fürsorge zurückzuführen sein, welch« der Deutsche Abgeordnete Dr. Pommer der Paria« unsern Beamtenschaft so erfolgreich angedeihen läs«t. Wenn .Narod" die Festlichkeit de« Laibacher Turn-verein« alS «ine hochverrätherische hinstellt, so sei nur bemerkt, das« die oben e»wähnten Verbote auf einen Irrthum zurückzusühren sind und das« die Militärkapelle bei allen deutschen Veranstaltunaen in Laibach mitwirkt. Die staatlichen Organe wiffen ganz gut, das« in Laibach die deutsche Gesellschaft der einzige Boden ist, auf dem «ich die Osficier« standesgemäß bewegen können, weil der dortige Narodn« dom eben nur „austapezierte" — Spelunken beherbergt. Es ist übrigens bezeichnend, wenn „Narod" einem Diurnisten jene Zurückhaltung zumuthet, welche den Angehörigen deS O-ficier« stände« mit Rücksicht aus vie scharf zugespitzten na« tionalen Gegensätze auferlegt ist. Wen» für die »schreienden Zustände beim Cillier Kreugerichte" der Odmann de« MusikvereineS verantwortlich ge« Nummer 16 macht wird, so sei nur daraus hingewiesen, dass die Vergebung der MusikoereinSkaptll« ein reines Cassa-geschäft ist, welches dem Verwalter der Kapelle und kassier de« Vereine« ausschließlich zusteht. Arandkegung. Sonntag wurde bei Sachsenfeld von emem bettelnden Strolch« ein HauS in Brand gesteckt. Dem dortige« Gendarmerie-Postenfüdrer Michael Peklar ist e« gelungen, den Brandstifter zu verhaften. E« ist der 36 jährige arb«it«lofe Maurergehilfe Paul Melajnfchek, der au« Räch«, das« er bei den Bewohnern keinen Einlas« fand, da« Hau« in Brand setzt«. Vor d«r Tvat äußerte er sich: .Ich werd« Euch zeigen, wer mehr Recht hat. Ihr oder ich!" Kurz darauf stand schon da# Gebäude in hellen Flammen, während dtr Brand-stiftn sich tilend« davonmachte. Er wurv« bereite Mittwoch dem Krei«gerichie Cilli überliefert. Da« abgebrannte Gebäude war auf 1800 Kronen vn» sichert. „Mercnr". E« ist da« Denuncieren unseren Pervaken zur zweiten Natur geworden, wie noch manche andere guten Eigenschaften. Denunciert mus« werden und holt man sich auf einer Seite ein« Blamage so wählt man eben ein andere« Feld. Auch diesmal können wir dem ehrenwerte» Herrn Correspondenten der »Südsteirischen Post" pardon .Presse", der gegen alle sanitären Regeln seine geistige Jauche sogar öffentlich, nämlich in dem genannten Blatte ablagnt, die Blamage nicht nsparen. Sie vertragen tS nicht, dass man ihnen bei den Adaptinungen, ihre« neugegründeten Con« currenzhause« in d«r Eistnbrancht in sanitärer Richtung auf di« Finaer sieht oder sollen vielleicht die im genanrten Blatte unlängst gezogenen Ber« gleiche zwischen den sanitären Zuständen im Eilen-hau« „Mercur" und im Cafvhau« „Mercui" dem Streben «ntsprung«n sein, für die Concurrenzeisen« Handlung „Mercur" die Reclamtrommel zu schlagen? Ohne daraus nähn einzugehen, möchten wir zur Beruhigung de« sanitären BerichtlerS der »Sü»« statischen Presse", nach unS ertheilten AuS-fünften, nur anführen, dass der Brunnen im Hause Bahnhosgasse Nr. 1, wo sich daS Caf6 »Mercur" definvei, ein in Felsen aefchla-gen er ist, von dem die vollstänoig in Cement ge-arbeitete Faffelkammer zu allem lltbnfluf« soweit entfernt ist, das« der Eisenmercurln ganz beruhigt da« von diestm Brunnen genommener Wasser trinken kann. Sollte ihn dit« nicht beruhigen, so dirne ihm zur kenntni«, das« all« Abflußrohre, welch« in den Hau«canal führen, wi« dieser, au« massiven neuen Steingutrohren beftehe», so das« ein Zuflus« gesundheitsschädlicher Flüssigkeit«» zu dem Brunnen schon au« diesem Grunde ganz und gar auSg»schloff»n ist. Sollt« ad«r auch die« noch den in seinem Wassergenus« beunruhigte» Correspondenten nicht b«sänftig«n, so mög« er zur Kenntni« nehmrn, das« zur Zeit der letzten An-wksknhtit Er. Maj«stät des Kaiser« in Cilli, dit vtrschiedenen Brunnenwasser dortselbst Untersucht wurden, wobei da» Wasser au« dem Brunnen im Cas£ .Mercur" a l« da« beste befunden und sodann bei der Hosiasel getrunken wurde. — Vielleicht unterzieht sich der Verfechter de« Eisenmrrcur« der Ausgab«, jene# Wasser neuerlich untersuchen zu lassen — natürlich auf seine Kosten, wogegen die Hauteigenthümer gewiss nicht« einzuwenden haben werden. Zvirmiluße. Mit ergebenstem Dankt au«gt-wiesen stttn hin die in vergangener Woche ge« widmeten Spenden: Berg« und Hüttenwerk Siorö 20 K; Frau Marie Jellenz 2 K und Schwarteln; Frau Mari« Zanggn zwri Schaff Kartoffeln. Z»ie Weiteusteiner Schulfrage. Ein lang-jähriger Kamos um «in« deutsche Schule hat vor dem V»rwaltung«gericht«hof sein End« gefunden. Die Pfarrgemtindt Weitenstein besaß früher mit be» flovenischen Gemeinden Paak, Skommern. Lupenitz und Uniervalitz zusammen »ine «ttraqu>stijche Schul«. Dr. Decko in Cilli beeinflußt» nun >n solcher Weise die flovenischen Gemeinden, dass die Ausscheidung der deutschen UnterrichtSsprach« durchgeführt wurde, obwohl die Gemeinde Meilenstein ausschließlich deutsch ist und größtkntheilS die Schultast«» trug. Die« veranlasst« die Markigemeind«. um die Be« willigung einer «iaenen s lb ständigen Schul« mit deutscher Unt«rrich>Ssprach« einzuschreiten. Die UnterrichiSverwaltung gab diesem Beg-Hren in Jahre 1895 insoweit Folge, als sie die Errichtung einer deuishen Schule in Weitenftei» zwar be« willigte, die Markig,m»inde aber gleichzeitig ver-pflichte,«, im Hinblick auf die noch vorbände»«» slooenifchen Kinder auch noch fernerhin fit di« ulroquistifche UmgübungSfchul« beizuiragen. Bis zum Jahre 1898 begnügt« sich Weite»sie,n mit dieser Ni:mmcr 16 MW W«cht- Seite 5 Entscheidung. Al« sich aber die deutsche Schule fortwährend hob und die slovenische Schule nur melzr von — drei Kindern slovenischer Nationalität besucht wurde. Weitenstein jedoch trotzdem den größten Theil der Kosten sür deren Bestand trogen wußte, bat sie um Au«schulung au» diesem Schul-bezirk, welchem Ansuchen von der Schulbehörd» Folge gegeben wurde. Die von den Umgebung«-gemeinden dagegen erhobene, vom Abgeordnelen Schusterschitz vertretene Beschwerde wurde vom V»r-n>aliung«a»richlSbof nach Anhörung de« Vertreter« de« UnierrichiSministerivm« mit der Bearündung abgewiesen, das« die Feststellung de« Schulsprengel«, bezrebungSweis» die Au«- und Einschulung dem Ermessen der Schulbehörde überlassen bleibt, inso-weit htebei die vom Schulgesetz gezogenen Grenzen nicht überschritten werden, wa« im vorliegenden Falle nich, *u>risfi. Windisch-Landsverg, 19. Februar. (Ehrung.) Inder letzte» G meino»au«jchus«sitzung stellte Bürger» meiner Herr Schober den Antrag, dem Lande«» cultur-Rrferenten Herrn Franz Grasen Altem« in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Hebung de« neuen Weinbau»« in Unterstri.rmark da« Ehrenlünierrecht d»« lande«sürstlichen Markte« Wtndtich-LandSberg zu v>rleih«n. Duser Antrag wurde einstimmi« angenommen und beschlossen, da« Ehrendiplom durch Herrn Alm« Waidacher in Marburg anfertigen zu lassen, und dann durch «ine Abordnung zu überreiche». ßurort Pohitsch Sauerörunn. (Jahre«-Versammlung der Freiwilligen Cur -anstatt«» und OrtSseuerwehr. — Ehrung. — Tanz.) Am ©amSiau den 16. d. M. fand die Jahresh luptoersammlung der ver-einigten Freiwilligen Feuerwehren, unter dem Vor-sitze de« Wehrhaupimann-Siellvertreter« Herrn landschl. Cassier« Polo lfchnigg, statt. Dem Be-richte eiun hmen wir, das« für da« Jahr 44 au«-übende, 27 unterstützende und 2 Ehrenmitglieder dem Vereine anoebören. Die Thätigkeit im Ver-eine war eine sehr rege. Schulüdun^en wurden 2, G jammlübunaen 13 abgehalten. Au«rückunaen und Feuerbereitschafien fanden je 4 > at>. Da« abgelaufene Verei.»«jahr ist ein günstige« zu nennen, da nur zu einem Bande au«perück> werden muj«te. Der Casfubcricht ist ein erfreulicher. Da« der Feuerwehr gehörige Vermögen beträgt 2676 76 X. Die Bewertung da« der Feuerwehr üverlasf.nen landschtl. Inventar« bleibt unverändert mit 6256 K eingestell'. Die in der letzten Hauptversammlung bewilligte Moniuranschanung wurde dnrchuesührt und der Betrag hiesür entgegen flüssig gemacht. Vor der N uwahl gedacht» der Wehr-Haupimann-Ziellvertreter der dtrvorragenden V r-ditnftr. welche sich der Wevrhauptmann Ingenieur Herr Migliisch um den V-rein und drffen Entwicklung erworben hat. er gedenkt der eifrigen Mu-Wirkung der übrigen Au«schu>«mitglieder und er-such! um Wiederwahl dt« Vorstände«, wa« unter lebhasten Heilrusen geschient. — Wie in früder.n Bericht n schon mitgetheilt wurde, hat die Gemeinde-Vertretung in Würdigung der ganz besonderen Ver-dienfte. di» sich Jngrn. Herr Lud. Mimisch um die Schaffung der Gemeinde „Cutort Rohiisch Sauerbiunn" erworben Hai, ihn stimm»n»inl>»llig zum Ei^reni'ürfter dieser Gemeinde ernannt. Die Feuerw-Hr veranstaltete tbtnsall« a « Ehrung am 16. anend« einen Fackelzug. Bei dieser Gelegenheit überreichte auch an d,r Spitze de« Gemanderath,« der Bürgermeister Herr Joh. Sioinschegg da« Ehrendürger-Diplom, wobei er in zu Herzen dringen, den Wonen der unermüdlichen Thätigkeit de« Ge-feierten ged >chi» und ihn bat. auch künftighin sein reiche« Wspn und thatkräftige« Wollen dem Interesse der Gemeinde widmen zu wollen. Sicht-lich gerührt dankte unser erster Ehrenbüraer und sagiie in seiner anspruchslos»» Weise, er habe doch nur da« geihan, wozu ihn sein Innerste« gedrängt hab«,. — Am Avende war »Plksch" bei Hoiel Pl»s«, hie, zulande so die Feuerwehrunterhaltung g»-nair.rn. D m „Plesch« geht immer ein guier Ruf voram« denn bei demselben gibt e« alle Jahre imuner „etwa« Neue«, noch nie dagew's'U-«". So auch; Heuer. Dgster W.i is» der F >«erwehrcafse geschenkt wurde. Die Stiunotn verrannen bei Tanz und U»b»rrajchung»n nur allzuschnkll und ol« schon der Morgen zu dämmern begann und von fernher die Sonntag« morgenglocken ertönten, drückte man sich die Hände — auf Wiedersehn — am Nachmittage. Aschermittwochöktrachtungen zu St. Marei« bei Hrlachltein. Der F.fchmg wäre nun glücklich vorüd.r, nur der Katzer-jammer ist geblieben. Dieser ist aber unierfchiedlich groß, je mich dem Quantum und Quäle de« consumieiten Stoffe«. Die armen Ei. Mareiner Junaci aber scheinen sehr schlecht be-dient worden zu sein, denn ihre verdorbenen Mägen wiederhallkn in wüihkndem Gebell in d»n von ihnen so beliebten Zeitungen. WaS ist denn diesen Armen widerfahren? Wohl haben sich irgend welche von denselben in der kritischen Faschingszeit ordent-liche Affen beigebogen, welch» sie zuweilen nach ihrrr Art in ganz urqualiftcirrter W»is» tanzen lirßkn, denn auch ihre au«g»pichl»n Mägen konnten nicht all do« consumierte Zeug glücklich vertragen, aber vor ollem blieb ihnen der I I. Jänner gründ-l>ch im Magen liegen und daber ihr Schreien und Wettern. Aus all da« hirnlos« Treiben kann man nur mit der Frag, antworten, ob sich diese Krakehler denn der Einsicht verschließ«» wollen, das« der Forlschritt der Zeit auch dämmerig« Köpfe lichten unv eigene Ueberzeugungen zeitigen kann? Ein Mehrer«« wär« nutzloser Zeilverbrauch. ßkcricale Aettekei. In Pettau wurb» »ine Samuielichwester d<« G»rstdos»r Kindkrasyl« „Marirnhkim" bei der Bevölkerung so zudringlich, da>« die Siadibedörde sich oeranlas«« sah, ihr da« Sammelbuch abzunehmen und dasselbe erst bei ihrer Abreise auf dem Baunhos« wieder einzuhändiaen. Bei diesem Anlaff» fei darauf dingewtesen. das« derlei Sammlungen, welche rein clericalen Zwecken dienen, von Hau« zu Hau« und bei Behörden uno Aemtern von vornherein u»drücklich untersagt sind; di selben dürirn »ur bei b>kannte» Wohlthätern stattfinde» und e« w>rd im Falle de« Dawider-handeln« jede derartige Sammlung behördlich ein-gestelli. Meinmarkt in Hraz. Wir fanden bereit« Gelegen^»,, unteren Lq»»u mnzuideile», das« dtr hturigt FrühjadrSwtinmarkt in Graz v^'m ll. bi« 14. April stattfindet. H uie sind wir in der Lage miiiheilen zu können, daiS sich, nach den bisherigen Anmeldung.» zuschließen, dikser Wetnmarki zu einer der größten und reichhaltigsten WetnauSsteUungeii d>« Lande« gestatten wird. Aber auch der Absatz der Weine bürste sich äußerst erfreulich entwickeln, da sich die Äroßconsumenten lebhaft für da« Unter-nehmen interessiere». Wie wir hören, soll mit dem W.inmallie »»»» PreiSbewerbuna mit Schilcher-weinen oerbunven fein und SlaalSprtise zur Ver-tyeilunu gelangen. Jahr- und AiehmSrKte in Steiermark. Am 27. Februar: Graz, Getreide-, Heu- und Sirobmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietricdsteinptatze. — Am 28. Februar: Grcz, Hornviehmarkt nächst dem Schlacht-hause. — Rann, Bez Pettau, Schweinemarki. — Am 1. März: Graz. Stechviehmarkt nächst dem Schlacht-Hause. — Mahrenberg, Pferde- und Schlachiviehma'kl. — Montpiei», Bez Drachenburg, B. — UnteipulS-gau. Bez. Windisch Feistritz, Schweinemarkt. — Am 2. März: Graz, Getreide, Heu und Sirohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Mürz-zulchlag, 3. u. V. — Rann, Schweinemarkt. — Wlndilchgraz, V. — Am 4. Mär,: Heiligen Dreifaltigkeit, W. B., Bez. St. Leonharv, B. — Franz, I. u. B. — Groß Florian, Bez Deutsch-Landsberg, I. u. V. — Jagerderg, Bez. Kirchbach, Kräm — Jlz, Bez. Fürstenfeld, I. «. B. — Lcutschach Bez. ArnfelS. I. u V. — Pöltfchach, Bez. Windisch Feiftritz, I. u V. — Marburg, B. - Am 5. Mär,: Mühln, Be,. Neumarkt, V — Oberzeiring, 3. u. V. — RadkerSburg, MonatSviehmarkt — Am 6. März: Graz, Getreide, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Leuischach, Bez. ArnfelS Kleinoiehmarkt — El. Peler bei XönigS-berg, Bez. Drachenburg, 3 «. B. — P«ttau, P-e>de< und Schlachlvrebmarkt — Am 7. März: Graz, Pferde- und Hornviehmarkt nächst dem Schlachthauie. — Kapfenstein, Bez Fehring, 3. u. V. — Rann, Bez. Pettau, Schweinemarkt. Hingesendet. Foulard-Seide 65 Kreuz, bis fl. s.«s p.Met. für Blous.n u Roben, sowie ,,Hennederg-Se>d«" in schoar», weiß und sarbig von v'> Vti m,L bis fl. i4 fi5 p. Mei. An Jedermann franko u. verzollt iiiS statt«. Mutier umqebend. Doppeltes Br»eiporlo nach der vchiveij. G. Henneberg. Seiden-Fabrrlant (t. u. l. Hosl.), Zürich. üö»S Hedeukel der hungrige« Mögel in aller-erker Linie durch Streuen von Antter. Kostenlose Anttertische stnd das Aenstervrett nnd der vom Schnee befreite Hrdloden. Kin keinem Kerein ««gehöriger Fhierfrennd. Schanöüöne. Die Aufführung der «Schmetterling»-s ch l a ch t" von Sudermann am letzten Freitag nimmt unter den Darbietungen der heurigen Saison einen hervorragenden Platz »in. Dem Auftreten de» Fräulein Elvira Clemens vom Wiener Hof-burgth»at»r würd» mit Jnttreff» »ritgegtngtsehin, und unsere ErwaUungen sind nicht getäuscht worden. Fräultin Clemens, welche die Rolle der Rosi über» nommen hatte, ist eine Überau« sympathisch» Erscheinung. S t vtrsügt über »in» weiche, klangvolle Summe, au« der sich die prächtigsten Modulationen bilden laffen. Da« ganze Spiil ist abgtrundrt und tadrllo«; eS »rzielt den besten Eindruck und kann in der Darstellung de« Naiven auf künstlerische Vollendung Anspruch »rheben. Die Gost», wurde mit reichem Veisalle bedacht. Die ganz» Ausführung war — w»nn man von «iuigt» unschönen Bewegungen de« Fräulein Bella» absieht — eine tadellose. Leider begegnete di« „Schm»tterltng«schlacht- bei einem Theile de« Publicum« einer verkehrten Aus-fassung, zumal da« Stuck nicht für die unreife Jugend geschrieben ist. Der vomino mit den rothen Herzen. Unier den Besuchtrn »in«« der letzten Matten-ball« befand sich auch brr Exporthändler G., und der lebenslustige Herr promeniert« gemächlich in d«m Gewühl« der Masken. Er wurde von ti»«m Domino angesprochtn, der «in Costüm mit rothen Herzen btnäht trug. „Ich ktnae dich, du bist — Dir Dame flüstert« c«» Namen de« Großkauf» manne«. Er nickie. „Du standest vor etwa zehn Jahren am Rand« de« — Bank-rotte«!' fuhr der Domino mit den roihin Herzen fort. »Du liebtest vamal« Eugeni», warst aber ehrlich genug, die Tochter eine« vornehmen Bürgerhauses nicht an dein schwankende« Geschick zu ketten. Du gabst sie frei, ja, du ft.et'kft sie förmlich von dir zurück, so dais die scheinvar so ohne Grund Verschmähte dir grollte und einem andern ihre Hand zum ewigen Bunde reichte . . . Der Großhän ler hielt den Arm de« geheimni«» vollen Domino« f st, denn alle«, wa« die zarie Summe unier der Larve hervorstülterte, entsprach der Wahr-heil. Seme Krage, wer die Wissende sei. bliev unbe-antwortet, aber r*ie MaSke zog «>n«n Handschuh ab und zetute dem erstaunten Manne einen seltsam ge« sastle» Ring. „Der Ring, den sich Eugrnie al» einzige« Erinnerungszeichen an m ch behielt \" sagle er und umlas«te di« Hand de« Domino«, damit dieier ihm nicht «nirinn«. „Wie kommst Du zu diesem Ringe, sonverdare MaSke? . . . Bedarf Eugeni« meiner — dann sprich! Ich bin bereit, sür Eugeme alle« zu ihu«!* Er lieite Eugenie ja »och immer und war Junggeselle geblieben, w««l in seinen Augen keine andere dem Frauenideal glich, da« Eugenie verkörperte. Oft hätt« er feil den zehn Jahren heiraten köunen, denn er war nicht nur von dem i!,m seinerzeit drohenden Ruine bewahrt worden, sondern durch s inen Fleiß und j«>n Gtschän«ialent hoch emporgestiegen aus drr golden« n Leiter de« Reichthum«. Frei in j»d»r Beziehung, konnt« «r über sich ver-sügen. Ader er war einsam g«bli,b«n und hi-ng mit «intr gewtj« nicht alltägttchtn Romantik an Eugint» fest, obwohl dieselb» al« Gattin »ine« an-gesehenen Wechselstubenbesitzer« in »iner Provinz-stadt unerreichbar schien. Man mag ermrff.n, welch große Erregung sich setner ermächtigte, al« der Domino ihm c>a« Kleinod zeigte, welch»« »in Ge-schenk von i>zm an da« geliebt« Mädchen ge» wes n war. Der Großhändler hielt die Ma«ke mit den Herzen an« rothem AtlaS fest, er zog sie in «ine vom großen Promenö abseits befindliche Stell« d«T Saale« und b«schwor st«, ihm doch Eröffnungen zu machen, auf welche Wets« sie in d«n Besitz de» Ringe« gekommen sei und wa« e« zu ded«ut«n hab«, dass man ihn mit «iner gewis« interessanten Affaire gerade aus dem Maskenball« bekannt machen wollte. Er fragte, ob Eugeni« et» Unheil drohe. Der schwarze Domino schüttelte den Kopf. »Eugeni« will mit Ihn«» sprechen, Herr G. — Sie ist hi«r in Wi«n! Und da wir «rfuhr«n, das« Sie heute den Ball besuchten, kamen wir hirrher. Meine Seite 6 Deutsche Wacht Nummer 16 Person ist ntbtusächlich, ich bin nur eine Freundin Eugtnien»." Herr G. häite beinahe einen Lustsprung pe-macht vor Uederraschung. .Eugenie — hier!" stammelt« er dann betreten. .Und ihr Gatte — P Sollte ein Zerwürsni« eingetreten sein, dann be-dauere ich. Dann müs«tt ich daraus verzichten, mit der jungen Frau zu sprechen." Der Domino versicherte den Großhändler, das« die» keint«wtg« der Fall sei, und bat ihn, ihr in die Loge zu folgen, wo Eugenie ihn erwarte. In der Loge saß ein zweiter schwarzer Domino mit rothen Herzen und reichte Herrn G. zitternd die kleine Hand. „Ich bin e«, Albrecht — ich, Eugenie!" O, er hatte sie an der Stimme schon erkannt. Aber sie löstet« die Larve ein wenig und lächelt« ihm zu. Die Freundin Eugtnien« verlieb die Loge und die LiebeSleute von einst waren allein, denn wa« kümmerte die Beiden die Musik, der Lär« im Saale und da« kichernde Gewogt der Ma«ken. Eine Paus« der Verl«g«nhrit trat «in. Endlich sprach Eugtni«; sie sagte Albrecht, das« sie e« längst wisse, warum tr damals von ein« Heirat mit ihr Abstand genommen habe, und gestand ihm, das« sie viel« heimlicht Thränen der Erinnerung an die Zeit ihrer Liebe geweiht habe. Herr Albrecht G. unter-brach sir fast rauh, tr sragt«: „Sie lieben doch ihren Gaittn, gnädige Frau?" . . . „Unsere Ehe war bi« vor kurzem ein« glücklich« zu nennen!" lautet« Eugeni«,« Antwort. Albrecht «ntgegnett rasch ob die« nun nicht mehr der Fall sei. „Meine Gnädige", sagte er. .ich sinde Sie, nur von einer Freundin begleit«», hier aus dem Maskenball?. Wo ist ihr Mann? Vtrhthlen Sie sich nicht, das« Sie sich in rint verzwtistlt gefährliche Situation bch« Moimten todt. g»storben." Ja, e« verhielt sich so. Eugeni« war Witwe; sie hatte Albrecht« Gesinnung auf die Probe stellen wollen!..... Der Erzähler dieser Carneval«- gefchicht« mit ernstem Hintergrund« war bei dem Verlobun^Sseste der junge Witwe Eugtni« H. mit dem Großkaufmanne G. al« Gast zugtgtn. vermischtes. „Kände weg!" Sie ist wieder zeitgemäßer denn je geworden, diese prächtige Burenkarie, welche im Verlag .Odin" tn München erschienen ist. Sie stellt, von Künstlerhand meisterhaft gezeichnet, den habgierigen John Bull dar, wie er sich eben anschickt, auch TranS-vaal an sich zu bringen, während ein tapferer Bur mit geschwungenem Gewehrkolben zu einem wuchtigen Schlage auf die DiebShand ausholt; darüber stehen di« Worte, die jeder Deutsche zu seinem täglichen Gebet für die Buren sich erkor: „Hände weg!" Da» holländische „Centraal Propaganda- en Hulp Comitü voor Zuid-Afrika" hat soebtn von dieser prächtigen Burenkarie «ine sehr große Anzahl bestellt und in der That, sie eignet sich wirklich wie keine zweite zur Benützung unter allen Burenfreunden. Auch ist di« Karte mit vor« gedruckter Anschrift Ehren Shamberlain'6 zum gleichen Preis« erhältlich. Der Borrath ist infolge der holländi-schen Bestellung nur mehr ein geringer. Wer daher von dieser, gewiss auch jedem Sammler sehr will-kommenen Karte noch einige Stück besitzen oder ver-senden möchte, wolle seine Bestellung umgehend an den Verlag „Odin" in München (lZonlorhau») senden und derselben (auch in österr. Briefmarken) den Betrag beifügen: für 10 Stück 50 Heller (40 Pfg). für 50 Stück 2 Kronen (I M. «0 Pfg.) oder für 100 Stück 4 Kronen (3 Mk.) Best geeignetste Karte zum Verkaufe in Vereinen, besonder» aber in Burenver-sammlungen: der Ertrag (Mehrerlös) könnte der Buren-sache (etwa der Burencentrale in München) zugute kommen l Hi« Anrenlied von Felix Dahn lesen wir in der „Tägl. Rundschau". E« heißt: Ein« alte Ballade, »tu gedichtet und Ohm Krüger verehrungSvoll zugeeignet von Felix Dahn. .John Bull, wa« ist dein Schwert so roth?" Viel Frau'n und Kinder schlug e« todt. „Earl Roben«, wa« ist dtin Schild nicht rein?" Zu viel« Flüche hast«» darein. „Lord Kiichener, wa« ist so stumpf d«in Speer?" Da« rührt vom durchstoßen«» Rechte her. .Fromm England, wa« treibt der lieb« Gott?" Er schläft. d«r Buren Herr Zebaolh. Er schli«s zu lang, «r schlief zu fest: Jetzt ist er erwacht und schickt die Pest. Z>as Weib an der Kette. Au« Moskau wird d'richiet: Dem hiesigen Strafgerichte wurde der Bau« Ntfkroff eingeliefert, wklchkr sein Weib feit drei Jahren wi« einen Haushund an der Kett« hielt und mit einer Knute züchtigte, in dkrkn Riemen eiserne Drähte eingefponntn waren. Nicht genua an dem, brachte der grausame Bauer seinem Opfer mit glühenden Eisen schwere Brandwunden bei. Amwandknng der deutsche» Artillerie. Das neue Kruppsche Feldariillerie-Geschütz, dkssen Ver-befferung aus einem Syüem der Wiegelafette beruht, hat die Probe «»»gezeichnet bestanden. Die Rück-ausHemmung funclionierlt so vorzüglich, dass «in beim Abschießen auf da» Rad gklkgte« Geldstück seinen Ruhepunkt behielt. Zwtifkllo« wird dit Feld-artillerie nach dtm neuen Systeme umgewandelt werden. Die Aenderung wird ziemlich gleichbedeu-tend mit einer völligen Neuanschaffung sein, da nur die allen Rohrk gebraucht werden und all»« andere vollständig neu sein wird. pass Zwillinge i» zwei verschiedene« Aahr-Hunderte« geboren sind, ist ohne Zwnstl eine Seltenheit. Die beiden Kinder, um die k« sich han-dtli, kamen in London da« eine am 31. December 1900 einig« Minuten vor Mitternacht, da« andere am 1. Jänner 1901 eine Viertelstunde nach Mitter-nacht zur Welt. Z>ie Menschen werde« schöner — dies« Ent-deckung will der französische Maler Eharle« Durand gemach« haben, und zwar schreibt «r die« der ver-besserten Hygiene, dem mannigfaltigen Sport und dergleichen zu. Durand glaubt, das« schon nach einem halben Jahrhundert etwa ein verschönerte« M«nschengeschl«cht di« civilisiert« Welt d«wohn«n werde. $i« gut orientiertes Alalt. Folgende seit* same H.iraiSofferte war dirfer Tage in tinem in Kronach erscheinenden Blatie: „Junge Dame wünscht sich zu verheiraten. Ditstlbe besitzt 20.000 Mk. Vermögen, guten Charakrer und vollendete Formen. Wo — sagt dit Expedition de» Blatte«." 60.000 Krone« beträgt der Haupttreffer der Jnvalidendank-Lotterie, welcher mit 20H Abzug b a a r cmSbezahlt wird. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, dass die Ziehung unwiderruflich am 23. März 1901 stattfindet. Unübertroffen ist die Wirkung der landschastl. Rohitscher Tempel- und Styria-Quell« bei allen Erkrankungen der Luftwege, «»»besonders wird «« aber von de» h«rvorrag«ndsten medicinischen Kapacitäten der Monarchie bei der j>tzt so viel« Opfer ford«rnd«n Influenza auf'« Wärmste empfohlen. Direcie Bestellungen an die Brunnen-Verwaltung in Rohitfch Sauerbrunn. Il«e«tgeltliche Stellenvermittlung und Herberge erhallen brav« deutsche Dienstmädchen in Marburg, Bürgerstraß» 44, II. Stock. — Näher« AuSküns«« w.rden in d«r Herberge «r«h«ilt. Allen brieflichen Anfragen ist «ine Marke für die Rück-aniwort beizulegen. Dienstmädchen, welche von au«wärt« kommen, haben sich vorher schriftlich in der Herbtrg« anzumelden. — Südmark-Frauen- und Mädchen-OrtSgruppe Marburg. Nuiervild. Wer lauft? Schriftthum. Da« verbreitet st« deutsch« Li«der» buch Oesterreich« ist wohl ohne Zw«is«l da« Hirth'sch« Liederbuch sür deutsch« Studenten. Bei allen dtntscheu Tischgesellschaften und Vereinen ist e« eingebürgert. Seine Vorzüge sind hüdscht Au«-stallung, deutlicher und vornehmer Druck, verbünde» mit großer Reichhaltigkeit. Diese ntueste Auflagt schmücktn übtrdit« Titelbilder und Zierl«isten, die vom Kunstmaler Burian sür da« Buchlein gemalt worden sind. E« enthält 186 Lieder, darunter 50 Vaterland«- und Freih«ii«-Litd«r, 86 Kneip« oder Burschenlitdtr und 40 bekanntere Volk«- oder Liebe«lied«r, so das« e» für Gesellschaft«» aller Art reichst« Auswahl bietst. Viel trägt zur Verbreitung d«S Büchlein« der Umstand bei. das« stri« di« neuesten gangbaren Lieder Aufnahme finden, so das« die Nachfrage von Auflag« zu Auflag« eine stetS steigende war. Soeben erschien e« wieder in neuer Auflagt, dedtutend textlich b««icher». Dtr Prti« sür da« Stück ist 40 l> ungebunden. 75 h gebunde» in schwarz-roth-goldener Original-Leinendtck«. Diese« Liederbuch ist in alltn Buchhandlungen zu habe», wo nicht, vtrsendtt da«stlbt dit VerlagSbuchhand« lung direct franco gegen vorhtrigt Einsenduna von 45 h sür «in broschiert««, od«r 80 li in Brief-marken für ein grbundene« Exemplar. Deutsche« Vereinen sei diese« Büchlein de'onder« empfohlen. Die schönste Frau ist in den Augen de« ver-nünftigen Manne« wohl die, die ein weibliches Gemüth und ein warme« Herz mil regem ThätigkeitSbetrieb vereinigt. Denn mit diesen Tugenden behaftet, wirb sie ihren häuSltchen Herd zu einer Stätte de» Glück« machen. Besonder» traut und behaglich wird ei« Wohnung durch Handarbcilen der Hausfrau, und s» ist wohl nichts für diesen Zweck so zu empfehlen, nie das vorzügliche Handarbeitenblatt ,F r a u e n -F t e l ß'. Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 33. Bringt diese» MonatS-Blatt doch die schönsten und modernß» Handarbeiten, ferner eine große Beilage mit conto urierte» Handarbeiten-Vorlagen und eine ausgezeichnete, natm» große und naturfarbene Handarbeitenlithographie. 3» dem äußerst mannigfaltigen, schönen Inhalt, beisa haarscharfe Zeichnungen u. a. auch Spitzen zu Leiv kleid-. Schürzen- und JapuetteS-Ansätzen, zu Gardine^ Bettdecken etc, verschieden große Decken, Teppichs Kinder Häckelkleider, ShawlS, Capotten x. sc. ans» weisen, steht der sehr geringe AbonnementSpreiS vo» nur 50 kr vierteljährlich in keinem Verhältnis. „Fräse» Fleiß" erfreut sich deshalb allgemeiner Beliebtheit v»» verdient die weitgehendste Beach:ung. Abonnemeitß bet allen Buchhandlungen und Postanstalten. Grati«-probenummern bei ersteren und der HauptauSlieferungi« stelle für Oesterreich-Ungarn: Rudolf Lechner & Sohi, Wien Jasomirgottstraße 6. .Die Fackel", herausgegeben von Karl ftnurf, ein neu erscheinendes, in satirischem Ton« und actsef gehaltene« Kampsblatt, da« sich die scharfe Kritik aller politischen, volkswirtschaftlichen, künstlerischen »ad socialen Vorkommnisse zur Aufgabe macht. .Di- Fackel" erscheint 3mal im Monat, im Umfange von 16 K» 32 Seiten Octavformat. Preis der einzelnen Nummer 20 ti. Abonnement für Oesterreich Ungarn, ganzjährig, portofrei, K 7, halbjährig, portofrei, K 3 60; M» abonniert bei der Geschäftsstelle der.Fackel": Verlag»« duchdruckerei Moriz Frisch, Wien, I., Bauernmarkt 3. Mumm er lfi JPtetftb* IBtrtri* Seite 7 f ®tr Backfischkastcn ist btr Titel eint« .srröhlichen RcmanS", t*n Ftdor von Zob«Ititz soeben vollendet Hot. Wa» dieser rathselhafte Titel bedeutet, könmen wir unseren Lesern nicht verrathen. Wer sich aber für eine gute Lektüre mtrrkssikrt — und wer interessiert sich nicht dafür — lasse sich „Da» Blatt der Hausfrau", (Prnäumerationspreis wöchentlich 20 Heller, vierteljährlich L Ikronen 50 Heller. Verlag von Friedrich Schirmer, Wien I., Schulerstraße 18), kommen, wo der Abdruck des fröhlichen Romans soeben beginnt. Der Name de» bewahrten Autors und die Vortrefflichkeit dieser reichhalli^en Familienzeitschrift bürgen dafür, das« die Leserinnen von »Da« Blait der Hausfrau" eine Reihe von vergnügten Stunden erwarten dürfen. Auch der sonstige Inhalt diese« Blatte« ist in jeder Hinsicht lobenswert. Wir waren oft genug in der Lage, e« empfehlen zu können, so das« wir un« heute mit der Versicherung begnügen dürfen, das« e« in seinen Rubriken erhebliche Ver» beiserungen und Vervollkommnungen auszuweisen hat. Kolossale« Aufsehen erregt stet« bei seinem Er-scheinen da« tonangebende Weltmodenblatt „Große Moden weit" mit bunter Fächenignette, Verlag John Hcniv Schwerin, Berlin. Und mit Recht, denn kein ähnliche« Unternehmen ist ihm, wa« Reichhaltig-teil, Vornehmheit und Billigkeit betrifft, an die Seite zu stellen. Führt e« doch seinen ungezählten Leserinnen die chikesten Mode« in zahlreichen, herrlichen Bildern vor Augen. Oder sollen wir nicht lieber sagen: Genre bilder? Man betrachte nur einmal da« reizende Boudoir-bild auf der Rückseite de« Blatte« und gestehe, das» man etwa» Aehnl che« bisher noch nicht in den Moden-blättern gesehen hat. Trotzdem bezweckt da« Blatt nicht im geringsten, mit schönen Bildern da« Auge zu be» stechen, e« will vor allen Dingen auch ein praktis. Jänner 1901, gemäß § 55 des Gesetzes vom 21. Jänner 1867 L.-G. nnd V.-Bl. Nr. 7 beschlossen, vom 1. Jänner angefangen eine Gemeindeumlage von 401« von den directen landesfürstl. Steuern einznheben. Gemäß § 60 des citierten Gesetzes wird dieser Beschluss hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Stadtamt Cilli, am 23. Februar 1901. Der Bürgermeister: J.75S Arbeiter-Verzeichnisse, wie solche von Gewerbetreibenden und Fabriken zu fuhren sind, hält steU auf Lager und empfiehlt zu gefälligem Bezüge die Vereinsbuchdruckerei „Celeja" in Cilli. Seite h .Deutsche Wacht' Nummer 16 + Miigrrkrit + Schöne Tolle Kßrpt'rtoruieo durch unser orieuialisch"« KraUpulrer, preisgekrönt golil Medaille Paria 1900; in 6 bis 8 Wochen bi« 30 Pfd. Zunahme garantiert. Amtlich« Vorschrift. Streng reell — kein Schwindel. Viele Dai knchreiben. Preis Carton 2 K 50 h. Postanweisung oder Nachnahme mit Gebrauchsanweisung. Hygien. Institut 5603 D. Franz Steiner & Co. | BERLIN 98, Köaiggrätzeratraaae 69. Ich Anna Csillag mit meinem 185 Gtntimet« lonflen Riesen Lorelcy Haar, habe solche? in Folqe I«monatlichen Gebrauche« meiner sell>sterf»ndenen Pomade erhallen. Die-selbe ist von den berühmtes!,'» Autori-tüten aiS das einzige Mittel gegen AuSsallen der Haare, zur Förderung de«4i>ach«tdums derselben, zurSlSrkung des Haaibodens anerkannt worden, sie beiördert l-fi Herren einen vollen, tiäs-tiqen Vartwuchs und verleiht schon nach kurzem Gebrauche sowohl dem Hops> alS auch Bartbaare natürlichen Glanz und stille und bewahrt dieielben vor ftühjtittqem Ergrauen bis in daS Köchiie Alter. Vrei« eine» Ziegel» I fl., 2 fl., 3 fl., 1 fl. Posiverlandt taftlich bei Vorriisendung deS Betrafte« »der mittels Pottnach-nähme der ganze« Welt au» SerAa-bris, »abtu alle AnslrSge zu richte» sind. 5071 A ii ii C2«i 1 IJI WIEN, I., Seilergasse 5. D W S4./2 01 X Schallthaler Stückkohle n billig, geeignet fßr Zimmerheizungcn und Industrien, geruchlos, wird für «immt-licl e Stationen der 8vuld. Wien, III, Bechaidgasse 4. 4788 Alten und jungzn Männern wird di« in aeuar varmahrur Auflas« ersrhlaaaaa Schrift da* Mad-Rath Dr. Müller über daa S ed. W«?//- u^fet Sowi« deren radical« H«ll»n* rar Boltknu« •apfohl» 4TS1-S» Frei« Zusendung fir &< kr. in Brtatoarkaa. Cnrt Röb^r, Braunschweig. Für Hosten- d. Katarrhleiflende Knitters Brust-Bonbons die sichere r\s^ r> s\ n®t«tiea fctgl. STES 2650 ÜÄ Einzig dastehender Beweis für sichere Hilfe bei Husten, Hei-serkeit. Katarrb und Ver-fchleimung. — Pak« 20 und 40 H U>r bei: B iumdach'S Erden Nlichf. M. Raufcker. .Aoler-Apoldeke' in Cilli, Scbwarzl & Co.. 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Und dann — wie eS zugegangen, hätte Ottilie später nie genau zu sagen gemusst; in einem Nu war der junge, schöne Osficier aus dem Sattel auf die Mauer gesprungen und im nächsten Augenblick pressten sich seine bärtigen Lippen fest auf den Mund deS Mädchens.' Ehe Ottilie recht zur Besinnung kam, saß der Kecke wieder im Sattel und mit einem lustigen Lachen auf den frischen Lippen trabte er davon, seinen Reitern nach. „Ich komme wieder, Kleine," rief er Ottilie zu, die ihm leichcnblass und regungslos nachblickte, „einst-weilen lebe wohl" und dann winkte er mit der Hand und war bald den Blicken des Mädchens entschwunden. Ottilien? anfängliche Erstarrung wich, während sie hastig von ihrem hohen Sitz herabkletterte, einer heftigen Entrüstung, und unter der Buche ins weiche Moos sinkend, schluchzte sie zum Herzbrechen. Sie erschien sich erniedrigt und beschimpft durch die kecke Liebkosung deS fremden und der Gedanke, dass der Vater, oder gar Herr Douglas davon erfahren könnten, war ihr entsetzlich, wahrend sie es andererseits wieder schwer empfand, vor dem Vater ein Geheimnis haben zu sollen und gar ein Geheimnis so demüthigender Art. „Wäre ich nicht so einfach angezogen, dann hätte der kecke Man» eS sicherlich nicht gewagt, mich zu küssen," dachte sie empört; »ich hätte ihm die Augen auskratzen sollen, dem Frechen!" Ganz matt und gebrochen erhob sich Ottilie endlich und kehrte langsam ins Haus zurück; die Blumen, die sie mit so viel Freude gepflückt, hatten allen Reiz für sie verloren und traurig und gedrückt gieng sie an diesem Morgen ihreu häuslichen Obliegenheiten nach. Und alS sie am Abend ihr Lager aufsuchte, schlief sie nicht wie sonst bald ein, daS hübsche Gesicht des kecken Fremden verfolgte sie unaufhörlich und wieder und wieder fühlte sie die bärtigen Lippen auf den ihren. Und auch dass er vom Wiederkommen gesprochen, konnte A. Geisel. N«4*tu< octtott«. sie nicht vergessen, wenn er nun wirklich kam, wenn er sie aufs Neue beleidigte, was dann?" Und durch all' diese quälenden Gedanken und Er» wägungen sahen die kecken, strahlenden, braunen Augen sie immerwährend an, der Empörung über die Be-leidigung, die ihr angethan worden, gesellte sich, wenn auch Ottilien unbewusSt die Ueberzeugung, dass sie ihm doch wohl gefallen habe und wachend und schlafend klang's ihr ins Ohr: „Ich komme wieder." Als Robert Douglas am nächsten Nachmittag zur festgesetzten Zeit nach Auriel kam. fand er nicht, wie er es gewohnt war, Ottilie in der zum Herrenhaus führenden Lindenallee seiner harrend. Er vemisste sie; er hatte sich so daraus gefreut, ihr fonnigeS Gesichtchen zu er» blicken und während er sich mit dem Gedanken zu trösten suchte, Ottilie hab« gewiss dies und jeneS für den Vater zu thun, flüsterte eine innere Stimme ihm zu: „Wenn sie sich nach deinem Anblick sehnte, wie du nach dem ihren, hätte sie Zeit gefunden, dir entgegen zu gehen." Ziemlich verstimmt erreichte er daS Haus; unter der großen Linde vor demselben saß Moore, behaglich seine Pfeife rauchend und vergnügt dem Spiel einer Hühnerhündin mit ihren vier Zungen, welche in neuerer Zeit Ottiliens Liebling, Perry, bedenklich Concurrenz machten, zusehend. „Sind's nicht prächtige und kleine Dinger, Herr Douglas?" fragte Moore lächelnd, „ich wollte sie eigentlich ersäufen lassen und hatte schon SaUy gesagt, sie solle den Gärtnerburschen mit diesem Geschäft be-auftragen, aber Tilly gedeih außer sich, als sie eS er» fuhr und um sie nicht zu betrüben, ließ ich die kleinen Geschöpfe leben." »Wo ist denn Ottilie?" fragte Douglas ungeduldig „Ei — gieng sie Ihnen heute nicht entgegen? Nun vielleicht ist sie im Garten — sie sprach davon Lepfel zu einem Kuchen zu holen — sie weiß, dass Aepfelkuchen meine Leibspeise ist." „Ich werde Ottilie suchen." nickte DouglaS, indem er int HauS gieng — er hoffte Ottilie bereits in dem neben der Bibliothek gelegenen Arbeitszimmer, in welchem die Unterrichtsstunden stetS absolviert wurden, zu finden, als er aber das kleine Gemach betrat, war es leer. „Wie seltsam — sie ist sonst nie unpünktlich," murmelte DouglaS unzufrieden, indem er an den Tisch trat, auf welchem neben Ottiliens Büchern sein eigenes Arbeitsheft lag. Robert Douglas hatte in den letzten Wochen öfter in Auriel gearbeitet; die um angreiche Bibliothek dortselbst bot ihm manche Hilfsquellen, die ihn förderten und außerdem sagte ihm die auf Auriel herrschende Ruhe und Einsamkeit sehr zu. Entschlossen, hier OltilienS Erscheinen zu erwarten, setzte Douglas sich an den Tisch und nahm die Feder zur Hand, allein eS wollte heute mit seiner Arbeit nicht vorwänS gehen und fast gewann eS den Anschein, alS ob nicht die Geister vergangener Zeiten, sondern die liebliche Gestalt der Gegenwart, welche sonst Douglas beim Arbeiten gegenüber zu sitzen pflegte, seine Schaffens-kraft inspirierte! „Ich bin ein Narr," murmelte Douglas nach einer Weile halb lachend, halb »»zufrieden, indem er die Feder niederlegte; ich hatte so sest darauf gerechnet, erst mit dem Kinde Italienisch zu treiben und dann meine Arbeit zu erledigen, dass ich jetzt absolut nicht« fertig bringe. Wenn ich aber einstweilen doch nichts thun kann. ist'S schon bester, ich suche Ottilie auf — irgendwo wird sie ja zu finden fein." Im Begriff das Zimmer zu verlassen, fiel Robert Douglas' Blick aus seine eigene Gestalt, die ein Pieilerspiegel voll zurückwarf und mit einem Anflug von Selbstironie murmelte er: „Sollte man's glauben, das« ich früher einmal Anspruch darauf machen konnte, als ein schöner Mann bezeichnet zu werden? DaS Haar ist fast ganz grau geworden und meine Züge, die man früher „feinge-schnitten" nannte, sind jetzt scharf und eckig, während die tief eingesunkenen Augen kaum noch eine Spur ihreS alten FeuerS zeigen. Na, eS muss ertragen werden, wie so vieles, aber angenehm ist's nicht, um 20 Jahre älter auszusehen, als man wirklich ist. Merkwürdig, wie solch' unbedeutende Nebensachen den Menschen quälen können — ich habe doch andere, weit wertvollere Ding« alS mein gutes Aussehen im Laufe der Jahre eingebüßt, ohne eS fo schwer zu empfinden!" In den alimodischen Garten hinauSschlendernd, ließ Robert DouglaS seine Blicke suchend umhergleiten und bald hatte er Ottilie erspäht. Sie saß unter einem Rosenbaum, der zugleich rothe und weiße Blüthen trug; Rosenblätter lagen aus dem vollen Haar und die schlanken Hände des Mädchens spielten achtlos mit einer herrlichen Centisolie, während die dunkelblaue« Augen träumerisch ins Leere blickten. DaS zarte Ge-sichtchen hatte einen traurigen, verwirrten Ausdruck und fast wie erschrocken flog es über die feinen Züge, als die Schritte des Nahenden auf dem kiesbestreuten Pfade erklangen. „O Herr DouglaS," rief Ottilie aufspringend, „sind Sie schon da? Ich dachte gar nicht, dass es schon so spät sei." DouglaS fühlte sich erkältet — ob er in deS MädchenS Augen laS, dass sie nicht an ihn, sondern an einen anderen, einen kecken Soldaten mit braunem Schnurrbart gedacht hatte? „Ich dachte, du wolltest mich in Zukunft nicht mehr Herr Douglas nennen, Ottilie!" sagte er verstimmt. „Ach ja, das hatte ich vergessen, Herr Dou — Robert," antwortete das Mädchen errölhend, „eS klingt mir eigentlich unbescheiden, wenn ich sie kurzweg Robert nenne." suhr sie dann lebhafter fort, „Sie sind so sehr viel —• „Aelter willst du wohl sagen, Ottilie?" unterbrach Douglas sie fast finster. „Nein, ich wollte sagen, Sie seien mir in jeder Hinsicht so sehr überlegen," sagte Ottilie einfach. Sein Gesicht hellte sich auf. »Wie steht'S mit den Aufgaben, die ich dir sür heute gab?- fragte er dann freundlich. „Ich kam — nicht — dazu," entgegnete Ottilie stockend und erglühend, „ich will's aber nachholen — ich " Ihre Verwirrung wuchs mit jedem Wort und Robert DouglaS fühlte, dass sie etwas zu verbergen hatte. .So lerne jetzt dein Pensum." nickte er, „und ich werde inzwischen an meinem Manuskript arbeiten." Er wandte sich um, dem Hause zu; Ottilie folgte ihm schweigend, aber mit bebenden Lippen. Plötzlich legte sie die kleine Hand bittend auf Roberts Arm und sagte leise: „Vergeben Sie mir — es soll nicht wieder vorkommen, Roben." Die Berührung der kleinen Hand ließ Douglas erschauern, doch fasste er sich rasch und sagte abweisend: „Schon gut — wenn du dein« Lection kannst, melde dich." Damit ließ DouglaS Ottilie stehen und gieng WS HauS; sie blickte ihm bestürzt nach und murmelt« dann: „Wie seltsam er heut« ist — es war auch wirklich sehr unrecht von mir, nicht an die Auf-gaben zu d«nk«n." Nach etwa «wer Stunde suchte Otttlie ihren Lehrer auf und repetiert« die italienischen Vokabeln fehlerlos; auch mit dem Rechnen und der französischen Uebersrtzung gieng es nach Wunsch, aber die recht« Freudigkeit fehlt« heute sowohl der Schülerin wie dem Lehrer. DouglaS schaute oftmals in Gedanken versunken vor sich hin und überhörte Ottiliens Fragen ä einmal aber horchte er hoch aus, denn waS sie sagte, klang gar zu seltsam. „Was würden Sie thun, Robert," fragte sie mit niedergeschlagenem Blick und dunkel er» glühendem Gesicht, „wenn jemand Sie beschimpft und beleidigt hätte?" »WaS ich thun würde?" wiederholte er wie träumend, „es hängt davon ab, welcher Art diese Beleidigung ist, Ottilie." „Ich kann'S Ihnen nicht näher auseinandersetzen." flüsterte das Mädchen scheu und verwirrt, .es war nur eine — müßige Frage; stellen Sie sich irgend eine schwere Kränkung vor, die Ihnen unverdient zugefügt worden und sagen Sie mir. was Sie thun würden, um sich Sühne zu verschaffen, Robert." »Ich würde vermuthlich zur Selbsthilfe, gewöhnlich „Rache" genannt, greifen," antwortete Douglas finster, „und dann diese .Rache" mein Lebenlang bereuen. Aber wie kommst du zu einer solchen Vorstellung, Kind?" schloss er dann kopfschüttelnd, „hier in dieser weitab-geschiedenen Einsamkeit bist du sicher von jeder Be-leidigung und Kränkung." „Ach ja, daS weiß ich," nickte Ottilie lächelnd, aber mit Thränen in den Augen und ehe Douglas eine weitere Frage stellen konnte, eilte sie hinaus, um für den Thee zu sorgen. Dreizehntes Kapitel. Robert Douglas verließ heute Auriel zeitiger als sonst; seine Mienen waren verstört, sein Blick flackerte unstät hin und her, und wenn Ottilie mit ihm sprach, musste er sich erst besinnen, ob ihre Worte ihm gelten sollten. Der Weg von Auriel nach seiner Wohnung erschien Douglas heute endlos und zu Tode erschöpft langte er endlich daheim an. Er zündete kein Licht an; im Dunkeln sann und grübelte er und was er entdeckte, diente nicht dazu, ihn zu beruhigen. Er scheute sich, in sein Herz zu blicken, — wusste er doch, dass nur ein Bild darin lebte und dieS Bewusstsein wirkte geradezu lähmend auf ihn. „Ich will sie nicht lieben," stöhnte er verzweifelnd, „o, über die Oual dieser Gefühle!" Er verbrachte eine ruhelose Nacht und am Morgen sah eS nicht tröstlicher in seinem Innern auS; er hatte sich vorgenommen, einstweilen nicht mehr nach Auriel zu gehen und hoffte, wenn er Ottilie fürS Erste nicht mehr seh«, werde er sein Gleichgewicht «her wieder er-langen. So sandte er denn am Nachmittag zu der Stunde, da er in Auriel erwartet wurde, «inrn Boten dorthin und ließ sagen, er habe wichtige Arbeiten zu vollenden und könne heute nicht kommen. Als der Bote gegangen war, hätte DouglaS ihn am liebsten zurück-gerufen und wäre doch gegangen, aber dazu war'S zu spät und so unternahm er dann einen weiten Spazier« gang, um sich körperlich zu ermüd«» — er hofft« dadurch di« quälenden Empfindungen, die ihn zerrissrn, zu übertäuben. Todtmüde erreichte er endlich seine Wohnung wieder, sich schon im Stillen vor der Oede und Leere derselben fürchtend. AIS «r die Thür deS kleinen Wohnzimmers öffnete, bemerkte er mit Erstaunen, dass die Lampe bereit« an» gezündet war und näher tretend traute er seinen Augen kaum, denn in seinem ausgesesienen Sopha lkhnt« «in elegant gekleideter junger Mann. Kaum hatte dieser den Eintretenden erblickt, als er hastig aussprang, und, ohne die Cigarre aus dem Munde zu nehmen DouglaS entgegenrief: „Na, alier Freund, was sagen Sie nun — nicht wahr, Sie hätten eher deS Himmels Einsturz erwartet, als Tom Mowbray als Gast unter Ihrem Dach." Di« herzliche Begrüßung und der lustige Blick der braunen Augen thaten Douglas in seiner weltschmtrzlichen Stimmung wirklich wohl und Toms Hänte schüttelnd, hieß er ihn willkommen " ^Und Sie wundern sich gar nicht über mein plötz-liches Erscheinen, DouglaS?" fragte Tom jetzt scherzend. „Dazu hatte ich noch keine Zeit — ich musSte mich erst darüber freuen," gab Douglas heiter zurück. .Schön gesagt, aber ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen. Douglas. Wir sind auf dem Rück« marsch in unsere Garnison; vorgestern in aller Frühe ritten wir an Auriel vorbei und schon damals hätte ich Sie gern ausgesucht, allein zwei Kameraden waren marode und so durfte ich die Truppe nicht verlassen. Heute haben wir in der nächsten kleinen Stadt Quartiere bezogen und da die Maroden wieder gesund sind, konnte ich für einige Stunden abkommen. Aber nun eine GewissenSfrage — können Sie mir etwaS zu essen geben, Douglas?" DouglaS schaute bedenklich drein; „Brot ist freilich vorhanden," sagte er überlegend, „und an Getränk fehlt'S auch nicht, da ein Freund aus Südfrankreich mir vor einigen Tagen ein FafS köstlichen Macon's zeschickt hat, aber sonst — halt, jetzt weiß ich, was ich Ihnen vorsetzen kann - - ich mache Ihnen ein Rührei aui fines herbes." „Und Sie vermuthen, dass dies Gericht sich essen assen wird?" forschte Zom Mowbray. »Ohne Sorge — ich macht mich sogar anheischig, Ihnen noch eine zweite Portion desselben zu bereiten, weil ich weiß, dass eS Ihnen schmecken wird und an fehlt'S mir glücklicherweise nicht." (Fortsetzung solgt.) 4 Belehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc Verfehlte» Leben. Lass' ab von jenen süßen Träumen, Die ver; und Hirn so seft umspinnen, Dass du im thatenlosen Säumen Die schönen Zage lässt verrinnen. Das Leben ist zu ernst »um Spiele! ES fordert dich ju raschem Handeln, Willst du nicht, fern von jedem Ziele. Aus gltlckentfernten Psaden wandeln. Denn einmal kommt die herbe Stunde. Wo die Erkenntnis dich durchzittert, „Verfehlte« Leben !" heißt die Wunde. Die deinen letzten Tag verbittert. A. Nitschke. In« Album. ES ist besser. Zärtlichkeit in ein gutes Herz säen, als Korn in ein Feld, denn dte Ernte deS Herzens dauert ewig. Bulwer. » Sei aus deiner Hut vor Auswallungen des Zorns. Lass deinen Unmuth niemals Leute fühlen, die dir nichts daraus er- widern dürsen oder möi.en. Platen. * Nicht lenkt der Mensch den Krieg! Gott gibt und nimmt den Sieg, Doch den getrosten Mulh, Den Muth, der Wunder thut, Gibt di« gerechte Sache. L. Th. Kosegarten. * Di« Liebe zanket nicht, die Lieb« streitet nicht, Die L ebe wanket nicht, die Liebe weichet nicht. Fr. Rückert. Die Vorsätze zur Thätigkeit und zum wirklichen Leben müsse» niemals ver» schoben, sondern sogleich auSgesühit werden. B«sser, es misslingt manches, als dass alle« unterbleibt. Ernst Wagner. In allem andern lass dich lenken. Nur nicht im Fühlen und im Denken. » Ei» Schneeball und da« böse Wort, Di« wachsen, wie sie rollen fort. Eine Handvoll wirf zur Thür hinaus, Ein Berg wird's vor de« 'Nachbar» HauS. ♦ Wer da fährt nach großem Ziel, Lern' am Steuer ruhig sitzen, Unbekümmert, wenn am Kiel Lob und Tadel hochauj spritzen. Geibel. Wie rciniflt man Wolldecke» ? Es ist ganz leicht, Wolldecken zu reinigen, das« sie weder filzen noch ihre Lustdurch-lässtgkeit einbüßen. Man macht dazu einen recht starken Seifenschaum mit lauwarmem Wasser. In diesem, da« mehrmal« ge> wechselt wird, wäscht man di« Decken rein, indem man den Stoss durch di« hohlen Hände durchzieht und aus den Boden des Fasses drückt; danach spült man si« — wa« sehr wichtig ist — in lauwarmem Wasser, nie in kaltem, wodurch sie ein-lausen würden. Nach dem Spülen werden sie gar nicht auSgerungen, sondern ganz nasS, möglichst gerade aus di« Leire ge hangen und dort gelassen, bis si.' ganz trocken sind. Ist die Decke völlig getrocknet, so wird sie von zw«i Personen gut hin-und hergezogen, wie e« beim Wäschelegen üblich ist. Sie ist dann zum Gebrauch s«rtig. Holzgeräthschafteu, die zu Küchen-zwecken dienen, haben den Uebelftand, das« in die Poren des Holzes leicht Speise-slüssigkeit eindringt, dort vertrocknet und die Holzwände, wenn nicht nach jede«-maligem Gebrauch die gründlichste Reini-gung stattfindet, mit zersetzbaren Stoffen aller Art verunreinigt. Durch Staub und Stauch unansehn-lich gewordene Lelgemalde reinigt man durch Abwäschen mit ein«m Absud von Seisenwurzel. Man trägt den kaltgeword«-nen Absud mit einem Schwämme aus und übergeht das Bild nach dem vollkommenen Trocknen mit einig«« Tropfen Mohnöl, welche man mit dem Ballen der Hand aus dem Bilde verreibt. Soll da« Bild ge-ftrnis«l werden, so müsste dirS mit einem durchsichtigen Mastixlack geschehen. Zur Vertilgung des Hausschwam. mes, welcher sich in dem Hohlraum zwischen Zimmerfußboden und Zimmer-decken angesiedelt hat, versShrt man in der Weise, dass in d«n Fußboden od«r die Decke Löcher gebohrt werden und Chlorgas in die Hohlräume geleitet wird, woraus man die Löcher durch Psropsen wieder schließt. DaS Ehlorga« dringt in alle Fugen und Spalten und vertilgt den HauSschwamm. Rettung von Thieren bei Bränden. Die Pferde sind bei ausgebrochenen Brän-den meist schwer au« dem Stalle zu drin-gen. Man hat die Erfahrung gemacht, das« sie, wenn gesattelt oder angefchirri wutden, leichter hinau«gesührt werden konnten. Beim Rindvieh, welche« meist störrig ist, w«rd«n die Augen verbunden oder der Kops mit einem Sock umhüllt. Schweine und Schafe fas«t man bei den Ohre» und Hintersüßen und zieht sie so aus dem Stall. Aufrecht fltz«n! E« ist schon ost ge-sagt worden und e« kann doch nicht ost genug wiederholt werdea, das« «ine nach vorn gebeugte Haltung deS Körpers beim Sitzen die G«fundh«it allmählich zerstört. Bei dieser Hallung werden der Magen und die Leber zusammengedrückt und die Arbeit deS Herzens ungemein erschwert: auch »ie Eingeweide weiden gequetscht und in ihrer so nothwendigen wurmsörmigen Bewegung ausgehalten, wobei der ganze VerdauuagSprocess leide,. Daher sollten sich alle, welche viel sitzen müssen, einer ausrechten Haltung befleißigen, und sich, selbst im Zustande der Ermüdung, gewalt-iam ausrichten, oder lieber «in» Zeitlang zum AuSruhen hinlegen. Aor dem Leihhaus. Meyer: »Per-zeihen Sie, können Sie mir vielleicht sagen, waS die Uhr ist?" — Müller: »Mit dem größten Bergnagen. Di« Uhr ist ein me-chanisch«s Instrument, um die Zeit zu messen." — Meyer: »Ganz recht, aber wa« zeigt di« Uhr jetzt gerade«" — Müller: „Wie spät «S ist." — Meyer: .Donn«r-weller. ich meine, welche Zeit Si« aus Ihrer Uhr haben." — Müller: „Ach so l Ja, dann bedauere ich. Ihnen keine AuS« kunft geben »u können, denn meine Uhr steht s«i» 14 Tagen — da oben Gevatierl" Höchste Pflichttreue. Handlung«, reisender (tu Cannchalea)- .Wohlan, da ihr fest entschlossen seid, mich zu braten und zu verzehren, so bitte ich, bei dieser Gelegenheit unseren unübertrefsli.'.en Sen zu versuchen!" s Eoutaut. Hausierer (zudringlich)^ „Kaufen Sie wenigstens e' Paketchen Haar nadeln, junger Herr! ... Ich nehm' s später zurück, wenn Sie nicht heiraten!" Im «?ifer. Porsitzender (die Versammlung schließend:) „Seien wir einig, meine Herren, wie uns der H«rr Vorredner soeben ermuntert hat, denn wenn wir einig sind, bilden wir eine Macht, gegen welch« selbst die Götter ganz vergeblich kämpfen." ch- Wacht' Seite Wohnung zu vermieten. Irai Sparcassegeblinde ist eine schöne Wohnung, im III. Stock, mit 3 Zimmern, 1 Küche. 1 Speiskammer nebst Znbehür ab i. März zu vermieten. 5728 In allen bezüglichen Eingaben ist nachstehende Gescb&ftszahl anzugeben. N. c. I 369/1 Vom k. k. Bezirksgerichte Cilli, Abth. L, wird bekannt gemacht: Es sei Aber Antrag des Dr. Ivan Deiko, Advocat in Cilli, als Concurs-tnasäeverwalter im Concurse des Albert Fröhlich die gerichtliche Verstei- ferung der in die Concnrsmasse des Albert Fröhlich von Cilli gehörige [atwaren bewilligt worden und wurde zur Vornahme dieser Versteigerung der Termin auf den 3C 2. März 1901 um 9 Uhr im Hause ■des Spediteurs Ferdinan > Pellö, Grazerstrasse, mit dem Beisatze angeordnet, dass die zu versteigernden Mobilien nicht unter dem Drittel des Aus» mfispreises hintangegeben werden. Das Meistbot wird sofort zu erlegen und die erstandenen Mobilien sogleich wegzuschaffen sein. Als GerictitS-Commissär wird der Herr k. k. Notar Deticek abg» ordnet. K. k. Beilrk^erieht Cilli, Abth. 1, am 11. Februar 1901. 5746 Bei dem im soll die unterirdische eingeführt und an einem Unternehmer vergeben werden. Darauf Reflectierende wollen die näheren Bedingungen bei der gräfl. Berfrenmllunf M. NVefaii anfragen. 5745 Die gräfl. Berjf
  • *ection. ustei /ablührcndc-gillen welche seit Jahren bewahrt und von hervorragenden Aerzten als leicht abführendes lösendesMittel empfohlen werden, stören nicht die Verdauung. sind vollkommen unschädlich. Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillen selbst von Kindern geru genommen. Ein» Schachte). 15 Pillen enthaltend, kostet 16 kr., eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen entMlt. kostet nur 1 fl. 5. W. Man rrovl a nrro ..Philipp Nenstein »" abfahrende Pillen". ^"lt V DJ lail^ ö Nur echt, wenn jode Schachtel auf der Ktckwite niit unserer gesetzlich protocollierten Schutzmarke „Heil. Leopold" in rotbschwarzem Druck versehen ist, Unsere registrierten Schachteln, Anweisungen und Km Silagen müssen die Unter-achrift . Philipp Nenatein, Apotheker1' enthalten. Philipp XeuNtein'fi S45« Apotheke zum „heiligen Leopold", Wien, L, Plankengaase 6, Depot in Cilli bei Herrn M. Ranscher. Apotheker. D.W. 24 /2. 01. 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O-äste -wi llkommen. ii i* ßrncbleldendB! Soeben erschien die neu verbesserte Broschüre aber Heilung aller Arten Unterleib«' brttche von Dr. M. R>imani s Dieselbe wird auf Anfrage v llig kostenfrei zug. saudt. Man adressiere: Dr. M. Rrinianns. 5i'2 Wien. VII/, Nr «?, Postf-ch r.6H4 Gut- Uhren billig mit S|Jöi lArittl. öoisnti« ml. an Vrisalr Hinns Konrad l'hreiifahrlli aad Goldwai es -t'.xporlhaa» BrUx (Boh.uen). B»lk Nickel-«»».-Uh» II. 5*75 36t filbr-Ktn.-Ku' tL&'Sii iMiir eilbtrtrtt« I. > »>. ffiKtrr-Uftt fl. 1-9». iRriiu Sirrao Ift mit »em f.f. Min asMriciiinct. Ix»», ««l». u. ftld *«tfttmin(i»mc MittfB B. tsiicittc tsnfr . s»m#l4tnfcrn. SiliMO lllnstr. Preisrataloit gratis aad franeo. (Perle Steiermarks) vom Weingute Pongraz in Wind. Feistritz £>ex Liter SO tex. empfiehlt 5734 JULIE ZORZINI ßisilef „mi goldenen Engel« Carl NalMikosHie»« Lederhandlung Rathhausgasse 22, CIIII, Rathhausgasse 22 empfiehlt den P. T. 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