etbriftltituBQ: StatbauSgafsr Nr 5 lel-rdon Kt. li, inlnarboiu ZI,Kid (Ml #u§itoCoi« tu eonn- U. Kc>». t»a«> ro» 11—11 Uir ccim. HantschnU»» nwrtni nicht »otütfjtjfb«!!, naaeitlok St». Iratunflcn »ich: fcfnltfftchHat. •nTl«kj,ang(n mmnTt »ic 8Rt>luitgen vrril-»»chl«». Die »XtRtttfK Bortt" nlchnnt |«tf» »ittanxfi uns eoaitUg •kalt«. yo «m. Verwaltung: RakbauSqassr Str. 5 J?t. *1, inlomrfc»« VN»«Sdt!>tlll,llNs,t» Durch »ie V»« »qo»e>: S*tcrt«Ijaftrifl . . . K liO Halbjiidriz . ... X «i 4« S-Htlidr», . ... x irw All« (i III mU iofttEimt ist H-ü» ! V!v»»il>ch . . , . K l'lO Pirrte!jo$tig . . . K » — iSonjjibrtfl . ... K U.— Rill« »»!>»»» frtdbrn sich tu £quj)l;cti(l||ou um Sie dtdrr», Ctsgelntclc Vtisreaerl* icttn MI »ut »ddkftrll»»«. Ar 51 Hillt. Samstag, 25. Juni 1910. 35. Jahrgang. Das punftamistisilic Hrhfrst. Die Kundmachung des Stadtamtes, in welcher für die Tage des geplanten panflawi-stischen Sokolfeste« im Bereiche der Stadt Cill: Schutzvorkehnmgen getrosten werden, gibt der gegnerischen Presse Anlaß zu den heftigsten An> griffen gegen die Stadtvertretung von Eilli und gegen die deutschen Kaufleute und Gewerbe-treibenden. Mit einer wahren Gier klammern sich die »indischen Hetzer an eine neue Ge-legenheit, durch wüste Straßenkundgebungen den deutschen Charakter unserer Stadt herabzusetzen, die ruhige Bevölkerung herauszufordern und zu beschimpfen. Es werden alle die Mächte auf-gerufen, die sich bei derartigen provokatorischen Veranstaltungen stets als Beschützer der pan-slawistischen Hetzer erwiesen haben. E« wird schon heute wieder mit dem Boykott deutscher Geschäftsleute gedroht und ein wahrer Paror-xySmuö der Hetze grinst uns aus den windischen Blättern entgegen als ein sehr bezeichnetes Vor-zeichc» dessen, was sich am 14. und 15. August in der deutschen Stadt Eilli und dem fast aus-schließlich deutschen Bororte Gaberje abspielen soll. Es muß festgestellt werden, daß das Stadt-amt mit seiner Borsorge gegenüber dem ge-planten zanflawistifchen Hetzfeste nur seine Pflicht tut und daß ihm jeder ruhig denkende Be-wohner der Stadt und ihrer Umgebung, mag er Senior der modernen Luftschiffer. Zum 100jähr. Todeslage I. M. Montgolfiers. 1810 - 26. Juni. 1910. Bon Dr. Peter N a t h m a n n. Eilende Wolken, Segler der Lüfte! Wer mit eut> wanderie, mit euch schiffte! An diese Worte Schillers werden wir erinnert, wenn wir des Mannes gedenken, der heute vor einem Jahrhundert das Zeitliche segnete und einen Teil seines Lebens damit zubrachte, auf künstlichem Wege einen Aufstieg in die Luft zu ermöglichen. Diesem Manne, der als Bater der modernen Luft-schiffahrt in einem gewissen Sinne bezeichnet werde» darf, sollen die folgenden Zeilen gewidmet sein. Josef Michel Montgolfier wurde im Jahre 17.40 zu Vidalonles-Annonah geboren. Zusammen mit seinem Bruder Jaqucs Etienne übernahm er, nach Absolvierung sorgfältiger Studien auf den Ge-bieten der Mathematik, Mechanik und Physik, die Papierfabrik seines Vaters. Das in dieser Fabrik hergestellte Velinpapier, das sich durch große Dich-tigkeit auszeichnete, brachie die beiden Brüder wohl zuerst auf den Gedanken, einen Ballon heizustellen. Dieser Gedanke war freilich nicht ganz und gar ihr geistiges Eigentum, denn der spanische Pater Don Gusmao hatte bereits 1709 einen solchen aussteigen lassen, freilich ohne größeren Erfolg. Seine Erfin-dung war halb uud halb in Vergessenheit geraten. Die beiden Montgolfier nahmen sie wieder aus, ope-rierten glücklicher als ihr Borgänger und verschafften sich so einen Weltruf. er nun ein Deutscher oder Wende sein, für die Schutzvorkehrungen nur dankbar sein muß. In höchst heuchlerischer Weise wird in der windischen Presse die Frage aufgeworfen, wieso eS denn in Eilli nur bei slawischen Festen zu Exzessen komme. ES wird die Behauptung ausgestellt, daß eben nur die Deutschen es seien, die solche Exzesse hervorrufen, weil ja deutsche Feste ohne Störung verliefen. Wer unsere windischen Macher genauer kennt, der weiß ganz genau, daß eS noch nie zu einem Straßen-exzesse gekommen ist, wenn die Win-dischen in derMinderheit waren. Wenn aber der Tritt der Sokolmassen durch die Gassen hallt, dann entfacht das Machtbewußtsein bei den windischen Machern eine ganz bedeutende Tapferkeit. Dann kommt eS zu den maßlosesten Provokationen, dann beschimpfen sie von dln Straßen ouö zu den Fenstern hinauf unsere deutschen Frauen und Mädchen, dann zeigen sie ihre Macht, sowie sie ihre Macht und ihre Kulturhöhe und ihre Bildung zeigen in Laibach und in Prag. Diese hetzerischen Kundgebungen sind es, welche einzig und allein zu Exzessen Anlaß gegeben haben. Sie sind es allein, gegen welche der so ruhige deutsche Bewohner Eilli«, erfüllt von den Pflichten feiner nationalen Ehre, zur Abwehr gegriffen hat und solche Kundgebungen müssen im Interesse aller Bewohner unserer Stadt vermieden werden. Die deutsche Bc-völkerung hat daS Recht zu verlangen, daß be- Die Geschichte ihrer aeronautischen Versuche ist die folgende: Am ö. Juni 1783 ließen die Brüder Montgolfier ihre ersten Lustballon steigen. Als An-triebmittel gebrauchten sie erwärmte Luft. Die Bal-lonhülle vistan d aus mit Papier beklebter Leinwand. Zu ihrer Idee waren sie auf dem Wege gekommen, daß sie aus den voa Feuern aufsteigenden Rauch-wölken darauf schlössen, daß diese auch geeignet sein müßten, eine bestimmte, nicht allzuschwere Last mit sich in die Höhe zu führen. Ihren ersten Ballon-versuch führten sie denn auch mit starkqualmendem Brennmaterialien — Stroh und zerkleinerte Wolle — aus Die beiden Experimentatoren waren aber auch zugleich wissenschaftlich genügend vorgebildet, um sich zu sagen, daß eine leichtere Gasart als die Luft auch zugleich eine geeignetere Antriebskraft her-geben müßte. Schon 1750 war man mit dem spezifischen Gewicht des Wasserstoffgases bekannt ge-worden. Kaum ein Vierteljahr nach ihrem ersten Versuche füllten sie denn auch ihren Ballon mit Wasserstoff und ließen ihn — am 27. August — aus dem Pariser Marsselde steigen. Bekanntlich zerplatzte aber die Ballonhülle in der Lnst und wurde, als sie in der Näne von Paris zu Boden gefallen war, von herbeigeeilt?» abergläubischen Bauern als .TeufelSwerk" nach allen Regel» der Kunst tüchtig mit Dreschflegeln bearbeitet. Andere griffen die Erfindung aus und bauten die „Mont-geisteren' nach eigenen Lysttmen aus, die schließlich aus die lenkbaren Lustschiffe unserer jüngsten Gegen-wart hinführten. Abgesehen von vielen anderen Einzelheiten ist die Erfindung der „Montgolfieren" als das Haupt-lebenswerk der beiden Brüder anzusehen, an dem wohl beide in gleicher Weise ihr volles Verdienst haben, das hier an dieser Stelle keinem von beiden leidigende Kundgebungen, Beschimpfungen und Ueberfälle von ihnen ferngehalten werden. Die Deutschen Oesterreichs sind nicht dazu da, um Tag für Tag ein Kuchelbad über sich ergehen zu lassen, um verunglimpft zu werden, wie dies in Laib.,ch geschah, wenn einem gottbegnadeten heimatlichen Dichter ein Denkstein gesetzt wird. Die Deutschen Oesterreichs sind nicht verpflichtet, sich in ihren Heimstätten in ihrem völkischen Empfinden verhöhnen zu lassen. Und weil ihnen eine kräftige Abwehr hetzerischer Einfälle von niemanden übel genommen werden kann, deshalb ist es auch nur recht und billig, wenn die Be-hötde Schutzvorkehrungen trifft, welche einzig und allein dazu angetan sind, Zusammenstöße zu vermeiden. Die Stadtvertretung ist sich der Bedeutung dieser ihrer Aufgabe b:wußt und sie wird sich durch keinerlei Einflüsse abhalten lassen, für die Sicherheit und Ruhe nachdrücklichst zu sorgen. _ Eine „Budgrldebalte". Die Reden nach Parteien kontingentiert, inner» kalb der Parteien nach der Minute zugemessen die Gesamtrededauer nach Stunden genau bestimmt, diese Stundenzahl in Sitzungstage fest eingeteilt, der BerhandlungSgegenstand in Parteien nach quanti-tativen Gesichtspunkten gruppiert — das nennt man im österreichischen Abgeordnetenhaus? eine Budgetdebatte! Das vornehmste Recht des Parla-ments, den StaatSvoranschlag zu beraten und zu bestimmen, ist im österreichischen Abgeordnetenhaus? zur lächerlichen Farce geworden. in irgend einer Weise abgesprochen oder auch nur geschmälert werden soll Doch Josef Montgolfier war nicht der Mann, eS bei den bisherigen Erfolgen bewenden zu lassen. Rastlos arbeitete er weiter, bald aus diesem Ge» biete, bald auf jenem, ihm ferner stehenden. So erfand er 1784 den Fallschirm, eine wesentliche Ver» besserung seines LuftfchiffsystemS. Und gerade diese Fallschirmversuche waren es nicht zum geringsten, die, allgemeines Aussehen erregend, ihn in den wei-testen Volksschichten bekannt machten. Doch das ge-nügte ihm nicht. Run kam er im Jahre 1794 mit einem eigentümlichen Abdampfapparat heraus, der sich als sehr praktisch für den in den Kinderschuhen steckenden Lampfmaschinenbau erwieS. Roch einige andere Verbesserungen verschafften ihm auch auf die-sem Gebiete einen rühmend genannten Ramen. Rast-los arbeitete er jedoch sort. 179t! erfand er zu» sammen mit Argand den Stoßheber. Und wieder folgten andere Erfindungen. Doch die hier ange-führten werden genügen, um ein Bild von seiner ungeheuren Regsamkeit zu geben. Nach Ausbruch der großen französischen Revo-lution finden wir Josef Montgolfier in Paris. Aus dem Dunkel der Provinz war er nun in die Sonne der Seinestadt gerückt worden, wo sein großes Kün-nen und noch größeres Wollen mehr als dort der allgemeinen Beachtung zugänglich gemacht werden sollten. Die revolutionäre Regierung, die seine Ver-dienst? vollauf würdigte, ernannte ihn zum Admini-strator des „Confervatoire des arts et metiers". 'Das war der rechte Posten für Jofef Montgolfier. Freudig halle er angenommen und voll und ganz füllte er auch seine Stellung auS, viel Gutes wir-kend und der Entwicklung und Ausbreitung der modernen Technik nützend. Später finden wir ihn S«!e 2 Lettische Wacht sJiuniai.r 51 Wenn man das so öffentlich ausspricht, dann kann man allerdings gewärtig sein, daß sich die Herren Abgeordneten gekränkt fühlen, wie es schon oft bei wahrheitsgetreuer Kritik des österreichischen Parlamentarismus der Fall war. Aber urteilen sie denn anders? Ist denn die Leere, die den meisten der Herren Volksvertreter entgegengähnt, wenn sie ihre mit 37 oder 38 Minuten kontingentierte „Sud-getrede" heruntersagen, nicht dasselbe Urteil in der Tat, wie das unsere in Worten? — Die Budgetdebatte des österreichischen Abgeordnetenhauses ist wirklich lächerlich, reizt zum Spotte und erniedrigt das Parlament und alle die ihm angehören. Die letzteren deswegen, weil es in ihrer Hand läge, Wandel zu schaffen. Da tut einmal wirkliche Disziplin in den Parteien not. Die sollten jede einzelne für sich einen Stolz dareinsetzen, bei der Budget-debatte durch ihre besten Redner vertreten zu sein, der auch etwas zu sagen hat. Sonst ist aber Schweigen besser als diese Debatte. Was jetzt im österreichische Abgeordnetenhause vorgeht, ist ödeste Zeitvergeudung. Bis spät in die Nacht dauern die Sitzungen und wenn man darüber berichten soll, kommt man in Verlegenheit, was man aus den „Reden" hervorheben könnte. Der Saal ist leer und nur wenn eine Abstimmung angesagt ist, füllt er sich. Das Präsidium hat mit den Parteien bin-dende Vereinbarungen getroffen, so daß Abstimmun-gen nur zu einer vorher festgestellten Stnnde vor-genommen werden können, also Ueberrumpelungeu beinahe ausgeschlossen sind und die Herren Adge-ordneten während der eigentlichen Debatte ruhig in der JagdauSftellung sein können, wenn sie eS nicht vorziehen, den Volkssängern beim Heurigen, statt dem Klubkollegen im Parlamente zuzuhören. Müssen denn diese Reden gehalten werden? Der Inhalt mag ja dem einzelnen Abgeordneten wichtig erscheinen, aber parlamentarischen Wert haben die Reden nicht, weil sie nicht angehört werden, keinen Widerhall finden. Wäre eS da nicht besser, man ließe eS zu, daß solche Reden einfach fix und fertig schriftlich vorgelebt und dann ins stenographische Protokoll aufgenommen werden? Scherz bei Seite! DaS Parlament täte gut, sich einmal seiner Zweck- und Namensbestimmung zu erinnern. Da ist eine Reform notwendig, zu der aber die Steinwenderischeste Geschäftsordnung nicht hinreicht, denn eine wirkliche Reform kann da nur durch Selbstzucht, durch Selbsterkenntnis erreicht werden. noch als Mitglied deS »Bureau consultatif des arts et manusactureS", das dem Ministerium deS Innern unterstellt war. Bei allen diesen gewaltigen äußeren Erfolgen blieb aber Iosos Montgolfier dennoch der schlichte Mann, der nur in der Arbeit seine volle Befriedigung sah. Von dem Charlatanartigen, daS man ihm eine Zeitlang durchaus und durchum anhängen wollte, war wenig an ihm. Nur sein Ehrgeiz suchte Befriedigung; der trieb ihn hier und da zu Ver« suchen, die stark an moderne Reklame erinnern. Aber man muß ihm das zugute halten, denn er wollte nichts anderes, als seine Erfindungen drei-teren Volksschichten in allerdings etwas lauter Weise bekannt geben. Bei seinen Erfindungen ging Montgolfier meist recht methodisch zu Werke. Schritt für Schritt zog er seine Schlußfolgerungen. Erst wenn er seiner Sache gewiß und sicher war. kam er mit ihr heraus. Seine gediegene mathemalisch« und physikalische Vor-bildung tat ihm dabei gute Dienste. Sie wies ihm die Wege, die er zu wandeln hatte, um Abänder-ungen oder Verbesserungen anzubringen. Dazu kam eine ihm und seinem Bruder angeborene Geschicklich-keit in mechanischen Dingen. Die>PraxiS deckte sich da immer mit den Berechnungen und Mißerfolge waren im allgemeinen gänzlich ausgeschlossen. So arbeitete der be-gabte Mann unablässig nicht nur an den Dingen, mit denen er sich beschäftigte, sonder» an sich selbst. Und jede Erfahrung, die er auf diefe Weise machte, kam bei späteren Versuchen wiederum praktisch zur Verwertung. Die Pariser Zeit, in der Montgolfier als Be-amter wirkte, absorbierte natürlich viel von seinen Kräften, Immerhin brachten, wie wir bereits oben zeigten, auch diese Jahre manche« Wertvolle, daS heute noch gebraucht wird und ohne dessen Erfin- Aus Her slvmenischen Prelle. Eine eingehende »Würdigung" des Tones, aus den die slowenische Presse gestimmt ist, brachte seinerzeit einen Aussatz der .Litcrarischen Praxis", in welchem Aufsatze an Hand einer reichen Blüten» lese aus der slowenischen Presse unwiderruflich der Nachweis geliefert wurde, daß der Schimpfrekorl. des weltberiichtigten „Arizona Kickers" von ihr aus allen Linien geschlagen ist. Zu dieser Kennzeichnung paßt solgende Selbstkarakteristik, die in dem slowe« nischrn Tagblatte ..Jutro" vom 12. v. N. zu lesen ist. Es heißt darin: „Und tvie unsere Zeitungen mit Kot zu beweisen und verächtlich zu machen verstehen, daS wissen wir. Wenn man einen Wett-bewerb für die ärgsten journalistischen Uebersälle und Beschimpfungen ausschreiben wollte, würden unsere Zeitungen unter allen europäischen ganz sicher den ersten Preis erhalten. So ein skandalöse» Polemisieren wie in einigen nnserer Zeitungen ist überhaupt in der ganzen Welt nicht zu finde». Deshalb ist unler den Slowenen das ganze Lebe» verbittert, leidenvoll verbittert." ES widerstrebt uns, die Ausdrücke hier anzu-geben, die sür den Butikenton der slowenischen Presse so bezeichnend sind. Unter anständigen Mcn* scheu nimmt man eben derartige Worte nicht in den Mnnd und läßt sie auch nicht in die Feder ein-fließen. Die Giftstachel dieser Presse drückt sich auch deshalb so überaus schmerzhaft ins Fleisch deS an» ständigen Gegners, weil sie gleich der sozialdemo-kratischen, jeden sachliche» Kamps sosort inS Per-sönliche hinüberführt und hier den niedrigsten Instinkten folgt. Die Probe auf das Exempel hat dieser Tage daS Laibacher sürstbischöfliche Organ, der „Slowenec" gemacht, der in Erwiderung auf eine Protestkundgebung der Laibacher Evangelischen wider der päpstliche Enzyklika den Eiuberuser dieser Versammlung. Psarrer Dr. Othmar Hegemann, in der denkbar ordinärsten Weise augriff, ihn die Durchschnüfflnng seines Familienlebens ankündigte und dem sanatisierten Pöbel als Objekt sür eine Gewalttat aufzeigte. Polnische Rundschau. Inland. Reichsrat. Die Sitzung am Donnerstag war sehr gut be-sucht Die Abstimmung über die letzte Gruppe des Staatsvoranschlages und daS Finanzgesetz vollzieht dung manche unserer modernen Maschinerien sicher-lich auf andere Wege geleitet worden wären. Als Josef Michel Montgolfier am 26. Juni 1810, also heute vor einem Jahrhundert, zu Bala-rnc les bains bei Montpellier das Zeitliche segnete, war die Trauer um den Dahingegangenen weit über die Grenzen Frankreichs hinaus eine ehrliche und tiesgesühlte. Kaum je zuvor war ein Erfinder so populär geworden, wie Montgolfier, der ja auch jede Gelegenheit ergriffen und wahrgenommen hatte, seine Experimente einem möglichst großen Publikum ad oculoS zu demonstrieren. Von den Schriften, die er zusammen mit seinem Bruder verfaßte, nennen wir hier die folgenden: „DiSkurS sur l'aerostat", „Lei voyageurs aeriens" „Memoire sur la machiue aerostatique." Außerdem finden sich noch zahlreiche kleinere Aufsätze in den Zeitschriften und Zeitungen jener Tage zerstreut, in denen er für die Ausbreitung seiner Ideen einzu treten versuchte. Und er arbeitete nicht umsonst. Der Erfolg blieb ihm treu Ein die beiden Brüder darstellendes Denkmal wurde im Jahre 1883 zu Annonay, ihrem Geburtsorte, mit vielen Feierlich-leiten enthüllt. Ihr Andenken aber wuchs so recht erst mit der Ausbreitung und Veivollkommnung der Luftschiffahrt der sie die ersten Pionierarbeite» geleistet. Heute, da sich nun der TodeSiag des einen der beiden Brüder zum hundertsten Male jährt, wollten auch wir die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, aus das Leben und Wirken dieses verdienstvollen Mannes in gebührendem Maße hinzuweisen. Die Welt, nicht nur sein engeres Heimatland Frankreich, hat ihm vieles zu verdanken. Deshalb zollen auch wir ihm unseren Dank, indem wir sein Angedenken ehren! _ sch ohne jeden Zwischenfall, Die Einstellung des Betrages zum Auswande für die gemeinsamen Angelegenheiten wird mit der vom Generalberichter-statter beantragten Z ffern angenommen. Die ganze Sitzung war mit Abstimmungen ausgesüllt. Während der Abstimmung kam es wiederholt zu Zwischen» fällen, die vor allem die Tschechen durch ihre Takt-losigkeit hervorrieft». Abgelehnt wurden die Anträge des Abg. Malik wegen Einstellung eineS Betraget zur Aufstellung einer Herme für Bareuther in der Säulenhalle deS Abgeordnetenhauses, des Abg. Stanjek wegen der Unterstützung der „KomenSky-schulen", deS Abg. Pacher wegen des staatlichen Beitrages sür BolkS- und Bürgerschulen, deS Abg. Seitz bezüglich der Beseitigung des Abend- und 'SonntagsunterrichteS bei den höheren Gewerbeschulen. Die Wechselrede über den Dringlichkeitsantrag be-treffend die Hausweber wird fortgesetzt. — In der Freilagsitzung wurde der Staatsvoranschlag in dritter Lesung angenommen. Die Gruppierung der Parteien bei der Abstimmung ist dieselbe wie bei den anderen Abstimmungen. Die MehrheitSpartei besteht auS den Deutschnaiionalen. den Ehristlichsozialen, ?e» Buko wiuaer Ruthenen, den Polen und den Italienern. Die Minderheilspartei aus der Slawischen Union, den Sozialdemokraten, den 3 Alldeutschen, den Ruthenen und dem Abg. Pitacco, dem einzigen Italiener, der dagegen stimmte. Die Kroaten auS Dalmatien hatten sich vor der Abstimmung entfernt. Die nächste Hausfitzung. In der Obmännerkonferenz wurde vorgeschlagen, die nächste HauSsitzung erst am jMontag den 4. Juli und in der nächsten Woche nur Au«>chußsitzungen abzuhalten. Dagegen remonstrierien die Sozialdemokralen. Tschechen uud Südslawen, die noch für Mittwoch den 28.' ds. die Abhaltung einer Sitzung verlangen. Da drüber keine Einigung erzielt werden konnte, wird da« HauS in dieser Frage ent-scheiden. Man hofft im Hause, die Anberaumung der nächsten Sitzung sür Montag den 4. Juli durchsetzen zu können. Abg. Marckhl bei Direktor Kaizl. Abg. LandeSgerichtsrat Marckhl sprach vorgestern bei dem Leiter der Südbahn, Direktor Kaizl, vor, um auch diesem die aus die Herstellung oefferer ZugSverbinduugen zwischen Eilli — Pragerhos und Graz und auf Sanierung der Bahn Gonobitz—Pölt-schach gerichteten Wünsche vorzubringen und in seinem, wie im Namen der Abgeordneten Dr. Hos-mann v. Wellenhos und Wastian für die beschleu-nigte Erledigung der Wünsche der Kanzleiexp« iie iteu der Südbahn einzutreten. Gegen das slawifierende Eisenbahn- Ministerium. In der Dienstag»Sitzung des Deutschen Nationalverbandes machte Abg. Marckhl die deutschen Parteien darauf aufmerksam, daß nament-lich der slowenische Eisenbahnbeamtenverein in den Stationen der nach Süden führenden Staats- und Südbahnstrecken eine überaus rege Hetze betreibe, die daraus hinausgehe, mit Hilft gewisser maß-gebenden Persönlichkeiten, so auch des StaatSbahn-direktorS-Stellvertreters Aurednicek in Trieft alle deutschen Beamten aus jenen Stationen vollständig hinauszudrängen und durch Slowenen und Kroaten zu ersetzen. Die kürzlich in Aßling abgehaltene gründende Versammlung des Slowenischen Eisen-bahnbeamtenvereines habe ausschließlich dieser Hetze gegen die Deutschen gedient, wie alle Berichte dar-über klar beweisen. Die Abgeordneten des National Verbandes wandten sich in sehr scharfer Weise gegen das Vorgehen der Trieft« Direktion und des Eisen-bahnministeriumS, die in dieser Angelegenheit die deutschfeindlichen Bestrebungen der Slowenen unter-stützen. Der Vorstand des Nationalverbandes will dem Eisenbahnministerinm eine bezügliche Beschwerde vorlegen. Die deutschen Abgeordneten sind tief ver-stimmt über die lässige Haltung deS Eisenbahnministers, der dieser neuerlichen Hetze wider die Deutschen bisher nicht die mindeste Beachtung schenkte, ja ihr vielmehr eine gewisse Förderung zu-teil werden ließ. Man dars gespannt daraus sein, ob das Eisenbahnministerium dieser Hetze Halt ge-bieten wird. Ausland. Die erste Sitzung des ungarischen Abge-ordnetenhauses. Am 23. d. vormittags fand die erste Sitzung deS neugewählten Abgeordnetenhauses statt, der sämtliche Minister beiwohnten. Der 96jährige Abgeordnete MadaraSz eröffnete als Alterspräsident die Sitzung und wendete sich in seiner Ansprache Deutsche lUrtcht Seite 3 gegen die von der Regierung bei den Wahlen aus-geführten Ungesetzlichkeiten, was natürlich bei der Regierungspartei lebhaften Widerspruch, auf der äußersten Linken aber stürmischen Beifall hervorrief. Räch Berufung de- Schriftführer brachte der Alters-Präsident ein Schreiben deS Ministerpräsidenten über die am 25». bö. stattfindende fe erliche Eröffnung des Reichstages durch den König zur Beriesung. Das Schreiben wurde zur Kenntnis genommen und sodann die nächste Sitzung für Sonnabend um 1 Uhr miltagS feflgeseyt. Die Duma gegen deutsche Ansiedler. Die Regierung hat in der Reichsduma einen Gesttzriilwurf eingebracht, der naturalisierten Aus ländern den Landerwcrd in Westrußland verbietet. Dieses Gesetz richtet sich gegen die Masseneinwan-derung deutscher Kolonisten, die berriiS 522.707 Deßjatien Land im Westgediete besitzen Die „No-woje Wremja" zeigt sich über dieseS deulichseindliche Gesetz sehr erfreut und sagt, daß die Deutschen auch nach ihrer Naturalisierung als strategische Vorposten verwendet werden. Die Liquidation der französischen Kon-greqationsgüter. Die Pariser Staatsanwaltschaft ist vom Justiz-Ministerium beauftragt worden, die von den Liqui-Valoren der kongregatioaSgüter sür etwa tiO.OiiO Gebäude abgeschlossenen Feuei Versicherungsverträge zu überprüfen und festzustellen. ob hier keine Miß-brauche unterlaufen seien. Das Königreich Montenegro. Die wiederholten Meldungen, daß Fürst Riko-laus und seine Regierung sich mit dem Plane tragen, anläßlich deS RegierungsjubilüumS des Fürsten am 13. August das Fürstentum zum Königreiche zu proklamieren scheinen sich zu bestätige». Die offizielle Verständigung der Mächte ist zwar »och nich« ei folgt, soll aber in nächster Ze t vor sich geben. Einer Meldung ungarischer Vläter zufolge soll Montenegro bei der Erhebung zum Königreiche de» Namen Zeta erhalten. Im XlV. Jahrhuiideit tildeie das Gebiet deS jetzige» Fürstentums das Fürstentum Zeta Die Lage in Albanien. Nach Depeschen des Wali von Kossovo wu> den mehrere Dörfer deS Malifsiagebietes besetzt und drei Chefs hingerichtet. Der Inhalt der während der Rümpfe bei Kacanik geplünderten Kriegskafse wurde von de.i Albanern zurückgegeben. Die Rekruten von Djakova werden demnächst »ach Saloniki expediert. Der für diesen Monat nach Janina einberufene albanische Kongreß ist vertagt worden. Die Kretakrise. Der Boytott gewinnt an Ausdehnung. Das Boykottkomilee verhindert den Besuch griechischer Lokale sowie das Anlegen und Lösche» griechischer Schiffe. Einige griechische Schiffahrtsgesellschaften haben die Fahrten nach der Türkei eingestellt. — Während die Türkei bisher an der griechischen Grenzt keine militärischen Maßregeln getroffe» hat, verlautet nunmehr, daß in Kajalar, zwischen Mo-nastir und Elassona, Vorkehrungen getroffen werden, welche aus eine bevorstehende «onzenlrierung einiger Bataillone in Kajalar deuten lassen. Aus Stadt und Land. gur Wahl in der Gemeinde Umge-düng Cilli. Die BezirkShauptmannschaft Cilli hat allen gegen die Wählerlisten in der Gemeinde Um« gebung Eilli von deutscher Seite eingebrachten Be-rufunge» Folge gegeben, so daß der Sieg der deutschen Kandidaten im ersten und zweiten Wahl-körper gesichert erscheint. Sonnwendfeier. Am Donnerstag abends veranstallktkn die deutschen Vereine Cillis eine Sonn-wendseier, ivelche jedoch infolge des schlechten Wetters nicht in dem' geplanten Sinne abgehalten werden konnte. Um halb 9 Uhr begaben sich die Turner anf die Festwiese, wo ein gewaltiger Holzstoß in Brand gesteckt wurde. Während die Flammen hoch emporloderten, hielt can0 Uhr kamen alle in Graz weilenden Bundes-brüder aus der Kneipe zusammen wo sie die in voller Wichs erschienenen Veitrcter der Verkehr»durschcnjchast „Thessalia" und einen reiche» Kranz vo» Frauen und Mädchen begrüßen konnten. Der Zweck der Zu-sammenkunsl war die feierliche Schmückung des Banners durch die ,varbtnschwestein mit der von ihnen ge-widmeten Schleife Nach einer Begrüßungsansprache des «precheis ergriff Fräulein ElSler das Wort, beglückwüiifchte die „Germania" und schmückte das Banner mit der blauen prachtvoll gestickten Echleise. Der Sprecher der Bnrschenschast Thessalia, M. U. C. Otto Halirz, überreichte zur Erinnerung an den Abschluß deS VerkehrSverhältnisseS eine mit den Farben seiner Burschenschast schwarzweiß-rot ge zierte Bannerschleife. Die Frauen der A. H. A H spendeten einen reich ausgestatteten Menfurbaderkasten, die in Graz weilenden Inaktiven ein Mensuralbum Der Sprecher dankte allen für die überreichten Ge-schenke, woraus das BundeSlied die würdige Feier schloß. Um 1 > Uhr begann die Auffahrt zur Universität und technischen Hochschule Voran ritten frei Bundesbrüder. von denen einer das Banner ttug, ihnen solgten in zwei Viererzügen die Sprecher der Germania und Thessalia, in einer lange» Wagen-reihe schloffen sich ihnen die übrigen Te lnehmer der Auffahrt an; die Rektoren der beiden Hochschulen empfingen die Vertreter der Burschenschast und de-antwortelen in herzlicher Weise die Anrede des Sprecher». Um 5 Uhr nachmittags sand auf der Kneipe der Feftkonvent statt. A H. Dr. phil Moriz RÜpfchl entwickelte in längeren, trefflichen Aus-sührungen die Geschichte der Germania. Besonders eingehend befaßte er sich mit der Gründungsgelchichte der'Germania, die im Jahre 1885. also in der Zeit beginnender Slawisierung Oesterreichs, in Eilli alS „Ferialverbindung deutscher Hochschüler auS Unter st eiermark' ins Leben «rat. Er besprach daS Wirken der Ferialverbindung im steiri-scheu Unter lande, ihre Erklärung zur konservativen Verbindung mit dem Sitze in Graz (1894) und zur Burschenschaft (1898). Schließlich gedachte der Redner der verstorbenen Bnndesbrüder. von denen besonders die beiden wackeren Vorkämpier im steiriichen Unter» lande, Josef Rakusch und AloiS Rotschedl erwähnt feie». An den Festkonvent schloß sich der A. ll > Konvent, der der Beratung innerer Angelegenheiten gewidmet war. Der abends in den Annenfälen ab-gehaltene Kommers war eine glänzende Festversamm-lung Erschiene» wäre» u a.: Se. Magnifizenz der Rektor der technischen Hochschule. Professor Friedrich Rein tzer. IS. B. Josef Wermulh, die A. II A. H. Dr. Joses Neckermann. Dr. Joses Poffek. Dr. Her-mann Wießchalcr. Konrad Duchatich, Dr. «nur Satter, Dr. Adolf Lukefchitz Dr. Ferdinand Kunei, Dr. Moii; RÜpfchl, Dr. Ernst Reifer, Dr. Rudolf ReSner, Dr. Hermann Zangger. Dr Karl v. Devc'ii. Dr. Karl Haller. Dr. Josef OSwalitsch, Dr. Lixlus Don Fichlenan. Dr. Rudolf Bast und Dr. Ernst Vollerilsch; serner Apolheker Josef Müller (Thessalia). Jng. Simmler (Huderlus). Hild (Vandalia), Dr. Fianz Goltsch, der Dichter deS BundesliedeS der Germania und Dr. Kowatsch (beide A. H. der Carniola), weiter» Vertreter der VerkehrSdurschenschaft Theffalia, der Burschenschaft Arminia (Brünn), der Grazer Bur chenfchaslen Arminia, CheruSkia. Zran-konia. Marcho Teulonia, Rhälo-Sermania und Stuia, die Ferialverbindungen Carniola und Jllyria. alS Verlrrter der Südmark-Hauptleitung Herr Dr. Moritz Fischeuder, zahlreiche freunde der Burschenschaft, sowie als schönster Schmuck de» Festes deutsche Frauen und Mädchen in überaus großer Zahl. Die Festrede hielt i. i». B. caini intf Mox Zedisch. Vom Idealismus de» Vurfchenfcha'ter» sprach er. der in nationaler Arbeit vei fördert sei. Dieser Idealismus zog unsere allen Herren wieder in daS bedrohte Unterland zurück, um dort ihre Kräfte der deutschen «ache zur Veriügunft zu stellen. Mil der Versicherung, daß die Germania stelS ein Ho>l duischenschasllicher Ideale sein wird, schloß der Redner leine AuS-sührungen, dem nun der Sang deS Bundesliede» folgte. A ?. jur. Franz Laib acher dankte den A. H. für die liebevolle Anhänglichkeit und Treue zur Germania, er dankte ihnen, daß sie durch ihre segensreiche nationale Tätigkeit im harldevränglen Unterland« GennaniaS Ruf al» nationale Burschen-fchafl Heden. Den Schluß feiner Rede bildete daS Versprechen, den A. H. alS Vorbildern ;u folgen. A. H. Dr. Josef Poffek beglückwünschte die Germania zu ihrer ersolgreichen 25jährigen Tätigkei'. beivnte die Pflicht jede» Akademikers, am naiionalen Kamps« teilzunehmen und schließt mil der Auffor-derung a» seine BundeSbrüder. der engeren Heimat. deS st «irischen U n ter l a n de». nie zu vergessen. I. a. B. cand in«; Hau» Krämer hieß die VerkehrSbnrschenschasl Theffalia herzlich willkommen und gab der Hoffnung auf stet» innigere Gestaltung des Freundfchaftsverhältnisse» Ausdruck. I. ö 0 Joses Reinwarlh überbrachte die Glück-wünsche der VerkehrSburicheujchasl Theffalia. .lur. ». B. Richard Kimmel hielt eine begeisterte Rede aus die Frauen und Mädchen. Techniker JuliuS Stanger (Rhälo Germania) beglückwünschte die Germania :m Namen der Grazer Burschenschaften, phil. Petritsch im Namen der Ferialverbindung Carniola. jiir. Marzelli im Namen der Ferialverbindung Jllyria Zahlreich waren die eingelaufenen B«grüßu»g»'chreiden bezw. Diahtungen; u a. sind solche «ingrlangl von: S«. Magnifizenz dem H«rrn Rektor Professor Dr. Krattkr, den Profefforen Hosrat Dr. Schinbach. Hofrat Dr. Graff, Dr. «choll, Dr. Holl, Dr. Zolh, Ingenieur Klingatfch. Emich, Dr. vo» H«id«r, Dr. Schüßlrr, Baurat Theyer, wkiter» den, Obmann d«S iijmaccr 49 deutschen BolkSrates für Untttfteiermarf Dr. Iklpin. dem Bürgermeister Dr. Graf, dem Bürgermeister Ornig von Pettau. ReichSratsabgeordneten Wastia». dem Dichter P. Oltokar Kerustock. den meisten öfter, reichischen und reichSdeutsche» Burschenschasten, der Burichenschast Neobaltia Dorpat. der Südmark'Hauptleitung in Graz, der SüdmarkortSgruppe in Pettau. ber Schulvereins O.tsgruppe Graz, Nordmmk Orts-gruppe in Bielitz und de» beiden verhindelle» A H . sowie von de» sonstigen auswärtigen fundest rüder». Der feierliche Landesvaler schloß de» offiziellen Teil de« Festes. Der unier Leitung deS U. Dr. Rudoli Bast folgende Hospizteil hielt die BundeSbrüder und Viele Gäste bis in die Morgenstunden frühlich bei-fammen. Alle» BundeSbrüder» wird die schöne Feier, bie von den Musikvorträge» der Musikkapelle Schleich begleitet war, für alle Zeiten in Erinnerung bleiben. Nächsten Vormittag fand ein Frühschoppen im Schweizer, hause aus dem Schloßberg stall, an den sich nach-mittag eine Spritzfahrt nach Frohnleiten und von dort ein Ausflug aus daS Schloß Rabenstein an schloß. Der Abend vereinte die Germanen mil ihren Gästen im Hotel Sliaßburg zu flöhlichem Treiben. Für Unlerhallung sorgte Hebst zahlreichen Borträgen und Gesängen die äußerst gelungene Aufführung der Oper „Der Ring des Polykrates". Ein Tanzkränz. chc» schloß den herrlichen Ausflug. Am Montag fand mit den Prager Gästen ei« Bummel »ach Gösting stall. Der Dienstag Abend sah die in Graz ver-bliebenen BundeSbrüder» mit den hier weilenden Thessalen auf der Kneipe zur slöhlichen Schlußkneipe versammelt. Vorüber find die schönen Tage, die sür so viele nach langer Trennung Tage langersehnte, Zusammenkunft waren. Nun haben die alle Abschied genommen und si»d zurückgekehrt an die Orte ihre, ernsten Tätigkeit, nicht ohn/ vorher sich zugerufen zu habe»: ..In fr Jahren aus Wiedersehen! Heil! Wieder ein deutscher Besitz in slowenischen Händen. Man schreibt: Wie deutsch-böhmische Zeitungen berichten, wurde vor kurzem das l200 Hektar große Adclgut F i ch t e n b a ch im Böhmerwald vom slowenischen Konsortium Knes und Kauschek mit Hilft der Laibacher Bauernfparkasfe um zwei Millionen Kronen gekauft. Der Besitz ist wenig gewinnbringend, wes» halb er auch jahrelang nicht verkauft werden konnte. Obwohl er für die Deutschen um billigeren Preis zu haben war, wollten sie ihn nicht kauft«, weil eben kein Gewinn zu erwarten ist. Die Slowenen haben ihn aber start überzahlt, nur »m diese natio nal wichtige Position den Deutschen zu entreißen Ein lehrreicher Fall. Rohstoffverein der Schuhmacher. Am 19. Juni d. hielt der Rohstvffverein der Schuh, macher in Eilli im Gasthause „zur Traube'^ seine neunte Generalversammlung ab. Den Borsitz sührte» Herr Johann Berna nnd Herr Johann Prevvl-schck. Direktor Morn verlas den Revisionsbericht und erstattete den Kasse, nnd Geschäftsbericht. Nach dem Rechuuugsabschlusse betrugen die Einnahmen 68958 51 Kronen, die Ausgaben 7191>tr39 Kronen, die Aktiva 4t'»65116 Kronen, die Passiva 45808-28 K.. der Neingewinn 842-88 Kronen. Vom erziellen Reingewinn wurden wieder 129 58 Kronen dem Reservefond überwiesen, sodaß derselbe nun 1822-40 Kronen beträgt. Der Bericht stellt sest, daß sich das Unternehmen im Berichtsjahre wieder weiter entwickelt hatte, da auch neun Mitglieder dein Vereine beigetreten sind. Der Geschäfts- und Kasse-bericht wurde einstimmig genehmigt und dem Bor> stände wurde das Absolntorium erteilt. Bei der vorgenommenen Neuwahl in den Borstand wurden die Herren Mathias Morn als Direktor, Johann Prerolfchek als Kassier und Franz Pusnik als Kon> trolor einstimmig gewählt. Ein jugendlicher Dieb und Fälscher. Am 20. ds. wurde von einem Wachtmeister des hiesigen Gendarmeriekommandos der 14jährige Bancrnsohn Martin Pnginei st e r in St. Martin im Roientale bei Eilli verhastet. In seinem Besitze fand sich das gesälschte Pvst'parkassabnch anf den Namen Jakob «ovac, worüber wir berichtet haben, daß damit mehrere Belebungen bei dein Pvstamte Eilli "um Schaden des Postsparkasseamles gemacht wurden. Dieses Buch, das ursprünglich eine Ein-läge von 8 K auswies, wurde dein rechtmäßigen Besitzer Jakob Kovae, als er den eingelegten Be-trag bis ans 1 K in ordnungsmäßiger Weise be-hoben hatte, von dem Nachbarssohne Martin Pugmeister gestohlen. Er fälschte es und behob daraus beim Postamt« Cilli drei Beträge vcn zu-sammen 83 K. Der jngeudliche Fälscher, der es auch verstand, die Unterschrist des eigentlichen Be Utzers aus dem Auszahlungsschein, der bei Behe vungen im kurzen Wege vor den Augen des Post- Detttsche Wacht Seite b beamten unterschrieben werden muß, täuschend nachzuahmen, wurde bereits dem Gerichte einge-liesert. Der Berein der Aerzte in Steier-mark veranstaltet Sonntag den 26. Juni l. I. einen Ausflug nach Rohitsch-Sanerbrnnn. Abfahrt von Graz 5 Uhr 50 Minute« früh. Ankunft in Rohitsch-Sauerbrnnn nm 11 Uhr 16 Min. vor-mittags. Es ergeht an die Herren Kollegen deS Unterlandes die freundlich« Einladung, an diesem «nsfluge teilzunehmen. Landestaubftummenanftalt in Graz. In Untersteier finden an solgenden Orten von 8 bis 12 Uhr vormittags «nfnadmSprüsungen für taubstumme Kinder statt: in Cilli am 5. Juli im Knabenvolksschulgebäude. in Pöltschach am 6. Jnli im Bolksschulgebäude und in Marburg am 7. Juli in der Mädchenschule in der Kasinogasse. Gegen die Borromäus-Enzyklaka. In der SenioratSversammlui-g am 21. d. in Leoben wurde folgende Entschließung gefaßt: „Die 26. or-dentliche steirische SenioratSversammlnng schließt sich der allgemeinen Entrüstung an, mit der die evangelische Welt die Beschimpsung des Protestantismus durch das Borromäusrnndschreiben zurückweist. Sie be-klagt es, daß der Vertreter der katholische» Kirche in voller Unkenntnis der Geschichte das Wirken des göttlichen Geistes im Protestantismus nicht würdigt, sondern eine vo» der Wahrheit völlig abweichende Darstellung der Resormatoren und der resormatori-sehen Fürsten, zu denen wir als zu treuen Be-keuneru Christi mit dankbarer Verehrung ausblicken, gegeben hat. Wir wissen uns in der gerechten Würdigung jener verchrnngSwnrdigcn Männer eins mit alle» vornrteilssreicn Katholiken nnd werden auch in Zukunft mit den Aposteln, den Reformatoren und mit der großen Schar dcr Glaubenszeugen be-kennen: ..Es ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name den Mensche« gegeben, darinnen sie sollen selig werden, den» allein der Name Jesns Christus'." Ein deutscher Besitz gefährdet! In Ober-Pulsgau wird das einzige deutsche Gasthaus, derzeit im Besitze deS Herrn Hermann, znm Saufe angeboten. Es müßte als großer nationaler Berlust betrachtet werden, wenn es tu gegnerische Hände übergehen sollte. Interessenten werden aus diesen Verlaus ansinerksam gemacht. Zustände in der Station Pragerhof. Bor einigen Tagen verlangten zwei deutsche Herren in der Station in Pragerhof Fahrkarte» nach Kra-„ichsseld. Trotzdem sie ihr Begehren in deutscher Sprache stellte», antwortete der diensthabende Be-amte Gala in windischer Sprache und zählte ihnen da« Geld windisch vor. Die Herren verlangten hierauf das Beschwerdebuch, das ihnen verweigert wnrde. Als sie sich znm StationSches begeben wollten, verließ Gala die Kasse, stellte sich vor die Tür der Stationskanzlei nnd veriveigerte den Herren den Eintritt bis zur Abfahrt des Zuges. Derselbe ®ala nahm vor kurzem an einer Südbahuarbeiter-Versammlung teil und verlangte dort die windische Verhandlungssprache mit deu Worten: „Hier ist slowenischer Boden, hier dars nur slowenisch ge-sprochen werden!" Dieser vo« Krain importierte Heißsporn will also in Pragerhof, einer deutschen Ansiedlung. die windische Verkehrssprache einführen und bezeichnet offen in einer Versammlung Präger-hos als ..slowenische»" Boden. Wir verlangen mit aller Entschiedenheit, daß dieser Fanatiker sofort von Pragerhof entfernt werde nnd daß ihn die Direktion der Südbahngesellschast in sein Heimat land aus windischen Boden versetze. Es ist über Haupt höchste Zeit, daß in dieser Richtung Wandel geschaffeil wird. In Pragerhof besinde» sich heute schon neun windische Beamte, die sich all« Mühe geben, daß Pragerhof einen windischen Anstrich be-komme. Ihrer Arbeit hat Pragerhos eS zu danken, daß dort am 3. Juli ein Sokolsest im Gasthause Poschanko stallftnden soll. Es ist dies der erste wiudische Vorstoß in Pragerhof. Und wie in die sem Orte, so arbeiten slowenische Beamte dcr Süd bahngcscllschast in allen deutsche» Orten des Unter landes. Das brauchen wir »ns nicht gesallen zu lasse». Die Südbahn bekommt deutsche Beamte zur Genüge. Ein blutiger Kirchtag. I» St. Veit bei Pitiau war am 20. ds Mai klag. Nachmittags käme» etwa 40 Bursche» in Slreit und begannen ein Messergeiecht. Als die zwei Gendaime», welche die Marktaussicht besorgte», einschreiten wollte», ei-nigle» sich die streitenden T>-ile und fielen über sie her. Bier Feldwebel des hiesigen Pionierbataillons die zufällig in dcr Nähe warc», kamen den Gendarmen zu Hilfe. Auch sie mußten vom Leder ziehen. Mehrere Burschen wurden verletzt. Es ge-laug, vier der ärgsten Raufer zu verhaften, woraus die übrigen die Flucht ergriffen. Die Verhafteten wurden vorläufig dem Pettauer Bezirksgerichte ein« geliefert. Grählicher Meuchelmord an einem Schlafenden. Aus Sauritsch wird folgendes windische Stücklein gemeldet: Am Morgen des 20. Juni wnrde der Winzersohn Franz Majhen in einem Walde unweit des BuschenschankeS Turschak in Goritschak erschlagen ansgesnnden. Wie die durch den hiesigen Gendarmericpostenkommandanten Franz Knß eingeleiteten Recherchen ergäbe», wurde Majher vom Winzersohne Johann Trantschar, während er im Walde schlief, mit einem Prügel erschlagen. Trantschar gestand, am 10. Juni mit seinem Ka-meraden Johann Kostcrwein den Buschenschank be-sucht zu haben. Am Wege dorthin habe er seinen Feind, den Franz Majhen, schlafend im B'alde au-getroffen nnd, durch Kosterweiu angeeisert, den Ent-schluß gesasjt, blutige Rache an dem Schlasenden zn nehme». Zu diesem Zwecke habe er sich einen starken Prügel vorbereitet uud sich dauu Mut an-getrunken. Dann entfernte er sich aus dem Buschen-schankc, fch- te aber nach B:rlaus einer Biertelstuude wieder singend zurück. Während der kurze» Zwischen-zeit hat er sein Opfer auf geradezu grauenhafte Art erschlagen. Die Leiche wies eine Zertrümmer-uug der Schädeldecke, einen Bruch des linken Unter-schenkels, die förmliche Lostrennnng der Ohrmuscheln und am ganzen Körper Flecken auf. Wie Tränt-schar noch weiter eingestand, ist er nach Berlanf einer halben Stunde zu seinem Opfer zurückgekehrt und hat ihm, da es noch atmete, mehrere Hiebe über den Kops versetzt und dann die Leiche tiefer in den Wald gezogen. Protest der Handels- und Gewerbe-Kammer Graz gegen die Südbahntarife. Die Handels- und Gewerbekammer Graz hat an das Ministerratspräsidium, das k. k. Handelsministerium und daS k. k. Eifeubahnminifterium, sowie an die Generaldirektion der k. k. priv. Südbahnge-sellschasl den folgenden Protest gegen die bevor« stehende dauernde Erhöhung der Südbahngütertarife gerichtet: „Zufolge des in der Berfammlung fran-zösischer Südbahnprioritäre in Paris am 7. Juni d. erstatteten Berichtes ist die Genehmigung der öfter-reichischen Regierung zur Aufrechthaltung der mit 1. Januar 1910 eingetretenen und nur sür die Dauer dieses Betriebsjahre« geltenden Gütertarif, crhöhung der k. k. priv. Südbahngesellschast unter Ausrechnung eines siebenprozentigen Zuschlages auf da« Ausmaß der Staatsbahngülertarife, bis zum Jahre 19 l 7 erfolgt. Schon die Bewilligung dieser Tariferhöhung sür das lausende Betriebsjahr hat der Handels- uud Seiverbckammer Graz. deren Sprengel in den wichtigsten BerkehrSrelationen aus die ausschließliche oder docy vorwiegende Benützung der Südbahnlinien unbedingt angewiesen ist, Anlaß gegeben, gegen diese Differenzierung ihrer iudu-strielleu, moulanistische» und kaufmännischen Unternehmungen im wirtschaftlichen Wettbewerbe in ent-fchiedcuster Weise Einspruch zu erheben. Die Kammer hat seither noch in Sonderheit gegen die Tariser-höhnugen sür Bier, sowie sür Roh. nnd Hilssstoffe der Branindustrie, die Tarife für Mineralwasser, die Kohlentarise, ferner gegen die Tarife sür Pa-pier. Glas, Eisenartikel, die Tarife für chemische Produkte, Borke und Gerberlohe, schließlich gegen die Kalt- und Zementtarise der k. k. priv. Süd-bahngcscllschast nachdrücklichst Stellung genommen. In Vertretung der ihr anvertranten Jntereffen legt daher die Handels- und Gewerbekammer Graz schon jetzt schärsste Verwahrung gegen die bevorstehende dauernde Erhöhung der Gülertarise im Verkehrsge-biete der k. k. priv. Südbahngesellschast aus das jetzige Ausmaß ein, die in ihren tiesgreisenden Wirkungen geeignet erscheint, nicht nur die weitere Entwicklung von Industrie, Handel und Gewerbe deS Sammersprengels zu hemmen, sondern vielfach gänzlich zu unterbinden und in manchen Fälle» ge-radezu ihren Stillstand herbeizusühren. Heilenstein. (S e l b st m o r d) Donnerstag wurde hinter der Plym'jchen Fabrik der Besitzer auS Loiic namens Fließ aus einem Baumaste er-hängt ausgesunden. Die Ursache des Selbstmordes ist nicht bekannt. Cillier Wach- und Schliehanstalt. Wochenbericht: Im Lause dieser Woche wurde» von den Wächtern offen gesunde» und gesperrt oder die Sperrung veranlaßt: 7 Haustore, 6 Einsahrtslore, 8 Gartentüren, 2 Schreibstuben, 2 Magazinen und 1 Werkstatt. Wöllan. (Gründungsliedertasel deS MännergesangvereineS.) Die Gründung«- Seite 6 Jcmnater 51 liederta■•*» f,RFMr Perfil bedeutet für reich nnd arm eine Um-wälzung bei allen bisherigen Wascharten. Persil wird mit Recht ein gutes, moderne« und unschädliches Waschmittel genannt. Persil gibt bleibend blendend weiße Wäsche und kürzt auch die Zeit der Wasch« arbeit um zwei Drittel. Zar gefälligen Beachtang! Ean lass« sich durch unlautere Konknrreui-manönr nicht beirren nnd beacht« di« seit Jahrhunderten erprobten Vorxflg« von MATTONV* NATIMUCVEB ALKALISCHER SPiUERBRAmU wodarch dieser n einem Weltgetränk ward« und hoste den grössten Versand snter allen natürlichen Sauerbrunnen besitit. k. o. k. Hof-Munufuktur für Photographie, f'abrik pbotogr. Apparate. Photographische« IUH Atelier. 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Seit ick aber FayS echte Sodener regelmäßig qebiauide, weiß ich kaum noch, wa» Katarrhe sind, und i'elll sich doch mal eine Indisposition ein, so werd' ich sie mit Hilse meiner tag* edilen Sodener auch schleunigst wieder lo». Dieselbm kaust man für K 1.26 in allen ein-4^» chlägigen Geschci len, lasse sich aber unter keiner ™ Bedingung Nachahmung ausschwatzen. Generalrepräientan» für Oeslerreich-Unqa n: W. Th Guntzert, k. u. k. dostuseianl, Wien. TV/1, Große Neugasie 17. - , Saxlehner** lanyadl Jänos Natürliches Bitterwasser. Das altbewährte Abführmittel. Saunmrr 51 Beuische Mackt fe-fltc 7 /*>+++? / KW 3000 Käufer oder Teilhaber die nur «us L»«iL»et« Angebot* ffir jede Alt kfMtfer oder taivirtigtr tieroekifte, Hot»»», H*a»er, tfüter ia4 G«wfrbr* betrieb» et*, warten, finden 81« sofort od ohne BfUhlniif einer Provision durch untere Vermlttl uns «-(Ufern. 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Genauere Auskünfte nod Besichtigung durch Herrn Oberlehrer Voglar in B.ul Kenhaus. 16580 Es wird hiemit bekannt gegeben, daß die Gemeindeumlagen auf die Grund- und Hauszinssteuer für das erste Halbjahr 1910 bis spätestens 10 Juli d. J. weiters die Umlagen auf die allgemeine Erwerbsteuer und die Erwerbsteuer von den der öffentlichen Rechnungslegung unterworfenen Unternehmungen, sowie die Zinsheller- und Wasserauflage für das dritte Quartal 1910 bis zum gleichen Termine bei sonstiger Anrechnung Ton Verzugszinsen, beziehungsweise zwangsweiser Einbringung bei dem städtischen Zahlamte einzuzahlen sind. Die Vorschreibung der Umlagen auf die Hauszinssteuer ist gleich derselben im Vorjahre. Die Vorschreibnng der Renten- und Besoldungssteuer erfolgt im Monate Juli. Der Bürgermeister! Dr. tod Jabornegg. Stadtamt Cilli, am 20. Juni 1910. Champagner Bouyier erstklassige Inländer - Marke, erzengt nach altfranzösischer Manier durch G&h rang des Weines in der Flasche. 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Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung deS MagenS, durch Genufc mangelhafter, schwer verdaulicher, zu beider oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Maqenkrampf, schmerzen. schwere Vervauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empsohlen, dessen vorzügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt find. (!i ist dies das bekannte Aerdauungs- «ad Afutreiniguugsmittcf, der Hubert Mrich'sch' Kräuler-Wrin. Dieser Kräuterwein ist aus vorzüglichen, heilkrüftig befundenen i Kräutern mit gutem Wein bereitet und stürkt und belebt den Verdauungaorganismus de»* Menschen, ohne ein Abführmittel zn sein- Kräuterwein beseitigt Störungen in den Blutgefibneu. reinigt das Blut von verdorbenen, krankmachenden -Stoffen und| wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräufer-WeinS werden Magenübet meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An-wenbuna anderen scharfen, ähenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzn-»iehen. Eymvtome, wie: Kipsschwerzrn, Ausstößen, Sodbrennen, ^lähuRgcn, lledelleit mit Erbrechen, die bei chronischen (veralteten) Äageuleideii um so heftiger austteten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. und deren unangenedme Folgen, wie Beklemmung. Zvlllljlvrt ftvpsUNA «olikschmerzeii. Herzllopsk«, «chlaflsstzkeil, iow.e Blutanstauungen in Leber, Milz und PsoriadcrMem lHamorrlioidaUciSr») werden durch Kräuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuterud..z«,Sr>», «susdt», Oi-piil«, tsm«"»- Bai, Blsrtsra, üiltsi, Wsrinu, Mm, {tIM ■■!.•., |»w« ttn etriaaotl un» gani tH«»eUWlag«tn >» kl >p»i»«t«s. «um die in diOi S und mit glajch«» ÄtäsUxwrin »» CttglBolptfuen »ach oUtn Crttn CtfleiitUli-Uttjutn». MSI gy Vor NueHitliniuugen wlril gewarnt! "MG Man verlange aatttücHMt ■T llubcri (JlIrlcti'MCliea "MW Kräuter-Wein. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Wenn sich fiüiier jemand den M-igen verdorben dsttze, wenn er den AppHit oder an Stublbeschwerden nnd daraus entstehendem Magenbrennen, Magenweh, oder an Kopfschmerzen litt, oder wenn er «ehr fett wurde, war er gezwungen, Bitterwasser aod abscheulichem Geschmack einzunehmen, welches sehr häutig sein Magen nicht einmal vertrag und das ihn zum Erbrechen zwang. Jetzt ist es unnötig sich zn martern, denn der Geschmack der INDÄ-BONBONS st äusserst angenehm, ihre Wirkung jedoch besser als die aller bisher existierenden Abfdhr- und Magenstärkungsmittel. Nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder nehmen si« sehr gern* ein, ja sogar Säuglingen können sie verabreicht werden. Wenn man vor dem Essen 1—2 Stück Inda-Botibon zu sieh nimmt, so findet in 1 oder 2 Stunden jade Stuhlverstopfung, so stark sie auch sein möge, ohne Eintreten von Krämpfen oder gewaltsame Anstrengungen ihr Ende. Wenn man jedoch nach dem Essen 1 Stück Inda-Bonbon einnimmt, so wird der Magen ausgezeichnet verdauen, der Appetit sich gewaltig steigern und Stuhlverstopfung niemals vorkommen. Wenn man Magenbrennen, oder saures Äutstossen spürt, so macht dem ein Inda-Bonbon sogleich ein Ende. Diejenigen, die Qbermässig fett geworden sind und magerer werden wollen, sollten eine gewisse Zeit regelmässig die Inda-Bonbons gebrauchen und werden in kurzer Zeit (Wen ausgezeichnete Wirkung erproben. Da jedoch die Grundluge unserer Gesundheit in der regelmässigen Tätigkeit des Magens liegt, weil dieser die zur Ernährung bestimmten Speisen aufnimmt und dieselben verdaut, in Form von Blut in den Körper gelangen lässt, sollten wir ständig Inda-Bonbons gebrauchen, damit unser Magen immer in Ordnung sei. Ueberall zu haben! Preis 1 Päckchens (10 Stück) 40 b. Hergestellt von Alexander Balaasovich's Sepsiszentgyörgyer Kronenapotheke und Fschlaboratorium zur Verarbeitung von SiebenbQrgerlleilprodukten in Sepsisaentsyorgy, Hauptniederlage: Budapest, VIII.y Jözsef-utca 35-37. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 23.449 ZKIV 3.438 1910 Kundmachung. An der LandeH-Lehrerlnnen-Blldungsanstalt mit deutscher Unterrichtssprache in Marburg beginnt das neunte Schuljahr am 12. September 1910. Uiezu sind folgende Belege beizubringen: a) Der Tauf- oder Geburtsschein; b) das zuletzt erworbene Schul Zeugnis; c) ein von einem Amtsarzte ausgestelltes Zeugnis Ober die körperliehe T fl ch ti g k e i t zum Lehrberufe ; il) in den Fällen, in welchen eine Ausnahmsbewerberin nicht unmittelbar von einer Schule kommt, ein ordnungsgemäß ausgestelltes Sittenzeugnis. Ausserdem ist die im Schönschreiben, Zeichnen und Handarbeiten erworbene Fertigkeit durch Vorlage von Schriften, Zeichnungen und Handarbeiten nachzuweisen. Aufnahmsbewerberinnen müssen das 15. Lebensjahr zurückgelegt oder vom k, k. Landesschulrate in Graz die erforderliche Altersnachsicht, die aus besonders rflcksichtswürdigen Gründen bis zu sechs Monaten bewilligt werden kann, erlangt haben. Der Nachweis der erforderlichen Vorbildung wird durch eine am 3. Juli um 3 Uhr nachmittags beginnende Aufnahmsprtfung erbracht, die sich auf folgende Gegenstände eistreckt: Religion, deutsche Sprache, Geographie und Geschichte, Naturlehre, Naturgeschichte, Rechnen, geometrische Formenlehre, Schönschreiben, Zeichnen und Handarbeiten. Auch wird darauf gesehen, daß die Aufnahmsbewerberinnen musikalische Kenntnisse besitzen, oder ob sie nach ihrem musikalischen Gehör und rhythmischen Gefühl ausreichende Erfolge im Musikunterrichte versprechen. Hei gleichem Ergebnisse der Aufnahmprüfung gebührt deu Aufnahmsbewerberinnen mit dem vollen gesetzlichen Alter der Vorzug. Zu Beginn des Schuljahres 1910/11 findet eine Aufnahme nur statt, wenn und soweit zu diesem Zeitpunkte die zulässige Maiimalzahl der Zöglinge nicht erreicht ist, — Für diesen etwaigen zweiten Aufnahmstermin erfolgen die Anmeldungen am 9. September von 3 bis 6 Uhr nachmittags, die Aufnahmsprüfungen beginnen am 10. September um 8 Uhr vormittags. Für dieZögliuge, welche die Anstalt bereits besucht haben, findet die Einschreibung am 9. September von 10 bis 12 Uhr vormittags statt. Bei der Einschreibung ist eine Aufnahmsgebühr von 10 K zu erlegen; das Schulgeld, welches vorauszuzahlen ist, betiägt 10 K monatlich. Entsprechend begründete, mit dem letzten Schul- und dem Mittel-lonigkeitszeugnisse versehene Gesuche um Ermässigung oder Nachlaß des Schulgeldes sind an deu steiermärkischen Landes-Ausschuss zn richten und bis 10. Oktober bei der Direktion der Anstalt zu überreichen. Die Teilnahme am nicht obligaten Unterricht im Violinspiel, in der slowenischen oder französischen Sprache ist bei der Einschreibung anzumelden. üraz, am 16. Juni 1910. Vom steiermärkischen Landes-Ausschusse. Drucksorten Veremswtchdruckerei „Celcja C'.lli Nnmmer 51 Keuhche Seite S Echte Brünner Stoffe Sommer-Saison I9IO. 1 Coupon 7 Kronen 1 Coupon 10 Kronen 1 Coupon 12 Kronen 1 Coupon 15 Kronen 1 Coupon 17 Kronen I Coupon 18 Kronen 1 Coupon 20 Kronen Frühjahrs- und Ein Coupon Meter 3a10 lang, kompletten Herrenanzug (Rock, Hose, Gilet) gebend, kostet nur Ein Coupon zu schwarzem Salon-Anzug K 20.— sowie Überzieherstoffe, Touristenloden, Seidenkammgarne etc. etc. versendet zu Fabrikspreisen die als reell und solid bestbekannte Tuchs AbrIks-NlaaerlaKC Siegel-Imhof in Brünn Muster gratis und franko. Durch direkte Bestellung von Stoffen bei der Firma Siegel-Imhof am Fabriksorte genießt die Privatkundschaft große Vorteile. 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