.,U 51. Donnerstag mn 3. 3Niirz 1864. Die ^Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme dn Sonn- und Feiertage, ttiglich, und lostet sammt den Veilagen im Conlptolr ganzjährig 11 s!., l)alb-jährig 6 ft. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., hsslbj. 6 fi. Filr die Zustellung in'S Haus sind ljallij. üU li>. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untn Kreuzband und ge-drucltcr Adresse l5 fl., hulbj. 7 ft, 50 lr. Änstltionsgebülir silr clne Garownd-Spaltcnzcllc oder dcu Raum derselben, ist filr linalige Einhaltung 6 lr., filr 2malige8lr>, silr Imalige 10lr. u, s. w. Zu diesen Gcbilhrcn ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr, filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu «chnen. Inserate bis 10 Zeilen lostm 1 st. W lr. fllr 3 Mal, 1 si. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr, filr l Mal (Nlit Inbegriff beS Insertionsstempels). Amtlicher Theil. Mllis Staatsmiuisterinm bat im Einvernehmen mit den bcthciligtcn anderen Ministerien dcm Handels» main» Iulilis Goldstein, nnd Proknraführcr Joseph Klilnbachcr in Wien die Bewilligung zlir Grün« dnng einer Aktienaesellschast: „Moorer Dampfsäge> Gesellschaft", mit dem Sll)e in Wieu. unter Gcnch< migung dcr Stalnlcn derselben ertheilt. Das Ministerium für Handel und Volkswiribschaft bat dic Wicderwableu des Karl Klein zum Präsidenten, nnd des Franz Ritter v. Wer the im znm Vizepräsidenten der Handeln uud Gcwcrbckammcr in Wien bestätigt. Am 1 März 1864 wurdc in dcr k. k. Hof-und Staatsdrnckcrci in Wicn das Vll. Stück des Ncichsgcsehblattcs ansgcgcbsu nnd versendet. Dasselbe enthält nntcr Nr. 13 das kaiserliche Manifest vom 24.Fcbruar 18ll4. für das Königreich Galizicn mit Krakall. Vom k. k. RcdMious-Vurcau dcs Rcichsgcschblattes Nichtamtlicher Theil. Uaibach, 2. März. Das Koufcrcnzftrojcft ist vorlmifia als gescheitert zn betrachten. Dat< offiziöse fl-anzösischcOrgau „France" kündigt das in folgenden Worten an.- „Die Friedens Hoffnungen, welche dcr englische Vorschlag entstehen ließ, sind schnell in Ranch mifgcgcmgcu. Das Koufc-rcnzprojckt hat für einen Augenblick den politischen Horizont erhellt; aber cs war nur cinc trügerische Luftspiegelung, welche bald vor dcr Wirklichkeit dcr Thatsachen zcifloß." Das französische offiziöse Organ scheint dicßmal in Uebereinstimmung nlit den Thatsachen zn sprechen. Frankreich selbst hat dic Theilnahme an dcr Konferenz abgelchut nnd cs verlangt zunächst, daß chc cs scinc Ntcinuug äußere, man dcs Beitritts Deutschlands (dcs dcntschcn Bundes) nnd Dänemarks znr Konferenz sicher sci. Däucmart hat aber die energische Fortführung des Krieges beschlossen-es will Allcs daran setzen, einen europäischen Krieg zn cntziindcn. Auch zeigt dic dänische ^'egicrnng, daß sie cs nicht dci den Kammcrrcdcn bewenden, soudcru dcm Worlc dic That folgen läßt. Eine keckere Herausforderung, als dic Besetzung dcr uou einer rein deutschen Bcvölkmmg bewohnten Inseln Fchmaru in dem Moincutc, wo England von Konfercuzcu spricht, läßt sich kaum dcnkcu. Oesterreich und Prcnßcn dlcibcu voller Skrupel hart an Koldiug stchcn und schrcckcu vor cincm Einfall iu Jutland zurück; Däucmart abcr rüstet sich ohuc das miudcstc Bcdcukcu, wic cs scheint, zu einer Invasion Holsteins. Dic flanc Kricgfnhrnng in dcu letzten drei Wochen, durch welche die Däucn Zeit fich zu befestigen und zu verstärken gclaugtcn, wird sich nun rächen. Was man mit einem raschen Angriff erreicht hätte, als dic Däucn in wilder Flucht ihren Vcrschauznugcu zueilten, das muß uuu laugsam und blutig crrnngen werdcu. Uud da das Schwcrt wieder die Eulschciduug hat, so fragt cs sich: wird wirtlich dcr Krieg cin lolalisirtcr bleiben? Aus dem Landtage. Laibach, 2. März. Dcr blaue Saal im i?andhansc versammelte beute den kramischcn Landtag zum dritten Male seit 5cm VcNcbcn dcr Vcrfassmia. Von den ^>7 Müglifderu desselben fehlten dicßmal 7, unler diesen Graf Antl)» Aucrspcra.. welcher durch Ul'wohlseiil a„ seinem Er-scheme» verhindert ist. Die Eröffnungsrede deö Herrn ^'audeöhauptmauil betonte, wie nöthig es nnler den gegcnwärligcn pl'lilischcü Verhältiüssen sci, Die innern, 'Angclegcubcitcn in Eintracht uno Ruhe zn berathen, TrotMm gestaltete sich oic erste S>t)nng zu cincr ziemlich beweglen, imb wallen wir varans auf alle folgenden >chlielkn. ,',, zünden-wir cine stürmische Session ln Anüsicht strlle». Iorcli. wir hoffc». cö wiro daö »ickl eer F^ll nin - wir hegen ric Ueber« zcugnng. daß oic kniifligen Vcralhnngc'n nicht so den Vharallcr der ^ciocnschnfllichkcit an slch tragen wer. den. wie die hcnligc Dcbaltc über den Wahlakt, bei welcher der Vorsitzende sogar uon der Glocke Gebrauch machen ninsttc. um ocu Stnrni zn beschwören. Gilt cs doch diesmal Beschlüsse zn fassen, die weder das Ncsnltat cinseiliger Parlcibesttebnng. noch kleinlicher Rechthaberei, sondern reifticher Erwägung sein sollen, damit sie nicht das Schicksal so mancher i» der vorigen Session gefaßten, erfahren. In dcr vertraulichen Sihnng w.nd, wie lins bc< richtet wird. nber cinc Znschrist des ^andesgerichtcs verhandelt, in welcher dem hohcil Hanse von der Vcrurlheilung des Abgeordneten V i I l> c r iu Preß-angclcgenheiten Millhciluug gemacht wurde. Dcr Landtag beschloß, weil das Nrlycil noch nicht Rechts-kräfligkeit erlangt habe, indem auf die Vcrufung des Augcklagtcil noch leine Eulschcidnng vorliege, zur Tagesordnung iibcrzugehcu. 1. S'ihung dcs krainifchcn Landtageo ail, 2. März. Dic Eröffnung der drillt,, Session nnsercö Land. t.'geö fand Vmmülag nm 11 Uhr. „ach vm-bergegan-gencnl Hochamt in dcr Domkirche, Siatt, ' Sc. Exzellenz dcr Herr Statthalter Freiherr v Schl 0 ißnigg wohnte dcr Sipung nls Vertreter dcr Rcgicrnng bei. Anwesend waren 30 Abgeordnete. Dcr Hcrr Landeshauptmann Frech, v, Eodclli hielt folgende Elöffnungöansprache: ^Hohc Versammlnng! Sc. Majestät unser aller« gnädigsler Kaiser nnd Herr hat mil allerhöchster Enl. schließnng vom 14. d. M. oic Landtage dcr deutsch, slavischen Provinzen anf dcn hcntigen Tag einznbc. rnfcn geruht. Znm drMcn Malc, fcildcm Sc. Majestät unser Kaiser scincn Völlcr» die Verfassnng ans ftciem A». iricbc verliehen hat. hciüe ich Sie in diesen Räumen berzlichst willkommen, Wir !i,w i„ ci„er crnsteil Zeit hier versammelt. Dnstcrr 3^olkcn umziehen dcn°po< litischen Horizont und der Frieds die Grundbedin-gnng einer gedeihlichen Entwlcklnn^ ^ „i^lg ^cnigcr als gesichert. Uni so größer ist dng Bedürfniß, linscrc eigenen inneren Angelegenheiten ,<, Einmacht nnd Rnbc zn berathen. Ueber die Thäligkeit des Laudcsansschusses. so wic über die Dnrchfnl'rung dcr Vcschlnssc dcs hobcn Laudlagcs uud der crzicücn Resultate wird dcr cin» gehende Rcchcnschastöbcricht Sie in Kcnnlniß sehen. Und ist auch mancher Wunsch unerfüllt geblieben; wir wollen nicht nachgeben, uicht crinüden in unseren Bestrebungen, das Wohl unseres lhcncreu VatcrlaudcZ zn fördern, in dem Bewußtsein, mit Mnlh uud Aus« Dauer cndlich doch zu l>em schönen Ziclc zn gelangen, Ich, meine Hcrren, habe anch cinc Bitte. Ich bitte Sie um Ilir Vertrauen in mciueu guleu Willen, ich bittc um Nachsicht in der Lcitnug der Verband« Inugen, uud ich biltc cndlich, wenn mciuc Kräfte nicht ausreichen, um Ihrc woblwollcndc Unlcrilüpuug. Indem ich nun die dMle Scss-on drö krainischc^n Landtages biermit für eröffnet rrklärc, glaube ich nicht würdiger beginnen zu können, alö mit dcm Nlife, in dcu Sie gcrnc nnd frcndig cinninnucn wer« den. mit dem Rnfe: Hoch unser hochherziger Kaiser uud Hcrr!" Die Versammlung erhob sich lind stimmte begci« stcrt ein. Präsident bittet Herrn v, Langer, als jüngsten Abgeordneten, das Schriftführcramt cinstwei» lcu bis zur Wabl der Schriftführer zu iibernebmen. Erster Gcgcllstand der Tagesordnung ist dic Prüfnng der Wahl dcs Herrn Lukaö Suctcc, wcl« eher in Ooüschec gewählt wnrdc. Berichterstatter Am b rösch lbeilt mit. daß dcr Landrs»AnSschnß keine Gründe gefunden habe, um eine Ungiltigkeltöel'klärung zn verlangen. Er bean« trage, daß die Wahl als gillig anzncrkeuncu sei. Abg. Brolich spricht dagegen und fnbrt an. daß der Gewäblte, weil er in keiner Wählerklasse, anch in keineiu Vcamtenstatns vorkomme, sondern seine jei)lge Stelle nnr als lroalisch.slavonischer Ge< richt^adiünkt versebe. lnithin keinen ständigen Anfcnt« lmlt in Krain gebabt. die geschlichen Eigenschaften znr Walilblittcit nicht besessen Iilibe. was auch daraus ber^mgehe. daß Goltschec ibm nach der Wahl erst dilsc Eigenschaften durcl) Verleihung dcs Ebrcnbür. gerrcchlcs zngcwcndct habc. Er beantrage daber. ?ie. Wahl als ungillig zu »Mären, und im Falle dcr b. Landlag dicß ablehne. die Prüfnng dcs Wablakles ciucm Comitü uou drei Mitgliedern zu i'lbcrweisen. Abg, Suppan svricht qegen Abg. Brolich. be« sonders abcr gcgcu dessen Beziehung auf i), 31 der Wahlordnung, Abg. To man bebält sich das Wort vor. falls der crstc Antrag Brolich's znr Abstimmung kommen sollte. Abg. Kromcr spricht gcgcn die Gilligkcit der Wahl; der Gewählic sei. weil cr das Ebrcnbürgcr. recht noch nicht hatte uud uicht desiuitiv angestellt war. nichl wählbar gewesen. Abg, Toman widcrsvricht. indem er das An« stelwnMckrct mittheilt. Demnach sei Svctcc definitiv angestellt, Er weist übrigens auf das Vertrauen hin. das sich der Gewa'HIlc durch seine Frcisinuigkcil bei seinen Wäblcru erworben habe, und empfiehlt die Annabmc der Wabl. Abg. Derb it seh spricht gegen die Anuahme. indem cr sich anf das Hcimatsgesey vom Iabrc 184!) bernft. und nach dcu Bestimmungen desselben dic Nichtigkeit dcr Wal,l darzulbnn sucht. Iruscits dcr Lcitha sei Svclec wählbar, dießscils uicht. Abg. VIciweis (slovcniscv) spricht für die An« nähme dcr Wabl. indem ev anf cincn im Landtage vorgekommenen Präceden>fall hinweist, in welchem dcs Abg. v. Iombard's Wahl für gillig angenommen worden, obgleich cr noch nicht österreichischer Staats« bürgcr war und dicse Eigenschaft sich erst nachträglich erwarb, Abg. Kromer erklärt dic Annahme für nuge-schlich; wenn anch dcr PräccdcnzfaU vorlicgc. so dnrfc dadurch doch kcinc Ncgcl geschaffen wcrdcn. Beschließe dic Majorität dic Aunahmc. so verletze sie das Wablrecht dcr Minorität. Der Bcschlnß dcr Ma, jorität niliß verfassungsmäßig sein. Mau appellirt an dic Freisinniglcit: diese sci nur berechtigt innerhalb dcs GeselM. Abg. Suppan spricht gcgen die Vcbaupmllss Kromer'ö. daß dic Annahme dcr Wablailtiakcjt cinc Ungesetzlichkeit sci. Das Gesep vcrlailge nirgends, daß der Beamte. um wählbar zn sein. definitiv au« gestellt sei. Nachdem noch dic Abg. Toman und Dcr-bilsch einiges erwiedert, erhält dcr Berichterstatter das Wort. Er sagt: Auch anderwärts kämen äl)n-lichc Fälle zur Entscheidung, sie würden aber incht mit so viel Erbitterung debattirt. wie bier. Die Herren Kromer und Drrbilsch hielten sich z" n'l'r ">« deu Bllchstabcu des Gcsehcs. Der G''^^^ zwei Momeutc für sich, cr sei "''^'/'lUcr V a '< und habc das E reubu^errccht. ^i".^''.m hl ^ nge nur deu Wählern Koften und Zeitverlust, sie wmdrn »HUH M ihn doch wicdrrwablen. Schliebliä» verliest dcr Vc< ricliterstalter die vom Herrn Soctcc au den Landes» ansschuß gerichtete Schrift, i» welcher cr seine Wabl vertheidigt. Sc. Erzellenz der Herr Stall Halter bc> merkt, er dabe nicht die Absicht gebabt. in diesrr An« gelcgtnhcit zu sprechen, weil er dieselbe nur als im Wirkungskreise deö Landtages gelegen ansehe. Allein, er lege Verwahrung ein gegen die von einer Seile gel» tend gemachte Ansicht, daß der Landtag berufen sei, niangllbafte Gescl)e ^u uerbrsscrn. Dieß sönne nicht durch willsührlichc Anslegung, sondern nnr ans verfassungsmäßigem Wear geschehen, Emc Gescßwidrig« keit der Wahl. wie solch? von Einigen bcbauptet worden, finde er nicht. Der Gewählte babe als Ad» junkt einen ständigen Anfenlhalt; die Disponibililäl könne ihm nickt im Wege sein. Ueberdieß sei il»n> zur Zeit der Wahl das Vegnnstigungsjabr zu G»io gedruckt vorliegend? Nechenschastsbcricht des Landcsanoschusscs über srinc WiNsnintcit wäl)rc»id der Periode vom l.Mmer 1803 dis I.Ätärz l tt<>4 umfaßt l« Druckseiten Ottav nebst 3 Bcilaa.cn. ^m Eingänge bedauert der Vandesausschnß, dajz srin Bericht nicht NM'> befriedigend ausfallen werde; rr sri in sciucr Thätigkeit durch dic ^iichlsanttion dcr Mehrzahl der in dcr vorigen Session gcsaßtcn Be-schlüssc gcyemntt worden. Eö folgt dann eine Auf-Mlllug dcr santtionirten und nichtsauttionirtcn Vc schlnssc. Zn jenen gchöreu: 1. das Landcsgesetz über dic Hestreilmig der Kosten zur Herstellung uud (5rhal lung dcr latholischcu .«irchcn^ und Pfründcngcbäudc; 2. dic Einführung dcr Hundctare in Laibach; A. dad Ncgulativ übcr das Äcoorbrenuen ; 4. dcr Voranschlag dcs ^andec^fondcs. Nichtsanttionirt wurdcu: 1. das Ociucindegcsetz wcgcn dcr in dcu §if. 1^, 20, 24, 28, lm!> 1Z, Z6, 55> uud 75 der Gemeinde-Ord nung, und wegen der ini tz. 33 der Wahlordnung enthaltenen Vcstummmgeu, dann wegen Hinwcglassnng dcs t>. ^> dcr Regierungsvorlage; ^. das Gesetz, bc^ trcffcnd das Schnlpatronat, i:nd die Bestreitung dcr Kosten für die Totalitäten dcr Bolt^schnlc wcgcn seiner principiellen Abweichung von dcr NcgicrnucMiorlagc; ^. dic Llnfuahmc cincs ^ottocmlchcnö uon ^ Mill. Gul^ den; 4. dcr Voranschlag für dcn iraiuischcn (^rund-cntlastuugsfond, wcgcn ciucs ocabfichtigtcn Zuschlags auf die indirettc Steuer. Nach Iuhalt des h. Äti-uistcrial - Erlasses vom 26. Juni u. I., Z. 4817, wurde zwar erklärt, das; prinzipiell gegcu die Inan-sprnchuahmc dcr indircctcn Stcncr als Object cincs Znschlagcs zur Dotiruug dcs (^ruudcntlastuugs^on'-dcs Nichts cingcwcudct werdc, daß jedoch die Durchführung dicscr Maßrcgcl wcgcn dcr damit verknüpften Vcrtchrshciumungcu nnd (!iontrolcn einiger Schwic^ rigtcit untcrlicgc, welche vorerst nach Möglichkeit zu beseitigen wäre. In Folgc dcsscu ist dcr Maudes - 'Alisschuß mit dcr k. t. Fiuauz-Bczirts-Dircctioli iu's Einvernehmen getreten, uud hat cinige Maßnahmen zur Durchführung in Vorschlag gebracht, worüber die Verhaud-luugcu noch schwcbcu. Bclaugcud jcnc Anträge und Vorschläge, welche dcr letzte Landtag writers nach dem tz. 1<) der Bandes' Ordnung übcr bcrcits bcstchcudc ^inrichtungcu, dc^ züglich ihrer besonderen Nüclwirlung anf das Wohl des Bandes, an die h. Regicrung gestellt hat, so habcu dic Antrüge wcgcn der verfassungsmäßigen Revision des Gesetzes vom 28. April 1802 ob' Gefährdung dcr bergmännischen Interessen des Hcrzogthums Kram; der Antrag auf Abündcruug dcs Artikels X. des Ncichsgefctzcs vom 5. Mai 1802 in Absicht dcr auch dcn Fraucuspcrsoncn und dcu unter Vormundschaft und Anratet Stehenden, im Gemeinde-Ausschüsse ciu-zuräumcudcu Viril - Stimme, bisher uoch tciuc Erledigung crfahrcn. Der Beschluß, betreffend dic Vorlagc dcr Strafpro-ccß'Orduuug uud dic Kompetenz dcr Ocschworucngcrichle, wnrdc zwar dem f. k. Iustizmiuisterium mitgcthcilt, uud von diesem zur Kcuntnis; genommen, nllcin aus dcu Ncichsraths-Vcrhaudlnugcu erkennt mau, daß iu diesem Bclangc bisher Nichts wcitcrs geschehen sei. Dic mit solcher Wärme und Einmütliigtcit bc^ schlosscuc Petition wcgcn Aenderung mehrerer Bestimmungen dcs Hecres-Ergän^ungs-Gcsctzcs uud wegen Herabsetzung dcr Äcilitärdienst-Befreinngstafc, wurde vom h. Stnatsministerium dahiu erlediget, daß sich dnöscl!,,!.' nach gepflogenem Cinvevn^hmcn mit den« Kricgouülüslcvilim nicht in dov Vage siudc, darauf eiuzugehcu, weil, abgcschcu davon, daß dic angeregten Aenderungen auf die Armce - Verfassung selbst von wesentlichen! Einflüsse sein würden, darauf nur bei ciucr Ncmsion des ganzeu Hecris Ergällzilugö' (Gesetzes Rücksicht geuommen wcrdeu lönntc, zn welcher Revision dermalcu noch leine hinreichenden Oestim-mungogrüude vorhanden wären. Dcßgleichen hat das k. k. Staatsministcrium sein Bcoaucrn darüber ausgedrückt, dcnl iu Folge Vand-tags-Beschlusses vom ^1. März 1803 gestellten Au suchen wegcu Ausscheidung dcr Vorspanns uud Tchnb-Auslagen aus dem Bandes' und Uebcrtragung derselben auf das Reichs Budget uicht entsprechen zu können, weil dcr dermalen dicßfalls gesetzlich bestehende Grnnd. sah uicht zu Guustcn ciucs einzelnen Kroulaudcs altcrirt werden kann, und die Regierung in Anbetracht der schwierigen Finanzlage nicht in dcr Lage sei, die grnndfätzlichc Uebernahme derselben in dcn Staats-Ausgabs - Etat zu beantragen. Betreffend die Petition wcgcn Erlcichtcrnng des durch die Grundsteuer so uuvcrhältnißmäßig belasteten Vandcs laugte erst vor wenigen Tagen dcr Ministcrial-Erlaß hcrab, dcr die Hoffnung anf die fo sehr ersehnte baldige Erleichterung diefcs Kronlandcs vereitelt, nnd die Abhilfe in die nuabschbarc Weite künftiger Stcncr-Rcformcn hinausschiebt. Dcr Bittc um ciucn provisorisch angemessenen Nachlaß an der Grnndstcncr, durch Ermittlung uud Umlcgung dcr Gcsammtziffcr dcs Orundstcucr-Ordina« rinms auf dcr Grundlage von 12 K des Eatastral-Rcincrtragcs, wnrdc in Gcmäßhcit dcr a. h. Entschlie-sinng vom 0. Fcbrnar l. I. keine Folge gegeben, weil eine solche ausnahmsweise Begünstigung bei analogen Verhältnissen auch von andcrcn Kronläudcrn, deren mehrere mit derlei Ansnchcn anf dic scincrzcitigc Revision des Eatastcrs vcrwicfcu werden mnßtcn, angesprochen werden, und sofort die ohnehin schon bestehenden Differenzen im Schütznngs-Verhältnisse der einzelnen Kronländcr nur vermehrt würden, und weil ferner die bevorstehende Reform dcr Grnndstencr die Gelegenheit bieten wird, dcn vom krainischen Landtage beklagten Ucbelständcn in naher Zcil dnncrnd abzu-helfeu. Ueber die Bitte dcs Landtages nm möglichste Schonung uud Nachsicht bei Durchführung dcr im Finanz-Gesetze vom 19. December 1802 angeordneten Erhöhung dcs außcrordcntlichcn Znschlngcs, wnrdc anf die durch die Finanz-MinisterialErlässc vom 22. Fe^ bruar 1803 grundsätzlich zugestandenen Erleichterungen hingewiesen. Ueber die schlicßliche Bittc endlich wegen Einbrin^ gung einer ncncn Gesetzes Vorlage zur Regelung dcr Grundsteuer auf ciucr für alle Väudcr glcichmäßigcll und gcrcchtcn Basis, wurdc dcr Kraincr Landtag anf die dem Abgcordnctcnhansc zur vcrfassnngsmäßigcn Bchandlllng vorgclcgtcn Gesetz-Entwürfe übcr die Reformen der directcn Bcstcueruug gewiesen. Belangend dcu Voranschlag pro 1804 für dcu ständischen Fond, wnrdc laut Erlasses vom 23. October v. I. statt dcr in Anspruch genommenen Staats' Dotation von 19.447 fl., nur ein Zuschnß von 9083 fl. bewilliget. Es ist bekannt, daß die Höhe dieser Ziffer von dem Endergebnisse der Vcrhandlnng übcr dic Ansprüche Krams aus dcr Ineamcriruug des Provincial Foudcs abhängig ist, cinc Verhandlung, zu dcvcn Auötrannng noch dic Antrügc dcö «'vlnauz Auoschusscs dieses h. Hauses gcwärtiget werden. (Fortschinig foljit) Auslaud. (s'rlangcn, 28. Februar. Eine von achttausend Personen heule abgchallcnc Landesversanllnlnng be« schloß einstimmig folgende Erklärung i 1. Schleswig-.holstcin als selbstständigcs deutsches Land. von seinem rechtmäßigen Herzog Friedrich Vlü. regiert. «st die von dem Rechte des schleswig'dolslti' nischen Volkes, so wie der Ehre und dcn Interessen Deutschlands gebotene Lösung deS dcntsch. dänischen Slrriteg; jede andere ist unrecht und unwürdig, 2. Da die bisbcrigcn Schrille der balcrischen Regierung znr Verwirklichung der iu dem k. Erlasse Feuilleton. Der Liberalismus und die Auersperste. (Geschichtliche Erinnerungen.) (Fortsetzung.) Herr Neikhan war es, der 1578 auf dem stur« mischen LanDtage der drei Lande in Vrnck an der Mur. wo der Erzherzog Earl seinen Unterthanen weitere Freiheilen in Ncligionssachen uerweigcrte. plöh» lich erschien, uon dcu (Grenzen herbeieilend, um deren schwierige gefahrvolle Lage eindringlich zu schildern und so nnwilMihrllch einc Pression auf den Gang der Verhandlungen übte. Staubbedeckt, wie er es von dem langen Mitte war, trat der entschlossene Krieger in die illustre Vrr» sammlnng nnd jedes seiner Worte, die scharf und schneidend waren wie sein Schwert, lraf die Räthe des Fürsten, die au dem schlechten, fast wehrlosen Zustande der Grenzhänser Schuld trügen, in gerechter Anklage. Auerspcra. bütct, beschwört, man möge helfen, so lang noch die Zeit dazu vorhanden. Dic euangelischcu Etä'ndc, nun den günstigen Augenblick erkennend, be» harreil auf ibren Forderungen unbedingter religiöser Freiließ nnd dcr gute Erzherzog, uor dessen Gcmütlie tas Schreckbild der möglichen Ermordung aller seiner katholisch gebliebenen Unterlhanen wieder auftancht. .- findet sich zum Nachgeben gegen die evangelischen Stande bereit. Dcr Sieg, den die protestantische Sache jeyt erfochten und anf den die steierische Land. schafl eine eigene Denkmünze prägen läßt, ist Äuerö< pergö Werk gewesen. Doch der so erlangte Znstand währle nicht lange; eS kamen die Tage der Gegenreformation; auf den milden Carl war sein Sohn. der bei den Jesuiten in Ingolstadt erzogene Ferdinand (U.) alil Erzherzog Ncgtnt gefolgt, dieser führte sie mit Hilfe der Jesuiten durch (1600—1630). Christoph und Weikhart v. Aucrsverg waren vor deren unmittelbarem Veainne gestorb,^ Der nun mlt allen Mitlel" in Szene geseßtcn planmäßigen Ausrottung des LulhcllyumeS m den drei Landen wurde uun von Seile der Landschaften nicht anders widerstanden, alS durch langalhmige und doch nicht entschiedene Rebe» in den Landtagen, dene« die Negierungsorgane wohl zuhörten, aber kcme Folge gaben, und die immer .langer und blässer" wurden, bis sie ganz verstummten; der Gewalt nnt Gewalt begegnen wäre eben sc> unfrnchtbar, als jeyl schon unmöglich gewesen, da die Vanern bereits tntwaffntt warc», und dic Regierung bei Zeiten dafür gesorgt hatte, daß die Landschaften fast g" keine» Einfluß auf das ihnen früher ganz ergebene Grcnzheer üben kounten, dem man durchwegs neue Feldherren gegeben. Emporkömmlinge, die sich iu der früheren Kriegsuer. waltung Vermöge» gemacht, womit sle nun ihre Nol'ilitiruugstaren zahlten nnd mit Gesinnungsgenossen Vankelte feierten. Nut einmal unterbrach — nnd das bald im Anfange — die WiderftandSlosigleit der drei Land« schaften eine Einrede cineS Kraincr'Depntirlen. Des Erzherzogs Ferdinand großes. 1599 erschienenes Mandat hatte ausdrücklich den Adel von der gewaltsamen »Reformation" wie man die Wiedergewinnung dcs Volles für die alte Kirche uannte, ansgciiommcn, doch um diese Ausnahme lümmerttn sich in i»r^xi die ci< frigen Kommissäre wenig und beliebten alich Ccwaliere ihrer Prozedur zu unterziehen. Da ist eö der Präses der kr.nmschen Verordneten, der Herr u. Auersverg — jenem Helden Herwart gleichen Namens — der Erbe dcs FamilienschmiickeS. der 1602 im liaibacher Landtage gegen rl.> Ansschrei. tungcn" und «Eingriffe« des Bischofs Thomas Chrön oes Hauptes der Gegenreformation — mit einem in jenem Augenblicke höchst gewagten Freimnthe cnergi« scheu Protest erbebt und dic Klageschrift, die cMwUl «wwnm ^lmoii^, gege» ihn an den erzhcrzoglichrn Hof anregt und verfaßt. Eine heftige leidenschaftliche Entgegnung des Vischofs folgt als Replik. Aber Auerspcrg's mannhaftes Anftreten hat doch llllmittelbar die gnte Folge gehabt, daß fortan dcS Erzherzogs Wort getren gebalteu lind gegen den Adel uicht mehr gewaltthätig vorgegangen, auch uon da an allmählig dem Vürgcr und Vaucr gegenüber mcdr und mehr dem milderen Mlltcl der Lehre durch Wort und Schrift von dem Gewissenszwang? durch höbe Geldbuße und Anest der Vorzug eingeräumt wurde. (Schluß folgt.) 2«>S vom 17. December 1803 mitcr dcr Zustimmung res gesammten baicrischeu Landes verkündeten Politik sich als unzureichend gegeigt babcn. bedauern wir lief, daß die klar uorgc^cichnctc Vahu zur feste» Einiguug, der Würde der deutschen Staaten entsprechend, bisher nicht mit Energie eingeschlafen worden ist, und wir erwarten, dal^ l?urch sofortige Einberufung des baic« rischcn Landtages und durch Aufbietung der baicri» schen Wehrkraft dem vollen Ernste der gegenwärtigen Lage entsprochen werde. 3. Auch jetzt noch. dcsscn sind wir gewiß, bedarf es nur der Erfüllung der nationalen Pflicht, des nachhaltigen Handelns von Seite des deutschen Volkes und seiner Regierungen, jener Regierungen, welche sich der nationalen Sache tren bewiesen habcn, und insbesondere eines offenen Vertrauens dcr lchicrcn zu dem Opfermuthc der deutschen Nation nno iyrer ein« zclnen Stämme, um die schleswig-holsteinische Sache und damit Deutschlands Ehre uno Lebensfrage der nationalen und rechtmäßigen Lösung siegreich eilige» genznfubrcn. Die Redner waren: Marquardseu und Papcl-licr von Erlangen. Medicus nuö München, Karl Varth aus Augsburg. Crämer ans Doos, Pöllniß aus Ans» bach, und Volk aus Augsburg. Aus Kopenhagen, 24 Februar, schreibt man der „Presse": Vorgestern Vormittags berief der König, nnansbörlich durch den englischen Gesandten und durch Telegramme ans London gedrängt, ein sogenanntes er« nicittrtes Konscil, wie dieß in wichtigen Fällen gc> bräuchlich ist. An einem solchen nehmen nicht bloß die aktiven Minister, sondern auch diejenigen, z. V. in Kopenhagen anwesenden Staatsmänner Theil, welche früher ein Portefeuille besaßen, ferner übcrhanpt die Nehcimeu Konfclcnzrätbe (?ie Staatsbeamten der ersten Rangstufe, den wirklichen geheimen Räthen in audsrcn Staaten entsprechend), endlich hervorragende Mitglieder der Landesvertrelungen, welche znr Theilnahme an solchen Versammlungen zn bcrnfcn der Souverän das Recht hat. Gegen Abend am Dinstag trat nun dieses erweiterte Konscil, welches übrigens keine beschließende, sondern nur eine konsultative Ve« fugniß hat. zu einer ersten Sißuug zusammen. Es bestand anS dreiundzwanzig Mitgliedern, nnd erklärte sich mit vierzehn gcgeu ncuu Stimmen für Annahme der vorgeschlagenen Konferenz im Prinzipe, d. h. ohne Präjudiz für irgend ein Programm, aber nur unter der Vedingung eines gleichzeitig eintretenden Waffen« siillstandes anf Grund des >8tM« Pw auf dcm Kriegsschauplätze in Schleswig, bei vorgäuglger Rän« mnng der Position Kolding Durch den Feind. Milt< woch MorgrnS fand die zweite und leple Siyni'g stall Dic Majorität sprach sich d^hiu ans. daß ric Foroc. runss aufzust^lllü sci. währe,,» des W^ffcuslillslmidrü NNisse die Möglichkeit gegrbc» seii», oie Wablcu iu Schleswig zn dcm bereits ausgeschriebenen Reichs» rathe zu bewerkstelligen, damit die Rovember-Verfas. sung in gesetzmäßiger Ncisc umgestaltet oder auch aufg'bobcn werden könne. Das Ministerium adoplirle dieses Gutachten insofern, als es au der Waffcnstill. stands» Bedingung festhielt, den Punkl wegen den Neichsralhswadlcn in Schleswig aber nur als etwas Wüuschenswcrlhes in dcr Erklärung formnlirte. die sofort nach London efpcvirt wurde." Vrüssel, 29^ Februar. In diplon.atischcn Kreise» wird versichert, Onaade habe seine Demission aegc-ben. DaS kopcnhagcncr Cabinet sei getheilt ob der Krieg fortzusetzen oder eine Verständigung anzuurh. inen sci. Madrid, 29. Februar. Mon nnd Marauis Novarichcs sind bcanftragt, ein ueueS Ministcmim anS den Liberal.Konservativen zn bilden. Bukarest, 28. Februar. In der letzten Kammer, sihmlg wurden die Elscnbahnprojclte für die Moldan berathen. DaS Projekt von Mavrojeni wurde mit 47 gegcn 39 Stimmen verworfen. Die Concessions-dcwcrl'cr Sntzo und Mavrojcni, bisher Konkurreutcn. haben ihre Projekte vereinigt, welche jetzt iu der Kom« "Won geprüft werdcu uud in dcr nächsten Sitzung illr Diskussion kommen. Lokal- und ProviPial-Nachrichten. «aibach, Z. März. Heute Vormittag fand in dcr Domkirche ein feierliches Todtcnamt für weiland Kaiser Franz Stall. — Morgen Nachmittag um 4 Uhr findet eine Sitzung des Grmeindcratheö Statt. Auf der Tagesordnung steht: Vortrag des Herrn Gcmeinderathcs Dr. Schöppl im Namen dcr Finanz-Seklion über das Gesuch des jetzigen Zimentircrs nm Vergütung cines Miethzinses für das Zimentirungs-Lokale und übcr die Errichtung einer neuen Zimcntirungs'Anstalt. — Vorlrag rcs Herrn Gcmcindcrathcs Dr. v. Kalten, egger im Namen des znr Entwerfung eines neuen Gemeindestatutes gewählten besonderen Comites übcr die Rcgcluug des Lolal-Polizeiwesens iu Laibach. — Eventuelle Weitcrbcrathuna. der Feuerlösch-Inslruktioii. Adelsbcrg, 2. März. Ihre Majestäten dcr Kaiser Ferdinand und dic Kaiserin Maria Anna habcn anläßlich dcs durch den Sturm am 3. Jänner d. I. beschädigten Kirchcngcbändcs zn St. Pctcr dcn Betrag von 300 fl. für dic Wicdcrhcrstclluug desselben gespendet. Neumal ktl, 29. Februar. Am 26. d. M. wurde zur Feier des Jahrestages der allcrguädigstcu Verleihung der Verfassung auf Veranlassung dcr Ge, meindc-Vorstchnng iu der hiesigen Pfarrkirche ein Hochamt abgehalten, welchem die Vezirksbcamten, dcr Gcmcindeuorstand, die k. k. Gendarmerie und ein großer Theil der Bewohner lcs Marktes beiwohnte, welche Feier durch Absingung der Vollshymne Scücnö dcr hiesigen Liedertafel geschlossen wurde. — Aus diesem Anlasse wurde Weilers am 28. d. M. durch die Liedertafel ein Concert mit Tombola veranstaltet, zu welch' Letzterem die Fraueu des Marktes ausehn. liche Gcwinnstc spendeten. Der hiebci erzielte Nciu» ertrag mit 162 fi. 85 kr. wurde zur Hälfte zum Vcstcn der klcckliche Süininchcn uo» 83 fi. <)2 f^ österr. Wabr. Ucbcrdieß haben die edclherzigeu hicrorligen Damen ein rühmeuswcrll'cS rührendes Beispiel vou echtem Patriotismus cutwickcll, indcm sie eö übernahmen, die Beste zu dem im hicrortigcn Gasthausc «zur Krone" "rrangirtcn Tombola - Spiels beizustellen. Die dieß. fällige Beisteuer der cdlcn Damen war ciuc allgc. meine; keine derselben wollte sich ausschließen, obschou mehrere an dcr Feierlichkeit persönlich lhrilzlinchincn, theils aus Gesundheils', theils ans Familienrücksichten znni größten Leidwesen dcr Thcilnchmcuden vcrhin« dert waren. Ja selbst cine, derzeit hier nicht anwc-scndc hohe Dame hat das Comilc mit dcr Einsendung eines ebenso geschmackvoll gewählten, als wcrllivolicu Beststückcs auf daö AlUcrangcnehmstc überrascht', Bei dem auf sochc 'Art inil den mannigfaltigsten Vesten ausgezeichneten Tombola-Spiclc in den Loka» litätcu des obgcdachteu Gasthauses waren alle Stände: Militär, Veamtc und Bürger. Gensdarmcric und Finanzorgauc in einem ebenso ehrenden, als zahl-reichen Maße vertreten. Die voitrcffiichc hicrortigc ^ituvni^. Dilettanten. Musik und dcr Gesangsvcrein habcn bei dieser Nnlerhallung aus Rücksicht der Be-dcutuug nnd des edlen Zweckes derselben mn rühmcns-werlhcr Hingebung cffcllooU mitgewirkt, denen darum die Gesellschaft zum bcsondcrcu Daulc verpflichtet bleibt. War die Gemüthlichkeit schon während dcr drei Tombola. Spiele, welche cincn reinen Ertrag von 76 ft. 8 kr. abgeworfen habcn. ciue vorzüglich go hobeue. so ist diesc zu cincm wahren Enthusiasmus gc. I steigert worden, als nachdem beendeten Spiele schwuna.» uollc Toaste anf Sc. k. k. Apostol. Majestät unseren allcr-aMdigstcn Kaiser, auf unsere geliebte Laudcsmutter Ihre Majestät die Kaiserin, auf Sc. Exzellenz den Herrn Staatsministcr Ritter U.Schmerling, anf Se. Eizcllcnz den Herrn Fcldzeugmeistcr Ritter v. Benedck, auf den Helden Gablcuz. auf den Herrn Bezirksvo» stedcr Ritter v. Höffcrn. auf dcn hicrortigeu Gemeindevorsteher und zahlreiche andere ausgezeichnete Persönlichkeiten nnter jubelndem Bcifalle ausgebracht wurden. Natürlich, daß dabei auch dcr glorreichen österreichischen Armee und der ruhmgckröntcn Helden in Schleswig'HMcin im Allgemeinen gleichfalls gedacht wurde. Nach den Toasten auf daö Wohl Sr. Majestät des Kaisers und Ibrcr Majestät dcr Kaiserin sicl die Musik mit dcr Volkshymne ein. welche aUe» zeit mit Bcgciilernug allcr Anwesenden mitgesnugen wurde, sowie schon ursprünglich diese Abcnduntcrhal« tung mit dcr Volkshymnc bei Eintritt des Herrn k k. Bezirlsvorstehcrs, als Repräsentanten dcr hohen Regierung, eröffnet worden ist. In Lack erinnert mau sich noch keiner so ge« müthlichen Unterhaltung, und selbst uach dem Aus-spruchc hierorliger Fremder und Auswärtiger, die an dersclbcu lhcilgenommen haben, wird es selteu ein Landstädtchcn geben, welches Achnlichcs. wie Lack in diesem Falle zn bieten vermöchte. Niemals gcnng abcr kann die gemüthliche Eintracht und Brüderlich» keit zwischen Zivil- uud Militär, sowie zwischen allen Branchen dcr Gesellschaft, welche in diesem Kreise vertreten wurden, rühmcnswerth hervorgehoben werden. Allen Bcthciligtcu ist dcr gemeinsame Wunsch geblie» ben: Mögen solche Tage häufig wiederkehren! Der Ertrag dcr Sammlung uud dcö Tombola-spicls abcr. in dcr Gcsammisumme vou 160 fi., wurde unter Einem Seitens des Comity dem Herrn Vor» sicher des hicrortigcn k. l. Bezirksamtes znr weiteren enlsprcchcndcn Abfuhr übergeben, und die diebfälligc Bestätigung beim Gcmcindeamlc hinterlegt, — An» 4. März kommt vor dem k k Landcs-gcrichtc in Kl.igcnfnrt ein PrcßprozeL gegen die „Dran-post" znr Verhandlnng. Der wegen des Vergehens dcr Aufw,cgl,,ng angeklagte Redakteur Schleicher! wird vom Advokatiirs-Kandidaten Dr. Schlosser vcr« lhcidigt wcrdcn, — Das bereits seit mehreren Iabren in Kärnten 5,'ölozirte Husaren - Regiment Prinz Alerander zu Württemberg Nr. N verläßt seine bisherigen Stationen, um sich nach Udine zn bcgcbcn. Das freiwillige Manen.Regiment Graf Trani wird statt dcssen eintiefn. — Aul 1. d. M. Abends um 7'/. Uhr Irafeu mittelst Ertrazliges 63 verwundete steieuschc Krieger in Graz ein. — Am 29. v. M. fand die Uebergabc der Leitung des vereinten k. k. Obcrlandcsgerichtcs für die Kron-ländcr Stcicrmark. Kärutcu uud Krain in die Hände dcS neuen Präsidenten und geheimen Ratbeö. Franz Frcihcrrn von Lattrrmann, Statt. — Ueber einen am 19. Februar Morgens auf dcr Eisenbahu bci Pcltau allfgcfundcnrn verstümmelten Leichnam mcldct die «G. Z.", daü iu demselben bci dcn gepflogenen Erhebungen Karl Ostcrmann. Schlos» scrgcscllc aus Obcrlaibach. erkannt wurde, welcher in einem Anfalle von Irrsinn sich derart anf die Schienen gelegt haben mußte, daß der vorübergehende Zug ihm den Kopf vom Rumpfe trcuntc. Ucucstc Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. W ien, 3. März. Die „Wiener Htg." bringt die Namen der Unterrichtörathmit-Hlieder für Wien. Der tlandtag wnrde in loyalster Weise eröffnet. Die französiche Panzerflottc soll bis »5. März ansgeriistct sein. Briinn, 1. März. Die Großgrundbesitzer wähltcu hcutc zu Lattdtagö'Abgcorductcu dcn Prälaten vou Neireusch nild Landgrafen Fin'stcubcrg. Gcgcu-kanditat war Claudius Frcihcrr Podslazty. Dic Feudalen habcn gcsicgt, (Pr.) München. 29. Februar (Nachts). Dic «Vaic« rischc Zig." versichert, bezüglich des Autragcs, wel-chcn Oesterreich und Preußen iu der Ichten Vundes-tagssitüing gestellt habeu. beabsichtigen die Regieruu-gcu dcr Würzburger Koufereuz eiucn besondern Antrag einzubringen. Berlin. 29. Februar (Abends). Der «Staals-anz." meldet: Nachrichten aus Graveusteiu voni 2^». besagen: Die Dänen richten sich immer mcbr zn einer ernstlichen Vertheidigung tcr Düppel-SteUu»^ ">'-Mehrere Gehöfte. ciuige Häuser im Dorfe Dupp^l wurden von ihnen niedergebrannt. An "cnen -ucr-schanzungcn wird gearbeitet. Auf l'" I"».^ ^"'^.^^ oeu Vorbereituugcn gctrosfeu, welche aM ^ -Aaltcrien zu baucn schließen la„e». E" '^ ")cr Dampfer hat vor kurzcm Mchw den Velt pasUN. 3V4 Die „Nm'dv. Ällg. Zt." schreil't: Nachrichten aus Wien deflation die vollstäüdigc Ucl'clcinstimlnnng bci< der lentschcn Grobmachlc in dcr dänischen Fraqe. Kaiscr Franz Joseph hat dem G.»L. uon Mantcnffel die Anclfcnnnn^ iibcr die preußische Politik s» wie die Vefricdiqnnq darüber ausgedrückt, daß die freund» schaftlichcn Vrzichnngen zwischen Wien nnd Berlin so vollständig wieder dcrMcllt find. Die »Nordd. Allg." fügl l)in;u. daß diese Uel'creinsliinmnng die energische Am'tfiilmliig der ^'on deiden Großmächten Dänemark gegeni'lber als richlig erkannten Politik verbürge, deß-kail» sei es von geringer Vedcntnng, ob die Konferenz znstandekomme l'der nicht. .Hannover, 29. Februar. In der heutigen Sitzung der Drpnlirtenk.nmner interpellirle u. Ven< nigsen wegen Hannovers lehtcr Vnndconbstimmnug. Instizminister Windll'orst erivie^erle: Hannoocr babe folgender Weise gestimmt: Die Vollmacht des däni-schen Gesandten ans dem Titel des londoner Proto> kolles sei nnannebnibar. Dcr All^schnL möge olme Rücksicht ans das Protokoll weiteren Vcricht erstatten, Hamburg, '.'!». Februar. Die „Vörsenhallc" meldet: In ^icl irnide an? unbekannter Veranllis« sung l'ente die Anfertigung schleswigcholstcin'scher Uni' formNncke sislirt nnd wnvdcn dieselben ans der Fabrik fortgeschafft nnd anderweitig untergebracht. H»a»«bnrss, 1. März. (Pr.) Die in iticl stattgehabte Hnldignng dnrch die schlcswig'schc Deputation veranlaßte, daß dcr preußische Acfehlichalicr den Herzog Friedrich o. Augustcuburg zuin Domicilwechscl aufforderte, da sonst die Intervention der deutschen Großmächte gegen Dänemark miszdcntcl werden tonnte. Neudsburss, 1. Mär^. Der französische Mili-lärberollmachligle zu Vclli» ist im prnchischen Ha»ol> quartier eingetroffen. Kopenlia,;cn, 29. Felirnar (Abends). Die „BcrlinsM'sche Zeitung" dcnientirt officiös die Nachricht, daß Dänemark den ^onfcrenzvorschlng angenommen habe. Falls die Aasis dcr Konferenz die ^cibindnng Schleswigs mit Holstein oder die Per> sonalunion ist, N'ird die ^egicrung deu Vorschlag nichl annehmen. Kopcnhnssrn, 2^i, Febrliar. Oenerallielllenant de Meza wuroc dssl»il!>' verabschiedet. General Ger» lach hat das Oberkommando erhalten. Major Stjern» Holm wurde zum Stabschef ernannt. „Dagbladcl" schreibt: England bekämpft dic Ge« walltbalcn Drlitschlands mit leeren Demonstrationen, um dcn Krieg zu vermeiden. Wenn die Personalunion die Vasis dcr Konferenz ist. so ist dies dcr Untergang dcr Freilieit und Selbstständiglcit Dänemarks und iN alsdann die Integrität wehrlos. Das dänische Volk muß die Nettnng i» der Selbsthilfe suchen nnd dnrch die allcrkräftigstc Fortsetzung des Krieges muß die Rettung Dä»cma,k5 crkanft werben, Paris, 2. Mär;. Dcr l'cntigc „Monitcur" mcl> dct.- Briefe aus M'erilo konstatiren die Kapilulalion Lampcchc's und den Rnin Inarrs. Camocche schloß die lehtc» Hilfsquellen Inarez' ein. öondou, 29. Flbrnar. Im Oberbaus? kündigt Lord Mcnborough für Freitag die Interpellation an. ob dic Regierung bcbufs der maleriellcn Unterstützung Dänemarks Maßregeln ergriffen habe. Auf cinc Intervell.ilion ^?ord Wrstmcaths erwic» rcrt (,^ul Russell: die Verfolgung Maxim's fei un. stattbaft, weil die Beweise für die Theilnahme am Attentat fcblen. Im Unterhansc weist Stanssield seine eigene nnd Maz;ini's Vcrdächlignng indjgnirt zurück. Disraeli greift die Regierung «nf daß heftigste an und sagt: Frankreich habe im September dcn Konferenzuorschlag abgelehnt, wofern im Scheitcrungs« falle England nicht die Aklion zusicherte. Disraeli fragt, ob der Kaiser noch auf dieser Bedingung bestehe und unter welchen Aussichten tie übrigen Mächte dcn Konfcrcnzuorschlag acceptirten? ^!ord Palmcrston verweist den Fragenden auf das Vlandnch, dcsscu Schluö niorgen erscheint. London, 1. März. Anf eine Interpellation er« wicdcrt bayard, der dänische Gcsandlc gab scin Ehren« wort. daß das im Elydc gcbanle Panzerschiff wahrend der Kriegsvaner nicht anslanfcn werde. Die „London Gazelle" enthält die dänische Älok< kadeanzcige, Vlockirt sino seit 25>. Februar sänunüiche östliche Häfen der Herzoglhümer. allögcnommen die altnell unter dänischer Autorität stehenden. Die Kla» rnng dcr ncntralcn Schiffe aus dcn blockirtcn Häfen ist bis l. Aprll gestattet. Ztew-Al>rk, l9. Februar. Der Kongreß nahm das Amendcment znr Abschaffung dcr Sclaverei an. «Neiv-),jork> Heralo" vcrsichrrt . Linkoln werde am 22. Februar die Sklavencmanzipalion in den ver» einigten Staaten ansnabmsloü proklamiren. Sbcrman nahm Jackson am Mississippi, lückle nach Brandon vor und nabm ^azoo.ssily ein. Markt- und Geschäftsberichte. Vaibach, 2, März. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 5 Wagen mit Getreide. 2 Wagen mit Hen und Stroh. 40 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. (W ochenmarkt - Prcis c.) Weizen pr. Mchen fl. 5.22 (Magazins. Preis fi. 5,07); Korn fi. 3.32 (Mgz. Pr. fi. 3.53); Gerste ft —.- (Mgz. Pr. fl. 3,8); Hafcrfl.—.—(Mgz. Pr. fi. 2.42); Halbfrucht fl.—.— (Mgz. Pr. fi. 3,97); Heiden fl. —.— (Mgz. Pr. fi. 2.27); Hirse ft. 3.5 (Mgz. Pr. fi. 3.10); Kukuruh ss. —.— (Mgz. Pr. fl. 3.66); Erdäpfel ss. —.— (Mgz. Pr. ft.-,—); linsen ft. 4,20 (Mgz. Pr. ft, —.—)-Erbsen ft. 4.50 (Mgz. Pr. ft, —.—); Fisolen fl. 4.50 (Mgz. Pr. ft. —.—); Rindsschmalz pr. Pfund kr. 55, Schweineschmalz kr. 37; Speck, frisch kr. 27. dctto geräuchert kr. 37; Bnttcr kr, 50; Eier pr. Slnck kr. 2; Milch (ordinär) pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 18—22, Kalbfleisch kr. 21, Schweine-fleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. —; Hähndel pr. Stück kr, 28, Tauben kr. 17; Hen pr. Ztr fl 1 10 bis fi. 1,50. Stroh kr. 70-95; Holz, hartes'30", pr Klafter fi. 8.50, delto weiches fi. 6.50; Wein (Mgz. Pr.) rother und weißer, pr. Eimer fi. 11 bis 15. Nenstadtl, 29. Februar. (Wochcumarki. Prcise.) Weizen pr. Mehen fl. 5.— ; Korn fi. 2.74; Gerste fi. —.—; Hafer fi. 1.90; Halbfrucht fi. 3.20; Heiden fl. 2,66; Hirse fi. —.—; Kulurul) fl. 3.—; Erdäpfel ft. 2.10; Linsen ss. 6.40; Erbscu fi. 6,40; Fisolen fi. 5.-; Rinds« schmalz pr. Pfund kr. 45. Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 30, dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 40; Eier pr. Stück kr. 1z; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 19. Kalbfleisch kr. 26, Schwcineficisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. —; Habu« del pr. Stück kr. 33, Taubeu kr. 25; Heu pr.'Ztr. ft. 3,— , Stroh fl. 1.40; Holz. hartes.'pr. Klafter fi. 6 30. detto weiches fi. —.—; Wciu, rother, pr. Eimer ft. 5), dctl? weißer fi. 4 Theater. Hlutc Donnerstag: Die Vorleserin. Schau» soiel in 2 Akten, von Koch. Die Schauspielerin, ^nstwicl in l Akt. von Friedrich, Fräulein Ehristina Schweiger! in beiden Stücken als Gast. Morgen Freitag: Geschlossen. Verantwortlicher Ncdattcur: Istnaz v. ck'lein,nayv. Druck nnd Verlag von Hssnaz v. Kleinn,ayr Kk Fedvv Vc»»«l»e»,-ft i>, vaibach. 3?i«»'l'l»»»l!<»l'»«'ll4 -^" ^ölit erössüsl.' iü malttl' H.illllüi). M'ß j docl, ,!l l'csslMi Kilrf.l!. lvnmdc Baluttli. aüs.ni^s lull '/,„"/„ höhtt glh'Il.'!!. ssiii^c» wilder !!>il)l';u auf dic «csillgs,! Wvl!^!Il>^»H/»« Nulil!l!,g fr. >)r. Stiül billi^l' ^ii liclbm. ^i,'il dl» Pupills» til'l'.n sich dic Slaats- «ill' Klcdilll'se i>!> p.iusc 2t^ien, d^i Gisch^stls »>» Mll^' Zlhliul; l'rsl'üdsl»' Ffsti^scit ^ci^tt!! di,- I8i!«>»r i!l'sc. '.'inch Kl^!i.Vlfi>>'» l'>'lic>i!pt!l>!i sich ^nt! B.uis^ »iid Novdl'alm-Afliü, schlüss,» ,„» fiuige dcu 1. Mälz. (Yiildsii höhcr als g.st.ili, Äc>tt l'!icb>» ^>!»» lüld T.'im'schl'l' Bs>ll'sl!»li>ifl>N!,'>!, s.st g.'Iizisch»' >^'Nl U»dw!gl)>il,,!'.'lll!!», (j^id ftlir flüssig. veffelltliche Hchuld. ^. d„ HlniN.« llü>- NW ft.) Geld Wüaic In 5N.N'. Wäblliü^ , zu 5°/. ,; c,^ ü°/. «»I.H, ". !8«:i mitRllch."/.^;.- W.25) rhnr Adschnül 1«'>1 7» - - >>4.5<> 85).— National - ?lülsl,c» nnt Iä!»!c,'<5oupl,'l,s . ^5.'/^ 7i>.25) ?i»H'> ?!ati>,'!ial ^ Anl.lic» »,,< M,t.illiqll.<ü......5, „ 71.20 7I,Ä'> ^cltl'»«it Mai-Co>N' „ l"' ., ?! 20 71.cl<> dctlc.....^ 4,i„ 6^.— 03.25 mit Vlrlrs.v.I. I83U.....140.-- I l0 5,0 ,. „ « l«5)4 ..... 8!).— 5NÜU ., .. ., 1«»i0 z» 5.00 fl. 81.40 9l.5)0 „ ^ .' ^«0 . 1W „ '.»2.40 82,50 „ « ., I">l ^ „ « 84.25. i<4.ll'> !,5><> ll ü,l Hronlündlr (sik INN ft.) Gslllldsntlaslnngs^Dblig^lilüf», Niedsr-Ocsillnich . . zu 5'/« ^-" "''-^ Ob.-Ot,i und Sa!7„ d4 50 «5>.- Wl>mt».....5.. 8225 82.5,0 ! («.ld Waar.' Süinm.. Kä>>,!, u «>üii> 5.7, «? 50 «8 50 Mäln.n...... 5. „ 8350 85. Schissi.!! . , . , 5 „ «8 50 88.-' llü^„i! ..... 5, „ ?-j.50 74 Tlimsn- Banal ... 5 .. 72.— 72.25 .oalicü m» Slavoilirn 5^ „ 74.50 75.— Oaliz,»!!..... 5 „ 71.- 7150 Sitbcilbltt'gs» .... 5 „ 70 75 71 25 Vulowma..... 5 ., 70.50 70.75 „ >„. d. Äerl.-Ll. 1867 i^ „ .50 71 75 Vtmtiamsch.5 Änl. 1858 5., 82— 82 50 Aktien (pr. Stück.) Natioliallcink......771.— 772.— Kredit'Aüslalt,» 300 ss. ö. W 178.60 178,70 N.l>.«Scrm.'O'ss. z. 500fi,o. V. ,l'rB.20<) „ ^ 125,25 I2l>,50 Süd. Staats-, Il'nib «vr». n cenlr. ital. «is 200 sl ö W. 5(X> Fr. mit Eiübs^hlllllq .... 247,— 218. - (j>,,!il,Kar! Viidw Vahnz.200si. (fM........185 50 18'.,'.-' ^ 431,— 432,-O.ftclrtich. ^'Il'yd ,» Triu, 140 st. (707«1 ttiii^hlung. 147 —------- Pfandbrise (für 100 sl) '.'lation>il< Kijährige v, I. l'anl ailf 185? zu . 57,10150 102.-^. M. vcrlo^barc 5 „ 80,<>^) 80 75 Nationalb auf ö, W. vcrll'Sb. 5 ^ 85 00 85 75 Uiigalischc Bl'dci!->3rldil-?),', ^,75 Gclt> Waare Palssy zu 40 fl, (5At, . 32.25 32 ?ü (>lary „ 40 „ ., . 31.25 31.75 St. lHliu'i,' „ 40 .. „ . ^1,— 28.50 Wmdisch.p.'ip „ 20 , „ . 1i»,— N> 50 Waldstcii! „ !><> „ „ . 19.^5, ^) 7^, Kc^vich .. 10 ., „ . 15.— 15.50 Wechsel. 3 M l'!! a t r. Gcld Naar, Auiisbill« für 100 fi, südd V. 100 75 101.— Fransfüit a. M, dctto 100 75 101.— Hamburg ,ür 1<>0 Matt Vansl, 88.25 88,75 Ll'iidcn jür 10 Pf. St.rling . 118,80 118,10 Paris für »00 Franfs . . . 47.-- 47 10 <5ours der Goldsorten. Ocld Waare K.Müü^DusatfN 5 si. 71 sr. 5 si. 72 M. Krom» . . . . l<; ,. 40 „ 1»', „ 45 ., Napl'I.misdVr. . 8 ., 53 „ i) ^ 55, „ l)ti,i Imperials . <> „ ?s> ., '.» ., ?'! ^ Vcrl>n1.55 5)"., Nat.-Aülch. 78.65 Silber . . . 1l8,25 Bankaktien . 773.— London . . . 11^.80 Krrditaltirn . 178.60 K. l Dulalen 5 71 Lottoziehung vom 2. März. Trieft 4l> 7tt 7» «tt 4V Fremden > Anzeige. Dell 1. 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