ARBURGER ZEITUNG LICHES ORGAN DES Verlag und Sehrt''leitunrj Marburcj a. «1. Drau, Bndijasse Nr. 6. Pomruf» Ni. ''5-B7, 2.1-RB, 2S-fifl. Ab IB Uhr (täqllth außer Srtmsldr)) üt tlin Schrlftle tunq nur auf Forrruf Nr. 2fl-li7 nrrrichbnr Unvorlantito Zuschriften werden nicht rürkqesandl Hn' »iimi'x.hpn Anlraripn ist dna ROcliporto het/ulcgen. Poststhnritkonto Winn Nr, S^.fiOa CeicliÄftiistPlIen In CilH, Mdi*lploti Nr, 12, Fernruf Nr 7, und tn PDllnii. Un ^ ^yZ ^ ^ . rn ^ ' HP? Ootiau' ' äjj>lihin^\^ \ ® ^ffnßsnour'.'üiä ——- -- 5evv35topcL-/-//ato) - ~ ^ Q — —^--------- H,ip S.irytsch - ' 'sfahAf ^ \a/ ^ ^ - _ ^ fi z E S w IL tc Lissabon, 4. November Der italienische König Viktor Einanuel traf Dienstag inkognito in Neapel ein, wie Associated Press am Donnerstag berichtet. Er habe den Wunsch geäußert, von Graf Sforza empfangen zu werden. Bisher habe dieser sich jcdoch geweigert, den König an/.iiniihmen. Dem Vernehmen nach hat Viklor Emanuel schon einmal versucht, Graf Sforza zu erreichen, und zwiT in Brindisi; Sforza lehnte es auch damals ab, dem König eine Audienz zu gewähren, weil diesur Italien stets verraten habe. Die amerikanische Nnrhrirhtenaqentur Exchange meldet aus Neapel: Die Besprechungen Marschall B^Hn"lios mit den Vertretern der sechs politischen Parteien haben zu einer Krisis qeführt. Obwohl Bfldoqlio erklärte, daß er für den Fall, daß die spätere Volkswahl das republikanische Svstem wolle, unverzüglich die Konsequenz l.ir das Kttninshnus aner-kennnen werde, /o'qten sich die Delegierten nicht bereit, seinem Kabinett beizutreten, Sie erklärtfin, daß Badoqlio, der seine Loyalität dem Könln und dem dnb Berlin, 4. November Wie die heimciokehrten deutschen Kriegsgefangenen berichten, waren die Umstände ihrer Gelangennahme, Vernehmung und Unterbringung oft entwürdigend und mittelalterlich, Aussagen beispielsweise des Marinestabsarztes Dr. Hasselmann aus Neumünsler in Holstein, die von Leidensgenosseu zum Teil wörtlich bestätigt werden, kennzeichnen die häufige britische Absicht, deutsche Gefangene mit allen Mitteln zu demütigen. Farbige Soldaten waren die Bewacher des genannten Offiziers und seiner Kameraden. Eine Zeitlang wurden die Gefangenen im Fort Jesu in Mambassa im Ein-geborenengefängnifi untergebracht. Diu iJnterkunft befand sich innerhalb der weiblichen Abteilung, wo grinsende Negerweiber das Leben im Schlafraum der Deutschen ständig verfolgten. Ein kahler Zementhoden war alles, was die Gefangenen dort vorfanden. Später erst überreichte man ihnen einige der Schlafdek-ken, wie die Farbigen sie benutzten. Auch Heimkehrer wie der Obergefreite Sold, ein Arbeiter aus Schifferstadt in der Pfalz, oder Oberfähnrich Walter Schults, Medizinstudent aus Klotzsche bei Dresden, beklagen sich wie viele andere über die unglaublich «^rblechte und primitive Unterbringung in britischen oder noidamerikanischen Gefangenenlagern. Kronprinzen bezeige, für sie nicht der geeignete Mann sei,, und daß sie es ablehnen müßten, einem Kabinett anzugehören, das dem Köt\iq untersteht, Gegen den Badonlio-Sender Bari wendet sich die »Correspondenza reuubÜkana« besonders auch weil er innerpolitische Angelegenheiten von hoher Wichtigkeit, wie die Frage des Für und Wider die Monarchie lediglich in englischer Sprache behandele. So habe Graf Sforza am 1. November in einem von Sender Bari in englischer Sprache verbreiteten Interview die Abdankung Viktor Emanuels als notwendige Vorbedingung für die Bildiinq einer Koalition genannt. Auch die weitere Äußerung des Grafen, daß er in allen von ihm besuchten Orten Süditaliens zwar Abkehr vom Hause SavoYfn, aber große Sympathie füi Marschdll Ba-doglio gefunden habe, wobei es nur bedauerlich bleibe, daß Badoqlio sich mit einigen früheren notorischen Faschisten umgeben habe, wirti von der Korrespondenz erwidert, daß sich auch Badoqlio selbst von 1925 bis 1^41 niemals in Zivil gezeigt habe, ohne das Abzeichen der Faschistischen Partei zu tragnii. Major Erich Hönmanns aus Köln, der dieser Tage aus britischer Kriegsgefangenschaft in Kanada zurückgekehrt ist, berichtet: Ende .luni und Anfang Juli 1940 befanden wir uns auf dem 18 000 bis 20 ((00 Tonnen großen Passagierdampfer der Canadian Pacific »Duchess of York« auf der Überfahrt von Liverpool nach Quebec. Wir waren etwa 3000 Kriegsgefangene und Zivilinternierte. Gleich nach der Einschiffung machte sich ein britischer 'Hauptmann durch seinen fanatischen Deutschenhaß bemerkbar. Ein zweiter Gewährsmann, der Scinitätsfeldwebel Wolfgang Zeitler aus Bindlach bei Bayreuth, bemerkt dazu, daß typisch jüdische Rnssenmerkmale bei dem Manne unverkennbar waren. Der Hauptmann stellte sich den Deutschen überall in den Weg, schrie sie an und ließ ohne jeden Grund mit Bajonetten nach ihnen stechen. Einmal nahm er einem Soldaten das Bajonett ab und stieß selbst damit nach dem Internierten, als Major Hön-manns einschritt, gegen den er sich doch nicht vorzugehen getraute. Der Brite hatte ein stark gerötetes Gesicht und war anscheinend betrunken. Die Gefangenen und Internierten durften sich zu bestirnniten Stunden des Ta-qes auf einem kleinen abgesperrten Teil dei Achterdecks im Freien aufhalten. Von höheren Teilen dos Decks, wo sich auch meist einige britische Offiziere aufhielten, waren dabei MGs und Gewehre auf sie gerichtet. Einmal nun tauchte auch der genannte Hauptmann dort auf. Es war am 25. Juni 1940. Er begann plötzlich die Deutschen anzuschreien, sie sollten auseinandergehen, was aber auf dem gedrängten Raum kaum möglich war. Ehe diese der Aufforderung hätten nachkommen können, wies der Hauptmann einen Posten an, auf sie zu schießen, der Posten zielte über die Deutschen hinweq ins Wasser, worauf ihm der Hauptmann das Gewehr herunterschlug. Der Schuß ging los und traf einen Internierten, tior sofort tot zusammensank. Der an Poid befindliche deutsche Oberst Friemel legte gegen diesen Mord schärfsten Protest ein, Man hörte dann, daß der britische Hauptmann eingesperrt worden sei, doch konnte Näheres nicht mehr in Erfahrung gebracht werden. Stalins Kirchentrick Echo der orthodoxen Kirche dnb Wien, 4. November Unter dem Vorsitz des Oberhauptes der russischen orthodoxen Kirche in Rußland, des Metropoliten Anastasius von Bclj^rad, traten die Erzpriester der europäischen Metropolitenbezirke in Wien zu ^ einer TagunjJ zusammen. Als Erjlebnis der Ta^junjJ wurde eine Resolution beschlossen und ein Aufruf an die orthodoxen Gläubiifen erlassen. Resolution und Aufruf brandmarken aufs schärfste das durchsichtifie Tarnunjis-manöver der Moskauer Patriarchenwahl sowie der fjesamtcn Stalinschen Kirchenpolitik. Auch wird die Wahl anhand des Kirchenrechts für unkammisch und daher nicht zurccht bestehend bezeichnet. Der dreifache Woribruch Englands verräterische Araberpolitik Am 12. November 1914 rief der türkische Sultan Mohammed V. als K.ilif ul-ier Mohaniinedäner seine Gläubigen zum heiligen Krieg gegen England auf. Die Grüne Fahne des Propht:ien sollte üiit-rollt werden. Es kam kein Echo. In Mekka blieb alles still. In Konstaiitino-pei herrschte Bestürzung, aber in London wußte man, daü der ausschlaggebende Stammestürst Hussein bin AU von Mekka »neutral« bleiben wurde, weil Lord Kitchener ihn als Dank fiLi' den Vorrat an den Türken die Schaffung eines freien arabischen Reiches schriftlich und feierlich zugesichert hatte. Im September 1915 hielt England die Zeil für gekommen, um die Araber zum direkten Kampl gegen die Türkei zu bewegen, Der Schern Hussein von Mekka hatte dem in Kairo sitzenden englischen Hochkommissar McMahon einen Brief geschrieben, m dem er unter Bezug-nehme auf Kitcheners Erklärungen bat, die genauen Grenzen des arabischen Reiches festzulegen, das vom Indischen Ozean und dem Golf von Basra bis an die Geliirge Anatoliens reichen sollte. Der Hochkommissar hatte sich zu drük-ken versucht und geantwortet, es sei sinnlos, mitten im Kriege mit der Festsetzung von Grenzen zu beginnen, zumal in weiten Gebieten, die der Scherif Mir sich beanspruchte, noch die Türken herrschen. Daraufhin brach bei den Arabern eine große Empörung aus, die nur dadurch besänftigt wurde, daß der englische Außenminister Lord Grey die Versprechungen Kitcheners In aller Form noch einmal amtlich bestätigte. Auch diesmal wurde dem Scherif Hussein ein schrittliches Dokument gegeben, und darauf begannen die Vorbereitungen zum Aufstand der Araber gegen die Türkei. Der Agent Howard ging nach Syrien, um die Stämme aufzuwiegeln und der Oberst Lawrence ging nach Djeddach, um die Einzelheiten für den Kampf der Araber festzulegen. Der Scherif Hussein glaubte an die Ernsthaftigkeit der wiederholten englischen Zusicherungen. Ein Geständnis Oberst Lawrence hat damals schon gewußt, daß die Araber betrogen werden sollten. Aber erst lange nach seinem Tode, im Frühjahr 19.39, erschien sein berühmtes Erlebnisbucb »Die sieben Säulen der Weisheit« mit einem Einleitungskapitel, das in allen früheren Ausgaben fehlte. In diesem Vorwort hat er folgendes Geständnis niedergeschrieben; »Ich verpfändete mein Wort und versicherte ihnen, daß sie ihren Der deutsche Wehrmachthüricht Schwere Ab wehrkämpfe nördlich Kiew Hohe blutige Verluste des Feindes in Süditalien — Der Kölner Dom erneut schwer getroffen — 33 Terrorbomber abgeschossen Führerhauptquarticr, 4. November Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Krim wurde der feindliche Landekopf südlich Kertsch weiter verengt. Nördlich Kertsch sind Kämpfe mit neugelanileton feindlichen Kräften im Ganrn-petrowsk wieder zu schweren Kämpfen. Die Anqriffe der Sowjets wurden im zä- hun Ahwehrkampf, stellenweise durch wuchtiqe Geqenslöße abqewiesen. Eine eigene Panzergruppe stieß dabei in feind-li{ he Bereilstelluiigen hinein und schoß zahlreiche Panzer ab. Nörilllch Kiew traten die Sowjets nach starker Artillerievorbereitung und von zahlreichen SchKichtlliegern unterstützt, zum Angriff an. Schwere Abwehrkämpfe sind hier im Gdn(]e. Im Kampfraum von Welikije Luki setzte der '^elnd auch gestern seine zum Teil von Panzern un-terstüt/ten heftigen Angriffe fort. Um einige Einbruchsstellen wiid gekämpft. Von der übritien Ostfront wird mir geringe örtliche K^unnftätinkeit gemeldet. In den schweren Kämpfen im Dnjepr-liogen hat sich die südwestdeulsche 2.1. Panzerdivision unter Generalleutnant von Vormann lidutmuui. iJer Oher-qiuirtic;ini'.sit r ih's Anneo Obeikomman-(iu-. la hli' /ii^jniir.on mit dfin Kornnuin-df ;ir der N'-u h^'hiihtnippm n.u h oincm (•:r:hoill.v hi Ii l'idii d'is CJesiiiiiIqi'bict, das zur Kiiuiiuiiui vo:i|ost lu'ii wui, luLrun. In W'ii qi n Stiiniji'ii imißlrii zuti;st dio vor-hanrli-iicii crfcilit, ci mn ndch dem tctk!i-i( h"n PI.III d c k.r.iiniirKi — piilspru-chi iii! di'ii ZoMi ti • (liin.h'iefüiul werden, Die Räumung Ls w-iu'ii /II i\iiiiiun; Du' Vfrsorc[unr|s-Kun'i di't D.vi.s. mxii und des Arnnie-ku'ps. /.udtMii liii- \ L'i«iO!C|uiu|sstiilzpuiik-tc lii.r .\iiiue ^iiijst. Ut'i (|i'bvinite litiiis-poilruum lujilt. aulijotcill v\'oidt;n. Nuu fiili.' ii d l' L'slu MfjiM (tLT N.ichüc huu-tiiifiMii -lul lifi schin.iifii FMDiilwi'ficii l)is /LI d( 11 l<.ji|l)ahm.'P. Ls vvurduii ah-poi!.'-t; A ini-Tl =iltiiuic, Muiiilion, Vf.-:il !''(!Miif|, Ii: kii'diiiKi, CW'räl, Barak-ki'ii. ZiPil.aiti muIMeii imt durchtudiihrt v. i alt n, 11 iiii|)i. ntiiiii'.|)Oi l<\ dio Muiiitio-]iiL'iaii(| di'i kaiu|jloiulcn I nippe, Tiaiis-P'm! \ !i NKiiiii^chaiti'ii und ticral lür di'ii Aw^ij.ai lunu'i St(lliiii(|i'ii, Aufluk-kc lunq d' i' Vu'^orinirKis prcr in den MI' kw iit'rfrn Arm'_M")(!h;ctpn iiiid zu-(i1f ch \:'uaun).ni neuer Vcrsurqiinc|s-slui '|)urkti', Ts vvu d"ii Drinqlichkpilsstiifrn fosfqc-1'q*, !i II h di'iii'ii diM Ahluiiispüit er-1 •' i'.', i;n;l in.t i'in Korpsberoich l'iDOll loiuii.'ii ahtii'nspoitiorl, jl-wl\\i'iidiq''ii Alili ansporl (i; r Zw;m Ina! Iii M .n diu K.iiiniuncjs-ZI> len slcKici!" «i{ h die ("lesainihiistunq aat mild AiUi-il roniuui, die in kiuipj) '20 'I ic|en iM'weql vvurilen. Ziiqh'ich wurden d;e tnippeiisiiiidaren Liiinrhtunqrn ver-le-'l, m.l iluuii die Vcl-riiuirdienslo uniqelaqcrt, die Vcrpllec(un(|sliiqer doä Kr-ips sowie das (iroHo Armeciverplle-qiinqsl iqcr am nriicn Ort wieder auf-((( iiüut: l-i e ()r(|.iMis( hf Verihn htun(i %\\ird'' dndlicli, als dei OboKinarlier-'II' stcu dl III jjf'lehlbhalK'r melden k 'iinli , flas qi s Hille zu riiumeiHlü (!e-h.el M-i von allen Cliilein. d;r dm Fuh-jir '1 i'i liiaiK Iii'', (|iUiUiinl, N] h 'i; Kiiisniid loiiueii (jutioide iler (I ' -;rir it n Linli' windi'ii abtr'i Ki ' q ist qriuisain uiitl iinhcjrm-h' - M Ab. r sn ne Clcsel/e in der Hn-e |i,;;li' li.cit nni"snn hpfoltil wenlen, 1 q hi keinen Clewinn. Di':« d'nil-s: Ii" F'i,!i;iiiir| mufitc d.n Mcvnlkeriipf( (Sc konnte aul d.is lleimat-c 1' (il k 'jiie Riuksicht iK'hniPn, und sie inid', e (1 Ii : flcr Hevolkpriinq zuvor er-o'Im' i, d iI^ (Le R.winiiuui erfolqfn müs-s.' I> ( l:ii(lii '.Ol dem Bolschewismus 1:;i'b d( n quilüeii Teil dei Mpv61kerunf| aas dl ;i (p.Mien Ilausern ihrer iinqe-st iiinii t II Porlei. S p weinten und weh-kl.Hiit ■! Wohl -- aber dann, als sie «ich bcM' ts aiil dem Trerk bef-inden, war ulh ^ n: h' mehr so schlimm Abends, wi'.'in die kleinen Feiipr brannlen, wniin hie 111 den S( hi'unen lanns der Treckst lal'.i' irn sir-ih läfion, dann siunniten die iiiiiMcii N!(id(|-,en — es ist ein sonti-meiit I !(•■;, aber im letzten <|ennoch (|leir!u(ii!t.{ies Voik, das fliese Lasten des Krieiies .luf sifh nimmt. \Vi r n ' ht dchen wollte, der wurde v'»Ti fl( ! (i"iil -chen rrihriinq vc^raiiLilU — denn kein .iil)eilslbielo W'ebt-deulschlands veranst-illeten Presse!ahrt wurde auch d>is Cies( hali eines boinben-zersloiUm großen TexlilkaiitlviU'ies bu-siiclil. Ls beUind sich im KeMer eines dusgebranntep vieistcn kigin Hauses. Wer die kahlen, iauchgesthw(nzion Betonniduern dieses Hauses beliachloti! und die Schullmasseii sah, die sich ringsherum dultürinen, mulUe annehnien, daß jedes Leben hier ausgestoiben sei. Bei näherem Zusehen entdeckte man aber bald einen auf Papjie guniiiilun Wetiweisor »Zum I exliU|eschafl \ iibi'r den Hot'( uiul sieht Meiisch(>n, die m-l Einkaiifspaketen und - laschen aus einem schmalen, von Schutt lieaieleglen Cuinq hei auskommen. Der Gaiui liihil liber den Hof und eine Trepiie liin.ib in die Keller des Iextilhauses. Übe rasi hl siciil man. daß ein äußerst re(](>r Betrieb herrscht und die Veikaiifermnen alle Hände voll zu tun haben, um die / ihl-Ieichen Käufer zu bedienen. ■ Es ist noch alles lecht behellsm.iß ci hier «Tklärt der Inhaber des Kaufhauses, aber uns koiriiit cL" l'.nuichliiiri schon fürstlich vor gegeiuilier den ersten TiK)Pn nach der nombennaclit. Als ich am Morgen nach dem AnqriH steine, daß der Keller noch unversehrt gelilieben war, stand e:; fiii m^ch fc^t, daß ich dort von neuein liequ'.nen würde, mein «".esrhili aulznl«au"n, Hs waren hciite Wochen riluT ich habe mich durchqebissen und es gp'.ch ift, W.ihrend es noc h rinris im hr.mnte, räumte er mit seinen Gelol(isleulPn di(> vielfach selbst bombengeschädigt waren, die (iiübslen Trümmer beiseile und legle den Keller frei. Ein Teil der Waren k'jnnle doit c)erellel werden; aber sonst fehlte es voreisl an allem. Die Licht-lind Wasserleitung waren zerstört, die Ladeneinrichtung ausgebrannt, die Buch-hdltunc) vernichtet. Aus den Kisten, die neue Waren enthielten, wurden sofort betielfsiiidßig einige Verkaufsstände auf-' gebaut, Em befreundeter Papiergroß-lidiuller lielerte Packpapier und Pappe, woin.l die Kislen,,tische" bedeckt und Zwischenwände gezogen wurden. Hinter den Pappwänden wurde ein provisorischer Pac k- und Lagerraum eingerichtet, Nischen in den Kellerwänden wurden mit Hilfp von Brettern in Regale umgewandelt, die Huchhallung in einem kleinen Nebenraum unteigebracht. Schon nach wenicfon Tagen konnte bei Kerzen-s( li.mnier und auf kleinstem Raum erst-ipals der Verkauf wiede' eröffnet werden, »Von der ersten Stunde an halten wir rcHjCMi Z'.iiaui und fieuten uns, daß v,'ir unsere alten und viele neue Kunden mit Wa'en versorgen konnten.« Allmählich ist der Verk.-nifsraum wohnlicher geworden, das elektrische I.'f lit funktioniert wieder, einige richtige Theken und Schränke sind gekommen, die elipiiso wie Rücjel und Kleiderstän-d(>r heren und Metprmasse, von be-IrBundften Einzelhändlern geliehen wur-d n, .(^hne diese kameradschaftliche H He ineinpr Kollegen, die mir auch qlpich mit neiier Ware halfen, wäre es riefh k.uim möglich qewesen so schnell vipdpr ilott zu kommen. Diese Hilfe wird p"! m!r auch erleichtern, bald das Erdctpsrhoß als Verkaufsraum hinzuzu- nehmen, und ich hoffe sogar, in einiger Zeit auch das erste Stockwerk wieder einrichten zu können Ich baue also mein Geschäft gewissermaßen von ganz unten — vom Keller aus — wieder auf.« So wie di(M?er Textilkaufmann, haben in den letzten Monaten zahlreiche Einzelhändler wieder begonnen, ihre aus-geboml)len Geschäfte »von unten« aufzubauen, Sie haben sich förmlich in den Trümmern festgekrallt und aus eigener Initiative, ohne auf behördliche Hilfe zu warten, wieder den Verkauf aufgenommen. Sie wuß'ten, daß die Bombengeschädigten geracie jetzt eine Einkaufsmöglichkeit brauchten, um sich von neuem mi» Kleidung, Nahrung und Hausrat zu versorgen und sie schufen diese Einkaufsmöglichkeiten wortwörtlich aus den Trümmern. Auf kleinstem Raum und unter den primitivsten Verhältnissen ge'ang es ihnen, die spruncf-haft angesliegenen Kauf wünsche def Bomhengeschfldigton in allem wesentlichen zu erfüllen. Von ihnen und den Gefolgsleuten mußten und müssen weiterhin täglich ungewöhnliche Arbeits-leisfiincjen erfüllt werden, um auf nur wenigen Qurtdiatnietern nicht nur dieselben, sondern häufig noch höhere Umsätze zu bewältigen, für die früher hunderte und tausende Quadratmeter Raum und alle technischen Hilfsmittel zur Verfügung standen. Daß sie vor den Schwierigkeiten nicht verzagten tmd sich durchbissen, ist eine unternehmerische Leistung, wie wir sie gerade im Kriege brauchen uiid die dem deutschen Handel das beste Zeugnis ausstellt. N. W. Kommissar als Einbrecher Grofie Aufreßunß im Re^ierunösholel zu Vichy jb Vichy, Anfang November In der letzten Woche herrschte plötzlich im Regioruncishotel zu Vichy ciroße Aufrec|unc|, Die Wachen wuiden verschärft, die Besucher wurden noc h qendivr als sonst unter dic3 Luppe ciPiioninien, Was war cieS' hehenV Ftw is I'iKieheiier-liches! Ein Irenuier Mann war in chs Hotel einc|edrunoen. l'r hatte an dem lisch in dei Halle, an dem die Konti )'l-bcMiiitpii cL'r PoL^ei sit/''n, nicht Mall qemacht, sich al^o weder in die B.'-suchslistp eincietraoen noc h ei n I>e-siK hszcttel dusrjelüllt, boiidefn war sc hinnstracks zur Treppe geeilt und in einic|en kühnen Sätzen n.ich oben entschwunden. Im ersten .Augenblick war die; Wachii in der Halle verdutzt, dann entschlossen sich einige Männer, cU'in Eindringling nachzueilen, Abel ollenbar war ihi L;lei nicht so ciroß wie der des Unbekannten. Dieser c|elancile unc|ehindert zui crstc^n Etage, wo Recjierungschel Laval residiert, und von da zui zweitcui i:ta(|e. wo Marschall Pc'Main seinen Sitz hat. Dann stiec) er, Immer noch mit ciheblichi in Abstand von seinen Verfokiern eine aii-derp Treppe hiiuuif, durchpille einen Gang, der zum ansc hließpiulen zweiten Tp;1 des Hotels, dem dlolel Ma|estir fiihrt und vc^rsuchte auch hiei lieppen und Flure 'zu durchheilen. Hier abcu eine besondere? Wache l.iiv ils, Weil clei Rpqietunc|schef in diesem Teil des Motels manchmal übernac htc't. Diese W clie stelltp den Einclrinqlinci und nahm ihn fest, nrstaunlichcrw'msp h itle er weder Wrilfen noch Bomben bei sich, aber trotzdem wollte er seincMi N.tinen niclil verraten, was clcm Pc^lizisten höchst vcu-dcichtig vorkam. Sehlipßlich f.ißle einer sich ein Herz, /.oq seine Pistole ind drohte, den I'.indrinr[linq zu erscliieRcit, wenn er nicht seinen Namen lUMinen würde. Da finci plötzlich der EindiiniiluKi iin zu la- chen und sagte; »Erkennt ihr mich denn nicht, ich bin doch Polizeikommissar!« Talsäciilich hatte ein Polizeikommissar aus eigenem Antriel) den Versuch unter-nornmeii, festzustellen, ob ein Fremder nngehindi^rt das Regienmgshotel durcheilen könne, um Bomben zu legen oder ein Attentfit zu veriiben. Man erzählt sich, daß nicht alle Polizisten der Lage ciaivz gewachsen gewesen seien und daß der I-indr:ncding, wenn er gewollt hätte, allerhand Schaden hätte anrichten können, Daher nun die begreifliche Nervo-c,ilal und die neuerdings überaus scharfe Bew IC hnung de« Regie^ungshotels in Vic hv. Roosevelts Freund geschlagen Wahlniederlage des Demokraten Bullit mz Stockholm, 4. November In verschiedenen Staaten der USA fanden Wahlen stntt, die ßeijcn Roosevelts Partei, die Demokraten, ausfielen und den Republikanern zum Sie^e verhalfen So erhielt in Newyork der Republikaner Hanley 1 825 000, sein demokratischer Mitbewerber für das Amt des Vizeßou-verneurs aber nur 184 000 Stimmen, In Philadelphia unterlaß bei der Bürtiermei-sterwahl Roosevelts Vertrauter Bullit, der frühere Botschafter in Paris, Man wird den Wahlausfall als Zeichen der Ablehnung von Roosevelts Wirtschaftspolitik ansehen müssen. Auf die Einslel-lunjJ der Nordamerikaner zum Kriege hat er natürlich keinen Einfluß. BLICK NACH SÜDOSTEN tc l'nler dem Oberbefehl von NedHsrh. Dpi serbische Ministerpräsident General Neilitsch hat den Oberbefehl über sämt-lidie l'ormatioiipn der Freiwilllgoii in Seibu'ii übernommen, die von nun an dem Rpgipriinc|«chet unmittelbar unler-stellt sind. General Neditsch ist entschlossen, den Kampf gecfen Moskau rücksic htslos und mit allen Kräften zu führen Die Kontingente der serbischen rreiwilliqen sollen demnächst eine zah-lenmässige Verstärkung erfahren. dnb Der 200. Luflsieq eines kroatischen .lagdfliegprverl)andes. Im Verlaul vieler l-eiiidlhicfe haben die an der Ostfront in treuer Waltenbriiderschaft mit der deutschen Luftwaffe kämpfpnden kroatlschpn .liiqdflipc|er den sowietlschen Flieger-krätten empfindliche Verluste zugefügt i'iner der kroatischen Jagdfllegerverbän-cle errang jetzt an der Ostfront den 'iOO. Luftsi'>c|. If Um Bulgariens Luftwaffe verdient. Der Cicnei .tlmajor der bulgarischen Luft-W'ille Konstantin Usinski.ist nach sehwe-rer Kr.inkheit in Sofi.i gestorben. Fr ge-Iviile z'i fb'ii b'ilq irischen Plieqern, die nach dem ersten Weltkrieg den Grundstein für den Aulbau der bulgarischen Luftwaffe legten. tc Die Brotversorgung Bulgariens ist bis zur nächsten Ernte gesichert, teilte der Oberste Kommissar für Kriegswirtschaft Dr. Alatschoff mit, tc Beschlagnahmtes Aktlenkaplt^. Der gesamte Aktienbesitz des Juden Jacque« IBusin, der die zwei größten Textillabri-ken Bulgariens besaß, wurde beschlagnahmt, Es handelt sich um Aktien im Gesamtnominalwert von 30 Millionen Lewa, Diese Maßnahme erfolgte, well Busin seinen Besitz nicht angemeldet hat, wie das Gesotz zum Schutzc der Nation es verlangt. dz Japanische Spende ftlr die Opfej von Skopje. Der japanische Gesandte in Sofia, Yamadschi, übersandte dem Bür-von Skopje einen namhaften Geldbetrag zugunsten der durch die Terrorangriffe am IR. und 20. Oktober geschädigten Bevölkerung der Stadt, Gesandter Yamadschi war anläßlich seines Besuche;, 'm vorigen Jahr zum Ehrenbür-cier von Skopje ernannt worden. bewegung ein einwandfreier deutscher Sieg. Die Zehntausende von Toten, die vor den deutschen Stellungen liegen blietien, die abgeschossenen Panzer, die abgestürzten Flugzeuge, das zerfetzte Gerät und Material — all dies rechnet sich auf. — Als dann in einem schnrllen großen Sprung die rückwärtige nächste Stellung erreicht wurde, schoben sich die Bolschewisten über die zerstöitcn Straßen und Wege heran Der seiner Schienen entblößte Eisenbahnkörpor nutzte ihnen nichts mehr — eine öde Landschaft breitete sich vor der deutschen Stellung. Dann griffen die Sowje's an. Ein paar Tage der Sorge: Hält ^i?se Stellung? Und sie hielt. Damit war die Richtigkeit der deutschen Maßnahme dokumentiert So baute die deuitsche Führung ihr Werk aus den kriegerischen Elemenlcn ziisamemen, die den Sieg in sich schließen: Die taktische Überlegenheit, das Können der Soldaten, das Zusammenwirken der Versorgungs- und Nitcli-schubtruppen, die Aulgliedornng der Räume — die neugebaute Stellung. Li der Geschichte des Ostkrieges wird die in ihrer Problemstellung so schwierige Absatzbewegung des Sommers un 1 Herbstes 1943 als ein Beweis der deutschen Führungsleistung und des Könnens aller Soldaten zu gelten haben. Der Erfolg entscheidet — niemals war dieser tödlicher als in der Tatsache Zehntausender toter Bolschewisten und des zertrümmerten Gerätes vor dei deutschen Linien. Denn nur in der Bewegung waren die Bolschewisten zu schlagen — da sie selbst nicht olfens v wurden, die deutsche Führung nicht nach Osten vorstoßen wollte, mußte ia der rückläufigen Bewegung, in der Nutzung des Raumes als Waffe in der liln-haltenden, erfolgreich-zügigen Kniipf-führung der Gegner stark geschwäclit werden. Der Sulfansschädel von Makana Irn Friedenadiktal von Versailles wurde von Deutschland die Heransgabe des Schädels des SuHans Makaita verlaniil. Kein Mensch wußte, was es mit dier,cm Schade! für eine Bewandtnis hebe. Zuletzt stellte sich heraus, daß der Sultan Makaua ein ostofrilianischer Ne^erhäupt-ling gewesen war, den die Engländer umgebracht hatten. Um den Zorn der Eingeborenen über dieses Verbrechen zu beschwichtigen das deutsche kolonialpolitische Konto zu belasten und sich seihst als Beschützer der Rechte und der Ehre der eingeborenen Bevölkerung hinzustellen, verlangten die Briten in dem Weltfriedensdiktat unter akruppellosester Umfälschung des wahren Sachverhalts den Schädel dfs Sultans Makaua, den die Deulschtn selbstverständlich niemals ausliefern konnten, weil nicht sie, sondern die Engländer den Sultan umgebracht halten. Diese Versailler Erinnerung wird lebendig, wenn man im Schlußkotnmvni zur Moskauer Konferenz die Inrdernnii nach Bestrafung von Kriettsi'rrbrechi'r't liest Die Schuldigen und Mitschuld/ r i an Katyn wiederholen damit die f'C-schichte vom Schädel des Sultans Mi -haiin; sie suchen die Wahiheit 'v verdrehen aber vergessen dabei, daß hcitv.i den europäischen Völkern ein näherlie-Pender Begriff ist als ein afrikanisches SultAnat Neue Ritterkrcuzträj^er dnb Führcrhauplquartier, 4. November Der Führer vcrlii-h das Riflerkrcuz cics Eisernen Kreuzes an Oberst Ferdinand Hippel, Kommandeur eines GronndioM«*-jjiments; Hauptmann Helmut Frink, li.d-teriechef in einem Artillericre jimt nl; Leutnant Franz Schmid, Kompaniefiibrcr in einer schnellen Abteilung, und Unii^r-offizier Karl Hofer, Zugführer in einer Panzer jäiicrabfci hing. Das Ritterkreuz des Eisernen Kn-u^ics erhielt ferner der Oberstleutnant WaMer LehwefJ-Litzmann, Kommodore eiius Kampfgeschwaders, der als Sohn eines Regierunilsbaumeisters am 5. .luni l')»'? in Bromberg geboren, sich im Kampf 'C-'" gen England und die Sowjetunion in hervorragender Weise bewährt hat Unst^TP K iirzvn p 1 rln n pti dnb Die Ämter werden gesäiihert. Der Dnce hat dem Innonministei Bullii iiii den Aultrag erteilt, die Inneiiverwaltiinci von tieulosen und nnverläßlicheii Elementen zu säubern. tc Manöver der schwedischen Wehrmacht. Die bisher größten gemeinsamen Manöver aller drei schwedischen V\eht-machtteile fanden am Dimstaii und in der Nacht zum Mittwoch in den Sthöii'H südlich Stockholm statt f's wurden u. die Eiu.vhitlung von Truppen, Kamp! ■ zur See und die Landung von Tru)ipen an einer verteidigten Küste cieübt, dnb Mit der Infidtionsgefahr In den USA befaßt sich der Finiinzmitarlx' ter des »Manchester Guardian<. Fr sc hu 'bf, ps lägen in clen Vereiriiciten Staaten ''llo Anzeichen für sie vor, Eipen c|leirh i Vorgang verzeichnet die englistlK! Zeitschrift >Npw Leaia:il die foitM-litlie L'h^rreichuini des l'rtrti'iiihzcichcns :in VC diente nnterslciri.schc Volksib-nosson imd Volksi?enossinnt'n st.itt. V()r der übttt'idic spiclle die; Trifnilcr Svn)pbo-ni( -Orchcstrr Luclwii'. v;in Jicelbovi-ns ("^ie Gcschöpfe de«; Pronu'llu'us DiCinif schrill Krc''f;fiihror l'bfrliardi n;"ch rin-ifilcnclen Worten /nr feierhehen (Iber-j'nlie des farleiab^eirln-ns nnd der jjlieclskarten an mu" Vc)lkeno'>srti nmt \ i)lks(ii:nnssinnen. d'e sich 'ni Kanijif liir das Denlschtnni in der UnlersIci'T-riiti'k besonders hcwiilitt hdien Anscliüi-ficnd liielt der Krei-fiüirer eirc A^isnra-cliUk;imnf als Beispiel und \'orbild noch nn-lir als hi>;lirr /n ar-heilen, denn clits Partei.''b,reichen v«.t-pflichlcl alle Tr'itier des^eliien zur (en Anspannnn(< nnd ztim lu'u'hsten Onfer Nach der Fübrerebrnni' niul den I,i4'd"r|i der N.'ition wnrde die eitulriicksvdlle l\>ipr tJeschlosyen. Heute 37 Versammlungen des Steirisclien Heimatbundes Alle uns bewegenden Probleme der letzten Zeit j^elan,i.'en zui Aussprache — l'^ure Teilnahme daian. Vülksj,^enossen und Volks,Genossinnen, ist PHicht! Wie wir schon in iinserer gestriqen Folcie austiihrlich iierichteten, qelanqt auch n diesem Herbst eine tpolio V(M>ii die Probleme der (jmhen Zeit uiiIcm iic hti t /u sein. Wii uol len dabei nicht vi'i(|essrn dafl iipsei Lrsclieincn am Versaannlinuisorl .la; Ii d.e aullerlichi^ llesial!(]iin(( iinseie's Wollens nnd unse:ei Krall i^l in.l d. iii \.n hcwci s( n wollen. il.iCi auc h wii lest (nilsc hlos^,^ n sind mit di iiieibeii f ainitiiiiu- und im eiiichiilti'i li( tu n C'daubi n wie es tmseie S(ddalen an den rioiiien Inn. m l/iiKaiii|>li n an der nnincpiiKi des Cn(!sic(|ei. Dpi Aull-kt dei in nen Vers immiiin(|-i\vr'.h lindel, wie b"kainil in M.iiijui') uii; L'iilenbeui shilt In der iJraiisl.idl linde n heule >e;'ippe Cliinis; r;a>;'hof Erl ichei. Rn!\- iBeru'ene M'^nner sprechen 3 • in .37 K.undiJebunjJcn B S; hnle, I^oRwein; Clas'liol I?,kiI. I f'ius.ini-p ichei l''(;rtippe lemPiidi: ('.eniem-'c hafls-hcitis, C'.astho/ rom.-'.he Pickem nrls(|rnppe leilei .sherci; C"it.-.lhnl Welle, C.'i'ii/erstfabr-i ru'sthol (Irub -i, Freiyia-ben; Oits(puppondieiislstelii Kokn.irhi-tu^yciallee; Gastiiaus Klilschcik, bei den J Tcic hen. Orlscpuppe Miirlnirc) 1: l^>UH|kinn, Kino r,-^plan,i(le nils((rupppe Marhurq II; Il(-imidlnni(l saal, 1 e(| ilh dislrabe. Oilsqruppe. Maiburti IM: M aiburtp 1 7 e\l ill abr :V Rndoll-Pull-Gasse Oilsqii'pue Miirlmrci l\': G.imbi miishalle Sf, liillersti alle; V (dksbil(hin(|sslalle, L)om|)lat/. Orlsfp-iippe Miirtimci V: S|iinnerei AG, W^tIv-,1.1 il'Mrd! il'i\ Fa FhiliMi. KeMer-(f.ls^e: Oili-fp nppendii'iislsU'lle l'iiii/-r'iKC^n G isse. '•>1 l-dinppe Marbtircj \ 1: \ppe '^11 \1rif|dai(>n('n(|asse. '^rl-^cpuppe llolwein: Gaslh.ni-, Lnvlc. G.,islhriiis P^chnndei, I inle: lol we 11; Gaslliaiis PacMiiq, Nendorf. Orhqrnpin' lliesen: Gasthol Kos« hep ,hinkfMx(,i^S' ; Gtislhol BiiStlifii (iu lendoif; G:islhaus Dov>its(h, Pellaiiei ^|lal'e Vlarlmiciei Mriiniei nnd Tuuien nül/.t die Luch c|c lolene G(de(|enlie't, aus be-infeiislon Nlni.de nber (he (|esc hichlliehen Lntsc hen nn(|i>n dieses (juiantischen feinden'' nnd die I:nlv.'ickiun()en der let/.len Mon ile und Wochen cjoii luestcn^ nnliM- Oilsfjrnppe /v ellendorf: C"i iithaiis l.f'isf h nnj, F: allst,luden; Gasthaus S)r!,n]-ri: ^■^rl sc|rupp'Midie ii sl stelle. ii( hl"t /u \Cid(Mi l'a'/t'ncjl mit eunnn Massenb.'suc Ii l'n'M Interesse am Gcm Iti h 'h unserer r|, ' Nationalsozialistische Weltanschauung 1\. Gauschulungsleilur Dr. Kern sprach in Marburg l)nl)<'kaiiiil<'r Mes'erhebl Dei 'S'.! iah 1 icu .S.iHlei Josel Messai il'-( h iius bih iinotiil v'u'de ant dem |lininve(| von (mein UnbektiMiilen libeibillen, Me\Sii' lüsrh niii'Uc niil imdneien Mi's-eisli ( hi'H ia dir linken Hi nvlscile, die iiia> vom Tiilei /n(|eiiii(l wurden, ins M u l)ur(p'? Krankenhaus eincpdielert weiden. Im K diiiuM des VolksbiIduiujsu ei kes d( s Sio.risc hen f leimatbiindes (jal) uui K -Cjduschuiumjsleitei Di. Kern am Viiltwoc hiibend im V(dksbildun(jssiides lldd den i;uni iiii.'i nnd I iai tuiici ist iet/len Liult < dii'i L.n ls( hedende 111 diesem Kampl Ls ist be<| edli-sen wii h'-lti n, die Schlac ken altei Zei' ab/.uituimen nnd sie tiefer iii die na-tionalsozialislisrhe VVelfansehaiunui ein-drincjen /n l.issi n Dk'so VVellans( hau und könne aber nichl v^)m Kathedei ans cielehrt werden jeder niiisse sie su h s(dbsl eik.implen, denn sie ist eine re-v(dntionäre Wellansc haniinc[ l'Hrt fpnf| keinti Rev'diition voi sn h. diese Freifi-nisse waien bloll eine Revolle Ain H ^^)V(U11ber l'Mb bia- lidote l'.(>>n" N( nordniHH), der Prand scliwcdte m.r weilfu in dem I:ileben d"i FimmIsi hl t-lon, bis endlicf» ein'T eon ihnen a.it-sbiiuf nii'l d-.is aiisspiaeh wa^ \hllifuuni (ho .liihi:' 'linduich cjehiDt hctilmi f:< war'Aflnll llithr find nni dii'ch eine h,irte und I inric^ Kainpf/"d dei f^ewe-cinini \v«n es mocjlicdi (hib •ins eineai kl ine 1 llanlb^in das (iroRc braune 11< Ol oiitsl nul' ti( ks( hi.l(|e niH'i'eii kinnmen Die Fe-sfniujstiid) des Fiibieis wai clie r(ln'k li( h.ite Zeil d u Ijeweipnu), ni ilie ei Zelt konnle ei (bis niedeischie ben, was liii (be ludion ilso/iiilisf's« he Webau-srhniniuj (|riindlecn'nd isl Niihl (Iis V\ issen sli ht an ersli^i Ste' (•l.inhe fiat ein Ii in meine Pi liihit Sil Siiipe de» Fühler In dei nrilKHia's.i/irdislischen s(haiiun(| linden wii Viadilion vi)'ntioo neljeneinandei. Sii- isl wuble neue Lebens(|eslidluini abei den nbeibeleileti Wei|(>n inil den 111-alloii f liar, klei w -^r(|edanke Fl isl di;- (iru'idla ie iiiiserei ^"/.||,itis'h imin<| K. GkuiscIiu hm((sl('il('i Dt Kien «nlauforle dann den fasspr|odank.>n nnd bclcuchUde Ilm von \'i" n( hiedenen G(>sif hlspniikten Wii wenden nn-; eignen che VV'elf,ni M h iinn et nii'^Pier Femde {ie(|on die ans (.ein Os'ci, die nie hl die Rasse rtls (|e si fiK htIII he Krall, srnulein M nse iinri ()if|aiiisalion iMi dte fuhrt'iid" Melle hebt inul {|e(|(>n die d(>s \V(>s|rns, dein Liberalismus. (lei (be Cinlliisse von auneii iin Siedle von V'olk und Passe iii maH-(;eh( nd Inilt nnd st,itl ihier di>' vens((e|iild s(Miiei Rassenseole. Htirch cl eses (|( sc lialleiii' W(dlliild isl auch seine VVisMUisi hall rassisch bedin(|t. Dahl 1 düifeii wir um Id befüri hien didl den ,\atioiuilsoziabsinus (Miie-. i tiqes duuh neue Eikenntnifise aus den Aiupdn ye hoben werden kiinm;, denn er isl naliir- PWlWIilHIPiWIiWi»! WiWiWftiHlliJJ Ml ,IM ■ Sie behandeln die militärische p und politische Lat^,c ^ mmmiAi iifii>iniiiMwiiii,i.iiftirififiii j beiiilii'iid Das Kinc|eii im OsUmi isl 1 assisch cjesi hen ein Kampf de., nerdisi lies M(Mis( liiMi yecfen das knIlm/msiorende Noiniidenlum, Alle (pot'.en Krnaje Wvi-ren lel/len Endes ra->sisclie .'Viiseiimn-derselzunc|eii. Die c hell aktei werte besliinmcn unser Leben. VVii müsse.i an unsere seebsche.i Kiiifle (jlauben. l nd wii miMSen wi.;-sen. ilub unser Voll, eine Kciii von Cle-schliMliIcin ist, in der unsere Genera-Hon slelil. DiM deiilsehi Men'.(h wiid (Iure Ii S< hicksids!b( filii(je luiilei, Le;d nnd S( limer/ liiiiieii il'.rt zu seeici lel/len lauleuint) Sinn un^eie, Kii'nnlcs isl de Sio;| d( s h()hereii Meiis( l.' iiluins, D) } Geschiclile fiil cfceicn, dab nichl die kdipei liehen und die Käfti dei Ma >•■(■ enlscheideiui sind. MiMdeni die (|(Mst'(|en nnd srcdiH( hell. Nach riihni Gescl.'en des f (di.'iis iinct dei \.i ir muB utviei K»un|)l mil dem Siee eiidiai' Die Zul uidl Denls( hiands beslimnieii dci d(Mi!s( l e Solcliit und die deidsi h" MnPm l)i( f .(■•>( Inchle abci h.i' um-- ihren -ool^ie i \!ann (i''S( htniVl A(ioi| II un .c fn F hl«" und mil e m '■"( s-i"Ii-hkt'i ftc sil/i.u wir die fji w.ihi (L s Su'(|( ',' Tapfere Untersteircr I'tir tajderes Verhalten vor dem l'einde wurden mit dem I'.K II ans;Je/.clc'Miet: -Slurmnumn Sepp .lellen?: IFuipl-s1;»mmführcr der Deutschen .hnfend in Cilii, Pan.!er|,irenadicr l'Vanz Kalediuiiji aus der Ortsgruppe Cdli-Laisberrf und Pan/eriirenadier I'erdinaiid Tcrschek aus der Ortsgruppe Kemerbad Diese .Vus-zeichntiP'^en «ind ein weiterer silinner Ucweis d ifür, dali die Söhne unserer I n-terstcicrniark wie in allen früheren Kric-llcn sü auch im jelzi^en ihren .^'lann stellen Scli= iffplnllcr Hans SitlcHbei t^er ^.jcstorben Vm 2. November slarb in Künden der au.s l\la'.:cnfurl ;Jehiirli:fe Scliriftsliller Dr. Hans Sillen!)er'.^cr im .Aller von 81 Die Probleme des Unterlandes v/erdcn auch dibci erörtert ^ .fahrin Dr. Sitlenbei^ei wurde erst vor \Nenii;en Wochen anlalllich der i eier des III Oliiobei erstmalig der Kanilrtyr Schrifltiinipreis verliehen fOpUnicies Heinfsjubiläum in lichtal. Lnbi iksverw .Miel P(| [i'uno Dieiniiivi, l'(bl,i! \(dlenrh'l;. !ii iL in lieiiu>b ,ini 1 \ Ii ei'i lei ->eii: } ' D'(Mi> piii Aiis d.i SCHI '.'das-., wude . • an.' ni'ein vmi • i.. :l s- und Pm I: .mntenki ( iseii, vice lili, aiii|( II /Uieil. Mi'i.trheilerappell in Viideriuircj. Im Gaslhiius (loles:h iii Aiulerbiiu) k iin am 2'> Oktiilh'i c:ii Vtdarbeiti'r.ippell dm (}rls(|Mippc zur Duk hliihruiuj. Kieis-sclui!nnip.r( (inei Jose' MaiuiiiKjer spun h ciüsc h.iiilith iiber den 01 (p.uii.salioriai hen .\ulbau des Steil ischeii Heunatbiindf'.^ ^iiwie libei die Zielscizunq seiner Arbeit uiui die Pfli(hb-in dei ein/(dnpn Amt.-'lrii-(|;'i in dei (^ilstirupp(\ .Ansc hlieliend teile e d"i (Ji ts(|ruppentuh!ei, l';|. ■\lbin G Im.i, eine AiisspiaCln; über die (|elei-sli le und no( Ii ./ii leislende Arbeit im Sleiri.-chen llennalbund. Lr vei teilte vei-(bentes Lob ein bewahrte Krtdle .ihei ^uch ni)lwe:'d'(|e liinuiio an (lie S.hiinineii nnd -rhlcili den Aiipcll mil dem CiriiH .111 (ieii ■ iihi ei. luonsf.dL In Diauweilei hei M.iriiuui \'i>chii(l dii HJicihiicp- i'iivali Naur.e li.il (In llew iiisctiatliuni ciik);--siellt. \'oi einem Winlei besuch w.rd weip'ii La wnieinietahi (jevv.irnl. Auch die 1 bi( binolbiii(|-l liiMe flTU'J Melei) dul ('( 1 Niedeiliniteiialni iial iliien l->eliieb (ji s( lilosien. In ck.11 Planin i-1 kitIi n (l(il)ii Meleij, \M l( fir den (|anzen VV m-tei iibei an die III verciclnn sind, bloi-heil mii einii|e Hellen Iii, Alpiuiveieiiis-mitc|liedei Irei, die luii diitch die (le-sdialisslelle des .Alpenveieins/'ac ;ci« s Reil heiislein in W ien, \bii iabi'jei sl 1 ab.' Ni i'JM veuieheii weiden Die Teilnahme ist Pflicht und Ausdruck des Wollens! 1 Q eit'i cn Seife mit al'en Schaffenden ■ilKMI Der f.p- Well .n-und Re-elTie be mi' in diesen Ta^en .dau'. wieder ein .Ja' rarmy J,..,- Arbedsdie.ü.l-i'i.iiden voi der \ eriiiisthiedimii. hin ;,rci-ßei T.iij für die jnV ' 11 .^hid; 1. der alle Verunl.i»^sn:m bot, ih'i inil e ner kk- nen Genieinsehaftsfeier zu bc;;e!ieii D.l^er fanden in den Lajtern letzl i;Oer dl Ah-sehicdsfeiern slatt die du- Krieü. hilf' -dii nstniaIden niil di ii "i.iu'en dLa-es und den Gaslen tu'' P.i'iei uikI .Slaai Lie-).>eluii \'eialjsehii'del wiirii^'a dii. A'iaiden, die im ver^anyi ncn '0 ,ider liinf ^UMKlle im Laijer liewesen sind uiul im Scimnu-r sieben AUniate im Krieiislu'fsdicnsl-F.in-salz ijesl nden h ibi n D.e j^\;idel des neuen .lahrjiitn<.>s verlt.htn dii Zeil ihrts .Arbei'sdienstes in uiinjekehrler .Auftei- Ein neiiei Jahr^ano Arbeitsdienstmaiden tritt an überall im i\>ieh laiij. id. hi'.i Ins Vpril, al-o •^alu-n verwallunj.» auch bemiihl, den .^^fliden |V IM. Ile im I.a'.4ei nrcl koir.nun d.inii bis ihre L nterkunft so schbn wie eben iinti;- zu ilui r F..|lvis .iiii- II ich e.iieiii .1 ihr lieh zu ijestalten Die .^^aiden versicher- fi': I .VViii 'te laiiü III ilen Knc^shilis- len dalJ sie snli in ihrer l nt« rkiinfl auch (IiiinI leciit uol'Hiihlen Die L uhrerin surijl da- \X .r halU-n vni ib i V eiah'.cliiedue'J lür. dall alle-, nrdnun^snuilliii abhiult und d-r Ma d.':' eines I G.li_' -'ah' M lede Arbeit^niaid bei dem «eehselndiii uns auch iiirc K: ie shilisd * n: )-l.'nlerki.nit ; Dienst nicf:l nur ifiiyeslorU Kahe.'eil und " Misehen Die /''inden dies -i 1 iiter- ' eiiU' i^iite V'er)Mleniinj,; erliall, Mied.tu Icinfl verric'iteri Dienst a!, Slr.'iil.r.hihn ddl lueh an der .'Vusiiestaltunf.; der liei- j.ci^a[inet innen Kii, iln e l niei kiinit haile zeil nichls versäumt wird. Hei dem 1 riih- ; !-,o die Sladt zu .-n.mn Der zusl'uuliye dienst, dei manche .^liiid schon iiiorjiens D:-;^erncnt. cb n wir in der l nlerkunlt um 1 l'hr aus dein Fiett treibt steht du iiptniUm, erkliirle, d.ifl sie d e ^\aidcn \ erpfleviuny in Uolierflaschen tiP'.! -tie- iiiclit mehr enlhi^hren könnten Mit ihrer ballern bereit Abi-r auch die i^^;nd.'n Arbeitsl'.Mt.Uiiu.; und ihrer Hille seien :.ie ' Jk- v.(.dir sp.il \oni Dien>l kommen, fin inehi als zufrieden l)c;balb sei die Sladt- den noch eiiu warme V erptb'ainii^ vor ■> . Sm (iiahsliilUMi g^schinüfkl v(»n iiisi ren .\ iIxdlsnMirhii AilrriiiillK liln Die Leiterin di.-r IJntrrkuiifl i»l sich ilirei Anfij.dte hevMiHt Sie weil] dail gerade der Dienst als SlriifJenbahnschalfnerin. dein sich iibriuens die nui-len A\aiden melden, hohe .Anforderungen .m die C»«' •.iindheil und an die Scha 1 fenskraft stellt Die .Maiden, die wir ui der t'ntirknn'i antrafen, fiihllen sich aber dnrch.'ui^ Wühl. Der Dienst inaclil ihnen viel Knude, versicherlcn -.le. und sie beiuieii nichl, diese lleseliäfliminti uiihiend ihri-i kriei'shilfsdii nsf/eil jeder .mdereo voi Liczoifen zu habv.n. Gern denken su' .111 da». .1 ibi Arbeite dienst zurück Durch die Minfiihrunii des Kriei)i-I lieh jjewesen wäre. Heute um 20 Uhr in Marburg 37 Versammlungeri Wie Ist die mllilärisciic und poliflsclic lade im tflnttcn Krlcüsialir ? Die Probleme der nntcrslclcrindih' tlVM ■IhtlM ■■ • notwendiij, über alles unferrichfet zu sein! Seite 4 * Nr. 309 * Freitag, 5, Novemter 1943 MARBURGER ZEITUNO KRIEGSWINTERHILFSWERK L? ERWARTET BS VON DIR! BswXuRE DICH ^ AM OPfSnSONNTAG ! AM 7. NOVEMBER 1943 \ ()lkshewt'(jiin(j In (Ut Unlerstelfr-nuirk. Iii dtn , il-.tlflo di's Moii.it ( iklohfr w urdcti Ijfini SNindcsiinit \1(ii-hiiiq (ifl < icbiii Ich (\ nrli't/t KMii hcivoii .'II) KiiiiIh'Ii (vdi U't/t i>t) und .18 \|ii(l(h(Mi (vorli 1/1 '(."i), [oiticr 40 To-(iis'.illr (\nrl('t/l 111, hiiTvnn 'J'i mciiiii-lii h" |viuiih'n Jlciiiidim \\ rill imt Afriu'S I u«.i i').'ii, Miihiici Aiisi lii'I mit riii-r*»-M.i \',''ilk und Jii'-cl Huloli-n niif Kl.iiu \\il).ii,ik fDi hrp sind in dir-cm Sifin-d( ^ ;rnlslii'/it k Mo si i Tsf lir< Ii Thcir M,i 'I hl i (lor liu liiciilsi h JitlMnii W ir'fiis( Ii, .Josfl Hiciliis'hi'k, .luli.ini^ liiiii/, Cum/ KininhiMft:r, rhsolx'M) l.ili.in'''( hl s( Ii, .Idhrinn VVmI)], W iI-Iii 'm Wi-m Ii' i Ii, PduKi CoindiK-kv, Fr.in' Ki.irii'>cii)i't 'ind r.tv.i .Mici. In WIRTSCHAFT UND SOZIALPOLITIK Sorgen der britischen Seeleute Wer wird Weltfrachtenführer? In der cimlischcn Presse hat die Oe-balle über die ij^ukunlf der bnlischcn lI;indelsschiffahrt nach dem Kricijc ull-miihlich errc)ftc l'ormen anjienoinnicn. lün trübes Hild entwirft die Zeitschrift rhq Trident". Sic .schliclU ihre Be-trachtunj^cn mit den \X orten: 'Die Furcht vor der unbarmherzijjen üeddes-Axt. vor verschrotteten und aufticle(iten Schiffcn und arbeitslosen Seeleuten (ju.ilt und pei- Staatcs Maritime Commixuion« j|escha{-fen. Als Ziel wurde der Bau einer jjro- Umfaniic Handclstonnaffe für Kric|{strans> porte. Dafür ({in({cn sie an die Aufstel- Qen und vor allem konkurrcnzfähijfen i luntJ des NeubauprojJramms, von dem so- Handelsflotte herausjjestcllt, die einen erheblichen Teil des eifienen tcewärtitien AufSenhandeU durchzuführen vermöiie. Der erste Schlai« in diesem KricjJc war das sofjenanntc Neutrnlitäts^csetz mit der berüchtigten »cash- and carry-Klau«el«. Es zwanj{ die Enjjländer, die Fahrt in nii^t die SeeUihrcr heute mehr als alle i den schwer bedrohten und verlustreichen U-Hootc und Stukas. Die britischen Seefahrer fürchten, nach dem Kriege nicht iteniiijend Schiffe mehr zu besitzen und für diese keine Fracliten zu bekommen. In der Tat ist diese Furcht nicht unbegründet. f\'r Präsident der New-vorker Handelskammer sayte kürzlich vor 300 amerikanischen Schiffsnuinnern: Wir werden aus diesem Kriejic mit der firöfJ-ton llapdelsflotte der G'jschichte hcrvor- Sperrzonen de« Nordatlantik in vollem Umfange selbst zu übernehmen. Noch vor dem offiziellen Eintritt der USA in den KriejI im Jahre l')41 kam es zu einem Schiffahrtspakt zwischen England und USA. Danach verkauften die USA in Hjrollcrem Umfange alte Schiffsveteranen .in England. In einem Zeitraum von 18 Monaten wechselten etwa zwei Millionen brt Handelsschiffsraum vom Slernenhan" 1. 11 II f.M-. ["n l.,ii i l( "1 a- h i-vi l no ,h r.( h l.ic h, (hut-rd ( Gchni I (iviiu Id. t, lio-cMUU'in in'dfli't vci (!('ImiiI''11; ;i - i'l-cii. f)()i I-■•■'llisl sliiilicn im tliT \i (|(iin|( n»'n WOihc Antniu.i k.ir, .J ih.innci Kitm h:lsi h, i-i.m; !■' .Iid> nn ^(iiirowMik M-itthuis Iju-^ I imd Sl lilsi h. Sfhwi'rcs i:('ri dl in \ fisi"li '-<'illi(h Hrs M'siii.n'k -M (:i'i Iii) (^1 ■ K,i\ di.i'(|i de T- In'.- 1 iif! • !.• > Pa ilif|lsi ih'> II dcssi'O Klippe Hiiu li-/II';: i(|fii (|c'ici i'ine iiiis \ iii Tnnrisi:'!! Jii'vichi'nd-' .i'il-( hfih (IdfliiK Ii in Uoiif-rid' iI iH rui'T dl-: KI(>|I(M'i .ni c in i I ' nirht iiH'hr \n i'iti'i k.iin AK rli" 1 fht liiid Mfi'd lfllll(' lniiih ri.i sri f|,il\ d'-m in df W'.iiid nqcM \\ cm ; K lot'ci ("1 (Irls n.-l flUnk i r'vv'i 1'^" Der I di's .Iniirjrn um" (' PI llf)!' I I I |«>p S' ill. I) (• ■ x'fin fiel I<\^ ■( )i I^ • Ml' 'II K ■ 11 -.idi F . - ,f'i( !< I..' lirti rn-iidoii ; Sr i i M'alit' .ilmtl i/i( r.I|l fllT Mi> I •- . M" n-' Pf ( lii^ii.. r|fl)firf(<>rv Dio K iivc»idi'n dp.; \'( 'iiui'Mr kICH I\'>niiti'ii VOM niuii'rfn 1'^ l'.ti i'ti|i II Sl('finih''i! f(<'ll.'(lll Wf'l- alle Zeiten erhallen. Die USA wolkn I En.viland als Krachtfüliier der Welt ablösen. Was das bedeutet wird klar, wenn I man bedenkt, daß seit Napoleons Tünde j das We!tschiffalirlsiietct zu ' sein. Im Jahre l^lb wurde die United j — ( Mll (h'in Ktafiriul in den I nslkrtiftwa- j f)«'ffihrf'n. In dor N'-ihe rilciridoil j Iii diT SjcKTTriirk rrcicjncte si( h ;)ni N'illwo(li rin |(ilf|c'ns( hwcrtn Vit-kchi'.nn'till. Dor in iJntcr-Ciiort m hei SMKihc'VircIr'n wnhnh.itio ^.'ijdhiinc 1)'hniifilsv r):slriiir| vcni '^lU knn .Mi>is F.i-s' fiiiiij hi'lrind si( h riiil drin Kridlifid fiut ■Iii rjiii iii! h l'.KktMii, nin sfinfn \.i( lildiiMist iiii7idi»'l<'n.^\n di'r rrw ithn-I'n Sti Iii- uiirdc ihm iliufh den sl-irkon !ii(f|. nn !>i'l die '^if ht fionommini, >i<)d<'ft ■ i inii vrdlor Wik hl in einen v(ir seiner ! ihih.ihn sii'!iriif|»'hliehi'iii'n l.ii-.lkr.ifi- Hicn tnhr. F',»s(liini|, dm d.ihei ninpii ■ I h Ml' l'),isistirn' h Rin(|nc!s( hwuiulpn, ! I .1' i'i'«! biirfnuf/on nnd ('inrn sljrkcn lüiitcrrinT in h^iflc .^n(|('n orlitlcn heilte, wiiulc vom ORK in die f'liiriirr|is( hf Uni-vci sit.ilrikli'iik Miuh f ifii/, fioliriK hl. Mit ilem rnhrr,ul qeqen eine Tel«-(('ijphcnsrfiile. W^ihrrnd der rsIiiilp. Mit piiipr Clchiincr-sf liiillPMiiui. (Mnpni St hliis>.plb(>inl>riKh i ^vpilerp sphr wertvolle Vnr- ii'ifl H.iiil disrhiiifiiiu(pn wiirrv» hanqenliliel) und bcun Anl/.'ehen dann in qrrißerer Hohe cil)rulsin h- 'l< llllMl ! n V Hill n'i.i i il;.-i k- c hl I einen ci» : Ol Kiiruppe ( illi-\ 'Veite im v ■ ■ m mci^ieen M '• . rrin'i rec|c^ "1 ril i|k"'it, In d r 'i '''V ( ))■ 'oIpm wurden sie-'■ '.f .'ncinsrb.it''il)<'tic|e ,ih(|e-■ ji' ii'M i ins c|ut hi'Mii hl WM- 1 "1 'inen I r!'iidi(|-.t in '|i nßt i -Im i'k| ;n iIicm r \il ,int-: I n i-s M.ihin ■!! iin ib;v n ns-F r-tiiiMi teil. IUI (1 (■••• I -1"-p':: 'r (• it cl.is ZiiSiininifn' n-: 'lu -n dl r Hi I -.cn npix', nhii" itil Ilri Iii «.dci 1 !<" kniill / I (" - II cl" iMl on ■'-,11 i,il,',l.her \i.-. vclil' iici f Iiiiilii hi'r Prohlic hkc I. ' .Ii i( h. (•:I diiniil p rit ri riancii, die d i il i^'ibe '"^pi H hl' noch nicht vdl nnd (j iii/ in lii rr'.i tv ii. r'i<'|c'(|enheit qf'ioten (h dt') II) ii'^nc/wiiriipMicr und an^ie-tiniiM Aif .'11 ub?'n. !) « (■.'111» UM hallS'ild'iidc w iien fiii iM" F, iiv hmonnnc'ii <>in t efcs Frletmis <■ s n ; s 1 Ii )erlt »-inriI c'.is m hoiii' nnd i:l i'n ■ li( i'. Id d il'i dlf Fl ni'-n mit dem l,. • Mhl-' iii bc nuiiiifK'n in d^'-ier Stnndn . m'iiiliTt'S i^'h 'i! /II h ihcii Sie r,l:n Irciitfii sich sc lion an( d^'n nachs!en f leniciiisf hallsaber.d und w.iihf ii cifiiq in ih.'.'n fit k>niiitc'nkreisen didiii. [.ih.illlicli \Nurde dn:ch die Leiterin cle.s \nilfs Pr..iic'n in der Oilscjiuppe Koltinq, ''Oüh'f W'dl, flpii Frauen .illcienieines Ii.; r che F raiien.irbe t milcieteilt. Volks-Im"Ioi nnd I i'itnal ürdci e'"lernl und qe-««U'vii n, Sp'iii he vor'/elr.Kien und cje-/e jl c| ih piissende (iemeiiih! b ilfss|)i(de -unh F' iii''n nach h.iiten und aibeits-n ■'hl n Mit i-n des .Alltacis liobo Hcm-ii iki il als r M'-punmin;| biiinM n kcinnen. ■il Ii ilii.ci s e'ndi uc ksvcdl Wiikle auf die ii nicn die El liuitei nnq .ci' r allc)enicinen pol h-^cbni nnd niililnrisc hen Lfif)e durch e;iHjPM>l/le KiiMsredner, die in cpoßen '/ii((en alle wi'hfiqeii F henien behnndel-teil nnd den Frauen dei Ortsrpuppe Kot-tinf] den (;t I i'.iric htimcf auch von den iinricien Of ts(|r n))ppM diirchqeführt wer-d''!!. schiaqe qemachl und will auch in Zukunft qrnau die» .^rbeitsvorqänqe beobachten nnd Störunqen im Ablauf durch Hefricbsverbesserunqen beseitiqen übe»"-all werden heule solche Meister Schluk- kerbier qesucht \ind auch belohnt. » Umtausch polnischer Melnl-Akllon. Die Julius NfeinI K iffep- und Teeimport AG Warschan fordert die Inhaber der noch auf ihren aMen Firmenwortliut Coloniale Spolka .Akcvina dawniej Ju-liiisz Meinl Lwow, lautenden .Aktien und -Anteilscheine auf. entweder die 4uf 200 F^olonmiiik m't .Auisqabedatum vom 10. Wir hören im Rundfunk Fr*ila4, }. NnTfmb«ri R*ichipto|(ramiiii 12.3S 12.4!: Drr Rcricht zur l.ntfc. 13 15.30: Frnliliihci Spiel t>t)(Bnnttr llnlrrli.iliiin!;iori:hf»tcr. li.JO - 16: I.itd- lind KInvicrmiitih S^huhert, Schiimsnn, WoU. Hiatimi. Ift 17: Au» der Weil diT Oper. — 17.15 —IS.M: lliintc VflodicnloliJc aiia llamliurf{, — IB.JO—t': Her Zi'iUpiciJcl. — l'.IS Fronlherieht», — 10,45 20: Dr. GoehbcU-Aulnal»! D«* innere F.ii<-Und. — 30.15 23: »Der Opemt»(ill', Oprrelt* \on l^iclinrH tleiiKcr^er. Daultchlandicndtrs 17.15 IS 10: .Muitik nir Dam-nuT»tiindc. 20 15 21.15. Rrclhi>ven-S«ndiin(!. ■ ?1 15 22: \hcnclli7ait. llnvdn. Wunder im unendlichen Raum Mit dem Flugzeug in zwei Milliarden Jahren nach dem Sirius Allos Hetrachten und überdenken kos misch-aslronomischor Lrscheinunqen führt den Menschen immer wieder zu jencnn Zustand Inssunqslosen Staunens. Lm HO duffalliqer Stwrn. wie der Sirius strahlt allem Wunder qenuq Welch ouK' Glutenwelt von unfaßbaier (Jröliti muß er sein, da er unter allen l'ixst<.r-iien der hcdlste ist, obqleich sein Ab-sltind von unserem winziqen Planeten annaheriul M »Licht]ahre« betraqt. Ein Lichtjahr ist che Siref ke, cli(> das Licht in einem Jahr diuf heilt. Da die Lichl-wellen in oinei Sekunde 31K) 000 km zu-liickleqen, ist ein Lichtjahr qleich 94(33 Milliarden km. Sirius schwebt also R.)l«i7 flillioneii km von uns entfernt im li'irndlicbf.'ii P.aum' Nach Adam Riese würde ein modernes Pluqzcniq von 500 Mundenkilometer Geschwindiqkeit ^anv, c,inb qerechnet, annähernd zwei MiP.'ar-den Jahre brauchen, um zum Sirius zu cjelancjpn! Die Riesetifevnrcjhre der nio-CiPinen Sternwarten erreichen Himmelskörper, die noch viel wi iter entfornt äird, als der Sirius, tii)er unserem arm-seliqen, beqrorizlen VorstellunqBvermö* qen von Zahlenbeqriffen qenüqen die Billionen und Milliarden, die beim Siriu in Betracht kommen, durchaus, um uns fichwindliq werden 7u lassen. Füqen wir beklommen hinzu, daP die Maße dieses Fixsternes die unserer Sonno etwa um d/ts Zweiundeinvier'elf.iche übertrilft. Sirius ist eben ein Stern »erster Ciröße« ind wii spipchen mit Recht von ^Sirnis-F'ntfernimqenw"nn v. ir unendlic he Weiten bez'^ichnen wollen. Schon dio Alten beschalIiqten sic h oinqc heiicl mit ihm. Mlohrtpr, Friedrich WilliPlni Hessel, der dic?se Erscheiiuinn eiilklarto. Cr wies nach, daß die f5ewequnc;pn de Sirius nur durch d.is Vorliandonsein eines Beqloiters des Ric sensternes zu eiklären seien. Hessel \ornintete also, daß Sirius zu cic>n nicht seltenen Dop pelqestirnen qehcire Diese Fbeorie wurde sechzehn .fahre spater durch Fiit-decknnq des Siriusbec)lei(eis liest,iiic|i. Es ist ein Zwerqstein von dei Grciß;» (l,!) der Scjnnpniniiße Dieser Tiabant cles Si rius ist seinerseits wiedei ein schwieii (»er astronomischer fall. Spekirosko-pische T^erechniniqcMi fiihrten nämlich zu dem Ercielmis daß dii- Mas'^i' cheso.-i I! mmelskcirpers von außerordentlicher Dicht3 sein niiisse. Man kam zuiuic hsi auf ein ph.;inttisiisches spozilischc's (lO wicht, ()0 000 mal so dic hf wie W.ishcm von dess>'>.i Die ble — 1 die Rc!rechiinnc| spezifischer (Jewichte ansqehl Nai h priifunqen sef/lcMi jene qrojic- Zahl /w ir herab. Man nimmt sie beute mit i'nna hernd HOOO an. Aber auch die- bed 'utsd immer noch, daß der Siiiii'iiierilpilor an einer Form dc^r Materie von mcieher ler Konsistenz besti hen muß Effi Brißst l^nnijni von Theodor l'onfane 87 \h( ii:: m Mllflll ■ in' Flcie [■^)rt>elzunij t vni f t»'s I iir < i|' ns, \\eiiii da Hm-F'tnh:,luc k neben den la-l iikj •1 ctcfiiiiniiwii wurde •^"iiMeiuilii. ii'uner rnhic(, :ninier schlaf-nc;, iind nii; Wi iin sie ti Elfi vom Friih-HC kslisc Ii c ilmb und auf den Flur /il-».iliiitl nnd hier ei>i| den Slrolihnt nnd dr.Mji cjrii .Simni 11 •( hirni vom Sliinder imIiiii. k.iiii ihm r-eirie Juc|end wieder, nnd ohne sie Ii d.iriini zu kninmeni, ob se nr Krall 'H.il i'ine cjroßi- c^d 'i kle ine l'iobe cp'sfellt weuliii winde, jaqle er diC' F)oifsiraflo hiiMiit und wiedei herunter und tieriihifjte sich erst, wenn sie ■/wi'.fhin den eisten Feldern waren f.lü. der f'<'ie f.ufl noch mehi cpilt als l.indsch.ilttic bc '/bonheil, v(>rmie(| die Lleiii'-n \\ .ilclpaitieii unci hielt nii ist die fliolic, /nnac fi-il von iMiiiten Rie fern nnd clfinn, wo die ( hanssi n beqfinn, von Pii|)peln hesc>l/te c|roßp Stralln, die nacfi der M.iluiliolmtalion fiihrte, wohl eine Stunde U'ecf^, An allein liente sie sich, atne'e beqliMkl eleu l.iiift ein, cler von den Raps- und Kloefelclern herüber kam, odi i folcfle dem Anlsteiqen der Lere h.-n unci zählte di.- Ziehtnunnen und Itocje cli;iri,i das ViC'h Zill Tiankc cpnc) Dabei kbiii'i cMii leises l,c!, 'veiin ^le mit d r Mama um clen Tcmii scbrit; oder einen Friili ifdel vom Zweic| (irac'h und tapfer einbiß. Denn sie h.itte die schönsten Zahne, Flau von Bries' Min ie helle ihr dnnn die fland und saqte W < rde nur er^t wieder qesuiid. Effi, qanz qesnnd; das Glück findet sich cldiin; nic ht das alte, aber ein neues. Es e(il>t Cioft sei Dank viele Arten von Glück, fiid du sollst sehen, wir werden schon etwas finden für dich.« Ihr seid so qiit. Und elqrntlich hab' ic h doe h au^h euer Leben qeanderl und euch vor cler Zeit zu alten Leuten qemachl. \ch, meine üebe Effi, davon sprich iiuht. Als es kam, da dacht' ich ebenso. Jetzt wein ich, daß unsere Stille besser isi als der Lärm und das laute Getriebe von voidem. Und wenn du so fort'iihrs', können wir noch reisen, Als WiesiJce Mcntone vorschluq, da warst du krank und rei/bar und hattest, weil du krank wwrst, qanz lerht mit dem, was du von den Schaffnern und Kellnern snqtesti aber wenn du wieder feslere Nerver: hast, dann qeht es, dann ärqert man sich nicht mehr, dann lacht man über die ciroflrn Allilren und das qekrüuselte lliiar. Und clann dns blaue? Meer und weifie Seqel und die Felsen qanz. mit totem Kaktus überwachsen, — ich habe c;s HOC h nicht qesehen, abei ich denke C S mir so Und ich möchte es wohl kennen lernen.» So verqinci der Sommer, und die Stern schnupiieririiicbte laqen schon zurück. Ulli halte während dieser Nächte bis üi'er Mitternacht hinaus am Fenster qe-sesson unci sich nicht müde sehen kttn-nrn. > Ich war immer eine schwache ( hristin; aber ob wir doch vielleicht von cla oben stammen und, wenn es hier vorbei ist, in unsere himmlische Heimat zurückkehren zu den Sternen oben odc^r nc3c h darüber hinaus! Ich weiß es nicht, ich will es auch nicht wissen, ich habe nur die Sehnsucht.' Arme EHi, du hattest zu den flimmel-wundern zu lanqe hinaufqesehen und df.rüber nac hejedacht, und das Ende war, daß die Nachtlutf und die Nebel, die vom Teich her airfstieqen, sie wieder aufs Krankenbett warfen, und als Wiesiko cjerufen wurde und sie qesehen hatte nahm er Briest beiseite und sae(le: »Wird nichts mehri miuhen Sie sich auf ein baldiqrs Ende qefaßt.* Er hatte nur zu wahr qesprochci, und weniqo Taqe danach, es war noch nicht speit und die;"zehnte Stunde noch nicht heran, da kam Roswitha nach unten und saqte zu Frau von Briest: »GnadiqsM r'rau, mit der qnädiq'.'n Frau oben ist es schlimm; sie spricht immer so still vor sich hin und mitunter ist es, als ob sie bete, sie will es aber nicht wahr haben, und ic h weiß nicht, mir ist. "Is jcele Stunde vorbei sein kcinnto « r Will sie mich sjirochen?« -Sie hat es nicht qesaqt. Aber ich qlaube, sie möchte es Sie wissen j.i, wie sie isti sie will Sie nicht stören und Snqstlicb machen. Aber es wäie doch wohl qut.« »'Es ibt qut, Roswilh;i ', scicjte I'r.iu von Briest, 'ich werde kommen. Unci ehe dio Uhr iioc h oinset/le, slieq Flau von Briest die 'I rc>pp(< hinaul nnd tial bei Elli ein. Das Fenster st.iiicl auf und sie laq auf einer c hnisclonciue, h.' neben dem Fenster stand Frau von Briest schoh einen klernen schwarzen Stuhl mit dr«n qoldenen St di-cheii in dc>r Ebenhol/b'hno her,in, luibni Effis (land und saqte »Wie qeht es dir, Cffi? Roswillu- r„ic);, du seiest so fidiriq. »Ach, Roswitha niinml alles '.o tiiujs» lieh. Ich sah ihr an, sie qlaiiht, ich sterbe. Nun, ich weiß nie iil. Aber sii' denkt, es soll e's Jeder sn iiiicjstlich 'u h-niGn wie sie seil.-;!, »Bist du so ruhici über Sterben, hebe ntfiy« »Ganz ruhic|, Mama. »Täuschst ein dich darin nicht'? AMe-< hdnc|t am f.cdien und che Juc)enel v »t reicht. Und du bist noch ho junq, Lelio Effi, Elli schwieei eine Weiln. D.inn sacjt sie: »Du weißt, ich habe nicht viel c|eli-seil, und Innstellen wnnclerle sich diirüber, und es war ihm nicht leiht. Es war das erste Miil, d.iß sie Innstf'" lens Namen nannte, wa. einen cjinllen r.indruck auf che Mam.i m.u hte uivl d ser klar zenite, daß es zu l'ncie sei Nicht nur Feldpostpäckchen u. Briefe erfreuen unsere Soldaten — auch die Spenden am Opfersonniaq zeigen die Verbundenheit von Ffpimaf unei Front! MARBURCER ZEFTUNG ! stadttheater MARBUR G-Drau Früllny, 3. November: SPIELFREI. Sanislrq, 6, Noveinhnr: IRIEDIiRIKE. Ope-rnlti! in 3 Akten von Franz Lehar Beginn: 2U Ulir. Emio: 2.1 Uhr. Preise 1. Sonntag, 7 Novemhor, 20 Uhr: Erstauffüh-riniq des Trancr.'spiples von Friedrich von Schiller KABALU UND LIEBE. V/orverkfluf firiRer Montan täcilirh von 9 )is 13 nnd von 15 his Ifl Uhr -in der Thea-trrkfisse, Thoaterqas«ie 3 UNTERSTEIRISCHE LICHTSPiElTHEATER MAKBURG-DRAU B8lttG-l liHlSPIEH Meule lö, IBjn 7n 45 Uhi PBrnnjl ?Zlf' Tolle Nacht mit MrtrI«' ll.irrH Giislav Pröhl'ch, Thfo LIngin, lldnsl Arnslüi'dl Mailnii HI''o miü Wcrnri Lin IrohijoKii'tilos l-nsimiblo goistorl niihllichorweise I durch Korrlfl.iro, Kpinnlorl durch Srhlüssi-lltHhpr, vi>r(iilll rtnoiivme Hricfn uiitl steMl vor MUrmtscliur Vprlichthdl ein llntrl nnf den Kopf. Für JtinfndnfHe nicht »iigplasiipni Wir zolflfn In SondirvwriiinliillurTqon. Sonntdy vortnitl«uj *iin 10 Uhr, Monliifj, Dimslag iind Mittwoch U'n 13.15 Uhr — den hochdrninnlisrhen Wlldc-rerlilm Die SnnrcU'scben Jäöer I mll Rcilrdiit Rlrhtcr, Piiiil Wostcrmcler, Theodor Loo#, I Margdrete Kupirr und i-rllz Ucnschow. ! jfi 't nvcn' tSPlAIAlU Wo |h IH ; SIftrki»!, Elise AiiIlPn'''i Gahrifl« RfHirtltli r, AIIjitI Jdiisrhprk, Ludwig Meier und Lii>kt KarUlddl. Flli Jiiqi-nclllche nicht riiqplasxf?nl l.ich<*pte*e KaJetildc| 5 Nov. qüüthlosstMiQ Wehrmdrlitvorslellunc) Liclrilspitefe Brunndorl Frcrdq um 20 Uhr, Sdmstdg um IB und 20.30 Uhr, Sonntdg um IS, IH und 20.^0 Uhr * Wir machen Musik mit llsn Wrriicr. Vlklnr dp K(»v%n und Grel« Weiser. I ür Jn||fn(l|ichf nictit oigidaiMtnI S Bur'i-! CiMi Scic hscntpldpi ittrtße Vom 5 bis II. Novrnihur Symphonie eines Lehens mit llc-niiy l-orliMi. (ilscld Lililrii, lldtry Udur und lldrdld l'dttlSHTl. Siiinsi.it|, (i. Nov. um 1,1.30 Uhr, Sonntag, 7. Nnv. um 10 Uhr und Mniitog. 8. Nov um I.S.ÜO Uhr dnr Mrirr hriiflliu • sniNIEWITTCIllN UND tllE SIFOFN ZWFRC.r . me#ropo'-^.'clilniiit lli'tn/ Riilnn • iti liigendll« lif iilfhl /iiqeldNhen * I rflteaie» IjiifrlPe-«! I H"lliit|, Ä. Sari'ildq. H und Sonntiig. 7. Novenibei !l:ib mich h'ch I'Im I'iii-t-ilrii Uli' M.irlkii Kc'ik' Viltlu Stddl, Aribt>rl Wiisrlier, Paul Ilenckuls Pi'rt.i Miiycn, Mddy Wahl u. a. f llr liigi-ndili Ii), nlrlil fuqi l.M.^ien I (). itnd Si-iintftu. 7 Novrmber __PI R S71HN \ ()" TITI AN lonlichNp'efc {deutsches liaii« freildn 5., S'i>,tr)ck Ihfo l.iugen, llerlhd Mdyeii Mit Inqeiidllc tif nirtit /iiqcl.issi-n l Vutiiihiui>t>r in ciiiuni lu^tl((^ll Zlck/.ukrteg zum St.ind- - .imt I Iii liiqtiulllc he nlrht /iiqoldHNi-n 1 rihiiH \Om 5, Iiis II. Ntivpiiiliifr — ein Bei lin Film Stimme des Herzens n it Mdridnne llopne, t itrsl von Kllpsteln, CnrI Kiihlmdiin, lugen Kluplor, FillJ Oclrmar usw. — Siiielli'iluu'i .lijhdnnex Meyer. — Musik; l-rdnk Fux I Iii Jugeiidlktie ntrlit innelJtsent Vuin 5. Iiib 8. Novi'tiiiier — i>in Mirthcnfllm Dir .SIIBbN HAUrN Bllli hiMthien Sie rtlij neiien Anldiigs/elteii! Vor-lubrun(|<'ti wi'rkliti|K um Ifi.lO und l'l l'hi, sonn- und l<'ieitiii|x um 11, Ki.Jll iiivl l'l l'hri Miirchrn- und ■ .iiidfifilnii' rri'it.Ki, S.uiHltif) und Moutiiij um 11,30 I hr Soiiiii Kj lim Ifl Ulir voimitldiii. Bürohiljsknfl't (wird ovciiluoll (ingnlernt), für ganz-Itiflici qcsiK ht. Aiiträf|e tinler »I'llicht-lipwiilit« an ilie »Mitrbiirgnr Zeitung« Jcdor Bctriebsführcr soll dfis Verordmnujs- u. Amlshlatl (Ins C hefs d(M Zivilvurw.iilung in der Unter* slL'ii.'riiMik losi n Amtliche BeKannlmachungen Der Oberbürgermeistnr tler SliuJI Marburq an der Drau Gcwurbe- uiict Miirktanit Zeitweise Einstcllunj:« des Lebensmittel--marktes für das rechte Dfauufer Dd zulol()e dei hcronn.ihenden Winterzeil eine genügende Belieferung des Lchensjnitleiinarktc«i für das rechte Diauufer in der Narviksirdüe n cht crlolgt, wird der Verkauf fiul diesem Markte mit 7. Noveinl)cr d. J zeilweise eingestellt. Die Wiedereröffnung dieses Lobenfiinillelmarktos im Frühjahr nach Neuiegelung der BeliGlernng wird verlciutiiarl werden. Marburg Drau, 2. November 1043. I. V.: gez. Dr. Kiipnlk W i r g r ü II e n a 1 s V e r 1 0 b t c : WERNER B O T Ii E GeliRiter, dzt. üul Urlaub V K Ä T II E S C II WAND E K Cillt 31 Oktober 1943 Bad Ridoin* 'M Kundmr?chf.in<< netrifft; Meldung verslcherungspfliclitigor Arbeitnehmer. Unter Bezug auf die in dT »Mdrbnrger Zeitung« vom 25. Juni 1943 veröffentlichte Bokdiinttnrichiing über die Einführung namentlicher Meldunn versicherunf|«|)flichtiger Arbeitnehmer, werden die zur Meldung verpllichteten Dienstge-her nochmals aufmerksam nenicrht, daß die An- und Abmeldung spätestens drei Tage nnrh Beqimi hzw. B<'endigung.eines versIcherunqspfllthUqen ijesrh-iflii/ungsverbiillnisses vorzunehmen ist. F(»r fHe Ervlnllnng der Meldiinq sind aussclilien-lich die hiefnr voraeschen^n amlllrben Vordrucke, die in allen Dienststellen der Uberleitungsstf^lle für Sozialversirha-rung erhältlich «sind, zu verwenden Unter Außerachtlnssung die«!er Vorschrift einlaufende formlose Meldungen könn«"«i nicht als vot'7mpn anerkannt werden. 3.^ ünrRIElTUNGSSTEII r prp SOZTAI versicherunc MAPnimc; r>rini. Der l.f'ilcr: gez.; L V. Tscbeliga. CCRICIIT M^RBnpr.'DR \U S 4/4.3-.5() Anberaumung einr^r mchfräglichen ^ Prüfun^sfnöSHfzuni^ Gemeinscliuldncr; Nachlaß nach Edmund Heini/,. Zur Prüfung «ler nrtchlrftglirh 'ingcrneldoion und bis zur Tagsal7ung elwti noch angem'?ldetpn Forde'nnnpn wird die Tagsdtzung auf den 2 Dcireribfr 1'I41 um Iii Uhr bei diesem Gerichte Zimmer Nr. 44 (I, StotVl anberwimt. 43 Marbiirg'Drau, am 1. November 1')'13. T 77/43-4 Aufgebot von Wertpapicr'^n .^uf Antrag des .lospf iintl der 'Nnna Keltritsch eins Mrirburg-Drrtii Tene"bnrfc|i-,)ßn Vr. .'S) H'.-"ripn die in^pldirb in Vr^rliK-t gcrcitenen Sparkrisscil)iirher der Stidf- und Krei';spcTrk.is'--e in Mfirbnrg'Dr.iu Mr 4f^ 101 m'' '"r ninl.itie von fi''S,84 Km-trnd tiiif den N.imen .Incpf t'e' !'<<-( h unrf Nr. 40.()7H mM def O nlane von 427 37, l.nifend den N!omen ^nn»^ Kebritsih aufnniinion, Der inh.'ber w'rrl tn'neforderl diese'ben hinnen sechs Mnnnl"n vom Taa«'^ d"r Knnd-n KhMnri des Aufqebofps bei Gericht vor/iiweisenj nufh indnre Releijuitp h iben ih^e Ein-wnndnnopn aempn den Anlr.ig '■) p-^bpiien 'v'pst wfirden die Spork ts-inbrH her nach Abh'tf r'icspr Frist lib^-r neiiorlichen An-tr'in de'« .lo.-tef und der Anna Ksbritsch für kraftlos erklärt werden 24 Gerlfht in Marburg/Dran, .Abt. 5, am 1. November 1043. li3Erl!2t fOr liüc Ocutsclie Rote Hreuz! .'y'. Am -1. Okiober 1^43 liel im Knmpf gegen den Bolschuwisinits, ()elreu seinem Fiih-nciieide füi Führet und Viiterlanfl, Inl blühenden Altei von 21 JciIhlmi, unser geliebter zweiter Sohn Franz Krischan ^^-Manu, Inhaber des E. K. II. Kl., Inf.-Slurmdl)zei 'i :cHiür-sineles KABALE UND LUHE -nit Somitrtg, den 7. November vcrlegfc Die tjLlö^i. n K.ir-len behdilen liir die S.jnnt.uivorstclluii | ihre Gültigkeit. D'p tiir die Snnnf.ujvo-slid-luiui schon gelösten KrirlPii wtndt n nn fli r Ktisse zurückgenoinnii'n, rieilMfj, d ^n "■ Nnvpmber, bleibt dtis I healer (|i-ritlnsscn Als Vorlobte grüßen: OIGA MAITZ EN Geh. R I N A L D O B () R N S C II A Ci G, Ciiiid. iiig., z. Zt. duf Urlaub R o m o 1 b d d T ü f f e r 24. X. HM3 .33 KLEINER ANZEIGEFi Zu verkaufen Portier wird von hiesiger lex Ii II tibi ik aiilgcnonimen. 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I.irburg-Driiu, fll-'i IhüKgt liilfin, die koclipn kann u'i|d Solort 'lulijen'immpn Zu-.t!ir:ft(M iinlei An-tiind'q -ti (Ke M Z Oirl-idtist inrb ■'Ip '\pschr fl 77-Ci A llpiuslpheiulp Frau wird als ! Iiiushesordprin lulT^Momini'n \ntrir|p iin'M Villp;ihaitsh ill 'Ml die M Z ' M irliii'ci-F)'Hl 1 L'O 0. 7t} fr»?r»lr>n Zu mieten gesmht' 32;dhr!ge. \1 Ii' . ' und 9(1 UM I u ■■ r die S.u he'i !ii'')i n i ■ niiiKi w edi i ai'/'.i|: ■■ 1-, , wr!t-,chitsi h, Seh Ii 1:1 :■ I 1 ■ Rt iune BrieJt,isrli'.' ni ' t ^ ' -rote M-Inl'fiKk, il- U ' ' '■> turiumd pf| tini'it oii U > ■ • k.ir'e Krnnk "' ■ ' ni ne-irh'iÜ -ni ^ , - ■ (iess(>n. r U"i d •' ^ e b ^.i( hen br- .bdi ' ' Rercin; "=se 7. ■ . I'* ' den Belohnung '■ i- I IMMMMI S Allen Vorwandton Fr unden und Bekannten geben wir die traurige N.k hii» ht, duß unsere liebe Müller, (iroßmulter. Schwiegermutfet und Tante, Frau Franziska Petschnak l'.esii/crhi nacii kurzem n( hweteiii Leid'.Mi im Aller von 70 Jähren am Millwiuti den 3. Novenibir 1943, uns für immet vorlassen hdt. Die Becrdujiing unserer lieben Toten findet am Freitag den 5. Noveinbei I*j4 i, um 10 Uhr, am Orls-friedliofc^ statt Dfulschenlal bei Greis, Arndorf, Erlachstein Erz-bcrg, Bclgiad, den 4, Novenilv-t l<>13. In tieler Trauer: Franz Pelsrhnak, Sohni Agnes Belak, Tochter, im Namen aller übrige» Veiwandten. Ulisero Sonne unser holder .-NbiMflitern, Fi.iii Irme Rakun ehem. staali. gepr. Kiavierlelirerin und Advokaleitsgallin ist am 'läge nach Allelsevlen, diMi 3, November l!)43, um lj.45 Uhi, aul dci Grazei Klimk versi hieden. Die sterblichen r/beriesle werden am S,)ms-tag den (i. November MM.t, um 17 Ihr, eim Züntralfriedhcif in tiraz beK|esel/l. Cilli, den 4. November 1913. !n tiefer Trauer: Dr. Alois Rakun, Gidltt; V ■ orcif?-: i icl:! dopiifikui ii • ■> ' Bügpb'i>en vv wi > i halleni m J ht i ;l , - ' , .Ansciu n dur M . Inii(|-i)i .iii, (.e!)( elekir biim« le:-|! • ' i Kleid -xiih" hr. in (1< i '1 i .M.irliiiiri-Pi ;r: ' ' tinsfhr riinfliimkervmiiv • geqpn 11 i'innn 1^ . ( ^ (pnbdf h \r, 2'l pn-1 ' ' ^ Ta'.i'.cli" 7imn*p'pNen 1* ii gen k sp' rl und - ' '■ (i.^'ien p'inpi nw " i . ' ■ ' pe, thc'si'ii, p *' 'ii i -i r ' yyr öcr>^(>T»*rc'ö»'«»r» im W ■■ :{hl' I i'*t ' l'-'- Ii' ' ' ■ t ^ eisrt.'nn wi' m'i ■,fri • ^ ! mculnn wf'dMr'h «!|i .'tr. ' i Vn'lr P'iiiKT. k rnon *i. h 7 i ■ il " i-iii I iren, win R. ■ , U. .-ir i vi.i ('iil«lrh('i nll Hiii.h I--' I''•nillr ndi-r Vi i-i'^kiinri > ' n ' (Irt l\iirliV;i-" iiPl' niiil (l"i VV q -iiißc M.m In l d nn pim I i. Mlinr den C 'f il''- iitr'i — i' ''i •' i pnf i' viele .'nil: rr r;i.l ihi ■■•vim: Mi n ' dir im K'l"cl" di-I'prlt Hl l> 'il W .isi tic Wi-iin Su' *1^ h li if'i' i'i'' ■ ; ■',i('t(Mi, toidi-rn -■ kn'-'i-iili"- • 1( S ,! -- die (If'fil. l'l I !"tnV,'Ii11;I I i». 31 ti.idi'ii und ihre Vi rhiiluna' ' AI* Drii' k«.r he nn ITRSII WI RKE. Di:SSI 1 DORP "• -imni Orti Michael, buhn Anny, Tochter i.iilWWI'irW—1—1 f^nUKM Danksagung Für die borzlidie Antollnahme und schönen Kranz- und BlutnrMispeiiden iinlalilich des schweren Verlustes, den wir durch den frühen Tod meines lieben Valf!rs unspr<^s Binders, SchwncjPis und Schwief(ersc)hnes ei litten haben, sprochen wir auf dlespm Wege unseren innigsipii Dank aus. M a r b n r c) den 3. November 1943. 128 ■WWP ERNA SPRAGER \ind iille itbrigen Vorwandten. MWMPVI Danksagung Für die liebevolle Anteilnahme iiiilalHirb (l"s Ablebens nioine'v Glitten, unseres Vdleis, Onkel-' und Schwagers, Herrn JOHANN MIINZ, spreih -n wir unseren inni(|slen Dank aus Besten Dank dein Ileirn Bahnhofvorslehui liir die rü!ir;'nd(;n Ab-si hiedsworle, der Reichsbidin-Werkskapelle sowie den I Iduslouten-Nachluini K.imerdden und Kameradinnen lür die Kian/- und Blunienspeiiden. 1J7 In tiefer Trdiiet: Voronik«! ITeinz: Familien Heinz, Gornlk, lierlschilsiIi und Baronlk. Seite 6 * Nr, 30P * FreilajJ, 5. Novcmtcr 1943 MARBURGFR ZEITUNG Franz Schauwecket: Wandlung der Jugend Der Iinn qrborrnn Diihlfr Fran* Schnuwprkcr, Jrr dK Ofli/ier dm prstf;n Wi-ltkricij mU<|emuiU..Wültijerli hi , ..So war dei Krn!(( usw., iilirr .luch üur( h beint* Tiur-yi-sitmhtrn beiilhrnt wiird<- und den Los«"!!! un-i»ir^ Bl.itlps obtnrire'iii liiH vorsihirdmon Aul* >|)ti .luqend, einem kraß niateriellen Zeit-filler verhaftet, unzufrieden und nieute-r sr h rjeqen die weitgehend entgleisten 7iisi;itule der Zeit, neuerunqssüchtiq qe-r et; Biirokratisni'is, kleinliche Vorechrif-fen und in dei seelischen und qeistiqen r.nlwi(klunq eiqiMitlich sich selbst üher-Irissen, begrüßte difße Juqond den Krieg fils Aulbrurh ins Neue, Unbeklht so herrlich wef|f((\s{hleudert in ein Sc heinluir ver(|fhlic hes Anrennen qegen (li 'i Tod! Wie oft haben wir, nun keinr> .I'i!K|lin()c niehi, sondern )un((e Mtinner, i|esessen und qegiijln'lt und den Blick Ii'"hend dem Horiironl der Zukunll ont-t|e((i'nc|ewtindt! Wie nfl haben wii in uns ^<'!l)er die neuen Mis /i rn Wit'onalismus in Wun>f hirauni'^n inid ■^('hnsuiht off wi'klichkeit^iieni'le-»■fr» Piibb'r •/.iisaminensur ht und daran fi'r l.t N'ein, ni( bt c'ne srdche higenrl' n w.is hier /nerst lUMbweislit h ^ b iiuldri!n((l .IiKicml nuf allem Iflealis-nris mit allei n"fiei't rliirrhrn'/'irhtct und liewiißl auf t 0 'ii ! (jelenH. Mies im Dienst einer ( ri/if|c -1 Aiiki ibe welche dariibersteht \. " r- I) '^Icrn dessen fiesel/lit hkfit untI . M/'cb'in jski all jeder .lmi()e iinterlir((t ■ e (ifi Soldol Uli Crlif tj (ieni Konun uvlo 1! ' • (<>' »lies in den Dienst der Nat ini ( . ■ fe'M und kf >> juriendlu bell f! 11» h's. |nnnlinf'sb.ii*on Aul'iihis s' -.ibt n- Ii-i ii' leilci k!e nstp ded.nik", 'I .'i ;r scstc Wnnsi Ii jede (|erin(|bto 1 'li'lkcil ls^ sinir o'l (Ml iilt. \!chN geht « it.iren. M)p'. wd 'inr|f-eDt 7iir Hrrei-(irinf, (liebes Zieh", '^'"l)<'n de"" np(|eisl(M unn sU-ht d'e J'rivs D< i Cil ai!)e an Nation uiul Reith I let meinen crfrin/i'tiden Cicriprisatz in praktischen Geqel>enheiten, sei es die Sdnuntung von Fallholz und Laub, Landeinsatz und Erntehilfe, Meldedienst oder Hilfsdienst oder Einsatz bei Terrorangriffen. Es gibt kaum ein Gebiet, auf welchem der Idealismus und die Kraft der Jugend nicht eingesetzt und verwandt wild. Uberall ist ein sinnlose«, vergeudendes übcfichwellen jugendlicher Mächte verhindert, und jede geringfügigste Bewegung noch wird genützt. Heute wird, im Gegensatz zu einst, Jugend von Jugend geführt. Das bedeutet: PS gibt keinen unüberbrückbaren Riß des Widerspruchs, des Altersunterschiedes mehr. Jeder, Führer und Geführter, befindet eich geschlossen mit seinem ganzen Willen, Denken, Fühlen und Können innerhalb der gleichen seelischen und kijrperlichen Welt seiner Zeit,, der Gegenwart, und untersteht mit allem; was er hat und kann, ihren Forderungen, die er begreitt und anerkennt. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich. Der Versuch. sich zu drücken, ist ausgeschaltet. Selbst der Trieb, eine eigene Rolle für flieh 7U spielen ist, soweit das möglich ist, «btjelenkt, Das alles ist hart. Aber es ist nicht spröde. Es gilt nur für die genau so hart betroffene Zeit, wie die unsrige es ist. Die Elastizität^ innerhalb dieser engen Grenzen ist gewahrt. Diese Bereitschaft ist federnd. Innerhalb gewisser Grenzen biegt sie sich eher als daß sie bricht. Aber nur innerhalb gewissei Grenzen. Jeder von diesen jungen Menschen weiß: wenn es darauf ankommt — und das kann es jederzeit — werden wir uns bl» zum Letzten schlagen, denn unter den verzweifeltsten Verhaltnissen gibt es immer noch eine Chance, eine Aussicht, eine Möglichkeit: die, sich mit allem, was ein Mensch an Kraft, Leistung, Bereitschaft besitzt, in die Bresche des Unheils zu werfen und mit seinem eigenen Körper das Loch zu stopfen, durch welches der Damm in si-iiiem ganzen Bestände bedroht ist. Es hat von je in der Weltgeschichte Beispiele dafür genug gegeben, daß der lef/te Mut imstfindfi gewesen ist, dem Piide des Schirksals in die Speichen zu greifen und dieses scheinbar zermalmende Rad herumzureißen. Gedenken wir des Fichteschen Wortes: »Wer zum Tode bereit ist, — was kann den noch schrek-kenl'f War Walther von der Vogelweide ein Steirer? Das »Deutschland-Lied des Mittelalters« erklan^J zuerst in Graz Welt b bedeutsame Ftlegestatte der mitteihtichdeutschen Dichtung in deren Blüte ^t>it das gesamte südostdeutsche Rc'Khsgebiet war, haben die neuesten Fotschuiigeii eiyeben. Der Gau Steiermark spielt dabei eine besonders rühm-litiu« Holle. Wolfram von Eschenbach und Wiiltbor von der Vogelwnide stimmten hii'i ihre LiMct und ihre Sängerfahrten erstieckten sith auch auf die Unter-steieiinark ein Br'weis für die vielhun-dertjfihiige Veibundenheit des Reben-landes an der Drau mit dem Reich. Ein Teil der Forschung ist der Ansicht, Waltliei von der Vogelweide sei ein ge-biirtiqer SteierniärTier. Aus altern der Vf>-gelwaid ' nachgewiesen werrlen rier aus der C'iegend von Fürstenfeld (Oststeiermark) «lamme. Dorh bei dem Wettstreit der zwölf Lantler um die Ehre, das Ge-biirtslaiul Wallhers 7.n sein, trug schließ-Ii( h Tirol den Sieg davon — Neider argwöhnen nur aus dem Griinde, weil seine f^orscher die rührigsten gewesen seien, Aber auf einen anderen Ruhmestitel erhebt die Steiermark Anspruch, nämlich. daß, nach den Forschungen Wallners Gra^ die Stätte sei, an der das viel-fierühmte Preislied auf deutsche Art und deutsche Frauen, dieses Deutschlandlied des Mittelauels zum erstennial erklang. »Hier, am Grenzland der Ungarn, dürften wohl die besten sein, die ich in der Welt kennen gelernt habe. Tiuschiu zuht gat vor in allem!« Auch Walther« oft angezogener Wanderspruch, um tlessen richtige Deutunq Jahrzehnte hiiulurch lebhaft gestritten wtirde, wiid in jiingster Zeit dahin ausgelegt, daß unter den vier Flüssen, flie darin genannt weiden, drei stei-ri.sche Gewiissei zu verstellen seien: d'e Mur, die Dran und dii^ rn'ersteirisf he Sann, die alle er ja überciueren ■ mußte, um zum vicrlqpnannten, dem Pt) /u gelangen: es sind dies tlie nänilithen drei Flüsse, die auch bei dem Erzher/og-Jo-hann-Denkmal auf tiem Grazer Adolf-Hitler-Platz etne Mlef)orie der Steiermark darstellen bndlich wird noch erwiesen werden daß der Willkoinnigniil, tier dein Babenberger rior/og Leopold von Walther ent-bolen wurde, als er von einer Meorfahrl I heimkehrte, ihm aller W ihrschejnlichkeit nach in dor Steiermark flarqebrar ht wurde unrl sich auch nicht auf den Kreuzziig ins Heilige Land br^ofi, sondern auf den Kreuzzug riegen die ket/orischen .\lbi-genser abzielte, wodurch /iKjleich auch die Absonrlerlichkeifen erklärt werden, dii' die Walther-Forscher bisher daran ' störten. Dem Gedenken Edvard Griegs Sp'^hstes Symphoniekonzert in Trifail ßmm <■ wmm Im Herzen der Sanntaler Alpen Aufnahme Pfiitrr Nat Ii seinem großen Erfolg beim Ah-schlufi der unterslei?Ischen Kulturwoche in Marburg e'^öflnete Musikdirektor konrail .Stekl mit tiein nun schon über die l ntersteiermark hinaus bekannten Syinphonje-C)rchester der Kreisniusik-sihiilf flie kulturelle Winterarbeit im Cieii/kreis Trifail durch das VI. Symphonie-Konzert. Die ewigjungen waldluftdurchrausch-teri Klänge der »Freischützs-Ouver-tiire von Carl Maria von Weber leiteten das vom Amt Volkbildung im Steinst hen lieimalbuntl durchgetührto Konzert ein uiitl srhiugen die Hörer ganz in den Zauberbann romantischer Musikalität. Dieser Lindruck wurde noch vei tieft durch das. folgende klangschöne 'Celltj-Konzert von E. Dohanyi, das Dr. Heibert Krr-mes, unter fein abge-siimmter Begleitung durch das Orchester, mit beseeltem Bogenstrich und iii virliitisei Könnerschaft darbot Die große Militärsymphonie von .Josef Haydn, mit der tlie Trifailer in Marburg t inen gr»)ßen Erfolg eriungeii hattfn, best bloß den eisten Teil tles Ktui/ertes in vt)llei i'rachlontl.iltung allet vom Tondichter aufgewandten musikalischen Klangmitlei. Zu rjeginn des zweiten Teiles sprach Kreisamtsleiter Werner Schultz erläuternde Worte über den Norweger Edvard Grieg, der durch die fleiitsche romantische Schule Roliert Schumanns zu bewußtei Entfaltung seinei völkischen Eigenart und so zur eurt)päischen und VVeltgeltinig geführt wurde. Im Jahre de,r 100 Wietlerkehi seines Geburtstages obren wir uns selbst duu h das smn-vtdle Eingehen auf tlies 's schöpferische Beispiel fleutsch-norwetiischer Kultiirgemein.^chafl als auf eine der be-zauberndston Stimmen im qesam'enro-)(äischen Kulturkonzert. KonratI Steh! halte mit einführendem Verständnis die in Deutschland längst heimatbeiech'iq-ten zwei »Peer Gynt-Suifen tles Mei- sters diisgewählt, um sie in wahrhaft nieislcrlichei Form an diesem Abend tiulklingeu zu lassen. Den zarlen Farbtönungen dm »Morgenstimmung« lt)lg-tep die erschütlerntlen, tiefernsten Klänge v'on »Astis Tod«. Hilcu schiof sich, wie ein duftiger Schleier vorüberwirbelnd, »/Anitras Tau/.i* an. Die Ko-bf>lde »In der Halle des Bergkönigs« erhielten fast leibhaftige Gestalt. Der »Brautraub'< stüimte in jähen Aufschreien des Orchesters vorüber, der »Arabische Tanz« bot eine reizvolle Stu-flie über das Einfühlungsvermögen Giiegs in eine Iremdartige Weltj »Peer (]ynts Heimkehr zeigte seine an Richard Wagner geschulte und doch völlig eigenwüchsige dramatische Charak-tt;risieiungsgabe bei der musikalischen Schiltlerunq einer Sturmnacht an der noi wegischen Kiiste, Den zartsinnigen Ausklang dt^s Konzertes bildete, liebes-leidereilülll und Liebestreue atmend, der Sehnsuchtssang Solvelgs. Nichts Besseres läßt sich zum Ruhme des Trifailer Symphonie-Orchesters und seines Dirigenten sagen als, daß es beiden gelang, diese Perle der musikalischen Lyriic in reinstem Glänze vor den ergriffen lauschenden Hurern aulstrahlen zu lassen, deren Jubel nach dem Abschluß des Konzertes kein Ende nehmen wollte. Werner Schultz Diis Ballett der Wiener Staatsoper gibl in diesem Mtinat in Agram ein Gastspiel. Norherl Schulze wird die am 7 November im Opernhaus zu Leipzig stattfindende Urauffüh'ung seiner Oper »Das kalte Herz« selbst dirigiren. Einer aus dem Bnicknerkreis Als einer der letzten ßruckncr-Schülcr ist kürzlich in Wien im Alter von 80 Jahren der Komponist Prof. Joseph Vcnan-tius von Wöü (jcstorbcn. Er traf als Komponist vorwieiJend auf kirchenniusikalischeni Gebiet hervor, doch umfaßte sein Schaffen auch Opern, Sym phonien und Kammermusik. Aus seinen Werken spricht eine gesunde Musikalilt: und 'ein nicht unbedeutendes Können. Bc sonders verdient hat sich Prof, \Xoß um die Erhaltung und Verbreilunjj der Werki Anton Bruckners j|cmacht und u a. auch die Hcraus(iabe einer Anzahl von Werken des Meisters besori^t Starke Beüchlun;; fand sein musiktheoretisches Werk »Die Modulation-. Zum 100. Geburtstag Carmen Sylvas Unter der Schirmherrschaft von Gauleiter Reichsstatthaltcr Wilhelm Murr und in Anwesenheit des könij^itch rumänischen Gesandten findet am Stadttheater Heilbronn im Rahmen des deutsch-rumänischen Kulturaustausches am 10, .November anläßlich der Wiederkehr des 100. Gcburtstajjes der Königin Carmen Sylva die reichsdcutsche Uraufführunj« der Oper »Marioara statt. Carmen S\lv.( ist die Verfasserin des Textes, die Musik schrieb C, Cocmovici. Die Kostüme wurden für die rcichsdeufsche Uraufführunj; in der Stnatsopcr Bukarest anjjeferligt. Am 12. November bringt ein rumänisches Symphoniekonzert unter der Leitung von Serj^iu Celibidache (Bukarest | Werke von Konstaniinescu, Draj{üi, Enescu und I.ipati. Gast am eigenen Herd rine iirulle Gesthichle Vn'i OlymiHjs '<'ini Lpif)s heim, fl»'i i'ihinreifhe Im erpT, dei sich auf den bl.i. hllel-'lern v. tirditj i)eschl Kunrle, daß SPiiifi VerW' 'lens lUii wenige Tane srm wuide, denn bald schon riefe es ihn zu neuem Kriegszug, mit gelassenem Mute flut. St) lange war sein Fernblei bell gewesen, so spärlich die Kunde, daß sie soiii Biltl bisweilen herbeirufen mußte, mit aller Krall, die ihr erwuchs «US tler Pflicht, sein Ifaus und seinen Heitl zu hüten. Nun war er da. tlnil er zögerte nicht, ihr zu sagen, daß ihm sei wie einem geliebten Ciaste. D.i erst veistand sie sein Wei-en, das ihr anf