9Iitäeigen tucrbcn biKigft beregnet. üBeftettungen, 9In!ünbtgungeu iinb '-ÖclJagen finb auž[d)IieBttcb nur an öie SJenoaUung: Oberlehrer $öolf lUcinlid), Saibarf), ObcrreaIirf)uI* gebäube, 31t richten. Bhmafsfrfjriff Jjcs MratnifiljEU XctjEEfitEvcinc» Itiicr: 0r. f. p. ptmffdj, Sucrsptrgjilat; 1. 4 SSereinSnütgKeber erhalten ba5 93Iatt nrnfonft. Seftedgebühren nnb ade gahlnngen für ba§ SÖIatt finb an ben ^ahlnteifter be§ Vereines, Oberlehrer žlbolf Peinlich, Saibad), einjufenben. frfdjeint am 15. eines jeben SfionateS; fadS biefer auf einen Sonn* ober geiertag fädt, toirb ba» $ßlatt am nächften SBerltag anSgegeben. — gejugs^reis: jährlich 4 K, halbjährlich 2 K; eingelne ©tüd'e 40 h. Sluffäfee nnb fDlitteilnngen über ©djnl* nnb Sehrerangelcgenheiten fotoie Bücher nnb Sehrmittel gnr Beurteilung tnerben foftenfrei an bie Seitnng be§ BtatteS erbeten, ^anbfdjriften nnb eimjefanbte SKerfe merben nicht gurtitfgeftedt. Pentt autl, langfant, fu rEtfi bmf) bie Mberjeugunjj iimner inrfjr, bafä m eine DilTeufpafi bes CCrjiefumgsrot'Cena gibf, beren Siefen ju ergritnben bie befielt (teiffi^en ®räffe anfpnnten nmg, «ub baß ber Beruf eine» Mjrer» uidji meljr „ba» fraurigße alter ®efr(jäffe“ ift, fonbern in lOaljrljeit bie uornepuffe nnb rbrlfie ber Sätigbeiten. emg xr«mn. sM)c als ^r3ichungs= imb Uutcrridjtsfaftor. 58on SPattfjinS ipctftfjc. (Sortfe^ung.) 9}fait mujj eben frü^citig bot ©Ritter barem gelüötjnen, feine ^eit jmifcfjen geiftige nnb fürperltdfe Strbcit unb 9vitf)e einteilen p lernen, bamit er anef) im fpäteren Sehen ben richtigen SKittetoeg finbe. 9(iuf) ber einfache Arbeiter foll in ber freien 3eit feinen geiftigen fporipnt noclj ermeitern, beim and) ber SBedjfel piifdjen geiftiger nnb pljljfifdjer Slnftrengnng ift gleid)= bebeutenb mit 9tuf)e unb Erholung. ®ie meiften 3Jtenfd)en, bie förperlid) arbeiten müffeu, fümmern fid) um itjre geiftige SBeiterbiibung nidjt meljr. ©tatiftifdj ift uadjgeroiefen, ba^ uer= [jattnigmäfjig nie! meljr non biefeu Seuten friiljjeitig fterben at§ non ben geiftig Strbeiteuben. ®iefe§ uuermartete ©erfjttttniS lommt baljer, loeit ber noüuenbige SBedjfel jmifdjen geiftiger unb törperlidjer Slrbeit feljlt. ®a§ sJtidjt§tuu ift alfo nidjt immer Erholung; nur bie Slbmedjfluug nnb bie Teilung nuferer geiftigen unb förpertidjeu Ä'rafte ftärfen unb madjen auSbanernb. ®af; ein (Sleidjgeloidjt jmifdjen Slrbeit unb dtutje notmenbig ift, miffeu bie meiften, aber S)urdjfü(jrung biefe§ ©teidjgcmidjte§ bringen e§ nur toeuige. DJlandjer fitjt lange 3eit beim ©djreibtifd) ober mufjt fidj. in ber ©djttle ab. Statt hierauf einen DJtarfdj in ber freien, frifdjen Suft p madjen, fefjt er fidj in§ (Safttjait§ unb bringt oft eine Ijalbe iJtacljt in einem dumpfen, oom Stand) gefdjluängerten ^inuner 511. Er rnadjt bie§ oft nidjt au§ 83ebitrfni§, fonbern ,,1cift ber Eefcltfdjaft unb bem SBirte pliebe. Er finbet nidjt ben ÜDtut, mit bem Ijergebradjtcu tol)ftem 31t bredjen, obluofjl er fietjt, baff feine Kräfte baburdj abneljmen. Eine tuirllidje Er= jplttug finbet ber, ber geiftig gearbeitet tjat, nur in ber freien Statur. ®e§megen finb and) bie diwien ba, bie pr Sammlung ber lörperlidjen unb geiftigen Kräfte üon ber größten 33ebeutung finb. 2)ie gerien finb für ben Seljrer ebenfo notmenbig luie für ben ©djüler unb berjeuige Seljrer, ber fie ridjtig anjumenben tierfteljt, leiftet in ber gerienjeit für fidj unb bie ■^djule oft fobiel alg luäljreub ber ©djuljeit. (Sin ttricfjtiger gaftor für bag geiftige unb füvperlief)e äöülilbefinben ift enblicf) bie freubige SfuSitbung beg 33erufeg. Sie freubig ucrricfjtete geiftige Slrbcit fann jioar bag 83ebitrfnig nacfj 9fuf)e nietnafg ganj aufljeben, aber fte gibt eine Kräftigung, burefj bie bag 8M)ebcbitrfnig f)inauggefcf)oben derben fann. 23ei einer luibertuilfig ücrricfjteten Sfrbeit tritt bafb (Srfcfjtaffnug unb bamit auefj ein unnatürlicfjeg Stutjebebiüfnig ein. 83ei ber SBaffl beg tßerufeg tjanbett eg fiefj bafjer bei manchen äJtenfcfjen gerabeju um bag ©ein ober SJiicfjtfein. Stanientlicfj für ben 2e|rer (ob SSolfg= ober SJiittelfcIjullefjrer, ift oötlig gleichgültig) ift bie freubige Slugübung feineg SBerufeg oon ber loeittragenbften töebeutung. feine anbere Sebengftellung gehört eine folche Sammlung be» ©eifteg, beg ©emüteg, bc» gefamten SBolfeng unb ,§aubelng loie für bag Sehrfach. (Sin loibertoilligeg Unterrichten reibt bie geiftigen unb förperlitf)en Kräfte frühjeitig auf. @g gehört übrigeng für jeben ein heioifcher fühlt baju, beim (Siutritte in bag Sehrjimmcr auf alle SBiberm artig feiten beg Sebeng ju oergeffeu unb fein ganjeg Senfen unb gttf)fett nur ben Schülern unb bem Unterrichte jujutoenben. föicle (Sltern gibt eg, bie ba meinen, baff ihre Kinber nur in f)ohett Sebengftellungen glücflidh fein fönuen. Sie üben barum auf ihre Kinber nicht feiten einen 3lI,aits] unb einen Srucf aug, bamit biefelben geloiffe Stellungen ober einen gemiffen töeruf anftreben, luo^u fie oft gar feine Siebe unb Zuneigung befifeeu. Ser Sohn fühlt fich algbanu unjufrieben unb unglücflich, richtet fich üft 9e>ffuj unb förderlich jugrunbe, bereitet juleht ben Sltern noch Spott unb Scfjanbe. 2Sie oft mürbe hier eiu marnenbeg SBort beg Sehrerg helfen! Ser Sanbmann fapt bie Sache meifteng fefjon Dom SInfange an bei ber üerfehrteften Seite an; er glaubt, ba| fief; nur ber fchmädjlichfte feiner Söhne jum Stubium eigne, ba er für bie häuglidje Strbeit untauglich fei. Ser fäljigfte unb rüftigfte Sotjn führt bie SSirtfdjaft, ber unfähige aber ftubiert. 83eibe gehen bann meifteng unter. Ser fdjmadje Stubent braucht oon bem oäterlidjeu ©ute mehr, afg eg leiften fauu, meghalb fid) auch f*61' jufünftige ffiefitjer nimmer erholen fauu. 3>n foldjen gußen foll unb muh &er Sehrer beg Drteg immer feine marnenbe Stimme redjtjeitig erheben. Ser eine arbeitet gerne 31t fmufe, auf bem un Stalle, ber anbere befdjäftigt fidj gerne mit SBerfjeugen aller Slrt; bag finb fdjou lauter gingerjeige für bag jufünftige SBirfunggfelb, meldfe üou ber §aug« unb Sdjulerjiehung oon nidjt 311 uuterfd)ä(5cnber löebeutuug für bie fpätere töerufgmahl finb. Sarin liegt aber and; fdjou ber Kern für bie fpätere .gufriebenheit unb innere Ühilje, meldje bie §auptfaftoren für bag geifiige unb förperlidje Söoljlbefiuben finb. gür ben Sehrenbcn h«t bie freubige Slugübung feineg Söerufeg nodj eine anbere Sebeutung. Sr mirb feinen Schülern ben Stoff fo Har alg möglich bieten unb mirb barauf fetjen, baf; and; mirflidj pofitiue Kenntniffe erhielt merben. Sg gibt gemiffe ©egenftäube, mo man ben Stoff bem Sdjüler mie auf einem Seiler ferüiert bringen muff, bamit er ihn auffaffe. Sieg ift oon ung mohl 31t beherzigen. braudjt eg bei ber ftrengften unb gemiffenljafteften 5ßflid)terfülluug nidjt auggcfdjloffen 31t fein, baff man nur mit ber grölten Slnftrengung Ijalb» megg bem geftedteu ualje fommt. Sag mirb namentlich bei einem tiöllig untauglichen Schülermateriale ber gull fein, bem bie geiftige iReife unb bie entfpredjeube ©runblage fehlt. Sg gibt Seide, bie glauben, ba| für gemiffe Stäube unb für gemiffe Schulen audj ber Sümmfte gut genug fei, ohne 311 bebenten, ba| für eine jebe Sebengftellung eine gemiffe geiftige Dicife unb förperlidje Slugbauer crforberlidj ift. Sdjüler biefer Slrt mirb man in gadj= unb gortbilbuuggfdjulen fjmreidjenb finben. 91 ur bie geringe Sti^aljl Sdjüler in biefen Schulen madjt eg möglich, ba| man halbmegg pofitiue Ülefultate erreicht. §ier faun nur immermäljrenbcg SBieberfjolen unb Sinüben etmag friftallifieren. Ser Sehrer mu| bemnadj beim Unterridjte ftetg ein unmanbelbareg Singe barauf ridjten, oon Sciljv 3» Saljr bie geiftigen unb lörperlidjen Kräfte feiner Sdjüler im richtigen SSerljältuiffe 311 fteigern. Sag fann er nur bei ruhiger Überlegung unb oljne fmft erreidjeu; natürlidj fpielt bie Siebe 31t feinem töerufe unb 311 feinen Sdjülern |ieBet bie Hauptrolle. |uer nia3 e*n fc|tagenbe§ Seifpiet augefü|rt tu erben. Sebpaft fcpwebt mir noc| ein Sttittetfcpuneprer oor, ber uni feinerjeit immer jurief: * Sieber möc|te ic| Steine Köpfen, all ®uc| uuterricpteu!» Sein Stmmtrf mar nicpt gerecptfertigt, menigfteul nicpt ganj; beim mir blieben ganje Semefter bei berfelbeu Seltiou, ba er alle! anbere e|er all feinen ©egenftanb bepanbelte. Nebenbei madpte er mit ber ©cpuaplftafcpe Sruberfcpaft uub üerliep ipretmegen öfterl bal Seprjimmer. (Sr fuepte ben gepler bei uni uub mir fanben ipu bei ipm. 2)er Herr meilt fepon lange im befferen Senfeitl. So fann eine fcplecpte SBapl bei Berufe! jnr Qual merben. ®ie meiften aber mödpteu erft mäplen, menn fie fepon gemäplt paben. ®ie Seruflmapl fotl in gemiffem Umfange fepon in ber fogenannten SSorbereitungltlaffe getroffen merben. Hier füllen fefte (Sparafterbilber über bie geiftige unb förperlicpe gapigfeit bei Scpülerl aufgeftellt merben. Sie (Sinfidjt für bie Ütotmcnbigfeit ber SSorbereitunglfcpulen für alle poper organifierteu Scpnlen briept fiep glüctlicpermeife überall 93apn. (Sortiepimg fotgt.) pflege öcö Xier|(()n$eö bnrd) bie Sdjitlc. Sonferenjttiema, aužgearbeitet bon Söt. firautaub. ©ott pat ben ÜUJenfcpcn all Herrfcpcr über bie 2Selt eingefept, in ber bcrfelbe bal SBülten ber Statur für feine gwede jn regeln unb ju feinem Stupen unb ©ebrauep einjitjmäugen fuept. SBo immer nur bem S3oben eine ißflanje ju entfpriefjen oermag, mirb bcrfelbe ber Kultur jugefüprt unb ber SJtenfcp ift eifrigft bemüpt, fiep ben moglicpft gröpten ©rfolg baraul 31t fidpern. Sünftlidpe SJtittel pieju finb peutjutage mopl bie mannigfaepften SJtafcpiuen, bie ber mcnfcplicpe ©eift erfuuben unb bie menfcplidpe Sdpaffenlfraft pergeftellt pat. Sill feine natürlidpen He(fer in biefer üöejiepung pat ipm ber Sdpbpfer bie japlreicpen Siere jnr Seite geftellt. Siefe üerbienen el baper mit 3iedpt, bap man ipnen bie üollfte Slufmertfamfeit fdpenfe unb fie fepüpe unb pflege. 28er ift el aber, ber in biefer Hi'1^)^ befouber! (Srfpriefjlidpc! mirl'en fann? Ser Seprer ift el, unb jmar jener Seprer, ber bie Sebeutung fciuel Slmtel in reepter Slrt aufgefapt pat unb balfelbe gemiffenpaft oermaltet. Slul feiner Slrbeit erblüpt bem Söolfe Heil unb Segen. Bie in allem bie unfcpulbige Äinbelfeele all flarer Spiegel Oor uni liegt, aul bem uni ein peitcrer Himmel cntgegenladpt, fo ift el and) pier. SSerpüten mir el baper beijeiten, bap Sieden bie glänjenbe Slädje trüben! Bir fönnen el faft all Siegel gelten taffen, bap bie üinber, epe fie in bie Sdjttle eiu= treten, mopl faum geiube ber Siermelt finb. Sepen mir bem Häuflein Sinber 31t, mie fie mit ftraplenben Singen ben ÄÜtcplein nadjlaufen, fie 31t fangen fudpen, unb gelingt el einem, ein foldjcl 31t erpafdpen, mie fie bann gleid) alle 3ufammen laufen, um el mit allerlei Scpmeidpel» morten 31t ftreidjeln unb 3U liebfofen! 3a, einel üon ben SHnberu mirb fogar nidjt oerfäumen, fcpnell gutter 31t bringen unb el ipm oor ben Sdjitabel 31t palten. 3ft bal nidjt anmutig 31t nennen? — Beldje greube paben bie Sinber an einem SMbe, an ben ßi^ieiu, au ben Snu^euben gerfeln; mie gerne fepen fie auf ber Strape ein goplen üorbeilaufen! Stod; mepr greubc füptt bal Hinb au ber befieberten SSogelmelt, au ben poffierlidpen Sängern, bie burd) B'ncige püpfen uub einanber lieben mie S3rüberlein unb Sdjmefterlein. Sei Seprerl Aufgabe ift el nun, bicfel 3artc ©cmüt bei ft'inbel 31t erpalten unb beftmöglidjft nodp 31t feftigen. märe ein toricptel beginnen, moHte man gegen Uufolgfame fofort mit einem Siegiftcr üon ®i'opungen unb Strafen perantreten; el 3eugte üon groper Unfenutnil ber Äinbelnatur uub brödjte and; nidjt ben redpten ©rfolg. Senn, mal idj mit Siebe ermerbc, bleibt emig; mal iä) burdj Sropungen erreidje, ift Sdpcinerfolg. 3n bie 3arten Saiten bei ©emütel müffen mir greifen, an fdjöucn Seifpielen müffen mir bie cble ©efinnung üorfüpren unb ben ftrengen £tm fotten tüir erft bann anfc^tagen, loenn ber innige nic£)t met)r luirft. Sann aber uner= bittliclje Strenge, Slonfeqnenj unb ftcte Sontrolte! So fott gnm Seifpiel ber SSogelfeinb ejcm= ptarifctj geftraft unb fo lange oon allen gcmiebcn toerbcn, bi§ er fiel) gcbcffert ^at. Slllüberall [oll ba§ toacljfame Singe bc§ SeljrcrS |erumft>äfjen. Ser ßef)rer, ber eS mit feiner Slnfgabc ernft nimmt, ftrcidjt burd) SBalb unb unb Ijalt forgfame SBadjt. SBa§ er bnrd) Siebe nidjt erhielt l)at, baS mug er burd) Strenge erjmingeu. Sin 3J?itteln, in ben Sdjülern bie Siebe jur Siermelt ju meden, fel)lt e§ in ber Sdjule nidjt. Unfere Sefebüdjer enthalten jum großen Seile aufflärenbe Stüde unb jartfinnige Sidjtungen über bie tpauSticre, über nü^lidje unb fdjablidje g-elb= unb SBalbtiere fomie über bie ®ogelmelt. Söie man bie barin enthaltenen Seljren bem Siubc anjieljenber, faflidjer unb nutjbringenber beibringeu foll, muji id) jebem Slmtagenoffen übertaffen; beim eine einheitliche, erjmungene SUetljobe gibt e» in feinem Sehrgegenftanbe. (Sine eifrige pflege be§ SierfdjuheS burd) ben Seljrer fann ebenfo fegeu^reid) unb nadjhaltig auf bie heranmadhfeube Generation einmirfen mie bie Unterrid)t§gegenftänbe felbft, ja fie mirft in ben meiften gälten nod) fegen§reid)er unb nachhaltiger als biefe, inbem burd) fte ber Grunb ju einer @cmüt§befd)affenf)eit gelegt mirb, bie ben äftenfdjen abelt unb ihm bis ju feinem SebenSenbe eigen bleibt. ^rofeffor Silljelut fattaba t* Stm 29. o. 9Jf. ift SBilljclm fpallaba, ißrofeffor an ber SehrerbilbungSanftalt in Saibad), oon hinnen gefdjieben. Ser Serblidjene mar all ein bieberer, djarafterooller, miffeufdjafttid) burd) unb burd) gebilbeter unb bodj ungemein befdjeibener Sdjulmann allgemein befannt unb geadjtct. @r erlag einem Sungenleiben, ba§ il)u üor einem halben Safjre genötigt hatte, einen Urlaub ju nehmen unb fid) auf feine Sefitjung in ißonigl (Unterfteiermarf) jitrüd^ujiehen, mo ihn ber Sob oon biefem feinem Seiben erlöfte. Um it)n trauern nidjt blof) feine gramgebeugte Sßitme unb fein jugeublictjcS Södjterlein, foubern and) bie Slnftalt, an ber er Sahre Ijinburd) in ber erfpriefdidjften SBeife mirfte, unb überhaupt alle, bie ihn fannten. SSilhelm §allaba mürbe im Sahre 1857 als Soljn eines Geometers in GleiSborf (Steiermarf) geboren. Gr bcfudjte baS Gljinnafium in GiHi unb tjiwauf bie Unioerfität in Graj, mo er ju ben eifrigften Sdjülern beS befannteu Germaniftcu Slnton Sdjönbach jäljlte. Sie UnioerfitätSftubien beeubete er im galjre 1879 unb ermarb fid) nidjt lange bauad) bei ber Grajer SßrüfungSfommiffiou für Hanbibaten beS GtjmuafiallehramtcS bie formale Befähigung für ben Gtpaaafialunterridjt in ber beutfdjen unb flaffifdjen ißhilologie. Sie bamals hei'ifdjenbe graffe ißroteftionSmirtfdjaft bei ber Befe|uug oon SehrfteHen an ben DJHttelfdjulen mar fchulb baran, ba^ er nad) ber Slblegung beS Probejahres am II. StaatSghmnafium in Graj lange 3eü in öer Gigenfihaft eines Supplenten ein forgenoolleS unb fümmerlidjeS Safein führen muffte. SBäljrenb biefer uufidjeren unb müheooHen Stellung mürbe er nad) SHagenfurt, SEBeibenau, SSien unb ^naim üerfdjlagen, bis er enbtid) im galjre 1889 an ber Saibadjer SehrerbilbungSanftalt befinitiü angeftellt mürbe. Sie oielen Supplentenjahre unb bie traurigen Grtebniffe mäljrenb berfelben mögen feine Gefunbheit untergraben haben. Sicher ift, baff er feit biefer ßdt üollftänbig üer* ftimmt mar unb baff er nur mit Sdjaubern au bie bicnftlichcu Berhättniffe mährenb feiner erften lehramtlidjen Sätigfeit jurüdjubenfen pflegte. Prof eff or IpaUaba mar auch literarifd) tätig unb üeröffentlidjte in Sdjulprogrammcn, in ber «ßeitfdjrift für baS Bealfdjulmefen» unb in anberen gadjblätteru oerfdjicbcne Stuffähe päbagogifdjcn unb miffenfdjaftlidjen SnljalteS. ÜberbieS fungierte er im Safjre 1890 als Schriftleiter unfereS Organes. SBeun er and) nur feiner gmml'e, ber Sdjuie unb ber SSiffenftfjaft ju leben fdjten, fo mar er bocbj and) ein treuer gramb unb ein liebenimiirbiger Äottege allen benen, bie ifjiu nätjcr traten. ?tu§ biefeut ©ruube öerfammelteu fidj am 31. ü. 2Jt. niete feiner Sefannteu in ^onigt, um itjm ba§ ©eteite jur testen Dvutjeftätte ju geben. SDtöge itjm bie ©rbe leidft fein! SJtnge er in ^rieben rutjen! 25er üerirrte @eJlbat ober bc$ ©littfö 5probterftetiu ©in bcutjcfjež ®rama bež 17. 3at)i't)unbcctž, Befprodjeu unb erläutert üou Sr. 5rau,i Stieb!. (gortfe^ung.) Stadjbem beibe foldfe Etagen in gönn eines traumljaften 3'Die3efPi;rtd)eS norgebradjt, mirb Setimor (DromadfuS) non Stribone bemertt, bie nidjt wenig barnber erfdjrictt*, weil fie fürdjtet, baff er itjre Stagen nernommen tjabe, aber SetimorS (DromadjuS') unter ©eufjern auSgefprodjene üöorte: «3d) betrübter DromadjuS in ©etimor» befremben fie Wieberum unb fie befdjtiefjt, etje fie nodj non jenem bemertt würbe, fidj ju nerbergen unb auf fein Sun adjtpgeben. (II, 11.) ®iefe ©jene weift atfo feinen f^ortfdjritt in ber §anbtung auf; audj neue, bem ßufdjauer unbefannte äHotine werben tjicr nidjt geboten. @ie bient lebigtidj als tijrif^e (Sintage. Sn itjrer Stbwefcn^eit fommt ^ßarfinor ju ©elimor (DromadjuS) unb erwedt itjn burdj feinen ©rttfj. Siefen brängt eS, fidj jenem, bem djaraf tern offen SRaune unb grennbe, bem ©etiebten feiner ©djwefter, ju erfennen ju geben; fann er ja bodj auf feine Sanfbarfeit redjnen unb itjm ©egenbienfte erweifen. Sa§er teuft er gteidj, beffeu tBegtücfwünfdjungen ab= Weifenb, baS ©efprädj auf feine eigene Sage unb feinen ©djmerj, inbem er itjm offenbart, baf; feine ©tjre unb fein Seben jugleidj in einer SSage tjangen; wolle er bie ©fjre befjatteu, fo fofte eS nidjt altein itjm felbft, fonbern audj aubereu baS Seben (er beuft habet an Drmon unb Stribone); fei itjm aber baS Seben lieber als bie Stjre, fo fjabe er nidjtS als ©djanbe unb beS SönigS ^afj ju erwarten.** SttS nun tßarfiuor in ißerwunberttug wegen biefer SB orte auf bie ©unft beS SönigS tjiuweift, ber itjn an ©otjneS ©tatt angenommen tjabe unb wie einen SSater feines SebenS efjre, unb auf bie ©unft beS ganjen §ofeS, erwibert er, bafj er nur bem Sättige tieb unb angenefjm fei, weit biefer itjn nidjt fenne, eS aber wofjt üerftefje, felbft feine nädjften gr^itnbe, fobatb fie itjm ungelegen finb, ju befeitigen, Seifpiete metjr, ba^ §odjgeftiegene unoertjofft in ben Stb= grimb ber tOtifjgunft unb beS UnglüdcS oerfinfen föuncit. SBofjt fudjt itjn tßarfinor ju öefdjwidjtigen unb ju berutjigen, aber ©elimor (DromadjuS) bleibt babei, ba| er unjatjtige Seiube unb Verfolgungen ju ertjoffen tjabe; beim, fügt er bet, weit er jetjt für DromadjuS Gelte, tjabe er freitidj nidjtS ju fürdjtcn, ba er aber berfelbe nidjt bleiben fönne, werbe matt >fjm aufs neue nadj bem Seben tradjten, unb als tßarfinor feine SSerwunberuttg über biefe fettfame iftebe auSbrüdte: «Sdj bin nidjt DromadjuS, oiet weniger gewefen.» Stitn bringt ^arfinor in itjn mit bem ©djwnre, itjm auf jebe Strt ein betjitflidjer geeuttb ju fein, fidj nafjer Su erflären, unb wie er itjm bienen ober tjetfen fönne. Sejjt tut eS ©elimor (DromadjuS), nadj= ^nt itjm nodj tßarfinor als efjrtiebenber fRitter Verfdjwiegentjeit uerfpredjen mufjte, unb befeunt, er ©elimor, ber atterungtüdlidjfte tßrinj, fei unb baff itjn bie guvdjt üor feines Vaters * SSou §ier an fept fict) ber Heine 9teft ber ©jene in Sproj'a fort. ** Sag tteipt: ©ebentt er, fein JKcdJt atg loirtticber St'öniggfotjn unb auf ben SSefip ber Stribone geltenb Ž11 ntatfjen, fo Oennirte er bamit fein unb feiner ©etiebteu Seben; oerjictjtc er aber auf alte feine uatiirlictjcu jöectjte, nur um ein ©iiuftting bež £>ofež ju bleiben, fo empfinbe er baž atž ©etjaube, unb ba er fürchtet, bei feiner SSecbuug für ben fföuig burdj Stribone eine SIDtoeifung ju erfaßten unb bafj itjre gegeufeitige Siebe nidjt lu°5l berborgeu bleiben tonnte, fo tjabe er bež Sfönigg |>ap ju erroarten. gora gejtoungen Ijobe, ficfj nidjt ju erfennen ju geben. ®a uun ^nrftuor oentmnbert meint, bafj ja ber ißrinj fcfjou tior [tcbeu Satiren begraben fei, antwortet er: aber niemals geftorben; er möge nur ben Drmon fragen, ber ifjm ben ganjen Verlauf berieten »erbe* ißarfinor üer-traut ben Söorten bc§ ©elimor (DromadjuS) unb in freubiger (ärreguug miß er ba§ SSer» nommene gteidj ber Sttbia unb 2(riüoue entbecfen. ©etimor (DromadjitS) jebodj t)ätt if)n juriict unb eröffnet it)m nodj ein neues Seib, bag ifjn ber Sater namtid) gejmungen ^abe, für ifjn bei feinem einjigen Sroft um Siebe auju^atten. ®a rät ißarfinor, fid) i§r, wie er es iijm getan, ju ertennen ju geben, ©etimor (DromadjuS) gibt aber barauf feine ßntfdjeibung, oerlangt nur non itjm Srene unb IBerfc^wiegen^cit unb oerfpridjt ifjm bafür, ben 93efi| feiner @d)Wefter ju fid)ent, benn jemanb fud)e fie it)m ju rauben; barum fottc er burdj eine ®efaubtfdiaft oom §ofe entfernt werben. SBotte er nun feinem iRate folgen, fo fotte er fid; ftetten, als ob er oon feinem betrüge Änubfcfjaft ^abe, auS ber ©tabt jiefjen, bafj ber König unb affe ber» meinen, er fei fort, benfetben Sag aber nodj fjeimlid) wieber nad; .fpaufe jurndfefiren, fid; in ber ißrinjeffin Stfbia ^tntmer berfdjfoffen galten unb i^r ben ganjen SSertauf offenbaren, ißarfinor ift natürlid; bereit, bieS ju tun, unb miß ben üftamen beS Verräters feines ©Indes wiffen. Slber ©elimor (DromadjuS) fagt it;m benfetben uidjt, eingebenf feines beut 2tjad;mur gegebenen SSerfpred;enS, unb bertangt nur gotgfamfeit unb äkrfdjwiegenfjeit bott if;m unb bafj er if;n bertaffe, ba er eben Stribone t;eranfommen fet;e, bamit er feine berfproc^eue SBerbung für ben König bei itjr borbrittgen föttne. Stuf bie brittgenbe f5ra3e tßarfinorS bor feinem ?tbget;en, ob er fid; it;r benn gar uidjt ju erfennen geben woße, gibt er jttr Stntwort, bap er bie 3eit, bieS ju tun, fdjon im Stuge bet;atteu werbe. Sn furd;tfamcr (Srregung unb mit bleidjer ©cfic^tSfarbe erwartet ©efintor (DromadjuS) feine (beliebte; aber er fpridjt fid; SRut ju, benn ber Stnfang fei gemad;t, unb nun bürfe er fid; and; nidjt bor bem (Snbe entfe|en. (II. 12.) Siefe ©jene unb bie fommenbe, in wetd;er er fid; enblid; ber SIribotte ebeufaßs ju erfennen gibt, ftet;en im ÜDtittetpunfte beS SrantaS; fie bitbeu ben Stnfang jur Söfttng ber äkrwidtung unb nun fönnte bie ,'panbluug rafdjer ifjrem ©nbe entgegenget;en, wenn nidjt wieber in bem attSbredjenben 2Baf)nfinn beS ©efitnor ein §inberniS eintreten würbe. 2Bof;t t;atte fid; Stribone bis je|t berborgen gefüllten, um auf baS Sun beS ©elimor (Dromad;uS) ac^tjugeben; aber ifjr war in ber ©ntfernuug beffeu Oefpräd; mit ißarfimor bod; unberftänbfid; geblieben unb fie fommt nun fetbft, if;rer fotternbeu Ungewifjfieit ein ©nbe ju ntad;en unb ein aufffärcnbeS ©efpräd; mit it;m einjuteiten. (II. 13.) SieS benützt nun ©elimor (Dromad;ttS), um feine bem Könige berfprod;ene SBerbung anjubrtngen, unb er Witt if;r bamit jugteid; eine ißrüfung ber Srene unb ©taubfjaftigfeit auferlegen unb eS baoon abfjängig tuad;en, ob er fid; ifjr ju erfennen geben foße ober nidjt** •Jiadjbem Stribone nad; frennbtid;er 33egrüpuug if;re SSerWunberung über beS DromadjuS furdjtfame ©eftalt unb garbc auSgebrüdt, geftetß i(;r biefer, bafj ibm ber König ein grofjeS SBerf anbefotjlen t;abe, fürdjte aber, bttrd; feine ungefd;idteu dt eben in ifjre Ungnabe ju faßen. Stad; it;rcr 9Ierfid;eruug, bafj feine Dieben unb §anb(ttngen it;r nur wohlgefällig feien, eröffnet er ihr nun, bah ber König an if;r ©efaßen gefttnben habe unb fie ju feiner S3raut ju mad;en wünfd;e. Stribone glaubt, DromadjuS woße fdjerjen, ba aber biefer berfichert, bah ©ruft fei unb er ihr ungejweifelteS Sawort erhoffe, antwortet fie entfd;ieben, bem Könige ju melbett, bah ft£ in ihrem §erjen befd;Ioffen, feinen auf biefer SBelt me(;r ju lieben, weil it;r ©elimor nicht juteil geworben. 3war meint ©elimor (Dromad;uS), baf; fie fid; and; ben SSater billiger^ * IRocb immer barf atfo ber Snftbcuur niebt bie näl)crcit Umftänbe bon Selimorž ©rablegimg erfahren; c§ foU bie§ bie iflengier imb ©panmmg rege erhalten. ** ®eira, urteilt er moM, nimmt fie bie 3®erBung an unb jiefjt ben fieberen SMitiggäjron einem »erfolgten Sprinjeu »or, bann fönne eg ibm nur p feinem größten UnglücJe gereichen fid) ißr befannt gegeben p haben, unb fein meitereg SSerbleiben am §ofe unmöglich geworben fein. toeife erwählen fönne, aber ?lribone initt non bem Könige nichts uiiffen, ber fie ifjrer l)öd)[ten grcnbe beraubt ^abe, ben ©elimor getötet. ®iefer beftreitet e§ atž fatfdj, luenu man e§ ifjr aucf) gcfdjricbeit fjabe; begfjatb fotle fie bod) ben Söuig lieben. «SSiel lieber ben Sob at» ben Sönig,» gibt fie aber jur Antwort, benn fie tjabc befdftoffen, feinen anberen al» ©etimor ju lieben. ®a üerfudjt ifjr biefer nodj eingureben, ba^ ber iEob fie jebe§ bau ©elimor gegebenen Serfpredjen§ nnb ©ibc§ enthebe unb bie ?Ifd)e eines toten Körpers if)r and) feine Suft unb (Srgö|Iidjfeit mefjr geben fönne. Stribone mid jebod) ©efimor nodj in feinem ®rabe mie einft bei feinem Scben lieben, unb bann fönne ifjr ber bürre Seib eine! alten StfanneS, wenn er audj ein Söuig, jemanb ifjreSgfeic^en fei, audj feine greube bringen unb bemerft enbfidj, bafj fie, menn fie gu ©efimor ins ®rab gelegt mürbe, fdjon oergnügt märe; moffte fie aber einen anberen als ©efimor lieben, fo märe er (OromadjitS) ja ber Dtädjfte, inbem er fie gefangen unb übermunben fjabe. Stuf bicfeS öiebeSgeftänbniS f)in feufgt er auf, cntfdjufbigt e§ aber bamit, baff er eine abfdjfägige Stutmort erhalten fjabe. ©nbfidj geftefjt er bodj nadj unb nadj auf if)re fragen, bajj er nidjt ber üermeiute DromadjitS fei, aber uidjt fagen fönne, mie er fjeige, ba er ifjre Ungnabe unb ifjren ©djredcn fürdjte.* SflS aber Sfriboue bringeub bittet, ifjr ben fjmeifef gu benefjineu, tut er e§ erft, uadjbem fie nodj berfprodjen, oerfdjmiegen gu bleiben unb ifjn nidjt gu öerraten, unb feitet mit ben orten: «Siebt ifjr ©efimor audj nodj?» bie ©rfcnmtng ein unb forbert fie auf ifjre ermibernbe *2Bie fragt ifjr fo munberlidj?» auf, ifjn redjt gu betradjten, benn er fefbft fei ber uugfücffidje ©efimor. SJfit bem Stufe: «Sldj, ifjr ©öfter!» finit fie ofjn= mädjtig auf bie ©rbe uicber; bie Erregung ifjrcS §ergen§ bie gange ßeit über unb bie eubfidje übergroße f5reube Ijabeu cS bemirft. ©efimor (DromadjitS) aber finft oor ifjr auf bie Stnie fjin, ffagt, bafj feine Eröffnung ifjren $ob fjerbeifütjre, unb feine oergmeifcltcn ,'pifferufe loden ©elim, fßarfinor, Sfdjmet, .'parbj unb ©uftan fjerbei. ©efiiu mar eben im begriffe, mit feinen genannten Stäten nadjgufefjen, ob affeS für bie ©efaubtfdjaft Stötige oorbereitet merbe, unb babei audj bie ißringeffin Sfriboue gu befuefjen. ©ortfcpimg folgt.) Jlus fplabt unb cßaitö. ®ic Sntfmdjcr fuitftgcmerfilirfjc if'arf|frf|ufc im Sdjufjafjrc 1902/1903. ®iefe Sfuftaft, loeldje aus einer SügcSfdjufe für .'pofgbcarbcituug, einer STagcSfdjitfe für Suuftfticferei unb ©pipenarbeiteu unb einem offenen geidjcnfaale für SJteifter unb (Mjilfen, bann einem fofdjcn für SJtäbdjcu beftefjt, mar im abgelaufenen ©cfjufjafjre bon 215 Frequentanten befudjt. ®er Erfolg mar ein feljr guter, inbem nur eff 33efud)er ber Sfuftaft ba» Sefjrgief nidjt erreichten. Der Statiouafität nadj marcu 33 Deutfdje, 175 ©fobenen, 3 Kroaten, 2 Dfdjedjen unb 2 Italiener. fyörbcrnng bc§ bcntfrfjcn SrljnftoefcnS in Srnin. 3u Saibadj mirb ein «Saibadjer ©djitf« fnratorium» gur Förbernng beS bentfdjen SdjufmefenS in fraiu gebifbet loerbeu. Die ©a^ungeu fiegen bereits bei ber fompetenten SanbeSftelfe. Die Saibadjer bcntfdjc fjöfjerc 9)iäb(f)enfcf)ufc im ©djiiljafjrc 1902/1903. Diefe Sfuftaft im Önftitute §utfj«§anfi pat am 9. b. 5R baS ©djufjnfjr gefdjfoffen. Diefefbe ftefjt unter ber Seitung beS ißrofefforS Dr. g. Q. Söinber unb eS marcu au ifjr im gangen biergehn Sefjrfräftc tätig. S3on ben 44 ©chüferinueu erhielten 9 bie erfte Fortgangsffaffe mit Sorgug, 25 bie erfte unb 3 bie gmeite FortgangSffaffe; 7 Schülerinnen mürbe eine SBieberfjofungšpritfung bemiffigt. SBie im borigen ©djitf« iafjre, fo mürbe auch I)eiter nn ber Sfuftaft eine Slbfofbentin beS brüten Jahrganges für bie Sfbfegung ber Steifeprüfung au ber SehrerinnenbilbungSanftalt borbereitet. Die ©diufe berbanft ifjr Entftctjcn unb ihre Erhaltung ber S’rainifdjen ©parfaffe. * Deswegen natürlidb, loeil fie nacl) ber StbWeifimg be§ SöntgS, wenn fie erfahren, baß DromadjuS felbft % geliebter ©elimor fei, in bie peinlidjfte Sage unb Furcpt für fiel) unb ihren ©eliebteu üerfejjt werben müpte. ^erfimalttftdjrtdjtcu. ®te ^ßrofefforen Stuton guntef uub grouj Suljei' an ber Satbai^er Se^rerbilbungžanftalt tmtrben mit ber 9tcdjtžmtrf)am!eit bom 1. September b. S- in bie 8. 9tangS« ttaffe nerfe|t. — 2)er ©tabtingenieur Sarožlab goerfter in Saibad) murbe gum Seljrer ber 9. 9tangS« tiaffe an ber fnnftgemerblidjen gadjjcfjute in Saibat^ ernannt. Gin (Srtaji bc§ fratnifrfjcn SanbcgfcfjntrateS, bie Slnffififntion ber anderen S’orm ber fdjvift* Itcfjen Sftrbciten betreffeub. Ser trainifcfie £anbe»fd)u(rat tjat gnfotge Grtaffež bom 22. Suni I. Sv 3- 1939, bie SBirffamfeit ber mit bcm Sanbežfdjutratgertaffe bom 16. Segcmber 1902, 3- 4241, funbgemaditen Verfügung be» SJtinifterž für fnttnž nnb Unterricht bom 4. Stobember 1902, 3. 6085, betreffenb bie Slaffififation ber änderen Sorm ber fdjriftlidjen Arbeiten, auf ade Kategorien ber allgemeinen SSoIfg* nnb Sürgerfdjuten, famt ben 2Sieber£)DtungSfdinten, bom gmeiten ©djutjalfre angefangen, anSgebehnt. ©cifttidje Übungen für ßcljrcrinueu. Siefelben toerben bom 30. Stnguft big 3. September im Saibadjer Urfulinerinncnflofter ftattfinben. Sn ber bieSbegüglicheu Slufünbiguug ber Klofter» borfteljimg pei^t eg, bafi biefe Übungen bon ben Sehrerinnen geioünfdjt toerben. 2Sag für Sehrerinnen eg fiub, bie folche feltfame SBünf^e hegen, bag hnt bie Klofterborftehung toohltoeiglid) berfd;toiegen. SSerünbernngen int frainifrf)cu Sanbeäfchulinfpcftoratc. Ser Sireltor graug Sebec an ber Sehrerbilbuugganftalt in Saibach ift bon Seiner SJtafeftät gnm Saubegfcfjulinfpeftor ernannt toorbeu. Ser Uuterridjtgminifter hut ben bigher in Kraitt toirfenbeu Saubegfchnliufpeftor ißeter Končnif bem Sanbegfthulrate für Steiermart uub ben neneruaunten Sanbegfchulinfpettor Sebec bem Sanbegfchulrate für Krain gur Sienftleiftuug gugetoiefen. 2$ont f. t. Sanbegfthulrate. Su ber am 22. 0. SJt. abgehalteuen Sihung biefer tSeljorbe toitrbe ber Sehrer Subloig gcttich=granfheim in Stbelgberg gnm Oberlehrer in Dtaffenfuff, bie probiforifche Seljrerin Sarinfa graule in St. Kangiau gur befinitioen Sehrerin in Somiielf nnb bie probiforifche Sehrerin Gmma 3ufec in Grüble gur befinitioen Sehrerin in Seifenberg ernannt. Stuf ihren big« herigen Sienftpoften würben befinitio angeftellt: Ser probiforifche Sehrer grang Kergič in Safnip, bie probiforifche Sehrerin Slnna öarbidj in St. Ruprecht nnb bie probiforifche Sehrerin Unna SSernif in ^afclbadj. SSerfcljt Würben: Ser Oberlehrer S°fef fßauäc in ©roftlafchilt alg Sehrer an bie I. ftäbtifche Knaben«SSollgfchule in Saibach, bann bie Sehrer ©mit Ubarnic (bon SöpIih«Sagor nach ©tein), Sofef ®eglaf (bon ber bcutfd;en Knaben«S3otfgfd)ule in Saibad) au bie II. ftäbtifche Knaben«18olfgfchule ebenbafelbft), Sofe'f Gregorin (bon Grmiče nach Sßaitfdi), Sofef Sfd)erne (bon Götteuih nach Unterffrill) nnb bie Sehrerinnen DTOarie Ißraprotnil (bon Grohlafchife nach 31atfchach) uub ißaula 3irer (bon Söncfa nach Gurffelb). Über ihr Slufudjeu würben bie Oberlehrer Sohuun Gantar in Gateg nnb grang Rapier in graugborf fowie bie Sehrer grang Grofj in SRautergborf nnb SOtartin ißotocnil in 3uier in ben bauernben füuheftanb berfeljt. gerner würbe bie Grweiterung ber gtoeillaffigen SMfgfdjule in ©ouigftein auf brei Klaffen augeorbnet unb bie Grridjtung einer fßribat«2SoItgfd)ule in Saba bei Ufjling burd) bie Krainifclje Subuftriegefetlfd)aft fotoie bie ©rrichtung einer lßribat«@rgiehung§anftalt für berwahrlofte Knaben in Kroipcned bttreh bie P. P. Salefianer bewilligt. 3loei dtefurfe in Ungelegenhcit ber 3uerfennung bon Sienftalterggulagen würben ber Gntfcheibuug gugeführt. Gin Sehrer am Staatgghmnafium in dinbolfgtoert würbe im Sehramte beftätigt. SBegcn ber Seftellung bon töegirlgfdjulinfpeftoren, Wegen ber Sefetmug je einer Sehrftelle au ber Staats «Oberralfd;ule nnb am II. Staatgghmnafium in Saibad) fotoie wegen mehrerer Sifgiplinarangelegeuheiten Würben töefdjlüffe gefafjt. Sdjliefjlich Würben SSerfüguugen über einige Einträge bcS Irainifchen Urgtebereineg, bie Ubftellung fanitärer Übelftänbe an ben SSolfgfdjuleu beg SanbeS betreffenb, getroffen unb ein Sufpeftiongbericht bc» SanbeSfchulinfpeltorg für 5Dtittelfd)ulen gur Kenntnig genommen. ©cgirfSfmtfcrcug ber Sehrer ber bcutfiheu Schulen beg Slcgirfeg Gottfcljee. Siefelbe fanb am 8. Suli um gehn Uhr bormittagg im Schulgebäube in Gottfd)ec ftatt. Ser IBorfipenbe, Segirlg« fchulinfpeltor ißeter SSolgegger, eroffuete biefelbe, inbem er bie galjlreich erfdjieneuen Seljrer nnb Sehrerinnen beg Segirfeg unb ben alg Gaft anWefenbeu Sehrer Kranlanb bon ber Sthulbereing« fdptte in ffltaierle herglid)ft begrüßte unb gu feinem Stellbertreter ben Oberlehrer Sdfefdjarl (Gottfchee) ernannte. 3« Schriftführern Würben gräulein Sonfe (Gottfchee) unb §err Krciuer (SRitterborf) gewählt. 9tad) SRitteilung ber herabgelangten fd)iilbehörblid)en Grläffe ging ber SSorfipenbe gu feinen gelegentlich ber 3"Üie^'oneit gemachten SBahrnehmnngen über, m obet er bte erhielten Unterrichts« erfolge als burchfchnittlidj minbeftenS gut bejeidincte nnb int allgemeinen SerufSeifer unb ©treb« famfeit ber Sefirfräfte fonftatierte. Stuf bie einjetnen ©egenftänbc nbergehenb, hob er folgenbeS herber: ®em SlnfchanungSunterrichte fei mehr Sät nnb Slnfmerlfamfeit 51t tuibmen; beim 91 eehrten fei bem ®inbe fo toenig als möglid) tpilfe jn bieten unb baSfelbe auf ein felbftänbigeS Söfen ber Slufgaben hingidetten; auch fet tiie geometrifdie Formenlehre mehr ju berüdfichtigen unb baS Seidenen nach ber Statur ju hfte8en- ®aS loareu bie Slnleitungen, bie bie Sehrer für ihr jufünftigeS ÜBirfen mitbefamen. ®en hrattifd)en Stuftritt <®er |nntb» führte §err StloiS ißetfehe (©ottfehee) in jufriebenftellenber SBeife burch; boi^ gab berfelbe SCnlah 51t einer lebhaften 28ed)felrebe. ®aS bon allen Sehrern ausgearbeitete ®hema/ «pflege beS StierfdjuheS burch ^ie ©dmle», tuttrbe bom Sehrer IpanS Sofer jum tßortrage gebracht. ®ie Suiamraenftet(ung eines SanonS ber an allen ©chulen beS 18e5irfeS ju memorierenben ©ebidite nnb fßrofaftüde fotuie ber Sieber tuttrbe bem ftanbigen StuSfchuffe für bie nädifte ^onferenj jnr StuSarbeitung übertuiefen, tuobei bie houte ab« gegebenen Dteferate bie ©runblage gu hüben hoben tuerben. Stach erfolgter SBaljl in bie SibliothefS« fommiffion unb ben ftanbigen SluSfdjufj, tuobei in erftere bie früheren SJtitglieber toieber«, in le^teren bie SJollegeu Sraulanb (SJtöfel), Sfthintel (SJlorobih) unb ®fd)erne (@ötteni|) neugetuählt tonrben, fchloB ber SSorfihenbe bie Sonferenj mit ben üblidfen SanfeStuorteu unb einem breimaligen Irodj auf ©eine SKajeftat ben Saifer, in tuelcheS bie Süerfammlnng begeiftert einftimmte, tuorauf bie tßolfS« hhmne abgefnngen mürbe. ®amit mar tuolil ber offizielle ®eil gefd)loffen, aber bie SrennungSftunbe fchlug noch tan9e tritht; benn ba bie Sehrer ohnebieS nur feiten ©elegenheit hoben, fii^ jit einem ©ebanfenauStaufche ihrer ©d)itl« unb fierfönlichen Stngelegenheiten ju uerfammeln, fo hielt fie baS gemeinfame Sltahl in Sohž ipotel «Sur ©tabt ®rieft» noch longe Seit uereinigt, tuobei fidf in ben gemei^felten ®if(f)reben reichlich ©elegenheit bot, ber ganj befonberen SSerbienfte 511 gebenlen, bie fid) nufer uerehrter i8ejir!Sfd]ulinfbeftor, ©tjmnafialbireftor SBolSegger, um baS hiefige ©d)uttuefen unb feine Seljrer, bie größtenteils auch feioe ©chüler tuaren, mährenb feines SBirfenS in ©ottfdjee ermorben hot. —b—• Sßon ber Snabenbürgerfdjnlc in ©urffclb. ®icfe Slnftalt ueröffentlid;te jüngft anläfjlicf) iljreS fünfnnbzmanzigjährigett SeftanbeS einen ^ohreSbericht in beutfeher unb floüenifcher ©pradje, mclcher bie ©efchidjte ber Slnftalt, bie ^Biographien ber herborragenbften Sehkräfte, ein Verzeichnis ber Stbfoluenten ber Slnftalt unb einen fßrolog aus ber Feber beS VürgerfchullehrerS FDfef ©izel, einen «Süd ins 9teich ber Äunftgefchichte» bom Sitrgerfdiullehrer Sari §nmet unb am ©chluffe ©d)u(« nachrichten enthält. ®er Sehrlörper beftanb aus fünf Sehrern. ®ie Sohl ber ©chüler betrug am ©nbe beS ©hnljahreS 83 (I. Slaffe 33, II. Slaffe 30, III. Slaffe 20). ®er FahreSberiht ift mit Zahlreihen SHuftrationen, barnnter Slbbilbungen beS ©rünberS SKartin ^otfhemar, ber Fron Sofcfine §otfhetuar fomie ber einzelnen Sehrträfte unb beS ©hnlgebäubeS, anSgeftattet; überbieS finb bem Sluffape bon Sari §umef uiele erläuternbe Seihnungen in gefälliger SluSführung beigegeben. fRcifcprüfungcu an ber 2e()rer= unb ber 2c()rcrinncnbilbung§anftalt in 2nibad). Sin ber erftgenannten Slnftalt mürben biefelben bom 3. bis znut 8. 0. SJt. abgehalten. SllS Vorfiijenber fungierte hiebei ber SanbeSfhulinfpeltor Feonz §ubab. Von ben 22 Söglingen beS 4. gohegongeS, bie fih ber Prüfung unterzogen hoben, mürben 12 für reif erllärt, 6 befamen bie Vemitligung ZU einer SSieberholungSprufung im ^erbfttermine, 2 mürben auf ein Foße reprobiert unb 2 tonnten franffieitshalber zur münbliheu ißrnfung niht erfheinen. ®ie fhriftlihen Prüfungen mähten and; 2 ©pterniften mit. ■— Sin ber SehrerinnenbilbungSanftatt bauerten bie fßrüfungen bom 9. bis zum 15. u. 9J1. SllS Vorfipenber fungierte and) hier ber SanbeSfhulinfpettor §ubab. Von ben 39 Sanbibatinnen mürben 33 für reif ertlärt unb 5 bauon erhielten bie Vemitligung zu einer SBieberholnngSprüfung im ^erbfttermine, mährenb eine mährenb ber Prüfung zurüdtrat. VczirfSlchrertonfcrenzen in Srnin. Slm 11. b. 9J1. mürbe unter bem Vorftpc beS VegirtS« fchulinfpettorS fßrof. 91. Velar bie VezirtSlehrerfonferenz ber beutfdjen ©dmlen in Saibah abgehalten. ®ie Sonferenz begann im ©djulzintmer ber IV. Slaffc ber SnabenbolfSfhule beS ®cutfd)en ©hui« öereineS mit einer Sehrprobe, tuobei ber ftäbtifhe Seprer Foonz ®roft mit ©hülern unb ©hüle« vinnen ber IV. Slaffe in reht anregenber SBeife baS angemanbte Vehuen teils münblid), teils fhviftlid) behanbelte. Unter ber Seitung beS Vorfipenben befid;tigte bie Verfammtung bann bie eigettg ju biefem ^toede oužgefieHten ©urffelber S'nabenbürgerj'iiutle unb bie Se^r« mittel ber iiaibadjer 9teatfd)itte. hierauf Beridjtete ber 9Sorft|enbe über bie bei ben ^nibettionen gemachten SSatjrnetjmimgen unb erteilte tjauptfädjtid) für beu fpradjtidieu, geograp§iid)en unb natur« tunblidjen IXnterridjt met^obifc^e SBinte. ®er bom Dberleprer SSatenta auf eine Stnberung ber Setjrptäne geftettte Stntrag, betreffenb bie Skrmetjrung ber Stunbenjafit für beu beutfdien Sprad)« unterricht an ben ftäbtifdjeu beutfdjen S3otfžfd)iden in Saibach, tmtrbe einftimmig angenommen, gür ba§ ©d)u(jaf)r 1903/1904 mürben in bie ©ibtiotfjefžfommiffion Srauj ®roft unb in beu ftänbigen Stušfdptp gite^erife Sonfdjegg unb granj @d)iffrer einftimmig geloätjtt. — ®ie Sejtrfö« tef)rerfonferenj ber Schuten beš SejirteS Saibach (Umgebung) mürbe am 16. b. 9K. unter bem SSorfitse beš Sejirfžfd)utinfpettorg ißrof. SB. Zupančič abgehatten. — Stm 8. b. Sit. fanb bie Siejirfž« tehrerfonferenj für ben Sejirf Soitfd), am 9. b. 2)t. bie für ben Sejirf iRubotfžmert unb am 16. b. 3)t. bie für ben Sejirf ferainburg ftatt. Sie Saibadjcr S?olfäfchuIen im Schuljahre 1902/1903. Sie grequenj ber bierftaffigen ißribatbotfgfdjute be§ ®eutfd)en ©djutbereineš hat i11 biefem ^ahre mit 214 Schülern ihren hochften Stanb erreicht. Staummangetg megen unb auž anberen ©rünben mußten jahtreiche 3tufnahm§merber abgemiefen merben. SSon ben 56 Schütern ber IV. fötajfe merben 31 bie Steat« fchute, 9 ba§ ©pmnafium, 7 anbere Stnftatten befudjen; 9 mieberhoten bie Stoffe, barunter 2 frei« mittig. ®a§ neue Schuljahr beginnt am 15. September. — ®ie II. ftäbtifdie fechsftaffige Sotfžf^ute jähtte in ber I. Staffe a 47, in ber I. Staffe b 48, in ber II. Staffe a 55, in ber II. Staffe b 40, in ber III. Staffe a 52, in ber III. Stoffe b 53, in ber IV. Stoffe a 65, in ber IV. Stoffe b 63, in ber V. Stoffe 55, in ber VI. Stoffe 30, jufammen 508 Schüler. ®ie Unterrichts« erfolge maren im allgemeinen befriebigenb. •— gm Jahresberichte beri. ftäbtifchenfünfftoffigen SnobenbotfSfdjute ift an erfter Stelle eine Biographie beS öerftorbenen Oberlehrers SInbreoS Bumer unb eine Überfeijung beS §. Srunffchen 9Iuffa|eS «Sin bie ©ttern ber Schntjugenb» oon J. ®imnif enthalten. ®ie Schute jahtte 541 Sdpiter, Oon beiten 428 jum Sluffteigen geeignet, 111 jeboih nii^t geeignet maren, mährenb 2 Schüter ungeprüft blieben. Sin ber mit biefer Schute in Berbinbnng ftetjenben geroerbtichen JortbitbungSfchute betrug bie B^ '3er ©chüfct: ®Qbon erreichten 88 baS Sehrjiet. — ®ie ftäbtifd)e beutfche Snabenootlsfdhule jähtte 187 Schüler. Bei 145 Schülern mar ber gortgang gut, bei 37 nicht genügenb; 5 Schüler blieben ungeprüft. Jn ber Sdndmerfftätte nahmen 20 Schüler am .öanbfertigteitSunterrid)te teil. — ®ie Bah^ ber Schüler an ber III. ftäbtifchen SnabenüotfSfchute betrug am JahreSfchtuffe 222. Bei 196 Schütern mar ber gortgang gut, bei 26 nicht genügenb. ®ie mit biefer Schute in Berbinbung ftehenbe gemerbtiche BorbereitungSfdjute mürbe üon 99 Schülern befudjt, oon benen 82 baS Oor« gefdjriebene Sehrjiel erreichten. — ®ie achtftaffige ftäbtifche beutfche 3Jtübd)enOotfS« fchute jähtte am JafjreSfchtuffe 417 Schülerinnen. Bon benfetben maren 364 jum Sluffteigen geeignet, 48 jeboch nicht geeignet; ungeprüft blieben 5 Schülerinnen. — Jm Jahresberichte ber ftöbtifchen ftobenifchen SliäbchenboIfSfchuIe befinbet fich in erfter Sink ber fdjon oben ermähnte Sluffap «Sin bie ©ttern ber Schütjugenb» in ftobenifcher Überfehung. ®en Schutnadfri^ten entnehmen mir, bah bie Schute am JahreSfdjtuffe 767 Schülerinnen bejah- Bei 674 Schülerinnen mar ber gortgang gut, bei 81 nicht genügenb; bie übrigen Schülerinnen blieben ungeprüft. — ®ie f. f. SnabenübuugSfchute jatjtte am Sd)tuffe beS SdjutjahreS 125 Schüler (I. Stoffe 36, II. Stoffe 31, III. Stoffe 34, IV. Stoffe 24). Bei 32 Schütern mar ber gortgang ein fetjr guter bei 82 ein guter unb bei 11 ein nicht genügenber. — ®ie B^h^ ^er Schülerinnen an ber f. f. üfiäbchen« übungSfcfjuIe betrug 126. Bei 28 Schülerinnen mar ber gortgang ein felfr guter, bei 89 ein guter unb bei 8 ein nicht genügenber; eine Schülerin blieb unftaffifijiert. ®ie ® au b ft um men« anftatt ha^e am JahreSfchtuffe in brei Staffen (II, III. a, III. b) 34 Bögtinge, barunter 30 Snaben unb 4 HJtäbchen. Sämtliche Bögtinge bis auf einen maren Jnterniften. ®ie Unterrichts« ergebniffe maren burchgehenbS jufriebenftettenb; fämttiche Bögtinge finb reif jum Sluffteigen in bie höhere Stoffe. — ®er Jahresbericht ber ÜDtäbchenfchuten im Urfutinerinnenftofter enthält unter bem ®itet «©iuträchtti^e erjieherifche ®ätigfeit ju §aufe unb in ber Schute» jmei ißrogrammartifet, nämlich StomiefS «Sieben Bitten an iDSutter unb Bater» unb §. ®runfS «Sin bie ©ttern ber Schutjugenb». ®en Schutnachrichten jufotge jähtte bie äuhere Schute am Schluffe bež ©cfjuljdjrež 487 Schülerinnen. SBctbon tourben 408 afö geeignet, 74 afö nicht geeignet jmn Stuffteigen erftört; 5 ©Hüterinnen blieben unftaffifijiert. Sn ben brei Staffen ber Sürgerfd)n(e mären 113 Schülerinnen Borlfanben. 99 Sihüterinnen erhielten bie erfte, 11 bie jtneite gortgangž« ftaffe; 3 blieben ungeprüft. S)en Sinbergarten befuchten 54 Stäbchen. Sie innere Schute jatjlte 197 Schüterinnen. SSon 171 berfetben Itmrbe baž Sehrjiet erreicht, bon 23 jeboch nicht erreicht; 3 blieben ungeprüft. Sie ffaht ber Schülerinnen in ber inneren Sfirgerfctjule betrug 141. Sie erfte gortganggftaffe erhielten 119, bie jtneite 19 Schülerinnen; 3 Schülerinnen Hieben ungeprüft. SBeranberungen im traiuifd)cu £et)vftanbc. Sie befinitibe Sehrerin 3tofa ipirfobič an ber SBotflfdhute in Sittichgraj mürbe in gleicher Sigenfchaft für bie 83otfžfc£)ute in Sjubccno in Steier« inart ernannt. -— Sie StužhitfStehreriu SuKe Saufež unb bie Sehrerin S^a ©chittnig in Seutfchad) mürben 311 befinitiben Setjrerinnett an ber t. f. 2Ber!§*2Mföfchute in Sbria ernannt. ^ u n 6 f a u. Dbcröfterreict). Stm 20., 21. unb 22. b. 9K. faub in Sing ber bierte fatfjotifche Sehrertag ftatt. Sa§ ißrogramnt bežfetben, metcheg mieber befonberg reichhaltig unb «gebiegen» mar, umfaßte einen geftgottegbienft mit geftprebigt, ein 3iequiem, gmei 93unbežaugfchu§= unb Setegiertenberfammtungen, eine Segrüfjunggfeier, berbunben mit einem geftfommerg ber Sanbgmannfchaft «Sürnberg», eine gefchtoffene ©eneratoerfammtung, eine öffentliche geftberfammtung unb einen Stugftug mittetg Separat« bampferg nach Stfchn^l ltnb SBithering. §ei'borragenbe Sräfte, mie gum Seifpiet P. SBoipt S. J., £anbe§hauptmann Sr. (Sbenfjoch, Sanbegaugfchufnnitgtieb Sr. ©ermann, Sanbegaugfdjufimitgtieb Raufer, Sr. b. Sratif, Sanbeghauptmann Stb. Schömberg unb Settiongrat Sr. Scheimpftug, finb bom Bnnbegaugfchuffe atg Stebner gemonnen morben. — 28ir bringen biefen fnrgen Bericht begmegen, bamit unfere fortfchritttich gefinnten Sernfggenoffen einmal fetjen, bah ^ auch 'Sehrertage» geben tann, bei benen bie Sehrerfhaft fo fchmach bertreten ift, baff mau feinen einzigen Sehrer unter ben Stebnern antrifft. fBtäfjren. Stach mehrfachen gemcinfamen Beratungen hat fich bie beutfdhe unb tfchedhifche Sehrerfhaft beg Sanbeg auf fotgenbc beiberfeitg gu bertretcnbe gorberungen geeinigt: Stufhebung ber Untertehrerftetten. ©runbgehatt ber nicht eingereihten Sehrer 1200 K. ©ehatt ber befinitiben BoIfgfonetfdjlag am ©eburtsljaufe bež Ijeimifc^en ®efc^id)tžfc^reiberž Sßangerl ebenfalls eine ©ebenltafel unb am Slage ber ,'paupt« berfammlung im ©tifter«ißarle am ©utmafferberge bei öberplau ein Haifer 3ofef«®eufmal cntljüllt merben. S5en SEeilne^mern au ber tpauptberfammlung bietet fidj and) ©elegenljeit, bie Reiter ftatt« fiubenben ipöriper fßaffionSfpiele gn befudien. g“dS eine genügenbe 21ngaljt bon 2tnmelbuugen bei ber SnnbeSleitung erfolgt, finbet äJtontag, ben 24. 2tuguft, in §öritj eine 31adj0orftettung ftatt. i?cr 60. ©eburtstag ijSetcr ÜlofcggcrS. 21m 31. o. 2J1. feierte i^etcr Sofegger, ber befannte ®id)ter bc» * SJMbmeifterS >, ber @d)öpfer bcS 233albfd)ulljanfeS in 2(lpl, ber greunb ber Seljrcrfdjaft unb 21nmalt ber freien @d)ule, fein 60. SSiegenfeft. 2luS biefem 21nlaffe lauten ilpu ga^lreidje ©lüdtuünfdje bou nalj unb fern gu. SJtöge ipm nocl) eine lange fReilje bou ^affren befdpebeu fein! ’giTtfteiCwnge«. ^crial «.^odffdjulturž Scitmcvits. ®ie Sorträge beginnen am 17. Slnguft frülj, mäljreub bie ©iuf^reibungen erft au biefem «Tage nachmittags borgenommen merben. ©S fei nochmals betont, bah bie Teilnahme an bem §ochfd)uIfurfe jebermann, and) ®ameu, freifteht unb leineStoegS nur auf Sehrperfotten befchränft erfdteint. ®ie ŠortragSftunbe, bie urfprüuglid) bon 2 bis 3 111)1' nad)« mittags ftattfinbeu foHte, mürbe auf 12 bis 1 Uhr berlegt, fo bah bie Teilnehmer ben gangen Nachmittag für SluSflüge nfm. gur SSerfügung hüben. S^ber Teilnehmer hat an ben DrtSanSfcljuh einen Seitrag bou 1 K foluie für je fed)S SortragSftuubcn 1 K Einfehreibegebühr gu entrichten. ®ie 21nfud)en um SemiHiguug einer jjrahrpreiSermähigung für bie Sursteilnehmer mürben bon ben Eifcubahnbireftioncu entmeber gang abgelehnt ober au folche Sebiugungeu gefnüpft, bie einer 2(b« lehuung gleidjfommen. Soltegcu unb Sollcgiuncn! ©oebett ift bie neue (15.) 21uf(age nuferer jjmubfataloge in haub« tigern Formate (15x9 cm) crfchicnen, unb mir erlauben nnS, gur 21buahme berfelben Ijäflichft eiugutaben. Tic Sataloge euthalteu uebft ben SntalogSrubrifen bie TageSmarfen mit §erborhebuitg ber fchulfrcieu Tage, bie 3eit« unb gcftrcd)uung, ©onnen« uub'äKonbeSfinfterniffe, breierlei ©tunben« plane, eine Überfiel)! ber ©d)iilberfäumniffe, Tabellen gur Eintragung ber Sonfercngnotigen unb ber 2(rmenlerubel)elfe, ein SergeidtniS ber Set)ranftalten, in toeld)en bie abfolbierten Solls«, Sürger« unb Niittelfdjüler 2lufnal)me finben fönnen, bie ©tempelftufen unb 41 Ptotigfeiten (moüon 16 larriert 1>ub); anherbem ift jebem £mubfata(oge ein Tafdheulalenber mit OoHftänbigem Salcnbarium bom U ©eptember beS laufeuben bis 31. Tegcmber beS nächftfolgenben 3al)reS mit Notigblättern unb berfcfjtebenett iciffenStoerten SJiitteüungen betgegeben. ®ie kataloge finb in Setntoanb gebtmbeu unb mit unb feinftem öarbtmntijftift Oerfetjcn. Siji- ißreiS muf? im tpmblid auf bie frfjöue SiuS« ftattung unb beu reidjen Snfjntt al§ fef)i- niebrig bcjeicfjuct tuerben. ®er Satatog fiir Šolfšfdjulen ift in brei Siu§gaben erfdjiencn, unb jtnar: a) für 68, b) für 100, c) für 132 ©djütcr. ißrei»: a) 80 h, b) 1 K, c) 1 K 20 h, mit ffufeubung je 10 b mef)r. ®er katalog für Sitrgerfduden fotuie für SJiittctfdjulen unb Se^rerbUbiinglanftalten jeigt neun diubriteu für bie üerfdjiebeuen Unterridjtägegenftäube unb bietet auf jeber Seite diaum für hier Schüler; buri^ Verlängerung ber Hälfte ober fämtlidjer ^orijontallinieu faun jebe Seite für ad)t ober 16 Sdjüler eiugcridjtet merbcn. Vorrätig finb brei 3in§ggbeu: a) für 136, bejm. 272 ober 544, b) für 200, be^to. 400 ober 800, c) für 264, bejlo. 528 ober 1056 Sdjfder. ißrei»: a) 80 h, b) 1 K, c) 1 K 20 h, mit 3iifenbung je 10 b uteljr. ®a ba§ 9ieinerträgniS bež fčmubfatatogež beut Set?rerfjaužfoube juftieft, ift ju ertoarten, baf; ade P. T. S'ortcgcu unb S'oftegiunen bicfeu tpanbfatatog jebem anberen Uor= jie^en toerben. Sefteduugeu finb unter gteic^jeitiger Grinfenbmtg bež Qietbbetrage» ju ridjtcn an bie Saujlei bež Seijrertjauž^Vereinež in SSieu, 3/s, Veatrijgaffe 28. MdiPi*-, Xclivinittül- uuij ^ttfnnijö|'d|ait. ißrofeffor ®r. Stufetm Satjer: Sttnftricrtc Ofcfdjidjtc ber bcutfrijcu Sitcvatur. 1. Sief. (VoKftäubig in 20 Sieferungcu.) SSien, Vertag ber Seo«®efettfd)aft, 1903. sf5reiž fier Sicfcrung: K l-20. SRit biefer Sieferung beginnt ein Unternefimeu, baž fdjou feinem ©rnubgebanfen uad) bie Stnlage jn einem nationalen §aužbudje erften Vangež in fidj trägt. ®cm «Volt ber ®enter unb ®id)ter» loar feine Siteratur üon jel;er metjr als eine jufällige 21ueiuauberrei£)ung ber in beutfdjer Spradje abgefaf?teu fc^öuluiffenfc^aftlidjen Sdjuiften, fie ift fein eigentlid?ež ^erjblut, bie fdjönfte unb reinfte Vertörperung feinež innerften SSefenž. Unb an ber tpanb biefer Smauatiouen @bb’ unb glitt in ber (Sntmictlnng bež beutfdjeu ©eiftež ju ocrfolgen, beutfdjež ®eufen, güljlcn unb ®id|ten in feiner Ijiftorifdjen ©ntwidlung 51t erfaffeu, beut pnlfierenben Seben ber Vation in feinen fünftlerifdieu, biditerifdien Sinterungen ju laufd?cu: biefe Slufgabe l;at bie ®eutfdjeu feit je gelodt unb Ijat bem beutfdjcu Volte eine Veitje fo toertüoller Slrbeiten befeuert, toie mir fie gerabe auf biefem SEiffcnfcpaftž« gebiete befitjeu; — ež genügt, Vamen mie QSerOiuuS, Vilmar, ©oebefe, SSadernagel, Sttenjel, tpettner, Surj, Sinbemann, Sdjerr, Sdjerer, £önig, Seijner, Vogt u. b. a. nur 51t nennen, um beu dteidjtum unb bie Sffannigfaltigfeit ber Stanbpuufte, bon betten attž bie (Sefctidjte ber beutfd)en Siteratur gefd?rieben tottrbe, anjubeuteu. Hub bod) feljlte nodj ein Vttdj in biefer grofjen Veilje, bažjenige, baž ttnž Saiger fjier fdjeuft: bie bon tatpolifdjer ©efiunung getragene, aber nirgenbž einfeitig tenbengiöfe ®arfteHuug ber ©efdjidjte ber beutfdjen Siteratur in einer gönn unb einem bilblidjen ©emattbe, mie fie beu Ijödjften Sluforberungcn gugleid? ber ftrengften SBiffeufdjafttidjfeit toie ber bolleubeten Sdjönfjeit ber Slnžftattung entfpredjen; bie beiben §auptmerfe in fatljolifc^em ©eifte gcfc^riebener Siteraturgefdjidjte, Sinbemann unb Vrttgier, genügen biefen Slnfprberttngen in feiner SBeife; baž legiere ift ein für Ijöljere ®öd)terfctHlen beredmetež liebenžmurbigež Vttd), berbunben mit einer Slntfmlogie — aber ernfteren miffenfd)aftlidt)en Slnforberttngen niept ftanb Ijalteub; Sinbemann ift befonberž feit ben leigten ^Bearbeitungen burct Seeber unb Saiger in tetgterer ^nnfidjt beffer gemorben, trägt aber unberlierbar ben ©fjorafter einež Sern« unb Vepetierbudjež für Stu« beuten; toaž ež baneben an fatljolifdjen Siteraturgefd)id)tsbüd)ern gibt, ift ausfeptieftid) gunt Si^ulgebrand) berechnet. Sitte in moberuem Sinne gefdjriebene ©efdjidjte ber beutfdien Siteratur, bie Sežbarfeit mit SBiffeufdjaftlidjfeit bereinte unb bie bnrd; Vcigabe bon Slbbilbttngen baž gefdjriebene SBort lebenbig madjte, gab ež überhaupt nodj nid|t! §ier eingufetgen mar ein glüdtidjer ©ebattfe, unb fomeit fid? attž bem V^ofpefte unb ber borlicgcnben erften Sieferung entnehmen läjjt, finb ba aucl) bie richtigen gaftoreu bortjanben, um ctmaž Vollenbetež unb SJiuftergültiges gtt fdjaffen. ®egtlid? bieten gerabe bie erften Kapitel einer Siteraturgefdjid)te bie größten Sc^mierigfeiteu: ež finb bie Voraužfeigttngen, nac^ betten fic^ baž SPaterial aufbaut, bargulegen, bie Siteratur einer «literatur« lofen* ffeit ift aufgugeigen, baž geheime SSeben unb SBalten ber Kräfte in ber Volfžfeele, attž benen fit^ allntäl)lidj eingetne Offenbarungen literarifdjer Statur ložringen, bie gange Struftur bež Samuel ift ju analtjfierett, ber bie grüßte tragen toirb, bte erft bag eigenttic^e Dbjett ber SSiffeu* fdjaft ber SiteraturgefcE)icf)te jmb. 03efi$tcl)te, Sötterpft)d)otogte, 9ted)t§Iebeu( Sunft, Sutturgefdjidjte, brä£)iftorifd)e gorfd^img, Stljt^otogie, ©prac^tuiffenfc^aft — atteS ru^t uodj unbifferenjiert neben« nnb ineinanber gemengt, nnb mag ans Sidjt fommt, gehört feiner biefer SSiffenfd;afteu nnb allen 511« gteid) an. 3m erften Kapitel Ijat ©atjer ^ter eine mofjltuenbe S'tarfjeit geraffen nnb bte trocfenen ©jfurfe immerhin |d)macft)aft borjutegen berftanben. ®a§ jtbeite Sapitel bringt bereits in bie 3cit ber Sötfermanberung bor, in ber bie Seime nuferer nationalen .fpetbeubidjtung rufjen; tjier ift eS mefenttid) @toffgefd)ic^te, tnaS geboten mirb. S)fit ber Sefetjrung ber ÖSermauen jum ßfjriftentnm (3. Saftitet) beginnen bie erften SInfänge beS ©djrifttums nnb bie fo einfdjneibenbeu ßiutuirfungen ber djriftiidjen Sefjre nnb bcS autifen ffaffifdjcu ©tcmentS auf nufer SoIfStum — nufer gaujeS nationafeS Sebeu ift feitlfer ja nur, in getoiffem Sinne, eine 3tcif}e bon 9ieuaiffanceu. ®amit fdjtiefft bie erfte ißeriobe (S. 1—42). ®ie 3toeite ift ber 2tttf)odjbentfd)en 3ed (75°—1050)» gemibmet. Safjer nimmt atfo, luie und büuft, fefjr mit 5Red;t, bie fbrai^Iid;e gonu ber Senfmate jum ©inteifungSfjrinjif), ba mit nnb 31t biefer and) ber ftofflidje 3«f)a(t, bie fünftterifd)e OSeftattuug, bie attfeitige SerboKforamnung in engftem f]ufammenf)ange fte^t. ®ie Sduftrieruug — e§ fei 3iterft bon ben einfachen Sejtbitbern bie Siebe — f)at fjier gan3 neue SEBege eingefditagen: an eine fo reidjljattige, attfeitige §erau3ie^uug beS futturgefdjid)ttid;en StiateriatS 3itr Sertebenbigung bcS Stoffes ift bisher nod; in feiner Siteraturgefcfjidjte and; nur gebad;t morben. ^Referent begrüßt biefe gau3 nnb gar moberne Strt, ben Stoff in feiner @01136 nnb gütte 31t ftaefen, aufs tebtjaftefte. 2BaS fiub bagegen Souig nnb Seiper ufm., bie fieß fdjutgemäß mit ber SBiebergabe fjaubfdjriftticßer ®enfmäter in meßr ober toeuiger engem Umfreife begnügen! ®ie erfte Sieferung beS Sat3erfdjen SudjeS bietet, um einiges an3ubeuten, Stbbitbungen bon röntifdieu, auf beutfdjer Erbe gefuubeuen Stttarfteinen, bon 9ietiefbetaitS aus SiegeSfäuten nnb ®riumf>f)bogen u. bgt., in beiten Ssenen ger« manifdjeu SebenS bargeftettt fiub, bom ©rabinat ®ßeoborid;S (®ietrid)S bon Sern) in Siabenna, bom Sunereu ber SonifatiuSgrnft in gutba, einer bron3enen Seiterfiatuette SartS bcS ©roßen ufm. ®ie 3uitia(en 311 Seginn febcS StbfcßnittcS fiub nad) Driginateu berühmter mittetnttertießer Sobi3cS gefdjiiitten, um fo 3iigteid; ein Sitb ber mittetattertidien mönd)ifd)en Sunftübung au jenen Stätten 31t geben, mo faft alte nufere titerarifeßen ®enfmäter jener aufge3eicßnet mürben. ■— @0113 (Großartiges aber ift in ber ^erfteftung ber farbigen ®afetbeitagen getriftet, bon benen baS bor« tiegenbe §eft 3mei — nebft einer smeifarbigen nnb 3mei einfarbigen, bermuttidj atS groben ber ber« fdjiebenen in StuSfidjt geftettten Seitageu (22 bietfarbige, 14 3mcifarbigc, 74 fdjmar^e!) — entßatt. ®aS erfte ®ojipetbtntt (Seit. 47) aus ber großen ipeibetberger £ieber()anbfd)rift: «®er Sängerfrieg auf ber SSartburg» ift bon einer Scßöntjeit nnb ®reue, mie fie bisßer nod) nidjt erreidjt morben ift. SSer ein berartigeS Statt gefeßeu, ber loeiß, mie eine mittetattertieße Sitberßanbfcßrift auSfießt, beffer atS bureß eine gause SRouograpßie über biefe Sunftübnng. ®ic 3loeite Seitage (99) ift ein garbeujjortät: g. 2B. Sffieber, ber «®re^eßntiuben»«®ießter, nad) einem int Sefiße ber gamitie be« fiubtid)en Dtgemätbe, ein Sitb bon fprecßenbfter tRatnrmaßrßeit, in bottenbeter üluSfüßrung. Sei« tage 70 gibt baS faffimitierte ®itetbtatt ber DriginatauSgabe bon ülbraßamS a S. ©tara «gttbaS ber ©rsfdßetm» in Scßmar3«3iotbnid, Seitage 80 einen jiräeßtig faffimitierten Srief fierberS an §amaun auf einem bem Driginat genau imitierten tßapier, Seitage 79 bie munberbott 3arte SBiebergabe eines Srießuberfdßen ©rittpar^eporträtS mit gaffimite. ®aS SBcrf fotl in 20 brci« bis biermöcßentticßen Siefentitgen bon je 3mei bis brei ®ejtbogen nnb fünf bis fecßS Seitageu erfdjeiuen. SJlöge eS in meitefteu Sreifcn greunbe fiuben nnb ber berbiente ©rfotg Serfaffer mie Serteger für bie fitßer nidjt geringen Sfüßen nnb Soften ißrer Strbeit entfcßäbigen! SSir merben ben gortgang beS ßräcßtigen UuterneßmenS mit reger Stntcitnaßme begteiten. tpanS Sraemer: üScttatt nnb fOicnfdjßeit. Dtaturmnnbcr nnb Steufrijeumcrfe. ipeft 35 nnb 36. Sertin, ®eutfißeS SertngSßauS Song & ©0., 1903. ißreiS ßro §eft: 60 Sf- ®ie Stein« foßteit3eit, b. ß. bie ©rbperiobe, in ber biejenigett ißftansenformen, aus metdjen fid) nufer midjtigfteS |»ei3materiat, bie Steinfoßte, im Saufe ber gaßrtanfenbe gebitbet ßat, bie gtnren ber bermnttid) bon ßößeren Sebemefen nod) nidjt bemoßuten ©rbe bebedt ßaben, fteftt eines jener (Gebiete bar, bie unS uaße3tt bie beftcu 2tufttarungen über bie ©utmidtuugSgefdjicßte ber ©rbe gegeben ßaben. 2)ie gttnbe, bie inSbefonbere in neuerer .Qmt in ben großen Soßtengruben ®entfcßtanbS nnb grant« reidjg gentadjt tourben, Ijabeit bereits bie äRöglii^feit gegeben, bte hridjtigften iJSflanjenfornten jener früheren Srb^eriobe jo genau gn relonftruieren, als mären un§ Slbbitbnngen tion Ijeitgenoffen übermittelt toorben. Einer ber gtangenbjten SSerjudje, eine SSegetationSianbjc^aft anS ber ©teinfo^len« geit mit alten toidjtigen ißjtangenformen im SSitbe mieber^ergujtetten, ift in neuerer Seit bon bem auSgegeidjneten Sogen ten ber ißftangenpataeontotogie an ber Sergafabemie gu Söertin, ißrofeffor $r. §enrt) ißotouie, unternommen toorben, beffen farbenreiche ©djopjung ben ^auhtaugichungSpnutt ber 35.8ieferung bež obgenannten SSerfe» bitbet. S« &en jüngft erfdjienenen Stbteitungen beS 2. ißanbeS führt gunädjft ißrofeffor ®r. ^ermann ßtaatjch feine atterfeitS mit größtem Seifatte aufgenommene ®arftettung ber Entftehung nnb Entmidtung beS SJtenfi^engefchtechteS gu Enbe, toährenb gteidhgeitig ißrofeffor ißotonie feine Sarfteftung ber Entioicftung ber ißftangentoett mit einer geiftbotten Er* örterung ber grage «SBa§ ift Scbcn?» beginnt. §. ©(^reiner nnb iS. ißegef: Pedagoški letopis. II. zvezek. V Ljubljani, Slovenska Šolska Matica, 1903. ®ie ißublifatiouen biefeS für bie päbagogif unb ©c^ulteiterftette, eüentuett eine üe^rftette an ber jmeiflaffigeu SBotfsfdjute in Sönöfa nnb Čatež unb eine Setjrftelte au ber oierftaffigeu SotfSfdjute in ©roßboliun jur befinitiOen, eoeutueH prooi» forifd)en 33cfe^uug; 2.) eine Se^rftelte au ber breiftaffigen SBolfSfdjule in ülrtf) äi't OroDiforifdjen Söefejjung. ®ic Oorfdjriftämäfeig Betegten ©efudje finb im ®ieuftwege bis 21. ?(uguft 1903 tjicramtš einjuBringen. ff. I. SSejirfSfi^ulrat in Glurffetb am 1. Stuguft 1903. Qufotge Erweiterung ber einftaffigen SolfSfdfnte in Scngcnfelb ju einer jweiftaffigen ift mit ^Beginn be§ ©djutja^reS 1903/1904 bortfetbft bie äWeite Se^rftette mit ben gefejjmäfjigeu iBejitgeu befinitio, eüentuett broüiforifd) ju Beferen. ®ie getjürig Belegten ©efudje finb im üorgefcfjriebeuen ®ieuftwege bis 26. ^(ugttft 1903 t)ieramts einjubringen. ff. f. SBejirfSfdjutrat in SHabmnunSborf am 21. Qnli 1903. 9fn bcr breiftaffigen SBotfSfdfute p ®f(^crmof(^nii| fommt bie OBertefjrerftette mit ben gefe^tidjen SBejügen unb bem ©euuffe einer tUaturalWotjnung jnr befinitiOen IBefejjimg. ®ie ©cfud)e finb bis 28. tJCuguft 1903 beim f. f. tBejirfSfdjutrate in 3iubolfSwert einjubringen. ff. f. S0cjirfžfrf)utrnt in tlinbotfätoert am 31. Quli 1903. 9(u ber Oierftaffigeu SSotfSfdjnte ju ©cifcnBevg fommt eine Set)rftette jur befinitiOen, eüentuett proüi« forifd)en SBefefjung. ®ie 93ejüge finb gefe^tid) normiert. ®ie ®efnd)e finb bis 25. Witguft 1903 beim ge= fertigten 93ejirfSfd)utrate einjubringen. ff. f. SScjirfSfrfjnlrat in DiubotfSwcrt am 4. Stuguft 1903. Stn bcr jweiftaffigeu utraquiftifdjen tBolfžfdjute in DbergraS wirb bie Dbertefirer» unb eine lle^rftettc mit ben fijftemifierteu Sejügeu jur befinitiOen, eüentuett bi'oBiforifdjeu töefe^ung aužgefdjrieben. ©eijßrig in-ftruierte ©efudje finb bis 28. tftuguft 1903 im üorgefd^rieBeneu Stöegc hierorts einjubringen. ff. f. SBejirfSfrijutrat in ©ottfdjce am 28. Soli 1903. 2(u ber breiffafftgeu 58oIföfd)iiIe in ©rojjtnfcfjüj wirb bie Dberleijrerftelie mit ben foftemifierten SBejugen jur befinitiben, eüentuell |)i'oöift)rif(^en 33efe|img ouSgefc^neben. ©efyörig inftruierte ©efuc^e finb 6iS 28. 1903 im Borgcfdjriebencn SBege l;ieroctž einjubriugen. Sv. f. SBcjirfžfrfjuirnt in ©ottfd)Ct am 1. 2i:tgitfi 1903. Sin ber bierfiaffigen granj gofef=2?oIfžfd)uie jtt Sfdjerncmbi fommt bie Dbertefyrer*, euentneK and) eine Se^rftette jur befinitiöen, ebentueE liroutforif^en SSefe^ung. ®ie Sejüge finb gefe|Iid) normiert. ®ie @efnd)e finb 20. ?(uguft 1903 beim t.!. SBejirfšfdjnlrate in ®fcf)crnembt cinpbringen. Sl. f. SBcäirfSfrijnlrat in ®fd)crncmbl am 29. guli 1903. 2fu ber eintlaffigeu SSottžfdjnie in ©ritbic ift bie £et)rer= unb SeiterfteKe mit ben gefejjiidjcu SSejiigen imb bcm ©cnuffe einer Siaturalmo^uung äur befinitioen, eoentuelt fjrobiforifdjeu SBefe^ung aužgefd)rieben. ®ic ©cfudjc finb 20. ?(uguft 1903 beim 1.1. Siejirfžfdjuirate in ®fd)ernembt einjubringeu. S. f. ffiejirtSfdjnlrat in ®fd)etticmbl am 1. Stuguft 1903. Zu bejiebcn burcb alle Bucbbanblungen: ppnil>iii)f#rar-ianff1mOaisrt' 101(22 vielfarbigen, 14 zweifarbigen, 74 schwarzen Beilagen und über 500 Abbildungen im Cexf. ♦ Ifllira • Erscheint in 20 monatiicben Lieferungen ä Üv 1.20. $S88SSSIg8iS8S8i8SSSBI8 K 3m ©elSftberlage bež 2cf|cctf)nu§»®evcittcS in SSien finb erfcbtenen unb buvd) bie Stnnjtei bež SBereincž (IIi/3, Seatrtjjaffe 28) gegen ©nfenbung bež ©etbbetrngež jn besieben: ^nuMintnlof) für SBolfäfrfjufen, für 23ürgerf(f)uieu. S)icfe ^atalone getanen fic^ burrf) fdjöitc ^u§ftattuug, reichen uiib uiebrtgen ^reiö au§, finb in Seinmanb gcOunben unb mit feinftem ©tift bcrfe^cn. SEafdjenTateuber liegt bei. 35on jebci’ 9(rt finb brei 2fu§gabcn (für geringe, für mittlere unb für grofje ©ctjüler^abten) Vorrätig. j)>rei^ für geringe ©cl)ülcr5af;len 80 h, für mittlere 1 K unb für grofje i K 20 h; mit 3ufenbnng um je 10 h mefjr. lOorterbud) ber ttcucit bcuffd)en Olcthtfdjrcibmtg. 9JZit SBort* uub ©acTjerflärungcu, SJedjtfdjreiörcgelu uub ©erbeutfdjuug ber fjrembmörter. SDtit bottem Vertrauen !auu mau uad) biefem ^ud)e greifen, toeldjeS fid) bttrd) feine fmiftiidje 9tnorfcuung, grofje ?lu§füf)rlidj?eit uub 23ittigteit auSjeidinet. f)Srei§ 1 K 20 h; fÜ mit ßufenbung um 10 h me^r. ^ 8luf SBuufd) mirb jebermanit bou ber oben be^eidjneten ®ftn(y(ei ein au§füfjvtidjc§ JBevjeirfjnig ber 5Ber(ag§n>crfc bež SSereiueä (mit ^ufjaltž- unb Preisangaben) toftenfrei äugefenbet. (gl5rai^t^[rüDljT7^t^I^GTi^^NuirbläirOtnrbljiTnGTffltn,ratrira[nifJtjimtnrUmpltnNi^rUtni^l^fatrirUt^t^r^fnr^tnrUtrir^tJiiuljiiUGTfgt^ -' tbobon in ber (Stjicagocr SBelfanSftedung über 21/2 föiillionen berfanft mürben, ift jefet bon mir für ben geringen Preis bou ih) MDunöcr- IDilirofüofr nur 3v 2 40 (gegen Porljereinfenbung bon K 2-GO franfo, fftac^nafjmc 40 h meljr) erbältlid). Sorjiige biefeS SBunbermifroftopeS finb, bafj man jeben ©egenftanb rtUm 1000 mal bcrgröjjert fefjcn Tann, bafjer ©tanbatomc unb für baS 9tuge nnfidjtbare 2Ücre fo grofj mte tUflihiifcr finb. Unentbeljrlicb sunt Unterrichte in ber Jüotauit unb 3boIogie uub rin längft arUniufcfjtrr l|au0halftm(i«ap}mraf äur Unterfudjuug aller ÖtagrungSmittel auf Perfälfdjung unb bes fJteif^eS auf Xridjineu. ^)ie im Süßaffer Icbcuben ITnfuftnnötierrfjirn, toeld^e mit blofjem 9luge nidjt fidjtbar finb, fietjt mau luftig berumfditutmmeu. ?tufjerbem ift baS ftuftrnment mit einer Xujrr für !ßur|ftrf|fi0r jum Sefeu ber fteinften ©djrift berfehen. — Brffrrr» BlÜtroffu»)» mit 2500fad)er quabr. Pergröfjerung iuflufibe mehreren Dbietteu uub sDbjeftibgläfcru in elegantem haften nur 5 K. 9tmueifnng mirb beigegeben. — hochfeine 3frrnrofjrr, äeigen auf fetjr grobe ©ntferuung, adjromatifdje ©läfer, brei SluSgüge aus föteffing in elegantem @tui nur G K. re] sßcrfoiib tmrä) U. MDimt Y/l, ^toUbcrpgafjc Xic. 15. | iHlfgLi! fij p} pQ ujfg fTHil Di ?J Pi rOlmO in rO tn rOGirJ Qi rüIiii^iJimlöiQtnmtnrOljTi^Gi^tjn^ Gi In rO Ui nl In öl tn Hur 5 Kronen foftcw 4y2 Silo atterfeiuftec, beim ipreffeu befdjäbigter Soüetfc» ®eife in feinften ©erüdjen, fo lange bec Vorrat reicl)t. — Slerfanb gegen ?lad)na§ntc ober öorljerige ©elbeinfenbnng burc^ (feitl), pifit V/lf gtollberjigaffc fr. 15. vtj.O’ vaj,«’ vtj.o' va.},^ va4«r vaj.«’ vaj.^ va.j,«’ vafly va^ vap7 vap^ vaj»' vapy vapy lobann lax d Scbn lüit’iterPralic 17 «> <^> MJiencrarnljc 17 empfehlen bie beftcnš anerfannten üäljinafrfjinen unö JFaljttnticL Hlhtflricrle Kataloge grafte nnb franlm. vSj.ef vaops’ vaj-®' v*p^ vap® vaif» vafff' va^®' v*t».• ^ ^ ^ ^ ^ ^ \»y s» Stfven 33ebarf in Sutf)= nnb 9)Jobc)oarcu für Herren» unb S’nabenfleiber Mvcft ^ boni jvrtljvitoovtc M/ M/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sp s(/5>te bmftm öocß baran M/ | fudjwrJanbljaits si/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ Sl/ k tit ^cidjenbcrg (göljntcn), .HurgalJe |tr. 15 3tt beftetteu! (Genannte ginna ift bitrd^ i^re Slegielofigfeit in ber angencfjmen Sage, bie üerefjrten §l6nel)mer mit guter nnb banertjafter SBare bittigft jn bebienen. Sofjncnbeit Dieticnnerbicuft fann ficf) jeber burcf) bie Vertretung obiger girma oljne jebe§ Vififo unb 30areufeuutui§ oerfdjaffen. Um Vettoedjflungen öorpbeugen, bitte um genaue Vendjtung ber Ubrcffe. illufler auf Ucrlrtitgcn franko foiute fjiefeufreic ^ufenbung ber UJare. 35«f>Creid?e JVnerßcnrtuttgcn. f(Wtbitfit(§ tttt5 4o5bu mftyubmt $mU fttiz auf 50m 4a^r. ?) ^>? V ••>. ••>. »>V ^ ^ ^ ^ ^ «r- ^ ^ jr- S1/. i-' ^ Serlegt nnb IjerauSgcgeben Uom «Srain. Mjreroerein». — ®rutt üon Sleinntaljr & SGamberg, Uaiüarf).