MbacherG Zeitung. Nr. 3. Piznumtl°ti«n»prl<«: Im L««ptoil gonzj. !l. ,,. halbj. fi. ^5.'). FUr die Zufitllun» w» Hau« halbj. zo »i. Mit de? Poft gan,j. ft. I5, halbj, fi. ? 20. Dinstag, 5. Jänner. I«stl»l. Zeill I fr. 1873. MM" Die nächste «nmmer erscheint des Feiertages wegen am Donnerstag. Amtlicher Theil. Per Minister des Innern hat die Oberingeni'ure Anton Möser und Felix KsiezarSli zu Vauräthcn. den Ingenieur Alexander Richter zum Obcringrnieur und die Bau'Adjuncten Alois Fischer, Karl Topfer, Benedict Miejski, Stephan Ianikiewicz, Heinrich > Piotrowsli, Joseph Brau nSeis, VincenzNad-wan, Anton Dzbansli, Wilhelm Schayer, Rc migius Bodakowsli, Silvester Hawryszlicwicz, Johann Hantschl, Heinrich Stahl, Roman Äie-lanSki, Ladiölaus Müllcr, Adalbert ?i unb, rg, Nlkolaus Bojaröki, Victor Kornecti. Ferdinand Wscheleczka, Adam Slawin sli, Wicslaus (Yrzy-mal ski, Franz Michalowsti, Franz ^azowsti und Julian Ehowaniec zu Ingenieuren für dcn Gtaatsbaudienst in Oalizien ernannt. Der Minister des Innern hat die Ingenieure Franz Nonweiller und Dr. Philipp Urunatti zu Ober Ingenieuren und die Bau-Adjuncten Lukas Gaus, Alois Ianlovic. Dr. Joseph Elochiatti. Dr. Simeon Grisogono.Bortolazzi und Dr. Nilo-laus Guina zu Ingenieuren für den Staatsbaudienst ln Dalmatien ernannt. Der Minister des Innern hat die Bau'Adjuncten Aomas Ankerst und Franz Ziegler zu Ingenieuren sur den Staatsbaudienst ln Krain ernannt. Nichtamtlicher Theil. gnm Jahreswechsel. Die öffentlichen Blätter werfen «inen Rückblick auf die polltllchen Ereignisse und die Entwicklung Oesterreich» lin abgelaufenen Iah« und beschäftigen sich unter einem mit Ausblicken auf die möglichen und wahrscheinlicher Welse im Neujahr eintretenden politischen und volts« wirthschastllchen Erlebnisse. Die „Intern. Korrespondenz" begrüßt dos Neujahr an leitender Stelle mit nachstehendem Arlilel: ..Friedlich und befriedigend sind die Rückblicke ins ablaufende, die Anblicke in das vorstehende Jahr, zu welchen der Uebcrgang in einen neuen Zeilabschnilt mahnt. Das Herz wild nicht gehoben durch die Erinnerung an gewallige Triumphe und der Eindruck keiner erschütternden ttatastrophe zittert in der Brust „ach; mrgendS ,md neue Prinzipien aufgetaucht, die zu den Grundrichtungen der österreichischen Entwicklung ln Ge» yensatz treten tonnten und ein kräftiges Nmaen auf Tod und ^eben befürchten ließen; leine berechtigten Interessen denen nicht inneihalb der (Grundgesetze und durch letzlere volle Befriedigung wurde, haben sich gcltend gemacht; nichts ist geschehen, das uns mit Unruhe oder Verstim» mung zurückblicken oder mit Soroe und Zweifel der Zukunft in« Angesicht schauen liehe. Klar liegt das Ge» stern, llar das Morgen. Obwohl eo sich um sein schick, seln eigenstes Wohl und Wehe handelt, .kann der Oesterreicher mit Objectivität, mit welcher der Naturforscher dem Wachsen und Gedeihen eines Organismus nachspürt, die Forbil« dung des österreichischen StaatSgedanlens während der letzten zwölf Monate beobachten. Hat sich doch dieser Fortschritt mit der Geräuschlosigkeit und Un> wlderstehlichleit eines organischen Processes vollzogen. Wir haben ihn nicht gespürt, wie der Mensch sein eige» »es Wachsen nicht empfindet, aber er ist nicht zu ver> kennen, wenn wir die Zustande am Schlüsse des vorl. gen mit denen bei Eintritt des jetzigen Neujahr verglei» chcn. Wohin wir blicken im Reiche: überall zeigt sich ein Erlahmen, Verwesen. Zersetzen der slaalsrcchllichen Oppo-silion. Nationalitäten und Parteien, welche einst drohten, das Reich aus den ?lngeln zu heben hallen sich mühsam aufrecht, vergebens suchen die Führer die Massen mit den allen ^chlagwürlern und den staalsrechlllchen Phantastereien zu galvanisieren; die Völker si»d es ausnahmslos müde, aus einer Aufregung in die andere, von einen» Streite in den anderen gehetzt zu werden. Gie wollen den Frie« den mit dem Reiche suchen und wenn noch nicht alle ihn gefunden haben, so liegt die Slbuld weit weniger am Willen, als in der Gewähruna an die feindselige ?!tllung unt, an der Nn'lrcmnmg der ftiihrer. ^ctzler-n ist der zcampf wider Rclch und Verfassung eine Noth. wendiglelt, weil sie nur durch ihn zu ihrer jetzigen Ve» Deutung emporgehoben sind und in derselben sich «Hal» ten können. Aber auch sie verhehln sich nicht, baß die Masse des Volles dem Zügel entschlüpft, an welchem es von Demonstrationen zu Demonstrationen sich zerren ließ, 5ie alten Mitlclchen verfangen nicht mehr. Sonst wirlte ein einzigce Wort der Lenker wie ein electrischer Funke, das ganze czcchische Voll zum Wider, stände aufregend; heute bedarf es eines ungeheueren, complicicrlen Apparates und schweißtriefender Anstten-nung, um eine Demonstration zu provocieren. Und wie bei allen im Niederaanae begriffenen Parteien, ist in den nationalen lagern der Bruderzwist ausgebrochcn, welcher den letzten Rest der wider die Verfassung aufzuwenden-den Kraft in gegenseitiger Bearbeitung der I'mgen und Alten aufbraucht. Die Verfassungepartei dagegen, obwohl im Nbgeord» hauShause in drei Fractioncn gelheilt, hat in ihren Reihen und zwischen sich und der Regierung leinen priu. cipiellen Gegensatz aufkommen lassen. Im lleinen und einzelnen hat sich jeder die freieste Bethätigung seiner Ansichten bewahrt, doch im großen und ganzen hat »n« bedingte Einigkeit geherrscht, und diese ist es, »clche aus der zerfallenden staatsrechtlichen Opposition Atom u» Atom an sich zieht und allmülig alle Stämme Oesterreichs zu einem Volke verschiedener Huugcn, doch zlel» cher Reichetreue verschmilzt. Die Hoffnungen der Staat«» gegner Eisleithaniens zu verringern, ihren Niedergang zu beschleunigen, hat der in Ungarn sich vollzichende Umschwung geholfen. Der Friede zwischen Ungarn u» Kroalicn ist im scheidenden Jahre ungetrübt geblieben und innerhalb Ungarns hat die Finanznolh alle Auf« merlsamleit auf die ^andeSangeleaenheiten gezogen. Auch die Opposition hat erkannt, daß der Ausgleich einer gro« zen Thalkraft Raum läßt zur Wirksamkeit für das all» gemeine Wohl. Die Erneuerunq des Nusgleich« ohne erschütternde Kampfe ist außer Frage gestellt, und d»»lt ist den Föderalisten jede Auesicht geraubt, sich w einen zwiscten dcn Verfafful«aSp«rtcien beider ReichShälflen auffallenden Spalt zu drängen und beide zu bewältigen. Entscheidend für den Forlschritt in der Einigung der österreichischen Stämme auf dem Voden der Grundgesetze war die f,rbßte leaislalorische That des Illhres die Vollendung der confessionellen Gesetze. Nicht eine Einleitung zum Kampfe, nicht eine Kriegserklärung, sondern die Feststellung der Grenzsteine zwischen der Machtiphare des Staates und derjenigen der Kirche -so waren die Gesetze von vornherein bestimmt, ben Arie» den zwischen beiden Gewalten zu schaffen und zu bewah« ten. Daß sie, lrotz des päpstlichen und bischöflichen Pro-testcS, trotz des im Frühling noch im ultramontanen Wasser lodernden Fanatismus, diese ihre Bestimmung erfüllt haben, ist der besonnenen Durchführung zu ban« ken. Ohne Värm, ohne Reclame, ohne Kundgebung oe« Bestrebens nach persönlichem Ruhme, nach dem lauten Bcifalle für kühne Thaten, hat der Kultusminister nle dcn Klie^, stets nur den Erfolg gesucht, immer leidenschaftslos gehandelt und darum niemals Leidenschaften geweckt. Der Episcopal stand dem unscheinbaren und dock so nachdrücklichen Vorgehen des EultuSminlfter« ohnmächtig gegenüber und nahm eine kluge Haltung «. Sowie im llericalcn ^ager der hochgeschossene Fanatismus zu wellen begann, mußle der durch da« Unlraul erstickte, aber nicht völlig ausgerottete Patriotismus stch wieder aufrichten. Die im Cardinal Rauscher verlor« perle staatstreue Richtung der Klericalen, früher aus ein schwaches Haustein reduciert, hat im endenden Jahre bedeutsame Propaganda gemacht. Und weil die Macht der nationalen Parteien vornehmlich^darin beruhte, daß lhne» die Kirche den wohlorganisierlen Ngitationsapparal zur Verfügung stellte, mußle der Erfolg der konfessionelle» Olsetze zur Erlahmung des nationalen Widerstandes beitragen. Feuilleton. 2er Graf von Felseck. «nmluolnovtlle von Fanny «I i n . ^er Graf von i5-leeck war jctzt fast bleicher als dle tz-erbende. In seinen Zügen wogte es, er lümpfte! "nen schweren Kampf. ' „... -Warum willst du einer Sterbenden den Trost "cht geben. Frederic?" fuhr Vady Merville in gereiztem 5 .".. '^« "^b" 'st is doch wahr, was man von dir 'l»»t.' Fesseln dich doch andere Baude?" Nein, Tante, rein." sagte Frederic beinahe heftig. "Mnd,t du es so wunderbar, daß ich meine Ueber- raschung nicht verbergen lann? Ist es nicht ein wich-tiger Schritt, den ich thun soll? Ich lenne Sylvia nicht, habe sie nie vorher gesehen — findest du es so unbe> greisiich, daß ich da zögere?" „Bei jedem anderen würde ich es nicht unbegreiflich finden, Frederic, Bei dir finde ich eS. Du pflegtest dich sonst nicht so sehr um die Wichtigkeit oder Un Wichtigkeit eineS Schrittes zu lümmern." Frederic biß sich auf die ttippe. ..Und doch ist es nur dies. was mich zögern läßt, ein so großes Glück aus deiner Hand auzunehmen. Tanlc, du siehst", fügte er noch in feinem früheren leichtferligen Tone hinzu, ,dah dc>s slter oft nicht unbedeutende V:r-änderungeu bei einem Menschen hervorruft. Sei es aber, Tante, ich bin bereit, deinem Wunsche sofort Folge zu leisten, wenn deine Tochter damit elnverstan» den ist." Die Hlranle athmete erleichtert auf. „So laß uns eilen, Frederic, ehe es zu ipal ist. Aber noch eines; Versprich mir feierlich anstatt eine« SchwureS, daß Sylvia stets diejenige fein wird. welcher du deine Achiung und Fürsorge widmest. „Ich verspreche es, Tante. Es wird mir nicht schwer werden, ein so schönes Mädchen zu lieben," „Frederic, du lannsl mich jetzt verlassen Man wird dich auf dein Zimmer führen, wo du dtine Toilette ordnen lannsl, wahrend ich noch mit Sylvia rede. Ulber-! lege dir die Sache wohl unü bidenle, daß du.unter allen Umständen das halten muhs. was du einer Fter-bcnden versprochen lpsl." Während die Kranke ihle Dienerschaft herbeirief nnb dieselbe von dem bevorstehenden Ereignis in Kennt. nis sehte, begab sich Frederic in die für ihn hergerichteten Zimmer, gefolgt von feinem Diener. Hier ange« langt, verschwand plötzlich seine seitherige sorglose Miene. Ohne stch auch nur im mindesten in dem Ve»ache umzusehen, begann er mit übereinander geschlagenen Armen und finster zusammengezogenen Brauen auf und ab zu schreiten. Der Diener stand in respectooller Entfernung und fcch dem Thun nnd Treiben seines Herrn verwundert zu. Als dieser ihn aber noch immer leines Blickes würdigte und ruhig ln seiner Wanderung fort. fuhr, schickte er sich an, daS Zimmer zu verlassen. Der leise Schritt des Dieners aber weckte Graf Frederic »u« semen Betrachtungen. ..Bleib. Johnny, ich habe mit dir zu reden — d» wirst daS Zimmer nicht vorher verlassen," wandte er sich an seinen Diener. Johnny blieb stehen. „Johnny, lannst du schweigen?" fragte der Graf. „Ich glaube der gnädige Herr haben schon oftm^l« Beweise davon yeh'bt," lautete dicNntwort. „Allerdings, aber ich befinde mich jetzt in einem besonderen Falle, der thatsächlich das strengste Stillschweigen erfordert. Hast du mit jemandem davon gesprochen, baß ich verheiratet bin?" „Mit niemandem." „Um so besser. Ich wünsche, daß du auch fortan das strengste Stillschweigen über diesen Punlt beobachtest." Der Diener verbeugte sich zum Zeichen, daß er den Grafen verstanden. „Erfüllst du meine Vefchle, so werde ich dich «n» gemessen zu belohnen wissen, im entgegengesetzten Falle — du verstehst mich." 18 Dieses große Resultat des ablaufenden Jahres ift crzielt worden, obwohl der Nott» st and hart auf allen Schichten des Voltes lag und den Widersachern der Verfassung tausendfältige Handhaben für ihre Angriffe bot. Daß letztere wirkungslos abprallten ist zunächst der Vorgsamkeit zu dankn, mit welcher mitten im allge» meinen Zusammenbruche der Staats credit unange» tastet erhalten wurde. Mil Gewissenhaftigkeit und noch nie erlebter Einigkeit haben alle Factoren der Gesetzgebung bei Feststellung des Staatshaushaltes zusammen' gewirkt, und wenn dieser auch auf dem Papier mit einem Deficit abschließt, so bürgen doch der Rechnungsabschluß für 1873 und der Reinertrag für 1874 dafür, daß auch dieses kleine Deficit nur aus überängstlicher Vorsicht vermuthet und nicht zur Wirklichkeit werden wird — ganz abgesehen von den starken, in guten Jahren angesammelten Reserven. Wo der redlichen Arbeit Hilfc durch den Ttaat zu bringen war, da ist sie ihr geworden, und daß der heimischen Industrie bel Ablauf der jetzt gel tenden Handelsverträge ausreichender Schuh zutheil werde, darüber ist Uebereinstimmung erzielt, Vorsorge getroffen. Jeder Versuch aber. einem einzelnen Industriezweige auf Kosten des Volkswohlstandes und des Staatscredits aufzuhelfen, ist von der Legislative und Executive vereint Mückgcwiesei, worden. Sobald solche Versuche vor das Parlament traten, erwiesen sie sich als ohnmächtig, und gerade betreffs der Eisenbahnpolitik zeigte sich volle Einigkeit zwischen der Regierung und einer starken Mehrheit des Abgeordnetenhauses. Diese Einigkeit ist das eigentlichste Charakteri» slilon des endenden, oi« Erbschaft des neuen Jahres. Gic hat es möglich gemacht, daß der Neichsgeoanle immer weitere Volkstrcise in sich schloß und derart er-stärkte, daß heute kein nationaler Separatismus mehr, die in den Grundgesetzen verbürgte Ataatseinhelt er^ schüttern kann. Sie hat Oesterreich so weit gekräftigt, daß es in der entlegensten Provinz, in der kleinen Vu< towina, durch die Universität in Czernowih eine Pflanzstüttc deutscher Nildung, einen Sammelpunkt der sprachlich mannigfachsten Elemente, eine Schule treu österreichischer Gesinnung gründen kann. Zlc hat über dic Nachwirkungen der Krise hinweggeholfen und im Ncticngesetze die ersten Grundsteine für d ift vollkommen Herr seiner Geschicke geworden. Es ist! befähigt, seins Interessen allüberall mit Würde und Er' lolg zu vertreten: die Bedingungen für einen wahren" Großstaat sind gegeben. Indem es die Annäherung dcr, Völker und Staaten auf friedlicher, den, materiellen > fortschritte gewidmeter Bahn anstrebt, hält es jeuc große Politik aufrecht, welche den» Zuge der Zeit ent ! spricht und allein geeignet ist. in» Osten, seiner Domäne, i die Lösung der schwebenden Fragen herbeizuführen. i Was wir Schlimmes für 1874 gefürchtet, es ist nicht oder nur theilweisc eingetreten, und was wir Gutes gehofft, es ist uns ganz und voll geworden. Das bürgt uns dafür, daß wir dem Jahre 1875» wohl ohne jubelnde Uebcrschwänglichkeit, doch mit ruhiger Zuver> ficht entgegenschauen können." Ver Civilehe-Gesetzentwurf für das deutsche Reich entHall acht Abschnitte und lehnt sich im großen und ganzen an das preußische Gesetz an. Der erste Abschnitt enthält die allgemeinen Bestimmungen. § l lautet: Die Beurkundung der Geburten, Heiraten und Sterbefälle erfolgt ausschließlich durch die vom Staate bestellte!« Standesbeamten mittelst Eintragung in die dazu bestimmten Register. Die folgenden Nestimmuugen des § 2 bis 15 betreffen die Zu' sammensctzung der Standesämter, die Befugnisse der Standesbeamten, die Führung der Standesregister. Die sachlichen Kosten tragen dic Gemeimden, Register und Formulare werden von der Contnolbehörde des Vundesstaates geliefert. Der zweite Abschnitt, tj lt» bis 2«, betrifft die Beurkundung der Geburten. ' Aus dem dritten Abschnitt, Ewordernisse der Eheschließung, tz 27 bis 38. seien folgende Ncstimmun. gen hervorgehoben: 8 27. Zur Eheschlieimn,, ist die Ein willigung und die Ehemündigtelt der (i ^schließenden erforderlich. Die Ehcmündigkeit des mimnlilhcu Geschlechts tritt mit dem vollendeten l8. Lebensjahre, die des weib> lichen Geschlechts mit dem vollendeten 'i-l-. Lebensjahre ein. ^ 31. Im Falle der Versagung d»:r Einwilligung zur Eheschließung findet Klage auf richterliche Ergänzung statt. Das Gericht entscheidet nach fixiem Ermessen, § 33. Niemand darf eine neue Ehe schlic Hen, bevor seine frühere Ehe aufgelöst, für ungiltig oder für nichtig er< klärt ist. H 34. Witwen und geschiedene Frauen dürfen erst nach Ablauf des zehnten Monats seit Beendigung !der früheren Ehe eine weitere Ehe schloßen. Dispensa< ^ tion ist zulässig. Z 35. Hinsichtlich dcr r< chtlichen Folgen ! einer gegen die Bestimmungen der HK 27 bis 34 ge> ! schlofsenen Ehe sind die Vorschriften l »es Landesrechts j maßgebend. Dasselbe gilt von dem Einfi ussc des Zwan< ! ges, Irrthums und Betruges auf die Gi ltiglcit der Ehe. >Nach I 37 bleiben die Vorschriften übx r die Conscnse ! der Militärpersonen lc. von dem Gesetze unberührt: alle weiteren Ehe'Einschräntungen aber. welch e dieses Gesetz nicht enthält, sind aufgehoben. H 38 c» theilt die Befugnis zur Dispensation von Ehehindern isscn nur den, Staate; die Ausübung bestimmen dic Landesregierungen. Abschnitt 4 behandelt Form und Ba »rlundunn der Eheschließung (§ 39 bis 53). 8 3V. Inn« halb des Oc> bietes des deutschen Reiches kann eine Eltzc rechtsgiltig nur vor Standesbeamten geschlossen werden. § 4<'. Kom-men Ehchinbernissc zur Kenntnis des Stllkldcslieamtcn. so liat cr die Eheschließung abzulehnen. Abschnitt 5. Htz 54—58 betreffen die Beurkundung der bürgerlichen Verhältnisse. Abschnitt <; Beurkundung des Personenstandes der auf Sce befindlichen Personen iHH 59—62)». Abschnitt 7 die Berichtigung der St andcsrcgister (88 63. ss4). Abschnitt 8 'Schlußbestimmungen(tztz 05 - - 78). Hierher gehört die Straffälliglcit der Geistlichen, welche ohne Nachweis der vollzogene,! üivilehe Trav.iungen voll ziehen. Geldstrafen für Nichtbeachtung dieses. Gesetzes. Nach 8 73 sind in streitigen Ehe und Bcrlob-lmassachen ausschließlich die bürgerlichen Gerichte zustänl'ig. Jede kirchliche Gerichtsbarkeit ist aufgehoben. Nach ^ 74 ist überall, wo bisher auf Trennung von Tisch und Bett erkannt wurde, die Auflösung des Ehebundes auszusprechen. Erkenntnisse auf Trennung von T isch und Bett vor Erlaß dieses Gesetzes erhalten mit dl m Tage ihrer Giltigkeit die Kraft einer Ehescheidung, tz ?!'» ordnet Abermals eine Verbeugung. ..Beobachtest dn über diesen Punkt Stillschweigen, so »ill ich hingegen deine Schuld als erloschen betrach. ten," fuhr der Graf fort. „ich werde dich dann nie mehr an jene Angelegenheit erinnern. Kann ich mich auf dich verlassen?" ..Felsenfest." „Ich hoffe cs um deines eigenen Vortheiles willen, j Hier nimm etwas von diesen Erfrischungen ;u dir, und wenn du dich gestärkt hast, wirst du sofort dein Rotz satteln und >,oä, in dieser Stunde nach M. . zurück« reiten. Meiner Gemalin wirst du sagen, ich habe mich nach Lodci begeben und werde erst in vierzehn Tagen zurückkehren, sic möge sich bis dahin die Zeit nicht lang werden lassen. Morgen um dieselbe Stunde erwarte ich dich l»ier. Hast du dir meine Befehle genau qc^ merkt?" ..Ganz genau, gnädiqcv Herr. Sie werden mich sehr pünktlich finden." ..Ich hoffe es. Weißt du. Johnny, warum mich meine gnädige Tantc hat hierher kommen lnssen?" Der Di,ner zwinkerte sehr verdächtig mit dcn Augen. „Nein. gnädiger Herr." „Vohl ~ ich werde später mit dir davon reden. Vorläufig thue. was ich div befohlen habe Der Gras verließ mit diesen Worten das Gemach und trat in ein Nebenzimmer, seine Vorbereitungen für die bevorstehende Feierlichkeit zu treffen. In den Augen des Diener« blitzte eä voll Hohn und Triumph aus, als die Thür sich hinter seinem Herrn geschloffen hatte. ! „Endlich ist die Stunde nahe", murmelte cr.. „endlich kann ich mich aus den Fängen dieses Geiers los« reißen. O, als ob ich solch ein Narr wäre, dir zm jagen, w«s ich wüßte. Ja, ich wciß es, daß du dich zum zweiten male verheiraten und dich dadurch ganz in meine Hände liefern wirst. Meine Stundc ift gekommen. Ich werde mich jetzt rächen für das, was du mir zugefügt,, »cil > ich einmal gestohlen habe. Als ob Bigamie nicht sihlim« mer wäre, als einfacher Diebstahl." Der Gras trat wieder ein und Johnny erhob sich mit demüthiger Geberde. ..Bist du bereit?" I „Wie Sie befehlen, gnädiger Herr." ^ „Du magst alsdann sofort abreisen." Kaum ein« Stunde sfäter fand eine Trauung, in dem Krankenzimmer der Lady Me rville statt. Sie mclchte keineswegs einen erheiternden Eindruck, so schön Tind, jung die Braut auch war, so stolz auch der Graf von Felseck auf das liebliche Wesen lferabblicktc. Lady Mer. ville saß mit gcisterbleichem AntUtzc aufrecht in ihrem Bette und blickte mit thräneno,ollen Augen auf das Brautpaar, welche« um dcn, Geisi lichen kniete und seinen Gegen empfing. Die Traurcde war nur sehr kurz. Lady Merville hatte es so gewünscht, da sie ihre Kräfte mehr und mehr schwinden fühlte, und kaum hatte der Pfarrer das „Amen" ausgesprochen, als sie auch bewußtlos zusammenbrach. Vergebens waren alle Anstrengungen, ste ins Leben zurückzurufen Lady Merville öffnete die Augen nicht mehr und drei Stunden später war sie eine Leiche, (ßortfttzung folg»> das Verfahren in Baiern so, daß Ehestreitlgleiten, welche dort vor dem 1. Jänner 1875 anhängig gcwordrn, bis zu rechtskräftiger Entscheidung „ach den bisher qcl-tcndcn Gesetzen durchgeführt wcrdcn, Das Gcsctz trilt mit dem l. Jänner 1875 in Kraft. Die Ausführungs-Vestimmungen werden theils durch eine besondere Ber , ordnung des Bundcsrathcs, theils durch Erlaß dcr > Landesregierungen geordnet. Dic Eompctenz bestimmt » die Eentralbchärde des Landesstaates,_______________ ' Don Alfonjo von Assist, Prinz von Asturieu, Sohn der Königin Isabella, wurde zum König von Spanien proclaim«!. Noch vor kurzem befand sich Prinz Alfons in der thercsianischcn Akademie in Wien. Das „Fremdenblatl" bringt folgende biographische Skizze: Um 20. Jänner 1872 kam Prinz Alfons, begleitet von seinem Erzieher Murphy, der den Rang eini« ttammerherrn ve« kleidet, und dem General Canova« de Castillo nach Men, um hier seine Studien zu vollenden. Da« Theresianum war ausersehen worden, de» Tyronpräteuoenten zum Königthum heranzubilden. Der Curator der Ritteralu» demie, Ritter o. Schmerling, Hofralh Ritter o. Paw< lowsly und jener spanische General verfaßten den Slu< dienplan, nach dein strenge vorgegangen wurde. Prinz Alfon«, der damal« fünfzehn Jahre zählte, trat als Zögling der dritten Klasse ein. Im erslen Stoclwerle wurden ihm, nach einem Berichte de« „Frdbl.', drei Gemächer eingeräumt. Für seine Person verfügte dcr Prinz über einen Salon, der zugleich als Lehrzimmer diente, und ein Lchlafgemach. Sein Erzieher und ein alter Kammerdiener, der seiner Königin ins Eril gesollt war, bildete seine nächste Umgebung, klus besonderes Verlangen wurde dieselbe noch durch den Präfecten Bel« ter vermehrt, der dem Prinzen in derselben Welse voi> gesetzt war. wie die anderen Präfecten den anderen Zöglingen. Prinz klfon« frequentierte nicht den öffeluli' chen Untericht die Professoren suchten ihn in seiner Wohnung auf. Doch seine Mußestunden verbrachte er mit lielem Vergnügen im Kreise scii er Mitschüler, die dem jugendlichen Prinzen da« Heimweh wegscherzten. Das Turnen, auch da« Fechtcn, Tanzen und Voltigieren betrieb Prinz .'llfons gemeinsam mit den übrigen H>ig. lmgen. H Die fortschritte in dem Studium de« Prmzen wa<»^ ren selbst in der ersten Zeit, wo eine nicht oollslänlige Kcnntni« der deutschen Sprache mehrfache Schwi:riglei' ten bereitete, bedeutend. Prinz illfon« lernte schnell uno mit Lust. Die deutschen Klassiler wurden seine Liebling«» lecture. Man sah es mit Staunen, daß sclne Augen, die nn dunklen Feuer leuchtete»,, sich mit Thränen juli» tci!, »l« er Schillers ..Don Carlo»' ta« und jpiu«c bei der Leciüre von „Egmont" wiederHolle sich dieser Vorfall. In den Slunoen des Unterrichte« war er still und aufmerksam, doch anders in der Zeit, die den körperlichen Uebungen gewidmet war. Kühn, muthig, ja sogar waghalsig, vor nicht« zurückschreckend, Hal sich Prinz Alfons stet« kezeigl. Gegenüber seinen Mitzöglingen unterließ er jede Ärl von Herablassung, er war leutselig und collegia!. Mit mthrercn ihm sympathischen Collegen schloß cr in. nige HrelM)schaft«bündmssc und ihnen gegenüber sprach er selten zwar, aber doch und dann mit überzeugender Bestimmtheit — von seiner Zukunft auf dem Throne, Prinz «llfons war Theaterfreund, ja er schwärmte für die Bühne. In den Hofhteatern war er ein flelßi. ger Gast, spüler in der komischen Oper beinahe ein täg« licher. Im Vurgtheater wurde er bei einer Don Carlos« Vorstellung im Parterre ge'ehen. Der Schauspieler Kra« stell erfreute sich einer besonderen Auszeichnung durch den Prinzen. Dieser ließ ihn rufen unterhielt sich lange " mit ihm und bat ihn schließlich, eine Base als freund« liche Erinnerung aufzubewahren. Diese Base war ein sehr kostbare« Stück, da« dem Prinzen selbst viel Freude gemacht hatte. Desto mehr überraschte e« seine Mitschüler, daß die Vase in anderen Besitz übergegangen war. Nach beendigter Vorstellung pflegte der Prinz, immer in Begleitung seines Erziehers eine Restauration in der Nähe der Theater aufzusuchen. Anfangs Juli 1874 wurde plötzlich da« Gerücht von der Abreise des Prinzen laut. Ale man ihn deshalb befragte, meinte der Prinz: ..Ich glaube nicht, daß e« schon Zeit ist." Um 20. Juli traf ein Telegramm der Königin Isabella im Theresianum ein, da« die sofortige -Abreise des Prinzen nach Frankreich befahl. Der Prinz l zeigte mit Thränen in den Augen dicse« Telegramm dem Director der Akademie. Der Prinz nahm Abschied. Er bedauerte in diesem Augenblicke die Dienste seiner Pro< fi'ssoren, des Präfecten, die Liebe seiner College« nicht reVch belohnen zu können. Er habe nur Thränen, er verlast e da« Theresianum in wehmüthiger Stimmung, aber mit 5em Bewußtsein, in diesem Institute gelernt zu haben, nie man seine Pflicht erfüllt. Anderen Tage« reiste der Prinz nach Frankreich ab, von wo er sich jedoch bald nach England begab. Der ehemalige Zögling des Theresianum« ist heute König von Spanien. E« ist der erste Fall, daß ein The« . resianist «inen «önlgelhron besteigt. Prinz Nlfon«, ran s Natur au« slhr begabt, ist als Knabe in die Akademie eingetreten, als Mann hat er sie verlassen. Möge er da« dort als König bleiben. 19 Alfons Franz be Assist Ferdinand Pius lohcmn Maria de la Conception Gregor :c., Prinz von lsturien ist gcboren aut 28. '^iovimbcr 1857, ist Chef er königlichen ^inie von Spanien, infolge der Entsagung einer Mutler, der Königin Isabella II. seit dem 27slen 5uni 1870. Am 3l. Dezember 1874 wurde der Prinz um König ausgerufen. Politische Uebersicht. Laibach, 4. Jänner. In wiener diplomatischen Kreisen cursierten jüngst liachrichten, oaß zwischen dem Grafen Andrassy und >em türllschen Botschafter eine Spannung herrsche, üus glaubwürdiger Quelle erfährt ,.Közes gemeinsamen Einvernehmens mit den Weftmächlen, >ie Ordnung wieder herzustellen. — Im kroatischen Landtage brachte Abgeordneter Vrbancii einen Gesetzen!» wurf über die Competenz des königlichen Oezirlsgcrichtes in Zengg ein. Der Gesetzentwurf über das Bandes-budget wurde in dritter Lesung angenommen. Der deutsche Kaiser nahm am I. d. M. die Glückwünsche der Generale entgegen und beantwortete die Ansprache des General-FeldmarjchallS Wrangel in folgender Weise: „Ich danke Ihnen für die Wünsche, welche Sie und im Namen der Armee für mch ausge» fprochen haben. Ich gebe sie aus vollem Herzen den hier versammelten besonders demüthig und dankbar dafür zurück, daß der Allmächtige mich im '^aufc des verflossenen Jahres wieder soweit gestärkt hat, um meinem schwe-ren Berufe und auch dem Theile meiner Pflichten, welche Sie repräsentieren, mit voller Hingade genügen zu to.,-nen. — Der «Nationalzeimng" zufolge hat Kaiser W i l. Helm bei allen Erwiderungen auf die offiziellen An sprachen bei dem Neujahrscmpfange seine Genugthuung über die friedliche ^age ausgesftiochen und es al« dic Aufgabe deS deutschen Reiches bezeichnet, in erster Reihe auf die Erhaltung des Friedens hinzuwirken. Das deutjche Reichstauzleramt hat, wie die ,Nat.'Ztg." meldet, dem BundeSl.athe nunmehr uuch be» lreffs der Organisation des Reichs bank Vorschläge gemacht. Dieselben sind zunächst an die verbündeten Re> gierungen zur gutachtlichen Aeußerung gegangen. Nach einer Meldung der „Mg. Ztg." haben die GundcSrathS» ausschüsse für Handel und Verkehr und für Rcchnungs. wesen auf Grund der BunoesralhSbeschlüsse betreffend die Errichtung einer neuen ReichSbanl einen vollständigen Gesetzentwurf ausgearbeitet, welcher der Ncichstags-commlssion als Material zu den bevorstehenden Bera-lhungen mitgetheilt werden wird. Der „Moniieur" sagt, daß der Marschall.Präsident ein Einverständnis über konstitutionelle Gesetze inHrant -reich herbeiführen wolle, und cS stehe zu hoffen, daß der Schritt des Marschalls die Versöhnung zwischen Männern zur Folge haben werde, die seit 18 Monaten mehr durch die Verhältnisse als durch die Prinzipien ge. trennt gewesen seien. Der „Francis" glaubt, daß die Unterhandluugen ein glückliches Resultat haben werden. Der König von Italien empfing am i. t». die Deputationen der verschiedenen Staatslörper und dankte denselben für die Glückwünsche. Zur Deputation der Kammer fagte der König, er sei glücklich, versichern zu tonnen, daß Italien im Auslande geliebt und geachtet sei. Keinerlei Gefuhr bedrohe dieses Jahr den Frieden. T)ie Verhältnisse im Innern seien zwar nicht gleich günstig, er hoffe aber. die Kammer werde in dieser Richtung Vorsorge treffen. — Ein RegierungSdecret enthält die «usfühungsbestimmungen für das zwischen Italien und Deutschland getroffene Uebereinlom-men wegen Erleichterung der Eheschließung unter den respectiven Staatsangehörigen. ' Foistwitthschaftlicher Congreß. ' < -' In der vor einigen Tagen adgchultcncn Sitzung der Section für Forstwirthschaft der Landwirthsschaft Gesellschaft in Wien legte der Director dcr Maria-brunncr Iorstakadcmie Herr Ncwald dcn Statuten-entwurf für den zu schaffenden forstlichen Eongrcß vor. Zweck dieses Congresses ist die Berathung m,d Bcschlus;-laMng über wichtige forstwirtschaftliche Angclcgcnl)eilcn der lm Rcichßratye vertretenen Königreiche und «ander. Mltglleder des Congresses sind die Delegierten dcr Forste vereine oder Forstscctionen und jener Vanowirthschaftö-Gesellschaften, die ihren Beitritt erklärt haben. Dic Zahl der zu entsendenden Delegierten lilcilit dcn Ermessen der Vereine oder Seclioncn überlassen, doch haben die letzteren nur je eine Stimme, Dic Verhandlungen des Kongresses finden regelmäßig in Wien statt und wird der erfte Congreß entweder durch die forstwirthschaft. Uche Section oder durch das Präsidium dcr ^andwirth-schafts-Gcsellschaft in Wien einberufen. Der Zeitpunkt des Zusammentritts eines späteren Congresses wird von dem unmittelbar vorhergegangenen Eongrrsse bestimmt. Es lann jedoch auch über Antrag von drei Vereinen oder Scctioncn cin Congrcß einberufen werden. Dcn Vorsitz im ersten Congrcsse führt dcr Pväsidcnt der Wiener das Präsidium für einen späteren Congrcß wird im vorhergegangenen Con-gressc gewählt. Die Ausführung dcr Congrcßbeschlüssc geschieht durch cin von der Versammlung gewähltes Comitö mit dem jeweiligen Präsidenten an dcr Spitze. DicS dcr wesentliche Inhalt des von der Section qe^ nehmigtcn Statuts. Kagesneuigkeiten. — ^Bom Allerhöchsten Hofe.) Die ,.i!oc. üorr." meldet: „Seil Uedeisieblullg der MajeilUten von Govollö in die budapcster Hofburg ist cs ,n der Festung wieder lebhaft geworden und bedauert man uui, dab die Allerhöchsten Httrschastcn schon zwischen dem l5>. und 20. d. die Landeehauplsladt wieder vcr. lassen und dann den bleibenden Wintcrausenlhalt in Wien nehmen. Zu Vegilin de« Frühjahrs werden jedoch, nnc man uns als bereits festgesUllt mittheilt, die MajeMen wilder von Wien nach 0 cinc Feier des Jubiläums oclhluoer'len, uieil entserut davon, sich gebessert zu haben, im Gegentheile noch ungünstiger geworden siud. Dennoch halle er es Illr nothwendig, zrtzt den Oläubigen dltje außerordentliche Gnade zu vtlschasfen, um die göttliche Gnade auf t/e Wrlt und die Kirche herabzufieben. Der Papst «rwähnl dann der Gnaden, welche mit dem Jubiläum verbunden sind, und liczeichuel bis Bedingungen, um dieselben zu erlangen. Lr ludel sodann den Episkopat <->!>, die Gläubigen auf die Hiusanimlung der reichi'1)en Fruchte c,cs heiligen I,hrc« vurzu>'^l>llen und schließt mit andern.eiligeu Grmahliungen an die Katholiken, bnrtsprte ein wllrdigc« Dnilmal setzen. - (Gtmeinderalh«wllhlcn in Marburg.) Gewühlt wurocu: Zum Ällrgrrmcister Herr Dr. M. Reiser, zum Vice. Bürgermeister Herr Dr. Ferdinand Duchatsch. Den nrum Stadt. ra!h bildcn außer dem gesetzlich brnifenen PUrlzrrmeistcr uud seinem Stellvertreter noch die Herren: Michael Marco, Johann Girftmayr, Fcrd. Baron Nafi, Director Perlo. (üin Wohlthäter) Vol einigen Tagcn starb in ^'on-don im Aller von 80 Jahren ein Herr Alt wood ohne Testament mit Hintcrlussnng einer Million Psm,b Stelling. Au« den Vücheru be« Verstorbenen isl ersichtlich, das; derselbe anonym 35,0,000 Pfund Slr'lmg sllr wohlihälige Zwecke veransgabl hat. Locales. Neber die „triester Gijeuhahnfrage" übergibt Cäsar Comlii eine 72 Drucl,eltcn umfassende, mit einem SltualionSplanc delcgle Denlschlift dcr OiffcuUichleil. Wir wollen aus diesem Operate folgend: Cardinalsätze hcrvorhevcn: Dic Erlangung einer zweiten von der Suovahn gänzlich unabhängigen ^inic, dic geeignet wäre, mit derselben oic Concurrcnz aufzunehmen und ihrem Monopol die Stirne zu bieten, ist und bleibt für uns eine ^rdenefrage. Die itronprinz Rudolfsbahn wurde im Jahre I80Ü ins ^eben gerufen, um diesen gerechten Wünschen zu entsprechen und zu wicderhollenmalcn wur« den Regierung uno Rcichsralh eingeladlu, einen Gesetz« enlwurf über die Verlängerung der von dcr Südbahn unabhängigen Nudolfebah:, bis ans Meer nach Trieft ein. zubringen. Die Nuoolfsbahn ist berufen, unscier Indu slrie den Weg zum eigenen Mere anzubahnen und für den Norden und Noroosten Hliropa's die leichteste und natürlichste Heerstraße de« Handel« gegen lxn Orient und zu dm jenseits dee Suez«Canal« gelegenen Länder« zu werden. Die ^inie ^ all - Prä wald - Trieft war ba5 Resultat längerer eingehender Studien, und dieses Pro-> jcct wurde auch von dcr öffentlichen Presse wärmstens unterstützt. Eine gemischte Commission sprach sich bereits im Jahre 1A72 über die Schwierigkeiten des Prcdil' bahnprojectcS und über dcn Vorzug der lacker Kinie aus. Wenngleich irgend eine irrige Ansicht Negierung und Rcichsrath abhalten sollte, das Project Kack-Prawald-Trieft zu acceptiercn, so sollte die llar aufliegende Passivität der Rudolfsbahn allein beide gesetzgebende Fattorcn zu einem schnellen Beschlufse zu gunften des lacker Projectes vermögen. Die Verlängerung der Rudolfsbahn bis Trieft wlrd unserem Handel und der heimischen Industrie unermeßlichen Nutzm bringen und dem drohenden Verfalle Triests entgegentreten. Nur wcnn die Rudolfsbahn unabhängig bis Trieft reicht, dann tann sie eine Wellbahn genannt werben und dann tann man sagen, daß sie eine Berechtigung hat zu cristieren. Die Petition wegen Herstellung der lack« ttmie trägt mehr als 4000 Unterschriften; für diese Anie sprechen mehrere Provinzen, Communal» Vertretungen und Handelskammern. Die Vinic Taroie» Preoil.Triesl ist mit 33.075,318 fl., die Nnie iiack-Präwald.Trieft mit 24.427,12'^ fi. praliminicrt, überdies letztere um 4 Meilen türzer als erstere. Gel der Linie Tarvis.Predil-Triest sind die großen Schneefülle und Erdabrutschungcn auf dem Predil und die während des Winters drohenden Verkehrsstörungen, die großen Kosten für Tunnels und Verschültung deS raibler Sees und die bedeutenden Steigungen zu bedenken, während die lacker kinie unstreitbar größere Vortheile in Aussicht stellt. Nur die ^inic ttack>Präwald^riest (Servola) bietet also die Möglichkeit, in ,lnadl)ünssia.cr Weise unsere mari» time Kagc nutzbringend ;u gestalten. Die Prcdilbahn wäre nur eine neuerliche solcunc Bcträftiaung von all dem, wodurch die Interessen Oesterreichs geschädigt wurden, indem man sie denen ocr Süobahn unterordnete. So viel steht fest: Dir lacker Hahn würde die handelspolitische Entwicklung Tricsls und die der ganzen Monarchie fördern, während die Preoilbahn beide unter< graben würde. Der Verfasser schließt: „Mögen diese Verachtungen der Billisskrit, dcr Einsicht und dem Patriotismus des Parlaments empfohlen sein, auf daß es bei der bt' vorstehenden Verhandlung einen denselben entsprechenden, entscheidend cndgiltigcn Beschluß fasse." — (D,e i?°ndwirthschaft«-Oesellsch»lt für Krain) hielt am Ä. d, im Veisein be» Herrn l. l. Regierung«-lalhes Rillcr u. N o t h und de« Herrn Landeshauptmanne« De. Riller o. Kallenegger eine NuSschuhsihuntz ab, verh«nd« lullgSgrgenslilndc. l. 2» wurden die Modoliliiteu und Zuweisungen jestgesttlll, wornach dic Klaatesul-ornlion von 2000 fi. zur Vrrichtung von Wasserttänleu l« Inuerlram ;u vertheilen stud üi. Der Enlwurj emer Kundmachung für ViemnzUchler mit besondere VerUctsichtigung der Schullehrer wurde genehmigt. Vou der beantragten Nnschafsnug nrucr Vicnenstötle wnrde »bftaud genommen, nachdem solche bereit« im i!anbe Kram verbreitet sind. 2« werden dafilr Prämien von 2^) bi« lt5 st. ausgeschrieben. 3. Fllr SeidenzUchter werden Grain« angelanst und n» de» halben Nnlauseprei« weiter abgegeben werben. 4. Fllr rig«r Leinsamen wirb ein Vetrag von 30l) fi. «u» der subvention bewillig! und um billigeren Prei« an sewerber erfolgt werden. 5, Die mit Uliternchl in der Bienenzucht sich vorzüglich beschäj» ligeuben Schullehrer werden mü Vildertafeln fllr Vienenlüchler betheilt werden, - (Aus dem Verein«leben.) Dir ordmliche O«l neralveljanimlung deö UnletstUyungsvelems der laibacher Ober -reals chule wird an, 7. Jänner um 10'/, Uhr vormittag« i» Lehrzimmer Nr. ü deS Oberrcalschulgebzudes (I. Stoll) abgehallen. Tagesordnung: Heschäfle und Ucchenschaflsbericht, Vieulvahl des Ausschusses. Statutenberathnng. (Die p, t. Mitglilder »erden namentlich auf den letzten Punlt aufmertsam gemacht.) - (Eine großartige schlittenfahrt) von kaibach nach Lauerza wild am Mittwoch den «. b. ßallfinden. Die »bsahcl erfolgt au« der Stcrnallee um 2 Uhr «»»chmitlag«. Iheinahm»« lustige wollen bei Herrn F. Malschll jHauptplay) oder in der Vuchhandlung v. Klrinmayr und Vamberg ^ternallee) rechtzeitig Karlen u 1 ft. lllsen. — (Zur Faschingssllison.) In da« 2omll6 fllr d«« 3urislenllänzchen wurden gewähl» dic Herren: Regierung«' slcrclilr Dr. Riller o. Vssleneck, «ezirl«commiffill Werglein, »c« gierungsconcipist Hras Marenzi, die Concept«plal!icanten Vacke« und Dell'Lotl; kandesgerichlsrath »aron Rechbach, die Gericht«-adjunctcn Klauser, Dr. «ran« und Milhlelsrn, d,e Nu«cultanten Polec nnd v. Slrahl; Finalizprocuratursconcipist Dr. v. Rllhling, FlNllnzprocnrlllurs^unceplspralticanl/tnSuil, «bvocaturscanoibal Doclorand v. Wurzbuch und Notar Dr. Ribltsch. — Das Ty-pographeN'Krilnzchcn wi.b am 16. d. im freundlichen, ge» räilmigcn und frsilich dccorierten Glaesalon dlr Lllsinoreslauration slatlfiüdcn. Die (iinlabungslallen werden bereits ausgegeben und sind Linlritlelarten m den Buchhandlungen v. Klrinmayr H Vam» berg und Kleer zu haben, Da«> illeineitragni« wird der Vuch, dl»cter,Inval,bcnf°nd«ll>fsc zugeführt werden. Vei der Veliebtheit, welcher sich die Tanzunterhaltungeu der Ii!nger Oulenberg« all« jährlich erfreuten, isl eine recht lebhafte Theilnahme m,t zu erwartrii. - Wie man »n« benchlel, wird von dem Nu«, Ichusse dc» Männerchore« der Philharmonischen Vesell« schal, null, b,»^ si„ der Vereinsftaluten werden die p, t. Herren Verlinsmitgliedcr ersuch«, möglichst zahlreich zu erscheinen. Laibach, am 27. Dezember 1874, Vom Ausschüsse des krainischeu Oarteubauvereiues. ?r. vodsrist H. H. llörisck Ix»«»!!!-«« .,!«,!, ÜN!<,K« ^!>!!>«i!ui!^ IU m«> «!»e ''ONl' rcioll«» Xu«^i»!i! »llos >ilen llilüdel V0l> ljen e>ns»ell»t«l! !»>8 l<« <^«n <'I«jfÄl»!«!«lel! un> I^»^«i- li»l»on unll »oobol! clen ^eze» Neu! Sehr nett und höchst praktisch! Tuch-Halbfchuhe oie iu der Kälte den Fuß warm, im Schnee denselben trocken er-halten und am Ei« nicht rutschen. Leicht an- und auszuziehei,. Zu haben bei Neueste Post. (Originaltelegrammc der „Laib. Zeitung.) Wie», 4. Jänner. Prozeß Offenheim. Die Per. lesung de« Anllagt'NcteS dauerte über drei Stunden, bis 3>/, Uhr. Der Vorsitzende verlas hierauf die Ent scheidung des OberlanoesgerichttS vom 16. Dezember auf die Verufung des Nngellagten, lahingehend, daß alle Punkte des Nnllagt'Nctes, ausgenommen Punlt Vlil (Gebührenvertürzung) aufrecht erhalten bleiben, dieser Punkt aber von der Anklage auszuscheiden sei. Um halb 4 Uhr Vertagung der Sitzung auf morden. Pest, 4. Jänner: „Pesti Naplo" meldet, der Fi. nanzausweis bis November 1874 ergebe gegen das Bor, jähr eine Mehreinnahme von 1.000,000 fl. bei den di< recten und von 3 Millionen bei den indirecten Steuern. — Die Nachrichten über eine beabsichtigte Reichstagsauflüsung werden uvn „Naplo" dementier!; schon wegen der großen Ugendenanzahl sei vor Mai nicht an den Schluß der Session zu denken. Paris, 4. Jänner. Serrano ist gestern in Bayonne eingetroffen. Die Armee in Guipuzcoa und das Ge> schwader proclamicrten Alfonso. Man versichert, der Herzog Eheste übernahm den Befehl über die Nord« Armee. Bei der gestrigen Asseinblöwahl im Departement der Oberpyrenäen erhielt der Bonapartist Cazeaux 19.000, der Septennalist Alicot 16,000, der Republikaner Brau haubau 13,000 und der Legitimist Puysegur 1800 Stimmen, es ist somit engere Wahl nothwendig. Paris, 4. Jänner. Dem „Moniteur" zufolge steht eine Kundgebung des Marschalls Mac Mahon über die gegenwärtige Lage bevor. Lissabon, 4. Jänner. Die Cortes wurden er öffnet. Die königliche Thronrede hebt die freundliche Aufnahme der an die brasilianische Regierung gerichteten, wegen der Vorgänge in Para erhobenen Reclamation«»» hervor, und erwähnt der Vorlagen betreffs des Volks schul-Untcrrichts und der Vollendung der Eisenbahn, bauten. Telegraphischer Wechselcurs vom 4. Jänner Pap,e?-«eule 69 95 — Silber-Rente 7l, 10. - 1860er Staals-Anleheu IN 25. - Vanl-Nctien I<>01 Lrebit-Nclieu 224 50 London N')60 - Silber 104 80 K.t Mün,-Du-cateu Nap«leon«d'or 6 «9. Wie«. 4. Jänner 2 Uhr. Schlußcurse: Treblt 224 50, Ungto 1il7 25, llmon 104 75, Kraucobanl 51—. Handel«!,«., l 66 -, Vere>n«bllns42 —, Hypolhetarrciilenkan!'- - . allgemei. > «augesellschaf« 26 -. Wiener Vaubanl 40 50. Unioilbaubanl 2 fl. S. 475 Nr. 6 und S. li'0 Nr. 44; je 3000 fl S. 475 Nr. 55 und S. 2287 Nr. <-<)! ,e 15>00fl. S. 132 Nr. 3l, s. 2^08 Nr. 23 und S. 2287 Nr. 17; je w 0 fl. S. 239 N». 88. S. 655 Nr. 37. S. 2016 Nr. 66 uud O. 2693 Nr. 6, Nm 4 Iiluner. hotel Htadt Wien. Gelles und rvviuger. Meiseude. und Hl Vacler, Wieu. - Äajer, Lalovic. —' Savinscheg,' Vutsbef,^ Mottling Hotel Elefant, »allantia, Planma. — «aron Lang. «lagensun. — Greisloller, »leinstätten. — Vlagne, Verwalter, 5rolsen< bach. — Vuterseg sammt Frau, Trieft. — Dr. Dollar sammt ^ Frau, Unlerlrain. ^ Hotel Europa. Hobel, «raz. — Mihaljevik, Holzhändler, Sisstt. > - Vay, «es., Ungarn, — Pegam, Oberinczemeur, Pola. ^ v«ierischer Hof- Pogatnil, Oberlram. — Fromm Anna, Wieu vtohren. ^.'eslouil), Geschäftsmann, Planina. Theater. Heute: Zum Vortheile der Schauspielerin Maria llla us. »M » fi« milian I., Kaiser von Mezico. Historisches Zeitbild in 6 Abtheilungen von Dr. Hugo MUller. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. u u. »)t«. 744 ii —lie O. schwach Nebel 4. 2 , «. 742uz — 6» O schwach Hohenuebel 0«, 10 « «ü. > 741 ?o ! — 8,4 O. schwach sternenhell ! Morgens Nebel, bl« nach Viltlag anhaltend, dann einzelne Gonnenblicle. Abends heiter, sternenhell. Das Taaesmitte! der Temperatur - 9 0, um 62° unter dem Normale. Verantwortlicher Nedactwr: OttomarVambe^rg. ^N^vs<>«^/>vi^t Wien, 2. Jänner. Die Vörse war bei im ganzen gar nicht ungünstiger Stimmung doch geschllftslo« Die scheinbar bedeutenden Lursveränderungen haben ihren Ursprung V^i l^ll vkN^/l. nur in der Detachierung der fälligen Coupon«. «,:^ ) ( ... 6985 69 95 Trebitanftalt........22750 227 75 Oesterr. Nordweftbahn .... 148 50 150 — Siebenbllrger.......7770 77x0 »eliruar^ ^^"^ l 69 85 69 95 Lreditanfiall, ungar.....214 2', 2»4-75 Nudolf«-V°hn.......146— 146 50 Stll°l«bahn........140- 140 50 ^n«,r./ l . . 7b 7510 Depositenbank........,22 124 - StaatSbahn........»99— 300— Slldbahn k 3«/,......,09- 10935 «!!3. ^ Silberrente ) 75. . 7519 <5«c°mpteanst°lt......858 — 862'- Sudbahn.........12? 50 128 — „ 5«/,......94 80 95 ?«l, ,«39 . . 268 273- Franco-Vanl .......5175 52— The,iß-Vahn........189 50 191-- SUdbahn, Von«......22150 223-' ' ,^ . 104- - 104 50 Handelsbank........67 50 67 75 Ungarlsche Nordoftbahn . . . 11« — 117 — Ung. Oftbahn...... 67 25 67 50 " ,V^ . ,1150 112 Nationlllbant.......1001-1002- Ungarische Ostbahu.....54- 54 b0 «^l»««««-I 1860 zu 100 fi. . - N5— Il6-- Oesierr. Vankgesellschaf« ... -— -- Tramway-VeseUIch......I22-- -- ^ .. « Vr,V«»«,e. 1864 136 25 186 50 Unlonbanl ........108 25 108 50 Al' « « ^?3^ ^3'^ 125 Vereinsbanl........43 50 44 - vaugesellschafte«, «udolf«-k.........13- 18 50 PrämienanlehenderStadtVien 102 75 103 25 Verlehrsbanl 101 - 102 Mg. iisterr Vaugcscllschafl . 29-- 2925 Wechsel. Vlhmn, » ^. . , . - 98 - 98 50 .« . ^ ^^"" »angesellschnfl..... 4150 417b «"g«burg.........92 «0 92>70 «alizien l ^^"^ l 84._ 8425 Uctien von TrauSport'Unterneh- Frankfurt......... . 5410 5420 Viebenbüraeu l /"' < 7575 7650 «,,n«eu. Pfandbriefe. Hamburg.........5410 5420 Ungarn ! lafiung ^ 772!; 7775 Gtld War« Mg. ofterr. Vodencredit . . . 957b 962b London .........11050 11075 Donau-Regulierungs-Lose . . 97.50 97 75 Alföld-Vahn........132 - 132 50 dlo. in 33 Jahren 86— 86 25 P°"« .........4410 44 20 Ung. Vlsenbahn-Anl.....98 50 98 75 «arl'Ludwig.Vahn.....240 240 50 Nationalbaul ü. W.....9450 9460 «elosorteu Ung. Prämim-Anl......82 82 50 Donau Dampschiss.«Gesellschaft 427 - 439 - Ung. Vodencredit......86 70 87 - V,n ' ^^, Wiener Communal - «nlehen . 89 6<> 89 80 Llisabeth-Weftbahn.....189 189-50 Ducaten .... 5ft 28 lr 5 fl 29 lr Elifabelh-Vahn (Linz.Vudweifer ^rl0Nt«lten. Napolensd'or . . 8 . 89 « 8 '' 90 .. «ctlen von Vanlen. Strecke).........- - ^ " Elisabeth.-V. 1. Cm.....- - 93-50 Preuß «assenscheine 1 „ 64 « 1 I 64', . V«ld W»» jterdinands-Nordbahn - 1900-1905— sserd.-Nordb.-S.......105.60 105-90 Silber ... 104 „ 80 «104 I 90 ^ ^«,.,-O.nt........14150 141-75 Franz - Joseph - Vahn .... 183— 18ii b0 Franz-Joseph-«.......10010 10030 ------------- Vierem........39— 1(0- Vemb.-Lzern.-Iassy-Vahn . . 14«-- 143- Val. ilarl-kudwlg.«.. I. Em. . I0I— 10350 «rainische Vrnndtnllaflungs-Obligationen. «obencreditanfta't..... ' l.'loyl»«Oesellsch........4S1 - 4«U— Oesterr. ««ldwtft.«.....9b— 9b'2b Privatnotiernng: Geld 66 50, V«, - -