v?n« «r yeunaen mnzelimmmer j so ?rr. t07. Moilbor, Donnerstag den T0. Mai tS2S SS. Jahrg. OchkMseIW»s. Ve?v»??«>G vu« Zuslelten . ... 2,^^ vurch Poll . ... k^u»tand, monaittch . . , ZO. einzeinumm«, 0m I ». d»» 2»« Ve< vejietlunz ve? Zettuny ist d« i^donnemenl»delra Mariboe del der ttdmlnijtratio« der Zettuna, t»»ie dei allen grv^r«n ^«non«ii. Speditionen d« t» iwslo«»«». Der Krieo in und um Skina ^ch— M a r i b o r, S. Mai. Die Alarmmeldungen aus dem Reiche der Mitte bilden eine eigenartige Begleitmusik zur Völkerbundssymphonie, zu de? chronisch verschobenen Abrüstungskonferenz und zu den Verhandlungen über die Friedenspakte. Nach den Berichten aus japani^ scher Quelle sind es die bösen Chinesen, welche die unschuldsvollen Japaner mench' lings überfallen. Wer's glaubt, zahlt einen ?)enl Wenn man die Sensationsberichte über das ^Blutbad" liest, das die südchlnc-fischen Truppen bei der Einnahme von Tst.« nansu unter der japanischen Bevölkerung angerichtet haben sollen, dann muß man sich an die englischen Berichte über die „Greuel in Nanking" erinnern, die sich gleichfalls als Schwindel entpuppten, fabriziert zu dentselben Zweck, nämlich die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas zu bemänteln. Viel mehr Glaub-wiirdigkeit verdienen die Meldungen aus chinesischer Quelle, wonach die kämpfe mit den Japanern entstanden find, weil diese versuchten, die Bahnhöfe gewaltsam zu be-setzen und unter ihre Kontrolle zu bringen. Es ist ausgesprochen imperialistische Politik, die Tokio betteibt. Ein starkes Expe« ditionSWrpS ist nach Gchantung entsandt worden, Tfingtau wurde besetzt, obwohl es auf der Washingtoner Konferenz den Japanern abgesprochen wurde, nach T s i n a n f u, da« die chinesischen Süd-truppen den Nordtruppen abgenommen haben, sind Verstärkungen unterwegs, und die aus Tokio gemeldeten militärischen Ma^" nahuien kommen einer Mobilisierung aller außerhalb Japans stehenden Truppenteile gleich mit der ausgesprochenen Absicht, den Nordtruppen Sukkurs zu bringen. Da liegt es nahe, diese AnnezionStaktik dadurch zu verschleiern, daß man den.Südchinesen Greueltaten andichtet, indem man sie durch Offensive zum Widerstand zwingt. Haben die Japaner doch seit einiger Zeit offen für die Nordchinesen unter Tschangtsolin Partei genommen. Mnn jetzt von den Japanern die Meldung verbreitet wird, daß dieser ihnen Hilfe durch Lieferung von Waffen und Munition gegen die Südchinesen angeboten habe, das Angebot aber zurückgewiesen wor den sei, so kann man über diesen Versuch, das Bündnis zu verdecken, nur lachen; denn in Wahrheit sind eS^ die Japaner, die Tschangtsolin mit Geld, Waffen und Munition unterstützen, um den Siegeszug der Südchinesen, deren Ziel Peking ist, aufzuhalten. Aber auch diese sind nicht ohne Bundesgenossen. Wo sie zu suchen sind, darüber gibt die Meldung der „tzavas" aus Tsingtau Auskunft, wonach dort sieben a m e r i k a-n i s che Unterseeboote eingetroffen sind, In der Tat ist die Ä n i o n der G e g e n-spieler Japans. Hat die Washingtoner Regierung doch mit T s ch.a ngkaischek ein politisch-wirtschaftlick)es Abkommen getroffen, das dip Anerkennung' der Ninking-Regierung enthalt, und,deren. Protest gegen die japanische Truppenlandung ist denn auch nach Washington berichtet worden. Die Union hat ein entscheidendes Interesse an einem unabhängigen, selbständigen China, das ein Gegengesvi^ gegen Japan und. letzten Endes auch ge^n England bilden kÄniUe. Das ist oi^eicht der Kernpunkt des Amerikll ills Agenspieler ZaPiis Neuerlicher, jedoch erfolglofer Angriff der chineMchen Glldtruppen Japans „Militärischer Spaziergang" nach China und die Gefahr weiterer internationaler DerwiSlungen TU. P a r i s, 9. Mai. Meldungen a»tS Gchanghai besagen, dah die ckiinesischen Süd truppen in Tsinanfu, über das Ultimatiiin Japans erbittert, trotz der gegenteiligen Be fehle Tfchangkaischeks die Japaner neuerdings angegrissen haben. Die Chinesen, auf welche die Japaner schweres Geschilt;fcuer richteten, wurden zuriickgeschlagen u»d erlitten schwere Verluste, zumal noch ein Pulverlager in ihren Stellungen durch einen GranateneinMag in die Luft flog. In Tsingtau werden in den nächsten Tagen ,vei tere 18.00« Mann japanischer Reservetruppen erwartet. TU. Schanghai, 9. Mai. Zu den neuen Kämpfen in Tsinanfu wird ergänzend gemeldet, dah die japanischen Militär- behörden die ausländischen Konstiln davon verständigten, das; militärische Operationen jeden Augenblick beginnen können. Den Kon sulaten wurde ein Sonderzug flir die Beförderung aller in Tsinanfu befindlichen Ausländer nach Tsingtau zur Borfiigung gestellt. Dieser Zug verlieh mit 70 Ausländern Tsinanfn noch vor Beginn der Feindseligkeiten gestern vormittags. » L o n d o n, 8. Mai. Angesichts der Absicht Japans, die Schantung-Halbinsel in der nächsten Woche durch General Uga ? i als Oberbesehlshaber einer Triippenmacht von 25.W0 Mann, 19 Kricgsschissen und 140 Mugzeugen besetzen zu lassen, hat der amerikanische Botschaster in Tokio die ja- panische Regierung wissen lassen, Amerika erwarte, das; Japan sich nicht zu voreilig«» Schritten Hinreisen lassen werde. Amerika» Nische Minister sollen gestern abends erklärt haben, dah Amerika jederzeit in der Lage sei, mit seinen Streitkräften in Ostafie» ebenso viele Truppen znr Besetzung chinesischen Gebiets bereitzu^lten, wie Japan z« entsenden gedenke. In englischen Regiernngs kreisen ist man über die Entwicklung der Lage einigermaßen besorgt, weil man weih, wie nervös Amerika sofort wird, sobald ei» ne länger dauernde Festsetzung Japans in China möglich erscheint. Bon englisk^r Sei» te wird .'.weifellos der Versuch gemacht werden, zwischen Amerika und Japan zu oe?« Mitteln. Wieder ein politWer Mord! LM. B e o g r a d, 9. Mai. In kofovska Mtroviea wurde gestern abends lter ehemalige Diemijet-Anhänger und einstige Ab geordnete der demokratischen Partei, R a-z l n G a f u t, von einem unbekannten Täter durch die Fensterscheibe des Cafs „Nje-dinjenje" durch einen Revolverfchuh nieder- gestreckt. Der Bevölkerung bemächtigte sich eine fieberhafte Erregung. Der Attentäter konnte nicht ertappt werden. Bor einigen Tagen wurde ein Attentat auf den ehemaligen albanischen Finanzminister Achmed Za-kli im letzten Moment verhindert. Hungersnot in Metochien LM. B e o g r a d, 9. Mai. Wie aus Me-tohlja berichtet wird, befindet sich die dortige Bevölkerung infolge der Hungersnot in einer furchtbaren Lage Die Menschen näli-ren sich meist von .Gras und Wurzelwerk. Der Staat hat zur Linderung der Not noch nichts beigetragen. Di? NerSlkerung ist verzweifelt und hofft noch einzig und allein auf eine Intervention der Abgeordneten. Ettvas für Sie! e«p7ele«5«etttk EInüsAk vo« ?ttnm«g5g^ seftenke in ildken. Sola-«. 5ttderw»ke» dei 474, Narldoe Ltvjec Ziie«e«»O »I « Das Fwgprvgram« der Vremin^-Flieger in Amertt« Die Lage in Rumänien LM. B u k a r e st, Viai. Der Exekutivansschub der Zaran'ii»s"''artci liielt gestern abends unter Vorsitz Manius eine Vollsitzung ab, die sich in erster Linie init der politischen Situation b?s'h:if!igte. Da die Regierung die Pres?fr?il;eit sast vollkommen altgeschnttrt hat, droht die Zaranistenvartei mit der sosortigen Einstellung ihrer Presse, und zwar mit der Drehung, sich anderer Mittel im Kampfe gegen das Regime Bra-tianu zu bedienen. « B u k a r e st, 9. Mai. Die Suite des ehemaligen rumänischen Kronprinzen Tarol, der bekanntlich den Answeisi'ngsbe- fehl erhielt, versucht mit allen Mitteln die englische Regierung znr Rlickgängigmachnng ihrer Masknahme zu bew^gell. Die englischen Zeitungen billigen die Haltung des ^tabinetts. Es wird betont, man könne sich wcgen Carol nicht mit Rumänien ttberwer-sen. Bela Kun LM. W i e n, 9. Mai. Der „Reichspost" zufolge habe die Sowjetreqicrung hinsichtlich B^'la Kuns noch nicht ihren Standpunkt bekanntgegeben Die Sowjet-Gesandtschaft lies^ eine Mitteilung ergehen, daß sie vom Wiener Aufenthalt ^tuns nichts gewußt hätte. Die Untersuchung wird in einigen Tagen abgeschlossen sein, worauf Bela Kun vor die Schranken treten wird. sQsic»»« //cttlc^LQ Börsenberichte Zürich, 9. Mai. Devisen. Beograd 9.1325, Paris 20.42, London 25.3225, Newyork 518.90, Mailand 27.A1, Prag 15.38, Wien 7:^, Budapest Bcrlin 124.13, War- schau 58^15, Brüssel 72.15, Bukarest 3.20, Sofia 3.745. von den Mächten geschürten Bürgerkrieges, bei dem Japan auf der Seite Nordrl)tuaS steht, während England, Frankreich, Italien sich fi'trs erste abwartend vergalten und Sowjetrusiland, das sich mit den lommunl-stischen Elementen Südchinas liiert hatte, nach deren Unterdrückung. einigermasM kaltgp.stellt ist. Wie diese Wirren sich weiter gestalten werden, das läsjt sich noch nicht mit Sicherheit übersehen, aber offenbar haben es die Japaner auf einen „militärischen Spaziergang" n»ch China abgesehen, was wiederum angesichts des Interessengegensatzes zwischen Japan und der Union die Gefahr weiterer iilternationaier Berwicllun geu eiuschlies^t' Die Ozeanflieger sind am 3. Mai mit der Junkers-Maschine „F 13" von Washington nach Newyork zurückgeflogen. Sie haben von zahlreichen anierikanischen Städten Einladungen erhalten, die sie aber nur zum kleinsten Teile annehtuen können, da sie bald in die .^X'ilnat zurückzukehren wünschen. Es wurde daher folgendes Besuchsprogramm festgelegt: am 9. Mai Eiupsang in Philadelphia. am 10. Mai Flug nach Chicago, am II. Mai Empfang dortselbst, am 12. Mai Besuch Milwaukees, ain 14. Mai Flug nach St. Louis, am 15. Mai Empfang daselbst, am 17. Mai Empfang in Detroit, am 18. Mai Flug nach Boston, ain 19. Mai Clnpfan<^ in Boston. Der Flug soll entweder mit der „Breinen" oder mit der „F 13" ausgeführt werden. msleiiMlilsIme wr unser ölstt in PVKZZ: W . j (pickler). IM veräea so tort prompt eltsäixt .'li.. 107. Donnerstag, W. Mai. Majestät lm roten Iwßlond MWWU^M Tos (Eintreffen dc^Z Königs von Afghanistan auf dem Bahnliof in Moskau. Von links Nack) rechtS: Kriegsminrstcr W o r o- s ch i l o w. Präsident K a l i n i, Wnig A nl a n U l l a h und der afghanische Gesandte in Moskau. Die Ausgrabungen von tlr Dltt ülttste blsher ousgesundene Königsgrav bloßgelegt Ein weiteres Königsgrab wurde lzon (5. Leonari» W oolle y bloßgelegt. (5s war im Al.^rtum geplündert worden; die Wa^' chen lagen am Tor, aber dieses stand offen, und die Kamniern waren leer, mit Ausnahme dessen, wav die Räuber übersehen hatten, ist wahrscheinlich das älteste der bisher aufgefundenen ^iönigsgräber. Architektonisch ift bcmerkenÄvert, indem die ganze Hi>hle vom (Ärab ausgefüllt wird, drei gewölbten Kanlinern, aus Kalkstein gebaut und mit den: glei6?eu Bruchstein überdacht; in jeder Li aminer sind ein Teil der gekragten Trecke und das apsisfi^rnuge Ende intakt, ttnd die Mauern zeigen noch vielfach den schönen Kalkftuck, ulit dein die grobe Steinfläche verputzt worden war. Trotz der Plünderung bot das Grab manchen Schatz. Ein außerordentlich schöner Satz Mnschel-plättchcn, mit Tierszenen graviert und in Lapislazuli gerahmt, kan: von einem Aer-brochenen Spieltisch; dann gab es viele Perlen, einige mit (Einlegearbeit verzi'.'rte Muschelgriffc von Stäben und ein golden.?) Becherchen. In der Kammer des Königs lagen anl Boden zwei Ziergegenstände aus Silber und (^old. (Gleichzeitig war die Arbeit im grossen H?f gefördert worden. Der nnttlere Hof ist Meter lang und 52 Meter breit nnd war von einer drei Meter tiefen Schicht zugedeckt. Der Hof ist ein wesentlicher Teil des großen Tempels von Nannar, der Mond- gotthcit, und steht in enger Beziehung zu dem Ziggurattnrm, vor dem er liegt; er bildet eigentlich eine untere Terrasse des Ziggurat und gehört zuin selben Koniplcr, da die (^renzmauern fortlaufen, und einige (^)ebäude vom unteren auf das obere veau gezogen sind. Diese gestufte, zun: Turi.l emporführonde Terrasse ist die grandiose Anlage, die Ur-Cngur plante, der Begründer der dritten Dynastie von Ur; do6) der jtönig erlebte die Bollendung nickit. Sein Sohn Dnngi und sein Enkel Bur-Sin seilten das Werk fort. Die Gral-ungskampagne wurde (5nde Feber beendet. Die 'Glinde, soweit sie nicht dem Irakinuseum überlassen wurden, sind nach London geschickt nwrden, wo sie in den Laboratorien des Britischen Museunis gereinigt und restan-ricrt werden. Heer tn Innsbruck swdittasden LsTldsleute t« Anwesenheit eines zahlreiche« Publikums empfangen. Bundesvorsdand-Etellver-treter Dr. Andorf entbot den Gästen herzlichen Willkomm und ließ seine Be-grüßungsans^ache unter Hervorhebung des cvstmaligen Besuches einer fremdsprachigen Sängerschaift und unter besonderer Betonung des diesem Besuche zugrunde liegenden kulturellen Berftöndigungsbestrebens i« den Dank ausklingen für die freundschaftliche Unterstützung sfreier (Yesangsbetätigung der deutschen Volksgenossen in Südslawien. Un^ 6 Ilihr abends fanden sich die Gäste unter Führung vvn Innsbrucker Sängern beilm iAnd?e), wo diese Horden endgültig geschlagen wurden, brachen auch für unsere Gegenden ruhigere Zeiten an. Nun begiann die Kolonisation und Hand in Hand damit die neuerliche Ehristianisierungder verödete« 4^eyenden. So konnte nun der weitblickende und tatkraftige ErHbiscl>of von Sal?^urg ,E b e r h a r d tt. (IM)-lSM anläßlich des vierten Laterankou^ils (ISlö) den Papst Innozenz ill- (llW—erfw^, drei neue untergeordnete Bistümer in Chiem-see, in Seckau u. in St. Andr e ä im Laivanttale, wo sich seit ISl2 ein Chorher-ren^tift bef einen Bischof einzusetzen, diesmal noch nicht zur AuS-sichrung kam. Doch Erzbijchof Eberhard gab seinen Plan keineswegs auf. Denn schon im Jahre l225 wiei>crliolte er dem Papste Hv-norius III. —1227) sein Anliegen mit der Begründung, er sei nicht in der Lage, für seine ihm anvertraute Herde in diesen entlegenen, unwegsamen Gegenden selbst zu sorgen. Gerne eMllte der Papst diesen Wunsch. Nachdem! die nötigen Vorbereitungen beendet worden waren, st0 gegründeten gegen-"'nrtigen Li^thedrale des fil. Johannes d. T. '.'ierlich inthronisiert wurde. Zu dieser Zeit ir-urde auch vom Grafen I u g n y der geqcuwärtige bischössiche ^last erworben lind hergerichtet. Seit dieser Züit nlnfaßte die Diözese das -lanze steirische Unterlaind. Als nach dem Weltkriege die nenen Staatsgrenzen festgestellt wurden, wurden im Jahre 193.'^ den neuen Swatsgrenzcn entsprechend auch die Diözeseg'l'enqen neu geregelt. Außerdem wllrde am 1. Mai ti>?4 das Bistum, das bisher eine SiissragandiSzese des Salzburger Erzbistums war, aus dem bisherigen Verbände ausgeschieden und unmittelbar dem päpstlichen Stuhle untergestellt. So entstand im Laufe von 700 Jcihren ans der ursprünglich kleinen die heutige große und jltol^ Lavanter Diö^ie. Das Bistum Lat>ant hatte seit sein« ^ine wichtige kulwrelle Aufgabe zu erfüllen, denn es sor^ite fi'ir die höchsten geistigen Guter ihrer Angehörigen: für die Religion und silr die Sittlichkeit. Noch bedeutender wurde diese Aufgabe, als dse Residenz der Bischvfe in lNlsere Stadt ÄbeR-trage,! wurde. Denn seitiher vereinigt die Diözese geistig und kirchlich das ganze chv-malige steirische Unterland. Unsere SdaVt aber,' die zu dieser Zeit ein bescheidenes Brovinzstädtchen mit kmlm etwas üb« 4.000 Einwohnern war, wurde so der geistige Mittel^'unkt des Landes. So wurde auch der Grund für die heutige Bedeutung der Stadt gelegt. Feierlich läuten heute die Glocken unserer Stndt und verkündigen das bo^e Feist. >?^eierlich, fros) nnd stolz schlagen i^eute ainh die .Herzen aller '^^ürger und Heller Jub<^ erfüllt heute die Stadt, das Land, die Diözese ... M^^ge der .?>err, der die Schicksale der Menschheit leitet, den .^''irten nnd die Herde seinen und besl.l)i'l(;en nnd ilinen noch in ieriier Zukunft viele l^lückliche Tage ver- leilil'n MarVsrft«? Kskimg Ur. VvMMNoy, Mlck. sZ^i cA/ Hrau DMenz über ihr Travsozeanflugprl^elt Die Wieuer Schauspielerin Lilly D i l« n.z äußerte sich gegenüber einem Mitar-!b^er des ^8-Uhr-Abendblatt'' solgender-^Mlchen: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen M/können, daß jetzt unser Ozeanflugprojekt ^Wändig unter Dach'und Fach ist. Wir sstod fix und^fertig. Jn^den allernächsten'Ta-!glm vielleicht''.schon wird der zweite deutsche kOzeanflug eine Tatsache sein. Seit Lind-^bergh den Flug über das'Weltmeer antrat, ^hat mich der Gedanke, es ihm gleichzutun, i^e wieder losgelassen. Ich habe das Theater vergessen, und nichts anderes lebt in mir ^als die <^che, der ich mit meinem ganzen 'Sein gehöre. Nun bin ich so weit. Mein Traum, den Ozean als erste Frau' AU bezwingen, soll schon in wenigen Tagen ^Wahrheit werden. Es hängt eigentlich nur noch von der Wetterlage ab, wann Ristics^ Mld ich in Rudolstadt starten werden. Von MsttcS, dem ich mich anvertraut habe, habe ich die höchste Meinung, die man von einem Mcnsc!^n überhaupt haben kann. Sein ^emwentes Können, seine ^serne Entschluß-ilrast erregen bei mir immer wieder gren-zei^e Bewunderung. Mit diesem pracht-^llen Menschen als Fuhrer, mit dieser sa-imosen Maschine, die gezeigt hat, was sie Ämn, darf ich unerhört optimistisch sein -und bin es. Ich möchte unseren Ozeanflug pls rein sportliches Unternehmen gewertet ßoiffen. Alles, was wir wollen, ist, zu bewei-^ daß die deutsche Junkers-Maschine auch Anm zweitenmal über das Weltmeer trium-Meren wird. Bis jetzt geht unser Plan da-hw, vom Flugplatz Rudolstadt nach Bal-^nnel zuMegen, wo eine Zwischenlandung abßchtigt ist. Auf dem irischen Flugfeld d alle Borbereiwngen in vollem Gange. Stadt Rudolstadt hat unser Unterneh- _____in großzügiger Weise »gefördert. Es ist ^ Wnnsch der Stadt, daß wir den Ver-jk^Sflieger Bader als zweiten Piloten mit Ütthmen. Soweit ich aber die Absichten Ri-S kenne, der^ darüber allein zu entscheiden ..gede»tt>er,,alS zweiten Mann lediglich Fvnke^ ^ iw'^die'.'^ Besatzung aufzuneh- Mm rSmIsche Badeanstalt freloelegt! ^Die^ttSgrSbmigea im antikew Rom. » Die »Tribuna" veröffentlichte dieser Ta-^ intereffante Einzelheiten über die Aus-kgrabungen und Restanrationsarbeiten, die ^ antiken O st i a, der Hafenstadt des kaiserlichen Rom, unternommen werden. Die Mitigkeit der Archäologen besteht nicht nur kn der Suche und Freilegung der römischen Meberreste, es wird vielmehr nach modern-Men Methoden gearbeitet, indem man die Mfundenen Bruchstücke sammelt und sie an ^rselben Stelle, wo sie einmal als Ganzes gestanden sind, aufstellt und rekonstruiert. Co wird der Tempel der „Roma" und des August^iS die ursprüngliche antike Form zurückgewinnen. In dem Tempel wurde die Statue der I^oma victrix wieder aufgestellt, von der man vermutet, daß sie einst die Göttin der Kultur war. An der Front einer Basilika wurde mit sämtlichen ausgegrabenen Fragmenten ein Prächtiger Marmor bogen wieder errichtet. Es sind ganze Häuser aus ihren Ruinen wieder erstanden. Die Statuen, auf die man bei den Ausgrabungen stößt, werden nicht, wie bisher, in Museen, sondern auf ihrem alten Sockel am Fundort ausgestellt. Während der Ausgrabungen isti eine Badeanstalt vollkommen .freigelegt worden und ist nun mit ihren Sälen und Statuen wieder sichtbar. Es .wurden auch Kunstwerke von unschätzbarem Wert für die Kunstgeschichte ausgefunden. Die Ausgrabungsarbeiten haben in der letzten Zeit zahlreiche Wohnungen von altrö-mischcn Bürgern und der niedrigen Klassen angehörenden Personen aufgefunden. Meuchelmord an einem vier-Mrlgen Kinde Die Grazer Polizei hat Montag die Private Marie Tatzel unter dem Verdacht verhaftet, das vierjährige uneheliche Kind ihres Bruders Franz Pichl mit Arsenik vergiftet zu haben. Die Frau leugnet das ihr zur Last gelegte Verbrechen, doch förderte die Hausdurchsuchung eine Menge Arsenik zutage. Spät abends hat die Frau ein Teilgeständnis abgelegt. Man vermutet, daß sie die Tat im Einverständnis mit ihrem Bruder begangen hat, der für das Kind zu sorgen hatte und dem es eine Last war. Die ^.Verhaftete hat vor einigen Tagen das Kind'-ibefucht, das sich bei Pflegeeltern befand, um sich angeblich nach seinem Befinden zu erkundigen. Sie gab dem Kinde vergiftete Näschereien. Das Kind brach kurz darauf unter furchtbaren Krämpfen zusammen und verschied. Tragische» Snde eines mMchen Emigranten Borgestern wurde in einer abgelegenen Straße von Nizza der russische Wrst K r a-p o> t? i n in bewußtlosem Zustande aufgefunden. Kvapotkin, ein russischer Emigrant, arbeitete in NiM als Elektromechaniker. Er lvar ein mvrali^ haltloser Mensch und dem Alkohol verfallen. Er brachte die Nächte in sraigwür>digen Galstwirts^ften und Spelunken AU und suchte in alkoholisiertem Zustand mit allen möglichen Leuten .Hiändel. In stark berauschtem Zustand hatte er wieder ein Lokal besucht, »vurde aber bald wegen seiner Trunkenheit aus dem Gasthaus gewiesn. Auf der Straße fing er Streit mit einigen Burschen an und wurde durch Faustschläge zu Boden geschlagen. Bei der Einlieserung ins Krankenhaus ist er an den Folgen seiner Verletzungen erlegen. » Tie Untersuchung über den Mord an dem Fürsten Krapotkin in Nizza hat ergeben, daß d^ser von drei Russen getötet wurde, weil er mit ihnen im angetrunkenen Zustand Händel begonnen hatte. Doch hat es nicht den Anschein, daß der Tod den erlittenen Berletzunqen zuzuschreiben ist, sondern es scheint nachträglich Gehirnblutung eingetreten zu sein. Krapotkin ge^rte einer Iberühmten Aristo« tratenfamilie Rußlands an. Er war ein Neffe des bekannten Anarchisten-Fürsten Krapotkin. Während des Weltkrieges kämpfte er in der russischen Armee als Kavallerie-oiffizicr und später in derselben Eigenischaft 'in der Avlnee des Generals Wrangel. Nach der Niederlage des letzteren ging er nach Nizza, wo er als Elektriker in einem Filmatelier arbeitete. t. Todesfall. In Kozje ist vergangenen S-onntag der Oberlandesgerichtsrat i, R. Herr Dr. Karl GellngSheim verschieden. Der Verstorbene war lange Jahre Bezirksgerichtsvorsteher in Kozje, wo er nach der Versetzung in den Ruhestand eine Advokaturskanzlei eröffnet hat und genoß den Ruf eines vorzüglichen Juristen. Friede seiner Asche! ' ^ t. Offene Stellen. Sechs Aerztestellen für die medizinische Statistik bei den hygienisc^n Anstalten in Ljubljana, NiZ, Skoplje, Sarajevo, Novisad undTrogir sind zu vergeben. Monatsbözüge bis zu 4000 Dinar. Gesuche bis 10. d. M. an die Hygienische Abteilung des Ministeriums für Volksgesundheit. — Drei Chemiker- oder Technologenpraktikanten (absolvierte Hochschule) für die chemischen Laboratorien bei den Staatsibahndirektionen in Ljubljana, Zagreb und Subotica werden gesucht. Gesuche bis 31. d. an die Maschinenabteilung der Generaldirektion der Staatsbahnen in Beograd, VlajkoviLe ul. 2. — Zu vergeben ist ferner die Stelle eines städtischen Arztes in Ljubljana mit den Bezügen der 10. bezw. U. Rangklasse der Ge-meindebeamtcn. Gesuche bis 20. d. M. t. Sin „Wikingerschiff" in Schweden gesunden. Wie die schwedische Tagespresse berichtet, wurde in Galtabäck bei Tvaoker (Holland—Schweden) bei Grabenlegungen das erste in Schweden entdeckte „Wikingerschiff" ausgegraben. Dem Aussehen nach handelt es sich hier um ein altes Wikingerschiff, das aus dem Jahre 800 stammt. Es soll nun die gesamte Umgebung des Fundortes ausgegraben werden, da man vermutet, eine ganze Wikingflotte hier anzutreffen. Die Untersuchungen sind einer wissenschaftlichen Expedition übergeben worden. t Verhaftung eines Mörders aus offener Bühne. Vor einigen Wochen war in einem Haulse zu Neuilly eine Schneiderin ermordet und beraubt worden. Man kannte wohl den Täter,' ohne ihn jedoch fassen zu können. Man wußte, daß der Morder Berkehr mit den Markthelfern des Viertels unterhielt. Weitere Nachforschungn ergaben, daß die Markthelfer mit Vorliebe im Theater du Ghatelet als Statisten mitwirkten. In der Annahme, daß sich vielleicht auch der verdächtige Mörder den Nebenverdienlst im Theater nicht entgehen lassen würde, begab sich nun dieser Tage die Polizei hiMer t>ie Dl^ne. Tatsächlich sah man den Gesuchten in einer goldstrvtzenden und pelAverbrä.m. ten Unilform auf der Szene. Besondere Umstände ließen langes Zögern nicht ratsam erscheinen. Der K^missär trat auf den Tüter zu und verhaftete ihn auf offener Bühne, was begreiflicherweise im Publikuni große Aufregung hervorrief. Der Festgenommene leugnete zunächst, um sich dann, erdrückt von der Wucht der Indizien, zu einem Geständnis zu bequemen. —ik. Gkelettfund. In der Ortschaft Oplot-nica, Kreis Konjice, wird dermalen das seinerzeit dem Gastwirte I. K v a s, nun dem Holzhändler Franz I er m an gehörige Haus umgebaut. Beim Aufreißen des Dach, bodens fanden die damit beschäftigten Arbeiter unter demselben ein männliches Skelett, das von einem kleinen Kinde stammt. Das Skelett, welches laut ärztlichen Aus« spruches über zehn Jahre an Ort und Stelle lagerte, wurde über Anordnung der Behör. de auf dem Ortsfriedhof begraben; bezüglich der Provenienz desselben aber die nötigen Erhebungen eingeleitet. ik. Selbstmord auf de« Schienen. Am < d. M. früh fand der die Eisenbahnstrecke ßZloiljöane—Slov. Mstrica revidierende Bahnwächter nächst Poljöane auf dem Bahngeleise eine furchtbar verstümmelte Leiche einer Frauensperson, in welcher alsbald die 32 Jahre alte verheiratete' Keusch, lerin Rosalia U r S i L aus Razgorje bei Poljöane erkannt wurde. Die kommissionell« j^ststellung des Todes der Verunglückten ergalb, daß Rosalia UrZiö von ldem Diester Nachtschnellzuge erfaßt und getötet wurde Die Selbistnlörderin, welche ein Kind hin. terließ, soll den Selbstmord wogen häusli« ck)er Zerwürfnisse begangen haben. t. Diamanten in Brasilien. Jnl Fluß Ura guaya, in der Provinz Matto Grosse, wurden reiche Diamantenfelder entdeckt. Der Entdecker konnte auf der Stelle für 120.000 Dollar Edelsteine verkaufen. Tausende von Abenteurern pilgern nun in das Innere Brasiliens, wo das Leben dem von Klon-dyke und Kalifornien zur Zeit der Goldfunde zu gleichen beginnt. Als Zahlungs-mittel gelten allein größere und kleinere Diamanten, die reichlich gefund^ werden. t. Selbstmordversuch eines vergewaltigten Aindes. Z öi g r e b, 7. Mai. Gestern nachmittags suchte ein 14jähriges Mädchen aus Karlstadt im Maximirateich den Ertrim kungstod. Das Mädchen wurde von einem Wachmann rechtzeitig gerettet und ins Spital überführt. Es gab an, daß es bei einem Spaziergang in Maximir von einem unbekannten Mann angesprochen, überfallen und vergewaltigt worden fei. Darüber sei es der art in Verzweiflung geraten, daß es aus dem Leben scheiden wollte. Der Täter konnte noch nicht ausfindig gemacht werden. t. 20 Pilger in einem LSÜstenauto ser-hungert. Wie aus Beirut gemeldet wird, hat ein Auto mit zwanzig Pilgern bl^ der Fahrt durch die Wüste von Bagdad nach Sver schwere Weg Von Deaga Ritsche-HegeduSi^ müssen ihm immer ein sröhliches A^cht zeigen", warnte der alte Herr leise, ^nd setzte dann väterlich hinzu: „Ihnen ^ehlt freilich auch, eine Gesellschaft, Sie sind Miel allein . . ." Ein kurzer, prüfender Blick, über die AMe hinweg, traf Magdes blasses, ernstes Vesicht. „Ach, nein - " sagte Magde leise, aber dabei dachte sie mit wehem Empfinden an Harry und wie wundervoll es wäre, wenn sie ihn hier haben könnte. Da schrillte aus den inneren Gemächern die Glocke durch das Haus. „Clemens ruft", sagte V!agde und holte tief Atem, dann wandte sie sich mit leichtein Nicken gegen den Arzt wieder über die Gartenterasse inö Krankenzimmer zurück. Beim Vorbeigehen brach sie vonk Ebercschenbanm ein Paar Berenbüschel und pflückte die roten Früchte gedankenlos in ihre .s)and. Der Wind hatte ihre Wangen k^erötet und die Haare zerzaust. Ein wenig hastig öffnete sie die hohe (^'la^türe zum roten Sal^^n und ein. „Was hattet ihr so lange zu verhandeln?" fragte der Kranke argwöhnisch und haschte nach Magdes Hand. „Denkst du, ich weiß nicht, wie sehr du schon auf meinen Tod wartest?" Magde blieb stehen. Die Beeren rollten aus ihrer Hand und sprangen auf das weiße Bettuch wie Blutstropfen. „Glaubst du wirklich?" Magde tat die Frage, ohne die leiseste Regung von Gekränktsein, wie eben jemand, der sich über die Unart eines Kindes belustigt. Sie klaubte ruhig die Beeren zusammen, aber nie-umnd sah, wie bleich sie dabei war. Ihr tat es weh, daß er, niit d?m sie ein ganzes Leben geteilt, und dem sie niemals auch nur die geringste Veranlassung zu einem Mißtrauen gegeben, sie verkannte und verhöhnte. Und nwchtlos ließ sie täglich von neuem das grausame Spiel über sich ergehen, daß ihr mit harter 5t'ralle das Herz zusammenpreßte und sie langsam vorwärtstrieb, zu den Gedanken, es möge bald ein Ende haben. Schwer lastete das Schweigen über dem dänlnierigen, von den strengen Geruch verschiedener Medizinen erfüllten Gemach. Da setzte sich der Kranke Plötzlich im Bett zurccht, gesvannte Neikgier stand auf seinen- verfallenen, wachsgelben Zügen. — „WäS, Magde", begann er wieder, „würdest du tun, wenn ich stürbe? Noch einmal heiraten?" „Clemens! Warum frägst du so?" Mahnend und bittend neigte sich die Frau über ihn. Ihr Gesicht hob sich aus dem Schatten des Abends empor, rein und weiß wie ein Rosenblatt und die großen, stahlgrauen Augen füllten sich langsam mit Tränen. Da übermannte den Kranken die Rührung. „Mäuschen", sagte er, „Mäuschen, kleines, du bleibst bei mir — nicht wahr, du läßt mich nicht sterben?" Er schluckte und würgte an den Worten und sein armer, geängstigter Blick nahm Magdes rührende Schönheit wie einen kühlenden Labetrunk auf. „Mäuschen, Mäuschen, kleines — komm näher — noch näher. Oder nein, hole mir die Edelsteinsammlung, im Glasschrank, im untersten Fach — ich möchte sie noch einmal sehen!" Aufgelöst in einem Stronl von Mitleid, schmiegte sich Magde an den Kranken, streichelte seine bleichen, abgemagerten Hände und das schüttere, graue Haar. „Weine nicht, Cleuiens", sagte sie weich, „du wirst ja gewiß bald wieder gesund werden. Und dann wird wieder ^rüblina sein und die Bäume werden wieder blühen und wir wer« den wieder spazierensahren . ,Sie erhob sich und holte die Edelsteinsammlung. „Hat Johnson aus London nicht geschrieben, wegen des schwarzen Diamanten, den du gern haben wolltest?" plauderte sie dabei und sah lächelnd nach dem Krankenbett. Aber ihre barmherzige Lüge war umsonst. Clemens Augen irrten scheu im Zimmer umher. „Bleib bei mir", slehte er, „bleib bei mir!" Eine sürchterliche Angst, vor dem Sterben hatte ihn plötzlich erfaßt. In zerstreuter Zärtlichkeit fuhren seine Hände über die blitzenden Steine, die in Watte ruhend vor ihm ausgebreitet lagen. Und Plötzlich zuckten diese Hände jäh nach dem Herzen » Magde erschrak.^ Sie läutete der Wärterin ein-, zweimal, mit fliegender Hand, obwohl sie wußte, daß Clemens ihre Gegenwart nie dulden wollte. Dann nahm sie die Beruhigungstropfen und hielt das Fläschchen zitternd über den Löffel. Aber plötzlich ließ sie alles klirrend zu Boden fallen, denn vom Bett her drang ein Röcheln und Stöhnen und dann ein Schrei! „Clemens!" MagPe umschlang die schwai kende Gestalt des Gätten mit beiden Armeu^ Evrtsetzuna VonnerSkag, Ili. Ma?. Mar5urger '.^r. lf»7. Beirut den Weg verloren. Es wurde von einem englischen Flugzeug ausfindig gemacht, doch waren sämtliche Insassen tot, als Hilfe kam. t. Durch Zahnschmerzen wahnsinnig und zum Mörder geworden. Ter sechzehnjährige ^rederick F i n ch in London hat dieser ?^ge eine 56iährige durch einen Messerstich getötet und einer andern eine schwere Verwun^dung beigebracht. Er war durch unerträgliche ^hnschmerzen in einen Zustand der Naserei verseht worden, in dem er die beiden Mordtaten ausführte. „Ich saß. von furchtbaren Schmerzen ge. peinigt, am Herdfeuer*, erklärte er bei seiner Vernehmung auf dei? Polizei, „und wußte nicht mehr, waS ich tat. Ich konnte es auf dem Stuhl nicht mehr mishaltm; ich » stürzte, mit einsm Messer bewaffnet, auS dem Haus. Der Vernunft beraubt, habe ich dann die beiden s^rauen, die mir in den Weg kamen, niedergestochen. Ich hatte nicht den geringsten Grund, ihnen ein Leid an. zutun.- Finch wurde zur Beobachtung seines Geisteszustandes einer Irrenanstalt überwiesen. Die Neive der Biwvfe von Lovant Seit 1228 zählt die Diözese Lavant ö7 Bischöse. Der erste Bischof war Ullrich I. (1228—1257). Ihm folgten: Karl von Friesach (1258—1250), Otto (1259—1265),' All-merich Grafendorfcr (1265—1237), Herbard (1267—1275), Gerhard Edler v. Ennsthal (1275—1284), Konrad v. BonUorf und Preitenfurt (1284—1291), Heinrich v. Haus (1291—1293), Wülfing v. Stubsnberg (1298-1.W3), Werner (1304—1317), Dietrich Molfhauer, der erste Fürstbischof sI313 —1332), Heinrich Krasft (1333—1312), Heinrich Hl. (1342^1356), Peter I. (1357— 1363), Heinrich IV. Krapfs (1363-1387), Nikolaus aus UnHost (1391—1397), Konrad Torer von Törlein (1397—1403), Ullrich II. (1498—1411), Wolfhard v. (^hrenfels (1411 —1421), Friedrich Theis v. Theisingen (1422—1424), Lorenz v. Lichtenberg (zum ersten Male (1424—1433), .Hermann von GnaS (1433—14M), Lorenz v. Lichtenberg (2. Mal 1436—1444), Theobald Schwein-beck (1446—1463), Rudolf v. Rüdigheim (1463—1468), Johann v. Rott (14«.i3.-1482), Georg I. (1482—1486), Ehrhard Paumgartner (1487—1598), Lenhard (5hl. v. Pewerl (1508—1533), Philipp Renner (1533—1555), Martin Herkules Rettinger v. Wispach (1556-1570), Georg Agrikola (als Bischof 1570—1572, als Administrator bis 1584), Georg Sto^us v. Palmburg <1584-i-1618), Leonhard Götz (1g19_1640), Albert'Priamis (1ü49—1654), Marimilmn Gandolf Ba^ön v.'Küenburg (1654—1665), Sebastian Graf v. Pötting (1665—1673), Franz Kaspar Edler v. Stadion (1673— 1704), Johann Sigismund Graf v. Ki'len-bürg (1704—1708), Philipp Karl, Landgraf v. Fürstenberg (179S-1718), Leopold Anton Elenter Baron v. Firmian (1713— 1724), Josef OswÄd Graf Attems (1724— 1744), Virgil August Maria Baron von Firmian (1744—1753), Johann Graf Thurn Valsassina und Taxis (1754—1763), Josef Franz Anton Fürst Auersperg (1763— 1772), Peter Vigilirrs Graf Thun (gewählt 1773), Franz Xaver Graf Bauer (1773— 1777), Vinzenz Graf Schrattenbach (1777-1790), Gandolf (krnst Graf Küenburg (1790 —1793), Vinzenz Josef Fuch Schrattenbach (2. Mal 179^1800), Leopold Maximilian Graf Mrmian (1800-1822),' Jgnaz Franz Zimmermann (1824-^1843), Franz Xaver Kntwar (1343—1846), Anton Martin SlomSek (1«46^tS62), Dr. Jakob Maximilian Stepischnegg (18SS—1W9), Dr. Michael Napotni? (183V—19S2). Der letzte Fürstbischof Dr. Andreas Karlin wurde 1ÄS3 wt!^onifiert. 700 Iadrfeier der Diözese Lavant (10. Mai 1928.) Das Programm d kinsemble des Grazer Schauspielhauses unter Persönlicher Leitung des Intendanten Herrn Karl L u st i g-P r e a n das drei-aktige Schauspiel „Zwölftausend" von Bruno F r a n k zur Aufführung. Die Spielleitung liegt in den Händen Wenzel H o f f-m a n n s. In den Rollen sind beschäftigt: Grete Jinle, Erich Strömer, Franz Haas, Hans Rainer, Felix Knüpfer, Hans Jörg Adolfi, Hans Kammaus und Gustav Czimeg. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und möge das kunstliebende Publikuni sich dieselben an der Tageskasse des Theaters rechtzeitig besorgen. m. Journalistenklub. Die Mitglieder werden aufgefordert, sich an der kommenden Sonntag in LaZko stattfindenden Hauptversammlung der Sektion Ljubljana recht zahlreich zu beteiligen. Zwecks vorheriger Aussprache findet morgen, Domierstag, um 17 Uhr im Burgkeller eine Klubsitzung statt. — Der Präses. m. Assentierung des Jahrganges 1908. Am 14., 15., 16., 18. und W. d. M. findet in der GÄnOrinushalle die diesjährige Assentierung der Militärpflichtigen des Ge-burtsjahrgan-ges 1998 statt. Die Assentierung beginnt um 7 Uhr früh. Welche Mili-tärMchtigen außerdem noch zur Assentierung KU erscheinen haben, werden wir in einer der nächsten Nunrmern genauer mittelen. m. Der bekannte Münchner Porträtist Reach ist von seinen! Aufenthalte in Dalma-tien auf der Durchreise in Maribor eingetroffen und im Hotel „Mohr" abgestiegen. N7. „Die Geschichte des Protestantismus in Maribor". In den nääMn Tagen beginnt die „Marburger Zeitung" mit dem Abdruck einer größeren Abhandlung über die Geschichte des Protestantismus in Maribor aus der Feder unseres bestbekannten Geschichtsforschers Dr. Vlad. T r a v n e r, worauf wir unsere Leser schon heute aufmerksam machen. m. Vom Aeroklub. Herr Rudolf Welle, Industrieller und Lfaufmann in Maribor-KrSevina, ist dem Nub als Wohltäter mit einer Widmung von 1000 Dinar beigetreten. - Wir lmlnfchen dem erst kürzlich gegründeten Berein, der sich unter der bewähr ten Leitung des Herrn Gt)mnasialdirektors Dr. T o n, i n 8 e k als Obmann und der 1 Site Herren Oberst B o Z i ü und Jng. D r a-ö e r als Vizeobmänner die .Hebung des Flugwesens und den Anschluß Maribors an das europäische Flugnetz zur Äkufgabe gemacht hat, was der Stadt und denl Kreise Maribor nur zum Wohle gereichen wird, noch diele solcher opferwilliger Mitarbeiter. m. Die Eismänner stehen vor der Tür: Mamertus, Pankratius und Servatius. Wer den sie, diese letzten Nachzügler des Winters, wirklich zu uns kommen und unseren Gärten und Fluren eins aufwischen? Ihr Auftreten ist verschieden, oft kommen sie später als den 11., 12. und 13. Mai. Besonders schädlich können die Eismänner auch unseren Obstbäumen werden, und nmnchen üppigen Blüte- und Fruchtansatz haben schon die eisigen Hände der drei Gestrengen vernichtet! m. Wieder zu Hause. Gestern abends kehrte unsere Glasbena Matica von ihrer siegreichen Tournee durch die Schweiz und Oesterreich heim. Bereits an: Freitag findet, wie schon angekündigt, ihr großes .^onz!.'rt mit dem Schweizer Progralnni ini Ulnon-Saale statt. Karten in: Vorverkauf. m. Wieder ein Opfer der Felberinsel ans-gesunden. In Moslanjci bei Ptuj wurde gestern nachm'.ttags die Leiche der fünfjährigen Danica L e S n i k, eines der Opfer des bekannten Bootsunglückcs bei der Felberin-sel, angeschwemmt ,lnd wird heute nach M>:-ri!^r überführt werden. m. Im „Apolo"-Kino gelangt Samstag und Sonntag a'iends zu bedeutend ermäßigten Preisen dür vrachtvolle Film „Zirkus des Lebens" mit T o m M i x in der Hauptrolle zur Vorführung. Näheres, w der?^ morgigen Kinorubri>k. m. Wetterbericht vom 9.' Mai 8 Uhr früh,. Luftdruck: 720; Feuchtigkeitsmefser: —2(^) Barometerstand: 725; Temperatur: 12;^' Windrichtung: NW; BetMkung: Nieder«? schlag: 0. ' m. Velika kaoärna grotzes Balalaika-GeB sangskonzert. 563^ Kino «Mo .vmoi«, lkrlli« All Iieutet, M i t t w o ch, den 9. d. M. der deutsche Großfilm: „Unter Ausschluß der Oesfentlichkit" ein Gesellschafts- und Sittcndrama von hervor ragender Qualität. In sieben umfangreichen. Alten rollt sich vor unseren Augen das Lebeni^ und Treiben einer Gesellschaftsklasse ab, diel heute in den l^roßstädten ihr Unwesen treibt s und wovon auch die Tagesblätter täglich zu be-' richten wissen. Die .Handlung ist über Maßen! realistisch und Pl?clend bis ins tleiiTste Detail,^^ oft von einer sinnverwirrenden Erotik. Es fehlt^^ kein Glied in der Kette der illternatic>nalen Ber-brecherbande: die „Madame", die Knpplerin und' Seelenverkäuserin (Ida Wüst), die geldgebends Seele des „Betriebes" (Werner Kranß). der rettende Held (.Henry Stuart), dann die Frau und Dulderin des Genußmenschen (Bivian Gibson), das ahnuncjslose Opfer in der Person einer niedlichen Verkäuferin (Maly Delschast), der Prüder, der ihre Unschuld rettet und einen Mord begeht (Will^lm Dieterle) und all die ausgemergelten und klapprigen Lebemänner, Wkmg Wt. §67. T^nnerSVaff, W DSak. et» reger Verkehr herrscht, entbehren der elektrischen Beleuchwng, obtvohl ewe solche mit geringer MLHe und kleinen tkvsten in-erotischen^»o»ch^'b»»z«tn dort sich evei^newWMtert werden.kSnnte. Die interessierten Ge dt- chre »ittrtgen H»»de,t» uMezl»cheb^LqM»de. «ach 4«» retne« M»dche,>>»rp«r>«Or«6». In di«se« e«ckl« lomntt eshM wahren tvr»ten da». der Totschtlly dte'Potizet^w« Hau« die'LaftechSHIe «m»r»uchert. Die Hmidtvng.geht flotte vor s^ m» ist pack«» wahrheitsgetreu, diejskyte'^rchlm« ein ZHMerMt,«>d die Aus« stattung grohartig. Von'den ottgen Darsvrllern, bekmntlich durchweg» erste Berliner MkmkrSf-t«, ragtt wieder Werner Krau« al» Zbrahlm Hvlam durch Spiel und Ma«e hervor. Ein Ulm, der unlbedingt Gvoße« zeigt und de« Ansehen« wert ist: keine Wschsoche. Gelbstverständ-lich herrscht strengste« IugendveiSot. vlmo-xmo. Heute, Mittwoch, zum letzten Male: „Lord L»etser" l,»Der «ot»r»« S«ch") Eine Faust « Geschichte in moderner Fassung mit Lya de Putti, Adols Menjou und Ricardo Tortez in den Hauptrollen. Die Geschichte eine« jungen Dichters, der gern reich werden möchte und zu diesem Zwecke seine Seele dem Lnetser verschreibt, der ihm zu unermeßlichem Reichtum verhilft. Da« Glück setner Liebe wird dorch ein Weib gesShrdet, da« mit Lnciser im Bunde steht und dm Dichter bestrickt. Die Liebe zu einem reinen Mädchen jedoch ist der Schlüssel, der den Dichter aus seiner geistigen und seelischen Fessel ldst. Neben der «cht amerikanischen, oft verblassend wirkenden tüchtigen Regie ist es vor allem da« zündende Spiel der drei Hauptdarsteller, die fich um den wirksamen Eindruck dieser modernisierten Fausttade bemühen. Ab Donnerstag lüust der Schlagerfilm: „Wemi ich liebe, hüte dich!" An Film von stärkster Handlung und packender Erotik. PrachtauSstattlmg. Aus Vwj p. IRotoespritzemseitze i« Citkavee. Ber-gangnien Sonntag fand in Tirkovce die Einweihung der neuangeschafften Motorspritze der Feuerwehr von Mihv^i statt. Als Pate fungierte Herr Bantdtrettor Matevi! tL ans Pt«i. Die feierliche Vinsegnu«g besorgten die Herxen Pfarrer R a v S l und Ka-pllm G r i Oe. ^ liwgeren Ausführungen feierten daS Erei^S die Herren Hauptmann PleterSek^ Bürgermeister B o u k, Dtrektor^M t e vt iL und S a-g,a'd t«. Z«r Feier war auch der Obmann der „2«pa" Herr K ere s erschienen. Nach der Mnweihung fand ein. Festbankett statt. Die neue Spritze ist ein Fab^kat der Kla-genfurter Firma e r g i t s ch und kostete vo.tvo Dinar, welchen Betrag die Wehr bereits aufgebracht hat.'^IedenfallS ein s<^ner Erfolg! p. Mord sder TStschlOD. Im Wvlde bei StrniSSe wurde gestern abends der A4jähri-ge E r p i 8 e k erschlagen aufgefunden. P. Die Jahreshauptversammlung des Glo-»enischen Iagdoereines, Filiale Ptnj, wird am S^tag, den 20. d. M. um 10 Uhr im „Rarodni dom" abgehalten. p. MßsNnde im Stadtpark. Es wird allgemein darüber Beschwerde geführt, daß tagsüber die Parkanlagen von Hühnern betreten werden. Im Interesse des ParkeS wSve es wohl ßv wiinfchen, daß der Park. wSchter dies^ Nebel e^baldigst sein Augenmerk Anwende. p. Z» «be«orftehenden Awgmeeting in ZWribor wbtd in hiesigen Kreisen der Wunsch^bauh^MeMsenbahnverwaltung mö-ge.verankHm/'dlch der zu Mttag aus Ptuj abgehende Personenzug am Pfingftsonntag intzTeznv bei Mvribor halte, damit sich die zahlreichen Besucher des Meetirrgs einen grohen UnwWg ersparen. Man darf hoffen, daß ^diesem «vereihttyten Wunsche stitttgege-den Hl«« Etile schlechte Belenchwng der Sannta-lee^Bchnhllße. In den letzten Jahren wurden fast sämtliche im Gebiete der Sanntaler Blchn gÄtegeoen Ortschaften elektrifiziert, NX« sicherAch einen unwiderleglichen Fortschritt bezep^ und lÄiermann n^lheihen». M^,Jm<-Wgensatz hießu'weisen die Bahn-Me der^Ganntvler B^.noch heute eine. W^che PeiuHeumbelemhtung anf und^ »sondern auch d^e grö-NchrWpe wie Äcke, Äi. Peter '«ßt^USW» tSe^ 9tacht hmei»^ meinden hoffen, daß die Direktion der ^StaatSbahmn in Ljubljana den berechtigten Wünschen der Bevölkerung Rechnung tragend, die Bahnhöfe der Sanntaler Bahn mit «elektrischem Acht versehen und die altmodische Petroleumbeleuchtunfl als der Neuzeit nicht mehr entsprechend, endgültig abschaffen werde. e. Zwei neue Staatsbürger. Am Samstag, den 5. d. M. legten die neuen jugoslawischen Staatsbiirger Schnlschwcster Ben-jamine I a g e r und Herr Karl Aist «v r i l a n e auf der he^igen Bl^irkshoupt-mannschaft den Staatsbürgereid ab. e. Versammlung der ehemaligen Golda-ten in Petrovöe. Am Tvtmerstag, den 17. d. M. findet in Petrovöe bei Celje eine Gebietsversammlung des Verbandes der Weltkrieysteilnehmer aus Slowenien statt. Blei der Feier wird die Bergwcrkskapelle aus Belenje mitwirken. c. «in Aerzteausflug nach Dobrna. Der Aerzteverein ftr Slowenien veranstaltet am Wngstsonntag, den 27. d. M. einen Ausflug ins Bad Dobrna bei Celse mit folgendem Programm: am 2S. d. M. Be-grüßungSabend, am 27. d. M. vormittags i^lerizteviersammlung und BestchtiHung des Bades, «n Nachmittag Ausflug in die Umgebung Aus Vltanje —ik. Impsuug. Die allgemeine Jmpsung sür die Marktgemeinde Bitanje findet am kommenden F r e i t a g, den 11. d. M. im Gemeindehause, die Nachimpfung acht Tage später ebendaselbst stutt. Derselben schließt sich die Impfung in den umliegenden Gc-m^nden an. Mit der Durchführung der Impfung wurde infolge Krankseins des Di-striktsarztes Herrn Dr. Karl K o k o s ch i-n e g g, der hiesige Arzt Herr Dr. Ernst Iaklin betraut. —ik. Der Autobusverkehr Bitanje—Celje trägt als Betriebsunternehn,en unserer Marktgemeinde die besten Früchte ein. Wie wir vernehmen, will dieselbe in Kürze einen zweiten Autobus anschaffen, um bei sich allenfalls ergebenden Reparawren etwaigen Berkehrsunterbrechungen vorzubeugen. Der Autobus, welcher auch die Post besorgt, wird seit, dessen Inbetriebsetzung trotz mancherorts schwierigen Terrainverhältnissen, vom Chauffeur Herrn A. Z e l l e n z umsichtig geführt. —tk. Fischansatz. Der hiesige Schloßbesitzer und Holzhändler Herr Josef KuSer hat mehrere Tausend Gebirgsbnchforellen in der Fischzuchtanstalt PeLovnik bei Celje angekaust und dieselben im Hudinjabache angesetzt. Dieser Schritt des Genannten, welcher für die .Hebung der Fischzucht Hierselbst stets besorgt ist, muß Wärmstens begrüßt werden. Aus Dravograd g. Todesfall. Am 2. d. M. ist in Stari trg die Besitzerin Frau Maria G o r n j a k, vlg. K n e z im Alter von 4b Jahren gestorben. Ihr Ableben ist umso mehr zu bedauern, als die Dahingeschiedene fünf unversorgte Kinder hinterläßt. Die Leiche wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung am Ortsfiedhofe zur letzten Ruhe bestattet. Friede ihrer Asche! g. Richtigstellung. Unter den Spendern für die hiesige Beitskirche soll es statt Hedwig richtig Machilde Gollob, Gastwil^n in Dravograd, lauten. Der herzlich^ Dank gebührt auch der Bäckermeisters- und .Hausbesitzerstochter Frl. Sofie G a r m u s ch, die das gespendete prachtvolle Altartuch getickt hat. g. Die Tttrmuhr an der hiestgvn Propstei-kirche zeigt schon lange nicht mehr die richtige Zeit. Je^ find die Zeiger gar stehen geblie!^, während die Uhr weitergeht und auch durch Glockenphläge die Zeit angibt. Es>wSre höchste Zeit, daß die Uhr ewmal grir^ch repariert' wird, damit die Bevöl-kerzmg ^ ZM.uicht^nur. hören, sondern anch'^ sehen^lvlnm. Zahksiche Fr^de wunderten fich, dckß die SÄte sich «damit abfinden, fich die Stunden truv-schlqgen zu lassen. ten Faktoren hätten die Zeiger der Kirch-turmtthr schon längst wieder in Ordnung gebrach werden kö»^n g. ltoUsmmKrki«. Die hiesigen Eisenbahner und Gewerbetreibenden beabsichtigen im Hotel P e r n a t ew Konsumgeschäst zu eröffnen. Die nötigen Tischlerarbeiten find bereits in Auftrag gegeben worden. Für das« neue Konsumgeschäft sind die nötigen Waren teilweise bereits eingetroffen, sodaß !n kürzester Zeit der Verein seine Tätigkeit beginnen kann. Als Geschäftsleiter wird Herr Rudolf D o m a j n k o fungieren. g. Erdrutsch..Vor einigen Tagen ist oberhalb des dem Herrn Urban S t r e i t in Dravograd gehörigen .Hauses ein Teil der Wiese abgerutscht, wobei eine Hausmauer teilweise durchbrochen und der rückwärtige Teil des Hauses verschüttet wutde. Menschen' opfer waren glücklicherweise nicht zu beklagen, obgleich das .?^aus stark liewohnt ist.. g. Hoch»ass«r.. Infolge des anhaltenden Negens und der Schneeschmelze ist die Mies so stark gestiegen/ daß sie zwischen Prevalje und GuStanj die Wiesen und Felder überschwemmte, während sie zwischen Gui^tanj und Dravograd die Straße an mehreren Stellen unpassierbar machte. Meaterm,» Kunst Ziitlmlihttt« i» >«IW AePErlOket Mittwoch, den 9. Mai um 20 Uhr: „Herbstmanöver". Ab. D. Kupone. Donnerstag, den 10. Mai um A) Uhr: „(^in schönes Abenteuer". Ab. C. Kupone. Freitag, den 11. Mai um 20 Uhr: „Zwölf-tausend". Gastspiel de» vrazer Theaters. Änfere „SlaSbena matlea in der Schweiz Das Urteil der „Reuen Zürcher Zeitung". Der KritVker E. I. schreibt in der „Neuen Zttrcher Zeitung": Sängerreisen sind heute nicht mehr allein eine Spezialität der Männerchöre deutscher Zisnge. Gemischte Chöre, zumeist slawischer Rasse, unternehmen heute wesentlich verwegenere Ausflüge. Daß dabei politische Propaganda ein wenig mitspielt, ist den Gästen nicht zu verargen; der Gewinn in folkloristischer .HWcht Kr den Westen doch nicht ge ring. Durch solche Kunistreisen eH haben wir bei uns auch Einblicke in die Volkskunst und Mchkausübung eines der Drauländer erhalten, von dem man vor d«m Kriege recht wenig wußte, von dem heutigen I u-g o s l a w i e n. Um 1918 vermittelten jugoslawische Künstler erste Eindrücke, dann kaiin 1925 der einzigartige Gemischte Chor „Kolo" aus Zagreb (Aqram) und weckte Staunen, nicht nur durch seine hervorragende a capella-Chorgesangkunst, sondern auch durch die Modernität der gebotmen Kompositionen und der Volkslieid^bearbei-tungen. Nun folgte ihm am 4. Mai der ans etwa W Damen und Herren bestehende gemischte Chor „GlaSbenaMatica" aus dem nördlicheren, an der Grenze gegen Oesterreich gelegenen Maribor (Marburg). Mit dem Zagreber Chor darf er noch nicht verglichen werden; auif dieseke hohe Swfe des G^ryesanges ist er noch nicht gelitmgt, verfügt auch nicht über dieselbe Klarheit der StimiWhrung und dieselbe Jntona-tionSficherheit. Trotzdem sicherte er sich mit seinen Vorträgen hohes Interesse und wurde als ein typischer Vertreter der Gesangskunst seines ^kkes empfunden. Im großm und ganM huldigte er in seinpm Programm einer ähnlichm Richtung wie der Thor anS Zagreb. Zwei der besten SMcke — „Klagelied um ein Kälbchen" des Dalmatiners Gotovar und des Serben Mvkranjac „GaiiS-bub" — hörten wir auch von den Marburgern. Danebe,l standen freilich auch StÄcke wie wollt' gchn auf die Freite", „Du wirst still daiheim dich sehnen", „Der Kuckuck^' und^dÄs ewleitende „Ave Maria" mit So^^van>M>ko aujs dem Programm, Kompositionen, die nur W sehr an die Nähe Kärntens und seines salonhaften musikalischen Vertreters Thomas Kvschat verrieten. Mit der Echtheit der GesänM stieg nicht nur die Wirkung de? VortvkM, sondern auch die Kunst des ^ores in dn Beherrschung der rhMmischjeR ««d «»«nttich harmoni- Vollmöller H0 I«vrE »U Der Schriftsteller und Bühnendichter Karl V o t l m ö l l e r, der als Schöpser des „Mirakel", durch die Reinhardtschen Auf sührungen in Salzburg weltbekannt gewor« den ist,, feiert am 7^ Mai seinen 50. Geburtstag. , , ! . . schen Schvierigfe^en der Gesänge, die vielfach eine ähnliche Kompltzier^it des Chor-satzes und der Harmonik der Vorträge des „Aolo"-Ehores auifwiesen. Die besten Stücke, die allein, schon die Bekanntschaift mit dem aufstrebenden Chore rechtfertigten, waren vas herbe, bulgarische „Mari mome" mit seinen kanonischen Imitationen; die großartig bildhafte Bnfkade „Maria und der Pährmmm" des Slowenen Adamiö; das tanzartige, virtuos gesungene „Blaue Wunder" des Dalmatiners Gotovac; das schon genannte, hinreißende „Klagelied um ein Kälbchen" ebenfalls von Gvtovac; der in der Technik dem ,Mlauen Wunder" verwandte Chor „Ter ewige Jüngling" von Hristov und das köstliche Lied „Der Gaisbub von Mokranjae. Da schlugen an unsere Ohren Klänge von gry^rtiger Ausdrucks-kraft, von ungeNVhnter melodischer, harmonischer und rhythmischer Eigenart, da stei-gerte fich das musikalische Können des unter der vortresflichen Leitung von Josip H la-dek-BohinjSki stehÄrden Ghores zu Virtuosität und machte manchen Kenner unseres VvlkSgesangeS etwas kleinlaut. Dom „Kolo"-Cihor aus ZagrÄ und der „Glasbena Matica" aus Maribor verdanken wir tiejfe Einblicke in die noch unverbrauchte musikalische Kraft eines kulturell aufivärtSstrebenden jungen Staatswesens. Die Erinnerung an ihre Gaben wird in dcr Volksmusik des Westens nicht leicht zu verwischen sein. -s- Au« unserem Theater. Das hiesige Theater studiert im Schauspiel Shakespeares „Othello" unter der Leiwng des Herrn I. K o v i ö ein. In Vorbereitung befindet sich NuSiü' „Eelt^^. In diesem Stück wird nach längerer Pause wieder Frau Buk« Sek auftreten. In der O p e r wird in der zweiten Maihälfte als letzte Novität Mail-larts „Glöckchen des Eremiten" aufgeführt, falls dies die finanziellen Mttel erlauben werden. -s- KunsvmSstkllmq Ttftmiak-Pirnot. Wir verweisen auf diese farbenfreudige Ausstellung im Union-Saal. Trstenjak ist mit Oelblldem mch origwellen, tief empfundenen Aquarellen vertreten. Pirnat ist nur gelegentücher AuSstÄer. Twfmerk-samk^t verdient sew Tolstoi-Relief. Wie wär es, wenn eine üffentl^ Korporation diese KmMverke gewänne? Ravw TvmlerStag, bm lv. Mai. Wien (Ara.zK, 19 Uhr: Fmnzöfischer Sprachkurs fik Borgeschri^e. — 19.30: Englifcher GMvchkurs für Vorgeschrittene. --20.<1b: Schubert-Wend. — Ll.lö: Gitarre« Kammermusik. — Preßburg, 20: Prager Sendung: Bunter Abend. — Zagreb, 20: Sintfomekonzert. — Prag, 17.50: Deutsche Sendung. — 20.10:'Mnter Abend. — 22.20: Abendimusik. — Dsventry, l9.1k: Kompositionen von Chopin. Ä.30: Klavierkonzert Ree. — 2S.^: Tanzmufik. — Gtutt gart, 20: Ball. — Frctn^fnrt, 20.15: H. Zumpes Operette „Forinelli". Anschließend WamoruM. — .Deut^ Der Mug de? „Atoila" nach GpMeraen General N o b i l e s Nordpvlluftschilff „Italia* über Stockholm, begleitet von zwei schwedischen Fli^gzeugen. sche Se^idung. ^ 15^.30: Entwicklung des Liedes. LI: Altbrünner Musik. — Berlin. A).3(): Konzert. — 22.30: Tanzmusik. — Mailand, 20.50: Wolf-Ferraris Oper Semralverfammlung de« Sbft- und sartenbauverelnes für Slowenien C el je, 7. Mol. Gestern vormittags fand im großen Saale des „Narodni dom" in Cclje eine sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung des Obst-und Gartenibcmvereines für Slowenien statt. Außer zahlreichen Delogierten aus allen Teilen Sloweniens nahmen an der Ver-sanlmlung auch der Be^irkshauptmann Herr Dr. H u b a, d. Herr Bürgermeister Dr. G o-l^röan, der Gerent der Cillier Bezirksver-tretung Herr Dr. F a r L n i k, Herr Direktor 2 m a v c, mehrere Skupschtina- und Kreisabgevrdnete sowie andere Gäste teilnahmen. Der Vereinsobinann Herr Oekonomierat Wilhelm Rohrmann aus Ljubljana begrüßte eingangs die Gäste und berichtete in kurzen Worten über die Tätigkeit des Vereines im vergangenen, Jahre. Aus dem Berichte des Vereinssekretärs Herrn Schulinspektors Andreas Z k u l j aus Ljubljamr wäre besonders folgendes zu erwähnen: Der Verein zählte Ende des Vereinsjahres I9S7 IIS Filialen mit 6470 Mitgliedern. Heuer hat die Zahl der Mit-glie^r bereits das siebente Tausenid überschritten. Jim Bereiche der Filialen faniden im vergangenen Jahre 106 Fachvorträge, S4 theoretisch-praktische Kurse und 12 Obst-besichtignngen statt. Diese erfolgreiche Arbeit wird Heuer fortgesetzt u. die Kreisa-usschüsse in M«r!bor und Ljubljana um teilweise Deckung der erstehenden Kosten ersucht werden. Das Vereinsoraan „Sadjar in vrtnar" gewinnt ständig an Popularität. Im vergangenen Joihre flab der Verein das ausgezeichnete, illustrierte Werk „Obstsortiment Mr Slowenien" heraus, das in Kürze be^ reitS seine zweite Auflc^ erleben wird. Der Verein hatte im verflossenen Jahre 1Z4.70>5 Dinar Einnahmen. Das Vereinsorgan kostete 95.45l.50 Dinar. Der staatliche Beitrag betrug — 995 Dinar! Der Reinerdray beläust sich auf .^1.247.60 Dinar. Der Kreisausschuß in Maribor hiat dieser T77 Kuhe und 6 Kälber. Der.?>andel war sehr Icbhaft; vor kauft wurden 310 Stück, davon 31 nach Italien und 5K nach Oesterreich. — Es notierten per ttilo Lebendgewicht: Mastochsen Din. 8?5^ bis 9, Halbmastochscn 8 bis 8.50, Zuchtochsen 7.75 bis 8, Schlachtsticre 7 bis !7.50, Schlachtmastkühe 7 bis 8, Zuchtkühe 6 ^bis K.75, Beinvieh 4 bis 5, Melk- und träch tige Kühe 5.50 bis S.25, Kälber 7 bis 9. X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o r, .9. Mai. Die Zufuhren betrugen 9 Wagen .Heu und 3 Wagen Stroh. Es notierten: Heu Dinar 100—und Stroh >5—55 per 100 Kilogramm, letzteres auch in Garben zu 2 Dinar. X Generalversammlungen. Für den 20. d. M. um 10.30 ist in Celje die Generalver-famlung!der Aktiengesellschaft A. Westen und fÄr 11 Uhr ebewfaills in Eelje diejenige der Fabrik chemischer Erzeugnisse in Hrastnik und für den 21. d. M. um 10 Uhr jene der Holzexport- und Jndustrie-A.-G. in Maribor einberufen. X Aus dem Handels, und Genojsenschasts-register. In das Handelsregister wurden folgende Firmen eingetragen: Albert I a r h, Gemischtwarenhandlung in Gabevje bei Ce-^je; Karol Z i n k o, Geflügel-, Eier- und Obsthandlung in Skakovci, Anton M a r-S i ö, Lederwarenjhandlung in Slovenska Bistrica; Franz M a r L i S, Holzhandlung in Slovenjgradec. — In das Genossenschaftsregister wurde die „Wirtschafts- und. Verkehrsgenossenschaft" in Makole" eingetragen. X Bau einer grohen Schisfswerfte. Schon lange macht sich in unserer Schiffahrt das Bedürfnis nach einer neuen, groszen und mit allen technischen ErrungensckMen ausgestatteten Schiffswerfte an der Adriaküste geltend. Das .erden mußten, dringend notwendig geworden ist, abgesehen davon, daß größere Repa raturen bisher daheim nicht vorgenommen werden konnten. X Die rumänischen Staatsbahnen gewähren den Besuchern der Mustermesse in Ljubljana! in der Zeit vom 0. bis 15. Juni auf allen Linien bei der Rückkehr von Ljubljana bei Benützung von Schnell- und Personenzügen eine ^?Äige Fahrpreisermäßigung (Gesaantermäßigung somit 25?6). Vorzuweisen ist der voiv der Messeleitung vidierte Messeausweis. swdtämpfe in Martign« —Marti gny' (Wallis), im Mai. Es ist die große Sensation aller Täler und Höhen im Wallis: die alljährlich vor dom Almaufstieg stattfindenden Äuhkämpfe von Martigny. Dicht an der alten Sim-plonstraße liegt das abgesteckte Feld, die Walstatt. Offizielle Tribünen für die hol^e Jurti, die Statdthnupter, die Vertreter von Genf, von Lausanne und Montreux. In der Mitte, die gmlze Veranstaltung überwachend. Gendarinen in blitzenden Uniformen. Ausgercgtes oder neugieriges Volk. Es geht um die Ehre des Tales. !^st die^^-mal eine da, die der .^?>errenskuh die Palme streitig machen kann? Alles Menschengeräusch übertönender Tumult. Ter wütende Tierhaufe naht heran. Prächtigem Vieh. Es weiß ohne Zweifel, welch harter Strauf; bevorsteht. Fühlt im voraus den Ruhnl des Sieges, die Schande der Niederlage, .'^^lic'r und do^t trifft eine ihre letzten Vorbereitungen. Versucht die Kraft der Hörner an Erdhügeln, die sie förmlich aufpflügt, an den mächtigen Tannen, deren Rinde in breiten Fetzen absliegt. Die Stärke des Nackens, der Vorderbeine wird ebenfalls erprobt. Die Mänler schäumen, die Nüstern blasen wütende Erregung, pfeifend sausen die SHwänze durch die Lust. Der groize Augenblick ist da. Der Kampfleiter ruft zwei Nummern. Zwei mächtige Äöpfe senken sich zu Boden: dann erfolgt ein gewaltiger Anprall Die -V^örner knacken, man vernimmt das Schnauben wie leisen Tonner. Immer weitere Nunimern werden aufgerufen, denen ebensoviele wütende Zweikämpfe entsprechen. Das Publikum ist in höchster Err^-gilng. „Hallo! Die Rote! Halt fest! Mazette, frisck) dran! .^io, ho, Schwarzstern, jeyt gilt's!" Die Schlacht wogt unentschiede»» her und hin. Jede Lkuh scheint sich eine be. stimulte Feindin aucerwählt zu haben, von der si? nicht lc^ssen will: eben die, die zuerst mit ihr zusammen ausgerufen wurde, .^ie und da weicht eine erschöpft zurück, trabt mit hochsliegendem Schwänze in die schützende Umzäunung. Die Siegerin steht mit aufgerichtetem Kopfe, schnaubend. Prächtig anzuschauen. Ganz zuletzt tritt wuchtigen Schritts die „Königin" hervor: Tausend ju-belnde Zurufe: „Rosalie, Rosalie!'^ Es ist die Meisterin von 1027 und soll nun zeigen, ob ihre Äraft unversehrt blieb. Nachein ander treibt sie, oft mit einem einzigen Nak-kenstoß, die bisherigen Siegerinnen zurück; die letzten scheint eine Art von Panik zu ergreifen, kampflos überlassen sie der über-nlächtigen Rosalie das Feld. Endloser Triumph, den das Tier stolz-gelassen entgegennimmt. Begehrliche Blicke von der Zchlächtertribüne her. Hab acht, starke Ro-. salie! Deine schlimmsten Feinde sind nicht die, die du eben besiegt hast ^« -xz- Sport Handball * „Mura" — „Ptuj" 8:2. Trotz der überaus ungünstigen Witterung«! läge bestritten die tüchtigen Handballerinnea ^ des SK. Mura aus Murska Sobota am ver- ^ gangenen Sonntag in Ptuj gegen die sympathische Handballfamilie des SK. Ptuj ein Freundschaftsspiel. Nach ebenbürtigemKamp-fe behielten schließlich die Gäste mit 6:2 (3:1) die Oberhand. Mit einigen prächtigen Abwehraktionen warteten die beiben Torhüterinnen auf. Das Treffen wurde vom Schiedsrichter S a M'U d a objektiv geleitet. „Slaoia" (Prag) — „Concordia" (Zagreb) 6 : 4. Das jugoslawische MeisterhandballteaM der Zagreber „Concordia" erlitt im Kamp-^ se gegen die bekannte Präger „Slavia" über raschenderweise eine knappe 6:4-Niederlage. Die Jugoflawinneu gelten in Pv^.als hohe Fadorits. : SB. Rapid in Klagenfurt. Das Fußball tcam der SV. Rapid bestreitet kommenden Sonntag gegen den Landesmeister von Kärnten „Anstria" in Klagenfurt ein Gastspiel. : Der „Straßenbahner-Sportklub" aus Graz absolviert am Sonntag, den 13. d. M. in Maribor gegen den Kreismeister SSK. Maribor ein Fußballwettspiel. : Oesterreich schlägt die Pl»ilippinen 4 : Gestern wurde in Wien der Davis-Cup-Kamps zwischen Oesterreich und den Philiv^ pinen beendet. Matejka schlug Haragon 6:0, 6:3; Artens gab infolge eines Unfalles gegen Jngayo mit V:4, 6:2, 1:5 auf. : Die Targa Florio für Rennwagen, wel-' che vergangenen Sonntas^ abgehalten wurde, gewann D i v o auf einent 3-Liter-B u-ga tt i vor Cam pari (Alfa Romeo 1<'^ Liter) und Eonelli (Vugatti Liter).' An fünfter Stelle placierte sich die tschechoslowakische Rennfahrerin Frau I u n e k. : Den interessantesten Davis-Cup-Kampf bestreiten Australien und Italien. Die bisher erzielten Ergebnisse sind: Morpurgo — Erawsord 7:5, V:3, 0:2 und Patterson — de Stefani ti:1, 6:3, k?:3. : Im Finale dcr englischen Tennis.mei« sterschastcn siegte Weltmeister Lacoste gegen Spenze 6:2, 6:2, 6:2. Di? kMM »it jeve» Tage abon-aieN werden. II >»> I v s II I n t o crririnliziirii»> HMuw Nr. UM. VonnerMy, 70. t» OtzchU^u «td f all« Yormafen, ishartova t» 'wsch.'^ Mki UM r«»^ «h. «ch «,» PiimÄeder Uesert «r. M k«S1 KS«« Gty-An. SSVb gestAuet f. unt> Sv-Me-et, SUligst-resta 71. HolM. böSK v«kM^n. »«. ». St. .^»«.«tzotteae» Daxevad bil« ltg .M . verkeil. 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April 19W. g!««Nl«» O»«xzO»» 5«?» V»»«»», Danffagung. Fllr die vielen Beweise herzlicher Anteil»atz»e »»-iStzltch de« schweren VeriNsles «eine» liedß» Ledens-gesahrten. des Aerrn Martin Mbernifchek s»»le f»r die zahlreiche BeieUigung «« Lelchendeganß. ntsse sei hiemit tnnißK« Danli gefaßt. B«l»»dererDan!, Kerrn Plerret Baron sllr feine ttefergreifenden Warle, kerver der Metallßewerdegenossenft^ft sllr die Beietli» fiun« und Kran^fpexde. fowie alen Spender» der izerrlichen Blumen. ö«64 Die iieftranernd« Mttzt samt seinen Kindern. M^RIV0K8IL^ VI.. «ul llir llie koriaktilZN verantHvortlieli: UDO ^ournnii^t. — k^itf llon t?vrau8^vdvr umt itva Virvtltor — öv!lle vodälisSt la lIGseitiqr