Vk. 277. Montag, 3. Drccmbn 1900. Jahrgang 119. Zeitung. I^> halbjährig ll X. ss!r b!e ZusteNuI'g ?»e Hau« „««.Mlin » « - Insertlouegebür: Für lleint ^/"!'"te hi« zu 4 Zeilei, 5» »,. giöhe« per ^ile l« d: bei bfteien Wiederholungen pei Zeile « l>. Die .Laibacher Zeitung» erscheint ta»l!ch, mit ?!>i«nahme der Con».- und sseirrlo«, ,1!. «^. .... » ^ fich «ongressplllh Nr.». die «tdnrtton Dalmalin-Vasse Nr N LvrechNu^,, ^ A" «"«l»»»""« btfinbe, vormitt»«,. Unfranlierte «ri.se «erben mF°n«e^mm^ " ,0 Nh, Amtlicher Theil. All^"e t. und l. Apostolische Majestät haben mit den M" Entschließung vom 28. November d. I. a ^tmisterialrach im Finanzministerium Matthias ^tu, c "^ sein Ansuchen zum Hofmthe 6xt,» j„ ^ für den Bereich der Finanz - Landesdirection 8esw.^ llllergnädigst zu ernenuen und huldvollst zu ^""en geruht, dass demselben bei diesem Anlasse für ble z,^9Mchnete Dienstleistung im Finanzministerium "Urihöchste Anerkennung bekanntgegeben werde. Böhm lu. p. h^s^r l. k. Landespräsident hat die mit dem Allerer , ^"dschreiben vom 18. August 1898 gestiftete sloni . "Ik für 40jährige treue Dienste dem pen-dew A Fürster Josef Paulin in Großpudlog und illeila " " ^""" Katharina Andreas Vulovec btAbe?°L bem Amtsbllltte zur «Wiener Zeitung» vom 30. No. selten/ lNr. 274) wurde die Weiterverbreitung folgender ^"MMe verboten: ^Vllln '" Verlage von Johann Mann in Steyr erschienene der v ss','"sf^ne Antwort! Arbeiter, Parteigenossen! Wähler «^urie». . »5' ^ «Nrbeiterwille. vom«L5. November 1900. Met«..' ? 'Mittheilungen an die deutsche Taaespresse zur ^ ""3 der Los von Nom«Bewegung» vom 22. LaubnsS ^v i^" ^"9 erschienene Druckschrift: «2»li»än^ rolen»^ ^^ «p^el^i 28 lety I^eopulcl Uil8ner, ?.», nöi k »mrt» 5»ku ^ ucl»c>u2sn d^l nejprvo v kulub Uol-«, » pak v ^/ 4? «Uumoril-Uc^ü 1i»ly» vom 23. November 1900. <>s >4 ^ ^^ ^ poläciä ^. l^Icl. I.. ll. lol^: Utroclvl 3lr /^ '^l^V' vom 24. November 1900. Nr ^ '^wotlrllllskü liljlv vom 24. November 1900. 3 r u '^"^^ ^ I'ocliwtl. von» 20. November 1900. w ' ^ «Deutsche Vollezcitung» Vom 24. November 1900. "ü^!!!!^^" '^cl^o kl2emy»kie» vom 18. November 1900. Nichtamtlicher ll^heil. Die Vorgänge in China. ^eche? ^^ ber «Pol. Corr.» aus Petersburg zu« ^l, ? ^lttheilung wird darauf hingewiesen, dass es ^lche« - ^reinigten Staaten vornehmlich Japan sei, ^tttki '". ^^"6 °uf die in der Collectwnote der ^llen " ^"chte in Peking aufzustellenden Forde-^^und den ihr im ganzen zu verleihenden Charakter einen mäßigenden Einfluss ausübt. Es sei eine Wirkung der von japanischer Seite geltend gemachten Gesichtspunkte, dass die Note nicht den Charakter eines Ultimatums tragen werde, und auch zu dem Durchdringen der Auffassung, dass die Forderung der Todesstrafe für die die Hauptschuld an den Pekinger Ereignissen tragenden Würdenträger nicht als eine schlechterdings unerlässliche zu bezeichnen sei, hätten die vom Cabinet von Tokio erhobenen Bedenken viel beigetragen. Es sei bei der Auseinandersetzung zutage getreten, dass allseits mit dem Verlangen nach voller Genugthuung der aufrichtige Wunsch parallel gehe, den Herd der chinesischen Verwickelung einzuschränken und letztere so bald als möglich zu entwirren. Keines der Cabinette wolle auf Forderungen beharren, die nach der Gesummtlage der Dirge als unerfüllbar erkannt werden müssen und deren Durchsetzung nur in dem Falle versucht werden könnte, wenn man zur Fort« führung der militärischen Action bis zum Aeußersten entschlossen wäre. Solche Ziele verfolge aber keiner der zur Beilegung der chinesifchen Krise zusammenwirkenden Staaten. Es sei zu betonen, dass die Vorstellungen der japanischen Regierung gegen den ursprünglichen Ent-wulf der Collectivnote in Petersburg und allem An» ,chei»:e nach von den anderen Brlheiligten ohne Vor» urlheil ausgenommen wurdeu. Der hie und da in der öffentlichen Meinung aufgetauchte Verdacht, als ob sich das Cabinet von Tokio bei seinem Bestreben, eine Abschwächung der in der «äüeiniou irrüvocals» formulierten Bedingungen zu bewirken, mehr von uneingestan« denen Sympathien für China als von sachlichen Beweggründen leiten lasse, werde in den diplomatischen Kreisen nicht getheilt. Man empfange in denselben vielmehr den Eindruck, dass dieses Eingreifen Japans ausschließlich der durch die Nachbarschaft und die Rafsengleichheit bedingten genauen Kenntnis der Grenzen des in China Erreichbaren entsprungen ist. Die carlistische Emeute. Ein in Barcelona stark verbreitetes Gerücht behauptet, dass das Mlsslingen des carlistischen Putsches in Catalonien hauptsächlich einem verfrühten Ausbruche der Bewegung und dieser der Ungeduld einiger über» eifriger Parteigänger, insbesondere des gefallenen Cabe-cilla Torreas, zuzuschreiben sei. Programmgemäß hätte der Ausbruch am 4. v. M., dem Namenstage des Prätendenten Don Carlos, gleichzeitig in Barcelona und an verschiedenen Punkten im Innern nach einem festen Plane erfolgen sollen, und zwar hätte man be-äbsichtigt, sich vor allem des Gasometers und des elektrischen Werkes zu bemächtigen, um unt« dem Schutze der Dunkelheit einen Handstreich gegen die beiden Hauptwachen von Murazanas und Buen Suelso zu führen. Der neue Civilgouverneur Don Eboardo de Hinojosa leitet persönlich mit größter Energie die Untersuchung, durch welche die thatsächlichen Unterlagen dieses anscheinend ganz grundlosen Gerüchtes ermittelt werden sollen Unser Belicht bestätigt die bedenkliche Haltung, welche ein großer Theil der catalonischen Geistlichkeit eingenommen hat, und schreibt sie dem Umstände zu, dass die Wirkung der aus dem Vatican an die spanische Geistlichkeit ergangenen Warnungen und Verbote durch die nicht einwandfreie Haltung des wegen feiner cawlonistischen Velleiläten bekannten Bischofs von Barcelona beeinträchtigt wurde, welcher vom Generalcapitän Drlgado in energifcher Weise an seine Pflichten erinnert werden mufste. Politische Uebersicht. Uaibach, 1. December. Im «Neuen Wiener Tagblatte» spricht sich ein hervorragender Parlamentarier gegen die «hmter den Coulissen» wahrnehmbaren Bestrebungen, «eine Coalition aller Parteien» zustande zu bringen, aus. Allerdings haben Coalilionen, na» mentlich in Oesterreich, volle Existenzberechtigung. Allein nur dann, wenn sie bezüglich der wichtigsten Punkte ihres negativen und positiven Programmes einig sind, können sie wirksam sein. Ohne eine solche Einigung wäre ein Theil der Coalition immer der Düpierte. Zur Einberufung derLandtage bemerkt die «Politik», es widerspräche der Natur und dem Geiste einer parlamentarischen Verhandlung, jede politische Erörterung aus dem Landtage auszuschließen. Da jedoch dem böhmischen Landtage ein dringliches wirtschaftliches Material vorliege, welches aufgearbeitet werden müfse, wenn nicht im Landeshaushalt empfind« liche Stockungen eintreten sollen, werde alles zu vermeiden sein, was die für positive Wohlfahrtsarbeit larg zugemessene Zeit noch mehr einschränken würde, vielleicht gar zu decorative« Zwecken für die Wahlagitation der Radicalen in beiden Lagern. — «Närodni Po« litila» glaubt, der böhmische Landtag werde der Brantweinsteuer-Vorlage zustimmen, wenn auch der Zuschlag zur vollständigen Beseitigung des DeficUs im Landeshauthalte nicht ausreiche. In der Debatte über das Budget werde sich Gelegenheit ergeben, die actuelle politische Lage zu besprechen. — «2 as» bedauert, dass leine Aussicht vorhanden sei, auch die Frage der Feuilleton. ^ hundertjährigen Geburtsfeier PrMrens. Von Anton Funtel. lllt d^^ren bleibt, trotz seiner eminenten Begabung ^llak°,^''che Dichtkunst, die sich in einer Reihe von Me. V"d Kulanzen bethätigt, doch in erster Reihe M ez' ' b°2 lyrische Moment ist bei ihm so gewaltlg, ?lclst ^ " seinen epischen Gedichten mit elementarer ^ioi. >lbricht, manchmal, wie im «kr»t p" U^ '_ viel von ihrem Reize, denn die schöne Villa zog vieles Besucher, besonders Fremde, an. l — (Ein Vorfall), dessen innere Tragik die Träume der symbolistischen Romantiker und die con« struierten Grausigkeiten der Naturalisten weit hinter sich lässt, wird aus Plauen i. B. berichtet. Hier hauste ein! dreizehnjähriges Mädchen, ein Waisenlind, mit seiner! Großmutter zusammen in einem kleinen Stübchen in i einem Hause der Südvorftadt. Die Frau war lange Zeit ^ krank, und zur Krankheit gesellten sich Noth und Sorge. In dem einzigen Bette schliefen des Nachts Großmutter und Enkelin eng aneinander geschmiegt. Oft wurde das! Mädchen nachts aufgerüttelt, um der fchwerlranlen Groß» mutter Wasser zu reichen. Kürzlich konnte die Kleine, endlich einmal die ganze Nacht durch schlafen. Als sie des Morgens, erquickt vom langen Schlummer, erwachte, war ^ es bereits hell, und sie freute sich, dass die Großmutter noch immer so fest fchlief. Plötzlich stand der Kleinen das Herz vor Schrecken still. Sie entdeckte, dass die Groß« mutter kalt und starr und todt dalag. Sie hatte schon seit Stunden neben der Todten geschlafen — das junge, blühende Leben neben der gestorbenen Greisin. Nachbarn nahmen sich einstweilen des verlassenen Waisenkindes an. — (Ein schnurrbärtiger Knabe.) Dem! «Nosnjal» wird aus Otole geschrieben, dass dort ein dreijähriger kleiner Knabe lebe, der sich von seinen Altersgenossen durch einen — mächtigen Schnurrbart unterscheidet. Das schnurrbärtige Kind ist der Sohn des Bauers Zmajo Olic; schon bald nach der Geburt zeigte sich der Anflug des Bartes an dem Knaben, und nun hat er einen so schönen Schnurrbart, dass ihn jeder Erwachsene darum beneiden könnte. — (Zudringliche Enthusiasten.) Dle russischen Schriftsteller Tschechow und Gorki waren jüngst wahrend ihres Moskauer Aufenthaltes im Laufe einer Woche Gegenstand der zudringlichsten Aufmerksamkeit des Publicums im «Künstlerischen Theater». Sie konnten sich, wie Moskauer Blätter berichten, nur mit Mühe in den Theaterräumen bewegen, da sie stets von einer Menge Neugieriger verfolgt waren, die sich in Gegenwart der beiden Schriftsteller laut über deren Aeußeres, die Art, sich zu kleiden, über die Haartracht u. s. w. unterhielten. Nach Schluss des Theaters wurden Tschechow und Gorki auf den Händen aus dem Theater getragen. Während der letzten Aufführung des «Onkel Wanja» hatten sich die beiden Schriftsteller in ein abgesondertes Zimmer des Foyers zurückgezogen, um ungestört Thee zu trinken. Aber auch hier waren sie vor Neugierigen nicht sicher, die sich an der Thür zusammendrängten und den thee-trinlenden Dichtern zuschauten. Da riss Gorki die Geduld, und er wandte sich an die Zudringlichen mit folgender Ansprache: «Was glotzt ihr mich an? Bin ich die medi-ceische Venus, eine Ballerine oder eine Wasserleiche? Ich schreibe Erzählungen, die euch offenbar gefallen, und freue mich darüber. Warum folgt ihr mir aber auf Schritt und Tritt, guckt mir in den Mund und klatscht mir Beifall? Wenn ich ein Stück geschrieben haben werde, das euch gefällt, so applaudiert nach Herzenslust. Seht, jetzt ist im Theatcrsaale schon längst der Vorhang aufgegangen. Es wird ein hochlünstlerisches Stück gegeben, aber ihr zieht es vor, im Foyer zu bleiben und zuzusehen, wie ich mit Antonin Pawlowitsch (Tschechow) Thee trinke! Schämt euch! ...» Das verzückte Publicum begrüßte diese Ansprache ebenfalls mit einer Beifallssalve. -(Die längste Predigt.) Aus «°ll wirb gemeldet: Die längste Predigt, die einen 2 unerreichten Record aufstellen wird, soll i" M!'^, Maine, vorgetragen werden. Die Predigt besteht a^ Zeitungsberichten einer Woche über die Leiden. Scym ", Sünde und Verbrechen, die durch Unmähiglcit verur,"" sind. Die Berichte werden in Papicrstreifen M"" geklebt, aus denen sich eine ungeheure RM. Während die Rolle aufgeklebt wird, werden die m» ^ von dem Pastor verlesen werden, der die Spec"^ noch eingehend commentiert. Indessen sollen mehrer»: das Ende der Rolle durch die Kirche und auf die V^ führen, wo es aufgerollt und auf einen Wagen « gebracht wird. Dann wird die Rolle zu d" «" bibliothel gefahren und feierlich ausgestellt zum wa"e, Exempel, das das durch Trunksucht veranlasste Elen°H» — (Am Postschalter.) Imige Dame: «v'^ Sie vielleicht einen Brief mit der Chiffre,D ^ M>. Beamter: «,D 100° habe ich nicht, aber I D" . — Junge Dame: «Das wird er schon sein; WM" mein Verehrer stottert ein bisschen. Local- und Provinzial-Nachnchten. Prc««renfeier. Heute jährt sich zum Hundertstenmale der Tag, dem der erste Dichter, Franz Pressen, zu Vrba in " krain das Licht der Welt erblickte. c^Mü Die aus diesem Anlasse veranstalteten 3esM^^ nahmen vorgestern ihren Anfang. Um 8 Uhr ^ wurde seitens verschiedener nationaler Vereine, w bürgerlichen Musikkapelle an der Spitze, ein Umzug »^ Stadt veranstaltet, und sodann versammelte sich iw ^, saale des «Narodni Dom» ein ansehnliches M° ^ zu einer Vorfeier des Gedenktages. Es entwickelte si^ ^ Saale alsbald ein sehr reges Leben; zur ErM"^ ohnedies animierten Stimmung trugen sowohl b" ^, liche Musikkapelle als auch dle Gesangvereine «^ und «Ljubljana», ersterer unter Leitung bes V ^ Benisel, letzterer unter Leitung des Herrn «"' M Vvetel. in hohem Grade bei. Während die burgr ^ Musikkapelle unermüdlich aufspielte, entstand M'"^, beiden Gesangvereinen ein echter und rechter Sang ^, indem einer den anderen in seinen Leistungen i" ^ bieten suchte. Die Zuhörer wurden nicht müde, ^ Zufriedenheit durch lautesten Beifall auszudrM" ^ sowohl von den Musikern als von den Sänger^ Zugaben zu verlangen. — Stürmische Anerkennung ^ auch der Gedenkrede, die Herr Dr. Triller aus ^ siren hielt, zutheil. Al- Ihren Höhepunkt indessen erreichten die feMe" ^ anstaltungen gestern vormittags, als sich zu^der aus ^, angesetzten Feswersammlung im «Narodni Dom»e« « ^ reiches, distinguiertes Publicum im Festgewanbe em,^ Der große Saal des «Narodni Dom» war "" ^ pflanzen geschmackvoll decoriert worden; an der ^ wand war eine Büste PreZirens, ebenfalls in >"". W-Weise geschmückt, zur Aufstellung gelangt. Unter ve ^ wesenden bemerkten wir die Herren Hofräthe jj, und Dr. Raiii, Herrn Landesschulinspector K o " ^ Herrn Landeshauptmann von Petela . ^i^ Landesausschussbeisiher Povse, Herrn ^A^t»^ Hribar mit zahlreichen Gemeinderäthen, die ^l ^ der staatlichen Lehranstalten, und zwar die V ^i Hubad, Schulrath Dr. Iunowicz, Se«e ^„ und Mlz ^^^ bot, nachdem sich auf der Tribüne der ,» ?^ Eängerchor mit Herrn Musildircctor Hubad ^ A spitze und zu beiden Seilen des Podiums 'LiM ""2en der Vereine «Sokol», «Slavec» und i»>b° ?°' "it ihren Fahnen aufgestellt hatten, ein W? ^"d, auf welches der Glanz aller elellrifchen Him " l Lustres herniederflutete. Die auf der Gallerie ''«ein P ^'^erliche Mufitlapelle eröffnete die Feier mit "»ler n l !""^ slovenischer Weifen, worauf der Sängerchor btl°!w U ^ H"^" Musikdirectors Hub ad den bchi 3' "°jestcitifchen Chor Ienkos «^olitov, in weihe-^Ueise zum Vortrage brachte. ! K°tii^°"n «griff Herr Professor Franz Levec als !«««>. " der «81ovLN8ic.i klatick» das Wort zu "" Ansprache: krhu?^"e Versammlung! Als sich am 28. August 1849 ^.,^^e Geburtstag drs größten deutschen Dichters, l»H lahrle, befand sich die mächtige dcutfche Nation bie h^'vncialen und politischen Verhältnissen, dass sie Gebmtsfeier ihres Dichtergcnius nicht «/Men l„„^^ Die Revolution auf der einen, ^ bes< ""s der anderen Seite drückte zu jener Zeit ^ heb" bischen Söhne, dafs sie unter Außerachtlassung >li^ll"' Ideale der ewigschöncn Poesie ihre Kräfte in ^zerlv^" politischen Kämpfen zerfplitterten. — In ! ^hte >, ähnlicher Lage befindet sich im laufenden ^tine ^, scenische Voll. jetzt, da wir die hundert-l'V N urtsfeier unferes genialsten Dichters begehen ^ La? ^^"^o bis zur Dräu wüthet in den sloveni-^llllschp " der brudermörderifche Kampf; verschiedene Ae ^ Parteien ringen mit scharfen Waffen um Xte^ ' ^"6 auch um kleinliche persönliche Ms. .'bis zur Wurzel aufgewühlt ist das slovenifche , VNl^ ^ ^" seiner Gesammtheit nicht einmal an ""> N ^" s""^ gröhlen Dichter gegenüber denlen ^El ^"^ ""^^ ^ beute vor Presiren da« Moy, I enenthum geradeso beugen, wie ihm die geehrte MG. ""6 in hz^^ strahlenden Saale huldigt ^ ' 'ch habe die feste Ueberzeugung: Wie die deutfche ^»liber ^äteren Jahren ihr Versäumnis Goethe ^»n w^Ueniacht hat, so wird auch die slovenische M, N- "n gegenüber dereinst noch ihre Pflicht > w ' "" ""ders soll unser Voll ehren und Ü^flick"" "^^ lcnen Mann, der ihm einen un-^ don d ^^"^ unsterblicher Poesie hinterlassen und ?^e Iv^"abe Gottes dazu auserlesen war, die slo-X^.^lkunst zu schasse», einen unerschütterlichen ? die Ns^" "'s"" belletristischen Literatur zu kgen ^"zen c)" des slovenischen Namens weit über die ^ '"nrr Heimat zu lraaen! Und den Veweis zu Mch / /ass dirse großen Verdienste Presörens that« ^iidl^ ^"- ist der Zweck der nachstehenden kurzen Der Vortragende gedachte hierauf zunächst der ins XVI. Jahrhundert zurückreichenden Anfänge der sloveni-schen Poesie, namentlich der protestantischen Kirchenlieder, streifte die religiösen Dichtungen des X VII. und XVIII. Jahrhunderts («I^nunioo»), gieng sodann auf Vodnil über und behandelte im zweiten, eigentlichen Theile feiner Vorlefung Pres^ren selbst, indem er in gedrängter Kürze eine Lebensslizze des Dichters entwarf und dann dessen Gedichte einer eingehenden Würdigung unterzog. Gleich Stritar bezeichnete Professor Levec die Disharmonie zwischen dem Ideale und dem Leben als die Hauptidee in den Gedichten Presirens; das Unglück seiner Heimat, das Unglück seiner Liebe seien ihm nur Einzeltheile des universellen Unglückes gewesen. Der Vortragende hob die Verdienste PrMrens hervor und fasste sie unter Anführung einzelner Gedichte und Citate in folgende drei Hauptpunkte zusammen: 1.) Pressen hat der slovenischen Literatur mit seinen vollendeten Poesien einen classischen Inhalt gegeben; 2.) Presören hat die dichterische Sprache begründet sowie dauernd die dichterische Technil festgestellt; 3.) Prcse'ren war in den dreißiger Jahren die Seele der literarischen Thätigleit unter den Slovenen in Kram. Professor Levec citierte zwei Stellen aus Preserens Briefen an Stanlo Vraz, in denen der Dichter entschieden dagegen Stellung nahm, in seinen Poesien die slovenische Sprache aufzulassen und gleich Vraz die kroatische Sprache anzunehmen: «Die Tendenz unferer Carmlna und fonstiger literärischer Thätigkeit ist leine andere, als unsere Muttersprache zu cultivieren; habt ihr ein anderes Ziel, so werdet ihr es schwerlich erreichen» ... «Es hat den Anschein, als ob es dem Dr. Gaj und anderen slawischen Literatorcn mit der Idee Ernst wäre. dass dle slowenische und illyrisch-serbische Sprache in eine verschmolzen werden sollten, oder vielmehr, dass der slowenische Dialect als Schriftsprache aufhören und hlnsüro nur mehr der serbische geschrieben werden sollte. Ich bin von der Unaussührbarleit dieser Idee subjectiv überzeugt,» — Pres^ren war also schon im Jahre 1838 in dieser Beziehung derselben Anschauung, wie später im Jahre ! 1853 Dr. Blriweis und im Jahre 1863 Levstil! — Auf die Aufnahme, welche den Poesien PrMrens feltens d sfen Zsitgenossen zutheil geworden, übergehend, citierte Professor Lcvec ein Schreiben PreUrens an Cela-lowsl^, in welchem der vereinsamte Dichter seiner ! Stimmung mit folgenden Worten Ausdruck verlieh: ! «Ich als das schwankendste Rohr in der Wüste der ^ lrainischen Literatur würde ein zweiter Johannes die Stimme erheben; allein die Pharisäer und Schriftgelehrten lassen mich nicht zu Worte kommen, auch behagt mir die Wurzel- und Heuschreckenlost nicht.» — Eigentlich gab es damals in der Ocffi-ntlichleit nur zwei Stimmen, die bedingungslos die Genialität Presirens betonten: jene ! Lelatovsl^s in Prag und jene Murlos in Graz. Allein !bie überwiegende Mehrheit feiner Landsleute verhielt sich ' ihm gegenüber apathisch, ja geradezu gegnerisch. Diese That-srche ist lheilweise auf die Anschauung zurückzuführen. ' welcher selbst intelligente Zeitgenossen Pres^ens zuneigten. !dass die slovenische Literatur vollständig ihren Zweck er-fülle, wenn sie dem Volke die allernolhwendigsten Bücher für 'die praktischen Bedürfnisse besorge. Selbst Kopitar, der große Donnerer, halte für Presttens Poesien lein "richtiges Verständnis, obschon sich Cop in regem Brief. ! wechfel mit Kopitar eifrigst für den Dichter einsetzte. — Professor Levec schloss seine Ausführungen mit Stritars Worten, die in dem Passus gipfeln: «Würben alle Voller vor Gottes Stuhl gerufen werden, um sich daselbst über die Verwendung der ihnen anvertrauten Talente und über ihre Antheilnahme an der allgemeinen menfchlichen Cultur-arbeit auszuweisen, so dürfte unter den übrigen Böllern auch das kleine flovenische Voll sonder Angst mit einem kleinen Büchlein erscheinen — mit den Poesien Pressrens!» Der laute Beifall, welcher den formvollendete« Ausführungen des Herrn Professors Levec folgte, erbrachte den Beweis, wie sehr der Vortragende, dem bedeutungsvollen Augenblicke entsprechend, zu den Herzen der andächtigen Zuhörerschaft gesprochen und in welch ausgezeichneter Weise er seiner Aufgabe gerecht geworden war. Auf den Vortrag folgte Nedv<-ds prächtige Gelegen-heitscomposition «Preie>nu», welche von den Sängern brillant, mit Begeisterung zu Gehör gebracht wurde, und hiemit fand die imposante, den Manen Pressen« bargebrachte Huldigung ihren Abschluss. Seitens des dramatischen Vereines würben nachmittags und abends Pressren zu Ehren zwei Fest-Vorstellungen veranstaltet. An das Festcomite' sind, wie wir hören, zahlreiche Drahtgrühe von nah und ferne eingetroffen; felbftrebend gelangt in allen die Verehrung, mit welcher man auch außerhalb der Landeshauptstadt der hundertjährigen Geburtsfeier Preisrens gedacht, in schwungvoller Weise zum Ausdrucke. Zahlreiche Gebäude Laibachs hatten bereit« Samstag Flaggenschmuck angelegt; die Zihl derselben ist heute al« am Geburtstage des Dichters noch beträchtlich größer geworden. * (Allerhöchste Spende.) Seine l. und k. Apostolische Majestät haben den Schulschwestern «be Notre Dame» in Dornegg bei Illyrisch-Feistritz zu» Baue eines neuen Kloster-Instituts« und Kaplllengebäudes eine Unterstützung von 1000 K aus der Allerhöchsten Privatcafse allergnädigst zu bewilligen geruht. —r. — (Warnung vor Auswanderung nach Südafrika) Durch trügerische Hoffnung auf leichte Beschäftigung haben sich. wie ei« Bericht unseres General-Consulates in Capstadt erwähnt, sehr viele Arbeiter au« Europa verleiten lassen, sich nach der Capcolonie zu begeben, woraus die Gefahr entsteht, dass die ohnehin schon zahlreich vorhandenen Arbeitslosen nur noch eine besorgniserregende Vermehrung erfahren. Der Bericht warnt Auswanderer aus der Monarchie, vorläufig wenigstens, nach dem Transvaal oder felbft nach der Eüpcolonie und Natal ihr Augenmerk zu richten. * (Sterbefall.) Vorgestern nachmittags verschied nach lurzem Krankenlager Herr Adolf v. Vocher, Inspector und Heizhaus-Vorstand der k. l. Staatsbahnen, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone. Ein tückisches Halsleiden raffte ihn im besten Mannesalter hinweg. Der Verblichene war ein ausgezeichneter Fachmann und vereinigte die seltensten Eigenschaften des Geistes und Gemüthes. Seine Herzensgüte, seine echt menschenfreundliche Gesinnung, seine persönliche Liebenswürdigkeit gewannen ihm zahlreiche Freunde, und seine Untergebenen liebten ihn wie einen Vater. Allen, die das Glück hatten, mit ihm in nähere Berührung zu treten, wird der edle Mann un-vergesslich bleiben. Möge er in Frieden ruhen! Da« Leichenb gängnis findet heute um 3 Uhr nachmittags vo« ^amnteö Müllers Mandat. "" Testllmentsgeschichte von E. «Plelmaun. '^ °^ Herr Müller,» erklärte ich, «Sie '^ ^ u ,H vielleicht schon verlobt sei oder vielleicht ^blina -° '" lachen Beziehungen stehe, dass eine ^ der,/" ^ zu erwarten sein möchte. Ich kann ^kechA^. erwiderte der alte Herr erfreut. «So « iw-^'e mir denn, mein werter Herr Mo->kMen f ' '""l"" letzten Willen getreulich zu »> ^ sein'«? ^""l das in Ihrer Macht stehen wird. ^n.» "onnen hinaus kann niemand verpflichtet °! M y:?^ alte Herr hielt mir feine Rechte hin, in l». Ihnen c.?°"en "«schlug: «3« verfprcche und »!l>^zich<>.. ^re letzten Willensbestimmuligen getreu l ztras ' '°"k't dazu mein Können und Wissen, ^5"! n^"«"b meine Macht reichen wird.» li °b Ntim^" Vormittage überreichte Herr Joachim ht'"sia "" dem Amtsgerichte in meiner Gegenwart 'ül^ll n. I"."d ließ in dem hierüber aufgenommenen ^ H'^ besonders bemerken, dass er den Rechts-5 ? HG. ?° Müller zum Testamentsvollstrecker '?>i^U"d dieser demnach befugt sei. die Er-»n; ^.Publication seines Testamentes zu be< Än>,a A°lung des Nachlasses und gerichtliche '" ,°>^sz k l°° untersagt. H ^ll, O„? Müller sein verendetes altes Reitpferd "R> Ein ? h°be begraben lassen, dass ich dabei H lein «. be"" gegenwärtig gewesen sei, war '" Geheimnis geblieben. Dass er mich zu seinem General - Bevullmächligten bestellt habe, machte ich selbst auf fein Verlangen in der im Städtchen er. scheinenden Zritung bekannt. Von meiner Einfetzung !u feinem Testamentsvollstrecker munkelte man, und ich war wiederum eine geraume Zeit der Gegenstand nicht nur des Geredes im Städtchen, sondern auch nicht weniaer der des Neides in gewissen Kreisen. Wie der alte Herr angeordnet hatte, ließ ich den Carnifex in mein Bureau laden und seine Ansprüche weaen des ihm entgangenen Gewinnes formulieren, den er aus dem ihm Rechtens zustehenden, ihm aber nickt gewordenen Cadaver des Pferdes andernfalls ge-zoäen haben würde, und fand ihn sogleich ab. Mit der Polizei ergab sich ein Anstand mcht. Sonderlinge wie Kerr Müller sind in kleinen Verhältnissen fast immer unbeliebt, und gewiss hätte der Herr Bürgermeister, der zugleich auch Chef der städtischen Polizei war, dem alten Herrn wegen der Einscharrung des todten Pferdes in seinem Garten gern am Zmge geflickt, wenn ihm hiezu ein gesetzlicher Grund Anlass hätte acben können. Da aber ein solcher nicht vorhanden mar musste er eben schweigen. 'Es war im September, als sich das Vorerzählte lwischeu Herrn Müller und mir abspielte. Während der hierauf folgenden fechs Monate erhielt ich von dem alten Herrn w^der eine Bolfchaft, noch.hörte ich mchr von ihm. als andere Leute in der Stadt. Das will saaen. so'gut wie nichts. Gegen Ende März bereits war es, als eines Abends der alle Diener mich zu seinem Herrn entbot. Er führte mich, als ich erschien, in dessen Schlaf, zimmer, das von einer Lampe mit grüner Kuppel, die an der Dkcke hieng, matt erleuchtet war. In einen mit Marderpelz gefütterten und verbrämten Kaftan von rother Seide gehüllt, bis zur Brust auch noch von einem kostbaren indischen Shawl bedeckt, saß hier der alte Herr im Lehnstuhle vor dem Feuer des Kamins, das knisterte und duftete, da es von Kirschbaumholz genährt wurde. «Mein lieber Herr Mohammed Müller,» redete er mich mit merklich schwacher Stimme an, nachdem ich ihn begrüßt halte, «ich fühle, dass meine letzte Stunde gelommen ist. Ich erwarte sie bald. sehr bald; vielleicht sogar naht sie mir noch diese Nacht, vielleicht auch erst mit dem Lichte des neuen Tages. Ich bitte Sie, Zeuge meines Hinscheidens sein zu wollen. Sie werden mir diese Bitte nicht abschlagen?» Die Anrede des alten Sonderlings kam mir, trotzdem ich ihn ja ein wenig kannte, doch so überraschend, dass sie mich verlegen, fast sprachlos machte und ich im Momente nichts weiter daranf zu erwidern wusste, als mich zu verneigen und stotternd herauszubringen: «Aber Sie sollten doch einen Arzt---------» «Einen Arzt?» unterbrach Herr Müller mich, und ein sarkastisches Lächeln flog über sein gelblich, blasses, hageres und verwitterte« Gesicht. «Einen Arzt? Ich mag krank gewesen sein in meinen Kinberjahren, man mag dann wohl einen Arzt geholt haben. Ich weih es nicht. Sonst bin ich nie in meinem Leben trank gewesen und habe nie einen Arzt bemüht. Warum sollte ich es jetzt thun? Da« Ocl in meiner Lebenslampe ist aufgezehrt bis auf wenige lropfm, der Docht glimmt nur noch. Was sollte da ein Arzt?» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeiwng Nr. 277. 2290 3. December M^ Staatsbahnhofe aus auf den evangelischen Friedhof statt. — Am felben Tage verfchied nach kurzer Krankheit Frau Anna Vizjal, Gattin des landschaftlichen Rechnungs-revidenten, im 42 Lebensjahre. Sie hinterließ sieben unmündige Kinder. — Aus Gottschee wird uns gemeldet: Am 1. d. M. starb hier der l. l. Gymnafialprofessor Johann Satter im Alter von 43 Jahren. Der Ver» blichene war seinerzeit Assistent an der botanischen Lehrkanzel der Universität in Oraz, kam sodann als sup-plierender Gymnasiallehrer nach Klagenfurt und wirkte feit 1893 als Gymnasialprofessor in Gottschee. Das Staats-Untergymnasium in Gottschee verliert in ihm einen tüchtigen, kenntnisreichen Lehrer, die studierende Jugend einen väterlichen, werlthätigen Freund. Professor Satter war auch Besitzer der Kriegsmedaille und hat als Reservelieutenant die Occupation Bosniens mitgemacht, wo er sich in den Kämpfen bei Banjalula, Kljuk u. s. w. rhhmlich hervorthat. Von seinen wissenschaftlichen Publicationen seien seine «Beiträge zur Entwickelungsgeschichte der Lebermoose» (in den Sitzungsberichten der Akademie der Wissenschaften in Wien), «Zur Entwickelungsgeschichte der Antheridienstände der Laubmoose» (Deutsche botanische Gesellschaft in Berlin), «Vollsthümliche Pflanzen« namen aus Gottfchee» (Gymnasialprogramm) und «Vollsthümliche Thiernamen aus Gottschee» erwähnt. Ein besonderes Verdienst hat sich der Verstorbene um die musterhafte Ausgestaltung der naturwissenschaftlichen Sammlungen des Gottscheer Gymnasiums erworben, wofür ihm die belobende Anerkennung des Landesfchulrathes zutheil ward. Professor Satter war auch Mitglied der Stadtgemeindevertretung und des Sparcasseausschusses, Mitglied des Directoriums des Wasser- und Eleltricitätswerles, Obmann des Kindergartenvereines und Mitglied des kürzlich von der Gemeindevertretung gewählten Studentenheim-Ausschusses. Als Obmann der früher bestandenen Section Gottschee des Alpenverelnes schuf er die nach seinem Vornamen benannte «Johannes-Warte» bei Friesach und die Untertunftshütte auf dem Friedrichsteiner Höhenzuge (Hirisbrunn). Der Verewigte erfreute sich wegen seines lauteren Charakters der allgemeinen Achtung und Wertschätzung. Er ruhe in Frieden! — Gestern starb in Prag Herr Franz Smola, Gütercassier am hiesigen Staatsbahnhofe. Das Begräbnis findet dortselbst heute nachmittags um 3 Uhr statt. Smola genofs allseitige Sympathien. — (Spende.) Der Verein der Frauen der christlichen Liebe vom heil. Vincentius von Paul hat aus dcm Nachlasse des verstorbenen Kaufmannes Herrn Schuster den Betrag von hundrrt Kronen für die Vereinsarmen erhalten und spricht hiemit dafür seinen wärmsten .Dank aus. — (Im städtischen Vollsbade) wurden vom 18. bis 24. d. M. insgesammt 500 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 425 (davon 310 Douche- und 115 Wannenbäder), für Frauen 75 (davon 25 Douche-und 50 Wannenbäder). — (Vollsschulwesen.) Wegen Erweiterung der dreiclassigen Volksschule in Schischla findet am 5. d. M. im dortigen Echulhause eine neuerliche com« missionelle Verhandlung statt. —o. — (Vierzig Jahre Marqueur.) Herr Alois Hadolt, Marqueur im Easino-Cafe', feierte diefer-tage den 40. Jahrestag seiner geschäftlichen Thätigkeit. Herr Hadolt steht im 57. Lebensjahre. — (Fünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum.) Fräulein Karoline Suschnil, Mani-pulantin der hiesigen Firma E. I. Haman, begieng am 1. d. M. die Feier ihrer 25jährigen Dienstleistung im genannten Geschäfte. Eine weitere Notiz folgt. — (Thierärztliche Wandervorträge) wurden für den politifchen Bezirk Stein für das heurige Jahr in Neuthal, in Moräutfch, in Voditz und in Kraxen abgehalten. Das Vortragsthema umfasste die allgemeine Thierhygiene, die rationelle Hilfe bei Erkrankungen von Hausthieren und die Erklärung des Gesetzes, betreffend die Schweinepest, vom Jahre 1899. sowie^die eingehende Belehrung über das Wesen und die Bekämpfung dieser Seuche. Die Frequenz der Vorträge war eine sehr gute; die Gesammtzahl der Zuhörer belies sich aus 356. Das Interesse für derlei populäre Belehrungen über Thierzucht und verwandte Fächer nimmt im allgemeinen ständig zu, wofür der zahlreiche Besuch der heurigen Vorträge auch seitens der Wirtschaftsfrauen und Besitzerinnen den besten Beweis liefert. —o. — (Aus dem Vereinsleben.) Die Statuten des in Laserbach in Gründung begriffenen Vereines ^»nik Kniiiuioa v I^okkem kowku» wurden behördlich genehmigt. —o. — (Strahenausschusswahl in Vurl-ield.) Bei der am 22. v. M. vorgenommenen Neuwahl bes StrahenauSschusses für den Strahenconcurrenzbezirk Gurlfeld wurden gewählt zu Nusschussmitgliedern: Alois Hlastnik. Gemeindevorsteher in Arch; Alois Maruiik, Gemeindevorsteher in Nucka; Alois Marinöek, Gemeindevorsteher in Zirlle; Anton Rupert. Besitzer in Gurtfeld; Karl Riedl, Besitzer in Haselbach, und Rupert Engels-berger, Handelsmann in Gurlfeld; zu Ersahmännern: Franz ZnidaM, Vemeindevorfteher in Vründl; Josef Gospodarik. Besitzer in Auen; Alois Gorenc, Besitzer in Ardro; Michael Fahrer, Gutsbesitzer in Großdorf, und Anton Iugovic, Bäckermeister in Gurlfeld. —o. — (Gemeindeoorstands-Wahl.) Bei der am 29. v. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinde Flödnig wurden Anton Burgar, Grundbesitzer in Hrase, zum Gemeindevorsteher, Simon Knific, Grundbesitzer in Dragokajn, Franz Vohinc, Mühlbesitzer in Trboje, Johann Rozman, Grundbesitzer in HraZe, und Andreas Dolinar, Grundbesitzer in Flödnig, zu Gemeinderäthen gewählt. — o. * (Mission sand achten.) Wie man uns aus Stein mittheilt, werden in der Pfarrkirche in Commenda in der Zeit vom 2. bis 9. d. M. durch 1^1'. Lazarlsten aus Laibach Missionsandachten abgehalten. —r. — (Hunds Wuth) In den Gemeinden Pretna, St. Peter und Hiwigstein trieb sich am 26. und 27.V. M. ein wuthverdächtiger, in den Gemeinden Seisenberg, Hos und Langenthon am 27. und 28. v. M. ein Hund, bei dem die Wuth bereits constatiert war, herum. Letzterer wurde in Vrh bei Seisenberg getödtet. Von den beiden Hunden wurden zahlreiche Hunde in den vorerwähnten Gemeinden gebissen. Demzufolge verhängte die Bezirks-Hauptmannschaft Rudolfswert die Hundecontumaz im ganzen Bereiche der Gemeinden St. Peter, Precna und Hönigstein bis zum 27. Februar 1901, ferner im ganzen Bereiche der Gemeinden Hof und Langenthon und in den zur Gemeinde Seisenberg gehörigen Ortschaften Praprece, Zafaro, Evibel. Zalisec, Leiten, Hrib, Ober-und Unterlreuz, Freihau, Pölland, Stranidorf, Wudigams-dorf, Desetschendorf, Pleiivlca, Wisaiz, Gradenz, Vrh, Sela, Ratje, Lopata, Prevale, Groß- und Klein-Liplach, ttloftce, Hinnach, Lazina und Ples bis zum 28. Februar 1901. Der in Vrh getüdtete Hund hatte in Langenthon auch einen gewissen Josef Ouitersic in die Hand gebissen. «Zustersit wurde bereits ins Rudolfsfpital nach Wien zur Schutzimpfung instradiert. —«— — (Uebel belohnte Hilfeleistung.) Am 25. v. M. abends giengen mehrere Besitzer sowie der Besitzerssohn Anton Iantar aus KoHljevec von der Ortschaft Politz nach Haufe. Denselben folgten die Befitzerssöhne Josef und Franz Strus von Troschein in der Absicht, Iankar durchzuprügeln, wurden aber daran von den genannten Besitzern gehindert. Vor Kozljevec angelangt, sprangen die beiden Brüder plötzlich auf Iancar. Diesem eilte der Grundbesitzer Anton Kastelic zu Hilfe, bekam jedoch von einem der beiden Angreifer einen Schlag über den Kopf und brach bewusstlos zusammen. Die beiden Strus ergriffen hierauf die Flucht, während der bewusst-lose Kastelic mit Hilfe von herbeigeeilten Dorfbewohnern nach Haufe überführt wurde. Am Aufkommen des Kastelic wird gezweifelt. Die Brüder Strus wurden dem Bezirksgerichte in Sittich eingeliefert. —ik. — (Postsparcasse.) Im Monate November betrugen in Krain die Einlagen im Sparverlehre 57.005 97 T, im Checkverkehre 8,747.622 82 k, die Rückzahlungen im Sparverlehre 53.477 58 T, im Check-Verkehre 1,250.200 94 k. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Mit großer Erwartnng wurde der Erstaufführung der Operetten-Neuheit «Die Puppe» entgegengesehen, die sich im Spielplane aller größeren Bühnen eingebürgert hat. Der Erfolg war auch in Lalbach danl einer vortrefflichen Aufführung, insbesondere der glänzenden Leistung von Frau Wolf ein großer und das anziehende Werk dürfte demnach auch hier den gleichen Anwert wie andernorts finden. Ein ausführlicher Bericht folgt. ^. * (Kammermusik.Abend.) Der gestrige II. Kammermusil-Abend der Philharmonischen Gesellschaft war sehr gut besucht und nahm eitlen glänzenden Verlauf. Herr Slolel aus Trieft erwies sich als ausgezeichneter Pianist und erntete reichen Beifall. Ein eingehender Bericht folgt. ^. — (Ein Preiirenalbum) bildet die neueste Nummer des «l^udl>nZKi Xv»»». Dieselbe ist 10 Bogen stark, enthält nur auf Presiren bezughabende Aufsätze und ist mit verschiedenen Illustrationen ausgestattet. Die Nummer kann um den Preis von 2 K 40 I, (per Post 2 k 52 li) auch einzeln bezogen werden. —Wir kommen auf diefes Album gelegentlich noch zurück. — (Mascagni) arbeitet angeblich an einer Einacter-Trilogie: «Pierrot im Frack». Dieselbe besteht aus den «b0226tti mu»i«üti», den in Musik gesetzten Skizzen: «Pierrots Werben», Pierrots Ehe» und «Die Tragödie Pierrots». — (Sienliewicz - Feier.) Die Feier des literarischen Jubiläum« von Heinrich Sienliewicz wird am 22. d. M. in Warschau begangen werden. Zuerst findet in der römisch-katholischen Kirche des hell. Kreuzes ein Dankgottesdienst statt. Bon dort begibt sich der Jubilar nach dem Rathhause, wo im großen Saale die feierliche Uebergabe einer Schenkungsurkunde über das Vefihthum Oblengorek stattfindet, das Sienliewicz durch eine Sammlung seiner Landsleute und Bewunderer ge-schenkt wird. Diese Schenlungsacte sind auf Pergament geschrieben; mehrere reich gebundene Bände mit ^tl ^ schriften der Geber gehören dazu. Im g«ßen ^ ^ findet abends eine Galavorstellung des LustsP'e" Verlobung Pan Zaglobas» von Slenliewicz M. - (<81ov6lil.I:i uöitsi^.») I"^ule, 23. Nummer: 1.) Die modernen Ideale der ^ 2,) «Pranger». 3) Die Wiederholungsschule abM " 4.) Die Kurzsichtigkeit und die Schule, b.) ^rm^ denzen. 6.) Literatur. 7.) Schulnachrichten. 8)»^^. Telegramme des k. k. Telegraphen.Eorresp.-MreallS. Die Krankheit des Zaren. Livadia, 2. December. Das heute "N U ^ vormittags über das Befinden des Kaisers ^" ^ ausgegebene Bulletin lautet: Der Kaiser verbraa^ gestrigen Tag und die Nacht sehr gut. Allgemmniem ^ heute früh sehr gut. Der Appetit kehrt nile^' Kräfte nehmen allmählich zu. Gestern abeM ^ peratur 36 6, Puls 64, heule früh Temperatur -Puls 72. __________ Präsident Krüger. ,^ Ieumont. I.December. In Erwiderung ^ Ansprache des Präsidenten des Comiies !" Unabhängigkeit der Buren dankte Präsident " für den ihm in Paris vom Municipalrathe vei ^ Empfang. Er werde unauslöschliche ErinnerUM ^ die Beschlüsse des Senats und wr Kammer m ^ den Empfang durch den Präsidenten Loubet u ,. Minister bewahren. Er lasse sein gestärktes "" ^ trüstetes Herz in Frankreich zurück; aber d"ie» ^, immer blutende Herz würde nicht früher 8 ^ als bis die Unabhängigkeit erlangt sei, "^.M anspruche, das Schiedsgericht Mld die freund!^, ^ Vermittlung der Mächte, mit einem Worte Oe"HHll Der Krieg dürfe nicht mit d« Niederlegung der ^ enden, denn die Waffen würden sie nie l^j.ßÄ gebiete sich denn die Vermittlung von selbst. ^A.^!ü' sagte Krüger, er habe Lord Roberts von den M ^. leiten in der Kriegführung seitens der E"glal> Men stä'ndigt, und dieser habe versprochen, dass "^ ^l^ würden; vielleicht habe er sich aber leinen V^ zu verschaffen gewusst, denn sie dauern so.l .^,, das schloss mit dem Rufe: «Es lebe Franl"'^! Publicum antwortete mit Rufen: «H^ Hoch die Buren! Hoch da« Schiedsgericht l' ^ü Berlin, 2. December. Das Wolffs ^el meldet aus Köln vom 1. December: Prast^'^f ^ ist gegen Mitternacht am hiesigen Haupts" ^ getroffen und wurde von einer überaus i' M Menschenmenge mit lebhaften Hochrufen bea^^l amtlicher Empfang fand hier, wie verlaut", ^ he> nicht statt, weil es unterlassen worden war, ^. Besuchen fremder Staatsoberhäupter nothwen^M herige Verständigung mit dem kaiserlichen H"' ^F zuführen. Aus diesem Grunde gilt es ""^M^ scheinlich, dass Krüger vorläufig von der N°! Berlin zu kommen, Abstand nehmen wird. ^^ß' Berlin, 2, December. Das «Wolfs ^ " F meldet aus Köln: Nachdem Krüger heute von ^B ^ Gesandten in Luxemburg, Tschirsky, Kenn"» ^ erhielt, dass der deutsche Kaiser zu semetN ^ wegen bereits getroffener Dispositionen ^W. empfangen könne, beschloss Krüger, vo>n .M Besuche Abstand zu nehmen. Er begibt s^ ° nach Holland. _______ Aus Hüdasrika. l^! London, 1. December. Das 3"M"1i! «Statist» regt an, die Regierung möge Um"^^ c mit Botha und Dewet eröffnen, "M.delN " ^ Ende zu machen. Da die Buren die » ^ ',,ß eines solchen Vorgehens missverstehen ^FBl mit den militärischen Behörden die ""^jF^ eröffnet würden, schlägt das Blatt vor, ^ ^ höchsten Civilbeamten in Südafrika «"^Me^ Handlungen eröffnen, und erklärt, Englano ,„ > ^ Prestige und sein Handel würde leiden, ' c U ! sehe, wie die südafrikanischen Besitzungen ^^ und mehr in das Verderben gestürzt V'zglob»'^ «Statist, billigt die Vorschläge des FinalM"»^^ Botha und Dewet Sitze in einem zU ^ gesetzgeberischen Rathe anzubieten. ^'lHeA«^ London. 1. December. Das Reut"'"^ ^ meldet aus Capstadt vom 30. v. M.: ^5 >H»' > hat mit einem Bataillon Aeomanries am « ^ jl^„ , Lichtenberg besetzt, ohne auf Widerst^ ^l"'^ z doch hatte er zehn Meilen von der Sta" ^HA ^ ? hartnäckiges Gefecht mit 400 Buren zu ^re" ^! . ^ Dasselbe Bureau meldet aus Durban, ^ xhüH? 5 falten im Bezirke Standerlon elne g^ ^ «?" ^ Gestern fand in der Nähe von Stander"" ^l mützel statt. Shells , Eapstadt. 2. December. Üord " am 11. d. M. nach Europa ab. Laibacher Zeitung Nr. 277. 229! 3. December 1900. Neuigkeiten vom Küchermarkte. Lk ^'Ll Hagen Fr., Freigeboren, X 4-80. — Leixner, 1°^ . Ehereisen, K 4 80. - PlatterI. lt., Berg. und Thal-K?"'n Tirol, «. 3 b0. - Elchendorff, E. v., Incognito, Lol.« o^ lilt M., Vie jungfräuliche Frau, X 6 60. — H°wl5?h' "nd Forest L., Das «ergessen? li 4 8L. -°,»'°"°«lchte über Nunstwissenschalt und Kunfthandel, pro Jahr. s ^ ""b Behandlung im gesunden und lranlen Zustande, iiizu"'." Dunctelberg, Prof. Dr. Fr. W., Die Technit Wtv!. A""U städtischer und industrieller Abwasser, X 3 60. — "»>>°n,!^ "' "ub Wettert A., Die Anjertigung der Zeich->>H," ^aschinen-Fabrilen, li6 —. Zechlin M. Ä,, Nugel. ll ß. ""nlager, K3-U0. - Nalendcr für Elektrotechniker, 1^01, ^i8n' ^Hm'dt, Prof F,, Pyolographlsches «ademcrum, ^!m i^7 Iugend-Kalender für traben und Mädchen jeden ^iM.« ' ^ 1'^-- lNeuß H., Heiraten und gut leben mit ^lNl « 3''^' l^^'7l!. - «llpp Gieb., Elektrische Wechsel-bl H^V'^' — Riedel tt., Die Wcchfelsttommajchinen und ^^"'lnaschinen, X4 ^0. — Schmldte Gefängnisarbeit, li, — 72. — So miner lad Th., «t/h'fMchichtllche Untersuchungen, l.. X I-20. — Schurß, xt°l V"^chlchte der Cultur, H,t. l., X 1-20. — Nöhmert. !^'?2 ' ^' Rüclblllle und «nsblicte eines Siebzigers, Mnw«'.^ May N. E., Die Wirtschaft in «ergaugcnyeil, ^I°äun?^"unst, X12—. Bölsche W., Goethe im jtt hundert, XI 20. — Sacher En., Die Massenarmut, ^ Beseitigung, XI 80. - Car ring, Dr. G.. ^r^,..'^" »in «ichte der Geschichte, socialistischer und christ. . Anschauung, X 2 40. Zl!l,^senheimer. Dr. Frz., Das Bevölkerungsgesetz des ^onbt?s und der neuen Mtionalötonomie, X 4 «0. — «t.y lUli-v., 33 Jahre in Ostasien, I.. X 7 60. - Adler, ^ ^ ^ijulunft der socialen Frage, X—-72. - Kirch, ^Hleit ^" Wirkungen der nachträglich eintr tcnden Un- t' ltlein ^^"llulig bei gegenseitigen Berträgeen, X 8 40. ^'H "kidam. Dr. F., Unmügllchlcit und Uumrmogen, '»Nio'^/lezle r, Dr. E., Der Werkvertrag, X 4 80. — MlN l)»'. ^kof- Dr. I., Grundrifs zum Sludium der poli ft^d?^ ^-' ^ ^ 60. - Aallentin, Dr. W., Die ^0 ^/^^ zwischen England und den Vuienrcpublltel>. dtlllich.T'^ilüticus, Die «ämpfc in China, li., X 1 20. l ,^ <Ä ^"° ^""e, erstes Bilderbuch der Münchner «Jugend», ^ 80 ' "^Sommer H., Lehrbuch des Schnittzeichneno, k^n. ll <> .^^"rth F., China, Schilderung von Kant, und U°"ci„« 6^"- W.ldenbruch E. v., Neid, X 2 64. - !?l"Nte l li ?r. v., Gedichte, X4-U0. -SchanzFrieda. >?^n li'^ 1 44. — Dunin Boslowst, St. v., Die j> ^"s '.o,^. Palastina, X - 36. - Hohnerlein M., ,,.'iltz. ""Duellen zu pädagogischen Studien und Arbeiten, ^ ^""»e«« "^ner, Dr. H., «triegdchirulgijche Er ! i°! ^. ^ """ drm jttdafrilanischen »riege 1«V»/1UUU, > U dez c>^°s Leben Ieju Christi in Betrachtungen sin aUr l , 3>«H? l.. II.. ll!.. i. X 160. - Secller F., . 5?Mt A?' "lch illustriert, cleg, geb., X 6. - Bühin l^enr/ "^. Nr. 4, zweites Novcmberheft, X —60. - Uttlli, ll " " lled., Der Anbruch einer neuen Ze,t in Deutsch' ' »'dmi ^ '^ ^ Auteurieth Fried., Ii.s I»»er. b'l > n^,. ^"""' X 1 50. - Harder Ä,, Und hätte ' Vtpetiu?.' ,li ^ ^- - Lommel, D r. E. v,, Lehrbuch 3''l"M^ X 7 68. - lknoevcnagel E-, rl ^ltad°!l "'"M"- Chemikers, X 9 36. - Bohl, arl I,. " l!«! ^. ^ '^ «. 3 60. — Holstein H. v., E,ne Glückliche, " V>ll.nt^^l»' Dr. A., Handbuch für den latljolischn, >t G'^e , ^' ^2 88. - Schmidt, Dr. Rich.. Allgeme.m l ^7^ Ia'l>^ ' ^ ^^ b6. — Jahrbuch der Erfindungen, h« >N?"Z' « ?'2U. - Wo ist Gott? konnte Deu.jch^ k '- <öt!>r« «^""svaalö sein? X — 60. - Gienliewicz "lN'stuh. historischer Roman, zwei Bünde, X 14 40. /'^n,liA '? ber Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H . ^>,^ ^ 'N ^aibach, Congressplatz 2. '^ Angekommene Fremde. ^ » ^ Hotel Grajzer. ü ^^ivc>^?n?^vember. Wahel, Lehrer, Salzburg. - ^ ^e! ^". Gr«s «°°u-" Gorsabe, Privat, s. Frau, Kralnburg. - ^ ^' ^iv^"»- Mandl, Leitner, Me.. Wien. - «est, Besitzer; ^ ^ii^lno^"^")' ^ Zajec. Privat, Gurlfcld. - »ump, F ^ .'^Pli r ^ «urgMller, BrUctenmeister, V'llach. - « 5'l>5' ^ru^ '"' Eerpenica. - «ohn, Reisender; Venighardl, ^ !'<«!>^ 3vi7 «/^"' ^aler^ Vergant, gerovml. Gailwirtc, ^ V>«h.,^p'c. Privat. F.u.ne. - Zeleny. «jorstand der l. l. ^ ^!!"'^!n ^' "^ ^sler. Thaler, Nslte., Budapest. - Üt» ^l' ll n/ ^°"ö- - Bloch, Berger, Nflle., München. ^ > «>. ^iinz. - Feiler, Nfm., Prag. ^ ^ !'X ^»'ger ^"lUlln. Banlbcauiter; «lein, Hecht, Pelpcl, > ?lt ^°"n '«^^ovio, itaufmann, Wilcheim. Vrattman. .. l^'n^r M. i«°ab. Mandl, Barth, Weihberg, Rosen» e>!' !v°' ^"li'ere- ^«' ^"sende und Kftte,, Wien. - Hijgedis, ,!^ »b^^l/ll, V?' Z'therlehrer; Stern, Fleischhauer, Ol- l>^e,- H°. «leer, «stte., Brllnn. - Margoni, To< ^ ^>»>lr ^t«z'"' Gutsbesitzer, Trieft. - Nessely, Lavrense,, !il 3^ ^^lesin^. „'^' HllSborf, Reisende. Wels. - Stroh- l^ 'X^")"^..^nobitz. - «oschuth, Fabrikant, Pappen- ^'3', 0fsici«, ?", l. l. Vezirlscommissär. Adelsberg. - '>7"i„. W"al der l. l. Staatsbabnen, Villach. - Mrle. ^'Nz ^ e,""nz. Privat, Marburg. - «hristosory, Hafner, Fleischhauerin, Vlschoftacl. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sechöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. H » —U « ! ! ".2 1 ! 2 u. N. 722 3 ! 70 3iNO. schwach halb bewölkt ^ 9 » Ab. 724 3 b 0 NW. mähig bewölkt________ 7U.Mg. 7261 43 N. schwach Nebel 2. 2 . N. 7277 52 E. schwach halb bewöM 00 9 »Ab. 730 6 3 4 O. mäßig dewdllt________ "3">"? Ü. Mg. > 733 9 , 1 6, NW. schwach j Nebel ,05 Das Tagesmittel der Temperatur vom SamStag 5 5° und vom Sonntag 4 3°, Normale: 0 4 °, beziehungsweise 02". Monatbüberficht. Der verflossene Monat November war sthr mild, aber dafür auch sehr nass. — Die Beobachtungen am Thermometer lieferten durchschnittlich in CclsiuSgraden: Um 7 Uhr früh 6 3", um 2 Uhr nachmittags 8 5«, um 8 Uhr abends 7 1°, fo dass die mittlere Lufttemperatur des Monates 7 3° beträgt, nm 3 7° über dem Normale. — Die Beobachtungen am Baro» meter ergeben 733 3 mm als mittleren Luftdruck des Monats, um 27 mm unter dem Normale. — Nasse Tage gab eS 19, es fielen im ganzen 219 1 mm Regen; am meisten regnete es am II., wo die Niederschlagsmenge 52-7 mm betrug; vom Schnee blieben wir bisher bis auf ein Paar Flocken verschont. Verantwortlicher Redacteur- Nnton Funtel. Iur Nebernahme der Nau» und Möbel« Nnstreicherarbeiten in der Stadt und auf dem Lande empfehlen sich auf das angelegentlichste Nrüder Gberl, Laibach, Franclscanergasse. Billigste Preise. Leistungs-fähialeit außer Concurrenz. Vroße Vluftercollection zur gefälligen «nsicht. (831) 11-9 Von tiefstem Schmerze erfüllt geben wir hiemit die traurige Kunde, dass es Gott drm Allmächtigen in feinem unerfoifchlichen Rathschlusse gefallen hat, unseren innigstgeliebten Gatten, bezw. Vater, Bruder und Schwiegersohn, Herrn Adolf von Socher Ingenieur. Inspector der l. l.Staatsbahnen, Vorstand dcr l, l. Heizhau5lntung Laibach St. B., Besitzer des goldenen Vridienstlreuzes mit der Krone heute nachmittags um '/<4 Uhr nach längerer Krank-hcit zu sich zu berufen. Die Beerdigung de« theuren Unvera.esslichen findet Montag, den 3. December, um 3 Uhr nach« mittags vom l. l. Staatsbahnhofe aus auf den evan» gelischcn Friedhos statt. Laib ach am 1. December 1900. Marie von VoHer, Gattin. — «Idols, Friedrich, — Rudolf von Vocher, l. l. Major; Modert von Vochcr, Srcntär. Brüder. — Nmalie von Gocher, Lrhrcrin, Schwester. — «nna Holubetz, Schwiegermutter. — Joses Noval. Schwager. — «nna Noval, Schwägerin. Fanöestheater in Faibach. 39. Vorftellg. Heute Montag, 3. Dec. Ung«. Tag Hie strengen Herren. Schwank in drei Acten von Oskar Nlumenthal und Vustav Kadelburg. 40Vorstellg Mittwoch, 5. December Gerader T°». Has Spitzentuch der Königin. Operette in drei Acten von Ioh. Strauß. Grosse Partie Rehfleisch angekommen und zu erhalten Herrengasse 15 (Palais Auersperg). (4507> ^Lnkiiiidigviiig. Tanzlehrer. Beehre mich, dem P. T. Publicum anzuzeigen, dass ich am 3. December in Laibach eintreffe und daselbst einen Tanzcurs zu eroffnen gedenke. Diejenigen, welche sich daran zu betheihgen wünschen oder Extrastunden nehmen wollen, werden höflichst ersucht, sich am 3 oder 4 December im cHötel Elefant» bei mir zu melden ' ^4431)3-3_________GiulioMorfterra. Gegen ~m BlatarmatI Eisenhaltiger Wein des Apothekers G. Piccoli in Laibach Hoflieferanten Seiner Heiligkeit des Papstes PT* enthält 90mal mehr Eisen als andere durch Reclame unverdient renommierte China-Eisenweine, welche oft nicht mehr Eisen enthalten als jeder billige Tischwein. Infolgedessen grösste Garantie für die Wirksamkeit des Weines bei blutarmen, nervösen oder durch Krankheiten geschwrftohten Personen sowie bei blassen, krAnkliohen und sohmfiohtigen Kindern. (2521) 14 Erhältlich in Flaschen zu '/, Liter a 2 Kronen. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. Her Vorstand des Laibacher Nictzcle-Clubs erfüllt hiemit die traurige Pflicht, den Mitgliedern die betrübende Mittheilung vom Tode ihres verehrten Clubobmannes, des hochwohlgeborenen Herrn Adolf nun Sucher Inspector der k. k. Staatsbahn, Vorstand der k. k. Heizhausleitung Laibach St.H., Kescher des goldenen Derdicnftkreuze« mit der Krone zu machen, welcher Samstag, den 1. d. M., nach langem, schmerzvollem Leiden verschieben ist. Das Begräbnis findet heute Nachmittag um 3 Uhr vom Heizhause der Staalsbahn aus auf den evangelischen Friedhof statt. Ohre feinem Andenken! Für den Tlubvorstand: Karl Tschech Hans Janesch I. Schriftwart. Obmannstellvertreter. Laibacher Zeitung Nr. 277. 2292 3. DecemberiM^ Course an der Wiener Börse vom 1. December 1900. «°«d°« oMene« Course« Die notierten «lourfe verstehen fich in Kronenwährung. Die Notierung sämmtlicher «lctien und der «Diversen Lose» versteht sich per Stück. _______, Allgemein» z»aat»schuld. "^" """ «inheitl. Reute in Vloten Mai° November p. «. 4 2°/<>. . . ,yz^ 9^.45 lnNot.Febr.°Aug.pr.«.48»/, 95 _ yzzy „Vilb.Iün..IuIlpl.L.4ll«/, 87 90 9»iv „ „ «lprilOct.pl., cefterr.I>w«st schreib«»»«». tlisabethbahn in V., steuerfrei, zu 24.000 Kronen . .4"/, ^ ^ ,^, ,^ Franz. Ioses.Uahn in Eilbn """"'"> (div.St.).....5'/,°/° l19-i«0>- «udolflbahn in Kronenwähr. steuerfrei (bi».Gt.) . .4°/, 94.«, ^.^ «orarlbergbahn w Kronenwah«. "°" """ fteuerfr.. 40« Kr.. . .4°/» 9^75 9,-15 Z» etaatVschuldveifchreibn». ze» «bgeftnnp. <«ist»».'«cti»». «llsabethbalm 800 st.««. 5'/.°/, von » st.......baa — —>— bto. Lin^Vud». 200 fl.«.«. v. b'/«°/»........444 — 44«.. dto.salzb..Ilr.»oa ft. «.W,T. ö°/«.........4>7 — 48« — «»I K«rl.2udU..«.» Silo. 4°/, ... 94 — 9b- -Vorarlberg« Vahn, «m. »884, (dlv. St.) Vllb.. 4°/, . . . 95 — 9l 50 zlaal-schuld d»r zander der nnzarischen Kro«. 4°/<, UN«, »olbltntt p« «lasse . llk »0 lib 4<1 dt«. dto. per Ultimo . . . . lib «0 Ilb 40 4»/» bto. Rente in «ronenwähr., steuerfrei, per lassa . . . 8l 3l 9tb 5 4»/, dto. dto. dto. per Ultimo. 91 3b 9« 5k Ung.. Lt.'Eis.»»nl. Gold 100 fl. ll» b0 120 4<, dt«. bto. Silber 1 4»/, lroat. unb flavon. bett« » 5y 93 5^) And«» öffentl. Anleh»». 5»/, D«nau<3leg.'«lnleihe »878 . l0«'—lv?'— Nnlehtn der Stadt VOrz . . —>— — — «nlehen d. Vtadt Wien . . . 10» 50 l08 50 bt». bto. ^Silver od. Gold) «2 50 128 5« bt«. dto. (l894) .... 98 eo 9440 dt«. dto, (1898) .... 9b?0 9S ic Verstbau-Nnleh en, verlosb. 5°/, l00 bU 101 50 4°/, Krainer Lanbe»»Nnlehen . 97»b0 —'— «rld Ware Pfandbrief» »tl. Voocr. llll«,«st.i»5UI.vnl.4'>/, 9375 9475 3l.-«sttrr.Uanbe«'Hv.p..«nft,4«/„ »S«U 97 10 Qeft.-un«. Vanl 4O»/^HHr. verl. 4°/,......... °8 — 99 — dt«. dt». bOjähr. Verl. 4°/, . 98 - «9 — Vparcafse,l.«st..S0I.,vtrl.4«/„ 98 25 99 85 ^ls»nbahn«Prioritäl«« Obligationen. Ferdlnands-Nordbahn Vm. l88« 97 90 98«« Oesterr, Nordwestbahn . . . l07 80 108 80 Ltaatibah»....... 4l4 — 4:n — Lübbahn^3«/„verz.Iänn.«Iuli 331- 333 — bt«. 5 5°/,...... 119 k>0 120 — Ung.»gallz. Nahn..... 104 40 105 40 4°/, Unterkrainer Vahnen . . 99 50 100 Divers» Los» (per Srll«!). «erzinlliche »,<«. »«/» Vobencredit-Uose «km. 1880 «39 7b 241 ?b »«/<, „ „ Vm. 1889 884 - 285 50 4°/,D°NllU.DllMpfsch. l00fl. . . 8Ü0 —870- 5»/, Donau'»itgul.»Vose . . , 259 — 8«1 - U»»erzl»ellch« Los«. Nudap.'Vaftllca (Dombau) 5 fl. «4 25 15 25 «lreditlos« l00 fl...... 40l — 408 50 «l»ry°L»f« 40 sl. «Vl. . . . 145 — 14? — Ofener üoft 40 fl..... 155 - 157 — Palft>Los« 40 fl. «M. . . . 14« 50 14« 50 stothenKreuz, 0tst.Pef.v.,l0N. 45 50 47 50 ,, ,. ung. .. „ 5st. 21-— 28- Rudolph«L«lt 10 fl..... 59>— »1 — VlllM-liofe 40 fl...... 180 — 182 — Nt.'Venoie-Lost 40 fl. . . . l»03'— 205 50 Wllldfteln.ll«se 20 fl.....------------— «ewlnftsch. b. »°/» Pr.^Bchulbv. b. Vodencrebltanft., «m. l8«9 50'— 51 — üaibacher Lose...... 50-— 52--- «eld W»« «letien. Zransport-Unler« nehmung»». «uffig'ttpl. «lisenb. 500 fl. . 3«8' 8l38 Vau< u. Betrieb« «es. f. «übt. Ltraßenb. in Wie« Ul. X . 251-- 2!>2 - dto. bto, dto. l!l.« . . 245 - «4« - V»l>m. siordbahn 150 fl. . . 426 - 488-— Vuschtiehrader «tis. 50« fl. «M 8<»0 8lü0 bto. bto. slit. M 200 fl. . 1140 1142 Donau 'Dampfschiffahrt« > Ges. oesttrr., 500 sl. «M. . . 745 — 741-- Dur-Vobenbacher «.'«, 400 Kr. «20 — «/« — sserdinanbs-Norbb. I«00fl.VM, »««'1- «21«-Uemb.'Izernllw.'Iaffy'Elseub.' «efellschaft 800 fl. E. . . . 534 50 537 — Lloyd, Oeft., Trieft, K«u sl.llM. 805 — 808 - Oefterr. Äordweftb, 200 fl. O, 4«5 — 4«? — dto, bto. Mt. N) 200 fl. V, 47!,-- 47« - Piag«Durer Visenb. »UNfl. abgsl 177 — l80>— Vtlllltseisrnbahn 800 sl. S. . . »«» — «69 - Lübbahn 80« sl. s..... 1,3 — l14 - Tüdnorbb. ««b.°U. 20« fl. EM. 8?» 50 875 — Tramway'Ves,, Aeue Wr., Prio^ ritüt»<«ctien l«0 fl. . . . 19? — 199- - Nng.xgaliz. «iscnb. 800 fl. Silber 410- 418 — Nna'Wtstb.(«llllb««raz)200fi.V. 415 — 418 — Wiener 2°c«lbahnen.«lct..»«I. — - -- zanken. «Nglo>Oeft. VllNl 120 fl. . . 2?» 50 273 50 Vantvereln, Wiener, »00 sl. . 4«8 50 4«9 5<1 Vodcr.-Nnft., Oest., 800 fl. E. 882 — 888 - «rbt.Unft. f. Hand. u. «. »«0 fl. —---------— bto. dto. per Ulttmo . . . «78 75 «74 75 «lreditbanl, «llg. ung,, »00 fl. . «75 50 «7? l>0 Depositenbanl, «lllg., 8«a fl, . 417 — 4,8- ««compte^Ges., Nbröft., 500 fl, 1400' 1410 «u, «asjtüv,,Wiener, 2N0fl, 480 — 485 — Hypothtlb., vest.. 200 sl.»0°/n « 198 — 200 — Länderbanl, vest., 20« fl. - - A.^ ^«» 0esterr.-un«ar. Vanl, «00 fl. - "^g.^l« Unionbanl 800 sl..... °" I, ,z, - «erlehilbanl, «ll«,, «40 fl. «" zndustrl»«Vnt»r» nlhmungen. Vauges., Nllg. «st.. 10« fl. - - '"" «gydler «tisen» unb Stahl'Inb, ,g,^. in Wie» ,»« sl. . . - - ,»^zz>- «iIenbahnw,'Ue!hg,,« «>' ,?^ Prager ElIen«I»d.-Gcl. 800 , >'" «z«" saIgo°Tarj. Lteinluhlsn 100 . «", ^,M-„Echlüglmühl^. Papier,.^. ,^ , ^- ^Ttcyrerm.", Papiers, u. «--»- "' «' Devisen. «mfterdam.......i?»»"!« Deutsche Plätze.....' Üv t«^ London.......' 'X,« ^ Pari«........."— " Gt, Petersburg...... Dalnlen. .^ ii'»s «l< Ducaten.......' ,g i»i>l«r«, Psnndbrlese, l>one, Müiixeu, Valuten «to. unter den coulantestun Bedingungen. Darlehen auf Wertpapiere gegen mäflige ZiaBen. Versicherung gegon Verloaungsverluste. (8666) PromeSSen m allen Ziehungen. Entgogennahmo von Geldeinlagen auf Buc ^„r laufende Rechnung und auf Giroconto B%Dijg» ¦"• procentltr« Verzinsung vom Tage oot » zum RUckzahlungstage. Weohselesoompte couiantest. Börsenordres. .mfm*00***