?oKo!aK^l»!»uv V xotovini. M A AchviMe^tmiy, V«w«sf«Nß ouchdrulkerGt, Maridor, lurii^o ulica 4. lelephoil 2T vezugspreil«: ttds)vt«n, monatttch vin 20»^ Auyetlen . . « » 21'.«' vurch Post . ... A»--^ Zustand, monatlich . . . ZO«..» (inzetnummer vm 1 di» 2»^ v«, veN«Uu>z d«? S«i««»s ift »« Mk«» tvr »>» «t»»» ft,»» «ii,«i»M«»a<,«>««h«rh«>d tsr «i>l>«ft«,tz «inzisenoe- I» vrt»<« vrd«« »ich« »«»»»lichOM ln MMrid«? k«> »Gs »«» S««»„ »Ur« «, j» c>,«b>jai»a »ei »t«» («mpoxv, w Zag»«» b«i i» »ffsitil«« ». d, » o«»» tzwMtoreich.Nasleitz«,^ tz» bei ot>«> «r. tSS MaNtzor. Samstag »«» ^S. Sali tS27 z7. Zabrs« Bor der Negelung unserer Kriegsschulben an England s. L o n d o n, 15. Juli. Schatzkanzler V h « r ch i ll erklärte im Unterhause, datz in kürzester Zeit die Verhandlungen zwischen Jugoslawien und England zwecks Regelung der Kriegsschulden beginnen werden. England pellt an Jugoslawien dieselben ZahlungSbe-dingungen wie in den diesbezüglichen Verträ gen mit Rumänien, Portugal und Griechenland. Die jugoslawischen Kriegsschulden in England betragen gegen 25 Millionen Pfund setwa K9VV Millionen Dinar). Man ist all« gemein überzeugt, dah Iugoflawien die ge« stellten Bedingungen annehmen werde, sodatz die Frage der Regelung der Kriegsschulden dieses Staates ehebaldigst gelöst werden könne. Der Minister betonte in diesem Zusammenhange, daß eS auch im Interesse Jugoslawiens sei, die Angelegenheit so bald wie möglich zu regeln, um dadurch seinen Kredit im Aluslande zu heben. Ein enWeidender Schritt in der Minberheitenpolitik Kulturautonomie für die Kärntner Slowenen ^ M a r i b o r, 15. Juü. ^ Kärwe'r Landtag P gestern zn? einer tur^ Session zusammengetreten, um unt^r anderen Anträgen den Entwurf d«s Auto« uomiegcsetzes für die Slowenen zu bei vre-chen. Der Entwurf gestcht den österrelchi-^/chen Buudeöbürgern in Kärnten, ^ie iich ßur slowenischen Minderheit bekennen, las Recht zur ScLbstverwaltrmfl in kultnr'.Ilen ÄnMeFenihei>tcn zu. Die slolventsche Minderheit wird durch einen nationalen Kataster ersaßt, in dem alljährlich l?') während einer vierzehntägigen Frist icd.'r österreich'ilsche Bund?.Oürqer ^ Kärnten, der das zwan,^igste Lebensjaihr erreicht hat und sich zur slowenischen Nationalität deki'nnt, eingetrn'qen weriden wmi. Die auf di^se Weise ermittelten Sloivenen werden zur Kul-t'urgclnleinde und zu örtl^ichell Echnlg'M^in-den zusmnmen^czogen. Das Orx^an ^ul-turcfenieinden ist der slowenische P-ilk-Z^^at mit donl Sit)e in Klagewurt. Die Wabil !>??-Isel>ben ersolflt m^ch der Landcswahloronniisi. Dem Volksrat st^en v^iemlich n^itget?"!'dc Rechte aus wirtsch«ftlichein und wltur.'liem Gebiete zu. Zur Förderung des Tchulweiens der slowenisäien Mint^erheit werden nun eigene allgeineine öffentliche Volksschulen mit jlmvenischen Echulflemeinden überall errichtet, wo sich nimdestenS 40 Kinder na-tionalislc^enisch?r C-ltern z.vsaimmenfinden. Dabei werdeil die Bestimmungen deS Ne^ch?» schulgesei^es, die eine (Entfernung von mehr als 4 .Kilometern der össentlichen Volksschulen von eiuanider vorschreiben, znaunsten der Minderheilt durchbrochen. Die Kosten die neu zu errichteniden Schulen das Land Kärnten. Das Recht, die Lehrer on d.'n sl-owenischen Schulen vorzu'schlaqen, hat der slowewische Volksrat. Die Ernennung vollzieht die Lanldesves!?rreickBche StaatSbucqv'r-schaft. Wie wir der „Tal^eSpl>st" enwef'm« n, der Eutirmrf so^ar ^oeiter. d"nn das ermächtisst den Lande'H-alsvtuKrnn in l'eson->eren l^ällen von dieser Vedin^un^ >en, so das; isioWr die Mi^-ichke'-!t qe^.'^i^n ist, ^'ehrer sn-flo^lawffckier StaatsHurqer^cha't o-i 'en Kärntner slowenischen Schulen nv.ist^l ^en. Der Motivenbericht des gestern dem Landtag vorgelegten Entwurfes spracht nl'^t Klarheit aus, daß das Lnn'd Kärnten sciile sloiveniische Minderheit natioß^al zufried-m-stetlen wolle, daniit jedes Mißtrauzn der slowenischen Landesbürger beseitigt lv.'r^e. Das Land werde nvaterielle Opfer bringen, die tneit über di>e durch den Bertrag vou Germain auferlegten Verpflichtungen li'.'N--ausgehen. Kärnten habe, heistt es wl?jter, in denl Streben nach kultureller ^-^'elriedi-gung seiner nationalen Minderheit alie Ct?immen beachtet, die hinsichtlich der Minderheitenfrage namentlich airf den Miider- hevtskongressen laut geivorden sind. » Der lhcrzhafte E^^tichlusz d?s Kärrner Landtages darf, obzwar dem Entwurf ce-w'Isfe technische Mängel nicht abgesprochen, werden können und auch die Freiheit ^>es nationalen Vekenninisses dadurch noch nicht einwandfrei ssarantiert erscheinen, als erUer begrüsjenswerter Schritt zur Lösung der schwierigen M'indcrheiteufrage begrüszt wer. den. Mvolutton in Wien Minister a. D. Dr. Dealsch von der erbMerlen Menge gelyncht! Das Liustizpalais in Brand gesteckt Es entstanden bintige Uttd verM»'^:lte! Straßinkämpfe, in denen mehrere Tote mch! Verwundete liegen blieben. Die erbitterte« Arbeitermassen stürmten sodann gegea das Wien. 15. Juli. (Vor Echluf; Ser Redaktion). Nachdem gestern die Angeklagten im Schattendorfer Prozeh freigesprochen wurden und somit die Attentäter lp»f die burgenländischen Sozialdemokraten freigin-gen, veröffentlichte die heutige „Äcbe,lli. Gestern eresg-nete sich in RaZka ein schweres Fliegcrun-glück. Die Piloten Major Gtorgjeui ^ und Leutnant P o p o v i sind zu ei.iem Probeflug mit einem „Brandcnburoer" ans-gestiel^en. In einer Höhe von e'wa Me. ter entstand am Motor plötzlich ein Defekt, uud der Apporat begann mit großer schwindigkeit zu sinken. Inzwischen geriet das Flugzeug auch noch in Brand und stiirz-te in Flammen gehllllt zu Boden, wo es kommen zertrümmert wurde. Die Piloten wurden als vollständig verkohlte Leichen unter den Trümmern hervorgezogen. Wie man Deutschland feine Kolonien vorent-l^alten will o. L o n d o n, 1.'',. Inli. Die Regierung sehte eine besondere K^ommission ein, die die Aufgabe hat, eine besondere Kolonienzentra-le ft'ir Ostafrika zu schaiffen. Dieser Zentrale würden anch die ehe'mals deutschen Kolonien in?lfrira unterstellt werden. Mit diesem Piane befastte sich schon die Regierung Mac-donalds, kain aber nicht zn seiner Durchsüh-! rnng. Diese Million der Negiernng ist in er-! ster Linie gegen Dentsckiland und seine Ford^'-rnngen nach Nnckgnbe der verlorenen Kolonien gerichtet. In hiesigen Kreisen betent nian, durch die 5ck'affung einer selchen slolonien-zentrale d>'r Ents.l^e'^'dnns? des Vi^Ikerbundes welcher genl'int sein s.^eint, Deutschland Auszeichnung o. B e o ff r a d, I.'^. IM. Der König ver, lieh dem bekannten Jndienflieger Kapitän Taddäus Gondermayer und Leutnant Leonid B a j d a k den Weißen Adler-orden 4. Klaffe. Dr. Marinkovlt beim König o. N r e d, i5i. Juli. Nm N Nhr wurde Attßenminlst?r Dr. M a r i n k o v i der szestern abends aus Ljnbljana hier cinge. troffen war, vom M^nlg in lil'ngcrer Audienz empfangen. Wie verlau^tt, soll bei di 's 'r legenkjeit Dr. Marinlovi«;, de? tiber die au-ßeupolitisck)? Lage einen enssM-rlichrn Bericht erstattete, auch einen ilkas znr Unter. Zeichnung vorgelegt l)aben, womit der bw-l^rige Gesandte in Tirana, I e s t i auf seinen Posten zurüllzukehren hat. ««'ich «.ie Konsuln sollen in allerkürzester Zeit ihre s^ine I^iolouieli. zurü-i'^noeben. vorbeugen zu frühere 2'^tigkcit wieder aufnelMen. Damit j können. Justizpalais, entwasfneten die Wachen, draui gen in das Innere ein, demolierten die Kanzleien und legtm hieraus Brand. ?oS! Gebäude ist vernichtet. Gleichzeitig wurde die Redaktion der „Wiener Allgemci»,e« Zeitung"" gestürm»^, vollkommen demoliert und in Brand gefetzt.VDer ehemalize BiM- > desminister für Heerwefdn und sozialSemo« kratifche Nationalrat Dr. Deutsch versuchte, die Massen zu beruhigen, wurde aber vo:t de? erbitterten Masie aus der Stelle^ g elyncht. Die Polizei ist außerstande, der Masse« Herr zu werden. Kurze Nachrichten o. W i e u, 15. Juli. Zwischen Jugofla-Wien und Oesterreich sind Berhandlunge« zwecks Abschlusses eines ZufaMkommenS zum Handelsvertrag im Zuge. Durch dleles Zusatzabkommen werden die österreichischen Einsuhrzölle auf Mehl, Jung- und Zucht» vieh fowie Fleischwaren bedeutend erhöht. Jugoslawien hat diese Erhöhung der öfter« reichischen Zölle nach längeren Ärhand^nn» gen zugestimmt, so daß das Zusatzabkommen in kiirzester Zett wird unterzeichnet rerdea können. o. S a r a j e v o, i5>. Juli. Der Zentral» ausschttß der m^felmanischen Partei trat z« einer Sitzung zusammen, in der in erkter Linie iiber die politische Lage beraten wurde. Den diesbezüglichen Bericht erst«nt?te ausführlich Minister Dr. S p a h o. Nachi der Sitzung wurde ein kürzeres Kommuni« quee ausgegeben. Im weiteren B^rlavfe wurden verschiedene Beschwerden gegen daS Borgehen der Behörden in Bosnien nnd der .Her.iegowina zur Sprache gebracht. Grund« ! sätzlich wurde der Beschluß gefaßt, datz die Partei bei den Septembrwahlen gemeinsam mit den Demokraten unter der Firma ..Demokratische Vereinigung" auftreten werde. Die Einzelheiten der Koalition werden de« Kreisorganifationen überlassen. Das .Hanpt-organ der Jugoslawischen muselmanist^ Organisation, die „Pravda-, beginnt mit dem heutigen Tage als Tagblatt zu erscheinen. '^^fsenberit^s» L j n b l j a n a, 15. Juli. (Schluftk.lrse^. ?^^'rlin liV'l.:')<), Budapest Zür ch London Newvork Paris L23, Prag 168.!^), Mailand 309.?7>. Z l"l r i ch, 15. Juli. f??r '''i-ner abessinisch?n Besitzung Erythrea v.^rcie-lagerte Estrich Arabiens von dvLP.'tt^r ^^e-doutm^,' einmal, um am anderen Ufer fi'ir seine kommerzielle Ausdehnung einen laZb« zu ?ß>zHen, mCitärl^ch nicht unwichbi'g werden könnte, ddom bei 'der Beigriif;ung des französischen Präsidenten entfalteten Gepränge in deiner Weise nachstand. Auch diesmal reiste lder Prinz von Wales dem Gast bis Dover entgegen, den der König 7nit i^n Prinzen, dem gesamten Kabinett, den Führern der Par lanlelttsparteien, Admiralen und Generalen am Londoner Vrktoria-Naihnhof envartete. Trer Tage lang jagte eine Festlichkeit die andere, dann reiste König Fuad nach den englischen Industriegebieten des Westens ab, wo hairptsk^chlich Baumwollbetriebe besi5)tlgt wer 'den sollen. Sarwat Pascha, 'der ägyptische Mi-nistlerpräsi'd<'nt, bleibt bis zur Heimreise des Königs in London, um zusammen mit Lord Lloyd, dem OberkoMinissar von Aegypten, Sir William Tyrrel. dem Generalgi^ivernenr des Sudans und der englischen Negierunq die endgiltbge Liguidieruug des britisch-ägyp-tischen Konflikts dnrchzusüihren. Denn dies war der Zweck des Königsbesuches. Seit der englischen Flvttendcmonstra-tion im Mai d. I. waren die englisch-ägypti-schen Beziehungen gespannt und blieben es trotz der offiziellen Beilegung des Streites. Bekanntlich hatte die ägyptische Kammer den Wunsch ausgesprochen, dast das Amt des Sir-dars, d. h. >das englische Oberkominando über die ägyptische Armee, allmählich aibgebaut werde. Da nicht nur die ägyptische Nattonal-partei untier Saa>d Zaglul Pascha, sondern das ganze Land einniütig die endgiltige Entfernung idor englischen Offiziere und Truppen aus den Städtl?n forderte, machte die Re-gverung den Engländern den Vorschlag zum Schutze des Cuezkanals künstig die Sinai-Halbinsel zu besetzen, die Aegypten der englischen Regierung für 99 Jahre verpachten wiirde. menn diese ihre Organe aus dem Lande zurnckzie^it. Tngland antivorbete bekanntlich mit einer scharfen Note un-d der Entsen-idung von Kriegsschiffen nach Alexandrien u. die Sprache der Londoner Bläter lies; keinen Zweifel aufkontmcn darüber, das; Baldwin die Gelegenheit benutzen würde, um das durch die inneren Samberlai.ns Friedenspolitik behindert. Solange der '<Äeist von Locarno über dem Foreign Office schwebte, konnte mon in Aegypten nicht scharf auftreten. Seit dieser der Vergangenheit angchcrt und der rechte Fliigel der Konservativen die Politik der Regie»^ung macht, hat die britische Politik in Aegypten wie Merall aus der Welt eine Aenderung er-fa!hren". Was Aegypten betrifft, dürfte auch diese Darstellung nicht unbedingt richtig sein. Tatsache ist, daß j'prd Lloyd schon im !^nu-ar 1936 öffentlich erklärte, daß er erst in einem, spätestens andc.rth.alb Jahren den Ae-gyptern „die Zähne zeigen werde". Nun. En de Mai 1927 warfen die britischen Schlacht schiffe vor Alexan'drien die Anker . .. Englands Massnahmen trafen Aegypten umso härtier, als die Regierung eben in letz ter Zeit die Nationalpartei etwas zurückge drängt hatte und das Land unter der Baum lvolkkrise schwer litt. Da die Baumwolle fast 85 v. H. der ägyptischen Ausfuhr ausmacht, ist die gesamte Volkswirtschaft des Landes ab ngig von der Gestaltung des Baumwoll Marktes. Und nachdem der Anteil Aegyptens an der Baumwoll-Weltp'roduktion nur 6.5 v. H., der Anteil Nordamerikas aber 65 v. H. beträgt, richtet sich der Preis der ägyptischen Baumwolle, die meist etwas höher notiert, als die amerikanische, stets nach den Newyor-ker Preisen. Dies trat namentlich im Jahre 1926 deutlich in Erscheinung, als der Preissturz am amerikanischen Markte sich in Aegyp ten geradezu ?atastroplhal auswirkte; die Aus fuhr ging trotz der mengenmäßigen Steigerung dies Ballnlwollexports von 3.2 aus 3.8 Mill. Kantar dem Werte nach um 15 Mill. Pfund zurück, die Lage in den Baumwollgebieten (ruird 8V00 Quadratkilometer) gestaltete sich bald kritisch, so daß die Regierung rund 4 Mill. Pfund an die hilfsbedürftigen Baumwollpslanzer und -Händler miszahlen mußte. Dieser Betrag war jedoch bald verbraucht und eine tiefgehende Mißstimmung blieb zurück, die durch die erfolgreichen Be-nlülhlniigen der Engländer, die indische Baum-wollkultur zu heben nnd den Aoayptern so eine gefährliche Konkl,rrenz zu sck,^fen, noch gesteigert wurde. Unter diesen UnKänden konnte es den ägt)ptischen Nationalisten nicht schmer fallen, den Zorn des Volkes gegen die Engländer zu richten. Zaglul Pascha gewann täglich neue Anhänger und sein Organ, der „Valagh" schlug immer schärfere Töne siegen die britische und ägyptische Regierung an, die sich bald in einer schwierigen Lage befand. Diesen Augenblick benützte England, NM seinen Willen in Aegypten durchzusetzen. Solange die Stellung Enistlands in Aegypten gefährdet schien, herrschte in Varis und Rom eitel Freud« und Zufriedenheit. Di« franzSfksche Presse mußte sich zwar mit Rücksicht auf die eben ersolgte Erneuerung der Entente einige Zurückhaltung auferlegen, tonnte sich aber natürlich :rrcht enthalten, auf die wachsenden Schwierigkeiten des britischen Miches deutlich hinzuweisen. Die Ereignisse in Ehina, die <^rungen in Indien, die Flaggenkrise in Südafrika, die englandfeindliche Bewsgung in Afglhaniswn, der britisch-russische Gagensatz und die englisch-japanische Rivalität im fernen Osten, das «lles sei eine Äette von Symptomen, die — so war es deut lich zwischell den Zeilen zu lesen — erkennen ^ ließen, daß dos britische Reich doch alt, recht ! alt geworden s>ei. Weit offener sprach die italienische Presse, die Englands Verlegenheiten mit lhöm^chen Kommentaren gloßierte. In London schluckte man die bittere Pille und be-mÄhte sich, diese „Freundlichkeiten" der lie-^bei^ Verbündeten zu überhören. Bis in den letzten Miaitagen die „Westnvinster Ga.zette" mitteilte, daß bei der englischen Flottende-nwnstration in Aegypten der ?!achdruck auf die außenpolitische Wirkung dieser Aktion gelegt werden müsse, nmnlich Italien gegenüber, dessen Lon^ner Botschafter soeben erklärt habe, daß Mussolini gerne bereit sei, Aegypten ^ besetzen und ein Protektorat üiber »dieses Land zu erklären, falls England zur Zeit nicht stark genug sei, um dort Ordnung zu schaffen. Noch zw^elte man, ob es sich hier um eine fette Ente oder mn ein Mißverständnis handle, da erschien jener Artikel w der röMfchen „Tribima", in dem es hieß: „Unsere Interessen in Aegypten sind bedeutsam. Die ägyptischen Italiener, der Stolz des Mutterlandes, haben sich durch schwere Opfer eine gute Stellung im Lande geschaffen und «können wohl die geeignete Basis für eine neue italienische Politik bilden". Diese Worte verfehlten ihren Eindruck aus das Englische Volk nicht. Das ganze Land geriet in begreifliche Erregung, die Presse aller Parteischattierungen wies die italienischen Aspirationen scharf zurück und der Minilstervat trat sofort zu einer Sitzung zusammen, in der beschlossen wurde, dem britischen Botschafter in Rom „neue Instruktionen zu erteilen". Ob und in welcher Weise dies geschehen ist, blieb selbstverständlich Geheimnis. Doch die Sticheleien der italienischen Presse dauerten fort und es ist außerordentlich bezeichnend, daß eiben an dem TÄge, an dem König Fuad nach London abreiste, der offiziöse „Popolo d' Jtalia" den Geeabrüstungskonferen) Der Dollar W>ingt den britischen Löwen, für große Schlachtschiffe das Verhältnis 5:S anzunehmen. (England darf also n>icht meh? Schiffe bauen, als Amerika hat). („Jswestja^^.) Schbußpunkt hinter diese Erörterungen setzte mit den Worten: „Italien hat in Versailles und nun in seiner Mriaipolitik so trübe Erfahrungen gesammelt, daß es trotz aller Würdigung der britischen Freun?dschaft die weitere Entwicklung des englisch-russischen Konflikts in aller Ruhe abwarten wird. Es wird dies umfomohr tun, als diefer Konflikt bereits einen schweren chronischen Charakter angenom men hat und woder ^utschland noch Frankreich Englands Stanldipunkt zu dem ihren machen". König Fuad kam bekanntlich auf persönliche Einladung König Georgs nach ^gland, dessen Regierung diesen Besuch sür notw! dig hielt, um ihren Frieden mit Aegypten machen un!d aller Welt AU zeigen, daß diese so ungern es die britische Herrschast erträgt^' in ihr doch die einzige Möglichkeit siieht, um einem schlimmeren Schicksal zu entgehen: nämi lich zum Zankapsel zu werden Misc^n Enz< land und seinen „Freunden". . nd, k?nä Nachrichten vom Tage DalmatinifcheFremden verkedrsslatW? Aus SuSak wivd berichtet: Der Zustrom der Fremden in die dalilnatirrischen Badeorte ist schier uuversiegbar. Die Berech nllnfi.n haben ergeben, daß sich im oberen T'^vl Tal-matiens gegenwärtig Iv.lXX) Fremde, in der mittleren Riviera rund 12.000 und in Süd-dabmatien 18.000 Fremde aushalten. Tas ergibt approximmtiv 45.000 Gäste. Die hei'.» rige Fremdenverkehrsziffer übersteigt ^ie vorjährige mn das Doppelte. Im Vorjahre weilten bsispielsweise in Crikvenica um diese Zeit 1617 Gäste. Heuer sind es b?rei!s über 2500. Neue WaWätten im Kreise Maribor Der Staatswvhlausschuß hat die Austeilung der Wahlstätten in Slowenien beendet. Mit Rüch'icht auf die Bestimmung des Wahlgesetzes, das; keine Wahlstätte mehr als 8lX) Stimmberechtigte haben dürfe, waren einige Abänderungen in dieser Hinsicht nötig. Der Staatswahlausschuß hat nunmehr auch im Kreise Maribor Abän^rungen vor-genmmnen: Bezirk Breiice: Für die Gemeinden Brezje und Senovo wird eine neue Wahlstätte in Senovo und für die Gemeinde Ple-terje in Dole geschaffen. Die Gemeinden Mröna sela und Veliki K'ntnen werden dem Bezirk Smarje zugeteilt und eine neue Wahlstätte in Velüli Kamen geschaffen. Bizeljsko erhält eine zweite Wahlstätte. Bezirk Celje: .^t. Rch'ert wird aus der bisherigen Wahlstätte Sv. Lenart bei La8ko mlsgeschieden und eine neue Wahlstätte in Kt, Rupert errichtet, der auch die Gemeinde Svetina zstigeschlagen wird. Äe Wahlstätten Breg, Gaberje, Ä>. Jnrij ob jnZ. Ä?l. und ükosja vas werden geteilt. Bezirk Konjice: Die WahWtte Sv'. Flor-jsan wird aus dom Bezirk Slovensgrade« ausgeschieden und donl Bezirk Konjice. Ku dom sie auch in verwaltungspolitischer Hinsicht gehört, zugeschlagen. Bezirk Ljutomer: Die Gemeinden Ludmer^ ei und NaSova werden aus der Wahlstätte PlitviSk: vrh ausgeschieden und der Wahl> statte Aipaöe zugeteilt. Die Wahlstätte Plit. viöki vrh kommt nach LaimonoSe, yvanjct nach Negova und Radenci na Kapela. Mb Gemeinde 2ibert wird aus der Waihlstätte Apaöe ausgeschieden und Drobnice zugeschlagen. Bezirk Maribor — rechtes Drauufer: Die Gemeinde Kumen wird von der Wchlstätte -öin^at getrennt und Gv. Lovrenc na Po«h. zugeteilt. Die Gemeinde Ranöe kommt von Fram zur Wa!hlstätte Slwnioa. Bezirk Maribor — linkes Drauufer: Dio Gemeinde Ose? wird aus der WahlstMte Cer? venjak herausgegriffen und derjenigen von Sv. Trojica v Slov. Gor. zugeteilt. Die Stadt Maribor erhält mit Rücksicht Mtf die größere Wshlerzahl zwei neue Wahlstätten. Bezirk Prevalje: Die Gemeinde Koprivna echält ihre eigene und die Gemeinde Pre^ -valje erhält eine neue Walhlstatte in Fara. Bezirk Ptuj: Die Gemeinde Dolina wird der Wahlftätte Sela zugeschlagen. Die Gemeinde Sv. Marko wird aus der Wahlstätte Orovci ausgeschieden und es wird zusammen mit den Gemeinden Buhnja und Zaborooci eine neue Wa-Hlstäte in Buhnja geschaffen. Die Gemeinde Koprce kommt vom Bezirke Ptu? zum Bezirk Zmarje. Sv. Bolfenk kommt zur Wahlstätte Pnsta gora. Die Gemeinde Ma-j^erk erhält eine eigene WahlstStte. Bezirk Slovenjgradec: Die Gemeinden Kozje und Spodnji Doliö kommen aus dem B^irk Konjice zum Bezirk Slovenjgradec. Die Gemeinde Sv. Florjan wird von der Wahlstätte Soötanj getrennt und eine neue vwmmee 16. Jukl 1927» .V>,»«kßek siivH Wahlstätte m Bele vode gescht^^cn. ßmartno oi» Pakt erhält eine eigene Wahlstätte. In den ü b r t s, e n Bi^rfen bleiben die Wlchlstkitten unverändeit. Im Kreise Ljubljana gibt es geringere Vcrändenln>gen. Die StadtLjubl j a-n a erhält infolqe der vergröberten Wähler-zcchl eine neue Wcrhlstcitte. Lor Nikolaus II. — der letzte Bürger auf dem Tl?ron Das kaiserlich^' Cchlok „Iarskose s<'lo" hc!s;t jetzt „Detskoie selo" und wurde als ErholulMheini siir kranke Arbeiterkinder ^eingerichtet. Ein Teil blieb als Miisenm von her Revolution unberülhrt. Dieser.Trakt bietet guten Anschaiinn^sisunterricht. Ter Z<^r lebte wie ein Klcinbi'irgcr. Man könnte, so behauptet der?)koskauer Berichterstatter der „Berliner Illilstrierten Zcitnng", das Arbeits Muner des lehten Noinanoff mit Rücksicht «uf das Ml>biliar, Anordnung. Zlerrat usw., nur abgese'hen von, Ausmaß, mit denl Arbeits,Zimmer eines Nechnungöseldwebels vergleichen. Ter geräumige Schrevbtisch besteht aus einer Unmenge von staubbergendm Verzierungen. An i>cn Wcinden liielt -allsbold eine Vertrewng für den Berkauf von Zigaretten. Er verdiente, da er sich als „Graf von der Recke" heraus < .< . l gc,b, schweres Geld. In se^neni Lokal sawden stellend. Ueber in^m Bttt hängt e n jchan Aristokraten ein. In Heidelberg trat ha-t a-»'ult-r>-r Vorhanl,^ I» den «mMN!,« rcittmltchkeiten findet man ulnva!hrscheittllch kympli'^ierte slaichelaber aus billigen, vevgol-deteni Material. Und an den Wänden wieder NM öde Landschaften, sentimentale Porträts. Die Romanoffs entstammten bekanntlich einer Karfmannskamlilie. Nikolaus der Zwei „Ich wollte — sa-gte Tomelc» — einmal nlit gebildeten Menschen zusammen sein. Aber d« täuschte ich mich gewaltig. Diesen Ariitiikraten gefiel es, sich tohal zu betrinken. Tätlich wurden Eau^gelaoe veranstaltet und t? trieb w>nl, A!,ttelömliuner m t! ^ Nnnken, und (^otrc^idc. Er le^te ctnen^ s^mnkfurter Hotel ob. Aom H^tel» ein kleiner Krämer. Cr war ein oinfach«? Bürger und hatte ein Reich zu resileren, welcl)i.'s tief in Asiens Gefilde hineinragte. Nvsolaus der Zweite war kein geborener Herrscher, vielmen Gesinnung und seiner unter-tanenhciften Furchtsamkeit. Er war der letzte Bürger auf dein Thron. direttor bis z>um Liftbot?: sie alle verneigten sich lies vor deul .^>erru „Baron". Da trat der Direktor auf Domela zu und sagte ihm versto-hlen: „Ihr Incognito hat keinen Zinn, wir wissen es doch, Tie sind der Prinz Wi^!-h.'lm von Prelchen". — Waruu: nicht — sc-.gte ich mir — und ich wurde Prinz. Dann führte er bis zur Entlarvung ein herrliches Leben. „Ich acnoß mit Lust den> Anblick der sich e7irsiirchtig Verneigenden. Die Empfänge, die yrir von sciten der Arlstokratie und der Der Vrvzeß aegen den»'..rden, .r.«-. »..i«. Fi'ir bissen seltenen Genus; wurde Domela mit 7 Monaten Kerker besteuert. Aber Do-!Ulela kmn dennoch auf seine Rechnung. Er war Baron. Graf und Prin.v Seine Erin-nevun-gen gehen jekt in Berlin in Druck. Und Dieser Tage fand vor denl Gerichts-Hc^f in'^i,,,, x-inkiinfte sind bereits so grost, das; er Köln die Gerichtsverhandlung^ gegen den^;^^^,^ 0^csrbädigtcn ^hre Sninmen bereits ruck-solschen Hohenzotlernprinzen varry Domela Uneinl^ringlich s>'i jedoch statt, der seiner Zeit das halbe Deutschland Gein's; der ki>>nisck)en er deutverrückt machte und dessen Streiche den Be- ^ Aristolraton und diie A,nbi!ion des „PirM^tn" Domew Die große Köpen'ckiade des deutschen Bilk gcrtums. deutschen PIirgcvtiNns lnela -- Hohenzollern. gegeni'iber deni Do- weis erbrachten, wie ein grosser Teil des deutschen Bürgertums noch iinuier vor deui Adel, ganz besonders aber vor angeblichen Mitgliedern des Hauses Hohenzollern in die Knie sinkt. Fiir die Verhandlung herrschte riesiges Interesse. Sie ulußte im gröszten Verhan'dlungssaale Wlns abgchalten Wiarden. Der Angeklagte entfesselte wahre Lach"-salvc?n. Er spricht nasal, hält die Hände in tralvevii^^altung des Verb.'rnd.'s der den Hosentaschen, zeigt ein gleichsiültig-schel misches G-'baren. Er lnui^^e voni Präsidenien aufgefordert werden, sich anständig zu be--nehmell. Verlesung der Anklage. Dc^mela wird be-schilldigt, in Köln einen Spediteur, in Gotha einen K^ommerzii^lrat. in Hei^esb?rg einen Studei^ten im>d in ^svmrkfnrt mebrore reiche t'altiscli.' Aristokraten bek?'ogrn zn habe'?. Unter atcmlc>^er Splinnnng er-;^^'>lt Domela seine Leben^s^es^fichte: „In Ric^a ermordeten die Volsch''wilen meinen Vri'der. Damals ^^5^lte l>ch lst Iabre. Ich blieb allnn bei der Mntter. In einem Knaben^ort verbrachte ich etwa Jahre. A^z in Denisch-land die Revkisution ansae^n/oc^'en nv.r. kamen die Bolschewiken nach ^?nrland und dies veranlasste den General von Mantenffel zur Bildnng der Landeswehr." Donieln erzählt lächelnd, wie er als landwirtscbastlicher Arbeiter' sein Stück Brot zn >ierdienen oe-ftlwungrn war. Nicht lange. Mit Hisse eines i^siiiers trat Domela in di' ReiiS^webr. IW) wurde er jedoch wegen Miuderiährig- der einem angeheiterten Gaste (wal!)r!ch«^n-b'ch inuß die Anihciterung i>n diesem Aa5e ziemlich offensichtlich fsin) noch weit<:r cilko« höllische Getränie vebiet« durch d»!« lveitere ?luMbttng aii!gcst>amniten Ne-wohn>hei tsrechtes Ausdruck verleilhen. t, Neue Zigaretten. Die Monopolyerwal-tmlg beabsichdi^t, eine neue Zigaretleiriorte in Berkehr zu seM, für die Tabak aus Ha« vana, Kuba un>d Sumatra venvendkt lver1>zn wird. t. 7'nnnelbau. Das VerrchrSininist^rrum IV - '?^elfinn d-es Tunnelbaues aus d. ''ke Mitrovica—Peä in Süd- ser. i. Tunne'l wird 2'/^ Kilometer lang ii'ln. ^tosten sinD auf L4 Millicmen Dinar veranschlagt. t. Beim Baden ertrunken. Dienstag nach-nnttags bcid^ten die Schwestern Anna und Dalla S e k e l 8 e k im Alter vo nK U'^'c9 Iahren, Tö6)ter eines Bahnbedie^vt'>:^en Slovnikska Bistrica, die jetzt bei ihreni Großvater in Partinje weilen, in der Pö^.n Sie gerieten dabei an eine liefe Stelle und er-trl-^:ken, da sie di?4 SckMinimenS unkun>lg waren. Die in der Nähe befindlichen ^'n-der konnten ilhnen keine Hil'e bring'n. Tie Leichen wnrden später nis deut Flu-^ ^lezc- Der P'skrr^r in j t. Fre?e Stelle. Für Osilnica wied d-e Stelle d.-es Po>stme>'^ers ausgeschrieben. Die Gesuch? sind bis d. M. bei der und Tclegraphe^?d»ir>7ttion in Lii'bljalm einzu' rc'cl'^n. t. Kirchs',chl'S. Herr Iakeb G a » p a r i 6, wn'.ne ^u'.n geistlichen Rat ernannt. t. Nerision des Die Zen- angest^^lltenoraanisati^nen bat an c?>:n ständigen Stellen Schritte- eiiiki^eleit.'t. n'.it schon im komnienden Herbst mit der Vision des Bcmntengc'^i'hes bcgonnen >r..'ri^e. t. ?lttS^^eichnttng. Der .^?n'a bat )'n Bc-rN' 'rn Gem'a ^ V e k nn'' di? f^'^eldene M<'da!l7e iiir Verien'ste 'diN d>n ...... t. D'.'r T^'i?^>??n?!>'.'it ina^bt bei i'n^' de'.ni !^ecl, e!!'"e ^i^e. . d'.'s In?-.reu l)s!t dieser Tasl? neue streng' V'^s'in: n'.'.'g'.i erln'^>'n, von d^nen es seoe'.'.?r>.n ^' Ei f^'lg^ e'-aiart^n. So werden die Orgine der i^^fen'll'.^hni Sl-cherheit augewieicin, fed^'rmann, den si.: ?m r>etvU7rkenen Zust^and an^veffeu, also n!>?-,t mir notorische Trnnfelibolde. a'n,'^lthall'?pi nnd sie der gerechten Stra-se zui^^u^übren. So>lche P'rsonen n>erden nii-t' einer s^^^ld^tra-kc von 5M Dinar l>der 25 Tagen G'^siingniS beldacht. Im Wiede'-Iiylwngsfalle wi:d das StvasanÄna^. verdoppelt. Auch der 'Äastivirt. t. Die IN Nord^merikc?. N e >r> >i o r k, !-s. Juli. Aus asien Teilen der Berei!l'.l»ien Staaten lau'en Meldung^!? über dic? s^^rt-d'üuer der ' it Stin'^! !,^ I'ierrschen^en au-f'^rroiHii^e eicl. B^'öher ni,^-xn über P!.'rsonen vom 5>!t'.!cbls!g Z'r-'ol, icn. -l2 von i'^'n.en silid ber>.'i!s qest'^rb'n. ^n N.'w'io'f N. Hier nächtigen '^i^'lsni' de in den Dx' Teiupevat^ur !.. Grad ini S>'^'Nt.'n. t. Ptlcsterhinriilitunqcn in Me^lko. Mc dc.n „Osservatore Noiliauo" ans Meriko gemeldet wird, sind ldor! drei Priester ohne gcr!chtlicl?es Versv^hren hingerichtet worden. Drei kranke Bischölfe bereiten sich in Hren Verstecken auf den Tod vor. t. Die ehemalige Geliebte des Gotten er. stoe^n. S a r a j e v o, 14. Juli. .Heute bot sich in der We1inun>g des Professors lienljt^l ein blutiges Drama a^cvspielt. ?lls n5) die s^-anrili^e Ren'tfel gevade beim A>bend,nahl befand, dran^z d-ie Watltin des Lei-terS ..iro'.VI«»»»»«» bc'k.^t'inl^'pektron in Sarajevo ?lt«masl>»i^ kt die Wyhnimy ein versehte RaGhi de« Professors fl^n^zt^hn St^-che. Äit sc»sort vechaitete At-anas>eovi^ erklärte, daß sie den Ueber^ aus Sbache anterRommeM habe, da die Msgd nNt chrem Man,»? zei« e'm ^ ' xverbältmA hatl^'. t. Aberglavbe in Panü»»a. In den Wrsen» um Pailöov« h<'Lrscht große ^Uvgst. DaS G^' rü6)t Hot sich verbreitet und wlrd auch geglaubt, d«b zum Bau der DonaiB^ticki' zwischen Beogvad und Pan^ova, die betmmt-» !tch jetzt in AnlgrVf genomimen werden sytk, das Blut kleiner Kin^r benötigt wird. nennt sogar genaue Daten: DoS Mnt vim 175 Kindern wird gesammelt, baS in daH Material der Br-ückenpfeiler vermischt wer« den soll, um diese widerstandsfähiger z« gr^ stalten ... In den Dörfern «m PanSovo hat der Aiberglaube ^nz hysterische Formen an-yenl>mmen. Kleine Kinder werden nach de« Mbmmerung nicht mehr auf die Gass« gekas« sen und wenn ein Kind sich irgendetirmol zufällig verspätet, brechen die Mütter w Weinfrämpfe auS und bec^nnen KU zMer«, denn man ^t ihr Kind si<^rltch abgeschlach«. ^et. um sein Blut skr die Brücke zu verwm» den. t. Vranislav NuSlä' „vem«tndell«v^ kW Film. Aus Sarajevo wird berichtet: Tage erschien in deutscher U6be^etzung dez serbischen Lustspieldichters Branisl^ berühinUeS „l^meindekind* sOpStinsV» Tiie Uebersetzung besorgte R-o^ Roda. Gne deutsche Film-Gesellschaft erwa^^ sich vo« Nui^iö um ein Hvnorar von TO.lXD?!^n« das Recht der Verfilmung. t. Pelbfterkenntnis... Jim „Narolmt Dnevnif'' sLjubljana) lesen w-ir folgend« Bogebeniheit: Vor e-iniigen Tagen tvaif ein «m» geschener ausländischer Diplonmt zum Be^ seines Freundes !n Ljubljana ein. Da er ^ nicht zu Hause fvnd, keß er ^nen Vriej zurück, in dem er seinem Freund sin^ tige M-itteilungen ans der internationÄllki, Politik macht. Der Bericht begann mit folge,rden bemerkenswerten Worten: dtimmste Diplomatie hat Iuffvslowien . . Es ist klar, diese« Urteil tri^ nicht Äle U» plomvtischen Vertreter unseres HtmdSS. D« wir aber alle diplomatischen Zdiknpfe M lieren Pflegen, muß der Mrf unserer Vkplo« maten nicht gersde ein berüihffnt«r fein. Daß lapiwre Urteil des betreffenden ÄuStwch»« Vertreters möge dem Außenmtnisfteriu« «D> erste Lektion genügen! t. Amerikanische H«i»M d« Priyze» »O« Wales? Im Parlcmient von Neu^eelmtd IM der frühere Oberkommisstr des DamtnA« tw London, Dhon«s Mackenzie eine Nide gehalten, in der er erklärte, er envarte, «ck mit Ihln Viele andere DomickonS, das dei british Thwnsolger sich mit einer Amerikanerin verheiraten werde. DoS würde kst» schlechtes Band Ktvischen den angelftkhlst^ch»! Nationen schalsfen, d^ in Amerikl» seien viele Fmnilien, die eS sehr gut mit den iesteK englischen s^am-ilien aufnehmen könnten, vnti auf alle Fälle sei e? besser, eine Amer'iVanerw zu hoivaten, als eine Prinzessin aus eine»-der verarmten kkniglichen Hkirser vsn Europa. t. Der erste Diamant. SÄdasrika hat so» eben das scchzissjShri.ge IstckilSum deS eeßben DiamantenfundeS aus seinen jetzt so VßvHwit ten Dicmlantenfeldern gefeiert. Der e«Ge Diamant wnrde dllnh Zulsall entdeckt. ernkinder spielten müf der Stvaße mit Gtew« chen. Ein Mann wurde auf einen der Gtekitz aufmerkfanl. Er stellte feü, d>ah der Vtein Glas schneide und verkaufte khn später m» f«) Wilud. So wurden die reichen Dbammis tenfelder SudalkrikaS entdeckt. Gines dms Kinder, die damals mit den Eteinen sp^li«^ lebt als bocl^betagter Mann in großn A» nlut. Es wnrde für ihn anlöhlich deS sechzjttz, iährIlgen Jubiläum? eine Saminlimg lissiW» staltet. t. Wilderest in Valizien. In der Mhe »»s» Stanislaii. an der polnisch-rum^ifcheR Grenze, hat sich ein erbitterter K^mpf PvU schen rei'ien^n .»ten und Strafe räubern al^espielt, ln'i dem ein KaufmanW getötet wurde. Eine 89! stattfandet, die ,wä) MnriboT zuständig vnd füT den Militärdienst zeitlich untauglich sind. Nätieres ist aus der dic^-bezüglichen VerlaAtbarimg des Staidtmaßi-strats ersichtlich. Die AutomobNkata-ftropde bei Marlbor Die „Tagespost" erfahrt über t^esen schiveren Unfall selgende Ein^Heiten: Bei Brestermca stieb mn Mittwt)ch um d^ Mtbagsstunde rn eiirer Talsettke an el-ner Lwrve ein Auw, idas vom ElektcizttÄts-werk Fala lcvm, mit einem Auto, das "-hm aus der Richtung von Mavibor entgegen« flchr. mit voller Wucht zusammen. Die Kuh. ler bohrten sich meinanider. Durch den Anprall lourden die Jns'assen der beiden Autos zum Aromen Teil aus die Strasse geichleu-dert. Im Auto, das von Fala nach Maribvr fuihr, saßen Direktor Jng. Drosch! SteiermärVilschen Elettritziitüts - Gesellschaft (^Ztes") als Lenker des Wagens mit dem Präsi!denten der GeseGchaift, Ingenieur Rotzhändler, daTin Rittmeist^ von S ch ü ß l e r, Verwaltlmgsrat der „SplcS-(Schrauibenfabrik unid Bruckenbamm-istalt in Maribor) und Rechtsanwalt Dr. Ernst Schusteraus Graz. Auf d'dm Nob« fitz besicmid sich der Chauffeur Schöberl vo« der „Steg". Während Direktor Tros^ mild Präsident Roszhändler i>m Auto blieben, stürzten die anderen Insassen aus d-TM Wagen. Direktor Droischll unld Rittmei-st«:! v. Schüsiler blieben unverletzt, Präsident Rcß-hänidier Koq sich durch die ZnAchel des linken Fußes. An dem Ehauj^eur stellte man eine KvTrtilsion des Hüftgelenkes fest. Im anderen Airw, Idas Mls Grqz gekommen nxrr, fti-ß die F<^lie des Majors a. D. Hans H r n s v k aus Graz mit dem Kmdermiid-chen. Fvml Hrusak im«d Ühr siebeneinhalbsäh-riger SohA Hans kamen mit dem bloßen Schrecken davon; d>as Kindermädchen erlitt eine GehirTrerschüttermrg. Die beiden Autos wurden arg beschädigt. Die RettimgsMei-lunH Maribor brachte Inq. RMändler imd Dr. Schuster sowie das Kindevnmdch?n ins do^'tiqe Krankenhaus. Von diesem vus begaben sich die beiden Herrn in ein Sanato- lus Maribor Muribor, den Ib. Juli. rrum. Am ?>l>chmi?ttÄ>g traten sie uud Vtascr von Ichüßler, sowie der Chauffeur Schöberl die Rüc^ahrt nach Graz an. Dr. Schusb-'r begab sich vom ü^esigen .hauptbahnhof aus in seine Wohnung, während man Präsident Roßliän'dler, der das Bewußtsei»: tviederer-lml-gt h«tte, ins Sanatorium Hansa überführte. Der Chauffeur loefindet sich in s^ämem Heim in Wailtendorf bck Graz in Pslo^e. BerdSngnlsvokes Spiel Gestern mittags waren in einer hisiigen Fabviik zwei Lehrlinge währenid d«r Ruhe« P^e damit beschäftigt, das Motorrad di^is TeiHabers dieser Unternehmung in Gangi zu bringen. Der 17jähri'ge Anton M a l l i setzte sich ouifs Modorvad und schraubte am Mechanismus hermn. bis plötzlich d?r Motor anispriang und die Maschine mtt aller Wucht in den Auselheivden lSjährigzn Io-haTrn KraAjc hineinfuihr. Kranjc irurde von der Maschine Mtzschnell erfaßt und, ta Malli weder bremsen n^och anHallten konnte, >durch die offene Tür des Maschinensaals? das Rad einer Maschine geschleud^^rt. T<^r Anprall war so stark, daß Kranjc eine ',huie-re Fraktur dies lircken Oberschen^s erlitt. Der Schaden beträgt 1600 D^r. ^an-jc wurde von der Rettungsaibtetlmrg iinS Ailge-meine Kvan^nHaus überfiilhrt. m. Auflösung des BerwaltungSrates der Städtische« Sparkasse in Maribor. Die R.- giermvg hat den Vevw>alwnHsrat der Städ-tiischen Sparfasse in M«ribor aufgelöst. Zum Kommissär wurde der hiesige Rechrsamvalt Herr Dr. R a v n i k ernannt. m. Besuche von Würdenträger« im Kreise Maribor. Dieser Tage besuchte der päpstlt«Z^ Nuntws in Beograd, Msgr. P elle g r i-n e t t i, der zum KuvgebvMch im BaraLdi-ner Bad weilt, in Begleitung des B-ischofs v. Djakovo Dr. AkSamoviü Ptuj und Ro-igaAa Slatina. Gestern besuchten die hoihen kirchlichen Würdenträiger auch Maribor und besichtigten einige Sehenswürdigkeiten, darunter auch dias Ele!ktri«zitStSwerk Fala, worauf sie Per Auw wieder nach Varatdin zurückkehrten. ^ Der Minilster des Aeußern Dr. MarZnkoviöist gestern auf feiner Au-toreise nach Bled von Zagreb in Celje eingetroffen fuhr nach kurzem Aufenthalte fliegen Aiidani most weiter. Den Abstecher nach Celje mußte der Minister notgedrungen machen, da s^n Ghauffeur des Weges nicht kundig war und eine falsche Richtung eingeschlagen hatte. m. Neuer Preßprozetz gegen die „Volks-stimme". Im Zusammenhang mit dem bekannten Preßprozeß gegen den verantwortlichen Redakteur der hiesigen „Bolksstimme", Herrn Viktor E r Z e n, der vor dem hiesiigen Seeräuber 24 Roman von Claude Farröre. ^nd jetzt: höre. Jawohl! Wir hätten manche Gelegea-die mich selber angehen, wegen deren ich lange auf See bleiben möchte, so wie wir 's fetzt tun, und erst dann nach Salimt-Malo Heim möchte, wenn da all und jeder die alten <^schichtcn vergessen l>at. T^nn ich will es d'ir sagen, vlldwig, diese Gen'chichten wären nicht :lle ehrenvoll für m!ch und nicht zu meinem Vorteil. Ich will nichts vor dir verbergen: drei Tage vor unserer Ablahrt damals vor vier Iahren habe ich einen Mrnischen im Aveikmnpf getötet und seinen Leichimm über eine der ^tirchl)ossmauern geworfen die an das .?)os)e Dmnkapitel grenzen. Und aus verschiedenen Votscs>aften, iie mir von dnl. Nun vieiß dit alles. Aber d<>H nichts! Und soll ich allein auf Tortugu ^tbeu müssen, und sollte ich einon nouen Stnmm von Wibuistiern dort gründen, ich setze meinen Anteil an der ewigen Seligkeit dafür zum Pfand, du fMst dennoch, am ersten günsj/ilgsten Ta.tett gehandelt hatte und um ihre angebliche Schwan>gerschaft. Uebri^ens hatte Thomas nie erfahren, was aus di(.'cr Sckiwomgerschaft geworden war. Gnenole hörte indessen aufmerksam zu. „Dieser Vin^ns," fragte er. als die Erzählung zu Ende war, „dieser Vinnens, »v.er das nicht der Bruder von dieser Aniwmaoie, die gerade danlals mit dir inn G^'rede N'ar, Tholnas?" „Ja, derselbe," entgegnete Thomas und iVurde gatiz vot dabei. „Und glaiuibst' du nun," firlir Ludwig füU, „daß dem seine Familie dich verfolgen würde, ivenn du Mmln für Mann bötest iwd die Schwcfter heirateft zur Sühne, weil d^« ihr den Bnlder getötet Host?" ^Mer/ warj DbomaiS dvoeaen » ff» »>»ß» -----^ ' Gerichte vor etwa zwei Monaten zur Aus« ^ tragiing kam, wurde gegen ihn eine neue Klage seitens jener Prieister eingebracht, die im Jahre 1919 das hiesige Seminar besuchten. Das Blatt hielt nämlich in der letzten Zeit wiederholt die Beh-auptAng anstecht, daß bei den beltannten Ausschreitungen im Jänner 1919 aus den Fenstern des Priesterseminars Schüsse abgegeben worden find. Wie man ficht, zieht diese peinliche Angelegenheit immer größere Kreise. m. Evangelische«. Am Sonntag, den 17. Juli findtt in der evangelischen Christus-?irche kein Gottesldienst statt. m. Ansteckende Krankheiten im Kreise Maribor. Vom 22. bis 3l). Juni wurden im Kreise Marilbor 43 Typhus-, 79 Scharlaich-, 50 Masern-, 13 Dyphterie-, 5 Mil^brono-, 4 Mumps- und 1 ^uchhustenfaill zur Anzeige gebracht. m. Das städtische Bad in der KopnliKka uliva wird Dienstag, den 19. d. M. weg^'n gr kindlicher Reinigung des DampftesselZ für 10 bis 14 Tage gefchlossen. m. Kaurinseuer. Gestern, den 14. d. M. um 17 Uhr wurde im Hauise Langusova uli-ca 3 edn Kaminfeuer enitdeckt. Der sofort Herlbeigeeilten Feuerwehr gelang es niühe-los, den Brand zu lokalisieren. Der Eigentümer erlitt ewen Schaden von 450 Dinar, der aber durch Versicherung gedeckt ist. m. Abgängig. Heute vormittags ersch'en a>m PoliAeiikonmnissariat der auf der Kärt-nerstralße wohnhafte Gabriel Kosar und brachte Aur An^ge, baß sein lljähriger Soihn Ferdinand in der vorigen Nacht spurlos vrrschwMvden sei. Die Echedunzen sind im Gange. m. Unfall bei der Arbeit. Gestern mn 13 Uhr war der 30jähri'ge, in RaLje" wohnhafte und beim ElektriKiitätswerk Fala bedienstete Arbeiter Franz K o k o l j in HoSe mit der Aus-bessemng einer Leitung beschäftiget. Hiebe: verwickelte er sich in den Draht, der «hn w die Tiefe zog. Der Arbeiter verlor das Gleichgewicht und ftüxzte «uf die Straße, wobei er sich schwere innere Verletzungen zuzog. Er mußte ins Allgemeine Krankenhaus überführt werden. m. Verloren wuiS>e am i2. d. M. gegen 8 Uhr früh öiine braune, lederne Brieftasl^ u. M. höchftwahrfcheinllch in Leitersberg oder VN der Krekova ul'ica. In der Brieftasche befanden sbch 20 Schilling, Visitkartzn, eine Cauffeurlegitimation, ein österreichischer Führerlschein (ausgestellt in Wien) sowie -'in Typenschein von Delaihaye, Zertifikat Nr. Sl. 1-425. Gegen Belohnung abzugeb-n in der Redaiktron der „Maribmger Zeitung^. m. Kaninchendiebstahl. Heute frivh brachte die auf der Kärntner Straße wo«hnhafte Private Aloisiia Oermenakzur Anzeige, daß ihr in der Nacht vom 14. zum 15. aus dem versperrten Stall 14 Kaninchen entwendet wurden. Von den Tätern fehlt jede Spur. m. Ein frecher Lmsbub. Gestern nachmittags wurde der 14jährige, in der Stroßmayer jeva ulioa wohnhafte Adalbert 8. dabei er-' ften's einmal: glaubst du denn, daß man ntir disse Schwester so ohne weiteres geben würde, mir, wo mir doch die Hände blutig sind von seinenl Blute?" „Das Vommt drauf an," sagte L-uidwig Gu6?wl6. „Das Mädel soll jedenfalls, wliS so die Klatschbasen erzählten, reichAch verliebt und verrannt in dich gewesen iein." „Das ist nnn vier Jahre her," sagte Thomas. „Allerdings," erwiderte Gu^nolH. „Die Liebe dann erlöschen während viier Jahren, aber aillch der Has;. Das Sicherste, um die Wahrheit darülber zu erfahren, wäre, msn fühi-e hin und sche nach. Und ivenn du so haben wW, daß ich das Echlfs nach Saint-Malo lbringe, und du hier bloi-b^t und ich dann später dich aibholen konlme, dann kann ich ja mit Leiichtigieit uvich da nmen nach allem evtuindigen, un^ dir danach dann sollier von allem Nachricht zu bringen." „So wollen wir es machen, wenn es Gatt geifällt," schloß Thomas. „Um min über den Zoiitpilukt für deine Rückfahrt zu entscheiden, wollen tvrr die nächste Gelegenil^it zu eislem guten Fang aibwarten, durch den wir nnsern SchiffsrvMN nock) füllen können." Während sie so Plauderten, war die Sonne in den Fluten untergetaucht, und die Nacht hatie das Meer mid den ganzen Hiui-mel eingehüllt. Draiußen Pkissen, wie icden ?lbe»kd, die Quiarliiermeister, mn die Mannschaft zmn Appell ziu rufen, nach welcheni Appell alle Leuste, die keine Wache l>aben, ib-w VW ^i^lVdbetteo an die mumme? 75k Iull 1v27.' ^ tappt, wie er in der Weinlaube des GastbofeS Kumar am Bodnik-Platz grüne Trauben abriß und ein^ch wegwarf. Die Besitzerin erlitt dadurch einen nicht unerheblichen Schaden. Als der Täter davongesagt wurde, warf er mehrere Ziegelstiicke in die Küche und an die March des Gasthauses. Gegen den frechen Lausbuben wurde die An,;eige erstattet. m. Wetterbericht vom 15. Iuii Z Uhr früh. Luftdruck: 7!^5; Feuchtig^eitZiresser: -s- 1.^; Barvmeterstwid: 734; Temperatur: -j- 23>5; Windrichtlsng: NO; B?i.vöi?ung: neun Zehntel; Niederschlag: 0. * „Planinka". Sonntag, den 17. Juli !^ar-tie nach Faila—Hl. Geist-Hlg. Krevz— Schmierberger Teiche. Abfahrt uinr 5.38 vl-m Hmlptbahnhof. d34 Hotel Halbwidl. SamStag, den 16. Jttlü FamTien-Mendkon^^ert mit Tanzg?l'^aen-heit, aiusgefiihrt von der verstärkten Hauskapelle Peönik. ^^'!9 * Studenci. Sommerscst der Parteilokalorganisation. Die Lokalorganisation der S^ veranstaltet am 17. Juli in der Turnhalle der „Svoboda" und in dem anliegenden Garten des H. Stumpf, ein großes Sommerfest mit verschiedenen Belustigungen n. Musik der Pekrer Feuerwehrkapelle. Da eut» sprechende Räume zur Verfügung stehen, findet ba^I Fest unwied^'ryijslich bei jeder Witterung statt. Firr erstklassil^e Küche wie auch Getränke sorgt der Gastwirt. Alle Genossen und Genossinnen wie auch Freunde öer Partei sind herzlichst eingeladen. — Der Ausschuß. 533. ' Arbeiter - Gesangsverein „Frol)sinn". Sommerfest am 17. Juli nachmittags bei Anderle in Radvanje, falls unglinstiger Wit, terung in der Brauhausveranda „Union". Konzert der Eisenbahner - Musikkapelle. Gesang, Tanz, Rutsche und mchreres Andi??e. Autoverkehr vom Glavni trg aus um 15 Uhr. Eintritt 5 Dinar. 583 RachriMenonsEelse c. Das Baden in der Sann. In der letztein Zeit hat sich beim Baden in der Sann die Äblie Gewohnlheit eingebürgert, daß einige 'Soidaten und Zivilisten im Adamskostüm am Strande erscheinen. Einige Personen nch-men auch Hunde ins Bad mit. Diesem Uebel muß unbedingt a>bgeholfen werden. c. Mndesmord. Dieser Tage fanden badende Kinder in der Kötting in Zkosja vas bei Cellje den Leichnam eines Säuglings, der bereits 14 Tage im Wasser gelegen sein mochte. Nach >der herzlosen Mutter wird gefahni^t. c. Eine Unverbesserliche. Die 23jcHrige Johanna Vra b i e. zuständig nach DonaLka gora bei Rogatec, wurde am Mittwoch, den 13. d. M. beding'.mgÄveise aus der weiblichen ^anigsarbeitöanswlt in Begunje entlassen, n>o sie 21 Monate abgesessen hatte. In der Nacht von 13. anf 14. d. M. um 1 Uhr kam sie mit dem Zuge nach Celje, wo sie im 'Freien übernachtete. Gegen 7 Uhr früh ent- an5nüpfen und sich schlafen legen können. Aber zuvor stellten sich alle miteinander hinter dem Großmast a?uf. um gemeinsam ^u beten, wie das alle Matrosen auf See vor dem MMMlfen nie versäumen. Und als die Inngens vollzählig waren und die Lrchrtcäger ihre Fackeln vor Ehrfurcht üiber die ;Iöpfe hochhielten, da stieg Ludwig Guenolz, der als Leutnant den Mplansdienst verrichtete, mrf die Leiter zum Achterkastell und bet-'te fvonvm das I^ater nl>8ter und das rm, daimt so der Schlaf auf dem „Schönen Wiesel" geheiligt werde und es ''ür die Dauer dieser Nacht vor jeder Klippe uns le-dom Stmrm bewahrt bleiben möge. 6. „Wir wollen," so hatte Dhc^ms Trudlet geisprochen, „nur noch die nächste Gelegenheit M einem guten Fang abwarten, durch den wir unfern SchiffsvalMl füllen können.^ Nun taimen einem solche Prisen nicht jeden Tag mrter. Während zweier Monate kreu^^e „Schöire Miefel" überall, ohne irgendein Wiild anfziuspüreu, tas der Mühe verllchnt hätte. Schließlich hatte sich Thonl-is, da er deil geringer gvn>ord<'nen Logs nach eine Reinigung für dringend geboten hielt, elben entsMossen, nach den südlichen Sand-bäniken hii«nzitfahren, als bei der Umseglung d<'ö Kaps Tilburon. das an der Wcstspitze von San Dolnillgo liegt, die FregaRe durch einen gemdei.^! wunderl'aren Zufall auf genau das stieß, was sie seit so lmlger Zeit lich suchte. Vortfehung folgt.) 0.0 ul !5. _»«HUtS«, Zilt,»^^. wendete fie am Gange de» HmrfeS der Frau G. Woft^aAg in der Kömg Peter^tvatze ew« Amlne mit 3 Liter Milch im Gesamt-werte von 4S Dinar. Hieraus begab fie sich in das HmtS des Herrn Hladtn in der Mi-kloSiög^n Ko loraturen a la Donli^etti vortragen? ? '.e Mustknummern wurden jeweils durch oinen Ansager untei^rochen, der in erkünstelt «u?i-ven Worten die Hmrdlmrg „erklärte". Die Chöre singen übrigens lateinffch. -z- Mozart-Manuskripte für die Univsrsi tSt Glasgow. Eine AnZahl Mozartscher Handschriften und ein in Oel gemaltsS Mi niaturbild wurde nebst einigen anderen de merkenswerten Autograpihen kürzlich der Un versität Glasgow alls schenk überwiesen Der Stifter ist ein Herr Z a v e r t e l, der dli>e kosi^ren Stücke seiner eigenen Zamm ^g und der seines Naters entnah-n und der Universität schenkte. Das Oel^iild k:>nl in den Besitz seiner Familie durch eine schen Lung des Sohnes von Mozart. -i- Ein vierjähriges Kind, das Beethoven '^spielt. Aus Chicago schre^.bt man über ein neues Wunderkind der Musik: Doroti)y I 0 h n s 0 n, ein vierjähriges Mädchen aus Hmvai. das mit der Mutter nach Chicagz i>e-wmmen war, um hier seine musikalische Ans-bi-ldung zu erhalten, erregte bei einem Kon-turrenzspiel am dortigen KonservaioriilM die Mlnende Bewunderung der Professoien über ein zu beispielloser Höhe entwickelies pianitstiisches Talent. Während die Pcl)^esso-ren hinter einem Vorhang saßen, der ih len die Gicht auf die an dem Wettbewerb beteiligten Spieler verbarg, spielte die kleine To-rochy Beethovens Mondsck)einisonate und Bel!Zl:r Vollendung. Die Herren der Prüfun^isko-nl-Mission waren nicht wenig erstaunt, clZ sie Ibeim Heraustreten auf das Podium ein oier-lähriges Kind am Klavier sitzen scih:n. C'!n-!pimmig wurde dem Kind der erste Proiz zuerkannt. Die Mutter der Kleinen ist sine Musiklehrerin, die der Tochter aber nur -leoentliche Anweisungen in den Anicin«^:?- grü^tden erteÄt Hot, Die Äleme hörte Mutter auifmerksam zu und spielte, Vaz fie gehört hatte, aus dam GedächtiM nach. Auf >ieife Wöiise hat fich die MerjäHrige ein Nie-?ertoi»re von dre^lig Komposttionen angeeignet. ^ Die erste Lindbergh-Kmapoptko«. NuS Pm^s wird goschvilöben: Der hier l-Zbende tschechoflowaM«^ Komponift Martinu hat ein Orch«sterwerk „Bagarre* verfaßt, das den UnteMel „Erinnerung an Lii^-lierghs Ankunft in Le Bourget" führt nnd von Sergej Kusseviekij, dem Tni-genten der Bvstoner Philharmonie, ^ur Ur-auifführung angenommen wurde. Das Werk wird VN Boston, Newyo^, Chicago und Paris aufgeführt nxrden. -s- Ein Millionenerfolg auf der Rewyorker Bii^e. Newyork hat ein neues Augstürk, dos Millionen bl^ngt. Es ist das „?Kaxbtklub Drama" „Broadway", das ebenfalls bereits in London gospiÄt wird. Nach den Kafs^rbe richten, die Newyorker Blätter bringen, hat das Stück in den ersten 40 Wochen Einnahmen von 5 Mirlironen Mark gebracht, renld die Kosten fich nur auf 36.000 Mark be-lauifen. Wie „Abies irische Rose" ljat auch „Broadway" eine lange Zei!t der Nichtach tung geisshen, in der mVmanid etw?S von dem Stück wissen wollte. Bekannte Direkt0 ren, denen es eingereicht war, erhärten es für vollkommen wertlos, und es dauerte Monate, bevor siin zivmliÄ unibekanntsr Di rsktor das Wagnis einer Mrftchvung auf sich niahm. Jetzt freivich knüpD man an die Laus^ bai^ des Stückes die grüßten tzofsnungen und erwartet mit Bestimmtheit, daß ez in vZewyork zwei Jahre lang laufen und LO Millionen Mark einbringen wird. Es sind besondere Theatertruppen zusammengestellt, die das Stück in den verschiedenen Städten Nordamerikas spielen. UebrigenS war auch diesmal der Erfolg nicht soport nach den er sten Aufführungen zu erkennen, sondern «Ä dauerte einige Wochen, bevor der Sturm auf die Kassen anfing, desl^ spielt man j^tzt in Newyork alle neuen Stücke, aiuch wenn die Häuser ganiz leer sind, eine Zeitlang, wcil man immer noch auif das „Wunder" hofft. che Höhe er aber dreimal riß, und gewann den Weitsprung mi?t 6.S6 Metern. Boruer verbesserte in Lausanne den Schweizer Reilord über SO Meter aus 5.9 Sekunden. Die bisherige Be'stlekstung von 6 Sek. I tand feit dam Jahre 1913. W» Sieker w dem Marathonfchwimmen der 24 Meile« ist der Newyorkn Edward e a t i n g mit sechs Meilen Borsprung vor dem zweiten Sieger gelandet. Koating hat mit der Zeit von 10 Stunden W Minuten einen neuen Weltrekord für die 24-«Mieilen-I kecke in Süßwasser aufgestellt. LSufer-Vunderzeiten werden aus Ja-pan gemeldet. Dort soll ein japanischer Sprinter 00 Meter in 10,1 Sek. gelaufen sein. Sohr gut sind die nachstehenden Leistungen: 200 Meter in 22 Sek., 1500 Meter in 4:07, 5000 Meter in IdM, 10.000 Meter in 32:02, 110 Meter Hürden in 15,1 Sek., 200 Meter Hür-'«n in 24,1 Sek., Hochsprung 1.88 Meter, Weitspr>ung 7L4 Meter. Spott : Das Städtespiel Maribor — LMljana vneder abgesagt! Das für Sonntag festge setzte StSdtespiel w-urde von LNP telsgra Phisch abgesagt, da Ljubljana am Sonntag gegen WAE (Wien) spielt. Zweimal wurde das Spiel bereits abgesagt, villeicht erleben wir es noch ein drites Mal. : Achtung! Die gestrige M.O. Notiz bezieh sich auf den HandballM.O. : A-Team^-Team K:1 (2:1). Diese Nieder läge des B-Tcmns war nicht verdient gewe sen, doch kann man dem A-Toam die Ueber legenheit nicht aibsprechen. In Kombination waren das B-Team die besseren, wahrend ihre Gegner die viel entschlossenere Mannschaft Ovaren. Wie das letzte Mal mußten auch diesmal mehrere Ersatzleute eingestellt werden. Das A,Te«m spielte vom Anfanxl bis zum Schluß mit nur 10 Mann. P e l k 0, der im B-Toam im Goal spielte, nahm die Sache sehr leicht und wären mindestens dre Goal zu verhüten gewesen. Schiedsrichter Herr PlaninSek. : 1. S. S. K. Maribor—T. G. K. Mer kur. An Stelle des Städtespieles werden sich Sonntag die genannten Gegner in einem Freund fchaftÄ'piele ge-genüberstehen. Im Vorspiele treffen sich die Reservemannschaf ten der beiden Vereine. : S. B. Rapid (Fußballsektion). Heute Frei'tng um 20 Uhr im Gasthofe AnÄrrle Spielerversammlung. Aufstellung für das Spiel in (^ovec. : Die Radweltmeisterschaften. Der Melde schluß für die mn 17. und 20. Juli in Köln am 21 Jun: auf dem Nümberg-Riirg und am 22. und 24. Juli in Elberfeld auszutragenden Radweltmersterscki'cFten hat ein gläll^enidcs Ergebnis zu verzeichnen. Aus 15 Nationen wurden die Meistorfaibrer gemeldet, die Stra-f;ettmeistersck>aft mit 60 Fahrern hat die stärkste Besetzung erfaibren. Die Amateur-Flie^er-weltmeiiterschast weist 40. die Profesiional-Fli^'gerniel^eisterschaft 22 und die Skher-inevsterfchaft 18 Nennungen ans. : Lundkvist erzielte beim Meeting in Fa-lnn (Schweden) die beste Leistung, er das Speerwerfen mit 60.83 Metern ge-Inn Stabhochsprnng siegte L i nd -b l a d, ^rr englische Meister, mit 3.75 Metern. Lndblad ging dann sofort aus 3.95^ wel- Zur ReifezeN Der Hvuptfaktor, Reisen angenehm zu machen ist, das ^rgenlose, das Gefühl der Frei-l^it in der freien weiten Welt, besonders sich rei zu fühlen von dem tägli^n geschäftlichen Zwang! Man lasie eine Menge kleinlicher Vorurteile zu Hause hinter dem Ofen wohin sie auch gehören und befasse sich hinsichtlich der onzst ganz wichtigen KleidunyS^ge nicht mit mn^tigem Gepäck, Schachteln, Koffern, Som» merüberröcken u. dgl. Je mehr ein Menfch in der Nawr wirNicher Naturmensch wird, dssw mchr erstellt er fich ihr. D'ie unvermerndliche Figur des kleinlichen Büromenschen, der in. der größten Hitze mit zugeknüpftc-m schävarzerZ Rocke und mit dem Soanmerüberrocke auf de.m Arme, den Stock in der .Hand uird den Regenschirm auf dem Rücken dahinspaziert, ist eine lebende Kari/tatur eines Reisenden, wert für ein Witzblatt! Hierin liegt amch der gerechte Grund, wes-halb der G^err mit seiner anspruchsvolleren Hälfte nicht gern reift; denn «dann muß die HauptaufmcrksMnkeit der gan^n Reise den wichtigen Reisekosfern und dem noch wich tigeren Inhalte zugewendet werden. Manche Frau re^t lieber gar niicht, wenn fie auf ihr höchstes Vergnügen, ihren Stolz, i^e Kleider nach dem neuesten Sckn^^t der fremden Welt M zeigen, verzichtien foll! Sie begreift nicht, wie eine paradiesische ^Gegend mehr Interesse haben Kann. Nichts kann zu-m angenchmen Reisen Pas-' sender sein, als die freiere Sportkleidung ohne enge, leicht schmutzende weiße Kragen u. Mansckietten. Sie i-st luftiger, braucht nicht so oft gewechselt zu werden und schützt besser gegen Erkältung auf zugigen Höhen, fodsß sie die unbequeme Unterkleidung unentbehr^ lich macht. Das Ungezwungene ist überhaupt die schön ste Blume am Pfade des Verg^gungsrei-senden, d-ie der nicht pflückt, der streng die Tour, die er sich cüs seine Aufgabe gestellt hat, nach der Stunde abläuft. Weil eine Reise neues bietet» kann man im voraus nicht wissen, wo man von dam Reiz deS Angenehmen am meisten erfreut werden wird. Darum gilt gerade vom Reisen: „Wo ich mich wohl fühle, bleibe ich! Dann werden die Rei-! seerimlerungen auch nur angenchme seiüt^ VoII»«ir<5ckaft X Fahrterleichterungen filr Besucher ausländischer Mustermessen. Das VerkÄhrsmin--sterium hat eine generelle Entscheidurrg ge-trossen, der zufolge für 'den Besuch von Mustermessen in den Nachbarstaaten grundsätzlich der halbe Fahrpreis zu entrichten ist, insoserne die Bahnverwaltung des betressen-den Staates eb^alls Fahrermäßigungen Aum Besuche ähnlicher jugoslawische Veranstaltungen gttvährt. X Zur Frage der Balorisierung von Bi-lanzinoestittonen. Aus Beograd wird berichtet» daß im Zusammenhange mit der Valorisierung der Bilanzirwestitionen jugoslawischer Gesellschalften sich die Notwendigkeit gezeigt hat, spezielle Konventionen mit anderen Staa ten abzuschließen, da die Aktien fugoslawi-scher Gesellschaften auch auf den ausländisch Börsen kotieren. Während in Jugoslawien Gesellschaften gelegentlich der Balorisie-rung von allen Taxen und Steuern befreit sind, müßten sie im Auslande, dort wo sie gehandelt werden, verschiedene Tairen entrich ten. Die Zentrale der Jndustriekorporatio-nen in Beograd hat in diesem Sinne eine Eingabe an den Handelsminister gerichtet, in dem sie fich sür den Abschluß solcher Konventionen einsetzt. Handelsminister Dr. Spaho stimmte mit diesen Ausführungen überein u. stellte die Eingabe mit einer Empfehlung dem Fwanzminister zu. X „Jugoslawische Kreditanstalt." Wie erinnerlich, nmrde vor kurzem ein neues Geldinstitut, die „Jugoslawische Kreditanstalt", ins Leben gerusen. Zum Präirdenten des Venvaltungsrates wurde Herr Julius M ü n ch, der Mitinhaber des bekannten Beograder Großunternehmens, gewählt. Die Anstalt wurde von der Ungarischen Eskom-ptebank in Budapest, der Bankfirma John Mckerson in Netvyork und der Esko.nvtc- i.. WirtschastZbanlk in Preßburg gegründet. Ihr Wirikungskreis ist hmlptsSchlich die Finanzierung von Sparkassen, der Getreidehandel und die Gewährung von Hypotheken und Landwirtschaftskrediten. X KapitalserhShung der „Elektrowerke A.-G." Die Aktiengesellschaft Elektrowerke in Basel, die bekanntlich iiu Besitz aller Aktien des Elektrizitätswerkes in Fala ist. hat ihr Aktienkapital von 20 auf 30 Millionen Schweizerfranken erhöht. Diese Erhöhung des Aktienkapitals kvmmt auch dem El^'ktri-zitätswerk Fala zugute. X Reparaturen von rollendem Material. Die Generaldirektion der Staatsbahnen steh: bereits längere Zeit mit heimischen Waggon-fabriiken zZvecks Reparatur des Eisenbahn-Parks in Verhandlungen. In Betracht kommen etwa 400 Lokomotiven, 1000 Perionen-uird 2500 Lv^'twcigen. die sich in einen: äußerst schlechten Zustande befinden. Die Auftragerteilung ist für drei Jahre berech-t net. Die Kosten dieser Reparaturen dürften gegen 300 Millionen Diniar ausnrachen. X Oesterreichische Klavierausfuhr »ach Jugoslawien. Im Laufe des Vorjahres bez^ unser Staat aus Oesterreich Klaviere im Gewichte von ungefähr 166 Tonnen, d. s. um 24 Tonmm weniger als im Jochre 1S2>5. X Fusion in der Brauereiindustrie. Dieser Tage wurden die zwischen der Zagreber Mtienbraucrei und der Brauerei m Sisak längere Zeit geführten Verhandlungen zwecks Fusion günstig abgeschlossen. Die Vereinbarung wurde in der Weise getroffen, daß die Zagreber Brauerei die Sisaker übernimmt nnd zu diesem Zwecke ihr Aktienkapital erhöht. Die Subskription der neuen Aktien wird 'demnächst aufgelegt. X Die neue Tabakfabrik in RiZ, die größte in Jugoslawien, geht ihrer Vollendung entgegen. Man ho^t, noch Heuer den Betrieb in dieser Fabrik aufnehmen zu können, da die nötigen Maschinen bereits angeschafft find. Der ganze Bau samt der nötigen Maschinerie kostet ungefähr 200 Millionen Dinar. Der Staat verspricht fich von ihr große Einnahm men. du in dieser '^brik auch viel Erportware erzeugt werden soll. X Ein neues Elektrizitätswerk wird dem-näckK am Flusse Bistra in Südserbien in Angriff genommen werden. Es handelt sich uim eine ziemlich große Wasserkraftzentrale, die die Stadt Prizren und Umgebung mit Strom versorgen soll. X Wirtschastsmesse in SuZak. Nächsten Mo nat findet in Suö«k eine große Wirtfchafts-messe statt, sür die das Verkehrsministerium die nöligen Fahrtermäßigungen bereits bewil ligt hat. Man rechnet mit einem zufrisdenB stellenden Besuch. Auch aus dem benachbarten Fiume und anderen italienischen Orten dürfte der Besuch nicht ausbleiben, falls die dortigen Behörden die Paßvorfchriften nur eilngermaßen lindern würden. X Eine neue jugoslannschr Schissswert. Im Einvernehmen mit dem Verkehrsministeriuni ordnete das Ministerium sür Handel u. Industrie die Vorlage deS nötigen Tatenmate rials sür die Errichtung einer großen und modernen Schipslvert an der Adria bei Split an. Eine solckv Werst ist für Jugo-flmvien sehr notwendig. Man neht sa. sich unsere Secsckift'abrr langsam aber ständig entwickelt und einen immer größeren SchiN'öpark beni^tigt. Es i''t ein Gebot der SeMtverständlick'?eit, daß unker Staat seine Schiike daheim baut und sich auch in dieser Bezit'^ttN'i vom Anöland^ allnrählich unab-hänqiü mcä^t. w. TKU 7ys>.' ^ i 7. August t927 : Kkuerweftr Tombola am Trg Gvobode! «MV Der folosial« Film Weg i« die v«rga«geuheit", mit dem deutschen Mcisterspieler Josef Schild» k r a ll t in der Hauptrolle, vom größten äNlert« konischen Regisseur B. C. de M i l l e herauj'ge» bracht, läuft bis einschließlich Sonntag, den >7. d. M. Packende Darstellung und Jnszenie: ang j»wohl des GegenwartS- wie auch deS ^ergnn-DenheitSteileS Absolut sehenswert! Xlpiv (Iritis? Mo»»op.) Bom Freitag, den Zö. biß einschlteftlich Men-tng, den 18. Juli gelangt im obigen Kius »in sensationelles Toppelprogramm t»»r Aufführung. Der herrliche Pan-Film „Schwester Veote" ein Lebensbild in ü Akten, in der Negie deS beliebten Regisseurs Franz S e i tz, d-r uberall gcoße Anziehungskraft ausübte und nom v'?:-wöhntesten Kinopublikum mit Vegeisternng auf. genommen wurde, wird gewiß auch un>r ?»»-blikum zufriedenstellen. In der Hauptrolle irttt die schöne Maria Mindzenti auf. — AlZ Pio-grammergänzung gelangt '^ie Reprise deS Lact-jalven auslösenden Filmstückes ^P«t «nd Patachon als Mufikantea". Niemand versäume, dieses herrliche Pr^zr.:mm anzusehen. Bis einschließlich Conntag, den !7. d. M. „Das nackte Weib" (^Die Kourtlfane von Paris") mit Louise Lagrange und S. Petrovi<< .n den Hauptrollen. Das erschütternde Tram-r eiiler großen Frauenliebe in 7 i^kten. — Piscre ^er» nier, ein junger talentierter Maler verliebt s'ch in sein Modell, Lolotte, und heimtet sie, nock-dem er durch ein Bild, daS er von ihr Milte, reich und berühmt wurde. Die beiden lebten in einer glücklichen Ehe, bis Pierre in die schöne Prinzessin Hebran, die eine ikert«'dei>e Abenteuerin ist, kennen lernt und in ihre )!este sinkt. Die funge Frau kämpft vergebens um ibn geliebten Mann, doch er entgleitet ihr, und sie verübt in ihrer Verzweiflung Celbstmort». Tie Wunde ist jedoch nicht tödlich, und in der Obhut eines alten Freundes gesundet sie wieder, um »'i neS schönen Tages ihren Geliebten Pierre wieder in die Arme zu schließen, dem die «'i^en üb-'r die schöne Verführerin geöffnet worden sind. — Die kleine Lolotte wird von der fhmpatyijchen Louise Lagrange in packender Weise kreiert; tin echter und rechter, in Armut wie in Glltck «?d Reichtum sich gleichbleibender Künstler ,st der schöne Evetiflav Petrovi^; eine schi^en^lde, schlangengleiche mondäne Weltdame Mta ?ial-di, die für solche Rollen geradezu prädestiniert erscheint. ^ Fiim ist in seiner Gänze «in Prachtstück; die sorglose Armut des Boheme-Milieus ist genau so getroffen wie die blendende Pracht deS in Ruhm und Reichtum schwel.iend«?n HeimS des Malerfürsten. Heirliche Ausnahmen von Nizza, seiner Umgebung, seinem Kirncval ergänzen in trefflicher Weise den Film, dzslcn Drehbuch nach dem bekannten Roman von Henri Bataille hergestellt wurde KI?<0 Ab Mittwoch, den 13. bis einschließlich Fres»Sg. den ?v. Juli gelangt der mit großem Interesse e, wartete Film ^Die dritte Ssladroa" zur Vorführung. Voranzeige: Vom CamStag, den IS. bis einschließlich Dienstag, den 10. Juli der La5>sal-ven hervorrufende »Zirkus Pat und Patachon'. Aus aller Wen a. China, A«t»aftSl^ de? TenSre. Nrsher war es Italien, das den Anspruch erhk^n durste, der Welt di« meisten großen Sänger se-schenSt zu haben. In dieser Beziehung dürfte mSfllicherweise in absehbarer Zeit ein Wandel eintreten, und ZVar durch di« BeteiliMnq ewes Landes an intermitiomUen mulsi^liischen Wettbewerb, an das man am wenigsten gedacht hat. Chi« nareiZscnide wollen nÄmlich beobachtet haticni, daß fast alle Chinesen in der Tenorlage sin-ksen, und daß es nur der gesan-'^techniischen AuMlldung bedarf, um diese Na^n>kfs dürfte es sich bei diiesstn in WuSsicht gestellten Tenorsegen mn ^Zu-kunftsmustk^ auf lange Sicht handeln. Miv VMWM Professor Grünfeld erzShlt: Eine Daim« fragt noch der Vllmdt^vinopevatton ganz ängstlich ihren Arzt: „>Sagen Sie, Herr Professor, wird man eine Naribe sehen?" — „Das hängt ganz von Jhmn ab, meine GnÄdti^te," antwortete der Pvofesi^. ivlluill Müli. IMZl» lvll z IS. Iu» »dvnil,: W« WMMM <»«? „orDvs ' Xsp«»«! Vor?üAlicl,e cievSlike. öeksnnt xute Kücke. 8o!i(Ze unä r25cke ZeÄienuns^. — Die erxeben5te Linl»c!unx macken ^äolt unä ^ulle ^näerle. «4!! Kleiner Anzeiger. ei« sehr großes Zim» mer, und Rebenrtume ge« aen eine yrößeve umzutausMn gesuch. Adr. 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