LnilmchcrOMtlmg. Vkt^ «s^. si. ,,. y»lbj. «.».«». »<»l die 6«ft,U«n, in, Ha,, ^ lkNlllNii x3 «««ttNps' ,«. «ull.. 5»., »l.; ««»> pr. .^«ill ,m, « lr.. »». «ll.. >^<«2 Amtlicher Theil. ede. l. und l. Apostolische Majestät haben mil Aller- hdchstcr Eutschließuntz vom '.>. Jänner d. I. allcrgnüdistsl ^« ze>lallcu geruht, daß der l. und t. außerordcnlllchc ^olschaftcr am l. grshbrllamuschen Hofe Friedrich Ferdinand Graf Beust da« Oroßlreuz des großhcrzoglich hessischen Vudwigs'OrdenS; der l. und l. auherordcnt. llche Gesandte und bevollmächtigte Minijlcr Gras Felif Wimpffen das Großlrcuz dcS l. preußischen Rothen Abler«Ordens; der l. und l. LegalionSralh Gabriel Frei« Herr o. HerbertRathleal da« Osficierstreuz dcs lilnigllch belgischen Vcopold.Ordcns; dcr l. und l. ^cga-tionsralh Ka»l Freiherr v. Franlcnstcin dcn l. rus» fischen St.'Ulmcn'Orden zweiter Klasse; der l. und l. Vegut,onSlalh Erich Altgraf zu Salm das Eommandeur« lreuz des l. italienischen Kronen-Orden«; dcr l. nnd l. ^egallonssecretär Konstantin Freiherr v. Tranllen. berg das Rillcrlrcuz erster Klasse dcS würllembe'gischcn ttron'Ordens annehmen und tragen dürfe. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mil Aller' höchst unterzeichnetem Diplome dem pensionirten Vandee-,chu!»nspcclor ersler Klasse Dr. Franz Mocnil als Rlller dt«< Ordens der eisernen Krone dritter itlasse in Gemäßhelt der Ordcnsstalutcn ben Rillersland allergna« digst zu verleihen geruht. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den quicscirlen Vollsschullehrer Franz Kovai zum Bezirks, schullnspector für die Bezirke Oberbnrg, Franz. Eilli. Tüffer, Sl. Marem nnd Gonobih ernannt. Dcr Handclsmiuister hat dcr Wahl dcs Salomon ^olen v. Paren lc zum Präiidenten undoes^.G.^nllus ^letlner zum Vicepräsidenlen der Handels» und Gc-werb«lumm dieser Entscheidung könne nur ein Standpunkt maßgebend jem -^ der oslcneichlsche. und mit dieser Voraussetzung sllen für die Zugestündniisc an Galizien gewisse Grenzen gegeben, welche auch d,c polnischen Mitglieder dcs ösler' relchifchen ReichSralhes zu respecllrcn c,ne Vcrpftlchlung hüllen, wenn sit nicht daraus verzichten wollten, als be» ltchtigte ^ompacisccnlcn in Ocslerle.ch angesehen zu werden. Das genannte Blatt weist nunmehr darauf hin daß Galizien heule bereits ^anderrechle bcsiyt. welche von manchcn Seilen, nnd zwar auch im ^ande fclbsl als weitgehende bczeichnel wurden. Dies solle jedoch nicht einen neuen Versuch ausschließen, dem Vande ncuc Concessionen zu gewähren, um dasselbe dauernd zn befriedigen. Wlchiigc Nlltzllchlcilsgrun.de sprechen hiesür. Allein wenn auch dicse lc^lcrcn nichl verlannl werden sollen, so hieße es doch den Zweck den Miltlln opfern, wenn die Zugeständnisse über das Maß des Möglichen, des mit dcm SlaalslnlcresslVtreinbarlichcn hinausgehen sollter«. Die Verfaffungsparlei zvge so schließt das genannte Blatt - eine Verslündiguug mit den Abg«< ordneten auß Galizien gern allein Anderen vor. aber ebenso sei sie entschlossen, nicht mehr, als die politische vfislenz OeslerleichS gchalle«. zu conccbiren. ^n eben so entschiedener Weise den österreichischen Slandpunlt betonend, spricht sich über die obige Frage das ..Fremdenblall" aus. <ös handle sich schreibt das genannte Vlalt - darum, die Concessionen zu ermil> l«ln, welche Galizien ohne Schädigung der Inlercsscn des Rciches und ohne Bela>lung der ilbrigen Münder gc> wühlt werden lünntcn. Daß die gallzischc Angelegenheit Nun endgillig erledigt werde, sei eine Borauesc^ung der . Eunsolldirung des Reiches, und eine ruhige sachliche Dis-' cufs.on im Aclfassungsausschusse sci im hohen (»radt wülischenswerlh. ls croalischen Anilagcs ist am N». d. M. dlnch das nachfolgende lönigl. Rescript erfolgt: ..Als Wir mit Unserem königlichen Schreiben vom ll. März 1^71 den croatisch'slavon,schen Landtag «nf den l. ^unl in Unsere Vandlshauplstlldl einberiefen, heg» ten Wir die Erwartung, daß der nlu einberufene ^andlag in Würdigung des Umslandes. daß die staatsrechtlichen Verhältnisse unverständlich mit dcm ungarischen RcichS< läge geschllch gcrcgclt woioen find, seine ganze Thätig, teil lcnen inneren Resormin zuwenden werde, welche für das ersprießliche Ocozchcn Unserer geliebten Königreiche Kroatien und Slavonic,, „„uil^cin^Ilch nolhwcnblg sind und als solche allseitig ancllannt werden. Durch die Schloffhril der in Unseren Königreichen Croaticn und Slavonien bestandenen polilischen Gegen sähe haben Wir Uns, kraft der UnS gesetzlich zustehenden Machtvollkommenheit, bewogen gesunden, das Zusammentreten des Landtages wiederholt zu vertagen/ Die am 20. September 18?! durch vie Mehrzahl der Volksvertreter an ihre Wühler erlassene Erklärung hat in lins die traurige Ueberzeugung erweckt, daß bei dcr in jcner, nichl gut zu heißenden und mil den be« stehenden Grundqcsctzcn nicht in Einklang zu bringenden Erklärung zum Ausdrucke gelangten Stimmung von diesem Randlage ein ersprießliches Wirken nichl zu er? warten sei. Andererseits haben Wir mit Vefricdigung vernommen, daß unler der Bevölkerung Unserer geliebten llbnig. reiche Eroatien und Slavonien slon jetzt allseitig e,n ruhigerer und versöhnlicherer Geist Play zu greisen b«. ginne. Von diesem versöhnlichen Geiste e» warten Wir mll Zuversicht, daß cm in ^olge von ^enwahicn zu>amlmn-lrctendcr Vcrlrelungekürpcr bei schuldiger Achtung der durch Uns fanclionlrtcn Gesetze, und auf Grund dcs, das staatsrechtliche Verhältniß llnsercr Königreiche Eroa» llcn und Slavonien zum Königreiche Ungarn le^clnden, und in anderer Weise, als es entstanden, nichl abzuün ! dcrndcn Staaleglundgcsetzcs bestrebt scin werde, das leb» hast aufblühende nationale ^eben zum Wohle dcr hcili' gen Stephanskrone und der Gefammtmonarchie allfeilig zu fördern. In dieser Anhoffuna. schen Wir Uns ,'eranlaht, kraft dcs Uns laut i< .". dcs Gcs.Ait. !l. v, ^. 1^70 Uns zuslchcnden königlichen Rechtes den auf den 1.'». d. vertagten Landtag auszulöjfn und unler Einem den Vanus Unscrcr Königreiche Eroalien, ^ ', und Oalmalltn zu beaustsaacn, wegen Ei< eines neuen Vand'agcs das '.^ölhlgc zu vtrfiia.cn. ^m U.bsigen bl'ibcn Wir Euch mit llnserer ka«. scrlichcn und lönialichen Huld und Gnade aewoaen. Osgcdrn zu Wien den cilslen Jänner Einlausend achthundert siebenzig zwei." Der ,Pcher iloyb" widmet diesem wichtigen Er- . lignisse nochftetzenden Artikel ^ „Die Auflösung an und fiir sich bedarf selbstverständlich keiner Rechtfertigung; »ieser Act liegt unbestritten in den Befugnissen der llrone und dieselbe ist eine weitcrc Molivlrung desselben mindestens nicht schuldig. Es steht dem Monarchen jederzeit frei. sobald er der Ansicht ,st, daß ein voihan bener Rcpläscnllltiotblpcr Nicht mehl die wahre Gesin» nung der Majorität eines Bandes veitrill, neuerdings in die Wühler zu appelliren. Was speciell Etoalien »ctrifft, so liegen die Dinge leider schon seit geraumer Heil ziemlich klar «m Tagt, und es ist gar le«n Grund vorhanden, s,e nichl beim richten Namen zu nennen, ^m Grunde genommen wäre die Auflösung des Vand-lages schon in dem Augenblicke molioirt gewesen -und das allerhöchste Reslript sprichl sich verständlich genug in diesem Sinne aus — als die überwiegellbe Majorität diefer Körvetschast durch Erlassung des Sep. tember Manifestes fich offen aus einen außerhalb des (Achtzts liegenden Standpunkt stellte. Der Geist be« Gesetzes hülle das, wie gefagt, fchon damals zugelassen, und vielleicht nur mit dem Vuchslabcn desselben war? solch' eme Entschließung nicht ganz im Emllanac wesen. Nach dcm letzteren stthl der Krone da? ^ zu, den Landtag zu versammeln und den oe,s wieber anfzulösen. Der Landtag muhte also ltt,.,,. ,. ,„ zusammengetreten fein, ehe die Auflösung erfolgen konnte. Daß sie jedoch nichl von Vorneherem unln schloffen, wcnn auch als uncrfieuliche Wahlscl ine :'ll»ge gefaßt war, daß sie nicht unter aUln lim ständen durcl geführt werden solllc imd noch imnier leicht hülle vermieden werden können, dafür spricht oe, Umstand, daß der ungarische Ministerplasidenl vertrauliche Verhandlungen mit der Opposition emleilelc und sie zum Aufgeben ihres ungesetzlichen Standpunkte«, welcher, wie gef«gt, wcnn auch nichl formell, so doch sach» lich schon «, und fitt sich «m M5W«tz«l Gs»»tz fur die Auflssung aewesen würe. oeranliissen wolllr; duß er. obwohl das Auslöjungsdelrcl, n>ic w>, sehe», jchon am li. d. von Sr. Majestät unlerzeichml wurde, dennoch das «eußerslc aufbot, um vm demseiben keinen ^cdrauch machen zu müssen. Da« Ende der Verhandlungen ift unseren Lesern bekannt; sie haben schon >n -'' u keinem rechten Resultate gesührl und fclbsl tn . . was dort zugestanden weiden wollte, »st hmtc»^, b>n der Maiorilül der Opposition m Agram deeaoou,rl »ord«n. Der sachliche Grund für.t>,e Auslösung des Landtages blieb also nach wie vor soltbcstthrn und die formelle Berechtigung dazu mal nun auch dlnch die milllerweilt erfolgte Consliluirung birscr z< s gegeben. Das Vorgehen der Regierung ist .., nicht nur ein unbedingt nolhwendiAes, sl auch ein in jeder Beziehung correct es. Wir loimcn nur wiederhol! unjcr Bcdalnrn lanib-r aussprechen, dah es so lomnnn mußte; allein wir sind auch nach wn! ^vicnlkc ^ clnißcn Tagen offcn au. l> >» ltincm Falle irgend limi., , i,.,^ci, zum Opser fallen dürfle, allein l onen wir uns der I' „g vtlfll>lichll>. u»b ü offcn , ! gedcli, dnf^ nüii di' ^ in naher ^nlunjl einc "'^' ^'^" foll. lhrcn lnshlriaen ,.<------- - 'nkl verlassen müssen, der mindeftene lheilwc'f, cm^e schuld daran ,sjj^,^ ^.s, - -nal, EllNienle. w lchc t,,!! liichl' l,bl, '" ^' "lw„i„ln gen,^!, »ä,cn, sich t>e, ^; Tamil scheint nns auch d,l ^ klar voi- aezeichnel zu fl>n ^>r wnd aus jcncm vunlen Hau,en. welchcn man hcnlc »nl dem Eolleclivnamen ..„alionale ^ppofilion" bezeichnet, dttjenigen Elsmenle df"^? dcr Dinge n,chl zufrieden, aber dennoü' .,........ , . die ^nlegritül der ungarischen Krone zu respecliren und jeder ^- '------- - ........... Gesetze die rückhalllofe «nc,l zur Abänderung vorangehen zu lujscu. Mll t^jcu e Ul,lomslcnp>ntll zu gewinnen in der ^age se,n. l. U.« oieses Resultat zu er-zielen, ist es nach allen aus Agram einlangenden Bc-richlen gar nicht nöthig, die Opposition zu spalten, dieselbe ist vielmehr schon jetzt in sich selbst gespalten, und ein nicht undetiächllicher Theil derselben wird, wenn ihm ein ehrenvoller Friede angelioten wild, denselben auch an« zunehmen bcr^l sem. Die Aufgabe tann nicht darin bestehen, jede Opposilion n« Eroten mundlodt zu machen; es wäre das ein unnatürlicher und in Folge dessen auch mihaltvarcr Zustand. Alle Bemühungen lün» ncn nur dahin aerichtet sein, sür die Anerkennung der gcgcnwäi!^ .^rechtlichen Basis aus den Uniollistcn uno dcm .. .,, Theil, der Nationalen eine Majo» r«tilt zu bttocn, welche dann den Kampf nut der noch weiter und über dm gesetzlichen Boden hinaus oorge» schritte;.ex Opposition durchzuführen berufen wäre. Da« scheint uns. wie gejagt im Augenblicke die Aufgabe der Neuerung zu scüi, und die Zukunft wird lehlen, in« wlefernc eine Erfüllung dieser Aufgabe möglich ist. Wir enthalten uns heule >n dlcsir B:z>chung jeder Vorhersagung, tonnen uns aber doch der Hoffnung nicht oer» schließe:', es weiden wenigslelis die ruhigeren Köpfe in Kroatien, denen es in der That um das Wohl des Bandes zu thun ist, aus der von der Regierung entwickelten Energie tnc Folgerung ubleilen. daß der bisherige Weg schlechterdings nicht zum Ziele sühre, und daß noth» wendig eine an^re Bahn eingeschlafen werden müsse, wenn sich das Vand nicht in uiisruchtl'aren Kämpfen v0Ue»5s o.'^^reü soll. Hlesür w>,o in der Zwischenzeit zml!.1)en d.r ^»flosung des gegenwärtigen und der Einberufung dc< ncucn Landtages wohl die genügende Muße gefunden w:rden; — die Pause wird desto kürzer sein, je ras^e». cl«< ruhle zweite Vejuiig der Regierungsvorlage betreffend die Eonocntlon mit Noro»«m r,ka bezüglich des Marken-schützt. Ole »n der sechsten Sitzung des Abgeordneten' haui.es g^wahlle« Ausschüsse halxn sich unmittelbar nach der Hlc!!»no<<.'a!nmlul!g eonfliluilt. — Ocr Ausschuh zur ^olderaihnüg der R.giclui'gövorlazc betreffend die Er-neucrung von Inscnplloncn fa wie die Anmeldung und Umgeslatung voi, Hypolhelarrechleii in Dalmatien wählte deu Au,j «ironcten Or. Vidui'ch z»m Oomann, den Ab-grlrel.'!s dlr Volksvertretung mit der Regierung und die ^lcUung, welche dle Verfassungepartei zum^lii« »n^eimm einzunehmen hat, werden in eingehenden Pla<-doyer« vun der Olmützcr „'.»icuen Zelt" und dem „Müh-r,,chcn ^orrcspond.nlen " besprochen, und beide Blätter emlgcn sich m dem AuSsp:uche, daß jenes Zusammen, gehen unerlähUch je«, um durch gegenseitige lräfüae Un-teriulhung zu willlichin und allgemein bcfr! Nesuttaien gelangen zu lönncn. .. Oleser innere , — bemerlt der „Mahr. 6orr.« darf um leinen Pre>« gestüll wcrocn, sull n,cht e,n wahres Chaos zurücks,hlc>'. zteuie Helle wird sich daher auch «ine Uebereilung oder He,lg undSell'st vcrlrauen »n den endlichen Hlfulg der gemeirsanicn guten Suche wird die Bahn, die noch voll Hindernisse und Tchnneriglellen lst. geclimt werden und zur Ver« w.lllichung des in der Thronrde und Adresse anfgeslell' ten Programmes führen." I" gleicher Richtung, aber in weit schärferen Aus' drückcn und in vlcl marlirteder die Schritte der Regierung zu lritisirc!, anfängt, satt; verfassungstreu durch und dnrch ist unsere Devise, aber Diseiplin. verbunden mit Vertrauen zum Hührcr, bahnt allein den Weg zum Siege." Die Orazcr „Tagespost" freut sich der ^onstitui» rung der Elubs der oerfassungslreucn Reichsrathsabge^ llldneten als einer Thatsache, welche die Meinungscin müthigleit der Partei und deren Willen constatirt, strenge Disciplin zu halten und die Irrwege dcr Rechthaber!! und Eifersucht unbetrelen zu lassen. Das Organ der Rum2n,n, ..Patria", tadelt heftig die Haltung dcr rumänischen Abgeordneten im ungarischen Aagcordnctcnhause, welche mit Miletics gc-meinslnne Sache machen. Unqarns und Siebenbürgens Nlimänen wollen nichls vom Panslavismus wissen und Mocsonyl nnd Consorten haben lein Recht. ?l'amens d«S rumänischen Volles sich Miletics anzu» schließen. — Die Wahlen in Croatien sollen unverzüglich vorgenommen weiden, damit die Agilativ' nen nicht fortgesetzt werden. Gegenwärtig finden in Agram Konferenzen zwischen dem Vanus und den Obergesoänen statt. Anläßlich der AbsctiedSaudienz des ssreiherrn v^ ssübeck beim König Victor Em an nel schreibt die „Fanfulla": Der Köniq hat die wohlwollendsten Nortc an den Freiherrn gerichtet, und als der ausgezeichnete Diplomat von dcr Audienz lam, sprach er sichtlich! bewegt die Anerkennung für die ihm seitens Sr. Majestät zu Theil gewordene Aufnahme aus. Freiherr v. ttübeck läßt her viele Freunde und die frennd» lichsten Erinnerungen zurück. Ihm verdanken Italien und Oesterreich zum großen Theil die innigen Freund-schclflsbcziehungen, die zu gegenseitiger ttlafliqung ge« rcichcr». Freiherr v. Kübeck ist der erste Repräsentant Oesterreichs beim ssönia, von Italien gewesen, (är hat genau fünf Jahre ln unserer Mille zugebracht »md n äh» rend dieser Zeit sind sich seine freundlichen Gcsunnm-gen für unscr Vand immer qlcich geblieben." > Gei Gelcqenheit deS VantcttS. welches sich an die am 18. Jänner statutenmäßig stattgefundene Sitzung des Capitels dea Schwarzen Adlcrordens in Berlin anschloß, h"t der Kaiser nachstehenden Toast auSge bracht: „Wir bcgchen heute eine doppelte Feier der wichtigsten lHrciqnissc der preußischen (Yejchichle. Bor 171 Jahren ward dcr erste König von Preußen aelrönl i vor einem Iahrc wurde d>e Annahme der Mir von allen Fiirsten und freien Städte,, Deutschlands einstimmig angetragenen deutschen Kaiserllonc proclanlilt, Im Äc-wußtscin der hohen bcm Mir ülci'iulNili'iien Vespflich' tungcn spreche Ich an dcm ersten-Jahrestage dicseS qro« ß?n Ereignisses dcn erhabenen Darbringcrn Meiner ncucn Stellung Meinen liefempfundmcii Dank im Gei-sein der Vertreter dn> drsqcnossen im Reich daS Wohl des deutschen Kaisers, „Wilhelm deS Siegreichen," axs. — O>e ./^alional« Zeitung" bemerlt hierzu .- „Anf daS erste Jahr dcs neuen Kaiserreiches dürfen wir heule mit Befriedigung zurück» blicken. Wenn auch das Alltagsleben nicht immer ohne Unebenhciten sich gestalten und von M»ßllängen nicht völlig frei bleiben lann, so haben die verschiedenen Theile des deutschen Volles bisher doch so M sich zu finden und so erfolgreich zusammenzuarbeiten czewußt, als man vor einem Jahre nur irgend erwarten durste. U:,d ander. scilS hat daS neue deutsche Reich seinen festen Entschluß belundet und bewährt, daß e» nimmer gewillt ist, seinc Rechtsordnung dcm, Urtheile und seine Angehöiiqen der Herrschaft derjenigen dulduna/nnsah'sl/n Macht zu unterwerfen, welche übermüthiger als in den Zc>l,,i 5,.'n!le„ Reiches ihr Haupt erhebt." Der „Dextsche Reichsanzciger" pulilkiil cm vom I Jänner 1^7'.' datirles Gefch, wonach außerdeut sches Papiergeld und nllß:rdllltsche Vanlnoten in Elsaß i'othrmgcn zu Zahlungen nicht gebraucht werden dürfen. Der Umlansch solcher G ldzeichsn gegen deut' schcs oder fremdes im gemcil>en Vcrlchr zugelassenes l)^ld l'leidt dagegen gestaltet. Außeidculsche auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen a»ß?rdculscher Gesellschaften oder Privaten werden dem fremden Pa« piergclde gleichgeachtet. Ausgenommen vom Verbole sind b s auf Weiteres nur die 50 Francs'Nolen der Vanl von Frankreich. Die «Norddeutsche allgem. Zeitung" erklärt an« läßlich der Vcsorgnisse eines brasilianischen Blattes über die Beziehungen Deutschland« zu Orasi-lien: Die Beziehungen beider Bänder seien so freund« lich, als sick je gewesen. Der Zwischenfall, welcher eine Trübung derselben hätte herbeiführen lünnen. sei durch daS Entgegenkommen der brasilianischen Regierung in einer Weise tllcdigt worden, welche nur die Erinnetuna, an das enta/genlommende Verhalten zurllckgelasse". Die in Aussicht stehende Uebungssahrt werde, selbst wenn sie die Richtung nach den brasUlanischen Gewässern einschlage. eineS demonstrativen oder gar feindlichen Charakters entbehren. Von einer Vech mlnung gegen Viasi« lien lann demnach leine Rede sein. Die „Vofs. Ztg." erführt, daß laut der von der baierischen Regierung zur Einfühlung des deutschen iiriegsdienstgesctzeS erlassenen Pollzugsbeslim-mungen nunmehr auch dleser staat den Velfügungen über die m il i t üri s ch e I re i z ü g i q te i l beigelreten 'st. Es werden also durch ganz Deutschland die m das wehrpflichtige Alter tretenden jungen Männer bei den Truppen desjenigen deutschen Staates ihrer Wehrpflicht genügen können, in welchem sie zur Ze,t ihren Ausent» hall genommen haben, wogegen sie mit der Rücklehr in ihr Hcimatsland wieder in den Wehrlisten desselben geführt werden. Der „Eourrier de France" meldet: Rothschild un> »erhandelt mit der französischen Regierung, daß ihm und Consorten das Ta balm o no p o l anf dreißig Jahre üoerlasscn werde, wogegen der Rest dcr Kriegs» schuld an Deutschland seitens des Consortiums unmiltelba» abgetragen werden solle. - OaS französische Kr icg Smin i st er lu m entsendet N) Ojficicre und III Unterofficicre nach Japan, um die dortigen Truppen einzuezerciertli. Auch einige Juristen werden die Expedition begleiten, uni den Milado bei dcr Elüfüh» rung deS Eode 'licipoleon zu unterstützen. Die neue Kammer inAthen wird am ^ llen März zusammentreten. König Georg erhielt von dem Könige von Spanien den Orden dcs goldenen Vließes. Die ..Prlusa" in Madrid mcldct: „Die Rc< gierung hat ein Telegramm erhalten, welches ihr die Unterwerfung dcS Insurgctlleli'GenelalS Agramollle bei den Behörden dcr Insel Euoa anzeigt. Dieser General war eineS dcr wichtigsten Häupter der Insurrection wegen der Bande, dle ihn Mit ben hll»plsächl>ä,en Ha-müien vereinigen. Diese 'Nachricht deutet an. daß der >kampf der Rebellen ein Ende nimmt." Weltausstellung 1873. Für die behufs E,si»dung vcili.sscrler Zilclcrriil'cn' cullur» und Ernlegerälhe, namcnlllch Aushebelnaschilicn „üler der Benennung ..Ehrenpreise dcr Zuckerrüdenbauer und Zucklrsabiicanlcn Oesterreic^'UngarnS" leschloss^nc Eoncursausschrcibung hat Se. Durchlaucht Fürst Johann Adolf zu Schwarzcnbcrg die Summe von taujend Gulden subscribirt. An anderen Betraun sind blähe« znsammcn ^',curscS line rcgc Bctlieili^niq ron Pleiswerbern l)^rl,ciführcn wcrde. -- Die Bnlqcrsr'lal-WlrihjchaftS' coitlinission hat über Ansuchen dcs Generaldllc^ors der Allsstellung beschlossen, die Führil'iq des Schienenweges welcher die Norbbahn mit t^cm Ausstcllunge'gcbäude verbinden wird. auf de«n dem BürgerspitalsiondS gehörigen Grunde ohne Entgelt zn cteslallen. T^ie Eisenuahnen und Tl^liSportanstallcn habcu dcn eihühlen Frcmdei!-und Gittelverlehr nach Wien, der im Ausstellungsjahre zu gewärtigen ist, bereits ernstlich ins Auge gefaßt. Von dem Gcneraldireclor der Ausstellung begrüßt, hat sicht schon die Mehrzahl dcr Eljcnbahngcstllschaflen des In» und Auslande« zn wesentlichen Begünstign,igen bereit erklärt und namhafte Tirifermäßigungen in Aus-sill, gestellt, über deren wo möglich ülicreinstimmendc Feststellung noch Eonferenzen zwischen dcn Dircclioilcil im Zuge sind. Auch die Donau Dampfschiffahrls Gesellschaft hat sür den AllsstcllungSvcrkchr bedeutende Ermäßiguiigcn zugestanden. Dieselbe hat für dcn Transport ocr Ausstellungsgüler einen Nachlaß von zwei l riltelu, für jenen lebender Thiere von 5>0 pEl. der bestehenden Tirifsähe dlw'll'nl. Ebenso Hit sie für jene Reisenden, die sich als Aussteller legitim,rc„, cinc E'Mäßigunq dcS Fah'prciscS auf d,c Hülflc fowo^l f»,r die Fahrt nach als von W>en bei Bcnützmlg ter Tariffchiffe eintreten lassen. Ikbcldics licabsichligl die Gesellschaft für die Besucher der Ausstellung Separat, fahrten zu crll!äß,^,cn Preisen zu vcral.slallcn. Der alißerordentliche Znftuß von Fremden, welcher im Jahre l^7^l im Gcsolge tcr Ausstellnng in Wien cintrctcn wird. macht e« nothwendig, jltzl schon ans Mittel vorzudenlen, damit die l'crcchliglen Ansprüche der Reislnden - - bei ihrer Ankunft auf dcn Elsenbah!,« Höfen gti'ügendoi und nollloiiiml'n entsprechende Well,, -besolde»uiigSniltlcl vozüfinden besrcidigt werden. O^ß die jetzigen Fahrgclcqc»heitcn dicscr Anfnldclulig »icht entspiechcn, zeigt dcr Augenfchein, wenn man beobachtet, wie Fiaker und Emsptmner die ncucstenS so »mjang' reich gewordenen Rcistkoffer der Zu und At'lciscnden auf den Kutjchliücken nur mit cquillbrislischer Knnstser» ligkeit furlzuschaffen uermögcn. U,n nun ein sür die Vesürdcrung der Reisenden mustergiltiges Fuh,wcrt zur Anschauung zu bringen, hat dcr Gcnlraldllt.lor der Ausstellung ein Eisenbahn-Eab aus der rühmlichst bekannten Wac,endauanslal< H. Mac Kenzie in ^ondc»,. wie derlei bci den Elsenbahnhöfen in Vondon und Pa,>« zur Verfiiguüg für das ankommende Reisepublicul» stehen, tommen lassen. Dasselbe ist einspännig zu fahrcu, für vier Perso»en eingerichttt und aus dcm Dcck des Wagens mit ciner Galcrie zur bequemen Aufladung des Gepäckes dcr Reisenden versehen. Dieses Eab >st in der Pralerstraße in dem Hause Nr. 42 zur allge-meinen Besichtigung aufgestellt m.d der Gcneraldirc.lor der NuSslcllul,g hat die Directionell sänxnllichcr hiesigen Eisevbahngesellschaflen eingeladen, nach dem Beispiele 133 d«r malischen und französischen Vahndilectionen die Einführung derartiger Bettehlsmittel in die Hand neh-men zu wollen. Mgesmuigkeiten. — Den am 20. d. in Wien abgehaltenen Bürger» ball beehrten Se. Majestät der Kaiser um zehn Uhr mil seinem Besuche. Se. Majestät waren von den Herren Erzherzogen begleitet und wurden vom Bürgermeister em» Psangen und durch den Saal geleitet. Se. Majestät verweilten über eme halbe Stunde im Ballsaale, während dem der Cotillon und die erste Quadrille getanzt wurden. Zwi» schen beiden Tänzen überreichte eine Damendepulation Sr. Majestät ein Bouquet. — Ihre Majestäten der Kaiser und die Kai-serin von Brasilien verlassen am 2tt. d. Paris und bezel«« sich nach Portugal. — (Baron v. Prelis,) der neue l. un^ l. österr. Nnanzminister, hat, wie der „U. Lloyd" meldet, seme ^enjchaslllche Ausbildung an den Universitäten in Hcidel» berg, Wöttmgen und Prag erhallen. Unserem Handels uulusterium, in welchem er rasch vom Sectionsrathe zum Mimsterialrathe und dann zum Sectionschef avancirle, stand er unter dem Ministerium Polocki eimgc Zc>l lang als heiter vor. Ueber seine Befähigung als National« vlonom lann wohl lein Zweifel sein. Die wichtigste Auf gäbe für unseren Finanzmmister ist die Steuerreform. Gerade sur sie muß man in Baron Prclis dcn richtigen Mann erkennen. — (Hofralh Dr. v. Rolitansly) in Wien ist vor eimgen Tagen nicht unbedenklich erlranlt. — (Der greise deutsche Dichter Kranz Grillparzer) ist am 21. o. in Wien gestorben. — (Freiherr v. Hubner) ist am vorletzten Sonnlag von seiner Reife um die Welt m Paris ange» lvmmen und wird von dort m Wien elnirefseu. — (Bei der Kasse.Scontrirung) der Kaiser ssranz Iosef.Sliflung zur Berforgung von Witwen u.nd Waisen l. und t. Oisicierc wurde das vermögen bcr Sllf-lung mit 1.'j«.7ü0 fl. in diversen Wcuhpapicien, «547 dulden Conlo-Correnl-Barfor^ciung an die Anglo.Oeilerr. Baut und 24.l fl. Kasse'Baruorralh nachgewiesen. D»e Werlhpapiere sind bei der Anglo-Oestcrr. Baut oeponirl. — (Inspicirung ocr Schulen in den Strafanstalten un» Gefangenenhäusern.) Das hohe t. l. llnlcrnchlsnmustenum Hal, wie bereits ge» lneldel wurde, augeordntl, daß die Bczllls« und Vandcs» !chulinfpecloren sur Bolls>chulen auf ihre»» Inspccliollsreljen ble Sltäflingsfchule» m den Strafanstalten und gelichlli-chen Oefangenenhäufern ihres Bereiches zeltwelfe zu bcfuchen und dabei den mit Oll Besorgung und Teilung nes llnler» lichtes betrauten Lehrern und ,onsNgen Ungestelllcn des Staate« Wmlc und Rathschläge an die Hand zu geben haben. Diefclben wurden aber gleichzeitig angewiesen, jene Wahrnehmungen, welche wesentliche Mangel im Unterricht«» we>en der Stiäslingsschule» betreffe», und eingreifende Aen derungen bcr bestehenden Emrichlungcn nothwendig flachen solllcn, unter Beifügung der geeigneten Vorschläge den mit der Oberleitung d«r ^lralanzlallen betrauten vbeistaals« anwallschaslen, beziehungsweise wenn es sich um Sträflings» lchulen m den gerichtlichen GcfangenenhäujelN Handell, den dell)e»llglcn Oberlandeegellch!spla>ldien bekannt zu gldcn, weil aus diesem Wege das Ergebniß der Blsilalloncn am s'chelslcn zur gcwUnfchle» Geltung wild gebracht wcrden lonnen. Diefer Anordnung entsprechend, wurden die erforderlichen Welfungen auch an die betreffenden Oberstaal«» anlvalljchaflen und die sämmtlichen Dberlandesgerichtspra» siblen dmch das hohe t. l. Justlzmlnliicrium erlassen. — (Das Monstrec oncerl bei der Wie. n«r Weltausstellung) iiur Wellausstellung im Jahre >«?.j rüjlen sich auch die mu,ilal,fchen Kläfie Wien« c« delegmen 24 von den in Wien und den Vororten bestehen^ den 27 Gesangsvereine., je zwe, Mitglieder, um die «l" hallung eines großen Monstttconcerle« auf vem Wellau«. jtellungeplatzt lm Prater zu veranlassen. Diese Delegirlen vtljammlung wählte bel lyrer Eonstllulrung Dr. Slaudet (Alaoemifcher Gejangsvercm) zum Präsidenten, Koch von Vangemreu (Manncigcsangsverem) zu dessen Stellvertreter und o»e Herren Plaicyinger und Bock zu Schriftführern. Die Wahl eines Kassiers und Vuchsuhrers wurde emem späteren Welträume vorbehalten. Dl« nölhlgcn Borarbeuen zu dlefem Concerte werden von einer mufilallfchcn Section, bestehend aus sieben der bcjlrenommlileslcn Chormeisler der hiesigen Berelue, und von emer admlnlslrallven Section von «Us Mugliedern, die sich nach Bedarf aus dem Plenum der Delegirlenversammlung verstärken lann, geleitet und wird die Wahl der Se stamenl der ungarischen Akademie ein i'egal von 20.000 Gulden vermacht, mit der Bestimmung, dicsc Summe zur Popularisirung der Wissenschaft zu verwenden. — (Den Haupttreffer) hat, wie die „Rar. Wy" melden, ein Mädchen au« Rolyhan, Antonie N., da« in Prag dient, bei der letzten Ziehung der Salmlose am 15,. d. mit 40.000 st. gewonnen. (Auch Ratten verzehren ein theure» Slinper.) Kürzlich Übernachtete ein Bauernlnechl, der eine Erbschaft von 400 fl. behoben halle, in einem Winzer Gasthause und übergab die Brieslasche mit dem Betrage von 400 sl. ans Bursichl dem Hauslnechle zur Uusbewah-rung, welcher dieselbe in seinem im Magazine stehenden Kasten verbarg. Am anderen Tage fanden sich von bcr Brieftasche und dem Gelde nur emige Fragmente vor -Ratten halten diese Verwüstung angerichtet. - (Da körperliche Züchtigung) in einzelnen Hchulcn Steicrmarls noch vorkommen soll, so ha» der steiermärlifche ^andesfchulralh zur unveibrüchllchen Beachtung in Erinnerung gebracht, daß körperliche ^»üchligun» gen unter allen Umständen ausgefchlosscn zu bkiben haben. — (Cardinals. Ernennungen.) Die „Ger. man««" berichtet aus Rom, daß im März ein geheimes Konsistorium zum Zwecke der Ernennung von Carbinälen abgehalten werden soll. Unter den Erzblschofcn, welche die Aussicht dafür haben, nennt sic die von Kvln, Posen, Salzburg, (»ran, Mechcln, Westminster, Paris und Bal< lunorc. — (Ein fürstlicher Gesa n g sle h rer.) Un. ter anderen Anzeigen von Reit», lanz- und Gesanglehrern, welche stcls die Borboten der Saison sind, meldet auch Fürst Ponialowsll, der weiland Senator des Kaisetreichs, der Mobility und Gentry an, baß er wieder in London eingetrossen sei, und ersucht achtungsvoll, Gesuche um Er< thcilung von Privatunterricht im Gesänge nach seiner Wohnung zu adrcssircn. — (Die Theesaison) in China und Japan ist geschlossen. Em Telegramm ans Honkong gibt die gejammte Thee Ausfuhr aus diesen Bändern seit Beginn der Saison auf 1^2.2^,.000 Pfund an. Aus dem Verichtolaale. (Schluhverhandlung gegen Dr. Valen» tin Preuz) Gestern begann, wie das „Laib. Tagblatl" mittheilt, vor dem hiesigen l. k. Vandesgcrichle unter dem Botflhe des 5.'GR. R o m <> und »n Gegenwart der MRR. Perlo und Baron Rech buch, des RS. Bosch »h und des 5!GÄ. Ul ( ar als^ Bolanlen, de« VGA. Schelina als Ersayrlchler, des SlAS. Koc'evar und des Schrift, führcrs «uscullanten Canto ni die Schlußvcrhandlung gegen Dr. Balenlin Preuz, Ndvocalen in Kramburg, wegen Verbrechens des Betruges unter Einbeziehung der dem Karl Dollar zur k!ast fallenden Ueberlrelung des Betruges. Der Anklage entnehmen wir Zolgendes: )m Jahre 1«<;<> kam Dr. Preuz al» Advocal und Notar nach Tfchernembl, wo er seme Stellung in der ausgiebigsten Weise ausnützte, um d»e arme uno schlichte Bevoilerung der dortigen Gegend in mamligfacher ärl zum eigenen Borlheile auszunützen und zu bedrucken. Dies ge> fchah namentlich dadurch, daß er jeme E'pcnsensorderungen enorm hoch hielt und der gerichtlichen Mäßigung delscll'en duich außergerichtliche Anerkennungen und ^'iquidnungen der. selben bei Gelegenheit der Zahlungsbedrangmsje der Parteien vorbeugte, ^iebsldcm pflegte er sich b,e Forderungen seiner Parteien lhell« ^ ' „^ fcincl Eipensensorderungen, lhcils gegen geringe 5 ummen zu ccdlren und diesen Cef- fionen dadurch eine anstandslose Form zu geben, daß er feme Frau als Ccfsionärm sungiren ließ, obwohl sie zu^ wellen erfl nach gänzluh« Vollziehung des ^cchlsgeschäfle» hlevo« Kenntniß erhielt. Durch dlcje Manipulation geschah es, daß Parteien, die ihm bedeutende Forderungen zur Emrreldung übergaben, zuletzt für dicfelden nur wcnlgc Gulden erhielten und be» dauerten, daß sie lhren Gläubigern mchl die ganze Förde« rung geschenkt hallen, da der erzielte Nutzen m keinem Verhältnisse zu ihren Mühen und Wegen und zum mora« lifchc» Schaden der durch die rückslchl«wse Eintreibung unter den SneUlheücn bewirkten Erbitterung stand. Manche Parteien, darunter di« später zur Sprache kommenden Anna Slull und Josef sladoö, sind durch diese Art rechlssreund. llchcr Vertretung um alles gekommen, n>a» jic besaßen. Ungcachlel dieser durch t>cll war, wurden mch» ,c»l .» g,<,cn lhn l'^lgebiachl, welche eine Dis^ llpll!,, , yun'g zut Folge halle», durch dlt 112 Haupt- ! sacla lichergeflelll worden swd, au« denen sich nicht nur der angedeutete pflichtwidrige Vorgang in seiner Geschäft»« fuhrung ergibt, sondern auch NnhallSpunlle gewonnen worden sind, »elche seinen Borgang als d'li liqerisch erscheinen ließen. Die Nnliage verbreitet sich nun in belalllirler Weise über die acht durch die Untersuchung zu Tage geförderten Betrugssacla. Wir wollen hievon kurz erwähnen i I, Factn«: Die sechzigjährige, etwas beschränkte Anna StuN von Osluröenca wurde von Dr. Preuz. dem sie die Realisirung des bei ihrem Bruder zu ^ » le« benslänglichen Unterhalts übertrug, durch l-, Os, Pensenberechnung um 'j0 ft. 12 kr., durch unrichtige Zinsenberechnung um 2^ fi. 18 lr., durch unrichtige Verech, nung einer Forderung des Karl Dollar, rücksichtlich welcher dieser als Mitschuldiger erscheint, um K fl. A4 lr., zusammen also um 7^i fl. 04 kr. beschädiget. II. Factum: Von einer gewissen Anna PcHel, verehelichten Zagar, welche Preuz in einem Vaterschaft«« Processe vertrat, ließ er sich statt eines Betrages für au«-gelegte Stempel per 7 fl. 11 fr. einen Betrag von I.'l fl. 5,4 lr. bezahlen und benutzte so ihre Unwissen» heil, um sie um den Betrag von <> sl 4.'! kr. zu prellen. Ili. Factum: Seinen Clienten Josef Stull betrog )r. Prenz durch falsch angesetzte Posten in seinen Expense«, rechnungen um 7 fl. 14', kr. IV. Factum: Durch falsche Ausrechnung von Klag«« und anderweitigen Posten betrog Preuz ebenfalls seinen Clienten Georg Iansclovii um den Betrag von 4 fl. 47 lr. V. Factum. Bei dem am 4. Mai 185!» stattgefun, denen i5isenbahnunfalle bei Verona erlitt der Militarist Josef Rabvä derartige schwere körperliche Beretzungen, daß er aus orm Milltcirveibände entlassen werden mußte und Zelt femes Bebens crwcrbennsähig blieb. Radoö bevyllmäch' ll^tc nun den Dr. Preuz. gegen dl« Eisenbahnverwaltung eine Entfchädigungsllaqe anzustrengen, welche den Ersolg halle, daß der SÜbstilut des Dr. Preuz, Dr. Scaetta in Verona, diesem schrieb, es werde ihm gelingen, mit der Vahnverlvaltung einen Vergleich aus 5,00 fl. Silber z» schließen, und stellte ihm d»e Einsendung dieses Beträge« demnächst in A u s f i ch t. Auf das hin laufle Dr. Preuz von Maboi die zu erwartende Entschädigungssumme von 5,00 fl. Silber um "<> sl. c>. W. ab, indem er ihm die Erfolglosigkeit der (znlschädjgungsllage listiger Weife vorspiegelte und feinen Schwachsinn dazu ausbeutete, ihn um den Betrag von 45»4 fl. 5» kr. zu betrügen. (Kollsshunz folgt.) Locales. Aus dem Isonzothale. (Praltüchsr Vcltrag zur Vsurlh'Nnug der Prcdilliutt vom ftr»l,-gischt» Tlnllbplinllf) Als im I^hre I!>!18 Venelien und die i!umbardie in Revolu' Kerlen, schwebte unser Thal «n nicht ge» linger _..,,.,,ung. D« italienische Grenze zieht an den dasselbe südlich schließenden Gebirgen ,n folcher Nähe, daß wir von unferen Feldern aus die italischen Ft ' ' zu beobachten in der unangenehmen ^age waren surrrclion halle jene Gebirgsbewohner mit l>' fall aufgewlchlt und die Massen bewaffnet. ^. _ ..... ober Ewidale, hallen die Crocciati ihr Depot, und von br,t an war die Straße an der Nadcis d»s an die Ä' " dcs Thale« bei Caporetto mit Erdwällcn verl. Man sieht daraus, welche Wichtigkeit der Feind aus feme Positionen legte. Gar lem HmoelMß stand ihm übllgeu» entgegen, in unser Thal einzudringen und bei Malborghet und Ponleba die Comuni: ^' :cn, bei Kllch- heim gegen Krain, und l iz zu erschw«' ren oder abzuschneiden. Die Wlchüglcl! unsele« Glenzthales wart c,ucli von den österreichischen Truppen gewutdigl. In einer Nacht kamen über Kilchhel». ... ,llllem Marsche zwei Compagnien l»lcn;el, elftle^en unter ^eitunq des Burgelmeistels rin W< unbrwachl gedlledenen stei, gcbllge, umgingen die Sleuungrn ver Insurgenlen, namenl. llch jene von Sl, Peter, und rückten am nächsten Molgen zur großen Ueberlajchung der oorligen BelMkerunq ohne Schwertstreich in Cwldale ein. Dieser kleinen folgten bald andere, verbanden sich nnl dl, ltichlschen Armee'Cop« vor Udme und leyleres ca» pllulirie. Als »an im Isonzolhal« da» Hlnrucken der Vrrn^er in Cividale eisuhr, athmelen wir ivledel aus mauerten, vergrabenen, und sonst m Besftels ^ Habseliglcilcn wurden wieder hervorgeholl — der schlickt« war vorüber. Wenn bamal« i« Ifoniothale die wlenbahn existirl halle, so hätten un« o.e I„' ...... zw«fel»ohne lhlen Bcfuch abgeftatlel und d»e ^ ' ^ ware bei. felbcn fo etgangen. wie der :'<> >, der pleu^schen Grenze au< »"-> l>c c l, ^reußc»! ^ »crl „ich! zu lichten versäumten ooerberg und ^swieznn schtaubten si« mit aller ^........^^lcil die Schienen ab und n?' jamml aUen Telgraphen Apparaten nach H,u a r < Ver ä n de r u n g en.) Ernannt wurden zu Vieutennus in der Reserve die in die Reserve ubersehle» eiliiahri^en Freiwilligen und Unterofficiere des Reserves! lndes: Julius Polec. Moriz Habberger, Valentin Elempihar. Fra„z Freiherr von Ma<-'.'ieven>, Kelln. Victor i^lod^'nil. Anton Aiczina, dcim Inf.'Reg. Freiherr von Kühn Nr. l7 und I> sef Zupancll beim Ins.Reg. ^roßh. v. io«iana Nr. »»»!; zu Reserve Kadetten die in die Re« serve überseht«« «iniihrlgen Freiwilligen: Iilob ^ebar und Iranz Music, d<« )nf.»Reg. F«ih. v. Kühn )ir. 17. — (,5as chin gschr on l l,) Dle hiesige Nohrschützen» Gesellschaft und der tnesige Turnverein sind vom ^esevereine in Stein sur den 24. d. zu emem Balle nach Stein geladen wilden Die Mannichasien dcr obigen vereine zäh« le» Mch lge und wackere Tänzer i« idren Reihen, und diese dürften dem envähnicn freundlichen siufe mlt Vergnügen l>olge leisten. (Aus dem Amtsblatt.) Ausschreibung von ElaatHstipendlen slil den Blviuerculs an der landivirlh-s^aftlichen ^cdrallltalt «Franic^co Iosephinum" iu Mödling. Errichtung eines Postamtes ln Sara. — Die Stelle eines Amanuensis (in der Univcrsilätsbibliolhel zu Wien ist zu besetzen, Ve r - bis 1(^. Februar an die^ nieder öst<»,relchlsche < l. — l^Der Verein der Aerzte in Krain) hält am 27. d. M., das ist nächsten Samstag, in seinem Museallocale cme wisscnschaslliche Versammlung ab, Pro< gram: .V. Innere Angelegenheiten, ll. Wissenschaftliche Vortrage: l. Bezirlsarzl Dr. Wutscher: aus der gerichls« Ürzilichcn Praxis - 2. Primararzt Fur : chirurgische Mittheilungen ; :j. Professor Valenta: Demonstratum p^n In« strumcnlen u. s. f. — ^Uedersiedlung von Z wH n g l i n g e n.) Die Lclndeszwangsardeilsaustall in Messendors wird am 3. Februar eroftnet. Au« diesem Anlasse werden die im Laibacher Zvangsardeilshausc befindlichen steiermärtischen! Zwanglinge i« die neue Anstalt übelseht und wird der erste Transport am 5. und der zweite am 9. Februar untcr Gendarmerie Vcdcckung in Messendorf eintreffen. — liegen dl« P red» l'<'iniej haben sich i» der am 19 d. in Klagenfurl staltgefundenen Sitzung der hand«l.»tammer sämmtliche Redner ganz energisch ausge» sprechen. Ueber die Varianlen.Linien sind die Ansichten gelheilt. Die Abstimmung wurde verschoben. — (Heimatslunde von Kärnte«.) Der kärntnerische Landlag hat mit Beschluß vom 10. October 1671 einen Preis von 400 fl. Ü. W. fUr die beste Hei» malslund« von Ka'rnten zum besonderen Gebrauche sUr Vollsschuleu bewilligt. Die Manuscripte sind bis Ende Juni d. I. unmittelbar an den tarnt, ^anvesausschuß ein« zusenden. — (Für Hausfrauen! Ein Mittel gegen Fensterfrost.) Um gefrorene Fensterscheiben in Wohn« gemachern, Verlaufslocalen u. f. w. schnell Nar zu machen, empfiehlt C. Lckhardt in Stuttgart folgendes Mittel: Man löse so viel Kochsalz oder Alaun in warmen Wasser auf, daß 1 Ei auf der Lösung schwimmt, und bestreiche mit einem in diese Lösung getauchten großen Borstenpinsel die gefrorenen Fensterscheiben, worauf das Eis auf denfelben verschwindet. Doch empfiehlt es sich, zur Verhütung einer neuen Eislruste das angefeuchtete Fensterglas foforl abzu« trocknen. — (Neue Brochure.) I. Reach. Director der allgemeinen Elementar«Versicherung« Vanl in Wien, hat unter dem Titel: „Der Realcredit und die Hypotbelenver« sicherung" einen 73 Octav-Druckiciten umfassenden Prospect der bei der allgemeinen Hypolhelar«Versicherungs.Vanl einzuführenden Hypolhenversicherung der Oeffenllichteil über« geben. Diefe Brochure erscheint in Druck bei Josef Kaiser, Wien, I. Nibelungengasse 13. Wir erlauben uns unsere geehrten Abonnenten hierauf aufmerlsam zu machen. — ^Schluß Verhandlungen beim t. t. Landesgerichle ^aioach.) Am 24. Jänner. Gustav Kreuhberger : fchwere lorperliche Beschädigung. — Am 25»ten Jänner. Michael Uranic: Diebstahl; Johann Bajc und zwei Genossen: schwere förderliche Beschädigung; Simon ttlop'.V: Diebstahl. — Am 26. Jänner. Npollonia Mulej s,)»!l« Ples: Diebstahl; Helena Levic'nil: Betrug; Agnes Per: Vergehen gegen die Slckerheit des tebens; Simon Habian: Diebstahl. (Eingesendet. 4llen kranken kraft nnä Le8un« i^i-e l auderen Mitteln erspart /lustig an« ?^<«>) Günesullgen, an Magen , vi,rue,! . Uüterltllis, ^rilsl, kmlstrn, H„l«', Summ-, Alhfm. Drüsc»-. ÄiisriN' und Blasslllcidcn wovon am Verlangen Kopien gra: t>< »»d franko geseildtt werden: Htrlisicat )l r. lge slinr l>bellrci»sh>il lvar ich seit sieben Zahrm in sinem fli»chtba«n Zustande i>«m Äbmaqtrnng Ulld ^cideu allcr Arl. ^>ch war aus^r Hlande zu lesm ol>sl zu Ichrridel,; halte ein Zittern aller Nerven m, stanze» »ürpfr. md li-rtlisb üud mir lei ncn Hllgenblict der Nuhe l»eh; dab« im Ochsten <^rabe melancholisch. Vlele Herzte hallcn ihre Hmch eischüpft, ohue Linderung meiütr i'ciden, ^n rülliger Verzweiflung habe ich Ihre l^>^!<«!,!«>,< !. I Pfund st. 2.50, 2 Pfuud fl. 4.5», 5) Pfund fl K», l2 Pfund sl. 20. 24 Psund fi. 3«. tt. v,!e,l,n.-o>!,l.^ in Pulver und in Tablette» fllr l2 Tassen fl. !.,». ^4 "Tassen fi 2 HO. 4« Tassen fi. 4 5<). in Pulver silr 120 lassen fi. l«), fllr 2«>z Tassrn ft. 20, fur 57« Tassen st. 36. -j» d^ifhcil dluch '; Barry H Homp. in ^Vl«», ^V^112,Ql»«««« »r. »,W I.^lb»ol» Ed M ahr, iu Marburg F, jtolleluig, in Klaa/lljurt P. >l)«rnbacher, in Graz OcbrUder i^berra n r, in Iun^drull Diechll <> ssranl. ln »!inz Haselmayer, m Pcst Türül, in Prag ^. Fill st, iu Vrunil F. (id er. sonn, iu alle» Städlen bei g»len Npoihl-lcru »nd Spccereihändleru; «ml> o.vsrubct da« Wieuer Hau» nach allm Hegenden geqen Poslaxwclsuug odcc Nachnahme, Wir macheu auf die im heuügln Blatt, erschienene Nnnon«, ben ^ieblft'schen Hiumys-i^ztract bctrefselld, ausmerlsam. Neueste Post. Pest. 21. Iiinner. Die Agitation betreffs der Nationulbant ist im Wachsen. Heule sind auch schon zahlreiche Dealistet, der Meinung, Ungarn müsse sich von der Nationalbant emancipiren, der gegenwärtige Moment sei hie^u der gee>guetsle. weil deutsches Capital zu diescm Zwecke reichlich verfügliar sei. „Reform" »er« öffentllcht llne Zuschrift in diesem Sinne. Oerlin, 21. Jänner. Graf Ta.lffkirchen. pro» visorischer deutscher Gesandter am päpstlichen Stuhle, ist zur Gcrichtelstattung hichcr berufcli und beauftragt, die Geschäfte an den Vegationsluch von Dchrenthal zu übergeben. Stuttgart, 21, Jänner. Freiherr o. Thumb, diesseitiger Gesandter am Wimer Hofe, ist beauftragt, dem Grafen Undrassy anzllzeigtn, daß die Berllctung des wittltcmbergischen Ollnoernemenls in W»rn Anfang Ma>, erlischt. Psris, 22. Jänner. Fast das gtsammlc diplomatisch« Eorps nahm Samstags am lömpfnngplabelide Thiers' Tlieil. Thiers erhielt zahlreiche Gcqlückmün. schungs-Telegramme oo» auSländlscheli Ncgiclllngen. Mac Mahon bat Thiers im Nalncn der slrm.e. seine Dcmisslon ;ulück^uz>eheli. Orloff wurde von Thier«» empfangen, überreichte ancr noch nicht feine E^rbilive. Zürich, 2l. Jänner. <öine Bollsvrrsammllmg in St. Gallen, einberufen anläßlich der Revision der Bln'° dlSvclfassung, sprach sich emslimnng für (5enlralisat>o», des Milltärwesens, Glaubens- und Gewisfenefseiheil. obli» gatorische» Schulunterricht und für freie« Niederlassung« recht aus. nnm 22, Illuner. ^'perc. Melalliane« <;3,1^. sipss<- MetaNiquc« mit Ml,', und Äiovei„b,s-Zi«ss» tt.'l.lfi. - Kprrc ^aiioual-Nnlehs,, 7< ' - l8^)er Btaat«-Nuleheu W8.75». — Vanl:«ct,en >,?«, ^ «cüeu.'l^..^, -. z.'°udou 1l5,.4>. - K'lber 114.ll). - K l ^,. ,^ .^ Ducaten s»4x'/,. - siapolcond'or !».!?. Angekommene fremde. flm 2l. ^äuner 5'.l«»s«»»«. itleiu, P»llal, ^chidan. ». «e,r A. Beer M. und Kltter. itauslente, u,w Hiienscduy. Wien, ^eici'. ^iofct «^oger. 3 iscdler. ^ ^ Mizli. Kaufm.. jtaniicda. Poznil, Befiyer, »„. . toinig. .pp. Sonüeilbeig, Kaufm,, ^zalalhurn. ^u-stovic, ilausm., ^teiermarl. ,>il. Xanze'nhofev, Marblivg »»«>«>» TV»««,, «leißmllller. haasblss,. <»id,v, «t«h,nb»,^ »nd 3cl'i>fUer. Haus^nte, ^l^ien ^iliiel, ^nr^llsi, U!,^ AMl, Arzt. Tlllst. - Mi^ic, kaufm,, ^lllach, P. Mall, und r Malli, Neumarltl. I>»>»«'«'N. Vorowizla, l l, Official, Wien. — Iusag, Krain bürg Theater. Heute: Die Prinzessin vo>» Trapezunt. itomischt ilps» «n ^ flclsli lion Hopp. Musll von Ofteuliacl'. Ülcleorologlsche AeolmlhUmuell ill l2Müch. «lsMg. ?.'l^,^ 'lvllldfllll ),',l'«-l " 2^i. 2 „ N. 7.'^,! l'< wiildstill ^lrdll U.«« la„ «b. 7^.«, 2.. windstill Diebel Ven gauzeu Tag dichter Nrbcl. Abend« staile« Asbelleihex, Das Tagesmütel der Temperatur - »0". um l 0" über de« Normale. Vel antMliitlicher Nlk>a. teur: Ha,naz v. K l, i n m a ,, l. ?^,'irl«»nl,«'«'»<4»» lUicn, 2>>. ^wncr. Die Vürse sehte die Hausse in den tlgenllichen Spielpapitlen fort, bewilligte im Dulchschilill geb.'sseitc Pifise sur die Mchszahl der 3>chra,ile,!wel!he ^Ul^Ullllll^l. und nahm zwei neu auf den Marlt gelommeue limissioncn, die Äclien einer ueueu Oasgefellschaft uud der steinsch,» Vaugesellschast, mil großer V!>re,lwllligt,i« auf. ^Ur 100 ft. Kinh.-itliche »taa'"'^ '"- - 5 pCt - in sioten eer^in»! > b« 63 —. 63 10 , ^ » ^ «uft 63— 6^.10 ^ Gilber « .' >> 73— 7!<.10 „ „ Al r»r , 73 - 73,w L«sl « ^ l»Z^..... 317.50 318.H« " lN.4 <4 ",> M »!°- ft, iw.- ^9 5>0 ,ft6<) M 5W ft - - 1'»9.' 1V9.25 I^l, „l 100 ft. . . »22.- l)l4.- ' ,„,) ft. . . 150 75 »51.- E^ai»,. i>sa>iddr>ese zu 120 st. « ^. .., ,^,lber . . 12l 50 122. «. «»nn»»nrlast«na4.0vli»,atlour». s»i> 10" ft. Hl" Waare Oahmen . . . . ,u5pj 5»<) »8.- Ui Vl. «Uick 112 7o 113- Wiener tommunalanlehen, rUct- Veld Woare, zahlbar b p 34X- Vantver,n . . . , . 312- 314. Vode». I4l > Hl,cc,:nple-, -tzranco-afterr. «an» .... 13»,- !3«.5X» Venlralbant.......—.— —.— Handelebanl.......— — -. Natllinallianl. .....f<»e..»84 — Unionbanl.......297.— 2Ä7.5/, Vtrein«liant.......119— 119.50 Vtikhrsbanl.......200.-201. U. Hlctien von Iran4por«un«erne>»» n«ung«n. Gell, Waare Alfüld-Fiumaner Vahn . . 185.— 185 50 Vöhm Veftbahn.....265.- 267 - «arl-l!ndw!g-«ahn.....264 - 26» 25 Donau Dampfschiffs. seseUsch. . 646. - 647 -- EllsabcthWeftbahn.....246. - 246.50 «llsabeth-Wessbahn (Lin,, Vud« weiser slrellt) ^.....214. 215 — »erd,nand«.««rdb«hn . . . «20-2230 — W»f^ch».V«res».V^u . iSi.l» 1l»2ü0 ssr<»n'-I°stvh««V»dn ... 2^'7 50 20« l.'embs?a «,tl>.lIassvtr,««hn . 164 165 - ^llXjl,. »sserr........4l»5>.-. 45^ - 0cNl>r. «ordweNbahn . . . 224.50 ^25. - «udolf«.«»hn......16V ^ l?0.« sie^ubUrqer >v«hn . . . . 1«l 50 l«2.5<> 3!>,U?l,llb».......413 - 4l4,— )„.......215.^ 216 - ldd Verbmb. Vahn . . l«3.- 1^< 50 thich54 154.25 trämwa, . .......24175 242- «s. Vfandbrlef« (fUr 100 st ) Illg, ?ft VodtN'lretit »lnftal» <»elb Vaare ,«l°«dar ,u k P«t. ,n Silber 106 - M6 50 t°.!n:^I.ll'll,,,>l5pCt,in.-»nfi.,n5'/.P«t. 69 50 90.- «». Prlorltätsobllftatlonen. Geld W^«,s« Hli> -Weftb in «. °er,. <>. «miss.) 95, 25. 9:. 7.', ferdln»nd«,Norbl». in S,lb verz. 105 25 105 50 jranzIosephs.U^hu . . . .102 65 103-H.«l»rs^nl>»,V.i.G.»lr,.' «m. 107.- 107.50 )e»«N. «,«tzw»V»«hn . . 103 80 102.^0 V,l> «Uaare sieben!». Vahu in sllber oer,. . 92 25 <»2 75 slaotsb. <». 3"/. « 5 « 500 Frc» pr. ««!lck . .-------____ Un«. Ostbahn sur 100 st . . ^7 _ ^7 ^5. «. Vrlvallose,p»t «lU «»«» ,u 100 fl il,W......,91 50 i>>^ «udolf-Stislun, ,u 10 st. . . 14./H ,s. ^, Wechsel (2 Mon) Geld «Vc,«, «u««burg sur 100 ft sudd. W. 97 — 97 20 Franlfurl l, M. 100 st. dett« 97 25 97 4«) Hamburg, fttr 100 Mart Vanca d5 .^) 85» k) London. sUr l0 Pjund Hlnln., »15 35 ,15.50 Pari«, sur 100 ftranc« . . . 448Ü 44»k Gell^ W«ar, ». MU», Due°»e, 5 st. 47 tl. 5, sl. 4,« lr. l^tapl,leon»d'«r . . 9 ^ 16 , 9 ^ 16i ^ Preuß. <«Ne«lcheint 1 . 72 . 1 . 7«z ^ Slldel . . 114 . - « lI4 . 25 - Krainifcht l,ftnng« , Obllq,li«n?n, Prl«