Nr. 73 Donnerstag. 1. April 1915. 134. Jahrgang. Mbacher Zeitung « «, h«lbi«hil«Ha»,i> ganzjübrig ^ ^, - s«s»»i br> tzster«, Wiederholungen per Zeile S l>. Dit «Laiwchcr «ritung» erscheint täglich, mi! Uueuahme de> «onn !«t stch WÜluiillftiaße Nr, <»: die P«b«k»<«« Millui^strahe ^. IK ^»'veckwinbei, der »ied-illio» «n « l>i< i« Mi vormittag«, UnsranlieNe Vritsr weiden nichi angenomm,», Manuitliple nichl zmickgeftelll. Telephon Ur. der Nebaktion 52 Amtlicher Geil. Verordnung des Iustizminifters vom 28. März 1915, nber rine Verlängerung von Fristen zur Vornuhme Wechsel« und scheckrcchttichcr Handlungen, Auf Gmnd des s 1 der Kaiserlichen Verordnung "om 29. August 1914, R. G. BI. Nr. 227, wird verordnete s 1. Vei Wechseln und Schccks, die ganz oder teilweise m den Monaten April, Mai und Juni 1915 zahlbar l^", gelten dic Präsentation Zur Zahlung und die Pro-^nchebung als rechtzeitig, wenn sie innerhalb von zeyn Werktagen nach dem Zahlungstage vorgenommen wer-^N; ferner wird bei solchen Wechseln und Schecks dn ^st für die, Benachrichtigung der Vormänner auf zchn "«rttage verlängert. Diese Vcrorommg tritt am 1. April 1915 in Wirk-Winleit, Hochenburger n>. i>. Verordnung des Finanzministers im Einvernehmen mit dem Minister des Innern vom 27. März 1915, betreffend das Perbot des AgiZhandels mit Land es q old-münzen der Kroncnwährung. Auf Grund der Kaiserlichen Verordnung vom Men Oktober 1914, R. G. Bl. Nr. 274, wird verordnet, wie folgt: ßi. » '^ ^'^ Bewilligung des Finanzministers Lunbes-^^^luzen der Kronenwähnmg zu einem ihrn, N^nn-, versteigenden Preise erwirbt oder veräußert, ferner, slck ^ ^chen Geschäften mitwirkt, dazu auffordert oder 'v ^" ^bietet, wird mit Geld bis zu 5000 X oder mit ^^st bis zu sechs Monaten bestraft. §2. Das Strafverfahren steht den politischen Behörden zu. . §3. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Wirksamkeit. Heinold in. i>. Engel m. ^. Den 30. März 191b wurde in der hos- unb Staatsdruckerei das XXXVI., XXXVII. und XXXVIII. Stück des Reichsglseh. bl«ttes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 30. März 1915 wurde in der Hof. und Staatsdruckerei das 0X1.V. Stück der polnischen Ausgabe des Reichsgeseyblat-tes des Jahrganges 1914 sowie das X. Stück der kroatischen, das XXVI. Stück der kroatischen und ruthenischen und das XXVII. Stück der rumänischen Ausgabe des Reichsgesehblattks des Jahrganges l3Ib ausgegeben und versendet. HlichtamMcherGeil. Das Gefecht und der Untergang der „Zenta." Wien, 29. März. Aus dem Kriegspressequarti':r wird gemeldet: Das Gefecht und der Untergang S. M. T. „Zenta" am l6tcn August 1914: Seine l. und l. Apostolische Majestät geruhten aus Anlaß dieser trotz ihres tragischen Ausganges glorreichen Waffentat folgende Auszeichnungen zu verleihen: In Anerkennung hervorragend tapferer Führung des Schiffes „Zenta" vor dem Feinde den Ordcn der Eisernen Krone zweiter Klasse mit der Krwgsdeloration taxfrei dem Fregattenkapitän Paul Pachner; in Anerkennung tapferen Verhaltens vor dem Feinde denselben Orden dritter Klasse mit der Kriegsdekoration taxfrci den Linicnschiffslcutnanten Franz Freiherrn von Leonhardi und Albert Homayr; das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärverdienstkr'nzes dem Marinekommissär erster Klasse Gustav Mikesch, den Maschi-nenbelriebsleitcrn zweiter Klasse Friedrich Stengel und Johann Vonne und dem vor dem Feinde gefallenen Ma-schinenbetricbsleiter erster Klasse Friedrich Notter; das Militärverdienstkreuz dritter Klasse mit der Kriegsdcko- ration dem Linienschisfslcutnant Karl Ccrri; die Goldene Tapfertcitsmedaille den Fregattcnleutnanten Max Kramer von Draubcrg, und Ernst Dery, dem Boots-mann-Gcschützmeister Josef Kaiser, dem Maschinenmaa-ten Viktor Lulic, dein Quartierin.'ister Artillericinstruktor Johann Zio und d^m vor dein Feinde gefallenen Ma-schincnmaaten Adalbert Schuh; die Silberne Tapferkeitsmedaille erster Klasse dem Seekadettcn Ferdinand Herold von Stoda, den Sceaspiranleu (5mil Nerner und Ivan Siecz, detn Bootsmann Josef Krismaniö, dem Vootsmannnlaaten Tclegraphenmeister Emil Worin, dem Quartiermcister Artillerieinsfteklor Johann Kramer, dem Rescrveniatrosen zweiter Klasse ^ajos Gubicsa und dem vor dem Feinde gefallenen Vootsmannmaatcn Torpedo-mcister Josef Simunic. Laut Mitteilungen von gut informierter Seite gestaltete fich der Verlauf dieser Aktion wie folgt: Am 13. August v. I. hatte Fregattenkapitän Paul Pachncr das Kommando S. M. S. „Zenta" übernommen. S. M. S. „Zenta" verließ am. 16. August v. I um 4 Uhr früh den Ankerplatz im Golfe von Cattaro, um im Verein mit dem vom Korvettenkapitän Egon Panfilli befehligten Torftedosahrzeug „Ulan" die montenegrinische Küste zu blockieren. Ms Wetter war windstill und sichtig und es herrschte leichte Dünung aus Südwest. Das Schiff befand sich in gefcchtsNarein Zustande und allc Kessel waren derart bereit, um binnen kürzester Zeit die maximale Schifssgeschwindigkeit entwickeln zu können. Veide Schiffe kreuzten zwischen der Spitze Volo-vica und der Spitze Menders, ungefähr fünf Seemeilen seewärts von der Küste, wobei sichi etwa auf eine halbe Seemeile im Süden S. M. S. „Zenta" hielt, als um 7 Uhr 45 Minuten a. m. in südwestlicher Richtung Rauchsäulen gesichtet wurden, die sich rasch näherten. Um diese Zeit fuhr „Ulan", der die gleichen Wahrnehmungen gemacht hatte, mit Maximalg^schwindigkeit an die „Zenta" heran, um hierüber Meldung zu erstatten. „Zenta", die bisher südöstlichen Kurs gesteuert hatte, wendete gegen Nordwcst und beide Schiffe liefen nun mit höchster Mafchinenkraft gegen die Einfahrt des Golfes von Cattaro. Hiebei wurde „Ulan", der sich landwärts non „Zcnw" hielt, durch dieses Schiff gedeckt. Lentlletuy. Spionenjagd. Ron Knul Kosenhayn. (Nachdruck verboten.) Mr. Stamford Parry von Scotland Zart» ging ^ritelnd am. Strand von Great Yarmouth hin und her. 'vr einigen Tagen waren hier, ein paar Seemeilen vor "Stadt, mehrere wüsche Kriegsschiffe aufgetaucht, nl> ,n den! Herzen zitterte noch der Donner der furcht- Ten Kanonade, die sie gegen das Städtchen eröffnet Varr^ ^ einigen Tagen hatte sich Mr. Stamford „«.,,^ l'inem alten Ressort - Schmuggel - in die ln>? ^7 e Abteilung für Sftionfang versetzen lassen. ^ 7. V"""e darauf, sich auf dem eben betretenen 5n.^ . ^'? Sporen zu verdienen. Der unerwartete, ^"b"te deutsche Besuch vor Great Yarmouth hatte in Gotland Yard keinen Zweifel darüber gelassen, daß ^Pwnage am Werte sein müsse. Denn ohne eine genaue Un^"r ^ ^"""feldes wäre diese Überraschung eine "Ntnem, begann er zögernd, „mich noch hier 3" treffen, -"er ,^ habe mir die Geschichte überlegt. Das Meer e?schemt ,r,,r doch ein wenig zu aufgeregt fnr cine Fayn. fSchluß folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 73 ^____ 560 1. April 1915 Kurz darauf tameu alicr auch in westnordwestlichcr Richtung viele Rauchsäulen in Sicht und bei ihrer rapi^ den Annäherung gewahrte man bald, daß sic von der aus 17 bis 18 großen Schiffen bestehenden französischen Flotte hcrstanuntcn. Schlachtschiffe dcs „Tanton"-Tdps und Panzerkreuzer, die von einer größeren Torpedo flotöillc begleitet waren und in stcilcr Staffellinie im Iagdkursc derart in den Raum zwischen der noch etwa W Seemeilen entfernten Einfahrt in den Golf oon Cat-taro und unseren zwei Schiffen mit grohcr Geschwindig' keit steuerten, um ihnen den Rückzug in dcn Hasen abzuschneiden. Trotz intensiver Funlensftruchstömng seitens der feindlichen Flotte gelang es „Zenta", noch ihre Beobachtungen nach dem Golfe von Catwro radiographisch zu übermitteln. Als letzte Depesche wurde abgegeben: ,.'7 feindliche Schiffe jagen ,Zenta'; Feuer eröffnet!" In dieser kritischen Situation erteilte der Kommandant der „Zcnta" an „Ulan" den Befehl, von seiner bedeutend höheren Geschwindigkeit Gebrauch zu machen und dadurch zu trachten, sich der drohenden Umklammerung zu entziehen. Für die uiel weniger laufendes „Zentü" war d'er Durchbruch durch öie feindliche Linie nicht mehr möglich. Der Kommandant beschloß daher, sie^ knapper unter der Küste zu halten, kämftfcnd gegen den! Golf von Cattaro zu steuern, nm das Schiff freiwillig Zu versenken, falls es nicht mchr gelingen sossl>, dcn Hafen zu erreichen. Es sollte bis zur vollwmmcncn Vernichtung Widerstand geleistet werden. Mittlerweile war die mit über 29 Seemeilen fahrende feindliche Flotte auf 10.000 ^is 12.000 Meter an „Zcnta" herangekommen und die zuerst in sädm'.'stnchcr Richtung gesichteten Schiffe der Queue hatten sicb dem Gros angeschlossen, als vom Feinde! zwei Schüsse abgefeuert wurden, die, weil kein Geschoßaufschlag bemerkbar war, als Aufforderung zur Ergebung aufgefaßt werden konnten. Als Antwort darauf l^eß der Kommandant der „Zenta" zum Zeichen, daß er den ungleichen Kampf aufnehmen werde, die k. und k. Flagge auf den Mast-toftpen, über Heck die seidene Ehrenfl iggc hissen, worauf drei bis vier Schlachtschiffe mit Geschützen des schwersten Kalibers sich auf „Zenta" cinzuschichen begannen. Der erste Doppclschuh war zu weit, der zweite zu kurz; dann fiel eine Lage, die knapp unter Vord einschlug und das Vorschiff und die Brücke mit einer Sturzsee überschwemmte. Hiebei wurde das Schiff auch von einzelnen Sftrengstücken getroffen. Nun folgte Lage auf Lage. Als die Distanz sich, etwa auf 10.000 Meter verringert hatte, befahl der Kommandant der „Zenta", das Feuer aus den 12 Zentimeter-Geschützen zu eroffnen. Die erste Lage, die S. M. S. «Zenta" abgab, war zu kurz, die folgenden fielen gut. Darüber war es ungefähr 9 Uhr geworden, als Sftrengstücke einer feindlichen Granate, die im Maschi-nenranm erplodiert war und den Maschincnuetricbsleiter Friedrich Notier nebst fast dem ganzen dort befindlichen Maschinenpcrsonal getötet hatte, die rechte Hauptdampf-leitung durchschlugen und das Schiff durch Außerbetrieb-setzen beider Maschinen manöur^rnnfähig machten. „Zenta" bot nun dem Feinde eine stillstehende Scheibe dar. Den Nest der Fahrt hatte der Kommandant noch dazu benützt, foweit zn wende,:, .um den Geschützen der linksseitigen Batterie einen guten Ausschuß zu aeben und getreu der Tradition unserer Kriegsmarine den Kampf um die Waffcnehre bis zum äußersten fortzusetzen. Gleichzeitig erteilte d.'r Kommandant den Befehl, die Feuer unter den SchiMefseln zu löschen und die Sicherheitsventile zu entlasten. Obwohl das Schiff durch den l'.it M^cht dem Ma-sclünenraum durch alle Schacht? entströmenden Rauch in eine Wolke von Siedehitze gehüllt war, verharrte die Bemannung unter dem Einflüsse d:ö tapferen Beispieles der Offiziere, Seefähnriche und Seckadettcn auf lhrcn Gefechtsposten und setzte trotz der geringen Wahrscheinlichkeit, mit dem kleinen Geschützkaliber gegen die schwer-gepanzerten Feinde Erfolge zu erzielen, das Feuer unentwegt fort. Weitere feindliche Treffer erzeugten Brände auf Deck und in der Batterie, die nach und nach den Verkehr zwischen Achterdeck uud Brücke verhinderten. Trotz der Aufopferung des Gesamtdetailoffiziors, Linienschiffs-lmtnants Franz Frciherrn von Leonhardi, war es unmöglich, die Brände zu löschen, weil die Pumpen versagten und deren Steilleitungm ebenso zerstört waren wie die elektrische Beleuchtungsanlage im Schiffe. Ein Schuß hatte in den vorderen Kchclraum eingeschlagen, einen Wassercinbruch hervorgerufen und dem Maschinenmaaten Schuh beide Beine vom Rumpfe aetrennt. Fallend rief er: „Hoch Osterreich," Unter der Wirkung des Feuers wurden alle Geschütze bis auf eines demontiert. Dieses wurde bis zum Augenblick, als das Schiff verlassen werden muhte, durch den Artillerieoffizier Linienschiffsleutnant Lllbert Homayr selbst bedient, nachdem die gesamte Geschützbemannung außer Gefecht gesetzt worden war. Von „Zenta" wurden alles in allem über 120 Schuß abgefeuert. Die Schiffsdeckc war mit Toten und Verwundeten bedeckt. Den Verwundeten tonnte keine Hilfe mehr geleistet werden, weil der Verbandsplatz, das Spi-lal und die als Verbandsplatz auf Deck fungierende Radiokabine zcchört waren. Am stärksten war das Vorschiff zerschossen, die Brücke lcilwcise zertrümmert, mittschiffs in die Batterie, in den Heizerwaschraum und in den Handsteuerraum waren große Breschen gerissen. Intakt waren die Masten, Kamine und die Flaggen. Das Schiff begann infolge der Wasscrlinicntreffer sichtlich Zu sinken. Was an geheimen Akten vorhanden war, wurde eigens ins Mccr versenkt, und jetzt erteilte der Kommandant den Befehl zum Verlässen des Schiffes, das sich beiläufig auf vier bis fünf Seemeilen Entfernung von der Küste bci Castellastna befand. AIs Fregattenkapitän Pachncr im Glauben, sich als Letzter vom Schiffe entfernt zu haben, schon schwimmend zurückblickte, gewährte er auf dem Achterdeck, das er vom der Brücke nils infolge des Brandes nicht hatte beobachten können, noch den Seefähnrich Max von Kramer mit einigen Mannschaftspcrsonen. Der Kommandam schwamm deshalb znrück, ertlettcrte! das Schiff und verblieb darauf, bis auch diefc letzten Personen ins Wasser gesprungen waren. Dann verließ er das Schiff zum zweitcnmale. Fregattenkapitän Pachncr hatte sich kaum cmf hundert Meter davon entfernt, als S. M. S. „Zenta" mit dem Buge aus. dein Wasser tauchend, sich aufrichtete und dann mit dem Achterschiff voran mit wehenden Flaggen in die Tiefe glitt. Gin vielstimmiges spontanes „Hurra" der mit den Wellen ringenden Bemannung begleitete diesen letzten Akt des Kampfes. Es war gegen 9 Uhr 40 Minuten vormittags. Der Feind, der bis zn diesem Augenblicke das Feuer fortgesetzt hatte, wendete gegen Süden und verließ den Kampfplatz, ohne irgend einen Vcrsnch zur Rettung der Schiffbrüchigen unternommen zu habeu. Nach vier- bis fünfstündigem Schwimmen erreichten die überlebenden den Strand von Castellastua. Eine Gruppe, bei der sich der Schiffskommn das allgemeine Volksbcwußlfein eingedrungen ist. Ma" verfolgt wohl die Kricgsnachrichten mit lebhaftem ,>tcresje. manchmal auch mit Beunruhigung, man ergeht sich in haßerfüllten Urteilen über die Feinde, aber die gänzliche Hingebung des Gemüts an die großen Elltscheidmmcn, die auf den europäischen Kriegsschauplätzen fallen s'llen, die Vereinigung des ganzen Volkes Zu einer alles andere zurückdrängenden Teilnahme an dem beispiellosen Ringen, das sich jetzt abspielt, ist in England nicht wahrzunehmen. In den eigentlichen politischen Kreisen fehlt es nicht an der Erkenntnis diefer Tatsache und mchl an Äußerungen dcs Bedauerns darüber, und wenn Londoner Blätter darüber freimütigen Hinweisen auf dcn Mangel an tiefem Kriegsinteresse Naum geben, fo geschieht dies sicherlich nicht bloß aus Objektivität gegenüber Stimmen jeder Art, sondern auch aus Ancrk-.nnung der Berechtigung solcher Feststellungen. So haoen die „Times" eine in diesem Sinne gehaltene Zuschrift eines Amerikaners veröffentlicht, der einen Vergleich zieht zwischen dcn Eindrücken, die er in Deutschland nnd in Österreich-Ungarn und denen, die er in London empfangen hat. Er spricht seine Bewunderung für die Art aus, in der die Regierungen Deutschlands und Ostcr-reich-Ungarns ihrc Völker vereinigt haben. Wenn man dann nach England kommt und findet, daß die oberen Klassen über Pferderennen und die Arbeiter über Streiks diskutieren, wirke dies wie eine kalte Dusche. Einem auswärtigen Beobachter müsse es vorkommen, daß in England Männer »nd Frauen nicht ihr Bestes ausbieten, um den Krieg zu erfolgreichem Ende zu führen. Ein Geschäftsmann habe gegenüber dem Verfasset der Zeitfchrift geäußert, daß er niemals die Kriegsberichte lese, und ein anderer habe erklärt, daß er an dem Krieg gar kein Interesse nehme. Er gab zu, daß es eine ernste Sache sei; aber er glaube, daß ja die Deutschen infolge dcs Mangels an Nahrung, Kupfer und Geld ohnedies dem Untergänge geweiht seien. TMsncllilltcitcn. — (Ein Toldatendorf.) Vom Gebirgslriege in den Vogesen acht dcr „Neuen Züricher Zeitung" folgende Schilderung eines Soldatendorfes hinter den deutschen Schützengräben zu: Tief im Walde versteckt, in ganz geschützter Lage, liegt ein Soldatendorf mit allen möglichen Bequemlichkeiten. ..Inoianerdorf" wird es im Soldalen-munde auch genannt. Da gibt es geräumige Küchen, in denen das schmorende Schlvcineflcisch gar lieblich dufict und das Sauerkraut verlockend dampft. Die Leute leben herrlich. Auch eine mit schwarz-tveitz-roten Fähnchen geschmückte Markctenderei gibt es da — freilich ohne Mar-fctcudcrin — wo Wein und Schnäpse, zuweilen auch bayrisches Vier ausgeschenkt werden. In der Nähe des Sol-datendorses ist ein laufender Brunnen mit gedeckter Feuer-stelle. Da finden die Leute stets warmes Wasser zum Reinigen des Körpers und der Leibwäsche. Ein Tiefbcmtcch-uikcr aus der Truppe hat die Quelle entdeckt und gcfaht. Vor dem Offiziersquartier „Villa Waldfriede" bogrüht mich ein Kompanieführer, der in Friedcnszeiten der edlen Kunst der Malerei obliegt. ..Ah, Sie kennen wir schon," erwidert er lebhaft, wie ich mich ihm vorstelle. „Ihre Kriegsberichte kommen auch zu uns." Auch hier sind Schlveizer Zeitungen häufige und gcrngesehene Gäste. Et-lvas abseits des Dorfes liegt die von der Truppe selbst gebaute Waldkapelle. Der etwas verblichene Schmuck der Weihnachtsfeier hängt uoch drin und dran. Hier wurde im Freien, mitten im Walde, unter dem Sternenzelt, im blitzenden Schnee am heiligen Christabend eine ergreifende Weihnachtsfeier abgehalten, wie mir der Kompanieführcr erzählt. Ein unsichtbarer Chor faug hinter der Kapelle „Stille Nacht", in der offenen Halle leuchtete der Christbaum. Alle Leute lvaren hingerissen von der Weihe dieser Feier. Am Sonntag wird hier stets WaldgotteLdienst abgehalten.. Nicht von Anfang an sah es da droben in den Ner-gen sc, gemütlich aus. Noch sind im Walde die jetzt verfallenden Erdhütten und Vaumzelte sichtbar, in denen die Truppen, bald Franzosen, bald Deutsche, ihre erste Unterkunft gesucht haften. Jetzt ist man fo weit, dah die Block? Hütten und Unterstände bald elektrische Beleuchtung habcn werden. Das Licht- und Kraftwerk ist schon fertiggestellt. Angenehm berührt cs den Naturfreund, in diesem schönen Waldrevier nirgends zerbrochene Flaschen, nirgends Unrat zu finden. Die Abfälle werden in Kisten oder Säcken gesammelt und ins Tal abgeführt, um als Schweinefultcr verwendet zu werden. — (Katakomben ties Todes.) Es gibt Stellen an dcr weiten Schlachtfront in Nordfrankreich «nd Flandern, in denen die Deutschen den einen Teil eines Dorfes und dic Franzosen den anderen beseht halten. Die Orte selbst sind völlig zusammengeschossen, aber die Keller müssen nun als Schützengräben dienen. Ein englischer Kriegsberichterstatter schildert solch eigenartige Verhältnisse an der Linie Vcrmclles-AIbert, wo die Schlachtfront durch das Kohlcn-gcbict von Lens geht und um die Stadt Arras herumläuft. Südlich der Eisenbahnlinie von Lens halten die Franzosen ein Viertel des Dorfes Fosse Calonne, wo sich eine Kohlengrube befindet. Um Haus für Haus ist hier erbittert gekämpft worden und wird noch gefochten mit Mincn, Sappen und Bomben. Der Platz ist völlig von den M> wohnern verlassen, und das ganze Dorf ist zu einer unterirdischen Stadt geworden, einer Katakombe des Todes. Die Schützengräben der eisten Linie sind in dcn Keller», wobei die durchlöcherten Trümmer verräucherter Maucrn als Schanzen dienen. Quer über die enge Dorfstrahe hi""' über liegt die Stellung des Feindes, die genau so angelegt ist. In diesen staubigen, dumpfen Steintellern liegen nun die Leute, von Bomben und Granaten umdröhnt, und cs ist ein seltsamer unheimlicher Anblick, wie sich der Kampf in dieser Trümmcrstättc abspielt, inmitten all der Zeugcn der Zerstörung neue Opfer fordert. In Carency, wo si^ die Linie nach Angres zurückbiegt, herrscht die gleiche Hölle von Lärm, Staub uud Ruinen. Hier halten die Franzosen noch das halbe Dorf, und die beiden feindlichen Linien sind nur drei bis vier Meter voneinander entfernt. I" so fürchterlicher Enge, wo von Keller zu Keller über d«e schmale Straße der Kampf geht, ist nur ein Ausweg '"oll" lich; einer oder der andere von den Gräben wird unterminiert und mit seiner Mannschaft in dic Luft gesprengt. So werden die Keller, die jetzt ihre Schützengräben si"d, zum Grabe der Krieger." — (Warum die Schiffe „weiblich" sind.) Im Anschlüsse an einen Meinungsaustausch über ..das Geschlecht der Schiffe" sendet dcr ..Frankfurter Ieirung" eine Lese-riu cincn kleinen Beitrag zu diesem Thema, der die st" - Laibachcr Zeitung Nr. 73________________ _________561____________________________________1. April 19 l 5 l'ge Frage, soweit sic die Segelschiffe betrifft, restlos löst. ^ Ein alter Seebär geht mit seinem Sohne am Hamburger Segelschiffsha-fcn spazieren. „Vadder, was is dat für'n Schiff?" — „Dat is die .Siegfried'." — „Vadder, was ift dat für'n Schiff?" — „Dat is die .Sturmvogel'." -^ ..Vadder. was is dat für'n Schiff?" — «Dat is die .Polarstern'." — „Vaddcr, warum sind denn die Schiffe aliens weiblich?" — „Dummer Jung, dat is doch ganz klar; weil ihre Takelage so bannig viel Geld kostet." Nach einem anderen Socmannsscherz sind die Schiffe deshalb weiblich, da man, wenn sie ansfahrcn, nie weih. wann sie zurücklehren. ÄIal- und Provinzilll-Nachrichtcu. -- (Kricgsauszcichmmnen.) Seine Majestät der Kaiser hat anbefohlen, daß dem Oberleutnant Franz Kratochlv ill des IN 27 neuerlich die Allerhöchste Anerkennung bekalmta.cn.cben werde. Die Allerhöchste belobende Anerkennung wurde oem Hauptmann in der Reserve Johann StraHammer sowie den Leutnan-ten in der Reserve Ludwig Glatz und Karl Zechn er, allen drei des IN 27, bekanntgegeben. ^- (Die Bronzene Ehrenmedaille iom Roten Kreuze) wurde dem Feldwebel des IN 17 Karl Podboj als Förderer verliehen. — lEin Vraver unseres Hausregiments) ist Infanterist Titulargcfteiter Johann Zuft anc. Unerschrok-lenheit und Schn5,76 X; °Mo der Vezirkshauptmannschaft Rudolfswert 54,65 X; "cno des Lehrkörpers des Gymnasiums in Nudolfswert -d,20 /(; Anton Klinc in Oberfeld 10 X; Katoli^ko !^ .'zobraxevalno dru^tvo in Hnl«ica bei Laibach -."^lger Neinertrag von der Aufführung des Theater-m K "^"^ kri" 4 X; Franz Schweiger in Leskovec ^s.' Pfarramt in St. Veit (Sammlung) 105 X; Schulleitung in Sostro (Sammlung) 34,50 X; Pfarramt Golo (Sammlung) 6,78 X; Pfarrer Johann Ku-"aver ln Goto 3,22 X; Gemeinde Naona 23,50 X; I. B^H^' ^ k- Landesgerichtsrat in Laas, 9,60 X; «panassezmsen vom Pflegebefohlenen Josef Pisanec 80 ^' N^ ""u ber Pflegebefohlenen Maria 5,'gmunt von 3ft..^"bauinsftcktor Skalicky 5 X; Frau Bianca 'irt«bau3'^ in Landspreis 20 X; Beamte der Ve-Plw ^0 3 "Vlchaft Rudolfswert 57 X;Pfarramt Tö-ani, N^i^' Gemeindeamt Döbernik 7,76 X: Gemeinde- der Schulleitung in Vrezje v i Vobrova 7 X; ^^cr Gehaltsrücklnß der Beamten "ebrfss.1.".?^ ^rik in Laibach 49,45 X: detto des ^hrkörpers der Ctaatsoberrealschule in Laibnch 81 X '^/^^"?'nli.ng des sürstbischöflichen Ordinariates bei t^ ,^^amtern in t>er Diözese Laibach 2030 5; 1^-nwrns^st.sÄ5.^' der Beamten der Bezirkshaupt-I"' '^°ft "" lsberg ^,76 X: des Lehrkörpers der k. k. "taatsgewerbeschule in Laibach 34,M X; der Beamten B«/^ ^^^?^'?"N l98,06 X; der Beamten der ^^""^""sich^ Gottschee 1643 X; der Beam-'Mt. V !' ^'""'^rektion in Laibach 62 X; der Bede? Ä,^/' ^ V?lrlshauptmannschaft Loitsch 13,93 X; der N?""/" ^5 kl Polizeidirektton in Laibach 31 X; 55 Z"?"e" t>er f. k. Vezirkshailfttmannschaft Laibach ^ ^<: der Beamten der k. k. Bezirkshaufttmannschaft Gurkfeld 22,46 X; der Beamten der k. k. Vezirkshauftt-Mannschaft Krainburg 23,54 X; der Beamten der k. k Nezirkshauftlmannschaft Stein 13,31 X; der Beamten der k. k. VeZirkshauptmannschaft Tschernembl 11,61 X; der Beamten der k. k. Bezirtshaufttmannschaft Rudols^. »uert 31,86 X; der Beamten des Steuerreferates in Nuoolfswcrt 8,38 X; der Gymnasialprofessorcn iu Nudolfswert 30 X; der Beamten der k. k. Bczirkshauftt-mannschaft Littai 23,14 X; Stahlwerk". Weißcnfelö 5>00 X: KatoMlo flov. izobraxevalno dril.^tvo in Zirk. nitz 35,20 X; Sammlung des k. k. Steueramtes Illyrisch-Feistritz 71,86 X; Sammlung des k. l. Steucramtcs in Adelsberg 287,12 X; Sammlung des t. k. Steucri'ntcs in Senosetsch 48,85 X; Schulleitung in Iavor 8 X-Oberleutnant Josef Luckmann als «ranzablösung für den verstorbenen Oberleutnant Gustav Kastner 25, X-Agnes Sterbenz in Mrauen 1 X; Lene Sterbenz in Mrauen 1 X; Administration des „Slovenec" ^0 X-Prof. Hugo Podrasek 20 X; Ergebnis der Samm"l'-büchse des k. k. Steueramtes Gurkfeld ^3,58 X; Samm-Ii'ng der Administration des ^,Slüvencc" 16 /s, Summe 4410 X 98 /i; hiezu die Summen der früheren Ver^ich-nisse 76.157 X 84 /l, zusammen 80.598 X 82 /l. — (VI. Spcndenallsweisj des l. „ad k. Garnison^ spltales Nr. « in Laibach.) Gespendet haben: der Law oesausschuß für Krain wöchentlich mehrere Hektoliter Wein; Frau Vogomila 8uster5 He,n-dcn, 2 Handtücher, Scharpie und Holzwolle; Frl. Vaj-d,<- Vertn, Lehrerin in Birnbaum, Scharpie - Allen Spendern u,ld Spenderinnen sei der h.-rzlichste Dant,nit der Vltte ausgedruckt, dem Garnisonsspitale auch feincr-hin ihr Wohlwollen zu bewahren. Alle str das obige Spital bestimmten Spenden und Sendungen sind an oie Acrwaltungskommissio'n des l. und '.. Gamlson^spitales Nr. 8 in Laibach zu richten. — (Verlustliste.) In der V0l>! l. und l. Kriegsmini-stcriuni ausgegebenen Verlujl'i,tc <'lr. 137 sind ausac-wiesen: Leutnant Piatty, FIB I., 1. K, tot iuom I)l 2. zugeteilt, in der Evidenz nicht auffindbar/, wcitcrs vom Feldjägerbataillon Nr. 20 folgende Malmschaft aus Kram: Iäg. Nogataj Paul. lriegsacf Patrf. Faidiga Jakob, 1. K., kriegsgef.; UIäa ^it-Zgf^ Iamiuk Martin, l. K., tot; Patrf. tt'obal Cyrill, 1. K. kriegsgef.; Zgf. Makovec Josef, 1. K., verw >; Jag Prelesnik Josef, 4. K., berw.; NesIäg. Rauschet 3"^?^^' K, verw.; Iäg. Riftar Josef, 4. K., verw.; (5rsRcs Ruftnik Johann, 4. K., verw.; Vihar Franz, 1. K., triegsgef.; Iäg. Voll Alois, 1. K., verw.; ^akeli Matthias, 1. K., kriegsgef.: vom Drag on erreg i-mcnt Nr. 5: Drag. Janeä Franz, verw.; Drag. Korft Franz, verw.; Drag. Pete? Michael, vcrw.; Drag Schmied Matth., veiw.; Drag. 5;umi Martin, verw.; Drag. Wußcr Heinrich, verw.; vom Feldkanonenregiment Nr. 7: Fahrkan. Vralo^ek Franz, vcrw.; Fahrkan. Murk Josef, verw.; vom Landwehrin-fanterleregiment Nr. 5: Inf. Oralem Karl, 3. K., verw. — (Verlustliste.) In der vom k. und k. Krlegsmini-stcrium ausgegebenen Verlustliste Nr. 139 sind vom Infantcrieregiment Nr. 17 als kriegsaefangcn ailsgewiescn: Inf. TitGefr. Adanüä Franz, 5. K.; Ins. VMjanÄö Josef Franz, 7. K.; ErsRes. Brada^ Anton, 1. MK., verw.; ErsRes. Debevcc Jakob, 2. MK.; Ins. Doriiik Franz, 11. K.; Gefr. Dremclj Josef, 9. K.; ErsRes. FcrjaiSi^ Florian, 7. K.; Inf. TitGeft. Fran-knvw Anton, 15. 5k.; ErsRes. IaneÄ« Franz, 2. EK.; ErsRes. Iercb Matthias, 4. MK.; ErsNes. Ierin Franz, 4. K.; ErsNes. Iuvanc Michael, 3. MK., oerw.; Inf. Kregar Matthäus, 9. K.; Inf. Krfoviö Anton, 7. K., oerw.; Inf. TitGefr. Mären Franz, 5. K.; ResInf. Matcti^ Matthias, 3. K.; ErsRes. Maurin Viasms (Aa-silius), 5. K., verw.; ResOffDien. Medic Alois, 11. K.; ErsNes. Milavec Franz, 1. EK.; Inf. Pacek Johann, 7. K.; RcsKorft. Papcx Rudolf, 13. K.; ErsNes. P:r-havec Anton, 6. K.; Inf. Poto^ar Franz, 6. K.; Nes.-Zgf. Ravnikar Josef, 7. K.; Zgf, Schauer Franz, 1. K.; Inf. Scdmak Michael, 4. K.: ResInf. Skalar Franz, 3. K., verw.; ResInf. Sojer Lorenz, 15. K.; ErsRes. Stefe Karl, 4. K.; NesInf. Stojan Johann, 11. K.; NesInf. suster Ägidius, 7. K.; ResInf. Teröek Ferdinand, 6. K.; ErsRes. Uhernik Franz, 3. EK.; Inf. UrAö Vartholomäus, 3. K.; ErsRes. Zabavmk Johann, 7 K.; NesInf. Zaletel Anton, 4. K.; NesKorft. TitZgf. ?.itnik Anton, 15. K., verw.; Inf. TitGefr. ZupaMo Franz, 7. K. — Weiters ist in der Verlustliste Nr. 139 der Kan. Matthias König m'5 Neslrlbach, FHR 3, V. 2/2, als verw. ausgewiesen. — Berichtigungen zu den Verlustlisten Nr. 19, 21 und 123: Mannschaft des IR Nr. 17:' ErsRes. TitGeft. Ierctina Karl, 3. MK., kriegsgcf.; Korft. statt Inf. Andrejak Michael, 12. K., verw., kriegs-gcf. (war verw. gemeldet); Inf. Erlach Anton, 12. K., verw., lriegsgef. (war vcrw. gemeldet); Ins. Rauh statt Rauch Johann, 9. K., triegsges. (war vcrw. gemeldet); EinjFreiw. Med. TitGefr. statt EinjFrciw. Tschebnl statt Tschcbull Max, 7. K., kriegsgef.; ErsRcs. Oebulj Franz, 2. MK., kriegsgef.; ErsRes. Tckleva Franz, 6. MK. statt 4. MK., kriegsyef.; ErsRes. AhaöelÄc- Josef, 5. K., kriegsgcf. (war verw. gemeldet); Inf. TitGeft. statt Inf. Nrccclj Theodor, 6. K., kricgsgef. (war tot gcincldet); ResInf. statt Inf. Brilj Albert, 12. K., kriegsgef. (war vcrw. gemeldet); Korft. TitZgf. statt Zgf. BrinPel Johann, 7. K., kriegsgef. (war verw. gemeldet); ErsRes. statt Inf. Dobran Lorenz. 10. K., kriegsgcf. (war verw. gemeldet); Gefr. Iamnil Johann, 6. K., kriegsgcf. (war tot gemeldet); Korft. TitZgf. Kregar Valentin, 2. K., kriegsgef. (war tot gemeldet); Zgf. Per Franz, 2. K., kriegsgef. (war vcrw. gemeldet); Inf. Petschc Andreas, 5. K., verw., kriegsgef. (war verw. gemeldet); Gefr. TitKorft. statt Korft. Rinaldo Robert, 5. K., friegsgef. (war vcrw. gemeldet); NesKorft. Tit.-Zgf. statt Zgf. Rodi<: Anton, 11. K., verw,, triegsgcf. lwar verw. gemeldet); ErsNes. StcMnif Peter, 5. K., kriegsgef. (war vcrw. gemeldet); Geft. Vitigoj Michael, 6. K., kriegsgef. (war verw. gemeldet); Inf. Vidmar Iofcf, 7. K., kricgsgcf. (war vmv. gemeldet); ErsRes. statt Inf. Verdcrber Josef, 3. K., kriegsgef. (war verw. gemeldet). — In der Verlustliste Nr. 141 sind aus Krain ausgewiesen: Leutnant in der Reserve Miku^ Karl, IR 53, 3. 5t., verw.; Oberleutnant Wolsegger Robert, FIB 8, 3. K., tot; vom IR 53: Korp. TitZgf, Gunöar Johann, 1. K., verw.; Inf. Oblak Karl, 4. K., verw.; vom FIV 8: Iäg. Modrijan Anton, 1. K„ tot; Sever Johann, 2. K.. tot; ErsNes. Severka Franz, 2. K., tot. — (Bestellung von FußbellciÄnnqcn sowie Riemer« und Sattlerforten beim Kleingewerbe.) Das Ministerium für öffentliche Arbeiten beabsichtigt, das Klemflc-werbe, um ihm in reichem Maße Erwerbsgclcg:nheil'.".i zu bieten, auch zur Deckung des vierten Kr,egsbedarfts an militärischen Fußbcllcidungen sowie an Riemer- nnd Satllcrsorten entsprechend hcranzuzichen. Zur Bestellung gelangen Fußbekleidungen allcr Gattungen, wie lederne und leichte Schuhe, Halbstiefel, Stiefel und T schismen sowie Sattler- und Taschncrarbeiten. ^ie mit cinem l X'Tteilipel versehenen Anbote der Genossenschaften sind an das f. ?. Ministerium für öffentliche Arbeiten zu richten und bei! der zuständigen Handels- unn Gewerbe-tammer einzubringen. Jedem Anbote ist ein Verzeichnis jener Meister (Gcnosscnichaftsm'tgiicd.'.r), die sich litgliedcr angehören. Wenn die zuständige «Genossenschaft die Zuweisung einer Lieferung nicht .'nstrcbt, werdcn Bewerbungen auch von einzelnen gewcrberccktlich bcfugien Handwerkern entgegengenommen. Das Anbot hat nur auf jene Liefermenge zu lauten, welche die Genossenschaft im Hinblicke auf die verfügbaren Arbeitskräfte zunächst bis Ende Iuui 191!> anzufertigen in dcr Lage ist. Tcimincrstreckungcn und Enthebungen von dcr bereits angenommenen Lieferung können nur ausnahmsweise und beim Vorhandensein triftiger Gründe bewilligt werden. Auch lann die Ausführung der Lieferung nicht von etwaigen Enthebungen vom Waffendienste abhängig gemacht ,'uerden. Bewerbungen von Genossenschaften, die sich das erforderliche NoiMate-rial (abgesehen von dem ihnen vorschußweise beigestellten Teile) zu beschaffen nicht vermZgen nder die für eine rechtzeitige Ausführung dcr angesüchtcn Liefermenge nicht verbürgen können, können nicht berücksichtigt werden. Die vorschußweise VeistMüig von Leder, bczw. die Bewilligung von Geldvorschüssen zu o?ssen Beschaffung, wird den Genossenschaften in dem bisherigen Umfange nach Maßgabe der vorhandenen Ledcrvorrätc, bczw. der verfügbaren Mittel gewährt werden. Lcder für Riemer und Sattler tann derzeit nur in Ausnahms-fällen, und zwar gleichfalls nur ein Tell dcs Bedarfes, zunächst solchen Genossenschaften beigestellt werden, die bereits Lieferaufträge zur Zufriedenheit ausgeführt haben. Die Genossenschaften sind, ohne Rücksicht darauf, ob ihnen das vorschußweise bewilligte Leder rechtzeitig zugesendet werden kann, verpflichtet, die ^anze übcr-nommenc Liefermenge fertigzustellen und nicht etwa m.r das beigestellte Leder zu verarbeiten. Die fertigen Gegenstände sind an das bei der Bestellung vorgeschriebene k. und f. Monwrdepot auf Kosten der Lieferanten einzusenden, doch steht ihnen hiefür der Militä'rtarif im Rückvergütungswege zu. Die Bezahlung der übernommenen Gegenstände erfolgt durch das vorgeschriebene Monwrdepot. Die Quittungen über die Verdicnstbetraae sind nach Skala II und 111 zu stemft-ln. Formulare M Quittungen (Lagcr-Nr. 908) können von d" aderreuier-schen Buchdruckerei (M, Salzer) in Wien, lX/^u,^ straße 24, bezogen werden. Mgcmome Veittnmunoen bczüalich der Ledersorte.>licfcrunq.'n >md dei der Handels-" und Gcwcrbekammer in Laib«ch erhaltlich. Zrituüg Nr. 73 562 1. April 1915 — ')ird gleichzeitig ersucht, aus die Flaschen achtzugeben und iic dcn Kujtwirten und anderen Vertänfern sofort nach Gcbrauchnahmc ziniick-zustcllcn, writers sie nicht mit «mdercn Flüjsig^itc'l iz. N. mit Ol, Petroleum, Essig ?c.) anzufüllen: l'cytc^s ist, weil gesundheitsschädlich, nach dm bestehenden Vorschriften fttcngc untersagt. - (Ehrenmitnlicdsdipllime.) Der Muscalverein für Llrain Hal bekanntlich auf seiner jüngsten Hauptversammlung die Herren Hofvat Franz Levec in Laibach nnd Prof. Seidl in Gürz Zu scineu Ehrcninitssliedern er-nannt, ersteren wegen seiner dauernden Verdienste nm die heimische Literatur und Volkskunde sowie um den Musealverem im besonderen, dem er zwölf Jahre hindurch nntcr ungünstigen Verhältnissen vorgestanden, letzteren anläßlich dessen 25jähriaer licroienswoller Mitwirkung am VereinZuraanc. Das l^hrcnoiplom für Herrn Hofrat Leu« ist mit Bezngnahme cnlf seine Tätigkeit k»m- ponicrt; den Text umschließt ein Kranz aus Motiven nationaler Ornamentik von anmutiger Form, weichen Linien und buntem, aber zartem Kolorit. Die Komposition wurde mit feinem Gefühle für den nationalen Etil von Fräulein Marie Nova! anisgeführt. Das Diplom für Herrn Prof. Eeidl weist im Vordergründe eine Fels-na'del gleich einem stolzen Naturobelislen auf, während im Hintergrunde die Gipfel der Steiner Alpen erglänzen. Seitwärts rankt fich an Felsmassiven Efeu empor; unter der Nndcl liegt in einer Höhle ein Elentierschädl.'!. Unten sind in malerischer, Gruppierung versteinerte Muschelu angehäuft, die nach den von S. Nobic in den Steiller Alpen gesammelten Originalen gezeichnet wurden. Die Komposition, worin alle Details zu einem künstlerischen Ganzen vereinigt sind, ist ein gediegenes Werk des Fräuleins Anna Z u p a n c. — (Klafsenlotteric.) Die Zieyung'.m der Zünften (letzten) Klasse der dritten österreichischen M'llsscnlorterie werden am 6., 7., 8., 9., 10., >2., 13., 14., 15., 16., 17., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 26., 27., 28., 29. April und 3. Mai d. I. stattfinden. Die bei dieser Klasse zur Verlosung gelangenden Gewinne betragen zusammen 18,356.200 ^ (darunter die Prämie von 700.000 X), während in den oicr Vortlasseu zusammengenommen nach dem Sftielplanc nur 3,911.800 /< zur Hcrlosuug gelang- ten. Die Geschäftsstellen wurden cnnächtigt, jenen Spielern, welche bei dieser Lotterie die lilamnäßige Frist für die Erneuerung ihrer Lose zur Hauptklisse ocrsäumt lM ben, aus Entgegenkommen diese Mstversämnms nachzusehen und die Erncueiungslose in den nächsten Tnnen noch auszufolgen, soweit sie am Lager sind. — (Todesfall.) In Nudolfswcrt ist vorgestern abends der Kanunitus des dortigm Kolleg iatskaftite'.s Herr Franz «pendal im Altör uon l_!9 Jahren gestorben. Er hatte seinerzeit als Kaplan in Neumarktl, Kcain-bürg, Mannsburg und in Zirklach bei Krainbnrg, dann als Pfarradnnnistrator und als Pfarrer in Ncumarltl gewirkt. Das Leichenbegängnis findet h^nte nachmittags um 5 Uhr statt. — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags fand das Leichenbegängnis der Sprachlohverin Fräulein Cäcilie Tend a um statt. Der Verblichenen erwiesen namentlich zahlreiche Damen die lchte Ehre, u. a. die Gemahlin des Herrn Hofrates Grafen khorinsky, Fran Gräfin Chorinsky, und !iic Gemahlin des Herrn Landeshauptmannes, Frau Vogomila 5nste?5i>5. Unter den sonstigen Trauergästen befanden sich die Herren Generalviiar Flis, Domftfarrer Erker, Kanonikus Dr. Gruden, Oberbezirksarzt Dr. Mahr, Handelsschuldirektor Mahr, der Direktor des Gewerbeförde-rungsinstitutes Ing. Ncmec, die Professoren Doktor Ier 5 e und Dr. Leoiönik u. a. Der Arieg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz Bureaus. Österreich - Ungarn. Vom nördlichen Kriegsschauplatze. Wien, 31. März. Amtlich wird »erlnutbarl: 3ljten März 1915 mittags. Än dcr Front in den Ost-BeMden ist dcr Tag ruhiger verlaufen. In ven öfllich anschließende« Abschnitten dauern die Kämpfe fort. Auf von Höhen nördlich ssisna und nordöstlich Kalnica wurden abermals mehrere russische Sturmangriffe, die der Feind noch nachts wiederholte, abgeschlagen. Auch nördlich dcs Uzsoter Passes scheiterten Nachtangriffe des Feindes unter schweren Verlusten. Weitere 1900 Manu Gefangene wurden eingebracht. An «llen Abrissen Fronten hat sich nichts Wesentliches ereignet. Es fanden n«r Ariil-lcrielämpfe statt. Seit l. März wurden in Summe 15-3 Offiziere, 39.942 Mann des Feindes gefangen, .'r, ,N. März 1915. Westlicher Kriegsschauplatz: Westlich von Pont-ü-Mousson griffen die Franzosen uei und östlich vmt Re-ssnievillc sowie im Priesterwalde cn, wurden aver unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. Nnr an ciner Stelle westlich des Prirftcrwaldes wird «och «ckämpft. Feindliche Flieger licwarfen geftcrn die belgischen i7rte Brügge, Ghiftelles und Courtrai mit Bomben, uhne militiinschen Schaden anzurichten. In Courtrai wurde ourch line Vombo in dcr Nähe eines Lazaretts eiu Vclgier getötet, ciuer schwer uerleht. — Östlicher KriegsschaMilcch: Das russische Grenzgebiet nördlich der Memcl ist gesäubert. Der bei Tauroggrn geschlagene ^eind ift in der Richtung Slawdwilie zurückgegangen. Die in den letzten Ta« gen nördlich des Auguftowcr Waldes crueut gegen unsere Stellungen vorgegangenen russischen Kräfte sind durch unseren kurzen Vorstoß wieder in oas Wald- und Sccn-gelände bei Sejny zurückgeworfen worden. Die Zahl der russischen Gefangenen aus diesen Kämpfen beil Krasno» pol und nördlich ift um 5l)l) gestiegen. Bei Minti au ocr Sztwa wurden weitere 32N Nüsse» gefangen «enomlnen. Oberste Heeresleitung. Der 100. Geburiswg Vi3mar Nation einen Aufschwung fast ohne Beisftiel. Gerade diese Entwicklung aber war es, die dem Reiche, das nun weit über die Grenzen Europas und den Gesichtskreis seiner bis dahin kontiueiü'ncu Politik hinaus rings um die Welt int Werken seines Heistts und seiner Hände friedliche Eroberungen machte, zu den alten europäischen Feindschaften neue Neider und Gegner schaffte. Gegen deren Vereinigung hat cs heute in einem Kampfe ohnegleichen seinen 3'eswnd Zu ueneidigen und so< zu verteidigen, daß er den Kindern und Enkeln als ringsum unantastbarer Besitz verbleibt und daß die Schranken wegfallen, die der mit altem Haß verbündete Neid seiner friedlichen Vetätigung in der, Welt entgegenstellen tonnte. An diese Aufgabe wollen wir Deutschm, die wir von dem großen Manne den Sinn für, die rauhe Wirklichkeit lernten, unser Letztes seyen. Wir Epigonen des Mannes, der an der Seite seines' Königs die deutsche Frage gelöst hat und dem zerrissenen Lanoe Frieden und Einheit gab, haben die Aufgabe geerbt, dieses Teutschen Reiches Stellung in der Mitte Europas zu stinken und durch eine solche Stärkung die europäische Frage im Sinne des dauernden Friedens und der gesicherten Freiheit und Selbstbestimmung seiner Völker zü lösen. Mögen Minister der uns feindlichen Stnüen in grenzenloser Nn^ kenntnis des deutschen Wesens zu beweisen versuchen, daß ein deutscher Sieg die Unterdrückung und Vernichtung der großen wie der kleinen Staaten bedeute. Wir, deren ^eich nicht aufgebaut ist auf Knechtung uud Vergewaltigung fremder Völker, wissen, daß cillnn fremden Übelwollen !zum Trotz wir es sind, die in Wahrheit für Europa und seine Freiheit kämpfen. Berlin, 31. März. Kaiser Wilhelm erließ eine Ka-lunettsorder, worin U meldet aus Cluis: Gestern früh flogen englische Flicker über Zecbrügge und narfen Vombcn nb. Es ist unbekannt, ob ein Schade angerichtet wurde. Die Flicker wurden von dcr ganzen Äüstcnlimc beschossen. Russische Flugzeuge beschädigt. Konstantinopel, 30. März. (5inem Telegramme aus Erzcrum zufolge überflog ein russischer Aroplan die Stadt Narwan. Das Flugzeug, dessen Tragflächen durch das Feuer der Türkcn beschädigt wurden, konnte nur mit großer Mühe auf russischem Gebiete landen. Die erbitterten Kämpfe in Artwin dauern fort. Vorgestern stürzte ein anderes russisches Flugzeug infolge Motorschadens ab. England Die Munitionsfrage! und Nie Trunksucht. Kupcnhaa.cn, 30. März. „Verlingske Tidendo" meldet aus London: Die Industrie macht die größten An-slrena.unu.cn, die Herstellung von Munition zu beschleunigen. Die Regierung beabsichtigt den ^llt'oholucrkauf m der Nähe der Fabriten Zu verbieten. Schatzkanzlcc Lloyd George empfing in Gegenwart des Vertreters des Ma-rineamlcs und der Admiralität eine Abordnung von Arbeitgebern des Schiffsbaues und dcr M^schlnniindustrie, welche die Negierung bat, alle Wirtshäuser und Klubs in der Umgebung der Betriebe zu schlichen. Lloyd George teilte der Abordnung mit, daß rr heute früh eine Audienz beim 5iönig hatte, der ,'.ch geäußert habe, Eng-lünd kämpfe mit drei Feinden: Deutschland, Osterrcich-Ungarn und der Trunksucht. Hicoon sei dic Trunksucht der schlimmste, Feind. Sowohl Kitchener als French seien überzcugl, daß der Ausgang des Krieges von der Mu nitiansfrage abhänge. Weitere Lohnaufbesserungen für die Londoner Dockarbeiter. London, 31. März. Die Schwierigkeiten mit den Londoner Dockarbcitcrn wurden dadurch beigelegt, daß die Schiffsbesitzer sich entschlossen, den Arbeiten» eine weitere Aufbesserung von o Pence für den Tag zu gewähren. Die Lagc in Indien. Vern, 31. März. Der „Vund" entnimmt zur Lage in Indien einem Privatbriefc vom ^7. Februar folgen-oes: Die Hälfte der inländischen Truvpen in Singapore meuterte. Die europäischen Offiziere wurden erschossen. Dic Meuterer drangen >n die Häuser cin. Es entstand ein "gclrechtcr Straßenkamvf. Der Aufstand duucite cmc gange Woche. Dic Meuterer sehten sich in dcn Vesitz einiger Forts. Im ganzen wurden 2 Europäcr getötet. Einflußreiche Arabrr brachten dicscn Aufruhr zustande. Die Meuterer waren Mohammedaner. In Vorderindien scheint die Unzufriedenheit unter 5er Bevölkerung zuzunehmen. Die indischen Truppen wollen nicht als Kanonenfutter nach Europa geschickt werden. Eine Briefmarlensteuer in Kanada. London, 31. März. „Daily Telegraph" meldet aus Montreal vom 29. d. M.: Vom 15. April an wird eine Bricfmarkenstcucr von einem Ccnt für jeden Inlands-brief eingeführt. Briefe an Soldaten sind von der Steuer befreit. Frankreich Mangel an Landnrbeiiern. Paris, 30. März. „Petit Iouriml" schreibt: Nach den dem Ackcrbauministcrium vorliegenden Berichten kann man hoffen, daß dic Frühjahrsfeldarbeiten unter verhältnismäßig gutcn Bedingungen fortschreiten. Es herrscht jedoch großer Mangel au Landarbcitern. Das Ministerium des Innern fordert deshalb Arbeitslose, besonders belgische Flüchtlinge auf, im Nationalbureau für Land^ Wirtschaftsarbeiten Stellung zu suchen. Die Reisekosten nach dem Arbeitsort übernimmt zu drei Vierteln das Nationalbureau, zu ciucm Viertel der Arbeitgeber. Portugal Vor der Revolution. Lyon, 30. März. „Lyon Republican," meldet aus Madrid: Aus Portugal hier eingctroffene Nachrichten schildern die dortige Lage als sehr ernst. Gegen dcn Präsidenten der Republik wurde lvcgen seiner Eingriffe in dic Rechte des Parlaments das Verfahren eingeleitet. Die monarchistische Presse versichert, daß zahlreiche Geheim-gcsellschaften eine Verschwörung gegen die Regierung angezettelt haben. Die Presse spricht offen von einer Revolution, die zum Ausbruche kommen werde, wcnn man es am lvcnigsten erwarte. In Lissabon und Oporto sollen die Carbonari nachts Zusammenkünfte haben, denen zahlreiche Unteroffiziere beiwohnen. Die Erregung und Unzufriedenheit wegen Mangels au Nahrungsmitteln nimmt zu. In einigen Ortschaften herrscht Mchlmangel. Die Bauern lassen das Land lieber unbestellt, als dah sie dem Staate dic hohcn Steuern zahlen. Spanien. Reorganisation des Heeres. Paris, 30. März. „Le Journal" meldet: Nach Berichten aus San Sebastian ist das spanische Kriegsministerium mit der Reorganisation des Heeres beschäftigt, damit Spanien für alle Eventualitäten vor< bereitet sei. Die Reorganisation betreffe mehrere Divisionen. Die hiezu notwendigen Geldmittel würden ans den gewöhnlichen Einnahmen des Staatshaushaltes gedeckt. Rußland. Die Spionage in der Gc«darmcrie. Stockholm, 31. März. Die Mitteilung, daß mehrere höhere Gendarmcrieoffiziere iu Petersburg als Spione in deutschen Diensten entdeckt »oordm seien, wird amtlich bestätigt. Mehrere von ihuen wurden verhaftet. Unter ihnen befindet sich ein sehr bekannter hochstehender Offizier. Die Affäre erregt das veinlichste Aufsehen in russischen militärischen Kreisen. Tie Türkei Nlche in den Dardanellen. — Russische Angriffe auf das Kohlengebiet von Grekli. Berlin, 81. März. Das Wolff-Bureau meldet aus Konstantinopcl: Bei den Dardanellen ist keine Veränderung der Lage zu verzeichnen. Die russische Flotte unternahm nach ihrem theatralischen Auftreten vor dem Bosporus gestern wieder einmal einen Angriff auf das Kohlengebiet von Erckli. Es wurden rund 2000 Schüsse abgegeben, durch die 9 Segclbarten zum Sinken gebracht und vier Häuser beschädigt wurden. Verluste an Menschenleben siud nicht zu bckla^gcn. Ein zur Vccinträchtigung der Kohlenförderung versuchter Fliegerangriff wurde durch die Landbattcrien sofort abgeloehrt. Die russischen Streitlräfte zogen sich mittags zurück. Österreichisch-unaarische Krieasanszeichnungen. Konstantinopel, 30. März. Seine Majestät der Kaiser und König Franz Joseph hat dem Kriegsminister und Vizegeneralisfimus Enver Pascha sowie dcm Vizeadmiral von Usedom Pascha das Militär-Verdienst-kreug crstcr Klasse und dem Gencral Djevad Pascha sowie dem Konleradmiral Viertens das Militär-Ver-d-ienstkrcuz zweiler Klasse mit dcr Kriegsdckoration ver-lichcu. Die Bismarct-Feier. Kvnstantiuopcl, 31. März. Unter großer Beteiligung von Deutschen und Freunden Deutschlands fand heute vormittags auf dem Mlände dcr deutschen Schule die feierliche Anpflanzung der vom Botschafter Freiherrn von Wangenheim gestifteten Vismarck.Eiche statt. Der Feier wohnten der Botschafter mit den Herren der Votschaft, und zahlreiche deutsche Offiziere, darunter General von Liinan und Admiral Souchon, bei. Konstnntinopcl, 31. März. In einem schwungvollen Artikel über das Vismarck-Iubiläum hebt „Tanin" dic herzliche Beteiligung dcr Osmancn an der Feier des Verbündeten hervor und zollt dcn Verdiensten de§ Gründers dcs Teutschen Rciches achtungsvolle Bewunderung. Das Blatt betont besonders die Anteilnahmc Bismarcks an dcr Entwicklung der türkisch-deutschen Beziehungen und schließt mit dein Wunsche, daß die neue deutsche Politik, die dem Vismarckschen Werke das türkisch-deutsche Bündnis hinzusetzte, sich auch zukünftig in gleichem Maße als ersprießlich erweise. Griechenland. Die Besetzung der Insel Lem«os durch die Alliierten. London, 30. März. Das Deuter-Bureau erfährt über die Besetzung dcr Insel Lemnos durch die Alliierten, dah die Lage der Insel eine and?re sei, als die von Imbros llud Tcncdos. Die beidcn letzteren Inseln wurden in dcr Botschafterkonfcrenz der Türkei zugesprochen, während Lemnos Griechenland zuerkannt wurde. Da die Türkei der Einverleibung in Griechenland nicht zustimmte, verwendeten die Alliierten die Insch für ihre militärischen Zwecke. Die griechische Regierung erhob keinen Eiii-wruch, womit nicht gesagt sein soll, daß sie ihren Anspruch aufgegeben habe. Japan nnd China. Maßnahmen zum Zchutze Pekings. Kopenhagen, W. März. „Äerlinq^e Tidenoe" veröffentlicht folgende Meldung aus Peking: Das Hcer ausgewählter chinesischer Truppen, die rings um Peking liegen, ist nunmehr um weitere lOO.000, Mann, dic nilt Munition wohl versehen sind, verstärkt word-n. ^ige französische Schahscheinc mit ciniahri-ger Lauheit im Betrage oon mindestens 25 Millionen Dollar anzubieten, der bis zu 50 Millionen steigen lönne und den Erlös zum Ankauf voll Vorräten zn verwenden. Mexiko Eine Niederlage Villas. Lvnbon, 31. März. Das Reuter-Bureau meldet aus Washington: Nach Telegrammen, die das Staatsdepartement erhalten hat, zog sich Villa nach dem Angriffe auf Madcrmoros unter Zurücklassung von 200 Toten und Verwundeten zurück. Prinz zu Hohenlohe — Ehrenbürger von Uquileja. Aquileja, 31. März. Der Gemeinderat hat den gewesenen Statthalter von Trieft, Prinzen zu Hohcnlohc, für seine hohen Verdienste um die wirtschaftliche und kulturelle Hebung Friauls und besonders Aquilejas zum Ehrenbürger ernannt. NerunglUckie Schiffe. London, 31. März. Die am 29. d. M. in Chatham abgehaltene gerichtliche Untersuchung ergab, daß ein Torpedobootzerstörer am 24. d. M. den kleinen Kreuzer „Undaunted" gerammt hat. Der Bug de3 Zerstörers drang in den Kreuzer ein und tötete zwei Mann der Besatzung. Die Ursache das Zusammenstoßes war Nebel. London, 31. März. Das Reuter-Bureau meldet aus Madrid: Der englische Dampfer „Trostbourg", der bei Kap Spartet gestrandet ist, befindet sich in gefährliä)er Lage. Die zu Hilfe gceilten Schiffe mutzten infolge des Sturmes nach Gibraltar zurückkehren. Einige Mann der Besatzung sind noch an Bord. London, 31. März. „Lloyds" meldet ans Ncw-Orleans: Der amerikanische Dampfer „Heredia" stieß bei Nebel nut dem englischen Dampfer „Parisian" zusammen Der „Parisian" strandete in der Mississippi-Mündung. Beide Dampfer sind schwer beschädigt. Die „Heredm" brachte auch den Knstendampfer „Theodore Weems" zum Sinken. Die erhöhte Tätigkeit der Unterseeboote. Einem Telegramm des „Fremdenblatt" aus Hamburg zrfolgen melden die „Hamburger Nachrichten" aus dem Haag: Bezüglich der lebhafteren Tatlglelt der deutschen Unterseeboote stimmen jetzt alle englischen Alä'ttcr dann übercin, daß seit Ende der vorigen Woche eine Wendung im Unterseebootkrieg zu Nngnnjten Englands eingetreten sei. Es müssen« größere, schnellere und besser ausgcn'lstelc deutsche Tauchboote in den Tienst gestellt sein. Die „Mormngposl" schreibt: Gleichzeitig mit der merkwürdigen lebhafteren Tätigkeit der deutschen Unterseeboote sind auch die Gefahren erheblich größer geworden. Die Unterseeboote können jetzt auf größere Entfernungen, sogar auf 3000 Meter mit Aussicht auf Erfolg das Feuer auf Handelsschiffe eröffnen. Es wird auch die Aussicht, Unterseeboote zu rammen, liiel germg'.'r werden. Visher sind hiefür leider nur wcnig Möglichkeiten vorhanden. Die „Times" weisen ans den Umstand hin, daß jetzt Unterseeboote mit höherer Zahlcnbcnemumg in Verwendung stehen, so daß auf eine Vecmehrung derselben geschlossen werden darf. So I)at „U 32" „Delmira" versenkt und „U M" brachte zwei holländische Dumpfer auf. Die neue Type sei etwa siebzig Meter lang, sieben Meter breit und hat bei Überwasserfahrt 750 Tonncn, bei Tauchfahrt 600 Tonnen ?Hasi'?ruordrängung. Tie Schnelligkeit über Wasser soll 20 K'nolcn, die unter Wasser 10 Knoten betrageil. Das Älatt hält es für möglich, daß seit dem letzten Sommer zwölf solcher Unterseeboote gebaut worden sind. — (Verscheuchte Einbruchsdicbe.) Am verflossenen Dienstag gegen 11 Uhr nachts bemerkte der Nachtwächter in Illyrisch-Feistritz im Geschäftsleute des dortigen Kaufmannes Anton Li^an Licht, was ihm kcrdä'btig vorkam. Er verständigte davon me Gendarmerie und den Eigentümer, die auch bald au Ort nnd Stelle erschienen. Sie bemerkten, daß sowohl ins Magazm als auch ins Geschäftslokale eingebrochen worden war. Von den Tätern aber war keine Spur mehr zu finden; sie dürften sich entdeckt gefühlt haben und zogcn es '^or, vor dem Eintreffen der Gendarmerie das Weite zu suchen. Die Diebe hatten im Magaziu eine größere M.'nge Sftezerciwnren, Wäsche, Schuhe und Kinderkleider zusammengetragen vnd zum Forttragen bereitgestellt. Auch im Aborte wurde eine Partie solcher Waren gefunden. Auf dem Tatorte ließeu sie in der Eile einen Hut zurück, der zur Verhaftung von vier galizischcn, in Illnrisch-Feistriu untergebrachten Flüchtlingen führte, in denen mmi die fraglichen Täter vermutet. — (Ein ertappter Emschleicher.) Vorgestern ,^gen Mitternacht nahm der beim Besitzer Johann Nus in Stranska vas bei Großlupft bedienncte Knecht Markus Zore wahr, daß sich jemand in dm Stall eingeschlichen hatte und seine Kleider durchsuchte. Zore machte ^icht und bemerkte einen älteren Mann, der unter Mitnab.ue cmcr Hose und eines Rockes sofort die Flucht ergriff. Zore aber setzte dein Flüchtenden nach, nahm ihn fest und übergab ihn der Gendarmerie. Der Angehaltene entpuppte sich als der 1867 in Karlswot geborene, nach Tolmeia zuständige und wiederholt .abgestrafte Vao.nnt Alois «trufelj. — (Ein sicheres Versteck sm Sparlassebücher.) Ein 62 Jahre alter Privatier in Zalog, Bezirk St.'in, halte seine Ersparnisse auf zwei Sftarkajsebücher angelegt und letztere in einer Getreidekammcr unter einem allen Kasten versteckt. Dieses Versteck hielt er für so sicher, daß er acht Monate lang nach den Vücheln keine Nachschau hielt. Dieseriage aber bemerkte er den Abgang eines Einlagebüchels über eineu größeren Betrag. Das zweite Büchcl war zwar noch vorhanden, doch hatte der unbekannte Täter darauf bereits 100 X behoben. Nie die Nachfrage beim betreffenden Geldinstitute ergab, hatte der Täter auch auf das gestohlene Einlagebüchel bercils den Betrag von 900 /v behoben. -- (Wnldbrand.) Dicsertage entstand im Walde des Besitzers Andreas Paternoster in Podgorica ein Waldbrand, der auf einer größeren Fläche die Streu und den jungen Nachwuchs vernichtete. Ten Brand soll ein jüngerer Vagant verursacht haben. — (Fleischdiebftahl.) In einer der letzten Nächte drang ein unbekannter Dieb nach gewaltsamer Aushebung eines Fenstergitters in die Getreidekammer der Besitzerin Anna Stcrle in Matcna ein und entwendete daraus Selchflcisch im Werte von 50 X. — (Zwei Mehldiebe.) Diesertage kamen zwei jüngere Burschen in die Mühle des Josef Zorc in Dobrova, unterhielten sich mit dem Müller und verblieben dort bis in die Nacht. Ms aber der Müller einschlief, benutzten sie die Gelegenheit, um ihm bei 30 Kilogramm Weizenmehl zu entwenden, worauf sie das Weite suchten. — (Ein nefährlicher Knecht.) Der Knecht Franz Novak erhielt Freitag abends im Stalle seines Dienst-gebers von einem angeblich etwas schwachsinnigen Mit-kncchte, mit dem er in einen Streit geraten war, mit einer eisernen Mistgabel einen schweren Schlag auf den Kopf und konnte sich der weiteren Mißhandlung nur durch rasche Flucht eulzieheu. — (Eine Delila - Geschichte aus dem Felde.) Im Kriege heißt es Augen offen halten, und so läuft denn auch Gott Amor, toenn er sich einmal in die Schützen-graben verirrt, dort ohne Binde herum. Eine reizende kleine Geschichte über dieses Thema, die noch dadurch an Reiz gewinnt, daß sie au3 dem Feldpostbriefe eines katholischen Geistlichen stammt, wird im „Dortmunder General-Anzeiger" veröffentlicht. Hier ist sie: War da ein einquartierter Gefreiter einer französischen Dulcinea insofern auf den Leim gegangen, als er sich im ersten Stadium regel- rechter Verliebtheit befand. Er hatte Ruhetag, und der französische Rottvcin flotz für ihn reichlich. Da fragte ihn chere Jeanette ganz unvermittelt: „Du, Schatz, weiht du mich noch richtig die Parole, wenn du nachher aufziehen mutzt auf das Wach?" — Wenn diese Falle nicht gut angelegt war, dann ist nie eine Falle gut angelegt gewesen. Indessen steht dem Deutschen das Vaterland nicht nur über der Partei, sondern auch über der allcrschünften Liebe, und „besaufen" tut sich ein königlich preußischer Gefreiter im Dienst und cmßer Dienst niemals. Anscheinend harmlos erfolgte die Antwort: „Gewiß, die Parole ist beute Hindenburn,." Keine Miene verzog der Gefreite, als hal>e er etlvas gemerkt, aber auch chere Jeanette tat, als toeun sie nicht ein Wässerchen hätte trüben wollen. Selbstverständlich war die Parole keineswegs Hindenburg, und der Gefreite, der nicht auf den Kopf gefallen war, dafür aber um so heißere Sehnsucht nach dem Eisernen Kreuz hegte, meldete die Geschichte gleich nach seiner Rückkehr und bat, einen bestimmten Posten beziehen zu dürfen. Einige Nachtstunden vergingen und es passierte nichts. Dann aber, so gegen 1 Uhr, tauchten gleich fünf „Feldgraue" auf, allerdings trugen zlvei Infanteristen Artillcriehclme. Unser Gefreiter: „Halt, locr — Patrouille: „Parole Hindcn- bnrg." — „Gut, passieren." — Und diese famose Patrouille passierte, bis sie außer Tehlveite prompt „in Empfang" genommen wurde. Diese „Patrouille" wiederholte sich sogar dreimal mit demselben Erfolge. Der Fang kxrr ausgezeichnet, denn es waren einige französische Offiziere und einige Geniesoldatcn zum Minenlegen, die unter dem Schutze der Nacht und des Regens ihre Sache auszuführen hofften. Der Gefreite bekam sein Eisernes Kreuz für die große Überlegung und Geistesgegenwart, die er in «schwerer" Stunde bewiesen hatte. So hat also die Parole „Hin» denburg" selbst in Frankreich gezogen. Allein mit der Liebe chere Jeanette war es aus und sie wird gewih bis au ihr seliges Elide die falschen Teufel hassen mit dem ganzen Haß einer französischen Patriotin. — Und das ist eine starke TosiZ. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u nte k Meteorologische Beobachtungen in Laibach Teehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 n»» j ^ Uli «« .«^V ^9U. Ab. 33 U 3 5 NO. mäßia Ream 1,>7U. F. > 39 81 1-9IANO. schwach! bewöltt 127-8 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur ^.irägt 4 5°, Normale 6 6«. Nachts beträchtlicher Schneefall. Gin Vollsmittel. Als solches darf der als schmerzstillende, Muskel und Nerven kräftigende Einreibung bestbekannte «Molls Franzbranntwein und Salz» gelten, der bei Gliederreißen und den andeien Fola.cn von Erkältungen allgemeinste und erfolgreichste Anwendung sindet. Preis einer Flasche K 2 —. Täglicher Versand gegen Post Nachnahme durch Apotheker A Moll, t. u. k. Hoflieferant, Wien, l., Tuchlaubrn 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmaile und Untelschrift. 5212 2 Günstige Gelegenheit!! Mehrere vollständig neue und garantiert ungebrauchte „OLIVER"- Schreibmaschinen Modell V. und VI., sind tief unter den» Preise abzugeben. Anfragen befördert unter Chiffre „Günstige Gelegenheit" die Admin. dieser Zeitung. 534 1° Štev. 104/1915. 728 3-2 Poziv. Podpisana c. kr. notarska zboruica pozivlja s tero Tße one, kteri menijo, da Brnejo na podlagi § 25. n. r. vsled svoje postavne zastavue pravico plaèilo svojih terjatev proti due 1. decerobra 1914 zamrlemu c. kr. notarju Gustavu Ontaben v Mokronogu iz njegove kavcije zahtevati, da iste ogl»»6 tekom šestib mesecev, t. j. najiialje do 4. oktobra 1915. 1." pri nji, ker bi ee po pretoku tega èasa ilrugaèe brea pzir* na njih terjatve izrocila njegova kavcija postavnim dedwem. C. kr. notarska zbornica za Kranjsko- V Ljubljani, dne 29. marca 1914. Zbornicni predseduik: Ivan Plantan 8. r. Laibachcr Zeitung Nr. 73 565 1. April 1915 Amtsblatt. 659 »ä D. Z, 7906/3» Kundmachung. Anläßlich der auf Grund der Vestunmungen der Verordnung des k. k, Handelsministeriums "om 3, Jänner 1899, Nr. 70.157 c>x 1898

/1s. 1914, Enrico v, Eggenlierger, Przemhsl, «r. 409 vom ?, Luigi Cauzer. Krinica; Nr. 252 ^°m?. Francesco ckjeler, Przemysl, Nr. 591 "vm 12./H. 1914, Ianlo Ferljuga, Przemysl; A- 82 vom 4./12. 1914, Franz Podbregar, c<, Trieft 3: Nr. 418 vom 3/12. 1914, «'"ich v. Richter. Trento; Nr. 2Z3 vom ?, N«?"'. Werner. Iglau; Nr. 68 vom Giuseppe "Mbro,lg. Cilli; Nr. 308 vom 9./12. 1914, ic?,V ^anelli. Triefte; Nr. 494 vom 5./12. I/^'.Niko Baule, Verlino; Nr. 449 vom Nlc. 4' H°ns Geisderger, Nuenos Anrcs; "r..U2 vom 29./5. 1914. Niccardo Gladulich. "Nerri; Nr. 754 vom 12./12. 1914, Joses "urscheuhofer, Pola; Nr. 74>'- 1^69 vom 1./11. 1914, Fiwmcna Vurami, ">w; Nr. 1216 vom 23/11. 1914, Alexander , ""vN°r<.evitsch, Bukarest; Nr. 56 vom 18/11. ^'4. Giuseppe Nechar. Cilli. ,„,. ^5."st 5: Nr. 244 vom ?. Nuggero Fon-marlt "'' ^^ ^ "°^ ^ Karl Albe, Vüller- i»i>..?^^^ 6: Nr. 190 vom ?, Peter Lolatelj, 3i"« "na; Nr. 265 vom ?, Giovanni Iuriovich, N«,°' ^' "^ vom 17/11. 1914, Oreste N'"' Z.nboj; Nr. 36 vom 15./12. 1914, Ar nr° ^'"' ^°la; Nr. 455 vom 2./7.1914, vom 28 / >n'^"^'' «uenoS Aures; Nr. 369 ?)orl; Nr 215.^' ^""a""° Rosa Zizzi. New-Nr. 37 vom ? ^°"' ^ Vietro Nadisich, Domzale; Nr 1^6 ^' ?""te Vernardi, Buenos Ayres; Nr. 121 vom^'«^^"le Negodi, Gliöngnös; Nr 494 vom 2 /m?^'" Hajdukovicu, Cettigne; Nr 450 vom ?',^"' ^"UioFelici. Brooklyn; Sebenico-N 31."^.^^, ^t°" ^rrovaz, Nt 3?5 vom 9 /,?''' ""viz Vctjet,Przemysl; P^emvsl Nr 7^ ^"' ^°"do «ecchiet. V"^ lN^i3."°''' -' Giuseppe Vechiet. Nr in3..',..? ^ """ ^' Peter Kmet, Laibach ; ^ 3. - ^"'""N'" Vattouaz, Dorna Vatra. Nr 7^ ^n, ? Ä'° Matarelli, Cattaro; Graz; Nr. 141 vom ?, Francesca dc Hohenlohc, Trieste; Nr. 24? vom ?, Eugenio Ziberna, Rogatiza; Nr. 38 vom ?. Fanin Huali, Gdinj; Nr. 421 vom ?. Marghcrita Almonsi, San Paolo; Nr. 514 vom ?. Johann Mlctus. Liudljana; Nr. 448 uom ?. Josef Pristov, Budapest. Trieft 12: Nr. 17 vom 11/7. 1914. Pietro Pirman, Buenos Ayres; Nr. 136 vom?. Vittoria Cattclan, Tanger; Nr. 94 vom 17./12. 1914, Nomano Tramarin, Lubiana; Nr. 24 vom I4./I2. 1914, Alexander v.Monar. Bielch; Nr. 185 vom 30./12. 19! 4, Ernesto Bataaelj, Graz; Nr. 178 vom 21./12. 1914, Ivan Cel, Przemysl; Nr. 78 vom 10./11. 1914, Matej Lipouec, Sarajevo; Nr. I uom 17./11. 1914, Giuseppe Veljet. Przemysl; Nr. 85 vom I6./11. 1914, Edoardo Prodan, Laibach; Nr. 388 vom 8./I2, 1914, Ginseppina Pregarz, Rizmanie. Avbazia: Nr. 254 vom ?, Zurovac I., Mostar; Nr. 88 uom 28./12. 1914, Charles Zalasli, Rome; Nr. 410 vom 6./12. 1914. Elena Ivanovic, Cattaro. Gürz 1: Nr. 231 uom 6./?. 1914, Fran° ciska Laga, Chicago; Nr. 781 vom 14./12. 1914, Dr. Emil Breziaar, Laibach; Nr. 274 vom 9./I2. 1914. Sirk Franz, Ljubljana; Nr. 974 vom 24./11.1914, Basilio Bmsa, Pola. G ö rz 3: Nr. 6 vom 26./10. 1914. Land» sturm.teritorrialbaon Wien Nr. 7, Brück L. Adelsberg: Nr. 173 uom ?, Antonij Kloc, Zuravica. Krainburg: Nr. 10 vom 22./11. 1914, A. Navuilar. Marburg. Oberlaibllch: Nr. 36 vom 10,/6. 1914, Ivan Jurjevic, Veograd; Nr. 49 vom 1./8. 1914, Pavl Oblak. Brambauer; Nr. 44 vom ?, Ivan zNesnik. Zalog; Nr 47 vom 27./10. 1914, Amodeo Mozin, New York; Nr. 51 vom 17./7. 1914, Johann Birtic, Chicago; Nr. 100 vom 30./10. 1914, August Nuter, .«ilielenseld. Laibach 1: Nr. 905 vom ?, Mustafa Ogic, Kiseljal; Nr. 526 vom ?. Franz Kovacii, Ljubljana; Nr. 1649 vom?. Iurij Kos, Granada ; Nr. 1006 vom ?, Nazimicrz Lagosz, Chotzin; Nr. 1657 a>om 11./1. 1915. Karl Velkaorh, Wien; Nr. 959 vom ?, Ludwig Aubell, Brcka. Laibach 2: Nr. 276 vom 2,/1. 1915, Andrej Bajde, Petrovarazdin; Nr. 69 Uom 9./12. 1914, Van I., Mers. Laib ach 5: Nr. 106 vom ?, N, Cizel, Udmatu. Lustthal: Nr. 35 vom 10./8. 1914, Egy. dius sslemelicic, CoNinwood; Nr. 18 vom 1I./2. 1915, Matcse Alojz. Spital, llnterloitsch: Nr. l? uom ?, Jakob Furlan, Newyork. Novigno: Nr. 4 vom ?, Giorgio Pa^ liaga. itlageiifurt; Nr. 81 uom I4./1. 1915, Giovanna Eapel, Trieste; Nr. 194 vom ?, Iosip Zgrablic, Essegg; Nr. 2 vom 15./6. 1914, Paliaga Domenico, Chile, Cap odistria: Nr. 381 vom ?, Giacomo Puzzer, Costabona; Nr. 339 vom ?, Narciso Vascoto, Pola. Nabresina 2: Nr. 56 vom ?, Anton Faganel, Nabrefina. Pola 1: Nr. 673 vom ?, Josef Steiner, Salzburg; Nr. 524 vom ?, Ioso ttristo Sauta Fe; 3n-. 324 vom ?, FranzMa Gresonit, Rottenbllch; Nr. 591 vom 7./12. 1914, Si-rovich G., Zelenila; Nr. 73!^ vom 25,/12. 1914, Fran.^ Fabiancic. Cilli; Nr. 446 vom ?. Miliuoj Raspica. Cepin; Nr. 665 vom ?, Vin» cenzo Bon, Laibach. Pola 2: Nr. 193 vom ?, Anna Leva, Buzet. Pola 3: Nr. 425 uom 23/9. 1914, Gi» anni Furlan, Bahia; Nr. 456 vom ?, Marcuzzi Francesco. Triefte; Nr. 284 vom ?, Martino Sagar, Laibach; Nr. 568 uom ?. Antonio Vosich, Graz. Pola4: Nr. 131 vom 16./12. 1914. Giuseppe Radvicovich. Kecskemet; Nr. 500 voiu 9./I1. 1914, Salata Francesco, Runaszombat; Nr. 280 vom ?. Petar Budimir. Nibarlt. Parenzo: Nr. 285 vom ?, Matteo Pri betich, Laibach; Nr. 280 uom 12./I. 1915, Enrico Zustovich, Pola; Nr. 339 uom 30/1. 1915, Antun Vellenik, Zara; Nr. 136 vom 7./1. 1915 Enrico Zustovich, Marburg; Nr. 18 vom 5/1. 1915, Antonio Parin, Lubiana. Postanweisungen. Trieft 6: Nr. 1927 vom 18./12. 1914, Ios. Fortuna, Zvornil. 10 X. Trieft 7: Nr. 2613 vom 18,/12. 1914, Paul Schick. Frieberg, 12 K 82 k. Trieft 13: Nr. 392 vom 21./12. 1914, Laurencic Gms., Pola, 20 Ii; Nr. 2781 vom 23/12. 1914, Antonio Crisai, Pola, 6 X; Nr. 4226 vom 23./12. 1914, Wilh. Diseher, Soforek, 1 X. Pola 1: Nr. 15829 vom 28/11. 1914, Nagy Mihalyne, Arpad. 5 Iv 88 u. Pola 2: Nr. 2555 vom 11./12. 1914, Irma Ciuti, Trieft 8 k 90 l,; Nr. 1736 vom 4./6. 1914, W. Buchwald, Marienberg, 1 X; Nr. 2314 vom 6./7. 1914, Tusettu. Venezia, 3 li 76 d; Nr. 7439 vom 12./1. 1915, Re» daction Fotograph, Äunzlau. 1 li 60 b. Pul a 3: Nr. 2467 vom 13/1. 1915, Redaction ?, Temesvar, 2 X 50 u; Nr. 1524 vom 7./1. 1915, Anton Nrajlovii. Laibach, <; X; Nr. 4459 vom 27./12. 1914, Ferluga, Trieft. 10 K. Grado: Nr. 178 vom 6,/8. 1914. Günther, Zlazow, 100 X; Nr. 213 vom 8,/8. 1914, Günther, gloczow, 60 X. 708 Št. 102.a. o. za 1. 191f>. Razglasilo. Po § 60 zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 z 1. 1888, je c. kr. deželna koiniaija za agrarske operacije na Kranjskem v zvršitev: 1.) Nadrobne razdelbo pod vlož. St. 137 in 139, k. o. Velike Lipljeno vknjiženih skup-nih zemljišè, 2.) nadrobne razdelbe pod vlož. št. 28 iu 33, k. o. Staravas vknjižonih menjalnih senožeti, 3.) uredbe glcde užitnih in oskrbovalnih pravic na pare. St. 55, k. o. Stranßkavas, 4.) nadrobne razdelbe pare. St. 99 k. o. Stranakavas postavila gospoda c. kr. komi-sarja I, kot c. kr. krajnega komisarja za agrarske oporacije. Uradno poslovanje tega c. kr. krajnega komisarja se priène takoj. S tem dnevom Btopijo v veljavnost dolo-èila zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. št. 2 iz 1.1888, glode prißtojnoßti oblastev, potem nepoBreduo iu posredno udeleženih, kakor tudi izrocil, katera ti oddado. ali poravnav, katere sklenejo, naposlod glede zaveznosti pravnih naslednikov, da morajo pripoznati zaradi zvršitve agrarske operacijo U8tvarjeni pravni položaj. V Ljubljani, dne 16. marca 1915. C.< kr. dožclua koniisija za agrarske operacije na Kraujskem. Z. 102/A. O. äe 1915. Kundmachung. Gemäsj § 60 des Gesetzes vom 26. Ol. tober 1887, L. G. Al. Nr. 2 ä« 1888, hat die t, l. Landeslommission für agrarische Ope-rationen in Kram behufs Durchführung: 1.) der Spezialtcilnng der unter G. E. g. 137 und i:i9. zr. G. Großliplein. verge, währten Gemeinschaftsgrknde, 2.) G. E. Z. 28 und 33, K. G. Staravas, vergewahrlen Wcchselwiesrn, 3) Regulierung der Venühungs' und Verwaltungsrechte hinsichtlich der Parz. Nr. 55, K. G. Stransla vas, 4.) Spezialtcilung der Parz. Nr. 99, K. G. Tlranska vas als l. l. Lokallommissär für agrarische Operationen den Herrn t. l. Lokal-kommissär I, bestellt. Die Amtswirksamkeit dieses l. k. Lokal' tommissärs beginnt sofort. Von diesem Tage angefangen treten in Ansehung der Inständigkeit der Behörden, dann in Ansehung der unmittelbar und mittelbar Be> teiligtcn, sowie der von denselben abzugebenden Ertlänulgcn oder abzuschließenden Vergleiche, endlich in Ansehung der Verpflichtung der Rechts» Nachfolger, die behufs Ausführung der Agraroperationen geschaffene Rechtslage anzuerkennen, die Bestimmungen des Gesetzes vom 26. Oktober 1887, L. G. Bl. Nr. 2 ds 1888, in Wirksamkeit. Laibach, am 16. März 1915. K. k. Llludeslommission für agrarische Opera» tionen in ittain. 083 3—1 T 6/15/1 Uvedba postopanja, da se mrtvim proglasita Franc in Franöiöka Bizjak. Franc Bizjak iz Gorenjih Ponikev št. 12, preje iz OreSja pri Colu, rojen 4. aprila 1843, in Franèiška Bizjak od ravnotam, rojena 12. septembra 1848, sta popolnoma izginila. Franc Bizjäk je bil leta 1866 v vojni in ga po tej vojni ni bilo veè domu; FranÈiška Bizjak pa je zapu-stila leta 1869 dom in se od tedaj ni veè vrnila na dom stariŠev. Ker utegue potemtakem nastopiti zakonita domneva smrti po zmislu § 24., St. 1 obÈ. drž. zak., se uvaja po prošnji Tomaža, Štefana in Autona Bizjak, prva dva iz Krušnjega vrha, zadnji iz Starega vrha, vsi po dr. An-drejn Kuhar, c. kr. notarjn v Treb-njera, postopanje v namen progla-sitve pogrešanih mrtvim. Vsakdo se torej pozivlja, da sporoèi sodišeu ali skrbniku gospodu Francetu Hušu, županu v Trebnjem, kar bi vedel o imenovanih. France in Franèiška Bizjak se pozivljata, da se zglasita pri podpisanem sodi&èu ali mu na drug naèin dasta ua znanje, da Še živita. . Po 12. aprilu 1916 razsodilo bo sodišèe po zopetni prošnji o progla-sitvi mrtvim. C. kr. okrožno sodišèe v Rudolfo-vem, odd. I, dne 22. marca 1915. 684 E 17/15/4, E 18/15/5 in E 16/15/6 Dražbeni oklic. Pri tem sodišèu v sobi št. 7 bo na pod8tavi odobrenih dražbenih pogojev : a) d n e 1 4. a p r i 1 a 1 9 1 5 ob 10. uri dopoldne dražba nepremiènine vl. St. 60 k. o. Radence, obstojeèe iz hiše, a hlevom, skednjem, in zidanice ter iz vrta, njiv, gozda, stelnikuv in kosenic in nepremiènine vl. št. 6H iste kat. obèine, obstojeèe iz košenice ; b)dne 14. aprila 1915 ob 10. uri dopoldne dražba nepremiènine vl. št. 185 k. o. Vrh, obstojeße iz hiše, skednja, hleva, kasèe, svinjaka ter iz njiv, košenic, vinogiadov, vrta, stel-nikov in gozda, nepremiÈnine vlož, št. 18G iste kat. obèine, obstojeèe iz košenice, vrta, njive in vinograda ter uepremiènine vl. St. 187 k. o. Vrh, ob-stojeèe iz trtja, vrta, njive, koš^nice in zidanice; c) dne 21. aprila 1915 ob 10. uri dopoldne dražba nepremiènine vl. št. 22 k. o. Vinjivrh, obstojeèe iz hiše, skednja, hleva, kašèe, svinjaka, njiv, travnikov, stelnikov, gozda, vino-gradov, in vrtov h kateri spada kot pritiklina 1 star voz, nepremiènine vl. št. 28 k. o. Vinjivrh, obstojeèe iz hišice, vrta, njive, kosenice in stelnikov, nepremiènine vl. St. 187 iste kat. obèine, obstojeÈe iz njive, kosenice, gozda in stelnikov, nepremiènine vl. št. 210 iste kat. obèine, obstojeèe iz njive in pašnikov ter nepremiènine vl. št. 129 k. o. Petrovavas, obstojeèe iz stelnika. Cenilna vrednost je doloèena pod a) na 2G90 K 06 h, pod b) na 6799 K 76 h in pod c) na 7289 K 12 h. Najmanjši ponudok pa znaša pod a) 1799 K 37 h, pod b) 4533 K 18 h in pod c) 4829 K 41 h. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe èrnomelj, odd. II, dne 8. marca 1915. 688 E 6/15/11 Dražbeni oklic. Po zahtevanju Hranilnice in poso-jilnice v Cerknici, zastopane po Francu Kanduèu, kaplanu v Cerknici, bo dne 2 6. aprila 19 15 dopoldne ob 10. uri pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi st. 7, dražba zemljišèa vl. at. 6 kat. obè. Staritrg, obstojeèega iz hiše, njive in vrta. Nepremiènini, katero je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 4550 K. Najmanjši ponudek znaša 2275 K; pod tem zneskom so ne prodaje. Dražbene pogoje, ki se s tem odobre in listine, ki se tièejo nepremicnin (zemljiško-knjižni izpisek, hipotekami izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike itd.) smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 1, med opra-vilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpo-zneje v dražbeiiem obroku pred za-èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle uveljaviti glede nepremiönine same. 0 nadaljnjih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiÈnini pravice ali bremena, ali jih zadobö v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj ozna-menjene sodnije, niti ne iraenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-šèenca za vroèbe. ., TT C. kr. okrajna sodnija Lož, odd. 11, dne 23. marca 1915. Laibacher Zeitung Nr. 73_______________________________566______________________________________1. April 1915 ____________ Kur echt, Z™a ied« , ¦ ¦¦ —mpM|^MM ? Schachtel |AJfl||*$ OAifJ lf^CT*^W^^^^^B und Jodes Pulver A. Molls iirlOIl 4j y 101| IW^ sm*1 \JA *1 JPB Schutzmarko und Unter- ' l^^jl^^l^^^^jU gchrift trägt. Moll's Seidlltz-Pulver sind für Magenleidende ein unübertreffliches Mittel, von einer den Magen Kräftigenden und die Verdauungstatigkeit steigernden Wirkung und als milde auflöaendße Mittel bei Stuhlverstopfung allen drastischen Purgativs, Pillen, Bitterwässern etc. vorzuziehen. — Preis der Orlglnal-¦ohaohtel K 2-~ WT* Falsifikate werden gerichtlich verfolgt. ~*W ^--------------_-------- Wni, ecfit9 wenn jede srfiilktlsXiirjiTcini wßin nüit : —————™— FiMcbe |i^^E^^^^^^^^J*Ultff Will U.. . ; A. Moll'« Schutzmarke trägt um! ^— I.. ¦——¦' mit Bleiplombe verschlossen ist. 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Die Pachtbedingnisse liegen hieramts zur Einsicht auf. Die Pachtbewerber wollen schriftliche Offerte bi» /um SO. April 1915 hieramts überreichen. Vermögensverwaltnng der Stadt Gottschee. null. \\ iilini 1 oder 1 Zimmer und Küche. Gefällige Anträge erbitte sofort an Frau Belfert, Wiener Straße 63, Tür 3. Zu den Osterfeiertagen empfehlen feinste 723 3—2 Kinder-Kostüme and Knaben-Gambetta mit Brischeshosen sowie Herren- und Damenkleider in reichster Auswahl. Laibacher (trüber Englisches) Kleidermagazin Laibaoh, Mestni trg Hr. 5-6 Hlleinstehende Dame suoht zum Augusttermin sonnseitige Wohnung Parterre oder I. Stock, mit zwei Zimmern samt Zugehör. Gefällige Anträge an die Hausverwaltung am Bain Mr. 18, I. Stook. 726 3-2 M3EÜÜ an Personen aller Stände (auch Damen) schnell nnd diskret, Ratenrückzahlnng. Pawelec, Bankgeschäft, Wien, XVI., Lerchenfeldergurtel 23. 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P a 12 s e. 3.) a) Chopin: Nocturne, Des-dnr; b) X.isst: Taranteile Venexia • Napoli. Emmerio Krls. 4 ) a) Mozart (1756—1791): Menuett. Zum «mcnmal *; Beethoven (1770-1827): Contre-Tanz. » » v . Hft„. Un- c) Hummel (1778-1837): Alter Tanz. > > treie Bearbeilwf d) Dussek (1761-18 2): Alter Tanr. » i^^JitZr e) Oosaek (1733-1824): Rigaudon. > > Burmewr. f) Sarasate: Zigeunerweisen. » > Plätze zu Z 5—, 4—, 3'—, 2'—, Stehplätze Z 1*20 in der Bnoh- -aiwi Mnaikalienhandlung Eleinmayr & Bamberg. 6ö3 3-2 Inserate in unserer Zeitung haben deo grittei Erfolg! Vr»ck «nd Verl«g v,n Jg. v. Kleinmayr ^ Fed. Vamberg.