P?»I« oin 1«» sie. ISS «I«», 12. JuN ISZSi M0OG»WMO» »sd«»««,. SM«,»«! (s, «A. «7B «««»« v«e«»»«i «M «»§» ^»«W» «t»ch »til-itt«» w >«oa«Ko. o-iq«» ««« G >. tz» ^UsÄb»v» «It. « t» ^ dt» S Ul>. «lesOi» «I»k« MMmrMma Die ftaatNche Aufflwt über die Gemeinden Das Grnudprinztp der Neuorkmia,i unserer Vern>altung ist eine weitgehende Autonomie. Tie Bevölkerung soll in weit^steui Make zu den öffentlichen GesäiSften herangezogen werden und soll in gebotener Z^rei« heit und nnch bester Einsicht an dem Wirten für öie 5^ntoressen der Asssssmeinleit mltbcftimineni» Anteil nehmen. Allein dieser Telbstirerwaltunfl sind Grenzen gezoqen, n.cl che durch die Interessen der staatlichen Gesamtheit erboten erscheinen. Dieses Prinzip kommt auch im Gemeindegeseh zum AuS. druck und zur AuSwirtung. Die l^^'meinde ist keine vom Staaite lossielöstc Organisation, sie hat sich als grundlegende, unterste Ein» heit in den Verwaltungsbau des Staates einzulilgen und unterliegt dnh^'r natnrgc-mäk der Kontrolle und der Oberleitung d?r hök^ven VerivaltunWnstanzen. Der Umfang und das Ausmcib der staatlichen Aufsicht ist im Gesehe geregelt und erscheinen die Rechte und Pflichten der Gemeinde gegenüber dem Staate sowie auch gegenüber dem Einzelnen fest^legt. Das staatliche AufsichtSrecht äußert sich namentlich auf dem ^biete der Wirtschaft. Die Art, in welcher die ??unktion des Staates hinsichtlich des jOrlil^n Voranschlage?, des Rechnun<;AakschlusseS sowie ijberhaupt hinsichtlich der kommunalen Finanzverwal-tunq und Gebarung ausgeübt werden soll, haben wir an dieser Stelle schon auSMrlich besprochen. Es erilbrigt aber noch, die 'ill' gsmeinen Bestimmungen über die Staats» aufsicht in allen anderen Belangen darzulegen. Darüber ist zunächst zu sagen, das; die gesamte Tätigkeit der autonomen Gemeindeorgane und die f^ü'hrung sämtlicher Geschäf. te, welche den Wirkungskreis der G?m<'inde bilden, dieser Aufsicht unterliegt. Der Staat übt sein Re5)t in erster Linie durch den Bor stsher der zuständigen BczirsSbehörde auS. Diesem ist daher das Recht eingeräumt, an den Sitzungen des GemeindeauSschusses teilzunehmen. Die AufsichtStehörde kann jederzeit die amtliche Täti^eit der kommunalen Orgnn? und Angestellten einer Ueberprüfung unter zics>en, nius^ aber wenigstens einuml im re die Kassen, und RechnungSrevislon durchführen. Die Gonleindevertvaltunfl hat die Pflicht, eine vom Gemeindelvrsteher und vom geschäftsführenden Funktionär ord-nungSniähifl gefertigte Abschrift des Proto. koNeS einer jeden Gemeinl^uSschusi'itzung binnen acht Ta^en der Aufsichtsbehörde vorzulegen. Die^e hat die gefaxten Veschlüsse zu überprsifen und die Ausführung eines gesev-widrigen oder den MÄungSkreis der Ge' meinde überschreitenden VesÄusseS zu sistie-ren. Die diesfällige Entscheidung muß die Bezirksbehörde binnen aon der Gemeinde zu diesem Z^vecke die unrerzilgltche Vorlage aller nowx'ndigen Akten und Behelfe fordern. Die vorerwähnte achttätige Frist ist na turgemiäk erst von der Vorlage des angefor. derten Aktenmaterials an zu rechnen. F^hlt sich der lV.^meindeattSschnß durch die l5-ntsrl'l'idung der Ve^^irk^s'l'liörde s'eschwi'rt. so steht ihm Kinnen 1/» Togen das Recht der ^iervier!el von Suilak gab am SainStag die Gattin deS Maurermeisters Albrizzi auf ihren Mann Angelo, als er spät abends nach .?>ause kam. einen Revolverschuh ab. Da der Mann noch lebte, schnitt sie ihm mit ein^m Messer den Hals durch. Die Mörderin »vurde verhaftet. Ursache des Mordes ist Eifersucht. Vor fünf Jahren hatte ein Bruder der Mörderin ebenfalls aus Eifersucht seine Gattin durch fünf Messerstiche getötet. Gataftrophale Ueberschwemmungm im nörblichen Siebenblirge«. B u k a r e st, w. Juli. Im nördlichen Siebenbürgen haben anhaltende Regengüsse katastrophale Ueberschweminungen hervorgerufen; gegen lM Dörfer stehen unter Wasser. Zahlreiche ?>äuser wurden zerstört und fünf Personen getötet. Drei kleine Badeorte sind durch die Fluten von der Außenn'elt abgeschnitten, so daft V00 Badegäste ohne Nahrungsmittelzufuhr sind; an den RettungS arbeiten beteiligte sich auch Militär. Autounglück. Zagreb, 10. Juli. Samstag nachmittag stieß der Grundbesitzer EmilBacoka mit seinem Auto auf der Fahrt nach Crikvenica unweit von Vrbovsko gegen einen Schotter-Hausen. Der Wagen überschlug sich und alle drei Insassen wurden schwer verletzt. Emil Bacoka erlitt Beinbrüche und innere Verletzungen, der portugiesische Honorarkonsul Industrieller.Ehrmann einen Rippenbruch und eine Gehirnerschütterung, und Frau Bacoka schwere K^opfverletzungen. Athen, U. Juli. Es scheint, daß die nach den Saloniker Ersatzwahlen entstandene tnuerpolittschc Spannung zwischen der Regierungspartei und der Opposition nachgelassen hat. Ins-l'osondere dürste die Unterredung zwischen <^enl Ministerpräsidenten TsaldariS und dem OppositionSfi'chrer Papanastasiu viel zr'r Entspannung beigetr^?gen haben. Die Oppos fition forderte von der Regierung, daß inl Hinkunft ohne Befragung des Parlaments nichts geschehen dürfe, ebenso dürfen dis verfassungsmäßigen Kompetenzen der Re^ gierung nicht überschritten werden. Tialda^ ris soll der Opposition die Zu'icherung siegeben haben, daß er den Senat nicht abschaffen Vierde. Die Volksuniversität in Beograd. —O— Im vergangenen Jahre l^iurde de? Prachtbau der Volksuniversit^ät in Beograd, eine Hinterlassenschast des grossen Wohltäters Kolarac, eröffnet. Nun ist das ersti Lehrjahr abgeschlossen worden. Aii!? d.'nt dieser Tage veröffentlichten ?ittsweis iü zu ersehen, dust verschied-l'ne Vortrage staU" gesunden haben, die zusamnien von ^^örern besucht wurden. Für die große ^Kapazität der Volksuniversitcit deutet es noch, daß inl Verlaufe der vergangenen acht Monate 180 verschiedene künstlerische V'ranstcil-tung^'n, Znnlphonieson^erte, Theateraufsiih-rungen, Solovorträge und andere Kultur^ lcistungen produziert würden, die eni Publikum von nahezu l.'?0.000 Personen angezogen haben. P a r i s, 11. Juli. Der Vorsitzende des Biiros der Abrüstungskonferenz. Arthur 5^enderson. ist in Paris eingetroffen und batte beute eine längere Unterredung n?it dem Ministerpräsiden ten Daladier und dem Außnminister Paul-Boncour. Wie verlailtet, wird .Z kaum .^40.<)lX) hl und iin laufenden IalireS wird er auf 250.000 hl veranschlagt. ls).N> betrugen die Gesamtgewinne der Braiiereiett 1k Millionen Dinar, 10:^2 werden bereits 4 Millionen Defizit ausgewiesen. Bvefenbeeichte Zagreb, 11. Juli. Devisen. Paris 20.1s^i'), London 17.10, Newlwrk .'^54.5)0, Mailand '_'7..'^.'», Berlin 12Z.-M, Wien 58..'^, Prag 15).:^?. L j u b l j a n a, N. Juli. Devisen. Berlin Zürich 111.'^.^.^». London 180.10—100.70, Newnor? .'^009.71—.W:^0.07. Paris 223.71—251 Prag l.70—170.05), Trieft Z02.K^-^ .W5'.08. Wien sPriv.) 8.00. iveitcren acht Tagen entweder in Stattgebung der Behöride die angefochtene Entscheidung aufheben oder die Akten unter gleichzeitiger Verständigung der Geineinde an den Verlvaltungsi^erichtShof leiten kann, welch let.Uerer endgültig ents5ieidet. Wenn der Banns die Akten nicht in der vom Gesetze bestimmten Frist dem Verwaltungsgerichte vorlegt oder n>enn dieses seine Entscheidung nicht binnen Monatsfrist vom Einlaitfstagc an fällt, erwächst der angefochtene Beschluß; des GemeiIldeausschusses in Rechtskraft nnd es steht seiner Durchfiihrung nichts mehr im Wege. Bechlüsse jedc'ch, welche lm nvrges6)r!ebc-nen In-stanzemvege für nichtig erttärt oder für welche bt« vom Vesetzie geforderte hö- here Genehlnigung nicht erteilt wurde, dürfen nicht zur Durchführung gelangen llud ist die Aufsilhtsbshörde iin Bl^arfe.ftille oer-pslicbtet, deren etiva versuchte Durchiühruitg init den gesetzlichen Zwangsmittelil zu ver^ lnndern. Dii' Aufsichtslbehörde hat serner dorauf -u >ich>ten, daß die Genieiilde die ihr ooin Gesetze auferlegten autononie,! Auf.Tal^n ooll erfiMe. Wenn eine Vernachlässigung der Pslichten oder eine Taumseligkeit wahrge« nonnnen wirb, ist diiriiber dem Banns Be«^ richt zu erstatwn. Sollten Vorstellungen und (s-rniahnungen der »>orgese!,sen Bebk^rde sei, lens der Gemeindeeraane keine B^eachtisng finden, so hat der Banns der Geineinde durch Entscheidung dö,». VornLch«— ^ Ar- l'eiten aufzutragen, (^'gen die Entsctie «düng des BanuS knnn der l^nieindeaikoslnis? d!e Beschwerde an den zilstiindiiien '^kessortmi-uister richten, ein weiterer ^^iecht.^zug ci^ier ist ausgeschlossen. Wenn die (^'enleinde auch dann der ihr auferlegten Pflicht nichj nach-komnlt, wird die endgültige b'nts?!ieidung irach den Versck'riftell des l^'^.'set^es über das allgeineine Venvaltullgsverstil,ren durchae-führt. Dt?s zu>lingsin>is^ige Vollzitgörecin >1 Vilich sür die Angelegenlieiten des iibertragenen Wi»-kungskreises vorge'eln'n. Wenn i^ie l^^e« ineine die ihr diNtii t^>esetze oder aesel'Ii-lic >ier^>rdnuiuieu i'il'ertrageneii l^e'<->'^ste de^ staatli.'l^en VeriVl^ltung nics't dinchfülirl. se können dieielt'en von der ^^lufminslvhl'rdc» AMwoch, den 18. ZuN 1VN. ^ .Mariborer Zettung' Nummer 7W. auf^ Kosten der Gememde vluzgenommen wev Dem Vmnls ist vom Gesetze die jUÄerwa» chunq (^meindcn hinsichtlich der Perso-nalfraqen haben. Wird eine Gemeindevertretung aufgelost, so hat die Aufsichtsbehörde aus der ^Ml d^r Gomeindewähler einen einstiveiligen Vern>altungsausschnß zu bestel 'len, dessen Zuständigkeit jedoch auf die lau-- fenden l^chäste beschränkt ist. Dieser Aus-^schuß dcrrf daher weder eine Veräußerung von l^jemeindegut, noch eine VelastANg der Gemeinde, eine Einführung oder (Erhöhung s?0kl Umlagen beschließen, noch d<'finiti.'e Er--nennungen von Angestellten iiornehmeu. . ?llle vorstehenden Verfügungen trifft die MMndige Aufsichtsbehörde in Ausübung ihres gesetzlichen Aufsichtsrechtes von amtsivc^ gen. Die vrgeset^te Z^örde hat aber auch dann in ^^uirktion zu treten, wenn Rechte Einzelner tangiert sind und jion diesen die Beschwerde erhoben wird. l^gen Entscheidungen des Gemeindeaus-schusscs steht jedem Betroffenen der Rechts' weg an die staatliche Aufsichtsbehörde o^sen. 7^ühlt sich eine Peri.'n dnrch eine VersÄgung -des l^meindevorstehers oder ^<'r Genieinde^ ^Verwaltung beschwert, so ist, wenn es iich um eins Angelegenl)eit des autonomen Wir' fungskreises und nicht uni eine Verfügung auf dem s^ebiete der Gen^einde^mlizei 77) l>ondelt, vor Einreichung der Besch^ner^ in das staatliche Antt in einer achttägigen ?^rist der Anspruch zu erheben. u>elcl>em die Gemeindeverwaltung stattgeben oder -hn dem l^en,eindeausschusse vorlegen kann. Erst gegon die (Entscheidung dieses Ovganes findet der Rechtszug an die Staatsbehörde statt. liegen Verfügungen alsgen^einer Natltr, wele:t>e nicht eine einzelne Person betreffen, 'ist jedes s^euleindenntglied den Anspruch oder die Beschioerde zu erheben berechtigt, ivvlches der Meinung ist, daß diese Verfügung den (^setzen >oder gesetzlichen Anordnungen zuwiderläust. Solche allgemeine Ber fügungen müssen durch Anschlag am weindehause binnen drei Tagen rerlautlart werden und hat die Affiche fünf Tage zu dauern, worauf die Rechtsmittelfrift zu laufen beginnt. Wenn für die Verlautbarnni? auch andere ??ormen ortsi'chlich sind, so sind auch diese, jedoch in der gleichen Zeit, wahr-zune'bmen. Auf diese Weise ist Vorsorge getroffen, daß keineni l^emei::demitgliede die K^entnisnahme solcher Entscheid-ungen und Verfügungen, gegen 'uvlche ein Re^snnttel zulässig ist, entzogen uvrde. Die staatlichen Behörden sind soinit durch das l^set» mit allen erforderlichen .^'andha-ben verschen, welche eine allseitige Neber-Prüsungsinl^gli6>keit der komnuinalen Tälig keit gelvährleisten. Dadlirch ist der notwen' dige Zusamuienhang der einzelnen Venval-tnngseinbeiten untereinander und mit d?r staatlichen Totalität sichergestellt. D. S. A. Wie man ln DwMlm Vte Staatsftmmzen ln Srdming dütt Die Regierung hat Banknoten im Werte von 10 Millionen Goldfranken einziehen und verbrennen lassen. Dle versandete WWK. Ohne Ziel und ohne Programm / Ferien nach 14 Tagen als nächste .Verhandlungsetappe" stand des Postamtes von Bylo? weigerte fich, das Postg^ude, in daS schon Wasstr eingedrungen war, zu verlassen; während der ganzen Nacht leitete er telegraphisch und telephonisch von seinem Anitszimmer aus die ! Rettungsarbeiten. Nach seiner letzten Mittelung steht er mit deni Telephonapparat auf einem Sessel, den er auf den Tisch gestellt hat; das Wasser reicht ihm bis zur Brust. Die Eisenbahnverbindung mit Rumänien ist unterbrochen; bisher wurden im Katastro« phengebiet 300 Verwundete geborgen und abtransportiert, 2000 Personen sind obdachlos geworden. Nach den heute vormittag eingelangten Berichten fällt das Wasser, so daß der Höhepunkt der Katastrophe überwunden sein dürfte. Litwlninv wird für den Friedens-Robelpreks kandidiert. Moskau, 10. Juli. Nach russischen Pressemeldungen soll der russische Außenminister Litwinow aussichtsreicher Kandidat für den Nobel-Friebi'nspreis sein. Als Begründung für die Verleihung wird Litwinows Tätigkeit in London beim Abschluß der zahlreichen Nichtangriffspakte altangegeben. L ondo n, 10. Juli. Die mit allseitigem Interesse erwartete Sitzung des Mros der Weltwirtschaftskon« ferenz iift auch heute so zu Enide gefüihrt worden, daß eine klare Entscheidung über das künftige Arbeitsprogrannn mit besonderer Berücksichtigung der wShrungspoliti-scheir Fragen ausUieb. Es wurde lediglich ein Beri)verden angewiesen, ihre Tätigkeit einzustellen. Sie werden zusammenfassende Darstellungen ihrer bisherigen Beratungen und Arbeiten geben, damit die bislang erzielten Teilergebnisse nicht verloren gehen. Das weitere Arbeitsprogra'mm des Finanz» und des Wäihrungsausschusses ist auch noch nicht entschieden. Der Au^ö^ß wird inorgen nachmittag um 4 Uhr unter dem Borsitze des amerikanischen Semtors Cox zusammentreten, um einen Redaktionsaus-schuß einzusetzen. Dieser Ausschuß wird dem Büro der Konferenz einen bricht über die weiter zu behandelnden Programmpnnkte vorlogen. Morgen tritt außerdem das Büro noch einmal zusainmen, um den Bericht deS Rl^aftionSkomitees entgegenzunehmen. Man hat in Kionferenzkreisen den Ein druck, daß das Büro, bewogen von der Aussichtslosigkeit iveiterer Ar^iten, bestrebt ist, die Konferenz noch etwa 14 Tage in.die Länge zu ziehen, um sie dann in die Ferien schicken zu können. Das Lltteil im Vrozeß gegm die Maer „uftaii" Der Haupianyeklaqte Jnraj Rnkavina zum Tode verurtM Äeogra d, 10. Juli. .^eute um N nor.nittags wurde vom Staatsgerichtshof zum Achiltze des Staates das Urteil im Prozeß gegen den Likaer „usta^i", die Vkeuterer der Lika, gefällt. Die Anklage legt den Angeklagten zur Last, Mitglieder einer im Auslände gegründeten terroristischen Vereinigung gewesen zu sein, die sich die gewaltsame Aenderung der Politisch^ Zustände in Jugoslawien zum Ziele setzte; auszerdeni hätten die Angeklagten Höllennmschinen gelegt, Waffen aus dem Ausland geschmuggelt und unter die Beröl' kerung verteilt. Das Urteil lautete: Der Hauptangeklagte Iuraj R u k a v i n a wird zum Tode verurteilt, Ivan Rukavina zu drei Iahren schweren Kerker und Ehrverlust auf die Dauer von Ü Jahren, Leopold Super zu 30 Jahren Kerker und dauerndem Ehrverlust, Ivan Wramoviö zu 1d Iahren Kerker und dauerndem Ehrverlltst, Jerko Sudar zu lebenslänglichem Kerker und dauerndem Ehrverlust. Dane Babiö zu 9 Monaten strengen Arrest, Jos. BuNiö zu 10 ^hren Kerker und dauerndem Ehrverlust, Iure l^ziö zu IS Jahren Kerker und dauerndein Ehrverlust. Sämtlichen Angeklagten wurde die Untersuchungshaft eingerechnet, so daß Dane Babiö, der zu neun Monaten Arrest verurteilt.wurde, sofort in Freiheit gesetzt wurde. Die Mtangeklagten Josip Super und Pcvle Bariä wurden freigesprochen. Iteue ltorresponden^kten Mit Landschastsbildern zweck» Propagierung des Fremdenverkehrs. B e o g r a d, 10. Juli. Der Verkehrsminister gab seine Zustim-nlung zur Ausgabe von Korrespondenzkarten n,it aufgedruckten Landsc^ftSbildern. Der Preis pro Karte beträgt 0.75 Din. vrönlandflug Lindberghs. N e w y o r k, 10. Juli. Oberst L i n d-bergh hat in Begleiwng seiner Gattin am Sonntag seinen Grönlandflug angetreten. Er beabsichtigt, die beste Flugverbindung Europa—Amerika ausfindig zu machen. Ein dttnisckier 180V-Tonnen-Dampfer, der Proviant und Benzin mit sich führt, befindet sich seit einiger Zeit in der Gegend von Labrador. Oberst Lindbergh und seine Gattin sind Sonntag 8 Uhr abends ?^wyor' lat, Vrafldent NooftveN glbt ftine SnstniMonm an Bord I«n«r lyncht «vS der IiWosl. radikale« VmierndemokrMie. B e o g r a d, 10. Juli. Mit Rücksicht auf die bevorstelienden Ern-teavbeiten und die Wahlen i,n Vrbas- lind Morava-Banat wurde der für den 23. Juli nach Beogntd einberufene große Parteitag? der Jugoslalvischen radikalen Bauerndenw-kratie zu einein späteren Zeitpunkt airfge-schviben. Diese Vertagullg steht in keinen» Zl^ammeichange unt deni für den 20. und 21. d. M. einberufenen Parteikongreß der Jugoslawischen radikalen Bauerndemol^atie. Die Ueberfchwemmungskataftrophe w ltar-pathorußland. U n g v a r, W. Juli. In dem von der Ueberschweiniuungkatastrophe am schwersten betroffem'li Ort Vvlok sind von den '^l'0 Häusern des Ortes SSV eingWrzt. Der Bor- Der Besuch Norman D a v i S an Bord der Präsidentenyacht „Amberjack". Der Sonderdelegierte des anierikanischen Präfidenten fiir die WsltwirtschaftSkonferenz in LiMdon sprach sich mit seinem Chef auS. MsttSo'ch,' den 12. guN lSA." » Mariborer Zeitung* Nummer 183. das andere ist die Gutenberg-Bibel, die für ein?en Preis von 21,A)0 Pfund in den Besitz der Aale-Uni versttüt übergegangen ist, und die nach wie vor jsden Rekord hält. Den uner»anscht«n Liebhaber erfchoffe». P a l e r m o, 18. Juli. In Monreale wurde eine Frau in der Nacht durch ein Ge» räusch auf dem Dach ihres Wohnhauses auf-geschreckt. Jemand entfernte die Dachziegel, um in die Wohnung einzubrechen. In der Ocffnung bemei^te die Frau einen jungen Mann, der ihr schon seit langem den ^f machte. Um ihre Ehre zu retten, griff fie zu einem Gewehr, feuerte zwei SMsfe ab und tötete den waghalsigen Liebhaber. Hierauf stellte sie sich freiwillig den Behi^rden. Europas größter Hochstapler In einem Pariser Luxushotel wurde die^ ser Tage, wie schon kurz berichtet, einer der berüchtigsten ueropäischen Hochstapler und Schieber, der 42 Jahre alte Jude Michael H o l z m a n n, verhaftet. Dieses Mal ist es die italienische Regierung, die gegen Holz mann Haftbefehl wegen betrügerischen Bankerotts erlassen und um seine Auslieferung aus Frankreich ersucht hat. Die Affäre Michael Holzmann hat Jahre hindurch namentlich die Oeffentlichkeit Deutschlands beschäftigt. Sie stellte zweifellos eweS der übelsten lkapitel a»A der Gchieberzelt und dem Aorr«Piion»' Sumpf der «achkriegszelt dar. Aber das eine kann man heute rückblik-kend sagen: der Fall Holzmann hat auch sein Gutes gehabt. Er hat zur Aufrollung zahlreicher weiterer übler Affären (Bartels, Kutisker, Barmat usw.) geführt. Michael Holzmann darf sich rühmen, in der „Kunst des Schiebens" fast alle Rekorde geschlagen zu haben. In einem kleinen Städt chen im Gouvernement Charkow in der Ukraine geboren, brachte er es bereits in jungen Jahren zu einem eigenen, wenn auch noch kleinem Geschäft in Südrußland. Als der Krieg ausbrach, wurde er Lieferant der russischen Armee für Salz und Leder. Bei Ausbruch der ruffischen Revolution nimmt allerdings seine Kuriere eine jähe Wendung: er wird unter dem Verdacht der Spionage festgenommen, nach Monaten allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt, fährt nach Cbarkow zurück und betätigt sich nun -im Jahre — mit Verschiebung a^n Militärgutes nach Rumänien. Jetzt nehnken ibn die Deutschen, die in die Ukraine einze-riickt sind, fest, aber auf selsame Weise ge« linqt es ihn,, sehr bald zu entkommen. Im Anfang der Deflation errichtet dann .Holz, mann in Berlin eine Firma, die fich M. Holzmann Co., G. m. b. H., nennt. Dieses Unternehmen ist das SprunAbrett z« den Niesenschie» bungen um das seinerzeit berühmte Hanauer Lager. Bei Hanau befand sich während des Krieges das gri^stte deiitsä)« Militär-Materiallager, daß beim AbsF)lusj deS Waffenstillstandes von der Entente beschlagnahmt und in der Inflationszeit in andere .Hände überging. In den Jahren 1922 und 1923 wechselten die Besitzer so schnell, daß man oft tagelang nicht wußte, wer der wirkliche Eitientümer. wer der Strohmann, wer der Vermittler war. Endlich landet«' das Lager bei gänzlich vermögenslosen Abentuerern — bis die Stabilisierung der Mark die Transaktionen um das Lager von Hanau an die Oeffentlichkeit zerrte. Die Hauptakteure hießen Kutisker und Michael Holzmann. Michael Holzmann, der in Berlin nur der „ruffische Zivilgeueral" genannt wurde, »erleitete feinen Landsmann Kutisker, große Geldsummen in das Lager zu stecken, um dann ie gewaltigen Materialmengen als Schrot mit hohem Gewinn weiter zu verkaufen. ES begann nun ein Satyrspiel der sich gegenseitig betrligen« den Betrüger. Holzmann brachte falsche Käufer herbei, um PrövistonSsunlmen aus Kutisker herauszuholen, hunderttaufende und Millionen von Mark wurden hin und her geschoben. Bis eines Tages Kutisker die Sache zu bunt wurde und er gegen Holz» mann die Strafanzeige wegen Betruges und Erpressung erstattete. Der „russische Zivilgeneral" wurde festgenommen, aber auch er war nicht unttätig und erhob schwere Beschuldigungen gegen Kutisker. Damit kam der Stein ins Nellen- die ganzen Schiebun-ven wurden auigedcctt. in i)en Strudel wur- de auch der Leitin des Verliner Fremdcn-amtS, RegierungSrat Bartels, der mit Ho^-mann allzu eng befreundet war, hineinge-rissen. Im Untersuchungsgefängnis täuschte Holzmann schwere körperliche Leiden vor und unternahm schließlsch einen Selbstmord versuch. Er. erreichte bnrch seine Anwälte, daß er gegen eine lächerliche Kaution auf freien Fuß gesetzt nzm^e, Kurz vor dem Haupttermin vor dem Berliner Gericht flüchtete jedoch der rusfische Schieber. Und eines Tages geriei^ dann .HolMann in Bruf-^ fel überraschend in""die Hände der Polizef, wurde — im FrÜhMv P26 — ausgeliefert und Ende des Jabre5 abgeurteilt: er erhielt zwei Jahre Gefängnis wegen der^ verschiedensten DeWe. Die. Untersuchungshaft wyrde ihm angerechnet. So hatte er nur noch einige Monate abzusitzen. Freigelassen, machte er noch schnell einen „genialen" Streich und verlebte dann sein Betätigungsfeld nach Paris, Dort beginnt im LebenSroman des Hochstaplers der zweite Teil einer geradezu Phantastisch anmutenden Karriere. Kurz nach seiner Ankunft auf der Gare du Nord lernt Holzmann einen jungen Erfinder kennen, der ein Verfahern konstruiert hat, um ein neuartigs, angeblich sehr billiges Zylinderöl, Mazut genannt, herzustellen. Auf Grund eines Gutachtens, das fich Holzmann bei einem Heidelberger Chemiker verschafft, gründet er eine Zylinderölfabrik, deren .Kapital er sich auf geschickte Weise zu verschaffen versteht. Er hat überraschendes Glück, in kurzer Zeit heimst er große Ge- winne ein und erwirbt die ^uptanteile einer kleinen Privatbank, der Banque Central du Commerce, die ihren Sitz in der be sten Gegend von Paris hat. Auch die Finanzgeschäfte dieser Bank florieren: Ende IS28 ist Hvl^Mann bereits im Besitz eines großen Gutes bei Cannes, wo et ausgedehnte Rosenkulturen anlegt, ist In Haber eines Sanatoriums, beteiNgte sich an großen Petroleumraftinerien in Frankreich und Italien, wird Mitinhaber einer kleinen, aber gutgehenden französischen Automobilfabrik, erwirbt schließlich einen ganzen Kurort Bourbon leS BüinS, daS u. a. vier Hotels, zahlreiche Thermalbäder und ein Theater umfaßt. Am Bois de Boulognc hat er eine fürstliche Wohnung Das Bermiigen Michael HolzmannS wird auf zwanzig Mtianen Gold» mark geschätzt. Die .Herrlichkeit dauert freilich nur kurze Zeit. Im Jahre 1928 wird der Glücksritter schvn wieder aus Frankreich ausgewiesen, er gilt als „unerwünscht". Seither treibt er fich in den verschiedenen Staaten Europas herum, gründet mal in London, mal in Jta lien, mal wieder in Belgien Unternehmun gen Finanzierungsbüros, hat mehr oder weniger Erfolg, verfügt oft über beträchtliche Geldsummen, sitzt aber mitunter auch auf dem Trockenen. Wie er jetzt wieder seine Einreise nach Frankreich bewerkstelligt hat, steht noch nicht fest. Aber die Behörden sind ihm scharf auf den Fersen, und so hat sich jetzt daS Schicksal Michael HolzmannS wieder erfüllt. Skandal in Moskau Der Stellvertreter Molotovs: Hauptagent der NSDAP, zwecks Abtrennung der Ukraine von der Sowjetunion / Im Netz Alfred Rosenbergs / Selbstmord als Ausweg Oa» oili auek bEi 6«r I'iasfpilsge. cjonn lj« naar von aus er- nHkri un«i «I«5kalk l»t «» HuKsnt v,iei,iig, »u pilegan um i-iaarsus. k»Il un6 LekuppOnbilclung lu vsrkin^srn. Oa» bssi«, 5«!t ^»krzvknivn «fproist» !(!inl»ek «fproki i»i unc! von 5sek. »uiorliäivn alz 6a5 «lrl(»amsi« zui» Liärkung 6e» un6 somii geg«n i-iHarausiall uncl 5ekuppsni>il^ung «flrci. Äa erkslivn äurek sißn^iga mit plX^VÖl>! gOsun«!«», »eliün»» l'i»»?. l(rtiiigt(!vni^«»n^uei^5un6 kkl varialkt «j«n naiürliekvn, jugsn«^-iiekan, »«i6igsn ölsn? un6 mnekt « iriHiarizar in «alnai' lockig«» fülle. Moskau, 10. Juli. Di« Sowjet-Union erlebt einen der grö^ ten diplomatischen Skandale. ES geht um einen Fall von Hochverrat, wie er in den Annalen der Staaten bestenfalls. nur einmalig verzeichnet wurde. Nikolaus Z k r V P-n i k, der Stellvertreter Molotovs im Rate der Bolkskommifscire (d. i. Vizepräsidenten des Ministerrates) hat sich erwiesenermaßen in den Dienst des Außenpolitischen Amtes der deutschen Nationalsozialisten und dessen Fiihrers Alsred Rosenberg gestellt, um als verantwortlicher Exponent der Ukraine in^ nerhalb des Rates der Bolkslommissärc ein Komplott gegen die territoriale Einheit der Sowjet-Union zu schmieden. Am vergangenen Freitag wurde in der Wobnun^i Zkrypniks eine.Haussuchung vorgenommen, die eine Menge kompromittie- renden Materials zutage fi^rderte. Die Tsche-ka fand in der Wohnung dieses hohen Sow' fetsunktionärs namhafte Geldbeträge, so daß die Beziehungen Skrypniks „zu einer gewissen europäischen Großmacht" nachgewiesen erscheinen. In Moskau ist es bereits ein öffentliches Geheimnis, daß eS dem Leiter des Außenamtes der NSDÄP, Alfred Ro. senberg, gelungen sei, Skrypnik fi'ir seinen be kannten Plan der LoSreißung der Ukraine von der Sowjetunion zu gewinnen. Skrypnik wurde auf diese Weise der Hauptagent der nationalsozialistischen außenpolitischen Bestrebungen in der Sowjet-Union. Skryp-nik hat nach der Haussuchung Selbstmord verübt, um den Hochverratsprozeß zu ver-meiden. ES gelang ihm aber trotzdem nicht, den einzig dastehenden Skandal zu vertu-scheln. Nachrichten aus Telje Sitzung de» stSdttfchen Semelnderate« Freitag aben!)» fand die letzte Sitzung des SladtgemeinderateS vor den Commerferien statt. Gemeinderat Herr Dr. Juro H r a 8 o-ve e überreichte in seiner Eigenschaft alö Obmann der Jugoslawisch-TsckMischen Liga in Celje dem Bürgermeister eine Abbildung des im Jahre lSM in Olmtitz erbauten Mausoleums der während des Mltkriege^ dort verstorbenen und begrabenen jugoslawischen Soldaten; die Stadtgemeinde Olmütz hat dieses Bild der Stadtmgemeinde Celje zum Geschenk gemacht, mitgebracht hat aber das Bild der ^sangschor „Kestnactka", der sich auf einer Konzerttournee durch Jugoslawien befindet und vergangenen Donnerstag in Celje ein Konzert veranstaltet hat. Der Biirgermeister Herr Dr. GoriLan berichtete darauf, daß das Finanzministeriuni den abgeänderten Voranschlag fiir das Jahr 193^; genehmigt hat. Da aber das Ministerium die Differenzierung der Gemeinde«m-lagen nicht bestätigt hat, ist ein Fehll»etrag von b0.M) Dinar entstanden, der vom 1. Juni lveiter durch Erhöhung de^ Zinss?eller^ von 4 auf Prozent und der Bev^es'vüngs-jteuer aus Weiiuuojt von 0.25 auf 0.5V Di- nar gedeckt werden wird. Die (^ineinde hat dcis Innenministerium um Erswhung des Beitrages zur Erhaltung der Ztadtpolizei aus dem die'^bezüglichen Posten des Staats-»oranschlageS ersucht. Weiters hat die Ttadt-l^emeinde das Bautenniinistcrium ersucht, die Sann wieder als schiffbaren Ivlus^ zu .r-klären. Vom Verk^hrsministerium wirk ein Beitrag zu den Kosten verlangt, die durch die Autobuskatastropl)e in Medlog entstanden sind, da die Gemeinde auf dem Standpunkt steht, daß die Eisenbahn wegen des» Mangels an Sicherheitsvorrichtungen an der Unglücksstätte mitverantwortlich ist. Bon der Staatlichen Hypothekarbank wird die Stadt-gcmeinde wahrscheinlich eine Anleihe in der ^»öhe von einigen Hunderttausend Dinar bekommen. In geheimer Sitzung wurden dann verschiedene Personalangelegenheiten verhandelt. In den H e i m a t s v e r b a n d wurden aufgenommen: der Kaufmann Joses Plavc, die Restaurateurin Anna PleKivsnik. die Private Antonie Pirr, die Köchin Maria Krezeubacher, der Nauchfangkehrergehilse Bilko Hilf, der Arbeiter Leopold Mraz, die Arbeiterin Genovesa Dobovit^nik und das Tienstntädchen Maria Karlah. Die Stadtgemeinde wird siir die Dauer von drei Jahren das Grundstück des Herrn August R a k u s ch an der Nordseite der DeLkova resta in der Nähe der Militärställe in Pacht nehmen. Der Platz mis^t ca. 45.MV Quadratmeter; der jährliche Pachtzins beträgt 35V0 Dinar. Ans diesen Platz wird der Militärexerzierplatz, der bis jetzt aus dem Glacis war, verlegt werden. Die Oblakova ulica wird nun endlich dem Berkehr übergeben toerden. Der Studentenknche wird die Gemeinde sechs Klafter Brennholz zum ermäßigten Preise von 150 Dinar für den Klafter verkaufen, die Freiwill. Feuerwehr Celje erhält aber das .Heizmaterial unentgeltlich. Genehmigt wurde serner der Beitrag zu den Kosten fiir die Bewirtung der tschechoslowakischen Sokolen in der von Ss» Dinar. Die Gemeinde wird von den Autobllssen monatliche Erhaltungsbeiträge fiir die übermäßige Stwßenbenütznng zu IW Dinar, von Lastautomobilen aver zu lv Dinar von jeder Tonne Tragfähigkeit einHeben. Die Obmänner und Referenten aller Ausschüsse werden die vor kurzem erlassenen Abänderungen der Strafjenpoli-zeiordnunq für die Stadt Celje, mit welcher der Autobus- und Lastautoverkehr dnrcli die Straßen der Stadt fast ganz unmöglich gemacht wird, studieren und musz dies so bald als möglich richtijig gestellt werden. Die Stadtgenieinde wird nach dem Miister der Umgebungsgenieinde die t^emeindeverzeh« rungssteuer auf Wein, Weinmosl und Branntwein auch von jedem Quantun?, das privat verzehrt wird, einHeben. Dies unrd mit 1. August in Kraft treten. Die Stadlangestellten und Pensionisten werden auch l,euer Brennholz zu ermäßigten Preisen. I^tol^le aber auf Rc^'enzahlung erhalten. An der Ljubljanska cesta zwischen der (^iregor<^i5eva ulica und dem Glacis wird ein Straßengraben angelegt werden. Ans dem Magistrats-gebnude werden die Abtritte einer gründlichen Renovierung unterzogen und im L'c'fe eine i^fsentliche Bedürfnisanstalt erricINet werden. Auf deni Josefiberge wurden zwei Bauparzellen an Herrn Ivo Erharti? und .Herril Michael Ger/es verlaust. Der Finanz Wirtschaftsausschuß >oird sechs Parzellen am Josefiberge an die Meistbietenden ver' kaufen. Die (^^enieiiide wird ini Stadtnmlde oberhalb des Pekovnik einen Steinbvnr!? er öffnen. Die Gen^einde niird zwei Steqe übe7 die Koprivniea beim Diehl'sckien Anwesen und am Ende der ^ersnikova nliea somic eine Brücke auf der Nordieite des ,Mar?borer ZeMms' lSS. Die alttfte SchaukWiekli» von Hollywood W Die älteste Schauspielerin von H»lly»oo». Die berühmte amerikanische Schauspielerin May Robson, die schon 1893 in den Newyorker Musikhallen auftrat. gen Pertinaö'schen Anwesens errichten. Der Regulierungsplan für den Raum zwischen de:n Glacis, der Ljubljanska eesta und der Sanntalerbahn wurde genehmigt. Für die Gebäude an der Ljubljanska cesta wurde das geschlossene, für die anderen Gebäude das halbgeschlossene Systenl bestimmt. Der Lokalbedarf für eine Buffetkonzession für Horrn Kuß in der Gosposka ulica und für T^rau Dobravc in der Aleksandrova ulica wurden nicht zuerkannt. Die vollständige Renovierung der Fassade des .Hauses des Herrn Wcren am Glavni trg wurde genehmigt. f Zahlung des Zinsheller». Am 1. Juli wurde die >^hlung der dritten Rate des Zinshellers fällig. Nach Ablauf des Zah-lungsternlins (bis zum 30. Juli) werden die gesetzlichen sechsprozentigen Verzugszinsen verrechnet werden. f Soidenzanfnahme von Zugvieh nnd 5^uhr«erk. Das Gemeindeamt Celje-Umge-bung verlautbart: Alle Eigentümer von Viel, und Fahrzeugen werden verständigt, dak die Evidenzaufnahme von Zugvieh und Fuhrwerken Dienstag, den 18. Juli um Uhr früh auf deni Glacis stattfinden wird. Asse Eigentümer von Bich und Fahrzeugen haben an diesem Tage ihre Pferde und Maultiere, eingespannt in Wagen, bezw. gesattelt mit Reit- oder Lastsätteln zur Besichtigung zu bringen. Stiergespanne sind ausgenommen. Weiters haben zur Besichtigung auch alle .Herrenfahrräder vorgeführt zu werden. t Aaramdol zwischen Rabsahrer nnd An to. In Zgornja .Hudinja wollte ein Auto den Zinnhüttenarbeiter Josef Svetelsek einholen, der auf einem Rade fuhr. Das Auto sties; iedoch den Radfahrer uni, der hiebet erhebliche Verletzungen am ganzen Wrper erlitt. Svetelsek wurde ins Allgemeine Krankenhaus überffchrt. e Shakespeares „Sommernachtstran«" erntete als Freilichtaufführung einen durchschlagenden Erfolg, wofür den Mitgliedern des „Celjer Studios", in erster Linie aber der meisterhaften Regie von Herrn Milan K o N i ? ganz besondere Anerkennung gebührt. Die musikalische Leitung besorge Herr Direktor Sanc in mit seinem Orchester in zufriedenstellender Weise. Der Besuch war rekordartig, da an beiden Vorstellungen gegen 500N Besucher waren, von denen viele auch von auswärts kamen. e. Ligawettspiel. Sonntag, den Iki. d. findet auf dem l^lacis das zweite Wettspiel um den Eintritt in die erste Klasse zwischen dem S. K. ann der Vizestarosta Herr VenguSt, derin seinem Berichte aitseinandersehte, wie die .Haupttätigkeit des Verbandes im vergangenen Jahre auf die Einbringung deS neuen Feuerwe-Hrgesetzes Aerichtet war. Der VerbandSsekretär Herr Pristov 8 e ? erstattete dann einen aus-führli<^n Bericht. Im veryanqenen Jahre tmnen zu den schon bestehendm Vereinen noch 94 neue d«zu, während ein Verein wogen Uoberschreiti^ seines Wirkungsbereiches aufgelöst wurde. Insgesamt sind im Verband Wer A.iXV ordentliche Mtglieder organilfiert, die auf 43 Gaue aufgeteilt sind. Nach den Bestimmungen des neuen Feuer-weihrge^etzes wird die Zahl der Gaue sich nach der Zahl der Bezirke in den Banaten richten, so daß die Zochl der Gaue auf 20 sinken wird. Es wird aber die VereiniMng von zwei Bezirken in einen Gau m^lich sein, wo sonst ein Gau zu ülein wäre. Die tilm« im Draubanat wurden in sieben Kreise aufgeteilt und die Aufsicht über die Kreise t>en einzelnen Mitgliedern des Aeltesten-rates zugeteilt. Die Hauptarbeit aber galt dem Geschentwurf über die Ovganisa^on des Feuerwehrwesens im Kiwigveiche Jugoslawien. Der Entwurf in seiner ersten und zweiten Auflage durfte nicht sanktioniert werden, da er der Entwicklung des freiwilligen ?^uenvehrwesms nicht genützt, sondern diese nur gehindert hätte. Der Verband hat unter Mitarbeit seiner Mitgli<'der eine ganze Reihe von Abknderunigen beantragt, die das Miniisterimu angenommeti und so den terechtigsten >^rderlmgen der Felierwchren s^attgest^en hat. Der Gesetzentwurf ist a,lf diese Weise von 79 auf Artikel erivei--tert woÄ»en. Die meisten Verdienste für die Abänderung des Gesetzes bat sich das Verbandsmitglied .?»err ?l^ordneter Eerar erworben. Sobald das Gesetz sanktioniert sein wird, werden alle Vereine. Gaue tlnd sonstigen Verbindungen im Sinne des setzes umgewandelt werden. Aus diesem Grun de hat das Ministerium die vorig^ä!hri'?en Abänderungen der Vereins-, Gau- und Ver-bmidsstatuten niM bestätigt. Im vergangenen BerwaltungSjahre sind an alle Vereine aus dem zweiprozentiqcn Z^^erwesirfonds an ordentlichen Unter-stützmMn zur Verteilung gelangt «S0.«00, an die Gailc als Beitrag zu den Verwal-tunsss« und Aufsichtkosten 5Z.M) und für den Verband fiir die gleichen Kosten zusamnien 712.M0. Ausjerordentliche Unter-stsltzungen wurden aus demselben ??oisds idber Dinar verteilt. Aus dem Nnterstiitzungsfonds des Jugoslawischen Feu erivehrtterbandes wurde an kranke Feuerwehrleute, Witnien und Wa'ien im vergan-aenen ^ahre der Betrag von 140.000 Dinar verteilt. Da bis jetzt in den Statuten keine Be-stvmmungen über kukurelle Veranstaltungen der Feuevwchren enthatten waren und solche Veranstaltungen von den ^Hörden nicht bewilligt wurden, wurde von vielen Vereinen die Fordern,^ gestellt, dies in die Statuten aufzunehmen. Das Verbandsorgan „Gcksilec" eri^n auch im vergangenen Jahre in einer Auflage von 1700 Exemplaren, begleichen der Feuevweihrkalender. Nach den Kassenberi>:!^n wurden iroch verschiedene An^ge verhandelt, worauf die Versammlung geschlossen wurde. Äu Tode aettldett Schweres GtratzenimASck zwischen St. Mj mch Gelniea. — Lastauto iVersShrt eine« Knßcht. Auf der Banalftrahe zwischen St. Jlj und Selni»?a an der Mur ereignete sich ein folgenschweres Stra^nunglück. Auf oer Straßenbahn standen die Besitzer GrofiS und der Knecht Alois PlemenitaS und unterhielten sich in einem längeren Gespräch. Zur sel!^n Zeit tauchte der Besitzer Alois G o r n i k mit einem Lastkraftwagen auf. Auf das Signal hin trat GvofiL gegen den Straßenrand, während sich Ple-menitaS auf die gegenflberliegende Seite begab. Im letzten Augenblick versuchte Ple-menitaS die Äraße zu überqueren, um zu Grofiö zu gelangen. In diesem Augenblick erfaßte ihn aber auch schon der Kraf^gen und stieß ihn zu Bo^n. Gornif v^uchte zwar so^rt, dn August in einen heftigen Streit; er zog sein Messer und jagte es dem Sohn in die Bauch gegend. Der verletzte Sohn wurde ins Kran kenhaus überführt. Aino Vurg-Tonkino. Der Fivlschlager mit Anny Ondra und Hermann Thimig m der Hauptrolle. „Kiki" ist ein lustiger, flotter unterhaltender Mn?. aus denr k^sonders der Schlager „Wir ln^arschieren in das Land der Liebe" beikannt ist. In Vorbereitung: Der große Millionenfilin „Die Sklavenl^igin,, mit Maria Eorda in der Hauptrolle. U«ion»To«kino. Elisabeth Begner. Fester und Edthoser im schönsten Filmwerk der Saison „Der träumende Mund". Ein Film, den man gejchen Kaden Wuh. Ven I?. ^ „Manvorer FemmA^ 'vrumim? r?is. lVirtschaftliche Rundschau Änduftriekredke auf der Tagesordnung Die GeschiGe der Jndustriekredite / Noch einmal: Agrarpolitik oder Jndustriepolitik / Vor wichtigm Entscheidungen eine gefährliche Krise fiel, ist noch erinner-' lich. ! Die Lage hat sich insofern« geändert, daß ^ die Industrie von zwei Äiten gehemntt wur de. Nne^ts war es die allgemeine Krise, die den Klmsum verringert«, die Arbeit stocken ließ und die Wirtschast immobilisierte, andererseits begannen jetzt die Forderungen lmch rascher Mckzaihlung der Bankenförde-rungcn. Die Kapazität mußte sr^fon cner« gisch verringert werden, zahlreiche Industrien schlössen ihre Betriebe g«nz oder teil« weise, zur Ordnung der alten Kredite wurden neue kurzfristige aufgenommen, sofern es nicht gelang, Transaktionen vorzunehmen, die einen Teil der Bankkredite deckten. Bis ^te ist eS gelungen, etwa SV/« der Bankkredite abzuzahlen. Dies stellt ein« über menschliche Leistung dar, wenn man bedenkt, daß sich der Markt seit dem Jahre lvS9 progressiv verschlechtert hat und Jwdustrieexport fast vollkommen eingestellt wurde. In diesem Moment taucht die Frage l^eS JndustriekrediteS neuerlich, wenn auch in anderer Form und unter anderen Boraussetzungen auf. Man will d^e kurzfristigen K^ite der Ji^ustrie in langfristige mit ver ringerten Zinssätzen verwandeln. Als Begründung führt man an, daß die einlaufenden Barmittel so gering sind, daß sie kaum zur Deckung der Beuern, öffentlich« Ak» gaben, Arbeiterli>hne und Gehälter MlSrei-chen, eine Abdeckung der kurzfristigen Ä're-dite jetzt aber überhaupt nicht in Frage kommt. Man hat diesbezüglich bei der Regierung einen Borschlag eingereicht und hofft aus eine günstige Erledigung. Die Beründerungder kurzfr^tigen Jndustriekredite kommt faktisch einem .Zahlungsaufschub gleich, man bekundet aber seine Notwmdigkeit damit, daß heute nicht nur die Wiederherstellung der Jndustriekavazi-tät notwendig ist, sondern auch neue Tut-Wicklungen notwendig sind; der Aufschub selbst dient weder dem einen, noch dent anderen Momente, er soll nur verhindern, daß die Industrie gezwungen ist, um weiteren Schwierigkeiten aus dem Wege zu g«he«. die l>estehende Kapazität noch weiter einzuschränken. Neuerdings ist die Frage der I u-dustr iefred ite, die vor einigen Iah-ren in der Oefscntlichkeit breiten Raum c'n-genommen hat, wic^ aufgetaucht. Man erinnert sich, daß damals von Jndustrieobli-gationen die Rede war, für welche man eigene große Fonds schaffen wollte, um damit die Heilnische Industrie, die zu jener Zeit in ihrer besten Entwicklung stand, m>it Kapital zu versehen und damit der Ausbreitung freien Rauin zu lassen. Damals ist die Frage von der Tagesordnung abgesetzt worden. Zu den Hauptgründen zählte jener, daß unsere Industrie noch zu klein ist, um auch die volle Haftung für die geforderten Dbli-gationen geben zu können und daß wir ei-zeitlich nur einige Industrien besitzen, die nicht in inniger Bindung mit irgendeiner Großbank stehen. Diese Bindung war zu iener Zeit ein Nor teil für unsere Industrie. Die betreffende Bank, ob nun hcimisal-ten, gerieten sie in Schwierigkeiten. Das Beispiel der Ersten Kroatische Aparkasse, die die größten Jndustrieengagenients im Lande besaß und init dem einse^nden Stillstand dieser Industrie sofort autonmtisch in Di« Frag« d«r Jndustrielrsdit« ist heut« eng mit der Or^ntieying der Regierung r«r Kunden. Gelingt K, der Ansich: freien Raum zu geben, daß unsere Jndusttie ein bedeuten, der Faktor im Staate ist, der durch ein« Rechtsschwenkung der Wirtschaftspolitik dte Anerkennung der Gleichberechtigung neben der Agrarwirtschaft erhält, dann dürfte sie Frage bald und rasch geregelt sein. Bleibt die Regierung aber auf dem Standpunkt':, daß Iugvslm^en auch weiter eine absolute Agrarpolitik zu treiben hat, dann werdibn auch die Wünschender Industriellen nach weitgehender Unterstützung wohl nur teilweise in Rechnung gezogen werden können. Bis heute wurde der Agrarwirtschaft s^hr weit entgegengekommen, was der Industrie jedenfalls weit inehr geschadet hat, als man zugoten wollte, ^s Vauerns5iutzgesetz ist ni«!^ zum geringen Teile die Ursach der Sber- als an ein Juliwetter erinnern, sind die Befürchtungen wegen der Ernte, wie man ^ute erfährt, se^hr iiber-trieken. Aus dem Donaubanat, dem wichtigsten Getreidebecken Jugoslawiens, kommt die Information, daß dort keine großen Schilden durch den Regen der letzten Wochen entstanden sind. Auch streckenweise aufgetretene Ueberschwemmungen haben nicht übermäßige Schäden angerichtet. Leider hat der Hagel auf das Getreide unangenehm gewirtt. Das Donaubanat verzeichnet nur in der zweiten Hälfte Juni einen Hagelschaden von mehr ÄS 5 Millionen Dinar. Der UeberschwemmungSschaden reicht annähernd an Äne Mtliibn Dinar Heran. Der Gaatenstandist vollkommen befriedigend, daS bezieht sich in erster Linie auf Weizen und Mais. Ter Zlistand der Weingärten ist gut. Tie gesamte Anbaufläche des Donaubanates beträgt 2'^ Millionen Hektar, wovon 1.9 Millionen ha auf treide entfallen, wobei 8K0.0W ha nur mit WeiM bebaut sind. Fast eine Million Heklar ist mit Mais bepflanzt. Der diesjährige Wei^^en durfte etwas schwächer ausfallen als in nonimlen Iak^ren, d^l ist mit einer guten und reicksiich?n ^rnte zu rechnen. Die eingetretene ksls>^?re Tem-peratur dürfte besonders den Weizen vor Pflanzenschädlingen bewahren. X Slerelnkimf nach Gewicht. ?rotz dem ziemlich starken Rückgang der Produktiven lassen sich die Preise nicht wesentlich erhölien. Man bezahlt noch immer 40 Din. Am !k>. Juli d. I. beginnen die Exporteure im sogenannten steirischen Gebiet söstliche Grenze Zagreb—.Dugoselo—Grubi^nopolse—Virovi-tioa) mit dem Einkauf der Eier nach wic!^. d. h. je kg. ^ Eierexportgenossenschaft Sv. Jurij o. j. Z. X «eue Vreise für Jndustriesalz. Die Monopolverwaltung hat die Salzpreise für den Industriebedarf wie folgt abgeändert: Meerfalz aus den Salinen von Nlcinj, Pag und Ston 40.— Din. für den Meterzentner alla rinfufa; für alle Arten von Salz aus den Verkaufslagern der Saline Kreka-Siminhan SO.— Din. pro Meterzentner alla rinfufa. Die Salinen Ston und Pag werden nur grob vermaHleneS Salz liefern. X Mehezport nach Frankreich. Laut Mitteilung des Handeln- und Industrieministe« riums wurde die Einsuhr von Rindern. Lämmern und Schweinen aus Inaosla vien nach Frankreich bewilligt und zwar für L>)on und Lanrouche. Ausfuhrbewilligungen sind beim Ausfuhrkontrollamt im Htc der Fliehenden Mch, bis er sie eingelöst liatte, die Pfeilgeschwind dahinflog, al^ jage sie eine Gefahr. Magnus Stvmherr hielt sbch kurz hinter ihr, fi^te s?ch der nnge-stüin, noMvärtH drä-nge^n des schlanken, feinftliedrigen Frmien' kSvvers, dir sich bitm ftUsmdm Lavk I«ichl 48 vorbeugte und griff schnell zu, als Wera von Bandro Plötzlich ins Stoipem geriet. lib'N Schnxicheanfall hatte sie übermannt. „Sie haben sich zuviel zugemutet, und ich Narr ließ es geschehen — bitte sttltzen Tie sich fest aus mich, lassen Sie die Füße gleiten, so ^ Mt goschilossenen Augen lehnte sie sich gegen seine Schulter, spürt« seinen Arm um ihre Hüpften. Ganz nahe war sein Gesicht dem ihren. Da er es nun über sie neigte, streifte der Hauch seines AtemS ihre Wange. Sie erschauerte leicht. „Frieren Sie?" fragte er besorgt. Gtuwn, verneigte sie, ohne die Lider zu l^en. WMenlos, in^ biS zur Trschöp-fung, ließ sie sich führen und halten von de? Macht, der sie nicht hatte entfliehen können. „^tzt sind wir am Eingang", triilstete «seine .Stim'me. „.l!>ier, s^, Sie sich!" Behutsam ließ er sie auf eine der dort stehenden Bänke gleiten, kniete nieder und schmMe erst ihr, dann sich selbst die Schlittschuhe aii. ^tand dann ruhig wartend neben ihr, die unedec init klarem, aber seltsam m^idem Blick vor sich hinsah, biß sie sich er- .,Ä'Anne,t Sie allein gehen?" Er il^llte sie aber öaav^ fast schwff w ihr« .Wweisung, trotzd^ ihre Glider noch vor Schwäche zitterten. Wortlos gingen sie ne-beneinanider den schmalen Pfed zum Sana« torium hinauf, und jeder achtete forg'am darauf, daß er den "anderen nicht berührte. Am EingangStor verhielt Steinherr den Schritt und sah ^ine Begleiterin prüfend an. Die Farbe war in das blasse Antlitz zurückgekehrt. «Ist Jhmen wi^r besser, Frau Werai?" Er wußte nicht, daß er sie bem Vornamen genannt; wohl aber hörte eS die Frau. „Ganz wohl, danke!" erwiderte sie leise und lächelte. Aber ihre Haltung hatte sich gestreift, ein trotziger Zug lag um den keinen Mund, den der Mann sich nicht zu deuten vermochte. Wehrte sich ihr Stolz schon wieder gegen seine Hilfe? Sie machte eS ihm nicht leicht, ihr Freund zu sein . . . „Ja, Lieber, es war herrlich", erzählte Wera. den Gatten begrüßend, der sie zu nch herunterzog und zärtlich seine Wange kiegsn ihre weiche, luitsrische legte. Wurde da« Wcralein nicht schiene? mit jedem Tag, wollte er wissen, al.) Zteiniherr dazukam, lind freute sich spitzbübisch ihres Erglühens, als der ernsk^t be-jaihte. „G«>ht nun wi«d«r zusammen aufs Eist" be^hl er heiter. ,.Genießt Sonne und Schnee, solange sie euch beschert sind!" Und Wera nickte ihm ge.horsam zu. Aber der folgende Morgen fand sie !in Hause. Und am nächsten Tage war der Mann schon wieder abgereist, der ihrer Seele solche Unrast schuf. NeNnundzwanzigstes Kapitel. Es war in der Frühe des dritten We'y-nachtSfeiertalieS dai^ Magnus Steinberr ein Telegramm erhielt: „Georg ichiver erkrankt, verlangt nach Ihnen. Wera von Bandro." Der alte Diener, der den unterdi-üsfnm Laut der Bestür^^ung hörte, faßte sich ein Herz und trat näher. „Ob mir der gnädige Herr die Frage wohl verzeihen wiirde: Geht es den '^^errn Doktor schlecht?" ?lengstsi?b forschte er in Mgen des Mannes, der sich schon wie,'''?? gefaßt hatte und ihn überrascht ansah. ?sch so. richitg, der Alte kannte Bandro ia '^it seiner Kinderzeit und war beseligt gewesen über den Besuch des Ehepaare?, batte dem Kranken jeden Wunsch von den Augen abgelesen. lVr nickte. ,.Ja, Werner, seßr schlecht, nne e? scheint. Ich »verde sofort Hinreisen und" ^ einer Plötzlichen Eingebung folgend — „Sie legleiten mich! Ao-sort alle? o>orbereit.'n!" Vielleicht sreute sich der kleine ^'oktor. den Alten zu se-l^n — falls er noch imstande 'var, sich zu freuen . . . „Sehr wohl, gnädiger Herr, und meinen gehorsamsten Dank!" Glückselin lVustete der Graukopf davon. Er durfte mit. Nnd ine'ni Herr Steinl>err auch so 'n grästl'6'!'^ Ding vvn Flugzeug bennkte. daS nirgends einen richtigen Halt l>atte uud non deu? man 'chon beim bloßen Hinaufgucken übel und ich^vind' lig wurde: fiir Herrn Doktk^r nn>' di'' liebe, g'nädiiil' s'v sie ihm doch ein Teil der lieboertraliten Bevaanpenheit Mttwoq, den tS. Juli .. „Äariborer Zettung ' vtummn ivü. )aad und Fischerei Die Zagd im neuen Deutschland Vbwohl schon die bi^Herige jagdliche Ge-se^gebung Deutschlands oft mit Rocht den Neid der Jägerschaft anderer Stavten herausforderte, die nicht so gute Jagdgesetze auf zuweisen haben, löste die neue, durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten gekennzeichnete Zeit Strömungen aus. die en^r glsch Neues und Besseres verlangen. So schreibt der bekannte Jagdschriftsteller Otto Freiherr von Dungern: „^r deutsche Jäger soll werden der Hüter vor dem Tom-vel eines großen Heiligtums unseres Volkes, daher der lebenden, göttlichen Seele in der Natur unserer Heimat: des freien Tierle-bens in seiner Vielgestaltigkeit." Auf dem Wege zu diesem hehren Ziele bedeutet den ersten Schritt das Bestroben, die drei großen Jagdorganisationen Deutsch-lanjds, den „Allgemeinen Deutschen Jagdschutzverein", den „Reichsjagdbund" und i^n „Preußischen LandesjÄgdverein" unter eine straff organisierte Dachorganisation zu brin« ven, lvas zweifellos in kürzester Z^it gelingen wird. Waren doch alle Mitglieder dieser Vereinigungen ausnahmslos Jäger vsm alten Schrot und Avrn, weshalb es sich hier um keine „Gleichschaltung" handelt, sondern nur um eine Zusammenfassung aller Kriiste, um den neuen Ideen desto schneller und sicherer zmn Ziele zu verhelfen. Von einem neuen Reich^aydgeseh, das die Forder,lngen der deutsl^n Jä^er sicherstellen soll, ist man allerdings noch weit entfernt. Es wurden aber bereits Erlässe herausgegeben. die vermuten lassen, daß die muen Männer geneigt sind, den Anregiin-gen und Wünschen dn Jägers st im weitesten Umfange Rechnung zu tragen. Die deutsche Jagd stellt einen Wirtschaftswert von vielen Millionen Reichsmark dar, der aber bisher insbesondere durch das Wildererunwesen empfiMich geschädigt wurde. Gegen dieses richtet sich ein lZ^laß des preu-Mc^n Justizministers vom 12. März d. I., der die ihm unterstellten Strfs^ schwer abzufassen sind und daher m der Lage sind, bei ihvem heimlichen Geschäft das Vielfa^ einer zu gering bemessenen Geldstrafe zu verdienen, son^rn auch die Tatsache, daß die Gchliiiqenstellev^ die grausamste Tierquälerei vovstellt. Als Vorläufer w^entlich wichtigerer Bestimmungen in jagdorganisatorrscher Hinsicht ist die vom preußischen Mnister für Wis-sen!schast, Kunst und Volksbildung gemeinsam mit dem Minister für Landwirtschast, Domänen und Forste am März d. I. erlassene Tier- und Pflaazenschntzverordnmtg zu werten, welche in vorbildlicher Weise vie-^n Anregungen der Jägersch^t Rechnung trägt, sofern sie nicht mit den Interessen der Land- und Forstwirtschaft im Widerspruch stehen. Mr wollen hi^ nur die wichtigsten Punkte dieser Verordnung wiedergeben. Geschü^ sind unter den Säugetieren außer dem Nutzwild noch Biber, Mlch, Haselmaus, alle Fledermäuse ulÄ die Wildkahe. Ebenso genießen mit Ausnahme der Saat-, Der Inmie Angler Nebel- und Rabenkrähe, der Elster und des Eichelhähers, beider S^lingsarten, R»hr« weihe, Sperber, Hühnerhabicht, Fischreiher, Blefthuhn und Haubentlmcher alle in Europa wild lebenden einheim^chen Vogelarten gesetzli:Z^n Schutz. Ausnahn^n bilden :uitür gel darf sich d^ Jagdberechittgte nur in dem lich die f^t^setzten Schußzeiten für namentlich genanntes Wrld. Gelege iagdbarer Bö-Falle aneignen, daß er sie ausbrüten lassen will. Alles weibliche führende oder säugende Haarwild, also auch Fuchs und Wildschl.vein, vom 16. März bis 15. Septeniber urrbe-dilvgte Schonzeit. Der Schrotschuß auf seg-liches Schalenwild ist auch als Fangschuß verboten. Innerhalb einer Zone von AX) Meter von der Reviergrenze ist die Lapp-sagd, ist das Ausklingeln von Wild zlnn Zlvecke der Erlegung verboten, was vielen Rehböcken das Leben ror der Brunst retten wird. Wer zur Vermeidung von großen Schadenforderungen eine Abschußgenehmi« gung bekommt, muß das Wild gemeinnützigen Zwecken überweisen, also an Kl^anken-häuser, Wohltätigkeitsanstalten, öffentliche Sammlungen ausliefern. Für Schalenwild wird der Urs-prunMcheinzwang eingeführt und den Wildhandlungen die Fiührung eines Wildl^ndelsbuches vorgeschrieben. Ebenso lnüssen Ausstvipfer, Prä>parateure, Inhaber zoologischer G^chäste ein Auknahmsbuch füh ren, aus dem jederzeit die Herkunft der in ihrenl Besitz befindlichen geschützten Tiere, deren Bälge, Vier usw. nachzuweisen ist. Die durchaus richtig festgesetzten Schußzeiten kön nen durch Verordnung des Regierungsprösi denten fauch im übertragenen Wi^unf^s-kreis) noch gekürzt werden. Wiederholte Zuwiderhandlung gegen diese Verordnung kann neben den festgesetzten Geld- oder Haftstra fen auch die Entziehung des Jagdscheines zur Folge haben, selbst dann, wenn in einem besonders schweren Fall auch nur eine ein -malige Uebertretung vorkam. Trockene oder nM Melle? Obgleich es schon geraume Zeit hex ist, seitdem die Trockenfliege von England h^r auf den Kontinent eingeführt wurde, so tobt doch noch immer die leidige Streitfrage, welche Art Flugfischerei — ob mit der nassen oder der trockenen Fliege — kunstvoller und sportgerechter sei. Im Grunde genommen sollten alle Petrijünger über derartige kleine, nichtssagend Unte^chiede einer We,d Methode erhaben sein. Leider aber haben sjch die Ansichten darüber so zugespitzt, daß Siportkollegen, die zweifelsohne höchsten Sport auf das gleiche Schuppenwild, die Sal m-oniden, ausüt^n, sich gegenseitig über die Achsel ansehen. Ob mit Recht oder Unre^t, das wollen ivir einmal hier durch eine objektive Betrachtlmg beider Methoden klarlegen. Sehen wir unS zunächst einmal den Fi^ scher mit der nassen Fliege an. Verwendet ^Verden zumeist I bis 3 Fliegen, von denen die unterste der Strecker, die beiden o>beren die Springer heißen. Mit diesen Fliegen ir>ird das Wasser systematisch abgesucht, wobei die Würfe stromabwärts, lvenn der Fi scher über die nötige körperliche Gewandtheit und j^unstfertikeit verfügt, aber anck stromaufivärts erfolgen können. Es war schlägt nichts, wenn der Strecker und der erste Springe? von der Strönmng lmter Wasser gezoigen werden. Sie täuschen dan,? eben abgestorbene Insekten vor,, die dem Fisch auch ivillkonlmene Beute siich. Wenig Sorgfalt bixlucht auch der Angler auf das naturgetreue und soMge Aussohen seiner Fliegen verwelken, bemt 'vaS der Fluß als tote Flugnahrung herabschwemmt, das hat halt durch die vilen Hindernisie (Steine, Holz usw.) und durch die zalhlreichen Wir-^l schon ein recht zerzaustes Dasein bekommen. Ost er.ieben gerade die zerschlissensten Fliegen die l>esten Resultate. Der ??hre eigenen Reize ha^n, ihre ganz besonderen Anforderuni^en an den Fischenden stellen, nud nur dann zum Erfolg führen, wenn sie mit hoiher Kunst fertigkeit ausgeübt iverden. Air besten wird wohl immer der gehen, der sede Methode zur günsti^ten Zeit am rechten Wasser auszu üben versteift. Amok! Amok« SchteckenSsMk« im javanischen Dorf. Das Amotlaufen ist eine Art pli>tzlich eintretender Geistesgest örtheit; der davon Befallene zieht Mtzlich den „^is", einen Dolch, springt auf uM stößt im Laufen jeden nieder, der ihm erreichbar ist, bis er, der für vogelfrei gilt, selbst getötet wird. Das Amoklaufen ist der Schrecken der Joivaner. Es gibt Zeiten, in denen das Amo?lmlfen wie eine Seuc^ im Land umge^ht. Bon einem Augenblick zum anderen wird ein Eingeborener, der ruhig aus dem Feld arbeitete, von dr Mordwut ergriffen und de-ginnt nach allen 'Seiten wie rasend um sich zu stechen. Er macht dabei keinen Unterschied; es ist nicht richtig, daß sich die Amok^ läufer mit Borliebe auf die Wei^n stürzton. Zuweilen kann man den Zweifel nicht nn-terdrücken, daß der Wahnsinn nur vorgetäuscht ist, weil t»er Amokläufer unter dem Deckimmtel der Unverantwortlichkeit soin persönliches Rachegefülhl befriedigen möchte. Deshalb haben auch die hollmldischen und engilischen Behörden in den Kolonien des Fernen Ostens die gesetzliche Bestimmung eingeführt, daß auch jener, der ein Verbrechen unter der Eimvirkung des Amok begeht, für die Tat voll verantwortlich ist und s^ der Todesstrafe aussetzt. Nicht einmal diese Drohung hat c>as ^)slnwklaufen zu unterdrücken i^rinocht. Anwk ist eben eine ^lrankheit, deren Wie und Weshalb niemand kennt. Die Aerzte sagen, die Sonne, das Fieber und das Opiunl seien für den Ausbritch der Zkranklmt verantwortlich zu machen. Für die Eingeborenen ist ''.'linok ein böser (^ist, der aus deul .?>inter-balt einen Unglücklichen itberfällt. ..Ein Ge-bin^mel schneller Glockenschlä^ erMt das Dorf", s6i«eibt Arnaldo Fr a c a r o l i. der Jaira bereisende Berichterstatter des „(5or-riere". „De Häuptliilg des Dorfes hat die iui Stamm eines hohlen Bambus hiäirgende Glocke angeWiagen. Der Alarm durcheilt die Hütten und das umliegende Land. Ver^ ängstigte Männer und Ft^en versmnmeln sich auf dem Dorfplatz. ?lss>e haben die bange Fraige auf den Äpp^: „Was gvbt es, was ist geschehen?" Denn der Marin wird nur bei ungewöhnlichen Gelegenheilen gc^gebi^n. Ein junges Mädchen nnt schliinnnsi<' spxitz^n Beinen auf den Aus ihreti Anna Bole«n wirvhlngerichw WMM Man dreht zur Zeit in Elstre, dem englischen Hollywood, einen Film, der das Le-ben Heinrichs des 8. behandelt. Eine der Hauptszenen dieses historischen Films zeigt die .Hinrichtung Anna Boleyns, der Gemahlin .Heinrichs des 8. Augen leuchtet der Ausdruck des Schreckens. „Amok, Anwk^', gellt ihr Ruf. Jeder »sendet sich den .Hütten zu. Die Frauen nchmen entsetzt die Mn-der in den Arm, die Männer bewaffneil sich eiligst mit Stecken, Gabeln und was ihneir gerade in die Hand kommt. ?kno«?! Amok! Das furcht, bare Wort zc^reißt die Luft. Das Unglück ist über das Dorf hereingebrochen. Ei« Mann, der eben noch ruhig auf den Reis-feÄern arbeitete, hat das Messer, das ihm bei der Felldarkeit diente, nnt j>l^ter Fau^t gepackt oder schwingt den „KÄS", den langen, haarscharfen jcrvanischlm Dolch mit der gewundenen Klinge und ivirft sich auf jeden, der ihm in den Weg tritt. Je mehr er Blut sieht, desto bestia^lischtt entbrelint die Wut, die unter FreutÄ und Feind ihre Opfer sucht. So ers-i^^int er auf d^ Stmße, die von dm Reisfeli^rn ins Dorf Khrt. Die Brnst ist entblößt, die Haare hällgen ihm wirr Gesicht und die Augen sind ivc^it aufgerissen. Mt wilder Mordlust schwingt er den Dolch. Die Klinge ist bereits vom Blut geröt^ und wirft unter der Sonne Blitze nnd Funken. Ein Bauer ist von den: Wahnsinni-M niedergestoßen wo^n und liegt mit dem Gesicht auf dem Boden im SchilammsvassÄ des Misselltes. Wenn er nicht an der baren Wunde, die ihm die zevslZf^en hat, stirbt, muß er in denr Schmichwasjer er-trinken. Der Birffel, der ihn begjkeitote, schwankt wie ein Trunkener auf sÄum BÄ-nen, auch ihnl hat em Stoß> mit dem» ArM den .Hals durchschnitten. Der Besessene verfolgt weiter seinsDtra^ und nähert sich einem von zwei Och^ yss zogenen Karren, die ein Bcruer leitet. Der Bauer sieht den Mörder, beginnt imt rauhst Stimme „Amok! Anw?!" zu brikllen uuL versucht zu fliehen. Aber mit c;inem Satz P der Mör^r ü^ ihm und stAßt ihm den Dolch in die Brust. Ein Rlutstrom ergießt sich aus dc^ Wunde, der Unglückliche sKMgt die Arme in die Luft mÄ bricht .zusammen. Der Mörder hat sich dann über daS G^ipamt gemacht und die O^en niedergestoßen. Ein Kind steht schreckgelähmt mrf dem Karren. Zum Glück sieht es it^r Mörder nicht und rast mit denr blutigen Dolch davon. Dan« lvendet er sich den, Dorf zu, luo er reichere Bellte zu finden hofft. In der brutalen 5^-freitde des Massenopfers schießen did Augen Blitze. Der BlÄt eirtringt sich ein hoks^ Stöhnen, nnd »veißer Schaum tropft.aus den Mundwinkeln. ?luf dem Pkch' haben vier Mämier ein Steinboinbavdement gegen ihtt eröffnet. Gin Ateiir hat ihn auch anr A-uge getroffen, und das Blut rieselt an den Wangen ^rab. Alvr deil .Rasenden künrmevt das nicht. Er rennt 'veiter, wirft sich auf einen lAteinlverfer und )vendet sich dmrn zu den <,nderen. Das voul Auge lierabfließende Blui »nack)t den Ausdruck des verzerrkm Gasichts nc»ch furchtbarer. Elrtsetzt lassen die unversehrt l^liebenen die Steine ails den HiÄ:" den fallen und suchen heulend ihr Heil in der glicht. Vor einer großen .Hütte anr Mcrrktplaß arbeitete, l'evor der Alarin gegeben wurde, ein Dutzend junger Frauen. Sie sind mit der Anfertigung von Batiknmlereien beschäftigt. Beim ersten Glockenton springen sie von denl ?lrbeit'?tisch auf. lassen Rahmen u,id Farbtöpfe im Stich und suchen zu entfliehen. Alvr wofiin? Ii, die Hutten etwa? Welclie Sicherheit kann nlan von diesen Hütten erlmrk'n, deren Türen nirbt zu ix'iiiu'n die aviii-'n 7^-m'ien j >>on einer Ccke des MMIÄ i« die „Marfvorer Zettung^ .Nmnm« ^ Plötzlich steht der Mörder mit dem Ä^g-nVich^ liegt der bereits im «er. ^^is unter ihnen. Es ist der Tod seNsku^n." ^gens besinnen. Er 'ic-ß in allen Pariser Zeitung^'n eine Verlustanzeige veröffentlichen nnd hofst, ans dses''m Wege wieder in den Besitz deS Golds? M kommen. Voldej^tzter Autobus rast gegen eine Mauer. B r ü s s e l, lv. Juli. Wegen BersagenS der Bremse raste ein mit 28 Personen be-setzter Autobus bei Francorchamp? in ^er Provinz Lüttich gegen eine Mauer. Drei Per sonen wurden getötet, 3k verletzt, darunter sieben schwer. Kleiner /^meiser /^nsi-sgen imtt sinct s Ml»De' in vfiot- mscken tZvi^ulegen, ös snsonston älo /^ämlnistrstlon nioiit in ctei' l.gqs ist, ciss 6s^0i»oktv ?u^fle(jlgsn. VsF^»eAIs«lSa«» Regenschirm! In der Böckerei Witloczil ist Samstag nactimit-tag ein R^nschirm entwendet worden. Diejenige Person wur« !>e erkannt und wird aufgefor-ert, denke!ben sofort zurückzubringen,' sonst erfolgt Än^i^. 83N9 Einlogebuch der Sp. StajerSka hranlnica oder „Narodni donl" ge«n Einlage der „Mestna hra-niknica zu tauschen gesucht. An-lint. „^5.000 Din" an die Verw. _84lL vvruielitet «eli«r Diov 1t) — kssl ^ > vroz^ene XMne. Billige ttredite, aitgcfangen oon lj0VO-aoo.000 Din. für alle Zwecke, Branchen und Berufe, Rückzahlung in monatlichen kleinen Raten. Zuschriften an die GeneralvertretuTig Maribor. poStni pvedal SV. 8 Dinar für Prospekt und Rückporto beile, gen. MOV zMckMMMMMMMMckMMMMMM Kaufe altes Sold. Kilberkronen falsch Zähne zu dvchstpreisen A. Stumpf» Goldarbeiter. Ko roSka e. 8. LLÜ7 Streng separ. Zimmer, mSbl., ab lü. Juli zu vermieten. Adr. Verw. 8403 Wohuunß! Schöne Zweizimmer zimmerwl>hmlna mit I. August zu vergeben. Anzufragen Tllek. sandrova eesta M/l. WS4 Möbl. Zimmer, streng separ.. an 1—2 Personen au? 12—14 Tage sofort zu vergeben. Adr. Verw. 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