^M^H^U»^^ im«»,,»« „»«,...... ^" ^°^ 2""«l'"-". balb!. N. ?.«. A/ll)I!llll!, 2H. 'li?»^ lm.l»fl..««.fi.l.«o, w»ftpl.i»> «inen !»„. "«W <»« «ü«e fass«7 w°llen "^"° "«""' l°nd°m d"RchH ia die vir0« unit.« denn auch um den ^ ^" ^""Uen Kräften wurde "" war weiter darin ausdruckte. ^ Echarlu., "A"des ^^^ der Zusammengehörigkeit, b^'"ßtsch.D,s al./ ^ Elchen ^°°tS. und Gcsamml' !'"ng dieses Art ,z^ ^M'" halte eine öffentliche Mei-^'" bedürfte w°s- ^^"' ""^ ^S man nachher > nicht aewölmt s ! "'^^ur Genüge vorhanden. Man Staate« als ^ nun einen °d,« <^'""'' D°s VerfassungsleblN Zweiter de A'^"^ N"eat m'd es baut ^'sks G«uwerts "'^"" diretter Wahlen ist ein TM ^Npl^terun^!^.' 's' s""er Natur nach eine ^er unwillliir iH'. c^?. "«« der Wahlreform ge. /'""le sich s« 'u« d'l er semer Natur getreu und z?r- '" '.' »tlchtuna ausein^^ ^' Föderalisten gingen ^""ihrerseits eine '^''^: "°W"d die Verfussungs. !?°"°"«eichen w ^ d'eselbe einhielt; jenes Aus. "cht Hm7^°n ab " " "s solcher; eine „slaatsrechl. ba?cs e" ^' °h«e ick ' ?^" das bestehende Staats ihrer'A^'llch^ be ^.?^ "««" etwas festes, hall. Schau """"'s "n n ')" "«""' '"»t schon in . " Die ha " ^°^lchen Widerspruch zur ist die Un. ^ünde s°7/, s°wie e^'^retuna von den "us Mm ?. /°" bas Ah. ^'"btaae aus Wahlen der Nächs e?e^"" 9ieX """7l,°us ^« Neichsralhs ^bttverlrauen als ein pichen der Schwäche, der Wu„ ch mcht «us die P.ode gestellt zu weidcn. als ein « r« . '^" 5lU,slbl,,,,mnis.' Schricbe bei director ??^^ 7'../' ^^^^ ber Föderalismus sich eine ch so^ae di^/ds' !° ^" " «'^l nöthig gehabt, bir-c erw^s./. ^"^reform zu erbosen. Wmn er ein b eb ibn 3 ^"'^'" nicht besch.cte» wollte, so ,fall udr ^"""'slralion ?es Wegbleibens nachher ^jctzl a««; Me ihm aber gar ia s«i s^i^ .""" ^«hlm zu. so stünde es ihm Pc, men^^^s^ ''"s°« i" dem direct erwählten bort oo» relchSwegen die a s« ^i/^."""^^^^^ ^" vieren. Wozu Ucaen eine unmittelbare «ppella. ' e 7 s^ ^"''""^ "Weil sie dem Föderalismus il^ Ms ^ er d.s weiß", antwortcl die ur< a di ^!i'^^''Ü' Urlhcil trug mit da;u bei. band b3, ^ ^"' Wahlreform so entschieden die Ober- 3 " " .^' Darum hat denn au« der Austritt der " schen P°leu. welcher diesmal überdies lein voll. U° n ^ .n "^ b" p°litische Aufsehen erregt, wie "" '' ""em frühcren Falle; man hält für nöthigen- be e7Mar«e?" "'mitt/lbaren Reichswahlen gegen- in K ^ n- ? ^' suoerstcht verräth, und geht über °rdnm!7Fr°""'' b"l" «" um so leichter zur Tages. bringt Aussichten auf eine ^' b/'he und e.nige Zutun st mit sich. Es hat a ^ > " ' s?" "" " ^borcn wurde; es bedürfte a schon e.ncr starten Einigung, um nur durchzudringen, U"^'^" ^nlge.enlommens und Nach cbcns als We^ ^l"d'ngung des Erfolgs. und nur auf dich ^ ^"«.^"° «/"be Mchr'hei? usammen. die es im Häuft der Abgeordneten erlangte. Das Gesetz in seinen Folgen w.rd fortwirken in diesem Zinne; es wird ver-em'gen. anstatt zu trennen, und das ist ein Wert des Fl'edens m, Innern und nach außen. Wcs, was dem Föderalismus in Oesterreich Wider, »land elstet. ist zugleich cin U.iterpfand weiter für den europäischen Frieden; nach innen zu aber gewährt es eme weitere Oürglchafl für liini^una und Eonsolidierum, im gemeinsamen Interesse. Nicht diese oder jene Partei, sondern Oesterreich als Gesammtheit wird ae-wlnnen dalici. So vollzieht sich. was cin t'lauchter Wahlspruch besagt: Viribus nml!»!" Reichsrath. 76 Sitzung deS Abgeordnetenhauses. Wien. 20. März. Präsident Nitter v. Hopfen eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 35 Minuten. Auf der Minislerbanl: Se. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fürst AuerSperg. Ihre Excellenzen die Herren Minister Dr GanhanS, Dr. v. Stre» m ay r, Dr. Glascr. Ritter v. Ehlumecly, Frei» Herr de Prctis, später »Freiherr v. Lass er. Der Piäsidcnt der Staatsschuloen.Controlcommis, sion Graf Wickenburg übermittelt den 4. Iahresberichl dicser Commission. Se. Excellenz der Minister des Innern übermittelt einen Gesetzentwurf, betreffend die Regelung dcr dienstlichen Verhältnisse der zur Aussichlspflege für die Erhal. lung der Straßen. Brücken und Flußdauten. dann zur Handhabung dcr Hafenordnung berufenen Empiriler. Nach Mittheilung der eingelaufenen Petitionen wird zur Tagesordnung übergegangen. Hieraus folgt die Wahl eines Mitgliedes in die Delegation an Stelle deS ausgetretenen Abg. Verlagnolli. Gewählt wird Abg. Dcgara und als Ersatzmann Abg. Danilo. Sodann wirb zur zweiten Lesung der Regierungsvorlage, betreffend den Gesetzentwurf über oaS Va-gatellv erfahren gcfchritten. An den Debatten belheiligen sich die Abgeordneten v. Mende. Dr. Zaillner, Dr. Tomaszczul. Seidl, Berichterstatter Dr. v. Demel. die Abaeord. nelen v. Mayerhofer, Dr. v. Figuly. Dr. Edl. bachcr, Dr. Rcchbauer. Wolfrum. Dr. von Perger, Dr. Sturm. Dr. Keil. Die ßß 1 bis cinfchliehig 30 des Gesetzentwurfes werden nahezu nach den Auöschußanträacn angenommen. Aus den Erörterungen Sr. Excellenz deS Herrn IustizministerS Dr. Glaser wollen wir folgende be. deutsame Stellen reproducieren: ..Es ist angedeutet worden, es ttnnten mil dem vorliegenden Entwürfe so schlechte Erfahrungen gemacht werden, daß dadurch gegen die Prinzipien, auf welchen er deruhl, eine allgemcmc Entrüstumi hervorgerufen winds, und so lönnle dui« Wert t>cr Eioilprv^hrcsoüu im ganzm dutch den vorliegenden Gcseh^twurs yeschii-digt werden, Nun, meine Herren, was da« hculc oorlie^eü^e Geictz Ihnen vorjchlcigl, dae< retrisfl el>cn jencn Thlil jener lüilftifzen Eivilpso;thor^n»!!g. der in erster ^it,ie für die Va n d b c o ö llc run g maßgebend ist. es betrifft auch die weitaus größte Masse des Suffes, und rs be« ruht in der Hauptsache auf denjenigen Grundsätzen, von lvclchen nicht bezweifelt werdm llznn. daß, wlim wir ein eiiihclüiches Wcrl der Eivilprozeßreform iibcrhaiipl zustande dringen wollen, daescloe auf dicfen Grundlagen wird beruhen müssen. Ob als Kapitel in emer lünsli, gen Eivilplozcßordnnna oder als selbständiges Gis^h s,e, regllt, daS Verfahren in dicscn Än^lcaenheiten wird, so lange wir nicht eines Besseren beehrt sind, so lange >>,>ir nicht iri die ^age kommen, gcflützt auf positive Thatsachen die theoretische Grundlage adlie^icren zu miissm, die ietzl üb:rcil,stimmcnd von allen Seiten für der» tünf. listen Eivilprozch gefordert n-irb, das Verfahren, sage ich, wird aenau so auSschcn, wie Ihnen di?s hrnle vorgeschlagen wird. Wenn nun jel,c recht haben, die besorgen, daß eine Misslimmung cntstchcn tonnte in dem von mir elöiltr-lin Sinne, dann saae icd, meine Herren: In GoltcS ^iamcn. lieber vorhcr als nachher, lieber auf Grund eineS Spccialgcsitzcs, che die gcsammte Cioilplovßoldiiunq s.stgcslcllt ist, als w.nn sie ins öebcn getrettn ist! lieber so, daß wir bei dcr Revision des gangen Gesetzt einen passende!!, würdiam. geeigneten Anlaß ha^en, einzelne Mängel, die schließlich immer erst die Erfahrung an da« Tageslicht bringen wird. zu reclificieren, als daß uns auch hier etwa zu^emuthet wcrdcn loimte. einem laum erlassenen Gcsctze den ^tbcnsnero auszuschneidei'. Die« in Bezug auf daS VeilMms zur timsligen Eivilprozth'Gesetzgebul'g. D.inn drängt eS mich. nur noch einen zweiten Punlt zu berühren. Es ist ganz richtig.- der vorliegende Entwurf thut, was e> thun mußte, wenn er die in ihin vcilo>plsten Prinzipien zur Wahrheit macht!, sollle. er ltsst das Schwergewicht in die Person des Richter«!. Er sichert dein Richter, der die Emsicht in deii auten Willen hat, baS Rech,e zu thun, die Mü^lichteit hl?zc». Damit ist abcr vo» selbst geqcbcn, daß er unbedingt nicht schützen tonne ncgei, M'sgr>ffe und gcycn Uebelwollen eines ein. zelncn Richters. Man hat in der Iusti,/>csctzqebu»g immer nur die Wahl zwischen zwei Dingen: entweder von »lsetzeswegen ,m voraus für die richtige Behandlung d:s einzelnen Falles dadurch zu sorgen, daß man dem Richer die Hände bindet, und dann bindet man sie ihm zum gut-n ebenso wie zum bösen, oder den cntg^cnaesctztcri Weq zu gehen. Ohne Vertrauen in den Richtetstanc». ohne Vertrauen m die ausübenden Organe ist ein solches Gesetz allerdings incht möglich. Ich meine damit riicht blindes Vertrauen; dcr Entwurf selbst hat schon gezeigt, und da« >sl auch schon besprochen worden, daß eS nothwendig sein wird. bei der AuSwahl des Malcriuls. das zur Pts, füauni sttht, so vorsichtig als möglich zu Wirte zu glhen. E»i wild insbesondere wickti« sein, daß in der ersteren Zeit allcs von Stile der Justizverwaltung ycschlhs, um dcr Vorstellung eulgegenzutrelll,, wen» sie tlma wo auftauchen follte, dc>ß die Handhabung des Bugatell-versahrens fclbst ein« Bagatellsache sri, unwur^iss der tüchtinsten und besten der Richter. Ich wenigsten« lann Versprecher», so weit es meine Äufci.be sein wild, bei der Durchführung dicscr Gestimmung milzuwille», daß es die Justizverwaltung an ,iie Tage des Jahres 1850, wo ein ganz anoerer Ucbcrgaxi^ auf dem Gcbttlc des Strafprozesses dem Richter zuqelnulhet wurde, ein vollständiger Umschwung, das Emtillen in ein Verfahren, welches auf einer ganz anderen G^nd. läge. als die war, nn welche man sich hishr q.wotmt hatte, beruht; ein Verfahren, welche« auf aljcn Seiten zugleich eine ganz neue Geistcsrichlung in Anspruch nahm 4? a Und diesen Uebergaug hatte ein Veamtenpersonale^ durchzufuhren, welches damals aus den verschiedensten Zweigen des öffentlichen Dienstes zum Zwecke der staatlichen Iustizpflege erst zusammenbracht worden ist, während das heutige durch nahezu 25 Jahre im staatlichen Iustizdilnste auf wesentlich gleichartiger Grundlage vorgearbeitet hatte. Wenn der österreichische Richterstand damals seiner Aufgabe aufs glänzendste gerecht geworden ist, so schinlm Sie ihm heute das Vertrauen denn auch in diesem Augenblicke, in welchem die neue, aller« dings erhöhte geistige Anforderung an ihn herantritt, und es wird sich seiner ein gehobenes Gefühl durch die große Vedeutsamleit der an ihn gestellten Aufgabe und die allerdings enorme Tragweite derselben bemächtigen, und ich bin überzeugt, daß wir wieder in schönster Weise erfahren werden die große ethische Bedeutung d Armee immer im normalen Complex, welcher durch die! Gesetz bestimmt wird, zu halten; der Effect" al"" ^ wechselt, nach den durch das Budget sltt den UntttY^ ^ der Aimce bestimmten Reformen. Im Falle elner ^ , bilisierung und eines UeliergangS vom Friedens- 5" > Kriegsfuße kann ein Theil der Vacanzcn d:r Untttw ziere, Corporate und Brigadiers durch zun, aclil Dienst berufene alle Chbrgc» besetzt werden. Äe> dcn ben Umständen lünnen die Offiziere der terrltom" Armee berufen werden, die stelle ihres Rai'geS m ^, Bataillons der Depots einzunehmen und selbst im ^ falle von den Depotsbataillons in die KriegsbataM überzutreten. ^ Art. 10. Die so in der activen Armee benuy' Offiziere der territorialen Armee sind als M"'^' condemissioniert. Während der Dauer ihrer Gegend unter den Fahnen werden sie wie in Activitat be, lich betrachtet. Sie können einen ihren Dienst" sprechenden Rang erhalten, aber den während dill" ^ erhaltenen Rang nicht geltend machen, um in der ,^ oen Armee beibehalten zu werden. Doch können 1', , die Retraiteposition zurückkehrend, ihre Pension«" mäß erhöht werden mUssen. Betreffs der Mililäw" des Kreuzes dec Ehrenlegion, der Pensionen sür ^ ,^ chen und Wunden genießen sie dieselben Rechte, o Milititpcrsonen desselben Ranges in dcr activen » zuerkannt sind. . ^ Nrt. 11. Die Cadres der Armee bestehen! ^^ 144 Infanteriereglmentcrn von 5 Kriegsbalaillo^ ^, 1 Depolbalailloi; aus 36 Bataillons Iäaer l" ^ beide dienen dazu, 36 Divisionen und 12 Armecc^ bilden. 2. Nus 72 Cavalerieregimenlern in "^ und Divistonen gelheilt, die jedem Nrmeeco>pS l ^. werden. 3. NuS 40 ArtillelieltMlenteln, 1 ^" A' mentern u. s. w., wie die diesem Gesetze angesüg« bellen andeuten. «. nin"^ Art. 12. Decrete der executioen Gewalt bw «. die Bildung der activen Bataillons und der ^^ bataillons in eine größere oder geringere ^^F' Compagnien und die Eintheilung der Cavalenels ter in active Escadrons und Oepotescadrons. ^ Art. 13. Jährlich wird eine allgemeine ö"^. derjenigen Pferde, Maullhierc und Fuhrwerke ^^i« men, die geeignet sind. für die Bedürfnisse ^^ benutzt zu werdcn. Diese Pferde. Maulthiere "^"i^ werke sind im voraus immalrlculiert, und im 3""^ liß Mobilisierung kann die Requisition derselben d" ? A. Decret des Präsidentin der Republik und """ ^ stimmung und Zahlung einer ihren Werth darsl Entschädigung an die Besitzer gemacht werden- ^ü Alt. 14. Mit Ausnahme der in «lrl. 4 8^^. können keine neuen Corps gebildet werden, noch « ^ änderung an den bestehenden anders als durch t> a/schchen. ^ Art. 15. Die Dislocierung der ArmeecolP«" ^ Territorium wird durch Decrete des Prästt"" Rcsublit bestimmt. M<" Art. 16. Die Armee bezieht alle ihre " d-l Effecten aus den Haupt, und Hweigmagaz'" ^ l>l Armee, die theils durch Privalindustric. theil« "^n besonderen Mittel der Corps verproviantiert ü» Art. 17. Im Falle einer Mobilisierung . efeuillelli». Das vergrabene Testament. Erzählung von Ed. Wagner. (Fortsetzung.) Nachdem Hugo die gewünschte Information erhalten hatte, ohne Verwunderung oder Verdacht bei dem Wirth zu erregen, fagte Hugo: „Ich werde wenigstens vierzehn Tage hier bleiben vielleicht aber noch länger. Ich hoffe, daß diese« kleine Geplauder nur der Anfang ist'zu einer langen Bekannt, schaft." Der Wirth erhob sich und verbeugte sich mit einem verbindlich«!, Lächeln. „Ich will dafür sorgen, daß auf der Stelle Zimmer für Sie hergerichtet werden. Sir," sagte er. „Sollten Sie noch ttwas wünschen, Sir." und er blickte dabei wieder auf seinen Löffel, .ich würde mich freuen, Ihnen zu dienen." Um einer Antwort hierauf auszuweichen, machte der junge Jurist einige hiervon abweichende Bemerkungen, und plötzlich mußte sich der kleine, dicke Wirth an den kritischen Zustand, in welchem er seinen Punsch verlassen hatte, erinnern, oder. wenn Johann denselben fertig ge« macht haben follte, Perlangen tragen, mit an demselben theilzunehmen, denn er ging rasch hinaus. Hugo und sein Milchbruder sahen sich eine Weile schweigend an. dann fragte Hugo: „Woran denkst du, Martin?" »Ich glaub«, wir sind von vorneherein geschlagen," antwortete dieser nachdenklich. „Kein einziger von dencn, die der Wirth genannt hat, paßt auf die Beschreibung. Meine Meinung ist, daß ihr Pater, oder wer immer sonst so freigebig war, hier nicht wohnt. Es ist ja leicht geliug, auf der Reise einen Vlief zu oetfenden. und viel-leicht hielt sich ihr Vater gar nicht einmal in Wilchester auf, sondern steckte den Brief auf seiner Durchreise hier in den Briefkasten, welcher sich am Bahnhofe befindet." „DaS ist nicht nur mö.zlich, sondein sogar sehr wahrscheinlich," sagte Hugo. „Und doch, Martin, sagt mir eine innere Stimme, daß ich Wilchester nicht eher verlassen darf, als bis ich gehörig allem nachgeforscht habe. Wenn meine Gemühungen dennoch ohne Erfolg bleiben sollten, dann muß ich sonstwo suchen. Das erste, was ich jetzt zu thun habe, ist, nähere Erkund!» gungen über drei bis vier Familien einzuziehen, welcher der Wirth erwähnte, ich meine nämlich über die Wil« chesters, die Berwicks. die VaughanS und Mr. Walden." «Glauben Sie denn, Mr. Hugo." fragte Martin, «daß Sie, wenn Sie Ihren Pater sehen, denselben er« kennen würden?" „Ja, das würde ich," war die bestimmte Antwort. ..Deine Mutter beschrieb ihn mir. Sein Alter konnte sie mir freilich nicht sagen, denn sie sah ihn nur beim matten Feuerschein; aber so viel wußte sie, daß er jung sei. Besonders hatte sie bemerkt, daß er auf der einen Hand eine große Narbe hatte, was jedoch auch ein Muttermal fein konnte. An der linken Hand trug er einen ganz eigenthümlichen Ring : dünne, goldene Stränge, besetzt mit Edelsteinen und oben geziert mit einem gro« ßen diamantenen Herzen. Wenn ich doch diesen Mann finden könnte — meinen Vater! Ich kann nicht begrei« fen, weshalb er mich diese Jahre hindurch verlassen hat; "--------------------------- -------- ------- °^, ^ er ist doch lein ehrloser Mensch? — N«in. ? mir unerklärlichen Haltung gegen mich ist, '"? gls schon allein wegen der Thränen, die er verM^ ^ mich verlieh, wcgen der Liebe, die ihn zweimal Seite zurückbrachte, als er fortgehen wollte. ^!'" Der junge Jurist sprach diese Worte "^ selbst, daher antwortete Martin nicht daraus- ^ ? ° „ES bleibt doch sonderbar." fuhr 0^° ' ^. «^ er. außer daß er mir jährlich eine Bank""« I ^e Interesse für mein Schicksal an ben Tag "s"' ^ ^ nicht wissen, daß ich die Rechte studiert und ^ man bestanden habe? Niemals hatte er em.^ Oe > laut werden lassen, daß ich mich in "»«no ^ ^ ausbilden sollte. Ich bin ganz verwirrt, ^M " all den Gedanken, die sich mir aufdrängen, ^aetl! ,,, etwas durch Entschlossenheit und Energie 3"'., O» so will ich das Geheimnis enthüllen, welch""^ ^ umgibt. Morgen früh werde ich ernstU» ^ Nachforschungen beginnen, für heute 9"«^ sto? das Dorf ein wenig in Augenschein ""he." .-^ Martin, laß uns hinausgehen auf die ^'^uebe<,,. Martin stand auf und holte H"t "" ^s seines Herrn, und nachdem sich beide sG" ^ gelleidet hatten, gingen sie zusammen Y'n° ^ ftil ^ So unfreundlich der Nachmittag un°^' ^o^. fchneidend der Herbstwind auch war. war ^s^ gewisses Vergnügen für Hugo, das Dors z M 477 »r!,«,f»lll ft!«!!, d!l <>hnl°»ft»gn!ln bl« »i!«»«. ».»>!.« all. ,»r ^!« N.w.«m>« u.,d ZuI»»m.»U', MVnAun« ^'" ""'"""" ""° P"l»n«n«it..l «lit, 18, «us jldei Eilend»»,, »„>, ildn t>all»,. Wallung hält immer das fUr die Gedürfnisfe der Armee OvÄ n,n ^?^'' ^iM"' Divlsionsmanüvernund Operationen, und wenn es die Umstände erlauben, durch nrmeecorpsmanöoer beschlossen. A". 21. Eine Spccialc'ommission, deren Zusam« ?«"^ü!^ "«," Altributionen durch ein Reglement der ossentlichcn Verwaltung blstimmt sind, solgt den Truppen bei «hren Operationen. Sie constatiert die Schäden Nl^^^Ä^^" 'ein können, bestimmt ohni Widerruf die den Besitzern zukommenden Entschädign 8«n und laßt sie augenblicklich auszahlen. '^°'»""' Nrt. 22. Reglements der öfftnllichen Verwalt..«« ^ölttiM Uebersicht! Laibach, 23. Mürz. !>°"°ge über 7 V,^^^" °"' Die dritte Kirchen-Uchen Stra/und ^?"^" ^" brauche der lirch-lUlnmung mit ewZ ?^'"^ "urde ohne Namensab-^ung^,^d'ert Vnlgt^"""" " '"ter «era. Landesver. provisorisch^^..^^^'^ Mittheilung betreffs der b"°. unbe ch^^ ' «°^ des Großherzo S von Olden-stacht werden deftmtlvcn Erbfolge - Erledigung, daß das rechte Centrum v°n Herrn Thier« l "^ußreichsten Parteiführer den dingen, bemselb « le ^! °'"^'sten Antrag ein- auf Lebenszeit !" hi« vor den hübschen Gär. ^" °der ü^ °uf denSeiienwegeu N ^ j°°cm D na "^"lter dahingefahren sein mochte, Nelz. "lnge. das er sah, einen geheimnisvollen ^"«^ °ls, ermüdet und N"'°' H"9 seine^ ^"..^^''»'"t s"ms Unt«r. " w »Mmpftem T , ^°^ "^«' Mr. Hugo," sagte N m"ns"^"'^ ^gt'^o? l'"e langsam' weittr nur ei^°«^ 9leN,l b ^«' Wal« ein Mann WWNMW >''T/'?H,r'..7.?«7.«-'.: Gortsthuug folgt.) z zu übertragen. — Die „Agence Havas" meldet.- Nach. , richten aus den besetzten DlpaltemenlS lolchalieren, daß linfolge der Meldung von dem Abschlüsse des RäumungS-! Vertrages nirgends deutschfeindliche Demonstrationen ^stattfanden; nur in Nancy wurden zwci Individuen we^ gcn Ittsulllerung deutscher Offiziere oerhaftct. Dle Corlts in Madrid wühlten Salmeron (Nadicaler) mit 191 Stimmen zum Präsidenten. Orense! (Republikaner) erhielt 183 Stimmen. Die Militä rcon feren jtl, unter dem Vor« sitze des russischen Kaisers wurden kürzlich eröffnet. Die Verathungen über die Emsühlun^ dlr allgemeinen Wehrpflicht beginnen erst Ende deS Monats. Während der Anwesenheit des deutschen Kaisers sind außer Mili-tarparaden eln großer Vall im WinterpalalS und eine Galavorstellung im großen Theater in Aussicht «e» ^ D" zweite Amtsantritt des Präsidenten Grant Dil Kt"^ «^Ž?^on in glänzendcr Weise gefeiert. ,?rem^n ^,v ^.^"lichen Schmus prangend, war von sid n mit ./I""^ "^ in den Straßen, welche der Prä-^m „n .? '^' begleitenden Zuge nach dem Eapitol s^«« mußte, wogte trotz der 5npfi..dlichen Kälte schon ?/e!ln^"^"!.^be eine unabsehbare Volksmenge, be den Wiedergewählten mit den schmeichelhaftesten Ru. f" ^PN"»- " 3ür das mit dem 1. Juli beginnende F.scaljahr »st e.n Budget von 190 Mill. Dollars ^"'ll'Nt worden Die Kosten dcr Armee belaufen sich Mann "" etwa 1000 Dollars per Die Insurgenten auf Euba griffen die Stadt ^n m?"/. ^,.l?nden noch anderweitige Kämpfe statt, deren Result« b.sher noch unbekannt ist. lnlo,n?^ °""^ Zeitung von Teheran ve,össentlicht folgendes Schreiben des Schahs an den Großoezier. ?!^. . «? kuropäifchen Muster nachgebildete Ein. rlchtung des persischen Ministeriums gebilligt wird: ^""z""' Ihr Gereicht über die Bildung de« Mini-ster.ums hat unsern vollen Beifall gefunden. Sie werden '"" Z"t verlieren, den Plan in der angegebenen Weife auszuführen; denn jeglicher Verzug in einer so wichtigen N.e ?^.^ I'Ueresse und der Wohlfahrt deS Landes fchädl.ch sem." Nach der neuen Einrichtung ist der Großvez,er der Premierminister und Präsident eines aus neun Mitgliedern bestehenden Eablnets._________ Tagesneuigkeiten. — Nach den ärztlichen Dispositionen unterbleibt heuer, wie man aus Prag meldet, die Äeise des Kaiser« Ferdinand nach Ploschlowitz wegen des dortigen Klimas. FUr den Mai wird nach gulaß der Witterung ein Nufeuthall des Kaisers in Karlsbad vorbereitet. Uebrigens ist im Be. finden dc« Kaisers Ferdinand, wie man der ,Vstdl..Z»a." telegraphiert, eine entschiedene Besserung eingetreten. Der Kaiser spielt fleißig Elavier und bringt die größte Zeit des Tages außerhalb deS Bettes zu. — (Die Braut Sr. lais. Hoheit des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig), ältester Bruder Sr. Majestät des Kaisers, ist Ihre lön. Hoheit die Prinzessin Maria, Herzogin von Vraganza, Tochter deS 1866 verstorbenen EfsönigS von Portugal Dom Mi« guel, und der Prinzessin Adelheid von Köwenstein-Werth-heiM'Rochefort. Prinzessin Maria wurde am 24. August 1855 zu Schluß Heubach in Baiern geboren, steht somit im 18. ttebeusjahre. Ihre lönigl. Hoheit wird die dritte Gemahlin deS Herrn Erzherzog« sein. Die erste Gemahlin war die Prinzessin Margaretha von Sachsen (gestorben am 15. September 1858), die zweite die Prinzessin Nnnun-ziata von Bourbon (gestorben am 4. Mai 1871). NuS dieser zweiten Ehe stammen zwei Söhne und eine Tochter. — (Ihre Durchlaucht FUr st in Sarolta NuerSperg,) geb. Gräfin Szapary, starb am 21. d. in Preßburg. Die Verblichene, eine Schwägerin Sr. Durch- I laucht deS Herrn Ministerpräsidenten Fürsten Adolf NuerS. perg und Sr. Durchlaucht des Präsidenten deS österreichi-schen H.rrenhauses FUrsten Carlos AuerSperg, war am 23. Juni 1631 geboren und seit 14. Jänner 1852 mit Sr. Durchlaucht dem l. l. Generalmajor Prinzen Alexander Nuersperg (>- 1866) vermählt. — (Humane Stiftung.) Die GemeinderathS» commission in Graz beschloß zu beantragen, anläßlich der Vermählung Ihrer l. Hoheit der Frau Erzherzogin Gisela eine städtische Realität als Waisenhaus zu adaptieren und eine Waisenhau5stiftung von 25.000 fl. zu errichten, welche den Namen rer erlauchten Vraut führen sollen. — (Der Weinstock) in der Umgebung Wien« ist infolge der ununterbrochen milden Witterung schon derart in Saft getreten, daß er jetzt beim Schneiden der Reben start tropft. Die Winzer sehen diese slscheinung, welche sie das AuSrinnen deS Weines nennen, nicht gerne, da der Stock bei etwaigen Reifen viel empfindlicher sein soll; auch soll die Fruchlbarleit in diesem Falle eine ge-ringere sein, während die Qualität der Trauben nicht beeinträchtigt wird. — Der auslaufende Saft gilt übrigens beim Landvolle als ein gutes Nugenheilmittel und »ird deshalb zuweilen gesammelt. — (Ein origineller Kleiderstock.) NuS Bleiburg in Kärnten wird unterm 15. d. geschrieben: „Auch unsere Stadt wird auf der Weltausstellung durch ein sonderbares Fabrikat vertreten sein. Es ist dies ein Kleiderftock, der auS neunzig Gattungen Holz besteht, wel- che« nur in Unterliirnten seinen Fundort ha». Man findet an demselben Nußbaum., Eschen., Buchsbaum., Fichten-, Tan. nen.. Erlen-, Buchenholz u. s, w. symmetrisch aneinander, gefügt, und muß man mit Recht dm Tammclfleiß und die Arbeit bewundern, die sein Erzeuger, der hiesige Drechsler, meister I. Sleidl, durch diese« sein Fabrilat an den Taa gelegt hat." * Locales. — (Ernennung.) Der l. l. GerichtSauScnltant Herr Raimund Schwinger wurde zum f. l. Bezirks-gerichtS-Ndjuncten in ilaa« ernannt. — (Herr von Schwegel), seinerzeit General-consul, befindet sich derzeit in Wien und fllhrt den Vor. sitz Ubcr die orientalische Abtheilung der wiener Weltaus, siellunq. — ( Zur WeltauSstellung.) Mit dem gestrigen triester Schnellzuge passierten 16 Japanesen die Station ^aibach; Leute von gedrungenem Körperbau mit blendenweißen gähnen und blitzenden Augen. AuS Japan lief ein mit 3000 Ztr. AuSstellungSciegenftänden befrachtete« Echiff in den Hafen zu Trieft ein. — (Dle slovenische BUHne) bringt morgen den 25. d. daS vieractige Drama „Edda" von Weilen, in slovenischer Uebersehung von V. N. Hrabroslav, zur Darstellung. — (Theaternachricht.) Mittwoch den 26. d. findet daS Benefiz des Opernsängers Herrn Poll al statt. Herr Pollal betrat als Eleve in Baßparlien die hiesige Bühne; es gelang ihm durch Fleiß und guten Willen uns in mehreren Opernvorstellunyen recht gutes zu bieten. Zu seinem Vortheile lommt „Rigoletto" zur Aufführung. Die mit brillanten Engagementsanträgen fltr Florenz und Genua versehene Operusäna.cnn Fräulein v N eu g epau er (Antoinette de Castro) hat ihre Mitwillung freundlichst zuge-gesagt. DaS opernfreundliche Publicom Laibachs wird sich den Anlaß nicht entschlüpfen lassen, die in Italien bereits guten Namen habend^ Sängerin Frl. v. Nengepauer zu hören. — (DaS Programm deS 5. Concertes) der philharmonischen Gesellschaft für den 25. d. enthält folgende interessante Piecen: 1. „Süße« Lieb," von Doco» land; 2. „Englischer Tanz," von Morley; 3. „Vruppe au« dem Tartarus" ; 4. „An Schwager KronoS" und 5. „Rosamunde," von Schubert (Chöre). 6. „Schlummerlied," von Schumann; 7. „Deutsche Walzer" von Rubin-siein; 8. „Menuette," von Schubert, und U. „Spinnellied," von ^itolff (Clavier). 10. Concert von Spohr (Violine). 11. „Am Traunsee," von thieriol (Baritonsolo mit Chor). 12. „Lotosblume," von Franz; 13. ..Reiselied," von Men» delssoht,, und 14. „Ich liebe Dich," von Beethoven (Lie-der fur Tenor). — (In der lZitalnica zu Stein) gelangt am 25. d. das Lustspiel „Das Telegramm" zur Aufführung. — (Vom Gau-Feuerwehrtag in Graz.) Am 18 d. versammelten sich in Graz 50 Abgeordnete der dem Gauverbande angehörigen Feuerwehren au« Sleiermarl Krain und Kärnten, Es wurde beschlossen: 1. Dle Statuten deS Gauverbanbe« dahin abzuändern, daß lunfliahin der Vorort nicht mehr wechselt, sondern daß da« Bureau bleibend in Graz constituiert wird. Im Interesse der ae, meinsamen Sache verzichteten demnach die Städte auf ihr bisherige« Recht, und es verdient dieser Beweis von Selbst, losigleit alle Anerkennung. 2. Einen UnlerstUhungsfond« fUr die in NusUbung ihres Beruss verunglückten Feuerwehr, männer und deren Angehörige zu gründen. Den Berathungen folgte einFestbanlet beim „wilden Mann", worauf die Einrichtungen und Apparate der grazer freiwilligen Tur. nerfeuerwehr besichtigt und einige Evolutionen vorgenommen wurden. In der puntigarner Bierhalle fand ein FestcommerS, an welchem über zwölfhunderl Personen thellnahmen, statt. Unter den vielen Reden, die bei dieser Gelegenheil gehalten wur-den, ist besonder« die des Ingenieur« Watzla auS Brück hervorzuheben, der den Feuerwehrmann als einen Borlämpfer der Freiheit prie« und die Feuerwehren aller Bänder al« eine Internationale bezeichnete, dazu bestimmt, gewisse zer-störende Brände nicht aufkommen zu lassen. — (Zur Gefangenhau«statistil.) Mit Ende Februar d. I. betrug nach Bericht der grazer „Tagespost" der Stand der Häftlinge in den Gefangenhäusern der sech« dem grazer OberlandeSgevichte unlerftehenden GerichtS-höse erster Instanz 926, und zwar 618 männliche und 108 weibliche Individuen; den höchsten Stand halle Laibach mit 207, den niedersten dagegen Leoben mit nur 59 Kö-pjen, Von der Gesammtzahl der Häftlinge waren 343 UnlersuchungSgefangene und 583 Kerlersträflinge im allge-meinen. Von den letzteren waren wieder 520 Kerlerstriif. linge mit einer Strafzeit bis zu einem Jahre und 63 Kellersträflinge mit mehr als einjähriger Strafdauer. und zwar waren von diefer letzteren Kategorie 51 Männer und 12 Weiber. Nach ausgestandener Strashaft wurden im Laufe de« MonalS Februar 203 Individuen entlassen, 75 Indi-viduen aber sind zur NuSstehung derselben an die l. l. Bezirksgerichte abgegeben worden. An die l. l. Strafanstalten Karlau und Laidach wurden 36 männliche Sträflinge, an die Straf- und Correctionsanstalt in kanlowitz aber 14 weibliche Häftlinge zur Verblißung ihrer Strafe abgeliefert Der Gesundheitszustand war m diesem Monate ein ganz befriedigender, indem am 28. Februar nur 58 Kranke waren Leoben und RubolfSwerlh mit je nur emem «ranken Na», den dieSfalls am günstigsten. " '"" '47s — (Von der Nationalbanl,) Die Direction macht belannt. daß vom 21. März ab die Zinssätze der Nationalbant sUr OScompte und Darlehen gegen Faust-pfand durchwegs um 1 Percent ermäßigt wurden. — (Iu Ratschach bei Steinbrück) wurde Donnerstag den 20. d. M. eine von Landwirthen der Umgegend recht zahlreich besuchte Versammlung der dortigen Landwirthschaftasiliale abgehalten, bei welcher diele Gegen« stände von hohem landwirthschaftlichen Interesse, wie z. B. Anlegung von Obstbaum-, Reb- und Waldbaumschulen zur Sprache lamen und endgiltig beschlossen wurden. Cs wur< den bei dieser Versammlung auch verschiedene interessante Objecte, die fllr die Weltausstellung bestimmt sind, vorge, zeigt, wie z. B. Scheyers Holzriesen- und Zmultiö drehbares Vahnwagenmodell. Den Schluß machte die Veitheilung der von Graf Barbo großmüthig gespendeten Maulbeerbäume, ferner einiger von dem Filialvorstande gespendeter edler Obstbaume und Wurzelreben, endlich der von der l. t. Land-wirlhschaftögescllschaft in Laivach erhalteneu Waldsämereien. — (FUr Thierärzte und Kurschmiede.) Nach einer Verordnung des l. l. Ministeriums des Innern vom l. März d. I, Z. 3526, wurde bewilligt, daß Thier-iirzte und Kurschmiede, welche nicht im Staatsdienste stehen, wenn sie in Sanitätsangelegenheiten der politischen Verwaltung außerhalb ihres Wohnortes verwendet werden, nebst der bisherigen Diät pr. 2 fl. das jeweilige Postiitt« geld für zwei Pferde in Aufrechnung bringen dürfen. — (Für Aerzte.) Nm 19. d. fand in Wien die Konstituierung des Execunvcomil6s für den im heurigen Sommer in Wien abzuhaltenden Aerzte tag statt. Da« Comils besteht aus dem Präsidenten des ärztlichen Vereines in Wien, Dr. Lumpe, den beiden Vicepräsidenten: Pri-marius Dr. Auspitz und Professor Leidesdorf; aus den Nuschutznntglieoern: Dr. Veltelheim, Sanitätsralh Dr. Gauster, Dr. Hock. Pnmarius Dr. Oser, Oberstabsarzt Dr. Eeligmann und Dr. Wahrmann; ferner aus den durch Cooptation zugezogenen Mitgliedern: Dr. Eisenschitz, Dr. Karl Kohn, Dr. Mühlrad. Dr. Ruben, Dr. Ultzmann und Sanilälsrach Dr. Willac. Unter andern» wurde über Antrag des Dr. Gauster beschlossen: in solchen Bändern, wo leine ärztlichen Vereine bestehen, für Betheiligung an dem Aerztetag ducch Privatverbindungen, insbesondere aber durch die Presse zu ogilieren. — (Theaterbericht vom 22. d.) Karl von Holtei's wohlbekanntes Rührstück „Die Perlenschnur" zog wieder nur einen kleinen Kreis von Verehrern des Schau< spiels an. Die Ausführung war eine vollkommen zufrieden« stellende. Herr Rüder gab den Hans Jörge vortrefflich, namentlich m den Szenen der ersten Abtheilung. In der« artigen Charakterrollen, insbesondere wo es gilt, das wohl« getroffene Portrait eines körperlich und geistig vortommenen, verrotteten Individuums aus bäuerlichen Kreisen mit lebhaften und naturgetreue» Farben zu schaffen, ist Herr Rüder Meister. In der zweiten Abtheilung war Herr Röoer in Sprache und Handlung voll männlicher Wltrde, noch immer vom edlen Feuer jugendlicher Liebe durchglüht; nur sch.en uns der Salonfrack leine passende Reisetoilette. Herr Röder erhielt stürmischen Beifall und wurde unzählige male gerufen. Fräulein Brand spielte die Anna mit richtigem Verständnis, vielem Fleiß und tiefem Gefühl. — Herr Aus im war ein liebenswürdiger verliebter Neger und treuer Diener seines Herrn; seinen Johann müssen »ir abermals als eine eminente Leistung registrieren. (Wir sind neugierig, ob wir noch Gelegenheit haben werden, wenigstens eine Leistung dieses vortrefflichen Schauspielers als eine mislungene zu bezeichnen!) — Von den übrigen mitwirkenden Vuhnenlräften traten lobenswerth ein die Herren Car od e (Karl), Midaner (Vorn) und Fräulein Hardt; letzlere gab den naiven Part der Lisette excellent. — ^Theaterbericht vom 23. d.) Offenbachs „Großherzogin von Gerolstein" füllte das Haus in all seinen Räumen. Das ganze der Operette wohlgewogene Publicum erschien, um die anmuthige Musik Offenbachs zu huren, den Pomp der Großherzogin zu sehen, sich an den Schnacken und Witzen der großherzoglichen Suite zu er- götzen, kurz, um einen angenehmen Theaterabend zu genießen. Theaterlasse und Publikum werden mit dem heutigen glän< zeuden Erfolge zufrieden sein. Frau Kropp war eine, liebenswürdige Großherzogin, ihre Toilette war reizend und! prachtvoll, ihr Gesang namentlich im ersten Acte ausge«' zeichnet. Herr Aus im ercellierte als Erbprinz Paul in, Masle, Mimik und Spiel; er gab seinen Part mit fürstlicher Eleganz. Herr St oll (Fritz) war bester Laune, aber, seine Stimme trat nicht so tonreich wie in der Oper her-. vor. Herr Zwerenz hielt Maß und Ziel und führte^ feine drollige Partie bestens durch. Herr Midaner erwies sich abermals als gutdolierler Komiler. Fräulein Hardt fang den Part der Wanda recht lobenswerth. Das Haus spendete, reichen Applaus; besonders sprachen die ersten zwei Nbthei» , lungen der Operette an; in den zwei letzten schien in den Zuhürerräumen bereits Ermüdung eingetreten zu sein. Die Operette war gut einstudiert und spielte sich klappend und leben- ^ dig ab; die Ausstattung war eine recht anständige. — (Aus dem Amtsblatt e.) Kundmachungen betreffend die Vesehung 1. einer Ossicialstelle beim Ober^ landesgerichle in Graz, 2. der Postmeisterstelle in Gurl« feld, 3. des Tabal.Districlsverlages in Rudolfswerth. -Edtct betreffend den Verlauf von städtischen Wiesen. — (Schlußverhandlungen beim t. l. Landesgerichte in Laibach.) Am 26. März. Franz, Florjanöic: Todlschlag; Josef Pauli: schwere körperliche! Beschädigung. — Am 27. März. Lorenz Lutanöiö und! Josef Hafner: schwere körperliche Beschädigung; Anton > Zuzzi: schwere körperliche Beschädigung, — Am 28. März. Johann Podborset und 5 Ueberlreter: öffentliche Gewaltthätigkeit ; Ignaz Ambros: fchwere körperliche Beschädigung; Ierni Habjan und Genossen: fchwere körperliche Beschädigung. — („Neue illustrierte Zeitung") Die eilfte Nummer der „Neuen illustrierten Zeitung" gehört zu den interessantesten und reichhaltigsten der bisher erschienenen. Sie bringt an Bildnissen vor allem: Karl La Roche, der soeben das vierzigjährige Jubiläum seines künstlerischen Wirkens an der wiener Hofbühne gefeiert; dann das anmuthige Bild der menschgewordenen Nachtigall, Adel ine Patti, die soeben die Wiener entzückt. Ferner das alte Wien: Kärntnerthortheater. — Neltausstellungsbilder: Russischer Kiosk. — Türkischer Pavillon im Gau. — Die neue pariser Oper. — Mongolen auf der Reise nach Pecking. — Die Equipagen in Hong-Kong. — Dr. Leopold Edler Freiherr von Sonnleithner. — Text: Karl La Roche. — Wiener Chronik. — Wiener Briefe. — Mongolen auf der Reise nach Pecking. — Die Equipagen in Hong-Kong. — Vom Ausstellungsplatze: Der türkische Kiosk. Der russische Pavillon. — Die Legende eines Schreiberleins. Von Karl Rick. — Die Stiefmutter, Erzählung aus dem Ungarischen des Ludwig Tolnay. — Auf Reisen. Wiener Roman von Johannes Nordmann. — Der treueste Freund. Novellette von Henriette Franz. — Die neue pariser Oper. — Dr. Leopold Edler Freiherr von Sonnleilhner. — Autogramm. — Kleine Chronik :c. Neueste Post. (Driginal'Telestramme der „Laibacher Zeituna..") Paris, 23. März. Die versailler Assemble votierte gestern die dringliche Behandlung des Antrages Nouveure auf Assembl^eferien vom HU. Vtarz bis »2. Mai. Madrid, V3. März. Die National Versammlung votierte am Samstag sofortige Aufhebung der Sklaverei auf Portorico, ernannte eine Permauenzcommission und suspen« dierte sodann ihre Sitzungen, nachdem Figueras aus der Annahme der bezüglichen Anträge eine Cabinstsfrage gemacht. Petersburg. H3 März. Der ..russi. sche Invalid" meldet, daß die Ausrüstungs. arbeiten für die Expedition nach Ohiwa be- endet seien. Die Expedition wird in 3 6"' lonnen zu Anfang Mai gegen die Grenze vo» Ehiwa vorrücken. Wien, 22. März. Sc. t. und l. Apollos Majestät sind heute morgens von Gödöllü in Men " gekommen. .,.,,., Wien, 22. Mürz. Me die ..N, fr. Presst " fährt, hat der Wahlreformausschuß deS Herrenhaus einer sehr kurzen Sitzung am 20. d. M. den »l _ des Freiherrn o. «ichtenfels genehmigt. Der »«'" führt in scharfsimilger, stiena. juristischer Welse de^"" wcis des durch trine landtä^e legislative zu beM,^ tenden SelbstnestimmurisssrechteS dcs Reichslalhes, Nrt seiner Zusammensetzung zu regeln. D>e im -^ , von vier Eommissio,iSmitgliedeln ab^edene lclll«' des Grase» Rechberg ist in den Gericht auf^on^ und jener Stelle angefügt worden, welche übel dte^ stimmung in der Hcrrenhauscomunssion rrferittt. ., feudalen (irllärung ist übrigens auch Fürst I^^i, oeigetreten — ein Fmacrzeig, baß derselbe W > ^ polnischen Mitgliedern des Herrenhauses nicht "nzM^ ßen gedeult, welche, wie Fürst Czartoiysli, den/^. strike auch im Herrenhause ausführen wollen. ">e. „arsitzung des Herrenhauses zur Berathung der , reform soll Mittwoch den 2^ Weizen pr. Meyen 6 50 7 «0 Vllller pr. Mut» n^ Korn „ 4 —' 4 49 Eicr Pr. Vt,Nl M " Gerste ,. 3-> 3 43 Mlch pr. M«ß ^ Hafer „ 180 2 7 Nindsleischpr M ^^ Hnlbfrnchl „ -.-< 5 40 Kalbfleisch ., ^'.^ Helden „ 3 40 3 90 Schweineslsisch „ Ä^' Hirse ,. 3 20 3 4 Lämmernes pr. „ " ^ ^ Kulnrutz ., 3 40 8 6b Htlldcl pr. Hlilck ^— — weißer ,. — sssrciuchert „ — 42'------- ^^.^ Lottoziehungen vom HH. März Wien: 30 45 13 83 68. __________Graz: 80 73 26 76 57^^" Theater. .,,!»«' Heute: Zum Vortheile dts Frl. i^eopoldine " s«l° (Frl. Cäcilie Eberhart aus besonderer GeMF"' t^' Geneficiantin als GaN.) Die Prinzessin von 2^^ Komische Operette in 8 Acten von Offcnba"' ^p Morgen: ÜHllH. Dram» v 4 <1oM,M, 8pi85l ^^ Meteorologische NeobachlunlM in^^^ ^ "Z Wk« ß: Z -5 >^ ^3»VL,Z -oil «ll Mg. 732.59 4 7.» windstill ! g"', b^ ^ 22. 2 „ N. 7325» ^-13.4 SO. schwach g«"l °^ ^> 10 „ Ab.! 734^0 ! 510.1^ windstill > a»" 5!"^, Kl!. Mg. 785.,l-^'8'« HÖ. schwach ganz b^- ^ 23. 2 „ N 736« , «« ! O. schwach N^ ^. j" l0« Ab. 738,»4 -^ 7.8 , windiiill ! g°nz ""^h/, Den 22. vormittag« trübe, nachmittag« ^8"!.^^^! Nbendrolh. Den 23. trllbe, nachmittags und °^u°" ^'i' Tllgesmittel der Wärme an beiden Tage» -p- 1^ . ^' beziehungsweise un^ 5, 9" nnd 4 l" «brr dem ^"^ '^yl. > Verautwortlichtr Redacteur: Igna, v. Kiett^. ^^ ^lLi^ips^visl^ llUie», 22. Mär,,. Die Värse war flir emige Spieleffecten animiert, im ganzen aber wenig rauflustig. Nu«aeb°ten waren Wech«lerbanl und Nationalba'», > f«.^r^z^/^« Vaubaul, Giro- und Kasseoerein und Dampfschiff. ^ ^. AUgemeine »taat«schuld Kr 100 ft. Geld Ware Einheitliche Staatsschuld zu b p.W. "r«»0 Siebenbürger-Vahn .... 174.— 174.50 Slaatsbahn.......832,— 333.— Südbahn........188— 188.50 Südnordb. Verbindungsbahn . -. . —.— Theiß-Bahn.......239.50 240— Ungarische Norbostbahn . . . 152 50 153.— Ungarische Osibahn .... 130— 130.50 Tramway.......373... 374 __ V'. Pfandbrief« (für 100 fl.) Geld Ware Nllgem. österr. Vodencreditanstalt verlosbar zu b'/, in Silber . 100.-. 100 50 bto.in33I.rückz.zu5'/. in ü.W. 88— 8850 Nationalbant zu 5'/. U. W. . . 9(1 40 90 ßo Ung. Vodencreditanstalt zu 5'/, °/, 85.50 85.75 ti. Prioritätsobligationen. «« »«. <» ^eld Ware Elif.-Westb m S. verz. (l. Em.) 93.- 93.50 Ferd.-Nordbahn in Silber verz. 102 25 102 50 Frz.-Ios.-Vabn ^ „ . ,lx)^ ^^^ H.«..Lndw..V. i. S. verz. l. «m. 101.50 102.50 Otft:rr. «ordweßbah» . . 100.50 100.75 Siebend, »ahn in Silber verz. - „i<.S0 H> Sla°t«b.G.3'/ ^600Fr.„N ^<,.^ ^ Slidb.'0.37^500 Fr. pr.SM' jz Südb.-G. i^ 2(>0 fl. zu 57. st" ^.?5 Slldb.-Von«' 6'°/.'(1tt70^74) ^ K i^ 500 Fr. pr. Stück - - ' 7 Hamburg. fUr It)l> M°rl »c.nc° ^ ^ London, für 10 Pfund Slerl.n« ^ Pari«, für 100 Franc« ' ^lte"'^ « ^.«ursder^ds ^^ «. Münzdmaten . b st- '^ s 'göi^ Napolconsd'or . . ° " «»^ ^ ' Prenß.»°ssenfchewe 1« «0 . ^ " Silber . . W7-. ^l««<^ «ram.scheVrUnbenU.st^O-''' Privatn-llernn»: ^«° °^