MbacherIeitmm. .»/ »H. Montaa am »4. April «83« Di< ^nd,^l..r ^itm.^ cch^i,.!. mit Ax.^h.m' dcr S.»,.- >.,» ^rt.^ . t^ich. mw f.st.'t sami't d..l Vnl^n m, Compto.l ^K.ziahr.^ >l 1,. ^, '/)' Z o f ^U s'. m ,U cu l'a d i» ^N't.ir q.n^jähr^ ,2,1.. l> . I b j ^, h r i ., .'. st. F,.^ di. ^cllmlg m's v,n^ ,u>. h a l l'< . h r > q ^ lr. mchr ,^u ^"^c>, N l t d^ P 0 ft p ^ t^ g. » >is,riq. unt.r .'r.'»^d >md ^drucktcr A>r^> l. ,1.. l> , l b i ä h r i q ? ,l. ^0 sr. - In s^r a t i. n s., c b u ) r ,ur cme ^^lt.,l^.l. Mr d'>> ^''ln, dcr,cll^ s» mm a ^e Mns^'ltun.i '<>.,, ,ur ^'im.li^ ^kr.. s»c ^imUi.^ ^f.. C M. .u's^Uc bi.' l! ^ilcn t.^n l ,1. ,..r :l M^I. 5.!1 f.. f."' 2 M'l un^ ^!, kr. s»r , Mal c>Nju,chalten. Zu d^s.» G.l'!i!n>,i ist n.ich d.!» ..pr^vismisch^i ^.scßc v»>» !». '.'t^m»,l'N- !«,'>!> siir 7>,iscr>Uwns,Ump>'l" noch >N kr. f,lc run- i^.s.ilal,.^' C>i!l,ch.i!t!in^ <>>",", .^l N'chM'N._______________^^^. ^lnllicher Thril. ^3c, k. k. Apostolische Majestät haben mit Allcr-l'öchstnnterzcichnetem Diplome dcn k. k. Obersten und General-Konsnl für Serbien, Theodor v. R' ad 0 'sa v^ licvic. als Ritter des kaiserlich österreichischen Leopold. Ordens, dcn Statuten dieses Ordens gemäß, in den Nitterstand des österreichischen Kaiserreiches nut dem Prädikate „von Posavina" allcrgnädigst zu erheben gerubt. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließnng vom li. April d. I. den Prov. Dclegatcu in -Mantua, Karl Ritter v. B rc iu l, über sein Ansuchen als Stattbaltcrciralh nach Venedig, zn überseNcn und dcn Stattbaltcrei - Sekretär Moriz v. Oroß zu,n Statthaltercirath bei der Zivil. Abthci. lung des lombardisch «venctianischen 'General - Gouver« uements allcrgnädigst zn ernennen geruht. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allcr« höchster Entschließung uom .'i. April d. I. den Statt-baltcreirath in Ofen. Ernest 0. B nj a u ov i^r s. znm Beisiyer des Urbarial-Obcrgerichtes daselbst allergnä-digsl zli ernennen geruht. Se. k. l. Apostolische Majestät haben dem Statt« haltereiratdc lind Beisitzer des Urbarial-Obcrgerichtes in Ofen. Ernest u. Bujanovics, dcn Titel uild Charakter eines k. k. Hofrathes taxfrei allergnärigst zn verleihen geruht. Seine k. k. Apostolische Majestät haben mit Allcr< höchster Entschließung vom ^. April d. I. die an der Kollcgiatlirche zu Allerheiligen in Prag erledigte Prob» stei dem Dechant dieses Kapitels. Ignaz Mrüö. allergnädigst zu ucrleihcu geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät hal'tu mit AIItr° höchster Entschließung uom l!. April 0. I. das an dem Kollegiatlapitcl in Ciuipalc erledigte ikaiwuikat „(!i,«!<> vcnetianischcu Gcucral>Gouvcrncmcnts clnannt. Nichlaillllicher Theil. Oesterreich. Wien. 11. April. ?aut eingelangter Nachricht ist in ciner Konftreuzsiftung zu Paris die Aufhebung der von dcn Westmachlcn bisher nnterhaltcncn Vlo-laden zur See. so wic der Widerruf der russischer ^eitö wabrcnd des Krieges erlassenen Ausful,rvcrl)ote depnitlv beschlossen worden. Die Anshebnng der Violaden soll in dcr nach. slcn Ze't sanktiomrt werden, wäbrrnd der Widerruf der Ausfuhrverbote bereits tbcilmeisc — was nämlich den (Wort von (5cr^iicn betrifft — durch ciue Kundmachung der kai,. ru„ischell Regierung vom 4 d M erfolgt ist. — Sc. Erzellen; der Felomarschall Graf Na> dehfy hat dcm politischen Flnchilingc D. Madini die straffreie Rückkehr, die Wiepererlmigung des östtrr, Vürgeerechtss nud die Aufhebung des Sequesters seiner Guter zugestanden. — Das hohe Armcekommando lM im Einver-nebmcn mit dem hohen Ministeriniu des Innern miterm :j<>. v. M. folgende allerhöchste Entschließung vnbliznl: „Se. k. l. apostolische Majestät habeu ^"sichtlich des künflig zl' beobachlendeil Verfahrens l'ei Einrcihung dcr ausdieneudeu Mannschaft in die Reserve, dann bei Entlassung jener Reservemannschaft, wekbc ihrer zweijährigen Reservcverpfiichtung Genüge geleistet hat, mit der allerböchsten Entschließung vom l!l. Fcbrnar ^'!N Folgendes ;u bestimmen gerubl! Uln die Ergän^ungsuerhältnisse Meiner Arniec zn regeln, siude Ich das uut dem Patente vom 31. Juli l^.'i2 erftosscne R'cscrvestatut dahin zu modifiziren. daß die Einreihnng der ausoicneuden Mannschaft in die Reserve knnfligbin nicht mehr mit Ende Dezember desjenigen Jahres, in welchem der Soldat seine Dienstzeit vollstreckt, sondern erst dann zn geschahen habe, wenn derselbe volle acht Jahre, vom Tage seiner Assentirnug an grrcchnet, gedient hat. Da unter gewöhnlichen Verhältnissen die jährliche Rckrn' tenstellnng in dem Zeitraume uom 1-l. März bis Ende April stattzufinden haben wird. so wird dciö Enoc des Monats April die regelmässige Zcitcpochc für die Einrcihuug der ansDiencndcn Mannschaft in die Rcscrvc und für die Eutlasfung jener Reserve-Mannschaft sei», welche ihrer zweijährigen Rcservcver-pslichlnng Genüge gleistet hat. Die Mililär-Admini» sirativbetwrden iv^rden dafür zn sorgen haben, daß diesen Pcstimmnngcn gemäß lein Soldat länger als acht Jahre im aktiven und zwei Jahre im Rcservc-stande der Armee znrnckbchaltcn werde, weuu nicht die im ^. 20 des Rrservcstalntcs erwähnten Fälle eintreten, Im Uebrigcn bleiben die Vcsliinmungen des Reservcstatuts in Kraft." Dcn Offizieren der Linien-Infanterie-Regimenter ist bekanntlich gestaltet worden, sich um die Ueberftnung zur Jägcrtruppc zu bewerben. Diese Vrwerbung der ^inien-Infantcrie'Offiziere ist, wie verlantrl, alich anf die Kavallcrie an( was g r ö ß e r a ll s z n b a ck r n. Die Nciilpleise sind per Eimer durchschnittlich um 1 '^ ft. gchmken. Im Klcinvcrkanf m a ch t sich n 0 ch keine Vc r-änderllng bemerk b a r. ... "^"' ^""zcrucrein zur Nntcrstüftnng dcr Wiener-Gewerbsleutc veröffentlicht seinen Iahrcsbc. richt plo 18l>l>. Danach wurden 2^Ü Gewerbsleute durch unverzinsliche Vorschüsse im Betrage von 17.430 si. uulerstüßt. Das disponible Vcrmögeu wird mit 2li.31l ft. uachgcwieseu. Die >)ahl dcr Mitglieder war am Schlüsse des Jahres 2810. — Im nächsten Mai werden in Marseille 100 elektrische Uhren, die Nachts mit Gas erleuchtet wcr> ?cu sollen, in Gang geseht. Es sind d.izu 40.000 Metres Drähte erforderlich. Die erste Einrichtung kostete 22.U00 Franks und die jährliche Unterhaltung ist auf 2000 Franks berechnet worden. — König Mar von Vaicrn gedenkt dcn neuesten Mittheilnngen zufolge an die Förderung der Kunst und Wissenschaft beträchtliche Summcn zu wenden. Um eine praktische Auswahl nntcr geeigneten Kandidaten z» treffen, hat er eine Anzahl wissenschaftlicher Ka< pazitätrn anfgefordert, ibm dießsällige Vorschläge zu machen. Vou diesen hat Karl Ritter in Ueberein' stimmung mit Alexander von Hnmboldt zunächst Dr. Neumann, den Verfasser des Werkes: «Die Heltenen im Scythenlandc", vorgeschlagen. Der hochgesinnte königliche Vcschüycr deutschen Talents hat dcßlialb Dr. Neumann die Summe von 400 ft. zustellen las' sen. um ihm Mnße zur Vollendung des zweiten Theiles zn verschaffen. Dr. Nenmann ist aus Königs» berg in Preuße» gebürtig uud lebt. mit antiquarischen Studien beschäftigt, scit einer Reihe von Jahren höchst eingezogen in München. ' Im k. k. Ministcrinm für Handel, Gewerbe lind öffentliche Vauteu werden behufs der Erzieluug mies Nachwuchses geeigneter Rechnungsbeamtcn für das Baufach in den Kronläudern acht beeidete bau« ämtliche Rechnuugspraktikanten mit cincm Adjntnm jäbrl. 300 ft. uud mit dcr Einrcihnug in die Xll. Diä< tcnklassc anfgenommen. Dic Anfznnehmcudcn müssen die technischen Stlidicn nut gutem Erfolge absolvirt haben und außer der deutschen, entweder die italienische oder die ungarische oder eine slavische Sprache sprechcu und schreiben. Nach oiner im Rechnungsdc-partement des Handelsministeriums eulsprechcnd zu« rückgelegten Probezeit von sechs Wochen werden diese Praktikanten in Eidespfticht genommen und es wird ihnen vom ersten Tage des nach der Beeidigung cin< tretenden Monats das gedachte Adjntum flüssig gemacht werden. Nach Maßgabe ihrer Vcfabignng und Verwendung werden sie je nach dem dieustlichcu Vc« oarfe — ohne anderweitige Bewerbungen ansznschlie» ßcn — zn Revisions - Assistenten dcr technischen Rech-»nngsabthcilungen bei den Vaudirektioueu befördert werdcu und verpflichtet sein, jedcr solchen Erueuilung iu jedes Kronland, für welches sie bestimmt werden ,'olltcn, zu folgen. Bewerber um solche Praktikantc»,-Nellcn haben ihre Gcsnchc. dic mit dcm Taufscheine, den Stndienzcngmsscn, dcn Zeugnissen über die Mo. ralität und ihre etwaige bisherige Vcrwcuduug belegt sein müssen, und zwar: wenn sic im Staatsdienste stebeu. im Wege ihrer vorgcseNteu Behörde, sonst unmittelbar beim k. k. Handelsministerinm einzubringen. " Die fnr die Stadt B li d w e is bewilligte Spar« kasse soll nächstens ins ^ebcn treten. Der Gemeiildc« an^schilß hat zn diesem Behufe am 17. v. M. ein ans 12 Mitgliedern besteheildcs Eomit^ gewählt, welches ans seiner Miltc die Direktion wählen wird. Bereits wnrdc cin geschäftsknndiger Beanttc dcr Pra» ger Sparkasse aufgenommen und cin entsprechendes Lokale im Stadtrathögcbäudc ausgemittclt. Dcr ill Budweis erscheinende „Anzeiger" bemerkt, daß die Stadtgemcindc dic vollc Haftung für dic dcr Spar« kassc auvcrtrautcu Beträge übcruimmt. — Dic k. „Wiener Ztg." bringt folgenden A 'U s z u g aus deut Protokolle dcr vou dcr Zentralkommission zur Erforschllug lind Erhaltung dcr Baudenkmale un< ter dein VoriHc des k. k. Herrn Seklionschcfs Karl Frcihcrrn u. Ezocruig am 11. Dezember 18.'^! ab« gehaltenen Sitznng. Dcr Konservator für Salzburg. Herr V. Sueß, legt eine Zeichnung und Beschreibung dcr schönen mit» teralterlichen Thüre in der Kirche bei dcn ?. Kapu« ziucrn vor. Nach dcr Ansicht des Herrn Vcrichter« stattcrs stammt diese Thüre ans der 1384—148« erbauten. I^W abgebrannten Domkirchc. deren Rni> »cn unter dem Erzbischofc Wolf Dietrich gänzlich niedergerissen wnrden. Viele der schähbarsten Ueber« blcil'sl'I dieses Domes wurden theils zcrstrent, llicils verschiedenartig veriveudct. Jin Jahre 15)U4 berief der geilalmte Erzbischof die l'. Kapuziner nach Salzburg, deren Kloster mit der Kirche 1699 vollendet wurde. Vou den vierzehn Füllnngru der alten Domkir« chenthürc wllrden zwölf iu dic Thüre der Kapuziner« kirchc cingesettt. zwei gingen verloren. Anf cmcm Bande oicser Thüre, welches ciuen Heiligen in cincr dcr Füllungen hält. ist die Jahreszahl 1470 zu lc» sen. Die Zcntralkommission spricht sich schr auerkeu« »cnd über die Reinheit uud Korrektheit dcr von Herrn August F i s ch b a ch angefertigten Zeichnunaen mis uud daukt den, ^cvru Einsender für sc ine M . lbcillnig. Ferner legt dcr benannte 5crr Konlervatln- die Grmwris.e mw Ansich.cn dcr Schlö er G b H ,"! " ' 7"U'erg nud Mittersill vor, welchc der bereits hc n ,„ Sammlung ähnlicher Bauobjekte Salz. bmgs emgerccht werden. Aus dcr vom Herrn Konservator V. S»c8 luigest'ndclcn 11. Nummer des Verordn,masblattes N'r dic Erzdiözese Salzbnrg vernwchie di. Z'"lml. Commission mit Fr.llde zn entnehmt-», "'" >sl" 3«» sich das fürsterzbischöfilche Ordinariat angelegen seiil läßt. die christliche» Baudeilkmale der Erzdiözese k
  • ncn zu lerne» l,»d »ach Möglichkeit zu erhalten. Das genannte Ordinariat beabsichtigt die Herausgabc ci-nes mit .^ylograpbleii der vorzüglich^ cn D.'»k»!ale alisgestattete» Handbllches, zli dcreu Helausgabc die Ze»tralko!Nlniss,ou sich nlit Vergilügc» bereit erklärt, nach Thliulichkeit Niilzluvirkcn. Der von deniselbcn Herrn Konservator vorgelegte Semestralbericht für die zivcitc Hälfte des Jahres 1 «.'!.'> wllrdc vo» der Zeulralkommissioil niit Befrie-diguug zlir Kenutniß geuomnien. R'ücksichtlich der im ^lNlfc dieses Soillincrs gemachten archäologischen Funde wird in diesem Berichte einer rohen, uuverar-arbeiteten Bronceplattc eru'ähut' selbe ist 5i'^ Pftuid schlver. hält l^ Zoll im Durchmesser, und lvurde iü der Gegend vou St. Georgru i»> Piuzgau zll Tage gebracht. ?icbeu dieser Platte lag mich eiue ll Zoll la»ge. mit eiiie»! kleine» Kopfe versehene Bronee-Nadel. Eineu eben so erfreulichen Beweis des Strcbens. die Zentralkommissio» in ihrein Wirken zn unterstü' peil, liefert der Gcstionsbericht des k. f. Herrn Post» direktors und Konservators für Steiermark, Joscpb Scheiger, ivelcher in der Zeit vom l. Juli bis lli. Dezeniber l^^.'> der Zentralkomnilssiou .'»4 Berichte »nd Eingaben nulerlegte. Dic f. k. Siallhallerei zu Innsbruck überseudet den Erhebliugsakl über dir Patronats« uild soustige» Vcrhältuiffe der Don,lirchc zli Briren nud dcs hierzll gehövigen Krelizgauges. Dir erwähnte Domkirche Hai sich weder eines landcsfürstlichen. noch eines GenieiN' dc-Palronales zu erfrene». lind ist selbst linvermö' gend, die Kosteil für die Erhaltnng des Krcnzganges zu beslrcitc», D-!t erl'alten zn werben verdient, und dli die E>I,.illil!,q klineni andern hierzu speziell v.ipfiich> tltri« Fond ^,ir i'gel,'nisse der dilßjäl'rigeu Ansgral'nngen im Zollfcloe. nsl'st el,iem diestn Gegen' stand l'eleuchtcneen, in der Zeitschrift „Cariuthia" er schieuenen Allfsahe, welcher zur Kenntniß genommen wird. Ferner l'erichlet c»er Herr Konservator, raß der k. k. Herr Statll'aller snr Kärnten nl'er die an der Kirche in Heiligenl'lnt nötl'igen Konftrvationöl'alilln kine genanc ^efchreiluing nel'st Kostennl'erschlag an> znfl'rtlgen angeordnet hal'e. Gelegentlich einer Vereisnng des Iannthales gelang es dem genannten Herrn Kons^roalor. für die Lapi^arsammlnug des kmntncrischen Geschichtvereines rincn kleinen Cippns «nit Zuschrift zu erwerben. n.'el> cher an der Ecke des Pfarrhanslhores zu Glol'asnit) aufgestellt war, und sich in sehr gebrechlichem Zn° stände befand. Die übersendete Zeichmmg und Ve> schreilmng desselben wnroe vom Herrn Vereiussekre' tär Ritter u. Gallenste!» versagt, ^ln^, nbermiltelt Freiherr v. Ankershofen die uon der k. k. ^andesbandirektion erl'allene Zeichnung dcs zn restanrirendeu ^indwnrmbrnuulns zn Kla-gcnfurt, lvelche Zeichüiiüg deu> Archive eüwerlcibl wurde. Die ^loministralion der ersten k, k. privilegirleu DoNlUi'Danipffchiffsahrlgcsellschaft erklärt sich in Folge einer vom k. k. Militär» und Zwilgouvernement er-l»allenen Zuschrift bereit. zur Oehaltllug dcs auf der M'Ofeuer Werftinsel befindlichen Röiuerl'ades »ach Möglichkeit mitzuwirken. Znr vollständigen Wieder-Herstellung und Erhaltung des genannten Denkmals wäre nach den an Ort und Stclle gepfiogenen Erhebungen der erwähnte» Administration ein Ko!ten> mifwand von Alllw Glilocn erforderlich, ivomit das dcreils demolirtc Älauerwerk wieder aufgerichtet, das noch bestehende baufällige aber durch hydraulisches Material vor Verfall geschüttt nnd dann der ganze Bau mlt einer Vedachung vcrsehr» ivcrd^n könnte. Da es ,ich hicr jcdoch nicht um den Wiedcraufl'ali dcs Verfallene,,, sonorrn hauptsächlich darnm hante t, die Erinueruug an das Bestandene zu erhalten: so schlägt der Herr Kommissionö-Präses vor, die genannte Administration zn cchlchc.,. iy^ Mitwirkung daraus z,l bcfchrä,lkeu, daß die dcftchendcu fchadhaften Mauerüberreste ausgebessert und dnvch cin einfaches ßlugdach vor schädlichen äußeren Emftüsscn geschult >mrde». welchem Antrage eiüstimmig beigepflichtet lviro. Die archäologische S^kiion des böhmischen Mu-sluing nl'nscn^ct das 7. und 8. Heft ihrer Zeitschrift: Die historisch > statistische Seklioi, der mährisch-schlesischen Ackerbaugesellschast übersendet den achten ^aui) ihrer Schriften. Eö wlirdc beschlossen, diese ^ekl>ou auch lim dic Eiiisendnug des vou ihr herausgegebene», sehr intercss'Niten Violizeublattes zu cr> suchen, »vogegeu ihr die Zentral > Kommission die oo» ihr herauszegebcnen Druckschriften übermitteln 'oiro. Der Konservator für das Ocdeiwilrger Vcrwal« tungsgtt'iet. Herr Dr. ^udlm'g Bituiß, Abt uud Domkapiiular zu Sleiuamaugcr, lenkt die Aufincrk-samklit der Zentralkommissiml auf nachstehende, i» seiilem Bezirke vorkommende kirchliche Objekte: :') Die im gothische» Slyle erbante katholische Kirche zn Mariasdorf im Eiseub.irger Komitatc. alls dem lli. Jahrhundert. Von besonderem Interesse ist das zur Rechten des Hochaltars auf der Nordsme der Kirche in die Mauer eingelassene Sakramenten' Häuschen. Selbes hat die Form eines Sp'Mhürm-chl'iis und rubt auf einer kleinen Sänle. Nicht minder iiileressanl ist die Südseite der Kirche und ihre Hauptthüre. >') Die gleichfalls im gothischen Slyle erbanle katholische Kirche zu Hammersdors, im Elsenburger Komitate. mil dem alls gut gebrannten Ziegeln kon» stniillc» Saklistri'Thürstocke. l) Die aus Ziegrln erballlc Kapelle zu Papocz Sie stellt eiue Roluuda vor, deren Umkreis kreuz-sörmig ansgebogcu ist, und schelnl ein R>st jen^s Klosters zu sein. das Margareiha von Gerse aus dem Geschlechte Nltdosd. die Witwe des Paul Ma-gyar. im ^ahre l^li^ de» Align st !ncr>Eremilen er-l'aueu liej). Der Vorstand der k, k. pandesbaudireklion zn Krakau, Herr Dr. Schenkl, übersendet eine Dar» slellnng der znm Theile eingestürzten Dominikaner' kirche z» Krakau in 7 Zeichulixge», Der k. k. Herr Miuistcrialftkrelär Dr. Heider spricht sich über die Korrektheit der schön ausgearbc!» telen Zeich,nmgen, welche dem Archiv eiuoerleil't wer> den. sehr lobend ans. Die Zentral'Kommisslon beschließt, dem Herrn Einsender ihren Dank anzusprechen, >uit drin Ers»' cheu, zur Aufnahme der anderen merkwürdigen Vau-deiiünale Krakan's ebenfalls deu Herru s, k, Bau-Praktikanten Johann Stroze ck i ver,r'endcn zn ivollen, " T r i e st. Man meldet der ,,-iriest, Ztg." aus Odessa von» 2l. März d. I.: Die Friedens' t'ofsnungen baben uichrcrcn hiesigen Kaufieuten Au> laß gegeben, Schiffe nach Odessa unter dcr Vediu» gung alif^linelnnen, daß bei etwaiger Fortdauer des Krieges der Frachtkoutrakt als uichiig angesehen werden soll. Da anf dem Platze nur wenig Vorräihe vou Ausfuhrgegenständen sind »l 2.'; Millionen bedacht iverden. Die Kammer fordert deßhalb ihre Wähler a»f. ihre Erklärung abzugeben, i» welchem Maße sie sich der allgemeinen GeseUschaft des Kanals beider Meere mit der Ver pflichtung bei Bildung diefer G^'llfchaft die nöthigen Eiiizahluugc?: zu mache», anzuschließen geueigt wä-ren. um dem h. Millisterium die geivünschtc nnd ge-hoffic Mitbeirerbllng erkennen geben zu können. Italien. Das ministerielle Organ „!l lii>«)!'u!<»" vom .^. erfährt aus gut uutcrrichleier Duelle, daß das piemontesische Kiiegsministerilim Anorduungeu gelrof-feu habe, die Armee auf ihreu gewöhnlichen Stand vor dem Kriege zu bringen. Auch soll bereits die Weisuug zur Verabschiedung der i» die Altersklasse 18!12 und I8AA gehöl'eilveu, in den Iahrcu lü^ij nil) <8.'ii ausgeho!.'e>mi Maunschaften crlhcilt n.'or' dcu sein. ^ Der Bau der Eisenbahnstrcckc von Slradcl« la nach Alessandria ist einem Herrn P!>i»ezza für !), haftete nach der Festung Mantna abgeführt iuorden. ^rLLnl'reieh. () Die Gerüchte über die gegcuwärtlgc Thä.'ig-keit des Kongreffes in Paris beschränken sich auf die wiederholte Versicherung, daß die Fragcu ubcr die Orgauisaliou der Fürsteuthü,ner u»i) die Räumuug des türkische» Gebietes diese Thätigkeit vollauf in A»> spruch nehmen. Der Abivcchslung halber fügt man hiuzn, daß di<- Türkei eine Kmgseulscha^ignng vou Rußland verlange. Das „Journal de Dcbats" macht i» einenl zu>ei-tlii Ariikcl folgende „Eitthülluugeu" über die l'isbe» ligl'n Eigebnisfe Uild die lvcitereu Zwecke der Ver-haudluiigeil: Der fünfte Puukt des östcrreich. Ultimatums, iu welchem man eine gcfabrdrohendc Klippe befürchtete, habe die gelmgsteu Schwierigkeiten gemacht. Wob! sl,ic» vielerlei Forderungen uuter dem Namen dieses Artikels erhoben worden, doch habe die Konferenz balo jene bei Seile gelegt, über welche sich die iiiteressir' icn Theile nicht rasch verständigen konnten nnd dieß fübrtc zu einer baldigen Einigung, So hauen die nisflschen Bevollmächtgen keinerlei Widerstand gegen die natürliche» Folgerlillgen der Neutral,saliou des schwarze» Meeres erboben. Sie hätten weder das Arsenal von Nikolajesf. uoch die militärische» Etablissements im schwarzen und azow'schen Meere, so wie au dess.ü Küste» vertheidig!. Der Friedeusoer' irag proklamire dan» das Prinzip der Neutralisaliou des schwarzen Meeres im uubestimmtcsten und weile« steu Siniie, „Sännntlichc russische Forts an dr» Usern des schwarzen Meeres, längs dem Kaulasus t'is zur äußerste» Grenze des rnss,scheu Gebietes bei Batnm weide» zerstört werden," Auch die Zerslöruug e>er russischen Festlinge» a»l südlichen Abbauge des Kalikasns zn'ischen dem schwarzen u»d kaspisehen Me^e, wurde angeregt. Ma» wies daraus bin, daß dicse Festungen eine st.le Bedrobung Persicns uud ter Türkei iu Asien seien, daß sich'Nußland durch Per> fien eiiie» Weg nach Indien br.chc,,. durch die klein> asiatischen Provinzen der Türkei auf Konsta»t!nopel marschireu köuue. Die russische» Bevollmächtl,,te» erklärten jedoch diese Festungen als einen Schui) der eigene > Grenze lind beriesen sich a»f den Wortlaut des Artikels .'». selbst, welchem zn Folge nur Fragen von allgemeinem europäischen Interesse erhoben wer» den solle,,. Der Friedens - Verlrag soll anch diese Bemerkungen Rußlands gewürdigt babeu - doch wur^ de festgestell!, daß die dortige Grenze Riißlands uud der Türkei ohne Beeinträchlignng eines derselben in einer Weise reliisizirt werden soll. welche ferneren Streitigkeiten ei,'. Ziel seht. Uebrigeus iverden dik Russen sämmtliche i» Kleinasien gemachte» Erobern»« gen aufgeben. uud sich uuverweilt alls ibr Gebiet zu rückziehen. Die Türkei soll a»ch eiue Enischädigung sür die Kriegskosten und aller» Beeiiiträchtigüngei', ivelche die wiederholten Besetzungen der Donaufüvsle»< lhümer dnrch die R'ussen verursacht halten, niid die nach Angabc der Türkeil vou Rußland mit der Zusi' ehernng der E».'ü' cisehe Organisation anzunehmende System dabc mau oh immer nicht eulschieden. Die Schwierigkeiten liegen in eben jenen Prinzipien, dic in dem Wiener Programm abgefaßt sind. Diesen ;n Folge >ol!en oie Fürstenlhl'lmer eine neue. den Wünscheu. Bedür»' n ssen und Iutcressen der Fmstembümer eiüsprech/ude Organisation, über welche die Bevölkerung sclblt z" R'alhe gezogen wird, erhalten. B^i de» großen HM» derniffen, die sich der prraktische» Ausführuug die,^ 3«» drei Program nspnnkte entgegenstellen. soll der Kon« grcß das Projekt gefaßt haben, drei seiner Mitglieder als öloülil>!ss,iic abzllsendcn, lim au Ort und Stelle Erhebllngen zn pflegen, nnd sodailll über das Ergeb« iliß derselbe», so ivie über ihre persönlicheil Eindrücke Bericht zu erstatten. Dicsc Scndnng würde jedoch vielc Zeit in Ailsprnch nclimen, ohuc das augestrcbtc Ergebniß zn verbürgen. N'och sci dic Wahl nicht getroffen. del»n auch diese sci mit Schwierigkeiten vcr> bu»?e». Iller dnrch dic Oesteirelchcr; bei ren vielen Gründe», die für nnd gegen angeführt worden, sci dieselbe im Fricdcnsvertrag nicht gclöst warden, nnd bildc noch fortwährend cincn Gcgc>N'la»d der Berathungen dec? Kongrcsscö. Auch in Bezug auf dic Grcnzrcktifika' tii.Nl Bcss.nabiens seien dic nöthlgcn Bcriehtc noch immer anüslä'ndig. Im natürlichen Widerspruch mit diese» Angaben dcs „Journal des Dcbals" stehen, wie leicht bc. greiflich, die Gerüchte über den Schluß dcr Koufc. rrnzrn, welchen sie bcrcits in längstens 14 Tagen als bcvorstchclld bezeichnen. Möglich, daß es sich nur nm ciilc Snspcnsion derselben handelt. Rußland. Ans dein ^ager vor Sebasto p o l wird del „Times" geschrieben - Itt. März. In ocr Nachl von, 17lcn creigncte sich ein schauderhafter Unfal! auf dem über Kadikoi befindlichen Bcrgabhangc. Iu mchreren hölzerne» Hütten wohnen daselbst ^.'cute. die znm Arbcitcrkorps gehöre»! Mctzgcr, Ziiilincrlelitc. Böitchcr u. s. >u. Ungefähr um' Mitternacht erscholl Fcucrlärm, li»r> soglcich eilte ciue Anzahl Mcnscheu nach jencr Stcllc l'erbei. um Hilfe zn leisten. Mehrere Hüllen standen i» flammen nnd brannten trot) dcr größten Aostre». gungcn englischer »nd sarcinischer Soldaten gänzlich nieder, Sechözchn vollständig verkohlte deiche» wur^ den n»ler der Asche hervorgezogen. — 22. März. Die Zerstörung der Häuser, Tranchee» nnd sonstigen Werke Iu der Stae>l hat täglich »»unterbrochen ibrcn Fort-aang, so daß dic Süosciic von Scbastopol bald als ein eben so wüster Trimimerhanfe daliegen wird, wie Tl'cbcn nnd Palmyra. Troß der sehr heftigen Kälte steigen doch täglich nuscre Offiziere nnd Sol> dalen lllr Tschernaja hinab, nm mit den Nnssen zll< sammenznkomlmu. o^er sich die ilcue Nennbahn zu besehen, oder anf die in den dortigen Sümpfen in Umnasse vorhandene» wilden Eulen Jagd z»l inachen. Die 3tnss»'n scheinen, seit sie von dem Z»standekoin> l»en deS Friedens überzeugt sind. l'crzlichcr ooer we> ,ug,r mürrisch geworden zu sei». Die Sol^alcn sehei» »en gar nicht müde zn »verde». einander anzllgaffe». Es wimniell an der Tschcrnaja von Franzose», Eng« ländcril »md Sardiniern, die dort hinkomme», um ,„it den Nüssen zn schwatzen und Geld mit ihnen auszutauschen. Die Nüssen sind wie gewöbnlich ge> kleide!; Winter n,id Sommer bringen keine Veräii' dernng in ihrer äußere» Erscheiuliüg hervor. Unicr den gemeineil Soldaten finort eine wunderbare Fa> ,nille»äd»lichkci! Stall, Ihre Gestalt ist schmächtig n»d stark gebaut, abcr sic si»d weder so hoch gewachsen, noch so breit in den Schultern, wie pie Solomcn »»seres alte» Hccrcö vom Jahre l^'!4. Die Bcklridnng dcr Trl'ppcn scheint ant zn sci». Aiu 24. März sollte ci» uon dcu Engländern veranstalte' lss großes Pfcrdercnneil stattsinden. l^-) Raiser Alexander Halle an» 2^l,, mid 2;'!. März Sireaborg besucht; llach einer lelegraplnschen Depesche ans Hambnrg vo,n 4. war derselbe in Abo. dem Enl'pnnkt seines Anöfinges. eingetroffen. Am 2!». war der (5zar N'iedcr in Petersburg anqelangt. Türkei. Ueber das St, Georgs'Hospiz in Constantino-pel erhält die „Wien. Ztg." von dort die nael'folaende Mitlheilnng: Die öffentlichen Blätter haben zn wiederholten Malen von dcr Hcrstellnng des St. Georgö-.Oospizes znni Veiten der katholischen Christenheit im Oriente gebrochen uud dabei des regen Interesses gedacht welches dem.clbcn die kaiserliche Negiernng widmet. ^,ne getrene Darstclwng oes Entstehens imo der ^>rk,a,nkett dle.er ,ro»l,nc» und menschenfreundlichen ^l,sinng wird gewiß allseitig erwünscht nnd willkommen sein. Nirgends fühlt der Katholik tiefer den Zusammenhang ,emes mnmien Bebens mit scmer Kirche als hier. wo die,e!lx in ciner theilwcisc verkümmerten theilweise härniliehen ^agc sich befindet. Hier erivael't mehr a!s irgendwo i,l il,m das Bedürfniß, minde-stcnö eine» Theil jenes Glanzes wieder erstehen zn sehen, ln welchen', sie in glücklicheren Gegenden des Kontinentes erscheint. Sein eigenes inneres ^'eben begehrt dann sehnsüchtiger als je »och jeueu,Tröstungen. welche dic katholische Kirche ilmi allein" '» bieten weiß. Allein auch dicsc sind ihm oft ucrsagt uno bci dem besten Willen, dcn Geboten seiner Kirchc nachzukommen, wnn dcr Katholik scinc heiligsten Pflichten nicht erfüllen. Noch vor lnrzcr Zeit fandcn Ocsterrcichcr ans den deutschen nnd slavischen Provinzen hier keinen Priester, dcr ihre Sprache verstand, nnd sic konntcn dahcr an dcn Tröstungen dcr Ncligion so langc keinen Ailtheil nchmcn, bis sie sich cinc dcr hier gebräuchlichen Sprachen angeeignet hatten. Alis cbcn diesem Grunde bliebeil dic linder ohne ausreichenden Neli-gionsunterricht nnd nlir dein nahc Wohneilden lonntc dic kirchc wenigstens dcn Gottesdienst bielcn. Dic Diener dcr katholischen kirchc. dic nncrmüo-lieh ihrcn strengen Vcrlifspflichten nachkommen, sin-oen nic »nchr als dcn nothwendigen Unterhalt. Es gibt ill dicsem Neiche katholische Erzbischöfc. die we-der cinc cigenc Wohnling lloch Kirchc habcu, sonocrn beide nothdürftig in arnien Klöstern finden. Das Bedürfiliß nach cincr Kirche, in welcher die österreichischen Natholikcn dic Wohlthaten der Neligion uon stanlniverwaildten Priesterll gcspclldct crhiclten. — nach ciilcr kirchc. wclchc ihncn zum Vcrciui> gnngsplmktc ilncs Bebens lüld zliin Gnindstein ihrer frommen Stiftnngen. Unterrichts- lind Humani« tätsaustalten dicncn sollte, wurde dahcr von Tag zn Tag fühlbarcr. Eine schleunige Abhilfe war dringend nöthig. Glücklicherweise lagen dic Mittel dazu nahc und cs bedürfte vor allem eines erlisten Entschlusses, um sich dicfclbcn zn verschaffen. In der Mitte von Galata, der Franlenstadt Kon-stantiuopels. lag — unverwendet zu religiösen Zwek> kcn —- das zu Zeiten der Genueser crbantc St. Georgs-Hospiz. Die Kirche des Hospizes unterschied sich wesentlich von andern Gottesliänsern dadurch, daß sie mit der fronte nach dcr Gasse zn erbaut war. Ncbcu dcr .Nirehc befand sich ein zwei Stockwerke hobcs. solid erbautes Ha»s uud rüekioärts der Kirche ein kleineres Gebände. Allgemein wnrde der Wnnseh geänpert, das Hospiz den religiösen Bedürfnissen der österreichische»! Katholiken anzupassen, lind zwar um so mehr. da man dic hiezu nothwendigen Priester in dcn Franziskanern der Provinz Vosnicn gefundcn hatlc. LetMe er> klärtcn sich bcrcit. den österreichischen Katholiken lx'lf-rcich in dieser driuqcndeu Angelegeilheit beizllsteheil. wogegen sie andererseits bei Abtragung der. l'ei Uebernahme der Gebände einzugebenden Verpflichtungen gegen die Eigenthümer anf die Unlerstühnng des ka-lholischen Oesterreich rechneten. Mit dieser Uebernahme, die. abgesehen vom allgemeine» Interesse der katbolischen Kirche, vorzüglich im Interesse der katbolisehcn Oesterrcicher crfolgte, glanbte die Ordeusproviuz Bosnien einen Tbeil der Dankes-selnlld an Oesterreich abzutrageil. welches seit ältester Zeit seinen kräfligen Schiiy dcil bosnischen Kalholiken angc?eihen und dereil Priester ii, österreichischen Klö-ster» biloen läßt. Der Orden sanfte daher vor ungefähr zwei Jahren das Hospiz nm dic Summe von 100.000 si.. ohne die Aussicht zn habe»,, «„g eigenen Mitteln anch nur den kleinsten Theil dieser Snminc abzutragen. Der Orden war sonlit im Besitze der Kirche, allein mit diesen, Besitze kamen anch si„e Menge von Sorgen jeglicher Art. unter denen jene des materielle!» Wol'les der Kirche .licht die geringsten waren. Die ttirchc ncbll den hierzu gehörenden' Gebäuden mußte» renovir werden es mußte für Auschaffung der Altare. Bilder. Gerathc. Paramenle n. s. ,v. gesorgt »verden. auch begänne,, die Interessen des >lanfschil- '"'^^^.^''"^"' '^''^ "'lein die jährliche Snmmc von 8000 ,l. betrafen. Die namhaften Unterstützungen, die von Seite der österreichischen Behörden u»d' Staatsaugehörige,, dem Hospize zukamcn, sehtcn cs in dic ^'age, diese großen Kosten zn tragen, und seit mehr als Einem Iabrc bcwolmcn drei Priester das Hospiz nnd blickt freundlich die wciße Kirche mit ihrem glänzenden Blechdache in dic dunkeln Hänscrmasscn von Galata. Wie aufopfcrnd aber auch die Bcisteucr dcr hier wohncndcn Oestcrreichcr war nnd noch ist. so stellte sich doch heraus, daß sic allcin für Zahlung dcr Interessen nicht mit Erfolg sorgen können, und doch mußte eben für diese Allcs gethan werden, da sonst <>cr Kauf rückgängig oder ill seinen heilsamen Folgen vereitelt würde. Es war demnach eine gebieterische Pflicht, nichte nnversncht z» lassen, nm ans dieser peinlichen i/age ^u kommen, die in ihrer Fortdauer das kaum Ge> schaffeuc mit dem Untergang bedroht lind alle Hoffnungen anf andere, der Kirche nach nnd nach anzn reihende Institntionen anf immer vernichtet. Mail wandte sich vor Allen an die kaiserliche Negicrnng, welche anch anf das Bereitwilligste dem Hospizc zn Hilfe kam. Da das Hauptgebäude dc^ Hospizcs zur Untcrbringnng des österreichischen Spi tals dcr kaiserliche» Negiernng nm jäbrliehe ll>00 ft. vcrmicthci ist, so wnrdc vor Allem die Allszahlung cincr Snmmc von 30.000 fi. derart bewilligt, daß bis zur Tilgung dcs Capitals und dcr 4"/^ Interessen dcr Micthzms eingezogen wcrdc. Um dic noch fehlenden 70.000 fi. aufzubriugen uud somit dcn ganzen Kanfprcis von 100.000 fi. abzutragen . wurdc eiuc Sammlung im ganzen Bcrcichc dcr Monarchie, bewilligt. Damit dic auf dicsc Wcisc rinlanfcndcil Gclocr in vollkommen entsprechender Weise ucrwcn» del wcrdcn, wnrdc übcr Anordnung dcr hohcn N'cgic-rung cin Vcrwallungsrath cingescht. dcm nntcr Kon-trolc der Bchördcn dic Ucbcrnahmc und Gebarung dieser Snmmen zukonunt. Von dieser Sammlnng, dic iin Wegc dcs hohcn k. k. Ministcrinnis dcs Knltns eingeleitet wcrocn wird, hängt das Gclingcn dcs Ganzcn ab. Bci dem gün-stigeu Erfolge, deu ähuliehc Samlttlnngen hatten, läßt fieh am Gelingen der eben erwähnten nicht zwcifeln. Da dieses Geliugcu untcr andcrn Bedinglingen alich die crfordcrt, daß dicjcnigcll, um deren Bcistand gc> bctcn wird, alls glaubwürdiger Qucllc crfahrcil. nm was es sich handclt, so mögen dicsc welligen Zeilen dcr Ocffcutlichkeit zn übergeben sein! Telegraphische Depeschen. Trieft. «1. April. In Folge dcr Wicderer-öffnung des Verkehrs in den rnssischcn Hafenortcn ten uno der Freigebnng dcr Maisansfnhr von Seite des Kirchenstaates, sind «allc G e t r ei d c p r e isc »l a m h aft gcwichc ll" und herrscht Flauheit in dic> scm Geschäftszweige. Gcnua, ^0. April. Die rnckkchrenden Kril»< trlippcn werdrn außer Spczzia anch in Eagliari ein ^ager bezicheu. Der „Eorrirre mercanlilc" meldet, ocr Graf v. Ehambord sci zum Besuche bci dcr Kö> nigi» Amalie in Nervi. woselbst anch der Hr. Herzog v. Nemours uud der Fürst vou Sachse»^ Koburg-Gotha sieh derzeit befinden. eingetroffen. Paris, >2. Aplil. Die Herren be Fallour nnd Biot sind zn Mitgliedern der Akademie gewählt worden. Dcr Bankausweis ist günstig ausgefallen, der Bankoorralh hat sieh nm 4!»^ Millionen vermehr». " London. Donnerstag. „Morning Post" wi> derlegt das Gerücht. als wäre ^yo»s bcstim« ^egcu 2a>nmenkuust der Mitglieder des Muscawcrsllis UN» >i Udr Nachmittags in den ^okalilätc» dcs M". !eal-Knstos iin Schulgebändc St.'tt.______ ^. Drltck und Vcrlag von I^.az v. Klcinumyr ck F. VamVerg in Laibach. - Verantwortli^It^e^^ B.«.bc.-.,. Vürse « bericht alls dlm Al'endl'lalle der öslerr. kais. Wiener Zeilimg. Wien N. April, Mittaas l Uhr. Die Cpelulatio» in den Inbusirirpapiereu hält sortwährend dir Kapitalien i» dieser Richtnna gebunden, »rorin die niatleir Haltung der Staat^Papiec i!ne «^rllärniiq findet. Panf/Mlien waren beliebt, der .»iiire« derselbe» zur Notiz höher Nene Banf-Mi.n !il>.) - !li»7. Devise» Hal','» e!wa»ü aNl,ejogeu, Äalnten blieben ziemlich nnvnändert. Anistelda,» - , - An^sbnrg «02 '/.. — Fransfurt »00 '/,. -. Hainbun, 75. — t!wl'!»!,' - , -. ^li!,dou 10.A. — Mal-land 102 Aries. — Paris ll9'/». E<>,alöschll!dl't,sch!fll'!!„s,s„ z» 5"/» 87-l7 7. detto ."». ll, „ 57^ 91 -02 viatioxal'Vlnleh.» „ 5 7« 8N7.^««'7.. Vmnbai'd. V.net. '.'lnleh.n „ b "^ <>l-i>2 ^rn»de»t!a,'l.'Dblig. '.'l, Oestel. z» 5 7.. «tt 8!» '/, delto anderer Kronlander 5 7« 7«', t<2 «»loggnihei Oblia. »i. N, zu 5 7« '2 l»2 '/, 0edr»bnrger'detto detto „ 5 7« U l >,-l»2 Peühcr ,etto detto „ 47, U2 !)2'/, Mailänder drtto detto „ 47« W'.-i'l Lottfris'A!>l.hen vom Jahr, lM4 22« 22« 7, d,!to d.tto >«!!!> «34', 1Z7, delto delto l«54 , l<»l»-1l»l»'/. Vanko-Obligati!,'».!! zu 2 ", "/.. «l ^«»2 Bank «fti.,1 p>. Stock 1l.4 l!4«l «iSsoM'tsl'a»l-Mi.» l«!> 7. — l <0 Alii.» dcr öst.r,. Kr.dit - Anstalt «42-242 '/, Vllti!» dn l. s. priv, 0stn>. Glaat^' ^issnl'ahtl^lsillichalt ,» 2»»<» ft. vdcr 5i»l» Fl. ^«l ~38l 7. 3°/<, Prio»itä!»,-Ol'Il^a»-Vcsi!lscl'a,t i» 27.'» <^r. l l2 !)io,ddah>l-Äfti.>l 3«? 7. :l<»« Äudwci>1-V!lij-^»!l!!ld»!r 2^» «« -20 l.ttu 2. „ mitPiil'lit 25^IW Da,l!pschiss-Al!inl <<4,l »!48 d,tto lit, ^».issio» «07 drtlo dcs lflopd 445 447 Wirücr Da»!,'s»!,ih!-^l!i.ll l»l» - !>l P.sthkr Kltl.ul»xck.il^ ^ltic» «'6 »»'.» ili>,. (i» Sill',,) 5 7« «l>-iw «itoN'l'ahli d.'tl» 5 7« «5 «5 7, «Älo^^ni^r b.tto 5"/« <" 7!» Dli»a>l.D.,!!!^sschiss.Ol>ll>,, 5"/« ^4 05 ^oml) -N.iilsch.iüc l2 7.^l'i ^st.lhi.zy 40 II, ^'l',V . K l, vcNwIchtlgk Dulat,!l,?lglo "7, Telegraphischer Kurs Vericht drr Staatsp^pinc uon» l2. April l8l>U. Vtaatsschuldv,rschi',ibu»a,l» . ,^! 5p(5t. si. in ( 5 8 delto ......., 4"/„ ., « <>7 > 2 3)ar>th.» mit Ä.tlli,!,!n, v I. 1854, sül 100 « l l!> !/^> Altil» dn östeil. Kreditanstalt . . . 33!) l/4 st. in p!r-We- sellschaft or. Stiick zu 500 K. . . . 548 :i/4 st. in (5. M Vllticn der l. l. priv. ^sterr. Staatseiftlibahn-gestllschast zu «UU st., vull eingezahlt — ft. A. V mil Nattnzahlling...... ^7U Z/4 fi. Ä. V, ?,rt>inand6'Nordl'ahn ^,l «000 st. E. M.....^ :l0ll? l/2sl, in. («M. '.'lstien der östxr. Doiiau-Dampfschiffsahrt z»500ft. (§Äi....... !. ,'> uß, Guld.) 100 !i/4 .5 Monat, yaml'ura,, sin l<»0 Mars Vain'», ^julo.,! ?.'» 2 Monat. London, sill^ l Psnnd Sterling, (^nidül 10-4 ^ Monat. Mailand, snr 800 O.st>rr. ^ire, Guldc» »02 2 Ml>»at. >,iaris, iür >«>!) ^ranlel! . . Guldü, l l<.»^/4 2 Monai, 'Uularest, snr > Guloen . . . >>i»l-u 4<5 .'ll T. Sicht, «k. K. vollw. Ml»,z'Dm'at,n .... 5 l/2 pijient. Ä^io, Gold- und Sitt'cr-Knrsc uom 12. April 18««. Geld. Ware. ssais. Mnü^Dlilate« A.,io .... 5 l/4 5 l/2 >etto Nand- detto ./ .... 5 5 l/4 Ilavoleoiw^or „ .... 7.57 7.5? Zonvrainöd'or „ .... lli 50 ^!i.50 zriedrichöd'or „ . . . , 8.' Eisenbahn- und Post ^ahrordnuttg. Schuellzuft l!«> o a ck I L a, l> ach Uhr Min. Ut,s ^ti». von z.'ai!ach »ach Wir« . . ssrul, — - /^ /,5 von Wi'N »^>t! i!^il'ach . Ad«!!!)« l) -^l — — Persouenzug l'0l, ^.,il>,ch »Nlch 'Wi,,l . Vorm, -- — lu dlo dto . Abends — — >u ^5 von Wien nach La!bach . Älachm. 2 3g — — dto bto . Friid 2 3« — — Die Kassa wird »u M>»ute>! ror o.'r Al'f,!l><-t „«schloffen- Brief- (Courier l'on Uail'lich !l.,ch Tr,,tt . . Ab/nd« -. — 3 39 « Tri^st « i:>>ll'6ch . Frül) 7 ^<, — — Pcrsouen-(luurier von Leiblich »>>ch 2>!>si . . )l!i,»d5 — — ,a — l. Äilallepost von Vail'ach n>ct, Tli^st . ssri'lh ^ ^ /^ » Trieft .. ^aib>>ch . ^bexdß tt — — — 1l. Mallepvst von l!.!il^ch !!>i!l' Tll'st , . Ab,!!ds' — — H ,5 » 2r>t,t , Lu,l>ach . F'l'h 8 Zu — — K. K. Lottozichullgcll. In Nicn am l2. )lpril l8.',ll: 74. »4. 5l. 7.l. N Die nächste Ziehung wird in Wien abgehalten werden am 26. April !8.). Die nächste Ziehnng wird in Graz abgehalten werden am 26. April l856. ^, ttlii. (2) Lizitation. ?lm '/2. Aprll d. I ll!,i? !>)thig»t>f^U6 am kar>iusf^lg<'l,dl'l' Tagc weld»'», ill dcm H^usc o»s H^ri n Johann T h o ni i tz Nr. 2l<» zll ^)iellstadtl verschied»,n' nwdlr»e und glit »r^ haltt'ne Eilniä'tullqöstückl', d^rlinter zwei Maroi' turcn, tapezirte Eilnichtung, Küchen-, Kelln« und Hallsgcräthe, sowie verschiedene andere Ba-lben gsgen sogli'iche bare Bezahlung an die Mcistl'iltcnden veräußert wcrd.n, wozu Kaustu< st'gl' hiemit höflichst eingeladen werden, Z. <>,7. l2) l.lnt!r;«'ichncle gibt sich die Ehre anzuzeigen, dasi sie, vom 20. 'lpril an, das Neueste und Modernste von Wiener 3trohl)u'ten, aufg>'p»ht uiw imaufgl'puht, dain, auch axdere Tonnnelhüte zur ttliöw^hl haben witd. ?luch üb^'lnimmt sie Ltruh-hl'ite zum Putzen und Modernismen. Wohnhast <»iu»l,lk^ U ck H. lll«ls«,l»t >ßz >F, vorrat!!i,i: ^ « Der llnivclsal- « ^ Wartgrül'lrr. ^ Neucfte^, bequemst^^ und ^liständWes ^ Taschen-Wörterbuch, 2 ^ tlithalteud cine Eainmlmig und genaue (5rslä,nmi ^on ^ mehr als ^, ° 20.00U Fll-lndwöitcru, ^ ^ R.deü^arte» und „j.ichlN, die in der dentschen Schrift-, ^ Uiüqan^^' n»d A,ntelsprachc hänfi>i pmfommen, nnd die ^ " „och immer sür nniliü^nuilich not l> wendig mid n >, > > ^ V' g selzlich >ill,alt^n wnden. (,5il> ullclltbrhrliclic^ ^ >>a»tdl»ucl» snr alle Theiln,hmer a» den l'olilisel'e» 7^ ^ ^raqen der Gegenwart n„d snr allc ^.itxnz^'lleser. '.'i><'>> ^ ^ eine», '.'lühni^e von nahe a,i !<»<><> ueugesa»l'»el-^ ten ssvemdwörtcr», wv^n die M,h>^ih< >» l>>"^» l'i>,N)er erschiene».!! ^'.»idwörtell'nche ^i^iiilnden ist. Mit besonderer Äerncknchti^nn^ der Äucispiache. Abslamniiuiq und Aetonnü^ eines jeden Vorlcs. V.'U 'i:»Lessor >K,'. l^r^stor Prä'torill'?. Neunte, l'.dentend vee»,el,rtc und lorrctte Auslage. Wien l85l». brosch. 5l!4 Doppel-ftiten. nur 24 kr., mit Postversendunq 30 fr., steifc^-bunden !l0 lr. (5M. Neuester italienischer Trichter, odmd leichtsa^lichsie ?lnl» »nd s rechen ^n lernen, iiiel'st eineni Anhange vl',> lioslichl» Redensarten, zahlreichen besprächen, Sprichwörter,, n„d Sprach sigexheiten, einer Saminlun^ der nothwliidi.ii'ien Ausjäte und eiuein italienisch - l-eutschen Worterl'uche, Nach den anevfaini! l'eliü! Duellen l'earl'eit,t von Sechste verbesserte uild bedeutend vermehrle Aula^e. Z>n fo>»' sortablen Tasche» - Formate. Wien, re,