. ^ WM MwvMM pr«?» lD?» ^,««l»»,Nt «»»»c» .< ...,v„ »«vt»«m«» («tt rlO, f«l«rt»A«). Sot»iNl«ttu«g (7»»^ 2V7V» V«n»»ltui»A u. (!«». Z024) Iiä»tdor, U«Äö«v» uUo» 4 ^«NUVlttlDtz« «»W^ ZsoK »»tWiit»?«. ^ k^Sokstoew dstlOA««. >Ir. 2?v ckM 7- »»»»»I»«- u. <»I»«»>«I»»I>I»->I»>IIM» Ul>DG«^! ^HWxxoitlWG. 23 vtn^ 24 VW. 6«Wt> moniit». 22 Vin» ille 6«» /^u«t»n6 mo»WWol^ VV-iU». LI»»»!»«»» ^ «ws L v«. MttfchafttpolUtlche» WeNetteuchtm im Seme« Die Entwicklung der DNige in Novdchinn, die Aktion der japanischen Kwlmtungarmee ilnd die ZelbstSndigkettSerkläriM'g ganzer Teile von Nordchina bel«ucht>en biis^tg eine Lage, die aus den verscht^>ensten Grün, den das Interesse Europas verdient. Gs wäre falsch, über dem itvlienisch-abesstnischen K^ieg die Spannungen im Z^nen O^n verkleinern oder gar ttbersehen zu ivollen. Die politische Entwicklung der Welt birgt neben Abessin'en auch noch ander«, und ältere Gefcihrenmomente in sich, die nicht weniger gefährlich sind, und zwar auch ge-rade in wirtschaftlicher Beziehung.^ Der Ferne Osten ist heute sAr Europa ilicht mehr jenes grohe Rätsel des vorigen Jahrhunderts, sondern seit der Z^stsetzung der Japaner auf dem Kontinent haben sich die Dinge, man möchte faft sagen folgerichtig, entwickelt. Japan braucht Es kann dieson nur auf dem gegenüberliegenden Festland finden, da seine Inselwelt niemals in der Lage sein wird, die ständig zunehmende Bevölkerung zu ernähren. Darauf baut sich die stanze Politik dies^- Großmacht auf. Die Belebung tkoreas. das Zurückdrängen des russischen Kolosses und die Gründung des ZdaiierrejäM Mandschvvfi, sind nichts anderes als Etappen auf einem seit der Jahr« huttdprtwende zielbewußt eingehaltenen Weg. Die Mandschurei auch toirts«^fltch zu sichem und abzurunden, ist die augenblickliche 'l'lk-qabl', vor die sich japanische Politik ste-steNt sieht. Wi.nln Europa einmal geglaubt hat. Nordchina als den von Natur wertvollsten und daher anfgeichlossenftcn Teil des Reiches der Mitte für sich allein imi^n zn können, so entsprai»g dies »Inev vollkomnien falschen Einschähung und Ben>ertung fernöstltchsr Entwicklungen. Norvch'na ist reich. Es besitzt Kohle. Metalle, vel. überl>aupt alles. div' Natur zu neben veruwg. findet sich ^'»»rt in ausreicki<'nder Menge — Anreiz qenu^^ für einen Jnselnachbaril wie Japan, dessen zu« nehmende BevSlkernng Land benötigt. Wenn japanische Interessen politischer und wirt' schaftlicher Art jetzt dabei sind, diese wert, nollcn nordchinesischen Provinzen vonl Mut. terland loszulösen und in einen irgendwie s!eart<'ten staatlichen Zuiautmenl^ang m>t der Mands.^urei zu bringen, sv runde? ,,nd erqanzt dieser Schritt erst in wirtschaftlicher Vcziehllna einen Block d^'r dein gesamten )^.iiltschaftoproblem ."^apan nlkilnftiq ein vollkou^nlen ailderes l^sicht zu gt'beii v»'r-unechte. Au^> diesen, Grunde toiumt den Los-iösunqsbestrebungen gemdc dieser Provinzen so unc^ekenre Bed<'lltuuq zu. au»? diesem l^riittdc aii?s^ .l-ehrt sich Nanking e„v'rs,iicki acl^en !!^emiil)ttngen. Europa, und vor allem d>ros^brittnln:eu, dessen kerneslliche Jntervssen iu erster Liui'.' beriilir: uxrden dessen Ttesslin? im Iv<^raen Osten aber '.lunlulten seiner stellnng iu? Milt luic-er 'chou merNich ^eisfwächt ist. itar vcil ii'le aeliiiilul liu' Italien und?ir'''ss!'i'en. Die'l' eine Ers.'l?sllt'r?ing ani ^nikilischc?, nach Indien liis'.t es zurzeit V'jue kern^^st' lick)"!! ."lnteresseii luntauses^en. e>l'wol)l i'dc EN'.'s'i'l!t''ruu'i 'U> '^"ruen ^'^st.'n >nl<' ei.i Er? t'en all-'si l''s ^siireva ?"ll klnnüien. d.is; der italieu'.sch-al'essiui^che ^nn'g SnIschMmvt Schlacht Im MschM Mua-Mowle» HtMe Selaffle trM nicht ewm kwtiviutzi»««»!, BvS« ab Addis Abeh ^ lk. PfDinhsr »«r »q« H,«» «„i»»« «. HM t«Aljch,q,I>» »le « «Hl« M»ß»>Iiii mtt pnillllch,« IM» ««MI»» M «BM«»»» »» »Mch«,. «««>»»« «WWW» «» z»«» M»». I«««». »« »W» »ch ßch Wis«»«» dich» »«W«, »»»fflW,«, M« «»qM,. Ich» »IMMIIIsH» «AI«»»» I» »Mim» «» M»»I «Wchm M »GN, »ch « BW __________________ «« »chliliq,» «,«» «Winii». «» «e»»» « «wr UMW, »»ch M«, >»»,„» «m«» «»»»»««. «»qiw««.«,»«» d«e »ch«, fti »»M» «« AH« »»»«ch »«» ftlWI»»«,« »WM,»,««,, « «M »k J««VM s«wr »««»« Mch M »«t««. g«, «W» «» »Ich» ch« «W, «» »« letzl» ,»chl»lsch»« HM»» lafie« hOhe. Asmara, «. Dezember. «O» w« i«Ui>tsch« HMPtPWMr »ieG b-richw: Di, Mffwftchm SttMMe ß>» DchU» «ms der DMize» Fe»«t ^ «BUrP Die w» ViftP »e» «as «q»M «tz ^ »M ßkiG« stehe«, deweßm sich i» Grs- ^ Hl»^eR RR Wld dlldRech ZwÄ« de- WWTDWMDUW ßWP WM»^ WM WWGMWG^VWUUN^ «it V«ch« zu Hßch dW^ ,iWEU WM dl« «« s- fi>Ische« Hßiich «»»leMt. «e Aws UlRID^eR WWd ?echWe§ WWW d»Wl^ heU^e elW en^^chei» A»>«-MckiD»«Gi«. ^ Msrden kWWtt jW de« AwffI«In» ««ch »er >HW« tWOtte. Die Jwßiemr «Me» ihre ZO«ts »« ««fWWeichtm GeUlnde z»tiicktass«n u»d h»-h« ««heete» Sch»iertG?,tt»« i« der Her-^«»rtNWMß der >eser»e». P a r i s, ti. Dezember. Die jMNtziWHM VeeichteestMier meiden »O« der >»eW«ische» Semt ichereinjtim-meNd, d«i^ die Wieffi»ier die italimifchen PoßtiO«e» Wicht lr»«t«l geM» Vwkale an-gietft«, s««dem e«tl««s des TataDe-Aiuffes v«edei»Ken, «« die bei VKMe Mdundenen jt«Uk«iM« Stteitkrilfte »m «dmi adzu-jch«»ide«. Dieser F<««ke«««Drift kSnnte u«-ter llmftckide« die UmDi«Del«»g der it««r-nische« «Otd«r«ee z« Heden. I -sta m b tt l, tt. Dezein'ber. «ehkiich wie Vehib Pasl^, der eine adej-sinische Armee dei Harrar fiiihrt, hat sich ««» der Okkische Ge»er«l iwjim »ara Bette eittschlOsse«, in de« Dienst des «iDiG z» tre. te«. ldesi« S«r« VeAr ist denits noch Ades-ji«ie« edMreist, «» er eine hehe militärische Ttel««i ii««i^»« Wied. Dnitfch-franzvstfche Kuvur- manlseftatio« Feierltcher Empfang deutscher St«de»tten im Pariser Ratha«s . a r l s, lt. Dezember. Eine aus drei Professoren Ulrd neun Studenten der Universität Marburg a. Lahn destehende Gruppe ist in Paris etngetrpssei», uul den Tommerl>esuch sranz^sischer Ttudm-ten in Marburg zu crivvi»«ru. Die Deutschen wurden in, Pariser Rathaus feierlich be-griiszt, und zu'ar von, Ttadtprälidcn'.en Jean Chiappe, ferner von seinem Borgänfler Jean de Castellone nud den Mitgliedern dts Stadtrates. Jean (5 h i « p p e liielt de' dieser (Gelegenheit eine Red<'. in d<'r er u. n. sagte, das; sich umveit des Pariser RalhauK'^ das St>an>dbild Karls des (Großen ert)ebe > d dak Frankreich und Deutschland sich als die li e i d e u T ö ch t e r dieses „grossen >tai- fers des Okziidents" betrachten dürfen Das Gchi^sal der beiden Bökker habe seitdem verschiedene Woge lienvmnien, «vber nichts das seltfau«, anziehende und jiasziniercnde Interesse zu beseitigen l>ern,ocht, da« die ve'-deu Nationen von jeher fiir eiuander ^'^abt haveil. ^Einer unserer lirbsten Wünsche ist. daß un^e Jugelld sich auderswo .ilo auf den Ächlachtfeldern sn.1?tt. finde,, >nid begegnen mi^e." Die deutscht'« leiste di'.b.,, unter jranzö-sisct?er kundiger ^ührunfl zali>treiche Tchlöi-ser, Museen und t^istorische -lätten bestcht-gt 5ie siich auch für den delltich^frvnzösischen Tenniekampf Cramm—'^-irotra am kom'nvn d, li. De^^lnlier. (Llu iiberaus heftiger zytionartiger Mee-t.'csturm wütete in den A^nrdstunden längs oer lyrrhenische,» Uüst^' und cerursae. llnglüclefälle. Im >>afen von Livorno muszteu die ^>tsfe ihr Taniuerk verstärken und die Ansfahrl einstelten. i5ine Fisck>erbarte ist stestrandet. Iu der Ttadt selbst wurden zahlreiche Schorn steil,e uiedevl^erissen. Ein '.'lrbelter n'nrde ain stopfe von einein Zieciel getroffen und erlitt eine schwere Periepun^l. ?lnch in, Olafen von Sp^zia habet« schisse n,>d Bartcn bedeutenden -rigiden davonge-tral^en. In Scstri Levante wurde ein !?t». ?onuen-5eglcr j^egen die stippen t^eschleu« .>^'rt und kenterte. ?ie fnnstöpfitie Besalulu^i tonnte nur lutt qrosieil Austrencinitl^ei, sclimimniend dle W' sie erreichen Der russische Tainpfer „Julue" erlitt eine schwere Aaschinenhavaric und lonnte nur dank de», sefortigen Einschreiten der Eilllzeiteu der italienischen Marine vor t^eiil tiesährl. Wellengaiisi lierettet werden. '.'ln der Klüfte in 5or! sind zwei Badean» slaiteii uollMiU'i^i zerjtl'rt ivordeu. Die Sturzwellen ergossen sich in einer ÄuAdeh« uuilj^ von l)Ull>dcrt Meter ül'.r den Ztrand. Part?rrewosinuttc?en. (Geschäfte und der Marktplatz wuvde»l überschwemmt. In lnogli wurden die dort verankerten Barken VON der Meeresflut vernichtet. Äuch die genden um Forli wurden von einein heftigen Zturni heimgesucht. Der Sturin hat Bäume mugelegt und .'däuser aligedeckt. In Trcviso ging.ein .^agelischlag mit 5chlo'qei^ vvu Nußgröhe nieder. Vögel und Taubei' wurdet vom L>aqel «etroffeu. T»b-Ostrafe siir Ki«desentsiihrer i« t^rank-reich. Pari c, «i. Oezeino.'.-. linter denl (E indruck der ^nipörunll, .vrl che die t^tttsührung des .'itiudes dco Proii!-" sors Motmej^^e in Marseille liervt'rt^ruien hat, ivird der Justizminister ein^n «^eieneii!-wurs t^wrbei-eiteu. der siir die Minderjährig^'r znn'cks Erprejsuil^i geld die Todesstrafe' vorsieNt. Dudur »i 'oll^ii amerilanische l^'angsterinetl od«'n l» 7>>a!ll reich im .^ieime erstirlt werden. Morb«i,bt «riegserinnerunH ö r z, l'. ^e^enlliet. Ein sch,veres Uufllncl ereignete sich iu 3r. .'ludrä l>ei Wrz. Die beiden Löhne des Beinern Macorcis haben in ein.'ni .'(^anseii von ^)llteisen eine eiserne Rülire gesnndeii, die aber unglücklicherweise mit Erplo'ivste's ' füllt war. Die beiden Bitrschen lietracht.ien das ^triegSgeschofi, ohne zu ivissen, n»ao sie IN der .Hand hatten. Das l^eschos; fiel zur Erd<' und (Explodierte. Die lvideu ^uxuie,? tvurdeu iu die Luft geschleudert unn lnich-Näblich in Ttücke zerrissen. ?lnch der der nuweit auf dem I^lde arbeitete, lmt l-' beusgefährliche Perletzuugeii erlitten. Aitrich', d<'tt it. Roventber. Devi' e »: Beograd 7.ll2, Paris London i. Newyorf !X>li.l2s», Prag l:?.77, Wien Berlin IL4.N. jeuer fernöstli.s.en t^^rof^niackt vor^^it'ge Möglichkeiten ilne .^iele sowohl poli-tisch als auch ivirtschaftlich — nud b^ide^ geht hier iu vorbildlicher Eiuigkeit m'tein« ander 5>and in >>atid — zti r^ernirklichen? starke wirtschaftliche .'"^uttressen üoften .^ni-.'uander nud reiben sich. Die vorsichtige Tat.'t einer kingen >in^ abluägrudei, D>ptouiati.' übertüncht 'enu' nnter d<'r Maske einer juplniisch-britislien politisck,en I^reundschaft scharte wirttck^astli. che <^!elic«'ät/?. 'Do vor NKnigei, Jahren .loch nnbeslir/inkl der britisch'. tta!,'mann herrschte. b^'itimmt hcnte bercit^^ dei japanische. Und '^l'ordchina init seine,, wertvollen '^ta» lnrschlitu'u dürfte au Japan «lenan so ''cher verlöre,, q.'l^en wie die M^-ind'chnrei. 'i^on „'^'.lnscheniall" zn „^jn'!sciivohl znin erstenmal in sein^'r rnhnlrel.1>i "i t^^eschichte, bi'i !?ttt«>br,ich des Mandschnr i konflikt>l's bereits eilten .>kan?>ps nn, nnrt-schaftliche l^eltuns, verloren, el,^' er ül'er ljaupt recht ansg^'tn^'ctx',, n»ar .ManSorer Zeitmiy" Z7K. Ei»««»S, b« 7. DiMmSEr UWK. Mafaryk geht. BeneZ kommt Die Hlinka-Partei tritt w die Rtgienmg ei« / Minister-Präsident Hodw lchnt Henletn als FShrer der Sudeten- deutschen er tschrchjjfchen uud der slowakischen Parteien hat sich unter dem Gesich^ punkte der Tatsache, daß das La?rd'eliien neuen StaatÄprSstdenten zu wählen l)at —^ Präsident Mv^ryk tritt diese Woche t^im-l v zurilck — eine Wandlung vollzogen, die vor ekligen Tagen noch ikiemand cvwartet s lüte. Die KvitdidatZtr Dr. HeneS' für ben Posten des StaatgiprM»enten ist gesichert, ^ür Dr. Veneß »vird in der Nationalver» sammlilNH die gesamte Anke mit EiTkschluß dcr Kommunisten und der von Pater.Hlinka s>efnhrten Siowakische» Bolkspartei stimme,,. Grqen die „Buvg^' — darunter, ist die i^ruppe Masaryk-BeneS gemeint — w^n aber dv A?>amar-^tribrny>Gr«ppe und die Vertreter der deu^chen Minderheit i« der Achck'slowakci^ gefichrt von Konrad H e «' lein, stimmen. Ministerpräfideitt Hot». ? a hat es d)altung der Radikalsoziali' sten ab, die in der s?ampsabstimmul»g wahrscheinlich zirka l/undert Manlt gegen Laval entsenden iverden. Mr Laval ist die SitM-tion mns» schwieriger, als auch inl l^olländi« schen Parlmneut der Antrag aus Äuslösung Kommuntstm-unruden mit Lasto und «itttvvel Nn nicht alltägliches Zeitdo tmnent von der immer »oe:« lcr NM sich greifenden kom-nmnistisi^n Hetzpropaganda in Amerika. Am 2S. Jahrestag der mexikanische,» iZ^o-lution zettelten die Kvmmu-ni?sten in Mexiko-City schwere Aufstvndsversuche an, die jedoch von d«r Polizei nie-dergi^chlageil »vurden. A»nf Tote und zahlreiche Verletzte 'varcn die Opser der kommunistischen Drahtzieher Moskaus. l'ieht Mtf unserem Bilde, wie Bolsch-nv?. slen mit Lasso nnd ^Müppel ist'tien dl!.' Ptilizl^i iwi stehe,i. (3cherl-^BiIdcrdleust-M) der Recht'^vevbände gestellt worden ist. Mrd morgen die Regierung Laval geswrz^, dann kommt es imch Ansicht informierter Kreise zu der Bildung eines «inen Linkskabincrts, an dessen Spitze der Senator S t e e g gestellt »Verden nmrde. Herriot wird als kommender Außenminister genannt. In dl:se Regierung würde auch Flandin eintre-ten, da seine Grupj^ ebenfalls der Auf-li^sung der Patriotischen Verbände zuz«?. stimmt hat. Z^rankreich steht damit am Borabend einer Entwicklung, von der gesagt .ver den kann, daß der Anfang bekannt ist, nicht aber das Ende. Die militante patriotischen Verbände iverden sich die Diktatur der bolschewistisch verbrämten Linken nicht gefallen lassen. A^n rechnet W politischen A«isen mit Ereignissen, die sich noch ü^rWrzeit können. Der MM jugoslawische qßeiandte i« Berlin. Verl i n, 4. Dezember. Gestern ist der neue jugoslawische Gesandte Dr. C i n e a r - M a r k o v i in Ber. lin eingetroffen. Vom AuSwärrigen Än^n" mit englischen Kulanzen für die abessinisch? L^adon^Fronk eingetroffen. ... ' Stndentendemonstratwne» wegen der 48er Beoolntivn B u d a p e st, 4. Pezember. Wie berichtet, wird, hat die Staatsanwalt schaft in Steinamanger eine Schrift konfisziert, worin ein pensionierter .Hauptmann namens Demme die Tradition der ungcrxi-schen 48er Revolution mit schctrfen Torten kritifierte. Aftern abends wurde vor seiner Wohnung eine große Demonstration vtmn-staltet, an der zahlreiche junge Leute, hauvt-isächlich Studenten, teilnahmen. Die Fenster seiner Wohnung wurden mit ftlulen Eieni beworfen, die Menge sang Lieder auS der 48er Revolution und beschimpfte Demme in wüster Weise. Die Polizei schritt gegen, hje Demonstranten nicht ein. Mit dem BorsÄ wird sich aucb daS Parlament beschäftigen. Med «lechtn mtlhronts A m st e r d a m, K. Dezember. Der Äamps um die Gchachweltlneister-schaft scheint ^ne entscheidende Wendung zu nehmen. Stach der S5. Partie gelang es null Dr. E u w e auch die SK. Partie für. sich zu entscheiden. Dr. Euwe übernahm nun mit y Siegen kräftig die Führuttg, während Dr. Aljechin nunmehr über 7 Äege verfügt. Die übrigen ltt Partien schloffen unentschieden, iodaß der Stand gegenwärtig l4:l2 laute». DlK „Serum der Wodrhelt" eatdeckts L o n d o n, b. Dzember. (TR.) Interessante Mitteilungen über Drogen, deren Genuß die Menschen zur A«chrheitÄiet»e zwingt, wurden aMßlich des JcchreSkon-gresseS des Britischen Chemiker-ÄerbandeS in Liverpool von dem Herausgeber einer großen chemischen ^sachzeidschrist, Henry Rhode, gemacht. Rhode verbreitete sich insbesondere über die Wirkungen deS Äopolamin, das auch das „Gerum der Wahrheit" genannt wurde. GS handle sich hierbei nicht um ein eigentliches Serum, erklärte der Vortragende. sl»n-dern um ein Alkaloid. W^nn man dieses che-utische Mittel in einer bestimmten Weise anwende, wäre es durchaus mißlich, damit au! den menschlichen Willen einzuwirken und si« zu Aussagen zu bewegen, die sie in nüch^ ternem Zustande nicht machen wüi^en. Mit dieser Droge wurden in Amerika an abgestraften Berbrecherlt verschiedene Experimente unternommen, lleber daS Ergebnis dieser Versuche könne man zwar verschiedener Meinung sein, sicher sei aber, daß dieses chemische Präparat die Menschen derart be-einflußen könne, daß sie geqen ihren MNsn VrNSrungetl abgeben. E«gl^ hMchert SchiRinge. In England ««folgt die Gasentnahme aus den Gasmessern im Haushalt aus dem Auto, matknwege. Man wirft ein Schillingstück in den Gasmesser, und davaufhin mtströint ihm eine Vestiu^e GaSmenge. Da die Ent-Irrung der GaScmtvmaten nur alle zwei Monate erfolgt, so befinden sich immer kyr.z vor Abl^ dieser F^st an 8l) Millionen Schillingstülke in den Automaten. In hieftr Zeit werden dann die Gchtllingstücke knapp, und um bei Kälte nicht in Verlegenheit z» kommen, bleibt nichts übrig, als rechtzeitig Schillingstürke zu sammeln. Hainstern tun «rber n^i«^ nur die Hausfrauen, soudenr!o« l ? ZamStag, den 7. Vezember 7S3d. gar dte Bank voil Engkmd, die genügend Mensien an Zchillingsstückm vorrätig Habvn muß um slann der knappm Z?it auf Wullich abzugeben.! Ännde der Bant von England h«t «MWch der Wint<'emU-uate Anspruch auf M Schilstvgsiiücke o« ROß. D»r Mammvm ' In Ungarn erregt augeichlicklich der Ai. geunerpriM, Jos,^ F.a , k a H »«f. sehen, der als erster Zigeuner Medizin studierte un-d unmiUelbar vor seinem Staatexamen stffht. Die nnlgyxijchpA ZiglMer hq-ben ez fich nicht nehmen las^^MN.Ltam-MAgenofsen bereits jetzt D^ortitel z«. julsgen. doch wird ihn d»r Zi-geunerprinhaS in türsfffter Zeit >« A«cht Di« Tat. larhe. daß ein gigeuMr dßn V-Dtvrgrad ev-wirbt, wtird« nicht sa «NGßhsuv» Aufsehen erregeil, wenn diß Sch«R dssr glgevwr vor jegllch<'nl Lernen und^ Stndievßn ntcht ß«r». dczu sprichwörtlich würe. Schon die Kinder sind von einer vyglqubltchm S^lsche«. Um die Zl^ner d^ ZkultAx W g^innen. sind in Ungarn immir wich«? weit^ende Erziehungsversuche gemBcht »v»?dW.. Aber es war nicht möglich, die Sinber t»n, ««el-ttlijsjigm Schulbesuch zu bekimlmen, un^ euch die Sigeuner^chi»jlfv, die hie Tschechoslowakei eimichtete. standen leer, weil die t^n. der sich lieber ^rumtrieben und die Eltern sie natlirlich auch nicht ^ade zum Püftk^ lichen Schulbesuch an^cltim. ' Deshalb ist der gißeunerpri^s isa?k» Mm Mttekmeil MÜchlMMMM London, 5». Dezember. Die britische Admiralität hat den Beschluv ges«ßt »i. ,»,» «ttAllchi« «hlach,. kreuzer .,N e'n o w imd „tz v d* sowie vier aniiere Mifftizer li« dDm MWetmeer zu-rückziehen. Dlese ^d>m sich in den «ilanttschen Oz«« ötßGe«, wo demnächst grichelMan»»trftslttfi«Vkn wßrden. P a r t S, S. Dßzßmber. Di? Zuriich»leß»«s nieh«,»»? Einheiten dar «glische« VrieBmarine a«» dem Mttck. meer hat in Pariser politischen Kreiise»» d«n besten Eindruck ausgelöst, da man diese Maß nahm« »lS ein Ieichßn d»sür wertet, daß die «nglisch.itc,l!enische Gpannung nachgelassen hat. England will, so ,!^rd die« hter tet, die Dinge nicht auf die VPthe traiben. Die britische Admiratttilt hat, wie man hier annimm», sicherlich nicht avf eigew F«st gehandelt, sondern im Einv-rneh«»« mit di^ Regierung, die fich von der «« AmiMI stattfindenden Aussprache Lavail-Heie aRn-ftiße EvDebniffe verspeist. DeutWlands Forbmmg noch RAkgade der Koionim Gdii' Rtte M MchMttWflk? vdp Hpp / Die Utsachen der feimtzeMgm MteiMM aiber «rast gesetzt Petrslemn als »sftiDetz«»? Ein englischer Erfinder, M. H o Y l k, will ein Verfahren entdeckt HOen, um auf künstlichem Wege Petvoleunl herzustellen. Und Zwar aus gewissen vogetabilqn Psoduk-len wie Kaffeebohnen, Zuckerrohr, ja. sogar aus den S^chalsn von Kakaobohnen und ei» nigen anderen Früchten. MerdingK soK in geringem Masse auch Kohle verwendet werden. Dieses künstNche PetroleyW»^ behauptet der Erfinder, stellt sich bedeütend billiger als das natiirliche ErbN. der Liter würbe kaum mehr als 5 Cts. kosten. Angeblich soll man aus einer Tonne Pflanzen etwa ^5 Liter Nohöl, daneben noch geringe Mengen Wachöt'l. Spiritus und etiva TÜM Kubikmeter (^as gewinnen ki^nnen, Natiirlich mufi man diele Ankündigungen mit dem notiyendigen Borbehalt aufnehmen. Sollte sich die Erfindung allerdings praktisch durchführen lafien. dann könnte man wohl damit rechnen, daß in Midaf-rika riesifl<' Pflanzungen-angelegt würden^ in denen die für die kiinftliche Petroienm-gewinnung geeigneten Pflanzen besonders a-'wgen werden. ^ « M b » r g, k. D«^ember. MP , Gestern sanh hier eine TagnnL . der.Delzts^n Ko-loniölgsifellschaft statt. Wr PrSfident der «esellschaft, Reichsstatchalter von E p p, hielt bei dieser Gelegenheit ei«,» Rede, in der er u. erklärte, das ganze deutsche Bolt sei zutiefst von der. Rotwen-diIl^it Besitzes von Kolonien überzeugt. erhebe sich NM die Zrage, wj«. das deutsche «oll. zu Kolonien kommen soll. Deutschlaich wolle tei ne^ anderen Rächt ^loni^ nehmen, e^ sei letiöch überzeugt, daß e« ew Aecht ans. jene Kolonien habe, die ihm durch die Friede,rS-vertrSgv abaenvmmen wurden, Die Grltnde, die seinerzeit fitr die Enteignung des hWt-Mn «vlaniazhefitze, ins Twff« geflihrt wui^den, seien heute außer Kraft nnd Geltung gesetzt. in der DanM »----r,_______ ______ gebiet , D«S Vkffer des Rote« Meete« soll durch «ben eine Vorstellung davou, daß dieser gewaltige Einbruchsgraben sich nach Süden und Südosten fortsetzt, Er führt vom Toten Mer und dem sog. Wel Avab und dem Golf von Aka-ba jn oaö Rote Meer und von dort durch die abvssinischen Tieftätsr und Wüsten bis tief in den asrikanisckM Kontinent hinein. Die abossinischen l^birge, die zum ?Lvil eine Höhe von fast 5)lX10. Meter erreichen, st,dd jungvulkanische AuSbrliche einer gewalti gen, verhältnismäßig sM erfolgten Unt-formung der Evdobcrflä>ck>e in diesen Gebieten. Während sie unter vulkairisli^ni Druck hoch über die Meeresoberfläche euiporgeho-ben wurden, sank an anderen Stellen daS Land äljnlich wie an» Toten V^r »oeit unter den Meeresspiegel. ES enst!and der sog. ostafrikantsche Gwb^'n, dessen ttejste Punkte lioch heute durch eine Anzahl großer Seen bezeichnet iverden. Sß entstandm verbrannte und tote Sandwttsten, von denen z. V. die Danakit-Aüfte biö lftl) Meter nnier den Meeresspiegel hinabreicht. tzilßt ßch ei« B-rdti»»«iMm»l herftetze«? Die Frage der italienischen Jngeni^r» ist diesem geologischen Tatbestand gegenüber durchaus verständlich. Sie haben auf der einen Seite den Spiegel des Roten Meeres. Sie haben auf der andern Seite, durch lSe-birgszü^ und Hügellandschaften von dem Roten Meere getrennt, eine riesige Ebene, die IM Meter t^f liegt, Daö Problem lautet damit für sie: Ist es möglich, durch lünsM-che Kanalbavten die Hügelsperre zwischen denl Noten Meer und der Danakil-Wüste zu durchbrechen und dadurch cil»en Abfluß herzustellen. der die Fluten des Meeres in d^ wasserlose Wüstenniederung herableitet und aiis den lote« Sandbezirken zunächst einen Meeresgrund und" an den neu eny^hfnden Ufenl Pflanzenwuchs, Oafen und fruÄbare '^lecker schafft? Daß die^ Problein bisher noch nicht in Angriff aeiivinmen worden ist, ist bei den Verhältnissen in Ostafrika kein Wunder. Man begnügte sich seit Jahrtausenden da» mit, alle Künste der BewässerunR ausschließlich bei der Ausnutzung des RilstromeS in Aegijpten anzuwenden. Je größer jedoch die Fortschritte der Technik sind, um^ kleiner Mrden die Schwierigkeiten, die. sich bisher derartigen gigantischen Picknen entgiyen. türmten. Wenn es wirklich gelingt, hei nö-^rer Untersuchung der Landslhaft eimn VerbindungSlanal > herzustelleil, so ist alle» »vcitere nur eine Folge eines solchen riesenhaften Werkes. Der zn erivartvnde Nutzen jiberwiegt dflnn bei »veiton, selbst die größten .^tosten. Freilich, ob eiwaS derartges inögtich ist, muß wirklich erst durch die In. genieure nachge,l>iesen werden. Norliiuftg ist erst ein Plan da, der an der Äand^ctmft ii'ahrsci>Liitilich in monatrlanger Avl^it yepritst nx?rden ,nuß. Vergebliche vt«dischm Ee»ßGMt zu feilschen. Die er-vohrmWm i« d«i Oajen mit hochwer* tigm moH»r«en Bohrmaschinen Verliesen «ich zueist durchaNS ermutigt. Man stieß Miter de« sEndigan Lehmboden in !8 bie Opfer «»iSyelSst. .Beninglückt der 4^ähtztge Jvaik ß!^ronovsfi, dei jährige Ammermeister Ivan ttozomirnik. der SWHeige HikfSarb^t»r Mate MateSa. Nitihrige Hilfsarbeiter Mate Halar, der Mjährifle Arbeiter Peter Vrozim«^ nnd dcr STftchrigr zMso-rdeil«, Dane Kat4,. ^iwtzf«tzr tz»n Humtuet» nach Deutschland. Die.Fischereigenossenschaft iil ^p^ii ijat znm ersten Mle ttilmnauinl M.r lM) Deutijltztand uerWckt. iMlul SamßWg, bOt 7. DMe«st. Der Richter diassationsgerichtshofes in Zagreb Dr. Rudolf S aj o v i c wurde zum ordentlichen Professor der juridischen s^kultät der Universität in LMljana ernannt. Der neue Professor wird den Lehrstuhl für daS Zivil-Gerichtsverfahren nnd das KonknrSrecht m--nehaben. Iii. »«» dem Vost»«»st. De, Potstontrol- lor Mlinan M o h o r !ittbljan!ica bei Lfublsana. Dtt Jubilar, der sich t>er vollsten körperlichen und geistigen Mische erfreut, hat sich wiederholt als Schriftsteller betätigt. Anch als Sänger urch Mu» Ml machte ei sich einen Namen. lu KomPliAi-tte ewee Litlche. Vor zwei Monaten wurde in Moste ans dem Ljubljamca-Flllß die Leiche einer ,^rau gezogen, deren Jdentit-St nicht fchtge-stellt n^erden konnte. Mt der Angelegenheit i,esas,tc sich damals auch die Presse. Ein Blatt bekam der in Frantreich als Bergarbeiter bt'schliftisite Franz S t e nd l e r in t^ie .'^nd, der von einer Ahnung befallen wurde, es könnte sich um seine daheinl ge-bliebene »^ran handeln. Er wandte sich 'o,li nicht zn verz^chnen. Di« Aßgje verk-^tirzn iwrmn^l, nur hie und da mit einigen Minuten Verspätung. Dagegen H«U der Ära?twa-genverkehr schon mit erheblichen Tchwi<'rig» lckieil zu kämpfen. Die Anto^ffe verkehren zwar normal, doch mit beträ,^lichen Äer, ipätilnge,!. Denn die Straßen find gänzlich verschneit und werdeil vvMusig nnr menw gepfiiigt. An den Drahtleituiigen werdeii Störungen vorläufig noch n^t gvun'ldet. Die Temperawr ist mer!^ich g^nnken. ein Zeichen, das; es init dem Säpiecsall i5rllst wird. s W«I 8ie t'. Di«? ausführlichen ,^vnk- Proijronlme sowie viele kleine und große VeiträZc lirweisen erneut, daß der N. S.« t>unk Wort daraus legt, seine Leser zufrie-d<^'?i zu steilen. B«riag Eher. München. Gin^ !fen. b Ulustkierter Besibachttr. AVnelle BUd-repcrtagen aus allen Wertteilen, außerdem l^i^chliäier wissenschaftlicher u»ch uilterhaUei»» drr Lesestoff. Verlag Eher '.Vvch^, Machen. Einzelnummer 30 Pfg. . 5. Valt i» Bon 3d»dolf Schr»6«r. Erschienen ill Äat!schari.Berlo>g, Berlin. Der Verfiasser bcl)andelt üngavll lm NachkrießS-europn und die s»ch da«mS' «-vffelBMien poA-si-sktM Probleme. h. Die Asche. Bitder vom Tage, ^^»»me und Novelle«, Rätsel, ««d Schachaufgaben Mvi« HU«»E Mch O«LDl l)l«sigen Mäimer^sangvereins niird als G^t li^ch die Konzertsänk^crin Äväftit Marika «S a i n t G e n o i s. geb. Grisfin Defsenify, mitwirken, eine Schülerin ^r Frau Pros. GSher, der langjährigen Affii^ntin der be-richmten nerstorbeilen Wiener sttesangsmei'. srerin Papier-PantN-gartner. Gräfin Saint <^Lnois, welche di« Abf^ hat^ sich ganz^ der muslkalischen Laufbahn' zl^'zunie,?dms debu« tiert hi^t zum ers^mnal vor einem gri^-ßeren Publikum und nn,!^ fich, obwohl mehr dem feriS-sen Fache .zuneigend, m't zwei an« sprechenden ungm^:^ (natürlich in deut. scher Nebersoj^ng gesungenen) Volksliedern in den Rahmnr des bunten Ab« nds" fiig^n. Die ^vichtige Rolle des heiteren AniagerS (Cdnferemiers) ha/ liebenswürdigerweise .?>err Dr. Io^ Ivan Sek iibernomme»', der asich alS gewandter Partiler her jullgen, aber bisher stets n»^ überall sehr erfolgret» che,l Quartettvereinigung „Die DrauzusÄ!alien^ttdlin?q I. Höfer, Ulica lO. okta!^. Barbara Seter Die hl. Barbara ist bekmtntlich die Schutzpatronin der Bergleute und Artilleristen, die den Namenstag ihrer Schutzherrin «Uljähr-lich festlich zu begehen Pflegen. Im Bleiberg-iverk in MeLica ließell es sich die Berg-knappeil auch Heuer »licht »»ehmen, das tradi-tiolielle Barbara-Fest so feierlich als inög-lich zu gestalte»l. Die Schutzheilige war diesmal den Bergarbeitern nicht hold, deilll statt. Tag zu bescheren av Belohnung für die vie« len Swndm. die die Arbeiter tief w der Er« de zu verbtingen haben, hüllte sie diesmal Flur und Feld in Schnee ein. Trotz unwirtlichen Wetters formierte sich Mittwoch vormittags der Festzug, der Ml tcr den Klängen der Bergwerlsmusik »mt Todesverachtung durch den hohen Schnee stapfte. Die Z^ßleute in ihrer sä^ucken Uniform die Lederschürze auf der .Gohrseite, trugen stolz die ^hn^ n»it dem Mldnis der hl. Barbaröchte ich erwähne»»: Gestern lnorgens das erste Glatteis auf dell vorgestern ,lock> »»aßetl Gchsteige»l. Der neue Pro-ttie»ladsweg in der Aleksandrova cesta war ci»rc lange Eisfläche, auch »loch eiil Tuinmel-platz für K'llder. ^»app vor 8 Uhr, also zur größten Vcrtehrszeit, »var von einem Anf-strener noch keine Spur. Wenn dies vielleicht unl 10 oder gar N Uhr erst geschieht, ist dies wohl zuvcklose Arb«.'it. Es ist wohl dann .tein Wui»der, »venn alk Passanten joylicher Richtung kommend, nur den Gehsteig »ikr der Häuserfront bettützen, weil derselbe von den tzaußbesitzern bestreut war. Auf'diese Art und Weise wird man daS „Rechtsgehen" auf der Promei^e sicher nicht einführen können! Ein Wu»»der, daß noch lew ltn' glÄck geschehen, was mit weit mehr Spesen für die Stadtgemeinde verb»mden ist, als die rechtzeitige Anordiiung zur Bestreuunfl der Besteige l,sw. — Ein Passant! Ausaebrochia imd aach^^Ml Sovria wsever erwlM Bon einer Gendarmeriepatrouille wurde gesteril ein Mann in das hresige Gesangs^ »Vinhaus eingel»efert, dessen Aeußeres das allseitige Interesse erweckte. Der Häftling trug einen lang herabwallentien Bart, vn^ auch fein knochiges Geficht verriet, daß er die längste Zelt nicht das Tageslielische«. Sonntag, den 8. d. M. wird der (AimeindegotteSdienst nicht um w Uhr vormittags, sondern erst un» lZ^ Uhr ak«nds im (Keincindesciale stattfindo»». Der Kiitdergottesdienst muß an diesem Tage au^' fallen. IN. TadeSft»!. Im Alter von 60 Jahrein ist heute frühmorgens bie Oberlehrörsmitwe Frau Marie Weixler geb. Leitiuger gestorben. Frisde lhrer. Asche! Der schwerg,--troffer»en Familie unser »nnizsteS Beileid! m. Der La»d»letschaftsaussch«b für den Bezirk Maribor-linkes Ufer hielt, wie schon gestern erwähnt, eine Sitznng all, die vornehmlich dem Voranschlag fiir dos nächste Geschäftsjahr galt. Der .i^aushaltplal» weist 134.44! Dinar Ausgaben nnd ebenso viel Einnahmen aus. ?^r Landtvirtschaftsc^»»?-schuß wivd im kom»nendon Jahr z»v«t Voklfit zungen abhalten, während die laufenden An gelegenhciten von einem engeren A»»Sschuiz mit hem Oblnann Schickeran der Spitze erledigt werden. m. Die Veih«OchtAdescher««g des evan^' lischen Frauenvereines wird voraussichtlich am 2S. Dezqmber stattfinden. Die Spender, d-ie zu diesem Hilfswerk beitragen möchten, »Verden ersucht, ihre Gaben noch vor Abs6)Iuß der Borbereitung^i^iten iir, evangelischen Pfarramt, Trubarjeva ul. l abzugebe»». Außer Geldspenden werden Lebensmittel, alte Aleider, Wäsche, Schuhe, Strickwarcin ntit Dank angenommen. m. Tri««phe «ustrer Kei»en Harmo,^«. spieler in Hiag. Die kleinen Harmonikaip'e-^r des Vereines „Harmonija" trateil, wie «reits berichtet, unter der Führung dl^t Ob-frau Zora Ravnil und des Dirigenten Prof. S 6» »v eige r eine Tournee di^rch die Tscht-choslmoakei an. Die ü(> Personen stark-.' Gritppe traf Mittwoch früh iil Ppag ein und wurde am Bahnhof vo»l einer M-ßen Anzahl von ^kinderftvilnden l)oi^zli6) empfangen. Anwesend warei» auä) Vortre-t tragen wurden. Die kleinen Harmonikaspieler erzielten einen durchschtaktenden Erfslg... m. Aas dem Poftdieust. Postoberkontrol-lor Karl Hrib« rnik wu>de von Zmario Pri ^elSah nach Maribor versetzt. m. Vor ^ Vründmig ei»«< Debitire»-nereinVs. Die A?tioii zur Gründung eines Schuldnervereines für das Draubanat ist bereits so weit qedichen, daß im kommenden Monat die gründende Haupwersamnilung stattfinden dürfte. Interessenten werden ein geladen, ihren Peitritt an die Adresse „Pri-pravljalni odbor DruStva doltnikov" in Ljubliana. ZkrabLeva nl. bekanntzugeben. m. Bumm-l in den Tvinter. Wie bekai^nt, findet SamStag abends in der „Mariborska koLa" anlSftlich des lSeburts- und NamenS« tages der braven Hüttenwirtin Frau Mara eine besondere Feierlichkeit statt, der nun eine umso größere Bedeutung zukommt, als jetzt auch die Wintersportler herbeigeeilt kom men werden, um den Einzug in die aufgehende Binteriaison zu halten. Die Schneeverhältnisse find l^e denkbar günstige», zumal eS überall bei einer Temperatur von -^2 bis zu 50 Zentimeter Pulverschnee auf gefrorener Unterlage gibt. m. 8t amnestierte HilstlinGe snigelasieu. Auf Grund der am I. Dezw^r erfolgten Amnestie wurden aus d«r ^esigen Gtrafin-stalt .^1 HSftlinl^e, die zu Arreststraßen bis zu etnein Jahr verurteilt »vor^ wuen. freigelassen. »n. Die Trafi?anttzntaW«U findet Smmtag, den 8. d. nicht um 20, sondern um 1b Uhr im Hotel „Zamorec" statt. m. Amh Sie «iiffen^ darnnter ftwt I« die-sen Tagen begann die Untitsberknlosenliga in Mnrikor «it der ZMigliedOrWerdmii für da« kckmnende Jahr. In Anbetracht der «b r »»« menchsenfrenndlich-n Me. die dieft emi »ent hmnanitSre »ereiniKnnD «rfolgt. darf ma« erwatte«, datz jeberMiM» gerne feimn Beitritt erklSrim nnd damit seine« Sozial, empflnden gegeniider der leidenden Menschheit AnsdrnL »erlethen «iib! m. An der VslksnniversitSt findet heute, F r e l t a g, der mit lebhaftem Interesse erwartete Bai-trag des Univ. Prof. Ingenieur O sana iiber die wichtigsten Errungenschaften der Radiotechnik statt. M o n t a g> den Y. d. spncht der GchrifLsteller Franz B li d n i k die Idee der Demokratie i!t der Literawr. m «ch»erer UnsÄl bei« BamnfSlen. In Planica trug sich gestern ein schwerer Unfall ^u. Der jährige Taglöhner Bartholo-maus Sasovee wurde beim HolzfSllen von einer stürzenden Tanne gestreift und zu Boden gestoßen. Sajovec trug hiebet. eine schwere Aerletznug am linken Unterarm da' von, der ihm buchstäblich zermalmt wurt^e. Man brachte ihn in das hiesigl' tranken-kiaus. m. Für die sonntägige Premiere im Theater herrscht allenthalben g^osteS Intereffe. ,^ur Erstaufführung gelangt Bratko ^efts Satire „K l e i n b ii r g e r". Der Autor wird der Erstauffül^rung seines Stückes an unserer Bühne persönlich beiwohnen. Nl. Ständige ^schneeberichte des „Pntmk" Dle hiesige ^es^Mssteve des „Putnik" hat auch in diesem Winter die Initiative für die Organisation regelmäßiger Ähneeberickile ergriffen. Die Berichte werden nuninehr täg lich im „Putnik"-Pavillon in der Meksan-drova cesta (gegenüber der Union-Brauerei) anc^eschlagen sein, worauf :nSbl?sonderl! unsere Wintevfportler aufmerksam gemacht werden. m. Der ftitdtische Arm««ot hielt dieser Tage eine Sitzung ab, in der eine Reihe von Ansuchen um Unterstützung, ErziehungSbei-träge usw. günstig erledigt wurde. In dciS Beriorgnnqshc'im wurden Itt Interessenten anfaennn„nen. wäbrond Stodtarmen der monatliche NnterstützungSbeitrag von 50 auf 80 bzw. Dinar erhöht wurde. Der Ge-samtefselt der gewährten l^nterstühungen be läuft sich aus Dinar jährlich.. n>. Die Steuerpflichtigen >i>evden aufgefor. dert. die außerorde?ttliche Abgabe für den '^^anots'Not'tmkdswnd^. die d-r Li>h nc ausmacht, fi'n die Br>ranschIschenkt wnden. Die Von der Stadtgemeinde in auS-wältigen Bersorgungshäusern untergebrachten ?lrmen we'^den von einem Abgesandten des sozialpolitischen ÄmteS besucht werden, der ihnen die Geschenke überbringen wird. Di« übrigen Stadtarmen erhalten als Weih nachtSga!^ einen Betrag für die Beschassiing von Brennmaterial.. n. Meldepflicht der nichwktioe» Offizieie. Alle nichtaktivcn Offiziere (Reserve- und pensionierte Offiziere, wie auch solche die den Militärdienst verlassen haben oder in denselben nicht übernominen worden find) sowie alle nichtaftiven Militäbeamten h«' ben, soweit sie auf dem sttebiete der Stadt' gemeinde wohnen, bedingungslos binnen 48 Stunden nach ^kenntniSnaliine d)»ser Bcr» lautbarung im städtischen Militäramt umh-rend der Amtsstundcn vorzusprechen. Mitzubringen ist die Ofiizior'^legitimation bzw. der Militänws'i, um die Daten zu vergleichen. Bc>rzulailSunterhaltung ist bestens gesorgt. 1Z97K b Deutsche Geschichte bi< zum veltirteg. Bon Dr. AlphonS Nobel. Verlag der Buch-gemeinde, Bonn. In Ganzleinen 5.80 Mark. In prägnanter Kürze und doch spannend u. fesseln erzählt, zieht daS Geschehe an den Augen des LeserS vorbei, von den Jahrtau-smden der Urzei bis zum Weltkriege. Eine überaus reiche Fülle von Einzelheiten, besonders auch kitltiirgePchichtli«!^, kuilstge-schichtlicher und kirchengefchichtlicher Art weiß der Verfasser in seine ErMlung einzustreuen, ohne dabei die große Linie des Geschehens aus dem Auge zu verlieren. DaS Buch ist prachtvoll auSflestattet, W j^nz-seitige Kartei» »ind 19 Bilder siiiid beigefügt. ^ > Apotdelmnachwitiift Freitag: AlbansLe nnd .Wni,^. Samstag: Maver und Srrak. c. Der »»s NMH de« MiZPotoi». Der Auf einem JustizpalaiK in Ee^je ist» wie wir ini Sitzungsbericht des Stadrates schon geineldet l)oibe:i, auf der letzten Ttadt-«tssitzung laut gevaorden. Äe Pläne h»«zu find schon seit ^rzehnten ausgearbeitet. Im Sommer 1914 nwlltc man zur Verwirk lichung des Planes schreiten. Man begann das Gebäilde. j« dem sbch damals das Bezirksgericht kfand. abzutizagen, um einen geeig,«?ten Platz für das neue Iustizgcbäude '.u schaffen. Das Bezirksgericht übersievelte „einstweilen" in die altertümliche „Graiei". Trr Beginn d<'c! Weltkri^gics l'Lgte die tra^uiigsarb<'iten des alten k^erichtsgebäudes still. Das Bezirksgericht aber fristet ncch heute in den cinstigsli Stallungeii und Ne-^ngebäuden der Stadtburg ein kümmerliches Dasein. Di<' heilige Ilchitio in (5elje ist ge^nwärtig aus wer l>!ebäude ausgeteilt, die örtlich obendrein weit au^'einanderlis-gen. Die Amtsräume sind mehr als armselig und mackieii denl Staote und der hohoit Justiz geii?iß keille Ehre. Di« Gefängnisse d'S KreiSgerichtes spotten der Jetztzeit. Ein ^u-g«ndgen6?t, über das C-lje gesetzliä) verfüge,l müßte, fehlt überhaupt. Novo mesto Hot ei,l ansehnliches ,'^ustizgebäudc, Slov. Bistnca, Litija und Bransko lzaben stattliche Gerichts gebäude, Celje aber steht da wie ein verstoßenes Aschenputtel. Man tröstet sich ni-.1h^ cimiial mit der Tattache, daß Zagreb, das Aronjuwcl cines Volkes, das von einem gan zen Volke geliebt, verhät'ch^lt und vcrsch.ven ^rich geschmückt wird wie 'l!ine Braut, auch kein Iustizpalais hat und ebenfalls in di'isen Tagen darnach ruft. In Zagreb sind, »vre wir gemeldet haben, Berufungsgericht im Gcbäilde des ehemaligen Mädrt^ngym-nasiumS und der KÄssationShof in der lhe-maligen Illyrischen schalle nlrtergebracht. Auch dort sind die Räume so i^drängt. die Richter die Akten zu <>lnse erledigen müssen.... c. Gtelenongebote. Die hiesige Arbeitsbörse teilt mit. daß sie Stellen für js einen Tischler^ Schuhmacher und Töpfer, fiir zwei Köchinnen, z-wei Mägde sowie für ein Stubenmädchen zn vergeben hat. c. Bitte nm Bücher. Die Freiwillige Feuerwehr und Rettungsabteilung in Celse bittet um Bücher für ihre Bibliokhe?, die zur Zerstreuung nnd zum Zeitvertreib der dienst habenden Wehrmäniier bestimmt sind. Auf televhonisch'n Anruf werden die Mcher auch bgeholt. (!e?en I^srtleii^ivlcelt HZmorrdoilleN savie varmkstsrrk !«t ltas ns. tgriiede Sitterv»5ser — tSelied mediinal.'; genommen — ein vofriieNede5 mW »oc. Pvi. n»s. rckr. 8. d?. lS Z5. V. lVZS. p. «»nn^isches. Sonntag, den 8. d. M. wird der GemeindegotteSdienst um l0 Uhr vormittags im geheizten Betsaale stattfinden. Anschließend um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. p. Todessall. In Hajdina bei Ptuj ist der Spenglermeister Herr Joses G r e b n <. r im Alter von Kl Jahrein gestorben. R. i. p.! P. Ein L«dfe«r vernichtete dieser Tage in Loiiki vrh die Winzerei des Besitzers Pu k 8 iö und verursachte emen Schaden von w.tXX) Dinar. P. Nasch ««ischt. Bor einigen Tagen wurden in die Garprobe deS Sportklubs „Dra-va" ein Einbruch verübt, wobei dem Täter verschiedene Sportutensilien zum Opfer fielen. Die sofortigen Nachforschungen der Gen darlnerie waren bald darauf von Erfolg gekrönt; der Täter —- es handelt sich um ei-nen Minderjährigen — konnte schon tagS-darauf eruiert werdeii. Bei ihm konnte noch dor Großteil der gestohlenen Sacheii vorge^ funden werden. p. Vieh, nnd Schweinemorkt. Auf den Biehmarit wurden DienStag 108 Ochsen, 2W !jtühe, 16 Stiere, 39 Jungochsen, 4ö wllbin-nen, 6. Kälber, 178 Pferde und 14 Fohlen, zusaminen V57 Stftck, ausgetrieben; vertauft »iRirdeii 155 Stück. Es »iotierteii: Ochseii Z.öV, Mche 1—L.40, Stiere Anngpchlsen 2—SM, Aalbinnen S-L Dinar Pro Silo Lebendgewicht, Pferde .?S0N nnd Fohlen SlD-Noo Dinar pro Stück. Avf den Schweinemavkt wurden Mittwoch 87 Schweine zugeführt, wovon 24 verkauft wurden. Jungschweme im Alter von S bi-s 12 Wochen kosteten 4V—l0l) Dinar pre StKck, Fleischschweine 4-^, Zuchtschweim' 4—4Lb und Moistschw««: Dinar pro Mo Lebendgewicht. P. «ochenb>«itsch»ft die Freiwil. Fe«». mehr« Bon Sonntag, den 8. d. bis nächsten Sonntag versieht die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Stefan Moenik. Rottfiihrer Johann Schwager sowie den Wehrleuten August Spart, Martin Horvat. Simml BrunLie, Franz Stroh und Adalbert Hoiker die Feuerbereitschaft, währem'> Chauffeur ?^anz Ärer, Rottführer Josef Kmetec sowie Konrad Sommer und Rudolf Fijan den Rettungsdienst innehaben. P. I« Tonkins wird Samstag und Sonntag der Harry Piel-Schlager „Die Welt ohne Maske" aufgeführt. P. Den «Pothilennachtdienft versieht bi^ Freitag, den 13. d. die St. AntoniuS-Ap0' theke (Mag. Pharm. OroKen). Rationlivheaier i» Morid»' NePErtsire: Freitag, 6. Dezember: Seschloffen. Samttag, 7. Dezember um 20 Uhr: Tanz« abmd Mereede« «oritz'Pavelie. Ab. B. Sonntag, 8. Dezember um IS Uhr: „Polen-blnt". Ermäßigt. Preise. ^ Um Udr Meinbürger". »rftanssührva«. Union-Tonkno. Diefeierliche Gala-Premtere des idealsten und herrlichsten Äc^ sangSfilmS, der über die Leinwaiid gcgt" und „Afrikanerin". Der Film selbst beginne auf dem Oz«nriesen „Bremen", man st vi Bann der zauberhaften Rächt« auf dem At lantik. man bewundert das ewig berocgii' Meer, das Leb-n am Bord, Flirt und Tin.-Migliz Partnerin ist Magda Schneider un.^ dtt reizende dreijährig Peter, der iii ieinv'-kindlichen Unbefangenheit natürlich sosr^ii der Liebling aller ist. — Achtung! Aui;.'» dem finden täglich um 14 Uhr Jugend, und Kindervorstellungen bei ermäßigten Prüsen statt. Vorgeführt wird der Märck-enlil'u „.fi«ks«l nnd Gretes" nnd Sikey.M'cky. Bnrg'Tonkiao. .'?>etttc. Freitag, um Ui Uhr unwiderruflich zuin leisten Mal j^in^er ?ttkoloprogramm bei ermäßigten Preisen. — Ab halb 19 Uhr der großartige Attraktion«? film „Vartetee" mit Hans Albers l^Nl> Ai' nabelln. Der beste Zii^nSfilm. der auch die Mariborsr Mnobesucher in helle Begoistc rung versetzt — Es folgt das Lustspiel ..Si-selott" mit Magda Schiieiiier. — In Bor bereitnng „Kleine Mnttt", der beste Fran« ziSka Oaal-Film. ^ Samstag um 1^, Sann tag unl 11 und Montag iim Uhr l>ei siarl ermäßissten Preisen „Im Nomen des Geset-zes" mit Georg O'Brien und „Das l?^setz des Urwalde»" mit Charles Favell. Vettere iSSe Bei einer Auktion war ein sehr minderwertiges Gemälde übrig geblieben. Alle mühungen des Auktionators, diesen „Schin ken" in vorgerückter Stunde noch an den Maim zu bringeii, schienen vergebens. „Bi<' tet niemand ^'twaS?" ries er sMießI,ch ver zweifelt. „Jawohl", n<.'f einer der Anivesenden laut, „ich biete Ihne:! eilren jä>önen guten Abend", setzte seinen .Hut auf und ging. Nn>^ die Andern folgten seiiu^tti Beispiel. » „Mariborer Zeitung" Nummer 27Y. OOMStag, de Sklhn-maßn«^ gegen 5^i«n bedeuten für Slowenien, und insbesoniiere für Holzindustrie, einen schWpen SÄ<»a. Dle gosamtv Holzausfuhr, tzie' M 90« muh Itallcn gmg, Ist lichmqelogt. Ue i?»slz«ndn-trie hat im schtlvven Kampf pm dpien l^in Holz mehr cinftchpen wird, hje si^ische Holz, mdustrfo eii^il völligen WammenH^ch «r- leih^ jveche. .. . In Glowttrlen gibt eS allein iÄ-r tausend stttneve Eügvwerke, die die Arbeit einstellen nMssen, da bereits alle srühepen Äesteklungen stvrni^t wurden. Me^e größere Säge-w-r»e finld bepefts stip^legt und man rechnet d«?nit, daß durch diö Sinpellung öl.zW5fuhr nlcht nvr taufende Neisze Wqld-'her, dem etsl^i^ Einkommen der Wald schwer betrossie,;. werden, sondern auch SyMi tzolzarbeitcr, die gßpadc jetzt vor dem Mnter phne ^lrbejt halben. Da-M ist naOfltch auch däe gesamte Wirtschaft Ssost»eniens schlv-r getroffen, da das Holz hvtt die Haupt^nnahmZqnell« der Bevölkerung darstellt. Äe Geldanstftlten, die sich ohnehin schon in einer schweren Sqge befinden, werden in eine a«sw»glose Lage geraten, da fte ihre W etnKi^ Asisnteu verlieren werden. Mehrer Ljubljanaer Geldanstalten »varen vexeits ^nötigt, ihre K^dite bei der Natio-nalbvnk KU kiwdigen. Es ist also klar, daß bei der ReMng der mit den Sühncniaj^. »whmen im Zusammen^ng stehenden 5ra. Yen auf i^i- Holzindustrie Sloweniens beson-dere Mckficht gmomMn lverdsn inuß, dl, diese sonst unbedingt dem Untergiange ge» Mcht ist. . Was sppziell unsere K«gend betraft, wir-ken sich die Drosselun^n noch schiverer ans als etn>a in Krailt, das unmittelbar Muslmchd zu beseiten. Im R-tsendelioerkehr '^ dürfen nur Betrüge kÄ zu aöd lkxonen in Meingeld mitgSNommen wexden. X Bor H^delAvertragsverhandlungen Mit Spanien. Die su^lawifche Regierung hat die Borarbeiten für die Wiederau^n,ih' me d-r Verhanbluil^n zwecks Abschlusses ei. n«s neuen ,Handslsveytr«ges mit Spanien eingeleitet, Äe m«fitorischen Pesprix^un^n iverden nach Beogre^r Meldunstün in Mil-d? ausgenommen weri»xn^ 7.'Dete«wr.' SlndtjaiM, l.S T^llpilatten. !g.4^ Wetter, Sdachdich^n. 18 Kl«yievo«heftex. W.40 Außen politisches. IV Wetter^ Zeit und Nachri^^en W.W Htunde dex Nsition. M Uelhertrqgünfl des Avnzertes „MariborS". 22 ^eit^ "Uttter^ Nachrichten. KZ.^s Aa^^ . Gttß?ah, N Hchallt^^. )?'Auttlorchester. t? lS.lb Almert !9.l5 Nachrichten. Uchertrqßu»g äuS «plu. 3i Buntt-r Äi K^achrtchten. ^ Vi»W. 7.^5 Schallplatie». l2 S«hallpj«Wu. IS.tO.Siusijjche Musik. U'. Wun!«htlmzert. isuo Stn Monat Mltss'-schehen, lv hoch 00m ftahlenHexg. — K^rli». Zö.lo Vom Main zur ^ree. — Berom tn-Der, 19.25 Liederkonzert. 2l,10 Biintp stunde. — Veeßl»R 20.W Zwei frohe Stundcli. —' BeiM, 18.IS' Heiterer Nikolaus. — B«-daplft, 3l Heiterer Abend. — ^utschland. sß«tzHr» lS idandharmonikftorchester. Tanzabend. ^ DychitiVich. S0 Buntes Wochenende. W.4K Orch!ir Das Jahrbuch des jugoslawischen FnßballverbandeS erschien soeben u. befaßt sich ausfithrlich mit der Arbeit des INS vom 24. Feber biö 1K. November 19iiü. Aus dem lV4 Seiten starken Buch» wird und bekannt, daß während der Berichtszeit 47 Sporvep'ine vom INE gesri chen, und K.? neue Klubs ausgenommett wur .. . . nirn uno nrur n^tuvv nufgrnommeu lvvr ! bk»- Im »anzcn Land« bkpehrn also 14 Un Enlkrnmifl >»«,ig«r w Wiracht ui» i»», «epvrrbtinde in» «ier lern. Die größten ll. B. im Lande. Zagreber N. P. 104 Klubs, 4801 Spieler; Subyticqer N. B. «7 AubS, 284» Spieler; Beogrgdex nachgerade ui^wltbar steworden. Es bleibt > ;l. B. 75 Aubs. L40i^ Spieler; Liubljanaer uns nur noch die Belieferung der wall" u. N. A Klubs. ?297 Spieler; Petrovgra-arunm Gegenden im Ost^« de». Staat-s, in j d-r U. B. KH Kkibs, 20!h Meler; Ysijek^r W 0 s w 0 d i n a, iihrig, wohin das, it. P' Klubs, Hl«» Spieler; Novijader Hp'lz am d. Z a g re b, ü' d. S t a a t S w e r t v : nriegsschaden 3K4 bis 3 ' v X »thithUNg de» «hhrenzolß Der Mit,l, sterrat hat den MaximalzoN auf gcchmicdi»te gcivalzte und gez^ogene eiserite Röhren von 15 auf 3? und den V?i,rimalzoll von lS ailf W (v>olddinar pr lyt» kg er^vht. Der Zoll fltr bearbeitete RSHren betrügt fortan (bisher 20) bM. 35 (lÜ), fitr unbearbeiletl' tv^ußröhven 14 bM. 10 (k) und auf b^r-beitetc Gußri»hren 10 iW) bzw. 12 (8) (^told dinar. X Stand der Nationalbank vom 3«. d. lin Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegentiber der Borwoche). Aktiva: Unterlage 1451.4 f^5.7), davon Gold in Tresors 1!tt1.7 (^^4.1) und itn Anslantz? 114.7 (-^^.5), Devisen 34.0 (—4.7), Devisen mißei-halb der Unterlage 38N.4 (4-7), gemi^nz tos (^wld .'N0.4 f—12), Wechselportefeuikke 1^)47 Lomborddarlehen Svü.4 s— jj.2). — P a ss i v a: Notenumlauf 48ü7 <.-^^58.7), ^orderiing dos Staates 2.8 (^--7.5), Verbindlichkeiten gegeft Gicht lS74.k^. (- U. B. 40 KluhS, 1550 ypieler. Die brSi Ll. B. auf dem Gebiete der gewesenen Woswodina besitzen insgesamt 148» Ver U8.S), pavozl Wro ^74y.l l-SSL) . .und eiite und 4008 Spieler. Der sttirkste N: B. andere Rechnungen K2.?.8 f—57.0), besristote i.st der Zagrvber. Berpslichtun«« 807.? B e d e k-j In Anbetracht der U. «.-Sitze ist Beo- k u ng .W.v2?8 s-i-0.2y), in Gold in Tre grad der stärkste mit 50 AubS, zweiter Za-sorS allein S?.!.-;'/« f-i-v^). ^ greb lSM. dritter Novisad fl?). Beglaubigte Spielplätze si,ch ÄL7 im Lande. X Das t»»aft«erk Aal« «. V., das. wie dt? t»nr drl-s INE hat eine Einnahme von »15.130 Ausgabrn 8«,.sjn Dinir. also R°ln. ! st-N-'M. lML-? D>° AN,»... de» INS machen 43S.S45 Dinar, die Passiven Basler „Tlektrmverte A. G." gegriinl^t tvor^ den war. weist für daS vergangen« ei-m Stromabgabi! pyu lM»f4 Millionen Äilo-»vatt aus gegenjcher 128.7 Wll. im Iahpe WS» und 180.5 Aiill. im. Jahre 19S7. Die Einnahmen bejiBfe,, sich ous 27.3 Mikliotss« Diimr gegen 20.» Mill< M »VSil und N.5 Mill. im Jahre. 1P7. Die beiden stärksten Konsumenten, die Btickstofsll>2rke in Nu, iie und die Vergbauße^ellschaft Trhovl^^ wi? sen auch im Vorjahr eine Vermin^rnng d''S Vorbvauches auf. wogegen sich im Übrigen dil« Etromabnahnl« ' im verffangsnen Jahr nicht unwesentlich erhöht hat. We^n vorg». nommener starker ?lvsc!^eibun^n und. KurS dlfferenzen )^ist die Nntprnoh»n»ng 440.ysi0 Ptnar Berlusto aus, weshalb die HoldinW» seslschast „Tch^veizertsche Eloktrawerte^ Aal^awerk einen ^l der .^itrien nachließ. X In WquihatiO« ist der Konsumvi'rein. fstr KManj imd NmHeönng, r. Gen. m. t. .H., getreten.' X KeiBe ßMrkwtrisß» nach DeutWONd! Dia Reichsregiorung hftt die Pnsuhr von Marknoten bis auf weiteres untersagt. MOnlmvn »Verden ki^nchy nur höchstens.Z0 Mark, - X Va«kNAtenaW»i>chrR»rbot in dßk Tfche» chOskOwaßffl. Die Praaer Regiernnq s>at dir Ausfuhr von tschechoslMlkischen Banwoten vßrboten, um das geringstigige Di-^agio im 122.325 Dinar aus, so daß sein Vermögen 814.020 Dinar ausmacht. Bon den ainzelnen U. B. stehen materiell am säjn'ächsten der Cetinjer und Kragujeva-cer, beide haben je 5000 Dinar Schulden. Anl besten steA der Beogratzer v. H. mit 70,540 Dinar Verinögen, das Vermögen des ZMeber u. P. ist iUZ.753, des Vubotjcaer U. P. 31.K37, .der Petrovgrader.U. P. hat 1S.08l1, u,Ä» der NovMer U. V. mi.t 78S7 Pinar gehört gerade, nicht zu dei, reichsten Y- P. MtG nnd haß Das Buch beschäftigt sich Mch mit dem zwischenstaatlichen Verhältnis des Mß u. berichtet, daß die jage/slawische'Auswal»l am meisten mit den^ Ändermannschnften zu tun hatte, dte iM' Bftlkancup vertreten find Aach mit' der Tschechoslawakei und Frankreich wurden meh^ Wettspiele ausgetra' gen. Mit Ungarn und Oesterreich ist das Hportverhsltn^ nicht Hufrisdanfterlend. aber der INS hdsft, daß man auch mit dia^n St»at«n in kurzer M die Spyrtkämpfe auf nehmen wird. Fitr das Jahr lß37 ist ein Kußball-Lätikerkampf Deutschland-^Jugosla Wien geplant. Die meisten Spieler sür die Au-Iwahl gab der B?ste internationale Leistung von allen sumislci'v?-^cheu Schilveräthleten in dieie^n Jayr? ^i den Wahlen wurden Dr. Marint o« v i ö zum Dbmann, Dd^ Wank m ü llcr (S'^. Mavathon) zum Bizeobnzann und L. K s f SSK. Marathon) znm Kassier ge-lvählt. : aelt.A«ßelt»»iti»r lßSG iu Berlin. Der Internationale Keglerbund veranstaltet Vin 5. AelttegÜerturnier »em Sl. bti^ ^nm 20. Juli 19SK in der neuen DeL,tW<'ndchall^ 'n Berkin. An t^m Tuimter werden sich Vertreter von 14 Ländern — Amerika, l^am^. Deutschland. Tfiaß, Finnla^td Hol. land, Oesterreich, Rumänien. Schiveden. s'ie Schlyeiz, Ungarn. Tschechoslowakei und ? >d NBstasrika ^ beteiligen. We der ^'eutsche steglerbnnd mitteilt, sollen in der Dentich-landhalle 40 Kegelbahuen gelegt n'erden tar unter die deutschen Asphalt-, Bohlen, und Scherenbahnen sowie d^e holländische Vi'h-lenbahn und die Internatisnale Parfeit-bahn. b. yerkstatchratts fßr de« Bau vom Gleit« U«d V^elflugzeuße«. Bon Hans Jacobs. Verlag Otto Maier. Ravensburg. Preis 2.75 Mark. Dieses Buch hat eine doppelte Aufgabe. VS -soll einmal die Schivierilikeiten aufzeigen, die erfahrungsgemäß bei' jedem Bau eines SegalfluazeugeS auftrejen und sB andererseits durch erklärende Bilder die Mittel zu ihrer Uingshung angebei:. In erster Linie ist es daher dem jungen noch unerfahrenen Tegelflugzeugbauer gewidmet, aber auch der alte erfahrene'Praktiker wird hier und da ejnvn Wink finden für etwas, das er noch nicht selbst erprobt hat. ^iir den Wert des Segelfluges ist der Selbstbau des Flugzeuges nicht minder bedeutungsvoll als die fliegerischen Leistungen/ denn eine hohe moralische Kraft liegt in der Workstattarbcit seder Gruppe. DeSliafb muß alle Sorafalt der Werkstatt gewidmet werden Ga»»tas. den 7. D«P«ver 1VW. „Mankorer Zeitung" Numm«r S79. Äm Labyrinth der Tausend Raffen-Gtadt Gingapore mropatfth u>d chlneWV / Gpazitrgünge zwischen Lotosbwmm, «uns und ««d< Die Festungsneubauten ül Gin-gapore, dem stärksten SriegShafen der Welt, werden in wenigen Bo-fertiggestellt wevt»en. Damit findet eine siebenjährige Arbeit ihren Abschwß, die im Hinblick auf kommende Verwicklungen ill Fern-ost von größter Bedeutung ist. Unser Mitarbeiter schildert in dem folgenden ReiseSrief das Leben der Tausend-Rassen-Stadt. Singapo re, im November. Auf jedem Situationiikärtchen von Sin gapore sieht man, ganz dicht beieinander, eine Unzahl kleiner Eilmcke. Jnselchen reiht sich an Jnselchen, nur eine schmale Furt Tasser zwischen sich lassend. Schwarz-weist und ganz unprosaisch sind sie auf der Karte geze chnet. Aber wie sehen sie in natura aus! Ein reizvolles, buntfrohes uni» sonnig-lich-wonniglicheS Bild. ZÄ»e dieser «leinen Inseln ist ein Idyll für sich. Jede Insel mit Palmen bestanden, die ihre buschigen Kronen wasserwSrt« neigen; mit BambuS-hölzern, die eng verstrickt bis anS Mffer heranVuchern; mit Lianengeflecht und Mangrovenbäumen, deren Stelzwurzeln weit vom Stamm ausstrah^n und die Äu' me so gegen den Wellenschlag des Meeres nerankern. Auf den gri^^eren Inseln ist die Vegetation gelichtet oder am ^ande gar ganz weggerodet. Bon da grüßen kleine Siedlungen der Malayen. Einfache Hütten, mit Holzwünden oder solchen aus Bambusrohr. Mit spitzgiebeligen Di^em, die aus Palm-stroh geflochten find. Dort «in ganzes Dorf, das auf Pfählen errichtet ist! Zwischen den starken Stältt..len wimmelt es von Booten: ausgehöhlte BanmstSmme, blchschnev im Manövrieren. Ein kleiner nackter Malayen-junge kniet in einem Boot und Paddelt ans unser Schiff zu. Was will er von unS? Reißt er aus von den anderen Booten, die ihm folgm? Ganz dicht fahren wir jetzt an einer Insel vorbei^ so nahe, da^ ich daS ganze Ä-ben und Treiben zwischen zwei primitiven Hütten ohne MaS beobachten kann. Meine nackte Kinder tummeln skch auf Matten, bie err und Gebieter, Gott. Aber Singapore hat noch eine andere Geite . . Achte nicht auf das chinesische Rwrt selett Fr«m von Maintmon Die Freundin deS Sonnenkönigs war keine Alltagsnatur Die Stadt Riort in Südwostfrankreich hat dieser Tage den 3(D. Vcburtstag der ung?-krönten Kvnigin Frankreichs gefeiert. Inl Stadtgefängnis von Riort wurde Ende November lSR die berüchmte Madame de Maint e n o n geboren, die einzig? biir-gerliche Krau, der es jemals gelunge,t ist, einen franzüfischen Monarchen so zu imgar nen. daß er sie zum Altar fiihrte. Niort verheimlichte «s nicht, daß die l>e-rühmteste ihrer Ti^chter im Oefügnt« geboren wurde. Sie Hot auch gar leinen Grund dazu, das zu tun, den» was immcr ihre Zeitgenossen über sie gesagt und was die Nachwelt davon «i^erholt hat. Madame de Maintenon m« jedenfalls nicht auS dem Rinnstein aufgeben. Äe wurde i« GefU geboren. v«il ihr Bater als Hugenotte nnd unerwünschter Bürger galt. Er hieß Eonstant d'Aubignz und «ckr der Lohn von Agrippa dAubigS, dem berühmten Freunde und GemvÄS Heimich 4. Die Mutter des Kindes war katholisch und hatte es in ihrem Gl«rcr Handlungen steht sie im Rufe. Frankreich mehr Leid zu-aestgt k^n. als irgend eine andere i^ran. Eine ähnliche psychologische Erklärung liiftt sich übrig«ns für viele der Taten binden, die den« „Sonnenkönig" mit Recht Übel vermerkt wurden. Auch er hat itt sei- ner Jugend, obwohl auf einem höheren Par kett. Unterdrückung und Demütigung erlitten. Während der Regcntchast seiner Mutter. Anna von Oesterreich, und ihres Ministers. des »dardinals Mazzarin, wurde er in der Stellung eines Puppenkönigs gehalten. Es ist nicht zu verwundern, daß der König in dem Augenblick, ilt deul er mündig ^vm-de, darauf bestand, daß er nicht nur regierte. sondern herrschte. Und es ist verständlich, das; Madame de Maintenon diesen Kunsch nicht nur unterstützte, sondem in ihrem eigenen Leben eine ähnliche Tendenz verfolgte. Beide hatten den gleichen Willen zur M-acht. Madame von Maintenon war tünfzig Iah re alt, alS sie ungekrönte Koni,;in von Frankreich wurde. Die folgenden Jahr« ihres Lebens waren von der größten Politischen Bedeutung. Der ausgeprägt? Annich fich ihre Stellung zu erhalten. veranlas:te sie zu Kompromissen mit allem und sedem, was ihr irgendwie hätte gefährlich 'verden können. Trotz ihres glühend Katholizismus war sie eine Gegnerin der Grausamkeit der Glaubensverfolgungen, aber doch wie. der mcht in solch«« Grccke, daß sie den Rn? der Frömmigkeit, in dem ste stand, dadurch hätte gefährdeil ^sseu. Im allgemeinen kann ,mnl sagen, daß Madame de Maintenon eine gute Frau für einen launenhaften und unliebenSwürd'g?n Mann gowesen ist. Als Maitresse dez Königs benuhtc sie ihren Einfluß, sein Verhalten qogetmber deliand<'lt worden sei als in dieser Zeit. Sie starb in den Armen von Madaine de M'nittt<.'nml iin ^re iSW. Geschäftsviertel, das schon reichlich dreckig ?st. U^rfehe die langen Ztraßen und komm mit in die vieleit engen, sich verstrickenden, totlaufenden, sich kreuzenden u. ausweichen-den ^ffen l»es Thinesenviertels.' Geh mn mir in eines der vielen kleinen, Hellsarbig bepinselten, unseren Tachwerkbauten gleichenden Häuser. Laß dich nicht abhalten dem widerlichsten Gestvnk, den es vte^ ^cht ^ der Erde gibt. (Amoniak duftet himmlisch dagegen!) Wer etwas sehen will, muß solche Unbequemlichkeiten mit in Kam nehmen, will sagen: überrischen mÄ über sehen. Binde, wie Adiadne, einen Faden an dit' Tür, daß wir gleich wieder den Weg na6^ draußen finden! Denn wir gehen nicht in ein Haus, sondern in ein Labyrinth. Wenn du mehr als deine I?y Zentimeter Länge hast, ziehe deinen Kops gefälligst dann und wann etwas ein! Es gibt keine Instanz ans dem ganzen Erdenrund von Sing^ore nach Singapore, die du dafür haftbar machen kannst, wenn dich später homerische Beulen zieren . . . Ich kenne zwar keinen Fuchsbau. Stella' ihn mir aber so vor wie diese Häuser di^ mit dreien, vieren und sünfen schräg un^ -chief und fallend übereinandergeschachtel; sind, mehrere Aus- und Eingänge haben u. durch Stiegen und Treppen, absiessraumar-tigen Nuren und düsteren Nis«!^n miteinander verbunden sind. Auf den Treppen stolpern wir über klei ne, meist nackte Kinder und müfsen vorbei an widerlich gepuderten Dirnen, die wie Raubtiere auf Beute lauern. Allen miigli-chen (^stalten begegnen wir. Unbesorgt können wir weiter steigen. Man weiß ja nicht, zu n>em wir hin wol« len. Zu dem „Zahnarzt" irgendtvo im oberen Hinterhaus, zu dem wir gelangen, wenn wir die Richtung nach rechts beibehalten. Zu dem Kaufmann, den wir nach Ueberwindung von drei Tr^en links und einer Stiege rechtS erreichen? Zum Opium' Händler? Zur Kulikneipe? Oder zum Juwelier? Oder bin ich gar ein Agent der vielen Geheimbanden, der hierhin kommt, um in irgendeinem Berschli r a » b. b. Ver A»«Pf »» die Kirch« im Dritten Meich. Bon Waldemar Gurian. Bita Nov? Verlag, Suz-rn. Preis kart. 3.60 Mark. Das Fehlen einer zusammenfassenden DarstÄlung des Kampfes, d« in ^utschland um die Zukunft der christlichen Kirchen geführt wird, hat bisse Schrift hervorgerufen. Ihr,' Aufgabe ist die überfichtliche, das Wesent« liche erschöpfende Geschichtsschreibung des Streits, um den Simk und Platz der Kirchen im Leben des deutschen Volkes «nt^ brannt ist, sowie die Sinndeutimg der deutschen zeitgeschichtlichen Situation, in der tat sächlich über die künftige Religion, den künftigen Mttelpunkt und Inlialt des deutschen Lebens entschieden wird. Dies ist die crste geordnete (^'amtdarstellung aller wcscntli' chen kirchongeschichtlichen Ereignisse s^it 1933 und ihre umfassende Deutung liegt nrit diesem Buch vor. „Marwor«r Zettung" Nunmttr S79. Somsklg, den 7. Dezember 1935. h. P1«tsche S«PP«. so dkg?auer!rän!! lü dkg gelbe Erbsen, 4 ^kg Fett, «tmas Mehl. Zwiebel, Petersilie, Salz, KÄmmel «nd Was. ser. Klein geschi7itl«n«S Äraut und ;Me Erbsen werden jedes für stch weich g<'wcht. Aus Zett und Mehl macht man eine gelbe Einbrenn, lästt 3wtvllnsctit ke-kanntsciisit mit einer vorneli-men Dame Zivecks cleutssder Xonversatlon. ?u8ot,r. anter Z« ttit« I««« ?»rs«rtopplod lX2 m 2u k»u ton «esuckt. ^usekr. srl)«ten unter »Perser« an ülo Vertz^. lA25 KsrtoNvt» Ilkuke vakikinvoi-«e. Otierts unter >»t(grt<>ite!u-itn tlle Verv. i29Z9 (^rövero vpuaii« su Kaulen eezuckt. ^ntr. unter »vpun^ an ciie Verv. et»I»>ßh«od«r ^or krsnilnics. 3lx>«lnieitajerska pospjilnies u>6 Po5<)jllnte» i^sridor »u lc»uten i«»uod<. ^ntrgio unt. i»Xompso»aUon« SN äie Verv._12578 ?ss«ktllt»otw »uodt Ltoilo in einer Xsp^Iej. ^ntritso a» Veriv. unter »praktixsntw«. __ lliMM»«!« lNtOUtlvit« v«»«. V ^alire alt. tesck. 8olt»8tiin«l.. viinsetit l'reunä8cdait elne^ isitelllesn-ten dlerrn. ^ntrtiee unt. »vis-ilrqti^öle V^v. l2Sl7 Linsame» tiiteres I'rttulela mit ötvss I(spit»l unä Hau»-besltrerjn vtinsckt mit einem netten L>»ond»liner väsr an-(leren Nerrn in «iclierer Ltol-tun« in l(orrvHp«mill» ul.. ru ver lisulen. l2N9 VVozen Uedsrsisckun« reine l)ttom»ne. V!««lermelor»ekud l«llell»»ton. einselext. sekr «etküne Amm«ekroöenr 550. SpGi»o?Imm»sti«vd 2lX). Kü-iükn. Lettsn. 2 VetteinsütZ^v. /ltrine. myileryes Lpeisexim. mor l80v. Amvrgeiiso!. «ro-»er Kan»Iel8eI:r«lbti»et,. Antrat!»« l(l>roSiia c. 3. l^AiAedssDuchltO» i»K«tlor»l-. fast neu. tzllii« «u vertlaulon. /^ör. Verv. 2u vericaulen >Vertd»lw>»H»»e. Qasoten, SpelAesimmor. i^el^ slla c. R. !^»i»»lueur. / .,45!» U M Lykrvikm«»et»inen «ier?«knlc IlO»ß»Utoi^ ^olede alle Lrvartunxen ützerllüxeln. RvGncaun Tu »ekr billixen ?rei8en uncl xünsti- xv« 2»L«ß»K,6IvIvWDM F. UWe^GUß»» SI»HssnI ßeg 2V. Ke»lel»tijxen 5ie 6as l^Mz^vr 6er neueRten ^o6«lla von «e«iiikroii vvlElsolieltell»«!. >VoIl>»»edt» I«ati«ckl >Veui« ledrtzuct^ts» »oliS««» Lp«l»«' unl! Zimmer, U»n»ntl«rt r«in, t»t nur vexen Xdrvtse »vk? pret» vert akeuLehen, ^^sribor. I'nidarleva dl. 5 Vt»d. IHUN5 ßOpommea. . i^Afidor. Rs^r.'Virv. IViüdl. 2lmm«r «u vermieten, ttaiposka ul. Zk il. reodts» l«»«« - (Zedo «len p. ?. bekaimt. IcN mit ^ lieutikem l'axe in 6er (Zospnslla uUcs einen A l>»m«n-ftis«ur-5a on - orvltnet li»d», leti veröe bestrebt »ein, meine A Xunüsn »tetz sukrleäan «u stell«n. ?u -siil- > releltsm Ve,ui>?«tÄ»««r «atort -u vermieten. Xör. Vorv. lZV^S »«»wNretIo« SDWRtH«. «Ich»» 7. d. itbentiti ftißch« Mit Xndsel un«l prima 1V»ßli eovi« delrannt erstklas »lies Wer. Ks oml»tiodlt »t-li SweM. l»7S »«»»»«<»»»»»» »««»,» »I«««I»w»Mev«NGe prjm» Kratt. pertellt in I5r- zieuLunL von tiül?ernen 8ct,ul srtilkeln. viv foäerpena'tc. lZrelscke etc.. perlellt in /^u-tomatendeclienun?: für slol^-lcleitivaren, viv Seliuklelst^n Z!virn»pulen etc. Otterte nnt ^»lkade we »Kam»»i« t»»t neu. «ün»ti« verllsu-ion. /^«lr. Verv. !Z«9S ^I^iekergekÄNert »«bsn ^r 6iG tr«urj?» uneere li«do, xute kerv. R u»ä (^vmutter. loektvr» 5okv,—tsr» ?«,»«» ?r»u »m 6. 0e»ewd?r lW um V,5 Ukr n«el» lenKSM »akvron l^z«Ion im 60. l,^b«n,i«l,re senkt l)«l»lnss«»okieä«»en Nnävt Aonntess. äen 8. ve- -eml-er um 15 Ukr von 6er »Ul^iekon l^tol»«nk»U« in podretje »u» n»el» 6em ?r,i». 2i»le«nor>l^ne6I»ot vie keilixe Sevlenwesie «» 0e»«mber um V,9 Ul»r in äer ?r»n«sle»ner-?ierr!V. ic-DkAw. >.««»>«». v>»»i«kW»»» ??»»>»» vv6 »Ite Ädriffe» V«n»»n«ttei» lS9S0 eine« ^>«>ov iipiel verkeuit lranlco 8tat>on I^imÄle topliev mlt IIin. i.ka l-ottspeieli. ltimslre topli-!Z947 ee. «KZI H,»»»»«« pMw »B»«» »«««I d»» ^ Itoman tho« Hvla «tttn « ^eikiliksat ^ Mick Mt» so findet Arnulf dreinral in der Vvche die AiÄglichkeit, mit Gttdrun Mauten ju-snttimen zu sein. Die kleine Gesellschaft M .'^>aus des Arztes verläuft harmonisch und angeregt. Es kommt zu längerem Ztlsam^ menblei^n nach den Vortrügen in BordenZ Atelier. Die Paar, die ihm von den Awölf Hörern am nächsten stehm. werden zwanglos aufgefordert, noch ein wenig zu blnben und zu Uskutieren. ^lge Borden merkt erst sp^ ter. daß Ndelode diese Zusammenkwfte,.die sich jetzt wiederholen und bald zu ?elbitver-stiindlichkeiten gehi^ren, angeregt und arran-giert hat. Der Maler fühlt, wie Gudrun.ihm cntglei tct und sbch Arnulf zuwendet. Aber er merkt auch ein Aufatmen des Freunde), eme neue Hoffnung in seinem HerM, eine Veränderung. die in dem verbitterten, verzweifelten Menscl^n allmä'hlich vor sich geht. And «r kämpft in die«sen Wochen einen schwern» Kampf, von dem niemand etwaS ahnt, den er vor aller Augen verbergen, den er ?anz mit sich selbst ausfechten muß. Anl 2. ^lpril wird Gudrun einuildzivanzig Jahr«. Als der Vater sie nach ihren Wünschen fragt, bittet sie nur, den Tag richtig feiern zu dürfen. Sie stellt eins Äste der Mste aus. Arnulf lidelode und natürlich auch Hel^ Norden sind darunter. „Ist es nicht ausdri,;glich, :venn wir Herrn Udelode, den wir so kurze Zeit ben« nen, der erst vor vierzehn Tagen bei uns war. schon wieder und zum Geburtstag bitten?" srai^t Doktor Mauten Awoikelnd. Er wird von Frau und Tochter stürmisch überstimmt. Frau Tophie denkt, wenn dieser hübsche und flotte ^lge Borde,! ihrem Mnn als Schwiegersohn nicht recht ist, wirb vielk'icht der seriSse, tadellose «ausmann es Arnulf Udelade sein. <,n dem wol>l irichts mszuseven ist. «ein Interesse an Gudrun ist unve>^«nnbar. Das Mitdcl hat Ü^Ülk daß gleich zwei so prachtvolle Männer sich um sie bemithen. Mit einem vml ihlv» »vird -S schon etwas »verVen, denkt die Mlitter. Und fühlt sich erleichts,t bei diesem Glaube». Und gibt nun doch ivsgiheim vor jich selbst zu. daß sie die s^n« Gudrun, die jo sehr gefällt, ganz gern auS den, Hause liütte, da ihr eige,^ kleines Mädel sich zur junssnl ^me zu entwickeln beginnt. ES »st schon gut, lvelm Gerda die Konkurrenz d«r älte. ren Schwester nicht mehr zu sürzten haben wird. Aus diesem Vrunde und weil iie ein klei-ms Schuldgefühl Gudrun gegenülber inner' lich spürt ^ Nillch jener Unterredung mit ihrem Mann iist sie herzlicher gegen dos junge Mädchen als sonst und setzt Gudruns Wunsch, auch Arnulf Udelode unter den Ge. burtStagSgästen zu sehen, bei dem Bater durch. Doch dann kommt Sophie Mauten eine» Tag vor 1>er Gesellschaft ganz, verstvrt von ihrem wöchentlic!^n Bridgenachmittag mch „^rr D^?tor ist noch nicht da", bsrichtet das Mädchen. Frau Sophie setzt sich an ihren Schreibtisch und täuscht eilige Arbeit vor, bei der auch die Töchter, die mit Fragen und Anliegen für den 'Ochsten aufregenden Tag zu ihlr kommen, ste nicht stören dürfen. Sie kann jetzt nicht in die jungen unVrfangenen Vesbchter, in die lachenden Augen der betdet? Mädels sehen. Endlich hört sie ihres Mannes Läuten an der Etagentür. „Wir warten no6) lmt dem Essen", sagt s^ zu dem Madchen. „Ich habe mit .?>errn Doktor vorher etwas zu besprechen." Walter Mauten packt seine Instrumenten-tasl^ aus, als seine Fvau M ihm eintritt. h«^ dir etwas Unerhörtes und U«-glaiM:^ zu erzählen, Walter." „Nanu, so aufgeregt, Kind?" Er sieht sie mit ^nen kurzfichtigm Augen durch die Brille »«mruhijt an. „Was ist paftiert? Mit den Sindern etwas?" „Zum Mück Nl^ nicht. Aber wenn ich dönße, was hätte ^schehen kiwntzn . . .^ „Sprich nlcht itl Rätseln, SoWe." „Ych Hab dir doch erzählt, daß. wenn wir bei Frau Petermann Bridge spielen, ihre Nichte zuweilen dabei tst. Tine fesche Per-son,e legant. jung, eine lvohlhabende Witwe. Ursula LüderS heißt sie. Erinnerst du dich?" „Nein, Kind, wirklich nicht. Komm doch zur Sa«^". bittet er. Er hat fitr diese Belanglosigkeiten, die seil,« A«u ihm zuweNen berichtet, kein Interesse und dkin Gedächtnis „Ick) bin bei d«r Sache", erklärt sie spitz. „Also diese Ursula Lüders setzt jich heute zu mir. spricht alles Mklgliche, sieht mich aber so komisch an, daß ich sin unbehagsiches Ge. fühl habe und denle: die will doch ctwaS Bestimmtes von dir." „Zur Sache, SoOie^'. bittet er dringlicher. „Wenn du mich fort^hrend unterbrichst, machst du mich ganz nervös, Walter V!o schließlich sagk s^. .Man hat mir erMN, daß Arnulf Udelode s^it seiner NiickVe'jr auS Südamerika in Ihrem Hanse verkehrt. Frau Doktor, und viel mit ?chrvt älteren Tochter gesehen wird. Finden ^ wirklich. >aß dieser Mann ein passender Umgang für ein junges Mädchen ist?" Ich war verblüfft, wußte natürlich nicht, was sie eigentlich wollte. .Wir haben Herm Udelode bei Herrn .Helge Borden, der ein Freund unseres .Hauses ist, bmnen gelernt', ewviderte ich. .Durch .Herrn Borden, der ihn als seinen alten Freund vorstellt«, ßst er ei gentkich auch in uÄer HauS gekommen. Was ist denn gegen ihn ewßtkwenden?" Sie wissen es wirklich nicht?' sragte si« erstaunt. ,Li«be Frau Doktor, dann begrcife ich alles. Nur mit Jh«r AhnungSlosigleit ist dieser Berkehr ja auch zu erklären. 5?abe,i Sie denn seimn Pvozeß vor Mlgefäyr anderthalb Jahren nicht gelesen?' Ich mugte es verneinen. Da erzählte sie mir: »Arnulf Udelode war aitgeklagt, seine Frau gelötet zu hab«t. Aus Mangel an Beweisen ist er da-uialS freigesprochen worden." Walter Mautep sinkt auf eineil Stuhl. Das ist furchtbar. Sophie!" „Du kannst dir vorstellen, wie entsetzt uns au^r mir ich war. .Warum lM uns Herr Borden daS verschwil^n?' fragte ich. .Er ist wohl sein bester Freu'ld, der ihn schonen will', lneinte UrsiUa Lüders. ,l!nd wie gesagt, beweisen konnte man ihm nichts." Er ist von einer Geschäftsreise nach Hause qv-lammen, hat die Wohnuttg aufgeschlossen, weil ihm niemand öffnete, das hat der Cl)attf feur, d!er ihn fuhr, vor Gericht bezeugt. Fünf zehn Minuten später hat er genn;ldet, daß er eine Frau erdrosselt aufgefunden hätte, s>ünfzehst Minuten inzwischen vergangen waren. ist ^nau festestem worden, weil d^r C^fftur sich an die Zeit durch irgend Mielchen Umstand erinnert hat. Aber nmn hat t^n Mörder bis h^e nicht entdeckt. ÄvSfagen seiner Z^nd? entlasteten Udelode,. seine angebliche Liebe zu diosvr Fran. die skhr s^ön gewesen sein soll, alles, waö '"''n iwn ihm wußte, sprach gegen sein? Tat. Abev da man nichts fand, keine Spur, so ist drr Verdacht doch geblieben. Jedenfalls gute Gesellschaft ihn nicht wieder ansg'i» men, sagt Frau LüderS. und das ist auck, d^r Grund, wanlm er ein hakbez Jahr nach nem Freisprnch Siidamerika qoqani^'n ist." „Und woher weiß diese Frau Lüde» ^ d.v? all^ so glßnau?" „Weil sie mit Svbille lldelode intim l'e-freundet und außerdem is,re (^rof^kiisine war." „Und sie k^loubt an d^e Schuld Udolodes?" (Fortlehnnq folgt).