.^, .^I^/ V ls nu m ei « «l o n » v»«! ?: Im «lomptoil ganzj. >>^, ^. ^^ ^^ . ^ Inltlll on« >eb 2l : ßü» llelne Ir.l»»al» »<» »» ^ l^l> ^ Amtlicher Theil. Se. k. und f. Apostolisch? Majestät geruhten allergnädigst die Uebersehung Sr. k. und l. Hoheit des Herrn Oberlieutenants Erzherzogs Eugen vom Husarenregiment Nikolaus Großfürst von Russland Nr. 2 in gleicher Eigenschaft zum Husarenregiment Graf Radehky Nr. 5 anzuordnen. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Oberstauditor und Vorstande der VII. Abtheilung der Marinefection des Reichs-Kriegsminifteriums Emanuel Kominek als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter Classe in Vemäßheit der Ordensstatuten den Rilterstand allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Gin Fest der Arbeit. Se. Majestät der Kaiser traten vorgestern die Neise nach Tirol, beziehungsweise Vorarlberg an. Wie in den meistm Fällen, wenn der erhabene Monarch eines Seiner treuen Kronländer mit Allerhöchstseinem Vesllche beglückt, ist rö auch diesmal ein Fest der Arbeit, das der geliebte Herrscher durch Allerhöchst' seine Gegenwart verherrlichen will. Es gilt, einem Werle österreichischen Unternehmungsgeistes, österreichischer Thallraft und österreichischen Fleißes die höchste Weihe zu ertheilen; es gilt die Vollendung einer Schöpfung festlich zu begehen, welche, der hoch-herzigen Initiative des Monarchen entsprungen, eine Quelle reichen Segens filr Oesterreich.Ungarn zu werden verspricht. Die Arlberg-Bahn. deren feierliche Eröff-nung Se. Majestät der Kaiser persönlich zu vollziehen geruhen, ist in der That ein Unternehmen, auf welches die gesammte Monarchie mit gerechtem Stolze blicken darf. Kühn entworfen, rasch und glänzend durchgeführt, wird dieselbe für alle Zeiten ein ehrendes Denkmal landesväterlicher Fürsorge, opferwilligen Gemeinsinnes und hervorragender technischer Leistungsfähigkeit bilden. Die neue Schienenstrahe eröffnet unserem Exporte nach der Schweiz und Südfranlreich den kürzesten und besten Weg, sie bildet die natürliche Durchgangsroute aus den genannten Gebieten nach dem Orient, und sie fügt unserem Bahnennehe ein wertvolles Glied von internationaler Bedeutung an. Der gigantische Arlberg bildet kein Hindernis mehr für den Verkehr unserer Monarchie mit dem euro« päischen Westen. Oesterreichs Ingenieure haben den- selben mit wunderbarem Geschicke in erstaunlich kurzer Zeit uud mit verhältnismäßig bescheidenen Mitteln durchbrochen. Indem nun Se. Majestät der ttaiser der Feier der Vollendung dieses schönen Welkes durch Nller-höchstseine Anwesenheit den höchsten Glanz verleiht, btkmldet Er damit aufs neue jenes warme Gefühl für die Interessen Seiner treuen Völker, jene wahlhaft väterliche Sorgfalt für deren Wohl und Gedeihen, welche seit jeher die Erbtugenden des glorreichen Habs' burgischen Herrschergeschlechtes gebildet und jenes geheiligte, unzerreißbare Band gewoben habe", das seit so virlen Jahrhunderten Voll und Dynastie in Oesterreich umschlingt. Im Glücke wie im Unglücke, bei Freud ui'd Leid, immer standen die erlauchten Mitglieder des erhabenen Kaiserhauses treu zum Volle. Sie freuten sich mit ihm. wenn es Feste feierte, sie trauerten mit ihm, wenn es von Schicksalsschlägen heimgesucht wurde, und sie halfen in werklhäligster Weise, wenn es galt, das Elend des Volkes zu lin-dern uud dessen Wunden zu heilen. Unbegrenzt ist darum auch die Liebe, welche Oesterreichs treue Völker, ohne Unterschied der Sprache und der Confession, ihrem erhabenen Kaiser und Seinem erlauchten Hause entgegenbringen, und unbe-grenzt ihr Jubel, wenn der ritterliche Träger der Krone in ihrer Mitte erscheint. Die schönen Tage, welche Laibach und Graz im vorigen, Steyr und Arad im heurigen Jahre in ihren Annalen zu ver> zeichnen hallen, sie werden sich nun in Innsbruck und Bregenz wiederholen. Die allezeit kaisertreuen Tiroler und Vorarlberger werden neuerlich vor aller Welt bekunden, wie glücklich sie sich schätzen. Unterthanen des ruhmreichen habsburgischen Regentenhauses zu sein. und wie hoch sie die Auszeichnung anzuschlagen wissen, das» ihr erlauchter Monarch in ihrem Kreise erscheint, um mit ihnen ein erhebendes Fest der Arbeit zu begehen, um mit ihnen sich zu freuen des Tri-umphks des Menschengeistes über trotzige Bergliesen u"d für unüberwindlich gehaltene Naturgewalten. Die Kaiser-Zusammenkunft in Stiernievice. Skiernievice 17. September. Die gestrige Vorstellung im kleinen Theater, wel. ches den dem Parke zugekehrten Theil des sür das Schloss reservierten Bahnhofes einnimmt, hatte einen sehr animierten Verlauf. Der Zuschauerraum enthielt vier längere und einige kurze Sitzreihen und zwei Säulennischen, in deren einer die Berichterstatter der Journale Platz nahmen. Der ganze Raum. in zierlicher morgenländischer Architektonik gehalten, fasst höchstens 200 Personen. So viele dürften auch anwesend ge> wesen sein. Um 9 Uhr erschienen die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften. Die Kaiser Franz Josef und Wilhelm trugen die russische Generalsunisorm, Kaiser Alexander und die Großfürsten preußische Uni« formen, die Herren preußische Decorationen. Ein dreimaliges Händeklatschen war das Zeichen zum Beginne der Vorstellung. Warschauer Vallelkünsller führten unter Begleitung des Warschauer Orchesters Scenen aus Balletten und nationale Tänze auf. darunter Walzer, Mazurka und Czardas. Zwischen der ersten und der zweiten Abtheilung zogen sich Ihre Majestäten und viele Gäste in die Nebenappartrments zurück, in welchen Erfrischungen gereicht wurden, und erschienen nach einer Viertelstunde wieder. Die ganze Vorstellung währte über anderthalb Stunden, worauf Thee serviert wurde. Für die Majestäten und die Großfürsten war im Seltenzimmer ein befonderer Tisch gedeckt. Ihre Majestät, welche mit dem preußischen Louisen.Orden geschmückt war. trug ein hohes Kleid, blassrosa, mit Spitzeneinsiitzen, kurzen Spitzenärmeln, eine Agraffe aus Brillanten mit Straußenfedern, zwischen denen herrliche große Perlen in dem dunklen Haare glänzten. Nach dem Thee zogen sich die Allerhöchsten Herrschaften in ihre Appartements im Schlosse zurück. Skiernievice, 17. September. Um 10 Uhr vormittags verlieh auch Se. Majestät Kaiser Franz Josef Sliernievice. Dieselbe Suite, welche Kaiser Wilhelm das Abschiedsgeleite gegeben, war auch diesmal versammelt. Nach herzlicher Verabschiedung in den Salons des Bahnhofes betrat Seine Majestät Kaiser Franz Joses in russischer Unisorm, Ihre Majestät die Kaiserin am Arme führend, den Perron. Se. Majestät der Kaiser Alexander solgte mit der Großfürstin Maria Pavlovna, sodann die Großfürsten Vladimir und Nikolaus. Der Kaiser Alexander und die Großfürsten hatten die öfter« reichische Uniform angeleat. Se. Majestät Kaiser Franz Josef küsste Ihrer Majestät der Kaiserin die Hand. die Ihm die Wange zum Kusse bot, küsste sodann der Gioßflltstin die Hand und umarmte und küsste dreimal Se, Majestät den Kaiser Alexander, dem Er herzlich die Hände schüttelte, mit warmen Worten für die fchöne Aufnahme dankend. Hierauf umarmte und küsste der Kaiser zweimal die Großfürsten und sprach dem Divisionär Dandeville sowie dem Regimentscomman« danten General Panjutin mit einem Händedrucke Aller-höchstseinen Dank aus. Alle Anwesenden, welche bereits die Bänder der ihnen verliehenen österreichischen De-corationen trugen, salutierten. Graf Külnoky reichte inzwischen Herrn von Giers und dem Fürsten Lobanov. die mit dem Bande de« Stefans.Orbens geschmückt waren, die Hand. Während der Kaiser die Plattform Jeuilleton. Sie finden kein Ende! Bei der Spärlichkeit. mit welcher den meisten wirkliche Genüsse zugemessen werben, ist es erklärlich, dass man angenehme Situationen auszubeuten, zu verlängern, festzuhalten sucht. Man will den Becher bis zur Neige leeren, denn Wer kann es wissen, wann und ob er in der Stunde kreisend wieder auf uns trifft? Freilich lässt man dabei mitunter Zeit und Maß unbeachtet und findet dann den letzten Trunk "icht mehr so erfrifchend wie den ersten. Cs gibt eben Leute, die nie genug bekommen, die kein Ende iwden können. Ob nun ein kleiner Bube, der über Obstvorrälhe lonlmt. sich im Nichlgenügen den Magen verdirbt; k'ne Tänzerin im Saale herumfliegt, bis sie ermüdet «usarnmenbricht; ein Tourist schon im spätesten Spät-herbste noch immer nicht die Zeit gekommen glaubt, welche Hochgebirgstouren ein Eude macht — es kommt °Ues auf eins und dasselbe heraus. Es gibt Compo-meure, die, wenn sie einmal eine Melodie gesunden ^aven, nicht müde werden, dieselbe immerfort zu vari-def»"' ?"b"e erzählen einen Spas«, der ihnen beson-a>,? Nesälll. so oft, dass man ihnen schon von weitem ez^^l. aus Furcht, ihn nochmals hören zu mlissen; lunaVn ^lhlnnen, die eine Speise, welche ihnen ge-»ründli^' l° lange repetieren, bis sie unS damit ""'ch übersättigt haben, und Komiker, die ein beisällig aufgenommenes Couplet so oft repetieren, bis es schon die Spatzen auf den Dächern mit-pfeifen. Per eine findet kein Ende mit feinem Jammer über die schlechten Zeilen, der andere sagt einer Dame so viele Liebenswürdigkeiten, bis sie ihn stehen lässt, und der dritte sängt schon um zehn Uhr an. sein letztes Vlas Vier zu trinken, ist aber um zwölf Uhr noch nicht mit dem allerletzten fertig geworden. Leuten, die am liebsten sich selber spielen hören, ist es gesährlich, in einem Concerte zu applaudieren, denn sie haben so viel Zuwage in Bereitschaft, dass die eigelvtliche Programm-Portion dagegen nur ein schmaler Bissen ist. Hochgefährlich sind in dieser Richtung ganz be. sonders jene. welche ein Streichquartett verüben. Das Publicum dankt durch seinen Beifall für den ge-botenen Genus«, wohl auch dafür, dass die Piöce glücklich überstanden ist; die Quartett-Männer ver-neigen sich — ViolM'Prim steht dabei sogar auf, aber danu wechseln sie verständnisinnig die Blicke — die N.Saite wird noch rasch nachgestimmt, und zum Danke für unseren Beifall spielen sie den ganzen Schlusssah da capo! Musikersahrene und concerterprobte Leute behaupten, dass im Repetieren und Kein.Tnde.Finden sich ganz besonders die Flötenvirluosen auszeichnen sollen. Ob das nicht nur vielleicht böswillige ^er-ltUMduug ist? .. .^ das« " Ich weiß es nicht, das aber we.ß ich, ", Romanschreiber und Luftspieldichter gibt, die schon mit dem Anfange — mit der Exposition — kein Ende finden und denen der Vortheil. iu6l1ik8 m rss zu greifen, gar nicht bekannt zu sein scheint. Die Compagnie exerciert; es geht noch nicht ganz 5o, wie es gehen sollte, und obwohl die Sonne schon tüchtig brennt, seht der Hauptmann noch immer die Uebungen fort. lässt Front herstellen, Front verkehren, bald rechts, bald links ziehen. Dechargen markieren, Defilieren in Zügen und in halben Compagnien, und mancher Infanterist denkt sich dabei: «Ja, was ist denn das? Unser Herr Hauptmann finde» ja heule gar kein Ende?" So viel ist gewiss, mathematische Arbeiten schärfen ungemein das Denkvermögen; der Professor der Mathematik schärst an seinen Schülern unbekümmert weiter, als ob die Glocke aus dem Gange nicht laut genug das Finale des heutigen Unterrichtes ausgeläutet hätte; er erklärt und examiniert und erklärt wieder, als wollte er heute noch den Lehrstoff des ganzen Semest"» aufarbeiten und dann sagen: ,.So. jetzt h^« ^ überstanden, jetzt sind wir fünf Minuten über die öe" abg'>esl"' ^ „och ei,.e Ende! Noch ein Opler U/^/3„em«3M. er Frage aus, u,tt> e.F "" ?"/s"..h.n ^ das« er se.n N^N'darauf erscheint der Mann wieder und kgl uns eine Litanei vor. zu deren zahlreichen Einzel- Lailmche« Zeitung Nl. 217 1794 20. September 1884. hinanstieg, reichte Kaiser Alexander dem Grafen Käl-noky die Hand. Se. Majestät Kaiser Franz Josef verweilte bis zur Abfahrt auf der Plattform und erhob, als der Zug sich in Bewegung setzte, salutierend die Hand, nochmals Ihren Majestäten Seinen Dank zurufend, worauf Kaiser Alexander mit den Worten «Lou V0M86!" erwiderte. Großfürst Nikolaus rief dem Kaiser zu: „^ rsvoir!" Gleichzeitig erscholl das laute, fünfmal wiederholte Hurrah der Versammelten. Fürst Wittgenstein. General Puschkin und Graf Benkendorf gaben Sr. Majestät dem Kaiser bis Eranica, Oberst Varon Kaulbars bis Wien das Geleile. Als der Zug den Blicken entschwand, ließ Ihre Majestät die Kaiserin mehrere der Anwesenden, darunter Giers, Lobanov, Gurko und Vanovslij, zum Handküsse zu und frug den letzteren um sein Befinden. Nach fünf Minuten verließ Ihre Majestät, sich huldvoll nach allen Seiten verneigend, den Perron, gefolgt vom Kaiser, von der Großfürstin und den Großfürsten. Damit sind die festlichen Tage der Entrevue von Sliernievice. die ihren Platz in der Geschichte einneh-men wird, beendet. Inland. (Steiermarl.) In der vorgestrigen Landlags-sihung richtete der Abg. Ierman eine Interpellation an Se. Excellenz den Herrn Statthalter dahin, ob bei Reblaus'Schäden in Weingärten Sleuernachlässe ge> währt werden oder ob ein diesfälliges Gesetz in Aus ficht stehe. Se. Excellenz der Herr Statthalter erwiderte sofort, das« er dieser Angelegenheit die vollste Auf« merksamkeit zuwende und in das Meritorische dieser Interpellation in einer der nächsten Sitzungen eingehen werde. (Körnten.) Die erste Sitzung der Drauregu« lierungs'Commission ist vorgestern nach viertägiger Wirksamkeit geschlossen worden. Wie die „Klagenfurtes Zeitung" hört, sind sowohl bezüglich der Flussre^u» lierung als der Wildbachverbauung, dann bezüglich der Organisierung des beiderseitigen technischen Dienstes die entsprechenden principiellen Beschlüsse gefasst und in beiden Richtungen die Bauftrogramme und Präli» minare für das erste Jahr festgestellt worden. Für die Flussregulierung sind zunächst die Strecken von Ober. drauburg. Gajach. Sisiizbach, K^mmering. Aifer5do>' dabei zu folgenden Resultaten gelangt: In der vierte" Classe sind die Conducteure und die Passagiere g""' In der dritten Classe sind die Passagiere höflich ««" die Conducteure grob. In der zweiten Classe sind b>e Conducteure und die Passagiere höflich. In der erste" Classe -endlich sind die Conducteure hvstich und ^ bie Passagiere grob. — (Durstige Studenten.) An das somite der Berliner Vrauer>Nusstellung gelangte vor einigen Tagen folgender, von sechs Studiosen unte^ zeichnetet Brief: „Unterzeichnete Gitttinger Students erlauben sich. dem hochlül'lichen Comilr ihre Glückwünsche zum fröhlichen Gedeihen der AuKstsNnna zu übersende«, indem sie gleichzeitig auf das lebhafteste bedauern, wege" allzu großen UeberflusseS an Mangel des lieben "^ VN3 rerum derselben nicht beiwohnen zu lännen. Ume Berücksichtigung des letzteren Umstände« wäre es denselben nun durchaus nicht unangenehm, wenn das h<^ lvbliche Comite geruhen wollte, ihnen ein Prvbchen dee gewiss göttlichen Gerstensaftes zu dedicieren. dcmlit ftr als sachverständiges Consortium ihr schwerwieatndes lM unantastbares Urtheil fällen und cmch mit Feststoff ""! das Specielle der Herren Aussteller einen SalamaN^l reiben können." Das Eomitö, welches seinerzeit libel Freibier nicht zu verfügen hat. ließ den Vrief bei den ausstellenden Bierbrauern circulieren. Vier derselbe« haben je ein Fässchen des „gsttlichen Gerstensaftes" de" Briefschreibern zur Probe übersandt. — (Kinder.Ausstellung in Paris) M"" meldet au» Paris: Bis n;m sind achtzehnhundert Kind" zur bevorstehenden Ausstellung eingeschrieben. Wenn "U die Hälfte derselben während der Preisvertheilung i schreien beginnt, dann wehe den Richtern, Die 3^ besteht theils aus Aerzten, theils aus Malern und B'l° Hauern, da nicht allein die Gesundheit, sondern auch " Schönheit und Plastik der Formen entscheiden. 3^ Kind erhält bei der Aufnahme eine Nummer, die letM muss eS bis zur Entscheidung sichtbar tragen Die p^ miierten Säuglinge werden sofort photographiert "" ihre Bildnisse als Modell an — Neuvermähl' vertheilt. ^ — (Künftlersiolz.) Schauspieler A. (z" se'"A dulchgefallenen College«): „Du scheinst nicht sehr reus!" Posten: Logi«. Beheizung, Licht, Frühstück, Service. Omnibus u. s. w.. die lein Ende nehmen wollen, wir nur das Respensorium murmeln können: »Erlöse uns, o Herr!" Wir haben unserer Pflicht durch namhafte Erleichterung der Brieftasche Genüge geleistet, und nun kommt noch eine Reihe, die auch kein Ende nehmen will, die Garnitur derer, welche an unsere Großmuth appellieren und uns gerne all' das wegnehmen möchten, waS der Wirt uns übrig gelassen hat, Speisenträger. Stubenmädchen. Lohndiener, Hausknecht, Por-lier u. s. w. Der A wollte einen Dreier spielen, B hat den Unteren erstanden; wenn A spielen wollte, so musste er doch Tarok haben? Wenigstens so viel, dass er memen Pagat uns retten kann? Da fängt B zum Tarokschlagen an - Slüh. Mond, 20. 19. 18 -,a. hat denn N gar nicht«? 1? — iß — 15 die Tarok nehmen ja lein Ende. — Der Paaat ist ae-opfert. " Es ist ein schöner Sonntag. 2 Uhr. Vergnü-gungsM geht gleich ab. «Bitte einsteigen!" —Noch ,mmer kommen neue Scharen nach und drängen an die Casse. Nochmals «Bitte einsteigen!" Vergebens! Die Leute wollen doch auch alle untergebracht sein; hier noch ein Platz für zwei Personen, hier für eine — Familien werden grausam getrennt. „Auf Wieder« schen!" Noch ein Schock Leute — jetzt ist'S aber doch zu Ende? Nein; immer noch kommen einige nach-aestülmt, es ist. als ob die ganze Stadt auswandern wollte — der Zuzug nimmt lein Ende — da stzt sich denn doch einmal der Zug ächzend in Bewegung und lässt ein Dutzend Allerletzter zurück. Er war bei einem guten Glase Wein in guter Gesellschaft und kommt um ein Gutes später heim, als man erwartete. Alles schläft den Schlaf der Gerechten, nur das Auge des Gesetzes — und das Ohr der theuren Gattin wacht. Es hilft nichts, dass er noch so leise auftritt und die Stiefel schon im Vorzimmer lässt; sie hat ihn schon von weitem — man möchte sagen, geahnt; sie kannte seinen Tritt auf dem Straßenpflaster, sie horchte seinem ruhigen Aufsperren, das er mit thunlichster Vermeidung allen Geräusches zuwege brachte; lautlos entkleidet er sich und sucht sein Lager auf, Gott dankend, dass ein fester Schlaf die geliebte Gattin stärkt.--------- Da feufzt sie, da öffnet sich zur leisen Klage ihr Mund, da folgen Fragen, ernste Worte, Mahnungen. Verwarnungen, Vorwürfe; es drängl sie, ihrem Seelenleid Worte zu leihen, recht viele Worte, grollende Worte. E» hilst ihm nichts, nach einem trau» l'chen „Gute Nacht!" durch künstliches Schnarchen daS Schlafen zu maskieren. Sie hat ihr Opfer daheim, seme Ohren im Bereiche ihrer Stimme, und sie spricht, Gchör""^ "'^ ö" seinem Herzen, so doch zu seinem ^- 3?.e solche, nachmitternächtliche Velehruna über ^ Pfoten e.ne« soliden Ehemannes he'ht man «ard.nenpred.gt; ste unterscheidet sich von anderen Prcdlgten dadurch, dass fte kem Ende nehmen will Eugen Spors. 3ean Loup, der Irrfinnige von Mareille< Noman nach Emile Rtch«bourn von Max von Weihenthul«. (125, Fortsetzung.) Fräulein Susanne von Violaine stürzte an Klingelzug. „Weshalb läuten Sie?" „Weshalb? Weil ich zu Clemence will!" „,, »Aber so warten Sie doch, bis cr zar» icstcil Intend zll verloben, ll'übei vorziisslich ans Gleichheit des Altcrs. Standes ilnd Vermögens gesehen wird. Am Mirgen des HllchzeitstasseS werden Geschenk nnd Kostbarkeiten qc-ü echsel'; nnler den ersteren befinden sich immer lebende Gänse, nls Tilinbild der Eintracht, Am Abend erscheint der Vrnnti-qnln ill einer Sänfte, von seinen Verwandten nnd Frenndcn begleitet, nnter ranschender Mnsil, lim die junsse Gattin bis zn feiner Wohnnilg zn führen. Hier wird sie von Matronen ins Hans getragen, znvor aber an der Thür über ein Veclcn mit Holzkohlen sschaltcil. Äald nachher verlässt sie mit ihrem Gefolge das Hochzeit« lichc Ammer nnd tritt in den großen Saal, wo cine Meng«' ÄessNlünngcn gewechselt werden nnd wo man Areca oder Vctel-palmnusö mit einander isst. Darnns wird dlc Braut in ihr Zimmer zurückgeführt, und nach mancherlei Ceremonie» nimmt ihr der junge Gatte den Schleier ab, wo er sie zum erstenmal von Angesicht sieht. Am anderen Morgen betritt das Ehepaar den großen Saal, um seine Hausgötter zu verehren nnd seinen Familicu-Ana.clioria.cn die Hochachtung zu bezeigen. Am dritten Tage nach der Hochzeit lässt sich die jnngc Fran zu ihren Eltern tragen, und am Ende des Monats, der in mannigfachen Vergnügungen versließt, rrhält sie von ihren Kundinnen einen besonderen Kopsvlch, Die beiderseitincn Elirrn tonlMM NN» noch einmal zusammen und beschließen die Hocyzcitscrrcmonien durch ein glänzci'des Fest. Wie bu der Hochzcilsfcicr su sind auch bei der lleichcn-bestattung die Ceremonien sehr zahlreich. Nachdem die lante Trancrflagc neben der Leiche und die feierliche Waschung der» selben vollzogen sind, llridct man die Leiche wie eine lebende Person an, legt sie in einen hölzernen Sarg. dessen Planten 4 bis « Zoll dick sind und der luftdicht verschlossen wird. Eine Tafel, mit Namen und Titeln des Verstorbenen beschrieben, wird uebcn demselben aufgestellt. Nach 2l Taa.cn erst geht dic Vcstattung vor sich; die Tafel wird in einer goldenen Sänfte oder unter einem Baldachin der Leiche vorangctragcn, unter musilalischer Begleitung scht sich drr Zug, zu dem sich alle Verwandten und Freunde in weißen Traucrgewäudcrn einstrsundcn haben, in Bewegung; nach der Vestal« mis, wird die Tafel wieder in das Trancrhans gebracht Uüd bei Wohlhabenderen in der gleich im Eingänge des Hanfes gelegenen Halle der Vorfahren aufgehängt, bei Acrmcrcn iu irgend einem Theile dcö hauscS. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Kraimscher Landtag. (3. Sitzung vom 19. September.) Beginn der Sitzung 10 Uhr. Vorsitzender: Landes hüUptmmm Graf Thurn-Valsa ss i na. Vertreter der Regierung: Landesprä'sident Baron Win kl er. Das Protokoll der letzten Sitzung wird in deutsche» Sprache verlesen und verificiert. Der Landeshauptmann ertheilt das Wort dem Herrn Landespräsidcnten. LandeKpräsident Varon Winkler: Hoher Landtag! In der 14., d. h. vorletzten Sitzung des hohen Landtages, haben im Vo» jähre die Herren Abgeordneten Svetec und Genofsen an die kaiserliche Regierung folgende Interpellation gestellt: „Ist die hohe k. k. Regierung willens, eine genaue Untersuchung darüber einleiten zu lassen, in wel» chen Raten auf dem Lande die Grund- und Haus» classensteuer eingehoben wird, und wenn es sich herausstellen sollte, dass die Betreibung der Steuer monatlich geschieht, ist sie willens, diese Ungesetzlichkeit zu be-seligen und vorläufig den Auftrag zu ertheilen, dass die genannte Steuer in vier Raten eingehoben und diesem Modus gemäß Executionen geführt und Ver-zugszinsen berechnet werden?" Ich beehre mich, diese Interpellation wie folgt zu beantworten: Im Sinne der mit dem hohen Finanz Ministerial-Erlasse vom 4. März 1878. Z. 2702, herabgelangten Zusammenstellung der Vorschriften in Bezug auf die zwangsweise Eintreibung der directcn Steuern sind die Rückstände an sämmtlichen dirccten Steuern, somit auch an der Grund- und HanLclasstnsteuer. im Anfange eines ,eden Quartals zur Execution auszuweisen, und hat auch die executive Eintreibung derselben nur vierteljährig zu geschehen, wie dies im Iah,e 1879 sammt, lichen Bezirlsh^uplniannschaf'cn und Sleueräinicrn aufgetragen und bisher nicht widerrufen wurde. Da nach dem Gesagten die executive Einbringung der Rückstände an der Grund, und Hausclassenfteuer hierlands ohnehin im Sinne des von den Herren In, terpellanten geäußerten Wunsches geschieht, sehe ich mich der Nothwendigkeit überhoben, in dieser Angelegenheit besondere Verfügungen zu treffen. Was die Verzugszinsen anbelangt, so tritt die Verpflichtung zur Z.ihlung derselben im Sinn-des Gesetzes vom 9. März 1870, R. G Bl. Nr. 23, dann ein, wenn die ordentliche Steuergebür sammt Staatszuschlägcn für das ganze Jahr 50 fl. übersteigt und nicht spätestens 14 Taqe nach Ablauf der an« beraumten Emzahlungslermim berichtigt wird. Da es in Krain nur wenige Contribuenlen gibt, welche an Grund, und HauSclassensteuer über 50 fl, jährlich zu entrichten haben, und da diese wenigen Steuerträger, meist nur bemittelte Großgrundbesitzer, ihre Grund« und Hausclassensteuer auch in monat» llchen Raten berichtigen können wenn sie der Zahlung von Verzugszinsen entgehen wollen, so erscheint mir eine neuerliche Anregung der Abänderung der bestehen, den monatlichen Einzahlungstermine bloß der Ver., zugszinscn wegen umso weniger geboten, als ohnehin eine allgemeine Regelung der Steuerzahlungstermine in nicht ferner Zeit zu gewärtigen ist, Abg. Svetec und Genossen überreichen den Ent. wlnf eines Gesetzes, nach welchem künftighin der Re-servefond der trainischen Sparcasse unter der Aussicht des Landtages stehen soll und dem Landesausschusse die Controle obliegt; auch wäre derselbe berechtigt, zu den Generalversammlungen einen Commissär zu entsenden , welcher gegen jene Beschlüsse, welche das Landesinteresse schädigen, zu protestieren habe. Die Begründung des Svetec'schen Antrages wird für die nächste Sitzung anberaumt. Abg. Ritter von Schneid und Genossen über« reichen nachstchenden Antrag: Ritter von Schneid: Ich beehre mich, den Antrag zu stellen: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1) Es sei eine Petition an die hohe Regierung zu richten behufs Geltendmachuna ihres Einflusses aus die k. k. priv. SüdbahngeseUschaft und behufs Weisung an die Generaldirection der k. k Staatsbahnen, damit d,e k. k. prw. Südbahngesellschaft durch Aenderung ihres druckenden Personen« und Frachtentarifes sowie durch Aufnahme Laibachs, eventuell anderer Orte in Kram, in die österreichisch.ungarischtn Verbandtarife jene Er. Mäßigungen eintreten lafse. durch welche die in hohem Grabe gefchädiglen Interessen der Landwirtschaft, des Handels. Geweihes und der Industrie ain, insbesondere aber in der Landeshauptstadt Lai-bach, wieder einer Vesscruna zugeführt weroen können. 2) Es sei behufs Einbringung dieser Petition und Veranlassung der erforderlichen Schrille eine aus drei Mitgliedern bestehende Deputation des Landtages nach Wien zu entsenden. Laibach am 19. September 1884. Josef Ritter von Schneid. Der Antrag Schneids wird vom ganzen Hause unterstützt und die Begründung ebenfalls für di- nächste Sitzung anberaumt. Abg. Ritter v. Blei weis begründet seinen Aullag, betreffend die flovrnische Amtssprache bei den Landesämlern. Schon im Jahre 1869 hat der Landtag die slovenische Sprache als Amtssprache der Landesämter erklärt, und ohne Schwierigkeiten wurde dieselbe bis zum Jahre 1878 angewendet, in welchem I^hre die damalige deutfche Majorität die deutsche Spiache einführte. Seinen Antrag wünsche er dem V?rwal-lungsausschussr zugewiesen. (Derselbe wild angenommen ; dagegen stimmen die deutschen Abgeordneten.) Abg. Obreza referiert namens des Rechen-schaflsberichtsausschusses über § 1 (GesetzeLbeschlüsse) und beantragt die Zurlenntnisnahme desselben. (Angenommen.) Abg. Klun referiert namens desselben Ausschusses über § 8 (Unternchtswesen) und beantragt, dass der Landrsausschuss wegen Einführung der griechischen Sprache mit slowenischer Vortragssprachc an den sloveni-schen Abtheilungen desLaibacher Oberaymnasiums Vor. sorge zu treffn habe und dass ihm ein Credit von 1000 fl. zur Herausgabe slovenijcher Lehrbücher bewilligt werde. Der Abgeordnete motiviert seinen Antrag vor allem durch den großen Zuspruch, dessen sich heuer das Lai-bacher Gymnasium zu erfreuen hat. und bemerkt, dass die Errichtung eines zwelten slovemfchen Gymnasiums zur unabweis lichen Nothwendigkeit werden dürfte. Abg. Deschmann bezeichnet den Vorgang, dass namens des Rechenschastsoerichtsaubschusses Anträge finanzieller Natur gestellt werden, nicht für usuell und Ipricht sich aus dem Grunde gegen die Bewilligung des Credites aus, weil die Erhaltung von Gymnasien nicht Sache des Landes, sondern des Reich.« sei. Bei der Abstimmung werden die Anträge Kluns angenommen; dagegen stimmten die deutschen Abgeordneten. Der Nloisia Dernovsek werden die Irrenhaus-V'rpflegskosten p?r 022 sl. 28 kr. abgeschrieben, das Gesuch der Lehieiswitwe Aloisia Malens el abweislich beschiedrn, der Maria Tekavicik eine Unterstützung vorbehaltlich der Beibringung des Dürsligkeitsnachweises bewilligt, das Gesuch des Unlerstü'tzungsverrins sü'r Hörer an der Bergakademie in Leoben um Subvention abgelehnt, dem Unlerstühungsvereine dürftiger Studenten in Rudolfswert 50 fl. und dem Vereine zur Pflege kranker Studierender an der Wiener Univeifitö» der« felbe Betrag zugesprochen. Die Rechnungsabschlüsse des Normalschulfondes pro 1683 und jene der Sliftungsfonde pro 1883 werden zur Kenntnis genommen. Abg. Luckmnnn referiert namens des Finanzausschusses über 8 7 des Rechenschaftsberichtes, betreffend die Landeszmangs.Aibeitsanstalt, und stellt fol« gende Anträge: 1.) Actioriickstände, deren Einbringung zur Zeit des Rechnungsabschlusses zweifelhaft erscheinen. sind abzuschreiben und von der Buchhaltung abgesondert in Evidenz zu halten, um solche im Falle Aenderung der Verhältnisse der Schuldner einzubringen. 2.) Für Wertoerminderung am Vermögens« stände sind alljährlich 4 pCt. bei den Immobilien und 15 pCt. an den Inventarien in Abschreibung zu bringen, welche Wertoerminderung im Präliminnre all «Der Marquis, sein Sohn. Naoul und Landry," berichtete er, „haben die Aermste bis zum Morgen vergeblich gesucht. Man weiß noch nicht, was aus ihr ^worden ist." „Ich aber weih es." „Du?" „Ja! Clemen« befindet sich im gegenwärtigen Augenblicke im Zimmer Vater Monots ,m Hotel." Herr von Violaine wandte sich lebhaft dem Greise zu. „O. welche Botschaft für Jean von Chamarande! Ich eile, um ihm zu verkünden, dass seine Clemence wieder gefunden ist!" Mit diefen Worten verlieh Herr von Violaine rasch "as Zimmer. , „Vater Mmwl, nun sagen Sie rafch, was Sie 'Ult sonst noch mitzutheilen hoben," wandte Susanne >lch dem Greise wieder zu. Vater La Bique nahm in einem Fauteuil dem lungen Mädchen gegenüber Platz und erzählte: 2_., «Als der Portier des Palais Simaise mir die ^hilr vor der Nase zugeschlagen, schlich ich mich lang. U'ltl von dann«,,. Ich besah mir die schönen Häuser, e geputzt^! L ute, die glänzenden Equipagen. Das "lethal mich. Ich stellte Vergleiche an, ich schenkte. Get,'< ^ ""'"e Gewohnheit ist. allerlei Gedanken 9trs,n ^"^!ch" wurde es dunkel. Ich trat in eine """ration nnd soupierte. Als ich endlich zum A»c de Triomphe zurückkehrte, mochte es bereits 11 Uhr gewesen sein. So weit von meiner Wohnung entfernt, halte ich zur Heimkehr leicht einen Wagen nehmen können, aber ich sagte mir. das ich bei diesem schönen Wetter es vorziehen würde, zu Fuß nach Hause zu gehen. Paris ist memals verödet, selbst nicht zur Nacht-zeit. und es machte mir Freude, das rege Leben in den Straßen zu beobachten. Ich gieng beim Palais Simiise vorüber. Die Fenster waren ""leuchtet, im Hause aber regte sich nichts. Als ich am Ende der Allee ankam, fühlte ich. dass ich doch ein w.'l.ig ermüdet sei, und lieh mich auf eine Bank nieder. Ich hörte, wie es Mitter« nacht schlus, und sagte mir, dass es an der Zeit wäre. in mein Hotel zmäckzukehren. Als ich mich eben erheb?» wollte, fiel mir eine Gestalt auf, welche im Laufschritt auf mich zu, und dann vorbeistürzte, ohne mich zu bemalen. Denken Sie sich m. ne Ueberraschung, als ich. während sie bei einem Gascanoelabcc vorüber-hastete, in der Fliehel'^n Fräulein Cleuuace e.?l..mte. Ohne zu zögern, eilte ich ihr nach, doch ihre jungen Füße waren rascher als die meinen, und ich hülle sie sicher nicht einholen können, wenn sie nicht, um sich zu orientieren, plötzlich stehen geblieben wäre. Ms ich auf gleicher Höhe mit ihr war. rief ich ihren Nam<.i. Sie stieß einen Schrei aus. So groß aber auch ihr Schlecken war, so erlaxnte sie mich doch. Ich sah so-gleich, dass der Zustand der Aufregung, in welchem sie sich befand, kein natürlicher fei. sie zitterte an "«" ^ Gliedern, ^r? Uugen glühten unhem,l,ch „Nach welcher Seite ist die Seine gelegen?" fragte sie mich. „Wozu wollen Sie das wissen?" fragte ich zurück. ..Ich will sterben!" versetzte sie. Ich hatte ihren Ideengang bereits errathen, fasste sie bei der Hand, zog sie auf eine Bank und zwang sie. sich niederzulassen. Was ich ihr alles gesagt, ich weiß r« nicht. Ich sprach von ihrer Mutler, von Ihnen, von Vaucourt, so dass endlich ihr gepresstes Herz sich in einem Thränenstrome Luft machte. Nachdem sich die Arme ausgeweint, machte ich ihr den Vorschlag, mit mir uach dem Palais Simaise zurückzukehren, doch davon wollte sie nichts wissen. Sie fieng von neuem zu zittern an und erllälte abermals, sie wolle sterben. ..Wohin soll ich Sie de::n führen?" fragte ich. ..Ich we»h es nicht!" rief sie verzweifelt. «Die Frau Va« lonin ist bei Herrn von Violaine; ich weiß. wo er wohnt, es ist gar nicht weit von hier; ich werde Sie zu Ihrer Mutter und zu Ihrer Freundin Susanne bringen." ..Nein. ich will nicht zu chnen." cntaegnele sie mit großer Bestimmtheit, Ich wusste "cht."A. was ich sagen, was ich thun follle. Da la"^^^ plötzlicher Gedanke. „Wollen ff.e "'< ^ „. da« Fräule^?" fragte botel in welchem ich m A^ und best'mmt. S.e n7hm" n'"N'" Art und We.e. wie W'„. I« "7me nem Arme lehnte, dass st? mch! mchr Ls/ai!d?^ weit zu gehen. '"" (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 217 179« 20. September 1834. Erfordernis eingestellt und am Vermögensftande in Ab zug ssebracht werden soll. 3.) Der Lanbesausschus« wird ermächtigt, zwei neue definitive Nufseherposten zweiter Classe zu creieren. 4.) Der Landesaueschuss wird ermächtigt, die her^ gestellte Naturalwohnulig in der Anstalt dem neuer, nannten Controlor der Anstalt, Herrn Albin Peternel, zu überlassen. Dieselben werden angenommen. Abq. Luckmann berichtet namens des Finanz» ausschusses: l») über die Landesausschussvotlage in. betreff Erhöhung einiger Bestallungen im Zwangs« arbmshause und d) über den Voranschlag ds Zwang«. Arbeitshausfondes pro 1885. DaS Oesammterfordernis belauft sich auf «2 298 fl. 74'/< kr., die Bedeckung auf 56 236 fl., zeigt sich somit ein Abgang per 7062 fl. 74'/4 kr., welcher aus d?m Landesfonde zu decken ist. (Wird angenommen.) Abg. Svctec referiert namens des Verwal> tungsausschusses iiber § 5 dc« Rechenschaftsberichtes, betreffend Gememdc»Angelegenheiten, und über die Landesausfchufsvorlage, betreffend die Genrhmigmig verschiedener Oemeinde-Umlagen. (Wird angenommen.) Vbss. Faber referiert namens des Verwaltungs« Ausschusses betreffs Aenderung des § 33 der Amts-Instruction für die Landescasse, welcke nunmehr lautet: «Nach sicherer Absperrung der Cassenlocali« täten übernimmt die Thürschlüssel der Controlor, bei dem sie zum Behufe der Reinigung und eventuellen Beheizung der Casfenlocalitäten eine Stunde vor Ae< ginn der Amtsstunden vom Amtsdiener übernommen werden." Ueber Antrag des Abg. Dr. Pollukar werden die Petitionen in Schulangelegenheiten einem eigenen siebengliedrigen Ausschusse zugewiesen, dessen Wahl am Schlüsse der Sitzung vorgenommen wird. Da« Gesuch der Gemeinde St. Iobst um Unter, stühung für Erhallung der Gemeindewege wird abgelehnt. In den Schulausschuss werden gewählt: Dr. Vosnjak. Klun. Svetec (Obmann). Ritter von Schneid, Auklje, Deschmann, Baron Tauf« ferer (Stellvertreter). Schluss der Sitzung '/.2 Uhr. Die nächste Sitzung findet am Dienstag, den 23. September, statt. — (Tombola.) Im Einvernehmen mit dem hohen k. k. Ministerium des Innern hat das hohe f. k Finanz« Ministerium dem ersten Laibacher Kranlen-Unterstützungs. und Versorgungs'Verein die Bewilligung ertheilt, im Jahre 1684 zu Gunsten des Vereinzfonde» und de» Vereins vom rothen Kreuze in Laibach eine Geldtombola mit 12000 Caltellen ü. 20 kr. veranstalten zu dürfen. — (f k. Beda Besten eck) Wie die „Danica" zu berichten weiß. starb am 26. Juli d. I in Mopea in Südafrika der dort als Missionär wirkende Trapisi k. Vesteneck am Fieber. Veftcneck war geboren am 16. Juni 1841 zu Wien und absolvierte im Jahre 1858 das Laibacher Gymnasium. Vor seiner Abreise nach Afrika im Jahre 1881 hielt der Missionär in der hiesigen Domkirche mehrere Predigten. — (Brand in Weixelbura.) Wie schon gestern gemeldet, war am 16 d. M. das Schindeldach der Psarr« kirche Neixelburg in Brand gerathen, jedoch durch das rechtzeitige Erscheinen der Feuerwehr und der Ortsbewohner bald localisiert. Der Schade beträgt 300 fl., worauf die Kirche auf 900 st. assecuriert erscheint. Der Brand soll durch Unvorsichtigkeit der an dieser Kirche beschäftigten Spengler, welche den Thurm mit Blech decken und den Feuerbehälter schlecht aufgestellt hatten., entstanden sein. — (Petition wegen Errichtung einer Obst« und Weinbau schule in Unterlrain.) Dem Abg. «Vullje wurde als Vertreter der unterlrai. Nischen Städte seitens der Stadtgemeinde Rudolfswert und der dortigen Filial« der krainischen Landwirtschaft». Gesellschaft eine Petition an den Landtag wegen Erricht tung einer Obst und Weinbauschule in der Umgebung von Rudolfswert übermitt-lt. — (Promenade-Musik.) Morgen mittags findet in der Sternallee Promenade »Musik mit folgen« d«m Programm statt: 1.) Marsch; 2.) „Die Blumen, llinigin", Ouvertüre von Conradi; 3.) „Rosen aus dem Süden". Walzer von Johann Strauß- 4) Arie aus «Don Sebastlano" von Donizetti; 5) „Von der Börse", Polka frany. von Johann Strauß; 6) „Die lustige Kegelvartit«. Polka schnell von Tischler. — (EontrolKversllmmlung.) Die diesjHH. rige Controizversammlung findet am 11. Oktober um 9 Uhr früh im hose der St, Peterskaferne statt. Die Nachcontrolsversammlung wird am 2 November abgehalten. — (Pferdezucht in Krain.) Von einem Pferdefreunde erhalten wir folgende Zuschrift: Jeder Pferdefreund und Pfeldeliebhaber. welcher den letzten Pferdemarkt in Laibach besuchte oder bei den kürzlich in Reifniz. Oberlaibach und Krainburg abgehaltenen Pferde-Prilmiierungen Augenzeuge war, musste sich von der Thatsache überzeugen, dass unsere heimische Landes-Pferdezucht sehr erfreuliche Fortschritte macht. Sowohl junge Stuten als namentlich Saugfohlen waren alle 5»cht gut genährt und sehr aufmerksam gewartet Viele dieser Fohlen zeichneten sich durch ihre edle Abkunft, correcten Körperbau, recht gutes und kräftiges Fundament, verbunden mit schönen Formen und regelrechten, ergie« bigen Gängen aus. Am letzten Markte wurden circa 60 Stück solcher vorzüglicher Fohlen aufgetrieben und fast alle zu hohen Preisen, leider zum Nachtheil unserer Pferdezucht, an auswärtige Händler verkauft. Dieses so erfreuliche Resultat ist in erster Linie der rastlos thä« tigen, mit gründlicher Fachtenntnis ausgerüsteten Section für Pferdezucht'Angelegenhciten. welche im innigsten Ein« Verständnis mit den leitenden Organen des l. k. Staats-Hengstendepot handelt, zu verdanken, weshalb denselben die allgemeine Anerkennung nicht nur von Seite der Züchter allein. sondern aller Fortschrittsfreunde im Lande mit Necht gebürt, — (Nicht nach Amerika.) Einem Berichte der k. k. Bezirkshaufttmannschaft entnehmen wir Folgendes: BlaS Varl von Nrezje. politischer Bezirk Radmanns« dorf. hat in der Meinung, in Amerika sein Glück zu finden, seinen Besitz in Nrezje verlauft und ist am 25, Juli l. I. mit seiner jungen Ehegattin und einem sechs Wochen alten Kinde nebst einer Barschast von 2000 st, nach Amerika ausgewandert. In St. Anna (Minnesota) angekommen, erkrankte er. und da man ihm daselbst mittheilte, dass dort nur ausdauernde und anstrengendste Arbeit zum Erwerbe führe, er aber nur die Abnahme seiner Kräfte verspürte, fo entschlosö er sich über Iuredeu seiner Gattin nach neuntägigem Auf< enthalte, in feine Heimat zurückzukehren. Vor einigen Tagen langte die Familie auf der Station Lees an. Der Verlust des größten Theiles seines Vermögens und der Spott, welchem er infolge des Misslingens seines Reise-Unternehmens ausgesetzt zu sein wähnte, haben ihn um allen Lebensmuth gebracht. Vom Trübsinn übermannt, irrt er ziellos herum und wurde vorgestern, körperlich erschöpft und allem Anscheine nach geistesgestört, von der Gendarmerie auf der Hutweibe von Stubenöik unter einem Felsen aufgefunden und heimgeführt. — Es ist dies eine wühl zu beachtende Warnung für jene. die jetzt fo häufig ihr Glück in Amerika versuchen wollen. — (Die Reblaus) breitet sich im Ranner Bezirk immer weiter aus. Unlängst wurde das Vorhandensein derselben constatiert am Loibenberg bei Videm, dann in Pleterje und Ravne in der Pfarre Sromlje, und fomit sind die Weingärten deS ganzen Bezirkes dem Untergänge verfallen. Ein Weingartenbesitzer in Wlsell sechste im Vorjahre noch 30 Halbstartln . heuer stehen die Reben gänzlich verdorrt da, — (llur liste.) Im Bade Töpllz (Unterkram) sind bis 15. September 996 Personen zum Curgebrauche eingetroffen. Die Einnahmen für fämmtliche Bäder im Jahre 1884 betragen 800 fl. 18 kr. Aunst und Aiterntur. - <üandsch aft liches Theater.) Die diesjährige Saison eröffnet der „Dramatische Verein" am 2 0 st c n September mit der Ausführung von M. Vilhar-Schan-tels Qriginlll-Spieloper in drei Aufzügen: „Iamsla Ivanla". welche Sonntag, 21. d, M,, eine Reprise erfahren soll. Der Reingewinn ist für den „Na» rodni Dom" bestimmt. Der Zweck, welcher mit diesen Vor» stclluna.cn verbunden ist, und der Umstand, dass zwei Damen an diesen Abenden gastieren, und zwar die vortheilhast be» kannte Opern sä ngerin Frau Emilie Gcrbi«: und das Mitglied des Ngramer Nationaltheatcrs Frau Drag oil a Odi, im übrigen aber tüchtige Kräfte, als die Herren M e -den, lKtamcar, Kocölj mitwirken, welch' lchtcrer auch den Text einer der Entwicklung der slovenischcn Sprache an-gemessenen Purificierung unterzog, und die weiteren Umstände, dass die Kapelle des ^vaterländischen Regiments das Orchester besorgt, endlich der 6italnica»Chor mitwirkt, berechtigen zur Annahme, dass uns zwei genussreiche Abende bevorstehen und sich Thalicns Räume in allen Theilen füllen werden. — (Vom Theater) Aus dem uns vorliegenden Iour» nale „Paln" entnehmen wir. dass Director M 0 ndheim < Schreiner mit seiner Gesellschaft in Pola viel Anklang findet. Das Theater ist stets gut besucht, und die einzelnen Kräfte sprechen nicht minder an wie das Ensemble. Das Re» pcrtoire bewegt sich recht im alten Geleise, und wurde nur eine einzige Lustspiel-Novität ausgeführt. Von den Mitgliedern, welche in acht Tagen auch wir das Vergnügen haben werden, kennen zu lernen, wird am meisten die Localsänyerin Fräulein Ä 0 rr 6 hervorgehoben. Director Mondhcim brillierte als „Reif-Neiflingen", Gegenwärtig absolviert Herr Knaack sein Gast« spiel. — Die meisten Provinzthcater werden in diesen Tagen eröffnet. Die aus der letzten Saison vortheilhaft bekannte Opercttensängcrin Fräulein Hermann und der Tenorist Herr Martini sind in Troftpau, cbendort auch die Sängerin Fräulein Palme engagiert. Herr R 0 mani, unser unver» gesslicher „Ollendurf", erhielt ein Engagement s« Initialen des Kaisers u„d Eisenbahn-Flügelrädm» '« Brillantfluerwelk, was mit den Lampions, Rakete« Ulit> Freudenseuem ein großartiges Schauspiel gewährt Nach beendigtem Feuerwerk defilierte der FackelM mit klingendem Spiele und wehenden Fahnen und unter fortwährenden rauschenden Ooaliouen vor delN Kaiser, welcher beständig huldvollst grüßte und M sodann zurückzog. Trotz des riesigen Andranges herrschte eine musterhafte Ordnung. Graz, 19. September. Der Slovene Rai er dcr Ressierung nahesteh'nde Parteilos,' gewählt. Neapel, 19. September. Vom 17. d. mitttrnach" bis 18. d. mitternachts sind hier 410 ErlmnklMge" und 230 Todesfälle an Cholera vorgekommen. Volkswirtschaftliches. jlodensee-Schiffahrt. Durch die Nrlberg.Vahn wird bekanntlich das Vodeni^ Vcckcn nnd die umliegenden Gebiete in eine engere und birec' Verbindung mit Ocstcrrcich'Nngarn gebracht, infolge dessen aM die Schisfahrt auf dem Bodens« eine erhöhte AedentiMl! A winnt. Eö dürfte daher nicht ohne Interesse sein, die Bodens Schiffahrtsvcrhältnissc einer näheren Erörterung zu unterzieh umsomchr, als ja auch die unter Staatsbetrieb stehende iM rcichische Vodcnsee.Schiffahrt demnächst ihre Thätigleit bca'"" ncn wird. Letztere ist mit folgenden Verkehrsmitteln ansgcrMlc ' 2 Dampfboote (ein weiteres Dampfboot soll im Frühjahr ^^ in Vetrieb gesetzt werden), 4 Trajecllähnc, mit Geleisen s"l > 8 Eisenbahnwaggons verschen, Nie übrigen Seeufer-Slaa' besitzen an Fahrbetriebsmittcln, und zwar: Vaicrn: 6 Da"!A, boote. 1 Trajectsährr, A Trajectlähnc, 5 Schleppkähne; W^ tembcrg: 7 Dampsbootc. 1 Trajcctfähre. 3 Schlepplay''^ Vadcn: ? Dampflioote, 1 Trajcctlahn. 3 Schleppkähne; V Schweiz (schweizerische Nardostbahn > Gesellschaft): N DaMA boote. 4 Schleppkähne. Nicherdem besteht eine Sch's!^-„ Gesellschaft, welche den Veitehr ans dem Unlerscc und M^ uermittelt, sowie eine Anzahl Privaten gehörender Segelst ' die indes nur dem eigentlichen Localverlehre für minderwerl Producte dienlich sind. ^ hinsichtlich dcr einzelnen Hanpthäsen und deren A ,«>ci ist Folgendes zn bemerken: Von Vrcgcnz sollen täglich ^ directe Fahrten (eine mit Trajectlahn) nach Conslanz. ,".Z weitere dirccte Fahrten (eine mit Trajectlahn) nach 3^^'' Hafen und endlich eine Fahrt nach Lindau stattfinden, ^ ,^d das unter anderen eine Trajcctfähre mit zwei Maschi"«^ -mit Geleisen für 14 bis Ili Cisenbahnwaggons sowie diel H ^ jccllähne besitzt, vermittelte bisher hauptsächlich den -^r^ , zwischen Oesterrcich-Ungarn, respective Vaicrn und derSai»^ sowie Frankreich, Fricdrichshasen, daS ebenfalls eine ^A„s-fähre und drei Trajcctlähnc gleicher Dimensionen und ^ stattung wie Lindau hat. bediente bisher den Verkehr zw'>"„r Deutschland, der Schweiz und Italien, Constanz brM ^e einen Trajcctkahn und soll künftighin haufttfächlich ^u^^, österreichische Vodensee-Schisfahrt in ihren llurscn zwi.M'^fcN genz und Süd-Anden bedient werden, Dcr österreichische, V.^c Vrcgenz, als Endpunkt der großen internationalen N"Uic ^, den Arlbcrg. wirb daher gleichwertig mit den übrigen V^'M, Empörten am Vodensee in Action treten und dem ilMs^h' ungarischen Wcchsclverlehrc mit den fremden Staaten er>^ liche Dienste zu leisten vermögen. Meteorologische Beobachtnnacn in LaibaH^ z 3? M ^ L -» W 7U.Mg. 740.72 4-13,4 windstill Nebel ^^ 19, 2 „ N. 737.96 ^-23.4 NO. schwach Helfer 9 „ Ab. 737.U2 4-17.4 windstill bewölkt z,e Morgens Nebel, bis Nachmittag heiter, dann A"^ ^ Bewölkung, schönes Abcndrolh, später ganz bewölkt. As mlltel der Wärme -j- 18.1". um 4.3« über dem Normale^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglik. Laibachet Zeitung Nr. 217 1797 20. September 1884. Course an der Wiener sörse vom 19. September 1N84. (N°« de« oMeaen ^^1^.) Velb Ware Ttaats.llulehen. «ottnrenle.......8^>L5 8! — «ilberleutr.......kl 9l5 1«54« <«,„ Staatllose . »5.0 — 171 — «omo.Neutenschelne . per St. . 43 — t°/, Oesl. Gold«»»«, ft«u«ftel . io llna. «^oldiente «°/« . . . ,. izz,0 lll «l , » 4°/a . . . - »2 «U »« ?s> , PavierrüNte 5"/» .... 88 kl. 88 bO , !tis<:ub,»Nnl. ILoft.ö.w.S. i«I5,u t<4 — , Oftbahn«Prior!tiiten . . 95,^0 »eiu , C,laat«—loaüb 5"/» ol,«röfter«ichische .... 104-50 i„6 . ^/«stcirische.......105.^ ,__ 6°/u troatlsch« und slavonische . loy — 102°-l"/< siel>el>bül«isch« .... ibo/l il»i l5 ,»«lb Ware b°/° Ieme«val»vanat« . . . IOl> 25 ici — b°/, unaallsche......101 — lci «l «nbcre öffentl. «lnlehen. Donau.«c„,.Lose 5°/, loo ft. . IIS—II5 50 bto. «nleib« '»?», fteuersrei . 105- . — — «nlev«li b. Gtabtgemeinde w!>.n i«2 «0 103- -«lnlehcn b. Slabtuemelndc Wic« dto. > l>« . , 4°/, . l.« l,c »5 — bto. Piämlen^Schuldverschr.»"/» <»? — 975« OeN, Hyputl'elenbanl i»j. 5'/,°/° . . . . — 0eft,.unss. Vant verl, 0°/, . , ic»l 70 >01 90 bto. , 4'/,°/°. .l0l.z5!00 4<^ >>« , ic,« — sslllU'.Iofts.UahN.....Kg __ tzl>,zy V^!i^!>cht! itall» Ludwig ««ahn «m i«»i ZU» ft. S, 4'/,'/^ . . «g'7o ,<>(, K, Oefter», »iorbweftbahn .... i«<5 lc, lOli bo Eiebenbütg« . . . . . 9V Lv h? ül» «taatsbahn 1. «m,sston . . . 186 — l»? 7ü Gübdahn 5 8"/,.....144 »s, K< »5 , ^l>°/°......«3^ l^Z öl» Nn«..,all,. «ahn . . . . 98 »l »8 70 Diverse li»f» fper «lü, «rebttlole loo fl, . , , ,7« zu l?7'— Vl°lv««ole sener L°,« 4« fi. , /, , . 4l 5° ^50 «alffv.Lose 40 st......«u 5U 37 5» «othen«ieu,. 5ft. G«s. v. ,ofl. ,^ ftt 13 10 «udolf.kose iyfi. , '. . , , 1,- 197.', Snlm»^?s ^1 «l.'!,!!'st?!,!^'o,c «n ss, , ' , lfi. 28^,', Wiudilchgräh»»'c>le ^i, ss, , , z, „ zg »s. Vanl - «ctlcn (V« Vtiit). «»nl.V^U,«aft, W.entt^u st.------_. . ^"""cn. sLkner. ,00 N, . . !<,3-,ü'b, .',° ?vl « »"^'' ^°0 st, , z,5'- »»6 c.c, Depositcnd^ «a«, ^y ft, . . . ^, ,5, ^ .^ ««compte.Ocl.. !)t!ebel«ft. zaust. «,» — 8L8 — Öypoldetcr.b., öft. z„o fl. 25"/„ i- 00-- k» — eäNdNdaul öst. i!<1U«.H, f.u"/.H. «^5<> »»'75 Otftell.lUng.Banl, . . . . 55l>-«54 — Nnirnbanl >c>u fi. , , , g,. 8»ü5 «eilebrsbllnl Nll«. l4l> «^ ' . 148 l48 60 Gelb V»ll Nctle» von Transport' Nnternehmnngc» (p« Stixl), »lbtecht«»«hn »»0 st. Gildn . 63 » «5 — «lfllb»ssinm<«.«ahn9c>aff.G!lb, ,7^ — 175 5,0 «ulfi«.'Tepl.«isenb. »c>oss,«Vl.------- —'— Vöh«. sloibbahn lgy ll. . . . l»j —!i85 — , lveftbahn »0ü st. . . .---------------- Vuschtiehladtf «kisb 5 st. llVt, »30 — »40 — , sl!t. «) zo st. . ll>^ - 1„1 — D«n«n » Dampsschlfiahrt « Ves. oesteil. 50a st. «M.....5z» — 534 — Dl»N'«is.0 st. , . . «05 — iol 5>l> ^,lzl,,»Iilol.IH.lt.IS73»0«st,G. 135 5.0 1»b?s, is«binanb«.»tordb io«> st. «M. ,3?« »3?7 !^ran»'Il!se!??5 Hilnft>:0sl.S. - - —. Vül;.««rI.i!ub«!g»«,»0Nst. TM- ,»» »5 ««8 75 «ra,.»öst«ch««..«,üoun. ö.w, — .. .. llabtenbelg'Hisenb, «oo fl. . . —- > — — «»schon-Qdllb, «50 Ihl — «loyb, üft.ung,, Anest 500sl.HÄ«. 5s.!l — 55t- -Oefterl. »toibwcftb. i!00 st. Vilb, 175 ?l> i?e 2c. blo, Mt. N> üno st. Silber . ,?k — '.1« «5 PlagxDufel Eiscnb. 75» N. Eilb, »« 5>u 40' -«Ubols' «nhn «UN ft. VIlber . ,80'2b ,«(, 75 Slebenbürgcl «<. w!«l^ «ö llN8..gall». «tisenb. KNN ss, Silb« 170'75 171 — UN«, Nolbostbabn 3un st. Vllber l«5 d« lk» - -NNff.«v«Nl>.(!»l<,l,b'«s<,,),(»<>st.V. »I 5b 17» — Indnftrle.Uctieu (per Stück). "/„ ,0? — lc»8 — .Elbemühl", Papiers, u. «.>. Vlslnraff. 100 st, 114 5.y I14?c Waffens.-V., Oeft. in W.UXlst. —>— -.-lllfaile« «°hlmw..«es. 100 st, . > - — — Pevifen. DeutsHe Plilye......öl» 7l» 0» b<» Lonbon.........I»l7s. >«1«»<> Pari«.........45>85 «l, 4c Petersburg......—'^ "^- Valuten. Ducaten........ t?7 »7» «'ssr»nc»-Vt>iiNi8^tNvold0 und diu I^odoisi llU8F0ilbt,vird, I8t 8!lmmt, «NL^lCN nutor dilii^ou Lodin^niggon XU vor-liaukon. (3415) 8-3 Psautanben, weift, blau, schwarz und scheckig; Purzrltaubeu (Wieucr Gamsel. Nolhscheckcn, ^halutten, Elster, roth)! Perrttcken, rolh; Schmallalbener MohrenlVpfe; Trommel- »auben, dopftelluftpisi, schwarz und Schwarz 'checken; chinesische Mttvchen, blau; Floren-"«er, roth. sämnülichr in reinster Nasse, hade liilligst zu liecklmfm. (.)) f> 111: f Piccoli's Magen-Essenz k Jr^%y von G. Piccoli, Apotheker, Laibach I r_/\J^fX\%J\ wio aus don Dankschroibcn und ärztlichen Zeug- H fftSüL. I J^wv\>! nisson, die ihrora Erzougor zukommen, ersichtlich ist, H (ßkV^Ä^T ~ Sk heilt ^ Krankheiten dos Magons und Unterleibes, Kolik, ¦ lO l *i W® T/ffffiK Krumpfe, daB ^astrischo und Wochsolfieber, Loibes-B ' \&Mff miJUKBBKm Verstopfung, Hümorrhoidou, Gelbsucht, Migräne etc, und ¦ ^ C\ wJFwSPjK ist tlas bosto Mittcl fiir Kindor gogon dio Würmer. ¦ — sL IjVtZa^C^ 1 Flagohe 10 kr. In Schachteln ä 12 FlaschonH .CS ^^himiiVjuiiiSp^ wir(1 !?0^ün Nachnahme ven 1 ü. '.'& kr. vom Erzeuger ¦ ^ n*»r"— vorsondot. Boi LTössoror Abnahmo entsurochender Rabatt. W W,N UUUG luit. >Viltgc1lalt,8^odäud«n no^st. da/u ^oiii). rijfom Hollül, ^1080,1 und Hillton, niieiint Dom-illlo ^oiojfon. iut, «osson ssuto Ludmssunss<>n :vu8 (3631) 3-3 sroior Illmd Ifü,noro8 ort1)oi!t, dor Ilarlnoi^onUu'mu'l in I^idacli, Luuunc>lßll8 80 I^r. 12. AufI > »nd H>i„d>ir1,'rttrn. Äür 11 M M Tasse cinc ^luinmer. 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