» V ckZsvI SV 0«^«,». DOj ^IIIIGUUUG, H?I?W>»«MM »Utt 4. »»ltzp^ S4 ««LS?'?:'»». WZ. : ::::^ Durch P^Mitrtey.« » . O V0^ SWZeliiu«»«- . . » » » »ei ««»ellusa b« b« »»»» »i»«itt>b»lr»g t. vchtthtilb ^ »/4 Sa^ jt» deantWWrtAch, lnserotENiwHMi» «» ««»»» v»i d«^ >a»oncs»eMW»»»n, .^t»ran", »r«» Mit«? «td «oH. « Graz v«t Hetq. Naneipe«. m W«» awn A«M» -«tiMiah«»' ß»ll«n.___ ____ Rr. U7 Die veralteten Nicht-Unien. An Veantwortunig verschiedener, unsere Äu^enpdlittt berührender Fragen yat Ministerpräsident Herr Niwla Past6 in dem Sütze „Besolgung aller Wünsche unserer großen Verbündeten in allen wichtigen Kragen unserer Außenpolitik" die Richtlinien bekannt «Segebe», nach welchw unsere Außenpolitik zu letten ist. Ts ist dies die erste AufilSrvn^, die seit der Gründung des tzttmteS von berufe-ner Heike im ^k^lamente in Angelegenheit lullserer Außenpotitik gegeben wurde. Diese Richtlinien HawiterPeven die Außenpolitik des im Weltkriege gestandenen ser-viZlZ^n Königreiches, doch lassen sie sich auch iin der bisher besolgten Pslitik des Königreiches EHS herausfühlen, obwohl mit dar Gründung dieses Staates eine ganz andere Situation und damit auch andere Intorvssen Ulü» Bedürsnisse geschaffen w^irden. Daö z5he Festhalten an dies?« Richtlinien, die den Jn-tereffen der Kroaten und Slowenen geradezu zuwiderNefen, dürste wesentlich zu det oft ge-ihbrden Ansicht beigetragen hai^n, der Ärnommene Schritt zur Wiederauj^ollung der K'nrntner-srag-e kann als erster, aiber leider sehr verspäteter Versuch zu einer Neuorientierung unferer Außenpolitik auf^.aßt werden, einer Orientie-ning, die im Interesse unserer Un-lmmc^^r dringender wird. Eine mächtige und. verläbljche BchS. str^inen ueu-j Donnerstag, den 2S Mal ty2i St. Savro. Fran»MS»t Roten bezügl. Obetschleslms. WNö. Paris. 2L. Mai. Wie das „Petit Jurmtl" wissen will, lautet die vom Ministerpräsidenten Briand den: deutschen Botschafter Dr. Mayer übevgebenie Not^ folgendermaßen: Die deutschen Truppen in Oberschlesien haben die Offensive eingestellt. Sie rechnen dar-auf, daß sie sie nicht mehr aufnehmen werden. Fm entgegengesetzten Falle würde die deutsche Regierung verantwortlich gemacht werden und die alliierten Regierungen würden gemeinjam die ihnen als notwendig erscheinenden Maßnahmen ergreifen. WKB. Paris, 23. Mai. (Havas.) Es steht fest, daß die französische Rogierung im Verlaufe des gestrigen Tages zwei Noten üfer-^rieielj^t hat. In der einen Note wird ersucht, daß der britische Botschafter in Berlin den vom französischen Botschafter bereits unternommenen Schritt unterstütze, um von der deutschen Regierung die Zusicherung zu erhalten, daß sie nicht nur die Sperrung der deu'tfck>en Grenze in Oberschlvsien sicherstellen, sondern auch die n-otivenNgen Maßnahmen für die Versorgung dieses Gobietes und für die Absendung der Gelder zur Auszahlung der Löhne an die Arbeiterschaft ergreife. In der Meiden. Rote wird festgestellt, daß die deutschen Angriffe in Oberschlosien nicht Nur von ^stt in Oberschlesien lebenden Deutschen ausgehen, sondern oiolmehr von wohlongam-fierten Frei^rps, die in dieses Gebiet eingerückt find. Sperrung der oberfchlesischen Grenze durch Deutschland. WW. Paris, 24. Mai. (tzavaS.) Der deutsche Botschaifter Dr. Mayer überbrachte heute die Antwort der deutschen Regierung auf den Schritt, den der Ministerpräsident ihn bei seiner Regierung zu unternchnien ersucht hatte. Die Andvort bcs!er noch nicht abinarschiert. Die Anordnungen hiefür werden erst nach Besprechung mit den franzl^ischen militärischen Behizrden getroffen werden. Wtt'B. Oppeln, 23. Mai. (Wolfs.) Auch heute war es nicht möglich, telegraphische oder telophonische Nachrichten aus den von den Insurgenten besetzten Gebieten Lu erhalten. Die heftigen Zusammenstöße im Kreise Ztosen-berg dauern'Uin. Kattowitz und Beuchen sind noch in den Händen der Aufsländis. Mai zwischen Deuitschland und Ehim», das den Vertrag von BerisailleS nicht unterzeichnet hat, eim Abkommen unterzeichnet worden, wonach der Kriegs zustand zwischen Dent:schland und China als beendet erklärt wird. en Kurs ist wohl noch nicht erkenntlich, im merhin könnte eine rein slawisch orientierte ?lußenpolitilk, wenn sie einvernehmlich von allen slawischen Staaten ein'geschlagen würde, dieselben ein^g^ermaszen von de^ Vornnind-lMjt, Wter der si^ gegenlvärtig stel^eu^ Die «nruhen in Aekvpien. WKB. Alexandrien, 24. Ml^>i. (Neuter. Die ^öacht ist ruhig verlaufen. Nach amtlichen Angaben si^nd bei den Unruhen 36 Eing^bo-rene und IL Europäer getötet und Ittl Per» sonen verwundet worden. Die Börse, die Banfen und einigt' Geschäfte sind wieder geöffnet. Gestern sind neuerlich Europäer verletzt worden. SMB. ^ndon, 24. Mai. (Funkspruch.) In Mexandrien Vam es.zu neuerlichen litämpsen freien. Eine endgültige Basiernn^ Vailn a,ber erst e^ol^en, wenn Nußland, die g^ße sla-wasche Mutter, ihix? Verhältnisse loirsolidiert ulld ein<^ zieVbeivußte Politik eingeschl stellt worden. Von der ebnAsbor^nen ^li^ei sind drei Agenten schwer verwul^et. Engländer ^llmrden bisher nicht verletzt. A^s viHle» Häusern wird noch immer gejchosjen. Der 'Stadttoinnliandant droHt in eiliem Ausruf, auf Häuser, aus denen geschossen wird, mit Maschinengewchren jchiejjen zu lassen. Die Polizei hat zahlreiche Vechastungen vorge-nonuueu und lM Sicherheitslimßl^ahmen für die Stacht getroffen. Die meisten Opfer der Unruhen sind Griecheir, denen von den Em-gedorenen vorgoworsen wurde, zuerst daS t)cuer eröffnet zu haöeu. Auch einige Jta-! liener befinden sich unter den Toten. Die lln-rul)en lMen ausgesprochen fremdenfcindl'iq^ chen Charakter angenommen. Die Fasltftea gegen SioUiU. Atonl, 24. Mai. ^^^ssolini evllärte in eimun ^twu>iew, Die Kaseistv: «lvü>Ä«n gtH gen Giolitti «in Opposition treten. Der feierlichen Eröffnungssitzung des Parlanu:nte^ durch eine Thronrede würden sie ferne bleiq den, da jsie grundisätztich ^^öepuMitaner seien. Der Vuisch in Vonugal. MdB. Lonbon, 23. Mai. (Reuter.) AuSi aultllcher portugiMcher Quelle vertluutet, daß die portuigiosische Regiemng nach Pritfmig der poli'tiichen Lage den Beschluß zum Riück-, tritt gesaßt l)at>e, obwohl kein Mßtrauens? votuln seitens des Parlamentes vorlag. Iv; ganzen L'U^nde l)errscht vollkommene Ruhe, «oionisierung der tttraine durch die Boilchewiften. Ver Ukrainische Pressedienst meldet: „GvH los Rossiji" vom 16. d. M. berichtet: Die!-^owjetregierung hat im gegenwärtigen Mo^ nienile chre gan^e Aufmerksamkeit der ^ioiloni-, sierung der Ukraine zugclueiUiet. Große Transporte von russischen Bcmern aus Nord-rußliand werden in die utrainischgtr ^stadte und Dörfer dirigert. Auf Grund einer Ver^ ordnung des Biewer Vollzugi^ausschusseS wuri den die Einwoh.'isr der drei Kiawer VeziiZtg '0'Us ihren Wohnungen delogiert; die freigAq wordenen Quartiere wurden den Kowatstev zugewiesen. Wie bereits gemeldel, führen dtq utrainischen AuMndifc^n auch gegen die russiichen Kolonisten einen erbitterten Kampf. Der Ukraiuilche Pressodienst meldet: letin de l'Union Internationale des secomsS aux eiifants", Geneve, vom 30. April'd. I, dringt delt Bericht des Delegierten dieser Union Glur über das Loben der uivainischm ttinder in Ostgalizien. Älur stellt fest, da^ die S^äbtnisse, unt« denen die ukvainisehen Älnder in Ostgali^w, l^-l^en müssen, sehr trauriq sind. Glur konsta., tierte während seiner M'ise von Lenddevg bts ^^l>orow und Tarnopvl, daß mehr <»l'S 30 Ovt4 schaften.von der Erdabt'rfläche verichwunde« und die Felder derart von SchützengrSbeo dinInnilIUt iin?. d-ß e'? dieseic- l>elt zu bvl>auen. Dle ßßaOi skU weist 134.0V0 gän^Uch verwüstete ^ser ans. Eine gro^e Anzahl von Kindern müsse, den wilden Tieren ähnlich, w Erdböhlcn wohmil, die nichts anderes als Zchüvengrä-oder durch Grawatcn entstandene 5)HHIen ßnid. Zn-folge dieler VerMnifse breitet sich die TyP^^iidvmie aus, der Ta-usettde von tkinldern bereits 4mn Opser gefallen find. män'ner, an welchen auch ^ndeskant^er Dr. Mayr und Bundesmini-per für Heerwesen Baugoin teilnahmen, vor» piittags nicht zum Abschluß tum. WKB. Graz, I4. D^i. Äe Bercitiiligen d'cr ObmänniN des L'andtages und die Partei-deratungen dauerten bis b Uhr ir^nnt^als. ^ie führten zu keiner Einigung. Die Groß-putschen verlangten, daß ihr i« der letzten Lc7n^tagss7fsion angenommener Antrag, es sei am 29 Mai in -teiermal eine Bolk>5!i!.-iragung iiber den Anschluß an Dcttts6)lc:ttd durchzuführen, dchin obgenndert.werde, daß der ÄbstinlmunMaq der Z. Zuli sein soll. Mit Rücksicht auf die Darlegungen des Bundeskanzlers Dr. Mayr und des Bundesministers für Heerwesen Vaugoin sehen sich dioOb-nläirner der christlichsozi^ilen und sazioldeme-kvatischen Ij^rtei, sowie des steirischM Bau-erntundes außerstande, diesem Antrage zuzu-stinni^en. Bon dieser Seite wurde dei^ Borschlag genuicht, die ?tvstimmung a.m 30. Oktober l. I. durchzuführen, wenn bis dahin die Entente Oesterreich nicht entsprechende Hilfe gewährt haben sollte. Um für die weiteren Pavteiverhandlungen über beide Borschläge genügend Zeit zu gelvinnen und einen endgül tigen Beschluß des Landtages üb^r hie An-schlutzfrage zu ermöglichen, beschloß die Ob-männertonsereniz, daß die, heutige Lem mit Feldarbeit beschäftigen" lsinzugefügt wuri^e. B-eim ß 42, der die Agrarreform behandelt, verljangten die Abg. Divaö, Laifiü und Srstiv eine Nbänderun.g zugunsten der Landarbeiter. Dr. Lazar Marko-viö befürwortete die Abänderung nicht, woraus der Antrag M^lehnt wurde. Der Abg, Srstiö enthielt sich der Älbstimmung. Beim 8 43 wurde einBorschllag deS Dr. Lazar Mar-koviö angenommen, der im Einverständnis mit der Mehrheit gestellt wurde und demzu-folge letzterer Paragraph lautet: „Das Gesetz bestinnnt Fälle, in denen die Ändarbetter habe nicht nur Verpslichwngen übernommen, - ein Minimum vm Gebiet unter ihren Nach-, sondern beginnt sie auch auszuführen. Franf-' kommen n^t teilen und dasisMe auch, reich habe die Macht, die es ihm gestattet, ^ keine Art und Weise in fremden Besitz ütber-Vertrauen zu haben. (Lebhafter BeisM.) Die! Sehen Vossen dürfen." So Mab ein Kammer möge wählen zwisi^n seiner Politik! Spielraum idbrig, daß mau die Frsge des oder einer «znd^ren. Die andere Politik will j Gebietsminimmns soballd als möglich a»s er jedoch, ohne dringende Notwendigkeit nicht j fttzlichem Wege lösen könne. Hieva«f wvche mitmachen. (Lebhafter Beisall links und in'^er § 23 debatitiert und folgende Stiviper-der Mitte.) Was die Sichecheit Frankreichs j uny deS sozialistischen BvrschlogeS über die betreffe, behalte sich der Ministerpräsident vor! Regelung der Arbeitszeit angenommen: ^ die erforderlichen Druckmittel zu gebrauchen,! werden gesetzlich str den Fall.der Urbeiksll^-wenn die Deutschen ihre Verpflichtungen nicht'PMt besondere Versüguqgeu MM EchuD« erfüllen sollten. Ironische Zwischenrufe rechts^ LoMampf l«i der Tfchecho-Nowakel. VKV. Prag, 23. Mai. „Pvov^ Lidu" meldet, daß der Lohntamipf »in der MetaVindu-strie weiter mn sich greife und daß nunmehr auch zahlreiche Betri^ in der Proviriz mit Aussperrungen vorgegangen ftien. Inland. Sltzuna de< Derfaffunllsaus-fchuffe«. i L^. Veograd, 23. Mai. (Sitzuilg des en-i gcoen VerfassungSausschusses.) In der Sitz- der Arbeiterschaft herauSgey^n nnh de« schlusseS »nveründert blieb. B«wt § S4 w»« de die vovgvWagene Abänderung des gvW« s^CNnschen AEvbs vngenoiMWU», demW^vlDE dom Schluß des Paragu^pi^« der „Wenn ^m Staate «in Kr^ bevorftcht eb« wenn er angegrifisen wirb, muß sefoet Nationalversammlung Ausiammentveten" DtzM j uilg d«r ScMick d-s w«rid«. «-«m'j « ««>»« die . . ^ »«ychhdiy»« MililUrmG wurde ein Borschlag des Abg. Fehim Kurbe-goviö bezüglich der Versorgung der Stadt-armen mit Holz und Brennmaterial mis den 'Wäldern stmatlicher Großgrundbefitzungen, i wie es im Bersafsungsentwurs vorgesehen ist, j behandelt. Der Ber^ffungsentwu^ gestatt!^ l aber nur den Feldarbeitern und nich^ allen ^ Stadtarmen die Benützung des Holzes. Der Abg. Kurbegvviö forderte deShaÄ, dtaß die Verfassung außer den Fetdarbeitern auch den Stadtarmen, die stch nebenbei auch mit Feldarbeit beschäftigen, die Abholtzung verbürge. Damit würden die Armen besonders in Bosnien und in der Herzegowina dem Elend und dem Wucher reicher Holzhändler in den Dörfern entrissen. Der Vorschlag des Abg. Kur-begoviS wurde langenommen und der K 41 in diesem Sinne korrigert. . Peagrad, 23. Mai. Die Si^ng des Berjassungsausschusses eröffnete heute um 17 Uhr Ä) Minuten Vorsitzender-Stellvertreter des Abg. Dr. EÄm Kofti^ «ifseschick«^ sich die Regieoung in dteßer S»qge «eSchM haben wird. Die Abändsvmtzß liaviet: Wji Wesenheit de» i^niigS oder deS ?HriiichFgi^i i regenten hat die Stsig^rttng' «icht tivD MM die Nationawersammlvttg «rsWlls« ober Dst vertiagen." Die Sitzung wurde hilnvus. >W 19 Uhr 45 Minuten geschloffen. stoiMuaiiteAtzmiiHB L«B. Ve-ßn», A. Mai. Die «tzmtg verfassunggebenden Roeia«lv»ersam«l»>W wurde heute um w Uhr eröffnet. Dr. ja fragte den Vorsitzenden Rtb«, e» er das Nötige vevanik^n werde, dolmit d^ „Torriere della Sova" nicht mehr »«vtchre Rachrichten über die Sitzungen der Notianoil-versamlung veröfseMiche. Borfitzender Dr. Ribar erklär-ts, daß er »im Interesse der Würde der Nationalversammlung alle notweM-gen Schritte gegen den Berichterplatter des /HS ?)trgw. Alrtginv^-Romain van H. Vourths-Mahler. !lkopyright by Greiner u. Comp., Berlin W. 3V. Nochdruck und UebersetzungSrecht in fremde Cpra« « «hEA vorbehalten. Hans-Georg aber weilte jeden Tag einige Stunden bei seinenl Vater. Danil w'r iiilruhc, dii^ tr anders zu ihr goworden war. Und sic dachte, t>aß dock) wol)l Trautes Einfluß wider Willen Macht über ll)n gewonnen und etwi^s Ktören^es zwischen sie gebracht haben müsse. ' Trvtzdom war es Lori wie eine Erleichterung. daß Hans-Georg sie nicht mehr mit sei-'nen impulsiven Zärtlichkeiten iiberschüttete. Mun brauchte sie doch nicht immc^nfort auf der !Hut vor sich selbst ,^u sein. So stieg es langsam wie eine Entsremdung 4,wlschen ^n lieiden Menschen ciif, die bisher innigster l^emcill.sc!faft gelel't. Und doch hatten sich ihre Herzen nie'^ na(1>einattder «gesehnt wie jeht. Nnveschreiblicht.' Qualen litt ^fts-(.>^eorg, lvenn Nonnebiira in Hohansteiir seilte und nicht von Loris S darüber wehrte Haus-s^eorg alle G<^d'anten ab. E>r war jetzt wie ein Mensch, der blind sein wollte, weil er das helle Sonnenlicht mchl hätte vertragen kennen. Diese aualende StiinWmg wurde von ernten schweren Sorgeil veiidrängt. Hernn von Holieilsicins Befinden verschlimnn'rte sich sehr schnell. Ulld vor der Sorge um den geliebten Vater t'rat alles Persönliche lveilt zurück. Herr von Hohenstein konnte das Bett ilicht inehr verlassen. Der Arzt kii.n> täglich n<,ch Hol)ensteill, unid wich nicht inehr von Väterchelt? Seite. Sic pflegte ihn nrit einer so zärtlich^ Hillgabe, daß dei- alte Herr oft seine ^lvnhrung nicht mehr nieistern konnte. Im reichsten Moße ff.lb Lori jetzt.zurück, was inan ihr iil .Hohenstein an Liebe entge-gengebrnäche. Je anstren^ndm- die Pflege-wlirde. d<'sto nlehr jchknen ihre Kräste zu n>achscn. In l^>ans-<^k'orgs Her^n nxlr eiile Weich-l)eit, wen-n er Lori am .^wntenbett des Vater) l'eo-bachtete, wie or sie noch nie einpsun-den hatte. „Baby, du innsjt ein Deiilinal belommell". scherzte er eiln's Tage?, nin ^liübrung zu verbergen, ' < Lori ließ alle Liebesfäihigkeit chreS HevzenS auf Väterchen ausströmen. Wenn sie ihrem Klanten nur die kleinste Erleichterung bringen konnite, dann war ihr nichts zu schwer. ,,Wei^ du, 5)!^nsjörg, eS ist direkt ein Ber-gnü-gen, krank ^ sein, wenn man von Lorchen «pflegt wird", sagte der alle Herr, dsr auch W den schliiumsten . Stunden seinen !^-mor mÄ>t gair^ verlor. Er m-achte seine Vpäs-^e, um .^ans-s^eorg und Lori die Sorge um chn sortzuschellchen. Abor »wenn Mutter Nim-schen mit ihren Hcnsmltteln anrückte »nd dem Arzt ein bißchen ins Handlverk pfrischen wollte, da.nn der alte Herr nicht mflel der alten treuen Seele gor nicht. „To lange deir gnädige Herr noch grob wird, so lange ist es noch ilicht schli.imn mit ihm, Lorchen. Aber jetzt ist er so sanft und gedul'dig wie ein Lamnr. Das dreht mir dt^s ^rz uln. Ich wollte, er lie^e lnal lvieder eiil Donnerwetter los^, sagte sie beki'mlmert. Loiri war das vor Sorge nm Vä.ter-chen so schwer, sah sie doch, miie er täglick, schlr>iicher und stiller wurde. Sie hatte jetzt keine Zeit, an eigenes .Herzeleid zu denken oder nln j?>ans-Georgs Verhältnis zu Traute zu sorgen. Frau VY.N ulld Tnaute sagten sieh jetzt altch, das; sie, so lanc^^' der alte .Herr krailk war. nichts gegen Lori unternehmen könnten. Anscheillelld war auch jetzt HanS» (^emgs Verhältnis.zu Traute ertriiglicher. Er war still und in sich gekehrt und versties^ nicht mehr gegelt den fornlellen Ton. Traute jchrlps» tjtis doln U'it^stand zu, daß s^ jetzt mit Hans-Georg allein war. Sie bildete sich ein sie kö.nM ihren Gatten nach ihren Wünschen rnnmodeln, weml er nicht von LM und^-^m Bater beeinflußt würde. Sie wünschte in chrem tiefsten Innern, daiß ihr Si^vieaer-vater sterberl möge. Daim war es nicht so sA^r, Lori zu entforinen, dann hatte sie sivie Biahn. In ihrer Herzlosigkeit sehlte ihr jedes Ber-ständliis fin das Leid anderer Menschen» Gast» kamen immer seltener nach Hohenstein, da Mlin wußte, wie schliinm eS um ^n alten Herrn stand. Traute langitvcilte sich in Hohenstein und fuhr fast täglich nach Lankwitz hiniDer. So )^r der Frühlliw vergangen; auch d^is Pftn-gstsest m>it seiner BlntenPvacht war vorüber. Und an einem klaren, hellen Sommei^^ morgen schloß .Herr vc^i, Hohenstein die Au. gen für immer. Hans-Georg und Lori l>atteu die Mcht gemeinsam bei il>nt gelvacht. 5ic wnsz-tvn alle, daß der alte Herr sterben wlirde: auch Herr von Hohenstein sell^t li^ußte. das; seine Tage g<^zählt seien, ivenn er m'ch da«; Eilde nicht so nahe wähnte. Als die Sonne ausgiirg und ihre Strahlen vom Park herü'l>er an, Fenster voiibeihuschteli. j!ab der alte Hen, riiachdein er eine Weile vor sich hildgedämmert hatte, mit grossem klarem Blick in die Angen seines Sol>neö. „Hansjl^rig. ich l>ätte bich nicht zlir .Heirat drängen - ich hätte dir Zeit li?ssen sollen -dann hi^est du bedächtiger gewäl)lt", saale er matt, aber klar und ruhig. Mortie»una fyigv H t » u t 5 k t 1 tli « il A H»i»e A ßMerten BwtteS i^nternchmen werde. D» Llntdarhieiter Popadiä ^ eine perfinliche Erklärung ob. Hierauf antwortete der Mini-sterprülstbent PcHü aas eine Interpellation ^es Ab^. Jovanoviö bezüglich der Sperraing der Scholen im VitoiÄaer Bezirke, Mi-'nisterpräsident stiigte, daß augen^blicklich mit Rllmälvtzen ein Ko.nfickt bestiche, ldcr in Kürze ^lgelegt sein wert»«. Au>f die zweite Fra-ge antwortete der Mnistevprälsildent, daß »wirtschaftlichen Berhandlmvgen mit Jta-!Neu mcht tatsächlich, sondern mir formell unterbrochen feien, w^l man noch notweMgeS Material sammeln Msse. Die Nationalversammlung ginH hierauf zur Tagesordnung: der Debatte über das Zweite Kopitel der Verfassung, Mr. Der erste Redner Abg. Dr. Hohvjec (Jugidflawischer Klub) trat in einer tlmgen Rede gegen die Trennung der Kirche vom Staate auf. Die Kirche und der >N«»oct müsien Hand in Hand a'rbeiten und dos «richte in dveSbezüglickien Besprechungen bestimmt werden. Dieser Mission 'Siber stehe der ftgenani^te Kvnzelparngraph gogenüiber, weil die Geisttichen in mancher Beziehung einzig und allein der Obrigleit ihrer Kirchenhäu'Pter «nterstellt seiet». Red-ner trat für die Schaf-s«ny konfessioneller Schulen und gegen dos Kreimauxertum auf. Nach ihm erhielt das Äortder KoMMuMst Radcinoviö., der behaups lebe, da^ die Berorbnungen der Verfassung He!z?i!A!ich' der Todesstrafe und die Bcstim-vmngen, die die Kirche und das Fr^uenwahl--recht betreffen, reaktionär seien. Er veriiailgh? vie ^Trennung der Kirche vom Staate. Der vtationalsvMIist Brandner befiiMortete ht einer langen Rede die Weick)berechtigung GeschleckMr und eine liberale Verfassung. Ve Sitzung wurde inn 13 Mr geschlossen. RSchste Sitzung mvvgen um S Uhr. Ausländer ln Marwor. Aus Leserkreisen erhalten «wir ,vachstehende Zuschrift: Zu der sehr sachlichen und längst er-ßoühn-ten Anregung, unsere verfahremn, sa »inleidlich gewordenen Wohnugsverhältsiisse riidlich von Grund aus zu sanieren (Rr. 1 bom 15. d. M.), sei bei dem Passus betreffs der Ausländer in Maribor auch nock) auf die wetteren BoltszählUngsergobnisse ausinerksam tzomacht. ' s«gt, vah sich in Ma- ribor 1860 Flltchtlinge aus jenen slowenischen G«^eten, die wir «an Italien und Deut^-^fterveich verlos haben, dann 1680 sonstige Ausländer auf^lten, wobei unter den letzteren einstweilen, wenn auch mit Unrecht, noch jjene Deutschöfterreicher gezählt s^rd, die vom OptionÄrechte längst Gebrauch gemacht haben. Di^ Fremden tragen selbstredend zu der Wohnungsnot wesentlich bei, denn nehMn wir an, daß die Aahl der Flüchtliniie und wirklichen Ausländer nur 2500 vusMcht und diese Zahl von der Einwohnerzahl Maribors vdn heute abzogen würde, so kann unsere Swdt unmöglich wesentlich mehr Einwohner zDhlien, ÄS umnittelbar vor dem Kriege. U^rdies könnten v^ele Flüchtlinge schon heute ruhig heimkchren, wenn unsere Regier-»ng geen das Wüten der Fafcisten sowie gegen die Drangsolierungen deutschösterreichi-fcher Fanatiker, die aber zum tzauptteile doch nur stowenische Renegaten sind, dwlomotisch entsprecheltd energisch auftreten würde. Es imuß fich da doch ein leidliliener, 60 Magyaren, ? Rumänen und ZK andere (Franzosen, Türken u. v.) gezählt. Mrd nun in diesen Zahlen eine genaue Sichtung vorgenommen, wie und wmm jemand hierher kam, was er hier macht und unter welchem Vorwande er bei uns auf Ikvsten der Einheimischen eine Wohnung erhielt, so wird lnan vielfach auf kuriose Dinge kommen. Die Wohnuligskommission perlu-striere dies alles ganz schonungslos, denn heute kann es sich der Stadt Maribor durchaus nicht um den Ehrgeiz handeln, eine möglichst grohe Mllwohnel^l zu hMn, /«zndcrn w erster Linie um dieSovge, die Verecht!igieii hygienisch und sozial entsprechend «nterzu- Hvingen. Bis einmal die Wohnungsnot radikal beHoden ift, werden ihr aber einw^andfreie Fremde gewiß auch wieder willkommen sem. Marburger- und Tages Nachrichten. Der 5tt»dertag i« Marwsr wird, wie überall im Maate, auch hier am 5. Juni stattfin» ^n. Die Aussiühvuna des Programms, im Sammeln von Belträgen und im Verkauf von Abzeichen besteht, ist dem königlich-staiat-lichen Kinder!- und Iugendfürsorgeamt in Maribor für den Bezirk Maribor. die Ge-tneinden Krvevina, Lmtevsperk, Stuaenci, Po-brezie, Tezno und Ra^an^e anvertraut worden. Me Einnahmen dieser Sammluna sind für arme Kinder dieser Gsnieinden beftmnnt. Der Staat widmet in letzter Zeit gro^ Auf-merkfl^mkeit verlassenen und armen Kindern und hat seit der Gründung deS hiesigen kö-niglic^n Fürsorgeamtes, d. i. im Laufe von 8 Monaten Geldunterstützungen in der tzi>he von 27.000 X verteilt. Al^erdem 203 P^c?re guter Schuhe, 150 Paare s-trümip^, 2W Meter Wollstoff, worauf Röcke und Mäntell verfertig wurden. Auch der Knaben- und Mäd-c^nhort erhält regelmäßige UMrstützungen. Es ist zu hoffen, daß sich die hiesigen Kreise einem kleinen Beitrage, der so manchem cir-men Kinde Leiden aller Art ersparen kann und es vor Verivahrlosung in früher Jugend bewahrt, nicht enitziehen werden. Irma Polatooa trat gestern als Denije de Flavigny in der Operette „!d!amscll Nitoiiche" aus. Die Borstellung konnte erst um viertel 22 Uhr beginnen, weil das Orchester gestern durch den Zapfenstreich so tauge gebunden war. Die Geduldpxobe, die an das wartende Publikum gestellt wurde, steigerte noch die Spannung, mit der man dem Auftreten der berühmten Zagreber Subrette entgegensah. Und als sich der Borha,tg hob und Irma Po-lakov-a erschien, lmtte sie tm Au«nblicke die stürmische Begeisterung des Publikums erregt. Ihre Stimme klang voll und ausgeglichen. ihr Spiel war eiliwändftei, und Temperament — mehr als genug, sie erfüllte alle Erwartungen und hatte die Blumen u. Kränze, die man ihr darbrachte, ehrlich ver>-dient. Briefmarkensammler treffen sich an» 27. d. um 5 Uhr nachmittl'gs i.n Gasthose „W örnem orlu" (schwarzem Adler). I. StK, Grajski tra. Alle ernsten Sammler (Schüler ausgeschlossen) sind eingeladen, k In den Fluten der Drau den Tod gesunden. Diensk^ den 17. d. M. wurde in der Nähe v. St. Ja-nS n. Dravskent polju (St.Jo-l»ann am Draufeld) in der Drau ein weiblicher Leicknam gefunden. Den NaMorlschun-gen zufolge gelang es nun, in det Toten die 54 Jahre alte Monteursgattin Miria W a i° r e r, wohnhaft Plinarska ulica zu agnoszieren. Wie wir schon vorige Woche beriäite-ten, ist die Frau ab Diensdag den 17. d. M. frül) plötzlich aus ihrer Wohnung verischwun-den und hinterließ einen Zettel, in dem sie mitteilte, daß sie in die Drau gehe. Die bedauernswerte Frau, welche in geordneten Verhältnisse lebte> klagte in letzter Zeit vic;l darüber, daß ihr das Blut in den Kopf drän-und dürfte die unselige Tat in einem Anfalle geistiger Umnachtung begangen b' ben. Meine Unfälle. Dienstag den 23. d. M. zog sich der 52 Jahre alte Knecht Anton Kolar der Brauerei Tscheligi bei der Arbeit eine Sch!.vellung des linken Oberarmes bei. In der Station der Rettungssibteilung wur^e ihm die erste Hilfe geleistet worauf er zur Weiterbehandlung on einen Arizt verwiesen wurde. — Ebenfalls Dienstag abeltds ;og sich der 24 Jahre alte Schuhmacher Michacl G e r-schak, Vohnl>tift MkloSiüeva ulica 6, bei der Arbeit mit einem Schusterkneip eine tiefe Schnittivunde am linken Daumen zn. In der Statio-n der Retwngsabteilung wurde ihin die erste Hilfe geleistet. Staatslose der Massenlottetie, 2. Serie, 1 Klasse sind angekommen und sind bei der Kassa d«s Hauptpostamtes Maribor erhältlich. Zicliung am 15. und 16. Juli 1931. Mnderlmlett des Tanzinftttates PeLnil. Großes Interesse dürfte sicherlich die erwähnte Vorführung von 5- bis 10jShrigen Kleinen erwecken, die vm 3. Juni im gro^n Ka-sinosaale stattfindet. Bekannt ist, daß schon zwei Jahre eine Kindertanzschule existiert, nur war nicht jedermli'nn Gelegenbeit geboten, die Kleinen tan^n zu sehen. Allbekannt sind fa die allerliebsten 6- und 7jähric,en Tänzerinnen Slatica un-d BoZica Markaö, welche ^ Vorjahre im hiesigen Nationaltheater im Märchen „Pepeluh" und an einem ^mmer-abend in Celze mit riesigem Erfolge austra-ten. Ferner erregten Heuer große Aufmerk-amkert Kiki Dr^oviö. Monderer, Kurt Loibl, )ie ein ganz?es Ballett-Idyll „Elfempuk" zur Vorführung bringen. Ts wer^n z^yn Tanz-nummern zur Vorführnlm gobvacht. Ä^n Ko-rtenvorverkailf hat die Musikalien^ndlu.no Höfer in liebenswürdiger Weise übernoin-men. Mestni kiuo. Detektii'filin „Die schiene Un-bekannte" wird Zhquke und moroen vo^eMrt. Ed« angesch»ew«ter RInIeßvßchn««. Zn St. Zank na Dvavsksm pvljn wurde vori^ Donnerstag ein noch unentwickelter Leichnam a.t es immer Moden gegeben. Was waren einmal die Klapp hornvcr s'e so beliebt und in wie viel Mil lionen BarSationen umkreisten sie das Erd rund. Ihren Ursprung fanden diese Klapp Hornverse in einer Strozche, die ein simpler Notar namens Dr. Friedrich Daniel schuf und.and, Der andere lvar selber eines. Damit verwandt war auch der V« rs, den wir einst zu einer sehr traurigen W''ise von Chopin fangen: In einen, charn^re-sodaree Saßen Mei Damen beim Zuper, Die eine, die hieß Dorotl)ee, Die andere trug ein — goldnes Portepee. Ganze Bände voller Kliipphor^nverfe sind einstmals gedruckt und verl.'gt U'ovden und es war Mode, sich bei geselligen Zusommenküns--ten im Fabrizieren von Klapiphornversen l^ervo.nzntnn. Auch diese Mode ist verschwunden, wie die sl?ligen „Leberrerme" unserer Urgroßeltern. Von den Kl'.'zpphornversen wurde wohl auch der Klassiker des deutschen Vershiimors angeregt, als er dichtete: Zwei Knaben jung und heiter, Die trugen eine Leiter, Im Nest die jungen Rliben. Me werden wir gleich habell. Was hat der Autor des unsterblichen Laus« bubenpaares „M.x und Mo-nitz" sonst für köstliche Sachen niedergeschrieben, die in all ihrer Drollix^eit so tiefe Menschen- und See^ lenkenntnis verraten und die sich frisch erhalt ten werden, so lange der Sinn für gesun^n, inhaltsrvic^n Humor nicht vergeht! Das Gute — dieser Satz steht fest — Ist stets das Böse, w>>is man laßt. Oder aus dem Busch-Alph^ebet die dcrül)mten ÄusivLuchek. DK Lerche d, «« LWe petg«, ^ Der LSwe .brültt, wen» er ni«!^ Die Zwiebel ist der Juden Speile, Das Zebra trifft man ftellemveise. Jedoch wenn der avte Busch vom genesene» Frosch sagt: Drei Wochen war der Frosch schr kvn^. Jetzt rauchter wieder, Gott f^ Donk!» Dainn stimmt das nicht für die heutigen Da« bakverhöltnisse, denn der Frosch, wüirde er die jetzt erhältlichen Zigaretten rauchen, müsz« te unbedingt wieder kranit weiden. Die Werike des Wilhelm Busch sind «in del ganzen Welt so vardreitet, d«ß man siie wohl zu den meistgelesemn Men darf. Aber auch Busch kam aius der Mode — nicht bei de« Kindern. Denn die deklamieren lustig weiter? Helene,, sprach der Onkel Zkvlte, Was ich schon immer sagen wollte! ' Aber die Lkteraten fanden die Hen) das bekannte Lied von der Mutter auf Tante v^-riiert: Wen^i dii noch eine Dnntc hast ' ! Und sie war niemals noch in Dräsen, so leg' chr'sch weiter nicht zu^ Saft. ' Da is se am nich dagelvasen. J'-'ht ist „Expression" in und ^D..» da". Kunstformen, die wohl das Hirnver-lbrannteste hervorbringen, aber trotzdem vies? Anhänger und Versechter fin^den. Wann Hütt? nicht auch das Vc'rrückteste sich Bewunderi^^ erworben! Aber d-c:s gute Alte bleibt unH unverloren und denkt man vielleicht über man-chen bizarnen Einfl^ll in der Poesie zu kritisct. na6?, so uröge man das für solche' Fälle vo'-g.icl)ene Verslein delierziaen: Fragst du die Lilie, die Rose. - ^ Weshalb se, wozu se. wieso sc? So fragt den Dichter ein Dilmmei, Weshalb er, wozu er, warum er! ^_ A. R ' Börsenbericht. Zagreb, Mai. Devisen: Berlin 200.ä^ bis 210, Mliiland t>85 bis 69l, Prag 185 biit 186, Schweiz 22225 bis 2230. Wien 21.90 bis 22.50, Paris 1070 bis l(M. Budapest 57 biS 58. Valuten: Dollar 121.50 bis ! 22.50, öfter-veichMe Krone 22.25 bis 22.50, Nu'^'V bis 57. Napoleondor 415 bis 420, Mark 213 bi-« 21^ Lei 218. Live 670 bis 675. Pfund 485 Wien, Devisen: Zagr^'-b 450 bis 454, Beo« grad 1798 bis 1818, Berlin 940 bis 946, B>-dapl'st 252 bis 255, Bukarest »80 bis 900. London 2267.50 bis 2287.50. MaUaivd 3090 bis 2l!5, New York 569 bis 573, Paris 481N bis 4850, Priag 847 bis 85,3. Sofia 695 bis 705, Warschaiu 55 bis 57, Zürich l0.200 bi? 10.250, Valuten: Dollar bis 567. Lt'vs 685 bis 695, Pfnnd 2250 bis 2270, fran.M. sche Franken 4790 bis 4830, Lire 3085 bi< 310!'^ polnische V^rk 59.50 bis 61.50, Lei 955» bis 975», S » U »VI Llss» kdr. U? — SS. ««» «Mer Anzeiger. »ch»cht. Derpfleau»! N h« W T«t» « »wdSM AM». «>»»»« «l<» 4^ «»« s»«»«. «"» 24. 4»» slockhgh- Veldnik. 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