H-235. Samstag, 15. October 1898. Jahrgang 117. Macher M Zeitung. ^A"» !l, ii^A!5'»^t P ° stvei < eüduna: ganzjährig fl. 15, halbjährig fl. 7 üu. ImLomptoir: ^ Die »Laib. Zta,. erjcheiitt tHgllch. mit «»«nahmc der Sonn. und sseiertag«. Pie «b«l»lftratton befindet stch . '"t Iiijei^.^.lahnn sl. 5'b«. sslir die stustellunn j„s Hau« „anzjähril, fl. !. — InsertionsaebUr: Für X lloüglcssplah Är, 2, die Redaction ÄllrmIiorzMrgasl«- Nr. 15. Sprechstiinbeli der «ebactii», vo» » hie l» Uhr vor< ^^^^^^ "'« zu 4 Zeilen 25 ti,, größere per Zeile 6 lr.; bei öfteren Wiederholungen per Zelle 3 lr. ^ mittag«. Unfrantirrte Briefe werden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. 2lmtlicher Theil. ^UM^^und k, Apostolische Majestät haben mit W. uÄ^ntschließung vom 11. October d. I. dem dH M^ .Gerichtsadvocaten Dr. Friedrich Rechen ^ dttle i//"^ ^s Franz Josef-Ordens allergnädigst «lyen geruht. ?^hüM ^^""d k. Apostolische Majestät haben mit eil ^l^ Entschließung vom 27. September d. I. l Hie^vMcmd ^ ^ Staatsgewcrbeschule im !"^ror^.I?""bebezirke Richard Engländer zum Mde ^ Ullchen Professor für allgemeine Maschinen- ^»de'r i^-^Betriebsmittel und Maschinenzeichnen """lnen . Ü^" Hochschule in Wien allergnädigst zu °lbMiäw m mselbeu be» Titel uud Charakter eines ^"l Professors huldvollst zu verleihen geruht. Aylandt iu. p. ^. Nichtamtlicher Theil. ^treichislh-ullgarischc Verwaltung in Bosnien <^, und der Hercegovina. ^G ^r?'^^' bringen unter dem Titel: «Oester-?> sührliH« ^" ^^snien und der Hercegovina» einen Mchch^"' Bericht über die Verwaltung und die ?,er ^j "' den occupierteu Provinzen. Die Redaction l'e unter ^ ""pst hieran einen Leitartikel, in dem ^ ^ ^"'" ausführt: "Mle ^ ^v auf der ganzen Erde kein Land, das ?>lisie^? gethan hätte, eine turbulente und halb-,' ^lll in ? ^""9 emporzubringen, als Oesterreich-?^ 3iem. .^"waltung der beiden Provinzen, die k ö ist lä, n '" ^ahre 1878 überantwortet wurden. ?' ^und,? «"erkannt worden von Reisenden, die ^'uen n,,!?^ Wanoel gesehen haben, der sich in >, leichnA Hercegovina vollzogen, seitdem die ?^n i t ""garischc Adlninistration dort eingeführt , " säb,^Wert, das von Herrn vonKallayund Met ^^"eamten in Bosnien und der Hercegovina iv ^s ^ ^^n,. ist in vielen Hinfichten jenem analog, K M,d w "ische" Veaniten in Indien, in Süd-, ^oierw«.^st - Afrika und trotz außerordentlicher ,'' ^s is/ "auch in Egypten durchgeführt worden ka. ^el wi>i! ^ "^ Bosnien und der Hcrccgovina ^ in Hz;" g^füh^ ^^^^^ Oesterreich-Ungarn ^ für die Restituierung' des den MuhamedB" ^ gehörenden Eigenthums mit aller Energie ""i,^ Nachdem dieselbe aber ohne gleichzeitige Wicdere w> ^ der Christen in ihre in den Städten 9"^ ^F seit fast drei Jahren von Mnhamedanern o^"s ^ Bcsitzthümer uicht gut möglich sei, wurde st'i ^. Executivcomites an den Admiralrath der ^"^5, bereitet, es mögen mehrere Commissionen . ^ werden, welche gleichzeitig in Stadt und ^ ^ Rechtstitel der Eigenthümer zu prüfen und '» ^ Restituierung der unbeweglichen Güter ^.^ch' vorzugehen hätten. Die Bildung dieser sonwyl "^ und Muhamedaner als Mitglieder Mle^n M5 Missionen soll nach dem Abzüge der türkischen lM> erfolgen. ^^-^ Tagesneuigleitell. ^ -(Zur Orientreise des deutl Kaisers.) Aus Venedig wird vom 13. d. ^." ll!^ Nach dem Dejeuner in, löniglichen Palaste unt"y ^l Kaiser Wilhelm mit dein Ministerpräsidenten, ^h. Pelloux, und dem Minister des Aeußcrn, Caneva ^„, rend König Humbert mit dem Staatssekretär v> ^ coiwersierte. Um '/.4 Uhr nachmittags begab I^ ^ deutsche Kaiserpaar in Begleitung des Mnigs ^,., Königin von Italien an Vord der Mcht «H^ ^. «' Die angesammelte große Menschenmenge b^^ hii Majestäten lebhafte Ovationen dar. Der K"'"^l ^ Königin von Italien verblieben an Bord der ^ M'!? 4 Uhr und verabschiedeten sich sodann in .^, ^' Weise vom deutschen Kaiserpaare. Einige ^"'" ^ ^ rauf dampfte die «Hohenzollern» unter dem Geschütze ab. . z>Z »>" — (Erdbeben.) Am 9. d. M- ^M^. 8 Uhr 48 Minuten wurde in Sarajevo el" v ^ drei Secunden lang dauerndes Erdbeben uerlp^^l Stoß war wellenförmig in der Richtung von nach Nordost. ^gc> - (Die Sprache der Finger ^ Rechtshändige uud linkshändige Meuschcn /""" ^M ^ weiters meistens an der verschiedenen E^n"" ^te, Hände uuterscheiden, indem bei den ersteren ^ ff bei den letzteren die linke Hand größer ^ ^^ü Bruder aus der anderen Seite. Auch die 3'"^ ^^. au dieser Hand breiter zu sein. Vci einem ^. ?>e der vorzugsweise die rechte Hand gebraucht, > ^. Fiugeruägcl au dieser stets länger als an ^ tt was ganz genau durch eine Messung der . M Seitenränder festgestellt werdcu kann. Ferner ' ^F die Nägel an der meist benutzten Hand "ert""^ ^ als au der anderen, namentlich am Daumen ^ ^ Zeigefinger, wo der Unterschied anderthalb , sog Millimeter erreicht. Die Sprache der FWgelN"^^' uns aber uoch weit mehr. Je schwerer die ^ ^ ^ ist, die ein Mensch zu leisten hat, desto g"Ar ^ Unterschied in der Größe uud Breite der ^au ^ Hände sein. Außerdem siud abgeplattete ^"1! ^. Arbeit charakteristisch, denn das Abplatten der, ^ mit ihrer Verbreiterung Hand in Hand- -".^ ^' werden deshalb gewölbte Nägel als aristo^ .^>-weuigsteus als ein Zeichen einer Vermeidung Handarbeit betrachtet. Kein schaurigerer Kranz, der je eine Landschaft schmückte, als dieser Klippenkranz. Und zwischen solchen Felsenblumen arbeitet unter Gischtwirbel und Schaum-gespritze die gurgelude, weißkochende, gepeinigte Wassermasse. Kaum eiu kundiger Reisender, der durch die schmale Einfahrt dieses Geklipps im Boot zum Hafen schwankt, den nicht gelindes Baugen beschleicht.* Im winzigen Hafen, wenn man eine kleine Bucht überhaupt so nennen darf, beobachte ich das Anlaufen der Boote. Bedächtig steigen soeben die ruffischeu Pilger ans Land, auf dem Rücken deu diirftigeu Rcisesack — Theekanne, Blechtopf und Blechnapf oben darauf gebunden, wie bei Auswanderern nach Amerika. Mit dürren, hastigen Händen reißen sie die Bündel vom Rücken. In ihren Lumpen, die zumeist aufs genialste zusammengestickt sind, werfen sie sich auf deu schwarzkothigen Vodeu, auf welchen kurz zuvor ein heftiger Regenschauer uiedertlatschte, und küssen, küssen, küssen sie, die geweihte Erde des heiligen Landes . . . Em alter, graubärtiger Beamter hat für diesen erhabenen Moment seine sämmtlichen Orden angebaumelt, wertlose Kreuze und Medaillen letzter Garnitur, die aber helfen müssen, die feierliche Situation zu verklären . . . * Diese Schilderung zeigt, weshalb das deutsche Kaiser-panr bei seiner deuorstehenden Ierusalem.Fllhrt uicht iu Jaffa, dem Hasen sur Jerusalem, landet, sonder», nach dem auf-N'strNien Pionlnunu. die deschweNiche Landreise von Hais« «Uö Kettotropblüten. Roman nach dem Französischen von Ludwig Wechsler. (14. Fortsetzung.) Der Commissar ändert daher seinen Plan. Es ist möglich, dass der Beweis, dessen er bedarf, sich auch noch anderwärts im Hause vorfindet, und sich des Soupers erinnernd, von welchem Lady Ellen vorhin gesprochen hat — zwei Frauen, die miteinander allein speisen! — sagt er: «Hätten Sie wohl die Güte, mich in erster Linie in das Gemach zu führen, in welchem Sie sich mit Lady Harrison befanden, als Sie die Schüfse vernahmen?» Lady Ellen ist es recht, denn für die zwei Gedecke des Tisches hat sie bereits eiuc Erklärung gefunden. Sie führt den Beamten also in deu ersten Stock hinauf. Mit wirklicher Sachkenntnis nnd Geschmack betrachtet Chcvrier die Einrichtung von Myladys Salon, die stilvollen Möbel, die Gemälde und Tcppiche desselben. Ja, es scheint sogar, als könnte er keinen Blick von den herrlichen Farben und dem edlen Muster des kostbaren Teppichs abwenden, der den Buden bedeckt. «Ach», bemerkt Chevrier mit einemmale, «ich habe ganz vergessen, dass Lady Harrison durch die Aufregung, in welche die furchtbare Katastrophe sie versetzt Hai, förmlich trank geworden seiu muss, und ich dürfte gewiss gegen die geringsten A"fl ^^^' des Anstandes verstoßen, wenn ich ^"'M",, nicht bitten würde, sie auf uusereu Besuch "^ ^ Der Herr Doctor uud ich, wir werden y» bis Sie uns rufen!» ^ ^ 6oB"^ Lady Ellen zögert anfäuglich: der ^ aber redet ihr fast mit einfältigem ^>/^Mt. " zu. Offenbar hat sie diesen Polizisten """'Hl>t ^ sie ihm einigen Scharfsinn zumuthcte. ^ j,ldc>",,, Wasser doch gar zu sehr auf ihre M")"' B^ ihr gestattet, ihre Schwester entspreche»" H^e 1 weisen uud derselben über das bis jetzt ^'" ,^ berichten. ^s Ao" Kaum ist Lady Ellen aber im Corridors ^ Stockes verschwuuden, als Chevrier l"^,M^M zurückeilt, aus welchen: sie soeben Herausgel" ^ (. und, sich neben dem gedeckten Tische am ,^ M,^ niederlassend, in sein Taschentuch einige . ^elt, stücke und zwei oder drei Heliotropblüten I zertreten vor dem Fuße des Tisches liege". ^,z'^ Es waren das die Ucberreste oc» ^l^ gläserueu Vlumeubehältcrs und der sich .^r el '^ defuudenen Blumen, mit welchen Arthur, ,^ B^,,, yieher begeben, sein Knopfloch geschmückt l) ^ n ^ während des Gesprächs unbemerkt herausWl ^'l , dem Tische zu Boden gefallen und dort s mochten. Chevrier steht auf und fagt: «Herr Doctor, ich habe ihn schon.' Dlefer lachte leise. ^^Zeitung' Nr. 235. 1891 15. October 1898. ! ?d'e'Vf.« ^) Ueber Naturhonig und Kunsthonig '1 ^"°ndersej,.. "^utische Zeitung» eine bemerkenswerte i >^n ?" 2' Da die Menge des in Deutschland ? 3^ nicht ^""ichcn Bienenhonigs für den Bedarf ' 3^ "seicht, so ist seit längerer Zeit ein i ^ Er,F^Ersatzmittel in den Handel gebracht i?"le TM "^ Ilwcrtzucker dargestellt, der durch ' ? solcher "^ ""^ gewöhnlichen» Rohrzucker erhalten ^ ^ '"lt ^k "^°mg wird entweder unvermischt s M°Is^. °" Bienenhonig verkauft und ge-«, ^^honi. . ^. schlechthin oder als Heidehonig oder t ?^"^ verlauft. Cs ist von ewer Reihe von !' ^uhu?""!l """den. dass dieser Kunsthonig in s >''^"e, ."> ^ s°"°lil im Geschmack als im !'< k? ein D^?^")onig nicht nachstehe und, da .' >^°n N^ / b^'ller ist, als ein angenehmer >» ^rliH??°"'g zu betrachten und zuzulassen. K honia s ^^ Publicum verlangen, dass der I?" ly^^ "s solcher erkennbar vor dem Verkaufe " ''? ^ne ,.^5 bisher nicht immer geschehen ist, ^ltt Rick, Regelung nothwendig erscheint, s ^ Neick« U ^^^ bereits eine Entscheidung des ^ batt ^^^ "us jüngster Zeit vor. Ein ^^ttn^e Mengen von Kunsthonig an-,! ^! > dem A"""" ^"lsscn Zusähe von Natur-. i>'^erhon" """' 'Bienenhonig., «Tafclhonig. ^ erhielt - ^^""fte. Ein einziger Abnehmer in ' ^ bonias !" ""^ Jahre allein 6202 Centner i ^i ^ beloj^s " als aus der Lüneburgcr Heide ^7 Güte ?? ""^^ Obgleich die Unschädlichkeit , '3'°"Nte nn^ ErMgmsscs außer Zweifel gestellt ' ?^3 »vca ' ^^ zugegeben wurde, dass mancher z ^^Gii den^^^ ä" großen 3)iengc von aromati-' ^°zliche c^_ 9Us°b von Kunsthonig verlangte, wurde ' V^itt6 ^'?°"^"^ doch wegen Ucbcrtretung des l d< verfolg' ?es ^rurtheilt, da er zweifellos die ^szu^' >em Kunsterzeugnis als natürlichen ^ V^Mn ^^ Reichsgericht hat die daraufhin ^V^' " verworfen. Es soll nun von Seite der ,^ ^ B°,^?^ Verordnung erlassen werden, nach Ä »eliefeä/?ng Honig nur auf das reine von I V'st, für n ä"Mis ^^,^ den Blüten zu be-! 2^. ,""3en, während 318 Kabel mit einer ^?^°n^ '^^ Kilometer aus die Privat-^ ?" Kab,s "' Leitungen kommen. Von der V^äe v»n a^ Chören Deutschland 59 an, die '5 «en «^'^^-^0 Kilometer einnehmen, und ^ ^ ^,^ l>8 in staatlichem Besitz und eines X^ Unt^^!"d die Leiswngsfähigkeit der Dampf- ^'^^ät^ ^ Irgend cm Hofmacher, nicht ? ^^ften^"^ Ehevrier. «Vergebens haben ihni ^ ' 'bcnH """ öur Flucht verholfen; ich werde ' /^"sfiiidi? "" Hilfe diefer kleinen Glasstücke V^ für ^'u!. ^. ^lasstüHe sind das?> forfcht der ^M^e eines Knopfloch - BlumenbelMers, X, war. "'chlungenen Äuchstaben A und B ?^>, is/ s?^t der Criminalbeamte. «Das ^< st die l?^licherweife unverfehrt geblieben. '4 'tz^le.» ^beste Herrcnmode unter Umständen ^ '^^"land ^ " ^l^zt, «der Buchstabe A bedeutet X" "ns ^/"ck)t zu rathen, Herr Doctor. I hi t di' "Ud dj. '5/l von vornherein an einen Namen ^ le!^r i^, "urigen vernachlässigen. Gehen wir ^^^ 'uriick, damit .ady ?^ ? "ei5/"^ zur rechten Zeit hinaus, denn H tz/e5 ^ Nch bereits über das Trcppcn-K F>^n ? Stockes, um sie zu rufen, und «!5 ' dcrpn ^ ^and der Polizeicommissär vor ^. bur^" Erregung die Mittheilungen ihrer ^to^ ^'^^ zu beschwichtigen vermocht ^ei^Aicht^ ^ Commissar an die Witwe einige k>w° 'clld ,^' die sie und Lady Ellen völlig ^ t>. ve.>. " der letzteren früheren Angaben l ^.«eigt er sich vor den Damen und ^ Hortjehunll folgt.) Maschinen derselben auf fast 10.000 Pferdcträfte. Zu ihnen wird demnächst ein neues, besonders leistungsfähiges, der «Telegraph Construction and Maintenance Co.» gehöriges Schiff hinzutreten, welches allein 1000 Tonnen Kabel zu tragen vermag. — (Aberglaube in Australien.) Ein amerikanifcher Weltreisender, der unlängst in Newyork eine Serie interessanter Vortrüge über das während der letzten zwei Jahre von ihm durchstreifte Australien hielt, erzählte unter anderem viel Merkwürdiges von den Bewohnern der stetig im Fortschritte begriffenen Stadt Sydney. Ein Umstand, der gerade nicht sehr für die Aufgeklärtheit der Leute dort spricht, ist der, dass Männer wie Frauen in hohem Maße abergläubisch sind. Zu den vielen absonderlichen Dingen, die man in Sydney für glückbringend oder uuheilbedeutend hält, gehört auch ein sogenannter «Wünschelbaum», der sich im Mittelpunkte des botanischen Gartens befindet, den die Stadt besitzt. Dieser Vaum hat nur gute Eigenschaften und wird daher befonders gern von jungeu Männern uud Mädchen auf-gesucht. Um bei irgend einem Vorhaben von: Glücke begünstigt zu sein, genügt es Ichon, aus einiger Entfernung einen Blick auf die üppige Blätterkrone diefes eigenthümlichen Baumes zu werfen. Hat man aber einen ganz besonderen Wunsch auf dem Herzen, so empfiehlt es sich, den Baum dreimal zu umkreisen und den Wunsch leise vor sich hinzusprechen. Der Vortragelide behauptete, sich oft mit Vergnügen davon überzeugt zu haben, mit welchen ernsthaften Gesichtern schwärmerische Jünglinge und Jungfrauen dieses kleine Manöver um den «Wünschet-banm» ausführten, sobald sie sich ganz unbeobachtet glaubten. Local- und Provinzial-Nachrichten. * Deutsche Dühne. Wir haben bei Besprechung der Vorstellungen seitens der deutschen Bühne im Verlanfe des letzten Spicl-jahrcs mit besonderer Genugthuung auf die erfreuliche Thatsache hiuweisen können, dass die Aufführung von Dichtungen ernsterer Gattuug feinstem Verständnisse begegne. Mit gleicher Sorgfalt werden beide Kunstrichtungen gepflegt; der intime Reiz von Stimmungsbildern ulld erschütternder Zustandsmalerei des modernen Dramas erfährt diefelbe liebevolle Pflege wie die der romantischeu Richtung ungehörige Richtung, zu denen Doczis anmuthige Dichtung «Letzte Liebe» gehört. Ausgestattet mit einem reichen geistigen Rüstzeug reiht er dichterische Gedanken und Situationen aneinander, ohne dass es zu eiuer besonderen Action kommt. Die Vorzüge Doczis, Reim-gewandtheit und Schönheit der Diction, treten in dem Stücke bestechend hervor, das immer sein dankbares Pu-blicum finden wird, fo lange man der Blume Romautik uoch nicht abgefchworen hat. Die Aufführung des Stückes, das ein großes Personal erfordert, entsprach, da die Hauptrollen in charakteristischer, befriedigender Weise gegeben wurden, auch die Costümicrung geschmackvoll und die Inscenierung sorgfältig war, deu wichtigsten Anforderungen und da auch die Dichtung anziehend ist, so war die Vorstellung von lebhafter Wirkung auf das Publicum. Die Darstellung bot insoferne dem aufmerksamen Beobachter regeres Interesse, als er deutlich wahrnehmen konnte, dass sich die gegenwärtige Schauspielergcneration doch am wohlsten suhlt, wenn es gilt, Menschen mit Fleisch uud Blut darzustellen, dass sie hingegen bei den Gefühlstiradcn romantischer Dichtungen den Weg der Natürlichkeit uud Wahrheit nur allzulcicht verliert. Auch in gebundener Rede kann der Darsteller natürlich sprechen, auch im Costüm lebenswahr spielen. Was dereinst als Schlichtheit und Unmittelbarkeit galt, ist es heute längst nicht mehr. Wir kleiden unsere Ausdruckssormen heute ganz anders als in den Zeiten der Romantik und nach den modernen Anschauungen über das Natürliche muss auch der Künstler seine Auffassung richten. Das wären in großen Zügen die Beobachtungen, die sich uns gestern aufgedrängt haben und die im all» gemeinen unser Urtheil über die Darstellung der männlichen Hauptrollen wiederfpiegeln. Herr Iansen, der deu Woiwoden Laczi spielte, ist eine gute Erscheiuung und erwies sich als begabter, denkender Schauspieler, der vielseitige Verwendung finden kann. Er hat gute Mittel, insbesondere ein kräftiges, klangvolles Organ, von dem Herr Iansen jedoch nicht immer zur richtigen Zeit den rechten Gebrauch macht. Jeder Höhepunkt soll durch eine allmählige Steigerung vorbereitet werden, es soll nicht ohne Motivierung daö Beste ausgegeben werden, das dann wirkungslos verpufft. Größere Deutlichkeit in der Aussprache wäre dem Künstler, der sonst mit schönem Eifer und Gelingen seine große Rolle durchführte, anzuempfehlen. „ , , _ . Die stolze harte Partnerin des Liebeshelden gali Fräulein A l t c n h o f e r. Die junge Dame bot eine aewinnende Erscheinung und führte ihre undankbare Rolle, wenn auch nicht einwandfrei, doch immerhin anerkennenswert durch. Fräulein Altcnhofer wird vielleicht in dank-bareren, ihrer Individualität zusagenderen Rollen jene Zurückhaltung fallen lassen, deren sic sich bisher befliss, und mehr heraustreten. Was bei Herrn Ianfen als zuviel des Guten bezeichnet werden mufs, ist bei Fräulein Altenhofer zu wenig. Der Hauptvorzug der Darstellungskunst von Frau Schlesinger, das durchaus Moderne ihrer Natürlichkeit, durchbrach auch gestern in der Wiedergabe der Katherine siegreich das romantische Wort- und Versgeklingel. Immer findet die Künstlerin den richtigen Weg von der Unnatur zur Natur, vom Gezwungenen zum Ungezwungenen; der moderne Schauspieler muss seine Rolle nicht spielen, sondern erleben. Das moderne, von der Declamation abgekehrte Drama zwingt die Darsteller, nicht mehr zu declamicren und pathetifieren, fondern in den Halbtönen des Lebens, der Wirklichkeit zu empfinden und zu sprechen. In den Fehler des pathetischen Declamierens, das auch nicht immer frei von falfcher Betonung war, verfiel stellenweise Herr Brand, der sonst den König mit guter, wenn auch zu gemüthlicher Auffassung spielte. Herr Brand, der sich bereits als tüchtiger, strebsamer Schauspieler bewährt hat, brachte übrigens einige Scenen sehr brav und hatte verdienten Antheil an dem Erfolge. Frau Hall er gestaltete die Königin mit ruhiger Würde und Hoheit. Herr Stieb er und Fräulein Ingcr entsprachen ihren hübschen Aufgaben recht gut; vortrefflich in Maske und Sprache war Herr Wähle als Herr von Padua. Anmuthig, mit Grazie und hübschem Ausdrucke brachte Fräulein Ilm die reizende Partie des Pagen zur Geltung. Die Darsteller der kleineren Rollen bemühten sich, ihren Aufgaben gerecht zu werden. Das Haus war mäßig gut befucht, insbefondere zeigten die Logen, deren Inhaber fönst zu den treuesten Anhängern und begeistertsten Verehrern des Schauspiels zählten-, viele Lücken. ^. — (Neuer Norm a tag.) Zufolge Allerhöchster Anordnung haben die Sterbegedächtnis-Andachten für weiland Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Elisabeth am 9. und 10. September jeden Jahres in der üblichen Weise stattzufinden, daher von nun an der 9. September (Vorabend des Sterbetages) als neuer Hofnormatag zu gelten hat. Gleichzeitig wurde dle Allerhöchste Bestimmung getroffen, dass die Stcrbegcdächtnis-Andachten für weiland Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Maria Anna aufzuhören haben, wonach auch der bezügliche Hofnorinatag, d, i. der 3. Mai, künftighin entfällt. — (Entfcheidung in Mautangelegenheiten.) Ueber eine einfchlügige Befchwerde hat der Verwaltungsgerichtshof die Entfcheidung getroffen, dass die Begünstigung des § 12, Mautgcsetz vom Jahre 1891,» nur auf Durchzugsfuhren auswärtiger Vccturanten anzuwenden ist, während Fuhren solcher Vecturauten, welche bei der Eintrittsmautstellc auch austretcu, die Mautgcbür bei jedesmaligen! Ueberschreiten der Mautstelle, also sowohl beim Eintritte wie beim Austritte zu entrichten haben. —o. ** (Vom Baue des neuen GarnisonS-Spit ales.) In unserem neuen Stadtviertel Udmat, auf den Wieseuparcellen zwischen der Süd- und Unter-krainerbahnstrecke einerseits und der Salocher Bezirksstraße anderseits, erheben sich nun bereits sünf einstöckige, von einander getrennte, im Rohbaue fertige und unter Dach gebrachte Gebäude-Objecte des ueueu Garnifons-Spitales. Auf der Rückfeite derselben befindet sich ein sechstes niederes Object noch im Bau; zwischen den einzelnen Abtheilungen steht ein großer Raum zur Verfüguug und es wird derselbe, wie wir vernehmen, zu einer passenden Gartenanlage hergestellt werden. Laibach zählt nach dem Erdbeben sechs neue große öffentliche Gebäude, welche der Stadt wie dem Lande zur Zierde gereichen werden. — (Kirchcnbauin Schischka.) Der Salesianer-Orden beabsichtigt in Schischka eine Erziehungs-Anstalt für verwahrloste Jugend zu errichten und eine große, der Mutter Gottes von Lourdes geweihte Kirche zu erbauen. Der zu diefem Zwecke bcnöthigte Baugrund, und zwar nächst dem dortigen Volksfchulgebäude, ist bereits käuflich erworben worden. Mit den, Baue felbst foll im kommenden Frühjahre begonnen werden. ,,,„,,. _^ (Von der Staatsb a h n.) Wie uns mitgetheilt wird. bcabfichtigt die k. k. Staatsbahn-Dircction Villach in den Stationen Laibach St.-B,, Aischoslack, Lces-Vcldcs und Stein je ein Salzdcpot errichten zu lassen und ist um die bezügliche Vauconcession bereits eingeschritten. —a. ** (Stadtverschönerung.) In letzterer Zeit erhielten neuerdings drei Häuser einen modernen Anstrich. "(Bei der Dreifaltigkcitssäule au der Wienerstraße) wurden diesertage die Herstellungsarbeiten in Angriff genommen. ** (Die Nohrlegung an der Unter-krainerstraße) ist bereits bis zur Bahnüberfetzung gediehen. Der Nohrstrang wird bis zum «Grünen Berg» und von da zum Aahnhofgebäudc gelegt. Eine Abzweigung erfährt derselbe beim Mautschranten für eventuelle Ver-langerullg in die Hradetzky-, beziehungsweise Bruunoorser-straße. Laibacher Zeitung Nr. 235. 1892 15^ctober^> " (Neubauten.) An der Resselstraße wurde kürzlich mit dem Baue des zweistöckigen Hauses des Fr. Thoman begonnen, und auf den Brühlwiesen ist der Bau eines neuen Objectes beim Hause des F. Puh im Zuge. ** (Wasserleitungsanlage in Loitsch.) Die unter Leitung des Ingenieurs W i k stehenden Wafser-leituugsarbeiten in Ober« und Unter-Loitsch nahen ihrem Ende und es dürfte die Eröffnung bei günstigen Witte-rungsverhältnissen noch heuer stattfinden, sonst aber im kommenden Frühjahre. Die Rohrlegung ist grüßtentheils, die Monteursarbciten sind theilweise fertiggestellt. Die Bevölkerung wird sich nun eines gesunden Quellwassers erfreuen, und den Factoren dankbar sein, die ihr dazu ver-holfen. Nur das Wasserreservoir der Südbahnstation bezieht derzeit noch das Loitscher Vachwasser. — (Sanitäres.) Ueber den dermaligen Gesundheitszustand im politischen BezirkeAoelsberg geht uns die Mittheilung zu, dass die Ruhr, der Typhus und die Diphtherie sehr häufig und in epidemischer Form auftraten, doch ist die Ruhrepidemie in Unterurem erloschen und sind sämmtliche 43 Erkrankte genesen. Dagegen hat der Typhus eine größere Ausbreitung gewonnen und belauft sich der diesbezügliche Krankenstand in mehreren Ortschaften auf 23, jener der Ruhrtranken auf ? und jener der Strachomkranken auf 6 Perfonen. Die Diphtherie hat in letzterer Zeit auch an Ausbreitung gewonnen und sind es zwei Krankheitsherde, von denen sie ausgeht, nämlich Senosetsch, von wo aus sie sich nach langer Localisation auf die umgebenden Ortschaften Laze, Niederdorf und Sinadole, und Kleinmaierhos, von wo aus sie sich auf die stark bevölkerten Ortschaften Naoanjeselo und Narein fortpflanzte. Leider gewinnt bei der Indolenz der Bevölkerung die Heilserum-Therapie keinen Boden und wird öfters direct verweigert, weshalb sie selten zur Anwendung gelangt und die Mortalität auch eine größere ist. Aon den bisher erkrankten 5 Erwachsenen und 156 Kindern sind erstere sowie 94 Kinder genesen, 54 Kinder aber gestorben, während noch 11 Kranke vorhanden sind. Der Keuchhusten, welcher in acht Ortschaften der Gemeinden Dornegg und St. Peter geherrscht hat, ist erloschen und hat von 184 Erkrankten 16 Opfer gefordert. —o. * (Brand infoge Blitzschlages.) Am 23. v. M. gegen 9 Uhr abends schlug, wie uns aus Gurkfeld berichtet wird, der Blitz in den Weinkeller des Inwohners Georg Iuniek in Neuberg Nr. 20 ein, infolge dessen der Keller sammt dem darin befindlichen Vorrathe an Kartoffeln sowie ein Wagen eingeäschert wurde. Der verursachte Schaden betragt 150 ft. Iuniek war nicht versichert. —r. — (Brutale Missha ndlung.)^Die Burschen Franz Iugovic, Josef Hafner und Franz Starman aus Godesik, Gcrichtsbezirt Bischostack, trankell am 1. d. M. im Gasthause des Thomas Hafner in Gooesic mit dem Besitzerssohne Matthäus Kalan, welcher am 5. d. M. als Ersatzrcservist zum 17. Infanterieregimente nach Laibach einrücken sollte, gemeinschaftlich Nrantwein. Nach einiger Zeit kam auch der verehelichte Taglühner M. Ienko in bereits etwas angeheitertem Zustande in das Gasthaus und bekam von den Burschen noch ein ansehnliches Quantum Vrantwein zu trinken. Als der Wirt sah, dass Ienko schon ziemlich betrunken war, schaffte er ihn aus dem Gasthause; gleich darauf verließen auch die Burschen das Locale. Auf der Straße angelangt, packten sie den Ienko und gaben ihm einen sogenannten Rückenkorb auf den Kopf; als er auf den Boden zu liegen kam, wälzten sie ihn herum, wobei sie ihn mifshandclten, warfen ihn in eine Mistgrube, schleppten ihn sodann zn einem Brunnen und pumpten Wasser, welches sich über ihn ergoss, dass er ganz durchnüsst wurde. Als der so Miss-handcltc die Flucht ergriffen hatte, ficngcn sie ihn wieder ein, und als er zu Boden siel, schlug ihn einer der Burschen mit einem Pflock derart über die Hand, dass ihm die Hand gebrochen wurde. Die Unmenschen ließen den Aermsten dann laufen, hielten ihn wieder an, warfen ihn auf einen Acker nieder und schlugen mit den Fäusten auf seinen Kopf, so dass er blutüberströmt liegen blieb. Die rohen Burschen wurden von der Gendarmerie in ihren Wohnhäusern arretiert und an das k. k. Bezirksgericht eingeliefert. 1. — (Aus der Theaterkanzlei.) Morgen wird dem lachlustigen Publicum Rechnung getragen, indem «Heißes Blut», Wiener Vaudeville von Krenn und Lindau, Musik von Schenk, zur Aufführung gelangt. Das gesammte Personale der Bühne wird in sieben Bildern in Scherz, Gesang und Tanz sich producieren und es wurde für eine große Zahl melodiöser Couplets gesorgt. Die Damen Gruber, Schweickhardt und Wichcrt, die Herren Lenoir, Göttler und Schwabl sind in hervorragenden Rollen beschäftigt. Vorbereitet wird der neue Schwank «Wettrennen» von Leon und Waldberg. — (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 12. auf den 13. d. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Excesses, eine wegen Vacicrens und eine wegen Reversion. — Vom 13. auf den 14. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwnr zwei wegen Bettclns, zwei wegen Vacierens, «me wegen Excesses und eine wegen Beschädigung fremden Illusion, »»or». Sonntag, den 16. October (Kirch weihe) Pontifical amt in der Domkirche um 10 Uhr: Instrumentalmesse von Karl Greith in O-äui-; Graduate und Osfertorium von Dr. Johann Benz. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 14. October. (vriginlll'Telegramme,) Ministerpräsident Graf Thun beantwortet die Interpellation, welche Stellung das Auswärtige Amt zu der vom Kaiser Nikolaus von Russland vorgeschlagenen Friedensconferenz einnimmt, und sagt: Ich bin in der Lage hierauf zu erwidern, dass unser Auswärtiges Amt, welches diesem hochherzigen und eminent humanitären Gedanken sympathisch gegenübersteht, das Petersburger Cabinet verständigt habe, dass die österreichisch-ungarische Regierung weit entfernt ist, einem solchen Plane irgend welches Hindernis in den Weg zu legen und gerne bereit ist, denselben thunlichst zu fördern. (Bravo!) Wie ich wohl keineswegs besonders hervorzuheben brauche, besteht zwischen unserem Answär-tigen Amte und mir die vollste Uebereinstimmung hinsichtlich dieser Auffassungen. Die russische Regierung hat übrigens — wie dies aus den Tagesblättern bekannt ist — sich bei allen Regierungen derselben sympathischen Aufnahme zu erfreuen gehabt, und wenn ich auch die Schwierigkeiten nicht übersehe, . die sich der Verwirklichung dieser großen Idee entgegenstellen, so mochte ich doch meine Ausführungen mit den wärmsten Wünschen für deren Gelingen schließen. (Beifall.) Der Ministerpräsident beantwortet die Interpellation dcs Abg. Dr. Gambini über die Excesse in Parenzo und gibt eine Darstellung der Vorfälle, welchc jedoch weder auf politische, noch nationale Motive zurückzuführen seien, sondern auf den in Parenzo zwischen den wohlhabenden Bürgern und Bauern herrschenden Spannungen beruhen, weche übrigens in der letzten Zeit nachgelassen haben. Von der Einleitung weiterer Maßregeln konnte der Minister umso-mehr abstehen, als die Excesse in keinem Zusammenhange mit den Triester und den Görzer Excessen stehen. Die bezüglich der Angriffe auf italienische Unterthanen eingebrachten Interpellationen werde er nach Sammlung der nöthigen Daten beantworten. Bei den Excessen in Trieft, woselbst die ersten bedauerlichen Vorfälle stattgefunden haben, dürfe der Umstand nicht außeracht gelassen werden, dass, während ganz Oesterreich ob des entsetzlichen Ereignisses in Genf in die tiefste Trauer versetzt war, dort Belustigungen stattgefunden haben, wodurch das Gefühl der Loyalität und Anhänglichkeit an das Herrscherhaus aufs tiefste verletzt wurde. Der Ministerpräsident könne schließlich nicht unerwähnt lassen, dass es der Regierung daran gelegen sein muss, die freundschaftlichen Beziehungen, welche unsere Monarchie mit Italien verbinde, ungetrübt zu erhalten. Die Regierung werde daher speciell von diesem Standpunkt aus sicherlich bemüht sein, alles hintanzuhalten, was eine Störung dieser Beziehungen herbeiführen könnte. Der Ministerpräsident werde daher in erster Linie alle Maßregeln treffen, wodurch das Wiederholen von Ausschreitungen gegen italienische Staatsangehörige auf österreichischem Gebiete werde verhütet werden können. In zweiter Linie werde sie gegen alle, welche sich solcher Ausschreitungen gegen Italiener schuldig machen, mit vollster Strenge des Gesetzes einschreiten, um den Angegriffenen die vollste und rafcheste Genugthuung zn geben. Nach der Beantwortung der Interpellationen durch den Ministerpräsidenten geht das Haus zur Tagesordnung über. Zuvor erklärt Abg. Iro, die Schönerianer haben die Obstruction nicht aufgegeben; sie können nur allein die Obstruction nicht wirksam führen und das sei Schuld der anderen deutschen Parteien. Ueber das Budget-Provisorium sprachen D'Elvert, Dr. Gradmayr und Rieger. Die Verhandlung wird sodann abgebrochen und die Berathung der Dringlichkeitsanträge fortgesetzt. Nachträglich ertheilt der Präsident dem Abgeordneten Rieger wegen einer gegen den Grafen Badeni gerichteten Aeußerung in seiner Rede den Ordnungsruf. Hierauf wird die Sitzung gefchlofsen. Die nächste Sitzung findet Dienstag um 11 Uhr vormittags statt. Parlamentarisches. Wien, 14. October. lvr<«lnal testierte Wahlen ihrer Clubcollegen zu ^ wird mit 18 gegen 13 Stimmen abgeleyt"- Der Ausgleichs-Ausschuft' ^ Wien, l'' .> Abg. Dr. Groß stellt Ministerpräsidenten. Ministerpräsident ^ ,^ ^> weist aufs entschiedenste die Behaupwnu ^, Dr. Groß zurück, dass die Regierung ^ Commando Banffys stehe. Die beiden H. seien sich der großen ökonomischen ^ ^,,. , Ausgleiches für beide Theile voll ^^ Regierung habe die entschiedene Absicht, o .^ fertigzustellen, damit die Segnungen der, ,< materiellen Interessen beiden ReichM'^ kommen. Hier Conflicte constatieren i^^ nicht am Platze, und werde auch hoffen ^I,^ Erfolg sein. Der Ministerpräsident erllau ^ er und Vanffy seien im gegenseitigen vo"! ^ Vertrauen bestrebt, die Verpflichtungen s^ welche sie im gegenseitigen Einvernehmen z haben. Mel^l Der Ausschuss gieng sodann in die^M über die Ausgleichsvorlagcn über. E» l!"^ M geordneten Chiari (deutsch-volklich), ""^ » die Deutschen seien durchaus nicht gegen ><» gleich, jedoch müsse derselbe auf Orunv^ ff,>« rechtigkeit gemacht werden. Nach ^rzen ^i^» Bemerkungen des Haudelsministcrs Äa"' ^« beleuchtete Abgeordneter Dr. R. v. ^'N^A langen Rede als früherer Finanzminister, der dieselben ^^« habe; er erklärte, er stehe noch immer a«! ^ punkt, dafs der Ausgleich im großen un"» ^ Oesterreich günstig sei. Ohne setzung der Quote sei jedoch kein ""^.^ führbar. Die Verhandlung wurde sodann Die nächste Sitzung findet morgen sta"- ^ Die Affaire Dreyfus. (0rig<»al°Ielcgr°mme.1 «M^' ^ Paris, 14. October. Wie der '^"K, wird der Drcyfusact, welcher sich M' ^ Referenten in der Revisionsaffaire, A^fii« demnächst dem Aovocaten der Frau " mittelt werden. Gelegranttne. ^ Wien, 14. October. (Orig.-Tel.) <^M der Kaiser ist heute abends 8 Uhr ^M Budapest abgereist und empfängt baselb?, M, Localcorrespondenz zufolge, morgen ^^ Präsidenten Baron Vanfsy in Audienz- zl^ begibt sich sodann zu mehrwöchentllche" ^ nach Gödöllö. ^<>6e.'U Lemberg, 14. October. (Orig.-Tel.) ^' der Kaiser spendete für die Mdrandl" fleckeus Glogow 1500 fl. .. ^ ^ Budapest, 14. October. (Orig.-Te-) ^, ausschuss des ungarischen Abgeordnete'^^ den Gesetzentwurf, betreffend das Zo^Ml^ bündnis, in der Specialberathnng "Ml" ^ Kopenhagen, 14. October. (Orig-^ M Trauergottesdlenste für die verstorben ^, Sterbezimmer des Schlosses Vernstm'^ ^ Sarg um 4 Uhr nachmittags uoM "" ,>z Kronprinzen von Dänemark, dem Kw>el ^ , und dem Könige von Griechenland I .„i-Mitgliedern der dänischen KönigsfamNlr ^^ wagen getragen, welchem die ganze lo,"M; zu Fuße auf den Bahnhof von Gentos' ^, große Menfchenmenge grüßte den s der Sarg von den gejammten 3'^' ^,i -schwarzausgeschlagenen EisenbahnwM ,„ 5' ! welcher sich um 4«/. Uhr nach Nöslllor^:, ^ setzte. Dortselbst wird der Sarg Mia) ^ ?^ führt, wo Officiere und Unterofficie" ^ ^ ^ lichen Leiche die Nachtwache halten ."^..^1" ! um 2 Uhr nachmittags findet die > ^ setzung statt. . V^,"? Paris, 14. October. (Orig.-Tel. ^1" . glaubt, dass die Arbeit am Vahnh^ F^ heute um 6 Uhr früh eingestellt wer^^s'.. Paris, 14. October. (Orig.-Tel.) ^, Kreise nahmen die Gerüchte von eine'"^'» / z durch einen in hoher Stellung beftn ^>' gegen die gegenwärtige Regierung ^lB/L wäre, und am Samstag zur AnM^ ^ ^ langen sollen, skeptisch anf; sie/rHi^ wahrfcheinlich, dass Generale sich e" jB^l ploten und Staatsstreichplänen veM» ^ v « «Agencia Nationale, ist angeblich „ge" l Ministerium ermächtigt, die Blätterin" ^, l beabsichtigte Militärcomplot zu deinen" ^ smarter o -I t^U™«* Hr. 235. 1893 15. October 1898. Dl,'! ^, Ungerade. ^'5 Sonntag den 16. October ^>^^ Heißes Blut. Hj ^^ _^»«^„^, ^, ^ °"'°gilche Beobachtungen in Laibach. ! I-' ! ">^^_^ehöhe 306-2 m. !,»'!, ^ - « u ' —,__»___._______________ ^^ ^z m ^ ' «^ bilü' z U^27^^L^SO. schwach ___dewülkt^_______ ' ' ->«>mi."l ^^^'^^ ^g°n ,9-6 ., '.. ^ "'^oiin^. gestrigen Temperatur 7-7°, um '°^°Mcher^—^——__________-______________ ^ Apo^'."bacher Zeitung, liegt ein Fahrplan ' ^Vstes f,"^ P'ccoli, Hoflieferanten Seiner -^ ,- ^^ Priimi !' '"^'^^ mrhi'lnals wegen der Wüte ^>^^"g w/^ . .""^e. was auch heuer in der Iubi» ^<^derl)olt sich bestätigte. (4021j v!aeJhdauungsstörungen, ' Dyspep8ie, Appetitlosigkeit, Sodbren- "en etc. sowie die Vhieiniuatarrhe der Luftwege, ; (Hl.) munB, Husten, Heiserkeit sind diejenigen -;¦ Kraokheiten, in welchen (167) 5 ft A Mt' mit i)0. sPrüch^n medioinischer Autoritäten ^Tb"^!^!m ^rfolS »"gewendet wird. ^/\^ Und ur.<:a'c Apotheken, grössere Spozerei-, Wein-^—^^^"^«ssen-HandlunBcn etc. l * * *u verkaufen -|f **eill8k Bindermeister, (K^^^nstrasse, Laibach. 1 da** — 2 zu 10 und %lJ^^a^%B^ 1 mit 30 Eimei ¦• , ^v^B^SI werden fc^ÜL*»W w" verkauft: ' is* angekommen neue, %jgc Russen. fejŽ^ Xham S jViurmk. > i'^r"" "c,en^^'""i "nd Fanny Fabiani > '^w^eil «/'' '"wlc un Namen ihrer übrigen > 'htez j ^bltriit>,.,^°"dtcn, Freunden und Velannten > ^ ""'O^^ "°e Nachricht von dem Hinscheiden dcZ.h^"l. unvergesslichen Sohnes, bczw. ! ^"'«nd Fabian: jun. ^hcut7^^^^"t.'rsinTrich ^ ^^ ^,^,lel^"n"!"^^ Uhr nach langem, schwerem , ^ Malice s' !^ den heil. Sterbesacramenten, im ,'td^ 'rdisch'^'«nn Herrn entschlafen ist. ^ ^°"'Uaa k°'^'^' drs thcnren Dahingeschiedenen ^ !°d7"^»se ^'/^wder mn 4 Uhr n.chn.ittag^ ^?> °u d3°lmh°fgas,e Nr. 11 eingesegnet 5c ^>e ^,bes.a!"^"^^fe zu St. Christoph zur ^li>^,u>n '^ Zrelcnmcssc wird Montag den 17ten °'!lung ^ 'r f"!h in der Pfarrkirche Maria. > ^l, ^ ^' October 1898. lLtw'^" ^"^" bnlllcnd aligclclM. ^^^^^lcdcr l,c,lllldcren Anzeige.) Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment aller Cravatten-Snecialitäten. (2539) 16 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. M«ü llNLlßll Illli ALU MM lann ein jeder erzielen, wer Velanntschaftcn hat. In einem jeden Orte am Lande werden Leute, welche unbescholten und etwas beredt sind, zur Vermittlung der Geschäfte gegen hohe Pro« Vision nnd fixes monatl. Gehalt für eine für die am meisten und überall gcsnchten Artilel mifgenommcn. Diese Stelle lann ein jeder ganz gut als Neben-Neschäfti» gung bekleiden. H.FSQton unä ?i2.t2-Vvrti'otorrontiQiort per Monat fix. woriu auch die Reise-Diäten enthalten sind. Nur schriftliche Offerten an Herrn Anton Iemau, Kgl. Weinberge Nr. 27» bei Prag. (3W1) 2-2 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten geben wir die betrübende Nachricht, dass unsere imiigstgeliebtc Oatiin, bezichmigsweise Schwester, ^ Frau ^ Gertraud Gomsiö geb. Dopek > heute um 8 Uhr früh nach kurzem, schwerem Lcidni, ^ mit Gott versöhnt, im 72. Lebensjahre ihren Geist ^ aufgegeben hat. ^ Das Leichenbegängnis der theuersten Vcrbli- » chenen findet Smnstaa., den 1b, October l. I., um ^ 4 Uhr nachmittags vom Tranerhause Theatcrgasse ^ Nr. ö, wo die sterbliche Hülle eingesegnet wird, statt, W^ worauf felbc auf den Friedhof zu St. Christoph über« ^ führt und zur ewigen Ruhe in der Familiengruft ^ beigeseht wird. ^ Die theure Verblichene wird dein frommen An- W> denken und Gebet empfohlen. Laibach den 13. October 1898. W Narthlmä Xomsiü Nrfula Martinjal M Gatte. Schwester. M W Allen Fcuerwehr-Kamcraden geben wir hiemit ^ M die traurige Nachricht, dafs unfer langjähriges liebes ^ > Mitglied, Herr W > Ilosef Gerber > D Ehrenmitglied und früherer Zugshauptmann M W der Laibacher freiw. Feuerwehr W M gestern Abend nach langem Leiden, versehen mit den ^ D beil. Sterbcsacramenten, in seinem 44. Lebensjahre W W aus diesem Leben abberufen wurde. W W Das Leichenbegängnis findet Samstag am löten W W October um b Uhr nachmittags statt. M U Commando der Laibacher frciw. Feuerwehr. W D Franz Doberlet, Hauptmann. W D Laibach den 14. October 1898. W D Vom tiefsten Schmerze gebeugt geben wir allen W W Verwandten, Freunden und Bekannten die hüchst ^ W betrübende Nachricht von dem Hinscheiden nnscrcr M W iunigstgelicbtcn, unvergesslichcn Mutter, beziehungs- M W weise Schwieger» und Großmutter, der Frau W W Laudesschlilinspcctors'Witwe ^ W welche nach langem, sehr schmerzvollem Leiden, vcr« W M sehen mit den heil. Sterbesakramenten, am 13. October W W nachmittags um 2 Uhr in ihrem 70. Lebensjahre W ^ selig im Herrn entschlafen ist. W M Die irdische Hülle der theuren Dahingeschiedenen W M wird Samstag, den 15. d. M., um 3 Uhr uach» W M mittags im Tranerhausc Maria-Thcresicnstraße Nr, b W W feierlichst eingesegnet und sodann auf dem Friedhofe ^ M zu St. Christoph im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe ^ > beigescht. W W Die heil, Seelenmessen werden in mehreren M W Kirchen gelesen werden. W W Laibach, den 13. October 1898. W W Pauline Pirker, Tochter. — Naimnnd Pirker, D > I. l. Cassa-Assistent; Franz Xav. Pirler, k. l Forst» W W nnd Dumänrnverwalter, Söhne. — Anna Pirler, W W Vetty Pirler, Schwiegertochter. — Fraxz Xav. M W und Richard, Enkel. W W Kranzspenden werde» dnnlcnd awelchnt, besondere W W Parte nicht aussseneucn. M | | « Tužnim sreem javljamo prežalostno vest, da traurigen §crjcn§ flfbett mir bic ticfbetrü&cnbc ^H ^M je liogu Vsemogoènernu dopadlo, našega iskreno SZartjfirtjt, baf<3 cS fflott bem 9(Qmäd)ti(icn flL'fslflflt ^H ^m ljubljeufga soproga, oziroma oèela, brata, tasta tjat, unseren innifl fleHcbten Watten, bcjtcljuitfl-Jtucijc ^H ^M in starega oèeta, gospoda ' i8ater, iöruber, ©djiuicgcr- unb CSjrofjüatcc, .'perrn ^H I Tomaza Pavslar-ja (Cl)iimao ]Hatišlar ' I ^1 trgovca, posestnika, èlana trgovinske zbornice $>anbelšmann, SBcfifeer, SKitgticb ber $>anbel3fammer ^H ¦ i. t. d. u. f. re. H ^M po dolgi in muèni bolezni, previdenega s sveto- nad) (aitflcin unb jclitücrem ficiben, üerfc^cu mit ben ^H jH tajstvi za uiinrajoèe, danes zjutraj ob 5. uri v Ijciliflen Sterbcjacroinentcn, tjeute frits) unt 5 Ub,r im ^H ^H 75. letu svoje starosti, k sebi v boljše življenje 75. iJcbenräl1^ »«ten ouf SBunjd) bež Verstorbenen ¦ H Venci se na željo pokojnika bvaležno od- banfbar abgelehnt. H H 'lanjaj0< St r a i n b u r 8 ben 14. October 1898. H ¦ V Kranji, dne 14. oktobra 1898. _ „ ¦ ¦ Warta $abs(av geb. ^amttif, Wattin. — I&ouiaS H ¦ Mari ja Pavilar roj. Jamnlk, soproga. — ^Jabšlar, («rofjljanbfcr unb 93c[t|}cr, ®ol)ii. — ^B ¦ Tomo Pavšlar, veletržec in posestnik, sin. — Sttaric, 9tittouic ^JrtbšJar, (Jo^ailtia $ttöa& ^B ¦ Marija, Antonija Pavšlar, Ivana Hub ad geb. ^abštar r ^ojcftiic ^atosfar, %M)in. — ¦¦ ¦¦ roj. Pavšlar, Joslplna Pavšlar, hèere. — Sofcf ^ubflb, f. !. ©ijimtaftaMltrcctor, ©rirtmeger- ¦¦ ¦I Jožef Hubad, c. kr. gimu. ravnatelj, zet. — fol)u. - ^clenc «pabšlar ßi-b. »torirtti, 6d)n3teger' ¦¦ ¦¦ Jela Pavšlar roj. Florljan, sitiaha. — Ellza- torfjtcr. -- (SÜfabrtft «|}aUi(av, erfiiucftcr. — ¦¦ ¦¦ beta Pavšlar, sestra. — Tomo Pavilar, Stjoitmö ^aDšlar, ^ofcf unb evapt)inc Qitbav, HF ¦ Jožef in Seraflna Hubad, vnuki. CSufct unb ©nfelin- ^M XTT Cfi O 1 fl si L Alleinvertreter für Krain: ?<¦ o Waffenfabrik Steyr j^^rf I M„u^^r^a..e Waffen- und Opel-Räder I m*2L2Tj PräcisionsfaMcateI.Ranges. Lllibach?r Zeitunq Nr 235 l 894 15 Octob^ ^. Course an der Wiener Dorse vom 14. October 1898. ^ ^ ^«^1 Staats-gnlehen. """ ^°" „Sttber verz, Ia»»er >>nll 100«!, >"1 <>> » „ „ April-October in, - 101 20 l854er 4°/, StaaMuse 2>0 fl. >ii5 — ,«6 — i«60er 5"/, „ c,anze 5m» st. ,40 ^y 14, _ 1860er 5"/„ ,, Fünftel 1>,<> fl. lü» 50 »!,!> - 18Uler Staatslose . . 100 fl. ,95 ^,,> i>,^ ^^ bto. ,, . . 50 fl. <9^ f><) l!runenNoin. 101-45 iai-»>7 dto, dto, per Ultimo . . 101-45 ioiü5 »'/,"/<> östcrr. Iiwestitions-Rente fur 200 Kronen Num. . . 92 4» z»2'L<' VisenbahN'StaatSschuldvn» schreibungcn. Elisabcthbalin in G., stcnerftei (biv. St), für 100 fl. G, 4"/„ 120 — 120'7-, Franz-Josef« Vahn in Silber (diu St.) f. 100 fl. Noin, 5l/<°/, 12? 30 128 30 Nudlllfsbahil 4»/n in liconenw. stcuerf. (did. St.), für L00 Kr. Nom.........88'8<) 100 30 Vorarlbergbahn 4°/, l. Kronenw» steuerf,, 400 u. 2000 itr. f. »00 Kr. Nom..... SS 1U 100 10 In StaatSschulbvcrschveibun« gen abnestemp. Eisenb.-Actien. «llillldethbahn 200 fl, CM, .V/<"/» von W00 st. ö, W, pr, Slüll . 9 >!i''n 253 ?5> bto. Linz-Uubweis 200 ft. Ü. W. ^ ' ' b'/<"/n........231 l>0 232 — dto. Sll!zb.°Tlinntiouc». Mifal'cNil'a!,,! (!«o », 3000 M. -<"/„ al, IOl>/„ E, St. . . . llö'- '8„ Elifabethdal)!!, 400 u. 2000 M. 200 M, 4"/„.....>,!,-- uff 75, Frnoz-Iuscf A,, Em. 1884, 4"/, »u «« I«« g,, Gallische llarl - Ludwil! ° Äahn, diurrsc Slüclc 4°/n .... 89 2b inn 2 > Vurarldernrr Aahn, Vm. >884, 4'/„ (d!U. St.) S,, f. 100 fl. N. 99 4? ,(X) 40 Ung. Goldrente 4"/„ per Cass« N9?5li9f> dto. bto. per Ultimo . . . «119751199? dto, Rente in Krum'mMir,, 4"/<« ^ stenerfrci f!>r A»o,Url'!!c,i Nu!n. 97 «5 9^, „5. 4"/,, dto, d!u. per Ultimo . . u?.,,^ u»,,v dtu Et,E,Al.GoId10!>l>,,4'/,"/. j^«,° ///° 33 85 100 8'. dto, Sldat« Oblig, (Uiiss, Ostb.) ^ V, I, 187«, 5"/».....119-70 i«!)-?< dto,4'/^Hchanlrel,al-Abl,'Olil. ^ 2N ,n, -bto. Präm,-Anl. ^ 100 fl. 0. W. ! «1-öU «2 5» dto. bto. ll 50 l. «. W. «^" .°2 5 Theis,°Nea,L°se 4«/« 1W fl. .,^^^,^ Grundenll.«Gbligalionen (für 100 fl. LM.). 4°/» ungarllche (lU0 fl. 0. W.) . .^1,, 97.^ 4°/, lrolltljche unb flauonische . ,7 25 9« 2ü Andere üffentl. Anlehen. Donau'Rel>..,.,,, Präinicn Ä»l, d. StadtM. Wien ^^ ^ ^5 «.<> «örfebau-Anlehen. verlusb. b«/. ,^7 176^ Veld Ware Pfandbriefe (für 1U0 fl.). Bodcr, allss, «st, inöNI vcrl,4"/n „«..->« <,«.,., bto. Präm-Schlbv, 3"/„, I, Em. "" " "? "' bto. d!o. »"/,.. » Em, ^"^ "., N üsterr, Landes Hl,p, Anst, 4"/« '?/°^ "," Oest,»»!,. Ba„l perl. ."/„ . . "',«" ^," dto, dw, 5>0>a»r, .. 4«/„ . . " ," " ," Sparcasje. 1. äst.. 80 1.5'/,°/° vl. ^,A> '^," Prioritälü Gblicialionen (für 100 fl,). Ferdinands Nordbalni Em. 188S 1^,, I„ 101 I„ Ocsterr, Nm'dwl'sNmIin . . . n« 50 1:1 ü,> Staatöl'nI>n,^V„i>!vrl,'i!,500p,St. ^.^, ^. . Südlial)» :»"/„ ^ 3'^. 500p, St. ,^ ^ ,^,.^ , btu. f>"/,-^U0,l.P.1U0fl. ^",7" 127-7», Ung.-gllliz. Bahn.....,N8 — lO9 - 4°/« Unterlrainer «ahnen . . ^.5,, KXi-- Knilll-Zctien (per Slücl). Vnglo'Ocst. Nan! 20N fl. 60"/« «. ^5^ ^ ,54 5 Vanlurrein, Wiener, 100 fl, . ..«, 5„^>n,j — Budcr.M!!ft,,Oest,,^U0fi,S,<0"/, ^., II .? , ^ Erdt,-N»st. f, Hnnd, u, G, l'w fl. ".^ 1.,^ dto. bto, per Ultimo Scptbr. ><^«> ,,«>,,,« i„ Creditlianl, A»l,. 1111«., 200 fl. . ^ ^" «^.' ! Dcposüenbanl. All«,, 200 fl, . !'^< __ 3?» Escompte Ocj,. «brüst,, 500 fl. l^„, 7^.' Giro-u.Casjenv,,Wiener, 200fl. !.^-. 2'«- k»,po!l!eil>.,Oest,,200fi,25"/«V. !"«,!. «5" LänderuanI, Oest., 200 fl. . . >./i5<, 222 — Ocstcrr.-nngar. Äanl, «00 fl. , >«,,«' «,,.. Uniunbanl 200 ,l....., ^,^. z.^.. «erklManl. All«., i« ss. . j;^ "^ ^ 5^. Veld Ware Artien von Traillllwrt« ^nler>lel)niungtu (per Stücl), «lussig-Tcpl, Eüenb. 800 fl. . 1«I5 l«2n Böhm, Äiordbal,n 150 fl, . . 255 — 257 — VoschürlMder (tif. 5>NN sl, CM. ".?40 1745 dtu, dtu (lit, I!) 200 fl. . 681'—«82 ' Dounn - Dampfschisfalirls - Ges., Oesterr., 500 fl, CÄt . . 450 — 45« - DnxÄodenl'lichers, B,200fl,Z. ?:>-— 74 — Ferdinands Nurdli, 1!>0l>fl,liM. 2425' 3435- Lemb^llzernow. Iassi, Eijenb.» > > Gesellschaft 2»0 fl, S, . . i>ü - L«1 Pran Dxxer llise,iu, l.',0 fl, G. . g,'»-- !>.'.'!>>> Staatseisenbal)» 200 fl. S. , 348 15 3-i« !>ö Siidbahn 2M! fl, S, , , , , 71'75 72 2? Südnurdd, «erb,-V. 20" fl, CM. 207 50 208- Trainwal, Ges,,Wr,,I7"fl,ü.W. —-— --- dtu, E,N, 1«87, 200 fl. . . 502- 50« — Tramwai, Oes,, Ncnc Wr,, Prw« ritäls'Äctien 100 fl, . . . i,, .. «12-50 Un^, galiz. Eisenb, 200fl, Silber 2»3-— 214 — Unn Weslb,(Naab Graz)200fl,T. 212 — 213 - Wiener llacalbahncn-Act.°Gel. —-— — — Industlie'Zctien (per Stück). Vau„es., Allg. öst., 100 fl. . . ^g 59 109 59 Vgydicr Eisen- und Stahl-Inb. in Wien 100 fl..... 8? zu 68 - Eisenwlmw.-Leiha,,, Erste, «0 fl. ,>«;.. lü« — ,,l", Papierf. u. Hj.G. «« ._ »-^ «iesinsser Vranerei 100 fl. , . ,54 2 155'— Wontan-GeseMch,. Oest,°alpin« ,->, °^l«0'— Prasser Eisen-Ind.Ges. 200 fl. s! 5 .^ «08 — Vlllno-Tarj. Lteintolilcn 60 fl. ,z2!'__627 — „Schlöglmühl", Papiers. 200 fl. z,«--. .»12 — ..Vteyreru..", Papierf. u. V>«. ,7^ — ,74- - Trifailer Kol>leiiw,-M' '^«>^ ^,>,,.,u»Lei!i.,»st„AN!,-."'''",^ . «l> fl, . , , - ' .'s ' ,!«^ »Ill Wr, ^annescllschatt M ''^,,!i!' iz Wiencrbrraer Zirüel-Actit!"*' , ^- Diverse Loft ^ ü^ (per Stück), ! ,? »>l Budapest Basilica (T°"^ .»!^ ^, Crebitlose 1<>0 f>- - ' ' . - ^ ß C,a,>, ^ose 40 s'^^ssM'^ j,, 4'V„Luncu, Nampfsch-I""' . !- , >" lüfenrr Lose « s>-^ ' . > 'I, " PalssüL.se '-" sl- E,, «enriö Lose 4'/ ^, , ' , Waldslei» Lose 20 s- ^W, ,, , Gewinstsch, b, -!"/„ 5'r^^ !''. « d, Vodencredüansl'Ul' '' « , dto, dlo, II. E»l. 1UN , . L Lalbacher Lose . . - ' > Devisen. ^, l Amsterdam . . ' ' ' ! >,^l Deutichc Plä^e - > ' ^ . ' >'!,H London..... ' , >!^v» Paris . . . ' ' ' . ' ^ l Ll. Petersburg » > ' l Muten. . >'! Dncatcn . . - '''.'»> ^« 2l> Franco Slnclc - - ' . .>^l Nrnlsche ^'eichobanwoten ^ ,PS Italienische Äanlnote» » ^ >>>i » Papier Rubel . > ' ' ^M