ß>E>»u:nn!»i» ^rrisr: Für L-a »dach »,-^zlährig . . . r ft. «a k. ^»idjLSriz . , . 1 .. 2«-. . r,» K>— -orll» . . Ltic »er PL st : »^i>,lLhrir _ . . t' ft. -" ^jährig ., . . :« «» «>« ljähri^. . . S jjL»eirl!Lg iv» H-u« V>"U -^brig 8K ?r.. «Zorrarlich S kr » -!« « k-.. N e d a c I i o »: «ahnhosgafle Nr. >s^ Llvt-iliou' und Zoskralr« Lureau: (L^L-iretzpIatz Nr. 81 :!irnw»S8smveI jedeSmal W k». ;>- Zu de» bedeutendsten nnd verdienstvoll strn Regeneratoren der modernen oe.ilschcu Bühue öehürt j„ Linie unstreitig Karl.Gutzkow, Wan mit Recht den Bahnbrecher einer neuen im Gebiete dramatischer Dichtkunst ueuueu E's'.Jhn, verdankt das deutsche Theater der Neu-ic>t eine Reihe der besten Stücke, die späteren Dezennien sowohl im Gebiete des Lustspieles, wie i» lenem des Eigentliche» Dramas als wahrhaft mu-Schöpfungen voranleuchtcte». Unter jenen lctz.crer Richtung ragt vor allen „Uriel Acosta," ntzkows wcrthvollsle Tragödie hervor. Gleich au gezeichnet durch eine im großen Style gehaltene Charakter stik und echt tragisch- Eomposition, wie andcrerse.ts durch Formschönhei. und -ine herrliche, von Schwung und Gedankenfülle strotzende Diction muß e« als einer der würdigsten Grundpfeiler ,no' derner Clafficität angesehen werden. Wir sind daher jederzeit gerne bereit, die Vorführung dieser Dichtung an unserer Provinzbühne mit Freude zu begrüßen, sobald uns dieselbe in einer dem hohen Werthe der Dichtung entsprechenden Vollendung geboten wird. Letzteres hat die Oireclion verflossenen Donnerstag durch die Inszenierung oicses Stückes zu khun — versucht. Wir >agen: versucht, weil wir leider außer Stande sind, zu constatiereu, daß es ihr auch wirklich gelang, hiebei weiter als über den bloßen Versuch hinaus zu kommen. Wir wolle» unserer kritische» Feder für heute noch uichl den vollen freie» Lauf lasse» uud ihr vielmehr »och den Zaum des GeduldenS uud Abwartens anlegen, da wir einerseits - durch mehrmouatliche Abwe-seuheit vou Laibach verhindert — erst die drei letzten Vorstellungen der neu begonnenen Saison zu besuchen in de^ Lage waren und daher erst mit diesen den Wiederantrilt unseres ständigen Referates beginnen, andererseits aber auch sehr wohl die mannigfachen Schwierigkeiten erkennen, die sich jeder, derartigen ersten Probe im Gebiete des höhere» Dramas seitens einer neu zusammengestellten Truppe entgegenstellen. Also nicht rechten, nein, — nur richte» wollen wir für diesmal noch. Richten nach den berechtigten Forderungen der Kunst und der schuldigen Pietät für das Vorgeführte, abe'.' zugleich auch mit aller Zurückhaltung, die uns unsere noch mangelhafte Kenntnis des neuen Personales, wie mit aller Nachsicht, die uns die gebührende Berücksichugung dieses „ersten üer suches" für heute noch auferlege». Um, wie es recht »iid billig ist, mit der Lichtseite des vorgestrigen AbendeS zu beginnen, müssen wir zunächst Herrn H ö r in a n n erwähnen, der sich die Titelrolle des Stückes zum ersten Oebut an unserer Bühue erwählte nnd uns in derselben relativ das beste in der ganze» Vorstellung bot, wenn dasselbe auch — absolut genommen — den Calcül des „Guten" iu keiner Weise überschritt. Herr Hörmann besitzt sowohl in seiner Erscheinung, wie in seinem markigen Organe reiche äußere Mittel zum dramatischen Helden und wußte dieselben auch durch gelungeneu und kraftvolle» Vortrag mehrerer Szenen des Stückes zur besten Geltung zu bringen, wofür ihm von Seite des Publicum» wiederholt, Ueberzeuguug für ihre hierarchische Stellung preisgegeben und verfolgen nun mit dem Feuereifer und dem Fanatismus der Renegaten ihre ehemaligen Lehrer und Gesinnungsgenossen, weil sie ehrlicher und fester waren als sie. Die Unbeschränktheit in dieser Berfolgungswnth nennen sie das „unveräußerliche Grundrecht der katholischen Kirche." Was wunder, wenn der politische und moralische Standpunkt dieser „Nachfolger der Apostel", die über Nacht ihre Ueberzeuguug in den Wind schlagen und b e -wußter Weise die Dinge fälschen, allgemeiner Verurtheilung begegnet. Politische Rnuvschau. Laibach, 19. Oktober. Inland. Abgesehen von der gestern wieder zu einer Plenarsitzung zusammengetretenen ungarischen Delegation, welche noch dem Kriegsminister für das Budget des Landheeres das Absolutorium zu ertheilen hatte, beschränkt sich das parlamentarische Leben in Pest auf Berathungen der Ausschüsse. So prüft der Finanzausschuß des ungarischen Abgeordnetenhauses während der Ferien desselben das Landesbudget für 1873, um nach dem Wiederzusammeutritte des Parlamentes den fertigen Bericht vorzulegen. Am vergangenen Donnerstag trat die gleich der kroatischen aus zwölf Milgliedern bestehende ungarische Regnicolar-Deputatiou zusammen, blos um formell dem kindisch gewordenen Verlangen der kroatischen Nationalen Rechnung zu tragen. Denn einen tieferliegenden Zweck dürften auch die ungarischen Deputationsmitglieder in den nun officiell aufzunehmenden Ausgleichsverhandlungen schwerlich entdecken. Was an dem kroatischen Aus-gleichsgesetze allenfalls zu reformieren wäre, davon wollen bekanntlich die kroatischen Nationalen nichts wissen, und so wird den» eine von beiden Deputationen wohl einstudicrte Komödie aufgeführt werden, deren Ende ganz mit dem Anfänge' zusammenfällt. Wenn die Posse beendet ist, dann dürfte es vielleicht auch zur Bertheilung der Aemter an die stellenhungrigen Kroaten kommen. Ueber den Stand der Bankfrage schreibt der „Pester Lloyd", man habe sich dahin geeinigt, in keinem Falle eine solche Lösung anzunehmen, welche' in beiden Hälften der Monarchie eine Verschiedenheit des WertheS der circulierenden Geldzeichen zur Folge hätte. Dies erfordere die Einheit der Firma, von welcher die Zettel emittiert werden, schließe aber nicht aus, daß dieselbe Firma eine österreichische und eine ungarische Anstalt etabliere, daß die Actionäre eine selbständige ungarische Di-rection wählen, daß dieselben Rechte, welche der österreichischen Regierung zustehen,'anch der ungarischen Regierung eingeräumt werden, daß diese die namentlich nach der großen Widerrufsszenc des vierten Aktes reichlicher Beifall zutheil wurde. Leider ließ sich Herr Hörmaun jedoch mehrfach zu einer allzu-kräftigeih und ungestümen Anwendung feines Organes verleiten, wodurch der Werth feiner sonst gute» Leistung hie und da nicht unwesentlich beeinträchtigt wurde, indem dieselbe in diesen Fällen nicht nur manches unschöne äußere Bild, sondern unwillkürlich auch eine stellenweise unrichtige Declamatiou zur Folge hatte. Non diesen kleineren, bei ein wenig gutem Willen übrigens leicht abzulegenden Mängeln abgesehen, müssen wir seine Darstellung dieser ebenso schwierigen als physisch anstrengenden Rolle als eine ganz verdienstvolle bezeichnen. Leider nicht das gleiche können wir jedoch von Frl. Brand, der Vertreterin der zweite» Hauptrolle des Stückes, sage», die ihrer Aufgabe entschieden nicht gewachsen war. Frl. Brand be> wies sowohl durch ihre Auffassung wie »och mehr durch ihre schülerhafte Darstellung der „Judith", daß sic in keiner Weise jene Mittel besitze, die sie zur würdigen Vertretung dieses vom Dichter mit der ganzen Fülle weiblichen Liebreizes auS-geslaltete» Gebildes befähigen würden. Vielleicht Zahl und den Ort der ungarischen Filialen bestimme und für die Gefammtheit der letzteren nach dem Quotenverhältnisse von 32:68 eine Gefammldota-tion festgestellt werde, deren Bertheilung unter die einzelnen Filialen eine unter Intervention der ungarischen Negierung zu regelnde interne Angelegenheit Ungarns sei. Dann würden die in solcher Weise modificierten Bankstatuten der ungarischen Legislative behufs Jnarticulierung vorgelegt werde» können. Finanzminister Kerkapolyi habe ferner gefordert, daß bis zum Zustandekommen eines De-fiuitivums die Nationalbank sich verpflichtete, auf Verlangen der Regierung für Ungarn je nach Bedarf und höchstens bis zu der durch das Verhältnis von 32:68 bezeichnten Maxilmalgrenze die erforderlichen Summen zur Verfügung zu stelle» und bezüglich der Bertheilung unter die ungarische» Filiale» schon jetzt der ungarischen Regierung die von ihr beanspruchte Einflußnahme einzuräumen. Die österreichischen Minister hätten versprochen, die Forderung des ungarischen Ministeriums bei der Nationalbank nachdrücklichst zu befürworten uud bei ihrer Wiederkehr das Resultat bekanntzugeben. In der k r o a tis ch e n M il i tä r gr enz e scheint das Räuberunwesen die bedrohlichsten Dimensionen angenommen zu haben Nachdem im ersten und zweiten Banalregiment das Standrecht auf Raubmord uud Todtschlag publiciert worden, fand man sich neuestens bemüssigt, das Standrecht auch auf alle jene anszudehnen, welche den Räulmn Vorschub leisten. Nur in dieser Weise glaubt mqn die Sicherheit der Person und des Eigenthums wiederherstellen zu könne». Ausland. Angesichts der nächsten Verhandlungen des deutsche» Buudesrathes wird der LaS-ker'sche Antrag auf Einheit des deutschen Civil rechtes in den leitenden Kreise» vielfach erörtert. Man sieht, nachdem der baierische und und württembergische Justizminister in Nürnberg eine Besprechung über den fraglichen Gegenstand gehabt hatten, mit erklärlicher Spannung den Eröffnungen der betreffenden Regierungen entgegen. Wahrscheinlich werden dieselbe» wenig den Ideen der württembergischen Königin Olga, der Seele des süddeutschen Particularismus, entsprechen. Die Nichterfüllung des Licblingswuusches der gekrönten Frau: ein baierischeö Ministerium Gasser — hat die Hinfälligkeit auch dieses sonst so mächtige» Factors gezeigt. Die Eonfcrenz von Nürnberg wird in der Frage der Rechtseinheit wahrscheinlich de» Weg für ein Compromiß geebnet haben. Große Fortschritte hat der Liberalismus fast täglich in Deutschland zu verzeichnen. Selbst Mecklenburg kann sich der Strömung der Zeit nicht ganz entziehen. Bekanntlich blieb dort das mittelalterliche Fendalwesen bis auf^dcu hentigen gelingt es Frl. Brand uns in der nächste» Zukunft in anderen, ihrer Begabung mehr zusagenden Partien zu befriedigen; wir wollen mit unserem definitiven Urtheile daher bis dahin noch warten, müssen jedoch dringend wünschen, daß dasselbe ein weit günstigeres sein möge, als wir cs heute zu fällen im Stande wären. Unsere volle Anerkennnng gebührt Hrn. Au-f i m (Ben Akiba), Fr. Kotzky (Esther), Herrn Wau er (De Silva) undHrn. Carode (Ben Io-chai), von denen alle, namentlich die zwei erstgeuann ten, recht gute Leistnngen boten. Auch die kleine, so hübsche Episode mit „Spinoza" wurde von Frl. Brambilla bestens zur Geltung gebracht Weniger gefiel uns Hr. Mida n er als „De Santvs." Hr. Kotzky (Vanderstraten) genügte. Das Haus war ziemlich gut besucht uud trotz mancher Mängel der Darstellung schr bcisallslustig. Der gestrige Abend brachte uns das altbekannte, aber Dank seiner frischen Schreibwcifc u»d scincm Rcichthumc an Witz und Komik ininicr gcrue gcsehciic jkaiser'sche Lebensbild „Mönch i»id Soldat" i» ;»m größeren Theile befriedigender Darstellung zur Ausjnhrung. Das größte Verdienst an diesem Tag forterhalten; das soll mm anders werden. Dem auf den 13. November »ach Malchiu einbe-rufenen Landtage wird von der Regierung uuter anderem auch ein Antrag auf Modifikation der jetzt bestehende» „Landesverfassung" vorgelegt werden. Gar zu viel darf man sich freilich von dieser Reform nicht versprechen. Was die Frage betreffs Einführung der obligatorischen Eivilehe aulangt, so steht diese nicht nur in Preußen, sondern auch in Sachsen auf der Tagesordnung. Selbst das evangelische „Kirchliche Gemeindeblatt für Sachsen plaidiert dafür. Die „Klsr. Ztg." schreibt über die Resultate der Option in Elsaß-Lothringen: „Die genaue Ziffer derer, die optiert haben, mag die Zahl von mindestens 150.000 erreichen. Die wirkliche Abnahme der Bevölkerung jedoch, welche allein von Bedeutung ist, dürste einer ziemlich verläßlichen Wahrscheinlichkeits-Berechnung zufolge den Percent-fatz von 3—3'/,, alles in allem gerechnet, keinesfalls übersteigen. Das größte Misverhältnis zwischen Schein-Optanten und jenen, die thatsächlich ihr Domicil nach Frankreich Verlegten, dürste auf das Ober-Elsaß fallen. Das Verhältnis der erstellen zu den letzteren soll etwa wie 12 zu 1 sein, gewiß eine barocke Erscheinung. Dagegen wird es nicht überraschen, wenn in Lothringen die Proportion zwischen Schein und Wirklichkeit sich als eine minder widerspruchsvolle herausstcllcn sollte-Die genauere Bezifferung der ganzen großen Angelegenheit, welch' eine umfangreiche Arbeit sie auch ausmachen mag, soll doch schon binnen kurzem zu erwarten sein." Die Räumung der Departements Marne und Hautc-Marne hat am Dienstag begonnen. Wie der „Bien Public" meldet, hat am genannte» Tage daö 49. preußische Infanterie-Regiment Saint-Dizier verlassen und sich nach Epinal begeben. Der Abmarsch gab zu keiner Demonstratio» Anlaß Ueber den räuberischen Einfall der Monte-ncgriner ist nnn ein officicllcr Bericht der türkischen Regierung erschienen, welcher gegen Montenegro eine schwere Anklage enthält. Der ganze ko-laschmcr Kreis — schreibt der. Gorßvezier — gehörte der Pforte, die Friedensacten vom Jahre 1862 beweisen esdie ottomanische Regierung hätte also das unbedingte Recht gehabt, das Blockhaus bauen zu lassen. Aber trotzdem seien am 27. September 2650 Montcncgriner aufgetaucht und hätten ohne jegliche Ankündigung oder vorangegangcne Unterhandlung den Cordonposten sammtHaus zu beschießen begonnen. Der Eommandant dcösclbcn habe die benachbarten Eommandos avisiert und erhielt erst später zwei Battailone Berstärkuug, mit denen er nun die Aortsetznnk in der Beilage. Abende erwarb sich in erster Linie Hr. Ausim, der in seinem Hieronymus" ciue wahrhaft köstliche Figur schuf und das Publicum die ganze^eit hindurch in heiterster Lanue erhielt. Näch^ Herr« Ausim waren es die Herren Mi da »er, 6"' rode, Hörmann , Waner, sowie Fr. Kro -seck, die ihren Aufgabe» i» durchwegs lobcnswcrther Weise gerecht wnrde» Auch Herr o tz k y ^"hrte seinen Part, abgesehen von einige» uniwthigen Outrierungen, entsprechend durch. Dagegen spielte der „Förster Wehrhold" (Hr. Kranz), der es nicht einmal zn einer genügenden Memorierung seiner nu« bedeutenden Rolle bringen konnte, ci»e klägliche Ge» statt. Die Inszenierung des Stücke«, namciitlich der Schlachtszene, war cine ziemlich ärmliche. Ebenso bleibt es n»s nicht recht erklärlich, wieso sich die dk Regie an diesem ohnehin nicht lange dauernde» tücke noch eigens zu einigen ganz nngehörigcn Strci« ibnngcn veranlaßt fühlte. Wir verweise» diesbezilg* ltth unr ans den Schluß des zweite» Aktes, wo eine Vzeiic (mit de» Ordcnömvnchcn) ganz ausgelassen und später ci»e solche willkürlich verändert wurde. Das Hans war ziemlich gut besucht und beehrte Herrn Ausim mit wohlverdientem Beifalle. Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Nr. 241 vom IS. Oktober. Montenegriner verjagte. Daß seine Leute, den Feind verfolgend, auf montenegrinischen Boden traten, liege in der Natur der Verhältnisse. Darauf erwidert der Fürst von Montenegro, daß erstens das genannte Terrain der ottomanischen Regierung nicht gehöre und dieses vielmehr noch immer ein Streitobject zwischen beiden Ländern sei. Sodann wird von Cettinje aus in Abrede gestellt, daß die Montenegriner die Angreifer waren. Kaum hat man aufgehört, von der blutigen Revolution, die sich diesen Sommer in Peru vollzogen hat, zu reden, so langt schon die Nachricht von einem neuen politischen Mord in Südamerika ein. In Salvador wurde am 7. September Don Manuel Mendez, der Minister des öffentlichen Unterrichts und Vice-Präfident der Republik, ermordet. Das Ereignis wurde als ein nationales Unglück angesehen und die Regierung von Salvador legte eine neuntägige Trauer an. Zur Tagesgeschichte. — Hochschule für Boden cultui. Am 15. d. M. fand in Wien die feierliche Eröffnung und zugleich Jnauguriernug des Rectors dieser Hochschule statt. Von Seite der Regierung waren bei derselben erschienen Ihre Excellenzen die Herren Minister Ritter v. Chlumecky und Ritter v Stremayr. Se. Excellenz der Herr Minister v. Chlumecky eröff-nete die Feier mit einer Ansprache, in welcher er den Herrn Professor Willens als Rector bestätigte und die Anstalt dem Profefforencollegium übergab. Er warf sodann einen Rückblick auf das, was bisher in Oesterreich bezüglich des laudwirthfchafllichen Unterrichtes geleistet wurde, und entwickelte in Kürze das Programm der Hochschule, die Durchführung desselben dem Prosessorencollegium und dem Rektorate em-pichlend. Nach ihm hielt der Rector der Hochschule, Professor Willens, eine Rede. Der Feier halte ein sehr zahlreich geladenes Publicum beigewohni. — Muth einer Frau. Ein Beispiel von großer Unerschrockenheit einer Frau hat sich vor einigen Tagen in Athen zugetragen. Der zwölfjährige Sohn dieser Frau, die Witwe ist, wurde von einer in den Grenzprovinzen streifenden Räuberbande gefangen genommen, und der Räuberhauptmann verlangte mehrere tausend Drachmen Lösegeld. Die Frau war arm, und um ihren Sohn zu befreien, führte sie folgenden Plan auS: Sie ließ ihren jüngeren Bruder Frauenkleider anlegen, nahm ein paar hundert Drach men und einen Kuchen mit und ging, den Räuber-hauptmaun aufzusuchen, der in einer Höhle seine Beute, den armen Knaben, an Händen und Füßen gefesselt, bewachte. Sie siel mit ihrem Begleiter dem Scheusal zu Füßen, reichte ihm das Geld und den Kuchen hin und bat nm die Freiheit ihres Kindes. Der Räuber „ahm das Geld, sagte aber, es sei viel zu wenig, und wenn in zwei Tagen die gan^e Summe nicht geliefert sei, werde sie als Geschenk das abgeschlagene Haupt ihres Sohnes erhalten. Zugleich aber der Räuber an, von dem Kuchen zu essen. Da "us einmal ergriff der verkleidete Bruder den Elenden bei den Armen; ein schreckliches Ringe» fand statt; Frau nahm die scharf geladene Pistole ans dem Gürtel des RäuberS und streckie ihn todt zu ihren ^üßen. DaS Kind wurde befreit und der abgeschuittene Kops des Räubers wurde nach den, Dorfe gebracht und dort öffentlich ausgestellt. Auf das Haupt dieses RituberhauptmanneS waren schon seit fünf Jahren drei. Düsend Drachmen gesetzt, die jetzt diese unerschrockene »rau und ihr nicht minder tapferer Bruder erhalten werden. Kocal- und Provinzial-AnfteteMheMl. Local-CiMml. . " (Selbstmord.) Heute mittags hat sich H°«dlungScommi- I y erschossen. Die Ursache ist bl- jetzi unbekannt. Eis«nl>ah„en.) der letzten Kummer der „Danica" spricht Mvn-signore Iera » unverhohlen seinen Aerger darUb-r aus. daß man auf dem Eisenbahnhofe keine Heiligenstatuen findet. Es ist daher nicht zu wundern — meint der! hochwürdige Herr, — daß bei solchen consesswnslosen Einrichtungen sich so häufig Unglücksfälle ereignen. — (Dem Rücktritte unseres Fürst-§ bischoses) wir» hie und da eüu große Wichtigkeit! beigelegt und gibt sogar zu Besprechungen in Leit-! artikeln Veranlassung. Es beruht dies unstreitig auf einer Überschätzung seiner politischen Bedeutung, sowie auf einer irrthümlichen Auffassung der letzter». Es ist nämlich nich: wahr, daß die sonschrittsreundliche Haltung dieses Kirchensürsten, sowie sein demonstratives Fernbleiben vom letzten lateranischen Concil im Vatican unliebsam vermerkt worden sei und seinen Rücktritt veranlaßt habe. Bischof Widmer hat den Coucils-sitzungen mehrere Monate hindurch beigewohnt und nur aus Gesundheitsrücksichten Rom vor dem Schluffe desselben verlassen. Ueber seine hochgradige fortschrittliche Gesinnung, oder gar über Opposition gegen ihre Beschlüsse hat sich dre römische Curie gewiß nicht zu beklagen gehabt, so wenig als die liberale Partei im Lande davon etwas verspürt hat. Vielmehr gehört der ihm untergebene Klerus mit zu den wülhendsteu Gegnern der sreiheitlichen Entwicklung Oesterreichs und des Fortschrittes überhaupt. Möglich, daß dieser Umstand, sowie sein Aller und seine Gebrechlichkeit ihn veranlaßt haben, um die Enthebung von seiner Bürde nachzusuchen. Wie verlautet, wird Fürstbischof Widmer von der päpstlichen Erlaubnis, auf seinen Posten zu verzichten, noch unmittelbar keinen Gebrauch machen, sondern den Bischofsstab noch eine zeitlang fortführen. Die Neuzeit weiß übrigens nur von drei österreichischen Brschösen zu berichten, welche der Resignation sich unterzogen haben. Am 18. Dezembe 1822 resignierte Joses Franz Hurdalek auf das BiSthum Leitmeritz und starb am 27. Dezemberr 1833 als Privatmann in Prag ; Hurdalek wurde in den Ketzer, prozeß, der gegen Bolzano's Lehre, Schriften und Person geführt wurde, verwickelt und zur Resignation veranlaßt. Er lebte fortan als Staatspensionär. Im Jahre 1836 resignierte Johann Michael Leonhard auf bas Bisthum St. Pölten und wurde mit dem FeldbiSihum entschädigt. Unter Schmerlings Regiment resignierte Haynald auf das BiSthum Siebenbürgen, wurde Erzbischof von Karthago uub genießt jetzt die üppige Mensa von Kalocsa. Den drei Genannten reiht sich nun als Vierter Bartholomäus Widmer an. Widmer, geboren am 11. Aug. 1802, war durch längere Jahre Studiendirector bei St Augustin in Wien und Referent im Cultusministenum; am 1. Juli 1860 wurde er m dre Kathedrale Laibach eingeführt. Dem Bischof ging es wie dem BiSthum. Beide konnten nicht recht zur Rnhe - gelangen; 1461 wurde nämlich das BiS-lhum Laibach gegründet und so ärmlich auSgestattet, daß man stets ans der Fahrt nach einem Bischöfe sein mußte; 1787 wurde es zum ErzbiSlhume erhoben und ihm die BiSlhümer Zeugg, Modruöza, Görz und Trust unterworfen. 1807 war es mit dieser Herrlichkeit vorbei; es wurve als Erzbisthum aufge-Hobe» und als BiSthum direct dem Papste untergeordnet. Dies behagte vem Fürsten Meiternich ganz und gar nichl. Nach endlosen Umerhandlungen wurde 1830 Görz zum Erzbisihum erhoben und ihm Laibach als Sufsragan-Diöcese unterstellt. Um den Bischof von Laibach zu trösten, wurde ihm der Fürstentitel zugestcherjj. In Rom galt Bischof Widmer als Jose phiner ersten Ranges. Um nicht nach Ront zum Concil ziehen zu müssen, resignierte Widmer 1869 in oie ! Hände Sr. Majestät als Patron des BlslhumS seine I Würde. Se. Majestät nahm d e Resignation unter dem Vorbehalte an, daß sie auch dem apostolischen ! Stuhle genehm sei. Die päpstliche Zustimmung er-I folgte, und seit 14 Tagen (vom Tage der päpstlichen Entschließung an gerechnet) ist die dreijährige ÜrisiS i beendet und der bischöfliche Stuhl von Laibach erledigt. Die Resignation oder, bester auSgcbrückt, die rviiiiut-iitUo eines Bischoses wirb nach dem janoni schen Rechte wie die eines einfachen PfründebcsitzerS behandelt. Sie kann geschehen unier Vorau-setzunc, freier WillenSbeslimmung und des Daseins eine« hi» reichenden Grundes (das 8ummariuin zu eui)- 10 de wurmt. I. 9 gibt diese Gründe in den bekannten boshaften Versen: Debile, ixu»rus, wale eouseius, irreZularis, Huow wkla i>les>8 oäit, äaus 8e»näalL, csäsre p»8öil,> nuc mit Einwilligung des Papstes und mit Beistimmung des Patrons. Der resignierte Bischof wird in oer Regel mit dem Titel eines Bisthums m partibus illüäölium begnadigt. Es sind jetzt zwei Bisthümer, St. Pölten und Laibach, erledigt. Von ihrer Besetzung hängt es ab, ob der Klerus in diesen Diöceseu sorran ein Vergnügen in politischer Agitation oder in der Liebe zu seinem priesterlichen Berufe suchen-wird." — (Ueber die heurige Weinlese) chreibt man aus Rann, 16. Oktober der „Gr. Tgp." Kaum waren die Weinlesen beudet, hatten sich unsere gewöhnlichen „ W e i n f a m m l e r " aus Krain bereits eingefunden, um das Wenige, was wir erzeugt, osort aufzukaufen. Die Ursache des so rapiden Auskaufes unseres Erzeugnisses ist nicht so sehr in der vorzüglichen Qualität, sondern vielmehr darin zu suchen, daß in der ganzen großen Umgebung, welche überaus viel Wein zu producieren im Stande, nicht der geringste Vorrath vorhanden ist, weshalb der Weinmost von 10 bis 12 fl. und auch darüber per Eimer abgesetzt worden und gegenwärtg in den erträgnisreichen Gebirgen von Wisell, PischäL Sromle und Sremitsch nichts mehr zu finden ist. Die Qualität des heurigen Weines wird jener aus dem Jahre 1848 nicht nachstehen und es wäre für den Fall, als die Quantität uns nicht so sehr im Stiche gelaffen hätte, — bei dem großen Hange unserer Bevölkerung zur Trunksucht so mancher ein Opfer des „Heurigen" geworden. — (Die zehn Gebote der Altgläubige n i n D u n k e l h a u s e n ) 1. Du sollst allein an einen Bleiweis glauben, denn dieser war vor allem Anfänge, ist noch und wird bleiben, und alles, was da ist im Reiche Slovenien, vermag dies nur durch ihn. -- 2. Du sollst weder Costa noch seinen Namen eitel nennen und nicht schwören zu dem Versaffungsstaate Oesterreich, denn Deine Rede sei imuier nur: ja! ja! zu allem, was Er sagt; was darüber hinaus ist, ist vom Ueberstnffe und eitel Sünde. — 3. Du sollst die gebotenen Jantschberge feiern, denn so spricht der slo-venische Gott durch uns, seine Profeten: Dieses Land ist trotz Grundbuch und Landtafel unser und der Fremde hat nicht zu lustwandeln dort, wo Gottes Sonne Uber Slovenien scheint. — 4. Du sollst V, C. Snpan und Horak ehren, damit Du lange lebest auch ohne Versicherung der „Slovenija" und es Dir wohl ergehe als Secretarius auf Erden. — 5. Du sollst nicht tödten d.m Geist slovenischer Lehrer, wo sie versammelt da liegen aus leeren Bäuchen und anbeten die russische Knute, denn es stehi geschrieben : Seelig sind die Armen am Geiste und ihrer harret die Qniquennal-Znlage. — 6. Du sollst nicht ehebrechen im Landtage und in die Ausschüsse niemals andere wählen als einen von „unsere Leut," dann aber magst Du nolhzüchten Vernunft und Recht — wir beschließen es doch vor Gott und den Menschen. — 7. Du sollst nicht stehlen, weder Landtagsvorlagen noch Postbeulel, denn es könnle auch über Dich einmal der „Koller" kommen, und am Froschplatz wohnt sich's schlecht. — 8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben, wenn in Galilea unter den Augen des LandpstegerS ei» Sokol den Bruder Turner durchblänt, denn es steht geschrieben im Buche der ewigen Wahrheit: nicht der Pudel hat angesangen, sondern das Kaninchen. — 9. Du sollst nicht begehren des NemSkutarS Weib und Tochter; wosern sie aber eine reiche Mitgift mitbringt, dann magst Du Deine Zurka zerreißen von oben bis unten, denn nur die fremde Ferse ist unrein hier im Lande und nicht ihr Kapital. - 10. Du sollst nicht begehren Deine- Nächsten Präsidenlenstühle, noch Deines Nächsten Druckerei, denn so Du beachlest die-Gebot, dann bleibt der Geist des Friedens und der Eintracht bei Dir und um Dich in alle Ewigkeit. Amen. — (Zur P redilfrage.) Aus Triest, 12ten Oktober, wird geschrieben: Gestern fand zwischen dem Präsidenlen der Handelskammer Herrn R. Parente und den Kammermilgliederu Herren Dr. ttcvy und Teuschl einerseits und ven Herren Tanzi, Rieter und Volpi als Vertreter» de- venetianischen Eisenbahn comitH's andererseits eine längere Besprechung statt, wobei erstere den von der ständigen Eisenbahncommission der Kammer befürworteten und von dieser selbst in ihrer letzten Sitzung genehmigten abwarten den Standpunkt — im Hinblick auf die hoffentlich bald eintretende definitive Entscheidung der Predilfrage — aufrecht erhielten und näher begründeten. Na mentlich hob Herr Teufchl hervor, daß der Predil als Verbindung der Rudolfbahu mit dem Meere auf öfter-reichischem Gebiet diejenige Linie sei, welche als Re gierungsproject dem Reichsrathe vorgelegt ist und die nach den wiederholten Beschlüssen der Kammer als die zweckmäßigste Bahnanlage für die Handelsinter essen der Stadt zu betrachte» sei. Die Kammer könne in dieser ihrer Ansicht auch heute angesichts des Valsugana-Projectes nicht schwankend werden, und wie ihr letzter Beschluß zeigt, vor Entscheidung über den Predil keine andere Meinung aussprechen, als daß die vom veuetianischen Comit6 projektierte Linie nach Triest zur Ergänzung des Eisenbahnnetzes gewiß alle Beachtung verdient. Aus dem Bereinsleben. Constitutioneller Verein in Laibach. Derselbe hielt gestern abends 8»Uhr seine 42. Versamm-lung; Vorsitzender war Dr. Suppan, Schriftführer A. Diemitz; anwesend 58 Mitglieder. Dr. Suppan erinnert die Versammlung an zwei freudige Ereignisse, die sich in der letzten Zeit vollzogen und auf die der Verein uur mit vollster Ge-nugthuung blicken könne. Dieselben betreffen zwei Männer, welche an der Gründung des Vereins theil. genommen haben und bis heute unermüdlich in de m« selben thätig gewesen sind. Zuerst war es die Ernennung Prof. Pirkers zum LandeS-Schulinspector und Inspektor der Volksschulen in Krain, die wir mit rückhaltsloser Befriedigung begrüßten; auf einen entscheidenden Posten ist damit eine bewährte Kraft ge setzt worden und die Erwartung gerechtfertigt, daß auf dem hochwichtigen Gebiete des Volksschulwesens tüchtiges geleistet und die Volksschulgesctze, die schönste Errungenschaft des ersten parlamentarischen Ministeriums, auch in Krain zur Wahrheit gemacht werden. (Allgemeiner lebhafter Beifall.) Die zweite hoch erfreuliche Thatfache war die Berufung Dr. Kalten. eggerS auf den Posten eines Landeshauptmannes in Krain. Es ist nicht nothwendig, die Bedeutung dieses AkteS näher zu begründen, der Name Kaltenegger allein schon bedeutet ein Programm. Der Mann, der sich in den schwierigsten Verhältnissen als ein unerschrockener Anhänger der Verfassung bewährt, wird auch in feiner jetzigen hohen Stellung allezeit ein treuer Schirmer derselben sein; möchte es ihm doch gelingen — er ist entschieden der geeignetste Mann hiezu — recht bald günstigere Verhältnisse herbeizusüh-re» und die Schwierigkeiten zu beseitigen, die jetzt noch sein neues Amt umgeben. Der Ausschuß des constitulio-nellen Vereins hielt eS für seine Pflicht, Dr. Kaltenegger sogleich nach seiner Ernennung zum Landeshauptmann im Namen des Vereins aufs wSrmsie zu begrüßen, und er war überzeugt, hiemit vollständig den Intentionen der Vereinsmitglieder zu entsprechen, die sich auch heute zum Zeichen ihrer Zustimmung erheben wollen. (Die Versammlung erhebt sich von den Sitzen und spendet lebhaftesten andauernden Beifall.) Pirker spricht der Versammlung seinen Dank für die herzliche Begrüßung aus, die ihm zutheil geworden ; er sieht hierin, so wie in den vielen ändern Beweisen der Theilnahme, die er in diesen Tagen erhalten, eine Zustimmung zu seinem bishengcn Wirken und eine Aufmunterung, auf der bisherigen Bahn fortzufchreiten. Er könne auch versichern, daß er, komme, was da wolle, stets ein treuer Anhänger der Verfassung und des Fortschritt« bleiben wird. (Sehr großer Beifall.) Zum ersten Gegenstände der Tagesordnung hielt hierauf das Ausschußmitglied Laschan folgenden Vortrag: In der Versammlung des constitutionellen Vereines, di« im Juli d. I. stanfand, ist anläßlich mei- nes Antrages, daß der Verein Petitionen an beide Häuser des H. Reichsralhes und an das h. Handels Ministerium um die Concessionierung der nnlerkraiiier Eisenbahn in der Linie Weixelburg-Treffen-RudolsS-werth nach Karlstadt, eventuell JosesSthal richten möge, wegen der Divergenz der Meinungen beschlossen worden, die Abstimmung über den erwähnten Antrag auszusetzen und dem Veremsausschufse die Berichter stattung über diesen Gegenstand, nach vorläufiger ein gehender Erwägung der divergierenden Anschauungen, zuzuweisen. Der Ausschuß hat infolge dieses Auftrages die Frage der Trace bezüglich der unterkrainer Bahn in Beraihnng gezogen und hat mich mit der Aufgabe betraut, in der heutigen Vereinsversammlung über das Ergebnis der Auöschußberathung Bericht zu erstatten. Der diessällige Beschluß des Ausschusses geht dahin, es sei Ihnen die Überreichung von Petitionen an beide Häuser des H. Reichsralhes und an das H. Handelsministerium zur Annahme zu empfehlen, worin von dem constitutionellen Vereine die Noth-wendigkeit einer unterkrainer Bahn zur Förderung des wirthschastlichen Gedeihens dieses mit Produktivität gesegneten, aber von der Wohlthat einer benützbaren Bahn nicht berührten Theiles unseres engerem Vaterlandes eindringlich dargestellt werden soll; worin weiters zu betonen sei, daß bei Vergleichung der Temeniztrace mit jener des Gurklhales die Wahl der Temeniztrace in die Augen springender Weise vom Landesinteresse verlangt werde, worin aber zugleich für den Fall, daß maßgebenden Orts dennoch die Gurkthallinie gewählt werden würde, eine solche Führung derselben erbeten werden soll, daß der offenbare Hauptverkehrspunkt von ganz Unterkrain, nämlich die Stadt Rudolfswerth, von der Bahn tangiert werde. Ich habe Ihnen nun die Motive^ welche den Vereinsausschuß zu dieser Antragstellung bewogen haben, in knrzem darzulegen. Was zunächst die nachzuweisende Nothwen -digkeit einer unterkrainer Bahn überhaupt anbelangt, so darf ich die Erörterung dieses Nachweises Ihnen gegenüber ganz übergehen, da schon in der letzten Vereinsversammlug diesbezüglich keine Meinungsdifferenz hervorgetreten war. In der Frage der Führung der Bahn nimmt der Ausschuß in dem großen WirthfchaftSze. biete von Weixelburg über Treffen nach RndolsSwerth eine jede andere überwiegende, schon vorhandene Pro-ductiou der mannigfaltigsten Erzeugnisse wahr, daß es den Werth derselben verkennen hieße, wenn eine uiuer-krainer Bahn gebaut, aber abseits von diesem Wirtschaftsgebiete geführt werden würde. Der Ausschuß erachtet, daß durch ein solches Vorgehen der schon bestehende Culturzustand in dem breiten Becken des Te-menizthaleS geschädigt werden würde, indem diese Gegend wegen der Unvermögenheit zu fernerer (Lo»cu,reuz in ihrem wirthschastlichen Geschäftsbetriebe geravezu rückgängig werden müßte. Der Ausschuß ist überhaupt der Ansicht, daß die,Aührung der Bah» »> dem oberen Gurkthale uur diesem Dürrenkraingebieie allein, u»d in ergiebigem Maße auch nur erst allmätlg, zugntekom-men würde; weil hier die landwirthschaftltchc Production sowie die Bevölkerung gering sind; weil hier die von einer Seile betonte industrielle Thätigkei, eigentlich doch erst hervorgcrusen werden müßte, da ja der Gurkfluß jetzt nur noch wenige Fabrikseiabllsscmcui» an seinen Usern zählt; weil somit hier eine Eisenbahn nicht sür eine gegenwärtige, sondern für eine erst angehoffte Benützbarkeit würde gebaut werden; weil endlich das goltscheer Gebiet, welches wohl in das Gurk-ihal, aber in wahlhaft verzweifelten Gefällen absenkl, wegen dieses Nalurhinbcrnisscs wohl nur sehr schwer von der Bahn zu profitieren vermöchte. Der VereinSauSschuß hat jedoch nicht übersehen, daß eS sür den ungünstigen Fall, als da« Temenizlhal die Bahn bekäme, unbedingt nvlhweiidig sei, dann wenigstens daS eine zu erreichen, daß nämlich die Trace aus de», obere» auch nach dem mittleren Gurkthale bis Rudolfs werth geführt werde, damit doch dieses Centrum der unterkrainer Production vou der Wvhlihat einer Eisenbahn nicht ausgeschlossen bleibe, welche Bahnfühi-ung aber auch noch an« dem weiteren Grunde sich empfiehlt, weil nur von Rudolfswerth, aber nicht von Ainöd die zureichende Entwicklung der Trace zu ihren, Uebergange über das Uskokengebirge staühaben kann. Der Ausschuß ladet Sie. meine Herrn, hiernach ein, sie mögen beschließen, daß der constitutionelle Verein in Absicht auf die unterkrainer Bah» an beide Häuser des H. Reichsralhes und an das H. Handelsministerium Petitionen richte, worin von dem Vereine die wirtschaftliche Noth Wendigkeit einer Bahn durch Unterkrain dargestellt werden soll; worin we ters die BahnsUhr»,ig Uber Weixelburg, Treffen und Rudolfswerth an den Kulpaflnß wegen des in dieser Linie liegenden hochüberwiegenden Landesinlercsses befürwortet werden soll; worin aber schließlich auch sür de» Fall, als nicht diese sondern die Gnrkthaltrace gewähl: werde» würde, wenigstens eine solche Führung derselben erbeten werden soll, daß der Hauptpunkt Unterkrains, Rudolfswerth, davon tangiert werde. Der Antrag wird bei der hierauf erfolgten Abstimmung einhellig angenommen. (Schluß folgt.) Witterung. Laibach, 19. Oktober. Dichter Morgennebel, erst gegen Mittag verschwindend. Nachmittags wolkenlos, windstill. Wärme: Morgens 6 Uftr 7.2 , nachmittags S Uhr ^ 14. 2" 6. (1871 j ll.4"; 1870 12.8".) Barometer seit morgens gefallen, 737.74 Millimeter. Das gestrige Tagesmiltel der Wärme 10.9°, um 0.2 unter dem Normale. Almekoillinene Fremoc. Am 17 Oktober. Wien. Miss»»,, Lnsica. Wozelker, sünger, Wien. Majer, Kfm., Gmunden. iLaverschnil, Lieiu. Platt, Oper» Prog . Brauner, schmidi, Äini,, und Bozic, Alexander und Leopold Cesare, Era;. - De- lcnzer, Roßciiegg. Wiener öörfe vom 18. Oktober i»erc.Re»te, öst.Pav. dt», dto. öst.in Silb. ^ 7^20 6!,.^ SL - rc»,- g > 5^ r von I8S4 e von I8SV, gan,e , e von 1880, Künst., io jo io vrLmlensch. v. >»«4 «Steiermark -udv«! ILrnten, Kram ll. SüSniland b , In-arn . ,»b . Iroat.n. Stav. L , Gtebenbürg. . S . ! >,3 II» 2 pL. 0 OeN. Hppot-.-««»r.! 3 ! I»2 o 103.—i^>idd..»«j.,n»<>og r3r>>2!!7.', dto. «on»6p«t. — 1^3 1^4 »iordd. (loo fl. SM.) W.7K v» !-» «I-b.-«.(,oofl.ö.w.) !>, Eta-tt«bahn Pr. Eliick ,30 !>i. v L SO EtaatSb. pr. Et. 1867 >»5- >2>i, Rlldols»d.(svoft.ö.w.> '".»5 Hrav,-Ios.<«>oN.E.>!>»»" wu li-o»» 8» 7-ü sl-tionairanl . . >,,, 4, Inio» - Bank . . y .^7, ireditanstalt . . 3<,-.,->3s3. ö. ««com»te-»e1. „4 »llalo-öfterr.Vaol 3 u r5 3:o.: Oest. Bodencred.-V Lieft. Hvpoth.-Bauk . — kteirr. «ecompt.-«!, .»7 —. »raoko. «uflria . - in 5» >» >. »als. yerd.»«°rd». . r> ,ü L>,1.-»üdbab»-»«lelll». . 15, üi »atl.IUlabetd-Vah». x.,3 85, t.— »»rl-Ludwig-Bapu r -3- — «tebend. Lneudayu . in , » . Iat>. Kr-nj-gosel«. ^ !>» Nsild-KtuM. Bah» . ,74.üv >75 Z-5»oiLdrt»5». lattou. S.w. »erto«d. u». Bod.-Lredtta»st. «redtt 10« fl. S.«!. Doii..»amp>l4.-»-s. ,» ll« fl. SM. . . Triefler 100 fl. LM. dto. »o fl. c.w. vseocr . «0 fl. S.W. Salm . . . . . 10 . 'ary . . «0 . «t. G-llot», t, . WilldilLgrah Waidsteru zo «eglevlch . w ' «udot„Mst. lvo.io V»od»»K»»»o».) ivvfl.>add.w. Franks. Ivo fl. , London Lv Pf. Sterl. Pari» 100 -ranc« - 186 Lv N7 5 8.7, W7 7S IV8.- Telegraphischer CurSbencht der Mtule -cr Steiermärk. Lsrompietlank i„ Laibach, oo„ der e « «fsentlichcn Börse in Wie» am 19. Oktober Vorbörse iiperz. Metalliqnes mit Mai »iid November-Zinse» 6>>.4.i. ->perz. National Anleben 70.V». — l.^VOer «taalt-antehe», 102.5)0. Bankactic» 952. — Credit 334.40. --«ttglvbaiik 321.50. Francvbank l 30.5,0. Lvi»barden Ä»!i..iO. llnionbank 275,50. Wechslerban! 323. . — Baubank 139.75. Anglvbaiidank 224. Tramway 336. . — Innerberger 231.—-- London >08.25». Silber 107. —. — « k. Mt,»z-D»cat«N 5>.20. — 20-Kra»c-Stll'- Ttoll. Jmber Pcinkraz, Krämer..........................H^ Kranz. Eulalia, seine -Frau .........................Fr- Kroseck. Weißling, Biicker .............................Hr. Wauer. Kilt, Glaser................................. Hr. Hüller. Dorothea, Weißlings Tochter...................Frl. Benisch. Vilma . Fr- Kropp. Jüuos, Hußarenwachlmeister......................Hr Ausim. Vorher: Tie Eifersüchtigen. Lustspiel in einem Act von Beuedix. Personen: Leopold Weiß, Arzt.............................Hr. Carode. Louise, seine Frau.............................Frl Brambilla Alsons Palm, Baumeister........................Hr. Röder. Arabella, seine Frau..........................Frl. Brand. Josef, Palms Diener............................Hr. Midsner. Morgen: Slovenische Vorstellung. Feuerspritzen, auf der Triester Ausstellung mit der silbernen Medaille ausgezeichnet, sind in verschiedenen Größen, zu verschiedenen Preisen und sür Gemeinden mit der Begünstigung ratenwciser Abzahlung; weiters wtirende Wei»p»mpe» neuester Konstruktion, mit denen man bis sechszig Eimer in dcr Stunde überschauten kaun, dann I»,,»»!»«;»« für Hausbrunnen und Fabriken, solid und zu billigsten Preisen zu haben in der Glocken- und Metallgießerei von in Laibach. (116 -29) Mngesendet. Oeffentlicher Dank. Die Unterzeichnete Direction entspricht einer überaus angenehmen Pflicht, indem sie sich beehrt, allen hochherzigen Spendern hier und in der Ferne, welche sitr die bevorstehende Efseclenlotlerie dcr Gesellschaft zum Zwecke der Erbauung eines Vereins- und Schnlhauses in so außerordentlich groß-müthiger Weise Gewinste und Geldbeiträge gewidmet haben, insbesondere aber der knustsinnigen Bevölkerung Laibachs, welche dem großen Unternehmen in a,en Kreisen mit einer jede Erwartung übertretenden uud wcrkthätigen Theilnahme entgegengekommen ist, sowie namentlich auch sämmtlichen Damen und Herren des Gewinstcoiwtes für die überaus aufopfernde und erfolgreiche Wirksamkeit, welche sie bei der Lösung der übernommene», mühevollen Ausgabe entfalteten, den aufrichtigsten und tiesgesühltesten Daul zu sagen Indem die Unterzeichnete Direction sich weiter erlaubt, das unter so glänzenden Aussichten begonnene Werk, damit es in küizester Zeit völlig und glücklich zu Ende gesührk werde, auch fernerhin der edlen Unterstützung aller Freunde dcr Gesellschaft aufs wärmste zu empfehle«, beehrt sie sich zugleich znm Besuche der Gewinstausstellung eiuzuladen, die tu der Herrengafse, Flirstenhof, 2. Stock links gegen ein Entree von 20 kr. (Kinder die Hälfte) von Montag, den 21. Lktober l. Z. an täglich von 11 bis Z Uhr geöffnet sein wird. Laibach, am 19. Oktober 1672. (638) Die Direction der philharin. Gesellschaft. Mode- und Eonsections-Etablilscinkttt zum „kLiLer ?öräin3.nä" Ich beehre mich hiemit, dem hohen Adel und verehrüchen p. t. Publicum ergebenst anzuzeigen, daß ich bereits im Besitze des größten Theiles der bei den ersten Fabriken Oesterreichs, Teutichlands und Englands bestellten Stoffe für die HmM uni) Wück'fjmjau ltt72 bin. Ich bin dadurch in die angenebme Lage versetzt, allen Ansprüchen meiner geehrten Knnden zu entsprechen, und empfehle mich mit ausgezeichneter Hochachtung V 1 (576-4) Warenverzeichnis. >>»,,>,»-in jedem Genre, glatt, brochiert und gestreift. und »«?!»,,»8, und «ei 1^,,«»°,»«»», schwarz und farbig II«, s v»>»»«I, »<«»1^«', I I,»» !«, ^»»»»»^tiivlivr und »»«rillig«, V L >« u s w. L.»«,«'»' l>» O«»»i!votIo»,, berliner und wiener Erzeugung, als: und I'nlttot»,, !«, ,»«ir« ««»I»r»,»t«l, U«?«I,»i»»v», ^ol»i»»>»8. ^rcis- und Warcnvcrzcichmffe gratis. Muster und Probesendungen auf Befehl prompt. 8elion sm !. November orkolZt äiö ^iöliung äsr 0>ileiidiii'§er 3j>ere. krsülisn I-are mit IImiptlioKoin von 35.000, 10.000 n. 8. in 8iIIrei' miklw/rrkll. olmi; 8tout;rrr!»/.u^ »iese I.nso sin6 I >,„>,lM, I»« i,»^ >ien!mrj;'selien kisenIinbn-I'rLnnvn-iVnleliens, trs^n j-ibi-Iieli 3 l'ercent Linsen jM" i>» !>i>ll„ » «I,,„ ^« «I»i» !>»I, "Wv « >»«,»»>«««»» >»»«>v, r v > >e «,"^»««>» »» >,«»«, !»>>»»,1^ 8 >,» 6 un>l sind in Wl« , , , I,-I»L»»> »» «»>,»»>»« ... > , ^ > >11 luilren Hon«'!»-, ^oiujoi'it uni' un«l ßelrm^en i8!L9ltlun^. ^rilinlil!» tiiuien 2 Xielmnßmi, m>6 nm 1. Alai nin! 1. Vlovvurkvr ^ FA, XVin i, l l^il»Ii< >un /.um /Xilkrtti!«; oiii'l' <Ü6 inotendoi» I^oso oin un«! H C i » RIIIM, 0»^^ I um ,Ie„ ,Vei^ von 75, n. bei „„8 l in d'nn reitr^nnnv von, 20. Ins 2ö. OUolivr 1875 «>it «>,»«», ,«>» LN., ist mit !G«»N. — ^s ist scn^.ck >ne>>»reb ^ei>eem-n>n 6>-lej;e»I,eit xxelMten, »«»,- 5.*» scnulern >,!>> (ler XUnker ,,,»«-«> ^>»,-1, vnn jm>r>i>!l> 3 l>e,-<^nt ,N»I «inen VI» H!»t»«»» V«,» .» », >» i je>!ein I^ns. Olin,: ItlieI,>^nfsv>>r>>»ieINnn8 veel^nulvn wir die ol>>enlnir>zer >.«se >Ier/.eit noe>> (,!>8Sii » 70 >1. >>er 8tüe>i unü uinreln jZOßVN monatnelie ltuton vnn 4 ü. ^ . »m ferner >Ien> l. I'uI.Iienm >>ie »n^Iielckeit /.» lneten, ans ein« ^rü-serv vnn I.osen /u s,ne>en, >,^l>on vvn- Oesellsel^Ilsssnele !n-r»nx>erl, ». : i>"k t son!>el> !>ut !-«»>>>»' ßejzen nwnutlieliv Naten i> 10 ll^ jülnliel, 12 /.ielnnixon mit In-llei-n im Leslnnmllieti's^e ««» , n, It« », ^ n > I»,>>,,»« 6 I le « I ,I«^> 1 «, ,1« ^ ILi»»Iv^ -- II,-,»»»»«l»i«'I>»» >'^^i-, I II. »»» I^l»M^>» niul e,n>>l»»8t Nüe.l, ^nl>6s,n>8 >Iee OesellselnNt I 20 'l'lniler-I.ns. »>er/n Zellen uls I'r>»»»»l»- «»»«l ,»»» I. IX-r >»» «Ivren ni» 1. ^liir/ l». ' » oI»iL«r unsererseits /u ikloivlion llnnlen «n (>!e 'Nivilnelimer vvrtlieilt vvorüen, somit ei» IM" t / ^ I "MU ist, — /.ielnin^slisteu „u>I I'roj!r»n>n>e unk Verlangen ^r»lis inul sr.ineo — ->>>,>1, » Kl,e>>nl,In»e >'lr< elnierl. 3>>ere. olilenlnn'^er, 1 türlien-, 400 I renes unil 1 br»n»-,I, i 8» > »r< x«»srei»« ^ >>»»tt, I I !t?> > (603-6) (Xni'Inlntt'k >v,n> »ielit luinv^iert.) — ^nslrii^e >ver>Ien -»»'!> 8ej!>-N kIntte ,'lleetuiert. vis kiaien-^bilikilung äen «L «« iiK n ISnnl!» (vormals L Oomp.) ^V lc», I i II» >1. 13. i Oed« wir äie Ldre, äie böüielie ^nreixe ru maclien, 6»S8 ick äas lüslier unter meinem Mmen xekükrte Oescküft weioew öruäer unil vislMbrigsu ^lit»rl>eiter, Herrn 8türltl, überxeden dsbe. kür äil» wir so reieblicb xesedenkte Vertrüuen tlaulcenä, neliine ick de! äieser gelexenkeit gerne Veranlsssunz, meinen IsLekkolßer >mk be8te Lnüuemplelilen. ^lit aller ^VertbsobLIrnv^ .1 S-Stö< !,ier!es La.zer ueurste, Faokea, I«s.LtiUs, »ILatel, «.vsvLwäatvl, SasckIiLs, vljerler und lVlisrIsi-stoSv, >Vüitvr-rüeker n»d I-onL-SliLwi», 8vrren - SoklafrüclLv, Lamdrik-, ^^kst- »nd kiqire-vovkvn k'eirstvr-R.oUvttei», vlodsl- und VorLLllxstokk's; ueueste vamoaLtvirler iu Scid>-, Halb seide, Schaf- »»d Halbwolle. Piquöbalch-ut; sSinnttliche Gattungen >V«1ss-„nd k'uttsr-vsrv nud viele and re Kleinigkcilcn inil der Zusicheruug der reellste,, Bedienung, esseeiuieet auswärtige Bestellnugeu auf das schnellste und billigste/ (594 3) Auf meine feine» KiinIUiinie» k SchniuüMttii mache ich die geehrlen Damen aiifmeiksam. da ich flir die Herbstsaison ine große Auswahl der neuesten m«r Ml> Mi» Meil M keün voriäthig habe, auch sind steis feine Brautkränze zur Auswahl, sowie auch frische gebunden werden, liebst einer schöne» Auswahl (Hrabkrü»;e sowie alle Gaiulligeu >lirchenbln»irn vcrsertigl werden. (628 8» ^iltielmine 8ei1r, Xi« Vs,, ^ ^ ^ ^ Tl. Petersvorstadt ^' l' " Gedenktafel über die am 22. Oktober l^72 stattfindenden LIcitationen. 3. Feilb., PrelaS'sche Real., Goreuie, BG. Senosetsch — S. Feilb., Ulak'sche Real., Slei». BG. Stein. — 3. Feilb., Pauleschizh'sche Real, Bresie, BG. Tschernembl —2. Feilb., Simonizh'sche Real, Schwei,ibcrg, BG. Tschernembl. — 3. Feilb., Milller'sche Real, Gori.a, BG. Gnrkfeld. — 2. Feilb., Dornik'sche Real., Mannsburg, BG. Stein. — Relic. Music'scher Real., Tanzberg, BG. Tschernembl. — 1. Feilb., TrojanZek'sche Real., Dom^ale, BG. Stein. — 1. Feilb., Zvauul'schc Real, Si. Beit, BG. Wippach. — 1. Feilb., Zganc)sche Real., Budanje, BG. Wippach. — 3. Feilb., Biiii'sche Real., Zariiica, BG Feistri;. Lolltcliv-Anzeiger. L'rr!a»fk ^iusliause, ^Hauplplatz, Allen- markl, nsl ig, PelerSvoistadl, Karlstadl, Hllhuer-dorf); vermictlirt werden: l Pferdeslall, 2 Magazine; a»fgeno»ii!ien »Verven: 6 Wohnnngen, l Markscheider, 6 Bergleitte. Koststndenle», ikostniÄdche», Lehrmädchen, Gärlne,-lehrjunge» l chirnrgischer kehrling, ein Maiqneur. Dienst sucken: l Gouvernanle. l Eiziehrun, l Gesellschasleri», 4 Köchinnen, ein Hosinrisler, 2 Ladenmädchen, l Nähterin, 3 Hausknecht,', t caulionSiLhiger Magazineur; qksnci)t werden: I Brodverschl>iß, l Pachlwlrthi-hau« Anskttiist eriheilt. Pränumeraiiouen nimmt ans und Inserate ,» sämmt licht inländische Zritniigen besorgt da« »ud o,e i" Laibach, Hauptplatz 313. (636) Lliili'liichl in der französischen und englischen Sprache wird erlheilt »ap»;i»ervor stadt )ir. 70 t, 2. Ttock. Accent in beiden Sprachen rein und elegant, Me-thode dem Alter und der Bil-dungvsluse der Lernenden angemessen. (575-K) Näberc Auskunft in obge nannter Wohnung, sowie auch in der Buchhaudlung Xiein ma>r L k^mberg. Ljur Deael»t«ng. Zn, grvßeiu Bequemlichkeit meiner p. t. Heree» >Las4> Kaus-Gäste habe ich ans dem Lpiklziittink, i o» jede», Spiel-tifche eiucn Telegraphen ru> Lrede», leiten lassen, wo. so bald drr Ztnopf de» ApvanUes berilhu wird, der Glockeiinis tilönt. Da diese Boirichluilg aUgkittkinen Beifall findet, so sehe ich mich veianlugi, dem Her,» Tanscher, Eizengrr dieser Zi»i»ienele«>>ipl>cii, sllr seine präcise schnell vollsiihrte »nd billige Arbeii meiue volle Anerkeniiiing ans.usprecheu und ,h» jedkiiuaii», besonder« aber de» Herren Hoieibesitzeni und Lasösikderu ant da» wärmste a»,»empsehlen. Laibach, ^klober lk?2. joliann 08^a!ö, (596 ü> Üasö.ier im Lasino. Llnuptlnr /^Ibei't It'inltel' befindet sich nun in der MM U KM M g« l. Stock, (429-13) >vo auch »och iminer Austräge auf vcttftanmen uud Aedrrn äuge »oninien werde». JE" Im Hanse Nr.- öl in der Gradischavor-stadt ist eine schöne ebenerdige »»>»81, bestehend ans drei Zimmern, kincm Borzimmer mit Küche. Speisekammer und Holzlege, sogleich zu vergeben. Auskunft erthcilt Advocat UroO^I» im Taiicer'scheu Hause, Wienerstraße. 2. Stocke.________________________(637 -1 > wliuscht eine ältere sehr erfahrene Dame, Mutter und Großmutter zahlreicher Kinder »nd Enkel, in deren eigniem Interesse in Correspondenz zu treten Gefällige Zuschrift untcr „Kinder bringen Legen Nr 9 ' eestantv Wien erbeten. Briese werden „nerhalb eines MonaiS beantwortet. NI tlM» Me» .L Zahnarzt ir. vr. fgUkr. Doeent der Zahnheilkunde an der Universität in Graz. wohnt m Laibach. ,.»«,«.> X.-M,.. «,» V t >»» I. und wird bi« Ende Oktober d. I. täglich von 8 bis 4 Uhr iinniilerbrocheu seine zahnärztlichen »»d zahntrchnische» Lrdinationc» und Lpe-rationcn ausilbe« (8l«> 6) ^ ^aut Beschlutz der am 26. September 1872 stallgehabte» Generalversammlung der Mliotial'Bersicheruiigsgesellschast in Pcsl sind alle Bersichernngen sowohl für Heuer als Lebe» an die Versicheruiigögcscllschasl «-.MGVGWL^ ^ übergegaiige» und lritt ab I. Oktober l><72 die „Vi<-t,»rir," in Haftung. ^ Die Gt»erallepräse»ta»z für das Krviilaiid Krai» übertragen wir a» Herr» .1;»««»!» Z»oI»i ln »nd empfehlen genannten Herr» de» >>. t Bcrsicherle», welcher alle nöthige» Auskünfte bereitwilligst erlheilt. vir vircclion E der Bcrsichtrnngsgescllfchaft Der ergebenst Äeserligte empfiehll sich »nler Bez»g»ahme ans obige Kundmachnng den p. t. Persicherlen zur Uebernahme aller Bcrsicheru»göge>chäste sowohl für ffeuer als Lebe» iu allen Combiiialioiie» zu den biUigsteu Prämien und versichert die rascheste und coulanteste Erledigung der ihm ehrenden Aufträge. l)L8 kunvau äkk' 6en6i'ali'6pi'ä86n1anr fün äa8 l(non!anä Kk'ain befindet sich in Laibach Imnziskanelplah Ur. 45. ^132 l) ' Jacob Dobrin, Gr,« >»» >>». » » 8»v »,«b»r, -» Latbach «eueralrepräsentant der BersicherungsgeseUschast..Vtvti.rl». ttkrlcqer uud lür die Aeoacnoo -ttailnooriliib: «a«vrrg