Priniumeralions-Preise: Für Laibach: Ganzjährig'. . . 8 fl. jo Ir. Halbjährig . . . i „ 20 „ Bierteljährig. . . 2 „ 10 „ Monatlich . . . — „ 70 „ M i I der P 0 st: Ganzjährig . . . 11 fl. — tr. Haidjährig . . . r, „ 50 vierteljährig. . 2 „ 75 „ ftiir Zustellung in» HauS viertel jährig 25 tr., monatlich 9 tr. Einzelne fftumtiteni ti tr. Laibacher Tagblatt. Änonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. üi rin 6 I i» *: #»l)iiht'fgef|c R>. i»2. Ärtifbitieii #n> 3>nfrratcii-ßiirrau: Kvngretzplay Nr. 81 (Buchlurndlunl von I i'.ÄIfinmahr V.nnderg). 3nfvrli»n6Frij Silr die einizialtige 'fi bei zweimaliger Einschi dreimal ü 7 9nferti«n(ftcmpcl jede. Bei größere» 3nferatci »n ikinschaltnng entsprechender Ravatt. Nr. 44. Das Ministerium Hohenwart und der Föderalisuius. Die Zweifel, welche das in uiclbeutigeti Fräsen sich bewegende Programm deS neuen Ministeriums bezüglich der Stellung desselben zum Föderalismus obwalten ließ, können nach der vom Ministerpräsidenten in der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses abgegebenen Erklärung als beseitiget angesehen werden. £>06 Ministerium Hohenwart hält cs nämlich, um uns seiner Worte zu bedienen, für angemessen, „den Landtagen auch in jenen Angelegenheiten, die dem Reichsrathe Vorbehalten sind, eine Gesetzgebungs-Initiative cinzuräumen, welche denselben die Möglichkeit gewährt, die Eigcnthümlichkeiten ititb speziellen Bedürfnisse ihrer Länber zur vollsten Geltung zu bringen, bctgegeu dem Reichsrath bas Recht wahrt, die Vereinbarlichkeit solcher Gesetze mit den Interessen der Gesammtheit zn prüfen und darüber zu entscheiben." Das aber bebcutct, wie bic „N. Fr. Pr." ganz richtig bemerkt, nicht mehr und nicht weniger als eine Beseitigung des Reichsrathes, es ist der ausgeprägte Föderalismus, die praktische und erfolg-Nchere Vorbereitung zur Zerstörung unserer parla-elttarischen Einheit. Man mache sich den Stand ber teachc klar! Jetzt umfasst der Wirkungskreis “ts Reichsrathes eine Reihe von ganz speziell im Grundgesetz anfgezählten Dingen, unb alles, was bort nicht anfgezählt erscheint, gehört btn Lanbtagen. Matt weiß, daß biese Beschräitkung des reichsräth-ltchen Wirkungskreises bei der Revision der Versas-wng vorgenommen und dantalS als das äußerste aiv wurde, was zum Bestände eines österreichischen Parlamentes erforderlich ist. Schon jetzt aber haben ? . “mibtage gleichwohl bas Recht, nicht bloS bic oeionberen Angelegenheiten ihres VanbcS zu behanbeln, I'OllHCliltflfl, 23. Februar 1871. — Morgen: Mathias Ap. 4. Jahrgang. sondern auch Anträge ans allgemeine Gesetze zu stellen. Sie können mithin in allen Sfären ber Gesetzgebung auch auf jenem letzten abgegrenzten Gebiete, das noch dein Reichsrathe Vorbehalten ist, Anregungen geben, und die Existenz der galiztscheu Resolution beweist, welcher Ausdehnung biese« Recht bereits fähig geworben ist. Doch bas Alles ist betn Ministerium Hohenwart nicht genug, btt cS nun ben Landtagen einc unbegrenzte Gesetzgebung Initiative zn-gebacht hat, mithin ihnen bas Recht znsprechen will, auch innerhalb dcö bisher dem Reichsrathe vorbehaltenen Wirkungskreises Gesetze auSzuarbeiten. Nun wird zwar die Klausel beigefitgt, daß dem Reichsrathe das Recht gewahrt werden soll, „die Verein-barlichkeit solcher Gesetze utit den Interessen der Gesammtheit zu prüfen und darüber zu entscheiden." Allein dieses Feigenblatt bedeckt das föderalistische Attentat nicht. Wer sieht nicht vorher, baß bieses Leto, bas gewissermaßen betn Reichsrath Vorbehalten wirb gegenüber ben lanbtäglichett Entwürfen zn nichts führen kann, als zum permanenten Kriege bcS Reichsrathes mit beit siebzehn Vaitbtagen ? Schon jetzt streben die Landtage, obwohl der Reichsrath nur aus ihrer Mitte hervorgeht, danach, auf bie reichöräthlichen Beschlüsse unmittelbarsten Einfluß zu nehmen, so sehr, baß sie Session für Session ihre Kompetenzen zu übcrsthreitcu drohen. Bis zn welchem Grade ber Rivalität wirb sich biefer Znstanb entwickeln, wenn fortan von Her* fassungswegeu bie Landtage eine unbegrenzte Gesetzgebungs-Initiative haben! Alle siebzehn Landtage, die zentralistisch gesinnten mit eingerechnet, da diese den föderalistisch gelaunten ein Gegengewicht zu bieten suchen werden, sehen wir schon jeden für sich in jeder Frage mit einem besonderen Entwürfe vor den Reichsrath kommen. Die Gesetzgebungs-Arbeit wird damit zu einem Babel werden, und iveitn der Reichs-rath es unternähme, solchen Entwürfen, auf die der eine und anbere Lanbtag Werth legt, zu wibcr-fprechett: bann wehe ihm! Dieselbe Mehrheit, bie beit Entwurf beschlossen, wirb beit Reichsrath burch Nichtbeschickung strafen. Denn bas Ministerium bettkt ja nicht an bic Einführung birektcr Reichsrathswahlen. Seine Wahlreform ist eine lanbtäglichc, mithin wirb darüber vor dem Reichsrathe geschwiegen. Aber damit tritt auch ber Plan, beit Lanbtagen die Gesetzgebung ganz und gar zu überantworten, in das grellste föderalistische Licht. Die Friedensverhandlnngen. Wie nnS gestern ein Telegramm ans Bordeaux meldete, tritt heute die französische Natui»alvcrfamm lttitg wieder zusammen, tun Mitteilungen Thiers' über das Ergebuiß seiner Berhandtuiigen mit dem Grafen Bismarck eiitgegenzunehmen und darüber zu beschließen. Daß der Versammlung heute schon Gelegenheit geboten wird, sich eudgiltig über Krieg ober Frieden zu entscheiben, halten wir nicht für wahrscheinlich. Denn obwohl bie Zeitung von Bordeaux ben Frieden bereits so gut als unterzeichnet betrachtet unb bie Torrttorialfrage in einem für Frankreich günstigen Sinne eutfchieben melbet, so wird doch gleichzeitig aus Versailles von noch sehr bedeutenden Meinuugsunterschieden zwischen ben beibett unterhalt-belnben Parteien berichtet, zu bereit Ausgleich jebett* falls noch einige Zeit erforbevlich ist, tucitn über bas Enbergebniß auch kaum ein Zweifel bestehen kann. In ber Konferenz am 21. b. M. gaben Thiers und Favre wohl eine Gebietsabtretung und die Zahlung einer Kriegsentschäbignng int Prinzipc zn, ersterer aber zeigte sich noch sehr überrascht über die beut Feuilleton. Belagerungen in alter Zeit. Das Bontbarbement von Paris tvitrbc sogar Männern, bic sich beit französischen Großspre-^)creien sonst ferne zu hatten wissen, als ein „in Geschichte zioilisirter Völker unerhörter Vanda-lt«muö" bargeslcllt. ^ Deshalb wollen wir jetzt einmal baö Buch ber fünf1 lC^te ausschlageu unb zur Vergleichung vier ober öorfüh"^ere Belagcrnngeit, zunächst der alten Zeit, digkeit^"' unt Slt 5ei9en' utit welchen LiebenSwiir- einntts ” ^.Cl‘u‘vtc und Zeniirctibc in jenen Tagen und (xv überschütteten, obgleich sie von Bomben v,rft. '.Vn.l.lnfc" »och nichts wußten ttttb es erst her L ber Nation par oxcelleuce vorbei)«!- j, , f f 'f,^QffeVot ttitb Akitraitteusc, sowie über-tioptr öesammtcit „müiutcnuorbcitbcit" heit- g Kttegsapparat 5„ erfinden. Slfwffc Clt )tlt0l"ifd) bciifroürbigsteit Kriegen des G V“r s" ^Kämpft zwischen Rom unb fdiQf? s » r 8 bes letzteren bic Weltherr- SL r Wf Weber Punicr noch 0l,,er «der waren Wtlbenhorben, foitbeni uitbc- ftritten zioilisirte Volker mit gut geschulten und dis-ziplinirten Heeren. Der erste pnnische Felbzug eubete mit einer Schlappe für bie Karthager, bic den Besitz von Sardinien und Sizilien hatten mtfgcben müssen. Der im Jahre 218 vor unserer Zeitrechnung beginnende zweite pnnische Krieg wurde in Spanien ausgefochtett. Haunibal war bei Eröffnung der Kampagne noch ein ganz junger Manu, kaum dem Knabenalter entwachsen, bettttoch befititbetc er bereits bas Fclbhcrrugcuie, von beut er nachmals zum Schrecken bes Feinbeö so gläuzeube Proben ablegte, unb ward von seinem Vater Hatnilkar mit den wichtigsten Kommando's betraut. Seine erste militärische Unternehmung war die Belagerung von Saguntmu. Die Sagnutier, im heutigen Arragoitieu sitzend, waren Bundesgenossen der Römer, und ihre Hanpt-ftabt, bic einen ansehnlichen Handel mit Feigen und kunstvoll geformten Thongefäßen trieb, staub ba, wo sich heute am Palaiiciaflusse Murvicdro nusbreitet. Hannibal griff die Stadt mit allem Nachdruck an. Um den Eifer seiner afrikanischen Truppen anztt-spornen, arbeitete er selbst in den Laufgräben mitten unter ihnen mit wie ein gemeiner Solbat unb half bie Blciibmigeii unb Stunuböcke an Ort iinb Stelle schaffen. Die Stabt wehrte sich hartnäckig unb enviberte bas Feuer ber ihr zugefchleiibertcn Steine unb Pfeile auf baS lebhafteste. Schon hatte die Belagerung volle acht Monate gewährt, als mau wegen der Uebergabe zu verhandeln begann. Der Sieger stellte grausame Bedingungen, ©aguut sollte der Erde gleich gemacht werden, seine Bewohner hatten ihre Waffen aufzuliefcrn unb bürsten die Stadt nur mit beut verlassen, was sie auf bau Leibe trugen, all ihre übrige Habe fiel beit Karthagern anheim. Die Verzweiflung ber Armen läßt sich betitelt. Viele Bürger bauten einen großen Scheiterhaufen auf, warfen erst ihr Hab uitb Gut ins Feuer ttttb stürzten sich bann selbst in die Flammen. Andere ließen sich unter den Trümmern eines jusctiunienbrcchcttbeu iFcftuugsthuriucs begraben. Währenb jener Szenen stürmte Hannibal unter Trompetenschmettern mit feinem Heere burch bie geöffneten Thore. Aus ber Stelle befahl er, baß wer von ben Sagunteru noch im Besitze einer Waffe gefuuben würbe, ohne Gnabe unb Barmherzigkeit niebergemacht werben sollte. Noch immer aber gaben bie Besiegten ihren Widerstand nicht auf, bie meisten wehrten sich bis zuletzt unb starbeit fechtend ober verbrannten sammt Weibern ttttb Kindern in ihren cingcäfchertcit Häusern. Trotzdem führte Han-itibal noch große Schätze und eine beträchtliche An- scheu Forderungen, obwohl er doch bereits durch Favre vollständig über dieselben unterrichtet sein mnßtc. Er schlug seinerseits die Schleifung der Grenzfestungen vor, will also von einer Abtretung von Metz, Dudenhofen und Belfort nichts wissen, und verlangt weiters Verzicht ans den Einzug in Paris. Man sieht, Thiers, der früher so eifrig die Rheingrenze für Frankreich verlangte, hat bereits einen iimjchemeit Schritt in entgegengesetzter Richtung gemacht und erkennt die Nothwendigkeit, dein deutschen Sieger dasselbe Recht zuzugestehen, was französischerseits im Falle des Sieges in Anspruch genommen wäre. Er wird sich wohl noch lebhaft sträuben, den letzten entscheidenden Schritt zu thuii, und vielleicht die Vermittlung der übrigen Mächte anrnsen, allein er wird ihn schließlich doch thim, um so mehr, als deutscherseiis mit Entschiedenheit jede Einmengung der anderen Mächte abgelehnt wird. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt bei Besprechung der FriedcnSbedingungen: „Graf Bismarck betreibt keine ihm persönlich angehöreude Politik, sondern die Politik des deutschen Volkes. Dies i|t so wahr, daß morgen Graf Bismarck der unpopulärste Man» in Deutschland wäre, wenn er die Politik des deutschen Volkes nicht zum Abschluß brächte, den das Volk zu hoffen berechtigt ist, welches so viele Opfer gebracht hat und neue zu bringen bereit ist." Der Reichskanzler hat sich übrigens bei den Verhandlungen die Anwesenheit auch der süddeutschen Staatsmänner erbeten lind sind deshalb ans München und Karlsruhe bereits die betreffenden Minister nach Versailles abgereist. Vom Kriege. Fast alle Pariser Journale glauben, daß der Einzug der Deutsche» am 20. stattfinden wird. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich nicht in den Straßen, durch welche der Zug sich bewegen wird, zu zeigen; trotzdem sind aber viele Fenster zu hohen Preisen vcrmicthct. Mehrere Bataillone der Na-tioualgarde habe» den Befehl erhalten, die Patronen abzuliefcr». Vor dem E i n z u g e d e r D c u t f ch e n in Paris wird die Nalionalgarde aufgelöst, vorläufig wurden Element Thomas und Oberst Mcmtagut bereits entlassen. Gelegentlich der Besetzung ist den Redakteuren der Journale, welche sich fortwährend in Aufreizung gegen die Deutschen ergehen, große Einquartierung zugedacht. Aus Versailles wird der „Iudep. beige'1 berichtet: Mcnotti Garibaldi schrieb au de» General v. Mantcnffcl, die Fahne des 61. Regiments sei unter Vcichenhaitfcii gesunden, die Fahne demnach mit der äußersten Tapferkeit vertheidigt worden. Dieser Schritt Garibaldi's machte im Hauptquartiere einen günstigen Eindruck. In den okkupirten Departements sind die deutschen Militärbehörden noch immer mit Eintreibung der rückständigen Kontributionen beschäftigt. Der Gencralgonverneur vom Distrikt Rheims droht mit Abführung der Geiseln nach Deutschland, falls nicht binnen 8 Tagen die rückständigen Summen von den betreffenden Gemeinden gezahlt werden. Da in der Macht vom l>. zum 7. Februar auf ein in Belval eingerückteö Kommando mehrfach geschossen wurde, so ließ die deutsche Behörde den Pfarrer des Distriktes, bei welchem Waffen gefunden wurden, in RheimS standrechtlich erschießen. Nach dem Ausweis des Etats ist Gesummt-deutjchlaud mit 45 1 iYi in London sei hierzu ausersehen und werde auf seinem Londoner Posten durch den Fürsten R. Metternich ersetzt werden, welcher nicht länger in Frankreich zu bleiben wünscht. — Die Petition des Grazer Genieinderathes an das Ministeruin um Aufhebung der AnSwetsungSordre gegen den Redakteur Z i m in erma n n wurde abschlägig beschicken, mit dem Bemerken, die Erlassung eines verfassungsmäßigen FremdengesetzeS sei von der Regierung bereits in Erwägung gezogen. — Die Gemeindevorstehung in Waidhofen a. d. UbbS erhielt vor wenigen Tagen eine in Angelegenheiten des übertragenen Wirkungskreises „an die löbliche Gemeindevorstehung zu Chlnniek, Bezirk Chotiebor" gerichtete amtliche Zuschrift nneröffnet mit einem angeklebten Zettel zurück, auf welchem wörtlich zu lesen war: „Der Gemeindevorsteher Joh. Stehno ans Chlau-niek äußert sich, er will mit keine Deutschen nichts zu thuu haben, uud liebt das Böhmische, verweigert hiermit die Annahme." Welch erhebend „neu österreichisches Bewußtsein" dämmert in diesen geflügelten Worten des Weisen von Chlumek. 0 Jireeek! O Habietinek! — Der „Standard" erfährt, daß der Gesundheitszustand des Kaisers von Deutschland zu ernsten Besorgnissen Anlaß gebe. — Dem „Preuß. Staatsanzeiger" schreibt man u. a.: Bielleicht nirgends ist die Entlassung des Diktators G a m b e 11 a mit größerem Jubel ausgenommen worden, als in Tours. Die Presse, die von der Militärbehörde vollständig freigegeben ist, ergeht sich in Ausdrücken über den Exdiktator, die einem die Fabel mit dem tobten Löwen ins Gedächtnis? zurück* rufen; sie fallen in einer Wuth über den Beseitigten her, die sie blind gegen die unbestreitbaren hervorragenden Eigenschaften des Gefallenen macht. — Der Mangel an Brei»,materiale macht sich in Paris noch stark fühlbar. Die Administration der Nordbahn - Gesellschaft Iheilt mit der Bevölkerung die täglich einlangenden Kohtenlransporte. Dom nächsten Samstag angefangen wird Paris wieder mit Gas beleuchtet. — Die Prinzen von Orleans sind in Bordeaux angekommen, atci auf dringendes Bitten ihrer Freunde wieder abgereist, ohne auf ihre Zulassung in die SJia» tioual-Nersammlung zu bestehen. pw» ihm von dem beabsichtigten Unternehme» Ku»de &u gebe», und wie der Blitz, noch vor TageSan-^"ch, war dieser da und überfiel die tollkühne Schaar. Vierhundert junge Männer wurde» gesan-genommen und ihnen die Hände abgehauen, herauf marschirte Scipio stolz nach seinem Vager iurück. Die Lage der Stadt war mittlerweile hoff A'gslos geworden und die Numantier erklärten * zur Uebergabe bereit. Von Bedingungen nwll« JJ die gestrengen Römer indeß nichts höre»; die ne»tävc mußte» de»» schweren Herzens nach dort" vtia rurückkehre». Von Tag zu Tag nahm o * Hungersnot!) zu; man aß bereits Holz sckm, "'Ratten n»d Ungeziefer, ja vergriff sich fiw* 0fn .dicnfcheiifleisch. Von neuem wurde die boii i—t 0,1 "»getragen; man wollte sich jetzt allen sj zu stellenden Bedingungen füge», nur tuA v r »on einem Tag bat man sich aus. Wäh-»itn.c Ja ""setzlichm Tages aber gaben sich die üCQrlr v s u"b ^ kräftigsten Bürger der Stadt ti,l 9 1 und am nächste» Morgen zog »u« dandc verhungerter und halbtodter Menschen ^c" V^01C"; C?ünf4i0 der noch am leidlichsten >>altencn wählte sich Scipio zu seinem Triumfe tz,.' was von de» übrige» nicht starb, wurde als c verkauft. Die Stadt zerstörten die Römer Lokal- und Provinzial-Angelegenhetten. Lokal-Chronik. — (Konstitutioneller Verein in Laibach.) Der Ausschuß beehrt sich hiemit, die Herren Vereinsmitglieder zur 2 8. Versammlung, welche Freitag den 2 4. Februar d. I., Abends 7 Uhr, int Saale der Schießstätte stattsindet, höflichst einzuladen. Tagesordnung: 1) Das neue Ministerium und sein Programm, 2) die nächsten Ergänzungswahlen für den Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach. — (Gefunden.) Gestern Nachmittags wurde vor der Theaterkaffe ein Geldbetrag gefunden. Der Verlustträger wolle sich diesfalls beim Stadtmagistrate melden. — (Monatsversammlung des M u -s e a l v e r e i» s) am nächsten Samstag, den 25ten Februar, um 5 Uhr Abends im historischen Vereinslokale. Tagesordnung: 1. Berghauptmann Trinker: lieber ein Braunkohlenvorkommen nächst Stein; 2. Professor Ritter v. Perger: Ueber den Gebrauch des Alkoholometers bei verschiedenen Temperaturen ; 3. Kustos Deschmann: lieber einige Versteinerungen des Kalkes von Podpetsch am Fuße des Krimberges. — (Ernennung.) Der Herr Statthalter von Steiermark hat den Herrn Alois Werzer, Forst-techniker in Videm, bisher bei der Gnrkselder Grundlastenablösungskommission in Verwendung, in der Eigenschaft eines Sachverständigen aus dem forsttechnischen Fache zum Mitglied- der Gruudlastenablö-sungs- und Reguliruugs-Lokalkommission in Cilli ernannt. — (Rudolf 8b ahn.) Wie der .Fr. Act." schreibt, entwickeln die Leiter der Rudolfsbahn momentan eine ungewöhnliche Thätigkeit, um sich die für diese Bahn so wichtige Konzession der Strecke V i l -lach-Tarvis zu sichern. Die Generalversammlungen von 1870 und 1871 legten dem Verwaltungsrathe die Nothweudigkeit so sehr zu Gemüthe, daß derselbe sich ernstlich um die Konzession bewarb und dem Handelsministerium auch eineu Voranschlag von zirka 4 Millonen vorlegte. Der frühere Handelsminister, Herr v. PretiS, begünstigte jedoch jene Gesellschaft, die sein Lieblingsprojekt, nämlich die Pontebabahn durchzu-sühren bereit war. In feiner Vorlage an den Reichs-rath behauptete derselbe, daß eine andere kürzere Traße in Ausarbeitung begriffen sei, deren Konzession mit geringeren Lasten für den Staat verbunden wäre. Dagegen wird nun von Seiten der Rudolfbahn entschieden remonstrirt und die Behauptung ausgestellt, daß die Verweigerung dieser Konzession die Gesellschaft in ewiger Abhängigkeit von der Staatsgarantie erhalten bis auf den letzten Stein. Glorreich war jedoch der Widerstand der Numaulier gewesen; viertausend Spanier hatten einundzwanzig Jahre hindurch die römischen Legionen in Schach gehalten. Eines der berühmteste» Kriegsereignisse des Alterthums ist die schwere, doch schließlich erfolgreiche Belageriittg vo» Karthago, dessen Fall im Jahre 146 vor unserer Zeitrechnung Rom zur Herr!» der Welt erhob. Schlag um Schlag hatten die Römer ihrer großen afrikanischen Nebenbuhler!» versetzt, jetzt beim Beginn des dritte» pnnische» Krieges wurde» achtzigta»se»d Man» und viertausend Rosse entsandt mit dem gemessenen Befehl des Senats, nicht eher wieder heimzukehren, als bis Karthago völlig zu Boden geworfen sei. In dieser unglücklichen Stadt wüthete überdies der Bürgerkrieg, so daß man sich von vornherei» zu de» schmachvollste» Konzessionen an de» Feind genöthigt sah. Fünfhundert der edelsten Jünglinge des Landes wurde» ihm als Geiseln dargebracht und zwei-»ialhuttdcrttause»d vollständige Rüstungen, Unmassen von Speeren und Wnrfspieße» und über zweitausend Katapulten ins Römerlager getragen. Das alles aber genügte dem grimmen Feinde noch nicht, Er bestand ans der Zerstörung der Stadt und forderte, daß sich ihre Bewohner zwei Meilen weiter landeinwärts niederlassen sollten. Eine solche Demüthigung war zu viel. Voller Verzweiflung beschloß inan, sich bis zum letzten Blutstropfen zu wehren. Sofort wurden süinmt-licht Sklaven freigelassen und in die Truppen ein-gereiht. Zwar erging man sich nicht in bombastischen Fräsen wie die Pariser, die „Himmel und Hölle umgewühlt habe», um eine ganz neue Ideenwelt zu schaffen," aber man handelte; die Tempel wurden in Werkstätten umgewandelt, uud Alt und Jn»g mußte abtheiluugsweise Tag und Nacht Waffen schmieden. Jede» Tag wurden hundertnndvier-zigtausend Schilde, fünfhundert Wurfspieße und hundert Stnrmböcke fertig. Die an einer Meeresbucht auf einer Halbinsel gelegene Stadt hatte über vier deutsche Meilen im Umfang und eine Bcvöl-keruug von über siebenrnalhunderttaufeud Seelen, blieb also an Größe hinter dem jetzigen Berlin wenig zurück. Auf der Halbinsel erhob sich eine feste Zitadelle, während dein Festlande zu drei Mauer» hinter einander aufgeführt waren, welche eine Reihe hoher Thürme schirmte. Zwischen diesen Thürmen befanden sich Baracken für zwanzigtausend Mann Fußvolk, viertansend Pferde und dreihundert Elefanten, welche letztere gewissermaßen unsere moderne Artillerie vertraten. Die beiden Häfen, in deren einem das Arsenal und die Admira-litätsgcbäude standen, wurden durch Ketten gesperrt. würbe. Es wird sich nun zeigen, von welchem Gesichtspunkte Herr Schäsfle die Sache auffaßt. — Unter den Vorlagen, welche von Seite der Regierung im ReichSrathe eingebracht werben, befinbet sich auch der Gesetzentwurf über ben Bau und Betrieb einer Eisenbahn für bie Strecke Villach-TarviS. Die Dentschnationalen in Marburg haben in der letzten sehr zahlreich besuchten VereinS-versammtung nachstehende Resolution einstimmig angenommen : „In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung von Marburg hat der Referent der 2. Sektion, nach seiner eigenen Angabe ber Gesinnung nach Slovene — Dr. Walter — behauptet, Marburg sei vermöge der dort herrschenden Sitte und Kultur, sowie der ortsüblichen Sprache eine slovenischc Stadt. Gegen diese sowohl den faktischen Zuständen als auch den Resultaten historischer Forschungen direkt widersprechende, vollkommen ungerechtfertigte, der Wahrheit die schuldige Achtung verweigernde Behauptung erhebt hiemit der Verein der Deutschnationalen in Marburg lauten Protest unb weist diese Behauptung aufs kräftigste zurück, indem derselbe dem Dr. Walter als Vertreter einer verschwindend kleinen Minorität der Bevölkerung nicht bas Recht zugestehen kann und wirb, thatsächliche Verhältnisse, welche sich historisch entwickelt, zu fälschen unb den selbst von politischen Gegnern geachteten ur-deutschen Charakter Marburgs und seiner Bewohner auf vollkommen unberechtigte Weife anzutasten." Eine zweite Resolution verlangt aus Anlaß der Ausweisung Zimmermanns den Erlaß eines Fremdengesetzes; eine butte endlich erachtet für geboten, daß ber Reichsrath, um eine Schädigung der Interessen ber Deutschösterreicher durch das neue Ministerium abzuwehren, von allen ihm zu Gebote stehenden gesetzlichen PressionSmitteln umfassenden Gebrauch mache. Mngesende«. Die delikate Heilnahrung Ilevalesciere du Barry beseitigt alle Krankheiten,die der Medizin widerstehen,nämlich Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma; Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Fieber, Schwindel, Blut-auffteigen, Ohrenbrausen, Uebelfett unb Erbrechen selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Genesungen, bie aller Medizin getrotzt, worunter ein Zeug-niß Sr. Heiligkeit des Papstes, des HosmarschallS Grafen Pluskow, der Marquise de Bröhan a. A. —-Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesci&re bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis im Mediziniren. Castle Nous. Alexandria Egiptcn, 10. Marz 18ti9 Die delikate Revalesciere Du Barry's hat mich von einer chronischen i'eibeaoerftopfung der hartnäckigsten Art worunter ich neun Jahre lang aufs schrecklichste gelitten und die aller ärztlichen Behandlung widerstanden, völlig geheilt, und ich sende Ihnen hiemit meinen tiefgefühlten Dank als Entdecker dieser köstlichen Gabe d.r Natur Mögen diejenigen, die da leiden, sich freuen: was alle Medizin nicht vermag, leistet D» Barry's Rcvalesciöre, deren Gewicht wenn in Gold bezahlt, nicht zn theucr fein würde. Mit aller Hochachtung (£. Spadaro. In Blechbüchsen von Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — Kevalesci&re Choco)iit6e in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Taffen fl. 4.50, in Pulver für 12 Taffen fl. 1.50, 24 Taffen fl. 2.50, 48 Taffen 4.50, für 120 Taffen st. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Taffen fl. 36. — Zu beziehen burch Barry b u Barry L Co. in Wien, Wallsischgaffe 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfunteur und Anton Krisper; in Pest Török; in Prag I. F ürst; in Preßburg PiSzto ry; in Jtlagenfurt P. iÖirnbacher; in Linz Haselmaycr; in Graz Oberranzmeyer; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädtcr, und gegen Postnachnahme. Witterung. Laibach, 23. Februar. Nachts heiter, Morgennebel. Herrlicher Frühlingstag. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 4.8", Nachm. 2 Uör + 4.0" R. (1870 f 3.7", 18H9 + 6.5"). Barometer im fallen 329.24"'. Das gestrige Tagesmittel der Warme + 1.2'’, um 1.4" über dem Normale. Angekommene Fremde. Am 22. Februar. Elefoiil. Meie, Planina, — Brand, Wattersdorf. — Pichler. - (Srjeit, Nadinannsdors. — Prenlner, Private, Radmannsdorf. Stadt Wien. Qnorin, Fabrikant, Kirchberg. — Krause, Kfm., Wien. — Jiciiineyer, Kfm., München. — Glo-boinig, Besitzer, EiSnern. — Haßrnanu, Kfm., Wien. Bulerlwelier Hol1. UrSii, Wien. — Balenkii, Jll.-Feistriz.___________________________________________ Gedenktafel über die am 25. Februar 1871 stattfindendeu Lizitationen. Reliz., Meßesnel'sche Real., Planina, BG. Wippach. — Reliz., Bntala'fche Real., Tanzberg, BG. Tschernenibl. — 3 Feilb., «andek'fche Real,, Verch, BG. Laibach. — 3. Feilb., Znidarsic'fche Real., Podgora, BG. Großlafchitz. — 3. Feilb., Friskovc'fcke Real., Jefchza, BG. Laibach. — 1. Feilb, Birtii'fche Real., Dobrovy, BG. Laibach. — 3. Feilb., Brinovcar'fche Real, Selo, BG. Gurkfeld. — 3. Feilb., Zabnikar'fche Real., Brnnndorf, BG. Laibaclv — 2. Feilb., Natlacen'sche Real., Präwald, BG. Senofetsch. -- 3. Feilb, TomaÄi'fche Real., Javor, BG. Laibach. 3. Feilb., Nernc'sche Real., Jauchen, BG. Egg.' 3. Feilb , Tomazii'fche Real., Dovsko, BG. Egg. Bei ihrem ersten Angriffe unter schätzten die Römer bie Widerstandskraft der Karthager. Dreimal sahen sie sich zuriickgeschlagm und ihre Flotte von Brandschiffm fast gänzlich vernichtet. Endlich kam Scipio Aemilianus, um das blutige Spiel mit größerer Energie ins Werk zu richten. Zunächst nahm er die Landenge ein, schlug hier sein Lager aus und sperrte das Festland durch einen zwölf Fuß hohen Wall ab. um jede Proviantzufuhr für die Karthager von daher zu verhindern. Damit auch zur Sec kein Proviant herbeigeschafft werden konnte, erbaute er einen hohe» Damm am Eingänge des Hafens, allein es gelang den Karthagern, sich eine neue Passage zu graben und fünfzig (Galeeren in See stechen zu lassen. Eine afrikanische Armee dagegen, welche zum Entsätze der Stadt heraugerückt kam, hieb Scipio bis auf den letzten Mann zusammen und unterwarf sich in weitem Umkreise das ganze Land. Im Frühling des Jahres 146 that Scipio endlich den letzten Schlag. Durch eine Bresche in der Hafenumfassung stürmte er bis auf dcn Hauptplatz der Stadt und befestigte sich hier für die Nacht. Rundum wurden von den Dächern aller Häuser Spieße, Pfeile, 'Steine auf die Römer herabgeschleudert, doch Scipio'S Soldaten ließen sich dadurch nicht schrecken. 9tach_ einem fürchterlichen Handgemenge eroberten sie Hans für Hans und steckten schließlich drei Straßen zu gleicher Zeit in Brand. Verwundete Männer, alte Weiber und Kinder stürzten sich von den Dächern herab und suchten stoisch ihren Untergang _ in dem entfesselten Elemente. Sechs Tage und sechs Nächte währte diese schauderhafte Tragödie; während dem gönnte sich Seipio kaum eine Minute Ruhe und Erfrischung. Aut siebenten Tage ergab sich die Zitadelle, unter der Bedingung, daß das Leben der Soldaten verschont bliebe. Zuerst kamen sünfnndzwanzigtan-send elende Weiber, dann dreißigtansend halbverhungerte Männer heraus, während sich neunhundert römische Deserteure in einen Tempel des Aesknlap flüchteten und sich mit dem Gebäude den Flammen Preisgaben. Alle Karthager ohne Ausnahme wurden in die Sklaverei geschleppt; die Stadt selbst, mit Ausnahme der silbernen und goldenen Gesäße in den Tempeln, ward den Soldaten zur Plünderung überlassen. So fiel das einst so glänzende und weitgebie-tendc Karthago. (Achinß folgt.) Verstorbene. Leu 2 1. Februar Dem Herrn Dr. Friedrich Keesbacher, Primararzt im Zivilfpital, seine Tochter Hedwig, alt 9 Jahre und 3 Monate, in der Kapuziuervorstadt Nr. 30 an der Gehirulährnuiig. Den 22. Februar. Valentin Mar», gewef »er Knecht, alt 41 Jahre, in der Gradifchavorstadt vor dem Haufe Nr. 42 qähe am Schlagflufse. Theater. Morgen: Zweite Gastvorstellung der aus 36 Personen bestehenden Kllnstlerqesellschaft unter der Direktion des Francois Ra pp v. Vorher: Wenn man nicht tanzt. Lustspiel in 1 Akt von Sig Schlesinger. Telegramme. Wien, 22. Februar. Der Finanzausschuß beantragte dieSteuerforterhebung für den Monat März. Ävicn 2i3. Februar. Die heutige „Wr. Ztg." enthält die Ernennung Pretis' zum Statthalter in Triest und Küstenland. Ans Bordeaux und Berlin wird unterm 22. Februar gleichlaMend gemeldet: Der Waffen- ] still stand wurde bis 26. Februar Abends verlängert. tiunbvn, 22. Februar. Baude wurde zum Vertreter Frankreichs bei der Konferenz ernannt. Madrid, 22. Februar. Der Zustand der Königin wird als gefährlich betrachtet, sie verlangte die Sterbesakramente. Allen jenen Freunde» und Bekannte», welche wahrend der Krankheit »»d bei dem Lricbnibe^ gängnisse unseres lieben Kindes Hedwig ihre Theilnahme bezeugten, de» tiefgefühlteste» Dank der in so kurzer Zeit zum zweitenmale schwer betroffenen Eltern. Dr. Friedr. Keesbacher. Irene Keesbacher. Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (iu-209)| beilt brieflich der Spezialarzt für Epilepsie Doktor <►. Kllllseh tu Berlin, jetzt: Louifeustraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. Wiener Börse vom 22. Februar. Staatsfonds. Lperc.Rente. öst.Pap. bto. bto. öst.inSUb. flklb ißacf | 69.— *8 10 59.1t,jueß. etfrotb.tibaat 68 20* 88.50 ^rtoritr. e von 1860, Fünft. 1( 8.50 108 75 " ^ Pramiensch. v. 1864 . 123.23 123 50 Orundentl.-Obl. Steiermark ju * p£t. Kärnten. Kram u. Küstenland 5 . Ungarn . . zu 5 , tkroat.u. Slav. 5 „ etcbenbtitft. „ 6 , Jiotlea. Wationalbaiif . . . Union - Bank . . . Lrebltanstalt . . . il. ö. E«compte-Ges. ünalo-österr. Bank . Oett. Bobencreb.-A. . Cc* Hypoth.-Bank . 6teter. ik-comvt.-Br. Franko - Austria . . Ratf. Ferb.-Norbd. . Sübbahn-Gesellsch. . kkais.Elisabetb-Bahu. S.arl-Lubwig-Bahn Liebenb. Eisenbahn . Staats bahn.... rtais. Franz-IosefSb.. Hünfk.-Barcser E.-B. "Ifötb^turn. «abn . Pfandbriefe. ytation. S.W. verloSb. arij. Äob.-Crebitan?^. Allg.östBob.-Crebit. bto. tu 33 v. rUcfz. . 86 — 79.50 89.50 :f> — bto. Bons 6 Wotbb. (100 fl. SM.) Sieb..«.(2<>0 n.o.SB.) Staatsbahn Pr. Stück 98.— 94 — Staatsb. pr. St. 1867 «ubolf<,b.<.K»<,st.ö.W.) 86 *0 ®ran»--3of. (200f[ §. ) 7«.7ö 81.— 76.26 722 238. >52 50 9-0.— il* 8) 233.— 91.— 880. -102.60 2120 180.70 *19.25 246 93 167.25 37 H.— 190.25 164.-169.50 93.10 89.— 106.30 87.7.'! 728 238.20 252.70 9y5.— >17.— 240.— VA.— 102.75 2125 180.90 219.51 247.— 167.75. 37?.- 190.75 165.-169 75 Lo«e. iSccbit 100 fl. Ö. $ti. . Dcn.-Damvttch..3 -:7 -16 fO 103 8" 103 60 123 8°» Weoh»f>l(3 Mon.) fiU3fS. l00fi.siibd.LS Irantf. 100 fl. ^ „ Jcnbcn 10 Pf. Sterl Pari» 100 Francs Mtiacon. Kais. Münz-Ducatcu. 5 82 j 5.88 20-FrancLftüll . . , 9.87 9 88 lÖctein6t£;t(er . . . 1.82 1 i b* • Silber . . . . 121.25! 121 7® ' Telegrafischer Wechselkurs VVIU 23. Februar. :',perz. Rente österr. Papier 58.Ü5. — 5>perz. diente österr. Silber 68.10. — 18(i0er Staatsanlelien 94.50. '' Bankaktien 720. — Kreditaktien 251.50. — London 1 - Silber 121.75. — K. k. Münz-Dukaten 5.84. — 91a< poleonsd'or 9.89. Druck von Jgn. v. Ältiumag i * ged *asnterq in Laibach. Verleger und für die Äiedaktiou verantwortlich: Otlomar Bamberg.