EinMmhfmrkauimprefs: wocAanfags 10 Rpff Samstag'Sonntag 15 R$9t Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitunß (mit Ausnahme der Feiertage). — Bezugspreis: Abholen monatlich RM 2.—, Ijei Zustellung RM 2.10. — Unverlangte Zuschriften werden nicht zurückgesandt Schriftleitung, Verwaltung und ßucWntfkerei Telephon 2^7, 25-68, 25-69, M i ^ B Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitung (mit A abends nur 28^7, Marburg a. d. Drau, Badgasse 6 / Anzeigen und Abonne- nähme der Feiertage). — Bezugspreis: Abholen monatlich RM 2.—, ments-Annalime in der Verwaltung / Bei Anfragen Rückporte beilegen Zustellung RM 2.10. — Unverlangte Zuschriften werden nicht zurückgesai !DlorbutgtT Rettung 7tr. 157 intardurg a. ö. 2>rau Sreitafl, 4.3uli I94i 81.3a^r0Qng f iOas Eichenlaub für Hauptmann Balthasar Tetegramni des Führers Berlin, 3. Juli Der Führer und Oberste Befehlshaber jr Wehrmacht hat Haur>tmanii Balthasar das Elchenlaub zum Rltterkrcui^ des J lUIII i ampffluKzeuge. während ni.r ein cä^e- [ folgendem Telegramm mltgetel!.: Vernichtannssclilaelit bei Bialystok Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten auf der ganzen iFront zwischen dem Schwarzen Meer und dem nördlichen Eismeer ^68.950 brt im 3uni venenkt 109 Briten* Flugzeuge in sieben Tagen abgeschossen Aus dem Führer Ii auptquartier, X Juli US Oberkommando der Wehrmacht xibt bekannt: Schulter an Schulter haben gestern deutsche und rumänische Verbände aus der nördlichen MoMau heraus den Pruth überschritten und befinden sich Im Vorgehen gegen den Dnjestr. Damit sind die verbündeten Armeen auf der ganzen Front zwischen Schwarzem Meer und nördlichen Eismeer zum .4ngriff an-.«etreten. Während bisher die sowjetrusslsclie Fütining offensichtlich bestrebt war, den deutschen Vormarsch in Grenznahe aufzufangen und ihrerseits zum Angriff [überzugehen» scheint die Widerstandskraft der Sowjetarmee nunmehr gebrochen y.u sein. Auf der ganzen Front zeichnen sich rückläufige Bewegungen des Feindes ab. Die Vernichttmgsschiacht ostwärts Bialystok ist,im wesentlichen abgeschlos-f^n. Wie schon durch Sondermeldung bekanntgegeben, Ist ihre Auswirkung von weltgeschichtlicher Bedeutung. Zahlreiche Schützen-, Kavallerie, und Psnzerdivi-sionen der sowjetrussischen Wehrmacht können hier als vernichtet angesehen werden. In mustergültiger Zusammenarbeit haben die Verbände unseres Heeres und unserer Luftwaffe die Verfolgung aufgenommen. Im Kr.mpf Regen Oroßbritaniilen ver-l I senkte die Mitwaffe In der letzten Nacht | I ein Handelsschiff von 5000 brt und bom-1 \ bardlerto Hafenanlagen in Südost- und' Siidwestengland. i An der Kanalküste brachen bei Tage 1 l^ivlederum Angrilfe britischer Kampfflug-| 'SeUt''warer väie® Wehrmacht hat Ha.,r.tmann Ballha- "eiiid verlor hierbei IS .|a?d. und Eichenlaub xuin Ritterkreuz, des umpHluKzeuge. während nur ein eise-i ics verloren ging. i ^ i u" ^^^^Kramm mitgeteilt. rv». t » £ « j f ^ X dankbarer Anerkennung Ihres hel- (>er heiiid warf In der iet/ten Nacht | denhaflen Einsatzes im Kampf für die Hon^cnM Orten Nordwest-1 Zukunft unseres Volkes verleihe ich lli- ^ tschiands Spreng- und Braiidbom-1 „en zu Ihrem 40. Luftsieg als 17. Offl- nn?i . itw «e- zier der deutschen Wehrmacht das El- ' SäiiH« ^ wurden ohnge-. chenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen /liande wiu*den u. a. in Brcu.en (ind Ol- Kreuzes« "denburg getroffen. Nachtjäger und Flak-1 irtlllerie sciiossen drei der angrciienden '^^rliischen Kampfflugzeuge ab. Der Kampf gegen die britische Ver-rguiigssclilffahrt l)rachto auch im Mo-t Juni den erwarteten großen Erfolg. iej^marine und Luftwaffe versenkten r^S.Q.SO brt feindlichen Handelsschiffs- Wieder versetzt ein unerhörter dcut-sclicr Wuffenerfolg die ganze Welt in Stauneti und Bewunderung, und wieder ist von der rulimbedeckteTi deutschen Wehrmacht mit ehernem uriffel ein Sclilachtenort in den Annalen der Geschichte verewigt. Die Sondermeldung des Oberkommandos der Wehrmacht, die Mittwoch spät abends die Einzelheiten aus diesem Ver-liichtungskampf ostwärts Bialysiok bekanntgab, hat erneut gezeigt, da(i unsere Soldaten mit einem hcldenliaften Ungestüm und einer Tapferkeit sondergleichen diejenigen sowjetischen Armeen buchstäblich zerrieben haben, die nacli dem verräterischen Plan Moskaus bereit standen, um in Deutschland einzufallen. Kin.OOO Tiefangene sind bisher gezählt, 5774 Panzerkampfwagen. 2330 Hescliütze und riaV;ü:f='schütTe nnd -^725 t'iuKZ'euKe der Bolsciiewistcn wuruen neben vielem anderen Material erbeutet oder vernichtet — fast unvorstellbare Meiiffcn, besonders dann, wenn man bedenkt, daß alle diese fürfolirc von unse-icr un\*crKleichlichen Wehrmacht in dem kurzen Zeitraum von nur -^ehn Tasen erzielt wurden. Tanncnbcr}: ist in Bialystok ffewalti.!j: iibertrotfen. Ein Sietr von weltsjescliichtliclier Bedeutung! Und dazu stellt das OKW ab-sohlieRend fest. daM diese ins Oiganti-schc Ächenden Erfolge mit erfreulich «e-rinr:en eigenen Verlusten erkämpft worden sind. Demjretrenüber versucht der Iwlscliewistische Heeresbericht in der bekannten, von dem nlutokratischen Lehrmeister in London übernonmienen VerkleinerunKStaktik die deutschen [umes. Hierbei wurden allein durch U-^nto 4I7.4S0 brt verniclitet. Hinzu koni-Jn noch schwere Verluste, die der Mncl durch Mfncnunternehmungen aller |rt erlitten hat. Außerdem wurde eine roße Zahl feindlicher Handelsschiffe so [chwer beschädigt, daß sie ganz oder Ir längere Zeit der feindlichen Versor-img verk)rcn sind. u Ebenso erfolgreich war die deutsche [Luftabwehr im Kampf gegen die britishe Luftwaffe. Allein in der Zeit vom Juni bis 2. Juli wurden I0<) britische igzeuge abgeschossen, und zwar 56 Lufthämpfen, 24 durch Nachtläger, durch Flakartillerie, sechs durch Einölten der Kriegsmarine, eines durch In-interie. Zwei britische .Tagdfhigzeuge [iellen außerdem über dem besetzten Jhiet zusammen und stürzten ah. Wüh-id der gleichen Zeit gingen im Ein-gcfl'en Großbritannien z\völf eigene Igzeuge verloren. ^i den Kämpfen in» Osten zeichneten die Obersten Ber^rer und Lohmeyer. iia:ideure von Infanterieresjimentern der Major Heß und der Oberleut-jBaschta eines Infanterierepiments ^ers aus. c/jjon Orverationen nn Atlantik war n;uipo t unter l'iihrunff von Oberleut-See Popii besonders erfolgreich. Riesige bolschewlsiische Material-Verluste auch an der Ostseel(flste 631 Panzer, 168 Geschütze und 4Ü Flugzeuge erbeutet oder vernichtet — Die in Riga gemachte Beute noch nicht zu übersehen Berlin, 3. Jnli Nicht nur die Vernichtungsschlacht von Bialystok brachte den geschlagenen Sowjetarmeen ungeheure Verluste an Soldaten und Material, sondern auch an anderen Stollen der Ostfront haben die siegreich vordringenden deutschen Truppen riesige Mengen von Waffen und Munition zerstört oder sichergestellt. So hat der entlang der Ostseeküste durch den Westen der ehemaligen baltischen Staaten vorgehende Teil des deutschen Heeres bis zum I. Juli 631 Panzerkampfwagen, I6S leichte und schwere Geschütze und 40 Flugzeuge erbentet oder vernichtet. Ferner fielen hier 19 Flak- und 24 Pak-Geschütze sowie zwei Panzerzüge den deutschen Soldaten in die Hände. Die bei der Einnahme von PIga gemachte Beute läßt sich noch nicht übersehen Kßine Sowjellnippen mehr an Ungarns firenze Budapest. 3. Juli Die ungarischen Truppen setzten, wie der Chef des Honved-Generalstabes mit> teilt, ihren Vormarsch Im Zusammenwir ken mit den deutschen Truppen fort. Iti den Morgenstunden des I. jnll wurde ?iuch im östlichen sowietlschen (irenz-abschnltt der Angriff eingeleitet An der ungarisdien Grenze befinden sich nun- mehr keine Sowictirui>peii mehr. Die ungarische Luftwaffe unterstützte irksam die Operationen des Heeres. >er Feind zog sich infolge unserer An-riffe In neue Stellungen zurück. Feindliche Flieger unternahmen über '2m ungarischen Ijiftranm lediglich Er-knndungsflüge. Bombenangriffe fanden am Dienstag nicht statt. Sic'Ke zu bagatellisieren. Mit der albernen Behauptung, daß die Sowjetluftwaffe »mit Crfok« die iPanzerformationen des Feindes mit Bomben belegt und feindliche I\inzerabteilungen vernichtet habe, glaubt man in Moskau, der Welt die Katastrophe der bolschewistischen Armeen im Raum von Bialystok verheimlichen zu können. Moskau oiperiert femer mit Vergebliche englische Luftangriffe Wieder elf britische Flugzeuge an der Kanalküste abgestnossen Berlin, 3. Juli Angrlffsversuche britischer Flugzeuge an der Kanaiküste brachen auch am heutigen Donnerstag an der deutschen .lagd-a,;d F'iikÄ'jueh zusanunen. Nach bisherigen Meldungen verlor der lM;ind elf Flugzeuge. Hievon wurden acht Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire im Luftkampfe abgeschossen. Zwei weitere Spitfire und ein Kampffingzeug vom Muster Bristol-Blenhelm wurden durch Flakartillerie zum Absturz gebracht. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Abschulizahlen, die im uingekehrteu Verhältnis zu den Tatsachen stehen und merkt offenbar gar nicht, wie lächerlich das alles heute wirken muß. Der OKW-Bericht hat im einzelnen bekanntgegeben, daß 1,'^OJ bolschewistische Flugzeuge im Luitkampf, 112 durch Flakartillerie und 3i_M am Boden vernichtet wurden. Zahlen, die nicht nur uns Deutsche die Tapferkeit und Überlegenheit der deutschen Luftwaffe bewundern lassen. Wie armselig dumm sind demgegenüber Zahlenangaben der Verräter im Kreml, die besagen, sie hätten beispiels-Vv'cise am 1. Juli nur 22 Flugzeuge verloren ... Erst am Montag hat der Londoner Nachrichtendienst erklärt, daß er die vom OKW tagszuvor veröffentlichten zwölf Sondermeldungeii ■>gar nicht so ein-druckvoll« finde. Nun, vielleicht sind die obigen deutschen Zahlen Herrn Churchill eindrucksvoll genug. — Und am 1. .luli hat ferner Reuiers miliiärischer Mitarbeiter behauptet, daß England über die deutschen Wehrmachtsberichtc >cnt-täiischt« sei. sie seien zu »unwesentlich und ungenau«, es sei für das sowjetische Informationsbüro »peinlich, solchc Meldungen zu widerlegen«. Nach dem grandiosen deutschen Sieg von Bialystok. der die Vernichtung zweier feindlicher Armeen zur Folge hatte, nach den I(>0.nCK] Gefangenen, die Moskau verloren hat. und nach seinen blutigen Verlusten, die die Gefangenenzahl um ein Mehrfaches übersteigen, wird London freilich noch mehr enttäuscht sein und das .sowjetische Informationsbüro wird in der Widerlegung dieser Tatsachen noch peinlichere und schwierigere Arbeit haben. Aber weder Stalin, noch Churchill werden sich jetzt liber die Ungcnauigkeiten und Unwesentlichkeit dor deutschen Meldungen beklagen können, Jn. man soll den Teufe' nicht an die Wand malen! Und vielleicht fintU t Mnv'Kaii ntimnelir auch, daß die Komödie der Bittgottes- \ Seife 2 Nimnncr 15« [ dienste, die in Kanz RiiBlaiid »zur Ver-iiiclituiiK des Welt- und Mctisclilicits-teiiidcs« veranstaltet und zu denen (jcistüclie uiid Volk KezwunRen wurden, vom Himmel «ar rascli und allzu wörtlich erfüllt worden sind, Ks scheint also auch in Sowjetrußland noch das Wort zu gelten, daß der Herrgott seiner nicht spatteii läßt. Selbst die »Times« mußte sich vor einigen Tagen schon die Feststellung abringen: »Es kann nicht geleugnet werden, -daß die bolschewistische Armee schwere Schläge einstccken mußte und daß der deutsche Vormarsch überraschend schnell gewesen ist«. Vermutlich zur Aufpulverung der eigenen Öffentlichkeit und als Mutspritze für den bolschewistischen Bundesgenossen haben die Briten daraufhin eines ihrer üblichen Theatermanöver inszeniert: Sie ließen die Königin Willielmine von Holland, dazu die »Ministerpräsidenten« der polnischen und tschechischen Emigrantenregierung und den neuseeländischen Ministerpräsidenten erklären, daß sie den Sowjets jede mögliche Hilfe.leisten werden. In Moskau wird man über dieses Beistandsangebot von Lahmen und bereits Gestorbenen sicher ebenso sehr cntzückt sein wie über die Bolsciiewi-stenschwärmerei, die plötzlich in England ausgebrochen zu sein scheint. Aber die Hilfserklärung politisch ohnmächtiger Bankrotteure wird den Sowjets ebensowenig nützen wie der steigende Wodka-Konsum in britischen Luxusbars, das Tragen roter Krawatten in Londoner Klubs und das Spiel des Wolga-schiffer-Liedes in allen englischen Restaurant««'. Im Osten entscheiden jetzt die Waffen, und wie diese Entscheidung fällt, das zeigen die ersten zehn Tage der deutschen Abwehr heimtückischen Moskauer Verrates, das zeigt vor allem die Vernichtungsschlacht. das Fanal von Bialystok. Die Welt im Zeiclien der deutschen Stege Staunen und Bewunderung über die Vernkhtungsschlacht von BialystoK Britischer Gelelfzug bei Bardia vernichtet In vier Wellen vollendeten deutsche und italienische Flieger das Wei*k Rom, 3. Juli. Über die in den itaUenischen Wehr-iiiachtsberichteii vom Dienstag und Mittwoch bereits K^'Hieldete erfolgreiche Ak-lion clor deutschen und italienischen Luftwaffe ^fegen einen feindlichen Geleitzug iiördlicli von Bardi.i gibt ein Sonderberichterstatter der Stefani folgende Einzelne iten: Der Geleitzuj; bestand aus verschiede-Tien Frachtdampfern, einigen Transportschiffen und war von einem leichten Kreuzer, einer Anzahl Zerstörern und Jagdstaffeln begleitet. Einer ersten Welle deutscher und italienischer Bomber, die von Jägern begleitet waren, gelang es trotz heftigen Abwehrfeuers und Angriffsversuchen der feindlichen Jäger, einen Frachtdampfer durch Bombentreffer schwer zu beschädigen und eine Hurri-cane abzuschieiien. Eine zweite unmittelbar darauf zum Einsatz gebrachte Bomberwelle erzielte Treffer auf verschiedenen Dampfern und beschädigte einen Zerstörer. Eine dritte Bomberwelle traf den Kreuzer und einen Zerstörer und schoß außerdem zwei Hur-'tcanes ab. Eine vierte Bomberwelle vollendete das Werk, indem sie zwei Frachtdampfer versenkte und Volltreffer auf dem Kreuzer und dem Zerstörer erzielte, der schwer beschädigt wurde und in Brand geriet. Ferner wurde eine weitere Hurricane zum Absturz gebracht. Wieder Luftangriffe auf Tobruic Rom, Juli Der Italienische Wehrmachtbericht vofm Donnerstag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Unsere Bomber haben einen Flugstützpunkt auf der Iitsel Cypern ange-CfKlen. In Nordafrika hat die Luftwaffe' der Achse Stellungen, Versorgungsanlagen und Flakbatterien in Tobruk getroffen nfld Brände und Explosionen verursacht sowie Flugstützpunkte östlich voti Marsa Matnik twmbardiert. FeindHche Flugzeuge haben Einflüge auf emige Ortschaften der Cyrenaika durchgeführt. In Ostafrika lebhafte Artillerictätig-keit an der Uolchefit-^Front (Oondar). Im Oebiet von Galla und Si>danu> behindern die starken Regenfälle die Ope-ra^loiMXL Grandiose Erfolge in kurzer Zeit R o m, 3. Juli. Die Sondernieldung des OKW über die Vernichtungsschlacht von Bialystok, die unermeßlichen Gefangenen- unii Beutezahlen bestimmen das Gesicht der römischen Morgenpresse, die diese neuen großen deutschen Erfolge in griVßter Aufmachung wiedergibt und dabei das Chaos unterstreicht, das über die Sowjetarmeen hereingebrochen ist. Die verbrecherischen Pläne der Männer des Kreml und ihre Angriffsabsichten auf Zentraleuropa hatten, wie »Messagero« hervorhebt, zur Folge, daß es unmittelbar an der Weslgrenze der Sowjetunion zu den ersten großen Zusammenstößen kam. Sie gestatteten dem deutschen Oberkommando dank seines rechtzeitigen Eingreifens und setner technischen und psychologischen Überlegenheit, in kurzer Zeit jene grandiosen Erfolge zu erringen, die von Tag zu Tag noch weiter ausgebaut werden. Neben dem Vormarsch der deutschen Truppen im Baltikum bedrotie jetzt aber auch die deutschfinnische Offensive an den nördlichen und zentralen Grenzen Finnlands die ehemalige russische Hauptstadt von Westen wie von Norden her. Der immer schnellere Rhythmus des deutschen Vorrückens zwingt die Snwjcltrup-pen allenthalben zum Rückzug, wobei die technischen Mittel der deutschen Wehrmacht die »strategischen Rückzüge« '/u einem äußerst gelührlichen Unternehmen für den Gegner machten, da diese Rückzüge den Sowjettruppen ungeheure Verluste zufügen. Newyorher BlSliersfimmen Newyork. 3. .Ulli während die Boischewisten hartkänip-fend zurückweichen. Die Berichte stellen die deutschen Bekanntmachungen voran, obwohl die sowjetischen Behauptungen von einer »erfolgreichf^n Abwehr neuer Angriffe« ebenfalls gebracht werden. Der* militärisclu; Mitarbeiter der »New York Times« meint, die Sowjets gingen einem Verhängnis allergrößten Umfanges entgegen. Die größte Schlacht der Weltgeschichte scheine sich rasch zu einem zweiten Tannenberg zu entwickeln, das ungleich entscheidender und für Moskau tragischer werde als das erste. Eine ErklSning des" Generatslabscliels i Buenos Aires, 3. Juli, j Der Gencralstabschef des hrasil'.ani-! sehen Heeres, General Goes Monteiro, der an den argentinischen Unabhängig-j keitsfeiern am 9. Juli teilnehmen wird, hat der Zeitung »Nacion« ein Interview gewährt. Monteiro hat sich darin zu einer überparteilichen und rein nationalen Einstellung gegenüber dem europäischen Konflikt bekannt. Als Offizier bewundere er das militärische Genie Deutschlands, als Mensch dessen hohe Kultur. Als Brasilinner befürworte er voll und ganz die kontinentale Solidarität, jeiloch ohne politische Verpflichtungen, die auch dem Regierungskurs widersprechen würde. Moskau bat sieb schwer verreclinel Sofia, 3. Juli. Im Luitaufsatz der Zeitung »Sorai: untersucht der bekannte Völkerrechtler Professor Genoff die »Politische Strategie« Die Ncwyorker Morgenblätter stehen Sovyjctunion und führt u. a. an, es sei j völlig im Zeichen der deutschen Siege eine enviesene Tatsache, über üic Sowjetarmee. Die Üliersclirif-I daß die Bolschewiken len lieben hervor. Absteht gehabt hatten, ihre Bezie- daß die Deutschen bereits weit est- ; "ungen z.™ Beirt ^ lieh Minsk stehen und unaufhaltbar | 'py®' , , w -J vorrücken, ' geschweige denn eine Zusammenarbeit iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiintiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiiiniiiiARniiiNHiiiiHHiniiiiiHHiiMifiniulHittrtlwittiH . HiHeschrei Stalins durch den AAer DER FUCHS VERLÄSST SEINEN BAU — GEPLANTER DOLCHSTOSS Zt- GEGEBEN mit ihm im Kampl gegen die Westmächte nerbeizuführen. Vielmehr habe Moskau vor allem den ZvVeck verfolgt, durcli das Abkommen mit dem Rcich einen Krieg zwischen Deutschland und den West-inächten zu begünstigen aus der typisch bolschewistischen Ideologie heraus, daß der Kommunismus in Europa durch einen großen Krieg mir gefördert werden könne. Eine Bolschewislerung Europas hätte dem Kommunismus den Weg auch in die übrige Welt geöffnet. Die Moskauer Machthaber hätten sich SL'hlieljlich schwer vorrechnet, Indem sie die Macht der Wcstm.lchte überschätzt lind die des Reiches unterschdtzt hätten. Sie glaubten, die Kraft der Kriegführenden würde ungefähr gleich stark, der Krieg deshalb von langer Dauer und für beidf Seiten aufreibend und ermattend sein. Dann würde die Sowjetunion als stärk: te und unversehrteste Macht dastehen und Herr der Lage sein, Der rasche Zusammenbruch Frankreichs und der Blitzkrieg auf dem Balkan seien für die Bolschewiken eine große Überraschung gewesen und führten im Grunde den Zusammenbruch der ganzen politischen Strategie der Sowjetunion herbei. Sic habe infolgedessen nur ihr erstes Ziel, den Ausbruch der europäischen Kriege verwirklicht gesehen. Denn Dcutschliand habe dieses Spiel, durchschaut und beeile sich ilaher, jetzt die Gefahr, die nicht nur ihm, sondern ganz Europa gedroht habe, endgültig zu beseitigen. Berlin, 3. Juli Angesichts der Tatsache, dalJ die deutschen Truppen unaufhaltsam nach Osten vordringen und beispiellose Erfolge erzielten, hielt es Stalin am Donnerstag für geboten, über die Sowjet-sender höchstpersönlich zu sprechen. Die Angst und Sorge vor dem Kommenden trieb den Sowjetgewaltigen, der sich bisher hinter den dicken Alauern des Kreml verborgen hielt und dort seine dunklen Pläne ausbrütete, auf einmal dazu, sich mit seinen Nöten an die Weltöffentlichkeit zu wenden. Was den Fuchs veranlaßt, jetzt seinen Bau zu verlassen, wird aus Stalins eigenen Worten deutlich. Nach einem Eingeständnis der deutschen Überlegenheit sagt er nämlich wörtlich: »Ein mächtiger Feind hat unser Land mit Krieg überzogen. Es ist ihm gelungen, Litauen, einen Teil des lettischen Bodens und andere Gebiete zu eroliern. Wir sind in ernster Gefahr.« Weit bemerkenswerter noch aber sind Stalins Ausführungen über den Nichtangriffspakt mit Deutschland. Zyni.'Jcli gab der Verräter, der mit infamer Hcimlücke den Dolchstoß gegen Deutschland vorbereitete. zu. da[,{ er diesen Pakt nur zum Schein geschlossen habe, indem er sagt: »Was gewann die Sowjetunion durch den Pakt? Wir hatten anderthalb Jahre Ruhe, um uns vorzubereiten. Das war ein Gewinn für uns und^In Verlust für Deutsgh-^ land.« Trotz dieser eindeutigen Erklärung über seine schurkischen Pläne hofft Stalin Dumme zu finden, die mit ihm heulen, wenn er Deutschland dummdreist als den »Angreifer« bezeichnet. »Fs ist klar«, sagt Stalin, »daß wir die Initiative zu einem Bruch des Vertrgaes nicht ergreifen wollten.« Das heißt nichts anderes, als daß die Sowjetmachthaber den tjl)erfall au! Deutschland zwar vorbereiteten, daß ihnen aber der deutsche Gegenschlag zu einem Zeitpunkt äußerst ungelegen kam, da ihre Vorbereitungen noch nicht beendet waren. Die Welt, soweit sie nicht englandhörig ist, hatte bereits aus den deutschen Dokumentenveröffentlichungen die hiii-terhältigen Pläne der Sowjets und die durch die Boischewisten ganz Furopa drolieiide Gefahr erkannt und hat sich daher — man braucht nur an die in allen europäischen Ländern ergangenen Aufrufe zum Eintritt in die Frciwilligen-lormationen zum Kampf gegen die Boischewisten zu erinnern — geschlossen hinter Deutschland gestellt. Darum ist es nur als lügnerische Agitation zu werten.' wenn Stalin behauptete, Deutschland habe zwar einen inilitärisclien Gewinn 1 erzielt, aber es erscheine in der ganzen Welt als Aggressor. Bemerkenswert ist auch, daß Staliqi in seinen von düsteren Ahnungen über die Zukunft des Bolschewismus durchzogenen Ausführungen mehrfach betonte: »Es ist ein Kampf auf I.eben und Tod.« Er warnte vor Panikmache sowie Verbreitung von Oerüchten imd malte als Abschreckungsmittel an die Wand, daß Deutschland die Gutsbesitzer und das Zarenregime wieder einsetzen werde. Zum Trost für seine Boischewisten. die aus seinem Munde zttm ersten Mal hörten, wie schlecht die Lage auf dem KricgsschauT)latz steht, glaubte der Diktator im Kreml an Napoleon erinnern zu müssen, dessen Untergang nach der verlorenen Schlacht an der Beresina "er gerne als ein gutes Omen für die Zukunft hinstellen möchte, wobei er allerdings vergaß, daß der Sommer 1941 nicht mit dem Winter 1812 nnd die heutige Kampfes-weise nicht mit der aus dem vorigeo .lahrlumdert zu vergleiclien ist. Der alte Schlachtruf Stalins: »Schlagt die Fascliisten auf ihrem eigenen Ge-! biet!« ist verstummt. Die ganze Rede Ist mir ein einziger Hilfeschrei an seine Freunde in London und an die jüdischkapitalistischen Kreise in der Welt, von denen er seine letzte Rettung erhofft. „Mit verbundenen Augen ins Verderben*' Helsinki, 3. Juli. Die Zeitung »Uta Sanomat« beschäl-tigf sich in ihrem Leitartikel mit der Stalin-Rede. Der Artikel, der die Überschrift »Verblendetes Volk« trägt, cha-üäkteilsiert die unverantwortlichen Methoden der bolschewistischen Herr-schaffsciique, die dem Volk siegreiche Kflrnpfe vortäuschten. Es sei schrecklich, (farati zu denken, daß man eine Men-äthenriasse von 200 Millionen mit ver-hnndcnen Augen und lügnerischen Verführungen in das Verderben treibe. Den Boischewisten aber bedeuteten de Mensch und menschliche Werte nichts. Moskauer Sieges-Nachrichten »Deutschland kann den Krieg nie ge^i Winnen« f Stockholm, 3. Juli. Wie Reuter meldet, habe ein amtlicher Sprecher im Moskauer Rundfunk erklärt^ »die Sowjetunion könne dafür garantieren, daß Deutschland den Krieg nie gewinnen würde.« Auch Reuter dürfte im Laufe dieses Krieges bemerkt haben, daß inmier die Niederlage von Churchills »Siegesgaranten« umso näher rückte, je lauter sie ihrj Siegesgewißheit in die Welt schrien. Die Achse und Nanking Eine Rundfunkansprache Wangtschin weis Schanghai, 3. Juli^J Anläßlich der Anerkennung der N king-Regierung seitens Deutschlar.L Italiens und zahlreicher anderer eurof 'J scher Staaten erklärte Wangtsching\ I in einer Rundfunkansprache, daß es u\ China keinen anderen Weg get>e, als de Achse beizutreten. Englands Aufmarsch an dei Grenze von Thailand Bangkok, 3. Juli. Die thailändischen Militärbehörde beoibachten, wie Domei meldet, mit B{ sorgnis die Zusaminenziehung britische Truppen und die Einrichtung neuer bv lischer Luftstützpunkte längs der thail^ dischen Grenze. e Postverkehr Englands ' Schweden und eingestellt, j U Madrid, Der britische üeneralpostme(ge-\ nach Londoner Meldungen ben, daß der Fostverkehr zwisclg^\cn britannien einerseits sowie und l-innland andererseits j eingestellt werde. • IE imig im Kampf ^ Ganz Europa tritt an / Immer mehr Fre*^w)'lic;e H Weitere ilalienische Truppen tiir den Osten Vorbeimarsch vor dem Ducc R o m, 3. Juli. Der Duce liat Donnerstag vormittag in Rom die Parade über für den Kampf gegen die Sowjetunion bestimmte Einheilen der italienischen Wehrmacht abgenommen. An der Seite des Duce befand sich der deutsche Militäratiache, Generalleutnant von Rintelen. Nach ilciii Vort>ciniarsch betonte der r)iicc in L'iiKT Ansprnclic an die Truppen ilic ncdeiituni^ des Kampfes der Aclisr Uef^en den Rolschcwisnuis. Kroatiens Freiwillige A K r a ni, 3. Juli. i)er Uroatischc Staatsführer Dr. Pawc-litsch hat am 2, Juli kroatisclic Freiwilli2;e zum Kample gegen den Bolschev/ismus aufgerufen. Die „Norwegische Legion" Oslo, .hili Iii dem sicli iiiimcr deutlicher und kraftvoller vollziehenden Aufmarsch Ku-lopas KCKcn den Bedix)hcr seiner Kultur wird nun auch die »Norwc.irische Lc-Kion« iliren Platz, chnielmicii. .Mit dieser t'eststcllun«; umreiUt die Osloer Zeitung Ha^bladet« die Stiniinun.i? in Norwegen. An dem erfolgreichen deutschen Einmarsch nehme das norweKische Volk in hciliRer Begeisterung Anteil, ""^clireihi »{""ritt Folk«. Weiter brinKen die und verzeichnen die ersten (ic'.dspcndcn für die AusrüstuuK dieses unr\ve.(;ischcu Verbandes. starker Andrang tiei der finnischen riesandtscliatt in Slßclthoini S t o c K' ho 1 ni, .luli Wie die schwedische 'l"elc;;ranli':ii-a;.;entur mitteilt, erliält die fiimisclic ("ie-andtschait in Stoeklinliu täglich viele pcrsönllciic uml schi 'tt-lieho Anmclduiir:eit von rers«)nen. die für l'innland a's l-"rci-willijic in dem Kries; im Osten käiuiJieu wollen. Snaniens ..Blnun Division" .M a d r i d, .5. Juli hie l^ekrutieruiueii von l'reiw illi>;en für die spanisciie Blaue Division v. ur-den in .Madrid am .Mittwoch abend nm JJ Uhr abKcschlossen. Der starke Andrain: der letzten Tage hielt in den Mcldelniios bis zur Stuiu'.e der Schlielimi}; der Li-stefi an. .Mis allen Pruvinzju kommen Nachrichten über die Be^ieisternnj^., im!, der die 1"!eiwillijAcn von der licvölkeiuii.j; yeiei- .s !'reiwilliy:c der iilauen Division e:n.v;eir<)iien. Die spa-nisclK- 1 lymiT'j und die deutsche und die i'alietii.-.che Nationalliynrne sinsend, diir: h/.>),ü;on sie die I huiptsiraLlen der Siudt. Der Andran;j: /.ii der Biauen Di-vi>iim i.^t ,!j:c\vesen. da!j durch das Los eine .Niiswalil };clr)iieii werden mul'.. „SuiiHfrikiii Fnui».s aus dem Kriege asistrsisn!" San S e b a s t i a n, ?>. Juli. In Südairik-.'! wandte sieh iler I'iiiirer der na1iona!-bi:risfhen Volksjiartei Dr. Malan mit aller Scharfe gegen das p!ii!o!(ruIiscl! - bolschewistische Eiüiuinis» in dui LieL'cn seinen eifj;enen Willen aueli Südat'rikit liineinf^e/.o^ien worden sei. jMalnn lielüiite, dal\ iler I^oLiehcwisinus ganz linropa hinwe<4;tei^en würde, wenn ert iHid zum Bahnhoi bej.ilci*.et werden.' Chnrciali, iit.iiin inni Sniuis ihr Ziel er-In Cordüba trir^en sich zahlreiclir reichten. Das Ijurcntum sei stets gegen Spanier in die Listen ein. uie das vor- die Teilnalnne Südafrikas am Krie.q,e ge-;;escliricbcne Alter noch mein erre'chJ wesen und luiite, da Smnts. an tien iiatten. aber eine aiisdriickliclie t;in\vil- l-ioekseli.össen C.hurcliills bringend, sich li,i;uny: ihres \'aters vorweisen koniKeu. mit Stalin verbi;*! ,!et liabe, - - be- - ___________ ^ - j In zahlreichen Städten veranstalteten . stehe noch limuiermal mehr ruuml, den Blätter ausfülirliclie Rcporta)j:en von den | die k"reiwilli.tien Umzüge durch die Stru- Austritt Südafrikas ans dein Kriege au .Meldestellen der »Norwejjischen Legion« ; [jen. an denen viele 'l ausende iMenscli'.n . i'^rdern. Die slowakischen Von Hauptmann Wilhelm Ritter von Schramm Berlin, 3. Juli. i^ie Slowakei ist vor einigen Tagen an der Seite Oeutsehlands in den Krieg geilen ilie Sowjetunion eingetreten. Sic tat es schnell und, wie aus allen Verlautbarungen hervorgeht, in der sicheren Ober-/.euguug, ihrem Lande und Volk damit ;'.u (iienen imd die bolschewistische Gefahr endgültig zu verteiiligen. Aber darüber hinaus will sie auch, wie ilire fuhrenden Männer klar zum Ausdruck gebracht haben, zum Sieg iles organisch gewachsenen Lebens gegen den Komnnmisinus beitragen und die le-hensfeindlichen Konstruktionen der so-!;enannten Proletkultur beseitigen helfen. Sie kämpft mit an unserer Seite für eine l.iiinidierung des Bolschewismus als eines teuflischen Prinzips. — ein Bel'estifiungssystem von suh her Abweliikraft mul zudem so /.l'h vertei-tligt, daf^ es bei ^erinf^crem Angriffsgeist noch sehr viel Zeit uml Opfer gekostet hätte. Nun liegen die feindliehen Bunker und Schartenstände, Drahthindernisse und Panzerabwehrgräben schon lange still, ausgeräuchei i. aufgeknackt oder 'geräumt in unserem Rücken und /ablreiehe Ukrainer, die die Bolschewi-sten allerdings nie zu geschlossenen lün-heiten /u:ammenfa'--sen wagien. haben sich zunächst in iliesen .^hschnitlen ergeben, oder sind bei der ersten sich bietenden Gelegenheit übergelaufen. Eine slowakische Batterie schwerer Feldhaubitzen I • iuiben wir in ihrer l'euerstellnng besucht eine kommende ' 'nteniehimmg einzu-sehielien. Vor ihm, in fast greiibarcr Xähe, lagen die sowjetischen Bunker und Stellungen, Sie sollten nieilergehalten werden, wäiirend ein starker Hrückett-kopf über den l'iut^ gebildet wurde. Die HaHerie hatte sich bereits eingeschossen und machte eine 1-euerpause, eben als wir sie erreichten. Der erste Offizier kam, um zu melden, und belle Freude strahlte aus seinem brai'ngebramiten Gesicht rnter dem v.akisihe Infanterieverbände. Lme Wrl.'*-m.'u bt marschierte an. i berall bei li n ei|;enen Truppen, zu denen wir m dl-" i: Kampfgebiet noch kaqien, lobte ir n -II»' Slovk'aken, Der Ordonr, n/».ii:/.icr eii- •. Stabes hatte noch einen pers g; scii.< "* l-üs ist ein relativ kleines liauern- u';'' Bergvolk und hat keine .Millionenmas n niobilisieren können. Aber die eingC M.l ■ teil Verbände haben gezeigt, dar> si.- i' ' gleiche (}eist erfüllt wie di'' deul-'V.«-VVebrmacht. Sie und die ihnen folgende Divisionen werden im Rahmen der den» sehen Operationen jedenfalL wich^ij'^' Aufgaben erfüllen und diesen .Auigal' ■. gewachsen sein. Das haben die ein.-i's;*' ten slov/akischen S"!da1c'n bereits !)•* wiesen. Sie sind ;il'^ Söhii'-' eiiics Berv • Volkes tapfer, bedürfnislos imd ziih. Und sie sind unsere Kameraden ans g ''.-zem Herzen, davon wissen v ir, ^^eitd'.n sie in schwierigem Bergland manche Kit ■-nere deutsche Abteilung, die in miPdiciiP Lage geraten war, entsetzten und bei,*'' ten. Beschädi'^le britische r-lu^-zeuge in Gibraltar Sevilla, Juli. Auf dem kleinen Flugplat/ vim Gil • ■ tar befinden sich /.urzcit 22 1k .'Ik' i:., ■ bntischc Flugzeuge, die die Start- un Landemanöver erheblich cr-^cliv. eren. Lin zweimotorige I^ougla'-Waschine, di^' in fiibraltar eintraf, v.urd bei der l.an'/ui'':. beschädigt. 15. !alirßs!0fl der Ngmens- r 1 neneralstahschef r»ozzn mit ihren Voratis-ahteilungen tief in die .sowjetrussischen Stellungen eingedrungen. I'mi dies gescliah in einem si'hwierigen, .i'Ireichen Geläude, in dein sie auch di'' sow jetischen Hint^rliältigkeiten kennen 'Miicn sf.>itton. .'\ber im Vertrauen auf ihre n eigenen Panzerwagen kräftig unterstützt, haben sie direkt mul indirekt sowjetische (irenzbefestigungen in beträchtlicher Ausdehnung zu Tall gebracht tungsstelle voraus, denn es galt, sich für torisierte Abreihmgen tmd stärkere sio Phantastlsciie Heeresberiehie Reuiers .Auf dem Re'cli-parlei.a,^: am ö. :r.l •L .lull wurde am c iier ^ r.cvria- ;-;ung in Weimar der Be>chKi:.'i .s- .,-oe- wcgur./ loriaii deu Nanicii l!'"" m'-.lu:.;eiia Mihre. Die 15. Wiederkehr dieses für die .Li.^end des i'ührers so bedeutsamen Ta;..;es wird iii in Kundgebuii.^^eii '.^ek.'i-i'r'. auf ucneii Reichsiciter CalJur \sm :rjjiiri!. ■. S' lis-f'ihrer .Möckel sowie tiaulciier und Reich-^siatthalter Sauckei i.ias W or: cr-greiieu und an denen der ( jluc ."aiNtiib--ciiei der < lil. (kneral Bozzo-i . ni : c'u-" Kröl.leren Zahl weiterer italicm^. li r .1;-gendrührer leiluinmu. .Mit diesen l'eicrn ideclr W !>.- S t o c k Ii <) 1 in. 3. .luli »Da die ersten deutschen F^anzcrko-lontien«. so bemerkt Reuter zu den Kämpfen im Osten. >zwischctt bedeti-tenden sowjetischen Streitkräften eingeklammert sind, dürften dem deutschen Oberkommando Schwierigkeiten bei dem Nachschub und der Versorgung, besonders mit Benzin, erwachsen.« »Ebenso gut«, meint Reuter, »wie Deutschland berichtete, zwei Sowjetarmeen eingeschlossen zu haben, könnten nämlich die Sowjets behaupten, dal) sie zwei deutsche Kolonnen abgeschnitten hätten.« Reuter hat also seit den Kämpfen in Nordtrankreicli nichts hinzugelernt. Damals versuchte -das Londoner .^gitations-büro bekanntlich mit der klassischen Behauptung, dal.l die deutschen Panzer wie verlorene Kinder in dem weiten Kauine hinter deti deutschen Linien operierten. Moftiiimg zu machen. Heute bemülit sich Reuter ebenso plump, die Sicherheit der deutschen Heeresfülirimg und die Richtigkeit der OKW-Bcrichte in l'rage zu stellen, indem die Agentur mit Nachrichleii über ^eingeklemmte und ab'.:eschnittcne Paii-/erstreitkräfte« den Sowjets der Welt Chancen zu geben hofft. In krassem Widerspruch dazu steht dalL wie ^^Aflmtbladet^^ nach Daily V.\-prelL zitiert, tlas britisjlie Kriegsk.ibi-nett sogar mit einer wnelisenden tle-j fälirdimg Indiens rechnet. S<»llte die So\n jciarniec«, so heilit es hier, »im Kampfe gegen die deutschen Panzerdivisionen erliegen, so sei der Weg für einen deutscheu \orstoU nach dem f'ernen Osten offen.« ?>News Chronicic' bringt damit die X'ersetzuiig Wavclls hi Vcrbindtmg. Indem das Blalt .deichzeitig den einst so gefeierten -Napoleon der Wüste« wenigstens etwa> zu rehabilitieren und ihm .goldene Brücken zu schlagen versucht, schreibt es, dalt Wü\ells Versetzung nach Indien mit der f ntwlckhing in der Sowjetunioii zu tun habe. Wavell sei schon im Weltkrieg' mit dem Moskauer Hauptquartier im Kaukasus verbunden^ gewesen und darum in der Lage, die Situation bei einem eventuellen sowjetischen Zussm-menbriich zu meistern.« Im Zu.sammenhaiig damit steht ein Zu-sammenstol.l im Unterhause. Wie • Linited Press meldet, habe auf eine Anfrage llorc Belisluio Churchill es schroff abgelehnt, eine Frklärimg über die Ver-^ Mzung Wavells abzugehen. Sollte Churchill dennoch eine lirklä-riing abgeben, so fügt United Press hinzu, so werde er den Kommando-nechscl damit heirründori. daU die deutschen Lrlolge über d'o Sox^ jct-armee die (lefahren für Indien er-höliten. liröfj'nung der vierten Redie Je;-mar-t"estspiele der deLit^. :u,m .!■ I'>41 vcrbuiidcn. Zur ik'grii|.'.ung J.r r.i-ciicr ste liattcn sielt auf detn Bahnhof u. der stellvertretende (iair.iter Staai>;:i; Siekmeicr. der Führer des (iebit ics \~ tiebietsfülirer Theo Sciiuite. und der H.-auftragte für die Weimar-Fe>i , , ie. f)berbamiiuhrcr Dr. Studcntkowslvi. i m. gefunden. Im Laui.' des \ (irmiita'4:N i^.-len der bevollnuichiigte \''rtrcter d '. Rcich s, ugendiührers. Susbsiü11rer M(ic' mit seinem Stab ^owie Gebictsjü'v -und Obergauführennni'n aus dem k'. i. • in der Oauhaup stadt ein. Mlttau < -i .nd eine BesrüHmt'.;- der iiaüeiiisci cn .gendfülirer durch St.ibsführcr statt. „Kärntner Voiksbund" Überwältigendes Bekenntnis »!er beireiten (iebiete Kärntens und Krabts /if Führer und Reich Klag e !! 1 u '■ t. .Ii ' In den iieset/.ten (ieJ^ictcii Kürnti s und Krains wurde vom Che" de- Ziv verwi'ltnng der Kärnlner \o'k I..;'' ids Or.iranisation zur Dol't-sch' n Fr a--sunu der Bevölkeninc ins leben vcii-fcn. Am Juni wurde nach L!-iä., .. -Dauet tlic Frfassii|iirs;[]< jj)]] ;ihi;t,'-.ei!=i' -sen, die zu einem überwrd'igciidcn IL-kenntnts zuni I^cu.^. 'icn und Adolf Hitler \x-urd^^ In vieler (ion e nden und Ortschaften neidete si'di d ■.esamtc Bevölkenm.' ■um 1). i Kärntner Volksbund ln-;e ,ii- ■) Mch 07 r-■>'€]]{ ,]r: B. vÖ",e-ur'i Jim" p -setzten (lehieie in d e Frfa-■ im' divt'^ ciii. Seite 4 »•Marburger Zeitung« 4. Juli 1941 Nummer 157 VOLK und KULTUR Richard Wagner als Revolutionär Soldaten, Arbeitsmänner und Arbeiter aus dreißig Gauen als Gäste in Bayreuth Am 12. Juli beginnen die diesiäliri)j;e(i Bayiouthcr Kricgsl'estspiele mit der Auf-Uilirung des »Fliegenden Holländers« vor je sechsluindert Soldaten, Arbeitsdienstmännern, Arbeitern und Arbeiterinnen der Rüstungsindustrie aus den Gauen Baden und Südhannover-Brauiischweig, Beteiligt sind diesmal diejenigen dreißig (iauc, die im vergangenen Jahre noch zurückstehen mußten. Im vorigen Sommer Vk'aren es einschließlich des Heimatgaues Bayerische Ostmark die zwölf der l'estspicistadt nächstliegenden Gaue, während diesmal 28 Ziige die zum Spiel eingeladenen Soldaten und Arbeiter bis aus Saarbrücken, Graz, Wien, Litzmannstadt, Kattowitz und Danzig nach Bayreuth fahren werden. Also sind auch die neuen Reichsgaue beteiligt. Gespielt werden zweimal die vier Opern des »Ringes« und je zweimal, am Anfang, zwischen den beiden »RingÄ-AuHiilirungen und am Schluß, im ganzen also sechsmal, />Der fhegende Holländer« — alle selbstverständlich in der üblichen Bayreuther Inszenierung mit den Kräften der Berliner Staatsoper unter Leitung von Generalintendant Heinz T i e t j e n. Eingeladen werden solche Volksgenossen, die sich erstens besonders verdient gemacht, die zweitens »eine besondere Vorliebe für die Wagner-Musik haben« bzw. »das erforderliche Verständnis für die Wagner-Musik mitbringen«. Diese Feststellung ist besonders wichtig. Die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude, die die Auslese unter tien Arbeiterinnen trifft und im übrigen wieder für die gesamte Organisation verantwortlich ist, steht ja durchalis nicht auf dem Standpunkt, daß jede Kunstgattung iür jedermann geeignet sei. Wohl geht das Bestreben schon iinmer ilahin, das Kunstverständnis zu steigern, .'iber zunächst einmal muß in jedem Fall eine Grundlage und ein Ausgangspunkt gefunden werden, von dciii aus der einzelne Volksgenosse, ganz gleich wio er geartet und vorgebildet ist, sich angesprochen fühlt. Entscheidend für die en-iL;ere Bindung [Bayreuths an das Volk an sich ist vielmehr ein soziales Momeni: .'lus der großen Menge derjenigen, d'e wirklich empfinden können, was Wagner unt! seine Musik bedeuten, untl die sie entweder schon kennen oder doch die Fähigkeit /n haben scheinen, sie zu verstehen, werden Menschen ausgelesen, die in früheren Zeiten nicht die Mittel besaßen, um Bayreuth besuchen zu können. Da es sich aber immer nur um eine Auslese handein kann, werden diejenigen bevorzugt, die sich besonders verdient gemacht haben, und unter ihnen wieder solche, die diesen Krieg an der Front oder im Werk gewinnen helfen. Die Aufklärung, die vorher in Vorträ-; gen, Broschüren usw. gegeben wird, Ist darum nicht allein musikalischer Art. Sie zielt vielmehr darauf, Wagner als revolutionären politischen Menschen herauszustellen. Als ilie Revolution von len 320 Stehplätzen umfaßt, sehr beschrätrkt sind. Trotz der Kriegsverhältnisse konnte der Spielplan fast in seinem ganzen Umfang durchgeführt und der gute künstlerische Stand gehalten werden. Das g-leiche erhofft die Theaterleitung (Intendant Reinhold Ockel) auch von der kommenden Spielzeit, diti bereits Ende August beginnt. -I- Deutsche Werke in der Antwerpener Flämischen Oper. Die Flämische Oper ii> Antwerpen war schon vor dem Weltkrieg das wichtigste Zentrum zur Ausbreitung deutscher Opernkunist in Westeuropa. Nachdem bereits 1033 die französische Oper in Antwerpen zurückgedrängt worden war, sind die Beziehungen zur deutschen Opernkultur beträchtlich verstärkt word-en. Im gegenwärtigen Krieg konnte die Flämische Oper ihre Spielzeit sogar verlängern. Elf deutsche Werke von acht Komponisten erlebten 5« Aufführungen, im Vordergrund stand Rieh. Wagner mit »Lohengrin«, »Walküre«, »Tannhäuser« und »Parsifal«, ferner Beethoven mit dem »Fidelio«, Gluck mit »Orpheus und Eury-dike« und Mozart mit der »Zauberflöte«. Die Spielotper und Operette war durch Flotow, Jonann Strauß und Lehar vertreten. .^n zweiter Stelle im .^ntwerptmer Spielplan stand in der abgelau'fenen Spielzeit die italienische Oper, die 52 Aufführungen von acht Werken erreichte. Daneben versucht die Intendanz, auch das bodenständige flämische Schaffen durchzusetzen. Die schwarzen Pferde Roman von Tar|ei Vesaas (45. horlsctzuny< >Ncin, verflucht noch einaiial! Wozu sollte ich denn da dein^e Pferde brauchen? fMih, ich brauche was für meine Kehle! Leiv, ruf das Mädcheni! Ach so, du trinkst ja nicht. Dort ist die Glocke.« Leiv greift nach der Tischglocke. -Dadurch wird es doch nicht besser. Ijn bißchen weniger Vergnügen wünlc dir besser tun.« Davon verstehst du niichts. Kümmere dich um deine eigenen Sachen und laß mich ungeschoren! Drück auf die Glocke!: Die Tischglockc kreischt zornig auf. ,^mbros braucht noch mehr, um sich Mif-zuraffen. Während er wartet, hat er den Kopf schiof auf die rückwärtige Sessel-lehne gelegt, i'n joder Hand hält er einen frischpoliierten Pokal. ♦ Es ist der dritte Abend, nachdem die Marktleute heimfuhren. Heute müssen sie doch endlich kommen. Kjell hat keine Ruhe, er ist bald draußen auf dem Hof, baHd am Fenster. Tis ist finster: im Gang brennt eine Lampe und wirft lange Streifen über den HoL Ma'bb- ist auch vo-ller lirwartung, da Kiell e^ ist. Hast du jetzt aucl^ noch nichts gfhiirtV fragt oie cigcn war nichts zu hören. Kjell schüttelt ; nur den Kopf. , Die Mutter und Inger haben in der| Küche viel zu-tun, so daß die Kinder allein im Zinuner sin-d. Die fremden Kutscher; sind nach Hause gefaliren, da heute' sicherlich keine Reisenden mehr kommen werden. | Es wird Schlafenszeit, KjeH öffnet die Küchentür auf einen Spalt und sagt, daß er nichts gehört hat; dann macht er kehr! und isl verschwun-| den. ! Lisle sagt nichts. .Auch Inger nicht, Sie i halten seit langer Zeit das Essen für die' Krhinmcnden warm, aber die lassen aui sich warten. | Inger sagt schließlich: Hch glaube, wir, können uns schlafen legen. Die kommen nicht.« j i>Oh, ich glaube schon, daß sie noch kommen«. j>Viv könnte wirklich besser auf uns schauen, wenn sie schon um jeden Preis mit daibei sein muß.« j »Es Ist besser, wir sind auf, wenn sie' kom,men. Aber leg dich schlafen, Inger!' »Ach nein, ich kann schon aufbleiben. — Al>er willst du nicht die Kinder zu Bett gebracht haben, wenn er kommt? Lisile seufzt. »Hilft nichts, Inger! Kjell müßte man rein anbinden. Und AAal^b müßte man auch einschließen, und dann wäre hier ein Geschrei, tmd das gilbe etwa- ScIk") ne . w oim er lieimk(jmnd. r>-' Wenn du dich mehr um seine Pferdesachen kümmertest, wäre es leichter.« Lisle fragt nach Dingen, von denen sie besser nichts wüßte. >^Ja, war das früher so?« Inger wirft Lisle einen Blick zu, als ob sie sagen wo-llte: fragst du mich jetzt nach ihr aus? — und antwortet: »Ja, sie war genau wie er, oder so, wie du Viv kennst, genau so wie Viv. Du weißt ja, sie waren Cousins. Ja, da war hier ein Leben!« fährt Inger fort. »Wie ilie Kinder waren sie, haben das Haus auf den Ko'pf gestellt, vom ersten Tag an, wo sie da war.« Ingers Gesicht verjüngt sich, als sie von dieser Zeit er/ählt. Dann sagt sie i.n-vermittelt: Ich glaube, .\mibr(>s ist nichl ganz richtig, ich ■« Lisle fährt auf, sucht zu widersprechen, unterläßt es aber glücklicherweise, denn iust in ilii'r.em Augenblick erscheint Kiell. - Jetzt habe ich sie kommen hören!« Mabb folgt ihm auf den l er-^en: leizt hat er sie geh/irt. Inger ist gf^schäftigt um da b>sen be- sorgt. Und Lisle eilt hinaus zum Empfaing, weH sie Hausfrau in Förnes ist. Der Hof ist finster, bis auf die Streifen aus der Gangtür hinüber zum Stall. Lisle stellt sich in den Lichtstreifen und hält Kjell und Mabb, jedes an einer Hand. Nah und drohend lärmen die Wagen dort im Dunkel. Es ist, als.ob ein Gewitter auf den Hof zuikäme. Lisle steht, ohne sich zu rühren. Du wirst allein sein! sagt das Wagengepolter. Die schwarzen Pferde beginnen in den Lichtsfreifen 'einzubiegen. Ketil Sveinson und der Sular zuerst. Ambros, Viv und Leiv hinterdrein. Und hinter dem letzten Wagen laufen noch zwei dunkle Pff'rde, ohne Sattel her, die Leiv nur an einem Leitzügel hält. Sie stellen sich alle nach iler Reihe im Lichtütreifen auf, und Ketil Sveinson wünscht laut guten ;\bend. »Willkommen daheim!« sagte Lisle, wie es sich für die Hausfrau gehört. Viv steigt zuerst aus dem Wag-ju; halb beschämt geht sie auf Lisle zu: »Es hat so lange gedauert, bis wir von Dalakvani losgekommen sind, leb selbst war ja schon längst fertig!« sagt sie leiser. »Ich hätte lieber bei dir zu Hause bleiben sollen.« ».Ach, Unsinn, wir kommen schon zurecht, wir hier daheim.: Da dröhnt .Ambros' Stimme über den abendlichen Hof: :^Siehsi ilu, daß wir stärker zurückkiTQ*-nien, Lisle?. Nummer 157 »Marburffcr Zeitune:« 4. Julj 104t Seite 5 AUS STADT UND LAND mHHIIIIIIIIIHItlllllllllllilillllllllllllHIIIMIillllllHMIIMIHIIIIIIIIItllltHlllitllllllllllllltllllillllHIItltillHIIIIIilillllllllllUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMItllHIIIIHitinilllllllllllinilllllllllllllllltllltllllltilllllllltillHIU^^ Das Kreuz der Hilfsbereitschaft Das Deutsche Rote Kreuz nun auch in CiUi D\;n niüiöten Menschen ist nur oiber-flächlich bekannt, was das »Deutsche Rote Kreuz« ist; daß es aber vorhamden ist, wissen sie aile. »Rotes Kreuz« sagen sie, das sind die, die für die Verunglückten aorgen. Rotes Kreuz, das sind die, dio bescheiden und stille bei aJlen Sachen dabei sind. Man vernininit keinen Lärm, sie rühmen sich nicht, sie machen sich nirgends wichtig, aber wenn sie anrücken, weil sie gebraucht werden, entsteht freier Raum und niemand kann auf sie hinsehen, ohne Achtung zu eniipfinden. Und dann tun sie ihr Werk. Der Rotkreuzgedanko bedeutet, in wenige Worte gefaßt, nichts weiter, als ein Zurückgrei'fen auf 'ein letztes inneres, ritterliches Anständigkeitsgefühl des Kämpfers gegenüber dem in Khrcn wehrlos gewordenen Gegner, go-paart mit einem hohen Grad persönlichen Mutes bis zur Bereitwilligkeit zum Einsatz des eiigenen Lebens. Aber nicht nur in der Not des Krieges ist das Deutsche Rote Kreuz der Helfer. Bei Feiern und Veranstaltungen aller Art bringt es seinen Einsatz, im Bahnhof-dienst, im Gas- und Luftschutz, bei Seu-chengefahri?n, im Wasserrettujigs- und Straßenunfalldienst, bei Betriebskatastrophen, in Feuersnot, bei Grubenunfällen, überall erwachsen den hilfsbereiten DRK.-Helfern und -Helferinnen dankbarv* Aufgaben, das höchste Volksgut: Menschenleben zu retten. Schon im Jahre 188! wurde in Cilli ein Zweigverein des Landes- und Frauemhilfs-Vereines vom »Roten Kreuze« gegründet, dessen Bildung und Fortentwicklung hauptsächlich das Verdienst des Bürgermeister Dr. Josef Neckermann war. Sonntag vormittag stand Qlii abermails im Zeichen des Roten Kreuzes. Im festlich gc-schmüoktcn Saale des »Deutschen Hauses« waren rund 75 DRK-Helfer und -Helferinnen unter dem Symbol des roten Kreuzes auf weißem Grunde zur feierlichen Vereidigung angetreten, geführt von der Bo-reitschaftsführerin Frau Ilse Rakusch und vom Bereitschaftsführer Fritz W e r-d US che gg. Vertreter der Wehrmacht, der Partei und des Staates sowie eine' große Zahl von zivilen Festteilnehmern hatten sich zusammengefunden, um der würdevo-llen Feier beizuwohnen. Amtsarzt Medizinalrat Dr. W e i k-nj a n n loitcte seine Eröl'fnungsansiprachc mit der Feststellung ein, daß das Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde vom 22. August 1864 eine bewußte Absage an das Trugbild des ewigen Fric-»leiis bedeutete. Es rechnete mit der durch die Geschichte erhärteten Tatsache?, daß die Völker znr Waffe greifen müssen, wenn amders ihr Dasein, ihre Freiheit und Ehre nicht zu bewahren ist. Kampf war, ist und bleibt ein naturgegebenes Element des Lebens. Gleichzeitig suche das Rote Kreuz, das in jenem Genfer Abkommen seine Geburtsurkunde sehen darf, die Schrecken des Krieges von den Wehrlosen, den Verwundeten, Kranken, Kriegsgefangenen und der Zivilbevölkerung soweit als möglich fernzuhailten. Der preußische Kriegsminister Roon sei der erste tiuropäische Staatsmann gewesen, der die Schöpfung des edlen Menschenfreundes Jean Henry Dunant aus Genif energisch unterstützte. Dem Geist der dam^adigen Zeit (Partiikularism'us!) entsprechend, habe es im Deutschen Reichc der Nachkriegszeit fast 9000 einzelne, rechtlich selbständrge Verbände gegeben. Erst im Jahre 1937 habe das neue Reich durch das »Gesetz über das Deutsch^; Rote Kreuz« diese Splittervert)ände, ihr Abgleiten in die Bahn der reinen Wohlfahrtspflege beseitigt, und damit den orgami-satorischen Rahmen für eine neue Blüte dieses verdienstvollen Hilfswerkes geschaffen. g AnschUcßen-d naihm der Vertrtfter der Landesstelle 18 des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Bayer, die Vereidigung der mit Fahne in Reih und Glied angetretenen Helferinnen und Helfer vor. Er hob zuerst in kurzen Worten die ritterliche und heldische Auffassung der selbstlosen, tapfe- ren Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes hervor, die im Kampfe für die Volksgesumdheit, oft unter Einsatz des eigenen Lebens und stets unter Opfer der persönlichen Freizeit beim Rettungs-wtsen zur Ersten Hilfe, beim Straßenhilfsdienst und bei der Krankenpflege Tag und Nacht bereitstünden. Eine StHie, wie sie dieser große Festsaal sonst selten kennt, trat ein, als sich die Fahne zum Schwüre senkte und aillc Helferinnen und Helfer die Eidesformel sprachen. Hernach wurde den Frauen als äußeres Zeichcn die Helferinnen-Brosche überreicht. Dann überbrachte Dr. Bayer die Grüße des Landesführers und schloß mit den Worten Adolf Hitlers: »Rotkreuzarbeit Ist selbstloser Dienst an Volk und Vaterland in ständiger Hilfsbereitschaft. Ich rufe alle Deutschen auf, diese Arbeit zu fördern.« Mit den Liedern der Natio-n wurde die schöne Feier geschlossen. * Wenn der Führer alle Deutschen aufruft, im Deutschen Roten Kreuz mitzu-■art>eiten und sich für sein Volk und Vaterland in Hilfsbereitschaft zu ürpioben, so verpflichtet uns diese Aufforderung. Und selbst jene, die nicht selbst tätig im DRK mitarbeiten können, sollen als unterstützende Mitglieder im DRK sein und freudig ihren Beitrag der großen Sache der Volksgemeinschaft bringen. — h. p. — Versammlungswell# im Kreise Luttenberg Vom 27.—29. Juni fanden im Kreise Luttenberg des Steirischen Heimatbundes insgesamt 15 Versammlungen statt, die einen außerordentlich guten Besuch aufwiesen. Die Redner setzten den breitesten Volksschichten den feigen Verrat des sowjetischen Regimes am Großdeutschen Reich an Hand der geschichtlichen Zeugnisse der letzten Woche auseinander und lösten allenthalben Dankeskundgebungen aus. Bezeichnend für die begeisterte Zustimmung waren die zahllosen Fragen und Wünsche seitens der untersteirischen Volksgenossen, die ihren Willen und ihre Bereitochaft zum Ausdruck brachten, am Waffengang gegen Sowjetrußland teilzunehmen. Neue Poetwertzeichen im Auqust Vom 1. August an werden alle Postwertzeichen der Dauermarkenreihe das Kopibild des Fuhrers tragen. Die neuen Wertzeichen werden vom genannten Tage an bei allen Postämtern und Amtsstellen abgegeben. Es werden zu den bisherigen Werten von 1 bis 80 Rpf. noch Marken zu 16 und 24 Rpf. hinzukommen' und später Marken zu 1, 2, 3 und 5 RM, I über deren Herausgabe Einzelheiten noch bekanntgegeben werden. Der Entwurf! der neuen Pfennig.Marken stammt von | Professor Klein. Münchcn, und ist nach einem Lichtbild des Reichsbildberichter, statters Professor Heinrich Hoffmann ge- staltet. Die Werte zu 25, 30, 40, 50, 60 und' 80 Rpf. erhalten die Größe 24,4X 29,15 Millimeter. Für die anderen Werte wird die jetzige Größe beibehalten. Die Markenheftchen mit den neuen Wertzeichen erscheinen später. Die einzelnen Marken, für die Papier ohne Wasserzeichen verwendet wird, erhalten folgende Farben: 1 Rpf. grau, 3 Rpf. hellbraun. 4 Rpf. stahlblau, 5 Rpf, grün, 6 Rpf. blauviolett. 8 Rpf. hellrot, 10 Rpf. schwarzbraun, 12 Rpf. dunkelrot, 15 Rpf, rotbraun, 16 Rpf. blaugrün, 20 Rpf. hellblau, 24 Rpf. gelbbraun, 25 Rpf. dunkelblau, ^ Rpf. olivgrün, 40 Rpf. rot. violett, 50 Rpf. schwarzgrün, 60 Rpf. dunkelbraun, 80 Rpf. schwarztilau. Strassenverunreinigung kostet eine IMark! Eine Verfügung des Politischen Kommissars für Cilli-Stadt. Der Politische Kommissar für Cilli-Stadt, Gauamtsleiter Dorf m eiste r, hat eine Verfügung erlassen, nach der in Zukunft jedermann, der gegen die Reinlichkeit und Ordnung auf den Öffentlichen Straßen, Wegen und Parkanlagen verstößt, gebührenpflichtig verwarnt wird, das heißt ein Wachorgan wird ihm sagen, daß er etwas getan hat, was verboten ist. und daß er dafür sofort eine Mark Strafe gegen Quittung zu bezahlen hat. Bei wiederholter Beanständung oder besonders grober Verletzung des Gebptes der Reinlichkeit und Ordnung werden Geldoder Freiheitsstrafen oder beide zusammen verhängt werden. Daß diese Verordnung in Cilli erlassen wurde, wird sicherlich seine bedauerlichen Gründe haben. Es ist ja leider eine bekannte Tatsache, daß sehr vielen Menschen das Gefühl dafür mangelt, daß sie die öffentlichen Wege und Anlagen ebenso wenig verunstalten dürfen, wie etwa ihre eigene Wohnung. So mancher, der auf einer Bank in öffentlichen Anlagen die letzte Zigarette aus der Schachtel entnommen hat, wirft diese Schachtel unbekümmert auf den Boden, wo sie dann so lange liegenbleibt, bis sie von einer Arbeitskraft entfernt wird. Da diese Arbeitskräfte derzeit besonders schwer erhältlich und schließlich auch teuer sind, sollte sich doch jedermann eine Verunreinigung schon aus diesem Grund überlegen. Die eine Schachtel macht ja nicht viel aus, wenn es aber ein paar Dutzend sind und wenn dazu noch Orangenschalen, Papierfetzen und alle möglichen Abfälle kommen, dann ist das ganze Bild der Straße verunstaltet. Von gröberen Verunreinigungen ganz zu schweigen. Wer in Japan auf den Gehsteig spuckt, von dem kassiert der Polizist mit höflichem Lächeln ein Strafmandat ein. Bei uns würden wohl die Übeltäter sehr verwundert lächeln, wenn sie dafür eine Mark zu zahlen hätten. Am meisten \/ürde aber der Finanzreferent der Stadt lächeln, wenn er für jeden derartigen Vorstoß gegen die gute Sitte eine Mark in die Stadtkasse bekäme. Daß aber die Japaner mehr Kultur besäßen als wir, das wollen wir auch nicht gerne gelten lassen. Sicher gehört auch die Einhaltung der öffentlichen Ordnung und Reinlichkeit zu den Pflichten der Volksgemeinschaft. Wer es nötig hat, muß zu dieser Pflicht erzogen werden. Die Uneig«nnUtzig*n Vorbilder selbstloser Pflichterfüllung Das stille Heer der »Ehrenamtlichen« Es sind vielerlei Beweggründe, die ei. nen Menschen zu einer Handlung bestimmen; Egoismus oder Uneigennützigkeit, Überlegung oder Affekt, Schmerz oder Freude, eine ganze Skala seelischer Hintergründe führt den einzelnen zu seinen Taten. Gerade in unserer schnellebigen Zeit ist Handeln oberstes Gesetz und die Stunden unseres Alltags sind so vollgepfropft mit -»Taten«, daß uns cie wenigen Stunden der Muße wirkliche Entspannung bedeuten. Nun gibt es aber eine Reihe von Menschen, die auch in dieser Freizeit noch ^arbeiten, und zwar nicht nur zu ihrem persönlichen Vergnügen oder zum Vor. teil, nein, freiwillig ftr andere. Das sind öie unendlich vielen und bescheidenen Volksgenossen, die wir nicht mit dem Wort >Nehrenamt1iche Hilfskräfte- abtun wollen. Wenn wir sie nämlich ihren freien Sonnabend und Sonntag opfern sehen, wenn sie treppauf und treppab laufen, tini unsere T-ebensmittelkarten ahzulic. fern oder die sonstigen notwendigen Gänge zu machen, dann entschuldigen wir uns so gerne vor uns selbst mit der innerlichen Beteuerung, daß wir in viel weniger Zeit hätten als die anderen. Da. bei ist es aber zumeist umgekehrt; wir wissen nicht, daß jede ehrenamtliche Hilfskraft meist genau so angespannt am Tage arbeitet wie wir. daß dieselben ^jUdhecc" ' Freiheits-Oratorium von G. F. Händel Stndttheatcr Marburg, am 2. Juli Üirlgeiit; Felix Oberborbeck. Ausführende: Der Chor der Hochschule für Mti-sikerziehung und der Landesmusikschule zu Graz, der Leobner Männergesangvcr-cin und Frauenchor, das steirische Landesorchester. Seit mehr als zwanzig Jahren war der deutschen Kunst nur ein Schattendasein •n unserer Stadt gegönnt. Einem Aschenbrödel gleich mußte sie sich eine Zurücksetzung und Bagatellisierung gefallen lassen, die man geradezu als KuHurschande bezeichnen muß. Wären nicht die deutschen Gesangvereine mit ihrem nach dem Weltkrieg freilich dezimierten Bestand «in Sängern in die Bresche gesprungen, so hätte es in a'ieser für die Untersteier, mark unseligen Zeit überhaupt kein deutsches Lied mehr gegeben. Die Aufführung eines großen Standartwerkes der deutschen Musik ist daher als historische Stunde für unsere geliebte Heimat zu bezeichnen, als die Stunde, die von allen Musikllebenden mit Sehnsucht erwartet und nun, da sie endlich angebrochen ist, mit vor Freude tränenden Augen begrüßt wurde. Eine neue musikalische Ära hätte nicht würdiger hegoiinen werden können als mit einem der großen gottnahen Oratorien, an denen tiie deutsche Muslklitera- i tur so unendlich reich ist und an denen 1 sich nicht nur alles, was deutsch, sondern die ganze Kullurwelt begeistert. Daß gerade auf Georg Friedrich Händel zurückgegriffen wur zeichnet. Mit ihm und Bach übernehmen Deutsche Q'ic Führung in musikalischen Belangen auf unserem Kontinent, Diese beiden Begründer der deutschen neuzeitlichen Instrumentalmusik stehen nicht zu übersehenden Meilensteinen gleich auf der Straße, die Haydn, Mozart, Beethoven, die Romantiker mit Schubert und Schumann ausbauten unerall mit Sichierheit und jeden Widerstand' brechend durchzusetzen wußte. Die Stimmung seiner Werke ist vorwiegend heroisch, die der Werke Bachs tief religiös. Händeis Werke sind volkstümlich. Er hat bewußt ü'arauf hingearbeitet, sie volkstümlich zu machen. Seine Chöre sind leichter sangbar als die Bachs, ihre Durchschlagskraft aber auch deshalb größer, weil er lieber auf geistreiche polyphone Kombinationen, mögen sie noch so verlockend gewesen sein, verzichtet hat, wenn sie die Gefahr in sich trugen, den Hörern das Vers'tSndnis zu erschweren. Diese Grundsätze, denen Hänoei zeitlebens treu geblieben ist, spiegeln sich auch in seinem »Judas Maccabäus«, den wir in der Neufassung von Hermann Stephan! zu hören bekamen. Man mag über die Zweckmäßigkeit, Not\ven-digkeit und nicht zuletzt Zulässigkeit solcher Umarbeitungen dieser oder jener Meinung sein. Daß Hermann Stephani diese Umarbeitung ausgezeichnet gelungen ist und daß Händeis unsterbliches Oratorium durch sie von seinen Schön-herten nichts eingebüßt, sondern durch deren Neugewandunp nur gewonnen hat, wird selbst ieder prmzipielle Gegner solcher Umarbeitungen zugeben müssen. Der Text is( von klassischer Schönheit, in knappem, straffem Stil entwickelt er in einigen Dulzeno' Versen die jahrhun-dertewährendc Tragödie eines Volkes, dessen Befreiung und Wiedcraufer. Stehimg. Den namenlosen Befreier nennt der neue Titel, der dem Oratorium gegeben wurde. Die Aufführung selbst war vorzüglich. Ein Chor von ungefähr 140 Stimmen wetteiferte mi'( einem kleinen, wohlklin-genoen Orchestcr, Felix 0 b e r b o r -b e c k, der Leiter der Grazer Hochschule für Musikerziehung, hielt beide straff ajn Zügel. Seiner sicher mühevollen Kleinarbeit, in der er nur teilweise durch den Leiter des Leobner Männergesangvereines und Frauenchores Hugo M i c k s c h unterstützt werden konnte, ist der durchschlagende Erfolg zuzuschreiben, den das Werk errungen hat. Felix Oberborbeck hat schon in der orchestralen Einlci, tung dem Orchester Klangfarben entlockt, die aufhorchen ließen. Die figura-it'n Themen wurden von den Streichern nicht, wie leicier so oft, mit einer aus Unverständnis geborenen Gleichgültigkeit heruntergeschabt, als wollte man sich möglichst schnell eines einmal bestehenden Übels entledigen, sondern klar herausgearbeitet. Jeder Note wurde die Bedeutung gegeben, die ihr zukommt, und dadurch dem Thema jene Wirkung, die es haben muß. um Verständnis beim Zuhörer zu finden. Feli,\ Oberborbeck beschäftigte sich in seiner verblüffenden Gründlichkeit aber nicht nur mit den Noten, sondern er gab auch den Pausen, diesen nur zu oft vernachlässigten musikalischen Zeichen, jene Bedeutung, die ihnen zukommt unci' die ihren Wert erst so recht hörbar machtc. Der Chor zeichnete sich durch exakte Einsätze und ta, dellose Aussprache aus. Der Sopran ist reich an hellen, ungeschminkten Stimmen, die auch höhere Regionen ohne hörbare Schwierigkeiten beherrschen. Der Alt klingt solid und is( Überaus sattel. fi'st. Etwas dünner klangen die Männer-'^timmen. aus denen die iugencilichcn angenehm hervo-stachen. Diese Tatsache Nummer 157 PH eilten auf sie Witilcii und lUiß sk' eben jede Bequeinhclikeii aufgibt, um i.cr genjeinseh.'iltlictien Sache wegen. L)ie elirenaintliclien Hilfskräfte treten i.ieht in den Vordergrund, sie arbeiten so bescheiden und beinahe unsichtbar, daß wir die viele Arbeit, die sie leisten, gar nicht würdigen können. Wenn unsere ehrenamtlichen Hilfskräfte ihren Dienst erfüllen, dann tun sie i's aber auch nicht mit ö'er Halbheit und Mißmutigkeit einer Verpflichtung, die sie hinterher halb und halb bereuen; sie gehen an die ihnen gestellten Aufgaben mit jenem Ernst und jener Einsatzbereit. Schaft heran, die einen ganzen Menschen iordern. Und daher wirc? auf »ehrenamtlichem Wege« soviel Fruchtbares geleistet. Nur dort, wo sich aus ü'er eigenen hohen Einstellung heraus der Gedanke an Belohnung sofort ausschaltet, wird wirklich selbstlos gearbeitet. Wenn es solche Menschen und solche I.ebensauf. fnssung nicht gäbe, dann käme nicht nur jeder Glaube an Rechtlichkeit und Treue ins Wanken, dann gäbe es niemals einen Haiiererfolg. F.s sind viele Aufgaben, Q'ie von den elircnamdichcn Hilfskräften neben ilucm eigentlichen Wirkungskreis erfüllt wer. i'cn; sie sind jede Stunde der ethische Hcweis grundanständiger Charaktere, sie sind darüber hinaus aber auch immer das \'orbild selbstInser Pflichterfüllung. * ni. Todesfälle. Im Marburger Gau-krankcniiaus versciiicd am 2. d. der Orundbesitzerssohii Franz S e n e k o-w itscli aus Frattcudorf im Alter von 19 Jahren. Die Leiche wird iiacii Ober-Murcck übcrführl. In Marburg starben ferner die 81-jäIjrigo Kisenbahnerswitwe Maria Lorbek und die 64-jührige y\r-beitersfiattin Therese Krainz. m. Singstunden in Rast. Die ini Kähmen des Amtes Frauen der Ortsgruppe Rast des Steirisehen Heimatbundes in den Räumen der Werkskantine der Strckstoff-\N crke stattfindenden Singstunden erfreuen sich nach wie vor regen Zuspruchs. Außer Kampfliedern wird im besonderen das Volkslied gepflegt. Frauen aus allen Schichten des Volkes singen gemeinsam lind zeigen erneut die Bedcutiing, die dem deutschen Lied als Bindeglied innerhalb der deutschen X'olksgemeinschaft /u-komnil. m, »Der Feldzug im Osten«, das neue Lied von Norbert Schultzc, wurde am Sonntag, den 20. Juni, um 4 Uhr durch den Großdeutschen Rundfunk aus u'er Taufe gehoben. Das Lied wird in Kürze auch im Buchhandel zu haben sein. m. Der Himmel \tn JuH. Das Jahr stellt auf der Höhe; heiße Tage sind gekommen! Am 23. Juli tritt die Sonne in dns Zeichen Ci'es Löwen, wobei sie /uglcich mit deni Hundsstern aufgeht; deshalb nennen wir diese Zeit »die Zeit der Hunds. i.Tge«. 3 Uhr 41 Minuten geht am 1. Juli — wie der Kalendermann sagt — die Sonne auf; 20 Uhr 27 Minuten ver_ schwinget sie. Am 31. Juli zeigt sie sich krlcndermäßig erst -1 Uhr 17 Minuten, um bereits 10 Uhr 54 Minuten Avieder un-toivugehen. Ist iler Tag auch noch sehr Ipng, so ist die Abnahme des Tages für Menschen, die scharf beobachten, doch schon merkbar. -- Der Mond zeigt uns sein volles Gesicht am S. Juli; Neumond haben wir am 24. des Monais. Üi>er unsere Planeten ist zu sagen: Der Mcr_ kur ist am Morgenhimmel ab 24. Juli sichtbar, jeci'och nur auf wenige Minuten; dagegen wächst die Dauer seiner Sicht, barkeit täglich um ein weniges, und gegen Monatsende kann man ihn t>clion eine Viertelstunde lang beobacfiten. Die Ve. nus als Abendstern kann zu Anfang des Monats bis 21 Uhr 40 Minuten, zu Ende des Monats bis 21 Uhr am Himmel gesehen werden. Mars geht zu Monatsbeginn 23 Uhr 40 Minuten, am Monalsenö'e 22 Uhr 10 Minuten auf. Der Jupiter zeigt sich zu Beginn des Juli 1 Uhr 45 Minu-i'ten, zu Ende des Monats 0 Uhr 5 Minu. I ten. Und was den Saturn betrifft, so jkann man ihn zu Beginn des Monats um 1 Uhr 15 Minuten, zu Endo des Monats '23 Uhr 20 Minuten sehen. WIRTSCHAFT ReichsvenkciursmÜntiisiter Dr. Dorp-ni ü 11 e r bezeichniet in einem in der »Berliner Börsenzeitunig« veröffentlichten Artikel als eine der wichtigsten Aufgaben der eurotpäischen Neuordnung die Zusammenfassung dier Viel-zahl europäi'sch'er Volkswirtschaften zu einer Großraum-wirtschaft. Eime Vorbedingung zur Erreichung dfescs Zieles sei die Hersflellung eines gut ausigeibauten Verkehrsnetzes, in welchem gerade den Binnenwasserstraßen große Aufgaben zufallen. Das Herzstück dos gesamteuropäischen Was-sierverkehrsnietzes werde der Großdeut-sche Wasserstraßenring über Rhein, Rhein—Main—Donau—Kanal, Oder- und Mittellandkanal biMen, von dem au« s'trrahlenföniiig Sch'iffahrts'sttraßcn nach allen Seiten ausgehen werden, um die Verbindung mit den best'ehenden außer-deutechen Wasserstraßennetz^en herzu-stell'en. Eine besondere Aufgabe fällt liierboi der Donau zu, auf welcher der Güteraustausch zwischen dem an Rohstoffen und Nahrungsmitteln reichen Südosten und dem Schwarzmeergebict ein^erseits und der induvsttriell hochentwickelten curoipä-isehen Mitte und zum Teil auch dem Norden und Westeuropas andererseits sicli vollziehen soll, (ietroide, Leben'simitlel, Mineralien und Er/e, also Maßgüter, sind donauaufwärts zu befördern. Flußabwärts jedoch Industriewaren und Düngemittel. Da jedoch durch den Oder— Donau- und den Rhein—Main—Donau-Kanal der Donau auch dais wichtigste Mais'sengut der Wasserstraße, die Kohlj zugeführt werden soll, so sind hier besondere Aulgaben zu bewältigen. Nach Ansieht des Reiclisverkeiirsmini-■>'tens wird es keine besonderen technischen Schwierigkeiten machen, ilie. Donau zur Groß Schiffahrtsstraße auszubilden. Oberhalb Wiens kann der Verkehr von vollgeladenen Tausend-Tonnen-Kiih-nen, unterhalb Wiens von Tattisendfünf-hun'dert-Tonnen-Kähnen durch Alittel-waesenregulierungen sichergestellt werden. Die für die Schiffahrt schwierigste Katara'ktenstraße um dan-nen a-uch jetzt noch Steuerfreiheit eilangen. Sie miisisien dann bei der DAT beantragen, den Schätzungswert des Kraftfahrzeuges nach den gelteniden Sehät-zungsrichflmien zu berichtigen. Bei iler Dienststelle der Wehrmacht haben sie hierauf um eine entsiprechende htdrere Fctiftsetzung des Kaufp-reises zu ersuchen. Der Wortlaut des Erlasses, der außerdem noch steuerliche Begünstigungen für Kraltfnhrzieuge aus dem Protektorat, dem Elsaß, Lothringen, Luxemburg, Generalgouvernement, der Untersteiennark und den bi^sietzten Gebieten Kärntens und Krains, sowie für Personenkraftwagen im Dienste d'er Güterbeförderung und ilandjwiirt schaftliche Zugmaschinen zusammenfassend behandelt, mt im Reichs-steuerblatt Nr. 47 vom 20. Juni 1041 be ikanntgeniacht. * ' X Deutsclie Handwerksabordnung in Rom. Eine deutsche Handwerksabordnung weilt zurzeit unter Leitung von Reichsamtsleiter Sehneii: in Rom zur Be. hanG'hmg von Fragen der Zusammenarbeit z^vischen dem deutschen und 'la-lienischen Handwerk. Sie besichtigte Musterbetriebe des italienischen Handwerks und wurde in Gegenwart des Präsidenten d'es italienischen Handwerks, Gazzoiti, vom Sekretär der faschistischen Partei. Serena, empfangen. Im weiteren Verlaufe fand auch ein Empfang der deutschi'm Abordnung beim Duce statt. AUS AUER WHT a. Be&tlallscher Qattenmord. Unter fast unglaublichen BegleitumstäiKlen ermordete der Kleinhäusler Karl Berger in Dambergau (Oberdonav) sehie Ehefrau Hieresia. Nach einem kurzen Wortwechsel isn Hofe seines Anwesens schluff er seine Frau durdi einen Schlau auf den Kopf mit einem eisernen Gegenstand in Mordabsicht nieder. Um die Tat m verwischen, schlepipte er die Schwer-verletj^te auf die Teime der Scheune, legte sie unter eine in der Decke der Scheune befindliche Öffnung, stieg dann auf den Dachboden und warf auf die Bewußtlose einen sogenannten Futterstock, um der Sache den Anschein zu geben, als sei seine Frau samt dem Futterstock vom Dachboden der Schcinic auf die Tenne gefallen und dabei tödlich verunglückt. Vom Ergebnis war er aber nicht befriedigt, weshalb er noch mit einem Pfosten imd weiter mit einem vierkantigen Balken mehrere Stöße nacli dem Kopf der niedergescWasenen Frau ausführte. Aus noch unbekannten Gründen hat Berger dami die Tote aus der Scheune zu einem vollen Jauchefat» geschleppt und den Kopf der Getöteten in die Jauche gcsteckt. Berger, der nach sehier Tat geflüchtet war, konnte noch am gleichen Tage ermittelt und fcstge-noniinen werden. Anfangs leugnete er sein Verbrechen, im Polizeigefängnis Linz legte er dann aber ein umfassendes Geständnis ab. Beweggrund zur Tat sind häusliche Zwjstigkeiten, die seit dem Jahre 1939 zwischen den L^liclculon l)cstandcn und nunmehr zur Schcidun-j: lültrcn sollten. Steilere ßtfe Praktischer Versuch »Meinrt du, daß ich besser ohne iJ.ur aussehen würde?-;; »Kann schon sein. Laß doch zur Pmhe mal die eine Hälfte abnehmen.-r Unter Freundinnen vStell dir vor, unser Hausmädchen h.it sich verlolit, imd ausgerechnet mit eini^-" Gerichtsvollzieher.« Nicht möglich, sicher hat sie ihn in ! Ii rem Maus kennengelernt!« ürijndliche Trennung »Nein, l'ritz, gib dir keine Mühe, ich will nichts mehr von dir wissen. Unsere Verlobung ist endgültig aufgehoben, und ich bitte dich, mir baldigst meine Brief'' und Bjlder zurückzugeben.« »Also meinetwegen. Am besten v.erile ich dir dann auch die Küsse ztirückge ben, die du mir gegeben hast.« In der Apotheke »Vor einer Woche habe ich hei Ihnen ein Pflaster gekauft, das Sie mir gegen meinen Hexenschuß empfahlen . , .« »Gewiß na midVo: »Ntni nifii hte ich gern ein Alilte! h i ben, um das Pflaster v. if'.l''»- Ii »r-int tm! • krietrcn' Nummer 1S7 i>Marbiirs:er ZeltunK'^ 4 !nli 1941 Seite 7 TURNEN UND SPORT SoniiKr-Rainpispiele der steirischen miler-lugend Schöne Erfolge der unter steirischen Teilnehmer Am hculiKcn Donnerstaß begannen In Orn/ die Wcttkaiiipfe ini Ralmion der diei^jährif^LMi Sommer-Kanipfspiele der stoirisilicn Hitler-Jugend mit einer Reihe von Wettbewerben, in denen die deutsche Jugend aus der Untersteiermark gesondert bewertet wurde. jk'i der l-litler-Jugend siegte Cilli mit 2195 Punkten vor Marburg-Stadt mit 20'i7, Pettau mit 1815 und Marburg-Land mit 1575 Punkten. In der Klasse des Jungvolks belegte Marburg-Stadt mit 2247 Punkten den ersten Plnt/ vor Lichtenwald mit 1720 und Marburg-Land mit 1675 Punkten. Klassensieger wurde Miirzzusch'ag bei der Hitler-Jugend mit 3147 und Leoben mit 2751 Punkten. ^ Im übrigen wunlen heute auf allen Kampfstätten die Vorentscheidungen m Leichtathletik, Tennis, Schießen und Schwimmen sowie in den Rasenspiclen durchgeführt. Marburg erlitt dabei im Fußball eine 12:0 (5:0)-Niederlage gegen Graz-Stadt, w.lhrend Ciüi von Judenburj; mit 5:1 (2:0) geschlagen wurde. Die Veranstaltungen sehen für den morgigen Freitag ein großes Kon/ert vor. Endstand der Fußball-Bereichsklasse Die Kiiinpfü um die Meisterschaft der Ost märkischen l^'uiibali-Bcreicliskhissc wurden mmmehr abijeschlossett. Der Sclilul'.stand zciü:t folgende Reicliung: 1. Rapid 18 12 4 2 82:29:^8:8 2. Wacker 18 10 4 4 00:33 24:12 3. Vienna 18 112 5 52:33 24:12 4. Austria 18 10 2 6 56:22 22:14 5. Admira 18 8 5 5 56:46 21:15 6. Wiener SC 18 7 4 7 47:37 18:18 7. VC. Wien 18 (S 5 7 .32:40 17:19 8. I'AC. 18 7 3 8 40:60 17:19' 9. (irazcr SC. 18 4 1 13 26:02 9:27, 10. l.inzcr ASK. 18 0 0 18 17:106 0:.Vi: I : Die Meisterelf Rapid im Wiener Rat-1 liaus. Die siegreiche Fußballelf des SC' Rapid, die mit der Erringunn: des Titels! »'Deutscher Meister 1941« das Ansehen lies Wiener FußbaliSTwrts auf eine neue' liöhc g'ebracht und sich dadurch um ilire Heimatstadt wieder große Verdienste erworben hat, wurde am Mittwoch ' von Bürgermeister Pg. W. Jung in das! Wiener Rathaus eingeladen. Die Spieler! wurdeii in Anwe.senliei-t des Kreisiciters! F-'angerl, Vereinsfülirer Kammersänger 1 Kalenberg, Bereichsamtmann Sepp Wöll und Bereichsfachwart Müller von Sportgauführer Stadtrat Kozich dem Bürgermeister vorgestellt, der ihnen für ihren vorbildlichen Riiisatz und ihre schiine Leistung dankte. Vereinsführer Kalenberg verspracli dem Bürgermeister, dal.l Rapid auch weiterhin im Dienste des \Vicuer Sports sein Bestes geben werde. : Einen neuen Schwimmrekord stellte der französische Meisterschwimmer Na. kaelie über 200 Meter Brust auf, für die t er 2:37.9 benötigte, und näherte sich mit \ diesem neuen französischen RekorJ der Ir.uropabestleistung des Deutschen Balke Ituii 5 Zehntel-Sekunden. I : Harbins 400 Meter.Weltrekord ein-{cstellt. Die herausragende Leistung der 'SA - Leichtathletikmeisterscbaften war ii'i 400-Meterlauf, den (irovcr Klemmer II genau 46 Sekunden gemacht und da-iiit ilie Weltrekordzeil unseres Harbig 'rre\-hte, ; Der Tennisländerkampf Deutschland, talien, der für den 18.—20. Juli ange-H'tzt war, wurde auf einen späteren Zeit. ninkt verlegt. : Karl Ktttratschek gefallen. I>er deut-=iik' Rekordmann im Dreisprung Karl Kotratschek erh'ift In Afrika im Kampf für liihrer und Vaterland den Heldentod. Srin i^ekord von 15.28 Meter im Dreisprung besteht noch heute. ; Fürst ßibescu gestorben. In Bukarest starb im Aller von 61 Jahren Fürst Georg Valentin Bibescu, der Gründer der rumänisi'hen Sportfliegerei. Der Verstorbene, der sein Leben und Wirken dem Flugsport verschrieben hatte, war zehn Jahre lang Präsident des internationalen Flugsport-Verbandes (l*. A. I.). : Bei den Grazer Hnchschuimeister-^ehaften im Tennis gewannen Schmide-rer-Wech das Doppel, während Wech im Linzel siegreicii blieb. Zweiter wurde Sclimiderer. : Die dcijtSetic Stehermcisterscliaft, die vor 9000 Zuscliaucni iii Hannover ausgetragen wurde, gewaini ivOhmaiui. der 84:33.4 für die 100 Kilometer benötigte. und ^einc Männer sind mit einem Satz vom Wagen in den Straßengraben gesprungen! Nun feuert der Feind auch von links aus einem Gestrüpp. Und nun auch von rechts und weiter aus den Häusern von vorn. Eine verteufelte Lage. Wenn man den Kopf auch nur ein wenig hebt, krachen die Schüsse und die Geschosse zischen vorüber. Den Wagen umdrehen und zurückfahren ist jetzt ausgeschlossen. De* Wachtmeister richtet sein MG. Das Haus wird unter Feuer genommen. Indessen werden auch die umliegenden Bäume und Sträucher bestrichen. Im Augenblick ist Ruhe, l^angsam schiebt sich das kleine Häuflein nach vorn. Noch 20 Meter, dann ist das Haus erreicht. Wieder heißt es die Kopfe einziehen, denn eben feuert di'r Gegner aus »allen Rohren«. Fr hat sich vom ersten Schreck erholt. Aber auch das MG. hämmert bereits wieder. Der Leutnant stürmt vorwärts. Das Haus wird erreicht und zwei zerlumpte Bolsehewisten in Zivil herausgeholt. Draußen auf der Straße hämmert wie- der das MG. Der Feind schielet aus allen hcken. Woher die Schüsse kommen, kann man kaum sagen. Es kracht und zisch' vorüber. Es ballert von links und pfeilt 'von rechts heran. Es ist Zeit, sich vom Feind zu losen. Das kleine Häuflein ist zu schwach. Und auch das gelingt. Im Eilmarsch geht e.s zurück zum Wagen. Das MG, sichert nach dem Dorfrand zu. Der Wagen wird gewendet und schon preschen der Leutnant und seine Tapferen über die zerfahrene Straße dahin. Die nächste Einheit wird beiiacliricti-tigt. Das Dorf wird noch am gleichen Allend von einem Stoßtrupp erfaßt und durchstöbert. Die Häuser werden durtli-sucht und der Feind wird ausgeräuchert. Hier werden keine Überfälle auf deutsche Soldaten mehr durchgeführt. Kriegsberichter K. H a ni p e. Entgeltliche Mitteilungen (AiiGcr Verantwortung der Schriftlcltin;) * Optik-Fachmann? Nur E. Peteln. Schüsse krachen von ailen Selten Sowjetischer Feiieriibe;-faM auf deutsche Nachrichtentruppen — Ein Dorf wird von Bolsehewisten gesäubert PK. Iis ist nicht leicht, sich in diesem weiträumigen Lande /.urecht/ufinden. Wegweiser kennt niaa hier nicht. Straßen, Wege und Feldspureii sind baumlos unci zerfahren und sehen sich alle gleich. 1-in Leutnant der Korpsnachrichten be-lindet sich am Spätnachmittag mit seinem Wachtmeister und dem Fahrer auf Lrkunduiigsfalirt, um eine Leitung zu suchen. Die Straßen sind wie ausgestorben. Eine berittene Aufklärungsabteilung kreuzt den Weg und verschwindet in einem Waldstück. Holpernd und schwankend rollt der Kübelwagen über die löcherreiche Straße. Das AAG. des Wachtmeisters steht sichernd in der Falirtrichtung. Man muß in diesem (jeliiet auf i'iberraschungen gefaßt sein. Langsam rollen wir einem Dorf entgegen, dessen erste Hütten unter mächtigen Bäumen sichtbar werden. Zwar sind unsere 'i'nippen längst hier hindurch, r.ber Vorsicht ist allenthalben am Platz. Man muß jedem Baum und jedem Haus mißtrauen. Hinter den Fenstern, auf den Bäumen und in den Kornfeldern hockt der Gegner. Er schießt aus nächster Nähe? Aufmerksam suchen die .Augen die Umgebung al). D.i aus einem der Dachfenster schiebt sich iler l.auf eines Gewehres! Volle Deckung!s< schreit der Leutnant, lüs kracht der erste Schuß. Der Leutnant Der Politische Kommissar für den Kreis Cilli—Land (Verkehrsamt) Bekanntmachung An alle Kraftfahrzeugbcsit zer des Land-Kreises Cilli. Zur Sicherung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen ordne ich an: .Alle Kraftfahrzeuffbesitzer haben ihr Kraftfahrzeug beim Verkehrsamt meiner Dienststelle unter Vorlage des Fahrtenbuches in der Zeit vom 1. bis 15. Juli 1041 zu melden. Desgleichen haben alle Personen, deren Kraftfahrzeuge beschlagnahmt wurden, das Fahrtenbuch, .soweit dasselbe noch vorhanden ist, heim Verkehrsreferenten meiner Dienststelle a'bzugeben. Alle Weiterbeniitzungsbewilligungen, die von meiner Zulassungsslellc (Vcr-kehrs/init-Fahrbereitschaft) vor dem 1. Juni 1941 ausgestellt wurden, sind mit 15. Juli 1041 U'ngültig und verlieren somit mit diesem Zeitpunkt ihre Gültigkeit. Der Beauftragte für die allgemeine Verwaltung 4251 Gez. Dr. Prantncr DER CHEF DER ZIVILVERWALTUNG IN DER UNTERSTEIERMARK U/X Ka 1/6. Betrifft; M a r b u r g, den 3. Juli 1041 Höchstoreise für untersteirische Soeisefrühkartoffel Auf eirund des § 3 der Verordnung über die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 0. Mai 1041 (Vdg.- u. Amtsblatt 12) setze ich hiermit mit Wirkung vom 3. Juli 1041 und unter gleichzeitiger .Atißcrkraitsetzung meiner gleichen .Anordnung vom 26. Jimi 1041, U/X Ka 1/5, nachstehende Höchstpreise für imter-steirische Speisefrühkartoffel fest, tlie nicht überschritten werden dürfen Erzeugerhöchstpreise: In der Zeit vom 3. 7.— 5. 7. 1941 7. 7.—12. 7. 1041 für weiße, rote ii. hlaue Sorten RM 13.40 12.40 für runde gelbe Sorten RM 14.20 13.20 für l;nigc' i,'cll>c Sorten RS\ 15.(X) 14.00 II. Versandhandelsahgahepreise an den GroBhandel: 3. 7.- ."5. 7. 1041 7. 7.—12. 7, 1041 14.20 13.20 15.00 14.00 (iroßhandeisabgabepreise an Kleinverteiler: 3. 7. 7. 7. — 5. 7. —12. 7. 1941 1941 15.40 14.40 16.20 15.20 l\'. Verbraucherhöchstpreise: 3. 7.-7. 7.- 5. 7. 1041 ■12. 7. 1041 22.00 20.00 23.1 H) 21.(K) l.=).S ermäßigt sieh der Abgabepreis d»'s (Ir«'l'>händlers nnt R.M .20 per 100 kg, Säcke und andeies Verpacknngsm.derial darf iler nachfolgenden Handels stufe nur ziuii nachweisbaren Selbstkostenpreis berechnet werden und ist bei nn beschädigter iiiid frachtfreier Rücksendung mit ilcm vollen Betrag zu \ergiitcn. Großverbrauchern (Gastwirte, Wehrmacht usw.) sintI bei Abnahmen von ."iO kg aufwärts auf die Verbraucherhöchstpreise Nachlässe von wenigstens U\\ 1.--per HK) kg zu gewähren. l>/euger sind berechtigt, bei l-reihausliefennigeii an \'erbrancher oder auf .^\ärkten ilie Verbraucherpreise zu berechnen. I^ie Versandverteilerspanne darf beim Versaiul in der L'iiUM^teierinark jedoch nur dann angewendet werden, wenn die Einschaltung eines X'ersaiulverteilers wirtschaftlich notwendig war. Die Inanspruchnahme iler Versandverteiler- und der Großverteilerspanne durch eine einzige lianilelsstufe ist unzulässig, Wird daher die Versaiulverteilerspanne nicht ausgenützt, st» sind ilie Abgabepreise des Großhandels um RA\ .80 und die Verbraucherpreise um ICM —.50 per 100 kg zu senken. Bruchteile von Pfennigbeträgen köimen in der l'ndsumme auf den vollen Pfennig aufgenmdet werden. Die nach dem 12. |iili 1941 geltenden Höchstpreise werden später \erlant bart werden. t^Miertretmigen dieser Anordnung werden gemäß 4? 4 der Verordnung über die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 0. .Mai' 1041 bestraft. Im Auftrage: gez. Dr. Schmidl. 4323 Siefte 8 »JÄarJjurger Zeitnng« '4. 'Ju!i 1941 Numnwr 157 Kleiner Anzeiger VitsiUidikis Für Bacb«nholz, Trifailer Würfel- und Stück-Kohle nimmt Bestellungen entge^n Holz- tiiid Kohlcnhandlung Piste>r, Mühlgasse 18. 4294-1 ?ll frtffiftff Q€SUtM Kaufe modernes Schlafzimmer und versenkb. Nähmaschine. 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Das Lciclienbcgän.'iiiis der unvergeßlich'jii Dahingeschiedenen findet Freitajj, den 4. Juli 1941 um 17 Uhr am Magdalenen-Friedliot statt. Die hl. Seelenmesse wird am fi. JuH 19*11 um 7 Uhr in der Domkirche gelesen werde:i. Marburg, 3. Juli 1941. 4322 Die tieftrauemd Hinterbliebenen. Separate F\nrte werden nicht ausgegeben. Moderne Wohnzimmereinrich-tung komplett zu kaufen gesucht. Anfragen bei A. Stoin-schegg zwischen 19—20 Uhr, Llisabethgasse 24. 4298-3 iu y€^käui£H Radio, Wickelkasten und Küchentisch zu verkaufen. Me-telkogasse 4r). 4269-4 Essiggurken und konservierte pikante Salate in (iläsern zu kg verkauft Josef Krempl, Kotwein. 4267-4 Speisezüiinicr u. verschiedene Möbel zu verkaufen. Pe^nik, Tischlermeister, Kaiserstraße 18. Besichtigung vormittags. 4299-4 Kinderbett mit Matratzen bil-sig zu verkaufen. Kiuder Maria, Medvedga^e 24. 4324-4 Verkauft wird ein schöner moderner Herrenschreibtisch und andere Möbel. Mozart-straße 43, links. 43.i5-4 Neues Schlafzimmer zu verkaufen. 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Der Politische Kommissar der Stadt IVterhufK a. d. Drau 4^52 Knaus c. h. Betriebsurlaub 4291 Die Finiiii »Spinnerei & Weberei A.-G.« (ehean. Doctor & Co.) teilt mit, daß ihre Betriebe und Kan-zicicn in der Woche vf>m 7. bis 12. Juli wcpjen Betriebs-urlaub gcaperrt sind. Der regelmäßige Gcschäftsibetrieb beginnt wieder am 14. Juli 1941. Die Firma ersucht ihre Geschäftsfreunde, davon Kenntnis zu nehmen. Schlafzimmer und Küche, wenig gebraucht, zu verkaufen A\ellingerstraHe 43, Marburg 4308-4 Ein Klavier (Flügel) Kut-schera, und ein Schlafzimmer günstig zu verkaufen. Anzusehen zwischen 12—14 Badgasse 11, Part, rechts. 4309-4 Inventar für Damenfriseursn-lon (2 Dauerwellen^parate, Kopfwaschapparat. Trockenhaube und anderes) zu verkaufen. Anzufragen Burg-gastK' 3 t, Tiozic. 4310-1 ätii£t£§i iifiUtftt Angenehmer Mieter sucht reines möbl. Zimmer zwischen Btirgplatz und Bahnstation ab 15. VII. oder 1. Vlll. 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Thellmann Drehbuch: josef Maria Frank — Musik: Hans Garste — lierslellimgsleitung: Hermann Grund Spielleitung: ERICH WASCHNECK Die in ihrer Innigkeit fesselnde Geschichte einer Liebe, die Tränen und Leid besiegte, um das Glück zu erkämpfen Ufa-Kulturfilm Die neue Wochenschau Versäumet nicht Sonntag-Vormittag die Wochenschau-Sondervorführung im Burg-Kino zu besuchen. — V2IO und 11 Uhr. — Eintritt RM 0.20 auf allen Plätzen. Wochenschau: Die ersten Kämpfe im Osten. Vorstoß nach Kowno. Kampf mit sowjetischen Scharfschützen. Die ersten gefangenen Bol-schewisten. Deutschlands Luf^affe schlägt zu 4288 Vorführungen! Heute 16, 18.30 und 21 Uhr Karten von 10—12 und ab 15 Uhr ESPiANADE Fernruf 25-29. JUNGEN S Ein Ufa-Film mit ALBERT HEHN, HILDE SESSAK, EDUARD WANDRAY, K. FISCHER-FEHUNO, ED. WENCK, MARIA HOFEN, BRUN! LöBEL, B. KAYSER, R. KOCH-RIEHL, G. THOMALLA und jungenii der AdoH«Hitler-Schulen In Sonthofen Drehbuch: 0. B. Wendler, II. Kerutt und K. A. Stemmle nach dem Roman »Die 13 Jungens von Dünendorf« von Horst Kerutt. — Musik: Werner Egk — Herstellungsgruppe: Eberh. Schmidt SpkiUeitung: R. A. STEMMLE Der Roman des jungen Dichters Horst Kerutt, Die 13 Jungens von Dünendorf«, war diesem Film Vorbild und Grundlage, der die Wandlung einer vernachlässigten und verwilderten Jungensschar zui kameradschaftlichen und disziplinierten HJ-Gefolgschaft schildert Wochenschau Kulturfilm ^^89 ino Brunndorff Der grüne Karser Wochenschau und Beiprogramm. — Vorst^Uaagen jeden Freitag; 20 Uhr - jeden Samstag: 18 und 20 Uhr — jeden Sonnta^f: 15.30, 18 und 20 Uhr. Nichite Woche: FEUERTAUFE. 4292 Anzeigen in der »Marburgar Zaitung« haben immer Frfolg, denn sie ist die alnzlga Tagatialtung das Unterlandes! DEUTSCHE REICHSPOST Poslscheckdienst Die Deutsche Reichspost hat die untersteirischen Postscheck- und Postsparkassenjfuthaben unter voller Haftunj; übernommen. Werde auch du Postscheckteilnehmerl Vorzüge des Postscheckkontos: Keine Wege zur Post. 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