s« Mittwoch den LS. Jutt 1874. XIII. Jahrgang «MM ZtilllH. Vit Mitbürger Seitung" erscheint ,eden Sonntag. Mittwoch nnd Freitag. Preise — sür Marburg: ganzjährig 6 st..l,albiährig 8 fl., vierteljährig I fl.by kr: für Zustellung m» Hau« monatlich W tr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 sl., halbjährig 4 fl., v>erteliährlg 2 sl. Jnsertionßgebühr 3 kr. pr. Seile. Zar militürischea Vegturrsormatioil! Marburg, 28. Juli. Die siegreiche Militärpartei hat alt erste Dringlichkeit die Umänderung des Avancements, geletze» Veekündet. Wir treten für dieses Ges-tz nicht in dir Schranken; die Art und Weise aber, w!e daSsrllie entstanden und wie eS nun bekämpft wird, ist v el zu lehrreich, als daß tvte diese Gllegenheit nicht denutzen sollten. Gesetze werden gtlseben, abgeändert, aufgr? hoben je nach der pMilchen Strömung und holten wir es nicht bloH für ein Recht, sondern auch eine Pflicht jeder Partei, ihrer Ueberzeuzung gemäß alle Gesetze umzuformen. Das'AvapcementSgksiktz, gegen welches die Militärpartei zu Felde zieht, ve« dankt dem ge. stürmten KrlegSminij'ter eigentlich bloS bei» Name» ; an jenem Entwürfe, den Freiherr Vyy Kuhn auS-gearbeit't, haben Kommisstonen, unh^^einzelne Pkr-sönlichkeiten von überwiegendem Unflub wesentlich gestrichen und geändert. Unter s„nen Mitarbeitern, die abtk der KriigSminister nicht selbst gewählt, besanden sich leider auch solch?, die nun als Gegner des Gesetzes sich bekennen, ja, die unter den Angreisein jetzt in erster Keihe slelzer. Sind während der kurzen Zeit «virkl'ch so zwingende Eifahrungen gemacht worden, daß diese Mitarbeiter j'tzt ihr eigenes Wert Verläugnen und zer» stören müssen? Oder hat Freiherr von Kuhn bei der Vorberathung teS Entwurfes die Grube picht gesehen, die ihm gegraben worden? Im Ges tze selbst müssen die obersten Grund sätze des iÜtchleS zur Geltung kommen — für daS Gesetzschaffen uvd Ges'tzbekämpfen zeichnen aber Politik und Sittlichkeit jene Richtschour vor, nach welcher vorgeschritten werden muß. Die Anwendung dieses nnbestreitborkn Satzes auf den vorlikgenden Fall beweist, daß Oesterreich-Ungarn noch tvenlg Ursache hat, stolz zu skia auf seinen Beruf zur Gesktzgkbung und politischen Parteiung. Der Impsjtreit «vd das Urthril dkr NichtSezte. Wir hoben kürzlich einen Aussatz mitgetheilt, welchen Dr. F. W. Lorinser. Sanitätsratl) und Krankenhans-Dirkktor zu Wien in der „N. Fr. Prefse-/lber die Fra^e „Impfen oder Nichtimpfkn" veröffentlicht. Die Erwiderung, welche Dc Lorinser von Seiten des Dr. Politzer („N.Fr. Presse") gefunden, veranlaßt den Impf,Gegner Adolf, Gf. Zevtivitz, von seinem Standpunkte auS die Berechtigung der.Nichtärzte, betreffend daS Urtheil in diesem Streite zu vertheidigen. Graf Zedtwitz schreibt in der „Konstitutionellen Vorstadt-Zeitung" unter Anderem: l. „Die Entgegnung des Herrn Dr. Politzer auf den Aufsatz deS SanitätSratheS Lorinser wird zwkiftlSohne von Letzterem eine gebührende Beleuchtung eifahren; sie fordert aber auch uns Laien heraus, da sie uns daS Recht bestreitet, in dieser Sache überhaupt ein Urtheil zu sällen, und blinden Autoritätsglauben fordert, obwohl der Aufruhr dcr Gemülh,r und die tiefgehende Wirkung, die jener vortreffliche Aufsatz zur Folge halte, zugestanden wird. Troß aller Zuversicht, mit der Herr Dr,^ Politzer allen Jmpfgegnern evlgeg Rosa gehört hatle. Und that eS seiN'M Herzen t>och !>ttenl>llch wohl, denken zu düls.n, der HvfsuungSschtmmer, wllcher seit einigen Minuten iu ihm ausgestie^ea war, werde sich dadurch vielleicht vermetzreil. „Da Sie Herrn Rauschenbach zu kennen scheirirn," suhr Jcuer fort. .,so irecdea Sic wis-srn, daß er ein geistreicher Mann, aber ein Glücksritter, ein Spieler, ein vollkommener Rouö ist. Das wußte er sreiltch vor Fräulein Rosa, die in jcder Beziehung und biS ans die kleinsten Verhältnisse herab höchst nobel und ehr^nwerth dasteht, geschickt zu Verdicken. So wurde er mit ihr bekannt; ich muß beinerken, nicht im gewöhnlichen Sinne dieses Wortcs — Rosa'S Ruf blieb unantastbar." Nettilleton. Cheater uui» Schult. Bon L. R. (Fortsetzung.) .Und das Vach war vollständig, als die Magd eS wiederfand im Wittkcl? ES jehlte nichts darin?" „Ich iveiß nicht, ob eS vor dem Diebstahle vollständig war. Nach diesrm Umstände fragte mich der Untersuchungsrichter sofort, als ich mit der Magd daS Buch deponirte." „Und warum fragte dei UnleisuchungSrichter nach diesem Umstände?" „Weil in dem Buche zwei Blätter fehlen." Theodor stand auf. Er trat schweigend an's Fenster. Er nahm alle jeine Kräfte zusammen, um ruhrg zu erscheinen im Aeußern, so unruhig er auch war in seinem Innern. Nur dadurch, daß er selbst angehender Kriminalbeamter war, wurde es ihm möglich, den Kampf, der in ihm tobte, zu beherrscher«. Sprach er sie auch noch frei von der Hauptschuld, Rosa stand doch als M'Uwifferin vor »hm. Allem Anschein nach mußte sle in daS iLergehen verflochten sein. ^Leicht möglich, daß die zwei Blätter schon vor dem Diebstahl gefehlt haben," fuhr der Schau-spitldirektor fort, „iver will das tvijlen? Daraus kommt auch am Ende nichts an. Anders freilich wäre es, hätte man die zwei Blätter bei Rauschenbach gesunden, da würde der Umstand einen bedeutenden BewciS abgeben. Und dennoch — mag es sein mit oi'fen Blättern wie eS lvolle — Rauschenbach, Rauschenbach!" schloß er kopsschüt» telnd. „ich glaubt steif und fest, daß er daS Geld hatl" „Und gegen eine andere Person brauchten Sie keinen Verdacht zu fassen? durchaus gegen keine andere Person? „Anfangs that ich's, wie das so geht, aber dann und biS heute du'chaus nicht metzr." „Und lver waren die Persontn?" sragte mit btbcnden Lippen und mit iveggewendetem Gesicht Theodor, »gegen ivelche Sie ansangS tioch Ver. dacht hatten?" Der Direktor nannte den Zettelträger, ein Dienstmädchen, einen Markthelfer, der mit in dem Hause gelvohnt hatte. Theodor othme Religion uiüssen bei Vielen zum Deckmantel dienen, um Slandtsinleresskn zu fördern nnd zu vertheidigen. Wenn man sich also zu Guusle« der Impfung auf die zwingenden Aussprüche der Wissen» schast, auf die tvissenschaftilchen Autoritäten der ganzen eiv.lisirten Welt deruft, so kann man mit derselben Logik zu Gunsten irgend eines kirchlichen Dogmas auf die erdrückende Majorität des Prie-sterstandeS hinlveisen, der doch gewiß nicht weniger gelehrte und redliche Männer in seiner Mitle zählt, als der ärztliche; ober sollen wir deshalb aus alle Kritik verzichten? Die Impffrage ist für unsere heutige Med!, zin zur Lebeusjrage geworden, seit einem Iahr-huitdelt als höchster) fast einziger Triumph dei- „Und wie lange dauerte diese Bekanntschaft?" fragte ermuihigt Ttinen. Herr Direktor, und ich weiß es im Boraus, Ste begleiten Mich dann zu Rauschenbach! — Was sagen Sie zu diesen zwei Blättern?" sragte er und zog die uns dekanulcn Fi^agmente jeneS ABC-Buches hervor. Der Direktor stand wie versteinert. .,Nun hören Sie den Zusammetihang," srihr Theodor fort und erzählte. Verwundert folgte der Direktor jedem ÜVorle, und öfters rief er am Schlüsse diejer Erzählung aus: „Fräulein Rosa ist uujchuldig, ist nicht ein« mal Mitivisserinl" (FortseKung solgt.) Mißverständnissen vorgebeugt werde. Die allgemeine Vertagung dieser Uebungen wäre ja eine Maßregel, welche sich mit d'M Geiste der Mili-tärparlei nicht Verträgt. Das deutsche Geschwader, welches bei der Insel Wight stationirt ist, soll Weisung empfangen haben, sich an die Nordküste Spaniens zu begeben und einige Zeit dort zu kreuzen. Da-durch würde den karlistensreundlichen Schiffen der Weg verlegt. Wahrscheinlich entschließt sich Bismarck, von Frankreich zu verlangen, daß es seine Grenze gegerr die ii quisttionswülhigen Mordbrenner sperre und den Bezug von KriegSmUteln verhindere. Berliner Regierungsblätter habe» die Nothw'Ndigkcit dieser Forderun,^en betont. Die sranzöstsche Nationalversammlung, die nichts vermag, will gegen-lvärtit, auch nichts mehr, als auf Ferien zu gehen. Krnmmstab U"d Säbel stüKen die hinsiechende Nation, die mit jedem Tage mehr und mehr dem dritten Kaiserreich entgegensault. Vermischte Nachrichten. (Cholera.) Da in mehreren Orten Pi^enßisch'Schlesiens die Cholera epidemisch auftritt, so hat der Handelsminister die Verwaltungen der beaochdarten östelreichischen Bohnen ausge^ fordert, ungesäumt die schon bei frühere» Anlässen angeordneten Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen. Auf sämmtlichcn Stationen ist demnach eine Desinfektion der Aborte vorzunehmen und Gemeinten, in welchen sich Bahnstationen l,e-finden, sind verpflichtet. Reifende zu virpfiegeu, die während der Fahrt so bed»nklich erkranken, daß deren Ausschluß von der Weilerreise geboten erscheint. (p o ch sch ul e A gr a m.) Zur seierlichen Erössnung der Agramer Hochschule hat da« doriige 3ul>stenkomite an die Sludent'n aller europäischen Universitäten solgenden Auirus erlassen; „Brüder und Studient^enosirnl In grauer Vorzeit schon errichteten die Kulturvölker Universitäten, denn d eje sind Quell n nationaler Entwicklung und Brennpunk-e deS Verkehrs ivissenschaftlich gebildeter Generationen. T>e kroatische Nation kann und darf d.m erhabenen Weitekfer der Völker Europas aus dem Felde der Humanität und deS universellen Fortjchrilt.s nicht länger nnthätig zusehen. DaS hehrste Ziel, der köitlichstc PreiS idealer Menschenurbeit hat alle Ritter vom Sciste zum Welt-Turniere versatnmelt; eadlich treten auch jlroaliei'S Streiter lu die Schranken. Sie kommen spät — Vie anderen sind ireit voraus: denn jeit k^en Z ilen der Böiterwondtrung, welche die Kroaten mitten inne zwischen die Kulturvölker des Westerts und die Barbaren des Olfens stellte, er-lülltkN sie ihre iveltgeschichtliche Mijsion, den Osten Mit idealcr Geistekaibelt deS West.ns zu de-fruchten, die Hochmacht europäischer Kultur gegen die barbarischen Völker Astens zu halten und ihre nationale Freiheit ge^jen vertchielvene Feinde derscltien zu vertheidigen. Dies ist die Hauptul-sache, die ihnen bisher unausgesetzten Fortlchritt IN W'ssenschast und Kunst uitmöglich gemacht, und erst im Lause dlejeS Jahrhunderts gelang es der kroatilchen Nation, sich insoweit zu erholen^ um in dem wissenschastlichen Neigen der euro-päischtn tiulturvölkcr einen würdigen Platz einnehmen zu können. Im Lau^e deS Monats Oktober dli^jes IahreS tvird eer erste Tempel der Wil1ensr, Direktor Gulscher, Professor Robilsch, Ferdinank' Auchmann . . . Nach dir Messe (Bormillag 8'/, Uhr) wurde die WidmnngSurkunde gesertigl uuv versenkt. Der Obmann des OrtSschulsaihes Herr Michael Wretzl üdergab dem Lehrer Herrn Zager die Schlüssel mit einer kurzen Rede, in wUchei er die Ueberzrugung aussprach, daß er daS neul Haus und die Jugend der Gemeinde einer sicheren vlihut anvertraue. Dann wurde etve öffentliche Prüfung der Schüler und Schülerinnen vorgenommen, deren Z^hl D auf neunzig bkläust. Das Ergebniß bekundeti^ ' ct allein die Tlichtig-keit des Lehrers, sondern auch den E>ser und die Befähigung der Lernenden. Nach dem Schluß? der Prüfung sangen die Kinder einige Lieder und wurden bann tm Schulhause von Herrn Wreßl bewirthet. Dss Frühmahl zu Ehren der Gäste wurde gleichfalls im Schulhause eingenommen. Herr Gtmeini>erath Lobnigg brachte ein Hoch Ihren Majestäten Franz Joseph und Elisabeth und ließ die Herren: Statthiltter Baron Kübeck, ÄezirtShauptmann Seeder und Bürgermeister Dr. Reiser hochleben. Der Statthalter trank auf das Wohl dkS ReichSrnthsabgeordneten Herrn Fried. Brandflätter und dieser wünschte in seinem Trink-spruch zum Herrn Pfarrer Roschanz sich ivendend, kö möge üiierall zwischen Staat und Kirche die« j'lbe Harmonie hcrrschtN, wie in der Pfarre St. Magdolkna zwii'chen Schule und Geistlichkeit, welch' le^lere imm«r auf Seiten der Schule und dtS Forlschritts zu siiiden sei. Herr Pfarrer Roschanz brachte ein Hoch dem Herrn Michael Wre^I. Nachmittag 1 Uhr war die Ftirr zu ichellil>gs-W»k. Unterzeichneter sieht sich veranlaßt, der Direction der vaterländischen LebenSversicherungSbank, welche das von dem bei dcr Bahn bedicnsteten Jakob Horvath zu Gunsten deS UeberbringerS versicherte Capital von 500 fl. ö. W.. nach dessen am 16. Mai d. I. erfolgten Ableben, schon am 12. Juni d. I. anstandslos liquidirte. öffentlich seinen Dank auszusprechen und die vaterländische Lebensver-ficherungsbank, Filiale in Graz, Herrengasse Nr. Z2, allen Versicherungssuchenden zum Beitritte als VersicherungSMitglied wärmstenS anzuempfehlen. Pettau, den 22. Juli 1674. 718) Lorentz. An Blumenfreunde. In detn städtischen Votksgartcn, vormals Villa Langer, werden 2100 wovltrhaltene Blumen. und Zierpflanzen-Stöcke in Töpfen einzeln oder in Partien, nach Auswahl der Kauflustigen, im Lizitationsivege veräußert. Die Lizitation wird aln 3., 4. und l). August 1874, ji-desmal von 3 bis 7 Uhr Nachmittags in der Villa stattfinden. Marburg am 23. Juli 1874. 729) Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. A»emPschl«iig. Ich erlaube mir, einem verehrten Publikum zur gefälligen Kenntniß zu bringcn, daß ich daS srühcr Schlichting'sche Geschäft, Ecke der Post, und Herrengasse, käuflich an mich gebracht habe. Ich werde stets bemüht sein, das Vertrauen meiner geehrten Kunden durch gute Waaren und reell?, solide Bedienung in jeder Beziehung zu rechtfertigen und für die Dautr zu erhalten. Um geneigten Zuspruch bittet 730) hochachlungevollst ferä. l)ivi'nl)vi'gvl'. Bier Spritzleder wuiden vom 25. auf den 26. Juli von den Wägen abgeschnitten. Wer eine Spur des Thä-tcrS angeben kann, erhält eine enlsprechende Be-lohnung._(719)__Jg. Fischer. Ein Vertreter wird für ein altes tüchtiges Institut in der Lebensversicherungsbranche für Marburg und Umgebung zu engagiren gesucht. s^720 Offerte lverden unter „l^. V. (r. Xr. 1" poste restante Wien eib.ten. Eine gute Singer'fche ist bill'g zu verkaufen. (723 Anzufragen bei Frau Elise Kray, Dienst - Vermittlungs-Compkoir, Burgplatz Nr. 2. Darlehens-Gesuch. Ein vcrcl)tlichter gebildeter Mann mit sicherem Monatsgehalte biltet in seiner gegenwärtigen Nothlage um ün Darlehen von TV fl. gegen verläßliche Nlickzahlung von monatlich 5 fl. und 10^'/v Verzinsung. (728 Das Haus Nr. KS in der Kärntnervorstadt ist billig gegen gute Zahlungsbcdingnisse aus freier Hand zu verkaufen. Anzusengen beim Eigenthümer Franz Mar-tineß. (701 Danksagung. k'ür äis ü^klrsiclis Idsillisbms am I^sietigv-dsxiivxvisss uusersr vuv iv Oott ruköväsQ Alluttsr, äsr julianna Mvt?I, sssb. kottmann, spreokvll ivir disrmit ullssrsv wärmstoo Dank aus. (722 Viv trnuernÄ lllnterdttedvnvn. Mrdurx am 27. ^uli 1874. Olk Lsfsrtixtsv ^edsii »Heu I'reuväen uvü öelcklmtsli 6is dövdst I)etrülzvll6s 6ssg es äsm ^llmäelitixsll ssöüsl, uvssrs lisbs (Zattiv, Nuttsr uvä lootlisr, t'i'au Itivrosis Zvliustsi', eed fjjtsvk, usok lavxsm sedmer^Iieksv I^siäön ksuts ägn 28. .kuli 1874 um 4^/^ II1ir^dkll6g iu äag des-Lsrs «senssits ad^udsrutsli. vis iräisodv IIüUs äsr tdeursu Verdlieds-ven virä vonnerstsA äsn 30. cl. 5 Ildr ^deuZs im Ltsrdslikluss, Lärutusrvorstaät Xr. l!j sivxessxllst unä aut' äsll Mätisoksli k'riöä» dok Lur Rukö Asbraobt. vis IiI.LssIsllmessk mrä k'rsita» um 10 IIIii' in äsr kisrortixsu vom- uvä LtMxkari'kiroks Aelösea. (7 LI MrdurK, am 28. ^ul! 1374. 7rav2 Zoduitsr, k. k. Ltsusramtssä^ualct, al8 KaUö. ?kkvL Lekus^sk, Ltuäisrslläsr, all Lokll. ?i'av2 ?ötsel», als Vater. 2ö!l»rlsli, Vdsoäor uvä SongtsvLio Soliustsr, als I^etleQ uuä I^iodts. Unterthänigste Bitte! Ein durch langwierige Krankhcittn in die mißlichste Lage verfallener pensionirter k. k. Untcr-beamte, verehelicht, mit zahlreicher Familie, wagt die ?. I. milden Wol)ltliäter Marburgs um gnädige Unlerstützung innigst zu bitten. Abgelegte Kleidungsstücke für ihn und seine Knaben wären auch sehr willkommen. Die milden Gaben werden dankbarst angenommen in der Kärntner Vorstadt, Haus Nr. 36 zu Marburg._(706 Mehrere Zeitungen:- Neue freie Presse — Fremdenblatt — Hanns- Zörgel — Kikeriki — Jllustr. Zeitung sind zu vergeben in Weitzl'S Kasse eh auS Eine Wohnung 726 mit 3 Zimmern, Küche, Holzlege und Bodenan-thkil ist sogleich beziehbar. Anzufragen in der Pöschl'schen Glashandlunfl, Kärnlnergasse. Eine Schneckenstiege 10t Schuh hoch, sehr gut erhalten, ist sammt Aussa^kasten allsogleich billig zu haben be' 727_I. Leeb am Burgplatz. EinStck.Gemeindeland I^„Gmanrkcht"^, wo man Bäume setzen und Sand ^Lctten^ haben karm, ist zu verkaufen. s721 Anzufragen in Meiling, HGewinnziehungett vom Mai und Juui d. I. meine 'geehrten Interessenten die Gewinnsumme von Über MM W. oder »m. MM laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt. Diesmal wiederum! Z ev. 300.000 Mark Grt. MNthält die vom Staate Hamburg garantirte Klroße Geld-Loiteiie von über «S Millionen S?«,«»«Thal-rL Kvklchc dikwal vikdtrum mit aafilrordkiitlich WikllN Gtwiiliit» btdliililid otMkyrt ist; si» Wcnlhält »N ^»«sl llild ivicden in «weniginMonlile» in nur noch v Abtheilungen Nigknde Vwiiliit ficher giwuiint«, nämlich: t «>«^oßer Hauptgewinn cvent. I2V.V«« «Thaler, sp'^cll Th.i!er eo^voo. 40^000. I30F00, 20^000^ lö.ooo^ !'m«112,000, imal Zio.ooo, Sn'-il eooo, 3mal eooo, 4mal 4300,z Zl2m->l 4000, Ilmal 3200, Ilmal 2400, «27mal 2000, lmal 1600, ö4mal 1200,I Zlk2800, 3nl>'l Soo, ZSZmal S00, 408mi>l Mvo, 8mal 12V, 4Skmal 30^ 17700mi>l 44, Kl2752mal 40, 20 u. u. K Auf den 5. lind k. August d. I. Mist die GewinN'Ziehung der 3. Abtheilung a»nti Glich festgestellt, zu welcher de.' ReuovationS-PreiS sür «das ganze Original-Loos 9 fl. ö. W.,! Zdas halbe Original-Loos 4'/, fl. „ Idas viertel Original-Loos 2'/, fl. „ Mostet. Diese mit Staatswappen versehenen «O rig inal'Loose sende ich gegen srankirte Emsendung Weö Betrages selbst nach den entferntesten Gegen-«den den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenfl' ^erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Te Wvinngelder sofort nach der Ziehung au jeden der^ Wei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durchs Rmeine ausgebreiteten Verbindungen überalt kann man^^ ^auch jeden Gewinn in seinem Wohnort au»-' ^bezahlt erhalten. (712 in Hamburg, Haupt (?omptoir, Bankier und Wechselgeschäft Blumen - Zü'^uquets und frische Kränze tverde^^^'^zn den bilttgsten Preisen im Garten Burgmeierhof abgeglben. 705)_Paul Skudnig, Gärtner. «erautwortliche Stedakt»on, Druck und «erlag von Eduard Sauschitz m Naedurg. s.«. et «