Rr. 28. Montag, .'>. Februar 1912. 131. Jahrgang. ^2», ^lllbjähii!, 11 ^ ssül die Zuslsllunn !!>«„!!<,» rrichfi»! lässlick, mil Uusi,abmr der Eonn- und ^lirrla^e, Di? Ad»ninistr»lion b,ftn«m l sicl, Mlli^sllll«? 9ir, 2«: dir Lldnlilion Vlilloin'slrafic Ni, ^0 Lv^f^ftuüblii dcl HldnMo» vv» x bi« U» UK s l'vlmittlln«. Uujrllnlislts Bricic wnbs» inckl anysnommsii. Mnnuilrivir !,icht zunxlgrOslll Telephon Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Geil. Den 1. Februar I!N2 wurde in der l. l. Hof- und Staats» druckerei das IX. Stilck des Reichsacsehblattcs in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom l. und 2. Februar U>12 (Nr. 25 und 2«) wurde die Meiterverbrei» tnng folgender Prchcrzcussnissc verboten: «Preislurant des Onmmiwaren.Elablissements Hermann Schwarzmantel, Wien, I., Notenturmstrafte lf»», in deutscher kroatischer, czechischcr und italienischer Ausgabe. Nr. 4 «Kikeriki» vom ü». Jänner 1912. Xr. 4 «V^elioiluö«»^ od^or» vom 25. Jänner 1912. Älr. 10 «Freiheit, vom 25. Jänner I9I2. Nr. 8 «A»ßo nn2d>» vom 26 Jänner 1912. Nr. NI .1^ Iil)ortil» vom 27. Jänner 1912. Rr. 7 «l^n. <>iä». <1«1 Oi»,vow äi 1>io8to» vom 24. Iän« ner 1912. Vr. 4 «ö!izko>8k/ ob^or» vom 28, Jänner 19 ll. Nr. 4 «r»^ilt. vom 26. Jänner 1912. Nr. 4 .?ralm VII. vom 27. Jänner 1912. «r. 46 «X^rulm. vom 26. Jänner 1912. »r. 10 .V«1nä WMonk»» vom 1. Februar 1912. «r. 5 «8in,clwv3ll? c>d?.ni. vom 27. Jänner 1912. Kr. 4 «Uir» vom 25. Jänner >912. Nr. 5, «^orul!»» vom 27. Jänner 1912. Nr. 4 «Au,z« mou8iu>» vom 26. Jänner 1918. Nr. 21 «Egerer Neueste Nachrichten» vom 27. Hartnngs (Jänner) 1912. Nr. 11 .11128 I^icw» vom 27. Jänner 1912. Nr. 4 «8vudoclk>,» vom 25. Jänner 1012. Nr. 2 «Ilolon I^roä»» vom 26, Jänner 1912. Nr. 1503 «6nnioo» vom 2«. Jänner 1912. Nr. 21 .6to». vom 27. Jänner 1912. MchtanrMcher Heil. Kronprinz Boris. Aus Sofia wird der „Pol. Korr." von besonderer bulgarischer Seite geschrieben: Die Feier der Großjäh, rigkeilserklärnnq des Thronfolgers Prinzen Boris von Tirnovo wcckt im bulgarisa^en Volle das lebhafteste und sympathischeste Interesse. Der Kronprinz, dessen Erzie-hung die sorgfältigste und vielseitigst Pflege zugc)vcn» del worden ist, l)at sich geistig rafch entwickelt und früh große Vcgabnng gezcigl. Er hat in kurzer Zeit außer der bulgarischen die deutsche und die französisch Sprache erlernt und beherrfcht diese drei Sprachen in gründ-licher Weise. Später l>at sich der Prinz auch die eng. lische, die italienische und die russische Sprache ange» eignet. Vom Jahre 1903 an hat Prinz Boris einen systematischen Gymnasialkurs durchgemacht, wobei ihm alle sür das Gymnasium vorgeschriebenen Lehrgegen-stänbl' durch specielle Professoren vorgetragen wurd<'n. Ende 1!N1 hat er diesen Kurs mit Auszeichnung absol-viert tlnd das Reifezeugnis für den Befuä) einer Hoch-schule erworben. Die Professoren des Thronfolgers haben konstatiert, daß cr sich einzelne der vorgefchrie-benen Lehrgegenstände in einem größeren Umfange angeeignet hat, als dics das Programm verlangt. Seine systematische Mittelschulbildung hat der wißbegierige Prinz durch Reisen vervollständigt, bei welchen er na. mentlich seine Kenntnisse aus der Geographie, der Flora und Fauna seines Vaterlandes bereichert hat. Anch in musikalischer Hinsicht hat er eine gediegene Ausbildung genossen. In den letzten Jahren wendet cr den mil,', tärischcn Studie» sehr intensives Interesse zu. Vom Charakter des Kronprinzen haben alle, die mit ihm in Berührung gelonnnen sind, den günstigsten Eindruck er. halten nnd diejenigen, die ihn näher leunen, schreiben ihm vortreffliche Eigenschaften des Herzens zu. Sein gesellschaftliches Auftreten ist sehr gewinnend und über. ans taktvoll. Das bulgarische Volk blickt mit den besten Hoffnungen aus den Thronfolger des ersten Zaren der Bulgaren und begleitet seinen Eintritt in die polilisclfe Volljährigkeit mit den wärmsten Wünschen. Türkei und Griechenland. Aus Konslanlinupel wird gemeldet: Die Besserung, die seil einiger Zeit in den Nezichungen zwischen der Türkei nnd Griechenland eingetreten ist, erweist sich als anhaltend. Diese Wendung ist vornehmlich durch die sehr korrekte Haltung bewirkt worden, welche von der griechischen Negierung in der kretischen Angelegenheit mit Beharrlichkeit beobachtet wird. Bekanntlich war es diese Frage, welche früher zwischen den beiden Staaten lebhaste Verstimmungen, mitunter selbst eine bedrohliche Lage hervorrief und den Boylotl griechiscl>er Waren in der Türkei znr Folge haile. Diese Gespanntheit bc> Inndele sich auch in dem Umstände, daß die beiderscitiaen diplomatischen Verlretnngen feit einiger Zeit nicht von Gesandten, sondern von Geschäftsträgern gele-itet wer» d^i. In kurzem wird diesem nicht normalen Zustande ein Ende gesetzt werden, indem der bereits ernannte nene ottumanischc Gesandte in Athen, Mulhtar Bey, sich, sobald Herr Gryparis wieder die griechische Ge-sandtschaft in Konstantinopel übernimmt, auf seinen Posten begeben wird. Es heißt, daß man sich in Athen von der Wiederherstellung freundlicherer Beziehungen zur Pforte auch eine baldige Verständigung über die Frage des türkisch.griechischen Bahnanschlusses versprc-chcn zu dürfen glaubt. Das Athener Kabinett wünscht betanntlich die Herstellung dieses Bahnanschlusses im Küstengebiete, während man in Konstantinopel bisher nur aus einen Anfchluß im Innern des Landes ein-gehen wollte. Diese Meinungsverschiedenheit, die unter dem früheren türtischen Regime das Haupthindernis eines Einvernehmen? bildete, hat, wie es scljeint, unter dem neuen Regime leine Abschwächung erfahren. Die Lösung diefer Aufgabe wird somit auch weiterhin noch Schwierigkeiten bieten. Politische Uebersicht. ^ nibach, ^. Feornai. Bisl)er >sl snv den Wiederzusammentritt der Dclc. gation noch keine Entscheidung gefallen. Ursprünglich lvar geplant, die Ausschüsse Ende Jänner und das Ple-uum in den ersten Februar>Tagen zuiammenzuberus.n. Dort wird sich die Verwirklichung dies<7 Absich: n.it Rücksicht auf die Verhältnisse in Ungarn als unmöglich erweisen. Auch hat sich die Fertigstellung des gemein-samen Budgets für 1912 verzögert, da das B,> Kriegsminiflerinms mit Rückficht aus die Unte, SeuiUeton. Erste Gewissensbisse. Von ZNarcci H'rei'c'st. (Nachdruck »erbot«, )A Ich denke mauchmal meiner Vergangenheit nach, und wenn ich dann frage, n>as dieselbe ausfüllt, wenn ich mir die süßen Stunden zurückrufe, die mich einst b<. seliglen, dann möchte ich auch gern alt meiucm Gewissen rütteln und mich mit jener Strenge beurteilen, die allem aus der Wahrheit fließen kann. Dann sage ich mir: Du hast nicht das Recht, vollkommen glücklich zu sein, du hast das Glück, das du genossen wie wenige Frauen, gestohlen, du hast es aufgebaut auf Pflichtverletzungen gegen die Gesellschaft, gegen das Gesetz, gegen deinen Gatten. Du bist keine anständige Frau. Seit vierzehn Jahren betrüge ich meinen Gatten. Bei diesem Gedärm len strenge ich mich an, entrüstet zu sein. Ich sehne mich "ach Gcwissensqualen, als der Strafe sür meine Vcr-gehen. Ich denlc an meinen Galten; ahnuncMos sitzt er 'u seiuc-n, Fauleuil, iu die Zciwng verlieft. Er liest "Ul-s. jedcg 2^^ jede Silbe; und nun reize ich mich A 3u Nurwiirsen gegen mich selbst. Dieser brave mem ' '"^ 'lh "ur, der sich als Beamter müht, sür vertra /'"^ "'""" Tochter Lebensunterhalt zu sorge»,, meine ^'""' "' hc" seinen Namcn und seine Ruhe in mich s« Ü. ^cben. .Habe ich sie gehütet? Ich möchte die Vernen ich alles opfere, würde wen . 3"'"'ä <"'s, den dieser Arme erleiden leine Gewi en^^p'" ^""e ^ aber .ch fühle darum wissen 2 3.^' ^ weiß nichts, er wird nie etwas die Nn^ w 3 und"' "^ D" N nicht aus Liebe entspringt, schulde ich ihm auch nichts anderes, als ein ruhiges Dasein nnd die Teilnahme an dem, was ihn und uns betrifft. Beides findet er: Ruhe nnd Teilnahme. WiN er mehr, kann er mehr wollen! Umgcbt ei,ne Frau mit taufend Netzen, haltet ihr die Gefetze vor und die Regeln dessen, was sich schickt, zur Treue verpflichtet fühlt sie sich nur dem Mann gegenüber, den sie liebt. Das war immer der Schluß niemes Sinnens; ich fühlte mich frei und entschuldigt — bis gestern. Gestern wurde mein Gewissen getroffen, durch ein Wort, das meiner sechzehnjährigen Tochter, meiner Helene, über die Lippen kam. Ich habe dem Kinde eine »nöglichst gute Erziehung angedeihen lassen — ich habe sie den Klosterschwestern anvertraut. Wenn ich eine verdammcnswcrtc Gallin bin — eine schlechte Mutter werde ich nie sein, und ich war auch immer eine gute Mutter. Selbst in jener Zeit, da die Liebe zu Lucien mich toll machte, und ich alle Überlegung und Widerstandskraft verloren zu haben schien, selbst damals hat die Sorge um das Glück und das Wohlergehen meines Kindes mir immer Zur rech. ten Zeit Veruunst und Haltung wiedergegeben. Dieser Sorge danke ich es wohl auch, das; ich damals meine Zustimmung zu einen, Skandal verweigerte, den er wollte, er! Je mehr Helene heranwuchs, desto eifersüchtiger bc. loachte ich sie. Diese klaren Kinderaugcn sollten nichts sehen; das kostete mehr List nnd Anstrengung, als den Gallen zu hintergehen. Und weil ich mir nicht selbst traute, gab ich Helene, als sie zehn Jahre alt geworden, in die Obhut der frommen Schwestern. Dort konnte ihre Erziehung ohne Gefahr Vollender werden. Ich trennte mich vor ihr. lMe sie nur vierzehn Tage während der Sommerserien bei mir, den Nest lxrlebte sie bei ihrer Großmutter auf dem Lande. Während dn vierzehn Tage luar ich nur Mutler, meine Beziehungen zu Lucien existierten nicht. Ich g"l, mich ganz dem Glücke hin. mein Kind so köstlich rein und unschuldig emporblühen zu sehen — mein Kind — und vielleicht fühlte ich darum nie Gewisslnsbisse. Den Gatten, der meine Seele nie I begehrt, betrog ich nicht, wenn ich darüber verfügte — und ^'ür mein Kind war ich rein. Io, ich suhlte oie Kraft in mir, dem Kinde zuliebe meiner Liebe zu ent» fagen von dem Augenblicke an, wo sie in unserem Hause leben würde. Allerdings sollte sie lange i.m Kloster blei» ben und ich beabsichtigte sie sehr früh zu verheiraten. Gestern früh nun hätte Helene ins Kloster zurück' kehren sollen. Es ivar ost ein Zwiespalt in mir; die zärtlichste Mutterliebe, die ängstlich Tag um Tag oer kargen Frist, in der ich mir mein Kind gönme, verstreichen sah — und das liebende Weib, das sehnsüchtig den langentbchrten Geliebten herbeisehnte. Und deshalb wurde das traurige Gefühl der Trennung von meinem Kinde in dem Augenblick von den» jubelnden Glücks» gefühl verdrängt, in dem ich Lucicn schrieb: „Morgen". So auch gestern. Da kam heute früh <«me Depesche der Oberin, die Ferien seien um zwei Tage verlängert wor-den, da eine im Schlafsaal der Zöglinge vorgenommene Renovierung erst bis dahin beendet ivürde. Helene, in ihrer Freude, nuch zwei Tage bleiben zn können, ließ mich auch nicht einen Augenblick allein - wie sollte ich Lueien verständigen, der mich nach-mittags erwartete. Die Freude, Helene noch zu behalten, wurde nheblich beeinträchtigt durch dic Sorae um Lucien. Was würde cr denken, er, den ich stets dura, meine Rücksicht und Pünktlichkeit verwöhn« hatte, er, oer mich lvahrhast liebte und schnsiickM "N,erem "!" Wiedersehen nach so langer Trennung entgegensah. ^" er nun eine Unklugst beging' «nd/r b^ng , e w^ lich. Nach fünf Uhr - um dr" Uhr ^ ' W.^ ^ sein sollen, länger als zwe. Sw^Y^ ^ubenmad. nicht ertragen, der »5""'^,, ^^ mich ä" sprechen chen, ein Weinagcnt !" d"^' ' ^ ^ bedeutete wünsche, sich absolut mcht "tme,f<- Lllibacher Zeitung Nr. 26. 258 5. Februar 1912. frage und die Änderungen des Wehrgefetzcs noch nicht abgeschlossen ist. Minister dcs Äußern Gras Achrenthal wird bestimmt in der bevorstehenden Telegationstagung nicht persönlich erscheinen. Damit ergeben sich aber für das Abgeordnetenhaus gewisse Schwierigkeiten. Es wurde daher der Gedanke einer abermals nur zwenägi. qen Session der Delegationen ventiliert. Doch verhüll nii'i sich in maßgebenden deutschen und auch in Dcle< gationskreisen gegenüber dieser Idee durchaus ablehnend, um das System fortwährender Provisorien auch im gcmcittsamen Haushall nicht,',u einer ständigen Ein. richtung werden zu lassen. Die «Wiener Allgemeine Zeitung" meldet zu den Nachrichten, betreffend den bevorstehenden Besuch des Königs Georg von England an den europäischen Höfen von informierter Seite: Es ist bisher noch nicht cinmal entschieden, ob der König, der eben ersl von einer mehr-monatigen Reise zurückgekehrt ist, überhaupt im Laufe d»'Z heurigen Jahres noch Besuche an fremden Hosen abstatten wird Sollte sich König Georg jedoch dazu en.'-schließen, so steht schon hcnle fest, daß der erste Besuch dem Kaiser Franz Josef gelten wird. Aus Nom wird geschrieben: Der künftige päpst» lich.' Nuntius in Wien, Msgr. Scapinelli, entstammt einer adcliacn Familie aus Modcna, welche ehemals mehrere Diplomaten dem Hause d'Este geliefert hat. Msgr. Seapinclli ist ein Prälat von sehr umfassenocr Bildung, der insbesondere den sozialen Fragen ein ti> fcs Studium gewidmet hat. In seinen bisherigen Stel» lungcn als Sekretär der Nuntiatur in Wicn, als Udiiorc der Intcrnlmtiatur im Haag und als Sekretär der Kong'cegcitwn der außerordentliche» kirchlichen Angele, genheitcn hat er bcdeuteudc Begabung bewährt und sich die Anerkennung der höchsten vatikanischen Stellen er» worben. Seine Gewandtheit im gesellschaftlichen Verkehr und seine sehr vornehmen Umgangsformen verleihen ihm besondere Eignung für diplomatische Tätigkeit. Der Papst halte ihn bereits einmal für die Nuntiatur in Wien ausersehcn, er war jedoch damals gezwungen, diese Stellung aus Gesundheitsrücksichten abzulehnen. Man sieht in vatikanischen Kreisen seinem Wirken in Wien mit den besten Hoffnungen entgegen. Die offiziöse „Rossija" veröffentlicht anläßlich der Großjährigteitserklärung des Kronprlnzen von Nulga-rien einen Artikel, worin sie ausführt: Die Schaffung des modernen Bulgarien sei dank der hervorragenden politischen Fähigkeiten des Königs Ferdinand vollendet. Dic öffentliche Meinung Nußlands hat guten Grund, den Sieg der jungbulgarischen Staatsidee mit Befriedigung zu begrüßen. Aus Moslau wird gemeldet: Die englischen Gäste wurden aus dem Bahnhöfe vom Stadthaupte und den Vertretern der Behörden empfangen. Das Stadthaupt reichte ihnen Brot und Salz. Bei dem nach Besichti. gung der Sehenswürdigkeiten stattgefundenen Bankett der Stadtvertrctuna wurden Toaste auf den Kaiser von Rußland und den König von England ausgebracht und mehrere Reden gehalten, in welchen die Freundschaft Zwischen England und Rußland gefeiert wurde. Tagcsllcmgtcitcn. — sDarf ein Gymnasiast Nräutigam werdcn?j Aus Marusvasarhcly, 3l. Jänner, wird gemeldet: Der acht» zehnjährige Gymnasiast S. K. hat sich kürzlich mit einem jungen Mädchen verlobt. Von der Verlobung erhielt auch der Direktor' des Gymnasiums Kenntnis, der eine Konferenz der Profefsurcn einberief, in der die Frage erörtert wurde, ob ein Gymnasiast Bräutigam sem könne. Dic Konferenz entschied dahin, daß die Ver» lobung des Schülers keinen Grund zur Ausschließung aus der Anstalt bilde, daß es aber anderseits nicht angehe, daß der Bräutigam das Gymnasium als öfsent» licyer Schiller besuche. Nach längerer Beratung wurde die Frage in der Weise gelöst, daß der junge Mann das Gymnasium als Externist zu besuchen habe. — lDer Schläfer in der Tclcphonzelle.j Wirtlich überarbeitet müssen die französischen Senatoren sein; denn manche von ihnen leiden, wie ein Pariser Mittags» blatl belMlPtel, offensichtlich an der Schlafsucht. Es weiß diese Behauptung durch folgende Geschichte Zu be-kräftigen: Nach einer anstrengenden Sitzung wollte ein Senator, dessen Name wohlweislich verschwiegen wird, mit einem Freunde zu Abend speisen. Er ging in die Tclephonzclle und versuchte, Anschluß zu bekonnnrn. Nach mehrmaligen Mißerfolgen wurde er verbunden; aber als der Freund sich meldete, erhielt er keine Ant» wort und so hing, er kurzerhand an. Die Sitzungen nah» men ein Ende, dle Senatoren verließen den Luxemburg. Palast, die Beamten begaben sich nach Hause und an ihre Stelle traten wie immer die Nachtwächter. Als nun eiuer der treuen Hüter um Mitternacht seine Runde machte, hörte er plötzlich zu seinem Schrecken auf dem Flur eigentümliche Lantc. Das Haus in Alarm bringen und das Licht anzünden war das Wert eines Augen» blickes. An der Spitze seiner Kameraden ging es auf die Suche nach den vermeintlichen Dieben. Her Ort, von dem die eigentümlichen Laute kamen, wurde bald festgestellt. Es »var eine Tckpbonzcllc, in die sich äugen» ichemlich die Diebe geflüchtet yattcn. Vorsichtig zog man die Revolver und mit fester Stimme forderte der Führer der Cichcrheitslvache die Diebe zur llbergabe auf. Aber statt irgendwelcher Antwort erscholl nnr immer wie. der dasselbe eintönige Geräusch, das mit dem Schnar» chen eine eigentümliche Ähnlichkeit hatte. Doch die Wach. ter kannten keine Angst; kurz entschlossen, öffneten sie die Telephonzellc nnd fanden — eilten ehrwürdigen Greis, den einer als einen Senator erkannte. Es war nnser lieber Senator, der am Nachmittag vergeblich ver° sucht hatte, seinen Freund zum Abendessen einzuladen. — lAffen als Weichensteller und Hirten.) Der kürz-lich hcimgekehrle Afrilaforscher Scutly veröffentlicht in der Zeitschrift „The State" seine Beobachtungen über die Klugheit der Babuinc, einer Art Paviane. Die Ein» geborenen sind nach einem Beichte überzeugt, daß diese Tiere eine Sprache besitzen. Nur Scheu und Furcht lassen sie schweigen; Scully weiß von zwei besonders bcmcr-tenswcrten Assen zu berichten, die er in Südafrika als Gehilfen des Menschen angetroffen hat. Der eine stand im Dtenste eines Weichenstellers in Uilcnhag, der durch einen Unfall ein Bein verloren hatte. Aber dank der .Klugheit und Geschick!ichkeit seines Babuins konnte der Krüppel seine Stellung beibehalten. Täglich fuhr der Affe ihn auf einer Draisine bis zu dem Kreuzungs-punkte, und dort stellte der gelehrige Vicrhändler auf Kommando seines Herrn die Weichcnhcbel um. Aber damit war sein Tagcwert noch nicht vollendet. Des Abends, wenn sein Herr im Kreise seiner Freunde saß, spielte er den Kellner, präsentierte den Geladenen das Tablett mit Litörgläscrn und wnrdc ganz erbost, wenn jemand versuchte, ihm zu helfen. War jeder bedient, so kam auch er an die Reihe, und er mischte sich sein Lieblings-getränl zusammen, das er auf das Wohl seines Herrn mit Behagen hcrunterschlürsle. Ein anderer Vabuin, den Scully kennen lernte, stand im Dienste eines Far° mers. Ihr lvar das in der Wildnis besonders verant wortungsvolle Amt eines Hirten anvertraut nnd er er-ledigte sich dieser Ausgabe mit außerordentlicher Gc-schicklichkeit und Sorgsalt. Nachts schlief er im Stalle bei seinen Tieren, aber bei dem leisesten Geräusche lvar er auf dem Sprunge, für seine Herde einzustehen und sie gegen Eindringlinge zn verteidigen. Besonders seine» Venvandten, den Affen, mißtraute er. Sobald draußen im „Vemt" die heisere Stimme eines Nabuius erscholl, war seine Wachsamkeit rege und ängstlich umkreiste er seine Herde. Scully ist überzeugt, daß es nicht mehr allzulange daueru wird, bis der Äfsc des Menschen wich. tigster Gehilfe geworden ist und er sieht schon die Zeil voraus, Nw der Mensch nnr noch die geistige Arbeit zn verrichten braucht. — riser Neuheit" Hüte anzuhängen, die keinen Erfolg gc> habt haben und deshalb von den Fabrikanten ill großen Partien „verramscht" worden sind. Man liest dann im Schaufenster: „Letzte Pariser Mode. Speziell für das Haus Wilson gcschafsene Modelle." Und tnese „Schöpfun. gen des Hauses Wllson" versetzen das gegenüber liegende „Haus .Hart" in Wut, bis cs ihm gelingt, seinem seits eine besonders auffallende Partie Ladenhütc zu erwerben und damit die Konkurrenz zu überbieten. Kürzlich hatte nun das Haus Wilson einen großen Po Helene, im Wohnzimmer zu bleiben, und begab mich in das Arbeitszimmer mcincs Gatten, der noch nicht nach Hause gekommen. Als ich Lucicn hier sah, bei mir, im Hause meines Gatten, verließ mich alle Fassung, so ungeheuerlich erschien mir sein Wagnis — ich gab mich verloren, sah alles entdeckt. Seine sichtbare, Ver< störtheit, seine Zärtlichkeit, Beweise seiner Liebe — sie erschreckten und beängstigten mich, ich trachtete nur dar« nach, ihn zu beruhigen und zu entfernen. Ich konnte lange nachher den klaren Augen meiner Tochter nicht begegnen, blieb auf meinem Zimmer, bis mein Gatte nach Hause kam. Wir verbrachten den Abend wie ge-wohnlich, mein Gatte war heiterer als sonst, beglückt da» von, seine Tochter noch längen bei sich zu haben. Wir plauderten von allem Möglichen während des Abendbrotes, und ganz plötzlich fragic er: „War jemand hier heute nachmittags während mei» nev Abwesenheit?" Er fragte ganz absichtslos — ich wußte es; aber doch durchfuhr cs mich wie ein elektrischer Schlag; ich fühlte, wie mir alles Blut zu Herzen strömte und ich leichenblaß wurde. Die Kehle war m,r wie zugeschnürt — mit Aufbictung aller Kraft suche ich mich zu fassen. — will antworten — da trifft mich ein lachender Blick meiner Tochter, ein Blick, der sagt: „.Hab' nur keine Angst — ich helfe dir — und mit ruhiger Stimme sagt sie: „Nein, Papachen, es war niemand hicr." Ich habc wenig geschlafen in der darauffolgenden Nacht, zum erstenmal empfundcu, was Gewissensbisse sind, zum erstenmal mich gesehen, w,e ich war, in all meiner Erbärmlichkeit. Zum erstenmal wußte ich, daß ich log nnd betrug seit Jahren, daß ich nicht wert .var, den heiligsten Namen des Weibes — den der ..Mutter" — zu tragen, da durch diese Mutter mein Kind lügen gelernt — lügcn und betrugen — su selbstverständlich als es die Mutter dies tun sah — seit langer Zeit. (Autor. Nbcrs. von Hermine Halm.) Flüchtiges Glück. Roman von Marissa Aohdo. (37. Fortsetzung.) (Nachdruck verbotcii) Sie faltete die Hände ineinander und heftete ihre dunklen Augen auf ihn, der diesen Blick fühlte, auch ohne sie anzusehen. „Muß ich es aussprechen? Erleichterst du mir nicht, was ich zu sagen habe? — Die Summe, die du mir zur italienischen Reise gegeben, war nicht groß. Ich bin hier angekommen mit einigen Goldstücken im Porte« monnaie, die kaum zwei Tage reichen können. Meine Zinsen sind erst im Juli fällig. Sei überzeugt, ohne diese dringende Verlegenheit hätte ich dich nicht in dei» nem Glücke gestört.", „Mein Glück zu stören vermagst du nicht", cut» gegnete cr. „Freilich gestehe ich osscn, daß es mir lieber gewesen wäre, du hättest mir die Freude des Wieder» sehens noch einige Tage erspart. Ich ahnte natürlich den Grund deiner Sehnsucht nach meinem Anblick und habe mich mit dem Nötigen versehen — möchte doch aber zugleich bemerken, daß ich für fernere außcrgewöhn. liche Anforderungen fortan kein Ohr mehr haben werde. Wir haben uns bei meinem letzten Bestich auseinander» gesetzt. Du erhältst ein so anständiges Iahrgelo von mir, daß ich glaube, kein Fürst würde unter gleichen Vcr» Hältnissen mehr gegeben haben. Du mußt aber mit dci< nen Einnahmen auszukommen lernen." Er zog seine Brieftasche, der cr einige Geldscheine entnahm und neben sich auf den Tifch legte. Sie lvandte den Kopf nicht einmal danach um. „Ich verspreche dir", sagte sie, „daß ich das so großmütig von dir ausgesetzte Iahrgcld nur solange an» nehmen werde, als ich es meiner Kinder lvegen annch-men muh, ja, daß ich den Augenblick scgneu werde, der es mir erlaubt, mich aus deiner Gewalt zu bc> freien." Ich wünsche nur, daß dieser Augenblick recht bald erscheinen möge," bemerkte cr höhnisch und erhob sich. „Wie mir zu Ohren gekommen, scheint dir ja auch im Lande der Kunst eine neue Eroberung gelungen zu sein. Man nannte den Namen des Malers, der hier den ,Pan' ausgestellt hat, oft mit dem deinen znsammcn." „Ein Knabc," ries sie auflachend. „Wclch cin Ge-danke! Diefer junge Bauernsohn denkt an seine Kunst, sie allein ist seine Geliebte." „Hat cr dir das ctlva anvertraut?" spottete Justus. „Dann kann ich dir den Trost gcbcn, daß cr doch nicht so ganz wahr gewesen. Er hat außer seiner Kunst schon eine irdische Göttin geliebt nnd angebetet." „Angcbctet vielleicht! So betet er auch mich an." Auch sie hatte sich erhoben. Im gedämpften Licht der Frühlingssonne glich sie in dem weil herablvallcn-den Gewände, das ihre Gestalt umsloß, "nem jener Götterbilder, die Phidias Meisterhand geschaffen. „Beim Himmel," rief Justus bei diesem An-blick betroffen, „ich könnte cs ihm "icht verdenken. Ein Weib wie du könnte einen Iost'f selbst betören.", Er neigte sich ans den aus einen, herabfallenden griechischen Ärmel weiß hervorschi>mneii,ix>,i Arm nnd prcßte einen raschen Kuß auf >hn. „Ei, ei," lachte sie auf, hastig einen Schritt zurück-tretend. „Also so weit schon abgekühlt von dem Slnrm der LeidensäMft für die unvergleichliche Ingendschön-heit deiner Frau, daß du bereits wieder für ein anderes Weib Augen hast?" „Reminiszenz," cnm!^!,' ^ »«»ichihin, „nichts als Reminiszenz." „So »lag's hingen, ouci) werde ich jetzt daraus achten, daß die eheliche Treue besser von dir gewahrt wird." „Achte darauf, nicht durch verführerische Gewän» der und nackte Arme zn reizen." Er griff nach seinem Hut. »aivachcr Zeitung Nr. 2«. 259 5). Februar 1912. sten Fllzhüte erworbe», wie ma» sie zchil Jahre lang nicht ,n Chicago gesehen hat. Das ganze Scl)allsenstcr war damn angefüllt, und ein Transparent vertun-dcte: „Was man in Paris nnd London trägt". Dcr Er« lulg war durchschlagend. Die Hüte lMgen'dutzendweise ab. Das Haus Hart war verzweifelt. Schließlich l'am ihm die rettende Idee. Es lies; fünfzig Hüte bei Wilson laufen, und an, nächsten Morgen sahen die Dandies von Chicago un Echauscnster von .Hart — ihre „neueste Farmer Neuheit" >md aus de,n Transparent lasen sie: „Letzte Mode für Kutscher". Verdutzt standen sie da und Ichlicheu sich beschämt nach Hanse. Das Haus Wilsu» aber blieb mit seinem ganzen Vorrat sitzen . . . — lAmeritanisches Allerlei.) In der „Newvorler Handelszeitung" findet sich folgendes amüsante Allerlei zusammengestellt: Der Schulrat von Los Angeles l)as ihre Achtung bor dem angebeteten Manne, dem sie il,r junges Herz geschenkt, beeinträchtigen lön»le." «Ich leugne es nicht." .Kin gewisser Vertehl wäre daim aber nicht zu "ermeide,,. Du wirst wohl oder übel zu deiner Frau die Freundin znsühre» iiiüssell, wenn diese in der Welt ""ch ferner als deine Freundin gellen soll." "Nun gut — gelegentlich soll das geschehen." Er nxindle ihr den Rücke» und ging hinaus. . , ^ »uar nicht zufrieden mit sich. Das Bewußtsein ' »ber s/"' b"ll " sich der früheren Geliebten gegen- >ml,rl 3^ '^"gl. daß er »licht die feste Hallung be° ib., l5e ihm um den Ha s gefalle,, ,.«>. ...'., - ,« Dr. Joses Pipenbacher, betreffend die Errichtung eines staatlichen Realglnunasiums der Type ^ in Lai» bach. — Hierauf gcheime Sitzung. — lZur slrzncitaice.j Vom lrainischen Apotheker» greinium in Laibach erhalten wir folgende Zuschrift: Behufs Richtigstellung vielfach unrichtiger Nachrichten über eine exorbitante Erhöhung der Arzneimittelpreise ersuchen wir" um gütige Ausnahme nachfolgender Zeilen: Durch die Erhöhung der Eiulansspreise vieler Drogen und Chemikalien aus dem Weltmärkte und durch die Erhöhung der Spirituspreise fah sich die Negierung ge» nötigt, bei einigen Artikeln, der rechnungsmäßig ermittelten Steigernng entsprechend, höhere Prcisansätze in die Arzneitare pro ÜN2 einzustellen. Im abgelansenen Jahre wnrde dies bedauerlicherweise unterlasse», wo. dnrch di.e Apotheker im Jahre 1911 tatsächlich großen Schaden erlitten haben. Billiger gewordene Artikel wur» den auch heuer billiger in die Arzneitaxe eingestellt. Es sei ausdrücklich betont, daß an der Art der Berechnung nichi das mindeste geändert wurde, daß aber den >tran» lenlassen von der Negiernng mit Nücksicht ans die nötig gewordene Erhöhnng einzelner Ansätze in der Material, tare sehr bedentende Kompensationen in der Arbeils-lare gemacht wurde», so daß von einer Mehrbelastung der Krankentassen unter keinen Uniständen die Rede sein t'am,. Aber auch das Privalpublilnm wird durch die neue Arzneitaze finanziell nicht mehr belastet als bisher, weil an oer Art der Berechnung ülxrl)aupl nichts geändert wurde und weil überdies rezeplmäßig verschriebene Medikamente gewiß »licht in den, Maße wie NahrungS. und Genußmittel gebraucht werden. Höhere Ei,ntansspreise berechtigen und zwingen den Kaufmann zur Erhöhuug der Verkaufspreise. Dieses Recht steht aber den Apotheker» nicht zu, »veil sie an die behördliche Tare gebnnden sind; die Folgen der allgemeine» Teuerung treffen daher die Apotheker im höheren Maße als alle Gewerbelreibende n,il freier Preis bilduug und freier Konknrrenz. — ) Antrag, betreffend die Bestätigung der Gründnng nener gesellschaftlichen Filialen, und d) An. trag, betreffend die Änderung der gefellschaftlichen Sta-luten auf Grund des Beschlusses der gesellschaftlichen Generalversammlung vom l4. November 1910. — lAutzqestallunq dcr Station Dom/.alc.j Wie wir von der hiesigen Handels- nnd Gewerbelammcr ersah, reu, hat die l. k. Tlaatsbahndireklion in Berücksichtigung der vorgebrachten Wün>che an das l. k. Eiselibahn-ministerium ei» Projekt. betresse»d die Ausgestaltung der Station Dom/.ale, geleitel. Über die Verlegung des Postamtes in Dom/.ale in dc>5 Vahnhofgebäude wird die l. k. Post. und Telegraphendirellion i» Trieft z» ent-scheide» habe». te», ihre Zweifel zu lösen, ganz osfcn gegen sie zu sei». Aber schon stand der Wagen vor der Tür, es n>ar nicht mehr Zeit zur Aussprache, iua» mußte eile», de» Zug zu erreichen. In Wan»see fanden fie eine große GcsellsclM ver» sammelt. Justus wurde sogleich von einer Anzahl Herren umringt. „Sie haben heule viel in der Ausstellung versäumt, Marknxild," sagte Assessor Melbron, ihn unter den Arm fassend. „Einige Herren des Vorstandes haben uns ge> leitet, natürlich vor allen den Chef des Haufes Mark-Wald. Sie wurden sehr vermißt. Ein samof«« Bild übrigens dcr Pan. Dcr Künstler loar auch anwesend, wnrdc von den Herren fast gelvaltsam herbeigezerrt. um vrgeslellt zu werden — ein schüchternes Nürsclichen. so ein Nalurkind aus dem Gebirge." „Ich sehe mir die Bilder schon noch ein andermal mi," suchle Justus den allzu Redseligen abzuwehren: «Wie steht's übrigens, Philipp, hast du etwas für deine» Geschmack gesunde»?" „Du weißt, Justus, die Wahl überlasse ich mei»er Frau, und die konnte heute leider nicht mitkommen." „Dann verabreden wir uns wohl gleich für einen der nächsten Nachmittage Schluß im Hotel Bristol. Mein Frauchen ist heule mei»etn>ege» um ihr Vergnü-gen gekommen." „Ja, was haltest du denn eigentlich vor?" „Geschäfte, lieber Philipp. - Wenn man auswärts Besitzungen hat Du hast's bequemer hier iu Wann^ see da bleibt einem selbst der Sonnlag nicht frei." „Ah so, wegen deines Schlosses am Traunsee?" ..freilich, da ist immer vorzusorqen. Du weißt doch, >daß ich i» diesem Frühling noch hinges» will." Aorlschnng folgt.) — amte und 578 als Diener angestellt. — sNeur Tchncllzuqolotomotivcn nuf dci HÜdbahn-strecke Wien—Tricst.j Gegenüber Blättermeldungen, daß am 1. Februar neue Cchnellzugslotomolive» ausgeprubt worden srien, welche die Südbahnslrecte Wien—Trieft bequem in neun Stunde» zurücllegeu können, isl die „3r. Ztg." in der iiagc festzustellen, daß wühl neue Loto-molwen für die l. l. priv. Südbah» gebaut werde», daß jedocl, Nnse »ur für die Verwe»du»g aus der Strecke Wie».Marburg bestimmt sind u»d mit ih»e» ei» Gewi»», voii ei»er halbe» Tt»»de Fahrlzeil erreicht werde» tail». Im übrige» handelt es sich nnr nm Erganznngslosomo» live» sür clbgeiiützles Maschi»e»malerial. — » ebe»so arbeitfameii als umfichlige» Danie»-und Herreukouiitee sämtliche Räuüiüchteiteu des „Na-rodni dom", d",n alpine» Eharalter der Vergniigung enl. fprechend, mit Tailne». nnd ^aubwert fo»vie mit tour», stischen Eniblemen nnd Ansrüftnngsflücte» deloriert und die Seilenräumlichteite» >»il Erfrifchungsgelege»heite» anfs beste versorgt »oorde». Der Totolsaal »i.>ar ii, erster Liliie für gesellige Unterhaltung bestimmt niw wies demzufolge nnr eineii bescheideiun, vor der Orchester, bühne gelegenen Tanzplatz ans, »vähre»d den übrige» Raum gedeckte Tische ei»»ahme». Unter de» Galerien waren Weinschcnlkstelle» ell die begehreno»oerte» Güter l^esplüdel t)atte». Red<'' geloandte Tchönheite» N'ußte» es zu erreichen, daß fast keine ^osnnmmer uiiverkausl blieb mw daß dem Ver. eine uno seinen Zwecken dergestalt anch aus diefer »ene» Eiilllahmsgnelle, der die Hlrre» Ogorel e e uud l> l o ,' vorstanden, klingende Mittel zuflofsen. Die Seilenräum. lichkeilen n.>aren in ei» Eas<". resp. in Wcmschankstellen '«l- ili^üw wurde durch das Dolce von perlende» Sckiaumweine», »oalnie» Geträilke», Süßlgkeitc» uud Tifchweine» l,vo» der Firnia A. Zajee) zu einein »vahren Bedürfnis erhoben. Mag das Wetter »och so u»g»»sas zurück, doch war sie trotz allem so groß, daß der Ver-vinskassier auch diesmal in die ^age versetzt sein dürfte, im Haben des Vereines einen erklecklichen neuen Pusten zu buchen. Daß es unter lustigen, schon ini vorhinein gut gelaunten Leuten leine Langweile gibt, ist ja selbst-verständlich. Man gab sich mit aller Ungezwungenheil der Frende hin und flutete vergnügt vo» Stelle zu Stelle, wiegle sich im Tanze oder verflocht sich in lau-n ige Konversal ion. Unter den Feslteilnehmcrn bemerk te» wir den Divisional mil vielen Herren Offizieren der hiefige» Garnifon, ferner viele Honoratioren aus den verschiedenste» Kreise». Am prächtigen Erfolge der Vei' anstaltung hat »eben dem Vergnügungsausschuß des Vereines das größte Verdienst das aus den Damen Dr. Brcttl, Frante, Ozmec, Pudtraj 5 el, Ruxii-la, S i i-, Supan<>", K u li» e , Doktor 6 vigelj, Dr. T o m i n 5 e k und Dr. Toplal be-stehende Damentomitee, das unter dem Protettorale oe> Frau Dr. Tav<'ar mit Beihilfe einer Schar anmuii-ger Fräulein iu der aufopferndsten Weise die Geschäft der Bars, Nüsetls usw. leitete. Einen ungefähre» Rück jchlnß aus die Größe der Beteiligung gestattet der Um stand, daß die erste Quadrille, die mit großen» Gesch'ck Herr F c: b i a n i leitete, im ^italnicasaale 2l»<> Paare verein.gte. -^- - " whilhalmouischc Oiclcllschait.l Ges"»,, 'a"d t»c Iahrcshanptversammlung der Philharmonischf" ^e,eu. schasl uliler dem Vorsitze ihres Direktors, Herr" ,5'nanz. Prokurators Dr. Pessiack, sta«, ^ "»cn ^eh^' den Bericht iiber die Tätigteil des ^rc',.'^ '"Hela^ fe'len Jahre vortrug, ^n bich.riae D rcmo^,^^ Uehendaus deu Herren: Dr. V'kior P 'l ^° i wr), Julius Elbort, D'. ^,^',^^d^ Kandela, Herman» von N'cre^ . Laibacher Zeitung Nr. 28. 260 5. Februar 1912. l,ar linger, Mar Samafsa, Dr. Siegfried, Ritter von Schoeppl und Heinrich Wcttach, wurde wiedergewählt. An Stelle dcr Herren Dircktionsmilglie. der Bezirksl^uptmann Prazmarer nud Staats» amvaltsnbslitut N c u lie r g e r, die eine Wiederwahl ab» Ichntcn und denen die Versammlung den Dank aus» drückte, wurden die Herren Dr. Alfred Mahr und Alsons Eisenberg neugewählt. Die Rechnungsprüfer Herr Dr. Vock und Karl Hudab innig wurdeu einhellig lviedergeloählt. — Ein näherer Bericht folgt. — lErhcbliche Verkehrsstörungen.) Samstag nach-mittags fand ein gelvaltigcr Wettcrumschlag statt. Nach eintägigem Regcuwettcr geivann der Nordostwind die Oberhand. Die Temperatur sank bedeutend und dcr Himmel verfinsterte sich, das; man um 3 Uhr nachmit» lags Licht anzünden mußte. Alsbald begann unter grellem Blitz und heftigem Gedonner ein fchneidendes Schneegestöber, das die ganze Landschaft in seine weiße Decke hüllte. Dieser plötzliche Wctterumschlag hatte bo» deutende Verkehrsstörungen dcr elektrischen Straßen-bahn zur Folge. Die Wagen blieben einfach mitten auf dcr Strecke flecken und konnten erst während der Nacht wieder flottgemacht werden. Große Mühe kostete das freimachen und die Freihaltung des Geleises. — Nicht unerhebliche Verspätungen erfuhr die Mehrzahl der hier einlangenden Eisenbahn-, besonders Güterzügc. Ko—. — lNeinissct und bestreuet die Trottoirs.) Die Hausbesitzer, bezw. Hausbesorger werden darauf auf» merksam "gemacht, daß es ihre Pflicht und Schuldigkeit ist, die Trottons und Gehwege von Schnee zu reinigen mrd nach Bedarf mit Sand oder dergleichen zu bestreuen. Die Außerachtlassung dieser Vorschrift wird bestraft. ke—. — lWicucr Tamcnlapclle.) Im Caf6 „Central" wird von heule an jeden Abend die Wiener Damen» kapelle Draga Budek konzertieren. Näheres im Inse. ratenteile der heutigen Nummer. " lVoul Tanzboden.) Am Lichtmeßtagc fand in einem l^asthausc an der Unterkraincr Straße eine Tanzuntcr-Haltung statt, woran anch die Fleischerssöhnc Joses und Anton Laanjar teilnahmen. Anton ^ganjar snchtc unter iX'n Gästen Burschen aus, mit denen er raufen wolltc. Als er den 19jährigen Knecht Leopold Zajcc vmu Gruberta» fragte, ob er mit dessen Geliebten tanzcll dürfe, und ihu diefer fchroff abwies, begann er fofori mit dem Knecht zn streiten und versetzte ihm einen so kräftigen Fanftftoß, daß er zurücktaumelte. Dem güt» lickM Zureden des Gastwirtes gelang es, beide Rivalen zn beruhigen. Zajcc begab sich hernach in den Hof, wo» lim ihm ^ganjar folgte. Der streitsüchtige Bursche vcr^ jctztc nun dem Zajcc neuerdings einen Faustschla^ auf deil Kopf. Nnn verließ ^ganjar'dl^s Gasthaus und lchrlc auf den Karolinciigruud heim. In seinem Zimmer an» Klangt, stürzte er znsammcn uud sagte zum Bruder, er wäre in den Rücken gestochen worden, worauf er in tiefe Ohnmacht fiel. Es wurde hievon sofort die Sichcrhcits-wache verständigt, über deren Veranlassung dcr lebens» gefährlich verletzte Burfchc mit dem Rcttungsivagen nis Krankenliaus überführt wurde. Der tatverdächtiqe Kl'.ccht wurde i>i dt'r Friih verhaftet uud wird dem Landes» gcrichte eingeliefert werden. Wann Tganjar die Verlct» -Gilgen erlitten hatte, konnte bisher nicht ermittelt werden.' Nach Ausspruch dcr Spitalsärztc reicht dcr Stich bis zur Lunge, die auch verwundet ist. * lFreuc dich in dcr Welt!) An einem dcr letzten Abende kehrte ein pensionierter Eisenbahnbcdiensteter in ein Gastliaus ein. Da er etwas angeheitert war, be» c^ann er die Gäste anzurempeln, weswegen ein Sicher, lieitswachmann herbeigeruseu wurde. Als ihn der Exze» dcnt bemerkte, rief er ihm zu: „Freue dich in der Welt so wie ich!" Als er den Sicherhcitswachmann noch wei» ttr frozzclte uud ihm sagte, er werde niemals Kur» schmicd werden, IMc für den Eisenbahner die Freude in der Welt auf. Einige Gäste ergriffen ihn und bng-sierten ihn auf die Straße hiuaus. Dcr Sichcrheitsluach» !'' kanutc Slücl wollen wir hier keine wcilercn Worte verlieren, sondern unser Interesse unr der Aufführung widmen. Wenn diesmal mit unverkennbar größerem Eifer und mit fpontancm Aufgebot aller vorhandenen darstellerischen, Fähigteiten nahezu slott gespielt wurde, so lain das daher, weil man Ehre dareinlegte, dcm gastierenden Meister vom stuvenischen Theater in dcr Gediegenheit des Spiels möglichst gleichzukommen. Frei» lich, Distanzen sind Distanzen und wer aus dcm Um-stände, daß er in Spielgemeinschafl mit dcm Herrn Vc' rov^ek von denselben Brettern herabsprach, meinetwegen auch ganz insgeheim nur so für sich allein die Meinung ableiten wolltc, er sci mit diesem einem Schlage zum Küufllcr umgcborcn worden, wäre denn doch ein klein wellig unbescheiden. Für die Darsteller soll dieses Ercig-nis ein tüchtiger Anstoß zum Studium uud zur ernstc» rcn Ausfassung des Spieles auf den Vrettcrn fciu uud sonst nichts anderes. Daß Herr Ver 0 v ^ ek den Miltcl. punkt des Interesses und den Glanzpuntl der Auf» fühung bildete, ist selbstverständlich. Vortrefflich dis» ponicrl, gab er fcincn protzigen, nicht fehr scharfsinnigen Seifensieder aus Laibach mit soviel natürlichem Hnmor, daß der wohlvcrdicntc Beifall lein Endc nehmen wolltc. Wcnn es zuweilcu ein klein bißchen am Prompten haperte, so machte das das Milieu, denn cs lann nicht verlangt werden, daß Dilettanten im Zusammcnspiel so flott sck'u wie aneinander eingespielte Vühnenlcnte. Au5 der Rolle dcr Wirtin „Im weißen Rössel" lassen sich Mir noch ganz andere Diugc herausholen, doch gab Fräulein Erj'avec die resolute, schneidige Witwe iu so natürlich ungezwungener, persönlicher Weise, daß auch dieser ihr Typus recht wohl einuehmcn lind herzlich ge» fallen kann. Die Szene, wo sie ihrem Doktor entsagt, Einkehr in sich hält und sich schließlich ihren Oberkell» ncr auf Lebenszeit znm Ehcherrn bestellt, halle vou größerer Tiefe sein sollen; auch hätte die Darstellerin welliger ans nnd ab gchcn sollen. Erscheinung und Organ sind rccht symp-i6cva stclllc den launenl)afl>!, vcrhciratctcn Backfifch mit ancrlenncnswcrtcm Gcschick dar und wirttc dnrch ihr natürliches Spicl sympathisch, iüsowcit dies bei ihrer Partie eben möglich ist. Aus dem Chore der sousligeu Mitwirleudcn ragten Fräulein V. Dauilova als die schmachtende Eva, weiters Herr Verov>3ck als dcr vicrschrötigc Pollingcr und Frau VukZclova als dcsscn El>'gespunsin hervor. — Die Anspielung „Goethe und Cl)arlottc von Stein" dürfte voll dem Gros des Publikums kaum verstanden worden scin. Indirclie Fragesätze mit „-,!«»" einzuleiten, verstößt wider dcn slovcni schen Sprachgebrauch; „IIsl«l,!>s) 5, iiurctli" lMach's dir bequem) ist cin grober Germanismus. Das Theater u>ar gut besucht; viele Schlager übten die beabsichtigte Wirkung. .^1,— — lPater Hngolin Sattners Oratorium ,,Assu«p» tio") wird von der'„Glasbena Malica" sleißig studiert, und dürfte allem Anscheine nach am 13., 14. und 17. März zur Ausführung gelangen. Der Chor der „Glasbcna Matica" tritt diesmal in einer bisher noch nicht erreichten Zahl von 250Sängern i^d Sängerinnen auf und das Orchester der Slovcnischen Philharmonie wird aus 50 Mlisikcr verslärtl wcrdcn. Es bcstchl auch dic Absicht, nur hciniallichc Coloträste auflrclen zu lassen, welcher Gcdantc ulit Frcudeu bcgrüßt zu werde»' verdient. — Nachdem ein musikalisches Werk nur dann ulit Nutzeu gehört wcrdcn tan», wcnu man es vorher einer eingehenden Durchsieht unterzogen hat, so empfiehlt es sich, den in der Katholischen Vuchhaudlung erschiene-ncn Klavicrauszug durchzustudiercu. Er ist um den Preis vou 8 !( erhältlich. — jAus dcr jlovenilchen Theaterlanzlei.) Morste» wird Hermann Nahrs gcist. „nd humorvollcs Lustspiel „Konzcrl" zum zwcilcnmale für gcradc Abonnrnle» ge» fpielt werden. Donnerstag gelangt Antun Dvoraks groftc lyrische Oper „Rusalla"' sT^t' voil Iaroflav Kvapll) zur Aufführung. In dcr Partie der Hexe Iagababa taibacher Zeitung Nr. 28. 261 5. Februar 1912. gast,ert Frl. Marie Pcrälova, Mitglird bcs Stadt-theaters in Pusen, in dcr Partie der rrsten Fcc Frau Anno Kran, pc r ova. — lAus der deutschen Thcatcrlanzlei.j Dcr sür Dlenstaq qeftlantc „Vuntc Abend" findet Samstaq, den ^U. d. M., statt. Dienstaq stelangt Leu Falls populäre Operette „Der fidele Vau'er" znr Aussührnnst. Die Lei-tung li^t in den bewährten Händen der Herren Wal-denberss und Haqc r. Alle Hauptrollen dall nahm einen überaus glänzenden Verlaus. Der Saal bot durch die ManniqfältiMt der Unifurinrn und die Pracht der Damentoiletten einen änßerst hübschen Anblick. Nach i>cm Einzua. der tönisslichen Familien und der Fürst» lichleiten beqann die Musillapelle den Nationaltan.', Huru zu spielen, den das Küniqhpaar, die Prinzen Vo> -ris und Cyrill, sämtliche Fürstlichleilcn, die Minister, die ausländischen Gesandten und die Generale tanzten. Auch die Quadrille tanzten alle mit, wobei Künia. Fer-dinand drm Prinzen Konstantin von Griechenland Visavis bildete. Die übcrans animierte Siimmunst herrschte bis zum Ende des Balles. Die dcutsch-rnssichcn Beziehungen. Petersburg, 4. Felnllar. Dem russisa>n Volschasler in Berlin Grasen oon der Oslen-Sacken unrd in einem kaiserlichen Ne>triple die Allerhöchste Anerlennnng für seine durch «0 Jahre dem Palerlande sieleisteten nütz-lichen Dienste ausgesprochen. Das Neskrwt hebt herum, daß Gras von der Ostcn-Sacken alle seme 5kräslc der (5rhaltunsi und dauernden Vesestigun.q der seil alters« her bestehenden innigen Nande geN'idm'et babc, die Nus;° land mit dem befreundeten Deutschen Reiche verbinden. Ausstemmn fttr soziale Hygiene in Rom. M,m, 4. Februar. Heute fand in GeaMvarl des Wniaspaarcs, mehrerer Minister und hervorragender Parkn enlarier die feierliche Eröffnung der ^nternatio. nalen Ausstellung für soziale Hygiene' statt. Der gewe-sene Minister Gn,do Vaeeelti hielt die Erössnnngssest-rede, die mit lebhaftem Veifall ausgeiiommen iollrdl'. Hierauf erllärte Unterrichtsministcr Credaro die Ans-stelluna. für eröffnet. Schiffsbrand. Hewyorl, 4. Februar. Nach einem hier eingctroffe. nen Funkentelegramm ist der ^iiverpuoler Dampfer „Consols", von Gaweswn nach Hanlburg bestimmt, 25 Meikn voll Nudcrs Island in Virginia aus hoher See in Brand geraten. Man nimmt an, daß die Ossi-ziere und dic Mannschaft von den, Dampfer „Vastle Eden" aufgenommen worden sind. Newyork, 4. Februar. Das aus Guanlanamo hier ?instctroffcnl' Sxl)lachlschifs „New-Yersey" bestätigt, daß die'Mannschaft des in Brand geratenen Dampfers ..Consols" von den, Dampfer „Castle Eden" ansgenom-inen worden ift. Die „Castle Eden" hatte das bren-nende Schiff Samstag früh getroffen und ins Schlepp, tau qcnummen, da das Feuer in der aus Baumwolle bestehenden Ladung bereits so weil vorgeschritten war, daß oas Schiff nicht mehr gestenert werden sonnte. Pm, der Mannschaft ist niemand verletzt. Neueste telephonische Nachrichten. Uom, 5. Februar. Die „Agenzia Stesani" bcrich. tet aus Tripolis^ Vorgestern brachten einige Kund-ichafter die Nachricht, daß eine Mehalla, bestehend aus mehr "'" '"'^ ^^ Negierung Beratungen we!ln?/p!n' ^'^ebruar. Der Schneider Franz Neichelt, lucken wo < ^'" ^uslsch'ssr bestimmten Fallschirm ver-orm des i!l'^ ^ dich,!,' Zwecke von der ersten Platt-lorm ocs Elf rllurmes ber interwrang. rrl tt, da die Vorrichtung n.cht fu.,Nio e^nen Bruch de Wirbel. Nern^ ^?^Kcn Gäste sind ge-'<"" um w Uhr abe.lds ius Ausland abgereist. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Shaw Bernard, Dramatische Werke, Auswahl in 3 Bdcn., gcli. x 14,40; Siegfried Wallher. Tiuo Moralt. zwmftf und Ende ciues Künstlers, 2 Bde., geb. i< tt. -, Siedekinn Johannes und C »i r t i u s i^ud-luis,, kleine Schriften von Mols sslirlwäns; Slawslowsly Wilhelm, Die Ämidc und ihre Nolle im Stoffwechsel unserer Haustiere, X 1.00; Smolle ^co, Sa^rnbuck aus Ostcrreich-U»n,aru, acb. X 4M; Sohle Karl. Mlljitautcu und Musilanleu Neschichlcn, I.Teil, br. X 3,—, geb. X 3.N0; Suhle >^arl, Musikanten uud So u der I mac, der Musita,ltens,eschichtcu 2. Teil. br. X 3, , f,el,. K 3,80; Sohns Franz. Wort und Sinn, Äca.riffswaut»Iuunen in der deutschen Sprache, X 2.40; Söldner Johann, Theorie der Landesvcrmcs-sunn, X 1,92; Somerv illc E. O. und Roh Martin. Dan NuM the fox. X 1,92; Sommerfeld Adolf, Der Italienisch-türkische .Uries, und seine Folgen, X 1.20; Spei del Luolvia,. Schauspieler, X 4.80; Spittelcr Karl, Prometheus und Epimethcus, ein Gleichnis, neb. X 7.44; Spie i tst öszcr Dr. Willi, Der Grundgedanle in Goethes Faust. X 4,20; Spörl Hank. Der Piament-dru<5. X 3,<>0; Sprengel Prof. Dr. Johann Georg, Die neuere deutsche Dichtung in der Schule. X 1,44; Stahl Hermann, Abrist einer Theorie der algeliraifchcn Funktionen einer Veränderlichen in neuer Fassung. X 0,— ; S t a r 6 Dr. Hugo. Die Divertilcl und Dilatationen der Speiseröhre, X 2.88; Stark Dr. I., Prinzipien der Atomdlinamik, II. Teil: Dic elementare Strahlung, X 9M; Slaubcr H.. ^ur Reform de? ^cichcnuntcr richtcs, X 1,44; Stefan Paul. Gustav Mahler. X 2,40; Steffen Gustav ss., Der Weg zur sozialen Erkenntnis, geb. X 3.00; Stege mann Dr. Max, Tabelle der wichtigsten Formeln aus der Differentialrechnung, X ,00. Vorrätig in der Buch«, Kunst, und Musilalienhand. lung Iy. v. Kleinmayr sc Feb. Vamber» in Laibach, Kon. grehplah 2. ____________________ Lllistt - zilllll' Hllse>jh - WillMHeckl ill Lllihlllh. 108. Vorst. Logenadonn. gcr. Spcrrsitz-Äbonn. gerade Nr. 42. Morgen Dienstag den 4 2U.N. 730 3 5 9! . . ! 37 6 9 U. Äb. 730^ 1 -7 9i NO. schwach ! Schnee > bl 7 U. F. 1?24'4 j -9 0> SO. mäßig j . >1^4 Samstag nachmittags Gewitter bei starkem Schneefall, Das Tagcsmittcl der Temperatur vom Samstag betrag! 0 9», Normale -14°, vom Sonntag -6 9°, Normale -13°. Tagesbericht der Laibacher Erdbebenwarte und Funtenwarte. (Osflnllids! von dki Kraiuüchr» Spallasse l«l»7.) (Ort: Gebäude der k. l. Staats'Oberrealschule.) iiagc: Nördl. Vrvitc 46-03'; östl. Länge von Orcenwich 14' 31' Nrbenaufzeichnu 1, gen : Nm 30. Iännrr um 22 Uhr 45 Mi» Auszeichnungen in Mineo. Catania und Messina. Am 31. Jänner um 13 Uhr 4b Min. Nahbebenauszeichnung in Nocco di Papa und Rom. Vebenb crichte: Am 26. Jänner 13 Uhr 45 Min, Erdstos; IV. Grades in Valle Pictra; am 26. heftiges Eiddel'cu in Angra lPortnssal^; am I. Februar Nachbeben in Süddeutsch land ^Beginn der Erdbcbenpcriodc am 16. November). Bo dennnrnhc: Start. Antennrnstürnna.en: Am 3. Februar um 20 Uhr VI6*"; um 23 Uhr II 2; am 4. Februar nm 7 Uhr ^5 Min II 2; um 20 Uhr II 2; am 5. Februar um 7 Uhr 3» Min. III2. Funlensprüche: Am 3. Februar um 23 Uhr o-ls; am 4. Februar um 7 Uhr 45 Min. ü; am 4. Februar um 20 Uhr l. "» Hä,lfi«le!t drr Slvnmnen: l «lehr seKc»» jede 15. b!« 3«, Mwutl! ll «slKsN. <, bi« l0, M Olsänschr mil Flli,lri,^ l'Üdung zwtlchr» A»!<'„!!c u»d Erbe odri Lnnle» im höl!el,pl,o». Slärlr d« 5t»r»»grn: 1 «>chr schwach», 2 schwach., L «mähig start», 4 .start., 5 >!chr stall.. f Unulstär^ drr ^unlcnjprNchr: » «laum vlrurhmbar», b «Irhr schwach», e »schwach», !'' lrälN«.. Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Um 1 Februar. Tschurn. Insprltor der Österr,'Un. gar. Bank; Lobstcin. Nichter. Spil.', Bock, D. Verger. S Äcr» gcr. Häusler. Mcnbl. Heller, Sperlnig. Pick, Hügl. Rahancr. horwat Frcytag. R,dc., Wien. — Crgnar, Lanbesgerichtsrat, Rovigno. - Laslo, Rentier, Gr Swtt ..... .«,t.^e.' M"3"gc. l Laibacher Zeitung Nr. 28. 262 5. Februar 191« äS3~ H 1» LLAMnldU *MrH ft m nd Mi! «£«— ^w?hA"a?g,;.hi!f''1 (1750) m Laibach V Franz-Josef-StraBe Nr. 9. SlKiart ______Knrse an der Wiener Börse vom ll. Februar 1912.______ S. hlnlilmrs Geld | Wore Allg. Staatsschuld. Pro». - f(Mai-Nov.)p.K.4 9080 9r~ "I *%. I •- » P-u-4 M'*° 9/- 2 k. st. K.j(Jari.-JuIi) p. K.4 907» 9096 I „ „ p. A.4 90-7« 6o-9t 2 4-8»/,8.W.«ot.F«b^nK.p.K.4-2 9«tft 9«--JB *VU „ » M ii P-A.48 »#-«C 84- 3 *'*"/• >¦ 8llb.Ai>r.-Okt.p.R.4>2 63S0 S4tC m *"8°/o ,, „ M „P-A.4-2 93 30 94-1C LOMV.J.1860rnf.00fl.o W.4 1600 /ect Lose v. J. 1860 zul 00 fl 0.W.4 «?¦- *<«- LoMV.J.1864znl00il.o.W.... 6Ctf ¦- «C1- Loe« v.J.1864 zn 60fl.o.W. . so« — 309- St.-DoBiin.-Ps. 120fl.300F.6 *««•« JW« Oesterr. Staatsschuld. Oeet.Staateachateecb «tfr.K.4 too- too-st Oeit.Goldr.8tfr.Gold Kaese. .4 11396 ti4-it ., „ ,, ,. p.Arrgt. 4 "»96 tt4it t)estRentei.K.-W.fitir.p.K. .4 90"/* so-9t I, .. >• ii „ „U..4 »rrso »/•- 0««t.Inve«t.-Rent.Btfr.p.K.3Vj 79-66 7P-8t Frani JoBefsb. i.Silb.(a.S.)5>/« 112-60 //»•«< Galii.KailLudwigsb.id.St. 4 soyc 9190 Nordwb.,ö.u.8üdnd.Vb.(d.S.)4 soso 9f$< Fndolssb.i.K.-W.stfr.(d.S.)4 Svit 92-n V#« Staate 1. ZahlnBz fiber». Eiteo»akB-Fri*ritltsOblig. Bobm. Nordbahn Em. 1882 4 iti'~ liü'- BShir.M cstbahn Kin 16S5. .4 9»-7t 94'7t> Bohrn. Wcetb. Em. 18H5 i. K. 4 9S40 PS4L Ferd.-Nordb. E. 1886 (d.S.).. 4 64 3t, He,-3' dto. E. lM4(d.St.)K___4 9»"fco 9S-&V Fran* JosefBb.E.l884(d.S )S4 93 to 94 iv Galiz.KorlLndwigb. (d.St.)S4 9tSc sssc Laib.-Stein Lkb.LOOn i000fl.4 9f7t 9371' Lwn.-Czer.-J.E. 1894 d.S.)h4 9V4V 92 41 Norwb., Oest. 200 fl. Silber 6 lCfSt io:-*t Mo. L.A E.19O3(d.S.)K:<'/- A2'26 *3-Sf ScHrfltur» Gfld I Wore Pro». ~" ~^^ Nordwb.,Oest.L.B.200fl. S.6 luno tot-to dto. L.B.E.1903(d.S.)K8'/j Sflti gflt, dto. E.1885 200 U.1000 fl.S. 4 82-S* 93-2- Fndolfsbahn E. 1884 (d.S.)S. 4 62-66 93-8* Staatseisenb.-G.öOOF.p.St. 3 3',o— S76-- dto. E-"'.-KctebO0F.p.St. 3 381-- S83-- StidnorddeutscheVbdgb.fl. S. 4 9itt s4-:t Ung.-gal.E.E.1887200Silbcr4 91-60 B2-tt Ung. Staatsschuld. Unp.Staatskai?8ci)Bch.p.K.4V, BS'So tOO- Lng. Rente in Gold ... p. R. 4 1099b no-it Ung. Rente i.K.stfr.v.J.1910 4 S»'9t> 90-it Ung. Rente i. K stfr. p. K.4 9ou 903< L'ng. Framien-AnlehenaiOOfl. «2- 4B4-- U Theis9-R.u.S7.eg.Prn) -0.4 2B6 - 307•- U.GrundentlaBtg.-Oblg.ü.W. 4 90S0 9f9t Andere iiffentl. Anlehen. Be.-ben. E«.-L.-A.K. 1902 4'/ 9770 9S71 VVr.Vcrkehrsanl.-A. verl. K. 4 ar- 92-~ dto. fm. 1800 vcrl.K____4 8J-— 9?-- Calizischesv. J.1893 vorl.K. 4 9/-7» 9fit Krain.L.-A.v.J. I8880.W. .4 55?« 93-2t IS ähri?cbesv.J.l85)Ov.ö.W. 4 9t-2t, 9821. A.d.St.Bndap.v.J.i903v.K. 4 gf>-70 60-?i Vien lElck.) T. J. i»00 v K. 4 »/¦_ 92-- W ien (Invests v.J. 1902 V. K. 4 b;-ic 9Stc Wicnv.J.190^ v.K.......4 61 «e 92 6f BnBB.St.A.19(!6f.l00Kp.U. 5 10366 /CMC Bal.St.-Goldanl.iaO7l0OK4V, 96-60 966i Pfandbriefe und Komninnalobligationei». Fodenkr.-A. öst., nOJ. ii. W. 4 92-40 P34C Bodenkr.-A.f. Dolmat. v.K. 4 99— tOO- Biihm.HypothekenbankK ..'.> 101-40 iv2 4L (Ho. HypothLk., i.o~J.v.K.4 94 60 S4 91 dto. Lb.K.-Schol0j.4 92'7t> 9$ 7t dto. dto. 78 J. K.4 92-60 93-tC dto. E .-Schulds« 'n 78 J. 4 »2'60 93tO Grid I "Wore Pro». ~~ Caliz. Akt.-Hyp.-Bk.......6 iw~ — - dto. inh.50j. verl. K.41/» 6876 997t> Ualii.LandeBb.51V,Jv.K.4Vj "*'?* *»•'/» dto. K.-Obl.lIl.Em.42j 4>/2 98-60 09«c litr.Bodenkr.-A.86J.ö. W. 6 10160 102- l6tr.K.-Kr.-A.i.62>/aJ.v.K. 4Vi W- 'CO 7« Miihr.Hypoth.-B.ii.W.u.K. 4 93-60 94-60 Nied.-ost.LaDd.-Hyp.-A.66J.4 92-76 93-?t Oest. Hyp.-Bank i.50J.verl. 4 92-— 93-- Oest.-nng.bank&0J.v.ö.W.4 9670 S7-76 dto. 50 J. v.K..........* S6-70 97-70 Centr.Hyp.-B.ung. Spark. 4'/, 9S26 99-26 Coinwbk.,PeBt. Ung.41 J. 4'/, 68-60 99-60 dto. Com. O. i. 5()'/i J- K 4'/, OS-- 99- Herm.B.-K.-A.i.50j.v.K 4'/, 98-60 99-60 S| ark.lnncrBt.Bnd.i.60J.K4'/j 98-26 96'2t dto. inh.öOJ.v.K.....4'/< 93-— 94- Sjark.V.P.Vat.C.0.K..4'/, 98-60 99-to Ur.B. Hyp.-B.inPeatK. .. 4»/i S/!-60 6960 dto. Kom.-Sch. J.50J.V.K4'/» H-60 99-60 Eisenbahn -Prior.-Ohlig. Kasch.-Oderb.E.1889(d.S.)S.4 60-26 9it6 dto. F.m. 1908K(d.S.).. .4 9010 60-80 Lemb.-Czer.-J.E.1884B00S.8-6 8C36 86-3t> dto. 300 S............* SO-— 91-- StaatBeisenb -Gesell. E. 1896 id. St.) M. 100 M........3 H9-6O P0-6V SOdb. Jan.-J. 500 F. p. A. 2-6 26iio i63-io LlntcrkrainerB.(d.S.)o.W. .4 »6-- 9€- Diverse Lose. Bodenkr.öst.E.l«f-Oö100fl.3X 3d>-— 3C0-- detto E. 1889 a 10011------3X 272-- 278-- Hypoth.-B.ung.Prüm.-Schv. ü 100 11................4 248- 264- ^erb.Priiinien-Anl.ä 100 Fr. ü izt-- 130 — J nd.-Ba8ilica(Domb.)5sl.ö.W 34-90 Sfiso ( ted.-Anat.f.H.u.G.lOOfl.o.AV. 4ße - eos-Laibach. Prtlm.-An!.20fl.ö.W 76-60 86-60 Sch'ußkiira Geld | Ware RotenKrcuz,«iflt.G.v.l0fl.5"W. 67*0 7380 detto ung. G.v. . . öfl.ö.W. 46 80 618'' Türk. E.-A.,Pr. 0.400 Fr.p.K. 23840 241-40 Wiener Kommunal-Lose vom Jahre 1874.....lOOB.ö.W. 601— 613- Gfwinstsch der 8°/0 Pr.-Sch. der Rod.-Cred.-Anst.E. 1880 66-«0 7Z60 (¦ewinsttch. der 3°/, Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anet.E. 1880 106-— 116-(jewinbt»ich. der 4°/n Pr.-Scb. der ung. Hypotheken-Bank 60*-~ 66-— Transport-Aktien. Donau -Dam pf.-G. 600 fl. C. M. 1160-- 116G - Feid.-lSordbahn 1000 sl. CM. «0SO-- 6120-- l.loyd, österr. . ...... 400 K 669- 660- Sbata-EiBb.-G. p. U. 200 II. S. 730 7« 7317t Südbahn-G.p.U. ...600Fra. 10926 U0Z6 Bank-Aktien. Anplo-öetcrr Bank 120fl.l8K 126-26 »26-tf Hankver.,Wr.p.U. 200fl.H0 „ 647-26 648-2t riod.-C.-A.oUg.üßt. 3OOK64 „ 1328 138*-- Cn-dit-Anbt. p. U. 320K82 „ 666-60 66760 (redit-B.nng.iillg. 200sl.42 „ 847- 848- EBkompteb. steier. 2O0fl.82 ,, 610- 614-- Eekomptc-G., n. ö. 400K 88 ,, 802 st 806- lünderb.,ö6t.p.U. SfOOsl 28 ,, ««<¦- 666-i't. I oibocherKrtditb 4OOK88 ,, 469- 472- Oeet.-unffar.R. 1400K 9030 „ 1994-- 2004- Unionbonkp. U. . . £00 f 1.32 ,, €30-26 63f2t Verkehrsbank.ollg.14011.20 ,, 379 - 3iont /ivnnBtcn.banka lOOfl. 14,, 283-26 284 2h Industrie-Aktien. Berg-u Hüttw.-G., öst. 400 K 1030-- 1036-Rirtei]bti£P.,Z.n.M.F. 400K 1228- 1234-KönigBb.Zcment-Fabrik 400 K J76-- 378- LergenlelderP.-C.A.-G.26OK I38-- 240-- Montsnges.,önterr.-alp. lOOfl üo««o 909-60 Schlusikors Geld | Ware Perlmoosor h. K. o. V. lOOfl. 484—\ 48 t »0 Präger Eisenind.-Gesell. 500 K Z812- \tH2f— Himamur.-SalKÖ-Tarj. lOOsl. 7/4-1 7M'- Salg6-Tari. Stk.-B.....lOOfl. 7so — 726— Skodawerke A.-G. Pils. 200 K 742 N> 743 60 Waffen-F.-G.,6Bterr... lOOsl. 793- 768 — Weatb. Bergban-A.-G. 100fl. €83-60 6HC— Devisen. Knrze Siebten und Seheeks. DeuUche Bankplätee....... //?=>'» in''* Italienische Bankplatze..... 66- »t-2T> London................. 24116 2*160 Paris................... •«-«« »6 70 Valuten. Münrdnkaten............. 11-37 11-40 20-Francs-Stücke.......... 19 11 19-14 i'O-Mark-Stüoke........... 23 68 23 66 Doutbche Reithßbanknotcn .. 117-66 117 76 llalienische Banknoten..... 94-96 96-ie Rubel-Noten ............. 2-t4K fit Lokalpapiere naek Prlvatnoil«r. d. Fillaled. K.K. priv.OeBt.Credlt-AnaUlt. Brancrei Union Akt. 200 K 0 M«- **»•— Hotel Union „ 600 „ 0 —•— —•— Krain. Banges. „ 200 „1BK 200- — 210-— „ Industrie „ 1000 „80,. I960- 206O-— Stahlw."Weißens , 300,,80,, 77«-— 80O--- Unterkrain.St.-Akt. lOOfl. 0 70— SK> -- HankziMfnß 5% Die Notierung sämtlicher Aktien and sie* „Diversen Lose" versteht sich per ätttck