Nr, 164. Donnerstag, 2l. Juli 1904. 123. Jahrgang. /^ 1 ^l Zeitmg. ^'» ^ li. l,a!l,,!!!,>i!, l> l<, ,f!!! dir Z,>s,<>!I»„„ iüö H>1„» „„„Mxiq ^j X, - )nsrrl»n» rijchsii,! liisslich, mi! Vl>i«n»!»!M- drr Su»» «i,t> Fiiiila^s, Lis ' NedalOon Dl>!mat!!i>,all, Ar. », Lprrchlluildsn dsi »tsdnllic», von « die 1<» Ul»l vormiüags, Uilsraülierlr Bslsle »urrdri! nich! aüssl-lwm»«',!. Man»!li-iple «ich! zulüclgsftllll. 2lnitlicher Teil. , Der Präsideitt des k. k. Obersten Nechltllngs' ^'lrs Hai den Oberrechnnngsrat Antun Costa ^'" Hofsekretär des l. f. Obersten Nechi,uitgs-^'^' en,anitt. . Dm ,«. Juli l<»M w»ide in drr l, l Hof- mid Swats» Xxv ' das XXXll. und XXXVll ^til XXX! »nd XXXII, 2 b" Polnischen, das XXXIIl, „nd XXXV. Stin-l drr l'öl,. du« v"' !"^ XXXlll nnd XXXVlII, Slil^ drr lrmnijchs» »nd llui ^ ' ^^^ll, und das XXXVII. Stück der rmlmnijchrn ^al'e des Rrichsgesetzblaltes ausgegeben nnd versendet. 1^1'ach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 19. Juli ,5,,.. ^i. ll)^i) »rurde die Nellerverbreilunll folgender Preß-^><.. vom i). Juli l9M. ^lr 154 «I.'^I«. /V.li^u. uoul l»,/lU, Juli 1W^. >,„ "lljchlllgzetlel »nter dem Till'l: lili»«.,» «ullm« r»<1nl:!l"l!<» Nichtamtlicher Teil. Die Trieftcr Vombensundc. Das „III. Wiener Extrablatt" erklärt, daß ^'vergebens nach Gründen bon einisser Triftiss-^Na^>, die lwn den Leilteil der „Tocietk (^in-^ !ura" fiii> i^'^ N,lschläqe angeführt -iverdcn N'i l^^' ^^'" AiifiininlermlHei! aus dein >iönil-l-^ ^ Italien tonne nnter der ge^einriärtigen ita ^^"'chen Ne^ierling keine Rede' sein, Trieft selbst ^. ^ l)ab^> i„ l)^.„ lohten Jahren von seilen des ll„, .enu' so anßerordenllich fördernde Vehand^ >N,/^ ^^^^^'u, wie keine andere Ttadt der Mon-!ch!'^' ?'^' ^rredentislen, so führt da5 Blatt anc^ ^. ' "l,f ix'm .vol,',lve^e, lvenn sie qlanben, dein ^ Me (,'tluac' abpressen zn können. Der Wider-l'risv ^.^^'" ^^ Errichtnnq einer italienischen Uni-^, 'Nat in 3riest lvar an> meisten lwn den Vesorsi ,^'!^l diktk'N, das; diese Hochschule ein ^entrali-fu„^'^'unl< der irredentisiischen Agitation werden leim '' ?^^' ^'^'^' Vesor^nisse begründet waren, ^Ul-ln^ ^'^' ^'^ ^"' ^rrichlnnq der italienischen «^V^llc in driest haben die .^nallerbsenfabri- kanten von der „Tocietk Ginnastica" den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen. Da5 „Dentsche Volksblatt" s aqt, das im Schoße der „Society (^innastica" geplante Atten^ tat sei das loqische (5'rqebnio der Herrschaft der Prosirefso-Partei und ihrer das ganze komnnmale Leben Triests vergiftenden politischen (^csinnnnq und Agitation. (5s geni'ige deshalb nicht, daß die .^'egierunsi sich auf die Bestrafung der Komvromit-lierlen beschranke' nein, ebeil. lveil sie nur die Produkte einer bestimmten politischen Partei sind, muß auch diese mit Ttumpf und 3tiel ausgerottet werden. (Geschieht dies, dann wird Trieft endlich auch nicht mehr irredenta, sondern erlöst nnd zurückgegeben sein dem österreichischen Staate! Die „Arbeiterzeitung" ^'testiert dagegen, daß diese vorläufig ganz unb,.^ .ibigte und gar nicht geklärte Affäre für polityche Zwecke ausge-beutet und zu einer Velastuugsprobe für gutes Österreicherinn! entstellt werde. Wenn man es uffi ziöferfeits beklage, daß die Schuldigen nicht etwa zn jenen Schichten gehören, die zn allem leicht zu verführen seien, so müsse man fragen, wie es kommt, daß in allen nationalen Dingen — also nicht bloß bei „Bomben" - eine schmale Schichte die Oberhand hat und eine Macht handhabt, die gegen ihre quantitative und qualitative Bedeutung iil grellem.Kontraste steht? Die „Deutsche Leitung" behauptet, man habe die Agitationen der Irredenta vis-her mit viel zu großer Nachsicht behandelt. Die ganze, den Italienern und speziell Trieft gegenüber befolgte Po-lilik bedürfe einer Änderung. Die in Trieft herrschende Gesellschaftsklasse sei der Aeind Österreichs nnd nicht gegen einzelne, sondern gegen die (5o>>' leur müsse sich die Notwehraktion des Staates richten. Militiirischcö ans ssralllreich. Man schreibt aus Paris: Ans dem dem fran zösisllieii landim'rtschafllichen Ministerium über die VerWallung der Slaalsgestüle für WM vom Direktor dieser Anstalten eingereichten Berichte geht Iiervor, daß die großen finanziellen Opfer, die man in Frankreich zur Hebung der Pferdezucht bringl, ihre Früchte tragen. Die -jahl der Zucht- hengste betrug in dcn staatlichen Anstalten am l. Jänner 1 !)<):! IMltt. Darunter befanden sich: englisches Vollblut 205, arabisches Vollblut 101. englisch arabisches Vollblut 255. Halbblut 2040. Arbeilsschlag ^175. Im ganzen betrug die Zahl der Vollbluthengste somit U21. das heißt 19'80 Prozent gegenüber l»5'05 Prozent Halbblutpferden. Die (Gesamtzahl sowie das Verhältnis der einzel nen Kategorien erfuhren im Laufe des Jahres 19M nur geringfügige Änderungen. Der Bestand am N1. Dezember 1!)0ll betrug !i1«5 Pferde. Im ganzen wnrden im Laufe des Jahres an Preifen nnd Prämien an Privatzüchter 1K,1!lli.i>5tt franken, alfo eine recht bedeutende Summe, bezahlt, der Staat hat hiezu 2,4^.225 franken beigetra gen. Den Nest haben die Departements, größere Städte und Vereine aufgebracht. Ausfuhr und (5infuhr verhalten sich folgeudermnßen zueinander: die Ausfuhr mit 2^.227 Pferden überwiegt die Einfuhr von !7.5!'^ und Reverenz bei verschiedenen cii^ '^' ^^röffentlichen die „I^< <»,<'« l»u,n- tou»" ri„ . ^rlnoe Plauderei: Man stelle sich vor, daß ''""'""" ausdrücken. Ebenso wuudert sich ^nd^ ^"sl"'. der als forscher dlir.h die wilden ^''"e".5' ^. ^,z^^ ^,^,,,, ^s^. ^j,,^. ^^.jf^ !^ ^u,/' ' Negrito von Luzon dagegen neigt '"' 'nd.., "-> ^'^' ^"""liner von ^'eus^Iand grü. ^'^>!l,,, , !^' ihre '.Il'afe mit der des wastes in Be In Australien gibt es einen wilden Stamm, der eilte höchst merkwürdige (^rnßform eingeführt hat- mall sucht dem ^'»afle mit der Fußsohle dac-l^esichl abzilwischeil' die ^Illienis blasen ihm ins Ohr uud eiu Bewohner der Neuhebriden wird ihm Wasser aufs Haupt gießen. Bei den Völkern, denen das (^esühl der H'enschenwürde fremd ist, und die die (Gewohnheit haben, sich vor dem Herrn so tief als möglich ZU erniedrigen, stellt der O!ruß den Gipfel der Unterwürfigkeit dar. Die Wona-Kungu von Uganda werfen fich lang hin, nm ihren Für ften zu begrüßeit, nnd bedecken fich unter allerlei Winduugeu liltd Krümmnngen mit ^Schmutz, ^'lm Taugaitiila-See verneigen sich die Schwarzen, wenn ihr Häuptling erscheint, so tief als möglich und bedecken Anne und Brust init Staub. Die Wonallssi in Hgualorialafrika werfen sich rück-lings hin, schlagen dreimal die Hände zusammen, drehen sich dann rasch n»i, l" daß sic auf dem Bauche liegeu, schlagen von nenem die Hände zu sammen und treiben dieses Begrüßungsspiel wohl zehn Miuuten und noch länger. Einen ähnlichen Servilismns findet »tan an den asiatifchen Höfen. In Persien werfen fill), wenn der Sch^i ausgeht, die Untertanen auf die Knie und berühren mit ihrer Stirn den Boden. Die chinesischen Man darinen '.eigen sich ihrem Kaiser mit den, Antlche im Staube. In Gegenwart eines dieser asiatischen Selbstherrscher stehen bleiben, würde als schwere Majeslätsbeleidigung betrachtet uud mit dem Tode bestraft werden. Die Gewohnheit, den Nucken zu benqen, ist den Völkern des fernen Ostens so ins fleisch nnd Blut übergegaugen, daß fie auch Pri valleuten gegenüber die erniedrigendslen Äegrü ßiingsarlen zur (Geltung bringen. Ein Türke, der einen Besucher ehren will, sammelt Staub und streut sich ihn aufs Haupt, während er unter tiefen Venteigungen eilte fchwulstigc Bessrützungs-sormel nmrmclt. Pierre Loti schildert die kindliche und höchst komische Art des japanischen Grußes, wie man ihn allerdings uur noch in den entfernterenProvin zen Japans zu sehen bekommt. „So oft ich mich anschickte, ein (Gasthaus zu verlassen", schreibt Loti, „liefen der Wirt, die Wirtin, die Dienstboten z„ sammen, um Abschied zu nehmen. Wenn ,ch dmm auf meinen kleinen Wagen steiae, kommt das s,anzc Personal des Hanfes an die Tür, w.rft f»' >' ^ den nnd stannnelt gnte Wimschc fur die Ne se^ Tobald ich der scltsan.e,, ("ruPpe nnr emen Bltck schenke neigeit sich die Kopfe noch tiefer, und d,e Stirn berührt den Boden. Wir entfernen uns rafch, aber fo oft ich mich nmdrehe, um sie noch einmal zu betrachten, beginnen sie, wenn sie auch schon so fern sind, daß sie nur noch wir Puppen aussehen, unler meinem Blick ihre Kollcltwvorbei, gtiugen von neuem und segrn wieder mit den ^senspitzrn deu Buden." Lange ^oil machten die ai,,at,i,cheu Despoten den Versuch, auch die europäi schen (Gesandten zu dcn orientalischen (^nch.fornten zu erzieheit- aber die Diplomatett leisteten mit Erfolg Widerstand. Laibacher geitung Nr. 164. 1480 21. Juli lU04. Gelieral sowie allen unterstehenden Offizieren und Soldaten. Aus vollstem Herzen wünsche ich dem berühmten Negimente, auf dessen Inhaberschaft Ich stolz bin, eine ruhmvolle Zukunft, die würdig seiner verflossenen Tage wäre. Franz Josef m. p." Obgleich über das italienische Vud-g e t für 1908/10M noch keinc amtlichen Angaben vorliegen, läßt es sich nach einer Meldung aus Nom doch bestätigen, daß sich ein Überschuß von ungefähr 25 Millionen 5!ire ergeben wird, und zwar trotz der außergewöhnlichen Ausgaben, mi denen dieses Vudget belastet war, und trotzdem, daß die Einnahmen aus den Getreidezöllen infolge der guten (5rnte in Italien wesentlich geringer waren als im Vorjahre. Wahrscheinlich wird das laufende Budget sich noch günstiger gestalten, weil die Getreide-Ernte in Italien heuer schwächer sein dürfte als im Jahre 1908. Es wird das sechste mal sein, daß das Budget nut einem Aktivsaldo schließt, was die Lage des Staatsschatzes zu einer geradezu ausgezeichneten macht. In vatikanischen kreisen wird die Veröffentlichung eines päpstlichen Schriftstückes angekündigt, das auf die gegenwärtige Krise in der katholischen Partei Italiens Bezug haben soll. Der Wortlaut dieses Dokuments ist bereits vollständig festgestellt; es trägt das Datum des 2i). ^.lini und soll demnächst erscheinen. Man meint, daß der Papst darin das Verbot der Beteiligung an den politischen Wahlen erneuern und dergestalt den intransigenten Grnppen, welche leidenschaftlich für die weitere Aufrechterhaltung des „^'«u <-x,»c meiden, den Finger selbst amputierte. Durch Zufall traf ich einst während einer der Sitzungen, die immer von 6 bis 7 Uhr morgens stattfanden, einen alten Vortrel-ter und Jugendfreund des grimmen Alten; auf den« Rückwege erzählte mir dieser, daß er bei jener Geleges heit anwesend geweseu und von dem damals noch juN' gen Krüger gefragt worden fei, ol) er es nicht für vessel halte, das verwundete Glied abzuschneiden; er möchtt es doch tnn. Da sei er schaudernd zurückgefahren unt> habe gesagt, nein, das könne er nimmer über sich bri»' ge». «So», meinte Krüger, «das könntest du nichl > tuu?! Na, dann sieh mal her», damit habe er die l Hand auf einen Stein gelegt »nd mit der Rechten de» l verwundeten Daumen wie ein Hühnerlein regelrecht im Gelenk tranchiert und in die Büsche geworfen. Da>" habe er sein Pulverhoru hiugereicht und gemeint, P>^ ver werde er ihm wohl auf die Wunde streuen könm» und das habe er dann auch geru getan. Da dieser ga"V Vorgang so bezeichnend für den Charakter der bargt' stellten Persönlichkeit war, habe ich bei der aus del« Knie liegenden Hand auch das Fehleu des Dau»N<^ andenten zu müssen geglaubt, crkeunbar wenigsteus s^ den, der es weiß, nicht aber so, daß es unästhetisch «" verletzend wirken könnte. — (Lannen des Schicksals.) Höchst sells«" hat bei dem Untergange des berüchtigten Newl»orl^ «Palastdamftfers» das blind waltende Schicksal die ^ gemischt. Eine der seltsamsten Fügungen könnte heiß«"' der Ärief aus Deutschland. Er kam, wie die M""" mit vier Kindern gerade ans dem Hause trat, um dt? Dampfer zu erreichen. Ein Vrlef cms Deutschland! T>^. mußte sie lesen, unter allen Umständen. Erst den Arm alls Deutschland, von daheim, dann der Ausslug. ^ ging ins Haus zurück, las ihren Brief, während unte" die Kinder riefen. Als sie an den Pier kam, hatten ftk den Dampfer versäumt und — ihr Leben gerettet, daw dem Briefe aus Deutschlaud. — Ein Junge hatte !'" auf den Dampfer geschlichen, um als «Nassauer» ^ herrliche Fahrt mitzumachen, die alle seine Freunde «n't' machten. Man entdeckte ihn. warf ihn vom DaMpA Die Freunde kamen alle um, der Nassauer lebt. — ^' Mann hatte, wie der «Tag» erzählt, seiner Frau o^' boten, die Fahrt mitzumachen, erfuhr durch die Sond^ ausgäbe von der Katastrophe, pries sich glücklich, bah ^ der Frau die Fahrt nicht gestattet habe, sprach "°" Gottes ewiger Weisheit und Güte, eilte nach Ha^l Im 18. Jahrhundert hatte einmal ein französischer Gesandter am Hofe des Großmoguls sich geweigert, vor dein Fürsten hinzuknien. Der Fürst war darob empört und lieh bald darauf die Tür, durch welche die Gesandten eintreten mußten, mit einer Barriere versehen, so daß die stolzen Fremdlinge nur noch auf allen Vieren hineinkriechen konnten. Ter französische Diplomat war aber noch schlauer: er kroch zwar hinein, aber so, daß der Großmogul zuerst seinen in die Höhe geschlagenen Rockschoß und die Verlängerung seines Rückens zn sehen bekam. Tagsdarauf war das Gatter verschwunden. Die orientalischen Gesandten aber blieben lange bei ihren Vegrüßungsarten, auch wenn sie an europäischen Höfen empfangen wurden. Ein Gemälde des verstorbenen Malers G6rüme stellt die Szene des Empfanges der siamesischen Gesandten am Hofe Napoleons III. dar. Man sieht die Gesandten zum Throne hin kriechen, an dessen Stufen das Haupt der Gesandtschaft vor dew Kaiser und der Kaiserin kniend liegen bleibt. In Frankreich wurde in früheren Jahrhunderten die ztunst, mit Grazie und Würde zu nrüßen, zur höchsten Vollendung gebracht. Im Mittelalter beugte der Ritter, der sich nach einer N ucklichon ttrieasfahrt seiner Dame vorstellte, der ^umcscmger. der von derSchloßherrin empfangen u"!^?" "^ "^ """' 6in Edelmann blieb' in Gegenwart von Damen nie bedeckt sonder,, n«sni, den Hnt ab legte ihn a« vie Bri^^'ver K stch fo tief, daß d,e Federn des Hutes die EckulV spitze berührten. > ^ Wilde 'Mögen. Roman von Owald August Aönig. (105 Fortsetzung.) (Nachdiuck »trbolt»,) «Wollt Ihr mich ruinieren?» fuhr der Wirt auf, der seine Wut immer noch nicht bändigen tonnte. «Was werden die Leute sagen, wenn ich einen solchen Vagabunden hier ausnehme?» «Seid etwas höflicher», erwiderte Strick, in dessen Augen es nun auch aufblitzte, «wenn auch mein Rock zerrissen ist, so bin ich doch immer ein ehrlicher Mann gewesen. Wollte ich Euch ruinieren, so ginge ich zur Polizei, ich lönnte Euch heute abend noch hinter Schloß und Riegel bringen. Lügt den Leuten vor, ich sei ein armer Verwandter, der Unglück ge-habt habe; auf eine Lüge mehr oder weniger kommt es ja nicht an.» Steintal hatte die Hände auf den Rücken gelegt, er wanderte rastlos auf und nieder. Vou Zeit zu Zeit streifte sein fteberglüheuder Blick den hageren Mann, der scheinbar ruhig auf die Entscheidung wartete. Was sollte er machen? Vor allen Dingen mußte er sich das Schweigen dieses Mannes sichern, und das konnte er nur dadurch, daß er die ihm gestellten Bedingungen annahm; er g?wann dann auch Zeit, vielleicht fand er später doch noch Mittel und Wege, sich von diesem gefährlichen Gegner zu befreien. Er öffnete die Tür und rief der Kellnerin; ein bedeutungsvoller Blick gebot dem Gaste Schweigen. «Der Mann ist ein armer Verwandter; ich muß mich seiner annehmen, bis er wieder Beschäftigung gefunden hat», sagte er, als das Mädchen eingetreten war. «Er lann oben in der Dachstube wohnen, ein anderes Zimmer habe ich nicht; sorgen Sie, daß b" Bett zurecht gemacht wird; geben Sie ihm ein Aben essen.» .^ Das Mädchen warf einen mißtrauischen W> auf deu jüngeren Mann, der ihr mit einem boW ten Lächeln zunickte. «Na, wird's bald?» fragte Steintal rasch > Die Kellnerin zuckte schweigend die Achseln "" ging hinaus. , «Das ist ein neues Rätsel, vielleicht wird A andere dadurch gelöst werden», murmelte sie, nHl^ sie draußen die Kerze anzündete; dann stieg sie Treppe hinauf, um den erhaltenen Befehl ausi" führen. Ib. Kapitel. Der Abschied. Kasper Strick schien sich im Hause Steil'^ sehr wohl zu fühlen, er war neu gelleidet, er ah."., tranl gut, ohne unbescheiden zu sein, uud arb<> dabei unverdrossen. ^ Mit der Kellnerin hatte er sich bald befreU"" aber ihre Neugier, die sich in scheinbar harn""! Frage» lund gab, befriedigte er nicht. . ^ Er beobachtete scharf, nichts entging ^^, warnte seinen nunmehrigen Verbündeten vor OefaY von denen dieser leiue Ahnung gehabt hatte. lg Er riet ihm, den geheimen Polizeibeamten ^ freundlich und höflich wie einen gern gesehenen . zu behandeln und ihm gegenüber lein Mißtraue«! zeigen, heimlich beobachtete er aber den alten V ^ den er eines Tages in das Hotel zum Adler ten sah. Laibacher Zeitung Nr. 164. 148l 21. Juli 1W4. um die Frau in seine Arme zn schließen. Sie war den-noch mitgegangen. In der Morgne fand er sie wieder. "- Eine arme deutsche Frau, die ihr Mann verlassen hatte, ernährte sich und die beiden Kinder kummerlich als Waschfrau. Nach und nach hatte sie genügend Gcld »espart, um das älteste Kind, das noch iu Deutschland t°ar, nach Newyork lommen zu lassen. Sie schickte ihm bas Reisegeld. Um auch 'mal eine kleine Erholung zu haben, beschloß sie, mit ihren beiden Kindern die «Slo< Mm..Fahrt mitzumachen. Frohen Herzens ging sie an ^orb, denn kurz zuvor hatte sie von dem ältesten Kinde emen Brief erhalten, daß es die Fahrt nach Newyort angetreten habe. Wie das Kind iu Newyort eintraf, l°»en Mutter und Geschwister unter dem Nasen. Dramentitcl 6>ne Hirsche Plauderei über Drame»titel ver-Mntlicht der Dramatiker Tabatioim Lopez iu ei»em '"lirnisch^n Blatte Wenn der dralnatische Dichter fein Drama ge '"^N'bci, hat — und mcmchmal. wenn er es > '"^ M'schli^.^.,, l,at begi»»t ilin die Titelfrage ^ Plä'Ien. Die Drainentitel kann »,a» in zwei Kate ^Nen teile»: die »ichtssage»de» »l,d die vielsage»- .^' Hu diesen zwei Kategorie» löluite ma» alle» ^s noch ei»e dritte hi»z»füge»: die der Dra,»e»' ,^'l, tn> „^^ fage» und noch viel sagc» möchte». l? ^U'scr dritten Serie könnte man z. B., bei allem 'M'lt vor Ibsen, den Titel ..Wenn wir Toten er- "c>clx'„" rechnen. Auch die Titel sind von der Mode d '""Mg. so das; die Reihe der lalo»ische» Titel mit ^ ^il)o der umsaugreicheu uud erlläreutx'i, ab ^selt. Sehr oft führt ein «.roher Erfolg eine k°^Ung, eine Mode herbei. Nach der erfolgreiche!, "^ des Mauues" voil Gnndolii, lameu sofort V/^ l^uf;", „Der Finder", „Die Nase", „Der sj ""ü" . . . Kein Körperteil blieb verschont. So ^ "l,ch nacheinander für die Bühne alle Familie»^ ^'l derux'rtet wordeu: „Der Vater", „Die Mutter", "^r Großvater". „Die Großmutter". »Der Ma»»". ^ ^ Fra»" . . . Der Frau wurden gewöhnlich noch Widere Keimzcichc» a»gefügt: „Die kluge Frau", ,^'l! ideale Frau". „Die nützliche Frau", „Die ^lie i^rau" . . . Fehlt nur noch „die Frau . . . ^ >o", aber die komuit auch »och. Eine Zeitlang sah ^"n aus den Theaterzetteln uur Mäuner uud ^^nnamen, gelvisseri»aße» Visiteularten als ,l, ""^titel: dariu war besonders Sardou groß - <>. ^'nle nur an „Ferr^ol". „Dora". ..Fedora", Wi > - "' -Odette", „Georgette" usw. In eini- Hz '^lienischeu Theatern wählte zu jeuer Zeit der u ! ' weun ihm mehrere Stücke vorlagen, lll>/^' ^"^' ^"^ "^ ^'^'^ ^'U'cn Fraueuname» 8ar w^^^ ^" einem Theater zu Vologna lvar es so ^itel ^"^ ^^^'" Moutag eiu Fraue»»ame als cher? !^^ ^^'"' Theaterzettel stehen mußte wel- '^Das war ganz gleichgültig. ^>'!„^ Allgemeinen ka»n inan sagen, daß der satte ^,'ul ^"''' ^^'" >ncht.sage»de» Titcl vorzieht, der ^,)l"n'r den Titel, der alles erklärt. Der Vour "^i" ^ ""^ ^'"' ^^^'l '^'li" oder „Fifi" oder ^1l)r!>. "^^ "6"5"" und geht ins Theater: der Pro->ussl> '' ^''ll nber lesen: „Der Verbrecher iu der Ka-"^^ der Unschuldige im Zuchthause" oder ,.Dic l"hre,?" ^"speltor halte durch die Kellnerin er-^'<"' welch rätfelhafter Weife nnd in welchem !^td,,, ^^ angebliche Verwandte culsgenonunen lhüi ,/""' kr hatte anch gesehen, daß dieser Mann ^llei, ?. '^^^ lallte, das alles tonnte nur dazu "l>er .« '"' Verdacht gegen Steintal zu bestätigen, ^ Mahnte ihn anch zur äußersten Vorsicht.' sc>i,stz ^"' der ehemalige Dicnstmcmn den Nmuen ^>>le D, "6 ^"""^ u"d wenn er dann crfnhr, daß '^h"te ?^ desselben Namens im Hotel zum Adler 'hl, l»rMvl - "^ ^ "^'^' ^"^ erraten, was gegen ">«» d,Ä ^')^ wurde, er war dann gewarnt, und ^ Mis !v- ^^ ^"""f gefaßt machen, daß er pliih- ^' "Mlinenviederlehr aus der Stadt verschwand. l?K<> ," .^"tschluh des Inspektors war sofort gc l'f«,,^ !l»,g ins Hotel und ließ sich bei der Ame- Ä! "'melden. «»drl,"'.'"s Aurton, die nicht an der Gasttafel. l"a „n? l ^""' Zimmer zu fpeifen pflegte, sah mit , "u) de.nl Dessert, als der alte Herr eintrat, ^ili er 3,'^ S'c bitten, abzureisen», sagte er, nach '^chbart F^"""""' hatte. «Wenn Sie in einer ) lneinp 3 ^"^^ ^ lange verweilen wollen, bis AlN einv, ^"l>e erfüllt habe, so will ich nichts da-z!e den, m^c "' '"drsscn wäre es mir lieb, wenn 'e lebsfo "'^""le dieses Hauses erllären wollten, .. Titel lächerlich ist. „Voldoxi und seine sechzehn Dra° meu . . .", der Titel ist doch sicher uicht schön, aber die Kouiödic lebt noch heute, nach 50 Jahren, weil sie selbst schön ist. Einer meiuer Freuuoe, der ein bihcheu Geist besitzt, riet mir für mein jüngstes Drama (keine furcht: es ist bereits aufgeführt!), als er es uoch uicht kanute, eiue» sehr einfachen Titel. „Ist iu deiuem Drama vo» Mäuse», die Rede?" fragte ei, ^ „Vou Mäuse»? Nei»! Wie kommst du oeu» darauf?" „Auch nicht von Kakeu?" ^ „Nein, von Katze» auch uicht." - „Na. dann weif; ich für das Stürl eine» prächtigen Titel. Nenn' es doch: .Weder Katze »och Maus! ' Alleo ist gut, wen» es Erfolg hat, Alfrede Oriaui hat ei»e» hüusche» Roman »lit dem Titel „Neiu" geschrieben- jetzt will er als Gegenstück ei» „Ja" schreibe», uud vielleicht kommt bald ei» a»derer Schriftsteller, der ei» Mei slerwerl »lit dem Titel ..Weder ja »och »ei»" schreibt. i!olal- uud Prouillzial-Nachlichtcn. (Verteil u »g des Alloholko»^ t i » g e » t s.) Die gestrige „Wiener Zeituug" ver öffe»tlicht eine kaiserliche Verordnung, durch welche die Verordllnug vo», 1!». Juli 1Wl>. oelt-esseno die ^1tegel»»g der individuellen Verteilung des Alkohol kontingeutes, teilN'eise abgeändert wird. Diese Ab äuderunge» tx'ziehen sich auf die Vemessuug des Kon tingentes der geloerblichei, und der i» de» Jahre» Ü»M bis N)lV »e» e»tsla»deue» lmidwirtschaftliche» Vieiniereie», fer»er nilf die Zulveisnng der tt'ähreiio ei»zel»e>' Vetriebsäuderuuge» verfügbar »erdenden Ko»tillge»tsme»gc». Fiir neue laudwirtschaftliche Brellnereie» lvird der Gefamtkonfu»,'Antt'il mitj <;<>.lli!) Hektoliter Alkohol besti»i,»t. Die derzeitige» Vtoiitingente der gewerbliche» Brennereien werde» »m je U>- Ml Prozent vermiildert. Die Art der Be^ messung der Kontingente der alte» lcmdwirtschaft liche» Vre»»ereie» erfährt keine Ä»der»»g. doch er gibt sich aus t>e» »e»e» Besti»'l»»»ge» über die Ve >»ess»»g der Ko»ti»ge»te der gewerblichen^ u»d »ene» laudwirtschastlichen Bre»»ereie», das; der der-zeitige Ko»ti»ge»t der alte,» lmidwirh'chaftliche» Bre»»ereie» ei»e erhebliä>e Sch»,äleru»g erfahre» hat, als oies bei uugehindertcr Anwendung der tai serliche» Verord»»»g vom Jahre 1l»M der Fall ge wese» wäre. Aus deu jeweilig verfügbare» Ko»tm-gc»t»rc»gen dürfen künftig entstehende lanowirt schaftliche Vre»»ereie» »ur im Falle gewisser Vor a»ssetz»»ge», lvelche die Errichtung der Brennerei als landwirischasllich gerechtfertigt erscheinen lasse». u»d i»»erhalb zifferi»ähig gezogener c»ger Grc»-ze»l beteilt werden. (Klausurarbeiten au den k. k. gewerblichen Lehranstalten.) Das k. l. U»> terrichtsmi»isterium hat mit dem Erlasse vom Illteu Mai 1i>0l au de» Abteilu»ge,l für HolzbearbeiUmg der Staatsgewerbcschuleu »,»d a» sämtliche» ssach schuleu für Holzbearbeitung, eiuschliehlich der kuust gewerbliche» ^achfch»le» in Vozen uud Laibach. Xlausnralbeite» a»geord»et. 3l» de» Klaufurarbei-te» »ahme» a» der hiesigen k. k. lu»stgenx>rbliche» Fachschule 7 Tischler, lt Dn'chfler. ^> Schnitzer und l Bildhauer des letzten Jahrganges teil. Die von, Unterrichtsministerium eingesetzte Juni prämiierte vier Schiller der Tischlerabteilung, u»d zwar erhirl leu je eine» Preis vo» 25» l< lll. Preis) die Absol de»te» Leopold Mandelj, Alois Vo5i5, ssranz sser-lov ,,»d 3>n»z Simons, ^ (Schuluachrichteu.) Die deutsche Pri-vatLehrerinneubildungsanstalt des Laibacher Schul' kuratoriums, die i»l Oktober vorige» Jahres eröffnet worden ist, war im abgelaufc'ueu Schuljahre von (itt Zöglingen besucht. Das Schluhergebnis kann unter de» fchwierigen Verhältuissen. mit oe»eu eiue so junge Orga»isatiou zu kämpfe» hat, als recht zusrie-de»ftelle»d betrachtet werde», de»» es erhielten ins^ gesalut zehn Zöglinge ein Zeugnis mit Vorzug, wäh^ rend in, ganzen nur eine Kandidatin als u»geeig»et zu», Aussteigeu bezeichnet wurde uud siebe» zur Wie-derholuligsprüfuug „ach de» Ferien bestimmt wurde», i»des alle übrige» »lit ei»em guten Fortgaugs^ zengnisfe das Jahr abschlösse». Die A»stalt stand uuter der Leitung des Realschulprofessors Doktor Bi » d e r, der a»ch die ga»ze Orga»isation dllrch-fiihrte' »eben ihm waren noch ^l Lehrkräfte, meist Pl ofessore» hiesiger Mittelschule», tätig. Im »ächsteu ' Schuljahre 1!«>>4/M<5 werden luach de»> ministeriell ge»ehmigte» Organisatiousstatut) nur der zweit»? u»o der vierte Iahrgailg uud oauebeu, wie hem'r, eine Vorbereitlnlgsllasse bestehe», die teils zum Ab schlussc eiuer gewissen Bildungsstufe, teilH als Vor-wreituug für die Handelsschule und die Lehreriuuen bild»»gsal,stalt gilt, u»d in letzterer Beziehu»g ge-laoe iui »eue» Schuljahre vo» größerem Belang ist, »veil i», »ächste» Schuljahre 1llM/1!KX; wieder die Reiheufolge, n,it dein ersten Jahrgange bcgiuut. Die Eiuschreibuugeu fiuden am lA., 1L uud ^^. Septem ber statt, die A»f»ahmsprüfi,nge>, uud die Wieder-haluugs NachtrassSprüfuugel, werden zlvischen dem l<». uud 23. September abgehalte» werden. Die Kandidatinneu des viorteu Jahrganges werden am lk. Zeptrinber bereits ihre Tätigkeit beginne». — (Verteilung von Buchweizen a» die durch Hagels ch lag Beschädigten.) Das t. k. Landespläsidium für Krain hat für die Gruildbesitzer im politischen Bezirke Rudolfswert, oie au, 1. d. M. durch Hagelschlag schwer betroffen wurdeu, zwei Waggons Buchweizen behufs Ausaat augeschafft. Davou erhielte» durch die Gei»ei»devor' steher die Ge»iei»de»: Wrußnitz .^ttl2 k«, Pre<'na 5 l<^. Rlldolfsuvrt ^05, kl;. Hönigstein 22l>^ k^. Treffe» 51li lij;. Wros; lack 5>l<> i<^ und Döber»it j.'i2l) k^. Durch die.se Ver teiluug ist de» Betroffenen weseutlich geholse», da sie »un jeue Frucht anbauen können, die in dieser Jahreszeit außer der Rübe überhaupt uoch angebaut wird. (Abgegebene F or st p f l a » z e » aus dem l. k. Forstgarten in Werschli» bei R u dol fswert.) Im Laufe des heurigen Früh jahres wurdeu aus dem k. l. Forstgarten in Werschli» a» Besteller abgegeben: 15.s»'iX! fünfjährige Fichten, 285>s1 zweijäh-lige Lärche», 4si5s> zweijährige Tchwarzliefern. 7ll<1 dreijährige Ta»»e», 2i Ober ^ißka ihr fünf Monate altes Kind Rudolf schlafen uud begab sich »ach Laibach. Als sie um 1 Uhr nachmittags zurück kam, fand fie das Kind tot iin Bette liegen. »' ' (Tod eines Kindes.) Am 17. ö M. abends fiel das zweijährige Kind Ja/ob des A,,ton Kete aus Horju! in ei»en Gerberbottich und starb infolgedessen »och am selben Abe.'de ,m> ^12 Uhr. - (A u fge fu noeuo r Leichnam.) Aus Rann ll'ird geschrieben: Am 1^. d. M. »achmittaftS fand der Bah»wächter der Südbahulime Steillbrücl-Sissek a»i liule» Saveufer nächst Lichteuwald ciue» Leich»am. T»rch die bei der Leiche vorgcsundeue Photographie u»d so»stige Schriften wurde, oieLriche alsbald aguosziert. Dieselbe ist mit den, 50iälmaeu lx'rehelichten Wirlspächter Iobau» Pei und Franz Krxclj wurden als Ka-plcme in Dobrava. beziehungsweise in Horjnl, nnge-W'llt, ' (Eil, unvorsichtiger Radfahrer.1 Ein 5lonlorist überfuhr vorgestern in der Bohori^-glisse die zweijährige Maria Osan. wodurch das Mädchen am rechten Fuße schwer verletzt wurde. Gegen den Nadfahrer wurde die Anzeige erstattet. ' (Ein guter Kamerad.) Sonntag früh ging der Knecht Franz Rebolj seinen Kameraden Franz Prantt, der zu lange schlief, in dessen Zimmer wecken. Als Praust später in den Hof kam. prügelte er deshalb den Rcbolj mit einem Scheitel Holz derart durch, day letzterer ins Spital überführt wer° deu mußte. — (K. k. Ze n t ral l om m i s s i o n f ii r Kunst- und h i stor ische De ll k in a l e.) Aus der Sitzung vom 1. d. M.: Referent Neumann: Konser» vator Avsec macht auf den desolaten Zustand der ehemaligen Zisterzienser-Kirche Mariabrunn bei Landstraß und die als Tischlerwcrlstätte verwendete Klosterkirche zu Pletcrjach aufmerksam. Die Zentral-lommission beschließt, eine Sicherung des Bauzustandes und würdige Verwendung der beiden Kirchen anzuregen. — Referent Schäffcr: Konservator Franke berichtet über die vom Kremser Schmidt uni zirka 1750 hergestellten Altargemälde in der Pfarrkirche zu Michelstctten und beantragt deren Restaurierung. Die Zentralkommission beschließt, weitere Erhebungen zu pflegen. " (Ein gefährlicher Landsmann.) Am 12. d. M. gerieten in Birnbaum die italienischen Arbeiter Franz De Carlo und Angelo Iacobazzi in einen Str.eit. Iacobazzi zog einen Revolver aus der Tasche und schoß auf De Carlo, Er traf ihn in die rechte Hand und verletzte ihn fchwer. Iacobazzi ist flüchtig. — (Beim Edelweißpflücken abge» stürzt.) Im Stolgebiete ist am vergangenen Sonn-tag eine Arbeitersfrau aus Kärntcn beim Edelweißpflücken abgestürzt. Dieselbe erlitt schwere Verletzun-aen am Kopfe. Leider wird das Edelweiß, welches iieuer außerordentlich früh zur Reife gelangte, mas-Wchaft cmaesammelt nnd korbwcise nach Klagenfurt - (In der Save ertrunken) Am 1? d. M. nachmittags ist der 13jähr. Nesitzcrssohn E^ phan Ocepck aus Podkraj, Gemeinde Ratschach, beim Baden in der Save ertrunken. Am 19. d. M. wurde bei Oberpijavsto, Gemeinde Gurkfeld, die Leiche eines etwa 14 Jahre alten Knaben aus dem Sabe^ flusse gezogen. Man vermutet, daß die geborgene Leiche mit dem obgcnannten Ertrunkenen identisch sei. —5- ---(Fabritsbau in Ill y rli,sch - Fei -st r i tz.) Wie verlautet, wird Herr Raimund Sa, msa in Illyrisch-Feistritz demnächst den Bau einer Fabrik für Holzerzcuguisse in Angriff nehmen. Auch der Wiederaufbau der abgebrannten Teigwarenfabrik 6 n i d e r « i ? A V a l e n <-i 5 ist bereits im Zuge und wird die Fabrik im kommenden Jahre den Betrieb in größerem Maßstabe wieder aufnehmen. ^ (Der Bau des neuen Gerichtsgc« bäudcs in Littai) schreitet rüstig vorwärts, so daß das Gebäude in Kürze bis zur Dachgleiche fertiggestellt werden dürfte. - il<. — (Durch Insekte nstichc) lverden gegen-wärtig manche Menschen ganz besonders heimgesucht, während andere lvenig oder gar nichts von ihnen zu leidcu haben. Ein sicheres Schutzmittel gegen die Stiche gibt es nicht, denn alle Vorlehrungsmaßregeln bieten nur bedingten Schutz. Man muß sich in der Hauptsache darauf beschränken, durch geeignete Mit tel die schlimmen Folgen des erhaltenen Stiches abzutuenden. Es ist bekannt, daß die Inselten den Rauch verabscheuen. Den Raucher verschonen sie mit ihren Stichen, so lange er die brennende Zigarre im Munde hat. In Gärten mit vielen Mücken ist lnan auf das Auskunftsmittel gekommen, multriges Holz, das start qualmt, in eisernen Pfannen anzu zünden. Außerdem gibt es Räucherkerzen, die man neben seinem Platze zum Vertreiben der Mücken anzündet. Eine andere Art von Schutzmitteln besteht in der Anwendung von ätherischen Ölen und Essenzen: Nellen-. Kampfer-, Lavendelöl, Salmiakspiritus, Äther usw. Diese lindern die Schmerzen, wenn man sie auf den eben erhaltenen Stich streicht. Be-sonders eignet sich dazu Nelkenöl und Salmiakgeist. Am meisten zu empfehlen ist eine Mischung von einem Teil Salmiatspiritus, zwei Teilen Weinessig und etwas Lavendelöl. die man am besten gebrauchsfertig in einem Fläschchen mit sich führt. Ein vorzügliches Hausmittel ist auch grüne Petersilie! befindet man sich in einem Garten, in dem man sie zur Hand hat. so pflücke man einige Stengel, zerquetsche oic Blätter und lege sie auf die Stelle. Feuchte Gar» tenerde oder feuchter Lehm, öfter erneuert, lindern ebelifalls den Schmerz, indem sie die Hitze ausziehen. Eine Einreibung mit feuchtem Salz tut auch gute Dienste bei Bienen- und Mückenstichen- ist die Geschwulst bereits vorgeschritten und die Hitze groß, so mnß man kühlende Umschläge mit Essig- oder Salzwasier auflegen, (5 5 0 Brillauten gestohlen.) Dem in Abessinien ansässigen Kaufmannc Josef Kikor wurden an, l2. d. M. auf der Fahrt von Trieft nach Wien Brillanten im Werte von 80.000 li gestohlen. Für Kilor ist der Verlust unersetzlich, da er den Ertrag jahrelanger Mühe bildet. Seiner eigenen Angabe nach hat Kilor die Edelsteine im Laufe vieler Jahre im Tauschwege vou Zulus erworben. Nun, nachdem er eine so große Anzahl beisammen hatte, verließ er Abessinicn und wollte nach Paris reisen, um die Steine zu verkaufen. Er fuhr nach Trieft und benutzte den Schnellzug Triest-Wien. Die 55(1 ungeschliffenen Brillanten, vorwiegend guter Qualität, hatte er in einem Koffer, der auch feine Kleider und Wäschestücke sowie 1!j Napoleonsdor enthielt. In der Station St. Peter merkte Kikor, daß er seine Fahrtarte verloren. Er verließ hastig den Zug. um die Sache zu ordnen und lieh den Koffer im Coup6. Doch Herr Kikor verspätete sich, so daß der Zug ohne ihn wcgfuhr. Der Handkoffer mit dem wertvollen Inhalte rollte ohne ihu weg. Als später in der folgenden Station nach dem Koffer gesucht wurde, war er verschwunden und auch alle bis jetzt gepflogenen Nachforschungen sind resultatlos geblieben. (Gefunden) wurden eine goldene Damenuhr und eine Iwanzigtronennote. — (Kur liste.) In Krapina-Töplitz sind in der Zeit vom 10. bis 15. d. M. 216 Personen zum Kur° gebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. — («Polnische Erzähler..) Zur Ausgabe gelangte soeben das 3. Heft der im Verlage von I. Otto in Prag erscheinenden «Polnischen Erzähler» (Slavische Romanbibliothek Heft 16). Diese Lieferung enthält den Schluß der Erzählung Gawalcwicz' «Das lehte Stell-dichein», sodann die Novellen «Inseparables» von Ga> walewicz und «Der Kaftan» von Gomulicli. Preis des Heftes 32 d. Das 1. Heft schickt die Verlagshandlung jedem, der darum ersucht, zur Ansicht. Telegramme des k. k. Telegraphen'Horrespondenz'Hureau«. Der russtsch-japanische Drieg. London, 20. Juli. Das Bureau meldet aus Daschitschao vom 1«. d..' Die Lag. ^nll. Offiziös wird bcstiitint, daß °" französifchl,' N^icruna in der Note au dcii Vati- an. ii, di'r dil.' Zuructzichlmq der au dic' Bischöfe vcm ^Val „no Dijou t^'richtctru Vliese ocrlaiilit lvird. mlart. cs wiirdeu, falls die .^lurie der französischen ^nieruu^ iu dieser An^elelienheit nicht volle Ge-'MUttlln^ qrwälirt, die diplomatischen BeziehmMN !«!,^ ali^edrochen werden. Der Nuntius werde seine ^M erhalten nnd der französische Geschäftsträger ^>n Vatitan lncrde sich darauf beschränken, dic; ^^' zu überreichen, ohne sich in irgend eine Ansze- ""N darüber einznlassen. Marokko. ^., Paris, 20. Juli. Die „Times" veröffentlichen ^ Note. in welcher erklärt wird, daf; du' Verliaild-^^ zN'ischell Frankreich und Spanien, betreffs Mollys .trotz der sich bietende» ersten Schwierig , ^" sortdaueru. ! Neuigkeiten vom Mchermarkte. ^^^°lff V,, Der Handwerker und seine Arbeiter, lozil ^ Schmid, Dr. Bast,. Lehrbuch der Minera« ^ie ^ Geologie fi'ir höhe« Lehranstalten, I. Minera« <»!<,! ^ Haentzschel-Clairmont W , Die Dampf- M?^' l( - 3ii. - Nlumenttial H,. Allg, Welt- '??.' li" 3« " Vorchart E.. Der liebe Gott. l/2. 3oln/ N- — Mail Twains humoristische Schriften, neue M.. b- l-ll, »«2-40. - Schrueier, Dr. C,. Das teX"leben der Alpen. 1. Lsg, K :i 3«. - Victor W.. b ^ ^sebuch in Lautschrift. 1 , X .'j lil). — («au dig z',"ldal!i^l. X >. .^2. — .ttonig Dr. A,, Handbuch für den latho> H"bieligionsuuterlicht. li2 88. - Meschler Morift T I.. Ttc .^s hl. Aloysius von wonzaga. K !. - Schisfels I., d^ ^^e erste Religionsunterricht, lv - 48. — Schrii-hl. ^. ' Milothea oder Anleitung zum gollseligen Leben vom Ttr «M«l»s von Salrsiils, lX I l,l>. - Peißel Sl. S. I.. 5ll!!«?Mes>lreis. 2. Teil. geb,. K 8 8^. — Varon M.. t>k!„,^f"'"'s Th. und Schindler H. Lileraliilhrsl zur Hlaäe i ^plachjchüle. l< ~ .'lal politischer Pndaaonil, « - «0. - («orland. Tl ^'>»I Natoip als Pädaaoge, l< l«>, — Dittes. X ü 7»'ldr., beschichte der Erziehnnn und dei llutellichtee-, tt. — Bude Wilh.. ?llt. »,d>,^.«ui'Ps»epp!che. li !, 00. - Die Fachschule fur TexM-^ o u i' ^ " "<' ^ M uham m ad '.'l d i l Sch,u i ^ du ^»l>a "' ^eme Nasse! Keine «lasse! Vrlider alle! X A. -b, h ^" "'«' ad Adil Schmiß d ll Wo »lin, Der Islaui, 4'K<> N'li""a i„ <^fr »< ". ^«»ttr. Dr. Venedittur O. S B., Der hl. 7 H i^ "s nach St. (Ureaor den, l«loße». ,si'd.. !i 5> ^0. ^'hokii/^ ^^' Der Schnellzeichner, X 1 ««. - Pilz Cl. Me Anlenunst zu,» llnlerrichle im Französischen. « - 4« Neu mann, Dr. E,, Haus- nnd Schularbeit, li 1 4i. — Zettner, Dr. H,, Schelleys Mythendichtung, li 1 «0. — Scholz, Dr. Friedr., Leitfaden der Oesundheilslehre für Schulen, ll 1 20. — Richter, Dr. I.. Die pädagogische Literatur iu ssraulreich während deS 1«. Jahrhunderts, k 4-20. ^ Natorp, Prof. Dr. P, Zum Gedächtnis Kants 12 Fe-bruar 1W4, »i — «0. — Mittenzwey L,, Mathe,»atische Kurzweil, II, I 80. — Goodwin Gant S., Die Krankheiten des Mastdarmes und des Afters, li 34. — Klaus I. I., Volkstümliche Predigten. li 9 00, — Viclel. D r.^I doIs, Über die Entwicklung der pathologischen Physiologie und ihre Stellung zur llinijchen Medizin, li 1 20, — Niethammer, Dr. F., Berechnung und Entwurf elektrischer Maschinen. Appa« rate und Anlagen, I. Vd., li N>^0. — Schenct, Prof. Dr. F.. Kleines Prallilum der Physiologie, li 1 K2, — Die wirtjchaftlichen Verhältnisse Obersteiermarls, 1«W — I»00. li 15. - Hoffmann Rich, Ad., Das Martusevangelium und feine Quelle», li IU 20. — Gaughöfer M., Religion und Christeutum, li 3 giert die Stunde, li - l)li. — Wagner, Dr, H,. Oromelrie des ostfälifchen Hügellandes, li 4 80, — Hart mann A., Fröbels Erzieh ungsmittel(die Verfasserin, wohl eine der genial« sten Iüngcrinnen Flobels. gibt hier eiu Vuch, das für jeden Äiuderfreuud voll ciuiuentester Wichtigkeit ist), li 4-80. Vorrätig iu der Buchhaudlung Jg. v, ttleinmayr ^ Fed. Bamberg in Laibach. Nongrehplah 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am IU. und 20. Juli. Calabrefe. itfm, f. Frau; Wasperini, Huber. Sanguinetti, Nrigiacco, f Faulilie. Privatier?; Wagner. Bureau-Chef, f Familie; Beutel, Hanptmannsaattin. s, .«ind; Magriui, Iuduslrieller; Ivaucich, Kf»,., Trieft, — Ulrich, Private, s. Tochter, Erfurt. — Kacerowsly. Habersberger, Vcamte. Dresden. — Kempnis. Injprllor; Mallner, Jurist; Aglar. Mayer, Nopvmanu. jlsite.; Mapiczel. l. u. l, Oberinten» dant, Graz. - Erdö?, Jonas, itslte.. Budapest. — ltohn, Horal, Roclert. Nubrl. s Fr«". Veck. Leitner. «Vflte; Dr. Marlovich. Advokat: Laschuit. Loreus, «olb. Meertal), Koblenzer, Huber, Felder. Eichlcr. Weiftberg, Vemu. Ludescher, Olellcrt, Rcijendc; öchübert, Ingenieur; Schüsterschih, Beauilcr, Nieu. — lkabei^'k, «fm, M,z. — won^any. Privat, s Familie, Paris. — Vuhlas. Pli at, s, Familie; Ronsburger, lism., Prag. Re»!>>c, Pfarlll. Stibina. - Cliristl, iifui,, Saaz - Joller, ltfin,, Sollingrn, — Herzseld, >rf,n.. Vöslau. — («cilina. Xfm,, Wsiing, — Vritler. Reisender, Aussig, - Voehm. Äfm., Breslau Varuch, Privat, Agra,« — .Uuulers, Statthaltereirat, s, Faniilie. Jung« bunzlau. ' Halirs, Privat, Xlmige«l'sig, dr Locim,. Privat, f. Frau. Finme. Verstorbene. Am l i>. Juli, Maria Hartman, Maftgederstochter, 7 M,, Wienerstraße lk», <^.>!^!", Luttoziehnug vom „. Mittl. Llifldincl ?7i« . dillanb, Ida, Kinder Zahvala. /;a mnojfoAtevilne izrar-e noèufja z« ('«ax« l»o Iki/.ni in ob Hmiti nepo7.ubn«^a nina, oziroma Kiata Karla Pirca ravnatelj.-i inestnn ren Ike v I drip izrekamo v»em Horodnikoin, |irij;i»dljcni in /.HHiifr-in najiskreneJHo zhIiv;i]i>. PnHelino *\ jiR Htajemo v dol/.noHt, r/.r^ei |>r»v 1o)i)o khIivmIo lilH^MiodnHinn ^on|hm|ii JuHipn Sup e,! n vc ii, /.upunii idriJHkniiin, /.a vi-m tnnl ol, jniliki |>re|»p|j;ive |M>kojnik«»vt'^a tni|ila v KrMti.j, n«<>\ rnin /.a penljivi žalonfinki, z:t ('•antnri N|ireiiiHlvii j>ri jm^ielni ^. y.HHtIkIi vhhiii, ki ho v takn iiinD^iihrojnciii steviln <»d daW-'"1 in hWvAt JUJHIi NprtMiiit. drajf«(,»¦« fHikojiiik;i k /.ailhjciini |Mx;itkn na krnnjnkn ]><>ko)taliAc< Ljubljana-Kranj-Bled, >\w lb juhjt lvi<>l. Grazer Handelsakademie. Qeff «;«>Krün4lei IH«». ===== 0enie2*"Che *n8talt im R^nge einer vierklassigen Obermittelschule. Die Absolventen An%taueri' in vollem Umfange da« Einjährig-Freiwilligenrecht. Die Zeugnisse der a|* «md 8taatsgüttig. Der Bau eines neuen, besteingerichteten Schulgebäudes ist Im Zuge. 8C], | ^"%«nommen vv^nlnn Ab.solven^n von IJntermiUnlHclnilen, sowio von Hiirjfor-jfft(t. .. ("'«h» untor bentinimton Vorlwdingnnpen), Aufnnlimen ans anderen pleicli-l)^H ( "n ^chiilkati'jforien «ind von Vorl»«reHnnKHklaHSe wird derzeit nocli sllr minder qualifi/.ierte l"äcl«f'niM^ewer^>er S"w'ß f'>r Sclililor, die der deutflcben »Si)raclie nocli niclit genfigond MHind' »ofUlirt- sllr Alj (ler Anntalt int ein flnjülir. Ahilnrh'nteiiknrN (Beginn si. Oktober) V*ir'>UnT en V(>n <)b«rrriittelHcliul«n und lr«'Utioni*kanj!lei in CJraz, KaiserieldgaHse 25. Vzajemno plomo flrüo v Ljubljani. Olifail zbor je diu» 18 julija 1904 odnbril rar-nnnki zh kljmVk V. ortsoka. i2>m} Èlani K'^a odseka dobivajo ort Hü. julija «J« 1 1«liie. V Ljubljani. dne 21. Julija l->04 Ravnateljstvo. ^Hgel-Seife ""¦»elUer (welsso) Seife mit Marke (1477) Ü 7 s sind die vorteilhaftesten zum Hausgebräuche! — Sparseijen Seifenfabrik Paul Seemann Laibach. Zu haben in Spezereihandlungen. Laibacher Zeitung Nr. 164. ___________________________1484_____________________________________________2l. Juli 1W4. Kurse an der Wiener Oörse vom 2l). Juli lW4. n«« b,m °Wenen ««iM^. Dle notltrttn Kurs, oerstehen sich in KronenwHhlung. Di, Notierung sämtlicher «ttien und der »Dioersen Lose» versteht ftch per Llücl. Allgemein» Zta»l»fchuld. «el» «are »inheltl «ente in Noten Vlal> November p, K, 4 2° „, . , 99 3U »550 inOilb.Iän, Juli pr,K, 4-2»/« 9925 98 45 .,«,«, ssebi,«>l«pr.«,4-2°/, 100 — l>">20 ., „ «pril,'Ol»,ftr,»,4 2°/n :00>—10020 1«5»4fr <-»aat«l°se 25." ft, 3 2«/„ — — — <»«!0,r „ l>00 st 4°/» 153 - 154 - !««0er ., '«" st 4«/„ «5« »0 18480 18«4« ,. 100 si. . . «55 - ^«1 - dto ,. »Ost... «55 - 2^1- Dom Psaxdbr. ii «2« st. 5° ° «93 «0 29i 60 zlaat»schuld der in, zeich»» rale vertrelenen Königreich» und zander. OeNerr, «oldrente, ftsr,. lno fl.. per Kasse.....4"/„ 118 «5. II« sü dt«. Rente inlrronentvähr., ftfr,, per Kasse.....4°/« »9 3b 9« 55 bto. dlo. btv. per Ultimo . 4«/„ »9 30 89 50 c)tsterr.I»vksliti/<°/» ,28 - 129 -«udolslbahn in Kronenwühr. fteuerfrei (dlv. Et.). . 4°/» «9 55 ic» ?>ü Vorarlbergbah» in Kronenwähr. ! ft„!n1r., 4. Harl-Lüdw.-«. »W fl. »Vl. 5 /, von 2"tt fl......— —' — — «eld Ware ««» ktaaie zur Z»hln», uberno»«tne «l. 4"/„ ab I»"/»...... N5-z«> l»S 5,> «lisabethbahn. 4 «orarlberger «ahn. »m. 1884 > «did. St) Cilb. 4"/« . , . 99-5H Kk» dü Zl»al»schuld der zändel der ungarischen Krone. 4"/„ UN». Oolbrente per Kasse . 118 e« 118 8N dto. bto. per Ultimo .... 11860118 80 4"/. dto, Renle in Kronenwähr., fteuerfrei. per «asse . . 97 ,5 9? 35 4"/„ dl«. dto. dto, per Ultimo . 97 15 97 35 Una, Lt.Eis. «nl «old ,0blia. — — -- bto, Präm.N. b IM fl, — 2W K 20« — LU8 — dto. Kto. b 5«sl,--1l»<»ll 20« —i!08 — lheif, Reg,-Lose 4"/« .... 162' I»4 - 4"/n ungar, Gr»nd«ntl.°0bll«. 9? «N 98 »n 4"/« troal, und slavon. detto 88 5f) — — Ander» offen». Hnlehen. 5°/„ Donau «eg, Anleihe 1878 . 10« 90 10? 90 «nleden der Ltadl «orz . . — — — — Nnlehen der Vlabt Wien . . . 103 25 104 25 bto. dto. <2,lbcr od,V°lb) i^» 75 »2.1 50 dto. dlo. (1894). . . . «8'lN 9» «n dto. bto. (>8S8), . . . S9'55 100 Ü5 Vörsebau««nlthen. v«lo«b. 5»/« 99- - 99 80 4"/n Kramer Landes-Nnlehen . —— — — «elb Ware, Pfandbrief» »tt. «obtr. all«, »st. !n50I.verl.4°/, 99 2<» 100 2»' N. oslerr,«ai!bes.Hyp. «nsl.4«/«, 99 «N ><>« 80 oesl.ung. Va»l 4O'/^ühr. «rl. 4"/„......... 10« ?u 101 7« bto. dto, bNjHhr. »erl. 4°/„ l0N'70 INI 7« Vparlasse, l.Ksl, MI.oerl 4°/„ 100 .-,0 I0l — tzisenbahn'Vriorltate» Pbligalionen. FerbinailboNordbahii « n. >»»« 100 7<» INI 7<» Öefterr. Noroweslbahn . . , »07 Nü 108 s>5 Ltaatsbahn....... 4ll< — 4»u 5>> 3üdbahn^3"/„veiz.Iann.'Iuli 204- 30« — dto. k 5"/«...... 1^4 60 «l!5 «0 Ung gallz. Vahn..... iiu«blli«5 4"/« Unterlrainer Uahnen . . — — — — Divers» z«s» (per Stack). «trzlnsllcht; os». 3°/, «odenkredit-Lose Donau-N««ul.-Lolt . . . —— — — Vudap.'Vaslllca (Dombau) 2 fl. «1 ln 2210 »reditluse 100 sl...... 45» KN 46» 50 Clary-Lose 4« sl. »Vl. . . . 16«-— Kl« — Ofener Lose 40 fl..... 1«I—171- PalssyLos« 40 sl. »M. , . . l«l — 17,--Noten»««,. 0eft. «es. d,i0sl. 53 25 55 «5 „ UNg. „ .. ü8»9 9« — 102 -Laibach« Loie......— — — — «elb «Sar, «ttlen. ^raneporlunt»r» n»hmungen. «lussig-Iepl. «isenb. 500 sl. . . 2l?0- »18l-Va» u. «ellleb« «es. für stHdt. Otrahenb. in Wien lit. ä . —— — — d!°. dl«. dlo. »it. U . -— — - «ü!»n. Norbbahn «50 sl. . . »4? - »«"- «»!>t,,i«hrabtl «) sl. 1015 102-lwnau-DampsIchissahrt«. Gesell. ^'l-slerr.. 500 fl «M. . . . «,17--»43 - Pxi Vobenbllcher !t. Ä. 400 ll <9>!-—498-- Ferdinanbi ÄiDibb. l000sl. KM. 54«- 5470 Lemb. llzernuw.« Iassy - Elsenb.» Oesellscha!« 20» fl. E. . . . 57450 575 - Lloub. Oesl., Tries». 5<>0 fl. »M. U7» — «»2- - Oesterr Norbwestbahn 200 sl. >4 — «0« Vtaalieistnbllhn 200 sl, T. . , 632 50 «3ü 50 Gslbbahn 200 sl. E..... «070 U>-?0 Gndi.llldb. Verb,-Ä. 200 fl. »M. 408 — 411 -trumwat, «es,, NeueWr.. Priv' ritit«'«!,!!-» 100 sl. . . . 17— 19 — U,!„. aaliz. Eüenb. 20«sl. Lilber 404 — 405 — Un«,Westo,(Nallb'Graz)20U» O. 40.',-50 40« 50 Wiener Lolalbahnen-«lt.«es. . l^U —130 — zanken. «lig'0'0e«. «anl 120 sl. , . 27» - 2N0 - Vaiiluereln. Wiener. 200 fl. . 5!« 50 517 50 Vl>lllr.-«nst.,vtft.. 2U0fl.2, . 937 — 941- «rdl, «nsl.s.Hand. u. «. Ikofl. - — —- dto. bto. per Ultimo . . <>3« — «87 — Kri'bitbanl. All«,u»«.,20»fl, . 74«—!?49- Deposltenbanf. «lln.. 20« fl . 4»0 - 432- ltetompte «es.. Ndrüs«.. 4<»n « 5'»9 — !«>9 75 «iro u. Kas,env,. Wiener 200 fl. 42« — 434 - Hypochelb.. vest., 200 sl.3U"/<,0 ceslerl, ungar. Äant, 6« 1«1?' Unlonbanl 200 sl..... 5!6 5O5l?5<» «nlehrsbanl. «lllg. 14« fl. . ,1i>4 üu 35» b« InduNlie-Unter» N»l)UlUNg«N. «au»es. 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Italil-xische Vanloote» . . . 95»5 95 A» «übel Notrn...... 2 5»! «it TS1«.- \xndL Tr«rlc«.-u.f «»it Kruirn, l'sMnalbrl«f>ii, ¦•rlorllltlen, Afcll«*li, Lumh el«., Orriafin and T»lali>n, (5349) Lot -Versicherung. •9. €% Mayer B«.aa.lc- und "^7"eclx»ler-Gheac3a.ft.ft I^HlblM'll, Spltal^aMH«. Privat-DepotM (Safe- Deposit») Virilimo viD Bir-ElRli|fi In KiiU-Iirnit- ill its liri-Kiil«.