Echriftlrilunq: Wr. 5. xamu» *i- 21, tatmitaB. «»,,»« aatc Züglilt i-mtt lnlattw >*< Gor»- ». fw«-tage) »»» 11—U Ute eonn. ^oM|Rit<»«g». ■ als«»i|a■ i c• Wtmmt Mt Bermliaaa 3tot* Po«it«a»a »kr bilijft frjb-(•fcltni •ctfttim «Mzegrn. WA Btetctsluttjrn tra*- n*u£ Mi .CnttdK BMtt* «Mwtat l«Na Kittoo« int eoettog ilcaM. M.OOO, Vkrwaltuog: Rathausgasse Wr. 5. Xeltt>»ea Rt. »1. httnarW» 9f»ng«litfcingnBfla Darch M( P»1 dt,»qr» • »itt1tli«>rt9 ... » S'M Hlbtitjki, ....Kr» »onuii^rta. . Sä» . K . K li-M «III« artt daftllaat ta» H°>«: M«»«>li4 . . . . K 11* wm— £>aJ tjdbrig . . . . K «•— WdBjjiljVif . ... K !>■- gürt «ulUa» ntolxa M «» um lirtüfcctca VnKBftaag«. suchen des Nationalen Verlages und der Komman» ditgesellschast Scher u. Komp. um Verleihung von Buchdruckereikonzessionen. Bericht des MautaussichtSausschusses über einen Statlhallereierlaß in Angelegenheit der Einführung einer Pstastersteuer für Automobile. gu Ehren des Handelskammerrates Karl Mörtl veranstaltete der Cillier Deutsche Gewerbebund anläßlich der Verleihung des goldene» Verdienstkreuzes an den Genannten Sonntag abends im Gasthause ..zur Traube'' ein«» Festabend, zu welchem die Mitglieder des GewerbebundeS mit ihren Frauen geladen waren. Gegen hundert Festgäste hallen der freundlichen Einludung, die der Obmann des Vergnügungskomitee« Herr Johann Berna halte ergehen' lassen, Folgt geleistet und daS geräumige Gastzimmer war bis aus das letzte Plätzchen besetzt. Damit war in «hebender Weise zum Ausdrucke ge-bracht, welcher Verehrung und Belieblheit sich Herr Kail Mörtl bei seinen StandeSgcnossen erfreut. In einer langen Reihe von Trinkjprüchen kam diese herzliche Zuneigung ebenso ausrichlig zur Gellung wie die gi oßen Verdienste dankbar gewürdigt wurden, die sich Herr Karl Mörtl um den Gewerbestand und um die öffentlichen Interessen im allgemeinen erworben hat In beredter Weise schilderle diese Verdienste Herr Konrad Potzner; Herr Michael Altziebler gedachte der Tätigkeit Mörtl« in der Handelskammer, Herr Joses Jicha feierte ihn al« Gewerbsmann. Herr Dr. Ouo Ambroschitsch wür-d'gle in zündenden Worten dir nationalen Verdienste MörtlS, der es wohl verstanden habe, die deutschen Gewerbetreibenden CilliS duich Not und Gefährdung zu führe». Herr Karl Mörtl dankte tiefgerührt. Weiler« sprachen noch Herr Franz Pacchiaffo. Herr Johann Trabern«, dann H«rr Hans Riegersperger, der die Tätigkeit des Herrn Karl Mörtl im gewerb-lichen Siebener Ausschüsse würd'gte. sowie namens der demichen Gewerbesrauen von Cilli Frau Adele Gradt. In fröhlicher Stimmung verflogen die Stunden bei edlen Gersten- und Rebensaft und erst im Morgengrauen entschlossen sich die letzten Teil-nehmer zum Heimgänge. , Auszeichnung. Das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone erhielt der Obmann der Bezirksver-tretung in Windischgraz und Vorstand der Ge-nossrnschaft der handwerksmäßigen Gewerbe Herr August Günther. Ernennung im Steuerdienste. Dcr Steuerverwalter Alson« Sorglechner in Fnedan wurde zum Vorstande de« Steueramte« in Gonobitz ernannt. Dom Landesfchulrate. Ernannt wurden: Die Lehrersuppleutin Hermine Mahorcic in Kapellen zur Lehrerin; der prov. Lehrer Cyrill Vobic in St. Barbara in der KoloS zum Lehrer: der des. Lehrer Anton Kovacec in St. Veit bei Pettau zum Lehrer in St. Andrä in W.-B.; der prov. Lehrer Michael Vert in Heiligenkr«uz bei Rohitsch-Sauer-brunn zum Lehrer; der prov. Lehrer Leopold Schalda in St. Lorenzen (W.-B.) zum Lehrer; der prov. Lehrer Josef Malensek in St. Lorenzen (W.-B.) zum Lehrer; der prov. Lehrer Franz Zrimsek in Schiltern zum Lehrer; die prov. Leh-rerin Antonie Fabjan in St. Benedikten (W-8.) zur Lehrerin: die des. Lehrerin in St. Georgen (W.-B.) Elisabeth Zemljic zur Lehrerin in St. Leonhard (W.-B.). Veränderungen im Personalstande der Südbahn. Neu ausgenommen wurden die Beamtenaspiranten Richard Langer (Markt Tüffer) und Wilhelm Stroblik (Bleiburg). Versetzt wurden: Franz Markowitsch. Adjunkt, von Marburg Haupt« bahnhos nach Leibnitz; Moritz Kurth, Revident, von Puuligam nach Marburg; Adols Schescherko, prov. Assistent, von Pößnitz nach Wildon; Johann Hoser. prov. Assistent, von Lichtenwald nach Pettau; Felix Pristavec von Trifail nach Grobelvo. Vom Postdienste. Der Postkontrollor Albert Werginz in Graz wurde über sein Ansuchen nach Billach und der Postkontrollor Heinrich Leithem in Villach über sein Ansuchen nach Graz übersetzt. Trauungen. Montag nachmittag sand hier die Vermählung des Fräuleins Rosa Treo, Tochter des Herrn ttausmannes und Realitätenbejitzer« Kaspar Treo, mit Herrn Anton Seischck. k. u. k. Oberleutnant, statt. Als Trauzeugen sungierten Herr Max Janitsch. Oekonom. und Herr Robert Zangger, Kaufmann in Cilli. — Dienstag sand in dcr Marien» kirche zu Cilli die Trauung des Fräuleins Olga Piwon, Tochter weiland de« SüddahninspektorS Emanuel Piwon, mit Herrn Karl Neudöifl. Ober-sörster der Fürst Johann Lichtenstein'schen Forst« direklion in Olmütz, statt. Trauzeugen waren für die Braut Herr Emanuel Piwo», Oberrevident und Stationschef der Südbahn, für den Bräutigam Herr Hans Neudörfl, l. u. I. Hauptmann {m 17. Feld-jägerbataillon. Todesfall. Sonntag den 14. d. starb in Kirchberg a. W. der Oberwaffenmeister i. R. Herr Joses Böhm im 71. Lebensjahre. Der Verblichene war durch viele Jahre in Cilli ansässig. Er war ein liebenswürdiger, sangessroher und stramm national gesinnter deutscher Mann, der sich der größten Be« lieblheit ersreule. Wrada-Halm-Abende. Samstag sand vor gänzlich ausverkaustem Hause der erste der Wiada-Halm-Abendt statt. Die verehrte Künstlerin hat auch diesmal ihre Jüngerinnen zu Wohltätigkeits Vorstellungen aufgeboten, in denen uns in glücklichster Weise gezeigt wurde, welch reiche« Können in un-serer kunstliebenden Jugend wohnt und zu welchen prächtigen Leistungen die genannte Künstlerin die ihr anvertrauten Schüler und Schülerinnen empor-zuheben vermag. Nachdem Fräulein Hilda Hasen-düchel in überaus anmutiger und formvollendeter Art den in neckische Weise gekleideten Prolog ge-sprochen hatte, betraten zwei bewährte Meisterinnen des Gesanges die Bühne, zuerst Frau Betly Harpf aus Windischgraz. die mit wohlklingender, voller Stimme „Lirbest'eu" von Brahms und „Der Asra" von Rubinstein zum Vortrage brachte. Die Sängerin erntete mit der glänzenden Wiedergabe dieser Lieder stürmten Beisall. Eine der Glanznummern des Abendes waren zweifellos die Liedervorlräge der Frau Mitzi Ambrositsch aus Laidach. Das Gold, das auS dieser Kehle strömte, ist uns Cilliern bereit« bekannt. Diese Liedergaben waren etwas Hervor-ragende« durch die gewaltige Schönheit der Slimme und die vollendete Schulung. Der „Lorelei" von Liszt ließ grau Ambrostlich .Das japanische Regen-lieb • von Marx folgen, und der nicht endenwollende Beifall veranlaßte sie noch, die „Heimliche Auf-sorderung" von Richard Strauß draufzugeben. Nun folgten lebende Bilder, voll Anmut und dichterischer Auffasfung, das herzig« „ES geht ihm gut", dar-gestellt von Fräulein Belty Payer, dann das schalkhafte Bild „Die Spröde", dargestellt von Frau Dr. Freyberger und Herrn stud. jur. t>ouvier und daS reizvolle „In der Weinlese", dargestellt von Frau Oberleutnant E. Reuß. Wie im Borjahre, so hat auch diesmal Herr Dr. Karl Freyberzer den Vogel abgeschossen. Da» Intermezzo „Um Mitternacht" ist nicht nur in feinem eigenarligkn, dichterische» Ausbau, sondern auch in der Vertonung etwa« so An» sprechende« und Sinniges, daß wir diesem kleinen, reizenden Tonwerke nur wünschen möchten, daß e« vor einem größeren Publikum die wohlverdiente Würdigung ersähre. Als Marquise war Fräulein Nina Greco ein übermütiges, sprudelndes Ding, dem man so garnicht glauben konnte, daß es „nur aus Porzellan" gemacht sei, und leicht, wie eine Waldquelle, strömten ihr die anmutigste« Weisen aus Seite 4 Deutsche &au,i Nummer 3t der Kehle. Ihr Kavalier Herr Fred Will bot uns namentlich auf darstellerischem Gebiete eine recht gute Leistung. Den Schluß deS AbendeS bildete Suppees komisch« Operette in einem Akt«: »Zehn Mädchen und kein Mann". Hier war Herr Hauptmann von Czak als Gutsbesitzer von Schönhahn der Herr der Situation. Er gab den unglücklichen Vater der zehu Mädchen mit einer Virtuosität, mit einem sieghaften Humor, wie wir sie jedem Berufsschauspieler nur wünschen möchten. ES war für die übrigen Dar-steller wahrlich schwer, sich dieser glänzenden Leistung anzupassen und eS gereicht ihnen gewiß zur Ehre, daß ihnen dies gelungen ist. Herr Bruno Diermayer machte sehr wirkungsvoll den genötigten Freier, der dann schließlich doch die rechte Braut heimführt und Fräulein Hilda Pacchiafso verstand es. die viklge-plagte Wirtschafterin ganz reizend darzustellen. Und zehn Mädchen, wer wollte einem von ihnen die Palme geben, da ste doch alle mit gleicher Hingebung und mit gleicher Fröhlichkeit an der großen gemein-famen Aufgabe arbeiteten. ES waren dieS die Damen: FiSulein G. Bvuvier, Frl. R. Donner, Frau Apotheker K. Gaffer, Frl. Nina Greco, Frau Dr. F. Freyberger, Frl. H. Hafenbüchcl, Frl. E. von Klimbacher, Frl. H. Lindauer, Frl. Betty Payer, Frl. L. Skoberne. Das Publikum spendete allen reichen Beifall und eS erübrigt nur noch, der tüchtigen Leistung der Mustkvereinskapelle zu gedenken, welche beim Intermezzo sowie in der Operette von Herrn Dr. Karl Freyderger dirigiert wurde. Die Borstellung endete erst nach 11 Uhr. Die so anmutige AbwechS-lung und die Gediegenheit deS Gebotenen hatten den Schritt der Zeit beschleunigt und wir sind überzeugt, daß die nächsten Wiederholungen dcr Vorstellung sich eineS ebenso starkcn Besuches erfreu?» werden, zumal sie ja edlen Zwecken nutzbar gemacht werden, die uns Cilliern allen am Herzen liegen: für den Cillier Musikverein, für den Stadtverschönernngs-verein und für de» Deutschen Schulverein. So müssen wir im Namen dieser drei Bereine der Frau Hanna Wrada-Halm für die große Mühe, die ste aufge-wandt, und für die glänzenden Leistungen, mit denen sie uns erfreute innigsten Dank zollen. Die Wohltätigkeitsoorstellungen der Frau Wrada-Halm. Wegen Erkrankung eineS Hauptdarstellers konnte die für Sonntag den 14. d. angesetzte zweite Ausführung nicht stattfinden. Sie wurde aus SamStag den 2g. d. verschoben und be« ginnt um halb 8 Uhr. Die dritte Vorstellung bleibt aus Sonntag den 21. d., mit dem Beginne um ti Uhr nachmittag«, angesetzt. Die auf den 14. d. laufenden Eintrittskarten haben für den 20. d. Gil« ligkeit. Die Nachfrage nach Karten ist eine sehr rcge. Es sind noch Karten für alle Ränge in der Buch-Handlung Fritz Rasch zu haben, doch dürfte eS sich empfehlen, sich möglichst frühzeitig der Karten zu veriichern, da die Sitzplätze und Logen bald ver-griffen fein dürften. Evangelischer Familienabend. Anläß-lich der 3T>. evangelisch fleirischen Pastoral-Konferenz hatten sich zwölf Geistliche aus allen Gebieten der Steiclmark in unserer Sannstadt zusammengefunden. Nach den mehrstündigen Verhandlungen im Pfarr-Hose trafen sich dieselben mit einer durch lokale Ver-Hältnisse leider etwas klcinercn Anzahl von Ge-mcindcmitgliedern und Freunden der evangelischen Sache zu einem Familienabende im kleinen Saale deS Deutschen Hauses zusammen, der aber infolge von mancherlei Anregungen und Ausführungen sich bis nach Mitternacht ausdehnte und gewiß bei allen Anwesenden nur angenehme Erinnerungen wird hinterlassen haben. Herr Pfarrer Fritz May be-grüßte in kurzen Worten die Versammelten, inSbe-sonders die Kollege», und gab der Dankbarkeit der etwas vereinsamt daliegenden evangelischen Gemeinde dafür Ausdruck, daß sie durch das Zusammensein mit so vielen, zum großen Teile um unser Glau-benS- und VollStum hochverdienten Männern ge-fördert werde. Herr Senior Eckardt aus Graz dankte für die herzlichen Worte deS Willkommens und erklärte, daß es ihm und allen anderen stein« sehen AmtSbrüdern eint große Freude gewesen sei, auch einmal Freud und Leid der Glaubensgenossen in Cilli und einen Teil derselben auS eigener An« schauung kennen zu lernen. Er schloß mit dem Wunsche, daß der allverehrte OnSpsarrer May zur geistigen Frische, mit der er nun seit vielen Jahren sein Amt in Segen treib«, auch die körperliche Voll-kraft und Rüstigkeit wieder erlangen möge. Herr Kurator Georg Adler dankte allen Erschien«»«» für ihr Kommen und betonte, daß jedem Deutschen — und jeder Evangelisch« ist ja naturgemäß «in Deut-scher — in Steiermark schon beim Klang« d«S Namen» Cilli die vielen schweren Kämpfe einfallen müssen, welche diese Stadt für ihr Deutschtum schon hat durchsechten müssen, an welchen Kämpfen auch unsere evangelische Gemeinde einen reichen Anteil habe. Dankbar anerkenne ste den Zuspruch, der ihr durch daS Zusammenweilen mit treudeutschen evan-gelischen Männern aus der ganzen Steiermark geworden sei. Herr Pfarrer Spanuth auS Leobett gab einen kurzen Aufriß der evangelischen Geschichte von Leoben, welche Stadt bie erste gewesen sei, welche das gegenresormatorische Wirken Ferdinand II. hat bitter spüren müssen, freilich zum Teile durch eigene Schuld, da sie diesen Herrscher bei seinem Einzüge in die alte Bergstadt mit dem Kraflliede LutherS empfangen habe: Erhalt' unS Herr bei deinem Wort, Und steu're Papst und Türkenmord, Die Jesum Christum deine» Sohn Wolle» stürzen von seinem Thron. Bis auf den letzten Mann wurden die Eoangelifchen Leoben« ausgerottet. Aber am Ende des vorigen Jahrhunderts erhob sich der freiheitliche Gedanke in Odersteiermark, fo daß von der alten Pfarrgemeinde Wald bisher schon zwei selbständige Psarrgemeinden und mehrere Bikariate abgetrennt werden konnten, deren etliche gewiß in den nächsten Jahren die Selb-ständigkeit erlangen werden. Ec schloß mit dem Hin-weise daraus, daß auf diesem Gebiete noch lange nicht alles geschehen sei, waS hätte geschehen können, und forderte die Amtsbrüder zu strammer, deutsch-evangelischer Mitarbeit auf. Herr Vikar Lutz« auS Peggau brachte nun eine Vorführung von selbstaus» genommenen Lichtbildern der meisten evangelischen Kirchen und Gemeindehäuser aus der Steiermark. In den begleitenden Worten wurde jedem der Fort-schritt deS Evangeliums seit etwa 30 Jahren und der Gegensatz zu dem traurigen Einst und dem er-sreulichen Jetzt greisbar gemacht. Auch daS erhabene Beispiel unseres katholischen LandsmanncS nnd heimischen Dichters Peler Rosegger, der sich mit der ganzen Kraft feines Könnens für die evangelische HcilandSkirche in Mürzzuichlag eingesetzt hatt-, er-fuhr die gebührende Beleuchtung. Ein Bläsersextet deS Cillier Musikoereinsorchesters verschönte die Pausen durch den herrlichen Bortraz von teilS «rn-sten Chorälen, teils heiteren Weisen. Wir werden die Anregungen, die wir an diesem Abende empfangen haben, gewiß nicht vergessen. Allen aber, bie zum Gelingen dieses Abends beigetragen habe», sei hientit herzlicher Dank gesagt. Schwurgericht. Für die zweite diesjährige ordentliche Sch ourgerich!Sp:riode beim Kreisgerichte Cilli, welche am 20. d. eröffnet wird, wurden als Vorsitzender Hojrat Dr. Max Bolivier und als Stell-Vertreter die OberlandeSgerichtsräte Franz Garzarvlli Edler von Thurnlack und Dr. Adolf Rosch^nz be-stellt. Neue Rosegger-Schule. Die Eröffnung«-seier der vom Deutsch?» Schulverein erbauten Rosegger-Schule in Saldenhofcn wird am 23. d. erfolgen. Cillier MLnnergesangoerein. Heute abends im kleinen Saale des D.'ul chen Hauses Geometer Fritz-Abend. Morgen Donnerstag l/A 9 Uhr abends findet ein« wichtige Uebung statt. Verband deutscher Hochschiiler Tillis. Morgen Donnerstag findet um halb 9 Uhr abends im Turmzimmer des Deutschen HauseS ein gemüt-licher VerbandSabend statt. Da dieS die Schlußkneipe i» den Osterferien ist, wäre eine zahlreich: Bcteili« gung sowohl seitens der jüngeren Berbandsmitglieder al» insbesondere der „alten Herren" sehr erfreulich. Spende. AuS Schönstein wird uns berichtet: Baron und Baronin Haebler, denen vor nicht all-zulanger Zeit die hiesigen beutschen Bereine auf Schloß Gutenbüchel eine große Ehrung als Zeichen bcr Dankbarkeit für bie vielen empfangenen Wohltaten bereiteten, spendeten nun den Teilnehmern am Fackelzuge 100 Kronen, und zwar j« 50 Kronen für die Schönsteiner freiwillige Feuerwehr und für den Männergesangverein „Liederkranz", damit sich jeder der genannten Vereine sür daS dargebrachte hübsche Ständchen „nach Gutdünken etwas Ver-gnügen verschaffe." Die Cillier Posojilnica in den Hän-den der Fortschrittlichen. Die alten leiten-den Mitglieber der slowenischen Borschußkasse im .Narobni bom" in Cilli haben sich nun, wie b«r „Slovenec" vom 18. d. berichtet, entschlossen, bie Leitung derselben ber liberalen Partei zu übergeben, welche mit ihren Tausenbern die bankerotte Ber-banbSbruckerei, bie Kellerei-Genossenschaft vor bem Zusammenbruche retten unb bi« horrenden Schulden au» der Zeit dcr letzten Wahlkämpfe za'ilen wird. Der Anfang ist schon gemacht. Heutt wurden Anhänger der liberalen Partei in ben AussichiSrat ber Vorschußkasse gewählt. Miniftrantenkurfe. Au« Görz, 14. d., wirb gemeldet: Wie die süvslawischen Blätter b«> richten, wurden in mehreren Garnisonen, darunter in Görz, in den Ofsizierskasinos unter bem Titel „Wissenschaftliche Borträge", für welche ben Offiziere» BefnchSzwang (!!) auferlegt ist, religiöse Vorträge veranstaltet, welche von Jesuiten auS Südtirol ge-leitet werben. Neue Ansichtskarten von Cilli sind!« Verlage ber Buchhandlung Fritz Rasch erschiene«, und zwar wieder eine Reihe »euer, gelungener Aus-nahmen. Daß dabei unser Stolz, daS „Deutsche Haui" und der Bismarckplatz nicht fehlen, ist wohl selbst-verständlich. Außerdem sind zwei Gesamtausnahwen der Stadt, der Zchloßberz, der Eingang in die Burgruine, der Josefiderg mit der Villa Almoslcchner, eine stimmungsvolle Aufnahme einer Partie an der Wogleina mit der Burgruine, der Borort Rinn mit dem Nikolaiderg, der Teufelsgrabe» und das Gast-Haus zum „Erjautz" vorhanden. Die Ausführung der Karten in sogenannter Pholochrom-Manier ist eine sehr hübsche. Fischereibezirksoerein für Slldsteler-mark mit dem Sitze in Cilli. Samstag den 20. d. findet im Turm Zimmer des Deutschen Haustj um 8 Uhr abends die gründende Versammlung diese« Vereines statt. Jene gischerei Interessenten, welch« aus Versehen keine Einladung erhallen haben sollten, sind hiemit auf diesem Wege herzlich eingeladen. Der erfahrene keusche Josef. Fürst-bischos Jeglic in Laibach hat abermals eine sexuelle Belehrungsschrift heransgegebeu, die unter dem Titel „ErztehungSlehren sür Eltern" sich mit der sexuellen Frage in ähnlicher gewagter Weise beschlstigt, wie die seinerzeitigt Schrist sür Brautleute. Der „Slov. Narob" versucht den Nachweis zu fähre», baß ber Bischos krankhaste Veranlagungen zeige, da er binnen kurzer Zeit für alle Stände sexuelle Anleitungen erlassen habe, und fordert bie staatlichen Organe auf, endlich einzuschreiten und daS Land von dem ärgerniserregenden Hirten zu befreien, da et offenbar unfähig sei, sein Amt weiter zu bekleiden. Die neueste Broschüre des Laidacher Bischofs Anton Bonaoentura Jeglic. „Slo-venSki Nirod* vom 13. d. berichtet über Diese neueste Bro'chüre des Laibacher Bischofs folgendes: Unter den Leute» befindet sich wieder eine kleine Broschüre im Umlaufe, deren Verfasser ber Bischof Aaton Bo-»aventura ist. Das Buch ist betitelt: „Den Eltern zur Anleitung über die Erziehung." Wir nahmen sie zur Hand in bei Hoffnung, daß wir wenigsten! diesmal keinen Grund habe» werden, den Bischof wegen feiner schriftstellerischen Tätigkeit zu kritisieren und zu verurteilen. Doch schon beim oberflächlichen Durchblättern der Broschüre haben wir uns überzeugt, daß der Bischof sich selbst treu geblieben ist, und daß alle bisherigen Kritiken und Urteile, die wi? über seine früheren Werke gefällt haben, vergc-bens waren. Wie in der Broschüre „Den Bräuti» gamcn und Bräuten", so vertiefte sich ber Bischof auch in diesem Büchlein in geschlechtliche Fragen und spricht weit und breit davon. Er schreibt über Ding«, Über die einzig und allein Aerzte zu sprechen berufen wären oder höchstens geprüfte Hedam-nen, aber durchaus nicht ein Laie, am allerwenigsten aber ein Geistlicher oder gar ein katholischer Lischof. Es fällt uns nicht ein, Beispiele aus der Broschüre des Bischofs anzuführen, weil eS uns allzu undelikat erscheint, über solche Sache», wenn auch »ut vorübergehend, in einer öffentlichen Zeitschrift zu sprechen; eineS aber müssen wir offen sagen' Ein Mensch, ei» Laie, dessen Sinnen unb Fühlen sich einzig und allein um bie sexuelle Frage dreht, ein Mann, der sich in das geschlechtliche Lebe» so vertieft hat, daß er »ichts anderes schafft, als nur von allen mözli-chen Seiten aus die geschlechtlichen Erscheinungen erläutert und beleuchtet, ein solcher Mensch kann nicht gesund fei», der ist krank, gesährlich krank... an den Nerven und an der Seele. Und weil wir fest überzeugt sind, daß der Bischof krank ist, f» verurteilen wir ihn nicht, sondern bedauern ihn viel-mehr. Wir verurteilen aber jene, die ruhig un» ge-wissenloS zusehe», daß auf eine so unzulässige Weise «in notorischer Kiank- «xzedi«rt. Werden dann die maßgebende» Kreise, die baS Recht haben, mit de« Biichos «in ernstes Wort zu reden, noch weitnhm dieses Aergernis erregende und der öffentlichen Moral schädliche Treiben dulden oder werden sie sogar s»> lange zuwarten, biS er, der katholische Bischos, ei« Broschüre, betitelt „Gewissen Kranken', verfaßt." Fischdiebstähl«. Am 4. b. ließ der Besitzer Josef Strasche aus Dolle der Gemeinde St. George» Umgebung au» seinem in Razbor befindlichen Teiche ba« Wasser ab, um bi« Fische herauSzusangen. Da baS Wasser biS zum Abenbe nicht abrann, begab Nummer 31 sich Strasche nach Hause. Indessen rann das Wasser mitsamt den Fischen aus die neben dem Teiche be-findlicht Wiese. Während der Nachtzeit wurde ihm «in« beträchtliche Anzahl von Fischen gestohlen. Den Verdacht lenkte man sofort aus den Schuhmacher Kaspar Zupnek. der zur Rede gestellt, gleich ge-stand, daß er in Gesellschaft des Jakob Koroschetz uub Joses Mastnak während der Nachtzeit beim Fischdiebstahle beteiligt war. Alle drei gaben wei-ter» an, daß sie, als sie sich dem Tatorte in dcr Nacht näherten, zwei Burschen davongelaufen ge-sehen hatten, die sich wahrscheinlich während der erwähnten Nacht wiederholt Fische geholt haben dürften. Auf der Flucht aus Kroatien. Der kroatisch« Landtagsabgeordnete Mirko Pisacic hat seit einigen Tagen hier Wohnung genommen. Pisacic, der der kroatische serbischen Koalition angehört, Groß-grundbesitzer und Industrieller in Zlatar ist, wurde Ende März auS Agram ausgewiesen. Er begab sich dieraus nach Zlatar. Als er hier nun politisch tätig war, wurde gegen ihn ein Haftbefehl erlassen, woraus er mittels Automobil nach Laibach flütitctc und von hier nach Cilli übersiedelte. Als er seinen Chauffeur mit dem Auto nach Kroatien zurücksandte, wurde ditscr an der Grenze verhaftet, die vollständig durch kroatische Polizei und Gendarmerie jetzt adge-sperrt ist. Die in Laibach erscheinenden slowenischen Blätter werden beim Eintrit in kroatisches Gebiet im Postwagen beschlagnahmt. Der in Laibach erscheinende „Dan" brachte am 16. d. die Nachricht, daß die kroatische Regierung, die von dem Aufent-halte Pisacic in Cilli Kenntnis erhielt, diesen ourch emen ihrer Geheimpolizisten überwachen lasse» werde. Fahrraddiebstahl. Dem Klaviererzeuger Ladislaus Ropas wurde am 16. d. um s/4~ Uhr abends in der Hausflur des Epeglitsch'schen Gast-Hauses ein fast ganz neues Fahrrad im Werte von 140 Kronen gestohlen. Born Täter fehlt bisher jede Spur. Gründung einer gewerblichen Kredit-Kasse in Gonobitz. Sonntag den 21. d. um halb 2 Uhr nachmittags findet im Gasthoke des Herrn Andreas Sutter in Gonobitz eine Bersamm-lung von Gewerbetreibenden und Interessenten des Bezirkes Gonobitz behufs Gründung einer gewcrb» Uchen Sredilkaffe statt. Zu dieser Versammlung entsendet das k. k. Ministerium für öffentliche Arbeiten in Wien den Konsulenten Herrn Libert Frieß, wcl-cher einen aufklärenden Vortrag halten wird. Mit Steinen beworfen. Am Ostersonn-tag spielten die Kinder des Franz und Joses Grätschn« vor dem Weinberghanse des Joses Graischner am Schloßbcrgc. Am Nachmittage kam der Bergarbeiter Jakob Leschek aus Ossenitz in an-geheuertem Zustande schreiend und johlend an dem Hause vorbei. Die spielenden Kinder lachten über sein Benehmen. DieS brachte den Leschek so in Wut, daß er einen saustgroßen Stein vom Boden aushob und ihn mit voller Wucht in die Kinder-gruppe schleuderte. Der Stein sanfte zum Glück an dem Kopfe der 7jährigen Tochter des Joses Gratschner vorbei. Am gleichen Tage ging gegen Abend der 18jährige Besitzerssohn Anton Stor aus Ossenitz an dem Hause des Gratschner vorbei, sing beim Hause zu fluchen an und schleuderte gleich, zeitig einen schweren Slein gegen daS Zimmer-scnster. in der Meinung, daß Gratschner mit seiner Familie noch im Hause sei. Hiebei zertrümmerte er vier Fensterscheiben und beschädigte d.'n Fenster-rahmen. Gegen Leschek und Stor wurde die An-zeige erstattet. Geflüchtet statt bezahlt. Der Bergar-beiler Johann Grobelsek hatte bei der Bergarbei-terSgatUn Maria Poteku Kost und Wohnung und schuldete ihr schon seit geraumer Zeit einen Betrag von 66 K. Als die Poteku die Begleichung der Schuld forderte, entgegnete Grobelsek. sie möge zur Wcrkskasse in Trisail gehen und sich von seinem Lohne die Schuld auszahlen lassen. Bei der Kasse wurde ihr aber bedeutet, daß Grobelsek seinen Lohn schon erhalten; habe. Während sich die grau zur Kasse begeben; hatte, verschwand Grobelsek auS Tri-fail und nalhm bei dieser Gelegenheit noch die weider des ebenfalls bei der Poteku wohnenden Bergmannes Johann Tonec mit. EinbruzchsdiebftShle. Am 12. d. wurde bei dem Besitzen Martin Morn in Terno bei St Georgen a. t». Südb. eingebrochen und Bargeld im Betrage voon etwa 100 K. und eine silberne Uhr samt Kettte gestohlen. — In der Nacht aus Donnerstag wrurde in die Kellerräume der Besitzer Johann Kostreeuc und Johann Sagmeister in Pod 9«tje bei Nasen eingebrochen und daraus Wein und Fleisch im Werte vou 200 K. gestohlen. Die Deutsche Macht Fluchtspuren dcr Diebe führen über die Grenze nach Kroatien. von Einbrechern schwer verwundet. Am 10. d. wurde beim Besitzer Johann Hercl in Golobinjak eingebrochen und Eßwaren im Werte von 100 K. gestohlen. Hercl war durch den Lärm der Einbrecher erwacht und hielt Nachschau. Kaum war er aus dem Hause getreten, feuerten die Ein-brecher mehrere Revolverschüsse auf ihn ab und Hercl stürzte lebensgefährlich verletzt zu Boden. Der Verwundete wurde in das Wohnhaus gebracht und dann ärztliche Hilfe herbeigeholt. Die Einbrecher entkamen und man konnte bisher noch keine Spur finden. Guter Fang. Am 11. d. kamen 2 Man-ner in daS Hotel Hcnke in Tüffer und begehrten Unterkunft. Sie nannten sich Stcfan Simic und Peter Grnjic und gaben an, Holzhändler zu sein. Ihr Aussehen erregte aber bei dem Hotelbesitzer Verdacht, der noch durch widersprechende Angaben der beiden bestärkt wurde. ES wurde Gendarmerie geholt, die in den beiden zwei gefährliche kroatische Einbrecher erkannte, die Ende März bei mehreren Besitzern in Pristova Einbrüche ausführten nnd da-bei über 76t) K. erbeuteten. Banknotenfälfchung. Seit Anfang dieses Monats sind in Wien und andernorts gelungene Falsifikate von Zwanzigkronenbanknoten aufgetreten. Die Herstellung derselben erfolgt auf photomechani-schem Wege. Das Falsifikat macht bei der flüchtigen Betrachtung den Eindruck einer echten, verwaschenen Zwanzigkronennole. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, daß seine Farbe von der echten Note abweicht, daß dasselbe im Gegensatze zum matten Aussehen dcr echten Note einen speckigen Glanz hat, das Pa-pier des Falsifikates dicker und weicher als jenes der echten Note und die Serien- und Nummernbe-zcichung zarter ist als bei der echten Note. Die Falsifikate dieser gelungenen Fälschungslype von Zwan-zigkronennoten scheinen hauptsächlich auf Märkten (auch Viehmärkten) und bei Post- und Bahnkassen in Verkehr gebracht worden zu sein. Für die Be-kanntgabe solcher Daten, welche zur Eruicrung des Täters führen, hat die k. k. Polizeidireklion in Wien eine Belohnung von 10.0»0 bis 540.000 Kroiicn ausgesetzt. Feuersbrunst. Am 11. d. entstand in der Laubhütte des Besitzers Andreas Marnic in St. Magdalnia bei Pragwald ein Brand, der in kurzer Zeit die Hütte sowie das Wohn- und Wirtschafts-zebände des Marnic gänzlich einäscherte. Dem Brande fielen auch alle Schnitt- und Spezereiwaren dcr Pächterin Marie Golansek, die im Hause eine Krämerei betrieb, zum Opfer. Marnic erleidet einen Schaden von 5000 Kronen, dem eine Versicherung von 5500 Kronen gegenübersteht; dagegen beträgt die Schadenssumme der Pächterin Golansek, die leider nicht versichert war, über 2500 Kronen. Auch das Wirtschaftsgebäude des Pongratz Divjak wurde ein Raub der Flammen. Der Schaden beträgt hier 2000 Kronen; der Besitzer ist nur auf 600 Kronen versichert. Schließlich geriet noch das Wohnhaus des Besitzers Franz Kupec in Brand. Das Feuer tonnte aber durch die inzwischen herbeigeeilt« Feuerwehr von St. Lorenzen ob Pragwald mit Hilfe der Orts-bewohner noch rechtzeitig gelöscht werden. Da zur Zeit der Feuersbrunst ein heftiger Wind wehte, war die ganze Ortschaft ausS höchste gefährdet. Die Wehr hatte daher einen harten Stand, und ihr ge-bührt volles Lob sür das unter schwierigen Ber-Hältnissen bewerkstelligte Eindämmen deS Brandes. Das Feuer dürfte durch Wegwerfen eines brennen-den Zigarrenstummels entstanden sein; denn knapp vorher hatten mehrere Burschen in der Laubhütte gezecht. Ein Arbeiterwerber abgeschafft. Die Bezirkshauptmannschast Cilli hat den Obersteiger der Zeche KaroluS MagnuS im Rheinlande wegen un« befugter Anwerbung von Bergarbeitern für deutsche Kohlengruben aus der diesseitigen Reichshälfte für immer abgeschafft. Auf dem Backofen verbrannt. Der Schneidermeister Franz Staube in Retschach, der in einem Gasthause in berauschtem Zustand« auf den Backofen gelegt wurde und sich schwere Brandwun-den zuzog, ist am 8. d. im Roten Kreuzspitale in Gonobitz gestorben. Balgereien. Zwischen dem verehelichten Taglöhner Kranz Rojc und dem lcdigen Besitzers-söhn Johann Kudcr auS Lendorf bei Cilli kam e» vorige Woche zu einem Streit, welcher mit einer Rauferei endete. Rojc packle den Luder und warf ihn zn Boden nnd nun ging die Balgerei los. Rojc erlitt durch den Fall Verletzungen an der Stirne und an den Händen, Kuder beschädigte sich Seite 5 ziemlich stark am Unterkiefer und erhielt vom Rojc auch mehrere kräftige Ohrfeige». Die beiden heißblütigen Kämpen werden sich gerichtlich zu verant-worten haben. — Am Ostersonntag gerieten die Be-sitzerssöhne Jgnaz Naglitfch aus Lnbetschno und AloiS Hojnik aus Dornbüchel in einem Sasthause in Lubetschno aneinander. Naglitsch, "er schon längere Zeit einen Zorn gegen Hojnik hegte, ver-setzte seinem Gegner, ohne mit ihm ein Wort zu wechseln, einige Ohrfeigen, worauf ihn Hojnik mit einem überaus kräftigen Wurfe unter den Tisch schleuderte. Ein Messerheld. Am Karsamstag gingen die Fabrikarbeiter Johann und Friedrich Kruschitz und Anton Haller aus Bischofdorf im angeheiterten Zustande nach der Auferstehung von Cilli nach Haufe. In Unterkötting vor dem Gasthause des Omladitsch begegneten sie den Rauchfangkehrergehil-fen Anton Koschenina aus Cilli, auf den sie eS schon seit längerer Zeit abgesehen hatten. Ohne ein Wort zu sagen, packte Friedrich Kruschitz den Koschenina und warf ihn zn Boden. Um weiteren Mißhandlungen zu entgehen, flüchtete sich Kosche-nina in das nahe Gasthaus des Omladitsch, wohin ihn alle drei folgten. Der Hochlchüler Novatfchan der gerade während des Raufhandels des Weges daherkam, machte dem Kruschitz über sein roheS Vorgehen Ausstellungen. Hierüber geriet Anton Haller derart in Zorn, daß er sein Messer zog und auf Novatfchan losging, dcr sich schleunigst in das Gasthaus flüchten mußte. Haller verfolgte den Novatfchan mit offenem Messer in daS Gasthaus, konnte ihm jedoch nicht mehr erreichen, da ihn der Gastwirt Omladitsch daran hinderte. Nun holte Haller gegen Omladitsch zum Stiche auS, verletzte ihn jedoch zum Glücke nicyt, da ihn wieder Novat-schan daran verhindert hatte. Nun zogen die roheu Burschen, schimpfend und johlend des Weges weiter. Beim Gasthaus? des Wobuer in Unterkötting mach ten sie sich in ihrem Uebermute über den Garten-zäun, warfen ihn um nnd rissen einige Latten auS. Gegen die Burschen wurde die Anzeige erstattet. Ertrunkenes Kind. Am 6. d. arbeitete die Besitzerin Antouia Srebre in Brezje bei Gono bitz im Garten und hatte ihren vierjährigen Sohn Franz und die zweijährige Tochter Marie bei sich. Die beiden Kinder benützten einen unbewachten Augeublick und entfernten sich. Sie begaben sich zur Hausmühle und spielten dort. Die kleine Marie fiel dabei ins Wasser und wurde eine Strecke weit fortgetrieben. Sie stürzte derart unglücklich, daß sie mit dem Kops im Wasser war und die Füße her-ausraglen. Als ihr Brüderchen darauf zur Mutter eilte und ihr das Unglück mitteilte, lief diese zwar gleich zur Unfallstelle, konnte aber ihr Kind nur mehr tot aus dem Wasser ziehen. Die Mutter wurde dabei derart vom Schreck übermannt, daß sie zu Boden stürzte und in ihre Wohnung gebracht werden mußte, wo sie nun krank darniederliegt. Das Schlüsselbein gebrochen. Der 46jährige Inwohner BlasiuS Sovinek aus Schönacker bei Praßberg wurde von dem Inwohner Jo-hann Globotschnik, mit dem er in Streit geraten war, so hestig zweimal zu Boden geschleudert, daß Globotschnik einen Briich des rechten Schlüsselbeine« erlitt. Globotschnik wurde in schwer verletztem Zu-stand« in daS «rankenhaus nach Windischgraz über-führt. Die Rache des Abgewiesenen. Wie wir gemeldet haben, hat in Trifail der Infanterist Allitsch vom 87. Jnsanterie-Regiment zu Ostern seine Ge-liebte und sein b«i ihr befindliches, 15 Monate altes Kind mit Bajonettstichen schwer verletzt. Nun sind Mutter und Kind ihren schweren Verletzungen erlegen. Trifail. (Ein Bergarbeiter verun-glückt.) Als gestern der Bergarbeiter Melchior Konge in Trisail eine Maschine reinigte, erfaßte daS Rad seine Hand und zerquetschte sie ihm vollständig. Er wurde in bewußtlosem Zustande in das Kran« kenhaus überführt. Vermischtes. DaS Ende des englischen Kohlen-arbeiterstreiks. Durch den Beschluß des eng-lischeu Bergarbeiterverbande» (440 gegen 125 Stimmen), daß die Arbeit in den englischen Kohlen-revieren wieder ausgenommen wird, hat der ver-verbliche Streik sein Ende gesunde». Es ist in fast allen Kohlenrevieren die Arbeit wieder aufgenommen worden. Aber der Zustand der Kohlengrube» ge-stattet nicht, sofort wieder mit der Kohlengewinnung zu beginnen. Sin Teil von ihnen steht unter Wasser, Cctl 6 Muicht RrMncr 31 in anderen müssen die Stollen gestützt werden. Ueberall zeigt sich Befriedigung über da» Ende des Streik» doch fürchtet man neue Schwierigkeiten mit den Arbeitern über Tage, die erst die Arbeit auf-nehmen wollen, wenn auch ihnen der Mmimallohn und der Achtstundentag bewilligt werden. Die Gru benbesitzer von Derbyshire bewilligten die Förde rungen, Aorkshire wird sich gleichsalls anschließen, die Südwaliser Grubenbesitzer aber bleiben halsstarrig. Die Verluste an Löhn-n, die die Berg arbeiter durch den Streik erlitten haben, betragen mehr als 140 Millionen Kronen, die Zuschüsse aus den Gewerkschaftsfonds 48 Millionen Kronen, die Lohnverluste der Arbeiter in Unternehmungen, die durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen wurden, 1S2 Millionen Kronen, die Verluste der Kohlen« Produzenten 240 Millionen Kronen, die anderer Industrien ungefähr ebensoviel, zusammen 860 Mil lionen Kronen, zu denen noch weitere 330 Mil lionen Kronen als Höhe deS indirekt durch den Streik verursachten Schadens gerechnet werden können. Der Gesamtschaden beläuft sich also auf über eine Milliarde. Die Nachwehen des Streiks werden noch lange zu spüren fein. Nach dem Ausspruch mehrerer englischer radikaler Arbeiterführer bedeutet die Wiederaufnahme der Arbeit nur eine Ruhe vor dem Sturm, der zu gelegener Zeit mit einem ge-meinsamen Streik der Bergleute sowie Eisenbahn, und Transportarbeiter einsetzen und Industrie und Handel Englands völlig still legen soll, um so die Bewilligung eines Mindestlohnes zu erzwingen. Die moderne Folter in Amerika. Eine dramatische und überzeugende Illustration siir die Behauptung derer, die in dem berüchtigten „dritte» Grad", wie er von der amerikanischen Polizei zur Erlangung eines Geständnisses bei Änge klagten angewandt wird, eine moderne Folter schlimmster Art erblicken, liesert ein Fall, dcr eben in NewMk bekannt wird. Ein junger Mann namens Theodore Furman kehrte in den lctzten Tagen nach einer Abwesenheit von fünf Monaten in sein Hans in Midbletoimi zurück und fand zu seinem Schrecken seine beiden Brüder in Hast unter dcr furchtbaren Anklage, daß sie ihn ermordet hät-ten. ja mehr als das, sie halten die gar nicht ver-übte Tat sogar eingestanden. Furman war im letz-ten November plötzlich geheimnisvoll verschwunden, und einige Tage später hatte man unweit von dem Bahnhos dcr Stadt die verbrannten Gebeine eines menschlichen Körpers in einem Aschenhaufen aufge-funden. Man glaubte aus verschiedenen Zeichen an-nehmen zu können, daß eS die Gebeine des ver-schwundenen Furman wären, und sofort erhob sich gegen seine beiden Brüder dcr Verdachts daß sie die Urheber des scheußlichen Verbrechens wären. Man verhaftete die Verdächtigen, und nachdem man sie in dem „dritten Grad" verhört hatte, der dann be-steht, daß man die Gefangenen durch unaufhörliche, Tag und Nacht fortgesetzten Verhöre quält, hatten sie sich nach einiger Zeit dazu bequemt, ein detml-licrtes Geständnis des Mordes abzulegen. Nun erschien plötzlich das vermeintliche Opser lebend und gesund wieder in der Stadt; Theodore Furman hatte den ganzen Winter über auf einer Farm ge> arbeitet, ohne das geringste davon zu erfahren, in welche Not fein unerklärliches Verschwinden seine Brüder gestürzt hatte. Die Brüder wiederum er-klärten, daß die Polizei sie mit ihrer Art zu ver-hören einer so unerträglichen Marter unterworsen hätte, daß sie schließlich bereit gewesen wären, auch ein Dutzend Morde einzugestehen, nur um einen Moment der Ruhe zu erlangen und sich von dem ewigen Kreuzverhör zu erholen. „Wir waren be« reit," so sagten sie, .so viel Verbrechen zu ge-stehen, als die Polizei von uu« verlangte." eutschöfterreichifcher Pretzverein bekämpft den Schund, fördert die Volks-II ) bildung. Mitglieder erhaben jährlich einen reich illustrierten Kalender und noch vier Bücher oder aus Wunsch vorzügliche Jugendschriflen mit Bildern. — Jahresbeitrag 2-20 K. Haupt-leitung: Graz, Grabenstraße 38. riß. Kapainer zog. darüber' erzürnt, fofort fein Taschenmesser und versetzte damit dem Prosen,ak zwei wuchtige Stiche in die Stirngegend und den rechten Ellbogen. Da« Urteil gegen Kapainer lautet auf acht Monate schweren Kerker, verbunden m»t einem harten Lager und einer Faste monatlich. Ein Widerspenstiger. Im Monate Februar geriet der Arbeiter Franz Waschel am Markttage in Sachsenseid darüber, daß ihn ein Pferd mit dem Hufe geschlagen halte, so in ;orn, daß er den in der Nähe stehenden Johann ^Lretscher ohne Veranlassung mit der Faust ins Gesicht schlug. Al« ihn der im Dienste stehende Wacht-meister ausforderte, ihm zum Gemeindeamte zu fol-gen, warf er sich zu Boden. Nach angekündigter Verhaftung wollte ihn der Wachtmeister mit Hilfe de« Gemeindewachmannes fesseln. Dabei gebärdete er sich wie wütend und stieß mit Händen und Füßen um sich und vcrletzte den Gendarmeriewachtmeister. Waschel wurde vom Cillier ErkenntniSgerichte zu fünf Monaten schweren Kerker, verbunden mit einem Fasttage monatlich, verurteilt. Ein Schreihals. Als am 19. März die Gendarmerie in Vode, Gemeinde Trifail, gegen Abend patroullierte, kam ihr eine größere Gruppe von angeheiterten Burschen entgegen, die laut sangen und johlten. Einer der Burschen machte die übrigen aufmerksam, sie sollen zu schreien aushören, weil die Gendarmerie komme. Um die Sicherheitsorgane zu hänseln, schrie der 24jährige Bergarbeiter Anton Repovsch, als sie an der Gendarmerie vorübergingen, mit aller Kraft laut aus. Die Patrouille ergriff den Ruhestörer, der sich jedoch anSriß und die SicherheitSorgane von der Ferne aus beschimpste. Bald wurde er einge-holt und festgenommen, wobei er die anderen Bur-sehen zu Hilfe zu rufen begann. ES gelang ihm, sich abermals loszureißen und daS Weite zu suchen. Bei der Verhandlung wurde er zu fünf Wochen Arrest verurteilt. Herichtsfaol. Raufhandel. Im Monate Februar zerstritten sich der Ar beiter Johann Prosenjak und der BesitzerSsohn Johann Kapainer vor einem Gasthause in Tepina bei Gonobitz und gerieten in ein Handgemenge, wobei Prosenjak seinem Gegner einen Hosensack zer Rohe Kinder. Im Monate Februar hatte der Besitzer Joses Schramcl in Oberdorf bei St. Marein mit seiner Ehegattin, mit dcr er schon seit längerer Zeit in Unfrieden lebte und von der er oft geprügelt wo» den war, einen Streit, in welchen sich auch sein Sohn Johann Schramel und die Tochter Magdaleua einmengten. Die beiden Kinder stießen den Vaier aus dem Hause, warlen ihn draußen zu Miede» hol-lenmalen aus dem Boden, traten den am Boden Liegenden mit Füßen, so daß er schließlich ganz blut-üderstiömt und zerrissen ausstand. Johann Schra-mel wurde wegen dieser seiner unmenschlichen Hand-ung zu einem Monai Kerker, die Tochter Magd«' ena aber zu 14 Tagen Kerker, verbunden mit einer Faste wöchentlich, verurteilt. Mit der Sage geschlagen. Im Dezember vorigen JahreS begegnete der Taglöhner Matthäus Baschle aus Parischle bei Fraßlau auf dem Heimwege den Knecht Johann Preschitschek und den Besitzer Josef Juchart ans Topol bei Fraßlau. Juchart stänkert den Baschle beim Vorübergehen an; in diesem Augenblick erhielt aber auch schon Baschle einen Schlag auf den Kopf, daß er blutüberströmt zusammenstürzte. Baschle war nicht imstande anzugeben, wer ihm den heftigen Schlag verabreicht hat. doch weiß er genau, daß er am kritischen Tage die beiden Genannten begegnet habe. Preschitschek gab zu. de» Baschle mit der Säge geschlagen zu haben, behauptet aber, daß er in Notwehr gehandelt habe, da ihn Baschle ange-gangen sei. 'Preschitschek wurde zu 3 Monaten schweren Kerker, verbunden mit einer Faste und einem harten Lager monatlich, verurteilt. Diebstahl. Der 14jährige Keuschlerssohn Franz Essich aus Kostreinitz bei Rohitsch trat im vorigen Jahre bei M chael Zdolschek, Besitzer in Luterje, als Hirte in Dienst. Während seiner kurzen Dienstzeit entwen-bete er seinem Dünstherrn und dessen Söhnen Geld, und verschiedene andere Gegenstände. Auch dem Jakob Nuntschitsch, bei welchem er später in den Dienst trat, stahl er zuerst auS dessen Westentasche den Betrag von 20 Kronen, später aber noch aus dessen versperrtem Koffer am Dachboden Geldnöten zn 100 und 50 K. Er wurde nxgen Verbrechens des Diebstahles zu zwei Monaten Kerkers ver-urteilt. Ein unmenschlicher Ehegatte. Der 38jährige Bergarbeiter Georg Jazbinschck sollte eine fünswöchcntliche Arreststrase wegen schlich ter Behandlung seiner Ehegattin und deren Töchter dieser Tage antreten. Eosort nach Emp,ang der Ladung zum Strasantritte begab er sich nach Tuff«, wo feine Familie wohnt, und begann dort seine Gattin abermals zu mißhandeln. Ms seine »attw Juliane in Gesellschaft ihrer Töchter von der Messe nach Hause ging, beschimpfte sie Jazbmschek und wars sie zum Schlüsse über die Straßenmauer, dro-hend. daß er sie erschlagen, erstechen oder ihr de» Kopf abreißen werde. Die herbeigerusene Gendar. merikpatrouille mußte den tobenden Jazbinschek ab-sühren, um die Frau uud deren Töchter vor weiteren Mißhandlungen zu schützen. Jazbinschek wurde zn 6 Monaten schweren Kerker, verbunden mit einer Faste und einem harten Lager monatlich, verurteilt. Schrifttum. Sonnenstrahlen und Regenschauer wechseln miteinander ab, wenn der April eingezogen ist Man harkt die KieSwege im Garten glatt und hängt, wie das drollige Titelblatt der ersten April-nummer der Meggendorser - Blätter zeigt, grüne Starenkästen in das wintergraue Astwerk der Apfel« bäume. Was tut'S, wenn einem dabei ein paar späte Schneeflocken um die Nase wehn t Wer ti versteht, den Dingen der Welt die heitere Seite ab. zugewmnen, der läht sich die Freude am ersten Diossellied und an den Fliederknospen nicht rauben, wenn der April sich noch so wetterwendisch zeigt. Er wird sich mit den Meggendorser-Blättern, in denen jetzt allerlei bunte FrühlingSgeister gar an-mutig ihr Wesen treiben, an den Ofen setzen und auf helle Psingsten hoffen. Die Meggendorfer.Blätter lassen auch an den trübsten Tagen die Frühlings wunder auferstehen! Sie schildern in Bild und Wort das junge, blühende Leben. Wer das noch nicht weig und sich überzeugen will, schreibe an die Verlags-buchhandlung in München, Perusastraße 5, um eine Prodenumwer. die dann sosorl kostenfrei übersandt wird. DaS Abonnement aus die heitere Zeitjchnst kostet vierteljährlich ohne Porto K- 3 60 uud kann bei allen Buchhandlungen, bei allen Postanstaltm oder auch direkt beim Verlag bestellt werden. Eingesendet. 181.400 Treffer enthält die Trafikanten- Lotterie und empsehle» wir unsern Lesern den bal-digen Ankauf eines LoieS zu 1 K., da die Ziehung unwiderruflich schon am 18. Mai stattfindet. 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T • aeri'N.Pariamelie- und allen einschlägigen «eso »sie«. - Desgleichen bewährt sich Bergmann * 2iliencii«« M a n c ro" wunderba' jur Erha tung jaite», nxim Damenhünde; in Tuben ju 70 h überall nta i"4 Nummer 31 Deutsche Wacht Seite 7 n Die Mehlspeisen »lack ein wichtiger Teil der menschlichen Nahrung. Gat tubereitet enthalten «ie Milch. Feit. Mehl, Kirr, Zucker, also ckiy für den ratntch-lichen Organismus notwendigen Xihrmftb»! In wobliichmeckeudcr Form, Hie »fad in vielen Fällen, insbesondere für Kinder, den F!oi«ebt|ieiten oder den xu»*mmengeaetzten Gerichten vorzuziehen. Knr beben »ie leider hnaS? den Wachteil. dnaa »je »cliwer rerdaulicb -ind und tob einen «cbwnchan Magen, Insbesondere wieder von Kindern, nicht UM» TfftNftl werden. Man kenn diesem l.VhoU ar.d beule Jedoeh leicht abhelfen, indem maa keine Mehlspeisen, keinen Qnglliapf, keine B&ckerelen mehr ohne einen Znaat* von Dr. Oetkers Backpulver berateOt, waa heute tchon von vielen Millionen llautfraeen beherzigt nnd geübt wird. Die Anwendung i»t kinderleicht und nach Dr. Oetker » Kesepten, die gratia verabfolgt werden, Jedee Misilingnn ausgcachloifton. Dr. OetkrrV Harkpuiver lit mit Kezeptea Überall vorrätig. Mi»» achte darauf, die erbten Fabrikate Dr. Oetker in erhalten. Keil-Lack Mit „Aeil-Lack" qelbtiraun ober gra« Streicht man ben Bvben — merkt genau Und für Parkette» reicht 'ne Büchse Alljährlich von Keils-Vobenivichse. Waschtisch und Türen streich ich nur Stete glänzend weih mit Keils Glasur, fölr Sftlcbenmöbcl wählt die Frau Glasur in jartem, lichten Blau. Zwei Korbsauteuils, so will'S bie Mob' tstrejch ich in Grün — den andem Rot. 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Koffär Ludwiq . l'e«tofd>et Jatvb Rebeuscheqg Joses Reisner Joses. . SeUat Ära»» - » Slclzer .... Euppan Uuiegq Rudolf ÄoUgruber Franz E weilt. Pustet . Gastwirte ürwau ,ü « " I <3 U oc — 2 •o <3 ■e 10 g CJ «j L ■a «5 Eingeführtes Fleisch in jttlogram» «> ■e Q g s ■ä n « j£ 1 tt ~ i 5 ■e- s »S 50 131 182 161 Für die Schtiftiittung verantwortlich: ffluibo Schidlo. Drucker. Berleger, Herausgeber BereiuSbuchdruckerei .Scleja" w «illt.