Mblllher G Zeitung. ^K-H-« ^(_7s?. Haibj5<»ll. Milder Poftn«n,i. ft.'ki. balbj. ft. ?5N. ^ ^,^ U________________________________^^.^.^^.^^^.^^.^^.^^.^.^..^^^^ Amtlicher Theil. ^ Es wird hiemit bekannt gemacht, daß das l. k. "tichsgericht (1 Bezirk, Aerarialgebäudc Nr. 4 am Schillerplatze) i,n Jahre 1870 seine regelmäßigen Quar-t«lösi^ungell a,n 26. Jänner, 26. April, 19. Iull und 25. Oklobrr beginnen wird. Men am 13. Dezember 1875. Vom k. k. Ncichsgelichte. , Am 14. Dezember 1675 wurde in der l. l. Hof- und Staat«. >rustrci '« Wim da« XI.VI. Stillt des Neichsgeseyblattes, vor-"Ufig bloZ i„ der deutschen Ausgabe, ausgegeben und versendet, Dasselbe enthält unter 'lr 143 die «rrordmmg der Ministerien be« Handel« und der Finanzen vom 12. November ,875 be'rlsfend d,c »mvcn-du,,g der metrischen Maße und Gewichte auf den osterrel-ch'sch-unn.arischcn^Z°U!°nf; - 8'lli« l«r das «llgenmne ^. 144° d^ Verordnung der Vlinislenen der Finanzen u»d des Hnndfl« vom ,2.N°vcMbc, 1875, brtnssend die Nmucxdnnst der metrischen Maße und Gewichte ous de» dllln'aümschen <» »jolltalis' — N'ltia fllr Dalmati«,; "l. ,45 die Verordnun« de« Iusiizmin'sieriums vom 23. November 1875 betreffend Aenderungen in dem OcblctKumsange », mehrerer Vszilleger'chtr in Milhren; « . ^. «.. »,., ^ 146 dic Kundmachung d.« ^''"NM'mst"'UM« v°m 2^ 3 °^ vembei l«7b über die «nflassuna des l. t. Nebe„,.,Nc>mte« m zweiter Klosse zu Vauern in Volaüber,,; "' l<7 b e «.'.'bmachung de« FinanW'inifter.um« ««m ^ N^ dember l875 weye» Ermilchliguns, de« t. l ^.bn'^Uumtes Ur «lasse zu slaizenha,« ',ul «uetriO.behm.dlun« von «r, iW^b'i« Verordnung d.« H°ndclsministerinw« vom 4. Dezember I8?b im Einvernehmen ml, den Munster, n ° « Im rn. der Finanzen und dcr Inst.z. b""F''d d'e Um. wllnblnnc, der im lais, Palen'e vom ^4, Ol °lier I8b^, « G V. Nr. 328. enlhaltnen rlinüenmaßbestimmnn« ,u metrische« M°ß. ^ ^ ^^ ^ ^^ ,^ ^nid^ Nichtamtlicher Theil< Iournalstimmen uom Tage. Die wiener Blätter beschäftigen sich tails einer politischen Programmrede. Er habe mit den Erfahrungen, die ihm zu Gebote stehen, und mit den Ueberzeugungen, die ihm zu eigen sii,d, seine Gefühle über die gegenwärtigen Zustände zum Ausdruck gebracht. Seine Rede sei ein Ausströmen seines inneren Denkens, ohne jencn prallischen Calcul, mil dem man ein Programm zu veröffentlichen pflegt. Mehrere Blätter berühren msbesondcre jenen Passus der Rede, wo Schmerling eilltn'c, daß er sich vor der Macht der Prcsse beug?, um die Wandlung zu kennzeichnen, die in der Brust Schmerlings in dieses Be» ziehuny sich vollzogen habe. Die Vorstadt. Zeitung erkennt an, daß Schmerling stets vom besten Willen beseelt war, daß er ein ausgezeichneter Patriot und Richter und ein tadel» loser Charakter ist. .. «. ^. Die Deutsche Zeitung wird von ihrem hoch° schutzzölwerischen Standpuntte zur Anerkennung eines Mannes geführt, der noch mitten in den Tagen der Ueberspcculation das Banner der österreichischen Arbeit erhob und der, weil der eifrigste Patriot, auch der eifrigste Fürsprecher der heimischen Arbeit ist. Das Fremdenblatt gelangt zum Schlüsse, daß das Oesterreicherlhum, wie es in Schmerling seine In« carnation gesunden, erst mit dem Cabinete des Fürsten Adolph Nuersperg zu neuer Geltung im Staate gelommm und so läßt sich in gewissem Sinne von einer Erbschaft sprechen, die das Ministerium AuelSperg nach Schmeiling angetreten. Neichsrath. 163. Eitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 13. Dezember. Abg. Dr. Meznit bringt einen Antrag, betref. send die «?esieue>u„ß der Einübe und Wirthschafte« Genossen schoflen. Abg. Dr. Kl aik einen Anlrag aus Steuer- und Gcbilhll»bcfreiung für neue Handels» schiffe ein. Folgt Bcraihung des Budget«. Abg. Dr. Heil 5b erg spricht sich gcgen den ^ufuS bei ncurn Echulbaulen aus und empfiehlt die Sparsamkeit. Arg. Dr. Fandrlil beklagt sich, daß in Mähren die Gymnasien mit deu>scher Unterrichtssprache viel zahlreicher seien, als jene mit böhmischer Sprache. Abg. Dr. Czerkawsti wünscht für Galizien mchr Mittelschulen, insbesondere mehr Realschulen. Aby. Weber spricht iiber angebliche Unterdrückung der Slaven twrch die Deutschen. Sodann wird Schluß der Debatte angenommen. Es spricht noch Abgeordneter Dr. Klait als Ge« neralredner. Derselbe beklagt sich darüber, daß auch in Dalmatien germanisiert werbe und verlangt die allgemeine Einfüt>rung der slavischen Unterrichtssprache in den Mittelschulen in Dalmatien. Abgeordneter Fux entkräftet die Vorwürfe der Vor-redner. Die HH I—18 (Gymnasien) werben sodann under» ändert angenommen. Hum Titel »Realschulen" sprechen die Abgeordneten Oahnal und Dr. Meznil. Ersterer wimschl für Vorarlberg eine Realschule, letzterer polemifterl gegen den Abg. Fux. 5 ^ Abg. Wurm klagt über die Irreligiosität in txn Schulen, wird aber vom Präsidenten aufmerksam gemacht, daß diese Einwürfe nicht zur Spccialdeballe gehören. Specialreferenl Sueß erklärt, daß sich der Vudget-ausschuß bei der Fixierung seiner Ziffern niemals an nationale Interessen gehalten habe. Die Vorwürfe, daß Galizien inbezug auf die Zahl der Mittelfchulen ver» nachlässigl werde, widerlegt Redner durch etnc zifferma-ßigc Darstellung vollständig. Die Ausschuhaliträge werden mit großer Majorität angenommen. 164. Sitzungides Nbgeordnelenhanfes. Wien, 14. Dezember. Das Haus geht zur Fortsetzung der Debatte über das Budget über. Zum Titel ..Volksschulen" sprechen noch Dr. F uch« (Schlesien) und Paltr Fischer, welch letzterer dm Umstand rügt, daß bei Al.stellung von Lehrern auf die Eonftssion der Schüler leine Rücksicht genommen »erde. Der Unterricht an den Volksschulen sei krin zweckentsprechender und genügender, so daß an den Mittelschulen sich immer mehr die Nothwendigkeit heraus»iellt, Bor-brreilul'gaschulcn zu errichten. Dem gegenüber seien auch die Kosten für idic Volksschulen ganz ungerechtfertigt hohe. Redner stellt leinen Antrag, wünscht aber, daß scinc Bemellunßen schon dcshalb Beachtung finden möch. «en, als die Bolsschulll, Made den ärmeren Gemeinden ganz furchtbare Lasten aufbürden. Abg. Siegl beantragt Schluß der Debatte, w,l, cher angenommen wird. Abg. Dr. Hoffer (als Generalredner der «inten) wendet sich gegen den Vorredner und bezeichnet es al« einen Theil der Taktik der Gegner von der andern Seite Feuilleton. Die Macht ier Liebe. Original-Novelle von IuliuS G l! n d e l. (Fortsetzung.) Vierzehntes Kapitel. , Wie sie so dahingingen, bemerkte Arthur in einer Entfernxn von circa hundert Schritten vor sich emen °""„Vln«ch f.s. .«. S»u... ruft «r.h»r zu. « Nur noch wenige Schritte sind sie von der Hecke Mernt Paula suchte daS wüthende Thier auf d.e Seile zu parieren ... es gehorcht mcht .da fetzt.es "n . . . ein mächtiger Sprung.- - d"« i" 'u-z - -. l« Thier bleibt mil einem Hinterhufe in der Hecke üngen und bricht zusammen . . . wahrend Paula^m den graben geschleudert wird ... ein wohlbcrechneter Sprung bringt Ar hur auf seinem Rosse glücklich nber d.e Hecke. > wenigen An enblicken hat "brachl und die Zügel desselben an der Hecke befestigt. ^ eilte der unglücklichen Paula zu Hllsc. : Bleich wie der Toi lag sie da, ohnmächtig .... "boch ohne sichtbare Verletzung ... a, Während Archur sich bemühte Paula aus dem traben herauszutragen, der zufällig lem Wasser barg. ^d mit Gras dicht bewachsen war, halle das gestürzte "°ß seinen ssuk befreit und war davon gelaufen. Hier galt es vor allem, Paula zum Bewußtsein * v«r,l. Str. <77 d. Vl. zu bringen ... es war aber leider lein Tropfen Was» ser in der Nähe. Mit möglichster Rücksicht lüste Arthur der Comtesse beengenden Leibgürtel, band dann sein Roh los, legte Paula auf den Rücken des Thieres und schwang sich selbst in den Sattel. Paula im linken Arm, die Zügel mit der rechten haltend, ritt er eilig über die Niese hinweg, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Er hatte denselben gerade ge-funden, da öffnete Paula die Augen. ..Auf unser Schloß, Arthur . - . „Beruhigen Sie sich, Fräulein ... ich eile, daß wir bald in das Hotel kommen .... empfinden Sie Schmerzen?" „Nein ... ich habc . . . geträumt . . wir ritten auf unser Schloß . . . Arthur . . ." „Strengen Sie sich jetzt nicht an, gnädiges Fräulein, Sie haben Fieber." „Fieber . . . nein ... ich will mich ... fest. hallen . . . Arthur . . ." Dies sprechend legte Paula ihren rechen Arm um Arthurs Schullern und ihr Köpfchen an seine linke Wange . . . Das Blut rollte Arthur siedendheiß durch die Adern .... er gab dem Pferde die Sporen, daß e« immer mächtiger ausgriff, um Zelt zu gewinnen und so schnell als möglich Hilfe bringen zu können. Arthur schwirrte der Kopf . . . haltt er auch recht gehört? ... Es konnte auch gar nicht anders sein . . Paula sprach im Fieber .... sie war sehr gefährlich krank ... bei dem furchtbaren Sturze hatte vielleicht gar ihr Gehirn gelitten . . . „So reitet sichs gut ... ich fühle mich wohl . . Arthur! . . ." Fester klammerte Paul» ihren weißen Urm um Arthurs Schultern, als wolle^ sie ihn niemale wieder verlassen. „Gott sei gedankt!" Diese Worte rangen sich auS Arthurs Brust, als er den Spiegel des lleinen See'S sah, an dessen einnn Ende der Kurort lieul. Noch wenige Minuten und er hatte da« Hotel erreicht. Bestürzt eilten der Hotelier und die Dienerschaft herbei, um Hilfe zu leisten; sie wußten sofort, was y«. fchehen war, da man im Orte vom kaum fünfzehn Mi. nuten ein flüchtiges und gesallelles Roh eingesangen hatte. Arthur ließ die Gräfin sanft vom Pferde herab. gleiten und saß ab. Er führte Paula auf ihre Zimmer, nachdem er dem Wirlhe noch Aufgegeben, ^sofort, ds« Arzt rufen zu lassen. ..Nehmen Sie hier im Lehnsessel Platz. zMUßl« Fräulein, ich bleibe so lange hier, bis der Arzt lommt, und dieser kann nicht lange ausbleiben " „Ich bedarf keinen Arzt . . . ich habe lein Fieber." sprach Paula leidenschaftlich. ,Bleiben Sie bei mir, Ur. thur .... bald müssen die andern kommen und auch meine Mamma . . . bleiben Sie bei mir! . . ." Dabei hielt Paula Arthurs Rechte lrampshaft fch und zog ihn, auf den, Sessel neben sich nieder . . Thrti. nen perlten, aus ihren schönen Augen . . . . fte schlang beide Arme um Arthurs Hals und zog ihn nn ihre Brust ... sie küßte ihm wiederholt Mund, Wange nnd Stirn und rief wiederholt: ..Verlaß mich nicht, mein Arthur . . .bleibe bei mir .... ich kann nicht ohne dich sein!" Jetzt wurde die Glocke gezogen. „Das wird der Arzt slin, gnädige« Frtlulein, ich gehe, um zu offnen." 225S de« Hause«, daß fie mit besonderer Vorliebe die Lei-stungen der Volksschule in ein trübes Licht zu bringen suchen. Redner will sich nicht im Vergleiche der Polls« schule von heute mit jener von ehemals einlassen, er glaubt, daß der Unterschieb zu gunsten der gegenwärtigen Organisation ein in die Augen springender sei. Daß die Gemeinden schwer belastet seien, könne allerdings nicht bestrilten werden, doch mit der Höhe ihrer Lasten sei auch der Umfang ihrer Autonomie ge> wachsen. Abg. Dr. Meznil (als Generalredner der Rech. ten) führt nur eine kurze Replik gigen oie gestrige Rede de« Abg. Dr. Haase. Bei der Abstimmung wird Titel 17, „Vollsschu. len" mit 1.759,462 ft. angenommen. Zu Titel 18: „Stiftungen und Beitrüge 306,025 Gulden" sprechen Abgeordneter Vitezie, Weiß, o. Gtarlenfels und Dr. Nürnberger, um unwesentlichen localen Forderungen Geltung zu ver-schaffen. Titel 18 und 19, „Administration des Studien« fond« 90,000 si.", »erden ohne jede Abänderung angenommen. Ebenso die Bedeckungen mit 6 Millionen 16,186 fi. Der Ausschuß beantragt eine Resolution auf Aus« dehnung der Cenlralcommission für administrative Sta« listlt, welche nach kurzer Debatte angenommen wird. Die übrigen Resolutionen, welche zum Budget vom Ausschusse eingebracht sind, werden über Antrag des Präsidenten erst nach der vollständigen Berathung des ginanzgesetzes erledigt werden. Kapitel IX. „Ministerium für Eultu« und Unter« richt" ist demnach erledigt. E« folgt Kap. X. Ministerium der Finanzen". Titel 1 „Eentralleitung" 922,000 fi. Abg. Neuwirth ergeht sich in ziemlich weltläu, ftgen Auslassungen über die finanzielle Politik, wird je» doch vom Präsidenten gebeten, sich nur an die Sache selbst zu hallen. Abg. Gomperz bchält sich das Wort bi« zur Berathung über das stinanzgesetz vor. Abg. o. Schönerer schildert ausführlich die Vorgänge in der Grundsteuer. Eenlral'Eommission und wünscht, h«i der Finanzminister eine kurze Skizze über den gegenwärtigen Stand der Arbeiten dieser Eom< mission geben möchte. Abg. Krzeczunowicz urgiert dieselbe Ange« legenhell für Galizlen. Specialreferent Dumba findet diese Wünsche ae< rechtfertigt und empfiehlt im übrigen die Budgetziffern zur Annahme. Titel 1 bis 9 und Kapitel XI, „Allgemeine Kassen. Verwaltung" werden sammt Bedeckung angenommen. Der Finanzminister übersendet den Zolloer« trag mit dem Fürstenthum Lichtenstein. Derselbe wird dem Budgetausschusse zur schleunigsten Berichterstattung zugewiesen. Parlamentarisches. (Fortsetzung der Rede Sr. Efc. des Finanzminister« greiherrn v.PreliS:) Auch der geehrte Herr Abgeordnete Dunajewsli hat den Zweifel ausgesprochen, ob es zweckmäßig sei, die Steuerreform in der Welse durchzuführen, wie wir es beantragt haben. „Ich bin nicht krank, doch öffnen Siel ... Der «rzt trat ein, begrüßte uns, nahm Paula's Hand in die seine und untersuchte den Pulsschlag. „Die gnädige Comtesse sind vollkommen fieberfrei, der Pulsschlag ist ein regelmäßiger, nur sehr angegriffen sind Sie. Ruhen Sie ein wenig l" Wahrend dieser Consultation wurde vor dem Hotel Pferdegelrappel vernehmbar, in der nächsten Minuic schon tral die Gräfin-Mutter bestürzt in das Himmer, hinter ihr folgend Graf KönigSmarl. „Beruhigen Sie sich, gnädige Frau! Fräulein Tochter ist mit dem Schrecken davon gekommen. Doch ist Ruhe nöthig l" Mit diesen Worten war Arthur der bestürzten Frau Gräfin entgegengeeilt. „Ihnen tausendmal Dank, mein Herr l Sie sind der Schutzengel meines Kindes!" „Ja, Mamma, der Sturz vom Pferde konnte mein Leben losten." „Beruhigen Sie sich, gnädiges Fräulein, morgen schon werden Sie Ihren regelmäßigen Spaziergang wieder unternehmen können," äußerte der Arzt; „doch jetzt ist es wünschenswerth, daß Sie mit der gnädigen Frau Mutter ungestört bleiben. Ich habe die Ehre. mich Ihnen zu empfehlen." Der Arzt ging ab, Graf Könlgsmart folgte und Arthur schickte sich gleichfalls zum Gehen an. Paula erhob sich und reichte Arthur die Hand. welche sie merklich diückte. Herzinnig sah sie ihm in die Augen und sprach mit hinreißender Wärme: „Innig, ften Dank, »ein Herr l Morgen sehen wir un« doch wieder." „Leben Vie wohl für heute, morgen auf Wieder-sehtnl" verabschiedete die Hrau Gräfin meinen Freund. H°rtlttz»n, f«l,t.) Ich gebe gern zu: wenn man reg iutsßli». hat, so ist es wol möglich, einen andenn Weg zu finden, als den, welchen wir eingeschlagen haben. Die Regierung hatte aber die Verpflichtung, dafür zu sorgen, daß die Steuerreform so rasch als möglich zur Durch« führung komme, und sie glaubte, diesem Ziele fich leichter nähern zu können, wenn sie, die Eontinuität ihrer Vorgänger achtend, an dasjenige Werk anknüpfte, welches bereits von Sr. Excellenz dem gegenwärtigen Herrn Berichterstatter als Finanzminister eingebracht morden war, ein Werk, von welchem ein Theil durch das Grund-steuergeseh bereits in Wirksamkeit getreten war, und eS schien daher vom prallischen Standpunkte aus nur das Richtigste, das Begonnene fortzusetzen und nicht mit einem neuen System zu kommen, was um so schwerer aewesen wäre, als durch das Beginnen einer neuer Methode für die übrigen Steuern unfehlbar in den Kreisln der Grundsteuerlräger — und deren ist ja die überwiegende Zahl im Reiche — das Gedenken hätte wach werden lölmen, daß sie halten befürchten müssen, daß durch die Befolgung einer anderen Methode eine Ungleichheit hervorgerufkn würde, welche nicht in der Absicht deS Gesetzes liegen kann. Ich glaubte auch, daß das Anknüpfen an ein bereits begonnenes Werk von der Bevölkerung weit eher mit jener Beruhigung aufgenommen werden würde, als wenn man mit etwas gan; Neuem kommt, denn es gilt auch hier, namentlich bei der Empfindlichkeit, welche die Steuerträger einer neuen Leistung gegenüber begreiflicherweise zeigen, das Wott Tasso's: „N I'aZpsUar äsi malo ö mal psßßiory k'orLß olio uoll garsbd« ii mal prossnts." Es ist begreiflich, daß vor einer jeden neuen Steuer jedermann sich fürchtet; man steht vor dem Ungewissen und jeder glaubt darin nur eine Erhöhung der Lasten sehen zu müssen, und daß eine Erhöhung der Lasten nicht unsere Absicht ist, ist richtig, wenn auch unsere ilbstcht darin besteht, die Erhöhung des Erträgnisses herbeizuführen. Ich glaube, es wirb sich Eine« mit dem Anderen vereinigen lassen. Ob es richtig ist, die indirecten Steuern früher in Angriff zu nehmen, diese Frage lasse ich hier unentschieden; es ist dieselbe, glaube ich, zum Theile durch die gegebenen Erölterunaen über die Noth» wendigleit, in welcher wir uns befinden, entschieden, ich glaube aber nicht, daß man durch eine Aenderung in den direclen Steuern der großen Masse der Geoülle-runc, diejenige Erleichterung schaffen kann, die man ihr schaffen möchte. Ich glaube, man täuscht sich. indem man annimmt, daß eine Aenderung und eine Ermäßi gung der eigentlichen Eonsumsleuer den einzelnen Inbi» viduen der Bevölkerung zugute komme; eS liegt dieß in ocr Natur der Dinge, denn d r Quotient der Steuer, der auf der gewöhnlichen VerlehrSelnhelt lastet, ist eiü so enormer, kaß es kaum denkbar ist, daß er dem Eon-sumenten zugute kommt; er wird meistens verschwinden in dem Vortheile, den der Zwischenhandel sich anzueignen versteht. Der Herr Abgeordnete hat einen Sah auSge-sprochen, »elcher lautet: „DaS Deficit muß größer werden, damit es geringer werden könne." Nun, euiu ßllluo sails muß ich allerdings zugestehen, daß in diesem Sahe etwas Richtiges liegt; ich möchte es in anderer Weise hier ausdrücken: „Auch in Zeiten der Noth muß man sich selbst mit Opfern ein Saatkorn schaffen, um auch in besseren Zeiten eine Ernte zu haben." Und das ist auch der Grund, warum wir, trotzdem wir die rechte Lage deS Staates erkannten, nicht Anstand nehme«' konnten, Ihnen solche Auslagen vorzuschlagen, von denei> wir überzeugt sind, daß sie productioer Natur sind und daß sie ihre Früchte in anderen Zeiten tragen werden. Wi< weit in der Bewilligung solcher Auslagen gegangen werden soll; ob das gerechtfertigt ist, alle« auf einmol oder viel oder wenig zu machen, das, meine Herren, ist Gegenstand der Discussion und ich glaube, bei objec» tioer Betrachtung unserer Vorschlüge werden Sie finden, daß, wenn vielleicht auch nicht alles, so doch vieles zu bewilligen möglich ist. Wenn ich nun zu den allgemeinen Betrachtungen komme, so füllt mir zunächst eine Bemerkung ein, welche der sehr geehrte Herr Abgeordnete aus Wiener.Neusladl gestern gemacht hat und welche dahin lautet: „Jetzt sind wir alle oerlracht". Nun, meine He«en, das kann ich nicht zugeben. Bei näherer Erörterung der Dinge wer-den Sie finden — und ich glaube Ihnen dies nachwei» sen zu können — daß der Staat nicht verkracht ist, daß das Voll nicht verkracht ist, aber daß wir in dem san-guinischen Temperamente deS Oeslerreichers, wie wir vor drei Jahren alles in gokenem Schimmer gesehen haben, jetzt, in Angst und Besorgnis um dic Zukunft erfüllt, überall nur Dunkelheit und Finsternis fürchten. Die Wahrheit liegt auch hier in der Mitte. Es ist nicht mehr so gut, als cs war, es ist noch nicht so schlecht wie es schon oft gewesen, und ich füge mit vollständiger Beruhigung noch etwas bei: »Es wird und es wird hoffentlich bald besser werden." Sie werden sagen: In diesen Worten liegt viel Zuversicht. Ich kann dazusitzen: und in dieser Angelegenheit ist eS nicht gestattet, mit Phrasen in Pessimismus zu machen. Legen Sie es mir nicht für Unbescheidenhelt aus, aber die Regierung hat vor drei Jahre» nicht geglaubt an die Hausse, fie glaubt jetzt nicht an die Baisse und die Regierung glaubt, daß wir uns schuldig find, daß w" nicht mit allgemeinen und heftigen Lamentationen vor die Welt treten, während sich denn doch nur Ereignisse vollzieh-n, die sich der Naturnothwendigleit nach vollziehen müssen; es muß auf die Ueberproduttion eine mäM Production folgen, e« muß nach dem Uebergenusse an Gütern eine gewisse Nüchternheit eintreten. Es kommt einfach nach dem Earneoal die Fas^ Voranschlagssumme der Einnahmen ab, so erschci"«" effective« Einnahmen mit 340 MiUionm Hulden °°". schlagt und mürbe sich nach dem Antrage ocr M'^"." ein leelles Deficit von 45 Millionen Gulden ergebe"' Wir haben also nach der Auffassung deS ^„ ausschusseS des Abgeordnelenhauses im Jahre ls?^ ° Deficit von 45 Millionen Gulden gehabt. Nur Y°° wir es damals aus Vermögensbestandlheilrl, gedeckt. A" men Sie nun die 30 Millionen Gulden, welche ^" ^ der Budgetausschuß heute vorträgt, schlagen S" Schuldentilgung dazu, so kommen Sie auf die SU"» von 47 Millionen Gulden. Der Umcrschied zwiM" ^ Mals uud jetzt besteht also darin, daß wir damals Millionen Gulden, heule 47 Millionen Gulden T)e,'^ haben ; daß wir aber damals Vermögensbestandtheile v wenden konnten, was wir leider heute nicht >«et»r ^ ne>', und zwar zum größte», Theile deßwegen "i^ „ "en, weil wir, wie ich mir bereils damals a"^",», erlaubte, genöthigt waren, in dieser Zeit Meubah"«" ' bauen und ganz außerordentliche Investition?" i"""" ^ Ach glaube also, daß der ungeheuere 5!ärm, dtt das pötzlich wieder auferstandene Deficit gemactl .. ., in der Wl'ise nicht gescchlferlmt 's:, Acoauerlich ist A daß wir nicht noch VermögenSbcstandlheilr habe", wcl« zu realisiere« wären; aber „ychdem wir durch °ung der aufzunehmenden Kapitalien nerdienen, und zwar ln der Form von Steuern, und wenn alle di: Worte, ° t hier gefallen sind und welche die Nothwendigkeit oar-Wellt haben, daß der Staatshaushalt nicht in Unordnung gebracht w^rde, daß wir unseren Credit nicht schä« ^8tn, wenn alle diese Worte zur Wahrheit werden sollen: Ulo Iilw(lu8, lnc 8»1W! Meine Herren, die Gelegen« K« ist dazu da. ^^___________(Schluß folgt.) Politische Uebersicht. Laibach, 16. Dezember. Wie die „National»Zeilung" vernimmt, ist das preußische Ministerium der Idee eines Ueberganges ^r Preußischen Eisenbahnen an daS Reich bereits ^ lhren allgemeinen Orundzügcn nahe getreten und soll ^tser Gedanke eine principielle Abweisung nicht gefundn hab»«, obgleich man die Schwierigkeiten der AuS» Mxng keineswegs unterschätzte. Es ist klar, d^ß uebcn "l doll«wirlh>chastlichcn und finanziellen Seite bcr Frage ^ch eine Organisalionsfrage ersten Ranges für Preuhcn ^l für das dcuische Reich aus dem Projecle des Bahn« Kaufes entspringt. Von der o sterr eich i s ä,. b os n i sch en Grenze w der ,Pol. Eorrcspondenz" nachstehendes berichtet: s'^lstens haben sich bei Stri^nja mehrere kleinere In» '"lötnlenablheilunqen angesammelt, welche von Surlan u«d Swcllo befehligt werden. Diese Abtheilungen, welche ^lschc», 800 bis 1In Nova» dllrosch sein, ein Ort, der als Schlüssel der Position l» BoSlMi» betrachtet wird, da von dort die Straßen von Rmnclicn n«ch Bosnien beherrscht würden." Der „Pol. Corr." wird aus Belgrad unterm H. d. geschrieben: „Seitdem die Stupschtiua wie-^» beisammen ist, gibt es leine Sitzung, in der eS nicht ^lß, ja wahrhaft stürmisch herginge. Das interessante Moment in einer der letzten Sitzungen war der Antrag ^es Abgeordneten: die Regierung möge längs der Attischen) Grenze Pulvermagazine errichten. Der ^lleaslniniiier erkannte die Nothwendigkeit dieser Maß-^Nel an, erklärte aber aus Maugel an Geld an deren Realisierung nicht denken zu können. Die Regierung wird ^ trachten, vorläufig kleine Nolhmagazine zu erachten." Ueber die Lage in Serbien wird der „Pol.»Corr." ^s Belgrad unterm 12. d. M. geschrieben: „In der Atups '-ure, Graveure, Bronze?, Silber- und Goldarbeiter u. H.); o. flache Decora« lion: Tapezierer. Zimmcrmaler, Buchbinder, Schriften-maler u. s. w.)" „Von diesen vier Richtungen würdrn in Prag drci (dic bnugewerbliche, maschinrntcchnischr nnd ornamentale), in Reichenberg drei (dic bau-, Maschinen- und chemisch, technische), iu Salzvuvg und Graz je zwei (dir baugc-wcrblichc nnd ornamentale) durch Fachschulen gepflegt werden." „In Prag, Salzburg und Graz würdrn diese Un-stalicn der Untcrrichtsstusen nach als Wcrlmeisterschulcn einzurichten und dic eventuelle Anfügung von höheren Gewerbeschulen dcr Zukunft vorzubehalten sein, in Rei-chcnbcrg wärc vor Anbeginn mit dcr Werllncisterschulc einr höhere Gewerbeschule zn verbinden." Damit haben wir iu nur allgemeinen Umrissen System und Programm dcs künftigen GcwcrbeschulwcsenS in Oesterreich angedeutet, uhur in die Fülle ocS reichen Niatcrialcs, das uns das mehrerwähnle Efposö bictel näher einzugehen. Es erscheint nach dem Gesagten taun! nothwendig, auf die hohe Bedeutung dieser Publication insbesondere zu verweisen, aber wir glauben und huffcu, daß mit drm Durchbruche jener Principien, die uns mit dem Frcimuthe dcr Ueberzeugung grbutcn werden, eine erfolgreiche organisatorische Wirksamkeit dcr Unter' lichtsvcrhandlung gesichert erscheint. „Denn diese Wirksamkeit wird getragen von einem stärksten Zuge der Zeit und nie zuuor begegneten sich sc> sehr wie heute die Gr-dantcn dcr Nationalökunumeu und dcr Staalspäoagogen auf gleichem Wege. Sie streben bewußt ocm Ziele nach, den, biichcrigcn empirischen und darum schnianlrn Entwicklung des Gcwcrbewcscns von uuu an einen festen Unterbau zu schaffen, in der Schule. (Zur Action dl« Rei ch «r ll l ht «.) Die „Rrich«-ralhs.tolrcsponbmz" meldet: „Im Abgtordnttslchausc sollm dir Vudgclvcrhandluugcn vis inclufioc näcl n Sonnlag bccndigr! sl'i», uüd würden, lall« e« sich mit Rücksicht aus die Nusdehilimg de> Dcdatlt nothwendig crwriscn sollte, niichslci, Freitug u,id Sam«-lag Mmidsihilllgm llbgehllllcn wcrdc». Im Htinnhausc wird im i,'a>isc dieser Wochr leim Plenulsitzunc, slatlsindru, und dor! ollis-'-n in der uächftcl! Woch'' die noch ausstshendeu Verhandlung«, Gsgnlsitiüdc erledigt werben. In del, lctzicu Kitzulig d«e Abur^ olbnetelchauseS vor den Wrihncichtsfcricn wird wol lni,r Vrr-tagliüg a>lsgc!prochen werd.u, die auch von Seite brr Negicrung nicht rrjrlgt, sonden, der Pläsidei't blirsle die Anberaumn»« der llächslnl Hiyulig. dk> am 10. Jänner siuttfiubeu soll, dem schnjt-ncheu Wcyc ourbehnitru. Der am 10. Jänner wieder zusammen, intrude Reichsrnlh diirstc bi« Lude Februar und, soll« cS noth-wilitlss werden sollte, auch in dcr nstm Häljle des Monats Mrz lagen, wogsgl» M.ltl März ,»>l Nuäsicht aus die landwühschaj»- ichen Arb5iten und mit Mckftcht auf den Umstand, daß die N^ gierusig manchen Landtagen, die ein gehlluste« «rbet««m»ler,al vorfinden, eine längere Zeit für ihr« Verathungen ,uzngeflehen die Absicht hi,t, dir Landtage zuslllmmnlrclen sollen, Ue,l!gl,ch der Delegationen besteh« die Absicht, dieselben «njanz« Juni n«ch Pest einzuberufen." — (ZurWellau«fttllung i«Phil«dtlph,».) Seitens der Venrraldirection der Wellausftellung in Philadelphia !H76 erging an die wiener «lommisfion (I., Vscheubachgafse Ar. Ilj eine officislle Anfrage, unter welchen Bedingungen und bei wel» chen Ansprüchen eine Mi litärmusilla pel! e oder eine derbe» rllhmlenPriolltmufittapellrnOeftrrrnch« während der«lu«ftfllu«ß n»ch Philadelphia tllmt, um daselbst durch einen Zeitraum v,n 30 Tagen Musilprodnctionen zu veranstalten. Ve «nlerliegt w,l laum eine» Zweifel, daß diese gllnslige Gelsgenheit mit Freuden wird er> griffm werden, um den ausgezeichneten Ruf, oe« die üsterreichische Hiufil we't und breit sich erworben, neurrllch zu bewähren. Locales. I»r Gefundheitspflege. (Fortsetzung.) Vau'Ordnungen der Neuzeit. Die alten Bau-Ordnungen haben wenig oder aar nicht den hygienischen Rücksichten Rechnung getragen und sind Ideen, welche in den obigen fünf Postulaten ausgesprochen wurden, in denselben gar nicht zu finden. Erst in der Neuzeit haben die Gesetzgebungen der euro» patschen Staaten, die hygienischen Interessen berücksich, tigend, in ihren erlassenen neuen Baugesetzen Bestimmungen aufgenommen, welche von Gebäuden und Wohnungen gcwißc Erfordernisse begehren, damit dieselben die Salubrität ihrer Bewohner nicht gefährden, sondern ihrer Gesundheit und der Erhaltung derselben förderlich erscheinen; ferner wurden in diese neuen Gesetze Bestimmungen aufgenommen, welche eigene Körperschaften einsetzen, dic über die Schädlichkeit der Wohnungen in sanitärer Beziehung zu wachen uno die diesbezüglichen sänita'tswidrigcn Gebrechen derselben abzustellen haben. — So hat Preußen in» Gesetze vom 11. März 1tt5X) Folgendes angeordnet: Im 8 K7 dieses Gesetzes heißt es, daß die zu Wohnungen bestimmten Gebäude so angelegt und aus solchem Material ausgeführl werden, daß sie hinlänglich Luft und Kicht haben, trocken und der Gesundheit nicht nachthcilig find. ^ 88 bestimmt, daß Wohnrilume in neuen Ge« bauden wenigstens 8 Fuß, in vorhandenen Gebäuden neu angelegte wenigstens 7'/, Fuß Höhe haben müssen, Schlafräume unter ii Fuß Höhe n-.üsscn passende Ein richtungcn zur Herstellung eines gehörigen Luftwechsels habcn. ^ 8l> ordnet an, baß Kellergeschoße nur daun zu Wohnungen eingerichtet werden dürfen, wrnn deren ,n<ü böoen mindestens 1 Fnß über t»cm Wasslrstandl, wn,, Decken aber mindestens ^ Fuß über den» Niveau der Straße liegen. § 90 bestimmt, daß Wohnungen in neuen Häufern oder in nenerliautcn Stockwerlen erst nach Ablauf vun neun Monaten nach Vollendung dcs Ruhbaues bezogen wcrdcu dürfen, daß jedoch das Polizeipräsidium oicsr Frist bei rücksichtswürdigrn Umstanden ;u nniufngen ermächtigt ist. Frankreich. In Frankreich ist durch das Gcsctz vom 22. April 185)0 (französische Republik unter dcr Präsiocntschafl dcs späteren Kaisers Napoleon) eine besunoere Commission eingesetzt worden mit der Aufgabe dir erforderlichen Maßregeln zu ermitteln und anzugeben, um vermietlM oder von anderen als den Eigenthümern oder Nntz-nießern benutzte ungesunde Wohnungen den Regeln der Gesundheitspflege gemäß herzustellen. Für ungesund l,br, werden alle Wohnungen erklärt, deren Beschaff« geeignet ist, das ^cbcn oder die Gesundheit ihre, ' wohncr zu beeinträchtigen. Dirsc Eommisswncn (^ommiusion lo^uiusut iuuu.-luki-L«) bestehen in Frankreich schon seit iiü Iahreu und haben sich der segensreichsten Erfolge ihrer Wirksamkeit zu erfreuen, und haben sich als eine vortreffliche, dn allgemeinsten Nachahmung würdige Institution bavu., Diese Eummissiuncn find aus i) bis '^, in Pul^ aus !2 Mitgliedern zusammcngrsrtzt, unter dcnrn Arrztc, Techniker und auch Mitglieder dcr ArmcnverwaUuna. scin müssen. Sie werden alle zwei Jahre zu einem Drittheil erneuert, wubci aber selbstverständlich die austrctenoen Mitglieder wieder wählbar sind, und ihr Vorsitzender ist der oberste Berwaltungsocamter. Dic Commission hat dic ihr als ungesund bezeichneten oder von ihr selbst als folchc erkannten Ocrtlichlciten zu untersuchen; sie stellt die Art und den Grad dcr Gcsunoheitswidriglcit csl und gibt die Ursachen derselben wie die Mittel zur Abhilft an. Sie bezeichnet aber nicht minder die Wohnungen, die sich nicht mehr herstellen laffcn, und deren fernere Benützung mithin gänzlich zu untersagen ist. Die Berichte dcr Eommission werden aus ocr Mun i? niedergelegt und die Eigenthümer der betreffenden -' nungcn werden aufgefordert, Einsicht davon zu m und innerhalb eines Mouals ihre etwaigen Grgcn^ tungcn zu machcu. Nach Ablauf bicfcr Heil belchllcht 225g der Gemeinderath auf Grund des Berichtes und der etwaigen Gegenbemerkungen über die Art und den Umfang der zur Verbesserung der Wohnung erforderlichen Arbeiten, bestimmt die Zeit, innerhalb welcher dieselben ausgeführt werden müssen, oder erklärt auch die Wohnung für unbewohnbar, ist aber die Gesundheitswidrig« leit einer oder mehrerer Wohnungen durch äußere und dauernde Ursachen bedingt, die nur durch umfangreiche Arbeiten und gänzliche Umbauten zu beseitigen sind, so kann die Gemeinde nach den Vorschriften des Entäußerungsgesetzes die Gesammtheit der betreffenden Baulichleiten an sich bringen und nach Herstellung der nöthigen sanitären Arbeiten das Uebrigbleibende für Neubauten öffentlich versteigern lassen. Die übrigen Bestimmungen des Gesetzes betreffen theils den Instanzenzug im Falle des eingelegten Re-curses, theils die vorgesehenen Geldstrafen, wobei nur hervorzuheben ist, daß die letzteren stets der Armenverwaltung zuzuweisen sind, innerhalb deren die Wohnungen, um derentwillen die Strafen verhängt werden, sich befinden. ___________ (Forts, folgt.) — tschulferialtage.) Se. Crc. der Herr l. l. Unter» rich««minifter hat mit hohem Crlafse uom II. Dezember 1875. Z. 30016, hinsichtlich der Ferien während des Schuljahre« 1875 und 1876 an den Mittelschulen und den gleichgestellten Lehranftal« ten Folgende« verordnet: „Die Wtlhnachtsferien dauern vom 24. Dezember bis Neujahr, dagegen sind der letzte Montag und Dinstag im Fasching al« Schnltage zu behandeln. Da» erft« Semester schließt am 12. Februar 1876. Da« zweite Semester be> ginnt Mittwoch den 16. Februar 1876." — (« u « dem Verein»ltbkn.) Der hiesige Arbeiter-bildung«verein hält am Sonntag, den 19. d. in den Gasthau«-localitäten „zur Vereinigung" eine Monatsversammluug ab. An der Tagl«l.rdnung stehen folgende Punkte: 1. Vericht der Sec-tio«en. ii. Nu«schuß'.n I. und F. Leon in Klagen» lurt, 1876, erscheinen lassen. Wir empfehlen diesen Schlüssel den l. l. Steuer- und Gemeindeämtern, StrassenuusschUfsen, sowie den Steuerzahlern und der Geschäftswelt. Veftelluiige« hierauf besorgt die hiesige Nuchhandlung v. Klein m a y r H Vamberg. ^ Vom Weihnachtstisch. In Nillas Rudholzer's Uhrengeschäft (Slernallee) liegen Uhren der verschiedensten Gattung zum Alllaufe vor. E« steht in unserm «elieben, entweder Liemplare aus edelstem Metall, mit Diamanten und Perlen decoriert, oder aus Holz, recht nett angefertigt, zu wählen. Es präsentieren sich dort Uhren, die uns ohne Rückhalt ermähnen, daß wir in Oesterreich vorwärt« zu gehen haben. Möge das Abgeordnetenhaus da« Aufziehen des constitutionell conftruierten Werke« niemals versäumen! Ein reich und recht nett eingerichtetes, sehr czeiäumiges Ga» lanleriewarengeschäft finden wir bei Leopold Pirler (Spital» gaffe); insbesondere locken uns die elegant und dauerhast gearbei« teteu Eßbestecke aus Metall, Holz, Veiu u. a. für die Hauswirth-schaft nothwendigen Sachen an. Sobald die leibige Geld» und Oeschäftslrisi« einer freundlicheren Situation Platz gemacht haben wird, weiden wir von den Eßbestecken den ausgcdehnlesten Ge-brauch machen. Die Zeiten, wo mit dem „großen Löffel" gespeist wurde, sind leider vorüber. In der mit großem Kostenaufwanbe adaptierten Wäsche-Handlung E. I. Hamann (Hauptplah) sehen wir ein große«, gut sortiertes Lager von Wäsche, als: Hemden aller Gattungen, Veinlleider, Kragen, Manschetten, Sacktücher, dann Strümpfe, Unlerrilcke, Unterhosen. Leibchen, Wärmer, Handschuhe, lravatten. Halstücher u.a. Toiletlegegenftäude in neuesten und geschmacl« vollsten Formen. Herren, die mit und ohne Absicht Vocte schießen, finden hier sehr warme und wasserdichte Iagbstrllmpfc. Frauen, welche im Hause Herrcnrollen spielen, wollen aus der Serie von Hosen beste Wahl treffen. Die Schaufenster dieser bedeutenden Hand» lung Üben auf ta« Auge des P fsaulen eine derart magnetische Kraft, daß wol niemand da« Terrain, ohne dieses elegante Etablissement besucht zu haben, überschreiten wird. (Wird fortgesetzt) Kaleuderschan. Kein Vuch hat eine so weile und allgemeine Verbreitung, wie der Kalender. Er ist nicht nur <ür jede« Hau«, sondern fast für jeden Einzelnen unentbehrlich, und darum ist «s auch begreiflich, daß die Kaleuderlileratui nut jedem Jahre c,ne weitere Bereicherung erfährt. Für jeden Veruf und Stand gibt es besondere „Fachlalender". Eine der hervorragendsten und rührigsten Firmen auf diefem gewiß mcht unwichtigen Literaturgebiete ist die Guch-Handlung von Moriz Perl es, Wien, Stadt, Spiegelgasse 17. Nie wir au« der Auswahl der heuer edierte» Kalender ersehen, ist die stattliche Anzahl hervorragender Autoren, welche die Bearbeitung der Fachlalcuder besorgten, riue Vürgschafl, daß nur wirklich gute« und prallisches gel-olen wird. E« lst für jeden Stand gesorgt. Dem medizinischen Publikum sind in Dr. Wittelshofer» «Taschenbuch für ärzle" im 18. Jahrgange, Dr. H o lze r« „Tasch enlalen -der für Nadt'Aerzte" im 3. Jahrgange und Dr. Hell-manll» „Pharmazeutischer Almanach" tresslicht Rathgeber für das tägliche Leben gegeben; die Juristen finden iu Dr. Gustav Kohn« Iuristcnlalender einen alten, lieben Velannlen. Für den Wehrstand sorgen „I anu s", Kalender der Pensionisten, 8. Jahrgang, „Mars", Taschenlalender für Offiziere, 9. Jahrgang, und der „O ester e > chi sch e Soldaten l a l e n d e r"; für den Lehrstand der „N oliztalender für den österreichischen Lehrer" und der „Oester^ reichisch'Ullaarische Men to r", Kalender sllr Studierende, 4. Jahrgang. Wli erwähnen noch, ohne vollständig zu sein, den „Taschentalender für die österreichischen Haus-und Landwirthe" von Dr. W. Labe, 18. Jahrgang. Den „Oesterrei ch,fch-un gari sch en Vanl- und Vürscü-la lend er", 4. Jahrgang, ein verläßliche« Handbuch sür jeden Vaulier un^ Kapitalisten; ferner den äußerst zierlichen, zu Weihnacht«' und Neujahrsgeschenleu vorzüglich geeigneten „Wiener-D a me n alma n a ch", 10. Jahrgang, und bemerlen, daß sämml' liche Kalender des Perle s'schen Verlage« sich über das Niveau der gewöhnlichen Kalendermacht erheben und durchaus zweclmä» ßigen und verläßlichen Inhalt« sind. Uei Vesprech'mg der zahlreichen Auskunft«-, Volks« und Wandkalender wollen wir nur die bedeutenden hervorheben. In erster Linie den allbekannten ,.Fau stkalender", 21. Jahrgang, einen der ältesten und besten Kalender Oesterreichs, der jetzt wieder iu gute Hände kam. Ausstattung und Inhalt sind gleich tresslich, uud ist die« Jahrbuch auch mit einer sehr schönen Karte der Donau-Regulierung geziert. Hieran schließt sich der „Au «lunfts - Kalcn. d er«, 17. Jahrgang; ferner der netteste aller Kalender, der „P or-t em on a , e-K al en d er", der in deutscher und ungarischer Sprache, in geschmackvollen Einbänden (in Vronce, Platina, Juchten, Seide ,c) vorliegt. Papa Steffen« „V ol l« lal ender", 36. Jahrgang. Der „Hiftor, sche Aleck» (Nbreiß.) Kalender", 5. Jahrgang. Das «Tägliche Notizbuch für Comptoirs und Vureaur", 2. Jahrgang, und eine große Anzahl von Farbe u druck- uud Wandkalendern. E« ist, wie man steht, für jedes Bedürfnis gesorgt. Diese Kalender sind zu beziehen in der Vuchhandlung v. Klein-mayr H Vamberg in Laibach. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib. Zeltung.") MtN, 17. Dezember. Die „Wiener-Zeltuna" mel. det, der Kaiser ernannte den Dr. Lizt zum General« procurator beim obersten Gerichts, und Casfationshofe. Das «bgeorbnetenhauS erledigte gestern in Mittagsund Nbendsihung das Handelsbudget nach den Ausschuß antrügen und begann die Debatte über das Ackerbau« Vudget. — Der Minister des Innern überreichte Vorlagen über Abänderung des Sanitatspfleae.Oesetze«. Vndapeft, 16. Dezember. Im Unterhause Ulte» pellierte Simonyi, ob die thellweise militärische Occupation der insurgierten türkischen Provinzen beabstchtW werde, und wenn Oesterreich.Unnarn dies beabsichtig, auf Veschluß welcher Mächte dies geschehe. Telegraphischer Wechselcurs vom 16. Dezember. ^ Papier - Rente 69 73. — Silber - «ente 73 90 - ^" Staats-Nnlehen 111 80. — Vanl-Actien 922—. «red,t-«ct«en 204 80 - London 113 45. - Silber 105-. K. l. M'mM"' laten 5 84'/, — Napoleonsd'or 909. — 100 Reichsmark bbi.. Wien, 16. Dezember. 2 Uhr nachmittag«. (Gchlußlurse.) «lreditactien 204 80, 1860er Lose 11180, 1864er Lose 133"'-, österreichische Rente ,n Papier 69 35, Staatsbahn 298—, «""' bahn 178 75, 20. Frankens!,'.cfe 910. ungarische Hreditac"" 194—, »stcrreichische Frm,cc>banl 2950. österreichische Ailglovan 9325, Lombarden 10850. Unionbanl 72'25, llufiro-llricnto'M Van! — —. Lloydactitll 353'—, austro-ottomanische V°»l ^'^ türkische Lose 31 — , «lommuna'-Änlehen 102-, CM'!^ 136 >. Flau. ___ Angekommene Fremde. Am 16. Dezember. Hotel Stadt Wien. Var und Reiter, Kaufleute, und v. Je* leusla, Schauspielerin, Wien. — Kral, l. l. OberlieutenaN', Klassenfurt. - Dr. Nuzii. ssiume. — Vauer. Vieis,. »raz, Hotel Vlefant. Potorn, Villach. - Varon Valle v. Oallensiew. Italien. -- Schittnig und Slotler, St. Peter. — Welß, ttapc" meister sammt Frau, Fiume. , ^ Hotel Europa. Varon Schwegel sammt Familie, Oberlraut. Nolli. (lilli. — Lulschil, Reis., Brunn. , ^ Vaierischer Hof. Knes, Sagor. — Stritar, St. PlartM. Ielenz, WatsH. ^^ Meteorologische Veobachtmlssen in Laibach^^ i .i B U - ! '- Ä ^ ^i WZ I« ö ! 2 :s 6U. Mg. 744«o ^3? "windstill "dichter Nebel 16. 2 ., N. 742« - 4.« NO, schwach fast heiter "" 10„«b. 741.77 -2« NNW. schw bewölkt Seit gestern abends bis heute mitlag« dichter Nebel, ^ einige Stunden fast heiter, matter Sonnenschein, abend« bew^ unfreundlich. Das Tagesmittel der Temperatur - b'2- 3 8" unter dem Normale. «jeraniworlliclier Redacteur : Oltomar « a ui l< t r^. Schmerzerfüllt geben die («esertiglen die Tra""' W lunde, daß eö Gott dem Allmächtigen gefallen t?"'' > unseren innigstgeliebten Gohll, rücksichtlicl, OlU°", » Herrn > Theobald ZMih, > l. l. Finanz'Uecknnngs.Offizial, » heute früh I Uhr nacb langen schweren Leiden, "^ > sehen mit den Tröstungen der beiligen Relission, '" » hoffnungsvollen 24. Lebensjahre in ein besseres ^ » abzurufen. . > DaS Leichenbeaäugliis fiudet Freitag den "-^ > zember um 3 Uhr nachmittags vom Trauery»"' Kralauvorstadt Nr. 70 auö statt. . ^ ,,,« Die heil. Seelenmessen werden in velsch'""" Kircben gelesen werden. ^,„ Der theuere Dahingeschiedene wird dem l""" Andenken aller Verwandten und Velannten etNPI""» Laiba ch am 16. Tezember 1875. ssranz Ipavitz, l. l. Kreiswundarzl in Pensiol', z^ Mudulföwertl,, als Vater, FrlooliN Zp"" 7' «lö stilmnz.DirectionS.Offizial. «lfrcv )p"^'^ als Vrllder Ludmilla uild '.«osamunva IP«"'''' > Schwestern. 33öl!ktI^l!(I)!. Wl«, 15. Dezember. Die Couliffenpapiere zeigten sich fast ohne «u«nahme matt, von Anlagewerthe» nur Eisenbahnactien afficiert, Fond« dagegen sehr fest-___ G«lb W«« M«i- ) _ . (.....69 40 69 50 Febru«.) """ ^.....ßygh 894h Jänner-) «,«.^.«.. l - - - 78 7l> 78 85 »pnl. ) Silberr«nte ^ . . . 7g70 7880 Lose. 1839........246- 248 - , 18b4........10V25 10« b0 „ I860........111 80 112 — , I860 ,u 100 fi. ... 117 L0 118- ^ 18«4........18» - 18850 Domänen-Pfandbrief« .... 129 50 130 — Plllmitnanllhm der Glaot Wien 102— 108 50 Vuhmen ^ ^.._. s. . 101— — — «alizien ! """"' l. . 86 50 86 75 «iebenbürgen l ,'?.' 1 . . 7925 7V75 Ungarn " ! l^ung > 79 7^ ^5 l>«nau-«legulierung«.Lose . . 10680 107 20 Ung. Eisenbahu-Nnl.....101 2b 1U1 75 Ung. Pramien-Nnl......77'— 77>b0 Wiener «ommun»l««nlehen . 80b0 90 75 «etie» »,» v«ule». Angl««V«»l ........ Vb»5 »5b0 VullVtle»........78— ?b — V«d»«r«dw»st«lt . , . . . —>w- — — «redilanftal»........ 205 75 206 — Lreditanfialt, ungar..... 2li075 201 — Depositenbank....... - — —'— Vsc^mpleanftalt...... 715— 725 — tzranco-«°ni....... 2950 b0 — Handelsbank........ 48 50 49 — «ationalbanl....... 924 — 926 — Oesierr. »anlglsellschaft . . . —-- -- — Unlonbant ........ 72— 722b Verlehrsbaut ....... 77— 7750 Netten >»» Tr«nbHsrt-Uuter»eb-«nngeu. V«ld «0»« «lfillb-Vahn........123 75 124 50 Karl-Ludwig.Vllhn.....205 50 205 75 2)onaU'Dampschifs.,Gesellschaft 348— 84b — Llisobeth-Neftbohn.....170- 170-bV «tlisalieth.Vuhn (Lmz-Vudweiser Gtretle).........148— 151 — Ftldiuand«-«llorbl>ahn . . . 17W—1800 — ßrauz. Joseph - «ahn .... 159 f>0 160 -Lemb.'«ztln..Iassy.Vehn . . 188 50 188 75 Llovd.Kfsellfck»........854 — 856'— Olßerr. »isrdwtftbahn .... 14bb0 14V b0 «Udolss-Vahn....... 180 25 180 50 Staatsbahn........ 297 — 398 — Slibbnhn......... 10850 108-75 Theiß-Vahn........ 19250 I9L50 Ungarische Norbostbahn . . . 118 — 119 — Ungarische Oftbahn..... —-- —'— Tramway-OeseUsch...... —— —— Vangesellschafte«. «llg. österr. Vaugescllschaft . . 9'- 925 Niener Vaugesellschaft..... 21— 2150 Pfandbriefe. Nllg. österr. Vodencredit . . . 100 — 100-50 0,0. in 33 Iah«n 89 75 90 — slationalbanl «l. N..... 9645 9660 Uug. Vodencredit...... 8b'b<» 8b 7b Prioritäten. Elisabeth.-«. I. «im..... 91' 9150 tztld.-N°rbb.-S....... 102 25 102 50 Hranz-Ioseph-V....... V525 9550 O°I. Karl-Ludwia-«., 1. «M. . 9sb0 99-— Vlfterr. «ordweß.»..... »-— Vb»b —^'-----^——^jKo ^ SlebenbUrger.......I42b0 l^ Staalsbahn........«Oßilb 1""" Südbahn ^8«/.......9075 " b«/.......z84-. 2«bh Südbahn, Von« . . - ' ' gz..- 6b ^ Ung. Oftbahn..... ' Credil-L.........' I»S0 "^ «udols«-L......' ' ' Vechftl. .^ ^'^ «ug«burg........' 5545 bbgl) Frankfurt......... bb'55 ^.^5 Hamburg......... 113 bb ^.^ London ......' ' . 45^ ^" ^"" '''Geldsorte». «>«"..<. «elb. . f^ ss. 8«'/."' Ducaten .... ^^."9^ . Napolensd'or . - ^"««'/« l ^^^ Pr7uß.