ple>se» • (Wmn. DeuMS Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat —g >«»»«,»,! »trUrMO« »Ura 4, XcUMmi ■». ?! IMimki) I , t*I »., Man»: 0UTtrl|4»rH« «0 Jh., »»>»!«» tt« «0 Mm, »», » «itn t» tat B«»«linn« M »>»»»-" ,»»^»en | 110 Stak 8chei»t »Sch»»«Uch D»«ner»«»> früh utd S»m«tag früh mit dem »«t«m »«m S»n»«»g Rummer 52 | Celje. Donnerstag, den S. Juli 1S34 ~]| 59. Jahrgang «lvckwunfchdepeschen Hindenburg» Reichspräsideni v. Hindenburg Hai gleich nach Aufdeckung btt Verschwörung an «eichsJaniln HM« «nb dem pwu frischen 3Rinilt«pi4|ib«nttn Garing herzlich« Glückwunsch« gedrahtet und seiner Befriedigung St« da» rasche Durchgreifen zum Nutzen de» Rei»es flM Ausdruck qebtadjt Der Zwischenfall in Deutschland erledigt Den letzten Nachrichten zufolg« kann di« Säudr-rungsaktion in D«utschiand als b««nd«I dettachiel weiden. Am Dien,tag d«n Z. d. Bi «rfluttrte Reich»-kanzler HiUer dem Reichspräsidenten v. hindenburg mündlich«!! Belicht über die Log» und nahm von diesem nochmals den persönlichen Don! für seine in dies«» logen dem Reich und voll geleisteten Dienste entgegen. Reichskabinett billigt einstimmig die getroffenen Mahnahmen Gleichfalls am Dienitag d«n Z. d. M. tral da» Reichiladineil zu einer Sitzung zuiammen. Roch dem Bericht des Führer» ülxr ^lufb«cfung. H«rgong und B«zwingung d«r Nevolir dankle na-wen» der Gesamtregierung Reich»niinist« v Blom-d«»a dem Reichilonitkl für >«in ziel brau tzit» Ein-gtwstn, durch «eiche, mafelow* Unheil oer hütet worden sei Er »„»erwich nochmals die unbedingte Treue d«r deutschen N«ichsw«hi «esetz über Mahnahmen der Staat«» notvehr Da» Reich« ko bin«« Hai in seiner Sitzung vom I. d. A! da« nur einen Satz enthaltrnb« Gesetz einstimmig angenommen, ff» HetM: Die zur Riebet, lchlaoung von Lande» und Hochverrat vollzogenen Maßnahmen sind al» Staats n oiwen big Wien rechten*. Die Resolution »ur e«ol1nn| «(in 8tnkltn(i>mnrtlH«i (Ar Mdcr-t*M*ntra(«i M b«n Sflfcrkunke Die aus dem die»>ihrioen Kongrth de» W«tt» v«dond«» der Völkerbund-L»g«n angenommene Resolution, di« insbesondere mit dem Anträge Polen, out Verallgemeinerung d«» Mm theilen schütze» de- giimd«! wird, Hai s»lgl»den Wo.iwu! „In Anbetracht lxsstn, daß die Einhaltung der Verpflichtungen bet Staaten ihren Minderheiten der Rasse, d«r Sprache und d«r Reljgion gegenüber silr den ^ritten der W«i> wesentlich ist, in Anbetracht serner, das, keiner der Mind« hertenverträg«, welcher fast 15 Jahre in Kraft ist, ncch die Resolution von 1922, die alle Staaten, «Ich« dem Völkerbund angehören, betraf, dazu geführt Hoden, d«n Minderheiten efieltioen Schutz zu bieten, in Anbetracht der Debatten, die in der VI. Kommission der XIV. Vollversammlung de» vSIkerdunde» >1 .uiftindcn, und « Anbetracht dessen, dah keinerlei Mahnahmen Daraufhin erfolgten, m Hinblick aus d«n seilen« d«r polnischen Neuerung an den Völlrrbund gerichteten Antrag bezüglich der Berallgemeineningd«»Mindeihcitcnschlltze« m Grundlag« einer unter allen Mitgliidstaolen de» Völkerbundes abzuschlietzenden Konvention und in, Hinblick darauf, datz b«i dem in diesem Antrag gekennzeichneten Stand der Dinge die Not-wend^glrtt trin^ichee denn je erscheint, im Sinne der früheren Entschlsebungen d«r Unson und unt«r Militär demonstriert gegen Regierung In Graz ist e» im Läufe d«r letzten Tage zu grohen Demonstrationen mi chen aktiven Mitgliedern des Bundesheere» und At> öngern der moitanten vaterländischen Formationen «kommen. Letztere hotten einen Angehörigen de» B«id«»h««r, oin 25. Juni in eine» ihrer Lokale gelockt und doet bö» zugerichtet. Di« hott« zur Feige, bah am 27. Ztmi rund tioo Zoldoten de» Bundesheere, in der inn«r«n Stadt gegen die Hebelgriffe der Schutz» lorpsleut« und ^iarhemberg H«,mat>chütz«r demonstrierten. DaM wird un» «on «in«m Augenzeugen bnichta, dah di« beiden Gruppen hart aminand«« gerieten und e» «in« giifeere Jnljl von Beietzten Mb. Ur Bevölterung slelve sich selbstverständlich iofott auf die S«ite de, regulären Militär, und die Menge war im Ru aus 10.00» ang«wochs«n. Di« Mitglied«! bcc Bunde,Heere», di« in Schmäh-ruf« aus Starh»mderg ausbrachen, wurden »on der e Bevölkerung mit »«geisterten Heil-Hitler-aMamiert. Die Polizei war zunächst machtlos und ging bann gleichfall, gegen die Schutzlorp». leute vor. Schließlich gelang e» geschlossenen Milittr-und Gendarmen»abt«it»ng»n di« Ruhe wieder herzu» stellen. In 5ft«rmchflchn Regierungskreisen ist man konsterniert, da man da» Bunde,Heer aus diese Borkommniffe hin w»hi kaum mehr ai» ikgierung»-treu bezeichnen kann. Der <3ichw»imiiiauu tot cleierworf warb« wegen Mi «brazrr Boifälle p«nsioni«rt. Nachrichten au» Oesterreich 9*u 9f**nu Au» Wien wird un» bericht«!, daß d«r bi*bc-rige österreichische Pr.-ptigoitbolrilR Suibl«, btt sich durch sein« btutschstinblich« und lügenhaft» Bericht-«rstattung üb« da» n«^e Deutschland einen trauri-gen Romen «mach« hat und kürzlich a»» noch nicht ganz geklärten . Berlin, die Hamburg Ametik-i-Lmi« Homburg und den ?kordd«utschen Lloyd Bremen. Da« Deutsch« Berkehr»bSr«, wie e» mit seinem offiziellen Namen hetszl, ist im Erdgeschosse de» Polastes „Riunione" in Beograd repräsentativ unter, gebracht. D«r »»«danke zur Errichtung dies«» neuen Unternehmen» wir auch sein Aufbau stammen vom bisherigen Vertreter der Rtichsdohnzenirale m B«o< grad, Oberin gen teur Franz Reu Hausen. Zu d«r Eröffnung»seierlichkeit am Dienttog war «in au»eriesene» skrbische» und deutsch«» Publikum erschienen: Mitglieder der kgl. Regierung, d«r deutsche «ejanX« am Hofe, bevollmächtigter Minchir mm H e e-r e», im Prüsi d^l tw* tBer waltung,rate» der Rarvdna Banka, der Präsident de, Jugoslawischen Autoklub»,der Vizekanzler de, Aeta-klubd. der deutsch« Senator Dr. Georg Gratzl, ixt Leiter b«i deutschen Bürgerschul« in Beograd Ernst Müller und «rl« jugoiiawische Freund« Deutsch» land», nam«n«lich führende Kreis« der Wirischast. Die Beograd« Presse war phlreich vertreten. In sein« Eröffnungsansprache, die aus txn B«ograd«r Sender übertragen wurde, dankte Ob«rmg. ??«uhaus«n zunächst txn oi« beteiligten d«ut>ch«n Verkehr»untnn«hmung«n für di« »er» ständni»oolle Ausnahme sein«r Vorschlägt, IM* di« Errichtung d« Deutschen V«rk«hr»düro» ermöglicht«. Di« Hauptaufgabe de» Verkehr»büro» soll in der freundschaftlichen B«rawng d« Augofla««n sein, di« nach Deutschland und in Deutschland reisen wollen. Da wird »an sed« Auskunft üb« Eisen» bahn» Luft und ««eveikehr erhallen können. Eilen» dahnsernkarien kann e» allerding» nicht verkausen. Infolge der au»gezeichneten Zusammenarbeit mst dem „PuMik" entstehen dadurch keine Schwierig» leiten. Fahrkarten für den deutschen Lust» und S»«v«rkihr könn«n s«doch im ?«utsch«n V«rk«hr». dürr gekauft w«den. Ddering. Reuhausen gab zum Schlüsse da» Versprechen, dah er sein Büro zu einem Instrument noch bess««r V«ständigung zwischen dem deutschen und jugoslawischen Volke ausbauen werde. Nach diesen Ausführungen, die mit starkem Beifall und von den S«rb«n mst „Zivio-Rufen" aufgenommen wurden, trat Gesandt« von Heeren an da» Mikrophon. Der Gesandt« dankt« Herrn Ob«ring. Neuhaus«n für seine fruchtbringend« Ins» tiatio« und wünscht ihm zu seiner Tätigkeit allen Erfolg. Dann betont « b«fond«r», dah dies« Art d« gemeinsamen Werbung der grötzwi deutschen v»rkehr»unt«rnehmung«n ganz neu und erfolgver» sprechend >«i. Di« Verlehr»pr»paganda sei jedoch seile S ZtHunj Mmnr 5'J | August Pacchiaffo f | uxil »on ein« rein WinschaWilten Einstellung ent f'trtL Sie sei viclinehr gcngnrt die Z»samm«N' erb«# unter Ixn Völkern und ihr gegenseitiges Bei-stützen zu flider». D««n habe di« TSM M*fes Büro« w Beogrctb nicht nur für Deutschland »inen Vorteil, sondern auch für Jugoslawien. Denn otle, We hier beraten werden, kommen gewissermaßen al» Emissär« ihre» Bolle» und Lande» in« Reich und werden dort für die eigenartige Schönheit Jugoslawien» und die b«w»nd«n»werti alte boten-ständig« Kultur des jugoslawischen Bolle», Sind) die Red» de» deutschen Gesandten stand höchst beochten»-OlitK Zustimmung. Nach der Feier wurde im Borttagssaal« ein klein« Imbiß gereicht, der di« Gäste noch längere Zeit im angeregtesten Gespräch« vereinte. Unsere Zeitung, die dem jugoslawischen Frem-denoerlehr «in besondere« Augenmerk zuwendet, de-grüßt di« Eriichwng de» Deutschen Verkehrsdüro, in Beograd mit großer Freude. Wir erblitfeit darin eine Berwirklichung der freundschaftlichen Worte, die gelegentlich de» Adschlußes eine» Fremdenverkehrsabkommen» zwischen Deutschland und Jugoslawien fielen. Besonder» erfreulich kst bei dieser Tal, daß fie auf prwaier Initiative fußt! Der Zuspruch on Au»kunsts«chenden rechtfertigte schon am ersten Tag« vollkommen die Errichtung de» Deutschen veriehr»bilro, in Beograd. Der Preisträger 3«iMfk*l» tat hi a*|««m BIMt« I« jalamiatadaa« mi< »im, Ät«ia»e«uert<»nnunnatr fcetrwtiani «>,»»», tattn »ir »tm|«nt|fm 3«- »n»»,». Un»« MtWa »tiid«. Rachdem na« tUalrollta«*as »ich, metzr tialaafca, |» ist »i» «»»«M»n w »ti Sag«, »«, Preitletger m«|M" teitea ! tu v»ch »Die weite SB»11* »»«»« Herrn Johann Zellenz, Se»er^io^t»>ndler >» <5ri|f )ir W« »»ch,»»!«!»»« Onfrntaag m 3j (New-plnrrn ,aßel»e«chea. Nicht »»U )M« »hm liehen »>« Herren «, » p p «. »«tj«, >(ef V—t iatu an» f> 8 11i («11 «-SUrltM mit >« M ßtätf. 3n««'iai*I «turlea, s»»«tl wir »arch kU ein«»s«n»,en «»tr»U|rti«l «ine« Ueberbit« dadea, II« Bli< aaf«tt ^r««beaoer?etzr»aa»Ha»e verfeadat. 9a Wrtll*Wt k liste e. k» trat- kl« « lache Wa t >j» Ee&aric: Sträfling 391 Nr 391 stand im Direition»zimmn und in dan>er Erwartung hingen sein« Augen an den Lippen de» Gefängni»direktor». Ob der ihm sein« Bitte bewilligen wöd?.. Acht Jahre, acht schwere, trostlose Jahre liegen hinter ihm. acht Jahre hinter Gittern, In der Z&, in der sich nur leiten ganz oben an der Wand ein paar Sonnenstrahlen zeigen. Diese acht Jahre waren fflr ihn eine Ewigkeit und jede» Gefühl für Zeit-rechnung war ihm verloren gegangen. Und noch lag ein« Ewigkeit vor ihm!... Damals, al» «r still und stumpf vor d«n Geschworenen stand und auf alle Frugen die Antwort schuldig blieb, da sahen alle in ihm den kodigen, »der Reue, jeden besseren Gefühl« baren Mord«. Mörder! In ihm bäumte sich alles auf gegen diese» Wort, »in dumpfer, schwerer schmerz aber hielt ihn zurück und ließ ihn nicht sprechen. Er, dem sonst da» unscheinbarst« Tierchen al» Lebewesen heilig war, halt« «in«n Menschen erschlagen! Daß «» in höchster, wütender Benveislung geschah, daß e» unbeabsichtigt geschah, glaubte man ihm nicht, Zeugen gab e» keine! Nur mit Mühe gelang e» damal» seinem Anwalt, ihn dem Galgen zu ent-reißen und «in >, Leben»länglich" zu «wirken. Und so waren Wochen, Monde, Jahre ver-gangen und er war ein stiller, fügsamer Mann g«-worden, mit dem die Gefingni»wärter zufrieden E« ist sehr schwer für die Welt die richti-gen Worte zu finden, wenn da» Herz zuliefst er-schütte« und »etkrampst ist. So muß der Nachruf auf unseren August Pacchiaffo unzulänglich Haben, den die wirklichen Gefühl« über seinen Tod geben sich in stummer Klage, In Tränen und im Hader mit dem unsinnig dlmdcn 'Schicksal L . .. ! J2L Ein unbegreiflich böser Zufall hit ihn weggenommen — hat di» lichte, treue Flamme auige» löscht. Wie konnte er doch froh und gut dabei fein. Und unbestechlich echt und lauter und ohne Falsch war er vorallem - wie sein edler Werkstoff, E» ist sicher iigendwie wahr, daß die Menschen von Ihrer Umgebung und lbrer täglichen Berührung auch Im Tiefsten schließlich irgend mitgeformt find. So war er Gold in Werk und Wesen, unser echter Goldschmied. Bon zu Haus« hotte er e» auch schon mitbekommen. Al» Sohn de» lieben und treuen alten Pacchiaffo, der hier durch lang« Ich« zuerst eine Werkstätie und dann eine groß« Fabrik für Gold-und Silberwaren geführt hatte, drängte e» ihn wieder zum Beruf seine» Baten, obwohl er feint erste Schulerziehung im hiesigen humanistischen Gymnasium vollendet Halle. Dann war er Farben-student In Graz, «in köstlich«! und stramrn«r Bursch, waren. Jede Arbeit tat er willig, klagt« nie über schlechtes Essen, war teiinohm»lo« und still. Inzwischen war «» wieder einmal Frühling «worden und gestern, an einem Sonnlag. da verirrte sich durch die Sitter seine» ZeDenfenfta» «in arme», kleine» Spätzlein in sein« Zelle und fiel mst einem wunden Fluge! neben sein« Pritsche. Er starrte daraus, wie aus «in Wund«r. Dann aber regte sich etwa» in ihm, sein« Augen begannen zu leuchten, seine Brust hob sich in schweren Atem-zügen, ein leise» Stöhnen, da» einem unterdrückten Freudenrus glich entrang sich seiner Kehle und mit behutsamen Fingern hob er da» kleine Vögelchen aus und blie» ihm seinen warmen Alem aus da» Korperchen, nahm von seinem Brote und sleckle e» dem Spätzchen in den Schnabel. Sein Zellengenosse. ein roher, wüster Gesell«, wollte chm da» T-erchen «nlKlfzen, wich aber, al» er In dl« Augen von ZÄl sah. zurück und begnügt« sich mit einem Hohnlachen. Heute morgen aber, da bat er den Gefängnis wärler, zum Rapporte geführt zu werden. Er wolle den Direkt« bitten, daß ihm da» Bögelchen gelassen «erde. Da« Bogelfuiler woll« er von seinem An-stallsoerdienst kaufen lassen. Der Direktor, vor dem er nun stand, blickte zum Fenster hinau», wandt» sich Ihm dann -u und sagte! „In Anbetracht dessen, daß Sie sich di» jetzt tadellos ausgeführt haben und zu keiner Klage Anlaß gaben, bewillige ich Ihnen Ihre Bitte". Gehobenen Herzen» schritt er dem Auffeh« und schließlich vor d«m Krieg in der vorzüglichst«! Lehrstätte seine» zukünftigen Berufes, In Pforzheim In Teutfchland Da« Einjährigenjahr hotte « bei der Artillerie gemacht, und so rückte er im Krieg al» Rejemeojfijier «in. wo er alle Mühen und Gefahren der Front tapfer und glücklich bestand und mehrfach verdient a»»g«zcichnet wurde. E» lag eben in ieinem Wesen, daß er ein guter Soldat war. ein trefflicher Kamerad und gut«, beliebter Bor-gesetzt«. Bald nach dem Krieg und dem Tod sein« Vaters hat er dann mil zwei Fachgenvffen die Gold- und Silberivarenfabril: Pacchiaffo, Knez & (£• hier begründet und mit bestem Erfolg betrieben. Ein« seiner Gesellschaft«, Herr Aloi» Knez, ist gleichzeitig mit ihm von Unglück und Tod «eA worden. Im Jahre 1929 schloß « mit da locht« Auguste de» Dir«kt»r» de» Eisenwerke» Hwre, Herrn Ing. Hwschka und defsen Gattin Auguste den Ehe-dund und begründete damit seinen glücklichen Hausstand. Wie viel Schwere» liegt darin, wenn man jetzt so einfach hinsagt, daß «In sein« Ehe glücklich war, ein recht« Hausvater, und nun mit fein« liebwerten Gattin drei kleine Kind« um ihn trauern. Und sein« untröstlich« Mutier kann « nun auch nicht mehr wie täglich besuchen und herzlich begrüßen. Wenn Teilnahme und Mitgefühl helfen können, so müßte c» hier sein, denn Alle im wetten Krei» unser« Gemeinschaft trauern wahrhaft mit. Diese Anteilnahme ist nicht nur begründet im Bild seine» guten und «folgreichen Leben», sondern auch in seiner unersetzlichen Mitwirkung im Leben unser« Gemeinschaft. So war « al» Junge seit dem Jahre 1806 Mitglied de» Athletitsportvereine» und dabei einige Jahr« hindurch ein wirvich gut« Fußballer, und ist immer ein großer Förd«« diese» Vereine» geblieben. Auch im Skiklud und im Kul-turbunb wird fein« Mitarbeit und seine^Fesligieit und sem rasch«» Urteil f«hl«n. Am schw«jt«i aber ist uns« Gesangsverein durch seinen Tod getroffen. August Pacchiaffo war seit dem Iah« 1930 dessen Obmann, nachdem er von Jugend auf ein sehr wertvolle» und tätige» Mitglied gewesen war. Unter sein« Leitung wurden die vielen unvergeßlich schönen Stunden der Aufführung»adende mühsam vorbereitet und « hat an dem köstlichen Gelingen seinen großen Anteil. Wie viel vom Schwerin der voraus In feine Zelle. Und nun beginnen Tag», die so ganz and«, waren, al» all die »Wen, vielen Tag» vorher, Tag« voll Licht und Sonne. Mählich kehrte sei»« Lebensfreude wieder, ja « pfiff f»gar manch li«de» Mai ein Liedel vor fich hin, anstieg sich auch dann und wann zu leisem Gesang, da 6tischen immer mit seinem Spätzlein plcuW* lle Kof«nam«> au« längst oergong«n«n Tag«« Mt rh«it, kamen ihm wieder in Sinn und « gab dem Vögelchen. Dies«» ward Ixnn auch bald gar MTtraul mit Ihm und l«gte, ganz gegen Spotzen- Bvohaheit jede Scheu ab, zwitscherte mit» tummelte in d« Zelle luftig umher. Bei den gemeinsamen Spaziergängen auf dem Gesängni^fe, wundnten sich all« üb« Nr, 331. „Der wird doch nicht de-gnädig! werden?" AI« man von seinem Zellengenossen die Urlach« feiner veränderten Art «fuhr, gab e» wohl hi« unb da «in« Stichelei, di« ad« gewöhnlich gutmütig war. Eine» Tag« wurde « in die Wäschekammer geführt, um für die Zell« da» Bettzeug zu holen. E» dauerte ziemlich lange, di» « an die Reihe kam und schließlich wieder ln seine Zelle geführt wurde. Dort wurde « von seinem Genoffen mit Hohnlachen empfangen. Er horcht« noch nach dem G«äusch d« klirrenden Schlüssel lx» abgehenden Auffeher» und wandte sich dann mit seinem Wäschepacken um. Da sah « seine» kleinen Freund, fein Spätzlein In der Waschschüssel — tot. „Da» verdammt« lZpatzenvieh habe ich umgebracht, vvn dem ewigen dlöden Getue hab« Ich «ndlich g«nug Nummer 52 Deutsche Zeitung Seite Z B»rb«r«sse verloren, weil wir gewohnt sind da« Wohl des gesamten Volkes vor Augen zu haben. Nun-mehr wird aber jedem österreichischen Presieerzeugni» die Absicht zur Schwächung des Gesamtdeutschtum» zu Grunde liegen müssen. Kurze Nachrichten Prinzgemahl Heinrich da Niederlande ist einem Schlagansall erlegen. — Ja Beograd wurde ein neue» deutsche» Berlehrsbureau im Beisein von jugoslawischen und deutschen Neoierungsvertretern feierlich eröffnet. — Die japanisch« Regierung ist zurückgetreten. — Zwischen Jugoslawien und'der Türkei wurde ein Freundschaftsoertrag unterzeichnet. - Am 2. Juli wurde di« Flugverbindung jwijchcn Ljubtjana und Klagenfurt eröffnet. E» herrscht dafür derart rege, Interesse, daß die Plätze schon für 14 Tage voraus vergeben Md. Ein italienisch«« Geschioader erschien überraschend vor Du-mm zu einem demonstrativ wirkenden Besuch, der in Tirana Befremden erweckt und Vorstellungen In Rom zur Folge gehabt hat. und du alter Esel könntest besser an andere Sachen denken". Er stand da, keine» Worte» mächtig, sah nur aus das kleine, leblose Körperchen In der Schüssel, aus die steif abstehenden Flügel und wütender Schmerz preßte Ihm die Kehle zu. Dann aber, leuchtete e« blutrot vor seinen Augen aus, wild schrie er aus, ergriff d«n schweren Wasierkrug und zertrümmerte dem anderen den Schädel. Al» die Aufseher infoige de» Lärm» herbeieilten, Ihn banden und abführten, da lieh er es willig ge- Ichchen....... Im Irrenhau» ,u S. ist ein alter Mann, der ton«, still vor sich hmlSchell... Aus einem Stück Brot hatt« er sich gar kunstvoll ein Bögeikörperchen gesamt und diese« Brot»ögelch»n trägt er immer mit sich herum, haucht e« ab und zu mit seinem warmen Atem an und pfeift ihm manchmal ein Liedelchen vor.....Sanft aber lächelt er still vor sich hin und streichelt recht behutsam dieses steinharle Stückchen Brot....... Au» tan Sträfling 391 wurde ein stiller, lächelnder Narr....... Lebensrettung durch das „künstliche Herz" Wie atmet der Mensch? Mit den körperlichen Funktionen der Atmung sind wir oertraut; über ixn Antrieb de« menschlichen Motor», also den Aus Stadt Das Unglück in Trieft Ueber den Hergang des furchtbaren Unglück», dem Herr August Porchiaffo und Herr Aloi« Knez am Samstag' Abend in Triest zum Opfer fielen, erfahren wir folgende«- Herr Pacchiaffo unternahm mit seinen Ee-schästspartnern, den beiden Brüdern Herrn Alois und Johann Knez Im eigenen Auto eine Reise über Klagenfurt und Venedig nach Trieft. Am Samstag den 30. Juni dort eingelangt, war die Reisegesellschaft bis etwa 9 Ubr abends in dem bekannten Gcckhau» Bonna Ma und wollt« von dort über di« kleine Brückt in das naheg zeichnen —, wird aus Bauch und Brust angesetzt und nun luftoerdünnt gemacht. Er saugt sich an der Bauchwand sest, hebt sie empor, schafft dadurch lm Körper einen lustoerdünnten Raum, in den sofort durch Rase und Mund Luft einströmt. Nun schaltet der Biomotor um und bewirkt durch Luftoerdichtuno einen Druck aus da» Zwerchfell — der Körper mutz au»atmen. Es hat fich durch Versuche bestätigt, datz aus diese Weise sogar da« stillstehend« vchassenhcit seidit nach kurzen RegengSssen ungangbar. In ausfallend schlechtem Zustande sind die Wege zwischen den Reihen de» Heldenfriedhof««. Zur Abschaffung dieser Uebel stände machen wir den Vorschlag. ba^ alle Pflaster, platten oder Bruchstücke groher steinzeuzrohre wenigstens im Schrtlladswn.de ausgelegt werden. Durch dies« losieniose Abhilfe wäre allen Mitbürgern ein groher Dienst erwiesen. M a r i b o r Promotion. Au» Maribor wird un» berichtete Wie un« »om Verband deutscher Hochschüler mitteilt wird, wurde dies«r Tage Herr H«rmann Koste an der Karl Franzens Universität in Graz zum Doktor da gesamten Heillund« promoviert. Gesehäftsjubilium. Aus Moribor wird un« berichtet: Am 1. Juli, feierte der Holz- und ttohwchändter Herr Albin Ech sein 10» jährig«, GeschiswjutMu». Wir gr«if«n diesen Anlatz aui da e» doch einigermaßen zu den Seltenheiten ge härt, dast «in 2t-jäh,^«r junger Mann ein eigenes Unternehmen jrunoet, d«nn Herr l£«i sieht zur Z«it i» 31. Lebensjahre. Wir beglückwünschen den jun gen aufstrebenden Geschäsfmann und engeren Uand»mann (Herr Ceh ist in Pobrezje bei Maribor «dor«n> zu seine« Jubiläum, der e« »erstanden hat sein Schicksal zu meistern, wiewohl ihm die ersten sieben Jahr« harte Nüsse zu knacken gaben. Di« Maluri«ät»prüsung«n. Aus Maribor wird un» berichtet: Die Maturi»ät»priifunz«n find bei un» beendet. An den i hiesigen Mittelschulen waren insgesamt 238 Liandidaten angetreten, am Italischen tbqinnasium 72, am Realgymnasium SO, an da Lehrer- und Lehrerinnenanstall U6 und an der Hand«I»akad«mie U. Die besten Erfolge wiesen die beiden Lehranstalten auf. Di« V«rst«igrrung des Cafe Aflvria findet, wie un» au» Maribor berichtet wird, am 9. Juli statt. Unk: den Hauptinlaeffenten wird von da Presse die Drazer Firma Kastner und Oehler genannt, di« bereits seit Jahren in Zagreb «ne Niederlassung besitzt. Kvt'evje Di« Elektrifizierung von U»t«rkrain soll mmm«hr in Angrifi genommen waden. Im heurigen Sommer wird zunächst die F«nleitung bis Koeevje geführt und di« an der Lini« liegenden Ortschaften angeschiossen. Gröhte B«d«utung gewinnt die Eleltrifizierung schon wegen der Behebung des Wassamanaels in der donigen Kegend. Mit der billigen eteltrijchen Kraft soll an die Hebung d«s Wasia« in Reservoir« da höh« gelegenen Orte geschritten werden. Sport So,nm«rau»fl«g. Da Sliklub vemnstaltet am Sam»taa den 7. d. M einen Ausflug ■oitf den Ursula Berg. Di« Abfahrt find«! in einem offenen Autobus vom Hotel stöbern« um x Uhr abend« statt. Die erste Station ist Slooenigrad«. wo Nächtigungspiatze vorbestellt find. Der Ausstieg von dort aus, ist möglichst früh geplant. Alle Teilnehmer mögen sich daher auf «ne kurze Schia-fenszeit vorbereiten und diesen Ausflug vor- und ausgeschlafen mitmachen. Der Abstieg erfolgt nach Gu^ianj, wo da Autobus wirtet und von wo aus heimgefahren wird. Die Urschei ist ein beliebte« Ziel unser« Mitglied« und machen wir daher all« B«gsüchse ausmaksam, bah sie ihre Anmeldungen ehest bei Harn Ed. Paidasch abgeben. Gleichzeitig muh auch ein Betrag von Din 73 «legt nxrderi, d« bi« Kosten der Fahrt und der Ziüchtigung deckt. W«nn j«d« oi«l Stimmung mitbringt, braucht j«d« w«nign Proviant zu schlepp««, den viel Lachen macht satt. Wirtschaft u.Berkehr Hopfenbericht aus Zalec »»»> I. Juli I«»» Da« warme und sonnige Wett«, welches nur in den letzten Tagen der Vorwoche durch 3 Reg«n. tage unterbrochen wurde, ist mit den warmen Nächten dem Z6ach»tum der Hopfenpflanzen sehr körderlich und könnte bei längerer Dauer ein« merkliche Verbesserung de« Pflanzenstande» und damit auch b« kommenden Ernlemeng« bewirken. Da» nunmehr günstige Wetter wirkt sich in»-besondere in den spät« geschnittenen und noch nicht in Dolden übergegangenen Anlagen au«, wo schon jetzt ein wesentlich« Wach»wm»sortfchritt sichtlich ist. Aus oerem«lt«n, besonders frühreifen F«id«n wird nist d« Vorpflücke einzeln« reifer Pflanzn schon hie und da begonnen, doch handelt e« sich hiebei vorläufig nur um ganz geringfügig« Kilo-grammengen. Di« überaus unt«rschi»dlich« Entwicklung d«, Hopfen«, welche fich f« nach Logen und Schnftt-zeit, in allen Stadien vom Blütenanfluz di« zu voll ausgewachsenen Dolden äußert, wird zu einer ver-fühlen Pflücke führen, welche fich sodann täglich steigern und vorausfichllich auf mehrere Wochen erstrecken wird. Gekauft wurde schon läng«e Zeit nicht, mehr. Vk. Saazer Hopfenbericht vom 2». Juni l!M. im Laufe dieser Woche stellten sich im Saa«r Land« endlich di« langersehnten Niederschiäge ein. Sie waren für Saazer Verhältnisse recht ausgiebig und bewegten sich von 20 30 mm. Diese Nieder schlagsmenge hat augenblicklich die im Saazer Lande bereit» ernstlich drohend« Fehlernte abgewendet. Der Hopfen zeigt sich nach diesem Regen viel srischer. Ob sich allerdings eine neue Zvach»tuin»b«lebung einstellen wird, bleibt abzuwarten. Sie ist bei den Anlagen, in denen der Anflug schon allmählich in Dolden übngeht, stark zu bezweifeln. Ein Urteil üb« die Vegetationsirast der Pflanze nach diesen Niederschlägen wird sich erst in 8—10 Tagen abgeben lassen. Trotzdem die Hopfenanlaaen jetzt ein günstigere» Bild bieten, muh d« Stand durch. schnrttlich noch im«« al» schwach bezeichnet werden Die Niederschlüge wirkten sich auch om Saazer Hopsenmarkte insofern« au«, al« die Interessenten zu niedrigeren Preisen anzukommen trachteten. Tat» sächlich wurden auch einz«Int Umsätze zu Preisen von Ki 1800 W, K« 2000 p«r Gö ku getätigt. Der Preisrahmen beträgt daher derzeit K< 180u bi» Ki 2100 per 50 kg ausschl. 1 "/„ Umsatzsteuer, ob Produzenten, wobei der Höchilprei; nicht gezahlt wurde, «eil Hochprima nicht im Verkehre stand. Die Vorräte aller Jahrgänge find Sb«die» baett« auf eine so g«ing< Menge Msammengeschmolzen, das; fich ein wesentliches Geschäft vor Beginn der neuen Saison nicht mehr entwickeln kann. Verkaufs Möglichkeiten für die geringen Restbestände werden bestimmt vorhanden sein. In d« Oeffenllichen Hopsensignier Haie in Saaz wurden dl» h«u!« in», gesamt 30.«(il Ballen, d. s. 7«.3»ü Zentner l!,33a Saazer Hopsen beglaubigt. Frachtdegünstiguitge« für di« Gr»z«r M«ff« I ».14. Für di« in d« Z«il vom 15. bi, 23. Sept«nid«r stattfindende Grazer Meise gewähren sowohl die österreichischen Bundesbahuen als auch die übrigen, im Vorwort zum Gütertarif genannten Eisenbahnen, für die Rückbeförderung Ixt zur Schau gesiellten 'Hleisegütcr bei Ausgab« als Eil- oder Frachtgut «inen 50 . „iaen Nachlaß von den larif-niähigen Frachtsätzen. Ausgenommen find Led«n,-mittel und Hachwerlgülei nach K 35» des Eisen-bahngütertarises. Die für diese Begünstigirmi in Betracht kommenden Gut« müssen den aii'.drümichen Vermerk „Messegut" tragen. Auszadem ist eine Bestätigung de« Messeamte,, dah bi« Waren ausgestellt waren, b«izudring«n. (KKK) lier« in den Straften geopfert! Au» Bombay wird gemeldet: Die gröhu Opferprozession all« Zeiten hat wohl dieser Tage in der Stadt Ellore und ihrer Umgegend jtattgesu»d«n. 2n den Straften dieser Stadt wurden nämlich nicht weniger al« insgesamt 0000 Tiere, vorwiegend Ziegen, geschlachtet. Der Tierfchutztxrein von Kalkutta, der hiergegen einschreite!: wollte, wusste seine Bemühungen aufgeben, weil sie zwecklo« waren. Bi» vor wenigen Tagen hat in Ellore die Pock«ilran! heit geherrscht und zahlreiche Tode,»pf« gefordert Da jetzt die Ptxkenevidemie endlich lhr Ende gefunden hätte, belchlofc man, zu Ehe«« der Göttin d« Pockenkrankheit eine ritsig« Opferprozefsion z» v«. anltakten. Die 0000 Tiere find in den Straßen j«-schlachtet worden, durch die die Prozeision später zog. infolgedessen logen üb«al die geschlachteten Opfer-lier« umh«, die Strahen glichen einem «inngen grohen Schlachthause, ein suvchtdar« Geruch erfüllte die Luft, denn im Schatten herrschte eine Hitze von mehr al« 45 Grad. Infolg« dies« Zvärme entwickelte sich in der Stadt bald ein (fteslnnt der einfach nicht zu «tragen war Überall lagen die geschlachteten Tine umh«, die Strahen waren blutbedeckl und machten den Eindruck, durch «inen großen Schlacht-hos zu führen. Es ist wirtschaftlich zu inserieren! Inseriere in der Deutschen Zeiwng Die Ortsgruppe Celje des Tchwäbisch-Deutschen Kulturbundes betrau«! den schw«r«n Verlust d«s treu-deutschen Volk »genossen August Pacchiaffo Goldivarenfabriiant Unter Förderer de« deutschen Lied«« bleibt in unser« Gemeinschaft unersetzlich, d« Geist sein«, Schafs«« wird m uns weiterNing««. Wir werden diesen Man« der Tat ein ehrende« und dankbare« Angedenken bewahren. Celje. 3. 3*B «»3t. Antiquitäten TcfipÄchrt, KUfior*. BU^or. Nfl'n- «n>l BchniiliniAfoKinnn, MCb«]. QoM un.i hilUir-jjvgfiintlml- Terkaufno oder kaufen Sie am kf»*t«n tiurh di« Auk(iOn«U*lle /sfrtto, Iliea 104, Bauparzelle i» Aa^raalk* »<>n I,t50 Qnadratiuaiar aur jaii^eq, (nigkaraa i^MMaaida nt cii *rr« kaas««. Kikertm la dar Vfrwattaag da« EINLADUNG nr 0T'Ie»U. OenenilTerMtmäilna^ rcg. Hüstka««« lijllllwli«» Nt«IIIO|»«»lll(»r (Volksselbsthilfe) in Maribor. walrka lun Sonatng <1+« 15 iul» 19S4 um l-ö l'lir la kliu r August Pacchiaffo Goldwarenfabrikant am 30. Juni nachts entrissen. Jeder einzelne von uns trauert im Tiefsten um dieses sonnige treue Cillier Herz, das bis zum letzten Augenblick für unseren altehrwürdigen Verein schlug. Seine Gestalt und sein Geist werde» in unserer Liebe und Dankbarkeit fortleben für immerwährende Zeiten. Celje. am 2. Juli 1934 Männergesangverein Celje 3«0» 6 D«»>!che 3(llBnl Kummet 52 -S» I Auguste Pacchiaffo geb. Hruschka gibt im eigenen Namen, in dem ihrer Kinder Doris, Helmut und Gerhard, sowie aller Übrigen Verwandten schmerzcrtujlt Nachricht, dass ihr heissgeliebter Gatte FabriKonl durch ein grausames Geschick, einem arbeitsreichen und nur dem Wohle seiner Familie gewidmetem Leben in seinem 45, Lebensjahre, plötzlich entrissen wurde. Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird Donnerstag den 5. Juli um 5 Uhr nachmittags in der Auf-bahrungshalle des städtischen Friedhofes in Celje feierlich eingesegnet und sodann in der Familiengruft zur letzten Ruhe bestattet. Die hl. Seelenmesse wird Freitag den 6. Juli um 7,8 Uhr frllh in der Marienkirche gelesen werden. Celje, am Z. Juli 1934. F-s wird gebeten, von Rriltidsbeauchen abzusehen. lIlllllHlllMilllMllllillllP ........................................Hllll— Unser langjähriges, treues Mitglied Herr August Pacchiafo Industrieller ist uns am Samstag den 30- Juni d. J. durch ein grausames Schicksal entrissen worden. Dem teuren Toten, der sich um unseren Klub durch tatkräftigste Mitarbeit ganz außerordentlich verdient gemacht hat, werden wir allerbestes Gedenken bewahren. Celje, 2. Juli 1934. oM Kiuei«u«rm j« Rthletih Sportklubs Wir erfüllen die traurige Pflicht, »om Hinscheiden unseres Mitgliedes Herrn Hugust Pacchiafo Industrieller ergriffen Mitteilung zu midien Unlerem freunde, der durch einen fürchterlichen Schicksals-schlag aus unserer Mitte gerissen aiurde, werden wir stets verbunden gedenken. Celje, 2. Juli 1434. Die Leitung des Skiklub,. In tiefer Trauer teilen wir allen unseren lieben Freunden und Bekannten mit. dass uns der Allmächtige unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel Herrn - Älois Knez Miteigentümer der FabriK Pacchiaffo, Knez & Co. genommen hat. Die Bestattung findet Donnerstag, den 5. Juli um 3 Uhr nachmittags, von der Aufbahrungshalle des Umgebungsfriedhofes aus. statt. Die heilige Seelenmesse wird am Freitag, den 6. Juli d. J. um 7 Uhr früh in der Stadtpfarrkirche gelesen. Ehre seinem Angedenken. Die trauernde Familie Knez GeschSftsübernahme Srlauh« mir deno P. t. Publikum hftsl. t>*kanat m 55h-», irh mit 1. Juli d. J. 'U» &pai«r*i und KolintalwareiigterhftH dar F» tfot-nik nail. *»n den tetiigvn Inhabern den Härmn Moi'-nik A Pill um Ulavni Irg H Ubor-nomm« D hab#«, und da* ick unter der alten Firm* Mo.alk UÄhl. lakuhrr knrl <»rll«T «•MwDili n. Ick »wd« »irh bamlllMI »II« x»«cl,i»>^!a Kuadoa aolid usil », ftiadanate4l#nd anwl« Killi^at in bodicapn and «mpfukl« miok, um aaktrtiuhm Xaapraoli bittend hockauhtaagaroJl Karl Grllec Cirka 1« kl Apfelmost »brmr*b«B xum Pre«*» Dia 3 pvr Liter, A.irvK,« in der Verw. d. BI. *8079 Starker Lehrjaoge mit gutar Schul bild a*g au» b*»*erein Hause •ird für eine ^r&liero ttsinitehtvarsß-haadluag »osurt ».ifgeaniumea. Adraw« in der Verw. des Blut«*»*. üfOTT» Deutscht«, inteM fgente» Fräulein mit mekrjBhrigerr Pra*i» in Mlbatlndifsr KindarorxUhunr und Führung de» Daus> knlte« sucht Stalln. Antrlg« tut IIm Miuracheta, Tri*i?lje. Apotheke. WECK-Gläser turn Finkorhan ?on Q«mDm und Üb#t ited die besten. Verlanget Praislitfs« rnn Jm. Jigoilit'. U(Je Qlavni trg 14 Gubftra al. 2 nDTTri/c Arurw ,örsu