1»«, 1«»"MM pf»>» Mn 1 SV TS. «SollSVittOtz «lOtz«»«»». (slllW» iMWMdM »lif. 2S7M >0W«0 v«n>>»tt«»g «»6 Svo»»6n»«k«f»t (7«l«ßoi> »If. 2024»: WK^ISVR. ^eAö«»» Wt. 4i t« >U0aMck0,0o»MjW»» ulie« » 7«!. »GDck Kick»»» I^üokpossw d«tl»g«» iZ»« 1X7 A I X Kk. 107 ^r«>w^ «i»n 2<. AprN 1SSS 0. KbOiiWMinii-Ki««!»!»» i« ^»idoe: ^«tssUK«v» «i. 4 (V«fH«>wnz) VMWUpt«!«»: 4bt»oi«i». moa«U. ZS VI«. 24 vin. 6mvb p«« moiwtl. » ow. «t <« owls» »m»«. SS 0l» LtiUGlimmm«, I tt» Z vti». Mariiliim eiwna Vom Goldstandard abgerückt Die Wabkungsmaßnadmen NoofeveNs — sine eroanzende Erklärung des staotsleirettlrs Woobin »» Die Madnmgsfraoe im Mittelpuntt der weit» wirtiAaftlichen Srortekunge» Gewitterwolken im Fernen Osten D^r russisch-mandschurisch« Llo»ifliU. T<'r plötzlicki entstandene schtven' Konflikt zwljchrn Lowj-.'trutzland uno der Mandschurei oder, um die Dinqc mit dem richttj^cil Naineu.',u il.'-lneu, zwischen A1«'oskau und Tokii^i, lvirft blilmrtij'iciZ Licht aus die A'wit-t<'rs6)waiil^e>-e im fernöstlich-en Uctter--winlel. 2er ntute !>tonflikt hat seinen Ursprung in cin von oeil Russen um dic Jahr-hnudv'rtwen?!'e ei.'.iute, somosil strategisch wie haiideli^politilcli sel)r wjchtic^e Cis<'nbahn luii.' t>ikic>)l7nert l'^Ie nördliche Mandsck)urei und ii'^rl-Iudet aus dem lllr^;estl.'n Weflc die gri^iZ-e sibirisch.' Metroplil<: mit der rnssischen Pa.zisiscyen Liüste uild der Hafenstadt Wladi-wcstok. Gleichzeitig bietet sie die beste und schneslst-e Anschlnßniöglichkeit fiir die Re,se aus d'^^m F^'rnen Osten nach (Luropa Obwohl die Eisenbahn aucqcsprochenes Eiqen^ tuul d<'6 russischen Staates war, verzichtete die sowsetrcqierunq 1VS4 auf ihr Recht der all inic^on und ausschlieszlichen Verwaltung uild schloß lnit China einen Bertrag ab, deui dl« Baljn in den ycmcinsamen Be-sij^ der beiden Staaten itberqing. Seitdem wllrde die Ostchineiische Eisenbahn von einer fl.'Ml'chten russisch-chinesischen Verwaltung geleitet und von einenl ebenfalls Wnischten Personal bewirtschaftet. Nach der Besetzung der Mandschurei durch japanische Truppen und der AuSrusung des quasi unabhängic^en Ä-^t-indichukuo-Staates, wurden die bisherigen chinesischen Direktoren der Eisenbahn von den neuen mandschurischen Behi^rden ihrer Aemter enthoben und durch andere er^ seht, die bl.'reit waren, den wahren Beherr-sch^'rn des Landes, den ^^apanern, treue Dienste zu leisten. ?!un erklärte vor einigen Tagen die Mand sckiukuo-Regierung, das; etwa IlX) Lokomotiven und ca. i')OV0 Perso^ten- und Güterwagen der Ostchinesischen Eisenbahn von den russisch?» Boanlten über die Grenzstation Manschuli auf sowjetrussiiä^es Gebiet befördert worden seien. Da keine offizreNen di» ploinatischen Be^iebungen zwischen der Sowjetunion und der Mandschurei bestehen und die russischen Jltteressen von konsularischen Beamten vertreten »Verden, richtete die Mllndschukuo-Regierung an den so«vjetrussi-säicn Generalkonsul in Mulden die Foi.de-rung, die Rüclgabe deS rollenden Materials sofort zn veranlassen. Um dieser Forderung Nachdrltck zn verleihen, wurde an der Grenz station Manschnli von mandschurischen Wachen und japanischen (!) Soldaten daS Ei-senbahnqeleise gesprengt und verbarrila' diert. Der gesamte europAifche Eisenbahnverkehr mit dent Fernen Osten Ist dadurch laihmgelegt worden und der fahrPlamnAfzige transsibirische Erpreß blieb aus. Im Grunde genommen handelt es sich in diesen! Falle keinestvegs uni eine eigenmächtige Enteignung von Lokomotiven und Wagen durch die Sowsetbehörden, senden um den üblichen Transitverkehr, durch den ein Teil des rollenden Akaterials der Vstchinest-schen Bahn auf deu russischen Strecken w Anspruch geno-lnmen wird, eine Erscheinung, W a s h i n g t 0 n, 20. April. Stautssek..^tär W 0 0 d in gab zu den von Roosevelt erlassenen Vii'hrungsk'estint» tllungen die nachstehende Erklärung ab: „Mit heutigem Tage hat Anlerikn de facto den Goldstaildard aufgegeben. Der Gold-stvudlird war schon überhaupt zur Zeit der Goldrestrinktionen lviihrcnd der BanLenfei-ertage aufgegeben worden." Durch den Erlas^ des Goldausfuhrverbots und durch die auf die Devalvierung des Dollars abzielende Aktion wird daS Interesse für daS Aäh-rungsproblcn» in den Mittelpunkt der bevorstehenden Besprecl)!tngen Aioosevelts mit den Bertvetern Europas gerückt. Auch auf der kommenden Londoner Weltwirtschafts« tonferenz wird die Mhrungsfrage eine ganz hervorrag'l?nde Rolle Mkaunnen. Unterstaatssekretär M 0 lleY und Senator T h 0 ni a S begabi:n sich gestern inS Weisse Haus, um sich von Roosevelt die Zu-stit.'unung zur Inflation zu holen durch Druck neuer Banknoten. Außerdeul soll durch eill Gesetz die Mögli6>teit^ eingeräumt werden, Schulden bis zunl Betrage voll wl) Millionen Dollar in Silber zu bezahlen, wodurch der Goldgesialt des Dollars verringert wird. Falls Roosevelt diesen Plänen zu-stinnnt, wird Thomas ein dsesbezNglic^s Gesel^i im Seimt unterbreiten. W a s h i n g t 0 n, 20. April. Roc>sevelt ;>endelt heule bereits zwischen zwei Polen: Jnslation oder Beibehaltnng der Geldknappheit, durch die die Scl'wierig-keiten der Ä^irtschaft noch gri?izer lverden. Die Masztlahmen, die die Regierung nach dom 4. ?^cnrz unter dein Druck der Bankenkrise getroffen hatte, haben die von der De-utokrat!jch'en Partei grundsätzlich abgelehnte Deflationspolitik verschärst. Drei Milliarden Dollar liegeil bei den Bal'.ten blortiert, die Ersparungen bci den Peteranenpensionen und inl Staatshaushalt hatten eine lveitere Verknappung um cinoinhalt» Milliarden Dollar zur Folge. Roosevell glaubt nun, die ^irise durch Vergri's'.eruüg de») i^treditvolu-mens und t>e'5 Banknotcuumlaufes .',«1 niei^ stern. Angi.'blich wird Roosevelt auf Macdonald dahin eittUlwirken versuchen, das; England wieder zum Goldstandard zurückkehrt, (^'lingt il?in dies nicht, dann ist die Inflation vor der Tür. Nnr in dieseni Falle wird auch USA auf den Weltmärkten mit den Ländern mit entlverteier Währung konkurrieren können. Technisch »Verden drvi Wege l>orgeichlagen: neue '.«^oteli, Devalvierung des '^^llars oder Reiialorisiernng des Sil-l'ers. Die Demokrat.in versprechen sich ab? Verfechter des „Binietallisnius" se^ir viel von^ der Nutmng der großen SilberbMnde. Das „Journal of l^outmorce" verössent« licht einen Artikel unter do,n Titel Das Blatt will nachweisen, das; auf Grund des Verhältnisses lf>:l nach doni jelügen Preis der Wert des Silbers in der Dollar-- die in dsm internationalen Eisenbahnverkehr von je her und allcrorto als Sell^stver-ständlichkeit gilt, "-iii.'ltn die Mandschukilo-Regieruug plötzlich dagegen schärfsten Einspruch erhebt, so liegt die Bevinutung nahe, daß sie, oder richtiger gesagt, ihre japanischen Auftraggeber die Lokomotiven- und Waren^ bestände zu irgendwelchen Zwecken dringend beni^tigen. Die Annahine liegt auf der .Hand, daß das rollende Material für japanische Truppen und Waffentransporte beansprucht wird. Letzten Meldungen zufolae trieb die w-»nd münze 22 Cents ausmacht, ein BciveiS mehr dafür, daß das Silber zu hoch eingeschätzt wurde. Äe Einfiührunq des BimetalliÄnus auf dieser Grundlage würde nach IHeinung des Blattes das Ende der N^ünzprägung bilden. Dast gezogen tverden wird. Die Stellung Roosevelts erscheint gefestigt. 12 Gouverneure der Fe-deral Reserve Banken silld gosdern in A«-shlngton zu einer Ltonferenz zusammengetreten, in der beschlossen wurde, Papiergeld für einige Milliarden zu drucken. Die Declunci für diese neuen Noten wird jedoch nicht da-^ Gold abgeben, sondern Mrtpapiere, die bei den an die Reserve Banken angeschlossenen Geldinstituten deponiert werden. Deul Äongreß wird uiorgen «.ine Finanz^ crurächtigungsvorlage des Präsidenten Roo-sev^'lt zugehen. Diese Ermächtigung wird den Präsidenten zuilt Finanzdiktator machen, was praktisch s6)on den Beginn der ^^nflation bedeutet. ^ L 0 lt d 0 n, 20. April. Die Nachricht von der Auflassung de^ Goldstandards in den Bereinigiten Ztaalen Hai hier grös;te Ueberresen sei, voni Goldstandan^ atizugehen. Die Eity erblickt darin ein Manöver zweck.' Belebung de>5 anienka.iischen Auszenlhandel.^, ausserdenl aber sc'llte R^'o'e' Veit di^urch eine starrere >>andhabe für die koimnenden Verhandlungen niit '<5'ur.''pa er. halten. Eine große uvd sch-were sei jedoch :.nch diesein si'lr die WeltwirMaft epockMlen Schritt für jene Staaten en-t-standen, die den GuldstandarS) nicht ails-geben n'^ollten, une z. B. ^raukreic''). ?'i.n'ch>-lai,d, Belgien nsilv. Peking vor dem Fall London, 20. April. ?!.iie ans Peking berichtet nnrd, sind die Japaner bereits vor der Stadt eingetroffen, so dasz di^' Eiunahlne stündlich zu erwarten ist. In der Stadt herrscht große Panik. Die reich^'n chinesischen Familien und i^tanslente flüchten, so rasch sie können, vor den Japanern. Die Chinesen versucl>en rasch Freiwil-ligenkorps zu bilden, doch ist keine Hossinnig dafür vorhanden, den Iapanertt ernstlich Widerstand zn leisten. Mue Wosienlendungen für Ängom Paris, 20. April. Der „Populaire" beri^itet über neue ita-lienis6)e Waffensendungen für Ungarn, und zwar diesmal über Bulgarien. Das Blatt ist der Ansicht, inan unlsse diesen Skandalen vor dem Böllerbund eili Ende bereiteil und nicht nur Bulgarieit, sondern auch die bei.-den Hauptschuldigen Ungarn und Italien in den Aniklagezustalld versetzen. Dvrfenberilbte L j u b l j a n a, 20. April. Devisen. Berlin (Ulrich 1108.35- t l Wien 5.40—8.5)0, London 195, 107.-M, Newnork 51.30.18—5l.')8.7-1. Paris S?5).88-.?27.-, Prag 1.70.?; 1—171.20, Trieft 205>.l0—:;07?<'.. ^ ü r i ch, 20. April. Devisen. Paris 20.:j8, London 17.70, ')!ewt)ort löü, Mai, land 2l',.70, Berlin 121.7.'). vin 7Njährigcr Lebensretter. In der englischen Stadt Tonglas hat ei« siebzigjähriger Invalide einen dr.'ijährigen .'»tnaben vor denl Tode des Ertrinkens gerettet. Das .>ellt) entledigte sich kurz entschlossen seines Mantels, s'. rang ins Wasser und brachte nach nn'nigen MilUlten den.^snaben ans Land, der durch die Strölnung bereit!^ ziemlich weit abgetrieben luorden wc^r. Das .Eind war bereits bewußtlos, aber die Wie-derlielebungsversttche seines LekiensretterS hatten schnellen Erfolg. Di'.' Nettungstat deS alten Mannes verdient um so niehr Aner-tennung, als er soeben erst von einer nto-natelangen schweren !,srankheit ge,lesen war. schtlrisck)c Regierung den Konflikt auf die Spi^, indem sie die Abl'erufung des russischen Beamtenpersonals voll der Ostchinesi' sc^n Eisenbahn verlaligte. Dies würde eine völlige Ausschaltung deS vertraglich verbrieften russischen Mitverlvalwngsrechtes bedeuten. Selbstverständlich würde die Regierung von Mandschukuo niemals wagen, den russi' lchen Nachbarn in solcber Weise von selbst zu provozieren. Zlveifellos handelt sie dabei auf Beranlasstm-g Japans. Es ist iinmerh'n auffallend« daß Japan gerade in den Tagen eineil ernsten .«»lonflitt ulit MoSkan entfesselt, in denen die russisch-englisclien Beziehungen durch den Prozes; der englischen Ingenieure in Mootan einer schN'ereil Belastnngsprobi.' an.'grsettt sind. Bielleicht ist.Tokio entsc^os-sen, den Mmnent der aulieiipolitischen Isolierung Moskaus auszunutzen, um durch schnelles Zugreisen die Welt wiederuin vor vollendete Tatsacheil zu stellen. Die nächsten Tage werden über die wahren Absichten Japans der Soilvjetuniou g^'getrüber '.?Illfs6)lus; bringen. Man^rer, Zertung" Rummer 107. Freiiag, den A. A^il 1S33. Japans Vorstoß Me Provinzen Tjchiu und vchonfi bedroht - Mabtwofto» in Erwartung der Japaner — Sdtna in anar«vMcher AuNvfting Ae Japaner vefeßioen Voet Arwur L o n d o n, l9. April. Mit der Einnahme Tschingwantaos durch dir Japaner ist einer der bedeutsamsten Punkte gefallen. Die Japaner liaben damit die Provinz Jehol restlvs besetzt und nimmt ihre Tampswalze nun den Kurs auf die Provinzeil Tschill und Schansi, die ebenfalls bedroht sind. Die Absicht der Japaner liegt klar zutal^c: O k k u P a t i o n von ganz N o r d ch i n a. Die Hauptmacht der Ja-paller unter dem 5tonunando des General-leutnallts Tamona seht ihren Bormarsch entlanc; des Flusses ^'oangho fort, der in der Mandschurei entspringt und an der Hauptstadt dcr Provinz Jehol vori'iberliesit, um in südöstlicher Riäitung die Gro^e Mauer zu durchbrechell. Etwa 2l)0 Kilometer »östlich von Tieiltsiil lnündet der Loangho in das Gelbe Meer. Nlln sind die Städte Tschingwantao und Peitao bereits von den Japanern be-sci.^t. Tientsin kann stündlich eingenommen werden. Die chinesischen Streitkräfte stehen uilter dem Oberbefehl der Generale Ho Tschu .Kuo und Schang Tschen. In Tschingwantao fiel den Japanern riesige Beute in die Hände. Die Japaner er-klärell zlvar, daß sie am rechten Ufer des Loangho Halt nlachen würden, um die Sicherung dcr ?ieuen mandschurischen Grenze vor den .Konterosfensivstößen der Chinesen durchzuführen, doch ist diese Auslegung hinfällig ,da man weiß, daß die Japaner weiter vordrillgen werden. Es kann keinein Zweifel mehr unterliegen, das? die Japaner Peking als vorläufiges Ziel ihrer militärischen Operationen auserkoren haben. Der chinesisäie Widerstand wird durch die innere Anarchie Chinas gelähmt. In Peking, wo Tschanghsühliang formell noch regiert, herrscht der Belagerungszustand. Die Spitäler sind überfüllt mit Ver-lvulldeten, die Panik unter der Bevölkerung wird angesichts der drohenden Okkupation durch die Japaner immer grösser, und die Antorität der Nanking-Regierung schrumpft sichtlich zusammen. S ch a n g h a i, lv. April. Nachrichten aus W l a d i w o st o k zufolge lverden russischereits dortselbst fieberhaft Befestigungsarbeiten durchgeführt. Die SowjettruPPen ziehen alle verfügbaren Flug zeuge zusammen, die Stadt wird mit Lebensmitteln versorgt und in einem weiten Umkreis werden Grabenlinien ausgehoben, da man nttt jeder Eventnalität rechnen muß. Wie man nämlich erfährt, ist dcr japanische Generalstab fest entschlossen, Wladiwostok und die gailze russische Ostküste für den ?^all zu besehen, daß es nicht gelingen sollte, den rnssiscsi-mandslhurischen .Konflikt auf diplo-matls6)em Wege zu bereinigen. Jilzwischen ist die Lage aus dcr Ostchinabahn (Chinese Castern Railway) unhaltbar geworden. Die rttssischen Beamten stehen in :iahezu ständigen Konflikten mit der man- panischen Stationschest. Sie haben die Koffer bereits yepackt und warten nur noch auf die Abreise. In Charbin wird gegen die Sowjetunion auch von weißgardistischer Seite gehetzt, da fich die zaristischen russischen Kreise von einem Krieg zwischen Japan und Rußland politisch viel versprechen. N a n k i n g, 19. April. Der russisch-japanische Konflikt wächst von Stunde zu Stunde, ^r japanische Gcneral-stab ist der Ansicht, die Sowjetunion milsse durch einen Präventivvorstoß aus Ostsibirien verdrängt werden, damit man in China leichte Arbeit haben werde. Dabei rechnen die Japaner sehr klug auS, daß Rußland heute aus mehrfachen Gründen keinen Krieg wagen könne: wegen mangelhafter Ausrü- stung, aus Furcht vor ein« Konterrevolution und noch mehr wegen Wegfall aller diplo» matischen Chancen, hervorgerufen durch den Bruch mit England. In China herrscht heute völlige Anarchie. Marschall Tschanghsühliang verlor in Peking sÄne ganze Autorität, da er in einer Zeit, da seine Leute in den Kämpfen in der Provinz Jehol bluteten, sich nur damit be-schäftigte, sein Milliardenvermögen und sei-nen ^rem in Sicherheit zu bringen. Man kann also damit rechnen, daß Peking den Japanern spielend in die.Hände fallen wird. In Nanking herrscht völlige Ratlosigkeit. Marschall Tschangkaischek besitzt fo gut wie keine Autorität. Die Regierung existiert auf dem Papier. Die einzige halbwegs autoritäre Regierung fitzt in Kanton. Dort denkt man bereits an eine Einigung mit den Japanern unter der Devise „Asien den Asiaten!" Dieser Gedanke hat bei den Japanern Gefallen gefunden, weil man hofft, die Amerikaner auf billige Art aussc!^lten zu können. P er in g, 19. April. Marschall Tschanghsühliang ist gestürzt worden. Es wurde eine neue unabhängige Nordchinaregierung gebildet, und zwar unter einflußreicher Teilnahme der japano-philen Partei. Die Operationen wurden eingestellt, weil die Japaner nirgends mehr auf Widerstand stoßen. Berichten zufolge find die Straßen von Peking bereits von japanischen Flugzeugen mit Bomben belegt worden. Der Einzug der Japaner und die Einsetzung eines ja-pcmfreundlichen S^adtregimes ist nur mehr eine Frage von wenigen Tagen. Tokio, 19. April. Die Japaner haben die seinerzeit aufgelassene Flottenbasis Port Arthur fieberhaft in Stand zu setzen begonnen. Bor Port Arthur stehen zwei Kreuzer, ein Flugzeugträ-j ger, ein Minenleger und sieben Zerstörer. König Sarol in der Oßernacht Der Sophismus der Revision Herriot über das Korridor-Problem. — Die Zwischenlösung. — Die Schwierigkeiten Italiens. Pa r i s, 19. April. Herriot hat vor seiner Abreise in der großen radikalsozialistischcn Zeitung „Depesche de Toulouse" einen Artikel geschrieben. in dem er über das Mussolini-dschurischen .Staatsverwaltung und den ja-'Projzentige Lösung fordert". Bei dieser negativen .Haltung, schreibt der „Temtps" weiter, habe es die italienische Regierung vorgvgogen, nicht weiter einzudringen. Sie wollte einerseits nicht den Eindruck machen, daß Italien und Deutschland gegen über deini Viererpakt nicht einig seien. Anderseits aber hätte Italien durch die Annale des deutschen Standpunktes eine.Hal tung eingenommen, die Polen hätte bestiin-men müssen, f^ch sofort auf die Seite der Kleinen ^tente zu schlagen. Das hätte also bedeutet, daß die antirevisionistisc^ Front sich schr verstärkt hätte, ivas natürlich nicht der Sinn der faschistis6ien Politik sein könne. Man könne daraus die Schlusjfolgerung Aiehen, daß es unter den augeiMicklichen Umständen für Italien sehr schwierig ist, Deutschland bei der Lösung dieser Streitfrage zu helfen. Die Unzertrennlichkeit j)er Serben,Kroaten vnd Slowenen Sine antireviponiftische Entschließung des städtischen Gemeinderates in Ljubljana. L j u b l j a n a, 19. April. Bürgermeister Dr. P u e gab in dcr heutigen Sitzung des städtischen GoineinderateS die nachstehende Erklärung ab: „In internationalen Kreisen wurde in der letzten Zeit sehr viel über die Revision der Friedensverträge verhandelt. Schon daraus, »vas aus den ji^lissen in die Oesfentlichkeitl gelangt war, konnte nmn ersehen, daß slo«> wenislZ^r Boden dabei das Objekt des Rau« bes lÄltdevgierigen Nachbarn abgeben sollte. Jugoslawien sollte darnach abgesprengt und Slowenien zwischen drei Staaten verteilt werden. Möge die Frage der Revision der Friedensverträge wie immer gelüst werden, eS ist notwendig, daß wir als Residenzstadt dcr Slowenen der ganzen Welt erklären: wir sind kein Stamm von WUden in irgendeiner Kolonie, mit dem man nach mittelalterlichem Muster handeln könnte. Wir sind ein hochkultiviertes Boilk, stolz auf die eigen« Sprache, Literatur, Tradition, Bildung, alles errungen wegen seiner Zähigkeit in langen Epochen der Sklaverei, erfM in der ^rzen Zeit der Freiheit. Wr haben unS aus freiem Willen mit den serbischen und kroatischen Brüdern vereint und bilden mit ihnen ein Ganzes: mit ihreM Schicksal ist auch unser Schicksal verknüpft, ihre Zukunft ist auch unsere Zukunft. Es mögen also alle Macdonalds Mrtlse nach Wawlngton « _____ ______ ! Unser Bild zeigt den englischeil Preinier-minister Macdonal d bei seiner Abreise nach Washington. Freitag, den Sl. April lS33. » ^Variborer Nummer ?»?. Wissel», die dieH angoht: nur über unsere Leichen fuhrt der Weg zur Vernichtung unserer Freiheit. Auch wir haben den FrievensvertrSgen nicht zur t^än.^e zugestimmt. Rur ziwei Drittel de, Tlowencn sind in Jugoslawien. Wir haben Provinzen uns^ver wirts«bastlich«n Erpansivität verloren. Lfubljana ift heitte Grenzstadt ohne V^.'öindnnfl mit dem Meer. Uns ist das gvöst^^e Unrecht geschehen als d7n and^^n. Uns nah»I man, waS innner unser war, den anderen hingegen, was ihnen lliemals c^ehört hat. Troi)denL ha^n wir den Machtsprncs) der großen Staaten loyal a'iqcnoimmen. .^nte müssen wir jedoch er-, klären: Wer dve Hand nach viferem Boden ausstrecken sollte, dem wird das Boll vo-m Triqlav bis .lum Bardar anWorten: Nein, hundertmal Nein! Die Nede des Biirgermeistors wurd>ü von den ?)!itqlicdern dcS M'meinderat'e? mit stürmischen^ B-^'ifall belohnt. Antiseniitische Slnsschreitunqen in Cernautl. Lemberg, 19. April. Wie aus (5<'rnauti (Czernowih) berichtet wird, kam e- dort gestern zu schweren anti« fonntiscken Aussuircitunqcn. Etwa 250 ukrai Nische und dcutsäie Antiseiniten sammelten sich auf dein Hanpt^'latz und verprügelten die iiidischen Passanten. Es wurden hiebei ülx'r 1W Personen verletzt, darunter vier sehr schiver. Vrst als Militär eingriff, konnte die Ruhe wiedi'r berqestellt werden. 20 Personen niurden verhaftet. FLnflinge. ?? e a p e l, 18 April. Nie die Vliitter melden, hat die ZWHrige Fran Copvola in Torrl' Maaqiore s^iwflinge zur Welt gebracht. und i^war drei .stnaben nnd zwei Mlidchcn. Tie Mutter und die Müder erfreu^ en sich der besten Gesundheit. Einbrechen lohnt sich nicht mehr. In Newnork hat sich kürzlich einer der pro. min<'nl^'ften amerikanischen Einbrecher inter-oicwen lassen und dabei die Erklärung ao-g<'lpb.'n, e«) lohne sich nicht Ui<.chr, zu slel?-len 5cjt dreis;ig Iahren übt er sein Hand-Ml''k auo, aber di? Bilanz ist nicht gerade Dünstig, denn er I?at allein vierzehn Jahre in dieser Zeit in Zing-sing gesessen. Währelid er frei war, tonnte er durchschnittlich zehn Dollar pro Tag „umsehen". Da.^on mus^te er aber noch die Hehler bezahlen. Mengen vor Oiericht besteäx'n und seine Bor-»eidit^v'r entlohnen. Jetzt, nach dreiszig Iahren. besil'.t er kein eigenes Heim, ist vogelfrei UN I tann, da er noch manches auf deni Kerb-hat und, um zu le^n, immer neue Died'iähle ansfi'ihren mus^, täglich wied.?r verl)cift'>.'t w>.'rden. Ein anierikanischer Ctati-sliker hat au^^gerechnet, t^s; im Tnrchschnitt von IlX) Diebstählen -^9 nichts einbringen, das', bei IlX) (5inb,üchen in 7i Fällen nichts herauSkoinmt. und dast 7'^?,^ aller Raubi'lber-fälle umsonst ausgeführt >v<'rden. Nur bei den ?välschnngen haben dii' Verbrecher niehr da hi<'r ulir in 18 von wl) <)e!)!ich1äize zu verzeichnen sind. Reue Änflotionsgerüchtt in Amerika Eine englisch-amerikanische WähnmgSlmion? Newyort, IS. April. In gut unterrichteten Dreisen beschäftigt man sich mit den neuen Jnflationsgeritchien, die aus Washing ton tnrmer stärker verleitet werden, ^bei geht man von dem Godansen aus, d« freie TilberprSgung auf Grund einer festen Wert relation zum Golde ron 1li:l liufzunehmen. Senator W h e e le r hat Montag im Senat teretts eine Jnflationsvoriage dieses Wortlautes eingebracht, die aber mit 43 gegen 33 stimmen abgelohnt worden ist. Es ist jedoch auffallend, dast zu Beginn dieses Jahres der glei<^ Antrag noch mit KS gegen 18 Stimmen albgelehnt worden war. Die offenbar schon seihr mächtige Inflationsgruppe verlangt, Rooiovelt lolle bei den kommenden Wirtschaftsverhandlungeil rnt England und Frankreich ein MhrilngS abkommen schliefen. Wenn diese Bemühungen kein Ergebnis hätten, solle der PrüsideM eine eigene amcrikaniscl^ Währmigs^olitik einschlagen. Landwirtl'cliaft uird >)ypothcten-pmrkt evlvarten von e^ner Devalvation des Dollars eine Entlastung von ihren schulden. Roosevelt l)at durchblicken lassen, daß er auf alle Fälle er-st die bvvori'tehe^rden Verhandlungen mit Maci^onald abwarten möch te. bevor er entscheidende Schritte unter-nehlne. Iin ZusannnenHang danüt ist hier etil Plan aufgetaucht, da.5 Pfund aufz.l-werten und zusaulmen mit deni Dollar zur t^rundlA^ einer an-^lo-auierikanischen Ääh rungsunion zu nrachen. Die Londoner Citq glaubt annchinen zu können, daß die ameritanischc Regierung in der Aussprache Nooscrelt-'I^douaid jedes Zugeständnis in der Zollfrage abhängig nm« <^n würde von einer mit d-en Vereini^gten Staaten M vereinbarenden Ztabili'iernng des Pfundes. Verschiedene Gerüchte svrcch^'n von Planen, wonach eiivo ^rosze Bcnd)-emisfion mit geringem Ziusfust erfolgen soll, wsbei die Bonds jederzeit gegei: Banknoten unlgetauscht werden können. Newt? ort, 19. 'Zlpril. Präsident ^»ose-velt wtrd ein iiorläufiges Verbot ^der Goldausfuhr verkünden und gleichzeitig mitleiden, daß Amerika mit den Großmächten über einen internationalen biinetallisti^schen Währungsvertrag verhand^eln wolle. Der Präsident hatte die Gouverneure der zwölf Fe-deral Reserve Distrikt!ban?en eiligst nach Washington berufen, um Beschlüsse von großer Tragnieite durchzuführen. Die Re--gierung will die Erpansion des Neservekce-diteS erzivingen, nm den Reflationsplan (man vernieidet das ominöse Wort Inflation) auszuprobieren. W i e n, I1>. April. Anf die nleneilichen Jnfl^tionsgerüchte in Amerika so-lvie auf die Nachrichten von einem Abgsh^ von der gegenwärtigen Dollarparität reagierten die maßgebenden ausländischen De'visenpläye heut« mit unifangveichcn Dollarabgaben, die einen empfindlichen Rückgang des Dollar» kuvies zeitigten. In den «'rften Vormittags-stunden ging der Dollar in Zürich von 5.13 auf 5.0ft, in Paris von anf 54.8?». in Berlin von 4.18'; anf 4.1t; zurück. Das Pfund hat sich gleick^eiti-r gegen den Dollar von I.4H auf 3.52 erhöht. Sie haben flch buchstäblich zu Tode gelacht. .. Pedro Minsen, einer der seltsamsten und qrausamften Verbrecher — Ein portugiesischer Blaubart, der seinen süns Frauen den „lachenden" Tod bringt III einem ^'Zuchthaus bei Lissauon ist vor einiger Zeit ew Mann i^storben der einer der seltsamsten, grauiamsten und schrecklichsten ü^ierbrecher der .^riminalgeschichte war. Sein Prozes; war ini Jahre l'.lll, die ganze Weltpresse liat damaliS über ihn berichtet. Man nannte den Fall des Pedro M in 0 en den ^all des „lachenden^^ Todes. Pedro Minoen war seines Zeichens ein kleiner Schisssbesiizer. Er einige Har-fenborkassen, niit lvelcl,en er einen Teil des Liisaboner Hafenverkehrs besorgte. Er war im «^llgeineinen sehr geachtet, wennc-.leich er seinen Untergebenen geqenül'er streng, la Der „Tob ver Sünde" MittelnUerliches aus .Kentucky — Ein Sektierer erwiirAt seine eigene A.utter — Entsetzliche Enthüllungen in einem Seiisa- tionsprozeß Inez (Kentuck)), 19. April. Entsct.zlichc Enthüllungen ans dem Kultleben einer dein Menschenopfer huldigenden religiösen Sekte lnl Innern des Staates Kentucky wurdeu in einem soeben abgeschlossenen Sensations-Prozeß gemacht, in dem der Oberpriester dieser Sekte wegen Mordes an seiner eigenen Mutter All lel.^itSlänglichem Zuchthaus verurteilt wurde. Der „Oberpriester" John Mills hatte seine im hohen Alter stehende Mlltter oor seiner ganzen Gemeinde mit einer Kette langsain und qualvoll erwürgt, unl dadurcki nach denl .Zeremoniell der Sekte „den Tod der Sünde" zu demonstrieren. Sechä gleichfalls Mitangeklagte „Priester" der Sekte erklärten, der Oberpriester habe die ?at lediglich „im Austrage einer höhe ren Macht" veri'lbt. Sie seien Zeugen der Tat gewesen, aber die unbekannte Macht habe anch ihnen die Zunge gebunden und sie „unfähig gemacht", gegen die grauenvolle Untat einzuschreiten. „Ich konnte mit einfach nicht vom Platze riihren." erslä'tl' einer der Anneklagten auf die Frage des Ziichters, weshalb er den Op- fertod der unglücklichen G..cisin nicht verhindert habe. „Ich hörte, wie die alle Frau mit klarer Stimine verkündete, sie sei gerne bereit, sich zu opfern, wenn dadurci) den an-dereu Sündern ideil gebracht werden lvürde. Dann zog der i^berpriester dic Kette langsain zu. Ich war al)cr immer noch unfähig, dagegen irgend etlvas zu uttternehmen." Vier weibliche Zeugen der grauenvollen Opferszenc erklärteit, sie hätteil gleichfalls nichts Absonderliches bei der Erwürgung der alten Mutter des OberPriesterS gefunden. Jetzt, nach kühler Ueberlegung, seien sie allerdiirgs der Ansicht, daß der Oberpnester ihnen den „Tod der Sünde" auch auf ali-dere Weise Härte deinonstrieren kölnlen. Der Hauptangeklagte ist zur Beobachtung seines Geisteszustandes einer Nervenheilanstalt überwiesen worden. Während seiner Vernehmung durch das Gericht redete er in völlig verworrener Weise mit verstellter Stimme. Seine Anhänger erkliirten. aus ihm spreche die ..unbekannte Znnge". die in den reliaii^sen '^ereinonien der Sekte eine große Rolle spielte. bislveilen brutal war. Das ist aber in Portugal nichts Ungelvöhnlichcs. Etwas ungewöhnlich lvar nur die Tatsache, das; Minoel». kein Glück mit seinen Fraueu hatte. Nicht, das? er nicht glüctlich verhoirati'r geloesen wäre. Aber seine Frauen starbe»! sehr schnell hintereinander. Uaum. dajz eine drei Jahre lebte. So hatte es Minoen iin Jahre 1911. ein in Portugal ganz ungewöhnlicher Fall, aus füilf Ehen gebracht und die aNgellretne Teilnahme der Oeffentlichkeit wandte sich ihm .^u, als auch diese flinste Frau, Maria, ans gutem Lissaboner >)ause, ohne eigentlich erteitnl'are Todesursache, eines Tages starb. In Lissabon I)atte iin Früt jahr deS Jahres l'.NI gerade eill nener Polizeipräfekt sein Aiui allgetreten, ein strenger nild scharfsinni ger Mann, der seine Lehrzeit bei der Pariser .^riniilialpolizei geinackN hatte und kriniina-listisck, hervorragend begabt war. diesem Manne die Lebellsgeschichte nn!? die Tat iactie berichtet luurde, das; 'Zenlior Minoen el'en seine fünfte Frau zu (^rab». trage, be sci)loß er, in aller Stille Nachforschi^ugen anzustellen. Er beauftragte dainit eitiige tüch tige Leute seilies Vertrauens, ließ sich über den Fortgang der Untersuchung, von der iliemand, am allerwenigsten der am meisten davon Betroffene eine Ahnung hatte, laufend Bericht erstatten und hatte nach wenigen Wochelt die Genugtuung, zuni Entsetzen der ganzen Stadt, Seichor Milioen lauter der Anklage des fünffachen Mordes verliasten lassen zu können. Der Prozeß lvar, »vie schon gesagt, einer der denklvürdigsteit der ganzen .ftriininalge-schichte. Die jsronzengin siegen Minoen, der bis zuletzt zu lengllen versucht, lvar eine alte Bediente. Sie löste vor allenr das Rätsel, wie die fünf Frauen des portugiesischen Blaubarts ermordet lvnrden, ohne daZ inan das geringste Zeichen der Gewalt an ihnen entdeckte. Setchor Minoen hatte nämlich, so grausig das klingt, seine armen Opfer so lange gekitzelt, bis sie erstickten oder von einem Herzschlag hiliweggerafst wurden. Sic haben flch buchstäblich zu Tode gelacht. Senlior Minoen, der einwandfrei über jührt werden konnte, wurde zu lebenslängli- chem Zuchthaus verurteilt. Er hatte zuin Schluß noch eingestanden, dai^ er seine Frauen ausschließlich erlnordet habe, uni durch eine neue.Heirat sein Vermögen zu vernieh. ren. Tatsächlich l)atte ihm iast jede der bedauernswerten Opfer eine ansehnliche Erbschaft hinterlassen und wenn der nen? Pr'-lizeipräfekt nicht, beinahe aus einer Laune heraus, Verdacht geschöpft dann hatte man Minoen nicht daran hindern können, eine sechste Frau zu heiraten. Er die letzten Jahre in der Zwangsarl^eit vielfach chen eiiter aufrichtigen Reue gegeben hs-b.??. Bei Afth»a und Herzlrantheiten. usi. :ni) Lui^genleiden. Strofulofe und Richil'Z drüienversir^^fierunq iml> Kropfbilduna ist die Regeliina der Tormtätiakeit durck ^'^'ebrvuch des natürlichen „?^rlin^-Ioses"-B!tterivisserä non aroßer Wichtigkeit. AlWerulniite KNnike.' ' ''li'n bei Schwindliichtiqen die im Beginn der Krankkeit sich bildenden Perstopkuni^cn durch »^ra«.^-?hosef-?^^asser wt'iä^en. Dns ..Fran.^.-^oses"-, Bitterwasser ist in asl^n Avotkieken. Drogerien und Spezereihandlungen erhältlich. Äentralverband juaosla-wilcher Autoren Wovon sollen unsere Künstler leben? Auch der berühmteste Autor muß seine Rcchnun. gen bezahlen. In Beograd wurÄe unter deni Ti» tel „Zentralverband der jugoslawischen Au-tiiren" eine neue Organisation gegründet, deren Präsident der Direkti'r der Beograder Oper Stepall.H ristie ist uild die bereits lnehrere GebietÄektionen aufiveist. So isr Obmann der Sektion Lsubliona der liekann-te Konlponist Prof. ökerjanc nnd Präses der Sektion Zagreb der .^ompaniit Boris Papand 0 P ll l 0. Dic Organisation will die Rechte, lvelche durck) das Au'oren-gesetz vom Jahre 1929 gegekien siild. schtt!^<'n ulld die Werke heidnischer Autoren auch deni !>reitesten Auslalide, lvo ne bisher zun: Teil unbekanllt warmt, niittvilen. Der bekannte jugoslawisch»^' -chlni^erkom-ponist Bo5ko L u l i e - L il l i a a r >.1 erwähnt hiezu, daß es dem Autor nicht ausreichen klinn, engen Kreise des Vaterlandes liekanlit zu »ein, und neriv-eist dab<'i auf die Ä'^orle Bonmarch,Zs, dic das Verhältnis des ^üllstlers znr .Eunst ain besten charakterisieren: „Der Ruhni ist eine ichens Sache, aber man vergißt, d>is; ^ie Natur den Künstler in iedent Jahr seines Nuhme? auch dazu verurteilt hat, .W.', Tal^e ',u essen Schämen sich Soldaten ilnd Maa'stratSlie.^m te nickit, für ihre Dienite l^'eld nebini'n, weshalb soll sich der Liebling der Mit'en, der sckließiich auch 'eine Rechnungen beim -^'^äcker bezahlen muß. schän?en, über die '.'ltt^nül5ung seiner Werke Rechnung zil führen V" ??atürlick> gibt dies geniigeli^ ^Änpse be! lllis, l^iie es überall dort ^änM' lieaeben NW der ?l!ttorells<1>uk eingeführt wnrde. — aber sciilies^uch nnvd inai? es verstehen, d:ß der beliebteste Antor nicht daoon leb.'n talin, lvenn Millionen Menicben na^li seinen Schlagern tanzen. Er lnnf? anch den Lohn für seine '.^lrlieit erhalten. Nun will man säli^tli'oisck>?n '^.'lutoren in diesen» )ierbond znslinrinenfas« sen ultd nachher soll auch ein neuer Musikverlast geschaffen vi-erdeli, dessen '.'lnsM'e es ist, die besten dein An'lan'o ver- mitteilt und da'nil an6i die Erlslvn',nlögllÄ" teit uu erer heiniischen >?ünstler 5u erleichtern, lv^l^ei gleichzeiti.-s auch eine grosse pagande. für Iugo'llnv'en und seine schöpferischen ^kräste, dix' zum grossen Teile iln Ausland noch nlllvtannt sind, er.'eich wer« den soll. Hieroglypijen der Tschnktschen in ^?otd. libirien. Äiue russische Forsct):ul>iservediton, ?>ic: zwei Io>hre in den nirdlichsten (^eti-eren von ^ibirielt dei den Tichultichen rcrvraciit Hot, ist liach Mostan z ^rüct^letehi-t und hat seltsationelle Ergebnisse ihrer A'.veit init-gebrac!)t. U. a. hat die Erpediiion eine 'lieilie lwll T-ierartell entdeul. die lis letzt der zooiogisckien Wis!e>lsfs>.ist l'-kallnt ll»aren. Ellva PräMr'ine ha^»^ die Forsä)er an Ort ulid Stelle Ix'rgej-wilt, die jekt das Zoologische Mnsenni in Moskau Ultd Leningrad bereichern n'.erden. Die größte Uel^erraichuu^i stellte sich a!^.r bei der Arbeit der ^^'eogiavs/l'Vtven (^ruvve der Erpeditiou eui. wnrde sait all- geincin in Foricherfveis.'n anoeilonlinen daß die Tsebilttschelk in 'Vo'.>'!lnv'i"l kein n?zu^Tage,»d>lchivie»Dschuttfth-ZN seit altcn Zeiten über'ein^Schvi^tum verfügen, ws aus kkeinen vinecköjM Holz-tiifelclien besteht. Die Tchriftzeichen sind, .^>levogly)?hcm seltsamer. Art. Die ForfKhev hallen Rs 4YM''Sgsliäu!de >dc>^ Besitzers Brumee, vttlqo Petrieek, in (^'.^.»iei.'ec bei Slo.venska Vistrica ein Brand aus, der sich infolge deS herrschenden Windes bald auch auf das lx'na6>barte Wohnlhans ausdehnte. Die 5''ausl'e^v'ohner waren mit der ^ldbestel-Ittuq l'esWstil^t, sodal; der Nraich nicht c^leich l'enierkt wurde. Als sie erschrocken herbeieilten, uni auch nach dem daheimze-lassenen Glinde Mss<^u zu halten, stailden beide Objekte bereits in hellen Flammen. Tie Na^'s'barn leiteten inzwischen eine Lö'sch attion ein, die jedoch keinen Erfolx^ hatte. Der rasch hechcigeeilten Feuerwehr aus ^l^lvenska Bistrica gelang es, ^venigstvnS die benachbarten Objekte zu retten und so eine .Katastrophe abzmvenden. Das Wo-Hn-hatts uni!> das Wirtschaftsslebäude brannten bis .^u den (^rundinauern nieder. Dem Vranlde fielen auch verschieidene Noden-er^^euMisse sowie Wagen und Geräts zum Opfer. Der Schaden wird auf etiwa Dinar ^cschäi^t, erscheint setdoch ssliicklichor-weise durch Versicherung fledeckt. !^s Feuer durfie auf Funtenflug zurückzuführyr sein, dech konnten die -t^enaueren Umstände bisher noch nicht festgestellt lverden. Kaßv»FßI>r Mftre Gwdwerfchönemng iSchtwe FokGArMe des ßabttschen Dei-schvaerimK» und Ikemdenvetltdrsvekewes itwtz d«r deichiid««, zur B«W0I«0 ßivendm Mt«e» — Dos Ardeusprogromm der «achßm ÄMimft Jeder Ort, sei eS nun Stadt, Markt oder > wird. Gegenwärtig werden die Räume deS Uino Union-^Tonkino. Heute, Donnerstag, Premiere des gewaltigen technischen Wunder-»i>erses der Kinematographie P. 1 ant» »vottet nicht". Mit diesen^ Standardwerk !l)at der Leri'lhnUe Regisseur der „Berge in Flamnien", Karl Hart l, ein neues Filni-ercisinis geschasfen, das in technischen Be--lani^en solN'ie durch ihi'e besondere kiinstlevi-fche ?kote eine sensationelle Spibem'cvstung der Filmindustrie darstellt. Im Atlantischen Ozean, iin Mittelpunkt der Fluglinien von vier- Weltteilen, wurde eine schwimmende künstliche Insel ans l^las und Stahl erbaut. In rastloser Arbeit wurde das technische Wunder F. P. 1 ge'schaffen, eine kleine Stadt nnt Funkanlac^en. Leuchtturm, Hangers und Hotels, Ivo der transozeanische Flnsf^ierkehr seinen Stützpunkt hat. Hans Albers, SibtiNe Schinit^, Paul Harbmann und Peter Lorre erreickien h^ier den Zenit ihre'5 sünst'erischen Schafiens. Den Film, in 'dem si auch eine packende Liebesgeschichte abspielt, begleitet eine einschinei-ck)elndc Mulsik. Wege,: des grosten Interesses, dem allseits diesem Pracktwerk entgegengebracht 11'ird, niögen die Karten bereits im Vorrerkans gele^sl wevden. Burg-Tonkino. Heute, Donnerstag, letzter Tag „Der Kaiserwalzer von Ischl". Frei.' tag beginnt wieder ein herrlicher, nicht nlinder Instiger FilmMager „Und es leu«!^ tet die Puszta . . Rose Barlsony, Wolf ?llbach Retty und Tibor von Halmay spielen die .Hauiptrollen. Wunderschöne ?luf-nahnlen, U'ie die Puszta leuchtet, die ^ler-d^änmit welkende .Heide und ?^de, Herden« reich und o^hne Baun: weithin. Da und don ein Ziehbrunnen, der dazugehört wie zirm steirischen Weinland die Windräder, und dann ein Herrenhaus, ein Gehöft oder ein Dörfchen mit einer Schenke, wo abends zum Tanz die Zigeunersiedel sehnsüchtig schluchzt und jubelt. Das sind die heimlichen Magnete 'des Filins: dii.- Siimmungskraft der Puf^ta und die St-immungskraft der strahlenden gi^of^n Stadt an der Donau, von der es in einem hübschen Tanzlied deS Filins lieis^t: „Bei nns in Budapest, da lacht der Hinnnel, hier ist «der HerrMt zu Haus " Besonders die Szenen auf der Margareten-insel in ihren? opervttenhaft prickelnden Rhythmns gefallen. Lustig, flokt und voll liebten Huinors ist der Ein junger, flotter, fescher Husarenleutnant und eine HUsche, elegante und junge Bar>onesse stehen im Mittelpunkt der .Hnndlun.1. Wieder en: Zilm^ der jedem Mfallen wirb. Dorf, der sich von der Hebung des Fremden Verkehrs irgendwelche Vorteile erhofft, muh damuf bedacht sein, daß auch sein Aeußercs jenes gefällige Bild bekommt, das aus die Fremden den gewünschten guten Eindruck zu machen imstande ist. Die im Fremdenver kehr irgend eine Rolle spielenden Orte ha ben diese Notwendigkeit schon lange erkannt und überall ist man bestrebt, hinter den gro ßen Fremdenverkehrszentren nicht zu weit zurückzubleiben, wenn schon nicht mit ihnen Schritt zu halten. Man muß eS zur Ehre unserer Draustadt einbekennen, daß unsere Stadtväter mit Bürgermeister Dr. Lipoid an der Spitze stets ein offenes Herz zeigen, wenn es gilt, der Stadtverschönerung und dem Fremdenverkehr einen wetteren Fort schritt zu ermöglichen. Die verhältnismäßig beträchtliche finanzielle Unterstützung, die die Stadtgemeinde Maribor alljährlich unserem Berschönerungs- und Fremdenverkehrsver ein zukommen läßt, ist der beste Beweis da für. Auch die gestern im Burgkeller stattge fundene Jahreshauptversammlung deS Berschönerungs- und F r e m« denverkehrsvereinessür Maribor und Unlgebung zeigte abermals die systematischen Bestrebungen zur Hebung un« seres Fremdenverkehres sowohl seitens der Stadtgemeinde, als auch seitens deS Bereines selbst in vollem Lichte. Die Jahrestagung des genannten, für un« sere Stadt so wichtigen Vereines eröffnete in Vertretung des anfänglich abwesenden Obmannes, des Bürgermeisters Herrn Dr. Lipoid, der Vizeobmann Herr Finanzrat K n o p. Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Hauptversammlung ergriff der mittlerweile erschiene Obmann Herr Bürgermeister Dr. L i p o l d das Wort und begrüßte die erschienen offiziellen Vertreter und Mitglieder. U. a. waren anwesend die Herren OberlandesgerichtZ rat Dr. S e n j o r für den Fremdenver-kehrsverband. Industrieller Drago R o g-l i L für die städtische Frenidenverkehrssek-tion, Vizeobmann Ing. Arch. Ielenec für den Alpenverein, Obmann des S. S. K. Maribor Dr. Stam ol und Oberbaurat Ing. (lerne. Nachdem Obmann Dr. L i-P o l d in seiner Eröffnungsansprache auf die große Bedeutung der Stadtverschönerung und die diesbezügliche notwendige Zusammenarbeit der gesamten Bevölkerung von Stadt und Umgebung hingewiesen hatte, berichtete Schriftführer K olar über die Tätigkeit des Vereines im vergangenen Geschäftsjahre. Der Verein zählt gegenwärtig 4ö8 Mitglieder, jedenfalls etwas wenig, wenn man die große Bevölkerungsanzahl und die umfangreichen Aufgaben des Vereines in Betracht zieht. Im vergangenen Jahre hat der Verein, wie immer, der Pflege der P a r k-anlagen sowie der übrigen stäl^tischen Anlagen seine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Promenadewege wurden hergerichtet, die Bänke ausgebessert, neue Bänke gelangten zur Aufstellung und viele andere Arbeiten wurden durchgeführt, die sich als notwendig erwiesen. Die I n s e l im Parkteich, die sich gesenkt hatte, wurde wieder gehoben. Die P e st s ä u l e am Hauptplatz, die bereits reparaturbedürftig geworden ist, wurde einer genauen Untersuchung unterzogen, bei der auch Konservator Dr. S t e l e aus Ljubljana anwesend war. Da die Reparaturarbeiten einen Aufwand von etwa 50.lX)0 Dinar erfordern würden, werden die notwendigen Arbeiten etappenweise durchgeführt werden. Der Kahnverkehr bei den „^rei Teichen" wurde nicht mehr vergeben, sondern besorgt denselben der Verein in eigener Regie. Ebenso wurde der Eislaufplatz in eigener Regie übenwmmen. Um auch in den Abendstunden das Kahnfahren sowie im Winter den Eislauf zu ermöglichen, wurde der Pavillon sowie der große Teich an das Lichtnetz angeschlossen. 2^s P a r k-Ea f 6 wurde dem Cafstier K l e iZ i 6 verpachtet, welches auch Heuer in der Zeit vom 20. Aeöjpet jein Park-Cafes renoviert und auch das Aeuße rl: wird ein gefälligeres Bild erhalten. An Sonn- und Feiertagen sowie auch unter der Woche fanden in der wärmeren Jahreszeit Parkkonzerte statt, die sich eines regen Besuches erfreuten und deren Erträgnis der Stadtverschönerung zugute kam. Die Anlagen auf der M a r i b o r e r I n s e l wurden weiter ausgebaut und wird die Verschönerung der Insel auch in diesem Jahre fortgesetzt werden. Die Stadtgemeinde Maribor überließ dem Vereine zur Benützung die Parzelle an der Ecke TrZaSka— Ptujska cesta sowie das ehemalige Wreßnigg-Grundstück im Gesamtausmaß von 15.000 Quadratmeter zwecks Anlegung einer Baumschule für die Eigenbedürfnisse der Stadtverschönerung. Der Verein wirkte auch bei den Veranstaltungen der Mariborer F e st-w o ch e mit und wird dies auch in Hinkunft tun zum Nutzen der Stadtbevölkerung. Wie dem Kassabericht, den Kassler G i l-l y erstattete, zu entnehmen war, haben sich einige Reformen finanziellen Charakters als günstig erwiesen. Die Uebernahme des Kahnverkehrs bei den „Drei Teichen* in eigene Regie zeitigte ein erfreuliches Ergebnis, ebenso der Eislaufbetrieb im Winter. Auch die neueingeführten und mit Begeisterung aufgenommenen Abendkonzerte im Stadtpark waren nicht nur sehr gut besucht, sondern brachten auch einen befriedigenden finanziellen Effekt. Daß die Stadtgemeinde Maribor die Tätigkeit des Vereines befruchtend zu beeinflussen bestrebt ist, zeigt der Umstand, daß die Stadtgemeinde im vergangenen Jahre die Bestrebungen des Vereines mit den: ansehnlichen Betrag von 162.000 Dinar subventionierte. Ein etwas weniger erfreuliches Bild bietet hingegen die Mitgliederwerbung, die trotz des ganz bescheidenen Jahresbeitrages von 10 Dinar nicht den erwarteten Erfolg zeitigte. Soll unser Berschönerungs» und Fremdenverkehrsverein in die Lage versetzt werden, seinem großen gemeinnützigen Wirkungsbereich gerecht zu werden, dann müssen sich alle unsere Mitbür« ger ohne Unterschied endlich bewußt werden, daß so große Aufgaben nur dann zum Nutzen unserer Allgemeinheit durchgeführt werden können, wenn der Verein in einer alle Bevölkerungskreise umfassenden Zusammenarbeit die notwendige finanzielle nnd moralische Unterlage für seine Arbett er-hält. Die Sehenswiirdigkeiten unserer Stadt sowie die Naturschönheiten unserer Umgebung verdienen es, daß sie endlich zur Gänze und im gewünschten Zustand dem allgemeinen Fremdenverkehr erschlossen werden. Nachdem das vom Rechnungsprüfer Direk tor Boltavzeriu Vorschlag gebrachte Absolutorium einstimniig genehmigt worden war. entspann sich ^ W a h l e n fanden Heuer nicht statt, da die Vereinsleitung im vorigen Jahre statutengemäß für drei Jahre gewählt wurde — eine recht lebhafte D e-batte über den zukünftigen Aufgabenkreis des Vereines, an der sich unter anderen die Herren Bürgermeister D. Lipoid. Industrieller Drago Rogliö, Dr. Stamol, Oberlandesgerichtsrat Dr. Senjor, Kassier Gil-ky, Ing. Jelenec und Obsrbaurat Ing. Lerne mit verschiedenen begrüßenswerten Anregungen beteiligten. Bürgermeister Dr. Lipoid brachte zur Mit teilung, da^ sich der Berschönerungs- und Fremdenverkehrsverein eine ganze Reihe von wichtigen Aufgaben zurechtgelegt hat, die aber gegenwärtig wegen der herrschenden Krise nicht durchgeführt werden können. Da die Straße nach Kamnica als Banalstraße für den Automobilverkehr nicht gesperrt werden kann, wird dieselbe Heuer ausgiebig besprengt werden, damit der dort sonst üblichen starken Staubentwicklung ein Ende gemacht wird. DaS beste Mtttel wäre wohl die Asphaltierung der Straße bis zum Kreuz (bis knapp vor RoZpoh), doch kann heute an die kostspielige Arbeit nicht gedacht werden. Ebenso kann gegenwärtig anch nicht an die Regulierung des r e ch' tenDraiiufer s lMiMen ReiKsbrücke Mortdor. d«a 20.Avrll und Steg) geschritten werden, die einen Kostenaufwand von 100.000 Dinar erheischen würde. Wohl wird man aber dafür Sorge tragen, daß das Ufer wenigstens einigermaßen verschönert wird. Die natürlichen Anlagen auf der M a r i b o r e r I n s e l werden auch in diesem Jahre weiter ausgebaut werden, damit dort im Laufe der Zeit ein schöner, allgemein zugänglicher Park entsteht. Da die die Entwicklung des Stadtinneren behindernden Kastanienbäume allmählich gefällt werden, legt« der Verein eine Baumschule an, um selbst die Bäume für die neuen Baum Pflanzungen in der Stadt zu züchten. Der Weg auf den Kalvarienberg, diesen unseren schönsten und trotzdem stark vernachlässigten Aussichtspunkt, wird gegenwärtig ausgebessert und instandgesetzt. Trotz der bescheidenen, heutzutage zur Verfügung stehenden Geldmittel will unser VerschönerungSverein auch in Hinkunft kein Mittel unversucht lassen, um unserer StadtverfchSnerung eine gedeihliche, aber den schweren Krisenzeiten Rechnung tragende Entwicklung zu gewährleisten. Äi es gerade Bürgermeister Dr. Lipoid ist, der als umsichtiger und aufopferungsvoller Obmann unseres Berschönerungs- und Fremdenverkehrsvereines die verschiedenen Fragen unserer Stadtverschönerung stets mit allem Nachdruck vertrat und vertritt, sprach ihm die Generalversammlung einstimmig ihren Dank für seine erfolgreiche Mühewaltung aus. Nachdem noch Oberiatldesgerichtsrat Dr. S e n j o r im Namen des Fremdenverkehrs Verbandes Worte des Lobes und der Anerkennung für das gedeihliche Wirken des Ver schönerungsvereines gefunden und Obmann Dr. S t a m o l die Grüße des Sportklubs „Maribor" zum Ausdruck gebracht hatte, schloß Obmann Dr. Lipoid die in strenger Sachlichkeit verlaufene Jahvestagung, die neuerlich gezeigt hat, daß es unter uns noch immer genug selbstlose Menschen gibt, die für eine zeitgemäße Entwicklung unseres Stadtbildes mit allen ihren Kräften einzustehen bereit sind. Wir möchten dabei nur noch den Wunsch aizssprechen, daß auch die breite Oeffentlichkeit diesem edlen Streben ihre Unterstützung nicht versagt und dem Berschönerungs. und Fremdenverkehrsverein jene allseitige finanzielle und moralisch« Hilfe gewährt, die er zweifelsohne verdient. Kleine Nachrichten m. «»«zeichnung. Der Altbürgerineister und langjährige Gemeinderat Herr Schul-dirett-or Mttor G r La r wurde mit dem St. Savaorden fünfter Klasse ausgezeichnet. Wir gratulieren! m. In den Ruhestand versetzt wurde der Oberkontrollor des hiesigen SteueramteS Herr Anton B o d o p i v e ?. m. Therese Göttlich f. In Pobre/.je ist Mittwoch nachmittags die Hausbesitzerin Frau Therese Göttlich nach langem, schweren Leiden im hohen Alter von 82 Jahren verschieden. Die ^hingeschiedene war die Mutter des weit und breit bekannten hiesigen GTVßkaufmannes Herrn Johann Göttlich. Die Vevslovkene wird Fwitag, den 21. d. um 17 U>hr vom Trauerhause, Ob Dravi 3, aus nach dem Friedhof in Po-breije ü^rfühirt und dort beigesetzt »vcroen. Friede ihrer Asche! Ter schtvergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! .m. Spendet Bücher! Unsere Jugend leitete eine umfangreiche Attion ein, unl die Slowenen und Ä?rkofroaten im Auslande, >denen es an guter Lektüre in der Mutiter-spräche mangelt, mit Büchern zu oersehen und ihnen so die geistige Verbindung mit dem Mut'terlan'de zu erinöglichen. Mitglieder verschiedener Studentenvereine werten in den nächsten Tagen bei allei? Parteien in der Saidt vorsprechen und für die Aktion, die auch Biirgermeister Dr. Lipoid und t^!eneral Ma ister ausgiebig untel.jstü^ten^ 'jtlowcnijche uitd jerbokroatii- Fttkwg,. dm AM' UZS. sche Bircher^^^mimoln. Sicherlich gibt eS ivicio, die veiMiidene Mch^ die- iselben'jedochi sl^n lange ^ni^kbenichen. W es da-rum^nicht mehr als ^gerechtfertigt, daß' diese > Lektüre ^ldem gedachten Z»v«le zugeführt wird? ^lUiniseo^.S'tolz ^mutz. es tzuns ^verbieten, hiMer zLjMsana^ zurückzustehen, wo« in^ kürzester ^Zeit^gsgen 'A)XX)V?Bücher M den genannten »Zweck - umntiAMich? zur Verfügung gestellt wurden. m. Sine «ot»enbiDe Kürz« lich evschien in einvm hiesigen Blatt eine Notiz, in der die Namen jener Finnen angeführt wurden, die angÄlich „ausschließlich in,deutschen?«Blättern zu inserieren Pflegen". Da die Absicht nur zu deutlich erkennbar ist, fthen wir uns veranlaßt, unsere P. T. Inserenten darauf aufmerksam zu machen, daß slch 7die betreffende Notiz auf unser Blatt in keinerlei,Weise bezichen konnte, da der Verlag der „Mariborer Zeitung" nach wie vor ein jugoslawisches und kein ausländisches Unternehmen ist. Wenn unsere P. T. Inserenten im Laufe der Zeit erknnnt haben, daß es bei den heutigen schwierigen Mrtschaftsverhältnissen nicht möglich ist, in a l l e n Zeitungen zu inserieren, sondern nur in den wirklich durchgrei senden, auf einem breiten Leserkreis in Stadt und Land aufgebauten Blatt, wie es die „Mariborer Zeitung" Meifelsohne ist, dann ist das vollkommen in Ordnung und Sache des Auftraggebers selbst, der seine kauswännischen und gewerblil!^ sowie industriellen Ankündigungen höMtwahrschein-lich ausschließlich von wirtschaftlichen, nicht aber etwa von anderen Gesichtspunkten aus zu treffen Pflegt. Wir sind deshalb überzeugt, daß sich die in der „Mariborer Zeitung" inserierenden Kreise durch kein wie immer geartetes etwaiges Manöver abhalten lassen lverden, ihre Ankündigungen wie bislang in unserem Blatte einzuschalten. m. Ueber den Pr«»ger Hrahschln und über de» Gt. veit»Dom sowie iiber deren tausend jährige Geschichte spricht morgen, ?kreitag, an der VMAumversität der Sekretär der Dschotj^loiwakisch-jugoslawilschen Liga in Prag Herr Alexander H Ulbert. Den Vortrag, den die Bolksuniversität geineitt-sam mit der hiesigen Iugvflawisch-tschecho-iswwakischen Liga verunstaltet, wer^n über k(v lprachwolle iskioptis«!^ Bilder begleiten. m. Vortrag iiber Ustiterktain. Di« Boilks-universttät veranlstaAet Montag, den 24. d. einen aufschlußreichen heimatkundlichen Vortrag. ^ Lchver Herr Viktor Pirnat «uS Novomesto wird uns iir das sonnige Nntevkrain führen, auf desien reven-. veichen Hügel und auf die alt«>hirwürdige Burgen i^e^ schönen Vrdenfleckens. m. Die große WohltStiqieitsitombola der Freiwiligen Z^nerwehr Maribor anläßlich des Wjährigen Bestandesjubiläums der Rettungsabtei^lung, die für 7. Mai anberaumt worden war, mußte aus technischen Gründen auf unbestimmte Zeit verlegt werden. m. Roch ew «astsviel Vlariea Lnbej. Da unser i^iebter Opvrettenstar Fräulein Marie« L u b e j, die befannttich mehrere Jahre uniserem Theaterenisemble angehört hatte, bei der sonntägigen Auffühvlmg der lka»-man'sl^ „Gräfin Maritz^, in der sie die Titelrolle sang, eine so gvo-^ Erfolg auszuweisen hatte und zahlvl^ Besu«^r kvwe Karte mehr echMen konnten, wurde die beliebte ÄÄnstlevin noch für ein Gastsipiel gewonnen. Frl. Lubej wird Samstag, den 22. d. noch eimnail in unserer Thalia als Gräfin Maritza gastieren. ?^r disse Voic-ftellung, die crls letzte Mustkauffü'hrung in der Saison für Blocks anzuschen ist, gelten ermäßigte Preise. m. Gvidenztaseln für Sraftfahrzenge und FaihrrSder. Das Polizeiamt macht die Besitzer von Ki:aftfahrzeugen nochmals ^vauf aufmerksam, daß bis Ä. d. die bisheristen Evldenztafe^ der Automobile und Motor^ räder gegen neue ausgetauscht werden Ms-sen. Nach diesem Tage dürfen die noch mit den ttlten Gvidenztaifeln auSgestMeten Kraft faihrzeuge nicht mehr ausfahren. Äe Sicher heitSoirgane haben den strengen Auftrag, jeden derartigen s^hrer anzuhalten und zur Anzeige zu bringen. _ Mit 34. d. setzt die Hermlsgaibe der neuen Evidenznummern für ?^hrrSdrr ein. Die in Maribor wohnhaften Besitzer von Fahrrädern werden aufgefordert, von diesem Tage K'vi^chen 8 und 12 llhr skimt dem Fn'hrrad mn Po«' lizeiaimt zu erscheinen, wo die Evidenznum- tzmevn x«: den RSdevn angebracht. wstdm. Mtziibri-ngen' «ist»das ^BerWhrsÄchel, w dem»bchMgt.»sew,lmuß,'daß dieZentis^prechen-de»Daxe»rrllogt« worden ist. Die zugeteilte 'GvidenAnmmner wird im BertehrSbüchel verzoil^» werden. m. Vilhnenaussahtimg. Die'Jugendsettivn der „JatnanSka^straKa" bringt Mittwoch, 'den 23. d. um SV Aht im großen Saa^le des „Narodni dom" Ibsens „G e s p e n st e r" noch einmal zur lAufführung. Die Regie liegt in den bewährten Händen des Herrn Max F u r i j a n. Bekanntlich errangen die jungen Mnstler bei der Erstaufführung einen großen i^folg. m. 26 Frise«re auf der Anklagebank. Heute fand vvr dem Einzelrichter Dr. Dev die BerhaMung in der Ehre^eleidigungS-vlage stcrtt, die der frühere Komiuissär und gegenwärtige Obmann der Maribore? Friseurgenossenschaft Herr N o v a k angestrengt hatte. Den ««läger vertrat Rechts:-anwailt K n u d e r l, während di? 26 angeklagten Friseure die Rechtsanwälte Dr. Ravnik und Dr. K u m b a t o v i S vertraten. Die Berhandluing wurde wogen Einholung von wetterem Belveismaterial vert^. -M Kvmcoi^ vemicktet raclilcsl» 8icker W.,» »Ml. Ii« M UM« Line Lckscktel Vinsr m. R»» »erden anch Schweine gestohlen. Wie frech die Diebe weoden, bewerft ein Fall, der sich jetzt in RaSe ereignet hat. In den Schweinestall des Besitzers Paul Tuo. ner sch^chen sich nachts mehrere Gauner ein, um unter den geiniästeten Tieren Umschau zu halten und das beste auszusuchen. Da jedoch das Schilvein schreien und den Besi^r auS dem Schlaf wecken könnte, wur de ein kapitailes Stück einfach an Ort und stelle geschlachtet, worauf es von den Lang fingern ruhig nritigenommen werden konnte. Da den Burschen die Arbeit leicht schien, lehrten sbe nach einiger Zeit zurück, um sich noch ein zweites Schwein auf dieselbe Weise anzueignen. Bevor eS jedoch geschlachtet 'wurde, konnte daH Tier dennoch eini^ Schreie hirige Wäscherin Rosa Strelec. In der Waschküche entglitt ihr ein Schaff mit siedendem Wasser, wobei sie sich beide Füße begoß. Die Rettungsabtei iung brachte sie inS Airankenhaus. m. Auf elektrifchk Lampen hatte es in lchter Zeit der b^chüiftigungslvse Schlosser Mois Vehovar abgese^n. Allein in de-r Franziskanerkirche ließ er über 100 Birnen verschwinden. Der Mann wurde gestern ausgeforscht und hinter Schloß und Riegel gesteckt. m. Hnndebiß. Der Arbeiter Franz Kri-Zianöiö wurde auf der Straße von einem Wolfshund attackiert, der ihm arge Verletzungen an den Waden beifüge. KriZanLiS mußte ins Spital überführt werden. m. Wefterbericht vom 20. April. 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser -^3, Barometerstand 736L, Temperatur -s-2.5, Windrichtung WO, Bewölkung ganz, Niederschlag R^gen. * Der Lebenskampf ist heute schwerer denn je. Die Erfahrung lehrt uns, daß der Körper auf Aufregungen und Ueberlastun-gen mit Kopfschmerzen oder Migräne reagiert. Diese Störungen lassen sich, ebenso wie auch andere verschiedene körperliche Leiden, leicht und schnell durch die bekannten P y r a m i d o n-Tabletten beheben. b. 8ten««rsk8kv bvloSko 8vnsts Krg-Ijvvlne.fu«o8lav§jie. Buch s umfaßt die ordentlichen Senatssitzungen vom 14. Februar bis 10. März 1S33. Bestellungen sind an den Senat des Königreiches Jugoslawien, Borstand des stenographischen BüroS in Beo-grad ju riKeu. AwEe» e. «in seltenes InbNSmn. Das Isolier-spital ^s Allgemeinen Krankenhauses ist schon vier Tage ohne Gast. Seit das Jsolier-jpital steht, also ganze 25 Jahre, ist dies bis 'jetzt noch nicht vorgekominlen. c. ivefsentliche «inderimpsnng. Wr die Kinder der Stadt findet die ordentliche öffent liche Impfung Heuer am Donnerstag, den '11. Mai von lO bis 18 Uhr im Gesundheits-hekn (Zdravlstveni dom) in der GregorLiSeva ulica statt. Äe iBi-site sowie die nachträgliche Impfung jener Kinder, die am 11. Mai aus irgend einem Grunde zur Impfung nicht erscheinen werden, findet eine Woche später und ,^tvar anr Donnerstag, den 18. Mai von 1t) bis 18 Uhr am gleichen Orte statt. Zur Impfung müssen alle im Jahre 1932 geborenen Kinder, sowie alle Kinder, die bisher aus irgend einem Grunde nicht geimipft wurden, gebracht werden. Es wird auswerksanl gemacht, daß alle ilm Jahre 1932 geborenen Kinder ohne Rücksicht auf den Monat, in dam sie geboren wurd^, zur Jmp fung gebracht werden müssen. e. Sin n«uer «esangvereln. Ein vorberei-tender Ausschuß hat dieser Tage bei der Po» lizei Statuten für einen neuen Gesangverein zur Gmehmigung eingereicht. Berein soll den Namen „Ceijski Kvvn" tragen. Nach Genehmigung der Statuten durch die Ba« nawerwaltung wird eine gründende Hauptversammlung einberufen werden. e. Der Hansbesitzerverein für Celje und Umgebung Mt Donnerstag, den 27. d. M. um halb 9 Uhr «bends in der Restauration Narodni dom seine Jahreshauptversammlung ab. c. Mn MVsieeiitfer Ueberfa» avf eine Fa. brik. Während der Osterfeiertage, als die Arbeit ruhte, schoß ein bisher noch nicht aus geforschter Täter durch das Bürofenster der chemis<^n Fabrik Schimmel Ä Co. in der JpavLeva ulica. Was den TÄter zu diesem Ueberfalle bewogen hat, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. e. Union-Tonkino. Donnerstag und Freitag der Großtonfilm „Die Sklavenkönigin" mit Maria l^rda in der Hauptrolle, ^ei Tonvorspiele. Aus Vwf p. Ein Knrs fiir antogenes Schweißen wmde heute, Donnerstag, von der Mariborer Geschäftsstelle des GewerbefArderungS institutes Z^r Handelskammer in- der Hiegen „Mladika" eröffnet. Den Kurs, der bis zum 29. d. dauern wird, leitet Herr Jng. K n e z aus RuSe, dem für praktislgte mit einer Ansprache des Gewerbe-inspektorS Herrn Z a l o Z n i k ans Maribor. P. Die MlitLrkontrollverfammknng findet Sonntag, den 23. d. um 30 Uhr am Vichplatz fwtt. Es haben alle Militärpflich. tiqen aus dem Stadtbereiche zu erscheinen. Wer verhindert sein sollte, hat am nächstfolgenden Sonntag zu erfch^nen. Ehrliche« mtd verlaßlichen !?eitnoxsaa»trLxer(iv) an6 liolportenr ftir Ptnj wirb per fofort gefucht. Borznpel-len bei Pichker G., AquiS., Ptnf. 4495 Aus Dttanje —if. Theateranffiihrung. Die neugvgrün-dete freiw. Feuevivehr von Doliö-Sv. Flo-rrjan veranstaltet am Sonntag, den 23. d. mn 15 Uhr lm hiesigen Sokolsaale eine Thea tervorstellung. Zur Auffü'hrung gelangt das drieaktige Lustspiel „Zivei Bäute". Das Erträgnis der Veranstaltung fließt dem Fond zur Anschaffung von Feuerwehrutensilien zu —ik. Reuer Gchützenklnb. In dvni etwa eine Stunde e>'ehwoges von Bitanie entkernten Bacherndorfe Skomarje wurde vor kmzom ein Schützenklub gegründet, welchenr bisher 32 Mitglieder beigetreten sind. Der Obmmm der neuen Vereinigung ist der Lehrer und Schullvitvr daseiet 5^rr Franz Z a g a i e n. Der Genannte will auch eine ^mburaschenjLapielle ins Leben rufen und . ^Mariborer'Zektung""Nummer^ 107. hat zu diesem Zwecke die nötige Zahl non ^Mitwirkenden aus dlortigrn Bauerntre seil bereits angeworben. —ik. Holzinduftrieoerpachtung. Taz gräflich Dhurn'sche Holzindustrieuntcrnehinon Rakovci bei Bitanje soll einer Version mäß zur Verpachtung gelangen. Als Pacht-nehmer wird der Holzindustrielle .v^rr Johann ö a s aus Dov^ bei !N^is^llnie fie-nannt, zwischen inxlchem und d?m obiMn Industrieunternehmen diesbezüc^liche Unterhandlungen bereits im Zuge sind. —i^k. Guter Fang. Der hiesigen Gendar»-merie gelang mn Östersonrttag ein guter Fang. Sie nahm nänuich den nach Blcd zuständigen besej^ftistuirgslosen Arbeiter I. M-in dem Augenblicke fest, als er unseren Ort passierte. Genannter wird eines räuioerischen lUeberfalles in ist „Äe-lezniöar" ein G^ner, dessen Fähigkeiten geeignet sind, die Papierform auf den Kvpf zu stellen. Die Schwarzblauen haben allerÜngs wieder Osterspiel gegen „Celje" einen klaren Sieg errungen, wobei sie ihre bekannten Borzüge voll und ganz hervorkehrten. Die Eisenbahner hatten aber im Spiel gegen den Grazer „Sportklub" nicht ihre komplette Mannsck)aft zur Stelle, sodaß man die gewohnte Durchschlagskraft vermissen nmßte. Beiden Gegnern müssen aber genug Chancen eingeräumt werden. : SK. Rapid. Heute, Don^ierstag, um 2V iUlhr wichtige Spielerversanrmlnng im Hotel „Zamorec". Erscheinen aller Pflicht! : S. «. Rapid, Leichtathletikfektion. Am Donnerstag, den 20. d. um 20 Uhr findet inl Cafe Käfer eine Besprechung mit dringender Tagesordnung statt und werden Funlktionäre und Lei^-Athieten ersucht, ver läßlich zu erscheinen. : T^r Mariborer Skiklnb nmcht nochinal? alle Mitglieder auf die heute, Donnerstag, abends im Jagdsalon des Hotels „Orel" stattfindende JahresImuptversmnMlung auf-merksam. : Spanien und England sind die ersten Staaten, die in Turopa ihren Davis-Cnp-Kampf austragen. Nächsten Freitag beginnt der Kampf in Barcelona. Spanien stellt !!ll!aier und SLdreu. „Markborer Nummer !V7. Freitag, den S1. April Wirtschaftliche Der Welnausfchank Verbrauchssteuer md Gemeinde — Äusschank ohne BewNigung T'a hinsichtlich des Ausschankes der ver« zchrung'HcucrpfUchtilgen (^^tvänke vielfach noch Unllarhcit herrscht, bringen wir im nachstehenden ci:ic Zuschu't zum Abdruck, die uno von ttntorricht^'ter Teite zugetom-inen ist. ^^allt '^'ersi>;iung des Finanzministeriums vonl 3. Novelnber 1932 ist in» Bereiche einer Geiileinde, die die Bewilligung erhalten hat, die s^icineiiidc-^erzehruna^östeuer eiiMheten, ^ics .'llanbe von alten in der Gemeinde be« findlichon oder dorthin gebrachten Alkohol-getränken ',n entrichten. Loniit hat «mch der Wein'gartenbi'ntzer, «der seiiven Wein öeisviels Nielse :^)?iirilior bringt, die Gemeinde-'^ierbrauch^stener in der Höhe von Dinar Pro ^'itcr zu entrichten. Wenn nian in Veriicksichtigun^^ zieht, daß nach Maribor sehr ;» erlegen. Der Weinauöschank ist in den l-iastwirtschaflen nni die Hälfte zurilfk-goganc^en, wogegen der Konsum an und für sich angestiegen haben dürfte. Ter Voranschlag der ^tadtgenieinde Ma, ridcr fi'ir da-:, lansende ^ahr sieht an ^'in' gängen aus der Berzel^ungssteuer eine -nnnnc von l,!XX).lXX> Tinar vor. Be« der bisherigen (5in'hebunsisweise dürfte die Ge-ine-inde-^ier^chrnngsstener kannl diese Ziffer liki'wersen. 'Tagegeld ti^nnte die veran-ichlastie sinnnic' ucherlich noch ilberschiitten uierdeil, falls di? liesanüe nach Maribor eingeführte Wein- und Branntmeinnienge im Ämie der obeilMhnten Verfügung des <^inanzulini)terimns mit der Gemeinde- !!^^erzes)run!isitener kelegt würde. G Tos ^inanziiiiniskerinin hat ntit Crlasz noni März d. I. die Verfügung getroffen, daß sene, die nnbefugt Alkoholgetränke verabreichen, iin -inne des TarengesekeS niit der ordentlichen Tare und auszerdeni als 'Strafe noch niit der dreifachen Höhe derselben, in Äaribor 'olnit mit niindesteits Dinar, belejit n'-erden. Anszerdein sind die betreffenden Personen noch nach t^m Verbranchsslenergesetz nnt dem dreifachen Betrag der ?chanktarc, also lnit mindestens 15lX> Din^ir, zil Iielanc^ciltnis zum Dinar !^e^ sun^en, sodaß hier, die Prämie mehr oder wcuicier überflüssig geworden ist. X S^itische Landwirte gegen die Wcin-einsuhr. Der LandeS-Otst- und Weinbauverein für Steiernrark hielt die^r Tage seine s^aihreshauptversammlung a«^' in de'.' ver ichicd'.'ne Forderungen au^'oest^llt wurden. So wuvde vor allem die Ford'?rnnri die Aetneinfuhr wenn schon nicht zu '.erbieten, so wenigstens dieselbe aus ^in Minimum herabzusetzen. Dem Obstbau n,us; die weitestgehend Förderung seitens der gebenden Faktoren zuteil werden. Tie Einfuhr von Olstöäumen aus dem .'.usland muß einer scharfen Kontrolle unterzivi^'n werden. Die Belastung der Wein- und Most erzeugung durch verschiedene Abwaren ist einer ausgiebigen Revision zu untcrAi^n. X LebenSmittelverteverung in Oesterreich. Durch die Zolloalorisierung, die vor kinzenr in Österreich vorgenommen wurde, bs'au« nen die Preise für einige Lebensrnittel leicht anzuzieh^. Die wichtigsten Leben'inittel, Weizen und Roggen, sind durch die ^^o?lva-loristerung weniger tanx^iert. ^a aleich.^eitig eine Senkung des Zollwschlages vorgenommen wurde. Trotzdem Hot sich das M-el'l im Großhandel um 1.26 Schillinc, pro ll)0 kg vertenert. Bei Schweinefett erhöht sich die Belastung um 10.80, bei Erbsen, gan^ um 4 und gepalten m,: 7.30, tei Bobneu l.m 1.20 und bei Linsen um 0.3S Schilling pro 100 kg. Radio Freitag, 2l. April. Ljnbljana 12.15 Uhr MittagSmusik. — 17.Ä Nachmittagskonzert. ^ 1v Französisch. ^ 20 Musikvortrag. — 20.30 .Kam-mermuisik. — 21.30 Abendmusik. — Beo-grab 20.30 Kammermusik. — 21 Saxophonvortrag. — 2l.30 Operettenarien. — 22.15 Tanzmusik. — Wien A>.10 Bühnenauffüh-rung. — 22.20 Tanzmusik. — Heilöberg 20.05 Alt-Danziger Musik. ^ 21: Konzert. _Breslau 20 Studentenlieder. — 2l Tanz «rbend. — 22.45 Nachtmusik. — Pvste Puristen 20.30 Symphoniekonzert. — Mühlacker 20 Konzert. — 22.45 Nachtmusik. — Leipzig 20 Musikalische ^ostborkeiien. — 21.10 Lustspielaufführung. „ 22 Tanzmusik. __ Bukarest 10 Wagners !^per „Tristan und Isolde". — Nam 20.45 Nationalfeie'.. Zürich 19.45 Aibendveranstaltnnq. — 21.10 Konzert. — Langenberg S0.l>5 Unt.'rh tungskonzert. ^ 21: Fröhliche Kunipanei ^ 22.30 Nachmulsik. — Praq 20.25 Lustige Lieder. — 21.15 Blodeks komische ?)per „Im Brunnen". ^ Oberitalien 21 Sym-phoniekonzert. — Miinchen 20 j?aminermu» sik. — 20.40 Konzert. — 21.^0 Abendinnsik. — Budapest 19.30 Donizettis Oper D'n Pasqua.e". 23 Violinkonzert. — S?ar. schau 20.15 Stnnphoniekonzert. — 2.? Tanz, muisik. — Daventry-Natkonal 20 Orche'ter» konzert. ^ 21.3ü Atendveranstaltnug. ^ 22.55 Tanzmusik. ^ KöniPSn'usterhi'.uscn 20 Konzert. — 21.20 Abendmusik. — 23 Nachtmusik. dei Kr»n«adIN«ei» Vei^rlel. ?den vnck Zknlleken ^er ^«titvdekltolnsenN«» In Du bist die Nuh... V0l^ «>töbel in,d eingelegte Vitrinen mit altertnuili6>en Tassen und Porzellanen stan-deir veiteilt im Nanme. (5in grosser Flüge! und ein s^>ieigenpult zeigten, daß im Hause auch für liinstlerische Änge Sinn vors>(Ulden n>ar. .'^n ein Paar schlineu Vasen standen Blumen nnd ga'ten dem Zimmer troh deS trüben 5ierbsttage^^ eine warine, freundliche Note. Lore oon .^'^nnius fiihlte sich in diesein .^'slnnie sonnt daheiin nnd vendraut. ni,^r die gleich^' Art der (Einrichtung, wie sie non i'brein (5lternban'e und von den '56>lösser!s ihrer Freunde nnd Berwandteil her kannte. l5s >v-aren die gleichen alten Möliel, die 'ich von Generation zu t^nera-tion vererbt hatten, die gleichen Bilder gepuderter, vornel>iiier Frauen und stolzer Mmlner. n'ar die alte Kultur, die sie hier bec^riis^te. Nun öffnete sich die Zinilnertür voll einem grossen Rannte ^ler, und eine hock>ge)vach-sene, ältere T^ine init tlikMn (^'»esicht nnt^er grauenl Haar to>n Iebl)aft her<;in. „Fräulein von HuniuS!" sagte sie und streckte der sich tief verneigenden Lore freuild lich die .Hand entgegen. „Willkommen, mein liebes Ztind! Meine Freunde vom Karlshof haben so Schönes von Ihnen erzählt, daß ich nicht geziert habe, Sie zu engagieren. Lassen Sie sich eimnal anschauen!" Sie hob Lores Kopf mit der .'i)anid empor und fah ihr aufmerksant in die Au<^en. Dann nickte sie befriedigt, und ein gütiges Läcl)eln gMt über ihr stolz geschintchenes, vornehmes laicht. „So l)albe ich Sie ulir vorgestellt, Fräulein Loer!" sagte sie freundlich. „Sie haben die Augen Iihrer Mutter." „Oh, Sie kannten meine Mutter, gnädige Frau?" fragte Lore, uich eine :varme Freude ging durch ihr .Herz. „Natürlich kannte ich Ihre Mutter", Nleiltte Frau -tetten, in einen: der grohen BackenWhle Platz nehinend und Lore mit einer .'i>and'be»vegung zum Setzen auffor-derind. „Wer hat die schöne ?lda von Platen in unserer schlesischen .^imat nicht gekannt? Wir haben auf den Bällen oft miteinander aetan.it und haben uns gegenseitig sehr gut geMcn. Zch »«jtz, daß 5^ MMer mi6) auch einlnal herzlich aufforderte, ein paar Wochen auf dem Gut Ihrer lieben Aroh-eltern in der Grafschaft zu verleben. Aber ich lieiratete dcmn sehr schnell und ging mit meinem Manne, der in diplomatischen Dien-ste^i stand, nach Uebersee. So verloren wir uns aus den Augen. Aber ich denke inlmer noch an das liebliche Gesichtchen Ihrer Mutter und an die giitige, sanfte Art. die ihr eigen war. Ich glaube, wenn Sie auch innerlich Ihrer lieben Mutter ähnlich sind, so wie Hs äußerlich der F«ll, dcinn iverden wir gut miteinander auskommen." Impulsiv beugte sich Lore über die .Hand Frau Stettens. „Was in meinen Kräften steht, gnädige Frau, werde ich tun!" versicherte sie. „Datz Sie meine liebe Mutter kannten, ist für mich wie ein Wink des Schicksals, daft 'ch hier nicht ganz einsam nnd verlassen bin. .Haben Sie nur Geduld n?it mir. Ich werde mich seHr bemühen, nrich schnell in meine Pfli-ten einzuleben." Frau Stetten erhob sich. „Nun also, so tvollen wir es uiit Mut und gegenseitiigenl Vertrauen beginnen. Ihre Arbeit hier wird nicht leicht sein. Ich selbst bin sehr üiberlastet lmd habe viel dan?it zu tun. nlich jenen Gästen zu widmen, die ai»? dem Ausland hierl^rkommen und weder deutsch können, no6) über Beziehungen hier vevfügen. Da nvrden Sie mich sehr unterstützen müssen. Ausserdem ist der ganze HmlS balt zu überwachen. Nun. Sie iverden sa ftHen. Im allgemeinen habe ich «in beson- ders gutes Publikum, das zu den stamn, gästen meiner Pension zählt. Natürlich kann man in den heutigeir Zeiten nich» inehr so sieben wie früher. So lauft manches unter, was nicht ganz einwandfrei ist. wie ich es mir wünss von Türen, die verschiedene Visitenkarten trugen. .Hier schienen überall auch Gäste der Pension zu wohnen, und wirkli6> hörte Lore aus einigen Zimmern lebbafte Unterhaltungen in allen möglichen Svrachen. Ab und zu öffneten sich auch Türen, und es kamen einige .Herren, einige Damen, mit denen Frau Stetten ini Vorüberaeben sclui^ll ein Paar freundliche Worte niechielte. Lire stann te dabei über die Sist'che, dann ins Engl'sche nnd darauf wieder ins Italieni^^l^e wech- selte. (Fortsetzung folgt.) ^nag, den 21. April ISSS. „Mariborer Zeitung" Nummer ^l17. ^sgc! und ^iscksfsi Hege und Jagd im April Die Folgen eweS mgeschmälerten und vorzeitigen Hahnen-abschuffes ^ Alles Federwild in der Balz Kampf den Mldschädlingen! AprU! — der Eittscheidungsmonat in vielen waWhegevvschen Fnagen. Hatte die bisherig Tätigkit die Aufgabe zu erfüllen, oer Notzeit die Härten zu nehmen, so gilt es jetzt, die Grundlage für die Erhmtung deZ Nachwuchses zu lsAM. Es ist eine alte Er-fahrunigsrvgel: „Was tm Apckl versäumt wird, lästt sich dandensein die Mehrzaihl der Gelege sang- und klanglos oer schwindet. Diesen Erzfeinden der Bodenbrü t«r muß jetzt -im April ^r Knieg bis aufs Vesser erklärt werden. Die Lebensgewohn heit der Z?rcrhe gibt den besten Fingerzeig, wie man sie am erfolgreichsten bekämpfen kann. Man macht sich die Vorliebe für den Eierraub zunutze und legt mit Phosphig-in vergiftete Volleier aus. Dieses Verfahren hat sich in der Praxis am allerbesten be währt. Natürlich ^ißt es aiuh auf daS an dere Raubwild, das jetzt mit der Jungenver sorgung beschäftigt ist, ein wacUames Auge zu ihab^. Kastenfallen sollen jetzt allerorts zum Schutze des Wildes fängi5ch stehen. Daß man a^ auch die wildernden Hunde und Katzen nicht aus deni Auge verlieren darf, ist wohl selbstverständlich Jetzt heißt es zeiblich aus den Federn, dann wird man so manches Zusamimentreffsn mit diesen Wildvernichtern zu verzeichnen ba ben. Der April ist vielfach schicksalentscheid?nd für das Wildvorkommen im Herbst. Wer dessen eingedenk bleibt, sich Zeit und Mühe nicht verdrießen läßt, dem werden frohe Jagdtage und reichli«^ Witdstrecken beschieden sein. gel für den Hahn wohl beachtet wcroen: Die Kug^ muß an der richtigen stelle sitzen, denn sonst ist der Hahn meistens verloren. Ein sicherer Schuß ist jener auf den üraqcn, den S^vingenansatz, die Kammer oder dc>s Rückgrat. In Gegenden, wo es. noch viel Auerwild gibt, hat man besondere Auerhahnbüchsen, die ein ganz schlnaches Kaliber ^ben und hiezu beisonderS eill!geschossen sind. sdigrl oder Schrot dem Aueriwkn? Bon«Vinf.? N.'n'. AuK ihr laßt euK dabei »üKt gerne stören. Erprobtes und Erlauschtes Die folgenden Ratschläf,e und Anregungen aus dem ausübenden Anglerleben möszcn als das hingenommen werden, was sie einzig sein wollen: anspruchslose Plaudereien über Erlauschtes, (^lesenes und selbst Erprobtes. Ich bin mir wohl bewußt, vielen Mitgliedern des ausgedehnten Ordens „Sancti Petri" hiemit nichts Wesentliches zu bringen, ja sogar, daß es ein Wagnis ist, zu einigen der umstrittenen Fragen das Wort zu ergreifen. Wenn ich es dennoch tue, so nur desivegen, weil es doch auch Anfänger gibt, denen kein wohlwollender und erfahrener Berater zur Seite steht; ihmn weg ein Ratschlag für diese oder iene Lage willkommen zu sein. Aber selbst dann, inenn meine Ausführungen da nnd dort Widerspruch au?'lösen sollten, würde dem erstreb^ ten Zwecke nur gedient werden, sofern damit zu einer gegenteiligen Ansicht oder Ergänzung angeregt würde. Für die Auswahl der Fisckiereigerät? gilk ganz allgemein das anscheinend Widerspruchs volle Merkwort: „Man ist nicht so wohl^ habend, um sich etwas ?^lliges k<,u?cn zu können." Angelstöcke, Rollen, Schnüre r?fw^^ nur von besserer Beschaffenheit werden den. Eigner sowolil in Hinsicht auf Haltbkrfeit^ als auch während des Gebrauches k^friedi-gen. Preiswert heißt in7 landläufigen Kinn« nicht villig, aber auch wohlfeis ist durchaus' nicht gleichbedeutend mit minderwertig. Je. der Anfänger sollte daher nur in Geschäfte^ einkaufen, die im Rufe stehen, streng ehren-^ liaft und fachmännisch zu lvdienen. Ist er sich seiner Sache nicht sicher, nehme er sich! einen erfahrenen Berater zunr' Einfaufe mit^^i er erspart sich dannt'Gvld'nnd-viel'Aerger.! Noch bevor man zum Fischfänge an^ieh't'.l ist es mls mancherlei Gnmden'^zwei^äßig,^ alles gründlich durchzusehen und i zu ordnen.! Beschädigte' Lackierung'der* Gerte, ^ an fgefraTk! ste oder verlorene Bindungen. usw. beem^ trächtigen ihre Lek^sdauer' sek^r empfindlich.' Können die erforderlichen Ausbesserungen!; nicht selbst bewirkt iverden, übergebe man>-Schadhaftes ohne Zögern einem Fachmanwi zur Jnst>andsetiung. Ein gründliches Uel^er^ holen der Geräte soll jedenfalls vor ihre«i Verwahrung über den Winter erfolgen. Der-Aufwand n>ird nie erhebnch sein,'wohl'aber-sich reichlich beMlt machen. Schnur. Vorfächer, Fliegenzeug und» Angelbindungen sind vor t^brmrch mit! einem kräfti^n, gleichmäßigen Zuge auf ihre unverminderte Haltbarkeit zu über--prüfen. Es ist kesser, die Gerate bei solclien:' Proben entzwei zu ziehen, 'als daß dies spater bei einen? harmlosen Hänger oder beim Hakm eineöi Fisches geschiel^t. Int letzteren Fall hat man nich^f nur einen zumeist guten Fisch, sonden? auch noch c'in StÄck Schnur, daS Vorfach o>der doch die A^rgel dazu verloren. GeraZ^e dke'<' Teile er^ lei'den nur allzuoft unbemerkt Verletzungen, sei es durch einen unvorsichtigen Tritt, sei es durch K?licken des trockenen VorsacheS oder Rostschaden in oder'kna^ oberhalb der AngekbinduTlg. Sodann überprüfe man, der Angeld haken genügend sckiarf oder, ob er durch Hänaer an Gestein usw. bereits abgestumvf^ ist. In stark besischten Ge^nässern oder b^^ schlechter Bei^zeit, wenn die Fische nur „zupfen", ist es von besonderer Wichtigkeit, diesem Ulnstande Aufmerksamkeit zuzuwenden. Die Angelspitze sei so schai'f. d-ifi de? Fisch bei seder Berührung an ihr 'l^lien bleibt", hat mich ein alter Fisckier bele?^,i-t. So belanglos eine niebr oder minder scharfe Angelspij^e zu sein s-is^eint, e^bensci nacsihaltig kann fie sich für 7age?erfolg mlswirken. Zum Nachschnrfe,, der An-^eln vern'endet inan mit Vorteil ein kleines Veilchen, wie scilche Uhrnwckier in Verwendung hliben, oder den Splitter eine? feinkörnigen steine?. Ein solcbe' Gerilt ist lei'^vt unterzubringen, daß es rliscs' ?st jlFortsc^ung solgt). ieikefrükt zeben ^ir (Unterzeichneten nekst allen snc^eren Venv»nc!ten ^»ei'nellt» ctsü unsere stets keneenszute, arbeitsame uncl sorxssmt- Butter, k'rsu Ikvrssis MUUck »suKdesltRetin lieute ^ittHvocl?, cien 19. ^pril um kalb 13 Ukr nsell teukiem seli^veren ^eiclen un6 ver» seken mit cier allerkeilissten V(^exzel>runx uneks»v>rtet in ikrem 82. l^ebensjskre xotterzeken ins bessere jenseits aboeruken ^urcie. Die öeerclixunx c!er teuren Verbliekenen iinclet am k'reitax, cien 21. ^pril um 17 ^lir naelH ertolxter ^insexnunx vom l'raueklisuse» ?ot)re2je, Ob Drsvi 2, aus statt. Die lil. Leelenmesse ^irct am Lamstax. clen 22. ^prit um 7 Utir in 6er Lt. clalana-k^iarflcireke gelesen ^er6en. stilles öeileicl ^ircl xebeten. ?obrvZje bei ^aribor» clen 19. ^pril 1933. Ku6vlk Ekttliek IVDN LttttllClI, LroÜleaukmann Qrollksukmsnn nebst Lattin unä l'öebterellen nebst Qsttin. Qrs-. l^sribor-^xreb. ^NNS 5tern. ttsusbesltzerin, nebst Xinäes, ^sridor. /^Ile ildkl^vn VetWSNMEN. krsn» SvtNIek k-isnäelsseisenäer ^sridor. 8ep»r»te psrte verde« niekt sutlceesdell. 477« )l»I» l!?» li»il!ll!ik. lidMIlU MO KÜM tiim^eii vnii lier ()uslit.lt ad Ißu? l» «i«r ^.anrea Veit «peebt« V«r« vetliien« lti, Vcltr«uen. V«r^c ns«t nue! VerZsnxvn 5ie ?rei3l»ste voa 6er klrm» lSriS^s Xvkn. 5«nt» >i^c)8s!k5t Lie die dilliAsten und be5ten Mscklissenen lniö unxescdlissenen Lsttkselsrn kezctiskfen künnen. 4777 Kieinei' /^meizer ^nsracien imSt ^NßRssvrth sinci 2 vtNWe in kfist» mZskeii bsi^uiSIsn. cia snsonstsn äis /^öministsstion in öer l_gqs Ist, (jss Ee^llnsektv ?u vi'Iecjicien. Uebersej^unqen von Dotll,ttclrli.'tt Ulis der driilschcii und llalieni-scheil Zprnäi72 l. inen, 8el6»^, 8tvkke isii .'6.^ - SAIZ»« Maschinschrciliarbeitc». fästliiuuei Tr. 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