Ar. 40. Mi, Sonntag, 17. Wal 1903 28. Zayrgang. Ecbristleitnng: thauSgasse Nr. 5 Hau«.) nde: Z»z»a gl. *»f 11 ntigsngc« _ M Mc Vernaitsng »ege» i Amchnunz na billigst felt-ß^klllen Äkdildr»» «»l««?«. »ei EUttTtaiutigcii fiet«. amfctot. Iif »Deutsch« Wach!» erscheint |«t fs Sonntag int Z*Mcift«t notifii». »M!l>«rtaffe:i»on:o W« #00. Berwaltunz: Ratkausgasse Nr. 5 (gaamct'Mct BtzngSbtdingunge»: l urch dir Post dt,»zen: Vierteljähilg v-ld>»d'>il . . • K «40 Kanuährig . . . K ll-SO Für 3111i mit Ztlstellnnz tat faul: vlonntiich . . . . K t io «i-it-Ij-drig . . . K »•— H-Idjötii» ....«,— aonjläHttj . . . . K IST— fltir» Auflas b tr&äfctn (14 sie Seiigtiibüllict) um die bfhere» «ersendnnjf. «idilhren. Si»H«Irit«Ie >d»nn«»entt gelt,» d>» zur »ddeßellnnK. Z)ie GiMer Hemeindewayten. Die Bürgerschaft von Cilli sieht sich in den I kommenden T^gen abermal» vor eine hochn>ichtige Wahl gestellt. E» handelt sich um die Wahl jener Karperschast» die nun durch drei Jahre im Rat»-saale der Stadt für deren nationale Ehre, geistige» Leben und wirtschaftliche« Gedeihen wirken soll, und wenn wir diese Wahl eine hochwichtige nannten, so trieben wir wahrlich mit Worten kein Spiel. Mehrfach sind die Gründe, die gerade diese Wahl zu einem überau» ernsten Ereignisse stempeln und sie zu eine« Brennpunkt der allgemeinen, weit über die Markungen unseres Bezirke» reichenden Auf-«erksamkeit werden lassen. Die Wahl ist in hervorragendem Maße zu» nächst wichtig, weil in die Zeit de» Wirken» jener zu wählenden Körperschaft ein« Reihe der bren-»endsten Fragen der wirtschaftlichen Wohlfahrt unserer Stadt ihrer Lösung entgegengeführt werden sollen. Wir Cillier stehen ja doch an der Schwelle von Tagen, in denen die Gewerb»tätigkeit unserer Stadt neue, kräftige Impulse empfangen, in denen kräftige» Leben die wirtschaftlichen Adern Cilli» durchfluten soll. Die« ist die wirtschaftliche Kehrseite der be» vorstehenden Wahlen. Gleich ernst, überwiegend wichtiger sind die Wahlen unter dem nationalen G«sicht»winkel. Glücklicherweise haben vergangene Jahre un» Cillier in eine harte nationale Schule genommen, wir haben Tage hinter un», in denen w»r un« wie von einer Meute reißender Tiere umstellt sahen, so daß wir un» akademische Erörterungen Aber den nationalen Wert vor Wahlen füglich er» Aus dem Tageduche des unschuldig erschossenen Surensührers Scheepers. Eine der tragischesten Figuren de« Buren-kriege» ist der junge Kommandant Scheeper«. der heldenhaft« Freistaater, der mit Smut«. Lotter. Kreutzinger und den anderen B.aoen den Kampf in der unwilligen Kapkolonie so lange erfolgreich kämpfte. b»i« er siech und matt von den Engländern gefangen und vor ein .Gericht' geschleppt wurde, da» ihn a l» .Kapafrikaader" wider bessere« Wissen de« Henlker übergab. Die Rand Daily Mail (Johannesburg) teilt jetzt Bruchstücke au» Scheeper» Zagebuch «it, und wir geben hier, nach der „Rh.» Wests. einige Stücke darau» wieder, weil sie in ihre» klassischen Schlichtheit einen tiefen Blick ii die Seele diese» patriarchalischen Volke« ge» währen. Man kann dies« einfachen Wone eine« unschuldig, zum Tode B.rurteilten nicht ohne Rüh-rxng lese»«. Scheeper« schreibt am 10. Oktober (1900). wiie seine Leute alle« aufboten, ihn. der zu schwach w»ar, aufzustehen, mitzunehmen, weil die Engländerc nahten. E« ging nicht, er hatte zu schwere« Meber. Nacheinander kamen alle sein» Leiue zu ihh«. u« unter Tränen Abschied zu nehmen. .Meine Offiziere und Mannschaften stellten stch um «ein Lagler. Sie waren sehr ergriffen. Ich kann »icht beschreiben, wa« ich fühlte. Mein Adjutant. Karl Lehvmkuhl. ein Knabe von 16 Jahren, tapfer «i« einer., hatte den Kops an meine Brust vebor« gen. und» schluchzte herzbrechend. Ich hoffe nie wieder so eichen Tag zu erleben." Später in der Gesangenscschist schreib« er: »Ich bin bereit, jede Straf« zuu erleiden für «ein Land und Volk — Wie glücklich, einer von denen zu werden, die be« sparen können. Wir haben au« der Erfahrung ge-lernt, vom grünen Baum de« Leben» gekostet, d.r un« manchmal recht bitter« Früchte, aber Früchte der Eckennini« reichte. Un» soll deshalb genügen, wenn wir an dem Mcst«, Nelson vergleichlich. das Signal hinansteigen lassen: .Cilli erwartet, daß jedermann seine Pflicht tutl" Die klein« Kolonie von Slovtnen, die Cilli in seinen Mauern beherbergt, geberdet sich zwar in hervorragendem Maße von Umsturzgelüsten be-seelt, und treibt in der Ausstachlung der Leiden-schasten durch Becnaderung deutscher Beamten und Verrufserklärung deutscher Geschäftsleute ein frev-le<, gefährliche! Spiel, da« den Ingrimm der Bevölkerung Cilli» wie Gewitterwolken über ihrem Haupte zusammenzieht-, so umstürzlerisch und rühm-redig aber auch diese in unserer Mitte angesiedel» ten Pervaken sich geberden mögen, bei Wahlen in der Gemeindevertretung haben sie sich bisher fast immer noch scheu in den Winkel gedrückt, weil sie da« schreiende Mißverhältnis de« Willen« zur Macht und ihrer Kräfte hi.zu am Besten fühlten. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß die Regierung vornehmlich die Koerber«, eine große Anzahl flo-venifcher Beamten nach Cilli hineingeschmuggelt hat, die meist im ersten Wahlkörper da« Wahlrecht best,»» und mehrfach einen derart flooenisch-natio-nalen Fanatismus zur Schau trugen, daß es ihnen zuzutrauen ist, daß sie stch von den Pervaken für ihre UeberrumplungSpläne einfädeln lassen und für diese pervakifchen Pläne ihre Haut zu Markte tragen. Darum Cillier pocht an Euer« Brust, die gebieterische Pflicht, zu wachen, denn der Verrät«? schläft nicht l reit» für unsere Sache gestorben sind und bejonder« für unseren Glauben. Der Feind kann frohlocken, abrr da« Afrikandervolk wird nicht au«sterben. Slachter« Net schreit um Rache und all die anderen, die unschuldig gelötet wurden.' Am 17. Jänner schreibt Scheeper«: »Heute Morgen etwa 8 Uhr kam der Schulze in meine Zelle und sagte mir, ich solle mein Urteil hören. Ich wurde in einen Ambulanzwagen gehoben und sie brachten mich in ein von Militär gebildetes Viereck. Oberst Henniker trat hervor und verla« die Beschuldigungen, mit Ausnahme der fünfien, und er sprach da« Tode«-urteil aus. Nachdem ich wied«r in die Zelle ge-bracht worden, sagt mir ein Leutnant, daS Urteil werde morgen ausgeführt. .Fragt man mich: Bist du bang«?' so muß ich sag?»: nein, aber meine liebe Mutter dau«rt mich. Mein bester Trost ist, daß ich unschuldig bin. Ich hoffe, mein Tod werde di« Ursache großer Ereignisse sein und daß all« noch tämpsende» Führer mich rächen werden. Wenn einen da«selbe Lo« trifft wie «ich. gedenk« «r, daß «» für Land und Volk gewesen ist. Ich habe stet» gewußt, daß der Engländer einen falschen Charak-ter ha« und da« Blut Unschuldiger vergießt, ober ich konnte nicht glauben, daß sie so furchtbar der-blendet waren und die Wahrheit nicht sehen konnten, aber der Herr, unser Gott, wird urteilen nach seiner Gerechtigkeit. Und so ist denn heute, der 17. Jänner 1902, «ein letzter Tag auf Erden, aber e« ist schrecklich, sich da« zu erinnern, man möchte wün-schen, daß die Stunde bereit« gekommen wäre. O Herr, wie lang« noch wirst du dich verborgen halten und zulassen, daß da« Böse sortschr«it«? Rette dein Volk, mein Gott und lasse Gerechtigkeit walten? E« ist mir eine große Befriedigung, daß ich meiner Regierung treu gedient habe. Hätte ich ge« Diese Worte gibt un» nicht etwa ernste Be« sorgni« um den Au«gang der Wahlen ein, dazu liegt, gottlob, sobald jeder seine Pflicht tut. kein Anlaß vor. allein eS liegt un« daran, daß N'cht etwa da« Bild der Wahlen durch slovenische Ueber» rumplung«versuche getrübt werde. De»halb darf wohl von jedem deutschen Wähler der Stadt Cilli gefordert werden, daß er die kleine Mühe, an der Wahlurne zu erscheinen, nicht scheut, gibt er ja doch damit zugleich den Männern seines Vertrauen« einen Bew-is der Ehrung. In der Bekundung der machtvollen Einheit der deutschen Wähler geben wir zugleich den pervakifchen Friedensstörern eine Lehre, sich in ihre Ohnmacht zu schicken und sein beicheid,n zu sein. Wer deshalb nicht d«n Vor» wurf nationaler Lässigkeit auf sich laden will, der wird kommende Woche pflichtgetreu zur Wahlurne streiten und den vom Deutschen Vereine aufge» stellten Wahlmännern feine Siiuim« geben. Slovenische Zeltungsstimmen. bezeichnend«? Auslpruch. Der »SlooenSki Narod- erfährt auS dem Munde einer hochstehen» den RegierungSperlönlichktir, die über jeden Zweifel erhaben sei, folgenden kennzeichnenden AuSfpruch. Bei der Besprechung der Verhältnisse zwischen der Regieru-g und den slooenischen Klerikalen mit besonderer Beziehung auf die wirtschaftliche Organi» sation habe sich die betreffende Person geäußert: »Die slovenische» Klerikalen fordern nicht nationale Konzessionen, die wollen nur Gel d. Warum foll man ihnen nicht ein paar taufend Gulden geben, wenn sie darum zu haben sind.' Da« läßt die Nerikalen Herren allerdings nicht von ihrer besten Seite erkennen. wußt, daß ich so schuldig getötet werden sollte, ich würde dem Feind mehr Schaden zugefügt haben, al» ich tat. Alle Beschuldigungen gegen mich konn-ten in einer zusammengefaßt werden, nämlich, daß ich meine Instruktionen befolgt habe. Gegen II Uhr besuchte mich Herr Tennant und drückte mir die Hand. Auch Herr Auret kam um ditse Zeit und ich ü5ergad ihm alle», wa» ich besaß. Pastor Murray kam, um mit mir zu beten, aber ich weigerte mich, da er mit dem Feind sym-pathisiert, und sagte ihm. ich könne nicht wahrhaf» tig «it ihm beten. Später wurde ich besser gesinnt und al« er wiederkehrte, betete er sehr herzlich sür mich und «eine Familie. U« 10 Uhr hatte ein Offizier mir gesagt, ich werde nicht gegen Sonnen» aufgang getötet w«rd«n, sondern im Lause de« Tage», Diese Mitteilung erleichterte «ich erst etwa«, aber später verlangte ich darnach, daß alle« be» endet sei, je eher um so besser. Ich schlief von zirka 11 bi« 3 Uhr und begann darauf liegend diese Zeilen und verschiedene Briefe an Verwandt« und Freunde. Jetzt erwarte ich geduldig mein« letzte Stunde. Etwa 4 Uhr 30 Min. meldete der Schout «ir, die Exekution sei ausgeschoben, doch er konnte nicht sogen auf wie lange. Um 12 Uhr kam der Offizier zurück und sagte mir. ich würde um 3 Uhr getötet werden. Und so ist die« mein letzte« Schreiben und ich schließe mein Tagebuch «it den besten Wünschen und den letzten Segnun» gen für meint Familie und Freunde, ich hoffe, wir werden einander wiedersehen an einem besseren Ort, wo — Da bricht der tapfere Mann ab. Wer möchte bei« Lesen solch trauriger Zeilen nicht auch nach Gerechtigkeit rufen; aber wo ist ste?-- Seite 2 Nummer 40 Kausdurchsuchuug in Laibach. Hiezu schreibt der „SlovenSki Narod*: Die Agramer Staat«» anwaltschasl hat sich auf telegraphischem Wege an die Laibacher Staatsanwaltschaft gewendet und zwar mit dem Ersuchen, auf dem Wege von Hau«-durchkuchungen ststzustelltn. ob die in Kroatien au»geteilten und ausgeschickten „revolutionären" Ausrufe in Laibach gedruckt worden seien und allenfalls die kroatische» Ztii»ng«leutt Marjanovii und Sirovatka unverzüglich zu verhasten. Auch hat die Agramer Staatsanwaltschaft die Vermutung ausgesprochen, daß diese Aufrufe wahrscheinlich in der „Narodna tiSkarna" gedruckt wurden, auf welchen Gedanken die .SchinderSknechle des kroatischen Ba » uS" hauptsächlich deS> halb verfallen find, weil sie seinerzeit eine Bro-schüre Dr. Potocajak« druckte. Der voruntersuchende Richter Herr Bulovec bat sofort mit der Unter« suchung begonnen. DaS End« war. daß daS Landes, gericht erklärte, in den Laibacher Druckereien keine Hausdurchsuchung vorzunehmen. Zu diesem E«t< schlusse ist daS Gericht gekommen, weil eS sich ge-zeigt hat, daß die fraglichen Drucksorten nicht in Laidach hergestellt wurden. Hinsichtlich de« Ver< hastungSbesehleS meint daS Blatt, habe eS den Eindruck gewonnen, daß sich die ciSleithanis-te Justiz zum blinden Werkzeuge deS kroatischen BanuS hergebe. Z>i« Stoveuen und die italienische Aniver-sttttsAordernag. Dem „SlovenSki Narod" gehen aus Wien au» politisch wohlunterrichteten Kreisen hinsichtlich der italienischen UniversilälS-Hörer zwei Versionen zu. Nach der einen würden dieselben von Innsbruck nach Graz gebracht werden, nach der ander«n soll in Trieft oder Görz eine besondere italienische RechtSaka^emie errichtet werden. Der „Slov«nSki Narod" wendet sich gegen die letztere Möglichkeit mit aller Enlschi«denh«it, da sowohl Görz als auch dos Küstenland slooenischer Boden fei. Wenn die Regierung den Italienern eine derartige Anstalt schenken will, so möge sie die-selbe inmitten italienischen Gebietes und zwar in Trient errichten. politische Wundschau. Kroatische Hausmittel. D.m „SlovenSki Narod' geht «ine Drahtunn zu, wonach in der am 14. d. M. in der Wien«r Rtfsource stattgesundenen Versammlung, die zu den Unruhen in Kroatien Stellung nahm, der Abgeordnet« Biankini sich in einer Weise g äußert haben soll, die, falls sie auf Wahrheit beruht, wohl einem Rinaldo Rinaldini, niemals aber einem öfterreichisch«n Abg«ordn«ten zur Ehre gereiche» könnte. Dem Abgeordneten» Hause erwüchse die gebieterische Pflicht. einen der-artigen Anstifter den Gerichten auszuliefern. Ab-geordneter Biaik.ni soll sich geäußert haben: „Er schäme sich, daß sich in zwanzig Jahren niemand gefunden hab«, der d«n Bonus von Kroatien erschossen habe oker ihn bedroht habe, daß die Kroaten alle Mittel der Wissenschaft, vor« züglich der Chemie, in Ann'tndung bringen werden, um d;m g«genwärtigen Trtiben «in ge-waltsames Ende zu bereiten.' PU slov«uische« Studenten haben neuerlich in einer Wiener Versa»,mlung sür die Forderung einer slovenische» Universität demonstriert. Damit da» Häuflein slovenischer Hochschüler nicht ganz verschwinde und ihre Demonstration nicht gar zu sehr der Lächerlichkeit anheimsalle, hat man sich durch Kroaten, Serben und Tchechen verstärken lassen. Die Forderung nach einer slovenischen Uni-verfiiät wird von den Demonstranten natürlich selbst nicht ernst genommen, denn da» Haupt-Hindernis bildet die neuslooenische Sprach«, die vom Volke al« Geheimsprache empfunden und be-spöttelt wird. Die Bereicherung mit sprachlichen Neuschöpfuokeo, die durch UniversitätSvorlräge nötig würde, würde daS Neuslooenische jedoch völlig unverdaulich machen Z>ie kroatische« Aluruhe« nehmen immer mehr jenen gewalttätigen Charakter an. der stets daS Kennzeichen der nationalen E-h-bung unter Slavenvölkern darstellt. Dabei richtet sich die ent-sesselte Wut de» süßen Pöbels gleichmäßig gegen Magyaren, Deutsch« und nach berühmten Mustern gegen die kaiserlichen Truppe», die den Plünderern allerdings hinderlich im Wege stehen. Daß man im Vergleich zu den Agramer Vorfällen weniger von Plünderungen hört, hat ja vornehmlich feinen Grund darin, daß die gestürmten AmtSgebäude und Bahn« Höfe wenig Wertvolles bergen. Wie un» von einem Augenzeugen geuieldet wird, ist da« nach Kroatien entsendete Grazer Hau«regimem „König der Belgier' der Gegenstand besonderen Hasse« und Wutau«-brüche de» ausrührerischen Mob«. Z»ie 7ensio«sverstcherung der ?rivatange stellte«. Der sozialpolitische Ausschuß hat den g I des Gesetzentwürfe«, betreffend die PensionSoersiche-rung d«r in privat«» Diensten Angesttllt,», welcher b stimmt, wer versicherungSpflichti» ist, in folgender Weise sormuliert: .VersicherungSpflichiig im Sinne diese» Gesetzes sind mit den im § 2 bezeichneten Ausnahmen vom vollendeten 18. Lebensjahre an-gefangen alle in privaten Diensten Angestellte, so-sein der«» Bezüge (§ 3) bei «inem und demselben Diknstg«d«r mindesten« 600 K jährlich errrichrn; dann ouli solche im öffentliche» Dienste Angestellte, sofern sie keine normaloiäßigen Ansprüche aus In« validen- und AlterSpension, sowie auf Pensionen zugunsten ihrer Hinterbliebenen haben, jedoch mit Ausschluß der im Hosdienste, im Dienst« de» Staate« oder lin«r staatlichen Anstalt Angestellten. Al» Angestellte im Sinne de» vorherg«d«nden Absätze» gelten alle u Gehalt stehenden Bediensteten mit Beamtencharakter, feri er — ohne Rücksicht auf einen solchen — alle jene btdienst^en Personen, welche «»»schließlich oder doch vorwiegend gei tige oder Höhere Dienstleistungen zu verrichten haben, ein-schli«ßlich de» kausmännischen Hilfspersonals und der Wtikaitister in sabrikSmäßig betriebenen Unter nehmungtn. Als Angestellte gelten nicht jene Be dienst«t«n: n) welche unmittelbar bei der Waren-erzeugung und sonstigen vorwiegend physischen Ar beitSv-rrichtungen al« gewerbliche (im weiteren Sinne), bergbaulich«, land- und forstwirtschaftliche Albeiter, bezw. Lehrlinge und Diener verwendet werden; b) auf welche die Gesinde-Ordnungen An-Wendung finden, oder welche ausschließlich oder doch vorwiegend Gesi»b«di«nste verrichlen. Ja« Zweifel ist der Umstand, ob jemand als v rsicherungtpflich-tiger Angestellter zu betrachten ist, in erster In-stanz von der politischen BezirkSbebörde, in deren Spreng»! d.r Diensort des Bedienst»!«» gelegen ist, zu entscheiden (§ 77, Schlußabsotz). Die nach dem ersten Absätze dieses Paragraph» Versicherung« Pflichtigen Personen, welche Mitglieder der Pro visionSk^sse «inrr Bergw«rk»brud«rlade sind oder werden, sind nach den Bestimmungen der KZ 93 und 94 zu behandeln. Der Minister de» Innern ist ermächtigt, im Einvernehmen mit den biteiligten Ministern »«nzelne Gruppen von Anftestellien, welch« nach dtin «>st«n Ads',tzi diese« Paragraph ver-sicherungtpflichtig sind, von der VersicherungSpflichl zu befreien.' — An der Debatte beteiligten sich auch die Abgeordneten Wilhelm und Albrecht (Deuisch? VolkSpartn), und eS wurde der vom Ab geordneten Wilhelm gestellte Antrag, die Werk« m«ister in sabnkSmäßig betriebenen Unternehmungen in die VersichcrungSpflicht einzubejiehe», a»^e »omme». Kon der deutschösterreichische« Hewerve Partei. Di« am 10. d. M. in Wi«n abgehaltene Sitzung de« Parteirate» der deutschösterreichische» Gewerbepartei, an welcher Vertreter au» Böhmen, Mähren, Ober- und Niederösterreich, Salzburg, Schlesien und Stei«rmark ttilnahme», hat in einer Einschließung „daS vom Herrenhaus« geänderte und verschlechierte Hausiergts tz mit tiesster Entrüstung zurückgewiesen" und die gewerblichseindliche Haltung d«» Herrtnhaus«« b«dau«rt. sowi« gleichzeitig di« Erwartung ausgesprochen, daß die gewerbefreund-lichrn Abgeordneten im Parlamente bei der ur-sprüngliche» Fassung deS Hausiergesetzls mit allem Nachdrucke b«harr«n und di« geplante Verstümmelung verhindern werden. E» wird in dieser Angelegen-heit ein deutschösterreichisch«r Gewerbetag einbtruf«» werden, für aeichen Abg«ordnet«r Böhtim (D.utsche olkSpart,i) zum Beri^terstatter gewählt wurde. Dieser Gewerbetag sollte ursprünglich in Wie» ab-gehalten werden. Der Wi«n«r Bürgermeister Dr. Lueger hat jedoch den Abgesandten d-S P^teiratiS, die überhaupt sehr ungnädig behandelt wurden, die VolkShalle v rweigert. ES ist aber gar nicht not» wendig, daß der Gewerbitag in Wien stallfind«, e» gibt «ine Menge geeigneter und si-öner Städt«, die sich eine Ehre darau» machen w«rden, d«n Gewerbetag zu b«herberg«n. „Hkeichberechtigung". Wie di« »Gleichbe-rechtigung' selten» der ftaatllchen Behörden geübt wird, zeigt wieder folgende Blätiermelduug: K. k. Schulbüch«ro«rl?g. Die für daS kommende Schuljahr bkwilligl« Arm«nlüchtrg«bühr sür di« Volks-und Bürgcrschulrn Böhmen« beläuft sich auf 42.730 Krön«». Di« Jahr«Squoi« für Büch«r beträgt für die deutschen Schulen 8359-65 Kronen, für die tschechischen 34.370-35 Kronen bei «inem Schülerstande von 416.591 Schülern an d«n d«ut-schen und 637.579 Schülern an den tschechischen Schulen. — Die Tschechen «rhalien also m«ra, so viel wie di« Deutschen, obwohl die Schüle^ij der Deutschen zu der der Tschech«n im Verhälmßt 2 : 3 st«ht. Di« Deutschen sind immer und übaii die Benachteilig'«». Per deutsche Aokksrat in Böhmen, h Bildung d«S deuischen VoltSrateS in Böhmen iche» unter keinem günstigen Stern zu steh,,,. Z,-schönerianische Agitation hat sich der Sache in m Weise bemächtigt, di« allgemeine Mchstim»,» hervorruft und die Erwartungen auf ein Gelingt d«S Werke« bedeutend herabfktzt. Obwohl » Jntertsse de» Gelingrn» di« Geheimhaltung te Vorbereitungen t«schlossen word«n ist, werden t>, schönerianischer Seite Einzelheiten auS ver Berainj d«r O«ff«ntlichkeit mitgktkilt. Da« läßt besorg» daß auch nach Konstituierung d.« Volk«raie« ^ au» d«n Beratungen derselben hinausgetragen tritt was den Schönerianern für ihre Zwecke paßi. Zit schönerianische Alldeutsch« Vertinigunq macht im Trilnahm« am VolkSratr davon abhänftig, tiq deffen Wählt» und Beschlüfst nur dann giliiz je» sollen, wenn jed« Partei bei d«r Vornahme te Wahlen und den Abstimmungen vertrete« ist nt die Wahlen und Beschlüsse einstimmig «folgn. Diese« Vetorecht würde e« in daS Belieb«» jrt* Partei stellen, Beschlüsse odee Wahlen zu on> hindern, uns stait zu einigen würde eS nur ihm« und jed« ersprießliche Arbeit unmöglich mciit» Da wäre «S doch ausrichtiger, w-n» die Schii» rianer sage» würd«», sie wollen den VolkSrat >» dann, wenn sie ihn b«hrrrsch«n. ES wäre lief j» bedauern, wenn die gute Idee d«S Vo'kSrale« m Böhmen an den schönerianischen P^iteisorder-ij» scheitern würde. Pas magyarische Schreckensregimeut. I« GerichiShof von Deva veruritilte den rumäni'tn Geistlichen Josts Stupinianu wegtn Verteidigiq^ seiner Nation gegen magyarisch« Utbtrgriffe p drti Monaten Gesängni« und 100 Kronen Gtldrlrck Ans Stadt und Land. Z>ie ßissier Hemeinderatswahkea finden 18.. 19. und 20. Mai täglich von 9 ll^r vopl uiit>ag« an im Rathause statt. D» diu» Wahlkörper wählt am Montag und e« wuidt« rM dec Wähle.Versammlung kandidiert: III. fflatjlforpn. Gemeinde-AuSschüss-: Joses Achltitnrr, Dr. H-iir« Jabornegg, Johann Koroschetz, Otto Küster. Äjr! Mörtl, Julius Rakusch, Karl Ttpoei, Johann In-schek. Ersatzmann«: Anton Eichb.rgtr, Aina Ntubrunner, Josts Srimz, Jostf Wallt«| Im zweite» Wahlkörper, der am Di«n«,aß jin Wahlurne schr«i>e», werden kanvtditrt: II. Ml' körper. Gemeinde Ausschüsse: Rudolf Cosia-S-d». Josef König, Dr. Eugen Negri, Joses Fritz Rasch. Gcorg Ekoderne. Marku« Tiauni^ Karl Fkrj.n. Ersatzmänntr: Franz Kar^G August Lakitich. Luias Putan. Josts Nebeuschi» Der erste Wahlköiptr wählt am Mittwoch: f» Udiert wtrden: I. Wahllörp-r. Genieinde-Zliit. ichüsse: Josef Bobisut. Franz Donner, Zi. Gregor Jestnko, Dr^ Josef Kooaifchitst. »->« Paul, Max Rausches Dr. Au^uft Schurdi, Fch Wehrhan. Ersatzmänner: Karl Freidtrgtr, Hui Guimann, Otto Schwarzl, Leopold Wambrech, Die Wähler werden hiemit aufmerksam s.ezi.^l daß sür die bt?orsteh:d!ii keine Wayttegitimatiouev ausgegeben wni«. Die Wahl erfolgt mündlich. Wählerversammluug. Vergangcnen Do?-k7i> lag abends verfammellen sich i»i Saale det HM Terfchek die Wähler aller drei Wahlkörpn, «» die Kandidatenliste festzustellen. Die Veiiam«Iiq w'hlte über Zuruf Herrn Dr. v. Jaborstiz ^u», Vorsitzenden und Herrn Dr. Negri zw Schrifi'iihw. I» d.r sehr ruhig und err-si »«> laustne» Ansammlung einigte man sich a»' f*t> gendt Kandidaten.- Im dritten Wahllö per Ausschüsse: Josif Achltiintr, Johann Kor«'^ Otto Kusttr, Karl Mör«!,. Juliu» Rakusch. SiA Teppei. Zohar» Te.schek. Tr. Heinrich v. Ist» neyg, al» Ersatzmänntr: Ant.» Eichberger, tarn Neubrunner. Joses Srimz. Joses 'Wa^enischaA Im zweite» Wahlkörper al« AuSschvff-: Costa-Kubn, Dr. Eugen Negri. Josef «önia. Pallo«, Fritz Rasch, G^org Skoberne, ÄaMl Tratinik, Karl Ferje», al« Ersatzuiänner: flixgnfi Lakiisch. Franz Karbeutz, Luka« P»,on. Z Rebeuschek. Im ersten Wahlkörper al» «oSschS Josts Boblsut, Franz Donntr, Dr. Grtgor Jts«< Dr. Joses K.vaischitsch. Anton Paul, Max «»fta Dr. August Schurbi. Fritz Wthrhan. als Srsa,-männer: Karl Freiberger, Otto Schwarzl, Hut ©lässet- zur Unterhaltung und Srlrhrung flir Haus und Familie. __5o»»tagsveilage der „Deutsche» Zöacht" in Kili. Nr. 20 I> Die Südmart" erscheint jeden Sonntaq al» uiientqeltliche Beitaae fslr die Leser der .Deutschen Wacht". — Einöln ift .Die Südmarl" »ich, rauttid». IM« (4. Fortsevung.) Der Vergangenheit Schatten. Roman von Franz T r e l l e r. »«>toten. Das zarte Wesen, welches sich nur schüchtern un5 schiversällig in abgebrochenen Sätzen ausdrückte, konnte nur wenig angeben, was auf seine Vergangenheit Licht geworfen hätte. Sie nannte sich Angela und rief nach Vater und Mutter, auch waren ihr Ausdrücke, welche auf das Landleben und die Feldwirthschaft Bezug hatten, ge-läufig. ;>it Rache gezogene Sprachkundige stellten fest, das; die Kleine ihrem Dialekt nach aus einer lombar-discheil oder favoischcn Landschaft stamme, und der Bater sich Molento nenne. Auch sprach sie von einer Reife und einem Wagen, in welchem sie während dieser geschlafen habe, »trie sie aber in den Wald gekommen sei. an dessen Rand sie Klaus gefunden hatte, ver-mochte sie Incht anzugeben. Es wurden sofort Maßregeln ergriffen, die Zu» gehörigreit des «indes festzustellen, und sowohl die Presse als auch die Behörden zu diesem Zwecke um Hülfe angegangen. Mit Unterstützung derselben wurde auch ermittelt, daß eine italienische Familie, wie deren häufig mit Äffen. Murmelthieren oder als Gipsfigurenhändler das Land durchzogen, des Weges gekommen war, doch alsbald auch wieder das Herzogthum verlassen hatte. Aufgefunden wurden sie nicht, und man konnte an. nehmen, daß sie durchaus nicht den Wunsch hatten, das »lind zurück zu erlangen, ja. es vielleicht absichtlich ausgesetzt hatten, um sich feiner zu entledigen, da doch sonst eine der 'tcitungsaufforderungen eine Wirkung gehabt haben würde oder man nach dem Kinde über-Haupt nachgefragt hätte. Nichts dergleichen geschah, und weder die Angehörigen noch auch die engere Heimath des Kindes waren zu ermitteln. Das Aeußere der Kleinen deutete durchaus nicht auf italienische Abkunft. Das blonde Haar, die blauen Augen ließen vielmehr den Schluß zu. daß sie dem Norden entstamme. Niemand interesiirte sich für das Kind, als Klaus, der sie gefunden, die Pfarrersleute und die Gräfin. Einstweilen blieb es im Pfarrhause. Es war ein liebliches kleines Ding und fühlte sich unter der Pflege der guten Pfarrerin bald sehr wohl, lernte auch in kurzer Zeit sich in deutscher Sprache zu verständigen. Die Zeit verrann, das Kind wuchs «npor. und außer den freunden im Dorfe bekümmerte sich Nie-mand iim fein Wohl oder Wehe. Alle Nachforschungen nach seinen AngtMrigeu, waren reiultatlos abblieben. Al? da? Kind sich hinreichend ver deutschen Sprache beinächtigt hatte, um seine Gedanken darin ausdrücken zu können, hatte man von Neuem Versuche angestellt, um durch vorsichtige Fragen etwaS von seiner Vergangenheit und Abkunft zu erkunden, doch erfuhr man nicht mehr, als die Kleine bereits früher angegeben hatte. Den Namen des Dorfes, wo sie aufge-wachsen war, wußte sie nicht, und der Name Molento war in Italien gewöhnlich genug, um eine darauf hin gegründete Nachforschung aussichtslos zu machen. Da die Zukunft des Findlings endlich festgestellt werden mußte, der Pfarrer und seine Gattin, deren Ehe nicht mit Kindern gesegnet war. die Kleine lieb ge-Wonnen hatten, beschlossen sie. das Kind in aller Form Rechtens zu adoptiren. und Angela Molento. wie sie sich selbst nannte, wurde Margarethe Walther und hatte in ihren freundlichen Pflegern ein warmherziges Elternpaar gefunden. Die Gräfin, welche ebenfalls kinderlos war, brachte der Kleinen nicht geringe Zuneigung entgegen und sagte ihre andauernde Theilnahme an deren Ge-schul zu, welche sie auch durch Teponirung einer nicht unbedeutenden Summe bethätigte. Der Graf hatte gern seine Zustimmung gegeben. Margarethe Walther vergaß in der neuen Um-gebung bald die Eindrücke ihrer Jugend und wuchs als holdes, blondes Psarrerstöchterchen empor, sehr zur Freude seiner Eltern und vor Allen, auch der Gräsin Sie entwickelte unter der einsichtsvollen, liebevollen Einwirkung des würdigen Paares reiche Schätze des Herzens und Geistes und war bald der Stolz des Pfarrhauses und daS Glück und die Freude ihrer Pslegeeltern. Der Pfarrer las seine Zeitung, und die beiden Danien widmeten sich still ihren Beschäftigungen. Die Pfarrerin brach endlich das Schtveigen. »Äst die Frau des Burghardt wieder bei Dir go-Wesen. Vater?" „Nein," entgegnete seine Lektüre unterbrechend der Greis, „ihn indessen habe ich ins Gebet genommen, doch fürchte ich. es wird wenig helfen: er ist ein ver-wilderter Geselle. Ich habe es ihm auf den Kops zu- Sagt, daß er der ärgste Wilddieb in der ganzen gend ist, und ihm ein schlimmes Ende prophezeit. .Der Mensch lachte und entgegnete mir: .Erst haben, Herr Pfarrer, den Burghardt fängt so leicht keiner" Die sträfliche Jagdlust, welche bei ^olch^n reuten leicht zur Leidenschaft wird, hat <&.a) diesen früher ganz braven Mann nun imi> *3"nmf*»nimr>w» » imiiyr. *D7TF Wi? Ne Offne F^au, mir lffun Ble JfinSec leid, aber meine Mittel sind erschöpft, hier kann nur der Arm des Gesetzes eingreifen, und ich fürchte, der wird mit dem Burghardt rauh genug umgehen." „Es muß wohl ein eigener Reiz in diesen nächt-lichen gefährlichen Waldstreifereien liegen, daß so Mancher, ohne gutgemeinter Warnung zu achten, seine und seiner Familie Existenz dabei aufs Spiel setzt, um schließlich im Zuchthause zu enden." ..Aber für die Forstbeamten sind diese Leute doch auch sehr gefährlich, Mutter," sagte Gretchen und blickte von ihrer Stickerei empor, „es kommt doch leider oft« mals zu blutigen Zusammentreffen zwischen ihnen und den Wilderern." „Leider, Kind, leider, diese gottlosen Menschen machen, wenn sie von den Förstern ertappt werden, nicht selten von der Waffe Gebrauch, wir haben früher hier mehrere traurige Beispiele davon erleben müssen." „Ja, ich habe davon gehört", sagte Gretchen leise und blickte auf ihre Arbeit. Nach einer Weile legte der Pfarrer die Zeitung fort, und feine Gattin fragte: ..Nlm, was geht den in der Welt vor, Alter?" „Sie scheint ja einstweilen ruhig ihren Gang zu gehen, und des Krieges schlangenhaariges Scheusal liegt gefesselt weitab von uns." „Vorgestern hat übrigens die Schwurgerichtever-Handlung gegen den jungen Tischler stattgefunden, der aus Eifersucht seine (beliebte erschoß." „Nun?" „Er ist zu acht Jahren verurtheilt." „Für Mord eine zu gelinde Strafe." „Was mich außerordentlich wundert, ist, daß .Herr von HornfelS, der die Staatsgewalt vertrat, nur ein Strafmaß von zwei Jahren Gefängniß beantragte; er, der sonst mit solcher «strenge vorgeht, daß seine weitgehenden Anträge fast regelmäßig von dem Ge-richtshof durch das Erkenntniß gemildert werden, muß das Verbrechen ungemein milde beurtheilt haben." „Das ist wohl verwundernSwerth." „Für mich", sagte Gretchen. „hat der StaatSpro-kurator etwas Unheimliches, um nicht zu sagen Wider-wärtiges." „Nun, das liegt vielleicht in seinem Amte und der rücksichtslosen Energie, mit welcher er es ausübt, und gleichzeitig wohl auch in seinem von Natur aus ernsten Charakter. Daneben mag ihn sein aufreibender, so sehr verantwortlicher Beruf, der ihn in die Abgründe des menschlichen Lebens tief hineinsehen läßt, nicht eben menschenfreundlich machen. Den Ausdruck widerwärtig. mein liebes Gretchen, möchte ich Dich bitten, nicht wieder anzuwenden." Das Mädchen wurde roth bei dieser Zurecht-Weisung, und die Psarrerin sah bittend zu ihrem Gatten hin. ..Hornfels." fuhr dieser ruhig fort, ohne Beides zu beachten, „den ich nicht nur von seinen gelegent-lichen Besuchen in Lindenruh her kenne, ist eine hervor-ragende Erscheinung, mag aber, wie ich gerne zugebe, Eharaktereigenthümlichkeiten haben, welche seine Ge-sellschast auf die Dauer nicht zur angenehmsten machen." „Verzeihe mir den Ausdruck, Papa, er entfuhr mir so." Der Pfarrer lächelte und nickte. „Aber so oft er auch in den letzten Jahren hier war. er hat eine Weise, mich mit seinen dunklen Augen anzusehen — Papa — ich kann nicht umhin, und wenn Du noch einmal böse wirst, Herr von Hornfels hat etwas Unheimliches für mich." „Tympakhten ,fltc Antipathien sind sa menschlich natürliche Empfindungen, bei den letzteren muß man sich aber doch ernstlich fragen, ob sie auch durch mehr als unbedeutende Aeußerlichkeiten begründet sind." „Du mußt nicht gleich so streng sein, Vater, wegen eines unbedachten Wortes", sagte die Psarrerin. Der Pfarrer lächelte, und ein liebevoller Blick fiel auf Gretchen: „Das Kind weiß schon wie ich es meine. Mutter." „Ja. ja, Herzenvater", und das Mädchen sprang aus und küßte dem Greise die faltige Wange, „ja, ich weiß, wie gütig Du es meinst." Der Pfarrer schmunzelte behaglich, als ihn sein schönes Kind so herzlich liebkoste. „Es ist gut. kleine Hexe, gut. Es bleibt ja ewig wahr: Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort." Während dieser anmuthigen Scene war unbe-merkt der junge Förster eingetreten, stand auf seine Flinte gelehnt da und sah entzückt auf das Bild, Wel-ches die blühende Jugend an das Herz des Greises führte. Der Pfarrer bemerkte ihn zuerst. „O. Herr von Reibold, willkommen!" Gretchen fuhr empor und wurde roth, dann lachte sie fröhlich auf, und es war ein sanftes melodisches Lachen: „Sie sehen, Herr von Reibold, wie ich den Vater verziehe." „Ja, ja." sagte auch heiter der Pfarrer, „e? beruht bei uns auf Gegenseitig keit, aber Kinder, die ihre Eltern verziehen, sind doch selten, nicht wahr?" Der junge Förster verbeugte sich leicht mit lächeln-der Zustimmung. „Sie haben sich lange nicht bei uns sehen lassen, Herr von Reibold, wie kommt das?" „Ich war die Tage her sehr in entfernteren Re-vieren beschäftigt und benutzte die erste freie Stunde, um mich nach Ihrem Befinden zu erkundigen." Er verbeugte sich vor den Damen und ergriff dann des Pfarrers ihm ausgestreckte Hand. „Willkommen, mein junger Freund. Wir befinden uns Alle im heitersten Genusse des Daseins. Sie haben eben eine Probe davon gesehen." „Mit inniger Freude. Herr Pfarrer." „Am Mittwoch haben wir Sie sehr vermißt, e? war kein Quartett zusammen zu bekommen, haben dann aber doch einige TrioS gespielt. Ganz ohne die köstliche Labung, welche den» Menschenherzen die Musik gewährt, sind wir doch nicht geblieben." „Es that mir herzlich leid, absagen zu müssen, aber der Dienst rief mich zur Stadt zu meiner Be-hörde." „Nun, wir holen es am nächste,: Mittwoch nach, habe ein herrliches Stück von Zpohr herausgesucht, wird Ihnen Freude machen. Ist leider wenig bekannt, und doch hat keiner mit solcher Vollendung für die Geige geschrieben als gerade er." Der junge Förster, eine schlanke, stattliche Er-scheinung von eleganter Haltung, dessen hübsche?, ossenes Gesicht mit dem männlichen Ausdruck alsbald für ihn einnahm, stimmte zu und nahn, auf die Ein-ladung des Pfarrers neben den Damen Platz. Der GreiS liebte die Konzert,,lufik sehr und war hocherfreut gewesen, als er in dein jungen herzog-lichen Förster einen Mann gefunden hatte, der mit Liebe und Verständniß für die Musik, eine unter Dilettanten nicht häufige Beherrsch,»,« der erste» Geige zeigte. Der Pfarrer felbst spielte das Eello nicht übel, sei,, Vikar die zweite Violine, und der Inspektor der gräflichen Güter die Bratsche. So kamen oftmals mit Hülfe Gretchens welche feinsinnig Klavier spielte. int fJT«rrt)«ule md{IT(il(|ifi 9slieh6e zu SianLe. Ur-Wh' allen Theilnehmern und besonder« dem Pfarrer hoben Genuß gewährten. „Sie führen die Büchse mit sich?" bemerkte der Greis. „Ich will heute Abend noch einen starken Hirsch auslauern, Herr Pfarrer." „O. wie ist es hart, diese herrlichen Thiere zu todten". sagte Gretchen. «Es ist nöthig. Fräulein," entgegnete der junge Förster freundlich, „denn das den Spuren nach sehr starke Stück verwüstet die Saaten in hohem Grade und sucht gerade dort, wo es seinen Wechsel hat. die Fluren armer Leute heim. Ich bin von ihnen wieder-hott gebeten, daß Thier abzuschießen, d^in der ge-währte Wildschadenersatz ist gering." „Es ist immer eine harte Nothwendigkeit." „Für den Waidmann nicht. Hier begegnen sich Instinkt und Schlauheit des Thieres und die höhere Intelligenz und Geschicklichkeit des Menschen, und nicht immer bleibt die letztere Sieger. Es ist ein ehrlicher Kampf, in dem zu gewinnen Freude ist, und ein waid-licher Tod unter der Hand eines sicheren Schützen er-spart es dem Thiere, altersschwach in einem dichten Busche zu verhungern." „Sie mögen gewiß recht haben, Herr von Reibold, aber sie müssen ein Mitleid mit den schönen Thieren begreiflich finden." „Gewiß. Fräulein, das sanfte, weibliche Herz kommt in diesen, Mtleid zur Erscheinung." Von dem Gatter her, welches den Garten nach der Straße hin abschloß, tönte eine rauhe Stimme: „Guten Abend beisammen!" „O, der Onkel Klaus", rief lebhast Gretchen, sprang auf und lief auf den Alten zu, dessen Wetter-gebräuntes Gesicht über daS Gatter emporragte. „Alter Onkel Klaus, was treibst Du? Warum habe ich Dich so lange nicht gesehen? Ich bin ganz böse!" Und dabei streichelte sie ihm mit der kleinen Hand die rauhe Wange und blickte ihm vergnügt in die stahlgrauen Augen, die ein ungewohnter Schimmer von Freundlichkeit belebte. „Ging nicht. Gretchen. allerlei zu thun." „Du alter Mann sollst nicht soviel im Walde herumlaufen." „Sagt Gräfin Marie auch, aber ich will lieber im Sarge liegen, als eingesperrt zwischen vier Wänden. Ich hoffe, es ruft mich der liebe Gott im Walde zu sich, wäre mir so gerade recht." Der Alte nannte seine Herrin Gräfin Marie und des Pfarrers Töchterlein, ob sie gleich längst eine junge Dame war. immer noch Gretchen. Man ließ auch den derben Waidgesellen dabei. Gretchen wußte, in welchem Verhältniß sie zu dem Jäger und dem Pfarrerspaare stand. Man hatte es ihr. als sie im Psarrhause emporwuchs und die Er-innenmg an ihre früheste Jugend gänzlich ent-fchwunden schien, nicht mittheilen wollen, um so weniger, nachdem sie der Pfarrer adoptirt hatte, aber freundliche Nachbarn, ja selbst einige Spielgefährten konnten es nicht unterlassen, dem Kinde schon mitzu« theilen, daß es ein Findling sei. Dies hatte damals einen gewattigen Sturm in ihrer jungen Seele erregt, und es mußte viel Mühe aufgewendet werden, um diesen zu beschwichtigen. Nachdem es endlich gelungen war. hatte sich der Herzensbund zwischen den, würdigen Pfarrerspaar und ihrem Kinde nur noch fester geschlossen, und auch der alte Jöger war in denselben aulamslimnen worden. I »er TTnrrer rlrT jetzt P*m rcrittJWT SBftifcgffrfmT 81t: „Kommt herein. Klaus, und nehmt eine Herz« stärkung." „Danke, Herr Pfarrer, muß weiter, wollte nur im Vorübergehen Guten Abend sagen. Habe daS Herz-blatt gesehen, ist genug." Er warf einen Blick auf den jungen Förster, dann kehrte sein Auge wieder zu Gretchen zurück. „Ist mir recht," murmelte er, „ist ein braver Kerl. Adieu, Kind", sagte er dann laut. „Wie befindet sich die Frau Gräfin. Klaus?" „Oh, nun, gut. Denke, wird noch hier vorsprechen, fahren spazieren. Guten Abend beisammen", damit schritt der Alte davon, und Gretchen kehrte zur Linde zurück. „Fräulein Walther scheint den bärbeißigen Grün-rock sehr ins Herz geschlossen zu haben." „Ja. .Herr von Reibold, wie er mich, das ist ein Bund, den tiur der Tod löst." „Beneidenswerther Klaus." Gretchen wurde roth, als diese Worte wie unab-sichtlich, was auch wirklich der Fall war, des Försters Mund entfuhren. Die beiden alten Leute warfen sich einm ver« ständnißinnigen Blick zu. dann sagte der Pfarrer: „Dieser Klaus ist eine absonderliche Erscheinung. Für den wortkargeu Gesellen scheinen nur zwei Wesen aus Erden zu existiren, die Frau Gräfin und unser Gretchen." „Finde ich ganz begreiflich", sagte Reibold ver« kindlich, und wieder flog eine Verrätherische Röthe über des Mädchen Antlitz. „In diesem Klaus verkörpert sich ein Stück der Gefolgstreue unserer Vorfahren. Er ist mit dem ver-storbenen Oberst Deptford, dem Vater der Frau Gräfin aufgewachsen, hat mit diesem die wunderlichsten Abenteuer in Afrika erlebt und hängt an der Gräsin mit einer Treue, die ihresgleichen sucht." „Solche Treue ist eine seltene Eigenschaft heut-zutage, und ich schätze Lilaus, der nebenbei bemerkt trotz seiner Jahre ein vorzüglicher Waidmann und sehr kaltblütiger und sicherer Schütze ist. deshalb umsomehr." „Ich habe wiederholt versucht, in das bedanken-leben dieses einsamen Menschen einzudringen, jedoch ohne Erfolg. Dann und wann kommt er zur Kirche, und stets, wenn der Gottesdienst schon begonnen hat. dann erscheint er mit seiner Flinte und seinem Hunde, setzt sich in die fernste Ecke und lauscht andächtig Gottes Wort. Früher verwies ich es ihm einmal, den Hund und die Flinte mit in das Gotteshaus zu bringen: „Hat's Euch gestört. Pfarrer?" fragte er. „Denke nicht. Hat Niemand gestört. Paßt's Euch nicht, kann ich im Walde draußen auch zunt lieben Herrgott beten. Ist auch 'ne Kirche, brauche Euch garnicht." Und da er thatsächlich nicht störte, stets still und andächtig kam und verschwand, die Gemeinde auch nicht den geringsten Anstoß an seiner Gewohnheit nahm, so tolerirte ich dieselbe, denn ich wollte die Ein« Wirkung auf seine Seele nicht ganz verlieren." „Ein seltsamer Geselle jedenfalls. Herr Pfarrer, und die Leute hier erzählen sich die wunderlichsten Sachen von seinen Thaten in Algier. Wenn die Hälfte nur annähernd wahr ist. so muß derAlte dort grimmige Sträuße mit ttadvlen ausgesochten hcchen." (Zortithung solgt.) ' ■■ Belehrendes. Unterhaltendes» Heiteres etc Alldeutsche« Bundeslied. Weise: Heil dir im Si»gcs kränz. Alldeutscher Trruverbanb. Ganz d«utsch»S Baterland, Sehnst du herbei. Berge und Meere nicht Scheiden «in Volt, da« spricht Heimliebend, herzensschlicht. Mutig und frei. Alldeutscher Treuverband Rufe hinaus in« Land: „Echläser erwacht! Brader sind schwer bedroht, Helft in Gefahr und Roll" Dann wi»d zum Morgenrot Wandeln sich Nacht. Alldeutscher Treuverband, Deine erstarkte Hand Heb« zum Schwur: »Wem in der Wiege traut «lang deutscher Mutterlaut, Deutschtum als Siegesbraut. Küre er nur!" Alldeutscher Treuoerband, Bleibe eiu Unterpfand «lästiger Tat. Lärm, der durch Straßen gellt. Witz. der am Wort zerschellt, Bilden nicht neu di» Welt, Mannheit schafft Rat! Karl P r ö l I. In« Album. Der Frühling des Jahres, Wie glänzt er im Mai! Doch wenige Wojen, So flog er vorbei! Der Frühling der Jugend, Wie blüht er so schön! Doch wenige Jahr». So muß «r verwehn t Der Frühling deS Herzens, Ein schönes Gemüt! O lieblichste Gabe, Die nimmer verdlüht l G e r o I. 0 Kein Frühling weiß so traut und wohl zu klingen, AIS wenn zum Herzen Freundesworte dringen; So tönt kein Wort in kummervollen Stunden, Als wenn der Freund das rechte Wort gefunden. L e n a u. Um GlaOzylindrr, Gläser uud Flaschen witerstandssähiger gegen Zerspringen zu machen, legt man fit in ein mit kaltem Gaffer gefülltes Gesäß, dem etwas Kochsalz beigesüg« ist, und bringt daS Waffer langsam zum Kochen. Nach-dem e« eine Zeitlang gekocht hat, läßt man ei recht langsam erkalten. » Dunkle Strohhüte aufzufrischen. Mancher praktischen und sparsamen Haus, srau kommt vielleicht solgender Wink ge-legen: Um dunkles, grau und unansehn. lich gewordene? Stroh wieder neu er-stehen zu laffen, beseuÄtet man ein dunkles Läppchen mit einem Tropsen guten Tasrl ölei und reibt das Stroh des Hute« an den von der Ga»nitur freigelassenen Stellen damit ab. Man wird erstaunt sein, wie die ursprüngliche Farbe und der Glanz wieder zum Borschein kommen. Namen!-lich ist dieses so überaus einfache Ber-sahren sür dunkle Basthüte zu empfehlen, denen das bisher Übliche Auffrischen mit dem unangenehm glänzenden Hullack nicht gerade zum Vorteil gereicht. Bei Badewannen von Zink gieße man stet« daS kalte Wasser zuerst in die Wanne und dann daS heiße. Das Zink wird durch allzuheiße« Wasser weich und schließlich mürbe, so daß es leicht bricht, wenn daran gestoßen wird. Feigen üben einen heilsamen Ein-fluß aus Magen und Eingeweide aus und empfehlen sich stets b«i B«rdauungsstörun-gen. Aber auch alle, die an den Atmung« organen leiden, sollten sich der Feigen als Heilmittel bedienen. Einen auegezeichne-ten Brüstt» erzielt man durch eine Ab-kochung von gewöhnlicher Gerste mit Feigen und einer Hand voll Rosinen. Bei Zahn-geschworen werden schon seit langer Zeit Feigen angewendet: die Feigen werden dabei der Breite nach durchschnitten, in lauwarmer Milch ausgeweicht und aus« Geschwür gtlegt. Um dem Essig für die Tafel eine besser« Farbe zu geben, als wie Rotwein, nehme man roten Rabensaft, gieße ihn durch ein feine« Tuch und füge dann von dem durchgegebenen Saft dem Effig etwa« zu. Dieses hat den weiteren Nutzen, daß sich der Effig viel länger hält als so .st. Seidene Bänder zu wasche«. Man nehme Roggenkleie, mache sie heiß, lege sie auf Tücher und reibe die Bänder darin herum, so geht der Schmutz ab; dann plättet man sie zwischen zwei Bogen Papier. Sind sie aber gar zu sehr beschmutzt. so nimmt man Regenwaffer, schneidet venetianisch« Seife hinein und kocht si«. Dann wäscht man di« Bänder und spült si« in ivarmem Waffer wieder aus; sind (it nach Besichtigung noch nicht recht rein, dann wäscht man si« noch ein-mal, Ipült sie auS und legt sie in Korn» branntwein mit Ochsengalle vermischt, zieht sie darin hin und her und spannt sie in ein runde» bis sie trocken sind, legt sie in mit Branntwein angenetzten Tüchern hin und plättet sie dann. Schnell geholfen. Ches: Worüber grübeln Sie denn? — KommiS: Ich will eine Steuerreilamation einreichen und weiß nicht recht, womit ich sie begründen soll! — Ches (nachdenklich): Wissen Sie. Meyer, ich werd' Ihnen etwas vom Gehalt ab-ziehen! Unangenehm. Der Herr v. Voltaire hatte sich mit seinen Witzen an einem Edelmann versündigt. Dieser traf den Dichter einmal deS Abends beim Nach-hausegehen an und prügelte ihn weidlich durch. Boltair« beschwerte sich darüber beim Herzog von Orleans, als damaligen Regenten, und bat, man möchte ihm in dieser Sache Grrechtigkeit w verfahren lassen. — »ES ist schon geschehen." ver. setzte der Herzog lächelnd. Im Eifer. Institutsdirektor (zu den Eeminaiiüen): Jetzt sind schon wieder alle Johannisbeeren und Slach«lbeeren in meinem Garl«» abgtsreffen worden. — daS ist doch ein» Schändlichkeit! — Schüler (schüchtern): Ich glaub«, Herr Direktor, daß »s die Hühner gtwesen sind, welche —" — Direktor: Nichts da l Natürlich, daS sollen wieder die Hühner qewestn sein; ich glaube, daß e« zweibeinige Hühner gewesen sind! Zerstreut. Arzt (an« Krankenbett tretend) : Haben Si« d«n krank«» ,vuß da? Bo«haft. „Wo ist d«nn heute Ihr Mann, Frau Wirtin?" — „Im Bett. Bei der letzten Hasenjagd ist ihm «in kleiner Unfall zugestoßen!" — «Er ist doch nicht am End' vom Dache gefallen? f" Aufsatzblüte. In jenen stürmischen Zeüen hing das Schicksal Deutschlands an einem dünnen Faden, und diesrr dünne Faden war Karl der Dicke. Wendepunkt. »Wie alt ist denn nur Fräulein Gisela?" — „Sie sängt bereit» an zu subtrahieren!" Nummer 40 Gutmann, Leopold Wambrechtsamer. Die Ver« fammlung verlief im Aeichen der Einmütigkeit und gestaltete sich zu einer Vertrauentkundgebung für den Teutschen Verein, dessen Händen man die Ausstellung der Wahlwerb«rllste anvertraut hatte. Kür ZSindischgraz. Der Bürgermeister. H-.rr Juliu« Rakusch, dai al« erste« Ergebnis der sür die Abbrändler von Windischgraz eingeleiteten Sammlung, dem Bürgermeister, Herrn Polotschnig, 1000 Kronen übermittelt. Die Sammlung gedt weiter. Auch ist an eine musikalische Veranstaltung größeren Stile« gedacht worden, deren Reineitcäg-ni« der so schwer betroffenen Stadt zugehen soll. Der wackere Gesangverein von Gonobitz hat diese WohltäiigkeiiS-Veranstaltung in Vorschlag gebracht und wirkt an dem gemeinsamen LiebeSwerte der Uatersteirer mit. Dos SolidaritätSgefühl aller füd» steirischen Deutschen wird bei diesim Unternehme», da« in den Dienst de« werktätigen Mitleid« mit den schweibetroffenen Windischgrazern gestillt wird, mächtig zum AuStruck gelangen. Evangelische Hemeind« Morgen Sonntag, den 17. d M., vormittag« 10 Uhr findet im ivan» gelischen Kirchlein in der Gartengasse öffentlicher evang'lisch.r Gottesdienst statt, wobei Herr Pfarrer May über da« .Gebet" p edigen wird. Aonzert beim Hrjantz. Morgen Sonntag, nachmittags 3 Uhr findet im Gasthause Erjautz ein Konzert der städtischen Musikkapelle unter Leitung de« Konzertmeister«, Herrn Moriz Schachen« hofer. statt. Der Eintritt ist sür Erwachsene mit 20 Heller festgesetzt. Kinder sind frei. Für gute Getränke und Küche ist b>sten« vorgeforgt. E« steht zu erwarten, daß da« einst so beliebte und bevor-zugte EinkehrgasthauS der Cillier einen neuerlichen Aufschwung nimmt. ^«bensrettnng. Wie wir der „Temetvärer Zeitung" entnehmen, Hot daselbst unlängst der k u. k. Haupimann Herr Rudolf Ausfarth de« 29. Jnsanlerie-RegimenieS einen Arbeiter, der in den Begakanal gestürzt und schon dem Ertrinken nahe war, mit eigener Lebensgefahr dem Tode ent-rissen, indem er in voller Uniform in da« ziemlich reißende Wasser sprang und den Mann an da« Ufer brachte. Herr Hauptmann Ausfarth hat schon vor füns Jahren in Bukowcze bei Peierwardein ein Kind vom Flammentode errettet. Der wackere Offizier ist unser LandSmann uno ein Sohn de« Gutsbesitzer« und Hauptmanne« i. R. Herrn Adolf Aaff^rth in Ponigl. Arandschaden durch ein Kind. Am 14. d. M. nachmittag« brach in der an da« Stallge-bäuke anschließenden Remise und Streuhütte der BesitzerSleute Martin und Anna Ocoirk in Klein-pirefchitz Feuer au«, welche« da« Stallgedäude total »iuäscheite. Die OrtSinsassen waren die erfien bei der Hilfeleistung, und ist e« dem Eingreisen sowie den am Brandplatze erschienenen Feuerwehren von Sachsenseld, Laakendorf und Cilli zuzuschreiben, daß da« Feuer nicht auch da« etwa 20 Schritte entfernte Wohngebäude und ein 50 Schritte ent-fernte« Machbargetäude ergriff. Da« Feuer dürste vermutlich durch da« Spielen deS siebenjährigen Sohne« Franz der BesitzerSleute mit Zündhölzchen in der Memise entstanden sein, wa« auch darau« Si schließen ist. weil derselbe beim Au«druche de« ranveS! nirgend« zu sehen war und stch auch in der Folge versteckt hielt. Die Eheleute Ocoirk er» leiden ennen Schaden von 4244 Kronen, welchen ein Berrsicherung«betrag von nur 1600 Kronen gegenübarsteht. Kr»nenn«ng. Der Handel«min ster hat den Postkonttrollor Hugo Leeb in Wien zum Ober-Post-kontrolloor bei der Telegraphen-Zentralstelle daselbst ernanm . , ■„ » , . t „ Aerilungswese«. Seit 15. d. Ml«, hat Herr A. Glaabischnig die Leitung der »Maiburger Zeitung— übernommen. Herr Glabifchnig ist seit Jahren al« nationaler Journalist tätig und war S»letzt 'Mitarbeiter der Wiener .Deuifchnationalen kocrewoondeoz". Wleinlchank am Schkoßßerg. Herr Maier hat bei feiner Weingarten-Realität am Schloßberg neben dver Burgruine einen Eigenbauweinfchank er-öffne», .dliiesfen Vefuch bestens empfohlen wirb. J>fl« letzte deutsche Priester i« Marburg. Bor wenaigen Tagen starb in.Marburg Pater Ludwig Wellenththal. Mit ihm ist der letzte deutsche Priester Maeburgrg« «it Tod abgegangen. Marburg, eine Stadt »mit über 25.000 Einwohnern, von welchen '/, sich al» Deutsche bekennen, bat nunmehr nicht e»nen eininzigen deutschen Geistlichen. Nejqirts > ^ehrerkoutereni fit Marburg, 7etta» l tnfe JilL Die mit Bewilligung be« t. t. Lande«sckschulrale« für die Schuldezirk« der genannten drei Etäiädte auch Heuer wieder gemeinfam abzuhal- ««teutsche Wachs______ «ende diesjährige Bezirk«-Lehrerkonferenz findet am 27. Juni um 8 Uhr morgen« im Turnfaale der Mädchenbürgerschule in Marburg statt. An der Konferenz beteiligen sich säm liche Lehrer und Leh« rerinnen. dann die Lebrlönper der Lehrer- und LehrerinnenbildungSanstalien in Marburg, also über hundeit Ledrpersonei'. Aerei« für Fierschntz und Tierzucht in ßilli. Der Wiener Berein der VivisektionSgegner hat in seiner am 23. April d. I. abgehaltenen rierten ordentlichen Generalversammlung te« Wirkens deS Cillier Vereine« für Tierschutz und Tierzucht in be-sonder« rühmender Weise Erwähnun« getan. Zteim Peröande der landwirtschaftlichen Henollciischalten in Steiermarü kommt die Stelle ein S R'visor« ver Ra>fs«ijentoss»n und sonstigen landwirtschaftlichen Genoss« nschafien zur Besetzung. Für diesen Posten ist die Kenntnis der einsachen und doppelten Buchhaltung, sowie der deutschen und der floven schen Sprache in Wort und Schrift er« forderlich. Die Anstellung erfolgt rnuiel« Dienst-vertrage« gegen beiderfeitige, dreimonatliche Künbi« gung. G.Hall 2400 K jährlich und Reisekosten-Vergütung. Bewerber wollen sich schriftlich unter Angabe ihrer Studien, Kenntnisse und bi«herigen Tätigkeit bi« 4. Juni d. I. an den Verband dea landwirtschaftlichen Genossenschaften in Steiermark. Graz. Medlplatz 1. wenden. Ratschläge für Auswanderer nach Südafrika. Nach der zu Ende de« Jahres 1902 er-folgten Aussebung de« KriegSrechteS in Britisch« Südasrika kommen gemäß den dermalen in Gellung stet enden Bestimmungen sür Reisen in das gedacht« Gebiet folgende Bestimmungen in Betracht: Reisende, welche sich nach Tra»«vaal oder die Ora»je-River-Kolonie zu begeben beabsichtigen, haben nach wie vor eine behördliche Erlaudni« (Peimit) zum Ein-«ritte in diese Länder, sowie zum Ausenthalie in denselben zu erwirken. Ist der Reifende ein fremder Staat«.ngehöriger, so hat er die Erlaubnis durch den in Pretoria residierenden Konjular-Vertreter feine« Heimaistaate« anzusprechen. Hiebei erscheint e« nrtwendig, den südafrikanischen Küstenplatz genau anzugeben, in welchem er zu landen beab-sichtigt. Der bewilligte Permit ist bei dem «Secre» tary for Permit«" de« Landungsort S von dem Reifenden periönlich zu behelen, bei welcher Ge« legenhetl derselbe stch mit fe» em Reisepasse auSzu-weisen hat. Solche „Sekretary for Permil«" be-stehen in den Küstenplötzen Brit sch-Südasrika«, dann in Bulowago und Lourenzo Ma>q»e«. Per-sonen, welche ohne Erlaubnisschein die genannten Kolonien betreen. können angewiesen werden, das Land zu verlassin. Da di» Permit« grundsätzlich auch oerweigut werden könne», und außervem an Angehörige eines bestimmten Staate« monatlich nur eine bestimmte Maximalzahl von Permit« au« gefolgt werde > dars, erscheint i« düngend geboten, daß sich die fremden Reisenden schon vor ihrer Einschiffung nach Südafrika die Gewißheit ver-schaffen, daß sie den angesprochenen Erlaubni«schein tatsächlich u. zw. bi« zum Z.itpunkte ihrer Landung erhalten werden. Anlangend den Eintritt in die Kapkolonie und nach Naial. sowie den Aufenthalt dortselbst ist zu konstatieren, daß nach ersolgter Aushebung deS Kr>eg«rechte« in den gedachten Ge-bieten da« Erfordernis einer be onderen Erlaubnis Permit) als aufgehoben anzusehen ist. Dagegen b>stehen sür den Eintritt in die erwähnten Gebiete dermalen jene Beschränkungen ausrecht, welche in den dort in Geltung stehenden, die Einwanderung r»gelnden Gesetzen vorgesehen sind. Di« wesentlich-sten der Einwanderung beschränkenden Bestimmun-gen dieser Gesetze sind folgende: Von der Ein-Wanderung ausgeschlossen (Prohibited Immigrant) sind: 1. Personen, welche über Aufforderung der Behörden nicht im Stande sind, ein an da« Kolonial-Sekretariat zu richtende« Gesuch in einer bestimmten, gesetzlichen vorgeschriebenen Form in irgend einer europäischen Sprache eigenhändig zu schreiben und zu unterschreiben. 2. Personen, welche sich nicht über den Besitz der zu ihrem Leben«-unterhalte erforderlichen Mittel ouSweisen können. I.Personen, welch« wegen eine« gemeinen Verbrechen« oder entehrenden Vergehen« abgeurteilt wurden; hinsichtlich Natal« unter der Voraussetzung, daß feit der Bestrafung noch nicht zwei Jahre verflossen find. 4. Blödsinnige und Geiste«kranke. 5. Per« fönen, welche «it einer ekelhaften oder einer ge-fShrlichen, ansteckenden Krankheit behaftet sind (nur für Natal). 6. Prostituierte oder von der Proftitu-tion anderer lebend« Personen. 7. Personen, deren Aufenthalt in der Kolonie die Regierung aus Grund amtlicher Informationen nicht sür wünschenswert hält (nur für Natal). Eie Ehegattin und die minderjährigen Kinder solcher Personen, welche von Sctte 3 der Einwanderung nicht ausgeschlossen sind, sind keinerlei Einwanderung«beschränkung unterworfen. In allen Fällen von Reisen nach irgend einem Teile von Britisch-Südafrika erscheint eS unumgänglich er-forderlich, daß fremde Reifende mit giliigen Heimat» lichen Reifelegitimationen versehen feien. Anlangend die Aussichten für die in Britisch-Südafrika Arbeit suchende Fremde ist zu bemerken, daß Gelegenheit zu lohnender Beschäftigung im allgemeinen nur lpärlich vorhanden ist. Ueberdie« wird die Auf-findung von Arbeittgelegenheiten infolge strenger Handhabung der EinwanderungSbefchränkungen in hohem Maße erschwer». Die „Südsteirische" völlig übergeschnappt. Man kann nicht ander« annehmen, ols daß die Schriftleiter de« Marburger bischöflichen Amt«* blatte« samt und sonder« übergeschnappi sind oder aber daß die Maibowle zu stark au«gesallen ist, wenn man die nachstehende Notiz aus sich einwirken läßt: („Maifahrt teutscher Lehrer nach Cilli.) Der Deutsche Lehreroerein in Marburg wußte nicht« bissere« für den Monat Mai zu veranstallen. al« eine Maifahrt nach dem heiß umstrittenen Cilli. Obwohl solche beutschnationale Sympathie-Ausflüge in einen immer mehr flovenifch wer» denden Ort nicht viel Takt bekunden, so werden sie doch da« Gute haben: Die deutschen Lehrer Marburg« werden sich überzeugen, daß die Cillier Slovenen auf einer höheren Kulturstufe stehen, als viele ihrer Gegner und auch deutsche Gäste nicht mit Eiern und Steinen beweisen, son» d«rn ruhig durch die Gassen ziehen lassen." Solch blödsinnige« Geschreibsel, da« einen verspäteten Aprilscherz darstellen soll, subventioniert die Regierung Körber«. Z>ie jüngst« Krepatena macht wieder einmal stark in Vernaderung deutscher Beamten. Gltreu der Methode, die wir fortan beobachten wollen, nämlich jede» geschädigten deutschen Beamten mit einem slovenische» heimzuzahlen, stellen wir folgen» de« fest: Die Trepalena ereifert stch über einen Steueramt«beamten, den sie, kaum daß er ein« Woche hier ist. bereit« vernadert und verzünde», weil er Südmarkzünder bei sich führte. Wa« ist'« min o»t dem Sleueramt«beam«atfch«r V^dfahr«r-N«»d, cha« 56. Dieser Gau übernimmt seine vie«jährige P sing st» Wanderfahrt von Graz au« über GleiSdors, Weiz, Anger, Birkfilt, Ratten. Retlenegg, Stein» hau« am S«»mering nach Mürzzuschlag. woselbst der Psiagpsonntagabend gemeinsam «it den Teil» nehmern an der Gaufahrt de« Gaue« 44. Nieder» österreich, verbracht wird. Um den auswärtigen Mitgliedern den Anschluß zu ermöglichen, würden der Pfingstsam«tag, sowie die frühen Morgenstunden deS Sonntag freigelassen und erfolgt die Abfahrt vom Gauvororte Graz Pfiagftsonniag, morgen« 7 Uhr. Rückkunft nach Graz Montag abends, jedoch auch schon früher möglich. Die gefammte Fahr», zu der auch durch Mitglieder eingeführte deutfche Seite 4 .Devtkche W«chL' Nummer 40 Gäste, insbesondere vom Steirischen und Kärntner Radfahrer-Gauoerband, willkommen sind, ist loh-nend. Sie führt teils durch freundliche Täler und reizende Waldgegenden, teils durch liebliches ein« famea Land und stillen Bergfrieden. Unter den fortwechselnden Naiurbilbern werden auch die al« „hochromantisch" angesprochenen nicht fehlen. Frei-lich wird den Teilnehmern auch einiges „Schieben" — in fchöner Gebirgslandschaft und froher Gesell» fchast! — nicht erspart bleiben, allein die« ist im Alpenland wohl aus jeder wirklich schönen Fahrt ehrsamer Radlerbrauch und dem echten Wander» fahrer nichlS Ungewohntes! Umso besser wird die Rast munden, die die Gaufahrt zuletzt mit den Kameraden au« dem unteren Lande deS allen Nibe« lungenftrome» zusammenführt, die gleichfall« .über Berg und Tal' (durch da« Wechselgebiei) zum Stelldichein kommen. Die Fahrten des Gaue« 36 D. R.-B. sind, ob selbst Regen, Schnee und Sturm in Berge«höhe sie stundenlang bedrängen, stet« so harmonisch und heiter fröhlich verlausen, daß dir Hoffnung de« Gauvorstande« wohl berechtigt ist, e« werde auch diesmal jeder Teilnehmer in land« fchaftlicher und geselliger Beziehung befriedigt heim-kehren. Die genaue Ausschreibung der Fahrt wer« den wir noch mitteilen. Maifaßrt deutscher Marvurger Lehrer »ach ßilli. Wie bereits gemeldet, treffen Donners-tag, den 21. d. M., Marburger deutsche Lehrer zum Besuche unserer Stadt und ihrer hiesigen Kollegenschafi ein. Sie können sich deS freundlichsten Willkvmmgruße« versichert halten. Landesverband für IremdenverKehr. Wie bereit» mitgeteilt wurde, hat der LandeSv.'rband für Fremdenverkehr behus« Ausstellung eine« mög-lichst billigen, aber praktischen und geschmackvollen Mufterzimmer« für kleinere Gasthöfe aus dem Land« und Sommerwohnungen einen Wettbewerb veran-staltet, zu dem olle Erzeuger von Möbeln in Steier-mark eingeladen wurden. Zur Begulachtung der eingelangten Offerten hat die Verband«leitung je einen Vertreter de« Gewerbevereine« und der Gast-wirtegenofsenschast, sowie den gewesenen Gemeinde« rat Herrn Emanuel Blaschek geladen. Die Her« stellung de« Musterzimmer« wurde hieraus dem billigsten und auch sonst allen Bedingungen ent« sprechenden Offeranten Herrn Franz Slakoschek, Tischlermeister in Graz, Wielandgasse 14 a, übertragen. Der P.ei« sür die einfache Einrichtung eine« Zimmer« au« weichem Holz« lackiert beträgt 230 K. Da« Zimmer wird im nächsten Monate in Graz und dann der Reihe nach in jenen Ver-bandövrten ausgestellt werden, die eine solche Aus-stellung wünschen und bereu Kosten übernehmen. Am Mai. Da« sind die Tage, in denen die Natur ihre schönsten Triumphe feiert. Der Himmel ist voller Gnaden, di« Erde voll bräutlicher Schön-heit. Es ist, al« ob alle Schätze, die die Natur in ihrem unergründlichen, tiefen Schoße birgt, danach drängten, ihren blühenden Ausdruck nach außen zu finden. Auch durch das Empfinden der Menschheit geht der wunderbare Zug. mitzutun an diesem großartigen Kulissenwechsel, der sich auf der gewaltigen Bühne der Natur vollzieht. Jede« Volk hat für den Beginn de« Wonnemonat« eine besondere Feier. In vielen Dörfern und auch in manchen kleinen Slädten wird noch heute von der Jugend ein Maigraf gewählt. Ihm werden Würdenträger zur Seite gestellt, die auf dem Maienzuge von der Waldwiese bis zum Wirt«hau« für ihren Grafen die Steuern einzulösen haben. Sie nehmen, wa« sie bekommen: Wurst, Käse. Speck, Butter. Kuchen und Geld. Abend« werden die Steuererträge in sroher Gemeinschaft verjubelt. Auch der Maibaum ober die Maistange wird noch in einigen Gegenden errichtet. Sie erinnert noch an die Malstätte, — an die Eiche o^er Buche oder Fichte, unter der unsere Urväter sich am 1. Mai zum ungebetenen Gerichte versammelten, bei dem e« wahrscheinlich gemütlicher hergegangen ist, al« bei den gebotenen Gerichten. Ein drollige« Fest feiern die Engländer am ersten Tage de« Merr? Month os May: eine Prozession von Schornstein« segern durchzieht in langem Zuge die Stadt. London macht keine Ausnahme. Da« Volk hat diesem Feste den Namen .Jakod im Grünen' ge« geben. Dem Ansübrer de« Zuge« der Schwarzen folgt der Junker Frühling, der grüne Kränze, Sträuße und B.üt.n an die schaulustige Menge verteilt, — zum Zeichen, daß die Natur ein frische« Gewand angelegt hat Der Tag wird in sorgloser Heiterkeit al« echter Frühlingstag geseiert. Lehn« lichen Sitten begegnen wir in Spanien. Frankreich, im Norden, kurz, in allen Ländern. Die durstige Welt steht gegenwärtig im Zeichen der lieblich duftenden Maibowle. Da« schlichte Blümlein .Asperula odorata* geheißen, gibt dem goldenen Saft der Reben ein köstliches Aroma, und trink-froh, wie wir Deutschen nun einmal sind, schlürfen wir daS edle Naß in vollen Zügen. — Es liegt so unendlich viel Versöhnende« und Ausgleichende« in dem Wunderspiele, daS sich jetzt vor aller Augen bei Blütenduft, Vogelfang und Sonnenschein voll-zieht. ES berührt also fast wie eine Disharmonie, wenn in diesen sonnigen Tagen tu Form der üblichen Maiseiern der selbstbewußte „Klafsenhaß" demon-stri-rend durch die blühende Welt getragen wird, seitdem im Jahre 1899 der „Internationale Ar-beiterkongreß" nun einmal — ein für allemal — beschlossen hat, daS Proletariat aller Nationen habe den .Maitag' zu begehen. Doch s'lbst in der Natur ist eine Andeutung de« Klassenh^sse« zu finden. In den .Carmiua buiana* singt ein fahrender Schüler ein Frühling«lied, va« mit den Worten anhebt: „Oh wohl dir maje, wie du scheidest allez ahne haß. wi« wohl du diu boume kleidest und diu haide baß.' Doch da« Lievchen, daS eine so harmonievolle Einleitung nimmt, schließt mit den Worten: „Du bist kurzer, ih bin langer, also stritent st uf dem anger. bluomen unde klee." Der Haß deS Kleineren gegen den Größeren, de« Nichtbesitzenden gegen den Besitzer, de« Banausen gegen da« Genie, de« Nichtwissens»» gegen den Wissenden u. s. w. Und draußen, aus blumen-umkränzten,, hohen Katheder sitzt König Mai und doziert da« eherne Naturgesetz der Ungleichheit: da« Infusorium wird von der Fliege, die Fliege vom Frosche, der Frosch vom Storche, der Storch u. f. w. aufgefressen .... Darüber aber wölbt sich ein lachender Himmel voll Frieden und Klarheit. Aus dem Hrazer Amtsblatt?. Eintragung der Firma „Josef Mahkovec in Netlc bei Trifail' int Handelsregister für Einzelfirmen de« l. t. KreiSgerichte» Cilli. — Aufhebung der über Agathe Pouh wegen Wahnsinne« verhängten Kuratel. K. k. Be»irkSgericht Schönstein. — Erledigung »weier LandeSgcrichtSratS-stellen beim k. k KrelSgerichtc in Cilli. Gesuche bi« 28. d. M. an das KreiSgerichtSprästdium Cilli. — Eintragung der Firma .Fr. Etrupt in Cilli' im Handelsregister für Einzelfirmen te« k. I. KreiSge-richte« Cilli. — Zahlungsklage wider Karl Barmüller. Tagsatzung am 2V. d. M. St. t. KreiSgericht Marburg. — Berufung de« LandeSgerichtSrateS Karl Martina? an Stelle be« OberlandeSgerichtSrate» Dr. Franz BouSek als Stellvertreter des Vorsitzenden deS Geschworenen-gerichtes beim k. k. Kreisgerichte Marburg. — Einleitung de« Verfahren» zur Todeserklärung des Johann Rebernigg. K. I. KreiSgertcht Marburg. — Erledigung einer Oberlehrer- und einer Lehrerstelle an der zwei-klafligen Volksschule in St. Martin a. Bacher, zweier Lehrer stellen an der sllnfklassigen Volksschule in Kersch-bach und an der fünfktassigen Volksschule in Marau, mehrerer Lehrerstellen an der dreiklassigen Volksschule in Studenitz, an der dreiklassigen Volksschule in St. Georgen a. d. Pöbnitz und an der zweiklafsigen Volks-schule in Reka. Gesuche bis 30. Juni an die be-treffenden OrtSschulräte. — Erledigung einer Polizei-agentenstelle bei der k. k. Polizeidirektion in Graz. Gesuche bis 30. Juni an die k. k. Polizeidirektion Graz. — Versteigerung der Liegenschaften E-ZZ. 20 und 21 der K.-G. Altenmarkt samt Zubehör am 5. Juni. K. k. Bezirksgericht Windischgraz. Schwurgericht. Notzucht Bei der am 14. d. M. durchge» fühlten Echwurgericht«verhandlung wurde der Be« schuldigte, Matihia« Kvcmann, wegen Notzucht zu 13 Monaten schweren Kerker« verurteilt. Tagtsneuigkeiten. Z>ie St. Zöeujel.Z?orschußh«sse. In Prag hat sich der Wachtmeister de» Hengstenbepat«, Joses Hvzmann. erhängt. E« sollte sich sein« Tochur verloben, der er eine größere Mitgist versprochen hatte. Er hatte nämlich sein Vermögen im Beiragt von 40.000 Kronen dei der St. Wenzel Vorschuß-lasse hinterlegt und da er da» Depot nicht zurück« erhielt, verüble er au« Verzweiflung darüber einen Selbstmord. Hin tschechischer Ketzer verurteilt. In Prag wurde der 26 jährige, gewesene Koniorist Josrf Pokorny. der bekanntlich Hetzschriiten gepen die Böhmische Sparkasse verbreitet Hute, zu sech« Monaten schweren Kerker« verurteilt. Postkarten »it bezahlter Antwort. Zu« folge einer Anfrage wurde entschieden, daß e« von nun an dem Aufgeber einer Korrespondenzkarte mit bezahlter Antwort freisteht, auf der Rückseite der Antwortkarte den Entwurf des Antwortschreibers anzubringen. Sriefkasten der Schriftleitung. Majdiömeßl. Gewiß wäre in diesem Falle ba« Geschworenengericht am Platze gewesen. Wenn Sie da» Gesetz vom 16. Jänner 1396, da» von der Verfälschung der Lebensrnittel handelt, beachten, werden Sie finde», wie fast durchwegs höh« Arrest strafe» vorgesehen si» und da» Gesetz keineswegs etwa lächerlich kleine, a keinem Verhältnis zum Schwindlergewinne stehest Geldstrafen ins Auge faßt. Verstorbene im Monate Äpril IM: Zupan Antoaie, 3 Tage alt. Köchinkind. Lebn«-schwäche. Zager Johann, 73 I. a>. Privatier, Alte,»-schiräche. Straud Konstantin, 26 I. a, SeschSstSiüzrer, Lungentuberkulose. Konrad Adam, 87 I. a.. Psründner, Herzlähmunz. Krainz Margarethe, 86 I. a., Inwohnerin, Altert» schwäche. Kump Josef. 31 I. a.. Gericht«kanzlist, allge-meine Tuberkulose. Hosmann Franz. 81 I. a.. Privatier. Aller«-schwäche. Kacaik Marie, 66 I. a., Sträfling, Herzsehltr. Novak Friedrich, 9 Monate alt, Bürgerschullehrer!-sind, Uastro-enteritis. Straka Anna. 70 I. a., Beamten«wilwe, Aller» schwächt. Am allgemeinen Krankenhause: Orlicnik Marie, 73 I. a., OrtSarme, bösartige Neubildung. Jelovöek Johann, 69 I. a., Inwohner, Alter!» schwäche. Poglodic Margarethe, 43 I. a>, Ta^löhnerii, Lungentuberkulose. Draschl Rosalia, 19 I. a., Dienstmädchen, Cungta» tuberkulöse. Ta;onak Aloi«, 58 I. a., Taglöhner, Lunga« emphysem. Haberl Helene, 46 I. a., Taglöhnerin, Lunge» j tuberkulöse. Petek Anna, 69 I. a., OrtSarme, Magenkrebs. Korenak Johann, 53 I. a., Keuichler, Tuberkulose. Gaischek Theresia, 68 I. a., Wäscherin, Luitgei» tuberkulöse. Skaberne Anton, 59 I. a., Taglöhner, Lungra-entzündung. Plevnik Marie, 86 I» a.. Inwohnerin. Altert« schwäche. Sakoschek Marie, 63 I. a., Köchin, Lungenlube?-kulose. Rupnik AgneS, 86 I. a., OrtSarme, Altersschwach'. Kristan Johann, 69 I. a., Taglöhner, Her;mirtkel> k itartung. Dimec Franz. 39 I a.. Taglöbner. Blutvergifniiz. Volk Marie, 54 I. a., Bahnwächter«witwe, Ä^en-kreb« Berdnik Johanna, 34 I. a., Besitzer«gattin, <'unge»> tuberkulöse. Toffant Helene, 70 I. a., Ort«arme, Altert» j sch mäche. Scholinz Ursula. 58 I. a., Taglöhnerin, Lintsie»-entzündung. Hrastnik Ferdinand, 2l I. a., Kommi«, Lunge«-tuberkulöse. „lyotd CDobr" Beehre mich hiemit einem P. f. Publikum von Cilli und Umgeb-aag bekannt zu geben, dass ich Samstag den 16. Mai 1903 meinen Garten mit Salon und Sommer-Kegelbahn eröffnen werde. — Ich empfehle vorzügliche» Märzenbier, sowie ausschliesslich echte steirijehs Naturweine, ausgezeichnete Küche in reichster Auswahl Um recht zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Anton Skoberne, Nummer 40 „lUtstsifft V»«cht" Seite 5 aranfiirt reim 7891A und frei von allen schädlichen Beimengungen, ist ausserordentlich waschkrästlg und ausgiebig?« Beim Einkauf ierlaube man ausdrücklich „Schicht-Weise4* und achte darauf, dass jedes Stück Seife den Manien „SCHICHT'' und die Sehnt«-marke Hirsch oder Schwan trägt. Ueberall zu haben. Vermischtes. ^holographische Apparate für Pilletante». Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an/ regend sten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, daS seit 1354 bestehenden SpezialhauS photographischer Bedarfsartikel der Firma H. Moll, t. und f. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9, und di« Durchsicht ibrer illustrierten Preisliste, die auf Wunsch gratis verschickt wird. Gestickte Blousen PSWS8ÄJBS uns lotn »?t)0Ut >»« Ha»« z«. ufert, ütritlifu Kit ShMllaitgro u«gtdki>t, MrNm-Falirlk 'llrnnrbcrf, ZArlch. xu hab «n, unentbehrliche Zahn-Creme, erhält die Zähne rein, weiss and getniul. 7917-1 DAS BESTE9^ NATÜRLICHE BITTERWASSER EIN NATURSCHATZ VON WELTRUF. MILD, ZUVERLÄSSIG. bbitzckAHDREAS SAXLEHNERbuoapest. igjc hofueferajjt: Anerkannt vorzügliche Photographische Apparate. Lechners neue Taschen-Kamera, Kcfli'x-Katnpra. Kodaks auch mit Oöu- u. Steinbeil-Objectiven, Photo-J uutelles, Projektion» - Apparat« für Schule und IIuus. Tro»k ujlatten, Kopirn>apiere and alle Chemikalien in stets frischer Qualität. Probenummer Ton Lechner's pnot. Mittheilor gen, sowie PreisTerzeichnis gratis, 11. Lechner ^ (Willi. Müller) k. und k. Hof-Mann- faktur für Photographie. Fabrik photogr. Apparate. — Kopieranstalt f. Amateure. 5260 illen, Urahen 31. Praktisch 0 bewährtestes Waschmittel der Gegenwart fi«r Wäsche u. Haasbedart. V. Die Quellen „Tempelquelle" und„S»jrriaquelle"»trl.c>i jenen KaHthadi und Mnrlcnbud« am nichften. HelUlllt« fslr Magen-, Darm-, Leber- u. Nieren-leiden, Katarrhe der Athmungs-.« organ«, Zuckerharnruhr, Gallen-steine, Blaaenlelden. Ausgedehnte Parkanlagen, grosse Laub- aud Nadeihoiz-Waldungen flr Terraiacortn, — 3 graste Badeanstalten für Warm-, Kalt- a. Minernl-blder. — Milch-, Molken- und Kefyrcuren. — Exquisite» Curorcherter. — Sportwett-■piek. — Mannigfaltige« i-etellschalüich» Lebca. — Broschüren aad Pro*pccte durch G die Direction. (»Gloria"—Einlaß—Masse) ist be« jonderS geeignet zum Neueinlassen harter Fußböden, da dieses EinlasSmittel außerordentlich billig ist und die Anwendung desselben wenig Mühe verursacht Dosen 1 35 kr. und 65 fr. sind bei Krau» & Stiger und bei Pictor Wogg in Cilli erhältlich. „Le Delice" Zigarettenpapier - Zigarettenhülsen Ueberall erhältlich. $064 General-Depot: WIEN, I-, Predigeigas.se Nr. 5. X Verlangen X Sie die reich illustrierte Preisliste über Pariser Guuimiwaren sensationelle Neuheiten enthaltend, gratis und franko. Gummiwaren-Etafalissement H. Schwarzmantel Wien X, Rotenturmstrasse 16. Ö100 MM als Heilquelle icit Hunderten allen Krankheiten der Athmunga- änderten ron Jaliren bewährt in und Ver- dauungsorgane, bei Sicht, Maien* und Blasen-katarrh. Vorzüglich für Kinder, KeconTalescenten und während der sirariditlL Bestes dlitetlsches nnd Erfrlscliun£s-QetrlBk. O•*••••+ St. Veiter Solo-Spargel SUssrahm-Theebutter Garantiert reinen Tropfhonig In '/« und '/, Kilo Gläsern echtes Alpen-Rindschmalz, feinste Sorten Thees, garant. echten Jamaika Rum, best« Marken Cognac, Rbeiu-Weine, österr, und steir. Boa-teillen-Wein«, Lissa Blutwein per _Liter 40 kr. Eleinoschegg Champagner zu Originalpreisen empfiehlt: AloisjWalland, Rathausgasse. IM höfliche Bitte: > Beim «Einkauf nicht einfach .maljfaffee«, sondern ausdrücklich — Katlji einer» — «neivp Malzkaffee z« verlangen und nur die hier abgebild-ien Pakete anzunehmen! Tnk*> WM S-nr Schutzmarke: Anker LINIMENT. CAPS. C05IP. aus Richter« Apotheke in Pra«. ist als »vrzügUchfte schmerzftillcnbe Yiu. reibnngallgtmn» anerkannt; zum Preise von 60 h., St. 1.40 und 2 St. Vorrätig in allen Aootbekcn. Bei» tiakaaf diese« überall beliebten Hau». Mittel« nehme ms» mttOrtgiiin(flafd>nt mSitinrfitrtn mit uaierer Schutzmarke „«gier" auf Richters Apotheke am &ana ist man sicher, das Original; erzeugn!« erhalten zu haben. Richte?« Apotheke „Aaw ««lbeve, vöwen Im |f>l l. IWsMtSntf I. U bZA ie^Z-sparen? Bet richtiger Verwendung der altbewährten vielfach preisgekrönten Munsl'Wurze! Denn weiiße Trspft» — nach dem Anrichten beiaesüge — gea>ae>. um schwachen Suppen. Saucen, Gemüsen u. f. w. augenblicklich überraschenden, kräftigen Wohlgeschmack »u verleiben. Z» ffliftchen von 50 Heller an «tachgesülttzto Heller Zu haben in allen Kolonial-, Telitateflenwaien Geschäften und Drvguerien. > Seite 6 .Deutsche Wacht' Nummer 4V Diverse Möbel zu verkaufen bei 827* F. Pelle in Cilli. Markt Hochenegg Nr. 13 Casa Mandeviila hat abzugeben ein Fuder, au« edelsten Gräsern gezogenes Feldheu 1902er Fechsung. Anfrage: im Pferdestalle beim Verwalter Simon Goreftan. 8291 Amerika, Abfahrt vou Harre jeden Samstag. Fahrkarten durch die Französische Linie. Gute und schnelle Beförderung. Ausge-zei hoeto Verpflegung inkl. Wein und Liqurur. Nähere Aufkauft gratis n. franko 8295 durch die Französische Linie WIEN. IV., Weyrlngergaase Nr. 8. Die berühmten ,Dürkopp4 Fahrräder nur neueste Modelle, mit und ohne Freilauf von fl. 110.— aufwärts. Konkurrenzloses Fahrrad ebenfalls neuestes Modell fl. 70.— „Wettina" feinste Bogen schiff-Nähmaschine der Gegenwart fl. 65.— Konknrrenzlo*n 8229 SingerSyst-Nähmaschine mit Verschlnsskasten fl. 30.— .Adler'-Schreibmaschine bestes deutsches Fabrikat, sichtbare Schrift fl. 300.— offeriert: M Jakowitsch Cilli, Rathausgasse 21. Kaffee direkt an Private zu Engrospreisen. ürois^e modernst neu eingerichtete Heiss-luftrt.stanlage liefert ein im Geschmack sowohl als auch in der Ausgiebigkeit bis her unernicbtn durch das Yerli^ntjui» ii Leiptij, Neinirkt Kr. 21, ^jowie^iurchjeduJlucbhandlung. ,«?» Bildschön ist sin zarter weißer unb weicher lad sowie «in Gesicht ohne Sommersprosse» u» Hautunreiniqkeilen Um dies ,u cneow wasche man sich täglich mit Bergmann's Lilienmilchseilf (Schutzmarke: Zwei Bergmianai V- Bergmann & 0«^ Dresden u. Tetsche»»«. Borrätia a Stück SO h bei Franz Auchlai» Apoth. M. Rauscher, Apold. 0. Siwsf & Co. sowie Jos. Polaney in SS. ichtig for Magenleidende! AppetitloKiifkcit. Miiffenlieecliworileii, CTbellcalt, Kopf. weh infolge schlechter Verdauung, Majfi'niichwstclui. Vcrtlnuuii| «ttöruntfeti etc. beseitigen sofort die bekannten Brady fchen Maqentropfen (Mariazeller) Viele Tausend« Dank- und Anerkennungsschreiben 1 Preis einer Flasche samt Gebrauchsanweisung ho Heller. Doppelflaschcn k I.4C St9~ In den Apotheken erh<lloh. -MW Wo nicht erhältlich, versendet der Zentralversandt C. Brady, Apotheke .Zoa I König von Ungarn', Wien, I., Fleischmnrkt 1, gegen Vorhtrsendung tob K 5,- | sechs kleine Flaschen oder K ■l.BO drei grosse Flaschen franko. Vor FSiaebnngen wird gewarnt, die echten Js»ritueller 0 Matentropfen müssen „Sebntimurke" and VuWr^jituift »" putzt äls Jedäs ändere Putzmittel —___ - _ 2l32B=i Kräftigungsmittel für Schwächliche, Blutarme und Reconvalescenten. Appetit anregende« — Nerven Bt&rkende« -Blnt verbeiaerndeg Mittel. Vorzüglicher Geschmack. T2"e"o«x 2000 SLrxtllc3a.e Chitaohtsn. 1. Serravallo, Trieste-Barcola. Käuflich 1» den Apotheke« In Flaschen zu '/, Liter & K 2.40 and zu I Liter » K 4.40. 7871 Nummer 40 ,Pr«tsche Ma»qt' Seite 7 Ibatematioiisil© ipeditions- m Möbeltransport-Unternehmung ItthOLF liWIilt, Triesl vin Stttzio iie 13G6 mit Filialen: Pola, ftörz, Fiume. Lebersiedlungen m mietetet verachliewbarea Patentmöbelwagen Emballierungen aller Art [öbel-Aufbewahrungs-Anstalt. IM- Billigfste jpreise. Satt Jahre 1888 wird -WO mccllol ti iache —- TI1EFJISEIFE «* an Kllnttea und vaa etoiaa praktlMken Jrataa «rrobt w«rdo, nicht nur laWerraiak-Uaca™. •<«<«" •»«* >» Daatachlaad. Fraakr«4(k. Rn..l»nd, daa .....— d»*r Schwell MC gagan Hau t'.oldon, 1mW»«!"« I!lm ttiutauuckllH Mf*ehl»d«ii«p Art eilt buUm Brblft anirewaamer i»l«*Vlrk«a» der Berfer'aeben Theeraell» «I« t vfiettlaeliAa MiCel *«r Kntf.-mujur der Kopf- cad B*rt»ciinpprri. acr K. Inliiunr lad IieüafKtlaa der Haut IM allg«an«in anerk >»ul — B«rt«r'< nxmlh rnttwt 40", Halmthaor and unterwb«ldet aick wawUicb »ob alt«* SbtS^fr Tbacraeifan dva Haadete. Bei kartn»okl*an Bnatlalda* wird «aBolla derTfcearaelle»!! ErfeU Berqer's medicinische Theer-Schwefelseife aagew4»Icd. —' Als nildere Theeraaifn rar Bueltifuag «Ucr Unreinheiten des Teints ae-tn Ha««- «ad Kopfam-rfblS«« dar Kinder, «wie «ia anllbtrtr«triIA«fc*»-■•liarh» Waacb- und Ba-deaelfa für den tifllcbM Badari «Uei# Bergers ßlycerin-Theerseife *le 83V. Glyoeria oetUlt und fein parfümiert laL Ferner rrrdtaal voüm Beacbunf: Berqer's Panama-Theerseife tiir ««flndlkhen RaJaicaBK d«a KSrper» tob alle« ITnrtlnhehen der Kant. Prcin per Stack Jeder Sorte 35 kr. sammt Gebrauchsanweisung. Vasden Bbrt»cnBcr»«r aeben raedlolBUch-koauaatlaehen Seilen mcW"» lub>Noa4t^ htfror*c4iöb«B *.i renlei»: B«nx<>e»«ls« *ur Ver-f* iae/ jnv de> Talnia; BoraxaalC« (Tfffra Wimiiw-ftn , Carbol».! se an' tiUu*u* Hau« bei BUrtrrairbai »l« d»->li*ftcirr*»"i« Seil« ; B«rgs«r * riikMmM-TalMMMlfci >•>!•' » Ktnd»r««U» f*r d»a y.irt« Klnde««Iter .SSkr.). Borger • Petroaulfol»e>te MM . , a Ga<"xbti*sitbe. k-jpi.r»»«, A»«-« 1,11t« u»d Hautjucken; Somniar-aproaaeaaelse. »ebr wlrkiam; SehwefelaallahaeH» »e*ea Mitean-r «al {ict.cbt-iuuuafetdien; Tannlnaelfe gas in EthrctaflM »od gegea du A«»f«Sl.-u ovr TfMr* leroor a Zahnuaata In Tuben. W«tei Z.hnrelul*HB*«e<"tel, !*T 1 f»r nermah.' Wn-ae. Nr t rar Raacber PrcU N kr. Bet.** aller «i.r-»aa *er*»r1»eB«».»«W»a *«**•«« 5« aas die Oak»*ancba»nwritnn| Gold Vcd . Hjiri» letal. Man bo*«hre tur Varbuluttfc ron TSuachtinRvn »tc'a di« echten, altbewährten flargora 8«ilen. ach'e aus nebige Bchutznvtrke und. da • *ul»i-nHrti» wlrk\inr»to»a Imitationen gibt, tr*«t dia £t:kat1e Jader echten Brro«r »ehe« S«Ha ata fernere« fiterkmal dar fcbthe.t 11 üb« na leben der. JS&mexMUt der ^ ' » 7 i'irw« |H rother Sokrlfl. Depot« in CU11 hei den Apothekern M. Rauscher tnd Otto $timaril sowie in allen Apotheken in Steiertuark. ^0S"2 Med. Dr. Josef Traub's Magenpulver GASTBIGIN -S-ixtllclL ereprfLft -Uja-d. etproTot.- Probe» fflr die Herren Amte *ratU isr VerfnfB»(t. Tausende und abertausend« Menschen leiden unter einer strengen Diät, die ihnen da» Leben zur Qual macht Der Gebrauch vsn Dr Josef Traub'» Magenpulver Gastricin ermöglicht schon nach sehr lur^er Zeit, diese Diäl nicht mehr beoba-bten zu müssen. Tie» ist nicht nur bei Magen- und Tann , sondern auch bei auch bei anderen Leidenden der Fall, wovon sich dieselben schon nach kurzem Ge- brauch überzeugen werden. (Haflricin ist lein Abführmittel lsolche wirten aus die Dauer gebraucht schädlich) regelt aber den Stuhl vollkommen Atteste und Tanischreiben. deren genauesten Adressen di« Echtheit bezeugen, sind der beste U,weiS sür die vorzügliche Wirksamkeit Gastrici» ist vollkommen un-schädlich und angenehm zu nehmen. Nähere» besagen DroiveN«. 7830 D »tritt Sd,°»l-t I K ««»- Buhlet » K, ft.nl» *0 H-ll«. ^ n,e.t„nal»»„»fte-. MihMn. J ipfiehlt rieh rar Anfertigung sämmtlicher Druckarbelten Für Magenleidende! Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung de« Magen», durch Genub mangelbaster. schwer verdaulicher, zu Keiber odn zu kalter Speisen oder durch unregelmähige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh. ÄKaqenkrampf, Magen-schmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gute» Hausmittel empfohlen, dessen vorzügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. E» ist dies da» bekannte Kerdauungs- und Arutreinigungsmittet, der Hubert iillrid)'^ Kräuter-Wei». IUirserKrlnterwein int uns vorsQglichen, heilkräftig befandenen ■ Krttutern mit gntem Wein bereitet nn«l »tiirkt lind belebt den I Verdanungnorganismns des SlenBchen, ohne ein Abführmittel i.n H »ein. KrÄnterwein beseitigt Stärlingen In den BlntgefiUaen, I reinigt das Blnt von verdorbenen, krankmachenden Stoffen un,j m wirkt ftirflemd ans die Nenhildnng gesunden Blute*. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-WeinS werden Magenübel meist schon im «eime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An wenduna anderen schaN'en, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorm-ziehen. Symvtome. wie: «opsfchmerzkn, Aufstoßeii. Soddrtiineii. ^lähungra, Uclielkrit mti Erbrechen, die bei chrullischc« <»> raltei«n) Migeiileiden um so hestiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken befeiligt. Stswer»-i>siinz Blutanstauungen in Leber, Milz und Tioriadersystem ($>äuiorrboida(lri&cn) werden durch Kräuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuter-Wein behebt lluverdanlichlkit, verleiht dem Berdauum,»szstem einen Auft'chwung und entfernt durch einen leichten Stuhl untauglich« Stoffe au« dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Äussehen, Slutmaogel, Eiltllrüstnilg sind meist die Folge schlechter Verdauung. Mtingelbaster Blutbildunq UNS eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei Appetitlosigkeit, unter »erpiser Abstammung und Ge«LtI>s»erstimmuiiz. sowie häufigen »opsschmerze». schlaf-lose« Nächten, siechen oft solche Personen langsam dayin. WM- »räuter-Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. MM" Kräuter Wein steigert den Appetit, befördert Berdauung und Ernährung, regt den Sloff. Wechsel an, beschleunigt die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft neue Lebenslust. — Zahlreich« Anerkennungen und Dankfchreiben beweisen dieS. «rltuler-Sei» i« ,» dab-n I» &t°,4e« k fl. I M y„» fl. f- i» b«t «paid-ke» **" «'I«-» «"»•*'. -La«»«l>cr». tt)liu..,Vi(trt», «a«a»t». M«)lt(4, ««»»««. mit «atsiitt, Üillai. «mrlteld, Hai», Veite* b. (. ib., jstirle ts feleiermart und °a», Cnimri*-nagara ia btit ?P»!h-»ca. Stiili ttiknhi Mt av»tbttm >- im s B»d nrtjt ßl-kden »rdntcrratlii ,B Original-vrmni nach all,, Ort gesetzlich geschützt T«r billige Prei» von X 1-50 pro Original-Flasche, welche sehr lang reicht, ermöglicht die Anschaffung Jedermann zur gBiet>eretlaugnng der Gefu»»heit nnb Bttbeugnng gegen »r-inkheit. Ueber $00 tob- u,id Dankschreiben sind mir von Geheilten, die an Glieberreißeo. Rücken-, Brust-, HalSschmerze», Hexeaschuß, Athemnot, Schnupfe». Aipsschmerzea, Erkrankungen der inneren, edlen Orgiie, alte Wnnbe». Hautkrankheitr» :c. litten, uuverlaugt zugegangen. Niemand sollte versäumen, sich da» hochwichtige Buch, in welchem die EucalyvtuS-Präparate genau beschrieben sind und wie deren vielfältig«, erfolgreiche Anwendung bei obengenannten Krankheiten stattfindet, kommen zu lasien. Im Interesse aller Leiden-den sende ich das Buch überall bin ganz umsonst und habe darin zur Ueberzeugung eine Meine Zeugnisse von Geheilten zum Abdruck bringen lassen. DM" Man achte genau aus die Schutzmarke. -W> Klingentha! i. S«. J3rM«t Hes« 7982 T»caliptn«-Jmp«rkeur. PttfanUfttBc«! flavtlaa In ttibara: tbler-Btttlirf«; «»er- «Hft-Hcotlirtf, »atl «roa» VIHca: «volbrte ,um weilien 4lnbor*, 56. Jfalfct; eubnrtl: fa(tl'l Sngri-apatlef«; B)itn Ii AgWi ffletll, «re»l'tt»ottch. «. «itteid-ch; «ra,! «datiert >»« >a«ar»rn «irrn, Heinrich Exaratz! im a ». »ta«! Hfcotliefc turn Roheit. 9t. äabotetn; Mllach ia «irotrnt *tei»«Mt»«f», RrieH. '- ;lo»1l «n» «chanderi Slaarnlmt ia «arnlea: Sna«l-«WHett; taitach ia KaiMra Schall *ad|( Avotdete mm Sitatl, «abritt Piccoli, H»fti«ter»al €r. Hriligllil brt P«»str« Pto XIII; Trieft: R wena Jode Schachtel ant ladet PuWer A. Mol;'» Schutzmarke aixl ünterachrlfl trifft. Moll's Beldllti-Pnlver sind för Mi rnleidende ein unübertreffliches Mittel, von den Magen kräftigender und die Verdsuungstbätigkeit steigernder Wirkung und all milde auslosendes Mittel bei Stuhlverstopfung allen drastischen Purgativs, Pillen, Bitterwässern etc. vorzuziehen. ______Preis der Original-Schachtel K 2.— 7844 W&~~ ■werdon g-ericlitlicii. ■vorfole't -MM Moll* Franzb jantweinu.Salz" Nur frht W,BB itdo Flasche A. A»i> » Schntsmarke trügt and mit der Bleiplombe ^ -A- MOLL" »erschlossen lau ■oll'a Franzbranntwein und 8alx iat ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen und den andern Folgen von Erkältungen bentbekanntes Volksmittel ron Muskel- und Nerren kräftigender Wirkung. Preis der plombirten Original-Flasche K 1.90. Hauptversandt durch Apotheker A MOLL, k. u. k. Hoflieferant, Wien, Tscklaubes. In deo Depot* der Pro »In« rar lang« man aaadrQekltch A. MOI.I/i Präparat«. Depots): En 'ioe: Aug. Boholm, Rohiticb-Saacrbruna. Rnd. To masl, lteifnigg. Die iieiieslen Iflodelle der weltberthmten 8237 erhalten sie nur in der Fabriks-Niederlage der ,^tyria"-Fahrr ad werke Joh. Puch & Comp. Adresse nur: CSraz, Neuthorgasse 51 vif-k-TÜ der Hauptpost Konigsbrunii zu Kostreinitz bei Rohitsch. Kohlensaarereichster. stärkster und reinster Sauerbrunu. Gegen katarrhalisch* Affektiuncn des Magens, dann der Kespirations-Organe and gegen Ver,iaunn|iJ Störungen ron »«»gezeichneter Wirkung. Diätetisches und Erfriscbungsgetrtnk ersten Ranges, zahlreiche Atteste. J Mineralwasser-Versendung Ignaz Nouaokbs Erben, Kostreinitz, Post Podplat bei Pöltschach, Steiermark. zu haben bei: C. Walzer, Cilli, Herrengasse 15. gXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Patentiert ii Oecterreieh titer Nr. Ü90. 11 U Pituuitlul eiigttnpa uter Sr. 75Ü. ur- u. Wasserheilanstalt 8i76 Herrlichste Gebirgslage, mildes Klima, windgeschtttzt Gesamtes Wasser-heilverfabren, Sonnenbäder, Trockenheisaluftkuren, Kohlensäore-bäder. Massage, Gymnastik und elektrische Behandlung. Mäseigc Preise. Saisonbeginn 15. Mai. Leitender Arzt: U. M. Dr. Rudolf Raabe Pronpekte «lui-ol» di« I£ur «Hi-ol< tioii. fnr alte id neue Pappdächer sowie lir BltcMäcier dir beste, decksähiiste nnd daaerhastexte Austrieb der GenenvarL .Grossol" ist eine faserige Anstiichmasse för alte nnd neue Pappdächer, welche bei grösster Hitze nicht läuft oder tropft, bei Kälte nicht springt und stets elastisch bleibt. Alle bisher nicht mehr reparierbar gewesenen Pappdächer werden mit „Gro.sol*' auf einige Jahre absolut die t gemacht. Grossol* wird kalt aufgetragen und nicht befandet. „Grossol" läuft und tropft nicht. „Grossol* leiwt und ipiingt nicht. — Ein Gtot-ol Anstrich braucht d« alle fünf Jahre erneut zu werden und ersetzt die N'eudecUnj. Obige Eigenschaften wurden uns durch viele Anerkennung* »ihreiben und PrimazeugiiUte wiederholt bestätigt. Geeignete AnstrichbUrsten sind bei uns zu haben. MM» Oei-, Waptelte- nnd den. Frodottenfabrit Kollar & Breitner Dachpappen-, Halzzenent-, Asphatt-, Teer nid Gressol-Fahrii X Monsalcone bei Triest. Ä Vor Ähnlich klingenden minderwertigen Nachahmungen wird gewarnt Zu haben bei Herrn 824J X Wilhelm Hiegersperger in Cilli. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXI tstlog-« giatla \xäcL ftan Iro. PMhrräbrr nach Oesterreich ab __ loDfrri, 19, 75, 80, Hochsein 96,100»L :orfenlaozahl»»g«et«e» einziaen ProberadeS ohne «er»slicht»»a zar «bnabm« weiterer Rader. Mstoriiveirader. «eleaeuheitSf«»f< , > in Motorwaaea. ». ______ l ' Mnlti plex - Fahrrad - ladaetrle, ader M-torzweirader. ®rlefl«i,__. »ataloae umfsnft xnb psrtofrei. ~ irUn, Alexaadrlaeutr. Suiimrer 40 ,.9entaste Seite 9 Geht nur mit der Marke „Königs-Hdler"! Eckt nur mit der (Barke „Konigs-Hdler"! & Schweizer HdUr-Strichgam cbxyeizer^dler Seidenglanzgarn sind die besten Strickgarne! > ->!>-» j°rb-» «>,s«>ich b-i CILLI BI b riestaube Grazerstrasse Nr. 8 fj' Specialgeschäft in Zugehörartikel für Schneiderei, Strick- Häckel- und Stick-Arbeiten. Ö967 Verlangen Sie gratis und franko meine« illuftrirlen Preis, laialog mit «der 500 Adhi'dn»ge> von Uhren, Silber-, Gold-u.Musikwaren Hanns Konrad Dknifikrik ad Eiprthus i-iix Nr. 340 (Böhmen). Original Singer Nähmaschinen für Familiengebrauch 8242 und jede Branche der Fabrikation Pari* 1900: GRAND PRIX. Unentgeltlicher Unterricht in allen Techniken der modernen Kunststickereien. Elektromotoren für Nähmaschinenbetrieb. Singer (5o. Mähmaschinen ZCt.-Hes. Cilli: Balmhofgass, 8. — Graz: Radetzkyftraße 10; Sporgasse 16. Klagen« surt: Burggosse 19. WolfSberq: Klostergasse 30. Laibact,: Petergasse 4. Mar-bnrg: Herrengasse 24. Leoben Sauraugasse 79. Hartberg: Rathaus. Erste Marburger Nähmaschinen- u. Fahrrad-Fabrik HÜ A Barggasse Nr. 29 FrailK MegCP Barggasse Nr. 29 * Filiale: Cilli, Herrengasse 2 mit mechanischer Nähmaschinen- und Fahrräder - Beparat urwerketätte. — Reparatur aller fremder Fabrikate werden fachmännisch, gut und billigst unter Garantie gemacht, auch Vernickelung nnd Emaillierung. Grosses Lager von Ersutt-nnd Zubehörteilen für Nähmaschinen nnd Fahrräder aller 8yateme, sowie Nadeln, Oele et«. Lager von neuen und alten Nähmaschinen und Fahrrädern in dec billigsten Preisen. 8116 Vortreter: AlltOII JUeffer Mechaniker Cilli, Herrengasse 2. Freisliste gratis und franko. Allein-Verkauf der bekarntesten PfalT-Sth- ■iiHHrhliirii. Kollier Phinix Ringschiffmaschinen, Dllikopp, Singer, Elastik-Z.vl ndi-r etc, etc. ___^^WWWWWWWWWWWWWW & \xnxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx «md nm>crr* ausä^en WmV ©*rJaii«e Srefctäärr barlhrr. Cr^dltftd) fräste M»ö fraant» b*rdj die Echwant»-Aps« idcte, fHiMnnTt «-W. ?477 Adressen 8190 aller Berufe und Länder xur Versendung von Offerte!! behufs Geschäftsverbindungen (m. Portogarantie) im Internat. Adiesaeiibnreau .Jnsef Itosenzweig & Sohne, WIEN, I.. ISäckeratnnse 3. Interarb. Ttlef. |(!881. Prosp. freo. Budapest, V. Nador ntcaa 23. Nur um fl. 2.75 sende per Nachnahme )d. Voreinsendung des Betrages Eine ▼erl3«slb-lie Nickel-Remontoir-Taachennhr, Marke kKy»reni Ko*nkopf- Patent" mit 30-stündigem Werk und Sekundenxeiger, nir Minute genau gehend mit 3jähr. Garantie, (hine eb-gante Goldin-ubrkette u. Rtklamurtikel werden gratis beigelegt). Ö235 IM Nichrkonveniei.i Geld retour. E. HOLZEB Ihre», it. Goldwar,it-A«»rtt»'R,ederlose en gros Krukau, Strado i» Nr. 18, Lieferant 4«r k. k. &buUsbe*mt*a. Illustr. Prtitkotranie ron tThrtn und Goldwaren pfttii und franko — Agenten werden yeinckt. Fahrräder 60,64,70,78, 80,85 Hark, Jahrmgaranti« Schläuche 2.86, 2.60, 2.75,3.- M. Laufdecken 3.60,4.-4.60. GlockenO. 16. Schi ttssel0.6. PedaL 1Gosp Räder 5.-Ketten 1.50 Laternen 0.40. Händler Rabatt Kataloge gratis, franco. I>nat flaehnow, Berlin Wollinerstr. 68, Arconaplatx 1, :r. 171. Es gibt viele Sprechapparate, aber nur ein Grammophon ningt und spricht: deutsch, englisch, französisch, musisch, italienisch, ungarisch, böhmisch etc. Platten zur Auswahl. Platten-Umtausch. Teilzahlung. Vertreter gesucht. ~9G Grammophon „Grammophon" H. WEISS & Co. TRABE HARK KAM MUTS Wien I., Kärnthnerstrasse 10. .. w 9106 Seite 10 K»a«yt' Nummer -10 Erste F. ?. bsterr.-ung. aussckl. priv. FAl!AI»K-FAKISKiV-rAltKlk CABL kronsteiner. Wien, III, Baiplstrasse 120. *" Ausgezeichnet mit goldenen Medaillen. -WG 69S7 AiieinJepöt für sieiermark: Rudolf Payer, GRAZ, Schmiedgasse Nr, 8. Lieferant der f. k «ihajofll. und fflrftl. GutSnerwaltunqen. Cini« und Militär Baube'iörden, Eilenbahnen. Berg- und ySi^i-werte, Ballgesellschaften, Baumeister und Unternehmt, IadriU-und Realitätenb«s,y«r. vis vottorksstSQ Fagade-Farben sind in Kalt lötli, werden in Puloeiform in 4>- Mustern toi 16 fr. per Kg aufro. geliefert und find anbelangend Ta«»< hastigteit und Reinheit deS JarbentoneS dein Lelanftrich rolllomme» gleich. 200 Kronen Prämie für den Nachweis von Nachahmungen. — Muflertarle iti4 Gebrauchsanweisung gratis und franco HOrSI. „ELEPHAITT" in Cilli Sano-stag*, IS. und Sonntag, ±T7. 2*£a,i =KONZERT= der beliebten 8303 Oberlandler-Schrammeln aus Graz mit ihrem Gesangs-Humoristen aus Wien. Eintritt «O Hellor. Beginn « Ul.r nl>«u«l» Circa SO Mtz, 8297 iruatnif hat abzugeben Franz Zangger in Cilli. Kino 8-292 empfiehlt sich den werten Damen ins Hang. Herrengasse Nr. 8. s Vier ßüng gilt gedüngter Acker neben dem Gaswerke sofort zu verpachten. Anfragen im BULdtlacken Gaawerke. FElne leisehhauerei ans gutem Posten Ist 829« billig zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung das Blattes Ackergrund« 6—600H Klafter an der Lalbacherstrwse oder nahe derselben, wassersicher, in der Nihe der Stadt, in billigem Preise wird zu kaufen gesucht! Antrüge an die Verwaltung des Blattes Schlesische Leinwand!! 70 cm bull. >0 » I»»g, ««dir,». Ictnisttiib........si. 75 cm brrit, SO » lang. itinttonb........|l. >.io 75 cm breit, i« m isna, ftraftlcm. »"d.........si. 3.70 75 cm 6tfit, 13 m («lg, {«ullttii- waab ........ . si, 4.SO 75 cm btrit, IS m lang, RI«M. W«MI»........si. 7.— 71 cm breit, tt m lang, Cffttb . I. |U 75 cm btrit, tt m l»»z, »rttifug ff. 1.80 145 cm btrit, 10 m Inag, Bet,. "Xdn.........si. «.«> Tischtücher, Servietten, Inlett, Bett-gradl, Handtücher und Sacktücher. MW* Sfttcsbt per Nschsshm«. Johann Stephan -2« FEETOENTHAL, Oesterr.-Schlesien. Auf zum Mariensilz ("Villa Swettl) Ich gebe den P. T. Bewohnern von Cilli und Umgebung bekannt, dass ich auf meinem Weingarten auf der EiUMChlKltzIltftic ein lasflaus eröffnet habe und bringe echte Kiffen Im» lulnrwelue zum Ausschank. Für kalte Kflche und beste Bedienung ist gesorgt. 8289 Lm recht zahlreichen Zuspruch bittet Marie Swettl Besitzerin. Gutgehendes Gasthaus in der Nähe der Stadt CDli ist unter sehr guten Bedingungen xa verkaufen. Nähere Auskunft in der Verw. d. BI 828« | uxus-Damenlahrrad (E>iirl*opp) 82«6 samt Nebenbestandteilen, wenig gebraucht ist preiswflrdig an verkaufen. Wo ? sagt die Verwaltung dieses Blattes. mit kleinem Kapital zur Beteiligung an einem ertragreichen Kohlenbergbau in der Nihe ton Petscbou-nig wird gesucht. Anträge an Frans Stefanf if. Savodna 51 bei Cilli. 8279 Lehrjunge aus besserem Hause, mit guter Schulbildung, der deutschen und tlovenischen Sprache mächtig, wird > ofort aufgenommen hei Frans Jonkr, Gemischtwarenhandlung, Oplotnita b. Gonobitz. 8281 Weingfüne fgM i lOO Liter urd kleiner banst Hotel Stadt Wien OIXjXJZL. Ein junger 8290 ist billig zu verkaufen. Anzusagen bei l'ranz Harbeutz, Cilli. A. KleiiiNcluiHter Uarhurg offeriert hochstämmige Aosmstöcke doppelt veredelt, 300 der besten Sorten mit schonen Kronen in grosser Auswahl __billigst. 8167 Billige nun x K (•stell Jahreawahnunt) in ST. PETER bei 10 Minuten tut Sann. Anfrage Hitler Cllll. Landwirtschaftliche und 8261 Weinbau-Maschinen. Für den Verkauf dieser Artikel werben gegen Fixum und Provision tüchtige Agenten und Vertreter von einer Wiener Firma gesucht. Nur in der Branche versierte Herren wollen sich unter ausführlicher Bekanntgabe ihrer bisherigen Tätigkeit offerieren unter Chiffre . ,Tvri n *>-— — an die Adresse: Landw. Wochenblatt WIEN, Graben 27. Gesiiclil bestehend aus 2 bis 3 Zimmern, KBit und Zngehftr in d,r Nihe des BahÄktM und der Schule ab I. Juli. Gefällige Anerbieten an die Verwi'tui dieses Blattes unter: „Golden«« Krnr. Wohnung bestehend aus 3 Zimmern Kabin-t, Kl(U Speis, Dicn»tbotenziiniuer und Zogekn zu vermieten. Villa xnr aohönen Austicht. Wcrtlieiniische kass wird aus zweiter Hand n kaufen z aaoht. Anzufragen bei der Vertrilt dieses Blattes. 8299 Wahrlich! hilft großartig als unerreichter „Inferten Todter". 5^ F QätfP 70u Kaufe Cilli: Tränn & Stiger. Victor Worg. Alois Walland. Milan Hoievar. Josef Matii. Ant Ferjen. Franz Zangger. Ant. Kolenc. Franz Pefnik, Spec Friedr. Jakowitsch Rauscher, Adl.-Ap. 0.8chwarzlACo,Ap. Josef Srimz. Ant. Topolak W. Wratscbko. Johann Kavnikar. Bad Neubau«: J. SikoAek. Fraaalan: Johann Pauer. Ant Plaskau. Gomilako: Franz Cukala. Gonobitz: Franz Kupnik. aber „nur in Flaschen^. Hochenegg: Frz. ZottL I PBltschach: A. Scfcweh. Hraatnik: A. Bauerheim. , Bruderl.d Gew « Josef Wouk. Laufen: Johann Filipij. • Fr. X Petek. Lichtenwald: A. Fabiani S. F. Schalk M Lud. Smole, , Zwenkel&C. M. Lemberg: F. Zupaniii M.Ttiffer: And. Elsbacher. » Carl Hermann. Möitprela L.Schescherko. » F. Wambrechateiner. Oberbarg: Jakob Boii«!. • Franz Scharb. PSltachach: Ferd. Ivanui „ Carl Siiua. „ A. Krautsdorfer. Pra*»ber(f : Leop. Vtkk Pristova: Ant SopiaL , Mari? Supuz. Rann: Franz Mttheii. . Franz Valec. Sach.«enfeld: A.GIobomik. m Adalbert Gciu » Jacob a.UsjisJiat 8t Georgen: F. Kartia. Trifail: Consum-Vereia. » J. M. Kr Mroer. , Johann Malier, Fr. Pollai W*«. n Franz Dezmaa, > Josef Sport. Vldem: Joh. Xoarak. Weiten«tein : Ant JakSti. Wöllan: Carl TisehUr. Josef Wottl ^rau«flebnr und «»leger Beretn-buchbrm«terei «.l.ja in Tilli. Bnantoorllicher vchristleit« Daniel Aeischka. Druck der Berein»buchdruckerei «.lej. m lili.