Nr.9i. Donnerstag, 30. April 1903. 122. Jahrgang. Macher Zeitung. '^>«^/""°"sp«is: Ml Pllstvsrsfnduii«: ganzMng 30 «, lMbjährlg 1» ll. Im Kontor: „a»,. A"I"alt U""g '^ ^ ^"^ ble Zustellung «,«, Hc»,is ganzjährig 2 X. - Insertionögebühr. Für llfmc ^-^ t»e zu 4 Zeilen 50 t», grüherr psr Zelle l2 t>: l>c! öfteren Wleberyollings,, per Zeile »'. li. T»e .Laibacher geitung» erscheint täglich, mit Auenahmc der Tom,- und sselertage. Die «bminlftration befindet sich trongrehplah Nr, li, die Medallion Dalmatingasse Nr, «. Oprechslimben der Medaltion von « bl« 10 Uhr vormittags. Uiifranlicsle Vriefe werden nicht angenommen, Manüslrlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. >>c>chs3^ l. und s. Apostolische Majestät haben ^ttlm's ' -lllerhöchstes Haildfchn'iben huldvollst ^"' Kardinal ^ürst°Erzbischof Dr. G r u s ch a! "ügch" ^"aoo des Allerhöchsten verstattet Ihneil. in "^istd -^ ^"l^g"' und körperliä>er Kraft dem-'üld t,. /^'ufllildzluanzigfte Jahr Ihres bischöflichen ''" dali^ ^^^'^' ^"hr ^hres priesterlichen Wirten? ^ Ti.^ ^^"te Ich nenerlich aus diesem Aillasfe 'uld^^'^ lveläx» Sie der Kirche, Meinelli Hwlfe «eleis^ ^erlande in dernfstreuer Pflichterfüllullg "l'Xcl <»/ ^Ulch luelche Sie sich Meine Anerfen- '^worden haben. "^lss ^ ""liereo Keilnzeicheli dieser Meiner Anerten-'» ^,, '^ ^ch Ihnen die Insignien in Brillanten ^ ^ä>, ^'"" '"'^ Meiner Entschließnng von, ^^Drd? /^ verlielienen Großtrellze Meinem ^eo ^ i >>,. ' " - am ^;. >>^,iii 1,«,^ Franz Joseph »,. ^> ^"h^ l. und k. Apostolische Majestät haben nut ^arg^"^ UlUschliejnlllg voin M. April d. I. die . t>ft5d ^"l'n Chorinsty von Let> Ske zur stifle ntt ^^ ^ ^ Theiesianischen adeÜMl Dainen-blicht ^ ^Mt' Schlosse allergnädigsl zu el-nennen li^lei" ha« ^p"l 19<.»g wurde in der l. l. hos. und Staats ^ in t>, ^^' ""b XXXVIl. Slücl des Neichsgesetz-Utschei Ausgabe allsgegebell uud versendet. b^te?dll?v?p"l l9M wurde in der l. l. Hos- und Swats- k..>lni.ls,».. !' Stück der troatisäM, das XI V. und X V. Stlict ? ^t l"' ^ ^^^11- Stück der böhnusä)e>l llnd daS XXXI. ^chndtt '^" Ausgabe des Neichsgesehblattes ausgegeben Nichtamtlicher Teil. Ezechische Blätterstimmen. Tie czechisä^'n Blätter sind von dein (n-gelmisse de:> Vertranen^!nännertci^ec> befriedigt. „Narodni Listy" heben nnt Genn^tnunq hervor, das; die Hofft nnngen der Gegner aus eine Spnltung in dor jung» c,zechifchen Partei i^'täilscht nwrden seien. Diese er^ scheine vielniehr durck da'> Crgebnic' der Vei'rrcnlens-mmlner^Versmnnilllilg neu gefestigt. Aus der einstimmig, genehmigten Nefoliltion sei ersichtlich, daß die Vertranenc'Männer entspreäMdc Worte für den Wunsch nach Behebung jener Differenzen gefunden hatwn, luelche die eigelttliche llrsnche für die Embo» rufllirg der Vcrfmnmlllng gewesen seien. „Plzensky Obzor" stellt fest, der ernste Moment habe die jungczechische Partei nicht klein vorgefunden. Die Hoffnungen nnd Erlvartnngen der verschiedenen Gegner feien ans der ganzen ^inie lviderlegt worden. Eine ^ertliiftnng oer jnngcäechifchen Organisatio» ini Neichsrate durch die eigenon Konnarionalen hätte natllrgeinäs; das ganze parlamentm-ische <>lrästespiel zu Gunsten der Deutschen verändert. „Moravsla Orlice" beinert't, der Verlanf der Ver trauenoinänner-Versamnilung habe allen jen^n eine EnUänschung gebracht, welche die jult griechische Partei einsargten n,ü> sich schon »lach deren Erben nln-sa!)e»i, ^icht minder seien jene enttänscht Nwrdeil, welche erwarteten, die Versaminlnng werde vom Nichterstnhle ans das Vorgehen der jnngczechischen Abgeordneten vernl-teileil nnd sie an den Pranger stellen. Partei und 5t!nb erscheinen gegenilber ocn ofsei^en nnd geheiinen Gegnern nnmnehr neu ge fcsrigt. „Katolicte ^isty" betonen, die gennißigte Tattit Dr. Pacälö habe gesi^t. Es habe anch nicht andei-s sein tonnen, da del- Naditalismns unter den Czeäpn in gewisser Ve,ziehnng nnr eine NebergangsersäM-nnng da>rstelle. „Hlas" führt aus, die überwiegende Mehrheit der jnngczechisckien Abgeordnetes! sei gegen, die Obstrnt- tion. Wenn nnn dieser Majorität die Wahl der Tattit übe^-lassen lverde, so bedeute dies das Ende der Ob° strnt'tion, ti-otzdem in der von der Vertranensmänner Versammlung beschlossenen Nesolntion gegebenen Dalles auch für die Obstruktion eingetreteil N>erde. Da sich die, Dentschen die Möglichkeit der Obstrnltion jederzeit offen hielten, dnrfe man von den Inng' Zechen nicht dao Gegenteil erlvarten. Es wäre wim° schenc'iuert geivesen, das; sich der InngczeclM-Klnb bei dem jetzigen Anlasse seiiu's radikalen Flügels ent« ledigt hatte- jedenfalls werde er ihn fortan eher im ^aume halten können. Die patriotifche Pflicht gebietv nnnlnehr dem Mnb, die N'iedererlangte Freiheit zu fruchtbarer Tätigkeit zu benutzen. Frankreich. Man schreibt alls Paris.- Mehrere französische Pi-schöfe haben sich betanntlich für verpflichtet erachtet, gegli! die beiden an sie gerichteten Rnildschrlnben des ^lultnsministers, luoinit die Schliessung der latholi' schen Kapellen, die nicht d«M Konkordat gmnäß er< öffnet lunrden, ailgeordnet nnd den Mitgliedern der nicht genehmigten Kongregationen, das Predigen ver boten lulnde, Einsprache zu erheben. Hierauf hat sich der Ministerpräsident und KNlltusnnnister, Herr' Eombes, entschlossen, die. Bezüge derjenigen Bischöfe zu sperren, deren Einsprache den Ehorakter einer öffentlichen kt'nndgebung an fich trägt. Es heißt, das; der Abgeordnete von ^iniftöre, Abb6 Gayrand, diefe Angelegenheit in, der Kamnier nach deren Wiederzu-samlnentriUe zur Sprache bringen werde. Allein o.s unterliegt teinem. Zweifel, das; die republikanische Majorität den von der- Regierung ergriffenen Maf; regeln lind ihrem Verhalten gegenüber den protestie renden z,lirchensiirsten ihre Zustimmung erteilen wird. Es steht auch fest, daß Herr Combes sich auf dem Wege, den er in Uebereinstimnmng mit dein Parla-inente eingeschlagen hat, nicht aushalten lassen wird. Wenn auch voraussichtlich die Ausführung des Ge^ fttzes vom 1. Inli Zwisclienfälle und langwierige gc> richtliche Verhandlungen zur Aolge haben dürfte, Feuilleton. Reisebriefe aus Italien. Von A. F^. O. ^!!l ''' ^slkl'U i„ N 0 M. ^»!^,',^^lichfte^ Frühlingsschnulcke grünt die i ^°>0!i ^. ^^"Wrten Noms duften zu Tausenden ^ ^lll,,^ , "' Jasmin und all die anderen bnn-^^nei^ .uUlhen in seltmrer Pracht, in den alten ^d Mai, '"'^"' ^'^ ^Nachtigallen ihre süßen Lieder ^trtsli^ ""Ue li'lnuahr sagen können, der schönste /"' >c>al- „."aerw über der ewigen Stadt. — Doch Hn^l> ^ ""'t so, ^.^. u„l di^> ^^t gohr eine '> ^ du,- s '"'^'^ ü" Volte, welche just in der heil. !>, -ll"l)r ^'" "^1 erklärten allgemeinen Ansstand l>i ^«MT ^ ^'"' ^"^ Arbeiter feierten in Rom ' und das alles wogte und stürmte durch I^bo l,,^ "" schöllen Stadt, ersüllte die großen »v '''He «, °5"" kam das lante, leidenschaftli^', siid^ txi^^N dm. ? ^ "chl zunl Allsdrucke. Doch die Be-,^n 3i^ "^ nicht lailge. in sehr enngischer Weise ^lN'ii, 9ii^'""U und Polizei chre Maßregeln er^ ^ '"'' do V?"'^^^' "ls drei Negimenter standen in ,. ^fj^ ^Men alle großen Plätze, sänberten die >hl "^Nlln ^ ^"" ^"?on hemchte wieder Nnhe <„,.. ^lhil, , ^' "-^e zur Vesinnnng gokonnnenen keHr» .,'^' s'ch a,' , ^"t änrück und der bei solck>en Ail-^5 U, s^ " lautesten geberdeirde Pöbel war nicht lUi' !^ort>l) ' "^' l"l älvei Tagen l,nterbrochene ^/^'8^ pj ^^rde lvieder anfgeno,nme>l' es war tz/^N N^ "«"' beklenlmendes Gefühl, als man be a^. (,- "^' 'lx'lche lvieder verkehrten, unter dnn T^ ^U' ar^^^'^^'l benutzen llnißte. ^N No ^"^ der ^relnden hatte im ersten >N v^rlveise ware», <>5 gerade die sonst so emanzipierten EilgländerilUleil nnd Alnel'ikanennnell, welche sich als sehr ängstlich erwiesen nnd flnchtartig abreisten. Dennoch waren alle Hotels und Pensionen in Nom überfüllt — die Osterwock)e ist eben die Ieit, wo dort alljährlich der größte t^renldenverkehr stattfindet. Bereits am Palmsonntage beginnt in Nom der massenhafte Besnch der Kirchen, gleichwohl von ^rem den wie von Einheimischen. In erster Linie ist es die herrliche Peterskirche, welche die größte Anziehungskraft ansübt. Die großen .Mrchenfeierlichtciten der Osterzeit nehmen an diesem Tage dort ihren Anfang, und zwar i,l der Basilika San Pietro mit der feierlichen Pal menweihe nnd der damit verbundenen Prozesfion, wo-bei der größte kirchliche Glanz und Neichtnm ent wickelt wird. Seit Jahrzehnten scl>on ist es immer der .ttardinal-Erzpriester, welcher an Stelle des Papsteo die,Uirä>enfnnkrion vollzieht. So anch iMier. Seine Eminenz kardinal Nancholla ist mit seiner hohen, imponierenden Gestalt, mit den strengeil, ernsten Zügen — im Persönlichen Verkehre ist der iwrdinal im Ge> gensatze dazu von größter Güte und ganz anßerge-wohnlicher Liebenswürdigkeit ^ der würdigste Ver-treter des heil. Vaters. Nach dein vom ErzPriester zelebrierten Haclxnnte, >vela>'in der ganze Nlerns der Basilika in vollem Ornate beiwohnt, findet die große Prozession statt: diese durchschreitet das ganze Schiff der Mrche, verläßt dieselbe dnrch den Hanpteingang nnd keln-t nach knrzem Ausenthalte in der Vorhalle dnrch die nnr bei solchen Anlässen geöffnete Bronze-tiir in das Innere der Kirclie zurück. Am darauffolgenden Montage werden nach der gesungenen Messe, die von «.lardiiml (5olonna ini ^ahre 1228 ail^ Ieiilsalenl gebrachten Nelignien in Tt Peter ausgestellt. Die Neliqnie e»tl)ält dn>. Dor nen aus der Krone Ehristi, und soll, wie die christliche Geschichte erzählt, dnrch den heil, Lirdwig, König von Frankreich, der Basilika zn Nom geipendet »oorden sein. Am Dienstag hält man in allen Kirchen der ewi-gen Stadt die Alldacht der sogenannten Stationen, begleitet von lallten Gebeten und ernsteil Gesängen. Ill, der Peterskirclie halten seit früher Morgenstunde bis zum späten Abend eine Anzahl Priester die Wache an der Krypta des heil. Petrns. Taasdarauf, Mitt woch, dehnen sich die bisher nur in den Vormittagsstunden abgehaltenen Andachten in den KiräM be reits ailf den ganzen Tag alls. Vormittage Hochamt nnd Bettiachtnngen. Von diesem Tage an sind die Fenster sämtlicher Kirchen Nomo verhüllt und das Dämmerlicht, welches dadurch im Innenramne herrscht, stimmt so recht zn den an, diesem Tage in den Aachmittagsstnnden beginnenden düsteren Gesängen. Mail hört weder Hymnen noch ^reudenpsalmen. In der Basilika singt nach der beinahe zwei ^tnndeii währenden großen Vesper der Chor der Si,rtinrfchen Kapelle unter Leitung des Maestro Melnzzi in wahrhaft ergreifender Weife die ^amentaiionei,. Die aroße ^eier schließt in später Abendstunde mit dein Segen der Nelignien, welclie den Andächtigen von der rechts seitigen hoben Loggia alls, wo auch der Neliqnien< schrein steht, gezeigt werden. Es sind dies ein Stück de^ >lrenze5 Christi, die Lanze sowie das Schweißtnch der Veroniia, Am Gründonnerstag zelebrier neuer dings der Kardinal Erzpriester das Hochamt", beim Gloria singt der Ehor zum letztenmale mit Orgelbe gleitung, in den Schlnß der Hymne mischt sich der >tlang der Kirchcnglocken: sie verstlllnmen mit der Orgel zngleiä, nnd man hört sie ech am ^amswa wieder. — ^'ach delll Hochamte wird das Oel gesegnet nnd in großer Prozession begibt sich der Klerus ans der Basilila i» die Salristt'i ^.nl'iick. Laibacher Zeitung Nr. 97. 844 30. April I90s^. werde die Regierung doch auf der gesetzlichen Vcchn, die, sie sich zur Pflicht gemacht hat, bis zunl Ende verharren. Dieses Verhalten wird nicht nur die Lage des Kabinettes nicht gefährden, viellnehr sie befestigen. Würde der Sturz des Kabinettes Combes erfolgen, ehe sein Wert beendet ist, so lönnte man hierin eine Verleugnung der antiklerikale» Politik dos Kabi° nettes erblicken und weder die Kammer noch der Senat werden die Verantwortung hiesiir vor dem Lande tragen wollen. — Im Konflikte zwischen der französischen Negierung und den: Vatikan ist keinerlei Verän oern n g eingetreten. Politische Ueberficht. Laibach. 29. April. Das „Fremdenblatt" schreibt: Die Trinkspruche, die Se. Majestät der Kaiser und Seine Majestät König Georg bei dem Galadiner aufbrachten, sind Zeichen der Herzlichkeit, welcl>e die beiden Monarchen miteinander verbindet, nnd geben zugleich den frennd« schaftlichen Beziehungen Ausdrllck, die von altersher zwischen unserem Reiche nnd dem Sachsenlande bestehen. Kaiser Franz Josef begriißte in dem König einen bewährten nnd vieljährigen Freund und verwies anf die engen politischen und wirtschaftlichen Bande und König Georg betonte in warmen Worten seine und seines Hanses Anhänglichkeit an unfer Kaiserhaus nnd seine Verehrung für unseren Kaiser, Auch die Wiener Bevölkerung wendet dein hohen Gast ihr sympathisches Interesse zu und ist erfreut darüber,, das; er gekräftigt von seinem Erholungsaufenthalte zurücklehrte uud die Spuren der schweren Krankheit überwunden hat. König bworg hat ein arbeitsvelles Leben hinter sich. Er hat sich in zwei Feldzügen ausgezeichnet nnd sich auch in seiner Friedeilstätigteil als emster, sachkundiger und hochgebildeter Militär erprobt. Vor einem Jahre hat ihn der Tod seines tief betrauerten Bruders auf den Thron berufen, und ^ hat in dieser Zeit an bitteM Momente« nicht gefehlt. Mi» seinem Volke vereinigen anch wir uns in dein ansrich tigen Wunsche, das; ihn die Zutuuft reichlich für die Prüfungen, die er dnrchznmaä)en hatte, entschädigen möge. Die „Neue Freie Presse" schreibt: Die jüngste Node des ungarischen Ministerpräsidenten v. Sz<5ll scheint nach den vorliegenden Berichten, eine große Wirkung auf das Abgeordnetenhans hervorgerufen zu haben. Herr von SzM läßt den oppositionellen Parteien leinen Hlveifel darüber, das; die Zeit des Paktierens vorüber ist. Er lehnt die Zunickstellnng der Wehrvorlage rundweg ab uud wül sich zn keinen weiteren Zugeständnissen herbeilassen, außer zu jenen, welclX' der Landesverteidigun'Muilli ster bereits in der Debatte über die Wehrvorlage angekündigt hat. Herr v. Sz<'ll verlangt von der Dpvofi-tion die Unterwerfung nnter das MajoritätZvrinziv nnd will den Zustand außer der Verfassung, der mit dein 1. Mai eintritt, über sich ergehen lassen, iu der Hoffnung, daß das ungarische Volt gegeu das Vor-gehen der Opposition reagieren werde. Herr v. SzM lvill der Obstrnktion nur den pafsiven Widerstand entgegensehen; in seiner Nede findet sich leine Andeu-tnng, daß er den Neichstag zu vertagen oder das Abgeordnetenhaus aufzulösen gedenke. Die Ma.lifesta-tionen der liberalen Partei bewiesen, daß diese die Politik des Ministerpräsidenten billigt nnd mit il',.l au?« znharren entschlossen ist. Die in jüngster Zeit verbreitete Nach-icht, daß Baiser Nikolans II. von Rußland -..>.'o n I e -negro acht Batterien kleinlal ^rige Schnellfeuer-Kanonen znm Geschenke gemacht habe, ist, wie eine Mitteilung aus Cetinje versichert, unbegründet. Anlaß zn der irrigen Meldung dürfte der Umstand geboten haben, daß der für Montenegro und Serbien beglaubigte russische MilitärMtüch>>, Gene-lalstal'soberst Sisojcd, welcher vor kurzer,! Montenegro bereiste, von der fürftlichen Negienmg die Aufstellung zweier Batterien mit dem vorhandenen Materiale verlangte, für welche Batterien Nußland schon vor zwei Jahren die erforderliche Subvention bewilligt hat. — Der im Jänner d. I. zum Präsiden-teu des montenegrinisäien Obei-sten Gerichtshofes ernanute Spalatiuer Advokat Dr. Ignaz B a k o t i 5 hat feine Demission gegeben und kehi-t wieder nach Tpalato znrück. Seinem Beispiele folgt der Eettions-chef im montenegrinischen Iustizministerinm, Doktor Kne/.evi5 ans Nagnsa, welcl)er bereits daselbst seine Advokatur wieder aufgenommen haben foll. Wie es heißt, ist die Stellung des Leiters des Iustizmini-sleriums, Conte V o j u o v i«' . erschüttert. Wie die russisclM Blätter melden, begibt sich in wenigen Tagen eine außerordentlicl)e türkische G e s a nd t s ch aft nach P eter s b n r g. Sie wird aus hohen türtisllfen Würdenträgern llud dem eilten Adjutanten des Sultans bestehen nnd von einigen Mitgliedern der russischen Botschaft in Konstantinopel begleitet sein. Die „Mostovskija Vjedoinosti" schreiben in Bezng darauf, indem sie die Folgen des Todes ^erbinas besprechen: „Nicht um Nache für die Er-mordnng seines Konsuls wird sich Nußland in seineil künftigen Beziehnngen zn der Türkei leiten lassen- es wird gemeinsam mit OtPerreich-Ungarn seine Politik der Einwirkung auf die Türkei unentwegt fortsetzen, um die Durchführung der Reformen zu erwirken. Wie zuvor werde Nußland aber anch künftighin die türkische Tätigkeit in den mazedonisclM Vilajets scharf überwachen. Tagesncuigleiten. — (W oh ll ä t i ge E r fi n du n g.) Die Klavier-Virtuosin Fräulein Marie Unschuld v. Mrlaröfeld. Schülerin von Leschetizli in Wen, hat einen „Klavier- Tonab-dumpfer" erfunden, der an jedem Klavier sofort vom Spieler angebracht werden tann. Durch diesen Apparat wird der Ton derart abgeschwächt, daß er im Nebenzimmer ^ ^, ^ den Parteien, die über oder unter der Pianistin wohnen ^ gehört wird. Wenn sich die Erfindung bewährt, s^'^„st' Klavierspiel seinen Cl^aralter als „eine aufdnnglM'^ verlieren, die Erfinderin aber unter die größten ^" der Menschheit zu rechnen sein. ^ — (Eine interessante Entdcctu "g) ^^„ bekannte französische Chemiker Cailleiet gemacht. Die -" -tonnen von dieser Entdeckung profitieren. Sie erwog' ^, ihnen, einfache Wassergläser'in reizende EistristM ' ^,, wandeln. Man gebraucht nichts dazu als -^ ^M ^i oder Gelatine. Gelöste Gelatine hat, wenn sie wieb" ' ^. oclanntlich eine starte Neigung zum Rollen, eine 3°^ „ mit dem Trocknen verbundenen Kontraktion, Best«'" ^, nun ein Glas mit aufgelöster Gelatine oder ^'"'^ üü dicse. wenn sie trocknet/so fest, daß ihr endliches. °u^ erwähnte Kontraktion erfolgteö Abspringen zugleich""/,,,, ganze Schar dünner Splitter ans dem Glase "iß', ^ stchen auf dem Glase Zeichnungen und Fig""", d« F Einkristalle gefrorener Fenster erinnern. MM" ^ Farnblätter, merkwürdige Blumen und Linien b"^e'ü unter dem abspringenden Leim. Noch eigenartiger l"^^ Kichnungen. wenn man der Leimlö'sung lrist"^ hi^ Salze zusetzt. Salpeter. Alaun. Natron, Kaliums ^ ^. 6 v. H. erzielen wunderschöne Muster. Um das l ^ ment gelingen zu lassen, gilt es noch Verschiede"" "^Ü achten. Das Glas muß dickwandig sein, man lcmn M ^>l hartes, sogenanntes unzerbrechliches Glas anwc"^ ^ Lcimlösung muß gleichmäßig dick und möglichst >"^^< frci aufgetragen werben, auch darf die zum ^^^!: M' wandte Temperatur 40 Grad nicht überschreiten. ^ ^^,i Uebung lassen sich mit diesem Verfahren sehr lM"? tote erreichen. ^,> — (Wie es einem Künstler gehe" ^ü Von dem berühmten französischen Zeichner Gcivarn ^ der „Gaulois" eine drollige Anekdote: Gavarni ^>p ,^ ^ alle Zeichner oft mit ansehen, wie seine Lithog"P^Ü fälscht wurden. Als er eines Tages im Süden rcistc. ^ zufällig in einer kleinen Stadt einen Aufenthalt "^,^ Minuten. Während er in den Straßen herumM"^. O er auch zu dem Aultionshause der Stadt und t" «^slc^ rc.de in diesem Augenblicke wnrde angekündigt:.«^^ rung einer Sammlung von Zeichnungen GavarMb ^ hü Acsche des verstorbenen Dubuis." Der Künstl^ >^ ^ß, ?)l'len. tral näher nnd wünschte die ^cichnung^^gB da man in ihm einen Käufer vermutete, gab inan !> ^ gcrn. Gavarni sah nun. daß er rohe Nachah'""'^ s^ Merke vor sich hatte. ..Da ist kein Strich von Oava"^ ^ er. Die Versammelten widersprachen. „Der H^Mfnsta1lvasen den mit Wohlgerüchen gemengten Wein über den, Altar. In langem Zuge schreitet der gmize Klerus der Basilika am Altare vorüber, als erster der Kardmal-Erz. Priester, ihm folgen die Beischöfe, Kardinäle, Dom^ Herren und fo herab bis zn den jüngsten Priestern, welche erst die Weihe erhalten hatten. Alle halten in den Händen frisch geschnitteile Palmenzweige, mit denen sie über den Altar streifen; das alles wird von ernsten Psalmgesängen begleitet. Die letzten Priester, welche den Altar betreten, breiten ein großes, weißes Linnen über dasselbe, wa-5 die Grablegnng Christi brdeiltet. Die 122 Lampen, welcl>e die grohe ^ypta nächst dem Päpstlichen Altare nmgeben, werden langsam verlöscht, nwstisches Halbdunkel durchzieht den weiten Naum der Basilika und dieser Augenblick, vereint mit der Plötzlich eingetretenen lautlosen Stille, ist es, welcher einen tiefen, unauslöschlichen Eindruck anf die andächtige Menge, welche das ganze Schiff der Kirche füllt, ausübt. Man könnte beinahe sagen, ganz Nom war an diesein Tage nach der Peterskiräie gepilgert, anch die Kö'mgiN'Mntter und die junge schöne Königin Helene waren wie alljährlich nnter den Andächtigen. Der Besnch der beiden hohen prallen erstreckt sich an diefem Tage auf sieben Kirchen. Am Charfreitag sind in Nom sämtliche Kirchen seit frühester Morgenstunde ihres äußeren Schmu-«5o°> lx'rmlbt. Der besuch des Grabes (5ln ist, findet in der ewigeil Stadt nur an diesem Tage und nnr in den Vormittagsstunden stlitt. In der Peterskiräfe findet nach dem Hochamte die, Anbetung des heil. Kreuzes statt. Nachmittags beginnen neuerdings die Lamentationen und schließen mit dem großen Miserere. Der Gesang ist von tiefer, ergreifender Wirkung. Die hol>en, herrlich geschulten Männerstimmen verhallen in der gewaltigen Knppel in einer nicht zu beschrei-benden Weise; man kann den Gesang geradezu sera-plnsch nennen. Am Charsam5tag beginnt die Feier in der Peters» t'irche bereits in früher Morgenstunde. Die Kirche ist wieder reich geschmückt, die Fenster jedoch immer noch vcrhüllt, man segnet das Taufwasser, wobei als Iei^ cheu deo erstandenen Lebens frischdnftende Blnmen an die Priester und Gläubigen verteilt werden. In der Vorhalle der Basilika wird das dort in einem großeil Becken seit Tagesanbruch brennende Feller gesegnet und an diesem die Osterkerzen entzündet, welche, vom ganzen Klerus begleitet, in langer Prozession durch die Basilika bis an den päpstliäM Altar getragen werden. Unter Anwesenheit der ganzen Priesterschaft zelebriert wieder Kardinal Nainpolla das Hochamt, bei welckMn mit größter kirchlicher Pracht die Auferstehung des Herrn gefeiert wird. Beim Gloria hört man wieder die seit Donnerstag verstninlnte Orgel, in hellen Inbeltönen singen die Stimmen ttlnril» in ex<'p1»i» D^n und im gleichen Augenblicke fallen die Hüllen der Fenster, goldener EonnensclMn durchleuchtet das Iunere der Basilika und dazu tönt die Glocke von San Pietro wieder als erste von Rom nnd ihr nach lallten alle Glocken der ewigen Stadt und vereinigen sich ill einem einzi gen freu dellin gen den Akkorde . . . Und das tönt über die Stadt und über die grünende Cnmpagna, weit hinweg iil alle Lande und klingt hinein bis ill deu blütenduftenden, sonnigen Ostersonntaginorgen nnd wecket Freude und Glück in der Menschen Brust.., Der Herr ist erstanden! De?t bebenden ihr Rechts Wiener Original-Roman von «. Hoitner-s" (16. Fortsetzung.) ^'ft ^ „Macht nichts, macht gar nichts", tröstc^. ^ ist nur Marthas altes Schwarzes. N.M" ^ ^ welches damals den breiten, nassen SanM ) . h^ das sie ganz heimlich nieder in den Sc^ .^ t^ nur damit ich's nicht merken sollte, daft ^L draußen war, auf den nassen Waldwiosen.^^t ^ gar nicht begreifen, daß die, Nachbarin 1^ ^ B sehen haben will! Und hängen geblieben '^^ irgendwo all einer Dornenhecke. Da, ein iN " ^ eck ist hier unten heransgerissen! Und ^^' ^c5 ^ schen Stoff mit dem abgepaßten StreifeM' ^ r kriegt man nicht wieder, daß weiß ^ ^ ^, stimmt. So isl's so wie so nicht mehr recyH «ld' und das bißchen Tee schadet lveiter gar > ^ was habeil Sie nun schon wieder, ^^ -^ ei^ machen ja ein so verstörtes Gesicht, als 1 ^ glück gesehen!" c^warz^ Er hielt noch immer das gerippte, M" zwischen den bebenden Fill gern. an^ssel» !.! „Bitte, bringen Sie mir ein Mas ^ ^" Fran Marie", sagte er, ..ein kleiner SctM' hat nichts zn sageil." ^ h" „ Sie ging eilfel^tig. das Gewünsai^ .^ c,!'. Kann, hatte die Türe sich hnrter ihr aM""' ^ seine Brieftasche herausriß. <.^ite ^ Wo war das Endchen Stoff, das "^ , mittags von dem Dornbüsche gelöst? Wo - ^h ^ Mit unsicherer Hand zog er es liervo - ^ i, Seknnde später lag das kleine Dreieck " ,^ setzten Sannl. als ob es just hiuc'iu^'pav^^i"^ gleich überall an den Enden die ^""'"^ st'<,,, Muster nnd Form, Stoff lind ^"-be, a^^ ^, .^,, AIs die alte Marie wiederkam, b""^, ^ "" l chen schon eingesteckt, Sein Kops lag '" lioben Lehne. ,, , ^^chelgeitung Nr. 97. 645 " die "' Theodore Roosevelt zur Grenze ging. hielten ihi, ^ "ugenichtse des gesetzlosen Landes für ein Leichtes, d« nckt.''""^" und abzuschrecken. Eines Abends zu Anfang stcdt,n,^." Jahre muhte er in einem „Hotel" einer Grenz-!igtt A """' dessen Bar-. Eh- und Wohnzimmer ein ein-l'Ntm T?" '^^' ^^ ^rn Abendbrot blieb er lesend an »ichl^ ^lche sitzen. Da trat einer der berüchtigtsten Tauge-'ln !u<^ ^ ""- ^l ging zur Bar und lud „das Haus" '^ffo^ "' ^llle kamen, mit Ausnahme Roosevelts. dieser ^ltunk "^ ""ch' «^" 'ft bas?" ftagte der Mann einen ^ulina k ^^^ "^ ^"" ^^"lter nach Roosevelt. „Ein '^ttooA ^ angekommen", lautete die flüsternd gegebene „H^t «n- ^""" wandte sich und rief dem Neulinge zu: bttl« w ""se, ich l^abc das Haus zum Trinken aufgefor-spiti. "^'evelt war durchaus nicht erzürnt über diese An-ging ^" ,""' seine Brille, aber er antwortete nicht. Der Mann »»en»/ " ^'"' sog seine Büchse heraus und erklärte, dah. ^nltn ^ .?^^anben zum Trinkn auffordere, dieser auch ^8le <>/^l^' "^^ mache mir nichts daraus, zu trinken", i^nt "°'"elt. ..Nun. »nein Mann. bestellen Sie Ihr Ge-"'l^ili !> ^ ^ Aerger." — «Gut", sagte Roosevelt, der ^n ick' ^^ Drohung nachgab, „ich mag nichts, aber H°he. ? ?"^ ' ' ' Roosevelt erhob sich langsam zu voller ^ni, t er den Satz abbrach, schlug er den grohen ^iitzn °"^ Spitze des Kinns. Der Mann fiel auf den lXin m ^^ el)e er sich erholen tonnte, hatte ihnRoosevelt auf Äia^^u Nefesselt, mit den Knien auf dem Viceps des ^ f. - n "°h'" ihm Pistolen und Messer ab und gab ihn Kit- P ^ls er aufstand, sagte er mit lMnischer Höfliche "ichl". ,""' 'nein Mann. darf ich darauf bestehen, mit Ihnen ""fttll/ 2 Zu wollen." Die Wirkung lann man sich leicht "^n. Noosevelts Papiere stiegen ... LolaI- und Provinzial-Nachnchten. ^ll^.3 tlsonalnachrichteN.) Seine Exzellenz der d«>^""dmarschall-Leutnant Rudolf Edler von Cha-ifl ^t i. °'nnmndanl der 28. Infanterie-Truppendivision, ^u,,, ""' Generalstabschef Henn Major Wilhelm von lischt H^!' "ach Görz abgereist. — Gestern ist der aposto-l'°n T?/. °.^lar Dr. Koloman Belopotoczli. Bischof laitz al,^' h'" eingetroffen und im fürstbischöflichcn Pa-^einegen. ^becs^^^ll itärisch es.) Transferiert wurde der '^tnain "l Julius Schicho vom Landwehr-Infan-^'»nrllt n^ ^lagenfurt Nr. 4 zum Landwehr-Infanterie-°Ui,^^^'uberg Nr. 19. - Aus Allerhöchster Gnade und M^'^vech wurde ernannt der nichtattive Infanterist Vis^^r-InfantcrieresMents Klagenftirt Nr. 4 Robert ^"blvehs " ^"m Leutnant im Altivstanbe der t. l, ^btt^ ^ r n ennungen im Iustizdienste.) Das , " !ltecl,??^^ ^"^ Steiermark, Kärnten und K^ain hat ^Up^pwltilante» beim Landesgerichte in Graz. Franz ?"bula °^' ^li Rechtsprattilantcn beim Kreisgerichte in ^ ldr"'/".^"ch Marinitsch. die Rechtspraltitanten ?"is!tz,^richte in Cilli. Johann Fcrmevc und Franz ^olfs^ ^. ben Rechtspraltilanten beim Kreisgerichte in ' beim ! ' ^"g Gregorc. sowie die Rechtsprattilan-"nd Hokan ^a/rWe .^ ^^^^^^ Dr. Johann Polec ^icht5.^" Hutterzu Auskultanten für den Oberlandes- ^ Sprengel Graz ernannt. ^lttlljt Sonntagsruhe der Handelsan-^^^^Vorge stern gelangte im Abgeorbi«tenhause ^ ^^ ««'sagt, nur ein bißchen Schwindel, ich habe ^ du^? ' ^^^ ^'^' "^ olluin nnihsainen Lächeln. 3lb<^" H^luia nichts sagen." ^^^'am '"^^'N eilte, durch das laute Sprechen auf' ^ cn.s ^"''acht, herein herbei, lind Julius folgte ^ ^>n ^us;e. ^cikch^^""^ Sie zi, mir herein", bat das jnnge 'lt'ö h^'."schreckt durch sein Aussehen. „Vei nyr ^"chl^ ^//,'"> und hell. Sie sollen qar »licht sprechen, '^"Inron." ^>N^ S^'' nicht»", er ual)nl sich mit aller Macht ^ ^lll^ ^"^ zusmnlneil. „Nur ein paar Mnuten Nlir y^ ^"' Stille. Ja, so new, Ihnen, das wird z^ .", Hedwig." '"hig i^'"'" sollte er ihr und sasz dann ansckMneud ^" Hln^<"" "ltoiiterischen Lehnstllhle, dicht neben ^wtni?>?' '"^^ "usig fortfuhr, große Büschel ^nim s /""''' auf ein.e Tasse hinzuzaubern. "^i<5» "^ s^' baö Schweigni. ^t^.. ^ wahr, die. Trauerfeier hat Sie so sehr i ) cnich!, ,^ su' voller Teilnahme. „Ich wäre eigent-.^5 dir ""^ Negairgen, dcmn ich ramlto doch gleiche i ^ sehr t"" ^^" "nd ihr furchtbare Ende hat !"N. Pz., Mchuttert. ?llier hier tann ich nun gar nicht > b(idon v'^''' °!l s''lls"ln, daß Martha und Nosa, i^^^ «on s ' ^^ ^^ Leben nie mochten, mn selbeil i^ Eie .,'.^"" Geschicke ereilt wurden. Denn glau° >elt! G^^' ^""-. auch Marthas Schicksal ist be-^"Ä„n "r '"lrd sie wohl t'aum niehr!" Sie sah ..^"^blick still dor sich hin. ""^Na'ck '" visle^ seltsam", sprach der Mann ^'»! ihz:. ^ )"li oa<' jimg<> Mädchen nicht an dabei. ^ ^NlNH. ?"'^ l"!'t achtlos hin ilbcr il>r feim's, von ^""l. ^.,s. "'ll olichinln^'5 Profil, über dcis schöne >it hinbin ''' '" ^'^^ "m den Kops lag. Er sal) w<>it, ^'km '" unbekannte ^rilen, vor denen or selbst «Fortsetzung folgt.) der Bericht des sozialpolitischen Ausschusses über die Regie» rungsvorlage, betreffend die teilweise Abänderung und Ergänzung der Sonn- und Feiertagsruhe im Gewerbebetriebe zur Verteilung. Der sozialpolitische Allsschuß führt in der Begründung der von ihm vorgenommenen Aenderungen der ursprünglichen Regierungsvorlage folgendes aus: Für die Handelsangestellten ist bis heute noch keine gesetzliche Regelung der Arbeitszeit geschaffen,' sie werben daher auch an den Wochentagen zu einer viel längeren Arbeitsdauer herangezogen als die manuellen Arbeiter und haben auch keinerlei gesetzlichen Anspruch auf einen Ersahruhetag für die Sonn-tagsarbeit. Der Handelsangestellte ist daher gegenüber dem manuellen Arbeiter in sozialer Hinsicht weit im Nachteile. Es werben l>ute an den Handelsangestellten in Bezug auf seine Fähigkeiten und Kenntnisse immer größere Anforderungen gestellt, es muh ihm daher Gelegenheit geboten werden, sich auszubilden, um sein Fortkommen zu erleichtern und dazu braucht er freie Zeit, wie auch eine Ruhezeit zur Erholung von der körperlichen und geistigen Abspannung. Mit dem Gesetze vom 1(i. Jänner 1895 wurde allen manuelleil Arbeitern, ob sie nun in Fabriken oder im Kleingewerbe beschäftigt sind, die vollständige, mindestens vierunbzwanzig Stunden dauernde Sonntagsruhe, und wo dies nicht durchführbar ist, ein entsprechender Ersatzruhetag gesichert. Daher ist vom Standpunkte der Handelsangestellten die Forderung nach Erlangung einer vollständigen Sonntagsruhe gewiß berechtigt. Was nun die vom Ausschusse beantragten Aende-il'ngen an der Regierungsvorlage betrifft, wird festgesetzt, dah über Ausnahmen vom Gesetze auch der Gehilfen-Ausschuß zu hören sei. Ausnahmen dürfen nur bis zu acht Tagen bewilligt werben. Die Sonntagsarbeit wird im Hanbelsge-werbe mit vier Stunden des Vormittags festgesetzt. Die lkon-tor^ und Vureauarbeit soll an Sonntagen für höchstens zwei Vormittagsstunden gestattet fein. Die Landesbeh'örben können das Ausmaß der Maximaldauer noch herabsetzen oder dic Sonntagsarbeit für jeden Zeitraum, auch für ein ganzes Jahr. untersagen. In Ge>verben. in denen das Personal am Sonntag länger als drei Stunden im Dienste steht, muß jeder zweite Sonntag oder ein halber Wochentag ganz freigegeben werden. Das Gesetz tritt drei Monate nach seiner Publizierung in Wirksamkeit. Ferner werden vom Ausschusse zwei Resolutionen, betreffend die Beschränkung der Verkaufszeit in den Tabaktrafiken an Sonntagen auf drei Stunden, und die Einführung der vollständigen Sonntagsruhe für Kontor- und Bureauarbeitcr beantragt. — (Postalische Angelegenheiten.) Dienstag, den 5. Mai. um 10 Uhr vormittags findet im Hotel ..Elefant" in Laibach die XXI. ordentliä)« Generalversammlung des Vereines der t. l. Postmeister und Posthilssbeamten, verbunden mit der VI. Jahresversammlung der Vereins-lianlenkasse, statt. Gegenstand der Tagesordnung bilden Standesangtlegenhciten. — (Die Hauptversammlung der Frauen-Ortsgruppe Laibach deZ Deutschen Schul Vereines) fand unter dem Vorsitze der Obmännin, Frau Therese Maurer, und in Anwesenheit der übrigen Vor-stanbsdamen und Mitglieder am 28. b. M. statt. Dem von der Schriftführerin. Frau Marie Wett ach. ebenso eingehend als übersichtlich zusammengestellten Jahresberichte, welchen die genannte Vorstandsdame zur Verlesung brachte, entnehmen wir. dah auch im eben abgelaufenen Vereinsjahre die Funttionärinnen in eifrigster Weife tätig waren, um die Zwecke und Ziele der Ortsgruppe zu fördern, den guten Zustand aller Vereinsanstalten auf dem gleichen Niveau der Vorjahre zu erhalten, neue Mitglieder zu werben und vor allem der Realisierung des schon so lange gehegten Lieblingsplanes, des Baues eines eigenen Kindergarten-Heims näher zu kommen. Diese letzte Angelegenheit ist bereits so weit vorgeschritten, dah die Erwerbung eines passenden Grundstückes vor der Tür steht. Der größten Gönnerin, der Krainischen Sparlasse, wurde für die namhafte Unterstützung aller Ver-einsanstalttn sowie für die außerordentliche Spende zur Christbaumftier des Deutschen Kindergartens der Dank ausgesprochen; zum Zeichen der Trauer um den Verlust einer Reihe treuer Vereinsdamen. die im Vorjahre mit Tod abgingen, erhob sich die Versammlung von den Sitzen. Es ver-starben die Mitglieder: Frau Sylvine Baronin Apfal-trern. Fräulein L. Gaspariö, Frau Marie Mal-titsch, welche für die Zwecke des zu erbauenden Kinder' garten-Heimes 800 X testierte. Frau Htnriette Oswald. Fräulein Karla Pacher. Baronesse Fritzi Rechbach, und Frau Leopoldine Edle von Valenta-March-thur n. Ferner gedachte der Bericht in bedauernder Weise des Austrittes der Frau Paula v. Plachly und sprach ihr für ihre verdienstvolle Mitwirkung im Vorstand als Echrift-führerin-Stellvertreterin den Dank aus. Der Vortrag der Frau Weitach berührte noch in ausführlicher Weise die den Dalnen der Ortsgruppe am nächsten stehende Vereinsanstalt, den Deutschen Kindergarten. Dieser lvurde von nahezu 100 Kindern besucht, was wohl am besten für dessen blühendes Gedeihen spricht, und die Leitung lag nach wie vor in den bewährten Händen des Fräuleins Eugenie Singer, welche in Fräulein Anna Böhm eine getreue Mithilfe besitzt. Im Laufe des verflossenen Jahres wurden wieder daselbst drei Hospitantinncn ausgebildet: von den bereits auswärts angestellten Kindergärtnerinnen, den früheren Hospitantinnen, laufen die besten^Nachrichten e'ur. In eingehendster Weise besprach der Bericht außerdem das Weihnachtsfest am 13. 'Dezember v. I.. welches für die Zöglinge des Vereins-Kiuder-gartens von den Vurstandsdamen in selten gclunaemr Manier arrangiert worden war und worüber seinerzeit an dieser Stelle ausführlich berichtet wurde. — Nun verlas we Zahlmeister,',.. Frau Mary Göh, dcn """/hr verfaßten Kassabericht, aus wel^m wir den günstigen Stand derM't-alied" - die Zahl derselben hat sich gegen dos Vorzahr um 28 vermehrt - die gute Geschäftsgebarnna und d«e Em-nahmen Tr Ortsgruppe erfahren. Die Frauen-Ortsgnlppe zählt nun an 400 hiesige und auswärtige Mieder. Außer de.l Spenden der Krainischen Sparkasse sowie den Mitgliederbeiträgen hat die Ortsgruppe heuer keine anderen Ein-nahmen zu verzeichnen; letztere beziffern sich auf 973 li, welche Summe nach Abzug der Ausgaben von 64 X 6 l» an die Vereinsleitung nach Wien gesendet wurde,- diese hat auch der Zahlmeisterin bereits das Absolutorium erteilt. -^ Der bisherige Ausschuh wurde por noclunnnjon^in wieder gewählt, und zwar gehören demselben nachstehende Damen, an: Therese Maurer, Obmännin. Ninta L u ct m a n n, deren Stellvertretern». Marie Wettach, Schriftführerin. Rila Tönnies, Stellvertreterin. Mary Götz, ZatMei--stcrin, Cäcilie Mahr, deren Stellvertreterin. v. It. — (Au s K roi f se ne cl) wirb uns berichtet, baß die Prozession dortselbst ans Anlaß der Einsegnung der neu-erworbenen Madonnastalue am 26. b. M. unter riesiger Be-kiligung der hiesigen Bevölkerung stattfand. Der bereits sehr erweiterte Hof daselbst war mit Reisig und Fahnen schön dekoriert; hier war auch die Musikkapelle des t. und l. Infanterieregiments Nr. 27 postiert, welche die Feier mit passenden Musikstücken eröffnete. Hierauf hielt Herr Kanoni-tus A. Kajbii eine Rebe über dir salesiamsche Kongrega^ tion und nahm unter Assistenz der Doml^rren Fettlch-Franlhei m und Dr. (.' e l a I die Einsegnung der Statue vor. Nun entwickelte sich die Prozession, welche bei dem neuen Gtbäube auf die Untertrainerstraße hinab sich velvegte, un, dann auf der Zufahrtsstraße nach Kroissenect in den Schloßhof zurückzukehren. Die Ordnung war trotz des enormen McnsckMandranges. wie einen solchen Kroissenrck wohl noch nicinals gesehen, eine musterhafte. Den Zug eröffnete ein Salesianer Theologe, während die salesianischen Priester denselben einzeln begleiteten, da sie verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten. Hierauf kamen der Klerus und die salesianischen Zöglinge. Die Statue, mit Rosen umkränzt, wurde von Mitgliedern der männl. Marien Kongregation (Sitz in der Deutschen Orbenslirche) getragen und war von 16 weiß gekleideten Fräulein, die brennende Kerzen in den Hände» hielten, umgeben. Vor derselben gingen die Mädchen der Ma^ ricn-Kongregation (Waisenhaus), ebenfalls in weißen Kleidern, mit Schleiern und brennenden Kerzen. Nach der Statue folgten die Herren der Marien-KongregaNon (Sitz bei den Jesuiten). Nach Schluß der Prozession fand im Hofe ein Opfergang statt, worauf der Direktor der salesianischen An stalt, Superior Simon Vifintaincr, das AllerlMigsle aus der Kapelle brachte und der Kanonikus Kajdiü daselbst der versammelten Menge den Segen erteilte. — Neuer-dings tonnte man gelegentlich des sonntägigen Festes beob achten, dah sich die salesianische Anstalt die Sympathien der Bevölkerung bereits in hohem Grade erworben hat. Die Vorsehung dankt vorläufig an dieser Stelle allen am Zustandekommen der Feier beteiligten Faktoren aufs beste. — (Volt 5 schulbienst.) An der Voltsschule in Seisenberg wurde Frau Amalie S l a t n e r als provisorische Lehrerin und Fräulein Marie Maletz als Aushilfs-lchrerin bestellt. —0. — (Schulerweiterung.) Wie uns mitgeteilt wird. soll die eintlassige Volksschule in HruZica, politischer Bezirk UmgebungLaibach. auf zwei Klassen erweitert loerde». Diesbezüglich wirb am 2, Mai eine tommissionelle Lokal-Verhandlung stattfinden. —0. — (Zur Voltsbewegung in K r a i n.) Im politischen Bezirke Adelsberg (41.912 Einwohner) wur den im I. Quartale d. I. 104 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 435, jene der Verstorbenen auf 305. Von der Geburt bis zu 5 Jahren starben 117 Kinder; ein Alter bis zu 70 Jahren erreichten 51. über 70 Jahre 8^ Personen. Todesursachen waren: bei 27 angeborene Lebensschwäche, bei 38 Tuberkulose, bei 24 Lungenentzündung, bei 10 Keuchhusten, bei 4 Kindbettfieber, bei 6 Gehirnschlagfluß, bei 9 organische Herzfehler, bei 5 bösartige Neu^ bildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 2 Personen — 1 verbrannt, 1 durch Sturz. Ein Selbstmord kam nicht bor, dagegen ereignete sich 1 Tot-schlag. —0. — (SanitätS-Noche nbericht.) In der Zeit vom 19. bis 25. April kamen in Laibach 30 Kinder zur Welt (41-60 <^). darunter 1 Totgeburt), dagegen starben 24 Personen (32-25 <^,). und zwar an Scharlach 1. an Tuberkulose 5, an Entzündung der Atmungsorstane 3, infolge Schlagflusses 1, infolge Unfalles 1, durch Selbstmord 1. an sonstigen Krankheiten 12 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde (16:6 A.) und 10 Personen aus Anstalten (41-6 t Aussicht auf Erfolg dieser vielversprechenden Ausstellung beteiligen kennen. Die Broschüre tostet 1 X und ist von leber Buchhandlung sowie im Verlage von R. y. Waldlieim. Wien. VII./1, zu beziehen. — (Von Andrees Neuem allgemeinem und ö ste rr. - u n ga r. Handatlas) ist soeben im Verlage der t. u. t. Hofbuchhanblung Moritz Perles in Wien, I,, Seilergasse 4, die ziveite Lieferung erschienen. Dieses vortreffliche Kartenwerk hat beim Publikum die günstigste Aufnahme gefunden. Die zweite Lieferung (Preis 1 X) enthält: „Isothermen der Luft im Jänner. Juli und Jahresdurchschnitt. Schweden undNorwegen. NoidöstlicheVereinigte Staaten und südöstliches Kanada. Südamerika, südliche Hälfte." Jede Woche erscheint eine Lieferung » 1 X: dieser bequeme Bezugsmodus erleichtert die Anschaffung. — (Der Kunstwar t.) Rundschau über Dichtung. Theater, Musik und bildende Künste. Herausgeber Ferdinand Avenarius. Verlag von Georg D. W. Callwey in München. (Vierteljährlich 3 Ml., das einzelne Heft 60 Pf.) — Inhalt des zweiten Aprilhestes: Theaterzensur. Vom Herausgeber. — Bismarcks Sprache als Ausdruck. Von Eugen Kaltschmidt. — Die ersten Elemente musitalischer Schönheit. Von Otto Schäfer. — Neue Möglichleiten in der bildenden Kunst. (Schluß.) Von Hermann Obrist. — Lose Blätter: Aus Bismarcks Reden und Schriften. — Rundschau u. a.: Neue Lyrik. Gutes Deutsch. Dresdener Theater. „Aus der Werkstätte des Schauspielers" von Adolf Winds. Verbesserung alter Uebelstände am Theater. Neues zum Singen 6. „Bunte Bühne". Ein ..Kunstwartapostel". Berliner Kunst. Ludwig von Hofmann. Die Kunst für Parlamente und Rathäuser. — Notenbeilagcn: Wilhelm Verger, Voltslied; I. A. P. Schulz. Das Blumenmädchen. — Bilderbeilagen: Franz von Lenbach, Bismarck-Bildnis; I. P. Hascnclevcr, Zeitungsleser,' Ludwig von Zuinbusch. Kinder-bilbnis; Julius Exter, Kinderbildnis. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarifchen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klein? mayr H Fed. Bamberg in Laibach zu beziehen. Telegramme des k. k. Der König von England iu Nom. Rom. 29. April. Beim gestrigen Galadiner toasts König Viktor Emanuel auf König Eduard und M" ^ Italien fand England stets freundlich gesinnt i" 3", z in schlechten Zeiten. Er hoffe zuversichtlich, die M"^ Freundschaft werde ewig währen und immer inniger w König Eduard erwiderte, indem er sein volles ^r ^ ausdrückte, daß die seit laiigem bestehenden Gefuy ^ gegenseitigen Freundschaft nie aufhören werden. ^' ^ lieben die Freiheit und die freien Einrichtungen, u" ^ großen Ziele vor Augen sind wir gemeinschaftlich "" ^ der Zivilisation gegangen, wobei wir uns gleichzeitlg ^ Aufrechterhaltung des allgemeinen Friedens bemüh ^ sind gewiß, daß wir stets vereint sein werden, fn/ °^M!t der Freiheit und der Zivilisation zum allgemeine« und Gedeihen aller Nationen. Die Kongregationen iu Frankreich Chamber y. 29. April. Oberst Conbertm A'^ ^ er sein Pensionsgesuch an den Kriegsminister "^ ' ^ Befehl, zwei Eskadronen nach der Grande ChartreM« ^ ^ senden, an zwei Rittmeister übermittelt. Die Est^ron ^ nach St. Laurent abgegangen. Der Vorfall erregte « ^ Aufsehen. Der Oberstaatsanwalt von Grenoble ist "'^lt"! iung von zwei Gerichtsb^amten heute nachts in St. ^ ^, angetommen. Die Ausweisung der Karthäuser 's^" oü mittags erfolgt. Vor dem Kloster ist eine große MH„,,g Landleuten versammelt. Man befürchtet, baß die Aus'" zu ernsten Vorkommnissen Anlaß geben werbe. . . z^i S l. Laurent du Pont'. 29. April. D« "^ct" sung der Karthäusl'r erfolgte um 7 Uhr früh. ^ ^^ wurden gespnn^t. ehe man zu den Kalthäuser» s ^, lonnte. die sich in der Kapelle befanden. Ungefähr ^^silü sonen waren aus der Umgebung herbeigeeilt, um zu ^ der Kalthäuser zu demonstrieren. Es tam zu !">"" ^,! lichen Zwischenfallc. Eine tleine Truppenabteilung Stelle. ,M» St. Lauren t. 29. April. Die heute ausg"°'^i Kalthäuser, 23 an der Zahl. weigerten sich. das K "''^F> willig zu verlassen, und wurden, jeder von einem 6""^ begleitet, in ein Nachbarhaus gebracht, wo der ^ snchungsrichter sie verhörte. Die Ausweisung ba"/. „Mt" zwei Stunden und war fortwährend von Demon!' begleitet. ^ii^ Marseille. 29. April. Der Obere der !^ ^ gab bekannt, daß er. um neue Unruhen zu veim" '^,i Verteidigern des Klosters befohlen habe. es 3" '. !!,'' Die Kapuziner würden allein im Kloster bleiben > Ausweisung dnrch Gewalt abwarten. < B^ Nantes, 29. April. Durch Gelichtsbesch!"v^s!<-dl> Anlegung von Siegeln an das Prämonsttateme ,<,h! bewilligt. Das Kloster ist fest verbarrikadiert und v" ^ reichen Verteidigern besetzt. Der Friedensrichter "" Stellvertreter weigern sich. die Siegel anzulegen. Die mazedonische Vewegnng. ^ K on stant inopel, 29. April. Die letzte» g^F sammenstöße mit Bande» fanden bei Sunus i'N , 51" Movo und bei (^'agora im Distrikte Petrio stau>^ »»' ersteren Zusammenstoße hatten die Banden m" ^ ^ vier Verwundete, bei dem letzteren 14 Tote und " wundete. Die türkischen Verluste waren gering- ^läl", K 0 nstantin 0 pel. 28. April. Die Pf" .ss,o„ ", sowohl von der in Ipel weilenden Ulema-KomM"^ auch von Marschall Omer Nusli Pascha giinM"^ a l erhalten zu haben. Bei der Aktion wolle er hof'^."' ^ch"",, Albanesen die Opposition gegen die Reformen ganz ^,? gcben werden und daß die vollste Beruhigung "'^ 5: Uesliib baldigst eintreten werde. In türkischen >t" ^ e>" lautet, baß die Beruhigung der Albanesen nur "^M zutreten beginne, daß denselben verschiedene Zug ' ^^ gemacht und gewisse Spezialieformen versvlochl seien. Erdbeben. ^^ Plag. 29. April. Aus Asch wird gemeldet: 3 s^ Zeit wurden in der Stadt und in der Umgebung N" ^ beben wahrgenommen. In der Nacht zum 27. b' ne^ um 'X.2 Uhr und um M Uhr ein unterirdische« °" 5 ^ liches Rollen wahrgenommen. Am 27. d. M- Aoß, A 10 Minuten nachmittags erfolgte ein sehr.heftig" ^ z^ bei Türen und Fenster erzitterten. Weiters f^g"" vs" sanftere Erbstöße, und zwar am 27. um W Uhr ° am 28. um 4 Uhr 45 Minuten früh. '^ , > Ein Orkan. z/' Petersburg. 29. April. In Sebastop^ ^cg^ „Novoje Vremja" zufolge, gestern, nachdem ° ^ st«! warmes, sonniges Wetter geherrscht hatte, plö« , h B'^ Orkan aus, der Dächer von den Häusern r,h " ^ >o"' entwurzelte. Eine Barkasse mit mehreren ^ . ^ei" auf das Meer entführt. Zur Rettung derselben gM pedoboot in See. ________________ ,fl>' Rom, 29. April. Wie die Agenzia ^""'2^ , wurde Kontreadmiral Neinaud mittelst lonigl'O ^<>F' von gestern zum Unterstaatssekretär der M""'" ^!!^cher Zeitung Nr. 97. 847 30. April 1903. , 3iach^"/"chen. 29. April. Aus Norwegen ist die' ' »tts^ eingetroffen, daß das Wrack des seit langer Zeii einen, n/'" Dreimasters „Kominandant Marchand" von 8ch'nk, '^'" Walfischfmiger unweit der ittiste auf^ ^^ "' ^'' ^"^ ^ch'fl ^"^ "'" Besatzung von ^"sweis über^eu Stand der Tierseuchen in Krain ft" die Zeit vom 18, bis 27. April 1903. ^w Es herrscht: . l tt/e^. ^ "u Vezirke Adelsberg in der Gemeinde Vulovje ,.^!„°,,^uf bei Vchweineu in, Nezirte Nubolfswert in der ^'««w l^""b (1 Geh): Vli!jel?i ^"Hest iul Bezirke Gottschee in den Gemeinden »ich T ^ ^' "teisnih (1 Geh,). Seele (1 Geh,): im Be. '"Iklnembl in der Gemeinde Ältenmailt (1 Geh.). ^ Vlilil. Erloschen: » Michael?!'^" '"' ^ezille Adelsberg in der Gemeinde Sanlt ?^einlÜ"i! ^ Schweinen iul Bezirte Gurlfeld in der ^^<..,^"dstrah (1 Geh.): im Bezirke Nndolfswert in ^. «N"de Seisenber« ^ ^lbe«i,p. .vlt '" bezirke Tschernembl i» den Gemeinden "U (1 Geh.), Mottling (1 Geh). Suchor (:-j Geh.). K. l. Landesregierung für Kraiu. '^^-».^ija ibach au, 28. April 1903. ^bonn Zeitung», l,ei welchen das ^tden ü>" ""l diesem Monate endet, Illy " ^stichst ersucht, die weitere Prä-die tz "'^u ^^l^^ll: 20 75 23 25 4 Alogische Beobachtungen In Mbäch?" "^>^V^W6'2m. Mttl. Luftdruck 73« 0 mm. z^.' Ä ?,! ? l6 8!S3^, zml. starl tcilw. heiter , >?ll.ös ^^l'0 12 0! SM. mäbi« tei'w. heiter! ^ ^ Tag z. ^'^! 10 9^SLW. schwachI bewüllt i 0 0' ">U «"llesmiltel der gestrigen Temperatur 12 5", Nor ^"°nlwortlicher«td^t^ur:' Anton F u n t ei" " Krainische Kunstwebeanstalt Sternwartgasse 2t II. Stock. — Aussteüung von Qeweben per eigenen Anstatt. Geöffnet täglich vorm. von 8-12 und nachm. von 15 Uhr. aas) Eintritt frei. 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Laibac^Rathauspiafz 5). ^^ Für die anläßlich des Hinscheidens nnseres nn» vergeßlichen Söhnchens Uepr l bewiesrne Teilnahme, flir die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse und fllr die vielen schüuen Blumenspenden sagt allen den innigsten Danl die trauernde Familie Josef Pcrhauz. Laibach am 29. April 1903. (1764) Danksagung Außer stände, allen skr die vielfachen Beweise der Teilnahme, welche uns anläßlich des Hinscheiden« unserer teuren, unvergeßlichen Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Frau Jakobme Supan, geb. Mayer zugekommen sind, schriftlich zu daulen, sagen wir allen aus diesem Wege unseren herzlichsten und innigsten Vanl. Laibach am 30. April 1903. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Tanlsllguug. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anläßlich des Ablebens nnserer innigstgeliebten Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwägerin, Frau Anna Eernstein, geb. Fischer für die schönen Kranzspenden sowie für das zahl» reiche ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten, innigsten Tcml. Laibach am 29. April 1R13. Die trauernden Familie» (17N3) Eernstein und Geiger. HJ ^i^i?} r behend, treu, solid und in ?.' ^dienl ^*^^*'^. sucht als Diener %*"^ PrivL!^ ^'^"* ^^^^ °?^ ^ ^*^"^^ ^r[ ^^nkp^ (^^^' event, bei einem Arzte '**^a La i S^ Beschäftigung. Geht ^^s'*^d!^A.i ^^Hige Anträge unter Iten. "^ Adnnnistration dieser Zeitung ^—^ (1760) 8-1 ^ä^f^tic If -t!* '" ^"^'er Auflage und "HbarJ T' ^- v- Kloinm&yr & Fed. ^' Laibaoh: (1757)2-1 .^Sterblichkeit! ^^üüche Fortdauer der See!e . "achdemToJe. %,t ^ -*-Schaliberg. ' yi*L 1 K 20 h. (Verlag von ^ Versa, "^ '" ^'^''SJ ^(i^henenw -&*^ *° diesem geistreich ^sl^g ?ahi ch*"' ""tcr gleichzeitiger !*^ .^ GeJr.h- ^er verhiirgter Beispiele ^tif^^ich^ ^ ^"^ Aus der Heilkunde ^s^jjj^ Beweise dafür, daC der P^T** adpi^^'^ "^h, der ihn erst zum ^y*che,t/ s ,^^erb!ich sein und mit ^ ^ Weh,J^s"icwußtsein ^ g^g^ g^^/°^nung fortleben muß! Für den Auguat-Termtn wird von einer ruhigen, kinderlosen Partei eine Wohnung bestehend aus zwei Zimmern, Vorzimmer und Küche nebst Zugehör geauoht. Gefällige Anträge an die Administration dieser Zeitung erbeten. (1748) 3—1 Für ein hiesiges Manufakturwarengeschäft wird per 15. Mat eine Kassierin Bevorzugt werden solche, welche einen Buchhaltungskurs besuchten oder als Kas-sierin schon tätig waren. (1761) Offerte unter tPoatfaoh 35*, Laibaoh. Ein schönes möbiiertes und ein grosses unmöb!ierte8 MoBatzimmer 8ind Domp!atz Nr.) zu vermieten. Anzufragen dortselbst im !!!. Sto*!t. RescMftsübergabe. Ich erlaube mir meinen P. T. langjährigen treuen Abnehmern bekanntzugeben, dass Ich mein seit 70 Jahren bestehendes gahntcric- mt& Capisscnc-{csdMp an Fräulein Blanoa Rsemeoz verkauft habe Indem ich für das mir stets bewiesene freundliche Entgegenkommen herzlich danke, stelle ich die ergebene Bitte, das mir geschenkte Vertrauen nun auf meine Nachfolgerin übertragen zu wollen und empfehle mich hochachtend Carl Karinger. —*a—eg*— Unter höCicher Bezugnahme auf obige Anzeige beehre ich mich die Mitteilung zu machen, dass ich durch 19 Jahre in einem der ersten hiesigen Galanterie- und Spielwaren-Qeschäfte als Gesohäftsleiterin tätig gewesen bin, und mir im Laufe der Zeit genügende Kenntnisse erwarb, um allen in obigem Fache an mich gestellten Ansprüchen genügen zu können. (1747) 3-1 Indem ich das Versprechen gebe, bemüht zu sein, meine werte Kundschaft nach jeder Richtung zufrieden zu stellen, empfehle mich hochachtend Bianca Nemecz Laibach am 30. April 1903. $*gel-Seife,. ^-J^** (weisse) SeHe = H'r'ntl.rt r,j„t Ktrntttfen----------------<--- (IMih) M4-B ^*^ ^ttapciMfDM Seifenfabrik ^ 1 sind die vorteilhaftesten JBiMJeHeH ^^ zum Hansgebrauche!----------------- Pau! Seemann ^t^ ----Zu haben in Spezereihand!ungen. Laibach. Laibacher Zeitung Nr. 97.______________________________________^46______________________________________ Kurse an der Wiener Börse vom 29. April 1903. ^ ^ of^n KuMM Die notierten Kurse versteh«« sich in Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher «ltin, nnb der «Diversen Lose» versteht sich per Stück, Allgemein» Staal»schuld. """ ^°" «inheitl. Rente in Noten Mai« November p. K. 42°/«. , . 100 70 100 «0 li,Not.flebr..Aug.pr,K,4 2°/„ ion 55 100 ?5 „E!lb.Iüi!.'Iull pr,«,4 2«/<> 100 70 100 80 „ „ «pril, vlt,pr,K. 42°/^ ian?o 100 90 «854er Staatllose 250 l. »-2°/„ 174- i84 - «8S0er ., 500 l. 4°/„ 15» 7» 154 75 l8S0,l ,, 100 l. 4«/^ 183 — 185'4» <864« ,, 100 l .. »4» — 25» — bto. „ 5« fl. . , «48 — 2b» — Dom..Psandbr, i> »»0 fl. b°/, . 803 — »04 — Ktaalnschuld der im Kelch»» rat« uerlretenen Königreich» und zander. Oesterr. «oldrrntc, stfr,, 100 sl,, pe« Kasse.....4°/„ ,21 »0 I»1 50 dto. «ente inKronenwäh-., stfr., per Kasse.....4°/« 101 10 IUI 80 >)t°. dto. bto. per Ultimo . 4°/» im — lui 20 v.1terr.Iuveftlti°!!»MtNtt,stft.. per Nasse . , . . 3>/,°/<, 94'- 942» «»senbahn. «taat«sch»ld. yerschreibnngt». «lisabethbab» in «., steuerfrei, zu 20.000 Kronen . . 4«/» 118 70 1»0 ?o Franz Joses «ahn in Silber (biv, St.) .... 5>/j«/<> »»925 180 25 Nudolfsbabn i» ttronenwäbr. fteuersrel (biv. St.) . . 4«/, 100 10 10110 Vorarlbergbahn in Kronenwähr. fteuerfr., 400 Kronen . 4°/° 100-2» 101 »5 Zu Sta«t»lchuldvelsch«ibnn< »en abgefttmp.Elstnb.'Uttten. Elisabethbalm 200 sl. EM. 5'/."/° von 200 sl.......510 — 514 - d»n. Ll^Vudw. 200 fl. l>. W, S. t>>///°........484 - 486'- bto. Kalzb^Tir, 200 M. 4°/„.........119 »ü 1»02N Franz Joses«»., «m. 1884 (biv. Lt.) Eilb., 4°/o.....100 4b 1014° Valizlsch« Karl Ludwig«»ahn (blv. Et.) Lilb. 4°/o . . . I00'l5> ivl'iö Vorarlberger Nahn, V», l884 (div. Lt.) Gilb. 4°/, . 1U0 8Ü1018Ü zwal»schuld der zlnder der ungarisch»« Krone. 4«/„ ung. Glllbltnte per Kasse 1»1 llü I«l 4» bto. bto. per Ultimo . . . , I»1 »z 1« 45 4°/, bto. Nente «u Kronenloähr., fteueifrci, per Kasse . . . S« bü «l» 75 4°/» dto. dto, dto. per Ultimo . »3 50 »»/0 Ung. Et.»Eis..«nI. Vold 100 fl. -— — — dto. bto. Silber 100 fl. . . . — — —— bto. Staat«-0bl!g. (Ung. vftb.) v. I. 18?».......-- -- bto. Echa>!lregal..«lblös,°vbl!g. —'— - — bto. PrüM.»N. ^ 100 sl, -- 200 X 203 25. «Ot» «5 btli. blo. 5 50fl. °^ 100X»l>3»5 «Nb'»b Ihe« 32 4°/» lroat. und slavon, detto sv-85 > Unleben der Vtadt «örz . . »975 100 75 Nnleyen der Stadt Wien . . . 105-10 10« - dto. bto. (Silber ob, «old) 124-5N 125-50 dto, bto. (18S4). . . . VV20 10N-U0 dto. bto. (18S8). . . .10020 10180 Vvrsebau'Nnlehen, v«lo«b. 5°/o 103 — 100 75 4«/n Krainer Lanbel'Nnleh«» . »9 75 — - Geld Ware Pfandbrief» »le. Vodlr. »lla.öst.ln 50I.verl.4°/° 9«-40 100 4U N.'»fterl.L«nde»,p.'«nst.4°/° 100 I« 101 1U vrst.°ung. Vanl 4«',»jähr. verl- 4°/»......... 101-10 102 10 bt«. blo. bvjähr. Verl. 4"/« 101 10 ,0l! 10 Vparlasse, 1.üft..«0I.,veil.4°/<, 101'-. ,02- oo 75 lni 75 vesterr. Norbweftbahn . . . 11» 50 m 5u Etaalsbahn....... ^39 — 441 - Südbahn k 8«/„verz.Iänn.'Iuli 3«8 llu 3l>9 — dto. il »°/o...... l»5 — l«ü— Ung.»galiz. Bahn..... UN—»il- 4°/» Unteitraintl Vahne« . . 9V bO 100 5« Divers» z«s» (ptt Stück). »trzinsliche «,»«. »»/0 Vobtnlrebit.Lole «tm. 1880 275-za «79 5u »°/o „ .. u Kreditlose 100 fl. . . . . . 4»» —44» — «llary.Los« 40 fl. «M. . . .170 — 174- ofener Lose 40 fl..... 1?»-—is» - Palffyüose 40 fl. »M. . . . 175-—180 - Noten Kreuz, Oest. ö« „ „ ung, „ „ bfl. »7— 2»-' »ub!»lf-L°st 10 fl...... 71— 75- 3alm«Lose 40 fl...... «3? 15 2»8 »5 L.t..Genoi«'2ole 4« fl. . . . 270 — 320- Wiener lomm.-Lose v. I. 1874 44'» — 445'-Vewlnstsch. b. 8°/l>Pr.»Vchulbv. d. Vobenttebitanst, Em. 1889 ?»— ?? — Laibncher Lose..... ?o>— 75 — Gelb Ware «Men. Transport «Anler« n»hmung»n. «ussig-Tepl. »isnib. 500 fl. . . «505. »Klä Vou. u, Betrleb«-Ges. für städt. Strahenb. in Wien lit. 4 . 20 — — -bto. dto. bto. lit, » . n- d<°. dto, llit, N) 200 fl. 10^8' 1034' DonllU'Dampfschinahil«. Vesell. Oefterr,. 5«! sl.KM. . . . güi — 8«8 — Dul-Uobenvacher «, »V. 400 ll ü!»5 — »28- sserdinll»d«Norbb,1000fl,ttM. 5550 2b65 Ü«mb< «lzernow, ° Iassu- Gisenb.» VestUschaft «00 fl. S. . . . 58i>— 53? lU0 — 20i! - Ltaatseisenbabn L00 fl. V.. . «90 75 «91 75 küdbahn «00 fl. N.....44- 45- EüdnordbVtrb,-«. »Wfl.EM. 4,u-4,4-TramwayVes., N,ueWr.,Prlo- rltals «Men 100 sl, . . . 55- «H - Ung 'aal^,(tisenb,L»0 sl.silber 41N-— 41»- Un«,Wrstb,(«aab'«razM00fl.S. 4,5-- 41« -Wiener Uolalbahnen. ««.«es, . —-— —-— sanken. Nnglo-Oesi. Vanl 1»» sl, . . »V55« »7ü 50 Vanlvtrein, Wiener, 200 fl. . 486 ?b 487 75 Vobll,>«!,st,, Oest.. 200 sl.O. . 961 —b«4 50 Kidt..«nst f Hand. u. V. 1«0 fl. —-— —-— dto, dtu. per Ultimo . . »>75 75 N7N 75 Kreditbank, NU«, ung., »00 sl. . ?U0 — ,31 - Dcvosiltllbaill, «Ng., 200 sl. , 424 50 42° ^ Lülomvle'Ges,, Ädrüsl., 400 li 524'— 52»-- Oiro-u.Kassenv., Wiener »00 l. 455-— 488-— Hypothtlb., Olft., L0Ufl.80«/<>«.f 19?-— »0»'— «änberbanl, Vest., »<" vefterr.°un«ar. «anl, »00 ,l. - '»" ^,^ Unionbanl 200 sl. - - ' 3^-. »"" «erlthrsbanf, «llg., 14« »l, - »'" Industrie'Knlel' »»hmungen. Vauges,. «Mg. Ost, l00fl. - - "« ' Egybier Eisen- und S3"b. ^.^ <." in Wien 100 fl. , - - ' tt,,^. «ll^ «isenbahnw..Leih8..^, Wiener Äaugtlellschaft l"0 U- - '».. ,„ Wientrbergtrüle,el.«ll»el>^cl. ?" Devisen. Kurze Gichten. ^ Amsterdam......' lls"^ Deutsche Plätze.....' ««""M London.......' uzü'< ^ Pari«........' st. Pet„»bur - ' Dulalen......- ' l«l!i ',>< 20'sssanc« stücke . . - ' ,is b> ^i! Peuljche «elchübaüloulen > - ^«» ^ Italienische Äanlnoteo - - ' ,»»"'^. Nudel-Noten . . . > ' °^^^^^ 23in.- T3.33.6L *V#t^EaLi3.f von Mvu<*^M, <*f*n