Nr. 89. Mittwoch, 21. April 1915. . 134. Jahrgang. Mbacher Zeitung 5r5»»»»»«tt«»»»p»^«l Mt Poftvtlsenbung: ganzjährig «0 «, InlbjHhrig lä «. Im Kontor: ganzjährig «« ll. halbjährig 11 « Für die Zustellung in« Hau« ganzjährig « «^ - H»»serti«»»g«büh»: ssür lleinc Inw°tc bi« zu vier Zeilen 80 b, größere per Zeile 12 d; bei öfteren Wiederholungen per geile 8 d. Di« «Lllibacher Heilung» erschein» täglich, mIas in der Viertelstunde, die Kompanie 1000 Glas in einer Stunde. Dann brauchen wir: 45,300.000 Stunden zum Trinken, das sind l,«87.500 Tage oder, das Jahr M 305 Tagen gerechnet, 5171 Jahre und 85 Tage. Das ist also die Zeit von Beginn unserer Zeitrechnung, Christi Geburt, etlva zlvcizlveidrittelmal. Iuugens, wird euch das nicht doch ein bißchen lang? Ihr könnt ja loas vertrauen, ich a-uch, aber -- ich mach' da erst gar nicht mit und will euch einen Vorschlag machen: Wir wollen doch lieber dem deutschen Vaterland das Geld lassen! — (Vüraermcistcrkandidaten — „nach Maß".) Für die ausgeschriebene Bürgermeisterstelle der pommerschcn Stadt Plathc sind 87 Bewerbungen eingegangen. Ein erheblicher Teil der Bewerber besitzt Universitätsbildnng. Der älteste Bewerber ist 68 Jahre alt. Einige Reflektanten haben in ihrem Bewerbungsschreiben auch ihr Körpermaf; angegeben; wenn der gröhte von ihnen gewählt lvcrden sollte, so würde das zukünftige Oberhaupt wie weiland König Sanl das Volk um Haupteslänge überragen, denn er miftt zwei volle Meter oder sechs Fuß und reichlich vier Zoll. — (Dns „wissende" Kind.) Der Krieg hat auch seine Weissager und Weissagerinnen gcfnndcn. Da und dort loar von ihnen zu lesen. Von uahen und fernen; ihrer einige rief man Violhundert Jahre her, und Nostradamus, der Oberste der Zeichendeuter, stellte sich dazu ein. Verstand, der kalte, laugige, darf dessen nichts gelten lassen. Aber lvarum soll um dies gewaltigste aller Ereignisse, das elemcntische, mythcngroßc, nicht die Phantasie ihren goldenen Dunst legen? Warum soll die Enge nicht vieldeutig davon rannen? Von einer rührenden kleinen Geschichte will ich — so schreibt man der „Frankfurter Zeitung" — berichten: Im Konstanzischen war ein seltsamer Knabe, der im vorigen Frühjahre eine geheime Tracht von Gedanken nimmer verbergen konnte. „Vüblc, was hoscht denn?" frugen die Acute und frugen wieder. Schließlich verkündete das Vüble, im Monat August gebe es großen Krieg. Und im August gab es großen Krieg . . . über den Geschehnissen wurde der junge Prophezei« wieder vergessen. Doch in diesem Frühjahr regle sich von neuem die inlvendigc Not, durch eine besondere Trauer beschwert, in ihm. Er schwieg. „Vüble, weischt vielleicht, Wenns Friede wird?" frugen sie. „Ja, i woiß, aber: sags net." Endlich die Mutter kriegte Bescheid: Er müsse sterben und dann in zwei Monaten lverde es Friede. Der Knabe ist inzwischen gestorben. . . Die Geschichte geht im Volk um durchs gange Oberland; und schon hat sie den heimlichen Geruch der Sage angenommen; denn sie wird je nachdem aus verschiedenen Gegenden erzählt. Aus dem Konstanzischen, ans dem Offenburgischcn, aus dein Markgräflerland, aus dem Elsaß. Ein feiner Vogel „Irgendwo". Und die Leute fangen an zu glauben, bald werde es Friede sein. (Vom neunten Iuftitermond.) Im vorigen Auftust kam die Nachricht von der Entdeckung des neunten Juvitermondes durch Eeth Nicholson am Lick-Observato-rtum, in Kalifornien. Der Entdecker Hal jetzt über genauere Einzelheiten und über die Bestimmung der Bahn des nencn Satelliten berichtet. Darnach werden der achte und der neuute Mond nach locitcrer Erforschung eine sehr genaue Schätzung des Gewichtes des Inpitcr ermöglichen. Die Entdeckung ist eine außerordentliche Leistung, da es sich um einen Stern 19. Größe handelt, und daher sein Licht L2.000mnl verstärkt werden müßte, um es dem eines Sternes von 6. Größe, des schwächsten, der für ein bloßes Auge sichtbar ist, gleichzumachen. Am 22. Juli vorigen Jahres wurde eine Photographie aufgenommen, um die genaue Lage des achten Iupitermondes festzustellen. Dabei traf es sich sehr glücklich, daß der unbekannte nennte Mond in großer Nähe war und sich mit nahezu derselben Geschwindigkeit durch die Sterne bewegte, wie dcr achte; so erschien auch sein Bild als ein, Punkt auf der Platte. Der Durchmesser des neuen Mondes beträgt wahrscheinlich clwa 10 Kilometer, seine geringste Entfernung vom Jupiter gegen 22 Kilometer; er würde also von diesem aus als ein kleiner teleskopischer Stern von 12. Größe erscheinen. — (Die Kriegsorchidec.) Auf der Muurenschau, die alljährlich iu der Horticultural Hall zu London stattfindet, erregte diesmal besonderes Aufsehen eine reichhaltige Orchidccusammlung, die der berühmte englische Orchideenzüchter I. Gurncy Fowler ausstellte. Die seltsamen Blumen nahmen die ganze eine Seite der großen Halle ein und boten einen unvergleichlichen Anblick durch die Eigenart ihrer Formen nnd die Schönheit ihrer Farben. Fowler erhielt dafür die Goldene Medaille, die von der Ausstellung verliehen wird. Das meiste Aufsehen unter all den kostbaren und seltenen Orchideen erregte eine neue Züchtung, der Fowler den Namen Odonloglossum Mars gegeben hat. Diese Kiicgsorchidce, die die Orchidecnsammler und -keuner stets an das Jahr 1915 erinnern soll, zeigt ein großes Büschel braunrötlicher Blüten, die „wie getrocknete Blutstropfen" aussehen. Die düstere Farbe und der uuhcimliche, fast grausige Charakter der neuen Orchidee veranlaßten den Züchter, sie nach Mars zu benennen. Lotal- und Provittzilll-Nachrichten. Sparen und Nichtsparen. (Schluh.) Unsere Zufuhr an überseeischen Produkten Kakao, Tee, Kaffee u. a. ist auf geringe Quantitäten oinge-schränkt; wenn auch der gesundheitliche Schade dieser Affaloidc nicht so groß ist, wie uns ihre begeistert."!! Gegner erzählen, so schlägt es unseren Nerven doch sicher nicht schlecht an, wenn sie — wie es auch in mancher vcnnüglichen Familie, nicht etwa aus — zur Zeit ja, durchaus noch nicht drängendem -^ Mangel daran, sondern aus einer Spielart jugendlicher Kriegsbcgeisterung geschieht, wenn sie durch die heimische Hafergrütze, den Kukuruzstcrz oder eine ähnliche beruhigend-inhaltsreiche Morgenkost ersetzt werden; nnd sicher ist es dabei von gutem Werte, daß die Vorräte dieser Gcnußmittel gespart werden, Zum Teile mehr in da? Amt von Heilmitteln für Krankheitsfälle nicken! — Die Gesundheitsapostel, z. V. die Antialkoholiker erleben noch andere kleine Freuden in diesen Tagen. Ist doch die Viererzcugung eingeschränkt worden, damit Gerste gespart werde; und vernahmen wir doch neulich, daß eine Anzahl Weingärtlein am Rhein aufgelassen wurden — zwar nicht, damit, l"ic dic Engländer etwas voreilig zu Anfang des Kriegs bestimmten, Zwecks Kaltstellung unserer österreichische'! Industrie hier in Zukunft Zuckerrüben gepflanzt würden, sondern um Gemüse- und Kartoffeläcker anznlcgcn. Übrigens — sollen wir also alles vom Speisezettel ausmerzen, was einigermaßen zu genußvoll schmeckt? "" Nun, so arg streng brauchen wir die Sftarforderung unserer Tage wohl nicht zu nehmen, aber etwas mehr Einfachheit in dieser Richtung könnte uns, stellenweise allzu genußfrohen Österreichern, geistig und körperlich m>r nützlich sein. Und als strenge, ernste Forderung müssen wir das Gebot ansehen, in dieser Zeit des erhebende» Zusammenschlusses der ganzen Monarchie uns in alle» wichtigen Fragen, auch in der Ernährung dem Wohle der Gesamtheit unterzuordnen, zu sparen, wo es notwendig und möglich ist, aus manchen gewohnten Genuß gern Zu verzichten, damit wir nicht nur „auslangen", sondern unsere Kraft durch gut vorhandenen Vorrat gestützt halten-Und nicht nur drauf schauen sollen wir, daß wir selber gesund und ordentlich genährt bleiben, sondern — anderseits auch „nicht sparend" — soll jeder geben, was er kann und wo es notwendig ist. Die einen werden es aus warmer Güte oder ernstem Pflichtgefühl tun, aber mögen es die anderen, auch einsehen, daß in dieser Kmnpfeszcit die Gesundheit jedes Einzelnen im Volke, das körperlich und geistig wehrhaft bleiben soll, eine Stütze seiner eigenen Gesundheit ist, daß dauernd seine Stärke nur aus der Stärke aller kommen kann. So solleil wir es auf dem gesamten wirtschaftlichen Gebiete halten: nicht sparen, wo es uns möglich ist, für die Kraft der Allgemeinheit etwas zu geben, für uns sparen im kleinsten und größeren, wo wir nur können. Wie schon gesagt, heißt das nicht, sorglichst auf jeden überflüssigen Genuß, auf jede Freude (die übri^ gcns vielleicht anderen wieder nötigen. Verdienst, Vrot geben!) verzichten. Wir treffen auch Leute, die oaö ängstlich übertreiben; Genuß und Freude jind ja auch etwas Notwendiges, das uns elastisch, tatenfrisch erhält. Aber wie wir materiell mehr im Einfacheren unser Genügen und unseren Genuß suchen wollen, so soll es auch auf unseren geistigen Wegen gehen! Halb zwischen materiellem und geistigem Leben steht der Sinn für Tracht, für äußere Form des Lebens in all anderer Hin-sicht. Wenn wir da einiges der Überprüfung und Säube rung zum Echten unterziehen, so wird uns manche werl' volle Änderung gelingen. Wir können an verschiedenen! sparen, was Firlefanz ist, was wir uns von Mode, Eitelkeit, vielleicht auch von einer Leere unseres Lebens an größern Eigenwerten aufdrängen ließen; da würde manch Unechtes, nur aus äußeren Gründen Angenommen nes und Festgehaltenes weggefegt. Was wir wirklich lieben, was uns ohne Rücksicht auf äußere Eitelkeit wirtliche Freude macht, daran wollen wir festhalten; und wer es kann, der möge schon in den schweren Tagen des Krieges nicht zn sehr sparen, sich und anderen mit geschmackvoller Aufrcchthaltung äußerer Lebensführung, Sparet mit dem Brote! Dornröschens Ehe. Numan von Ernst Eckstein. (21 Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Jonathan hielt es für seine Pflicht, die junge Frau, die offenbar auf diese Wandlung nicht hinlänglich vor-bereitet war, über das, was er im Stillen den Raptus des gnädigen Herrn nannte, wohlwollend aufzuklären. Wilma setzte inzwischen drunten im Speisezimmer zum ersten Mal einsam seit dem Tag der Vermählung ihr Frühstück Hort. Sie wußte ja: bei ihrem Felix spannen sich große, bedeutsame Dinge an. Gleichwohl berührte sie dies unverhoffte Alleinsein ganz eigentümlich. Gestern noch, wie war das lustig und lieb gewesen! Ihr Felix bei rosiger Laune, dicht neben ihr sitzend, von Zeit zu Zeit ihre Hand streichelnd, ihr lockiges Haar kosend oder ihr gar einen Kuß auf die Lippen drückend. Jeder Vlick, jeder Atemzug deÄ Geliebten schien ihr zu gehören. Und mm! Das war ja ein Unterschied wie Frühling und Winter! Das Sonnenlicht, das da so klar und leuchtend ins Fenster schien, verfärbte sich fast unter den Eindrücken dieser Veränderung. Alles kam ihr so fremd und so bleich vor. Kein Nissen wollte ihr munden, ihr, die noch gestern solch prächtig gesunden Appetit gehabt hatte. Langsam und müde zerbröckelte sie ihre Toasts und wehmütig und in langen Pausen schlürfte sie den halb schon erkalteten Tee. Da kam der souverän lächelnde Jonathan. „Eine Empfehlung vom gnädigen Herrn und cr wünschte nur eins: von niemand gestört zu werden. Der gnädige Herr hat wieder mal seinen" — (er suchte nach einem Wort, um das resftektwidrige Raptus zu vermeiden) — „seine Inspiration. Und da ist nicht gut mit ihm Kirschen essen. — Ich wollte das der gnädigen Frau nur gehorsamst andeuten, damit sie nicht etwa den Mut verliert, falls' ihr nicht alles gerade nach Wunsch geht." „Was soll das heißen?" versetzte Wilma, die Brauen zusammenziehend. „Nun, die gnädige Frau weiß doch, daß der gnädige Herr seit einiger Zeit ein berühmter Dichter gewordeil, ist. Die Zeitschriften bringen sein Bild, und namentlich was den ,Vauern von Höchst' betrifft..." „Natürlich weiß ich das," sagte Wilma errötend, obgleich sie von den Zeitschriften, die sein Bild brachten, bis jetzt nichts gehört hatte. „Allein ich verstehe nicht recht . . ." „Nun, ich wollte der gnädigen Frau in aller Bescheidenheit nur einen Wink geben. Man muß in dieser Epoche sehr viel Geduld haben mit dem gnädigen Herrn. Er ist dann wie ausgewechselt. Und das könnte die gnädige Frau doch vielleicht etwas verstimmen. Unsereins istj das gewöhnt. Aber was so die Neuvermählten sind, die machen sich gern irrige Vorstellungen. Ich bitte recht sehr um Entschuldigung . . ." Wilma unterdrückte den Ärger über den zudringlichen Ratgeber. „Ich danke Ihnen," versetzte sie gleichgültig. „Aber das 1st mir nichts Neues. Ich kenne das von Papa her. Alle geistigen Arbeiter haben die gleiche Gepflogenheit." „Ja, und was ich noch eben bemerken wollte," fuhr Jonathan mit größter Wichtigkeit fort... „Später!" wehrte ihm Wilma, das Naschen etwas emporhebend. „Ich habe jetzt dringend zu wn. Schicken Sie mir das Stubenmädchen." Jonathan merUc jetzt, daß er mit seinen Winken und Warnungen Anstoß erregt hatte. Er zog sich mit einem leichten Hin- und Hcrwicgen des grauen Hauptes zurück. Ail seiner Statt erschien nun Marie, ohne daß Wilma gewußt hätte, was sie mit der Verlangten beginnen sollte. Sie gab ihr ein Paar überflüssige Anweisungen betreffs der Garderobe und wollte jetzt eben darüber nachdenken, wie sie den langen Vormittag ausfüllen sollte. Da ertönte durchs Haus ein schrilles, lebhaft andauerndes Klingeln. „Der Herr!" stammelte sie mit einem ängstlichen Älick auf Marie. „Springen Sie doch mal rasch hinauf! Vielleicht wünscht er noch eine Tasse Tee." Das Mädchen, das schon im vierten Jahre bei Felix von Ruyter im Dienste war, lächelte wie eine Kennerin. „Das ist immer so," versetzte sie mit einem Stoßseufzer. „Wenn der Herr wieder arbeitet, kann man es ihm nie recht machen mit der Feuerung. Bald yeizt man zn viel, bald zu wenig. Ich will gleich einmal nachsehen." lFortsehung solyt.) Laibacher Zeitung Nr. 89____________________________689___________________________________21. April 1915 auch mit belebender Geselligkeit anregende Freude zu bereiten. Wenn wir da die Sparsamkeit nicht zu weit treiben, tragen wir wieder bei, daß wirtschaftliches und geistiges Leben frischer, gesunder bleiben. Je kraftvoller sich unser aller Leben in jeder Hinsicht erhält, desto besser werden wir den Ricscntamftf ertragen, desto sieghafter seine schweren Folgen niederringen. W>:nn uns Bangen und Schmerz über alle unermeßliche Qual überkommen, auch da gilt es ein Sparen mit Worten, die auch andere niederdrücken können; und kargen sollen wir sogar im stillen Kämmcrlein mit dem Gefühl des Schmerzes selbst; aber treu und ernst in uns das Empfinden sammeln für alle Größe wie für allc schlichte Menschengütc, die sich in dieser ungeheuren Erregung der Völter immer wieder offenbaren. Dann wird gerade diese furchtbare Zeit, die uns seelisch Bedrückung und Not, materiell strenge Beschränkung auferlegt, in uns die Kräfte bilden, bescheiden mitzuhelfen am Aufbau des neuen, verjüngten Österreich, an das wir alle glailbcn. E. Wibiral. Laibacher Gemeiuderat. Tcr Laibacher Gemeinderat hielt gestern abends unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Dr. Tav<"ar eine ordentliche Sitzung ab. Als Regierungsvertreter fungierte Landesrca.icrungsrat Kremen^ck. Zu VerifikaHoricn des Sihungsprotokolles wurden die Gemeinderäte Mally und Marin ko nominiert. Der Vorsitze»lde machte die Mitteilung, daß eine Abordnung der städtischen Beamtenschaft bei ihm erschienen sei, um für die Bewilligung einer Teuerungszulage seitens des Gemeinderates den Dank auszusprechen. Desgleichen haben die städtischen Hilfsbecmrten sowie die niederen Bediensteten für die Gewährung der Teuerungszulage schriftlich ihren Dank abgestattet. Fräulein Fran-ziska Gcstrin hat anläßlich des Ablebens ihres Neffen für die städtischen Annen den Betrag von 20 /5 gespendet. Dem in der jüngsten Gcmcinderatssitzung gefaßten Beschlusse gemäß »vurden! an unvermögende Lai-dacher Familien städtische Grundsti'lcke im Ausmaße von rund 20 Joch auf zweijährige Pachtdauer unentgeltlich unter der Bedingung abgetreten, daß auf diesen Grundstücke?: nur Fcldfrüchte angebaut werden dürfen, die dein Menschen zur Nahrung dienen. Nm der regen Nachfrage nur einigermaßen zu entsprechen, hat der Bürgermeister auch das ganze Areal des Tabor für diesen Zweck zur Verfügung gestellt, welche Maßnahme des Bürgermeisters vom Gemeint»eratc nachträglich genehmigt wurde. Der Vorsitzende verlas weiters einen Bericht des Stadtfthysikates über die sanitären Verhältnisse in 2ai-bach m der Zeit vom 15. März bis 15. April 1915. Unter der Zivilbevölkerung der Stadt wurden in dieser Zeitperiode zur Anzeige gebracht: 1 Fall von Diphtherie, in dem die Genesung bereits eingetreten ist, und 3 Fälle von Bauchtyphus bei Kindern einer vorstädtischen Familie; die Kinder befinden sich im Landesspitale in ärztlicher Behandlung. Andere Infektionskrankheiten wurden unter der Zivilbevölkerung nicht zur Anzeige gebracht. Unter zugereisten Ortsfremden sind zwei Fälle von Genickstarre mit tödlichem Ausgange vorgekommen. Im ersten Quartal 1915 sind in Laibach 268 Zivilpersonen gestorben. In der gleichen Zcitperiode des Vorjahres waren 277 Personen mit Tod abgegangen. Die sanitären Verhältnisse des lausenden Jahres können somit als rccht günstig bezeichnet werden. Seitens der Militä, ichöide wurden in der Zeit vom 15. März bis 15. April 1915 2! Fälle ^on Vauchtyphus, 4 F.'-lle von Schmlach und mehrere Fälle der ägyptischen Augenkrankheit zur Anzeige gebracht. Sodann wurde zur Erledigung der Tagesordnung geschritten und zunächst die Neuwahl des Verwaltungs-ausschusscs der städtischen Sparkasse für die nächste dreijährige Funktionsfteriode vorgenommen. Gewählt wurden die Herren: Ivan Beliö, Anton Vonüar, Jakob Dimnik, Robert Kollmann, Josef Kozak, Franz Kraigher, Mar Lilley, Ieruej Lo5ar, Ivan Mejaö, Ivan Milo-Woja, Dr. Franz Novak, Josef Reisner, Anton Rojina, Jakob Smole, Andreas Karabon, Lorenz sarc, Dr. Karl Triller. Ubald von Trnkoczy, Ivan Velkavrh und Josef Vldmar. In den städtischen ständigen Gesundheitsrat wurden für die nächste dreijährige Funktionsfteriode gewählt die Herren: Josef Leni-e und Richard Su^nik. Der Vorschlag 5^ Direktion der städtischen Sparkasse betreffs Herabsetzung des Zinsfußes für eine Anleihe des flämischen Schulvereincs von 5'/i auf M Prozent wurde ohne Debatte genehmigt. Vizebürgermeister Dr. Triller berichtete namens der Finanzsektion über das Gesuch der Firma Rella us dem Statut für die Seeaspiranten-schule der k. und k. Kriegsmarine", in Budapest „Kivonar a tengeröszjclölt iskola alapszabälyaibol" n6v alatt. Die Aufnahmsprüfuug dcr nach nochmaliger ärztlicher Unter-suchung in, Pola physisch aeeignct Befundenen wird nach dcm 1. Septcmlicr stattfinden; das gcnaue Datum wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Die Aufnahmöftrüfling wird in der Dienstsftrachc vor einer Kommission abgelegt. Vou denjenigen Bclvcrbern, welche die Aufnahmsftrüfung mit gutem Erfolge abgclcgt haben, wird nach Mas-.gabe der Prüfungsresultatc und der sonstigen Eignung die vor-nesehcne Zahl zu Secaspiranten ernannt, die noch nicht Assentierten werden vorher assentiert. Mit dcm Tage der Ernennung treten die Seeaspiranten in den Genuß der mit jährlich 14-10 X normierten Gage und des kornpe-tcnten Quartiergeldes; während der Einschiffung gebührt das normierte Schiffskostgeld. Desgleichen erwächst der Anspruch auf den Eauipierungsbcitrag per 500 K, wovon 400 X nach Ernennung zum Seeaspiranten und 100 K nach Ernennung zum Seekadctten erfolgt werden, — (Lotterie zu Gunsten der Sammlung für erblindete Angehörige der k. und k. Armee uud dcr Aktion zur Anschaffung künstlicher Gliedmaßen für Kriegsinvalidc.) Wir machen unsere Leser auf diefe Lotterie, deren Reinerträgnis für unsere armen, tapferen Krieger bestimmt ist, nochmals befonders aufmerksam. Lose zu 2 3 sind in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr Uhr 84 Min. nachts) aufgelassen nnd an dessen Stelle in gleicher Strecke Ing Nr. 221,4 mit der ab 1. Mai 1914 in Kraft gestmidenen Fahrordnung geführt (Bubnjarci ab 6 Uhr 12 Min. früh, Mudolfswert an 8 Uhr 14 Min. früh). Dieser Zug erhält in Bubnjarci von dem um 4 Uhr 45 Min. früh aus Karlstadt abgehenden Pcrsonen-. wo infolge der letzten Ereignisse in Mazedonien und Serbien unaufhörlich FliuhUinge eintreffen, die Überwachung zu verschärfen, wurde eine Alterstiasse der Reserve, ungefähr 2000 Mann unrfassend, zu einer dreiwöchigen Waffenübung behufs Verstärkung des Bestandes der 7. Division in Rila einberufen. Diefe von den maßgebenden Kreisen gebilligte Vorkehrung hat rein militärischen und polizeilichen Charakter. Hie Türkei Vom laulasischen Kriegsschauplatze. Konstantinopel, 19. April. (Meldung der „Agence l/lc>giaphique Milli".) Das Hauptquartier veröffentlicht folgendes Konmmniqu6: Die seit drei bis vier Tagen an der kaukasischen Front in der Umgebung von Mylo nahe an der Grenze anhaltenden Gefechte endigten zu unserem Vorteile. Der Feind! wurde an der Grenze zurückgeworfen. Heilige Vtätten des Islams bombardiert. Konftantinopel, 19. April. Um ins Licht zu stellen, wie England immer mehr und mehr die verhängnisvollen Folgen fürchtet, die der Krieg gegen das Kalifat in den englischen von Muselmanen bewohnten Ländern nach sich ziehen könne, stellt man in amtlichen Pfortekreisen fest, dah die englischen Behörden in den erwähnten Ländern abzuleugnen suchen, baß am 21. und 22. März ein eng« lischer Kreuzer in NuiN in HedfchaS. mtthin heilige Stätten des Islams, bombardierte und ein Minarett und eine Moschee zerstörte, während sich England in seinen in Indien verbreiteten Proklamationen als Freund des Kalifats ausgibt. Persien. Die enlllandfeinbliche Agitation. Petersburg, 19. April. „Njeä" meldet aus Teheran, dah die Türken Kasri Schirm eingenommen haben und auf Kermnnscha marschieren. In Ispahan wurde eine englische Schule feierlich eröffnet, aber gleich nach der (iröffnung erschienen Proklamationen, die alle für geächtet erklären, die die Schule besuchen. Die antienglische Agitation wird in Südpersien in allergrößtem Maße betrieben. Auch die Vachthiaren treten offen gegen England auf. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Dir Entsendung japanischer Trnppcnmassrn nach China. Petersburg, 1U. April. „Rjeö" meldet aus Wa-shingwn: Die Regierung richtete nach Tokio eine Anfrage nach dem Grunde der Entsendung japanischer Truppenmassen nach China. Eine Antwort ist bisher nicht gegeben worden. Eine amerikanische Note an China. Pelmg, W. April. (Reuter-Meldung.) Die Vereinigten Staaten richteten an den amerikanischen Gesandten ill Peking eine Notc, worin der chinesischen Regierung mitgeteilt wird, daß die Vereinigten Staaten auf der Einhaltung' einiger Verträge Zwischen den Vereinigten Staaten und China zu bestehen gedenken. Russischer Cinfuhrszoll auf amerikanische Liebesgaben. Petersburg, 20. April. „Njeö" meldet: Der amerikanische Botschafter in Petersburg hat beim russischen Ministerium dagegen Beschwerde eingelegt, daß große Sendungen von Medikamenten und Liebesgaben vom amerikanischen Roten Kreuz für österreichische, ungarische und deutsche Wohltätigkeitsgescllschaften in China und Vladivostok liegen, da die russische Regierung einen Ein-suhrszoll von 240.000 Rubel für die Sachen verlangte. Die Verhandlungen schweben noch. Mexiko. (5-inc schwere Niederlage Villas. Lundon, l9. April. Das mexikanische Konsulat empfing folgende Nachricht aus Veracruz vom 16. April: Die Stroitkräfte des Generals Obregon brachten heute Villas Truppen eine neue große Niederlage bei Nord-Celaya bei. Villas Truppen hatten einen Verlust von 14.000 Mann, 39 Geschützen, 5000 Mausergewehren und einer Menge Munition. Villa selbst entkam mit dem Rest seiner Leute nach Norden. 2>er Krieg in den Kolonien. Die Kämpfe in Deutsch-Siidweftafrika. Kapstadt, 20. April. (Reutermeldung.) Die Truppen der südafrikanischen Union besetzten Sonntag Seeheim, einen Eisenbahnpunkt in Deutsch-Südwestafrika. Die Klassenlotterie. Wien, 20. April. 20.000 X gewinnt Nr. 89.783, 10.000 X gewinnen Nr. 6452 und Nr. 44.078. Mach Schluß des Klattes eingelangt. London, 20. April. Ein Kommmüqll5 der Admiralität teilt mit: Das deutsche Unterseeboot, das den Fisch-damftfer „Vanila" zum Sinken brachte, vertrieb den Fischdamftfcr „Fcrmo", als er die Bemannung zu retten versuchte. Die Folge davon war, daß viele von der „Vanila" ertrunken sind. Dieses Töten von Fischern ohne militärischen Grund wird unserer Aufmerksamkeit nicht entgehen. Es ist der zweite Mord binnen einer Woche. Wir müssen die Ereignisse gut im Gedächtnis behalten. London, 20. Äpnl. Der Kapitän des Fischdampfers „Fermo" erzählt, daß er Sonntag) nachmittags langsam mit ailsgesetzten Netzen fuhr, als das Periskop eines Unterseebootes sichtbar wurde, das sich zwischen dqn Fischdampfcrn „Vanila" und „Fermo" befand. Während die Leute des Fischdampfers „Fermo" mit dem Einziehe» der Netze beschäftigt waren, hörte man eine Explosion und sah, daß die „Vanila" in tausend Stücke! sprang. Der Dampfer „Fernw" setzte Rettungsboote aus, um die Ertrinkenden zu retten, als ein zweites Unterseeboot längsseits auftauchte und ein Torpedo abschoß, das fehlging. Der „Fcrmo" kappte die Netze und flüchtete, von beiden Unterseebooten, von denen nur das Periskop sichtbar war, verfolgt. Dank der eingetretenen Dämmerung konnte der Fischdampser entrinnen. Petersburg, 20. April. Seit 14. April ist dor Stm-ßcnbahnbelrieb infolge Kohlenmangels teilwcisc eingestellt. Petersburg, 20. April. Wie „Nje^" meldet, wurde der ungediente Landsturm der Jahrgänge 1900 bis 1915 i'iitcr die Fahnen gerufen. Bafel, 20. April. Zu dem Fliegerangriff auf Lorrach schreibt die „Nationalzcitung": Verletzt wurden zwei Kinder, wovon eins gestorben 5st. Auch eine Frau wurde verletzt, abor nicht lebensgefährlich. In der schlueizerischen Slnocnba:ü»fabrik uon Tarrasin wurde ein Holzdach durch' schlagen. Drei Bomben fielen ai,f den Kinderspielplatz, ohne Schaden anzurichten. Der Luftdruck war so stark, dah in der Umgebung alle Fensterscheiben zertrümmert wurden. Eine Bombe ritz in einer Kunstschlosserei einem Lehrling vollständig den Arm ab. Bombensplitter wurden sogar 8N Meter entfernt gefunden. Die Bevölkerung war sehr überrascht, aber nicht kopflos. Man folgte den Anweisungen der Bürgermeisterei und suchte sofort Schutz in den Kellern. Die Stimmung gegen Frankreich, die bisher immer noch zurückhaltend und ruhig war, hat in erbitterte Wut umgeschlagen. Was die Flieger in dem Angriffe auf Lörrach bezwecken, ist vollständig rätselhaft. ES befindet sich dort nur ein Lazarett und das Begirks-kommando. Verantwortlicher Nedatleur: An«un st », n t e l. Neuester Vanä ä«r Aüfteln-Vücher 1.20 Kronen Verl«g Allfteln «- c<», B«rll» HW5» Jg. v. Klcinmayr 7 U. F. > 34-5> 11 7> NO. jchwach >fast bewSltts 0-0 D«« Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 13 0», »»rmale 10-5«. Ausweis über den Stand der im Lande Kram nach de» am 17. April 1915 vorliegenden Berichte» der politischen Bezirksbehörden herrschenden Epizootic«. »ünde der Pferde im Vezirle Gurlfeld in der Gemeinde St. Ruprecht (1 Ort, 1 Geh.). im Bezirke Rudolfswert in den Gemeinen Ambrus (1 Ort. 1 (Seh.). St. Michael-Stopitsch (1 Ort. 1 Geh.), Neudegg (1 Ort, 1 Geh.), Laibach Gtadt (1 Ort, 6 Geh.). Schweinepest im Veziile Littai in der Gemeinde «tesnjice (1 Ort, 1 Geh.); im Vezirle Rudolfswert in der Gemeinde Tressen (1 Ort, 1 Geh.); im Vezirle Tschernembl in den se-memden Dragarus (1 Ort. 1 Geh.). Kälberlberg (1 Ort, 1 Geh.). Vlotlauf der Schweine im Vezirte Gottschee in der ««-meinde Podgora (1 Ort, 1 Geh.), im Vezirle Laibach m der Gemeinde Gr»ßlupp (1 Ort, 1 Geh.). im Vezirle L'ttai m der Gemeinde Rodockendorf (1 Ort. 1 Geh.), im Vez,rle Nu« oolf«wert in der Gemeinde Döbernil (1 Ort. 1 Geh.). A. k. Aandevregierung für Arain. Laibach, am 17. Npni 1915. Laibllchcr Zeitung Nr. 89 ' 693_________________ _______21. April 1915 Amtsblatt. 926 Z. 8701. Kundmachung. Die lgl. lroat. jlavoll.-dlllm. Landesregierung in Ngram hat mit der Kundmachung vom 13. April 1915, Z.III/14/16-1915, die Einfuhr von Vieh und Fleisch auß den im Neichsrate vertretenen Königreichen und Ländern nach den Königreichen Kroatien und Slavonien bis auf weiteres nachstehend geregelt: I. In Gemäßheit des ß 1, Absatz I, des II. Teiles der Verordnung der königl. kroat.» ilav.-dalmat. Landesregierung, Abteilung für Inneres, vom 13. Februar 1908, Nr. Ill L 96/3. und nach Maßgabe des § 1. Absatz 2 und 3, sowie des tz 4, Punkt 2, desselben Tci« lee der zitierten Verordnung, ist wegen des Be» standes von Tierseuchen in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Läudern die Ein» fuhr der jeweilig in Betracht kommenden Tier-gattungen aus den in den offiziellen, periodisch erscheinenden, österreichischen Tierseuchenauswei» ien verseucht angeführten Gemeinden und deren Nachbargemeindcn verboten. II. Wegen des Bestandes d»r Schweinepest in dcn Grenzbezirlen Rudolfswert und Tscher-nembl und des Schweinerotlaufes in dem Grenz» bezirle Rudolfswert ist dos Einbringen von Schweinen aus den genannten Grenzbezirken verboten. Auf verbotswidrig eingebrachte Transporte finden die Bestimmungen des ß 155 des Ge» setze« vom 27. August 1888 über die Regelung des Veterinärwesens in den Königreichen Kroa» tien nnd Slavonien Anwendung. III. Das Einbringen von frischem Fleische ist nur zulässig, wenn die Sendungen durch Zertifikate des Inhaltes ausgewiesen'werden, daß die betreffenden Tiere bei der vorschriftsmäßig von einem behördlichen Tierärzte vor» genommenen Beschau sowohl im lebenden Zustande als auch nach der Schlachtung von einem behördlichen Tierarzte gesund befunden worden sind. Dies wird mit Bezug auf die hierortige Kundmachung vom 25. Jänner 191b, I. 2096, welche hiemit außer Kraft gesetzt wird, zur allgemeinen Kenntnis gebracht. K. k. Landesregierung für Kram. Laib ach, am 17. April 191b. Št. 8701. Razglas. Kr. hrv. alav. dalm. deželna vlada v Za-Lrebu je z razglasom z dno 13. aprila 1915, St. III. 14/16-1915, do nadaljnje odrodbe uva-žanje živiue in mesa lz kraljovin in dožol, zastopanih v državnem zboru, v kraljevini Hrvaško in Slavonßko uravnala tako: I. V zmislu § 1., odst. 1, II. dela ukaza kr. hrv. slav. dalm. dežolne vlado, oddelek za notranje Btvari, z dne 13. fobruarja 1908, at. HI B 96/8, in po doloèilih § 1., odst. 2. in 3., ter § 4., toèka 2. istega dela navede-nega ukaza je zaradi obstojeèih kug v kra-ljevinah in Ježelah. zastopanih v državnem zboru, prepovedauo uvažati vsakokratno v poštev vzete živinske vrste iz okužonih obèin in njih sosednjih obèin, navedenih v uradnem periodièno izhajajoèem avstrijskora izkazu o živinBkih kugah. n. Zaradi obstojeèe svinJBke, kuge t obmejnih okrajih Rudolfovo in Crnomelj in STinjske rudeèice v obraejnem okraju Rudolfovo jo prcpovedano uvažati prašièe iz °avedenih obmejnih okrajev. Na transporte, ki se vpeljejo zoper to prepoved, 8e uporabijo doloèila § 166., zakona z one 27. avguata 188H, ki uravnava vete-nuarstvo v kraljevinah Hrvaška in Slavonska. ffl. Uvažanje svežega mesa je dopustno samo tedaj, kadar je pri pošiljatvah potrdilo, da je dotifino živino ogledal oblastveni živinozdravmk tako, kakor je predpiaano in to tedaj, ko je bila ge ziTtt> kakor tudi potcm, ko je bila že zaklana, in da jo je naSel popolnoma zdravo. To Be z ozirom na tukajšnji razglas z dne 25. januarja 1915, St. 2096, ki se ob-enem razveljavi, daje na oböno znanje. C. kr. deželna vlada za Kranjsko, V Ljubljani, dne 17. aprila 1915. 886 3-2 Št. 8334. Razglas. Lov krajevne obuine Sora se bode dne 27. maja 1915 ob 11. uri dopoldne na uradnem dnevu v obèinski pisarni v Škofji Loki potom javne dražbe v zakup oddal za dobo 5 let, to je od 1. julija 1915 do 30. junija 1920. Zakupni in dražbeui pogoji se lahko vpoglodajo pri c. kr. okrajnem glavarstvu v Kranju mod navadnimi uraduimi urami. C. kr. okrajuo glavarstvo v Kranju, dne 8. aprila 1915. Z. 8334. Kundmachung. Die Jagdbarkeit der Oltsgemeinde Zaier wird am 27. Mai 1915 um 11 Uhr vormittags am Amtstage in der Gemeindekanzlei zu Bischosiack im Wege ösfent. licher Versteigerung auf die Dauer von b Jahren d. i. voul 1. Juli 1915 bis 30. Juni 1920 zur Verpachtung gelangen. Die Pacht» und Lizitationsbedingungen können während der gewöhnlichen Nmtsstunden bei der l, t. Vezirkshauptmannschaft in Kram« bürg eingesehen werden. K. k. Nezirkshauptmannschaft in Krain-burg, am 8. April 1915. 895 C II 26/15/1 Oklic. Zoper Mihaela Bizjak mlajäega iz Podporezna St. 7, kojega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Škofjiloki po Andreju Burgar iz Trtnika št. 13, zastopan po Nikotu LenÈek, c. kr. notarju v Škofjiloki, tožba zaradi 1000 K 8 pripadki. Na podstavi tožbe se doloÈa narok na dan 1 7. maja 19 15, dopoldne ob 10. uri k spodaj pod-pisani sodniji v sobo St. 1. V obrambo pravic Mihaela Bizjak 8e postavlja za skrbnika gosp. Janez Torkar iz Podporezna št. 8. Ta skrbnik bo zastopal Mihaela Bizjak v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Škofjiloki, odd. I, dne 15. aprila 1915. 863 E 30/15/10 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na predlog zahtevajoÈe stranke Danijela Murn, posestnika v Gradacu, bo dne 17. maja 1915, predp. ob 9. uri, pri tem sodišèu, t izbi št. 21, na podstavi s tem odobrenih pogojev dražba sledeèih nepremiènin: vl. št. 11 k. o. Gradac hiša z go-spodarskimi poslopji in 8 zemljiškimi parcelami. Cenilna vrednost 600G K. Najmanjši ponudek 4030 K. K tej nepremiènini ne spadajo nobene pritikline. * Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe t Metliki, odd. II., dne 2. aprila 1915. 871 E 31/15/6 Dražbeni oklic. Po zahtevanju okr. posojilnice v Radeèah bo dne 10. maja 1915, dop. ob 9. uri pri tej sodniji v sobi št. 1 dražba nepremiènin pod vlož. št. 244 in 258 k. o. Vrhovo ter vlož. št. 460 k. o. Kumpolje, obstojeèe iz hiše, hleva, kozolca, 2 njiv, 3 travnikov in gozda v obsegu 23.971 m». NepremiÈninam, ki jih je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 3161 K 11 h. Najmanjši ponudek znaša 2107 K 42 h; pod tern zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajna sodnija RadeÈe, 9. aprila 1915. 862 E 22/15/5 Dražbeni oklic. Po zahtevanju Narodne hranilnice in posojilnice v Radeèah bo dne 7. maja 19 15, dop. ob 9. uri pri spodaj oznamenjeni sodniji v sobi St. 1 dražba nepremiènin pod vl. St. 326 k. o. Radeèe, sestojeèe iz hiše 176 v Radeèah, s svinjaka, vrta in njive v obsegu 1014 m*. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloÈena vrednost na 6234 K 18 h. Najmanjši ponudek znaäa 4156 K 12 h; pod tem zneskom se ne proda. C. kr. okrajna sodnija Radeèe, 25. marca 1915. 842 E 13/15/7 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na predlog zahtevajoce stranke Prve dolenjske posojilnice v Metliki bo dne 10. maja 1915, predp. ob 9. uri, pri tem sodišèu, v izbi št. 21, na podstavi s tem odobrenih pogojev dražba sledeÈih nepremiènin; vl. St. 180 in 476 k. o. Radovica hiša z 12 razliènimi zemljiškimi parcelami. K nepremiönini spadajo sledeèe pritikline: 2 motiki, 2 kadi in ena žitna skrinja v cenilni vrednosti 19 K. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišÈe v Metliki, odd. II., dne 26. marca 1915. 875 3—2 Firm. 220, Gen. V 259/15 Fremembe pri n vpisani zadrugi. V zadružnem registru se je vpisala dne 10. aprila 1915 pri zadrugi: Kmetijsko društvo za Kamnik in okolico. registrirana zadruga z omej. zavezo, naslednja prememba: Skleuila se jo na obènem zboru dne 28. marca 1915 razdružba in likvidacija zadruge. Tvrdka se odslej tako glasi, da se dosedanjemu besedilu dodate be-sedi „v likvidaciji." Likvidacijo opravi sedaj. naèelstvo. Upniki se pozovejo se zglasiti pri zadrugi. C. kr. deželno kot trgovsko sodišèe v Ljubljani, odd. III., dne 10. aprila 1915. 920 Präs. 485/15/26/9 Oklic. Predsedstvo c. kr. deželne sodnije v Ljubljani naznanja, da so se sledeèe osebe dale pod skrbstvo: 1.) od okrajnega sodišÈa v Ilirski Bistrici: dne 20. marca 1915 L 1/15-5, Jakob Žele iz Parij št. 11 zaradi slabo-umnosti. Skrbuik: Anton Žele, posest-nik iz Parij st. 11: 2.) od okrajnega sodišèa r Kranjski gori: dne 9. aprila 1915 L 17/14-7, Anton Siilcer, bivši železniški èuvaj v Kranjski gori, zaradi slaboumnosti. Skrbnik: Janez Robiè, obÖinski tajnik v Kranjski gori; 3.) od okrajnega sodišèa v Ložu: a.) dne 8. februarja 1915 L 4/14-4, Matevž KovaèiÈ, posestnik na Radleku št. 6, zaradi blaznosti. Skrbnik: Karol Zgonc, posestnik iz Radleka št. 5; b.) dne 17. marca 1915 IV 51/95-13, se je podaljšalo varuštvo do Antona Ko-midarja iz Gorenjega Jezera št. 8. Skrbnik: Gregor Poroka, posestnik iz Gor. Jezera; c.) dne 1. aprila 1915 L 1/15-3, Franc Maèek, delavec iz Radleka St. 3, zaradi blaznosti. Skrbnik : Andrej Zgonc, posestnik iz Radleka it 11; d.) due 7. aprila 1915 L 6/14-4, Janez Marolt, nezakonski sin delavke h BloŠke police St. 13, zaradi bedosti. Skrbnik: Matija Marolt, posestnik iz Bloške police St. 13; 4.) od okrajnega sodišèa v Lo-gatcu: dne 20. marca 1915 L 1/15-7, Janez Turk iz Dol. Logatca št. 33, zaradi zapravljivosti. Skrbnik: Franc Korenèan iz Dol, Logatca; 5.) od okrajnega sodišèa v Seno-žeèah: dne 13. marca 1915 L 4/14-10, Jožef Orel, delavec iz Britofa, zaradi blaznosti. Skrbnik: Anton Orel, posestnik iz Britofa št. 9; 6.) od okrajnega sodišèa v Kam-niku: dne 24. marca 1915 L 4/15-4, Franc LenarÈiè iz Dragomlja, zaradi slaboumnosti. Skrbnik: Janez Lenar-èiÈ, hišar iz Dragomlja. Predsedstvo c. kr. deželne sodnije v Ljubljani, dne 16. aprila 1915. ~899 E 389/15/8 Dražbeni oklic. Pri spodaj imenovani sodniji v sobi št. 16 se bodo vsakokrat ob 10. uri dopoldne vršile dražbe dne: 1 8. majnika 1915, 1.) hiše št. 47 v Hradeckegavasi s hlevom, vrtom in travnikom, vlož. št. 1193 k. o. Karlovsko predmetje, cenjeno na 17.229 K; 20. majnika 1915, 2.) hiŠe št. 19 v Savljah s travnikom in njivo, vl. St. 586 k. o. Ježica, cenjena na 3736 K. Najmanjši ponudek, pod katerim se ne prodaje, znaša ad 1.) 8615 K, ad 2.) 2491 K. Dražbene pogoje in listine, ki se tiÈejo nepremiènine, smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri sodnem oddelku št. 18 med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodišèu najpo-zneje pri dražbenem naroku pred zaèetkom dražbe,. sicer bi se ne mogle veÈ uveljavljati gledd nepremiènine same. O nadaljnjih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiÈninah pravice ali bremena, ali jih zadobe" v teku dražbenega postopanja, samo z nabit-kom pri sodišèu tedaj, kadar niti ne stanujejo v okolišu spredaj imeno-vanega sodišèa, niti ne imenujejo temu sodišèu v sodnem kraju stanujoÈega pooblašèenca za vroÈbe. C. kr. okrajno sodišèe v Ljubljani, odd. V., dne 7. aprila 1915. 901 C II 3/15/1 Oklic. Zoper Franceta Seražin iz VrabÈ Št. 19, sedaj v Ameriki, neznanega bivališèa je vložila pri podpisani sodniji Marija Seražin, vžitkarica iz Vrabè št. 19, tožba radi 600 K in živežnega ter stanovanjskega nadomestka. Ustna razprava se vrii dne 1. maja 19 15, pod. ob 9. uri. Skrbnik Franc PoÈkar, posestnik in župan na VrabÈah, zastopal bo to-ženca v tej pravdni stvari na njega nevaruost in stroške, dokler se ne oglasi pri sodniji, ali ne imenuje pooblašÈenca. C. kr. okrajna sodnija v Vipavi, odd. II., dne 14. aprila 1915. 891 k'irlu. 41/15, <^«n. II 144/4 Kundmachung. Bei der Firma Spar- und Darlehenskafsenverem in Pöllandl, reg. Genossenschaft mit ,l. H. wurde im Genossenschaftsregister gelöscht das Vorstandsmitglied Johann Mausser und neu eingetragen Johann Iaklitsch, Pfarrer in Pöllandl. K. k. Kreisgericht Rudolfswert, Abt. I., am 14. April 19I5. Laibacher Zeitung Nr. 89_____________ 694 21. U^it 1915 Schöne, elegante Wohnung III. Stock, mit 5 Zimmern samt großem Zugehör (im Badezimmer und Küche Gas) Kniu Aiigiistteriniii xu vermieten, sowie auch eine Wohnung im Souterrain mit einem Zimmer und Küche und eine Wohnung mit zwei Zimmern und Küche zum maitermin an ruhige Parteien zu vermieten. 919 s—2 Nähere Auskunft beim Hauseigentümer, Franz-Josef-Straße 10, I.Stock. Ausstopfen vou 876 3—2 Viliu. Säugetieren in naturgetreuer Ausführung! Übernimmt Ferd. Schulz in Unter-Schischka, Bahnhofstraße Nr. 149 und 191. 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Franoeta Pre&erna, 2. ilustrirana izdaja, K 5—, v platno vezane K 640, v elegautnem usnju vezane K 10*—, po po&ti 30 h veè. Poezije dr. Franoeta Preierna (ljudska izdaja), 2. natis, K 1 —, v platno vezane K 140, po pošti 20 h veè. Dostojewski, Zloèin in kazen. Roman v 6 delih, preložil Vladimir Levstik, 3 zvezki K 1050, vezani K 13-—, po pošti 30 h veè. Buska moderna, prevela Mlnka Oovekarjeva, K 4—, najelegantneje v platno vezana K 61—, po pošti 20 h veè. Sienkiewioz H., Mali vltez. Roman z mnogimi lepimi podobami. 3 zvezki, borširani K 7 —, lièno vezani K 960. Sienkiewioz H., Bodbina Polaneiklh. Roman z mnogimi lepimi podobami. 3 zvezki, broširaui K 10--, lièuo vezani K 16—, v en zvezek vezani K 13"—. Marryat, Morski razbojnik, K 2 50, vezano K 370, po pošti 10 h veè. Dr. Šorli, Pot za razpotjem, vezana knjiga K 3•—, po poöti 10 h veè. Dr. Šorli, Novele in örtioe, elegantno vezaiie K 360, po poSti 20 h veè. Meško Ksaver, Ob tihih veöerih, K 350, vezano K 6¦—. Meiko Ksavor, Mir Božji, K 250, vezano K 350. Maister Rudolf, Poezije, K 2—, vezane K 3—, po pošti 10 h vec\ Aikero A., Primož Trnbar, K 2 —, elegantno vezan K 31—, po pošti 10 h veè. Aikero A., Baiade in romanoe, E 2-60, elegantno vezane E 4-—, po poöti 20 h veè. Aikero A., Lirske in epske poezije, E 2-60, elegantno vezane E 4—, po pošti 20 h veè. Aikero A., Nove poezije, K 3—, elegantno vezane E 4-—, po poäti 20 h vee\ Aikero A., Öetrtl zbornlk poezij, E 350, lièno vezana knjiga E 4-50, po pošti 20 h veè. Cankar Ivan, Ob zori, K 3—, po poSti 10 h veè. Golar, Pisano polje, K 180, vezano E 280, po poäti 10 h veè. Mole, Ko 80 ovele rote, E 2 —, vezano K 320, elegantno veiano E 3*50, po pošti 10 h veè. Soheinigg, Narodne pesmi koroikih Slovenoev, E 2 —, elegantno vezaue K 330, po pošti 20 h veè. Baumbaoh, Zlatorog, poslovenil A. Funtek, elegantno vezan E 4—, po poöti 10 h veè. Jos. Stritarja zbranl spisi, 7 zvezkov (prvi zvezek razprodan) E 30—, v platno vezani E 38 60, v polfrancoski vezbi E 4340. I Levitlkovi zbranl splsi, 5 zvezkov E 21—, v platno. I v polfrancoski vezbi E 29—, v najfinejši vezbi E 31— vezani E 27 —, I Funtek, Oodeo, E 150, elegantno vezan E 2-50, po po&ti 20 h veè. I Majar, Odkritje Amerlke, E 2—, po poSti 20 h veè. I Brezovnik, ŠalJIvl Sloveneo, 3. za polovico pomnožena izdaja E 180, I po poäti 20 h vec. I Brezovnik, Zvonöekl, E 150, po poSti 20 h veè. I Tavöar I. dr., Povestl. 5 zvezkov po E 2-70, v platno vezani po E 3'80, I v polfrancoski vozbi po E 4*50. I Ouy de Maupassant, Novele, iz francošèine preložil dr. Ivo Sorli, E 3—, | vezane K 4-—. ¦j ZupanÖiö Oton, Samogovori, broširani E 3'—, vezani E 4—. Schöne, elegante Wohnung im Hause Nr. 14 Oradliöe, mit vier Zimmern samt Zugehör ab 1. Mai zu vergeben. Nähere Auskünfte erteilt der Hausmeister dortselbst. 151 26 Rosen