^229^ Mittwoch, 6. Oktober 1915. 134. Jahrgang MllcherMZeitma ^ h!lb3^""1"^»« VNt Postverstnbun«: «auzjahri« »« «, halbjshri« ll> X. Hm ttontoi: «anzjHhri« Ml, n k, Für die Haftlllun« »««»«»»^»»«« ^«Nnb,! sich «Nllloiiöstiaße Nr, »»: die »,v»l»N»» Milloiiosnahe Sir, 1«. Nprechfwoben der «ebllNion von » bl« l»Nbl vormittag«, Unfransiertc «t»ri,?'^l°ber l9Ib wurde in der Hof. und Staats« ^lM. ^^- Stück des Neichsgesehblattes in deutscher ausgegeben und versendet. ^ltll?,^'" Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 2. und ^z s«,, ^b (Nr. 228 und 229) wurde die Weiterverbrei. Sender Preßerznlgnisse verboten: lijü. s^". Plag erschienene Druckschrift- ^. 8. ^ed»r: «llru- T «. . "n I«'. gjm»elc», 1915.) ^/nslchtslarte mit der Aufschrift: «Dem Feinde mt. Ml^ '^ ütölcu,» «^Vlli^« /I«e«m«,» <^2 elongs^tol ^tn n, ^kllend einen österreichischen Husaren und einen ^^"«men, verfolgt von Russen. Ztichtanttlichsr Heil. Der Offensiv-Befehl Ioffres. ^rj3 ^"lffMiliw'u meldet: Seit einiger Zeit ist der ^«la? ^^leitung folgender Befehl des französischen tz^offre bekannt: btit^tz^^ Hauptquartier der Westarmee, Gencralstnb, ^ ^«au Nr. 8565. 14. September 1915. Geheim, ^kn lmnmnndierenden Generäle. Der Geist der ^n ^"^ ^^ Opfermut bilden die wichtigsten Bedin-^ so. Angriffes. Der französische Soldat schlägt sich Klchi^f"cr. je besser er dic Wichtigkeit der Angriffe ^A ^ ^"'^' lvora" n beteiligt ift und je mehr er ^ " bat zu den von den Führern getroffenen Maß-^ k '^ >>cshalb notwendig, daft die Offiziere aller ^^^ ^ule a», ihre Untergebenen über die günstigen ^ !iy^^^ ""Wären, xn^cr denen der nächste Angriff ^ ^sischeu Streitlräfte vor sich geht. Folgende ^^ ^" allen bekannt sein: 1.) Auf dem französi-^^^lch"uplah zum Angriff zu schreiten, ist für ^^jn ^"^N^it, um die Deutscher, ans Frankreich !?^joch "' ^ »vcrdcn sowohl unsere seit zwölf Monaten ' ^ertn^ ^^Ilsgcnllssen befreien als auch dem Feinde ^de ^ °^u Nosih unserer (i^ebiete entreißen. Außerdem !^ley ^5 glänzender Sieg über die Deutschen die ncu« ^i^ ^^ bestimmen, sich zu unseren Gunsten zu ent-^s'sch<, y. ^n Fcind zwingen, sein Vorgehen gegcn dic ^l!eni>, ^'^ ^^ verlangsamen, um unseren Angriffen ^,'lf hit ""'- ^^ ^llles ist geschehen, daß dieser An-^ltt^ ^"hclilichcn Kräften und ge,valtigen Material, ^"g "uonunen werden lann. Der ohne linier» ? ^l ^'^'Nerte Wert der VcrtcidigungKeinrichtungcn i^^iall^ ^^^' ^ immer größere Verwendung von d! ^anlr l"^" "" ^^ 3^^n^ U"b die Vermehrung der ^ ^bc^ s ^"deten englischen Streitkräftc erlaubten 3^Fr ^^^"' "'" Nrohc Zahl von Divisionen ^ ^'. der ^""^uziehen und für den Angriff bereit-fii^ ^'treie ^eg ^^ ^ lm letzten Mona-te von unserer Front ^n3"^n h^"" ^" russischen Front zu verwenden. °>» M ^'Nie zuV" "" schr dürftige Mcscrven hinter der ^k^ner r" Grabeustellung. 4.) Der Angriff soll l sich ^Nriff,"/ , to^d "us mehreren «rohen gleich- ^^n sy^ "^'^he». oie auf sehr großen Fronten . eri. ^ englischen Truppen weiden mit bedeutenden Kräften daran teilnehmen. Auch die belgischen Truppen werden sich an den Angriffshandlungen beteiligen. Sobald der Fcind erschüttert sein wird, werden die Truppen in den bis dahin untätig gehaltenen Teilen der Front ihrerseits angreifen, um die Unordnung zu vcr. vollständigen und den Feind zur Auflösung zu bringen. Es wird sich für alle Truppen, die angreifen, nicht nur darum handeln, den ersten feindlichen Graben wegzuuchmen, sondern darum, ohne Nuhe Tag und Nacht durchzustoßen über die zweite und dritte Linie bis in das freie Gelände. Die ganze Kavallerie wird an diesen Angriffen teilnehmen, um den Erfolg mit weitem Abstand von der Infanterie auszunutzen. Die Gleichzeitigkeit der Angriffe, ihre Wucht und Ausdehnung werden den Feind hindern, seine Infanterie» und Artilleriereserven l,enn nach dem Fehlschlagen de3 am 25. September nulcr-lwmmcncn Angriffes immer wieder versichert wird, der in dcr Vorwiwsbcwcgunn c,mge.trctene Stillstand tinbe von vornherein in dcr Absicht der verbündeten cNglisch-französischen Heeresleitungen a,clc,;en. Aber dic Ncschle gestatten auch noch andere Feststellungen. Der Zweck des Angriffes war, die Deutschen m,s Frankreich zu vertreiben, das Ergebnis dcigcgc,,, daß dic deutschen Tnivven auf der etwa 840 Kilometer langen Front an einer Stelle in 28 Kilometer Breite, an einer anderen — u,.d an dieser nicht durch die soldatischen Leistungen des englischen Angreifers, scmdcni durch eine gelungene Über-laschunst mit einem (Gasangriff? - in einer Vreite »cn zwölf Kilometern ans dcr vordorstcn Linie ihres Vertci-digungösystemsin die zweite, die nicht die letzte ist, gedrückt wurden. Nach der vorsichtigsten Vercchmmg betragen dic französischen Verluste in Toten, Verwm,dclcn und olcfangenei, minbcstcnö «30.000 Mann, die englischen 00.000, die Verluste dcr Deutsche.» noch nicht ein F,'i,if gezwungen hätte, irgend etwas zu tun, was nicht in unserem Plane lag und besonders unser Vorgehen gegen die französische Armee nach ihn, zu richten. Abgesehen davon, daß eine zum Abtransport bestimmte Division beim Einsatz der Offensive aus dem westlichen Kriegsschauplätze angehalten und dafür eine in Antransport hicher befindliche andere Division nach dem Bestimmungsort der ersten gelenkt wurde, veranlaßte der Angriff die deutsche Oberste Heeresleitung nicht, auch nur einen einzigen Mann anders zu verwenden, wie es seit langer Zeit bestimmt war. Anderseits ist der Angriff weder ohne Nuhe Tag und Nacht fortgeführt worden, noch gelangte er bisher an irgend einer Stelle über unsere zweite Linie hinaus, noch hat er uns verhindert, unsere Reserven genau so sicher und wirksam zu verschieben, wie wir es bei der Maioffensivc nördlich Arras tun konnten. Oberste Hcercvloitung. LM- und Provilizilll-Nachlichtcn. Das Namensfest des Kaisers. Aus (hurkfcld wird uns gemeldet: Anläßlich des Allerhöchsten Namensfestes Seiner Majestät des Kaisers wurde in der hiesigen Pfarrkirche vom Herrn Stadtpfarrer 5turent unter zahlreicher geistlicher Assistenz ein Fcstgottesdiensl zelebriert, .m welchem sich außer den Offizieren des l. und l.. Nescrvesvitales „Lugos" die gesamte Bcamtnischafl, der Gemeindevorsteher mm Gvrkfelb, Herr Dr. Ianko Hoöeoar, der derzeit hier domizilierende Direktor der Lchrerinnenbildungsanftalt in Görz. Herr Tnider^i', viele sonstige Honoratioren aus Gurtfeld, die Lehrkörper der ftnabcnbürgerschule sowie dcr hiesigen Volksschule mit den Schulkindern, Abteilungen dcr Gendarmeric, Fin^nzwache, des unifor» micrten Bürgerlorps und dcr freiwilligen Feuerwehr und viele sonstige Andächtige beteiligten. Sämtliche ässent-liche und viele private Gebäude war:n beflaggt. Aus Loitsch wird uns geschrieben: Aus Anlaß des Allerhöchsten Namcnsf>.'stcs Seiner Majestät des Kaisers fand in der hicrortigen Pfirrkirchc um 10 Uhr vormittags ein vom Herrn Pfarrer Johann Eriabec zelebriertes feierliches Hochimt statt, das mit dem Absingen der Voltshynmc lil'gcschlojsm wurde. An dieser kirchlichen Feier nahmen teil: die gesamte Staatsbcam-c,ly-nung von einer Million Kronen nn^meldct. - ^oran-mclduugen: Sempert, östcrrcich^ Ä^,l3 e' miwcrte-A.-G,. zwei Millionen; ' ?" 3"nn« A.^G. in Wien eine Million; Dr. Flc.tMr von ^nna, Chef der Firma A. Lanna, 4W.0W K^ ^ ^F'r.na Nwmdrt 2!»« ein« Nl°nM !«r die ^ ^'"'"ZN Mahr haben Herr und Fr»u N K gespenA W. FamMe Pckr drisch ^ V. «.« r°« »on 2° K gespendet. Laibllcher Zeitung Nr. 229__________________________1648___________________________ 6^OttoW^9ib^ — (Ter Zcntralverbant» oer österreichischen Brau, iuduftricvercine) hat in letzter Zeit unter den ihm angehörenden Brauereivereinen und Unternehmungen eine Sammlung für das Notc Kreuz eingeleitet, die dem patriotisch-humanitären Zwecke eine Gesamtsumme von 700.000 Kronen zugeführt hat. — (I« stldtischen Schlachthnusc in Laibach) wird ein Tierarzt oder ein Veterinär med. provisorisch aufgenommen. Er muft beider Landessprachen mächtig sein. Dienstantritt sofort. — (überaänge und Überfuhren über die Saveftrccke Trifail-Ieficnitz.) Vom 15. d. M. an dürfen nur nachstehende Übergänge und Überfuhren über die Save auf der Strecke Trifail-Iessenitz für den Verkehr von Krain nach Steiermark (bezw. Kroatien) benützt werden: 1.) im Savekilometer )9,4 die Straßenbrücke Trifail-ßkofja n5a des k. k. Oberbaurates Kirchschlager; 2.) im Savekilometer 64 die Seilbahnüberfuhr Hrastnigg-Savedörfl des A. Urbajs; 3.) im Savekilometer .Z,7 die Landts-straßenbrücke Ratschach-Stcinbrück des Landes Kram; 4.) im Savckilometer 76,3 die Seilplättenüberfuhr Ho-teme^-Laak des I. Simons in Brod; 5.) im Savekilometer 89,6 die Straßenbrücke Radna-Lichtenwald der Vrüder Ausch in Savenstein; 6.) im Savekilomcter 103,8 die Seilftlättenüberfuhr Gurkfeld-)veichenburg des Ioh. Flis in Reichenburg; 7.) im Savekilometer 107,.") die Landesstraßcnbrücke Gurkfeld-Videm des Landes 5train-8.) im Savekilometer 111,8 die Seilplättenüberfuhr Mrtvicc und Skoftitz mit i^eäevec 'n Tteiermark der Insassen vun Mrtvice und Vrege; ^.) im Savekilom^t^ 119,2 die Landesstraßcnbrücke l'atex-Nann des Landes Steiermart; 10.) im Savekilometcr 122 die Seilplätt'n-üb erfuhr ('atez.-Vln'lckl der Gemeiide Vrückl; 11.) im Sauekilometer 129 die Seilftlätt liüb^fuhr Iessen'tz-Kljui'' (Kroatien) des Ioh. Semems in Iessenitz. Eine anderweitige Überschreitung dieser Savegrenze, die Benützung aller anderen Überfuhren und Nbersetzungsmit-tel. auch lediglich Zum Privatgebrauch des Eigentümers dienender Kähne, wird strenge verbaten. Boote und andere Überfuhrmittel, die nicht zum Betriebe der im vorstehenden Verzeichnisse angeführten überfuhren dienen, sind auf die Dauer der Anordnung vom Saveufer Zu entfernen. Zuwiderhandlungen werden von den politischen Behörden (für Krain von der k. k. Vezirkshaupt-mannschaft) nach der Kaiserlichen VerojrdnunN vom 20. April 1854, R. G. Nl. Nr. 96, zu ahnden sein. — (Galizischen Flüchtlingen) aus den politischen Bezirken Tarnow, Rzeszow, Vrz^zow, Sanok, Dobro-nül, Przcworsk, Iaroslaw und Gorlice, mit Ausnahme der Stadt Gorlice und der Gemeinden Strozowka, Luzna, Nieznajowna und Mszanka, ist die Rückkehr in ihre Heimat gestattet. Mittellose Heimreisende, die längstens bis 19. d. M. die Reise antreten, bekommen Fahrtbcaünsti-gungen, bezw. Empfehlungen ,mr freien Benützung auf der Eisenbahn und haben zu diesem Behufe bei der k. k. VcziMhauptmannschaft, bezw. der landesfürstlichen Polizeibehörde dcs Aus^nthalts0'7,es Vorzusprechen, — (Die Lchrbefähiqimgsprüfimgen für allffemcinc Volts' und für Vülfferschulen) im Herbstternüne 1915 beginnen an der k. k. Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalt in Laibach Freitag den 12. November um 8 U,hr früh. Die gehörig instruierten Gesuche um Zulassung zur Prüfung sind im Wege der Schulleitung bei der vorgesetzten Vezirksschulbchörde rechtzeitig einzubringen, da-init sie spätestens bis Mittwoch den 3. November der Prüfungskommission überliefert werden tonnen. — (Vom Vollsschuldienfte.) Der k, k. Bezirksschulrat in Krainburg hat an Stelle des zur Landsturmdienstleistung eingerückten Lehrers Josef Primo^iö die gewesene provisorische Lehrerin in Rcpnje Maria 2 er-jau zur Supftlcntin an der Volksschule in Zarz, an Stelle der studienhalber beurlaubten Lehrerin Sophie Grundner die absolvierte Lehr.imtskandidatin Fran-zista Mrak zur Supftlentin an der Mädchenvollsschule in Neumarktl und an Stelle des zur Landsturmdienst-leisvmg eingerückten Oberlehrers Alois! Koprivec die absolvierte Lchramlskandidatin Katharina Mil a 5 zur Supftlcntin an der zweillassigen Volksschule in Selzach bestellt. — Der k. t. Bezirksschulrat in Krainburg hat dic gcwese-.c Probekandidatin an der Volksschule in Krainburg Angela Hafner zur Supplentin an der Knabenvolisschule in Neumarktl und die gewesene Sup-plmtin an der Volksschule in Radmannsdorf Margareta Lill eg zur Supftlentin an der Mädchenvolksschule in Neunmrktl bestellt. — Der k. k. Landesschulrat für Krain hat den Austritt des Katecheten Thomas Klinar, der Lehrerinnen 3. Kajetana Ko^ir und !> Ver,narda Krii^nik und den Eintritt des Katecheten Ludwig Lederhas, der Übungsschullehrerinnen 8. Angela Vahovec und 5. Maria ^olar an der Privat-Leh-rerinnenbildunasanstalt bm den Ursulinerinnen "in Vi-schostack zur Kenntnis genommen. — (Aus dem Gerichtssaale.) Vor dem hiesigen Landes- als Ausnahmsgcrichtc hatte sich am Samstag der 62 Jahre alte Taalöhner Johann Brunft aus Tre-bcljevo wegen Gewuhnheilsdiebswhles zu verantworten. Der Sachverhalt ist folgender: Der Angeklagte ist ein arbeitsscheues und für die Sicherheit des Eigentums äußerst gefährliches Individuum. Wegen verschiedener Diebstähle verbüßte er außer zahlreichen Arrcststr.ifcn auch schwere Kerkerstrafen in der Dauer von IV2, zwei und sechs Jahren. Doch hatten alle keinen Erfolg. Er stahl gewohnheitsgemäß weiter, jedoch vorsichtiger und ließ sich nicht erwischen, was der Umstand beweist, daß cr immer genug Geld hatte, obwohl er weder eine Arbeit noch einen sonstigen erlaubten Erwerb nachweisen konnte. ^lin 18. Juli d. I. wurde Vrun^ek in der Pfarrkirche zu Oberfeld, Bezirk Egg, beim Plündern eines Oftferstockes betreten. Mit der Beute von 3,09 5t ergriff er die Flucht, wurde aber bald darauf durch die Gendarmerie verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. In seinem Besitze wurden eine silberne Taschenuhr samt Kette und ein Männerhut, die der Angeklagte am Ostermontag nachts einem Besitzer in Sitarjevo entwendet hatte, sowie noch andere Wertsachen vorgefunden, deren redlichen Erwerb er nicht nachweisen konnte. Der Angeklagte wurde des Gewohnheitsdiebstahles schuldig erkannt und zur Strafe des schweren Kerkers in der Dauer von fünf Jahren verurteilt. — Weiters wurde, der Straffall gegen die schon oft abgestrafte, 1853 in Klagenfurt geborene und nach Nikolsburg zuständige Witwe Luise Scharinger wegen Betruges und Falschmeldung in Verhandlung gezogen. Die Angeklagte ist eine unverbesserliche Gewohnheits-betrügerin und verschmäht es auch nicht, nebenbei Diebstähle zu verüben. Sie wurde wegen Betruges mindestens achtmal, darunter zu vier und sieben Jahren schweren Kerkers, verurteilt. Die letzte Strafe verbüßte sie am 15., Juli l. I. in der Weibeistrafanstalt in Vigaun und kam dann nach Laibach, wo sie ihre Betrügereien sofort wieder aufnahm. Sie gab ''ich als eine reiche Professars-witwe aus, die in Banken usw. größere Guthaben an Bargeld oder Wertpapieren habe, schützte augenblicklichen Mangel an Bargeld vor und lockte auf diese Weise den leichtgläubigen Leuten Barbcträge heraus oder veranlaßte sie zur Kreditierung von Wohnung, Kost und Getränken. So lockte sie verschiedenen Personen in Laibach, Unter-!>i^ka und Gleinih Geldbeträge in der Gesamt-höhe von 292,30 K heraus und blieb ihnen die Quar-tiermiete schuldig. In Unter-^la meldete sie sich unter dem falschen Namen Verta Pumei und in Gleinitz als Luise Sedlak, Private aus Klag?nfurt. Die Angeklagte ist der ihr zur Last gelegten Betrügereien geständig, behauptet aber, dazu gezwungen gewesen zu sein, da sie keinen Dienst gefunden habe. Das Urteil lautete auf fünf Jahre schweren Kerkers. — (Gefundene G«genftimde) in der Zeit vom 21. bis 30. September: ein goldener Zwicker, eine schwarzlederne Geldtasche mit 5,58 K, ein goldener Ring mit einem blauen Stein, eine schwarze Handtasche mit 5 K, ein silbernes Armband (vergoldet), eine Geldtasche mit 16,04 K, zwei schwarze Schirme, 1,64 K und ein Taschenmesser. — (Verlorene Gegenstände) in der Zeit vom 21. bis 30. September: eine braune Geldtasche mit zirka 80 K, ein schwarzer Pompadour mit zirka 4 K, ein goldenes Medaillon, eine schwarze Geldtasche mit zirka 22 K, ein goldenes Armband, 36 K ohne Geldtasche, ein goldenes Kettenarmband, eine schwarze Geldtasche mit 6 bis 7 K, eine braune Geldtasche mit 70 K, eine Zehnkronenbantnote, eine Zwanzigkroncnbanknote, eine schwarze Geldtasche mit über 10 K, eine Stoffhandtaschc mit zirka 3 K, eine goldene Schließe mit drei Brillanten, ein goldenes Augenglas samt Futteral, eine Zwanzig-kronenbanknote, e.ine grüne Geldtasche mit zirka 4,40 K, cin goldenes Kettenarmband samt Anhängsel, eine schwarze Geldtasche mit zirka 8 K, ein Infanterie-Offizierssäbel und Handschuhe. Im Kino „Central" im Landcotheater hat das Wild-wcstdrama „Der Postkutscher von Et. Hilo" bei der Erstaufführung einen durchschlagenden Erfolg gehabt. Herrlich ist die Inszenierung des Films, ausgezeichnet das Spiel; während der ganzen Vorführung werden die Zuschauer in größter Spannung gehalten. — „Luny, der Stlilz der dritten Eskadron", ein Lustspiel aus dem Sol-datenleben, entfesselt fortwährend Lachstürme. — Herrlich ist die Naturaufnahme und sehr interessant ist der Kriegswochenbericht. — Dieses Programm kommt nur noch hmte und morgen zur Vorführung. Die Erstlmfführunss des ersten Filmö der Maria Carmi-Vollmöller-Serie im Kino „Ideal" fand gestern den «.roßten Erfolg. Ein groß angelegtes Filmwerk, in dem Maria Carmi-Vollmöller ihren reichen Schatz an dramatischem Können im vollsten Maße zeigt, ist die fünfaktige Tragödie von V. Turczinsly und R. Mene „Fluch der Schönheit". Diesc Tragödie darf ohne Zweifel als eine der besten der bisherigen Filmwcrke, in de-ncn Maria Earmi-Vollmöller mitwirkt, gelten. — „Die .heiratsfalle" ist ein recht gutes Lustspiel, das uns einen schlauen Jüngling zeigt. Weiters kommt noch der aller-neueste Kriell.öwochc,»bericht zur Darstellung. Dieses aus» gezeichnete Programm wird nur heute und morgen vorgeführt. Theater. Kunst und Literatur. Konzert Balokoviö. Für das am Abend des Allerhöchsten Namensfestes zu Gunsten der Waisen nach slovemschen Kriegs gefalw ncn im Union-Saale veranstaltete Konzert Aalotovw muß man der Glasbena Matica, in Laibach aufrichtig dankbar sein. Denn es vermittelte einen nicht nur für Prooinzstädte seltenen Hochgenuß, wie ein solcher nur beim Anhören echter, reifer musikalischer Kunst obwalten kann. Wie hätte es da anders sein können, als daß die Zuhörerschaft, die den geräumigen Saal dicht besetzt hielt, vom wundersamen Spiel des jugendlichen Mcistecs entzückt und entflammt, jubelte und mit tosendem Beifallsklatschen nicht eher innehalten wollte, als bis sich der mit vollem Rechte als phänomenaler Geiaenkünstler Leschätzte, öcvcnt-Schüler Ilatlo Balokovi5 zu abei- und abermaligem Erscheinen aus der V"lMs A , l?n und seine hehre Kunst in einem Nachkonzerte l^ ließ. Kaum 19 Jahre alt, ist Außerordentliches: er ist Virtuose lind KunM z u ^ Als Virtuose beherrscht er scinc Geige '"it "nc ^.^ veränität, die den Hörer gerne glauben inachl, s ^, Meister gäbe es überhaupt keinerlei tcchniM ^ lichlciten, geschweige denn Schwierigkeiten; cu ,,^ ist er in gleicher Weise befähigt, mit einem '""°^M Schönheit sicher empfindenden Geiste m cM ^,^ Weiten und Höhen der Kunst der Klänge 3" ^,^ und das klar Empfundene in jener alles Vag. . .^ merzenden Klängesprache zur Mitteilung an o:^- ^ zu bringen, die nur dem begnadeten Künstler "g^^ ^ einige Glossen über seine technische Virtuosität" ^^ nehmen, werfen wir die Frage auf: welche M » ^ ist die gesegnetere? Die Linke, die sich, "" "!°H un«"' möchte, überhaupt nie zu einem falsch oder 0 ) ^ ^ angesetzten Saitenanff verirren kann, gleichM"^ ^ stch um untere oder höchste Lagen handelt, ou ^ Saite schwingen soll oder ob allenfalls alle 0 ^ tönen haben, gleichgültig, ob ne gestrichen oocr ^ ,^ werden oder ob ein Flageolett herausklingen ^^ frappierender Reinheit. Oder die Rechte, die o^ ^ über die Saiten mit Strichgeräufch '""^? lM li"b fast kaum hörbar linde gleiten, tupfend tanz"" ^ ^ niemals auch nicht lim einen SckundenbruchteU '^ Punkt verpassen zu können scheint, in dem der V^ ^, einzusetzen hat, wenn anders der 3^"^^ ^«c,en ^ mengt mit dem Klänge seines Nachbars ^s^'" Die Töne, die aus Valokovi^' Geige «ueUen, '^ ^ jedem Falle rein und klanMön, 'nöacn ste ' ^i ^ oder eng, geräuschvoll oder glitschglatt, «""'^M' oder in schmachtendem Verklingen ersterbend, ^ schlagend oder sich in auietschiges Pfeifen 3"'?!« ^ dll Wunderbar ist seine Beherrschung der DMMU ^? Schmelz seiner Klängespruche. Valolovk' 'jt ^ ^ hc-imstande. Und eben deshalb ist s-ine KlaMp' ;^ rcdter als die so vieler anderer, die auch ".Hersch^ sen heißen, denen aber das Merkmal echter ""^tze^ abgeht: das sie selbst in eine Art Kunsttrancc °^ ^p > tiefe Empfinden, gepaart mit der Fähiglett, ^t>? fundene in die Mitteilungsmittel ihres ^^sjM umzuwerten und es dadurch für den Hörer möglich zu machen. , ^ M Das Programm, das sich Valakovk' zu »"" 9^ tätigkeitskonzerte zusammengestellt, war deny ^^' litätcn des Künstlers angemessen erlesen: D" ^ machte der Wiener Geiger und Kompomst -" ^, mark: ihm folgte der oberitalienische M° !"1 Zev^ gelo Corelli (1653-1713); Valolovi<- ^yr^, ^ der Komponist und Klllvicrmeist..'r M. M^s " s^"' durch seine violintechnisch bedeutsamw «0'^,^ weltbekannte Pablo de Sarasate und der ^^ bf Meistergciger Nicola Paginini hatten wctte^ ^F° und die technisch kompliziertesten ihrer Wom ^ ^ ncn beizusteuern. Das Nachlonzert brach« ,^ ^ verblüffende Bravourleistungen aus der ^ fM' dcrnde Serenade von Ambroise und "N'w^^^cl"'^-Bogen aus den Saiten herausgestrichenen . ^ k Kongenial mit Meister Valolovi.' 3^at ^ ^hst vierbegleitcr Professor Krauth aus ^.a^' I^ bedeutender Künstler auf seinem Instrnwe ^.^ r diskretest an sich haltend, untermi!t er ^ <>s s^'i,' konzertierenden Solisten in einer Weise, "" ^ u"" einem Klavier wirkungsvoller kaum ^'", .«plc»'""'^ des Geigentünstlcrs fruchtbringendstes «" ^„chtc , AIs Eröffnungsnummer des 'Kv^^ dill'M li' gemischte Chor der Glasbcna Matica m ^" ^Z ,v^ Allerhöchsten Namensfcstes unter Le'N'"^ ^.^cr ^^ Konzertdircktors Matchaus Hu bad » OM"^' Aaumpflanzcn flankierten Kaiserbii'te l" ^chen^ic zur Absingung, die von der Z"ho"M"'^ie" " .,c» gehört und mit Beifall und Zuruf auMn ^,,„ 0 ,, Der Geigenkünstler Nalokovi.' wuro ^ ^.^^ .„ Auftritte unter frenetischem Beifall nut e^^ lr^>" ,,?, tigen Lorbeerkranze mit Schleifen '"^„lri,c,gsprcssca,umlier jchail if>-, ^^' ^"l'^Oberlommaudaut Feldinnv '""nant,,^"? Friedrich hat solgcudcu Armcc Obcr ^"»tti.f s,5 ^ "lassen: ^'!uläsuich des Merhöchstcu ^j^, ,>"ncr l. und l. Apostolische» Majestät ^ "lllcrl" ,^^'"^ ÄcMctwmnchunn an dio Stusen ^sler^ , 'i" ^l)>,ones gcl.iugc» lassen: 'Allclgna '"Wtti^V <»u»l zweiten Äiale feiern (5ucr Maieslai "^>2sest n . '"'" "'^ I'utlc ^s Allerhöchste 1'ia ^l'idc N -,? b"" Donner der Acschützc oor dcm ^tt E^s ^'N" denn je, auf eine Neihc vcrheiszuugc^ w^d-u sic auch scrilcr 0oll ^chc 5t'3'^! und nimiuermüder Kampfessrcude als ^licn ? s- ^"^^ Majestät Throne an der Seile des ll!>g>i,i ""uiidrtei, durchhalw, l,is zur vollen Nieder '"^Mm W'^' ^oinde. Im ^ainou der gesamten be- ^Mh! ^ ""^ bringe icl) Euer Majestät, linjerem !""'We„ " überstell Kriegsherrn, die allcruulcr- u°l»^ "''"listen Glückwünsche zu dein für uns so l,» ^'cr X")? Allerhüchsim Naniensfeste dar und bitte """c un^. "^ ^'^ neuerliche Versicherung felsenfester "^ «>° unentwegter Anhänglichfeit an den hcißgc ^ennG, "^"' und das Vaterland huldvollst ent ^^dt? zu wollen, Feldmurschall Erzherzog ^l^ ^- "' .hieQiuf langte folgendes Allerhöchste it H,Mnm ein: Imvfing Ich mit wärmstem Tank '> ' ^ ^ "flnienden Glückwünsche, die Sie, Mein , ^c„ j, ^"'schall, zu Meinem heutigen Festläge im "', s« .^, gesamten bewaffneten Macht Mir darbrach- !^Äv^?^^ äu ganz blonderer Acftiedigung die , Wi^M ""^ ^'amftfesfreude, die Sie und Mciuc !l'>d Ii^// "füllt. Ich weiß hoch zu schätzen, was Heer ^ i,u '» "' Tapferkeit und ^.'lusdauor seit Jahr lind Ml ba>, ""'^ 'U't unfein treuen Verbündeten voll- ^^rlich !,'' ""d bin sicher, daß unsere Waffen umi- ^eil /c, s falten werden, zur Erringung des end' >l»,d ll'^8es. Hiezu fcnde Ich Ihlleu, allen Fuh- ^lißc <>"^easleutcii Meine scgcnsuollen Wünsche und ' ^llnz Joseph." y Von den Kriegssäiaupliitzen. lch^"'U' 5. Oktober. Amtlich wird vcrlnultmrt: -V ^l' ^lieiiiss^^scher zlriegsschmlplatz^ Nil«,to H.'enco. -^stu,, ." Kricgsschaupla^ Die 5!a«c an der Tüd-^'l> ^ '"""nndrrt. Auf oen Hochfliichen uon Viel-^« tt,, ^afranl, hat der Feind seine Angriffe «cstcrn .^ '""t. — Südöstlicher Urlcgsschauplah: Umcre "st„. '"'^rttnhln»,',, von dcr Drinanrcnze ano Sirci» ^«lht '^"bischcu, (Gebiet. (fc> wnrden Grfanqcnc rin-!^ler ^"'^ ^"" bcsundrren b'rcigllissc. Der ^tell-^ar^ ^bcfs des Generalstabes: von H ö f e r, ^'challeutnant. ^. ^"icht des italienischen Gencralftabes. ^»^^/^-Oktober. Aus dem »rien.6pr^s'.'qulirlier >vivd ^ ^tto^ "icht des feindlichen Gencralstabcs ^wli.>», -^ f/ 'f ^r ssnnzen Isonz^ssront, dlin )1>oml'o>i ^^ ^scls^^^"^""' ^rüff'"te der Feind aesteru cin gro-/^ süi^, V ^"^ ^eim'hrftrenfeuer <1N einign Pnntlen ^ll^i^^ ^^^sti^zulig, daj'> >lnrM,üssc lueit'.ra^nder "^^^chis/^'"^^'l Unirdcn, loie sie die volMscho^'iwn ^1 «n ^" ^^ü^ngläl'ru trafen. Tie ^ufa»tl,'ri^ «in« ""' 3us^ ^''"" Klinkte der Zrmit zum Allstriff voi. ^ur '"!rr^^ ^"'^"" ""suchten feindliche ^!bteil»nnen, !^lt»5 x. "'"'"' 'U »nhcr!!, wur^-u aber durch Nl.ihl-^f Ai/."^ ^urü^edrännl. Ein feindliches F1u«,;cug ,^Uin ^ ^," U! der ^'ähc der Eiseulmlmstation l5er-I . "Nd^'!^ binden l)t,'rab und traf zt^i Milisteu. i,''^^ T>tcn "^'^^us,^ versuchten ein Tireufcuer ge^ll "^ ^^ ^U'W„ auf den, >larstpl<,tl,'au, >mird<'» aber b ^'^' 'A^'" ""^'rer ^Ibwehrp^ften vertrieben, z?" ^ ^lt»^^ ^" Ualienischei, M'uernlstabÄberichtes T^ ^°bii ^'"' ^"^ 'lalk'nische Truppen uom Mrzli orh d""^ ^uci^ ^ ""^ ^" d"l Höli^u lion Saula Ma'rm u»d k!^ ^^ rank,"'^"^'" "'^ ^"^ ^"' "»N"^^"'ll!chen. ^-^""e ^^' ^"^"Mil noch eihöhten Sä)ll)leriakeitrn ^^"'^u« Nr,, ^""»cn erodcrt und >wäi eiuiste Tutzend ^h^'^l'ch^. "), ^°"en. ist nich! richtlss. Die neschildrr-zn>n "^'n sch/ ^'^" ^«cu dcu Mrzli mh u»d Nodil ^»d ^^bni ^ ^'^>"> den beiden eigenen Hindernissen ^lnr^^^eiche/"^' ^ ^l.'fm,aen,^.nc einiger^Dut-U«li'",.^d ^', ^ ^^sch- ^c^en die Hül)cn uon ^aulli "°'»^'^^ Inf' " ^"'" ^""^ 'U'"liaup! lein <,'!sseuilichcr lwtt. d^un die dorl uuter. ^ ä? ^'u»e , ., ""^ "lrlilleriefeuer teils vc«it. Ollober. Westlicher Krieyo-schauplntz: Englische Hnndgrauatenangriff^ auf das ^ert nördlich von Louö wurden wieder abgewicscil. Bei den vergeblichen ?lna.rifefn .u«f diesem Wert hauen i>ie (.su>zlä>»oer außer dc» flmjl sehr beträchtlichen Verlusten au Tutrn und Bcrwnuöeleu :>ucr !>>l) ^cfanizcnr »ind zwei Minenwcrfcr in nnsercr Hand gclafscu. Dae> vuu Franzosen an der Höhe nordw. ^iuench») licsc^tc ^rabonsliul wnrde ucstcrn zlillllleroliert. Bier französische MaschiueuaMiehrc wurden hievei erl»ru feindliches Artillcriefruer auf der Slellung nordwcsil. von Hounin, »uo auch Angrifssalijich« tcu beim Fciudc crtcunl'ar waren. Unftr ArliUcriclcucr verhiuderte ein feindliches' Borzzehen. Bei Bvuqumo tamen wir mit Miueuiprengunnen dem Feinde zuvor. Zahlreiche feindliche Mimufloilcu wurden abgequetscht. Feindliche Flieger licwarfeu den Ort Biachc-St. Baust »urdüftlich Arraö niii B^'Mbe,,. (Lin Einwohner wurde gelötet. Sonst entstand lein öchndeu. — Ostlicher Kriegs-jchauplatz: Heeresgruppe, de5 ^!.'n,'r,!lseldmarschallo bon Hi.ldcnburg: Nach ihren Niederlagen am A. Oltober haben die Mussru gestern die Angriffe gegen unsere Stellungen uur mit schwache» Abteilungen wiederholt. Sie wurdeu leicht al'gewirscn. Bei deu anderen Heereogrup' pen hat sich nichts ereignet. Russische Patrouillen tragen, wit- einwandfrei festgestellt wurde, zur Täuschung unserer Truppen deutsche Helme, ^o ift selbstverständlich, daß solche russische Militnrporsonc,,, wenn sie i« uuscrc Hände fallen, nach Kriegolccljt bchauorlt werden. Oberste Heeresleitung. blefnuaennnlimr eines rnnlischcn Generals. Berlin, 5. Ottaber. Übcr dic leichtsinnige Führuna bei der Offenskx' im Westcn berichtet der Korrespondent Sän'uermaun m,s dem ^rosten Öauptqnarik'r vom L d.: Wie c5 mit dcr cniilisä)eu Füyrun^ bchrM ist. dafüv aibl die c''«'fauaenuahme dcs enssl'sch"' l^ucrals Ä. ein bezeichnendes VeispicI, ^r >var mit seinem Stabc volltommen m>s der Fühlung »nt den Trupp"! ^mteu uud hatie sich in dvr Ä'i^n»».^ vüIUa sichcr vor den Uou lhm sscschl^a<',n'n '5c'>i> schlcsischc »rie^-ifreiluillige mit Hand-grmmk'n t,or dem llntcrstm'de crschieus unterzogen und sodann festgestellt, daß sich alle Gemeinden Italiens iu traurigen Veihultnisscu befinden und teinr Aussicht besteht, den Erfordernissen fnr Schule, Hygiene und bürgerliche Lcbensverhältnissr genügen zu tonnen. Ferner wurde hervorgehoben, daß die Regierung zur Stcueirung der Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft und in der Industrie staaÜiche Arbeiten ausführen lassen müsse. Die Versammlnng gab fchließlich dein Wunsche nach einem raschen Friedensschlüsse sowie nach d>,"m Tiegc der streikenden Textilarbeiter I'lusdnick, denen sich übrigens die oberlombavdischcn Metallarbeiter, die eine 30^.igc Lohnerhöhung fordern, beigesellen. Dcr Streik dcr obcrlombardischru Textilarbeiter beigelegt. Lugano, ö. Oktober. Der Streik der uberlom-bardischen Textilarbeiter wnrde infolge der vollständigen Nachgiebigkeit der Industriellen beendet. Me Schweiz. Das Scheitern der französisch-cnnlischcu Offensive. Bern, 5. Oktober. In Besprechung ocr krieqtzlagc stellt Ttcsscmmm im „Bund" fest, daß die gr^M franzosiscls-c-nss-lischc Offensive und der oersnchte Durchbruch als initzglilckt siuzusehen seien und der eusslisch-franzosischeu General« uffcusive di^ Bedeutung einer entscheidenden KrieMxmd I»nq zn (Knusten des ^ierlicrbandcV neinnninen sei. Der Teekrieg. Tir „Arabic" ^lxnrlrarnlieii. Wnslnnllton, I. ottober. iRelltcr.1 Nach der Unter-rrdung Wilsons mit Lansing über die Samstag durch dcn Botschafter trafen Bernstorff iu Neivyork überreichte Note verlautet, dast Dc'utschlnnd den Wunsch dcr Vereinigte,, Ewnk'n, dic Pevscntunss dcr „Arabic" zu nüs>,billigcn und die Verantwortung dafür zu übernehmen, nicht erfüllte, ^ansiüg weigerte sich mitzuteilen, was man nun tun wl'rdc. Wie vcrlmitcl, wird (^raf Vernswrff anfgcfordcrl wcrden. nach Hasbinglon zu kommen, um dic Ansichten dcr amcr>fliniscl)cu Nogicruug zu hören. Dic endgültige Weigerung Deutschlands, dcn amerikanischen Fordcrungcn cntgcgenzlltonnucn, lunrde, dcm Reuter-Vureau zufolgc, zum Abbruch dcr diplomatischen Vczichnngcn führcu li,iuncn. ^wri itnlirnische Hnndclsdampfer in Kriensfahrzeuge «maewandelt. ^uannu, 5>. Oktober. Dic bisherigen italienischen ,. Oktober. Der Hilfskreuzer, der schwerbeschädigt nach Dover geschleppt wurde, war ein großes, stark bewaffnetes Schiff mit zwei Schornsteinen. Dcr Dampfer dnrfte anf eine Mine auf« gelaufen oder von einem Torpedo getroffen worden sein, da das Vorderschiff tief im Wasser lag. Die „Hesperian" einer Mine zum Opfer gefallen. Loudou, 4. Oktober. Das Neutcrburcau meldet ans Washington: Marineoffiziere, die an Äord der „Hesperian" gefundene Metallstncke untersuchten, smd nberzengt, daß der Dampfer eiucr Mine zum Opfer fiel. Dcr Bericht darüber soll diefe Woche dem Ma-riuesetretär Daniels vorgelegt werden. Belgien. Gin belgischer Kriegsbericht. ^ . ^ c->««l,?s fteute wurde folgender bel-,i!chekNäeM°°«dsK!ich.: «»ch^'s. l,'f. «^^n'"^n«rer M°„.enc°..°«riff ,eich. z,mM. geworfen. Laibachcr Zeitung Nr. 229 1650 6. Oktow^M^ England Ein t^lültwunschtelc^ranu» des Königs an French. London, 1. Oktober. Der König hat an French ein Mückwunschtolegramm gerichtet, in welchem es heißt, der heftige Kampf sei nur ein Vorspiel größerer Taten und weiterer Siege. Ein Ta«csbefehl des Generals French. London, 4. Oktober. (Neuter-Bureau.) Tagesbefehl des Mdnmrschalls French vom 30. September- Wir erreichten jetzt das entschiedene Stadium der großen Schlacht, dic am ^5. September bcgaun. Unsere 'Bundesgenossen drängn im Süden bis zur letzten ^crteidignngZlinie des Feindes durch, niachtc» viele Gefangene »»d erbeuteten cine ^lnznhl Kanone». Das 1». französische >'lrmeclorps veruiooüsselfettc zu bemächtigen. Tic Uuternehluungeu der bri^ tischen Truppeli führten zu bedeutenden Ergebnissen. Nach Wechselfällen, wic sie in jedeui großen Gefechte vorkommen, N'urde die zwcitc feindliche Linie gcnommen und schließlich auch die bet)crrscheudc Stellung bei ^oos, dic als tilget 70 bckauut ist, erobert. Hier wurdc eine stakte ^iili? dicht bei der dritten und letzten deutschen Link' gebildet und befestigt. Wir mochten mehr als 3<><)l1 C>'>cfaitgenc gemacht h«beu, eroberten !^5 Xanonen, eine Anzahl ^Vajchincn-gcloehrc soloie eine Menge Kriegsmaterial. Der Feind erlitt schlocrc Verluste, lxsondcrs in zahlreiä>cn Äegenau-griffen, i>> denen er vergeblich die Stellungen zurückzuerobern versuchte. French berichtet. London, 4. Oktober. Feldmarschall French meldet vum 4. d. M.: Der Feind begann gestern mittag einc heftige 'Beschießung und griff darauf unsere Schützengräben zwischen Stembrucke-Vermelles und dem Wege nach Hulluch wiederholt an. Die Angriffe waren kräftig durchgeführt, aber der Feind erreichte unsere Schützengräben nicht. Er wurde mit schweren Verlusten zurückgeschlagen. Weiter nordwestlich eroberte der Feind einen Großteil der Redoute Hohenzolleru zurück. An der übrigen Front keine Änderung. Die Verlustliste. Lundun, l, Oktober. Tic neueste Verlustliste enthält dir Namen von l l'.') Offizieren und .'is»2<1 Mann. Ei« Sohn Lord Cliftous gefallen. London, 4. Oktober. Der Abgeordnete Agar-Nobartes, ein Sohn Lord Cliftons, ist gefallen. Die Muuitiousfabrike«. London, 4, Oktober. Weitere 2N4 Munitionsfabriken tameu unter die Kontrolle des Geschoßmini-sterinms. Die Gesamtzahl beträgt jetzt '.)70. Eiuriiumnug cincs russischen Handelskrcdites uou ^0 Millionen Pfund. London, 4. Oktober. (Reuterbureau). Wie die „Times" melden, hatte der Aesuch des russische» ssiuauzmiuislers zur Folge, daß die Vaul von Euglaud vorbereitende Schritte zur Einräumung eines großen russische» Haudelstredites vuu 2l) Millioneu Pfuud Sterliug unternommen hat. Vtölunn eines deutschen (iloNesdienstes dnrch die (^»»lollder. London, l. Oktober. „Daill, Mail" teilt mit, daß dic Engländer Sonntag abcnd? den c^.utieödlenst in der dcnt-schen <»nrä)c am Mont-Pellicrplat; störten. Während die Orgel l>as Präludium spicllc nnd dcr Pastor vor dem Altar stand, erliob sich ein Engländer nnd fragte, ob der Pastor den Gottesdienst in englischer Sprache führen wollc. Der Pastor crlvidcrte: „Nein, er weroc es nicht tun". Dcr Engländer fragte, „Wollcn Sie ^hr äZe^uern über die Zcp-pelin-Angrisfe aussprcchcn?" Ter Pastor erwiderte: „Nein, auch das irx'rde ick nicht tun". Darauf trat der Engländer vor den ^lltar nnd sagte: „Ich erkläre den deutschen Kaiser für emen Sä^ndfteck der Zivilisation nnd einen Schimpf für 5as Christentum". Darauf verließ die Gruppe der anwesenden Engländer dic Kirche und veranstaltete vor der Kirche eine Protc'stvcrsammluug. Der Gottesdienst wurde in dcntschcr Sprache' fortgesetzt. lfiuc große kauadische Anleihe. Londcu, 4. Oktober. Es wird die Ausgabe eiucr großni tanadischln Kriegsanleihe für den Beginn des Jahres lvlli augezeigt. Der Ertrag soll ausschließlich in Kanada selbst verausgabt werden. ttundnclmnnen «encn die englische Ncqienln« in Sud. afrila. London, 5. Oktober. Das Kolonialamt gibt bekannt, daß dic Vnsammlun.1 der jüdafrikaulschen Parw vom 2.^. September in Johannesburg gewaltsam gesperrt wurdc. Als General Smuts dic Rednertribüne betrat, begann die Menge Gier und Steine zu werscu »ud stürmtc schließlich dic Tribüne. Die Polizei geleitete Tmnts hinaus. Als er den Wagen bestieg, versuchte die Meuge, ihn aus dem Wagen herauszuzerren. Der Pöbel hätte Smuts ermordet, wen» ihn seine Begleitung uicht gc-schuht hätte. Nach dem „Daily News" rief die Kundgebung gegen Smuts dic Anwendung des Kriegsrechics hervor. Frankreich. trotze Verwnndctcntr.msplirtc aus der Champagne. Genf, 5. Oktober. Mehr als zwanzig Züge mit Verwundeten aus der Champagne find im Departement Is^re und in ChamlLni (Savoycu) angclommcu. Hier glaubt mau übrigcns, das? die französische ^»rei'.zc deni^ nächst wieder gesperrt werden wird. Spanien. Der Miniftcrpräsident »licr dir internationale Laqc. Pario, 4. Oktober. „Petit Parisien" meldet aus Madrid: In einer Ncdc über die internationale Lage erklärte Ministerpräsident Dato, das Äolt und d^ 5t>)nig wünschlcu, daß die fricgführ.'udcn Pnrteieu dic ^ric üeusloufcrcuz iu Spanien ^lihicllcu. (5r fügte hinzu: Die Lage und die Geschichte Spanicus sowie die lor-relle Neutralität nötigen uus, beim Abschluß des Friedens weitgehende Energie zu enlfaltm, um unsere Politik in neue Bahnen zu leiten, denn wir töuueu nicht weiter isoliert bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir eingehend prüfen, welche Haltung sür uns am vorteilhaftesten ist. Ter Vierverband und die Nalkan-staaten. Der franzüsisch-nricchische Briefwechsel über die Truppcnlnnlmnq. Haa«, 4. Oktober. Tcr griechische Generalkonsul in Holland veröffentlicht den Briefwechsel des Uthcucr französischen Gesandten und dcr griechischen Regierung übcr die Truppenlandung in Salonichi. Frankreich cr-llärt darin, die handling haue nur den Zweck, Serbien allenfalls helfen zu tonnen und hofft, Griechenland, das doch mit Serbien befreundet und iu gewissem Sinne r>er-tundcn sei, werde gegen die Landnng von Franzosen uud Engländern leine Hinwendung erheben, ^enisclos beantwortete dieses Schrcibcu 'nil einem Aricfe, worin cr ausführt, daß Griechenland nculral sei uud bleibe und da der „casus foederis" nicht vorliege, solche Maßnahmcu wie eine handling durch eine sriegsührende Macht uc:, biete. Cine Bcratunq der italienischen Minifter über die Lnqc n»n Vnllnn. Paris, 4. Oktober. Dcr „Matin" erfährt ans Rom, oaß dort Besprechungen stattgefunden haben, au welchen Ministerpräsident Salaudra mit sämtlichen Mitgliedcru des Kabinetts und der Unlcrstaatosetlclar sür Munition teilnahmen. Gcnciral Porro >uar hiezu besonders von der Front bcruscu worden. Wie versichert wird, bezog sich die Beratung auf die Lage auf dem Balkan. Die italienische Presse ilber die Nnlkanexpeditiolt. Lunanu, 4. Otlober. Aus unverkennbarer Besorgnis, daß das 'Ansehen und Interesse Italiens am V.0l»> Mann, die England nnd ^-rantreich aufbringen könnten, ungenügend seien. Tie Leitungen sagen jedoch, da sie den griechische» Argwohn einschläfern möchten, nicht ausdrücklich, daß Italien allen Ein^ fluß aufwenden müsse, damit das >>pttontingenl der über griechisches V>ebiel nach Viazcdonicn zn enlsendendeu Vier-verbandstrnz'l aus Salonichi ue»n '-!. d. M., spät nachmittags: Vishcr sind sechs große fran,'.üstscl>c Transportdampfcr vor «»mrabnrnn eingetrof,-fcn, jedoch noch nicht in den ,>ewgheli-Velcs aufgestellt lverden. Der Höhepunkt dcr Valtanlrisc. >tovenl,aneu, '». Oktober. „Politiken" schreibt: In, Wo sten dürfte dcr französisch-englische Angriff ebenso wic alle früheren ini Sande vcrlaufeu. Ioffrc scheint zur Hort-sehnng weder genügend Nescrven, noch Mnnitiou zu be-s>l.'en. — Mit dem Ultimatum Rußlands an Bulgarien l>at die Valtantrise ihren Höhepunkt erreicht. Die Verbün« detc-n wünschen nicht, Vlilgarien die Bestimmung über die Dauer einer Zauderpolitit zu überlassen, sondern »vollen einc Entscheidung erzwingen. Es ist moglm), ^ U'ahrscheinlich. txiß der .^önig uud NatwsMot' ' ^^,„ ^iisito einec> Krieges zurnclschrecken >r>erdc'N. ^u' ,, Stantsmänner dürften sich so fest an die '5"'l"l""^,^ bnnden halx'n, daß leine Vlnssicht ans Hinderiina l ' ^ >X'nsbrnä)<'s besteht. Das Landun«dlorp? soll nach Mazedonien d»"ß wcroen. ^ Tofia, "l. Oktober, ^.ach d?» in Alheil Megc e>>^ (irklärungeu dcr Enlcnlc sei das ^andnuaMl^ ^ ci)es eine Stärke von 70.00s, Mann crrcicym ^.^ Hilfskorps für Sorbicu bestimmt -mo s" ^ " "„ ch" donien dirigiert werden, jcdoch soll oabsetuc ^, ^iinie zu Temoustrationözivecleu gegcn ^' ^«^n '^ >l,endet werden. Tcr Hinmarsch dcr EutcnMN^ ,^ Mazedonien dürste in dcr Offcmlichlcil, >m"'uu Mazedonien, große Erregung hervorrufen. Dic Vorschläge dcs Aierucrlmudcs a» ^"lg""" siud verfallen. London, 5. Oktober. Wie das Nelltelburenu ^ fährt, werde auf Gruud der jüu.,steu ^rc'glu,'^^ gcuommeu, daß die bulgarische Rcgimma. ^ .^^l schlage der Verbüudeteu, aus die sie leine ' ^^ gcgedeu hat, verwürfen habe uud die Vorschlag mit verfalleu feieu. Cin Ultimatlnn dcr Alliierten an VnlM'cn. Pariö, 5i. Ottouer. (5iner Meldung dcS ,." ^,,^ aus Salonichi zufolge unternehmen die Almen ^. Schritt in Sofia, um die bulgarische Icaim'NÜ^,.^ nachrichligcn, daß sie eine Fortsetzung der ln,U ,^,,,d Vorbereitungen nicht dulden tönntciV Dcr -<>> h,illM' wird Radoslauov iu Kenntnis scheu, daß dic >v ^> Bulgariens die Alliierleu gezwungen habc, u)^ ^s-schlage zurückzuziehen und daß sich BulgaMN ^ ^ mccn der Alliierten gegenüber sehen werde, >^ 5 .,^nl»^ bieu angreife. Man wisse uicht, ob die "'"''^ s,'" den Charakter ciues Ultimatums haben wlrd, ^» fosortige uiübcdingtc Antwort ÄulgaXieus ">-ivikde. Tcr Vizepräsident des Eobranje Nl'er den T"g Veraeltun«. .^,^„j, Sofia, 4. Ottober. Der Vizepräsident de'> ^ ^ ^i Momc-ilu!.'. schreibt in dcr „zwmbana": AIs BullM ,,^i< z»,'ei Jahren beraubt, erniedrigt, von allen Se' ^ ^„ falle», von den Franzosen lind Nüssen beschi'»^' ^', dem feigen Verbündeten Erkauft umr und M") ^ ^ n,w ^ietlnug zn snchen sei, damals glaubte "'"""'-^ Gottes Gerechtigkeit so nahe ist nnd der Taa d" ^, lichen Vcrgeltnng so bald kommt. Dieser Tass '' , ^ men, an dem dcr tückisch serbische Erbfeind '^"'^ , l»c"^' den mnß, damit Bnlgarien, frei nnd von niemand' ^,>. rnhigt, sich ruhig enlwiclelu tonne. Icht oder nic' ^ .^>l gariei! groß und mächtisl werden, z»m Schrl,'l ^ ^„„s, ,>cindc, wu iniiner dieselben aufla»ä)en'> jchl ^' , „^lil' ieder seine Bürgerpflicht erfüllen, damit das lvo!>l n.ilc Ideal aller Bnlgaren erreicht »verde. Griechische Beschuua. zwcicr Vllhuliun"' ^ ^^ Amsterdam, '..Ottuber. Eiu hiesiges ^^^ah>^ auö ^uuduu: die griechische Reglenuu; hat ^i,w' lillie Salmlichi-Muuastir bi>3 Kexali '»'" . Hjsch^ Salonichi-Üstüb bis Gcwgheli beseht, da d,e g'' ^^,l>' Äehürdcu diefe Liuieu uuter eigeuer MI! wolleu. Die Türkei Bericht deö. Hauptquartiers. ^,^.g^ .Uonftantinopel, 4. Ollobcr. Die „^c^^lt '"'!« Phiauc Milli" meldet: Das Haupts,llaM^ ^„B" '^, Dardanellenfront: Vei Änaforta u"d -''" „o,l ^ nichts Wesentliche vorsscsallrn. Im '"M" ^lic ""-„c dill>al,r feuerte nm !j. Oktober feindliche/»" ^„c ^ unseren linleu Flügel ctwa l«M l>lcjch"1!c "^^ste ^ Wirtnn« zu erzielen. Tic wnrdc durch t") !i^/^„' qcnfencr l,nfercr Artillerie zum SclM'^ M>^„< Cinr Minc, dic wir anf diesen, Flü«cl H^,s Treffer nnd zerstörte die Panzcrunst ^^^ssittli^H^il-.j. Oltubcr beschossen unsere anatolischcn ^ ^^„ >-? ^ feindlichen Schlepper beim Landuniidpla" ^, 3s.'',^ü l,al,r und vcrnrsachlcn schwere VerlM ^.^^. H^'l Dieser erwiderte das Feuer, ^hne jcdo"1 ^^^ zu erzielen. Tonst nichts uon Cin Orlan in An,crila. ^ ^Idc".H London, 5). Oktober. „Daily ^ews , ^.n,>! ^,p NcU'yorl: Nach Berichten aus New-Orl"' .^fi.nu' ^^ dcr Ortau, dcr dcn Golf von Merit", ^ Lod^c» Mississippi heimsuchte, schätzuugswcise '^ßctt " .'i!)0 tleincrc Schisse gingen unter, nicle » ^^^ beschädigt ^^-<7tel' ' -----------------------__________——' llu " Verantwortlicher Redakteur: A"«n " ^Hibacher Zeituna Nr. 229__________________________1651 ______________________6. Oktober 1915 lt'n-'e »cftiirzt.» In Slivna bei Watsch ">f n,w I !^?^ahie alte Nesiherssohn Franz Vertaö-^^ '" ynnn,chen! Heuboden und brach sich dm linken, ^ >'l Amn^^^^^bftalil.) Vor ewissen Tagen wurde Nari/n«. ^^ ^^ HmMcute ins Haus der Besitzerin Wcr^7 ^"ik in St. Oswald einaebrochen. Ter und it«?s f > ^ alle Achältnisse im Innern des Hauses Pam Z/"^ Kronen Bargeld, ein Herrenglas, ein ""Nr ÄÜ? ^!^, einen ssnmcn Plüschhut und sechs l'>5 3« ^"?^chen. Tatuerdächtig ist ein fremder, 25 dunlcl .^?^^ "^ Manll mit gestutztem Schnurrbait, der nach dem Diebstahle die Richtung nach Schwarzcnbcra. einschlug und mit jenem Individuum identisch sein dürfte, das am 13. v. M. in Fchmtz einen frechen Raub verübte. — (Verstorbene in Laibach.) Helena Oven, Pfründ-nerin, 71 Jahre; Stephan Irwin, Fuhnnann der, Rettungsstation, 52 Jahre; Katharina Ieraj, Stadtarmo, 72 Jahre; Angela Sluga (Stand und Alter unbekannt); Maria Fon, Schuhmacherswitwe, 75 Jahre; Johann Peterca, Maurergehilfe, 68 Jahre; Iosefine Kunc, Pho-tographengattin, 28 Jahre; Cäcilie Mahr, Handels-schuldircktorsgattin, 65 Jahre; Adolf Panczer, Beamter der Brauerei Dreher, 74 Jahr«; Heinrich Morand. Schmied (Zigeuner), '58 Jahre. — (Diebftahl.! Vor einigen Taa/n wurde einem Kutscher m St. Walburga aus dem unüersperrten Zim« mer ein Handkoffer, worin sich außer anderen Effekten eine lederne Brieftasche mit 600 K befand, entwendet. Der Handkoffer wurde am folgenden Tage in der Nähe des Tatortes aufgebrochen und seines Inhaltes entleert aufgefunden. Vom Täter fehlt jede Spur. K. k. priv. allgemeine Berkehrsbank in Wien. Stand der Geldeinlagen gegen Kassascheine »nd Einlagsbücher am 30. September 1915: It »I,215.»V2. 00 Amtsblatt. 255q ^ 13/15-6 L 134/15-d Versteigerungs-Edikt. Nr /'" "verzeichneten Gerichte, Zimmer ^anc,'^?''" "achstehende Liegenschaften ^'weyc versteigert: Neich»,,^ Gmndstück E. Z. 77 der K. G. Hiese., ^ ^stehmd aus Bauarea, Äckern, ^esllw "n, Weiden und Wald ini ^ "^"laße von 8 ua 67 »r 99 m' '^3 38 k bewertet, ^ ^ 5. November 19 15, 2 ^ ^! !°'«t G^ Haus in Ncichenau Nr. 57. "» ^'^A'lcken Grdb. 142 ad Neichenau »llf^^e von 6 da 66 ar 65 m', " K 09 b bewertet, h ^" 5. November 19 15, ''"Vtts ^/""gste Gebot, unter welchem 1668 ^" nicht stattfindet, beträgt ad I.) Die N ^ "b 2) 488 X 06 I». ^ dies ^^igcrungsbcdingmlgcn und ll'Nd^ "Seilschaften betreffenden Ur-^"l>Ncr ü!^" ^^'" unterzeichneten Gerichte ^ "r. 4 eingesehen werden. ^ 19 w^lksgericht Oottschee Abt. II., ^<^lgttst 1915. S 4/13-110 v&onkurzni oklic. Vei^onkurzu Mijo Dolinarja iz Hv , se doloèa uarok za vgo-w"* 2a«tev upravnika mase in Injegovega naraestnika za nagrado in povraÈilo založenih stroškov na 14. oktobra 1915, dop. ob 9. uri pri c. kr. okrajni sodniji v Kostanjevici v izbi št. 4. i K temu naroku se vabijo konkurzni upniki. Kostanjevica, dne 30. septembra 1915. 2580 Cg Ia 144/15-1 Oklic. Zoper Umberta Zennaro, lesnega trgovca v Lescah, katerega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. deželni sodniji v Ljubljani po Ivanu Legatu v Lescah po dr. Pircu, odvet-niku v Ljubljani, tožba radi 1923 K 70 h. Prvi narok je doloèen na 14. oktobra 1915, dop. ob 9. uri tusodno, soba št. 123-V obrambo pravic toženega skrb-nikom poBtavljeni gospod Ivan Zwar, posestnik v Lescah, ga bo zastopal, dokler se ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ia., dne 1. oktobra 11)15. 2572 C 53/15-1, C 54/15-1 Oklic. ' Zoper 1.) Dionizija Braghiroli, in 2.) Josipa Bozzoli, Dionizija Braghiroli in Odona Remondi, vsi posestniki v Št. Joštu, kojih bivališèe je neznano, so se podale pri c. kr. okrajni sodniji na Vrhniki po dr. Danilu Majaronu, odvetniku v Ljubljani, tožbe zaradi 1.) 191 K 05 v, 2.) 209 K 25 v s prip. Na podstati tožb doloèil se je narok za ustno ra«pravo na 12. oktobra 1915, dop. ob 9. uri pri tem sodišèu soba 2. V obrambo pravic gorenjih tožen-cev ee postavlja za skrbnika gosp. Josip VerbiÈ, hranilnièni uradnik na Vrhniki. Ta skrbnik bo zastopal tožence v oznamenjeni pravni stvari na njib nevarnost in stroske, dokler se ali ne oglase pri sodniji ali ne imenujejo pooblašÈenca. C. k. okrajna sodnija na Vrhniki, oddelek L, dne 29. septembra 1915. 2558 E 502/15/10 Dražbeni oklic. Dne 9. novembra 1915, predp. ob 10. uri bo na licu mesta na Bledu priÈenši pri hiši št. 43 dražba zemljišÈa vl. št. 342 in 47, obstojeÈega iz dveh hiš, gospodarskega poslopja in prostorov za fijakerijo, njiv, trav-nikov, gozdov. Cenilna rrednost za vl. št. 342 znaša 48.114 K 20 h, za vl. št. 47 pa 8875 K 58 h. NajmanjSi ponudek za vl. it. 342 znaša 32.081 K, za vl. št. 47 pa 5918 K. ZemljiSèe vl. št. 342 k. o. Bled se bo dražbalo po sledeèih skupinah: ad 1.) pare. št. 85/1 hiša, 82/2 vrt, 145 njiva, 286 travnik s stogom, 144 njiva s stogom, 287 njiva, 471 travnik z uto, 286/6 gozd, 466/16 gozd in pritiklina; ad 2.) 246 njiva, 247 travnik; ad 3.) 164 njiva, 165, 172/1, 174/1, 175 travniki; ad 4.) 332, 333/4 njivi in kozolec; ad 5.) 352/1 travnik; ad 6.) 786 gozd; ad 7.) 79 stavišèe; ad 8.) 251 njiva, 252 travnik, 253 njiva; ad 9.) 709 njiva, 710 travnik; ad 10.) 724 njiva, 725 travnik; ad 11.) 737 njiva; ad 12.) 741 njiva; ad 13.) 896/5 gozd; ad 14.) 907/42, 907/43 gozda; ad 15.) 650/228 gozd. Cenilna vrednost; ad 1.) 34.237 K 27 h, ad 2.) 987 K 80 h, ad 3.) 1569 K 20 h, ad 4.) 546 K 40 h, ad 5.) 2004 K 50 h, ad 6.) 197 K 34 h, ad 7.) 58 K 40 h, ad 8.) 1986 K, ad 9.) 503 K 88 h, ad 10.) 629 K 78 h, ad 11.) 213 K 30 h, ad 12.) 173 K 70 h, ad 13.) 1754 K 06 h, ad 14.) 1611 K 33 h, ad 15.) 1644 K 30 h Najmanjši ponudek ad 1.) 22.825 K, ad 2.) 659 K, ad 3.) 1047 K, ad 4.) 345 K, ad 5.) 1337 K, ad 6.) 132 K, ad 7.) 39 K, ad 8.) 1324 K, ad 9.) 354 K, ad 10) 420 K, ad 11.) 143 K, ad 12.) 116 K, ad 13.) 1170 K, ad 14.) 1075 K, ad 15.) 1097 K. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno aodišèe v Radovljici, odd. II., dne 29. septembra 1915. 2577 C I 9/15-1 Oklic. Zoper Jožeta Seražina, posestnika iz Vrabè neznanega bivališÈa, se je podala po FranÈiški Petriè, zasebnici na Vrabèah, tožba radi 500 K s pp. Ustna razprava bo 12. oktobra 1915, ob 10. uri dopoldne. Skrbnikom toženca postarljeni g. Franc Poèkar iz VrabÈ bo zastopal toženca, dokler se sam ne oglasi. C. kr. okrajno sodišÈe v Vipavi, odd. L, dne 29. septembra 1915. Warme Feld-Uniformen rr Jos.RojinafwS7t3 wai« oeprüfte Klavierlehrerin >1 empfiehlt sich für ,5* «nn Musikgeschichte. J*y*M« : R8mer,traIle Nr. 7, ^¦^-.__________ 2605 6—1 ^ 1 *niKta Mi &ilton „ °" /<9 bi» '/,10 Ubr abouila. \S »XL» Emil Navta**, ^^-»^^*'"a"ll> Nr-l0- Jch«»es möbllertes ?AeS2immer ' . Damen- und Herrenwäsche 2sXf>fö Knaben-, Mädchen- und Babywäscn^ Kautschukmäntel in großer Auswahl, Rucksäcke ^ 0 En gros und en dätail. -^p| pp*> En gros ^a ^y JAr-y p-q u~q p~q p-oian Josef ine Stacul üehrerin 2«* * 2 der italienischen Sprache erteilt Unterricht. SchellenburggassB \ II. Stach. Wilde v*^.-*. Kastan'f' RotbU«J?31 ferner alle land'. n»J gt,tioJ . A. GrUnwald, W^>"^ Druck und Verlag von Jg. v. Kleinmayr K Fed. Bamberg.