Macher Tagblatt. Redaktion und Expedition: Bahnhosgafse Nr. 15. ^ Präoiimer»tiou«vreil» zusertio»«Vreise: Si»« ^ ^ i . 287. Freitag, 13. Dezember 1878. — Morgen: Speridion. 11. ^zahrg.' Mit der Boü: Gannäbr. st. ir. »eiaeu bis 5 Zeile» 20 kr. ^ ^ «rauumerarroueprel^r ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Nr. 287. M-ll7ng^k».'!>rttj.-b7r! Freitag, 13. Dezember 1878. — Morgen: Speridion. LLh°V>'»"^11. ^zahrg. Mit der Voft: B»n,jäbr. fi. ir. >eigea bi« L Zeile» »0 kr. " Der Berliner Vertrag. Der zur Vorberathung des Berliner Vertrages gewählte Ausschuß des österreichischen Abgeordnetenhauses faßte den Beschluß, daß der Berliner Vertrag der Genehmigung des Reichsraths bedürfe. Für denselben stimmten nicht nur jene Abgeordneten, die schon in der Delegation diesen Standpunkt vertreten hatten, sondern auch Baron Eichhoff und Baron Oppenheimer, der bekanntlich in Pest gegen den Schaup-schen Bericht gesprochen hatte, dagegen stimmte Dr. Prazak. An der Debatte, in der es sich meist um Formfragen und juristische Auseinandersetzungen handelte, betheiligten sich die Abgeordneten Dr. Herbst, Sturm, Grocholski, Scharschmid, Oppenheimer, Dr. Kopp, Minister Unger u. s. w. Eine große Zahl Redner erklärte, daß sie wol die Competenz des Reichsrathes anerkennen, daß sie aber für die Genehmigung des Vertrages stimmen werden. Dr. Sturm erklärte, daß er die Vorfrage durch den klaren Wortlaut der Staatsgruudgesetze für entschieden halte, über welchen die Reichsvertretung nicht hinweggehen könne. Gleiche Bestimmungen fänden sich in der belgischen, preußischen und deutschen Verfassung. Diese Vorfrage sei übrigens nicht die entscheidende Frage, denn wollten wir das Genehmigungsrecht im vorliegenden Falle nur zu dem Zwecke in Anspruch nehmen, um den Berliner Vertrag zu genehmigen, so würden wir nur nach einer Mitverantwortung streben, welche uns selbst die Regierung nicht aufbürdet. Der Berliner Vertrag ist vor eingetretener Giltigkeit mit Verletzung der Verfassung ausgeführt worden, wodurch thatsächliche Zustände geschaffen, keineswegs aber vertragsmäßige Bestimmungen zur rechtlichen Geltung gebracht wurden. Was bezüglich der Territorialveränderungen gilt, bestimmt die Verfassung auch bezüglich der belastenden Verträge. Wie bezüglich der Einverleibung von Spizza, so ist daher auch bezüglich der Occupation die Zustimmung des Reichsrathes erforderlich, und selbst die Regierung mußte dies im Budgetausschusse der Delegation anerkennen. Minister Unger suchte in einer längeren Rede nachzuweisen, daß der Berliner Vertrag nichts anderes als ein internationaler Vertrag, wie ungefähr ein Schutz- und Trutzbündnis oder ein Allianzvertrag sei und somit nicht der Genehmigung des Reichsrathes bedürfe. Es müsse unterschieden werden zwischen dem tz 10 a, der Verfassung, welcher die Competenz des Reichs-rathes regle, und § 6, welcher die Bestimmungen über die Executivgewalt enthalte. Diese Para-graphe unterscheiden sich dadurch, daß es im ß 6 heißt: „Zur Giltigkeit eines Vertrages, welcher das Reich oder einzelne Staatsbürger belastet, ist die Genehmigung der Reichsvertretung erforderlich/' während es im Z 10 heißt, daß diese Genehmigung erforderlich fei für Verträge, welche Gebietsveränderungen involvieren, so daß, nachdem Bosnien und die Herzegowina bis jetzt nicht annectiert seien, davon vielleicht erst in sechs Jahren die Rede sein könne. Ein Vertrag über eine Gebietsveränderung sei an sich giltig, nur die Durchführung desselben bedürfe der legislativen Genehmigung. Dagegen sei ein Vertrag, welcher eine Belastung involviere, ohne die Genehmigung der Reichsvertretung ungiltig. Im vorliegenden Falle sei nun eine Gebietsveränderung zweifellos, zur Durchführung derselben — aber auch nur im Hinblick aus diese Gebietserweiterung durch die Einverleibung Spizzas — daher die Zustimmung des Reichsrathes nothwendig, entweder durch Genehmigung des ganzen Vertrages oder durch ein separates Gesetz. Dagegen bestreitet der Minister ausdrücklich, daß hier eine Belastung vorliege, und müsse er daher von jedem ändern als dem oben bezeichneten Standpunkte die Competenz des Reichsrathes bekämpfen. Mehrere Abgeordnete bekämpften sodann die Ausführungen des Ministers, und wurde dessen Unterscheidung als eine willkürliche bezeichnet. Reichsrath. 407. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Dem Abg. Dr. Razlag wurde ein weiterer sechswöchentlicher Urlaub ertheilt. Abg. Dr. Magg und Genossen richten an den Minister des Innern die Interpellation: l.) Was ist bisher vorgekehrt worden, um die Familien der mobilisierten Reservisten und Landwehrmänner vor drückender Noth und Schaden zu bewahren. 2.) Ist eine Gesetzvorlage vorbereitet oder ist eine solche seitens der Regierung in Vorbereitung? Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die erste Lesung der Regierungsvorlage, betreffend vie Einverleibung von Spizza in Dalmazien. Dieselbe wird über Antrag des Abg. Wolfrum dem zur Vorberathung des Berliner Vertrages zu wählenden Ausschüsse zugewiesen. Der Gesetzentwurf, betreffend die Verlängerung der Giltigkeitsdauer des Gesetzes bezüglich der zeitweiligen Stempel- und Gebürenbesreiung bei Löschung kleinerer Satzposten wird in erster Lesung dem Budgetausschusse zugewiesen. An denselben Ausschuß wird die Regierungsvorlage, betreffend die Forterhebung der Steuern und Abgaben in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende März 1879, gewiesen. Die Regierungsvorlage, betreffend die Aushebung des Rekrutencontingentes pro 1879, wird in erster Lesung dem Wehrgesetz-Ausschusse zur Vorberathung zugewiesen. In den 18gliedrigen Ausschuß zur Vorberathung des Berliner Vertrages wurden gewählt die Abgg. Groß, Kopp, Schaup, Dumba, Hopfen, Eichhoff, Pra^k, Swedzicki, Pirquet, Scharschmid, Oppenheimer, Plener, Eduard Sueß, Carneri, Grocholski, Sturm, Herbst, Kuranda. Ungarische Delegation. Am 10. d. hielten die vereinigten Ausschüsse eine Sitzung, in welcher der Referent Alexander Hegedüs den Bericht über die Occupations-vorlage für 1879 unterbreitete. Der Bericht schließt mit folgendem Antrage: „Die Delegation bewilligt zur Bedeckung der Bedürfnisse der in Bosnien und der Herzegowina stehenden Truppen als außerordentliches Heereserfordernis für das Jahr 1879 vorläufig den Pauschalbetrag von 20 Millionen Gulden; für einen etwaigen Mehrbedarf ist die verfassungsmäßige Zustimmung rechtzeitig einzuholen." Arbeitgeberverein in Deutschland. In Deutschland steht die Gründung eines allgemeinen Vereines der deutschen Arbeitgeber in sicherer Aussicht. Eine Reihe bekannter hervorragender Männer aus den verschiedensten Berufsstellungen und Kreisen haben in Verbindung mit einigen Arbeitgeberverbänden die Organisation eines solchen Vereins in die Hand genommen. Dem ausgestellten Statutenentwurf nach ist der Zweck des Vereins Beförderung aller auf Erhöhung des Wohles der Arbeiter gerichteten Bestrebungen. Der Verein will diesen Zweck erreichen dadurch, daß er 1.) den Arbeitgebern Anregung und Anleitung zur Schaffung von Einrichtungen gibt, welche geeignet sind, die Arbeiter in geistig-sittlicher wie in materieller Beziehung zu heben; 2.) dadurch, daß er die Bildung der zur Lösung der genannten Ausgabe erforderlichen Verbände der Arbeitgeber sowol anregt als unterstützt und die nöthige Verbindung unter denselben herstellt; 3.) dadurch, daß er eigene Schöpfungen zum Wohle der Arbeiter von sich aus, soweit möglich und das Bedürfnis sich herausstellt, ins Leben ruft; 4.) dadurch, daß er die Interessen des Vereins den öffentlichen Behörden gegenüber vertritt. Die Thätigkeit des Vereins soll sich daher im speziellen auf Gründung, Hebung und Förderung von allgemeinen und fachlichen Fortbildungsschulen, Bildungsvereinen, Bibliotheken und Lesezimmern, Kranken-, Invaliden-, Witwen- und Waisenkassen, Consumvereinen, Menagen, Sparkassen, Baugenossenschaften rc. beziehen, und hat er die betreffenden Verbände, sei es nach Gewerken, sei es nach Landestheilen, thunlichst herzustellen, ihre Organisation in die Hand zu nehmen und als Centralstelle für dieselbe zu fungieren. Zur Förderung seiner Zwecke und Mithilfe bei Erreichung seiner Ziele wird der Verein eine eigene Zeitschrift herausgeben. Tagesneuigkriteu. — Unfall des Kronprinzen. Kronprinz Erzherzog Rudolf war am 10. d. M. mittags in einem Zimmer seiner Appartements mit dem Adjutanten Brauner vom 36. Infanterieregimente allein und wollte mit der linken Hand den Griff eines Fensters öffnen, während er in der rechten ein geladenes Kapselgewehr hielt. Plötzlich entlud sich der Schuß, die Kugel verletzte die Haut und das Fleisch zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand. Es wurde sofort der Leibarzt der Kaiserin Maria Anna, Hofrath Ehmig, gerufen, welcher die Wunde sorgsam reinigte und einen Verband anlegte. Die Verletzung ist glücklicherweise eine leichte und oürste in vierzehn Tagen geheilt sein. Der Statthalter Baron Weber kam um 2 Uhr nachmittags in die Hofburg, um bei dem Obersthofmeister des Kronprinzen, Grafen Bombelles, die Theilnahme auszusprechen. An die kaiserlichen Eltern ging nach Gödöllö eine telegrafische Verständigung ab. Der Kaiser und die Kaiserin drückten dem Kronprinzen telegrafisch ihre Theilnahme aus und ließen sich sofort umständliche telegrafische Berichte erstatten. Die Reise des Kronprinzen nach Gödöllö ist vorläufig verschoben worden. Die Wunde wird, wie man hört, keine bleibenden nachtheiligen Folgen zurücklassen. — Von der Nationalbank. Se. Majestät der Kaiser hat gestattet, daß dem gewesenen Bankgonverneur-Sellvertreter Moriz Freiherrn von Wodianer für die durch nahezu ein Jahr unter schwierigen Verhältnissen besorgte Leitung der priv. österreichischen Nationalbank der Ausdruck der allerhöchsten Anerkennung bekanntgegeben werde; ferner dem gewesenen Gouverneurstellvertreter der Nationalbank, Laurenz Scharmitzer, den Orden der Eisernen Krone dritter Klasse mit Nachsicht der Taxen; dem Vizepräsidenten des Verwaltungsrathes der priv. Lemberg-Czernowitz-Jassy-Eisenbahn-Ge-sellschast und gewesenen Direktor der priv. österreichischen Nationalbank, kaiserlichen Rathe Leopold Stern in Wien, in Anerkennung seiner verdienstlichen Wirksamkeit taxfrei den Orden der Eisernen Krone dritter Klasse, und den ehemaligen Beamten der Nationalbank: General - Sekretärstellvertreter Robert Nadherny, Sekretär Gustav Leonhardt und Sekretär Moriz Franz, ferner dem gewesenen Oberingenieur dieser Bank, Ferdinand Degen, das Ritterkreuz des Franz Josefs-Ordens verliehen. — Aus den occupierten Provinzen. Nach Bericht der „Bosn. Korr?' herrscht in Sera-jewo empfindlicher Mangel an Holz. Die Truppen erhalten nur zum Abkochen, nicht aber zum Heizen Brennmaterial. Am 26. v. M. hat sich endlich das Wetter gebessert, und ist Hoffnung vorhanden, daß die Communication wieder geregelt wird. Am 24. v. M. haben die Fleischer Strike gemacht und das Schlachten eingestellt. Die Behörde hatte nämlich, um der Fleischtheuerung zu steuern, den Preis des Rindfleisches per Oka mit 30 kr. normiert. Die Fleischhauer beantworteten diese Maßregel mit einem Strike. Das Militär hat zwar sein eigenes Schlachtvieh in Reserve, mit diesem muß jedoch möglichst gespart werden. Meteorologische Anstalten sollen dem Vernehmen nach in Serajewo, Banjaluka und Mostar errichtet werden, und wird die meteorologische Reichsanstalt in Wien die diesbezüglichen Einrichtungen übernehmen. Aus Livno wird der „D. Ztg." unterm 22. v. M. geschrieben: „Um die kahlen Karst-gebirgshäupter braust die Bora, und Livno wird gerade nicht zum angenehmsten Aufenthalte für die Truppen. Aber unsere Krainer vom Regiment«: Freiherr v. Kuhn haben sich schon ziemlich eingerichtet; mit der Bevölkerung konnten sie sich leicht verständigen, dies führte zu gegenseitiger Annäherung, und jetzt sehen die Livnoer, daß mit unseren Truppen recht gut auszukommen ist und daß sie dort, wo sie hinkommen, ein schönes Stück Geld zurücklassen. Fremde Geschäftsleute und Unternehmer kamen aus allen Theilen Dalmaziens hieher; zwei Gasthäuser wurden bereits etabliert, welche die stolzen Titel „Zum Kaiser von Oesterreich" und „LI Inäiviäo äö 1-ivuo" führen, und Kaffeehäuser existieren in Unzahl, sind aber auch alle mit Gästen gefüllt. Erzherzog Johann ist nach Wien abgereist. Vorher fand noch die Constituieruug des Gemeinde» rathes, gleichmäßig aus allen drei Religionsgenossenschaften gewählt, statt. Die Muhamedaner haben sich mit der neuen Ordnung der Dinge vertraut gemacht, und wenn sie auch vielleicht heimlich noch manchmal an die gezahlten 10,000 fl. Contribution denken, so gestehen sie doch jetzt ein, daß unsere Behörden gerecht, ohne Rücksicht auf die Religion Vorgehen. Die stark zerschossenen Befestigungswerke von Livno werden von uns ausgebessert; nordwestlich gegen Glamoc zu wurde ein großes Erdwerk errichtet. Die Straße über den Prolog gegen Be-librig und Spalato ist vollkommen neu hergestellt und jetzt in einem ausgezeichneten Zustande, auch die Straße von hier nach Travnik ist äusgebessert und stellenweise neu gebaut, so daß wir von der übrigen Welt durchaus nicht abgeschlossen sind. Was besonders die Verpflegung betrifft, so ist dieselbe ausgezeichnet, und haben wir auch noch nicht einen Tag an irgend etwas Mangel gelitten." — Agrarstreitigkeiten in den occupierten Ländern. Die „Bosn. Korr." veröffentlicht eine Instruction des Armeekommandos an die Stationskommanden wegen Schlichtung der Agrarstreitigkeiten zwischen Grundherren und Pächtern. Die türkische Verordnung vom 14. Seser ves JahreS 1276 wird hiedurch wieder in Kraft gesetzt, — Im St. Gotthardhospitale wurden vom 1. Oktober 1877 bis 30. September 1878 nicht weniger als 10,601 arme Reisende verpflegt, darunter 107 Kranke und Halberfrorene. Rationen wurden in ganzen 39,470 verabreicht, ebenso eine Anzahl Kleidungsstücke. Die Gesammtausgabe betrug 12,935 Francs, die Einnahme 12,395 Francs. Lokal- und provinM-Hngelegeuyeiten. — (Rückkehr der einheimischen Truppen.) Heute morgens sind unter Führung des Herrn Hauptmannes Kaucic 570 Reservisten des heimatlichen Infanterie-Regimentes Freiherr v. Kuhn Nr. 17 vom Occupatiousschau-platze in der Südbahnstation Laibach eingetroffen, und werden diese morgen abends in der hiesigen alten Schießstätte festlich bewirthet werden. Die Reservisten werden vom Coliseum aus von mehreren Vereinen unter Vorantritt der Musikkapelle iu die Lokalitäten der alten Schießstätte begleitet werden. Dem Vernehmen nach werden die Häuser in jenen Straßen und Gasseu, welche die Reservisten passieren, festlich beleuchtet werden. — (Gegen die Auswanderung nach Bosnien.) Den krainischen Bezirkshauptmannschaften kam vonseite des hiesigen Landcspräsidinms folgende Mittheilung zur allgemeinen Kundmachung zu: „Laut Bericht des Stadtmagistrates in Sissek vom 22. v. M. kommen dort täglich mit der Eisenbahn massenhaft Arbeiter an, welche alle nach Bosnien gehen, in der Anhoffnnng, daselbst bei den verschiedenen Bauunternehmungen Verwendung zu finden, kehren aber ebenso massenhaft wieder zurück, weil sie infolge der gegenwärtig herrschenden Witterungsverhältnisse und Ueberschwemmung in Bosnien keine Arbeit bekommen. Bei diesem Rückzuge sind die meisten in derart mißlicher Lage, daß sie, um die Heimreise weiter sortsetzeu zu können, bei dem Stadtmagistrate in Sissek die Unterstützung ansuchen, welche ihnen jedoch in so großer Anzahl nicht gewährt werden kann. Um nun diesen Verlegenheiten vorzubeugen, erscheint es empfehlenswerth, allgemein zu verlautbaren, daß niemand nach Bosnien auf Arbeit ausgehe, bevor er nicht ganz sicher ist, daß er dort auch wirklich Arbeit finde, und daß derjenige, der die Arbeiter bestellt, im erforderlichen Falle auch für ihre Verpflegung auf der Heimreise sorgen werde. Ueberhaupt hätten sich die Leute, welche nach Bosnien auf Arbeit gehen, mit den notwendigen Mitteln für die Hin- und eventuell auch für die Rückreise zu versehen." — (Ein Gendarmerieposten) wurde zu Eisnern in Oberkrain errichtet, und hat derselbe am 1. d. seine Thätigkeit begonnen. — (Zu besetzende Stellen.) Eine erledigte Steueramts-Controllorstelle in Krain kommt zur Besetzung, und an der Landes-Obst- und Weinbauschule in Slap wird ein Winzer ausgenommen. — (Aus der Bühnenwelt.) Herr Smaha gastiert auf der Bühne zu Klagenfurt und präsentiert sich als „tüchtiger, routinierter" Schauspieler. — (Landschaftliches Theater.) In der gestern zum Vortheile des Gesangskomikers Herrn Friedmann zur Aufführung gelangten Doppler- schen Posse „Ein Million-Bräutigam" fiel die Hauptrolle des „Basilius Schnik" dem Benefizianten zu; die übrigen Rollen sind untergeordneten Ranges. Das Sujet ruht auf einfacher Basis: ein von der Göttin Fortuna mit dem Besitz einer Million beglückter junger Mann prüft im Wege der Verkleidung seine Braut, und die Prüfung fällt zur Befriedigung aus. Der Benefiziant erfuhr in der Antrittsszene freundlichen, beifälligen Empfang, und für feine angestrengte, mit Couplets gewürzte Leistung lauten Applaus. Fräulein Meyer steht in gesanglicher Beziehung noch nicht auf ftner Stufe, um größere Partien zufriedenstellend ausführen zu können. Wir leben in den Zeiten der Interpellationen! Es möge uns in Vertretung mehrerer Theaterfreunde gestattet sein, an die Bnhnenleitung nachstehende Interpellationen zu richten: 1.) Ist es die ernste Absicht, unsere Bühne während des Verlaufes des gegenwärtigen Winters in Thätigkeit zu belassen? 2.) Im Bejahungsfalle: Wann endlich werden die zur Besetzung eines gute» Lust- und Schauspieles und einer guten Operette erforderlichen und derzeit abgängigen Bühnenkräfte engagiert, die derzeit unbesetzten Fächer entsprech>'nd besetzt, und wann wird für ein zeitgemäßes, Abwechslung bietendes und den Anforderungen der Bevölkerung einer Landeshauptstadt entsprechendes Repertoire Sorge getragen werden? — (Aus den Nach bar Provinzen.) Während die städtische Musikvereinskapelle in Laibach infolge mangelhafter artistischer Leitung „flöten" ging, steht in Cilli die Errichtung einer ständigen Musikkapelle auf der Tagesordnung. Der Gemeinde-rath hat zu diesem Zwecke bereits einen Dreierausschuß gewählt, und werden von Bürgern namhafte Beiträge gezeichnet. — Die anhaltenden Regengüsse haben den Boden derart durchweicht, daß vom Garten des Franziskanerklosters zu Casta-gnovizza bei Görz ein bedeutender Theil sammt der mächtigen Mauer abrutschte und verschwand. Der andere Theil des Gartens senkte sich um mehrere Klafter, so daß die Grundmauern des Klosters blosgelegt wurden. Ein Baubeamter aus Triest, der das Ganze in Augenschein nahm, versicherte, daß für das Gebäude noch keine ernstliche Gefahr bestehe, jedoch seien die in den Grüften entstandenen Sprünge bedenklicher Natur. — Am 10. d. fand in Graz die feierliche Decoriernng der Mannschaft des Jnf.-Regiments Erzherzog Ernst mit 50 Tapferkeitsmedaillen statt. Das Regiment hat sich bekanntlich in mehreren Gefechten in Bosnien ausgezeichnet, und erwähnt der Divisionär FML. v. Tegetthoff, welcher die Decorierung persönlich vornahm, in seiner Ansprache an das Regiment der erworbenen Verdienste desselben. Hierauf hielt der Oberst des Regiments an dasselbe eine Ansprache in deutscher und ungarischer Sprache. — (Zur Frage des Wildschadenersatzes.) In Bezug auf die gesetzliche Regelung des Ersatzes von Wildschäden hat das österreichische Ackerbauministerium den Länderchefs eine Reihe von bestimmten Fragen zur Beantwortung vorgelegt. Zur Richtschnur wird jedoch bemerkt, daß die Regierung an dem durch § 383 des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches und § 1l des Jagdpatentes vom 7. März 1849 aufrecht erhaltenen Grundsätze der Jagdordnung vom 28. Februar 1786 festzuhalten beabsichtigt, wonach für Wildschäden ein gesetzlicher Ersatzanspruch einzuräumen, also nicht etwa die Anerkennung und Regelung dieses Anspruches den Jagdpachtverträgen zu überlassen ist (wie dies z. B. in Preußen geschieht), und wonach ferner die Wildschäden den Benachtheiligten ohne Unterschied darauf zu ersetzen sind, ob ein Verschulde» des Jagd-berechtigten unterlief oder nicht. In letzterer Hinsicht wird zu erwägen sein, ob ins Gesetz selbst eine entsprechende Bestimmung ausdrücklich aufzunehmen fei. Es wird anheimgegeben, zum Zwecke der Beantwortung der aufgestellten Fragen zunächst Gutachten und Anträge von Unterbehörden, Land-wirthschaftsgesellschasten, Forstvereinen rc. einzuholen, und die Beantwortung kann selbstverständlich auch von weiteren Ausführungen, die etwa außerhalb des Rahmens der Fragen fallen sollten, begleitet sein. — (Vergnügungszug.) Wie wir ver-nehmeu, wird nächsten Sonntag den 15. Dezember ein Vergnügungszug der Rudolfsbahn von Laibach bis Jauerburg verkehren und alle Stationen berühren. Die Abfahrt wird um 7 Uhr morgens und die Rückkehr nach Laibach ungefähr 9 Uhr abends erfolgen. Zur Landtagsfessiou 1878. (Aus der 6. Sitzung.) (Fortsetzung., Auf den Antrag des Rechenschaftsberichtsausschusses, insoweit er meine Person betrifft, habe ich keinen Einfluß genommen; es war meine Absicht, einen Theil desselben von mir zurückzuweisen. Was nuu die weiteren Bemerkungen des Herrn Abgeordneten Potocnik anbelangt, so habe ich einen ganz anderen Schlußantrag von ihm erwartet, ich hoffte nämlich, daß er den Antrag stellen würde, der Landesausschuß möge das Nöthige einleiten, daß ein neues Museum gebaut, oder daß eine bessere Unterbringung des Museums aus Landesmitteln ermöglicht würde. Das ist nicht geschehen, sondern der Herr Abg. Potocnik meint, daß den Uebelständen am Museum durch einen abzufassenden Katalog abgeholfen werden könnte, womit dem Besucher die Besichtigung einzelner Gegenstände erleichtert würde. Der Herr Baurath Potocnik hat sich namentlich darüber aufgehalten, daß er nicht wisse, was die in der Mineraliensammlung hoch oben auf-gestellten Mineralien eigentlich seien. Ich frage nun, soll dies im Wege eines Kataloges verdeutlicht werden? Es sind ja die sistematischen Namen bei den Mineralien angebracht. Ebenso sind im ersten Stockwerke bei den zoologischen Sammlungen die sistematischen Namen der Thiere in deutscher und zumeist auch in slovenischer Sprache angeführt, weshalb soll hier ein besonderer Katalog verfaßt Werden? Ich bitte zu bedenken, daß derartige Sammlungen immer Zuwächse erhalten, daß andererseits aber auch Abfälle stattfinden. Ein derartiger Führer durch das Museum, der schließlich dem Besucher erst die zoologischen, mineralogischen und sonstigen wissenschaftlichen Kenntnisse beibringen sollte, kann nicht der Zweck eines Kataloges sein. Aus einem Katalog, wie sie in der Regel verfaßt sind, wird man ohne die nothwendigen Vorkenntnisse nur wenig erkennen, außer wenn man einen raisonnie-renden Katalog verfassen wollte, jedoch ein solcher müßte umfangreich fein, und wäre die Ausgabe hiefür nicht zu rechtfertigen. Ein derartiger Wegweiser für den Besucher der Museumsräume wäre dermalen deshalb nicht angezeigt, weil wir uns mit den Museumsräumlichkeiten in der größten Beengtheit befinden. Es ist Heuer eine Sammlung an einem Orte ausgestellt, im nächsten Jahre muß sie unigestellt werden, weil der Zuwachs an anderen neuen Gegenständen es nothwendig macht, daß im betreffenden Schranke eine Umänderung vorgenommen werde. Als die Pfahlbautenfunde aufgestellt wurden, haben wir ein ganzes Lokale räumen müssen, wo früher Industrie-Objekte waren. Wäre ein Katalog für Besucher früher angefertigt worden, so hätte derselbe ähnliche Klagen hervorgerufen, der Besucher des Museums würde fragen: Wo sind nun die Industrie-Objekte? — Daraus folgt: nur an einem Museum, welches über genügende Räumlichkeiten verfügt, wo also eine Aufstellung wenigstens auf Deceunien hinaus als eine bleibende anzusehen ist, so daß wenigstens in den Hauptgruppierungen keine Aenderungen vorgenommen werden, nur für ein solches Museum kann mit voller Beruhigung, daß die Arbeit einen bleibenden Werth habe, ein Katalog für Besucher verfaßt werden, während für ein Museum, wie bei uns, wo auch manches Werthlose sich unter den ausgestellten Objekten befindet, das man füglich in eine Rumpelkammer werfen könnte, wo nur mehr aus Pietät gegen die Einsender solche Geschenke aufbewahrt werden und wo schließlich noch die Hoffnung nicht aufgegeben werden darf, daß das Museum sich einmal in würdigeren Räumen wird entfalten können, da glaube ich, würde die Anfertigung eines Kataloges für Besucher eine Arbeit von wenig Nutzen sein. Ein Katalog, wie ihn Herr Potocnik wünscht, wäre für die Mineraliensammlung überflüssig, da ohnehin die angebrachten Etiquetten besagen, welche Mineralspecies in einzelnen Kästen ausgestellt sind. Für die zoologische Abtheilung nützt ein Katalog auch nichts, da die an den Postamenten angebrachten Etiquetten genügenden Aufschluß geben. Was schließlich die Gemälde im ebenerdigen Lokale anbelangt, so sind in letzterer Zeit — und seitdem scheint Herr Potocnik nicht im Museum gewesen zu sein — einige Andeutungen an einzelnen Porträts angebracht, welche Personen sie darstellen. Vor nicht gar langer Zeit war ein gewiegter Kunstkenner im Museum, und er gab mir den Rath: „Gehen Sie mit ihren Gemälden in eine Rumpelkammer!" (Fortsetzung folgt.) Witterung. Laidach, 13. Dezember. Leichte Bewölkung, sehr schwacher Ost. Temperatur: morgens 7 Uhr — 8 6", nachmittags 2 Uhr — 5 6" 6. (1877 — 0 4°; 1876 -j- 6 7° 0.) Barometer im Fallen, 730 35 mm. Das gestrige Lagesmittel der Temperatur — 5 2°, um 4 4° unter dem Normale; der gestrige Niederschlag 2 30 mm. Schnee. Theater. Heute (gerader Tag): Eine Ohrfeige um jeden Preis. Lustspiel in I Act von Dumanoir. Hierauf: Salon Pitzelberger. Komische Operette in 1 Act von Jacques Offenbach. Wiener Börse vom 12. Dezember. Verstorbene. Den 12. Dezember. Anna Nebitsch, Notars-Waise, 18 I , Theatergasse Nr. 3, Tuberkulose. — Valentin Ohopky, Schuhmachers-Sohn, 5-/z I., Alter Markt Nr. 11, Tuberkulose. Telegramme. Prag, 12. Dezember. Das Befinden des Kronprinzen ist andauernd günstig, die Heilung der Wunde normal. Wien, 12. Dezember. Der Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses votierte den Gesetzentwurf betreffs Forterhebung der Steuern zur Bestreitung des Staatsaufwandes bis Ende März 1879, lehnte jedoch den ß 3 betreffs Ermächtigung zur Begebung von 20 Millionen Goldrente behufs Bedeckung des Deficits ab. Rom, 12. Dezember. In der Kammer theilte Cairoli mit, daß das Ministerium infolge der gestrigen Abstimmung demissioniert habe; der König behielt sich die Entschließung vor. Einstweilen führt das Kabinett die Geschäfte fort. Petersburg, 12. Dezember. Fürst Gor-tschakoff übernahm auf des Kaisers Befehl vorgestern wieder die Bildung eines Ministeriums. Allgemeine 8taatr-siünkä. Papierreme............ Silberrente........... Goldrente............. StaatSlose, 1839. . . 1854. . . 1860. . . 1860(5tel) 1864. . . ^raaäeatlaÜtanA»- Obligation«». Galizien.............. Siebenbürgen . . . Temeser Banat . . . Ungarn................ Haäere öffeatki Aus das durch mein Geschäft verlauste Staatslos L 2 fl. ^ Serlk -.1298". Nr. ..78" «»ntkips in kpv ^ Serie „1298", Nr. „78", entfiel in der Ziehung am " 6. Dezember a. v. ein Treffer von ö. W. fl. 2500. "Mg Für die kurz bevorstehenden Ziehungen empfehle ich: auf: (573) 2-2 Ungar. Präruien-Losc lH Ziehung 14. Dezember, Haupttreffer fl. 150,000 ) tl 11. O e) Z - - - - senosetsch. — Reass. 3. Feilb., Eerne'sche Real., St. Michael, BG. Senosetsch. — 3. Feilb., SimsiE'sche Real., Radoviea, BG. Möttling. — Reass. 3. Feilb., Telak'sche Real., Untersuchor, BG. Möttling. — I. Feilb., Dule'scheReal., Strajne, BG. Nassenfuß. — 1. Feilb., CerovZek'sche Real., Smcüic, BG. Gurkseld. — 1. Feilb., Terkal'sche Real., Strane, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Hladuik'sche Real., Kirchdorf, BG. Loitsch. — Feilb., Logar'sche Real., Scherauniz, BG. Loitsch. — 1- Feilb., Debeuz'sche Real., Slavine, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Mathias OZvald-sche Real., Kirchdorf, BG. Loitsch. — 1. Feilb., Blas Ozvald'sche Real., Kirchdors, BG. Loitsch. - 1. Feilb.. HreÄak'sche Real., Hruäuje,' BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Premrov'sche Real., Strane, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., .Novak'sche Real., Grahovo, BG. Loitsch. V In lg. v. llleinmavi' L fei!. ksmbei'gZ kuekksniilung in Laiback,, Eongreßpkntz Nr. 2, sind stets vorräthig: Willigste KLassikerclUSgerben. 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In elegantem Leinenband fl. I 35. MoliSre's fämmtliche Werke in 2 Bänden. Herausgegeben von E. Schröder. Eingeleitet von Professor Dr. H. Th. Rötscher. In 2 eleganten Leinenbänden sl. 2 52. Schillers sämmtliche Werke in 12 Bänden. In 3 Halbleinen-bänden fl. 2-70. — In 4 eleganten dunklen Gauzlcinenbänden fl. 3 24. — In 4 eleganten rothen Ganzleinenbänden fl. 3 60. Shakefpeare's dramatische Werke in drei Bänden. Deutsch von Schlegel, Benda u. Boß. In 3 eleganten Leinenbänden fl. 3 60. Billige Miniaturausgaben in eleganten Hanzleinenöänderr. Aischylos, Sämmtliche Dramen 90 kr. Andersen, Sämmtliche Märchen. Zwei Bände fl. 1-50. Börangers Lieder 48 kr. Bern, Deutsche Lyrik 90 kr. — Mit Goldschnitt fl. 120. Brecher Stowe, Onkel Toms Hütte 90 kr. Blumauer, Aeneis 48 kr. Brant, Narreiischiss 48 kr. Bremer, Die Nachbarn 72 kr. Brrt Harte, Calisorn. Erzählung. 72 kr. — Gabriel Conroy 90 kr. — Geschichte einer Mine 48 kr. — Thanksul Bloffom 36 kr. Bulwer Pelham 90 kr. — Letzten Tage von Pompeji 90 kr. — Rienzi 90 kr. Bürger, Gedichte 60 kr. — Münchhausens Abenteuer 36 kr. Byron, Der Gefangene von Chillon. — Mazeppa 36 kr. — Der Korsar 36 kr. Calderon, Leben ein Traum 36 kr. Cervantes, Don Quixote. 2 Bd., fl. 150. Chamisso, Gedichte 72 kr. — Peter Schlemihl 36 kr. Chateaubriand, Mala. — Renö. — Der letzte Abencerrage. 48 kr. Cooper, Der letzte Mohikan 60 kr. — Der Spion 60 kr. Cremer, Holländische Novellen 75 kr. Dante, Göttliche Komödie 90 kr. Dickens, Heimchen am Herde 36 kr. — Der Kampf des Lebens 36 kr. — Oliver Twist 72 kr. Pickwickier. 2 Leinenbände, fl. 1.20. — Zwei Städte 72 kr. — Die Sylvester-Glocken 36 kr. — Der Weihnachtsabend 36 kr. Edda, Deutsch von Wolzoaeu, 72 kr. Eötvös, Der Dorsnotar 90 kr. Fouque, Undine 36 kr. Freidanks Bescheidenheit 48 kr. Gaudi,, Schneidergesell 36 kr. — Venctianifchc Novellen 60 kr. Geliert, Fabeln und Erzählungen 48 kr. Goethe, Faust. 2 Theile in 1 Band 48 kr. — Gedichte. 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Jmmermann, Die Epigonen 90 kr. — Münchhausen, 2 Bände, fl. 120. — Tristan und Isolde 60 kr. — Tulifäntchen 36 kr. Jökai, Ein Goldmensch 90 kr. — Kritik der reinen Vernunft 75 kr. Kleist's, E. Chr. v., Werke 36 kr. Klopstock, Messias 72 kr. Körner, Leyer und Schwert 36 kr. Kortum, Die Jobsiade 60 kr. Lessing, Dramatische Meisterwerke (Nathan der Weise, Emilia Galotti, Minna v. Barnhelm) 48 kr. — Laokoon 36 kr. — Hiawatha 48 kr. Manzoni, Die Verlobten, 2 Bde. fl. 120. Sämmtliche obige Werke sind in Ganzleinen mit Goldtitel gebunden. kliilipp Kee1am8 Moritz, Götterlehre 72 kr. Müllner, Dramatische Werke 90 kr. Nibelungenlied 72 kr. Ovid, Verwandlungen 48 kr. Pestalozzi, Wie Gertrud ihre Kinder lehrt 48 kr. — Lienhard und Gertrud 72 kr. Pestrarea, Sonette 48 kr. Pfeffel, Poetische Werke 72 kr. Platen, Gedichte 48 kr. Puschkin, Onegin 48 kr. — Gefangene im Kaukasus 36 kr. Riehl, Die 14 Nothhelser 36 kr. — Burg Neidcck 36 kr. Ronssea», Emil, 2 Bände fl. 135. St. Pierre, Paul und Virginie 36 kr. Salis, Gedichte 36 kr. Schenkcndorf, Gedichte 60 kr. Schiller, Don Carlos 36 kr. — Gedichte. Halbleinwandband 36 kr. — — Mit Goldschnitt 60 kr. — Jungfrau von Orleans 36 kr. — Maria Stuart 36 kr. — Tell 36 kr. — Wallenstein 48 kr. Schleiermacher, DieWeihnachtsfeier 36 kr. Schulze, Die bezauberte Rose 36 kr. Scott, Jvauhoe 72 kr. — Die Jungfrau vom See 48 kr. — Kenilworth 72 kr. — Quentin Durward 90 kr. Eeume, Spaziergang 60 kr. Silberstein, Trutz-Nachtigal 36 kr. Sophokles, Sämmtliche Dramen 90 kr. Staül, Corinna oder Italien 90 kr. Swift, GnlliverS Reisen 72 kr. Taffo, Besreites Jerusalem 72 kr. Tegnvr, Frithjoss-Sage 48 kr. Tennyson, Ennoch Arden 36 kr. Tfchabnfchnigg, Sonnenwende 36 kr. Usteri, De Vikari 48 kr. Virgils AeueiS 48 kr. — Ländliche Gedichte 36 kr. Boß, Luise 36 kr. Walther von der Bogelweide, Sammt-liche Gedichte 48 kr. Wieland, Abderiten 60 kr. — Oberon 48 kr. Zschokke, Alamontade 48 kr. Hlniversac-MSttotHek. WF"" 1110 Bände bis November 1878 erschienen. Vollständige Verzeichnisse hierüber gratis. Aeäe Nummer kostet nur 12 Kr. ö K. broschiert. Druck von Jg. ». KleinmayrL Fed. Bamberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.