«chrisaeitml,: »sgais« Str. 5 «««>. rtai I« » «Hln-i M« 11—11 M« (in. ___«moraUl« «»- ^ »tat Krinnaw. Illllllllllll IH SüMlma »«««■ MSItO |SUIn4ilci)ii cnt)tgn ■ Vnii i« **4t" n1*««i ■et (ninltii f«itpoic«(l rn-«»«l» m.«00. Verwaltung: Uathh«u4gaff»vtr.b [timal«* (u*l 8t|nfl«bt>lB8ni#tn: ost« »>« ?«? >«,«v i fi. 1« . 1 . ji. «•« fialtlNtt) Ar. «S. ßiM, Sonntag, 4. Auguk lSvl. »», «ttti »ii 8«Rca«x tet h»»i füonalllA .»..»> --M 8tntclllt)»<11 M M« «»plcttrt« »to»»nn»!« aclten tu ist 26. Jahrgang. Anlisslich des Wonatswechsels ersuche« jene Abnehmer der „Deutschen Wacht", die der Aezugsgebür im Kückltaude üno. um recht baldige Kiuseuduug derselbe«, damit ju Störung in der regelmäßige« Zvseudang Aeitu»g ewtrete. Z>»e Verwaltung. Der heutige« Fummer der ,,Z>e«tsche« cht« liegt Ar. »1 der Aeilage,.Z>ie SüdmarK" der ^;ül>lu«g: Z»as jaP««ische SchrävK-«, bei.__ jjubsburg und das Linzer Programm. Zur Zeit, al« da« Linzer Programm aufge-cUt wurde, gab el nur ein ganz embryonale« .ölkische« Schrifithum in Oesterreich. Seitdem haben die Anhänger de« völkischen Gedanken« an Zahl >nd Bedeutung zugenommen, aber man hat sich begnügt, zu sagen, da« Linzer Programm iji unser Programm. Ueber die weiteren Folgerungen, d>e au« seiner Annahme für da« Verhalten de« Einzelnen, »ie für die Beurtheilung der zwischen den deutsch« bewus«ten Parteien und anderen Faktoren stehenden Wechselwirkung sich ergeben, ist nur ganz wenig zu lesen gewesen. In der „Deutschen Wehr- unter-«immt e« ein deutschradicaler Volk«genosse, die Mächtigkeit einer solchen Betrachtung sür eine ratio« itlle Politik hervorzuheben und zugleich der Frage der Beziehungen zwischen dem österrtichisch-dynasti« schen und dem deuischvölkischen Gedankrn näher zu treten. Oesterreich-Ungarn befindet sich derzeit im Uebergange vom Duali«mu« zur Personalunion. Bach die Personalunion wird nicht« Bleibende« sein. Sie kann e« nicht, denn e« geht gegen alle »aturgtschichtliche Entwicklung im Staat«leben, das« au«einanderstrtb«ndr Kräfte auf einmal in einem Punkte ihrer Thätigkeit zu wirken aufhören, bevor der Proces« ganz vollendet sein wird. Aber sie wird nne Zeitlang bestehen. Werden während de« Be-stunde« der Personalunion die zusammenhaltenden »räste größer sein alS die trennenden? Und wenn letztere« der Fall fein sollte, wa« wird in Ungarn sein, wa« in Oesterreich? Kurzsichtig wäre e« zu sagen: Da« ist nicht unsere Sache, unS Deutschen braucht nicht bange zu sein um unsere Zukunft. So sehr ich da« letztere al« guten Au«spr»ch anerkenne, so entgehen wir nicht unserer Verpflichtung, so viel in unseren Kräften steht, dahinzuwirken. das« die Zukunft unsere« Volk«theile« in Oesterreich eine möglichst gute werde. Wir müssen uns also wohl mit der Rück-Wirkung, die eine allsällige vollständige Zweitheilung Oesterreich-Ungarn« aus unser Volk haben könnte, besassen. In den letzten Jahrzehnten zeigte sich sehr oft die intensive Einwirkung Ungarn« auf Oesterreich, und zwar immer im Sinne der Aufrechthaltung de« Centralparlamente«. Scheidet Ungarn au«, fo fehlt ein Einfluss, der auf die Aufrechterhaltung eine« einheitlichen Oesterreich gerichtet ist. Dann bleiben noch zwei Einflüsse gleicher Richtung, die Deutschen in Oesterreich und — Hab«burg sammt der einheitlichen Armee. Warum wirken diese beiden Einflüsse nicht zusammen? E« fehlt da« gegenseitige Vertrauen. Mus« e« sei»? Doch gehen wir aus da« Linzer Programm zurück, und legen wir un« die Frage vor: Wäre feine Durchführung in innerpolitischer Beziehung oder in Bezug auf die äußere Politik ein Vortheil für Hab«burg oder nicht? Oesterreich einig in der Verwaltung, Justiz, Wirtfchaft«leben u. s. w., aber Galizien und Dalmatien unter getrennter Ver> waliung, also Consolidierung der brauchbaren Theile, Beseitigung der hemmenden Anhängsel. Eine ratio« neller Chirurg weiß, das« man zum Zweck« einer guten und glatten Wundheilung so vorgehen muf«. Werden dann die einzelnen Lappen zusammenheilen, das« ein brauchbare« Ergebni« zu erwarten steht? Ja. E« ist dann der Einflus« der zusammenhalten-den Kräfte ein so großer, das« sich auch die wider-strebenden Theile fügen müssen. Doch ist e« klar, das« dann der Einflus« der Deutschen in Oesterreich größer sein wird al« der slavische. Ist die« im hab«burgifch-dynastischen Interesse gelegen? Wenn die Deutschen staat«treu sind, gewis«. Die au«einanderstrebende Bewegung der Slaven macht sich zunächst in dem Streben nach der Er-richtung de« Wenzel«reiche« geltend. E« scheint nicht, al« ob man im Herrscherhause darin etwa« gefährliche« erblickte und diese« Streben zu hemmen suchte. E« ist klar, das« die Errichtung de« böhmischen (zu verstehen tschechischen) Königreiche« den weiteren Zerfall de« übrigen Oesterreich in einen deutschen und südslavischen Antheil nebst Sonderstellung der polnischen Länder führen würde. Die Bedeutung der österreichischen Krone hac «burgischen Besitze« wäre damit tief gesunken. Die Dynastie müf«te einer derartigen Entwertung widerstreben und thut e« nur darum nicht, weil sie eine größere Gefahr fürchtet. Wa« kann aber nachtheiliger sein al« die Trennung von Ungarn, Theilung Oesterreich« in vier Theile, die noch dazu nur durch den Druck von außen nothdürstigt zusammenhielten. Die Gefahr kann nicht in den inneren Ver-hältniffen liegen. Also in den äußeren. Oesterreich ist vor einem Menfchenalter au« dem deutschen Bunde verdrängt worden, es fühlt sich gedemülhigt. E« gibt einflußreiche, hohe Kreise, die an Revanche denken. Ein Krieg mit Deutschland muf« auf Widerstand der deutschen Oesterreicher stoßen. Bei den Slaven gibt e« solche Gefühl«momente nicht. Doch ist'« nicht da« allein. Im dynastischen Kodex steht nicht« davon, das« e« unverständlich wäre, wenn eine Familie der anderen etwa« wegnimmt. Könnte da Deutschland nicht einmal die ehemaligen Bundesländer haben wollen? Sind sie slavisch ge-worden, hat'« keine solche Gefahr, weil sie für Deutschland viel weniger Wert haben. Man würd« also, um d«r Habsucht der Rivalen zu entgehen, den eigenen Besitz entwerten. Entwerten de«halb, weil die Slaven keine Patrioten sind und auch nicht sein können. Der slavische Charakter schreit nach DeSpoti«mu«. Er verträgt keine Art von Con» stitution. Wie die Polen seinerzeit durch ihr in-solente« Verhalten im Reichstage ihr Heimairecht auf den Hund brachten, fo sind jetzt die Polen «it den Tschechen und Südslaven an ihrem durch Natur-drang vera»lasSten ZerstörungSwerk. Sie verstehen Znes' Schönheit. (Nach dem Italienischen). Ine« de Olaberrla war außergewöhnlich schön, «roß. schlank, brünnet, mit feinen GefichtSzügen, azurblauen Augen und blendend,« Teint, hatte sie oleich da« elftemal. al« sie auf einem Balle der spanischen Gefandtfchaft erschien, die Bewunderung Franc?«co« ide Blerieux erregt. Er ließ sich »hr vorstellen. war von ihr entzückt — sprach den Wursch au«, ihre Gltern kennen zu lernen, erfuhr, daf« diese den bestem »reisen angehören, und einigt Monat« später hielt «er bei ihnen um Ine«' Hand an. France«>co wurde gütig ausgenommen. Ine« liebt« ihn umd die Hoch»«it fand an «inem Donnn«-tag im Apml statt. Wo folltin sie di« Fl,tt«r-wochen zubrnngen? Da« jung« Paar hegt« keine besonder« Vwrlieb« sür irg«nd ein« Gegend. Signor de Blerieux sprach von seinem alterthümlichtn Schloss« in Ider Alvrrgna. am Berge«abhang. in-muten rine«i Tannrnwäldchtn« g«l«g«n. und Ine» willigte ein,, di« alten Mauern «it ihrer jungen Liebe zu beeglücken. In der Alvergna hatte e« heilig geschnuit; al« sie dort anlangten, fanden st« die Berge iganz weiß. Die letzten Tannen, hoch oben, glichen Zuckerhüten. Welche Einsamkeil, welche Ruh«! Alle« schien in dieser Felsenwelt er-starben — jeede« Menschen Fuß befleckte die glitzernden Wege. , . . Die Neuvermählten wähnten m einer neuen, reinen, «ur für sie geschaffenen Welt zu leben. Sie liebten sich > heiß und innig. — Die Sonne leuchtete durch vier oder fünf Tage auf alle die fchneebe-deckten Berflge herab, die Thäler funkelten gleich diamantdcsäten Flächen und die Augen der Lieben den erstrahlten in Festesfreude. Eine« Tage« erhielt Francesco von seinem Vater einen Brief. E« kostete ihn viel Mühe, diesen zu entziffern. Drei Tage später lief er Gefahr, von einem Berg« herabzustürzen, weil er einen Stein, der am Wege lag, nicht sah. Und in der darauffolgenden Woche erkannte er in der Däm-merung feine Gattin, die ihn im Parke einholte, nicht mehr. Die« bestürzte ihn. „Erblinde ich etwa?" sragte er sich. Seine Augen waren niemal« scharf gewesen. Seine Mutter, der er fehr ähnlich sah, hatt« schon sehr geschwächte Sehkraft, al« sie mit vierzig Jahren starb. Er nahm sich vor, beim Reflexe de« Schnee« nicht in die Sonne zu schauen. Doch deffen un-geachtet erhellten sich feine Augen nicht mehr. Kurz darauf fühlte er unerträglich stechende Schmerzen Ine« erschrak. „Reisen wir ab", rieth sie. .kehren wir rasch nach Pari« zurück, um einen Augenarzt zu be- fragen". ^ , . , Si« reisten ab. Ein Specialist untersuchte sorg fälltig Francesco« Augen, ließ gewichtige, wissen schaftliche Worte vernehmen und rieth zu einer Operation. Sech« Monate später war Francesco vollständig erblindet. Blind mit achtundzwanzig Jahren! Er sollte Ine» nicht mehr sehen — feine JneS mit den herrliche» Augen! Ach. warum war er nicht lieber todt! Ja Thränen aufgelöst. küs«te Ine« schweigend sein« arm«n. erloschenen Augen, die sie so bewundert hatte, und er seufzte schmerzlich auf unter den füßen Lippen, deren bezaubernde« Lächeln für ihn nicht mehr erstrahlen sollte: verzweiflungSvoll stöhnte er auf. .Ach. ich bin tief unglücklich! Ich soll daraus Verzicht leisten. Dich zu sehen! Dich, du mein« h«rr. liche JneS! Nie wieder soll ich dein Antlitz, dein« Haar«, beine Schultern schauen — nie wieder — o, mein Gott! ... Ach. waS liegt mir an dem Tageslicht, dem Grün der Bäume, dem Schmelz der Blumen, da« alle« nicht mehr zu sehen, Zwrrde ich ertragen ... aber dich, dich! . . Wa« habe ich vor dem Himmel verbrochen?" Ine« küsste ihn immer wieder aus die Augen; auch sie seufzte schmerzlich auf und ihr Mund flüsterte zärtliche Worte: „Hoffe, France«co! Du wirst vielleicht geheilt werden! Du wirst mich wieder sehen und ich werde noch schöner sein. Hoffe nur!" Und France«co sühlte Ine«' Thräne» herab-träufeln und feine erloschenen Augen benetzen. Jahre vergiengen. Ter Blinde erlangte sein Augenlicht nicht wieder. Seine Gattin spielte oder la« ihm häufig vor. Wenn sie von einem Spazier-gange heimkehrte, brachte sie Blumen mit: Da e« ihm versagt war. sich an ihrem Anblick zu erfreuen, so sollte er sich wenigsten« an dem Dust laben. Ab und zu kamen einige intime Freunde, und Fröhlichkeit erfüllte da« Hau«. Franc««« glaubte au« dem Klang der Stimmen, die Ine« umgaben, zu entnehmen, wie fchön sie noch sei. Eine« Abend« la« sie, beim Bette de« Blinde» sitzend, diesem beim Scheine einer kleinen Lampe vor. Plötzlich gerieth der Lampenschirm au« Spitze in Brand. Sie warf da« Buch von sich. Seite 2 .»-«tfck- M«cht" Nummer 62 nur zu fordern, zu drohen, zu erpressen; wa» da« Gemeinwesen an Gegenleistung bra >cht, kümmert sie nicht, da« Verständnis dafür fehlt ihrer Eigenart. Kann auf ihrer Mitwirkung aufgebaut, ein con-stitutioneller Staat bestehen? Nein, sie werden Oesterreich theilen, dann die Theile destruieren. Kann also Hab«burg gew'nnen, wenn e« sie gegen die Deutschen vertausch«? Nein. WaS bat Oesterreich von Deutschland zu fürchten? Preußen ist der Popanz, der von der sogenannten Camarilla aufgemalt wird, wenn Hab«-bürg eine deutschfreundliche Anwandlung bekommt. Deutschland hat sich in überseeische Unternehmungen eingelassen, e« braucht in Europa eine Deckung gegen Osten und Westen, diese kann ihm nur ein verbündetes Oesterreich gewähren. E« muss ihm lieber sein, das« Oesterreich ruhig im Innern sei, um nach außen stark zu fein, daher kann Deutsch-land nicht im entferntesten an eine Schwächung Oesterreich«. Abtrennung etwelcher Theile denken. Darau« ist auch die passive Haltung de« officiellen Deutschland zu den Vertheidigungskämpfen der Deutschen in Oesterreich zu erklären. Eine Ein-Mischung ist auch sür späterhin nicht zu erwarten. Da« Misttrauen Had«burg« nach diefer Richtung ist unbegründet. Die Hoffnung, nochmal« das Primat in Deutschland zu erlangen, ist bei einem slavischen Oesterreich ganz autgeschlossen. Leider scheint sich die katholische Propaganda hierin Hoff-nungen zu machen. Die Deutschen in Oesterreich sind sich aber, soweit sie klar sehen, bewus«t. das« von Deutschland eine Einmengung in den inneren Streit nicht kommen werde, sie wünschen e« auch nicht und können e« im Interesse de« Gesammt-volle« nicht wünschen. Sonach liegt sür die Dynastie eigentlich kein realer Grund vor. eine Verslawung Oesterreich« gern zu sehen, ihre Mach, steigt nur bei der Con-solidierung; sie hat kein wirklich verläßliche« Volk al« die Deuischen. Und die Deutschen, di, National-deutschen? Wenn sie da« Linzer Programm wollen, da« ja eine Sanierung der österreichischen Ver-Hältnisse bedeutet, so wollen sie indirect eine Stärkung der Hau«macht der Habsburger. Da» ist doch ge-wif« nicht antidynastisch und nicht antinational. E» ist nicht zu leugnen, das« da und dort eine gewisse Verdrossenheit herrscht, aber sollte ein klar ausgesprochene« Programm die Möglichkeit, au« dem Wirrwarr gut herauszukommen, nicht gewisse Verstimmungen überwiegen? Man halte sich an die gegenwärtige Noth. Ist e« gul, starrsinnig die staat«freundlichen Seiten seiner Absichten zu verbergen und sich unbegründet im Lichte der StaaiSseindschaft zu zeigen oder den thatsächlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen und offen zu sagen, wa« und wie wir e» wollen. Wir können nicht bis ins Unendliche warten, sondern müssen zur Aenderung der Verhältnisse das unsere beitragen, besonder« dadurch, das« wir beweisen, das« da» Linzer Programm den Interessen de» Staate« und der Dynastie «ehr entspricht al« ein andere«, und das« wir al« staatStreue Deutfchradicale eben dieses Programm durchgeführt wissen wollen. Fotitische Rundschau Friest und die neue« Alpenvahneu Unter einer etwa« hinkenden Begründung hat e« der Triester Gemeinderath abgelehnt, einen Beitrag zu den neuen Alpenbahnen zu leisten. Ersten« trage die Stadt ohoedie« schon eine Million Kronen zu den Kosten der Hasenbauten bei. die ja nicht nur örtliche, sondern auch staatliche Interessen berühren, und zweiten« bilde der neue Bahnbau nur eine ver» spätete Pflichterfüllung der Regierung und sei nicht nur sür die Stadt Trieft, sondern für den ganzen Staat von Bedeutung. — Wie wir von unter-richtete? Seite erfahren, ist e« die Furcht vor dem deutschen Kausmanne, welche die Italiener beherrscht. Durch die Tauernbahn wird Trieft mit den deutschen Handel«kreisen in unmittelbare Verbindung gebracht. Ein Erstarken de» deutschen Elementes in der Triester Kaufmannschaft wird die Folge diese« Um-standeS sein. Und wenn man stch da« Beispiel von Genua vor Augen hält, so ist die Furcht der Welschen nicht unberechtigt. Denn nuch Erbauung der Gotthardbahn haben d e Deutschen in Genua die italienischen Großkaufleute gänzlich verdrängt. 5ie Kadetten — in der zwölfte» ) Classe. Wiener Blätter melden, oas« da« ... kriegSministerium einen Entwurf ausarbeite, welchem die Cadetten de« Heere« und der wehr in die zwölfte Rang«classe eingetheilt > Diese Classe werde zwei Unterabteilungen .. die der Cadetten erster Classe und die der CO zweiter Classe. In erstere würden die bi«h Cadet-OfficierSstellvertrer, in die zweite die & eingereiht werden. Mit dieser Reorganisation . dann auch die Bezüge nach der zwölften R» Classe in Kraft. Von dem Resultat der ivei Erhebungen, sowie der Zustimmung beider vertheidigungSminister und endlich beider „ minister wird e« abhängen, ob die Reform, . auch eine Erhöhung de« Budget« zur Folge muf«. durchgeführt werden kann. 7-ke» n«d Tscheche» i» Schlesien. Die s, liche Harmonie zwischen Polen und Tscheche» Schlesien scheint langsam in die Brüche z« g Die tschechische Begehrlichkeit macht nämlich bei dem polnischen „Bindn* nicht Halt, ui« entwickeln stch bereit« ernste Kämpse in der bei seitigen Presse, die binnen kurz oder lang z, j, fammenstößen führen dürsten. Letzten Tor» unternahmen »ahlreiche ostschlesische Polen Ausflug nach Zakopane, wo sie eine Versa«! abhielten. Redacteur Friedl sühne in läi, Rede au«, das« in Schlesien nicht die De»ik sondern di« Tschechen die polnische Beoölt-i drangsalieren und feindselig behandeln. Tschechisierung Schlesien« mache infolge verschied Machenschaften und de« tschechischen Terrori« sehr große Fortschritte. E« sprachen noch «a Szukiewicz und Dmow»ki. Es wurde teichl»,, ein Comilö einzusetzen, welche« GeldsammluiM, Abwehr der Tschechisierung». Gelüste einleiiei und einen polnischen Schlesiertag nach Dombli Schlesien für den August einzuberufen. Hege« de« preiö»«d. Al« Beleg für von Russen und Russenfreunden geförderte» bundfeindlichen Bestrebungen erhielt die „$ Nummer 62 ,A-tttfchr Wacht- Seite 3 Oesterreich und noch weniger für Deutschland hatte, sondern vielmehr ein Freund Frankreich« und ein imschitdener Gegner de« Dreibunde« war. Nelidow, »ahm stch, um den Dreibund zu erschüttern, vor, Italien für Frankreich zu gewinnen und e« gleich-Zeitig in gute Beziehungen zu Rus«land zu bringen. Die Heirat de« italienisch-» Thronfolger«, nun-»ehrigen König« von Italien, mit einer monte-«grischen Prinzessin hat viel dazu beigetragen, das» die Trennung Italien« vom Dreibünde nur mehr al« eiue Frage der Zeit angesehen wird. Italien würde - so ist die nicht wenig verbreitete Ueber» jtugung in Italien — die nächstbeste Gelegenheit benützen, um aus .ganz ehiliche und natürliche Weise, ohne Deutschland oder Oesterreich zu hinter- Sehen', au« dem Dreibunde au«zutreten und den dschluf« an die russisch - französisch» Allianz zu suchen. Nach dieser Auffassung sucht man die an- £ blich schon bestehende UnpopularitSt de» Drei-nde« in Italien noch möglichst zu steigern und begründet diese Propaganda mit dem Anspruch Italien« auf gewisse Gebiet«theile Oesterreich«. Italien könne, so folgern die Geschäftsträger der Dreibundfeinde, nur dann mit Oesterreich zusammen-gehen oder sich in einem entscheidenden Falle wenigsten« neutral verhalten, wenn seine nationalen G«biet«ansprüche vollauf befriedigt würden. Für Deutschland sympathisieren die Italiener nach der-selbe» Meinung nur wieder insoweit, al« sie hoffen, das» Deutschland unter Umständen ihre unter-schiedlichen Aspirationen begünstigen werde. — sonst hätten die Italiener keinerlei Ursache, mit Deutsch-land Freundschaft zu halten. Für die italienischen Vlaven- und Franzoseafreunde besteht der Dreibund «r noch — auf dem Papier, und e« gilt ihnen al» ausgemacht, das« er in Wirklichkeit keine Be-deatung mehr habe. Aus Sudafrika. Ei« englischer General hat i» einer Zeitung sein» Meinung über den Au«yang de« südafrikanisch»« KriegtS in die kurzen Worte gekleidet: .Wir (Engländer) werden die Buren D»al« b< siegen." Der General begründet die« »it de« Terrain, welche« den Buren sehr zustatten kommt, mit den schlechten Pferden, welche die Tropenhitze nicht vertragen, und mit der geschickten tampfeSan der Buren. So unrecht muf« der Mann nicht haben. Denn jetzt heißt e«, Lord titchener werde im kommenden Frühjahre auf jede > von Afrika abziehen und al« Commandant »ach Britisch - Indien übersiedeln. Auch der Feld« Herr sieht sich über die Schwierigkeiten nicht hinaus. Die Engländer haben einen Zeitung«-Berichterstatter M» Kriegtschauplatze abgeschoben, weil er zu twckeue Wahrheiten über die englischen Mißerfolge '»»breitete. Die« ist ein bedenkliche« Zeichen. Wirk-Wi haben die Buren letzterhand wieder einen Annen Erfolg errungen. Eine Depesche Lord titchener'« vom 26. Juli besagt: General Stephen« berichtet, die berittrne Abtheilung Sleinacker'S, «lche Bremer«dorp besetzt hielt, war am 24. Juli Wn einer überlegenen Burentruppe, wahrscheinlich Wn den Commando« von Amsterdam und Pietretief, > Um ein Viertel auf 1 Uhr de« verabredeten läge« bestellten der Signor und die Eignora de Elerieux d«im Groom dt« Hotel« einen Wagen »v gaben de» Kutscher die Adresse de« Doctor Luader« an. Kaum fiel der Wagenfchlag zu, al« Ine« die Hand ihre« Gatten ergriff und sie sanft, ohne ein Lort zu sagen, drückte; al« der Wagen die Richtung zexen la Maddalena nahm, wurde Ine«' Hände-baick zärtlicher und mit leiser, verschleierter Stimme ^ßüsterte sie: .France«co, gestattest du mir, dir etwa« zu sagen?' „Wa« denn?* fragte er ein wenig betroffen. .Glaubst du wohl, ich sei noch schön?" .Aber gewiss, meine Theuere'. [ .Nun, ich bin e« nicht mehr... Ich bin hSs»l,ch. und nvenn du die Augen wiederöffnest, wirst du mich micht einmal erkennen, mich vielleicht »icht mehr liekbm! Ich will nicht, das« du dir beireff« meiner zu viele Illusionen machst, mein theuerer Franceesco. Ich bin vierzig Jahre alt. Aist du daran sgedacht? Ich habe Runzeln, graue * . . . . Ach, ja einsten« war ich schön, be« schöne AuMen. frischt« Gesicht. Schultern, die ^^Meißer schhienen, al« der Schnee auf dm Ierg'n . . . Errinnnst du dich dessen? . . . Aber ich habe mich >in den 25 Jahren sehr verändert! Rieb« allein dca« Alter trägt die Schuld daran, Ifaft du! . . Erinnerst du dich deS geringfügigen «aade«, de« WampenfchirmeS, der eine« Abend« Feuer sing? ... Ich habe dir nicht« davon ge-Pgt! . . . Ich? habe Brandwunden dabei erlitten, bedeutende Branndwunden im Gesicht: ich bin fast I gezwungen worden, den Platz zu räumen. Die Abtheilung schlug sich nach dem 16 Meilen ent« fernten Lembobo durch. Die Verluste an Todten und Verwundeten betragen zehn Mann; einige wurden gefangen. Bei der Untersuchung der Fälle, in welchen die Buren angeblich Verwundete und Gefangene massacriert haben sollten, sollen Ant Worten nach dem berühmten Muster: Mir hat «ein Vater gesagt, das« ihm sei» Vater erzählt habe, sein Vater:c. Aus Stadt und Land. ßillier Hemeinderath. Freitag nachmittag fand unter dem Vorsitze de« Herrn Vicebürgermeister« Juliu« R a k u f ch eine ordentliche öffentlich» Sitzung de« Cillier Ge-«einderathe« statt. Nachdem da« Protokoll der letzten Sitzung genehmigt worden war, machte der Vorsitzende von nachfolgende» Einläufen Mit »Heilung. Der Stadtbauamt berichtet über die VerHand, lungen betreff« der Regulierung und Entwässerung der Hermann-, Schiller« u»d Karolinengasse. Da die einvernommenen Parteien sich auf den Stand« punct stellen, das« die ganzen Kosten für Leisten-steine, Grundenteignung und Niveauregulierung von der Stadt getragen werden müssen, haben sich jene Verhandlungen zerschlagen. Die Wasserableitung«-verkehrungen a« Wokaunplatze, welche gegenwärtig keineswegs entsprechen, werden in kurzem Wege durchgeführt. Einem Berichte de« Stadtamte« über feine interne Amtsthätigkeit ist zu entnehmen, das« die einzelnen Referenten keine eigentlichen Rückstände aufzuweisen haben. Für den erkrankten Stadtcafsier Lang be« sorgt der Gemeindefecretär B l e ch i n g e r die Cassengefchäftt. Der neue SchlachthauSverwalter Wunsch wird in 14 Tagen sein Amt antreten. Die Leitung der Südbahnwerkstäite in Marburg gibt bekannt, das« der geplante AuSflug der 2800 Arbeiter nach Cilli unter den gegebenen Verhält« nissen unterbleiben müsse und spricht der Etadtge-meinde für ihr in dieser Angelegenheit bewiesene« Entgegenkommen den wärmsten Dank au«. Am 5. Juli weilte der Herr Landesforst« infpector Hofrath Hermann Ritter von Guttenberg in Cilli und inspirierte im Vereine mit dem Herrn Oberforstcommissär Donner und und im Beisein de« Obmanve« de« Waldaufsicht«. comit6'S G.-A. Aloi« W a l l a n d den städtischen Waldbesitz, welch letzterer hiebei Gelegenheit hatt», sehr anerkennende Worte über die Waldwirtschaft zu vernehmen. Herr Hofrath von Gutten« b e r g äußerte sich auch schriftlich wie folgt: „Am 5. Juli 1901 habe ich den Stadtwald von Cilli begangen und mit Vergnügen wahrgenommen, das« derfelbe pfleglich behandelt wird, die Waldwirt« fchaft Sachkenntnis und confervatioe Tendenz be« um da« rechte Lug« gekommen, ich bin entstellt! Durch Berührung kannst du di« Narbe nicht fühlen, aber wenn du mich fehen wirst, wird mein Anblick dir vielleicht Schrecken bereiten! . . Aber dennoch würdest du mich lieben, nicht wahr? Küsse mich: hier auf der Schläft ist die Feuernarbe, die bi« zur Stirne reicht . . . Ach, warum wurdest du nicht wieder seh»nd, al» ich noch schön war? Du würdest meine Schönheit allmählich verblühen ge» sehen haben. Die« würde dir weniger Enttäuschung verursacht haben! . . . Küsse mich!« Der Blinde war erblasst; instinctiv hatte er ein Gesicht Ine« zugewandt, al« ob er sie schon ehen könnte, — sehen die Runzeln, die grauen Haare, die Narbe, alle die Anzeichen de« heran« nahenden Alt»r«, von d»m sie gesprochen. „Weshalb sagtest du mir nicht« davon?" ragte er traurig. „Um dich nicht zu betrüben, um nicht deine Liebe zu vermindern; e« lag mir soviel daran, das« du mich für schön hieltest.' Und er fühlte ihre Schultern unter einem tiefen S»ufz»r zucken, diefe Schultern, die einst so schön und formvollendet waren. Der Wagen fuhr an St. Agostino vorbei; da« Zifferblatt der Thurmuhr zeigte erst halb ein Uhr mittag«. Sie waren um eine halbe Stunde zu rüh gekommen. Ine« trocknete sich die Augen, lopfte an da« Wagenfenster, damit der Kutscher anhalte. Da hinreichend Zeit war, wollte sie noch ein Gebet verrichten, um glückliches Gelingen der Operation zu erflehen. „Ich werde bald zurückkehren," versprach sie dem Gatten. kündet und die Verwaltung sich namentlich durch gelungene Aufforstung'der Schlagflächen, wobei die Anzucht von A. Douglasie und Pinu« strobuS her« vorzuheben ist. ein große« Verdienst erworben hat'. Ueberbie« ist ein» Zuschrift de« steierm. Forst« vereine« eingelangt, die von der Einwohner-fchaft ber Stadt sicherlich mit größtem Vergnügen zur Kenntni« „enommen werden wird. Dieselbe lautet: .Da« Präsidium de« steierm. Forstoereine« erlaubt sich die höfliche Anfrage, ob ein Besuch de« Forstvereine« in de« nächsten Jahre zur Besichti« gung de« dortigen Stadtwalde« nicht unwillkommen erscheinen würde. Nach Hieramt» eingelangter Mit« theilung de« Vice«Präsidenten Herrn Ritter von Guttenberg haben sich die bei der General« Versammlung im Juli 1892 im dortigen Stadt« wald besichtigten und seit dieser Zeit ergänzten Culturen dank der pfleglichen Behandlung in so vor« züglic^er Art entwickelt, das« im Schoße de« Ver« ein«auöschusse« begreiflicherweise der Gedanke ent« stehen mus«te, eine Besichtigung dieser Neuanlagen nun nach Ablauf eine« DecenniumS werde sicher allfeit« rege« Interesse hervorrufen und einige ia jüngster Zeit acut gewordene Fragen über Durch« forstung«wesen u. dgl. hiebei im Austausche von Ideen und Erfahrungen erwünschte Behandlung finden". Diese mit lebhafter Befriedigung zur Kenntni« genommene Zuschrift wird dem WaldaufsichtS« Comit6 zur weiteren Antragstellung überwiesen. Da das Summarium über die BarschaftSge« bahrung im Jahr« 1900 dem LandeSauSschusse vor. gelegt werden muss, wird diese Angegeltnhtit dringlich behandelt. Nachdem der Vorsitzende die einzelnen Ziffern deS SummariumS zum Vottrage gebracht hatte, beantragte Herr G.-R. PalloS namen« der Finanzsection, das« dem Bürgermeister da« Absolutorium ertheilt werde. Wird einstimmig angenommen. Auf der Tage«ordnuug stehen vor Allem Be. richte der R»cht«fection (Referent Herr G.-R. Dr. S ch u r b i). Die Finanzprocuratur verlangt namen« de« LazaristenconoenteS die grundbücherliche Einverleibung de« Weiderecht«« für 2 Stück Kühe. Nachdem diese« Weiderrcht seinerzeit vom Be-nefiziu« St. Joses — nicht vom Convente — kaufsweise erworben worden war, entbehrt der Begehren der Finanzprocuratur jede» RechtStitel« und wird daher abgewiesen. — Da« Gesuch de« Franz Verdovsek, Schneider« au« Sachsenselv, n« Zu« erkennung de« HeimalSrechte« wird abgewiesen, da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Für die Finanzsection berichtet Herr G.-R. Pallo« über ein Ansuchen de« ParksestauSfchusseS um Abschreibung der für Bier. Ga« und Ei« ge« zahlten Gemeindeauflagen bezw. Beträge. Wird bewilligt. — Der Kleidermacher-Genossenschaft wird für den hier gegenwärtig stattfindenden fachcur« für Kleidermacher ein Beitrag von 100 Kronen bewilligt. Für die Gewerbesection berichtet Herr G.-R. Otto Küster über ein Ansuchen de« Obsthändler« Er hörte sie auSsteigen, den Wagenschlag schließen, ihre Schritte nach der Kirche richten. FranceSco blieb allein, eine grenzenlose Verzweiflung hatte sich seiner bemächtigt. Also eS war wahr: Ine« war hässlich. Ach. das makellose, unveränderte Bild, da« einem Geiste vorschwebte, der leuchtende Altar, den er ihr in seiner Erinnerung errichtet hatte! Alle« die« sollte zusammenstürzen! Die herrliche Ine« von einst sollte von der alternden, hässlichen und unkenntlichen JneS verdrängt werden? . . . Und auch er würde hässlich geworden fein! . . . Auch er würde jetzt in dem Spiegel, der ihm einst einen raftstrotzenden, jungen Mann zeigte, nur einen Unbekannten Erblicken. Aufseufzend fühlte er zwei leise Stiche in den erloschenen Augen. „Kutscher," sagte er, sich aus dem Wagen beugend, „wenn die Signora zurückkommt, werdet Ihr un« wieder nach dem Hotel zurückfahren." Zehn Minuten vor ein Uhr stieg Ine« in den Wagen, acht Minuten vor ein Uhr befand sie sich vor la Maddalena. „Wa« soll da« heißen?" fragte sie betroffen. „Hat denn der Kutscher nicht verstanden? Und der Doctor. der un« präcise um «in Uhr in der Via LiSbona erwartet!" .Wir werden nicht mehr hingehen," sagte FranceSco, sie an sein Herz ziehend. „Weshalb?' »Ich verzichte auf die Operation .... Ich bleibe blind .... Du bist noch schön, JneS, und wirst eS immer bleiben!" Seite 4 Juriisch am Rann um Bewilligung eine« Stadt» platze« sür Obst und Kastanienbraten am Kaiser Jostfplatze. Wird wegen VerkehrSschwierigkeiten und Mangel« an Bedarf abgewiesen. — Johann Mravlag in Saberje bittet um eine Fiaker «Con» cession. Nach den Anträgen der Herren Doctor E ch u r b i und Dr. Kovatfchitsch wird die Angelegenheit an da« Stadiamt zurückverwiesen mit der Erklärung, das« ein Bedarf nicht bestehe, und das« über die Vertrauenswürdigkeit de« Gesuchsteller« geeignete Erhebungen gepflogen werden sollen. Herr G.-R. Lindau er vertritt den Standpunkt, das« ein Bedarf bestehe, indem e« sich häufig ereigne, das« man zu einer Fahrt keinen geeigneten Wagen bekomme. Schließlich verliest der Vorsitzende folgende Zuschrift: „An den ehrenfesten Gemeinderaih der Stadt Cilli. Der Deutschvölkische Gehilsen-Verband Cilli'« und Umgebung veranstaltet am 25. August d. I. seine SründungSseier. Wie bereit« mehrfach betont, ist einer der Haupttriebkräfte diese« Ver-bände«, an der Seit« der deutschen Bürgerschaft Cilli'« sür unsere nationalen Hochziele zu kämpfen, die auch bei unserer Gründungsfeier eindeutig zum Ausdrucke gebracht worden. Der gefertigte Au«fchus« richtet an den ehren« festen Gemeinderaih der Stadt Cilli die Einladung, sich durch Betheiligung sowohl an dieser Gründ-ung«feier, wie auch durch Vertretung beim Empfangt am Bahnhöfe unsere« fo hochgeehrten Führer« Herrn Reich«rath«abgeordnetm Franko Stein, der zu dieser Feier erscheinen wird, sich zu betheiligen". Dirs» Zuschrift wird mit lebhaften Sympathiekundgebungen zur Kenntni« genommen und au«-gesprochen, das« der GemeindeauSschus« selbstoer-ständlich der Einladung durch Theilnahmt an der Gründung«stier Folg« leisten werde. Kvavgekische Gemeinde. Da dtr Pfarrer der evangelischen Gemeinde noch verreist ist, mus« der Gotte«dienst morgen, den 4. August noch au«-fallt«. Der nächst« Gottesdienst findet am 11. August statt. Z>er Landesschnlrath hat in seiner Sitzung vom 4. v. der definitiven Lehrerin an der Mädchen-Dolk«schule in Windisch-Feistritz, Emilie Gherbaz, den erbetenen Austritt aus dem öffentlichen Schul-dienst« unter Zuerkennung der normalmäßigtn Ab-fertigung krankheitshalber bewilligt, dann über «in« Anzahl von Gesuchen um Zuerkennung von Dienst-alter«zulagen und Erzi«hungSb«iträgen, sowie um Gewährung von GeldauShilsen entschieden. Angestellt wurden: AlS Oberlehrer an der Volksschule in Schiltern, Bezirk Rohitsch, der definitive Lehrer und Schulleiter Martin Solvsek in Dobrofzen; al« Lehrer und Schulleiter: an der Volttfchule in St. Judok am Kostak, Bezirk Gonobitz, der definitive Oberlehrer Johann Krajnik in Podmelec im Küsten-lande; an der Volksschule in El. Nikolai. Bezirk Tüffer, der definitive Lehrer Heinrich Hribernik in Lokauz; als Lehrer, beziehungsweise Lehrerin, an der Volksschule in Hrastnigg, Bezirk Tüffer, der provisorische Lehrer Jakob Rainer in Hl. Kreuz bei Littai in tkrai»; an der Volksschule in MonSberg, Bezirk Umgebung Pettau, der definitive Lehrer Johann Glinsek und die definitive Lehrerin Lud-milla Glinsek, geb. Lilek, in Neukirchen bei Pettau; an der MädchenvolkSschule der Umgebung Pettau die definitive Lehrerin Marie Lucknar in Reka. Männergesangverein „^iederkranj.^ Der Männergesangverein „Liederkranz' hält am Sonn-tag. den 4. August, im Hotel Terschek seine dies-jährige Sommer - Liedertasel ab. Der Abend ver« spricht ein sehr genussreicher zu werden, denn die Singordnung umfasst folgende auSerwählte Männer-vollgefänge und zwar: .Schlachtruf der Deutschen in Oesterreich" von Berthold Schwarz, »Hüte Dich" von Girschner, „Die Musik" von NesSler, „Ab-schied" von Blümel, „Siorchlied" von G. König und „A Busserl von Diandlan' von Th. Koschat. Die Zwischenpausen werden durch Vorträge der Cillier MusikoereinSkapelle ausgefüllt und weiSt auch hier die VorttagSordnung fehr hübsche Nummern auf, al«: „JubiläumSmarsch" vonKomzak, Ouvertüre zur Oper „Norma" von Bellini. .Die Nordpol-fahrn". Walzer von Fahrbach, Potpourri auS „Zigeunerbaron' von I. Strauß, .Ballträume', Intermezzo von Sporr, Ouverture zur Oper „Zampa" von Herold, „Erlkönig', Ballade von Fr. Schubert, .Großstädtisch", Galopp von Ziehrer. killier ZSännergesangvertin. Dienstag beginnen die Uebungen für die am 17. August stattfindende Liedertafel. Mit Rücksicht auf die kurz« Spanne Zeit, die bis zur Liedertafrl offen steht, könnrn nur dr«i Probtn abgehalten werden, und e« ist daher Ehrenpflicht der Sänger, fowir der Damen, bei den Prob«n vollzählig zu erscheinen. Nur unter dieser Voraussetzung ist die ___ „«-«tsch- K»«cht" würdige Veranstaltung der Liedertafel, ja diese überhaupt möalich. Z>er ßillier Deutsche Hewerbebnnd unter-nimmt am Sonntag, den 11. d. M.. einen Nach-mittagtauSflug nach Tüffer, wozu nicht nur die Mitglieder, sondern auch alle Freunde de« deutschen GewerbestandeS freundlichst eingeladen werden. Der Großtheil der Ausflügler wird den Weg nach Tüffer zu Fuß zurücklegen; Aufbruch um 2 Uhr nachmittags. Weitere Einzelnheiten werden in der nächsten Nummer der „Deutschen Wacht" bekannt gegeben werden. Kotek Waznr. Anlässlich de« Porttuncula« feste», welches bekanntlich mit einer großen Fäcalien-concentration verbunden ist, wurden di« frommen Pilger und Pilgerinnen ganz besonder« auf da« Hotel Mazur am Josefiberge aufmerksam gemacht. Da daS Weiderecht für zwei Kühe nach dem Wunsche der PatreS auch intabultert werden soll, dürfte wohl daS Hotel eine Milchmariandel-Döpendance erhalten. Kundecontnmaz. Die Bezirkshauptmannschaft Cilli theilt un« mit: Anläßlich de« Auftreten« neuerlicher Hund«wuthfälle wurde im Sinne de« Thierseuchengesetze« im ganzen Bereiche der Ge-meinden Nenkirchen, Doberna, Weixeldorf, Hochenegg, Bifchofdorf, Cilli.Umg.. Hletrowitsch, Tüchern, St. Lorenzen, St. George» S.-B. und St. Martin im Rosenchale die Hundecontumaz bi« auf Widerruf unter den üblichen Modalitäten angeordnet. Die Gemeindeämter werden aufgefordert, durch ent» sprechende Verlautbarung Sorg« zu tragen, das« von Seite der Hundebesitzer jeder verdächtige Erkrankung«sall bei Hunden sogleich zur Anzeige gelangt und das« bi« zur behördlichen Anordnung die Thiere sicher verwahrt werden. Gleichzeitig sind di« Hund«b«sitzer auszusord«rn. das« sie ihren Thieren eine entspr«ch«nde Pflege und Wartung angtdrihrn lassen und das« in«be>ondere den Thitren stet« frische« Trinkwasser zu Gebote steht. Auch wird zur allgemeinen Kenntni« gebracht, das« unter sicherem Maulkorb, ein Maulkorb au« Draht gemtint ist, daher Ltdermaulkörbe nicht verwendet werden dürfen. Selbstmord. Sam«tag morgen« fanden Jäger in einem Walde bei Bre«no (bei Store) den er. hängten Leichnam eine« l 5jährigen Burschen, den sie al« den einzigen Sohn eine« wohlhabenden Besitzer« agno«cierten. Da« Motiv de« Selbst« mordt« ist nicht btkannt. „Los »0« Vom in Steiermark" erschien soeben al« 7. Heft der Berichte über den Fortgang der .Lo« von viom'-Bewegung. Verlag von I. E. Lehmann, München. Prei« 60 Pfg. Vor zwei ahren hielt man die evangelische Bewegung in den katholischen Alpenländern, der „Hochburg de« Ultramontani«mu«",»für völlig ausstcht«lo«. Heute, zwei Jahre nach Beginn der Bewegung ist da« ganze Land bereit« mit einem Netz von evangelischen Gemeinden und Predigtstationen überzogen und jeden Monat werden einige neue Stützpunkte ge. schaffen. In dem „rein" katholischen Land sind nach einer kurzen Spanne Zeit nicht weniger al« 52 Gemeinden vorhanden. Eine dem Buche beige« gebene Karte zeigt da« Land vor und zwei Jahre nach Beginn der B-wegung. Eine solche außer« ordentliche Thätigkeit, die Schaffung von Kirchen, Betsälen, Predigtstationen usw. erfordert natürlich sehr große Opfer und e« ist rührend zu sehen, wie Altprotestanten und Neuprotestanten sich in der Opferwilligkeit überbieten. Alle« au« eigenen Kräften zu schaffen, sind die neuen Gemeinden trotzdem nicht in der Lage, daher ist eS dringend geboten, das« sie von den Protestanten Deutschland« kräftig ge« fördert werden. Sehr hübsch und ergreifend ist die Schilderung, wie der Katholik Peter Rosegger seinem Heimatort Mürzzuschlag zu einer protestantischen Kirche verhelfen hat. Rosegger selbst hat sich trotz« dem noch nicht völlig durchgerungen, doch ist auch sein Uebertritt nur eine Frage der Zeit. Z»a» Marvnrger Fomcapitel hat durch den Tod de« Domdechant» Dr. KriZaniö einen noch schwereren Verlust erlitten, al» durch den kürzlich erfolaten Hingang de» Domherrn Dr. P a j e k. Krizanic war der politische Leiter de» Domcapitel», sein Geist strömte im „Gofpodar' die dustigsten Blüthen au« und der Katholische Press« verein, die vom Bischof Dr. Napotnik genehmigte Association zur Aushungerung deutscher Katholiken in Untersteiermark, hat in Dr. Krizanit seinen strebsamsten Obmann verloren. Wie wir vernehmen, aspiriert Abt Ogradi auf den Posten de« Ver« biichenen. Ein Dementi de» ßerrn Zimniak. Wir erhalten folgende ungewöhnlich freundliche Zuschrift: .In der letzten Nummer Ihre« geschätzten Blatte« ' Nummer 62 lesen Wir die Notiz, das« Unser Hund von ein» wüthenden Hunde gebissen wurde. Da diese aus Unwahrheit beruht, bitten Wir, in der nächß» Nummer diese Notiz zu dementieren. Hochachwogt« voll Zimniak." Sndmark KoMsvücherei. Am 1. März b. Z. wurde die hiesige Südmark-VolkSbücherei. welch die Werke der besten und beliebtesten Autoren a 1500 Bänden umsasSt, eröffnet. Die Bücherei $ im Stadtamte (Casse) untergebracht. Die Autlet stunde ist vorläufig auf jeden Montag zivischa 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entleh« hat monatlich dm Betrag von 10 Hellen» imt außerdem für jedeS entlehnte Buch einen Betrq von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssa innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. Tal ausführliche Bücherverzeichni« ist zum Preise cm 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von jede» Deutschen benützt werden. Infolge de« groß« Zudrange« wird nun auch an jedem Freitag mittag« zwischen 1 und 2 Uhr eine Äu«leihsK>M abgehalten. Z>«rchf«chrt ei»« deutsche« SeeSataiSouI Wie da« .Fremdenblatt" berichtet, werde der L!q>-Kämpfer „Franz Josef" ein Bataillon deutscht Truppen, bestehend au« 800 Mann, von Chi« nach Europa bringen. Die deutschen Truppe, werden vorau«sichtlich Ende September in Ir:ri ankommen und von dort in die Heimat beförda werden. Wenn e« bei dieser Anordnung bleibt, j« werden wir wohl auch in Cilli die deutschen „China-krieger' zu sehen bekommen. Hkeiche»Serg, 31. Juli. (Au« der g» n o f f e n f ch a f t l i ch e n Fortbildung«-schule für Lehrlinge.) Am 21. Juli b» gieng die hiesige seit zehn Jahren vom Hna Franz Salfiyky geleitete Wiederholung«- in» Fortbildung«schule für Lehrlinge, welche die Collecn»-Genossenschaft au« eigenen Mitteln erhält, ihm Semesterschluf«, zu dem sich der Schulau«sch>ch, die Herren Josef Bäck, Genossenfchaft«oorsiehel, ßan« Felser und I Sammer «ingesunden hat!-«. Der Cur«l«it»r begrüßte zunächst die Erschienen« und gab seiner Freude Ausdruck, das« nun ck diese« Institut, dank der Fürsorglichkeit de« Schul» auSschusse«. bessere Tage gekommen sind, daft lii stch endlich ihre« Verfolger«, de« früheren Bau steher« de« Genossenschaft entledigt hatte. Er ent» warf ein Bild dieser Schule und trug den Iah?» bericht vor. Nach diesem besuchten im letzten C«st 32 Schüler, von denen 3 freigesprochen und cirn abgemeldet wurde, so das« zum Schlüsse 28 vm blieben, die Schule. Der Nation nach gehöre» » 29 der deutschen, 2 der ungarischen und 1 d« slovenifchen. Unterrichtet wurde in 10'/, Monma jeden Sonntag von '/t10—11 Uhr vormittag! in den Lehrgegenständen: Lesen, Schreiben, g«wni> liche« Rechnen, gewerbliche Geschäft«aufsätze. linier« richt«sprache und Zeichnen. Der Genossenschss» Vorsteher, Herr Josef Bäck sprach nun seine Fr,ick über den Fortgang der Schüler au« und ermalM sie zum fleißigen Schulbesuche, worauf er dem £nt> leitet, Herrn Franz Salfitzky, im Namen der 8t» nossenichaft für dessen große Bemühungen drntftt Herr I. Sammer besprach nun die Vortheile ernt guten Schulbildung sür den Gewerbestaad sprach den Wunsch au«, die Lehrlinge mögen da vorgetragenen Lehrstoff beherzigen und emsig ■ ihrer Fortbildung weilerschreiten. Die nun deich tigten schriftlichen Arbeiten und Zeichnungen fwia großen ungetheilten Beifall. Der CurS beginnt » 8. September wieder. Erfreulicherweise wir» nn diesem FortbildungSzweige unserer Lehrlinge ml regem Interesse begegne«. Alatersteirische Ztäder. In der Lindetcw anstatt Neu hau« sind bi« 22. Juli 415 Pane» mit 710 Personen zum Curgtbrauch« eingetrrff» ,,p« ßondncteu^. Von diesem cffkkta' Coursbuche ist soeben die dieSmonatliche Ausgabe a> schienen, welche wieder die neuesten Eisenbahn- u« Dampfschiff-Fahrpläne und Fahrpreise, sowie einen W» an den Eisenbahnen, Karten und Städtepläne eixtSälz. Zu beziehen in allen Buchhandlungen, Eisenbahnstation^ Trafiken ic. und bei der Verlagshandlung R. v. heim in Äien. Iaßr- und Kiehmärkte in Stcieruurrt. li 9. August: Graz. Stechviehmarkt nächst !><» Schlachthause. — Am 10. August: Graz, Getreiüc, Heu- und Strohmarkt am Grie«-. Holzmarkl a Dietrichsteinplatze. — D»utsch-Land«berg. ßra«. i V. — Glei«dorf, I. u. V. — Grasendorf. Sq. Hartberg, I. — Judendurg. I. u. Rindemack. — Windisch-LandSderg. Bez. Drachenburg. I. i. V. — Leutschach. Bez. Arnfel«, I. u. Ä. — Ei. Lorenzen im Mürzthale, Bez. Brück, I. — kirchen, Bez. Voit«berg, I. u. V. — Rann, I. l Stummer 62 B. — ftetttntgg, Bez. ©irffelb, I. u. B. — Uebel» dach. Bez. Fcohnleiten, I. u. V. — Winbischgraz. I. u. V.— Am 11. August: Graden, Bez. Voit«» berg, I- — Am 12. August: Windisch-Hartmann«» bocf. Bez. Glei«dors, I. — Stubalpe, Bez. Voit«» berg, V. — St. Lorenzen, Bez. Marburg. V. — Am 13. August: Feldbach. V. — Vordernbera, I. — Am 14. August: Graz, Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaus?, Getreide«, Heu- und Strohmarkt am Grie«-, Holzmarkt am Dieirichsteinplatze. — Rann, Bez. Pettau, Schweinemarkt. — Gaal. Bez. Knittelfeld. V. — Marburg, V. — Am 15. August: Heiligen Drei-König, W.-B., Bez. St. Leonhard, I. Maria in der Wüste (Ronenberg), Bez. Marburg, I. — Oppenberg, Bez. Rottenmann, Kräm. Das Localmuseum ist während der Sommermonate täglich von 10 bis 12 Abr geöffnet. Z»ie Kiutrittsgeöür beträgt 20 Keller. Hingesendet. Au« den Kreisen der Sommergäste geht un« folgende Zuschrift zu, der wir gerne Raum gewähren. Unterzeichneter ersucht die geehrte Schrift leitung um Veröffentlichung einiger Angelegenheiten, welche in vieler Hinsicht Anspruch auf allgemeine« Interesse I «heben dürften. Einige befreundete Familien haben während der ersten Zeit ihre« Aufenthalle« in Cilli au« voll« ständiger Unkenntnis in den Geschäften de« Narodni Dom eingekauft. Einer dieser Familien wurde an-lästlich eine« Krankheitsfall«« durch einen deutschen Hotelbesitzer sogar ein windischer Arzt »commandiert. Nach später erfolgt« entsprechender Ausklärung war <« den deutschen Familien unangenehm, zu erfahren, dof« durch ihr deutsche« Geld nur slavische Gegner unterstützt wurden, welche nach Cilli importiert wurden, um die hiesigen erbgesesfenen Geschäftsleute zugrunde zu richten. Aehnliche Beispiele dürsten öfter« vorkommen. Um solche Fälle in Zukunft zu vermeiden, sollte jedem Gast der Stadt Cilli schon bei seinem Ein» mit am Bahnhofe ein vollständige« Geschästsoer» zeichni« in Buchform, mit vollen Adressen der deutschen Aerzte jc. und mit einem gutauSgeführten Plane der Eiadt und einem kurzen, aber klaren Führer versehen, durch Dienstleute übergeben werben. Solche Verzeichnisse sollten auch in allen öffentlichen Kaffee» und Gasthäusern aufliegen und unentgeltlich erhältlich sein. So wird e« auch in Deulschböhmen gemacht Der vollständige Mangel an großen, gut «»«geführten Orientierungstafeln der gesammten Umgebung mit allen Ausflügen, wie solche in »edem Sommerfrifchenorte in der Umgebung von Wien :c. vorkommen, werden empfindlich vermis«t. Solche Orienlierung«taseln mit der Wege-Markierung und der genauesten Zeitbestimmung sollten am Bahn-Hofe, bei der Kapuzinerbrücke, im Stadtparke, beim Sieg :c. angebracht werden. DaS primitive Wächterhäuschen im Stadtpark, w welchem die Conditorei unterbracht ist, entspricht mcht den Bedürfnissen und dient dem Stadtparke rat zur Unzierde. Die Ausstellung eines schöneren ind geräumigen Pavillon» mit seitlichen Lauben, etc folche z. B. am Franz Joseskai in Wien aus» zestkllt sind und als Muster dienen können, wäre bringend empfehlenswert. Die Herstellungskosten durch den VerschönerungSverein müssten sich durch den Pachtzins reichlich ersetzen. Eine Concurrenz «it dem Waldhause wäre nicht zu befürchten, da die Säfte der Conditorei, wo allerding« auch Milch, Kaffee und Liqueure verabreicht werden müssten, da« Waldhau« zur betreffenden Zeit nicht besuchen. In diesem Falle sollte man sich überhaupt mehr vo» den Bedürfnissen und Anforderungen der «eueren Zeit und einer modernen Sommerfrifche leiten lassen. Nicht minder empfehlenswert wäre die Reitanlage von parallel laufenden Doppelalleen im Zuge der BerbindungSalle vom Kinderspielplatze 6 Stiege (und zwar südöstlich). Diese mehrreihigen een sollten nur zur Unterbringung von Bänken benützt werden, damit da« Publicum bei Park« »ncerien einen geschlosseneren Platz (ähnlich in Baden bei Wiien) zur Verfügung hätte. Der Rad-! sahrerweg soll te durch eine Tafel gekennzeichnet und da« Schnellfahren verboten werden. Vorstehemde Anregungen sollen nicht etwa als «ine Verkennung der ausgezeichneten Thätigkeit de« Berschönerung>»vereine«. welcher gewiss vollste An» erkeanung ver-dient, aufgefafSt werden. Ein lamgjährig« Sommergast au« Wien. „Ae«tsche Aeutscher Schutverein. In der Sitzung de« engeren Au«schusse« vom 31. Juli 1901 wurden den Gemeinden Kopitz, Schwaden, Parlschendorf, Lobnitz, Wifchkowa, Tfchenkowitz, Deutfch-Eisenberg und Nebo«, den Sparkassen in Schwechat, Plan und St. Pölten, dem Spar« und Vorschus«verein in Staab und dem Gesang«verein „Doppelquartett" in Lobositz für be-willigte Beiträge und Spenden; ferner der Ort«« gruppe in Michelob sür den Reinertrag eine« Park-concerte«, Frau Helene Rochleder in Franzen«bad für da« Erträgni« au« einer Wette, der Frauen» On«gruppe in Komotau sür die Hälfte de« Rein« ertrage« de« Blumenfeste« vom 7. Juli l. I., dem Central«Vergnügung»comit6 in Wien, für den reichen Ertrag de« Volk«gartenfeste« vom 22. Mai 1901 der geziemende Dank ausgesprochen. Für Herstellungen an den Schulgebäuden in Lichtenwald, DriSlawitz, Maierle, Röfcha und Benetzko wurden die nöthigen Beträge bewilligt; Angelegenheiten der VereinSanstalten in Lipnik, St. Egydi, Rudolfstadt und Nennowitz wurden in Be» rathung gezogen und der Erledigung zugeführt. An Spenden giengen ferner ein: Saaz OG. X 11, Oberkerfchan OG. X 12, Littau OG. X 6-86, Leibnitz OG. K 7'06, Schwarzenbach OG. K 41-10. Hin Mnationaler. Von Franz Tragau. ES war in Berlin, in den Achtziger Jahren. Die Schauspieler au« Oesterreich-Ungarn, die am Walln««, Oftende», Alexanderplatz- und Stadttheater engagiert waren, faßen beinahe jeden Abend nach gethaner Arbeit in einem der sieben Bogensäle de« „Prälaten' beisammen. Berliner und andere Theater» freunde fanden sich dazu und bei gutem Bier und lebhaftem Geplauder hockten sie oft bis lange nach Mitternacht. Gab eS ja jeden Tag einen andern anregenden Gesprächstoff. Am meisten wurde von dem gesprochen, waS eigentlich keiner der Gesell» schasi recht verstand, von Politik. Noch schwelgten die Berliner in der Gloire der Siege des deutsch-sranzösischen Krieges. Bei jedem zweiten GlaS Bier bekam man eine Portion Heldengesang und wir Oesterreich« erhielten noch eine kleine Beilage extra durch eine zarte Anspielung aus den AuSgang de« Kriege« 1866. Ost machte ein bayrischer oder ein Wiener Witzbold dieser Lob-schwelgerei durch ein derbe« Scherzwort ein Ende. Kleine Streitigkeiten gab« wohl oft, aber schließlich, wenn auch manchmal alle untereinander sich zer-haderten — am nächsten Abend trafen sie pünktlich wieder zusammen. Nur ein Herr Schwarz, der Vertreter einer Cellulofe-Fabrik in Marseille, de? erst kürzlich nach Berlin übersiedelt war, ereiferte r. Widcrhofer, der langjährige Leibarzt de« Kaiser« und der kaiserlichen Familie, ist in Jschl gestorben. Widerhoser hat unter anderem auch den ärztlichen Befund bei der Leiche de« Krön-Prinzen Rudolf aufgenommen. Z»er 'Ruhm der deutschn» Hceandampfer, welche nicht nur hinsichtlich der schönen und de-quemen Ausstattung, sondern auch — wie erst vor wenigen Tagen der famose Record der „Deutfch-land" bewie« — an Schnelligkeit die Schiffe sammt-liehet ausländischer Linien übertreffen, lässt di« amerikanischen Rheder und Conftructeure nicht schlafen. Nach einer Meldung auS New - Hort kündigte der Präsident der Atlantik Ghipping Company, Georg Wilson, an, er unterhandle über den Bau von Turbinendampfern von dreißig Knoten Schnelligkeit, welche die Reife von New-Dork nach Bremen in vier Tagen machen würd«n. — Bon d«n Turbintndampfern war schon oft die Rede, ohne dass bisher gut» Resultate mit ihnen erzielt wurden. Kiue neue Entdeckung Robert Kochs. Professor Dr. Robert Koch ist auf de« Londoner Tuberculofe-CongresS mit einer neuen Entdeckung hervorgetreten. Er hat durch zahlreiche Experimente und Jmpfverfuche festgestellt, das« die Tuberkel-bacillea der Rinder bei Ueberimpfung auf Menschen für diese unschädlich sind, und umgekehrt, das« die Thiere für die menschlichen Tuberkelbacillen un-empfänglich sind. E« folgt darau« die ungemein wichtige Thalsache, das« die Tuberculofe der Men-fchen nicht identisch ist «it der Rindertuberculose und das« die di«herige Annah«e von der Ueber-tragbarkeit der Tuberculofe unserer HauSthiere auf Menschen hinfällig ist. Man kann jetzt wieder un-gekochte Milch ohne Furcht vor den darin rnthal-tenen Tuberkelbacillen trinken. Man kann ebenso in Gemüth«ruhe Butter und rohe« Fleisch mit und ohne Bacillen genießen, wenngleich e« im Hinblick auf da« rasche Sauerwerden der Milch in der Sommerhitze und auf di« Brechdurchfälle der Kinder immer noch rathsam ist, zu« ««»schlichen GenusS nur gekochte Milch zu verwenden. Von ganz be-sondern Tragweite wird aber die Koch'sche Entdeckung für die Landwirtschaft werden, zu«al bei der Aufzucht von Kälbern, Schweinen :c. mit Kuhmilch. Die Tauben hören. — Nr- 27 der Zeitschrift »Die Illustriert« Welt4, Chiawick High Road, Nr. 628, London, W., enthält eine Beschreibung Ober eine wunderbare Cur gegen Taubheit und Geräusche im Kopse, welche Car vom Patienten seibat zn Hanse vorgenommen werden kaun und stet* einen guten Erfolg haben soLL Die Nummer dieser Zeitung wird auf Verlangen an jeden frei gesandt, wenn die Adresse an die Redaction der Zeitung eingesandt wird. 6140 ?hotographische Apparate für Zttlletuute». Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an« regendsten und von jedermann leicht »u erlernenden Sport, Jnterefse haben, da« feit 1354 bestehenden SpecialhauS photographischer Bedarfsartikel der Firma Zt. Moll, k. und k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrirten Preisliste, die auf Wunsch gratis verschickt wird. 100.000 MARK 100.000 Ornithologische Aufgabe! Etwas frans Hfn«i and IilcrrMtntM! Man lese, wm man so thun hau Sie kSnnen 400« Mark criislen. Unser« Aufgab« Ist sn sehen, welcher die irrfsste Liste aber Kamen on London gibt Ihnen Auskunft über um. Name und Adresse:-------------------------------- Es wird gebeten, den Brief hinreichend in frankieren. Ungenügend oder garnicht fraanlerte Briefe werde» nicht angenommen. „DU Illustriert« Walt", 826 Ohlawlok High Road, London, W., England. 6141 SchriMyum. Fechner's Fourenkarte für Radfahrer. Von diese» VereinSkarten de» Oesterreichifchcn Touring-Ctub» ist soeben Blatt XIV, Venedig • Belluno, zur Ausgabe gelangt, welche» den Anschluss an da» im Vorjahre er-schienen« Blatt XIII, Triebt«Verona, bildet. Haben schon die früher erschienenen zwölf Blätter freundliche Ausnahme und günstige Beurtheilung gefunden, so helfen obige Blätter einem dringenden Bedürfnisse aller Radfahrer ab, welche Südtirot und Norditalien besuchen wollen. Auf diesen neuen Karten gelangen die Flüsse und bedeutendere Bäche in Blau, alle Städte, Märkte und viele Dörfer in Schwarz zur Darstellung; ferner sind die diese Orte verbindenden Straßen und Fahrs wege in Roth, sowie alle Eisenbahnen, deren Stationen, Brücken, Ueberfuhren in Schwarz eingetragen. Wa» jedoch den Karten den größten Wert verleiht, sind die gewissenhaft von Ort zu Ort eingetragenen Entfernun-gen in Kilometern, sowie die Niveauverhältnisse aller, selbst unbedeutendere Ortschaften verbindenden Straßen und Wege, welche durch eine eigene, leicht und un-mittelbar verständliche Signatur bezeichnet find. Diese auf Leinen gespannten Karten, welche durch R. Lechner (Wilhelm Müller), f. u. t. Hof- und Universität»-Buchhandlung in Wien, sowie durch jede andere Buch-Handlung zu beziehen sind, kosten auf Leinen gespannt per Blatt X 1.80. Wir können die Anschaffung dieser Karten jedem Radfahrer nur b-sten« empfehlen. Ueber die Ruhr, eine der ältesten Plagen der Menschheit, veröffentlicht Dr. I. Herm. Baa» in der »Gartenlaube- einen Aufsatz, der sich mit Ent-ftehung, Wesen und Behandlung der fürchterlichen Krank-heit eingehend befasst und un» wertvolle Verhaltung»-maßregeln an die Hand gibt, mit denen wir der heimtückischen Seuche erfolgreich zu begcgnen vermögen. Daran schließen sich Artikel an über Karlhaus in der Kassubifchen Schweiz mit Illustrationen von R. Püttner und über die »Schwarten Braunfchweiger' von Sun-dakkar Klaußen mit Bildern Chr. Speyer», sowie die Beschreibung einer Reise nach Brasilien von Ed. Heyck. Der Dichter Heinrich Seidel erfreut den Leser mit einem allerliebsten Gedichte, da» sich „Die Braut' betittelt und zu dem Aug. Mandlick ein reizvolle» Bildchen gezeichnet hat. Jda Boy-Ed hält mit ihrem Roman .Die säende Hand* die «olle Aufmerksamkeit de» Leser» gefangen und Karl Busse läs»t seine stimmungsvolle Novelle „Der Zeisig' m einem versöhnendrn Schluss au»klingen. Als Kunstbeilage bringt die „Gartenlaube" diesmal Ricola» Lancret» „Gucktastenmann". Es ist ein» jener Bilder, welche Kaiser Wilhelm zur Schmückung des Deutschen Hause» auf der JahrhundettauSstellung nach Pari» fend«n ließ, und dadurch noch unser besondere» Interesse erweckt. Araueureij. Licht- und Schattenbilder aus dem modernen Frauenleben von Amand Freiherrn von Schweiger-Lerchenseld. Prachtwerk (Großauart) in 2V Lieferungen zum Preise von X 1.20 mit 254 Ab-bildungen hervorragender Künstler und zahlreichen Zier-stücken. A. Schumann's Verlag, Leipzig. Schluss der Lieferungsausgabe. (Lieferung 16 bis 20.) DaS Werk ist nun complet, in Prachtbind gebunden, zu haben. Preis X 30.—. Da» eigenartige, in seiner Gesammt-heit weit über daS Durchschnittsmaß belletristischer Lileratur hinausreichende Werk liegt nun vollendet vor. Es ist zum Schluss« etwas ganz andere» geworden, als die ersten acht bi» zehn Capitel vermuthen ließen: ein weitumfassendes Gemälde der vielartigen Seelenstürme, welche das Leben bewegen und e« in schwere Conflicte mit dem normalen, gesetzmäßigen Gange der Dinge bringen. In all diesen Dichtungen in Prosa — man kann die meisten Capitel wohl so bezeichnen — nagt Nummer 62 da» große Leid, das au» den Wirrnissen des Liäck leben», welche» durch die Umstände beengt, sich nch frei entfalten kann, mit tödtlicher Schwere sich dem» ringt. Vortrefflich sind diese Seelenkämpfe in „Mtaih', „Aimk's Bekenntnis", „DaS Recht auf Liebe*. „SW und vielen anderen Stücken de» außergewöhnlich m fangreichen Buche« geschildert. Werden auch viele int der Art. wie der Verfasser dem Leid und Kummer fc Dornenkrone um die Stirne flicht, nicht fceicfitchoJ weil sie in den normalen Leben»verhältnissen zu w Ausnahmen gehören, so wird sich gleichwohl keiner imi ihnen befinden, der sich von diesen leidenschaftlich ring» den Gestallen nicht ergriffen fühlte. Viel trägt fat der blendende Stil und eine SchilderungSkraft bei, X niemals lähmt und vielfach von hinreißendem Schmnp ist. Man erkennt, das» der Verfasser allenthalben al dem vollen Leben geschöpft hat, da» Frauenheq i seinen dunkelsten Tiefen kennt und selbst für die 8s» irrungen deS LiebeSleben« immer die psychologisch subtilj» Begründungen zur Hand hat. Die AuSstattimz W Werke» ist außerordentlich schön und gediegen. Illustrierte Rundschau" Nr. 22 vom > August hat folgende Inhalt: Silberne Hochzeit. (5h Jllustr.) — Die Kronen der Welt. (Mit nauqtfc Jllustr.) — Die Liechtensteinspiele. (Mit Jllustr.) -Da» Adalbert Stister-Denkmal. (Mit Jllustr.) — ta Robert Oettel-Denkmal. (Mit Jllustr.) — EiSschich« am Riemannhau». (Mit Jllustr.) — Alt-Wiener fc frischungen. — Feuilleton: Oesterreichische Amazon» — Kunst und Wissenschaft. — Vermischte«. — Th«s und Musik. — Allerlei Nützliche». — Notizen. -Dillinger'» Reiseführer: Niederdorf. (Mit Jllustr.)-Touristisches. — Verkehrswesen. — An» Curorlea. -AuS Nah und Fern. Aeamteu-Zeituug (Wien). Die am 31. M 1901 zur Ausgabe gelangte Nummer 21 enthält «.t; „Statistik der in Oesterreich im Betriebe st&nta elektrischen Eisenbahnen, Drahtseilbahnen und Tram»« mit Pferdebetrieb", „Die LehrergehallSregulierm, t Schlesien", »Das allgemeine obligatorische Penfionsrijt der Privatbeamten' ; Mittheilungen au» dem Backe der k. k. SteueramtSbearnten in Niederösterreich (fk tition»entwurf) und jenem in Schlesien; Feuilküiz „Der Spazier- und Gedankengang des Herrn Kratz« Bekanntgabe offener Stellen. Air Aitherlpieler. 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Nummer 62 .teutsch- B-acht" Seite 7 Auierbitd. I v Der ZiitterSmann steht ganz erschreckt, Er hat soeben sein Weibchen entdeckt. Ndn sollt Ihr lochen! wo ist sie versteckt? FRITZ RASCH, lucbhuiiliiig, CILLI. " Eingesendet. (Ä e i s « Etrohhutlack) eignet sich vor« glich zum Modernisieren von Damenstrohhüten. - Seil'« blauer, schwarzer, rother und grüner hhuilack ist bei Traun & Stiger in Cilli «ältlich. — 590S „Henneberg-Seide" — nur ächt. wenn direct von mir bezogen — sür Blousen und Rooen in schwarz, weiß und farbig von 65 Kreuz. bis fl. 14.65 p. Met. An Jedermann sr«uk« u. »erzillt i,S H>uS. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. G. Henneberg. Seiden-Fabrikant (t. u. l. Host.). 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ItwiweseeeoeeeeeS , DUKES NACHF. • * (Max Angenfeld & Enterich L essn er) Wollzelle « WIKIN I Wollzelle 6 besorgt Inserätte aller Art für sämmtliche Blatter der österreichueh-ungarischen Monarchie nnd des Auslandes su ausserordentlich billiges Preisen. E« liegt im eigensten Interesse der P. T. Inserenten, vor Ertheilung eines Auftrages die Kosten vor Anschläge dieser grössten österreichischen Annoncen-Expedition einzuholen. Halalocr und Annoneen-Entwfirfe gralls nnd franes. otwwKwioeeessooBixwtl reiepdou »17. ^rr Jallntlnn: AU» hntarrttallsi^au erkrankuttern brr attnnunorargana nitb >9* 4P«rt>OMun»»lrortl», (on>U «iut»rmut« rtc. Cenitrü>3n6Uatti>n: Achmiuvsucht. ®ü£2!! öleiebenberg. fltUII|4nni|>rrn, betör >»ItinjdraMiuttrn; |Us|rtratt«n* NrPlufotivalTir «tUli (»tunlaknnnrn; rrlner f»*Sftinanan, nauksriii. wlnbütUa inst, amlMg» __S^Vtlmbfchafl. StifM oms 1. Mai Ms Ende September. £ }u»künsta »nd )tr»s»Ktl arati». tDotimiims- u. wagrx-brllrlluiag M 6«r Curdirection Sleidienberg.' lenberg^ it •*- P •*-«»¥ - 1 * * U +. -*- M O L) v Es £ • c n „zz "5^» "" O M 1 ~iZ •*— 1-* O s arJ P 5:1 üüdmnrk- Cipireospilit empßehlt G eorjf A dler, Giill, XZa-u.ptplatz 5. Preis: tOO Stück 70 kr. /9 Stück M9 kr. MM. Vlsllrr zur Unkerhalwng und Belehrung für Haus und Familie. So»»tag»5ettag« der „Z>e»tschn» HSa^t" in SiIL _ Er. 31 Die Sflbmotf erscheint jeden Sonntag alt unentgeltliche Beilage für di« Leser der „Deutschen Wacht". - Einzeln lft „DieSadmart" nicht läusllch 1901 Das japanische SchränKche«. Erzählung von M. Tarruther«. — (Fortsetzung.) Welch ein Hochgenuss, dachte rr, wieder einmal solvent zu sein und sich nicht mit Neinlichen Geldsorgen abgeben zu müssen. „Der Baron muss eine große Erbschaft gemacht haben/ erzählte der Portier seinem Freunde, dem Schuhmacher an der Ecke. „Er hat alle seine Schulden bezahlt, und die waren nicht gering, das kannst du mir glauben. Beim Abschied hat er mir eine Fünfzigsrancs. »ote in die Hand gedrückt. Ein prächtiger Mensch!" Mit dem Nachtzug reisten Nelly und Walter nach London. Jsabella, die sie zur Bahn begleitete, schärfte der Schwester ein, sie möge trachten, zuerst mit Alice zu sprechen und diese veranlassen, Eduard das Furcht« bare so schonend als möglich beizubringen. Nelly war sich dewusst, eine schwere Mission über-nommen zu haben, aber sie entledigte sich derselben mit den« ihr angeborenen Taktgefühl und Scharfsinn. Sie bekam Eduard gar nicht zu Gesicht. Er befand sich schon seit längerer Zeit auf seiner eigenen Besitzung, um diese sür den Einzug Jsa's würdig Herrichten zu lassen. Die nervöse Alice bekam wieder einen Weinkrampf. aber sie musste zugeben, das« die Jsa nicht gut anderS handeln konnte und dass es ihre Pflicht war, den Bater vor Schmach und Tod zu retten. — Graf Pohitonoff sprach selbstverständlich täglich im „Hotel Continental", wohin die Feldau'S bis auf Weiteres übergesiedelt waren, vor. Jsa konnte nicht umhin, sein taklvolleS Benehmen anzuerkennen. Er quälte sie nicht mit LiebeSbezeigungen, bezwäng seine eigenen leidenschaftlichen Gesühle und verstand eS doch, durch jeden B.ick und jede Bewegung sie seinen wahren Seelen-zustand errathen zu lassen. Feldan war schon nach wenigen Tagen ganz begeistert von seinem Schwiegersohn und begriff gar nicht, wie Jsa ihn hatte auSschlagen können. Von Wladimir's Großmama erhielt Jsa einen zärtlichen, dankerfüllten Brief: Deutsch bearbeitet von Fr. B. R e s ch. »»tchrnck tttMtra. .Dank, tausend Dank, geliebtes Kind!" schrieb sie unter Anderm. »Du weißt gar nicht, wie sehr Du mein Herz erfreut hast ... Ich werde es dir nie vergessen, dass du meinen angebeteten Enkel doch erhört hast. Ich komme nächste Woche nach Paris, um dir in der Wahl deine» TrousseauS behilflich zu sein. Du musst mir schon gestatten, mein Engel, dir denselben zum Geschenk zu machen. Welche Freude! Die Braut meines Wladimir soll eine königliche Ausstattung bekommen. Mein alter Kopf schwirrt vor Glück!" Nach diesem Briefe musste man doch schließen, dass die alte. Gräsin ihren Enkel sörmlich anbete. In Wirk-lichkeit war ihr sein« Person ganz gleichgiltig, sie liebte in ihm nur den Erben eineS ungeheuren Vermögen? und den Namen den er führte. Wie hatte sie für Wladimir besonders zärtliche Gesühle hegen können? Hatte sie ihn doch nur als ganz NeineS Kind gekannt und ihn erst dann wiedergesehen, als er vor ungefähr anderthalb Jahren auf ihren Befehl auS Sibirien nach der Bretagne gekommen war! Graf Fedor Pohitonoff, fein Vater, hatte eine hohe Stellung in TobolSk bekleidet, wohin er versetzt worden war, als Wladimir vier Jahre zählte. Die Groß-eltern hatten zumeist in St. Petersburg gelebt, waren aber, wenige Jahre nach der Versetzung ihres einzigen Sohnes nach Sibirien, nach Paris übersiedelt, wo sie sich ankauften. Der alte Graf Ladislas war vor zwei Jahren gestorben. Sein Sohn Fedor überlebte ihn nicht lange; er wurde in einem Aufstand getödet. Gräfin Fedor, seit längerer Zeit herzleidend, starb vor Schreck, als sie dies hörte. Wladimir, nunmehr der Letzte seines Stammes, machte sich auf Befehl der Großmutter, in Begleitung seines Leibarztes und eine« verwaisten VetterS, seines steten Begleiters, auf den Weg nach Frankreich. Auf der Reise durch Sibirien erkrankten beide jungen Männer an den Blattern, Wladimir wurde gerettet, sein Vetter erlag der tückischen Krankheit und wurde in einem kleinen sibirischen Nest begraben. Die Gräfin PnbIMaB hielt ihr Versprechen. Sie kam an bem von ihr festgesetzten Tage nach Paris und stieg in der Rue Samt Dominique ad, wohin Wladimir bereits übersiedelt war, um persönlich die Aenderungen zu leiten, die im PalaiS Pohitonff zu Ehren des Ein-zugS der neuen Herrin vorgenommen werden sollten. Schon am nächsten Tage besuchte Jsabella in Begleitung ihrer Eltern die alle Gräfin, die diesen Besuch im „Hotel Continental" erwiderte. Es entstand ein reger Verkehr zwischen den Damen. Jsabella wurde von der alten Gräfin mit Geschenken und Zärtlichkeiten über, schüttet und sie hätte sich leichter in ihr LooS gefügt, wenn sie nicht beständig von der Furcht gequält worden; wäre, Eduard plötzlich auftauchen zu sehen. TagSüber vermochte sie sich noch zu beherrschen — aber die Nächte, diese bitteren schlaflosen Nächte! Und wenn ^sie erst gewusSt hätte, dass ihn in Folge ihrer Absage ein heftiges Nervenfieber ausS Krankenlager geworfen! Wochen lang umschwebte ihn der TodeSengel, und als die Krankheit wich, riethen die Aerzte dem ReconvaleS. centen dringend eine mehrmonatliche Seereise an, die er denn auch unternahm. Noch etwas beunruhigte die von allen Seiten ver-hätschelte Braut Doctor Koskavitsch, der Leibarzt WladimirS, war ihr im höchsten Grade unsympathisch, und sie fürchtete, dass sie gezwungen sein werde, ihn stets in ihrer Nähe dulden zu müssen. Als sie eines Tages mit Gräfin Ladislas allein ausging, fasste sie sich ein Herz, danach zu fragen. Großmama schien sehr verlegen und antwortete, dass Koskavitsch Wladimir seit seiner Kindheit behandle. Er habe ei» sehr guteS Mittel gegen eine nervöse Krankheit erfunden, mit welcher der Gras behaftet sei, und es wäre undankbar, ihn zu verabschieden. UebrigenS bedürfe er auch jetzt noch häufig feiner Dienste. „Du wirst dich wohl erinnern, mein Kind, dass Wladimir auch während deineS Aufenthaltes in der Bretagne oft gezwungen war, mehrere Tag« hintereinander das Zimmer zu hüten. Er leidet noch immer an der nervösen Krankheit, die er von seiner Mutter geerbt, und in solchen Leiten kann er Koskavitsch nicht entbehren. Du wirst deinen Gatten wegen einer kleinen Laune nicht einer Gefahr aussetzen wollen, nicht wahr?" „Mein Gott, eS gibt doch auch in Paris tüchtige Aerzte," wagte Jsa schüchtern einzuwenden. „DaS wohl; aber dein Bräutigam hat eine krank-haste Scheu, sich einem andern Arzt anzuvertrauen. Er schämt sich seine? Gebrechens." „Dann wird also KoSkavitsch weiter mit . . mit u»S leben?" ES fiel ihr so schwer, den Plural zu gebrauchen. „Darein wirst du dich wohl sügen müssen, aber fürchte nicht, dass er Euch stören wird. Ich werde ihm schon zu verstehen geben, dass er euch nur bann aussuche, wenn er gerufen wird." Kurz nach dieser vertraulichen Unterredung, die Jsabella viel zu denken gab, fand ihre Hochzeit statt, die mit großem Pomp gefeiert wurde. Ganz Paris sprach noch drei Tage lang davon. Das Brautpaar reiste sofort nach der Trauung nach Italien ab. Einige Tage später verliess die Familie Feldau Paris und begab sich zunächst nach Berlin, wo Walter seine Studien beendigen sollte. „Wenn wir den Jungen erst hier ordentlich unter-gebracht hab n, wollen wir uns in Thüringen ein stilleS Nestchen aussuchen und dort nach oll den Aufregungen ein beschauliches Leben sühnn, du, ich und unser Lach-täubchen,' sagte Feldau eineS TageS seiner Lisa, die ihn glückselig anlächelte und mit dem Plan sehr zu-frieden war. II. Pohitonoff's .nervöse Anfälle". Jsabella und Wladimir waren aus Italien zurück-gekehrt und wohnten in der Rue Samt Dominique, Gräfin Ladislas hatte sich wieder auf ihr Schloss in der Bretagne zurückgezogen, um, wie fie sagte, das junge Eheglück ihrer Lieblinge nicht zu stören. Hatte sich seine Prophezeiung so rasch erfüllt. War es seiner stillen, sanften Werbung gelungen ihr Herz zu rühren? Drei Monate waren sie nun vereint. Pohitonoff hatte eS verstanden, jeden Wunsch seiner Frau vorauszuahnen; seine Zärtlichkeit, seine unermüd-licht Hingebung und sein rücksichtsvolles, gewinnendes Wesen, sein sensitive«, poetischen Empfinden hatten nicht verfehlt, auf die warmherzige Jsa Eindruck zu machen. Sie empfand herzliches Mitleid mit dem kränklichen Gatten und dieses Mitleid verwandelte sich allmählich in Zuneigung. Sie hätte ja kein Weib sein müssen, um so viel Zärtlichkeit, Liebe und stille Huldigung gefühllos hinzunehmen! Freilich empfand sie für Wladimir nicht das beseligende, warme Gefühl, daS sie Eduard entgegen« gebracht, aber eS war nichtdestoweniger echt und wahr. Wenn ihre Zuneigung für den Gatten hauptsächlich aus Mitleid zusammengesetzt schien, so war seine Leidenschaft sür sie mit inniger Dankbarkeit gemengt. Hatte sie nicht seinen glühenden Wunsch erfüllt und war sein Weib geworden? Niemals konnte er ihr das genügend lohnen! Nun war eS ihm sogar gelungen, sich ihre Zu« neigung zu gewinnen, und doch sah Jsabella nie ein Lächeln aus seinen Lippen, seine schönen Augen blickten ftelfi schwermüthig in die Welt, eine tiefe Melancholie schien ihn zu beherrschen. Jsa schrieb daS seinem leidenden Zustande zu. Bereits zweimal seit ihrer Vereinigung hatte er sich in seine Gemächer verschlossen und Doctor Koskavitsch hatte strengstens verboten, ihn zu stören. Als er dann wieder im gemeinschaftlichen Salon erschien gewährte Jsa zu ihren« Entsetzen, welche Verwüstungen die Krankheit in seinen Zügen angerichtet, und ihr Herz fühlte sich mehr denn früher zu ihm hingezogen. DaS letzte Mal-hatte sie zärtlich ihre Arme um seinen HalS geschlungen und ihn gebeten, einen der berühmten Professoren zu Rathe zu ziehen. „Ich danke dir ta«sendmal für deine Antheilnahme, Geliebte. Koskavitsch kennt mich seit meiner frühesten Jugend, und ich habe volleS Vertrauen zu ihm. In zwei, drei Tagen bin ich wieder ganz wohl," aber plötzlich sank er vor ihr auf das Knie, verbarg feinen Kopf in ihrem Schooß und murmelte: Jsa, Jsa, ich verdiene solches Glück nicht! Manchmal packt mich die Angst, und ich kann den Gedanken nicht los werden, dass du dich nur aus Mit-leid zwingst, mit mir armem Krüppel zu leben. Ver-lass mich nicht, du mein Schutzengel, denn dann bin ich verloren!" „Sprich nicht fo, Wladimir, ich mag solche Ztveifel nie wieder hören," beruhigte sie ihn sanft und strich ihm dabei liebkosend über das lockige Haupt. „Du liebst mich also wirklich?" rief er aufspringend und blickte mit dem Ausdruck grenzenloser Verwunderung und Liebe in ihr schönes Antlitz. „MusS ich dir denn nicht gut sein, du thörichter Mann? Du verdirbst und verwöhnst mich zu sehr," fügte sie lächelnd hinzu. Kurz darauf schrieb Jsa ihren in Eisenach leben-den Eltern, mit welchen sie in lebhafter Corrdspondenz stand, sie möchten ihr Nelly zu einem längeren Auf-enthalt nach Paris schicken. Am NeujahrStage traf diese im PalaiS Pohitonoff ein. DaS heitere Ding brachte ein bischen Leben in das HauS. Sie verstand es, sowohl Jsa als auch den Grafen mit ihren lustigen Einfällen zu erheitern und sich auf allen Seiten nützlich zu machen. Jeden Morgen ritt sie im Begleitung deS Grafen in den Bois, Nachmittags fuhren alle drei zu Wagen hinaus. „Mein lieber Junge," schrieb sie an Walter, „Du würdest mich gar nicht wieder erkennen. AuS dem ein« fachen HauSmütterchen ist eine Weltdame geworden. Meine Gemächer — ich bewohne ein elegantes Himmel-blaues Boudoir und ein herziges Schla'zimmer — stoßen an diejenigen Jfa's, und wir stecken fast den ganzen Tag zusammen. Statt selbst nach dem Esten sehen zu müssen, werde ich bei Tisch von livrirten Dienern bedient, die mir großen Respekt einflößen. WaS wohl Jean, der sich in seinem hochrothen Sammet-rock wie ein Automat bewegt, sagen würde, wenn er Müsste, dass das „gnädige Fräulein" noch vor nicht langer Zeit eigenhändig Kartoffeln schä te und die Zimmer bürstete? Gar oft muss ich mir das Lachen verbeißen, wenn mir solche Gedanken kommen. Du würdest staunen 1 wie leicht ich mich in die Lage füge; mir ist, als ob ich das Leben im „Olymp" nux geträumt hätte. Wladimir gefällt mir von Tag zu Tag bester. Wenn du nur sehen könntest, wie zart und liebevoll er mit Jsa umgeht! Er ist der hingebendste Gatte, den ich je kennen gelernt, und ich glaube, dass Jsa sich mit ihrem Loos ausgesöhnt hat. Wenn erst ein kleiner Stammhalter da ist, wird sie ganz glücklich fein und Papa auch. Auf Wiedersehen in Eifenach, wohin ich Ende Juni zurückkehre!" Nelly blieb bis nach dir Geburt deS Stammhalters der Pohitonoff, welche Anfangs Juni erfolgte, in Paris. Die Freude der alten Gräfin, die es sich nicht nehmen ließ bei dem großen Ereignis zugegen zu fein, war grenzenlos. Ihre Furcht, dass der Name und der unge» heuere Besitz der Pohitonoff auf die von ihr verabscheute Seitenlinie übergehen könnte, war nun beseitigt, und sie konnte ihrer Dankbarkeit für Jsa gar nicht genug Worte verleihen. Sie überschüttete die junge Frau und den winzigen Großenkel förmlich mit kostbaren Geschenken, und auch Nelly, die es sich nicht nehmen ließ, ihre Schwester zu pflegen, wurde reich bedacht. DaS Kind erhielt den Namen Fedor Alexander Gundaccar und wurde von seinem Vater förmlich vergöttert. Stunden-lang konnte Waldimir an der Wiege deS Säuglings sitzen und sich in den Anblick desselben vertiefen. Die große Freude schien günstig auf seine Gesundheit zu wirken, denn sechs Monate waren bereit» seit dem letzten Anfall verflossen. Und doch hatte Jsa schon wieder-holt bemerkt, dass sich seine Züge wie unter einem furchtbaren Schmerz verzogen. Einmal, sie standen gerade an der Wiege des Kindes, bemerkte sie es wieder und fragte besorgt, ob er sich nicht wohl fühle. „O, es hat nichts zu bedeuten, mein Liebling. ES ist nur ein Neiner Krampf, der gleich wieder vor-übergeht." „Wo fühlst du den Schmerz?" .Im Herzen. Mir ist, als ob man mir ein Mester durchstechen würde, aber KoSkavitfch sagt, dass es nichtS zu bedeuten hat." „Wenn du doch nur einen Profestor confultiren wolltest!" Er schüttelte energisch den Kopf. Noch an demselben Abend — sie erwartete ihn wie gewöhnlich vor dem Diner im Salon — brachte ihr ein Diener ein Briefchen vom Doctor, der ihr mit-theilte, dass der Graf unwohl fei und zum Speisen nicht erscheinen könne. Jsabella war sehr beunruhigt. Sollte sich wieder ein Anfall eingestellt haben? Sie vermochte kaum einen Bisten hinunterzuwürgen und begab sich sofort nach dem Diner in die Gemächer ihreS Gatten. (Fortsetzung solgt.) Verehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc. ^ -»ü»»»!i!li«»«IoI»I»«iS«»»»I!I«SSSSSS«S«?tSSSSSS«»S>SSSS Sd>«SSSSSSSB«>»M»TSS8?»ii>i>»I Di« Ostmark. Von HanS Grasberger. Oftmark. dein«« allen Ruhm«» Sei gedenk und würdig auch. Wahre deines Htiligthum»«: Teulichen Wesen« «rost und Brauch I 9!icht von gestern, nicht von h«ule Sind dein Name, Land und Leute: Was Verlornem Posten gleich. Ward ein tausendjährig Reich. Sag, wer hat zu Fall gebracht OttokarS vermess'nen Muth? Wer des Halbmond» glühende Pracht Ausgelöscht im Zürkendlut? Türken, Tschechen und Magyaren Haben dein Gericht erfahren, Und der Reichsaar kor »um Horst Deinen stolzen Alpenforst. Eoler Bildung Knospe sprang, Geistrssrühling zog in« Land, Reinmar sann und Walther sang Aus der Burg am Donaustrand: Wo so hell die Lerchen steigen. Schlingt,was schön und hold denReigen, Lädt ein Pöchlarn sonder Trug Die vom Nibelungenzug. Ostmarksöhne, fest geschaart, Geht an« Werk mit Muth und Kraft! Teutsche Art lässt nicht von Art, Deutscher Geist erhält und schasst I Nennt Germaniens beste Kinder, Wir find kleiner nicht und minder — Ei. waS hat «S dann für Noth? Sind wir selbst, ist mit uns Gott. In« Album. Kein reiner'S Glück ist dir befchieden, Als nach deS TageS wirren Thun In deine« Hauses Abendfrieden An treuem Herzen auszuruhen. Dort draußen ist ein lobend Eilen, Da« Beste bleibt nur halb bestellt — Hier drinnen darsst du nicht« mehr theilen, Dein eigen ist die ganze Welt. Silberstein. Auch da« Obstessen will gelirnt sei». Wer Cbst genießt, thu- eS mit Maß und Ziel. Wir haben e« in der Hand, durch regelmäßigen Obstgenus« inner, halb gewisser Grenzen unsere körperlichen Auuctionen auf «in« natürliche Weise zu regeln, und g«rad« deshalb muss man stch hüten, des Guten »u viel zu thun. SS gibt Obstliebhaber. welche ohne Anstrengung ein bi« zwei Psund in die Tiefen ihres Magen« versenken. Allein eine« schickt stch nicht für alle, und gerade beim Obstessen heißt eS Maß hallen. Neben der Quanti-tät verdient auch di« Qualität voll« Be achtung. Bor allem kein unreise» Obst! Nur zu häufig tragen solche Früchte — böse Früchte. Die in derartigem Obst ent. standenen Säuren und Zersetzungsstosse reizen unsere Verdauung«orga»e in un-liebsamer Weise. Wer überhaupt einen schwachen Magen hat, an Sodbrennen leidet oder aus sonst welchen Gründen kein rohe« Obst verträgt, genieße in ge. kochtem Zustande in Form von Kompott. Das Obst verliert dadurch nichts von seiner diätätischea Wirkung, wird aber zwei'el-loS bekömmlicher und appetitlicher. Denn rohe« Obst ist — wir wollen gewis« niemand zu nahe treten — im hygienischen Sinne immer schmutzig. Mindesten« sollte man eS vor dem Genusse stets in klarem Wasser säubern. Weiterhin soll man sich wtiSlich hüten, die unverdaulichen Schalen oder die noch unverdaulicheren kern« zu v«r-schlucken. Gerade unter den Kindern grassiert dies« Unsitte. Manch» schwere Blinddarmentzündung ist daraus zurückzu-führen, und wer — aus Uebermuth oder Unverstand — ein di» zwei Dutzend Kerne verschluckt, kann von Glück sagen, wenn sie, ohne weitern Schaden zu stisten, den Weg alle» Fleisches gehen. Endlich knacken die kleinen Feinschmecker die Kerne auf übrigens «ine den Zähnen durchaus fchäd-liche Gymnastik — und verzehren deren Inhalt, der bei seinem Gehalt an Blau» säure mitunter VergistungSerscheinungen hervorrusen kann, wenn er in unverständig großer Mass« grnosien wird. Besonders sei das Wort ger«d«t d«m Apfel. Er ist Nahrungsmittel. Diätartik«l, Beruhigung«-Mittel: er nährt und erfrischt. Wann badet man am bestrn? Die günstigste Zeit sür daS Baden ist etwa zwei Stunden vor einer Hauptmahlzeit, am besten vor dem Mittagessen. Mit vollem Magen zu baden ist ebensowenig anzurathen, wie im ganz nüchternen Zu-stand, vielmehr soll man etwa eine Stunde vor dem Bad« einen klein«n Jmdis« zu stch nehmen Zur Badeftelle begeb« man sich im langsamen Spazierschritt, entkleide sich dann aber schnell und stürze stch ohne viele« Zaudern in die Fluten. Sommerspross««. Man v«smeid« «» möglichst, die Haut bald nach dem Waschen der direkten Einwirkung der Sonnenstrahlen auszusetzen, weil st« dann besonders empfindlich ist. Man oermeide auch schnellen Temperaturwechsel und lasse Schweiß-tropfen nicht aus der GesichtSIzaut stehen, sondern entferne dieselben sofort mit dem Taschentuch. Letztere« ist darum wichtig, weil die Schweißtropfen, wenn sie von Sonnenstrahlen getroffen werd«», wie kleine Brenn gläser wirken; sie koncentrieren die Strahlen, welche bei vorhandener seiner Gesichtshaut da« Unterhautgewebe chemisch verändern, indem sie eS versengen und dadurch di» gefürchteten Sommersprossen bilden. Nur so läjSt »S sich er-klären, das« gerade di« Personen, welche die ,artest« Haut besitzen, am meisten von denselben befallen sind. Sine verhängnisvolle Frage. Better: .Jetzt frage ich dich schon drei-mal, liebe Bas«, wa« da« eigentlich drüben sür ein Gebäude ist?" — Bas« (l«ise): .Meinst du'S denn wirtlich ernstlich?" — Better (verwundert): „Was willst da damit sagen?' — Bas« (noch leiser): „DaS ist nämlich das Standesamt!" Bestätig». Weinwirt: „Ja, ich sage Ihren, ich mus» mein Geld sauer ver» dienen." — Gast: „Ja. sehr sauer l" Auf einem zukünftigen Postamt. Neuangestellter Beamter: »Hier ist eine Postlarte ohn« Ansicht, wird dir auch b«-fördert?" Anstrengender Dienst. „Sagen Sie, Herr Mülltr, woher mag e« wohl kommen, dass der H«rr Stadtrath Hamster noch ganz schwarze« Kopshaar und schon einen weißen Backenbart hat?" — „Weil der Rath bei weitem mehr mit den Backen gearbeitet hat. al« mit dem Kops!" Richtig! Lehrer: »WaS ist ein Dia» mant?" — Schüler: „Kohle!" — Lehrer: .Richtig! Und waS ist EoaU?" — Schüler: „Auch Kohl«" —Lehrer: „Sehr richtig! Und welche« ist nun der Unter-schied zwischen diesen beiden Arten Kohle?" — Schüler: „D«r Pitis!" Umschreibung. Gast (zum Kellner): „Wissen Sie, Herr Ober, von der Natur-butter, die Sir «den brachten, hat man wirklich einen wahren Kunitgenus»!' Zweidrntig. Dichter: „Ist Ihnen nichts besonders Bemerkenswerte» an meinem Lustspiel ausgesallen?" — „O ja, d«r ausgelassen« Humor!" ..Aentsch- Macht- Seite S lilr Hoch la. Tafelspeck (schwerst), hoch la. amerik. Rtickenspeck Kailfpn Xlp Garantiert reine Schweinefette listUICII OIC Ungarische Salami, Braunschweiger, Selchfleisch WW^ nur ^WW bei der Fleisch-u.Fettwarenfabrik(Actien-Gesell8chaft) Sesvete (Croatien) denn dort bekommen Sie nicht nor qualitativ das Beste, sondern auch am billigsten. 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