^H- Donnerstag, 2. Mai 1895. Jahrgang 114. kllibacher Zeitung. '^H,"'^°^ «anziährl«, fl, ,5., balbjäbrig si, 7Ü0, Im Comptoir: "°Mllia,f ^^ng f, 55y ssür d!e ZustcNmi« ln« Haus «anzMrl« ft, 1. - Insertlons«eb»s: Fur ^^^^^^»" » «rtten ü5 li-,, grükns per ^rilc « lr,: bei üstrre» Wieds!l,ul>inzen prr Z,ilr 3 lr. Dir »Laib Zeit.» «, Sprechstunden der ««dactlon von » bl« ll Uhr oormiltn,«, Unfranlierte Vliese werden nlchl angenommen, Manujrriple nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Hheil. LNlibigst' ' ""b k. Apostolische Majestät geruhten aller- ^^N^r^w p^ den Herrn Erzherzog Franz ^" Vecht^ >"l" des Dragonerrcqimentes Freiherr ^«7»^" ^'' ^, zum Oberstlieutenant im «" ernennen. ^'s'llnw«^' Apostolische Majestät geruhten aller. sattln Pi?^ des Generals der Cavallerie Eugen ! ""2 seiner . oeBihain, unter erneuerter Aner- Elchen „n^? Kckge wie im Frieden geleisteten, Ehestand. "" ^""^^' ""' l"n Ansuchen in hübten V""? des aus Gesundheitsrücksichten be-3^°ndaltt>n!""'"lors Alexander von Päpay. ^"eriH d" 78. königl. ungarischen Landwehr- die N^« r. ^on diesem Commando, ferner b> ^ilhel^bersetzung der Oberste-^Nlllja l^^or von Karstenfels und Mr vo' ^""nandanten des Infanterieregimentes 3^len d°?^lchevich vonSzokoläcz,Com-L^^. in ^'""terieregimentes Freiherr von Nppel ^." den Activstand der lönigl. ungarischen btt"^ Cd?en^^ ^ Generalmajors Anton Ge-sl^ ^bir^N,.^" Fülnegg, Commandanten ^>°?dnen ^n!' ^ lein Ansuchen in den Ruhe-deaden.""en und demselben bei diesem Anlasse "tlhe>i; "fernen Krone dritter Classe taxfrei zu dl den"H"nnen: z^^nteiÄ^ Rudolf Laban. Commandanten ^"wach^ Markgraf von Baden Nr. 23, ^n? ^beN"^"'- ^Gebirgs-Brigade. und von Auffenberg. ^ ^"Nla2 '"^ 5"iherr von Ramberg Nr. 96. "aden Nr ".? ^ Infanterieregiments Markgraf ^'nennen': ^Httln^'"9er, des Infanterieregimentes Württemberg Nr. 73, zum Com- ^Hnhurg ^'""eneregimenteS Graf von Degen« Gustav Basler, des Infanterieregimentes Frei« Herr von Catty Nr. 102, zum Commandanten des Infanterieregimentes Freiherr von Pürcker Nr. 25, und Alexander Edlen von Wolny, des Infanterie« regimenies Heinrich Prinz von Preußen Nr. 20, zum Commandanten des Infanterieregimentes Friedrich Wilhelm Ludwig Großherzog von Baden Nr. 50; die Majore: Franz Szulakiewicz, des Infanterieregimentes Ritter von Rodakowsli Nr. 95, zum Commandanten des Feldjägerbataillons Nr. 4, und Alfons Gabriel, des Infanterieregimentes Frei« Herr von Teuchert-Kauffmann Nr. 88, zum Commandanten des Pionierbataillons Nr. 5, ferner anzuordnen die Transferierung: der Oberste! Franz Conrad vom Infanterieregimeute Erzherzog Ernst Nr. 48 zum Infanterieregimente Freiherr von Mollinaru Nr. 38; Friedrich Iihn. Commandanten des Divisions-arlillerie'Regimentes Nr. 30, in gleicher Eigenschaft zum Corpsartillerie ° Regiment« Erzherzog Albrecht Nr. l>; Alois Ritter geller von Zellhain, Com-Mandanten des Divisionsartillerie-Regimentes Nr. 22, in gleicher Eigenschaft zmn Corpsarlillerie-Regimente Freiherr von Tiller Nr. 0; der Oberstlieutenants: Karl Freihrrrn vonLazarini, übercomvlet im Infanterieregimente Erzherzog Ludwig Victor Nr. 65, zugetheilt dem Hofstaate Sr. k. und k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Leopold Salvator, in dm Präsenzstand des Infanterieregimentes Sergius Alexandrowitsch Großfürst von Russland Nr. 101, bei vorläufiger Velafsung in feiner Verwendung, und Hermann Pallas vom Peterwardeiner Infan-terieregimente Freiherr von Philippovic Nr. 70 zum Infanterieregimente Sergius Alexalldrowitsch Großfürst von Russland Nr. 101; dann: Allerhöchsteres Flügeladjutanten, Oberstlieutenant Richard Frciherrn von Buttlar zu Bran dense ls, genannt Treusch, übercomplet im Infanterieregimente Prinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst Nr. 87, in den Präfenzstand des 4. Regimentes der Tiroler Kaiser-Jäger, bei gleichzeitiger Enthebung von seiner dermaligen Verwendung. Nichtamtlicher Mil. Aus dem Abgeordnetenhause. Das warme Wohlwollen für die Stadt Wien, welches der Herr Finanzminister Dr. Edler v. Plener in seinen Erklärungen im Abgeordnetenhaufe kundgab, wird von den Wiener Blättern mit lebhafter Genugthuung verzeichnet. «Speciell die Reichshauptstadt — schreibt das «Fremdenblatt» — wird den Ausführungen des Herrn Finanzministers entnehmen können, dafs die Regierung wahrlich lein kalter und gefühlloser Zeuge der finanziellen Sorgen ist, welche die steigenden Schwierigkeiten des hauptstädtischen Budgets der Vertretung Wiens für die Zukunft bereiten. Es besteht da ein warmes Gefühl der Theilnahme, ein Mitdenken und Mitsorgen, und die Bereitwilligkeit, nach Möglichkeit und unter praktischen Modalitäten zur Erleichterung der Lasten beizutragen.» — Die «Presse» äußert sich fol» gendermahen: «Die lichtvolle Rede, mit welcher Finanz» minister Dr. von Plener in die Discussion eingriff, lässt die Anklagen und Beschwerden des Abgeordneten Dr. Kronawetler in ihrem wesentlichsten Theile als unbegründet, zum mindesten aber als arge Uebertreibungen erscheinen------ Der Appell, den Dr. v. Plener am Schlüsse seiner mit lebhaftem Beifalle aufgenommenen Rede an das Haus richtete, den Ausschussanträgen zuzustimmen, fand nach den überzeugenden Ausführungen des Ministers und nachdem noch der Generalredner Dr. Menger wirksam für diese Anträge eingetreten war, vollen Wiederhall.. — Die «Neue Freie Presse» be-tont, die Zusage des Herrn Finanzmimsters bezüglich der Verzehrungssteuer in Wien 'werde gewiss als ein Zeichen des Entgegenkommens dankbar begrüßt werden». — Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt: «Finanzminister Dr. Edler v. Plener begnügte sich nicht damit, den Nachweis zu erbringen, das« er es an Wohlwollen und Sympathien für den Haushalt der Commune Wien im Ausschüsse nicht halte fehlen lasfen, er bethätigte sein Interesse für das Wohlergehen der Reichshauplstabt noch durch eine weitere Anregung, welche nur mit lebhafter Befriedigung begrüßt werden kann. ... Die bezüglichen Erklärungen deS Herrn Finanzministers wer« den gewiss die grbhte Beachtuna und hoffentlich auch jene Würdigung finden, welche sie im Hinblick auf die in denselben enthaltenen wichtigen Vorschläge allseitig verdienen.» ^a Jeuisseton. Mlen und das Laibacher Erdbeben. "Wcnmgsrath ssranz Kraus, beiz, ^ort n ^ !> Mv ^ibach h^Ä bekanntwerden der Katastrophe, N°ch k.ber ein? '^" h". wuchten verschiedene An° !^Vlen und ."'"Wahlichen Zusammenhang von b'l w? den v"l>n Erdbeben-Erscheinungen auf. die We>/>,. Die I??'" Fall durchaus nicht anwend->ll> ez^ werden konnten, deutet darauf hin. Ml, Kanisch ^ Mlt einem Cinsturzbeben noch mit ^le lieben ," ^en, s^oern mit eimm tektoni- Professor Toula hat für ? ^Keschl,^"ze" die Benennung Dislocations- Lessor R. Hoernes auch ' °^d. v°" Er?^ ""genommen hat. Von diesen °"dtt?Zühlen i b^?" lieht die erste mit den be- 5 C>gen nur in?^ Verbindung; dic beiden ^.""Utzbeh,'^. "wirect mit ihnen zusammen. ^bst^ loilösen und auf die Sohle der ^ KslUcke^.^ "^ der Größe der abstürzen- "°bere ^r " „ach ihrer Fallhöhe müssen sie geringere Erderschütterung hervor- rufen, wobei auch die Tlefe, m der dieser Vorgang sich vollzieht, nicht ohne Einfluss auf die Intensität der Erscheinung und auf die Ausdehnung des Gebietes fein dürfte, innerhalb defsen die Erschütterungen bemerkbar werden. Hiebei muss es sich nicht gerade um totale Deckeneinbrüche handeln, infolge dessen offene Schlünde entstehen, sondern die Erscheinung kann sich in der Tiefe vollziehen, ohne am Tage sichtbar zu sein. Nur die wenigsten der Hohlräume der Karstländer sind uns bekannt und zugänglich. Es mag deren wohl eine weit größere Anzahl' geben, die leine auffallend sichtbare Communication mit der Obcrwrlt haben, die aber ihre Existenz durch Erberschütternngen verrathen, die mit Detonationen verbunden sind. welche aber nur eine geringe Verbreitung haben. Besonders der letztere Umstand ist ein Charatteristicum der Einsturzbeben. Neumaher nennt sie in seiner Erdgeschichte (erster Band, Seite 296) Auswaschnngsbeben und denkt hiebei vorzuaswei c an jene Hohlränme, die durch Auswaschung weicher Mittel (Gips. Mergel, Steinsalz) entstanden sind Im Principe gehörten auch jene Auswaschungen lneher die in weicheren Kalken vor sich gehen, und zu diesm aehören besonders die leicht erodierbaren Kalke der Kreide-Formation, die am Karste vorherrschen. Es aibt allerdings eine Theorie, die auch auf andere Weise als durch Auswaschung Hohlräume in der festen Erd- z rinde entstehen lassen will, indem sie diefelben als ein, Resultat von Pressungen betrachtet, wodurch eine dach-s»rm ae Laaerung entstehen soll, in deren Innerem stch bi Klräume befinden. Möglich ist dieser Fall immer-' bin aber als Regel darf er doch nicht angenommen werden. Die Naturkräfte arbeiten nicht nach einer Schablone und erzeugen ganz ähnliche Dinge auf ver-schiedenem Wege. Darum gibt es nichts Fehlerhaftere» als das Generalisierenwollen von Theorien, die für bestimmte Fälle ganz richtig sein können, die aber nicht auf alle Fälle anwendbar sind. Die Entstehung der Mehrzahl der Hohlräurm' ist der Auswaschung und der Auslaugung (mechanische und chemische Erosion) zuzuschreiben. Dichte Kallfelsen können nur oberirdisch angegriffen werden, wenn sie nicht klüftig sind. Jene des Karst sind aber so arg zerklüftet, dass die Niederschläge sofort in die Tiefe sinken und sich dort einen Ausweg suchen, den sie oft weitab von der Verschwindungsstelle an der Meeresküste und selbst im Meeresboden finden. Sie bilden dort Küftenquellen oder submarine Quellen, von denen man eine große Anzahl kennt. Findet das infiltrierte Regenwaffer aber keinen Ausweg in einem tieferen Horizonte, so übt es keine höhlenbilbende Wirkung aus, denn nur circulierende« Wasser vermag dies zu thun.* Der Ursachen der argen Zerklüftung der Karst.Kalke gibt es mehrere. Virlet sagt schon (1830): Die Grundursachen der Existenz der Höhlen sind die Dislocations und die successiven Erschütterungen der festen Erdrinde. Dawlins erwähnt, dass die Risse und Eintrocknungs-Linien dem Wasser den Durchgang möglich machen. Kaher (Prag 1892) erwähnt ebenfalls, dass durch Contraction bei Ver-Härtung des Gesteins (er spricht an der betreffenden Stelle von den böhmischen Quadersandsteinen) sich * Diesbezüglich siehe Dr. W. von Gümbel in der Ieit-jchrist «Veitriige zur Anthropologie und Urgeschichte Vaierns». München 1879. Seite 192. wo dieser Oedanle llar zum Aus-drucks gebracht wird. Laibacber Neituna Nr. 100. 846 2. M^^ Politische Ueberficht. Laib ach, I.Mai Der Wahlreform - Ausschuss hielt am 30. v. M. eine Sitzung ab zur Wahl eines Mitgliedes des Sub'Eomite's an Stelle Dipauli'il, Der Obmann des Sub-Lomitis, Graf Coronini, erklärte über eine Anfrage, die Verhandlungen des Sub-Somite's feien ziemlich weit vorgeschritten, das Sub-ConM werde in nicht allzulanger Zeit in der Lage fein, den Bericht über feine Thätigkeit im Wahlreform - Ausfchuffe vorzulegen. Abgeordneter Vrzorad beantragt, der Ausfchufs wolle befchließen, dafs das Sub-Comiti vor der Vornahme der Wahl den Bericht über feine Arbeiten dem Ausschüsse vorlege. Der Antrag wird abgelehnt und zur Wahl geschritten. Nachdem sich von den anwefen-den 22 Mitgliedern im Laufe der Abstimmung 5 entfernten, wurden 17 Stimmzettel abgegeben, darunter 15 auf den Abg. Lupul. Nachdem die absolute Majl> rität 19 betrug, wurde lein Resultat enunciert und die Sitzung geschloffen. Der Bericht der Commission des deutschen Reichstages zur Vorberathuna der sogenannten Umsturzvorlage ist bereits erschienen. Demselben sind als Anlage die von den Regierungs-Vertretern der Commission vorgelegten Materialien zur Würdigung des tz 112 des Strafgefehbuches (Aufreizung von Personen des Soldatenstandes zum Ungehorsam) beigefügt worden. Diefe Materialien bestehen in Auszügen alls Flugschriften. Reichsgerichtsurtheilen u. f. w. Eine Zusammenstellung ausländischer strafrechtlicher Bestilw mungen betreffend die Abwehr von Umsturzbestrebungen bildet den Schluss des Berichtes. Der deutsche Reichstag hat den Gesetzentwurf betreffend die Aufhebung des Gesetzes über die Er« nennung der Bürgermeister in Elsass-Lothringen angenommen. Der Gesetzentwurf bezweckt, den Gemeinden Clsass-Lothringens eine ausgedehntere Selbstverwaltung zu gewähren und die Durchführung der Gemeinde-ordnuug im Elsass vom Jahre 1894 zu ermöglichen. Der spanische Colonien>Mimster erklärte die Meldung von einer Verwundung des Marschalls Martinez-Campos als unbegründet. Der Marschall fetzt feine Vorbereitungen für die militärischen Opera« tionen auf Cuba fort. In Paris hat am Samstag abends im Saale r«Köln. Ztg.» zufolge steht die Berufung eines Großfürsten an Stelle Schuwalows als kaiserlichen Statthalter in Warschau bevor. Hiedurch sei auch die zurückhaltende Stellung Schuwalows zu erklären. Eine Meldung der «Pol. Corr.» aus Cetinje erklärt die Meldung der Blätter über die bevorstehende Organisation eines stehenden Heeres in Montenegro für unzutreffend. Die mit dem Studium des diesbezüglichen Projectes betraute Commission wurde aufgelöst. — Bei dem letzten Zufammenstoße der Truppen mit den Al« banefen wurden 15 Soldaten gelödtet. Die Nlbanefen wurden in die Berge zerstreut. Mehrere Häufer wurden zerstört. Wie aus Athen gemeldet wird, sind im ganzen bis jetzt 102 Delyannisten, 22 Trikupisten, 25 Ral-listen, 6 Mitglieder kleinerer Fractionen und 25 Unabhängige gewählt. Wie aus Washington berichtet wird, dürfte der Zwischenfall inbetreff Nicaragua's biunen 24 oder 48 Stunden eine glückliche Löfung finden. Mit Bezug auf die Lage in Ost-Asien verlautet aus Washington folgendes: Die Unions« Regierung habe den Mächten erklärt, dafs ?s die un« veränderliche Politik der Vereinigten Staaten von Amerika fei. in keine Allianz hinsichtlich der Berwick-lungen in Europa oder Asien einzutreten und nur, soweit möglich, einen freundfchaftlich berathenden Ein« fluss in den die östlichen Nationen betreffenden Streit« fragen auszuüben. Bestimmt wird behauptet, dass die Politik Italiens eine neutrale, jedoch die Ausführung des Vertrages von Simonoseki begünstigende sei, obgleich Italien gegenüber Russland, Frankreich und Deutschland nicht imponieren weide. Englands Politik sei bisher durch die gleiche gewesen. Soweit es die Union an-belangt, werde kein Zusammengehen erfolgen, auß^r in einer so freundfchaftlichen Weife, wie sie den Interessen aller Bethätigten entspricht; sie werde jedoch Halt machen vor einem Bündnisse oder vor Verwicklungen, welche die Anwendung von Gewalt in sich fchließen. Tagesneuigteiten. — (InfpicierungderÜandwehrtruppen.) Se. l. u. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Eczherzog Rainer inspirierte am 30. v. M. in Zara die Landwehrtruppen. Nach dem Dejeuner beim Statthalter erfolgte die Weiterreise nach Tpalato. — (Aus Venedig.) Ihre Majestäten der König und die Königin von Italien nahmen am 30. v. M. dle feierliche Eröffnung der internationalen Kunstausstellung in Venedig vor. — (Das Vefinden des Herzogs von Orleans.) Das am 30. v. M. morgens über das Befinden des Herzogs von Orleans ausgegebene Bulletin besagt, dass fich eine minder gefährliche traumatische Lungenaffection eingestellt habe, das Fieber stationär ge« blieben sei und der Beinbruch einen normalen Verlauf nehme. ---------------------------------------------TTx «M!!! — (Vom russischen Ka's"h°'^jW Vetlin eingelangten PrivatnaaMten ""/^h V verlautet, dass die dortselbst sllr Ende «"^' ^c >° fang November in Aussicht genommenen ^^, Gegenwart bei Kaisers Nikola»« wahrM"^ ,^< werben, da man Ende August einem freuM" ereignisse entgegensieht. . MU""' - (Grässliche Vluttha») I« ^M> gasse in Prag hat am 30. v. M. nachts «" ^ meifter Franz Czerwenla seine Gattin mU? ^ ^ Hacke ermotdet und der zwölfjährigen ^0°,«^ Absicht, sie zu ermorden, mit demselben ^^ ^. lebensgefährliche Verletzungen beigebracht. " «^ ^ fernte er sich und fperrte die Wohnung Y"B! Die Gewaltthat wurde erst abends um o "" ^ W' das Mädchen, das zur Stunde noch lebt u ^ ^ wusstsein ist. bezeichnete den Vater °ls A ^. Hl Mädchen wurde in da« Krankenhaus "bM"«. ^ile >" Mörder wurde um 6 Uhr abends auf M ^ ^H der Sachsengasse verhaftet. Derselbe ist b"" ^ ^ Seine Tochter ist um 6 Uhr abends lM storben. ^ , ^ HM" -der russischen Dampsfchiffahrtsgesellschaft «« » ^ ^ ohne Passagiere von Sevastopol «ach ^"'i ,t? Wege war, collidlerle 12 Werst vor TaW" ^ D< russischen Kriegsdampfer .Pcnteraglia», we^ , M lolajew nach Sevastopol dampfte. i!"°. beachtung der Regel, rechts zu halten, i""^. M -(Untergang der -2"«'^.^ schaugericht in Lowestost sehte am 30- ^ ^bc' " Handlung betreffend den Zusammenfloß " ^lh""° der «Crathie» lort. Per Rechtsbeistand ve.^« der .Lralhie., Holmann, beantragte "e "^Fortt " ^ ^ der Zügen begonmn und der ObcrsteuelM und zwei Matrosen der «Crathie- °k"°"^lU ss -(Verkehrsstörung.) 3«!°^^ltrey ^el,^ den. Diese Verkrhrsstörung bürste ca. 4 ^ " ZO" — (Brand.) Das bei Tarnow g^ ^e !" . , g Y ^l unschuldiger sie dreinschauen, desto "i^ «M darauf aus, uns zu betrügen. Luge »> ^ Lüge! Nun, ich bin curiert!. ^ "« ^ Trotz dieser Versicherung "'v .^de, °F bitterten Tone, in dem sie hübsche Husar kreuzunglücklich aus. >' ^oh ^,es nicht »imhin konnte, ihn zu bemltlel0". ^^,,del' Erfahrung wusste, wie leicht d«e v"ü e jungen Schwa ers zu verheilen pste . velK -l «Nimm's nicht so schwer, 6«" Mdcy ihn zu trösten. «Es gibt mehr M«, ^ze der Welt!» . -i.te deutlw, < Die Miene des Lieutenants z"»'^sste; ^c'" diesen Trost als eine Beleidigung ""^ z^e digte denselben keiner Antwort. Mw ° fallen zu lassen!. begann er lmeoe - ^. irgend einer Schuld gegen ste ben" s!» ^t d' - um nichts, aus dem Vlauen h "U ^ h.. w^. -Wahrscheinlich hat sie bemA z« " Absicht umgiengst, chr eme Erl^ chob Zähringen ein. ^^eitung Nr. 100. 847_____________ 2. Mai 1895. W°en °s.^ . ^chwichtigend zu wirken, denn dies Gemüthsbewegungen lönnen viele l .nervöse Erlranlungen hervorrufen. f Aebenz."."Zeichnung jedes beobachteten Stoßes, jedes ( b>t später, ^ ^""3" jst ^„ besonderem Werte für l zt. um »,.» L^en «rt. Eine leise Erschütterung ge- i Nll!« blei^ . ^" '"s Schwanken zu bringen; die , Ü.^ bezeign.. >"" "" ^n Wänden der Schüssel kleben , ^°" bede, ..I"? ^re Lage die Richtung des Stoßes. , ^°" Necken , ^" ^ eine Vorrichtung, die aus ! m ^wänden ."! ^°^ «"au in gleicher Höhe in den n ü" wltd V« H"^b'2 ""^eilten schern besteht. Das !?" Mnf .zum Unterrande der Löcher mit Queck. ?^un° ennü ^^° Erschütterung wird durch die ihrer ^lt grbk' "^"^" Otffnungen eine je nach ihrer ^ ?"kn, da« "?" kleinere Menge Quecksilber aus-^"e G...^,'" "einen Schüsselchen ausgefangen wird. ""del. . ^""eter bestehen im wesentlichen aus einem ^ "it eine/ ^ 6°ben mit daran hängendem Bleilot ^fläche ^,"°^ unten gerichteten Spitze, welche eine w lktschiii... " b"lchte Olaslasel eben noch berührt, "t ez eine <"i ^""^ ^as Lot zum Schwingen und ^" die Hit .?"^° ^" Sande oder auf der Tafel ziehen, k ^" Eeel,^ ""'^teln, wann ein Stoß eintritt, haben ^ b«tch di? »".^"laulx «pparate vorgeschlagen, bei ^"3 Nebr«^. ^""erung entweder eine stehende Uhr °cyt ober eine gehende gehemmt wirb. ^' d°« ^m'^.^^"lief bei^prachlvollem Frühlings. ^, ^"aclenb" engsten Einstufe °«l die Sicherung«- 3! ^Nische« 5 "°r. vollkommen ruhig und ereignislos. "it an,, ""ls'°"n setzten ihre gefahrvollen Ar- 3l .^s den „"°^'^n Vefchleunigung fort. 3°llig ," Ergebnissen der I. Section (Oberingenieur K?>N eini«. ^^°l) wirb uns über die Unter, «'lhtet: °" der wichtigsten Objecte Nachstehendes T^llen^^^'^^u.Kirche (bekanntlich einem Diebel n"?u) ^" °n der Vorderfront der steinerne ^'°" lvetdo« . schichten verfchoben. muss sofort V vor d»w?"""de daher die Abfchranlung des Nt^"bögen ^ H°"plp°rlale angeordnet. Die Rippen ?t und is" ,7 '"""cn Kirche sind aus Terisacota her-üHl^" ^ß n ^"? beim Gurtbogen von der Füh-!d?° im Q°e"cK'le herausgeschoben. Das Haupt-^'"' ^ippeH'^ st läng« der Hauptmauer ge-^3 »Ackert ^ «^^" Gewölbes sind an vielen ^ ^l don dem A°""w"l der polygonal gebauten isl 7' ^°s M«.. Dauerwelle der Apsis vertical ge. ^der H"7? ber rechtseiti« angelegten Kuppel ^^^ ^' """ ^"" ".....schiff, getrennt. Vei der fxbr ^lls tvür^ s~-------------- «»«»»«^«»» l«ssn""b heft,, f.'" "°ll"^s z,lr Kokette stempeln.. si«N '"ich M ,^"'^ 'Es erst soweit kommen u z«"" Vo siH '"'" Hoffnungen zu bestärken und 5' d«sV/s '" 'W Verschanzungen zurück- ^?chM' mahnte Zähringen. ielt^^chwa,,l " " Z"n z„ weit und sagst dem ^il, 3ür Dinge "ach. die es nicht ver- lkich "t nich^""ch kokett halte ich Fräulein von Kr 2'N- Ech.^" für sehr temperamentvoll und ^rdM new^ miichte ich darauf, dafs sie ^Ht anrich^ ^"^.s" durch ihre Lieben«. Arc^ 'lt "nd d. . . .""^ dich nach sich felbst "haben.. 6ar keme ernsthafte Absichten zu- ^y^hring"n"'S^' !."hr der Lieutenant auf. .^s's^ Mlf s^'7 s'ch mit der Hand iiber dm ^"en '"" heiN-^'le ein Lächeln zu verbergen, "e. yelßblüUgsn Schwager hätte beleidigen l>ich,^n ^ttnuns^" die Sache vom Standpmllt V^nd. .I?/ au mein Junge,, sagte er be- > la?^ehn. du .1^ beide noch halbe Kinder, sie m Kr! "cht an« 3""^"anzur Vollendung der Reftaralur-Nrbeiten gefchlossen. Der thurmhelm zeigt eine Neigung fchräg nach dem Schiffe )er Kirche. Peterslirche. Vei den drei Eingangsthüren find )ie steinernen Thürftürze gebrochen. Vei dem Fenster über )er rechtfeitigen Sacristei ist ein Fenstersturz gebrochen, benso das Halbrundsenster hinter dem Hochaltäre. Die Mauer hinter dem Hochaltäre ist in der Mitte vertical ;efprungen. Die Mauer zwifchen den beiden Thürmen int sich durch Schwankung von den Thürmen und dem Ikirchengewölbe getrennt. Das Gesimse ist rundherum abzuschlagen. Die vier Gurten unter der Kuppel sind im Scheitel und da« Gewölbe über Schiff und Npsis ge« sprungen. In beiden Seitenkuppeln find die Gewölbe in ?er Mitte zerrissen. In beiden Seitenschiffen find die Gewölbe in der Mitte gesprungen und das Tonnengewölbe in der rechts- und linksseitigen Sacriftei im Scheitel zerrissen. Im rechtsseitigen Thurme sind vier Glocken, wo-oon die zweitlleinste vom Erdbeben au» dem Lager und »us den Glockenboden herabgeworfen wurde, jedoch ohne merkliche Vefchädigung. Im Pfarrhause find die Rauchfiinge gebrochen. Veim Thore zum Pfarrhause ist die Uebermauerung beiderseitig abgebrochen. Im Missionshaus e, gehörig zur Herz.Iesu-Kirche, sind die Rauchfänge gebrochen. Das Gewölbe bei der Vodenlhür ist zerrissen, Im Verbindungsgange im ersten Stock zum Oratorium der Kirche ist da» Gewölbe vor bemfelben gesprungen. Im Siechenhaus, Kuhlhal Nr. 11, find die Rauchfänge gebrochen. Im zweiten Stock find die Corriborgewölbe durchaus im Scheitel zerrissen und müssen neu hergestellt werden. Im ersten Stock find die Corribor-gewölbe umzuändern wie im zweiten Stock. Die nordöstliche Giebelmauer des zweiten Glocke« lHosgebäube) ist deformiert und abzutragen, desgleichen die Nbtheilungs-wände der Dachbodenlammer. Congregation der barmherz. Schwestern in Kuhthal Nr. 18 und Nr. 7. Die Rauchfänge find beschädigt. Im Hause Nr. 7 ist die nördliche Viebel-mauer deformiert, abzutragen und neu aufzuführen. In der Petersstraße Nr. 7? (Gerdina) ist das Gebäude an der Straße zu demolieren. Der Thorbogen beim Haupteingange ist ebenfalls zu demolieren. Wir werden die Schilderungen fortsetzen und bemerken hiebei, dass nur einige derselben genügen, um ein Vild der entsetzlichen Verheerung, welche die Katastrophe zur Folge hatte, zu entrollen. 5 * Die Verlöftigung wild in dem gleichen Umfange wie bisher vorgenommen und geht unter der Oberleitung von Frau Varonin He in in musterhafter Ordnung vor sich. Große Verdienste erwarben sich nebst der vortrefflichen Leiterin der Nothstandslüche, Fräulein Marie Schaden, durch ihre aufopfernde Thätigkeit die Damen drs Vereine» der christlichen Liebe: Gräfin Marianne Auersperg, Gräfin Gabriele Nuersperg, Camilla von Vuchwald, Marie Cerny, Marie Velar. Therese Ienlo, Main Seunig, Ulrike v.Üaschan und die Damen: Eugenie Singer, Rosa Till, Lina Kreuter - GM, Marie Elsner. Jenny Recher, Rosine Eder, Mary Göh, Johanna Otrehar, Fanny Indof. Fanny Tartar, Cmilie Kovat, ttaroline Ihl. Iofeftne Pock, Grety Terbina, Clara Ter-dina, Gabrielle Spinar, Anna Ronner. Die Leitung der Küche der Retlungsgesellfchaft besorgt Frau Groschel in ausgezeichneter Weise und e« widmen ihre Thätigkeit hiebei: Marie Wagner und Auguste Laiblin. Auf den fünf öffentlichen Plätzen wurden in den lrhten Tagen burchfchniltlich 2500 Personen verköstigt. Der Andrang zu der Küche der Rettungsgesellschaft, die sich immer größerer Anerkennung erfreut und nun auch vom Mittelstande mehr in Anspruch genommen wird, ist erfreulich im Zunehmen begriffen. In der Volksküche wurden am 29. April 2482, am :w. »prll 2408 und am I.Mai 2580 Kostporlionen — eingelochte Suppe, Gemüse. Fleisch und Vrot — vertheilt. ^ Welche riesige Arbeit das hiesige k. l. Telegraphen« amt bewältigte, zeigen nachstehende Ziffern: Am 15. April wuiben 1632 Telegramme mit 28.690 Worten, am Ili April 1637 Telegramme mit 2ii.820 Worten, am 1? April 1903 Telegramme mit 37.330 Worten, am 18 April 1367 Telegramme mit 27.250 Worten, am 19 April 1181 Telegramme mit 23.590 Worten, am 20 April 1130 Telegramme mit 14.470 Worten, daher in der Ieit vom Ib. bis 20. April 8650 Telegramme mit 161.150 Worten. Während in normalen Zeiten auf den Tag durchfchnittlich 300 Telegramme mit je 4000 Worten entfielen, wurden in den sechs ersten der Katastrophe folgenden Tagen täglich durchschnittlich 14^5 Telegramm« 26.658 Worten aufgegeben. Die riefige Arbeit be« rgten am 15. und 16. April eigene Kräfte de» hiesigen ostamtes mit rühmenswerter Ausopferung; am 17. April m der Succurs von Trieft mit sech« Verlehr»lrüften »d zwei Hughes'Apparaten. Reicherathsabgeordneter Dr. Ferjaniic ist in libach angekommen und wird mit dem hochw. Domolcar r. Elbert die Umgebung bereisen. Ersterer wirb über e Verheerungen der Katastrophe im Wiener, letzterer i« «bacher Comiti Bericht erstatten. Die Vertheilung von Saatfrüchten an die Vloraft-wohner bewährt fich aufs beste. Dieselben haben von n Spenden bereits Gebrauch gemacht und arbeiten «lt lem Fleiß auf ihren Aeckern. — (Militärisches.) Vlit Genehmigung de» und l. Reichs-Kriegsminifteriums wird die in der Stadt llibach, dann in den Vezirlen Laibach'Umgebung. Stein nd Krainburg sich aufhaltende Mannschaft der Reserve nd Ersahreserve aus Anlas« der stattgehabten Erdbeben« ataftrophe von der diesjährigen Frühjahrs-Waffenübung !lhol»en. Diefe Verfügung erstreckt sich auf alle jene lefervemänner und Ecfahreserviften des Heeres, welche ch in dem oberwahnten Vereiche aufhalten, für die Früh-chrs - Wassenübung fchon einberufen oder bestimmt find nb deren Einrückungstag vor den 1. August füllt. -o. — (Graf Deblin'sche Stiftungsplätze öhmischer Abtheilung in den kund l. Mi» itär-Erzlehungs« und Vilbungsanftalten.) )ie Statthalterei in Prag bringt unterm 16. März 1895. j. 36.268, zwei Stiflungsplähe obgebachler Kategorie zur lusfchreibung. Die Aufnahmsbedingungen für diel.u.l, MilitiwErziehungs» und Vilbungsanstalten find in der ,il dem 8. Glücke des Normal - Nerordnung«blatte» für as l. und l. Heer vom Jahre 1866 verlaulbarten «Vor« chrifl über die Aufnahme von Aspiranten aus der Privat« rrziehung in die l. und l. Militär-Erziehung«, und Hildungsanstalten» enthalten, und es werben hier nur ie allgemeinen Vedingungen für die Aufnahme der ülsplranlen hervorgehoben. Diese find: 1.) Die öfter« eichische oder die ungarische Staatsbürgerschaft; 2) bit örperliche Eignung; 3.) ein befriedigendes sittliches Ver. /alten; 4.) das erreichte Minimal- und nicht überschritten« Maximalalter; in dieser Beziehung ist für den Eintrit« n das Erziehungsinftitul für verwaiste Ossiclerssvhn« >as erreichte 7. und nicht überschrittene 13. Lebensjahr n den I. Jahrgang der Militär-Unterrealschule das er reichte 10. und nicht überschrittene 12. Lebensjahr, in de, III. Jahrgang der Militär-Unterrealschule da« erreicht 12. und nicht überschrittene 14. Lebensjahr, in den 1. Jahr zang der Militär. Akademie da« erreichte 17, und nlch iberschrittene 20. Lebensjahr feftgefetzt; das Alter wirl mit I.September berechnet; assentierte Bewerber werbe, n die Militär.Alabemien nicht aufgenommen; b.) die er orberllchen Vorlenntnisse, und zwar für den Eintritt i, >en I. Jahrgang der Militär-Unterrealschulen die Nach velsung der befriedigenden Frequentierung der 4. ode, 5. Classe einer Volksschule; in den III. Jahrgang be Vlilitär-Unlerrealschulen die Nachweisung der befriedigende, zrcquentierung der 2. Elafse einer Mittelschule lbe jiehungsweise der 2. lllasse einer nach dem XXXVIII Aefehartilel vom Jahre 1868 organisierten ungarische, Vürgerschule); in den I. Jahrgang der Militär-Akademie, Die Nachweisuug der befriedigenden Frequentierung be höchsten Classe einer vollständigen Mittelschule; 6.) bi Uebernahme der Verpflichtung mit Beginn eine« jede, Schuljahres das Schulgelb im Betrage von 14 ft. z, entrichten. Alle Afpiranten für die Militär. Realschule, und -Akademien müssen fich einer Aufnahmeprüfung unter ziehen. Die fonstigen Verleihungsbedingungen find »den mit jenen für Nerarialftiftungsplätze in den gedachte, Anstalten, können übrigens bei der hierortigen Lande« regierung erfragt werden. — (Anerbieten.) Frau Rofa Eugenie Adame! Besitzerin der Villa »Ndria» in Abbazia, nimmt ei kinderloses Ehepaar aus Laibach sofort in ihre Dienst« Der Mann muss Gärtnerei verstehen, die Frau ttöchi, sein. Weitere findet auch ein Stubenmädchen aus Laibai dortselbst Verwendung. Nähere Auslünfle ertheilt das «Hilf« comili für Laibach und Umgebung». — (Sanitäts - Wochenbericht.) In derIei vom 21. bis 27. April kamen in Laibach zur Wel 15 Kinder, dagegen starben 29 Personen, und zwar a, Tuberculose 6, Entzündung der Athmungsorgane 2, Magen lalarrh 2, Altersschwäche 2, infolge eines Unfalles 1 un! an sonstigen Krankheiten 14. Unter den Verstorbenen be fanden fich 10 Ortsfremde und 12 Personen aus An stalten. Von Infectionslranlheiten wurden gemeldet: Dlph theriti« 1 Fall. * (Verhaftung.) Aus Stein wird un« berichtet Am 24. April d. I. wurde die 57 Jahre alte Annc Loirn, TonwarcN'Händlerin aus Mlala bei ilommenda, weil dieselbe im Herbste 1894 und am 8. v. M. in Mlala Suhadole und Topole Silbergulben-Falfificate verausgabte verhaftet und dem l. l. Bezirksgerichte in Stein ein geliefert. Silbergulben - FaMcate wurden bei der Tvk nicht vorgefunden. —r. Lorchel Zeiwna Ni, la«, 848 2,M»^^ — (Im permanenten Ausschüsse) machte Äürgermeister.Stellverlreler Voncina die Mittheilung, dass die Commissionen, welche mit der baulichen Revision der durch das Erdbeben beschädigten Gebäude betraut find, nunmehr auch die Schätzung des Schadens vor» zunehmen haben. Die Kündigungsfrist soll ausnahmsweise bis 20. d. M. verlängert werden, da bis dahin die bauliche Revision beendet sein dürfte und somit auch das Verhältnis der Mieter zu den Hausherren klargestellt sein wird, indem jene Parteien, welche von der Commission delogiert werden, den Mietzins für da« laufende Quartal nicht zu entrichten brauchen. — (Für die Feuerwehr.) Die freiwillige Feuerwehr in Villach hat an die Feuerwehren Kärntens einen Aufruf zur Sammlung von Spenden ergehen lassen und unter einem der Laibacher freiwilligen Feuerwehr den Vetrag von 100 fl. zur Verlheilung an jene Mitglieder derfelben übermittelt, welche infolge der Katastrophe in Nolhlage gerathen sind. — (Militärisches.) Wegen Mangels entsprechen« der Unterlünfte in Laibach wurde die Verlegung der Vatterien Nr. 3 und 4 des Divisions»Artillerie'Regimentes Nr. 7 von hier nach Zadovinel bei Gurlfeld angeordnet. Demzufolge rücken diese beiden Batterien unter dem Eom» mando des Herrn Majors Feiler am 3. d. M. srüh von da nach Zadovinel ab und werden während der Märsche in folgenden Stationen nächtigen, und zwar am 3. in Weixelburg, am 4. in Treffen, am 5. in Rudolfswert und treffen am 6. d. M. in Zadovinel ein. —0. * (Zur Lage in der Stadt.) Die heutige Nacht verlies ohne Störung. Die Witterung ist glücklicherweise auch heute prachtvoll. * (Der erste Mai.) Wie vorauszusehen war, verlief auch heuer der erste Mai in vollkommener Ruhe. Ls wurde in allen Etablissements, die ihren Betrieb in» folge der Katastrophe nicht eingestellt haben, gearbeitet. Verfammlungen wurden mit Rückficht auf die traurige Lage der Stadt nicht abgehalten. *(VrandinfolgeVlihschlages.) Anlässlich eines am 27. v. M. vor sich gegangenen Gewitters schlug der Blitz in das mit Stroh eingedeckte Wirtschaftsgebäude des Besitzers Martin Fator in Petelinje. politischer Äizirl Adelsberg, wodurch dasselbe sammt den Futtervorräthen und Geräthschajten ein Raub der Flammen wurde. Hiebei ist dim Besitzer auch eine Kuh verbrannt. Fator erleidet einen angeblichen Schaden von beiläufig 900 st., welchem jedoch eine Versicherungssumme von 300 fl. gegenübersteht. — (Ein verunglückter Taglöhne r.) Per Taglöhner Johann Kaliönil war am 27. April d. I, bei den Demolierungsarbeilen des Ambrischen Hauses in Mannsburg, welches durch das Erbbeben starl beschädigt war, beschäftigt. Als das Haus starl erzitterte, wollte er davon laufen, wurde jedoch durch ein herabfallendes Mauer-stück getroffen und ihm der rechte Fuß gebrochen. Der Verunglückte befindet sich im Civil'Nothspitale in Laibach in Behandlung. —!. — (Für Bau-Arbeiten.) Der Wiener Architekt und Stadtbaumeister Karl Wanihly beabsichtigt, hier Reconstructionsarbeiten und Neubauten zu übernehmen. Eine diessällige Ankündigung enthält der Inseralenthkil. Neueste Nachrichten. Aus dem Oudgetausschusse. In der gestrigen Sitzung wurde der Dringlichkeit«' antiag des Abg. Freiherrn von Schwegel betreffend die Steuerbefreiungen für die in Laibach und Umgebung durch Erdbeben geschädigten Häuser in Verhandlung gezogen. Der Antrag des Budgetausschusses lautet: ,T)ie Regierung wird aufgefordert, einen Gesetzentwurf einzubringen, nach welchem 1.) für alle jene Neu- und Umbauten in Laibach und Umgebung, welche an der gleichen Stelle, an der die vernichteten Objecte gestanden sind, mit Berücksichtigung etwa nothwendig werdender Abweichungen vom ursprünglichen Lagerplane binnen fünf Jahren ausgeführt werden, eine fünfundzwanzig-jährige Steuerfreiheit gewährt wird; 2.) die Regierung wird ermächtigt, allen jenen Häusern in Laibach und Umgebung, an welchen infolge des Erdbebens wesentliche Bauherstellungen, welche nicht unter die Begünstigung des Punktes 1 fallen, vorgenommen werden, einen Nachlass der landcsfürstlichen Hauszins- und Hausclassenfteuer nach Maßgabe des Umfanges dieser Herstellungen bis zur Hühe der drei letzten Quartalsraten dieses Jahres sowie eine Steuerbefreiung, beziehungsweise Verlängerung der bestehenden Steuerfreiheit bis zu fünf Jahren zuzugestehen.» Ueber diese Anträge referierte Abg. Mauthner und nachdem der Finanzminister erklärt halte, dass er sie vollinhaltlich acceptiere und dass ein entsprechender Gesetzentwurf, wenn das Haus diese Resolution billigt, so rasch als möglich eingebracht werden würde, und nachdem auch Abg. Baron Schweg.l sich mit den Anträgen des Referenten vollkommen einverstanden erklärte und noch darauf hinwies, dass in dem in Druck zu w^ ^ ^"^, des Referenten bezüglich der Trag. "wrechend^^^" Bestimmungen der Anträge die "NW"chenden InterprewUonen enthalten ^eien, wurden diese Anträge vom Budget - Ausschusse einstimmig angenommen und der Wunsch ausgedrückt, dass dieselben ohne Verzug auf die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen des Abgeordnetenhauses gestellt werden mögen. _________ Die Mai-Leier. Wien, I.Mai. Die Mai.Feier ist in Wien und ganz Oesterreich ohne ernsteren Zwisch?nfall verlaufen. Die Arbeiterversammlungen nahmen die bekannten Resolutionen zugunsten des allgemeinen Wahlrechts und des Achtstundentags an. Nachmittags wurden zumeist Unterhaltungen veranstaltet. Die Arbeiterschaft in den Staatsbetrieben hat überall gearbeitet, in den Privat« betrieben zumeist gefeiert. Der Aufmarsch nnd der Abmarsch der Wiener Arbeiter in den Prater vollzog sich unter Hochrufen auf das allgemeine Wahlrecht in voller Ordnung. Von halbwüchsigen Burschen wnrde ein Fenster des Parlamentsgebäudes eingeworfen. Standarten wurden saisiert. Vormittags wurde in Meidling ein Sicherheitswachmann durch einen Steinwurf verletzt. Sieben Verhaftungen wurden vorgenommen. Budapest, 1. Mai. In der Hauptstadt und im ganzen Lande ist die Maifeier ruhig verlaufen, nur im Wäldchen bei Neupest kam es zu einem Conflict zwischen zahlreichen Arbeitern, welche der Aufforderung, sich zu zerstreuen, nicht nachkamen und der Polizei, die mit Steinen beworfen, vom Säbel Gebrauch machte. Einige Arbeiter wurden verletzt, einige verhaftet. Eingelaufene Depeschen melden durchwegs den ruhigen Verlauf des Tages im ganzen Lande ohne ernsteren Zwischenfall. Rom, 1. Mai. In ganz Italien ist alles ruhig. In Rom und Mailand erscheinen leine Blätter. Berlin, 1. Mai. Hier fand bisher keine Ruhestörung statt. Die Stadt hat ihre gewöhnliche Physiognomie. Paris, I.Mai. Die Ruhe wurde bis jetzt nicht gestört. Das Aussehen und der Verkehr in der Stadt ist normal. Nachmittags und abends finden Arbeiter-Versammlungen statt. GelegratNtne. Wien, 1. Mai. (Orig.-Tel.) Der Präsident des Wiener Männergesangvereines, Dr. Olschbauer, ist vormittag um M Uhr gestorben. Budapest, 2. Mai. (Orig.-Tel.) (Abgeordneten« haus.) Ans die Interpellation des Abg. Terenyi. welchen Standpunkt die Regierung betreffs der Reife des Nuntius Agliardi in Ungarn einnehme, erklärte Ministerpräsident Baron Banffy, dass er, als er den Nuntius bei seiner Ernennung in Wi'N besucht?, freudig den Enlschliiss des Nuntius begrüßte, dass der Nuntius Ungarn besuchen werde, denn es liege im Interesse Ungarns, dass die Vertreter fremder Mächte durch öfteren Aufenthalt hier die hiesigen Verhältnisse kennen lernen und die eventuellen einfeitigen Informationen hier mit gesunden vertauschen. Doch als der Nuntius sich in Gran aufhielt, las der Ministerpräsident zu seiner Ueberraschung in den Blättern von der Haltung, den Aeußerungen und Toasten dcs Nuntius, Die späteren Aeußerungen des Nuntius in Gran, Budapest nnd Groß-wardein und seine Manieren, aufzutreten, haben auf den Minister den Eindruck gemacht, dass der Nuntius jene Grenzen überschritten habe, welche ihm als Vertreter einer fremden Macht betreffend der immer intimeren Frage gestatteten. Dem Papst komme zwar die Com-petenz in geistlichen Angelegenheit,» zu, die Executive hiefür könne jedoch nur der Fürst-Primas ausüben, Diese Ansicht theilen anch die Minister des A^ußern und habe die Regierung durch die Vermittlung derselben vor dem heil. Stuhle dieser Ansicht Ausdruck gegeben und Aufklärungen gewünscht, ferner die Kenntnisnahme dessen gewünscht, dass dieses Gebaren den Anschein einer Einmischung in die ungarischen inneren Angelegenheiten habe. — Die Antwort des Ministerpräsidenten wurde unter stürmischem Beifall zur Kenntnis genommen. I. Verzeichnis der beim hiesigen Hilfscomite eingelaufenen Spende«. V. M. Walluschnig in Trieft 100 fl., L. C. Luckmann in Laibach 1000 fl., Gebrüder Hesselberger in München 50 fl., ein Ungenannter 100 sl., Heinrich Benico in Prag 100 fl,, Jakob Riper in Wien 25 fl., V. Wttzerz'ck in Karlsbad 5 fl., H:inrich Deutsch ft, lr st, !lr, ^^72""" Weizen pr.Meterclr. 7,30 8 20^ Butter pr. Kilo >>> ^ ^ Korn » 6 W 6 70 Eier pr. Stua . - ,y ^ ^ Gerste » 6 50 ?!- Milch vr. iilter.'^^^ Hafer . 6 40 7 50 Rindfleisch pr-""" ^. go ^" Halbfrucht . -l-----------Kalbfleisch ' ^.70^" Heiden » 6 80 7 25 Schweineflelsch ' ^^^" Hirse » 7 50 7 — Schöpsenfleisch ' 55 ^ Kuluruz . 8- 8 - Hähndel pr. Stu« <ß^ Erdäpfel 100 Kilo 2 90—!— tauben ' i!?8^ Linsen pr.Heltolit. 12----------Heu pr. M.-btr. . ^^ Erbsen » 11-----------Stroh ' ' ' Fisolen . 12-----------Holz. h°"«s 7' g ^-^ Rindsschmalz Kilo - 82 - ,- ^ Walter ß^ ^ Schweineschmalz. -68-------^ ""che«. . ,^24 Speck, frisch . -56-------Wein,roth.,1l" ^- ^. B^ — geräuchert » >64-------— weißer. » ^^^-^ Meteorologische ? Ü'Mg ?42 2 "7^ , W. schwach ^/^öllt ^ 1.2.N. 7417 192 NO. schwach haw " 7 . Ab. 741-1 149 N. schwach ^ ^ 3 <»°'" Das Tagesmittel der Temperatur 1'l'9s ' ^^ dem Normale. ^^-^""««l» -------------"^"^ulch" Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohn,^° Ritter von Wissehrab. ^^--^ Prioritäten der Vudapester f"Astrab"H neuen vierprocentigen Prioritäten der Vuoaftl^ ^ ^i Gesellschaft lenlen durch eine Neneruuss. ba^ ''"^^tio""'/^ auf sich. Nchnlich wie die Orundentlastungs ^ ^, F^l» > gewissen Vorausschungen mit einer Praime ," ^ ^H' Verlosung ausgestattet wurde», erhalte» ««„ PrwH' ,. der eben zur Emisfiou gebrachten vierproceimu d'H,i„ der Vudapester Ttrahenbahn die tionen nicht mit dmi Nominale von 100 N., >.,^,ahll z.M demnach mit einem Aufgelde von 5 sl,, ^^nverj'"!^ c>,,c Damit ist ein wichtiger Schlch aegenliber oe , ;sl °> z. gegeben. Von den aufgelegten 14 M'lllonen «' ^HN'^M Hälfte für die Besitzer der täten, die eingelöst werden, reserviert, ""^ Mripl>°". ü» e>"' den Narzeichncrn überlassen wird. D«e ^'^^its 1 ^il!l 4. Mai anbcranmt, und lassen die 5°^«")"' Neb"^, lausenden Anmeldungen auf eine nanMl" (1b^^ schließen. ^_______ Danksagung. ^ ssiir die vielen Beweise wn Theil'H^'^ der Krankheit und beim Hinich"""' "^.1^^ geliebten, u>werges5lichen ^atte", "' ^ pen Vaters, Bruders, Onkels und SaM^ , Anton Treo HausbeMrs ^ ^le" sowie für die zahlreiche Begleitung i" ^"M'^" Ruhestätte uud für die vielen M""' spreche» den tiefstgefühltcu Daul ai'v ^^litll' die tiauelndcn Hintcrbl't Laibach am 2. Mai » Danksagung. .^, W Die vielen herzlichen Beweise wahr^ ^sch.^ W Theilnahme, die uus aus W'",. Loch'" W unserer iuniqstgeliel'te». "Nverge s> ") W riiclsichllich Schwester, des Fraule"" > Camilla MM" .,. W «« «>,f das t'" ,ll>c" W zulheil wurden, hnben uns alle a >' ^„„, i) M griffen uud Trost und Linderung ^„ M Schmerze verschafft. ^Michtet, alle" ^f< i» Wir fühlen uus daher v«P!^ '„ ^se"" W Verwaudten, ssrenndcn und Belan" ^eN » W gefühlten Danl auszuspreche". hoA^ >', » W Insbesondere danlen w^ > ssrauen und Fräulein fow.e den V ^»ge« 1 » > welche für die Verschönerung deS ^ ,^,l » W beigetragen haben. «.,^,.«- dem >"" > W Möge die thencre Verblichene » W Angedenlcn anempfohlen ble.ben. « > Nudolfswert am 2U. Apnl ^,,^ > > Nichard Murael.l.t..W"p/e^ » W Iosefine Murgel geb. UPs, ^ ^ ^r»" » W tine Mnrael, Lehrerm. "-H^rüder. ^^^» W Julius Murael^^^^^^^^ ^HlHjwg Nr. 100.________________________________849_____________________________________2 Mai 1895. ____ Course an der Wiener Börse vom 1. Mai 1895. «««v«, «M«««, «o«««««« ^ ^ ""'''-. 15.9 50,<>0 5ll <'!,»« »',7V ««,5.,.., '"«'kW ..._ Geld wa« ««« «t««te z»i Zahl«»« übernommen« Wleno.'Prlor.' Obllg«tlo»e». Elisabelhbahn 600 u. 8000 M. für iiW M, 4°/«..... 120 — — - itlifabetybahn, 400 », 2000 M, 2 W, 4°/„..... ,,4'. 12475 ssranz Iofeuh V, «km. 1884,4°/, 100- - ,01 — Gallzifche «arl Lubwia-Vahn, Vm, 1»»l. »00 fi, S, 4"/„ . 99 55 100 55 Norarloerger «ahn, /,"/„Echllnlrenal Abl.'vbl. 10110 1021» dto, Pram. Anl. o. l(»<» st, 0. W. ,UL 75 1L^ - di°, blo. o. 5<>fi. ü. W. 1«ll«5I«3Lü ThelßReg.'Lose 4«/„ l«X> fi. . ,«9 — 150- Grundentl.» Obligationen (fiil too ft. IM.). 5°/« galizifche......---------------- 5°/n nieder0sterrelch!sche . . . 109 75 —-— 4°/, lroatifche und flavonifche . »»-25 - - 4»/« ungarische (100 fi. 0.W.) . 98 75 99-7!» Andere össentl. Hnlehen. DonauReg. Lose 5"/„, . . . 182 50 138 5l< bto. -«lnlclye 187« . . K>8'!>n 109Ü0 Nnlelien der Stadt Vor,. . , ill 8» —>- Nnleye» d, Etadtgemeinde Wien 107 40 iou-20 »lülrlie» d, Eladtgemeiiide Wien (Silber ober «old) . , . . 181 75 18» 75 Prämie,» «nl. d. Lladlam, Wien 173 50 17450 »vrsebau «nlehen, derloilb, 5"/, 10« — l«3 — 4"/<, lrrainer Üandel-Nnlthen . 99 «5 — — VtN» ! «an ßsandbries« (für 100 fi.). «obrr.all«, es<.w50I,»I.4°/,«. 12125 — — dlo, „ „ — - Pr<«ri<8t«.ybliga»i<>n»n (für im> st.). yerbinanb« «orbbahn «m, 18»« 100 l,o Il)1 50 Oesterr. Norbwcstbahn . . . II« 05 113 «5 Staat«l>ahn....... «»«'50 LLL-— Eüdbllhn k 8«/u..... 170 !X» I7I-50 dtll. k 5°/u..... 123- 133 W Ung.'galiz. «ahn..... 110 «> 111 50 4"/„ Unterfralncr «ahnen . . 98 50 99 — Diverse z«s» (per Ltüll). Budapest'Vastllca (Dombau) . ^—- - - «lredlllose 100 fl...... — — — — «lary'Lole 40 fi. LVl. , . . 59 — Sli - 4«/„PoiM!l'DllMp9 — «0 - Nöthe» kreuz, Ofs<.«ej,»»,,lUfi. 1?«5 18- Rothe» Kreuz, U»g. »es. v., 5 fi. - ' - — — «ubolph Lose 10 fl..... 24-50 25 bU Llllm Lole 4« fi. , LM, . 73 — 74 — Walbsteii, Lo!e !i«> st. «M, , . 54- — — Winbischnräh Lose i!0 st. LM, , —'— — - <»«w, Tch,b. 3"/,.Pr«m.-Schuld». d. Vod,ncrrbitailstalt,I,Vm. , »l-— »2 — bto. bto, II, Vm, 1839. . . »S — 81 — Lalbacher Lose..... .--— «4 »5 »elb »«», ßank-Altien (p» Otück). »Nlll,0tst. Vanl 200 fi. SO«/, ». 1«9-«b 170 2t Vaülvereili, Wiener, 100 fi. . 1«? »5 IS« 25 Vodl-i..«nsl.0est.,LU<>fi.b.40°/« 557- 559- «lbt,.«lnst. f, Hand. u V, lao fi. -------— — dto. dto, per Ultimo Veptbl. 400 25 400 ?t» lrebitbanl. «lll«. ung, »00 fi. , 4«175 4^L25 Depositenbanl, «ll«,. 20« fl. . 24»-— 249 50 «»completes., Ndrbst., 500 fi. »99 — 902 - Vlrou. «lafsenv.. Wiener, 200fi, 3ili b» 313 — bypotheN>..0tst..200fl.z!5«/,«. 9!b0 92 — Lünberbanl, Oesl., 200 fl. . , !280 75 2U7 2?> vesterl. Ungar. Uanl. 000 ft. , Il>»ll 1090 Unioübanl 200 fi...... 829-50 880. «erlehrloanl, «ll«,. 140 fi. . 184 50 186 - Hllien von Zran»porl» Mnlernehmungen (per stück), Albrecht Nahn 200 fi. Ellber . —'— —-- «ufsia lepl. »isenb. 30« fi.. . l»l« 18LI Vshm. Noidbahn 150 fi. ..2975029850 btu. Weftbahn 200 fl. . . . <19— 42U 5" «uschtiebrab« <>fi.EVl. ««2« 8S35 Uemb.' lljernow.'Iasst, - ltisenb.» Gesellschaft 200 fi. E. . . . 835 50 88« 5U Lloyb. Oest , Trieft, 5U0fi. «M. 5«? - 573 - oestcrr. Nordweslb. 200 fi. V, . 290—291 — dlo, dto. (lit. U) 200 fi. T. 294— 293 50 PraaDulerElsenb. I50fi.E. . 112« II»-- Eiebenbliraer 0 st. S. . . «»'—432-50 Vübbllhn 200 fi. S..... 10575 100-25 Eübnordb. Verb,-«. 200 ft. tram»ay'Vts..Wi.,170fi.0.». 475--. 47? l»0 bt».l!U>200fi.». «l» 7» 2l» — wener 2ocalbahne».>ct,» —— zndustri»»ANi«n (per »tü«). «au«tf., «ll«. 0ft., 100 ft. . . 10» .,o»-50 ««ybiei «fen^ und «tshl.znb. in Men 100 ft..... 7b — ?? — mv.'üe — Valao Tarj. Vteinlohlen K0 I. 722 — 782 — ..Gchloalmllhl", Papierf.. 200 I. 2IL-5U 22»-. ,,Etevrerm,", Paplerf, u. U.»G. I«i 50 i«9 — Trifailer «ohlenw, > «ef, 70 fi. 174 - ,75 — Wllffe,!f...,Oesl.!n Wien, 100 l. 864 - - «5-Waa«°n-Le!hansl., «llg., in Pest. »UN......... 520 - ü»u — Wi. Vaugeselllchaft 100 ft.. . l40 — 142 . Menerbeizer g<«««l'«etlen'Franl«.KtUHt..... »»»» »?l Deutfche «elch»banln«len . . i» ?«,. 09 77» Itallenilche «anlnoten . . . ---— —— P«plel.«ubel...... » »1 l »»^ 5?n>CeWeiteIe? im ElLabeth- HÄ^tta^ d.ase"*8t von 8 bi. 0 > E?eN» d VOn 2 bl« 3 Uhr ^C!°Co?' "«»^ auch im ^Ä °- H]^.un/aÄ bosteliend ausfwei ? ¦ ilSl *u veirdküche' vollständig \^^^ er Administration dieser f. cn *u vermieten: Jtiais ^C^ffbVn A1Pe^egonch?°°n- *u v 7 um den billigen OSfr?n- Verka"sen oder auch ^iS^WviÄT1 Plrker in j-^ch^^v'a Bahnstation Nötsch ^ fitti (i ^»StadtbaumBister 2;u^ons.Arbeiten ^u C Neuba«ten u ^ und 3 Uhr. Razglas. Na podlogi sklepa z dne 25. aprila 1895. oddala se bode na Javnl mlnnendni dratbl dne 4. maja 1.1„ dopoldne ob 10. uri W* v mestni pisarni '^ßk na 24.514 gold. 04 kr. cenjena zgradba poslopja za c. kr. finanène urade HT* v Novem Mestu. "^k Delo se bode oddalo ali skupno, ali po strokah s tern pristavkom. da more dtlo voditi le postavno usposobljen veäcak. Dela so posamezno proraCunjena: 1.) zidarsko in tezaäko delo...... 13.957 gold. 61 kr. 2.) kamnoseäko delo.......... 286 > 78 > 3.) tesarsko delo........... 8.768 » 40 » 4.) mizarsko delo........... 1.817 * — » 5.) klju^avnièarsko delo........ 2.548 » 75 » 6.) kleparsko delo........... 460 » 60 » 7.) pleskarsko delo.......... 470 » — » 8.) steklarsko delo........... 277 » — » 9.) pesiarsko delo........... 988 » — > Skupaj . . 24.514 gold. 04 kr. Vsak ponudnik inora položiti 10% vadlj, (e stavi ponudbo za vsa dela od vse cene, ie za posamezna dela od dotiènih proraèunskih svot. Naèrtu proraèuni in pogoji so razpoloženi v uradnih urah v mtstnl pliarnl na upogled. Mestno županstvo v Novein Mestn dn6 28. aprila 1895. (1799)2—1 (1662) 3—1 Ns. 1957. Neassumieruna e^ecutiver Feilbietung. Die mit Bescheid vom 21. Juni 1894, Z. 4423. bewilligte und sohm sistierte executive Feilbietung der dem Mathias Schuss von Michelsdorf Nr. ^ gehörigen, auf 1095 sl. geschätzten Rea. lität Einl. Z. 29 u6 Petersdorf wird reasfumando auf den 2 4. Mai und den 28. Juni 1895, vormittags 10 Uhr. hiergerichts mit dem frühern Anhange angeordnet. K. t. Bezirksgericht Tschernembl am 15. März 1895. (1278) 3—2 Sf. 536Ö. Razglas. C. kr. za m. del. okrajno sodifiße v Ijubljani naznanja, da se je vsled tožbe Jožeta ^eleznikarja z Studenca proti Maliji, Francetu in Jen /elez-nikar od ondi, oziroma njihovim |)ravnim naslednikom, zaradi zasta-ranja terjalve de praes. 15. marca 1895, St. 5365, slednjim postavil go-spod Jernej Toni, župan na Sludencu, skrbnikom na èin in da se je za skrajšano razpravo doloèil dan na 28. maja 1895, dopoldne ob 9. uri, pri tern sodifièi. Ljubljana dne 20. marca 1895. (1660) 3—1 Nr. 1640. Curatorsbeftellunss. Dem unbekannt wo befindlichen Martin Majerle von Vornschloss Nr. 110 wird Josef Weiß von Tschermmbl zum Eu-rator 26 act um bestellt und ihm der hiergerichtliche Grundbuchsbescheid vom 2. Februar 1895, Z. 837, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 26. Februar 1895. (1638) 3-1 Nr. 2477. Curatorsbeftellunff. Für die unbekannt wo befindliche Executin Marianna Azman von Schallen» dorf Nr. 1 wurde Herr Franz Kunstl, Bescher hier, zum Curator bestellt und demselben der Executionsbescheid vom 20. März 1895, Z. 1822, zugest-llt. K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf am 18. April 1895. (1502) 3—3 St. 1083. Oklic. Dne 8. maja 1895 ob 10. uri dopoldne se bo vršila pri tern sodišèi druga eksekulivna dražba Marije Wolf iz Deskove Vasi št. 20 lastnega, na 20 gold, cenjenega zem-ljiaèa vlož. st. 149 kal. obè. Slari Trg. C. kr. okrajno sodisèe Èrnomelj dne 5. aprila 1895. Aufgebot. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, dass 1.) der Bergmann Franz Janczic, wohnhaft zu Herten, vordem zu Laibach, Sohn der Eheleute Kaischier Johann Janczic und Maria geborenen Inzek zu Ober-Jesenice, 2.) und die Dienstmagd Francisca Gorenc, wohnhaft zu Bickern, Tochter der Eheleute Bergmann und Maurer Alois Gorenc und Anna geborenen Terzan zu Bickern, die Ehe miteinander eingehen wollen. Die Bekanntmachung des Aufgebotes hat in den Gemeinden Herten und Laibach (Herzogthum Krain) zu geschehen. Herten den 23. April 1895. (1792) D«r StandMbMhtnt«. Verkauf eines Landhauses In Trlftit, fünf Minuten vom Hypodrom, neu und elegant, mit acht heizbaren Zimmern, großem Salon, Küche. Bade- und Mädchen-gelaü, schönem Garten und herrlicher Aussicht über die Stadt und das Meer bis zu den Alpen, worin seit sieben Jahren ein feineB Restaurant mit gutem Erfolge betrieben wird und sich auch als Sommerpension eignet, ist wegen Todesfalls um den Preis von 10.500 fl. bei einer Anzahlung von 8- bis 4000 fl. sofort zu verkaufen. Das Restaurant kann eventuell sofort um 500 fl. jährlich verpachtet werden, und bliebe dann noch dem Käufer eine Wohnung mit vier Zimmern und Zubehör zinsfrei. Die Weinanlagen bringen jährlich drei bis vier Eimer vorzüglichen Wein. Nähere Auskunft ertheilt der Besitzer V11U MarUnbnrg, TrlMt. (1796) 2—1 Lehrjunge kräftig, gesund, beider Landessprachen mächtig, mit nöthiger Schulbildung, wird im Spezerei-Geschäfte des Vlno. Nardlnl, 01111, sofort aufgenommen. (1795) 3—1 KatöT gut gebrannt (1785) liefert billigst 3-1 Jose/ Kanduth in Uggowitz, Kärnten. (1S61) 3—1 Nr. 1V48. Curatorsbestellung. Dem unbekannt wo in Amerika be» findlichen Martin Majerle von Vorn» schloss Nr. 110 wird Pasqual Bano von Svibnik zum Curator aci a<.ll«m bestellt und ihm der hiergerichtliche Grundbuchs-bescheid vom 16. Februar 1895, Z. 1322, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tjchernembl am 15. März 1895.