Nr. 181. Donnerstag, 21. August 1913. 132. Iatirgang. Mum Pr«»»««ratt«n«»r«»«: Mit Pustverscndung: ganzjühnn 3U X, halbjihl,« ib li. Im Kontor: «»"AWg t2 X. halbjährig 11 t. Flir die «ustsNun« <»s Hau« ganzjährig ^ li. - Ins»r««««ge A>«innkN«« Viillosiöstrahc Nr, lk. Eprechstünden ber Uedaltion von 8 bi« u> Uhr vormittag«. Unfranlirlü' Briefe werbe» nicht angenommen, Mamistripte nicht zuriickgestellt. T«l«ph»« Zlr >«» P»>«KN«n 32. Amtlicher Geil. Seine l. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-gnädigst die nachstehenden Allerhöchsten Handschreiben zu erlassen: Lieb« Feldzeugmcister Riiter von Kr 0 batin! In Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung verleihe Ich Ihnen das Großkreuz Meines Leopold-Ordens mit Nachsicht der Taxe. Vad Ischl, am 12. August 1913. Franz Joseph n,. p. Lieber General der Infanterie Freiherr von Geurgi! In Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung verleihe Ich Ihnen das Großkreuz Meines LeoftoldOrdens mit Nachsicht der Taxe. Bad I s ch l, am 12. August 1913. Franz Joseph ni. p. Lieber Feldmarschall-Leutnant Freiherr v»n Hazai! In Ancrkcnnnna vorzüglicher Dienstleistung verleihe Ich Ihlicn Mciilcn Ordcn der Eisernen Krone erster Klasse mit Nachsicht der Taxe. Vad Ischl, ain 12. August 1913. Frnnz Joseph m. p. Lieber Feldzeugmeister Potiorek! In Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung verleihe Ich Ihnen das Großkreuz Meines Leopold-Ordens mit Nachsicht der Taxe. Nad Ischl, am 12, August 1913. Franz Joseph ni. p. Lieber Admiral Haus! In Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung verleihe Ich Ihnen Meinen Orden der Eisernen Krone erster Klasse mit Nachsicht der Taxe. Vad Ischl, am 12. August 1913. Franz Joseph m. p. Seine k. und l. Apostolische Majestät haben laut Allerhöchsten Handschreibens vom 11. August d. I. dem Sektionschef in der bosnisch-hcrcegovinischen Abteilung des Gemeinsamen Finanzministeriums Pius Freiherrn von Lazarini die Würde eines Geheimen Rates taxfrei allcrgnädigst z» verleihen geruht. Nach dem Amtsblatt«! zur juii» t)c>m 3. August 1913. Nr. 69 «I.u, Vit» sli '1'rie»t,e» vum 9. August 1913. Nr 11.527 «II riceolo. vom 7. Anguft 1913, Nr. 33 «8tkvedntll. von, 13. August 1913. Rr. 2b .rilimony» vom 14. August 1913. Druckschrist <0böan6. I^iäo pliloujioi». Nr. 33 .2ÜI-. vom !4. Nuqust Ittl.^. Nr. 64 «Oberleutensdorfer Zeitung' vom 12. August 1913. Nr. 64 «Bnhcr VoltSzeituim» uom l2. Nligusi l!)I3. Rr. 3» «Odr»«», lilln» vom Ib. August 1913. Nr. 95 .Aussig.Karbitzer Vollszeitung» vom 13. August 1913. Nr. 1126 .ksMrMZkajn, ku«» vom 9. August 1913. Nr. 32 «Vorwärts, vom 9. August 1913. Nr. 137 .Nunnkni». praväü.» vom 8. August 1913. Nr. 61 «Mrnäni ligt» vom 30. Juli 1913. Nr. 857 .Uiv»t8l:z kioö. vom 7. August 1913. Nr. 28 «Napl-oanM. vom 8. August 1913. Nichtamtlicher Geil. Die Frage von Adrianopel. Das alte Lied vom Balkan und den Balkanwirrcn ist anscheinend noch lange nicht verklungen, trotz dem ninarcncr ^r>cocnL!cymfi, iroy ocn zaynojen ^reuoen-scsten, die in den Valtanzcntren gefeiert werden, trotz den Glückwünschen und Auszeichnungen, die wie ein Platzregen auf die Valkanstaatsmänner niedergehen. Das alte Lied, das ein politisch' Lied und darum auch ein garstig' Lied ist! Von der Fülle ungelöster Probleme, die nach wie vor die Ruhe auf dem Valkan erschüttern, schiebt sich die Adrianoftler Frage mit geradezu elementarer Gewalt in den Vordergrund. Die Türken haben, wie es heißt, die Festung Adrianopel vollständig kriegsfähig gemacht, Proviant ist für mehr als ein Jahr vorbereitet, starte Truppenmasscn, durch Nachschübe aus Kleinasien ergänzt, werden in Thrazien tonzentriert, der Vormarsch nach Norden soll zwar unterbrochen worden sein, doch rücken die ottomanischen Heeresabteilungen mit verdoppelter Intensität gegen Westen vor, lurz, das Bild ist das cincs regelrechten Kriegszustandes, obwohl zwei — allerdings theoretische — Friedensschlüsse den Feindseligkeiten ein Ende bereitet haben. Die ottomanischc Regierung hat, wie sich zeigt, du Führung nun gänzlich verloren. All ihre Loyalitäts-bcteuerungcn, all ihre Versicherungen, daß sie aggressive Absichten pcrhorrcszicic. vermögen an der Tatsacht des türkischen Vorbringens nichts zu ändern. Die türkische Armee, in der wieder einmal Enver Bey den Ton angibt, ist von einer wahren Ianitscharriibeacifteruna gepackt, dcr Traum von der Aufrichiimn der osmanischen Hcrrschafl auf dcm Balkan soll wenige Monate, nachdem er so jäh und gründlich zerstoben, wieder einmal geträumt werden. Ein neuer Kriegsschauplatz ist geschaffen, ein Krieg wird geführt, der eigentlich lein Mrieg ist, weil formell Friedenszustand besteht, weil das Essentiale des Krieges, die Kampfe, fehlt. Die diplomatische Arbeit aus dem Balkan ist zum Stillstand gekommen, die militärische tritt hervor. Die Schritte der Mächte in Konstantinopel sind erfolglos geblieben; wohl wird abermals eine Demarche angekündigt, allein man fügt gleich bei, daß kaum anzunehmen sei, die Pforte werde ihre Auffassung ändern. Das Adria-noftlcr Problem, dessen Wichtigkeit man ja längst er> Feuilleton. Auf verschiedenen Wegen. Novellette von Htegin^ di I.urcl«t5. (Nachdruck vcrbute».) Der sonnige und herrlich klare Tag endete mit einem grandiosen Sonnenuntergang, der den Himmel in ein wahres Flammenmeer verwandelte Die kristallcn durchsichtige Luft ließ die entferntesten Punkte der Landschaft nochmals klar hervortreten, von dem Gesunkel taufender sterbender Sonnenstrahlen umspielt. Auf der Terrasse des Hotels „Exzelsior" in Varese saßen die vielen Gäste, die nach Beendigung des Mahles d>e Spcisesäle verlassen hatten, an kleinen Tischchen beisammen lleßen sich den Kaffee servieren und rauchten 'hre Zigaretten. Ihre Blicke ruhten dabei bewundernd au dem herrl.chen Schauspiel, das die Natur ihnen darbot, und den sonnenüberglänzten Hügeln von Tenda, auf den. Monvlso, dcr steil wie ein brennender Berg vor chnen m die Höhe ragte, und auf dem kleinen See von varese zu chren Füßen, der, metallisch schimmernd, unbewegt dalag. Auf dem schmalen Gang zwischen der Terrasse und "5 .^?k' ^ i" den durch seine Roscnpracht zur Ve-ruymthett gelangten Hotelgarten fühch standen zwei Damen m tiefen, durstigen Zügen die milde Luft einatmend, ganz in ihre Gedanken versunken. Kurz nach der Mahlzeit hatten sie einander zufällig hier getroffen, hatten einen Gruß und einige Worte mn-emcmder getauscht, dann waren beide still geworden, ganz dem Genuß der Stunde und des herrlichen Bildes, das sich ihnen bot, hingegeben. Sie waren beide schon reiferen Alters, fast hätte man sie schon verblüht nennen können, aber ihre Züge zeigte» noch die letzten Spuren einer großen Schönheit, die, wenn auch sehr verschiedener Art, doch etwas Gemeinsames zu bekommen schien, durch die grenzenlose Gleichgültigkeit, die auf den beiden Gesichtern lag. Die cine, Cecilia Naida, schlank, mit regelmäßigen, ein wenig kalten Zügen, hatte das Auftreten einer vornehmen „grandc dame", die sich so in der Gewalt hat, daß sie jedem ihrer Blicke und jedem Lächeln gebieten kann. Sie war mit vornehmer Eleganz gekleidet, die sich von den Auswüchsen der Mode scrn hielt und eine unbeirrbare Sicherheit des Geschmackes verriet. Im Benehmen von Matilda (5onti zeigte sich dagegen eine große Schüchternheit, eine fast an Demut grenzende Bescheidenheit, entstanden aus dcr lang geübten Gewohnheit der Abhängigkeit von anderen Menschen. Das zarte Gesicht, das einstens in der Frische dcr Jugend äußeist anziehend gewesen sein mußte, trug heute nur den Ausdruck einer lang und ergeben ertragenen Resignation: die ganz bescheiden gekleidete Person schien die Verkörperung des Gedrücktscins und in jeder ihrer Bewegungen lag etwas wie eine stille Bitte, ihr zu verzeihen, daß sie überhaupt existiere. Eecilin Raida war sehr reich, absolute Herrin ihrer Entschlüsse, unabhängig und in der Lage, sich jeden ihrer Wünsche erfüllen zu können; Matilda Conti hingegen arm, ein ganzes Leben hindurch gezwungen, i» Abhängigkeit von anderen zu existieren, erst als schlecht bezahlte Lehrerin ungezogener Rangen, dann als Gesellschasts« damc das Opfer der zahllosen Launen anspruchsvoller Frauen, um endlich, endlich in den Besitz einer bescheidenm Rente gelangt, die ihr ganz unerwarteterweise nach dem Tode einer Herrin zufiel, seit zwei Jahren etwas fro'er ausatmen zu lömoen. Diese beiden Frauen hatten nun einander hier, an diesem herrlichen Fleck Erde, der den Namen „Varesc" führt, getroffen, und beide waren hergekommen, um ein wenig Erholung zu suchen. Und nun, an diesem von den Hotelgästen wenig aufgesuchten Plätzchen, waren sie einander begegnet und in einer spontanen Sympathieauf-wallung, die so oft alte, zur Einsamkeit verurteilte Mädchen einander nähert, hatten sie plötzlich zueinander zu sprechen begonnen. Nun standen sie beide da, unbeweglich, mit den Blicken den letzten Sonnenstrahlen folgen», als plötzlich ihr Träumen von froh klingenden Stimmen und von heiterem Gelächter unterbrochen wurde. Von der Terrasse her näherten sich ein paar junge Menschen, und wie ein Wirbelwind flogen zwei junge Mädchen, zwei liebliche Erscheinungen, von zwei jungen Männern, ihren Verlobten, gefolgt, an den beiden vorbei, um den Garten zu erreichen. Cecilia und Matilda folgten mit den Blicken der fröhlichen Jagd, die sich bald in den verschlungenen Alleen des Parkes verlor; dann, wie instinktiv, trafen sich die beiden Augenpaare, um gleich wieder voneinander zu entfliehen, fast, als ob jedes fürchtete, im anderen einen Blitz des Verstehens aufleuchten zu sehen, und mit müden Schritten schlugen die bciden Frauen den Weg in den Garten ein, jede in eine andere Richtung gehend, mit zu Boden gesenkten Augen. Auch die bciden Brautpaare hatten sich im Garten voneinander getrennt; das eine hatte sich in das angrenzende Wäldchen verloren, das andere sich in einem Rondeau auf einer Bank niedergelassen, die einladend auf die jungen Leute gewartet zu haben schien. (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 191. 1746 21. August 1913. kannt halte, wirft nun alle Koinbinationen über den Haufen. Es hat weite Kreise gezogen, gewiß weitere, als man seinerzeit gedacht hatte. Ten Marsch nach Adrianopel konnte die ottomanische Regierung immerhin noch motivieren, und diesen Motivierungen mag es auch zuzuschreiben gewesen sein, daß Europa nicht sofort zur Adrianopler Frage Stellung nahm. Gab es doch damals so viele, so bedeutsame Angelegenheiten, daß man froh war, sich nicht noch mit einem neuen Thema beschäftigen zu müssen. Schließlich ging cs ja bei einigem guten Willen noch an, die Wiederbesetzung Adrianopels als Kriegshandlung anzusehen, und für Balkantriege gilt mehr als für andere die ciceronische Maxime: Inter arma zilent le^ez. Das Vordringen der ottomanischen Truppen über die Marica hinaus auf neubulgarisches Territorium, ihr Vorrücken gegen Westen, wo sie Oümüldschina bereits eingenommen haben sollen, lassen sich jedoch nicht mehr decken, weder mit vermeintlichen Argumenten, noch mit Friedensversicherungen. Bulgarien hat gegen die Okkupation Adrianopels durch die Türken Verwahrung eingelegt, ohne damit einen Erfolg zu erzielen. Ein Unglück kommt cdcn selten allein. Jetzt protestieren die Bulgaren neuerdings und diesmal richtet sich ihre Beschwerde gegen den Einfall der ottomanischen Truppen in unvertei-digtcs Land, gegen einen Einfall, der unmittelbar nach einem Friedensschluß geschieht, unmittelbar nachdem man die bulgarische Regierung vertragsmäßig gezwungen hat, ihre Armee zu demobilisieren und wehrlos dem alten Feind gegenüberzustehen. Diese Beschwerde ist schon dringlicher und ernster, Denn sie stützt sich auf zwei Friedensschlüsse, die nach der Darstellung der Beteiligten gerecht und billig seien, berufen, den Vallanwirren dauernd ein Ende zu setzen. Es ist begreiflich, daß die plötzlich fo verschärfte Adrianopler Frage die Allgemeinheit in hohem Maße berührt. Die öffentliche Meinung und die Presse diskutieren sie lebhaft und wieder — wie zu den Zeiten der Nalkankriege — durchschwirren die mannigfaltigsten Gerüchte Europa. Gerüchte zwar nur, aber immerhin für die herrschende Stimmung symptomatisch. Man spricht von entscheidenden Beratungen in Petersburg, von einer Forderung Bulgariens nach Blockierung der türkischen Häfen durch Rußland, ja sogar von einem drohenden Abbruch der türkisch-russischen Beziehungen. Wie erwähnt, sind dies alles nur unkontrollierbarc Meldungen, denn offiziell ist über die Haltung Rußlands bisher nichts bekannt geworden. Aber diese Meldungen beweisen die Richtigkeit der wiederholt geäußerten Ansicht, daß der Balkan leider noch lange von einem Zustand dauernder Ruhe entfernt ist, und daß der Butare-ster Friede keinen Schlußstein in den Balkankrisen bildet. Mexiko und die Vereinigten Staaten. Newyork, 14. August. Während in Europa die Blicke der ganzen politischen Welt nach dem Balkan gerichtet sind und mit Spannung die Entwicklung der dortigen Ereignisse verfolgen, spinnen sich in Amerika zwischen der Union und Mexiko Gegensätze heraus, die möglicherweise zu einer gewaltsamen Lösung führen. Präsident Wilson, der i,elt dem Einzug in das Weiße Haus auch seine demokratischen Grundsätze zur Geltung zu bringen sucht, hat in einer seiner ersten Notschaften erklärt, daß er eine Gewaltherrschaft nicht unterstützen könne, sondern nur eine Regierung, die vom Willen des Volkes getragen rverde und hat sich damit direkt gegen den mexikanischen Präsidenten Huerta gewendet, der nur seiiler Gewalttätigkeit seine Macht verdankt. Präsident Wilson ist noch weiter gegangen und Hal den bisherigen Vertreter der Union in Mexiko, der dem neuen Regime seine Zuneigung belundet hatte, abberufen und weigert sich, einen neuen Vertreter zu entsenden, weil darin zugleich eine Anerkennung Hucrtas läge. Natürlich ist man in Mexiko von diesem Verhalten der großen Nachbarrepublit aufs peinlichste berührt. Verschiedene Reden im Senate zu Washington haben in ganz Mexiko und vor allem bei den Anhängern des jetzigen Regimes vielen Ärger und großen Argwohn entfesselt; allerlei feindselige Kundgebungen gegen die Jankees und für die in der Union so verhaßten Japaner waren die unmittelbare Folge und erregten natürlich in Washington wieder starke Mißstimmung. In anderthalb Jahren ungefähr wird der Panama-lanal eröffnet, an dessen Ufern sich die Vereinigten Staaten von Nicaragua die unbeschränkte Herrschaft sichern ließen. Mexiko kommt also in die Gefahr, im Norden und Süden vom Unionsgcbict eingeschlossen zu werden. Sollten die Machthaber in Mexiko ihre Idee wirklich zur Ausführung bringen, die die Japaner zur Niederlassung im Lande und zur Hergabe ihres Kapitales gegen Gewährung bedeutender Konzessionen auffordert, dann wird man wohl in Washington wieder an die so oft bewährte Monroe-Doktrin appellieren und mit der widerspenstigen Republik nicht viel Federlesens machen. England scheint von allen europäischen Mächten bisher allein diesem Entwicklungsgang in Zentralame-rika seine Aufmerksamkeit zu schenken. Wie es das größte Interesse an einer freien Schiffahrt im Panamakanale hat, so kann ihm auch das Aufgehen der mexikanischen Republik in dem großen Staatenlärper der Union nicht ganz gleichgültig sein, daher will es denn auch auf den ihm gehörigen Bermudas-Inseln, die manchen guten und geschützten Hafen umschließen, eine Flottenstation errichten, deren wichtigste Aufgabe es sein wird, Englands Schiffen den Verkehr auf der zentralamerikanischen Wasserstraße für alle Fälle frei zu halten. Natürlich steht man diesem Vorhaben in Washington mit großem Mißtrauen gegenüber, ja, man glaubt, daß dasselbe eine vollständige Umwälzung in der auswärtigen wie in der Flottenftolitik Amerikas bedeuten wird, weil man befürchtet, daß die übrigen Seemächte Europas dem englischen Beispiel folgen werden. Die nächsten Jahre können also manchen schweren und verhängnisvollen Konflikt heraufbeschwören und möglicherweise der Monroe-Doktrin, auf die man sich in Washington so gerne zugunsten der Union beruft, eine ganz andere Auslegung geben. "" Politische Uebersicht. Laibach, 20. August. In der vorgestrigen Sitzung des Ministerrates soll vereinbart worden sein, daß in der nächstell, Anfang September stattfindenden Ministerratssitzung entscheidende Beschlüsse über die Einleitung neuerlicher deutsch» czechischer Ausglcichsvcrhandluxsscn gefällt werden. Dieser Beschluß entspricht dem Auftrage, den die Regierung bei der Einsetzung der böhmischen Verwaltungslommis-sion in dem kaiserlichen Handschreiben am 20. Juli erhalten hat. Das „Fremdenblatt" führt aus, die ganze Armet werde die Ernennung des Erzherzogs Franz Ferdinand zum Generalinspellor der gesamten bewaffneten Macht als hohe Auszeichnung freudig begrüßen. Man weiß, mit welchem Eifer sich der Erzherzog seiner Aufgabe bisher gewidmet hat, in welch «hervorragender Weise er bei allen militärischen Altionen der letzten Jahre mitwirkte. Die Armee weiß, wie innig verbunden Erzher« zoss Franz Ferdinand sich mit ihr fühlt. Bei welcher Truppe er auch zugeteilt war, er ist Offizieren und Mannschaften unvergeßlich geblieben. Der Erzherzog diente in vidlen Garnisonen und bei Truftpenkörpern der verschiedensten Nationalitäten und fand überall warme Kameradschaft. Intensive Aufmerksamkeit hat er der Schaffung des neuen Reglements für die Infante-rie, das als das modernste und vollkommenste gilt, zugewendet, sich im Vorjahre an der Armeereform hervor-ragend beteiligt und sein außerordentliches Interesse für die Entwicklung der Kriegsmarine als Admiral mit uol lcr Hingabe bewiesen. Die „Südslavische Korrespondenz" meldet aus Kon-stantinopel: Nach Berichten aus militärischen Quellen ist die Feftunsssanlasse von Adrianopel fast zur Gänze wiederhergestellt. Etwa 30.000 Mann technischer Truppen haben unter der Leitung fremder Ingenieure Tag und Nacht an der Instandsetzung der Festungswerke gearbeitet. Eine enorme Menge von Geschützmunition wurde in Adrianopel eingelagert. Fast alle schweren Geschütze aus der ('^atald^alinie wurden nach Adrianopcl geschafft, so daß man bereits mit der wiedererstandenen Festung Adrianopel zu rechnen hat. Man rechnet auch mit der bevorstehenden Besetzung von Dedeagad und La-gos auf Grund eines Übereinkommens des türkischen und griechischen Generalstabes. Der französische Minister des Innern hat die Prä-felturen angewiesen, in den von größeren Stcjdten entfernt liegenden Orten eigene Vürgerssarden zum Schutze des Eigentums und der Sicherheit zu errichten. Die Garden sollen selbständig bewaffnet werden lind dem Bürgermeister unterstellt sein. Sie sind vom Militärdienst befreit und werden im Ernstfall als Nichttombattanten betrachtet. „Daily Telegraph" meldet aus Konstantinopel: Die Botschafter der Mächte erhielten Freitag den Auftrag, neue Ermahnungen an die Pforte zu richten; über den Inhalt der neuen Note bestehe jedoch noch leine Einigung. Vnver Vey hat, wie verlautet, gegenwärtig 25,0.000 Mann unter sich, die in Kürze auf 400.000 Mann gebracht werden. Der bulgarische Ministerrat beschloß, den Friedens« vcrtraff von Vularcft zu ratifizieren. Ein bezüglicher Ukaz wird unverzüglich erscheinen und dem Sobranje in der Herbstsession vorgelegt werden. Der Austausch der Ratifikationen wird in Bukarest erfolgen. Irrungen. Von O. H3. Applcton. Autorisierte Übersetzung. (Nachdruck verboten ) (11. Fortsetzung.) Du warst oen ganzeil Tag vom Hause weggewesen? Ja, du selbst doch auch. Allerdings — all Arbeiten war bei solchem Wetter natürlich nicht zu denken. Du kamst, wie du sagtest, um — Genau sieben Uhr zurück — nach meiner Taschenuhr und ich war kaum eine Minute da — hatte noch nicht Licht angezündet — als ich jemanden im Gange hcnlmtasten hörte, hinausging und merkte, daß es Philipp war. Er hat das Atelier nicht verlassen — wenigstens, wie er sagt — bis du kamst. Das übrige ist dir ja bekannt. Dann muß das Verbrechen, nahm Thornhill nach einer Pause die Unterhaltung wieder auf, zwischen halb sieben und sieben Uhr passiert sein, wenn wir die Aussage des Kutschers in Betracht ziehen. Zweifellos. Thornhill überlegte einen Augenblick, dann runzelte er die Stirne und sagte: Es wirb einen furchtbaren Skandal geben. Skandal! Mein beruflicher Ruin wird es sein, Thornhill. Ich hoffte und hatte guten Grund, es zu glauben, innerhalb der nächsten Monate zum Mitglied der königlichen Kunstakademie ernannt zu werden; was habe ich nun für Aussichten? Das ganze Land wird morgen wegen diefes Vorfalles in Aufregung sein, und wer wird feine Stimme zu meiner Verteidigung erheben? Versetz dich selbst in meine Lage, Thornhill. Nimm an, es hätte sich in deinem Atelier ereignet — es wäre ebensogut möglich gewesen — vorausgesetzt natürlich, daß ihr der Mörder in meine Wohnung nachgegangen ist. Sie hat dich oft dort besucht, das weih ich. Wie, wenn sie auch heute abends zu dir hätte kommen wollen und in dem Nebel nur unsere Türen verwechselt hätte? Betrachte die Sache 'mal von dieser Seite. Thornhill fand nicht gleich eine Erwiderung. Sein Gesicht wurde plätzlich tief rot und ebenso plötzlich kreidebleich. Er sah Dizon mit halb geschlossenen Augen forschend an, bis er endlich sagte: Du hast ganz recht, wenn ich auch deine scharfe Anspielung auf den Umstand, daß Gladys mich oft besucht hat, nicht recht begreife. Zwischen der unglücklichen Gladys und mir bestand ein starkes Band der Zuneigung und Freundschaft, Ich kannte sie, bevor du sie kanntest, bevor Philipp Doyle sie kannte, ja, bevor sie nach London kam. Ich habe, wie ich heute abends schon sagte, nie ein Weib Häher geschätzt als sie. Aber, wenn sie die Absicht gehabt hätte, mich heute zu besuchen, würde sie mir das vorher angezeigt haben. Sie hat mir nie heimliche V<-suche gemacht, und es lag auch kein Grund dazu vor. Überdies, zugegeben, sie hätte aus irgend einem in Anbetracht ihres Briefes an Philipp ganz unerklärlichen Grunde wirklich die Absicht gehabt, mich zu besuchen, und sei irrtümlicherweise statt in mein Atelier in deines geraten, warum sollte man sie dann dort ermordet haben? Und da wir nun einmal hiebei angelangt sind, wer auf Gottes Erdboden hat so teuflisch schlecht sein können — mochte es nun in deinem oder in meinein Atelier sein — dieses schöne und liebenswürdige Geschöpf umzubringen? Was konnte der Beweggrund zu einem so abscheulichen Verbrechen sein? Wen hat sie je so schwer beleidigt oder wem gar so starkes Unrecht zugefügt? Hatte sie nicht die Wahl unter wenigstens einem Dutzend von euch, die ihr halb verrückt in sie wäret? Und hat sie nicht erst nach langem Zügern und trotz ihrer großen Abneigung gegen emc Heirat überhaupt sich entschlossen, die Werbung Philipp Doyles anzunehmen? Hat sie irgend einen der Aus-geschlagenen etwa hart oder auch nur unfreundlich behandelt? Nie — wenigstens soweit ich selbst in Betracht komme, sagte Dixon im Tone der tiefsten Überzeugung' Wer ist dann also der lauernde Schurke, der sie 'W ersten Stolz und Glück ihres jungen Frauenlebens weg' gerafft hat — das süßeste Weib, das es je auf Erden gegeben hat? Ist er einer von den Zurückgewiesenen? Da< mit komme ich zu der Frage, die ich dir in allem Ernste vorlege:, möchte und worauf ich eine bestimmte Antwor erwarte, ohne alle Umschweife und Ausreden. Wie uer/ hält sich das mit der Andeutung, worüber der anne Py^ lipp den ganzen Abend getobt hat, ich meine die AnsP^' lung auf „Geier" — denn du wirst nicht leugnen, diesen Ausdruck gebraucht zu haben? Dixon hatte diese Frage offenbar vorausaeM', denn er antwortete auf der Stelle: ^ Gewiß nicht; aber warum ich ihn angewandt y^ weiß ich nicht. Ich möchte jetzt alles in der Welt das" hingeben, wenn ich ihn zurücknehmen könnte. ^ Das ist nun zu spät. Er wird ihn nie v"gei' oder vergeben. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 191.__________________________________1747______________________________________. 21. August IV13. Tllgcsncmgtcitcn. — fl^chcimer Nat Dr. Kerzl.) Seine Majestät der Kaiser IM seinem langjähiigcn hochverdienten Leibarzt Gencralstabsoberarzt Hofrat Dr. Kerzl die Würde eines Gchciinen Rates verliehen. Der Monarch machte von der verliehenen Auszeichnung Dr. Kerzl am Montan vor dem Familicndiner in der kaiserlichen Villa persönlich Mitteilung und fügte seine Glückwünsche bei. — n Familienzwistigkcitcn liegen «- s -7 Wauptlnann Eisenloll. Mürben.) Hauptmann ^ ^ ^ "'"Ncstcrn "achts seinen Verletzungen erlegen. Der Osstziersd.ener liegt im Sterben Lolal- und Plollinzial-Nachrichtcn. Die Koukurrcnzfahrt des Krainer nud Kärntner Automobilklubs. Die ungünstigen Wittcrungsvcrhältnissc des heurigen Sommers machten ihren nachteiligen Einfluß nicht nur auf den Reise- und Fremdenverkehr, sondern auch auf die Ausübung jedes Svortzweiges geltend. Unter dem fortwährenden Regen der letzten Woche hatte denn auch dic Konkurrenzfahrt des Krainer lind Kärntner Automobilklubs zu leiden, die mit Rücksicht auf die dem Wetter entsprechenden Straßenvcrhältnisse nicht die Beteiligung aufweisen konnte, welche Die eingelaufenen Nennungen erwarten ließen. Am Vortage der Fahrt, welche am 15. d. M. um 6 Uhr morgens von Klagenfurt aus ihren Anfang nehmen sollte, liefen bereits mehrere Absagen ein und tatsächlich erschienen Zum Start in Klagenfurt nur sechzehn Wagen. Während tagszuvor Gott Pluvius noch alle Anstalten traf, den Teilnehmern der Fahrt dieselbe so unangenehm als möglich zu gestalten, ließ der dichte Nebel, welcher in den Morgenstunden zur Zeit des Starts über Klagenfurt und seiner Umgcbnng lagerte, einen schönen Tag erhoffen. Schlag 6 Uhr wurde vom Starter der erste Wagen entlassen, dem die übrigen in Intervallen von einer Minute folgten. Die Fahrt ging über Völkermarkt und Eisen-kappel nach Bad Vellach, wo der Seeberg mit seinen genial angelegten Serpentinen die erste Prüfungsstrccke bildete. Nach Durchfahrung des Kankertales wurde einige Kilometer vor Krainburg abgebogen und über St. George» nnd Moste nach Mannsbnrg gefahren. Von da ging die Fahrt über Icn>c nach Domicile und nun weiter der Neichssiraße entlang über den Trojanaberg nach Cilli.Von Cilli aus führte die Route über Steinbrück und Natschach zu Schloß Wcixelstcin, wo Mittagsrast gehalten wurde. Der liebenswürdige Schloßherr Ritter v. Gutmans-thal bereitete den Fahrtteilnchmern einen ebenso glänzenden als gastfreundlichen Empfang. Im Schloßpark gab es in schattiger Kühle gedeckte Tische, aus welchen den ermüdeten Gästen auserlesene Erfrischungen geboten wurden. Die Damen, welche an der Fahrt teilnahmen, begrüßte Herr von Gutmansthal durch Überreichung von Blumensträußen, Nach cinstündigcr Rast nahm die Fahrt ihren Fortgang durch das idyllische Neudeggtal über Nassensuß, Treffen und Wcixclburg nach Großlupp, wo sich die einzelnen Wagen sammelten, um in geschlossener Ncihenfolgc unter Voranfahrt der beiden Vizepräsidenten des Krainer Automobilklubs, der Henen Varou Liechtenbcrn und Vinko Majdi5, um 6 Uhr abends ill Laibach einzutreffen. Auf dem neben dem Hotel „Union" gelegenen und als Parkplatz nusersehenen freien Raume nahmen die Wagen, nach Startnummern geordnet, Ausstellung. Von den gestarteten Wagen haben innerhalb der vorgeschriebenen Zeit zwölf die Etappenstation Laibach erreicht, Vier Wagen waren somit aus der Konkurrenz ausgeschieden, doch haben zwei Wagen nach Behebung ihrer Defekte die Strecke nachgefahren und trafen in Laibach allerdings erst nach Schluß der Abnahme cin. so daß schließlich nur zwei Wagen die Fahrt endgültig aufgeben mußten. Der Krainer Automobilklub veranstaltete den Kärntner Gästen zu Ehren um halb 9 Uhr abends im Hotel „Union" einen Gmpfangsabend, bei welchem eine Harmonie der Musikkapelle des Infanterieregiments Nr. 2> mitwirkte. Den Abend beehrten mit ihrer Anwesenheit: namens der Landesregierung Herr Hofrat Graf Chorin s k y, der Divisionär Seine Erzcllenz FML. K u s-m anck, namens des Landcsausschusscs Herr Dr. Eugen Lampe und namens der Staotgemcinde Laibach Hcn Dr. Triller und viele andere. Die Vorbereitungen zum Empfange der Kärntner Gäste im Hotel „Union" sowie alle Vorarbeiten am Parkplätze hatte in umsichtiger Weise der Sekretär des Krainer Automobilklubs, Herr Govelar, getroffen. Am nächsten Morgen nahm die Fahrt um 7 Uhr früh ihren Fortgang. Über Zwischenwässern, Nischoflack und Pölland ging der Weg auf den nicht ungefährlichem Kirchhcimer Berg, der zweiten Prüfungsstreckc; namentlich das Gefalle nach Kirchhe,m verlangte von den Fahrern bedeutende Aufmerksamkeit nnd Geschicklichkeit lm Kurvcnfahren. In Kirchheim war eine halbstündige Zwangsrasi vorgesehen. Nach Absolvierung derselben ging die Fahrt nach Passicrung von Tolmein und Karfreit ins herrliche Isonzotal, weiter nach Flitsch, durch die romantische Flitschcr Klause über den Predil, der dritten Prüfmiasstrccke. Note Fähnchen rechts und links der Straße kennzeichneten wie stets den Beginn der Prüfungsstücke in Mitterpreth, von wo aus es w steilen Windungen hinanging, lim in der kurzen Strecke von wenige»' Kilometern die bedeutende Steigung von 400 Metern zu überwinden. Die surrenden Motore'arbeiteten sich lannsam den Berg hinan, während die Insassen der Wagen einerseits der Rückblick auf die tief unten gelegene Flitscher Klause, anderseits der Ausblick auf die majestätischen Gipfel der Jütischen Alpen erwartete. Mit unglaublicher Klarheit sah man in fast greifbarer Nähe den Mangart, die Fünffingersftitze und andere Gebirgsriesen. Ein Blick in die Tiefe vor uns zeigte uns den smaragdgrünen Spiegel des Raiblcr Sees. In rascher Fahrt ging es mm talab nach Tarvis, wo nach kurzer Mittagsrast die Weiterfahrt über den Nötschberg nach Bleiberg, Mittewald, Villach aufgenommen wurde. In Villach gab es vor der mit Fremden dicht besetzten Terrasse des Park-Hotels abermals eine Sammelrast zur gemeinsamen Fahrt den Wörthcrsee entlang nach Klagenfurt, wo die Wagen um halb 7 Uhr abends vor dem Hotel «Kaiser oon Osterreich" ihr Ziel erreichten. Die Teilnehmer der Fahrt führte um 8 Uhr abends eine zwanglose Zusammenkunft im Hotel „Kaiser von Osterreich" zusammen, wo sich bei den Klängen einer Zigeunerkapelle unter den Anwesenden nach überstande-nen Strapazen bald eine überaus heitere Stimmung entwickelte. So fand die in jeder Beziehung befriedigende Kon-kurrcnzfahrt vorläufig ihren Abfchluß. Die Preisuertei-lung, die eigentliche Krönung dieser sportlichen Veran^ staltung, findet nach Umrechnung der Eintragungen der Kontrollorc in Strafpunkte in zirka l4 Tagen vor geladenen Gästen in Klagenfuri statt. An der Fahrt, welche, wie bereits erwähnt, nicht geringe 'Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Geschick! ich kc it der Lenker stellte — die Präpositionen waren in den Grundzügen ähnlich der der Alftenfahrt, somit sehr streng — beteiligten sich seitens des Kramer Automobil» klubs die Herren Dr. Karl Baron Vorn, Kaufmann Kregar, Demetcr M a j d i <-, Apotheker Richard Su ^ nik und Otto Wolf, Mitchef der Firma C'amer-nik in Laibach. Letzterer hat die Fahrt strafpunktlos absolviert und demnach gegründete Auesicht, den ersten Preis zu erhalten. Außerdem dürfte ihm noch der vom Herrn Landeshauptmanne Dr. Küsters in Würdigung des Automobilsports in liebenswürdiger Weise gestiftete Preis des Landes Krai» sür den besten Krainer Fahrer zufallen. Die anstrengende Tätigkeit der Fahrtleitung übernahmen für den Krainer Automobilklub die .Herren Ingenieur Krenner und Obecingenieur S ch m i t t, während die Herren Ianlo Ritter von Nle > wei 6, Doktor Richard Ritter von K ü ß w c t t c r, Ingenieur Hans von Torn a go, Dr. Franz Z u p a n c und Baron Suttner sowie in schneioiaer Weise Fräulein von P a 0 0 w c tz als Kontrollore fiuiaierteli. Die Oberlei-ilma laa in den Hunden oes fündigen Autolnobiliste» Herrn Fclir Ritter uon G u t ni an 3 < ha s. Die Fahrs ging glücklicherweise ohne Unfälle uon-stattcn. Ein Zwischcnfall, den der Wagen Herrn von Gut-mansthals vor St. Veit erlebte, war ohne jede Folge. Die auch am zweiten Tage von schönem Wetter begun» ftigte Fahrt fand selbst bei der Landbevölkerung herzliche Aufnahme und Beifall. In den kleinsten Orten sämtlicher durchsahrenen Kronländer sammelte sich die Bevölkerung und begrüßte die Automobilisten nüt leb« haftem Hutschwenten und freundlichen Zurufen, ja selbst au Blumen fehlte es nicht nur von zarten Mädchenhän-dcn in die vorbcisausenden Wagen geschleudert, selbst cin altes Mütterchen sandte einen bescheidenen Blumengruß aus dem Fenster ihrer Behausung in einen der vorbeieilenden Wagen. Es ist zu hoffen, daß der Automobilsport sich von Tag zu Tag mehr Freunde erwerben wird und Mißtrauen und Abneigung, die ihm in Stadt und Land noch vielfach entgegengebracht werden, in Kürze gänzlich geschwunden sein werden. — (Zum Lnibncher ztoruspreissttiirtzrn.) Für das Mitte Juni d. I. in Laibach veranstaltete Korpsftreis-schießen hat anch die Krainische Spartasse ein Best gewidmet. Mit Bezug darauf hat das k. und l. Krieas-ministcrium der Direktion der Krainischen Sparkasse folgendes Schreiben Zugehen lassen: Wien, am 3. August 1913, Mit großer Befriedigung hat das Kricgs-ministerium die Meldung des 3. Korpskommandos em« gcgengenommcn, daß das von diesem veranstaltete Korvs-preisschiehen seitens der Krainischen Sparkasse in muni-fizenter Weise gefördert wurde. Das Kriegsministerium erblickt in diesen Veranstaltungen nicht nur ein Mittel, um die Ausbildung der Armee auf die höchste Stufe zu bringen, sondern auch einen Anlaß zur Förderung der erwünschten inniaen Beziehungen zwischen der Armee und der Bevölkerung und dankt verbindlichst für die Förderung dieser Bestrebungen. I" Vcrtrrmna.' Schleyer >n. 1',, Feldmarschalleutnant. — (Kaiserfeier in Stein.) Man berichtet uns aus Stein: Der Allerhöchste Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers wurde in Stein heuer in besonders solenner M^O siefeicrt. Als Vorfeier beging der hiesige freiwil- ülacllveizbar 5ll bi» W> böberen Lebalt «»m« „««»««»,»« dlirg» kiir?«»«»»«,«?«« «,»?«. 2868 Laidacher Zeitung Nr. 191. 1748 21. Anaust 1913. ligc Fcuerwehruer' i <"' vor dem „Gasilni dom" die feierliche Einweihung einer vom Vereine neu angeschafften Nenzin-Motorspritze statt, worauf der Leiter der Bezirkshaupt-mai:nschaft, Freiherr von L a z a r i n i, die festliche De-koricrung der Feuerwehrmänner Johann Glava<' und Franz Toni'i<' mit der ihnen von Seiner Exzellenz dem Herrn Landespräfiocntcn zuerkannten Ehrenmedaille für 25jährige verdienstliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehr- und Rettungswescns vornahm. In den bei diesem Anlasse zum Ausdrucke gebrachten Festreden wurde insbesondere auch der Anwesenheit Seiner Majestät im Jahre 188) gedacht. Am Nachmittage war ein zahlreiches Publikum bei einem vom hiesigen Salonorchester und dem Gesangsucreixc ..Lyra" veranstalteten Konzerte im Kurhause versammelt. Um ft Uhr abends erdröhnten 24 Kanonenschüsse vom Kalvarienberge her, die den feierlichen Tag antündelen. Sämtliche Häuser Steins waren reich beflaggt und die ganze Stadt erstrahlte in einen, Meere von Lichtern, alle Straßen und Fenster wcu.cn glänzend illuminiert. Der hohe Festtag selbst wurde abermals mit Kanonenschüssen eingeleitet, die sodann auch die Haupthandluna.cn des feierlichen Hochamtes mit Tedeum begleiteten, das uni 9 Uhr vormit-- tags nntcr großer Assistenz zelebriert wurde. An dem Hochamte vctcilmtc sich die gesamte Beamtenschaft, das Offizierskorps und die Beamtenschaft der t, und k. Pulverfabrik, die Gemeindevertretung, der Kronprinz Ru-dolf-Vetcranenuerein, die Gendarmerie, eine Abordnung der freiwilligen Feuerwehr in Stein, ferner sonstige Korporalionen und überaus zahlreiche Andächtige, darunter viele Kurgäste und Sommerfrifchler. Unter den letzteren nahmen unter anderen an dem Festgottesdienste teil die .Herren Moritz E h a lu m p ka von Sternwall, f. und k, Hofrat i. R. der Militärkanzlei Seiner Majestät, Julius Polec. k. k. Hoftat i. R., k. und k. Linienschiffs-fapitän K uschl und k. und k. Oberstleutnant des Infanterieregiments Nr. 87, S a b i t i?. Alle öffentlichen und zahlreiche Privatgebäudc waren beflaggt. Mittags fand ein von der k. und k. Pulverfabrik im Hotel Kenda gegebenes Festdiner statt. — 'a, von da al, im Ranmc St. Peter; I./87. Infanteriebataillon bis 25. August wie das 3,/47. Infanteriebataillon, am 26. in Mautersdorf, bis 30. in Sagorje, von da ab im Raume St. Peter; Feldjägerbataillon Nr. 7 am 22. in Lokve, am 23. und 24. in Hl. Kreuz, am 25. in St. Veit, am 26. in Senosctfch, bis 30. in Sagorje, dann im Raume St, Peter; Feldkanonenrcgimem Nr. 7 bis 26. August in Laibach, am 27. in Groß-Laschitz, am 28. und 29. in Zirknitz, am 30, August im Raume St. Peter; Husarenregiment Nr. 16 Regimentsstab bis 22. in Lees, am 23. und 24. in Krainburg, am 25. in Laibach, bis 29. in Rakel, ab 30. August im Raume St. Peter; Landwehrinfanterieregimcnt Nr. 3 bis 25sten August in Unter-Loitsch, bis 29. in Planina, von da ab im Raume St. Peter; Landwehrinfanterieregiment Nr. 5 am 22. August in Illyr.-Feistritz, am 23. und 24 August in St. Peter, am 25. in Adelsberg. bis 29. in Niederdorf, dann im Raume St. Peter; Landwehrinfauterie-regiment Nr. 26 bis 25. August in Oberlaibach, bis 29. August in Rakek, dann im Raume St. Peter; Landwehrinfanterieregimcnt Nr. 27 bis 25. in Flitsch und bis 30. in Karfteit; Landwchr-Feldhaubitzdivision Nr. 22 bis 25. August in Oberlaibach, bis 29. in Planina, von da ab in St. Peter; Infanterieregiment Nr. 17 bis 30sten August in Oberdrauburg. Die Übungen enden für die Truppen der 6. Infanterie-Truppendivision am 30sten August, voraussichtlich im Raume Mauthen - Kirchbach, für jene der 28. Infanterie-Truppendiuision am 4. September, voraussichtlich zwischen St. Peter und Adelsberg. — Msagc der Freilicht-Ttzenterauffiihruna..» Die für Sonntag den 24. d. M. um 4 Uhr nachmittags angesagte Freilichtaufführung des „Fürsten von Sem-berien" beim Parkhotel „Tivoli" muß unterbleiben, weil einige inzwischen an anderwärtige Bühnen verpflichtete Schauspieler bereits am Samstag ins Engagement abgehen müssen uud die Mehrzahl der unentgeltlich mitwirkenden Koniparsen für diesen Tag die Mitwirkung widerrufen hat. Dafür werden voraussichtlich zur selben Stunde im Parkhotel „Tivoli" Variätö-Theatervorstellllngen stattfinden, worüber Näheres rechtzeitig mitgeteilt werden wird. — erengasse hat diesen sprechenden Ap' parat hiehcr kommen lassen und führt ihn nun den Besucher» vor. Ein Druck auf eiuen kleinen Repeticrlnopf genügt, um die Uhr zum „Spreche»" zu bringen. Einige Minuten vor 5 Uhr gab die Uhr die letzte Vic-rtclstnnde „Vier Uhr fünfundvicrzig" mit deutlich vernehmbarer Stimme an. Etwas später, es war bereits 5 Uhr, „rief" sie automalisch, sehr deutlich, jedoch !n etwas singendem Tonfall „Fünf Uhr". Diese Aussage blieb bis gegen > <6 Uhr unverändert, um welche Zeit sich die Uhr mit denWorten „Fünf Uhr fünfzehn" vernehmlich machte. Der Schall konnte durch den Regulator schwächer oder stärker herausgebracht werden. Die Uhr konnte mittelst cincs seitlich angebrachten Hebels vollständig „abgestellt" werden. Drückt man aber ans den o!)cn befindlichen Knopf, der auch durch eincn Kontakt vom Bette au» in Tätigkeit gesetzt werden kann, dan repetiert die Uhr die Viertel' stunde unter Angabe der genauen Stunde. Die sprechende Uhr stellt das sechste Modell der Erfindung dar. Diese neue Erfindung ist zur freien Besichtigung im Uhrmacher geschäfte (','uden ausgestellt. — iVom Mnrltc.» Der gestrige Wochcnmartt muß als mittelmäßig bezeichnet werden und dies sowohl hin-sichtlich der Beschickung als auch hinsichtlich des Besuches. Besonders reich beschickt war dcr Gcflügclmartt, welche Umstand auf die Preise von großem Einflüsse war. Man sah im ganzen 27 l Hühnersteigcn mit verschiedenem Gc flügel. Es kosteten: ein Paar Hendeln 3 /v, eine Heimc 2 /c 60 /,, eil, Hahn 2 /x' 40 /,, eine Ente 2 /v 20 /,, eine Gans 7 /<', ein Nebhuhn 1 X 50 /,. Auf dem Markte waren ferner 72 .Körbe Eier, die mit 8 bis 9 /, per Stück vertauft wurden. Junge Kaninchen konnte man um 3l> bis 40 /, per Stück erhalten. Außer dem heimische» Obste waren aus» Wippach 149 Schachteln Weintrauben und Obst cinsietroffen. Zwei kleine heimische Äpfel kosteten 2 /', größere waren 3 Stück um 10 /<. Vier Zwetschken kosteten 2 /i, während man eine kleine Birne um > 5 saufe» konnte. Ein Kilogramm Marille» kostete 40 /,, Endiuiesalat wurde mit 8 /,, per Stück bezahlt, während der sonstige Salat mit 10 /, für drei bis vier Stück gc lauft wurde. Es waren auch vier Wagen mit .Kraut köpfen vorhanden; >00 Stück kosteten 14 /^; im Einzel verkauf kostete ein Krautkopf 15 /,. Die Preise für vcr schiedcncs Gemüse hielten sich im allgemeinen aus dcr bisherigen Höhe, ' I«—. ^ iDic Arbeiten im Hauptlannl des Laibach' flnsseö.) Vor acht Tagen wurde mit dem Einrammen dcr Holzpslöcke durch den Tampfapparal unterhalb der Iubiläumsbrücke, das ist längs des linken Ufers, be« gonncn. Die Eiscnbetonuntcrlage für die Kaimauern ist licrcils fertiggestellt: am linken Ufer von der Hradetzk», brücke bis zum Hause Nr. '5 am Petersdamm, am rechte,! Ufer von der genannten Brücke bis zur Schneidergassc, Am linken Ufer ist ober dcr Frcmzcnsbrückc ein Teil dcr Kaimauer fertiggestellt. Mit den Dampsaftparaten werden im Kanal derzeit nachstehende Arbeite» bemerk stelligt: die Wcgbesördenmn des lluögcholicncn Lchnl' bodcns, die Entfernung der durch RMilnMc angesaM' meltc» Gewässer i» den Vertiefungen^ die Zufuhr des Ttcimiiatcrials vom Vrühl bis zur Vertiefungsstcllc nächst dem alten Zuckerraffineriegebäudc, das Einrammen dcr Holzftflöcke, endlich die Verführung des Schot» ter- und Aetonmatcrials. Die Beton- und Schotlcrmahl' Maschinen sind nächst dcr Schncidergassc, beziehungsweise unterhalb der Franzensbrückc ausgestellt. Bezüglich des projektierten Brückenbaues ist zu bemerken, daß heuer möglicherweise der Bau der St. Petcrsbrücle i» Angrifs genommen werden dürfte. In den nächsten Jahren folgt dann der Neubau dcr Franzens , der Hradctzl»,, der Tl. Jakobs- nnd der Brühlbrückc. Aus Verkehrs- und Ticherheilsrücksichlcn mnß mit dcm Bau der St. Peters' brücke der Anfang gemacht werden. x, - sl eine „Einladung" zur Einzahlung der einfachen Gebühr zu erlassen, insofern es sich nur um fixe Stempel ode^ Quittungsgcliühren bis zu 50 /< handelt, cinc absich^ liche Gefällsvcrlürzung nicht vorzuliegen scheint und nw)l Personen in Frage kommen, welche die Stempeluorschr«!' ten ncwohnhcitsmäßig oder mutwillig übertreten. Bleiv die Einladung erfolglos, dann wird erst der Zahlung«^ auftrag über die einfache Gebühr nebst Steigerung erlassen. v - ^Schwerer Unfall.» Am 20. d, M, kam der Kncy-turmdecker I, Kova<^ aus Tr5i^c bei Nassenfuß >wcy Treffen, um hier das Turmdach zu übcrstrettl)en. ^' Morgen stieg er auf den Turm und öffnete im Turmdacy, eine zirka zwölf Kilogramm schwere Verschalung. ^'^., entglitt diese den Händen des Kova<"-n- und flog mu sender Schnelligkeit zu Boden. Zur selben Ze't st. November. Was die Fortsetzung der Nahn von Mottling nach NudolsS-wert betrifft, kann davon wenigstens vor eineinhalb Jahren keine Rede sein, da dort größere Hindernisse Zn bewältigen sind, namentlich über Gorjancc, wo eine wahre Bergbahn mit mehreren Tunnels gebaut werden muß. — »Keine Erhöhung der Arzncimiitclpreisc.) Vom Pharmazcutischen Ncichsvcrband für Östelreich erhalten Wir eine Inschrift, i» der erklärt wird, daß eine Erhöhung der offiziellen Arzneitaxe von gar keiner Partei des Aftothel'crswndcs angestrebt wird, sonder» daß lediglich eine Reduzierung des Zwangsnnchlafscs von ^ ^,, der den Krankenkassen bisher gegeben wird, Gegenstand des zwischen dem Apothelcrstand und den Krankenkasse,!' Vertretern geführten Kampfes ist. — «Echadcnfeuer.j Am 16. d. M. entlud sich über Schwarzenbcrg bei Idria ein heftiges Gewitter, wobei ein Blitzstrahl in das Haus des Besitzers Johann Rudolf in Iavornik bei Schwarzcnberg cinschlng. Der Blitz entzündete das Haus, verletzte eine am Fenster sitzende Magd und betäubte die übrigen im Zimmer befindlichen Personen, Tnrch das rasch »in sich greifende Feuer wurde das Wohnhalis nebst den, Wirtschaftsgebäude und dem Stalle eingeäschert. Die bereits eingebrachten Feldfrüchtc, die Wirischüfts- nnd Fcldgerätc sowie fünf Stück Rinder nnd znxl Schwein!.' fielen dem Brande zum Opfer. Durch Versicherung erscheint nur ein kleiner Teil des Schadens gedeckt. Da es i» dieser Gegend an Wasser mangelt, konnten die rasch herbeigeeiite» Nachbarn und die Schwar-Zenberger Feuerwehr nur wenig rrUcn. —.v— — nllwcttspirle in Lnilnich.) Nach einer längeren Panse fmdct kommenden Sonntag nachmittags anf dem Sportplätze neben der Lattcrmannsallee wieder ein FußballMatch statt. Es werden sich die erste Mannschaft und die Reserve des hiesigen Sportklubs „Ilirija" gegenüberstehen. Zu erwähnen wäre, daß cs der „Ilirija" in der letzten Zeit geglückt ist, einen sehr guten Trainer zu gewinnen und daß infolgedessen bereits bei diesem Wettspiele die Erfolge des Trainings zu», Ausdrucke kommcn werden. Außerdem bedeutet die jetzige Angriffs' art der Mannschaften für unsere Stadt eine Neuigkeit, mit welcher Sportfreunde gewiß zufrieden fein werden, — (Plahmnsit.) Bei der hente um halb 6 Uhr nach-nnltagI stattfindenden Platzmusik wird die Regiments-mnsik Nr, 27 folgendes Programm znr Aufführung bringen: 1.) Zitta: „La Vora", Marsch. 2.) Fm-ik: „Ballettratten", Walzer. 3.) Tiltl: „Mammons Palast", Ouvertüre. 4.) Kienzl: Phantasie ans der Oper „Der Kuhreigen". 5.) Kebck: „Slavische Ballade". 6.) Bayer: «Wiener Walzer", Potpourri. ^ (Tchulbauten in Mofte bei Lnibnch.) Der im helmac» Frühjahre in Angriff genommene Ban dieses Schnlhauscs ist im Nohbau bereits über den ersten Stock gedicbc». Das ncne Gebäude wird im nächsten Schul-mhre icinem Zwecke übergebe» werden. x ^ — (Ein neues Fcncrwchrheim.) Der freiwillige ^enerwchrvercm von Mav^e bei Krainburg erhielt vor einigen Wochen ein ncnes Neauisitendepot, das bereits vollendet und seinem Zwecke übergeben worden ist Der Verein bestellte von der Firma Smclal in Agram eine Feuenvchrsftritze nenester Konstruktion, deren Kosten-Preis 1100 X beträgt. x. cm,.^' «'""6 Kravina-Töplw) meldet man uns: Die ^ss! ^ ^'7^1 <'""' peinlicher Leitung ihres Ka-pina-TöpUtz l"W 51. August im Vade Kra- GeschäftsMung. - ^lnsftelllma in Totio.1914.) Die Ständine Oster-dÄ''^^?^s"?^^'"''ulsion in Wien tettt der Ha" 1N4 in Gewerbekammer in Laibach n.it, daß im Jahre Vräfekwr ^7. emc Ausstellung, veranstaltet von der ^nMc^ P^nf/""^'^^' '"U'b' Zu welcher auch aus-lanonche Produkte zngela e» werden Für die Ausstel- ^950^0^ '7 ^wfekturalversanmüung ein Kre t ^i^A,^7r^w'll «t. Die Anmeldnngen der aus-landüchc! Aussteller haben bis 31 Oktober 1<>13 bei dem Prandcnl«! der Ansstellung ^he Pre iden! of tl Tokyo Ta.sho Exposition zn "er o7gen D e Liste d^ auszuttellen en Objekte ist bis 25. Te'zembe7'i9^ in n-cndcn. zollte .rgend eme Firma Interesse für d.ese Aus-stellnng haben, so wolle sie der hiesige,' Handels- und Gewerbckammer ehestens mitteilen, ob sie sich an der Ausstellung zu beteiligen gedenkt. Telegramme beL f. f. Xelegrapt)en=^otrefponbenj»93ureau«. ^ubnpeft, 20. Sluguft. föeute um 11 Ul)r üormittag* fanb im >Kafoc3t)fd)cn ged)tfaale aioifd&eii bcm 2Jciniftcr= präfibcntcn ©rasen. XiSjja unb bcm 9Jiarfgrafen ^3alla= incini ein Säbclbuctf statt. <&<* würben neun ©äuge aiiL= gcfod)tcu. ©ras Si&ja mürbe am Slops unb äRarfgraf ißallabiciui am fyali unbeöeutenb üctlctjt. sJiad) bcm liiert üerföfytten fies) bie beiben ©egner. $ie solera. Sarajevo, 20. August, ftu ©ornja Sujla tjaben fid) am 17. b. gmei neue (Sljolcrafätte ereignet. Qn S3o3ni[dj= ftamac ist big 311m 20. b. ber ©tanb folgenbet: $ünf an ßl)olcra crfranflc qjeefouen, bamnicr eine neue @t= fvnnfuug, fein SobeSfnU. ^n 23rèfa unb Oftralufa war am 1.9. b. ineber eine neue (Srfranfung, nod) ein iLobeS= faff an CS^olcra 311 beraeidjiien. Slbrcifc ber gavcnfomtUc. *4$cicr^of, 20. Stuguft. 35et Baiser unb bie Kaiserin finb mit ben ffiubcrn mittags natf) ber ctrim abgereift. 2)rtö gncdjifdjc Äünifl^aor nuf Ärctd. 9it^eii, 20. Stuguft. SRarij) 9(tt)encr SjJriöalmcIbuugcu beabsichtigt baö griechische S?önig8|)aar einen Sbcjud) ber >iud)tigfteii Ortfdiaftcn ber Qnfcl SErcta. SBor^er soll eine SUcränbcnmg im Kabinett erfolgen. SScnifcsoš OTeibi 2)hniftcrpiäf'ibent unb übernimmt and) ba« Portefeuille be„.—-.——..< ¦ Maßstab 1 : 75.000. Preis per j ¦ Blatt 1 K, in Taschenformat auf ¦ ! Leinwand gespannt 1 K 80 h. j ¦ lg. u. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung ¦ ! in Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. ¦ Lottoziehung am 20. August 1913. Graz: 80 64 45 9 41 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. «s. li u. N. 732 4j 2b 0 SW. schwach teilw. bew. ^"9U. Ab. 32 4! 1i> 0 » teilw. heiter 2il?U. F. i 33 3j 16 1i wmdstlll > Hochnebel j 0 0 Das Tanesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 19 7", Noamale 18 4°. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 9. bis zum 16. August 1913. Es herrscht: der Notz im Bezirke Kramburg in der Gemeinde St. Geor» gru (1 Gch,); im Vezirle Radmannsdorf in der Gemeinde Krouau (1 Geh.); die Wutlrantheit im Bezirke Laibach Umgebung in der Ge« meinde St, Veit li Geh.); im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Weinitz; die Gchweinepeft im Bezirke Adelsberg in de» Gemeinden St. Michael (1 Geh.), St. Peter (1 Geh.), Zagorje (1 Geh.); im Bezirke Gottschee in den Gemeinden Gora (3 Geh.), Tankt Gregor (1 Geh.). Iurjeoica <1 Geh.). Niederdorf (7 Geh.). Soderschitz (14 Geh.); im Bezirke Krainburg in den Ge» uieinden Selzach (1 Geh.). Ttraiizöe (I Geh.); im Bezirke Loitsch in den Gemeinden Altenmarlt (4 Geh.), Oblak (1 Geh.), Zilkuitz (7 Geh.); im Bezirke Rudolfswert in deu Gemeinden Grohlack (i Geh.), Hof (2 Geh.), Seisenberg (b Geh.); im Bezirke Tschrrnembl iu den Gemeinden Mottling (1 Geh.), Semitsch (2 Geh.); der Rotlauf der Nchweine im Bezirke Adelsberg in den Gemeinden Podlraj (1 Geh.), Smosetsch (1 Geh.); im Be» zirke Gottschee in den Gemeinden Luscharie (2 Geh.), Mitter» dorf (I Geh.), Sodcrschitz (1 Geh.); im Bezirke Gmlfelb in der Gemeinde Landstraß (1 Geh.); im Bezirke Laibach Um» gebuug in der Gemeinde Oberlaibach (3 Geh.); im Bezirke Littai in der Gemeinde St. Martin (1 Geh.); im Bezirke Loitsch in den Gemeinden Idria (2 Geh.), Planina (1 Geh.). Unter°Idria, Mitter.Kanomlja (I Geh.); im Bezirke Rad« mannsdorf in den Gemeinden Aßling (l Geh.), Görjach (1 Geh); im Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Sankt Michael-Stopitsch (1 Geh.); im Bezirke Tschernembl in der Gemeinde Lola (1 Geh.). Erloschen ist: der Milzbrand im Bezirke Adelsberg iu der Gemeinde Obl'ifeld li Geh.); im Bezirke Gottschee in der Gemeinde Ct. Gregor (1 Geh.); der Vlotz im Bezirke Krainburg in der Gemeinde Nltlack (1 Geh.); der Nläschenausschlag im Bezirke Laibach Umgebung in der Gemeinde Mariafeld (1 Geh.); oie Schweinepest im Bezirke Adelsberg in den Gemeinden Grafenbrunn (2 Geh,). St. Peter (2 Geh.); der Notlauf der Schweine im Bczille Adelsberg in den Gemeinden Hrenowitz (1 Geh.). Bulovje li Geh.); im Bezirke Krainburg in der Gemeinde Flödnig (1 Geh.); im Bezirke Laibach Umgebung in dcn Gemeinden Großlupp (1 Geh.), Oberlaibach (1 Geh.). Schleinih (1 G.); im Bezirke Littai in den Gemeinden Littai (1 Geh.). Polica (1 Geh.). Sagor (1 Geh.). St. Lamprecht (1 Geh.), St. Martin i2 Geh.), Vaöe (2 Geh,), Weichselburg (1 Geh.); im Beznke Loitsch in der Gemeinde girkmtz (4 Gch.); im Bezirke Radmannsdorf in den Gemeinden Narner Nellach (1 Geh.), Wocheiner Feistritz (1 Geh.); im Bezirke Nuoolfswert in den Gemeinden Hai« dowitz sl Geh.). Prcöua (1 Geh.). Treffen <1 Geh,); im Vezirlc Gottschee in den Gemeinden St. Gregor (4 Geh.), Laserbllch (1 Geh.), Mitterborf (I Geh.), Reifnitz (2 Geh.). Fl. k. AclndeVre^ieru«^ für Fkrairi. Laibach. am 16. August 1913. Für den !. l. Lllndespräsidenten: Vhorinslh in p Angekommene Fremde. Hotel „Elefant". Am 20. August. Se. Exzellenz Ritter Gerstenberger von Rcichengrund-Gerstberg, t. u. l, FML.. s. Gemahlin. Agram. — Se. Exzellenz Freiherr v. Rechbach. t. u. l. FML.. s. Ba> ronin; Kapellus. Wolrab, t. u. l. Majore; v. Eltz, ltollarz, t. u. k. Haufttlcute; Nistl. Schenrt, Schally. Eppich, t. u. l. Oberleutnante; Auffahrt, t. u. l. Hauptmann; Schneider, l. u. t. Major, Graz. — Mezzadri, l. u. l. Oberstleutnant; Ordelt, k. u. l. Obertierarzt, Klagenfurt. — Novotny, t. u. l. Ober» leutnant. Marburg. — Vodopinc, k. u. l. Leutnant, Cilli. — Sutor, l. u, k. Leutnant, Nadlersburg. — Exina.rr, Direktor; Dr. Wcnze!, Äezirtsarzt, s, ^cma!)lii!; Nadis, Pril»^!; Schenk Graf. Neumann, Kohn. Karhcls, Krohn, Diamant, Rsde.. Wien, — Lasch, Inspektor, s, Familie; Nizzolla. Holzhändler; Visiütini. Kfm,; Anelli Mante, Cedolin, tlljde.; Focrster, Pri» date, Trieft. — Wolf, Private, s. Tochter; Nrunner. Private, Linz. — Wüchse. Private, Nessclthal. — Krauß. Bergingenieur. Leoben. — Podlrajsck, Ingenimr, Laibach. — Kraweny. Kfm., Bodenbach. — Langer. Kfm.. M. Karlsborf. — Denes, Rsdr., Budapest. — Eisinger, Rsdr.. Auspih. - Ielmel, Rsdr.. Rohr. dach. — Kanlard, Necker. Priester, Cöln a. R. — Gilarova, Lehrerswitwe, s. Kindern; Basalova. Lehrerin, Freiberg. — Wühner, Scharrer, Lehrerinnen, Salzburg. D Danksagung. > W Für die Beweise liebevoller Teilnahme während W W der Krankheit und anläßlich des Ablebens unserer M W unvergeßlichen Gattin und Mutter, der Frau ^ > Gabriele Kremzar > W sowie für die schönen Blumenspenden und das W W ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte sprechen wir ^ W auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank aus. « W Laibach. am 21. August 1913. M » Wilie Wlültt-MsUl-Ml». D Laibacher Zeitung Nr. 191. 1750 21. August 19l3 .so,;;;,;;;;;:,,, rile der K. K. pi Oesterreichiscben *jk CreUnstalt fir HI und Bewerbe -,,,,-;;;-„., ¦eltfelnlaoen |«|ti Elili|tlOek«r ¦¦¦ iMBL Kau!' VerkaUnf. "' BlLll""^ÄiiWl i. iHt.-i.imii 6.»ür», m jn i ajhach *Tf* Prešerengasse Nr. 50. «•» TZ^T^Z^"^- ¦niltii, EikimtH m Weelt.li «tc._________________III Laiuauii_____________ -v _________________»________________________________HelrattkautHmen etc _ Kurse an der Wiener Börse vom SO. August 1913. Schluflkars Geld | Ware Allg. Staatsehnld.-------------- Pro». • |(Mai-Nov.)p.K.4 8210 82-30 S *% ) •> .. P- U.4 81-10 82-80 K k. at. K.|(Jftn.-Jali)p.K.4 8210 8X30 I „ „ p. A.4 8210 82*0 5 4'»«/0B.W.Not.r«b.Anf.p.K.4-2 86— 86 20 jj 4"8% „ „ „ „ p.A.4-8 86-— 86-20 .L 4*a°/0 ,. BIlb.Apr.Okt.p.K.4'2 ««09 86 26 ** *"2°/o » ». M .. P-A.4-2 86-06 8626 LoM V.J.1880xa5O0fl.Ö\W.4 1620 1660 Lo«e V.J. 1860 zuiOOfl.ö.W.4 460— 460 — Lose v.J. 1864 zu 100 fl.ö.W___660-— 670— Low v.J.1864 m 60J1.Ö.W.... 110— —— 8t.-Domän.-Ps.l20fl.8O0F.5 —— —— Oe8terr. Staatsschuld. Owt.Staatagchatxsch.stsr.K.4 9666 96-86 Oe«t.Goldr.8tfr.Gold.Ka88e. .4 108— 10820 „ ,, ., ,, p. Arrgt. 4 108-— 10820 Oe«t. Rent«i.K.-W.8tfr.p.K.4 8226 82-46 „ .. ,i !i ii i.U. .4 »'21 8246 Oe»t. Rente i. K.-W. steaerfr. (1912) p. K............ 82— 82-20 Oe«t. Rente i. K.-W. eteuerfr. (1912) p. U............ 82— 82-20 Oeet.Invest.-Rent.Btfr.p.K.3Vi 78 so 79-60 Franz Josefüb.i.Silb^d.S.Jö1/, /07 — 108-- Galiz. Karl Ludwigab. (d. St.) 4 82 86 83-86 Nordwb..ö.u.8Üdnd.Vb.(d.S.)4 8260 83-60 Rudolfsb.i. K.-W.atfr.(d.S.)4 8210 88 10 >'•¦ StMte s. Zahlung nbern. Eiieibahn-PriorlUts ObllR. BChm.Nordbahn Em. 1882 4 — — — •— Böhm. Westbahn Em.188.=). .4 84-60 8660 Böbm. Wcstb.Em. 1895i.K. 4 84-— «8 — Ferd.-Nordb.E. 1888 (d.S.).. 4 94— 96-- dto. E. 1904 (d. St. K....4 8690 8TS0 FranzJosefab.E.1884(d.S.)S4 94-20 86 20 Galiz.KarlLadwigb.(d.St.)S4 92-60 88-60 L»ib.-SteinLkb.800u.lOO0sl.4 9276 987b Schloslknra Geld | Ware Pro«. Lem.-Czer.-J.E.1894(d.S.)K4 82 76 8876 Nordwb., Oest. 200 fl. Silber 6 100— lOf— dto.L.A. E. 1908 (d.S.) K 8«/, 76-90 7ff-90 Nor 60 80-60 Wien(Elek.)v. J. 1900 v. K. 4 8V8t> 82 86 Wien (Invest.) v.J. 1902v. K.4 8690 87 90 Wien v. J. 1908 y. K.......4 82-20 8820 Rusa. St.A.1906 f. 100 K p. U. 6 102-60 10860 Bul.St.-Goldanl.1907 100 K 41/1 88-26 89-26 Pfandbriefe und Kommunalobligationen. Bodenkr.-A. öst., 50 J. ö.W. 4 8240 88 40 Bodenkr.-A. f. Dalmat. v. K.4 98— 9« — Böhm. Hypothekenbank K. . 5 100— 10090 dto. Hypothbk.,i.f)7J.v.K.4 88-76 h97b Schlusikurt; Geld I Ware Poi Böhm.Ld.K.-SchnIdsch.50J.4 84-7/, 86-76 dto. dto. 78J.K.4 84-26 86-26 dto. E.-Schuld»ch.78j.4 84-26 8f26 Galiz. Akt.-Hyp.-Jik.......6 9060 9f60 dto. inh.50 J.verl.K. 4'/j 82 26 88-26 Galiz.Landesb.5lVjJ-v.K.4>/j fl/'flO 92-60 dto.K.-Obl.III.Em.42j.4V, 8960 90-60 lair. Bodonkr.-A. 36 J. ö. W. 5 98-60 9» ao tatr. K.-Kr.-A.i.52V»Jv.K.4V, 88 78 89 — Mähr. Hypoth.-B.ö.W.n. K.4 82-60 8860 Nied.-öet.Land.-Hyp.-A.55J.4 88-76 8476 Oeat. Hyp. Bank i. 50 J. verl. 4 81-76 8r76 Oeat.-nng.BankSOj.v.ö.W.4 8660 87'tiO dto. 50 J. v. K.........i 8706 88-06 Centr. Hyp.-B.nng. Spark. 4>/j 90-60 9i60 Com rzbk., Pest. Ung. 41 J. 4V, 92— 9*-— dto. Com. O. i. 50»/j J. K 4V» 9176 9276 Herm.B.-K.-A.i.50J.v.K4V, 90- 9i- Spark.Innerst.Bud.i.5OJ.K4Vj 9;-— 92-- dto. inh. 50 J. v. K. . . . 4»/4 8160 82-60 Spark.V.P.Vat.C.O.K. .4V, 90S6 <>r26 Ung. Hyp.-B. in PestK . . 4»/, 9r— 92- — dto. Kom.-Sch.1.50 J.v.K4'/i 9326 94-26 Ei8Pnbahn-Prior.-Oblig. Kasch.-Oderb.E.1889(d.S.)S.4 81 36 82-36 dto. Em. 1908 K(d. S.). . . 4 #0 70 8176 Lemb.-C7.er.-J.E.1884 800S.8'6 7f90 76-60 dto. 300 S...........4 81-66 82-66 StaatHeigenb.-Gesell. E. 1895 id. St.) M. 100 M.......3 80-90 8100 Südb.Jan.-J. W> F. p. A. 26 249-40 260-40 UnterkrainerB.(d.S.)Ö.W. .4 9/— 92-60 Diverse Lose. Bodenkr.östE. 1880kl00fl.3X 279-80 289 «0 dto. E. 1889a 100fl. . . . 3X 260'— 2V0- — Hypoth.-B.ung.Präm.-Schv. ä 100 fl..............4 236 — 243- — Serb. Prämien-Anl. ä 100 Fr.2 118-— 121-- Bud.-BasiJica(Domb.)5sl.ö.W. 2760 81-60 Schlußkurs Geld 1 Ware Cred.-Ans'.i.U.u.G lOOn.ö.W. 474 - 484-— Laibach. Pram.-Anl.20sl.d.W. 68 7« «7-7* RotcnKreaz.ttat.G.v.10 fl.ö.W. 6826 67 2b dettoung. G. v. . . 5 fl. ö. W. 32 7a JS 7« Tlirk. E.-A, Pr.0.400 Fr.p.K. 22660 229-60 Wiener Kommunal-Lose vom Jahre 1874 .... 100 fl. ö.W. 469-- 479--GewinHtach. dor 3% Pr.-Sch. derBod.-Cred.-Anflt. E. 1S80 88~- 42-— Gewinstach. dor 3"/r, Pr.-Sch. derBod.-Cred.-Anst.E.1889 6860 62-60 GcwinBtsch. der 4°/„ Pr.-Sch. der ung. Hypotheken-Bank 26-26 30-26 Transport-Aktien. Donau-Dampf.-«. 500fl.C. M. 1280 — 1290--Ferd.-Nordbahn 1000 fl. C. M. 4860-— 4870- Lloyd, österr........400 K 686-— 690 — StaaU-rÜBb.-G. p. U. 200 fl. S. 70/60 70260 Südbahn-G.p.U. . . . 500 Fra. 127— 128 — Bank-Aktien. Anglo-österr. Bank 120(1.19 K 8X6 40 386-40 Bankver.,Wr. p. U. 200 0.30 „ 8/5 28 614-26 Bod.-C.-A.allg.Ö8t.300K57 „ 1180 - 1188- Credit-Anst. p. U. 320 K 83 ,, 62260 623 60 Credit-B, ung. allg. 200 fl. 45 „ 81726 81826 Eskompteb. steier. 200 fl. 32 ,, s«?1— 67/- Eskompte-G.. n. i').4(H) K 40 „ 789- 741- Länderb.,Ö8t. p. U.2OOfl.3O ,, 609-90 61090 Laibacher Kreditb. 400 K 25 ,, . 100 fl. BtrtOl 9ttf Jerlmoonor h. K. u. P. 100 sl. <»* — **?, 'rager Eisonind.-Gesell. 500 K 3193 - "°*',1 ?irnamur.-SaIgö-Tarj. 100 fl. 700-7* ?0''' ialgi-Tarj. Stk.-B. . . . lOOsl. 763- Wa ikodaworkeA.-G-Pils. 200 K 82* f>0 **'" VufTen-F.-G.,österr. .. 10<)fl. 980- 9I* VeifJenfelsStahlw.A.-G.SOOK 77»- 7'»,. Vestb. Burgbau-A.-G. 100 fl. 667 - «r Devisen. Kurze Sichten und Schenk»: ^ )onUuhe Uankplätzo...... 11820 Ijjj talicnische Bankplätie.....93.42B0 **& .ondon................24.17'7S2iJ|K Jaris................. JB'7S «* Valuten. Vlünzdukaten........... //•¦** 'Ld )O-Franc.B-Stlicke......... 19'I6 ]'S !O-Mark-Sttlcke.......... 2364 JJi )eut8che Roichnhanknoten . . 11I117V "J1^ talieninche Banknoten. . . . 93-40 »'^ Üubel-Noten........... . 25337^ 2»** Lokalpapiere i»rh rrlvttnotier. d. PllUled. K.K.prlv.Oeit. Credit-AisUlt. Fkauoroi Union Akt. 200 K 28t— "*„,, Hotel Union „ 500,, 0 —— J^L,1 Krain. Baugea. „ 200,, 12K 200 - «C „ Industrie,, 200,, 20K 39t— *''i LInterkrain.St.Akt. lOOfl. 0 -- w Bankiinafuö &"/„ %\ Die Notierung sämtlicher Aktien an