>oimm ptaCM* f fiiwM 19, Wirging Encttdol wdcbmiUieli mcImmI (MI AiHlim dir fetert«|e). tckrifl-leiluRfl, Verwillunf und Bneiidrueterel Tel. 25-67, ond 2MSD. Martbor, &op«iilka aliea t Manoiikrl|il» w«rd«a ikM Aifrafn Uftrtrpflt fciill^iwi. 4. klmtm ^ Ii Qs^'.ö ».1 Dleweieg, dan I. ISimw 199 Silfi« ond AUmMents-Annaliiiw tn Maribor, KopaliSka nlica 6 ailuno^. Bezugipreise: Abholen monatlich 23Din. zustellen 24 Di», db Im Bonatlich S Din, für dai Ausland monatlicb 35 Oin. lÄ ind 3 Dia« Prola Diu 1*50 »v iHaiiliBm neiiMB QBafl^ingtond fotegorif^e^ Otein Sfr amcrllaiilMle SKoffrano l^nt Mr tfl^fna^^olltil ^apan« entf^ieOen o& )fffnci Zw ' 2)a0 Jiaiirtroifn um »onott^inotori St Wangtschioiwal ilo Hoebvcrrlter odfr eio neuer Kuoniiiiflteiig-ffllvtrt Sehanghal, 2. Jinner. Die bekaim te Erklärung, die der frühere ehlneslsehe VUnisterpräsident Wangtsehing-iv e 1 gegeben und hi der er Taehianf-«iechek su Verhandlungen mit Japan lufgefordert hatt^ hat In ehlnaeleehen )ev01kerungskreisen grofie Erregung ans dOst. In diesem Zueammenhange tHid ferschledentliche Prtmiieen aufgetaucht ^ch einer Primisse habe sich Wattg-lehingwei als OpposltionsfOhfer Inneilialb (er Kuomingtafig-Partei mit auegeepre-then bolschewistenfetnditcher Tendeni ge neidet. Diese Politilc fordert den Friedens chluB mit Japan und die Neuorientierung er chinesischen Politik im Verhlltnfe tu en totalitären Staaten. Nach einer zwei-an Primissfc sei WangtMhlngnK^ mit 'chiangkaisehek verabredet, so dad man Erklärung als diiert Vefsücfiflibanon I der Richtung auf Verhandlungen mit apan auslegen könne. Ein teil der chl-esischen Öffentlichen Meinung ist jedoch nderer Ansicht und verweist nach wie fOf auf die entschtossen ablehnende Br-cllrung Techiangkaischekt vom 20. De-ember. Ein Teil der Blätter wirft Wang-schingwei Verrat an nationalen Interessen vor. Das Blatt »Shun Pao« besichtigt ^n sogar dee Landeaverratee. In einem eil der Presse wird jedoch auf die Möf-chkeit einer RegierungsbiMung durch Vangtschingwei nach Einstellung der ^dseligkelten hingewieaen. 2>le j»om ötr offfua Xdr" 6urdl 3apan MMo blotfUrl / aapon toiH Im 8ernen Ojlen ollein (errftDcn Waiklngion, 2. Jtniier. Nadi einer Mltteflung dee StMMepartenients hat der amerikaniedie OdCklftetrlger In Tokln d» fapMlaehtn Regierung eine Note unterbrellet, «Oe die kategorteche ADieiinflng iier von Japan projeiciienen Neuordnung der Dinge In Allen dartteltt. In poiMedien Kreleea Iii mm der Uelier-zeuguflg, daß die Note, obcwar sie nlcM aggreely gelukllM eel, die endglltlge Antwort der Riglemiig der Verelolgtea Staa-fen auf die Japnnieclw Note vom 18. De-zenber dartte«, die eich anf die »PoHtHc der ollMMi TQk In CMna beiogea habt. Ee bealitigt akli In dleeem Zueammen-hange, daß die Regierung der Vereinigten Staaten nicht einen Vertrag annehmen könne, der irfcht Internationalen Charakter beeleee. hi konsequenter Betbehattnng dieaea Stendpunktee mfleee die Regierung der USA die Politik der efaneltlgen Aktkm Japana fai CMna gmndeitzllch ablehnen. Washington, 2. Jflnner. Die hi To-kk> fiberreichte amerlkanlecfie Note stellt den letztM Prolest der Vereinigten Staaten gegen die Politik Japana tat Zusammenhange mit dem Orundsatz der offenen Tflr hl Chhui dar. Die meisten amerika- nischen Btttter erklftren, daß die jüngsten Erklärungen des japanischen Mlnistei-präsklenten über die »neue Ordnung in Asien« keinen Zweifel über die wahren At)8ichten Japans aufkommen lassen, jede Möglichkeit eines auf gleichen Rechten basierenden Handels der Nationen in China auch formet zu lieseitlgen. Japan schci ne sich at>er nicht nur damit zufrieden zu stellen, es gehe direkt auf das Ziel zu, alleiniger Herrscher im Femen Osten zu sein. Die römiseha Entrevue. London, 2. Jänner. PremlermlnliHr ^hamberlain und Außenminister (Ord Halifax reisen Mittwoch, den II. /. M. nach Rom zu Besprechungen mit Mussolini und Außenminister Qraf Ciano. ;ie bleiben bis Samstag, den 14. d. M. n Rom. Daladier auf dem Wege nach Tunla. P a r i s, 2. Jänner. Ministerpräsident ) a l a d 1 e r reiste gestern mittags mit Begleitung nach Toulon, um dann an ord eines Kreuzers die Welterfahrt näch Vsika und Tunis anzutreten. Bomiet hl Savoyen. Paris, 2, Jänner. Außenminister ; e a n e t begab sich gestern nach Sa-l^yen, um dort einige Tage Urlaub zu bringen. igliechea Königspaar beeueht Neu-Pund land i o n d 0 n, 2. Jänner. Das englische /inigspaar faßte den Beschluß, gdegent ch der Kanadareise auch Neu-Fundiand 1 besuchm. Z 0 r i e h, 2. Jänn«r. Devisent Beograd 0, Paris 11.6450, London 20.58, Newyork 43.50, Brüssel 74.7290, Malland 23.3250, msterdam 241.20, Berlin 177.75, Stockolm 108, Oslo 103.40, Kopenhagen 91,00 rap 15,1750. Warschau 83.70, Budapest 7.50, Athen 3.95, Istanbul 3.50, Bukarest 25, Helsinki 9.08^ Buenos Aires 100.50. Korfifa urnjubeltDalabier AJACCIO EIN PUOdENMm ru EHREN DBS MINISTERPRÄSIDENTEN -CHAUTEMPS VERTRirr DAUDIER WAHREND SEINER MITTELMEERREISE Paris,). Jänner. (Avala.) Die le Auhnerhaamhelt der polNischea Kreiee Frankrelcha gilt aagenbilddlehder Mittel-mscniM an WIIIIWH pfifwinwi u A« 1 a d I • r, der während seiner Abweeen-helt vom VlteprSsklenten dee Mltfaterra-tea < Camüle C h a « t e m p f vertreten wird. MhtMerpräsktent Daladlert M ge-atim um 22 Uhr hi Tooktp efaigotroffen. Gleich nach aeiner Ankunft b^fab sich Daladier an Bord dee Panzerkreuzers »Foch«, der dnlge Minuten darauf die Anker lichtete und in Kursrichtung auf Korsika ta See stach. Unmittelbar darauf lolfla dem iPoeh« der Kreuzer »Soffran-CMTy mm ocm Picn KrNgvRivncfiiiniBiiBf C a m p 1 n e h 1 ebigeeehlfft hatte. Cam- fwiicM mn iHUPinpiBwKKiiiini nicht nur Iis Mhileter der Krlq^Htotte, sondern auch als Korse. A j a e e i o, 2. Jänner. (Avala.) Minl-aterpräsklent Daladieristan Bord des Kreuzera »Poch« heute um 8 Uhr früh fan Halen voutAjacck» eingetroffen. A j a c c i o, 2. Jänner. (Avalä.) Ganz Korsika bereitete sich schon am Vorabend darmif vor, dem Minleiierpräaklenten Frankreichs einen möglichst festliehen Empfang zu bereiten. Dte Hauptstadt der Insel hat aua diesem Anlaß reichlichen Flaggenschmuek angelegt. Die freudige Emartung steigerte sieh gestern abends von Stunde zu Stunde und die Bevölkerung' wetteiferte darin, dem Erstmfailster die Treue der InSel zu Frankreich zum Auadruck zu bringen. S>tt Arteg In Opanftn Barcelona, 2. Jänner. (Avila*) Dte Agence Havas berichtet: Der französische Gesandte bei der republikanischen Regierung hatte gestern nachmittags mit dem Ministerpräsidenten Juan N t g r i n eine 45 Minuten dauernde Besprechung, die, wie verlautet, der Erörterung der militärischen Lage gegolten haben soll. Salamanca, 2. Jänner. (Avala.) Das DNB meldet: Die Frontberichterstat-ter melden, daß General F r a n c o die einzelnen Abschnitte der Katalonien-Front persönlich besuchte bzw. inspizierte. Die Soldaten und Offiziere bereiteten dem Stutaoberhaupt des nationalen Spa nien begeisterte Ehrungen. St. J e a n de Luz, 2. Jänner. (Avala.) Das DNB meldet: Die repubtlkanlschen Regierungsstellen geben in ihrem Bericht über die Frontlage in Katatonien zu, daß d^e Nationalisten auf der ganzen Lini« Uberaus heftig im Angriff sind. Besonders schlimm für die republikanische Verteidigung sei der Druck der Nationalisten bei Cabaceja. In den Luftkämpfen des gestrigen Tages wurde ein gegnerisches Flugzeug abgeschossen. Barcelona, 2. Jänner. Das Luft-bombardement der nationalspanischen Luftwaffe auf Barcelona am 31. Dezember war daa ftirchtbarste seit dem 10. März V. J., wurden doch nicht weniger als 82 Personen •— meist Zivilisten — getötet und eine große Anzahl von Stadtbewohnern verwundet. Das Luftbombardement wurde von zwei Eskadrillen zu je drei Bombern durchgeführt. Insgesamt wurden 30 Gebäude vollkommen zerstört. Burgos, 2. Jänner. Die nationalspanische Offensive in Katalonien wurde am gestrigen Neujahrstag fortgesetzt. Der Vormarsch machte am NordflQgel wegen der ungünstigen Witterung diesmal nur geringe Fortschritte. Bis zum Abend drangen die nationalistischen Truppen vier Kilometer weit vor. Der SüdflOgel drang etwas weiter vor. Das Unke Ebroufer befindet sich bis Nasco in den Händen der nationalistischen Armee. Der Hafen von Santander wird nach Versicherungen von zuständiger Seite in großzügiger Welse ausgebaut werden. Hore-Belisha wieder ki London* London,}. Jänner. Kriegsminister Hore-Belisha kehrte gestern im Flugzeug aus Paris nach London zurück. Marxistische Angestelltengewerkschaften hl der Slowakei aufgelöei Preßburg, 2. Jänner. Dae slowakische Landesamt hat die marxistischen Angestelltengewerkschaften aufgelöst TscMengkalschek gab noeh kefaie Antwort Tschungking, 2. Jänner. In der Tschugking, der neuen Residenz der chinesischen Regierung, hat das Telegramm des früheren Ministerpräsidenten Wang t s c h 1 n g w a i an den Marschall Tschl-angkaischek, worin er ihn zur Bereitschaft, mit Japan Frieden zu schließen, auffordert, großes Aufsehen erregt. Die schon für Silvester angekündigte Erwiderung der chinesischen Regierung ist bisher noch nicht erschienen. Verschiedentlich wird damit in Zusammenhan« gebracht, daß Wangtschingwai die Reise nach Hongkong unternommen habe, um die Botschaft an Tschiangkaischek herauszugeben. Jtlaisenverurtellungen in Rotspanien. , B e r i ] n, 2. Jänner. Nach Meldungen aus Barcelona hatten sich in den letzten Monaten gegen 12.000 Personen wegen Spionage oder sonstiger politischer Delikte vor Gericht zu verantworten. ÖOO Personen wurden zum Tode verurteilt. Im republikanischen Spanien werden weitere Verhaftungen politisch unverläßlicher Personen vorgenommen. Karpathoruaalache Universitätf C h u s t, 2. Jänner. Der Vorsitzende der karpathoukrainischen Regierung Magr. V o 10 8 i n kündigte an, daß in Chust eine karpatho-ukrainische Universität errichtet werden soll. Am Neujahrstag wurden in mehreren Ortschaften große nationale Kundgebungen abgehalten, die vom ukrainischen Nationalrat veranstaltet wurden und an der auch die nationale Wehrorganisation »2id« teilnahm. Simon ist Wirtschaftsoptimist L 0 n d 0 n, 2. Jänner. Schatzminister j Sir S i m 0 n äußerte in einer Neujahn?-Ibetrachtung die Ansicht, daß der Rück-^gang der Wirtschaft endgültig überwunden sei und daß im neuen Jahre die Ent-I wicklungskurve der Wirtschaft wieder nach aufwärts gerichtet sein werde. Die 1 Wirtschaftskrelse teilen die optimistische j Einstellung des Ministers nicht und meinen, er sehe alles in zu rosigen Farben. Ein neues Tagblatt in Zagreb. Zagreb, 2. Jänner. In Zagreb ist am Silvestertag in der Druckerei, die das Tagblatt »Hrvatskl Dnevnlk« druckt, ein neues Tagblatt unter dem Titel »Zagre-baCki List« erschienen. Die neue Zeitung, die täglich ~ mit Ausnahme der Sonn-und Feiertage — erscheinen wird, wird täglich auf acht, Samstag auf 16 Seiten erscheinen. Der »Hrvatski Dnevnik« be« tont in seiner Ankündigung über das Erscheinen des »ZagrebaCki«, daß die neu<* Zeltung mit Ihm nichts gemein habe, ja nicht einmal eine geschäftliche Verbindung. Wettervorhersage für Dienstag: Meist bedeckt, zeitweise Niederschläge, Frost. Bewölkungsabnahme bevorstehend / >Mariborer Zeitung« Nummer 2. - O Dienstag, den 3, Jänner 1039. !7leu|a0rMiärungfn (£5amber-iQind, j^itler^ un5 £et>rund ratf(|>* lan&0 tHu|oot>rii im 3af>rr 1939/ ocflent bon j^itlcr / SrOrun erloartet ötn fiulrn SBinen au(b tti onOeren cOOifcrn London, 2. Jänner. In der Botschaft, die Premierminister Chamberlain an die Mitglieder der konservativen Partei gerichtet hat, wird zum ersten Male auch englischerseits von der Bedeutung der Aufrüstung für das Imperium gesprochen. Der Premierminister sagt darin u. a.: »Nur ein bewaffnetes England, welches seine Verpflichtungen in dem Bewußtsein erfüllen kann, daß seine Waffen siegreich sein würden, wird in der Familie der Völker den Platz einnehmen können, der Ihm gebührt, nur ein solches England wfa-d den Frieden dort verteidigen können, wo sich dunkle Wolken ballen sollten. Unsere bewaffnete iVlacht zur See, In der Luft und auf dem Lande Ist heute so groß, daß wir bei jeder Begegnung mit anderen Nationen sagen können, den Frieden mit ihnen verteidigen zu wollen, daß wir auch willig sind, ihre Forderungen bis zu gewissen vernünftigen Grenzen anzuhören, auf keinen Fall aber In die Knie zu fallen bereit sind.« Berchtesgaden, 2. Jänner. (Avala.) Das DNB berichtet: Der Führer und Reichskanzler Hitler erließ zum neuen Jahre eine Botschaft, in der es u. a. heißt: »In Hinkunft erwarten uns die nachstehenden Aufgaben: Die er- ste Aufgabe ist und bleibt wie In der Vergangenheit die Erziehung unseres deutschen Volkes im Geiste der nationalsozialistischen Gemeinschaft. Die zweite Aufgabe Ist der Ausbau und d!e Festl'^ung unserer Wehrmacht. Die dritte Aufgat)e erblicken wir In der Durchfuhrung des Vlerjahresplanes, femer in der Regelung der Frage d^s Man^fels an Arbeitskräften und in der wirtschaftifchen E'n<»l!ederun»y der neuen Provinzen in das Reich. Wir sind uns der Verpflichtungen bewußt, die sich aus unserer Freundschaft mit dem faschistischen Italien ergeben. D'ese Verpflichtungen sind unverletzbar. Unser Ver stflndnis für die geschichtliche Rolle des Duce Im Dienste der Erhaltung des Friedens Im verf^angenen Jahre erfüllt uns mit tiefstem Dank, wir danken aber auch den anderen Staatsmännern, d?e in d^-sem Jphre mit uns den Weg zur friedlichen Regelung unaufschiebbarer Fragen gegangen sind. Hinsichtlich der Weltoo-Htlk wird unser Standpunkt vom Antikom intempakt t)csMmmt Unser einziger Wunsch ist, daß das neue lahr zur all're-meinen Befriedung der Welt beitragen mö'»e.« P a r i s, 2. Jänner. (Avala.) Die Agen-ce Havas meldet: Präsident L e b r u n empfing am Samstagnachmittag im Ely-see die Mitglieder des diplomatischen Korps, die ihm ihre Neujahrswünsche überbrachten. Auf die Ansprache des Doyens in d6f Person des päpstlichen Nuntius Valerio , erklärte der Präsident u. a. folgendes: ' »Frankreich hat den klarsten Beweis seines Willem geliefert. In engster Zusammenarbeit mit anderen Nationen ffir den Frieden art>eiten zu wollen. Niemand icann die Entschlossenheit bezweifeln, mit der Frankreich an allen Bemühungen mitarbeiten werde, deren Ziel die Annäherung der Völker untereinander ist Frankreich Ist sich der Rechte und der Pflichten t)ewußt, die es erwarte, Frankreich vertraut daher den Empfindungen, die sei ne Mission in der Welt beseelen. Diese Kraft wird Frankreich zur Erfüllung seiner Aufgabe befähigen. Ich wünsche nur«, sagte der Präs'dent, »diesen gleichen guten Willen auch bei den anderen Regierungen zu sehen. Et ist mir angenehm, daran zu denken, daß alle Regierungen ohne Unterschied mit d» verfügbaren Mitteln dank dem wachsenden V^tänd-nis für das Gefühl der Verantwortung gemeinsam ihren Beitrag liefern zur Befrle-dun^ der Geister und der Herzen.« 3)rutf(^faii& torrmeDrt Kine 6eeflr(itfräff(Dlbuti Im 'V< ' ■ ■ V ^ m\ <4.» I Wegen der in den letzten Tarjen aufgetretenen Gerüchte von Gebietsbesetzungen veranstalteten die P^i':cl:a::::cn von DJbuti in Französisch-Somaliland einen gros scu DemoustraUoiisumzu g zum Gouvcrneurpalast 9fr mit Im 3ahre 193S Kalenderrückblick auf die wichtigsten Er-•ifnUitu (Fortsetzung) aipmigaft 1. Die Tschecho-SIowakei erläßt einen politischen Osterbrief« durch den sämtliche politischen Versammtungen verboten werden . 8. In Frankreich wird das Kabinett Leon Blum gestürzt 10. Der bisherige französische Krlegs-minister Daladler bildet ein neues Kabinett, das zum größten Teil aus Radikal-soziatisten besteht 16. Zwischen Italien und England wird ein Protokoll über den Status quo im Mittelmeer und ein Abkommen über die gute Nachbarschaft zwischen Itallenisch-Ostafrika und Ägypten unterzeichnet 24. Auf der Haupttagung der Sudetendeutschen Partei in Karlsbad gibt Konrad Henlein die Forderungen der Sudeten-deutschen Partei in acht Punkten bekannt 29. In London kommt ein'mehrtägiger Besuch des französischen Ministerpräsi« denten bei Chamberlain und eine Erklärung Uber die englisch,französische Entente zum Abschluß. . . oitai 1038 ( 2. Am Mittag verläßt Adolf Hitler Berlin, um sich zum großen Staatsbesuch nach Italien zu begeben. 7. In Bukarest stirbt der frühere Ministerpräsident Octavian Qoga. 10. Eine englische Kommission reist nach Palästina, um mit den Arabern und Juden Ob'^r einen neuen Tellungsplan zo verhandeln. 11. Ein Aufstand der nationalen Inte-graiisten in Brasilien wird mit Waffenge-I walt niedergeschlagen. 16. Die japanische Nord- und Südarmee vereinigen sich nach monaielangem Kampf an der Lunghai-Front I 24. Im Unterhaus erklärt Chamberiain, daß die englische Regierung an Prag die dringende Aufforderung zur Aufnahme von Verhandlungen mit Konrad Henlein jüber das Nationalitätenstatut gerichtet habe. 26. In Tokio findet eine Kabinettsumbil dung statt General Ugaki wird Außenminister. 3uni 193S 3. Die Londoner »Times« tritt zum erstenmal für eine Volksabstimmung im Sudetenlande ein. 4. Auf ihrem Jubiläumskongreß in Bratislava verlangt die slowakische Volkspartei völlige Autonomie der Slowakei im Rahmen des tschecho-slowakischen Staa-tcs. 27. Das deutsche Großflugzeug »Con^ dor« fliegt in elf Stunden von Berlin nac^! Kairo. i 3M 193S i ^ 1. Die französisch-türkischen Verhandlungen enden mit der Zustimmung Frankreichs zur Abtretung des Sandschaks Ale-xandrette. 5. Im Londoner Nichteinmischungsausschuß wird eine Einigung Über die Zu-rückziehung der Freiwilligen erzielt I 16. Die Tscl^echo-Slowakei führt im Grenzgebiet von Troppau bis Trautenau I neue Mobilisierungsmaßnahmen durch. 1 19. König Georg VI. und Königin EU- DIcfittag, den 3. Jlinwr IM. Ktlfmigt Kummer «ftbetli von Cnfland treffcfl xi üueiii tnehragigen Staatsbesach in Parte tln. 30. Chamberlain teilt den Unterhaas fiit dafi auf Wunsch Praga Lord Rmicl-inan zur Untersuchung und Vermittlung pacli der Taehechoalowakai aataandl wir da. (Fortsetiung IbIgL) Intwnattotiale Aotomobflwmukmg Berlliim Be r1 i n, 2. Jflnner. (DNB). Am 17. Fe-her h. J. wird In Berlin die IntemaHoMile Automobnausstellung eröffnet werden, zu deren Beteiligung sich bislang StX) Aus-stflilerfirmen angemeldet haben. Unter den Aussteilem befinden fleh auch aolcht Pa* brfken, die bisfang In Berlin nicht autgestellt haben, darunter auch Tatra, Prtfa, ftitoda, Tafbor» Bugattl and Kliman. Paaft MOO Tote ta VorJUift In POMm. Jtrusalem, a. JInner. Naeh offlifel-len Mitteilungen wurden 1938 In Pallathiti 1997 Personen getötet, 1720 hingegen ver* wundet. Das Oroa der Toten ond Vtr* wundeten lieferten die aiiiblichen Prtl* sehirler tn Klmpfen mit den Eiiglindeni. Konoyat NeafiferfbofMlMlt Tokio, 3. JInner. Mlnlsterprlsldent POrst Konoye richtc^ eine Neujahft« botschaft an die Natten, In der es n. a. heißt: »Die herrlichen Erfolge Japans In China in den letzten 18 Monaten stellen die Grundlage fOr die Rekonstruktion Asiens In nichsttr ZaH dar. Bs Ist die Pfllefit aller Japaner, an der Emanilpatlon der Staaten des Pemen Ostens s« afbel* ten, damit die Ketten gesprengt werden, mit denen sie an den europSlschen Westin gebunden sind. Das Ziel aber tat dl« Übereinstimmung der Kirren dea Osient und des WMtens. Dantieha In C8R an HNItr. Prag, 2. JInner* Der PQhrer des na* tlonalsozialistischen deutschen Abgeord-netentdubs Im Prager Parlament, Abg. K u n d t, richtete an Adolf Hitler ein Telegramm, In dem er ihm Im Namen der Deutschen In der Tschecho-Slowakel setner Treue und Ergebenheit versichert. Ungarlache Proteste In Prag und PnB< bnrg. Budapest, 2. Jinnar. Dia aagarl-sehe Regierung hat In Prag und tn Preßburg bei den dortigen Rei^eningen energischen Protest gegen die slowakische Propaganda eingelegt, die auch Im Rund-ftiiik betrieben wird und die nach Analcht der ungarischen Regierung keineswegs geeignet sei, die Beziehungen der beiden Staaten zu einander zu bessern. Im Falle der Fortsetzung dieser Propaganda wür-den« sich die Beilehnngan auch verschlechtern. Vatar von 00 Kindanil Is Idlngt nach dem Kinderreichtum eines muselmannlschen Fürsten alter Zeit, was soeben von einem tapferen ehemaligen Soldaten berichtet wird, der In einem Dorf in Mexiko, In Ometeplc lebt. Er hat zwei Frauen gehabt, eine dritte gebalir ihm 12 Kinder und jetzt noch ein siamesisches Zwillingspaar, — zwei Midchen, deren Körper In abnormer Welse verbunden sind.. Im ganzen hat dieser tüchtige Vater schon zuvor 00 Kinder in die Welt gesetzt, von denen immerhin 45 am Leben blieben. Da solche »siamesischen Zwiliingee in Mexiko noch nicht geboren wurden, hat dieser Fall großes Aufsehen erregt. — Die 00 Kinder hatten keinerlei Verwunderung hervorgerufen und wurden erst bei dieser Gelegenheit bekannt. 2>!e iMfltoe Ott Siteraltii In Ungarn, wie übrigens auch in anderen Landern, kommt es nicht selten vor, daß ein Theaterdirektor sich weigert, ein Stück anzunehmen. Gewöhnlich spielt sich dabei ein Interessanter Dialog ab, der wie folgt lautet: »Lieber Freund, es tut mir außerordentlich leid. Ihr Stück ent hält zwar wunderbare Partien, das ist un bestreitbar. Indessen gibt es einige Un-vollkommenheiten, die sich wohl auf Ihre nicht völlige Kenntnis der Materie zurück füliren lassen, sodaß Ich bedauere, das Stück nicht annehmen zu können.« Ohne zu antworten, verschwindet dann der Ver laair gaaankten Hauptes. Heute M m at>ar anders geworden. Mit forschem Ton erkürt er: »Outl leli werde das Stück der »KHnik« mterbrcltaii and es Ihnen dann wieder überretehefie. Es hat sich nlmilch Hl Bodapetl eki AnaadioB wom bekafintea Dramatikern gebildet, dessen Aufgabe da rin besteht, die zurückgereichten Stücke zu retouchieren. Dann befinden Siek die Direktoren In einer heiklen Lage, da fOr eine weitere Bemingelong dann kein triftiger Grand mehr vorliegen kann. 9er ^omplnr öer rOmlfdDra ^rDanölungen ITAUENISCHE ERMITTLUNGEN. — DIE VIER HAUPTSÄCHLICHSTEN PROBLEME DER BEVORSTEHENDEN UNTERHALTUNGEN ZWISCHEN N. CHAMBERLAIN, MUSSOLINI, aANO UND LORD HALIFAX. Röhl, 2. janner. (Avala) Die Agenzia Stefan! berichtet aus London: Wie von halbamtlicher Seite erklärt wird, wurde bezOglieh der Prot>teme, die auf der bevorstehenden Zusammenkunft der englischen und der Itatienischen Staatsmänner zur Beratung gelangen sotten, kein Programm festgelegt. In diesen Kreisen wird betont, daß die dlesbetOgllche Initiative von Mussotlnl kommen müsse, da Mussolini den englischen Premierminister bereits In MQncheii nach Rom eingeladen haba. Dia römische Zusammenkunft werde den Vertretern der beiden Nationen ge-nOgend Gelegenheit geben, sich mit einer Reihe von ernsten Fragen zu befassen, da mit die Beziehungen zu einander verbessert and auch eine Einigung der vier GroBmIchle ewlslt werde. Vomehmlldi wird über die italo-französischen Beziehungen, über die Spanien-Frage, die deut sehen Kolonialforderungen sowie über die Frage der Auswanderung der Juden verhandelt werden. Chamberlain und Ha-ilfai werden sich bemühen, eine Verbesserung der italo-französischen Beziehungen herbeizuführen, doch soll In diesem Zusammenhange die Erörterung von Details wegfallen. Dies gilt besonders für Djibuti und Tunis. Hauptgegenstand der römischen Beratungen wird die Spanien-Frage sein. Engllscherseits wird erklärt, man müsse die Rolle berücksichtigen, die Mussolini in München gespielt habe, als es sich darum handelte, die Einigung zu erzielen. Deshalb seien trotz der großen Spannungen die Hoffnungen auf bedeutsame Erfolge der lamlschen Aussprache begründet. 3tDif(lDm9li(& )tDif(Dtn Drad^rn un& Elefant EMS WICHTIOE ENTDECKUNG IN DB N ROCKY MOUNTAINS. - WARMBLÜTIGE DRACHEN ALS AHNEN DER HEU TIGEN SAUGETIERE? EINE LÜCKE IN DER PAUOZOO LOGIE GEFÜLLT. Nach Meldungen aus Washington gelang einem zoologischen Institut die Aufdeckung eines alten Saurier-Friedhofes Im Staate Utah, der Reste von warmblutigen Drachen enthleH. Naeh der kiaaslaehen Zelt der »Drachen«, der Trias-Jura-Kreidezelt, tn der diese phantastischen RIesenungetflme der Riesensaurier ihr ungeheuerlich und so seltsames Dasein fristeten, gab es für die Geschichte der alten Tierwelt, die sogenannte Paläozoologi, bisher immer einen großen Zwischenraum, der für die Gelehrten mehr oder weniger in Dunkel gehüllt war. Die ersten »echten« Säugetiere, der keineswegs sehr große Urele-fant, der sogenannte Mercksche Elefant, wte auch der erste pferdeartige Typ, der keineswegs sehr stattlich Ist, erschienen nach den Giganten der Kreidezeit in ihrer Kleinheit wie zoologische Rätsel. Die Zwischenglieder fehlten. Aus den mehreren Millionen Jahren, die nach der Forschung zwischen den Drachen und den Urelefanten liegen sollen, war von weiteren Tieren bisher nichts bekannt. Nun scheint jedoch das amerikanische Smithsonian-Institut in Washington im Staate Utah eine wichtige paläozoologi-sche Entdeckung gemacht zu haben. Es hatte eine Forschungs- und Ausgrabungs expedition nach den Rocky Mountains ge sandt, In jedes große Felsengebirge, das det Westküste Nordamerikas parallel geht. Dieses Gebirge Ist nach der Annahme der Sachverständigen des Instituts vor etwa 00 bis 80 Jahren Millionen entstanden. (Auf ein paar Millionen Jahre kommt es, wie man sieht, in der Erdgeschichte nicht anf) Wenn Irgendwo, so mußte hier ein Aufschluß über die Tierwelt dieser unvordenlichen alten Erdzeiten zu erhatten sein. In dieser Annahme täuschten sich die Forscher auch nicht. Bei ihren Nachforschungen stießen sie auf einen sogenannten »Drachen-Horizont«, d. h. eine Schicht von Ueberresten alter Riesensaurier, wie sie auch än anderen Stellen der Erde gefunden worden waren. Aber etwas Neues und äußerst Aufregendes kam hier hinzu. Unter den Saurierresten entdeckte man auch die ersten Spuren von Säugetieren, die im Gegensatz zu den bis jetzt bekannt gewordenen Vorvätern der heutigen Säugetiere sehr groß, sehr dumm und sehr ungeschickt gewesen sein müssen. Die Gehirnmasse dieser Tiere muß, nach dem Umfang Ihrer Schädelkapsel zu schließen, Im Verhältnis zu ihrer riesigen Körpergröße geradezu verschwindend klein gewesen sein. Unser massiger, aber kluger Elefant hat dagegen einen beträcht liehen Schädel. Durch die Auffindung der ersten warmblütigen Tiere in diesem Drachenfage/ ist nach Ansicht des Smithsonian-Instituts zum ersten Mal das fehlende Verblndungs glied von den Sauriern zu den Säugetieren unserer Epoche gefunden worden. Diese »späten Drachen« waren nach Auffassung der Gelehrten bereits warmblütige Tiere und unter Umständen sogar die direkten Ahnen unserer Säugetiere, obwohl sie ihnen äußerlich völlig unähnlich gewesen sein müssen. Man fand unter den Funden auch Reste von Insektenfressern, von einer Art, die heute durch die Spitzmäuse vertreten /Ist, die noch zu diesem altertümlichen Tiertypus gehören. Ihre Gehirnmasse war kleiner als die der vorhergehenden Kaltblütler oder übertraf sie zum mindestens doch kaum. Da die Geologen annehmen, daß das Rocky Mountains-Gebirge sich vor etwa 00 bis 80 Millionen Jahren gebildet hat, ergibt sich für die neuen Funde eine Interessante Zeltbestimmung. Die Ausgräber nehmen an, daß die ältere Tierwelt, d. h. die warmblütigen Drachen unmittelbar von Entstehung des Gebirges in diesen Breitegraden lebte. Sie stellt sich vor, daß die Urtiere dann bei der allmählichen Gebirgsbildung begraben wurden. Dadurch Ist das Zwischenglied zwischen Sau riern u. d. heut. Tierwelt verloren gegangen und nur durch Zufallsfunde aus dem Schosse der Berge zu erschließen. Nach Beendigung der Gebirgsbildung wäre, wie man annimr.it, dann erst die heutige Tierwelt In gewaltiger Welle hervorgebrochen. Es zeigen sich dann plötzlich die auch uns bekannten Typen von Vögeln, Säugetieren und auch Fischen. Und etwas Aehnllches vollzieht sich in» der Pflanzenwelt. An die Stelle der vorhergehenden Vegetation treten die uns bekannten Blü-tenoflanzen. Wie weit die neuentdeckten Knochen in den Rocky Mountains diese Auffassung bestätigen, Ist natürlich erst nach eingehender wissenschaftlicher Untersuchung zu sagen. Erst dann wird sich auch herausstellen, ob tatsächlich die Funde in die bisher unbekannte Zwischenzeit zwischen Drachen und den heutigen Tierarten gehören and damit jenes Zwischenglied gefunden worden ist, daß für die Paläozoologie eine geradezu epochemachende Bedeutung besitzen müßte. 2>i( WIHi <9t&ote, um iuno W ftlelbrn Der berühmte ungarische Schauspieler Imre Szirmanl hat sein 80. Lebensjahr vollendet. In einem an seine Freunde gerichteten Schreiben gibt er denjenigen, die ewig jung bleiben wollen, einige gute Ratschläge, und da Szirmani trotz seines hohen Alters immer noch als »jugendlicher Liebhaber« auftritt, verdienen seine aufmunternden Worte weiteren Volkskrei sen zugänglich gemacht zu werden. Seine Richtlinien sind in Form von zehn Geboten verfaßt und lauten: 1. Denke weder an das Leben noch an den Tod. 2. Lebe so, als ob du ewig leben wolltest. 3. Begnüge dich abends mit etwas Schin ken und einer Tasse Tee. 4. Meide Kaffee und Alkohol. 5. Suche stets vor ein Uhr morgens dein Bett auf. 0. Lieb' so lang du lieben kannst und laß dich lieben. 7. Vergiß, daß du Nerven hast und laß dich nicht aus der Ruhe bringen. 8. Gehe oft spazieren. 9. Nimm kalte Bäder von 8 bis 10 Grad. 10. Wenn dich der Schuh drückt so notiere die Ursache auf ein Stück Papier, das du in einen Umschlag steckst und erst einen Monat später liest. Eine Rabeninvasion. Die Stadtverwaltung in Hoyo auf Korea hat sich gezwungen gesehen, neben den elektrischen Telegraphenstangen kom fortable Nester für die Vögel zu bauen, weil deren massenhafte Ansammlung das sichere Funktionieren des elektrischen Drähtewerkes zu stören drohte. Vor einigen Tagen lag die ganze Stadt in völliger Dunkelheit, die Straßenbahnen blieben stehen, die Fabriken hörten auf zu ar beiten. Allgemein glaubte man an ein Crd beben oder an einen räuberischen Ueber-fall' durch Banditen. In Wirklichkeit aber handelte es sich lediglich um ungeheure Schwärme von Raben, die sich in dichten Haufen auf die Kabeidrähte gesetzt und einen Kurzschluß hervorgerufen hatten. Woher diese Unmenge geflügelter Schwarzröcke gekommen war, darüber zerbricht man sich den Kopf. * Starke Esser, die eine sitzende Lebensweise fuhren und daher meistens hartleibig sind, trinken das natürliche »Franz-Josef «-Bitterwasser in Taj?esEa-ben von 1 Glas, in etwas angewärmten Zustande. Das altbewährte Franz-Joscf-Wasser zeichnet sich durch sichere Wirk samkeit bei angenehmem Gebrauche aus und ist überall erhältlich. Rejr. S. br. 30474'35 Mit 35 Jahren 15 Kinder. Eine französische Mutter aus Eu an der unteren Seine hat in diesen Tagen einem männlichen Zwillingspaar, und damit ih-r*n 14. und 15. Kind das Leben geschenkt. Die Mutter zählt erst 35 Jahre. Im nächsten Jahre soll sie für den von der Aca-demie Francaise alljährlich verteilte Pris Cognacq, den Preis für die kinderreichste Familie Frankreichs vorgeschlagen werden. Bekommt Racine ein Denkmal? Im nächsten Jahre kann Frankreich den 300. Oeburstag eines seiner größten Dramatiker, Jean Baptiste Racine, feiern. In Paris sind von Seiten verschiedener Kunst freunde und Literaten schon laute Klagen gegen den Stadtrat der französischen Hauptstadt erhoben worden. Es gibt näm lieh in Paris noch kein Racine-Denkmal. Die Stadträte scheinen aber dieses Versäumnis im nächsten Jahre nachholen ni wollen. Daa Geheimnis der Joga. Französische Wissenschafter trafen in diesen Tagen in Bombay ein, wo sie versuchen wollen, die Geheimnisse der Joga, des philosophischen Systems der Inder, zu erforschen. Die indischen Hilfsmittel des Denkens haben zu unglaublichen asketischen Leistungen und Ausschreitungen geführt. Zu den Rätseln, die die französischen Wissenschaftler lösen wollen, gehört auch der bekannte Seil-Trick, der scheinbar das Fallgeaetz Lügen straft. > >Mariborer Zeitung« Nummer 2. 4 Dienstag, den 3. Jflnner 1930. ^läS JMtA 2>rr 7leufQ0rd-2i)un!(D)etleI WAS DIE MARIBORER STADT- UND UMOEBUNOSBEVÖLKERUNO IM NEUEN JAHRE ZU ERHALTEN WÜNSCHT Am Ausklang des alten Jahres tritt auch unser Blatt mit dem Wunschzettel vor die Oeffentlichkeit und bringt im nach folgenden die Wünsche der breiten Bevölkerungskreise zum Ausdruck, die unsere Mitbürger im angebrochenen Jahr 1939 erfüllt sehen möchten. Diese Wünsche und Forderungen sind der Fülle der Zuschriften entnommen, die wir in den fetzten Wochen erhalten, wegen Platzmangels jedoch nur teilweise zum Abdruck gebracht haben. Viele Zuschriften bringen mehr oder weniger denselben Ge danken zum Ausdruck, weshalb es sich erübrigt, mit derselben Forderung nochmals vor d't Oeffentlichkeit zu treten. In kurzen Worten fassen wir d'e vorgebrachten, aber noch nicht veröffentlichten .Anregungen im nachfolgenden Wunschzettel unserer Leser zusammen und geben uns der angenehmen Hoffnung hin, daß sich die maßgebenden Faktoren den Forderungen der Bürgerschaft nicht verschließen und ihnen im angebrochenen neuen Jahr soweit als möglich Rechnung tragen werden. Zunächst wünscht die Bevölkerung von Maribor und der engsten Umgebung, wie aus den noch unerledigten Zuschriften hervorgeht, eine Belebung der Bautätigkeit da diese sehr geeignet ist, wenigstens iti der warmen Jahreszeit Hunderte von Arbeitslosen unterzubringen. Hiebei wird weniger an den Straßenbau und die Aufführung großer öffentlicher Bauten gedacht, als vielmehr an die Erstellung von Privathäusem mit kleineren Wohnungen mit einem bis zwei Zimmern samt Kabinett und Zubehör, in solider und praktischer Ausführung, jedoch zu mäß'gen Preisen, um auch dem mittleren Festbesoldeten ein standesgemäßes und seinem Kulturgrad entsprechendes Wohnen zu ermöglichen. Durch die Einführung der Diesejwagen wurde, wie die Stadtgemeinde bei jeder Gelegenheit hervorhebt, eine beträchtliche Senkung der Regien im städtischen Autobusverkehr er/ielt. I>es gibt der Bürgerschaft, die zum überwiegenden Teil auf die Benützung dieses Volksbeförderungsmittels angewiesen ist, Anlaß zur Hoffnung, daß die Gemeinde im kommenden Jahr den Fahrpreis senken und auf kurze Entfernungen auch tagsüber den Ehidinar^Tarif einführen wird. Die engere Umgebung von Maribor ist in der Wasserversorgung noch immer auf Brunnen angewiesen, was mit verschiedenen Unannehmlichkeiten verbunden ist. Durch den vor einigen Jahren errichteten Brunnen in Betnava ist die städtische Wasserleitung imstande, auch die U m g e b u n g, wenigstens teilweise, mit Wasser zu versorgen. Es wäre sehr zu wünschen, daß das Leitungsnetz im kommenden Jahre iioweit al«; möglich ausgebaut würde, um auch die Nachbargemeinden an das Leitungsnetz anzuschließen. An der Periphrie, noch mehr aber in der Umgebung, gibt es noch Hunderte von Hätisern, die keinen Anschluß an die Gasleitung besitzen. In den Magazinen des Gaswer-kem sollen große Mengen von Material bereit liegen, doch scheinen die erforderlichen Kredite für die Installat'onsarbel-ten noch nicht bewilligt zu sein. Diesem Wunsche der Bevölkerung wäre in erster fJnie Rechnung zu tragen. Dil Bürgerschaft wäre auch mit Methangas das in Stahlflaschen vom Gaswerk gelie-(ert wird, zufrieden, wenn die Installa- tionskosten auf ein erträgliches Maß gesenkt würden. Und nun zwei große Projekte, mit deren Durchführung sich die Bürgerschaft eng verbunden fühlt Das sind der Bau der Markthalle mit der zweiten Draubrückc. Die Vorarbeiten sind, wie von zuständiger Stelle wiederholt versichert wurde, im Gange und soll der Plan in kürzester Zeit in Angriff genommen werden. Der Wunschzettel der Bevölkerung erstreckt sich nictit nur auf den Bau der Markthalle, sondern auch auf den Platz, wo diese stehen soll. Die Stadtgemeinde wird in den einlaufenden Zuschriften geradezu beschworen, von der Lend als Bauplatz Abstand zu nehmen und die Markthalle irgendwo in der Mitte der Stadt im Straßenniveau erstehen zu lassen. Die Draubrücke wird zwischen M e 1 j e und P o b r e z j e geführt werden, es wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, daß die Brückenköpfe von allen Seiten gut erreichbar tycin müssen, damit n'cht wieder der Fehler vor 25 Jahren begangen wird, als man sich für den Plan entschieden hat, die alte Reichsbrücke als Verlängerung der Gosposka ulica zu bauen. Hoffentlich wird mi neuen Jahr auch Nordslowen!en Motorzüge erhalten, so daß nicht nur Krain dieses neueste Verkehrsmittel auf einigen jugoslawischen Bahnen sein eigen nennen wird. Das Draubanat darf bei der vor einigen Monaten angekündigten Einführung des Triebwagenverkehrs nicht übergangen werden, da bei uns die Fahrgeschwindigkeit der Züge und die Ol cntco, (tu 2. üimtr Verkehrsdichte viel zu wünschen übrig lassen. Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht von amtl clfer Seite versichert wird, die Modernisierung der Reichsstraßen werde unverzüglich in Angriff genommen werden. Wir lesen jedoch fast ausschließ lieh nur die Berichte über die geplante Ausschreibung von Lizitationen sowie darüber, daß die Angebote neuerlich gestellt werden müssen. Vom Beginn der Arbeiten ist jedoch in Nordslowenien herz lieh wen'g zu sehen. Modernisiert wurde nur der Straßenteil bis St. Ilj und im Frühjahr soll die Pflasterung der Straße durch KoSaki aufgenommen werden, wenn nicht wieder etwas dazwischen kommt. Wann kommt endlich die Fortsetzung der Arbeiten bis Celje und Ljub-Ifana an die Reihe? Von der angekündigten Modemiserung der Banatsetrftßen auch in der allerengsten Umgebung von Maribor, ist bisher noch nichts zu sehen. Wird das neue Jahr diesen Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung gehen lassen? Es gibt keinen Bürger, auch n!cht den bescheidensten, der n'cht den einen sehnlichsten Wunsch hätte: die Senkung der öffentlichen Abgaben Die Belastung Ist bei uns viel zu hoch und steht in keinem Einklang mit dem Einkommen der Bevölkerung. Die Steuerschraube muß unbedingt nachlassen, oder aber sind die Vorbedingungen für die Erhöhung der Einkünfte jedes einzelnen zu schaffen. Durch die Belebung der Bautätigkeit auf allen Gebieten, durch die Schaffung neuer Absatzgebiete, durch eine gute Verwertung der Erzeugnisse, vor allem aber durch eine zielbewußte Wirtschaftsplanung wird auch unser Land in kürzester Zeit in die Reihe jener Staaten treten können, in denen die Arbeitslosigkeit schon fast völlig aufgehört hat. Die Neuwahl des Zentralrates hatte fdl gendes Ergebnis: Präsident Senator Exzellenz Anton Edler von M i h a j 1 o-V i 6 (Zagreb); geschäftsführender Vizepräsident Franz König (Celje); Zentral räte: S. Gasiö (Beograd), Edo Funk (Za-greb), JeSko Knezeviö (Novisad^ Franz F i Ii p i ä (Maribor), Janko Kocijan (Ljubljana); Alois S I a v i ö (Ljutomer) und Svetosiav TraikoviC (Panäevo). ^icbcifclifn mit lern ailtaii! Auch die schönsten Feste müssen einmal ein Ende nehmen. Weihnachten bt schon längst mit dem alten Jahr versunken, wir haben svergnügt Silvester gefeiert und freudig das neue Jahr begrüßt. Nun ist es an der Zeit, sich wieder auf die Pflichten und.den Alltag zu besinnen. Das Wort Arbeit wird wieder großgeschrieben. Dabei ist es merkwürdig, wie sehr eine Reihe von frohen Feiertagen die Arbeitslust und Schaffensfreude ankurbelt. Es ist, als wenn der Mensch einsieht, daß lauter I Feiertage unerträglich wären. Nim sind I die Feste vorüber — man spuckt in die I Hände (tatsächlich oder bildlich!) und geht an die Arbeit. Das neue Jahr ist noch Überaus neu. Man fühlt sich mit ihm neugeboren und ist bestrebt, als neuer Mensch den Kreislauf der Tage zu beginnen. Alte kleinen Lasten hat man mit dem alten Jahre abgeschüttelt. Ein neues Jahr bringt neue Arbelt und neue Mühe, und man ist bereit, sie mit starken Armen und frischem Mute zu bewältigen. Der Mensch, der nach Neujahr wieder an die Arbeit geht, besteht aus lauter guten Vorsätzen. Man empfindet auf einmal wieder den Segen der Arbeit und des täglichen Pflichtenkreises. Wie gut ist es zu wissen, daß jeder Morgen mit neuen Aufgaben wartet, mit neuer Arbeit, die getan werden muß — ist es nicht das höchste Glück des Lebens, schaffen, zu dürfen und sich am Abend rechtschaffen müde zur Ruhe zu legen? Und fühlt man nicht das Leben m diesen arbeiterfüllten Tagen stärker uni beglücicender als an dem. schönsten Feiertag? ^laßung Der Xraber^enlrale In Zagreb hielt am 28. Dezember in den Räumen des Jugoslawischen Auto-klubs die Zentrale der Jugoslawischen Trabrennvereine ihre Jahressitzung ab. Der einstweilige Leiter der Zentrale, Herr Franz König aus Celje, begrüßte den Senator Exzellenz Anton Edlen von Mihalovich, sowie die erschienenen Delegierten der Trabrennvereine Beograd, Za greb, Maribor, Ljubljana, Ljutomer, Kr-§ko, St. Jernej, Novisad, Panöevo und Nis. Bevor Herr Franz König den Jahresbericht erstattete, gedachte er in ehrenden Worten des verewigten Präsidenten der Zentrale Herrn Rudolf Waren-Lipitt, der sich auf dem Gebiete der Pferdezucht und des Rennwesens große Verdienste erworben hat. In uneigennütziger und fachmännisch vorbildlicher sowie korrekter Weise führte er die Zentrale durch fast 20 Jahre. Dem Verewigten und seinem Aufbauwerke haben wir es zu danken, daß heute die Jugoslawisch-Amerikani-sche Traberzucht internationalen Ruf ge-.nießt und Traber unserer heimischen Zucht an fast allen Internationalen Renn Veranstaltungen teilnehmen. Die tiefempfundenen Worte des Herrn König waren wie aus den Herzen aller .Anwesenden gesprochen. Herr Rudolf Warren-Lipitt wur de zum Ehrenpräsidenten der Zentrale der Jugoslawischen Trabrennvereine erhoben. Aus dem Jahresbericht des Herrn König ging hervor, daß im abgelaufenen Be richtsjahr an 15 Renntagen 83 Rennen aus getragen wurden. Für diese Rennen stand eine Summe von 200.750 Dinar zur Verfügung, die von den mit der Durchführung betrauten Vereinen Beograd (47.100 Dinar), Zagreb (109.000 Dinar), Ljutomer (14.400 Dinar), Maribor (19.500 Dinar), Pancevo (19.500 Dinar) und Lesko-vac (2650 Dinar; selbst aufgebracht wur de. Hinzu kommt noch die Derby-Dota-tion des Ackerbauministeriums in der Höhe von 20.000 Dinar. Die Zentrale sprach allen Vereinsleitungen, die heuer Rennen durchgeführt haben, den Dank aus. Das Jugoslawische Traberderby 1938 wurde am 26. Mai in Zagreb gelaufen und von Perun (Plunger-Psina) mit seinem Besitzer und Züchter Herrn Josko Slavic aus BunCani (Ljutomer) in der Zeit von 1:37 gewonnen. Samers (Monte Christo-Seldilbahr), Besitzer Herr Edo Funk in Zagreb, hat am 25. September in Zagreb über 1720 Meter in der Zeit von 1:25,5 einen neuen jugoslawischen Rekord aufgestellt. Da das Ackerbauministerium auch im Jahre 1938 für das Derby nur 20.000 Din. be'gesteuert hat, konnte die Zentrale leider nur e'nigen Vereinen kleinere Beihilfen gewähren. Hinsichtlich der Einführung eines Stut-buches für Pferde amerikanischer Rasse hat das Ackerbauministeriuni mit Erlaß Nr. 88.371-III vom 10. Oktober 1938 entscheidende Verfügungen erlassen. Welch große Bedeutung dieser Erlaß für die wei tere Entwicklung der amerikanischen Tra berzucht in Jugoslawien hat, brachten wir gar nicht erst besonders zu betonen, Es ist jedenfalls von großer Wichtigkeit, daß das Min sterium ein für allemal die Nützlichkeit der Verwendung des amerikanischen Trabers in landwirtschaftlicher and sportlicher Hinsicht eingesehen hat. Da der augenblickliche Stand an Deckhengsten der amerikanischen Rasse auf einem Tiefpunkt angelangt ist, wird die Zentrale im Einvernehmen mit den Pferdezucht- und Rennvereinen beim Ackerbauministerium als auch bei den zuständigen Banalbehörden um Zuweisung von Beisteuern zum Ankauf von Deckhengsten vorstellig werden JRunb m ©ilueftet Für die Begehung der heurigen Jahres» wende, zum Eintritt in das Jahr 193D, wurden allseits spürbare fieberhafte Vorbereitungen getroffen. Die Spannung der letzten Monate und Wochen, die den politischen Himmel Europas, ja der ganzen Welt bedrohlich verdüstert hatte und dann, bei befriedigter Lösung der großen Probleme in ein befreites Aufatmen überging, löste allseits die Hoffnung aus auf ein kommendes, gedeihliches, friedüches^ Jahr. Kein Wunder, wenn sich überall' das Bestreben zeigte, die Schwelle des neuen Jahres mit hoffnunggesehwellter Brust und schattenlosem. Unbekümmert-sein zu überschreiten. In den Abendstunden des Silvestertages herrschte in den Straßen und Gassen unserer Stadt ein Hasten und Jagen, wie es an diesem Tage noch selten zu beobachten war. Alles stömte in die großen und kleineren Lokale, um noch ein Plätzchen zu erlangen und dort mit Freunden und Bekannten in fröhlicher Unterhaltung die Stunde abzuwarten, wo man sich die Hände schütteln und bei einem guten, feurigen Tropfen die Wünsche und Hoffnungen, die man an das neue Jahr knüpft, vom Stapel zu lassen. Den Clou der heurigen Silvesterveranstaltungen bildete zweifellos die Silvesterfeier des Sokol in dessen eigenem Heim (Union-Saal), der zum Bersten voll war und wo viele Besucher keinen Platz mehr fanden und anderswo Unterschlupf suchen mußten, um nicht Gefahr zu laufen, .vom Eintritt des jungen Jahres auf der Straße überrascht zu werden. Es herrschte dort eine ungebundene Fröhlich keit, d'e bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Eine zweite große Unterhaltung gab es im »Narodni dorn«, wo der Gesanf*verein »Jadran« seine Getreuen und Anhänger um sich versammelt hatte. Die weitläufigen Räume des »Narodni dom« erwiesen s'ch bald als viel zu klein, um die Massen der Besucher zu fassen. Der Gean-^verein i>Mnribor« hatte im Saal der ^Zadruzna gospodarska banka« Dienstag, den 3. Jänner 1939. 5 >MarIborer Zeitung« Nummer 2. gu seiner Silvesterfeier geladen, und es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß auch diese Veranstaltung stärksten ßesuch aufwies. Alle anderen Lokale der Stadt, auch die vielen Cafes, waren mehr oder minder gut besucht. Auch in der Umgebung der Stadt gab es die diversen Silvesterfeiern, die alle, auch teilweise durch Mariborer Besucher, einen starken Besuch aufwiesen, so in Radvanje, Pobrez it; Studenci usw. Eine eindrucksvolle Feier fand in der »Marlborska koöa« statt, wo die vielen Wintersportler bei angeregter Unterhaltung und lauterstem Frohsinn ins neue Jahr hinein»flitzten«. Die Hütte war gesteckt voll und wies einen Betrieb auf, wie noch selten zuvor. Aber auch die übrigen Berhhütten standen in keinerlei Beziehung zurück, überall fanden sich zahlreiche unentwegte Bergfreunde und Sportler ein, um den jungen Tag in herrlichster Schneewelt zu begrüßen. Und als das junge neue Jahr anbrach, leuchtend und in einer sonnigen Pracht, die Jedes Herz höher schlagen ließ, da strömte es aus allen Hütten in unaufhaltsamer Flut hervor und zerstreute sich auf allen Hängen und Matten, daß der herrliche Pulverschnee nur so stäubte. Es gibt — natürlich nach Ansicht der eingefleischten und begeisterten Wintersportler — kein schöneres Vergnügen, als den Neujahrstag auf den Bergen und im spurigen Schnee zu verbummeln. Und wir glauben CS ihnen gerne. . • Wir haben sonach nur den einen Wunsch: möge das neue junge Jahr 1039 die großen Hoffnungen, die man allseitig im Herzen fühlt, nicht enntäuschen. <§^ro^r (Sinbrud^ in der 6ilt>ef[erna(Dt MEHR ALS 300^ DINAR IJM STEUERAJVIT IN PTUJ ERBEUTET. — SCHWERE JUNGEN AJM WERK. m. TodesttUe. Gestorben sind die 64-jährige Private Frau-Amalie B e n c i n a und die 67jährigc Private Anna Fers. R. i. p.! m. An der gewerblichen Fortbildungsschule beginnt der Unterricht (wie' an den übrigen Schulen) am 10. d. m. Aus der TheaterkanzleL Alle Theaterabonnenten, die mit der Entrichtung des Abonnementsbetrages im Rückstände sind, werden ersucht, die fälligen Raten chebaldigst begleichen zu wollen. m. Aus der altkatholischen Pfarrgemein de. Im Bereiche des Mariborer altkatholischen Kirchensprengels wurden im Jahre 1038 12 Geburten, 2 Knaben und 10 Mädchen. verzeichnet. Sterbefälle gab es 5, 3 Männer und 2 Frauen, Trauungen wur den 24 geschlossen. In die Kirchengemein de wurden 76 Personen aufgenommen, om 10 mehr als im Vorjahre. m. Herabsetzung der Elchgebühr. Im Sinne eines Erlasses des Handelsministeriums wird die Gebühr für die Eichung von Fässern von 5 auf 3 Dinar für 100 Liter ermäßigt, wobei begonnene 100 Liter als voll gezählt werden. m. Vergeßlicher Einbrecher. Ein noch unbekannter Täter versuchte in der vergangenen Nacht in einen Keller in der Wildenrainerjeva ulica einzubrechen, muß te aber verscheucht worden sein, da er sogar die mitgebrachten Nachschlüssel zurückließ. Die Polizei hat eine Unter-suchunt? eingeleitet. m. Der Staatspensionlsten-Vereln hielt dieser Tage eine außerordentliche Gene-| ralversammlung ab, in der jedoch der Hauptgegenstand der Verhandlung, diel Beschlußfassun^r über die Vereinigung mit] dem Llubljanaer Pensionistenverein, im Sinne der Satzung ausgeschieden werden mußte. Dem Vizeobmann Prof. Dr. 2mavc ist zu verdanken, daß der Sturm auf die Selbständigkeit der Mariborer Organisation ein Schlag ins Wasser war. Nach dem Exodus von 12 Vereinsmitgliedern wurde eine lebhafte Ausprache über verschiedene Vereinsangelegenheiten abgeführt, wobei der Vereinsleitung das vollste Vertrauen ausgesprochen wurde. m. D!e Taubstummen-Organisation hielt im Silvesterabend im Narodni dorn ihre Hauptversammlung ab, die sehr gut be-siicht war und in der der Bericht über die Tätigkeit im abgelaufenen Jahr mit allgemeinem Beifall zur Kenntnis genommen wurde. ni. 16 Messerstiche in der Silvesternacht. Bei einer Tanzunterhaltung in Sp. Dobrava kam es in der Silvesternacht unter den angeheiterten Burschen zu einer tätlichen Abrechnung, bei der der 29- In der Silvesternacht ereignete sich in Ptuj ein überaus dreister Einbruch, der den Tätern reiche Beute eintrug. Während die Bürgerschaft daheim oder in öffentlichen Lokalen den Jahreswechsel in der althergebrachten feierlichen Weise beging, benützten mit allen Salben gc-schmierte Burschen die günstige Gelegenheit, um dem Steueramt, in dem sie mit Recht große Werte vermuteten, einen un-crbetenen Besuch abzustatten. Als am Neujahrsmorgen die Gattin des Amtsdieners Hafner das Buchhaltungs-zimmer betrat, bemerkte sie sofort, daß die zum anschließenden Kassenraum führende eiserne Tür erbrochen war. Sie verständigte unverzüglich den Amtschef vom Einbruch und dieser holte die Polizei, die den Tatbestand aufnahm. Die Untersuchung ergab, daß mehrere Personen am Werke gewesen sein mußten. Die Burschen drangen mittels Nachschlüssel in das Buchhaltungszimmer ein und rissen dann mit dem Schweinfuß in die eiserne, zum Kassenraum führende Tür eine genügend große Öffnung, durch die sie dann in. das Nebengemach schlüpften. Dort wurde zunächst die eiserne Kasse aufgebrochen und entleert, wobei den Burschen 1249.50 Dinar Bargeld sowie mehrere Kassenschlüssel in die Hände fielen. Hier- auf machten sich die Täter an den eisernen Schrank, in dem sie eine Unmenge Stempelmarken entnahmen, und öffneten schließlich auch die Handkasse. Die Täter gingen sehr vorsichtig ans Werk und verwendeten gutes Einbruchswerkzeug. Sie trugen Gummihandschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, was zu ihrer Eruierung führen könnte. Dem Mariborer Polizeidaktyloskop Gro-b i n war dadurch die Arbeit sehr erschwert, immerhin konnten einige wertvolle Feststellungen gemacht werden. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Tat geschulte Einbrecher begingen, die mit den Verhältnissen im Steuerarmt gut vertraut waren. Soweit bisher festgestellt wurde, stellen die entwendeten Stempelmarken einen Wert von 318.189*50 Dinar dar. Mit den Stempeln verschwanden auch Wechsel-blanketts im Werte von 436 Dinar. Insgesamt beläuft sich die Beute auf 319.875 Dinar. Die Bevölkerung wird vor dem Ankauf von Stempelmarken verdächtigen Ursprungs gewarnt. Sicherlich werden die Täter die Stempel in Verkehr zu bringen versuchen. Falls verdächtige Stempelmarken angeboten werden sollten, ist der Betreffende unverzüglich der Polizei oder Gendarmerie zur Anzeige zu bringeh. HUuäiütHt REPERTOIRE. Montag, 2. Jänner: Geschlossen. Dienstag, 3. Jänner um 20 Uhr: »Kralj na Betajnovi«. Ab. D. Mittwoch, 4. Jänner: Geschlossen. Donnerstag, 5. Jänner um 20 Uhr: »Alles zum Scherz«. Ab. C, löu-KUio jährige Hilfsarbeiter Johann P i v e c nicht weniger als 16 Messerstiche davontrug. Man überführte ihn ins Krankenhaus. ni. Einbruch in Slovenjgradec. In der Wohnung der Ingenieursgattin Angela M a r g a r i t in Slovenjgradec wurde ein dreister Einbruch verübt, wobei den Tätern Schmuckgegenstände im Werte von über 30,000 Dinar in die Hände fielen. Am Tatort fand sich auch der Daktylo-skop der Mariborer Polizei ein. m. 603 Personen verhaftet. Im abgelau fenen Jahr wurden von den Organen der Mariborer Kriminalpolizei 603 Personen in Haft genommen. m. Zigeuner bietet Goldbroschen zum Ankauf an. In Celje wurde ein Zigeuner Namens Alexander Gärtner festgenommen und der Mariborer Polizei überstellt Der Mann wird mit dem Einbruch in Slovenjgradec, über den wir an anderer Stelle berichten, in Zusammenhang gebracht. p. Bunter Abend. Der Verein der deutschen Hochschüler in Ptuj veranstaltet Samstag, den 7. d. in sämtlichen Räumen des Vereinshauses einen bunten Abend mit einem wechselvollen Programm. c. Todesfall. Frau Ursula K 1 e n o v-s e k, Private in Zavodna bei Celje, ist am Sonnabend im hohen Alter von 84 Jahren hier verschieden. Die Beerdigung ist heute, Montag um 16 Uhr im städtischen Friedhofe. c. Personalnachricht Herr Dr. Marijan B r e g a n , Sekundararzt am hiesigen Öffentlichen Krankenhaus und langjähriger Assistent des Chefarztes der chirurgischen Abteilung Dr. Steinfelser, wurde an das Krankenhaus in Novo mesto versetzt. c. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie In Ljubljana hält Dienstag, den 3. d. im Beratungszimmer des Han-delsgremium^ der Stadt Celje (Raziagova ul. 8, Part links) einen Amtstag für Celje und Umgebung ab. Der Parteienverkehr findet zwischen 8 und 12 Uhr statt c. Der Fremdenverkehr im Dezember Nach den Aufzeichnungen des Meldungsamtes waren im Dezember insgesamt 920 Fremde in Celje. Davon waren 793 In- lund 127 Ausländer. Im Monat November waren vergleichsweise 1078 Fremde in Celje gewesen und im vorjährigen Dezem ber 934. c. Sterbefälle. Im abgelaufenen Monat Dezember starben in Celje 34 Personen, davon 10 daheim und 24 im allgemeinen Krankenhause. c. Vor dem Richter. Das Kreisgericht in Celje verurteilte die Gastwirtin Antonia Zupan aus Trbovlje zu vier Monaten Arrest da ihr nachgewiesen werden konn te, daß sie einem ihrer Gasthausbesucher 5300 Dinar- gestohlen hatte. — Josef Ohrulj aus der Umgebung von Konjice hatte den Bauernsohn Johann Saitegel erstrochen. Das Kreisgericht in Celje verurteilte ihn zu flmf Jahren Kerker. c. Kino Union. Montag und Dienstag eine Freude für groß und klein: »Süßer, kleiner Fratz« mit dem weltbekannten Liebling Shirley Temple. In deutscher Sprache. c. Kino MetropoL Montag und Dienstag der launige Lustspieleinfall »Unsere kleine Frau« mit Käthe v. Nagy, Paul Kemp und Wolf Ablach-Retty. Man unterhält sich ausgezeichnet und lacht sehr viel. In deutscher Sprache. c. Kino Dom. Bis 4. Jänner Gustav Fröhlich und Maria Andergast im Liebesund Kriegsfilm »Abenteuer eines jungen Herrn in Polen'^' Burg-Tonkino. Die Premiere des enl-zückenden neuesten Shirley-Temple-Fil-mes »Das lachende Glück« in deutscher 'Fassung. Ein großartiger Ausstaltungs-I film mit viel Musik, Tanz und Humor. — hl Vorbereitung der deutsche Spitzenfilni >)DreikIang« mit Lil Dagover. I Esplanade-Tonkino. Die entzückendi j Wiener Operette »FrühÜngsluft« mit Mag jda Schneider und Wolf Albach-Retty. — (Herzliches Lachen ertönt über diese frö!i-liehe Operette. Hilde v. Stolz gibt ihr pi-(kantes Wesen und ihre graziöse Gestalt. I Bezaubernde Strauß-Melodien begleiten 'den unterhaltenden, flott gespielten Film. Zwei Stunden sorglose Heiterkeit — Es folgt: »Das unsterbliche Lied« (Stille Nacht — Heilige Nacht) mit Paul Richter und Anny Hartmann. I Union-Tonkino. Erstaulführung des neu esten Tarzan-Filmes »Tarzan der Held«. Ein spannender sensationeller Abenteuerfilm, reich an fesselnden Ereignissen, mit Tempo und Spannung inszeniert. — Es folgt; Der aktuellste Film der Gegenwart* »Der letzte Zug aus Madrid«. 3Deil^na(!&t0-@(lDa(f)turni(r in Auch heuer wird das traditionelle Schachturnier im englischen Badeort Ha-stings, das zu Weihnachten stattzufinden pflegt, abgehalten. Zehn der hervorragendsten Vertreter des königlichen Spieles messen dort ihre Kräfte, unter ihnen auch der jugoslawische Großmeister V. Piro aus Ljubljana. Ihr Können zeigen ferner der frühere Weltmeister Dr. Eu-we (Holland), F. E. Sergeant T. H. Taylor, Sir E. Thomas, H. G o 1 o m bek und P. S. Milner-Barry (England), Klein (Deutschland), Szabo (Ungarn) und Dr. Landau (Holland). In der ersten Runde siegte nur Szabo gegen Milner-Barry, während die Par tien PIrc-Thomas und Dr. Euwe : Sergeant remis verliefen. Die Partien Dr. Landau : Taylor und Klein : Golombek wurden unterbrochen. In der zweiten Runde siegten Pirc liegen Milner-Barry, Szabo gegen Klein, Dr. Landau gegen Sergeant» Thomas ge- 3IVot6eIrnnacDt&len!t Bis zum 6. Jänner versehen die Sv, Areh-Hofapotheke (Mag. pharm. Vidmar) am Hauptplatz, Tel. 20-05, und die St. Magdalenen-Apotheke (Mag. pharm. Sa-vost) am Kraija Petra trg 3, Tel. 22-7n, den Nachtdienst. Dienstag, 3. Jänner. Ljulljana, 11 Schulfunk: »Petercheu;i letzter Traum«, Kinderspiel von Pavel Golia, ausgeführt von den arbeitslosen Abiturienten. 12 PI. 13.20 RO. 18 Gitarrenmusik. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Fl. 20.20 »Die Zauberin«, Hörspiel von A. Remec. 22 Nachr. 22.15 Aus Operetten. — Beograd, 17 Konzert 18.20 Flötenkonzert 18.50 PI. 19,30 Nationalvortrag. 20 Volkslieder, 20.30 SinfoniekonzerL Beromünster, 18.40 Ländlermusik. iO.l^) Harmonikakonzert 20.45 Kamniennusi^-. — Budapest, 17.30 Gesang. 18.35 Klavier konzert 19.25 Lieder. 21 Miiitärmusik. — Mailand, 19.20 PI. 21 »Don CarlosMariborer Zeitung Nummer 2. SuedJtfmSmib» S)(r rrftr ^BinteriportfefKao PROPAOANDA-LANOLAUF DES ISSK MARIBOR IN RIBNICA. — KARL FA-NEDL ÜBERLEGENER SIEOER. — SKI RENNEN DER HEIMISCHEN JUGEND. In Ribnica begingen gestern unsere Skiläufer Ihren ersten Festtag Der SSK M a r i b o r setzte einen Propaganda-Langlauf In Szene, der zum ersten Mal alte Rennläufer in diesem Winter am Start vereinigte. Die Rennleitung mit dem unermQdlichen Sektionsleiter G o l u b o-V i c und dem technischen Leiter P u r-k e 1 c an der Spitze ließ nichts unversucht, um der Veranstaltung einen besonders wirkungsvollen Rahmen zu verleihen. Die 10 Kilometer lange Strecke wurde im Umkreis von Ribnica ausgc-steckt und wies alle Sonderheiten einer zünftigen norwegischen Laufstrecke auf. Von den 17 gestarteten Läufern erreichten 13 das Ziel, während sich die übrigen verfahren hatten. Der Beste des Tages war wieder Karl F a n g d l (SSK Marlbor), der schon jetzt seine volle Form erreicht hat.. Fanedl holte sich trotz der kurzen Strecke einen Vorsprung von fast 6 Minuten heraus. Seine Zeit lautete 37:12.10. Aber auch die übrigen Akteure zeigten sich von der besten Seite. Die Liste der Sieger lautet: 1. Karl Fanedl (Maribor) 37:12.10. 2. Karl Sodec (Marathon) 42:55.6. 3. Janiko Subic (Marlbor) 45:16. 4. Ernst Marguö (Marlbor) 45:19.3. 5. Albin Osrajnik (Ribnica) 45:47. 6. Stanko Hren (Maribor) 45:58.5. 7. Kurt Welle (Maribor) 46:37.2. 8. Ostoj Durjava (Maribor) 48:20. 9. Rudi Finkel (Maribor) 52:19.11. 11. Franz Srbec (Maribor) 53:34. 11. Marjan Kompara (Maribor) 54:50. 12. Egon Polak (Marlbor) 57:43.7. Im Anschluß wurde ein Propaganda- ISiunCtc feiert Orim Gestern erhielt der Jugoslawische Tennisverband von P u n ö e c aus Südamerika ein Telegramm, in dem er kurz mitteilt, daß er die Tournee durch Jamaika absagte und gemeinsam mit Pallada in die Heimat zurückkehren werde. lauf für Junioren auf 3 km bis zum 24. Lebensjahr durchgeführt. Auch gab es vielversprechende Leistungen. Der Einfall gestaltete sich wie folgt: 1. Mirko Osrajnik 23 Minuten. 2. Lenart Svajger 24. 3. Alois Svajger 24.10. 4. Zdravko Vezjak 24.30. ! 5. Alois Miheliä 24.31. 6. Toni Buher 27. Die beste Zeit des Tages stellte der IS-jährige Josef Osrajnik außer Konkurrenz mit 15.30 Minuten auf. Die Verkündigung der Resultate sowie die Verteilung der schönen Ehrenpreise fand im neuen Klubheim des SSK Maribor im Gasthof Osrajnik in Ribnica statt und wurde vom Sektionsleiter G o 1 u b o-v i c vorgenommen. Dem Rennen wohnten zahlreiche Skifreunde und sonstige Zuschauer bei. 3)(r QBInter-(Sup »BATA« (BOROVO) UND »RADNICKI« (KRAGUJEVAC) DEFINITIV IN DER KONKURRENZ. Gestern wurden zwei wichtige Rückspiele der Qualifikationskämpfe um den Eintritt in den Winter-Cup ausgetragen. Die Ueberraschung des Tages war die hohe Niederlage des S A S K (Sarajevo) in Borovo gegen den SK B a t a, zumal man ^die Gäste angesichts ihres letzten 5 : 2-Sieges als haushohe Favorits angesehen hatte. In der ersten Spielhälfte, die 2 ; 1 für »Bata« schloß, ließ noch nichts darauf schließen, daß SASK einer Katastrophe entgegenstreuere. Nach der Pause Hefen die ^>Bata«-Spieler jedoch zu einer Form auf, der auch eine weit bessere Mannschaft unterlegen wäre. Fast hintereinander fielen fünf Treffer, die die Entscheidung zugunsten der Heimischen brachten. Mit 7 : 1 geschlagen, ließ SASK eine seiner größten Chancen un-ausgenützt. Im zweiten Spiel zwischen »V 0 j v 0 d i n a« aus Novi Sad und dem »R a d n i c k i« in Kragujevac konnte »Radniökl« seine Leistung vom vorigen Sonntag zwar nicht wiederholen, dennoch genügte das Unentschieden mit 4 : 4 (3 : 2) für den Enderfolg der Kra-gujevacer Mannschaft, die bekanntlich das erste Match in Novi Sad mit 3 : 2 gewonnen hatte. »B a t a« und »Vojvodina« haben sich hiedurch definitiv das Recht zur weiteren Mitwirkung im Winter-Cup erkämpft. Start hatten sich 16 Wettbewerber eingefunden. Bei den Senioren war abermals Albin JakopiS (Dovje-Mojstrana) mit 24.5 Meter der beste Springer. Ihm folgen Zupan, Razinger, Florijan und Knific, während bei den Junioren Bukovnik den Sieg an sich riß. Eingestellter jugoslawischer Schwimm-rekord. Die Schwimmcrricge der Susaker ^>Vlk toriac absolvierte in Budapest noch ein Meeting, bei dem es der talentierten Inge S m 0 1 i k gelang, den jugoslawischen Rekord über 100 Meter Rücken von 1:24.4 einzustellen. Auch in der Lagenstaffel .'i mal 100 Meter stellten Smolik, Bor§iö u. Krmpotic mit 4:21.4 eine ausgezeichnete Marke auf. Zagreber Unterverband des Vereines für Frauensporte. Wie berichtet, \vurde vor kurzem der Sitz des Verbandes für Frauensporte von Zagreb nach Beograd verlegt. Dieser Tage wurde nun in Zagreb ein Unterverband gegründet, an dessen Spitze der frühere Verbandsobmann Dr. Mlinaric steht. OltiHC un& j>rl(a ftobat naer Acker wur de nicht bestellt, der Handel stockte, die Kaufläden waren geschlossen. Wer etwas besaß, verschenkte es, und mußte noch den Empfänger suchen. Die Kirchen standen Tag und Nacht offen, drei Monate lang, und es war wie Sonntag jeden Tag; auch weil man seine besten Kleider verbrauchte, weil es keinen Zweck hatte, sie zu behalten; und da man gut gekleidet sein wollte, um den Erlöser bei seiner Ankunft zu empfangen. Man hatte Weihnachten mit ungewöhn licher Andacht gefeiert und die Menschen lebten in friedvoller Eintracht. Die Wachen der Stadt hatten nichts zu tun, denn der Schreck vor dem, was kommen sollte, hielt Zucht und Ordnung. Man schlief hinter offenen Türen, und niemand wagte zu stehlen oder zu betrügen; das brauchte man auch nicht, denn wer etwas verlangte, erhielt es geschenkt. Die Bäcker teilten das Brot umsonst aus, und beim Gastwirt gab es unbegrenzten Kredit; Schulden wurden nicht eingetrieben. Die Kirchen waren Tag und Nacht überfüllt; Beichte nd Absolution, Messen und Abendmahl hörten den ganzen Tag nicht auf. Der Tag vor Neujahrsabend war da. Die Ansichten über die Natur der Kata- strophe waren geteilt; entweder kam sie als Flut oder als Erdbeben. Aber die mei sten Einwohner hielten sich draußen im Freien auf, einige auf ebenem Boden, andere auf den Hügeln; alle aber richteten die Blicke gegen den Himmel. Das Marsfeld war am Morgen voll Menschen u. eine Gruppe hatte um einen Holzstoß einen Kreis gebildet; ein verrückter Mann stand auf dem Holzstoß und sprach, einen Stoß Papiere und Pergamente in der Hand. Es war ein reicher römischer Bürger, der drei Monate lang Buße geübt hatte, und jetzt, einem Skelett ähnlich, dem kommenden Zorn zu entgehen suchte. Im Namen des ewigen Gottes sprach er; so wie ich jetzt diese Schuldscheine verbrenne, wird der Herr meine Schulden aus dem Buche meines Lebens streichen. Für alle Leiden, die ich anderen verursacht, will ich jetzt selber leiden. Reinigendes Feuer, verbrenne meinen sün digen Körper mit allen seinen Sünden; steigende Flammen, laßt mich euch fol-genl Herr Jesus, nimm meinen Geist gnädig auf! — Nachdem er das Feuer entfacht hatte, sprang er in die Flammen . . . Auf dem Forum sah man einen Mann an einem Schutthaufen arbeiten, der Ihn verschütten sollte. »Sagt zu den Bergen: Bedeckt uns« — so sang er . . . Von Dons Subliclus sprangen Greise, Männer und Frauen in den Tiber , ,, Zur Mittagszeit wurden die Gefängnisse geöffnet und die Gefangenen wie Märtyrer aufgenommen. Sie wurden in die Häuser gelassen, bewirtet, und Senatoren und deren Frauen wuschen ihnen die Füße — denn alle, alle sind wir Sünder, und diese hier haben ihre Strafe erlitten . . . Niemals früher hatte sich Barmherzigkeit so gezeigt, nicht seit dem ersten Tage des Christentums. Die Kinder waren die einzigen, die I(eine Angst verrieten. Der Neujahrsabend war angebrochen, die Angst der Menschen stieg. Man sah Herren und Diener sich weinend umarmen, während die einen ihre Härte, bekannten die anderen ihre Unehrlichkeit, alte Feinde versöhnten sich, Loblieder auf den Htjrn singend. Es war wie im goldenen Zeitalter oder so, wie sich die Kirchenväter das tausendjährige Reich gedacht hatten. Die Luft war mild, der Himmel klar bis Mittag. Da bewölkte er sich. Niemand aß, niemand trank, alle aber nahmen Bäder und kleideten sich festlich, Am Nachmittag zogen Prozessionen von Mönchen und Priestern durch Rom und sangen Litaneien, in die das Volk einstimmte. Ganz Rom bereitete sich an jenem Tag auf seinen Heimgang vor. — Der Kaiser sitzt in einer Grotte am Fuß des Sorakte. Vides ut alta stat naive Candida. Soracte. Und der Pontifex maximus wird die Mitternachtsmesse halten. Unten in der alten Basilika des Sankt Peter stand um die Mitternachtsstunde der Papst vor dem Altar und verrichtete stille Gebete. Die Kirche war überfüllt und die Menschen lagen auf den Knien. Die Stille Italienische Fußballmeisterschaft. In der italienischen Fußballmeisterschaft wurden am gestrigen Sonntag folgende Resultate erzielt; Liguria—Torino 2:1, Juventusa—Milano 2:2, Triestina— Novara 0:0, Luchese—Lazio 2:1, Moden;i —Bologna 1:1, Roma—Liverno 4:1, Na-poli—Bari 1:1, Ambrosiana—Genova 1:0. Eishoclcey in Zagreb. In Zagreb fand gestern ein Match der Eishockeyteams des Sportklubs Karlovac und des Zagreber Eislaufvereines statt, 'm dem die Gäste überraschenderweise mit 1:0 die Oberhand behielteiv. : SK. Rapid (HauptausschuQ). Dienstag wichtige Sitzung.. Auf der Tagesordnung Diskussion über den Skiklubtag und die Generalversammlung. Uni volilzähliges Erscheinen wird gebetn. : SK. Rapid (Wintersportsektion). Heute, Montag, um 20 Uhr wichtige Sektionssitzung im Klubheim Hotel »Zamo-rec« wegen des sonntägigen Rennens. Al'o Herren werden ersucht, zuverläßig z-.? er scheinen. <9e&entet Der 2(nfifuberfiiloien«Sian! war so tief, daß der knisternde Laut der Gewänder aller Offizianten zu hören war. Die Messe war aus und ein Todesschweigen trat ein. Man erwartete, der Diener des Herrn am Altar werde Worte des Trostes sagen; er sagte aber nichts, blieb im Gebet versunken und hatte di • Hände zum Himmel gestreckt. Die Uhr zeigte die Mitternachtsstunde an — das Werk seufzte — aber nichts geschah. Die Gemeinde lag mit dem Gesichte auf dem Boden und wagte nicht aufzusehen, Angstschweiß tropfte von vielen eiskalten Stirnen--- Da hörte plötzl.ch die Doinuhr auf zu ticken . . , War das Werk ausgelaufen? War es ein Wahrzeichen? Sollte alles sto hen bleiben, die Zeit zu Ende sein und die Ewigkeit beginnen? Aus der Gemeinde waren einige Ansätze zu Geschrei zu hören, und vom Entsetzen erfaßt, fielen einige Körper auf dw steinernen Kit-chenboden, Da begann die Uhr des Domes zu schla gen — der zwölfte Schlag schlug — war ■verklungen--und ein neues Todesschweigen ergriff die Menge. Da drehte sich der Papst Silvester um, u. mit dem Lächeln eines Siegers streckte er die Hände zum Segen aus. Im selben Augenblick erdröhnten die Glocken, fröhlich und jubelnd, und vom Emporiuni der Orgel erschallte das Tc Deum lau-damus-- Die Gemeinde stimmte ein. Der Gesang verstummte, die Menschen fielen sich in die Arme, weinten und lachten und gaben sich Friedensküsse. So endete das erste Jahrtausend nach Jesu Christi Geburt in Rom. . . Adria Licus. >Marlhor«r Z«ltaii|« Ntmnntr X 8 Oiemtig, den 3. Jflnner 1939. Bätkmätoit _ b Cincma. MonitfinafAila, Zagrtb. Einzelnummer 10 Dinar. Die bereits erschienene Jännernummer dieses Magazins ist wieder reich ausgestattet und mit zahlreichen Beiträgen in Plauderform sowie einer Unmenge von Abbildungen, teils in kUnstlerischef Ausführung, ausgestattet. b. Das Haus zu den vier Winden. Von Franz Braumanti. Seltsame Reise in den Goldenen Samstag. 252 Seiten. Illustrationen von Prof. A. Schmiedbauer. Leinen RAI 4.80; brosch RM 3.60. Franz Braumann, der junge Salzburger Dichter, der ein Knecht war, ehe ihn die Muse In ihre Dienste nahm, macht sich in seinem ersten größ. Weric auf eine seltsame Reise in das Schweigen der Natur, in die Phantasie und Fabulierkunst des Volkes und bringt einen großen Schatz an ver- Du lieber Gott, war es den Leuten zu verargen? Sie waren es nun einmal gewohnt, zu Dr. Volkmann nach Waldkir-chcn zu fahren, wenn sie ein Leiden plag tf. Seit fünf Jahren übte Erwin dort seine Praxis aus. Der hatte es leicht gehabt. Hatte die Tochter seines Vorgängers geheiratet und sich ins schön bereitete Nest gcctzt, nachdem sein Schwiegervater sich vom Beruf zurückgezogen hatte. Immerhin, sie waren Kameraden gewesen, gute Kameraden sogar, Erwin konnte jene Gemeinschaft nicht vergessen haben und würde dem Freunde gern itJlt Zu Spruch und Hilfe zur Seite stehen. Wenn es Lorenz auch nicht leicht fiel und er bisher vermieden hatte, diesen Schritt ru tun, der dem Eingeständnis einer Niederlage gleichkam, so trieb ihn nun doch An^^st um Marlene, die ein wenig Friede und Benihi.rjung so bitter nötig hatte. Wohl haite er sich's anders erträumt, hatte geglaubt, in Ihr einen frohen Kameraden, einen tapferen Mitkämpfer ni b€-' sitzen, eine Frau, an deren Seite man Tod und Teufel besiegen konnte. Sic v/ar zu schwach gewesen, von allem Anfang an zu schwach gewesen. Ihre Schönheit hatte ihn gefesselt, ihre bezaubernde Hiiriosigkeit sein Herr entwaff net. Er hatte sie aufgefunden, ein armes, fUl^ellahmes Wesen, und hatte sein heis-sc\', zuckendes Mitleid für Liebe gehalten. Aber nun waren d'e Kinder da, seine Kinder, sein ricHebter Zirkus — Herrgott, es mußte gelin.cfenl Mit d'e^cn Gedanken schlief Lorenz Purmeste/ ein. • ♦ ♦ borgenen Reichtümern heim, die er zu köstlichen Dichtungen umformt. Alles, was uns im Dämmern des Abends, im Waldesdunkel oder in der Einsamkeit der Natur geheimnisvoll anrührt, gewinnt in diesen, mit tiefem Sinn erfüllten Geschichten, Gestalt und Leben. Das ist wirkliche, ursprüngliche, allgemein gültige Poesie und eine Märchenhaftigkeit, die den festen Boden unter den Füßen hat und doch zugleich in einen Himmel reicht, der jedem Willigen zugänglich ist. b. Mode ttnd Helm. Mode- und Familienblatt, erscheint monatlich zweimal. Ver lag C. Vobach ä Co., Leipzig, Nr. 23. Einzelnummer 50 Pfennig. Mit zahlreichen Beträgen aus allen Gebieten, die die Frau interessieren, femer Schnittmustern, zahlreichen schönen Abbildungen, Rezep ten, einer Romanecke usw. b. Kosmos, Monatsschrift für das allgemeine Wissen. Franck'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis vierteljährlich Dr. Burmekter stieg langsam die Anhöhe zum Hause Erwins empor. Di« Vorgartentür stand offen, ebenso die Haustür. Er trat beklommenen Herzens ein und bat das Hausmädchen, das auf sein Klingeln erschien, ihn bei Dr. Volkmann zu melden. »Wollen Sie sich bitte ins Wartezimmer bemühen I« »Ich komme nicht als Patient!« wendete Lorenz verlegen ein. »Doktor Volkmann ist ein Schulkamerad von mir. Ich wollte ihn l)esuchen.4; Er nannte seinen Namen. »Ach, Herr Doktor Burmester? In Heid mühle, nicht wahr? Einen Augenblick, ich werde Herrn Doktor sogleich Bescheid sagen.; Lorenz wurde in das Studierzimtler des Hausherrn geführt. Er ließ sich nieder und blickte auf den großen Schreibtisch am Fenster, der mit Büchern und Papieren überladen war. Bitterkeit stieg in ihm auf, als er weiter um sich sah und alle die behaglichen Dinge wahrnahm, mit denen nur der Wohlstand sich umgeben kann. Doch sogleich schämte er sich dieses Gefühles, War es etwa schon 90 weit mit Ihm gekommen, daß er anfing, andere zu beneiden? Die Türe wurde hastig aufgerissen, Erwin eilte herein, federnden Schritt«, im flatternden weißen Kittel. Schon im Gehen streckte er dem Besucher die Hand entgegen. »Lorenz, altes Haus, grüß dich Gott, hast du endlich hergefunden? Wie geht es? Was macht d' Praxis?« »Oh, danke, es geht!« erwiderte Lorenz und drückte die dargereichte Hand, während er zu gleicher Zeit sich eines 1.S5 Mark mit Buchbeilage. Das Dezemberheft Ist wieder mit prachtvollen Tlef-druckbildern ausgestattet und gibt über heftigen Widerwillens erwehren mußte. Er fühlte, daß Erwins Worte nicht aus der Tiefe kamen. Unüberbrückbar sah er eine Kluft zwischen sich und jenem aufgetan, der seine letzte Hoffnung zerbrach Erwin rückte einen Stuhl, stellte die Zigarrendose auf den Tisch. »Mach es dir einstweilen bequem, mein Lieber. — Mich mußt du noch eine Weile entschuldigen, ja, meine Sprechstunde, nicht wahr!« Er zog hastig die Uhr. »Nun, In einer halben Stunde stehe ich dir zur Ver fügung. Es macht dir doch nichts aus ™ oder?« »Gewiß nicht, Erwin, laß dich nicht stören. Ich habe Zeit.« »Na also, großartig! Schmökere ein bißchen im Bücherschrank, das war ja immer schon* deine Leidenschaft!« Im nächsten Augenblick war Lorenz allein. Er stand eine Weile reglos, wie benommen, dann begann er langsamen Schrittes in dem Räume hin und her zu wandern. Das also war aus Erwin geworden, aus dem übermütigen Bengel, den man so manchmal in aller Freundschaft verhauen hatte, in dessen Gesellschaft man auf nächtlichen Wanderungen an den großen Geheimnissen des Lebens getastet hatte, mit dem man zusammen geträumt, geweint und gejubelt hatte. Sein Blick fiel auf ein Bild, das in schmalem Silberrahmen neben dem Fenster hing. Seine Frau. Er hatte sie ein paarmal geshen, in Heidmühle, sie steuerte seinen Wagen, wenn er seine Krankenbesuche erledigte. Darüber fanden seine Gedanken wieder zu Marlene, und er erinnerte sich plötzlich in einem heftigen Erschrecken der Worte, die sie heute beim Abschied zu ihm gesprochen hatte: »Ich erwarte dich mit dem Sechsuhrzug, Lorenz! Dtv wenn du nicht kommst, dann — dann wird ein Unglück geschehen! Wenn du erst mit dem letzten Zuge fährst, dann wirst du mich nicht mehr lebend antref- die eigenartigen Zeugnisse einer launischen Natur eine ebenso lehrreiche 'wit* unterhaltende Auskunft. fen. Ich bm noch nie so mutlos und verloren gewesen . . .« In tiefer Bestürzung hatte er Marltne umfangen und ihre lieben Augen mit seinen Küssen getrocknet. »Nein, Marlene, du mußt dich wiederfinden. Schau, was sollte ich ohne dich?« Jedoch hatte er fühlen müssen, daß seine Worte sie nich! erreichten. Ermüdet, in jähem Aerger hatte er sie losgelassen, ohne Gruß und Abschied war er aus dem Hause gegangen. Nun bedrückte, ihn diese Handlung sehr, während zu gleicher Zeit eine merk würdige Erregung sich seiner bemächtigte. Er trat ans Fenster und schaute hinaus. Berge und Wälder lagen vor ihm, diese begnadete herbe Landschaft der Ostmark, eine Landschaft, die sich einem nicht hingab, sondern die man sich erkämpfen mußte. Doch wenn man ihr Geheimnis ergründet hatte, dann gehörte und verfiel man ihr. Lange stand Lorenz unbewegt da, und seine Gedanken fielen in dunkle Abgründe. »Wenn du nicht mit dem Scchsuhr-zug kommst, dann wirst du mich nichü mehr lebend antreffen . . .« Ueber die Berghänge im Westen zog fahles Gewölk. Wäre es nicht die beste Lösung, wenn Allmächtiger Gott, so sehr er sie liebte, — aber mitansehen müssen, wie sie litt und verfiel, wie ihr gänzlich verzweifeltes Wesen immer mehr und mehr auf die Kinder einzuwirken begann, und wie die eigene Kraft gc lähmt und zerrüttet wurde —-- Es befielen den gepeinigten Mann in der letzten Zeit zu wiederholten Malen solch dunkle Träume, wobei er sich-keuchenden Atems auszumalen versuchte^ wie sich wohl alles zum Guten wenden würde, wenn er die müde, verzweifelte Frau nicht mehr mitschleppen müßte auf seinem Wege. (Fortsetzung folgt.) S^rö.fttuna einer Um dem lebhaften Bedarf meiner zahlreichen Kunden nach einer gewissenhaften und verläßlichen Reparatur ihrer verschiedenen Büromascni-nen zu befriedigen, hat der anerkannte Reparaturfachmann, H F. KuhtlC in der Gosposka ulica 3 eine Spe^ialwerkstStte fflr BOromaschinenreparatareB eröffnet. Aeußerst verläßliche und erfahrtne Mtehanfker bürgen für die sorg- fMIttgste Durchführung aller Reparaturen. Jahresabonnements für die Reinigung von Btiromaschinen zu beaon-dcrs günstigen Bedingungen gewährleisten meinen verehrten Kunden eine einwandfreie und klaglose Funktion sämtlicher Büromaschinen. J. Kar' eulz» Maribor« Gosposka alica 3, Tclephoa 26*42 Otneralvertntaoi dar Adler Schreib* tu Rechenmaichfaiefl. äUkttt AutiiMt, KMn« I»—tan SO Pars «r« W«fi. in d«p Rubrik „Kopf«- •pon^Mt" 1 Dinar i Ol« O Oln«p bis 40 Wort* 7*00 Dinar fOr ef6«>»r« Ant*le«n) bMondar« b«rc«hnat / Dt« Mindaattax« fOr «In« klaln« Anislq* batrtflt tO Dinar i Für dl* Zu-•andung von ahUfr. 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