Deutsche Macht fritnni ,-de» Xounftag Bat «onntag »>»,«»« unk tofl« fit ®iBi mit >,'» Him» m»»allich >. —M, »intdiAtcia (I. 1-W>. ^»ldjähri, 1. , «anzjährift n. P»»»rwi»»»g »»««Ijiihri, > IM. d»>hj>dri> >. MO, ganjjäirig fl. 6.«o. tu tinjtlnc ftinain 7 fr. 3*(n»tt u-ch Zartf; M »starrn wud«rd°>»ngen rnd«»t«r R»batt. >»«»««« »ch«e» Jnfctolt fUx uifa St«t «Bc dkd<»!. und «ullan&r* »». Rttedtait (ttTrengaHe Kr. tt, L ©Jo4. flbnmiflraHcn R»>dh»u«g»ft- >. emchftaBbrit »«• Strtactait« täHlich mir >,»n.h«r »« Conn- »»» ^ftnUgt, »»» 11—1* ilhr vor- unk »—« Uhr JfachmitUg». — Ktclnwtisae« tntofrn. — TO*imfctiptf wrrdni »ich« iurii(fgekit6«t. — Kiuitsm; Z»!»n»uitDk» nicht t>criier neue Z>ieuer. (Schluß.) .Warum wenn ich fragen darf?" Pazfintf errölhend. Er ist in den Besitz des Titels und der •ätn seines Onkel« getreten und ist nicht aus-i>ifi»den.' erwiderte Herr Madiffon. .Ist eS war t Lord GrimSmead ist todt1" mj der Diener mit so erregter Stimme, daß «im sein gewöhnliches gehaltene« Wesen nicht medn erkannte. Ehe er Zeit gewonnen hatte, sich zu sammeln, drang Herr Madiffon auf ihn ein. «Sehen Sie, Herr F>»ch," sagte er, «Sie Hat (ein Diener, Sie heißen nicht Parkin«, »luvm haben Sie mich belogen?" »Nein. Herr Madiffon, ich bin nicht Diener aib ich heiße nicht Parkin«, und Lügen ist kein Kon unter Edelleuten." »Aber in aller Welt. ParkinS — Finch, ober nie Sie heißen mögen, ich kann nicht ver« Reben, daß Sie nicht mehr find, was Sie vor sias Minuten noch waren. Ich beule, ich hab« w Recht zu fragen, warum Sie mich so löschten?" »Natürlich haben Sie daS/ sagte Herr $aifin«, .die Geschichte ist höchst einfach. Ich «r ganz zu Ende gekommen bei meinem mindesten« drei Ernten; von denen die Eine auf dem Felde stand. Eine auf dem Schütt« boden und die Dritte in Form von Silber-zwanziger» im Geldkasten vorräthig lag. Da« ist nun ganz ander« geworden. Heute wirb die Frucht, kaum gemäht, auf dem Felde durch die Dreschmaschine gedroschen, eingesackt und von dem Kornjuden, der schon darauf lauert, fein geliehene« Geld zurückzubekommen, auf den ,W eltmarkt" geworfen. Die Wei«heit unserer Zeit hat überall die gleichen Folgen erzeugt. Im Jntereffe der herrschen-den Claffesind die letzten Schutzwehren der arbeiten-den Stände niedergerissen worden, und wie eine Lawine ergießt sich über sie die Ausbeutung durch den Gewinn ohne Arbeit, auf Kosten der Arbeit. Der Bauer, der Hand-werker, der Fabrikant, der Groß-grundbesitzer sie alle arbeiten nur noch im Dienste de« ZinScapitalS; der Staat selbst fungiert im Jntereffe desselben, sowohl al« Schuldner, der feine Wucherzinsen auf die ehrliche Arbeit überttagen muß. wie al« Hilfsvollstrecker de« privaten Wucher«. Diese Zeit hat unsere Börsenpreffe, die Zeit de« «volkswirtschaftlichen Aufschwunges" genannt, welch' grelle, entsetzliche Bilder könnten wir aus dieser Zeit vorführen. Doch heute wollen wir eS nicht, vielleicht drückt unS die Gelegenheit ein andereSmal die Feder in die Hand, um Thatsachen zu erzählen, die Niemand auf der Welt widerlegen kann. Doch auch für die Landwirtschaft sehen wir beffere Zeiten anbrechen. Die ernsten und sachlichen Arbeiten der steiermärkischen Land-wirtfchaftS-Gefellfchaft, welche in diesen Tagen in Graz ihre Generalversammlung hatte, lassen erkennen, daß auch in diese Körperschaft ein neuer Geist eingezogen ist. Versuch mit der Landwirtschaft, ich hatte AlleS verloren und war zu stolz, um als armer Mann nach Hause zu kommen; da sah ich Ihre Annonce in den Blättern und machte gute Miene zu dem bösen Spiel de« Geschickes, wie Sie gesehen haben. Ich habe mich bemüht, da« zu werden, wa« ich zu sein schien, ich rief mir unseren alten Diener zu Hause mit seinem Benehmen in'« Gedächtni« zurück und versuchte, nach diese« Muster zu dienen. Neulich dachten Sie sicherlich, ich hätte getrunken. Die« war nicht so. aber Ihr Nachbar zur Linken war ein sehr guter Bekannter von mir vor zehn Jahren in Oxford." „Setzen Sie sich, Herr Finch, - sagte Madiffon, .und erzählen Sie mir da« noch Fehlende Ihrer Geschichte." „Ich möchte lieber stehen und ich danke Ihnen/ sagte dieser. »Wie wiffen Sie denn, daß man Ihnen die Wahrheit mittheilte? Ist mein Bekannter noch anwesend in der Stadt?" .Ich denke doch," sagte Herr Madiffon. „Wollen Sie mich zu ihm begleiten, damit ich mich legitimiere?" fragte Finch. Dann fügte er mit leichtem Lächeln hinzu: „Ich glaube, ich habe einen schäbigen Rock an." Die Valutaregulierung. Bei Beurtheilung der Valutafrage laffen wir un« kein X für ein U vormachen. Wir haben in der Nummer 40 unsere« Blatte« die Vortheile de« unterwerthigen Papiergelde« au«« einandergesetzt. Nachdem aber jede« Ding min« besten« zwei Seiten hat. so muß auch die Gold« Währung von mindesten« zwei Seiten beurtheilt werden. E« ist unbestreitbar, daß, seitdem der Welt-verkehr, der Handel mit Industrie« und Acker« bau-Erzeugnissen so ungeheure Mengen erreicht hat, der Wunsch nach einer einheitlichen Währung immer allgemeiner und berechtigter wird. Nun ist aber Oesterreich durch den neuen Handel«vertrag mit Deutschland, Italien, Belgien und der Schweiz in einen großen Wirt-schaftSbund getreten, welcher sich allmählich durch den Anschluß der Balkanstaaten und vielleicht auch Rußland« zu einer Art Förderation au«-bilden wird. Da« ist eine großartige Idee. E« muß jedem einleuchten, daß durch den Mittel« europäischen Zollbund die nothwendige und leben«fähige Industrie- und Ackerbau-Winfchaft in jedem der vertragschließenden Staaten in ihrer bi«herigen Existenz und Entwicklung gesichert werden könnte, wenn einerfeit« die Pro« duction durch eine gerechte Abstufung der Tarife jede« Staate«, je nach der Concurrenzkraft de«. selben die Prohibition ausgeschlossen, da« Ent-ft.'hen von Monopolen verhindert und hiedurch die Losung einer praktischen Bertheilung zwischen Pro« duceuten und Consumenten zur Durchführung gebracht und durch eine einheitliche Währung unterstützt würde. DaS würde Industrie und Ackerbauwirtschast aller in diesen Zollbund getretenen Staaten begünstigen und die Kosten unserer Goldwährung würden diejenigen Staaten zu tragen haben, welche noch nicht im Besitze der Goldwährung sind. Die Herstellung der Valuta ist unter solchen Ungefähr um 6 Uhr kehrten die Damen zurück. E« war reichlich dämmerndes Zwielicht. „Warum sind nur keine Lampen angezündet ?" fragte Frau Madiffon. „Wo ist ParkmS? Ich fand ihn noch nie so nachlässig." Sie schellte nachdrücklich, worauf ihr Zimmer» mädchen erschien. .Wo ist Parkin« ?" „Ausgegangen, gnädig« Frau, mit Herrn Madiffon," war die Antwort. „Mit Herrn Madiffon? Unerklärlich \* .Er sagte, wahrscheinlich würde er nicht wieder kommen," fuhr da« Mädchen, welche« die Bestürzung ihrer Herrin beinahe belustigte, fort. Jetzt trat Sylvia ein. .E« ist nicht« geschehen, weder der Tisch gedeckt, noch sonst Etwas, und ich kann ParkinS nirgends finden," sagte sie. Als das Mädchen sich zurückzog, ergiengen sich die Schwestern ungckindert in Vermuthungen. „Da haben wir wieder die alte, ewige neue Geschichte mit dem Diener. Soll diese schrecklich aufreibende Jagd nun wieder anfangen ?" seufzte die beunruhigte Dame deS Hause«. „Und wirklich, e« war einer, den man I geliebt haben könnte, wäre er nicht ein Diener ' gewesen." sagte Sylvia. Unsere heutige Stummer umfaßt iuel. der Romanbeilaae 14 Seiten. 2 Umständen sin Gebot der praktischen Nothwendig-kejt u»d liegt ni$t n«r im Interesse de« Volke«, sonder» auch in jenem de» Staate«. Je unver-meidlicher der zu erhöhter Lebhaftigkeit ange-wachsen? internationale Verkehr, die steigende Kraft de» Gelde« und de« Credite« geworden ist, desto nothwendiger wird e«, daß ihm gegen» über ein von ihnen unabhängiger, fest begrün» betet Landbesitz bestehe, der dem beweg-lichen Capitale wohlthätige Schranken zieht und e« verhindert, daß da« Geldintereffe alle« allein beherrsche. Die Goldwährung ist daher für die Grund-und Bodenbesitzer, wie für die Besitzer von Im» mobilien von hervorragendem Interesse. Allerding«, wenn die entscheidenden Facloren die Ausgabe, welche ihnen durch die Herstellung einer geordneten Valuta gesteckt ist, nicht klar und sicher erkennen, wenn st» sich in da» Garn der internationalen Großspeculanten und Börsen-jobber verstricken lassen, die Excesse derselben, die bereit« seit sech« bi« acht Monaten an allen, ganz besonder« an der Wiener Börse verübt werden, ruhig gewähren lassen; wenn die Valutaregulierung im einseitigen Interesse der kapitalistischen Weltvampyr« ausgenützt werden darf und die dadurch verursachten Schäden wieder nur durch da« Heranzithen der Steuer-schraube ausgeglichen werden sollen, welche ausschließlich die produciirenden Stände zu Ungunsten der Capital-gewaltigen am Härte st e n treffen — dann bleiben die Lehren unbenutzt, welche aus der Erfahrung gezogen «erden sollen. Mit einem Worte: <» sind weniger die Schwierigkeiten zu fürchten, welche b«, einer praktischen Durchführung der Valutaregulierung nothwendig sich ergeben müssen und weniger zu fürchten die unter unseren Culturverbältnissen natürliche und berechtigte WelthandelStendenz, welche manche Produktionszweige, namentlich die Landwirtschaft und daS Kleingewerbe ara bedroht, als vielmehr der Umstand, daß das Wirtschaft«-leben der Völker nicht sowohl durch wirtschaft-liche Gesichtspunkte al« durch da« Größengesetz der Capitalien bestimmt werden, nach welchem der Große da» Kleinere und der Größte alles frißt. Der wirtschaftliche Vortheil oder Nachtheil der bevorstehenden Valutaregulierung wird als» davon abhängen, ob sich die Weisheit unserer Staatsmänner dazu wird entschließen können, weder von der socialistischen Lehre: „der Arbeit ihren vollen Ertrags zu sichern, noch von dem Versprechen der Großcapitalisten : .Angebot und Nachsraac" rcaxlZen ooranftcbcnbcj Verhältnis am besten — dititm oder >enem Koder einseitig nachzugeben — oder ob sie bei ihren künftigen Entlchließungen mehr das Interesse des Jetzt erschien Herr Madiffon allein auf der Bildfläche; ohne daß er seiner besseren Halste Zeit zum Fragen ließ, begann er: „ParkinS wollte zurückkehren, um daS Mittagessen zu servieren, aber ich hab« eS nicht gelitten. .Und bitte, warum nicht ?* fragte seine Frau. „Was hat er verbrochen?" „Er hat sich in die Sadt begeben, um an geeigneter Stelle seine neuen Pflichten mitsammt dem betressenden Titel zu übernehmen, und ich glaubt«, «S würde uns Allen peinlich sein, uns von einem Lord Grimsmead bedienen zu lassen." Am folgenden Tage bat Lord GrimSmead, weiland Cecil Finch oder John Parkin«, um einige Minuten Unterredung mit Frau Madiffon, wobei sie weniger erfteut erschien, al» er. „Ich wollt« gestern Abend wiederkommen, gnädigst« Frau," sagte er. „jedoch Ihr Herr Gemahl wollte nicht» davon wissen. E» thut mir herzlich leid, daß ihr sprichwörtlich ge° wvrveneS Unglück mit den Dienern durch mich keine Aenderung erfahren hat. Ich gehe morgen in See, und ich fürchte, Sie müssen von Reuen, ansangen einen Dienerßabzurichten." .Dars ich Fräulein Sylvia sehen, ehe ich abreise ?* fragte er jetzt, indem fein Gesicht sich entschieden dunkler färbte. Macht- gesammten Volke«, somit de« Gesammtstaate« berücksichtigen wird. Wir wollen kcine«weg«. daß der Geschäft«- g ew i n n ganz verschwinde oder in collective« Eigenthum übergeben soll; ein Geschäft«gewin», den die Copitalistenclasse haben muß, soll sie sich aus einem Lande oder aus einem Geschäftszweig nicht zurückziehen und in ein anderes Land oder in einem anderen Ge-schäftSzw«ig« übergehen, muß und wird sort-bestehen ; aber daS Gebot der G e r e ch t i g-feit verlangt, daß die schutzlose Au»-b «utung durch die Weltspeculanten ein Ende nehme. — r. Wotitische Bundschau. In Tschechien geht man vom Won zur That über. Die unauSgesetzien Hetzereien der Tschechen, wie insbesondere die Reden de« Herrn Greger beginnen sehr ernste Folgen zu zeitigen. Tschechische Blätter theilen mit, daß da« Bürgermeisteramt Horazdiowitz dem dortigen Steueramte angezeigt hat, mit dem Monat Juni die Staat«steuern nicht mehr einzuheben. Diesem Beispiele folgen nun auch andere One nach und der nächste Schritt dürfte die Steueroerweigerung sein, über welche Greger die Tschechen nachdenken hieß. Die Tschechen ahme» den Ungarn nach und hoffen ihr Staat«recht mit denselben Mitteln durchzusetzen al« diese. In Böhmen stehen aber die Dinge ander« als damals in Ungarn. Hier sind es die Deutschen, welche den StaatSrechtlern «in«» Strich durch di« Rechnung machen werden. Weichsrath. DaS Abgeordnetenhaus hat in seinen Ver-Handlungen eine zweitägige Pause eintreten lassen, welche zu Besprechungen der Valutavoi lagen in den einzelnen ClubS benutzt wurden. Der Finanzminister erschien am Donnerstag im H o h e n w a r t c l u b und am Freitag wohnte derselbe einer Versammlung der Agrarier bei, zu der auch die Wilden geladen wurden. Einer Einladung de« Jungtschechen-Club«, auch in dieser parlamentarischen Fraktion Aufklärungen zu eNheilen, hat Herr Dr. S t e i n b fl ch abgelehnt. Im Herrenhaus? hat gleichfalls an di«sem Tage eine Tonferenz von Mitgliedern dieses Hause« stattgefundn», um eine Verein-barung über die am Samstag zu wählenden Mitglieder der Valutacommission zu erzielen. Auch die Commission deS Herrenhauses, betreffend di« Wiener Vcrtcbrtonlaaen. roar vccfauimtlt, um die Vorberathung dieser Vorlage durchzuführen. Dieses Gesetz soll bereit» nächste Woche zur Plenarberathung gelangen. „Gewiß," erwiderte Frau Madiffon, und nach einigen Augenbicke» erschien die Genannte. .Ich wollte Ihnen nur sagen, ehe ich mich verabschiede, daß ich Ihnen von ganzem Herzen danke sür die glücklichsten und köstlichsten Monate meines Lebens," sagte er. .Ich habe von Ihnen Beiden nur Güte empfangen, ich hoffe sehr, mich Ihnen irgendwie dankbar er-weisen zu können. Ich wünschte, ich könnte Ihnen meinen alten Park zeigen, er wird in einige» Wochen in seiner unvelgleichlichen Primel-blüthe stehen." Wie Nebel zog es plötzlich über die Augen de» viel im Leben heriimgeworsenen ManneS, als er der Heimat gedacht«. Kurz ehe er gieng, wandte er sich noch einmal leise an Sylvia: „Glauben Sie, daß ich jemals »ergessen könnte, daß ich Ihrer Frau Schwester Diener war?" ES wird unS nicht berichtet. waS sie ihm antwortete, aber als Lord GrimSmead'S Ver-mählungSanzeige in den Zeitungen Auffehen erregte, erzählte man sich, daß die Erwählte seines Herzens eine lieblich« junge Amerikanerin sei. Sicher ist jedenfalls das, wovon daS „Court tournal" freilich nicht unterrichtet ist, daß ady GrimSmead ihren Gemahl bis auf den httchgtt, Tag nie cucherS augeredet, als .Parkin».' 1892 Die Delegationen sollen nach einer au« Budapest» parlamentarische!! Kreisen stammen» de» Meldung Heuer zwischen dem 15. und 20. September einberufen werden. Kleine Nachrichten. sZur Reise de» Kaiser« nach Brünn. Tschechische Agitationen gegen das Schützenfest. Kundgeb-ungen gegen die mährisch-tschechi-scher» Abgeordneten.! In einer vertrau-lichen Sitzung des Brünner GemeindeauSschuffeS richtet« Dr. Reißig an den Bürgermeister daS dringende Ersuchen, derselbe möge seinen ganznr Einfluß aufbieten, daß während der Anlesen» heit deS Kaiser» in Brünn seitens der Gemeinde ein Festball veranstaltet werde, damit eS weiteren Schichten der städtischen Bevölkerung ermöglicht werde, dem Monarchen näher zu treten, al» dies bei der Festvorstellung im Theater und bei der vom LandeSauSschuffe veranstaltet«» Feslseier der Fall wäre. — Bon jungtschechischer Seite wird eine überaus leidenschaftliche Agitation gegen da» Schützenfest in Brünn i» Scene gesetzt. Die „MoravSke List?* fordern die tschechische Land-bevölkerung auf. Brünn während deS Schützen-feste« und Besuche« de« Kaiser« zu meiden. Die slavffche Landbevölkerung sei nicht berufen, eine Stafage für die deutschen Schützen zu bilden. — Neuerding» ist eine Reihe von Kundgebungen gegen die mährisch-tschechische» Abgeordneten ergangen, unter Andern, auch seiten« der Ge-meindevorsteher der politischen Bezirke Holleschau, Ungarisch-Brod und Butschowitz. In allen diesen Kundgebungen wird ein gemeinsame« Vorgehen mit den jungtschechischen Abgeordneten gefordert. sStudenten - Demonstration.^ Der Herr Prof. N o t h n a g e l wurde, wie die .Tagespost" berichtet, am Donnerstag beim Eintritt in den clinischen Hörsaal von einem Theile der Studentenschaft mit Hochrufen, von dem anderen mit Pereatrufen empfangen. Prof. Nothnagel hatte nämlich tagtvorher in der Generalversammlung de« Vereine« zur Abwehr de« Antisemitismus einen Vortrag gehalten, in welchem die antisemitische Bewegung als ein .traurige« Gewirr von Beschränktheit und Schwächt, von Neid und Haß. von allem, wa« klein und häßlich in der Menschennatur ist", darstellte. Offenbar find die deutsch-nationalen Studenten nicht dieser Meinung, weshalb sie ihm jenen Empfang bereiteten. Infolge des andau» ernden Lärme« verließ Nothnagel den Saal. Nachdem er zurückgekehrt,- sprach er sein Bedauern über die Hcene au« und »ügte bei: ..Ich finde ti unb«ar«nlich, bafj Sie bi« GStättt bti ^animni und blende« zu einem Orte sur xundgevungen machen. Ich erfülle meine Aufgabe al« Lehrer gewissenhaft; was ich aber sonst thue, dafür stehe ich mit meiner ganzen Person ein. Ich bat Sie schon bei einer früheren Gelegenheit, jede Kundgebung de« Beifalle« oder entgegengesetzter Art zu unterlassen und wiederhole diese Bitte." Darauf begann die Vorlesung, die ungestört v«rli«s. (Herr Pros. Nothnagel. welcher die anti-semitische Bewegung in „Bausch und Bogen" verdammt« und ihr jede sittliche Berechtigung absprach, soll al« der Klügere nachgeben und keine philosemitischen Borträge halten.) Aus Stadt und Land. Krankencaffe in (Silli. In der am 13. d. abgehaltenen Generalver-s a m m l u n g der BeznkSkrankencaffe Cilli wurtk einhellig der Beschluß gefaßt, die Abänderung de« 6 29 de« Caffestatute«, wornach da« paffive Wahlrecht bezüglich der Delegiene» der Caffe-mitglieder beziehungsweise der Vertreter der Arbeitgeber für die Generalversammlung auf die in der betreffenden Gemeinde, beziehungS-weis« im Wahlbezirke activ wahlberechtigten Cass«Mitgliedern beziehungsweise Arbeitgeber beschränkt werden sollte, anzustreben, nachdem bei den Verhältnissen im Sprengel dieser BezirkSkrankencasfe ein« d«raN präcise Fassung de« A 29 d«S Casststatut«« in hoh«m Grade wünschenSweNh erschtint. Di« Statthaltern in Graz hat.nun dieser beabsichtigten Aenderung 892 M Casseftatute« ihr« Genehmigung zu ver» »eignn gefunden, da dies« Generalversammlung, str welche di« Wahl der Delegierten der Casse-Mitglieder und der Vertreter der Arbeitgeber am 28. April 1889 erfolgte, mit d«r Aktivierung der BezirkSkrankencasse, d. L am 1. August 1889 in Fuuction trat und somit gemäß der im § 29 des Statutes festgesetzten zweijährigen FunctionSdauer die FunctionSperiode der Dele» gierten der Cassemitglieder und dem Vertreter der Arbeitgeber mit I. August 1891 abgelaufen sei. Die Fortführung der Function der Delegierten der Cassemitglieder und der Vertreter der Arbeitgeber in der Generalversammlung bis zur erfolgten ordnungsmäßigen Neuwahl der Generalversammlung könnte nur dann statthaben, nenn entweder im Gesetze über die Kranken-Versicherung oder im Cafsestatute eine derartige Ausnahme ausdrücklich festgeüvl wäre. — Nun enthält aber weder daS Krankenversicherung»- noch daS Statut eine diesbezügliche Be-timmung. offenbar aus dem Grunde, weil die Führung der Cassegeschäfte eine solche Verlän-gerung der FunctionSvauer nicht nothwendig «acht, indem die Generalversammlung nicht da» verwaltende, fondern da« beschließende Organ der Casse iß uns selbst in der letzteren Beziehung nur Gegenstände besonders wichtiger Ratur ihrer Beschlußfassung unterliegen. Hiernach erscheint die Ausübung deS Mandates der Delegier-im derCafsemitgliederundder Vertreter der Arbeit-zeber nach Ablauf ihrer zweijährigen FunctionSdauer durch den § 29 deS CassestatuteS unbedingt ausgeschlossen, weShalb di« von der am 13. März d. I. abg«halt«nen Generalverfamm-lung der BezirkSkrankencasse beschlossene Aenderung des CassestatuteS nicht genehmigt werden knnte. So die Begründung der Statthalterei. Run ist aber im Cassestatut nicht allein für die Delegierten der Arbeiter und Vertreter der Arbeitgeber, sondern auch für den Cassevor-stand selbst die zweijährige FunctionSperiode festgesetzt, und «S ist weder im Krantenversiche-rungSgesetz«, noch im Cafsestatute für den Fall Vorsorge getroffen, was dann zu geschehen habe, wenn infolge anderer Umstände als der Weige-rang zur Vornahme der Wahlen, zur H«it de« Ablaufes d«r zweijährigen FunctionSperiode die Reuwahl nicht vollzogen ist, sowie z. B. im Fall« der BezirkSkrankencasse Cilli, wo die veschwerdeführung eine» Einzelnen wegen eines Wahlorganes, welcher dem gefunden Hau«-verstände, und wenn man will, auch dem strengsten Wortlaute der Bestimmung des LassestatuteS entspricht, die Veranlassung zur Annullierung der Wahl war; wäre die Wahl eine» windischen CafsevorstandeS gesichert ae- luuw »vCWv HkäkXf UO reichen Protestlers gewiß auch der Wahl-Vorgang ein richtiger gewesen. UebrigenS sind wir in Untersteiermark derlei Ueberraschungen schon gewohnt und für unsere Bezirkttranken-raffe, welche ohnedies in Kürze einer gründlichen Umwandlung entgegensehen dürfte, ist die Sache minder belangreich, da diese ganze Angelegenheit jedoch von großer principieller Bedeutung ist. wird sie jedenfalls im Justanzenzuge zur vollen Austragung gelangen. Unfall oder Selbstmord. Der hiesig« Echmi«dmeister Josef W e st e r m a i e r hat sich am Mittwoch, den 16. d. von seinem Hause entfernt und ist seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Nachdem ver Verschollene wiederholt felbstmör-derische Absichten äußerte, sich ohne Mittel von jllhause entfernte, so liegt die Vermuthung nahe, daß er sich ein Leid angethan habe. Wester-maier ist 55 Jahre alt, groß, vorgebeugter Haltung, hat ein brünette», längliches Gesicht, melierten Vollbart und war bei stimm Weggehen mit einer dunklen Hose und mit einem grauen Rock« bekleidet; al» Kopfbedeckung trug er eine schwarzseidene Schirmkappt. Der Unglückliche dürst« sich in der Richtung gegen Tüffer ent-fernt haben. Ausbau der Carolinenstraße. Frau von Rodenfel« beabsichtigt den Bau einer Villa in der Carolinenstraß«. Kein Gottesdienst in der evan-gelifchen Kirche. Wir werden zur Auf-nähme folgender Mittheilung ersucht. Wegen Verhinderung deS Herrn Pfarrer» findet am 26. d. M. kein Gottesdienst in der evange-ltschen Kirche statt. Der Mangel an Wohnungen in Cilli ist durch vie fortwährenden Neubauten durchaus nicht behoben, der Zuzug von Fremden welche hier dauernden Ausenthalt nehmen ist ein solcher, daß jetzt beispielsweise die neuesten Wohnungen der in Bau begriffenen Häuser schon vergeben sind. FremdenverkehrS.Eon»it6. In der letzten Sitzung de» hiesigen Fremdenverkehr»-AusschußeS wurde unter anderen auch über die Regelung der Miethwagenfrage verhandelt. DaS BedürsniS nach zeitgemäßen Einrichtungen in dieser Hinsicht ist hier ein so fühlbare» geworden, daß di« Frag« dringend einer Lösung bedarf. Zu einem entgiltigen Beschluß ist man im AuS» schuß noch nicht gelangt, doch dürste derselbe entweder mittelbar oder unmitttlbar die Aus-stellung einer Anzahl musterhaft ausgestatteter Ein- und Zweispänner bewirken, welche ihre Standplätze vor dem Bahnhöfe und in einer dazu geeigneten Straße haben sollen. Durch diese Maßregel wird sich die Fragt von selbst rtgtln, indem die übrigen Miethwagenbesitzer sicher auch die öffentlichen Stadplätze benutzen werden. Der Ankauf der Waldbestyung deS Herrn Major HigerSperger ist in der gestrigen vertraulichen Sitzung des Gemeinde» ratheS beschlossen worden. Da« Flächenmaß beträgt ungefähr 32 Joch, der Kausprei« 11.500 fl. Durch diesen Kauf hat unsere rührige Gemeinde-Vertretung einen denkwürdigen Schritt in der Entwicklung unser«« aufblühenden Städtchens gemacht, der auch schon jetzt den allgemeinen Beifall aller Stadtbewohner findet, welche von jencm OrtSpatriotiSmuS erfüllt sind, der eine der Zierden unseres deutschen BürgerthuniS bildet. Und mit diesen freuen sich alle Freunde ver Stadt darüber, in der man den Pulsschlag der Zeit kühlt, und der gedeihlichen Entwicklung deS Gemeinwesen« die größte Aufmerksamkeit zuwendet. Der gekaufte Waldbesitz bildet ström-aufwärt« eine Fortsetzung de« StadtparkeS, er umschließt die WaldhauSrealität und die Seid!» quelle, reicht bis an's Ufer der Sann herab und grenzt oben an die Hummer'schen und Herz-mann'schen Besitzungen. Die verschiedenen Hügel und Plattformen werden wohl schon in kürzester Zeit mit Landhäusern gekrönt fein, wozu sie sich vortrefflich eignen Durch die Erwerbung der Realität hat der Cillier Stadt-park ein Gesammtflächenmaß von ungefähr 60 Joch erhalten und ist durch seine reizende Lage zwischen drm spiegelklaren Fluß und den WAU • «Ms «Vk« abwechslungsreiche Formation zu einem der schönsten Gärten und LustwandeM»tten geworden, die deutsche Städte von der Größe Cilli« auf» zuweist» habtn. Der Beschluß deS Ankaufe« erfolgte stimmeneinhellig. Wir werden in der nächsten Stummer Gelegenheit haben über den Laus der GemeinderathSverhandlung Nähere« berichten zu können. Parkmustk. Heut« Sonntag von I I bis 12 Uhr vormittags findkt bei günstiger Witterung Partmusik statt. Steiermärkifcher Korstverein Ein-ladung zu der am 11. und 12. Juli 1892 in Cilli stattfindenden X. General-Versammlung d«S st«i«rmärkischen ForftvereineS verbunden mit einer Excursion in die Stadtwaldungen. Programm: 16. Zuli. Ankunft der Theilnehmer in Cilli; Empfang am Bahnhofe und Bequar« titrung. Um 5 Uhr nachmittag« freie Promenade auf den Josefiberg und Besichtigung de« ärarischen Pflanzgarten« und der städtischen Waldanlagen aus demselben. Dauer'1 Stunde. Abend« gesellige Zusammenkunft im Garten oder GlaSsalon de« Hotel« „zum goldenen Löwen." 11. Juli. 6 Uhr morgen» Aufbruch zur Cxcur-sion. Ankunft bei der Kummer-Realität um 8 Uhr Aufstieg auf den Dostberg, dessen Spitze um 9 Uhr erreicht wird. Nach einhaloftündigem Aufenthalt erfolgt der Abstieg und die Fort-fetzung der Excursion durch den Stadtwald, in welchem Herr Forstdirector Bretfch neider fein Verfahren für die Schätzung der Holzmasse 3 und de« Zuwachse« im Wege de« von ihm modlficienen AbstandSverfahrenS durch ein Bei» spiel demonstrieren wird. Um 12 Uhr Ratt und Imbiß auf der Realität „Stadtberg" sodann Fortsetzung deS Abstieges und Rückkehr nach Cilli. Abends gemeinsame Unterhaltung im .Waldhause.' 12. Juli. Um 9 Uhr vormittag« General- und Plenarversammlung im großen Casinosaale. Verhandlungsgegenstände. I. Der Generalversammlung: I. ExcursionSwahrneh-mungen. (Referent: Herr Ludwig Hampel, Forstrath in Gutenstein.) 2. Welche Beobach-tungen und Erfahrungen wurden im verflossenen Jahre in sorstlicher Beziehung in Eteiermark gemacht ? (Referent Herr Otto P o e l z l. k. k. Forstrath und LandeSforstinspector in Graz.) 3. Nothwendigkeit der Errichtung einer forst-lichen Mittelschule in den Alpenländern. (Referent: Herr Franz Graf A t t e m S.) 4. Die Anwendung der neueren waldbaulichen Lehren und Erfahrung«» auf dit HochgtbirgSwirthschaft. (Reker«nt: Herr Hermann Bret schneidet, Forstdirector in Wien.) 5. D«r Nitdergang der bäuerlichen Gebirgswirthschaft, beleuchtet vom forstlichen Standpunkte. (Referent: Herr Rudolf Sperlbauer, k. t. Forst- und Domänen-Verwalter in Mürzsteg.j II. Der Plenar-Ver» sammlung. 1. Geschäftliche Mittheilungen. 2. Bortrag deS Rechenschafts- und Casseberichte« für da« Jahr 1891 sowie Beschlußfassung über den Voranschlag pro 1893. 3. Vornahme der statutenmäßigen Neuwahlen, und zwar: a) de« Präsidenten ; b) de« I. Vice-Präsidente» ; c) de« II. Vice-Präsidenten; d) von 6 AuSschußmit» gliedern; o) der Rechnungsrevisoren. 4. Nächst-jähriger Versammlungsort. 5. Allsällige An» träge. Nach Schluß der Verhandlungen um 27, Uhr nachmittags gemeinsames Bankett im „Waldhaust" (fc couveit 2 fl. ohne Getränke). Anmeldungen für die beabsichtigte Theilnahme wollen bis 1. Juli an die CentralgefchäftSleitung deS steiermärkischen ForftvereineS in Graz (Brandhofgasse Nr. 18). nach dieser Zeit an Herrn LocalgeschäftSleiter, k. k. Forst-Jnspee» tionSadjunkt Julius E i r u t s ch e k in Cilli, ein« gesendet werden. Grazer Handels- und Gewerbe-kammer Bei der Handelt- und Erwerb«» kammer in Graz haben sich bereit« folgende Firmen zur Theilnahme an der Weltausstellung in Chicago angemeldet: Altziebler Michael, Thonwarenerzeuger, Cilli, architektonische Vasen, Krüge; B a n m a n n Peter. Liquererzeuger. Graz, hydraulischen Faßspundapparat; Broz Albert, Erzeuger chirurgischer Instrumente, chirurgische Instrument«; Costella Aloi«, Fabrikant in Gösting bei Graz, R-stitutionSfluid. <5 ■ • » lUMfirtj». •«*"> rwP- calischer GlaSinstruminte in Graz, Apparate zur chemischen und bacteriologischen Untersuchung de« Wasser«, Apparate sür chemische Elementar-Analyse; Grazer Glasfabrik H a n i s ch, §i l d e b r a n d und Comp. Graz, alle Sorten lasche«; Fabrik chemischer Produtte in Hrastnigg, Eisentoth ; K a st i a n a Eduard, ^oiograph in Graz, GlaSphotographim; Pammer Jostf und Sohn, Fischzucht- und Wildprethändler in Graz. Nttz«, todte Fische in Gläfern, Pläne der Fischzuchtanstalt; Petz Josef, VolkSfchuldirector in Graz, Liederspiele; P r i e b e l i n g Anna Cdle v. Landtafelad» junctenSwitwe in Graz, Steirische Spitzen; Sajovitz Michael, Weinhandlung in Graz, Weine. Erledigte Stelle. B e z i r k S - G e» richtSapjuncten stelle in Franz; wo» selbst Gesuche bis 15. Juni einzureichen sind. Beftywrchfel. Das Gut Binaria bei Gonobitz ist durch Kauf in den Besitz deS Frei-Herrn von Cr a i l S h e i m in Graz übergegangen. Lichtenwald. (Zwei Frieden«-Apostel.) ES ist jetzt gerade ein Jahr her, feit der Caplan Ivan K a p l e r in der „Deutschen Wacht" durch eine Berichtigung befchuldigt wurde, öffentlich gelogen zu haben, und aufgefordert wurde, die Preßtlage einzu-leiten. Er hat eS natürlicherweise wohlweislich unterlassen. ES handelte sich damals darum, daß er die Kinder unserer deutschen Schule in einer ReligionS-VorbereitungSstunde mit Namen, wie Affen, Esel, Eselinnen u. dgl. bezeichnete und ihnen drohte sie sammt den deutschen Katechismen beim Fenster hinauszuwerfen. Diesen Ivan Kapler haben wir alsbald hinausbegleite« zum Bahnhof, dafür ist ein anderer gekommen, der Ivan Paulic. Dieser noble Mann hat gegen unsere Schule einen grausamen Anlauf genommen. Er holt Kinder der deutschen Schule von der Weide weg. gibt ihnen 4 kr., verspricht ihnen Brot, nimmt ihnen den Handschlag ab. daß sie in die flovenische Schule gehen müssen, widrigenfalls er die Gendarmerie um sie schicken werde. Wir beglückwünschen den Herrn Ivan zu seinem Avancement als Gendarmeriecomman» dant. Weiler« wettert dieser Herr in den Elaffen der slovenischen Schule gegen die deutsche: „Geht nur hinaus in die deutsche Schule, wenn ihr Juden werden wollt. In der deutschen Schule lernt man nicht« al« fluchen." — Wir haben bisher in besonderen Fällen, auch als einmal der älteste Feind der Deutschen, der Oberlehrer Dernjac, unsere Schule eine Juden-schule genannt, vornehm wie immer geschwiegen, indem wir dachten, »S müsse endlich doch Ruhe werden. Jetzt kennen wir keine Rückficht mehr und werden in solchen Fällen den einzig richtigen und gesunden Weg: Zum Staatoanwalt ein« schlagen und alle un« zugebote stehenden Recht«-Mittel ergreifen. Da« wird hoffentlich helfen. Aus Rann schreibt man un«Der hiesige Herr BezirkSthierarzt hebt für seine Pserdebeschau eine Taxe ein, über welche fort-während Beschwerden laut werden. Einzelne Händler geleiten oft namhafte Transporte nach Italien, da mindestens 300 Pferde per Monat Rann passieren, Einige der Besitzer oder Händler sind der Ansicht, daß mit Rücksicht auf die oberflächliche Beschau die Taxe zu hoch ist. andere meinen, daß sie nicht statthaft sei. weil Rann der Amts- und Wohnsitz deS Beschauers ist. E« wäre jedenfalls zu wünschen, daß von maßgebender Seite die Berechtigung der Ein-Hebung und die Höhe der Taxe offiziell bekannt gegeben werden würde, damit man den Leuten di« sich benachtheiligt glauben, endlich einmal entgiltigen Befcheid zu geben vermöchte. Zinkwer? Johannesthal. Au« Rat-fchach kommt un« die Nachricht zu, daß da« Zinkwerk JohanneSthal (Krain) wieder in Betrieb gesetzt werden soll. Mit den Vorarbeiten wurde bereit« begonnen. Dem Marburger Gemeinderath soll — e« ist schwer zu glauben — ein Gesuch vorliegen, nach welchem dortigen Weinhändlern die Auflage für den von ihnen eingeführten und verbrauchten S p i r i t u « rückvergütet werden möge. Es ist selbstverständlich, daß di« soliden Marburger Weinfirmen gegen diese« den Wein» Handel Marburg« zu schädigen vermögende Vorgehen energisch protestieren. Mahrenberg 17. Mai. — Auf-Hebung der Viehseuchenvor-s ch r i f t e n. Indem die in Mahrenberg letzterer Zeit abermal« ausgebrochene Maul- und Klauenseuche bei dem Rindervieh von der thier-ärztlichen Kommission al« erloschen constatien wurde, hat die k. k. Bezirk«hauptmannschast in Windischgraz mit Erlaß vom 15. Mai 1892 Z. 7483 die Aufhebung der gegen die Seuche vorgeschriebenen Vorkehrungen angeordnet, und können nun wieder ungehindert die Märkte in Mahrenberg abgehalten und Vieh aufgetrieben werden. — Der Bezirk ist jetzt vollständig seuchenfrei. Der Personen Zonentarif auf den ungarischen StaatSbahnen wird, — wie UN« von unterrichteter Seit« mitgetheilt wird, in Bälde eine wesentliche Veränderung erfahren. In den AuSweiS-Veröffentlichungen ist es sorgfältig vermieden worden, die durch den Zonen-tarif erwachsenen Mehrkosten zu benennen. Diese sind geradezu enorm, und erheischen gebieterisch ein« A«nd«rung d«S Tarifes. Die Abnützung deS Schienen« und de« rollenden Materials wird sich im ungarischen StaatSvoranschlag schon nächstens sehr fühlbar bemerklich machen. «Peutfch» Macht- Kemeinderatvssthung in Killi. Unter dem Vorsitze de« Herrn Bürgerm«i-ster« Dr. Neckermann hielt der Gemeinde» rath am 20. d. eine Sitzung ab. Im Einlaufe befanden sich mehrere Schriftstücke u. A. von der Sparcasse der Stadt Cilli. nach welchem die k. k. Statthalter« mit Erlaß vom 10. April d. I. der k. k. Bezirk«hauptmann» schaft Cilli unterm 18. April a. e. zufolge SitzungLbeschlusse« de« S p a r c a f s e» A u «-schusse « vom 10. März 1892 der Stadt Cilli au« den Gebarung«überschüssen de« Ge-schäftsjahre« 1891 im Sinne de« § 5 der Statut«» gewidmeten Spenden genehmigt und zwar 10000 fl. al« zweite Rate für da« Bürger-verforgung«hau«, »70 fl. zur Abschreibung der Zinsen pro 1892 vom Friedhos« uud Theater-darlehen. 2000 fl. zum Fortbau de« Franz Josef-Quai«. 11487 fl.' 70 kr. für die Zahlung der Zinsen von sämmtlichen an die Cillier Spar-casse schuldigen Capitalien. 5288 fl. 5 kr. zur theilweisen Deckung der Kosten u. z. für die Vorarbeituug zum Landwehr-cafernenbau. der Kosten für die im Vorjahr« nöthig gewordenen Herstellungen an den städtischen Gebäuden, für Adapti«rung«arbeiten an dem Mauthhause an der Zaibacher Linie und der von Jahr zu Jahr sich erhöhenden Armenkosten. Hierauf folgte die Verlesung einer Zu-schrift de« LandeSauSschusseS, mit welchem der Stadtgemeind« Cilli bekannt gegeben wird, daß zur Aufnahme eine« Darlehen« von 85000 fl. zum Zwecke de« Ankauft« die MariavonGugemoo ß'schen Realität die Genehmigung dtS LanoeSauSschusst» erforderlich ist. Wird üb«r Antrag deS BürgcrmeisierS der Finanzsection zugewiesen. AuS dem S a n i t ä t S-Jahresberichte der Stadt Cilli erfahren wir, daß die JnfectionSkrankheiten in dem ab-gelaufenen Jahre nur schwach aufgetreten sind. AuS der Zusammenstellung „Volksbewegung" erfahren wir sehr interessante Daten. Trauungen fanden statt im Ganzen 23 gegenüber dem Jahre 1890 und zwar um 10 weniger. Beide Theile ledig 15, Witwer mit ledigen Frauenspersonen 6, Witwen mit ledigen Männern 2, Ausgelöste Ehen durch Tod 20, Ehescheidung hat keine stattgesunden. Die älteste Braut war 58 HJahre, der jüngste Bräutigam 23 Jahre alt. Geburten im Iahn 1891 hatten statt: 87 ehelich«, 43 uneheliche und zwar lebend-geborene; totdgeborene: 4 eheliche und 3 uneheliche Gesammtzahl der Geborenen: Knaben 63, Mädchen 07, Summa 130 gegenüber dem Jahre 1890, 141. Wir kommen in der nächsten Nummer aus den sehr inttrtssanten Geschäftsbericht des Stadtamtes, der u. a. 10098 Geschäftsstücke ausweist, zurück. Unter den Eiuläuskn befindet sich ferner eine Zuschrift des LandeSvertheidigungS-Mini-sterium« mit welcher das Uebereiukommen be-züglich des Baues der Landwehrkaserne ge-nehmigt wird. Die Abänderungen kommen meist der Stadtgemeinde zugute. DaS Ministerium verlangt die sofortige Inangriffnahme de« Baue«, wa« auch mit Rücksicht aus die auflausendtn Zinstn vom Baukapital im Interesse der Gemeinde liegt. Der Anordnung de« Herrn Bür-germeister« entsprechend hat da« städtisch« Bau-amt auch schon den Kostenvoranschlag fertigge-stellt, lau» welchem sich 'die Bausumme aus 113.680 fl 99 kr. stell». Der Herr Vorsitzende weist die Angelegenheit der Bausection, die sich mit dtr Finanzsection in'« Einvernehmen zu setzen hat zu. und wird die Angelegrnheit in der nächsten Sitzung berathen werdtn. Dtr städtische Mautheinnehmer Herr Präger kündigt, da er nach Graz übersiedelt, den Dienst. Hierauf wird von Herr« Johann Z a m p a-r u t t i und Frau Justine Tauchmann jt ein Baugesuch eingebracht und wird bei jenem der Frau Tauchmann über Antrag de« Ge-meinderathe« Mathe« der Wunsch au«ge-sprechen, daß da« HauSthor nicht wie nach dem >892 Plane, sondern in die Mitte de» Hause« zu stehen kommt. Der Bürgermeister Herr Dr. N e ck e r-mann gibt bekannt, daß da« Präsidium de« Echützenbundesieste« in Brünn um eine Eub» oention diese« Feste« ersucht hat. Wird der Finanzsection zur Berichterstattung zugewiesen. Ueber Antrag de« Gemeinderathes Herrn Josef R a k u s ch : Ankauf von Pferden für städtische Fuhren entspinnt sich eine Debatte an welcher sich die Herren W r e t f ch k o. B o -b i s u t und M a t h t S betheiligen. Der Antrag wird angenommen. Dem Ansuchen de« Fremdenverkehr« Comit6'« um Bewilligung einer Subvention von 200 fl. wird Aolge gegeben, und dem Comiti für seine erfolgreiche Thätigkeit der Dank und die Anerkennung ausgesprochen. Am Schlüsse der öffentlichen Sitzung gibt der Herr Bürgermeister bekannt, daß di« Stadt Cilli am I. Juni d. I. das 25jährig« Ju» biläum d«r Gemeinde-Autonomie stiert und stellt den Antrag ein dreigliedrige« Fest - Comit6 zu wählen, welches di« vorbereitenden Schritte zu unternehmen bat. In diese« Comitö werden ge-wählt die Herren: Dr. Schurbi, W a l l a n d und P a l l o s. volkswirtschaftliches. Prämiierte "Aussteller. Von der Steier» märkischen Landwirtfchaft« - Gesellschaft wurden folgende Preise vertheilt: Die goldene Ge» sellschaftSmedaille Herrn Adolf Reichsritter von I e n n i s ch (Leibnitz); die silberne: den Herren Josef Kofler (GaiShorn), Johann Berner (Sauerbrunn), Johann K l e i n h a n « (Ehrenhanfen). Karl Valentinitsch s«o. (Tüffer). Josef Schöpfer (Weiz), derzeit k. k. Bezirks-Schulinspecwrin Graz; die bronzene Medaille: den Herren Alexander R e i t e r 11 (Kitzeck Leibnitz). Matthia« Holzer (Leibnitz), Franz H a r t l (Gußwerk), Sebastian Krainz und Johann S i m a (Pettau), Victor Kon» scheg (Auss«e) und Jgnaz S ch ü p f er (Ober«» dorf), AloiS K o g l e? (Stübing) und Josef Maurer (St. Veit bei Graz). Tschechischer Exportverein. Gele» gentlich der Prager Ausstellung wurde hier ein tschechischer Erportverein gegründet, um tsl e» chische Propaganda auf wirtschaftlichem Gebiete zu betreiben. An der Spitze de« Äreine« steht der jungtschechische Stadiratd. Wagenfabrikant Jech. ein Freund de« Mechaniker« Schneider. Dieser Exportverein versucht, im Auslande Ver-bindungen anzuknüpfen, insbesondere auf dem Balkan, in Italien. Frankreich und auch in Deutschland. Die Berliner Exportbank hat nun ein« Anfrage de« Prager tschechischen Exportverein« wegen einer geschäftlichen Verbindung dahin beantwortet, daß sie sich jede Verbindung mit diesem Verein verbitte, weil derfelbe ein aggref-siver anrideutfcher Verein fei. Die Berliner Ex-portbank halte e« für ihre Pflicht, den Bestre» bungen diese« tschechischen Exportvertin« überall tntgegenzutreten. Sperre der rumänischen Grenze sür die Vieheinsubr. Die gegenwärtigen exorbitant hohen Fleischpreis« haben der nieder-österreichischen Handel«- und Gewerbekammer Veranlassung gegeben, eine Enquete einzuberufen, in welcher über die Art und Weise, wie den mißlichen Verhältnissen am besten und schnellsten abgeholfen werden könne, berathen werden sollte. In dieser Enquete gab bezüglich der Sperrung der rumänischen Grenze für Vieheinsuhr Reich«-rathsabgeordneter R. v. Brenner der Ueber» zeugung Ausdruck, daß die Aufhebung derselben den Ruin der österreichischen Rinderzucht be-deuten würde. MagistratSrath Kronawetter er-klärte dagegen, daß eS im Gesammtinteresse der Bevölkerung liege, daS Einfuhrverbot an der rumänischen Grenz« aufzuheben, da nur dadurch «ine rasche Verbilligung der Fleischpreist zu er» zielen fei. Dazu bemerkt die Grazer Tagespost: Diese Erklärung Kronawetters liegt wohl wtniger im Gesammtinteresse dtr Bevölkerung, als in jenem der Wiener Fleischhauer. » 1892 Herichtsfaat. Cilli, am 17. Mai 1892. Wegen der Ieche. Vorsitzender Herr LGR. R «itter. öffent-licher Ankläger Herr StS. Dr. N e m a n i c, Bertheidiger Herr Dr. Babnik. Am 14. März l. I. erhob sich im Gast-hause de» Strafchill in Marburg zwischen mehreren Burschen wegen Bezahlung der Zeche ein Streit, der sich auf die Straß» fortpflanzte. Hier versetzte der 13 Jahre alte Maurer-lehrling aus Thesen, namens Victor W a g l a n dem Blasius N e u w i r t h und Johann B r u ß einen Messerstich. Dem Blasiu« Neuwirth stach er da« linke Auge au«, dieser hat dadurch den Verlust de« linken Auges zu beklagen, hingegen erhielt Johann Bruß nur am Kopfe zwei leichte Beschädigungen. Der Beschuldigte stellt nicht in Abrede, daß « nach den beiden Beschädigten gestochen habe, er behauptete aber, im Stande der Nothwehr zehandelt zu haben, indem er angab, daß ihn Johann Bruß schon im Gasthaus« de« S t r a-sch i l l angestänkt und mit Niederstechen bedroht, wib daß ihn dann auf der Straße Neuwirth »Ild Bruß überfallen, zu Boden geworfen und Letzterer überdies mit einem Messer gestochen habe. Von einer Nothwehr kann jedoch keine Rede fein, wohl gibt Johann Bruß an. »« habe Blasiu« Neuwirth den Beschuldigten zuerst in den Schnee geworfen, jedoch sei dieser hiezu dadurch veranlaßt worden, daß er den Victor Waglan mit einem geöffneten Messer auf Bruß und Neuwirth aus der Straß« lauern sah. Der Beschuldigte konnte auch nicht befreiten, daß er sich von seinem Freunde Franz Toplak dessen Messer geben ließ, welches er dann im Tacke öffnete, woraus hervorgeht, daß er eS aus einen Angriff abgesehen haben mußte. Hatt« er doch keinen Anlaß, ein Messer zu ergreifen, da BruUund Neuwirth unbewaffnet waren und er für alle Fälle in seinem Freunde Franz Toplak einen genügenden Helfer finden konnte. Was übrigens die Verletzung de» Blasiu» Neuwirth anbelangt, so gab der Beschuldigte selbst an, er sei über den Angriff de« Bruß so in Wuth und Ausregung versetzt worden, daß er ohne Ueberlegung dem Neuwirth, der ihm gnade damal« nicht« gethan, mit dem Messer einen Stich versetzt habe. Nach dem Wahrspruche der Geschworenen »erhängte der Gerichtshof über Victor Waglan wegen des Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung und wegen Ueberlretung gegen die tirzerllche Sicherheit di« Strafe deS schwere» Keilers in der Dauer von 15 Monaten mit Fasten verschärft. Aor der Wohnung der Keliebten Vorsitzender Herr LGR. R e i t t e r, öffent-licher Ankläger Herr StS, Dr. N e m o n i (, Vertheidiger Herr Dr. Filipic. Ter 19 Jahre alte Fleischergehilfe Johann H o r v a t au» Petlau gestand, daß. als er am 8, December 1891 bei der Behausung seiner Geliebten Maria Nooat in Stadtberg bei P«tau vorübergieng, Martin M i h o r i f ihn jurn Streite aufforderte, hierüber in Zorn gerieth, deshalb eine» Krampen packte, den Martin MPri? nachlief und ihm mit diesem Werkzeuge einen so wuchtigen Schlag über den Kopf ver-s-tzle, daß der Getroffene besinnungslos zu Bobe» fiel. Da die Sachverständige» die Verletzung als schwer und lebensgefährlich erklärten und dem Beschädigten infolge dieser Verletzung zeit-lebend ein Knocheneindruck anhaften und den-selben nöthigen wird, ein« Bind« zu trag«», was als ein« auffall«nd« Verunstaltung zu bezeichnen ist, so wurde Johann Horvat von den Geschwornen deS Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung für schuldig erkannt und derselbe vom Gerichtshöfe zum schweren iierker in der Dauer von neun Monaten ver» urtheilt. - ooootoa „Deutsche M«cht* Aereinsnachrichten. Deutscher Schulverein. In der An«. fchuß-Sitzung am 17. Mai wird den beiden Ortsgruppen im VIII. Bezirke für da« Erträgnis einer, wie alljährlich so auch heuer wieder ver-anstalteten Maifahrt, weiter« der Ortsgruppe Eisenerz für da« Erträgni« einer geselligen Unterhaltung, dem Herrn Karl Bachmann in Prag für eine gespendete Mineralien- und Nutz-Holzsammlung der Dank ausgesprochen. Der Bericht deS Herrn Dr. Wolfhardt über seine Reise nach Rohitsch, Sauerbrunn und Graz sowie der Dank der Gemeinde St. Stesan an der Gail für gewährte Unterstützung wird zur Kenntnis genommen. Für arme Schulkinder in Tirol werden mehrfache Unterstützungen bewilligt. Schließlich gelangten Angelegenheiten der Verein«-anstalten in B. Trübau, Wranowa, Steinaujezd, Pawlow, Senftenberg, Materie, Freiberg, Eisenberg, Leiser«, Wrschowitz sowie Hauptver-sammlungSangelegenheiien zur Berathung und Erledigung. — Studenten-Fest vor-st e l l u n g. Die anläßlich der Hauptversammlung de« deuischen Schulvereines von der aka-demischen Ortsgruppe an der juridischen und medicinischen Fakultät der Wiener Universität projektierte Festvorstellung findet Freitag den 27. Mai um '/|3 Uhr nachmittags im deuischen Volkstheater statt. Zur Aufführung gelangt be-kanntlich „das bemooste Haupt" von R, Benedix. In demselben wirken von den Künstlern des deutschen VolkSiheater« mit, die Damen Frei-sing e r. H a u « n e r, O d i l o n und T r en k. Die übrigen Hauptrollen werde nvon den Herren: cand. jur. Victor Krawani, Dr. med. Herrn Kummer, stud. jur. Emil Lenk und «lud. med. Gustav Harter dargestellt. In die Regie theilen sich die Herren Dr. G a n g h o f e r, M a r«i n e 11 i und Heiter. Eröffnet wird die Vorstellung durch einen von Felix D a h n eigenS für diesen Anlaß gewidmeten Prolog. — Fest-Ordnung zu der am 2«. Mai stattfindenden XII. ordentlichen Hauptversamm-lung: 1. Mittwoch den 25. Mai: AbeudS zwangSlose Zusammenkunft der bereit« einge-trosfenen Vertreter und Theilnehmer im II. KaffeehauS, f. f. Prater (Schneiders Restauration) Musik-Aufführung. 2. DonnerSstag den 26 Mai: a) um 10 Uhr vormittag« ordentlich« Haupt-Versammlung im großen Musikoereinssaale. b) nachmittags Besuch d«r Theater- und Musik-Ausstellung, für Vertreter freier, für Theilnehmer ermäßigter Eintritt (25 kr.), c) abends 8 Uhr Commer« in der Musikhalle der Ausstellung. Musik-Aufführung. 3. Freitag den 27. Mai a) Frühschoppen am Kahlenberg, veranstaltet von der akademischen Ortsgruppe an der philo-sophischen Facultät. Abfahrt mittest Separat-Kämpfers um 8 Uhr früh vom Franz Josef«-Quai. Stefaniebrücke. Rückfahrt vom Kahlen-berge um 13 Uhr mittags, b) nachmittag« 7,8 Uhr Festvorstellung im VolkStheater. ver-anstaltet von der akademischen Ortsgruppe an der juridischen und medicinischen Facultät. t. Samstaa de» 28. Mai: Gemeinsamer Ans-flug mittelst SonderzugeS [Abfahrt von Wien 7'/, Uhr (Südbahnhof)j auf den Semmering, Empfang durch die steirischen Ortsgruppen, Gabelfrühstück, Spaziergänge in der Umgebung, Ausstieg aus den Sonnwendstein, gemeinsame Mahlzeit, 3 Uhr, in der Jubelhalle am S«m-mering. Musik-Aufführung. '/,9 Uhr abend« Rückfahrt nach Wien. 5. Sonntag den 21. Mai: '/,10 Uhr gemeinschaftlicher Besuch der Theater-und MusikauSstellung unter sachlicher Führung. Für das I. deutsch-akademische Sängersest, welche« zu Pfingsten d. I. (4.— 7. Juni) in Salzburg stattfinden wird, zeigt sich in den Kreisen der studentischen Gesangvereine Deutschlands und Oesterreich«, sowie unter deren alten Herren und vielen Freunden große« In-teresse. E« sind jetzt gegen 500 active Sanger angemeldet, die akademischen Gesangvereine von München, Leipzig („Arion"), Wien. Prag, Graz und Innsbruck erscheinen korporativ, nahezu alle anderen in kleineren oder größere» Abord-nungen. 5 Kunst, Schriftthum, Schaubühne. »AuS der Lebensschule.' Roman in zwei Bänden, von Adolf Herzog. Dresden und Leipzig. 8. Pierson'S Verlag. — Die Tendenz diese« eben neu vorliegenden socialen Bilde« au« dem «»ufmannSleben einer größeren Residenzstadt ist eine vorzügliche, «eShalt eS zu wünschen »Ire, wenn dieses Buch vor allem der jungen HanbelSwelt bekannt wtrde. indem die in demselben enthaltenen Lehre wie der Chef eine« Bankhaust» nicht be« schaffe» sein soll, in dem hier gebotenen angenehmen Gewand«, einer so unterhaltenden Lectüre gewiß »ehr Wirkung auf junge Semiither ausüben wird, al» die ausgiebigsten Moralpredigten. Der erfahrene Autor gibt nämlich in seinem Werke da« wechstl-»oll« Schicksal eine« »on der Natur mit den besten Anlagen de« Seifte« und de« Herzen«, sowie mit einem sehr gefälligen Aeußern »»«gestatteten jungen Manne» wieder, der jedoch al« Sohn eine« Millionär», der Chef eine» großen Bank- und CommissienShauke«, durch die reichen Mittel, die ihm »on früher Jugend an zu Sebote stehen, und durch seinen angebornen Hang zum Leichtsinn auf Abwege geräth, so daß Jstdor Waldmann, al« er, nach dem Tode seine» Vater» nun selbst dem Bank-baust al« Chef »orstehen soll, die» nicht imstand« ist. Der junge elegante Lebemann war vollkommen untüchtig für sein Geschäft, und ebensowenig konnt» er feiner lieblichen jungen Saltin genügen, der er nicht« in die Ehe mitbrachte al« einen Ekel vor einem jeden reinen Gefühl; so suchte er nach wie vor leine liebste Zerstreuung außer dem Hause, bei kostspieligen Mode-Damen und Tänzerinnen. Noch vor seiner Vermählung hatte er überdie« durch Treubruch ein brave« Mädchen, da« sich ihm in wahrer Liebe ergeben, unglücklich gemacht. Rasch gieng e« nun abwärt» mit dem einst so hoch» geachteten Namen Waldmann; die junge Frau, gebrochen an Seist und Körper verließ ihr Heim, und starb in der Fremde, die Passionen de» Chef« de« Hause« verschlangen immer größere Summen, die sich derselbe trotz seine» Reichthum» auf Um-wegen, mit Hilfe eine» gewissenlosen Sujet» zu verschaffen wußt«, zugleich durch ditst» unreelle Sebahren den Sturz de« Bankhause« herbeiführend. In letzter Stunde, al» die Verzweiflung über den Ruin Waldmann schon die Pistole in die Hand gedrückt, naht sich die Rettung in der Sestalt der einstigen Iugendgeliebten, die sich durch Fleiß und Gefchicklichkeit inzwischen zur Inhaberin eine» höchst gesuchten Modesaate» aufgeschwungen, sowie sich ein Vermögen erworben hat, welche sie nun helfend anbietet. Waldmann geht schließlich .au» der Leben»-schule' al» ein geläuterter Charakter hervor, und gewinnt durch sein feine» Benehmen die Achtung zurück, und wird ein angesehener Handeltherr und glücklicher Satte und Vater. ßourse der Wiener Börse vom 21. Mai 1892. Silberrente..... 95-50 Notenrente..... 95-95 112.85 5 &igt Märzrente > . . 100.75 Bankactie»..... . .t- 990.— Creditactien..... 320*— London, »ista . . . . 119*60 20 Franken stücke . . . . f&O Münzducaten..... 5*65 100 Reichsmark . . . . 58*57'/, Hisenbatmverkeyr. Ädsahrl der Züge von Cilli in der Richtung nach: Wien: 1*38nacht«(S.-Z.);1 51nachm. (Sch.-Z.); 5 24nchm. (P.-Z.)3.10nacht«; (P.-Z); 625früh(S«c.-Z.); 8'49 vorm. (S.-Z.); Trieft: 4*22 nacht» (S.-Z.): 3.24 nachm. (S.-Z): 151 nacht« (P.-Z.); 10.20 vorm. (P.« Z.); 5'40 abend« (S.-Z.) 6*30 früh.S.-Z. Wölla» : 6 55 früh 3 50 nachm. Ankunft der Züge in Cilli in der Richtung von : Trieft: 1 36 nacht» (S.-Z.); 1*49 nachm. (S.-Z.); 5 19 nachm. (P.-Z.); 3 05 nacht» (P.-Z.); 9.04abend»(Sec.-Z.);3'41 vorm. (S.-Z.); Wien : 4 21 nacht» (S.-Z.); 3 22 nachm. (S.-Z.); 1-44 nacht» ie Haare an unliebsamen Stellen zu Tertiigen, so das« selbe aaJ.c3a.t 'wieder wachsen, ist bis beute ein schSner Wunsch gewesen, da kein Mittel befriedigte. „-A.Mfisels.eaa." erregt daher mein Mittel, welches nicht nur die Haare vertilgt, tcnieir. ek.-va.cb. den ITach-Tmclis T7-ei"h.'. Ticlert umsomehr als ich die "volle Oarantle für das Gelingen übernehme, indem ich mich verpflichte, im Falle dee ITlclrt-fellng-ons den rollen Betrag retour zu geben. ♦ Preis eine» kleinen Flacon* 5 #. ♦ Mediiinischer Quaraaill, SJSIÄ essei, eine Schachtel I fl. 50 kr. „Bracilin" Haarfärbemittel 4 la minute CKft- -4iicl xaaetaJUfrel färbt jede "foe-llo-blg-e XT-\a.«m.ce von "tolcja-d. bis sch-waiz, echt und dauerhast. Die mit ,Braci1in" geslrbten Haare sind Tom natürlichen Haar nAolit z-o. •\3JQ.texselieldeaa_ Preis liiti fNSHi P!t;»is 31. — Ttmrii pfii üickukse. 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Jurza die executive Feilbietung der vem Franz Kramer, Handel»« mann in Ratschach gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten, und auf 2424 fl. 26 kr. geschätzten Fährnisse, als: Eisen-, Schnitt- und Colonialwaren ic. jc. bewilligt und hiezu zwei Feilbienmgslaqsayuiigcn. die erste auf den 2. I»»i 1892 und allenfalls Die darauffolgenden Tage, die zweite auf den 20. I««i 1892 und allenfalls die darauffolgenden Tage, jedesmal von ? bis 12 Uhr vor-, und nöthigen Falles von 2 bis 6 Uhr nachmittags in Ratschach mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die Pfandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder über den Schätzungswert, bei der zweiten F.ildiewng aber auch unter demselben gegen sogleiche Bezahlung und Wegschaffung hintangegeben werden. K. k. Bezirksgericht Ratschach, am 16. Mai 1892. 411—43 5 Steiermärkische Lan de8-t1iiraimlal( Rohitsch-Sauerbrunn. Südbahnstation Pfiltschach. Saisoxx X. 3>/T»>i Toi* 30. S^ptamb«:. Trink-, Bade-, Kaltwasser- ö. 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