M^ Donnerstag am 25. Mmar 1864. Die «?aibach» Zeitung" erschtilit, »nit Ausnahme der Souu- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Conlptotr ganzjährig 11 si.. halb-Mltg 6 si. 50 lr., mit Greuzliaud im Eomptoir ganzj. 12 si., haluj. « si. Mr die Zustcllmig in's Haus sind l/lllbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post porlufl'et ganzj., untli Kreuzband nnd gedruckter Adresse l5. si., haluj. 7 fl. 50 lr. IlNftrtionsgebüIir f!lr eme Garmond-Spalleuzcllc oder den Raum derselben, ist sllr Imalige Einschale tuug a lr., für 2malige« lr., fllr 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gcbilhreu ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jcdeamalige Einschaltung hiuzn zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. fllr 3 Mal, 1 si. 40 kr. filr 2 Wal und 90 lr. für l Mal (mit Inbegriff deS Insertionsstcmpels). Mit 1. März bcgiunt cin ncucs Abonnement auf die „Laibachor Zeitung." Wir machen besonders Jene darauf aufmerksam, welche über die Verhandlungen des schon am 2. März zusammcutretcndcn kr aini scheu Land> tagcS sofort erscheinende Berichte zn lcscn wünschen. Ueber die Ereignisse ans dem Kriegs-schanftlatze, sowie nbcr alle wichtigen Begeben hcitcn in der inneren nud äußeren Politik bringen wir Original - Telegramme. Wir sind also bestrebt, allen Aufordernugcu dc^< Publikums nu ciil politisches Tageblatt dcr Provinz zu genügeil. Der P rä n umerati 0 ns - Preis beträgt vom ». März bis Ende Juni »8tt4: Im Comptoir offen......3 ft, 68 kr Im Comptoir uutcr Convert ... 4 „ — „ Für Laibach i»'s Haus zugestellt . 4 „ — „ Mit Post uxtcr Kreuzba»d . . . . 5) ,, — ,, Vom ». März bis Gnde December »»«4: Im Comptoir offen......9 fi. 18 kr. Im Comptoir uutcr Convert . . . 10« — « Für Laibach in's Haus zugestellt . 10 „ — „ Mit Post nntcr Kreuzband .... 13 „ 50 « Laibach Ende Februar »8N4 Ign. v. Kleimnayr öc F. Dnmbcrg. 3>c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließimg vom li. Februar d. I. die Vefahruug dcr bisher uur für Erze- und Kohlcutrause portc bcuül)lc» Strecke Kladno-Wcjhybka dcr Nuciccr Vahll auch mit Personenzügeu uuter Beschränkung auf die Maximalgeschwiudiglcit vou drei Mcilc» in der Stunde allcrguäoigst zu gcstallcu geruht, Dcr Staalsmiuister hat über Vorschlag des betreffenden fürstbischösiicheu Ordiuariatcs den suppli-reudeu RcligionSIehrcr ain Marbnrgcr Gymnasium, Weltpricstcr Dr. Franz Schagcr, zum wirklichen Ncligionslchrer an derselben Lehranstalt ernannt. Das Ministerinn! für Handel und Volkswirtbschaft hat die Wahl des Trajauo Vi ^ cutini zum Präsidenten, uud des Joseph Scrinzi zum Vizepräsidcu' teu dcr Haudcls < und Gcwcrbclammcr in Verona bestätigt. Die Oberste Nechnuugskouttl'lsbcbörde hat die bei dcr k. l. Gefallen« und Domaincn-Hofbuchbaltung in Erlcdiguug gckommencu NechnungsrathSftcllcu mit den systrmmäßigcn Bczügen dem Hofkonzipistcn dcr Obersten Rcchnuugskontrolsbchörde Anton Kridl. danll dcu Rrchilungsofsiziale» der geuauntcu Hofonch^ Haltung Anton Pflcgl' art und Johann Habcrer "erlichcn. Die Oberste Rlchnungökontrolsl'ebörde bat den Nechnlmgsoffizial dcr k. k. Tbcrrsianischl» Akadsmie-l'uchliciltiiüg Joseph Schlcttauer zum dortamt. uchcn Vuchbalicr und Vorstcbrr ernannt. Nichtamtlicher Theil. Aaibach, 24. Februar. Die Nachricht, wclchc wir gesteru telegraphisch erhicltcu, daß die Kabinctc vo» Wien und Bcrlin dcn Vorschlag England bezüglich einer Konferenz zum Austragcu des dcutsch.danischcn Streites augc< nommcu habcn, wird u^„ allen Nicncr Vlältcru be« stäligt, mit Ausnahme dcr ,Prcssc". wclche die Nach-richt für »verfrüht« hält. Der „Aotsch." schreibt: Dcr dcutsch'däuischc Strcit ist an einem wichti. geu Wendepunkte angelangt, W wird i,i dicscm Angcu. l'Iicke übcr cinc Konfcrcnz verhandelt. Man berichtet nns, daß Ocstcrrcich. Prcußeu und Englaud dcm Prcjcklc günslig sind. und daß man uur uoch die Zn> stimmung Frankreichs abwartet, vou dcr allcrdings das Ix^lcl'entrctcn dcs dipll'matisä'cn Tribunals znr Aiislragiing dcs Slrcitcs al'häiigig ist. Dali dic An wssrnl'cit des Generals uon M.intruffel mit dicscm Projekte zusammcul'ängc. stcbt anßcr Zwcifcl: der General dürfte abcr alißerdem iwcl, dic 'Angabe da-ben: dir Vereinbarung O.sttrrcichö nnd Prcu^enel in alle,' auf die säücöwi^.l'Mcimschc Angclc,,cnbeit bc zlk',lichr!> Punkten anzustreben. Das gcmclnschanlickc Auftrclcu ocr bcidc» dculschcn Großmächte ist bekannt-lich, da mau dic Fragc nach aUcu Seiten befriedigend löscn will, nicht nnr gegen Frankreich und Eng. land nöihig, cö bedarf dcr Ucliercinstimmung auch in dcn Hcrz^gthnmcrn sell'st. Man bcrichlct uns ferner, daß dic Konfercnz. wcnn sic zu Stande kommt, wohl den Waffenstillstand vorschlagen mid durchsehen dürfte daß aber bis dahin dic militärisch.' Altion nicht un-' tcrbrochcu werde» dürfte. Ob die Konferenz den Fricdcuöschlnß zum Nesnllatc bal>cu wcr^c, dicsc Fragc läßt sich iu diesem Augcublickc kaum mit einiger Vc-stimmtbcit bcautworlc». Abcr uicht uur in dcu Kabiuctcu dcr Großmächte ist ciu Weudcpuukt cingctrcteu. «uch ^^. y^ilschcn Mittclstaatcn suclicu cincn Ansglcich dcs Zwistcö mit dcn deutschen GrMaatcu hcrbcizufübrcn. Dic Ankunft dcs Prinzen Alcr, vou Hcsscu in Wicu soll damit im Zusammcuhaug stehcn ^ ans der Mitlc dcr Würzburger soll der Prinz, dcsseu ruhmuollc militärische Lei. stuugen im italicuischcn Fcldzuge bckaunt sind. Ver-mittiungsanlrägc übcrbringcu.^ Wenn dcm so ist. so wünschcu wir uur. daß das Resultat aller dirscr Vcr-ciubarungcn eiu günstiges ist. daß dic Hcrzogthümer vom dänischen Joche befreit bleiben, denn das allein halten wir dcs Prciscs würdig, dcr mit s» viel kost' barem Blute bis jeht gezahlt worecn ist, G a l i z i 0 n. Dic Gründe, wclche die Negierung bewogen, dcu galizischeu Landtag nicht einzuberufen, siiw sehr trif-tiger Natur, Die I'islirrektwn in Nnssisch.P^Ieu ist tr'oi) allcr Waruuugcn bemüht, Galizicn in dic rcoo> lulionärc Bewegung hincinzuzichcu. Sie löscht damit jeuc Sympathicu aus. dic mau anderwärts für das unglückliche Volk uoch hegte. Zwar hat cin polnischer Volksucrtrctcr im Ncichsrathc feierlich erklärt, daß cs dcn Polcn fernc liege, dic Integrität dcö östcrrcichi. schcn Reiches anzutasten. Allein dic Zustände in Oa° lizicu habeu slch derart vcrschlimmrrt, daß mau er> kcnncn muß. dic Integrität Oesterreichs sei für dic Fülirer dcr nationalen Pcwcgung cin übcrwnndcncr Slandrnnkt, Der ^Volsämster" sagt in einem dicsc Angelcgcnbcit l'cl'audclnl'cu Artikcl: ,,In dcm Momcntc, alS dcr Aufstand jenseits drr Weichssl wicdcr etwas an Kraft zunimmt. be> ginnen anch dic Zlick»"^" t'l''' Vewsgu,,^ ^uf öster-rcichischcm Pcdl-» l'eslig. Aue 5tr, kau. Lrml'erg, ai>ü allcn Tbeilcn Galizicu^ laufen Vcr,chtt cin. welche konstatircn. daß dieses Kroi'land in rcualntionärc Zu' standc ve,scßt werdln soll. ja znm Theile sdw» un'< scht ist, wie sic in Russisch - Poleu brsteheu. Eine Nationalrcgicrung hat slch ncbcn dcr legalen installirt, Steuern werdeu mit Drohungen uud Gewaltthaten cingclricbcn, dcr zu vcrabscheucudc politische Mord wird zu eiucm unlgärcn Kampfcsmitlcl uud ^eicheu ermor» dctcr Staalsbürger wcrdcil zu Markzcicheu für das Fortschreiten der Revolution. Barbarei und Anarchie droben Galizicn zu übcrftnthcu uud cs wird nur von Zusälligkcitcu. zum Theil von der Wachsamkeit uud Encrgic der Regierung abhängen, ob dcr mit allcn Miltcln von List. Gcwalt, Unrccht. Leidenschaft und Unbesonncubcit vorbereitete Aufruhr offen sein Haupt erhebt. Einem solchen Beginnen feblt in Oesterreich jede politische odcr moralische Vcrcchtigung oder Ent» schnldiguug. CS kann abcr auch nur die tollste U»bc< sonncnbcit sich zu demselben binreisten lasscn. indem man weiß. wie scbr dic Landlnvölkeiun^ und der Hanlelsstand ,zn vcr Ftcgicrnli^ stfl'e,'. welche in Millionen von Slaatgl'ürgcrn feste Stüklcn lmt. Die Bcwcgnng. für wclchc niemals dic großen Brvölko rnn.^inasscn gewonnen werden können, ist von vorne» deiein dem Nxglücke vcrfalleu D>c Regie»un^ wir sich in die Spitäler nach Apcnrade uud Haders-lebcu bcgcbcn werden, da hier uu» an Pftegcriunc» fcin Bedarf n'cl'r ist. Ei» Korrespondent der „K. Z.« schreibt: Wenn dcr selige Dichter Heinrich Hcinc auf seiner Harzreise das halbe Fürstcntbum Bückcburg an den Solilen klcbcn hatte, so dabr ich liente ganz qrwiS den b"l> ben Si'nde'l'itt milaeschlervl. Das W<"ln' b"^ "^ Mi! dem Wi„t^ >l'N!id^^ar .Ismaüdl: !" ^"^ ^' , ,ttaß,n und auf den Aeckerii "t s'» „Matsch", rav oen dort anfgefal're.nn Wmicn m.l> Ge'ch>'P Kolonnnl Verichwinden durch Versinkeil droht H.'nic Morqc» R58 wurde die Pontonbrücke über den Ekeusund geschlafen, nachdem vorgestern Abend znr Deckling dieses Vorhabens und gegen etwa ansegelnde Kanonenboote zwei Batterien zn drei Geschützen (gezogene Zwölf» pfündcr) erbaut waren. Letztere machten viel Arbeit. Der Boden ist lcttig, gänzlich aufgeweicht nnd mit viel Geröll und Ziegeltrümmevn vermischt. Die preu» ßischen Pionniere haben wiederum ein gutes Werk gethan; und wenn auch das feindliche Feuer fehlte, ihren Uebergang zu molcstireu. so hat das Wasser selbst doch seine einer Ncberbrückung feindlichen Tücken. Eingepreßt in den engen Sund rächt es sich oder sträubt sich doch gegen diese Beschränkung durch einen außerordentlich wechselnden Wasscrstand, der Differenzen von 4 bis 6" im Steigen und Fallen zeigt. Sodann ist wenig Play zum Abladen der Pontons vorhanden. Bei alledem währte die Arbeit durch« schnitllich höchstens zwci Stunden, Die Brücke uon ArmS war mit 50 Pontons 750'. dic uon Ekcnsuud ist mit nur 27 Pontons 540' lang. Dic Brücke sieht sauber, wie aus der Schachtel gepackt aus, uud steht außerordentlich fest. Ich sah einige Schwadronen Husaren und einen Train hcrübcrrücken und mir dem Lande nahe war eine Schwankung zu bemerken. Von den Offizieren, welche den Bau der Brücke geleitet, kann ich Ihnen nur dic Namen der Hauptlcutc Schuhe, G. Krause uud des Premier-Lieutenants Kleinod nennen. Letzterer hat sich schon einmal bei Gelegenheit des Frankcnsteiner großen Brandes ausgezeichnet. Bei Arnis hatten diese Herren nicht wenig Noth, die Brücke vor dem aus der Schley treibenden Eise zu sichern, hier verursachen ihnen Seegang und wechselnder Wasscrstand viele Schwierigkeiten. Gc-stern wurden durch die vou den Dänen bei ihrem Abznge versenkte uud von unseren Pionniercn wieder gehobene Fähre zwei Bataillone des 60. Regiments uon Alnoer nach Elensund übergesetzt, obgleich eS da nichts mehr zu säubern gab, denn schon am Nach« Mittage vorher überzeugte sich die hinübcrgesandte Patrouille, daß der Feind nicht mel>r vorhanden sei. Die Patrouille hatte nämlich die Aufgabe, dem bic» deren Windmüllcr von Elcnsund das Handwerk zn legen, der ga„z flott per Mühlcnftügel tclcgraphirlc. Er äußerte höchst naiv, daß er sich schon längst gc« wundert, daß man nicht herübergekommen sei und ihm das Mahlen verboten habe. lind um scinc gute Gesinnung zu beweisen. gab er den Lculen einen Sack Mehl mit. (S cebc richte.) Trie st, 24. Februar. Da sich hier durch Privatbriefe aus London vom 19. d, das Gerücht verbreitet hat. daß 4 biö 5 dänische Fregatten im Kanal krcuzcn und bereits 2 österreichische Schiffe, deren Namen man jedoch nicht angeben könne, gekapert hätten, können wir, gestützt auf ganz zuverlässige spätere Berichte, zur Beruhigung mittheilen. daß die Dänen bis jetzt nur die oft schon erwähnte Fregatte und ein Kanonenboot in jenen Gewässern habeu nnd daß von Wegnahme östcrr. Schiffe bis vorgestern nichts bekannt war. An jcnc zur Unzeit sparende Beralher deS Marincbudgcts, welche durch Verweigerung der erforderlichen Geld» mitlel die eventuelle Schlagferligkcit der k. k. Kriegs- marine gelähmt haben, könnten die Rheder jetzt wohl die Frage stellen, ob ihre Lage nicht eine ganz an» dere wäre. wenn das Budget in solcher Art feslge» stellt worden wäre, daß gleich bei Eröffnung der Feindseligkeiten zu Lande ein Geschwader sich nach Gibraltar und darüber hinaus zum Schutze der östcrr. Handelsschiffe hätte in Bewegung setzen können. Oesterreich. Wien. Ihrc Majestät dic Kaiserin Karoliua Augusta haben zu dem von dcm Herrn FML. Freiherr»! von Gablenz gegründeten Fond für Witwen uud Waisen der in Schleswig Gefallenen 1(X)0 ft. allcrgnädigst beizutragen geruht. Zugleich haben Ihre Majestät für dic dortigen t. t. Truppen ncucrdiugö 140 Leibbinden und 212 Fußlappcn gnädigst über^ scndcn lassen. Die Handels - und Gcwerbckammcr in ssiume hat in einem an das k. k. Mariucministcrium gerich« tctcn Schreiben für die von der kaiserlichen Regie-ruilg zum Schutze der Haudclsmariue getroffenen kräftigen Maßregeln den wärmsten Dank deö dortigen Handels« und Rhederstandca ausgesprochen. Wie dcr «G. C." aus Innsbruck geschriebeu wird, hat dcr Tiroler LandcSauöschuß an das k. l. Staatsministcrium die Bitte gestellt, daß sich das-selbe verwcudcu möge, die Eröffnung des mit dem Allerhöchsten Patente vom 14. d. M. auf dcu 2. März d. I. eiuberufenen tirolischcn Landtages bis nach Ostern hinaussetze». Die Grüudc sind mannig' fachcr Art. Ein Hauptgrund liegt darin, vaß mit Beginn der Eharwoche und während dcr Ostcrfcler-tage dcr Landtag unvermeidlich auf mindestens zehn Tagc unterbrochen werden müßte, indem die Fürstbischöfe und die übrigen fünf Abgeordneten dcs geistlichen Standes wcgcn dcr üblichen Auoachlsübungen zu ihren Kirchen zurückkehren müssen. Nach etwa 14tägigem Beisammensein müßte mithin dcr Landtag seine Sitzungen nnd kaum begonnenen Berathungen wieder unterbrechen, wobei man noch die Kosten on Hin» und Herreise dcr Abgeordneten in Anschlag zu bringen hat; durch die Vertagung der Eröffnung des Landtages nach Ostern könnten die Verhandlungen ohnc Unterbrechung fortgesetzt werden. Dcm Vernehmen nach soll auch dir Herr Statt-Halter sich für dic bemerkte Vertagung ucrwcüdcn. Krakau, LO Februar. Vor einigen Tagen ist man der Orgamscnion einer geheimen Natimml» gardc auf die Spur gekommen, dcrcn Ehcf ein Tech» nilcr im Alter von etwa 17 Jahren ist. Das klmgt clwas paradox, ist aber nichts dcstowcnigcr buchstäb» lich wahr. Am 13, d. M. wurde nämlich dcr Techniker Adam Midowicz nebst seinem Stubengcfährtcn dem Techniker A. Sapalski verhaftet und ihre Papiere mit Beschlag belegt. Diese zeigen, daß ein Theil nnscrcr Jugend anstatt sich der Pflege dcr Wissenschaften hinzugcben, politische Umtriebe und Spionage zu ihrer Hauptthät,gleit macht. A. Midowicz. der uoch nicht das achtzehnte Jahr erreicht hat, forderte bereits im vorigen Jahre seine Kollegen auf. das bedrohte Vaterland einstweilen, bis sie mit den Waffen in der Hand zu dessen Befreiung mitwirken könnten, mit Geld zu unterstützen. Die feurigen Kollegen jnbelten dcm jungen Frei-hettsheldcn zu; aber damit war es auch abgethan, denn mit aller Anstrengung brachte man es nicht zu cincr Sammlung vou 2 fi.. sie erstreckte sich „icht höher als auf 1 ft. 99 kr., und auch diese Summe kam dem bedrängten Vatcrlande nicht zu Gute; der Präses und Kassier fand vielmehr gerathen, dieselbe zu persönlichen Zwecken, die er wahrscheinlich mit den vaterländischen identifizirte, zu verwenden. Doch dcm Auge der Nationalregierung war die That des Midovicz nicht entgangen. Wer so kühn sich voran wagte, durfte nicht mehr unberücksichtigt bleiben; scinc Kraft sollte nicht rosten; er wurde zum Korporal der immobilen Nationalgarde ernannt. Auf diesem Gebiete halte er wohl mehr Glück alö auf dem finanziellen, er aumicirtc bald zum Lieutenant, und war im Momente, wo er verhaftet wurde, schon Obcrlieutcnant, würde auch, wenn die schreckliche Polizei nicht scinc Carriere unterbrochen hätte, bald noch weiter auancirt scin; denn dieser kaum erwach« sene Iungc entwickelte in der That cine ungewöhnliche Energie und Thätigkeit. Untcr seinen Kollegen und Freunden warb er mehrere an. die allsogleich zn Unteroffizieren ernannt wnrdcn. und eine große Anzahl ncucr Mannschaften warben. So ist bereits dcr Angeworbenen eine große Zahl. lauter jnuge Lcutc; dcr älteste Gardist zählt nicht über 20. der jüngste erst 15 Jahre. Die Truppe besteht zumeist auS Schülern der Technik und deS Gymnasiums; in letzter Zeit hat man sie auch durch Gesellen und jnngc Handwerker zu verstärken gesucht. Ja sogar Mädcheu, in einem sehr zarten Alter, wnrdeu von dieser Organisation mit hineingezogen und dazu bewogen. ihren Einfluß auf die Enroliruug weiterer Mitglieder zu verwenden. Unter sich suchtcu sich die jungen Leute vor Ver« rath durch die Ablegnog der fürchte» lichstcu Eide zu sichern da die Erfahrung lchrt, wie rasch dcr Dolch die Häupter dcr Mcincidigcu zu erreichrn weiß. Zwcck dieser Nationalgaroc ist. bis das Vater-land sie nntcr Waffen ruft, einfach als Polizei verwendet zu wcrdcu. Dicse Leute werden benutzt alle Staatsbeamte. Militärs aller Grade, die ankommen' den und abgehenden Valmzüqe zu überwachen. alle Schrille dcr Behörden wahrzunehmen lind ihren Chefs zu berichten. Wegen ihrcr Jugend bleiben dirsc Leute unlicachlcl; ja dic Knal,en schlüpfen den Alifsichts' organcn förmlich zwischen dic Vcme r>»lrch. Welch' ein Pfuhl von Immor.ilität darin liegt, daß die Jugend förmlich zur Spionage abgerichtet mid daß das andere Geschlecht mit hineingezogen wird, bedarf keiner weiteren Ausclnaudcrsetzling und größer noch als dcr momentane Schaden ist die Drachen-saat, welche damit in die jungendlichln Gcmütber geworfen wird. Aus Erfahrung sage ich Ihnen, daß sehr viele Eltern das Gcbabrcn ihrcr Kinder mit zcr-risscttcm Herzen beobachten; denn sie sehen dieselben dcm Abgrunde zueilen, aber bei dem herrschenden Tcrrorismus haben sie nur den Mulh. nnter vier Augen zu jammern und zu seufzen; selbst offen ent- Feuilleton. Der Liberalismus und die Auersperge. ^Geschichtliche Erinnerungen^ *). In der an Werthstückcn — dcn Manncstugendcn - - reichen Schatzkammer drr Aucrsprrge ist dcr kostbarste Familienschmuck dcr Liberalismus! Vor Knrzem erst bat diesen Schmuck Se. Erzcl' lcuz Graf Anton Alexander Aucrsperg wieder einmal getragen, er bat ilm in hoher «o<>i6t6 aufgeführt und in voller Schöne und Stärke fnnkeln lassen! Daß das «Erbe dcr Väter" auch dicßmal iu solch' eminenter Weise znr Gcltnng kam, als es eben geschah, danken wir abcr dcm Umstände, daß dcr cr-habcnc Träger selbst es in die dcr Ncnzcit cntsprc-chcnde Form gegeben, und wir sind hoch entzückt über die meisterhafte «Fassung" durch den modernen Goldschmied, dcn Dichter Anastasius Grün! Doch die Bewnndcruiig über die kunst- und phan-tasicvolle Fassnng und das würdevolle Tragen macht uns nicht einen Augenblick dav Feuer der Eoelgestcine selbst vergessen, das. wie es ein heiliges, unvergängliches ist. forllcuchtcn wird in dcn Äcstcn der Söhne dicscS hohen Hauses bis in dic fernste Zukunft — so Gott will! Wenn wir es nun wiederholen, daß dieseS eigenste Eigenthum des edlen Grafen ein von den Almhcrrcu überkommenes Gut. da mag es sicher Icdcn gelüste», *) Aus der „Grazer Zeitung." der Geschichte dcs Schmuckes nachzuspüren, denen nachzuforschen, die ihn die Jahrhunderte hindurch ihr eigen genannt, nachzuforschen abcr auch, wie sie ihn gclragcu?! In dcn Zeiten, als im Leben der Völker das Schwert weitaus mehr galt als die Rcdc. da führten oic Aucrspcrgc ihm, Familicnschmnck an dcs Schwer-tcs Gürtel, Knauf und Scheide, und traten demgemäß mit dcr ganzen Wucht dcs Rittcrlhums stcts auf die Seite, wo dic Ehre stand, das Nrcht nnd der Glaube. In Sachen des eigenen Herdes war ihnen das Höchste die El>rc. in Sachen dcs Nachbars und dcö Landcsfürstcn das Recht, im Kampfe mit dcm Erb-fcind dcS Christenthums dcm Muselmanne, in den Krenzzügcn und Türkcnkricgen, dcr christliche Glaube dcr Vätcr! Als dic Aucrspcrgc so im 13., 14. uud 15. Jahrhunderte dcn österreichischen Fürsten — ihren Lchcushcrrcn — gegen ihrc Bedränger in dcn Augen« blicken höchster Noth immcr mannhafte Hilfe leisteten — wir erinnern nur au Kaiser Friedrich U1. Net« tung aus dcr Wiener Bnrg (1462), die die Aucrspergc im kraiuischcn Aufgebote mit den Böhmen vereint vollzogen — alS sie dann. mcist Führer an dcn kr?a-tischrn «Grenzen", dcn Türken von Jahr zu Jahr blntigcre Schlachten schlugen, war cs stcts dcr «echte Liberalismus«, dcn sic zur Gcltuug brachten, «dcr das Necht dcr österreichischen Fürsten auf den Besitz ihres Reiches, wie er cs fand, erkannte und dann unablässig z>, verwirkliche» bestrebt war," Wie abcr im Zeilenlaufc daS Wort dcn Vor-sprung gewann vor dem Schwerte, da zierte das herrliche Familicngeschmcidc nicht mchr bloß Wchrge. bängc und Waffe», es schmücklc fortan anch dic hohen allerthümlichen Lehen jc»cr Plätze in dcn Landtags-stiilicn, auf dic das Volk dann mcist uerlraucilsuoll seine Blicke lenkte, wo Diejenigen aus dcm „allbe« rühmten" Geschlechte saßen, die nun ungescheut das frcie Wort verkündeten und deren frcimuthuollcr Blick, der ihnen ans dcn Angen flammte, nnd deren freimüthige Rede, die ihuen von drn Lippen tönte, immcr die Feinde des Rechtes und dcr Freiheit traf tief bis in's Mark hinein. Und wieder ist es eine Trias uon Iahrhuu-derten. des 10.. 17. und 18,. welche die Vertreter ihrer „Zcitidccu" im Aucrspcrg'schcu Hause sucht und findet! Zuvörderst und im größten Umfange abcr das 16. Jahrhundert. Die Epoche der Reformation. Hatten die Vätcr im Mittclaltcr das kleine Land Krain. in dessen Boden auf steiler lichter Höhe ihr Almenschloß, das gewaltige Aueröpcrg sich erhebt, alle Zeiten her als das erkannt, wozu cS schon Karl M. auöcrschcu hatte, als die südlichste Mark des Dculsch-thums. die gegen jeden wie immcr gearteten Feind für ..Oesterreich- und für Deutschland bewahrt wer-dcn mußte. sollte die Integrität dieser beiden Reiche erhalten bleibcu, und kalten sie dicscö wichtige Kleinod deutscher Nation iu solchem Sinne immer trcu und ohne Wanken geschützt, galt cs auch daS eigene Herz« blut hiüznopfern, so thaten cs ihncn darin, jetzt im U). Jahrhundert, die Enkcl vollends gleich, ja sie steigerten drr Vätrr so geübte Thatkraft für Fürst und Vaterland dadurch, daß sie nebst der «Haudtie-rung" mit dem Schwerte, im engen Naihe dcr krai-nischen Landschaft auf den gemeinsamen Landtagen der drei Nachbarländer Stciermark. Kärnten und Krain und auf den großen Reichstagen — in Angs-burg und RrgenSburg -- «vor Kaiser und Reich", wenn sie für das Land Gefahr sahen, ehrlich und offen ihre Meinung ausspraciien zum Woklc dcr Heimat, Oesterreichs und Deutschlands. (Fortsetzung fulgt.) K?ft gegenzutreten oder die Hilfe der Regierung aiizurufen. wageu sic nicht. Steht doch Smolka als trauriges Vetspiel da Unter den» Drucke der unsichtbaren revoluliouärcu Gewalt seufzen die ruhten Bürger, deren ^os es in der Regel ist, Ueberfluß au Encrgiemangcl zn haben und Niemand wagt es weiter zu sagen. was es sieht lmd was oft Alle sehen. Es ist so weit gekommen, daß d,r Valer nicht dem Sohne, der Bruder nicht dem Prüder traut. Siud solche Zustande haltbar? Mnß da nicht bald Abhilfe werden, (Oest. Z) Auslaud. 6.0. Flensburg, 20. Februar. Stal! um; den neuesten kriegerischen Dinge» zu schreibe», welche in der That augenblicklich nur jchr unbcdciüfud sind, ist vou einer moralischen Eroberung Oesterreichs, einem ethischen Siege zu berichten, dcr so viel Wcrtl» hat. wie ein kriegerischer' ich spreche von dem Erfolge einer Vürgcrdcputatiou bei Sr. Exzellenz dem Grafcu Nc-vertcra. k, k Ziuilkommissär fur das Hcrzogthum Schleswig. Um es gleich von vornherein auszuspre« chcn. die Depntalio» ist entzückt über die Art des Empfanges nnd der Aufnahme scilcnS des durch Würde uud Liebenswürdigkeit ausgezeichneten östcr« rcichischcn Diplomaten, Die ganze Stadt freut sich darüber, natürlich mit Ausnahme der dänisch gcsiuu. teu Partei, die nicht unbedeutend ist, ^',cl>rcr Hansen war von der Deputation, die von dem Gesangverein ,Euterpe" abgeschickt wordeu war, zum Sprecher ge« wählt wordcu. Es ist derselbe Patriot, welcher an der viel l'ercgtcu Deputation zu Fcldmarschall von Nraugel Theil nahm nnd sich schon damals dnrch ruhigen Freimull, keuuzeichuetc. Mit bewegliche,, Wor« ten entwarf dieser Sprecher eiuc Schilderung von der gedrückten Stimmnng der Stadt. Die dänische Partei hebe ihr Haupt bereits auf's Neuc kcck empor und müßten sich ruhige deutsche Patrioten bereits vom dänischen Pöbel Insulten ausgesät scheu, dir nothwendig, obschou bellaglnswerlherweise. zu Ncprcs>a!ic» führen müßtcu. Graf Ncvcrtcra dielt darauf iu würdiger und dal'ci gewinucudrr Weise ri».- Rede. welche auf die Wüuschc der deutschen Bcoöllcrung gründlich einging uud sooiel Anfllärungcu gal>. daß di,'Deputation im höchsten Grade davon befriedigt wurde. Der Graf crmahutc die Vürger aufs Neue zu Geduld. Mäßi gung und Vertraun,, wie sie brrcitö von dem lön. preußische» Zivükoiunnssär äl?n!ich dsdnnct waren; ferner gab er ih»c» die bestimmte Elklärung al>, daß sie vollen Grnnd hätlcu, den 'Alisichlcu der vcrbün-beten Ncgicrnügeu ^n vertrauen. diesen Miirlcu. die jettt so ungeheure Opfer au Mcnscheu nno an Gelde brmbten uud welche nicht rubcn »vürdc». bis drr Zweck des bewaffnete» Eiuschrcilcus gegen Dänemark, die Beseitigung der gegen die ausdrückliche» Vertrags» bcdingnisse Oesterreichs verstoßenden Verordnungen, welche die dänische Neuerung seit 1851 uud 1852 er crfol gen. sobald die Vürger die maugrlndr Qualifikation dieser Beamten, z. V. das mangelnde akademische Vicnuium zu Kiel oder die einzelnen Geschwidllglei» ten. die selbige begangen hätten, uachgcwicscu babcu würdeu. Und dieser Beweis müsse schrifüich und mit Unterlagen eingebracht werden. Zuuächst hätten dic Zivilkom!nissar>cn die Kirchen- und Schnlfragc in's Auge gefaßt. Wic sie dieselbe als die brcnucudstc Fmgc erledigt, werde in der kürzesten Frist offcnlu». dig werden. Auch das Weitere werde folgen; die Kommissaricn hätten sich zn dcm Ende mit Männern umgeben, die. wic sie allgemein hörten, das Vertrauen der Stadt genössen. Außerdem würden die Kommissarien für die Beschwerden nud Wünsche der Vürger allezeit ein offenes Ohr l'abcu. Am Schlüsse der Audienz hörte Graf Ncvertera noch einzelne Mitglieder der Dcpntation an, nämlich Lehrer Hansen über dic Kirchen» und Schnlreform, Dr. Mcd. ^orcnzen über die ungesetzliche Handhabung deS Mcdizinalinspektorats. endlich Kaufmann Korff« Pclcrscu über die Mißftäude im Kommnnalweseu. Graf Rcucrtcra ersuchte diese Herren. ihre Vemcr» kungeu ihm baldigst noch einmal nnd zwar schriftlich zu wiederholen. — Ich kann versichern, daß der Eindruck der Audienz iu der Stadt ein sehr befriedigender gcweseu ist. London. 23. Februar. Im Unterhause crwie« dcrtc Gibson auf die Interpellation Bcntinck's: Dic Preußc» verlöschte» das eigene Leuchtthurmlicht, die Kriegführende,, berücksichtigen stets den eigenen, nicht den Vortheil der Neutralen. ^ Layard erwiedert anf die Interpellation Ogil-! vy's: Nachdem die Dänen mcbrerc Schisse gckarcrt.! wurde Euglaild aufgefordert, zu remouswren. Eng' ^ land rcfüsirte, worauf die deutscheu Großmächte so» fortigcs Embargo auf die Dänenschiffc anlüudigteu. Die Dänen werden wahrscheinlich dasselbe thun. Die Regierung ist über die Blockirung der deutschen Häfen uicht unterrichtet. D'Isracll urgirt die Vorlegung des dänischen Vlaubuchcs. Oöborue beantragt, früher das Flottenbudget nicht zu berathen. Der Antrag fällt mit 22(1 gegen 47 Stimmen. Gladstone sagt. die Regierung sei über die Räumung Iüllauds ohne Information. Bukarest, 21. Februar. In der letzten Kammcr-sitzung fand die sehr heftig geführte Generaldebatte über die verschiedenen Äcwüffuuugöftrojctte statt. Fitr daö Gcsch sprachen: Demttcr Gyika, Gregor (5ouza, Oberst Hadrian, Bosuioccno, Sileano uud Lascar l^atargin, dagegen der Ministerpräsident Cugoluit' scheano, (5ostaforo, Vascsco und Äocrcsco. 103 Dc-putirtc warcu anwesend. Äci der Abstimmung wurde daö Hcsctz mit 55 gegen 4« Stimmen angenommen. Lokal- nn> ProvinM-Rachrichtcn. Laibach, 25. Februar. Zur Feier der Verleihung der Februarvcrfassung wird Morgen Vormittag ciu solennes Hochamt mit '!'<- lwuu in der hiesigen Domkirchc abgehalten. — Morgeu Abend giot die philharmonische Oe. sellschafl im Rcdouten. Saale ihren Mitgliedcru das vierte Eouccrt. — Heule Donnerstag findet eine Probe des Mannerchors im Vcreinslokalc Statt, wozu sammt, liche Herren Mitglieder zu erscheinen ersucht werdeu. — Se. fürstbischöftichc Gnaden habeu. wie man der „Tpst." von hier schreibt, im Aloisiauum dcu Unterricht der französischen Sprache eingeführt. Die Kraincr haben Sinn und Talcut für Sprachivisscu« schafteu, und es ist sehr chreuwcrch. dasselbe zu förderu. —" Es würbe für die Bewohner der Polana». sowie der St. Peters«Vorstadt höchst crwüuscht sciu. wenu ciu Tlicalcr-Zettel vi»-ü-vl« der Hauptwachc oocr i» dicker Gegend irgendwo angeschlagen würde, da cs für sie höchst lästig ist. besonders im schlechten Weiter, bis in die Spitalgassc zu gcbcu, um nachzusehen, welches Stück auuoncirt ist. — E>n Hcrr B l ü m c l iu Gcidmf in Stticr-mark ist. wie die Grazcr Bläll.r bcrlchlcn, d>,r Er< finorr eincs Pulver Suvrogalü. das bci dcn danut augcstclltcn Versuche» recht gumngc Resull^ue crgcdcn l'al. Die Voriheilc vor dcm geioöpulichen Schlclü' pulocr sollcn d bl'stcl>>u, dali ce auch uu fcuchtc» Zustande ül'ch rxplooili. — Ein ^ailcuzua uou Stciubrück nach Sisftk ist i» 2l>lngartc!> eingleist unv siiw l'is auf die Ma^ schiue uud 6 Waggons sämmtliche Waggons in Trümmer. Menschenleben ist keines zu beklagen. Wiener Nachrichten. Wien, 23, Februar. Se, Majestät dcr Kaiser b,al dem Hauptmauu Eder. dem Koinma»danttu der Ebreutruppe, wel-chrm bekanntlich bei dcr Elünrmung oeü ^öiiigebcrgcs das Pfcrd unlcr dcm ^ribe cischosscu wurre. cl» Pier» aus dcm kaiserlichen Marstallc zum Gcschcnlc gemacht. Dcr erste General. Ac jutant Sr. Majestät. Graf Crennevillc. führte dru Hnuptmaun in die kaiserliche,, StaMmgen. und cs wurde dcmsclbcu frci-gestellt, sich eines vo» dcu dasclbst befindlichen edlen Thieren nach Vclicbcu auszuwäblen. .- Bei dcr gcstcru stattgehabten Wahl ciucs ^andtagö-Abgeordnctc» für dci, ^andgcmcindcnbczirk Vruck au dcr Lcilha wurde Sc. Exzellenz dcr Hcrr Statthalter Graf Ehorinsky zum u. ö, Landtags' Abgcorductcu gcwählt. ^ Ucncstc Nachrichten und Telegramme. Original - Telegramm. TVieu, 25. Februar. Die „Wiener Zeitnnst" dementirt die Ernennun,; (frzherzog 'Albrechts zum Generalissimus, ebenso die Pensionirun<;eu vor dem Feinde. Die Konferenzsserlichte, aber ohne Waffenstillstand, erhalten sich- Trieft. 23. Februar. Der heute emgetrossenc Lloyddampfer brachte Nachrichten aus Kalkuta 22.. Singapore 22,. und Hongkong 15. Jänner. Der kais. chinesische General Tschn^ ""lnn die Stadt Piug. woug am große» Kanäle. Nach Yokohama siud Trup« pc»! zum Schutze dcr dortigen Niederlassungen abgc- !gangen ! Verlin, 23- Frbruar. Ein offizieller Bericht mcldct i Am 22. bei Tagesanbruch l'aben dic Vriga« dcn Nöl'cr. Kanstcin und Groben mit Artillrric, in Gegcuwart des FM. Wrangcl. des Krouprinzeu und Prinzen Friedrich Karl eine Nckoguoszirung bis in das Vereich des KanonenfcuerS der Düppelschauzen uuternoulmen. Der Verlust der Preußen beträgt 3 Todte, 20 Verwundete: dcm Feinde wurden einige Fahucn, dann mehrere Offiziere und 200 Mann als Gefangene abgenommen. Hamburg. 23. Februar. Kopenhagener Posten vom 19. bis 22. melden, die Regierung habe einen Gesetzentwurf im Folkcthing auf Einberufung dcr Kriegspflichtigen des nächsten Jahres eingebracht. Fer« ner ncnc thcilwcisc Aushebung der Scedienstpflichti« gen. Eiu Bericht von der Pauzcrbattcrie Krake vom 1,8, d. lautet: Lieutenant und 3 Mann verwuudet. Vattcric erhielt rundum ungefähr hundert Schußzeich« uungcn, dic Schanzklcidung am Backbord 50 Löcher; jedoch blicb das Schiff, der Tburm. die Artillerie nnd die Maschine kampftüchlig. Altona, 23. Februar. Fcldmarschall u. Wran-gel ucröffeutlicht aus dcm Hauptquartier Apeurade llll. 16. Februar eiucu Erlaß, dcm zufolge jede feiudliche Handlung gegen die Armee der Miirten nach den Kriegsgcsctzcn bestraft wird, Die Ziuilkommissäre in Flensburg erließen un« term 1^1. Februar ciue Vcrordnuug betreffs dcr Sprache,,. Dcr Unterricht und dcr Gottesdienst dürfen nur in deutscher Sprache abgehalten werben, andere got-tcsdicnstlichc Handlungen aber nur auf den Wunsch der Vcthciligtcn in dänischer Sprache, Aus seitens der Vundeökommissäre ist eine Ver» orduung erschienen. Dieselbe hebt vom 1. April ab. vorbehaltlich der Zustimmung dcr Stäudcversamm« lnng. die Berechnung in Nigsmünze auf und seht die schleswig-holstcin'sche Couraulbercchmmg ein. Vom 1. Dezember ab dürfen die landesherrliche,, Kassen keine dänische Scheidemünze und Zettel der Kopcnhagcner Natioualbank mehr annehmen. Dcr «Altonacr Merkur" berichtet-. Die Vundeö» kommissärc haben sich bezüglich Aufhcbnug des Eider, zollcs uud Zoligcmeinschaft mit der Ol'erzivilbcbörde von Schleswig iuö Eiuvcrncbmeu gesetzt. London, 23. Februar. Die „Times" bringt ciu Telegramm aus Souderburg. 22. Februar Abends: Die Preußen warfen deute 7 Uln Morgens die da» Nischen Vorposten zurück und bcscytcn das Dorf Düp. prl. wurden aber nach einer virrslündigcu Kanonade von dcn Bastionen zurückgedrängt. Zwei dänische Re-gimcnttr »varrn engaglrt und vrrlorcu 200 Todte und V^rwnildclc, darimln' oiclc iDffizierc, Die Prcu« ßcn !ic8l'u vil'Ic Tl'dtc u»d V^rmundrte auf dem Kamvsplaß zurück Markt- und Geschäftsberichte. Laibach, 24 Februar, Auf dem blutige,, Markte find »ur 40 Wagen mit Holz erschienen. (Woä, en ma , kt - Pre is e.) Wcizen pr. Mctzen fi. —.— (Magazins. Preis fi 5,67)' Korn si-------- (Mgz. Pr. st. 3,53); Gerste fi-------(Mg^.Pr fi 3 8); Hafcr st. —.— (Mgz. Pr. fi. 2,38); Halbfrucht ft.-------- (Mgz Pr.fi. 3 97); Hcideu fi.-.-(Mgz Pr ft. 2.75): Hirse st.-.— (Mg> Pr. fi. 3.8); Kukurutz fi, —.— (Mgz. Pr. fl. 3.65); Erdäpfel ss. -.- (Mgz Pr. ft,-------); linsen ft 4,20 (Mgz. Pr. ft, — —)- Erbsen ft. 4.50 (Mgz. Pr. st, —.—); Fisolen fl. 4.50 (Mgz. Pr. ft. —.—); Nindsschmal; pr. Pfuud kr. 55, Schwciueschmalz kr. 38; Spcck. frisch kr 26. detto geräuchert kr. 38; Butter kr, 50; Eier pr. Stück kr. 2,^; Milch (oroiuär) pr. Maß kr. 10; Nindftcisch pr. Pfund kr. 18—22. Kalbfleisch kr. 21 , Schweine-ftcisch kr. 22. Schöpsenfleisch kr. —; Hähndcl pr. Stück kr. 30. Tanben kr. 17; Heu pr. Ztr. ft. 1.10 bis ft. 1,50. Stroh kr. 70—90; Holz, hartes 30", pr. Klafter ft. 8. dctto weiches fi. 6; Wein (Mgz. Pr.) rother und weißer, pr. Eimer fi. 11. bis 15. Neustadtl, 22. Februar. (W ochcn markt«Prcis c.) Weizen pr. Mctzen fi. 4.86; Kor» ft. 2.70; Gerste ft. 2.66; Hafer fi. 1.80; Halbfrncht ft. 3.16; Heiden ft. 2.60; Hirse fl. 2.76; Kukurutz fl. 3.— ; Erdäpfel ft. 2.— ; Linsen fi. 6.40; Erbseu fi. 6,40; Fisolen fi. 5.-; Rinds-schmalz pr. Pfund kr. 45, Schweineschmalz kr. 40; Spcck, frisch kr. 30. dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 40; Eier pr. Stück kr. I5; Milch pr. Maß kr. 10; Niudflcisch pr. Pfund kr.'19. Kalbfleisch kr. 26. Schweinefleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. —; Hahn» del pr. Stück kr. 33. Tauben kr. 25; Hcu pr. Ztr. ft. 3.— , Stroh fi. 1.40; Holz. hartes, pr. Klafter fl. 6 30. dctto wcichcs fl. —.—; Wein, rother, pr. Eimer fi. 5, dctto weißer fi. 4 Theater. Heute Donnerstag: Eine Posse "ls Medizin. Possc mit Gesang in 3 Akten, von F. Kai,er. Morgen Freitag: Geschlossen. Verantwortlicher Redakteur: Istnaz v. Kleinmayr. Druck uud Pcrlag vou I«na; v. Kleinmayr 55 Fedor Vanlberss m Lalbach. t8V Rnsl^N^pNsns ^" ^"^ eröffllste i» „edrl'icktcr Stimmung, besserte sich jedoch im Verlaufs und schloß mit einer aslqfmciiien Echl'luüg Wschsel axf frclüde Plähe anfangs boch g,-^Ul^UU^^^U/^» haltcn giü,il!, bcl allftitigem Ausqrl'ot schließlich wieder auf ihre gestrigen Positionen zurück Kredil-Altieu erholten sich im Lciufc dcS Geschäftes um mehr alS 1 fl, Krcdil-Wie», lose erreichte,, 1°27, Stac!tsbahu-?lktitii wurden um 2 st. besser bezahlt und Norbbcchu-Muü so wie die meisieu Glaspapiere schlössen nur mehr uiibcbeuttud billiger als dc» 2.l. Fel'ruar. ncsseni. (.^clo »l'>ra>iS siüssig. Veffe«ltliche Schuld. /^. d<« Staute» (sür 200 si.) Geld Waare In ösicrr. Wahrung , zu 5°/, 6<'> ?5> 06,85> 5"/. vlnleh, v. jWl ulit Rxckz.''/, W.— i»<;,2(, ohne Abschnitt l««4 ^ - - !>4 50 ij5».— National - Äulehen »lit Iä»uer-(5oupunc! . „ 5 "/„ 7!>,^<» 7!!..^) National ^ Anlchc» l»it April-Coupons . . „ !) „ 7N.25> 7^,.'i5, M'talliqittl' . . . . „ 5) „ 71,!l<» 71/10 detto mit Mai-Coup. „5.., 71 .'15 7l><5, dctto.....„4,^, 1 .....«i»,— «!'.50 ., „ „ „ !«<)<) z» 500 fl. '»0.00 i»0,7() „ „ „ 1«<^0 . 100 „ i)1.5() ^»1,(!0 ^, „ „ 1804 ^ „ ., 93.540 !)1.- «omu-Nt»ttnsch. zu 42 l.. »„«l.. 1«.— 18,50 «, dti HroullMdtr (sür 100 st) (ÄrundentlaslungS-Obli^atil'ncu. Nieber-Oc>1trrtich . . zu 57, 8«,— 8U.50 iDb. < Oest. und Salsi'. zu 5"/^ 84,50 85.- Böhmen . , . . . 5 „ 9150 !)2.— Geld Waar,- Steieri»,, ^tärnt. u. Krain 5"/„ 87 5.U 88 50 Mähren......5 „ 93 50 95. Echlesie».....5 „ 88 50 89.50 llugnu .....5 „ 73.50 74^5 Temeser Vanat ... 5 .. 72.— 72,50 Hl'roatien ulld Slauouicn 5 „ 74.5») 75.— (Yalizien.....5 „ 71,25 71 50 Sitl'nioürgm . . . . 5 „ 7l» 75 71 5<) Aulowiua.....5 „ 70.50 —. „ m. d. Verl.-(i>'l. 18(!7 '> „ 70.'i0 72 25 Peuetl'auischrs 3Inl. 1859 5 „ 92 — 92 50 Aktie» (pr. Slmk.) oiationalbauk......770,— 771.— Kredlt-Äustalt z» 200 >I. o. W. l?7.80 177,90 !)t. ö. Escom,-^.s. z, 500 ,1. ö. W. C52,- 054.— K. Herd.-Nordb. z. 1000 ü, (^M. 1753.—1754. -Staatö-His.-Gc,. zu 200 fl !5U. oder 500 Fr......195.50 195.75 Kais. <5lis.-Aal)u z» 200 fl. CM. 131 — 131.50 Ssld,-uor5d.Verl'-Ä.200 „ ,. 125.25 125.50 Süd. Staats-, lomb-ven. n, centr. ital. ^is 200 fl ö U. 500 Fr. mit Oiul'l'zahluna. . . . .247—249,— Geld Waare Gali,. Karl-Ludw-Vahn z.200sl. E!N........195.- 195.50 Oest.Don-D^mpfsch-Ges. ^ <^ 430.— 43l. - Oesterreich, ^loyd m Triest Z " 220.— 221.— Wien Dampf». ?lft.-<Äcf. ^ .^ 440.— 450.— Pest.r «.lt.nl'liicke .... 386 — 388 ^ Voh,». Westbahn zu 200 si. . 152.25 152.50 5h.'is!^h»-Älli.'» 200 fi. («i. M. m, 140 il. <7(>7..) Einzahlung. 147 — ------- Pfaudbrife (für 100 fl.) '.National- lOjähriqe u, I. l'anl auf 1857'zu . 5"/., 101,50 102.- (<, M. verlo^bare 5 „ !>0, - 90 50 Nationall', auf ö, W, verlobt'. 5 „ 85,75 85 90 lingarisch.' Bodeil-^ndil-Änftalt zu 5'/, pCt .... ------- 88,- Voft (pr, Stuck) Üred.-?lns!alt sür Handel u. Gew. zu 100 fl. öst. W. . . . 12Ü75 127,- Don. Dmpfsch -G z« ^W fi. CM. 8U.50 87 />0 Ztadtqem. Ofen „ 40 ,. ü, W. 29.— 2<».50 Werhazy „ 40 „ „ 91.— 92.- Salm__________„ 40.. „ 3125 3175 (i>eld Waare Palffy zu 40 fi. CM. . 32 25 32 75 sslary „ 40 ., „ . 31.25 31.75 St. Oeitt'iz „ 40 „ ., . ii9.— i>l».50 Nindischqräh .. 20 .. „ . 19,— 19 59 Waldstei» „ 20 „ „ . 19.25 19 75 Kc,,llvich ., 10 ., „ . 15,— 15.50 Wechsel. 3 M 0 u a t,'. Geld W.iarc Augsbiirg fiir 100 st, südd W. 101 25 101.50 Hr.n>sf»rt a. M. detto 101 30 101.70 H,,»,l urg inr 100 Marl Vaulo 89.90 <»0.I0 ^ondl» jür 10 Pf, Stellinz . 119.25 119,70 Pari.,' fur !00 Fl.nilc! , '. . 47.10 47 20 (5v,,rH der Goldsorten. Geld Waare K.Münz-Dulat.» 5 fl. 73 lr. ü st. 74 Nkr. Kronen . . . . 1 „ Sill'er . . 119 ., — .. 119 „ 25 „ Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. t. öffentlichen Börse in Wien den 24. Februar 1864. b°/. Mctalliqm« 71.50 1860-cr Anleihe 91.25 5°/, Nat.-Anleh. 79.35 Silber . . . 118,75 Vanlaltien . 773.— London . . . 118,75 Kreditaltien . 179.— K. t, Dulatc» 5 72 Fremden - HnMge. Den 23. Februar. Ttadt Wien. Die Hrrrru: Ritter Lamonrc, f. s. Major. — Mai)er, Kaufmann, vo» Maiuz. — (^aber, Privat, von Marburg. — Stuwa, f. s. iüeu-tenant, von Vicenza. — Ziuutti, Vaumeisier, und Plascr, Äauunternehmer, vo» Natschach. Elephant. Dir Herreu: Mose, Handlim^reisender; Kassawizz und Trebilfch, Kauiicute; Änuzl, ^>>> schäftsulann, vou Wien. — Kraßnigg, Vau^ «uternchmer, von Klageusurt. — Picco rou Villach. — 5,'amberger, Agent, vo» Trieft. — Detleva, Oullzbcsl^r. vou ^»ppiza, — Urbanzhizh, Gutsbesitzer, von Höfteiu. ^4 — 2) N^7i2«57 Edikt. Vc>m k. l. staot. oclcg. Vczirksgerichtc Lailiach wird hicmlt dckalillt gcniachl: Es sci über Aüsuchcn dcö Franz Kl'llan uoil Hosta zur Oinlilillglllig der aus dcr Cession vom 14. April 18(i2, dann ar.ö dcm im Ercclltionölvcge in-tadlllirten Urlhellc vonl 28. Anbist 1^61, Z. 11836, schnloigrr 20 fi. Z8 lr. >n die öffentliche Velste^crulig der de^ Maria Kopac gchörlgcn. >m Grundlinchc Zaycr 5u!» Url». >Nr. l 1 vorlolnmciwc», gerichtlich auf 5M) fi. dcluertl)clen Drll< lelhnlie gcwiUiget, uild cö lvnocn z» deren Vornahme die orcl Feilliictungen ans orn 12. März, 13. April m,d 14. M a t l. I. jedesmal uon l) — 12 Uyr Vormittligü in wl^o l«i »lluc mit vein angsordücl, daß die feilzul>iclcnt>e Drittelhlilic lici der erstell und zwcilcn Feüliielung illir lim lind nl>er den Schäyllüi^wcrl'), lici dcv lehten Fcilblctnng alier allch nnlcr t>cm Sch^tulngöwerlhe an rcn Mcistdictcnl'cl! hlntaligcgcdcn wrrdc. Der Grnnddnchilcrtlakt, das Schciz-zungSprolololl nnd die ^izitationslicoil^-nissc können in brn gewöhnlichen AmtöslüN' den bei diesem Gerichte eingesehen werben. Lailiach am 5>. Februar 1864. (295—2) Nr. 1064. Edikt. Vom gefertigten k. k. städt. beleg. Vezirlögcrichlc in Laibach wirb yicmil fnnd gcmachl: Es sei nl>cr Ansnchcn des Franz Llpach von Dobrninc in die öffcnlllche Verstcigernng dcr dem Franz Vrcsooar ill Vrrsjc gsdorigc,,. im Orniiddllche Seitenhos 5"l' Urd.-Nr. 'li!, Rkls'.'Nr. 378 , uorkonllnenden Vierlrldnde lind Mnhle sammt An- nnb Zngchör im gerichtlich crhol'cnen Werthe pr. 2173 fi znr Eliiliringnng von 79 fi. 8s)kr, <^. ><, <. ^ bewilliget und zu deren Vornahme die drei Feilbietnngcn auf bcn 16. März, 16. April und 18. Mai 1864. jedesmal Vormittags von 9 — 12 Uhr. hicrgerichtS mit ocm angeordnet worden, daß die fcilznlnelcndc Vicrlclhnlie nnd Mnhlc del dcr ersten nnb zweiten Feil-liietniig nnr nm nnd über den Schäz» znngöwcrth, dei der letzten Feilliietmig alier alich nulcr dem Schä'tznngsluerthc bem Mcisll)ietendel! hinlangegclicn wcrdcn. Der Oliindl'nchsctlract. daö Schä,^ znngt«pl0ll.'koll n»d die ^izilalionö-Ve> bingüisse löiiNl'ü in den grwöl'nlichcl! Amlsstnndcn hiergcrichts eingesehen wcr' bcn. Laidach am 26. Jänner 1864. (296-2) Nr. N82. Edikt. Vom gcfcnigtcl, k. k. start, dcleg. Bezirksgerichte ^aibach l»>rd hicmn kund gemacht: Es sci znr Einbringnng dcr Forderung ans dem gerichtlichen Vergleiche uom 5. Dezember 1862. Nr. 19154, pr. 525 fi. jammt Ncbcngelinhrcn nder Aozng dcr vom Erecnten geleisteten Thcilzaylnng pr. 50 ft die crccnlivc Feilliiclnng der bcm Matihänö Maiinka gehöligcn. im Grnnblulchc der Hnrschafl Kaliclidiil» >llk Url).'?ir. 32, Fol.96. uorkommeiiden. gerichtlich auf 1231 fi. ocwrrlhctcn Ganz. hlwc Nr. 28 l'cwilliglt, nnd znr Vor« nähme derselben drei Tagsatznngen auf den 16. März, 16. April und 18. Mai l. I., jedesmal uon 9 bis 12 Uhr früh, hier» gcrichls mit dem «»geordnet worden, baß oic Realität erst bei der drillen Tag. satznng allenfalls anch nntcr dem Schäz« znngswerlhc an den Meistbietenden hinlan» gegeben würbe. Hicoml werdel, cillc Kanfinstigen mit ocm ocrstänbigct. daß sie ben Grliudbnchs' cxtrall, oas Schählmgöprolokoll nild bic Lizüallonsl'edlngnissc hicramls in den gewöhnlichen Amlsstnndrn einsehen löonen. tt. k. städt. eeleg Bezirksgericht Lai< liach ben 28. Jänner l864- (307—2) Nr. 368. Edikt. Vom k. l. gcfclligicn Aezirkölinüe, als Gericht, luiro hicinil knno gciuachl! M sri die in dcr Rcchlös^chc dcü Vlciö Vcih uon Noscsc gegc» VlaS To>i,< schilsch uon Grafcnbrnnil wegen schnlbiger 642 fi. 24 kr. ^. .^. e., mit Asschcio ^om 18. Srplcml'cr 1861, Z. 5570, am 23. Dezember 1861 bestimmt gewesene, so. hm sistiric dritte erccntiue Nealfeilbiclnng lintcr uorigem A»ha»ge anf bcn 11. März 1864 mit Veideliall des Orles nno der Stnndc »«ü^^limttn«!«) angeordnet worben. K. k. Vezirkilaml Fcistritz. als Gericht, an/ 23. Jänner l864. (359) Die vierte Abtheilung von Sattler's 3i o 8 in ora lll e li ist nur noch kurze Zeit zu sehen. (358—1) Knlldmllchlmg. Am landwirthschaftlichen Ver^ suchshoft in Laibach sind verschiedene Gattungen Gras- und Waldsamen, echter frau zösifcher Luzerna, Incar-nat, (Esparsette und steier-scher Klee, Burftunderrü-beu, Ätieseumölirltt, frühzeitige ^uckorerbson, echte englische Futterrüben, zwei Fuß im Umfange von der letzten Fechsung, dann Strohschneide-Maschinen,verbesserteHng-maier'sche Pfiüge, fehwer-zer Pflüge, Wendepflüge, Wnrzelpflüge, Anhaufler, Jäter, 3tuchadlo und Bra-banter Vgen billig zu haben. MOLL'S GW Scidlitz-Pulver. Central >vcrfendungo-Depot: Apotheke „zum S'torch" in Wien. luv Veachtmlft. „^cde Schachtel der von „lir erzenqten Seidlih-Pnlvcr ist zum Unterschied von ähnlichen ^rzettgnisse» mit meiner Schnvmarke »"'d U'lt"'schvlst versehen „ud auf jedem, die einzelne Pnlverdosis «„lschliestenden weiften Papier das Ncnn;elche,l „Moll 0 Se,dl,tj-P«lver" in 2Ua„erdrnck ersichtlich gemacht." Preiö einer versiegelten Orimnalschachlel l s>- ''", tr. osl. Xd. ,^, G^n^nchc<.ÄnN'e>snng lii all.'» Sprache. Diefc Pulver behaupten diirch line aüs^rm'del'lliche, üi den iimiiiii^s.iüiqstcn Fälle» evftrulitc Ä>nlsaiillelt uiitcl säininüicheii dichn-bekannten HauM^eneim n.cheslrilten den ersten Nmni; wie denn ^iele Ta»se„de an« aNen Theilen deö ssroßen ^aiscrvcichec nns vor lieqende Da»tsa<,nnc,^schreil'en die dewillirlen Nachwe.snnssm darb.elen das; d.esel^en de, Yabltue er ^crstopfnng Unver-^a',^I„, ^l«^t.'r, Aftothclcr „zum goldenen Hirschen." Görz: I^n2tt?-i Gurkfeld: /<>/<;,/. He«. Neustadtl: /)<>m. /t,2?;l)/i und ./".vt'/' «"F?na,«i. Wippach: >l,^. /><^^i>. Durch obige Firma ist anch zu beziehen das Gchte Dorsch Leberthran Kel. Die reinste nnd wirtsa,ns!e Sorte Medkinallhran auö Bergen in ^)l'orn>egeu. ^ede Bunt^ille ist Innl Unterschied vou andern ^eberthransorten init uieincr Schutzmarke versehen. Preiö .i.irr ^n en Vonteille uebst Gebra»ch< ^7^7) Apotheker und chemischer Pruductcn,Fabrikant iu Wien. > Hiczu ein halbcr Bogen Amts- und Illtclligcnzblatt.