0«chdnBWk«l. z««e«»N--< 7e»«phG»A^ vO«ig>?r«ilO» Kdhole». «onatUch 0A ZO-m Z,st«t»e» . «>.» Vmch Post ^ »o«»Mch . . ». A>^ ewzet»m»»»er 0i» L ^ v«i NG»ii»»> d« S«it»»g M »«k M»» »r «iW»«» »» peo« «i»>»t,o«tz»d^ M «r>l M»»»w ewzHiß«^«»^ vk«Ar»>»»« »«cht »«»sM»cht^ Wl's! Der Gicherdettspakt. Die gutipenkonserenz in London. ' 5)ie Konferenz der Juristen, die mit dem 'Studium der technischen Fragen des Sicher-heitSpakteS beaustmgt sind, wurde gestern in L'mdon erösLnet." Unser BerlinerMit-arbe i t e r umreißt die Aufassung d^r politischen Kreise in Berlin betreffs dieser Fiage 4n folgenden Darlegungen : In der Geschichte der Diplomatie ist bisher ber'Fall wohl noch nicht verzeichnet, kiajz bei Behandlungen über einen politischen V^r-träx die Juristen vor den P'^litikern bemüht worden sind. ES hat denn auch ii: Berlin ci. nigeS Erstaunen hervorgerlifen, als die Absicht der Alliierten, die Jnristenkonfecenz der Au^nministerkonferenz vorangHen zn Ilis-sen, bekannt wurde, immerhin lag für die Reichsregioning kein Anlaß vor, auf dsn Wunsch ^r Alliierten nicht einzugeht:», denn eine Bindung entsteht für sie aus den Londo-«er JuristenVesprechungen In keinem Falle, Hnvgen sie ausgehen, wie sie wollen. Die Entscheidung muß um so mehr den verantwortli-chen Gt<,atsmännern vorbehalti'n bleib n, als. von anderen Differenzen über FraM von geringerer Bedeu^ng abgesehen, ü^r die drei Hauptpunkte die Meinungen der b^'iden Ve?. tragSpartvien bisher direkt entgcgenzesej)t sind. Ebenso wie die letzte deutsche Note hatte «uch ein amtlicher britischer Funispruch betont) daß der Zweck der Zuslinim^-nknust in London darin besteht, die deutsche Regierung Ah>r hte rechtlil^ und technische Teite der Vroblem« in Aenntnis zu se^en. In welcher Weise und mit welchen Mitteln dies'.' Jnsor-mation erfolgt, ist den Alliierten überlassen. Nach ausländischen Pressemeldungen der letz, tey Tage ist es nicht ausgeschlossen, daß als Grundlage der Besprechungen die '^cr^il«^ von dem französischen snristischen Eachvoistüu- Fromageot und dem juristischen Eich-Walter des englischen Ausinärtil^cn ?l:n^">^, Hir Cecil Hurst^ ausgearbeiteten Paktentwilr-fe dienen. Dieses Verfahren wäre insofern ^ nicht unhed:!nklich, als her Jurist vom juristi-ifchen Sta-ndpunkt gegen eine Formlrlierung nichts einzuwenden haben kann, Wöhrend der k PotMer gegen den sachlichen Inhalt nm so ' wehr Einwände hat. Erfreulicherweise ist der l Ministerialdirektor'Gauß, der suristi^'che Cach-s'Vsorf^nden davon, daß schon der ^informative Charakter der Zusonlmenknnft je-^derlei Bindung ausschließt. Natürlich nnrd, !wenn die Konferenz einen Zweck halvn soll, ein Eingehen aus die materiellen Grund-! lagen einer Formuliernng nicht vermeide lassen, alvr auch hier muß daran sestgel^aUen ' werden, daß eS sich ttm eine reine K l ä-! ru n a des Tatbestandes handelt, auf deren ! Grund!mge dann die Außenminister weiter-! »»erhandeln?önnen. ' Es darf auch nicht übersel^en werden, daß ' enakische Blcitter auf die Konferenz recht weit--j ye^de Hoffnungen sehen. Hier und da ist ez England sogar als nicht ausgeschlossen be-! zeichnet worden, daß schon eine Art Paktentwurs aufgesetzt wird, waS aber, wenn man Morlbor, Donnerstag, den 3. September ils2s. Rr. ^9S SS. Äahrg. polnische Schwüle in der Residenz. Der awanWe Ännenmtnlfier im Außenminifterlum. Veograd, 3. September. Im politischen L2-ben ist in den letzten Tagen ein vollkommener Stillstand eingetreten. Weder gestern noch heute waren welche besonderen politischen Ereignisse zu verzeichnen. Die Beschlüsse des Kongresses der serbischen Bauernpartei werden dahin konlmentiert, daß die Banernpartei hiemit die schärfste Aktion gegen Nadi^ be-gönnen habe. In den hiesigen politischen Kr?i sen wird viel über das gestern in Zagreb veröffentlichte Komttluniqus der Radi<^partei gesprochen, worin sich diese gegen eine Fusion mit der serbischen Bauernpartei erklärt und die serbische Bauernpartei als ini Zusamnien-brnche bezeichnet wird. Der zlveite Teil unserer Delegation für die Völkerbnndtagung ist heute nach Genf abgereist. Mit der Delegation reistien auch zahlröl-che Beo^-ai'.".' Joumalisten. Geplanter Einbruch in die Eisenbahnkasse in ttarlovae. Zagreb, I. September. Die Eisenbahnpolizei in Karlovac bracht»" in 'Er^ahi^ung. daß eni Einbruch in die Eisenbahnkasse in Karlovac geplant sei. Sie vlrständigte hievon die Zagreber Polizei, worauf Detektivs und Kriminalbeamte nach jlarlollac entsandt wurden, um die Einbrecher al'zufajsen. Die Detektivs versteckten sich gestern abends inl Äassenraum. (^k'gen 22 Uhr lainen durch das Magazin zwei Männer hereingeschlichen, die ini ?lugenblicke sestc'senonlmen )vurd<'n, als sie sich niit ver-scsiiedenen Einbrecherwerkzeugen über die Kasse machen wollten. Beide, zwei Italiener, wur den unter sicherer Bedeckung nach Zagreb überführt, wo sie eineul strengen Verl)i^r un. terzogen wurden. Man vermutet, das; nian einer weitverzweigteiz Einbrecherbande auf die Spur gekommen ist. Zentrumssiihrer Peter Spahn gestorben. Berlin, 2. September. Der ^^ührer der deut scheu Zentrumspartei, Neich^Ztagsabgeordne-ter Peter SPah n, sri',herer pveusjischer Iu-stizlnin'ster und einer der Väter des biirg?rli-cheit Gcsetzbllches, ist in Bad Wildungen in» 8l). Lebensjahre gestorben. 35. Tagung des Völkerbundes. Genf, 1. September. Die morgen beginneii, de Z5. Taguug des Völkerbundes wird unter dem Borsitz Briands eröffnet nierdi?n. Die Hauptpunkte der Tagesordnmlg betreffen die Berichte der Mosiulkonimission, den Bericht über die wirtscs>atlics)e Untersuchung in Oesterreich sowie über den Dauziger Hafen und jchUeßlich verjchiedene Minderl)eitenfra^'en. Finanzminlster Dr. S t 0 j a d i n 0 v i^^ ist aus Eara.jevo, wo er sich einige Tage auf. hielt, nach Beograd zurückgekehrt. Ebenso ist auch der Postministcr Dr. Z u p e r i n a schon in beograd eingetroffen. Für die nächsten Tage erwartet man auch die übrigen auf Ferien weilenden Minister. Der l^ehilfe des Auszenniinist'^rs Herr M a r-k 0 vi 6 empfing heute den albanischen Innen minister E e n a B e g, der längere Zeit inl Au^enministerium verblieb. Der griechische Gesandte S a m a d 0 r a, der abberufen wnrde, erstattete Markovii- einen Mschiedsbesnch. Weiters sprachen beim Gehilfen des Anfzenministers auch der öfter-r e i ch i f ch e und der a l b a n i f ch e Ge. sandte vor. ZSotteadnlch». Zürich, S. Septemb«r. (Av«la — Schluß« iurs») pari» 24 30 Veograd ton- d»n Db'IS. Berlin 123 —, Prag 15 .?0 Mailand 20 30, New.york bl7 b0, wie» 72 85, Brüssel LS'30. Budapest 0 00726^ Warj-bau 100 —, Sofija3 75, Bukarest 2'K0, Madrid 74'—, Amsterdam 203 25, Alleen 7S». Zagreb, 23. August. (Avala — Schluß» kur>e.) Devisen: Paris 265 — bis 269 —, Schweiz bis 1092—, tondon 272 25 bis 274 25, Berlin 1330 — bi» 1340'-, Wien 783 25 bis 7V3 25, Prag 165 94 bi» 167 94, !1Iailand 224 05 bis S26'45, New.york 5b'75 bis 5« 35, Vrüs. sel 251 70 bis 255 70, Amsterdam 2270'— bis 2290'—— Valuten: Volar 55 10 bis 55 70. Holzbörse. Ljubljana, 3. Septeniber. Eichenbretter, 44 mul., 2.65 nl. lang, bis 28 cui., sranko Grenze, Geld llj00. Eichenbordonali, 44 nun., bio 2.17 m. lang, sranko Grenze, !0Ä^, Eicheilpakett 4.50 bis 8 cnl., 20 bis 27) cni. lang, Quadratmeter Geld 42.5)3, Balken nionte, sranko Grenze Bnchenbrennholz 1 ul. lang, trocken, franko Greiize, 8 Wat^g^'n Geld und Ware 17.50. Produktenbörse. Ljubljana, 3. Scpte»nber. Mizen, Barkaer, franko Station Baeka, Ware 255; Weiz'n, heiulisckier, franko Ljnbljana, Geld 245; Mais, slawonischer, Parität Ljuiijjana, Ware 218; i^^afer, slawoniscl)er, Parität Ljubljana, 175; Weizenlleie, seine, sranko Ljubljana, 180. de .<^)altung der Alliierten in Betracht zieht, wenig wahrscheinlich ist. Dagegen wird es ei-ue der ersten nnd n^ichtigsten Anfgaben des Ministenaldirektors Gans; sein, dem Grundsatz der absoluten Glcichbereckitigung Dentsä)-lands den Alliierten gegeniiber iu tiem abz-l-schließenden P^ikt nneingeschränkte Anerkennung zu ^verschaffen. Die von .^nrst und Fro^ mageot rein versuchsweise ausgoarbeitet-'n ^tlailseln sollen nänilich den Charakter de«? zweiseitigen Beitrages, l>ei denl alle Teile ans dieselbe Stnfe gestellt sind, nicht klar znnl Aut'drnck bringen. Vom dentschen Standpunkt ans ist die völ-lige Parität Dentschlands eine selbstverständ-liM' Bolansseknng für den Bertis. Sollten die Miierteu jie uAt von vvrli^erein DeutH land zndilligen wollen, so ist die Londoner Konferenz in der Tat eine Notwendigkeit, denn ohne Znbilligung dieser Parität haben weitere Verhandlungen für die deutsche Negierung seinen Zweck. Die Alliierten miissen sich auch über die praktisclj<' Bedeutung der jnristischen G<'genseitig?eit deS Vertrage^? klar sein. Wenn bei eineui Angriff Deutschlands auf Polen die Alliierten einschließlich (5ng' land'' den Polen sofort zn .^>ilfe kommen n>ol-len, so nnch auch.^'ntschland die Gewis;li?it hal>en, daf; ini Falle eine? polnischen Angriffes ihm ohne Vorbel)a!te und AnSflüchte die-felbe .«^ilfe zuteil wird. Diese Berpslichtin^g mns^ der Pakt, wenn die ^stfral^'n in die R.'-gelung einbeuigen werden, jul'istisch eiilwand-^»'ei znttl Au'-'druc! bringeil« TagkSchemM. t. Erweiterung des Postdienstes beim Postamts Bodonci-Cankova. Von d^r Pojtdirek-tion in Ljnbljana wird verlantbart, dag beim Postamte Bodenci-Cankova der Postzu-stelldienst, welcher bisher uur an drei Tagen erfolgte, auf 6 Tage erweitert wnrde. Die Zustellung erfolgt von nun an täglich mit Ausnahme der Sonntage. —ro. t. Generalversammlung des Vereines der landwirtschaftlichen Fachleute. Der genannte Verein hält am 5. und 0. September l. I. in Ljubljana seine diesjährige Generalversainm-lung ab. Beginn der Versammlung am 5< Tepteniber nm 11 Uhr iin' Saale der Land«, wirtschaftlichen Gesellschaft, Tnilaöki trg 3-Tie Tagesordnnllg umfaßt außar den üblichen Forinalitäten wichtige Srandesangele-genheiten (7 Referate, mehrere Vorschläge usw.), weswegen alle Mitglieder ausgesordert werden, sich an der Bersanimlung vollzählig zu beteiligen. Am 6. September findet eine genieinfanie Besichtigung der Mustermesse in Ljubljana, der Viehausstellung und eventuell ein gemeinsamer Ausflug in die Umgebung statt. Da eine 75prozentige Fahrpreisermä-ßigung noch nicht bewilligt wurde, sollen sich die Mitglieder der Messelegitiuiationen be^ dienen, womit sie eine 50pro.!^ntige Fahrpreisermäßigung erlangen. Mitglieder, wels che auf Unterkunft (vom ü. ans den k?.) reflektieren, nsögen dies unverzüglich .: Flagge zu hissen. t. Ziveisacher Todessturz am Lrtler. Ank letzten Sonntag ereignete sich im L)rllergebiet, knapp nnterhalb der Tabarettaspitze, ein Ton« riftennnglüct. Prinz Colona aus Neapel un-ternahm niit seinem Sekretär eine Tonr aus den Ortler unter der Führung der bekannten Bergführer, der Brüder Rudolf nnd Joses Pingera. Prinz Colona halte mit seinem Führer Rudolf bereits die Spitze erstiegn, als die l>eiden Nachfolgendeil etn^as unterhalb von eineml sich loslösenden großen Stein etwa :M Meter in die Tiefe geschleudert wurden, wo sie zerschuiettert liegen blieben. Prinz Co« lona nnd sein Fi'ihrer stiegen znr nächsten Rettungsstation ab. Die Bergungserpedition iirnchte die beiden Leichen nach Süllen. Der venlnglückte Bergführer Josef Pingera war einer der bekanntesten und tüchtigsten. t. Wegen eines Druckfehlers erschlagen. Wie ans ji'önig^'lx rg lx richtet wird, wurde in War schan der deutsche Redakteur Goga erschlagen. Da') pomniersclie Tagblatt, bei dem Goga als verantworllicix'r Redakteur tätig war, hatte infolge eines DrnckfehlerS einen falschen Zlo« tnkurs verössentlicl)t. Trotchem Goga eine RiciitigsteNnng veranlaßt l)atte, drangen drei Personen in die Redaktion ein und schlngen dem Redakteur mit einem Knüppel die Schä« deldecke ein. t. Revision des Assenprozesses. Aus London wird gemeld.'t: Ein gewisier Wilson, ein Burger des Staates Tennesset', hat sm'ben beinl Obersten Gerichtsbos in Wasbington die Silage gegen die Regiernng seines Bnndes-staales angestrengt, ^^lls Nel'enkläiXr tritt der Verteidiger des iin Daytoner Asienpro- Nummer 19g Vovi 8. Eepfemvet 1VZ5 zcs; ciux'rbietet, empfindlich beemdrächtigt zverde. Er füqt wciler hinzu, daß diese Un-terri>cktÄ>eschränkunq flegen die amerikani-s6)e Berfa^sjAng und gleichzeitig au^ gegen die o^wisst'n^^reTheit verstös'.t. t. ZNeder eine Moimt - Cvereft, Expedition. Wie mau erfährt, lMben General Bru-co, dcr ?eito? der vorigen Mount-Evcrest-(^rpeditiml, und seine Mitarbeiter jüngst anf einer ^tonsc'renz in London beschlossen, im Jahre 19^s; eine neue Expedition zur Be-Awinginlg des Moünt Everest zu unternehmen. Die Begleiter des Generals werden Oveist Norton, ittXipitän Geoffiroy Bruce und Z>iapitän OdeU sein, die bereits di^e (Zchixic--rigleit derartiger Unternehmungen kennen. Äußer Privatnntteln werden die englische Ne giernttg und die englische wissenschaftliche Sin rumänischer Mon-streprozeß. Aus Bukarest wi-rd vom 28. August lze-meldet: In dem Monsterprozeß gegen die Anführer und Teilnehmer an dem vorjährigen grossen Bauernaufstand von Tatar-Bu-uar in Besja-rabieu, der nur mit Aufbietunq großer militärischer Machtmittel unterdrückt werden konnte, h«t die Militärstaatsanwalt-schaft von Kischinow die Ankl-age fertiggestellt, so dasi die AHaltung der Hauptverhandlung ^^'ographts Prozeß im vollen Sinne des Wortes. Die An-ilihrnng der Erpedition zur Verfügung stel-len. Da die vorige Erpedition bekanntlich :ve-nige l)und<'rt Meter vor Eroberung des Gip gerichtet hatte, richtete or die Waffe gegen sich selbst und verletzte sich lebensgefährlich. ^ t. V« Ehedrama v»r der Seala. In Mailand spielte sich dieser Tage auf dem Platze vor dem Sca^atheater ein Ehedrama ab. Ein Plötzlich aus dem Kriegsdienste heimgekehrter Artillerieleutnant erblickte seine Gattin am Arme eines andern Mannes und tötete Pe durch sechs Revolvvrischüsse. Er ließ sich hier-aikf ohne Widerstand verhaften. sels ^^i.^'ttergefahren unikehren mußte, 'naci)denl zioei E^;.>editlonsteilnehmer, Mal-^lory und Irvine, beim lehten Ansturm auf 'd(M Gipfel lbr Leben eingebüßt hatten, so ist je^tt die .<^>auptsorge der E^rp<'dition, sich so auszurüsten, das; sie allen Unbilden der i?lUUerllug in eiuer Hi^he von ungefähr 9000 jMetere6inet lnondeu können, alle Vor-sllMmaßnahmen nnlzlos sind. t. Syntl)etis6ie Butter. .armern in der Nähe von De-iitroit inld wies darauf hin, daß mon der Milch, die sie ench gibt, einen Pro-ifit lxn't'inlx'kommt. Ich bin sicher, daß in den Nächsten Iabren eine Maschine erfunden werden uiiad, die auf billigere und prakti-»schere W^ise syntlietische Knhmilch zu produ-Aieren imstande fein wird." t. Schießerei eines Nerliebien. Eine ailfse-^ slienerregeiide Schießerei auf offener Straße xrregtc in den gestrigen Vormittagsstimden !in Berlin einen Auflauf. Ein iMhriger iIsmgling gab in der K^ommandantenftraße >anf ein junges Madchen, das er seit langem iverlieblich mit Liebesanträgen verfolgte, meh-ft-ere Nevoll>erschnsse a^b, die aber fehlgingen alnd eine,! unl>eteiligten Passanten schwer wr let^teu. Als der junge Mann sah, was er an- klage, welche sich auf die Verbrechen des Hoch Verrates, der Aufwiegelung und des Aufruhres erstreckt, wird gegen 320 Porsonen aufrechterhalten. Bon den ursprünglich 5«0 angeklagten und verhafteten Personen mußte die Untersuchung gegen 240 eingestellt werden. Das G-rvs der Angeklagten setzt sich aus Bauern zusammen, doch befinden sich unter denselben auch Angehörige des Intelligenz-berufes, Lehrer, Studenten nnd ehemalige beßarabische Beamte sowie auch Frauen. Llls Zeugen führt die Militärstaatsanwalt-schaft mehr als 800 Belaftungszeugen und die Anklageschrift allein ist ein dickes Buch von mehv als 6W Seiten. Die Untersuchung hat über ein Jahr gedauert und während der ganzen Zeit saften die unglücklichen Opfer der!so übemus langsam waltenden rumänischen Juftiz in den unterirdischen Zellen der Kischinewo? Festung. Die Abgeordneten der beßarabischen Banernpartei Michalache und Halippa ^tten seinerzeit über das Los dieser Verhafteten in der Bularester Kammer grauenvolle Enthüllungen gemacht und behauptet, daß man dieselben durch Mißhand lungen nnd Anwendnny der raffiniertesten Torturen zn falschen Geständnissen presse. Die Häftlinge der Krschinower Festung traten denn auch in der Tat mehrfach in den Hungerstreik — l'ckanntlich das letzte Verzweif-lun^smittel mißhandelter .Häftlinge. Im März dieses Jahres wurden 24 Angeklagte in einem separaten Verfahren abgeurteilt ilnd mit Kerkerskafen von 1 bis 5 Jahren belegt. Jetzt kommt das Gros Angeklagten daran. Mit denselben wird aber auch Sow« jetrußland mit auf der Anklagebank sitzen, denn die Anklageschrift behauptet, datz der Aufstand von Tatar-Bunar von Rußland angezettelt wmde, und nennt auch die Namen einiger bolschewistischer Agenten. Der Monster-Prozeß von Tatar-Bunar Wwd jedenfalls eine sehr interessante Sache werden, aiber eine wirkliche Aufklärung über jenen nnd unsereiner, der den ganzen Tag scheuern und waschen geht, hat keine Zeit, sich um das altes zu kummem, was recht ist. Abor lieb haben wir unsere Kinder, so gut wie die Vsihff. ) Re?ichen. Ich hatte eins, das letzte von den 101 (Nachvrack l „5^i<''r," rief le, „hier, lesen Sie und dann Sie inir, ob S-ie Worte finden für die-j^n Abgrund bode7^loser Niedrigkeit und Ge--ineiuliei-t, der sich da vor mir öffnet. Meine ^(^x'dttld ist erschöpft. Heute noch isoll alles ^u ans verlasse, in dem ich inuner eine ^reittde war." Dietrich entfaltete einen grolvn, großen Bogen Papier, aus welck)em in steilen, unge-lenken i^^uchstabm folgendes zn lesen war: / „Gnädige Frau v. Hellbnrg! ' Sie werdei' Mutter Webbens ja niclit ken-»leu, Mutter AeM'ns bin ich. Jni goldenen L'.'inkel biu ich zu .ause. Neun Ltinder Hab ich begrab^'u, niein Manu sij^t im M'säng--ni«^. ^^llles Hab ich ertragen, alles Bittere und ^chlvere. Die Reichen verlteHen das nicht nennen. Es war gut und brav. Es verkaufte Blumen und brachte sich redlich durch die Welt. Es lvar schön, mein Kind, und ich war hoffärtig und stolz, weil ich glaubte, meine Anke wurde ihr Glück machen. Da kam denn so ein leichtfertiger Nichtsnutz und verführte mein Kind und Anke ging ins Wasser, um ihre Schande zu begraben. Das kommt wohl oft vor und kein Hahn kräht danach. Ein Zu fall zeigte mir den, der schuld daran war, daß Anke sterben mußte, weil sie keinen Vater für ihr jsind hatte. Ich ging zu ihm, ich hofft?, es würde ihm wenigstens leid tun, daß Anke tot war, aber er höhnte noch, wo ich bllltige Tränen weinte, er leugnete, wo ich ihm die Beweise brachte, daß er der Schuft ivar, der niein Kind betrogen. Dieser Schuft ist Nr Mann, gnädige Frau, Jobst von .5>ellburg. Keinen Schuß Pulver ist er lvert. Es tut mir leid, daß ich Ihnen den K'unlmer machen muß. Ich habe aber anch soviel Kummer um Webbeus gehccht, jetzt sitzt er nnn. Sie werden vielleicht denken, es ist schlecht von Mutteir Weibbens, daß sie mir das alles sagt. Unsereinem läuft eben auch einnlal die Galle über, nnd er, der daran schuld ist, daß mein Kind zugrunde ging, der soll wijjen, daß auch^ ^ Reiche und AorMv virkt mit lrÄozsAlem ^riolze nur Hva l'^kwInaem un6 «r»ten K,p>-lt«tea »nei-ksnate, Zzjttel VIl.?XdI8 TW-. Volllcom. wen un5cdjl(tllekl Lrtolxe NOekxevlegenI erkslt ltct, in «ttea Xpc>tkeken «nck vroeerlen. erneuet Ldem. PK««. l.Odor»torium Ür. v. Vilisn. Älxr«d. lttc« 204. S756 gewaltigen Bauernaufstand und seine wahren Hintergründe dürfte er kaum bringen. Schon hört man, daß das Gros der geführten 800 Belastungszeugen gedungene Agenten der be rüchtigten rumänischen „Siguranza" (Polizei) seien. Es wird sich eben wieder nur ein Kapitel rumänischer Justiz abrollen, Wahrheit und Dichtung, Gewalt mit List vermischt! St«de«Wm «s Morwoe. M a r i b o r, 2. September. m. BermLhlUMg. Heute um 11 Ul>r vormittags fand in der hiesigen Franziskanerkirche die Trauung des Herrn Emil Tischler, Holzhändlers und Realitätcnbesitzers in Vitanje, mit Fräulein Erna Planinc, GasthofbesiysrZ« tochter in Konjice, statt. Als Trauzeugen s»»n. gierten für den Bräutigam Herr Kaufmann Tischler (Marrbor) und für die Braut tze'rr Hotelier Halbwidl. Bald nach der Trauung trat das junge Paar die Hochzeitsreise nach Italien an. Unsere Kerzlichsten Glückwünsche! m. Zur diesjährigen Einschreibung in die deutschen volksschnltlassen in Maribor wird uns geschrieben: Bei der heute den 1. September stattgefundenen Einschreibung in die deutschen Volksschulklassen wurde die Einschreibung vieler Kinder aus dem Grunde nicht vorgenommen, »veil die Eltern nicht in der Lage waren, die Bestätigung der Be-Hörde, daß sie rein deutscher Bolkszugehö-rigkeit find, beizubringen.Wie allgemein bekannt, ist sür die Nationalität der Eltern die Einschreibung in das Bolkszählungselaborat maßgebend. Me bekannt, wurden aber die Aufnahmebogen nicht ausschließlich von Amtspersonen, sondern auch von Schülern verschiedener Lehranstalten ausgefertigt, wobei uicht selten unrichtige Eintragungen vorkamen. Es werden daher alle jene deutschen Eltern, deren Kinder auf Grund sol^r willkürlicher Eintragungen der Volkszugehörigkeit der Eltern bei der letzten Volkszählung die Aufnahme in die deutschen Volksschulklassen in Maribor verweigert wurde, zwecks entsprechender Regelung der Angelegenheit aufgefordert, ihre Daten so-wie die ihrer in Frage kommenden Kinder umgehend s ch r i f t l i ch an den „Politisch-wirtsthaftbichen Verein der Deutschen in Slowenien" in Mairrbor bekannt zu geben. Es wird von hier aus der Versuch gemacht werden, beim Unterrichtsministenum in Beo-grad zu erreichen, da^ die K'inder auf Grund der Gesuche seitens dsv Eltern nachträglich in die deutscht Klassen aufgenommen werden können. —en!'—^ m. Der Van eine» lj^emeindehauses wurde auf Grund der ausgeschriebenen Offertlizita-tion der Firma Accetto u. Co. übergeben. Die Baukosten sind auf rund l Millionen Din. berechnet. Mit dem Bau wird sofort begonnen werden. m. Unglaubliche FahrlSffigkit. In der Ale-ksandrova cesta unweit des Hotels ,M»ron" wäre heute vormittags ein Palsant beinahe das Opfer einer unglaublichen ^Flüssigkeit gnvorden. Infolge deS herrsche.lden Wiudes fiel nämlich ein Blumentopf aus b-^trächtli-ch^r Höhe wenige Zentimeter vor dem b»^tr-f-fenden Passanten auf die Straße Nur einem glücklichen Zufalle ist ss z» verdank-n, d^ kein Unglück geschah. Dieser Fall möge allen Mumenbesitzern zur Warnung dienen. Die Blumentöpfe sind, insbesondere uuf an der Straße gelegenen Fenftsrn, derart zu befestigen, daß fie nicht schon der geringste Wind stl?'; auf die Straße schleudert. m. Typhus in Maribor! Laut des dom Stadtphysikate . veröffentlichen Gesundheits-Wochenberichtes wurde in Maribor in der vergangenen Woche ein Fall von Bauchty. Phus festgestellt. Die Behörden haben alle Maßnahmen getroffen, um eine Verbreitung dieser gefährlichen Krankheit zu verhindern. Die Bevölkerung aber wird aufmerksam ge^ macht, jede verdächtige yrirankung unverzüglich dem Stadtarzte zu melden, -^ro. m. Preistreiberei mit Weintraube«, Die ho hen Preise, welche anfangs für die Trauben auf dem hiesigen Markte verlangt wurden, riefen eine lebhafte Kritik der Oeffentlichk^it hervor. Dadurch wurde auch die Behörde auf-merkstis«e« fiir die Herbstmesie in Ljttbljana t» hoben in der Buchhandwng «.V-w. . l(l201 * Ptaniftin Frau Tinka Apih, Profes<-.)rin der Glasbena Matica, ist zurückstetehrt und übernimmt noch einige neue Schüler. Anmel-düngen mündlich von 10--12 oder Vhr in der Wohnung, PopoviLeva nl. 5, oder schriftlich. ' ' 102L? ^ RestatzratiO« Unis« täglich Konzert des Quartettes Richter. Eintritt frei. 10232 » Wetnschaa? ^Ttajersta llet". Weißer und schwarzer Wein und Apfelmost. Unterirdische Kegelbahn! Kalte und warme Speisen. TÄonnenten werden seden Tag aufgenom-?nen zu 10 Din. die ganze Kost. Weinschan? auch über die Gasse! Zimmer für Vereine, Gesellschaften und Sitzungen. 10140 ^arö»rgtz« Seite R Rachelchtm «ms vtvl. Rlistkehr des Vürgermeifters. Dieser Tage ift .Herr Bürgermeifter Dr. Mate Senöar, der mit seiner <^milie an der Adria einen längeren Erholungsurlaub verbrachte, wieder zurückgekehrt. — p. Herr Bürgermeifter Dr. Mate GenLar wl^hntö vergangenen Lamstag der Eröffnung der 5. Musterniesse in Ljubljana als Vertr^icr dor Stadt Ptuj ^i. —aS— p. Ein seltenes Jubiläum. Am konlmenden Sonntag den S. d. begeht der in der Druckerei des H. Blanke bcdienstete Maschinenmeister .Herr Matthias Ornig sein 45lähriq?s ^'»enjt« jubiläum.'Herr Matthias Ornig ist am 6. September 1839 in obige Dienste getreten, wo er noch heute treu und rüstig formlbeitet. Sol che langjährige Arbeiter gehören heute in dor Tut zu den größten Seltenheiien. Auch wir w^lnschzn dem Jubilanten noH sür eins Reihe von Jahren die volle Gesundheit, damit er noch weiterhin für seine Kollegen zum Borbild trLuor und üeniijscnhafter Arbeit dienen möge! p. Die V«utStigjkit. Bor mehreren Taqen b,tgann man das Kurat'sche Haus bei der Stadtpfarrkirche abzutragen. Es geschieht die? bereits in zwölfter Stunde. Das Gebäude, an dem man bereits deutliche Sprünge festfteklen tonnte, war schon derart baufällig, daß es schon die öffentliche Sicherheit bedrohte. — iSchon vor nlehreren Jahren wurde die alte 6^ dl» sZ. 5«»tG«d«r HG»S Aliittelpunkt des mitte!turop»i»ck. N>n6el, und 6er Industrie, kesondere juzo»I> vkeke Ausstellung, »o«/, «ut äen t»ckeckoslQv»KI»^en uack selben ksknea 25°/, ermLSlete I^drt »ut äen t»ckeckoslQv»KI»^en uack ?^l 6er Ssterreicklscken V«tw. Hwum Uss«»I» illt «Ile keise n»c!k 6er IsckeedvsIovÄcei. >^uskantte un<1 I.exttim»tio«n erteilt: ?scve«t»o»I«»v. Ko»>«i»t w VerKf»It»nss «ler N»»d«rU«e Ai»rßdor u. )UomR l.jud11»a». Kaserne, die dort in nächster Nähe stan!», abgerissen, um den Platz für die Errichtung eines neuen Gsr^chtsge^deS fr^iznb'konnuin. Die Regierung jedoch bis jetzt die Geldmit tel für diesen Plan noch nicht zur Bersügung gestellt. Mit der Abträgung der alten K-^jer-ne und de« Kurat'schen tzauseS erhielt unsere Stadt in ihrer Mitte einen geräumigen und schönen Platz, der eine «ntsprechende Würdigung vonseiten der maßgebenden Fak^ rcn verdient. Bei etwas Schönheitssinn wurde vn ser Stadtbild durch eine zweckmäßige Berwcn dunz dcS neugewonnenen Platzes um ein Be deutendes verschönert werden. Natürlich ist es ein Gebot der Notwendigkeit, daß die diesbezüglichen Maßnahmen noch zu einer Zeit z?-trosfen werden, die ihre Verwirklichung r-mSglicht. p. Die Abvok«»t«rtkanzlDi de« Herrn Dr. Eabuik aufgelasi«. Der hiesige Rechs^^anwalt Herr Dr. Raimund Sadnik, vessen Kanzlei schon längere Zeit gesperrt war, hat auf die Ausübung ds? Advokatur verzichte:. «achrichtm «»< «eye. e. Personaluachricht. Der bisherige Militär geistliche in Celje, t>er Kapuzinerpater Jero-nim Streminger, begibt sich in das Kapuzi-nerkloster in Studenci bi^ Maribor zum ständigen Ausenthalte. ' ' ' _s. e. Zum neuen W<»r des Aapuztuerklofters in Celje wurde Patvr> Method MiSi^ gewaylt. ' —ro. e. Der Auss«!^ zur Festsetzung der Preise für die Gtabt uud Umgebtwg vou Eelje hielt am 27. August am Stadtmagistrate seine ordentliche Sitzung ab. Es wurde beschlossen, daß das Brot ab 1. September nach Gewicht in Stücken (in Wecken oder Laiben) zu 1 Kg. und ^ Kg. verkauft werden^ muß. Der Brot-preis muß dein jeweiligen Preise des Mehles entsprechen. Weiters wurde beschlossen, die Preise des Rind- und Kalbfleisches aller Kategorien vom selben Tage an um 1 Dinar per Kikogramnr zu erhöhen. Die Milchpreise bleiben dieselben. Die Festsetzung der Preise für Kartoffeln und Obst wird der städtischen Marktkontrolle überlassen. Kinder haben sich «m 8 Uhr srWH in der Schule zu versammeln. Der Unterricht beginnt am EamMg den 5. September. --S. e. AerztlicheS. Der Assistent des hiesigen Krankenhauses Herr Dr. B. Krasser verlädt feinen biSherixken Posten und wird sich mit i. September in Kozje etablieren. —s. c. Verlängerung der Vadesaison. Mit Ruck ficht auf die jetzige günftige Temp-'rntur d^'r Sann (14—IL Grad) hat die Berwaltunq des „Diana"-Badcs beschlossen, das Bad bi-Z' -zum 10. September offen zu halten. Das städtische Bad sollte mit 31. August geschloffen werden, doch dürfte sich der Magistrat in Anbetracht der warmen Witterung zu einer ähnlichen Verfügung entschließen. — S. e. Schwurgerichtssession in Celje. Bei den am 1. September beim Krcisgcrichte beginnenden Schwnrgerichtsverhandlnngen gclan-gen nachstehende Fälle zur Behandlun-^: 1. Tag: Miha Zorko, Brandstiftung; Jurij Kranje, Notzucht; 2. Tag: Angela Smiala, Kindesmord; Anna Inraj, Mord; Taq: Vinzenz Belkovrh, Diebstahl; Martin Gla-watsch, Diebstahl; Kaspar Pepevnik, Dicb-fta^; 4. Tag: Franz Maftnak, Totschlcig; Josef DvorZak, Brandstiftung; 5. Taq: Johann GajSek, Betrug und Mord; Julius IanLar, Brandlegung. ^ —?. e. Selbstmord. Der beim tzafnermeister No-vak bedie^tete Knecht beging vergangenen Dienstag abcndS Selbstmord. Während die übrigen schlafen gingen, erhängte er sich ini stall. Angeblich habe ihn seine Mittellosigkeit in den Tod getrieben. —ro. c. VrLnde in Teharje. Am 23. d. brach iui Holzindustrieunternehmen Peter Likar ein ^euer aus, das jedoch von der sofort erschic-neuen heiniischen Feuerivehr schon im Keinie erstickt wurde. — Diefcr TagL schlug während des Gewitters in daS Haus des Besitzers 8i-mene in Ofenci bei Tehavje ein Blitz ein, wodurch das Gebäude vollkommen eingeäschert wur^. c. Forderung u«^ einer neuen Vah^stiti »i. Die Gemeiliden Sladka gora„Loee und Po-nikva unternahmen schon bei d. Dir.lti.m d^r früheren Süd^hn Schritte zwecks Errichtung einer Zwischenstation auf der 1« Klm. lan-gen Strecke zwischen den Stationen Polj^.ane und Ponikva, die jedoch keinen Erfolg zeitigten. Nun wandte man sich auch an die Di» rektion der Staatsbahn. Die Gesuchsteller er- klären sich bereit, den Bauplatz für das Bahn hof'5gebäude kostenlos zu f's-erlasfen und auch zunl Bau des GMudes nach Möglichkeit bei« zusteuern. —s. Kino. e. Schulbeginn a« de« beide« städtischen Volksschule«. Am 2. September wird nm halb 9 Uhr in der Pfarrkirche ein Eröfsnungs gottesdienst abgehalten, bei dem alle schulpflichtigen Kinder zu erscheinen haben. Tic Burg-Kina. Von Donnerstag'b's Sonntag: „^lc spur^', großer Weltfilmschlager in drc^ Epochen. Timcan in dtF Hauptrolle. > „Die ^ikhlspur." Morgen Donnerstag b«'-giunt iin izn-» di' ''?e''^:''brnn!^ des gvnn diosen Filmschlagers „Die Ctahlspur", in wcl chem Duncan die Hciu^itrosse inne- hat. Drr Film bestellt aus dr/?i Epc'chlm und weist eine nngeuiein s.vanncnde Hin^lung auf, die sich von Epoche zn Epoche stsic^ert und den Besucher in atemberaub<'n^''r hält. Apovo-^ins. Vom 1. b. 3. September: „Frou-Frou" oder „^er Roman einer leichtsinni.^'.m Gesellschaftsdrama in 6 Akten. Spott. : Leichtathletisches Turnier SSK. Mqrilwr gegen SK. Ptuj. Ain Dienstag sFeicrtag) d^'n 8. d. gelangt mn Sportplätze in Ptnj zwisch?:k den obgenannten Nubs ein leichtathletisch-'s Türmer zur Llustragimg. In folgend.'n Dis/,i^ Plinen wird gekäinpft werden: 200, und li'^W-Metc'rkanf, Hochsprung, ''^!>eitspruni7 Diskuswerfen, Kiigelstoßen, Stafette und olympiscl^ Stafette. Aus;.'rdeni findet ein Handballwettspiel statt, und treffen sich SSK. Maribor-Reserve und Ptuj. Fi'ir diese sportliche Veranstaltluic^ herrscht bereits in heindischcn ^portkreiscn da-Z größte Interesse. Mit Rücksicht aus die i^'r-vorragende Organisation, d>e die Funldion^i« re des SK. Ptus biss^er noch sedesmal bewerkstelligten, dmf nwn mit einem glänz.'ndea Verlauf des Tages rechnen. Danksagung. ttlle mir «MlStzlich des Sinscheidkns m«in«s innigstgeliebte» Gatteu in lo reiche« Matzi zuleil gewsrden«» Beweise der Teilnahme, sowie «nch HI sür i»ie so zadlreich« Beteiltzung am Leichenbeflöngnisse und die vielen Vlum»«!p<»dE». sei hiemit allen ltßb«» Freuniiell >nd Bekonnten von hier nnd »twSrlt, insbesOnder« den so zahlreich erschienenen Vcrl5on mein kelekksltix^e» l^xer von »GeeGII-U >DGe>- un<1 »IGMG ^um Lcknidexinn: UInelGW-U. ?tir emp- sekle mein reickes l-tixer von enx. Ziscden u. isckecliisckea Ltolien. soUcle uack moclern»te ^us» slllnunx Fi»rsntleit Zedn«t^«rmEl»ß«? Narldof. KIvk«mttvv» 2S veick« seibstSnclix x^ute tt«i»smsnn»kc>8t kockt, virä sukxenommen de» gsrSlZerem (Ze8c1:Skt5Untemek«en aut ckem 1.snäe. /^ntrZxe mit ^nkütirunx der OeksltsaN' 10UA vvter .tiücdw L.' -m chp Ver>v. unck ein mAeicihSN m. k^SKIl^ynntnisKen >vel^cl«n kür 8isalr xe8uclit. Die LteUen können 5()fort angetreten verdsn! Okkerten mit Oedsltgsnsprücken unter ,l)suer8teUe" poste re5tsote Sisslc. * 10158 Zckul» un«I ieanTlelsr«Ie«> in bester QualltSt lu mLltI» MN preisen «mptlekl» ttinko 5»x, ErajsU ttg S. 9S70 -! III LZO llllllljlllQllll ViekkSn6Ier! ^cktunz! 9. Lmpt«»!»«? 1925 «liril in «i« Vl«d- un«!l »oisiä liz LZ O rn liZUlln ln LH lüiil lil'riZ! Ee5ckSft8»Lrüffnuns. e>Q»p»»Ie» uN«» Ich lkclce 3!oven»k» ulle«) Nodeme ttanÄvdeiten» Eelstsucks-unlt ^uxu5«A5eke »U5 ct«m Atelier Vokclruc»«ekel mO«ßvrn»tvG» UneMdeNrIick kllr Zellen ttsuskslt. « In 5 5^!nuteu können 8ie desto Vtinillic, l-Iimdecr, Litron, l^rädeer etc. (^reme anfertixen. l>er prei«- einer t'vrlicin tur 5—t, s'crkzonen i5t Din 4'5O. 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