^224.____________________Montag, 1. October 1900. IllhlMg 119. Macher Mung. ^l"» li. ba^?' ^' Postveisendung: aanzjührlg »0 «. halbjährig ,5 X. Im üomptolr: aanz. llnlttate 8„ ^ " ^ ^"^ b«< Zustellung In« Hau« «anzjühlig i! ll, — Instr vom 22. September 1900. ^"Ht^"^ ^"1 wurde da« XV. Stück de, ',, ^selbe entM ^« °""^" ""' """""' ^l. C»^.. f^ ^ l- Landesregierung in Laibach vom Nlstimnw" " .^w' ö' ^W8, mit welchem die I. 1367 ".?" bes lkllasses vom 3. Februar 1896, Von bei »z^.^l. Nr. 9, betreffend die Ausnahmen ^°N der « . "^^lft der Sonntagsruhe, ergänzt werden. redaction des Landesgesehblatte, für Krain. '^.zz^^^bacham 1. October 1900. Nichtamtlicher Theil. ^ ^^ Vatican. ^"ert. d"Zlichen Kreisen wurde die Thatsache viel ?lung U i^" V°tican die Einwilligung zur Ab. PriestercongVsse« in l?.^inis ei., 5 !^"' Vor einigen Jahren wurde liV dl'e uua w^ ^" Congress abgehalten, welcher 3" HierV"^' "°n den Bräuchen der katho- ^'^n N' °bwe,chende Form und durch die ^^^Mn^cherwelche er verhandelte, einige Bedenken hervorgerufen hatte. Diesesmal ward jede Besorgnis schon dadurch zerstreut, dass mehrere Bi-schöfe an dem Congresse theilnahmen, unter anderen auch Monsignor Servonnet, der Erzbischof von Bourgcs, welcher die Berathungen dieser Versammlung überwachte. Der Geist, welcher auf diesem Congresse herrschte, entspringt in gerader Linie dem UmerilanismuS. Die meisten Redner, welche das Wort ergriffen, betonten, dass der Einfluss des Priesters nicht allein auf seinen heiligen Stand, sondern in erster Linie auf seinen persönlichen Wert, auf seine individuellen Vorzüge begründet sein müsse. Das ist die Theorie der Amerikanisten, welche behauptet, dass die natürlichen Tugenden die feste und unentbehrliche Basis für die übernatürlichen bilden müssten. Der Congress hat in gleicher Weise besonders hervorgehoben, dass der Priester, wenn er seinen hohen Beruf wirksam aus-üben will, sich nicht nur um die geistigen, sondern auch um die materiellen Bedürfnisse seiner Pfarrlinder lümmern müsse. Auch dies ist einer jener Gesichts-punkte, von welchen die Amerikanisten ausgehen. Der Verlauf deS Congresses in Bourges erweckt die Hoff-nung, dass manche der großen und hochsinnigen Ideen, welche die Grundlage des Amerikanismus bilden, auch in den französischen Elerus dringen werben und dies mit der vollen Billigung des Vaticans. Der Herzog der Abruzzen. Wie man aus Rom berichtet, bildet der Herzog der Abruzzen, dessen Reise nach Neapel und von dort wieder nach Venedig einem Triumphzuge glich, andauernd den Gegenstand vielfacher Aufmerksamkeiten und Auszeichnungen. Mehrere gelehrte Gesellschaften haben den Erfolg der nordischen Forschungsreise des Prinzen durch Medaillen und Diplome anerkannt. Die Geographische Gesellschaft in Rom wird in ihrer nächsten Versammlung dem Herzoge die goldene Medaille zuerkennen. König Victor Emanuel III., der seinem Vetter sowie dem Hauptmann Cagni den Civilverdienst - Orden von Savoyen zu verleihen beabsichtigt, hat aemäß den Statuten das Gutachten des Rathes dieses Ordens hierüber einholen lassen. Dieser von König Karl Albert 1831 gestiftete Orden bildet eine besondere Auszeichnung, da die Anzahl der jeweilig mit demselben Decorierten 60 nicht überschreiten darf. Die soeben vollzogene Beförderung des Herzogs zum Corvettencapitän hätte fchon vor dessen Polarreise erfolgen sollen; auf den von ihm damals kundgegebenen Wunsch wurde jedoch seine militärische Rangerhöhung bis nach der Durchführung der übernommenen Aufgabe verschoben. Was die wissenschaftlichen Ergebnisse der Forschungsreise betrifft, lässt sich vorläufig nur so viel ankündigen, dass infolge derselben die Polarlarte nicht unbedeutende Abänderungen wird erfahren müssen. Petersmannsland und Cap Osborne werden von der Karte verschwinden. Dagegen wird der Insel Harten (?) eine weit größere Nusoehnung zuzuweisen sein; der äußerste Theil war bisher unbekannt, nun aber ist ein Zugang dorthin frei. Das Memoirenwerk über die wissenschaftlichen Ergebnisse der Expedition wird vom Herzoge der Nbruzzen und von Capitän Cagni ab-gefasst werden; ebenso die neue Landkarte. Die Kosten der Expedition, die sich auf ungefähr eine Million Francs beziffern dürften, trägt der Herzog. Das vielfach verbreitete Gerücht, dass der Herzog in einiger Zeit eine zweite Polarexpedition zu unternehmen plane, bestätigt sich nicht. Während seines Aufenthaltes in Venedig soll er sowie Hauptmann Cagni Aeußerungen gemacht haben, wonach lein solches Project in Vr-wägung stehe. Türlei. Nach einer Meldung aus Constantino pel werden daselbst im Zusammenhange mit dem bevorstehenden Besuche des Schah von Persien die mannigfachsten Gerüchte politischer Art in Umlauf ge« seht. Wie es heißt, wäre dem Sultan berichtet worden, dass der Schah mit ihm wichtige politische Aus- Feuilleton. lw In"^""ll°ng des Radiahr-Sportes. U" l, Hl«. 'N«se. und Fremden-Zeitung. 'H'l sH^ veröffentlicht Johannes N U zur Geschichte deS Fahr- !ierte^^ der neunziger Jahre die ÜH arran- lanbe ^"'gteit a -i^"^^ «nd in den Fachschriften E l^en barnn^""n wuchs derart, dass die hleVMdt^ leiden begannen. Nicht nur sür die vermöge ^ den «" von 23'Ebenheit öffentliche Spiele ^>s von N? """en waren, gestatteten nein, es gab kaum »> «.""er NeaÄ. ^"' ^« dem neuen Sport >rb°l>n ^huldigt hätte. M« d^« b°ld den «5'/?«" «one« fassende ^"<"° zweite Hbürfnissen "icht mehr. Es Vkzirle Margarethen, »H'iburg, InnX.I'« gleichfalls eine Bahn; ?l Hadere SM^' ^st. Brunn, Prag und ^enV" «ine N ' 3.?^ nicht zurückbleiben. "< sU "it"Ht",ben. s° behalf man sich hie 'in ^st in ' "abrennbllhn, aber Rennen ^^ und in jedem Cafe hatte ^y'"fach in Nenn ^b' D« Mitgliederbeiträge ^thHge^ sür einzelne, sich '" wchtschenlellge Clubangehöche verwendet, denn es galt für eine besondere Ehre, im Club Leute mit möglichst vielen Siegermedaillen zu besitzen. Das Kunstgewerbe erhielt neue Anregungen durch den Radfahrsport und betrieb mit brillantem Erfolge die Herstellung von Ehrenpreisen, Clubabzeichen, Fahnen und Trinkhörnern. Den Höhepunkt erreichte das schnellgediehene Sportgetriebe in Wien und Oesterreich im Jahre 1896. Ein paar Jahre vorher war auf der Praterbahn. angeregt von Balduin Groller, das Radfahrer-Derby eingebürgert worden, das «Neue Wiener Tagblatt» entrierte bann den großen Preis von Wien und brachte die Champions von diesseits und jenseits des Oceans als Wettbewerber hierher. Wien producierte selbst keine erstclassigen Renner, aber es errang sich in Radfahrer-kreisen den Ruf eines Sportplatzes pnr sxoollenoe. Und als dann der Licenz- und Nummernzwang aufgehoben wurde, als es keine Fahrradsteuer und keine für das Rad verbotene Straßen in Wien mehr gab, da glaubten die Nichtradler das Ende aller Dinge ge« kommen, und Fahrrad-Fabriken und -Händler rüsteten sich zu Massenlleferungen an die nun von allem Zwang und Elend befreite Menschheit. E« tonnte nicht fehlen: das Rad musste jetzt schon in der Volksschule obliga. torisch werden. Aber es kam anders. Noch ein wenig schnellte die Fahrfreiheit den Bedarf an Rädern empor, dann begann die Hochfluth sich zu verlaufen. Die Clubs sahen es nicht mehr gern, wenn ihre Mitglieder sich an Wettrennen betheiligten; wollten sie trotzdem nicht davon lassen, dann mochten sie ihre Nennungsgelder selbst zahlen. Eine der Rennbahnen gieng nach der anderen ein: Graz. Margarethen. Mödling und andere. Der Rest führt ein nicht beneidenswertes Dasein, auch die Praterbahn. An die Glanzzeit?« der Derbyrennen und der großen Preise erinnern nur noch die stattlichen Tribünen rings um die jetzt zu Rolenspielen verwendete Bahn. Der elnst so festgefügte, vornehme Verband sür Weltsahrsport sank zur Staffage ftr ein Geschäft«. unternehmen herab, bi« er, dieser unwürdigen Rolle müde. sich endlich selbst auflöste. Von einem sportlichen Nachwuchs kann bei un« nicht die Rede mchr sein. Die Clubs, einst weit über hundert in Wien, vermindern sich zusehends, von den heimischen Fachzeitschriften ist die Hälfte eingegangen. Der Radfahrsport liegt in den letzten Züaen, und man ist nicht radfahrfeindlich, wenn man diese Thatsache constatiert. Fragt man aber nun nach dem Resultate jener Periode, deren Verlauf unser Interesse dermaßen er« regt hat, dass uns ihr Ende elegisch stimmt? Fragt man, was hat uns der Radfahrsport genutzt, so lautet die Antwort: gar viel. Er hat eine blühende Industrie gezeitigt, er hat die Mechanik vervollkommnet und Er-ftnbungen Vorschub yeleistet. die einem neuen viel-verheißenden Sportzweige, dem Nutomobilismus, zugute kommen (wir erinnern an das Kugellager und den Pneumatic), und was unsere« Erachten« am wichtigsten, er hat das Fahrrad populär gemacht. Das Fahrrad ist heute ein Verkehrsmittel, da« Ungezählte zur Er-holung, zur Stärkung und Erhaltung ihrer Gesundheit und Ungezählte in ihrem Berufe mit Vortheil verwenden. Das« es so schnell in das Leben des Volle«, das« es binnen einem Jahrzehnte zum Gedürfnifse geworden ist, das ist ein Verdienst des Sportes, und wer mitgearbeitet hat an diesem Erfolge, sei es im Club oder auf der Rennbahn, activ mit der Kraft seiner Schenkel oder indirect als Mann der Feder, cs soll chm un. vergessen bleiben. Das Tourenfahren hat das Rennfahren abgelöst, der Touring/Club, indem er Wege baut und den Verkehr von Land zu Land erleichtert, ist an Stelle des Verbandes für Wettfahren getreten — das ist natürlich und nicht einmal beklagenswert. Im Gegentheil! Der Radfahrsport liegt in den letzten Zügen» aber er hat nicht umsonst gelebt. Laibacher Keiwna Nr. 224. 1834 1. October IM- einandersetzungen zu Pflegen beabsichtige. Ferner wird unter Hinweis auf die rivalisierenden Bestrebungen Russlands und Englands in Persien bald die eine, bald die andere dieser Mächte in den Vordergrund geschoben, um die maßgebenden türkischen Kreise, sei es gegen den nordischen Nachbar der Türkei, sei es gegen Großbritannien, mit Misttrauen zu erfüllen. In den diplomatischen Kreisen werden jedoch alle Combinationen, welche mit dem Besuche des persischen Herrschers in Constantinopel specielle politische Zwecke verknüpfen, als vollständig haltlos erklärt. Insbesondere ist man in englischen Kreisen überzeugt, dass der Charakter der vom Schah nach Europa unternommenen Fahrt als Vergnügungs- und Studienreise sich auch in Con-stantinopel nicht ändern werde. Man habe daher auf englischer Seite nicht den geringsten Anlass gehabt, in Persien oder in Mldiz-Kiost dahin zu wirken, dass die Interessen Englands durch den Besuch des Schahs beim Sultan leine Schädigung erleiden. Politische Uebersicht. La! bach. 29. September. Eine Vertrauensversammlung der Katholi« Ichen Vollspartei Oberösterreichs hat nach einem Referate des Landeshauptmannes Doctor Ebenhoch eine Resolution beschlossen, die zu allen actuellen Fragen der inneren Politik Stellung nimmt. Die Resolution verlangt die Gleichberechtigung aller Völker sowie Durchführungsgesetze für den Artikel XIX des Staatsgrundgesetzes im Wege der Reichsgesetzgebung und betont, dass die Katholische Vollspartei in der Frage des böhmischen Staatsrechtes und der Erhaltung des Centralparlamentes entschieden auf der Seite dcr anderen deutschen Parteien stehe. Für die deutsche Sprache wird die Erhaltung ihrer bisherigen Stellung gefordert, doch wirb das Verlangen nach gesetzlicher Festlegung der deutschen Staatssprache als nicht opportun bezeichnet. Entschiedene Verurtheilung findet jede Art von Obstruction und die «Los von Rom»-Bewegung. Die Resolution schließt mit dem Wunsche nach Zusammenschluss aller christlich gesinnten Ab« geordneten. Der Wahlaufruf der Katholischen Volks« Partei Steiermarks betont die Nothwendigkeit verfassungsmäßiger Zustände und will gleichfalls der deutschen Sprache jenen Einfluss wahren, der ihr als Vermittlungssprache zukommt und durch die Geschichte sowie die Einheit der Rechtspflege und Verwaltung bedingt ist. Das Ungarische Telegraphen-Correspondenz-Vureau meldet: «Wir sind zu der Erklärung ermächtigt, dass das Gerücht von der Erschütterung der Stellung des Ober > Stodthauptmannes von Budapest v. Rudnay absolut unbegründet ist. Ministerpräsident v. Szell als Leiter des Ministeriums des Innern hat sich vielmehr veranlasst gefühlt, Herrn v. Rudnay wegen der während des Aufenthaltes des Schahs mit größter Umsicht getroffenen polizeilichen Vorkehrungen sowie wegen des mit größter Aufopferung erfüllten, mfolge des häusigen Programmwechsels äußerst erschwerten Sicherheitsdienstes seine besondere Anerlenuung auszudrücken.» Der Widerspruch zwischen der jüngst verbreiteten, aus gewöhnlich verlässlichen Quellen herrührenden Behauptung, dass die Antwort Englands auf die deutsche Note in zustimmendem Sinne ausgefallen sei, mit der Thatsache, dass die Beantwortung bisher noch nicht erfolgt ist, wird in einer der «Pol. Corr.» aus London zugehenden Mittheilung auf folgende Weise aufgeklärt: Es lagen ursprünglich unzweifelhafte Anhaltspunkte für einen voraussichtlich günstigen Bescheid des Londoner Cabinets vor, auf welche gestützt man sich berechtigt fühlen durfte, die zustimmende Aeußerung desselben zu escomptieren. An den maßgebenden englischen Stellen trat jedoch eine unvermuthete Sinnesänderung ein, die eine beträchtliche Verzögerung der nach Berlin zu richtenden Antwort nach sich zog. Obgleich nun der Schluss nicht abzuweisen sei, dass sich die in London bezüglich der Inswerlsetzung des deutschen Vorschlages gehegten Bedenken verschärft haben müssen, so sei in den diplomatischen Kreisen doch die Meinung nicht entwurzelt worden, dass die Erwiderung der englischen Regierung wohl von Ein-Wendungen durchflochten sein, aber leinen ablehnenden Charakter tragen werde. Aus Athen, 28. September, wird gemeldet: Der Obercommissär fürKreta, Prinz Georg von Griechenland, reist morgen von hier ab. Wie verlautet, steht er im Begriffe, eine Erklärung abzugeben, dafs er die Erneuerung seiner Vollmachten für Kreta auf weitere drei Jahre nicht annehmen lönne und bei den Mächten dafür eintreten wolle, die Kreter frei über ihre endgiltige Bestimmung entscheiden zu lassen. Aus Madrid wird der «Vossischen Zeitung» gemeldet: Im Mittelpunkte des öffentlichen Interesses steht die Ausstellung des neuen Staatshaushaltes. Aeußerungen des Ministerpräsidenten und anderer Cabinetimitglieder lassen darauf schließen, dass große Mehrausgaben beabsichtigt sind, die dem Finanzblatte «Estafeta» zufolge hundert Millionen erreichen dürften. Das Kriegsministerium soll 25, das Marine-Amt 15, das Bautenministerium 12, das Finanzministerium 25 Millionen zur Conversion einer Milliarde Schahbonds, die großentheils das Portefeuille der Bank von Spanien belasten, mehr fordern. Die allgemeine Erbitterung über diese Ausgaben dürfte nach Eröffnung der Cortes die Regierung zu Fall bringen. Tagesneuigleiten. — (Das Weltperpetuum.) Aus Meran ist die Correspondenz Wilhelm auf telegraphischem Wege davon verständigt worden, dass das Welträthsel in aller Stille seine Lösung erfahren habe. Der glückliche Räthsel-lüser ist der Maler Arthur Kurtz, welcher der citierten Correspondenz nachstehende Depesche zusendete: «Habe Entdeckung gemacht, welche sür alles Aufklärung selbst ist. welche alle wissenschaftlichen, philosophischen Räthsel, alles Metaphysische, den Urgrund, die Ethik. Logik und Physik, sogar die praktische sociale Frage lost, eine Ent< deckung, die ein neues leitendes Element der Elemente, ein Mltperpetuum ist. Das Nuch ist fast fertig. Suche einen Verleger. Maler Arthur Kurh. Alles vermag demnach das Perpetuum, nur nicht einen Verleger zubeschaffen l» - (Schießversuche gegen Fesselballons Die «Italia Militare e Marina» berichtet über ". ^» Hauptstraße wohnend, hat sich schon seit lange" ^ Spitznamen «Chineser» erworben. Das geschah s" ^ Zeit. als ble Beziehungen der Mächte zu l5W" H friedliche und freundliche waren. Schambcck v^' „ auch bisher diesen Umständen entsprechend zu !"" ^ friedlich und freundlich. In dem Momente aber, >" China die Boxer ihr Werk begannen, gieng auch »m ^ «Chineser. in Meidling eine gewallige Veränderung Vor einigen Tagen kam der Mann in etner de« '^ g lenden Verhältnissen in China entsprechenden ^"'^ftl nachhause. Da er von seiner Familie, wel^e M, lein entsprechendes Verständnis besah, Vorwürfe e >, wurde er recht boxerlsch rabiat. Der «bhl'M" A" trümmerte in gänzlicher Missachtung ieder p'° ^ Ueberlegung mit einer Holzhacke seine eigene MY ^ ^ einrichtung und gab auch seinen Angehörigen deu ^ verstehen, dass er mit ihnen ähnliche Absichten Y°° ^ Polizei legte sich ins Mittel. Den 3^" ""' „ Schicksal, welches die Mächte so gerne der lk°M ^„ China bereiten wollten: er wurde eingesperrt. ^^ Schambecks bat für ihn und so wurde der "!". ^be«' päisch feststehend geworbene «Chineser» >""^ Kürzlich kam der Fiaker aber schon wieder " lustiger Stlmmunst nach Hause. Er begrilßle l"" ^ hF nahm den rückfälligen «Chinesec. wieder i« " ^hl Obhut und übergab ihu dem Lanbesgericht. ^ ^ fraglich, ob Frau Schambeck ihren Mann nocyl" bitten wird. "- haB thal war,, entgegnete Rooerich. 'IF'^Wl»^ noch gar nicht, dass ich später d« Vecey haben würde!» ,<^ Der Forstmeister stutzte. ,lHied ^^W «Dann haben sie es also gewusst!'"Nenle"' A, dann wissen sie also mehr von Ihnen,"« ^efM^, dann ist diese Sache auch alles andere as ^en?'^<ß «Woher aber sollten sie es ^""'"^34^ gegnete Noderich. «Ganz allein nur der ^'OHl>, hat Kenntnis von meinem Me"« s^ft ^st"^ gehabt und der hat mit niemand oa" am allerwenigsten mit den Krasnels' . .„ Der Forstmeister neigte da« HKlhaft''. F «Dann ist die Sache doppelt "U/einAV er. «Und mehr noch: Diese Frauen nW <,lle ^ daran gehabt haben, gegen Sie, "' 9 « ^a< B über das. was sie wussten, zu sch""H«iele. ""M steht zweifellos sehr viel auf dem Z^ del" ^ müssen no'hwendig sofort einfchretten. ^ weisen wollen Sie sie wohl "ich"' ^fen " Das hübsche Gesicht des jung" " ftl<" ein schmerzlicher Zug. O""»» jacher Zeitung Nr. 224. 1835 ,. 0,^„ 1900. »bliV' """ NkMer R. daselbst, abzuliefern». Diese G?7""2 sollte pünltlich an dem näher bezeichneten «A? ^ der Schwiegermutter erfolgen. Diefem naiven f!ar?> w gegenüber wollte die Postbehürde nicht den saw '""ulratenstandftunkt geltend machen und will-wur»> ^"°^omn,end dem sonderbaren Verlangen. Es dosiell, ^ Gärtner ein stattliches Bouquet bestellt und Ml.-s., - Geburtstagskinde postamtlich durch einen ^.«^"/unger pünktlich überreicht. Hierauf wurde die ttlkd!» berin benachrichtigt, dass die Angelegenheit prompt °"n m..^" ^ gleichzeitig aber hinzugefügt, dass Wk «!» . ^"'^uftrag. denn doch etwas anderes ver-Nt'am , Schreibcrin sich gedacht hat, und dass das Auftlcm " verpflichtet Sewesen sei, einen derartigen Neise^ ^ ^" ° schwierige Sache.) Während der Aanivl"" n nH"l „^^ Hamburg wurde auf dem ^»nen V "^ Victoria, ein Kind geboren, das die Plwoui^n VW"ia erhielt. Da die Geburt zwischen bluish ^"»land) und Cherbourg (Frankreich) auf einem ^tilllilätV ^" Dampfer erfolgte, so wird die Na-in w " °er neuen Weltbürgerin zunächst einigermaßen bcherreicht itt ' ^""°^ die ^""" ^"^"' ^r ^°^" W sich/^" närrischer Ehescheibungsclub) fleht dar n «^"^"^ ^" ^o gebildet. Sein Zweck be-^iln^ ^.Bescheidungen ^« fördern, und nur solche lvllnen '»» »n: ^^ """ ^ren Frauen geschieden find. H" 40 «w.^^" gewählt werden. Der Eintritt ^wt u"att und der Veitrag beträgt 96 Marl, ü" b"s k>n.. '" "hobenen Geldes sollen verwendet werden, Tcheidu, " '^ ^" ^""alt zu bezahlen für Männer, ^ der «-. 5 ^"chen. und von dem Reste des Geldes 3"^n Nick/ ^ ^dene Medaille laufen, die dem-^ die w..^ ^^ verliehen werden soll, der in diesem ^cal- und «l 1u/ U« ^"ieftät der Kaiser in Görz. <^lt VeV'iw^r^^b"' "irb gemeldet: Die ! 5 unter ^ T^^estät des Kaisers erfolgte um li Uhr 5 ^°hnho" ^«senden Jubel der Bevölkerung. Auf ^" Grase« m «? zur Begrüßung außer demStatt-3"ccy^. ""»eh der Corpscommandant Ritter von »^ ^ der <»?' ?" Bürgermeister Venutti an der ^ Kin d7 ""berathe, Oberlandesgerichts - Präsident N» . ^"mtensck^l/ ^' Kreisgerichts-Präsident Defacis, Mt 3 O^ U"d Mitglieder des «dels. Seine c^nie ah ..V'er schritt die Front der Ehren-dew ganten «ü "^" den Rapport des Stations« »I Barche« "; 2"' Der Landeshauptmann entbot «8 n l" 'venillen w '.""'" Willlommgruß, worauf der Yn^"Ui rick^ "" erwiderte. Der Bürgermeister 2^e, worin ,/". ^" ^"^ät eine italienische ^"""» bellrüs.!a ? ^" namens der getreuen o« ? den tiefgefühlten Dank für den lleu-^ ^ohn «^ "s theures Vermächtnis vom Vater H ^ Görz 3/^"ben "ird, da er die Bande er- ^.'^ ha?M°^" 6"ler e.widerte italienisch wie ^"2" blasse «H ?."'"chtig gefreut, au« einem be-'«tun« Aslant l«n? ^"" beit wieder in diese schöne ^^ leder»^ ?? s« können, von deren Vevöl-kreise treuer Liebe und An-^ 3 '^'len E^. Ich bin überzeugt, auch diesmal ^?" «ins aeN' ""^"' '""«« die Stadt Görz ^ n',"nd will^ ^at mit dem ganzen Lande, zu ^"Hel. ? cultures r 3' begrüß" l, ^" "ichte dem Bürgermeister >^?^tf^^ anwesenden Würdenträger, dar. ^ ,, °rons '" meiherrn v. Lalice, Franz .X" allen d^ ^ ^»Freih. v. Thömmel. " ^ss»^ iü°llsh^" '"chte, worauf er unter den ^> L^ten Pu 3c" m«"" .""" brausendem Jubel »en > ilLet^r i."? «" «nter Glockengeläute bei Elster".,"Nen U." " ^"öug hielt. Dem Kaiser ^eh?'5'dent ^°z'n b« Bürgermeister, im zweiten ^ ^r E^' " " ° erber und Statthalter Graf triumphartig. Der Kaiser °>> Np'. duldim^^^ gar leine Ermüdung. Er 3? d ^ EsV'^"" leutseligem milHchm Fllch Und?^i« Damen >. ^" der Via Giardino bo c^slä d d" Grafik ben Kaiser, welcher den Wagen >l^" te Hulddollst7,°"ini den Arm bot. Seine ^.^tei" die V7H W die Ansprache der Gräfin ^) ."3b _^n«n die ^"U "'wrer Damen entgegen ^ ^ise >de^ Tochter des Bürger- ^ > che '"^ aberm?? "" "^w^« «onquet. <.^önfahr^^ um in dle ^ ^"w,d" Gegend.b" dies« Fahrt bildete l^ ^" ^"erwart^^"d begeisterter Huldiaungen. ^öbls(hl)s^^. und geleitete ihn in die ""^lbstündlge Hierauf inspicierte Seine Majestät die Infanterie-truppen und das Veteranencorps, schritt die Fronten ab und ließ dann die Truppen defilieren. Hierauf brgab sich der Monarch in sein Absteigequartier in der Bezirks« hauptniannschaft. Den Höhepunkt der Festlichkeit bildete dle Huldigung der Landständc für dcn Kaiser. Landeshauptmann Pajer, an der Spitze der Huldigungsdeputailon, richtete an Seine Majestät eine Ansprache, in der er zunächst ehrfurchts« voll für die Theilnahme des Kaisers an der Jubelfeier dankte und dem allgemeinen Freudengcsühle, dem Kaiser huldigen zu dürfen, Ausdruck verlieh. Der Redner hob die Segnungen des riesenhaften Fortschrittes unter dem milden Scepter des habsburgischen Herrscherhauses hervor und betonte, den Glanzpunkt der vaterländischen Geschichte bilde unstreitig die lchte Hälfte des eben scheidenden Jahrhunderts, seit es der Vorsehung gefiel. Oesterreichs Ge-schicke der weisen Leitung Kaiser Franz Josefs anzuvertrauen. Der Redner wies mit ehrerbietigem Danke aus die Segnungen hin, die der Kaiser den Völkern durch die Gewährung der Verfassung geboten hatte. «Eurer Majestät aNein», sagte der Redner, «gebürt der unvergängliche Ruhm, in dem aufopfernden Kampfe mit gefährlichen Gegenströmungen Oesterreich zu einem freien, blühenden Staate, zu einer imponierenden, in dem Wettbewerbe der Culturvvlker allgemein geachteten Macht emporgebracht zu haben.» Der Redner fchloss mit der Ueberreichung einer goldenen Denkmünze an den Kaiser und mit dreimaligen, begeistert aufgenommenen Hochrufen. Auf die Huldigungsansprache des Landeshauptmannes erwiderte Seine Majestät der Kaiser Folgendes: «Mit inniger Freude und Genugthuung nehme Ich die Huldigung des Landtages Meiner getreuen Grafschaft Görz und Gradisla entgegen. Das Gelöbnis der Treue und Unhänglichleit, welches die Landesvertretung in diesem denkwürdigen Augenblick abgelegt hat, ist eine neue und feierliche Bekräftigung der Gefühle, welche da« Land in der vier Jahrhunderte währenden Verbindung mit Meinem Hause in allen Wechselsällen des Schicksals opferfreudig bethätigt hat und eben jetzt in der patriotischen Gedenkfeier zum ergebensten Ausdrucke bringt. Ich schöpfe daraus die verheißungsvolle Gewähr, dass die altererbte laiser-und reichstreue Gesinnung der Bewohner von Görz und Vradisla bis auf die spätesten Geschlechter übertragen und so auch weiter das Band bilden wird, das mit Gottes Hilfe Fürst und Voll unlöslich umschlingen und des Reiches Segen fördern soll. In dieser festen Zuversicht will Ich das Mir gewidmete Gedenkzeichen bewahren als Erinnerung an den heutigen Tag, wie auch als symbolisches Unterpfand für die treue Bethätigung deS vaterländischen Geistes und für daS einträchtige Zusammenwirken zum Wohle des Landes. Meine landesväterliche Liebe und Fürsorge bleibt der Bevölkerung Meines geliebten Landes Görz und Gradisla immerdar erhalten.» Nach den Worten des Kaisers erneuerte sich die begeisterte jubelnde Kundgebung der Bevölkerung. Seine Majestät der Kaiser empfieng in der Bezirks-hauptmannschast zahlreiche Persönlichkeiten, darunter den Kardinal Missia, das Domcapitel, die Hofwürbenträger das Osficierecorvs der Görzer Garnison, die Landes« ausschüsse von Vörz und Istrien, eine Ndelsbeputation, eine Deputation des LandeSschulrathes unter Führung des Statthalters, die Gemeinderäthe unter Führung des Bürgermeisters, Abordnungen der Gemeinden, der evangelischen und israelitischen Religionsgemeinden, des Rothen Kreuzes, ferner der Handelskammern, der Uckerbaugesellschaft, der Aerztelammer, der lüstenländischen Militärveteranenvereine und des Veehosftizes. Nachmittag« fand die Enthüllung der Votivtafel zur Erinnerung der vierhundertjährigen Zugehörigkeit von Oörz und Gradtsca zu den österreichischen Erblanden im Beiseln Seiner Majestät des Kaisers statt. Die Botiv-tafel ist von Medaillons umgeben, welche die Aversund Reversseite der dem Monarchen überreichten Gedenkmünze mit dem Bildnisse Ihrer Majestäten der Kaiser Franz Joses I., Maximilian I. und de« Vrafen üeonharb II. zeigen. Der 29. September war etn wahrer Festtag für die Bevölkerung von Görz. Alle Läden waren geschlossen, auf den Straßen und Plätzen herrschte ein festliche« Gewühl, die imposante Huldigung des Landlage« war vorüber, ebne dass sich die Volksmenge zerstreute. In weitem Umkreise belagerte die Menge das Palais. Se. Majestät der Kaiser empfieng die Mitglieder des Landtages und die Landbürgermeister und erkundigte ftch eingehend um die wirtschaftlichen Verhältnisse. Se. Majestät der Kaiser sprach gegenüber dem Landeshauptmanne Pajer und dem Bürgermeister Venutti in huldvoll anerkennenden Worten Nllerhöchstseine Befriedigung über den wahren, zutage getretenen Patriotismus der Landbevölkerung sowie seine Genugthuung über das massenhafte Zuströmen der Landbevölkerung au« und äußerte sich lobend über dle Ausschmückung der Stadt. Bei dem Empfange des Lande«. Hauptmannes wiederholte Se. Majestät der Kaiser den Dank und die Genugthuung über die patriotische Kund-aebung und äußerte seine besondere Freude über die mittag« bei der Wachablösung ersolgte spontane Ovation. Erst gegen 4 Uhr nachmittag« war der Empfang beendet. Nach 4 Uhr fand im Landhause in Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers die Enthüllung der Gedenktafel statt. Hierauf befuchte Se. Majestät der Kaiser die Obst. ausstellung. ferner das anläfslich des Regierungsjubiläums erbaute städtische Siechenhaus, schließlich die Nrtillerie-laserne. Der Monarch wurde überall mit begeisterten Hoch- und Eovivarufen vom Publicum begrüßt und lehrte um halb 0 Uhr in das allerhöchste Hoflager zurück, woselbst um ll Uhr ein Hofbiner stattfand. Den Schluss des Festtages bildete die glänzende Illumination der Stadt und ein Fackelzug. Mehr als taufend Fackelträger mar-schirrten vor die Residenz, wo sie, die Fackeln hebend, an derselben vorbeidefilierten. Der Vorbeimarsch, der über eine Stunde dauerte, vollzog sich unter dem fortwährenden Jubel der Bevölkerung, der seinen Höhepunkt erreichte, als die Gestalt des Kaiser« an einem Fenster des ersten Stockes sichtbar geworben war. Es ereignete sich lew gwischenfall. Die Ordnung wurde nirgends gestört. Des weiteren wird unter dem gestrigen aemelbet: Seine Majestät der Kaiser fuhr um halb 8 Uhr früh nach St. Peter, wofelbst er eine kurze Andacht verrichtete und die Grabstätte seines ehemaligen Erziehers Felbzeug« meister Grafen Coronini befichtisste. Hierauf begab sich Seine Majestät zum Besuche des Landesmuseums, Auf dem Wege bildeten Feuerwehr, die Schuljugend und Vereine Spalier. Im Vestibule des Museumsgebäudes hatten sich Landeshauptmann Dr. v. Pajer mit dem Stellvertreter und fast sämmtlichen Abgeordneten, die Hofwürben trüger sowie die Spitzen der Civil» und Militärbehörden eingefunben Als der von Radfahrern auf mit Blumen geschmückten Rädern escortierte Wagen des Monarchen, in Nllerhöchstdcssm Begleitung sich General« adjutant Graf Paar befand, in Sicht kam, intonierte die Stadtlapelle die Vollshymne. Da« Publicum begrüßte Seine Majestät mit jubelnden Zurufen; an den Fenstern fchwenlten Damen Tücher. Dem Wagen Seiner Majestät fuhren Statthalter Graf VoLh und Hofrath v. Vofizio voran, während der Vorstand der Mllttärlanzlei, Feldzeugmeister v. Bolfras, und ein Flügelabjutant sowie Ministerpräsident Dr, v. Koerber und Minlsterialsecretiir Dr. Ritter v. Vleyleben dem kaiserlichen Nagen folgten. Landeshauptmann Dr. von Pajer begrüßte Seine Majestät ehrfurchtsvollst und stellte Director Matteuz vor, welcher die Führung des Monarchen übernahm. Seine Majestät besichtigte eingehend sämmtliche Säle mit ihren reichhaltigen Sammlungen von Münzen, Waffen, Pergamenten, Keramiken und Paramenten. Besonderes Interesse des Monarchen erregte ein lofibares Messgewand, welches der Ueberlieferung zufolge von der Hand der Kaiserin Maria Theresia gestickt wurde. Auch die naturhistorische Abtheilung besichtigte Seine Majestät in eingehender Weise, wobei Er namentlich die reichhaltige, hübsch arrangierte Singvögelabtheilung lobte. Unter Führung des Landeshauptmann-Stellvertreters Gregortil und des Propstes Jordan lehrte der Monarch in den Hauptsaal zurück und schied unter Ausdrücken der Befriedigung über die interessanten Sammlungen. Nl« da« Publicum Seiner Majestät ansichtig wurde, wiederholten sich die Ovationen, welche sich auf dem ganzen Wege nach dem Garnifonsspital fortsetzten. Hier hatten sich die ! Spitzen der Militärbehörden zum Empfange Seiner Majestät eingefunden. Unter Führung des Oberstabsärzte« Dr. Schöfer besichtigte der Monarch die Spltalsräume, nahm sodann, geführt vom Präsidenten des Lanbeshilfe-vereine« vom Rothen Kreuze. Major N. v. Catinelll, die Anstalten und Requisiten de« Rothen Kreuzes w Augenschein, worauf Velne Majestät in das Hoflager zurücklehrte. Den ganzen Weg entlang hatte sich ein massenhafte« Publlcum eingefunden, welche« den Monarchen mit brausenden Evviva-, Hoch- und Hivio-Rufen accla» mlerte. Auf dem Haupt platze bildeten Reservlfttn und Veteranen ein breites Vvaller, hinter welchem sich ewe große Menschenmenge angesammelt hatte. Nachdem Seine Majestät w da« Allerhöchste Hos-lager zurückgekehrt war, defilierten die Veteranen und Reservisten, unter denen eine Matrosencomvagnie ausfiel, in langem Zuge unter klingendem Spiele vor der Residenz vorbei. Um 10 Uhr vormittags ertheilte Seine Majestät allgemeine Audienzen. Der Landesausschuss widmete Seiner Majestät dem Kaiser eine prachtvolle, mit dem Landeswappen geschmückte Cassette, welche ble pholographischen Aufnahmen der schönsten und interessantesten Puntte der Orafschaft Görz und Gradlsta enthält. Um halb 2 Uhr nachmittag« fand im Allerhöchsten Hoflager das zweite Hofdiner ftatt. welchem zugezogen waren: Ministerpräsident Dr. v. Koerber, Graf »aaner, Graf Franz Coronini. Geheimer Nath FZM. Freiherr v. Thömmel, Statthalter Graf Gosh. Oberlandesgericht«. Präsident Dr. Ritter v. Kindlnger, die Kämmerer Graf Thurn. Freiherr v Codelli. Graf Coronlni. FMÜ. Ritter v. Buh, FML Ritter v, Millinlovic. GM. v, Groh. Oberst Leeb. Oberstlieutenant Schemerla. Oberstabsarzt Schöfer, die Majore Schmidt, Hajel und Ritter v. Catinelli, Landeshauptmann-Stellvertreter Oregoritt, die Abgeordneten Verbuc, Egger. Gria. Klancit, Lapanja. Maranl, MloMi. Dr. Tuma und Dr. Verzeanassi. die hofrütße v. FclkeM und Vteininyer, der Pchftdeni dn Hendel»- Laibacher Zeiwng Nr. 224. 1836 ________ 1. October 19M und Gewerbelammer Freiherr v. Ritter-Iahony sowie die Geueral-Flügeladjutanten. Gleichzeitig fand eine Marschalls« tafel statt. __________ — (Durchreise Seiner Majestät des Kaisers.) Seine Majestät der Kaiser hat gestern abends auf der Rückreise von Görz Laibach passiert. Der Hofsonderzug, welcher fahrplanmäßig um 7 Uhr 58 Minuten einfuhr, nahm hier einen Aufenthalt von fünf Minuten. Auf dem Bahnhöfe hatten sich dieselben Persönlichkeiten eingefunden, welche bei der Hinreise Sr. Majestät nach Görz anwesend waren. Vel Einfahrt des Zuges halte sich Sc. Majestät bereits zur Ruhe begeben. Seine Excellenz der Herr Ministerpräsident ließ Seine Excellenz den Herrn Landespräsidenten zu sich bitten und conversierte mit demselben bis zur Abfahrt des Hoftrains. — (SanctioniertesLandesgesetz.) Seine k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. September b. I. dem vom lrainischen Landtage beschlossenen Gesehentwurfe, betreffend die Bit-dung eines Fonds für öffentliche Arbeiten und Hebung der Landescultur in Kram, die Allerhöchste Sanction allergnädigft zu ertheilen geruht. — (Militärisches.) In die Kriegsschule wurden aufgenommen: Oberlieutenant Pfeifer und die Lieutenants Hanf und Tpatzier des 1?. Infanterieregiments und Oberlieutenant von Vleiweis des Divifions-Artillerieregiments Nr. 9. — (Perfonalnachrichten.) Der l. l. Stadt-schulrath in Laibach hat in Ermangelung einer geeigneten männlichen Lehrkraft die mit dem Lehrbefählgungs-Zeugnisse versehene Lehramtscandidatin Maria Dev zur Aushilfslehrerin an der I. städtischen fünfclassigen Knabenvollsschule in der Komensly-Gasse bestellt. — Der Hauptlehrer an der Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanftalt in Laibach Wenzel Srp wurde zum Hauptlehrer an der Lehrer-Vildungsanstalt in Mies ernannt. — Der l. l. Landespräsident hat den Feldwebel des l. und l. Infanterie-Regiments Leopold II., König der Belgier Nr. 27, Johann Lederer zum l. l. Regierungslanzlisten der XI. Rangsclasse ernannt. — Das l. l. Finanzdirections - Präsidium für Krain hat den Steueramts«Praktikanten Raimund Mlejnik dem Steueramt in Vischoflack und den Steueramts'Adjuncten Heinrich Peternel dem Steueramt in Radmannsdorf zugewiesen, ferner den Steueramts-Praktikanten Josef Peh arc von Radmannsdorf zum Eteueramt in Kronau verseht. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält morgen um b Uhr nachmittags eine ordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Angelobnng des neuaufgenommenen Bürgers Alois Lenket. 2.) Berichte der Perfonal- und Rechtssection: ») über da« Gesuch des Johann Füderl um Verlegung des Platzes, auf welchem am «Kern» Eis für die städtischen Eiskeller gewonnen wird (Referent Dr. Hudnil); d) über das Gefuch der Maria Iarc um Ablauf der Parcelle Nr. 81/7 der Tatastral-gemeinde Krakauer Vorstadt. 3.) Berichte der Vaufenotic (Referent ZuZel): ») über die Forderung der Hausbesitzerin Iosefine Selan um Entschädigung infolge Verbauung der 8t»rin»r»K» 8t«2»; K) über die Vergebung der Arbeiten für die Aufstellung von Ufermauern zu beiden Seiten der im Baue begriffenen Franz Josef-Brücke; «) über die Genehmigung der Pläne für den Betriebsbahnhof der elektrischen Straheneisenbahn; 6) über den Recurs des Bartholomäu« Ielenii, Besitzer« an der »t».» pot Nr. 1, gegen den Auftrag des Stadtmagistrates, betreffend die Anlage eines Canals von dessen Besitzung bis zum Stadtcanale an der Sallocherstrahe; «) über den Anlauf des für die eleltrifche Eisenbahn erforderlichen Grundes des Pfarrgartens bei St. Peter; t) über den Recur« des Hausbesitzers Johann «vlerjanec gegen die Entscheidung des Stadtmagistrates, mit welcher die Intabulierung des Reverses, betreffend den Wert dessen Hauses nach den Abänderungen im Sinne des magistratlichen Vauconsenses, verlangt wurde; «) über die Genehmigung der Collaudlerung der verlängerten Nleiweis-ftraße bis zum Staatsbahnhofe. — 4.) Bericht der Polizelsection über die Thätigkeit des Marltinspectors für die Zeit vom 1. August 1899 bis 1. September 1900 (Referent Plant an). — b.) Berichte der Schulinspection: ») über die Verwendung der Schuldotationen an den städtischen Volksschulen und der Vezirlslehrerbibliothel (Referent Dimnil); d) über die Erhöhung der Iahresremuneration für den Hausmeister im Realschulgebäude, Anton Nitenc (Referent Kozal); c) über die Uebernahme des Schuldieners Stefan Beniin in provisorischen städtischen Dienst (Referent Pojar); 6) über die Subscription auf da« Werk «Geschichte des l. und l. Infanterieregiments Nr. 17. für städtische Schulen (Referent Groielj); v) über das Gefuch der Absolventin des Eentralspihcn-curses in Wien, Maria Abram, um Verlängerung des Stipendiums (Referent Senelovii); f) über das Statut und die Geschäftsordnung für den II. städtischen Kindergarten (Referent Dr. Pozar); z) über den An-lauf einiger dringend nothwendig« Lehrmittel für die fauche »chtclllssig« Mädchenschule (Referent Groielj); K) »b« dk «wMunz d«« »ettage« von 3000 X in den Voranschlag für das Jahr 1901 für sachliche Erfordernisse an der in Gründung begriffenen III. städtischen Knabenvollöschule (Referent Subic); i) über die Ein-Hebung des Schulgeldes von jenen Gemeinden, von denen Kinder in die städtischen Volksschulen gesendet werden (Referent Subic); k) über den Anlauf von dreißig Exemplaren des Turnbuches von Vrunet (Referent GroZelj); 1) über den Pachtvertrag für die im Siltichcr-Hofe zwecks Unterbringung der l.l. Fachschulen aufgenommenen Localitäten (Referent Dimnil); in) über die Erhöhung der Dotation für die Vezirks-Lehrerbibliothel (Referent Kozal). 6.) Bericht der Stcldtverschünerungs-Section über die Beschwerde einiger Laibacher Gärtner gegen den Stadtgärtner Wenzel Hejnic (Referent Dr. Poz" ar). 7.) Berichte des Directoriums der städtischen Wasserleitung: ») über das Gesuch der Hausbesitzerin Iosefine Gnjezda um Herabsehung der Wasserleitungsgebür (Referent Doctor Ritter v. Nteiweis); d) über den Umbau und Iubau am Steinlohlenbehältnisse beim Wasserwerk in Kleie (Referent prächtig wird sich der Prunttisch, enthaltend aue ^ sorten der Ausstellung von der Umgebung, abheben» werden auch neben dem duftenden Obste in Pyran» fo:m die ausgestellten Weinsorten zur Aufstellung « laugen. Im Gartenraume, von nett geschmückten ^ winkt der Thyrsusstab und wird zum labenden " auserlesener Weinsorten einladen. Auf dem f«"" I^i> in der Veranda felbst kommen die zahlreich angewe Maschinen und Geräthe für den Obst- und Minda«' Aufstellung. Ucberreich wird diese Ausstellung beM ' und die Zahl der Aussteller hat bereits 10" "„ schritten. Unter diesen sind Züchter, deren Nam" über die Grenzen des Heimatlandes von g" u Klänge sind. In liebenswürdigster Weise haben bcre, Statthalter, Landeöhauptmann. Präsident der pe,^'^ tischen Landwirtjchafts - Gesellschaft u. s. w. den ^ der Ausstellung zugesagt. Am 4. October, das > ^ Namensfeste Seiner Majestät des Kaisers, w' 11 Uhr vormittags die Kaiserjubiläums-Obst' und ^ ^ ausstellung feierlichst im Beisein der Spitze« °^l Horden und Aemter u. s. w. eröffnet werden. Am < ^ veranstaltet in dem eigens hergerichteten Ra"N« wei" Ausftellungsftlahe die landwirtschaftliche 3"^ >" ' ^ eine Rinderschau. Nachmittags findet um ^ " zl» feierliche Preisvertheilung auf dem Fcstplatze '" ^zF beiden Tagen concertiert daselbst die Werkstätten ^^„ lapelle, an den beiden übrigen Tagen b" ^„, Schrammel-Quartett. An den Vormittagen ""«"" ^ verständliche Vorträge über Obst- und Welnv" ' ^ wirtschaftliches Genossenschaftswefen u. f. w. geha"" Die Eintrittspreise sind mähig. ^ „ Lab«l" — (Zum Schutze der Raucher.) ^ ,»ch trafilanten Wiens wurde diesertage der '"^5,^ vom Publicum zu beachtende Erlass der 3"""« ^ direction in« Revisionsbuch geschrieben: '^ ^,^M organe haben die von den Käufern gewünschte ^ aus den Originalbehältern selbst herauszunehlM ' ^^ abrelchen und den Käufern nicht zu geM". ^bt Ligaretten selbst auszuwählen. Die VerschW^ ^ Freunde eines gesunden Humor« «och. findet ^iü gemacht werden. - Die nächste V"stell"H ^lt " fi. Mittwoch, den 3d, statt; es gelangtS"s ^ A« ^ unverwüstlichen «Zigeunerbaron» zu «uv" ^e!" ^ Vorstellung anläfsllch des Namensfeste« «> ^, »ol ^ Kaisers gelangt Donnerstag (nicht A MAz,. Theaterzettel irrthümlich meldete) bet 'A'Ht bringt Compositions von Fr. Kimoo^—^ ^„ --------------------------^^7^^3!hier!e"" Ausweis über den Stand der ^ in Krain .„ i^ lü« die gelt vo«1«.bl, 27.6^" ,^' «« der «othlau, bel Gemeinde Obeclaibach (1 H)! l." ^« Oe'«""" K.), (1 H.)! im Bezirle Äudolss>v«t in " h,a (l * ^l (2H.), St. Michael-Stovit (6 H-), ^ ^ die Pferderäude im Vezlrke Littai in e l der «olhlaus bel ««weinen <" "Hezill« »' der Gemeinde Wüjchnach (1 H-)i '" dt« «emeind« Tlibui« (1 H)> l Hj^Zeitung Nr. 224.___________________________1837____________________________1 5^„ , 900. Angekommene Fremde. y Hotel lklefant. k"beum"d^ K^^lnber. Teon, Privat, s. ssrau und "°lnn,er,ü ^ ' ^' Sängerin; Treumann, Klimesch, Dürler, ^lea K«. ""Mi. Pich, Hirschler, Geiringer. Katscher, Walzner, !'vl'H, '«^'"' ^ Misa. Ingenieur, Prag. - Ieraj. !»tt, ^'V tNubolfswert. — Put, Kapton, Private, Klagen-^hwester. s." Tawisy, l. l. Hofrath; Meidinger. Privat, Mc,. ^' ^"wtolari, Vemcn. Pantony. Bolgery, Oswald, M, «!«'' ^7 Ueitersdorfer, «fm., Dresden. — Metizar, . N m^6"e"hin. Ksm., Verlin. - Ungar. Kfm.. Esseg. M.nsurt "'September. Slavil. l. u. l. Oberlieu tenant, ^. l'^,. ^.'"i ^'""' l'3"u, Sissel. - Kotoff. !>bur.' " ^ Moslau. — I»pan . t. l. Oymnasiallehrer, M°G .I7^uUer, Knopper. »flte,. Graz, - Piter. Kfn. , M ^ «,.« ^°bel. Kfm.. Vijctlabrucl. — Schindler. Kfm., ^^"ller M« "L.'', Karlstadt. - Fischer, ssfm.. Trebitsch. >. ^^,«/N', Mamz.-Matausch. Seidl. Polgang. Salz-"»"ln. L°s. A' Pettlih. Tretiver. Seidner, Duh. Feldner, ^^Etnl, Ksite., Wien. - Kramer. Kim.. Paris. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 'Z—^M^306'2 m. Mittl. iiustdrncl 7^6 0 mm. ^ TZ NZ ! LZ ! Z^L 3 « L^" Z3 de« Himmel« He-^Nb ^U^ -"^N. mFßig theliw.bew. h 'TN^z^ '« » SW. mähig heiter 5'» ^'^ 17-1 EO. schwach halbbewüllt ><^«b ?3?! ^^ SW. mäßig halb bewollt 0 0 '!?U.H^^^^H3 SW. schwach fast bcwüllt ^ ^" taae« ^ ^ ^ '^> S. schwach , halb bewölkt ,02 <."°nnlaa lU»«^«!, ^" Temperatur vom Samstag 19-1« und -^^—^Normale: 13 0°, beziehungsweise 12 »«. ^>^^cher «ebacteur- «nton Funtel. amu er let*ten Budapester Aus- ^tterniatiidie PranzJosef- *ni&e& ^ unter den ffleloh-%eil Wä»Bern allein die Grosse hÖ0h8te a 8"Medaille und oine Aller" ^Q8t&t hnUngr V03Q Seiner ^Uü*t e.erhalten- Als Normaldosis K niiohiWeill8:la8 voll> deB Mor" ^v^Vgenommen. (3364a) fr' ^^wmann-Allee ^atograph Oeser "'.^'»»ohMesoWocIie \\\^ 8 ICh Sonntag, den 7. October, hier. Uljrwne YorstelloDg nm 6 Uhr abends. ^--^^^tesjieue* Programm. (33Ö3) 19 «sird iu 1(X).(XX> Familien <üßlie,l> ß«trunll«n. l'l-olilipklcet K 1 — dig X 2 — lie», ^nton »t»on1, ^ol,. I.uellm»nn8 I^»cl,s., un6 kei ^ol». Vn«ollnl, I)elil:üte«8en.U»n6lunßen (3652) I.»ld»«l». 10—1 Lerillimt» psuf«»80sen äer ^lecliein unä Hyr?to emps zu 12 ul»! nielli sl^üli^kll, Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Theilnahme während der Kranlheit und anlässlich drs Ablebens unserer innigstgcliebten, unvera/sslichcn Mutter, be» ziehungsweise Großmutter, Schwiegermutter und Tantt, der Frau Anna Gohinec, geb. Wolina sodann für die zahlreichen Kranzspenden und für die Begleitung zur letzten Ruhestätte der theuren Dahin» geschiedenen sprechen den innigsten Danl aus die trauernden Hinterbliebenen. Laibach am I.October 1900. «Fanöestheater in Faibach. 2. Borftellg. Montag, 1. October Gerad. tag. Jugendfreunde. Lustspiel in vier Acten von Ludwig Fulba. Dr. Schoenfeld'sche Düsseldorfer Künstler-Farben in Tuben, Tubensarben von Kaspar 4 Spihauer in Wien. Erhältlich bei Vrüder Gberl, kaibach, Kranci»e«ner» gasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (832) 11—7 Die unterzeichnete Direction beehrt sich, allen, die während der Krankheit des uuveraejslichen Herrn Canonicus und Directors des «Collegium Viarianum» Dr. Franz Lampe ,^, ihm ihr Vcileib bewiesen und für ihn beteten, als auch allen, die ihm ein so ehrenvolles Geleite zur letzten Ruhestätte gaben, insbesondere Sr. Gnaden dem Herrn Dompropst Dr. Klofutar. der die Lrichc einsegnete m>d dem hochw. Domcapitel als a»ch Sr. Gnaden dem Heirn Dr. Elbert. Propst von Rubolsswert, Sr. Excellenz dem Herrn Landlspräsidenlen Varon Hein, dem Herrn l. l. Uegirrung5rasecrl>llr Haas, den Vertretern d8iic> l>o«i)»>l!«l xve2«l»,dem «tlalh. GeseUenverrin», dem «Katholischen Verein», als auch den Dirrclionen der Schulen und Institute, welche am Vegräbnisse theilnahmen, den innigsten Danl auszudrücken. Gott vergelte noch ins» besondere jenen Wohlthätern, welche aus Nnlass des Dohinschcibens unseres unvera/sslichen Herrn Direc» tors der Anstalt durch milde Gaben gedachten. Die Direction des «Collegium Marianum». «3 2 2 3 2 -^ L Course an der Wiener Börse vom 29. September 1900. ««« k« ,ssiciellen «o««««^ P 0»l»,«ti«»e«. «lllabetlzbahn ««> ». «X» «. <»/, »b lu°/,...... Illt»u li» — Elisaoethbahn, 400 u. »000 M. ««/»......... l,5-ev l<6 50 ssranz I°,,s.V., ««. ,^4. st«v. St.) Lilb., 4°/, . . . St, «0 l» 40 »»llzlicht »arl. Ludtol« < V»hn, ^(biv. Lt.) Eilh. 4°/. . . . »»«»94-«orailber,« «ahn. »m. l8»4, lbiv. Vt.) sllb.. 4»/, ... «'----------- ll««l,schnld b« «lnd'r b«r uugarisch« ßrsn«. ^/» UN«, «olorenlt per «asst . "/° bto. «entt ln 5rontnn»«l)r., stnierftel. ptr «assa . . . 90« 90 7" «"/» bto. bto, dto. per Ultimo . UO'bO 9U 70 Un«. Et..E«,.«nl. «old lOO ft. ,»0b0,lll - °«. dto. Ollber l»o »l. . . . 9? «5 98 »» »t«. etHats-o»«,. (Un,. 0«.) ^ »3. i»7». ... . . ll» 50X750 dt°Echllnlr,zal.«blol.^)bl»,. . 98- 9»?o dlo.Piim.«.A100N.»«)0bli,. 88 «, 90 lX' "/. lro»t. und slav«,. bell« 9,- 93 7» A»d,l, zss«nll. Anl»h»». ^°/« Donau.«fg..«nlt!ht l»?8 . to? — l<» — »n el»n b«i Ktadt »or, . . -'--------— «nlehtn b. «t«°t Wltn . . . lNll So tft»»" bto. dto. Silber »d. Gold) l«'üO «» »<» «». ot«. ?,894) .... »7» 9» 7o dto. bto. tl«9») .... 9« l0 94t0 ^"«"'«Nllhfn. »«lo«. »»/, 100 b« »0l-- "/. »lalnei Lanb«».»nleh«, . »? «! —-» »tld «a« ßsandörUs» «tl. «odcr. alla,»st.«n«>I.v««l.4»/, 94 «0 95 »0 «..ofttN,L«nd««'H>«'.«»nst.4«/, 9»eo 97 l0 0«1l..un«. Vanl 40'/^»hr. Verl. 4»/,......... 97 7ö 98 75 bt«. bl». «0l«h«. V«l. <«/, . 97-7» „8 75 Vp««»fi«,«.»st.,«3'V«l.4»/. 9«« 99,5 Gis»nb»hn«Priorl»ill^ Obligation»». gerb!nand«'«ordbal,n «m. l8»S 98— 9«5<» Oefterr. Norbwestbahn . . . lO4 75 »05 «5 GtaaUbahn...... . — — — — «übb«l>n k »°/»verz. 3«nn.«Iull 8l7 — »l9 — bl«. »^ b»/»...... US'«) «0-40 Una.-aallz. «— ßiv»rft tos» (per Srück). »>/. «obencredlt'Voft !tm. t»80 »89 — «4l- - 5>/ ,. „ !tm. l»S9 »33 «5 »34 »5 4°/°Don»N — 393 — «lary.li°le «" N. «N». . . . »»» — !»«'- Olener U«s« 40 sl..... 1«S 50 1,8 5<» «alffy«li°!t 40 ft. ««. . . . l»8 - 1«« — Nöthen««uz.0tst.»»<.»., »VN. 49 7l» 4» 75 ung. „ „ »s7. «050 »l 50 «udolph'Lol« l0 fl..... —-- — — OalM"2°l« « st...... t?0 — l?8 — Tt..----- »'--------— «^»instsch. d.»"/» Pr.^chulbv. d. Vodtncrlbitanft..»«. »»89 50— 5» — »»!b«ch« 2o»t...... 49 - »1-. »elb «»re «letien. tzran»porl»Pnt»l» «h«nng<«. «usft«.««pl. «lsen». »00 sl. . »990 8000 »au. u. »ltrieb«°»tl. s. stübt. Ltraßenb. in Wien Ul. X . »?l - »?« — »to. bto. dto. llt. v . . »«7 - «9 — Wbm. «ordbahn l5» fl. . . 4!» — 4» — »»Ichtitbrodsr Dampfichlffabr« . V«s. Oesterr., bvu sl. «M. . . ?8N - 770 - Dul'Vodtnbacher »»«, 400 l — »erbln»nd«.sloldb. looufl.IVl. S0l0 «»»0 L««b.» Iassy' «ifenb.' »«ltlNch«ft X» fl. «. . . . 599 »ö 5,1 »5 «loyb, 0^.. lriefi, 500 ll.«M. 775 - 78l - vefterr. ««dweftb. »00 ft. V. 445 — 44? - bto, blo. sltt. N) »00 fl. T. 4b» - 458 — Prag.Puf« Olenb. lONft. »bzst. l?7 50 178 — «>taat»elstnbahn »00 fl. G. . . gH? zh «^« zz Güdbahn »00 ft. V..... 109 — i,u — Vübnorbb. »erb..«. »00 ft. «Vl. «9 »>» «0 — t««w«b»»el., Neue Nr., Prlo- ritat».ilctltn ltto ft. . . . ,9?'-l,8-.. Un«.°llall». «lienb.zaoft, Vilber 40« — 410-— U»<,.W«ftb.(«o.ao.»ra«)»N0si.K. 41» — 41»-— »lener Localbahnen.Uct.-Gei. — — — — z»»z«l. «ngloOeft. V«nl l»0 ft. . . «?,'« «« lw Vanloerein, Wiener, »00 fl. . 4«l — 4»4'— V°dcr..«lnst,. 0rsl., »00 ft. «. »b, — ,57'— «lrdt..«nfi1, Hand, u.V.l«« st. --— —-- bto. dt«. per Ultimo . . . «l 50 »4« 50 Vrebitbanl, «M«, un«., «X» sl. . »»> «64 - Depofilenoanl. «ll„., »00 sl . <,«'—4l7 - »«t0«ptt'««<.. Ndröf,., «X! ft. l4oth«ro..0i. ««ml, «X» ft. . l?0» l?M» Unlonlmnl »00 sl..... 548 «0 0441» »erlthl«b«nl, «ll,., »40 ft. . ,«> - 5»4 — znd»ftrl<»A«t»l» N»h«Mlg»l». «»»»«f.. «ll«. »fi., »o« ft.. . »4» — ,bo — ««hdier Eilen, und Etahl'Inb. in Wien lW sl..... 19» - 199 -. Eilenbal,nw..Ut!hg,,Erste, »00sl. »37 — »43 — ..Eloemühl". Papiers, u. »..». 1,8 5V 14« — Ü!esln«er Vr«uerel KX) fl. . . 300 — N«'— «Nonl»n.««Itlllch.. Oeft.alpin, 450-4»,— Prazer «t«rj. Steintohlen »«» ft. »4l — »4» — „S4l»«l«ül)l", P«piers. «00s». ,8» — »0^— „sttyrer»/' V«pier<. u. «.^l. «9 - »,— triwller «o«en»..»es. 70 st. 4b, — 4» — WaNenf,.».,0est.in«oo»b WF "'"'.' ' .' ! ' .'^"i!3" «3u ........ »> 50 9»" VtVV«»««»»«,...... »- ^-'^ V»l»t»». D»«ten........ «'" «bl »o.Franc» Vlücte..... »9»« l»»° De»l!ch« «eichebanlnole» . . ,l8«l»»»» Italienüche »anlnoten . . . 90 40 90'«» «ubel^loten. ^ . . . . »»b, »'öS,, sä *>»»^^^r»7*~-~z:.. ,,,,.......... .- ----------------------------------—-----------------------------------------»."..."»........i ^ShJ^**!wi?^Ki Jf« €?• Mayei« j. Priyat-Depof (8afe.I>ep«»it.) Laibacher Zeitung Nr. 224.____________________________________1838______________________ 1. Octoberi^ (3656) g. 14.814. Kundmachung. Auf Grund des Artikels V des Viehseuchen. Uebereinlommens mit dem Deutschen Reiche vom 6. December 1891 und des Punttes 5 des zu» gehörigen Schlussftrotololles (R. G. Vl. Nr. 16 ex 1892) findet das Ministerium des Innern die Ginsuhr von Nindvieh in die im Reichs« rathe vertretenen Königreiche und Länder aus nachstehenden von der Lungenseuche betroffenen Sperrgebieten des Deutschen Reiches bis auf weiteres unbedingt zu verbieten, und zwar: 1.) aus den Regierungsbezirken Liegnitz, Magdeburg, Merseburg und Nrnbberg des Königreiches Preußen; 2.)llusdenlHerzogthumrGachleN'Welmar. Dieses Verbot tritt an die Stelle des mit dem Erlasse des l. l. Ministeriums des Innern vomii. September l. I.. Z. 33,316. verfügten und mit der hierortigcn Kundmachung vom 14ten September l. I., g. 14.123, verlautbarten Ver-botes. Dies wird zufolge Erlasses des l. l. Mini» ftenums des Innern vom 25. September l. I., Z. 35.102, mit dem Beifügen verlaulbart, dass Uebertretungen dieses unbedingten Ein» fuhrverbotes nach dem Rcichsgesehe vom 24. Mai 1882, R. G. Vl. 3lr. 51. respective nach § 46 des allgemeinen Thierseuchengesehcs und der hiezu erlassenen Durchführungs-Perordnung (R. G. Bl. Nr. 3b und 36 ex 1880) geahndet werden. K. l. 8 »ndesregitnmg lür »rain. Laibach am 28. September 1900. Št. 14.814. Razglas. Na podstavi èlena V. z nemäko državo sklenjenega dogovora o živinskih kugah z dne 6. decembra 1891. 1. in toèke 6. k temu dogovoru spadajoèega konènega zapisnika (drž. zak. it. 16 iz 1. 1892.) ministrstvo za notranje stvari dotlej, dokler se ne ukaže drugace.brezpogojno prepovednje uvi-imti govejo iivlno v kraljevine in dežele, zastopane v državnem zboru, iz nastopnega iaporn«ga osemlja nemik« driave, v katerem je raziirjena pljuöna kaga, in sicer: 1.) iz vladnih okrajev Llegnio, Devln, M«rsebnrg in Anuberg v kraljevini Prnskl; 2.) iz vojvodine Saksonlja-Vojnlinlr. Ta prepoved stopi na mesto prepovedi, ki je bila ukazana z razpisom minislrstva za notranje stvari z dne 11. septembra 1.1., It. 33.336, oziroma vsled tukajšnjega razglasa z dne 14. septembra t. L, It. 14.123. To se valed razpisa c. kr. ministrstva za notranje stvari z dne 25. septembra 1.1., It. 35.102, razglafia s tern pristavkom, da se bodo prestopki te brexpogojne uvozne prepovedi kaznovali po državnem zakonu z dne 24. maja 1882., drž. zak. St. 61, oziroma po § 46. obènega zakona o živinskih kugah in izvräitvenega ukaza k temu zakonu (drž. zak. It. 35 in 36 iz 1. 1880). C. kr. deielna vlada za Kranjako. V Ljubljani, dne 28. septembra 1900. Gutes Geschäft! Jeder Händler kann bei unseren aus alten Militärtuchstücken erzeugten Kleidern bedeutenden Gewinn erzielen. (3087) 80-18 Auch empfehlen wir unsere alten, hergerichteten Militär - Kotzen und Schuhe, complete Tramway-Geschirre, Riemenzeuge, neue Kautschuk-Kapuzen etc. etc. Preigcourant auf Verlangen. L. Pressburger A Sohn Wien XX/1 und Waitzen. Ein Gasthaus in Laibach wird auf Rechnung gegeben. Für Fleischhauer besonders geeignet. Adresse in der Administration dieser Zeitung. (3661) 3—1 Monatzlmmer schön möbliert, gassenseitig, in der Nähe des Hauptplatzes oder der Sternallee, mit separatem Eingänge (wenn möglich mit guter Verpflegung) wird von einem soliden Herrn gesucht. (3626) 2—2 Anträge erbeten unter „F. B." bis 2. Ootober, poste restante Laibach. Verkauf von Möbeln und Utensilion wegen Domiciländerung vom I. October I. J. an durch einige Tage in der Zuckerraffinerie (Polanaplatz i) von 2 bis 5 Uhr nachmittags. Näheres beim Hausverweser Herrn Stritar dortselbst zu erfahren. (3647)2 8MHWW liil lüllee M Ne!! Umnnil Xzvkit otlsriert (3604) 5 U»t«n 8»nto« »(»n'««.....ll. 1 — lcg s«in«n l^exlli»n«s......» 120 » s«!n»t«n postosloo unä 8o!«lj»v» . » 1 40 » «ont »»»»l»»»«»,«« klollk» ...» 1 60 » ssl»ol>9»l»s»nnt«n Xllsse«, zute (ju»1. » 1 20 » » » lein« » » 160 » » » leinzte» » 2— » »ut«n 8«uol>anll ^l>»> . . . . 3 kr. veic» ilool>s«ln» p«ooaü>l»ol»unll. . 5 » » veröen in kalben srei«« verkzufi bei (3362)4-4 Qib2cu.5Mgz«e1lr.5. Perfeoto (3596) 10—3 Damenschneiders übernimmt elegante Strassen« und Oesellsohafts-Tolletten, Mäßige Preise. Studentengasse ]tr. 13,1. St. Wohnung bestehend aus drei Zimmern und Zug L ist mit November-Termin oder «P» j vergeben. LL eegeo-Anzufragen Kuhnga«« **•L!*$*. über der Landwehrkaserne, 1. *l0C*___. Pfanllamtlillie tiätation. Montag, den 8. October 190tt werden während der gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen P! amte die im Monate Jult 1899 , »ersetzten und seither weder ansgelüsten »och umgeschriebene» M" den Meistbietenden verkauft. Mit der trainische« Sparcasse vereinigtes Psandan"' ^ Laibach, den 29. September 1900, ^^s. 2«RU» st3 . » ' „.^. I'rknonioltnngl, j1!u»ll-ierts, l^rsi» vißl-lelMllrllck . - ' «.^ Ntlek »«»wärt» . > ' . ^ «lu^vnä, kreis viertblMdrliob........... ' ^g5 2l«^«uäorksr Visitor, l'rei» vierlelMbslick . . ' ^.^ß n»oll »«»wilrl» . - ' ..ho 2loüenv»1t, ?lbi» vivrtsMkrliek.........' ' ^g^ N2LN NU^Wäl-t« . ' ' j.hO Qro»»« Hoäen^oit, kreis vierlelMkrliok ...--' ^g^ ^Vlensr Hoäo, ?rei» viortelMrlicn.......' ' g i2 n»ok üU8wUrt.5 . ' ' ^.^. vkikr, preis viert^eMdrlioli...........» ' g y4 nnck »U8>värts. ' H.o-. Nlo^nto 2loä«, krei» vierlsMkrlicb.....' ' I 2 l2 ferner i vodor I«».uä uuä 2l«or, H.Ito nnä ^"s rts v^l, »uob kür H.11v,X»tbo1l»odo^o1t.vio Uln,'" ^»e Xnn»t, Voui rol» »um 2lv«r, vis tt»rtsn1»udo ""' »ovie »,ul 8il,mmtlieb.« illustsivsto 7oitungon unö ».iofssungswos^ (3603) 5-4 d65 In- ^INd ^II3i5Nci63. No<:na<:btun88voU8t <« lg. v. lOeinmavl- 8l fell. Samb^ 8.rv6itiiQF vsntsr ^roänots äsn ^.ntorlisr^ii^Oii Hoi' I>. I'. Oonsuuisiitsn voii^^lU^ 2N HHtyrgtÜt2OQ. 2SioiM9 nook.ebtune«vol.8t l (3650) 3-1 ^^^l.. 2^^I ^AKl^^^ T>,uck »nd V«,lag von Jg. v. ltltinmayr KFeb. Vamberg.