SV Ltiiw» V s MMt SchrMWWmA» Ven^Ming V«chdn»ch«r»t, Maridsr.V. Zhireiieva ulica 4. ^ vezug»pkelf«t^.^ flbholen, monailich Vin 20^' Zujtellen . , 21-^^ vurch Post . ... 20-^ Ausland, monatlich . . , 30-^ cinztlnummer vin 1 di» 2'... vet d«? Zeitung Ist der i^d«» Nf Slovenlen Ili? mind» Pen« ein««c!?«>»»«.aud«r»>old tllr mindestei»« »re» Mo»«te «i»)uIli,den.Z> deaxtvokteni», vriek«s>»neMar»,«»erdea nicht dirS^slchN« lnseratena»»»!»«« ta Maridok de> IM ttvminlltr«>i«> de? Zeitung; jurSliei^G «tlca 4. i» ciudtjo«« d»« tti»«» <«MP«N7, i» S«gr«» del t»» tzirreuam ^ t., tu vr» ^sttennich.ftaNei««^ tz, VNe» de« «liM^ stkzelgena» >te««H. Mnttpr GderleS Kreude Maridor, Dienstag ven 3^. August tS2S. Nr. tys — SS. Jahrg. Stefan Nadlt prophezeit den baldigen Untergang der Ko- alition Zagreb, M. August. Der Vorsitzende der Kroatischen Bauernpartei, Stefan N a-d i ö, sprach gestern vor grotzen Bauernversammlungen in Klanjee, Pregrada, serner in Vobovac und Krapina. Radis sand in seiner Rede scharse Worte sür die Politik der Koalition und wandte sich namentlich in heftigster Weise gegen die Radikalen, die ihn täglich mit Kerker und Galgen bedrohen. Man müsse, erklärte Radis, hinsichtlich der gegenwärtigen innerpolitischen Lage abwä: gen, was zu tun wäre. Schon in dieser Woche würden größere Entscheidungen die Verständigungspolitik einer schweren Belastungsprobe unterziehen. Die Kroatische Bauernpartei werde, wenn auch in der Opposition, dem König und der Verständigungspolitik die Treue bewahren. Zum Schlüsse betonte Radiü, datz es noch nicht ganz gewiß sei, ob er die Regierung werde tn Gens vertreten können. Olsm« mit der 8ckSnen Lorinne OrMltk. fein, elegint, prScMlxe kiläer» 31. Vlil. dl8 2. IX^ «96S t Washington, 30. August. Das Etaot^de-xlrtoment gibt bekannt, daß in Muesields IN Nicaragua vom Kreuzer „Galveston" 200 Marwesolwten gelandet wurden, um Leben und Interessen amerifanischer Bürger zu chÄtzen, falls die Stadt von den Aufständischen «angegriffen werden sollte. —rij— Ein Rtesenbrand. Tachau, S9. August. Gestern brach in der l^)emeinde Maschawtten in Wesfl>öhmen ein Zkiand al^s. dem 10 Bauerngehöfte nn^ der Ernte inid landwirtschaftliche Ma-chinen zmn Opfer fielen. Der aden wird i'nf drei Äl^illionen tschechische Kronen ge-chätzr, Paris, 29. August. D e kommenden V?rawn gen in Genf sind vollständig in den Mittelpunkt des politischen Interesses in Paris ge. treten. Nach!j!lnslht der Pariser Regterungs-kreise ist die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund sowie die Erteilung eines stündi- gen Ratssitzes an das Deutsche ^eich vollständig sichergestellt. Zwischen London und Paris ist in den letzten Tagen in dieser Angelegenheit ein volles Einvernehmen zustandegekommen. Sin peinlicher Lwischensass Beograd, 30. August. Der Minister des Innern Bo!a Matftmoviü war in Valjevo das Ziel eines peinlichen Zwischenfalles. Als Maki'ilnovi(! im Hotelzimmer weilte, wollte ein Leutnont ihn auf jeden Fall sprechen. Maksimovis wollte ihn aber nicht einipfangen und nun drang der Leutnant Trcjko S t o j a n o v 6 mit Gewalt in das Zimmer des Ministers ein und schleu oerte ihm die Worte zu: „Du bist alfo derje nige, der die Stadtgemeinde Beograd den Demokraten ausgeliefert hat!" Es entstand eine Verwirrung. Herbeigeeilten Polizisten gelang es, den Leutnant zu verhasten und der Mliitär'behörde zu übergeben. pangalos unter Anklage Athen, 29. August. General Kondylis erklärte, daß der Ministerrat sich in einer seiner nächsten Sitzlungen damit besassen wird, Pan galoS und die früheren Minister unter Anklage zu stellen. Eine besondere Kommission, die aus den bekanntesten Richtern Griechenlands zusamengesetzt sein «ird, wird die Sache eingehend überpriisen. Der Gcneralstabs-chef Sarianis hat demissioniert. An seine Stelle würde General Masarakis gesetzt. Der gestürzte Diktator Pangalos trug auf der Fahrt nach Kreta ein fehr nervöses Wesen zur Schau. Er soll einigemale in Tränen ausgebrochen sein. Er sei der Meiming, man behandle ihn wie einen gewöhnlichen Räuber. In einem an General Kondnlis gerichteten l^reiben verlangt er, sobald als möglich vor Gericht gestellt zu werden. Er gibt zu, entschlossen gewesen W sein, sich gegen Gene, ral Kondylis zu erheben und die Garnisonen von Chalkis und Saloniki zu Meutereien zu veranlassen. che statt, wobei Kultusminister Graf Klebcls« berg die Festrede hielt. Nach ?^r Arundstein-legung wurde am Ufer des Baches Csele, wo nach der Schlacht bei Mohacs der ungarische Ltönig Ludwig 2. den Tod fand, das zu seinem Andenken errichtete Denkmal bekränzt, wobei Neichsverweser Horthy in einer ln-spräche hervorhob, daß die (Gegensätze zwischen Ungarn und der Türkei nunmehr verschwunden seien, da beide vor den Feinden heute Freunde goivorden seien. Kurze Nachrichten Bev'gvaid, 30. AugiK. MinrskerprM^nt UzunoviList gestern crbends ans Jag«-dina zuvilckqekehrt. Wie in informierten Kreisen behauM Wied, wird der Allf^enmi-nister Dr. N i n e i in seinem Auftrage den ehemaligen Premier Pa 8 i 6 und in Paris B r i an d auffncben, um Über die mit Bulgarien zusammenhängenden Fragen durchzube raten. Beograd, 30. August. Die Erklärung Ste-fan Radi 6. daß er an der Septem<^cs eine jgroße Gedächtnisfeier statt, der auch Verweser Horthy, Kultusminister Graf Kle-lx'lsbcrg, der türkische Gesandte in Budapest sowie etwa 10.000 Teilnehmer beiwohnten. Vormittags fand die Grundsteinlegung für die in Mohacs zu errichtende Gedächtnislir- Bvrsenberltdte Ziirich sAvala), 30. August. Schlußkurse: Beograd 9.125, Pari? 14.8875, London 25). 1250, Newvork 517.875, Mailand 10.775, Wien 7.'^. 15), Budapest Y.007L4. Verlin 123.35 Brüssel 14.25. Amsterdam 207.4875, Warschau 57.50, Bukarest 2.50, Sofia 3.73. Zagreb, 30. Ailgust. (Avala.) Devisen: Wien 7.9025 bis 8.0I2!i, Verlin 1350.W bi« 1354.s>9, Mailand 18l^.81 Iiis 185.01, Londo-n 275 bis L70.20, Ne^vyork 5,tt.4W bis 5s^.7W, Paris 1<'>2.85 bis 1A.85, Prag 17.N75 bis 1L3.l)75, Zürich 1004.30 bis 10W.30. Nummer 1V6 vam LI. .ÄrtS «iüie/w__ /tS/viSFi L« /K»/?de /koc/^e«. K ^ vs^volleii kl'üfticzski (Zescsimock ^l^iclisn 5ls sssl^. v/snn Sie ^vrlil krsiick cioiu vel-v,eiiclsn.-l^j^/^ecli^ fs-onck v^iscl 8le clci8 Lsl^i'örikoufcjis Dover oef5iec^iqsn.-Ium öoNnenkaffee ^etiör^ ^eckt franck au/^slisn fall. Nachrichten vom Tage Der erste offizielle Be- such jugoslawischer Journalisten in Oester-reich Die (^röffiumg der G r a z e r H e r b st-ni e s s e bcni'chtc der Ic>?lrnalistcnklub in a r i b o r zllm Anlaß des ersten ossiziel-len Besuches jugoslawischer Journalisten in der Republik Oesterreich. Eine lirös;cre Anzahl von Mitgliedern des genannten 5klnbs znit einigen Damen traf mn SnnlStag mit dein Nachniittagspersonenzuge in Graz ein, wo sie von Mitgliedern des Messepräsidinms «ins dl^s l)er,zlichste begri'lßt wurden. Auf dem !N(essep.'at^^ nngclmigt. wurden die Gäste vom '^Vizepräsidenten der Grazer Messe, Horrn Lionnncrzialrat H aube r, den Leitungsuiit-slis'dern nnd deni Präsidenten des Deutschen IonrnalistenvereineS „(5omordia" in Graz, 5)crrn Regicruugsrat P ö s ch l, licr,-;lich will-imnmen ges)eis^<'n. Die jngoslawischen Pressevertreter ivurden hieraus vom Präsideuten der Rcpnl'lik Oesterreich, 5x'rrn Dr. Michael a i n i s ch, t'nipsangen. Der Vizepräsident des IonrualistenllubS in Maribor, (5hefred<1k teur Udo a s P e r, richtete nn das österreichische Staatsoberhaupt eine Ausprache, in der er der Freude der jugoslawischem: Pressevertreter Ausdruck verlieh, bei ihreui ersten offi,zielten Besuch in Oesterreich auch den Präsidenten der jungen iiiepublik begrüßen zu fönnen. Iui weiteren Verlnnse seiner Ne-de hob Redller hervor, das; die jilgoslalvischen Journalisten nnt ihrein Pesllche in Graz And mit dem lx'vorstehenden Besuche der Wieuer Messe den Zweck verfolgen, mit dein nördlichen jugoslaniischen Nnch'bar in regere Vezie-lznngen zn treten, .^'^err Biiudespräfident Dr. ZNichael H ai nis ch erwiderte mit herzlichen Worten und wies in sei^ier Ansprache auf die herzlicl)en Beziehungen hin, die zwischell der Republik Oesterreich nnd dein ^iönigreich i»er Serben, ^iroaten nnd Slowenen bestehen. Nachdem der Bundespräsident noch einige Mitglieder der Exknrsioii ins Gespräch gezogen hatte, wurden die Gäste noch vom Lan-deshanptniann von Steiermark, ^'^errn De-chant P r i s ch i n g, und vom Grazer Bür-gernleister-Stellvertreter Herrn R ü ckl aus das herzlichste begrüßt, worauf sie die Messe-ränlnlichkeiten unter der aufopferungsvollen und liebenslvürdigen Leitung des Mcssesekre-tärs.^"^errn Josse! und eines Mitgliedes der Presseabteilung besichtigten. t. Der erste jugoslawische Kreuzer vom Stapel gelassen. Die Marinewerft in Wil-helinshaven verftändigte das jugoslawische liriegsulinisterinm, daß der 3l)l)0.Tonnen-j^treuzer „Dalniacija" vollständigt fertiggestellt sei und sich auf dem Wege nach der Bo-ka befiudet, wo er von der jugoslalvischen .^lriegsttiarine in Elnpfang genomnlen werden soll. Die „Dalmacija" ist der erste Kreuzer Nllserer jungen Kriegsinarine. t. Verhastung eines Kommunistenstthrers. Die Zagreber Polizei hat i»: den Wohnungen Prononzierter jtolnlnunisten .<^>ausdurch-snchnngen vorgenomlnen. Der kommuuistische Tages'schriftsteller Camilla Horvatin wnrde llnter dem !i^ierdachte, kolnlnuuistische Propagauda nlit ausländischen Geldmitteln getrieben zu haben, verhaftet. t. Der Patriarch in Split. Ans Split, 29. d. wird geuieldet: Patriarch D e in e t r i -il s ist heute hier eillgetrofifell uli'o wurde vou der Be'völkerung festlich eiirpfan-gen. Die Stadt hat >zn (5>hren des greisen Kirchenfür-steu Flaggeuschinuck augelegt. t. Ein k^lihrer der Pariser Financier ge-starben. Der Direktor der größten Paiser Bailk, der Bauque de Paris et des Pays Bas, R e i n, i.st plötzlich gestorben. Mit ihin ist eine der führenden Persölilichleiten der Pariser Finanzwelt ans dem Leben geschieden. t. Mit dem Flugzeug in die Alpen. Wie die „Innsbrucker Nachrichten" melden, wird deulnächst bei Vent ini Oeiztal, in 1892 Meter 5>öl)e, der höchstgelegene Flugplatz in Europa errichtet werden. Die alpinen Flugtouristen werden von IllnSbruck nach Bent befördert, von wo eine Reihe der schönsten Glelschertonren in die Oetztaler Alpen un-ternoinnlen werden köunen. t. Balentiuos Tod als Selbstmordmotiv. Der Tod des amerikanischen Filmschauspielers Rudolf V a l e n t i n o hat auch in Beo-grad eine tragische Folge gezeitigt. Die 19-jährige .Helena Kov aöevi«^, eine begeisterte Anhä?igerin Valentinas, hatte aus Schmerz über den Tod ihres Fillnlieblings einen Selbstmordversuch unternommen, indem sie Lysollösung zu sich nahm. Diese war aber glücklicherweise so schwach, daß keine Gefahr für ihr Leben besteht. t. Wettflug Zagre!»—Novl Sad. Am 6. September findet auf der Linie Novi Sad -^S'?oPlje^Zagreb—Novi Sa!d ein Wettflug nach der Distanz von 1390 Km. statt. Es sind insgesamt fünf Preise ausgeschrieben: Der Preis S.M. des Königs je ein Preis des Kriegsnlimsteriums, des Flughasenwm-Wandos, des Aero-Klubs und des Jockey-Klubs. t. Selbstmord eines „Magiers". Aus Zagreb wird gemeldet: aus (laöak (Serbien) gebürtige, 18jährige Magier Milorad as ivs«» MM/» LazoviL vergiftete sich aus Gram darüber, daß die Polizeibehörde ihm jede Tätigkeit im Stadtgebiete untersagte. Nachrlchtm aus Marlbor Gin VostsaSmarder Der invalide Postdiei^er Z o Z t a r, der beim Bahnhofpostamt in Verwendung stand, fiel in der letzten Zcit durch eine verschwenderische Lebensweise auf, und die Umgebung munkelte, daß hier etwas nicht mit richtigen Dingen zugehe. „Freunde" — richtiger gesagt Neider — erbaten sich, die Polizei auf seinen Lebenswandel ausluerksam zu machen. So reifte das Berhägons iminer mehr anS, nild 5ioStar, der in der verflofsellen Woche init seinen Kumpanen fröhlich zechte, hatte keine blasse Ahnung, daß die Polizei sich indessen um die „Ordnung" in seiner Wohnung bekümlnerte. Der Erfolg der .Hausdurchsuchung war cin überraschender: man fand zum nicht geringen Erstaunen ein Leinensäckchen mit der Anschrift „A^n die Nationalbank des Königreiches SHS, Zagre-b". Es handelte sich um eine Geldsendung des Wiener Bank-Vereins, welche 99 Tausend-Dinarnoten, 112 Einhun-dert-Dinarnoten und etwas Kleingeld enthielt. Es war sofort klar, daß SoStar das Geldsäckchen entwendet hatte. Am Freitag begab sich öoStar mit zwei Maribor, 30. August. Freunden nach Studenci, um dort zu zechlM. Um 11 Uhr wurde die Rückfahrt_„no^l* — mittels Fiakers angetreten. In der Tat« tenbach-Gasse bemerkte ein Detektiv don Wagen und rannte ihm nach, bis er ihn bei der Mellinger-Straße erreichte. Die Insassen wurden mit Hilfe eines Polizisten in dem Au-geMicke verhaftet, als sie die Wohnung des SoStar betreten wollten. Da sie totalbetrunken waren, koninte die Einvernahme erst am Samstag nachmittags stattfinden. Es.ist begreiflich, daß dieser Postsackdiebstahl in Maribor Sensation erregt hat. m. Todesfall. Am Sonntag den 29. d. M. verschied nach langem Leiden Herr Anton W a l l a n d, Pensionist der Staatsbahn. Das Leicheirbegängnis findet am Dienstag den 31. d. am kirchlichen Friedhofe in Po-breZje statt. R. i. p.! m. Arbeitsmarkt in Maribor. In der Wo. che vom 22. bis 28. August haben bei de, hiesigen Arbeitsbörse 131 Personen Arbeit gesucht; 143 Personen wurde Arbeit angeboten, 75 Personen erhielten Arbeit, 14 Personen sind abgereist und 44 Personen wurden außer Evidenz gesetzt. Sin Vermächtnis Roman von Th. L. Gottlieb. Zl (Unberechtigter Nachdruck verboten.) „^ch begleite dich, wenn du es wüuschest, .Heiltrich." Am Nachulittage, als .?>ei'lr'ch Gi^'llmaun sich vou der Richtigkeit der Äorte seiner Braut überzeugt hatte, lvar auch sei« Eut-schluß gesas;t. Der Tilliilgbach niußte dort ol^eu in ein gerades Bett geleitet, dieses verhängnisvolle .^tnie aus der W.'lt ^..'schlifft N'er deil, wenn mail nicht riskieren ''.nillte. liei Gelegenheit nochuials von den Fluten ülerrascht iju werden. Am Morgen staild das Auto bereit, das .^.-^eiurich iu die Stadt sühreu sollte; er te mit deul Bater Rückspr.iche nehnleu. da die Angelegenheit lri-nen Ausschlib duldet:!. Wie erstaunte er, als da Elty sich an ihn drängte nnd ihn slU^entlich bat: „Niluul mich uut, Heinrich — ich ulöchte nach Niedern>öslig zn Fran Mirsky, die nlich driugelld zll ihr bat." „^st's niöglich?" Heinrich n>ar überrascht. „Du könntest die Wildrings im Stiche l^issen " wo sie dich lx'inahe lieber haben als ihr eigeil.^iind." „^ch bitte dich — es ist ja nur auf ein paar Tage — ich komme gewiß wieder zurück. Fran Mirsk») hat--" icie jögcUe und rang nach Worteir „Nun, darf ich es nicht wisseil?" s „Es dauert.zn lange, wenn ich es dir er-kläre^^ wollte. Sie hat inir — eine wichtige Mitteilung zu luachen. So schrieb sie mir." „Also gnt, dn fährst selbstverständlich mit illir. Ich betrachte es übrigens für einen kleinen Ausflug. A^ber ich nehine dich, sobald ich hierher zurückkehre, wieder mit mir." Sie gab daraus keine Autnwrt. konnte keine gelx'n, da sie ja doch nicht wußte, in welcher Weise Fran Mirskys Aussprache init ihr sich eutwickeln würde. Aber in ihren Augen stieg es auf eilluial verdächtig heiß und feucht auf, und plötzlich schlang sie in mome-.itaner Aufnwlliiug die Arine um seineu Hals mld küßte ihn — lange, leidcllschastlich, voll schrau kenloser Hingebung. Geradeso wie an jenein Tage, NW er Gegenliebe von ihr gefordert. Fran Wildring schlitg erschreckt die Hände nlx'r dem Kopf znsaininen, als sie die Nachricht voll Etllis Abreise vernahln. Nur schwer ließ sie sich besänftigen llnd Elly mußte hoch lind tener schwören, bald wieder nach „Jagd-lnst" zurückzilkehreil. Eill strahlend schöller.Herbtag Prmlgte über Flur ulld Wald, als Elly an der Seite Heinrichs inl Auto dahillraste — in die Znkuuft hinein. Was inochte für sie in ihrem Schöße schlnlninern? . . . 8. Kapitel. Frau Mirsky hat Bedenken . . . Frau Mirskv hatte seit jeneln Tage, an dem sic von der Perlobung Ellys jmit Hei^rrich Gollinann erhielt, keine ruhige Stunde mehr gehabt. Von peinigenden Sorgen gequält, eilte sie voll Unrast im .Hause hin Ulld her, von einem Zimmer ins andere, vom Hof in den Garten, und wußte nicht, wie sie die Zeit hinbringen sollte, da Elly wieder bei ihr eintreffen würde, denn daß das Mädchen ihrem Wunfche nachkommen und dein Forsthause den Rücken kehren würde, das staud bei ihr fest. Sinnend stand sie oft iin Zilniner vor dem Bilde, das die verstorbene Fran Kohlhauser darstellte. Sic betrachtete die Photographie in tiesen Gedanken nnt) lnnrinelte dab^i unverständliches Zeug vor sich hi,l. „Delne Zeit koiniut, Maria Kohlhauser! — Sie ist schon da! Sie kaiu frübe.', als du erhofft hast, und das Schicksal ist dir in gnä» d?ger Weise entgeg?lsgekon'men. Gebe Gott, daß alles gut endigt." --Sie wurde schnell aus ihren Gedanken gerissen. Als sie einen Blick dnrch das Fenst .'r l-vori, sah sie einen Mann auf das .Haus zukvmln»m, der ihr nach feiilcin Gang b.'kannt vorkaln. In der Absicht, sich ihn näher anzusehen, lehnte sie sich aus dem Fenster. Doch der. frelnde Mann schien es sehr eilig zn haben, d-^nn Frau Mirsky erhaschte nur mehr einen kurzen Blick von lhn». Im gleichen ?lugellblick klovste «'s, iind alif das ..Herein!" Frau trat der Zreinde ins Zimlner» Frau Mirsky stieß einen Zeyrei auS: „Anton!" „Mutter!" tönte eS zurli< nnd gleichzeitig fühlte sie sich von zwei starken Armen umfaßt und gedrückt, daß ihr die Knochen bedenklich knackten. „Ja, Mutter, ich bins — mit Leib und Seele!" sagte der junge Mann, sie endlich loslassend und ihr frei in die Auz^n blik-kend. „Seit Wochen schon sveute ich mich auf diesen Angetrblick wie ein Kind!" Der Mutter traten vor Freude und Rührung die Tränen in die Augen. Muttertränen, gelveint um ein verloren geglaubtes nnd nnn wiedergefundenes Kind — es gibt keinen schöneren, erhabeneren Moment in unserem annseligen Leben. „Mein Gott — wie danke ich dir, daß du lnich diesen Tag erleben läßt!" „Ja, Mntter, danke ihm, denn er hat mich nicht im Stiche gelassen. Und ohne Scheu kannst du mir ins Gesicht sehen, denn keinen Augenblick wich ich voin geraden Wege ab, ablvohl der Versucher mich oft genug am Halse hatte." „Aber, Kind, wie konntest du mir das an-tult, gar nie zu schreiben? Bei mir hättest du--" „Diesen Punkt berühren wir nicht, Mutter! Es wäre mir nicht möglich gewesen, auch nur einen Tag länger den Umsonstesser zv spielen, nach all dem, was vorher geschah.*" Mortjetzung solgt.) MMMr lSS Vom Al. Lugus^ 192S .»«»«»»DI» z»««»»,» E«Il«S M e/'/z un6 elegant, ^äkle 6ie p'risur, 6ie alle Vor^üßxe i?iir Qeltunss dringt, persönlicher 6aL l^aar »^u^escknitten« ist aut äie Trägerin, um so kritiseder v^irä es detracktet— um so sorx^sälti^er muL es sepiZext sein. pkIvKS mackt clas Ilaar >vur»äervol1 sekmiex^sam, seideav^eick un6 x1än> 2enä» äiskret äuttenä. ^ur näeksten X0p5>väseke nur äas so^akreie ^vc»c>sl.^v««sieo v. v. o»c>«Q scnic:»?. osiie«. ^si. Sea^so Sl« lvi?ko»t«ol«>»«ta Ori^iORl» pLclr-dea a/v »u»ix«kvlttei» Xupo» «of e Stadtgcmcindc bewilligte bekanntlich ci-en größeren Kredit zur Ädciptierung der lilla Lang<^r fiir einen Kinderdispanser. Die rHeiten nehmen einen raschen Verlauf, so aß man schon im Laufe des nächsten Mo-ates mit der Eröffnung des Kinderdispanser ird rechnen könilen. m. Der Bau des neuen Gewächshivuses. as Stadtbauanlt begann vor einiger Zeit nit der Renovierung des alten, schon sehr aufälligen ^wächshauses im AolkSgarten nd wird dasselbe auch durch einen Znbau ergrößern. . m. Feldmähige Uebungen am Bachern. k)as 45. Infanterieregiment und das 32. Ar-llerieregiment veranstalteten vergangenen !)onnerstag eine konchiiiierle feldmäszige Ue-ung auf dem Bachern. Es gelang aber nur, ic leichteren Feldgefchiitze auf die Spitze zu ridie grosse Schn P-p e n nl o d e: nur sind die Schnppen nicht, wie drüben, aus kostbaren Steinen nnd glänzenden Metall, sondern Meckentsprecheud aus Gummi, allerdings in täuschenden Nachulhmungen. Sehr >beliebt sind anch sog. „Hakbtrnnerkostii'rme", schwarze Hosen, weißes ))kiek>er; nran verziert mit Seerosen aus Seide und phantastischen Bänderknoten. Ve-lMialte Kostünie sini» nicht eben selten; die Motive stamnien aus der Meerfauum, bunte, grell leuchtende Fische. Krustentiere aller Art. Das Gesetz der geringsstin Anstrengung macht sich besonders in der Richtung gel-ten>d, daß man nach >eem Bade sich nicht erst znin .?>eimganige nmkleiden will. Natiür' lich steht irgendwo der M.gen, nm einen eruiudeuden Weg zu ers.parm, aber man ist nur nv!ingel!s>ift a^bgetrocknet nild näßt die teuern Kissen: die wirklich elegante Dame schlüpft also in ein neues, sehr schickes Kleidungsstück, das 'oie Mitte l^ält Mischen einem Schlafrock und einlm S'>asit'nnu^n-tel; inwenldig befindet sich ein Schwaminge-webe, das in knrzer Zeit alle Fenchtigkeit des Badekostli'Ms und des Körpers aussangt und auf diese Weise ErkÄlinngen verhütet; ans1ven'c>ig ist nn'durchdringliche schottische Seide, weiß vder le^derfarbig. Ein Kapitel für sich bilden die Ren-n c n in Deauville. Sie sz^ab^'n liorn-herem einen nichr intimen Eh^iralfter nnd gleiMu niehr elot^auten „gardenparties" als sportlichen Beranstaltnmien. Die Zaihl der Pferde ist imnler sehr klein, da wegen des kostspieligen Transports nur die rl.i''"ss'.n RenllstaMsitzer vertreten siiro: Macomber, Martinez de hoz, I. D. Cohn, Schwöb, ?l-ga Khan, .Hcnnessy. Man beginnt bereits sehr früh am Nack)^ni.ttag, gcwo«hnlich um hallb drei, so daß fast keine Zeit fnr das Frühstück i'chrig bleibt. Es ist eine Beobachtung, die man immer wieder machen kann: In Deauville hungert man. (5s ist vielleicht der einzige Ort in Frankreich, wo die Gastronomie nicht eine ausschlaggelx'ni)? Rolle spielt. Schade drirm! In s p o r t l i ch e r Hinsicht war bis jetzt Nlch nichts Interessantes da. Einen Augenblick hoffte umn S u z a n n e zu gewinnen; Re Enttänschnng war besonders in Deauville groß, als sie oen Titel einer „Professionellen" nnt eulsprecheudem Dollarhonorar v^^rzog. Iin Nu liefen auch schon in der Potinii're allerlei Wse Gerüchte über die eben noch verkiiinmelte „nationale Su-zanne" um, zu deren Berstxwdnis nur an i>ie andere, schlimme Bedentnng des Ausdrucks „Professionelle" erinnert zn werden braucht. Die „Potins", >0'ie kleine, i'Me Nachrede ist ja lTx'chaupt eine A^iezialität von DoaMnlle; uws nmn durch das Ilchr in den Salons von P-aris nicht einnuil flüstern wagte, das redet umn laitt nnd külm bei den täglichen Klatschiversaniinlungen der Po-tlniöre. Müde und ausgehungert komnlt man spät in ^c>er Nacht endlich zum Essen — seit vierundManzig Stnnden eigentlich zum ersten. ülliale. Die „Ambassadeurs" servieren Ee»-"« L?ummer 1V6 ?om 3k. Augsust 1926 Cwdt, 15 im Sffvntlichc^ Kranlenhause vnd 1 im Militärspital. . . ' ' c. Sin mysteriSser Fund. Wie schon berichtet, werden dc'r^eit die äus^rst verwahrlosten 5)öfe im alten Uvoi)gcrichtsqeböudc gereinigt und Zwilchen dem inneren und äußeren Hofe ein AbfluMnal migelegt. Mittivoch gegen Mittag sti<^ßcn die Arbeiter während der Aus ssrabung unter der Tischlerwerkstättc des .^'>erni v i g a ans ein Zkelett, d<,s von einem iV) biü W Ial)re alten Manne herriih-ren dnrftv. Das Aelett mochte schon i'iber 70 Jahre in der Erd<' sselegen sein. Es fehlten lx'reits die Schädelderke und die Rippenknochen. Ans Anordnung einer amtlichen jtoln-mission lourden die Neberrcste auf den Tpi-tal'^fricdhos i'i der führt mid dort begraben. TX'r ^nnd, über den in der Stadt die selt-sanyten Geri'ichte im Ilmlans sind, wird wohl stliwer aufgeklart werden können. c. Schuleinschreibttng. An der städtischen .^tnaben- und Mädchenvolk^Mnle findet die (5iilschreilnnig am I. 5<'Ptember von l) bis l2 Uhr statt. D?r CröfsnungsgotteÄienst N'lvd an^ 2. Septeml'er um 9 Uhr in der Pfarrkirche a>bstehalten werden. Der Unterricht beginnt am September. c. Ausflug auf den Bachern. Die Sanntaler Znxiigstelle des Slowenischen ^Alpenvcrei-nes voranstaltet Sonar diese ?lussichr msofern geregelt, als die ^-irnien, die Renten ins Anstand ixi^kmnt haben, beim Bun-'desflnanznilni'sterinin um die Znstinrmnn-g .zn diesen Vevfänfen einko'nnneu mns^ten. Seit einiger Zeit lim sedoch die Nentenans-fuihr aus Oesterreich einen demrt großen Uiufaug angenl^iininen. dast für die Viliides-regiernng t^ie ?l0twendjgkeit vorhanlden war, sicl, 'Nlit dieser Angelegenheit eingebender .zn lbefassen. (!!S l)at sich, uue uns ge-nieldet wird, gezeigt, das; in vielen Fällen die !3peknlati-onstätigkeit in Berlin die uninittelbare Per-onllissttng III'.- die Renteniänfe am Wiener Plat^ war. Nentenverlänse von O^i'terrei.-b nach dein Anstände sin>!> >liis ans weitere«? nicht nwhr gestattet. Die bereits getätigten Verkäufe ki^mnen. wenn siiilst keine Bedenken 'vorihanden sind, noch eine Erledigung finden. X Lbliqntorische G?treid''wngen in Un« starn. Pl-^m nngaris6n'n .^'xindel'^nnirilsterium iviirde l. Z. init (^iltr^keit ab 1. September d. I. die Migatvrische Verwendung eines neueir 'StOems 'nmi (Getreidewagen (System Ziska) angeordnet. Auf betreiben 'oer interessierten ^ti'eise wurde jedoch das Inkrafttre-tnl dieser Verordnung bis 1. Fe>brilnr w?7 «verscholben, da geltend geuiacht wurde, dah der Ui^ergang ans 'c>as neue System ohne entsprechende Eiiisnlirnngszeit eil,e schnx're Nelt>es Neich^-tnms die ???änner, Prinzessinnen der Stli?n-l'eit oder n>en:«sstens des Schi^ntmus die ?frailen. Dann «an ein'faelister ^ti'ichentechnik und l^ialtr^nwttlie: denn entgegen einen: iiieloerbreileten (^lauA'u is;t nmn gut, sogar sehr gut in Decrnville, 'besser als an den meisten -anderen lsni'i,zn''siss 'l>ringen das Wnnder fertig, kunst-«t'olleudete <^checfe .zugleich zu sewieren nnd in seider ^-^^eziehung auf die wechselnden Eigenarten ihrer intenmiionalen Gäste Nnck-lsicht zn nehnien: das nmcht il?nen in der alten und der neuen. Welt so leicht niemand X Geplante Auflassung bcZ Export.^«-fchlages für Früchte in Rumänien. Tie ökonomische Regierungsdelegation hat beschlossen, den 30?6igen Frachtzuschlag fi'ir Ans-stchrsendilngen von Früchten anf^nlassen. Von dieser Erniäßignng wureen alle in die derzeitigen Posten 220-^22.'^, bezw. ks>'> der dentsehen Ueberfetzung des ruiniinischen »nentarises G^^sten F—27, F—28, P-Zl nnd P—des Originaltarifes) fallenden Früchte betroffen werden. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens ist noch nngewis;. X Schassung einer sranzösisck^en Getreidi^- Mtrale. Ein kürzlich von '^X'r franzönschen Regierung eingebrachter (Gesetzentwurf sief>t 'die Echasfnng einer (^'etreide^entrale vor, 'deren Aufgabe die ständige ^ioiitrolle des Ä^rktes zur Perhinderung spelulatiner Zn-rüct!haltu?ig der (^etreide..n)rräte seiil soll. Wie in der Vegriindung oes (^'^esehentwiir-ses ausgesi'chrt nnr'o, will die Regierung dadurch nicht nur eine bessere Versevgnng des Landes Nlit Brol'frncht, sondern auch ein Sin^ken der Preise erzielen. Der Landwirt l. Has kohle «n der Geflügelzucht. Der Nu!.;en der Holzkohle ist bei den Geflügelhaltern noch viel zu wenig bekannt. Die .^'>olM^)le hat vorpigliche Eigenschaiten, sie löst sich nicht, bct 'desinfizierende Wirkung nnd ist daher ein vorzügliches Mittel, das ! (>!e'll'igel vor Durchfall zu bewahren. Bei ^c!er Aufzucht von gebe man täglich, ^bei erwachsenein l^e'^lügel etwa dreimal wöchentlich davon, .^'^iebei wird die Ko 'bylonische Turm" vo-n Slonimsti. X Gudermnnns neuer Roman, „De tolle Prosessor", erscheint Ende September! Buchform bei der I. G. Cattaschen Buj !l)ani)lung Nachf. in Stuttgart. I Der ursprünglich internationale Go thepreis 'oer Stadt Frankfurt a. M. wir! wie nunnlehr beschlossen wurde, auf den W reich des deutschen Sprachgebietes beschränk werden. Es werden alljährlich am Geburt^ tag Goethes 10.000 Mark in der Weise aß deutsche Schriftsteller verteilt werden, dal nicht eine spezielle literarische Schöpfung sondern die schöpferische Persiinlichkeit auZ gezeichnet werloen soll. ^ Tausend Engelhorn-Bände. Als U Band von Engelhorns Romanbibliochek Engelhorns Nachf., Stuttgart) erscheint do nene Prosabuch „Narren" von Frank Thiej l- „Bismarck", Enlil Ludwigs neues Wei wird im Herbst bei E. Rowichlt in Berli^ erscheinen. X Roman'Erfolge. „Die Schlafwageli Madonna" von Maurice Dekobrah^ in der srauzi>sischen Ausgabe eine Auslag von 460.000 Exemplaren erreicht. Volksaesunbkeltun Seilkunde Die t2 Gebote der Langlebigkeit Wir finld in das irdische Jammerlal neingeb-orell, ntn unseres Leibens durch dil un'd dünn froh zu werden, um ioie uns vei lichenen (^)aHcn des Körpers, des Geistq und der Seele voll auszunützen. Wir sil gc'l>oren zll nützen und zu genießen un unsere'nl wo'hlgeführten Lsben die golden Krone 't^er Langlchig^eit aufzusetzen, eine! hohen Alters bei möglichst ungeschwächteij Allsklingen eines leider ja sehr kurzen, do-cl) unsäglich reichen Erdenwandelns. A. L o r a n d, Badearzt un.d Diütetiker ii -.^^arlsbad, saßt der ärztlichen Weisheit les I ten Schlusz. die ht^fienischen Vorschriften zr ' Erzielung eines langen Lebens, in die fol! genden ztnölf Gebote zusammen: 1. Hallj 'o-ich möglichst viel in gesunder, frische Lllst, vor allem, falls es nicht zu isl im Sonnenschein auf. Sorge hiebei reichlii! für Bewegung und unternimm jeden Tal einen größeren Spaziergang. S. Genief Fleisch nur in mäßigen Mengen einmal Tage. Die Kost bestche hauptsächlich auj T^oiher Milch gesunder Kühe oder Ziegen Eiern, Zerealien, grünem Gemüse, Buttes itäse, Obst. Jeden dritten Mvnat vevmei überhanpt dell (^ennß des Fleisches. die Sipeisen grtindlich. 8. Nimm t^lich eiil kurzes ReiniglkngGad, wöchentlich ein au« giebigeS wärmeres Volllba>d, bei gutem Blut! kreislauf vielleicht wöckMtlich aiuch eiis Schwitztba'd. 4. Achte auf täglichen Stuhls gang. Reinige außerdem den Darm wö chentlich einnlal durch ein milZdes MsWhri «tlrittel. 5. Trage poröse Kleider und bejstcn baunnvolleile, höchstens tm Wnte wollene Unterlnäfche. Der Hemdkragen st wert. Hut und Kleider wähle im Somme in Heller, im Winter in dunkler Farbe Trage stets Halbschnhe. 6. (^öhe sehr fvül zn Bett nnd stehe selhr srüh auf. 7. Schlafe wenll ic>ein Arzt es >dir erlaM, bei ofsenen Fenster, a>l»er ilnter allen Umständen in s neün fillstern. stillen Zwrmer. Der Schlaf se niem>als kürzer als und beim Mam nicht länger als 7>^, bei 'der Frau 8 bii Stilnden. 8. Ruhe wöchentlich einel Tag v.ofl7onliinen. Verbringe, tvenn inHglich. Sia'lnstag bis Montag airs dem Lande odel in lden Bergen. V. Mei>0c Gemütserschüt« terullg ,lud Ausregllugen. Sorge dich ni-Ht. wemen könnte. Sprich nicht von unat^nchinen Dingen. 1V, Lette!s in>tßig im Geschlechtsgenuß. Heirate, und wenn verwitwet, heirate wieder. 11. Meide Äbecheizte LoVale, vor allem solche mit Dampfheizung oder schlechter Ventilation. 12. Sei mäßig im <^enuß von Alko^hol und Tabak, Kaffee unlc» Tee. d. Ist Obstgenuß de« ALHne« schädlich? Die Frage, ob Obstgenuß den Zähnen schädlich ist, kann man in bejahendem und verneinendem Sinne beantworten. Die In allen OVstsorten befindliche Pflanzensäure (z. P. 'sie Apfel- und die Zitronensäure) übt unleugbar auf unsere Zähne einen schädlichen Einfluß aus. Mrd nach Obstgenuß der Mund nicht gleich mit Wasser oder ei-nem anderen Getränk ausgespült und verbleiben einige Reste des O^tes im Munde, so gehen sie sehr leicht in Gärung über und können dadurch 'vie Zähne stark schakdigen. Anderseits genießen wir aber im O^t verschiedene Nährsalze, die für den Auil'bau der Zähne sowie für unsern Körper von größter Wichtigkeit sind. Namentlich den kleinen Kindern ist O^t in jeder Form viel dienlicher, als 'ö«s Naschen von Zuckerwerk. Aus der Sportwelt Der bekannte Tennttmelfter Herr Willu Leyrer aus Maribor gewinnt die Meisterschaft des Kreises Maribor und den Wanderpokal der „Marburger Leitung" Frau Mlro Krau« — Meisterin des Krelfes Marwor Nach zwei herrlichen Tagen, die für das Turnier wie geschaffen waren, und nach recht interessanten und spannenden Kämpfen wurde der Wettbewerb, an dem sich gegen 70 Tennisspieler aus Maribor, Celje und Ptuj beteiligten, gestern abends um ca. 18 Uhr abgeschlossen. Am Abend wurde im schön geschmückten fdie herrlichen Blumen spendete die hiesige Firma D Z a m o n j a) Saale des Hotels „Meran" die Preisverteilung vorgenommen. Die Elite-Gesellschaft unserer Stadt war recht zahlreich vertreten. Die Herren waren in Schwarz und die Damen in Abendtoilette erschienen. Anwesend waren auch zahlreiche Mitglieder der der SB. Rapid angegliederten Tennisgesellschaft mit Herrn Obmann Dr. Fe lb e r an der Spitze, ^r Tennisklub in Ptuj war durch die Herren Prof. Jurfo, Oberlintner, Senöar und das Frl. MajSer vertreten. Die Begrüßungsansprache hielt der Obmann des SSK. Maribor Herr Bankdirektor T o m a n. Im Anfange seiner warmen, tiefempfundenen und in mancher Hinsicht bemerkenswerten Rede begrüßte er aufs ^rzlichste die Erschienenen, insbesondere die Vertreter des Bruderklubs SB. Rapid, worin er ein gutes Omen sür die Zukunft erblickt. Nur in einer vorurteilslosen und innigen Zusammenarbeit beider Klubs sei die Möglichkeit eimer ersprießlichen s),ortlichcn Entwicklung geboten. Man möge auf der einmal betretenen Bahn fortschreiten. Stürmischer Beifall folgte den Worten des Redners. Hierauf begrüßte der Präsident der Turnierleitung, ^rr Bezirkshauptmann Doktor P o l j a n e c, die Anwesenden und brachte die Resultate des Turniers zur Verlesung, worauf die Geschenke den Siegern von Frl. Sterger überreicht wurden. Die I^uNaie Die Meisterschaft des Kreises Maribor und den Wanderpokal der „Marburger Zeitung" gewann Herr Willy L e y r e r aus Maribor (TV. Rapid). Aweiter wurde Herr Leo G a-sparkn (GB. Rapid), ein vielversprechender Tennisspieler, der erst 1« Jahre zählt. Den dritten Preis teilen sich Herr Dr. Otto Vlankeund Fredi HalbLrth (beide SV. Rapid). O Die Meisterschaft des Kreises Maribor im Dameneinzelspiel und das Ehrengeschenk der „Marburger Zeitung" wurde der bekannten, hervorragenden heimischen Tennisspielerin Fratzt Mira Kraus (SB. Ra-pid) zuerkannt. Den zweiten Preis erhielt Frl. Vianka Schräm (GB. Rapid) und den dritten Preis teilen sich Frau Schweig. Hardt und Frau Vabie. « Im Damendoppelspiel besetz, ten Frau Mira Kraus und Frau Schweig Hardt (SB. Rapid) den er. Pen, Frau BabiLund Frl. Loos (SSK. Maribor) den zweiten, den dritten Preis «ber teilen sich die Paare Frau OroL « a— Frl. Malier (Ptuj) und Frl. Scher- bäum Hertha und Liesl (SV. Rapid). » Im Herrendoppelspiel wurden Meister des Kreises Maribor die bekann ten Tennisfavoriten Herr Dr. Otto V l a n-k e und Herr Willy Leyre r (beide SV. Rapid). Den zweiten Preis errangen die Herren Vene 8 und Bergant (beide SSK. Maribor), den dritten Preis teilen sich die Paare Herr H a l b L r t h W. — Herr Holzingerund Herr HalbärthF — Herr Gasparin (sämtliche SV. Ra pid). JmgemischtenDoppelipiel besetzten Frau Schweighardt und Herr Dr. Otto Blanke (Rapid) den ersten Platz. Der zweite Preis wurde Frl. G t e r-ge rlund Herrn Bergant (GSK. Ma. ribor) zugeteilt. Im dritten Preis teilen sich die Paare Frau Kraus— Herr Willy Leyrerund Frl. Hertha Scherbaum — Fredi Halbärth (sämtliche GB. Ra pid). « Außerdem wurde Herrn Walter H a l-b ä r t h (15 Jahre alt) sür brave GchiedS richterarbeit ein Ehrenpreis zuerkannt. » Nach der Preisverteilung, die mehrers Male von stürmischem Beifall unterbrochen wur. de, ergriff Herr Dr. Otto B l a n k e das Wort und bedankte sich bei der Turnicrlei-tung im Namen der Teilnehmer der SV. Rapid, worauf er die große Bedeutung inniger sportlicher Zusammenarbeit betonte. Manche Vorurteile und Gegensätze könnten auf diese Weise aus der Welt geschafft werden. Schließ lich erinnerte Redner die An«vesenden daran, daß die SV. Rapid die Absicht hat, im Laufe des Monates September ein internationales Tennisturnier zu veranstalt^'n, und verlikh der Hoffnung Ausdruck, daß diese kommende Veranstaltung ebenso im Geiste sportlichen Zusammengehörigkeitsgzfühls verlaufen werde wie das soöben veranstaltere Turnier. Diese Worte erweckten allseits lebhaften Beifall. Als nächster Redner meldete sich Chesre' dakteur Udo K a s p e r als Vertreter deZ Tagblattes „Marburger Zeitung", welches anläßlich des Turniers einen Wanderpokal und ein Ehre^ngeschenk jtisl?te, und begliW-wünschte die Äiden Sieger, Frau Mira Kraus und Herrn Willy L e y r e r, im Namen des Blattes auf das herzz'chste. Herr Oberlintner bedankt^^ sich im Namen des Tennisklubs Ptuj bei der Tur» nierleitung für die enviefene Gastfreundschaft » Nach dem offiziellen Teile wurde der Tanz eröffnet, dem man bis nach Mitternacht huldigte, worauf die Veranstaltung, ucwiß eine der schönsten der letzten Jahr?, ihr (Z'nde nahm. « Das Turnier und die Ahendvcranstaitung verliefen programmäßig und in bewunl>''rns-werter Ordnung, in erster öinic ein D war besonders in der zweiten Halbzeit bestrebt, die Niederlage zu mildern. Seine besten Leute hatte der S. K. Ptuj in K o p-Liö, Baumgartner und dem rechten Back. Schiedsrichter Herr O b e r lin t n e r aus Ptuj. : Die sonntägigen Traininl'spie> S. V Rapid-Nes. gege»; S. K. Svoboda konch. 2 : 2 Vurg «Kino Montag den 30., Dienstag den 31. Aagust und Mittwoch den 1. September? „Das goldene Bett", mit Rod la Roque in der Hauptrolle. Herrliche Drama in 6 Akten« Des berühmten Regisseurs Cecil B. de Milles bestes modernstes Werk. Ein Film phänomenal schö4ler Aufnahmen, erstklass, Handlung. Man sehe sich die Photos an! Npollo » Kino. Von Freitag den 27. d. bins inkl. Montag deif 30. Aug.: „BiScott, der Bieyelistenkönig". Ausgezeichnetes, humorvolles Lustspiel in 6 Akten. Biscott als Sieger im Rennen«» im Boxen und in der Liebe. Lachsalven! Kino „Diana" in Gtudenei. Von Samstag den 28. August bis inklusive Dienstag den 31. August: Pat und Pata-chon in: „Zwei Vagabunden im Prater". Kolossaler Lustspielschlager mit den beiden originellen Künstlern. Ununterbrochene Lachsalven! Vorstellung täglich an Werktagen um 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 16, 18 und 20 Uhr. Witz und Humor. Das Brustbild. Photograpih zur Bäueriif? „Wünschen Sie ein Brustbild?" — Bäuerin: „Nein, das Gesicht soll auch draus sein.^' In der Konditoret. „Was kosten vier Sa?-nentörtchen?" — „Rund eine Markt" ^ „Und eckig?" Lehrer: „Wann ist Richard Löwenherz gestorben?" KleinerKohn: „Herr Lehrer, ich iveiß noch nit a mol, daß er is krank gewesen!" Ueberzeugen sie sich selbst! In einer Wan-dermenagerie ist ein Königstiger zu sehen. Auf lc>em Plakat steht: „?lusgcivachsener bengalischer Tiger, 4 Meter lang, 190 Kilo-granrin schnx'r". Pollak ko'mmt aus der Menagerie und sagt zum Besitzer: „Der Tiger is' nicht 4 Meter lang und wiegt nicht Kilo". — „So", sagt der Besitzer freundlich lächelnd, „hier ist ein Meterband, dr'.nnen stcht eine Wage, hier ist der Schlüssel znin Kkisig — wollen Sie bitte sell>st nachmessen und wiegen!" (Die Bühne.) Uebertrumpft. Einst stritten ein Engländer, ein Franzose und ein Berliuer. welche Sprache am weitesten von ihrer Schrift abweiche. Der Franzose saigte: ,.Ich schreibe „eau" und spreche „o", lt>aranf der Engländer: „Ich schreibe „knife" und sage „neif", worauf der Berliner fortfährt: „Ich schreibe „Pferd" und sage „Gaul"! (Orell Füßlis Jllu^'tr. Wochenschau), Ai»it^»«rßve s»n>>n Nunimer lVS Vsm 31. AuM MS Die guten Vekan«t<«. Ewe bekannte Film« ktchrt vom Lido zurück. „Es war fabel-Kaft", erzählt sie, alles Bekannte — waren ',da — Klabilnd, Max Reinhardt, LiU Dar-livas mit Moliöre . . « . Wahrscheinlich. Sie: „Ich wnn mein V-a-dekostüm vom letzten J^re nirgends finden!" — Er: „Das Hot wahrscheinlich eine Motte aufgefressen!* Die Strafe Gottes. Zwei verlassen 'den i^eisewagen des Schnellzuges. „Was s^gfst du, was fÄr Preise die da rechnen! Gott wird sie strafen." — „Hat sie schon; lc« schau!" Und der Mann zicht aus der Tasche zwei Silberlöffelchcn. (Die Bühne.) — Sicheres Zeichen. „Wachtmeister Fröh« lich, haben wir in der Batterie einen Mann, der besonders musikalisch veranlagt ist?" — „Zu Befchl, Herr Hauptmann, den Rekruten Frei!" — „So, was spielt er denn?" — „Zu Befehl, Herr Hauptmann, er spielt nichts, aber wenn die andern spielen, so gcht er immer 'oavon!" (Orell Mßlis Jllustr. Wo* chenschau). Beweis. Lehrer: „Ihr habt den Blutkre!s« lciuf noch nicht ganz begrifsen. Wenn ich auf dem Äopf stehe, schießt mir das Blut in den Kopf, warum schießt es mir c?lber nicht !n die Füße, wenn ich auf den Fußen stehe?" — Schüler: „Weil loie Füße nicht so leer sind wie ihr Kopf, Herr Lehrer". (ReclamS Universum.) Die Uhr. Ter Gatte kommt spd er rivft ihr, der Uhr, zu: — Schon gut, scl)on gut! Ich weiß, daß es Eins ist, du brauchst das nicht dreimal zu wiedecholenl* („Tie Bülhne".) - sivus kakrvrÄnutts I^reeli»5 Kleiner Anzeiger. Fltr Studenten guter, billiger »rostplatz von Professor anempfohlen. 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V olsitlreltA pro»t«mm. i2c>7i > Z- vZ 2.?Z Z M 2.S-Z ^ Z - 2. Q. ? TS ? o a v VZ n> T. "II SV ^ - ^ ^ fv cd vs ^ L. c: Z s Z O» O L. -r iS.L' V'Q. 0° Z v. s 2 oo Z?' !!!7 v» ZLZZ >^1 s - VZ, rz' <-» ^ I VI 2. 2 v» ^ o m r/t ^ vi r- ^ , ^ ?v' ^ ^ S « !V V S «»«ß «i «rmtiMgt»!» »«rtig «nl n»«l,»«,» ,u» 8»?? «uel, von ml»g»dr,el,««n «»N»n «>,«> «Ii« cvkKi.i»i. »».«zauvkova » oamplmazlliliie 8tat)i!, 60 ttp, mit 2 entzpreckenclen l. 3l. 88S0 Qu»>»w« A« ^Ickten - Zckieifkoli Mll Otkerte Alnck ln k^estmeter üd '^V^j^^on verlocken sn ckle LIaillcoxorskü ivornica Ijepenlce i psptra p. 8t. «1 V 5lov. eor. 2u kickten. «961 na ul. 29/1, Tür 4. Schmerzerfüllt g^ben »vir die traurige Nachricht, das unser lieber unveraeß. llcher, herzensguter Gatte, Vat^i: u. Schwiegervar, Onkel u. Großonkel,.Herr Franz Genekowitsch «ruutzhUchHführer i.«. nach langem, schwerem Leiden, versehm mit den heil. Sters'esakramenten, am Sonntag den 29 Angust um « Uhr friih im 86. LebeuSjalire sauft verschieden ist. Unier teurer Dahingeschiedene wird Dienstag den 3l. August nm IL Ul)r m der Aufbahrmigstzalle des städt. Friedhofes eingesegnet und hierauf im ??amilen-grabe zur legten Nul,e gebettet. Die heil. Sreleumeffe wird Mittwoch. 1. September um halb 9 Uhr früh m der FranziSkanerki^che gelesen werden. WOtitor—Gr«z, den 28. August I9Z6. 8954 Tttlie Genetsvitsch, geb. Krämer Gattin. Tultschi »httßvarche. Schwlegerl-Hn. ^ ged. xochin. Sl>lk j«ö«r h