plskan» V sviovwk. Abholen, monatlich Zustellen , Durch Pos! . DurchPost vierten.. Ausland: monatlich Emjelnummer . . SonntaflS-Nummer Bei Bestellung der Zeitung SchelfN«?w«s. Ve»««n»«D D«chör»eker . - SS . , l-ist der «von. nrrnentsbetraz lür tzlowenten für mind?» slenZ einenMonat, außerhalb für mind«lte«t dreiMonitr einzusendenLu bean,wortende tgriefe ohneMarke werden nicht berücksichtig! Inleratenannahme p» Maribor bei d« Administration deriintung: JurSiLrva »lies 4, tn Ljubljana bei Beseljak «ni> Matelic. in üag«b bvl vlockner ».Mosie, in Graz b^tenre ich,Rast,igei:. »ijentvag^.tnWieo bei allen Anz» genannahm» stellen. Rr. «22 Dienstag, den 3o. Mal ^922 62. Sahrg. Die neue Zeit und ldre Der Veol^rcldc'r „Balkan" bringt folgende, sn der Beoqrnoer Gesellschaft kursierende Anekdote über .^errn Vasiö der großen Oef-fentlichleit zur .^tenntnis: Auf einer ^lonferenz der serbisch-radikalen Partei kam unter anderem auch die Frage zur Sprache, ob im neuen Staate die Cirilica oder die lateinische Schreibweise zur Anwendung kommen soll. .Herr Pasiü äußerte sich hierailf lvie folgt: „Hm, ja — wissen Sie — lim — es sind ja alle drei qut, die Cirilica nnd die Latlnica, aber — hnt — loissen Sie--hnr, uns Alten fällt es schlver, in der Latinica sprechen ,nl lerilen." Es ls: ^^.war nur eine Anekdote, aber der Unistand, df's^ sie eine so lveite Verbreitung und sogar in der Taslsiewirkungen des Pasie'schen Ltandpilnkte'Z noch nicht erschöpft, denn auch auf der C^iegeuseile, die nicht mehr in der Cirilica sprechen lerllen kann, gibt es ebenso-viele alte und trot'ige junge.^Herren, die aber in ihrer 5)ilfl!.'>sigkeit oder in itirem Trotz nicht auf deu Eci^ui; deS ^''crrn Pasiö rechnen dürfen, ein Unistand, der ihren Arderstand nur reizt und ihm den Charakter der Erbitterung tierseilit. (5:? braucht kaunl hervorgehoben zu werben, das^ die neue Zeit keine von diesen beiden Mentalitäten verlräiit. Sie braucht Männer, welchen die Cirilicci und die Latinica kein Snmbol und kein t^iravameu. sondern nur ein Mittel.'.ur schriftlichen Verständigung bildet. ist klar, das; die Pasi».:'sche Mentalität fiir die Bestrebimfieu dieser Männer und für die ruhige Entwicklung nnsever Verhältnisse ein ^enünscliuh ist, der, wie inan glanben darf, nur noch aus Pietät getragen wird. Die nene Zeit bräncht' neue Männer, sie ml^gen alt oder jung sein, ober die Fähigkeit tnüfsen sie besitzen, diese Zeit zu erfassen und die .^>ettnnungen, die sich ibrem Lauf entgegenstellen, wLMirämnen, aber nicht zn stabilisieren. Von der Ciriliea und der Latinica ganz abgesehen, sind der sionservatismus nnd die Traditionell nicht der Volksstämme, sondern lnlserer historischen Individualitäten und die Intensität, mit welcher diese knltiviert werden, die größten .^Hindernisse für die neue Aera, und .^^err Pasic ist zwc:r nur ein ein-seiliger, dafür aber umso hervorragenderer Repräsentant des lonst so liocb zu schätzenden Konservatismus und jener Tradition, die Mar niemals verleugnet, aber auch nicht zuni Hindernis si'ir eine neue Tradition werden darf. In gewissem Sinne niüssen wir mit unseren alten, weil separatistischen Traditio-«en brechen und einer neuen, der Tradition ^es einbeitlir Mn-Vis 1V Uhr abcnd.? warm 74 m, r. . > Mchl der Nationalversammlung, an dcnl in d.r Non^nm.^^^part!'. und » der !)vv°- ^ >.'crn ein Parlmicnt emcm Minister sem 14l Beitirken der Provin-^ abaesitimmt wnrde. N^lMi gewählt. ,^n 1? Bezirken wird eine z Vertrauen ent^iebt iMd er richmt die Nnzu« endete mit einem büerleaenen Sieae der Re- Stichwabl vorgenomiiien werden. Ans i länglichkeit der Berichterstattung der Repu gierung. Die Karlistische Rechte erlitt eine Bezirken stebt das Ergebnis noch aus. In blik Oesterreich, die dazil whrte. dah er erst völlige' Niederlage. Die sozialdemokratische V'ldapest und iii eiueul Teilender Provinz ai'f seiner .Heiiureise von (^enila in Udine er Partei wird, obwohl noch nicht alle Abstim- gelangen 10^ A^^andate am 1. ^^niii zur Be- nnmgsergebnisse vorliegen, voraussichtlich in si'huug. GroHdentscher Reichsyas'seitast A Graz. Telegramm der „Mcir^uro?? Z?!tnng". OpvMion vorgebrachten Bedenken mit de-n Hinweis darauf, dast die wirrschaf: liche "?ot Oesterreichs die Gros;deutfchen zu einer Ar-bei!'''aenieiu'chaft mit den Ehrinlichso^ialen im Parlament 'jwiuge. Vei der Abstimmung nmrde der Antrag des Ländervertreteraus-schu'ses mit .^l>7 ae^en Stimmen unter großem Beifall aufgenommen. ivSsNnSsder Roten Arm«?. ?a'.hnr^?r Zeitung". nicht Herabgese!tt werden würden, da es der Konferenz von C'euua nick)! aeluuaeu 'ei, die Venebunaeu zwischen der Sowletregierung und den übrigen Rcaierungen sest^ulegen. Graz, SN. Mm. Der (^rondeutsche Reich?--Parteitag wurde gestern zu Ende geführt. Eine lebhafte Debatte löste der Antraft des Län-dervertrcterausschnsfcs aus, wonach der Reichsparteitag die Parteileitung und den Abgeordnetenverband ermächtigt, an dcr Schaffung einer tragfähigen Regierungsmehrheit mitzuwirken. Nationalrat Doltor Dinghofer widerlegte eingebend die von der Keine Herabsetzung der GM Telegramm? der .,?7 London, 37. Mai .Wie aus Moskau gemeldet wird, hat das Zentralerekutivkomitee einen Antrag angenommen, worin erklärt wird, daß die Effektivbestünde der Armee luhr, die Krediterinächtignngsvorlaae seine? Regierung sei abgelehnt worden, während es ihm, falls unser 'amtliches Delegravhenbüro nicht uuter der Kanone arbeiten würde, leicht s'ätte pasiieren können, dos; iraendein Staats^ inann der Großen oder der Kleinen Entente ^ sein Kredit^lebcn mit der lächeluden?lbwehc ^ dk'anlwortet hätte: „Strava^eren Sie sich ^ nicht, mein Bester, Sie sind Minister aewes ^ sen!" Tie grone Welt im allaemeinen. fa sogar ^ die kleine österreichische Welt im besonderen - hat wichtigere Sorgen, als der Frage nachzu-arübelu. warum die Schoberschs Unzulänglichkeit sich heinahe ein Jahr lang nach Herzenslust auslebe« dnnte, um dann vlötzlich ' parlamentarisch durchschaut zu werden, als die hlinde .^enne glücklich ein Korn anwickle > und anaeüchts des Umstandes. das; die An-^ schli'^möglichkeit an Dentschland immer mehr in dämmernden Fernen entschwand, der s^e> ' ' ^r "iner ln^'nnngs- und aussichtslosen Ii'o« j lieruua durch den Abschluß des Vertrages von Lana znvorkam. Seitdem haben die ^-ostdeutschen, die aus der alten Monarchie ^ das ganze Erbteil der politischen Unaescbic?« ^ lickkeit der seinerzeitigen dennchliberalen ". Venah'ungspartei im legten Viertel des ver> ! aangeuen Iahrbimderts übernommen haben, i.^>errn Schober mit unversöhnlicher Rach'ucht l verfolgt, und seine parlamentarische Stel« ! luna, aleick)^eitig aber auch ein Zu'ammen> ' nürken der bürgerlichen Parteien der ??atio-! ualveriammlnng ans Schritt und Tritt ve?» ^ bindert. Der .^ops des Johann Schöbe? ^ augenblicklich der Preis, nm den die grost-ü > deutsche Salome in die Laube zu gehen ge-inillt ist. Das Steuerruder wird mit einem h Rune umgewonen. wobei Ullertings die ban-n ae Frage 'ich aindränat. oh nicht gleichzeitig r ^ der morsche 5?abn umkivven wird. Der Snirz r ^ Schober bedeutet mehr als einen bloßen Ver» ^ sonenwechsel. und wenn nicht alle Anzeichen ^ trügen, so wagt nch Oesterreich an ein letzte) > verzweitelles Erveriment. Man wird versu« , chen. eine noinentriernna aller bürgerlichen ! Elemente vorzunehmen. Man wird mit einer ' deutlichen Wendung nach rechts realeren, die^ l>-' auf die l^e^'e.hr hin. dan die Sozialdemokratie sich ^ur ebenen Opposition end'chlie'tt und ci« N ne Einbeits''ront mit den beute von ihr nocb )t rü^'u-brslos befehdeten Kommunisten bildcc. ^ inc iutcrcücuuerc ^crjenl^kei^ als ^ Von unserem Korrcsponbenten, Wien, 21. Mai 1922. Der bisherige österreichische Vntldeskanz-ler Johann Schober hat seine Demission gegeben, und in einer Rede, die er heute nachnlittags im Auswärtigen Ausschuß der Natioualversanilnlilng gehalten bat, kam seine Berärgeiiing darulvr, das; nian ibm dp,» ötuhl vor die Parli^meiltstüre gejeht habe, Die Reise Dr Sil:?. Telegramm der „sNa?3;l?5?? ^??tung". Berlin, 28. Mai. Der Außenausschuß des Reichstages hat sich heute in mehr als Inständiger Sitzung mit der Konferenz von Genua und dem Vertrag von Rapako beschäftigt. Nach eingehender Berichterstattung des Doktor Nathenau äußerte sich hiezu eine Reihe Sine Nebe B Telegr^m d?r „M „Wir wollen den Frieden." Nantes, 27. Mai. Anläßlich der Einweihung eines Denkmales für die im Kriege gefallenen Lehrer und Schüler des nunmehr seinen Namen führenden Lyzeums in Nantes hielt Clemenceau eine Rede über die hohen sittlichen Ziele der Jugend, worin er ausführte, daß zur Erreichung dieser Ziele uicht nur militärischer Mut, di?n die französische Rasse besitze, sondern auch bürgerlicher Mut notwendig sei. Bei dem der Einweihungs-feier folgenden Bankett stellte Elemenceau fest, daß vor dem Jahre 1914 sich gewisse von Abgeordneten. Beschlüsse wurden nicht? gefaßt; da der Außenausschuß somit seines Beratungen zum Abschluß gebracht hat, wirdj die Plenarsitzung des Reichstages morgen um! 1 Uhr nachmittags beginnen. Aemencemis. lZarlmrger Iektung". mals fürchteten, Frankreich sei nicht imstan-! de, einen Krieg zu gewinnen, jetzt den Fran- -zosen vorwerfen, daß sie deu Krieg wieder be-! ginnen wollen. Wir wollen, sagte Redner, den ^rieg nicht, wir wollen den Frieden. Aber! wir sind imstande, Krieg zu führen. Wir wol-! !en keinen ehrlosen Frieden. Wir werden unsere Verbündeten nicht verlassen, wir wünschen im Gegenteil ihre Verbündeten zu bleiben, aber sie müssen uns verstehen und dür- j fen nicht unsere Interessen anderen Interes- j sen opfern. Frankreich will das Aeußerste^ tun, um den Frieden zu erhalten, aber man Aeoqrad, 29. Mai. Der Oberst Aboth, einer der Vertreter der Hollgartten-Be.nk, reilte nach Mailand ab. Seine Reife wird verschieden kommentiert. Die einen behaupten, das', eS zu Mißverständnissen Mischen Aboth und dem Vertreter derselben Gruvpe, Aewton. gekommen sei. Die anderen sagen, dah er Anw'? ? Telegramm der „"V i Veograd, W. Mai. Wie man erfährt, hat Außenminister Dr. Ninöiü seiue Reise zum Mimstervräsidenten Nikola Pasie nach Ilid?.e, wo er sich gemeinsam mit Prilueevi^ über die Durchführung des Vertrages von Ravallo verständigen wird, verschoben. Der Minister erwartet einen schriftlichen Entwurf Llovd Georges, nach dessen Erhalt er nach Sarajevo Die Wirren Telegramm dc? ,.Mo Unterzeichnung d?s Friedensnertrages? London, 5?3. Mai. Tic britischen uud die irischen Unterzeichner des englisch-irischen Friedensvertrages hatten gestern eine Besprechung über die durch das Abloiiuneu mich Moiland zwecks Verständigung mit einer italienischen Bank oe^iren sei. Ter Vertreter der Hollgartten-Vank besuchte gestern! nachmittags den Finan',minister, mit dem er! eine kurze Besprechung hatte. Er verlangtes einige neue Daten. j ^lswes?. j Z?!ün:g". obn'isen wird. Nach einem glaubwürdigen' Verilbte, der gestern au- London eingetroffen i>t, wird das ^'?roietl !?!ovd Georqes nach Vengrad sväteüeus bis ^icnc:ag eintreffen und imolgedesseu wird auch der Abgang der Herren Pribi^evie und ^in^ie nicht früher erwartet. . z Z°? Zrkanö. > arhur^.e? Leitung". ' zwischen Eoll-ns und de Valera gescha''ene ^?age. Die Verhandlungen haben dem Vornehmen nach einen befriedigenden Verlauf genommen. Sic werdeu mor^eu sort^esct)t werdciu Schober il^eitlebens qc'wesen ist, lntt aus dem dämmernden Halbdunkel der ^0"ll'irs in das qre^c Licht der pnrlamenta« tischen O.'lfentlic^'eit. EZ ist dies Er. Mase« st.'it des l^'^tten ^laisers von L^esterreicki ge« vosener Ä?.'inister und Wirklicher t^eheinier der pävstliche Protonowriu's Dr. ^qnaz Neipel. 5^err Zeipel, dem bi'Zher nachqe-saot wurde, daß er der alkmächtige Puppen« svieler qcwesen sei, an dessen DrAk?ten alle 'istcrreichischen ttabinette, eines nach dem ^udercn. z-appelten, wird k^ezwunqen, daS n^ichltc ^tind seiner Laune mit seinem eiqenen i'l^an'en zu bes^abeu. Auch ofti.^ieN wird die U'^!ü!'ste österreichische Nexiierunq aller Wahr-scheinlichkeit nach ein Kabinett l^eipel sein. Wenn sich der kliiqe und ttberleqene Politi« ker .'.u einem selchen Schritt entscheidet, dann kann n^an s^Ust darauf nehmen, dast Herr -Schober die Abh^nsiistkeit der ^N'editqewäh-riuiq.und der Aislhebuna der (^eneralpfand-rechte von seiner Person ein weniq überschätzt bar. Vielleicht silaubt.'^'»err ^eip"! inl t^^eaen-teil. dasz die Telec^ierten, die P'arqan nach Wien senden wird, die sich hier an !^rt und l5t"sle über unsere finanzielle Eituation in-'oru'ieren lallen und da? entscheidende Wort silier die t^ewl'isirin^st eine^ Anleihen^? an Oe-sterreiä) sprechen werden, unseren Wi'lnschen i".eit sseneiliter sein diirften, wenn liier ein ^lle'zinle der festen 5'^l^ud installiert wird und man mit auteui t^k'wissen wird versichern ki'lunen, das; van einer Hi:inei<^una ^nu? schs'wi^'Mui'', sei e§ f'>um affcuen, sei eS .^uui versteckten, keine l?"nr ve.rbanden sei. ?Inde^erseits scheint sich die (^^-rlenutnis k'^urch^usei'l'u. dal', acht bi'^ 'ehn Millionen ^l'sn'id. die iln° bestensall<' in Vli'^i^llcht steben, nach dem beiitic^eii ^curöw! vt bi>? l>>U Milliarden, wa'i nicht eiiunal eineui ö^l^errei-rl'ischen Iasn'e'?dekizit aleichs^niiint. lni? kei-iiesweas eine saraeusreie l'^^eaenuwrt, »le-schweiae denn eine ruhiae Zuklinkt aeinälu'-leisten. Tie-^ uinsomeniaer. als ein Teil des M'iri^anlredii^eö »nr Errichtunc^ eine? neuen 5sterreichischeu ^^wnk bestikunit ist, und der dannt verbundene Ueberaan^ fiN einer neüen Wäbrnnst unS unt verlz^i'.ianisvall^'n wirt--schastliclien Umwnl^nnaen bedrolit. Mit eine'.n bl:''s'.en Persouenu'echsel. unt eiuein neuen k^chober, der seiuerseit'? da>? l'e!>'.'ldiae und webr-lose Papier mit ueuen Abbau--, lsrsva-runas- uud Neiaruivrajekten ini^l^andest^ ist UN'? wahrlich nicht siedient. Slisleinwechsel aber deutet die Ausnahuie de? Kauiyse? qeaen die ^^^arikatur de^? soaenannten Wol^lfahrts-staateS, welche die '^azialdeniakratie unter mehr oder weniqer stillschweic^ender Tnld'.mq der anderen Parteien 'ich qelei^tet hat. Tie iisterreichische Tchicksalssraae aber bestelü nun darin, oh die Nalliierunq der büraerlicl"'n (5'lemente sich stark qenna erweisen wird, der Sozialdemokratie in offener Feldschlacht die ^tirne zn bieten. Nicht allein draus^en in den VnndeHländern, wo die (Chancen zunlindest die gleichen sind, sondern ailch auf der Strasse Wi.'u?, al'? deren unbeschränkte .'^'^erren sich die Sozialdcnwkraten .^nr Etuude tioch gc-'l'iärden. KinfteWche KkwkttiGasiiZ-»twkguna in ver ischechoslow. ReyubUk. Telox^ramm ''"r „Marbursier Ic!tung". Prag, 28. Mai. (Tschechoslowakisches Presi-büro.) .s'^eute faud eine ^ionferenz der Ner-tl-anen^münner der Linsen der tschechoslowakischen sn'>ialistischen Partei statt. (5's wurde die Aenderunq der Parteibenennunc; in „Un^ Igs Hllüs ües LöüÜttikßs. c!(>pxnxkt 1913 d^ Orvinsi ck Lomsi., lisittn VV. 8l). Nachdruck u. Uebersehungsrecht in fremde Sprachen tl verboten. Drüben am HauS wnrde noch iiunier geschossen. Es schien eine regelrechte Velasierung zu geben. Tie Lyttons wollten sich offenbar nicht ergeben. Torwesten wnrde endlich aufn^erksam darauf. l5r stand, schwer auf .^'^eid^^s ?lrul gestützt, den Oberkiirver an ibre Schulter gelehnt. „Was ist das? Wer schies>"?" fralite er verwundert, und Heidv merkte iinuier deutlicher, das', er schwer sprach, unbeholfen, als habe die Zunge ihre Beweglichkeit einIebi:s;t. Da sagte sie entschlossen: „Winnrere dich nicht darum. Ich werde dir später alles erklären. Jetzt müi'sen wir vor allem fort. K'ounn. l'jeorg." Sie zog ihn sanft mit sich, erst hinan? ,dann hinter das l^^lashaus. Tort gab es offenbar noch eine gri^s'.ere Lücke iui Zault, da der jlnl-ge Lytton seine Schwester dahin gewiesen hatte. Torwesten folgte ihr willig wie ein Kind, das dem stärkeren Willen gehorcht. .^eidy hatte die Lücke bald gefunden, u.nd /sn^ei Minuten später eilten sie aufatinend zwischc'N den Bceteu des Nachbargartens hin. abhängige fozialiltifche Partei der Tschechoslowakei'^ und der Anfchlusz an die Internationale ?lrbt'itergemeinscl>a^t so.^ialistischer Parteien beschlossen. Ferner wurde eine Ent-schlieizung angenommen, in der auf der (Grundlage deS ^Klassenkampfes eine einheitliche internationale l'^emerkschast'^beiv'^gilng in der tschechoslowakischen Republik verl.^ugt wird. Versendung der Kinkav 'ngen ^ur 5?onttrenz in Haaci. Tols^reinm der ».???arhnk^er j^eltung". Haag. 28. M/li. Ter Präsident der Genue-ser Lkonferenz hat inl Einvernehmen mit der niederländischen Regierung die Einladungen zur Zusammcnkunst im Haag versandt. Ms 31. Mai. Telek»ramm der „Meir^^nrqer Zettnnq". 5^cin kriiischcr Tnz^. — Eine Frisivcrlän Pcri'), 29. Mai. Miuisterpräsident Poinca-ree hat den frau^^Z'ischen 'l^'ressevertretern in einer von ihm persönlich geleiteten anttlichen Pressekonferenz ge'tern abends erklärt, das^ der '^.1. Mai leineSfalls die eutscheidende Ve-deutl'ug baöen werde, die diesen: Tatliin bi'Z jeiU von srau/'.ösisc!ier ^eile beigelegt worden sei. Ter Ministerpräsident bezeichnete es al>Z sicher, daß der Wiedergutuiachuui-i'auöschusi Tciiischlaud eine ^-riltverlänaerung von 14 Tagen oder selbst von eineni Monat gewähren werde, um zu einer Verständi!)liß die Antwort Teutschlands kann? vor Mitte Juni in ofsi-^'/l'ller Zil'.'nig vrn'en. 27. Al>.i. ,.Echo de Pari«?" und „Journal" stellen sest, das; eutspreclzend der ^'rari^ der Nl'varation'^komuiission, in? Noi-falle eine ^vrsst von 14 Tagen ?>n aewäbren, nicht unmittelbar nach dem .'^1. Mai ein Ver-^^u.g auf Tentschland'? Seite feitaestellt werden kl'nnte, sondern erst nach den: 1.'). s^uni. „?^envre" bestätigt, daß ein ?.Veinung?an?« taillch.'wischen Va'ri'? nnd Londcin über die Au^'l^eaung der ?1esti?nnninacn de? Versai^er ?'ertraae'^. ob svrankreich allein s^wang'^^mas;-na.^nnen geaen Telitscl^land vornehmen kiinne, im t^wnge sei. VesZraumsvotom Mf Llo^ö Telegramm der „Marburger Zeltnng". London, 2s). Plai. Nachdem Llot)d George vorgestern abends im Unterhaus die Angriffe, die Lord Eurzon im Lanfe der Tevatte über Lloyd George? veran?gegangener (^)enna-Nede erhoben hatte, ^nrück'^ewiesen hatte, erteilte ihm das Unterhaus mit 23'» gegen 2t^ Stittiuien da^' Vertranenövotunn Tie Arbeiterpartei enthielt sich der Abstiulmnng. Erp!ysjonÄkc:tk^st!'k'')hk in der GKU??!z. Telegramm der „Marbn''ger «^ei^img". Thun. 27. Mai. lTchweizerische Tep.-Ag.) f^)estern gegen 8 Uhr nl^en'dH flog in Lerchen-» feld beim Zollhans ein Mnnition^lager in die Lnst, wobei Mei ÜlnaÄen getk^tet und ungefähr w Personen verletzt wurden. Äiaiienlft!»? Anleihen in Pltt'Zö, 29. Mai. Nack) einer Meldung der „(Chicago Tribüne" auS New ?1ork verhandelt die italieuische Negierung über eine An- .^>?er konnte sie niemand von drüben mehr sehen. Nlln galt eS mir noch, di? Straste zu erreichen und den Seitenweg zu findeil, wo Heidll ihr Auto wußte. .^hoffentlich gab es se> weit hier unten keine Poli'.isten inehr . . . „Olio, wohin denn? Wa-Z haben Sie in nn-serein (^jarten zu schaffen? .)otteswillen, koniuwn Sie denn Nachts hierher? Und wo inan, U'iie es scheint ,d.a nebenai? nach Verbrechern s^gt? Mein Mann wollte eben ein wenig nachschauen gehen ..." „Nu^en Sic ihn rasch, bitte! Aber ihn ai--lein" „Ta konmit er schon — niit nnsereni .Knecht." Sie rief lant: „Schicke den Ludwig zurück, ^arl! Er soll sich am ,^ann drübeu postieren, wo die Prücken sind. Tas? nieniatld herülier kann! Du aber loiilm zu luirl" leihe von IVO Millionen Dollar auf dem Nc^vorker Markt. Der Zweck der Anleihe sei der Ankauf amerikanischen Materials für die italienischen SwatSbahnen. Die Konferenz der Slldbabn-flrftNfchast in Benedia. Tekk'5?l»mm der „V^erburger Zeitung". Wien, 29. Mai. An die Süd^'ahnverwal« tung ist beute aus Roin die Mitteilung gelangt, das; der Beginn der Konferenz von Venedig für den w. Juni anberaumt worden ist. Ministerrat. Teleftramin der „Marburfler 5e!tunl;". Veograd, 29. Mai. In der MiniftcrratS-fwlng äusserte Finanzminister Dr. Kumanu-di seine Unzufriedenheit mit dem vom Finanzausschuß ausgearbeiteten Budget und verlangte die Aeirderung einiger Sätze. GtaatsraiwahZkn. Tclsgk'^'Nk'i d?r „Nkarh'/r^r pektun;^". Vecsirad, 29. Mal. Die Frage der Kandidatenwahlen in den Staatsrat wurde noch iuimer nicht den Klnbs der N<'gierung?par-teien zur Peschlus;fassllng nnterbreitet, nachdem die Negieriing noch nicht beschlossen hat, wie der Etaatörat zu ergänzen sei. Auch ist es noch zu keiner Verständigting in der Frage der 5'>anptlontrolle gekoninwn. In parlamentarischen Kreisen ivird behauptet, das; die Frage der Ergänzung des Staatsrates erst erledigt werde, wenn Ministerpräsident Pasi,^ zurückgekehrt sein wird. N-zs Wastskiese!?. Tc!?gsamm der „Plarburger Zei!:tng". Beratungen im Demokratischen Klub. Brogvad, 29. Mai. t^^estern hielt der Demokratische ^Uub ciue Sisuing ab, in der über das Wahllieselst verhandelt wurde. N'ch längerer Diskussion wurde beschlossen, das; ein kleinerer Ouotient als,^wei Drittel der Stim-meu nicht in Betracht koinme. Ueber diesen Antrag wird noch im Radikalen Klub verhandelt. worauf er im Ministerrate ange-nouuuen werden dürfte, nm der Nationalversammlung vorgelegt zu werden. B??s?rimq im Beflnden ver ZZsjnMin Elisabeth. Telezramm der „Marburg« Zeitung" Nthsn, 27. Mai. In dem Befinden der Prinzessin Elisabeth ist eine bedeutende Bes-serunsl eingetreten. Das rumänische KijnigS-paar ist heute abends abgereist. Die Vertreter «Kriechenland« bei der Hochzeit des König«. Tel?Iramln der „Zr^arVnrger Zeitung". Atl?en. 29. Mai. Bei den HochzeitSfeierlich-keiten König Alexanders wird die grieckiische Regierung durch Baltazzi und Theotokis vertreten sein. Die No? Mferer Kach-schulen. Von der Direktion der staatlichen zweiklas- j sigen kaufmännischen Schule werden wir um Aufnahme nachstehender Zeilen ersucht: Die Frage des Bestandes von Fachschulen ist in ein kritisches Stadinm getreten. Durch die Verordnung des Gesaintministeriums und Sie standen durch Gebüsch gedeckt, so daß die Ankommenden sie noch nicht gesehen haben konnten. Heidt) hörte, wie die Schritte des einen sich entfernten, die deS anderen näher kamen. Inzwischen sagte Fran Gl?bel sehr ernst: „Sic haben gesagt, das; wir Ihnen helfen sollen, Fränlein Heidy. Das will ich gewiß gerne tun. Aber da drübeii geht nichts Gutes vor, und wir wissen, das; keine ehrlichen Leute dort wohnen, darum . . „Woher wissen Sie, daß Ihre Nachbarn keine ehrlichen Leute sind?" unterbrach sie Heidp. „Mein Schwager hat nns gestern besncht nnd dcrbei zufällig den alten Breuicr drüben gesehen. Er soll die Gärtnerei ja auch erst vor kurzem gekauft haben. Niemand hier kennt ihn und seine beiden Gehilfen. Aber mein Schwager Anton behanptet, er habe den alten Brenier in Auwrika gesehen, wo er sich ganz anders nannte und wegc'n Taschendiebstahls eingesperrt wurde . . . Wir haben es ^ niemand gesagt und uns nur fern von den Leuten gehalten. Ieht aber — Sie können ^ ja nur von drüben gekomnwn sein, und Sie haben da einen Mann bei sich . . „Er gehört inchr zu diesen Lenten, das schwöre ich Ihnen, Frau Göbel! Es ist nlcnn Bräiitigan:. Tie Leute driiben wollten ihm t aus LLben. und ich habe ihn gerettet. Sic leu- ^ cx?. durch eine besondere Verordnung des Kul-tusministeriums wurden die durchschnittli^ chen Bezüge der einzelnen Angestellten firiert und bis 31. Dezenlber 1921 auobezahlt. Diese Auszahlung findet auch jetzt noch regelmäßig an jencm Mittelschulen statt, die deut Kultus» Ministerium unterstellt sind. Mit dcnjcnigvn Fachschulen aber, demHandelsministerium unterstehen, lnacht man eine Ausnahme. Vom 1 .Jänner l. I .an, also durch inehr als vier Monate, haben die Lehrpersonen sowohl der kaufmännischen Schulen ,als auch der technischen Mittelschule kein Entgelt für die geleisteten Ucberstunden erhalten, die auswärtigen Professoren und Lehrer haben aber überhaupt gar nichts für ihre Arbeit bekommen. Alle diesbezüglichen Interventionen waren fruchtlos. Deshalb hat der Lehrkörper dieser Schulen den Beschluß gefaßt, überhaupt keine Ueberstunden zu machen, und nachdem auch die auswärtigen Lehrkräfte in Kürze den Unterricht aufgeben wollen, besteht die Gefahr, daß der Unterricht ganz oder doch znm grösj^ten Teile eingestellt wird. Die Lösuug dieser Frage ist dringend notwendig, widrigenfalls die Prüfungen entfallen und daher auch keine Zeugnisse ausgestellt werden. Die Freqentanten würden dadurch ein ganzes Jahr verlieren, wodurch sie und ihre Eltero Schaden erleiden. Unsere Fachschulen sind also in ihrem Bestände im höchsten Maße bedroht. Eilte rechtzeitige und gerechte Lösung ist dringend notwendig, soll nicht das geistige Proletariat, das aus der Unzahl von Gtimnasien und weiblichen Lehreröildinlgsanstalten alljährlich hinauSströmt, noch mehr verniehrt werden. Ja, diese Schulen unterstützt man, die wichtigsten Fachschulen läßt man schon in ihrem Ansangsstadinin wieder eingehen. Wir appellieren daher an die Abgeordneten aller Parteien, an die Handels- und Gewerbekammern, an die Vereinigung der kaufmännischen Gremien, überhaupt an alle kompetenten Körperschaften und Behörden, ihren ganzen Einflnst dafür einzusetzen, daß diesem Vorgehen, durch das die wirtschaftliche Existenz einer großen Schüleranzahl bedroht is^ ein Ende gemacht werde. Marburger und TagesnachrZchien. Die Hochzeit des Königs. AnS Beograd, 29. d., wird nnS telegraphiert: Anläßlich der Vermählung des Königs Aleronder wird am 7. Juni Ilm 8 Uhr abends eine Galavorstel-limg im Schauspielhause in Beograd stattfinden. Die Vorstellung wird zwei Teile umfassen. Der erste Teil beginnt init „Prelom" aus „Djido", dann folgt eine Szene „Sved<:b" aus dem Dramolet von <>orovi<; ,.On". Den: Schluß dieses Teiles bildet „Svadba" aus Kosor „PoZ^ar strasti". Nach der Pause werden Opernvorträge stattfinden, und zwar werden drei Bilder aus „Faust" und zwei Bilder ans „tzoffmanns Erzähliingen" gegeben werden. Die HochzeitSgabö d?s diplomatischen Korpö Vorgestern nachmittags versammelten sich die Gesandten der in Beograd vertretenen auswärtigen Mächte, sowie Mitglieder de? Gesandtschaften, um über die Hochzeitsgabe für den König einen gemeinsamen Beschluß zn nen Mick» ja — wenn ich für ihn bürge, sr> werden Sie mir doch glauben!" Der alte Göbel war inzwischen herangetreten und hatte Heidys Worte mit angehört. Er sah seine Frau an und kratzte sich verlegen hinter dem Ohr. „Alles gut und schön, Fräulein. Sie kennen wir ja . . . aber wir möchten doch auch nicht in Ungelegenheiten kommen. Am Ende köns nen Sie sich selbst täuschen!" „Nein, bestimmt nicht! „Wenn es nachher bekannt wird' . . „Das braucht es ja nicht. Ich bitte Sie nur um zwei Diitge: erstens nachher keinem Menschen zu sagen, daß Sie uns hier getroffen haben, zweitens zu sehen, ob die Straße unten frei ist. Das ist die gaitze Hilfe, die ich von Ihnen begehre." Wieder sahen sich die Göbels zweifelnd an. Heid!) drängte flehend: „Vertrauen Sie mir doch! Er ist krank — er braucht jetzt Ruhe, nm sich zu erholen, und die kann nnr ich ihm verschaffen! Später werde ich Ihnen alles aufklären, nur halten Sie uns jetzt um Gotteswillen nicht länger Mlf!" Da sagte Frau Göbel, gerührt durch Hei« dys innigen Ton: „So geh', Vater. Sieh' nach, ob die Straße frei ist. Wenn uttser Fräulein Heidy so sprich^ wird sie wohl wissen, »vas sie tut —" KorlsetzunZ solg^' Nr. 1-2 — Na,__Ssa'k > »« g rS e ? k » « V ____________________LeM - fassen. DaS HochzeitSgeschen? soll dem König i am Tage seiner Vermählung überreicht wer- > c den. i Eisenbahner beim Könlq. Ans Beograd, ^ M. d., wird uns gemeldet: Die am 14. d. M. ^ in Ljubljana stattgefundene Konferenz der 5 nationalen Organisationen der Eisenbahner < hat ein Memorandu mbeschlossen. das vier > Punkte nmfaßt. und zwar: 1. die Erlassung < eines Gesetzes für jene Babnangeftellten, bie z nicht unter die Bestimmungen des Beamten- , gesetzeS fallen. 3. die Neuission der Teneruugs ^ zufchläge. 3. die Dienstkleidung und 4. rasche! -Erledigung der Zuschläge für die Arbeiter. Dieses Memorandum wurde vorgestern um k> Uhr nachmittags dem König in einer Audienz, die er vier Vertreter« des ZelttralauS-schusses gewährt hatte, überreicht. Die Audienz dauerte eine halbe Stunde. Der König interessierte sich für alle relevanten Fragen und versprach, besonders den Angelegenheiten des EisenbahnarbeitSpersonales ein volles Augenmerk zuzuwenden. Die Festlichkeiten in Maribor anläßlich der H?rmühlunfl des Köniqs. Anläßlich der Vermählung uuseres Köuigs finden auch in Maribor grosse Festlichkeiten statt, deren Programm ein besonderes Komitee unter dem Vorsitz des Bezirkshauptmannes Dr. L a j n-ZiL ausgearbeitet bat. Am 7. Iuui nachmittags legt die Stadt Falggenschmuck an und wird am Aleud festlich beleuchtet werden. Im Theater findet eine Festvorstellung statt. Am 8. Juni Tagreveille. Es werden Kanonenschüsse abgegeben und um 10 Ubr wird ein Hochamt in der Domkirche zelebriert werden, worauf eine Militärparade abgehalten wird. Um 11 Uhr findet ein Empfang beim Be>,irkShanPtman Dr. LajnZiö statt. Am Nachmittag wird ein großes Volksfest im Volksgarten abgehalten werden. Eintritt frei. Um halb 10 Uhr abends findet im s''ötzsaal ein Eliteball statt, zu dem vom VezirkShaupt-mann, Bürgermeister und Stadtkommandanten 3900 Einladungen versendet werden. Juristen aus LMijana in Mnribnr. Sonntag den 28. d .besichtigten die Hörer der höheren Semester der juridischen Fakultät in Ljnbljana unter Führung des Dekans Professors Dr. Dolene die hiesige Strafanstalt. Extraausgaben der Pariser Blätter am j Hochzeitstag des Ki^ui^S. Wie an? Beograd c^eineldet wird, wird am .Hochzeitstage deS Königs der Präsident der vereinigten französischen Presse Herr Barker mittelst AeroPlans > in Beograd eintreffen. Er wird dort die Nachrichten über die VermäblungSfeierlichkeiten, sowie diese betreffende Pbotographien sammeln und noch am selben Tage wieder mittelst AeroPlans nach Paris zurückkehren, so das; die dortigen Abendblätter bereits Sonderbeilagen über die Veruu'MnngSfeierlichkei-ten in Beograd haben werden. Matnrafeier In Maribor. Die Maturanten des Mariborer Gymnasiums aus dem Jahre 1907 feiern am 5. Juli d. I. in Maribor das 15jährige Jubiläum ihrer Matura. Die Feier des 10jährigeu Jubiläums mußte Weyen des Krieges unterbleiben. Unser Staatshaushalt. Aus Beograd wird uns berichtet: Der Finanzausschuß hat im Budget für das Jahr 1922 die Ansähe über die Einkünfte zum Teile reduziert, znm Teile erhöht, nnd zwar werden die Zollgebühren von 417.310 Dinar auf 327.310 Dinar herabgesetzt, die Angaben von 490,000.000 auf 52^,000.000 erhöht, der (Gewinn in der Geldgebarung wurde von 810.000.090 auf 1 Milliarde 40 Millionen erhobt. Die auf 597.112 veranschlagte Vermögenssteuer wurde gestrichen. Die Invali^enstener wurde von 20.005.750 Dinar auf 49,000.000 Dinar erhöht, deSgleicheu die Tareu für Erhöbungen Von 158,015.375 auf 388 Millionen Dinar, und die Mouovoltare von l Milliarde 242,489.125 aus 1 Milliarde 740,344.250 Dinar erböbt. Besichtigung der Spieqelsabri? fn Mariüor. Sonntag den 28. d. fanden sich in der Spiegelfabrik „Knistall" in der KoroS-ka cesta die Spitzen der Behörden und die Vertreter der Presse ein. die über Einladung des Inhabers das Etablissement einer Besichtigung uuterzoaeu. Uuter deu Erschienen bemerkten nur: Bürgermeister Gröar, Domprobst Dr. Moravee, Staatsanwalt Doktor Graselli, Polizeichef Oberpolizeirat K er 8 ovan, Universitäwd-ozent Primarius Dr. Matko, Dr. K ovaöec, Direktor der ZadrnSna goSPodarska banka nnd Chefredakteur Richard W a tz l a ni e k - S a u u e ck ulit Geutahlin. Fabrikant .Herr Davorin S t n-c i n nnd Gesellschafter Herr Karl Roban s, begrüßten die Erschienen nnd führten sie durch die FabrikSräume, wobei die Erzeugung der Glasspieael denwnstriert wurde. Die'mn-fanareichen, lichten und Peinlich reinen Fabriksräume sind mit den modernstem Maschinen ausgestattet. Besonders zn erwähnen sind der Spiegelbelegraum uud die Glasschleiserei. iu der die künstlerisch vollendeten Arbeiten durchgeführt werdeu. Lebhaftes Interesseesse fand ein soeben fertiggestellter, über 3 Meter hoher Konsolspiegel (Venetianer) und zwei geschliffene Spieaelpalmenständer, die gleichfalls in venetianischem Stil gehalten sind. Die prachtvollen Stücke sind Meisterwerke ihrer Art und dürften wobl nnübertroffen dastehen. Komposition uud Ausführung verblüffen den Beschauer. Der Scköufer dieier Werke ist der In der kunstgewerblichen Welt bekannte! ehemalige Fachlehrer der Knnstgewerbcschnle in Wien, Herr Georg Seid!, der nun als Betriebsleiter gewonnen wurde. Die erwähnten Kunstwerke sind für die Zagreber Mustermesse bestimmt, wo sie zweifellos schon am ersten Tage käuflich erworben werden dürften. Tie erschienen Gäste waren über das Gesehene voll des Lobes. Mit diesem neuen begrüßenswerten Unternehmen ist ein eminenter Fortschritt auf industriellem (Gebiete zu verzeichnen, der noch nicht genug eingeschäht werden kann, umsomehr. als dieses Unternehmen die größte Sviegelfabrik Jugoslawiens ist uud jeder ausländischen Konkurrenz standhalten kann. Wie wir erfahren, wird das Fabriksunternebmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, an der die Zadrn/ma gosPodarSka banka beteiligt sein wird. Ai?sst?ll:mq zugunsten d?r Antltuberlusosen liga. Tie in der hiesige»? Spiegelfabrik „KrN-stall" erzeugten Kunstspi^ael werden ab ! DienStag den ."0. d. bis einschließlich Samstag den'3. Inni von 0 bis 12 Uhr mittags von 3 bis 0 Uhr nachmittags und von 8 bis 0 Uhr abeuds bei elektrischer Beleuchtung im Kaiinosaale ausgestellt sein. Der Eintrittspreis beträgt 1 Dinar pro Person, am Abend zwei Dinar. Die Einnahmen fließen der ! Antituberkulosenliga zu. Vorträge im Kasnwsaale. Mir machen unsere Leser neuerdings aus die zwei Vorträge! aufmerksam, die am 29. und 30. d. um 20 l Uhr im Kasinosaale stattfinden werden. Mon-taa den 29. d. spricht Herr Gregorije Bostn-ni.1 über Okknltismns, Dienstag den 30. d. über die historisch - Politischen Verhältnisse Mischen England. Indien und Rußland. Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt. Richtigstellung. In nnserer Sonntaasnnm-mer hat sich im Berichte über die Festsetzung nnserer nördlichen Reichsgrenze ein sinnstörender Fehler eingeschlichen, den wir hiemit richtigstellen. Im 2 .Absah, 10. Zeile, muß es richtig heißen: „Im Abschnitt von der Mnr bis zum KoSenjak (.Hübnerkogel) werden alle technischen Arbeiten bis Ende diese? Monats beendet sein. Im Sektor vom KoSenjak bis Ov?.evo wird an der Ausstellung der Grenzsteine gearbeitet . . . Stü'dt!sch»!Z Nad. DaS städtische Bad bleibt in dieser Woche wegen der Pfingstfeiertage nur an vier Tagen geöffnet, und zwar am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag. Das Dampfbad bleibt am Mittwoch, Donnerstag und Samstag den ganzen Tag für Herren nnd am Freitag für Damen geöffnet. Die Wannenbäder sind an den ge-1 nannten Tagen allgemein zugänglich. Gewohnte Saumseligkeit. Die Waggons, die nns Deutschland als Reparation zu liefern hat, tresfeu^.wohl ein, aber, wie es scheint, werden wir dabei infolge unserer Indolenz einen großen Schaden erleiden. Es wird uns berichtet, daß an unserer Grenze, jedoch no chanf österreichischem Territorium, sich eine ganze Menge dieser Waggons befindet, die von unseren Behörden wegen ihrer Sorglosigkeit nicht übernommen werden und für die nns Oesterreich zwei Dinar Per Stunde für jeden Waggon an Lager,',ins rechnet. Das macbt einige Millionen Dinars aus, wenn nach unserer alten Gewohnheit die Ue-bernahme dieser so notwendigen Waggons verzögert wird, abgesehen von der Verkehrsstörung, durch die unser Handel immensen Sckad?n erleidet. Fre:n?5^e ^snern'ehr in Nazvanje. Die genannte Feuermehr veranstaltet am 5. Juni nm Ubr nachmittags in den Gasthauslokalitäten Eerne in Nazvanje ein gemütliches Gartenfest. Musik, Tanz und verschiedene Belustigungen. Der Reingewinn ist zur Anschaffung ueuer Schläuche bestimmt. Hnrten?onzcrt. Im Hotel Halbwidl findet Mittwoch den ZI. Mai ein Konzert der vollständigen aodba glasbenega dru^tva „Drava" nnter persönlicher Leitung des.Herrn Kapellmeisters Sklwej statt. Im Falle schlechter Witterung wird das Konzert am Freitag den 2. Inni stattlinden. sSiehe Inserat.) Schwerer Nnsal! m der Franzmithle. In der kürzlich abgebrannten Franzmüble in Melje werden fleißig die Abränmungsarbei-ten durchgeführt, wobei zum Heben der schweren Maschinen- und Eisenteile Flaschenzüge nnd Wiuden verwendet werden. Freitag nachmittags ereignete sich nun bei einem dieser Flascheu'üge ein schwerer Umall. Ans unbekannter Ursache sprang eine Kette deS Fla-scheinnaes aus dem N-.'idemschnilt nnd traf den 42jähriaen Arbeiter Franz Zorko mit solcher Wncht am Kopfe, daß er einen Bruch der Schädeldecke erlitt. Dem Schwerverletzten wurde an Ort uud Stelle vou Herrn Dollar Thalmann die erste Hilfe geleistet, woranf er inö'Allgemeine Krankenhaus überführt wnr-> de. Die'sofort vorgenommene Operation war , vergebens, ^orko erlag seiner schweren V 'r-! let'.nng. Er hinterläßt eine Witwe und dm ' unversorgte Kinder. Ein neues llineinatoflfaphenoesest. Aus i Beograd. 27. d., wird uns gemeldet: Die Veo- - grader Komunssion znr Ansarbeitung eines . nenen Kinenwtogravheugeset'.es bat ihre Ar- - beit beendet nnd das neue Gescch dem Innen- - miuisterium übergeben. Nach diesem Geseke - darf ein Film weder eingeführt, noch vor- ; l tietnli» t lnnvn»' vr vi. f genen Kommission besichtigt nnd als zur Vor-1 < sührung geeignet befunden wurde. Für Iu- , geudliche unter 10 Iahren sind nur eiue beschränkte Anzahl von Filmen znr Aufführung freigegeben. Übertretungen dieses Gesetzes werden mit aller Strenge bestrast. > Aus Re^enwasser Wein qeumcht. Die Osi-jeker „Drau" berichtet, daß die Beograder Bank „Franeo--Serbe" in Vr.^ac .^0 Waggons Wein eingekauft bat. Die Eile, mit der sie den Wein an den Mann zu bringen trachtete, war verdächtig, weshalb man den Wein zur chemischen Analyse nach Beograd sandte, wo festgestellt wurde, daß der Wein sehr stark mit schmutzigem Wasser „gemengt" war. Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß der Wein mit nicht weniger als zwei Waggon schnulzigen Negenwassers gepantscht war. Gegen die Bank und ihre Angestellten in Vr?ac, Mihael NonosoviL und Anton FildinZ, wurde die ^Strafanzeige erstattet. t Urlaub für die Staat5i,nl??stellten zum So-> kolsest. Im Ministerräte wurde beschlossen. . allen Staatsangestellten, welche Mitglieder ; der Sokolvereine sind, einen Urlaub auläßlich z j des Sokolfestes in Ljnbljana vom 12. bis 14. i Iuui zu gewähren. GVvrt. ^ vslr«kbrentte«t Heft ^ dvrsc l I Zweiter Taa. Sonntag den 28. d. fand auf der Thesen der zweite Teil des ^Frühjahrslrabrennens der Mariborer Trabrennvereiues statt. Das Nennen nabm folgenden Verlan?: Den Preis von Zagreb gewann der Walach des 5>errn Franz Filipiö „Sarajevo" in der Zeit von 3.4l> auf 2370. Zweiter „Garmas", von seinein Besiker Herrn Fleischer gefahren, Dritter „Dollar" (Stall Nosenberg), Vierter „Servns du" (Stall Fr. König). — Totalisa-teur 20 : 24. ^ „ Im Feniksrennen siegte der Hengst ,,^ai^ des Herrn Domajnko in der Zeit von A.25 anf 2020. Zweite „Pina" sStall Mich. Fili-pi^), Dritte „Koketta" des Herrn Ivan Bnn-derl, Vierte „Preda", ebenfalls aus dem Stalle des Herru Mich. Filipiö. — Totalisa-teur 20 : 28. ^ Den Preis von Maribor errang Herr Kö-'I nig mit „Lisette" in der Zeit von 3.22 auf l 2V00. Zweiter „Sousa" (Stall Skoberue), ^Dritter „Mesnd" im Besitze des Herru 8eree. . Vierter „ServuS du" (Stall Köuig), Fünfter I „Prinz 1" von Herrn Adolf Fleischer. — To-° I talisatetir 20 : 30. - Im Zweispännerfahren nm den Thesen-vreis siegte Herr Franz FiliPiS mit seinein Gespann „Pina" und „Preda" in der Zeit I von 4.50 auf 2500. Zweiter „Koketta" sStall i Ivan Bunderl) und „Wauda" aus dem Stal-, le Alfred v. Roßmanit, gesteuert von ^ .Herrn von Noßmanit. Dritter „Norica" aus ! dem Stalle I. Kora^ija und „Salva" ans ' dein Stalle Nosmianit. — Totalisatenr 20:24. ^1 Den Preis von VaraXdin gewann Herr - Fr. Filipi^ mit „Larmas" und „Sarajevo" l in der Zeit von 5.21 anf 3080 mit svielender j r Leichtigkeit. Zweiter war Herr Fleischer mit . seinem „Garmas" und mit „Mesud" des « Herrn 5ieree. Dritter das Gespann „Lisette" des Herrn Üonig n. „Sonja" deS Herrn Sko-berne. Der Besuch am zweiten Tage war etwas ^ schwächer als am ersten Tage. Die Leistungen am zweiten Tage, aber standen keineswegs binter jenen des ersten Tages zurück. Der ^ Mariborer Trabrenuverein kann auf seiue ^ Leistungen stns^ sein. Unserem Berichte über das erste Nennen am Donnerstag den 25. d. sei nachgetragen, daß s:^) Herr Filipi^ für die Herrichtung der Neunbahn besondere Verdienste erworben bat, wofür ihm der Trabrennverein zn großem Dank verpflichtet ist. Ferner soll es im Berichte richtig heißen, daß das Pferd „Garmas" den zweiten Preis gewann. — Es sei noch erwähnt, daß Herr Oberstleutnant Nav-nibar zwei Ehrenpreise für bäuerliche Fahrer gestiftet hat. Marmor—-1 : 0 il: 0). Das Mei-stei-schaftsspiel konnte Maribor leicht sür sich entscheiden. P .O. L. N. P. .Heute Dienstag den 30. d. um 20 Uhr in der Grajska klet Plenarsitzung. ! Handel, Gswe?H?,Änöuste1e ^? EsZ5. V0W Patentainvalt Iuq. Mkl. Suklze (LjttbljaNa). Am 28. ??!ärz l. I .ist ^as jugoslannsche Gesetz über den Schutz des gewerblichen Eigentums vom 17. Feber 1022 in Kraft getreten, das in seinem tz 102 folgende Bestimmungen enthält: „Jeder, der in irgend einem Teile unseres Staates au jenem Tage, als die Verorduuug über den Schnb des gewerblichen Eigentums vom 15. November 1920 in Kraft trat sd. i. 27. November 1920) .ein gewerbliches Eigentumsrecht genoß nnd wünscht, daß ihm dieses Recht noch weiter für die übrige Zeit nach den Vorschriften dieses Gesetzes aus jenem Gebiete geschützt werde, anf welchen! es bis zn jenem Tage gegolten hat. mnß dieses Recht bis längstens 31. Juli 1922 beim Amt znm Schutz deS gewerblichen Eiglmtnms (Uprava anmelden. Wird diese Anmeldung bis zur an« gegebenen Frist nicht ausgeführt, so erlischt das Recht. lieber ausdrückliches Ansuchen des Bittstellers kann ihm das Amt die Erweiterung der Gültigkeit seines Rechtes über das ganze Ge-biet des Königreiches für die übrige Zeit« daner bewilligen." Aus diesen Bestimmungen folgt, daß Pa« tente, Muster, Modelle und Marken, die im ehemaligen Oesterreich und Ungarn vor dem 28. Oktober 1918 erteilt, bezw. registriert wurdeu, ihre Gültigkeit iu unserem Königreiche mit 31. Juli 1922 verlieren, wenn sie bis zu diesem ^.age vou ihren Eigentümern (direkt oder über einen Vertreter, d. i. Patentanwalt oder Patentingeuieur) uicht beim Amt zum Schutz des gewerblichen Eigentums in Beograd mit dem Ansuchen angemeldet werden, das; ihnen dieses Amt ihre Gültigkeit noch für chre Zeitdauer auerkenne (bei Patenten 15 Jahre seit Beginn der Daner des betreffenden österreichischen, bezw. ungarischen Patentes, bei Mustern und Modellen 10 Jahre, seit Begiuu der Dauer des österreichi-scheu, bezw. nugarischen Musters oder Modells; bei Marken ist die Zeitdauer uub^ schrüukt.). Ohne Anmeldung beim Amt zum Schutze des gewerblichen Eigentums gilt das in Oesterreich oder Ungarn erlangte gewerbliche Eigentumsrecht nur auf dem ehemals österreichischen, bezw. nugarischen Gebiet, und auch dort erlischt es mit 31. Juli 1022. Ueber Ansuchen des Eigentümers aber kann das Amt zum Schutze des gewerblichen Eigentums dieses Recht sür das gan.'.e Gebiet unsa res Königreiches in Kraft setzen. Die Anmeldungen uud Gesuche sind dem Amte zum Schutze des gewerblichen Eigentums so einzusenden, daß sie von diesem Amte spätestens am 31. Juli 1922 erhatten werden, sonst ist die Frist versäumt. Das Amt Zum Schutze des gewerblichem Eigentums hat bisher noch nicht endgültig entschieden, ob die angeführte Bestimmung des Gesetzes zum Schutz des gewerblichen Eigentums nur für definitiv ertcnlte gewerbliche Eigentumsrechte (erteilte Pateüte, registrierte Muster, Modelle uud Marken) oder auch für solche Rechte gilt, die zur Zeit des Umsturzes erst augemeldet, aber noch desiui^ tiv erteilt waren. (Hehilsenauöschuft kes AremmmS leutc in Maribor. (Pomo?niSki odbor gremija trgovcev v Mariborn). Wir werden ersucht, mitzuteilen, daß am Freitag den 2. Iuui um 18 Uhr im Hotel Halbwidl eine außerordentliche Gehilfenversammlung mit folgender Tagesordnung stattfindet: 1. Anstritt ans der Bezirkskrankenkasse, bezw. Beitritt zum kansiuäunischeu Kranken- nnd Unterstützuugs- > verein in Ljnbljana. 2. Verlans der Lohn-verhandluugeu. 3. Allfälliges. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der auf der Tagesordnung stehenden Punkte wird ein Massenbesuch erwartet. Einziehung der Konzessionen. Im Iahrk 1020 hat die Landesregierung verschiedene HandelSaewerbe konzessioniert, so z. B. En- groShaudel mit Spezerei nnd Manufaktur, ferner Eier-, Milch- nnd Viehhandel, Agenturen, Kommissionsgeschäfte usw. DaS Ministerium für Handel und Industrie bat alle diese Verordnungen nnn anfgehoben, wodurch bezüglich der konzessionierten Gewerbe wieder der vor dem Kriege bestandene Rechts' stand eingetreten ist. Veränderungen in der GeschästNvelt. I^ das Handelsregister wurden eingetragen: Kaufmännische Bank A.-G. in Ljnbljana mit ihrer Filiale in Maribor. Direktor Ciril M. Toman. — Maks Durjava k Eomp., Wäsche-und Konfektionsfabrik und Mannsaktur-warenhandluna en gros in Maribor, mit gleichzeitiger Löschung der Prokura des Herrn Franz Verdnik/— Die internationale kaufmännische Spedition?- nnd Lagerhaus-Aktiengesellschaft „Orient" in Maribor hat in Ljnbljana eine Filiale errichtet. Umsatzsteuer. Alle Kaufleute, die einen jährlichen Warenumsatz von über 300.000 Dinar aufweisen, werden Iiiemit verständigt, daß die Iprozentige Umsatzsteuer für das erste Quartal bis spätestens Ende dieses MonateZ beim Steueramte abzuführen ist, widrigenfalls sie der Gefahr ausgesetzt sind, bestraft zn werden. Kaufleute aber, die weniger als 3">0.000 Dinar Jahresumsatz haben, wird diese Steuer Pauschaliert. Bemerkt wird, daß die srüher üblichen Bögeu über den täglichen Umsatz nicht mehr geführt werden müssen, > sondern es genügen im Ausweise sumarische > Monat'betrüge. . ?):'Ui5erS?i bioSkop. DienStag. Mittwoch ! nnd Donnerstag w!rd der große Affenfilm „Im Karren deS Wonderzirkus", ein bals-' brecheriiche? Sensationsdrama mit dem Affen - Jack iu der Hauptrolle, vorgeführt werden ! Dörfe. Z'.n-'?b. 20. Mai. AufaugSkurse der Börse, mitgeteilt von der HadrnZna banka Zagreb; i Wien 278 bis 280, Berlin 98, Italiru 14.90, ! bis ^^Loudou 12.72 bis 12/?5, PariS^ 20 »V»?UU^r??AMV l» -» so. Mil L KMer Anzeiger. tSiVvSMMtttMvWWK»«« A« V«mbÄ«» Verschtedeiws Fabriksneue und gebrauchte Dchreidmaschwen liefert das j. Spe^ialoeschäft für Schreib-Maschine.^ und Bliroartiklel Ant. Rud. Leims. Maribor. Slovenska ultra 7. 2W1 H,'ter AZtttag. und AbendiNch wird an desjere Korren vergeben. Sinvletova utica 8, Z. St. rechts. 4o?k; eo.vW K. zahle ,ch demjenigen, der mir eine bUrflerl. Wohnung vlin ^ — 4 Zimmer in Marttior lii,!riit oder vermittelt. Adresse in der Verw. 4(162 Dircl't vom Er^euqer fitr jeden em (beschenk und ^^i-önsies An-Ksnken. 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