Nr. 10 Samstag, 12, Jänner 1918, _____N7, Jahrgang Wbacher Zeitung Pril«uMl««««»p»-«,« : Ni, Pos! vsr! r „ d„ „ „ : nai'zinlnin 32 X, halbjährin IN«, ,^m Kontor: „anz- jüyrig ^-> X, !,,r «„„palciUezliie und ^iüjä'all»!'« >2 li, >»> lsdanioiisür» Ici!«' ll<> li. normiOllssi«, Un!la,,l«'>«l ^'Nt'f Msl-r.,-!-, »icl» llnyri'ymms», Mi'nmtsipll »ich! ^üxnasUfUi. Uelephsn Me. der Pedakti«« »2. Amtlichem Geil'. Nach dcm ')l,l!tsblattc zu» «Wiener Leitung" vom 10. Jänner IM8 (Nr. 8) wurde die Weitrrverbrritung folgender Preßerzeug' inssc verboten: Nummer 2 .LInvousIci ^rncl» vom 3. Jänner 1918. Nnmmer 4 «^uv«n<.l!» vom 5. Jänner 1918. Nummer iii «Die Verjöhmillg» (mit Beilage Nummer 125 «I.» Vai, ci« I'llnm»i.i^»). Druck: Fr. Nnedi, Lausanne 1917. ^"""ner 12 .Neue W^e., Druck: N. G. Zbinden. Vasel Den 10, Jänner 19 !8 wnrde in der Hof- und Staats-,^^"l bc,s XI XI.NI. ,.„d l.VI. StUck der rumänischen, das v^, )-' .l^XXVIU. und X^I. Stück der lloatischr». da« X^Il. ^tück der kroatischen nud rumäüischen, da« <.!XV. Slüct der rumänische». baS X(^VIII., Oll., <^III., <üVN., l^xxii.. lXXUl., OXXIV., (^XXVIII., cxxx.. c^xxxm. u, cixxxivfte Stück der kroatischen, das <^XXXVI., cxi.1.. OXI.l!.. oxi.IVste cixi^v. und c'XI^Vlll. Stück der riunanisclirn, das c^XI^IX. Stilck der kroatischen, das ^l.IV. Ztüct der italienijcheu, daS ^l^XIllste Stück der slovenischcu. das ci.XXXVII,, ceil, und ^VI. Stück der kroatischen sowie das (^IX.. (X:X. und 00XV. Stück der slovcnischen Ansqabe des Neichsgesehblattes des Jahrganges 1917 ausgegebn! und versendet. Am 4. Jänner 191« wurde das I. Stück des Landesgeseh. dlattee sür das Herzogtuin ssrain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Ni. 1 die Nundmachuna. des t. l. Landes» Präsidenten m Krain uom L. Jänner 1918, Z. 17. betreffend die ssortcmhebmm der Wcrtznwachsal'aabe von Liegenschaften im Jahre 1U18. Vo« drr Medallion dcs Uandeosscseyblattes für das Herzogtum Krain. Michtcvsän'illcu, um auf dcm We^c cincö frcuudschaftlichcn üdercintummens zwischen den Völlcrn auf dcr ganzen Welt den gewünschten allgcmeinen Frieden zu erreichen. Unser Staat, die ulrain'schc Vollsrepublit. an<-luortcte ali< erster auf den Ruf der Unterhändler zur Teil» nähme an den Friedcn3t)erl)andluna,cn. "Die nlrainisclfe Polfsrepublil nimlnt ihre mehr als 250 Jahre verloren gegangene, internationale Existenz wieder auf. Das Oenc-ralsclrctariat, die Reyiernng der ukrainischen Volksrepublik, überreicht, indem cs zu den j?yi,ii.'ii ^lil'b>'»^!.'l,'rbs!N^Iun-sll'll cin« scN'ftnüdissl' Stellung niiiim!, jolaendl' Nute.' Dw Mc^il-l»»^ dll ulr'l! VollSrcplll'Iit bringt allen lrieaführcndcii und »x-lilralc-n Staaten z»r Kenntnis: ^ie ulrcnnisch^ Vollsrepublil l>eni'cht bis zum Zeitpunkte dcr Bildung einer gemeinsamen Bundesregierung in Mußland sowie bis znr Regelung der liöllerrcchtliclicn Vcrtrc-tungsfragen selbständige vulterrechtliche T^eziehung^n. Tas (^eneralserrctariat hält unerschütterlich daran fest, datz dcr Krieg für alle Staaten und insbesondere für die arbei» icnden Klaffen eines jeden Staates das schwerste libel be« deutet, daft alle Kriegführenden etwaigen Eroberungsab-sichten entsagen nnd unverzüglich ssriedeusverhandlungcn einleiten sollen. Dcmsscmäs; da't die utrainische Zc'ntral-rada. das Parlament der ulrainisä>en Mepllblit, es für un-llmgänglich befunden, gleich nach der Verkündigung der ukrainischen Republik eine aktive Politik in der Friedens-frage einzuleiten. Die ukrainische Zentralrada lxit also. nachdem sie in ihrem dritten Universale die Nlitloendigleit cincs unverzüglicheu ssriedensschlusseö verkündet hat. es für lününgänalich erachtet, die Schließung cincs Waffenstill-swndcs <,., 4'rftrl'bcn. Z,l diesem Zlvcckc wurden Vertreter di7 ^m7n^^7't- "" "' Sud.vestfr.nt sowie an ukrainisclien ssrm.t »n.> ^nt das Wene-ralsctretariat seine Vertreter nach Prcst^iwwöt behufs 5im,trolle und Information geschickt. Hicbci erachtet das vkncralsckrctariat es für notnx'ndig, hcrvorzul>ebcn. daß die Vertreter des Nates der Volkskommissare ungeachtet dessen, da-ß sie über oie Aniunfl der Delegirtcn der Ne-gierung der Utraina zwecks Teilnahme an den Verhanb' lungen in Kenntnis gesetzt worden waren, einen allge» meinen Waffenstillstand selbständig, ohne jedwedes Einver« ständnis »nit dcr ukrainischen Volksrcpublit gefertigt haben, silenenumltia, dmd lkl',fe« renzcn teilnehincn können. Dcr ans den Verhandlungen llsilltiercndc Friede kann für die Ukraine nur dann rcr, pflill^nd loerdcii. trenn die BedingniMN dieses frieden, gen3n,n.» ^'""'^ "" ",.<7inis^n Volksrepublik an^ Die Nöcknitze. Roman von Ludwig Roh mann. (74. Fortsetzung) («ackbruÄ «lboltn.) Sybille sseleitete ihn bis zur Tür. Dann ging s:e langsam zu dem Tisch zurück, auf dem das Nriefpalet lag. Sie nahm es zögernd in oie .höhe und sah in abec>, im Anblick meines schöneil blühenden Kindes. Weil die '^ulunft meiner Lieben über alle Zufälligkeiten hinaus gesichert schien, hab' ich mir auch erlouben diirsen, mei» uem Muck und meinen Neigungen ;u leben und für meine Sammlungen Dinge zu erwerben, die sich nur ein reicher Mann leisten dars. Ich dlnsle mir gestatten, lebensimlundig und unpraltisch zu sein und meine Stun-den zu teilen zwischen dem frieden meines ssamilien-.qlüstes nnd dem frieden meiner stillen, oder doch frucht-losen Arbeit. Mein Verhältnis zu meinem Vater ist nie wirtlich herzlich gewesen. Etwas ^remdes stand zwischen ihm nnd mir. ^ch hab' das als Kind schon gefühlt, als sich mein weiches, sehnsuchtsvolles Haus an ihn hing, und mil aller Kraft studiert, um in seine 2eele zu drinnen nnd mir die Liebe zu erlisten, die ,r freiwillig mir nicht geben wollte. Vergeblich alles: da3 fremde blieb. Das hat dann dazu geholfen, mich still .iu machen und in mich felbst viel mehr hinein zu sehen, als es sonst ssm-der tun. Ich lernte die Einsamkeit lieben, weil mir oam, meine Träume gaben, wa^ mir die Hirllichleit ucrs<'<,<^ und dao hat dann wieder dazu geholfen, die Entfernuna zwischen meinem Va,e, "nd mir ^i l'srm'l'h«-'". Laibachcc Z^itl^g Nr. 10_____________________^_________60_____________________________________12. Jänner 1!N8 tariat stredt eine möglichst rasche verbelfährung diescc- all-gcmeinelr Friedens an und spricht die Hoffnung ails, das; die endgültige Lösung dcr Friedcnsangelegenheit Uchlmann richtete sodann an dcn Vorsihendcn der russischen Delegation )ic Frage, ob er und seine Delegation auch ferner die Ange-Ieg>ercheiten des gesamten Nuftland liier diplomatisch zu i,»crtieten beabsichtigen. Tructij gab die Erklärung ab, das; die russische Delegation in Kenntnis der Note des bkneralsekretariats der ukrainischen Volksrepublik erkläre, daß sie in vollem Einvernehmen mit der grundsätzlichen Anerkennung des Sellist-bcstiinmungsrechtcs jeder Nation bis zur vollen Lostrennung lein Hindernis für die Teilnahme der nkrainischcn Delegation an den Friedenslx'rhandlnilgen finde. An diese Erklärung, knüpfte sich eine längere Distns-sion, die in der Frage zusammengefaßt werden kann. ob die ukrainische Delegation eine Unterabteilung der russi-sctx'n D-elegation darstelle oder ob in diplomatischer Vezie-lniug, sie als Vertretung eineö selbständigeu Staates zu bc. hlNldeln sei. Trockij erklärte, er betrachte die Frage als erledigt, da die ukrainische Delegation als selbständige Delegation hier auftrete und da diese Vertretung dcr Iikraina von seiner Delegation anerkannt und von keiner Seite ein anderer Vorschlag gemacht wurde. Der Vorsitzende dcr ukrainischen Delegation dankte Trockij für diese Erklärung, da dadurch festgestellt werde, das; die ukrainische und die russische Delegation zwei getrennte, selbständige Delegationen von derselben Partei bilden. Politische zlebersicht. Laib ci ch, ll. Jänner. ^er ungar'ischc Ministerpräsident Dr. Wclerie cll» ßerte sich dem Berliner Korrespondenten des ,.Az Esl" qegcniiber! Wir in Ungarn erhoffen einen baldigen Frieden mit Alus'.land lind deshalb miesen zahlreiche ^rnqen der l'lbergangs'virlschafl erledigt loerden. Tie ^riedensverhandlnngen werden sich jeht meiner Ausicht nach wieder günstig gestalten. Rlißland will unbedingt den frieden und so war auch Troekij gezwungen, nach Vresl-Liwwskzu reisei,. ?er >>a»ioelsoertehr mii .'jiii^-land hat bereits begonnen. Ter ^ride ist auf dcm ^ege und inuß lammen. Tie Ukrainer haben bei öen Verhand-lungcn viel Entgegenkommen an den Tag gelegt. Mit den Numänen werden wir später verhandeln. Tie für den !<. d, M. einbernfene Sitzung de'? ^ecresauoschnsse^ der ungarischen Delcqation unter» bleibt. Der Teig der nächsten ^innng in iluch nicht scft» gesent ^ln^ Berlin, !0. ^e.nner, n.'ird gemeldet' Vom Prä» sidinm de'5 ässliptijchen ^iationallumjieeo wird dem Wolff» Buixan cine >i»nde,el.'iln.i>an den Vorsiy.enden des Frie« den^tonqrcssco in Nrcst^iiowok nbevnuttcil, in lvelchcr die in Berlin versaimnelien Mltrh Nii'^ondel, Schalmeien vul: der ^n'iheii der Schiffahrt und anderen Tinqen, i'iber die man in der aM^en Well cini^ isl. nx»n auch nicht über di? ^>lelhoden ihrer Ver. wirllichilng. Hier hätle eö des EingreijenZ Wilsons nichl bedurft. Tort, wo cr s^elegenhei'. gehabt halte, dem Hrie» den zn dienen, hat er nicht nur versagt, sundern die gegenteilige Absicht klar.'iNM Ausdrucke gebracht. Unter Berufung anf das Selbstbeslimmnngsrech« ocr Völker maßte er sich die Befugnis an, in die innerstaatlichen Verhältnisse Tslerreich'Ungarns eiil^ugreifeil, »nd Pro-slcliniert die Vergelvalligung dcr Nationen und die Au-ßerachllassung geschichtlicher nnd vollischer Tatsachen. Mit gleicher Unbelümmerlheil findet er für die Tei-lung der Türkei eine Vegrünounq, >vie sie nur ein Mann aussprechen kann, dessen Polili! daraus hinaus, geht, Voller und Voltsteile, die zusammengehören und sich der ^usammengehorigleit durchauö bewußt sind, gegeneinander auszuspielen. Ai^s Mailand wird berichtet - Aus einer eingehenden Prüfung der gesamten militärischen ^age an der italienischen ^ront schließt der Kriegsberichterstalter des „Cc-eolo" im italienischen Hauptgnarlier, daß die Heeresleitung dcr Mittelmächte eine neue große Offensive großen Maßslabes gegen Italien mit entscheidenden militari» scheu und politischen fielen pla,,'.'. Teutschland hege da-mi^l die Hosfnuug, den ^rieg militärisch ,^u gewinnen. Tie Kämpfe im westlichen Venezien würden eine neue Phase dcs europäischen Krieges eröffnen, die vielleicht schon im schneefreien Jänner beginnen würde. Tas Amsterdamer „Algemeen Hcmdelsblad" schreibt über Wilsons neue Votschnft an den Kongreß^ Man kann Wilson dafür dcmlbar sein, das; er nach der Rede !^lM)o Georges seinerseits mit einem Progeamm über die ^rieMiele .zum Vorschein gekommen ist, worin er mehr Einsicht an den Tag legt und nicht wie ^loyd George, die internationalen (Yrnndsäke nur dann in Anwcndnng bringt, wenn sic England ni'che.i. llber Elsaß-^othringen haben sich beide sehr dunlel ausgesprochen, ^u Punll s> bemerkt das Blatt, seine Anwendung würde zur Folge haben, daß auf österreichischem Voden eilte Anzahl l?,n-llaven entstehen würde, — „Maasbodc" glaubt, daß die Botschaft keine virl günstigere :m) praktischere Wirkung habeil lverde als ^loyd Georges Nede. Tas illeuter.Burean meldet aus London: Ter parla inentarische Ausschuß des der nationale Vollzugsausschuß der Arbeiterpartei und dcr pcnlamenlarische Ansschnß des j,loopcrlitivll,ua.r,'sse6 ver» ofsentlichen eine gemeinsame Erklärung, in der Wilsons 5>lund.qclmn.q über die <,Niegsziele der Alliierten willkommen geheißen nnd gesaql wird, oaß das gesamle Nil» sonsche Progrannn im wesentlichen dem von den engli< schen Arbeitern aufgestellten ähnlich ist. Mcinungsver« schiedenheiten in Einzelheiten entziehen sich der Erörte< rung, Aus Kopenhagen wird gemeldet: Ter Minisler des äußern hat an die Regierung Finnlands ein Telegramm gerichtet, in welchem die dänische Negicrnng Finnland als sreien nnabl,ängigcn Ttaal anerkannt, ^lach eincr Meldung aus Christiania hat «nch,Ällrwessen Finnland cils frcicn, nnabhängigcn Staat anertanilt. Renter meldet aus London'. Te^ Petersburger 5lor>-respondent des „Manchester Kiiardiau" meldei voni 8. d.-Tas Vollswmmissariat beabsichtigt in den nächsten Ta-gen ein Tekret zu erlassen, durch das die russische Na-iioiittlfshnlb annnlliert u?ird. Ter Korrespondent erklärt, daß das Tekret folgendes enthalten l'oird: 1.) Alle An-leihe- nnd Tcha«'.scheine im Veii?,e von Ausländern im Altslande oder in Nnßlcmd sind ungültig. -') Anleihe-und Tchatzscheine im Vesihe ruspscher Untertanen, d,e über w.Wd.Nnbel kapital besitzen, such nngnltlg. 3.) Anleihe- nnd Tchal'.scheine im Vesi!.« ru^'lschcr Unlcr-tanen, die ein Kapital von nicht mehr als M>0 Nubel in russischer Anleihe angelegt haben, werden in ü>>^ iaen Nominalwerten verzinst, während jenen, die l 0.000 Nubel besitzen, .^ 5> Zir.seit ausgezahlt werden. ^.) Arbeiter und Bauern, die russische Anleihe' oder Schatz» scheine im Werle von 1000 Rubel besitze,', können sie dem Staate zu 75 ^ Nominalwert verkamen, jene, die 600 Rubel besitzen, zu 7<> ^.. Präsideul Wilson ha> dem ameritmnschen Kungreß eine Botschaft »bergeben, worin er folgende Programm» punlie des Weltfriedens feslsevt: l.j Alle ,^ried'ensver. träge müsseu öffentlich seiu uud öffentlich ,.nstande lom. men, 2.) Vollkomnlene Freiheit ,er 3chiss,,ihrl aus dem Meere außerhalb der Territocialq.'-u isser, im frieden sowohl wie im Kriege, mil Ausnahme jener Mecrc, die ganz oder teilweise durch eine inlerncitionale Handlung zwrcls Durchsetzung iuternationaler Verträge geschlossen werden. 3.) Tie möglichste Beseitigung aller wirtschaft' lichen Schranken und die (irrichlung der (Gleichheit der .Handelsbeziehungen mit allen Nationen, die sich d:m frieden anschließen und sich zu seiner Aufrechterhaltu'lg vereinigen. 4.) Entsprechende ^aranlien, daß die Ri,. stungen auf das niedrigste '.nil der inneren Sicherheit zn vereinbarende Maß herabgcsctzt werden. 5.) Ünparleii-sche Ordnnng aller kolonialen Thurdcrungcn. «.) Räu-mling des ganzen russischen Gebietes. 7.) Räumung nnd Wiederherstellung Belgiens. 8.) Räumung dcs ganzen französischen (Gebietes, Wiederherstellung dcr besetzten Teile sowie Rüclgabe Elsaß-Lothringens an /ircmlreich. 9.) Berichtigung der (Grenzen Italiens nach nationalen Linien. 10.) (Bewährung der ersten Gelegenheil nn die Völker Lsterreich'Ungarns zu aulonomer Entwicklung, l l.j Räumung und Wiederherstellung Rumäniens, Eer-biens und Montenegros, für Serbien ein freier und sicherer Zugang znm Meere. 12.) Genuß der Souverän nitäl fiir die iürkischell Teile des osmanischen Reiches, aber auch autonome Entwicklung der übrigen Nationa» litälen, die sich jehi unter türkischer Herrschast befinden; sreic Turchfahrl durch die Dardanellen unter interna» tioncilen Garantien, l:^.) ErrichNn'^ eines unabhängigen polnischen Staates, der die von zweifellos polnischer Bevölkerung bewohnten Gebiete einschließen müßle, mit sreiem Zugang zum Meere, l i,) Errichtung eines allae-meinen Völkcrbnndes. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. «Äriensnuszeichnunnen.) Seine Majestät der Baiser l>at uerliehen: dcm .^anptmann de^> ^.N 27 Iol>ann Pcries in ^lnerlennunn hervorragend tapferen Verhal. lcnö vor dcm Feinde, ferner dem Oberleutnant dcs GsclM 2 Adolf X! öschnig bei der ^licgertompanie Nr. i^5 in Anerkennung tapferen und erfolgreichen Verhaltens als Flieger vor dem Feinde taxfrei den Orden der Eisernen Krone A. blasse mit dcr .Nriegsdeloration und den Schlucr-tern; dcm Nittmcistcr dcs DM 5 Elisäns S e u l l c r lion Loehcn bci dcr Autotrnppe in Anertennung vorzüglicher Dienstleistung im Kriege das lttitterkreuz deb Franz Joseph-Ordens mit dcr .«uriegsdeloralimi-, dem t. t. Landstnrm-Obcrlelilnanlaudilor Dr. Erich Eber! beim Nreiötom-mando in Slari Var in Anerkennung vorzügliä^er und aufopferungsvoller Dienstleistung vor dein Feinde das Goldene Verdicnstfreuz mit der >lronc ain ^nde der Tapfer» teitsmcdaille.; dem Landstnrm-Lcutnanlrcchnungsführer Rudolf Primec des LdstBez.^dos 27, beim Bataillon Mitrovica a. ,^l., i» Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung in besonderer Verlvendung, dem Pharinazcnten-fähnrich in dcr Nes. dcr TanKomp. « Franz Pastcrnat in Anerkennung vorzüglicher Dienstleistung vor dem Feinde das Goldene Vcrdiensttreuz «in VanH« der Taftfer^eits-nicdoille; dein ss^ldwclxl dcs Pic>n..Naons N ^ßran^ Kra» Vina sowie de«, ZllgöfiUirrr des D»t 5> Franz G ra foil c r in Anerkennung besonders pflichttreuer Dienstleistung vor dem Feinde das Silberne Verdienstkrenz mit der Krone am Vandc dcr Tavfcrleitsmedmlle. Weilers hat Seine Majestät anbefohlen, das; dem Oberleutnant dcs FIV 7 Josef Kos bci dcr Luft fahr truppc für tapferes Verhallen und vorzügliche Dienstleistung als Flieger vor dem Feinde neuerlich, dem Leutnant in dcr Nes. dcö Sapp..Vaons ^ Albert Urban für tapfcres Verhalten und vorzügliche Dienstleistung vor dcm Feinde, dem Oberleutnant i» der Nes. des FIV 7 Norbert Pe^al. den Leulnanleu in der 51ies. des IR 17 Max P re s k e r »nd Julius Epa. WWi.ie Vllsllellpzllliilll kilizle I>ill!iill!ll MWlz ü. ll. MBr W^ 2sntr3.1s w Nisn. - Qssrüiidst 1664. 33 ^Maisn. ^KU6nkHp^3.I ü 60.200.000 -, KsLsrvskouHZ 17.000.000-. 5t5uH äsr ttoläomianvu g«gsu XaLSSusoboms nuä Linlaggdüodsr am 31. lls-onidor 1317 » 225,044.^9»--. .Vd^du^o.. l^...n«° jtä... 1'^ kü°3i^'m.«froi ortolan, ^rtsi«p'«re^ , vuk"««« « . ' "^" "c, , ,.tyr o,^„.m V«^^«««« V>i» ^°^i« Uelolim.n« ^u Wßstft^i°rou. Iinrre»poncl°nt«n -nrk »IIc„ ^'"U l«a llut«on w liloi.,. nuä l^lUwn«r>klr, v.a s<^>,,,,!,...?»n Kul»°tes!o ^nMlirunll vo» 28r»«n»nlt?He«n «ur -lllon in- 'ii,<1 HUi,IiluI„.^, ii^^test I'^yrksU'lli^t v«säyn ^..l.c>». Laibacber Zeituna Nr. 10 s' l ________________12. Jänner Nti8 czlinski sowie dem Üeulnant in der Res. des IN 27 Max camp a für erfolgreiches Veralten vor dem Feinde, dem Oberleutnant in der Nef. des FIV 7 Johann Nych-novsky sowie dem Leutnant '" der Nes. des Piou.-Baons 3 Walter Malachovskl, für tapferes Verhallen vor dem Feinde die Allerhöchste belobende Anerkennn,^ bei s,leichzeitis,er Verleihung lx>r Tchwerter lx'tauut. gegeben loerdc. — lMili.j Die öm,pll>.>»te Eullnerich lloahle und Josef Mlater des I^>i II wurden in die l. k. Gendarmerie überseht. -. jVom Laibacher Hausrva.iulcut.l Bein» In»an' terieregitnent Nr. l? „Kronprinz" wurde in Anerlen-nung des Verhaltens vor dem feinde verliehen: die Sil-berne Tapferleilsmedaille erster Glisse dem Ersatz-reserneinfanteristeu Johann Mlakar sowie den Land-stnrminsanteristeu ^rauz ss v a h : e und Anton M a r . l'5; die Silberne Tapserkeilslnedaill,' zl^eiter Klasse dem Stabsfeldwebel Augns! A r <- o » ^zuin z:oel leumale), dem Neservelenlnant Johann ?? u l l e r, dem -jugssilhrer Martin T r o b enta r,'dem Landsturnizugssührer Mar Je rue, den Neservekorporale:, Johann Kujsel und Johann Stegnar, dein LandsNirmgefreiten Alois Lemmerer und drin ^rsain'escrveinfaiUevijlen Mar-tin Nani ö,- die Nronzeue Tapf.-rteilslnedaiile den, »te-servefähnrich Adalbert Taut scher sowie den Latch, slnrminfanteristen Alois <'eruy „nd Michael Nun Nafsensuß für den Gerichtsbezirl Nassenfuß' am 25. und 2!i. Jänner in Wurffeld für die Gerichts» bezirke Gurlfeld, Landslraß und .»i'ulschach: am 28sten Jänner in Litlai für den Gerichlsbezirk Litlai; am 14. Jänner inGottschcc für den Gerichlsdezirt ttott-schec; am 15. Jänner in Reifn >k sür die Gerichts» bezirke Neisnitz nnd GroßlasclM: am 17. nnd 1«. Iän> ner in Stein für die Gerichtsbezirle Stein und Egg-am .9. und 20. Jänuer in 2,iibach für dir Stadt ^aibach- am 2l. Immer in V , j ch o f l a ll jür dc>, Ge-richtsbezirk Vischoflact; am 22. und .'3. Jänner in Krainbnrg sür die Gerichtsbezirke Krainburg uud Neumarltl: am 24. Jänner in R a d u, annsdu r s für den Gerichtsbezirk Nadlnannsdors; am 25. Jänner in A s;I i ng sür den Gerichtsbezirl Kronan' am <7. Iän° »er in W ippach siir den Gerichtsbezirt Wippach; am «0. Jänner in Adels be rq sin die Gerichlsbezirle Adelsberss, Illyrisch.^eislvil, und Tenosetsch- n«:, eisten I«>,u<-v in ^oitsch für d>> l^eiichtsbe,;>r5.' ^>,nlsch, Laas und Zirluih- äm 2^. Jänner ii> I d r i c. snv de>, Gcrichtsbezirl Idria. lN«6lanslhgesuchc.) Die „Mitteilungen der Ans» sünslsstclle für ,^riesssqesanqeue" enlhallcn solqende No« li,^ Wir möchten das Publikum drinqend darauf auf» merlsam machen, die zwecllosen G^liche um Austausch von >lriea.saesana,enen au verschiedene neutrale Rote-ttreuz-Ctellen oder an die fremden Gesandlschasien und Konsulate zu uuterlassen. Die eiuziqe Stelle, von wel-chcr die Gesuche »m Anstansch behandelt werden, ist das l. nnd s. Krieqsministerillm, Abteiluna. X, ssqf. Die Ge. suche sind am besten direkt an oas f. nnd f. 5iriea.smini. sterium zu adressieren, tonnen aber auch in Österreich durch das Gemeinsame Zcntralnachweisbureau, Aus-lllnfisstelle für K'rieasqesanqene, ?Ibteilunq I', in Wien, !., Brandstätte 9, oder durch den Landeshilssverein vom osterreichisck)en Noten kreuze in den einzelnen Krön-ländern, respeltive von den damit betrauten Zwciqver-einen und Lolalstellcn in den einzelnen Grönländern an das l. und k. werden. Alle Gesuche, welche ins Anstand aesn'ndl werden oder "ll fremde Gesandtschaften und Konsulak' adressiert sind, worden erst nach Wien zurücl^eschillt. Hie Gesuche haben >>" enthalteni Vor. und Zunamen, Charge, Truppcnlür-A.I^? "'^"n^nen, seinen letzten Julernierunasorl und leäen^i. ^'"" K""lheit. Wir erinnern bei dieser Ge- ^oderschö^^ .. .'.^, ,,!^ s. ,.""""de< aneriannlen .«.lrieqsqesanqe' nen uom um)t tattsmdot ^,.» <. 5 »^ /^ schou llae Zeit in^^n^'u^ ^7' Elchen, welche I, !?°Nl7 s"7^"l"andVD^. ..Mitteilungen der Ä».slun tsstelle sur Kr,ec,^sa..,ene schreiben^ Am '^. v. 3^l. stnd nach langer anterdrechunq .meder 20 Säcke mit Post aus Ruhlaud e,na.etrusfc>, Hoffen wir daß die Post jetzt wieder etwaS reaelmähiqer mttommt.' Immerhin aber qlauben wir allen Angehörigen der ^rnqva.rsangenen sagen zu tonnen, dah l,ci dc:, l>euti. gen russischen Verhältnissen eö durchaus uicht z» vcr» wundern ist nnd anch keinen Anlaß zu Besorgnis gcben darf, wenn von Kriegsgefangenen dnrch lange ^eit keine Nachricht eintrifft. — Von einem Neutralen, der im Monat Angust verschiedene 5?rtc nnd Acbcilsplahe in der Umgebung von Omsk besllcht hat, ersahreu wir, daß dort die Verhalluisse im allgemeinen besser sind als im Vorjahre, daß die Gefangenen auch besser behandelt werden, das lHssen ist nicht schlechter als früher, woz« die gute (irnie iu jenem 'Dislrilt beiträgt. — lNotes.^rsuz.) Soiue Durchlaucht ,>irs< Karl von Auersverg, Herzog von Goltschee, hat dem Landes» und ^sranenhilfsvereine uom Noten kreuze für K'rain wie im Vorjahre 17.00l» K gespendet, sür welche hoch-herzige Spende Seiner Durchlaucht vom Vereine der Wärinste Tank ausgesprochen wird. — «a bcs Melioralionswcscns.» Autz Wien wird berichtet: Die Meichsratslorrespondenz meldet: In der allaemeiuen Debatte der Encmete über die :ll^ geluua des Meliorat!ou<>wcsen3 lvllrden von den Neduern alle T^estrebungeu, den Bodeneriras» zn stei^crn, begrüßt, jedoch einzelne Ncdcnlen sscgcn die Art der Durchfnhiuua. des Mestierungspro^rannnes aeltend stemacht. Ackerbaumini-ster Graf S i I va - Ta r ou ca erllärle, inan lönne uil-möglich eine so nroßc Attion au dein Widerstände einzel. ner böswilliger oder verständnisloser Angreifer scheitern lassen. Die unnchcnrcn finanziellen Lasten, tnclchc der Weltkrieg diesem Staate und jedem einzelnen gebracht habe, machen es doppelt nötig, die Produttwn mit allen Miitcln zu hcbcn, lasscn eö aber zugleiä) unmöglich er-schcmrn, in der bisherigen Weise fortzufahren. Er bittet, davon überzeugt zn sein, daß es der Regierung vollständig ferne liege, einen Anschlag gegen die Selbstverwaltung der Bänder zu unternehineu. Daß dies „icht der Fall sei. be-loeise die Einberufung der heurigen Enquete als ersten Schritt iu der Verfolgmlg des vom Minister aufgcslellteu Programmes. In der gestrigen Sihung dcr Enqur^o iilx?r die Rcgaben lverdc. Die Tilauug des ^inscn-dicnstcL würde bei 60 prozcntiyer Verzinsung 4885 Mil. lionen Kronen erfordern. - i^leischabqabc.) Parteien mil den roten ^egiti» mationen ohne ^ erhalten heut«.' nachmittags i>, 5er Josesikirche fleisch in folgender Ordnung! von halb 2 bis 2 Uhi- Nr. ^—200, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 2W, von :i bis hall. .< Uhr Nr. «01—800, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. W1 bio ,',nm Ende. Das Kilogramm lostet 2 k. l^uckeranweisuun.) Kaufleute, die uoch lciuen Zucker erlialtcn haben, wollen sich unverzüglich in der Iuckcrzcntralc beim Herrn Direktor Lilleg zwecks Entgegen, nähme der Huckeranweisuugcn melden. ...« d«^f tn.s.. ^..«,„ ^, ^z^. , nur l„ <,nei>, (^sci)äftc «ba^dcn w.rtx-.. (Der Zucker auf die Xrnitimntionc« «r ,07 ,3« und 139) ist in, folgenden (^schuften erhciluich, .liudcr unter drri Iahrenj lviro iu der Kriegsverlaufsslelle in 0er Herrengassr aus die „roten Legitimationen für Kinder unter drei Iah. ren", die sich bereits iun den Händen der Parleien br>-finden, in folgender ürdnung abgegeben werden: Nr. 1 bis 300 am 14., Nr. 301—600 am 15., Nr. 601—900 am 1«., Nr. 901 — 1200 am 17., Nr. 1201 — 1500 am 18., Nr. 1501 — 1800 am 19, Nr. .801 bis zum Ende am 21. Jänner, ^ür jedes auf der Karle l lisgewiesenc Kind wird ein Kilogramm Weizengrieß zu 1 l< erhält, lich sein. ^ md 24. Jänner, und zwar auf die Legitimationen: 1. bei Friedrich, Poljana-straße 33, ll. bei Sever, Trubargasse 3, III. im Hon-sum, Kralaner Damm, IV. im Konsum, auf dem Kon» greßplahe, V. bei Zorc, Wiener Straße, VI. bei ^>novar, Vahnhosgasse, VII. bei Vernis, Unte^5'i^a. VIII. bei St. Meneinger, Martinsstraße, lX. <>ei Marcn6c, Nu-terfrainer Straße. Aus jede Legitimation wird ein ^/2 Liter Petroleum erhältlich sein. — sDas Kochbuch der Urgroßmutter alü Beweisstück j Ter Gastloirt Lndnng Slraßer iu Pötzieinsoors war der Preistreiberei angeklagt, weil er sür eine Portion Schu-loladelorle ! K 50 li lcrechnet hatt?. Veim Bezirls-gerichte erllärte er, dah ihm di? Torte im Gewichte von zehn Tela selbst auf 1 K 42 l, ,,u slcyen tam. ^)iun lieh der Marktlommisfär eine ähnliche Torte herstellen und die Herslellungsloslen wurden mit «>5 n berechnet. Ti? als Tachversländige erschienene Leiterin der ^oNbil» dungsschule der Gastwirte bezifferte die Gestehungstoslen der Tortenschnitle mit 1 X 24 j, bis 1 X 44 d, und daraufhin wurde Ludwig Ttrnher vom Bezirksgerichte freigesprochen. Dagegen berief der staatsanwaltschastliche Funktionär und führte aus, daß Straßer in seine Be» rechnnug auch die erheblichen Kosten sür Mandeln aus» genommen habe, die nach den Angaben des Marltkom-mijsärs in eine Torte überhaupt nicht gehören. Bor dem Pernfnngsgerichle legte der Verleidiger ein Kochbuch aus dem Jahre 1«3li vor, nach welchem dic beanständete Torte bereitet wurde. In diesem Kochbuch heißt es, dah zu einer ordentlichen Torte auch acht Loth Mandeln ar-höreu. Es handle sich hier eben nicht um eme Sacher», sonder» nm die bekannte „Straßer-Torte", Ter Aeru. sungssenat bestätigte den ^reispruch. - lkric.qs.qennnnstruer.j Der Au^ng au- ten sür den Schät» zungs.bezirl Gurlseld wird in der ->it vo,u 15. dis 23. d. M. beim l. l. Slencrreserate in l^iirlseld wällend dc>- Amtsstnnden zur öffentlichen Einsicht ansl,« bert Lnh» . Gustav Kraus und Wilhelm E t> e r l zu Kmitrolloren; die Assistenten: Johann Babnii. ^ranz (N 0 Iob und Franz Alci^ zn.Offizialen. — sNom politischen Knn^lcidicnjte.j Der l. t. Lco'^es. Präsident im Herzogtmue ^irain hat in Abänderung sei-ner Verfügung vom 1«. Dezember .917, ^. 35'5/Pr., dei, Bezirlsselrelär Alerander Schafs er v<.>n der Ne» zi^löhauptmannschaft in Littai zur Vezirlslniuplmann. schast in Lnibach versetzt, den Nezirssselrelär .^ranz S lana in seiner gegenwärtigen Verwendung be, der Vezirlshauptmannschast in Aoelsberg belassen uud gleich, zeilis, den Landesrrgierxngslanzlisten Anton (Nrego» r i ven der Pezirlshauptmannschaft in Laibcich ^ur Be» zirlshauptmannschafl in Littai oersrt)t. ^ r krankheitshalber beurlaubten Lehrerin 7nan)Ma Slre. rar die gewesene provisorische Lehrerin in Mo>knice Anna T u r,"i<^ zur Slipplentin an der Volksschule in Kal bestellt. — (Todesfall.) (Heftern abeirds ist hier ^rau dau»' besiherin' Anna Schaute! im 75. Lebensjahre ncsiorbcn. D«s Leichenbegängnis filmet morgen nachmittags mn >1 Uhr vom Trauf-rhause. Ncrtlxrueplah Ift, aus ftatt. — ld helfe so den Aahnwec^ zu entlasten. Jede unnilhe vder aufschiebbarc Bahnfahrt ist zu un> terlassen. Zur Beförderung können nur sooielc Per» sonen zugelassen iverden, als der I'.ig aufnehmen laun; auf UnterweMeisende mus; auch Rücksicht genommen werden. Erforderniszüge, zur Beförderung zurüctgelilie» bener Reifenden können nicht eingeleitet werden. Über» füllte Züge machen bei den gegenwärtigen Verhältnissen Verspätungen unvermeidlich. Nnreg^lmäßiglcil des Ver° lehres ist eine der schlimmsten Gefahrqüelleu fur die Betriebssicherheit. Wer durch überflüssige Reisen zur ttberfnllung der Züge beiträgt, gefährdet sich und andere. - (Einstellung der Pserdetäufe dci Pserdeeuidcnz. «fs,z,ers in ^aibach.j Auf Befehl ocs k und !. ^'.iegs-Ministeriums wurden die freihänoiq'n Pserdelc.usc in Krain und Islrien bis auf wri^re) ei.lgesle'lt. 'H.ne eventuelle ^ortscluing wird durch die politische Ächurde „nd dnrch die Presse seinerzeit bekanntgegeben werden. ^Grenzpolizei und Ansländerfonirolle in der Schweiz.j Ter Schweizerische Bundesrat hat eine <>er-ordi'.üüg über die wrcnzpolizei und die Kontrolle der Ausländer in der Schweiz erlassen, die mit dem 20. Te» Member 1917 in ssrafi getreten ist. Tie enthält u. a. Vor. schriften über Ein», Aus' und Turchreise don Ausländern. Näheres können Interessenten bei der Handels-und (hewerbelammer in ^aibach erfahren. — ^Verschiedene Diebstnhle.', Einem Besitzer in Ttein wurde aus dcm Keller ein (V»esäs; mit 3N Kilogramm Schweinefett entwende:, — Auf dem hiesigen 5>aupt-bahnhofe wurde einem Vesiher aus der Weirelburger l^iegelid, während er auf dem Perron im Gedränge Tn» vak taufen wollte, aus der WnUerrocktasche ein rotes Büchlein famt einem darin verwahrten (hcidbetraae von 446 K gestohleu. — Aus dem Schlagwerke der Äraini-schen Indlislriegesellschaft zu 2a0a wurde durch Ein. bruch cin auf '.'M I< geschätzter Treibriemen entwendet. — Unbekannte Diebe drmigen in eine außerhalb Vigann stehende Branntweinbrennerei ein und stahlen daraus 45 ^iler VraiuUwein. —' Einein Hausmann aus Mla» eevo wurden von einem vor einem Gasthause in der ^loriansgasse stehenden Wagen mehrere Pakete mit Seife, Kerzen, Zimmct, Peitschen, Glolnn nnd anderen'^ Sachen im Werte von ^0N0 I< entwendet. — Einer in! der Iapeljgasse wohnhaslen Lehrerin wurde aus der of° i fenen Küche ein schwarzer Muff aus Astrachansell nebst! einem Geldtäschchen mit _'00 l< gestohlen. — Tem in Nadomlje wohnhaften Miiller Gregor ^ri^nik wurde im Wartesaale der Slaatsbahn in Nnter-^i^fa, während er^ die Fahrkarte löste, ein Sack mit einem gestreiften An^! zug, fünf weißen Hemden, drei weißen Unterhosen, einem ^ weichen weißen Hute, einem Paar Tlicflctten und sechs Kil,'m.inl!n Mehl im Werte von 600 K entwendet. — Auf dem Borbahnhofe in Dravlie wurde aus einem j plombierten Waggon eine 51 Kilogramm wiegende mit Sportzigaretten gefüllte Niste geleert. Eine zweite Niste wurde aufgerissen nnd daraus 7^-: Kilogramm Zigarel» ten und aus einem Ballen acht Kilogramm Rauchtabak gestohlen, während aus dem vanvtbahnhofe ein Nagen erbrochen rnd ein Sack Reis entwendet wurde. — Ans einem Schlafzimmer im „Narodni oom" wurde ein lan^! ger grauer Pelzrock gestohlen. - Einer Gutsbesitzers-gattin wurden während der Eisenbahnfahrl von Laibach nach Graz aus einem versperrten Koffer verschiedene l 5lleider und Wäschestücke im Gesamtwerte von 5100 l des Rätsels anhält. Tic unhcimlichcn. rasch allfcinandcr-folgendcn Todesfälle dos Sternwartedirektors Professor dc Noon und seincK ehrgeizigen Assistenten, die am gleichen Ort, in gleicher Position tot aufgefunden lverden. finden ihre Aufklärung erst im letzten Moment durch Stuart Webbs. Kräftig unterstützt wird die Wirkung dcs Bildes durch das vorzügliche Spiel Ernst Reichcrs. dcr die Rolle des Detektivs Webbs mit seiner ganzen küustlerisä>e,r Ele-sscrnz ausstattet. Seine Tarstellunssslunst und die gute Rc-slie dürften dem ssilm eine erfolgreiche Aufnahme sichern. 'Darouf folgt der lustige Film: „sss war nicht der Mich-tiste". Bereichert wird das Programm durch die neueste Sascka'Mcs,tcr-Woche und eine prächtige Naturcrufnahmc. Heute Vorführungen um halb 6. 7 uud halb « Nhr avends. l Nicht für Jugendliche. ! Vorftellungen fiir dir Iunend mil reiche»», lreueiu Progralum finden im Lino „Central" im Landestheater statt: heute Samstag um 4 Uhr uachmittags. morgen Sonntag um halb 1 l Uhr uoriuittags und um 3 Uhr uach-mittags, Monwa, um 4 Uhr iiachmillags. Hochiutcrcssantcü Prograinm! Kino „Ideal". Programm für heule, deu !2. Jänner: 1.) Waldemar Psylander im Film „Panit", Nordist-Scli-sationslcbeusbild in drei Teilen mit Waldcmar Psylanocr iu dcr Hauptrolle. 2.) „Paulchcu i»r Licl>c3rausch" ist eiu TckMiul in zlvei Atten mit Paul Heidcmann. :^l.) Aller-ueucstc kriegslvockMibcrichte vervollständigen das Pro-grauun, welches bis Montag den 14. Jänner spielt. Kino „Ideal". Der Krieg. Telegramme de« t. l. Telegraphen «Kovrefpoudenz-NureauS. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 11. Jänner. ^A>nlli>!) mivd verlanlbarl: I I. Iännel, Östlicher Kriegsschauplatz: Waffenstillstand. Italienischer Nriegsschauplah: ! ttcine lkreiqnissc von Velanss. ^ Ter Chef des Meneralslabes. ! ! I Die ^riebensverhanblunsseil in Nrest»5iitowsl. Wien, 11. Jänner. T>as t. l. Telegrapl)cn-,ttorrcspon-' denz^ureau meldet aus Vrest-Litowsk voiu 10. Jänner: Im weiteren Verlaufe der heutiacn Tihung ertlärte Slaatssetrclär Tr. von ,^ül)lma'nn init Zllstiuuuun^ der Versammluna,, tx,rf; dic Präliminarfra^c. bctrcffcud die Tciluahmc der lltrainischcu Delegation an den Fri^dcus. Verhandlungen als selbständige Telegntion, vorerst zwischei» di,'n Tclegatioucu der Vcrvündctell beraten werden wird uud ihre weitere Erörterung dcm Plenum vorbehalte»! bleibt. Sodann ergriff der erste Delegierte der russischen Delegation, Herr Trockij, das Wort und ertlärte eiulci-tcud, er halt: es für notwendig, vorerst ein Mißverständnis zu beseitigen, das sich iu die Verhandlungen cingcschliä^u habe. Die russische Delegation stellt fest. das; das offizielle, in den deutscheu Zeitungen veröffentlichte Protokoll der Sitzung vom 27. Dezember lül? in dem Tcilc, in welchem dic Ncdo des Vorsitzenden der russischen Delegation wieder-gl,'geven sei. dem entspreche, loas sich in dieser Sitzung er. eignet l>al>e. Was das der russischen Delegation gänzlich unbekannte wirtliche oder fittive Telegramm der Petersburger Agentur anbclaugt, auf welches sich die deutsche Presse und Herr Staatssekretär von .slühlmann berufen hätten, müsse die russische Delegation hierüber zunächst «Hrkuuduligen einziehen. Troctij gab dann sciucm Bedauern Ausdruck, das; dieses Mißvcrständuis. das iu teinem Zusammenhange mit den Arbeiten dcr Delegation stehe, eingetreten sei. Was dic von dcn militärisckien Vertretern der drei anderen Delegationen unterstützten Proteste des (Generals Hoffmann gegen Artikel in der Presse. Funken-sprüche, Aufrufe usw. betreffe, müsse er crtlärcn. das; weder die Bedingungen des Waffenstillstandes, noch der Charatler der Fricdcusvcrhandlungen die Freiheit dcr Presse und des Wortes begrenzen. Unter diesen Vorbemerkungen ging Herr Troctij auf den Inhalt dcr von den Vorsitzenden dcr deutschen und dcr o'stcrrcichisä>-ungarischci! Delegation abgegebenen Ertlärungcn cin und führte aus: Fürs crste bestätigen wir, daß wir in vollem Einvernehmen mit dem! vorgefaßten Beschlusse die Fricdensvcrhandlungen weiter- ^ führen wollen, ganz abgcfchcn davon, ob sich dic Mächte dcr Entente anschließen odcr nicht. Wir nehmen dic Erklärungen dcs Vicrbundcs zur Kenntnis, daß die (^rund-lagen dcs allgemeinen Friedcus. die in dcr Delcgations-sitzung vom 25. Dezember 1917 formuliert wurden, jetzt hinfällig wcrden. da die Länder der Entente während dcr zehntägigen Frist sich dcn Fricdcnsvcrhandlungcn nicht au-geschlossen haben. Wir unserseits halten au de» von uns proklamierten Grundsätzen des demokratischen Fricdcns fest. Was dcn russischcn Vorschlag auf Vcrlcgung dcr wcitercn Vcrl)al!,dlungen auf neutrales Gebiet anbelangt, sei dieser auf dcn Wunsch zurückzuführen, für beide Seiien gleich günstige VerlMnisse herbeizuführen. Dic öffentliche Meinung Nußlands nehme übrigens daran Anstoß, daß die russische Delegation Verhandlungen iu einer von deutschen Truppen besetzten Festung führe, zumal es sich hier um das Schicksal lebendiger Völker handle. Die technischen Schwierigkeiten, wclchc das Verlegen auf neutrales Gebiet mit sich brächte», tönnc die russische Delegation cvcnso wcnig gcltcn lassen, wie die Machenschaften der Entente, gegen dic sich Nußland selbst zu schlitzen wisse. Unter Hinweis auf die von dcr maximalistischcn Regierung tonse. queut befolgte Friedenspolitik und tne von ihr bewiesene Unabhängigkeit bemerkte Hcrr Troctij weiter, er habc absolut kcincn Wruud anzunehmen, daß dic Diploma-tie dcr Entente auf neutralem Äodcu gcgcn dcn Frieden mit größerem Erfolge operieren könnte, als in Petersburg. Gegenüber der vom Vorsitzenden dcr üstcrrcichisch-ungari. schcn Delegation au3gcspr>xl>cnen Befürchtung, dic Ncgi^ rungen Englands und Frantreichs tonnten vor wie hinler dcn .Müssen versuchen, das Zustandekommen dcs Friedens zu verhindern, halte er es für nötig zu erklären, daß dic maximal,stischc Politii ohnc Kulissen auskommt, da dicse Waffe dcr altcn Diplomatic durch das russische Voll zusammen mit viclcu andcrcn Dingeu im siegreichen Auf^ stände dcs 25. Ottobcr abgcsckiafft worden sci. Wenn also nach Ansicht dcr russischen Delegation technische und politische Umstände das Schicksal dcs Fricdcns nicht unbcdingl auch auf die Machtstellung Deutschlands hingeniicscn hdbe. Die russiscl)c Delegation l)abc weder die Möglichkeit noch die Absicht, zu bestreilcn, daß ihr Land durch die Politil dcr bis vor turzcm herrsM'ndcu Klassen geschwächt sei. Aber die Wcltstellung cines Laudcs werde nicht nur durch den augcnblicklichcu Staud scincs lcchuischen Apparates bestimmt, sondern auch durch dic ihm innewohnenden Mög lichtcitcn, wie ja auch die wirtschaftliche Kraft Dcutschlauds ilicht nur uach dcm heutigen Stande scincr Vcrpfleguugs-unttel beurteilt lvcrdcn dürfe. Ebenso wie die große Reformation des Itt. und die große Revolution dcs Itt. Jahrhunderts dic sclxlffenden Kräfte dcs deutschen und des französischen Volles zum Leben erweckt haben, so scicn durch dic großc Revolution in Rußland dic schaffenden Kräfte dcs russischen Volles crwcclt und entfaltet worden. Aber die russische Regierung habe an die Spitze ihres Pro« gramms das Wor! „Frieden" geschrieben uud die hohen Ehmpathien, welchc das russische Voll dcn Völkern der Verbündeten entgegenbringt, bestärken es in dcm Wunsche, dcn schlcunigsten Frieden, der auf dcr Verständigung der Völker lx'grüudct sein wird. zu crrcicl>cn. Um dcn Mächten dcS Vicrbuudcs den VorUiaud eines Abbruches dcr Fric deusvcrlsaudluugcn alls lechuischeu C>>rü»dell z» culziehei', »chmc die russische Delegation dic Forderung au. iu Brest-Litowsk zu bleiben. Sic bleibt iu Brest-Lilowst, il,n lcinc Möglichkeit im kampfc um den Fricdcn unaufgcllärt zu lassen. Judcnl die rnssiscl>c Delegation auf ihrcu Vorschlag wcgeu Verlegung der Friedcnsberhnndlungcn auf ueulrales Gebiet verzichtet, licanlragt sie. zur Fortsetzung der Vcr- , Handlungen überzugehen. Auf Vorschlag des Vorsitzenden wurde dann beschlossen, am Nachmittage zwischen dcn Delegationen Deutschlands nud Osterrcich-Uugarns einerseits nnd Mußlauds ander» seits eil«' iiltcrne Vevaluilg abzulx^Ileu. Andieu',. Wien, !!. Jänner. Leine MajcM der Baiser bat den Landcshauplmmnl ?r. l>ilster^ic' in La^ren^ burq in besonderer Äudi^li,'. clüpsanqci,. Das?ll'sscord!le!enl,'a»s. Wien, 11. Jänner. Die «an.'.lei deo Abgeordneten-Hauses versendet heule die Einladungen für die am 2^. d. einberufene Plenarsitzung. Auf der Tane^ordmm^ steht als einMcr Punlt der Vcrich! des Gesilndheitsauo-schusses üb'.'r die 3lachbel,audlun^ der im ^elor ver!i.'»N' dcten Militärpersanen. Der polnische Negelltschaftsrat in Wicn. Wien, 11. Jänner. In Vertretung dcs Ministers des Äußern Grafen Czcrnin gab Scttionschcf Frcilierr von Flotow mittags im Hotcl Sachcr zll Ehren dcr Mitglieder dcs polniscl)cn Megcnlscl>a'ftsrates ein Döicuncr. Die Bcförderun« der Stlickalitcr im Hintcrlande. Wien, 11. Jänner. Das Eisenwhnmiuistcriu», ha! »er fügt. daß im Hintcrlandc nunmehr Stückgüter sowohl als Eilgut wie auch als Frachtgut zur Beförderung zugelassen lvcrdcn. Da bei allzn umfangreicher Auslieferung von tnSSKL. n ids 1.1 prill. Ubrhhh ^ CrU-IrH for irti uni Mü «ö-k™ •. n i i ..» o« Fiiiiiinthflriiar uni JKhijE Kauf, Verkauf und Belehnung von Wert- MMRiilti gaiai Eliiiitbfletir m< . «. * ^KfflP « v Ä„ ti c« -. papieren; BBrsenordrei; Verwais Im «int» - Kerrent; Gewährung »« I LLIÖ3.Cn *«K« PreSßrenÖaSSß Nr. 5Q, »»»<> *"-r vu Depots; Safe Deposits; MllltAr KnfflM EikompU v«n Wechnln e Dnnl der ».nnarlttndische» Vischiife fiir das Tucllvcrlwt. . Budapest, X. Iäuncr. Dic katholischen Äischöfc, dic ^ diesertage eine außerordentliche Bischoföllonfcrenz abhicl- , ien. haben in deren Verlauf beschlossen. Seiner Majestät - für daö Verbot des Ducllö in der Armee ihrcn Dxinl , auszilsprcchen. " j Nnnarisches Äl>neordnelenlil,uj>. < Budapest, 11. Jänner. Das Abgeordnetenhaus iritt am ' 1f> d. M. 5» einer Sitzung znsaininen. Teniiches Reick. Von den Kricsssschmwlätzcn. Berlin, li. Jänner. Das Wolfs. Vnreau uieldei^ Großes Haupt»i»arlier, 1!. Jänner- Westlicher Kriesssschnnpla^: Heeresqiuppc des Kronprinz» N'lpprecht von Bayern und des Dclltjchen Kronprinzen: Versuche des Feindes, iibecraschcud uild nach feiler-Vorbereitung am Morgen des l<). Jänner südöstlich von Iperu in unsere Etelluuaen einzudringen, scheilerleu. Tagsüber entwickelte sich au ^'er flandrische» ^ronl nud südwestlich von Eanünai ein lebhafter Artillerietantps. Zwischen Moeuvres und Mareoing steigerte sich das englische Arlillerieseuer am Abeud und bei Tagesanbruch vorübergehend zu größter Hcftiglen. Auch die französi-sche Artillerie war beiderseits von St. Oueutiu nnd in' einzelnen Abschnilten zwischen dev i^ise >ind der Aisue! rege. ^ Hecreössrnppe des Herzoqs Albrecht vo>: Wiirtten«l»crss:! Westlich von Ä'lamont er<)öl)le e>'>csechts<äl!gleit. ! Östlicher KrieMchnupllch'. Nichts Neues. z An der mazedonischen »nd der imlienischen ^rnnt i feine besonderen Ereignisse, i Der Ersle l^eneralguarticrmeister! i von Ludendorss. ! Ver 3 ekvieg< l Neue N.Voot.lzrfolge. ! !t'.orli», !<>. Jänner. Das Wolfs» Bureau meldet!^ Neue ll'Bli!,'t-<.''rsl-»lqe im MiUel'ueere! ^wöls Dampfer, mil !;li,<>l>!) ^^'><<,negisr „Temps" greisl den polnischen Neqentschasisrai aulaß» lich des Besuches in Verlil, festig an und Wendel sich, insbesondere gegen den Passns in cer ^iede des Insten! ^ubomirski: »Wir »vollen in GelN.'iuschaft mit der dli!<", sche» Nation die qros'.en ^»»uecle de>. ^.>»enschl)ei< rer-!^l»ie>, ' ' England Das ^rauenwahlicchl. ! London, ^!>. Jänner. Das Oberlians hat die Nestim» mxns, der Wahlresormvorlage, ,>ie den ^ra.ien das Walilrcchl verleiht, anaenomüien, Muftland ^inl' Niederlage der Voljievile» an der 3iidwrsat, Die »srainischen sozialrevolutionären Miliilied«', dei ^l'ustüuaii!'' haben 'ich mit den den 'M<^ ^imallslen alliierten Sozialrevollttionäre» über ei» gc-neinsames Allionsprogramm geeinig!, dessen Grundlage vie folgt lautet: Anerlennnng der soderaliven Republil n Nlihland und Anerle»uung der (Gewalt der Sovjets .^nrch die Konstituante, Ausgab.' der legieren sci die ^orinuliernug der Grundzüge der russischen Pul,til, die Gegenzeichnung des ^riedensverlrages, die jitatisizic« mug der bodenpolilischeu Verordnung, ^audlonfislatio^ ,ieu und die ^lrbeilenonlroUe soloie die Annullierung sämtlicher innerer und äußer^^ Tlaalsschulden. 3lVich Erledigung dieser fragen wird sich die. ^onstitualüc aus» lösen und in jeden, unabhängigen Staate hat s,ch jcdrr föderative Einzelslaal seine nationale >lonstltnal,tc zu wählen. Die Sozialrevolulwuären der Nechlen und des Zentrums lonstatiereu traurig den Abfall der Ulraine. Spanien. Die sluflnjuna. dcr (zurtco, Madrid, 10. Jänner. «Ageuee Havas.) I:, dem De-trete, betreffend die Auslösuug der Dortes, werden die Wahlen sür die f,la,u»ler aus den ^4. ^'.eiiruar n»d s:,r deu Senat aus den l<». März seslgesent. Die Cortes wcr> den am 8. März zusammentreten. Madrid, 10. Jänner. Der Nömg hat neuerlich ei» Dekret, betreffend die Auslösuug der llortes nnd An-ordnung der Wahlen für den ^'4. Februar, nutcrzei6)net. Tagcsuelligl'eitctt. schf«rirende Antodroschlc ssanz plöh-lich an einer Ecke stelx'». Der Chouffenr springt ab, lnüüniU ltlvac! vor sich hin, mch, »uteisucht die Maschine, drchl l>n >llipf. erl^l't sich, stritt t>io Arnie zum Hiinmcl ciupur »>nd ruft N Pmine, s,ut<>r tt;otanssl,'ur ist no um die nächste Ecke verschwunden isl, danu schlicß! er wiedcr die 5?aubc ülx'r dein Molor, sprinal fröhlich auf den Führersitz, setzt den Wagen ohn« dic nerinyste Mühc inncrh ", ssri<-t>c„^'ik'>i lU.crslxs; mw ü^'hr a>, suläx-» s,a„,z lx'ir.ichilich mangelt. Dic 7vraucn. a?!uoe soll sich in fünf M'i,i!„»ne„ nlwt>cr„.- ,.j„, ,„^j. lärischc, eine Iaudwirtscl)afllichc, ciiu- für öffcntlichc Dil-„si<-, eine für industrielle Arbeiten und endlich rinc für Propn.' Mndli. Die erste ha! dic Pestiunnung, durch Ablösung jc-ner Soldateil, die jetzt im Etapveugcbict tätiss sind, diese sür 5vro»lMecke verfügbar zu machen. Dcr, landwirtschaftlichen Abteilung obliegt dic Bmrbeitunn des nnbcbautcn verlassenen Äodcns Italiens, der lx'sonders iu dcn gro s;cu ttalifundicu l>cs südliclK'u Teiles dl'r i'lpeunmcnl)alw , iuscl vorwndcu ist. Wo bisher in öffcntlichcn Dicnsten und ^ in industriellen Anstalten Männer tätig waren, sollen nu,^ ^ »n'hr nach Möglichkeit grauen »nd Mädchen at. die friedcnsfreund - lichcn ^lufckxnlungcn dcr grcchcn Mchrhci! dl's itlilicnischci Aoltcs methodisch,^u unterdrücken. - tIm „freien Nnierila".! ..Südst>cnsla Dagbladcl" erhält Mittcilnngcn ans Nclohorl, dic dic Stimmung in dc» Vcreinigtcu Slaalcn eigenartig bclcuchkn. Bei rincir, sscst in, ^!atl> folgenden Vorschlag: Icdcr cinzelnc. dcr öffcntliö ' gcgcn dic allgcmcinc Wehrpflicht fchreibl odrr spricht odc ! sonstwic öffentlich dcn ,^ricgsplä!!>cn linscrcr Ncgicrung sil^ eutgcsicnstcmm!, soll an dic Maller gestellt »nd noä) vo Sonncnaofgang erschossen Ivcrdcn." Seinc Ncdc wurdc ini Vegeistcrung i» dcr Presse beyri'chl. Ein Mann lx'röffcut lichte cine. Broschüre nnd wschricb darin Nmcrilas cigen ' Ilnabhängiglcitsertlnruug. Durch das Prrsc^n cincs Set ! ,zcrs wttc sich ein Druckfchlcr cmgcschlichcn. Dcr Man, ^ in.lrdc. wic es ,,„ Proiololl dcs i^crichtshofcs hics;, al Verräter nnd Revolutionär zu nclinzig Tagcn ^»csängrii» verurteilt. (Die Porannaer.» Dic „^rlincr ljeitung rsra. Dr Joses Konstantin Iire^cl is! nachts gestorben. lfzplgsion. Temesvär, 11. Jänner. (Unyar«Buieau., In Änya« bänha im komitatc .^rassü'Szüröuy hat sich iufolgc einer schlcchtfllnltionicrendrn Sichcrhcitslamp<- in, Hungarian Scl>achte cinc Erplusimi crcignct. Iu dem Schachte warc» ^00 Arbcitcr bcschäfliyt. Äishcr wurden 12 Tote und :i5 Schlvcrvcrletzte geborgen. Äuf den übrigen Schächten wird der Bciricb fortgesetzt. Theater, Kunst und Literatur. Philharmonische Gesellschaft in Laibach. lHrstes Gesellschaslstonzerl. Mit der Veranstaltn!,g eine) Klavierabends ^röss» nete die Philharmonische (Gesellschaft in erfolgreicher Weise die Neihe der diesjährigen Konzerte. Es steht wohl außer Hweiscl, daß die Bcschräulunq der Vorträge eines Konzertes auf ein bestimmtes enge» res Hunslgcbiet lKlavierabend, Liederabend ujw.j einen j seinen 51»'eiz hat und uuter gewissen Voranssehunqen, inodesondere >oenn Vortrag und Vorlragsstücle aus dcr Stuse gleicher Meisterschaft stehen, eine erhöhte Befrie» diguug des jitunstbedlirfnisses gewährt. Äu6) der Klavierabend der Philharmonischen Gc» sellschafl erbrachte die volle Bestätigung dicscr Äunsl. ersahrun,), ^'ahl und ^.nsshürmig der Vortragsstücic er» gänzten sich zu jener harmonischen Wirlnng, dic das Ziel jeder ccht tüusllerischen Bctätigung scin soll, ! Daß Dr. Paul W r i » gar > e n dirse Vuraussehun' z gen ersülleu wird, war zu erwarte»; ist ihm ja von lie-ruscncr ^achiritis schon längst eine hervorragende Stelle in der ersten Reihe der Pianisten znerlaunl worden. Die Erwartungen wurden den» auch nicht enttäuscht; ! der Künstler erfreute die zahlreich erschienenen Ncsnchcr ! mit Darbietungen, die ausnahmslos das Gepräge groß« ! zügiger Meisterschaft trugen, Vnr nllcm bringt Dr. Weingarleu Persönlich» leit mit, das volle wcwichl Persönlicher Eigen-I a r t, dadurch schon seinen Leistnngs» die tiefste Wir-lung sichernd. Seine Eigenart tritt hauptsächlich in bc-merleus'verler l^röße nnd Wucht des Spieles hervor, ohne jedoch gegebenenfalls flinsle Meinarbeit s.,Spiel-dose") vermissen zn lassen. Hierin e/innert der junge j Künstler lebhaft an seinen Meister Taurr. Schon in den Vrahmssche» Variationen n»d ??ugc über ein Thema von Händel lErstanfflihrung in Lai' j buch» sam die Kraft nnd Wucht der Ausführung des in Anlage nnd Aufban an und für sich schon gewaltig"', Wertes zu überwältigendem Ausdrucke! das Werl wuchs unter den Händen des Künstlers noch weiter empor, die gigantischen Steigerungen erhoben sich zu orchestralen Klangwirtungen. Es halte beinahe den Anschein, als vl.» di? nun ful- - gcnde dis-Moll-Sonate Beclhuvens . In der Anssülirunq ' dieser Sonate ließ sich der Künstler von einer sehr > seinen Auffassung lcitcu. ' Den 5.öhcpnnlt des Abends schie» "Ns der Vortrng r der Sonate E'iopms, ^P. 5l5, zn bilden. Hier verenngte . der Künstler alle tcchnis an d,e qcladez» h riihrende Wiedergabe dcs Themas im Trauermarsche r erinnert' das war ss " " st ,m ftolle» ->nne des Wor<""d rn » . u den Kompouislen, verschmäht Marx, gequälte und Laibacher Zeitung Nr. 10________________________________64__________ _________________________12. Jänner 1918 erkünstelte, tunartsremdc «lmlqwirknnqcn. Trutzdem wci' sen seine Werke, sei es im Üiedc, sei es in de.r Kammer^ musil, neben meludischer Schönheit und reicher nmsiia. lischer Erfindlmq durchans cuic ousgespruchcnc Person^ liche Note auf. Tas wm Künstler mit uoller HilMbun^ gespielte Prciludium .zeichnet sich auch durch vornehmen Stil aus. Von ausgesuchtem künstlerischen Neize sind di^' beiden Stücke „Waldeszauber" vla. Vierabend, daher bildete die glänzend vorgetragem zwölfte ungarische Rhapsodie einen würdigen Mschlus; der reichhaltigen Vorlragsordxm'.g. ^ür den stürmischen Beifall lier Zuhörer dankte der liebenswürdige und sympathische ttast mil mehreren Zugaben. ^ ^, ^. — lDas slovenifchc Vallslicd.) Tcr Tirettor dcs Kaiser Karl-Museums für österreichische Volkskunde, Prof. Dr. Michel Habcrlandt. schreibt anläßlich des Wiener historischen Konzertes über das slovenischc Volkslied: „Viel weniger ursprünglich in seiner Pfleste und nicht so sehr vom naiven Volksinstinlt genährt, wie nntcr Nnthcncn, sondern von mehr bcwnhtcr nationalcr Gesinnung gc-trayen erscheint das Volkslied unter der slovcnischcn Be- völkerung. Die Slovencn sind sehr reich an Volksliedern, deren beste und gröhle Sammlung sie besitzen; lein Ge« rinyercr als Anastasins Grün hat sic würdig befunden, reiche Proben davon der Weltliteratur zu vermitteln. Einerseits kommen darin uralte mythische Überlieferungen, epische Sagenzüge und geschichtliche Erinnerungen firönig Nlatthias), anderseits lyrische Frauenpoesic wie in den sonstigen südslavischen Volkspocsien zum Vorschein. Sehr reich und eigenartig entwickelt ist dic damit verbundene slovenische Volksmusik; der slovenischen Volksseele eignet eine entschieden starte musikalische Begabung, dic noch <üs nationale Mitgift verschiedenen erfolgreichen Komponisten der Gegenwart verliehen erscheint." Verantwortlicher Redakteur: Anton Funttl. Amtsblatt. g. 22.915. 111 Kundmachung. Tie l. l. Vezitlshalifttmannschaft Littai gibt ^iemit bekannt, daß für die Lauer von 5 (fünf) Jahren, das ist vom 16. Jänner 1918 bis ein» schließlich Ib. Jänner 1923 nnchstrhende Ge< meindejagden im öffentlichen Lizitation^wege zur Vclpachtunq gelangen weiden: Villichberg, Gradisie, iiittai. Mariathal. Moräutsch. Roß-büchel, Vulovica. Loli, Lia<;a, Groß.Petze, Muln«, Oberdorf. Obergurl, Pooborst. Hudo, Rodockendors, St. Veit bei Sittich, Xaljna, Te» menit». Die öffentliche Limitation findet für die obeliangcfülirten Oeuieindriagdbarkeiten inso» ferne für die eine oder dir andere Gemeinde-jagdbarkeit der bieyciiye Pachtvertrag nicht etwa verlängert werden sollte, am Dienstag den 22. Jänner 1918 in den Ritiinien der k. l. Pezilkshauptmaml-schaft Littai mit dem Beginne »m 1») Uhr vormittags, und zwar in der Reihenfolge wie die Gemrindln oben angeführt erscheinen, statt. Die Lizitatiunsbedm^ung«« können bei der f. l. Pezirlshlluptmmmschajt Littai in den Ämt«. stunden eingesehen werden. K. k. Bezirkshanptmannschaft Littai, am 4. Jänner I9l8, Ler k. t. PcziilshlNlvtmmm: Gtel m. p. St. 22.915. Razglas. C. kr. ok raj 110 glavarstvo v Litiji daje na znanje, da se bodo oddali poiora javne dražbe v najem ?a dobo 5 (petih) let, to je za La» od 16. januarja 1918 do vštevšega 15. jannarja 1923 obÈinski lovi krajovnih obèin : PolŠDik, GradiŠèo, Litija, Dole, Mo-ra?èe, Konj, Bnkovica, Dob, Draga, Velike Pece, Muljava, Gorenjavas, Krka, Podboršt, (hido, IiadohovavaB, St. Vid pri Zati&ni, Zaljoa, Temenica. Jarna licitacija se vrši za vse goii na-vedene lovo, v kolikor so niorda med tem ne podaljSa za en ali dnigi lor dosedanje na-jemue pogodbe, v torek dne 22. jaunarj« 1918 ¡ proBtorih c. kr. okrajnega glatarstTa v Litiji s prièetkom ob 10. uri dopoLne in po z&povrstnem rcdu, kakor so obèine gori na-Tedene. Dražbene pogoje se zamore pri c. kr. okrajnem glavarstvn v Litiji med uradnimi urami vpogledati. C. kr. okrajno glavarstvo v Litiji, dne 4. januarja 1918. C. kr. okrajni glavar : Ekel 8. r. 87 3-3 St. 10/18. Razpis notarskega mesta. V zmbhi odloka c. kr. jtisticnega mini-ttrstvaz dne 19. decembra 1917, St. 46.786/17, razpisuje se s tem vsled smrti c. kr. nolarja Emila Orožen v Kamniku izpraznjeno no-tarsko raesto, oziroma vsled eveutuelue pre-mestitvc kako drugo uotarsko mesto. Prosilci naj svoje prošnje, v kojib jim je izkazati usposobljcnost ter zuanje sloven-skega ia nemškega jezika, 8 kvalitikacijsko tabelo vred predlože podpisani c. kr. notaraki zhornici najrialjo do 26. januvarja 1918. C. kr. notarska zbornica za Kranjsko. V Ljubljani, due 7. januvarja 1918. Zbornièni predaednik: Ivan Plantan, s. r. 98 Firm. 920, Rg A II 8ti/10 Premembe pri že vpisani flrmi. V registru se je vpisala dne 31. decembra 1917 pri firmi: besedilo: Vojnoviè & Cie, sedež: Ljubljana, naslednja prememba: umrl je dru-žabnik Artur Delgos. C. kr. deželno kot trgovsko sodišèo v Ljnbljani, odd. III., dne 31. decembra 1917. 79 3—1 A 41/17/10 Oklic, s katerim se sklicu-jejo sodišèu neznani dedièi. C. kr. okrajno sodišèe v Logatcu naznanja, da je umrl dne 29. marca 1917 Franc JernejÈiÈ, delavec iz Dol. Logatca, ne zapustivsi nikake naredbe poslednje volje. Ker je tenm aodišÈu neznano, ali in katerim osebam gre do njegove za-pušÈine kaka dedinska pravica, se pozivljajo vsi tisti, kateri nameravajo iz katerega koli pravnega naslova zahtevati zapuSèino za ae, da naj na-povedo svojo dedinsko pra^ico v enem letu od spodaj imenovanega dne pri podpisanem sodišèu in se zglase, iz-kazavši svojo dedinsko pravico, za de- dice, ker bi se sicer zapusÈina, kateri se je med tem postavil za skrbnika gospod Josip Urbas iz Dol. Logatca, obravnavahi z onimi, ki se zglase za dedièe in izkažejo naslov svoje dedinske pravice, ter se jim prisodila, doèiin bi zasegla nenastopljeni dol /apušèine, ali, èe bi se nikdo ne zglasil za dedièa, celo zapušèino država kot bre/dedicno. C. kr. okrajno sodišèe v Logatcu, odd. I., dne h. januarja 1918. 100 C 3/18/1 Oklic. Peter Predoviè, jiosestnik na Hrastu, zastopan po c. kr. Jiotarju Ivu Bakovnik v Metliki, kot tožnik je pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki vložil tožbo zoper Jureta Kump iz Metlike St. 107 zaradi lastnine v znesku 400 kron. Narok za ustno razpravo se doloÈa na '28. januarja 1918, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji, v sobi St. 20. Ker je bivališèe toženca Jureta Kump iz Metlike Št. 107 neznano, se istemu postavlja za skrbnika vobrambo njegovih pravic gospod Jakob Ogrizek v Metliki. Ta skrbnik bo zastopal Ju-reta Kump v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarnost in stroške, dokler 8e ali ne oglasi pri sodniji ali ne iroonuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Metlika, odd. II., dne 7. januarja 1917. Pelzmuff braun, langhaarig, greß, kam beim Weingarten-Konzert am 9. d. H in der Kleiderablage (links, hintere Ecke) des Kasinos abhanden, wurde wahrscheinlich irrtümlich mitgenommen. Es wird gebeten, denselben beim Kasinokustos, I. Stock, ehemöglichst abzugeben. iu; Hübsch H!) 2—1 möbliertes l\w& ist Gradiiöe Nr. 10, III. Stook, 63^ zu vepgeben. '^Pl Schön möbliertes 120 Zimmer mit elcklr. Ileleucbtnng und si-par. Eingang, ist mit 15. d. M. an oinen stäiuli^n Ilorro zu vermieten: Gledaliska ulica 7 II., 9. Gut erhaltenes Klavier wird verkauft. AdresBo in der Administration dieser Zeitung. 118 3-1 Pepfekte Stenographin für Deutaob, mit gut leserlicher Handschrift, womöglich auch MaschiiiRchreiherin, wird gegen ein monatliches Honorar yojj K 160 sofort aufgenommen. Arbeitszeit täglich 8 Stunden ; Sonntaes-nachmittago frei. Persönliche Vorstellung-Lalbaoh, Dalmatlnova ulloa Hr. 3, Hochparterre, links, tiiglich von 2 bis 3 Uhr nachmittags. 119 @S8@(SL&@f3@(3®@®(3©@@S(3@aaasl 1 Die Herbst- und Winser-HummBP § des 2583 2i I Fauorit-IKlodE-fllbums jj Ausgabe 36 S ist soeben erschienen ö und iu dor S Buch- und Musikalienhandlung | I lg. v.Klefnmayr & Fed. Bamberg. Laibach | zum Preise von K 150 erhaltlich. 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Boden-Credit-Anntall wurden fol«oinle Ublitfatiouon gezogeü: In der Gewin«Uiehung: Seno 35a7t Nr. 30 mit K 100.000; Sorio 4349, Nr. 18 mit K 4000- Serio 20!) 1 Nr 20 rait K 2000; Serio 4323, Nr. 45 mit li 2000; S»ric 40, Nr. 42 mit K 400; Serio 03, Nr. 3« mit K 400; Sorie 711, Sr. 03 mit K 400; Sorie 1742, Nr 43 mi« K 400; Snrie 2077, Nr. 20 mit K 400; Snrio 2878, Nr. 27 mit K 400; Sorie 4130, Nr 28 mit K 400; iSorio 45(.l9, Nr. 19 mit Iv 400; Serie 4777, Nr. 08 mit K 4O0; Sorie 78C5, Nr. JO mit K 400. In der TilgangBziehung mit dorn Mintosttatrage von Iv 200: Sorie 32, 513, 1492, J65iJ, 2171, 3144, 34«!), 4091, 4244, 4446, 5239, C313, 6899, 72Ö6, 7595 mit jo Nr. 1 bis 50. Dio Fiinlö-mug dor gezogenen Prämien - SohtililverAcliroilMWijjen erfolgt vom 1. August 1918 an durch die Kassa dor K. k. priv. allg. östorr. Burten-Orodit-AnstaU in Wiou. Mit diesem Termine erlischt die weitere Verzinsung. — Dio Coupons verloster Prämion-Scbuldveraclinvlmugon werkn zufolge Art. 183 der Statuten zwur auch forUu ausgezahlt, jedoch wird d«r Uetrag dcrsolbon hei der Einlösung der Schuldverschreibungen vom Kapital iii Abzug gebracht. — Für die Prämien - SchüldvorschroihuugsMi, wolclio mit dem Miuüestbotrago von IC 200 gezogen wurden, erhält der Besitzer uohst diesom Betrage vou K 200 einen mit derselben Serie und Nummor bezeichneten GewinstsRhrin, welcher auch weiter »n den Gowinstzirlimigeii teiluinrnt. Dio nJifhste Verlosung findet am 6. Mai 1918 statt. Volltttändige Zichuiij^slinten ciiischlicßlich der ReHtanten sind an der Kassn der K. k. jiriv. allß. österr. Boden-Credit-AnHtalt kuslenlos erhältlich. 115 Wien, (Ion 5. Jänner 1re Hartholz-Öl- o^er Fir-nisfässer wci(i<>n jode» g,, s»!ldUknin 2UV Übername »Nar w ^ llUardbu.. i.Hoi5_ Ms rirniäliallüwll» ? Arbeiter - Lebensmittel - Abteilung der Austriawerft A. G„ Triest, bittet um Offertsteliung von Lebensmitteln, ^ Kundmachung. Mache ein P. T. Publikum freundlichst aufmerksam, daß ich nur mohr kurze Zait folgende Preise zu bezahlen in der Lage bin und eine Ablieferung so bald als möglich am Platze ist. Ich zahle bis auf Widerruf per Kilogramm: Für Flaschenkorke, gebraucht, gebohrt, jedoch nicht gebrochen..........K 27- „ Faßkorke..........„ 25- „ neue Korke „50- „ Korkbruch..........„ 4* - „ Champagnerkorke per Stück ....,, 1-10 ferner zahle ich für Säcke par Stück . . „ 8-— weiters für Seidenabfälle, alt, K 28-— per Kilogramm neu, „ 35*— ,, ,, gezupfte (keine Kunst- und Strohseide).....,, 40#— ,, für Seidensträhne . . bis ,, 150— „ Ich übernehme Korke jedes Quantum ohne vorherige Anfrage per Nachnahme gegen vorheriges Aviso. Hochachtungsvoll HEINRICH KREISEL GRAZ, Keplerstraße Nr. 84. Telephon 4102 interurban. ]]i Erste Einkaufsstelle genannter Artikel sowie sämtlicher Sorten Hadern zu allerhöchsten Preisen. 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Rlassenlotterie I "V^lBei unserep Geschäftsstelle gekaufte Lose wurden gezogen: *^pj| K 300.000 HAUPTTREFFER Nr. 10.202, 16, Oktober 1915 ;.......... mm 100 pop__________n___________w 88.805t 11a at 1917 :¦•¦¦¦¦—: : „ /lftft • M 60.000 „ „ 6O.6O6 : /4 : S ¦ K 80 ! „ 30.000 „ 68.435 S K 20 : I •••¦¦¦¦ ¦¦¦ m 10.000 „ 7.788, 13O.169 S-««-«««.«S j «, ff 5.OOO „ 68.425 „ S «MdL viele Treffer irai IC 2OOO-, 1OOO--, 8OO-, 4OO- g. I tm «» o At*. Oe^wiriMinen haben wix» ausbezahlt: g^ 1 w* K 1,399.600'- -Pl i I t Nächste Ziehung findet am 15. und 16. Jänner 1918 statt r ! s Zur Verlosung kommen 3200 Gewinne per K 591.8OO'- f I:- % f W [Lose für diese Klasse empfiehlt die | | ..._L.S Laibaèher Kreditbank in Laibach r..r.L I | Va ¦ als Geschäftsstelle der K. k. österr. Klassenlotterie 35« 33 ¦ A ; ¦ ¦ K 40 ¦ und deren 1 K 10 | | ¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦5 «Haien In Trlest, Cilll, Klagenfurt, Spalato und Oörz (dx. Laibach). ....••••—- ¦ Preise der Lose für die Besitzer der Vorklasse: /, K 40 —, V. 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