Vchlytlttm»,; K«lfcm*flaff« Hr. R. *«««»«« «r. »i • »t« *«««» t Mi •INb&BI kn «•*»- ». Ratrr-tnz«arbeiten haben sich die Uuterzeichneten zusammengetan, w-rden aber vorbe-haltlos nach Erledigung ihrer dringendsten Aufga-den die Leitung den berufenen Vertrauensmännern «u« dem ganzen Lande übergeben, «nter denen die Frontkämpfer die ihnen gebührende Stellung ein-nehmen werden. Die Grundlagen, die den Zusammenschluß und da« Zusammenardeite» ermöglichen und in dem scinerzeitigen Parteiprogramm im einzelne» auöge-führt weiden sollen, haben wir zus«mmcngesoßt in folgende Leitsätze: Ein freie«, deutsche« Gesamt»olk, körperlich und geistig, sittlich und wirtschaftlich gesund, ist unser Ziel. Friedliche Entwickelung aus Grundlage gleichen Auf Schloß Korstenritd. von Crnmi Ruiß Wradatsch. (Fortsetzn», ) Horft erfüllt« die «achricht mit Et»»», er nahte stch »gate liebevoll, fast zärtlich, e« schien ihm plötz-lich, al« zöge eine innere Gewalt ihn mächtig hin zu W«e* Weibe, all müßte er »bbitte t«n für all' ihr i"«efR«»e« Leid. Er blieb jetzt öfter dadetm und leistete Gesell« schaft den beiden Damen, wa« »gat« mit «roher Ge-»u«t»«»g erfüllte, da hierdurch ihre Mutter, der ste ja n»r immer glückselige Brief« geschrieben, nicht durch-blkfe« ko»nt«. wie «« eigentlich um ihr« Eh« stund. <54 wäre» glückliche Tage, die Agate nun per-lebt«. Auch all ihr« Mutter wieder abgereist war, be-»irlt Horst fein freundliche« Benehmen bei und er-gate zum Himmel auf und d»»kt« Gott für so viel Gnade. Ein Sohn möge ge» boren werden rief e» au« in ihrem Innern und dann fort mit allen Zweifeln, allen Tränen, denn aufgetan ist da»» die Pforte »um Einzug de» Glücke«? So tläumte fie in stillen Stunden u»d freut« stch ihre« Lebkn« wi«d«r, doch kannt« st« jene Macht der Leidenschaft, di« mit «isrrner Gewalt an ihrem Opfer festhält und k« niederzwingt, wenn e« drohen sollte ju entschlüpfen? Rechte« der Lilker ist hiefür die erste Voraussetzung. Darum sollen geeignete Vorkehrungen künftig jeden blutigen Streit verhüten. Frei muß da« große, deutsche Volk sein von jeder Fremdherrschast, frei »on überlebten Gewalten und Vorrechten, aber auch im Innern frei »on kapitalistischer und geistiger Knechtschaft. Mündig geworden, regiert sich da« deutsche Volk im Freistaat selbst durch Bolk«absti«mungen bei breitestem Wahlrecht aller Männer und Frauen. Ein freie« und gleiches BildungSwesen hat den unbehinderten Aufstieg der Fähigsten und Tüchtig-sten ohne Rücksicht auf Namen, Geburt und Her-kunft zu ermiglichcn. Die äußere.r Einbuße» müssen durch innere Erstarkung wettgemacht werden. Dazu geHirt ein arbeitSfreudigeS Volk, daS, befreit »on Schmarotzern, jedem die Früchte seiner eigenen Arbeit u»d dcn Schutz der Volksgemeinschaft »on der Jugend diö in« Alter sichert. Den Opfern des Kriege« muß unsere erste Fürsorge gelten. Die Ausbeuter der KriegSnot werden in Buße zu ziehen sein. Der Gesundung unseres Volkes muß eine gründliche Agrar« und Bodenreform dienen. Ein starker Bauernstand mit einem Stamm rüstiger schassender, selbständiger Gewerbetreibender, Kauf« leute und Industrieller einen festen Damm gegen monopolistischen Wucher gegen Korruption und Nie-dergang bilden. Di« wirtschaftliche und geistige Wohlfahrt des Arbeiters und seine Sicherung gegen die Gefahren deS Berufes liegt uns nicht minder am Herzen. Der erschreckenden Proletarisierung der geistigen«Arbciler in freien Berufen, wie in ifsent-lichtn und privaten Diensten muß abgehSlse» »er-den, soll unser Volk die Höhe seiner Leistungsfähig-keit erreichen. DaS verfehlte bürokratische System muß beseitigt werden; die Selbstverwaltung hat in unserem künftigen Gemeinwesen den breitesten Raum einzunehmen. Indem wir so dafür sorgen, daß dem Geringsten und Schwächsten unter unS der kulturelle und wirtschaft-liche Segen der deutschen Volksgemeinschaft zuteil werde, wollen wir wahrhaft völkische Arbeit leisten. Südbahnadjunkt Julius Becker. GR. Dr. Walter Bienen. Pri»gtbeamter GR. Alexander Ditzer. Na- Horst, der schon länger nicht mehr im Forst-hause gewesen, erhielt nun eine« Tage« einen Brief, dessen Echriftzüge er gut kannte. »Ja, ja," sagte er vor stch hi», al« er den Brief durchgelesen und seufzte: „Sie macht mir Vor-würfe, st« ist im Recht«, st« war mein Weib, noch «heb«»or — ste hatt« ein Kind, dessen Vater ich war, noch «hebevor — ich liebte ste ehebe»or und liebe ste auch heute und doch--" Hier brach er in seinem Monologe ab und ver-lor stch in Gedanken dann erhob er sich rasch, steckte den Brief zu sich und verlieh da« Hau«. • Der Winter war »ollend« in« Land gezogen, ein nahkalter Wind streifte über Flur und Feld und wir-belte die Schneeflocken »or stch hin Horst achtete nichl darauf, gedai kenichwer schritt er die Biikenallee hernieder, während Leda fröhlich bellend voranlief den bekannten, oft beschrittenen Weg zu, stch öfter nach ihrem Herrn umwendend, ob er ihr auch folgen würde. Anna erwartete ihn schmollend. „Ich hatte Besuch," warf er zu seiner Enlschul« digung hin. „Ich weih e«," gab sie zurück, .doch dieser Be-such ist auch eine geraume Zeit schon wieder fort." Er schwieg, ste sah ihn fragend durchdringend an, eine lange Pauie entstand. Sersoltova: «athaa«gasie Rr. 5 ?«»»!»? ftr. >l ?e;vz«be»i»gn»i«»! Ski« tte «oll *«tc|ca : «ttr.tllüWi ... K cm {«ttjwnc . . . . K ««« •ontiltshi. . . . K IS-M 90t 9 I (11 -i» rtnfttOenj '«» fwal I himwt ....»«.«• a-nuiüfctl« . . . K 11.M Rttt* Suf lauft «tftfla stch ttf um tIctVttRI «afeuftaiu *-•#<» iittm. niKNMiti Ultra tu rn CctifftcOant 43. Jahrgang. tionalrat LA. August Einfpinner. Bürgermeister Mag. Adolf Fizia. Landesunterbeamter GR. Adolf GaiSbacher. LandeSausfchußbeisitzer Dr. Eduard Gargitter. BelriebSleiter Jng. Eugen Hannemann. Bürgerfchullebrer GR. Roman Herz. GcrichlSober« offizial Konrad Hopp. LSbg. Mag. Ludwig Hruhy. Landeshauptmann Dr. Wilhelm Edler v. Kaan. RechtSanwalt Dr. Ludwig Kammerlander. Gutsbesitzer Dr. Erich Klufemann. Fabrikibesitzer Dr. Ludwig Kranz. Kaufmann Adolf Kroath. Realschul-Professor Dr. Richard Leitinger. Kassenkovtrollor Udo Müller. Unterbeamter Franz Nieder!. Schirm-erzeug« Walfried Oberbauer. Buchdrucker GR. Franz Pichler. Rektor der Universität Dr. Paul Puntschart. Staat«hahnoberrevid«»t GR. Joses Ra-mor. Finanzdiener Adolf Schönemann. Facharzt Dr. Erich Schreier. Landrat GR. Hans Schüller. Buch. Halter Hugo Schürle. Rektor der Techn. Hochschule Dr. Rudolf Schüßler. HandclSkammerat Kaufmann Heinrich Schu&. Postoberkontrollor Oimar Skerianz. Dipl. La»dwirt Leopold S'.ocker. GewerkschaftSsekre« tär Richard Stocker. RechtSanwalt LAbg. Dr. Gott-lieb Tunner. Südbahoinipektor LLbg. Hans Wall« ner. Generalsekretiir GR. Dr. Emanuel Weiden« hoffer. Chefredikteur de« ^Gc.rzer Tagblatte«' Franz Wildoner. Ehefrcdaklei-r der ..Grazer Montagszci-tuug Dr. Robert Withalm. Dr. Max ZaverSky für die „Tagespost'. Für dcn deutschen Fraucnbund SteiermarkS: Die Obfrauen: SP-rt« Schreiner. Lina Kreuler-Gallee, Ludwill« Stopper; die Schriftführerinnen.-Frida Jutmann, Ada Fizi«; die Kaffierin: Mari-anne Hertle; die Beisitzerinnen: FranziSka Zistler, Rosina Elfchnigg, Paula Gargitter. < Alle, die sich der neuen Partei anschließe» wollen, mögen sich aus dem Linde nach Orten und in den Städten n«ch BcrusSgruppen auS eigenem Antrieb« versammeln und den Beitritt aller Gleich-gesinnten an einem der drei vorläufige» Vertreter der Partei: Vürgermeisterstellvertreter vr. Eduard Gargitter, GR. Dr. Emanuel Weideuhoffer, Chef« red«k»eur Franz Wildoner richten. „Und hast du mir nicht« zu sagen V unterbrach sie dan» da« Schweigen. »Die freudige Botschaft, die da« Schloß Horste»-ried durchh.lU, darf ich sie «u« deinem Mund« nicht vernehmen?" »T>u sendest Kundschafter au«, Anna, da« ver« biete ich dir!" setzte er strenge hinzu, .mein Tu» und Lasse» war dir nie geheim geblieben u»d ein miß-trauische« Nachspüren entehrt dich und mich. Wa« jedoch die ehelichen Beziehungen zu meiner Gattin be-trifft, so sind dieselben einzig und allein meine Ange-legenheil und wünsche ich deren, wie bi«her zwischen un«, keiner Erwähnung zu tun. Gehe daher nicht zu w«it, du könntest e« bereuen I" „Sol" rief sie zornig au«: .Ich soll nicht in Erfahrung bringen dürfen, wa« dich längere Zeit von mir fern gehalten, soll nicht« wissen von jenem großen Ereign»«, welche« ich bange gefürchtet. Ich weiß e» ja, ich ahn' e« wohl, daß für mich nun andere Zeiten kommen weiden, »chlimme, böfe l Heute magst du e« vielleicht selbst noch nicht empfinden, aber wenn ein Erbe, «in Träger deine« Namen« dir geboren wird, dann mag stch wohl, mit ahnungsloser Macht, ein heiße« Gefühl in dir für Jene erschließen, die da« stolze Geschlecht Horstenried erhalten und fortpflanze» will, dann wendest du dich wohl ab von mir und ich mit meinem Gretchen bleibe verlassen und schutzlos allein." Dabei feuchteten sich ihre Augen und sie griff ®«ite 2 Die Vorgeschichte des Waffenstillstandes. Ueber die Audienz, in »elcher der Kaiser den ElaatSräten die Mitteilung von den Waffenstill« standSbedingungen machte, berichten die „Politischen Tagebücher" nachträglich: Der Kaiser sagte, er sei gezwungen, den Was. fenstillstand abzuschließen, wolle dieS jedoch nicht tun, ohne vorher die Zustimmung deS Sta»tSrate« einzuholen. Zugleich gab er die Bedingungen be> kannt. Die Mitglieder des Sta«tSraateS waren darüber derart fassungslos, daß sie Zeit sür eine Beratung untereinander »erlangten. Der Kaiser ver-ließ hierauf d«S Zimmer. Nach einer kleinen Weile ließ Präsident Seitz den Kaiser verständigen, daß der Etaat«r»t sich auf eine Erklärung geeinigt habe, woraus Kaiser Karl wieder in das Zimmer trat. Nun hielt Dr. Adler eine kurze Ansprache, in der er ungefähr sagte: Kaiser Franz Joses hat den Krieg beg»nnen, ohne die Bevölkerung oder deren Vertreter zu be-fragen. Er hat den Krieg sortgesetzt und versü-gungen getr«ffen, ohne da« Volk zu fragen. Auch K»iser Karl hat nach seinem Regierungsantritte ohne Befragung den Krieg fortgeführt. Die Anwesenden seien daher nicht in der Lage, jetzt, wo der Bor-hang sich senkt, die Verantwortung sür eine solche Ungeheuerlichkeit »u übernehmen. Der Kaiser wies darauf hin, daß die militä-rische Lage unhaltbar geworden sei. Die StaatSräte erklärten, daß sie die Berantwortung ablehnen muffen und auf dem Boden der Erklärung Doktor AdlerS stehen. Die StaatSräte fuhren dann in« Parlament zurück und verfaßten über diesen Vorgang ein Ge« heimprotskoll. Der Kaiser berief noch spät in der Nacht den Chef de« Seneralstabe« zu sich und wollte ihm den Oberbefehl über die Armee übertragen. Er fsllte auch noch mit dem StaatSräte in Verbindung kreten. Offenbar erhoffte man, daß in der Plenarsitzung des StaatSrate« eine andere Sachlage zu er« zielen wäre. Freiherr von Arz erschien nun Montag um 7 Uhr früh im Parlamente, doch war der Staats-rat erst zu einer Sitzung für 10 Uhr einberufen geivrsen und der Freiherr konnte den Zusammen-tritt nicht mehr erwarten. Freiherr von Arz verließ nach 9 Uhr das Parlament und hinterließ dem StaatSrate schriftlich die Bitte, ihm bis Mittag die Stellungnahme der deutschösterreichischen Regierung zum Waffenstillstand bekanntzugeben. Der Bitte konnte nicht entsprochen werden, da der Staatsrat seine Stellungnahme für die Oeffent» lichkeit bereit« vorbereitet hatte, die dann auch in der Kundgebung enthalten war. Freiherr von Arz bat den Kaiser, ihm den Oberbefehl nicht zu über« Deutsche Wacht tragen und schlug den Feldmarschall Kö»ö« zu» Oberkommandante» vor. Die« ist der Sachverhalt, der zwar v»n den Mitgliedern des Et«at»r«teS geheim gehalten wird, aber dennoch für die Oeffentlichkeit »on großem In« terefse ist, »eil an da« Erscheinen der StaatSräte beim Kaiser alle möglichen Kombinationen geknüpft wurden. Gegensätze zwischen Italienern und Südslawen. Die Birgänge i» Fiume. Am 18. d. früh fand in Fiume eine Konferenz der Vertreter der VielverbandSmächte statt, die zu folgendem Ergebnis führte: Sämtliche Truppen, f»> wohl die serbischen wie die italienischen werde» vor« derhand au« Fiume abberusen werden. Die serbi« schen Truppen haben hierauf Fiume verlassen und sich bis Kraljevlca zurückgezogen. Sobald die« ge-schehen war, rückten die italienischen Truppen tn großer Zahl einerseitl »on Abbazia und Mattuglia, andererseits von der Leeseite her i» Fiume ein, be-seitigten die südslawische» Embleme und Fahnen und benahmen sich wie die Herren der Stadt. Die Besetzung der Stadt durch die Italiener hat i« Agram und Fiume große Erbitterung hervorgerufen. Der Agramer Nati»nalrai trat s»f»rt zu einer a»ßer»rdentlichen Sitzung zusammen, in der beschlos« sen wurde, bei der Italienischen Regierung und sämt« lichen VielverbandSregierungen einen energischen Protest gegen das vorgehen der Italiener einzu-legen. Der italienische Kommandant »in Fiume be> nützte al« Vorwand sür seine Handlungsweise die Behauptung, eS wären Ausschreitungen gegen die italienische Be»ölkerung in Fiume zu befürchten gewesen. Aus Intervention der südslawischen Regierung in Agram erklärte der französische Oberbefehlshaber in Saloniki, daß der Vielverband dem italienischen Kommandanten den Befehl erteilt habe, die italie-nischen Truppen hätten die Stadt Fiume sof»rt bis auf den letzten Mann zu räumen und di« Stadt müßte wieder von den serbischen Bataillonen besetzt werde». Gleichzeitig wurde eine französische Division nach Fiume dirigiert, die sich auf dem Wege nach Fiume befindet. Die französischen »nd die italieni-schen Truppen werden gemeinschaftlich die wichtigsten strategischen Punkte i» Dalmatien besetzen. „S!»ven«ki Narvd* veröffentlicht ein sensativ-nelle« Telegramm au« Fiume »om 29. d., wonach die Italiener dem lategorischen Befehl der Entente, Fiume zu räumen, keine Folge leisten wollen, »iet« mehr die Besetzung auf die Umgebung von Fiume ausdehnen und in nördlicher Richtung gegen Karl« nach den Händchen ihre« Kinde«, wclche« auf »ei. Schoß Horst'« gekl«ttert und auf feinen Knieen stch wiegte. Er streichelte ihm über da« blonde Selocke und sagte bitter: „Deine Mutter quält mich und stch, wie kann da« so weiter geh'«? Du, «nna, stehst Dinge, die nicht sichtbar, ahnst folche, die nicht vorhanden sind, machst mir Vorwürfe, die ich nicht verdiene. DieS ermüdet mich, Anna; ich rate dir, solche« zu unterlassen, du hast vorher Alle« gewußt, nun e« ein« getroffen, rasest du, bezähme dich, spanne nicht zu straff die Seiten, damit ste nicht reißen.* Anna fuhr wild auf, Horst'« gereizte Reden ent« stammten ihren Zorn, ste warf Worte hin. die sie nicht bedacht »nd mußte e« daher mitanschen, wie Horst sein TSchterchen auf den Boden fehle und ohne Gruß und Lebewohl au« der Türe schritt. * Und wieder blühten die Rosen und wieder sang die Nachtigall im Busch. Die Birken willen die Aeste und leise säuselte der Wind, al« lispelte er ihnen zu, wa« im Hanse stch ereignet hatte. Vom hohen Giebel de« Schlosse« wehte die weiß-grüne Fahne de« Geschlechte« Horstenried, eine Birke in weißem Feld« gemalt und gestiftet von Ulrike von Horstenried, der Malerin und Erbauerin de« Schlosse« welche die« sinnige Merkmal erdacht und die Fahne aushängen ließ, so oft sich dem Geschlechte Horsten« ried ein neuer Erbe hinzuzesellt hatte. Die Sitte blieb erhalten bi« heutigen Tage«. Lange hatte die Fahne nun geruht, bis endlich nach Jahresfrist ein kleiner Horstenried da« Licht der Welt erblickte und sie luftig flatternd c« kund tat. Agate lag schlummernd, neben ihr in Spitzen und Bändern übersäte? Wiege der neue Schloßherr. E« hatten sich alle Personen, die im Gemache Dienste taten, entfernt und in da« Rebengelaß begr-ben, nur Horst war zurückgeblieben Er stand am Fußende de« Bette« und blickte wehmütigen Auge« bald auf da» zarte blaffe Antlitz der jungen Mutier, bald auf da« kleine Puppenköpf -chen feine« Sohi.eS hin, seine Brust hob stch schwer, er lispelte geheimnisvolle Woite vor stch hin und fuhr sich öfter mit dem Taschentuch über die Augen; wa« mochte in seinem Innern vorgehen? Sollte e« ihm vielleicht klar geworden sein, daß er jetzt so glücklich werden könnte, wenn er frei von Schuld, an die Seite seine« Weibe« treten, reinen Gewissen« sein Löhnchen an die Vrust drücken dürste? Ahnte er vielleicht, wa« e« heißt rechtmäßige Bande knüpfen, die nicht nur da sind zum tändelnden Spiel, zum leichtfertigen Zeitvertreib und ahnte er auch, wie schwer es weid-, Bande zu zerreißen, die ManneSehre geschlungen und die hemmend im Wege steh'n? Er stöhnte weh auf und trat zum Fenster. Sein Blick fchwiifle über da« weite Rosenmeer, dann wandte er stch nochmals um, sah zn den Schlummernden hin und verließ f- Leiter der Bezirkshauptman»schast in Marburg. Landesregie-rungSfekretär Dr. Emil Krammer, wurde mit der Amtsleitung der Bezirk»hauptmannjchast Voitsberg betraut. Bezirksoberkommissär Dr. L. Edler von Schönhoser in Luttenberg. LandeSregierungssekretär Dr. Viktor Reuwirth in Rann, Beziikskommissär Dr. Markn« Michl in Praßberg und LandeSregi«. rung«kanzlist Johann Jantscher in Rann wurden zur Dienstleistung bei der steiermirkischen Landes-regierung einberufen, Bezirkskommissär Dr. Alfons Wessely in Pettau zur BczirkShauptmannschast Brück a. d. Mur und Bezirkskommissär Dr. Egon Schrey Edler von Redlwerth in Pettau zur Ve-zirkshanptmannschast Leibnitz übersetzt. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag (Totensonntag) findet im e»angelischen Gemeinde-saale »m 10 Uhr vormittags ein öffentlicher Gottes-dienst statt. Predigt: Pfarrer May: »Unsere Toten leben". Vom Schuldienste. Die prov. Lehrer Franz Mravljak an de» selbständigen Gymnastalklaffen in Cilli, Johann Mravlak am SiaatSgymnasium in Marburg und Dr. Franz Reymann an der Han-delSakademie in Graz wurde» zu wirkliche» Lehrern ernannt. Uebersiedlung von Rechtsanwälten. Ihre broorstehende Uebersiedlung haben folgende Rechtsanwälte angezeigt: Dr. Richard Zlrngast von Drachenburg nach Hermagor in Körnten; Dr. Han« Janejch von Rann nach LangcnloiS in Nlederi^ter-reich und Dr. Raimund Goifcher von Zürstenfeld nach Feldbach. Freie Richterstellen. Erledigt sind im OberlandeSgerichtSlprengel Graz: BezirkSrichter-und GerichtSvocstehkl stellen in Leibnitz, Obdach, VoitSberg, Ferlach, Kötschach, Tarvis; Bezirksrich-terstelle in Leoben; Nichierstelle» in Graz, Brück, Frohnleiten, Gleisdorf, Hartberg, Judendurg, K nd-berg, Knittelseld, Bo'isberg, Hermagor, Lillach und Wolfsberg. Bewerber um diese Stellen haben ihre Gesuche beim OderlandeSgerichlspiäsidium »n Gcaz bi« längsten» 8 Dezember 1918 einzubri«ge». Eine derarlige Besetzung wird auch in de» linderen Ober-landtSqerichtSsprenzein Deuifchösterrcichs durchgeführt. Todessall. In Windiichgraz verschied am 21. d. Herr Max LubaS im Alter von 26 Jahren. Der hoffnungsvolle junge Mann war zuletzt Rech nungsuntervffizier 1. Masse und hat sich im Welt-kriege sieben KriegsauSzeichnungen erworben. Die Erde sei ihm leicht l Städtische Lichtspielbllhne. Die Spiel-ordnung sür heute und morgen lautet: »Wen» die Finsternis rüst", Tragödie in drei Akten und „Drei fidele Gespenster", Lustspiel in einem Akt. — Montag und DienStag gelangt der großartige Sensa-tionSfilm „Opfer" mit der Künstlerin Mia May zur Vorsührung. Die Hölldorser Roseggerschule wurde über Verfügung de« sloweuische» NationalratauS-schuffeS gesperrt. Innsbruck von den Italienern besetzt. Laut Meldungen an da« eiaatSamt sür Hee-reswrsen ist die Stadt Innsbruck von italienischen Truppen besetzt worden. DaS StaatSamt sür Aeu-ßere« hat gegen diese Besitzung Vorstellungen er-hoben. Jugoslawische Mobilisierung. Die Re- gierung hat die sofortige Mobilisierung de« gewe-senen Landsturmes, de« stehenden HeereS und der Landwehr, der okliven und der Rrierocmannschast der Geburtsjahrgänge 1699, 1898, 1896 und 1895 angeordnet. 200.000 Tonnen Lebensmittel unter-wegs. Es sind jetzt Schiffe mit 200.000 Tonnen Lebensmittel sür Frankreich, Belgien und Oesterreich nach Europa unterwegs. Die Schaffe fuhren mit ver-siegelten Befehlen nach Gibraltar, Bristol und den Kanalhäfen. Schießereien in Marburg. Der Abend vom leiten Montag war erfüllt mit einer Reih« von Feucrgefechten an verschiedene» Stellen der inneren Stadt und auch in dcn Vorstädten, wobei auch ein Menschenleben zu beklagen ist. Die Sache sing damit an, daß eine Streifwache der Marburger Schutzwehr geführt von einem Fähnrich, in einer Weinstube in der Herrengasse, in welcher sich tschechische Marineure be- fanden, di« Sperrstunde »erkü»d«t». Vor der Wei»-stude trat ei» serbischer Zug«fähr«r auf de» Fähnrich tu »nd drohte ihm mit Säbel and Revolver. Zur selbe» Zeit kam von der untere» Herren,äffe eine jugoslawische Patrouille und nun «»Ist and sofort «in hef-tigeS Feuergefecht. Die« setzte stch dann an zahlreiche» anderen Stelle» sort. >l« daS Publikum daS Theater und Kino verließ, geriet »I in eine wilde Schi«ßer«t. S« erfvlgte» sodann wettere Feuergefecht« am Dom« platze, am Hauptplatze und auf der Draubrücke, »• einer der Beteiligte» durch «in« Sugel tötlich getroffen wurde. Unter dem Eindrucke dieser Ereignisse bad«» die deutschen Vollzugsausschüsse der Stadt. Dr. Mra»-lag. Abg. Wastian und S5i. S»ppan, im Ei»»er»«h-men mit Dr. Rosina al« Vertreter de« slowenisch«» Nationalrates »nd Militärkommandant Generalmajor Maistir di« nötigen Sicheru»g«maßnahme» getroste». Der Marburg«: Stadrat erließ ei»e «undmachnn«, nach welcher sich sämtliche wehrfähigen Männer der Stadt der Jahrgänge 18S8 bi« 1900 mit Au«n-Hme gewisser öffentlicher Berufe sich biS längstens 23. d. zum Eintritt in die Mardurger Schutzwehr zu melde» haben. Beschlagnahme grober Lebensmittel-Vorräte. Aus Telschen-Bodeubach wird gemeldet: Ueber Auftrag de« hiesigen deutschen Nationalrate« wurden alle Magazine und Getreidehäuser mit Be-schlag belegt. Bei der weiteren Suche nach Lebe»«-Mitteln wurden von den Revision«»rganen solgeude nicht angemeldete Warenmengen vorgesu»de« und beschlagnahmt : 18.000 Tonnen Heringe, 40 Waggon« (400.000 Kilogramm) reinen Bohnenkaffee «nd 40.000 Kilogramm Käse. Das neue Staatsbürgerrecht. D«r ElaatSrat hat «in Gesetz vorgelegt, da« da« Staat«-bllrgerrecht i» der Re»ublit Deutschösterreich f«stsetz«n soll. Die Vorlage ist jetzt in Behandlung eine« Äu«-schufst« der Nationalversammlung. Da« Gesetz bestimmt vor allem da« Selbstverständliche, daß deuilchisterrei-chischer Staat«bürger deij-nige ist, der jetzt in einer deutschösterreichischen Gemeinde zuständig ist. Wer sich jedoch, trotzdem «r nach Deutschösterreich zuständig ist, zu einem snderen Staate »e« ehemaligen Oesterreich Ungarn „b.kennt" (nähere« ist darüber nicht gesagt), gilt nicht al» deutschösterreichischer Staatsbürger. Die Hauptfrage ist nun: Wie werden diejenigen deutsch-österreichische Staatsbürger, deren gegenwärtige Hei» matSgemeinde außerhalb Deutschösterreich» liegt 1 Diese Personen erlange» die Staat«bürgerschaf», wenn ihne» eine Gemeinde die Zusicherung erteilt, daß si« st« i» d«n H«ima!»verband aufnimmt. Ein?» R«cht«anspr»ch auf dies« Zusicherung hat man nur dann, wenn ma» seit zehn Jahren freiwillig unualerbrochea in der Gemeinde wohnt u»d 34 Jahre alt ist. Alle» a»d«rr» Person«» gibt da» Gesetz gar krin Recht. S« hängt einzig und allein vom Belieben der Gemeinde ab, ob sie si« ausnimmt oder nicht. Da« Gesetz bestimmt, daß man die Zusicheruug nur «»hält, wen» man innerhalb drei Monaten vo» der Kundmachung de« Gesetze« a» der Bezirkshauptmannschaft oder dem Magistrat w einem rekommandierten Brief« erklärt, daß maa dem österreichischen Staat« al» getreu«« österreichischer Staatsbürger angehören will. Wer außerhalb Deutsch-österreich wohnt, aber doch hier in einer Semeiade zuständig weiden will, hat di« Erklärung innerhalb drei Monaten an die StaalSregierung in Wi«n »der an daS Ltonsulat zu schicken. W«r in diesen 3 Mona-ten von dem Gesetz nicht» weiß oder nicht dazu kommt, da» Ansuchen zu stell«n — man denk« »or a» die viele» Eingerückten sowie an den Umstand, daß e« lange braucht, bi« Gesetze Gemeingut de« «an»«« Volke« werden! erwirbt di« öst«rr«tchtsche EtaatSbürg«r-schaft nicht mehr l Eroberungsgelüste Italiens. Di« kri«g»« hetzerischen Zeitungen Italiens stellen bezüglich der Abtretung von deutfchtirolischen, südslawische» und ungarischen Gebieten, ferner wegen der Adria und Albanien Forderungen, die selbst vom Vielverba»d als unmöglich zurückgewiesen werden. Der Minister deS Aeußern, Sonniuo, der in Paris mit Elemen-ceau und mit dem englischen Delegierten Lord Cur-zon wegen der italienischen Forderungen verhau-delte. hat die V-rhandlungen «wegen zu geringen Entgegenkommens' abgebrochen und ist nach Rom zurückgekehrt. Die kuegShetzerischcn Blätter »erla»-gen nun, Italien solle alle Gebiete, die es a»S geographischen und nationalen Gründen sür ein Jt«-lien al« Großmacht benötige, einfach m.t Waffengewalt nehmen. Man dürfe auch nicht zurückschrecken, den Krieg gegen die widerborstigen Südslawen wei-terzuführe» und muß auch, wenn nötig, gegen die franzistschen und englischen Truppen unter General Frauchet d'Esperey mit dem Gewehre in der Ha«d austreten. Dieser General erweise sich überhaupt al» ein Feind Italien«, da er die f«indlich«n Kroa-ten, Slowenen und Serben in ihren »ntiitalienischen Forderungen unterstütze. Seil- 4 Heatsche Wacht *him»er 47 Unter dem verdachte de» Meuchel «ordes verhaftet, Bei der Hau«meisterin An«« Perbil in der Spilalgasie war die 74jihrige Nota-»i«tSbeamten«witwe Jutiane Werbenjak in Pflege, V« 14. September 1918 »urde zwischen der Anna Perbil «nd der Werbenjak ein Leibrentenvertrag ab-geschlossen, «ach »reichem die Werbenjak der Perbil Hr gesamte« Vermögen im Betrage von 1V 000 Ä »erwachte, wenn sie von ihr bis zu ihrem Tode gut behandelt und verpflegt werde. Schon am LZ. Eep-«ember starb Juliane Werbenjak, die allerding« kränklich war. plötzlich. Eine nahe Verwandte der Werbenjak erfuhr durch dritte Personen von ihrem Tode. Sie begab sich nach Cilli und forsch!« den näheren Umständen de« Tode« ihrer Verwandten »ach. Da erfuhr sie, daß die Verstorbene von ihrer Pflegerin roh behandelt wurde, daß man »on ihrem Tode die Behörde nicht verständigte und sie in der Stille begraben ließ, sowie andere Umstände, die darauf schließen lassen, daß die verstorbene keine« natürlichen Todes gestorben sei. Die Behörde griff die Sache auf und ließ die Leiche enterdigen. Die chemische Untersuchung der Leichenteile durch die Medizinische Fakultät i» Graz hat nun ergeben, daß die Verstorbene an Arsenikvergiftung gestorben sei. Die vorgefundene Giftmenge war so groß, daß sie zur Titung mehrerer Menschen genügt hätte. A»f Grund dieser erdrückenden BerdachtSm»mente «urde Anna Perbil in Haft genommen. Die Ber° haftete leugnet mit aller Entschiedenheit die Tat und behauptet, die Verstorbene hätte sich selbst ver- giftet, da sie sich wiederholt i« diese« Si»»: ge« äußert habe. Die Verstorbene soll auch viel Schmuck gehabt haben; hei der Hausdurchsuchung wurde aber nicht« dergleichen vorgefunden. Wird es bald billiger? Die Italiener, die in Boze» einmarschiert sind, haben bekanntlich sofort »erfügt, daß da« Viertel Wein nicht «ehr ü Kronen, sondern 20 Heller kostet. Auch in der Versorgung »ou Trieft ist eiir vollständiger Umschwung eingetreten. So kostet dort ein Kilo Mehl 70 Heller, ein Kilo Rei« 1*50 8, ein Kilo Fett 7 K. In Görz kcstet der Rei« 33 Centesimi. Vei nn« ist bi« jetzt nicht die geringste Aenderung der KriegSpreise eingetreten. Im Gegenteil: den Preisen gefällt ihre rasch erklommene Höhe so gut, daß sie noch Lust haben, weiter zu klettern. Der Wein wird noch immer um 12 bi« 16 Kronen verkauft und da« Zusammengehörigkeitsgefühl des Volke« scheint sich auf Verkäufer und «buehmer nicht zu erstr cken. DaS gleiche zeigt sich bei allen anderen Ware»: nicht die geringste Neigung, den armen ausgesäckelten Volksgenossen enlgegenzukomme». Die Großhändler haben wahrlich in den vier Sriegöjahren genug verdient, u« endlich zur Einficht und christlichen Nächstenliebe zu kommen. Da» Schlaraffenland in Trieft ist freilich auf die ieben«mit!ellieserunge» der einmarfchiert?» Italiener zurückzuführen; bei un« fehlt es noch an manckem, wa« auch erst au« dem Au«l«nd herbeigeschafft werden muß. A?ein ohne Zweifel gibt e« eine guße Zahl von Artikeln, die jetzt in dcn freien Verkehr kommen, weil die Bclie- feru»g de« Aerar« aufgehört hat; sie müssten nun «aturgemiß in Preise sinke«, we»n nicht a»der«, s» auf Gru»d einer strengen amtlichen Verfügung. Keine Generalspenfionen. Au« Wien wird gemeldet: Wie verlautet, wird für die Pen« fronen eine Grenze in der Art bestimmt, daß die höchste zur Auszahlung gelaugende militärische Pen-sion die für die Oberstencharge nominierte sein wird. Die Generale werden daher auch nur für die 6. RangSklafse systemisierte Pension «halten. Die Ersparnisse sollen in erster Linie den Witwe» und Waisen nach gefallenen Kriegern zugute kommen. Weiler soll eine IWprozentige Erhöhung der Offi-zierSgagen platzgreifen. Diese Erhöhung Ist nicht besonders hock». Der Leutnant würde nach dem neuen Tatze 230 K bekommen. Das ist noch immer nicht allzuviel, wenn man weiß, daß zum Beispiel ein bekannter Generaloberst an Geldgebühren allein mehr als 600.000 K bar bezogen hat. Eingesendet. V»nl»uano»s5r(leni«. i^H" **"' ' -iÄ-'ClIATTONßN .GIESSHÜBLER \REIN NATÜRLICHER ALKALISCHER^ eisstrohbürsten R< echte Wurzel- und W asehebstrsten, Strohbeaci« in Fränkl & Luft Börsten- und Besenfabrik, PRAG VII., Pobrovskygasse Nr. 5t. Z» verkaufe» zwei sehr grosse neue Salon-Wandbilder aus Leinwand gezogen. Anzufragen Kathausgasse Nr. 5, 2. Stock, Hang rechts, täglich Vormittag von 7—9, Nachmittag von 1—2 Uhr. Grammophon ■•u, samt 20 doppelseitigen Ptatten. zu verkaufen. Adresse i» 4er Verwaltung d. BI. 24386 Zu verkaufen Zimmer'kredenz und grosser Tisch aas Nussholz. Auskunft erteilt aus Gefälligkeit Tischlermeister Au^nst Bratschitsch, Kaiser-Wilhelmstrasse. Spezerei-Stellap mit und ohno Laden. Budcl, Eiskasten zu verkaufen, Gaberje Nr. 4 bei Seebacher. Kinderwagen zn verkaufen. Grabengaase Nr. 11, I. Stock. 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