f« Mr. » »«Buch»» »« e*mm-«. fd«t- !M0 M II—U Itt » t«L -- --]** llltili|ai|ia siaM Mt timilH«« gt*n rn—■« mt kiUif fr*. rMva tataeia. — M BMnMmn Intt- »» .tuM» >iK*n*U« MllMrtoA (»-*•«• ».Ski weiiMitMm: WatkAA«t«fF( Vke 5 H»»t. r»i< tu Ut« tnww *UrultM*i4 . . . R »'M «»IWttrt» . . .» »«»«ItT,« . . . . » »»» 41h i 1111 mit .■irtcfniu <»» taut- MallM ....IIH «loMHüti« ...««- ««mtätr.n . i . . K if-«ifr« antun» Rttatt (In w. sV*ü»tfdiWitrpm«W« Uf.tTf» Seriell tu m »• WiMOtt« «mjdrttftr fltaoreiiw?« Mt .äs »hhrtiu.n.. Nr. 3 Ein deutscher Volksrat. B«n beivnderer Seite. Auf der Jtag»«or&nuna ttr in Wien abgehal-lnmi B»r«rel»ro«lsannlnng der duijchen Schuy-:m«oe fand sich au«» mißverständliche Auffassung injoserne vor, als die Errichtung, -velche den Schvtz?ereine« »»rschwevt«. nicht so sehr nn atl^tuitiner deutscher PollSrai. al« ein ge-«einsamer ".rbeiiSausschuß d.r Schuyoereine selbst w» sollte, welcher widerstreitend- Interessen, ü)te>-!»«ft«o»rschiedei>veiien ausgleichen, die Tätiakeit der einzelnen Vereine aus besti«mie G-biete lenken, sür «sonder« bedroh« Gebiete die Arbeit und die ÄMel aller Schutzorganisation«« aniusen. in wich-«gen Angelegenheileu da« Zusammenwirken aller »erbeisühren sollte. Ja diese« Sinne wurde denn euch dieser Punkt der Tagesordnung erledigt. Da« m« man unter einem deutschen PolkSrat für canz Oesterreich verstehen muß, konnie naturgemäß in Ein Mnternachmittag im Hafte Hastno. Hu»ore«ke von Frankiae Ma » njoung. Unter den vielen Kaffeehäusern, die Laibach «rschöiiern helfen, ist da» .Casino" wohl unstreitig da« beliebtcsti. Seine Haupianziehung«krast besteht i» der meist au« zweisärbigem Tuch bestehenden isesill chajt und einige« sein wollenden Künstlern. Zur So«mer«zei', wenn man in dem Vorbau »»er stolz Veranba genannt, zur Jausezeit sich einen Sessel erobern kann, ist «an glücklich, und die alten und älteren Herren bitten eifersüchtig no argwöhnt,ch ihre Plätze. Ein unglücklicher Ärmling fragt sich im Stillen wohl verwundert, »•»um er so viel feindseligen Blicken begegnet! Nun ja. wenn «an einem ehrwürdigen Stammgast seinen Platz wegnimmt, der Aussicht m die herrliche Eternallee ha», wo vielleicht gerade ewe Wilitärnusik .Die lustige Witwe' verzapft, »ie schönen Frauen und die niedlichsten Mädchen promeniere», da soll der dann gut gelaunt sein! Der arm» Cafeeuer bekommt da« durch 14 Zagt zu hören, und selbst, wenn ei in Eiiö«en reglet, wird unverdrossen in der freien Luft gesessen, »r der erste Frost «acht der Herrlichkeit ein i»be und da»« kommt da« echte, rechte, gemütliche W>U»rkaffeedaii«leben erst daran. In der Frühe ist e» wie überall dasselbe. Die ersten Gäste irnte« noch halb verschlafen ihren Kaffee, werfen einen flüchtigen Blick in die Abendblätter und eile» ihren Beschäftigungen nach. 9hch Zehn tonnen die »Drohnen", Leute, die »ichi« zu tun haben, den Ta-, im Casee «sangen und beschließt«; einige Künstler die einen fttitn Lornitlag haben und sich gierig in die Wiener Blauer vertiefen, die Frage deS Piccolo »a« gefällig fei. mit einen entrüsteten »Nicht«, Zeitungen- erwidern. Gtlli. Donnerstag 9. Jänner 1H08 dieser Tagung der «chutzoereine nicht aeschoffe» werden, schon - e« wegen nicht, weil e» sich dabei, «an «ag die Sache betrachten wie man will, im-«er u« einen Teil der polnischen Organisation — und gewiß nicht um den geiingste« — handelt, worüber l och in allererster Linie nur die politische» Parteien eaijcheide« sonnen. Ein deutscher Bolk«rm für Österreich könnte doch nicht« andere« sein, al« die Krönung einer gemeinsamen Organisation aller Deutsch»n od sie nun dieser oder jener Partei angehören, einer Orpanisation, die aus der Grundlage der gleichen Volk«zugehortgkctt aufgebaut sein müßte, und deren Ziel nicht allein die Abwehr jeder Schädigung der Deuischen, sondern auch die Er ö)ung ihrer poli» tischen, wirtschaftliche.« uns kulturellen Kraft zu lein hätte. Die Schnyoerewe könne» stch aus die Defensive beschränke« uns ihre Aufgabe al« erfüllt betrachten, wenn sie den nationalen Gegner zwingen, jede naiionale Eioberung«laktik auszugeben und innerhalb seiner eigenen, durch die ge» i schichiliche Entwicklung gezogenen Grenzen zu bleiben. Richt da«s»lbe gilt von den politischen Parteien, die im Kampfe um die Macht, da« Agen« jeglicher Politik, bald zum Angriff vor-gehe», bald sich in eine Berteicigung«stellung ve>» schanzen werden, die überdie« mit den hunderilei Wechselfällen der polnischen Entwicklung rechne» müssen und eine» Fehler begingen, wenn sie nicht E« wird um diese Zeit gefegt, die Billard'S in Ordnung gebracht, die Türm, damit « recht durchzieht, geöffnet, aber nicht« geniert diese Z-itüng«narder. Nur wenn die Laibacher Zeitung erscheint, kommt Leben in dieselben. Dem Ichinen Adolf wird da« Blatt förmlich au« der Hand gerissen, nun jq, wer weiß, wa« die Kritik bringt, ob «an himmelhoch jauchzen, oder zu Tode betrübt sein wird, oder ob der liebe College endlich den wohlverdienten Klap« bekomm!! Der Stunden-Oder zählt schlag zwölf seine Einnahme, und seufzt, oaß es gar so wenig Trinkaelder in der Zeit gegeben. Nach zwöls ändert sich da« Bild. Da« Casee ist bereit, seine treuen Stammgäste aufzunehm'N! Die Spieltische sin- hergeiichiet, die Billard'« frisch gebüist.i, sogar die Schachfiguren geputzt, der Duft frisch gekochten Kaffee« durchzieht die lieblichen Räume, die Türe öffnet stch, und mit tiefem Bückling wird der erste Getreue begrüßt! Bald ist e« so voll, wie da« Herz de« Caseetier« nur wünscht; die eine Kartenpartie wird inner erhitzter al« die aadire. .Herr sie patzen heute', schieit der Obergeoneter einem be-kannien Photographen zu. »Ruhig meine Herren", mischt sich der lie» ben»würdige Buchhalter hinein. .Nur keine Aus-r'gung; gl.ich habe ich gewonnen!" da» bilden sie stch nur ein' antwortet ihn höhnisch sei» Partner der Sp^rkassabeante. und zieht da« Spiel an sich. ES ist ein Rauch zum Schneiden, ein Lärmen und Sunnen. nienand versteht sein eigene» Wort, und erst nach drei Uhr tritt etwas Ruhe ein! Alle« ist in'« Bureau oder in sein Geschäft geeilt, und nun b mühen sich die Piccolo« von neuem etwa« Ordnung zu machen, ihre i^eran-gierte» Fissuren zu lichten, und der Sireber Adolf bindet sich et««» frischen Kragen um, wäscht 33. iaürtfuu». alle Umstände, auch jene, die außerhalb de« nationalen Leben« liegen, für ihr Verhalten in Rechnung zÖ4<». Ein deutscher Volk»rat würd« nun >» allen nationalen Fiagen gewissernaß'N eine odeiste Instanz baistellen, welche einersett« die allgcnein« Richt«n.i zu Miinmrn hätte, der anderer sei»« aber auch die Eotschetdung in strittigen Frage» oder etwa bei Konpromssen zustünde, deren Wiikung«kret« aber von vorneberein gar nicht abzugrenzen wäre, fondern den jeweiligen praktischen Bedürsni« angepaßt werden nützte. Die Borau«sehu»g sie Die Schaffung eine« solchen deutschen Nolk«rate« wäre die Einigung der bestehenden deutschen Parteien aus nationalen Ge-biete, dann erst konnten diese Parteien i« Bereine «» den für die nationale Entwicklung wichtigen Körperschasten ü)tt die genetnsane nationale Lei» t»ng. d. i. eben der Boik«rat. schlüssig werden. D«e Zusammensetzung einet teutschen Bolk«raie« für Oesterreich wär« dann eine ziemlich komplizierte; . deun e« müßten nicht allein die politischen Parteien und etwa die Schutzvereine, crvße wirtschaft-Itche, deutsche Korporationen, die Presse »sw. darin vertreten sein, sonbern auch dir einzelnen Länder, ja sogar Städte würde» eine P rirelung beanspruche». Borautsichtlich würbe damit ein schwerfälliger Appa-rat gefchaff n, von dem es fraglich wär», ob et nicht gerade in den wichtigst»» Augenblicken voll-ständ.g versagte, lleberdie« wäre zu bezweifeln. sich die Häude, denn zur Jause kommen doch auch Damen, und wer weiß. Eind-uck muß man inner nach»», ist s/in Gahllpruch! Wenn die ersten Lichter entzündet werde«, können die sogenannten Jausengäste, seßhafte Leute, die sür ihre Melange 3 Stunden aus den-selben Platz hocken, säniliche Zeitungen lesen, und alle Kellner chlkanieren! Ader damit muß der Cafeeiirr rechnen, sür jeden hat er »in lieben«würbi^e« Lächeln, und jede Beschwerde nim«t er benotest entgegen! Nun «uß »r doppelt auspasse», damit in der gewöhnten Sitzordnung nicht «twa ein» Verschie« bung eintrete. Die Hauptfenster gehören den feschen MaiSiöhne», am eisten langen Tisch sitzen die 27ger. E» aiebt da auch einen literatischen Haupimann, der Kritiken sür ei» Wiener Theater» blatt schreibt, vor de« sämtliche Bühnen«it-alieder ein» heimlich» Angst hab»», und der sich sich s.iue« Eir.fluße« bewußt, nur AuS»rwählt«n huldvoll zulächelt, den Anderen nur »in streng»« Gesicht zeigt! Ja Wissen ist Macht! Dann kommen die Tisch» der Landwehrossi» ziere mit dem lebenslustigen Haupimann, den feschen tle.aen Ooeileutenant und den verschiedenen mehr oder minder schönen, großen oder kleinen Leuinant«, die den Fensterplatz einnehmend, da« E»,zücken der vorüderprominierende» Jahrgänqe bilden. Und wenn gar der schönste von allen dabei ist, feine blendenden Zähne lächeln» zeig», dann fli gen ih« all« H»rz»a zu, d»n Mann nit de« tadellosen Glacehandschuhen, den glänzenden Lack-flieselche». und die Kameiacen beneiden ei» wenig den veifluchte», lieben Kerll Dag»g»n v«>schwind»« sogar der Schauspieler, der stundenlang am andere« Fenster sitzt uns der die brillantenaefchmück e Hans auf den rcten Sann Polster liegen läßi, damit man es ja be» <£ene 2 Deutsche Macht lammet 3 ob die Unterordnung unter den gemeinsamen Volttrat immer zu erreichen wäre und ob nicht der Volttrat selbst sich in gegnerisch« Gruppen spalten wü be. I« Wirtlicht«it sähe so «in «enerallandtag wahrscheinlich ganz ander« aut alt in d«r Th orie. Sine andrr« Zusammensetzung «inet deutsch«« Volktrat«» sür dat ganz« Land wäre so zu denke«, daß er von Vertretern der Volkträie der einzelnen Kronländer gebildet wird, aber auch in diese« Falle würd« «r sich al« ständig« und einflußreiche Einrichtung kau« bewähren tönnrn. Nun besteht ab«r ein gk««insa««r Volktrat in feinen Ansängen bereit« in dem Neunerau«schuß der de«tschsr«iheillichen Parteien. Von hier out muß die weitere Entwicktuna gehen, wenn sie zu einer gesunden, dauernd leben«fähigen Schöpfung führen soll. Man mutz sich die Sacht nur nicht so verein«mäßig vorstellen. Nehmen wir einen bestimmten Fall. Die Regi»run.i bringt im Bar-lament einen Gesetzentwurf über die Regelung d»« Spracheng-brauche« bei d«n Gerichten «in; da e« sich um «ine allgemeine nationale Frag« Handel», würd« der zu«rft ber»seneReune-au«schuß Vtrtrrter der deutschen Volt«rate in Böhmen, nähren. Schlesien, Steiermark u. s. w. und vielleicht noch sachkundige Landtagtabgeorbnete oder auch Her« treter der Hochschulen zu einer gemeinsamen Be« rat»»!, einladen, die at-er keinen parteimäßigen Charakter tragen dürsten. Dann erschiene diese Beratung alt ein deutscher Bolktrai ad hoc, der seinen Zveck vorautsichtlich auch erfüllen würde, Aut Vetsamnlungtbeschlüssen heraut wird ein wahrhast nutzlicher und brauch-barer deutscher Volttrat sür ganz O sterreich nie z» Elan'»« können. Er kann nur au« den wirk-lidpn Bedürfnissen entstehen und von Fall zu Fall und inner nii Rücksicht auf die Besonderheiten der zu verhandelnven nationalen Angeleg'nheit in Wi.ksamktit trete», Andern, all« wird vt.Ueicht nur ein schöner Nane ohn« Inhalt geschaffen und »in« an sich gute Jv«» zu einer id«alift>schen Spielerei herab.,»drückt. merkt, da« Glitzern d»r Ring», und darüber nach-denkt, ob «t nicht gut wäre, noch einige Steine an-just ck,n. denn alänz nd ist seine Devise aus der vüttn» ober im Cafe«, und — die Sage träft, et! In steinen Fensterche» sitz« abwechselnd bald der Tenor, oder der Cbarakierkoniker ,nt Ex»ra« blatt vertieft, oder der Held >i rig sein, Korrespon-benz erledigend, und jede Anspielung, ob da« lauter Liede«driefe seien, mit vielfagenvem Lächeln quit» tierend I Ferner einige Damen vom Theater Zeitung lesend, und weiter unten di» Herrichasen d»t Chor»«. Domino. di»Pa,t«e um 1 Kreuzer spielend und in große »usregung beim Verlust einer Partie geratend. Be>onde«t die Damen tamenli-ren da über ihr Pech und b. schuldigen den Inspiziern». der orglo« zusieht, de« bös n Blicke« solang, di« er sich gekränkt zuiückzieh« und oerzwe.f.lt an dem schweren Scenarium einet französischen Schwanke« weiter-schreib»! Der arme Kerl lebt nur im Casee. hier hat tt Wärme. Licht, siebt gute Gesellschaft, hat hie und da doch erne Ansprache, un» obgleich er nie den Wir« durch Einnahme einet Geiränk I schädigt, ist bei Cafettier. immer freundlich mit ibm und sogar der kleinste P ccolo läßt stch h.rab. mit ihm zu scherzen! Der Tisch der Artillerie ist sehe «xklusio. N eman» traut sich in "ess,n Nähe, nur ein Ehep>ar waat e« j ihrem, jahiaul an diesem Tisch Platz zu nehmen. Die Frau noch »in« stattliche, »l» anieE-schei-nun , >p ich' hie und da cini e Worte mit den Herren, oder siebt dem ^illardlpiel de« O»erteilte« nani« zu, sonst ist diese Ecke s»br still! Beim O'en. gemü'lich geboraeu vor dem rau-hen Zug ver sich ste>« öffnenden, nn" stch hart« »äckig schließenden Tür. sitzen die Vertreter det Geiftet! Witz und H«noc herrsch hier, und da Politische Rundschau. ?»m AachSarlautze. Die St t a i n 11 Sanoiag«ioaolen finden am 21. und 28. Februar und an 6. März statt. Der Landtag wur^e ausgelöst, ohne daß »ine Wahlreform be« schlössen worden war, da die« die liberalen Slooenen durch ihre Odstruttion verdinverten. Auch die Unierhandlungen außerbalb de« Land-tage« scheiterten an der Haltstarriak-at de« Avge-ordneten H r i b a r, ver unannehmbar» Ford»« tungen aufstellt». Da« wurde auch diesem Adge-ordneten von Seite de« Ministe« prästlertlen B^ron Beck direkt gesagt. Durch die Obstruktion sind auch Diele wirtschaftliche Vorlag n, die sür die Bevölkerung vom größten Jniexsse waren, ver« hindert worden. Bei der Wahl de» Ärr>ß rund-besitze« am 6. März werden die altbewährten deutschen Verireier zweisello« wieder gewähli werden. Bei den Wahlen der SiäMc fallen, außer in Goischee, da« e nen deutschen Abgeordneten in den Landlag entsendet, auch noch tn mehreren anderen Stäaien die Siimm n der Deutschen in die Wa.;schale. Einen bindenden B fchluß wegen Beteiligung der Deutschen an den Wahlen wird die deutsch« Paririleitung erst fassen. Di» Deutichen Krain« hielien kürzlich ih>en vom ganz«» Lunbe befchickitn Paiteiiag in La«dach ab. E« wurdt zur Vertreiung der deutschkrai «ischen Belangt »in deutscher Volk«ra> für Krain geschaffen. Excellenz Baron E ch w e g e l wurde zum Ehrenovmanne gewävl«. Aatiouale Krzießuug »ei »eu Tscheche». In len tichechilchen schulen wird me st ns >te nationale Beiängung der Schuljugend «»fördert, ohne daß irgend eine Schu behörde unduldsam oder besorgt wäre. So wirb von Mähren, be>on0»r«in Brünn, ein» v»rh»S»ndt Broschüre unter dem Tiiel .Da« schwarz-weiße Gespenst" an die tschechischen Schulkinder verteil«, wor>n die »»«der wirkungsvoll angespornt weiden, nur bei Tschechen einzukaufe«, und zwar nur tschechische E zeugmfse. Man ge. winut mit den Kindern zugleich d«. El« rn für die ,S?oj k sromu^-Bewegung. Tiefe Verteilung von 200.V0V Siuck dieser B o'chüren binnen 14 Tagen veranlaßie die ,Obcbodnicka jednoto" in B>ünn. Die neuen Schuloor>chr»««n räumen dem Lehrer dat R ch« «in, aus di« nationale Erziehung d«r Sinder Einfluß zu nehmen. Vielleicht erinnern sich alle deutschen Lehrer daran. Sie draucheu nicht die Laidach« g fürchtest« Kritiker den Vorsitz führ«, so gehen alle Künstler diese. Ecke vorsichiig au« dem Wege, und nur der blonde Bono>van« wagt stch h,e und da muiig in d,e Höhle det Löwen. Der große Zeitungttisch ist von einigen Fremd» [tagen besetz«, und junge vertreier der V rforgungt« anstatt sür Aristokraten sitzen an ihrem Platz, kr,« t«sche Musterung der anwesen en Weider haliend. die aber zu deren Unb»»ftn au«säll>. Segen secht Uhr erscheint der Direktor det deuischen Td alert Die anwesenden Mnglieder stecken die «opfe zusammen, und der S strengt schreitet wü devoll dem Spielzimmer, seiner ge-wohnten Partie entgegen, wobei der Intrigant, der gerade am Sp elnsch ei en kühnen Sioß autführt, zu s ine« Lchi'cken beinahe d'n Gewaltigen ange-rempeli hätt»! Et Herrich« jetzt eine mollige Stimmung, b«r Rauch ist zwar zu« Schn«id«n. di« Kellner schießen heru«, und .bitte s«hr. bin« gleich', iön« e« von allen Seiten. .Aber, wo ist die P »ss»?" schreit wütend ein aller Zabnarz«. Ein P ccoio no'pert übr den großen Sä'kl de« kleinen Leu,n>n««. und da« Klirren det «laset diingi eine angenehm« Abwechslung in dat Ein.rlei. Au« d«n eigentlichen Spielzinner dringen von Zeit zu Zeit «in.it Lau»« deravt, der Wirt eilt dabin und doithin. W>e en Feldherr üderbl ckt er allet, und selbst ein böier Ain hindert ivn nicht, eine« besondei» kriiischen Saft einen Pack .Jlln» strieri«" herbei zuschleppen. Bor de« F nster Hai stch die , ewöhnliche Abend« prom'nade en«wickel». die jungen und älie-en Mä-derln »rwibe-n mehr oder weniger die feurigen Bt cke der edlen Martföhne. Kinder bleiben Neben, und sehen sehnsüchiig >N dat idnen verschlossen« Paradiet hinein, kecke Lehrbuben klopfen an die Schemen und strecken wobl gar zum S iudium der Anwesenden ihr rosiget Zünglein heraut. verhetzend» Tatlik d»r TicheTen einzuschlagen, sie brauch»» rur bet jeder passenden Gelegenheit auf die Bedeutung unsere« Volke« und seiner großen Männer hinzuweisen, sie brauchen nur b-uischeSe-müitliese und Ei enart zu pflegen und unsere Kinder werden national gereifi und webrsäbig die Schule verlassen. Mt der läim'n en Gleichgiltig-keil gegenüber den völkischen Geschehnissen muß einmal gebrochen werden! Aus Statit und Land. EiKier Kemei»»er»t. Am Freitag, de lv. Jänner 1908 um 5 Uhr nachmitiagt, findet eine ordenilich« oss.nt-licht Gemei> deautfchußsiitzung mit sol. ender Taget» Ordnung stau: Mtit«iluna der Enläuf«: B-rich?« de« Rechitautfchufse« über: l. Di« Ein.iad« um V«rle«hung d'« Heimat«r«cht«t in der Sia'i Ctlli u. zw.: der Maria Koriuschek, de« Aio t Hodacher, de« Georg Iitvez, de« Äe» mti»deam> « Senosetfch bezüglich Franz Mohorcic. und d'« Sem inneamt'« Oploinitz bezüglich det Franz Ram«kugler,' 2. den Sianbalier ie l >ß we^en Ernaiiu«g de« Vorschlaget für die Verleihung det zwenen Michael Rupiifch'ich?n Siud nien-Siifiungt« fond««Stipendium«. Berichte d>« Bauauts chusset über: t. E>nen Amttvo «rag wegen Durchtüb^ung der Benennungen der Siruß'n. ^ass n und Plätzt der Siadt Ctlli; 2. eine Eingabe «ei Franz Koroschetz w»„en Behebung angeblicher Uevelständ« in der Langenseidgasse und S. >inen Am,«oortrag b.«r»ff»nd di» Kanalis« u g der Siadt C ll>. Beucht» d»« Finanzautschusf»t Über: 1. Ein» Eingab» d»r steiermärkischen Odili-n- t»l>n» denanstal« «n Graz um Zuwendung eine» Unter« stützungtbeilraget: 2. eine Ein. abe det Bundes oeuischer Arbeuer Germania um U»«er»ützung für die Si'llenvermitilung - 3. eine Etnaabe det Lese» und Redevereine« deutscher Hochichüle» l« Wien um Widmung «nl Beitrag-t i 4. ine Eingabe der freiwilligen F uerwehr in C ll» um Adichreidung det Kostend,«raget für die anläßlich der B unnen» auspuuipun^ verdiauchien tkobl n; 5. »ine Eingabe ber freiwillig-n Feue>wedr in C lli um Bewill'^-ug ein t v-ieaae« von 4000 K zur Nachschaffung oon G rä'fchasten: 6. ein« Eingabe der E de» Hie und da taucht sogar «i « gkftren e Sa tt» auf, «in«n vielsagenden Blick her inw.tsend, und der Herr Semahl erbeb« sich seuszend. Nach sieben Uar e lisch« langsam ba« Lebe». Zuerst gehen die Lchauip«»ler — vom Mädchen reiß« sich stolz d«r « ab» —; der Jnsp zient hat fünf M>nui«n Beispäiung, und stürm« "at Scena-rmm oergess nd. den heiligen Hallen zu. Der H^rr Major oerabschie e« sich al« Erster, die Leutnant« solge» seinem Bei'pi l. die Sigerln haben sich worilo« «uf«>ni, die stolze Frau ist vo» den tiefen Bückling»« de« Caf»ii»rt b«gl»ue>. hinant. grraulchi. .. ^ ^ Drr gtatztöpfi.« Ob«rl«utnant hat s in«« Hund aut d«r Küch gr^olt, d«r «in Freuden^eh«ul auf d«r Straß« annimmt, d«r Ko«>k«r zahlt die v«r» lor«n« BiUar'parli«. und bte «in« Cyorda«« hat da« Seld für ihr Nachimahl schnö e verspielt, »nd geht traurig durch die Mille ab. Die P cco o« iiu«,n die Queuet auf, und langsa« tr»> Ruh« »in. Wiener werden alle Be». Itlattonen geöffnet, die obstinat» Tür kann j»tzt »nd-giUig offen bleiben. Der fchö e Adolf macht ne»e Toilette sür da« Nachtoudliku«. und on Zählkellner t" jetzt lieben«-würdiger geworden, seit er den letzten Sjchwar»n; 2. eine Eingabe de« Tpar-und Borschußvereine« um G»n»lzmigung de» Karl Siah»«ig al« Pächter de« Hot l« Siavt Wien; 3. eine Eingabe der Christin» Krobrih um V»r-leihung einer Gaftg»w»rbekonz»ss>ou und eine E n-gäbe der Frau Maria G,»co um Genehmigung der Maria Schwarz al« Gasthau«pächt»nn. Bericht« de« Maut-Au«jchuff»« über di, Gesuche um Bewillipung der Mauigebühren-abfindung sür va« Jahr 1908 und zwar: Der Bierniederlage Gebrüder Reiningbau«; de« Peier Majdic; der Eladtmühi»; de« F.iedrich Jakawitsch und der Schwtselsäurksabrik. Bericht de» Schlachlhau«-B»rwal-tung«-Au«schusse« über eine Beschwerde der Fleischhauergenossenschafi weg«n namentlicher Veröffentlichung der Fleischhauer bezüglich ihrer Schlachtungen. Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Or»e»»»»ß. Die Konz?pt»praktikanlen bei der hiesigen Bezirk»haupl«an»schas«. die Herren Dr. Aaaul v. Schade? und Paul Terglav wurden zu Statthaltereikonzipiste« ernannt. Herr Terglav wurdt hitbei von Cilli nach Ptllau übersetzt. ?«« Kericht»die«»e Da« Oberlande«gerichi hat die G»richttkanzlisten Josef Schuln in Gonovitz, Binzenz Gaisek in Cilli und Ferdinand Siegl m Kindberg zu Offizialen ernnini. Mo» At»»»z«ie»At. U»b»rs»tzt wurden: der Sieuerv-rwalier Johann Pernovsek vom Steueramie in Windischgraz zum Sieuerami- in Rann ol« Aml«oorstand. der Steueroffizial Franz Cz^k rom Steueramit in S». Leondard m W.-B. zu« Steuer-amte in Windischgraz al« Konirollor, der Steuer-affisteni Franz Sedlak oo« Steueramie in Cilli zum Steueramte in Radker«>-urg. der Sieuerafs,st burs! zum Sieueramt» in St. Leonhard in W.-B. und der Zikuerassisten« Maximilian Mncun vo« Steuer mie in Gonobitz zu« Sieueramt. in Rann, ferner der S:euerprak»ikant Mox Rest oo« Steuer-amte in Tüfftr zum Sieutramt» Gonobitz. Ferner wurde »rnannt: zu« €teuetpcofiitanten der ehemalige Unier.ii«»asialschüler Gustav Frech, v. Gruischreiber bei« S«»»»rami» in Luttenberg. Der Eieuerverwoller Simon Wuu de« Steueramte« in Rann wurde in den znilichen Ruhestand versetz'. Kle«ter»«chricht. Am Sonntag, den 12. o. um 6 Uhr abend« wird di« Operette.Die Geisha" zu« ersten«al in der die«jährigtn Spielzeit aufge-sülzrt. Diese« japanische Singspiel «it den origi-nellen Gesängen und Tänzen ha» noch immer feine Zugkraft autpeflbt und wird gewiß auch diese««al em »»«verkaufte« Hau«, bringe» zumal sämtliche Hauptdarsteller. Sänger und Sängerinnen in her-vorragen Partien beschädigt sind. ?erso«»l»«ch?icht. Herr Johann Schreiber, Wagazin«me,ster der Südbahn i. R. verläßt unsere Stadt und übersiedelt zu seine«, Sohne nach Bratkorn. Herr Schreiber der volle 26 Jahre in unserer Siadt zubrachte und sich steis al« guter Deuischer bekannt«, besitzt hier viel« Freund«, die sein Scheiden aufrichtig bedauern. Kaszeratead kommende» Sa'mitag findet im Gastvof zum Stern ein gemütlicher «Walz>r-abenj" flau. Da« Nähere besagen die Mauer» »schlüge. per Sch»tz»«cher u«d PotziloSverei« ver- »»stalle« am Sonntag den 19. Jänner 1908 im Hoiel Post rn Kränzchen. O?e»«e für »ie Südrnart. Herr kardinal Hai ver Südm-irk al« Ergebn!« einer Sammlung unter einer Tischgesellschaf» im Gastbof zum Stern d,u Betrag von *2 K 40 b adgesüdrt. ?»« «er Aüd߫߫. „Wegen Einschränkung der Güleiau nahmen in Wien Hauplzollamt k. k. St.-®. für die k. k. Nordbadn wird di« aus weitex« der Gü'eroerkehr von via Wien Südbahn nach Slalionen der k. k. Nobbahn unv daiüber hioaus in den Südbahnstaionen eingestellt. E'info werden solche Frachtgüter südbahnsel!« von den Anschluß« dahma nicht übernommen. Zur Beförderung zu;«» lassen werden jedoch lebend« Ti re uns leicht ver» dnbliche Güter. Die auf der Sü^dahn deren« aufgenommenen «nd daselbst im Rolle» befindlichen Güter werden weiterbefördert." Schade»fe»er Am Abend de« vorgestrigen Tage« geriet au« bi«her unbekannter Ursache da« oberhalb Tüchern» gelegene Anwesen einer Wit-srau in Brand. Die Cillier freiwillige Feuerwehr rückt« unter Wehrhauptmann-Stellvertreter Herrn Derganz zur Hllseleistung au«, doch war jegliche« Rettung«werk infolge Wassermangel« sehr erschwert. Man mußte sich daraus beschränken, den HauSra« und die Kleidung, sowie da« Vieh zu beroen. An den Hili«aib iten nadm zum Unterschiede von an-deren Orten, die Bevölkerung in loden«wener Weise, werktätigen Anteil. DaS Unglück betrifft ein» Witwe, bie nur mit einer geringen Summe g»..«i Brand versichert war und die sich nun on den Bet« lstab gebracht sieht. ?«« Aegaer Wie bereit» berichtet, hatte om 5. d. M. in Cilli »ine Vertrauen«männ»rver-jammlung staiifinsen sollen, in welcher man dle Gründung einer sogenannten .Kons.rvalion Partei' vornehmen wollte, die ihr» Aufgabt darin zu sehen hätte, zwischen der kltrikalen und d»r lideralen Partei zu vermitt»ln. Zu dieser Versammlung ist r« jedoch nicht gekommen. — Wider Erwarten peftalten sich die Aussichten de« kleri-kalt» Wahlwerber« sür die Landiag»wahl de« Cillier Landgernrindenbezirke«, günstiger al« jene seine« liberalen Widerpart«. Ditsr Tagt fanden in St. G-orgen a. Tabor, Heilenstein »nd Fraßlau Wädlerversammlungkn statt, in welchen sich der Großteil der Teiinehm«stelle ge-rechnet hall». Z?ei«»tbotf. (Die G»m»ind»wahlen.) Die Ge««invewahlen halten zum Ergebn««, daß Anion LipovSek vuljzn Zeleznik Grundbesitzer in Jinkova zu« G,me>n?tvorsteb»r und Johann Potkoistk. Grundl?»sitzer in Weixeltors ^u deffen Slello»rlr»ier gewählt würd». Joses L'pus, welch«? durch 13 Perioden und >n«gesa«t 39 Jahr« al» Gemeindevoistehrr tälig war, nü ßi« sich diesmal mii einer AuSschußstell bescheiden, wa« r«n M inn umsom«hr kränk», da er sich sür den Fall seiner Wiederwahl anläßlich de« kaiserliche» Jubiläum« eitle hohe Auszeichnung erhofft«. D'e Raro'na Siranka, der »r sich m.« Haur und Haar ve,schrie-den valle. hal ihm j«d»m sie ihn salltn li ß. so d»n Dank sitr seine „must»rhasle" Gem»ind»o«rwal- tung abg«statl«t. Wie wir hörn«, wird der neue Gemtindea««schuß mit eine« tüchtigen Kehrbesen die Gemeindekanzlei säubern. Po« Staatsdie«nverei«. Am 6. d«. fand im Gasthaus» de« Herrn Vollgruber die Hauptoer» sammlung der Ortsgruppe Cilli de« österr. Staat«-dienervereink« statt. Dem Tätigk«i>«b»!tchte de« Obmanne« Herrn M. Epeglitsch kann »ntno«men werden, daß die Mitgliederonzahl aus 58 gestiegen ist. D m Zahlmeister te« Vereine« Herrn Josef Smodej wurde die Entlastung erteilt und der Dank «»«gesprochen. Die Neuwahl de«Verein«au«schufft« hatt» folgende« Ergebni«: Obmann M. Speglilsch, Obmann-Stellv. M. Medoesch k, Zahl«eist»r Jos»s Smodej, deffen Sielloertreler G. Dworschak, Schriflsührer St H«rwatd, dessen Stellvertreter Ludwig Leinschütz. Büchereiwarte A. Ogrisea und F. Koroschetz. Rechnung«piüser S. Praller, F.Topo-lofcheqg und F. Banoschtk! Beisitzer S. Zwar, M. Jaklin, I. Deröek. F. Gagoriischnik. Volzitsch-S««erör«tt». (40>jähr. Dienst-zeit.) Ende Dezember 1907 waren es vierzig Jahre, daß der Zi«mermam> Franz Polko in den Dienst der La«de«t»ranstalt Rohiisch-Sauerbrunn trat. Au« diesem Anlasse Hai der steierm. Land»«-Ausschuß in Graz dem Genannten eine Ehrengabe von 200 X bewilligt, welche demselben von der Direkiion in Gegtnwar» der Beamten und Diener-schast der Landes-Kuranstalt unter btsondtrer Her-vorhebnng der «reuen und zufriedenstellenden Dienste de» Jubilar« überreicht worden sind. 3U««. (Bon der Süd mark-Or««-gruppe.) Bor kurzem hielt die hiesige Südmark-On«gruppe ihre Jahre«-Ha»plverfamm!ung ab, die sehr s«l besucht war und wozu auch dtr Wandtrlehcer dir Sürmark, Schneider, erschienen war. Obmann Schniderschiisch erstattete fodann den TätigkeiiSbericht der On«grupp', wodei er die Mitteilung machle. daß in diese« Jahre die Ranner On«gruppe zum erstenmale al« selbständige Ori«gruppe austret', indem Lichienwald sich von der früheren Orl«gruppe Rann-Lichtenwald im laufenden Jahre?o«getrennt habe, um eine eigene Ortsgruppe Lichlenwald zu bilden. Die Ortsgruppe R-nn habe trotzdem erfreulicherweise die gleiche Mitgliederzahl von 113 auszuweisen. Dem Berichte war ferner« zu entnehmen, daß die Hauptleitung deS Vereine« Südmark der Stadt Rann im lausen-den Jahre neuerding« verschiedentlich geldlich unter die Arme griff, wodurch e« ermöglicht wurde, mehrere Objekte und Liexenschasten de« deutschen Besitzstand» zu erhallen, die sonst der immer ärger werdenden slowenisch»» Erob«rung»gi»r zum Opf»r gesallen wären. Dtr Bericht de« Obmanne« wurde unl»r ltbhaftem Beifall zur Kenntni« genommen. Hie,auf erstattete Zahlmeister Oder den Rechen-schastSbenchl, au« d,m zu entnehmen war, daß an die Hauptleiiun!? 337 K 62 b abgeführt werden konnten. Der Zahlmeister sprach c>e« Herrn Tier» arzt Fischer für dessen Bemühungen, di« Ertrag-nisse d«r Sammelbüchse möglichst zu vermehr««. d«n besonder«« Dank au«. D«« Voistand« wurde dann über Antrag Dr. Lorber« di« Entlastung erteilt und hierauf die Neuwahl de« Ausschusse» vorg»no««en. Die folgende« Ergebni« hatte: Han« Schniderschiisch, Obmann; FaltSchmi, Odmann-Stellvertreter; Ornik, erster Schristsührer; Warletz, zweiter Schriflsührer; Oder, Zahlmeister. Hierauf hielt Wanderlehrer Schneider einen Vortrag über Zweck und Zitlr de« Vereine« Süv«ark. Brausen-de Heil» «ad Beisall«ruse ertönten nach den markigen Ausführungen bt« R»dn»r«. In war«»n Worten dankte hierauf der Ob«ann de« Wander-lehrer für dessen Rede. NachSk« > och die Gesang«-riege de« Ranner deutschen Turnvereine« mehrere völkische Lieder zu Gehör gebracht hatte, wurde die Veriammlung IN später Abendstunde geschlossen M«hre«terg. (von der BezirkSver-tretung.) Hitr La«»lagSabgeordneler Otto Erb« «nd Genossen, stellt»» in der Plenarversammlitng d» Bezirksi?ertr»!««g Mahrenberg vom 4. Jänner nachstehenden Anirag: AngisichtS der im Prozesse di« hiesig»» landschastltchtn Tierarztes zu Tage geförderten Vorkommnisse, inSbesond»« hinsichtlich der unglaublich dohen Visilgang^ »rühren, welche den B»sitz»rn dieses Bezirkes aufgerechnet z« werden pst i-ien und angesichiS der dem diesigen hochw. Techant Herrn Augustin Hetzl, seitens d»S hoh»n st»irimärti!ch»n Landes - Ausschusses zuglko««»n»n Aniwo t über seine dorta«tS vorgebracht» Be-ichw»rk>e, , »gen die ihm zu hoch »rschienin« lierärz«. liche Rechnung, wonach der höh« Lanb»«au«jchuh rrkläri«, aus di» rorgebrachie Beschwerde keine In-gerenz au« d«m Grund.« nehmen z« können, weil Seite 4 D-vtsch- Wacht stummer Z Tarife hiestr »och nicht bestehen u. s. w. erlauben stch die Gefertigten der Plenarversammlunz der ve»irk«o»rtr,tnug Mahrenberg die Annahm, folgen-den Beschlnffe« zu empfehlen: Die Bezirk«»»,«. t»ng Mahrenberg hat schon vor zwei Jahren in Währung der ihr anvertrauten Interessen der Be zirttbewohuer und der ihr zur Kenntni« gelangttn wied»rh«lten Beschwerden bei» hohen ste>er«älki. scheu Lande«au«schufse da« »«suchen gestillt einen Tarif sür Tierärzte auszustellen. Heute sordert die Vejirktvertretung nochmal« den hohen Lande«au«-jch»ß dazu aus und gib» ihrer Zlnsich, dahin Au«-brück, daß eine Tarisaufstellnug schon vor der Schaffung dieser Inflation al« doch selbstorrstäud-lich httt« geschehe» müssen. Dabei wollen aber di» Berhältnifle berücksichtigt werden, daß die land, wirtschaftlichen V«fitz»r der «lpenländer k»,ne«weg« so hohe Blsuganpgebühren al« 10. 20 und 30 Leonen bezahlen können, ohne hiebei oft in ihrer Existenz gesähtdet zu werde». Weiter« wird be. gehrt der Laude«au«schuß wolle in Anbetracht und Scwägung der kürzlich in Marburg adsitsührlen Schwurgericht«Verhandlung den laobwirtschastlichen Tierarzt O»o Wilhelm Tanhoser, seine« Dienste« hier entheben. Dieser Antrag wurde stimmen»in. hellig zum Beschlusse erhoben. £Ur6. Die heurige, im allseu« beliebten »asthause de« H»rrn Joses Franzl abgedaliene Jahre«schlußfeier gestaltete sich zu einer «und-gebung der wiederhergestellten völligen Eintracht unter den Arbeitern di« Berg- und HütUniveir« ©tor6. Ja diesem Sinne wurden auch von Seile mehrerer Arbeiter Trinksprüch» «»«gebracht. Dem Direkior d»« Werte«. Herrn Jellek wurde e,a all. seit« begeistert onfgenommeue» dreisache« .Glückauf für da« neu» Jahr" au«gebracht. $U unt M^trder»»g»»«rschrift. Wie de .Zeit" erfähn, ,ft die neue B«förderung»vor!chr,f, für da« k. n. k. Heer fertiggestellt und bereit« an den Kaiser abgegangen. Etazelaheitea dieser n»u»n Söoifchrift siad heult selbstverständlich noch nicht bekannt, nur bezüglich dtr Btfördtrung dn Hauptleule zu eiab«offizieren verlautet, daß der jogenannlt »Nachwei«" in Hinkunft entfällt. Die Hauptleute «erden lediglich aus Grund ihrer Quallfikatio»«besch> eibung in die Major«charge befördert. Gleichzeitig mit der neuen Beförderung«-vorschris, wird auch »ia» neue Borschrift über die Anlegung der L^ualisikationtlisten nscheinen. Fie |lbi|b«| «er Jltfniltizra Der i» Vorjahr» prodew ise eiagefüyrt» Moou« bei der »bleistung der Waffenübunaen wird heutr zu einem Destnitionm au«r«is,n. E« w-rden sämtlich» Waffe«übuaguag«pst,ch,tge i» der Zeit von Mitte März bi« Ende September derart zu den Waffen-ütmagea herangezo en werden, daß sich während dieser Zeit »ine kontinuierliche Berstäikung de« Pläs«»zstaad'« ergib». Hiebe, wird j»d»m Waffen-übu»g«pftich,igen sengestell,. de« Zeitpunkt der Eznrtckuug zur aktive« Dienstleistung je nach seine» Ermerdloerhältnifsen selbst zu bestimmen, da« hecht den ihm konveaierenden Turnn« zu wählen. Durch diese Maßnahme der Krieg,v»r-waltung wird eine« lang gehegten Wun>che, be-sonder« der ländlichen Bevölkerung, Rechnung ge tragen werd«. Oin Vetttamps zmifch«» Kampf »nd Klet UiziUt. In ««yivn (New J«rf«v) Hai, wie der «Frkf. Zt«." geschrieden wird, dies« lag« tin interess anttr wttikamps «wischen elektrischen und DampNokv m»tiven s,atigesunden E« galt »int praktische Sn»rvbong der für di« großen Eistnhahuen so übe,au« wichligen Frage, ««Ich« von den Maschinen sich al« dL: leiftungl-tähtge« e, weift. gewaltige Dar»vfl»komo,iven traten ml, |»ei mäch,igen elek,rlschen Maschinen in Jtonfumnj, und der Damps dtied d.,bei »berlegener Sieger. Einer der Dampfeieien nahm die scharse Kur« b«i AranNinville ml, einer Schnelligkeit von M-l 85 ftUemttnn in der Stunde und gewann damii den Sieg Nr. l00.001 if, die Ntinere der deiden neoeu elektri-Ich«, Maschinen in Saylon: sie wieg, 1S40 Beniner und entwickelt 120('PierdekrZfte. Sie erreich,? ,»lieblich eine Gefchwindigtei, »o i 111 S'tomeie,» während die Dampflokomotive Wr. 0047. Gewicht 1680 ^jent u«. aus der rrsten Fahrt I^>, del der »weiien gar über 13A.Ü Kilometer Stund«!,gefchwindigkei, entfalten konnte. Sine zweite gro^e Dawpsiuaschiue. Sir. 6075. in, dann in We„dewe»b mit der elektrischen Nummer 19.003 die am läge vorher 130.3» »ilo..,e,«r zu'ückgelegi »atie Obwohl die Danrpslvkomotlv« al« eine der heften Maschinen der Penniytvania Atailia.d git«, glaudie niemand daran, datz st. di« Kurv« von Franklinrille mi, der gleichen «eschwinpigtet, wie di' elektrische nedmen k«nn,»rt tti U«tl »er mi,,,«» Schwervunti ungleich höher al« bei der elektrischen, und die Gefahr einer Entgleisung bei Kurren erschein, daher größer. Ingenieur Dorghly üb»rnabm für da« gefährliche Wagcklück selbst die Führung der Maschine. Mi, einer »uiomodilbriUt bestieg er da» KübrerhäuSch«». Da« Zeichen wurde gegeben und sauchend und knatternd setzte sich da» Ungetüm in Bewegung. Daiui, in un^ glaublich kurzer Zeit, entschwand sie de» Bt-cken. In wahnsinniger Schnelligkeit wurde die Kurve genommen. Die erzielte Äeschirindigkti, dei,ug 14.S.9 Kilometer, also sast 8 Kilometer mehr, al» die Höchstgeschwindigkeit der Elektrolokomotive. I.ßnt«ns«nd Sraneu #««,«« «'»«« $»••»«-anwasl. Die bluijunge Jesula Pujana in «ildae in Tv-nien sand bestäligt. wa» böse Zungen ihr längs, zugezichell batten. 2le tras nacht« ihren Verlebten an heimlichem Orle mi, einer anderen. Jesuja sagte kein Woil. zog den Revolver und erschob den Ungetreuen. Die Richter der Stadt Bilbao waren streng mi, der Sünderin. Sie zeigten wenig Miileid mi, dei Verzu-eiselle«. Da« UrleU lautete wegen Totschlage« auf acht Jahre schweie» Kerker». ?l- Frauenwelt von Bilbac geriet über solch dirten Sv'uch in helle Ernpöeung. Schnell bilde,? sich ein »ukschub und der beliebteste Journalist der Stadt wurde zur «bsassung eine« Proteste» gewonnen. Der Mann der Feder ging mi, glühender Vegeisterung an sei»« Ausgabe. Er schilderte Ieiusa al» die Krone aller Weiblichkeii. al« Märlyrerin der Lieb«, al« Rä, cherin ihrer Ehr« und de» Namen» ibre« Kinde«. ^Richter, die Jesus» verdammen konnten, sind schlimmer al» herzlose Wilde, sind wüste Henke»«knechie und eni-menschte Wülericke.» E» war Feuer und Schwung in den Worten diese« offenen Schreiben». Sie sanoen auch rasch >hren Weg zu den Fraueuherzen. und Tausende von Fraueunamen süllten bald al« zustimmende Unter-schristen die Bogen der Kundgebung. Nur dem Slaa,«« anwal, haben weder Stil noch Inhalt der Kundgebung gefallen. Er ha, den allzu gefühlvollen Verfasser und _ 4Ut| alle Proleftlerinnen, die unterschrieben haben, wegen Beleidigung der richteilichen Behörden in den Anklagezustand versetz,'. Zehntausend Frauen und ein Mann! Einen g'ößeren Pro,es, hat wvhl die Welt nlch nicht gesehen! politisches ^pielz«»» In unserer >ea,a„ouS hungrigen Z«it Hai fi* die Politik sogar Ichon in die Kinderstuben hinegedrängt. «u» London komm, diese neue Idee, wo gegenwärtig der Spielwarenmarkt sv' genannte pvlitische Spielzeuge lieser,. Es »nd geschnitzie Figuren au» Holz oder anderem Material, deren Köpse bekannte politische Persönlichkeiten darstellen Ein Spielzeug, an dem nicht nur die Kleinen, sondern auch die Großen Äesallen stnden. Vorderhand »st John Vurn« in England al« Favorit aus diesem «JMbiete zu betrachten. Ferner haben ihren Einzug in die Kinderstube geHalle» Balsour, Eharnherlain, Eamphell-Bannerrnan, A«qui,h. Haldane, «ladstone, Redmond, Edward Grev, Llold-George, Birrel und noch viele andere im öftenilichen Leben stkhende Persönlichkeiten, mit denen Jung England aus dem biarbe zu andern, dürfte sich da» Verfahren bald in allen «ler-produzierenden Länder» einführen. FRITZ RASCH, iicimui, CILLI. Schrifttum. |>ie nlnen NahnnerSindnnge» mit palma- tie», wie sie in de« n»nen Au«gl»ich» fistgtlegt werven. find aus d»r »den »rschienenen S. Fr»?« tag« Verkehr«karte von Oesterreich-Ungarn 1908, Maßstab l : 1,500.000, 71 : 98 Tenlim»,er groß. Pr»>« K 2.—, (Verlag von 9. Freyiag Jt ©und, Witn, 7. V»jirk. Scho„ens«ldgafs» 62.) deren« enthalten, tin Bewei« für di» sorgfältig» Instand-Haltung Dieser unstr»i,ig besten Eisenbahnkarte. Der reiche Inhalt: Alle im Betriebt oder im Bau befindlich»» Babnin (jede in andtrn Färbt), all» trnsthaftrn Projtklt, sämtlich» Bahn- und Postort», deren Entfernung von »inand»r in Kilometern, dir B»z»ichnnng der k. k. österreichischen, wie auch der kgl. ungarischen Elaat«bahndirektion«.Bezirke durch verschiedene Farben, eine Menge sonstiger in»»r«ssaat«r Dat»n (Vergleich der Länge der Ätaai«bah»en Oesterreich«, Ungarn» und der größten Privat-bahnen, Berhältni« der gemeinsamen Äu«aab»n zu jenen Oest»rr»ich«, bjhw. Ungarn«, «in Wanv-kalender usw.) machen die Fr.ytag'jche Berkehr«-Carle 1908, welche von jeder Buchhandlung, sowie vo« Verlage Q. Freytag und Berndl, Wien, 7. Bezirk. Schottenselogasse 62. ge>,kn Sinstndunn von X 2.— btzogtn werdrn kann, zu ein»« uneuibehr-lichen Orientierunglbehels» für Handel und Dertedr. „Pentsches Kngtlatt". Täglich selbständiger alpin-,ourtftifcher Teil. Deutsche Volksgenossen! E« liegt i« Interesse der nationalen Sache, diese gut deutsche, unabhängige, groß» politische Tag»«z»itung durch eigenen Bezug und Ane«pfeh-luag in B»kann««nkr»ife zu fördern. Bezug«prei«. vierteljährlich für die Provinz K 7-80. Probenummern aus Wunsch durch acht Tage unentgeltlich. Der« walinng: Wien. VlI/l, Bandgasse 28. Gi« gesendet. MeßmerSTbee. Heu,«die tonangebende, ersttlafirge Thcemarte. verein,<>> iu sich alle BorMge unerreichter Qualität: Borzliglicker iyeschmack. feinfte» «ro«a, d^dei leicht bekömmlich und auderorden.Iich ergiebia. Diesen all gemein anerkannte», rühmlichen Eigenschaften verdankt Mebmers Thee s ine große Beliebtheit und enorme Verbreitung. Verluiig''» »le UlMb^lMMltovlUlUHr HmoI.B-liapoa dir tSs)ä9 Hu|( Follali Wir». VI.. Wlll|iaM (4. lliUiixe». »chün«\«, sjffahrloiie» l.ichti jede Lampe sin rein verwendbar: keine Installation; voll-htündiger Kniatt
weauna im Freien meist ooltrefflich bekommt, zay» edite i. eiferet kaust man für K l.ii d:e öchachtct In «Ufii Dr»|Wl« «rt mungeii a»,r lehne man entschieden ab, Kummer 3 Dermischtes. JOföinm tf» Prtcftti». Hu« Sraham«. totrn im Äaplanbe kommt bte wohl etwa« skeptisch »ufzunrbmendr Rachriwt, baß bort ein Lustmotb butch ei« Medium aufgeklärt unb der mutmaßliche Täter rntbrrki werben ist Bor einigen Tagen vcrschwanb ei» kleine» Mädchen oarnrn« Ellen Pinnock da« von der Mutier ausgeschickt worden war, um Einkäufe zu machen. Tie Polizei konnte keine Spur von bem vrtfchwunbenrn Äinbe entbecken unb beiuhigie R «rn orlxt worb«n, unb bie Leiche liege in einem Hellet vergraben, fit sehe da« Hau» beutlich vor sich. In Begleitung einiger Detektiv:» begab Staple» sich nach bem «Reisfeld« unb bezeichnete dort ba« Hau« be« Aus s«bet», eine« Manne« namen« Kett, al« ba«j11 sie £ri«a am vchonllrn » Man schreibt un«: Obgleich bie moderne Hygiene und Kp«-metik deu Frauen eine Unzahl von Mitteln in bie Hanb geben, bie ihnen bie Husche unb bie Jugend bewahren foutn, so seufzt boch jede Frau wehmütig ben schönen Iahren na«, bie, wie e« heißt, allem bie kurz« Blüie let Schönheit barfieUen und bie man im «ugemeinen etwa vom > 8. bie zum üo. I.hre rechnet. Die geschichtliche Erfahrung gibt aber bieser Auffassung butchau» nicht unbedingt recht, fvubern sie lehn, daß eint ganze Anzahl bet gefeiertsten Schönheiten ben Höhepunkt ihrer Schönheit erst in späteren Iahten n,eicht ha». Die vielgeseiette griechitch« Helena kann nach .nm, wa« un« bie Sage von ihr berichtet, erst ungefähr in rh,em 40. Jahre ben Man» ihrer höchsten Schönheit erreicht haben, unb «sp«st« war 3u, al« sie bie Schönheitskönigin von »tven war. Eleop tra stand in b«n Dreißigern, al« Anloniu« ihr alle leine Triumpb« zu Füßen legte. Diana v. Portlei» war «en ihrem 3U. bi« über rhr 40. Zahr die Freundin i Deutsche Wacht »ntt 5 Heinrich» IV., besser, Liebe zu ihr sich eher vermehrte al« verminbeite. «an» besannt ist ja bet Fall bet Simon be Lenclo«. bie noch gegen ihr bU Iaht um ihrer Schönheir willen begeh,enewert w r; aher er ist nicht ohne Seiten »tick, denn bie Schauipieler in Dejazet fcnnie noch al» Siebzigjährige bei einem öffentlichen Bornag .urch ihr« jugendlich« razir b,zaub«tn, unb bie Herzog» vo» Braeciano, «ine Otfinr »vn Geburt, »riegle noch in gleichem Alter bei ben Festen im E«corial die Wünsche be« Hofe« unb b-» König« Man steh«, biß die Schönheit der Frau glücklicher»«»!« nicht aus bie kurze FriN beichränki ist, bie man ihr gewöhnlich zuzubilligen g«n«igt ist Da« b«ste Minrl ab«r, um Mch mit 40 u»b 70 Jahren «in« Saö»he,t zu fein ? ftuhrge» unb vor alle« nüchterne» Leb»n. möglichst wenig «lkodol, möglichst viel «emüfe Mit bieser «n-ficht stimmen bie Ers«biun,.en be» Schauspieler» Kean iberein. ber bie Idee »ert at, baß bie Siahrung«mittel einen unmittetbaien Ei> fluß au? di« Stimmung be« vienichen hätten. Darum pflegte «r, wenn «t einen Berliefcten geben «oate, Hammelfleisch zu eff« zu»g rbif *»( « St« t i« Winter Mn einer einzigen Zentralstelle ou« ist mit gutem E»f«lg« zu Lockpoit im Staat« Rewyok unternommen »otden Tie Zentralstelle, welwe ni»t nur ben Hauthaltungen kochende» Waffer, sondern auch d>n Gewerbe treibenden Tampf unb Bewe^ung»k>aft zuiübn, enthält b,er mächtig« Dampikess I Der übtk Dampi, ben man in b,e>«n X.sseln erzeugt wirb buich «in in leiner OMamtbeit d>«> engliich« Meilen lana » Haupt-rihrenlysiem in z 0 Hämer geleitet, uub bie<< untere nbtsiben Haupt> öd,en find, ebetno wie bie in bie Häufet ei»t «tenben Zn^igrobi en, bu'ftein hmau«^eht 'vnbein bteie beinahe volllon m«n ausgei.üßl wirb. D.rzu kommt dir hi»fte Saubetk.it. In seh> kurzer Zeit stnb bit Z mmer bei ganz«n Siadt bu>chb«>tt unb die Getchätt« »et Küche nledige» stch überraichenb schnell. Geweibe, bie. wi« z. B bie Fä>be,ei, bie Erb'tzung größerer »ass.rmeng.n z»r Siebetemperatur brauchen, erreichen bie« mittet« Dampfdurchleitung au« stebförmigen Oeffnungen in zwei bi« fünf Minuten, wozu sie sonst stunbenlanger Feuerung bedurften. Selbst zwei Dampfmaschinen von zehn und vierzehn Pferbekräften entnehmen ihren Kraft bebarf au« ber reichlich «ine halbe englisch« Meile «nt< feinten Zentrale .... Wir nun aber, wenn einmal eine brr von bet Zentrale ausgehenden Hauptröhten schabest wird? Dann muß ba im Winter bann sämt-(ii>e Röhren fofort einfrieren, bie ganze Stabt solange frieren, bi« bie schabbafle Stellt herausgefunden und repariert wird, wa« unter Umständen sehr, sedr lange dauern kann. Kte »lugru Ar»«en »»» Kig«. Dir tKtciaec Blätter dring«» sollenden de«erken»iverten Aufruf: .An die Männer! Grüßet «it Zeigen, grüßet «il B *}«», De« dedeckien männlichen Haupt», Glaubt e« mir: jede D,«e erlaubt«. So hat schon Goethe gesagt. Und w'nn wir heut« bei« Grüß n der Herren .« so oft «»fühlende«-pfindtN, w«e kalier Lufihauch ihnen über ben Scheitel streicht und vor diesem H>»ch die Wolken sülligen Haare« schwinden unS mit der Zeit „in immer h llkte« Glanz det entschleierte Mo d strahlt* — dann ko««t un« ein Bedauern an, d»ß die schönste Zi r de« Männlichen Haupte« so süh ein Raub konventionelle For« w'rd. De«» halb bitten wir Frauen im Na«'N allst unser t Schwestern, die Herren mögen sich mit de« von unsere« Alt« ister e«vfohlen,n Gruß begnügen, der, unabhängig von seiner gesundheit«sördernoen Art, auch höchst an«u>ig fein kann. Und wer da «,'nt, e« fei peinlich, so wider die alihergtvrachie döst che For« zu verstoß n, den bitten wie. gegen Erlegung eine« Rubel« i« Bueau de« Deutschen ^rautnbun e« sich ein kl>>ne« Abzeichen holen zu lassen, welche« besagt, daß f m S üßen «i, bedecktem Haupt r>on den Frauen nicht nur erlaubt, sonder-' pe« Frau»nbun" sogar höchst »rwünscht ist. Der Deutsche Frauenbund von Riga.' K«« »»» K»i»e». I« Morgenaolde plühien Der Bäume Laub un» Blüten lliift jeoe« Wölklein« R iit; Di, Mutter g«»g zu« Garlen, Der Blu«en da zu wanen, Ihr Malchen an ver Hand. .E'eh/ tief da« zarte Mädchen. „Auf alle» Blnmenblälichen Die T öplein bell un; kla ! T g', lteve Mutier, weinen B'«U«tchl di holden, klein»«, Geliebten Blümchen odt?" Die Mutter sprach: „O Mädchen. So oji noch j de« Bläilche» voll solcher Tropfen lag. So brachten dies» Tränen Noch i««er einen schöne« Und deuern Ftühltng«lag. Wird einst dein Herzchen bange. Betauen deine Wanae Auch solch» Ttövfl'ia, Kind, Dann denk' in £ch«*?z und Leiben, Daß Trän n nahet Freuden Getreue Boten sinö." „$rfwca!" In jede« Winter liest «an in der Zeltung, baß Leute nach abendliche« Alkobsl-genuß ers-oren aufgefunden wurden. Dabei ist es nicht ein«al «erave nöiig, daß die Te«peratur unter de« Nullpunkt liegt. X. I. »u Ei« gefioren, ist ja au» nid« der «ichii^e Au«-druck. Erfroren ist der Wanderer nicht, sondern durch nllzugroße Lfkühlung »estorden, weil durch den Alkoholg'N^ß fein Han'gefäne erweitert, die Wärmeresiulaioren leichtsinnig geöffnet wurden. Seine Kö per»e«peratur brauch« nur iim i 27 Grad zu sinken, dann war schon je t Rückkehr zu« Leben au««eschlofs'N. b>e Le"eaesähigke>t det Kö perpar» zellm war erlosch»". Häne nicht Alkohol und Schlaf ven Mann une«pfiidlich aeaen die A"kühlung ge-«ach>, dann hätte er gefroren, wäre aufgewacht »nd wär» nicht e froren. D nn Frieren ist va« Wa nung<» signal ver Natur, welch»« »Ar den Körper bedeutet: Svlteße alle Wär«ereau>aio en. ver.nge die Haut-gesäße. beweae die Mu«keln, schüre durch liefe« At«en den Leibe«ol»n k äi"g an! Ked««»et »er ?i«ell Oft bedeckt plötzlich Schnee die Felder. Platze und Gänen. und dazu ist wieder leichter F oft eingetreten. Schnee und Frost zusam«en bringen den Böa»ln bittere Not. Bor de« Hunger werven sie von Menschensreunven von Beteinen und Patkoe>waliungen geschützt, die iür reichliche« Flitter durch Au«str»uen von Brot-kiumen und Sä«»'ei n, durch Aufhängen von Sp ckstücken und Fleifchresten an Bäumen sorgen, aber an da« durcha»« notwendig» W-fser wird oft nicht g»dacht. U« die Bö, l.,« Winier vor de« Berdurven zu schützen, ni««t «an »in«« Blumentopf, tut »iwa« Sa«d unt-n dinein legt "arauf einige glüh-noe Lohlen, s tzt darüber einen Blu«enunt riatz oder ein sonstr e« geeignete« Ge» «äß «it Wasser und stell, den Blu«»ntopf aus den Balkan o er in den Garten. Wenn die« täglich zu Derselben Zeit wiederholt wird und «an vielleicht einige Btoikru««»» oder .lwa» Vo. elft»l>er daneben streu«, so sa««eln sich bald du Bö,el und Hinken und badrn «il Wo -l^ehagen in de« Wasser, da« stundenlang lauwat« bl tdi. Ausweis über di» i« städ«. Schlachihaufe tn ber Woche vo« 16. bi« 22. Deze«ber 1907 vi»ra,n"««ene- S»fack> »»> en. A X 1 2 i «o S S ? x> S 1 x> ^utichek Jalov — 1 1 4 i G 'jichek Anton Gr nka Johann — 5 H b>an Mansche? Martin — — — 1 1 2 Unflat Ludwig — 1 __ 1 7 2 — — — — — — 67 — — 71 — - — Le«losch k Jakob Puy t Samuel Pt nmz Franz Pte'tschak Pt«ler»ky - -lt.beuichegg Jos.f — 12 s Uak Franz — 2 — 4 1 s .iischntgg Anivi — 6 s>-.^rr — 3 Um« g Rudolt — — 1 1 2 1 2 «vU.^ruber Ftan* - 2 — 1 4 1 1 1 »ustwirt» — — — — 1 8 — — — — _ — — — «7 9 — Privat» — — — — — 8 — — — — — — — — — 32« — — — Seite ß Rummer S ecg t« Infektionskrankheiten ( wie Masern. Scharlach u. s. w.) und deren Verbreitung schätzt Duplex-Termalit 1 Paket 1 Krone. Au haben in der D rogerie J.Fiedler Cilli, liabnkosgatsr. Zwei Wohnungen mit je 2 Zimmern, Köche und Zubehör liauptplatz 3 u. .Am Rann" 14 sind ab 1. Jänner oder 1. Februar zq vermieten. — Anzufragen Hauptplatz Nr. 3, l. Stock. 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